Grundlagen filmischer Gestaltungsmittel

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 26.01.2026.

Modulkennung

11B0179

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

unregelmäßig

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Die Gestaltung und Produktion von dynamischen Medien wie Animationen und Filmen ist für Studierende der Medieninformatik ein wichtiger und interessanter Tätigkeitsbereich. Dabei müssen sie nicht nur Produktionstechniken beherrschen, sondern genauso filmische Gestaltungsregeln kennen. Die Sprache des Films ist ein komplexes System aus Dramaturgie, Kameraführung, Montage, Licht- und Tondesign. Durch den gezielten Einsatz und die entsprechende Mischung dieser ästhetischen Mittel entsteht ein Medium, das endlose Möglichkeiten hat, die abgebildete Wirklichkeit zu formen und zu interpretieren. Darüber hinaus kann speziell der Film seine Zuschauer auf emotionaler Ebene mitreißen und manipulieren. Das Seminar vermittelt in Theorie und Praxis die Grundlagen dieser filmischen Mittel.

Lehr-Lerninhalte

1. Einführung in die Geschichte und Analyse des Films

2. Drehbuch- und Storyboardentwicklung

3. Bildkomposition

4. Kameraeinstellungen

5. Objekt- und Kamerabewegungen

6. Montageregeln

7. Lichtdesign

8. Sounddesign

9. Dramaturgische Gestaltung

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
30Seminar-
30Labor-Aktivität-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
40Arbeit in Kleingruppen-
30Erstellung von Prüfungsleistungen-
20Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Projektbericht (schriftlich) oder
  • Präsentation
Unbenotete Prüfungsleistung
  • experimentelle Arbeit
Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Prüfungsarten für benotete Prüfungsleistungen:
Präsentation: ca. 15 Minuten
Projektbericht (schriftlich): 10-15 Seiten, dazgehörige Präsentation 8-10 Minuten
Prüfungsarten für unbenotete Prüfungsleistung:
Experimentelle Arbeit: ca. 10 Stunden gestalterische Arbeit aus dem Kontext der Lehrveranstaltung in 2 Monaten

Empfohlene Vorkenntnisse

Kenntnisse über filmische Codes und/oder Audio- und Videotechnologien

Wissensverbreiterung

Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, verfügen über ein umfassendes theoretisches und praktisches Grundlagenwissen über die ästhetischen Gestaltungsregeln der Filmsprache.

Wissensvertiefung

Durch makrostrukturelle Analysen exemplarischer Filmausschnitte verfügen die Studierenden über detailliertes Wissen in ausgewählten Gebieten und Genres der Filmtheorie.

Nutzung und Transfer

Das erworbene theoretische Wissen über die filmischen Gestaltungsregeln können die Studierenden bei der Produktion und Bewertung eigener praktischen Arbeiten anwenden. Die experimentellen Projekte werden in Kleingruppen durchgeführt.

Kommunikation und Kooperation

Im Rahmen von Kurzreferaten stellen die Studierenden filmische Wirkungsanalysen in einer gut strukturierten und stark medial unterstützten Form vor. Während der Präsentation unterziehen sie ein ausgewähltes filmisches Werk den Regeln, Konzepten und Diskussionsergebnissen, die im Kurs erarbeitet wurden. Die individuelle Präsentationskompetenz wird im Anschluß an die Referate gemeinsam beurteilt und verbessert. Im Rahmen der Praktika entwicklen die Studierenden starke Teamkompetenz durch Konzeptionsarbeit, Dreharbeiten und Postproduktion in Kleingruppen.

Literatur

Bücher: Arijon, Daniel: Grammatik der Filmsprache, Zweitausendeins, Frankfurt 2003;

Bordwell et al.: Film Art. An Introduction, McGraw-Hill, New York 2001;

Cook, David A.: A History of Narrative Film, W.W. Norton & Company, New York, London, 1996;

Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse, Fink, München 2002;

Katz, Steven: Die richtige Einstellung: Shot by shot - Zur Bildsprache des Films, Zweitausendeins, Frankfurt 2000;

Korte, Helmut: Einführung in die Systematische Filmanalyse, Erich Schmidt Verlag GmbH&Co., Berlin 2004;

Mikunda, Christian: Kino spüren. Strategien der emotionalen Filmgestaltung, WUV-Universitätsverlag, Wien 2002;

Monaco, James: Film verstehen, Rowohlt, Hamburg 2000;

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Informatik - Medieninformatik
    • Informatik - Medieninformatik B.Sc. (01.09.2025)

  • Informatik - Technische Informatik
    • Informatik - Technische Informatik B.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Ramm, Michaela
    Lehrende
    • Ramm, Michaela