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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:21:59 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 20:21:59 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:53:22 +0100</pubDate>
                        <title>Mentorin und Vorbild: Prof. Dr. Julia Oswald für ihre Lehre ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/12/mentorin-und-vorbild-prof-dr-julia-oswald-fuer-ihre-lehre-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Die UNICUM Stiftung verleiht Prof. Dr. Julia Oswald im Rahmen der BIG-Jahresfachtagung an der Hochschule Osnabrück den Preis „Professorin des Jahres 2025“ in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese Verbindung aus fachlicher Exzellenz, persönlicher Zuwendung und strategisch kluger Vernetzung ist selten und ist genau das, was dieser Preis auszeichnen möchte“, betont Prof. Dr. Ulrich Radtke, Jury-Vorsitzender des Preises und Seniorprofessor an der Universität Duisburg-Essen bei der Preisübergabe. Im stimmungsvollen Rahmen der BIG-Jahresfachtagung am 28. November wurde die Professorin für Krankenhausfinanzierung und -management für ihre außergewöhnlich praxisnahe Lehre und ihre engagierte Unterstützung der Studierenden ausgezeichnet. Sie setzte sich gegen rund 600 nominierte Professor*innen durch, die von Studierenden, Absolvierenden sowie Hochschulangehörigen vorgeschlagen wurden.</p>
<p><strong>„Eine Auszeichnung, die die Breite und Stärke unserer Hochschule zeigt“</strong></p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und unterstrich die zentrale Bedeutung der Lehre an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften als stärksten Hebel für einen gesellschaftlichen Beitrag. „Unsere Absolvent*innen sind das wichtigste Profil unserer Hochschule, da sie die Botschaften und Werte in die Gesellschaft tragen. In diesem Sinne sind wir unglaublich stolz auf diese wiederholte Anerkennung, das spricht für die Qualität unserer Lehre.“ Oswald ist die erste Professorin der Hochschule Osnabrück, die diesen Titel erhält, und reiht sich damit in die Tradition weiterer preisgekrönter Kollegen ein.</p>
<p><strong>Strahlkraft für die Fakultät: Exzellente und praxisnahe Lehre im Gesundheitsbereich</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, würdigt Oswalds bedeutenden Beitrag zu den Studiengängen Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen, Pflegewissenschaft und Pflegemanagement: „Julia Oswald ist wie Sternenstaub an unserer Fakultät – selten und leuchtend. Sie entwickelt ständig neue Formate der Vernetzung mit der Praxis und ist eine wahre Inspirationsquelle für Studierende und Kolleg*innen gleichermaßen.“ Oswalds Karriereweg, der vor 30 Jahren in der Gesundheitsbranche sowie an der Hochschule Osnabrück begann sowie ihre Rolle als Mutter von vier Kindern, machen sie zu einem inspirierenden Vorbild.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Expert*innen diskutieren Strukturveränderungen im Krankenhauswesen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/12/expertinnen-diskutieren-strukturveraenderungen-im-krankenhauswesen/</link>
                        <description>Die diesjährige BIG-Jahresfachtagung stand unter dem Thema Konzentration und Konsolidierung im Krankenhausmarkt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Am 28. November fand an der Hochschule Osnabrück die 38. Jahresfachtagung des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) statt. Expert*innen aus Praxis, Verbänden und Wissenschaft kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Krankenhauswesen zu diskutieren.</p></div><div><p>Im Mittelpunkt der Fachvorträge von Matthias Rojahn, Dr. Nils Brüggemann, Dr. Martin Blümke, Annette Hempen und Stefan Fischer standen zentrale Themen der aktuellen Krankenhausentwicklung, darunter die Krankenhausplanung in Niedersachsen, ein strategischer Ansatz eines großen Krankenhausverbundes, die Bedeutung von Kommunikation bei Veränderungen, Anforderungen an die Neustrukturierung der Notfallversorgung sowie die Herausforderungen, die sich aus Fusionen und der Ambulantisierung ergeben.</p></div><div><p>Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2025/12/mentorin-und-vorbild-prof-dr-julia-oswald-fuer-ihre-lehre-ausgezeichnet/" target="_blank">Verleihung der Auszeichnung „Professorin des Jahres 2025“</a>. Prof. Dr. Julia Oswald, Studiengangsbeauftragte des BIG-Studiengangs, erhielt den Preis in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura. Die Ehrung unterstreicht die hohe Bedeutung praxisnaher Lehre im Studiengang. Passend dazu stellte auch in diesem Jahr das Kooperationsgespräch mit Praxispartnern wieder einen zentralen Programmpunkt dar, der den kontinuierlichen Austausch zwischen dem Studiengang und Einrichtungen des Gesundheitswesens weiter stärkt.</p></div><div><p>Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das traditionelle „BIGer treffen BIGer“ und ein Get-together in der Lagerhalle, das zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung bot.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/betriebswirtschaft-im-gesundheitswesen-ba/" target="_blank">Zur Webseite des Studiengangs</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 12:30:36 +0100</pubDate>
                        <title>Professor Dr. Stephan Maykus verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/11/professor-dr-stephan-maykus-verstorben/</link>
                        <description>Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir erfahren, dass unser geschätzter Kollege, Professor Dr. habil. Stephan Maykus, in der Nacht vom 26. auf den 27. November 2025 nach schwerer Krankheit im Alter von 54 Jahren verstorben ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2008 hat Stephan Maykus als Professor für Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück gelehrt und die Studiengänge Bachelor und Master Soziale Arbeit maßgeblich mitgeprägt. Der Master „Lokale Gestaltung Sozialer Teilhabe“ ging ganz wesentlich auf sein Wirken in Theorie und Praxis kommunaler Sozialpädagogik zurück. Bis zuletzt hat er sich in die Re-Akkreditierung des Studiengangs aktiv eingebracht.</p>
<p>Seine besondere Fähigkeit, integrative Prozesse zu fördern, brachte sowohl Studierende und Lehrende zusammen und trug wesentlich zur Gestalt und Entwicklung unserer Studiengänge bei. Mit seiner ruhigen und bedachten Art schuf er dabei stets eine konstruktive Atmosphäre der Zusammenarbeit und des offenen Austauschs, die alle Beteiligten motivierte, sich aktiv am akademischen Leben unserer Hochschule zu beteiligen. Seine Idee der „Gemeinwirksamkeit“ machte sich in der ganz konkreten Lehre, die er mit Leidenschaft und Präzision vorbereitete, aber auch in der praxisnahen und gleichzeitig grundlegenden Forschung stets bemerkbar. So leitete Professor Dr. Stephan Maykus von 2012 bis 2021 den Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung – Teilhabe als Handlungs- und Organisationsprinzip“ an der Hochschule Osnabrück, der sich der Erforschung von Inklusion in Kindertagesstätten, Schulen und Institutionen der Berufsbildung und Arbeit widmete. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehört neben grundlegenden Werken einer „kommunalen Sozialpädagogik“ das Standardwerk „Kinder- und Jugendhilfe. Einführung in Geschichte und Handlungsfelder, Organisationsformen und gesellschaftliche Problemlagen“, das noch im Dezember dieses Jahres in einer kompletten Neuausgabe erscheinen wird.</p>
<p>Auch über die Hochschule hinaus hat Stephan Maykus stets die Profession und Disziplin Sozialer Arbeit vertreten und weiterentwickelt, unter anderem als Mitglied der Sachverständigenkommission zum 15. Kinder- und Jugendbericht der deutschen Bundesregierung. Ferner war er als Privatdozent an der Universität Hamburg tätig und hat über die Betreuung von Promotionen von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen unserer Hochschule die Zusammenarbeit von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten gestärkt. Professor Maykus gehörte zu den Mitgründern des Zentrums für Kommunale Sozialpädagogik (zekos) e.V., das er bis zum Schluss leitete. Der Verein setzt sich seit 2020 insbesondere für förderliche Bedingungen für demokratisch strukturierte Partizipation junger Menschen in ihren Stadtteilen und Gemeinden ein. Er war zudem Mitglied zahlreicher Fachverbände, demokratischer Vereine der Zivilgesellschaft und Fachredaktionen.</p>
<p>Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit hat sich Stephan Maykus stark in der akademischen Selbstverwaltung engagiert. So hat er als Studiendekan nicht nur in der Corona-Zeit den Studienbetrieb hervorragend und umsichtig „gemanagt“, sondern auch maßgeblich das moderne Bildungsverständnis der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit den hochschuldidaktischen Vorhaben „Entwicklungsqualität in Studium und Lehre“, „Voneinander Lernen lernen“ und dem zukunftsweisenden Konzept der „Transformationskompetenzen“ geprägt.</p>
<p>Stephan Maykus wird uns als engagierter Kollege und geschätzter Pädagoge in Erinnerung bleiben. Sein Beitrag für die Hochschule Osnabrück und zur Förderung der Sozialen Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren und seine Idee einer sozialpädagogischen Gesellschaftsbildung in Ehren halten.</p>
<p>In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Frau, seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.</p>
<p>Für alle, die ihre Anteilnahme ausdrücken möchten, haben wir ein digitales Kondolzenzbuch eingerichtet: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/kondolenzbuch-prof-maykus" target="_blank">Nachricht ins Kondolenzbuch eintragen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Besuch des Rektors der University of Padjadjaran an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/11/besuch-des-rektors-der-university-of-padjadjaran-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 28. und 29. Oktober war Prof. Arief Sjamsulaksan Kartasasmita, Rektor der University of Padjadjaran zu Besuch an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Weiterentwicklung und Vertiefung der Beziehungen zwischen der Hochschule Osnabrück und ihrer Partnerhochschule in Bandung, Indonesien – zu diesem Zweck besuchten Rektor Arief Sjamsulaksan Kartasasmita und Dr. Imanuddin Kudus, Director of Human Resources, am Dienstag, 28. Oktober, und Mittwoch, 29. Oktober, die Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Anlass des Besuchs war die Verlängerung des Memorandum of Understanding (MoU)zwischen der University of Padjadjaran, vertreten durch Rektor Arief Kartasasmita und der Hochschule Osnabrück, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann. Umrahmt wurde dieser Termin von persönlichen Austauschtreffen mit Vertreter*innen der Hochschule Osnabrück zu Themen wie einer Kooperation im Gesundheitssektor und zu Kreislaufwirtschaft und Anpassung an den Klimawandel, sowie einem Besuch im Agro-Technikum, einer Campus-Tour und einer Tour durch die Osnabrücker Altstadt.</p>
<p><strong>Es begann mit dem International Deans Course</strong></p>
<p>Die langjährige Beziehung der beiden Hochschulen begann in Osnabrück – mit dem alljährlich stattfindenden International Deans Course, an dem sich seit 2011 unter anderem auch mehrere Dekan*innen der University of Padjadjaran (UNPAD) beteiligten.&nbsp;</p>
<p>Aus diesem Workshop entwickelte sich eine rege Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen. So wurden bereits zahlreiche Studierende im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) zum Austausch in Osnabrück begrüßt, ebenso drei Lehrende im Rahmen von Blockwochen. Umgekehrt unterrichtet Prof. Dr. Peter Mayer von der Fakultät WiSo seit zwei Jahren als „Adjunct Professor“ an der UNPAD. Aktuell ist die UNPAD eine von fünf außereuropäischen Partnerhochschulen, für die die HS Osnabrück Erasmus-Mittel für die Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden eingeworben hat. Abseits von Studium und Lehre arbeitet zudem unter anderem der Dekan der Vocational School der UNPAD, ein Alumnus des International Deans Course, mit Dr. Kai Handel von der Hochschule Osnabrück an einem möglichen EU-Projekt und mit Prof. Dr. Kai-Michael Griese an Forschungsarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit.</p>
<p>„Das Besondere an dieser Partnerschaft ist der umfassende Charakter der Kooperation“, sagt Prof. Dr. Peter Mayer, Partnerhochschulbeauftragter für Indonesien. „Sowohl Studierende als auch Lehrende beteiligen sich, und die Kooperation bezieht auch die Forschung und das Hochschulmanagement ein.“</p>
<p>„Thematisch zeigt sich insbesondere das Forschungsthema Kreislaufwirtschaft als vielversprechende Schnittstelle zwischen unseren Hochschulen“, fügt Prof. Dr. Kai-Michael Griese hinzu.&nbsp;</p>
<p><strong>Über die UNPAD</strong></p>
<p>Die UNPAD ist eine öffentliche Hochschule mit Sitz in Bandung, West Java, Indonesien. Gegründet im September 1957 zählt sie mittlerweile rund 38.000 Studierende, davon über 900 internationale Studierende. Die UNPAD umfasst zwei Hauptcampusse und zahlreiche kleinere Standorte im Stadtgebiet von Bandung für insgesamt 16 Fakultäten in Bereichen wie Medizin, Rechts-, Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Mathematik, Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften, Pharmazie, Sozial- und Politikwissenschaften. Aktuell gehört sie zu den Top-Hochschulen des Landes.</p>
<p><br><strong>Mehr Informationen</strong><br>Prof. Dr. Peter Mayer<br>Professur für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik, International Economics und Partnerhochschulbeauftragter für Indonesien<br>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kai-Michael Griese<br>Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, und Programm-Direktor für International Business Management M.A.<br>Telefon: 0541 969-3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de" class="mail">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:26:53 +0100</pubDate>
                        <title>Gute Evaluation essenziell für ein besseres digitales Gesundheitswesen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/10/gute-evaluation-essenziell-fuer-ein-besseres-digitales-gesundheitswesen/</link>
                        <description>Bei der Special Topic Conference „Good Evaluation – Better Digital Health” der European Federation of Medical Informatics trafen sich im Oktober 190 europäische Spitzenforscher*innen und junge Wissenschaftler*innen aus 31 Ländern an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Leitfrage „Wie kann durch Evaluation ein besseres digitales Gesundheitswesen entstehen?“ tauschten sich die Teilnehmer*innen über Künstliche Intelligenz in der Medizin, digitale Gesundheit, Medizinische und Gesundheitsinformatik und Versorgungsforschung aus. In Zeiten von digitaler Transformation zeigte die Tagung einmal mehr: Erst nach guter Evaluation bieten Werkzeuge der KI und digitalen Medizin einen Mehrwert für die Anwender*innen und erhöhen die Patientensicherheit.</p>
<p>In den 71 wissenschaftlichen Vorträgen, 14 Workshops und Panels, sieben Präsentationen in zwei Industry and Practice Sessions und 20 Postern sowie einer Live-Demonstration von Usability Testing im Rettungswesen der Universitätsklinik Aachen konnte gezeigt werden, dass hier weiterhin weltweit ein großer Forschungsbedarf besteht. Gerade im Zeitalter von KI-Unterstützung muss durch Evaluation sichergestellt werden, dass nur wirklich akkurate KI-Modelle zum Einsatz kommen, dass die Ärzte und Pflegekräfte vorbereitet sind und dass die Organisation einen Plan für die Nutzung von KI besitzt.</p>
<p>Unter der Leitung von Prof. Dr. Ursula Hübner und dem Team Yellow (Nicole Egbert, Kolleg*innen und Studierende) wurde die Tagung gemeinsam von der Hochschule Osnabrück, dem GesundheitsCampus Osnabrück, der European Federation for Medical Informatics (EFMI) sowie der Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) organisiert. Die Bandbreite der Keynote-Reden von Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland und Norwegen reichte von der besseren Integration der elektronischen Patientenakte im Gesundheitswesen über die Nutzung von KI in der digitalen Pathologie und den verstärkten Einsatz von KI in klinischen Anwendungen bis hin zur Bewertung von SNOMED CT, der derzeit umfassendsten Referenzterminologie im Gesundheitswesen weltweit. Prof. Dr. Jan-David Liebe von der Hochschule Osnabrück bot zusammen mit dem EFMI-Präsidenten einen Austausch zwischen jungen und älteren Wissenschaftler*innen an. Gleichsam nutzte er die Konferenz, um für Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein Blockwochenangebot zu realisieren.</p>
<p>Der Konferenzband mit den 71 Full Papers wurde in Hübner U., Liebe JD, Benis A, Egbert N, Engelsma T, Gallos P, Flemming D, Lichtner V, Marcilly R, Tamburis O, Villumsen S. Good Evaluation – Better Digital Health. Proceedings of the EFMI STC 2025 Conference. IOS Press, Amsterdam, 2025. ISBN 978-1-64368-629-5 (online) doi: 10.3233/SHTI332 veröffentlicht.</p>
<p>Die Posterbeiträge stehen in der Open-Access-Zeitschrift German Medical Science (GMS) Med Inform Biom Epidemiol. (MIBE) 2025;21 zur Verfügung.</p>
<p>Mehr zur Konferenz: <a href="https://stc2025.efmi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">stc2025.efmi.org</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Medizinische und Gesundheitsinformatik<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Julia Oswald der Hochschule Osnabrück ist Professorin des Jahres</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/10/prof-julia-oswald-der-hochschule-osnabrueck-ist-professorin-des-jahres/</link>
                        <description>UNICUM Stiftung verleiht der Professorin für Krankenhausfinanzierung und -management den ersten Platz in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Die UNICUM Stiftung hat ihre Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs „Professor des Jahres" bekanntgegeben: Prof. Julia Oswald, Professorin für Betriebswirtschaftslehre, von der Hochschule Osnabrück gewinnt den ersten Platz in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura. In insgesamt vier Kategorien verleiht die Stiftung jährlich den Titel „Professor des Jahres“ und ehrt damit Hochschullehrende, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen. „Diese Auszeichnung ist eine bedeutende Ehre für unsere Professorin Julia Oswald und ein Beleg für die hervorragende Qualität unserer Lehre“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann. Besonders wertvoll ist die Auszeichnung, da sie einzig durch die Nominierungen der Studierenden möglich ist, was das außergewöhnliche Engagement und die inspirierende Lehre von Oswald hervorhebt. „Die Zufriedenheit unserer Studierenden ist unser oberstes Ziel, denn sie bildet die Grundlage für eine exzellente wissenschaftliche und praxisnahe Ausbildung“, ergänzt Schmehmann.</p>
<p>„Die Hochschule Osnabrück ist seit vielen Jahren für ihre exzellente Lehre bekannt“, sagt Prof. Dr. Ursula Hübner, Studiendekanin in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. So wurden wiederholt Lehrende der Hochschule als „Professor des Jahres“ ausgezeichnet, darunter 2016 Prof. Dr. Uwe Kanning in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften sowie 2022 Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik. Im gleichen Jahr konnten sich Prof. Dr. Heiner Westendarp in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften und Prof. Dr. Christof Radewagen in der Kategorie Geistes-/Gesellschafts-/Kulturwissenschaften den zweiten Platz sichern. Ebenfalls Zweiter wurde Prof. Dr. Frank Balsliemke im Jahr 2024 in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura.</p>
<p>Aber eine gute Lehre allein reicht nicht für den Titel. Die Jury verlangt eine umfassende Sammlung an Referenzen sowie Evaluationsergebnissen und erstellt einen detaillierten Fragenkatalog, den die Nominierten beantworten müssen.</p></div><div><p><strong>Mentorin für die nächste Generation in der Gesundheitsbranche</strong></p></div><div><p>„Ich bin dankbar, dass die Studierenden meine Arbeit so sehr schätzen“, äußert sich Prof. Dr. Julia Oswald erfreut über die Auszeichnung. Als Leiterin des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) an der Hochschule Osnabrück, wo sie seit 10 Jahren lehrt, verbindet sie akademische Exzellenz mit praktischer Relevanz. Ihre Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch klare Lernziele, aktuelle Inhalte und den wertvollen Austausch mit der Praxis aus.</p></div><div><p>„Prof. Dr. Julia Oswald zeigt uns, dass man mit Wissen wirklich etwas im Gesundheitswesen bewegen kann. Sie vermittelt nicht nur Inhalte, sondern auch Begeisterung und ein Verantwortungsbewusstsein für unsere zukünftige Arbeit“, bestätigt Studentin Vivien Helfen, die derzeit den Master in Management im Gesundheitswesen (MIG) studiert und bereits den Bachelor in Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) abgeschlossen hat.</p></div><div><p>Oswald nutzt ihre Netzwerke, um praxisrelevante Projekte zu organisieren, die den Studierenden erhebliche Vorteile bieten. Sie initiiert Veranstaltungen, wie das jährliche "BIGer trifft BIGer", welche Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende zusammenbringen, um über Karrieremöglichkeiten zu diskutieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Bekannt für ihre Fähigkeit, Studierende zu motivieren und zu inspirieren, ermutigt sie insbesondere junge Frauen, führende Positionen in der Gesundheitsbranche anzustreben. „Wegbegleiterin der Studierenden in den Berufseinstieg oder in der Karriereentwicklung zu sein, ist für mich die Grundlage meiner Berufung“, so Oswald.</p></div><div><p>Die Preisverleihung durch UNICUM findet Ende November im Rahmen der BIG-Jahresfachtagung an der Hochschule Osnabrück statt.</p></div><div><p><strong>Bundeswettbewerb „Professor des Jahres“</strong></p></div><div><p>Mit der Auszeichnung „Professor des Jahres“ würdigt die Jury der UNICUM Stiftung jährlich seit 2006 Professorinnen und Professoren in den Kategorien Geistes-/Gesellschafts-/Kulturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften/Jura für ihre besonderen Leistungen in der Berufsvorbereitung von Studierenden. Schirmherren des Preises sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.</p></div><div><p>Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website: <a href="http://www.professordesjahres.de" target="_blank" class="Hyperlink SCXW183862542 BCX2" rel="noreferrer noopener">www.professordesjahres.de</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-julia-oswald" target="_blank">Zur Internetseite von Prof. Dr. Julia Oswald</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 13:38:20 +0200</pubDate>
                        <title>22. Gesundheitsforum an der Hochschule Osnabrück: Nachhaltigkeit in der Pflege im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/10/22-gesundheitsforum-an-der-hochschule-osnabrueck-nachhaltigkeit-in-der-pflege-im-fokus/</link>
                        <description>Unter dem Titel „Nachhaltigkeit in der Pflege – Zwischen Umweltbewusstsein und Versorgungssicherheit“ fand das 22. Gesundheitsforum an der Hochschule Osnabrück statt. Die gut besuchte Veranstaltung bot ein vielfältiges Programm, das Akteure der Pflegebranche zusammenbrachte, um über nachhaltige Ansätze und Herausforderungen in der Pflege zu diskutieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studiendekanin Prof. Dr. Ursula Hübner eröffnete das Forum mit einem Appell zur Einbindung digitaler Konzepte, um das Thema Klima voranzubringen. Prof. Dr. Julia Oswald, Hochschule Osnabrück, führte als Moderatorin durch den Tag. Der Eröffnungsvortrag von Aljoscha Bassermann, Projektmitarbeiter im Projektteam „Nachhaltig pflegen im Krankenhaus – NapiK“ am Städtischen Klinikum Karlsruhe, thematisierte nachhaltige Gestaltungsansätze im Klinikbetrieb und gab den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Praxis. Anschließend stellte Prof. Dr. Christa Büker, Hochschule Bielefeld, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflege und die Pflegewissenschaft vor und diskutierte, welche Handlungsebenen erforderlich sind, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Sarah Fliesgen, Referentin für Nachhaltigkeit und Klimaschutz des DBfK, hob im letzten Vortrag des Vormittags die spezifischen Auswirkungen des Klimawandels auf Pflegende und ihre tägliche Arbeit hervor.</p>
<p>Die Nachmittagssession begann mit Workshops, die sich über aktuelle Themen wie Nachhaltigkeitsmanagement im Pflegemanagement, die Integration von Planetary Health in die Pflegebildung, Berufseinstiege im dualen Pflegestudium und die Bedeutung der Versorgungsforschung erstreckten. Thomas Voß, ehemaliger Kaufmännischer Direktor der LWL-Kliniken Münster und Lengerich, ging in seinem Vortrag auf die Errungenschaften des EMAS-Umweltmanagementsystems, welches sich als „Hidden Champion“ erweise, in den letzten 30 Jahren und seine Bedeutung für die Pflegebranche ein.</p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald fasste abschließend zusammen: „Das Gesundheitsforum hat wieder gezeigt, wie wertvoll der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis ist. Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn wir Wissen teilen, voneinander lernen und Strukturen schaffen, die dauerhaft tragen. Ich danke allen, die heute dazu beigetragen haben, dass wir gemeinsam neue Wege denken – und vielleicht auch schon erste Schritte gehen. Wandel beginnt nicht erst in der großen Strategie, sondern im Alltag, in der Haltung, in der Bereitschaft, Neues auszuprobieren.“</p>
<p>Die Teilnehmenden verließen das Forum mit neuen Einsichten und Ideen zur Implementierung nachhaltiger Praktiken in ihren Einrichtungen. Das 22. Gesundheitsforum bekräftigte erneut die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Pflege, welche für die Sicherheit und Qualität der Versorgung in der Zukunft essenziell ist.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Hochschule Osnabrück<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Nadine Köbke, Svenja Kuhlmann und Marianne Moß<br>Koordinatorinnen der Studiengänge Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflege dual<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 09:30:48 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück stärkt internationale Partnerschaft mit Malaysia</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/10/hochschule-osnabrueck-staerkt-internationale-partnerschaft-mit-malaysia/</link>
                        <description>Im Mittelpunkt: kulturelle Erfahrungen, wissenschaftlicher Austausch und der Ausbau einer Partnerschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im September reisten 17 Studierende im Rahmen der Blockwochenexkursion nach Malaysia. Gastgeberin war die University Poly-Tech Malaysia (UPTM) in Kuala Lumpur. Die Reise bot eine Fülle an Aktivitäten, darunter gemeinsame Lehrveranstaltungen, eine Einführung in die malaiische und chinesische Sprache sowie traditionelle Spiele. Die Studierenden nahmen darüber hinaus an einem internationalen Vortragsformat teil, welches das Thema Nachhaltigkeit zwischen Malaysia und Deutschland beleuchtete. Zusätzlich führte die Reise zu bedeutenden Stätten in Kuala Lumpur, darunter die Deutsche Botschaft sowie kulturelle Highlights wie die Batu Caves oder den Thean Hou Tempel.</p>
<p>„Durch Programme wie dieses gewinnen unsere Studierenden nicht nur fachliche Einblicke, sondern auch wertvolle kulturelle Erfahrungen, die sie auf eine global vernetzte Berufswelt vorbereiten“, betont Prof. Dr. Mayer, Professor für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik sowie International Economics, der die Exkursion leitete.</p>
<p>Ein Höhepunkt war die feierliche Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) zur Vertiefung der akademischen Zusammenarbeit. Die Exkursion legt damit einen wichtigen Grundstein für die nachhaltige Stärkung der Partnerschaft zwischen der Hochschule Osnabrück und der UPTM.</p>
<p>Die Studierenden hielten Ihre Eindrücke der Exkursion in Form eines Videos fest. Das Video steht zum <a href="https://netcase.hs-osnabrueck.de/index.php/s/ieILtJBCTTfOSQT" target="_blank" rel="noreferrer">Download bei Netcase</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:57:12 +0200</pubDate>
                        <title>Wo Schweigepflicht auf Verantwortung trifft: Leitfaden und Online-Forum geben Orientierung im Kinderschutz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/09/wo-schweigepflicht-auf-verantwortung-trifft-leitfaden-und-online-forum-geben-orientierung-im-kinderschutz/</link>
                        <description>Neue Angebote schaffen Klarheit und fördern die Zusammenarbeit über Berufsgrenzen hinweg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein so wichtiges Thema wie der Kinderschutz braucht Klarheit – gerade im Umgang mit sensiblen Daten,“ betont Prof. Dr. Christof Radewagen. Der Studiengangbeauftragte für Soziale Arbeit und Leiter des Kinderschutz-Kompetenzzentrums an der Hochschule Osnabrück, ist Verfasser der 4. Auflage des ab sofort verfügbaren, kostenlosen Leitfadens „Vertrauensschutz im Kinderschutz.“</p>
<p>Der Leitfaden wird vom Niedersächsischen Sozialministerium herausgegeben und richtet sich an Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie an Geheimnisträger*innen nach § 4 KKG. Er bietet Antworten auf zentrale datenschutzrechtliche Fragen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, schafft Rechtssicherheit und vermittelt mit konkreten Fallbeispielen klare Verfahrensabläufe und fundierte Einschätzungen.</p>
<p><strong>„Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe“</strong></p>
<p>„Es gilt aber auch: Kinderschutz geht uns alle an – über Berufsgrenzen hinweg. Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe, mit der viele Berufsgruppen im Alltag in Berührung kommen und diese sind gemeinsam für den Schutz der Kinder verantwortlich,“ erklärt der Experte. In diesem Sinne wird Radewagen ab Oktober das neue, interdisziplinäre Forum Kinderschutz des Landesjugendamts moderieren. Dieses Forum ist kostenfrei, online zugänglich und wird einmal im Quartal angeboten. Es richtet sich an Fachkräfte wie Ärztinnen, Polizistinnen und Lehrer*innen, die oft mit möglichen Kindeswohlgefährdungen konfrontiert sind. Im Forum lernen sie, wie sie diese Kinder rechtssicher schützen können.</p>
<p>„Eine effektive Zusammenarbeit der Fachkräfte setzt Vertrauen und Verständnis für die Aufgaben anderer Berufsgruppen voraus. Das Forum fungiert als Schnittstelle und bietet Raum für Austausch und Dialog,“ ordnet Radewagen das neue Angebot ein.</p>
<p><strong>Interdisziplinäres Forum Kinderschutz</strong></p>
<p>Erster Termin: 27. Oktober 2025, 15 bis 17 Uhr</p>
<p>Thema: „Vertrauensschutz im Kinderschutz – wer darf und muss wann welche Daten an wen übermitteln?“ Interessierte Fachkräfte können sich über den folgenden Link anmelden: <a href="https://www.kinderschutz-niedersachsen.de/aktuelles/neues-online-format-interdisziplinaeres-forum-kinderschutz" target="_blank" rel="noreferrer">Anmeldung Forum Kinderschutz</a></p>
<p>Hier geht es zum kostenlosen <a href="https://www.kinderschutz-niedersachsen.de/aktuelles/vertrauensschutz-im-kinderschutz-sozialminister-stellt-4-auflage-vor" target="_blank" rel="noreferrer">Download des Leitfadens „Vertrauensschutz im Kinderschutz.“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 10:26:56 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University bauen Partnerschaft weiter aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/09/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-bauen-partnerschaft-weiter-aus/</link>
                        <description>Deutsch-Chinesisches Symposium diskutiert Modelle und Erfolgskriterien für eine innovative Vernetzung von Hochschul- und Unternehmenswelt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beim 18. Deutsch-Chinesischen Symposium der Hochschule Osnabrück und der Hefei University zur anwendungsorientierten Hochschulbildung tauschten sich im September rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Osnabrück über Modelle und Erfolgskriterien für eine innovative Vernetzung von Hochschul- und Unternehmenswelt aus. Diskutiert wurde unter anderem über das duale Studium, über innovative Studiengangskonzepte sowie eine intelligente Verzahnung von Theorie und Praxis.</p>
<p>Im Rahmen des Symposiums feierten die Hochschule Osnabrück und die Hefei University das 40. Jubiläum ihrer Partnerschaft. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann und Prof. Dr. Ren Yong, Präsident der Hefei University, pflanzten symbolisch einen Freundschaftsbaum. Zudem unterzeichneten beide Präsidenten einen Vertrag zum Aufbau eines dritten Double-Degree-Programms sowie zur Gründung eines International College an der Hefei University. Oberbürgermeisterin Pötter, Staatssekretär Schachtner aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Vize-Minister Shao aus dem Bildungsministerium der Provinz Anhui sowie der stellvertretende Generalkonsul Jin des chinesischen Generalkonsulats in Hamburg sprachen Grußworte.</p>
<p>Die Schirmherrschaft für das Symposium, zu dem die Hochschule eine große chinesische Delegation mit rund 50 Personen begrüßen konnte, hatte ein weiteres Mal Alt-Bundespräsident Christian Wulff übernommen. Die Tagung, die jährlich im Wechsel in Osnabrück und Hefei stattfindet, wird von der Hochschule Osnabrück und der Hefei University gemeinsam ausgerichtet. Sie hat sich als zentrales Dialogforum zwischen Deutschland und China zum Themenfeld „Applied Sciences“ entwickelt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Hochschulzentrum China (HZC)<br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>Wissenschaftlicher Leiter des HZC<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Zur Website des HZC</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 15:49:23 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Vertiefung „Psychiatrische Versorgung und Pflege“ im Studiengang Pflegewissenschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/09/neue-vertiefung-psychiatrische-versorgung-und-pflege-im-studiengang-pflegewissenschaft/</link>
                        <description>Der Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft bietet ab sofort eine neue psychiatrische Vertiefungsmöglichkeit im sechsten und siebten Semester</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Vertiefung „Psychiatrische Versorgung und Pflege“ besteht aus zwei Schwerpunktveranstaltungen. Die erste Schwerpunktveranstaltung, <strong>„Psychische Gesundheit und Krankheit in unterschiedlichen Lebensphasen“</strong>, beleuchtet die spezifischen Herausforderungen der psychischen Gesundheit in verschiedenen Lebensphasen. Schwerpunkte sind Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Transition in das Erwachsenenalter und gerontopsychiatrische Versorgung in einer alternden Gesellschaft. Studierende erhalten eine Einführung in Modelle psychischer Erkrankungen und analysieren altersgerechte Versorgungsansätze.</p>
<p>Die zweite Schwerpunktveranstaltung, <strong>„Ambulante psychiatrische Versorgung“</strong>, legt den Fokus auf die ambulante psychiatrische Versorgung, wie von der WHO empfohlen. Es werden verschiedene Versorgungsmodelle von ambulanter über aufsuchende bis hin zu teilstationärer und stationärer Versorgung betrachtet. Der ambulante Bereich spielt eine zentrale Rolle und wird aus einer interdisziplinären Perspektive analysiert.</p>
<p>Für die neue psychiatrische Vertiefung konnte <strong>Dr. Andrè Nienaber</strong> als Honorarprofessor gewonnen werden. Mit seiner umfassenden Erfahrung als Direktor für Pflege, Medizinisch-Therapeutische Dienste und Soziale Arbeit an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel wird er die Veranstaltungen verantworten. Seine Expertise bereichert das Angebot des Studiengangs Pflegewissenschaft und bietet den Studierenden tiefe Einblicke in die psychiatrische Versorgung. „Diese Vertiefung erweitert nicht nur unser pflegewissenschaftliches Spektrum, sondern stärkt auch unsere Verpflichtung, weitere praktische Felder der Pflege in den Blick zu nehmen“, erklärt Studiengangsbeauftragte Prof. Dr. Elke Hotze. „Wir freuen uns auf die Erweiterung unseres Studienangebots, welches ab sofort für die Studierenden verfügbar ist.“</p>
<p>Die nächste Studiengruppe Pflegewissenschaft startet zum Sommersemester 2026 (März), Bewerbungen sind ab November 2025 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/pflegewissenschaft-ba-berufsbegleitend/" target="_blank">Internetseite des Studiengangs</a>.</p>
<p>Die nächste <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/pflegewissenschaft-ba-berufsbegleitend/#c16306887" target="_blank">Infoveranstaltung findet am Freitag, 26. September</a>, ab 14.30 Uhr online via Zoom statt.</p>
<p><strong>Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:</strong></p>
<p>Marianne Moß<br>Telefon: 0541 969-2221<br>Svenja Kuhlmann<br>Telefon: 0541 969-3000<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegewissenschaft@hs-osnabrueck.de">pflegewissenschaft@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 10:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Sichtbarkeit für Gesundheitsinformatik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/09/internationale-sichtbarkeit-fuer-gesundheitsinformatik/</link>
                        <description>Prof. Dr. Ursula Hübner und Teammitglieder präsentieren Forschung auf MedInfo 2025 in Taipeh</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Lösungen im Bereich der Pflege sind international von wachsender Bedeutung. Wie stark die Nachfrage nach Wissen zu diesem Thema ist, zeigte sich auf der weltweit größten Konferenz für medizinische Informatik, der MedInfo 2025, in Taipeh, Taiwan.</p>
<p>Dort präsentierten Prof. Dr. Ursula Hübner und die Doktoranden Florian Kücking und Jan-Oliver Kutza eigene Forschungsergebnisse in Vorträgen, leiteten Paneldiskussionen und boten Workshops an. Außerdem stellten sie die chinesische Übersetzung des Fachbuchs „Nursing Informatics: A Health Informatics, Interprofessional and Global Perspective“, 2022 im Verlag Springer auf Englisch erschienen, vor. Hübner ist Mitherausgeberin und Mitautorin. Damit liegt das Standardwerk erstmals in zwei asiatischen Sprachen vor und unterstreicht die internationale Relevanz der Gesundheitsinformatik.</p>
<p><strong>Fachbuch stößt auf weltweites Interesse</strong></p>
<p>Prof. Hübner betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit: „Dass unser Buch nun auch auf Chinesisch und Koreanisch vorliegt, zeigt, wie groß das Interesse an Gesundheitsinformatik weltweit ist. Es ist ein starkes Signal für die interprofessionelle und globale Ausrichtung unseres Fachgebiets.“</p>
<p>Das Buch vermittelt zentrale Grundlagen der Gesundheitsinformatik und stellt aktuelle Entwicklungen im Zusammenspiel von Pflege, Medizin und Informationswissenschaft dar. Es beleuchtet praxisnah, wie digitale Technologien die Versorgung, Dokumentation und Kommunikation im Gesundheitswesen unterstützen. Darüber hinaus bietet es internationale Perspektiven und zeigt, wie Gesundheitsinformatik zur Verbesserung der Patientensicherheit und Versorgungsqualität beiträgt.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Die MedInfo-Konferenzen gelten weltweit als führendes Forum für medizinische Informatik und finden alle zwei Jahre in wechselnden Ländern statt – nach Sydney 2023 nun in Taipeh, gefolgt von Dubai 2027 und Göteborg 2029. Prof. Hübner ist zudem Mitglied im Präsidium der IMIA, was die internationale Vernetzung der Hochschule im Bereich Pflege- und Gesundheitsinformatik weiter stärkt.</p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 13:07:01 +0200</pubDate>
                        <title>Künftige Fachkräfte für eine moderne Verwaltung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/09/kuenftige-fachkraefte-fuer-eine-moderne-verwaltung/</link>
                        <description>Fast 70 Regierungsinspektoranwärter*innen und Inspektoranwärter*innen der Kommunen beginnen ihre akademische und praktische Ausbildung im öffentlichen Dienst</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Wintersemester beginnt und mit ihm starten an der Hochschule Osnabrück erneut motivierte Nachwuchskräfte ihre berufliche Laufbahn: Exakt 27 angehende Regierungsinspektoranwärter*innen des Landes Niedersachsen sowie 41 Inspektoranwärter*innen aus insgesamt zwölf Kommunen beginnen ihr duales Studium der Allgemeinen Verwaltung.</p>
<p><strong>Ein moderner Blick auf die Verwaltung</strong></p>
<p>„Verwaltungen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und erfordern zunehmend Expert*innen, die sowohl fachliches Wissen als auch praktische Fähigkeiten mitbringen. Mit diesen neuen Talenten verstärken wir die Verwaltung von morgen und tragen entscheidend zur Modernisierung und Effizienzsteigerung von Verwaltungsprozessen bei“, betont Verwaltungsprofessorin Dr. Sarah Lüttmann.</p>
<p>Das duale Konzept des Studiengangs ermöglicht den Studierenden ihr theoretisches Wissen unmittelbar in die Praxis umzusetzen. Sie sammeln wertvolle Berufserfahrung in den Verwaltungen des Landes und der Kommunen. Zusätzlich ermöglicht das Studium in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf einzutreten, was eine zukunftssichere Berufsperspektive eröffnet.</p>
<p><strong>Jetzt bewerben für 2026</strong></p>
<p>Interessierte können sich bereits jetzt für den nächsten Studienstart im Wintersemester 2026 bewerben. Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten und Kooperationspartner*innen stehen auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/bewerbung" target="_blank">Studiengangwebsite</a> zur Verfügung.</p>
<p><strong>Der Studiengang im Überblick</strong></p>
<p>Der Studiengang Allgemeine Verwaltung kann seit 2020 an der Hochschule Osnabrück studiert werden und bildet sowohl Nachwuchskräfte für die Landes-, als auch für die Kommunalverwaltung in einem dreijährigen dualen Studium aus. Die Hochschule Osnabrück kooperiert mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, sowie derzeit mit 17 niedersächsischen Kommunen.</p>
<p>Das Studium umfasst 52 Wochen Praxis in sechs Phasen in verschiedenen Bereichen der Kommunal- und Landesverwaltung, sowie Fachmodule an der Hochschule. Die Studierenden schließen mit dem Bachelor of Arts ab und erwerben gleichzeitig die niedersächsische Laufbahnbefähigung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 – Fachrichtung Allgemeine Dienste.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/" target="_blank">Zur Internetseite des Studiengangs Allgemeine Verwaltung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-14607</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 12:23:36 +0200</pubDate>
                        <title>„Das Ziel ist, Stressoren im Therapieraum erfahrbar und steuerbar machen“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/08/das-ziel-ist-stressoren-im-therapieraum-erfahrbar-und-steuerbar-machen/</link>
                        <description>Eine neue App der Hochschule unterstützt Logopäd*innen bei der Therapie von Menschen mit Stimmstörungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Jannis Hansa arbeitete bis vor Kurzem als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt ProVoiceVR an der Hochschule Osnabrück. Im Projekt wird eine App für Logopäd*innen entwickelt, damit Menschen mit Stimmstörungen gezielter therapiert werden können. Wie das geht, erklärt Hansa im Wissenssnack.</i></p>
<p>Hochschule: Die Anwendung wurde speziell für Menschen konzipiert, die aus beruflichen Gründen viel, manchmal auch laut, sprechen müssen und deshalb unter Stimmstörungen leiden. Wer ist betroffen und um welche Stimmstörungen geht es?&nbsp;</p>
<p>Hansa: Klassischerweise finden sich in der logopädischen Stimmtherapie sehr viele Menschen, die in sogenannten „Sprechberufen“ arbeiten, also Jobs, in denen die Stimme eines der Hauptwerkzeuge darstellt. Das sind oft Lehrkräfte, Erzieher*innen, Verkäufer*innen usw., die nicht nur viel sprechen müssen, sondern bei denen die Umstände, zum Beispiel Raumakustik oder Hintergrundlärm, häufig auch noch sehr ungünstig für eine reibungslose Stimmgebung sind, da sie eine besonders laute und tragfähige Stimme erfordern. Durch eine konstante Überbelastung der Stimme können vielfältige Schwierigkeiten entstehen, die sich in ständiger Heiserkeit, chronischem Räusperzwang oder Stimmversagen äußern. Darüber hinaus gibt es auch noch weitere Ursachen für Stimmstörungen, wie zum Beispiel Stimmbandschädigungen durch den Beatmungsschlauch bei OPs oder Nervenschädigungen durch Virusinfektionen, die aber meist eine andere therapeutische Herangehensweise erfordern.</p>
<p>Hochschule: Ihr eine App entwickelt, die den Betroffenen hilft, wenn sie eine Therapie beim Logopäden beginnen, weil sie Szenen aus dem Berufsalltag simuliert. Wie funktioniert das?</p>
