Technische Grundlagen
- Fakultät
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 08.12.2025.
- Modulkennung
11B0587
- Niveaustufe
Bachelor
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- Häufigkeit des Angebots des Moduls
nur Wintersemester
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Für einen gemeinsamen Kommunikationskanon zwischen Industrial Product Design und Ingenieurwissenschaft ist die grundlegende Kenntnis der unterschiedlichen Werkstoffe und der jeweiligen Fertigungsprozesse von besonderer Bedeutung.
Nur das Verstehen einer gemeinsamen Sprache zur Beschreibung von Formen und Funktionen ermöglicht ein effektives synergetisches Arbeiten der beiden eng verwandten Disziplinen.
Diese speziell und ausschließlich für Industrial Product Design Studierende konzipierte Lehrveranstaltung lehrt den Studierenden die essentiellen Grundkenntnisse dieser Sprache. Die Produktentwicklung wird stetig komplexer und die einzelnen Disziplinen und Arbeitspositionen werden deutlich vernetzter.
Ein grundlegendes Wissen zur unternehmensweiten- und übergreifenden Kommunikation im Entwicklungsprozess stellt eine essentielle Kompetenz auch für Designer*innen dar.
- Lehr-Lerninhalte
1. Produkterstellung im Unternehmen - Konventionelle Produkterstellung - Integrierte Produkterstellung - Ziele, Aufgaben und Tätigkeiten in der Konstruktion
2. Interdisziplinäres Entwicklungs-, Design-, Qualitäts- und Konstruktionsmanagement - Strukturierung des Produktentwicklungsprozesses - Kosten-, Termin-, und Kapazitätsplanung, Steuerung und Kontrolle - Aufbau- und Projektorganisation
3. Aufgaben klären und präzisieren - Anforderungsliste - Lastenheft - Pflichtenheft
4. Integrierter Einsatz rechnerunterstützter Methoden und Verfahren - Kombination von Produkt- und Prozessentwicklung - Digitale Fabrik / Simulation
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 60 Vorlesung - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 90 Hausaufgaben -
- Benotete Prüfungsleistung
- Hausarbeit
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Die Hausarbeit hat einen Umfang von mind. 15 Seiten. (Text + Bilder)
- Empfohlene Vorkenntnisse
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden kennen branchenunabhängige, systematische Planungen und Durchführungen von Produktentwicklungen. Sie kennen bewährte Problemlösungsmethoden, Methoden zur Produktoptimierung, Analysemethoden für Produkteigenschaften sowie Methoden zur Entscheidungsfindung und können diese erfolgreich anwenden.
- Wissensvertiefung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, verstehen das Grundprinzip des Produktentstehungsprozesses.
Sie entwickeln die Kompetenz zur vernetzten, interdisziplinären Kommunikation.
- Wissensverständnis
Die Studierenden werden für die notwendige Kosten-, Termin- und Kapazitätsplanung, Steuerung und Kontrolle im Produktentstehungsprozess sensibilisiert.
Hierbei wird der gesamte Produktentstehungsprozess inklusive allen Beteiligten thematisiert.
- Nutzung und Transfer
Mit ihrer Kommunikationskompetenz erwerben sie die Fähigkeit alle, am Produktentstehungsprozess Beteiligten, zu verstehen und mit ihnen interdisziplinär und erfolgreich zusammenzuarbeiten.
Die Studierenden haben die Notwendigkeit des systemischen Denkens erkannt und beziehen Entscheidungen nicht nur auf ihren Fachbereich, sondern auf komplexe übergreifende Entscheidungsbereiche.
- Wissenschaftliche Innovation
In diesem Grundlagenmodul wird wird der "Produktentstehungsprozess auf aktuellem Stand der Technik" vermittelt.
Visionäre- und innovative Methoden werden ebenso kommuniziert.
Konkrete, wissenschaftliche Innovationen werden allerdings nicht hergeleitet.
- Kommunikation und Kooperation
Studierende haben nach Teilnahme an diesem Modul die Kompetenz zur vernetzten, interdisziplinären Kommunikation entwickelt und können sich Fachbereich übergreifend in komplexen Entscheidungsprozessen sinnvoll einbringen.
Die Studierenden verfügen über das grundlegendes Wissen zur unternehmensweiten- und übergreifenden Kommunikation.
Sie verfügen über Grundkenntnisse einer gemeinsamen Sprache zwischen Industrial Product Design und Ingenieurwissenschaften.
Bei der Beschreibung von Formen und Funktionen ermöglicht dies ein effektives synergetisches Arbeiten der beiden eng verwandten Disziplinen.
- Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität
Die Produktentwicklung wird stetig komplexer und die einzelnen Disziplinen und Arbeitspositionen werden deutlich vernetzter.
Die Studierenden können ihre eigene Rolle als Beteiligte am Produktentstehungsprozess kritisch reflektieren, wodurch ein effektives synergetisches Arbeiten der beiden eng verwandten Disziplinen (Industrial Product Design und Ingenieurwissenschaft) ermöglicht wird.
- Literatur
Klaus Ehrlenspiel, Integrierte Produktentwicklung. Methoden für Prozeßorganisation, Produkterstellung und Konstruktion, München u. a.1995.
Dombrowski / Karl, Ganzheitlicher Produktentstehungsprozess für die Zulieferindustrie, 1. Auflage 2022
Werner Engeln, Produktentwicklung: Herausforderungen, Organisation, Prozesse, Methoden und Projekte, 1. Auflage 2018
- Verwendbarkeit nach Studiengängen
- Industrial Product Design
- Industrial Product Design B.A. (01.09.2024)
- Modulpromotor*in
- Dziubiel, Marian
- Lehrende
- Natterer, Raphaela