Polymeranalytik
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 27.02.2026.
- Modulkennung
11B2340
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
nur Wintersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Der chemische Aufbau von Polymeren, ihre allgemeine Zusammensetzung, ihre Verarbeitungsbedingungen und die endgültigen Materialeigenschaften sind eng miteinander verknüpft. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf der Erweiterung der Kenntnisse der Polymerchemie um polymeranalytische Methoden sowie dem Erwerb praktischer Erfahrungen mit analytischen Werkzeugen zur Untersuchung der Zusammensetzung und Eigenschaften von Polymeren. Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über theoretische und praktische Kenntnisse zur Planung, Durchführung und Auswertung von Laborexperimenten auf dem Gebiet der Polymeranalytik.
- Lehr-Lerninhalte
Theoretische Vermittlung und Durchführung von polymeranalytischen Methoden, unter anderem:
1) Molmassenbestimmungen über Ubbelohde Viskosimetrie
2) Thermische Polymeranalyse mittels DSC und TGA
3) Infrarotspektroskopie
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Vorlesung - 30 Labor-Aktivität - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 60 Veranstaltungsvor- und -nachbereitung - 30 Erstellung von Prüfungsleistungen -
- Benotete Prüfungsleistung
- experimentelle Arbeit
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
- Experimentelle Arbeit: ca. 5 Versuche à 180 Minuten - schriftliche Darstellung im Form von Protokollen, mündliche Präsentation und Konsultation.
- Empfohlene Vorkenntnisse
In dem Modul werden Grundkenntnisse der chemischen Struktur von Polymeren sowie einiger physikalischer Messprinzipien vorausgesetzt , wie sie in Einführungsmodulen zur Chemie, Physik und Polymerchemie erworben werden.
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden können Laborexperimente auf dem Gebiet der Polymeranalytik planen, durchführen und auswerten sowie das Messprinzip polymeranalytischer Methoden erläutern.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden können geeignete experimentelle Methoden zur Lösung von Problemen der Polymeranalytik auswählen. Die Studierenden können die experimentellen Daten auswerten und allgemeine Zusammenhänge zwischen chemischer Struktur und Eigenschaften ableiten.
- Wissensverständnis
Die Studierenden können die Grenzen und Vorteile der verschiedenen Methoden der Polymeranalytik einschätzen. Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die analytischen Werkzeuge zur Lösung verschiedener unbekannter analytischer Probleme in der Polymerchemie anzuwenden.
- Kommunikation und Kooperation
Die Studierenden sind in der Lage, ihre experimentellen Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Zusammenhänge in umfassenden Laborprotokollen darzustellen. Die Studierenden sind in der Lage, ihre Versuchsergebnisse mündlich zu präsentieren.
- Literatur
Makromolekulare Chemie: Ein Lehrbuch für Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler und Verfahrenstechniker , M.D. Lechner, K. Gehrke, E.H. Nordmeier, 6. Auflage, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg, 2020
Makromolekulare Chemie, Eine Einführung, B.Tieke, Wiley-VCH Verlag Weinheim, 4. Auflage, 2024
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund
- Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund B.Sc. (01.09.2025)
- Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung
- Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung B.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Petersen, Svea
- Lehrende
- Petersen, Svea
- Weitere Lehrende
Schmidt, Hannelore