<p>Hansa: Unsere App ist vor allem als Werkzeug für Therapeut*innen gedacht und soll keinesfalls eine Therapie ersetzen, sondern vielmehr ergänzen. Eine Schwierigkeit in der Therapie stellt oft der erhebliche Unterschied zwischen Therapieraum und Alltag dar. Während man in der Therapie in einem ruhigen Raum unter vier Augen spricht, gibt es im Alltag in der Regel viele Stressoren, die die Stimmgebung beeinflussen. Wenn man immer nur im „entspannten“ Therapiesetting übt, fällt es vielen Leuten daher schwer, das Gelernte auch in den stressigen Alltag zu übertragen. Das Ziel unserer Anwendung ist daher, diese Stressoren auch im Therapieraum erfahr- und steuerbar zu machen und im geschützten Therapiesetting die schwierigen Situationen zu üben. Das gelingt mittels Virtual Reality (VR). Die Technik erlaubt es uns, beliebige Szenarien zu erstellen, in denen man sich frei bewegen kann und die sich dadurch sehr real anfühlen. Aktuell bietet unsere App circa 20 verschiedene Szenarien, wie Klassenzimmer, Meetingraum oder Café, die je nach Bedarf der Patient*innen ausgewählt, mit virtuellen Avataren gefüllt und im Stresslevel angepasst werden können.&nbsp;</p>
<p>Hochschule: Angenommen, eine Erzieherin hat Schwierigkeiten im Arbeitsalltag, sie kommt gegen die vielen und lauten Stimmen der Kinder schwer an und ihre Stimme ist vom häufigen und lauten Sprechen erschöpft. Was und wie kann mit der App trainiert werden?</p>
<p>Hansa: Am Anfang steht natürlich eine sorgfältige logopädische Diagnosestellung, um die individuellen Schwierigkeiten und Kompensationsmechanismen zu identifizieren. Wenn sie dann nach einigen Behandlungseinheiten gelernt hat, auf ihre Atmung und eine unangestrengte Stimmgebung zu achten, könnte sie in der Therapie mit unserer App in ein Kita-Szenario geschickt werden, wo sie sich einigen virtuellen Kinder-Avataren gegenübersieht, die sie zur Ruhe rufen soll. Wenn sie ihre Stimme auch in dieser Situation kontrolliert einsetzen kann, könnte man das Schwierigkeitslevel erhöhen, indem man mehr Kinder hineinsetzt, diese unruhig werden lässt und zusätzlich noch Baustellenlärm einspielt. Damit kann geübt werden, bis die Patientin es auch unter schwierigen Bedingungen schafft, ihre Stimme bewusst und schonend einzusetzen. Wenn sie sich dann im Alltag in ähnlichen Situationen wiederfindet, hat sie bereits Erfahrung gesammelt und kann bestenfalls schneller und erfolgreicher darauf reagieren.</p>
<p>Hochschule: Und wenn ich beruflich häufig Vorträge vor größerem Publikum halten muss und mir dabei die Stimme versagt, weil ich nervös bin und mich unwohl fühle, kann mir die App auch dabei helfen?</p>
<p>Hansa: Prinzipiell ja, da auch solche Situationen simuliert und dadurch trainiert werden können. Allerdings bezahlt die Krankenkasse eine logopädische Therapie nur, wenn sie ärztlich verordnet wurde; es müsste also eine medizinische Indikation bestehen. Aktuell ist die VR-App nicht dafür gedacht, auf eigene Faust und ohne therapeutische Begleitung verwendet zu werden.</p>
<p>Hochschule: Wie sind die Rückmeldungen der Patient*innen und Therapeut*innen, die eure App in der Therapie ausprobiert und eingesetzt haben? Was funktioniert gut und wo wollt ihr noch besser werden?</p>
<p>Hansa: Sowohl von Stimmtherapeut*innen als auch von deren Patient*innen haben wir viele positive Rückmeldungen zur grundlegenden Idee der App erhalten. Der Ansatz, die Diskrepanzen zwischen Therapie- und Alltagssituation mittels VR zu verringern, wurde sehr oft hervorgehoben. Manche erklärten auch, dass sie die App diagnostisch einsetzen wollen würden, um beobachten zu können, wie sich Patient*innen in stimmlich anspruchsvollen Situationen verhalten und dadurch bessere Einsichten in die Problematik zu erhalten. Da es sich um einen Anwendungsprototypen handelte, gab es natürlich einige technische Schwierigkeiten, an denen gefeilt werden muss, damit die App stabil läuft und den Anforderungen und Wünschen der Therapeut*innen und Patient*innen gerecht wird. Geplant ist für die fertige Version bspw. eine Einbindung von KI-Modellen, um die Stimmqualität beurteilen oder die Avatare intelligente Antworten geben lassen zu können.</p>
<p>Hochschule: Wie geht es weiter mit dem Projekt und wird die App, die mit Unterstützung externer Partner entwickelt wurde, darüber hinaus eingesetzt werden können?</p>
<p>Hansa: Da viele gute Ideen leider nicht den Sprung vom Projekt zum Produkt schaffen, war für uns von Anfang an das Ziel, durch die Kooperation mit einer VR-versierten Firma die Anwendung nach Abschluss des Projekts fertigstellen und zur Verfügung stellen zu können. Als Hochschule war unsere Aufgabe im Projekt die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des anfänglichen Entwicklungs- und Evaluationsprozesses. Wenn die Projektlaufzeit diesen Sommer endet, wird die App daher trotzdem von der Firma VReedback GmbH weiterentwickelt. Aktuell ist geplant, die fertige, ausgereifte Anwendung im nächsten Jahr nach einer finalen internen Testphase an interessierte Therapeut*innen verkaufen zu können.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur App:<br><a href="http://www.ProVoiceVR.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ProVoiceVR.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 09:29:05 +0200</pubDate>
                        <title>Fundierte Einblicke in die Herausforderungen der Geschäftsmodelltransformation</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/07/fundierte-einblicke-in-die-herausforderungen-der-geschaeftsmodelltransformation/</link>
                        <description>Mit über 100 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Finanzbranche fand an der Hochschule Osnabrück der 16. Osnabrücker Finanztag zum Thema „Geschäftsmodelle in der Transformation – Herausforderungen und Chancen für die Finanzierung“ statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>IHK-Präsident Uwe Göbel eröffnete die Fachtagung und unterstrich dabei die Stärke der regionalen Standortstrategien als auch die Bedeutung einer kohärenten wirtschaftspolitischen Agenda. Prof. Norbert Winkeljohann, unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer AG, hielt einen Impulsvortrag zur Transformationsagenda der Bayer AG. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Bill Anderson habe Bayer die weitreichendste Restrukturierung, die es in Deutschland bei einem DAX-Konzern jemals gab, auf den Weg gebracht. Erste Erfolge machten Mut für weitere Schritte und für andere Unternehmen. Martin Eberle, CFO der Hellmann-Gruppe, skizzierte das Spannungsfeld für kaufmännische Verantwortliche zwischen Familienunternehmen und Transformationsnotwendigkeit.</p>
<p>„Ohne Umsatz keine ‚Party‘“ war das Credo von Dr. Christian Stallkamp, Partner der MUUUh! Group. Kunden müssten in das Zentrum allen unternehmerischen Handelns. Klimawandel und ESG-Themen (Economic, Social, Governance) seien auch mit der Trump-Administration nicht verschwunden oder gar überwunden. André Schüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Osnabrück, betonte den anhaltenden Veränderungsdruck, gerade auch beim Thema Nachhaltigkeit, für den Mittelstand. Dr. Christiane Pott, Professorin an der TU in Dortmund, unterstrich diese Aussagen aus wissenschaftlicher Sicht und gab wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse aus diesem Gebiet.</p>
<p>Einen Einblick in die Dynamik und vielfältigen Möglichkeiten von generativer KI, also einer KI, die Inhalte selbst erstellt, gab Prof. Frau Frauke Schleer-van Gellecom, Partnerin von PwC am Standort Frankfurt. Die herausfordernde Aufgabenstellung für Banken als Partner der Transformation zeigte Heiko Engelhard auf, stellvertretender Vorsitzender der Kreisarbeitsgemeinschaft der Volks- und Raiffeisenbanken im Osnabrücker Land. Möglich sei fast alles, wichtig sei, die Finanzierungspartner rechtzeitig in die Entscheidungsfindung einzubinden. Die aktuell angespannte und sich erst langsam wieder verbessernde wirtschaftliche Situation in Deutschland beleuchtete Patrick Hantzsch, Leiter Wirtschaftsforschung bei der Creditreform.</p>
<p>Wie eine konkrete KI-Anwendung bei der strategischen Unternehmensplanung aussieht, zeigte Dr. Till Albert, Professor an der Hochschule Flensburg, auf. Dr. Guido Kritzler, Managing Partner bei FourFinance, skizzierte die multiplen Aufgaben von CFOs in Transformations- und speziell in Krisenzeiten. Transformation könne nur mit „guter“ Führung gelingen. Was gute Führung ausmacht und wie wirkungsmächtig sie ist, machte der letzte Fachvortrag von Dino Eberle, Managing-Partner bei der Apermeta AG, Schweiz, und bei NewCo-Parnters, Deutschland, deutlich.</p>
<p>Zwei Kontaktforen während der Pausen ermöglichten gezielte Gespräche, Austausch und Networking auf persönlicher Ebene. Ein Business Lunch im Foyer stand zum gemeinsamen Abschluss bereit.</p>
<p>Folgende Kernerkenntnisse konnten auf dem 16. Osnabrücker Finanztag gewonnen werden:</p><ul> 	<li>Megatrends wie KI und ESG bleibend prägende Treiber des Transformationsprozesses;</li> 	<li>Ein politisch klar gesteuerter Rahmen – mit Bürokratieabbau, steuerlicher Entlastung und Infrastrukturinvestitionen – hilft, den erforderlichen Freiraum für Unternehmen zu schaffen;</li> 	<li>Finanzverantwortliche stehen zunehmend im Zentrum strukturierter Veränderungsprozesse: Sie balancieren Risiko, Innovation und regulatorische Compliance.</li> </ul><p>Insgesamt bot der Osnabrücker Finanztag 2025 mit über 100 Teilnehmenden ein dichtes und thematisch breit gefächertes Programm, das fundierte Einblicke in die Herausforderungen der Geschäftsmodelltransformation gab – und den Austausch über praktische Lösungswege intensiv förderte. Das Echo der Teilnehmenden war sehr positiv.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr.&nbsp;Torsten Arnsfeld<br> Telefon: 0541 969-2215<br> E-Mail: <a href="mailto:t.arnsfeld@hs-osnabrueck.de">t.arnsfeld@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 14:22:45 +0200</pubDate>
                        <title>29 Teilnehmer des DIES International Deans’ Course Africa diskutieren Herausforderungen im Hochschul- und Forschungsmanagement</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/29-teilnehmer-des-dies-international-deans-course-africa-diskutieren-herausforderungen-im-hochschul-und-forschungsmanagement/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück begrüßt 29 Dekane aus Afrika zum 19. DIES International Deans’ Course (IDC). Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das IDC-Programm bietet verschiedene Module zu den Themen Hochschulsysteme in Deutschland und Afrika, Strategisches Fakultätsmanagement sowie Qualitäts- und Finanzmanagement. Führung und Soft Skills werden ebenfalls in verschiedenen Workshops behandelt. Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Äthiopien, Ghana, Kenia, Nigeria, Tansania und Uganda besuchen vom 16. bis 27. Juni 2025 den ersten Teil der Fortbildung in Osnabrück und Berlin.</p>
<p>Das Konzept des International Deans’ Course basiert auf dem MBA-Studiengang „Higher Education and Research Management“ der Hochschule Osnabrück. Seit seiner Einführung im Jahr 2007 findet der IDC jährlich statt und hat sich zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekaninnen und Dekane aus Afrika und Südostasien entwickelt. Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger im Hochschulbereich können sich dort darüber austauschen, wie sich die internationale Bildungslandschaft verändert und wie Veränderungsprozesse in ihren jeweiligen Ländern bewältigt werden.</p>
<p>Die Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Kathrin Loer, freute sich sehr, die afrikanischen Gäste in Osnabrück begrüßen und die Hochschule vorstellen zu dürfen. Die stellvertretende Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz, Marijke Wahlers, und die DAAD-Vertreterin, Yvonne Visarius, betonten die Bedeutung der Fortsetzung der gemeinsamen internationalen Aktivitäten, insbesondere angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen. Dr. Kai Handel, IDC-Projektleiter und Mitglied des Kompetenzzentrums Hochschul- und Forschungsmanagement, betonte, dass die Prinzipien des Universitätsmanagements weltweit zwar unterschiedlich seien, die Lösungsansätze für die Herausforderungen jedoch ähnlich seien. Dies mache den International Deans Course zu einem idealen Format für den Ideen- und Erfahrungsaustausch sowohl für die deutschen Gastgeber als auch für die internationalen Teilnehmer.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Dr. Kai Handel<br> E-Mail: <a href="mailto:k.handel@hs-osnabrueck.de">k.handel@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><em>English version</em></p>
<h3>29 participants of the DIES International Deans’ Course Africa discuss challenges faced by higher education and research management</h3>
<p>(Osnabrück, June 16th, 2025) Osnabrück University of Applied Sciences welcomes 29 deans from Africa to the 19th DIES International Deans’ Course (IDC). The IDC is a joint initiative by the German Rectors’ Conference (HRK), the German Academic Exchange Service (DAAD), the Alexander von Humboldt Foundation (AvH), the Centre for Higher Education (CHE), Freie Universität Berlin, and Osnabrück University of Applied Sciences.&nbsp;</p>
<p>The IDC program offers a number of modules on the topics of Higher Education Systems in Germany and Africa, Strategic Faculty Management, Quality and Financial Management. Leadership and Soft Skills are also adressed in a variety of workshops. This year’s participants from Ethiopia, Ghana, Kenya, Nigeria, Tanzania and Uganda are attending the first part of the training in Osnabrück and Berlin from June 16th to 27th, 2025.</p>
<p>The concept of the International Deans’ Course is based on the MBA study program "Higher Education and Research Management" offered by the Osnabrück University of Applied Sciences. Since its launch in 2007, the IDC has been held annually and has become a well-established networking forum for deans from Africa and Southeast Asia. Decision-makers in higher education can engage in exchange about how the international education landscape is changing and how change processes are tackled in their respective countries.</p>
<p>Vice President of the Osnabrück University of Applied Sciences, Prof. Dr. Kathrin Loer, was very pleased to welcome the African guests in Osnabrück and to introduce the university. The Deputy Secretary-General of the German Rectors’ Conference, Marijke Wahlers, and the DAAD representative, Yvonne Visarius, both pointed out the importance of continuing the joint international activities, especially in view of the current global challenges. The IDC project director and member of the Competence Center Higher Education and Research Management, Dr. Kai Handel noted that principles of managing universities around the world are not exactly the same, but solutions to the challenges are similar. This makes the International Deans Course a perfect format for exchange of ideas and experiences for both the German hosts and the international participants.&nbsp;</p>
<p><strong>For more information, please contact:</strong></p>
<p>Dr. Kai Handel<br> E-mail: <a href="mailto:k.handel@hs-osnabrueck.de">k.handel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: KoHaLa – Hebammenbetreuung neu denken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/wissenssnack-kohala-hebammenbetreuung-neu-denken/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „KoHaLa: Hebammenbetreuung neu denken“ berichtet Anna-Maria Bruhn, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt KoHaLa an unserer Hochschule, wie eine kontinuierliche Betreuung durch Bezugshebammen im Team neue Perspektiven für Frauen und Hebammen schaffen kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgehend von ihren Erfahrungen in Australien und internationalen Studien erläutert sie, welche Vorteile durchgängige Betreuungsmodelle für die Geburtserfahrung, die Gesundheit von Mutter und Kind sowie die Arbeitszufriedenheit von Hebammen bieten – und wie das Modellprojekt KoHaLa diese Erkenntnisse für das deutsche Gesundheitssystem nutzbar machen will.</p>
<p><strong>Wie sieht die Betreuung durch Hebammen aktuell in Deutschland aus?</strong></p>
<p>In der Schwangerschaft gehen Frauen in Deutschland zumeist zu niedergelassenen Gynäkolog*innen für die Schwangerenvorsorgeuntersuchungen. Einige Frauen werden zusätzlich durch eine freiberufliche Hebamme betreut, z.B. bei Beschwerden in der Schwangerschaft. Hebammen können ebenfalls Schwangerenvorsorgeuntersuchungen durchführen, jedoch nehmen dies nur relativ wenige Frauen in Anspruch. Die Betreuung während der Geburt und der frühen Wochenbettzeit erfolgt bei einer klinischen Geburt durch die jeweils diensthabenden Hebammen und Ärzt*innen im Krankenhaus. Diese sind der Frau in der Regel unbekannt. Nach Entlassung erfolgt in der Regel eine ambulante Betreuung im Wochenbett durch eine freiberufliche Hebamme. Eine aktuelle Analyse von Routinedaten zeigt, dass ein beträchtlicher Anteil von Frauen auch gar keine Leistung von Hebammen in Schwangerschaft und Wochenbett erhalten. Im deutschen Gesundheitssystem besteht allgemein eine Trennung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor. Auch in der geburtshilflichen Versorgung ist das so. Die ambulante Betreuung durch freiberufliche Hebammen während der Schwangerschaft, im Wochenbett und in der Stillzeit ist nur wenig mit der stationären Versorgung während der Geburt und in den ersten Tagen danach im Krankenhaus verknüpft. Von dieser fragmentierten Versorgung sind insbesondere diejenigen Frauen betroffen, die im Krankenhaus gebären, was derzeit bei etwa 98 % aller Geburten der Fall ist.</p>
<p><strong>Sie haben das in Australien anders erlebt: Was sind die größten Unterschiede zu unserem deutschen Konzept?</strong></p>
<p>In Australien werden zunehmend Betreuungsmodelle mit kontinuierlicher bzw. durchgängiger Hebammenbetreuung etabliert. Eines dieser Betreuungsmodelle nennt sich “Caseload Midwifery”, welches beispielsweise auch in Großbritannien, Dänemark und Schweden umgesetzt ist. Caseload Midwifery ist ein Versorgungskonzept, bei welchem eine primäre Bezugshebamme innerhalb eines kleinen Hebammenteams eine definierte Anzahl an Frauen bzw. Familien durchgängig während der gesamten Zeit von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternzeit betreut. In Australien sind die Hebammen dabei beim Nationalen Gesundheitsdienst angestellt und bekommen ein regelmäßiges monatliches Gehalt mit einem Aufschlag für die Arbeit in Rufbereitschaft. Die Hebammen im Caseload Modell lernen die Frauen, die sie rundum betreuen, bereits in der Schwangerschaft bei den Vorsorgeuntersuchungen kennen und kommen bei Geburtsbeginn mit ins Krankenhaus. Die Bezugshebammen arbeiten dabei im Team und haben feste freie Tage sowie eine begrenzte Arbeitszeit am Stück. Dieses Versorgungsmodell ist jedoch als Zusatzangebot zur üblichen Betreuung im Schichtdienst zu verstehen. Nur ein gewisser Anteil der Frauen wird auf diese Weise betreut.</p>
<p><strong>Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Frauen?</strong></p>
<p>Studienergebnisse aus diesen Ländern zeigen auf, dass eine durchgängige Versorgung durch Bezugshebammen im Team, im Vergleich zur üblichen Versorgung, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine interventionsarme Geburt und mit einer erhöhten Zufriedenheit der Frauen in allen Bereichen der Betreuung verbunden ist. Einige Studien zeigen auch eine niedrigere Kaiserschnittrate und geringeren Schmerzmittelbedarf bei einer Betreuung mit Caseload Midwifery. Frauen, die in einem solchen Modell betreut wurden, hatten auch eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit eine positive Geburtserfahrung zu machen und erlebten häufiger das Gefühl der Selbstkontrolle während der Geburt.</p>
<p><strong>Und wie profitieren die Hebammen davon?</strong></p>
<p>Hebammen, die in Modellen durchgängiger Hebammenbetreuung im Team arbeiten, empfinden laut qualitativen Studien häufig eine sehr hohe Arbeitszufriedenheit. Diese resultiert vor allem daraus, dass Hebammen im Rahmen von Betreuungsmodellen wie "Bezugshebammen im Team” autonom und flexibel arbeiten und Familien individuell begleiten können. Dadurch haben Hebammen das Gefühl, eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten und eine bedeutungsvolle Tätigkeit auszuüben. Quantitative Studienergebnisse zeigen weiterhin, dass in Modellen durchgängiger Betreuung innerhalb eines kleinen Teams das Burn-out-Risiko, im Vergleich zur Arbeit im Schichtdienst, gesenkt ist. Insgesamt ist es ein Arbeitsmodell, das aus verschiedenen Gründen attraktiv für Hebammen sein kann und sogar das Potenzial hat, die persönliche Work-Life-Balance zu verbessern. Es ist jedoch aufgrund der Rufbereitschaft eine Arbeitsform, die nicht für alle Hebammen in jeder Lebenslage passend oder umsetzbar ist.</p>
<p><strong>Wo steht Ihr Forschungsprojekt gerade?</strong></p>
<p>Das Projekt KoHaLa soll als Modellprojekt erste Grundlagen für die Versorgung mit durchgängiger Hebammenbetreuung im Team in Deutschland schaffen. Dazu entwickeln wir gerade gemeinsam mit den Kooperationspartnern Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück und BARMER Ersatzkasse Verträge und Rahmenbedingungen, die diese neue Form der Betreuung möglich machen. Einige Leistungen können die Bezugshebammen im Team dann nur über einen Selektivvertrag mit der BARMER Ersatzkasse abrechnen, da es ein neues Konzept für Deutschland ist. Die Kooperation mit weiteren Krankenkassen wird derzeit angebahnt. Außerdem informieren wir (werdende) Hebammen über dieses neue Arbeitsmodell und initiieren die Bildung eines ersten Teams von Bezugshebammen. Interessierte Hebammen können sich gerne noch bei uns melden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 13:33:05 +0200</pubDate>
                        <title>Erster in Niedersachsen: Osnabrücker Studiengang erhält internationale Qualitätsauszeichnung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/erster-in-niedersachsen-osnabruecker-studiengang-erhaelt-internationale-qualitaetsauszeichnung/</link>
                        <description>Der Studiengang International Management (B.A.) der Hochschule Osnabrück erhält die Internationale Akkreditierung des EFMD-Netzwerkes und setzt damit neue internationale Bildungsmaßstäbe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück kann einen bemerkenswerten Meilenstein in der internationalen Hochschullandschaft feiern: Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/international-management" target="_blank">International Management (B.A.)</a> der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) hat die renommierte EFMD-Programmakkreditierung erhalten. Mit diesem exklusiven Exzellenzsiegel gesellt sich das Programm zu einer ausgewählten Gruppe von weltweit lediglich 145 akkreditierten Studienprogrammen im Bereich Business und Management. Innerhalb Deutschlands gehört der Studiengang zu nur vier Bachelorprogrammen, die dieses Gütesiegel tragen dürfen – und ist in Niedersachsen sogar das Einzige.</p>
<h4><strong>Für Fünf Jahre ausgezeichnet</strong></h4>
<p>Die Akkreditierung wurde von der Organisation European Foundation of Management Development (EFMD) verliehen, deren hohen Anforderungen die Hochschule Osnabrück überzeugend erfüllt hat. Die Auszeichnung erstreckt sich über fünf Jahre, die nur wenige Programme bei der Erstakkreditierung erreichen. „Diese Akkreditierung ist nicht nur eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, sondern auch ein entscheidender Schritt in unserer Mission, Studierende bestmöglich für die globalen Herausforderungen im Bereich Business und Management auszubilden“, sagt Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>Die Fakultät WiSo machte sich als Bestandteil der strategischen Internationalisierung im Sommersemester 2020, mit dem englischsprachigen Bachelorstudiengang International Management, erstmals auf den Weg in die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/internationale-akkreditierung/" target="_blank">Internationale Akkreditierung</a>. Weitere englischsprachige Bachelor- und Masterstudiengänge sollen in den nächsten Jahren folgen. „Hochschulen, die international akkreditiert sind, zeigen durch das Gütesiegel, dass alle Aspekte eines Studiengangs – von der Einschreibung neuer Studierender bis zur erfolgreichen Entlassung in das Arbeitsleben – höchsten internationalen Qualitätsstandards gerecht werden. Die Gutachter waren besonders von der motivierten Studierendenschaft, den engagierten Lehrenden und dem modernen Campus beeindruckt“, betont Studiengangsleiter Prof. Dr. Kay H. Hofmann. Künftig wird die Fakultät eng mit dem internationalen Netzwerk der EFMD zusammenarbeiten, um die Qualität der Managementausbildung noch weiter zu verbessern und die Ausbildung stets auf dem neuesten Stand zu halten. Die Hochschule Osnabrück wird die Vorschläge des Expertengutachtens konsequent umsetzen, um den Qualitätsprozess fortzusetzen und die Re-Akkreditierung in fünf Jahren zu sichern. „Ich freue mich, dass wir nun Teil eines internationalen Netzwerks führender Business Schools sind und unsere internationale Positionierung als Fakultät weiter stärken können“, führt die Dekanin aus.</p>
<h4><strong>Internationale Akkreditierung</strong></h4>
<p>Eine internationale Akkreditierung ist ein internationales Gütesiegel für Business Schools und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, welches zusätzlich zur nationalen Akkreditierung erworben werden kann und wird von internationalen Akkreditierungsorganisationen vergeben. Je nach Organisation werden Akkreditierungssysteme für die gesamte Institution (z.B. die EQUIS Akkreditierung) oder für einzelne Studienprogramme angeboten. Die Fakultät WiSo hat sich für die weltweit anerkannte internationale EFMD-Programmakkreditierung entschieden. Die <a href="https://www.efmdglobal.org/" target="_blank" rel="noreferrer">EFMD</a> ist ein globales Netzwerk aus Business Schools, Unternehmen und anderen Organisationen, die sich für die Weiterentwicklung, Verbesserung und Internationalisierung der Managementausbildung einsetzen. Die Fakultät WiSo ist seit 2021 Mitglied in der EFMD.</p>
<h4><strong>Zum Studiengang International Management (B.A.)</strong></h4>
<p>Der englischsprachige Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/international-management" target="_blank">International Management (B.A.)</a> beginnt jeweils im Winter- und Sommersemester und vermittelt in drei Jahren alle betriebswirtschaftlichen Themen, die Absolventinnen und Absolventen in der heutigen Arbeitswelt benötigen. Die Studierendenschaft ist international und umfasst derzeit über 30 Nationalitäten. Ein individuell wählbarer Schwerpunkt sowie eine zweite Fremdsprache bieten vielfältige Vertiefungsmöglichkeiten. Im fünften Semester verbringen die Studierenden ein Auslandssemester an einer unserer über 100 Partnerhochschulen weltweit. Der Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2026 endet am 15. Januar 2026.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann<br>Studiengangbeauftragter International Management (B.A.)<br>Telefon: 0541 969-7022<br>E-Mail: <a href="mailto:k.hofmann@hs-osnabrueck.de">k.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Sabine Kohlsaat<br>Leitung International Faculty Office<br>Telefon: 0541 969-7364<br>E-Mail: <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><i>English version:</i></p>
<h3>First in Lower Saxony: Osnabrück degree program receives international quality award</h3>
<p><strong>The International Management (B.A.) program at Osnabrück University of Applied Sciences has received international accreditation from the EFMD network, setting new international educational standards.</strong></p>
<p>Osnabrück University of Applied Sciences can celebrate a remarkable milestone in the international higher education landscape: The <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/en/study/study-offerings/bachelor/international-management-ba/" target="_blank">International Management (B.A.)</a> bachelor's program at the Faculty of Business, Economics and Social Sciences (WiSo) has received the prestigious EFMD program accreditation. With this exclusive seal of excellence, the program joins a select group of only 145 accredited degree programs in the field of business and management worldwide. The program is one of only four bachelor's programs in Germany to bear this seal of quality – and is the only one in Lower Saxony.</p>
<p><strong>Awarded for Five Years</strong></p>
<p>The accreditation was granted by the European Foundation for Management Development (EFMD), whose high standards Osnabrück University of Applied Sciences has convincingly met. The award extends over five years, a period only few programs achieve during their initial accreditation. "This accreditation is not only a validation of our previous work, but also a decisive step in our mission to provide students with the best possible training for the global challenges in business and management," says Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dean of the Faculty of Business, Economics and Social Sciences.</p>
<p>As part of its strategic internationalization efforts, the Faculty of Business, Economics and Social Sciences embarked on its first <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/en/university/faculties/wiso/international-accreditation/" target="_blank">international accreditation</a> journey in the summer semester of 2020 with the English-taught Bachelor's program in International Management. Additional English-taught Bachelor's and Master's programs are planned to follow in the coming years. "Internationally accredited universities demonstrate through this seal of quality that all aspects of a degree program – from the enrollment of new students to their successful transition into working life – meet the highest international quality standards. The reviewers were particularly impressed by the motivated student body, the dedicated faculty, and the modern campus," emphasizes program director Prof. Dr. Kay H. Hofmann. In the future, the faculty will work closely with the international EFMD network to further improve the quality of management education and keep the program cutting-edge. Osnabrück University of Applied Sciences will consistently implement the recommendations of the expert report to continue the quality process and secure reaccreditation in five years. "I am pleased that we are now part of an international network of leading business schools and can further strengthen our international positioning as a faculty," explains the dean.</p>
<p><strong>International Accreditation</strong></p>
<p>International accreditation is an international seal of quality for business schools and business degree programs, which can be acquired in addition to national accreditation and is awarded by international accreditation organizations. Depending on the organization, accreditation systems are offered for the entire institution (e.g., the EQUIS accreditation) or for individual study programs. The Faculty of Business, Economics, and Social Sciences has opted for the globally recognized international EFMD program accreditation. The <a href="https://www.efmdglobal.org/" target="_blank" rel="noreferrer">EFMD</a> is a global network of business schools, companies, and other organizations committed to the further development, improvement, and internationalization of management education. The Faculty of Business, Economics, and Social Sciences has been a member of the EFMD since 2021.</p>
<p><strong>About the International Management (B.A.) Program</strong></p>
<p>The English-taught Bachelor's program in <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/en/study/study-offerings/bachelor/international-management-ba/" target="_blank">International Management (B.A.)</a> begins in the winter and summer semesters and, over three years, teaches all the business management topics that graduates need in today's working world. The student body is international and currently includes over 30 nationalities. An individually selectable focus and a second foreign language offer a wide range of opportunities for specialization. In the fifth semester, students spend a semester abroad at one of our over 100 partner universities worldwide. The application period for the 2026 summer semester ends on January 1, 2026.</p>
<p><strong>Futher information</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann<br>Program director International Management (B.A.)<br>Phone: 0541 969-7022<br>E-mail: <a href="mailto:k.hofmann@hs-osnabrueck.de">k.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Sabine Kohlsaat<br>Director International Faculty Office<br>Phone: 0541 969-7364<br>E-mail: <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 13:51:53 +0200</pubDate>
                        <title>Interview: Durch Weiterbildung das berufliche Profil stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/interview-durch-weiterbildung-das-berufliche-profil-staerken/</link>
                        <description>Im Gespräch mit Yvonne Borchert über ihren Weg durch das Zertifikatsprogramm Diploma of Advanced Studies (DAS) Hochschul- und Wissenschaftsmanagement</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Yvonne Borchert hat 2022 nach Empfehlung einer Kollegin das Zertifikatsprogramm DAS Hochschul- und Wissenschaftsmanagement abgeschlossen. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte und Niederländischen Philologie fand sie durch ihre Arbeit an der Belgischen Botschaft den Einstieg ins Wissenschaftsmanagement und war seitdem in verschiedenen Positionen tätig. Ihre beruflichen Erfahrungen wollte sie durch zusätzliche theoretische Kenntnisse ergänzen, weshalb sie sich für das Zertifikatsprogramm und im Anschluss für den berufsbegleitenden Master Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück entschieden hat.</p>
<p><strong>Was motivierte Sie das Zertifikat zu beginnen?</strong></p>
<p>Ich wollte meine praktische Erfahrung im Wissenschaftsmanagement durch theoretische Kenntnisse ergänzen und meine Kompetenzen erweitern, um neue berufliche Möglichkeiten zu erschließen. Außerdem war ich daran interessiert, mein Wissen thematisch breiter aufzustellen.</p>
<p><strong>Wie strukturiert sich das Zertifikat und was sind die Inhalte?</strong></p>
<p>Das Programm dauert zwei Semester und besteht aus sechs Modulen, die teilweise frei wählbar sind. Diese Module sind Kernbestandteile des Masterstudiengangs HWM. Ich belegte die Module Strategisches und Operatives Management, Qualitäts- und Prozessmanagement, Betriebswirtschaftliche Instrumente und Methoden sowie Human Resource Management und Führung.</p>
<p><strong>Was fanden Sie besonders wertvoll an den Inhalten des Programms?</strong></p>
<p>Das Studium vermittelte mir neue betriebswirtschaftliche Perspektiven, insbesondere bei der Anwendung von Methoden und Instrumenten im Hochschulbereich. Ich habe gelernt, Begriffe wie Strategie und Qualität besser zu verstehen und zu bewerten, denn diese werden im Arbeitsalltag ziemlich häufig und manchmal ohne das Bewusstsein für deren konkrete Bedeutung verwendet. Mitgenommen habe ich unter anderem auch, noch stärker in Prozessen zu denken. Darüber hinaus war der Austausch mit anderen Studierenden sehr wertvoll, um sich über Arbeitserfahrungen und Best Practices auszutauschen. Die Mischung aus Online- und Präsenzmodulen machte das Studium berufsbegleitend ideal. Diese Flexibilität war ein großer Pluspunkt für mich.</p>
<p><strong>Wie sah der Übergang vom Zertifikatsstudium zum weiterführenden Studium aus?</strong></p>
<p>Der Wechsel war erstaunlich reibungslos, denn die Module des DAS-Programms sind Teil des Masterprogramms. Die Anrechnung der Leistungen könnte unkomplizierter nicht sein und sollten doch einmal Fragen auftreten, stand die Studiengangkoordination&nbsp; für Rückfragen zur Verfügung. Der Inhalt der weiteren Module im Master sowie die positive Atmosphäre in der HWM-Community in Osnabrück motivierten mich letztendlich auch den MBA abzuschließen.</p>
<p><strong>Welche Tipps haben Sie für Interessierte an ähnlichen Programmen?</strong></p>
<p>Man neigt dazu, zumindest kann ich das von mir sagen, viel zu lange darüber nachzudenken, ob man längere Weiterbildungen angehen sollte oder nicht. Also mein Rat: nicht zu lange zögern, sondern einfach anfangen. Osnabrück bietet den Vorteil, dass man zunächst auch Einzelmodule absolvieren und in das Studium und die Thematik erst einmal hineinschnuppern kann.</p>
<p><strong>Wie hat das Zertifikatsprogramm Ihre Karriere beeinflusst?</strong></p>
<p>Noch während des MBA-Studiums habe ich eine strategische Stelle im Universitätsmanagement übernommen. Die Entscheidung, mich auf diese Stelle zu bewerben, und der Erhalt des Angebots stehen für mich in direktem Zusammenhang mit dem Studium.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Stärkung der onkologischen Pflegeforschung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/staerkung-der-onkologischen-pflegeforschung/</link>
                        <description>Forscherin der Hochschule Osnabrück erhält vom BMFTR rund 1 Million Euro für Projekt zur Weiterentwicklung der Onkologiepflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Insgesamt sind 4,5 Millionen Menschen von einer Krebserkrankung betroffen. Spezifische und hochkomplexe Krankheitsverläufe sowie Zusammenhänge mit anderen chronischen Erkrankungen wurden hierzulande bislang nicht systematisch aus pflegewissenschaftlicher Perspektive empirisch untersucht.</p>
<p>Diesem Themenfeld widmet sich das neue Forschungsprojekt „Pflegebedürftigkeit und onkologische Erkrankungen: Theoretische und methodische Weiterentwicklung zur Etablierung der Pflegeforschung in Deutschland“, kurz<strong> </strong>PoWEr, der Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Sara Marquard von der Hochschule Osnabrück. Es wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), aus der BMBF-Bekanntmachung und Förderlinie zur Stärkung der Pflegeforschung, mit rund 1 Million Euro, über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren gefördert.</p>
<p><strong>Entwicklung und Etablierung der Onkologiepflege</strong></p>
<p>„Wir verfolgen mit dem Projekt ein übergeordnetes Ziel, nämlich den Aufbau einer pflegewissenschaftlichen Infrastruktur, damit die systematische Bearbeitung wichtiger onkologischer Forschungsfragen überhaupt möglich wird und sich die Onkologiepflege in Deutschland weiterentwickelt. Hier gibt es noch viel zu tun, wir leisten mit unserem Forschungsvorhaben Pionierarbeit, indem wir beispielsweise untersuchen, wie Sekundärdaten unter pflegewissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert werden können und welche ergänzenden Datensätze erforderlich sind, um das Forschungsfeld umfassend zu erschließen“, ordnet Projektleiterin Marquard das Vorhaben in einen größeren Kontext ein.</p>
<p>Auf dem Weg dahin muss ihr Forschungsteam zunächst belastbare Daten sammeln, analysieren und verknüpfen. Außerdem werden theoretische Konzepte und methodische Zugänge identifiziert, diskutiert und gegebenenfalls weiterentwickelt. Und schließlich gilt es die Akteure zu vernetzen und eine onkologische Pflegeforschungscommunity aufzubauen.</p>
<p><strong>Drei Ziele: Versorgungsqualität messbar machen, Guidebook für Pflegeforschung entwickeln, Pflegenetzwerk Onkologie aufbauen</strong></p>
<p>Somit verfolgt Marquard neben dem übergeordneten Ziel, die Onkologiepflege in Deutschland zu stärken und weiterzuentwickeln, drei wissenschaftliche Teilziele: „Erstens möchten wir eine Teiltheorie „Pflegebedürftigkeit und Krebserkrankungen“ entwickeln, die sich mit den Besonderheiten und Herausforderungen in der Pflege von Krebskranken und typischen Verläufen in der Langzeitpflege befasst. Zweitens werden wir ein Guidebook zur Nutzung von Sekundärdaten in der Pflegeforschung“ erstellen, um die Planung und Durchführung von Studien zu erleichtern. Und drittens verfolgen wir den Aufbau eines „Pflegeforschungsnetzwerks Onkologie,“ das verstreute Expertise zusammenführt, international aufgestellt ist und in der Forschung mitdiskutiert.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Sara Marquard<br>Professorin für Pflegewissenschaft<br>E-Mail: <a href="mailto:s.marquard@hs-osnabrueck.de">s.marquard@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 10:49:05 +0200</pubDate>
                        <title>Südostasiatische Delegation zu Besuch in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/suedostasiatische-delegation-zu-besuch-in-osnabrueck/</link>
                        <description>Austausch zu Governance, Organisation und Qualitätssicherung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juni besuchte eine 12-köpfige Delegation aus Südostasien den Caprivi-Campus, um sich mit Fragen der Governance, der Organisation von Forschung und der Qualitätssicherung an deutschen Hochschulen zu befassen. Rektorinnen und Rektoren mehrerer Hochschulen aus sechs Ländern, der Staatssekretär des kambodschanischen Bildungsministeriums und der Leiter der regionalen Organisation SEAMEO-Rihed konnten in intensiven Gesprächen, unter anderem mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Professorin Dr. Kathrin Loer und dem Vizepräsidenten für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, Prof. Dr. Bernd Lehmann Erfahrungen der Hochschule Osnabrück nachvollziehen und diskutieren. Die Besuche an der Fachhochschule Münster, der Hochschule Bremen und der Universität in Oldenburg ergänzten die Perspektive und zeigten die Vielfalt der Ansätze an deutschen Hochschulen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 11:05:42 +0200</pubDate>
                        <title>Virtuelle und interaktive Lernumgebung zur Entwicklung von Klimaanpassungskompetenzen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/06/virtuelle-und-interaktive-lernumgebung-zur-entwicklung-von-klimaanpassungskompetenzen/</link>
                        <description>Neues Drittmittelprojekt der Hochschule Osnabrück vermittelt Studierenden Klimaanpassungskompetenzen für den Umgang mit Klimawandelfolgen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück startet ein innovatives Projekt im Ressort Studium und Lehre, das Studierende spielerisch, interaktiv und praxisnah auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet. Im Projekt „KlimKoVR – Spielerische Entwicklung von Klimaanpassungskompetenzen im virtuellen Raum“, entwickeln Forschende eine virtuelle Lernumgebung, in der Studierende die Auswirkungen des Klimawandels hautnah erleben und Strategien zur Anpassung an extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitzewellen oder Stürme erproben. Mithilfe von Virtual-Reality (VR) -Brillen wird diese virtuelle Lernumgebung für die Studierenden erlebbar.</p>
<p>„Am Beispiel einer virtuellen Gemeinde, die der niedersächsischen Gemeinde Bad Essen nachempfunden ist, erproben die Studierenden mit Hilfe von VR-Brillen interaktiv Maßnahmen zur Klimaanpassung. In dieser virtuellen Lernumgebung lernen sie die Bedeutung von Klimawandelfolgen kennen und entwickeln ein Bewusstsein sowie erste praktische Fähigkeiten, um später selbst nachhaltige Lösungen in ihrer zukünftigen Berufstätigkeit umzusetzen,“ erläutert einer der drei Projektleitenden, Prof. Dr. Kai Michael Griese.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz und andere Algorithmen überprüfen den Lernfortschritt</strong></p>
<p>Die Lernenden tauchen in eine realistisch nachgebaute Gemeinde ein und lösen dabei spielerisch Aufgaben. Während des Lernprozesses erhalten die Lernenden individuelles Feedback innerhalb und außerhalb der virtuellen Lernumgebung. „Um dieses Feedback zu optimieren, überprüfen künstliche Intelligenz und andere Algorithmen den Lernfortschritt anhand von Zielerreichungs-, Lern- und Interaktionsmetriken und passen die virtuelle Lernumgebung dynamisch an, um den Lernerfolg zu verbessern. Mit anderen Worten, die Studierenden können die Auswirkungen ihrer Entscheidungen in der virtuellen Gemeinde verstehen und herausfinden, wie sie diese direkt korrigieren können“, so der Experte für digitale Medien, Prof. Dr. Julius Schöning. Außerhalb der virtuellen Lernumgebung fördern Diskussionsrunden, die eng mit der virtuellen Lernumgebung verknüpft sind, die Reflexion und Vertiefung der Inhalte.</p>
<p><strong>Entwicklung einer neuen Softwarelösung</strong></p>
<p>Die Forschenden arbeiten eng mit Studierenden, IT-Experten und der Gemeinde Bad Essen zusammen, um praxisnahe und realistische Szenarien zu entwerfen und diese mit geeigneter Software in einer virtuellen Lernumgebung abzubilden. Um die Projektergebnisse nachhaltig in der Lehre zu verankern, sind Workshops mit Lehrenden aller Fakultäten geplant. Ziel ist es, die entwickelten Lösungen langfristig in verschiedene Studiengänge zu integrieren.</p>
<p><strong>„Extremwetter beeinflusst längst die Wertschöpfungsketten vieler Unternehmen“</strong></p>
<p>„Mit „KlimKoVR“ reagieren wir auf die wachsende Bedeutung von Klimawandelfolgen und der Notwendigkeit, Fachkräfte optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten“, betont Prof. Dr. Kim Werner. Extremwetter beeinflussten längst die Wertschöpfungsketten vieler Unternehmen, unterstreicht die Professorin.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück setzt sich mit dem Projekt das Ziel, eine neue Generation Absolvierender hervorzubringen, die nicht nur gut ausgebildet ist, sondern auch weiß, wie sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Damit trägt die Hochschule aktiv zu einer nachhaltigen Zukunft bei.</p>
