Kartier- und Bewertungsmethoden / GIS
- Fakultät
Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL)
- Version
Version 1 vom 13.08.2025.
- Modulkennung
44B0813
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
nur Sommersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Erfassen und Bewerten von verschiedenen Komponenten des Landschaftshaushalts gehören zu grundlegenden Fertigkeiten in der Landschaftsplanung. Das Modul vermittelt Grundlagen und repräsentative, in der Praxis häufig anzutreffende Standardmethoden in der praktischen Anwendung.
Die Heranführung an Geographische Informationssysteme als zentrales Werkzeug der Landschaftsplanung für Erfassung, Analyse und Darstellung räumlicher Daten ist ein weiteres Ziel des Moduls.
- Lehr-Lerninhalte
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
- Biotop- und Biotoptypenkartierung - Gewässerstrukturgütekartierung
- Erfassung des Landschaftsbildes
- Grundlagen und Übersicht Bewertungsmethoden in der Landschaftsplanung
Teil GIS:
- Grundlagen GIS: Funktionen, Daten, Anwendungen in der Landschaftsplanung
- Projektaufbau und -organisation mit GIS
- Datenerfassung (Vektor- und Rasterdaten, mobiles GIS)
- Koordinatensysteme und Projektionen
- Erstellung GIS-gestützer thematischer Karten in der Landschaftsplanung
- Attributdaten und Abfagen mittels SQL
- Bearbeitung von Fallbeispielen
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Vorlesung - 30 Übung - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Veranstaltungsvor- und -nachbereitung - 30 Erstellung von Prüfungsleistungen - 30 Prüfungsvorbereitung -
- Benotete Prüfungsleistung
- Klausur und Klausur oder
- Klausur und mündliche Prüfung
- Unbenotete Prüfungsleistung
- regelmäßige Teilnahme und Hausarbeit
- Bemerkung zur Prüfungsart
Benotete Prüfungsleistungen: Standardform ist K1 (KBM) + K2(*) (GIS), die Modulnote ergibt sich aus 05*K1 + 0,5*K2
(*)= doppelter Zeitansatz wegen erhöhtem Zeitaufwand der GIS-Bearbeitung
(Die alternative Prüfungsform ist ggf. von der prüfenden Person auszuwählen und bei Veranstaltungsbeginn bekannt zu geben.)
2 unbenotete Prüfungsleistungen: regelmäßige Teilnahme an den Übungen + Hausarbeit
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Klausur, 1-stündig und Klausur, 2-stündig
Hausarbeit
- Empfohlene Vorkenntnisse
Modul Geoinformation 1.Semester
- Wissensverbreiterung
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
Die Studierenden lernen mit der Biotoptypenkartierung nach "Drachenfels" sowie einer Gewässerstrutkturgüteerfassung grundlegende Erfassungsmethoden in Theorie und Praxis kennen. Es werden Grundzüge der Bewertung und die Differenzierung zwischen Sach- und Wertebene kennengelernt.
Teil GIS:
Die Studierenden kennen die Leistungsfähigkeit von Geo-Informationssystemen und können deren Einsatzspektren für Aufgaben innerhalb der Landschaftsplanung einschätzen. Sie verfügen über Grundkenntnisse der Datenbeschaffung und -erhebung, inklusive geeigneter Datenformate und Datenanbieter im Kontext der Landschaftsplanung.
- Wissensvertiefung
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
Die Studierenden verstehen den Arbeitsablauf und Anwendungskontext von naturschutzfachlichen Kartierungen und Bewertungen.
Teil GIS:
Die Studierenden verstehen den Arbeitsablauf und Anwendungskontext von GIS-Anwendungen in der Landschaftsplanung.
- Wissensverständnis
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
Die Studenten können ausgewählte Kartier- und Bewertungsmethoden anwenden.
Teil GIS:
Die Studierenden können
- ein branchenübliches Desktop-GIS in seinen Basisfunktionen bedienen
- einfache Projektstrukturen aufbauen und Geodaten erfassen
- erhobene Daten einfachen Auswertungen unterziehen und aus diesen thematische Karten für die Landschaftsplanung entwickeln.
- Nutzung und Transfer
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
Die Studierenden können Kartier- und Bewertungsmethoden in weiteren Modulen, insbesondere Projekten, kontextbezogen anwenden.
Teil GIS:
Die Studierenden können GIS-Arbeitsmethoden in weiteren Modulen, insbesondere Projekten, kontextbezogen anwenden.
- Kommunikation und Kooperation
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
Die Studierenden können Kartier- und Bewertungsmethoden hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeit beurteilen und erläutern.
Teil GIS:
Die Studierenden können GIS-ARbeitsmethoden hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeit beurteilen und erläutern.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
Die Studenten beherrschen das Grundprinzip ausgewählter Kartier- und Bewertungsmethoden und können sie fachgerecht anwenden.
Teil GIS:
Die Studierenden beherrschen innerhalb eines einfach strukturierten Projekts die fachgerechte Erstellung von digitalen Berichten und thematischen Karten.
- Literatur
Teil Teil Kartier- und Bewertungsmethoden:
siehe Vorlesungsunterlagen in ILIAS [jeweils aktuelle Fassung]
Teil GIS:
- Fischer-Stabel, Peter (2018): Datenvisualisierung, UTB
- Hennermann, Karl (2006): Kartographie und GIS, Wissenschaftliche Buchgesellschaft
- Olbrich, G.; Quick, M.; Schweikart, J. (2002): Desktop Mapping – Grundlagen und Praxis in Kartographie und GIS, Springer Verlag
- Warcup, Charles (2004): Von der Landkarte zum GIS, Points Verlag
- Zimmermann-Janschitz, Susanne (2014): Statistik in der Geographie – eine Exkursion durch die deskriptive Statistik Springer-Spektrum
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Landschaftsentwicklung
- Landschaftsentwicklung B.Eng. (01.09.2025)
- Freiraumplanung
- Freiraumplanung B.Eng. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Taeger, Stefan
- Lehrende
- Walkowski, Ursel
- Taeger, Stefan
- Schliemer, Claudia
- Weitere Lehrende
Ulferts, Lothar