Labor Produktion
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 25.02.2026.
- Modulkennung
11M0667
- Niveaustufe
Master
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
Winter- und Sommersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Bei Neuentwicklungen von Produkten, Prozessen, Maschinen und Werkzeugen sind häufig experimentelle Untersuchungen zu Fertigungs- und Montageszenarien erforderlich. Zunächst unbekannte Zusammenhänge zwischen Prozessstabilität, Taktzeiten, Qualität, Effizienz und möglichen Kosten werden auf diese Weise ermittelt und theoretische Ergebnisse abgesichert. Zudem lassen sich Parameteroptimierungen durchführen und Erkenntnisse für eine weiterführende theoretische Betrachtung der Untersuchungsgegenstände erlangen. Entsprechende Versuche bzw. Experimente müssen hierfür methodisch geplant, ausgeführt und ausgewertet werden. Die Dokumentation entsprechend wissenschaftlicher Methoden schließt eine Untersuchung ab.
Dieses anwendungsorientierte Modul ermöglicht, dass theoretisches Wissen aus anderen Masterveranstaltungen zielorientiert, zeitgerecht und auf hohem Niveau eingesetzt und so die Auseinandersetzung damit intensiviert wird.
- Lehr-Lerninhalte
Experimente/Laborversuche in den verschiedenen Laboren der Produktionstechnik. Je nach Aufgabenstellung finden die Untersuchungen in einzelnen Laboren als auch übergreifend in mehreren Laboren des Laborbereichs Produktionstechnik statt.
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 45 Labor-Aktivität Präsenz - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 105 Veranstaltungsvor- und -nachbereitung -
- Weitere Erläuterungen
Die Bearbeitung der Laborversuche erfolgt nach konkreten Aufgabenstellungen. Die Arbeiten werden von den Kleingruppen nach Anleitung selbständig durchgeführt. Sie werden dabei intensiv betreut.
- Benotete Prüfungsleistung
- Portfolio-Prüfungsleistung
- Bemerkung zur Prüfungsart
Die Portfolio-Prüfungsleistung besteht aus vier Elementen, welche die Aufgabenstellungen, das Vorgehen und die erarbeiteten Ergebnisse zu den Arbeiten in den Laboren der Produktionstechnik fokussieren. Sie setzt sich in Summe aus 4 semesterbegleitenden Projektberichten zusammen, die als schriftliche Projektberichte (PSC) oder mündliche Projektberichte (PMU) ausgestaltet werden. Die Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte, wovon in jedem Projektbericht maximal 25 Punkte erreicht werden können. Die konkrete Zusammensetzung der Portfolio-Prüfungsleistung aus schriftlichen und mündlichen Projektberichten wird vom Dozierenden zu Beginn der Veranstaltung festgelegt.
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
- Portfolio-Prüfung:
Für die im Modul zulässigen Prüfungsarten gelten jeweils die folgenden Angaben zur Dauer bzw. zum Umfang:
Schriftlicher Projektbericht (als Bestandteil einer Portfolio-Prüfung): 8 - 10 Seiten
Mündlicher Projektbericht (als Bestandteil einer Portfolio-Prüfung): 10 - 15 Minuten
- Portfolio-Prüfung:
- Empfohlene Vorkenntnisse
Grundlegende Kenntnisse zu Produktionsszenarien unter Betrachtung logistischer und fertigungstechnischer Verfahren.
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden benennen nach Abschluss des Moduls wissenschaftliche Arbeitsweisen aus dem Umfeld der experimentellen Produktionstechnik und erklären diese. Es gelingt ihnen Abweichungen zwischen theoretischen Berechnungen und praktischen Versuchsergebnissen gegenüberzustellen und zu veranschaulichen. Ebenso können Studierende die Grenzen zwischen theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung einordnen und die Probleme dahinter einzelnen Ursachen zuordnen.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden kennen nach Abschluss des Moduls die Grenzen eines experimentellen Nachweises zu theoretisch beschreibbaren Zusammenhängen und stellen so Theorie und Praxis gegenüber. Sie legen Methoden der Versuchsplanung dar und integrieren diese in ihre Arbeit. Wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse setzen die Studierenden zu ihren praktischen Versuchsarbeiten in Beziehung und sie organisieren ihr Vorgehen entsprechend bei den experimentellen Untersuchungen und veranschaulichen dies geeignet.
- Wissenschaftliche Innovation
Die Studierenden evaluieren aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und führen sie mit ihren experimentell erarbeiteten Ergebnissen zusammen. Hierbei werfen sie neue Forschungsfragen auf und stellen erste Hypothesen zur Erklärung von Abweichungen auf. Die Bearbeitung der gestellten Aufgaben im Team fördert die kritische Reflektion aller Erkenntnisse und Schlussfolgerungen auf wissenschaftlichem Niveau.
- Literatur
Literatur wird abhängig von den jeweiligen Aufgaben in den Laboren während der Veranstaltung bekanntgegeben.
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Maschinenbau (Master)
- Maschinenbau M.Sc. (01.09.2025)
- Informatik
- Informatik M.Sc. (01.09.2025)
- Fahrzeugtechnik (Master)
- Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)
- Mechatronic Systems Engineering
- Mechatronic Systems Engineering M.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Rokossa, Dirk
- Lehrende
- Rokossa, Dirk
- Pusch, Rainer
- Sachnik, Peter