Motion Design – Film

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 26.11.2025.

Modulkennung

11B1575

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Die Sprache des bewegten Bildes ist ein komplexes System aus Dramaturgie, Bildkomposition, Kameraführung, Montage, Licht- und Tondesign. Durch den gezielten Einsatz und die entsprechende Mischung dieser ästhetischen Mittel entstehen endlose Möglichkeiten. Das Modul vermittelt sowohl die Grundlagen für die Konzeption und Gestaltung von Motion Design Projekten (z.B. (interaktive) Filme, 2D-/3D-Animationen oder Transitions in Interfaces) als auch grundlegende Produktionstechniken.

Lehr-Lerninhalte

Gestaltung:
- Einführung in die Geschichte und Analyse des bewegten Bildes
- Lineare und nicht-lineare Dramaturgien
- Drehbuch- und Storyboardentwicklung
- Kameraeinstellungen
- Objekt- und Kamerabewegungen
- Montageregeln
- Lichtdesign
- Sounddesign

Technik:
- Handhabung des Video-, Audio- und Lichtequipments des Medienlabors
- Softwareunterstützte Postproduktion

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
30Seminar-
30Labor-Aktivität-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
20Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
30Erstellung von Prüfungsleistungen-
40Arbeit in Kleingruppen-
Benotete Prüfungsleistung
  • Präsentation oder
  • Projektbericht (schriftlich) oder
  • Projektbericht (medial)
Unbenotete Prüfungsleistung
  • experimentelle Arbeit
Bemerkung zur Prüfungsart

Die Auswahl der benoteten und unbenoteten Prüfungsarten aus den vorgegebenen Optionen obliegt der jeweiligen Lehrperson. Diese hält sich dabei an die jeweils gültige Studienordnung. 

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Prüfungsarten für benotete Prüfungsleistungen:
Präsentation: ca. 15 Minuten
Projektbericht (schriftlich): 10-15 Seiten, dazgehörige Präsentation 8-10 Minuten
Projektbericht (medial): ca. 15 Seiten, illustrative, photographische, filmische Darstellungen
Prüfungsarten für unbenotete Prüfungsleistung:
Experimentelle Arbeit: ca. 2-monatige gestalterische Arbeit aus dem Kontext der Lehrveranstaltung

Empfohlene Vorkenntnisse

Basiskompetenz Zeichnen
Basiskompetenz Bildkomposition

Wissensverbreiterung

Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, verfügen über ein umfassendes Grundlagenwissen über die ästhetischen Gestaltungsregeln des bewegten Bildes, der Filmsprache und Motion Media.

Wissensvertiefung

Durch makrostrukturelle Analysen exemplarischer Filmszenen und Projekte verfügen die Studierenden über detailliertes Wissen in ausgewählten Gebieten der Theorie des bewegten Bildes.

Wissensverständnis

Die Studierenden können Wirkungsanalysen in einer gut strukturierten und stark medial unterstützten Form präsentieren. Sie können fachlich über ausgewählte Motion Media Projekte diskutieren.

Nutzung und Transfer

Das erworbene theoretische Wissen über die Gestaltungsregeln von Motion Media können die Studierenden bei der Produktion und Bewertung eigener praktischen Arbeiten anwenden. Die Studierenden können eigene Motion Design Projekte mithilfe von professionellen Methoden und Werkzeugen konzipieren und produzieren. Sie können die Qualität der eigenen Arbeiten im Hinblick auf konzeptionelle und technische Komplexität der jeweiligen Medientypen optimieren.

Kommunikation und Kooperation

Im Rahmen der Praktika und des Abschlußprojektes entwicklen die Studierenden starke Team- und Projektkoordinationskompetenzen durch Konzeptionsarbeit, Dreharbeiten und Postproduktion in Kleingruppen.

Literatur

Arijon, Daniel: Grammatik der Filmsprache, Zweitausendeins, Frankfurt 2003.
Bordwell et al.: Film Art. An Introduction, McGraw-Hill, New York 2001.
Cook, David A.: A History of Narrative Film, W.W. Norton & Company, New York, London, 1996.
Dunker, Achim: eins zu hundert – Die Möglichkeiten der Kameragestaltung, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2008.
Dunker, Achim: „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ – Licht- und Schattengestaltung im Film, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2012.
Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse, Fink, München 2002
Katz, Steven: Die richtige Einstellung: Shot by shot - Zur Bildsprache des Films, Zweitausendeins, Frankfurt 2000. 
Korte, Helmut: Einführung in die Systematische Filmanalyse, Erich Schmidt Verlag GmbH&Co., Berlin 2004 
Mikunda, Christian: Kino spüren. Strategien der emotionalen Filmgestaltung, WUV-Universitätsverlag, Wien 2002
Monaco, James: Film verstehen, Rowohlt, Hamburg 2000
Steinmetz, Rüdiger: Film- und Fernsehästhetik in Theorie und Praxis, ZWEITAUSENDEINS, 2005 (DVD und Buch)
Steinmetz, Rüdiger: Licht, Farbe, Sound: Filme sehen lernen, ZWEITAUSENDEINS, 2008 (DVD und Buch)
Janet H. Murray: Hamlet on the Holodeck: The Future of Narrative in Cyberspace, MIT Press 1998.
Jesper Juul: Half-Real: Video Games Between Real Rules and Fictional Worlds, MIT Press 2005

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Media & Interaction Design
    • Media & Interaction Design B.A. (01.09.2024)

    Modulpromotor*in
    • Ramm, Michaela
    Lehrende
    • Ramm, Michaela
    • Mett, Christoph