Mensch-Maschine-Kooperation
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 2 vom 09.02.2026.
- Modulkennung
11M2015
- Niveaustufe
Master
- Unterrichtssprache
Deutsch, Englisch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
Winter- und Sommersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Besonderheiten des Moduls
Lehrsprache Deutsch oder Englisch nach Absprache mit den Prüfer*innen.
- Kurzbeschreibung
Das Masterseminar "Mensch-Maschine-Kooperation" bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen. Das Modul integriert technologische, ethische und ergonomische Gesichtspunkte, um ein umfassendes Verständnis für die Gestaltung und Implementierung kooperativer Systeme in unterschiedlichen Anwendungen zu vermitteln. Dabei werden u.a. die Kooperation von Mensch und KI sowie Mensch und Roboter als Anwendungen thematisiert und Herausforderungen wie die Erklärbarkeit, Glaubwürdigkeit und Sicherheit betrachtet.
- Lehr-Lerninhalte
- Einführung in die Mensch-Maschine-Kooperation
- Definitionen, historische Entwicklung und aktueller Stand der Technologie
- Grundlagen der Mensch-Maschine-Interaktion (MMI), Human Factors Engineering, Erklärbarkeit, Glaubwürdigkeit und Sicherheit
- Technologische Aspekte der Mensch-Maschine-Kooperation
- KI und kollaborative KI-Systeme
- Robotik und kollaborative Robotersysteme
- Vertrauenswürdigkeit von interaktiven Systemen
- Funktionale Sicherheit von interaktiven Systemen
- Ergonomie, Design und Funktionale Sicherheit
- Ergonomische Gestaltung von Schnittstellen und Bedienelementen unter den Aspekten: Erklärbarkeit, Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit
- Usability und User Experience in sicherheitskritischen mechatronischen Systemen
- Design Thinking Ansätze für die Entwicklung sicherheitsrelevanter Lösungen
- Ethik der Mensch-Maschine-Kooperation
- Datenschutz und Privatsphäre
- Verantwortungsbewusste KI
- Cognitive Enhancement Technologies
- Soziale und gesellschaftliche Auswirkungen von kooperativen Systemen (Abhängigkeit, Sucht, Barrierefreiheit, Gesetzgebung, Zugang zu Technologie etc.)
- Einführung in die Mensch-Maschine-Kooperation
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 5 Vorlesung - 20 Seminar - 20 individuelle Betreuung - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 20 Literaturstudium - 20 Referatsvorbereitung - 65 Erstellung von Prüfungsleistungen -
- Benotete Prüfungsleistung
- Hausarbeit
- Unbenotete Prüfungsleistung
- Präsentation
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Benotete Prüfungsleistung
- Hausarbeit: 15 Seiten
- Präsentation: 45 Minuten; dazugehörige Ausarbeitung: Präsentationsfolien.
- Empfohlene Vorkenntnisse
Interesse an Mensch Maschine Kooperation.
- Wissensverbreiterung
-
- Wissensvertiefung
Die Studierenden erweitern ihr Verständnis für die Entwicklung und Anwendung von Mensch-Maschine-Kooperationssystemen, indem sie technologische, ergonomische und ethische Aspekte integrieren, um sicher und verantwortungsvoll mit künftigen Herausforderungen umzugehen.
Sie vertiefen ihre Fachkenntnisse in funktionaler Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Ethik, um nutzerorientierte und ethisch vertretbare Kooperationssysteme zu gestalten, die den aktuellen technologischen Standards entsprechen.
- Wissensverständnis
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- Nutzung und Transfer
Die Studierenden können Mensch-Maschine-Kooperationssysteme entwerfen, indem sie erlernte Konzepte unter Einbezug technischer, ergonomischer und ethischer Aspekte anwenden, um nutzerzentrierte und sichere Lösungen zu entwickeln. Sie sind zudem fähig, die Effektivität und Angemessenheit der entworfenen Systeme zu reflektieren, um deren Usability, Vertrauenswürdigkeit und funktionale Sicherheit kontinuierlich zu verbessern.
- Wissenschaftliche Innovation
Die Studierenden können wissenschaftliche Innovationen gestalten, um die Mensch-Maschine-Kooperation voranzutreiben, indem sie neuartige Konzepte für Technologie und Interaktion entwickeln. Sie sind fähig, bestehende Ansätze zu hinterfragen und evidenzbasierte Verbesserungen vorzuschlagen, die die Effektivität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit von Kooperationssystemen erhöhen.
- Kommunikation und Kooperation
Die Studierenden sind in der Lage, die Bedeutung und die Auswirkungen der Mensch-Maschine-Kooperation effektiv zu kommunizieren, indem sie komplexe technologische und ergonomische Konzepte verständlich für ein interdisziplinäres Publikum aufbereiten und die Relevanz ethischer Überlegungen in der Gestaltung solcher Systeme hervorheben. Sie können aktiv in Teams arbeiten und interdisziplinäres Wissen einbringen, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, die die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen optimieren und dabei Sicherheits-, Vertrauenswürdigkeits- und Usability-Herausforderungen überwinden.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
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- Literatur
Verschiedene aktuelle wissenschaftliche Artikel und Abhandlungen.
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Maschinenbau (Master)
- Maschinenbau M.Sc. (01.09.2025)
- Informatik
- Informatik M.Sc. (01.09.2025)
- Fahrzeugtechnik (Master)
- Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)
- Mechatronic Systems Engineering
- Mechatronic Systems Engineering M.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Schöning, Julius
- Lehrende
- Schöning, Julius
- Plutka, Björn
- Morisse, Karsten