<p>Das Projekt KlimKoVR wird mit rund 400.000 Euro von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre – StiL finanziert und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p>Prof. Dr. Kai-Michael Griese<br> E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br> E-Mail: <a href="mailto:K.Werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Julius Schöning<br> E-Mail: <a href="mailto:j.schoening@hs-osnabrueck.de">j.schoening@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 May 2025 09:09:11 +0200</pubDate>
                        <title>„Ich würde jedem ein Auslandssemester nahelegen“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/05/ich-wuerde-jedem-ein-auslandssemester-nahelegen/</link>
                        <description>Gewinner des diesjährigen Video-Wettbewerbs „Ab ins Ausland“ ist Corvin Schindler</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt erkunden, erfahren, wie es sich anderswo studieren und leben lässt. Wer über ein Auslandssemester nachdenkt, sollte sich die Videos des aktuellen Wettbewerbs „Ab ins Ausland“ ansehen. Outgoings des Wintersemesters zeigen ihre vielfältigen Erfahrungen und Erlebnisse in kurzen Clips. Das International Faculty Office der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften stellt die drei Gewinnervideos ab sofort auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/international/outgoing/" target="_blank">IFO-Website</a>, und alle weiteren Videos im <a href="https://intranet.hs-osnabrueck.de/infothek/fakultaet-wiso/international/partnerhochschulen/" target="_blank">Intranet</a>, in der Datenbank Partnerhochschulen, bereit.</p>
<p>Der Gewinner des diesjährigen Video-Wettbewerbs ist Corvin Schindler, der ein Semester an der Tec de Monterrey, kurz TEC, in Guadalajara, Mexiko, studierte. „Ich würde jedem ein Auslandssemester nahelegen, denn ich glaube, eine solche Gelegenheit bietet sich nicht oft und wird häufig, wie auch bei mir, zu einer der schönsten Erfahrungen des Lebens.“</p>
<p>Der zweite Platz ging in diesem Jahr an Karina Kaelani The. Sie präsentiert in ihrem Video Leben und Studium an der Cape Peninsula University of Technology in Südafrika.</p>
<p><strong>„Eine der besten Entscheidungen meines Studiums“</strong></p>
<p>Für Luisa Reitemeyer war das Auslandssemester an der Thompson Rivers University, TRU, in Kanada „eine der besten Entscheidungen meines Studiums.“ Sie habe viele neue Eindrücke, aber auch Freundschaften gewonnen und sei persönlich gewachsen. Dass es vor ihrem Aufenthalt lediglich einen schon etwas älteren Erfahrungsbericht über die Uni gab, habe sie motiviert, am Video-Wettbewerb teilzunehmen, „um meine Eindrücke zu teilen und anderen zu zeigen, wie bereichernd und spannend ein Aufenthalt an der TRU sein kann.“ Mit ihrem Video erreichte sie den 3. Platz.</p>
<p>Die drei Gewinner erhalten für ihre Videos ein Preisgeld in Höhe von 300, 200 und 100 Euro von der Fördergesellschaft der Hochschule.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>International Faculty Office<br> Nathalie Banehr<br> Telefon: 0541 969-7094<br> E-Mail: <a href="mailto:n.banehr@hs-osnabrueck.de">n.banehr@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 May 2025 14:31:32 +0200</pubDate>
                        <title>HWM-Update 2025 zur Zukunft des Wissenschaftsmanagements an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/05/hwm-update-2025-zur-zukunft-des-wissenschaftsmanagements-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 8. und 9. Mai lud die Hochschule Osnabrück zum HWM-Update 2025 ein, der bundesweiten Jahrestagung für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement. Rund 100 Wissenschaftsmanager*innen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Tagung standen drängende Fragen der Hochschulentwicklung:</p><ul> 	<li>Wie gelingt ein starkes Profil, das Wissenschaft und Lehre gleichermaßen mitträgt?</li> 	<li>Wie lassen sich Budgetkürzungen abfedern, ohne strategische Ziele aus dem Blick zu verlieren?</li> 	<li>Wie kann Bürokratie wirksam abgebaut werden?</li> </ul><p>Fachliche Impulse dazu gaben unter anderem Dr. Marc Hüsch vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Dr. Christina Reinhardt, Kanzlerin der Ruhr-Universität Bochum. In interaktiven Workshops arbeiteten die Teilnehmenden zu Themen wie strategische Profilbildung, Karriereentwicklung und Change Management – praxisnah, kollegial und lösungsorientiert.</p>
<p>Neben inhaltlichen Impulsen bot das HWM-Update auch Raum für persönlichen Austausch: Viele nutzten die Gelegenheit, ihr berufliches Netzwerk zu stärken und neue Kooperationsideen zu entwickeln. Prof. Dr. Frank Ziegele,Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Sprecher des Kompetenzzentrums, unterstrich die Bedeutung des Formats: „Gutes Wissenschaftsmanagement ist entscheidend für die Zukunft unserer Hochschulen. Beim HWM-Update arbeiten wir gemeinsam mit der Community an den drängenden Themen unserer Zeit – und freuen uns schon auf das nächste Update am 7. und 8. Mai 2026.“</p>
<p><strong>Kompetenzzentrum HWM: Praxisnah, vernetzt, zukunftsorientiert</strong></p>
<p>Seit über 20 Jahren ist die Hochschule Osnabrück mit ihrem Kompetenzzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement (HWM) eine zentrale Anlaufstelle für Fach- und Führungskräfte im Wissenschaftsbereich. Das Weiterbildungsangebot reicht von Einzelzertifikaten über das kompakte Zertifikatsprogramm Diploma of Advanced Studies (DAS) bis hin zum berufsbegleitenden MBA-Studiengang – flexibel, praxisnah und auf die Herausforderungen des Wissenschaftssystems zugeschnitten.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/kompetenzzentrum-hochschul-und-wissenschaftsmanagement/" target="_blank">Zur Internetseite des Kompetenzzentrums</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 May 2025 14:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Professor Volker Gehmlich verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/05/professor-volker-gehmlich-verstorben/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück trauert um Professor Volker Gehmlich. Er verstarb am 28. April 2025 im Alter von 80 Jahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Gehmlich prägte die Internationalisierung der Hochschule Osnabrück mit großem Engagement und Gestaltungswillen. Als einer der ersten Dozenten für Betriebswirtschaftslehre und Englisch kam Volker Gehmlich 1972 an die damalige Fachhochschule. Dort hat er 1979 mit dem Studiengang European Business Studies (EBS) in Osnabrück den deutschlandweit ersten internationalen Doppelabschluss an einer Fachhochschule ins Leben gerufen. Nicht nur konnten Studierende aus Osnabrück Teile ihres Studiums am Buckinghamshire College in London absolvieren, die Hochschule konnte zudem zum ersten Mal Studierende aus dem Ausland gewinnen. Nach London folgten Kooperationen mit Hochschulen im französischen Clermont-Ferrand und im spanischen San Sébastian. Heute wird der Studiengang in zwei Varianten angeboten: als rein englischsprachiges Programm International Management und als bilingualer Studiengang Internationale Betriebswirtschaft und Management.</p>
<p>Über mehr als vier Jahrzehnte hat sich Professor Gehmlich für die internationale Durchlässigkeit quer über alle Bildungssysteme eingesetzt. Parallel zur Lehre in Osnabrück arbeitete Volker Gehmlich seit 1986 in Brüssel, um dort die Europäisierung der Studiengänge mit vorzubereiten. „Dass ich beides kombinieren konnte und dafür nichts aufgeben musste, dafür kann ich nur demütig und sehr dankbar sein“, sagte er im Rückblick. Unter seiner Federführung startete 1987 das Erasmus-Programm. Damit wurden für die Studierenden die beiden größten Hürden verkleinert: finanzielle Unterstützung im Auslandsstudium und leichtere Anerkennung von auswärts erbrachten Studienleistungen. Professor Gehmlich war maßgeblich an der Bologna-Reform beteiligt, mit der ein europäischer Hochschulraum etabliert wurde. Mit dem Beschluss von 31 Bildungsministern 1999 im italienischen Bologna wurde schrittweise ein europaweit einheitliches System der Vergleichbarkeit und Anrechenbarkeit eingeführt. Als Bologna-Experte trieb Volker Gehmlich im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Reform durch Besuche an deutschen Hochschulen und Vorträge bei nationalen und internationalen Veranstaltungen voran, beriet Organisationen im In- und Ausland und führte zahlreiche Studien durch. Im Jahr 2000 wurde Professor Gehmlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für seine Verdienste um die internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet, 2012 erhielt er den DAAD-Preis für seine Verdienste in der europäischen Hochschulzusammenarbeit, und vom Council for National Academic Awards wurde ihm ein MBA ehrenhalber verliehen. Wichtiger als alle Auszeichnungen waren ihm jedoch stets die Fortschritte, die in der Internationalisierung von Studium und Lehre erzielt wurden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 11:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Europäische Konferenz „Good Evaluation – Better Digital Health“ im Oktober an der Hochschule</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/05/europaeische-konferenz-good-evaluation-better-digital-health-im-oktober-an-der-hochschule/</link>
                        <description>Vom 20. bis 22. Oktober findet auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück die europäische Special Topic Conference „Good Evaluation – Better Digital Health“ statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz für junge Wissenschaftler*innen wird ausgerichtet von der Hochschule Osnabrück, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) sowie der European Federation of Medical Informatics (EFMI).</p>
<p>Die Einreichungsfrist für Papers und Posters wurde auf den 12. Mai verlängert.</p>
<p>Workshops und Panels können bis zum 31. Mai eingereicht werden.</p>
<p>Wichtige Themen der Konferenz sind:</p><ul> 	<li>Evaluating AI systems: performance metrics; explainability; acceptance; use; impact; others</li> 	<li>Human and organisational factors: human factors; human-computer interaction; organizational issues including data and information management; patient safety; others</li> 	<li>Social and political factors: social determinants; costs; international, national, and regional programmes and strategies; digital transformation</li> 	<li>Technical factors: general quality of health IT; usability; interoperability; data protection &amp; security, scalability; others</li> 	<li>Ethical issues: ethical evaluation; data ethics; ethics in routine use; other ethical discourses</li> 	<li>Evaluation paradigms and techniques: quantitative; qualitative; mixed methods; hermeneutic; evaluation designs; evaluation instruments; others</li> 	<li>Research models, frameworks and theories: health IT maturity; implementation science; logic models; technology acceptance models; others</li> 	<li>Education: education for evaluation; evaluation of education</li> 	<li>Other related topics</li> </ul><p>Alles über die Einreichung und die Anmeldung findet sich auf der <a href="https://stc2025.efmi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Internetseite der European Federation of Medical Informatics</a>.</p>
<p>Im Anschluss an die Konferenz findet das 16. GMDS Doktorandensymposium statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 11:06:40 +0200</pubDate>
                        <title>Simulationspersonen gesucht!</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/04/simulationspersonen-gesucht/</link>
                        <description>Für seine geburtshilflichen praktischen Lehreinheiten und für die staatlichen Prüfungen im Simulationslabor sucht der Studiengang Hebammenwissenschaft Simulationspersonen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind Theaterpädagogin oder Schauspielerin oder ambitionierte Theaterspielerin?</p>
<p>Sie haben Lust als Schauspielperson zu arbeiten?</p>
<p>Für die staatlichen Prüfungen wünscht sich der Studiengang Hebammenwissenschaft Personen, die schwangere und gebärende Frauen spielen. Die Prüfungen finden in diesem Jahr vom 16. bis 27. Juni, Montag, Mittwoch und Freitag (8.30–16.45 Uhr) sowie am 3. Juli statt. Das Vorbereitungsseminar findet am 5. Juni statt.</p>
<p>Die Vergütung erfolgt auf Honorarbasis mit 45 Euro je 45 Minuten.</p>
<p>Da der Bedarf jährlich besteht, ist der&nbsp;Studiengang Hebammenwissenschaft am Aufbau eines Simulationspersonenpools interessiert.</p>
<p>Falls Sie Interesse haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail mit einer Kurzvita und Ihren Kontaktdaten inklusive Telefonnummer.</p>
<p>Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen – am besten per E-Mail:</p>
<p><strong>Dr. Karin Niessen</strong><br> E-Mail: <a href="mailto:k.niessen@hs-osnabrueck.de">k.niessen@hs-osnabrueck.de</a><br> Studiengang Hebammenwissenschaft<br> Hochschule Osnabrück<br> Standort: Ursula-Flick-Str. 8–10<br> 49076 Osnabrück</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 13:18:25 +0200</pubDate>
                        <title>Interview: „Ein Master, der mir globale Chancen bietet und den internationalen Austausch fördert“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/04/interview-ein-master-der-mir-globale-chancen-bietet-und-den-internationalen-austausch-foerdert/</link>
                        <description>Im Gespräch mit Lia Braje über ihren Weg ins und durchs Masterstudium</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lia Braje studiert im zweiten Semester den Master International Business and Management. Die gebürtige Münchnerin verbrachte während ihrer Schulzeit ein Jahr an einer australischen High School und und schloss später in Deutschland zeitgleich mit dem Abitur das International Baccalaureate ab, bevor sie ihren Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Münster absolvierte. Ein Auslandssemester in den USA weckte ihr Interesse an internationalem Management. Nach dem Studium arbeitete sie in einem Luxushotel in Australien, wodurch sie wertvolle praktische Erfahrungen sammeln konnte. Seit letztem Jahr verfolgt sie ihren Master an der Hochschule Osnabrück, um ihre Kompetenzen im Bereich International Business weiter auszubauen.</p>
<p><strong>Was hat Dich motiviert, den Master International Business and Management an der Hochschule Osnabrück zu beginnen?</strong></p>
<p>Mein Interesse für Management entwickelte sich bereits während meines Bachelors und ich wollte diese Kenntnisse vertiefen. Mein Auslandssemester im Bachelor zeigte mir nochmal, wie gerne ich auf Englisch studiere. Der Studiengang International Business and Management lockt mit seinem internationalen Fokus, was mir für meine berufliche Zukunft inner- und außerhalb Deutschlands zugutekommt. Die Entscheidung fiel daher auf Osnabrück, da die Hochschule ein exzellentes Studium und einen internationalen Fokus verbindet. Zudem habe ich mich bereits während des Bewerbungsprozesses sehr gut aufgehoben gefühlt.</p>
<p><strong>Was macht den Masterstudiengang für Dich besonders?</strong></p>
<p>Mein Studium wird komplett auf Englisch gehalten und zeichnet sich durch seine internationale Vielfalt aus: Rund 50 % der Studierenden kommen aus dem Nicht-EU-Ausland, die anderen aus Europa und Deutschland und jede Person bringt beeindruckende internationale Erfahrungen mit. Zudem kombiniert der Master Pflichtmodule mit praxisnahen Electives und bietet drei Vertiefungsmöglichkeiten: Markets and Processes, Human Resources and Change und International Management. International Management passt einfach perfekt zu meinen persönlichen Zielen.</p>
<p><strong>Welche Herausforderungen und Erfolge hast Du bisher im Studium erlebt? Wie balancierst Du Studium und Freizeit?</strong></p>
<p>Die Gruppenarbeiten waren zu Beginn herausfordernd, entwickelten sich aber schnell zu Erfolgen, die meinen Studienalltag bereichern. Die erlernten Fähigkeiten und der Teamgeist bereichern meinen Studienalltag. Ein weiterer Erfolg für mich ist die Rolle als Semestersprecherin, in der ich unter anderem eine gute Kommunikation im Studiengang fördere sowie die vielen tollen Events, die hier durch Studierende oder Lehrende organisiert werden sind Highlights während des Studiums. Die Hochschule unterstützt uns mit einer durchdachten Stundenplanung, die Raum für Nebenjobs lässt – wir haben in der Regel ein bis zwei Tage frei – und gute Organisation hilft, Studium und Freizeit effektiv zu vereinen.</p>
<p><strong>Was sind Deine Pläne für die berufliche Zukunft?</strong></p>
<p>Im Wintersemester plane ich nach Australien zu gehen, um dort ein Double Degree zu machen, welches neben dem Studium an der ICMS auch ein Praktikum vor Ort beinhaltet. Langfristig strebe ich eine internationale Karriere im Management an. Ich könnte mir vorstellen wieder in die Hotellerie oder Tourismusbranche zu gehen, bleibe jedoch offen und bin gespannt auf die Möglichkeiten, die sich mir bieten werden. Der Master hat mir bereits jetzt viele Türen geöffnet und ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen.</p>
<p><strong>Hast Du Tipps für künftige Studierende in deinem Studiengang?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, offen für den Austausch und die vielfältigen Veranstaltungen zu Beginn des Studiums zu sein. Diese Gelegenheiten zum Networking und zur Wissensvertiefung sollte man unbedingt nutzen. Eine gute Vorbereitung schließt auch die frühzeitige Überlegung ein, welche Vertiefungen und Electives interessant sind, um den Studienverlauf optimal zu gestalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 13:18:25 +0200</pubDate>
                        <title>Interview: „Ein Master, der mir den direkten Einstieg ins Krankenhausmanagement ermöglicht“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/04/interview-ein-master-der-mir-den-direkten-einstieg-ins-krankenhausmanagement-ermoeglicht/</link>
                        <description>Im Gespräch mit Jonathan Pöchmüller über seinen Weg ins und durchs Masterstudium</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jonathan Pöchmüller studiert im vierten Semester Management im Gesundheitswesen. Nach seinem Abitur absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr und entschied sich im Anschluss für den Bachelor Management sozialer Dienstleistungen an der Uni Vechta. Ein Praktikum im Ameos Klinikum in Hildesheim weckte sein Interesse für das Gesundheitswesen und führte ihn an die Hochschule Osnabrück. Hier hat er sich für den Schwerpunkt Controlling &amp; Data Warehouse entschieden.</p>
<p><strong>Was hat Dich motiviert, den Master Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück zu beginnen?</strong></p>
<p>Ich habe einen allgemeinen Bachelor gewählt und wollte mich mit dem Master weiter spezialisieren. Das Praktikum und die Bachelorarbeit im Krankenhaus bestätigten mein Interesse für das Gesundheitswesen. Vor allem das Zusammenspiel aus Wirtschaft und Patienten, sowie die allgemeinen Abläufe eines Krankenhauses interessieren mich sehr. Osnabrück überzeugte mich durch das Modulangebot, dem sehr modernen Campus, der Stadt an sich sowie die Lage und der durchweg sehr positiven Bewertung durch andere Studierende.</p>
<p><strong>Was macht den Masterstudiengang für Dich besonders?</strong></p>
<p>Der Master ist breit aufgestellt und stark praxisorientiert, mit vielen Gruppenarbeiten, realen Fallbeispielen und Partnern aus der Praxis. Ich schätze die kleinen Jahrgänge, da sie ein gutes Miteinander fördern und der enge Kontakt mit den praxiserfahrenden Dozierenden bietet wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder sowie Kontakt zu Experten aus der Praxis.</p>
<p><strong>Welche Herausforderungen und Erfolge hast Du bisher im Studium erlebt? Wie balancierst Du Studium und Freizeit?</strong></p>
<p>Ein Highlight war ein Projekt im 3. Semester, das mir meine Masterarbeit in Kooperation mit dem Asklepios Fachklinikum Göttingen ermöglichte und mir den Einstieg in meine erste Stelle nach dem Studium sicherte. Der Einstieg ohne einschlägigen Bachelor war herausfordernd, ließ sich aber mit Lernbereitschaft meistern. Durch das Deutschland Stipendium konnte ich meinen Alltag flexibel gestalten und gewährte mir finanzielle Freiräume. Mit einem gut durchdachten Wochenplan balanciere ich Studium und Freizeit, wobei ein Tag für Hobbys reserviert ist. Unser Studium ist jedoch so strukturiert, dass zwei freie Tage pro Woche auch für Nebenjobs genutzt werden können.</p>
<p><strong>Was sind Deine Pläne für die berufliche Zukunft?</strong></p>
<p>Aktuell schreibe ich meine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit dem Asklepios Fachklinikum Göttingen. Anschließend werde ich ein Praktikum in der Geschäftsführung des Fachklinikums machen und ab September als Management Trainee dort beginnen. Hier erhoffe ich mir ein breites Wissen mit direktem Praxisbezug aufbauen zu können und möchte verschiedene Versorgungsformen und Einrichtungsgrößen kennenlernen.</p>
<p><strong>Hast Du Tipps für künftige Studierende in deinem Studiengang?</strong></p>
<p>Wie man bei mir sieht: Ein Gesundheits-Bachelor ist nicht zwingend nötig, um den Master erfolgreich zu meistern – ein Praktikum im Gesundheitswesen vorab hilft jedoch, um die Branche kennenzulernen und bei der Schwerpunktwahl. Ansonsten kann ich nur den Tipp geben, die Netzwerkmöglichkeiten des Masters zu nutzen. Praktika und Werkstudentenstellen bieten einen direkten Praxisbezug und durch die vielen Projekte mit Partnern aus der Praxis können wertvolle Kontakte geknüpft werden und erleichtern den beruflichen Einstieg.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Mar 2025 10:43:25 +0100</pubDate>
                        <title>Professor Michael Jung verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/03/professor-michael-jung-verstorben/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück trauert um Professor Michael Jung. Er verstarb am 23. März 2025 im Alter von 84 Jahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Geboren am 25. Juni 1940 in Berlin, besuchte Michael Jung in Neuwied das Gymnasium. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Göttingen und St. Gallen lehrte und forschte er von 1972 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 als Professor an der Hochschule Osnabrück zu betrieblichen Personal- und Bildungsfragen.</p>
<p>Professor Jung war Mitgründer des Fachbereichs Wirtschaft, der heutigen Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit hat sich Michael Jung als Autor von zwölf humorvollen bis tiefgründigen literarischen Werken mit etwa 1.000 Gedichten und mehr als 8.000 Aphorismen und Sprüchen einen Namen gemacht. Die Anregungen zu den Aphorismen habe ihm die berufliche Auseinandersetzung mit Personal- und Persönlichkeitsentwicklung und der menschlichen Kommunikation geliefert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Besuch der Generalkonsulin Indonesiens in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/03/besuch-der-generalkonsulin-indonesiens-in-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 13. März war Generalkonsulin Renata Siagian aus Indonesien zu Besuch an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Weiterentwicklung und Vertiefung der Beziehungen zwischen der Hochschule Osnabrück und seinen mittlerweile zahlreichen Partnerhochschulen in Indonesien – zu diesem Zweck besuchte Generalkonsulin Renata Siagian am Donnerstag, 13. März, die Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Die Gespräche, die mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Kathrin Loer, sowie Prof. Dr. Peter Mayer, Prof. Dr. Kai Michael Griese und Vertreterinnen des International Faculty Offices der Fakultät WiSo stattfanden, wurden umrahmt von einer Campusführung am Westerberg mit Blick in die Mensa und Bibliothek der Hochschule und einer Angklung-Performance der Studierenden der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Studierende in Indonesien und Osnabrück</strong></p>
<p>Gegenwärtig studieren 45 Indonesier*innen an der Hochschule Osnabrück, 36 davon sind regulär für das ganze Studienprogramm eingeschrieben. Weitere acht Studierende erwerben neben einem indonesischen Abschluss auch den deutschen Abschluss.</p>
<p>Im Gegenzug reisen jedes Jahr zwischen sechs bis zehn Studierende der Hochschule Osnabrück nach Indonesien für ein Auslandssemester an eine der Partnerhochschulen, wie zum Beispiel an die &nbsp;Universitas Gadjah Mada (UGM).</p>
<p>„Wir möchten nicht nur die Kooperation im Bereich Studium vertiefen, sondern auch eine Zusammenarbeit im Bereich der Forschung entwickeln“, sagt Prof. Dr. Peter Mayer, Partnerhochschulbeauftragter für Indonesien. „Das würde die akademischen Werte sowie Innovation an beiden Standorten fördern.“</p>
<p><strong>Eintrag ins Goldene Buch</strong></p>
<p>Generalkonsulin Renata Siagian war jedoch nicht nur an den Campus eingeladen: Am Nachmittag trug sich die Vertreterin des Landes in Anwesenheit der Oberbürgermeisterin Katharina Pötter in das Goldene Buch der Stadt ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br> <strong>Mehr Informationen</strong><br> Prof. Dr. Peter Mayer<br> Professur für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik, International Economics<br> Und Partnerhochschulbeauftragter für Indonesien</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br> E-Mail: <strong><a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gita Lestari-Kötting<br> International Faculty Office</p>
<p>Telefon: 0541 969-3569<br> E-Mail: <a href="mailto:g.lestari-koetting@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.lestari-koetting@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 11:26:48 +0100</pubDate>
                        <title>Feierliche Absolvent*innenverabschiedung an der Hochschule Osnabrück: Studiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement ehren ihre Absolvent*innen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/03/feierliche-absolventinnenverabschiedung-an-der-hochschule-osnabrueck-studiengaenge-pflegewissenschaft-und-pflegemanagement-ehren-ihre-absolventinnen/</link>
                        <description>In einer feierlichen Veranstaltung verabschiedete die Hochschule Osnabrück knapp 60 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Pflegemanagement und Pflegewissenschaft. Im Beisein ihrer Familien und Freunde wurden die frischgebackenen Absolvent*innen geehrt und in einen neuen Lebensabschnitt entlassen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verabschiedung übernahmen die beiden Studiengangbeauftragten, Prof. Dr. Kristian Foit und Prof. Dr. Elke Hotze. In seiner Ansprache hob Prof. Dr. Foit die zukünftigen Herausforderungen hervor, die auf die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in der Praxis warten. Prof. Dr. Hotze betonte die wichtige Rolle der Pflegeexpert*innen und Pflegemanager in der Begegnung dieser Herausforderungen und der zukünftigen Entwicklung der Pflege. Ein besonderer Dank galt den engagierten studentischen Sprechern der Studiengruppen.</p>
<p>Für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgte das Duo Klama, mit den Absolvent*innen Klaudia Gajda und Matthias Kreißig vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>In guter Tradition nutzten die Anwesenden die Feierlichkeit auch, um für das Förderprogramm Madame Courage zu spenden. Dieses Programm unterstützt alleinerziehende Studierende in der Abschlussphase ihres Studiums finanziell. Das Projekt wird vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. getragen und in Kooperation mit den Gleichstellungsbüros der Hochschule Osnabrück sowie der Universität Osnabrück durchgeführt.</p>
<p>Das Team der berufsbegleitenden Studiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement wünscht den Absolvent*innen für ihre Zukunft alles Gute!</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kristian Foit<br> Studiengangbeauftragter Pflegemanagement<br> Telefon: 0541 969-2002<br> E-Mail: <a href="mailto:k.foit@hs-osnabrueck.de">k.foit@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft<br> Telefon: 0541 969-3174<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 08:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neu bei uns: Prof. Dr. Simon Mohr</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/03/neu-bei-uns-prof-dr-simon-mohr/</link>
                        <description>Zwischen Theorie und Praxis: Prof. Dr. Simon Mohr im Gespräch über seine neue Professur in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Wintersemester 2024/2025 ist Prof. Dr. Simon Mohr Professor für Organisation und Profession Sozialer Arbeit an der Hochschule Osnabrück. Nach seinem Soziologiestudium in Bayreuth und Bielefeld zog es ihn angesichts seines Wunsches nach mehr Praxisbezug in die Erziehungswissenschaft (AG Soziale Arbeit) der Universität Bielefeld. Dort promovierte er zur Frage des Verhältnisses von Organisationsbedingungen und professionellem Handeln in der Sozialen Arbeit. Anschließend war er in der Lehre der Universität und im Qualitätsmanagement eines großen Trägers der Jugend- und Eingliederungshilfe aktiv. Vor seinem Wechsel nach Osnabrück war er an der Freien Universität Berlin tätig. Im Interview spricht er über seine Begeisterung für die Verbindung von Forschung und Praxis und den Auftrag der Sozialen Arbeit.</p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für die Hochschule Osnabrück und die Professur der Sozialen Arbeit entschieden?</strong></p>
<p>Die Denomination „Organisation und Profession Sozialer Arbeit“ entspricht genau meinen fachlichen Schwerpunkten und Interessen. Darüber hinaus hat mich die inhaltliche Ausrichtung des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück sofort überzeugt.</p>
<p><strong>Was macht den Fachbereich Soziale Arbeit für Sie besonders interessant?</strong></p>
<p>Soziale Arbeit begeistert mich grundsätzlich, weil sie gesellschaftliche Bedingungen mit konkreten Einzelfalllösungen verknüpft. Besonders reizvoll finde ich die Verbindung von Forschung und Praxisentwicklung, vorzugsweise in Zusammenarbeit mit den Studierenden. Gemeinsam mit Studierenden an realen Fragestellungen zu arbeiten und praxisnahe Lösungen zu entwickeln, finde ich sehr bereichernd.</p>
<p><strong>Apropos Studierende: Was möchten Sie den Studierenden (in Ihren Lehrveranstaltungen) mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p>Ich lege großen Wert darauf, dass die Studierenden lernen, die vielfältigen Lebenslagen von Menschen zu analysieren und zu verstehen, um ihre eigenen (Vor-)Urteile wissenschaftlich und ethisch reflektieren zu können. Darüber hinaus ist es mir ein besonderes Anliegen, sie für die strukturellen und organisatorischen Bedingungen ihres späteren Arbeitens zu sensibilisieren und ihnen Gestaltungsoptionen aufzuzeigen.</p>
<p><strong>Sie waren in Ihrer Laufbahn in mehreren praxisnahen Forschungsprojekten tätig. Welche Erfahrungen bringen Sie aus Ihren Projekten in Ihre Rolle als Professor an der Hochschule mit?</strong></p>
<p>Der offene Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist unerlässlich, um die Praxis zu verstehen und echte Veränderungsimpulse zu setzen. Ich freue mich darauf, mit Akteur*innen aus der Region Osnabrück spannende Projekte zu entwickeln, planen und umzusetzen.</p>
<p><strong>Soziale Arbeit an der Hochschule versus Universität: Wo liegen die Unterschiede?</strong></p>
<p>An Hochschulen haben die Studierenden oft schon klare berufliche Vorstellungen und bringen teilweise erste Berufserfahrungen mit. Das bereichert und erleichtert – insbesondere im Bachelorstudium – die Lehre.</p>
<p><strong>Was tun Sie am liebsten, um einen Ausgleich zur Arbeit zu finden?</strong></p>
<p>Am meisten schätze ich den Austausch mit Bekannten und Freund*innen, finde aber auch einen guten Ausgleich im Gitarre spielen und Schwimmen gehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Den Automation Bias verstehen und verhindern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/03/wissenssnack-den-automation-bias-verstehen-und-verhindern/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Automation Bias – Was ist das und was sind die Folgen?“ erläutert Florian Kücking, wie sich die Tendenz von uns Menschen, automatisierten Systemen mehr zu vertrauen als unserem eigenen Urteilsvermögen, auswirken kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Studie betrachtet der wissenschaftliche Mitarbeiter im Forschungszentrum für Gesundheits- und Sozialinformatik an unserer Hochschule vor allem die Auswirkungen des Automation Bias im Gesundheitssystem, hat aber auch Hinweise für alle, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten.</p>
<p><strong>Sie haben untersucht, wie sehr Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich auf KI vertrauen. Warum haben Sie sich mit diesem Thema beschäftigt?</strong></p>
<p>Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt, weil der Einsatz von KI-gestützten Entscheidungsunterstützungssystemen im Gesundheitswesen stark zunimmt und immer mehr klinische Prozesse unterstützt werden. Diese Technologien versprechen, die Genauigkeit von Diagnosen zu erhöhen und die Arbeitsbelastung des Personals zu reduzieren. Gleichzeitig bergen sie jedoch auch Risiken, da wie auch wir Menschen keines dieser Systeme perfekt ist. Da die Auswirkungen von Fehleinschätzungen im Gesundheitswesen besonders gravierend sein können, ist es entscheidend zu verstehen, wie medizinische Fachkräfte mit solchen Systemen interagieren. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Faktoren dazu führen, dass KI-Empfehlungen zu stark oder auch zu wenig vertraut wird und wie dies die diagnostische Genauigkeit beeinflusst.</p>
<p><strong>Und welche Ergebnisse waren für Sie besonders spannend?</strong></p>
<p>Besonders spannend war für uns die Erkenntnis, dass die diagnostischen Fähigkeiten der Fachkräfte eine entscheidende Rolle spielen. Personen, die über fundierte Fachkenntnisse und praktische Erfahrung verfügen, sind deutlich weniger anfällig für den Automation Bias. Das bedeutet, dass KI-Systeme zwar eine wertvolle Unterstützung bieten können, aber das Wissen und die Erfahrung des medizinischen Personals weiterhin entscheidend sind, um Fehler zu vermeiden.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Befund war, dass der wahrgenommene Nutzen eines KI-Systems ebenfalls die Neigung zu Automation Bias erhöht. Je mehr ein System als nützlich und effizient wahrgenommen wurde, desto eher neigten Fachkräfte dazu, auch falsche Empfehlungen zu übernehmen. Das unterstreicht die Wichtigkeit eines reflektierten Umgangs mit der Technologie, besonders im Setting von KI-gestützten Systemen.</p>
<p><strong>Worauf sollten Praktiker:innen aus dem Gesundheitswesen achten, wenn sie KI zur Entscheidungsunterstützung heranziehen?</strong></p>
<p>Klinikerinnen und Kliniker sollten besonders darauf achten, dass sie KI-basierte Empfehlungen immer im Kontext ihrer eigenen klinischen Expertise bewerten. Es ist wichtig, die KI nicht als „endgültige“ Entscheidungsquelle zu betrachten, sondern als eine von mehreren Informationsquellen, die das eigene Urteilsvermögen unterstützen kann. Außerdem sollten sie sich der Grenzen der KI bewusst sein, insbesondere wenn es um fehlerhafte oder nicht auf den Einzelfall abgestimmte Vorschläge geht.</p>
<p><strong>Und welche Implikationen sehen Sie für uns alle, die wir mit KI arbeiten? Was können wir tun, damit wir weniger dem Automation Bias unterliegen?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, die Grenzen der KI zu kennen und ihre Empfehlungen immer in den richtigen Kontext zu setzen. KI sollte nie als alleinige Entscheidungsquelle dienen. Stattdessen sollten wir sie als ein Werkzeug betrachten, das uns unterstützt, aber immer zusätzliche Informationsquellen heranziehen und unser eigenes Wissen einbringen. Kritisches Hinterfragen und das Einbeziehen mehrerer Perspektiven sind wichtig, um gute Entscheidungen zu treffen und Fehler zu vermeiden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 08:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Persönlich vs. Video – Wie junge Menschen Vorstellungsgespräche wahrnehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/02/wissenssnack-persoenlich-vs-video-wie-junge-menschen-vorstellungsgespraeche-wahrnehmen/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Digital Natives in Vorstellungsgesprächen“, erläutert Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann, wie die sogenannten Generation Y und Z digitale und analoge Bewerbungsgespräche empfinden und was ihnen dabei besonders wichtig ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>In seiner Studie "Digital Natives and Signalling in Employment Interviews: An Inquiry into the Acceptance and Perceived Fairness of Different Interview Modes" betrachtet er besonders die Auswirkungen der verschiedenen Interviewsituationen auf die Akzeptanz und die gefühlte Fairness</em></p>
<p><strong>Wie genau war Ihre Studie aufgebaut?</strong></p>
<p>Die Idee zur Studie und auch die Daten stammen aus einer Bachelorarbeit, die meine ehemalige Studentin Louisa von Plettenberg bereits vor einiger Zeit bei mir geschrieben hat. Die Kandidatin entwickelte einen Fragebogen und ließ diesen online beantworten. So gelang es ihr, eine beachtliche Anzahl an Personen, nämlich 513 Probanden, zu befragen. Für quantitative Forschungen sind große Stichproben wichtig und dieses Kriterium war damit erfüllt.</p>
<p>Aufgrund der hohen Qualität der Datengrundlage und nach Einverständnis der Studentin habe ich mir die Daten mit einer Statistiksoftware genauer angeschaut und durch zusätzliche Verfahren weitere Muster erkannt. Die Ergebnisse habe ich anschließend auf einer wissenschaftlichen Konferenz vorgetragen und erstes Feedback von internationalen Kolleginnen und Kollegen eingeholt. So entstand nach und nach der jetzt veröffentlichte Artikel.</p>
<p><strong>Mit welchen Hypothesen sind Sie in die Studie gestartet?</strong></p>
<p>Wir sind von der Hypothese ausgegangen, dass das Impression Management sich positiv auf die Akzeptanz und wahrgenommene Fairness der Vorstellungsgespräche auswirkt. Mit diesem Fachbegriff meinen wir die soziale Präsenz, also das Gefühl, mit dem Gegenüber eine positive Beziehung aufbauen zu können sowie die Möglichkeit, sich in einem möglichst guten Licht darstellen zu können. Zudem haben wir die zwei Hypothesen untersucht, dass Digital Natives den Face-to-Face-Modus bei Vorstellungsgesprächen eher akzeptieren, allerdings videobasierte Interviews als fairer empfinden.</p>
<p><strong>Welche Ergebnisse haben Sie überrascht?</strong></p>
<p>Das Ergebnis, dass jüngere Bewerberinnen und Bewerber, also Mitglieder der sogenannten Generation Y und Generation Z, persönliche Vorstellungsgespräche im direkten Vergleich mit solchen, die per Videokonferenz durchgeführt werden, als weniger fair empfinden, ist neu und insofern schon überraschend. Bestehende Studien, die sich in der Vergangenheit eher auf die Generation X oder gar auf die Babyboomer bezogen haben, zeigen nämlich sehr konsistent, dass persönliche Interviews positivere Reaktionen hervorgerufen haben. Veränderungen in den Einstellungen und Werten jüngerer Generationen sowie technologische Weiterentwicklungen, die die Qualität von Videointerviews deutlich verbessert haben, können zu diesen neuen Erkenntnissen beigetragen haben. Interessant wäre nun noch zu klären, ob heute auch ältere Bewerberinnen und Bewerber ihre Einstellungen zu und Reaktionen auf Videointerviews verändert haben. Das war aber nicht Bestandteil unserer Studie und würde ein neues Forschungsdesign erfordern.&nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Ein theoretischer Hintergrund Ihrer Studie ist die Signalling-Theorie: Können Sie uns erklären, was es damit auf sich hat?</strong></p>
<p>Die Signalling-Theorie erklärt, wie Menschen versuchen, Unsicherheit in Situationen zu reduzieren, in denen Informationen ungleich verteilt sind – wie beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt.<br> Gerade hier besteht eine große Informationsasymmetrie, da Bewerberinnen und Bewerber mehr Informationen über ihre Fähigkeiten haben als Arbeitgeber. Um diese Informationslücke zu schließen, senden die interviewten Personen Signale aus, die ihre Qualifikation und Eignung für eine Stelle belegen sollen.</p>
<p>Viele festgelegte Merkmale von Bewerberinnen und Bewerbern, wie zum Beispiele Alter und Geschlecht sind für Arbeitgeber recht einfach zu beobachten und zu validieren. Veränderbare Merkmale wie Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit oder Talent sind jedoch deutlich schwieriger zu beurteilen. Diese Eigenschaften signalisieren die Interviewten zum Beispiel durch Bildungsabschlüsse, Berufserfahrungen, bisherige Erfolge oder sogar durch ein spezifisches Auftreten.</p>
<p>So versuchen Kandidatinnen und Kandidaten zu zeigen, dass sie für eine vakante Stelle besser geeignet sind als andere. Letztlich kann somit Signalling aus Sicht der Bewerbenden ihre Chancen in einem Bewerbungsprozess erhöhen.</p>
<p><strong>Haben Sie zum Schluss noch drei schnelle Tipps für Arbeitgeber, wie sie Vorstellungsgespräche mit den Digital Natives fair und angenehm gestalten können?</strong></p>
<p>Sehr gern. Ich würde Arbeitgebern folgendes raten:</p><ol> 	<li>Egal ob persönlich oder per Videocall: Eine angenehme Atmosphäre ist entscheidend. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen sich wohlfühlen, offen sprechen und ihre Qualitäten signalisieren können.</li> 	<li>Die Akzeptanz von Videogesprächen kann erhöht werden, wenn mehrere Unternehmensvertreterinnen und -vertreter beim Gespräch dabei sind und wenn erklärt wird, warum dieses Format gewählt wurde.</li> 	<li>Ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren, also die Kombination von einem Videogespräch plus einem persönlichen Vor-Ort-Gespräch, wird aus Sicht der Bewerbenden am besten beurteilt.</li> </ol><p>Hier noch der Link zur gesamten Studie: <a href="https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/6604/file/Hofmann_2024_Digital_Natives.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/6604/file/Hofmann_2024_Digital_Natives.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 09:43:01 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück fördert internationale Bildung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/02/hochschule-osnabrueck-foerdert-internationale-bildung/</link>
                        <description>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück und das Ming CHENG Institut (MCI) schließen eine Kooperation zum Ausbau der internationalen Aktivitäten ab</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) der Hochschule Osnabrück und der Ming CHENG Institut GmbH (MCI) haben eine langfristige Zusammenarbeit besiegelt. Unterzeichnet von Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff sowie Geschäftsführer Prof. Ming Cheng, zielt die Kooperation darauf ab, internationale Bildungsprojekte durch gebündelte Kompetenzen nachhaltig zu fördern.</p>
<p>Kernpunkte der Vereinbarung sind gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, der Ausbau internationaler Netzwerke, die Entwicklung neuer Bildungsprogramme sowie Forschung im Bereich „Deutsch als Fremd- und Fachsprache“. Diese Kooperation bietet eine Plattform, um innovative Ansätze in der internationalen Hochschulbildung zu teilen und globale Herausforderungen anzugehen.</p>
<p><strong>Über das Ming CHENG Institut</strong></p>
<p>Das Ming CHENG Institut (MCI) ist der Träger des Staatlich anerkannten Studienkollegs Halle-Merseburg an der Hochschule Merseburg (SKHM). Zur Wahrnehmung der Aufgaben des SKHM untersteht das MCI der Aufsicht des Landes Sachsen-Anhalt und kooperiert mit zahlreichen Partnern im Hochschulwesen.</p>
<p>Mehr Infos: <a href="https://www.studienkolleg-halle.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.studienkolleg-halle.de</a></p>
<h3>English version</h3>
<p><strong>The Faculty of Business and Social Sciences (WiSo) at Osnabrück University of Applied Sciences and Ming CHENG Institut GmbH (MCI) begin Cooperative Agreement to expand International Activities</strong></p>
<p>The Faculty of Business Management and Social Sciences (WiSo) at Osnabrück University of Applied Sciences and Ming CHENG Institut GmbH (MCI) have laid the foundation for a long-term collaboration by signing a cooperative agreement. The agreement was signed by President Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dean of the Faculty of Business Management and Social Sciences Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, and MCI Managing Director Prof. Ming Cheng. This agreement aims to sustainably advance international educational projects through the combined expertise of both institutions.</p>
<p>Key points of the agreement include joint public relation efforts, the expansion of international networks, the development of new joint educational programs, and research in the field of „German as a Foreign and Specialized Language.“ This cooperation provides a platform to share innovative approaches in international higher education and to address global challenges.</p>
