Model Driven Architecture
- Fakultät
Ingenieurwissenschaften und Informatik
- Version
Version 5.0 vom 03.09.2019
- Modulkennung
11M0593
- Modulname (englisch)
Model Driven Architecture
- Studiengänge mit diesem Modul
Informatik - Verteilte und Mobile Anwendungen (M.Sc.)
- Niveaustufe
4
- Kurzbeschreibung
Die Generierung von Software aus den software-technisch erstellten und in z.B. UML beschriebenen Modellen erhöht nicht nur die Produktivität, sondern steigert insbesondere die Qualität der Software. Die werkzeugunterstützte halbautomatische Generierung von komplexen verteilten Business-Anwendungen aus plattformunabhängigen Modellen macht Software zu einem industriell gefertigten Produkt in ingenieurmäßigem Sinne. Model Driven Architecture (MDA) stellt den Architekturprozess in den Mittelpunkt der Software-Entwicklung, die fehleranfällige Implementation wird weitgehend automatisiert.
- Lehrinhalte
- Motivation
- Grundlagen
- Model Driven Architecture - Konzepte, Methoden, Werkzeuge
- Beispielanwendung
- Vom Problem zum Modell
- Vom Modell zur Anwendung
- Potentiale, Grenzen und Schwachpunkte der MDA
- Lernergebnisse / Kompetenzziele
Wissensverbreiterung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, verfügen über ein breit angelegtes allgemeines Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen der MDA und sind sich der Entwicklung und des Wandels dieser jungen aber zukunftsträchtigen Softwareentwicklungsmethode bewusst.
Wissensvertiefung
Die Studierenden erwerben in dem spezifischen Thema MDA ein detailliertes Wissen über den aktuellen Stand der Forschung und der Entwicklungswerkzeuge.
Können - instrumentale Kompetenz
Die Studierenden erlernen den Umgang mit aktuellen wissenschaftlichen Publikationen und mit Werkzeugen zum speziellen Thema MDA.
Können - kommunikative Kompetenz
Die Studierenden können Entwicklungsergebnisse im Team arbeitsteilig erstellen und eigene Entwicklungsergebnisse vor Fachpublikum präsentieren und verteidigen.
Können - systemische Kompetenz
Die Studierenden können im Rahmen eines vorgegebenen Themas wissenschaftlich arbeiten mit eigener Literaturrecherche und -auswertung und beherrschen die gängigen berufsbezogenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Techniken zum erfolgreichen Einsatz der MDA.
- Lehr-/Lernmethoden
Seminaristische Veranstaltung mit Vorlesung, Praktikum und Referaten der Studierenden.
- Empfohlene Vorkenntnisse
Objektorientierte Analyse und Design, Software Engineering Projekt, Software Architektur
- Modulpromotor
Thiesing, Frank
- Lehrende
Thiesing, Frank
- Leistungspunkte
5
- Lehr-/Lernkonzept
Workload Dozentengebunden Std. Workload Lehrtyp 15 Vorlesungen 15 Seminare 15 betreute Kleingruppen Workload Dozentenungebunden Std. Workload Lehrtyp 15 Veranstaltungsvor-/-nachbereitung 15 Referate 28 Literaturstudium 45 Kleingruppen 2 Prüfungen
- Literatur
Zeppenfeld; Wolters: Generative Softwareentwicklung mit der Model Driven Architecture, Spektrum Verlag 2005
Frankel, David: Model Driven Architecture - MDA, OMG Press 2010
Lano, Kevin: Model-driven software development, Course Technmology, 2009
Pastor; Molina: Model-Driven Architecture in Practice, Springer 2007
Stahl et.al.: Modellgetriebene Softwareentwicklung, Dpunkt 2007
Pietrek, Trompeter (Hrsg.).: Modellgetriebene Softwareentwicklung, entwickler.press, 2007
Gruhn et.al: MDA: Effektives Softwareengineering mit UML2 und Eclipse, Springer 2006
Petrasch, Meimberg: Model Driven Architecture, dpunkt, 2006
- Prüfungsleistung
- Referat
- Mündliche Prüfung
- Projektbericht, schriftlich
- Bemerkung zur Prüfungsform
Neben dem erfolgreichen Bearbeiten einer praktischen Programmieraufgabe mit MDA wird ein Referat zu einem aktuellen Aspekt der MDA gehalten.
- Dauer
1 Semester
- Angebotsfrequenz
Unregelmäßig
- Lehrsprache
Deutsch