Wissenschaftliches Projekt
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 09.02.2026.
- Modulkennung
11M1330
- Niveaustufe
Master
- Unterrichtssprache
Deutsch, Englisch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
15.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
Winter- und Sommersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Besonderheiten des Moduls
Lehrsprache Deutsch oder Englisch nach Absprache mit den Prüfer*innen.
- Kurzbeschreibung
Das Wissenschaftliche Projekt bietet den Studierenden die Möglichkeit, das im Rahmen des Studiums erworbene theoretische Wissen sowie die praktischen Fertigkeiten im Rahmen einer komplexeren Aufgabenstellung aus Ihrem Fachgebiet auf wissenschaftlicher Basis selbständig unter Anleitung eines Lehrenden zu bearbeiten. Das Projekt ist dabei idealerweise in ein aktuelles Forschungsprojekt der Hochschule oder eines kooperierenden Unternehmen eingebunden.
- Lehr-Lerninhalte
- Anforderungs-/Bedarfsanalyse
- Recherche und Bewertung vergleichbarer wissenschaftlicher Ansätze
- Erarbeitung und Dokumentation Lösungskonzept
- Technische Umsetzung
- Vertretung der eigenen Lösung
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 450 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 15 individuelle Betreuung - 15 Seminar - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 50 Literaturstudium - 350 Sonstiges individuelle Projektarbeit 20 Referatsvorbereitung -
- Benotete Prüfungsleistung
- Projektbericht (schriftlich)
- Bemerkung zur Prüfungsart
Projektbericht schriftlich plus Referat
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Projektbericht (schriftlich): 20 Seiten; dazugehörige Präsentation: 15 Minuten
- Empfohlene Vorkenntnisse
Individuell entsprechend der Themenstellung
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden erweitern ihr Wissen und Verständnis über die Bachelor-Ebene hinaus, indem sie sich tief in die Theorien, Methoden und Technologien eines spezifischen Informatikbereichs einarbeiten. Sie lernen die Besonderheiten, Grenzen und Terminologien ihres Fachgebiets kennen und interpretieren diese kritisch.
- Wissensvertiefung
Das Wissen und Verstehen der Studierenden bildet die Grundlage für die Entwicklung und Anwendung eigenständiger Ideen. Sie erlangen ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neuesten Stand des Wissens in einem oder mehreren Spezialbereichen der Informatik.
- Wissensverständnis
Die Studierenden wägen die fachliche und erkenntnistheoretische Richtigkeit unter Einbezug wissenschaftlicher und methodischer Überlegungen ab und können praxisrelevante und wissenschaftliche Probleme lösen.
- Nutzung und Transfer
Die Studierenden integrieren vorhandenes und neues Wissen in komplexen Zusammenhängen, auch auf der Grundlage begrenzter Informationen. Sie treffen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen und reflektieren kritisch mögliche Folgen. Zudem eignen sie sich selbstständig neues Wissen und Können an und führen anwendungsorientierte Projekte weitgehend selbstgesteuert bzw. autonom durch.
- Wissenschaftliche Innovation
Die Studierenden entwerfen Forschungsfragen, wählen konkrete Wege der Operationalisierung von Forschung und begründen diese. Sie wählen Forschungsmethoden aus und erläutern sowie interpretieren Forschungsergebnisse kritisch.
- Kommunikation und Kooperation
Die Studierenden tauschen sich sach- und fachbezogen mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher akademischer und nicht-akademischer Handlungsfelder über alternative, theoretisch begründbare Problemlösungen aus. Sie binden Beteiligte unter Berücksichtigung der jeweiligen Gruppensituation zielorientiert in Aufgabenstellungen ein, erkennen Konfliktpotentiale in der Zusammenarbeit und reflektieren diese vor dem Hintergrund situationsübergreifender Bedingungen. Sie gewährleisten durch konstruktives, konzeptionelles Handeln die Durchführung von situationsadäquaten Lösungsprozessen.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
Die Studierenden entwickeln ein berufliches Selbstbild, das sich an Zielen und Standards professionellen Handelns sowohl in der Wissenschaft als auch in Berufsfeldern außerhalb der Wissenschaft orientiert. Sie begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen und reflektieren es hinsichtlich alternativer Entwürfe. Sie schätzen die eigenen Fähigkeiten ein, nutzen sachbezogene Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheiten autonom und entwickeln diese unter Anleitung weiter. Sie erkennen situationsadäquat und situationsübergreifend Rahmenbedingungen beruflichen Handelns und reflektieren Entscheidungen verantwortungsethisch. Zudem reflektieren sie kritisch ihr berufliches Handeln in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Folgen und entwickeln ihr berufliches Handeln weiter.
- Literatur
Individuell entsprechend der Aufgabenstellung
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Informatik
- Informatik M.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Morisse, Karsten
- Weitere Lehrende
alle Lehrende der Informatik