Wissenschaftskommunikation

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 04.03.2026.

Modulkennung

11M2247

Niveaustufe

Master

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Wintersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Wissenschaftskommunikation umfasst Kommunikation aus der Wissenschaft heraus ebenso wie in sie hinein, durch gesellschaftliche Debatten mit und über Wissenschaft, die medial vermittelte Kommunikation über redaktionelle Medien und digitale Plattformen, bis hin zur gezielten Partizipation von Bürger*innen in Forschungsprozessen. Der Kompetenzaufbau von Wissenschaftler*innen ist die Basis zur nachhaltigen Sicherung und Steigerung der Qualität von Wissenschaftskommunikation. Wissenschaftskommunikationskompetenz beinhaltet Wissenschaftskompetenz und Kommunikationskompetenz, die in diesem Modul vermittelt wird.

Lehr-Lerninhalte

Grundlagen der Wissenschaftskommunikation:  Einstieg in die Wissenschaftskommunikation mit Öffentlichkeit und Medien. Dimensionen der Wissenschaftskommunikation, Akteure und Zielgruppen sowie der Umgang mit Medien.

Soziale Medien in der Wissenschaftskommunikation: allgemeiner Überblick zu typischen Merkmalen von Sozialen Medien. Anschließend stehen Nutzung, Zielgruppen oder Stile einzelner Sozialer Medien im Mittelpunkt. Praktische Übungen verdeutlichen die Spezifika der einzelnen Sozialen Netzwerke und legen so das Fundament für die Entwicklung einer eigenen Social-Media Strategie. Der Teil beschäftigt sich auch mit potenziellen Anfeindungen im Netz und gibt konkrete Handreichungen im Umgang damit.

Verständlich Schreiben in der Wissenschaftskommunikation: Texte über Forschungsthemen klar und verständlich verfassen. Ob Nachricht für die Website, den Entwurf einer Pressemitteilung oder um einen Beitrag für eine populärwissenschaftliche Publikation. Die Studierenden bekommen Inhalte vermittelt, wie sie einen Text schlüssig aufbauen und lebendig formulieren. Worauf kommt es bei Rahmenelementen wie Überschriften oder Bildunterschriften an.

Verständlich präsentieren: Wie relevante Inhalte auswählen, strukturieren und darstellen. Visualisierungsvarianten und Spezifika einzelner Präsentationsformen. Videos und Animationen.  

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
15Vorlesung-
30Seminar-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
40Arbeit in Kleingruppen-
10Peer-Feedback-
20Erstellung von Prüfungsleistungen-
35Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Lerntagebuch
Unbenotete Prüfungsleistung
  • regelmäßige Teilnahme
Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

  • Lerntagebuch: 10 Seiten
  • Regelmäßige Teilnahme: Teilnahme an mind. 80% der Veranstaltung

Empfohlene Vorkenntnisse

In dem Modul wird eine Übersicht über einen wissenschaftlichen Bereich der Werkstofftechnik vorausgesetzt, wie sie in vorangehenden Mastermodulen vermittelt wird.

Wissensverbreiterung

Die Studierenden kennen die Grundlagen guter Wissenschaftskommunikation und die wichtigsten Instrument dazu.

Wissensvertiefung

Die Studierenden können Instrumente der Wissenschaftskommunikation zielführend anwenden.

Wissensverständnis

Die Studierenden wissen um die Bedeutung guter und partizipativer Kommunikation in Forschungsprozessen.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden können Fragestellungen aus den Werkstoffwissenschaften klar in die Gesellschaft kommunizieren.

Wissenschaftliche Innovation

Die Wissenschaft durchdringt fast alle Bereiche des Lebens. Wissen ist Grundlage demokratischer Prozesse. Bürger*innen, Organisationen und Institutionen wollen auf Basis guter Informationen wissenschaftliche Ergebnisse kritisch reflektieren, um auf dieser Grundlage informierte persönliche Entscheidungen treffen zu können. Gute Wissenschaftskommunikation ist dafür die elementare Grundlage, auch in den Werkstoffwissenschaften.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden können Fragestellungen aus den Werkstoffwissenschaften klar in die Gesellschaft kommunizieren und zielgruppenorientiert darstellen.

Literatur

Dernbach, Beatrice (Hrsg.); Kleinert, Christian (Hrsg.); Münder, Herbert (Hrsg.)
Handbuch Wissenschaftskommunikation. 
Wiesbaden: Springer VS (2012), XVIII, 392 S.

Wissenschaftskommunikation im Wandel. 
Von Gutenberg bis Open Science. / Ball, Rafael
Springer VS, Wiesbaden / 2020

#FACTORYWISSKOMM ERGEBNISDOKUMENTATION EDITION 2
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Referat Wissenschaftskommunikation; Wissenschaftsjahre
10117 Berlin, Stand Mai 2025
DLR Projektträger – Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation
www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Publikationen/E/1/1097956_Ergebnisdokumentation_der_Edition_2.pdf

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Maschinenbau (Master)
    • Maschinenbau M.Sc. (01.09.2025)

  • Informatik
    • Informatik M.Sc. (01.09.2025)

  • Fahrzeugtechnik (Master)
    • Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)

  • Angewandte Werkstoffwissenschaften
    • Angewandte Werkstoffwissenschaften M.Sc. (01.09.2025)

  • Mechatronic Systems Engineering
    • Mechatronic Systems Engineering M.Sc. (01.09.2025)

  • Elektrotechnik (Master)
    • Elektrotechnik M.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Petersen, Svea
    Lehrende
    • Garten, Ralf