Bodenschutz

Fakultät

Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL)

Version

Version 1 vom 01.09.2025.

Modulkennung

44M0540

Niveaustufe

Master

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Wintersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Unter Bodenschutz ist zunächst der Schutz der Bodenfunktionen zu verstehen. Abzuwägen sind die natürlichen Funktionen des Bodens und Nutzungsansprüche an den Boden. Bei Einwirkungen auf den Boden, wie sie bei Baumaßnahmen entstehen, sind Beeinträchtigungen seiner natürlichen Funktionen soweit wie möglich zu vermeiden. Die Studierenden erhalten grundlegendes Wissen zu den Anforderungen an den Bodenschutz und möglichen Maßnahmen bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben.

Lehr-Lerninhalte

1. Bodenkundliche Grundlagen
2. Rechtliche Grundlagen
3. Bodenarbeiten - vegetationstechnisch
4. Bodenschutz bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
45VorlesungPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
35Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
35Literaturstudium-
35Prüfungsvorbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Klausur oder
  • mündliche Prüfung
Bemerkung zur Prüfungsart

Standardprüfungsleistung: Klausur, 2-stündig (alternative Prüfungsform vom Prüfer ggf. auszuwählen und bei Veranstaltungsbeginn bekannt zu geben)

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Klausur, 2-stündig

Empfohlene Vorkenntnisse

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wissensverbreiterung

Die Studierenden können die rechtlichen Anforderungen an den Bodenschutz darstellen und die baupraktischen Anforderungen an den Bodenschutz bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben erklären.

Wissensvertiefung

Die Studierenden können Bodenschutzmaßnahmen bei Bauvorhaben ausdifferenzieren und sinnvolle Lösungsansätze für den konkreten Einzelfall diskutieren.

Wissensverständnis

Die Studierenden können die rechtlichen Anforderungen an den Bodenschutz differenziert abwägen und begründete Maßnahmen für  konkrete Bauvorhaben ergreifen.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden können die Pflichten, Methoden und Techniken des Bodenschutzes gezielt für Bauvorhaben unterschiedlichen Umfanges und Schwierigkeitsgrades anwenden.

Wissenschaftliche Innovation

Die Studierenden können Ansätze herausarbeiten, um innovative Vorgehensweisen für Bodenschutzmaßnahmen bei Bauvorhaben abzuleiten.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden können Entscheidungssituationen und die damit verbundenen Fragestellungen in interdisziplinären Kontexten kritisch reflektiert erläutern.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Die Studierenden können eigenes und fremdes berufliches Verhalten bei interdisziplinär komplexen Bauvorhaben einordnen. 

Literatur

Bundesverband Boden e. V. (2013): Bodenkundliche Baubegleitung BBB, Leitfaden für die Praxis. BVB-Merkblatt Band 2, Erich Schmidt Verlag.

Scheffer & Schachtschabel (2018): Lehrbuch der Bodenkunde. 17. Auflage, Springer Verlag.

Gesetze und Verordnungen, z. B.
Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Altlasten (Bundes-Bodenschutzgesetz - BBodSchG),
Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke
(Ersatzbaustoffverordnung - ErsatzbaustoffV).

Fachnormen (unter www.dinmedia.de), z. B.
DIN 19639 Bodenschutz bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben.

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Bauen – Umwelt – Management
    • Bauen – Umwelt – Management M.Eng. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Wertebach, Tim-Martin
    Lehrende
    • Wertebach, Tim-Martin