Modellbildung und Simulation (I)

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 27.01.2026.

Modulkennung

11B1570

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Die Modellbildung und  die verschiedenen Darstellungsformen von Systemen und Signalen sind Grundlagen für eine Vielzahl physikalisch-technischer Systeme, an denen ein technischer Informatiker beteiligt ist. Moderne Modellierungssprachen und Simulationswerkzeuge sind dabei ein unverzichtbares Werkzeug. Das vorliegende Modul erläutert wichtige Grundbegriffe und Zusammenhänge, die für einen Technischen Informatiker im Bereich der Automatisierung von Bedeutung sind.

Lehr-Lerninhalte

1. Modellbildung: Einführende Beispiele, Grundbegriffe, Grundprinzipien der Modellbildung, Modellvalidierung, numerische Aspekte

2. Signale und Systeme: Begriffe, Klassifizierung von Systemen und Signalen, Laplacetransformation, Dynamisches Verhalten, Übertragungsfunktionen, Abtastung

3. Kontinuierliche Modellierung und Simulation, Einführung in Regelkreise

4. Diskrete Modellierung und Simulation mit Anwendungen bei digitalen Systemen (z.B. Netze, Rechensysteme)

5. Praktische Übungen

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
45VorlesungPräsenz oder Online-
15Labor-AktivitätPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
70Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
20Referatsvorbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Projektbericht (schriftlich) oder
  • Klausur oder
  • Projektbericht (medial)
Unbenotete Prüfungsleistung
  • experimentelle Arbeit
Bemerkung zur Prüfungsart

Benotete Prüfungsleistung nach Wahl des Lehrenden

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Benotete Prüfungsleistung:

  • Projektbericht (schriftlich): 7-12 Seiten
  • Klausur: siehe jeweils gültige Studienordnung
  • Projektbericht (medial): 5-10 Seiten

Unbenotete Prüfungsleistung:

Experimentelle Arbeit: Experiment: insgesamt ca. 5 Versuche à 90 min 

Empfohlene Vorkenntnisse

Für eine erfolgreiche Teilnahme sind Kenntnisse aus folgenden Bereiche erforderlich:

- Reelle Funktionen

- Differential- und Integralrechnung

- Differentialgleichungen

Wissensverbreiterung

Die Absolventen besitzen ein breites Wissen über die Modellbildung, die mathematische Beschreibung, die Simulation und die Eigenschaften von Systemen und Signalen.

Wissensvertiefung

Die Absolventen verfügen über detailliertes Wissen zur Modellbildung und simulation physikalisch - technischer Systeme. Sie haben einen Überblick über simulationsgestützte Entwicklungsmethoden und kennen exemplarisch einige Modellierungssprachen und Simulationswerkzeuge.

Nutzung und Transfer

Die Absolventen können einfache technische Systeme modellieren und analysieren. Sie können blockschaltbildorientierte Simulationswerkzeugen anwenden. Sie kennen weiterführende Simulationswerkzeuge sowie Modellierungssprachen und deren Anwendungsbereiche.


Literatur

Bossel, Hartmut: Systeme, Dynamik, Simulation: Modellbildung, Analyse und Simulation komplexer Systeme. Vieweg.

Bungartz,Hans-Joachim (et. al.): Modellbildung und Simulation: Eine anwendungsorientierte Einführung. Springer.

Junglas, Peter: Praxis der Simulationstechnik - Eine Einführung in signal- und objektorientierte Methoden. Harri Deutsch.

Werner, Martin: Signale und Systeme. Vieweg+Teubner.

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Informatik - Technische Informatik
    • Informatik - Technische Informatik B.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Gervens, Theodor
    Lehrende
    • Gervens, Theodor
    • Eikerling, Heinz-Josef
    • Rehm, Ansgar