Gestalt und Raum - Vertiefung

Fakultät

Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL)

Version

Version 1 vom 27.08.2025.

Modulkennung

44B0812

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Wintersemester

Weitere Hinweise zur Frequenz

Das Modul verbindet Fragen der gestaltung mit Fragen des Entwurfs und ist elementar fürdasVerständnis des Entwerfens in der Landschaftsarchitektur. 

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Besonderheiten des Moduls

Die zu entwickelnden Leistungen bauen aufeinander auf. Dabei geht es im ersten Teil um eine gestalterisch motivierte Übung, auf der in einem zweiten Teil ein angewandter Entwurf aufgebaut wird. Dabei bilden städtischen Räume den pragmatischen Rahmen. 

Der gestalterische Anteil wird als funktionsfreie Gestaltung verstanden, während der Entwurf auf einer gezielten Funktion und Nutzung basiert. 

Kurzbeschreibung

Vertiefung der visuellen Kommunikation und einer entwurfsbezogenen spezifischen Ausdrucksfähigkeit mit graphischen Mitteln und räumlichen Modellen.

Lehr-Lerninhalte

Gestaltungsziele von Komplexität und Einfachheit

Geschichte und Techniken der Perspektive

Farbkomposition

Organisation und Ordnungsprinzipien

Ränder und Grenzbereiche

Werkzeug Modellbau

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
15Vorlesung-
45Übung-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
10Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
70Hausaufgaben-
10Literaturstudium-
Benotete Prüfungsleistung
  • Hausarbeit oder
  • experimentelle Arbeit
Bemerkung zur Prüfungsart

Standardprüfungsform ist die Hausarbeit (alternative Prüfungsform wird ggf. von der prüfenden Person ausgewählt und dann bei Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben)

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Umfang in Absprache je nach Thema der Hausarbeit

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundlagen der Gestaltungslehre

Wissensverbreiterung

Kennenlernen von Gestaltzungszielen im Kontext unterschiedlicher Raumsituationen und historischer Typologien

Wissensvertiefung

Die Studierenden verfügen über detailliertes Wissen und Methoden zur räumlichen Simulation von Planungszielen sowie zur atmosphärischen und gezielt lesbaren Darstellung von Entwurfsinhalten.

Wissensverständnis

Die Studierenden verstehen das Gestalten von Räumen im Kontext unterschiedlicher Herangehensweisen und Typologien

Nutzung und Transfer

Die Studierenden gewinnen Erfahrungen, die sie im Zusammenang mit anderen Gestaltungsaufgaben mit einem Fundament an erfahrenen, konkreten Gestaltungswissen ausstatten. 

Wissenschaftliche Innovation

In diesem Modul geht es um gestaltendes Forschen. Dieses wird als Ausprobieren und Reflektieren verstanden. Was an Gestalt hervorgebracht wird, hat einen bestimmten Ausdruck, eine sichtbare konkrete Form und damit einen wahrnehmbaren Inhalt. Diesen zu erfassen, entspricht dem Innovationsgehalt des Moduls. Dabei werden bewusste Erfahrungen mit dem dreidimensionalen Raum gemacht. 

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden können über Entwurfsprozesse und -ergebnisse mit anderen Akteuren in eine fachliche Diskussion eintreten.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

In dieser Kategorie geht es um die Entwicklung sachlich-konzeptioneller und kritisch reflektierter Haltungen zum Gestalten und Entwerfen und deren wechselseitiges Spannungsverhältnis. Hieraus entsteht ein berufliches Selbstbild, dass bei entsprechender Sorgfalt zueinem eigenen Profil führt. 

Literatur

Rudolf Arnheim, Kunst und Sehen

Josef Müller-Brockmann, Grid systems

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Freiraumplanung
    • Freiraumplanung B.Eng. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Manzke, Dirk
    Lehrende
    • Manzke, Dirk