wissenschaftl. Mitarbeiter*in für das Projekt: "ReKaTech: Entwicklung Kautschukabfälle zur Gewinnung sekundärer Rohstoffe
Gegenstand des Projektes ReKaTech ist es, die Voraussetzungen für eine innovative Kautschukabfall-Recyclingtechnologie zur Gewinnung sekundärer Rohstoffe wissenschaftlich zu analysieren und durch den Einsatz künstlicher Intelligenz nachhaltig zu optimieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Überführung stofflicher und prozesstechnischer Parameter in datenbasierte Modelle, um Recyclingprozesse und Materialrezepturen effizienter zu gestalten. Dazu wird eng mit industriellen Kooperationspartnern und Verwertungsnetzwerken zusammengearbeitet. Neben der systematischen Datenerfassung und der rechnergestützten Modellierung gehört die praktische Unterstützung bei der Rezepturentwicklung, der Probeherstellung im Labor sowie der anschließenden Materialanalyse zum zentralen Gegenstand der Stelle.
Ihre Aufgaben
- eigenverantwortliche Planung, Durchführung und Auswertung von Labor- und Technikumsversuchen zur Optimierung von Recyclingprozesse
- systematisches Screening von Additiven/Vernetzersystemen sowie Durchführung reaktiver Extrusionsversuche zur Herstellung von Prüfkörpern
- methodische Materialanalytik an heterogenen Abfallfraktionen sowie Strukturierung von Rezeptur- und Prozessdaten zur Anwendung von Machine-Learning-Modellen für die KI-gestützte Optimierung.
- Erstellung von Meilenstein- und Projektberichten, wissenschaftliche Publikation und Ergebnispräsentation vor Kooperationspartnern
- fachliche Anleitung von technischen Mitarbeitenden, Hilfskräften und Abschlussarbeiten
Ihr Profil
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Chemie, Polymerchemie, Materialwissenschaften, Kunststofftechnik, Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder einer vergleichbaren Fachrichtung; eine Promotion ist wünschenswert
- fundierte Kenntnisse in der Polymer-/Kautschukchemie oder chemischen Verfahrenstechnik sowie Erfahrung in experimenteller Laborarbeit
- Kenntnisse in der Materialanalytik (IR, DSC, TGA) und Interesse an statistischer Versuchsplanung (DoE), Datenanalyse-Tools und KI-gestützter Optimierung
- strukturierte, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise mit ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit - auch in englischer Sprache
Die Beschäftigung erfolgt in Vollzeit und ist befristet bis zum 31.05.2028. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar, sofern keine dienstlichen Gründe entgegenstehen. Der Arbeitsort ist Lingen mit der Möglichkeit der Vereinbarung zur mobilen Arbeit. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des TV-L. Die Stelle bietet bei entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Promotion im Themenfeld der stofflichen Verwertung, reaktiven Verarbeitung und KI-gestützten Rezepturoptimierung. Das Vorhaben ist fest in das Projekt integriert und wird durch die wissenschaftliche Projektleitung eng begleitet. Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Die Hochschule Osnabrück behält es sich vor, die Auswahlgespräche in Präsenz oder online durchzuführen.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen – bei Übersendung per Mail nur als eine Datei im PDF – werden bis zum 26.06.2026 unter Angabe der Kennziffer MKT 20-2026 erbeten an:
Geschäftsbereich Personal
personalmanagement@hs-osnabrueck.de
Postanschrift:
Hochschule Osnabrück
Geschäftsbereich Personal
Postfach 1940, 49009 Osnabrück
Stellenangebot als PDF
Bis zum 26.06.2026
Mehr Informationen
Ansprechpersonen
Fachliche Rückfragen
Prof. Dr. Carmen-Simona Jordan
E-Mail: s.jordan@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0591 80098-296
Gleichstellung
Bettina Charlotte Belker
E-Mail: gleichstellung@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-2955
Schwerbehindertenvertretung
Dr. Karl Niemann
E-Mail: sbv@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-3129