<p><strong>About the Ming CHENG Institute (MCI)</strong></p>
<p>The Ming CHENG Institute (MCI) is the operator of the state-recognized Studienkolleg Halle-Merseburg at the Merseburg University of Applied Sciences (SKHM). To fulfill the responsibilities of the SKHM, the MCI is under the supervision of the state of Saxony-Anhalt and cooperates with numerous partners in the higher education sector.</p>
<p>Further information: <a href="https://www.studienkolleg-halle.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.studienkolleg-halle.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 13:03:01 +0100</pubDate>
                        <title>Was hilft gegen Demokratiefeinde und Populisten?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/01/was-hilft-gegen-demokratiefeinde-und-populisten/</link>
                        <description>Teilnehmende des Osnabrücker Demokratieforums diskutieren, wie der demokratische Dialog weiterhin gelingen kann</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem 12. Demokratieforum der Hochschule Osnabrück im Wintersemester diskutierten Podiumsgäste und Publikum das Thema „Demokratiefeinde und Populisten vor den Toren der Macht“. Auf dem Podium sprachen Dr. Melanie Amann, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins DER SPIEGEL, und Wolfgang Beckermann, erster Stadtrat der Stadt Osnabrück, sowie Prof. Dr. Hermann Heußner, Professor für Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück. Die rund 350 Teilnehmenden beteiligten sich durch zahlreiche Wortbeiträge sowie Fragen an die Referent*innen.</p>
<p>Gefragt wurde nach der Rolle der Medien sowie ihrer Kontrollfunktion im demokratischen Prozess. Viele Medien, so Amann, verzeichneten einen Rückgang ihres Einflusses, die sich daraus ergebende Frage sei, wie die Gesellschaft darauf reagieren wolle. Eine weitere Frage war die nach der Zweckmäßigkeit von und juristischen Herangehensweise an ein Parteienverbot und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen.</p>
<p><strong>Kontakt und weitere Informationen:</strong></p>
<p>Projekt „Gesellschaftliches Engagement“</p>
<p>Marek Löhr<br> Telefon: 0541 969-7191<br> E-Mail: <a href="mailto:m.loehr@hs-osnabrueck.de">m.loehr@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Christian Müller<br> Telefon: 0541 969-2145<br> E-Mail: <a href="mailto:chr.mueller@hs-osnabrueck.de">chr.mueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 12:31:04 +0100</pubDate>
                        <title>Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Sara Marquard zur stellvertretenden Leiterin des DNQP ernannt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/01/pflegewissenschaftlerin-prof-dr-sara-marquard-zur-stellvertretenden-leiterin-des-dnqp-ernannt/</link>
                        <description>Steigende Anforderungen und Aufgabenfülle erfordern Erweiterung der Leitungsebene</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat Prof. Dr. Sara Marquard zu Jahresbeginn zur stellvertretenden Leitung ernannt. Mit dieser Erweiterung der Leitungsebene reagiert das DNQP auf die zunehmenden Aufgaben in der Erarbeitung von Expertenstandards für die Pflege, der Weiterentwicklung von Implementierungsprojekten, der Konzeption und Durchführung von Weiterbildungsangeboten sowie der Digitalisierung.</p>
<p>Prof. Dr. Sara Marquard trat im Oktober 2023 ihre Position als Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück an. Seitdem ist sie Mitglied des wissenschaftlichen Teams sowie des Lenkungsausschusses des DNQP. „Ihre pflegeberufliche und pflegewissenschaftliche Expertise und ihr Engagement in der Pflege machen sie zur idealen Besetzung für diese verantwortungsvolle Position“, ist Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Büscher, wissenschaftlicher Leiter des DNQP, überzeugt. Prof. Dr. Sara Marquard ergänzt: „Die Expertenstandards begleiten mich seit meinem Studium bei verschiedensten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Pflege und Pflegewissenschaft. Dass ich nun Teil des DNQP sein kann und die Entwicklung und Verbreitung der Expertenstandards mitverantwortlich vorantreiben darf, erfüllt mich mit Begeisterung“.</p>
<p><strong>Nachhaltige Verbesserung der Pflegequalität in Deutschland</strong></p>
<p>Die Verstärkung der Leitungsebene durch Prof. Dr. Marquard ist Teil einer strategischen Ausweitung des wissenschaftlichen Teams des DNQP, das im letzten Jahr gezielt personell verstärkt wurde, um den gestiegenen Anforderungen und der zunehmenden Komplexität der Aufgaben gerecht zu werden. „Ihr umfangreiches Fachwissen und ihre Erfahrung werden dazu beitragen, die Arbeiten des DNQP weiter voranzutreiben und die Qualität der Pflege in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Diese Personalentscheidung wird einen positiven Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung und Entwicklung des Netzwerks haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Büscher.</p>
<p><strong>Über das DNQP</strong></p>
<p>Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Fachkolleg*innen in der Pflege, die sich mit dem Thema Qualitätsentwicklung auseinandersetzen. Übergreifende Zielsetzung des DNQP ist die Förderung der Pflegequalität auf der Basis von Praxis- und Expertenstandards in allen Einsatzfeldern der Pflege. Zentrale Aufgabenschwerpunkte sind die Entwicklung, Konsentierung und Implementierung evidenzbasierter Expertenstandards sowie die Beforschung von Methoden und Instrumenten zur Qualitätsentwicklung und -messung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt</strong></p>
<p>Website: <a href="https://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a><br> Geschäftsstelle: Elke Rausing<br> Telefon: 0541 969-2004<br> E-Mail: <a href="https://www.dnqp.de/informationen-zum-dnqp/" target="_blank">dnqp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professor Dr. Siegmar Streckel verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2025/01/professor-dr-siegmar-streckel-verstorben/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück trauert um den Wirtschaftsjuristen Professor Dr. Siegmar Streckel. Er verstarb am 20. Dezember 2024 im Alter von 84 Jahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Jurastudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Freien Universität Berlin bestand er 1969 die Große Juristische Staatsprüfung beim Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 1971 folgte die auch heute noch beachtete Promotion zu dem Thema „Die Ruhrkohle AG – Rechtliche Zulässigkeit“. 1972 wurde Siegmar Streckel Assistenz-Professor für Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der Freien Universität Berlin. 1975 übernahm er die Professur für Wirtschaftsrecht an der damaligen Fachhochschule Osnabrück, die für 30 Jahre seine berufliche Wirkungsstätte bleiben sollte.</p>
<p>Sein wissenschaftliches Werk ist geprägt von über 100 Publikationen, deren Schwerpunkt vor allem im Arbeitsrecht und Recht im Gesundheitswesen liegt. Im Jahr 2003 hat er – gemeinsam mit vier weiteren Juristinnen und Juristen der Hochschule Osnabrück – ein Lehrbuch zum Wirtschaftsprivatrecht veröffentlicht, welches inzwischen in der 7. Auflage erschienen ist. Siegmar Streckel hat maßgeblich dazu beigetragen, dass 1998 – als einer der bundesweit ersten – der Studiengang Wirtschaftsrecht an der damaligen Fachhochschule Osnabrück etabliert wurde. Professor Streckel erkannte frühzeitig einen großen Bedarf an einem Studiengang, der eine fundierte juristische Ausbildung mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen verbindet. Mit der ihm eigenen Zielstrebigkeit hat er deshalb das neue Programm vorangebracht und wesentlich dazu beigetragen, dass dieser Studiengang kontinuierlich im renommierten CHE-Hochschulranking einen Spitzenplatz einnimmt. Inzwischen ist das Profil Wirtschaftsrecht an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück fest verankert: mit einem Bachelor- und einem Masterstudiengang im Wirtschaftsrecht.</p>
<p>Parallel hierzu engagierte sich Herr Streckel in den Gesundheitsstudiengängen der Fakultät. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Gründung, Entwicklung und Durchführung des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) und setzte sich tatkräftig bei der Einführung und Organisation des Weiterbildungsstudiengangs Krankenhausbetriebswirt (VKD) der Akademie für Krankenhaus-Management AKM e.V. ein. Dieser Studiengang wurde in den Jahren 1996 bis 2009 in Kooperation mit dem BIG-Studiengang am Standort Osnabrück angeboten. Zudem war er Mitglied der Arbeitsgruppe von BIG und AKM. Für AKM verantwortete er die wissenschaftliche Leitung im Fach Recht.</p>
<p>Neben diesem beeindruckenden wissenschaftlichen Schaffen hat sich Siegmar Streckel konsequent an der hochschulinternen Selbstverwaltung beteiligt. So hat er sich als Prorektor, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, Sprecher des Senats, Studiengangbeauftragter für Wirtschaftsrecht und Vorsitzender der Einigungsstelle von Personalrat und Präsidium engagiert.</p>
<p>Professor Streckel genoss bei Generationen von Studierenden, die er ausgebildet hat, hohes Ansehen und große Wertschätzung. Das liegt zum einen an seiner Gabe, auch schwierigste juristische Fragestellungen verständlich und praxisnah darzustellen. Zum anderen sind es seine persönlichen Eigenschaften, die ihn zu einem beliebten Professor und Kollegen machten. Professor Steckel war bekannt für seine Aufrichtigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft. In seiner gradlinigen, liebenswürdigen Art hat er stets eine angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen.</p>
<p>Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2005 stand der erfahrene Jurist der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für ausgewählte Lehrveranstaltungen mit seinem großen Fachwissen und didaktischen Talent zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 14:30:28 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück für bedeutenden Validierungspreis nominiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/12/hochschule-osnabrueck-fuer-bedeutenden-validierungspreis-nominiert/</link>
                        <description>Interkultureller Kompetenztest „Cult Euro 1“ überzeugt das BMBF</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der von Prof. Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, und ihrem Team an der Hochschule Osnabrück entwickelte „Cult Euro 1“-Test ist für den renommierten Validierungspreis 2025 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nominiert. Mit dieser Auszeichnung im Rahmen des Förderprogramms „Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung (VIP+)“ werden Projekte gewürdigt, die durch herausragende Forschungsergebnisse und deren erfolgreiche Verwertung überzeugen.</p>
<p>„Cult Euro 1“ leistet Pionierarbeit in der Messung interkultureller Kompetenz. Als erster empirisch validierter und normierter Test seiner Art ermöglicht er die präzise Erfassung sowohl allgemeiner interkultureller Kompetenz als auch deutsch-kulturspezifischer Kompetenzbereiche. Durch die Zertifizierung mit dem Transparenzzertifikat des Deutschen Testkuratoriums und die Nutzung modernster, IRT-basierter Methoden setzt Cult Euro 1 neue Standards für wissenschaftliche Validität und praktische Anwendbarkeit.</p>
<p>Der voll-digitale Test, der in etwa 20 Minuten auf allen Endgeräten absolviert werden kann, bietet Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen individualisierte, wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Er umfasst 108 Selbstauskunfts-Items sowie16 Situational Judgement Tests (SJTs) und wird durch das Kompetenzzentrum Globale Kompetenz angeboten. „Cult Euro 1“ fördert somit die interkulturelle Verständigung, unterstützt eine nachhaltige Personalentwicklung in multinationalen Teams und leistet einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration in Deutschland, insbesondere für Migrant*innen.</p>
<p>Die Nominierung für den Validierungspreis 2025 unterstreicht die hohe Innovationskraft und den bedeutenden gesellschaftlichen Mehrwert dieses Projekts. Der Test basiert auf dem Forschungsprojekt „Cult_Euro_1: Validierung der Messung und Diagnostik von allgemeiner und westeuropäischer-kulturspezifischer interkultureller Kompetenz“, gefördert im VIP+ Programm des BMBF.</p>
<p>Weitere Informationen zum Test finden Sie unter: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/cult-euro-1-test" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/cult-euro-1-test</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 14:35:49 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr internationale Praxiserfahrung für Pflege- und Hebammenstudierende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/12/mehr-internationale-praxiserfahrung-fuer-pflege-und-hebammenstudierende/</link>
                        <description>Delegation der Universitas Nasional aus Jakarta an gegenseitigem Austausch mit der Hochschule Osnabrück interessiert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>17 Professor*innen der Universitas Nasional aus Jakarta in Indonesien besuchten im November die Hochschule Osnabrück und informierten sich über die Studiengänge Pflege dual und Hebammenwissenschaft. Sie interessierte die Gestaltung der hochschulischen Ausbildung, die Arbeitsfelder und die Praxispartnerschaften.</p>
<p>Die Universitas Nasional ist die zweitälteste private Hochschule Indonesiens, mit derzeit etwa 7500 Studierenden, und sucht für die Weiterentwicklung ihrer Gesundheitsstudiengänge weltweit Hochschulpartner*innen, um Kooperationen, Lehrenden- und Studierendenaustausche in den pflege- und hebammenwissenschaftlichen Studiengängen aufzubauen.</p>
<p><strong>Internationale Partnerschaft für gegenseitige Praxisaufenthalte und mehr</strong></p>
<p>Als einzige deutsche Hochschule überzeugte die Hochschule Osnabrück die Delegation mit ihrem Angebot. Um über mögliche Kooperationen zu sprechen, reisten die Professor*innen aus Jakarta, unter Leitung von Dr. Dayan Hisni aus dem Studiengang Nursing der Universitas Nasional an. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Retno Widowati, Dekanin der Faculty of Health Sciences der Universitas Nasional. Der direkte gegenseitige Austausch fokussierte sich auf die Einrichtung einer internationalen Partnerschaft für Praxisaufenthalte innerhalb der Studiengänge.</p>
<p>Verw.-Prof. Maren Roling und Juliane Weßling aus dem Studiengang Pflege dual hielten für die indonesischen Gäste ein abwechslungsreiches Programm bereit. Die Vorstellung des Studiengangs wurde ergänzt um eine Gastvorlesung von Dr. Dayan Hisni vor Midwifery-Studierenden zum Thema „Diabetes in Indonesien“. Prof. Dr. Karin Niessen bot zudem eine Führung durch das neue Skills- und Simulationslabor der Hebammenstudiengänge an.</p>
<p><strong>Unterzeichnung eines Letter of intent</strong></p>
<p>Den Höhepunkt des Delegationsbesuchs markierte die Unterzeichnung eines gemeinsamen „Letter of intent“ durch Prof. Dr. Holger Sutschet, Studiendekan für Internationales an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, sowie durch Professorin Widowati. Der Letter of intent bekräftigt, dass die Hochschule Osnabrück und die Universitas Nasional in gemeinsamen Gesprächen eine Zusammenarbeit ausloten möchten.</p>
<p>Das Team des Studiengangs Pflege dual um den Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Benjamin Kühme, arbeitet daran, den Pflegestudierenden ein noch breiteres Angebot an Auslandsdestinationen für das „Praxisprojekt in der Pflege“ im 6. Semester zu bieten. Und auch umgekehrt soll es für ausländische Pflegestudierende leichter werden, ihren Praxiseinsatz in Osnabrück zu absolvieren.</p>
<p>Ein Ziel der Hochschule Osnabrück ist es, die Studierendenmobiltäten innerhalb der einzelnen Fakultäten zu verdoppeln, die Ausweitung des internationalen Netzwerkes zum Studierendenaustausch mit der Universitas Nasional trägt dazu bei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Blick über den Tellerrand: Study Abroad Fair 2024</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/12/ein-blick-ueber-den-tellerrand-study-abroad-fair-2024/</link>
                        <description>Am Mittwoch, 27. November 2024, drehte sich im Foyer des CN-Gebäudes der Hochschule Osnabrück alles um das Thema Auslandserfahrung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was für Partner-Universitäten habe ich zur Auswahl? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Und: Wie finanziere ich meinen Aufenthalt? Antworten auf diese Fragen konnten Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) der Hochschule Osnabrück am Mittwoch, 27.11., auf der Study Abroad Fair im Foyer des CN-Gebäudes am Caprivi-Campus finden.</p>
<p>An 18 Ständen wurden Partnerhochschulen aus aller Welt vorgestellt, darunter in beliebten Zielländern wie den USA oder Großbritannien, aber auch in weniger bekannten wie Japan, Kolumbien oder Indonesien. Die Studierenden konnten sich über die verschiedenen Campusse, über Daten und Fakten und über das Bewerbungsverfahren informieren und ihre Fragen direkt am Stand klären. Besonders praktisch: Die Stände waren größtenteils mit internationalen Studierenden besetzt, die entweder an der jeweiligen Partnerhochschule studieren, oder mit Studierenden der Fakultät WiSo, die dort bereits ein Auslandssemester absolviert haben.</p>
<p>„Wir möchten möglichst vielen Studierenden auf eine niederschwellige &nbsp;Art und Weise ihre Möglichkeiten aufzeigen", sagt Sabine Kohlsaat, Leitung des International Faculty Office (IFO) an der Fakultät WiSo. „Auslandserfahrung kann eine große Bereicherung für den eigenen Horizont und die eigenen Erfahrungen sein, aber dafür muss man sich mit dem Thema rechtzeitig auseinandersetzen – und eine ungezwungene Atmosphäre wie hier soll das erleichtern."</p>
<p><strong>Eine Bandbreite an Möglichkeiten</strong></p>
<p>Im letzten Jahr noch vorsichtig aufgenommen, erfreute sich die Veranstaltung in diesem Jahr bereits größerem Zuspruch.</p>
<p>„Aber nicht nur die Infostände waren gut besucht, sondern auch in unseren Vorträgen waren viele interessierte Studierende anwesend“, sagt Gita Lestari-Kötting vom IFO der Fakultät WiSo. „Das zeigt uns, wie viel Interesse wirklich an dem Thema da ist – und das freut uns sehr!“</p>
<p>Die Messe wurde begleitet von mehreren Vorträgen zu Partnerhochschulen in z.B. Brasilien, Irland, Italien, Spanien, aber auch über Möglichkeiten zu einem Auslandssemester in Nicht-Partneruniversitäten. Ein Vortrag zu Finanzierungsmöglichkeiten war ebenfalls im Angebot. Und auch für Studierende, die nicht direkt ins Ausland möchten, bot das Center for International Mobility (CIM) einen Stand zum Thema Internationalization@Home an.</p>
<p>„Wenn man einfach schon mal Kontakte knüpfen oder interkulturelle Kompetenzen erwerben möchte, lohnt sich zum Beispiel ein Summer Program wie die ISU oder das ISP", sagt Alina Musielak vom CIM. „Aber vielen ist diese Möglichkeit noch gar nicht so richtig bewusst.“</p>
<p>Damit die Bandbreite an Möglichkeiten vor Ort sowie im Ausland zugänglicher wird, findet die vom IFO organisierte Study Abroad Fair einmal im Jahr statt, und die Fakultät hofft so, einer wachsenden Zahl an interessierten Studierenden die Möglichkeiten für einen Blick über den Tellerrand im Ausland näherzubringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Sabine Kohlsaat<br> Leitung International Faculty Office der Fakultät WiSo<br> E-Mail: <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Gita Lestari-Kötting<br> International Faculty Office der Fakultät WiSo<br> E-Mail: <a href="mailto:g.lestari-koetting@hs-osnabrueck.de">g.lestari-koetting@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 09:40:25 +0100</pubDate>
                        <title>Ambulantisierung im Fokus: BIG-Jahresfachtagung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/12/ambulantisierung-im-fokus-big-jahresfachtagung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Praxisinfos, Austausch und Vernetzung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die 37. BIG-Jahresfachtagung, veranstaltet vom Studiengang Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) der Hochschule Osnabrück, war erneut ein voller Erfolg. Rund 120 Teilnehmende fanden sich am 29. November ein, um sich über das Thema „Ambulantisierung – eine strukturelle Herausforderung für Krankenhäuser“ auszutauschen.</p>
<p>Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg von den Sana Kliniken eröffnete die Veranstaltung mit einem fundierten Überblick über die aktuellen Anforderungen an die Versorgungsqualität ambulanter Strukturen von Krankenhäusern. Johannes Grundmann von den Helios Kliniken berichtete im Anschluss, wie das Unternehmen die Weichen für eine erfolgreiche Ambulantisierung stellt. Ein weiteres Praxisbeispiel bot Dr. Timo Schmidt vom Klinikum Amberg mit der Etablierung und dem Management eines Ambulanten OP-Zentrums.</p>
<p>In der Podiumsdiskussion am Nachmittag, bereichert durch den Expertenbeitrag von Benjamin Barthold vom Krankenhaus Agatharied, vertieften die Teilnehmenden die Diskussion um die ökonomischen Aspekte der Ambulantisierung. Das abendliche Get-together der Studiengang-Alumni in der Osnabrücker Lagerhalle rundete die Veranstaltung ab und bot eine wertvolle Gelegenheit für Austausch und Vernetzung. Wie üblich wurde auch ein spezielles Networking-Event für die BIG-Studierenden organisiert, bei dem Alumni über ihre Karrierewege nach dem Studium berichteten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald<br> Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Krankenhausmanagement und -finanzierung<br> E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 16:56:40 +0100</pubDate>
                        <title>Projekt „Fair Future“ setzt sich für Paradigmenwechsel im Diversity-Management ein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/11/projekt-fair-future-setzt-sich-fuer-paradigmenwechsel-im-diversity-management-ein/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück stärkt Kooperationen mit Wissenschaftler*innen aus Mittel- und Südosteuropa</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der globalen Herausforderungen der letzten Jahre gewinnt das Thema Diversity in Europa an Bedeutung, insbesondere im Arbeitskontext. Etablierte Diversity-Management-Ansätze stoßen jedoch an ihre Grenzen. Mit dem Forschungsprojekt „Fair Future“ unter der Leitung von Prof. Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, wird deshalb ein Paradigmenwechsel im Diversity-Management in Europa initiiert. Ziel ist es, Ungleichheit zu reduzieren, Chancengleichheit zu unterstützen und soziale Exklusion zu bewältigen.</p>
<p><strong>Internationale Expert*innen treffen sich in Osnabrück</strong></p>
<p>Vom 25. bis 28. November kamen führende Expert*innen aus Nordmazedonien, der Slowakei, Serbien, Spanien, Bulgarien, Österreich, Ungarn und den Niederlanden an der Hochschule Osnabrück zusammen, um aktuelle Erkenntnisse im Bereich Diversity Management miteinander zu teilen, die bestehenden Kooperationen zu stärken und neue Forschungsvorhaben zu initiieren. Die Veranstaltung wurde durch das Präsidium der Hochschule und einen Empfang im Rathaus der Stadt Osnabrück gewürdigt. Am 29. November folgt eine Online-Konferenz für ein breites (nicht-)wissenschaftliches Publikum, welche den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis weiter intensivieren soll.</p>
<p><strong>Forschung für eine gerechtere Zukunft</strong></p>
<p>Im Rahmen des Projekts „Fair Future“ werden die Wirkungsmechanismen von Diversity-Management-Maßnahmen in verschiedenen europäischen Ländern empirisch untersucht. Ziel ist es, evidenzbasierte und innovative Lösungsansätze für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und NGOs zu entwickeln. Detaillierte Informationen zu dem Projekt finden Sie hier: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/fair-future" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/fair-future</a>.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie und Forschungsprojektleiterin Fair Future<br> Telefon: 0541 969-3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 09:15:44 +0100</pubDate>
                        <title>Pflege-Dual-Absolventin erhält Pflegestudiumspreis des BMFSFJ</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/11/pflege-dual-absolventin-erhaelt-pflegestudiumspreis-des-bmfsfj/</link>
                        <description>Am 18. November 2024 wurde Francis Kappelhoff, Absolventin des Studiengangs Pflege Dual an der Hochschule Osnabrück, in Berlin mit dem Pflegestudiumspreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ausgezeichnet. Sie zählt damit zu den zehn Preisträger*innen bundesweit. Die feierliche Preisverleihung fand im Medizinhistorischen Museum der Charité statt, wo die Bundesfamilienministerin Lisa Paus den Preis überreichte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auszeichnung für Abschlussarbeit, Leistungen und Engagement</strong></p>
<p>Francis Kappelhoff überzeugte die Jury mit herausragenden Studienleistungen, der inhaltlichen Ausrichtung sowie methodischer Umsetzung ihrer Bachelorarbeit, ihrem Engagement und ihrer Begeisterung für die Pflege. In ihrer Abschlussarbeit untersuchte sie die Langzeitversorgungsstrategien von Menschen mit substanzbezogenen Störungen. Sie stellte heraus, welche Bedürfnisse und Herausforderungen Menschen im gesundheitlichen Versorgungssystem haben, die langjährig unterschiedliche Substanzen konsumieren. In einem überzeugenden Review stellte Kappelhoff die internationale Evidenzlage zu Strategien und Methoden dar, die in der praktischen Versorgung von betroffenen Menschen zum Einsatz kommen könnten. Im Rahmen dessen arbeitete die Preisträgerin heraus, welcher Mehrwert sich für die betroffenen Personengruppen ergibt, wenn Pflegende aktiv an der Versorgung beteiligt sind.</p>
<p>„Die Auszeichnung zeigt, welchen wertvollen Beitrag Pflegestudierende für die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems leisten können. Ihre Auszeichnung ist nicht nur eine persönliche Ehrung, sondern auch ein Beweis für die Bedeutung akademischer Ausbildung in der Pflege“, äußert Prof. Dr. Benjamin Kühme, Studiengangbeauftragter des Bachelor Pflege Dual.</p>
<p>In einem inspirierenden Bewerbungsvideo äußerte Francis Kappelhoff ihre Leidenschaft für den Pflegeberuf: „Die sinnvolle und erfüllende Arbeit mit höchster Professionalität und Fachwissen begeistert mich!“ Sie ist überzeugt, dass Pflegekräfte eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft spielen und dass das Pflegestudium sie auf vielfältige Herausforderungen vorbereitet, um die Pflegepraxis positiv zu gestalten. So werden sie zu Schlüsselakteur*innen im Gesundheitswesen. Bereits während ihres Studiums engagierte sich Frau Kappelhoff für die professionelle Außenwirkung der Pflege und den Abbau von Klischees. Sie unterstützte Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte und vertrat die studentische Stimme in studiengangbezogenen Gremien.</p>
<p><strong>Zum BMFSFJ-Pflegestudiumspreis</strong></p>
<p>Der BMFSFJ-Pflegestudiumspreis ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert. Die Preisträger*innen wurden durch eine Jury anhand der Abschlussnoten, der Bewertung der Bachelorarbeit und eines kurzen Bewerbungsvideos, ausgewählt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Benjamin Kühme<br> Studiengangbeauftragter Pflege Dual<br> E-Mail: <a href="mailto:b.kuehme@hs-osnabrueck.de">b.kuehme@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 09:21:09 +0100</pubDate>
                        <title>Von Osnabrück nach Havanna</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/11/von-osnabrueck-nach-havanna/</link>
                        <description>Die Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück fördert den internationalen Austausch zur Manuellen Therapie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des DAAD-Projektes CubOsMT (Manuelle Therapie in Kuba unter interkulturellen Aspekten) waren Studierende sowie Lehrende der Hochschule Osnabrück wieder in Kuba zu Gast. Dabei stand neben der fachlichen Vermittlung manualtherapeutischer Inhalte vor allem der interkulturelle Austausch und das Lernen von, mit und übereinander im Mittelpunkt.</p>
<p><strong>Blockwochen ermöglichen engen Austausch zwischen deutschen und kubanischen Studierenden</strong></p>
<p>An den internationalen Blockwochen in Havanna konnten zahlreiche Osnabrücker Studierende teilnehmen. Mit Prof. Dr. Dirk Möller und Prof. Dr. Christoff Zalpour, beide Professoren für Physiotherapie, lernten die Studierenden die Grundzüge des kubanischen Gesundheitssystems kennen. Mit ihren kubanischen Kommiliton*innen konnten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Patientenversorgung herausarbeiten. Abgerundet wurden die Blockwochen durch interkulturelle Exkursionen zu verschiedenen Gesundheitseinrichtungen im ländlichen Raum, zum Beispiel nach Matanzas, Pinar del Río, Valle de Viñales oder Las Terrazas.</p>
<p>Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltungen, die unter anderem von Osnabrücker Professor*innen durchgeführt wurden, lag auf der systematischen Vorgehensweise im manualtherapeutischen Befund- und Behandlungsprozess. Auf der Abschlusskonferenz in Havanna wurden Projektergebnisse vorgestellt und verschiedene Workshops angeboten. Deutsche und kubanische Studierende präsentierten Teile ihrer Abschlussarbeiten, die im Rahmen des Projektes angefertigt wurden.</p>
<p><strong>Gastprofessur für zwei Osnabrücker Physiotherapie-Professoren</strong></p>
<p>Ein besonderes Highlight war die Verleihung jeweils einer Gastprofessur für Prof. Dr. Christoff Zalpour und für Prof. Dr. Dirk Möller. Damit verbunden sind u.a. die Lehrberechtigung und das Promotionsrecht an der medizinischen Universität in Havanna. Ihnen wurde zudem die Ehre zuteil, als erste Nicht-Kubaner in die „Comisión Nacional de Carrera de Licenciatura Rehabilitación en Salud de la Universidad de Ciencias Médicas de La Habana“ (Nationale Kommission für den Studiengang Gesundheitsrehabilitation der Universität für Medizinische Wissenschaften in Havanna) berufen zu werden. Diese Kommission gestaltet u.a. die Entwicklung der nationalen Rehabilitation und Physiotherapie in Kuba. Damit wurde dem Wunsch Ausdruck verliehen, auch zukünftig die Osnabrücker Expertise in die kubanische Entwicklung der Physiotherapie mit einfließen zu lassen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Dirk Möller<br> Professor für Physiotherapie<br> E-Mail: <a href="mailto:d.moeller@hs-osnabrueck.de">d.moeller@hs-osnabrueck.de</a><br> Infos zum Projekt: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/cubosmt" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/cubosmt</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 09:13:13 +0100</pubDate>
                        <title>Erfolgreiches 21. Osnabrücker Gesundheitsforum an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/11/erfolgreiches-21-osnabruecker-gesundheitsforum-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Strukturwandel im Gesundheitswesen im Fokus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Leitthema „Strukturwandel im Gesundheitswesen&nbsp;– Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen für die Pflege“ versammelten sich zahlreiche Fachleute, Wissenschaftler*innen, Studierende und Absolvent*innen der pflegebezogenen Studiengänge, um sich über die jüngsten Entwicklungen und Herausforderungen im Pflegebereich auszutauschen.</p>
<p><strong>Spannende Vorträge und Workshops</strong></p>
<p>In ihrer Eröffnung des 21. Osnabrücker Gesundheitsforums betonten Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät WiSo, und Prof. Dr. Kristian Foit, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, die Bedeutung der Auseinandersetzung mit den drängenden Themen des Strukturwandels im Gesundheitssektor.</p>
<p>Den Auftakt machte Annemarie Fajardo, Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerats e.V., mit ihrem Vortrag zur Stärkung und Autonomie des Pflegemanagements. Sie zeigte auf, wie das Pflegekompetenzgesetz die Pflegemanager*innen von morgen unterstützen kann. Prof. Dr. Benjamin Kühme, Professor für Pflegewissenschaft, diskutierte im Anschluss, ob es sich bei dem Pflegekompetenzgesetz um einen Strukturwandel oder eine überfällige Konsequenz aus den Anforderungen der Praxisrealität handele. Die Bedeutung der Steuerung des Pflegeprozesses für eine gute Pflege wurde von Prof. Dr. Andreas Büscher, ebenfalls Pflegewissenschaftler, in seinem Beitrag hervorgehoben.</p>
<p>Das umfangreiche Nachmittagsprogramm beinhaltete interaktive Workshops zu aktuellen Themen wie der Umsetzung von PPR 2.0 im Pflegemanagement, dem Thema Versorgungsforschung im Kontext der Versorgungspraxis, der Integration internationaler Pflegefachpersonen sowie Beispiele der Berufseinmündung von akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen. Den thematischen Abschluss bildete der Vortrag von David Vogel, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V., zur Klimakrise und ihren Herausforderungen sowie Chancen für die professionelle Pflege. Hier konnten die Teilnehmenden ihre Interessen vertiefen, neue Kontakte knüpfen und bestehende Netzwerke stärken.</p>
<p><strong>Positives Fazit und unterstützendes Networking</strong></p>
<p>In seinem Ausblick und Abschluss lobte Prof. Dr. Kristian Foit den Austausch zwischen den verschiedenen Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis, der beim diesjährigen Forum intensiv gelebt wurde. Prof. Dr. Elke Hotze, Professorin für Pflegewissenschaft und Sozialwissenschaften, ergänzte, dass die Veranstaltung durch die Vielzahl der Perspektiven wertvolle Impulse für die zukünftige Gestaltung des Gesundheitssektors lieferte.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Nadine Köbke, Svenja Kuhlmann und Marianne Moß<br> Koordinatorinnen der Studiengänge Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflege dual<br> E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 14:08:59 +0100</pubDate>
                        <title>20 Jahre International Event Management Shanghai</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/11/20-jahre-international-event-management-shanghai/</link>
                        <description>Ein Erfolgsmodell der internationalen Hochschulkooperation: Gemeinsamer Studiengang der Hochschule Osnabrück und der Shanghai University of International Business and Economics feiert 20-jähriges Jubiläum.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 20 Jahren bildet der Bachelorstudiengang International Event Management Shanghai (IEMS) der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) international denkende und hochqualifizierte Fachkräfte für die Eventbranche aus. Als erster und einziger chinesisch-deutscher Eventstudiengang gilt er als Vorreiter in der internationalen Eventmanagement-Ausbildung. Die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Hochschulen wurde am 25. Oktober 2024 im Rahmen einer Jubiläumsfeier am Songjiang Campus in Shanghai gefeiert.</p>
<p><strong>20 Jahre und über 1.000 Absolvent*innen</strong></p>
<p>„Unsere Partnerschaft mit der SUIBE seit 2004 zeigt, wie fruchtbar internationale Kooperationen im Bildungsbereich sein können. Mit diesem einzigartigen Studiengang leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Fachkräften, die kulturelle Brücken bauen und im internationalen Eventmanagement Maßstäbe setzen“, macht es Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück, im Rahmen der Jubiläumsfeier deutlich. Der Studiengang zählt mittlerweile über 1.085 chinesische Studierende, die den Doppelabschluss als Bachelor of Arts der Hochschule Osnabrück und Bachelor of Management der SUIBE erworben haben. „Was mich besonders stolz macht, ist zu sehen, dass unser Studiengang weltweit erfolgreiche Studierende hervorbringt – die Beschäftigungsquote nach dem Abschluss liegt bei 95 Prozent“, betont Prof. Dr. Kim Werner, Studiengangbeauftragte. Der Studiengang basiert auf dem erfolgreichen Bachelorprogramm „Internationale Betriebswirtschaft und Management“ und wird gemeinsam organisiert: Während die SUIBE für die Organisation vor Ort sowie die Akquirierung und Auswahl der Studierenden in China verantwortlich ist, übernimmt die Hochschule Osnabrück die Koordination des Programms sowie die Entsendung der Dozierenden. Zudem profitieren die Studierenden von Stipendienprogrammen des DAAD, die es ihnen ermöglichen, ein Auslandssemester im Studiengang Internationale Betriebswirtschaft und Management in Osnabrück zu absolvieren.</p>
<p>Im Fokus des sechssemestrigen Vollzeitstudiums stehen neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen vor allem eventspezifische Inhalte sowie interkulturelle Kompetenzen und umfassende Fremdsprachenkenntnisse. Die chinesischen Studierenden bereiten sich damit optimal auf Karrieren in einem dynamischen internationalen Umfeld vor.</p>
<p>Auch in Zukunft soll der Studiengang weiterentwickelt werden, um den sich wandelnden Anforderungen der internationalen Eventbranche gerecht zu werden. „Wir möchten das Jubiläum nutzen, um die Erfolge der letzten 20 Jahre zu feiern und gleichzeitig neue Projekte anzustoßen. Wir möchten auch in Zukunft, nicht nur die akademische sowie fachliche Leistung, sondern auch das kulturelle Verständnis, Vertrauen und Miteinander fördern und stärken“, so Werner.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) wurde 1960 als “Shanghai Institute of Foreign Trade” (SIFT) gegründet. 2012 wurde dem SIFT der Universitätsstatus verliehen und in Shanghai University of Business and Economics (SUIBE) umbenannt. Der Studiengang International Event Management Shanghai ging 2004 an den Start. In den vergangenen Jahren folgten mehrere Kooperationsverträge, zuletzt wurde der aktuelle Anschlussvertrag unterzeichnet, der die Zusammenarbeit bis ins Jahr 2032 regelt. Der Studiengang wurde sowohl von der Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEVa) in Deutschland als auch dem Ministerium für Bildung (MOE) in China akkreditiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br> Studiengangbeauftragte International Event Management Shanghai (IEMS)<br> Telefon: 0541 969-7268<br> E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Clare Gray<br> Studiengangkoordination International Event Management Shanghai (IEMS)<br> Telefon: 0541 969-3212<br> E-Mail: <a href="mailto:iems@hs-osnabrueck.de">iems@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:13:01 +0100</pubDate>
                        <title>Neu bei uns: Prof. Dr. Stefan Birkner</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/10/neu-bei-uns-prof-dr-stefan-birkner/</link>
                        <description>Zwischen Politik, Recht und Lehre: Prof. Dr. Stefan Birkner im Gespräch über seine neue Professur und seine Begeisterung für das Verwaltungsrecht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Stefan Birkner ist seit Beginn des Wintersemester 2024/2025 Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht, an der Hochschule Osnabrück. Zuvor war er viele Jahre als Staatssekretär im Niedersächsischen Umweltministerium und als Umweltminister aktiv. Darüber hinaus arbeitete er als Rechtsanwalt im Bereich des Öffentlichen Rechts und engagierte sich neben der Arbeit im Niedersächsischen Landtag als Lehrbeauftragter an der Leibniz Universität Hannover. Im Interview spricht Birkner über seine Begeisterung für das Verwaltungsrecht, die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements und wie er berufliche Herausforderungen mit seinem Privatleben in Einklang bringt, in dem Familie, Sport und gelegentliche Runden auf dem Golfplatz einen wichtigen Platz für ihn einnehmen.</p>
<p><strong>Was macht für Sie den Fachbereich Verwaltungsrecht besonders interessant?</strong></p>
<p>Das Verwaltungsrecht befasst sich insbesondere mit dem Verhältnis von Staat und Bürger*innen und befasst sich in besonderer Weise mit verfassungs- und europarechtlichen Anforderungen. Die darin zum Ausdruck kommende Konkretisierung demokratischer Werte und Normen sowie die Stellung des Bürgers bzgl. konkreten Verwaltungshandelns finde ich spannend.</p>
<p><strong>Was macht Ihnen an dem Bereich besonders Spaß?</strong></p>
<p>Es macht mir Freude, Themen des Öffentlichen Rechts zu vermitteln, sie zu durchdringen und gemeinsam mit den Studierenden Antworten auf aktuelle Fragestellungen zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Apropos Studierende: Was möchten Sie den Studierenden (in Ihren Lehrveranstaltungen) mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p>Neben der Vermittlung von konkretem Wissen, welches den Studierenden bei der Bewältigung der Prüfungsleistungen hilft, ist es mir ein besonderes Anliegen, die grundlegende Systematik und die Strukturen des Öffentlichen Rechts zu vermitteln. Wer das rechtliche System versteht und juristische Methoden beherrscht, wird auch in der Lage sein, neue Sachverhalte zutreffend rechtlich zu bewerten.</p>
<p><strong>Engagement spielt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie sind selbst politisch engagiert, was nehmen Sie aus der Arbeit im Ministerium für ihre Rolle als Professor an der Hochschule mit?</strong></p>
<p>Mein politisches Interesse und der Wille mich einzubringen, beruht auf meiner Überzeugung, dass eine demokratische Gesellschaft auf Dauer nur funktionieren kann, wenn sich die Bürger*innen auch einbringen. Ein Blick in die Welt zeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, in einer offenen Gesellschaft zu leben. Diese mit Leben zu erfüllen und auch gegen Anfeindungen zu verteidigen, ist mir ein wichtiges Anliegen.</p>
<p><strong>Was wollen Sie den angehenden Akademiker*innen im Bezug auf gesellschaftliches Engagement mitgeben?</strong></p>
<p>Dass es Freude macht, sich gemeinsam mit anderen zu engagieren, aber auch, dass die Demokratie davon lebt, dass Bürger*innen sich selbstbewusst einbringen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 09:57:25 +0200</pubDate>
                        <title>„Bezugshebammen im Team“ für werdende Mütter</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/09/bezugshebammen-im-team-fuer-werdende-muetter/</link>
                        <description>Bundesweit einmaliges Projekt von Hochschule Osnabrück und Marienhospital Osnabrück zur durchgängigen Begleitung durch Hebammen gestartet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Frauen wünschen sich eine durchgängige Betreuung durch eine ihnen vertraute Hebamme während der Schwangerschaft, der Geburt, dem Wochenbett und der Stillzeit. Allerdings mangelt es bundesweit an entsprechenden Versorgungsformen für Geburten im Krankenhaus.</p>
<p>Deshalb hat die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit dem Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken ein Modellprojekt gestartet, bei dem erstmals ein festes Team von Bezugshebammen die Frauen über diesen Zeitraum begleitet. So soll sichergestellt sein, dass immer eine Hebamme unter der Geburt zur Verfügung steht, welche die Frau bereits aus der Schwangerschaft kennt.</p>
<p>Das Projekt „Konzept Bezugshebammen im Team in Landkreis und Stadt Osnabrück“ (KoHaLa) wird mitfinanziert von der Europäischen Union. Die Hochschule entwickelt und evaluiert dabei zusammen mit dem MHO und weiteren Kooperationspartnern auf Grundlage von bereits etablierten Konzepten aus anderen Ländern ein neues Betreuungsmodell.</p>
<p>„Bezugshebammen im Team“ sei ein innovatives Arbeits- und Betreuungsmodell im Bereich der Hebammenversorgung, erläutert Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück. In diesem Modell arbeiten Hebammen freiberuflich in kleinen Teams und betreuen pro Hebamme 35-40 Frauen im Jahr durchgängig während der Zeit von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. “Dadurch ergeben sich auch interessante neue Arbeitszeitmodelle und ein spannendes Arbeitsfeld für die Absolventinnen und Absolventen unseres Studiengangs”, führt Prof. Sayn-Wittgenstein-Hohenstein aus.</p>
<p>Projektmitarbeiterin Anna-Maria Bruhn, Hebamme und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule, konnte ein ähnliches Modell bereits in Australien erforschen. “Dort wurde bereits in Studien nachgewiesen, dass nicht nur die Kaiserschnittrate und die Vergabe von Schmerzmitteln unter der Geburt gesenkt werden konnte, sondern dass die Geburtserfahrungen von Frauen insgesamt deutlich positiver bewertet wurden”, fasst Frau Bruhn die Vorteile für die betreuten Frauen zusammen.</p>
<p>Auch Dr. Götz Menke, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am MHO, ist von den positiven Effekten eines solchen Modells überzeugt und freut sich, als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level I) das Projekt gemeinsam mit der Hochschule und freiberuflichen Hebammen anzugehen.</p>
