Individuum und Gesellschaft
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 2 vom 18.03.2026.
- Modulkennung
11B0217
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
nur Wintersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Industrial Product Design fokussiert Produktentwicklungsprozesse und Designentwicklungen für die Massenproduktion. Trotzdem sollen Produkte im 21. Jahrhundert möglichst den Anforderungen zunehmend individualisierter Konsument*innen entsprechen. In diesem Spannungsfeld müssen Designer*innen Entwürfe und Konzepte entwickeln. Nur durch das Wissen um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Begrifflichkeiten ‚Individuum‘ und ‚Gesellschaft‘ kann eine nutzerzentrierte Produktentwicklung stattfinden. Dabei sind die Kategorien "gender und diversity" sowie "Nachhaltigkeit" ebenso von zentraler Bedeutung wie ethische Fragestellungen, die Reflektion auf die eigene Rolle als Designer*in und das Bewusstsein für ein verantwortliches Handeln.
- Lehr-Lerninhalte
‚Individuum‘ und ‚Gesellschaft‘: Begrifflichkeiten, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Wechselwirkungen - Customizing und Individualisation - Gender- und Diversityaspekte und Nachhaltigkeit - open design, partizipatorisches Design - Verantwortung
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 60 Vorlesung - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 45 Hausaufgaben - 45 Prüfungsvorbereitung -
- Benotete Prüfungsleistung
- Hausarbeit
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Hausarbeit: 15 Seiten
- Empfohlene Vorkenntnisse
Kenntnisse der Entstehung und des Wandels des Begriffs "Design" werden vorausgesetzt.
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden verfügen über ein breit angelegtes Wissen über die Wechselwirkungen zwischen „Individuum“ und „Gesellschaft“ inner- und außerhalb des Designkontextes.
Zudem haben sie einen Überblick und ein Verständnis bezogen auf Veränderungen im Design wie mass customization oder open design.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden verfügen über ein detailliertes Wissen in ausgewählten designrelevanten Themengebieten an der Schnittstelle von „Individuum“ und „Gesellschaft“.
- Wissensverständnis
Die Studierenden können die verschiedenen soziokulturellen Spezifika bei der Wechselwirkung von „Individuum“ und „Gesellschaft“ reflektieren.
- Nutzung und Transfer
Die Studierenden können das erworbene Wissen situationsbezogen auf Designprozesse im globalen wie lokalen Kontext anwenden.
- Wissenschaftliche Innovation
Die Studierenden leiten Forschungsfragen ab und definieren eigene Fragestellungen.
- Kommunikation und Kooperation
Die Studierenden können ihre Arbeitsergebnisse einzeln und als Team mündlich und schriftlich in klar strukturierter Form präsentieren.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
Die Studierenden können ihre eigene Rolle als Designer*in kritisch reflektieren und haben ein Bewusstsein für ihr verantwortliches Handeln als Designer*in.
- Literatur
Friedrich von Borries, Weltentwerfen: Eine politische Designtheorie. Frankfurt/M. 2016; Uta Brandes, Gender Design: Streifzüge zwischen Theorie und Empirie, Basel 2017; Claudia Mareis, Wer gestaltet die Gestaltung? Praxis, Theorie und Geschichte des partizipatorischen Designs, Bielefeld 2013; Victor Papanek, The Politics of Design, Weil a.Rh. 2018; Frank Piller, Mass Customization. Ein wettbewerbsstrategisches Konzept im Informationszeitalter, Wiesbaden 2006; Schimank, Uwe, Volkmann, Ute, Gesellschaftliche Differenzierung, Bielefeld 1999.
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Industrial Product Design
- Industrial Product Design B.A. (01.09.2024)
- Mechatronik
- Mechatronik B.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Düchting, Susanne
- Lehrende
- Düchting, Susanne