Digitale Systeme und Technologien

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 15.02.2026.

Modulkennung

11B2308

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

Winter- und Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Digitalisierung erweist sich heute als umfangreiches, vielfältiges Themenspektrum, gerade auch in den Ingenieurwissenschaften. Dieses Modul gibt einen Überblick über relevante Aspekte der Digitalisierung. Die zugrundeliegenden Technologien werden vorgestellt. Es werden Beispiele von IT-Systemen behandelt, die für Ingenieurinnen und Ingenieure im professionellen Tagesgeschäft benutzt werden. Aktuelle Themen wie z. B. Künstliche Intelligenz werden - auch in Bezug auf nichttechnische Perspektiven - besprochen.

Studierende des Studiengangs "Maschinenbau im Praxisverbund" sollen Aufgabenstellungen in den
kooperierenden Unternehmen bearbeiten.

Lehr-Lerninhalte

  • Bedeutung von Daten für ingenieurwissenschaftliche Aufgabenstellungen, Klassifizierung von Daten. Stammdaten, Datenquellen (Sensordaten …)
  • Datenschutz und Datensicherheit, Risiken der Digitalisierung
  • Algorithmen für die klassische Verarbeitung von Daten, insbesondere von großen Datenumfängen
  • Erfassung, Speicherung,Transport, Bearbeitung und Auswertung von umfangreichen Datenumfängen
  • Datenmanagementsysteme in der Unternehmens-IT
  • Bedeutung und Einordnung von professionellen Cloud-Ansätzen (XAAS)
  • Digitale Geschäftsmodelle
  • Nachhaltigkeitsaspekte der Digitalisierung (Schnittstelle: Nachhaltigkeit). 3 Innovationssäulen: Effizienz, ökologische Nachhaltigkeit (z. B. Agrartechnik), soziale Nachhaltigkeit
  • Übersicht KI-Ansätze
    • Auswertung von Datenumfängen auf Basis maschinellen Lernens (ML), Deep Learning-Ansätze, korrekte Akquisition und Generierung von Trainingsdaten
    • Validierung von Auswertungsergebnissen
       

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
45VorlesungPräsenz-
15Labor-AktivitätPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
30Prüfungsvorbereitung-
30Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
15Literaturstudium-
15Rezeption sonstiger Medien bzw. Quellen-
Benotete Prüfungsleistung
  • mündliche Prüfung oder
  • Klausur
Unbenotete Prüfungsleistung
  • regelmäßige Teilnahme
Bemerkung zur Prüfungsart

Benotete Prüfungsleistung: Die Auswahl zwischen mündlicher Prüfung und Klausur erfolgt auf Basis der Einschätzung der oder des Prüfenden in Bezug auf die Eignung für die im jeweiligen Semester dargebotenen Inhalte und Kompetenzen.

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Benotete Prüfungsleistung:

  • Mündliche Prüfung: siehe Allgemeiner Teil der Prüfungsordnung der Hochschule Osnabrück
  • Klausur: siehe jeweils gültige Studienordnung

Unbenotete Prüfungsleistung:

  • Regelmäßige Teilnahme: Studierende müssen an mindestens 80% der angebotenen Praktikumstermine anwesend sein

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundlegende Informatik-Kenntnisse

Wissensverbreiterung

Die Studierenden können die für die Ingenieurwissenschaften relevanten Teilgebiete der Digitalisierung und deren wissenschaftlich-technische Ansätze in den Fachzusammenhang einordnen. Sie kennen Möglichkeiten und Grenzen von Digitalisierungsansätzen.

Wissensvertiefung

Die Studierenden können Technologien der Digitalisierung hinsichtlich ihrer technischen Möglichkeiten erklären. Sie können die Auswahl von Werkzeugen und Systemen anhand fachlicher Anforderungen begründen.

Wissensverständnis

Die Studierenden können die Ergebnisse von digitalen Verfahren bewerten und verifizieren sowie die Bedeutung des Einsatzes der Verfahren reflektieren.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden können Anforderungen aus der industriellen Praxis in Bezug auf die Anwendung digitaler Systeme und Technologien bewerten, daraus Konzepte für digitale Verfahrensabläufe entwickeln und diese optimieren.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Die Studierenden können positive und negative Auswirkungen von Digitalisierungs-Entscheidungen einschätzen. Sie können Prozesse in ihrem Arbeitsbereich in Frage stellen und mögliche Optimierungspotenziale erkennen.

Literatur

  • Lang M, Navarro Bullock B, Butscher R, Gadatsch A, Haag B, Hummel O, Karg S, Klingenberg C, Schwarz O, Weber K, Zimmermann R (Hrsg) (2023)
    Datenkompetenz; Daten erfolgreich nutzen. Hanser, München

  • Lehmann L, Engelhardt D, Wilke W (Hrsg) (2021) Kompetenzen für die digitale Transformation 2020; Digitalisierung der Arbeit - Kompetenzen - Nachhaltigkeit 1. Digitalkompetenz-Tagung. Springer Berlin Heidelberg; Imprint: Springer Vieweg, Berlin, Heidelberg

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Fahrzeugtechnik (Bachelor)
    • Fahrzeugtechnik B.Sc. (01.09.2025)

  • Maschinenbau im Praxisverbund
    • Maschinenbau im Praxisverbund B.Sc. (01.03.2026)

  • Aircraft and Flight Engineering
    • Aircraft and Flight Engineering B.Sc. (01.09.2025)

  • Maschinenbau (Bachelor)
    • Maschinenbau B.Sc. (01.09.2025)

  • Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik
    • Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik B.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Mechlinski, Thomas
    Lehrende
    • Liebler, Klaus
    • Mechlinski, Thomas