<p>Da die geregelte Zusammenarbeit von Hebammen im Team bei einer durchgängigen Betreuung derzeit nicht über die Hebammen-Gebührenvereinbarung abgerechnet werden kann, wird ein so genannter Selektivvertrag mit der BARMER-Ersatzkasse geschlossen. Dieser ermöglicht den Bezugshebammen die Geburten im Team abzurechen. Für die Frauen und Familien entstehen dadurch keine zusätzlichen Gebühren. Momentan können dadurch im Projekt KoHala zunächst nur Frauen betreut werden, die bei der BARMER versichert sind. Die Aufnahme weiterer Krankenkassen in den Selektivvertrag ist jedoch in Planung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Anna-Maria Bruhn<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbund Hebammenforschung<br> E-Mail: <a href="mailto:anna-maria.bruhn@hs-osnabrueck.de">anna-maria.bruhn@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 14:05:12 +0200</pubDate>
                        <title>Startschuss für Verwaltungsfachkräfte von morgen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/09/startschuss-fuer-verwaltungsfachkraefte-von-morgen/</link>
                        <description>34 Regierungsinspektoranwärter*innen sowie 45 Kommunalinspektoranwärter*innen beginnen duales Studium an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verwaltung bedeutet weit mehr als Akten und Formulare – dahinter steckt ein dynamischer Beruf mit vielfältigen Aufgaben. Zum Wintersemester nehmen insgesamt 79 Studierende ihr duales Bachelorstudium in der Allgemeinen Verwaltung an der Hochschule Osnabrück auf. Darunter 34 Regierungsinspektoranwärter*innen, die vom Land Niedersachsen berufen wurden sowie 45 Kommunalinspektoranwärter*innen, die ihre Ausbildung bei Städten, Kreisen und Gemeinden erhalten.</p>
<p><strong>Zukunftssichere und vielfältige Berufsperspektiven</strong></p>
<p>„Die Bedeutung von qualifizierten Fachkräften in der Verwaltung ist heute größer denn je. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels im öffentlichen Dienst leistet die Hochschule mit dem praxisnahen dualen Studiengang einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Verwaltungsstrukturen auf kommunaler und Landesebene in Niedersachsen. Mit dem erfolgreichen Abschluss werden die Studierenden bestens auf die vielfältigen Herausforderungen in der Verwaltung vorbereitet“, unterstreicht die Studiengangsleitung Dr. Sarah Lüttmann bei der Begrüßung der neuen dualen Studierenden.</p>
<p>Das duale Konzept des Studiengangs verbindet Theorie und Praxis. Die Studierenden setzen ihr erworbenes Wissen unmittelbar in die Praxis um und sammeln wertvolle Berufserfahrung in den Verwaltungen des Landes und der Kommunen. Neben einem umfassenden Einblick in die zahlreichen Aufgabenbereiche der Verwaltung eröffnet das Studium in das Beamtenverhältnis auf Widerruf einzutreten und bietet damit eine zukunftssichere Berufsperspektive.</p>
<p><strong>Bewerbungszeitraum für 2025 läuft bereits</strong></p>
<p>Ab sofort können sich Studieninteressierte für den Studienbeginn im Wintersemester 2025 als Regierungs- oder Kommunalinspektoranwärter*innen bewerben. Alle Informationen zur Bewerbung und den Kooperationspartnern sind zu finden auf: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/bewerbung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/bewerbung</a>.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der Studiengang Allgemeine Verwaltung kann seit 2020 an der Hochschule Osnabrück studiert werden und bildet sowohl Nachwuchskräfte für die Landes-, als auch für die Kommunalverwaltung in einem dreijährigen dualen Studium aus. Die Hochschule Osnabrück kooperiert mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, sowie derzeit mit 14 niedersächsischen Kommunen. Das Studium umfasst 52 Wochen Praxis in sechs Phasen in verschiedenen Bereichen der Kommunal- und Landesverwaltung, sowie Fachmodule an der Hochschule. Die Studierenden schließen mit dem Bachelor of Arts ab und erwerben gleichzeitig die niedersächsische Laufbahnbefähigung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 – Fachrichtung Allgemeine Dienste.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 10:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ute Schöniger verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/09/ute-schoeniger-verstorben/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück trauert um die Pflegewissenschaftlerin und Sozialpädagogin Ute Schöniger. Sie verstarb am 23. August 2024 im Alter von 71 Jahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ihre berufliche Laufbahn begann Ute Schöniger als Kinderkrankenschwester und Krankenschwester, später studierte sie Sozialpädagogik und lehrte langjährig an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland. Im Jahr 2005 kam Sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben an die Hochschule Osnabrück und war bis zu ihrem Ruhestand 2016 sowohl im Bereich der Sozialen Arbeit als auch in den Pflegestudiengängen aktiv. Die Professionalisierung der Gesundheitsfachberufe, allen voran die der Hebammen und Pflegenden, war Ute Schöniger ein ganz besonderes Anliegen. So war sie maßgeblich am Aufbau und an der Konzeption des dualen Studiengangs Pflege beteiligt und hat darüber hinaus die Entwicklung der Hebammenstudiengänge begleitet. Dabei hatte sie stets die Belange der Klient*innen im Blick und hat sich – auch in ihrem Ruhestand – für die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung eingesetzt.</p>
<p>Ute Schöniger hat durch ihr Wirken neben Studierenden der Sozialen Arbeit vor allem Studierende der Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik und des Pflegemanagements positiv beeinflusst und gestärkt. Als Pflegewissenschaftlerin der ersten Stunde war ihre Arbeit mit den Studierenden so nachhaltig, dass viele ihrer Absolvent*innen heute zur Gestaltung der deutschen Pflegewissenschaft beitragen. Ute Schönigers ehemalige Studierende gestalten Pflegepraxis und Pflegebildung, was nachhaltig sichtbar und spürbar ist. Hierfür gebührt ihr Respekt und Dank.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 10:44:18 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterzeichnet Memorandum für deutsch-usbekische Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/08/hochschule-osnabrueck-unterzeichnet-memorandum-fuer-deutsch-usbekische-zusammenarbeit/</link>
                        <description>Vereinbarung mit Hochschule in Taschkent für Kooperation in den Bereichen Forschung und Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück und die Staatliche Pädagogische Universität Taschkent (TSPU) haben Ende Juli durch die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) ihre Absicht erklärt, eine verstärkte deutsch-usbekische Zusammenarbeit aufzunehmen. Ziel ist es, eine deutsch-usbekische Fakultät mit weiteren Kooperationspartnern an den Standorten Berlin, Potsdam, Frankfurt u.a. aufzubauen. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Lehre fand in Berlin statt und wurde von Prof. Ming Cheng, Gründungsdekan der Deutsch-Usbekischen Fakultät der TSPU, initiiert und von Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Vizepräsidentin für Internationales der Hochschule Osnabrück, und Prof. Dr. Abdugappor Karimjonovich Kirgizbaev, Rektor der TSPU, vorgenommen.</p>
<p>Die Kooperation ist das Ergebnis einer von der usbekischen Regierung geförderten Public-Private-Partnerschaft zwischen dem Ming CHENG Institut und der TSPU.</p>
<p>Sie zielt darauf ab, die Anerkennung von Abschlüssen und Zertifikaten zwischen Deutschland und Usbekistan zu erleichtern. Im Rahmen der Vereinbarung sollen in Usbekistan deutschsprachige Studiengänge angeboten werden, die sich an deutschen Curricula und Qualitätsstandards orientieren. Das Studienangebot umfasst unter anderem pädagogische Programme wie Deutsch als Fremd- und Fachsprache sowie Studiengänge in den Bereichen Management und Informatik. Darüber hinaus sieht die Vereinbarung die Einrichtung gemeinsamer Double-Degree-Programme, die Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten sowie den Austausch von Studierenden und Lehrenden vor. Beide Hochschulen betonten die große Bedeutung dieser Zusammenarbeit und bekräftigten ihre Absicht, die Kooperation weiter auszubauen.</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>Osnabrück University of Applied Sciences Signs Memorandum for German-Uzbek Cooperation</h3>
<p>Osnabrück University of Applied Sciences and Tashkent State Pedagogical University (TSPU) declared their intention to enhance German-Uzbek cooperation by signing a Memorandum of Understanding (MoU). The goal is to establish a German-Uzbek faculty with additional cooperation partners in Berlin, Potsdam and Frankfurt, among others. The signing of the MoU, which aims to foster collaboration in areas of research and education, took place in Berlin between Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Vice President for International Affairs at Osnabrück University of Applied Sciences, and Prof. Dr. Abdugappor Karimjonovich Kirgizbaev, Rector of TSPU and was initiated by Prof. Ming Cheng, Founding Dean of the German-Uzbek faculty of the TSPU.</p>
<p>The collaboration is the result of a Public-Private Partnership supported by the Uzbek Government between the Ming CHENG Institute and the TSPU.</p>
<p>The aim is to facilitate the recognition of degrees and certificates between Germany and Uzbekistan. As part of the agreement, German-language study programs will be offered in Uzbekistan based on German curricula and quality standards. The programs offered include, among others, educational programs such as German as a Foreign and Technical Language, as well as programs in the fields of Management and Computer Science. Additionally, the agreement includes the establishment of joint double-degree programs, collaboration on research projects, and the exchange of students and faculty members. Both univerisities emphasized the great significance of this collaboration and reaffirmed their intention to further expand cooperation efforts.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 12:43:28 +0200</pubDate>
                        <title>China und Deutschland sind auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/08/china-und-deutschland-sind-auf-hochqualifizierte-fachkraefte-angewiesen/</link>
                        <description>17. Deutsch-Chinesisches Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulbildung an der Hefei University</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der gemeinsamen Fachtagung der Hochschule Osnabrück und Hefei University diskutierten in Anhui knapp 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und China über die Zukunft der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Im Fokus standen innovative Studiengangskonzepte sowie zukünftige deutsch-chinesische Kooperationsformate im Hochschulbereich.</p>
<p>Das Symposium war eingebunden in die Feierlichkeiten anlässlich des 40. Jubiläums der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Niedersachsen und der Provinz Anhui. Ministerpräsident Stephan Weil und Provinzgouverneur Wang Qingxian eröffneten das Symposium. Beide betonten die Bedeutung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Bereich der angewandten Hochschulbildung, da beide Volkswirtschaften in hohem Maße auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen seien. Ministerpräsident Weil tauschte sich zudem mit Studierenden der Hochschule Osnabrück aus, die sich während einer Summer University vor Ort aufhielten.</p>
<p>Alt-Bundespräsident Christian Wulff, der in den vergangenen Jahren bereits mehrfach die Schirmherrschaft für das Deutsch-Chinesische Symposium übernommen hatte, begrüßte die Teilnehmenden per Video-Botschaft. Die Osnabrücker Delegation wurde durch Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Vize-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff angeführt.</p>
<p>Inzwischen blicken Hochschule Osnabrück und Hefei University auf eine fast vier Jahrzehnte währende strategische Partnerschaft zurück. Gemeinsam bieten beide Hochschulen für ihre Studierenden mehrere Double-Degree-Programme an, führen eine jährliche Summer University durch und forschen gemeinsam im Bereich der angewandten Hochschulbildung.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Das deutsch-chinesische Symposium hat sich zum wichtigsten Dialog- und Austauschformat zwischen Deutschland und China im Bereich der anwendungsorientierten Hochschulbildung etabliert. Ausrichter der Tagung, die organisatorisch und finanziell unterstützt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie vom Bildungsministerium der Provinz Anhui, sind die Hochschule Osnabrück und die Hefei University.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 09:22:51 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Entwicklungen im Kinderschutz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/08/neue-entwicklungen-im-kinderschutz/</link>
                        <description>Forscherteam der Hochschule Osnabrück stellt Projekt AId4children vor </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des 3. Tags der Sozialen Arbeit mit dem Titel „Neue Entwicklungen im Kinderschutz“ an der Hochschule Osnabrück wurde erstmals das&nbsp; Forschungsprojekt AId4children der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Über 200 Fachkräfte und Studierende nutzten die Gelegenheit, ein innovatives Trainingstool kennenzulernen, das Künstliche Intelligenz (KI) und Virtuelle Realität (VR) verbindet, um die Aus- und Weiterbildung im Kinderschutz zu verbessern.</p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen, Professor für Handlungstheorie und Methoden der Sozialen Arbeit, eröffnete den Fachtag mit einem Vortrag über die Komplexität, Gefährdungsrisiken bei Minderjährigen einzuschätzen. „Fachkräfte brauchen dafür neben zeitlichen, fachlichen und personellen Ressourcen vor allem Übung und gezieltes Training, um bei Bedarf Hilfe anzubieten bzw. intervenieren zu können“, erklärte Radewagen.</p>
<p>Genau hier setzt das Forschungsprojekt AId4children an, das für drei Jahre durch das Programm “Zukunft Niedersachsen” gefördert wird. Das interdisziplinäre Projekt untersucht, ob und wie KI und VR genutzt werden können, um sowohl Fachkräfte als auch Studierende im Bereich Kinderschutz zu sensibilisieren und zu schulen.</p>
<p>Die Grundidee und Projektziele erläuterte Prof. Dr. Jan David Liebe, Professor für Digital Society. Grundsätzlich ähnele das Konzept einem Flugsimulator, mit dem die Nutzenden gezielt Gefährdungslagen in virtuellen Räumen einschätzen lernten. Langfristig sollen diese Räume auch für eine risikofreie Erforschung von KI-basierten Entscheidungssystemen genutzt werden. "Durch die virtuellen Szenarien schafft AId4Children Laborumgebungen, sodass ethische Aspekte, Fragen der Akzeptanz und der Wirksamkeit sicher beforscht werden können”, führte Liebe aus.</p>
<p>Im Anschluss stellten Michael Rau, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt, und Prof. Dr. Julius Schöning, Professor für Digitale Medien, die technische Perspektive des Projektes vor. So ging Prof. Schöning nicht nur auf den Prozess der KI-Entwicklung ein, sondern auch auf technische Herausforderungen wie beispielsweise die Realitätsnähe, der Schutz der Nutzenden oder Kontrollmöglichkeiten. Abschließend demonstrierte Michael Rau einen ersten Prototyp für das VR- Anschauungsobjekt. Zu Beginn sollen drei Beispiel-Fälle in einer VR-Umgebung prototypisiert werden, um den Bewertungsprozess für die Szenarien testen zu können.</p>
<p>„Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigt, dass ein großer Bedarf an innovativen Trainingsansätzen für einen verbesserten Kinderschutz besteht. Wir sind optimistisch, dass AId4children einen guten Beitrag zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes leisten wird“, so Prof. Radewagen. Mehr zu diesem und anderen Forschungsprojekten der Hochschule Osnabrück finden Sie auch in der <a href="/forschung/recherche/forschungsdatenbank/">Forschungsdatenbank</a>.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Christof Radewagen<br> Professor für Handlungstheorie und Methoden der Sozialen Arbeit<br> <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Können VR und KI einen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz leisten?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/08/wissenssnack-koennen-vr-und-ki-einen-beitrag-zum-kinder-und-jugendschutz-leisten/</link>
                        <description>Forschungsprojekt Aid4Children entwickelt und erprobt KI-basierte Trainings für Gefährdungseinschätzungen im Kinder- und Jugendschutz</description>
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                        <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 15:21:45 +0200</pubDate>
                        <title>VfL und Hochschule Osnabrück intensivieren die Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/07/vfl-und-hochschule-osnabrueck-intensivieren-die-zusammenarbeit/</link>
                        <description>Kooperationsvertrag ermöglicht Vorteile für Studierende und Nachwuchssportler</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Impulsgeber der Region sind VfL Osnabrück und die Hochschule Osnabrück eine enge Kooperation zur Verzahnung der Forschung mit der sportlichen Praxis eingegangen. Die Zusammenarbeit ermöglicht den Studierenden eine praxisnahe Lehre und dem VfL die Chance, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt im Verein umzusetzen. Ziel ist es, den wissenschaftlichen wie sportlichen Nachwuchs optimal zu fördern.</p>
<p><strong>“Wir sind eine Hochschule der angewandten Wissenschaften”</strong></p>
<p>Als Wegbereiter der Kooperation freut sich Prof. Dr. Möller, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück, besonders auf die spannenden Möglichkeiten für Studierende. “In Zusammenarbeit mit dem VfL können wir Abschlussarbeiten anbieten, in denen es wirklich um einen Praxistransfer geht – das macht uns als Hochschule attraktiv”, führt Möller aus: “Gleichzeitig arbeiten wir an relevanten Fragestellungen und können für den VfL wertvolle Ergebnisse liefern, gerade im Bereich der Verletzungsprävention oder Rehabilitation. Eine echte Win-Win-Situation.”<br> Auch Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule, betont die Vorteile durch die strategische Partnerschaft. Neben der Physiotherapie, die sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt habe und exzellent ausgestattet sei, können sich auch weitere Fachbereiche und Disziplinen, wie u.a. Rasenmanagement, Eventmanagement, Marketing, Personal- und Organisationspsychologie und Sportökonomie einbringen. “Mit über 2.500 Studierenden in gesundheitsbezogenen Studiengängen bieten wir als Hochschule ein sehr großes Innovationspotential sowie eine ausgeprägte Forschungsstärke, von der unsere Partner profitieren können”, erläutert die Dekanin.</p>
<p><strong>Besonders das Nachwuchsleistungszentrum profitiert</strong></p>
<p>Philipp Kaufmann, seit März als Geschäftsführer Sport beim VfL tätig, freut sich auf eine Partnerschaft, die wirklich gelebt wird. “Unsere Zusammenarbeit dient dem Wissensaustausch für beide Parteien und schafft so einen Mehrwert für die gesamte Region”, so Kaufmann. Als Bereichsverantwortlicher für das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des VfL pflichtet Alexander Ukrow ihm bei: “Um eine professionelle Ausbildung unserer Spieler zu gewährleisten, wollen wir immer am Puls der Zeit sein. Der Austausch mit der Hochschule Osnabrück ist dafür ein wichtiger Baustein, um in den Bereichen Physiotherapie, Sportwissenschaft und Gesundheitsversorgung den Sport noch besser fördern zu können.”<br> Erste Erfolge dieser Partnerschaft zeigen sich bereits heute: So wurde die Kooperation beider Institutionen stark von Studierenden wie Moritz Schmidt und Linus Metz unterstützt. Im Rahmen ihres Physiotherapie-Studiums an der Hochschule Osnabrück erhielten beide die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit dem VfL zu schreiben und im Anschluss als Leitende Physiotherapeuten im NLZ zu starten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Dirk Möller<br> Professor für Physiotherapie<br> <a href="mailto:d.moeller@hs-osnabrueck.de" class="mail">d.moeller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 15:00:01 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Wie können wir der häufigsten Verletzung im Fußball vorbeugen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/07/wissenssnack-wie-koennen-wir-der-haeufigsten-verletzung-im-fussball-vorbeugen/</link>
                        <description>Täglich sind wir von spannenden Wissenschaftsthemen umgeben. Mit dem Format „Wissenssnack“ möchten wir aktuelle wissenschaftliche Themen näher beleuchten und mit unseren Expert*innen an der Hochschule Osnabrück zusammen beantworten.</description>
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                        <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 08:58:25 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Perspektiven und tolles Lernklima</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/07/internationale-perspektiven-und-tolles-lernklima/</link>
                        <description>Studierende aus Osnabrück und den USA erkunden und diskutieren Unterschiede ihrer Gesundheitssysteme</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>18 amerikanische Studierende der Partnerhochschule Evansville aus Southern Indiana machten sich letzte Woche auf den Weg, um gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Osnabrück die beiden Gesundheitssysteme zu vergleichen und Krankenhäuser zu erkunden. Abschließend wurden sie von Bürgermeisterin Westermann im Friedenssaal zum Gespräch erwartet.</p>
<p>„Ich hätte nicht gedacht, wie dankbar wir für unser doch sehr soziales Gesundheitssystem sein können,“ fasste Justine Feldkamp ihre Eindrücke zusammen. Vor allem die für Deutsche erstaunlich hohen Zuzahlungen im amerikanischen System, selbst wenn man gut versichert ist, beeindruckten sehr, ebenso wie die hierzulande unbekannten Auswirkungen der Opioid-Krise. Fast jeder der amerikanischen Studierenden hat hierdurch Todesfälle im Bekanntenkreis. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die USA Deutschland in Bezug auf die Digitalisierung weit voraus sind und die Ärzte untereinander und mit den Krankenhäusern bestens vernetzt arbeiten, so dass Informationen sehr schnell ausgetauscht werden können. Krankenhausaufenthalte sind zwar extrem teuer, aber es stehen fast viermal so viele Pflegekräfte pro Patient*in zur Verfügung. Angeregt diskutiert wurde über die unterschiedliche Bedeutung von Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Verantwortung, über gravierende Unterschiede bei Studiengebühren, Mülltrennung und fehlende Klimaanlagen bei frühsommerlichen Temperaturen.</p>
<p><strong>Internationale Blockwoche ist ein besonders nachhaltiges Lernformat</strong></p>
<p>Für Prof. Dr. Hendrike Berger, die diese internationale Blockwoche seit Jahren begleitet, eines der nachhaltigsten Lernformate. „Selten sieht man die Studierenden so engagiert und intensiv in Diskussionen vertieft, wie wenn versucht wird, den amerikanischen Gästen das deutsche Solidaritätsprinzip zu erklären, die gemeinsamen Probleme und Lösungsansätze zu verstehen und die überzeugendsten herauszuarbeiten.“ Dankbar sind alle Beteiligten für die große Unterstützung von beiden Hochschulen, die Reise und Unterkunftskosten kräftig bezuschusst haben, um diesen bereichernden internationalen Austausch zu ermöglichen.</p>
<p>„We truly learned so much both about American healthcare and German healthcare. We have a lot of good knowledge and a deeper understanding that we will take back and share with others,“ resümierten die amerikanischen Studierenden in der Abschlussevaluation und ergänzten, „bitte bieten Sie diese Veranstaltung auch in den nächsten Semestern an!“</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Die Studiengänge BIG (Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen) und MIG (Management im Gesundheitswesen) der Hochschule Osnabrück kooperieren seit vielen Jahren mit dem Studienbereich Health Services Administration der University of Southern Indiana. „Mit dem Austausch wollen wir bei den Studierenden eine kritische Auseinandersetzung mit Gesundheitssystemen und auch den dahinterliegenden Wertvorstellungen erreichen. Sie sollen am praktischen Beispiel lernen, welche Stärken, aber eventuell auch Schwächen, alternative gesundheitspolitische Rahmenbedingungen mit sich bringen“, fasste die Leiterin der Blockwoche, Prof. Dr. Berger, den Hintergrund der Kooperationsveranstaltung zusammen. „Wenn außerdem festgestellt wird, dass das eigene Schulenglisch absolut ausreicht, um in einen spannenden Austausch zu kommen und man hört, wie die Studierenden schnell auch die Freizeit gemeinsam verbringen und mit den amerikanischen Austauschstudierenden Osnabrück entdecken und Freundschaften schließen, freut uns das umso mehr.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hendrike Berger<br> E-Mail: <a href="mailto:h.berger@hs-osnabrueck.de">h.berger@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 08:20:23 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Physiotherapie-Studierende gewinnen drei IFK-Wissenschaftspreise</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/07/osnabruecker-physiotherapie-studierende-gewinnen-drei-ifk-wissenschaftspreise/</link>
                        <description>„Physiotherapie international“ – 20. IFK-Wissenschaftstag an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Zum Ende des Sommersemesters wurde der 20. IFK-Tag der Wissenschaft von der Hochschule Osnabrück ausgerichtet. Gemeinsam warfen die knapp 200 Teilnehmenden auf Einladung des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. einen Blick über die Landesgrenzen, beispielsweise nach Norwegen, Australien, Chile oder Kanada, um Versorgungssituationen vergleichen und von innovativen Ideen lernen zu können.</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Von der Hochschule Osnabrück trugen gleich drei Professorinnen und Professoren mit ihren Vorträgen zum Symposium bei. Während Prof. Dr. med. Christoff Zalpour als Professor für Physiotherapie über die Internationalisierung der Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück im Vergleich von gestern, heute und morgen sprach, warfen Hon.-Prof. Dr. Brigitte Tampin und Prof. Dr. Susan Armijo-Olivo jeweils einen Blick auf die Physiotherapie in bestimmten Ländern&nbsp;und Regionen der Welt.</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2"><strong class="BCX2 SCXW212041134 TextRun" data-contrast="auto">Drei Preise für Studierende der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Im Anschluss an das Symposium wurden traditionell die IFK-Wissenschaftspreise verliehen. Von der Hochschule Osnabrück konnte sich Arne Vielitz über den Preis für die beste Masterarbeit mit dem Titel „The impact of a one-time neuroscience pain education in 7th-grade students – a non-randomized wait-list controlled trial“ freuen. Arne Vielitz untersuchte die Effekte einer neurowissenschaftlichen Schmerzeduktion bei Siebtklässlern, da bereits in dieser Zielgruppe um die 20 Prozent der Kinder an chronischen Schmerzen leiden. „Die Arbeit bedient die Zielgruppe von Schüler*innen und bietet einen gesellschaftlich relevanten, innovativen, wissenschaftlichen Ansatz“, begründete Brigitte Heine-Goldammer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des IFK und Vorsitzende der Jury, die Auswahl.</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Ebenfalls über einen ersten Platz in der Kategorie „Bachelorarbeiten - Literatur/Konzept“ konnte sich das Absolventenduo Ronja Soppa und Denis Smolarek freuen. Ihre Arbeit „Effects of exercise on brain plasticity, brain activity and endogenous pain-related substances in individuals with musculoskeletal pain: a systematic review“ beeindruckte die Jury durch ihren Umfang mit vielen eingeschlossen Studien. „Schmerz entsteht im Kopf“, so Ronja Soppa, “aber das Gehirn können wir als Physiotherapeuten nicht anfassen. Umso wichtiger ist es zu verstehen, wie Bewegungstherapie trotzdem helfen kann und welche Effekte sich auf die Neuroplastizität ergeben.”</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Den Posterpreis für die Kategorie „Bachelorarbeit“ erhielt Melissa Knoll für das Poster zu ihrer Arbeit „Identifizierung differentialdiagnostisch relevanter Kasuistiken der oberen Extremität in der internationalen Literatur: ein Scoping Review“.</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Über den Posterpreis konnte das Publikum direkt vor Ort abstimmen. Die anderen Arbeiten wurden von verschiedenen Jurymitgliedern unabhängig voneinander beurteilt. „Dieser Erfolg zeigt nicht nur das breite Spektrum unserer physiotherapeutischen Forschung, sondern auch die hohe Qualität der Abschlussarbeiten“, freute sich Zalpour über die Erfolge der eigenen Studierenden.</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2"><strong class="BCX2 SCXW212041134 TextRun" data-contrast="auto">Weitere Informationen:</strong>&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW212041134 BCX2">Sabrina Friehe<br> Studiengangkoordination B.Sc. Physiotherapie berufsbegleitend (PTb)<br> E-Mail: <a href="mailto:sabrina.friehe@hs-osnabrueck.de">sabrina.friehe@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 13:17:50 +0200</pubDate>
                        <title>DIES International Deans&#039; Course Southeast Asia diskutiert Herausforderungen für das Hochschul- und Wissenschaftsmanagement</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/06/dies-international-deans-course-southeast-asia-diskutiert-herausforderungen-fuer-das-hochschul-und-wissenschaftsmanagement/</link>
                        <description>29 Dekan*innen aus Südostasien zu Gast an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück begrüßte 29 Dekan*innen aus Südostasien zum 18. DIES International Deans' Course (IDC). Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Das IDC-Programm bietet eine Reihe von Modulen zu den Themen Hochschulsysteme in Deutschland und Asien, Strategisches Fakultätsmanagement sowie Qualitäts- und Finanzmanagement. Auch Leadership und Soft Skills werden in verschiedenen Workshops vermittelt. Die diesjährigen Teilnehmenden aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, den Philippinen, Thailand, Timor Leste und Vietnam besuchen vom 24. Juni bis 5. Juli 2024 den ersten Teil des Trainings in Osnabrück und Berlin.</p>
<p>Das Konzept des IDC basiert auf dem MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement der Hochschule Osnabrück. Seit seinem Start im Jahr 2007 findet der IDC jährlich statt und hat sich zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekane aus Asien und Afrika entwickelt. Entscheidungsträger im Hochschulbereich können sich darüber austauschen, wie sich die internationale Bildungslandschaft verändert und wie Veränderungsprozesse in den jeweiligen Ländern angegangen werden.</p>
<p>Die Vertreterin des DAAD, Yvonne Visarius, begrüßte die Gruppe in Osnabrück. Sie wies darauf hin, wie wichtig es sei, die gemeinsamen internationalen Aktivitäten fortzusetzen, insbesondere angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen. Der Projektleiter des IDC und Mitglied des Kompetenzzentrums Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, Dr. Kai Handel, machte deutlich, dass die Herausforderungen für das Management von Hochschulen ähnlich sind. Das macht den International Deans Course zu einem lohnenden Austausch sowohl für die deutschen Gastgeber als auch die internationalen Teilnehmenden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Dr. Kai Handel<br> E-Mail: <a href="mailto:k.handel@hs-osnabrueck.de">k.handel@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>DIES International Deans’ Course Southeast Asia discuss challenges faced by higher education and research management</h3>
<p>Osnabrück University of Applied Sciences welcomes 29 deans from Southeast Asia to the 18th DIES International Deans’ Course (IDC). The IDC is a joint initiative by the German Rectors’ Conference (HRK), the German Academic Exchange Service (DAAD), the Alexander von Humboldt Foundation (AvH), the Centre for Higher Education (CHE), Freie Universität Berlin, and Osnabrück University of Applied Sciences.</p>
<p>The IDC program offers a number of modules on the topics of Higher Education Systems in Germany and Asia, Strategic Faculty Management, Quality and Financial Management. Leadership and Soft Skills are also taught in a variety of workshops. This year’s participants from Cambodia, Indonesia, Laos, Malaysia, the Philippines, Thailand, Timor Leste, and Vietnam are attending the first part of the training in Osnabrück and Berlin from June 24th to July 5th, 2024.</p>
<p>The concept of the International Deans’ Course is based on the MBA study program "Higher Education and Research Management" offered by the Osnabrück University of Applied Sciences. Since its launch in 2007, the IDC has been held annually and has become a well-established networking forum for deans from Asia and Africa. Decision-makers in higher education can engage in exchange about how the international education landscape is changing and how change processes are tackled in their respective countries.</p>
<p>The DAAD representative, Yvonne Visarius, welcomed the group in Osnabrück. She pointed out the importance of continuing the joint international activities, especially in view of the current global challenges. The IDC project director and member of the Competence Center Higher Education and Research Management, Dr. Kai Handel noted that the challenges of managing universities around the world are not exactly the same, but are similar. This makes the International Deans Course a worthwhile exchange for both the German hosts and the international participants.</p>
<p><strong>More information:</strong></p>
<p>Dr. Kai Handel<br> E-mail: <a href="mailto:k.handel@hs-osnabrueck.de">k.handel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 10:00:19 +0200</pubDate>
                        <title>Junge Menschen für das Gesundheitswesen begeistern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/06/junge-menschen-fuer-das-gesundheitswesen-begeistern/</link>
                        <description>Kooperationsgespräch mit Praxispartnern an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück lud Mitte Juni zum 19. Kooperationsgespräch des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) ein, um gemeinsam mit Praxispartnern in den Austausch zu kommen und die Aktualität der Lehrinhalte sicherzustellen. Erstmalig fanden die Gespräche in Zusammenarbeit mit dem Master-Studiengang Management im Gesundheitswesen (MIG) statt.</p>
<p><strong>Großes Interesse aus der Gesundheitswirtschaft</strong></p>
<p>Rund 90 Kooperationspartner und Interessierte aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens – von Krankenhäusern und Rehakliniken über Pflegeeinrichtungen bis hin zu Krankenkassen, Beratungsunternehmen und Vertretern des Verbandes der Krankenhausdirektoren e.V. (VKD) – waren digital und vor Ort dabei.</p>
<p>Der Tag begann mit zwei Fachvorträgen aus dem Bereich Personalmanagement. Geschäftsführer Jannis Preus vom Asklepios Fachklinikum Göttingen beleuchtete die Fach- und Führungskräfteentwicklung in der Praxis, während die Wirtschaftspsychologin und Vertretungsprofessorin Dr. Franziska Bredehöft wertvolle Empfehlungen zur erfolgreichen Zusammenarbeit von Jung und Alt im Krankenhaus präsentierte. Beide Vorträge regten zu lebhaften Diskussionen an, da die Bindung und Entwicklung von Mitarbeitenden aktuell zu den größten Herausforderungen für Gesundheitseinrichtungen zählen.</p>
<p><strong>Hochschule bietet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten</strong></p>
<p>Die Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Julia Oswald und Prof. Dr. Jan-David Liebe stellten dem Plenum die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten der Studiengänge BIG und MIG vor. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden intensiv darüber, wie die Zusammenarbeit zwischen den Studiengängen und der Praxis weiter gestärkt werden könne.</p>
<p>„Mit Blick auf den Transformationsprozess im Gesundheitswesen sind hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte unverzichtbar”, resümierte Prof. Dr. Oswald: „Wir müssen junge Menschen für diese Aufgaben begeistern. Dies gelingt nur, wenn sich die Hochschule und die Praxis gegenseitig unterstützen.” Die Kooperationsgespräche seien deshalb eine hervorragende Plattform, um den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu fördern.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald, Beauftragte des Studienganges BIG, Hochschule Osnabrück&nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 15:57:19 +0200</pubDate>
                        <title>IdeenExpo 2024: Wissenschaft hautnah erleben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/06/ideenexpo-2024-wissenschaft-hautnah-erleben/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen begeistern mit interaktiven Exponaten in den Bereichen HealthyPlanet und Ernährungswelten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 8. bis 16. Juni verwandelte die IdeenExpo das Messegelände in Hannover in ein Abenteuer für junge Wissenschaftsbegeisterte. Neun Tage lang konnten über 430.000 Besuchende spannende Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und Technik gewinnen. Die Hochschule Osnabrück, Universität Osnabrück, das Schülerforschungszentrum Osnabrück sowie das Niedersachsen-Technikum präsentierten sich mit einer Vielzahl an Mitmachprogrammen in den Hallen HealthyPlanet und Ernährungswelten.</p>
<p>Unter dem Motto "Let's Talk Nursing" präsentierte sich die Hochschule Osnabrück erstmalig im Bereich HealthyPlanet (Halle 8) und nahm die Zukunft des Pflegeberufs in den Fokus. Besonders der Pflegeroboter "Paro" und der "Alterssimulationsanzug" stießen auf reges Interesse. Hier konnten die Gäste die Digitale Pflege der Zukunft direkt erfahren und die Herausforderungen älterer Menschen nachempfinden. "Wir freuen uns über die große Resonanz und das Interesse der jungen Generation. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Besucher*innen durch unsere interaktiven Exponate einen realistischen Einblick in die Pflegeberufe gewinnen konnten," so eine Standbetreuerin der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Auch der Bereich Ernährungswelten (Halle 6) sorgte für Begeisterung. Besonders der Agrarroboter „Oz“ zog viele Jugendliche an und vermittelte auf spielerische Weise, wie moderne Robotik die Landwirtschaft revolutioniert. Auch das Spiel "Augmented Reality Biosphere" weckte großes Interesse bei den jungen Besucher*innen, die dort die Klimaveränderungen von morgen erforschen und interaktiv erleben konnten, wie verschiedene Umweltszenarien die Biosphäre beeinflussen.</p>
<p>Die nächste IdeenExpo wird voraussichtlich im Juli 2026 stattfinden und auch dann planen die Osnabrücker Hochschulen und Institutionen, mit zahlreichen interaktiven Exponaten vertreten zu sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 14:40:36 +0200</pubDate>
                        <title>Erste Schritte nach New Work</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/05/erste-schritte-nach-new-work/</link>
                        <description>Fachtag „New Work und New Learning im Gesundheitswesen“ brachte Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer an die Arbeit in Kliniken und Pflegeheimen denkt, dem fallen nicht direkt Stichworte wie New Work und New Learning ein. Doch genau diese beiden Themen standen jetzt im Fokus eines Fachtags, den der GesundheitsCampus Osnabrück organisiert hatte. Dieser fand im Rahmen des Weiterbildungsverbundes im Projekt „Focus Future Skills“ statt, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.</p>
<p>Rund 100 Teilnehmende aus dem oberen und mittleren Management der Gesundheitswirtschaft sowie Studierende und Professor:innen der Hochschule waren gekommen, um sich gemeinsam über die Potentiale von New Work und New Learning auszutauschen. In interessanten Keynotes, verschiedenen Themeninseln mit sogenannten Learning Nuggets und diversen Workshops konnten die Teilnehmenden mehr darüber erfahren, welche Chancen diese Konzepte für die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden sowie die Zukunftsfähigkeit der gesamten Organisation bieten.</p>
<p>Die Themen waren dabei breit gesetzt: Von Co-Creation über Selbstorganisation, Peer Learning und Diversity bis hin zu New Leadership und Design Thinking reichten die interaktiven Angebote, zu denen sich die Teilnehmenden austauschen konnten. Was schnell deutlich wurde: New Work ist keine Methode oder festes Rahmenwerk, das in einer Organisation einfach ausgerollt werden könnte. Vielmehr geht es darum, bedürfnisorientiert Probleme im Arbeitsalltag zu identifizieren und diese gemeinsam mit den Mitarbeitenden in kleinen Schritten zu bearbeiten. Ziel ist dabei eine Arbeit, die vom Menschen her gedacht wird und Mitarbeitende stärkt.</p>
<p>Gerahmt wurde das Programm von drei Keynotes durch Vera Starker, Bettina Jung und Prof. Felix Hoffmann, die sich nach ihren Impulsvorträgen über zahlreiche Fragestellungen aus dem Plenum freuen durften: Wie können wir mit Widerständen rund um das neue Arbeiten umgehen? Wie schaffen wir Raum für Lernen in einem durchgetakteten Arbeitsalltag? Und wie könnte ein Krankenhaus in Verantwortungseigentum aussehen?</p>
<p>Nach dem offiziellen Programm im Innovatorium des Coppenrath Innovation Centers klang der Tag bei guten Gesprächen und Fingerfood aus. O-Töne vom Fachtag sind auch in der letzten Folge der Schwesternpodcasts „New Work im Gesundheitswesen“ und „New Learning im Gesundheitswesen“ zu hören&nbsp;– ebenfalls ein Produkt aus dem Weiterbildungsverbund des GesundheitsCampus: ab dem 5. Juni überall, wo es Podcasts gibt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus/" target="_blank">Zur Webseite des GesundheitsCampus Osnabrück</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 May 2024 11:50:02 +0200</pubDate>
                        <title>Studierenden Mut machen, ins Ausland zu gehen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/05/studierenden-mut-machen-ins-ausland-zu-gehen/</link>
                        <description>Die Gewinner des Video-Wettbewerbs „Ab ins Ausland“ des International Faculty Offices stehen fest</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Semester im Ausland verbringen, das wünschen sich viele Studierende, nicht alle trauen sich oder wissen, wie das geht. Mit dem kreativen Video-Wettbewerb „Ab ins Ausland“, lud das International Faculty Office (IFO) der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften deshalb im Wintersemester alle Outgoings ein, ihre vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen in einem Video festzuhalten. Für die Beiträge lobte die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück Preisgelder in Höhe von 300, 200 und 100 Euro für die drei Erstplatzierten aus. Insgesamt wurden acht Filme eingereicht.</p>
<p>Simon Eden und Ferdinand Pönisch, die ihr Auslandssemester an der Cape Peninsula University of Technology in Südafrika verbrachten, gewannen den ersten Preis. „Wir waren sofort von der Idee des Video-Wettbewerbs begeistert, weil wir das als eine tolle Möglichkeit empfanden, kreativ zu sein und über den Auslandsaufenthalt und die vielen erlebten Dinge nachzudenken. Gleichzeitig konnten wir durch die Teilnahme den Auslandsaufenthalt auch für uns persönlich als Erinnerung festhalten,“ meinten die beiden Studenten.</p>
<p><strong>Der Schritt ins Ausland ist eine Herausforderung</strong></p>
<p>Der zweite Platz ging an die Studierenden Lan-Anh Le, Luc Niermann, Mauritz Doden, Pia Becker, Till Oevermann und Jana Esmeyer, die einen Film über die Gadjah Mada University in Indonesien eingereichte hatten. "Wir wollten unsere Erfahrungen teilen, unsere Eindrücke zeigen. Der Schritt ins Ausland ist eine Herausforderung und mit dem Video wollten wir anderen Studierenden Mut machen, den Schritt zu wagen," begründeten sie ihre Teilnahme.</p>
<p>Den dritten Platz sicherten sich Rabea Geers, Christin Zeh, Noah Creachcadec und Alina Storck, die gemeinsam ein Semester am Niagara College in Kanada waren. Auch sie wollten die vielfältigen Vorteile eines Auslandssemesters, von neuen akademischen Perspektiven bis hin zu verbesserten Fremdsprachenkenntnissen und wertvollen interkulturellen Erfahrungen teilen.</p>
<p><strong>Karrierevorteil Auslandsaufenthalt</strong></p>
<p>Auch Studiendekan Prof. Dr. Hendrik Lackner betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung solcher Erfahrungen: „Die Studierenden lernen neue Perspektiven innerhalb ihres Studienfachs kennen, verbessern ihre Fremdsprachenkenntnisse, sammeln interkulturelle Erfahrungen und verschaffen sich nicht zuletzt auch einen Karrierevorteil.“</p>
<p>Die Video-Beiträge der Gewinner und weiterer Teilnehmender sind auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/international/outgoing/" target="_blank">IFO-Webseite</a> abrufbar und im <a href="https://intranet.hs-osnabrueck.de/infothek/fakultaet-wiso/international/partnerhochschulen/" target="_blank">Intranet</a>.</p>
