Designprojekt - Usability und User Experience

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 04.03.2026.

Modulkennung

11B1156

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch, Englisch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Komplexere Entwurfsaufgaben durchführen zu können ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit als Designer*in. Im Rahmen des Studiums liegt ein Schwerpunkt der Ausbildung daher auf dem Ausbau der Fähigkeit zur sinnvollen Integration ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Fragestellungen in den Designprozess und den Systementwurf. Vor allem unter Berücksichtigung des Aspektes der Produktentwicklung für den Nutzer ist es von essentieller Bedeutung, ergonomische und User Experience Aspekte ausreichend zu beachten und diese vor allem in komplexen Studienprojekten anzuwenden.

Lehr-Lerninhalte

Projektdefinition, Soll/Ist Analyse, Konzept, Entwurf, Ausarbeitung, Evaluation, iterative und agile Designentwicklung, Präsentation, Dokumentation

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
4individuelle BetreuungPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
100Hausaufgaben-
46Arbeit in Kleingruppen-
Benotete Prüfungsleistung
  • Hausarbeit
Unbenotete Prüfungsleistung
  • Präsentation
Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Benotete Prüfungsleistung: 30-50 Seiten Dokumentation

Unbenotete Prüfungsleistung: 15 Min. Präsentation

Empfohlene Vorkenntnisse

Besuch der Veranstaltungen: Ergonomie 1 - Grundlagen, Ergonomie 2 - Kultur und Nutzung

Wissensverbreiterung

Die Studierenden erhalten im Rahmen eines komplexen Entwurfsprojektes die Kompetenz einer nutzungs- und kontextfokussierten Produktgestaltung im Sinne der Ergonomie, Ästhetik und Systemfunktionalität

Wissensvertiefung

Die Studierenden besitzen die Fähigkeit der Anpassung der Arbeitsbedingungen und Arbeitsmittel an den Menschen und dessen Charakteristika. Sie sind in der Lage gestalterisch-praktisch an eine ergonomisch fokussierte Fragestellung heranzugehen und effiziente Lösungsansätze auf Basis theoretischen Wissens und praktischen Versuchen in einem komplexen Designprojekt zu entwickeln.

Im Rahmen der Veranstaltung sind Exkursionen zu Firmen, Museen oder Ausstellungen geplant und können auf freiwilliger Basis von den Studierenden wahrgenommen werden. 

Wissensverständnis

Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, setzen eine Reihe von Verfahren und Methoden ein, um komplexe Entwürfe zu bearbeiten und strukturiert darzustellen.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, setzen eine Reihe von etablierten Verfahren und Methoden ein, um komplexe Entwürfe zu bearbeiten und strukturiert darzustellen. Sie sind aber auch in der Lage, neue Methoden selbst zu entwicklen, zu reflektieren und kontextbezogen anzuwenden.

Wissenschaftliche Innovation

Die Studierenden sind nach erfolgreichem Abschluss des Moduls in der Lage eigene Methoden zu entwicklen, neuartige Lösungen zu generieren und diese im Rahmen von wissenschaftlichen Abhandlungen und Darstellungen auch fachüberegreifend zu argumentieren.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, sind in der Lage, Ideen, Konzepte und Produkte überzeugend in Schrift und Bild, sowie rhetorisch ausgefeilt darzustellen. Sei sind nicht nur in der Lage im Team zusammen zu arbeiten, sie sehen auch den synergetischen Mehrwert von interdisziplinären und interdisziplinären Teams und nutzen diese für Ihre Projektarbeit und wissenschaftliche Kommunikation.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben können mit Experten der Arbeitswissenschaft, Marketing und Psychologie effizient zusammen arbeiten und innovative und sinnvolle Ergebnisse erzeugen.

Literatur

Karl H. E. Kroemer, Henrike B. Kroemer u. Katrin E. Kroemer-Elbert, Ergonomics. How to design for ease and efficiency, 2. Aufl., Upper Saddle River 2002. 

Wesley E. Woodson, Barry Tillman u. Peggy Tillman, Human factors design handbook. Information and guidelines for the design of systems, facilities, equipment, and products for human use, 2. Aufl., New York u.a. 1992. 

Visuelle Kommunikation. Ein Design-Handbuch, 2., erw., überarb. und verb. Auf., Berlin 1994. 

Measuring the user experience, Tom Tullis, Bill Albert, MK 2010

Open Design Now - Why Design cannot remain exclusive, Bas van Abel, BIS, 2011

Universal Design, Oliver Herwig, Birkhäuser, 2008 

ToDo - Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt, Florian Pfeffer, Hermann Schmidt, 2014

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Industrial Product Design
    • Industrial Product Design B.A. (01.09.2024)

    Modulpromotor*in
    • Hofmann, Thomas
    Lehrende
    • Beate, Bastian