Landmaschinen

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 15.02.2026.

Modulkennung

11B1460

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Die landtechnischen Maschinen und Verfahren der sogenannten "Außenwirtschaft", also alles, was in der Landwirtschaft auf Feld und Straße stattfindet, sind ein wichtiger Bestandteil der agrarischen Nahrungs- und Energiepflanzenproduktion. Dieses Modul beschäftigt sich mit den in der Außenwirtschaft angewendeten Landmaschinen.

Lehr-Lerninhalte

- Historie und volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Produktion
- Überblick über die in der Außenwirtschaft verwendeten Maschinen zur/zum
   - Bodenbearbeitung (aktiv/passiv)

  - Bestellung

  - Düngung

  - Pflanzenschutz

  - Pflege

  - Ernte (Körner-, Halmgut- und Hackfruchternte)

  - Transport auf Feld und Straße

  - Stoffeigenschaften von Böden und landwirtschaftlichen Gütern
  - Mensch und Maschine/Ergonomie
  - Typische Maschinenelemente und Baugruppen in landtechnischen Maschinen und Anlagen
  - Elektronikeinsatz in Landmaschinen/ISOBUS

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
60VorlesungPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
30Arbeit in Kleingruppen-
30Erstellung von Prüfungsleistungen-
30Referatsvorbereitung-
Benotete Prüfungsleistung
  • Hausarbeit und Referat (mit schriftlicher Ausarbeitung)
Bemerkung zur Prüfungsart

Für die im Modul zulässigen Prüfungsarten gelten jeweils die folgenden Angaben zum Umfang bzw. zur Dauer. 

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

  • Hausarbeit: ca. 10 - 25 Seiten
  • Referat: 20 Minuten Referat plus ca. 10 Minuten Diskussion

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundlagen der Mathematik, Mechanik und Konstruktionslehre.

Wissensverbreiterung

Die Studierenden sind in der Lage, den Stand der Technik bei Landmaschinen zu erläutern, sowie eingesetzte Funktions- und Prozessketten, sowie die Teil- und Gesamtfunktionen zu erkennen, bestimmen und erläutern.

Wissensvertiefung

Die Studierenden können reale Maschinen und Weiterentwicklungen nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien einordnen und bewerten. Sie sind in der Lage, Maschinen für konkrete Einsatzfälle (z.B. in Abhängigkeit von einer bestimmten Bodenart oder einer bestimmten Erntefrucht) auszuwählen und sie können begründete Entscheidungen zur Weiterentwicklung von vorentwickelten Versuchsmustern und Prototypen treffen.

Wissensverständnis

  • Instrumentale Kompetenz:
    Nach Abschluss des Moduls können Studiere die Inhalte wesentlicher Regelwerke zusammenfassend wiedergeben und Prüfmethoden beschreiben. Sie können ermittelte Daten auswerten, strukturieren und darstellen.
  • Kommunikative Kompetenz:
    Zum Abschluss des Moduls stellen die Studierenden ihre erarbeiteten Ergebnisse in einem schriftlichen Bericht und einem Vortrag vor.
  • Systemische Kompetenz:
    Nach Abschluss des Moduls verstehen die Studierenden die unterschiedlichen Randbedingungen zur Analyse des Gesamtsystems "Mensch-Traktor-Gerät-Boden-Pflanze". Sie können geeignete Maschinen, Baugruppen, Komponenten und Verfahrensweisen identifizieren und passende Anwendungen im Hinblick auf technische, ergonomische und gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln und diskutieren.

Nutzung und Transfer

Absolventinnen und Absolventen können Wissen und Verstehen auf berufliche Tätigkeiten anwenden und Problemlösungen in der Anwendung von Landmaschinen erarbeiten oder weiterentwickeln. Dazu gehört die Anwendung und Aktivierung des erworbenen Wissens, ein kritisches Wissensverständnis und eine methodische Wissenserweiterung.

Wissenschaftliche Innovation

Die Absolventinnen und Absolventen leiten Forschungsfragen aus dem Gebiet der Landmaschinentechnik und des Einsatzes von Landtechnik ab und definieren sie. Sie erklären und begründen Operationalisierung von Forschung und wenden Forschungsmethoden an, legen Forschungsergebnisse dar und erläutern sie.

Kommunikation und Kooperation

Zum Abschluss des Moduls stellen die Studierenden ihre in Kooperation in der Projektgruppe erarbeiteten Ergebnisse in einem schriftlichen Bericht und einem Vortrag in klar strukturierter Form vor.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Absolventinnen und Absolventen entwickeln ein berufliches Selbstbild, das sich an Zielen und Standards professionellen Handelns in vorwiegend außerhalb der Wissenschaft liegenden Berufsfeldern orientiert; sie begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen und können die eigenen Fähigkeiten einschätzen, reflektieren autonom sachbezogene Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheiten und nutzen diese unter Anleitung. Sie
erkennen situationsadäquat Rahmenbedingungen beruflichen Handelns und können ihre Entscheidungen verantwortungsethisch begründen. Sie reflektieren ihr berufliches Handeln kritisch in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Folgen.

Literatur

  • Schön, H., Boxberger, J., et.al.: , Landtechnik, Bauwesen: Verfahrenstechnik Arbeit
  • Auernhammer, H., Bauer, R., Gebäude– Umwelt., BLV- Münster, Verlagsgesellschaft München, ISBN 3405143497
  • Eichhorn, H.: Landtechnik, Ulmer Verlag Stuttgart, ISBN 3800110865
  • Estler, M. und H. Knittel: Praktische Bodenbearbeitung, DLG-Verlag Frankfurt, ISBN 3769005295

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Fahrzeugtechnik (Bachelor)
    • Fahrzeugtechnik B.Sc. (01.09.2025)

  • Maschinenbau im Praxisverbund
    • Maschinenbau im Praxisverbund B.Sc. (01.03.2026)

  • Maschinenbau (Bachelor)
    • Maschinenbau B.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Fölster, Nils
    Lehrende
    • Fölster, Nils