<p>Die nächsten Veranstaltungen des IFO zum Thema Auslandsaufenthalt und alle weiteren Informationen finden Studierende der Fakultät im Intranet im <a href="https://intranet.hs-osnabrueck.de/infothek/fakultaet-wiso/international/outgoing-auslandsstudiensemester/" target="_blank">Veranstaltungskalender</a>.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Nathalie Banehr<br> Telefon: 0541 969-7094<br> E-Mail: <a href="mailto:n.banehr@hs-osnabrueck.de">n.banehr@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 May 2024 10:07:19 +0200</pubDate>
                        <title>Praxisaufenthalte fördern und internationale Bildungsmöglichkeiten in der Pflege schaffen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/05/praxisaufenthalte-foerdern-und-internationale-bildungsmoeglichkeiten-in-der-pflege-schaffen/</link>
                        <description>Vertreterinnen der University-Cerrahpaşa, Florence Nightingale Faculty of Nursing aus Istanbul zu Besuch im Studiengang Pflege dual der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gäste aus der Türkei: Im April besuchten Yeliz Çulha, PhD, und Assoc. Prof. Ezgi Seyhan Ak von der University-Cerrahpaşa aus Istanbul den Caprivi-Campus, um sich einen Überblick über die hochschulische Ausbildung, die Arbeitsfelder und Praxispartner*innen im Pflegesektor zu verschaffen. Im Fokus des Besuchs stand die Verstetigung internationaler Partnerschaften für Praxisaufenthalte innerhalb des Studiengangs Pflege dual.</p>
<p>Verwaltungsprofessorin Maren Roling und Juliane Weßling, Studiengangskoordinatorin für Internationales im Studiengang Pflege dual boten neben einem fachlichen Input zum Studiengang und der Vorstellung des neuen Expertenstandards „Kontinenzförderung in der Pflege“ durch Prof. Dr. Andreas Büscher vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) einen Rundgang über den Campus und die Bibliothek, sowie eine Stadtbesichtigung in Begleitung des türkischen Städtebotschafters aus Çanakkale, Ethem Ersin Ceylan.</p>
<p>Der Praxisbezug des Studiengangs wurde den Gästen während des Besuchs des Klinikums Osnabrück verdeutlicht. Die Delegation erhielt Einblicke in die diagnostische Arbeit der urologischen Abteilung und besuchte, zusammen mit Margret Leyschulte, von der Stabsstelle Praxiskoordination des Klinikums Osnabrück, die Therapieräume der neurologischen Rehabilitationsstation. Es fand ein reger Austausch zu den einzelnen Praxisfeldern statt und die Kolleginnen aus Istanbul konnten vielfältige fachbezogene Fragen stellen und ihrerseits berichten, wie pflegerische Maßnahmen, insbesondere die der urologischen Patient*innen, in der Türkei gehandhabt werden.</p>
<p>Zudem hielten die Pflege-Expertinnen aus Istanbul im Rahmen der Erasmus-Partnerschaft vor Studierenden des Studiengangs Pflege-dual jeweils einen Lehrvortrag und stellten sich anschließend ihren Fragen.</p>
<p>Die Erasmus-Partnerschaft im Bereich Pflege zwischen der Hochschule Osnabrück und der University-Cerrahpaşa, besteht nunmehr seit 2013 und soll weiter ausgebaut und vertieft werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 09:52:20 +0200</pubDate>
                        <title>Eingliederungshilfe digital gestalten – Beteiligung stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/04/eingliederungshilfe-digital-gestalten-beteiligung-staerken/</link>
                        <description>Landkreis Osnabrück und Forschungsteam starten ein innovatives Pilotprojekt zur Wirkungsmessung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Niedersachsen beziehen ungefähr 90.000 Menschen mit Behinderung Eingliederungshilfe, in der Bundesrepublik sind es gut eine Million. Allerdings: Welche Eingliederungshilfen ein Mensch mit Behinderung in welchem Umfang benötigt und welche sinnvoll sind, ist für Sozialverwaltungen aufwendig zu ermitteln. Hilfestellung wird mit der WIM-EGH (WirkungsMessung in der EinGliederungsHilfe) künftig ein webbasiertes Instrument bieten. Jetzt unterzeichneten Vertreterinnen und Vertreter von Hochschule Osnabrück und Landkreis Osnabrück eine Vereinbarung, mit der am 1. Mai ein auf dreieinhalb Jahre angelegtes Pilotprojekt der beiden Partner startet.</p>
<p>Die Eingliederungshilfe soll als Bestandteil des Bundesteilhabegesetzes die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken. Doch in der Praxis ist die Umsetzung nicht so einfach. „In den Bundesländern sind die Prozesse und Instrumente der Bedarfsermittlung oftmals mit einem hohen Verwaltungsaufwand, also viel Bürokratie, verbunden. Auch werden in Gänze nicht alle rechtlichen Vorgaben, zum Beispiel Wirkungskontrolle oder Transparenz, erfüllt“, erläutert Projektleiterin Dr. Andrea Riecken, Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück. Mit der WIM-EGH werden die Prozesse künftig fachlich und organisatorisch optimiert. Der gewünschte Nebeneffekt: Fachkräfte gewinnen mehr Zeit für Gespräche mit Menschen mit Behinderung. Das neue Instrument kann nicht nur für die Sozialverwaltung des Landkreises Osnabrück, sondern auch für andere Kommunen in Niedersachsen und in anderen Bundesländern bedeutsam sein, weil er wesentlich zur Entlastung der administrativen Prozesse beiträgt und die Qualitätsstandards in der Eingliederungshilfe verbessert.</p>
<p><strong>Innovative Bedarfsermittlung und Wirkungsmessung</strong></p>
<p>„Der WIM-EGH wird in enger Abstimmung mit allen Prozessbeteiligten und anwendungsbezogen entwickelt, damit er zu einem Gewinn für Menschen mit Behinderung und für Fachkräfte wird. Oder auf den Punkt gebracht: Einfacher – transparenter – gerechter“, sagt Riecken.</p>
<p>Konkret können sich Menschen mit Behinderung selbstbestimmter und eigenverantwortlicher in den Bedarfsermittlungsprozess einbringen und Fachkräfte bekommen neue Möglichkeiten für fachliche Einschätzungen. Darüber hinaus können Informationen über die Lebenssituation und die darin enthaltenen Teilhabebarrieren von Menschen mit Behinderung im Verlauf der Eingliederungshilfe systematischer und nachvollziehbarer beschrieben, quantifiziert und analysiert werden. Am Ende soll ein maßgeschneidertes, praktikables und qualitativ hochwertiges Instrument für die Bedarfsermittlung mit integrierter Wirkungsmessung bereitstehen.</p>
<p><strong>Bürokratieabbau, Stärkung der Beteiligung von Menschen mit Behinderung und Verbesserung der fachlichen Standards</strong></p>
<p>„Wir freuen uns sehr darüber, dass der Landkreis Osnabrück mit diesem Pilotprojekt die Eingliederungshilfe erheblich verbessert. Der WIM-EGH verkörpert unsere Werte und Haltung, für Menschen mit Behinderung da zu sein, ihre Individualität zu sehen und mit allen Beteiligten, also auch mit Leistungserbringern, in den Dialog zu gehen“, sagt Kreisrat Matthias Selle. Zugleich erhalte die Sozialverwaltung des Landkreises Osnabrück mit der digitalisierten Form des WIM-EGH ein Instrument, dass eine interaktive Auswertung ermögliche: „So wird die Fachlichkeit unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gestärkt. Bürokratieabbau bei besserer Qualität und mehr Zeit für Menschen mit Behinderung sind echte Meilensteine für die Eingliederungshilfe“, ergänzt Anja Fels, Fachdienstleitung Soziales.</p>
<p><strong>Pilotprojekt mit regionaler und überregionaler Bedeutung, Stärkung des Schwerpunkts Eingliederungshilfe im Studiengang Soziale Arbeit</strong></p>
<p>„Mit dem WIM-EGH ist eine konsequent beteiligungsorientierte und gesetzeskonforme Bedarfsermittlung mit integrierter Wirkungskontrolle möglich, weshalb dieses Instrument mit webbasierter Dokumentation und Messung auch für Sozialverwaltungen bundesweit von Interesse ist. Zudem können die Forschungserkenntnisse und Entwicklungsergebnisse direkt in die Module des Schwerpunkts „Eingliederungshilfe“ im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit transformiert werden, so dass Studierende bereits im Studium wesentliche, vom Gesetzgeber für die Fachkraft der Eingliederungshilfe im § 97 SGB IX geforderte Kompetenzen, erwerben. Die Hochschule Osnabrück qualifiziert Studierende zu Fachkräften, die die örtlichen Leistungsträger genauso wie Leistungserbringer dringend benötigen, und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein“, sagt Riecken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 14:14:48 +0100</pubDate>
                        <title>Haut richtig reinigen und pflegen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/03/haut-richtig-reinigen-und-pflegen/</link>
                        <description>Neuer DNQP-Expertenstandard zur Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die richtige Reinigung und Pflege der Haut ist eine Kernkompetenz pflegerischen Handelns und alles andere als banal. Entsprechend großes Gewicht messen Pflegeexpert*innen dem neuen Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Hautintegrität in der Pflege“ bei, den das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Hochschule Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit Pflegefachleuten entwickelt und modellhaft implementiert hat.</p>
<p>„Der Expertenstandard macht anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse deutlich, dass bei der Pflege der Haut, einer scheinbar einfachen pflegerischen Tätigkeit, sehr komplexe Risiken bedacht werden müssen, wie zum Beispiel die altersbedingt trockene Haut oder feuchte Hautareale aufgrund einer Inkontinenz“, so Pflegeexpertin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im DNQP, Petra Blumenberg.</p>
<p><strong>Expertenstandard ab Sommer beim DNQP erhältlich</strong><br> Rund 250 Pflegeexpert*innen trafen sich im Wintersemester in der OsnabrückHalle, um Erkenntnisse aus der ersten Umsetzung des Expertenstandards, zum einen in der Langzeitpflege und zum anderen im Krankenhaus, zusammenzutragen und zu diskutieren, ehe die abschließende Veröffentlichung des Expertenstandards über die Fachpresse und auf der DNQP-Website im Sommer 2024 erfolgt.</p>
<p>Alle aktuell verfügbaren Expertenstandards des DNQP zu diversen pflegerischen Themen können über <a href="https://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a> bestellt werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)<br> Geschäftsstelle<br> Albrechtstr. 30<br> 49076 Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-2004<br> E-Mail: <a href="mailto:dnqp@hs-osnabrueck.de">dnqp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 12:44:04 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück berät zu Internationalisierungsstrategien in Ghana</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/03/hochschule-osnabrueck-beraet-zu-internationalisierungsstrategien-in-ghana/</link>
                        <description>Prof. Dr. Peter Mayer, Mitglied des Kompetenzzentrums Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, unterstützt Weiterentwicklung ghanaischer Hochschulen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Internationalisierung von Hochschulen verspricht viele Vorteile für Studium, Lehre und Forschung. Dies gilt für Hochschulen weltweit. Dennoch müssen Hochschulen ihren je eigenen Weg finden, um Lehrenden, Forschenden und Studierenden ein attraktives, internationales Angebot unterbreiten zu können.</p>
<p><strong>Seminar dient der Entwicklung individueller Internationalisierungsstrategien</strong><br> In einem mehrtägigen Workshop mit dem Titel „Effective Internationalisation Strategies in Technical Universities,“ beschäftigten sich im Februar dieses Jahres 25 Vertreterinnen und Vertreter von Technischen Universitäten in Ghana mit realistischen Strategien zur Internationalisierung ihrer noch jungen Universitäten. Der Workshop im ländlichen Sunyani markierte den Start einer mehrmonatigen Phase der Erarbeitung praktischer Schritte zur Stärkung der internationalen Ausrichtung. Dem Zusammentreffen folgen eine Reihe online-basierter Beratungsschritte, bevor im Juni in einem Abschlussworkshop in der Hauptstadt Accra die von jedem Teilnehmenden entwickelten Ideen vorgestellt werden.</p>
<p><strong>Sechs Hochschuldekan*innen sind Alumni des International Deans Course</strong><br> Der Workshop wurde von Alumni des International Deans Course organisiert und durchgeführt. Hochschulentwicklungsexperte Prof. Dr. Peter Mayer von der Hochschule Osnabrück begleitete das Seminar und ordnet die Initiative der Organisatoren in einem größeren Kontext ein: „In Ghana ist die nachhaltige Wirkung des International Deans Course besonders spürbar. Gegenwärtig werden sechs Hochschulen des Landes von Alumni geleitet. Deren Engagement für die Weitergabe ihres Wissens und ihrer Kompetenzen ist ein ausgezeichnetes Beispiel für das Prinzip der Hilfe durch Qualifizierung von Multiplikatoren.</p>
<p><strong>DIES-Programm fördert Hochschulen in Entwicklungs- und Schwellenländern</strong><br> Das Seminar wird durch das DIES-Programm gefördert. DIES steht für "Dialogue on Innovative Higher Education Strategies" und wird gemeinsam vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert und aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. DIES fördert mit einem Bündel von Maßnahmen – Trainingskurse, Dialogveranstaltungen, Projekte und Partnerschaften – Hochschulen in Entwicklungs- und Schwellenländern darin, institutionelle Managementprozesse zu professionalisieren, Ausbildungsgänge nach internationalen Qualitätsstandards auszurichten und Forschungskapazitäten auszubauen.</p>
<p><strong>Das Kompetenzzentrum Hochschul- und Wissenschaftsmanagement</strong><br> Die Expertise des Osnabrücker Kompetenzzentrums Hochschul- und Wissenschaftsmanagement liegt in der Entwicklung und Anpassung von Managementstrategien für den Hochschul- und Wissenschaftssektor, um durch Verknüpfung betriebswirtschaftlicher Konzepte mit interdisziplinären Ansätzen praxisnahe Lösungen zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 14:20:27 +0100</pubDate>
                        <title>Pflegeexpert*innen und Pflegemanager*innen für die Praxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/03/pflegeexpertinnen-und-pflegemanagerinnen-fuer-die-praxis/</link>
                        <description>Knapp 60 Studierende schließen berufsbegleitendes Studium erfolgreich ab</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben das Studium mit Beruf und Familie unter einen Hut gebracht: Trotz erschwerter Bedingungen durch einen Online-Studienstart in der Coronazeit konnten fast 60 Absolvierende der Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück zum Ende des Wintersemesters 2024 ihr Studium erfolgreich beenden. Sie kamen mit ihren Angehörigen noch einmal in der Hochschule zusammen, um gemeinsam zu feiern.</p>
<p>Verabschiedet wurden die Absolvierenden von den beiden Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Kristian Foit und Prof. Dr. Elke Hotze. Während Hotze mittels eines bebilderten Rückblicks auf unterschiedliche Etappen eines berufsbegleitenden Studiums einging, betonte Foit insbesondere die zukünftigen Herausforderungen, die auf die Berufseinsteiger*innen in der Praxis warten. Ein besonderer Dank ging an die engagierten studentischen Sprecher*innen der Studiengruppen.</p>
<p>Für einen feierlichen musikalischen Rahmen sorgte das Duo Klama mit Studentin Klaudia Gajda und Absolvent Matthias Kreißig vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>In guter Tradition spendeten die Anwesenden für das Förderprogramm Madame Courage, das alleinerziehende Studierende in der Abschlussphase ihres Studiums finanziell unterstützt. Träger des Projekts ist der Sozialdienst katholischer Frauen e.V., der mit den Gleichstellungsbüros der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück kooperiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kristian Foit<br> Studiengangbeauftragter Pflegemanagement<br> Telefon: 0541 969-2002<br> E-Mail: <a href="mailto:k.foit@hs-osnabrueck.de">k.foit@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft<br> Telefon: 0541 969-3174<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Jan 2024 15:31:43 +0100</pubDate>
                        <title>„Die Pflege kann überall anknüpfen“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2024/01/die-pflege-kann-ueberall-anknuepfen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück trauert um Professorin Dr. Ruth Schröck</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wegbereiterin und Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ruth Schröck verstarb am 30. Dezember 2023 im Alter von 92 Jahren in ihrer Wahlheimat Edinburgh/Schottland.<br> Nach dem Studium der Biologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin absolvierte Ruth Schröck eine Ausbildung zur psychiatrischen Fachkrankenschwester. Es folgte ein pflegewissenschaftliches, philosophisches und sozialwissenschaftliches Studium in Edinburgh. 1987 wurde Schröck als erste Professorin für Pflege- und Sozialwissenschaften in Deutschland an die damalige Fachhochschule Osnabrück berufen und leitete dort bis 1996 die Pflegestudiengänge.</p>
<p><strong>Für die Akademisierung der Pflege und die Förderung von Frauenkarrieren</strong></p>
<p>Ruth Schröck leistete damit Pionierarbeit auf dem Gebiet der Akademisierung der Pflegeberufe. Zugleich setzte sie positive Akzente in der akademischen Karriereförderung von Frauen. Gerade zu Beginn hatte Schröck ein hohes Maß an Aufgeschlossenheit und Flexibilität bewiesen. Anfangs habe es nur einen Weiterbildungsstudiengang gegeben, so dass sie auch Betriebswirt*innen habe unterrichten müssen, so Schröck anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Hochschule Osnabrück vor zwei Jahren. Aber das sei kein Problem gewesen, denn „die Pflege kann schließlich überall anknüpfen“.</p>
<p><strong>Vielfach ausgezeichnet</strong></p>
<p>1997 wechselte Schröck an das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Dort initiierte sie den ersten Studiengang für Berufspflegende an einer deutschen Universität und entwickelte das erste, spezifisch auf die Pflege ausgerichtete Promotionsprogramm. Ihre bedeutende Rolle für die Entwicklung der deutschen Pflegewissenschaft wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit mehreren Ehrendoktorwürden, dem Pflegepreis des Deutschen Pflegerates und der Agnes-Karll-Medaille des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe. 2017 erhielt Ruth Schröck das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 11:15:23 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück baut Hochschulkooperation mit Vietnam aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/12/hochschule-osnabrueck-baut-hochschulkooperation-mit-vietnam-aus/</link>
                        <description>Vertreter der Vietnamesischen Botschaft zu Besuch auf dem Osnabrücker Campus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Phan Quang Van, erster Botschaftssekretär im Bildungsreferat der Vietnamesischen Botschaft, besuchte im Wintersemester nicht zum ersten Mal die Hochschule Osnabrück. 2012 absolvierte Quang Van hier den International Deans Course (IDC), ein Angebot zur Weiterbildung im Bereich der Hochschulentwicklung.</p>
<p>Sein jetziger Besuch galt dem Ausbau der akademischen Kontakte und der Vertiefung der Kooperation mit der Hochschule Osnabrück. „Als Mitglied des Kompetenzzentrums Hochschul- und Wissenschaftsmanagement freue ich mich sehr darüber, dass aus dem IDC heraus Kontakte erwachsen, die eine akademische, sowie persönliche Zusammenarbeit ermöglichen und das internationale Profil der Hochschule weiterentwickeln“, unterstrich Prof. Dr. Peter Mayer (rechts im Bild) während der Campusführung, die auch von Sabine Kohlsaat, Leiterin des International Faculty Offices, begleitet wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 12:47:36 +0100</pubDate>
                        <title>Fach- und Führungskräftemangel permanente Herausforderung für Krankenhäuser</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/12/fach-und-fuehrungskraeftemangel-permanente-herausforderung-fuer-krankenhaeuser/</link>
                        <description>Jahresfachtagung des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) an der Hochschule Osnabrück zur Personalnot und anstehenden Krankenhausreform</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund des Fach- und Führungskräftemangels in der Krankenhausbranche und den zu erwartenden Strukturveränderungen als Folge der anstehenden Krankenhausreform, referierten Kooperationspartner*innen aus der Praxis zum Thema „Personalpolitik – eine permanente Aufgabe für Krankenhäuser“. Zum fachlichen Einstieg in das Thema erläuterte Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Julia Oswald den Zusammenhang von Krankenhausleistungen, Finanzierung und Personal im Kontext der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.</p>
<p><strong>Niels-Stensen-Kliniken testen neue Arbeitszeitangebote </strong></p>
<p>Zum personalpolitischen Handlungsbedarf aus Sicht eines Krankenhausverbundes referierte Dr. Bernd Runde, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. Er skizzierte die Auswirkungen der Krankenhausreform auf die Entwicklung der Klinikgruppe. Dazu zählen die Notwendigkeit, medizinische Leistungsangebote zu konzentrieren und die ambulante Versorgung am Krankenhaus auszubauen. Am Beispiel des Standortes Ankum erläuterte Runde, was Strukturveränderungen für das Personal und das Personalmanagement bedeuten können. Das Krankenhaus in Ankum wurde vor einigen Monaten in ein regionales Gesundheitszentrum umgewandelt. Darüber hinaus wies der Geschäftsführer auf die hohe Bedeutung von guter Führung hin und sprach über Konzepte und Maßnahmen, die der Verbund zur Gewinnung und Bindung von Pflegekräften, Ärzt*innen sowie Mitarbeitenden anderer Berufsgruppen entwickelt und in Teilen bereits umsetzt: Neue Arbeitszeitangebote, wie die Wahlarbeitszeit, die 4-Tage-Woche, (Lebens-)Arbeitszeitkonten, JobSharing, Remote-Arbeit und andere.</p>
<p><strong>Krankenhauspersonal auf den anstehenden Wandel vorbereiten und einbinden</strong></p>
<p>Dr. Matthias Bracht, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Region Hannover, stellte die Herausforderungen für das Krankenhausmanagement dar, die sich bei einer veränderten Medizinstrategie ergeben. Bracht berichtete, wie die Unternehmensleitung bei der Entwicklung der Standortstrategie und medizinischen Profilierung vorgegangen ist. Angefangen mit einer Marktanalyse, über Workshops und ökonomische Bewertungen bis hin zur Kommunikation und Aufklärung. Der Referent skizzierte den Rahmen der strategischen Ausrichtung des Klinikums, der sich aus dem Versorgungsauftrag, dem Leistungsspektrum, den Strukturvorgaben, der Finanzierung und dem Krankenhauspersonal zusammensetze. Mit Blick auf die Mitarbeitenden schilderte der Geschäftsführer, wie diese auf die anstehenden Veränderungsprozesse vorbereitet werden und wie eine interne Geschlossenheit als wesentliche Voraussetzung für den Wandel erreicht werden konnte. &nbsp;</p>
<p>Aus Sicht der Krankenkassen sprach Dr. Simon Loeser von der AOK Rheinland-Hamburg über die aktuellen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen sowie die möglichen Auswirkungen der Krankenhausreform, unter anderen auf das Personal. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen lag auf der Finanzierung der Pflege im Krankenhaus über das Pflegebudget seit 2020 sowie mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung dieses Ansatzes.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 17:13:18 +0100</pubDate>
                        <title>Dritter Lernort zwischen Theorie und Praxis: Das neue Skills- und Simulationslabor für angehende Hebammen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/11/dritter-lernort-zwischen-theorie-und-praxis-das-neue-skills-und-simulationslabor-fuer-angehende-hebammen/</link>
                        <description>Hochmoderne Trainingsräume für den dualen Studiengang Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück feierlich eröffnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hebammen sind die Expert*innen für die Versorgung von Frauen und Familien in der Lebensphase von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und früher Elternzeit. Sie fördern die physische und psycho-soziale Gesundheit und leisten damit einen gesellschaftlich relevanten Beitrag für Frauen und ihre Familien. Damit sie an diese komplexen Aufgaben herangeführt und geschützt in diese verantwortungsvolle Tätigkeit hineinwachsen können, entwickelten Verantwortliche der Hochschule Osnabrück ein 500 Quadratmeter großes Skills- und Simulationslabor, kurz Skills Lab, im Osnabrücker Wissenschaftspark. Im Beisein von Professorin Dr. Tina Cornelius-Krügel, Leiterin der Abteilung Hochschulen im niedersächsischen Wissenschaftsministerium wurde der neue Lernort jetzt offiziell eröffnet.</p>
<p>„Mit dem Skills Lab verfügt die Hochschule Osnabrück über einen weiteren innovativen Lehr- und Lernort für simulationsbasiertes Lernen und praxisnahes Studieren. Damit erreichen wir eine noch höhere Qualität der Ausbildung. Es freut mich, dass wir dieses Projekt mit Unterstützung des Landes Niedersachsen realisieren konnten,“ unterstrich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Rund 500.000 Euro steuerte das Ministerium für den Bau des Skills Labs bei, die Hochschule investierte weitere 400.000 Euro. „Ich freue mich besonders, das Skills- und Simulationslabor heute eröffnen zu dürfen. Denn der Fachbereich wird mit den hier getätigten zusätzlichen Investitionen in die Infrastruktur und der Fertigstellung des Labors seine Erfolgsgeschichte fortsetzen. Die Hochschule hat mit dem Skills Lab einen ausgezeichneten Lehr- und Lernort geschaffen, in welchem Theorie und Praxis eng verzahnt sind“, sagte Cornelius-Krügel im Namen von Wissenschaftsminister Falko Mohrs.</p>
<p>Die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, bezeichnete das Skills Lab als beeindruckenden Meilenstein im Prozess der Akademisierung der Gesundheitsberufe und für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region. „Die 2020 gesetzlich verankerte Verlagerung der Hebammenausbildung an die Hochschulen, trägt den steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen Rechnung,“ so Braun von Reinersdorff.</p>
<p>Durch die frühzeitig vereinbarte Zusammenarbeit mit dem ausführenden Unternehmen Köster/ LANI Immobilien konnte die Hochschule bereits im frühen Entwurfs- und Planungsstadium die exakten Anforderungen für ein Skills Lab definieren, so dass die Räume für die gestellten Anforderungen nahezu ideal geeignet sind.</p>
<p><strong>Simulationsbasiertes Lernen: Skills Lab spiegelt reale Berufssituationen</strong><br> Das Skills Lab umfasst drei komplett ausgestattete Demoräume, zwei Simulationskreißsäle und eine Simulationswohnung, außerdem drei Regieräume und drei Debriefingräume, daneben einen Lernbereich, zwei Umkleiden und ein Lager.<br> Die umfangreiche technische und apparative Ausstattung unterstützt die Annäherung an reale Berufssituationen im klinischen, wie auch im außerklinischen Setting und ermöglicht es, verschiedene Szenarien mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad aufzubauen und diese als Vorbereitung auf die Praxis einzuüben.<br> <br> Dass im Skills Lab mit Hilfe computergesteuerter Ganzkörpersimulatoren und Simulationsschauspieler*innen auch sehr komplexe Geburtsszenarien und Notfälle nachgestellt und intensiv geübt werden können, stärkt die Handlungskompetenz der Studierenden. Dies gilt etwa für spezifische Situationen, die in der Berufspraxis seltener auftreten, wie zum Beispiel die Begleitung einer vaginalen Beckenendlagengeburt. Mit Hilfe der Regie- und Debriefing-Räume lassen sich die nachgestellten Szenen zudem durch die Lehrenden anleiten und abschließend videobasiert besprechen. Die systematische Reflexion komplexer Situationen ermöglicht das Einüben einer konstruktiven Fehlerkultur und fördert das Lernen.</p>
<p><strong>Dreiklang aus: Lernen in der Theorie – Skills- und Simulationslabor – berufliche Praxis</strong><br> „Im Rahmen der akademischen Qualifikation zur Hebamme sind im Studiengang Hebammenwissenschaft alle drei Lernorte - Lernen in der Theorie, Lernen im Skills- und Simulationslabor sowie Lernen in der direkten beruflichen Praxis wechselseitig eng miteinander verbunden, wodurch im gesamten Studienverlauf eine fachwissenschaftlich begründete Hebammenarbeit kompetenzorientiert unterstützt wird,“ erläuterte Studiengangbeauftragte Professorin Dr. Claudia Hellmers.</p>
<p><strong>Studierende der Hebammenwissenschaft stellten während der</strong><strong> </strong>Eröffnungsveranstaltung verschiedene Situationen aus dem Berufsalltag einer Hebamme nach. Mit Hilfe der Modelle simulierten sie die Untersuchung einer Schwangeren, den Umgang mit einem Neugeborenen sowie wichtige Handgriffe bei der Betreuung einer Wöchnerin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Prof. Dr. Claudia Hellmers<br> Studiengangbeauftragte Hebammenwissenschaft und Midwifery<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hellmers@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.hellmers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 11:41:53 +0100</pubDate>
                        <title>Personal erfolgreich weiterbilden trotz Fachkräftemangels in der Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/11/personal-erfolgreich-weiterbilden-trotz-fachkraeftemangels-in-der-pflege/</link>
                        <description>Osnabrücker Gesundheitsforum diskutiert Konzepte der Personalentwicklung für eine bestmögliche Versorgung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Strukturveränderungen und eine schwierige Arbeitsmarktlage fordern Fach- und Führungskräfte von Gesundheitseinrichtungen aktuell besonders heraus. Wie unter diesen Voraussetzungen das Ziel einer stets angemessenen und bestmöglichen Versorgung der Patient*innen und Bewohner*innen von Gesundheitseinrichtungen weiterverfolgt werden kann, war Thema des diesjährigen Osnabrücker Gesundheitsforums der Hochschule Osnabrück. Forschungsergebnisse und -ansätze lieferten wichtige Erkenntnisse, wie die Qualifikation des Pflegefachpersonals und beteiligter Berufsgruppen trotzdem sichergestellt werden könnte.<br> Den dringenden Handlungsbedarf umriss Prof. Dr. Kristian Foit von der Hochschule Osnabrück und erläuterte die derzeitigen Herausforderungen in den Bereichen Personalbedarf, -einsatz und -entwicklung aus Sicht eines marktorientierten Personalmanagements.</p>
<p><strong>Hochschulen bieten praxisnahe Angebote für eine qualifizierte Weiterbildung</strong></p>
<p>Wie Personalentwicklung trotz schwieriger Bedingungen möglich bleibt, skizzierten Hochschulprofessor Dr. Benjamin Kühme und Bildungsreferentin Kerstin Zimmermann von der Diakonie Osnabrück Stadt und Land, anhand eines Qualifizierungsansatzes, der die klassische Weiterbildung in der Pflege mit der Hochschulbildung verbindet. Ein Praxisbeispiel aus der stationären Langzeitpflege diente hier als Vorlage.</p>
<p>Zur Aufgabe einer nachhaltigen Personalentwicklung äußerte sich auch Diplom-Pflegewirt Moritz Krebs vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Er erläuterte Möglichkeiten der Weiterbildung im institutionellen Kontext und veranschaulichte dies am Beispiel eines Weiterbildungsangebotes zur Arbeit mit Expertenstandards.</p>
<p><strong>Studierte Pflegefachkräfte mit zusätzlichen Angeboten halten und einbinden</strong></p>
<p>Andreas Kocks vom Universitätsklinikum Bonn, erläuterte, welche Strukturen notwendig sind, um hochschulqualifizierte Pflegefachpersonen in die Organisation von Krankenhäusern erfolgreich zu integrieren. Bisher liegt der Anteil der Pflegefachpersonen mit Hochschulabschluss in den Universitätskliniken, und auch bei nicht universitären Kliniken, bei weniger als fünf Prozent, was deutlich unter den Empfehlungen des Wissenschaftsrates von 20 Prozent liegt. Kocks berichtet unter anderem, wie die Uni-Klinik spezifische Aufgaben- und Tätigkeitsprofile mit einem Mehrwert für die Patientenversorgung entwickelt und zum Teil auch schon etabliert hat und durch welche Instrumente hochschulisch qualifizierte Pflegefachpersonen in die Organisation eingebunden werden, zum Beispiel anhand von Journal Clubs, Netzwerke, Entwicklungs-Projekte, Gremien und Councils.</p>
<p>In mehreren Workshops vertieften die 120 Teilnehmer*innen das Thema „Qualifikation“ und tauschten sich untereinander aus.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Svenja Klausmeyer und Marianne Moß<br> Koordinatorinnen der Studiengänge Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflege dual<br> Telefon:&nbsp; 0541 969-2221/-2011<br> E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a><br> Internet: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-gesundheitsforum" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-gesundheitsforum</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 10:33:53 +0200</pubDate>
                        <title>Sustainable Learning – von Diversität in der Sozialen Arbeit nachhaltig profitieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/10/sustainable-learning-von-diversitaet-in-der-sozialen-arbeit-nachhaltig-profitieren/</link>
                        <description>Studierende befassen sich in internationalem Seminar mit dem Begriff „Kultur“ und mit Ursachen und Konsequenzen kultureller Konzepte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer globalisierten Welt sind Begegnungen mit Menschen anderer Herkunftsländer im privaten oder beruflichen Umfeld keine Ausnahme mehr. Wie aber gelingt es, sich untereinander zu verständigen, zu helfen und sich gegenseitig anzuerkennen und wertzuschätzen? Ein Schlüssel dafür ist das Reflektieren über die eigene professionelle Rolle in einem internationalen Kontext. Diese wiederum wird beeinflusst durch Auswirkungen, die unter anderem Kolonialismus, Globalisierung, Internationalisierung oder Transnationalität auf kulturelle Konzepte hatten und haben.</p>
<p><strong>Intensive Auseinandersetzung mit Rassismus und Kapitalismus</strong></p>
<p>Mit genau diesen Fragestellungen starteten im Wintersemester rund 30 Studierende der Sozialen Arbeit aus Deutschland, der Schweiz und Finnland in das zweiwöchige Seminar „Diversity in Social Work“ an der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit den Lehrenden Prof. Dr. Joachim Thönnessen und Abigail M. Joseph-Magwood erkundeten die Studierenden soziale Einrichtungen, wie das Café Mandela, besuchten das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven, befassten sich in Präsentationen ausführlich mit den Themen Rassismus und Kapitalismus und tauschten sich auch über ihre eigenen Herkunftsländer aus.</p>
<p><strong>„24/7 learning“: Von- und miteinander lernen in Hochschule und Freizeit</strong></p>
<p>„Lernen in einem internationalen Kontext ist 24/7 learning. Das bedeutet, dass Lernprozesse nicht nur in definierten Räumen und Zeiten stattfinden, die speziell dafür vorgesehen sind, sondern auch darüber hinaus, zum Beispiel in der Freizeit, wenn die Studierenden aus der Schweiz, Schweden, Finnland und Deutschland abends gemeinsam kochen,“ beschreibt Thönnessen das Konzept des „Sustainable Learnings“, des nachhaltigen Lernens von- und miteinander, das im Seminar zum Tragen kommt.</p>
<p>„Bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten können die Studierenden laut darüber nachdenken, was im Unterricht besprochen wurde und wie ihre Haltung dazu ist. Auch Folge- oder Verständnisfragen fallen in diesem Kontext leichter, weil die Hemmschwelle, sie vor der ganzen Gruppe zu stellen, in der kleineren Gruppe deutlich niedriger ist,“ ergänzt Joseph-Magwood.</p>
<p><strong>Weitere Seminare im Themenkomplex „Diversity in Social Work“</strong></p>
<p>Das nächste komplette Modul beginnt im Sommer 2024 in der Schweiz. Anschließend treffen sich die Studierenden im Februar 2025 in Schweden und im September 2025 in Osnabrück.</p>
<p>Weitere Informationen zum Angebot: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/cultural-diversity-in-social-work" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/cultural-diversity-in-social-work</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Abigail M. Joseph-Magwood<br> E-Mail: <a href="mailto:a.joseph-magwood@hs-osnabrueck.de">a.joseph-magwood@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Joachim Thönnessen<br> E-Mail: <a href="mailto:j.thoennessen@hs-osnabrueck.de">j.thoennessen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 10:27:07 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück treibt den Forschungsaustausch mit der Ukraine weiter voran  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/10/hochschule-osnabrueck-treibt-den-forschungsaustausch-mit-der-ukraine-weiter-voran/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Professorinnen und Professoren von Hochschulen und Universitäten aus der Ukraine, Norwegen, Kroatien, Belgien, Portugal, Italien und Deutschland befassten sich Mitte September mit Forschungen rund um die Themen Migration, Integration und Diversitykompetenzen. Zum zweiten Mal kamen Forschende im Rahmen des Projektes <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/diverschance-east/" target="_blank">DiversChance-Eas</a>t zu einem Workshop auf dem Caprivi Campus der Hochschule Osnabrück zusammen, um den Wissenstransfer in Europa voranzutreiben.</p>
<p>Das gemeinsame Forschungsprojekt mit Beteiligten aus Deutschland (Hochschule Osnabrück) und der Ukraine (Nationale I.-I.-Metschnikow-Universität Odessa) hat sich das Ziel gesetzt, den aktuellen Herausforderungen der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft gerecht zu werden und innovative Lösungsansätze für die Praxis aufzuzeigen.<br> Neben dem Austausch zu aktuellen Forschungen und Studien der unterschiedlichen Universitäten aus Europa, steht vor allem der Ausbau eines Forschungsnetzwerkes „Cult_Open Netzwerk“ und die Entwicklung gemeinsamer Forschungen im Fokus des Projektes. „Mit dem Blick aus verschiedenen Ländern und Kulturen, lassen sich Probleme und Herausforderungen in Europa besser bewältigen. Durch die unterschiedlichsten Expertisen können wir Innovationen entwickeln und in einem friedlichen und wohlstands gemeinsamen Europa zu leben“ erklärt die Projektleiterin Prof. Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Aus dem Forschungsnetzwerk konnten bereits einige gemeinsame Forschungsprojekte im Rahmen des Horizont Europa - EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation beantragt werden. So wird bereits im gemeinsamen Forschungsprojekt<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/cult-open/" target="_blank"> Cult Open</a> eine Studie zum Thema Interkulturelle Kompetenz in den verschiedenen Kulturen durchgeführt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Petia Genkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Telefon: 0541 969-3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 10:51:47 +0200</pubDate>
                        <title>60 Studierende wählen neuen Schwerpunkt Kinderschutz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/10/60-studierende-waehlen-neuen-schwerpunkt-kinderschutz/</link>
                        <description>Große Nachfrage: Kinderschutzexperte Professor Dr. Christof Radewagen legt aktualisierten Leitfaden „Vertrauensschutz im Kinderschutz“ für die Praxis vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung sind besonders seit dem schweren Missbrauchsfall in Lügde stärker in das öffentliche Bewusstsein geraten, gleichwohl fehlen nach wie vor vielerorts Fachkräfte für den Kinderschutz. Hier geht die Hochschule Osnabrück bundesweit voran und bietet im Studiengang Soziale Arbeit in diesem Wintersemester zum zweiten Mal den Schwerpunkt Kinderschutz an.</p>
<p>„Es ist ein gutes Zeichen, dass in diesem Wintersemester 60 Studierende diesen Schwerpunkt gewählt haben. Erheblich mehr Beschäftigte im Jugendamt aber auch im Bereich der freien Jugendhilfe müssen Kindeswohlgefährdungen sicher erkennen und mit Hilfe bewährter Methoden einschätzen und besser noch abwehren können,“ betont Kinderschutzexperte und Studiengangleiter Prof. Dr. Christof Radewagen. Hier leiste die Hochschule Osnabrück bereits das, was derzeit unter anderem vom Kinderschutzbund in der Kampagne „Kinderschutz in die Lehre – stark für das Wohl aller Kinder“, gefordert werde: Die Verankerung des Kinderschutzes in der akademischen Ausbildung.</p>
<p><strong>Großes Interesse: 3. Auflage des Leitfadens „Vertrauensschutz im Kinderschutz“ bundesweit nachgefragt</strong></p>
<p>Auch die Chancen und Grenzen digitaler Prozesse zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sind Inhalte des Schwerpunkts. Ein Thema, das Radewagen auch intensiv in der jetzt neu erschienenen 3. Auflage des Leitfadens, „Vertrauensschutz im Kinderschutz“ behandelt. Dabei geht es um den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten in Kinderschutzfällen, also vor allem um die Fragen, welche Daten wann erhoben und weitergegeben werden dürfen.</p>
<p>Nach Einführung des Kinder- und Jugend Stärkungsgesetz (KJSG) erfolgte nun erstmalig eine umfassende inhaltliche Überarbeitung. Neu ist unter anderem, dass die Arbeitshilfe die Ombudsstellen in den Blick nimmt. Intensiver ausgeleuchtet und verlässlich gestaltet sind nun auch die datenschutzrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen in der Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern und Kinderschutzambulanzen.</p>
<p>„Das ist ein Leitfaden für die Praxis, denn auf diesem Gebiet ist die Unsicherheit oft groß. Das merken wir auch daran, dass die Broschüre, dessen Herausgeber das niedersächsische Sozialministerium und das Landesjugendamt sind, bundesweit nachgefragt wird. Die gedruckte Auflage ist kurz nach Erscheinen bereits vergriffen – der Nachdruck schon im Gang, die digitalen Zugriffszahlen sind enorm“, freut sich Radewagen der auch Leiter des <a href="https://www.stb-hsos.de/kompetenzzentren/kinderschutz-kompetenzzentrum" target="_blank">Kinderschutz-Kompetenzzentrums</a> ist.</p>
<p>Ein Download ist auf der <a href="https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/jugend_familie/familien_kinder_und_jugendliche/kinder_jugendliche/kinder_und_jugendschutz/kinder-und-jugendschutz-14295.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Sozialministeriums</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 08:36:55 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulpraxis und Hochschulforschung richtig verzahnen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/09/hochschulpraxis-und-hochschulforschung-richtig-verzahnen/</link>
                        <description>Fachtagung für Hochschulforscher*innen erstmals an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer 18. Ausgabe wurde die Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) erstmals in den Räumen der Hochschule Osnabrück veranstaltet. Weiterer Gastgeber war das CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Mit rund 200 Teilnehmenden war die jährliche Tagung ausgebucht. Im Zentrum des Austauschs stand die Frage, wie „das Zusammenspiel von Hochschulforschung und Hochschulentwicklung: Empirie, Transfer und Wirkungen“ gelingen kann.</p>
<p>Der Beantwortung widmete sich eine Podiumsdiskussion am Eröffnungstag, die im Anschluss an die Debattenimpulse von Prof. Dr. Eva Barlösius, Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS), Universität Hannover und Joachim Nettelbeck, ehemaliger Generalsekretär des Wissenschaftskollegs Berlin, zu einem angeregten Austausch zwischen Podium und Teilnehmenden führte.</p>
<p><strong>60 Fachvorträge rund um Hochschulentwicklung und Hochschulforschung</strong><br> Das Tagungsprogramm umfasste, neben mehreren Keynotes, Posterpräsentation und Abendevent, 60 Fachvorträge, zum Beispiel zu den Themen Nutzung von Verwaltungsdaten für die Hochschulforschung, Studienabbruch und Präventionsmaßnahmen, internationale Aspekte wissenschaftlicher Karrieren oder wissenschaftliche Nachwuchsförderung, sowie Digitalisierung von Studium und Lehre.</p>
<p>„Ein Thema, das sich durchzog, war der Transfer zwischen Hochschulforschung und Hochschulmanagement: Wie kann man Erkenntnisse der Forschung für das Management an Hochschulen nutzbar machen? Und wie können Hochschulmanager*innen sich in Forschungsprojekte über Hochschulen einbringen? Ich halte Ansätze des „co-creation“ für eine gute Methode, mit der Hochschulforscher und -manager produktiv zusammenarbeiten können“, resümierte Prof. Dr. Frank Ziegele, Studiengangbeauftragter für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Geschäftsführer des CHE nach drei erfolgreichen Tagen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Sep 2023 09:18:10 +0200</pubDate>
                        <title>Dringend benötigter Nachwuchs für die Verwaltung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/09/dringend-benoetigter-nachwuchs-fuer-die-verwaltung/</link>
                        <description>28 Regierungsinspektoranwärter*innen und erstmals auch 39 Kommunalinspektoranwärter*innen beginnen duales Studium der Allgemeinen Verwaltung an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verwaltungsaufgaben machen Spaß, sind vielfältig und anspruchsvoll außerdem werden Verwaltungsfachkräfte dringend benötigt. Gute Startbedingungen für die 28 Nachwuchskräfte, die das Land Niedersachsen als Regierungsinspektoranwärter*innen (RIA) in diesem Jahr in Kooperation mit dem dualen Bachelor-Studiengang Allgemeine Verwaltung der Hochschule Osnabrück ausbildet. Ein Novum sind die 39 Kommunalinspektoranwärter*innen (KIA), die im selben Studiengang, jedoch als eigene Kohorte und erstmalig in Kooperation mit den Kommunen, jetzt ihr Studium beginnen.</p>
