Produktaufreinigung
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 23.02.2026.
- Modulkennung
11B2141
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
nur Sommersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
In biotechnischen Prozessen werden in erster Linie Biomasse oder Produkte mittels Mikroorganismen oder Enzymen hergestellt. Die Reaktionen verlaufen hierbei in verdünnten, wässrigen Lösungen. Ziel der Produktaufreinigung (Downstreamprocessing) ist es, die hergestellten Produkte so aufzureinigen, dass diese in der vorgegebenen Reinheit und Konfektionierung vorliegen. Die dazu eingesetzten Verfahren können in mechanische, thermische sowie chemische Grundoperationen unterteilt werden.
Im Zuge dieses Moduls werden auch die Verfahren des Upstreamprozessings behandelt, das der Aufbereitung der Nährlösungen vor der Fermentation dient.
- Lehr-Lerninhalte
- Grundzüge der Produktaufreinigung
- Mechnische Verfahren (Disperse Systeme, Größenverteilungen, Mahlen und Klassieren, Sedimentation, Zentrifugation, Filtration, Membranverfahren)
- Thermische Verfahren (Eindampfen, Trocknen, Destillieren, Rektifizieren)
- Laborübungen mit Kolloquium
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Vorlesung Präsenz - 30 Labor-Aktivität Präsenz - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Arbeit in Kleingruppen - 20 Prüfungsvorbereitung - 20 Veranstaltungsvor- und -nachbereitung - 20 Prüfungsvorbereitung -
- Benotete Prüfungsleistung
- Klausur oder
- mündliche Prüfung oder
- Referat (mit schriftlicher Ausarbeitung)
- Unbenotete Prüfungsleistung
- experimentelle Arbeit
- Bemerkung zur Prüfungsart
Standardprüfungsform: Klausur, 2-stündig (alternative Prüfungsform ggf. vom Prüfer auszuwählen und bei Veranstaltungsbeginn bekannt zu geben)
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Benotete Prüfungsleistung:
- Klausur: siehe jeweils gültige Studienordnung
- Mündliche Prüfung: siehe Allgemeiner Teil der Prüfungsordnung
- Referat: ca. 20 Minuten, dazugehörige Ausarbeitung: ca. 20 Seiten
Unbenotete Prüfungsleistung:
- Experimentelle Arbeit: Experiment: insgesamt ca. 4 Versuche
- Empfohlene Vorkenntnisse
Grundlagenkenntnisse der Verfahrenstechnik, Mathematik
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden verstehen die physikalisch/chemischen Grundlagen der behandelten Trennverfahren und können diese beschreiben. Sie sind in der Lage einfache Aufgabenstellungen mathematisch zu beschreiben und die erstellten Modelle zu lösen.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden sind in der Lage die Prinzipien der Produktaufreinigung wiederzugeben. Sie können entsprechend der gestellten Aufgabe geeignete Verfahren der Produktaufreinigung begründet auswählen.
- Wissensverständnis
Die Studierenden sind in der Lage, sich in neue Aufreinigungsprozesse durch ein Literaturstudium einzuarbeiten und wissenschaftlich korrekt zu schreiben.
- Nutzung und Transfer
keine, da Grundlagenmodul
- Wissenschaftliche Innovation
keine, da Grundlagenmodul
- Kommunikation und Kooperation
keine, da Grundlagenmodul
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
keine, da Grundlagenmodul
- Literatur
Schwister, K., Leven, V., Verfahrenstechnik für Ingenieure, Hanser Verlag, München, 2019
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Bioverfahrenstechnik in der Lebensmittelindustrie
- Bioverfahrenstechnik in der Lebensmittelindustrie B.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Schmitz, Ulrich
- Lehrende
- Schmitz, Ulrich