Politik und Gesellschaft im digitalen Zeitalter - eGovernment und digitale Gesellschaft
- Fakultät
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo)
- Version
Version 1 vom 05.03.2025.
- Modulkennung
22B1861
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
nur Sommersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Das Modul richtet die Perspektive auf alle Veränderungsprozesse und Herausforderungen für Politik und Gesellschaft, die durch Digitalisierung entstehen. Dabei geht es unter anderem auch im die Auswirkungen auf den öffentlichen Sektor, der als Schnittstelle zwischen Politik und Gesellschaft von besonderer Bedeutung ist. Der wesentliche Fokus richtet sich in diesem Modul auf digitalen Wandel und Innovationen. Das Modul wird im Sinne des Forschenden Lernens absolviert.
- Lehr-Lerninhalte
- Grundlagen zum politischen System und gesellschaftlichen Entwicklungen
- Charakteristika des öffentlichen und des dritten Sektors
- Überblick über Phasen der Transformation von Politik und Verwaltung im Zusammenhang mit digitalen Innovationen
- aktuelle Herausforderungen und Probleme des öffentlichen und dritten Sektors
- Zukunftsszenarien von Politik und Gesellschaft im Kontext digitalen Wandels
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 60 Forschungsprojekt Präsenz - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 90 Veranstaltungsvor- und -nachbereitung -
- Benotete Prüfungsleistung
- Hausarbeit oder
- Portfolio-Prüfungsleistung
- Bemerkung zur Prüfungsart
Die Portfolio-Prüfung umfasst 100 Punkte und besteht aus einer Präsentation (PR) und einer einstündigen Klausur (K1). Die Präsentation wird mit 40 Punkten und die Klausur mit 60 Punkten gewichtet.
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Hausarbeit: ca. 10-15 Seiten
Portfolioprüfung:
- Klausur: Siehe jeweils gültige Studienordnung
- Präsentation: ca. 20-40 Minuten
Die Anforderungen werden in der jeweiligen Veranstaltung konkretisiert.
- Empfohlene Vorkenntnisse
Keine
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden verbreitern das Wissen zu Zusammenhängen von Politik, öffentlichem Sektor und gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie setzen sich mit aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auseinandner und klassifizieren die Konsequenzen digitaler Innovationen für unterschiedliche gesellschaftliche und politische Kontexte.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden vertiefen ihr Wissen zum öffentlichen Sektor und zu den Schnittstellen, über die der Sektor zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verfügt. Sie vergleichen die Auswirkungen verschiedener Phasen der Digitalisierung und verschiedener Facetten digitaler Innovationen und klassifizieren diese vor dem Hintergrund ihrer Konsequenzen für eine demokratische Gesellschaft. Durch die Methode des Forschenden Lernens vertiefen sie das Wissen und verknüpfen es mit konkreten Phänomenen.
- Wissensverständnis
Die Studierenden hinterfragen kritisch die Wirkungen von Digitalisierungsprozessen. Sie reflektieren, wie sich Strukturen und Entwicklungen wechselseitig bedingen und analysieren systematisch Einflussfaktoren, die zu kontinuierlichen Veränderungen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.
- Nutzung und Transfer
Die Studierenden können die Erkenntnisse nutzen, um Probleme und Herausforderungen der digitalen Transformation zu interpretieren. Für den öffentlichen Sektor können sie Potentiale, Chancen und Risiken beurteilen und Lösungsansätze für konkrete Praxisprobleme entwickeln. Durch anwendungsbezogene Beispiele erarbeiten sie Konzepte zur Bewältigung von spezifischen Herausforderungen der beruflichen Praxis.
- Wissenschaftliche Innovation
In dem Modul steht die Digitalisierung als Thema im Mittelpunkt und wird damit auch im Sinne des Forschenden Lernen selbst von den Studierenden genutzt. Konkrete Problemstellungen sind Ausgangspunkt für die Erarbeitung der Inhalte, die wiederum auf Basis jeweils aktueller Forschungsergebnisse aus den Sozial-, Politik- und Verwaltungswissenschaften kritisch analysiert werden. Auf der Basis entwickeln die Studierenden für ausgewählte aktuelle Probleme konkrete Lösungskonzepte und wenden dabei systematisch wissenschaftliche Forschungsmethoden im Sinne des forschenden Lernens an.
- Kommunikation und Kooperation
Die Arbeitsformen im Modul tragen dazu bei, dass die Studierenden fachliche und sachbezogene Problemlösungen vermitteln und diese im Diskurs argumentativ vertreten können. Sie sind in der Lage, verschiedene Perspektiven einzunehmen und aus diesen Positionen heraus Aufgaben zu bearbeiten und praxisrelevante Konzepte zu entwickeln.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
Die Studierenden erarbeiten sich eine umfassende Basis an Sach- und Methodenkenntnissen, um nicht nur in künftigem professionellem Handeln, sondern auch bei der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben konkrete Gestaltungs- und Entscheidungsfähigkeit beweisen zu können. Herausforderungen der Digitalisierung können sie auf situationsadäquat einordnen und produktiv damit umgehen.
- Literatur
aktuelle Literatur aus Fachzeitschriften der Sozial-, Politik- und Verwaltungswissenschaft
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Öffentliches Management
- Öffentliches Management, B.A. (01.09.2024)
- Modulpromotor*in
- Loer, Kathrin
- Lehrende
- Loer, Kathrin