Kommunikation und Schlüsselqualifikationen
- Fakultät
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Version
Version 1.0 vom 01.01.2014
- Modulkennung
22082282
- Modulname (englisch)
Communication and Key Qualifications
- Niveaustufe
1
- Kurzbeschreibung
Schlüsselkompetenzen und insbesondere kommunikative Fähigkeiten sind wesentliche Voraussetzungen für Erfolg im Studium und in der Arbeitswelt.Die Förderung und Entwicklung von fachübergreifenden Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen stehen im Fokus des Moduls. Hier sollen unter praxisbezogenen Gesichtspunkten wesentliche Grundlagen der personenbezogenen Kommunikation und weitere Schlüsselkompetenzen vermittelt und geübt werden.
Vom methodischen Ansatz her wird das aktive, kreative und erfahrungsorientierte Lernen initiiert und gefördert.
- Lehrinhalte
- Schlüsselqualifikationen und deren Bedeutung im Studien- und Arbeitskontext
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens 2.1 Informationskompetenz, Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken 2.2 Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten und formale Aspekte 2.3 Aufbau, Arbeitsschritte und Methodik
- Grundlagen der interpersonellen Kommunikation 3.1 Kriterien der Wahrnehmung 3.2 Ausgewählte Kommunikationsmodelle und deren Bedeutung in Studium, Alltag und Beruf 3.3 Bedeutung nonverbaler Kommunikation
- Grundlagen ausgewählter kommunikativer Kompetenzen 4.1 Argumentation und Diskussion 4.2 Gesprächsführung 4.3 Präsentation in Studium und Beruf
- Lernergebnisse / Kompetenzziele
Wissensverbreiterung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben...
...verfügen über kommunikative Schlüsselkompetenzen, die für Arbeitsprozesse in Studium und Beruf notwendig sind.
...können Informationen für wissenschaftliche Arbeiten in angemessener Zeit und angemessener Tiefe aus Bibliotheken, wissenschaftlichen Datenbanken und dem Internet zusammentragen.
...verfügen über Basiskenntnisse und erfahrungen zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten.
...sind in der Lage, bestimmte Gesprächssituationen zu analysieren und Entscheidungen für eine zielgerichtete Kommunikation zu treffen.
...haben ihre kommunikative Kompetenz insbesondere in einem der Schwerpunkte: Argumentation/Diskussion, Gesprächsführung oder Präsentation vertieft.
Wissensvertiefung
zu Argumentation/Diskussion:
Studierende können Argumente so sammeln, aufbereiten und anordnen, dass sie ihren Standpunkt überzeugend in unterschiedlichen Gesprächs- und Diskussionsrunden vertreten können. Darüber hinaus können sie mit Hilfe adäquater Strategien, Taktiken und Techniken den Meinungsbildungsprozess beeinflussen.
zu Gesprächsführung:
Studierende können Einzel- und Gruppengespräche zielgerichtet führen. Sie gestalten Gesprächsphasen bewusst und konstruktiv und nutzen dabei u.a. Argumentations- und Fragetechniken.
zu Präsentation:
Studierende können Informationen professionell und überzeugend präsentieren. Sie bauen dabei einen persönlichen Kontakt zum Publikum auf, entwickeln eine sinnvolle Dramaturgie und nutzen ausgewählte rhetorische Elemente und Visualisierungen zur Erhöhung der Verständlichkeit.
Die Studierenden können die Kenntnisse aus den Grundlagen der Kommunikation in den genannten Schwerpunkten umsetzen sowie in Feedbackrunden und Diskussionen zu den Präsentationen und Übungen konstruktiv anwenden.
Können - instrumentale Kompetenz
Können - kommunikative Kompetenz
Können - systemische Kompetenz
- Lehr-/Lernmethoden
Seminar, Übungen / Trainings, Fallbeispiele, Rollenspiele, videounterstützte Übungen, Kleingruppenarbeit, Selbststudium, E-Learning
Das Lernkonzept besteht darin, den Kompetenzraum - Soziale Kompetenz, Persönlichkeitskompetenz und Methodenkompetenz - weiterzuentwickeln. Die Studierenden werden inspiriert, sich “Neuem“ zu öffnen und es auszuprobieren.Die Aktivität der Studierenden steht im Mittelpunkt handlungsorientierter Projektarbeit. Sie lernen Informationen zu beschaffen, zu bewerten, kreativ mit ihnen umzugehen und in Handlungen umzusetzen sowie diesen Prozess kritisch zu reflektieren.