<p><strong>Dem Fachkräftemangel mit Ausbildung auf höchstem Niveau begegnen</strong></p>
<p>„Mit dem dualen Studium für Verwaltungsfachkräfte auf kommunaler und Landesebene leistet die Hochschule Osnabrück einen substanziellen Beitrag zur Reduzierung des zunehmenden Fachkräftemangels im öffentlichen Dienst in Niedersachsen. Die enge Kooperation mit Kommunen und Land, und die langjährige Expertise der Hochschule im öffentlichen Management, ermöglichen eine bedarfsgerechte, praxisnahe und kontinuierliche Ausbildung auf höchstem Niveau“, unterstrich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zur feierlichen Ernennung.</p>
<p>Der Abteilungsleiter 1 des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Richard Eckermann, meinte, mit Blick auf den Umstand, dass viele Landesbedienstete in den nächsten Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gingen, „wir brauchen junge Frauen und Männer, die Lust auf Verwaltung haben, die wissen, wofür sie arbeiten wollen. Wir brauchen Nachwuchskräfte, die gestalten wollen und die vor allem auch zu schätzen wissen, wie vielfältig diese Verwaltung ist und wie großartig und unterschiedlich die Verwendungsmöglichkeiten sind.“</p>
<p><strong>Beste Chancen für die Zukunft</strong></p>
<p>„Ich freue mich sehr darüber, dass der Landkreis Osnabrück seinen Studierenden nun auch die Möglichkeit bietet, Allgemeine Verwaltung im Beamtenverhältnis auf Widerruf an der Hochschule Osnabrück zu studieren“, betonte die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter. Gleichzeitig freue es sie, dass der Landkreis erneut 20 Nachwuchskräfte im Einstellungsjahrgang 2023 für sich gewinnen konnte und damit eine hohe Anzahl an Studierenden im Studiengang stelle. „Während des Studiums beim Landkreis Osnabrück bieten die Praxiszeiten Gelegenheit interessante und verantwortungsvolle Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Themenfeldern kennenzulernen. Damit schlagen die Nachwuchskräfte einen Weg mit den besten Chancen für ihre Zukunft ein“, erläuterte Rosensträter.</p>
<p><strong>Bewerbungszeitraum für 2024 läuft bereits</strong></p>
<p>Ab sofort können sich Studieninteressierte für den Studienbeginn im Wintersemester 2024 als Regierungs- oder Kommunalinspektoranwärter*innen bewerben. Alle Informationen zur Bewerbung und den Kooperationspartnern sind zu finden auf: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/bewerbung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/bewerbung</a>.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der Studiengang Allgemeine Verwaltung kann seit 2020 an der Hochschule Osnabrück studiert werden und bildet sowohl Nachwuchskräfte für die Landes-, als auch für die Kommunalverwaltung in einem dreijährigen dualen Studium aus. Die Hochschule Osnabrück kooperiert mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, sowie derzeit mit 12 niedersächsischen Kommunen. Das Studium umfasst 52 Wochen Praxis in sechs Phasen in verschiedenen Bereichen der Kommunal- und Landesverwaltung, sowie Fachmodule an der Hochschule. Die Studierenden schließen mit dem Bachelor of Arts ab und erwerben gleichzeitig die niedersächsische Laufbahnbefähigung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 – Fachrichtung Allgemeine Dienste.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 10:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Physiotherapeutinnen der Hochschule Osnabrück erhalten Wissenschaftspreis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/08/physiotherapeutinnen-der-hochschule-osnabrueck-erhalten-wissenschaftspreis/</link>
                        <description>Gleich zwei erste Plätze des IFK- Wissenschaftspreises gingen an Absolventinnen der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem IFK-Wissenschaftspreis prämiert der Bundesverband der selbstständigen Physiotherapeuten IFK e. V jährlich herausragende Abschlussarbeiten der Physiotherapie. Verliehen wurden die Preise beim 19. IFK-Tag der Wissenschaft an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH). Unter dem Thema “Physio-innovativ: wissenschaftlich und digital” gab es neben vielen spannenden Vorträgen, insgesamt acht Preise: sechs Preise wurden für Abschlussarbeiten, zwei für Poster vergeben. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 20 Absolventinnen und Absolventen von neun Hochschulen für die IFK-Wissenschaftspreise beworben.</p>
<h3><strong>Erster Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten – Literatur/Konzept</strong></h3>
<p>Den ersten Preis in der Kategorie „Bachelorarbeiten – Literatur/Konzept“ erhielten Sofia Grimmelsmann und Marie Kempe für ihre Abschlussarbeit „Effectiveness of aerobic exercise in patients with neck pain“. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des IFK und Vorsitzende der Jury Brigitte Heine-Goldammer erläuterte die Entscheidung in dieser Kategorie: „Die positiven Effekte von Ausdauersport, wie Schmerzreduktion und verbesserte körperliche und emotionale Funktionsfähigkeit, wurden sehr gut abgebildet. Besonders hervorzuheben ist, dass der klinische Bezug für den physiotherapeutischen Alltag in dieser Arbeit sehr gut herausgearbeitet wurde“.</p>
<h3><strong>Posterpreis für Masterarbeit</strong></h3>
<p>Auch Alissa Gehrke von der Hochschule Osnabrück holte sich mit 56 Prozent der Stimmen den ersten Platz für das Poster ihrer Masterarbeit „Ist Emotionserkennung durch Bedeckung mit einem Mund-Nasen-Schutz in gesunden Erwachsenen verändert? Eine Querschnittsstudie“.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 10:41:34 +0200</pubDate>
                        <title>Indonesien an stärkerer Zusammenarbeit mit Hochschule Osnabrück interessiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/07/indonesien-an-staerkerer-zusammenarbeit-mit-hochschule-osnabrueck-interessiert/</link>
                        <description>Indonesischer Generalkonsul und Vertreter*innen der Hochschule sprechen über engere Kooperation in Forschung, Nachhaltigkeit und Pflegeausbildung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der indonesische Generalkonsul Ardian Wicaksono besuchte zum Ende des Sommersemesters zum vierten Mal die Hochschule Osnabrück, um in intensiven Gesprächen mit Hochschulanghörigen weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Nachhaltigkeit und Pflegausbildung auszuloten. Die indonesischen Gast- und Degree Seeking Studierenden bilden die drittgrößte Gruppe internationaler Studierender an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Der Partnerhochschulbeauftragte Dr. Peter Mayer, Professor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, unterstrich die bisher positive Zusammenarbeit. Austauschprogramme für Studierende und Lehrende, ein gemeinsames Stipendienprogramm und verschiedene gemeinsame Projekte prägen die bisherige Kooperation. Auch Dr. Kim Werner, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Studiengangbeauftragte des Masters International Business Management ist an einer Ausweitung der Kooperation und gemeinsamen Forschungen sehr interessiert. Wicaksono sieht auch eine gemeinsame Chance im Ausbau kooperierender Gesundheitseinrichtungen.</p>
<p>Zugleich war dies der Abschiedsbesuch Wicaksonos, dessen Amtszeit als Generalkonsul nach langjähriger Tätigkeit endet. Im Anschluss an die Gespräche überreichte die Hochschule dem Generalkonsul eine Dankesurkunde und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen, die Wicaksono sehr gefördert habe. Abends traf Wicaksono Mitglieder der „Indonesian Students Association Osnabrück“ bei einem gemeinsamen Abendessen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 14:37:48 +0200</pubDate>
                        <title>Logopädinnen präsentieren aktuelle Forschungsprojekte</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/06/logopaedinnen-praesentieren-aktuelle-forschungsprojekte/</link>
                        <description>Lehrende der Hochschule Osnabrück referieren auf dem dbl-Kongress in Erlangen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleich drei Logopädinnen des Studiengangs „Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie“ (ELP) der Hochschule Osnabrück waren auf dem diesjährigen Kongress des Deutschen Bundesverbands für Logopädie (dbl) in Erlangen vertreten. Christina Haupt, Prof. Dr. Hilke Hansen und Prof. Dr. Barbara Schneider informierten nicht nur Interessent*innen am Hochschulstand über die Studiengänge ELP und HELPP – Versorgungsforschung und -gestaltung, alle drei waren auch mit Beiträgen zu aktuellen Forschungsprojekten vor Ort. Christina Haupt berichtete aus dem „Sprach-Balou“, einem Sprachförderkonzept für Kinder anderer Herkunftssprachen im häuslichen Kontext. Prof. Dr. Hilke Hansen stellte mit „KONTakt“ ein Open-Source-Training für eine erfolgreiche Verständigung in der Gesundheitsversorgung vor. Prof. Dr. Barbara Schneider referierte über die Ergebnisse einer Fragebogenstudie zum Bekanntheitsgrad erworbener Kommunikationsstörungen bei angehenden Ergo- und Physiotherapeut*innen, das in Kooperation mit der fh gesundheit in Tirol durchgeführt wurde. Am Hochschulstand konnten sich interessierte Kolleg*innen außerdem über das Projekt „VR ProVoice“ informieren. Aktuell kann mit der Aufnahme gesunder und beeinträchtigter Stimmen zur Entwicklung eines KI-gestützten Feedbacksystems beigetragen werden. Weitere Informationen unter: <a href="https://provoice.vreedback.de/" target="_blank" rel="noreferrer">provoice.vreedback.de</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Barbara Schneider<br> E-Mail: <a href="mailto:b.schneider@hs-osnabrueck.de">b.schneider@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 19:19:10 +0200</pubDate>
                        <title>LOGinCHINA-Alumni-Treffen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/06/loginchina-alumni-treffen/</link>
                        <description>Absolvierende schildern ihre Werdegänge</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tipps für den Berufseinstieg und die Schilderung beruflicher Werdegänge in der Logistikbranche standen im Fokus des diesjährigen LOGinCHINA-Alumni-Treffens.</p>
<p>Knapp 30 Alumni, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende trafen sich zum Austausch in der Caprivi-Lounge. Unter den Teilnehmenden waren zum einen zehn chinesische Gaststudierende, die derzeit ein Gastsemester an der Hochschule Osnabrück verbringen, zum anderen zahlreiche Alumni der Jahre 2012 bis 2019, die das deutsch-chinesische Doppelabschluss-Programm erfolgreich abgeschlossen haben. Sie arbeiten mittlerweile zum Beispiel als Junior Project Manager in verschiedenen Unternehmen oder absolvieren ihr Masterstudium an unterschiedlichen deutschen Hochschulen.</p>
<p>Prof. Dr. Hendrik Lackner (hinten Mitte), Beauftragter für das Double Degree Programm mit der Hefei University, begrüßte die Gäste. Anschließend sprachen Alumni über Berufseinstieg und Zukunftschancen.</p>
<p>Ein Double Degree ist ein zusätzlicher Abschluss, der an einer Partnerhochschule erworben werden kann. Er verbessert die Karrierechancen auf einem zunehmend global agierenden Arbeitsmarkt. Neue Erfahrungen, verbesserte Sprachkenntnisse und ein erweitertes Netzwerk schärfen das berufliche Profil der Absolvierenden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Olga Tautfest<br> Koordinatorin Double-Degree-Programm LOGinCHINA<br> Telefon: 0541 969-3756<br> E-Mail: <a href="mailto:olga.tautfest@hs-osnabrueck.de">olga.tautfest@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 May 2023 12:57:41 +0200</pubDate>
                        <title>Veranstaltungen stark vom Klimawandel betroffen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/05/veranstaltungen-muessen-klimaresistenter-werden/</link>
                        <description>Forschungsprojekt „Klima Events“ von Hochschule und Universität Osnabrück sowie der Gemeinde Bad Essen untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf Veranstaltungen und entwickelt Werkzeugkoffer für bessere Anpassung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Eventbranche zählt zu den klimasensiblen Branchen. Sie ist von den Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar betroffen, wenn aufgrund von Starkregen, Sturm oder Hitze und Trockenheit Veranstaltungen abgebrochen oder verschoben werden müssen.</p>
<p>„Trotz der großen Herausforderungen hat sich die Branche bisher nur wenig mit dem Klimawandel auseinandergesetzt. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir deshalb zwei Fragen beantworten: Welche Herausforderungen durch den Klimawandel sind für die Eventbranche besonders bedeutsam? Und, wie kann eine klimaangepasste Wertschöpfungskette die Resilienz der Branche auf regionaler und unternehmerischer Ebene erhöhen?“, fasst Projektleiterin Prof. Dr. Kim Werner, von der Hochschule Osnabrück, das Forschungsvorhaben während des Kick-Offs im Bad Essener Rathaus zusammen. Am Ende soll ein „Werkzeugkoffer“ Akteur*innen der Eventbranche und Kommunen bundesweit zu Klimaanpassungen befähigen.</p>
<p><strong>Drei Veranstaltungen der Gemeinde Bad Essen dienen als Fallbeispiele</strong></p>
<p>Als Modellkommune für die zweite Frage dient dem Forscherteam die Gemeinde Bad Essen mit den dort beheimateten Events „Historischer Markt“, „Culinaria“ und „Bad Essener Hafenfest.“ „Die Zahl kommunaler Events im Rahmen des Stadtmarketings hat in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich zugenommen. Damit sind sie zu einem wichtigen Arbeitsfeld der Eventbranche geworden,“ erläutert Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Martin Franz von der Universität Osnabrück.</p>
<p>„Auch unsere Gemeinde ist bereits direkt vom Klimawandel betroffen. Insbesondere Wassermangel, erhöhte Temperaturen aber auch Starkregen haben uns in den letzten Jahren zugesetzt. Die Forschungsergebnisse und konkreten Handlungsempfehlungen können uns helfen zukünftig die enormen negativen Folgewirkungen für Veranstaltungen in Bad Essen einzudämmen,“ ist Bürgermeister Timo Natemeyer überzeugt.</p>
<p><strong>In vier Schritten zur Klimaanpassungsstrategie </strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt gliedert sich in vier Phasen und beginnt mit der Analyse der Bad Essener Veranstaltungen hinsichtlich ihrer bisherigen Klimaresistenz. Mittels Literaturrecherche, Workshops und Interviews mit Veranstaltern und involvierten Unternehmen werden Probleme in der Wertschöpfungskette und Potenziale für mehr Widerstandsfähigkeit identifiziert. In Phase drei packen die Forschenden einen praxistauglichen „Werkzeugkoffer“ mit Maßnahmen und einer Risikomanagementstrategie, der in der letzten Phase in Bad Essen erprobt, überarbeitet und schließlich als Schablone für lokale Veranstaltungen bundesweit zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „Klimaangepasste Events durch resiliente Wertschöpfungsketten – ein Pilotprojekt in Bad Essen“, wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) mit insgesamt rund 300.000 Euro für drei Jahre gefördert. Verbundpartner sind die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück und die Gemeinde Bad Essen. Zu den Kooperationspartnern zählen das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück und das LEADER-Regionalmanagement Wittlager Land.</p>
<p>Die Eventbranche ist Deutschlands sechstgrößte Wirtschaftsbranche, mit etwa 1,5 Millionen Mitarbeiter*innen und einem Umsatz von knapp 130 Milliarden Euro.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Interviewanfragen</strong><strong>:</strong></p>
<p>Prof.in Dr. Kim Werner<br> Veranstaltungsmanagement<br> E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7268</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 May 2023 12:41:50 +0200</pubDate>
                        <title>Elektronische Gesundheitsdaten sicher und korrekt auswerten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/05/elektronische-gesundheitsdaten-sicher-und-korrekt-auswerten/</link>
                        <description>CarLa Talentakademie Health &amp; Living lud zur internationalen Spring School nach Osnabrück ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Internationales Flair auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück während der Spring School „Information in Healthcare: From Data to Knowledge”. Organisiert wurde das länderübergreifende Weiterbildungsangebot zum Umgang mit elektronischen Gesundheitsdaten vom Nachwuchsförderungsprojekt „CarLa“ und dem hochschulweiten Projekt FuturSkills.Applied.</p>
<p>Alle vier Doktoranden der CarLa Graduiertenschule „Talentakademie Health &amp; Living“ sowie weitere Promovierende aus den Niederlanden, Brasilien, Österreich, Deutschland, Ukraine und Studierende der Hochschule Osnabrück lernten gemeinsam, wie elektronische Gesundheitsdaten sicher und korrekt ausgewertet werden.</p>
<p><strong>Im internationalen Team von- und miteinander lernen</strong></p>
<p>Nicht nur die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Ländern, auch die Dozentinnen und Dozenten: Tiina Haukkakallio, University of Eastern Finland, Finnland, Dr. Pedro Vieira Marques, University of Porto, Portugal, Dr. Laura Phipps und Dr. Mari Tietze, University of Texas at Arlington, USA und Dr. Jens Hüsers, von der Hochschule Osnabrück boten als internationales Team die unterschiedlichen Unterrichtseinheiten an. Von den anderen lernen, sich austauschen und eine gute gemeinsame Zeit haben, so lauteten die Ziele der diesjährigen Spring School.</p>
<p>Dabei war das Gesamtthema anspruchsvoll und mit den einzelnen Themen Interoperabilität, Ethik, Datenschutz und Datensicherheit sowie Datenanalytik hätte man ganze Lehrveranstaltungen füllen können. „Es ging einfach darum, in die Themenfelder hineinzuschnuppern, ein Gefühl dafür zu bekommen und das Selbstvertrauen zu erhalten, sich mit den Themen weiter auseinanderzusetzen“, so Prof. Dr. Ursula Hübner, die akademische Leitung der Spring School.</p>
<p><strong>Spring School akzentuiert internationale Ausrichtung der Fakultät</strong></p>
<p>Dass sich Dozentinnen und Dozenten aus Finnland, Portugal, den USA und Osnabrück zusammenfanden, war kein Zufall. Das Konzept und Curriculum der Spring School entstammt dem ERASMUS+ Projekt eHealth4all@eu und wurde letztes Jahr als Summer School an der Medizinischen Fakultät der Universität Porto erstmalig in Präsenz erprobt.</p>
<p>ERASMUS-Verträge mit den jeweiligen Hochschulen machen die anderen europäischen Universitäten zu festen Partnern der Hochschule Osnabrück. Mit der University of Texas at Arlington (UTA) ist die Hochschule über ein fakultätsübergreifendes Memorandum of Understanding verbunden. „Die Spring School ist damit nicht nur ein Element der CarLa Talentakademie, sondern auch der Internationalisierungsstrategie der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“, sagte Prof. Dr. Hendrik Lackner, Studiendekan für Internationale Angelegenheiten.</p>
<p><strong>Über die School</strong></p>
<p>Das Curriculum wurde im Rahmen mehrerer Projekte entwickelt: eHealth4all@eu (ERASMUS+ Strategic Partnership), Niedersächsisches Zukunftslabor Digitalisierung Gesundheit (MWK Niedersachsen), CarLa Talentakademie Health &amp; Living (BMBF), Future Skills.Applied (Stiftung Innovation in der Hochschullehre).</p>
<p>Weitere Winter, Spring, Summer, Autumn Schools nach diesem Konzept sind in Planung.</p>
<p><strong>Weitere Information</strong></p>
<p>Nicole Egbert, M.A.<br> Koordinierungsstelle CarLa Talentakademie Health &amp; Living<br> E-Mail: <a href="mailto:n.egbert@hs-osnabrueck.de">n.egbert@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 May 2023 11:29:45 +0200</pubDate>
                        <title>Europäische Demokratie und Zusammenhalt stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/05/europaeische-demokratie-und-zusammenhalt-staerken/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück bringt Wissenschaftler*innen aus West- und Osteuropa zusammen, um gemeinsame Forschungen voranzutreiben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Diversity und Inklusion – zwei Themen, die durch die globalen Krisen der letzten Jahre in Europa eine neue Bedeutung gewannen. Zur Entwicklung eines neuen Forschungsvorhabens zu den Themen Diversity, Diskriminierung und Sozialintegration kamen Expertinnen und Experten aus dem vereinten Königreich, Irland, Serbien, Ukraine, Bosnien und Herzegowina, Albanien und Ungarn zusammen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, wurde ein neues Forschungsprojekt konzipiert, das zur Stärkung der Demokratie in Europa und des gesellschaftlichen Zusammenhalts einen Beitrag leisten soll.</p>
<p><strong>Europäischen Zusammenhalt stärken </strong></p>
<p>„Nicht alle Menschen in Europa haben einen Zugang zu demokratischen Strukturen oder gesellschaftlicher Partizipation“, betont die Professorin für Wirtschaftspsychologie. „Um auch diese Gruppen und Gesellschaften künftig in demokratische Prozesse miteinbeziehen zu können und den Zusammenhalt der europäischen Gesellschaft(en) zu stärken, kamen wir mit unseren europäischen Kolleginnen und Kollegen zusammen.“ Mittels eines Workshops wurde auf der Grundlage der unterschiedlichen Schwerpunkte der Teilnehmenden eine gemeinsame Forschungsskizze im Rahmen des laufenden Forschungsprojektes DiversChance-East entwickelt.</p>
<p>In dem Workshop wurde erarbeitet, wie die verschiedenen benachteiligten Gruppen in der Wirtschaft, in der Politik und in Bildungssystemen vertreten sind bzw. wahrgenommen werden, welche Akteure dort positive Veränderungen bewirken können, und wie optimal mit diesen Akteuren zusammengearbeitet werden kann, um die benachteiligten Gruppen sichtbar zu machen und zu integrieren. Die Ergebnisse sollen Einzug in den Antrag für ein Horizon-Europe-Projekt bekommen, für welchen in den nächsten Schritten ein Forschungsprojekt spezifisch für die teilnehmenden Länder, Institutionen und Netzwerke ausformuliert werden soll.</p>
<p>Weitere Informationen über laufende Forschungsprojekte an der Hochschule Osnabrück sind in der Forschungsdatenbank zu finden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie und Forschungsprojektleiterin DiversChance-East<br> Telefon: 0541 969- 3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 May 2023 15:05:10 +0200</pubDate>
                        <title>Expertise für Hochschulmanagement in neuem Kompetenzzentrum gebündelt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/05/expertise-fuer-hochschulmanagement-in-neuem-kompetenzzentrum-gebuendelt/</link>
                        <description>Eröffnung zum 20-jährigen Jubiläum des Studiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement auf der Fachtagung „HWM-Update“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen müssen professionell gemanagt werden. Das Personal für diese Aufgabe bildet die Hochschule Osnabrück seit 20 Jahren im berufsbegleitenden MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement (HWM) aus. Gebündelt wird diese Expertise ab sofort im HWM- Kompetenzzentrum, das jetzt auf der zweitägigen Fachtagung „HWM-Update“ eröffnet wurde.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>„Aus einem MBA-Studiengang hat sich an der Hochschule Osnabrück in 20 Jahren eine in Deutschland einzigartige Vielfalt an Aktivitäten im Wissenschaftsmanagement entwickelt. Neben einem internationalen Master haben wir Führungstrainings für Hochschul- und Fakultätsleitungen etabliert, mit Strahlkraft bis nach Afrika und Südostasien. Momentan unterstützen wir zum Beispiel Äthiopien mit Wissenstransfer bei der Gründung von Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Hochschule Osnabrück leistet damit einen großen Beitrag, damit Hochschulen weltweit besser gemanagt und geführt werden,“ bündelte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram die umfangreiche Expertise anlässlich der Einweihung des Kompetenzzentrums.</p>
<h4><strong>Aktivitäten bündeln und Innovationen vorantreiben</strong></h4>
<p>Dem fügte Prof. Dr. Frank Ziegele, Sprecher des Kompetenzzentrums bei, „ich bin sehr dankbar, dass die Hochschule mit der Schaffung des Kompetenzzentrums unseren Projekten zusätzlichen Schwung verleiht. Die nächste Innovation haben wir schon in Petto: Im Juni beginnt das neue Qualifikationsprogramm für Forschungsmanager*innen aus ganz Europa.“ Die starke internationale Ausrichtung, sowie alle forschungs- und transferbezogenen Tätigkeiten werden ab sofort im Kompetenzzentrum gebündelt und weiterentwickelt.</p>
<h4><strong>HWM-Update: Am Zeitgeist des Wissenschaftsmanagements</strong></h4>
<p>Neueste Trends und Ideen im Hochschulmanagement werden jedes Jahr auf der Fachtagung HWM-Update in Plenarveranstaltungen und Workshops diskutiert und erprobt. Ein wichtiges Thema in diesem Jahr: Wie sehen Lehr- und Lernräume der Zukunft aus? Ein weiteres: Wie lässt sich die Rolle von Wissenschaftsmanager*innen eigentlich definieren und ausgestalten? Rund 90 Teilnehmende beschäftigten sich zwei Tage lang mit diesen und vielen weiteren Fragen.</p>
<h4><strong>Ein Studiengang für Berufstätige: Die HWM-Produktfamilie für alle Fälle</strong></h4>
<p>In 20 Jahren Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Hochschulmanagements hat sich der Studiengang überdies zu einer Produktfamilie weiterentwickelt. Seit einigen Jahren können als berufsbegleitende Weiterbildung auch anerkannte Zertifikatsprogramme unterhalb des MBA erworben oder einzelne Module studiert werden, um Berufstätigen maximal flexibles Studieren in individuellem Tempo zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Frank Ziegele<br> Hochschul- und Wissenschaftsmanagement<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a><br> Website: <a href="http://www.wissenschaftsmanagement-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wissenschaftsmanagement-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 08 May 2023 10:54:23 +0200</pubDate>
                        <title>Große Krisen stellen Demokratie auf den Prüfstand</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/05/grosse-krisen-stellen-demokratie-auf-den-pruefstand/</link>
                        <description>Ukrainekrieg und demografischer Wandel Themen des 11. Demokratieforums</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund großer aktueller Krisen und Herausforderungen für die Demokratie verhandelte das diesjährige Demokratieforum der Hochschule Osnabrück gleich zwei Themen: Ein Jahr Angriffskrieg auf die Ukraine und die Auswirkungen durch den demografischen Wandel.</p>
<p>Hochschulpräsident Professor Dr. Andreas Bertram, eröffnete die Veranstaltung auf dem Terrassenfest mit den Worten, „das Demokratieforum ist ein Ort, um außerhalb von Vorlesungen Diskurs zu schaffen, wie es in einer Demokratie sein sollte.“</p>
<p>Der erste Teil der Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Gesellschaftlichen Engagement der Hochschule organisiert wurde, widmete sich der Ukraine und dem Angriffskrieg Putins. Professor Dr. Hermann Heußner, Gründer des Osnabrücker Demokratieforums, erläuterte die Bedeutung der Demokratie in diesem Kontext.</p>
<p><strong>Live aus Odessa: Studierende und Professorin berichten und erklären Hintergründe</strong></p>
<p>Mittels Videoschalte und Simultanübersetzung durch Carol Hogg von der Hochschule Osnabrück, äußerten sich Studierende und Lehrende der Partnerhochschule I.I. Mechnikov National University in Odessa und diskutierten mit den Teilnehmenden in Osnabrück. Professorin Olga Brusylovska, Leiterin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen in Odessa, gab zunächst einen umfassenden Überblick über russische Machtbestrebungen und Strategien.</p>
<p>Drei ukrainische Student*innen des Studiengangs Internationale Beziehungen sprachen unterschiedliche Aspekte des Krieges an. Yan Kohan stellte dar, welche Eigenschaften und Mentalität den Menschen aus Odessa helfen, mit der Situation umzugehen, und schilderte bewegende persönliche Erfahrungen. Olena Kuryk beschrieb, wie sich das Leben seit Beginn des Krieges auf persönlicher, politischer und kultureller Ebene verändert habe, wobei sie besonders den Zusammenhalt der Ukrainer*innen und das Vertrauen in die Regierung betonte. Mariia Znamieniuk veranschaulichte den historischen Hintergrund und den jahrhundertelangen Kampf der Ukraine um Unabhängigkeit mit den Worten, „alles, was die Ukraine und Russland gemeinsam haben, ist eine gemeinsame Grenze.“</p>
<p><strong>Demografischer Wandel ist eine große Herausforderung für die junge Generation</strong></p>
<p>Das Demokratieforum widmete sich anschließend der Frage, inwiefern der demografische Wandel die Demokratie herausfordere. Professor Dr. Johannes Hirata moderierte diesen Themenschwerpunkt und gab zunächst einen Überblick zur aktuellen Entwicklung des demografischen Wandels in Deutschland.</p>
<p>Studentin, Jugendaktivistin und Buchautorin Ananda Klaar beschrieb die Herausforderungen denen sich die junge Generation aufgrund des demografischen Wandels kgegenüber sehe und wie sich diese von denen anderer Generationen unterschieden, „wir sorgen uns um unser blankes Überleben.“</p>
<p>Dr. Marc Ingo Wolter, Leiter des Bereichs Wirtschaft und Soziales der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung, referierte über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt und mögliche Lösungsansätze. Seine Botschaft war klar, „wir haben lösbare Probleme.“</p>
<p>Es folgte eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum, bei der ein Dialog zwischen den Generationen gelang und vielfältige Perspektiven diskutiert wurden. Das Demokratieforum bot damit erneut einen Raum für Themen und Gespräche, die im Hochschulalltag selten im Fokus stehen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner<br> E-Mail: <a href="mailto:h.heußner@hs-osnabrueck.de">h.heußner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 10:37:35 +0200</pubDate>
                        <title>Professor Manfred Semrau verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/04/professor-manfred-semrau-verstorben/</link>
                        <description>Wegbereiter für die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück trauert um Professor Manfred Semrau, der am 17.04.2023 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.</p>
<p>Manfred Semrau,&nbsp;emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik, hat maßgeblich zur Gründung der Fachhochschule Osnabrück beigetragen. Er war der Gründungsdekan des damaligen Fachbereichs Wirtschaft und bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 der Leiter des Instituts für Gesundheitsberufe. Professor Semrau hat sich während seiner gesamten Laufbahn für die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe eingesetzt. Bereits 1983 initiierte er den Weiterbildungsstudiengang „Pflegedienstleitung im Krankenhaus“, den Vorläufer des Studiengangs Krankenpflegemanagement, dem ersten Diplomstudiengang für Pflege an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Professor Semrau war viele Jahre Beauftragter des Studiengangs Krankenpflegemanagement und hatte mit der ersten Professorin für Pflege in Deutschland, Ruth Schröck, eine Pionierfunktion in der Akademisierung der Pflege und später in den Therapieberufen inne. So begründete er im Jahr 2001 den Bachelorstudiengang Ergotherapie, Physiotherapie, welcher später um die Fachdisziplin Logopädie ergänzt wurde. Damit legte Professor Semrau den Grundstein für die so wichtige Interdisziplinarität im Gesundheitsbereich an der Hochschule Osnabrück. Mit seinem zukunftsweisenden Wirken gelang es der Fakultät WiSo sowie der Hochschule Osnabrück, zu einer der renommiertesten akademischen Einrichtungen für Pflege- und Therapiestudiengänge zu reüssieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Apr 2023 10:32:45 +0200</pubDate>
                        <title>Eine App für die bessere Nachbehandlung von Frakturen des Sprunggelenks</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/04/eine-app-fuer-die-bessere-nachbehandlung-von-frakturen-des-sprunggelenks/</link>
                        <description>Sicher und korrekt zu Hause trainieren: Hochschule Osnabrück erforscht im Verbundprojekt THEBEA, wie Patienten und Behandler das Heimtraining verbessern können</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für Operationen am Sprunggelenk, bei denen Brüche mit Metallplatten geschient werden mussten, entwickeln Physiotherapeut*innen der Hochschule ein Nachbehandlungssystem mit App, dass das Training in der häuslichen Umgebung begleiten sowie Patienten und Behandler vernetzen soll.&nbsp;</p>
<p>„Die Behandlungskosten für Verletzungen der unteren Extremität betragen jährlich etwa fünf Milliarden Euro. Hinzu kommen indirekte Kosten für Arbeitsunfähigkeitstage, Frühberentung, Rehabilitierung, unter anderen“, erläutert Prof. Dr. Christoff Zalpour von der Hochschule Osnabrück, die Ausgangslage für das Forschungsprojekt „Therapie-Begleitung und -Analyse für Orthopädie und Unfallchirurgie (THEBEA)“. Die Behandlungskosten könnten gesenkt werden, indem die Nachbehandlung optimiert wird. Diese verlaufe aktuell leider in vielen Fällen suboptimal, so der Experte für Physiotherapie, „die verschiedenen Akteure sind nicht vernetzt, das führt zu Unsicherheit bei Behandlern und Patienten und erhöht die postoperative Komplikationsrate.“</p>
<p><strong>Rundumbetreuung für Patienten und bessere Vernetzung des Fachpersonals</strong></p>
<p>„Mit unserem THEBEA-Konzept würden Patienten rundum betreut und erhielten erstmals die Möglichkeit, sicher und korrekt zuhause zu trainieren. In Verbindung mit sensorgestützten Orthesen, also einem orthopädischen Hilfsmittel zur Entlastung und Stabilisierung, und der THEBEA-App ist eine Therapiekontrolle und Analyse des Heimtrainings möglich, so dass Fehler schnell erkannt und korrigiert werden können,“ führt Tobias Michels, Masterstudent im Studiengang HELPP – Versorgungsforschung und -gestaltung und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, das Konzept weiter aus. „Die Trainingszusammenfassung wird automatisch dokumentiert und den Beteiligten zur Verfügung gestellt. Dadurch kann auch der Trainingsfortschritt der Patienten ermittelt und bei Bedarf angepasst werden“, nennt David Snowdon, Physiotherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter weitere Vorteile.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund </strong></p>
<p>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Projekt THEBEA innerhalb der Fördermaßnahme „Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung“ während einer Laufzeit von drei Jahren mit 1,76 Millionen Euro. Zu den Projektpartnern zählen Marquardt Medizintechnik, das Evangelische Krankenhaus – Klinik für Unfallchirurgie Oldenburg, OFFIS e.V. – Institut für Informatik, sowie die Hochschule Osnabrück. Unter Leitung des Konsortialführers, der Herodikos GmbH, trafen sich die Partner jetzt zum Kick-Off in Oldenburg. Projektziel ist es, die Behandlungsprozesse nach Operationen und Brüchen zu optimieren und Patienten, medizinisches sowie therapeutisches Fachpersonal zu vernetzen. Die Hochschule Osnabrück übernimmt im Projektvorhaben die physiotherapeutische Konzeptionierung und Evaluation.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christoff Zalpour<br> E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 11:25:04 +0200</pubDate>
                        <title>Vier neue Promovierende forschen in der Graduiertenschule „Talentakademie Health &amp; Living“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/03/vier-neue-promovierende-forschen-in-der-graduiertenschule-talentakademie-health-living/</link>
                        <description>Als Teilvorhaben des Projekts „Career Lab“ der Hochschule Osnabrück fördert die Akademie den wissenschaftlichen Nachwuchs und ebnet den Weg zur HAW-Professur</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Health &amp; Living“ ist eine von insgesamt drei Talentakademien an der Hochschule Osnabrück, die den Karriereweg zur Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) durch bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote begehbar machen. Vier Promovierende forschen ab sofort im Themenschwerpunkt Gesundheit und Soziales, mit der Absicht, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Die akademische Leitung liegt bei Prof. Dr. Ursula Hübner, die stellvertretende Leitung bei Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Büscher.</p>
<p>„Wir sind traditionell sehr forschungsstark und blicken auf eine lange Historie formalisierter Promotionen zurück“, betont Hübner und führt aus, „die Talentakademie bündelt exzellente Forschung in verschiedenen Forschungssträngen, zudem können sich die vier Promovierenden intensiv austauschen und vernetzen. Wir wünschen uns, dass aus der Talentakademie akademischer Nachwuchs erwächst und die Teilnehmenden im Anschluss die Karriereoption Tandem-Professur und später volle Professur einschlagen“, so die Hoffnung der Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik.</p>
<p><strong>Forschung zu relevanten und innovativen Themen im Gesundheitswesen</strong></p>
<p>Die vier Promovierenden Alexander Hochmuth, Eva-Maria Gruber, Madeline Bartsch und Saskia Kröner hielten auf der Eröffnungsveranstaltung jeweils einen Kurzvortrag über ihre Promotionsvorhaben. „Als Mitglied der Talentakademie habe ich ständigen Kontakt zu anderen Promovierenden. Wir können uns zu verschiedenen Themen und Disziplinen austauschen und neue Ideen entwickeln. Die Forschung zu relevanten und innovativen Themen im Gesundheitswesen und die intensive Betreuung sind für mich weitere Stärken dieser Plattform“, fasst Hochmuth die Vorzüge der Talentakademie zusammen.</p>
<p>Hochmuth provomiert zum Thema Lotsenbegleitung in Geburtskliniken. Er wird von Prof. Dr. Benjamin Kühme, Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Christoph Dockweiler von der Universität Siegen betreut. Mit den Ergebnissen seiner Doktorarbeit wolle er zur Professionalisierung in der Pflege beitragen. „Die Promotion bedeutet für mich außerdem berufliche und persönliche Weiterentwicklung mit der Option Karriere in der Wissenschaft zu machen,“ so der Doktorand.</p>
<p><strong>Als Ökotrophologin Neuland in der Forschung betreten und Menschen direkt helfen</strong></p>
<p>„Ich promoviere an der Hochschule Osnabrück, in Kooperation mit der Universität Hannover, weil ich hoffe, Neuland in der Wissenschaft zu betreten und durch meine Forschung Menschen unmittelbar helfen zu können,“ so die Ökotrophologin Madeline Bartsch, die im Anschluss an die Promotion sowohl in der Forschung als auch im Bereich der Ernährungstherapie arbeiten möchte. Bartsch promoviert über den Einfluss von Ernährung auf die Gesundheit. Sie wird von Prof. Dr. Shoma Berkemeyer der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Andreas Hahn der Universität Hannover betreut.</p>
<p>Eva Maria Gruber promoviert im Bereich der ambulanten Pflege zu einem innovativen Organisations- und Qualitätsmodell und wird von Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück und in seiner Funktion als Gastprofessor an der Universität Witten-Herdecke betreut. Auf dem Gebiet der Gesundheitsinformatik promoviert Saskia Kröner. Sie befasst sich mit der Anwendung von Modellen zur Akzeptanz und Nichtakzeptanz von Gesundheits-IT für Bürger und Leistungserbringer. Hübner und Prof. Dr. Birgit Babitsch von der Universität Osnabrück betreuen die Promotion in doppelter Erstprüferschaft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p class="bodytext">Das Career Lab (CarLa) der Hochschule Osnabrück ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Großprojekt zur Gewinnung und Entwicklung von HAW-Professor*innen. Auf dem „Osnabrücker Karriereweg“ soll interessierten Nachwuchswissenschaftler*innen durch bedarfsgerechte Qualifizierung eine akademische Laufbahn ermöglicht werden. Neben der Förderung der Promovierenden werden in der Talentakademie weitere Qualifizierungsangebote geschaffen, um geeignete Kandidat*innen bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit zu unterstützen – je nach Bedarf im Bereich der Forschungs- und Lehrerfahrung sowie der Berufspraxis. Die zwei weiteren Talentakademien des Projekts, „Talents for Green Transformation“ und „Smart Factory &amp; Products“, begleiten zwei bzw. vier weitere Promovierende.</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong></p>
<p>Nicole Egbert &amp; Dr. Johannes Thye<br> Kontakt und Koordination der Talentakademie Health &amp; Living im Projekt CarLa – Der Osnabrücker Karriereweg zur HAW-Professur<br> E-Mail: <a href="mailto:talentakademie.health-living@hs-osnabrueck.de">talentakademie.health-living@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 08:59:20 +0100</pubDate>
                        <title>Wertvoller Nachwuchs: 60 Pflegeexpert*innen und Pflegemanager*innen schließen Studium ab</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/03/wertvoller-nachwuchs-60-pflegeexpertinnen-und-pflegemanagerinnen-schliessen-studium-ab/</link>
                        <description>Berufsbegleitendes Studium an der Hochschule Osnabrück erfolgreich absolviert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben nicht nur das Studium mit Beruf und Familie unter einen Hut gebracht, sondern auch erschwerte Bedingungen aufgrund von zwei reinen Online-Semestern zum Studienstart gemeistert. Rund 60 Absolvent*innen der Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück konnten zum Ende des Wintersemesters 2023 das Studium erfolgreich abschließen. Sie kamen mit ihren Angehörigen noch einmal in der Hochschule zusammen, um den Studienerfolg gemeinsam zu feiern.</p>
<p>Verabschiedet wurden die Absolvent*innen von den beiden Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Petra Gorschlüter und Prof. Dr. Elke Hotze. Mit einem Zitat von Katharina von Siena, “Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten,“ würdigte Petra Gorschlüter den langen Atem und die Ausdauer der Absolvent*innen. „Heute ist der Tag an dem Sie für das Durchhalten belohnt werden.“ Ein besonderer Dank ging an die engagierten studentischen Sprecher*innen der Studiengruppen.</p>
<p>Für einen feierlichen musikalischen Rahmen sorgte das Duo Klama, Klaudia Gajda und Matthias Kreißig, Studentin bzw. Absolvent vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>In guter Tradition spendeten die Anwesenden für das Förderprogramm Madame Courage, das alleinerziehende Studierende in der Abschlussphase ihres Studiums finanziell unterstützt. Träger des Projekts ist der Sozialdienst katholischer Frauen e.V., der mit den Gleichstellungsbüros der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück kooperiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petra Gorschlüter<br> Studiengangbeauftragte Pflegemanagement<br> Telefon: 0541 969-3225<br> E-Mail: <a href="mailto:p.gorschlüter@hs-osnabrueck.de">p.gorschlüter@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft<br> Telefon: 0541 969-3174<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 12:52:15 +0100</pubDate>
                        <title>Elektronische Patientenakte birgt viel Potenzial</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/03/elektronische-patientenakte-birgt-viel-potenzial/</link>
                        <description>Mehr interoperable Daten sind der Schlüssel für eine sinnvolle und gewinnbringende Nutzung. Hochschule Osnabrück thematisiert elektronische Patientenakte auf Symposium.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die elektronische Patientenakte (ePA) birgt großen Mehrwert für alle Versicherten. Die eine entscheidende Funktion, die ihr zum fulminanten Durchbruch verhilft, besitzt sie aber vermutlich nicht. Zu diesem Schluss kamen die Referierenden und Teilnehmenden des Symposiums „Digitale Kommunikation im Gesundheitswesen – ohne die Bürger*innen geht es nicht“, der Hochschule Osnabrück, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) sowie des Netzwerks Versorgungskontinuität.</p>
<p>„Wie die Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit zeigt, liegt ein großer Schwerpunkt auf der elektronischen Patientenakte. Damit diese zu einem Erfolg wird, müssen allerdings noch einige Hausaufgaben gemacht werden: Es müssen insbesondere mehr und eine größere Vielfalt von Inhalten in die Akte gelangen. Dazu müssen Leistungserbringer und Bürger bei der Entwicklung mitgenommen werden“, unterstreicht Prof. Dr. Ursula Hübner, Expertin für Gesundheitsinformatik an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Von ihr gehört haben viele, genutzt wird sie wenig</strong></p>
