Professur für Ethik in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften
An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück ist die Professur „Ethik in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften“ zu
besetzen.
Sie vertritt das Fach in verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen und befähigt Studierende, kompetent und kritisch mit ethischen Fragen in ihren jeweiligen beruflichen Kontexten umzugehen.
Neben der Lehre bietet sich die Möglichkeit zur disziplinübergreifenden Forschung sowohl innerhalb der Fakultät als auch in der Hochschule und mit Kooperationspartnern.
Ihre Aufgaben
- Unterstützung der Studierenden bei ihrer Kompetenzentwicklung durch innovative Lehrformate
- Anwendungsorientierte Forschung in selbstgewählten Schwerpunktthemen im Bereich der Ethik sowie der Transfer neuer Forschungserkenntnisse in Wirtschaft und Gesellschaft
- Aufbau neuer und Pflege bestehender nationaler und internationaler
Kooperationen - Engagement in der Gestaltung und Weiterentwicklung der Hochschule
Osnabrück - Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Ihr Profil
Als Voraussetzungen für die Berufung auf eine Professur an der Hochschule Osnabrück gelten die Kriterien des NHG nach § 25. Diese sind zwingend zu erfüllen.
Für die ausgeschriebene Professur sind diese Kriterien wie folgt spezifiziert:
- Erwartet wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Philosophie bzw. Ethik oder einer vergleichbaren Disziplin.
- Der Nachweis der besonderen Befähigung zu vertiefter selbständiger wissen–schaftlicher Arbeit ist über eine überdurchschnittliche Promotion zu erbringen.
- Die besondere Befähigung ist – anders als an HAW üblich – nicht durch eine fünfjährige Praxiserfahrung, sondern durch zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (Juniorprofessur, Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen) nachzuweisen. Publikationen und Forschungstätigkeiten müssen sich u.a. mit Ethik in den Gesundheits- oder in den Sozialwissenschaften befasst haben.
- Die Entwicklung unserer Studierenden, die Vermittlung von Wissen sowie die Begeisterung für die Besonderheiten des Faches stehen im Fokus der zukünftigen Stelleninhaberin /des zukünftigen Stelleninhabers (pädagogisch-didaktische Eignung). Entsprechende Lehrerfahrungen mit Studierenden sind daher nachzuweisen.
- Erforderlich ist ebenfalls Erfahrung im Theorie-Praxis-Transfer, z.B. im Rahmen von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten, Mitarbeit in klinischen Ethik-Komitees oder Beratungstätigkeiten.
Darüber hinaus ist Folgendes wünschenswert:
- Befassung mit ethischen Fragen der Technikanwendung, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen.
- Erfahrung in inter-/transdisziplinärer Zusammenarbeit
- Kooperativer Führungsstil gegenüber Studierenden und Mitarbeitenden
- Gender- und Diversitykompetenz
- Interkulturelle Erfahrungen in einem internationalen Umfeld
Fähigkeit zur Übernahme deutsch- und englischsprachiger Lehre
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in elektronischer Form – möglichst als ein PDF – unter Angaben der Kennziffer WiSo 323 P0326 bis zum 08.04.2026 an:
Berufungsmanagement
Bis zum 08.04.2026
Mehr Informationen
Ansprechpersonen
Berufungsmanagement
Katharina Falz
E-Mail: berufungen@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-3574
Gleichstellung
Bettina Charlotte Belker
E-Mail: gleichstellung@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-2955
Schwerbehindertenvertretung
Dr. Karl Niemann
E-Mail: sbv@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-3129