- Empfohlene Vorkenntnisse
Empfehlung: PC- Kenntnisse Word, PowerPoint
- Modulpromotor
Steinkuhl, Claudia
- Lehrende
- Bredenkamp, Werner
- Brouer, Jann
- Buddrick, Gerlinde
- Joseph-Magwood, Abigail
- von Papen, Jost
- Steinkuhl, Claudia
- Biege, Thomas
- Landowsky, Thorsten
- Leistungspunkte
5
- Literatur
Schlüsselqualifikationen allgemein:Goleman, D.: EQ 2. Der Erfolgsquotient. München. Carl Hanser Verlag, 1999Hartmann, M.: Kompetent und erfolgreich im Beruf. Wichtige Schlüsselqualifikationen, die jeder braucht. Weinheim und Basel. Beltz Verlag, 2005Knauf, H. und M. Knauf (Hrsg.): Schlüsselqualifikationen praktisch. Bielefeld, 2003Lang, R. W.: Schlüsselqualifikationen. Handlungs- und Methodenkompetenz, Personale und Soziale Kompetenz. München. Beck, 2000Müller, M.: Trainingsprogramm Schlüsselqualifikationen. Frankfurt/Main. Eichborn Verlag, 2003
Kommunikationstheorie und -trainingAllhoff, D.-W. & W.: Rhetorik & Kommunikation. 11. korrigierte Aufl., Regensburg. Bayerischer Verlag für Sprechwissenschaft, 1996Birker, K.: Betriebliche Kommunikation. Praktische Betriebswirtschaft. Berlin. Cornelsen Girardet, 2000Gardner, H.: Extraordinary Minds. Portraits of exceptional individuals and an examination of our extraordinariness. London. Phoenix Paperback, 1997Guirdham, M.: Communicating across cultures. Houndmills. Macmillan Press Ltd., 1999O'Connor, J. und Seymour, J.: Introducing NLP. Psychological skills for understanding and influencing people. London. Thorsons, 1995Sachsenmeier, Ingeborg: Mit Kommunikation zum Erfolg. Handelsblatt.. Beltz, 2008Satir, V.: The new people making. California. Science and Behaviour Books, Inc., 1988Schulz von Thun, F.: Miteinander reden. Bd. 1-3. Hamburg. Rowohlt Verlag, 2005Stewart, I.: TA Today. A new introduction to Transactional Analysis. Nottingham. Life-space Publishing, 1999Tubbs, S. und Moss, S.: Human Communication. 8th editon. Boston. McGraw-Hill Book Co, 2000Watzlawick, P. u. a.: Pragmatics of human communication. A study of interactional pat-terns, pathologies, and paradoxes. New York. W. W. Norton & Company, Inc., 1967Watzlawick, P. u. a.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen. Paradoxien. 7. Aufl., Bern, 1985
Argumentation, PräsentationBöhringer, J. u.a.: Präsentieren in Schule, Studium und Beruf. Berlin Heidelberg. Springer Verlag, 2007Commichau, A.u. Winkler, M.: Reden. Handbuch der kommunikationspsychlogischen Rhetorik, Rheinbek bei Hamburg. Rowohlt Verlag, 2005Friedrich, W.G.: Die Kunst zu präsentieren. 2. Aufl., Heidelberg. Springer Verlag, 2003Pabst-Weinschenk, Marita: Reden im Studium. Berlin.Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2000Seifert, J. W.: Visualisieren - Präsentieren – Moderieren. 20. Auflage. Offenbach. GA-BAL. Verlag, 2001 Thiele, A.: Innovativ Präsentieren. Frankfurt am Main. F.A.Z.-Institut für Management, 2000
Wissenschaftliches ArbeitenFranck, N. u. Stary, J.: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. 12. Auflage. Paderborn, Schöningh, 2006Kruse, O.: Keine Angst vorm leeren Blatt. 12. Auflage. Frankfurt. Campus, 2007Stickel-Wolf, C. u. Wolf, J.: Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken. 4. Auflage. Wiesbaden. Gabler, 2006Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten: Technik - Methodik - Form. 14. Auflage. Vahlen, 2008
- Prüfungsanforderungen
Theoretische Kenntnisse der personenbezogenen Kommunikation und Schlüsselqualifikationen sowie deren praktische Umsetzung