Advanced Videotechnology & -Production
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 23.01.2026.
- Modulkennung
11B0534
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
unregelmäßig
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Das Modul "Advanced Videotechnology & Production" vertieft und erweitert die Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden im Bereich der Videotechnologien und -produktion, mit einem besonderen Fokus auf die aktuellen Entwicklungen im Online-Format und im Fernsehen. Durch die Auseinandersetzung mit technischen und produktionstechnischen Aspekten bereitet dieses Modul die Studierenden darauf vor, innovative und qualitativ hochwertige Videoinhalte zu erstellen.
- Lehr-Lerninhalte
Aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich Video und Fernsehen werden unter technologischer wie auch produktionstechnischer Sichtweise beleuchtet. Selbständiges Erarbeiten eines vorgegebenen begrenzten Themenbereiches anhand von Fachliteratur und anderen Quellen sowie dessen Anwendung und Darstellung. Es werden wechselnde aktuelle Themen aus der Medieninformatik unter besonderer Berücksichtigung von Audio, Video und Fernsehen angeboten, die im Schwierigkeitsgrad für den Bachelor-Studiengang angemessen sind.
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 15 Vorlesung - 30 individuelle Betreuung - 15 Seminar - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Literaturstudium - 60 Arbeit in Kleingruppen -
- Benotete Prüfungsleistung
- Hausarbeit und Referat (mit schriftlicher Ausarbeitung)
- Unbenotete Prüfungsleistung
- experimentelle Arbeit
- Bemerkung zur Prüfungsart
Praktische Umsetzung einer Medienproduktion sowie Präsentation ausgewählter Bereiche aus dem Produktionsprozess als Referat; Gewichtung 70%/30%
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Benotete Prüfungsleistung (Hausarbeit und Referat):
- Hausarbeit: ca. 15 Seiten oder Videoprojekt 5-10 min, ggf. dazugehörige Erläuterung: ca. 10 Minuten
- Referat: ca. 15 Minuten, dazugehörige Ausarbeitung: ca. 10 Seiten
Unbenotete Prüfungsleistung:
- Experimentelle Arbeit: Experiment: insgesamt ca. 3-5 Versuche
- Empfohlene Vorkenntnisse
Studierende, die das Fach Advanced Videotechnology and Production belegen möchten, sollten idealerweise bereits das Modul Audio- und Videotechnik abgeschlossen haben oder vergleichbare Grundlagenkenntnisse mitbringen. Dazu gehören ein solides Verständnis der technischen Grundlagen von Videoformaten, Signalverarbeitung und Kompressionsverfahren sowie erste praktische Erfahrungen mit Kameraarbeit, Tonaufnahme und Lichtsetzung. Für die vertiefenden Inhalte sind zudem ein sicherer Umgang mit Video-Produktionssoftware, grundlegende Kenntnisse der Postproduktion und ein Verständnis für mediale Gestaltung und Storytelling hilfreich. Ebenso wichtig sind eine strukturierte Arbeitsweise, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, komplexere Produktionsprozesse eigenständig zu planen und umzusetzen.
- Wissensverbreiterung
Studierende erlangen einen breiten Überblick über die neuesten Entwicklungen und Technologien im Bereich Video und Fernsehen. Sie lernen die Grundlagen und Trends der Videotechnologie kennen, einschließlich der neuesten Standards, Formate und Übertragungstechniken.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden spezialisieren sich auf ausgewählte, aktuelle Fragestellungen der Videotechnologie und -produktion. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Fachliteratur und anderen Quellen vertiefen sie ihr Verständnis für spezifische technologische und produktionstechnische Herausforderungen und Lösungen.
- Wissensverständnis
Die Studierenden entwickeln ein tiefgehendes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen technologischer Innovation und produktionstechnischer Praxis. Sie erkennen, wie technische Fortschritte die Produktion und Distribution von Videoinhalten beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die Medienlandschaft hat.
- Nutzung und Transfer
Die praktische Anwendung des erworbenen Wissens steht im Vordergrund. Die Studierenden sind in der Lage, eigenständig Projekte zu konzipieren und umzusetzen, die aktuelle technologische Möglichkeiten nutzen. Sie lernen, innovative Ideen für die Produktion von Videoinhalten zu entwickeln und technische Lösungen für produktionstechnische Herausforderungen zu finden.
- Wissenschaftliche Innovation
Die Studierenden werden ermutigt, über den aktuellen Stand der Technik hinauszudenken und eigene Beiträge zur Weiterentwicklung der Videotechnologie und -produktion zu leisten. Dies umfasst die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen sowie die Entwicklung neuer Konzepte und Techniken.
- Kommunikation und Kooperation
Die Studierenden lernen, ihre Ideen und Ergebnisse effektiv zu kommunizieren und in Teams zu arbeiten. Sie entwickeln Fähigkeiten in der Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen Bereichen, um komplexe Projekte erfolgreich umzusetzen.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
Die Studierenden ein Bewusstsein für die ethischen, sozialen und kulturellen Dimensionen der Videoproduktion und -technologie. Sie reflektieren über die Verantwortung von Medienproduzenten und Technologieentwicklern gegenüber der Gesellschaft und betrachten kritisch die Auswirkungen ihrer Arbeit auf die öffentliche Wahrnehmung und Meinungsbildung.
- Literatur
U. Schmidt: Professionelle Videotechnik, Springer, aktuelle Auflage
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Informatik - Medieninformatik
- Informatik - Medieninformatik B.Sc. (01.09.2025)
- Informatik - Technische Informatik
- Informatik - Technische Informatik B.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Morisse, Karsten
- Lehrende
- Morisse, Karsten
- Tassemeier, Uwe
- Ramm, Michaela
- Schöning, Julius