Höhere Mathematik

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 2 vom 18.03.2026.

Modulkennung

11M0541

Niveaustufe

Master

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

Winter- und Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Simulationsmethoden sind heutzutage ein integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses im Maschinenbau und seinen Anwendungen. Der hohe Entwicklungsstand der Simulationssoftware ermöglicht es zunehmend auch komplexe Systeme rechnerisch zu analysieren und zu optimieren. Durch die Software wird der Anwender zwar von Routineberechnungen befreit, umso wichtiger wird aber das Verständnis für die zugrundeliegenden mathematischen Modelle und Berechnungsverfahren. Dieses Modul vermittelt dem Studierenden die Grundlagen der mathematischen Konzepte, die die Basis der Simulationsmodelle in vielen Anwendungen bilden. Nur so kann der Studierende die Einsatzbereiche und -grenzen von Simulationsmodellen erkennen und die Güte der Simulationsergebnisse kompetent beurteilen.

Lehr-Lerninhalte

  1. Höhere Lineare Algebra
       - Vertiefungen der Matrizenrechnung
       - Räumliche Transformationen
       - Eigenwertprobleme
  2. Elemente der Vektoranalysis
       - Analysis längs Kurven
       - Vektorfelder

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
45VorlesungPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
85Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
20Prüfungsvorbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Klausur
Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

  • Klausur: siehe jeweils gültige Studienordnung

Empfohlene Vorkenntnisse

Sichere Kenntnisse auf den Gebieten der grundlegenden Ingenieurmathematik, insbesondere lineare Algebra, Differential- und Integralrechnung.

Wissensverbreiterung

Die Studierenden können fortgeschrittene mathematische Methoden benennen und ihre Einsatzgebiete in ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen identifizieren.

Wissensvertiefung

Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse der mathematischen Methoden, 
die die Grundlage gängiger Simulationssoftware bilden. Sie können die charakteristischen Eigenschaften der Methoden erläutern und gegeneinander abgrenzen.

Wissensverständnis

Die Studierenden erkennen den Nutzen mathematische Methoden und Werkzeuge bei der Modellbildung
ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen. Sie kennen die Voraussetzungen der Verfahren und können deren Vor- und Nachteile kritisch würdigen.

Literatur

  1. Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Band 3, Springer.
  2. Meyberg, Vachenauer: Höhere Mathematik 2, Springer.
  3. Christian Karpfinger: Höhere Mathematik in Rezepten, Springer Spektrum.
  4. Christian Karpfinger: Arbeitsbuch Höhere Mathematik in Rezepten, Springer Spektrum.
  5. Arens et al.: Mathematik. Springer Spektrum.
  6. G. M. Gramlich: Lineare Algebra. Hanser.
  7. G. M. Gramlich: Anwendungen der Linearen Algebra. Hanser.
  8. J. Liesen, V. Mehrmann: Lineare Algebra. Springer Spektrum.
  9. K. Jänich, Mathematik 1+2. Springer.
  10. Kreyszig: Advanced Engineering Mathematics. John Wiley & Sons, Inc.

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Maschinenbau (Master)
    • Maschinenbau M.Sc. (01.09.2025)

  • Informatik
    • Informatik M.Sc. (01.09.2025)

  • Fahrzeugtechnik (Master)
    • Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)

  • Mechatronic Systems Engineering
    • Mechatronic Systems Engineering M.Sc. (01.09.2025)

  • Elektrotechnik (Master)
    • Elektrotechnik M.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Stelzle, Wolfgang
    Lehrende
    • Gervens, Theodor
    • Stelzle, Wolfgang
    • Henkel, Oliver
    • Thiesing, Frank
    • Lenz, Sandra
    • Büscher, Mareike
    • Ambrozkiewicz, Mikolaj
    • Meyer, Jana