Modellbildung und Simulation mechatronischer Systeme

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 02.03.2026.

Modulkennung

11M2225

Niveaustufe

Master

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Wintersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Neben theoretischen Methoden und dem realen Experiment ist die Simulationstechnik heute die dritte Säule der Wissenschaft und stellt die über alle Wissenschaftsbereiche am weitesten verbreitete Problemlösungsstrategie dar. Desweiteren werden Simulationstechniken und -werkzeuge auch in der technischen Entwicklung weitverbreitet und in zunehmendem Maße eingesetzt. Die Studierenden erlangen das notwendige Fachwissen und erlernen die Systematik zur Modellbildung technischer Prozesse, können Modelle und die Ergebnisse von Simulationen kritisch analysieren und bewerten.

Lehr-Lerninhalte

  1. Einführung in die Simulationstechnik
  2. Systematik der Modellbildung technischer Prozesse
  3. Modellierungsphilosophien
  4. Integrationsverfahren
  5. Simulation technischer Prozesse
  6. Validierung von Modellen
  7. Exemplarisch: Anwendung von Simulationswerkzeugen in der Praxis der technischen Entwicklung

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
30Labor-AktivitätPräsenz-
15VorlesungPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
55Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
50Prüfungsvorbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Projektbericht (mündlich)
Unbenotete Prüfungsleistung
  • experimentelle Arbeit
Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Projektbericht, mündlich: ca. 15-30 Minuten

Experimentelle Arbeit: Experiment: insgesamt ca. 6 Versuche

Empfohlene Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse der Regelungstechnik, Steuerungstechnik, Mathematik und Grundkenntnisse der numerischen Mathematik

Wissensvertiefung

Die Studierenden erfassen und verstehen komplexere, rechnergestützte Methoden zur Modellbildung von komplexen technischen Prozessen und können die Ergebnisse interpretieren. Die Simulationsmethodik können sie analysieren und ihre Grenzen und Aussagen kritisch würdigen. Auch auf die Validierung der erstellten Modelle wird eingegangen.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden können eine Reihe von Simulationsmethodiken auf konkrete Probleme anwenden, die spezialisiert, fortgeschritten und auf dem aktuellen Stand der Technik angepasst sind.

Literatur

  • Bungartz, Hans-Joachim: „Modellbildung und Simulation“, Springer Vieweg, 2013
  • Nollau, Rainer: „Modellierung und Simulation technischer Systeme“, Springer Vieweg, 2009
  • Westermann, Thomas: „Modellbildung und Simulation“, Springer, 2021
  • Haußer, Frank: „Mathematische Modellierung mit MATLAB und Octave“, Spektrum, 2019 
  • Strehmel, Karl: „Numerik gewöhnlicher Differentialgleichungen“, Springer Spektrum, 2012 
  • Bosl, A.: "Einführung in MATLAB/Simulink", Carl Hanser, 2020
  • Pietruszka, W.D.:" MATLAB in der Ingenieurspraxis", Springer Vieweg, 2021

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Maschinenbau (Master)
    • Maschinenbau M.Sc. (01.09.2025)

  • Fahrzeugtechnik (Master)
    • Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)

  • Mechatronic Systems Engineering
    • Mechatronic Systems Engineering M.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Niemeyer, Philip
    Lehrende
    • Schmidt, Reinhard
    • Niemeyer, Philip