<p>Mit der ePA, gibt es einen sicheren Datenspeicherort, in dem Arztbriefe, Pflegeüberleitungsbogen, Schmerz- und Diabetestagebücher abgelegt werden können, um den Informationsaustausch zwischen den Leistungserbringern unter der Datenhoheit der Patienten zu ermöglichen, doch genutzt wird sie bisher kaum. „Das erste Problem liegt darin“, so Lea Brandl von der Universität zu Lübeck, „dass viele zwar schon von der ePA gehört haben, aber nicht wissen, ob sie eine haben“. Laut einer bundesweiten Umfrage der GMDS kennen zwar 92 Prozent der Befragten die ePA, verwenden sie jedoch nicht. „Auch wenn täglich über 200 Personen dazukommen, so sind die Anmeldezahlen insgesamt doch sehr niedrig“, bestätigte Frank Leive von der Techniker Krankenkasse, die 60 Prozent aller Personen mit einer aktiven ePA betreut. Mit dem Opt-out-Verfahren, wie es die Digitalisierungsstrategie vorsieht, werde das Nutzungsproblem behoben, glauben Lena Dimde, Produktmanagerin der ePA bei der Nationalen Agentur für digitale Medizin<em class="Betont"> gematik</em> und Martin Saß vom Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg). Das Verfahren sieht den aktiven Widerspruch der Bürger vor, wenn sie die Akte nicht nutzen wollen.</p>
<p><strong>Mehr interoperable Daten und Dokumente sind der Schlüssel zur Nutzung</strong></p>
<p>Nur, wenn Daten in der Akte sind, bringt diese einen Mehrwert. Diese Überlegung führt zum zweiten Problem: Der Art und dem Format der Daten. Sollen nicht nur eingescannte Papierbriefe oder PDF-Dokumente hochgeladen werden können, sondern menschen- und maschinenlesbare Daten, dann müssen diese interoperabel, also kompatibel sein. Uta Ripperger von der mio42 GmbH erläutert das Verfahren zur Standardisierung der „Medizinischen Informationsobjekte“ (MIO), wie die Inhalte der ePA genannt werden. „Wenn bestehende Formulare standardisiert werden, wie der Impfpass, ist das eher einfach, da die Inhalte bereits feststehen. Anders sieht es bei dem Pflegeüberleitungsbogen aus. Hier braucht es einen Konsens der Pflegekräfte, Einrichtungen und Verbände“. In diesem Fall sei der erzielt worden, so, dass pflegerische Informationen bei Entlassung aus dem Krankenhaus in eine Pflegeeinrichtung oder an den Hausarzt zeitnah über die ePA gelangen können. Für die Patienten bedeutet das, dass sie bei Ankunft zu Hause oder im Heim vorbereitet empfangen werden können: alle Medikamente sind per Rezept verordnet und abgeholt, der Rollator steht bereit und der Physiotherapeut kommt am nächsten Tag zur ersten Sitzung.</p>
<p><strong>Viele Detailinformationen notwendig für eine interprofessionelle Versorgung</strong></p>
<p>Am Beispiel des Medizinischen Informationsobjektes „Überleitungsbogen Chronische Wunde“, zeigten Mareike Przysucha und Dr. Georg Schulte von der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück wie weitere Detailinformationen zu Menschen mit chronischen Wunden aussehen müssen, damit sie zu einem MIO für die ePA werden. „Der Anwendungsfall Chronische Wunden bietet sich als MIO an, da in Diagnostik und Therapie alle gefordert sind: Die Ärzteschaft mit unterschiedlichen Fachrichtungen, die Pflege, Wundexperten, Physiotherapie und der Patient selbst, um nur die wichtigsten zu nennen,“ erläutert Mareike Przysucha. „Heilung von chronischen Wunden ist nur dann erfolgreich, wenn der Patient mitmacht“, ergänzt Dr. Georg Schulte, der selbst Pflegefachperson ist.</p>
<p><strong>ePA wichtiges Kommunikationsmittel der Leistungserbringer</strong></p>
<p>„Gerade diejenige Gruppe, nämlich multimorbide Patienten, pflegebedürftige und gebrechliche Menschen, auch solche mit Behinderungen, profitieren am meisten von der ePA sie sind aber auch diejenigen, die möglicherweise Schwierigkeiten mit der Bedienung haben,“ gibt Dr. Gisela Löhberg als Vertreterin der Selbsthilfegruppe Pflegende Angehörige zu bedenken. Martin Saß vom Bundesverband Gesundheits-IT betont, „Software muss zusammen mit den Anwendergruppen entwickelt werden. Hierfür gibt es die Prinzipien der partizipatorischen und agilen Softwareentwicklung“. „Im ersten Schritt sollte die ePA als Kommunikationsmittel der Leistungserbringer aus Ärzteschaft und Pflege verstanden werden“, ergänzt Dimde. Der Nutzen jedoch müsse unmittelbar für den betroffenen Menschen wahrnehmbar sein, waren sich alle einig.</p>
<p><strong>Die ePA für alle</strong></p>
<p>Die ePA sollte künftig die Gesundheitsdatensammlung eines Menschen von Geburt an sein, schließlich könne jeder noch so gesunde Mensch plötzlich krank werden oder einen Unfall erleiden. Bei einem Umzug beispielsweise müssten bisher Daten von unterschiedlichen Ärzten eingesammelt werden. Für alle Gruppen von Menschen gebe es relevante Anwendungsfälle der ePA, so die einhellige Meinung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschungsgruppe-informatik-im-gesundheitswesen/" target="_blank">Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen</a></li> 	<li><a href="https://www.gmds.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS)</a></li> 	<li><a href="https://www.netzwerk-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Jan 2023 15:38:13 +0100</pubDate>
                        <title>Die Hochschule Osnabrück ist Niedersachsens am besten bewertete Hochschule</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/01/die-hochschule-osnabrueck-ist-niedersachsens-am-besten-bewertete-hochschule/</link>
                        <description>Das Bewertungsportal StudyCheck zeichnet die Hochschule als „Top Hochschule 2023“ aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Die Hochschule Osnabrück ist bundesweit eine der beliebtesten Hochschulen – sogar die beliebteste unter den Hochschulen und Universitäten Niedersachsens. Dafür wurde sie nun von dem Hochschulbewertungsportal StudyCheck als „Top Hochschule 2023“ ausgezeichnet.</p>
<p class="01Standard"><strong>95 Prozent Weiterempfehlungsrate</strong></p>
<p class="01Standard">Studierende und Absolvent*innen haben auf StudyCheck die Möglichkeit, ihre Hochschule und ihr Studium zu bewerten. Es können individuelle Erfahrungsberichte verfasst und verschiedene Kategorien, wie Studieninhalte, Lehrende, Lehrveranstaltungen, Ausstattung, Organisation, Bibliothek und digitales Studieren anhand von Sternen benotet werden. Dabei gilt: Je mehr Sterne, desto besser. Außerdem können die Nutzer*innen ihre Hochschule weiterempfehlen. Ein Studium an der Hochschule Osnabrück haben 95 Prozent der Studierenden weiterempfohlen.</p>
<p class="01Standard">Auf Basis dieser Bewertungen erstellt das Portal StudyCheck ein Ranking aller Hochschulen. Für die Hochschule Osnabrück wurden im vergangenen Kalenderjahr 388 Erfahrungsberichte mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,1 Sternen abgegeben. Von besonders vielen Nutzer*innen wurden an der Hochschule Osnabrück die Bibliotheken, die Ausstattung und die Studieninhalte gelobt.</p>
<p class="01Standard">Zu den Top 5 der beliebtesten Studiengänge an der Hochschule Osnabrück zählen drei Bachelor-Studiengänge der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Wirtschaftspsychologie (4,4), Wirtschaftsrecht (4,3) sowie Betriebswirtschaft und Management (4,2) schneiden besonders gut ab.</p>
<p class="01Standard">Zum Hochschulranking: <a href="http://www.studycheck.de/hochschulranking" target="_blank" rel="noreferrer">www.studycheck.de/hochschulranking</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 13:49:02 +0100</pubDate>
                        <title>Wir trauern um Detlef Rüsing</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2023/01/wir-trauern-um-detlef-ruesing/</link>
                        <description>Nach langer Krankheit müssen wir Abschied nehmen von unserem Kollegen Detlef Rüsing. Wir sind tief bestürzt. Er hinterlässt eine große Lücke an unserer Fakultät, wir werden ihn schmerzlich vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Detlef Rüsing hat großen Anteil am Aufbau des Dialogzentrums Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke, das in leicht geändertem Format an der Hochschule Osnabrück als Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) fortgesetzt werden konnte. Wissenschaftliches Wissen sollte dort einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden, und Praxisfragen sollten vermehrt Eingang in die Forschung finden.</p>
<p>Insgesamt hat er 17 Jahre mit Kolleg*innen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eng zusammengearbeitet und gemeinsam viele Ideen und Konzepte entwickelt. Der Aufbau des Dialogzentrums Leben im Alter (DZLA) an der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit Nils Hensel und Christian Müller-Hergl sollte in einen mittel- und langfristigen Dialog münden. In der Corona-Pandemie war es jedoch nicht einfach, einen Dialog zu etablieren, während Abstand und Isolation eine Maxime des Alltags waren. In seiner Zeit in Osnabrück hat Detlef Rüsing auch dem Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) viele gute Anregungen gegeben und sein Wissen mit den Kolleg*innen geteilt.</p>
<p>In all diesen Jahren haben wir Detlef Rüsing in vielen Themen als treibende Kraft erlebt.</p>
<p>Er wird uns fehlen. Wir trauern um ihn.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 09:21:11 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück geht Gesundheitsinformatik-Partnerschaft mit amerikanischer Universität ein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/12/hochschule-osnabrueck-geht-gesundheitsinformatik-partnerschaft-mit-amerikanischer-universitaet-ein/</link>
                        <description>Neue Vereinbarung zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der University of Texas at Arlington</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die University of Texas at Arlington (UTA) in den Vereinigten Staaten von Amerika feiert die Partnerschaft und das Memorandum of Understanding (MOU) mit der Hochschule Osnabrück. Das MOU war bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2022 von den beiden Präsidenten unterzeichnet worden, zu einer Reise von Vertretern der Hochschule nach Texas kam es jedoch erst Anfang November 2022. Dekanin Elizabeth Merwin von dem College of Nursing und Health Innovation freut sich zusammen mit den beiden Professorinnen Marion J. Ball und Gabriela M. Wilson von dem Multi- and Interprofessional Center of Health Informatics (MICHI), einem neu gegründeten Forschungszentrum an der UTA.</p>
<p>Dekanin Merwin präsentierte das Buch <em>Hübner, Wilson, Shaw Morawski, Ball: Nursing Informatics: A Health Informatics, Interprofessional and Global Perspective</em>, das im Herbst 2022 als erste gemeinsame Arbeit der Hochschule und UTA unter dem MOU entstanden war. Das Bild zeigt rechts Toria Shaw Morawski der Healthcare Information Management Systems Society (HIMSS) Chicago, ebenfalls Herausgeberin des Buches. Die Reise zur UTA war deshalb auch ein Wiedersehen der Herausgeberinnen des bei Springer Nature erschienen Buches.</p>
<p>Die Partnerschaft mit der UTA wird auch in 2023 mit Leben gefüllt. Für die Spring School „Health Information: From Data to Knowledge“ im Mai 2023 in Osnabrück haben sich bereits zwei Kolleginnen der UTA angesagt. Die Spring School ist eine Veranstaltung, die durch die Talentakademie Health &amp; Living des CarLa-Projektes angeboten und für deutsche, europäische und außereuropäische Studierende beworben wird.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br> Telefon: 0541 969-2012<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="https://www.uta.edu/news/news-releases/2022/12/09/uta-establishes-health-informatics-partnership-with-german-university" target="_blank" rel="noreferrer">Zur entsprechenden Nachricht auf der Website der University of Texas at Arlington (UTA)</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Dec 2022 13:46:12 +0100</pubDate>
                        <title>Erstmals fünf Stipendien im Masterstudiengang Taxation vergeben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/12/erstmals-fuenf-stipendien-im-masterstudiengang-taxation-vergeben/</link>
                        <description>Studienunterstützung von 1.200 Euro durch den Verein der Freunde des Steuerrechts</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wintersemester erhielten fünf Studierende des Masterstudiengangs Taxation an der Hochschule Osnabrück erstmals ein Stipendium in Höhe von 1.200 Euro. Die Stipendien wurden vom Verein der Freunde des Steuerrechts e.V. Osnabrück vergeben. Das Geld wird den Studierenden (v.l.) Sandra Bala, Sandra Kemper, Tobias Engbers, Tanja Brügge, Natalie Naccarato in zwei Zahlungen, zu je 600 Euro, zu Beginn des ersten und zweiten Semesters überwiesen.</p>
<p><strong>Vergabekriterien für ein Stipendium</strong></p>
<p>Die Vergabe des Stipendiums erfolgt zum einen nach Leistungskriterien, hier ist insbesondere die Abschlussnote der Bachelorarbeit relevant und zum anderen unter Berücksichtigung sozialer Kriterien, wie zum Beispiel besondere Pflegeverpflichtungen, First-Generation-Studium, Empfang von BAföG oder Zuwanderung. Dazu Studiengangbeauftragter, Prof. Dr. Oliver Tillmann, „ich freue mich, dass die Studierenden durch den Verein der Freunde des Steuerrechts unterstützt werden, denn so wird es auch Studierenden, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind, ermöglicht, ein anspruchsvolles Studium zu absolvieren.“</p>
<p>Bei Stipendiatin Sandra Bala, war die Freude über das Stipendium groß. „Für mich bedeutet das Stipendium ein Mehr an finanzieller Sicherheit in Anbetracht der steigenden Inflation und Energiekosten, da man als Studierende nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung hat.“</p>
<p><strong>Auch zukünftig sollen Stipendien vergeben werden</strong></p>
<p>Der <a href="https://www.freunde-des-steuerrechts.de" target="_blank" rel="noreferrer">Verein der Freunde des Steuerrechts e.V.</a> Osnabrück möchte auch künftigen Generationen Studierender im Studiengang Taxation Stipendien zur Verfügung stellen. „Wir sehen den Erfolg der Studierenden und des Masterstudiengangs Taxation. Osnabrück war und ist ein starker Steuer-Standort. Unser Engagement für Studierende und Studiengang werden wir fortsetzen und ausweiten“, sagte der Osnabrücker Rechtsanwalt und Notar Dr. Magnus Hindersmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Stipendium im Masterstudiengang Taxation:</strong></p>
<p>Dorothee Tonner<br> E-Mail: <a href="mailto:d.tonner@hs-osnabrueck.de">d.tonner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Dec 2022 10:28:42 +0100</pubDate>
                        <title>Krankenhäuser in integrativen Versorgungsstrukturen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/12/krankenhaeuser-in-integrativen-versorgungsstrukturen/</link>
                        <description>35. Jahresfachtagung des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause kamen rund 160 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) zurück an die Hochschule Osnabrück, um auf der 35. BIG-Jahresfachtagung über die Neustrukturierung der Krankenhausversorgung zu diskutieren, berufliche Kontakte zu pflegen und sich auszutauschen.</p>
<p>Sowohl die Krankenkassen als auch die Krankenhäuser und andere Leistungsanbieter sind seit einiger Zeit verstärkt darum bemüht, eine bedarfsadäquate Versorgung der Patient*innen unter Berücksichtigung von Qualität und Effizienz und einer Balance zwischen Steuerung und Wahlfreiheit für PatientInnen über eine Neuorganisation der Behandlungsprozesse zu erreichen. Wie sich Krankenhäuser vor dem Hintergrund dieser integrativen Strukturen verändern müssen, war Gegenstand einer Reihe von Expertenvorträgen.</p>
<p><strong>Managementkultur, Managementstruktur und Managementkompetenz weiterentwickeln</strong></p>
<p>Zu den Rahmenbedingungen und zum Handlungsbedarf aus Sicht des Krankenhausmanagements referierte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Stiftungsklinikums PROSELIS aus Recklinghausen, André Sonnentag. Sonnentag gab zunächst einen Überblick über die aktuelle, sehr herausfordernde Situation in den deutschen Kliniken. Um den anstehenden, unsicheren Perspektiven begegnen zu können, führte er aus, wie sich die Managementkompetenz, die Managementkultur und die Managementstruktur weiterentwickeln sollten.</p>
<p><strong>Strategien für Krankenhäuser und Handlungsbedarf im Controlling</strong></p>
<p>Zu den wesentlichen Strategien der Krankenhäuser, wie Schwerpunktbildungen, die Ausweitung der ambulanten Leistungserbringung und Kooperationen sowie zu speziellen strategischen Überlegungen eines Krankenhauskonzerns referierte Dr. Daisy Hünfeld, Vorständin der St. Franziskus-Stiftung Münster.<br> Professor Dr. Kristian Foit, Nachfolger von Professor Winfried Zapp an der Hochschule Osnabrück und neues Mitglied der BIG-Arbeitsgruppe, fasste den Handlungsbedarf für das Controlling vor dem Hintergrund veränderter Managementanforderungen zusammen. Er skizzierte relevante Managementinformationen und Controlling-Instrumente, die zum Beispiel zur Steuerung der ambulanten Leistungserbringung notwendig sind.</p>
<p><strong>Optimale Zuordnung von Patient*innen zu Fachabteilungen</strong></p>
<p>Klaus Focke vom BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung aus Berlin referierte zu wichtigen Voraussetzungen vernetzter Strukturen und präsentierte dazu die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte, unter anderen zur „Optimalen Zuordnung von Patient*innen zu Fachabteilungen in Krankenhäusern nach Strukturqualität“.</p>
<p><strong>Integrative Versorgungsstrukturen erfordern zunächst strukturelle Änderungen</strong></p>
<p>Zum Auftakt der Podiumsdiskussion mit Sonnentag als Vertreter der Krankenhäuser und Focke als Vertreter der Krankenkassen, sprach der Volkswirt und Studiendekan für Gesundheitsökonomie der Hochschule Fresenius München, Professor Dr. Andreas Beivers. Der Leiter der wissenschaftlichen Projekte der Stiftung Münch und assoziierter Wissenschaftlicher am RWI, Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen, ging auf gegenwärtige Systemschwächen ein und erläuterte, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, um integrative Versorgungsstrukturen erreichen zu können. In der anschließenden Diskussion wurde einmal mehr deutlich, dass die Umsetzung aus politischen Gründen nur schrittweise erfolgen kann und es notwendig ist, dass sich die Krankenhäuser mit viel Eigeninitiative in die Versorgungsgestaltung einbringen.</p>
<p><strong>Angeregter Austausch zwischen Studierenden und Absolvent*innen zu Karrierewegen</strong></p>
<p>Den offiziellen Abschluss der Fachtagung bildete der alljährliche Austausch zwischen aktuellen BIG-Studierenden und BIG-Absolvent*innen zu möglichen Karrierewegen nach dem Studium im Format „BIGer treffen BIGer“.</p>
<p>Zur BIG-Jahresfachtagung eingeladen hatte die Beauftragte des Studiengangs, Professorin Dr. Julia Oswald.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald<br> Beauftragte des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen<br> Telefon: 0541 969-7274<br> E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 10:24:15 +0100</pubDate>
                        <title>„Die Kinder- und Jugendhilfe braucht versierte Fachkräfte“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/11/die-kinder-und-jugendhilfe-braucht-versierte-fachkraefte/</link>
                        <description>Kinderschutzexperte Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück belegt 2. Platz bei der Wahl zum Professor des Jahres. Studierende loben seine praxisrelevante Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im deutschlandweiten Wettbewerb der UNICUM Stiftung „Professor des Jahres“ belegt Prof. Dr. Christof Radewagen von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück in diesem Jahr einen hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie Geistes-/Gesellschafts-/Kulturwissenschaften. Zusammen mit den Kollegen Prof. Dr. Dirk Sauer, der in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/ Informatik den Titel „Professor des Jahres 2022“ holte, und Prof. Dr. Heiner Westendarp, mit einem 2. Platz in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften, wurde Radewagen damit für die besondere Güte seiner Lehre und Berufsvorbereitung geehrt. Sehr zu Recht, wie eine kleine, aktuelle Umfrage unter Radewagens Studierenden ergab.</p>
<p><strong>„Greifbare Wissenschaftlichkeit“</strong></p>
<p>„Bisher hatte ich drei Module bei Professor Radewagen und ich habe ihn immer als sehr präsent und wahrnehmbar erlebt. Deshalb freut es mich auch sehr, dass er diese Anerkennung für seine Lehre erhält,“ äußert sich Mia Ohle, Studentin der Sozialen Arbeit im fünften Semester und ergänzt, „er hat mir vermittelt, was es heißt, mit kühlem Kopf und heißem Herz dabei zu sein. Also mit einer großen inneren Zugewandtheit dem Adressaten gegenüber, verknüpft mit einer großen Sachlichkeit.“ Es gelänge Radewagen auch immer wieder den Dualismus von Praxis und Theorie aufzuheben. Daran merke man, dass der Kinderschutzexperte oft bei Jugendhilfeträgern und in unterschiedlichen Sozialräumen unterwegs ist. Er weiß also genau, wovon er spricht. „Ich nenne das mal „greifbare Wissenschaftlichkeit“, fasst Ohle ihre Eindrücke von Radewagens Lehre zusammen.</p>
<p><strong>„Seine Passion für den Kinderschutz hat mich tief beeindruckt“</strong></p>
<p>Kommilitonin Joana Pürwitz ist ebenfalls voll des Lobes und erzählt, „als ich an Professor Radewagens Modul „Hilfe zur Erziehung/Kinderschutz“ teilnahm, hat mich tief beeindruckt, wie sehr er für sein Thema brennt. Er hat die Passion und die Relevanz 1:1 weitergegeben. Mich hat das sehr geprägt, auch mit Blick auf meine spätere Berufswahl. Toll finde ich auch die vielen Praxisbeispiele, die er vermittelt. Sie machen die Praxis erlebbar und vermitteln, wie es dort abläuft.“ Professor Radewagen sei darüber hinaus sehr aktiv als Studiengangbeauftragter. Er informiere die Studierenden stets über Neuigkeiten, Angebote und Entwicklungen, sein Engagement reiche weit über seine Module hinaus.</p>
<p><strong>Praxisbeispiele, Exkursionen und Gespräche mit Akteuren der Berufswelt begeisterten</strong></p>
<p>Weitere Aspekte seiner guten Lehre und des hohen Engagements für die Soziale Arbeit nennt Lena Rüsch, ebenfalls Studentin der Sozialen Arbeit im 5. Semester. „Als Semestersprecherin habe ich mich jedes Semester mit Professor Radewagen zu aktuellen Themen ausgetauscht. Er hatte immer ein offenes Ohr, auch über diese festen Treffen hinaus. Im Modul Kinderschutz haben mich die vielen Praxisbeispiele aus Professor Radewagens bisheriger Arbeit beeindruckt. Dadurch konnte er mich und viele weitere Kommiliton*innen für das herausfordernde Thema begeistern.“ Im Modul Sozialraumorientierung seien die Exkursionen in die Sozialräume sehr spannend gewesen, ebenso der Austausch den Professor Radewagen mit Akteur*innen und ehemaligen Studierenden organisierte, so die Studentin.</p>
<p class="p1"><strong>„Die Kinder- und Jugendhilfe braucht versierte Fachkräfte“</strong></p>
<p class="p1">Und was sagt Professor Radewagen selbst zu seinem Erfolg im Wettbewerb „Professor des Jahres“? „Ich freue mich über diese Auszeichnung. Sie zeigt mir, dass ich die Studierenden mit meiner Lehre offensichtlich erreiche und sie sich auch bei ihrer Kariereplanung gut unterstützt sehen. Mir liegt es sehr am Herzen, ihnen die Kinder- und Jugendhilfe nahezubringen. Gute Lehre bedeutet für mich, dass es uns allen Spaß macht: den Studierenden und mir. Nur so können wir uns intensiv mit den Gegenständen Sozialer Arbeit beschäftigen und Antworten auf vielfältige Fragen entwickeln. In meinen Lehrveranstaltungen versuche ich dafür immer wieder die Theoriediskurse unmittelbar mit der Praxis zu verbinden, um den Studierenden insbesondere den Kinderschutz begreifbar zu machen. Ich möchte sie dafür zu begeistern.“&nbsp;Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein so wunderbares, aber auch anspruchsvolles Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. Sie braucht versierte Fachkräfte, die bei allen Belastungen und Herausforderungen nie die Menschen aus den Augen verlieren, mit denen sie arbeiten, führte der Experte weiter aus. Damit die Studierenden gut ausgebildet und vorbereitet in die Praxis gingen, versuche er ihnen ein gehöriges Maß an Handlungssicherheit zu vermitteln und sie für die vielfältigen Facetten einer Kindeswohlgefährdung zu sensibilisieren.</p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen ist Professor für Handlungstheorien und Methoden der Sozialen Arbeit und Leiter des <a href="https://www.stb-hsos.de/kompetenzzentren/kinderschutz-kompetenzzentrum" target="_blank">Kinderschutz-Kompetenzzentrums</a>, außerdem war er Mitglied der Niedersächsischen Lügde-Kommission.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 12:13:25 +0100</pubDate>
                        <title>Schlüsselfaktor Pflegepersonal: Finden, halten, qualifizieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/11/schluesselfaktor-pflegepersonal-finden-halten-qualifizieren/</link>
                        <description>19. Osnabrücker Gesundheitsforum diskutiert Personalsicherung in der Pflege – Herausforderungen und Lösungsansätze</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine gute Pflegepersonalausstattung gewährleistet eine sichere und qualitativ hochwertige Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten. Das resümierten 120 Teilnehmende auf dem 19. Osnabrücker Gesundheitsforum der Hochschule Osnabrück im Oktober und diskutierten Herausforderungen und Lösungsansätze einer bedarfsgerechten Personalbemessung in der Pflege.</p>
<p><strong>Personalsituation in der ambulanten Pflege</strong></p>
<p>Unter dem Titel „Is there anybody out there? Wer pflegt ambulant?,“ stellte Prof. Dr. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück erstmals Strukturdaten zur derzeitigen Personalsituation in der ambulanten Pflege vor, die in einem laufenden Forschungsprojekt erhoben wurden. So zeigte sich, dass die besonderen Bedingungen in der ambulanten Pflege kaum mit dem stationären Setting vergleichbar sind und daher mögliche Ansätze zur Personalbemessung aus dem stationären Sektor wenig geeignet scheinen, um den besonderen Herausforderungen der ambulanten Pflege gerecht zu werden. „Die Versorgungssituation in der ambulanten Pflege folgt weitestgehend einer Logik des Marktes. Nicht die Pflegebedürftigkeit führt zum Abschluss mit einem Pflegedienst – sondern ob es diesem kurzfristig gelingt, Personal für den Versorgungsauftrag zu beschaffen“, so Büscher.</p>
<p><strong>Pflegepersonal: Richtig bemessen und angemessen wertschätzen</strong></p>
<p>Sandra Mehmecke, Mitglied einer Arbeitsgruppe im Deutschen Pflegerat, berichtete zum aktuellen Stand der Pflegepersonalbemessung im Krankenhaus (PPR 2.0). Mehmecke forderte von Politik und Pflegenden ein klares Bekenntnis zur PPR 2.0.</p>
<p>Sabine Brase, Pflegedirektorin am Klinikum Oldenburg<strong>,</strong> erläuterte in ihrem Vortrag die Zusammenhänge der Personalressource Pflege und einer hochwertigen Patient*innenversorgung. So lasse sich die Qualität der Versorgung durch ein wertschätzendes Personalmanagement verbessern, wie die Rednerin am Beispiel des Klinikums Oldenburg darlegen konnte. Sabine Brase plädierte für das Konzept der Transformationalen Führung.</p>
<p><strong>Zertifikat „Magnetkrankenhaus“</strong></p>
<p>Im Abschlussvortrag stellten Dr. Nadine Steckling-Muschack, Anja Pope und Jürgen Kleinschmidt aus der Pflegedirektion des Klinikums Osnabrück den aktuellen Prozess ihrer „Magnetreise“ bis 2029 vor. Das Zertifikat „Magnetkrankenhaus“ ist weltweit eine der höchsten Auszeichnungen für Krankenhäuser und wird als Goldstandard für hervorragende Leistungen in der Pflege gesehen. Hierbei treten die Einrichtungen in eine Patenkooperation mit US-amerikanischen Krankenhäusern, um die anvisierte Zertifizierung zu erreichen.</p>
<p><strong>Workshops zu Personalfragen</strong></p>
<p>Wie auch in den letzten Jahren konnten die Teilnehmenden in Workshops ein Thema mit dem Schwerpunkt „Personal“ weiter vertiefen und in den Dialog treten. So ging es um Personalbindung durch das Konzept der Transformationalen Führung, Chancen und Herausforderungen durch Mitarbeitende, die ein berufsbegleitendes Studium der Pflegewissenschaft absolvieren, neue Aufgabenprofile und „Best Practise“- Beispiele für Absolvent*innen eines dualen Pflegestudiengangs, sowie um Fragen der Versorgungsforschung und Versorgungskonzeption in den Gesundheitseinrichtungen, die zukünftig mittels Absolvent*innen eines Masterprogramms angegangen werden können. &nbsp;Gleichzeitig luden die Workshops dazu ein, sich austauschen und zu vernetzen.</p>
<p><strong>Ausgebuchte Veranstaltung</strong></p>
<p>Bereits zu Beginn der Veranstaltung rief Moderator Prof. Dr. Benjamin Kühme von der Hochschule Osnabrück dazu auf, gemeinsam, nach zwei Jahren Coronapause die gewohnte Atmosphäre des Osnabrücker Gesundheitsforums zu beleben, in den Austausch zu kommen, Synergien zu knüpfen, Netzwerkarbeit zu leisten und sich wiederzubegegnen. Kühme freute besonders, dass „uns unsere Absolvent*innen und Kolleg*innen aus den Praxiseinrichtungen die Treue gehalten haben, um mit uns und anderen Teilnehmenden in den Austausch zu treten und für eine ausgebuchte Veranstaltung sorgten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="MsoNoSpacing">Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Nadine Köbke und Marianne Moß<br> Koordinatorinnen der Studiengänge Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflege dual<br> 49009 Osnabrück, Telefon: 0541 969-2221/-2011<br> E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a><br> Internet: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/osnabruecker-gesundheitsforum/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/de/osnabruecker-gesundheitsforum</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 15:26:40 +0200</pubDate>
                        <title>Wir trauern um Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/10/wir-trauern-um-prof-dr-hans-ulrich-holst/</link>
                        <description>Plötzlich und unerwartet müssen wir Abschied nehmen von unserem Kollegen Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst. 
Wir sind tief bestürzt, denn noch vor wenigen Tagen saßen wir mit ihm an der Hochschule zusammen und diskutierten engagiert Belange von Lehre und Forschung. Er hinterlässt eine große Lücke an unserer Fakultät, wir werden ihn schmerzlich vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst war seit dem Jahr 2005 an der Hochschule Osnabrück Professor für Financial Controlling, Rechnungswesen und Management. Sein umfassendes Praxiswissen schätzten die Studierenden sehr, da er zuvor viele Jahre in leitenden Positionen im Bertelsmann-Konzern sowie als Bereichsleiter Controlling für RTL in Köln tätig war. Seine sehr guten Kontakte in die Wirtschaft konnte er immer wieder dazu nutzen, mit Praktiker*innen hochspannende Seminare für seine Studierenden anzubieten. Hans-Ulrich Holst hat über viele Jahre Kooperationen zwischen dem Master Controlling und Finanzen mit den Unternehmen CLAAS, Grimme, apetito, Solarlux und anderen regionalen Firmen intensiv gepflegt. Diese umfangreichen Kontakte in die Wirtschaft waren eine wichtige Voraussetzung, um zu erkennen, welche Veränderungen es gibt und wie man die Lehre entsprechend anpassen und modernisieren kann. Die Studierenden schätzten sein gutes Netzwerk in die Wirtschaft, das ihnen an vielen Stellen berufliche Perspektiven geboten hat. Sein pragmatisches Vorgehen in der Lehre, Lösungen für fachliche Fragestellungen aus der Praxis wissenschaftlich anzugehen, trug zur Profilierung seiner Lehre bei.</p>
<p>Hans-Ulrich Holst war für seine Studierenden da. Er nahm ihre Bedürfnisse ernst und unterstützte sie bei ihren Aufgaben in Vorlesungen und Seminaren. Ja, er war anspruchsvoll und hat diese hohe Qualität auch von den Studierenden erwartet. Halbe Sachen waren nicht seins. Seine Studierenden beschreiben ihn als nahbaren, verlässlichen Professor, mit dem sie auf Augenhöhe arbeiten konnten. Sie vertrauten ihm und nahmen gerne seinen Rat und seine Unterstützung an, die er allen Studierenden gleichermaßen anbot.</p>
<p>In der Hochschulorganisation war Prof. Holst als tatkräftiger Macher sehr geschätzt. Als Fachgruppensprecher, Mitglied des Senates der Hochschule und als Studiengangleiter für den Masterstudiengang Controlling und Finanzen hat er sich in der Fortentwicklung der Lehre in besonderem Maße engagiert. Besonders – und gerade in den letzten Jahren äußerst wichtig – bleibt uns sein Engagement für das Osnabrücker Demokratieforum zusammen mit seinem Kollegen Hermann Heußner in Erinnerung.</p>
<p>Der Mensch Hans-Ulrich Holst bleibt uns als klare Persönlichkeit in Erinnerung, jemand der präsent an der Hochschule war, geradlinig und engagiert. Aber auch liebevoll, denn er war ein Familienmensch, der sich gekümmert hat.</p>
<p>Wir trauern um Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst.</p>
<p>Er wird uns fehlen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Oct 2022 12:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Soziale Arbeit in einer globalisierten Welt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/10/soziale-arbeit-in-einer-globalisierten-welt/</link>
                        <description>Internationales Seminarangebot „Cultural Diversity in Social Work“ an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum internationalen Seminar „Cultural Diversity in Social Work“, lud zu Beginn des Wintersemesters der Studiengang Soziale Arbeit auf den Caprivi Campus der Hochschule Osnabrück ein. Das zweiwöchige Seminar gab Einblicke in eine Vielzahl aktueller theoretischer Ansätze, die Kultur als Ort des Alltags sichtbar machen, und beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Kolonialismus, Globalisierung, Internationalisierung und Transnationalität auf kulturelle Konzepte.</p>
<p>Die Teilnehmenden aus Deutschland und der Schweiz besuchten unter anderem das Café Mandela in Osnabrück, wo sie von Leiter Hubert Reise und Gästen begrüßt wurden, sowie den Migrationsdienst der Caritas Osnabrück, über das sie Maren Wilmes informierte.</p>
<p>Zu Gast im Kurs war auch die Geschäftsführerin der NGO „Exil e.V.“, Marlene Schriever, die über ihre Arbeit referierte. Joachim Thönnessen, einer der drei Osnabrücker Kursleiter*innen, resümierte, „wir leben in einer globalisierten Welt mit vielen neuen Herausforderungen. In der Veranstaltung vernetzen sich die Studierenden miteinander und entwickeln Kompetenzen, um mit diesen Herausforderungen umzugehen.“</p>
<p><strong>Mehr über andere Länder und Menschen erfahren</strong></p>
<p>Die Studierenden tauschten sich untereinander über ihre Herkunftsländer aus. Jede Menge Input gaben hier die beteiligten Professorinnen Barbara Waldis und Stefanie Kurt von der Haute école spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO) in Vallais-Wallis in der Schweiz. „Ich bin eine sehr offene Person und bin gerne unterwegs. Deshalb habe ich mich für das Seminar „Social Work“ entschieden, ich wollte gerne mehr über Deutschland und Schweden erfahren“, äußerte sich Michele Clausen, teilnehmende Studentin aus der Schweiz.</p>
<p><strong>Voraussetzungen für eine Teilnahme</strong></p>
<p>Studierende der Sozialen Arbeit, die in ihrem bisherigen Studium 30 Leistungspunkte in Sozialwissenschaften und ein Englischniveau gemäß Stufe B aufwiesen, konnten sich für das Seminar bewerben.</p>
<p><strong>Weitere Seminare zum Thema „Social Work“</strong></p>
<p>Der nächste Kurs beginnt im Sommer 2023 in der Schweiz, anschließend treffen sich die Studierenden im Februar 2024 in Schweden und im September 2024 wieder in Osnabrück.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Kursangebot </strong><br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/cultural-diversity-in-social-work" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/cultural-diversity-in-social-work</a><br> <br> Abigail M. Joseph-Magwood<br> E-Mail: <a href="mailto:a.joseph-magwood@hs-osnabrueck.de">a.joseph-magwood@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Ayça Polat<br> E-Mail: <a href="mailto:a.polat@hs-osnabrueck.de">a.polat@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Joachim Thönnessen<br> E-Mail: <a href="mailto:j.thoennessen@hs-osnabrueck.de">j.thoennessen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 Oct 2022 09:02:54 +0200</pubDate>
                        <title>Mundgesundheit: Gute Pflege ist essenziell</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/10/mundgesundheit-gute-pflege-ist-essenziell/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück entwickelt mit Kooperationspartnern Expertenstandard zur richtigen Mundpflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mundpflege ist alles andere als banal. Richtig umgesetzt kann sie erheblich zu einem verbesserten allgemeinen Gesundheitszustand beitragen. Bislang fehlte es jedoch an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema. Mit dem neuen Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege,“ schließt das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), das an der Hochschule Osnabrück angesiedelt ist, diese Lücke.</p>
<p>„Der Expertenstandard vermittelt praxisnah und anschaulich, wie weitreichende gesundheitliche Probleme aufgrund einer unzureichenden Mundhygiene vermieden werden.&nbsp; Gelangen schädliche Mundbakterien in die Lunge oder in die Blutbahn, kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Lungenentzündungen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen kommen,“ erläutert Diplom-Pflegewirtin Petra Blumenberg vom DNQP.</p>
<p><strong>Probleme bei der Mundpflege früher erkennen und gegensteuern</strong></p>
<p>Um die Alltagstauglichkeit und Akzeptanz zu überprüfen und für das Thema Mundgesundheit zu sensibilisieren, wurde der Expertenstandard über einen Zeitraum von neun Monaten in insgesamt 30 Einrichtungen des Gesundheitswesens erprobt. Es zeigte sich, dass die Pflegenden Probleme bei der Mundpflege frühzeitig erkannten und durch die Planung individueller Maßnahmen, wie zum Beispiel die gemeinsame Entscheidung über die verwendete Zahnbürsten-Art oder die Zahnpasta, sowie das Einüben von Putztechniken, die Mundpflege deutlich verbesserten.</p>
<p>„Wir haben den Expertenstandard zusammen mit vielen Zahnärzt*innen entwickelt und diese haben auch dessen modellhafte Umsetzung in den Einrichtungen aktiv begleitet,“ hebt Blumenberg hervor. Eine Zusammenarbeit, von der sie hofft, dass sie deutschlandweit Schule macht.</p>
<p>Die Erkenntnisse der praktischen Erprobung wurden im Oktober während eines Netzwerktreffens mit rund 220 Teilnehmenden in Arbeitsgruppen diskutiert und sollen nun in die finale Fassung des Expertenstandards einfließen.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der 10. Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“, des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) wurde in Kooperation mit der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin und der Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf entwickelt.</p>
<p class="bodytext">Der Expertenstandard Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege, sowie alle weiteren Expertenstandards des DNQP: <a href="http://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a></p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong></p>
<p class="bodytext">Dipl. Pflegewirtin Petra Blumenberg<br> E-Mail: <a href="mailto:p.blumenberg@hs-osnabrueck.de">p.blumenberg@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 09:45:32 +0200</pubDate>
                        <title>Kinderschutz kam in den Corona-Verordnungen zu kurz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/09/kinderschutz-kam-in-den-corona-verordnungen-zu-kurz/</link>
                        <description>Fachkräfte ziehen Lehren nach über zwei Jahren Pandemie mit Schul- und Kitaschließungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema brannte ihnen unter den Nägeln: Rund 160 Fachkräfte aus dem Kinder- und Jugendschutz, Studierende und Lehrende der Hochschule Osnabrück nahmen im September am 2. Tag der Sozialen Arbeit zum Thema „Kinderschutz nach zwei Jahren Pandemie – veränderte Herausforderungen“, teil, damit war die Veranstaltung ausgebucht.</p>
<p>Anna Lips vom Institut für Sozial- und Organisationspolitik der Universität Hildesheim stellte anhand der beiden bundesweiten Studien „Jugend und Corona“ (JuCo) und „Kinder, Eltern und ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie“ (KiCo) vor, wie junge Menschen und Familien die Corona bedingten Einschränkungen erlebten und reflektierte, welche Rolle die Perspektiven junger Menschen und ihre Rechte in politischen Diskussionen einnahmen und bis heute einnehmen.</p>
<p>In der gemeinsamen Beurteilung waren sich die Tagungsgäste darin einig, dass der Kinderschutz in den Verordnungen zum Schutz vor Corona so gut wie gar nicht vorgekommen sei. „Kinder hatten hier keine Lobby, Einrichtungen, wie Schulen, Kitas und Jugendräume, die zum Schutz vor Gefahren wichtig sind wurden abgeschaltet. Das war aus Kinderschutzperspektive fahrlässig und darf sich nicht wiederholen,“ urteilte Kinderschutzexperte Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>In insgesamt acht anschließenden Workshops vertieften die Teilnehmenden Fragestellungen unter anderen zu den Themen „Elternwille oder staatlicher Schutzauftrag – was sticht?“ oder „Beratungsperspektiven auf Gefährdungseinschätzungen im Kinderschutz.“</p>
<p>Durchgeführt wurde der 2. Tag der Sozialen Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familien. Um die kooperative Zusammenarbeit für einen gelingenden Kinderschutz weiter voranzutreiben, sind weitere Veranstaltungen rund um das Thema geplant.&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br> E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><strong>Informationen zu den Studiengängen:</strong></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/soziale-arbeit-ba/" target="_blank">Soziale Arbeit B.A.</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/soziale-arbeit-lokale-gestaltung-sozialer-teilhabe-ma/" target="_blank">Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe M.A.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Sep 2022 15:11:57 +0200</pubDate>
                        <title>Summer School zum Thema E-Health in Portugal</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/09/summer-school-zum-thema-e-health-in-portugal/</link>
                        <description>Studierende lernen praktisch, wie Patientendaten sicher ausgetauscht und analysiert werden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff E-Health bündelt alle vernetzten Informations- und Kommunikationstechnologien, die unterstützend bei der Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten für Versorgungskontinuität sorgen und die Patientendaten auswertbar machen. Welche Voraussetzungen mit Blick auf IT-Standards, Datenschutz und Sicherheit dies mit sich zieht und wie man Daten zur Qualitätsverbesserung auswertet, lernten im September Studierende der Hochschule Osnabrück und weitere Teilnehmende während der ERASMUS plus Summer School eHealth4all@eu an der Universität von Porto in Portugal.</p>
<p>Die als interprofessioneller Kurs angelegte Veranstaltung wurde von den Partnern des eHealth4all@eu-Projektes durchgeführt: der University of Eastern Finland, der University of Porto, der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück, die mit Prof. Dr. Ursula Hübner die Veranstaltungsleitung stellte.</p>
<p>Die Teilnehmenden waren Master- und PhD-Studierende aus drei Ländern, die sich während des Kurses zu den Themen Interoperabilität (Zusammenspiel) von Daten und Systemen, Datenschutz und Datensicherheit, sowie Datenanalytik und entscheidungsunterstützende Systeme weiterbildeten. Im Vorfeld der Summer School waren ihnen online Videos und Material zum Selbststudium bereitgestellt worden.</p>
<p>Der Kurs vor Ort setzte sich aus Mini Lectures und vor allem Gruppenarbeit zusammen, die sich nach dem Schema des problemorientierten Lernens richteten. Jedes Modul wurde durch eine Präsentation der Studierenden abgeschlossen.</p>
<p>Das Modul Datenanalytik war im Niedersächsischen Zukunftslabor Gesundheit an der Hochschule Osnabrück erstellt worden und kam mittlerweile zum fünften Mal zum Einsatz. Kursersteller und Kursleiter war Jens Hüsers. Nicole Egbert führte die Evaluation durch.</p>
<p>Die als Summer School organisierte Veranstaltung wird weitergeführt. Im nächsten Jahr als Spring School an der Hochschule Osnabrück und 2024 als Winter School an der University of Eastern Finland in Kuopio.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 15:46:05 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Zertifikatsprogramm zur Professionalisierung des europäischen Forschungsmanagements </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/09/neues-zertifikatsprogramm-zur-professionalisierung-des-europaeischen-forschungsmanagements/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erhält Anschubfinanzierung durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Höhe von rund 300.000 Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Spitzenforschung fußt auf professionellem Forschungsmanagement. Wenn beide Bereiche gut zusammenarbeiten, gelingen hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Mit dem neuen Zertifikatsprogramm „European Research and Transfer Management (EURESTMA) der Hochschule Osnabrück startet im Oktober erstmals ein internationales Kursangebot zur Professionalisierung des europäischen Forschungsmanagements. Für das auf zwei Jahre ausgelegte Pilotprojekt überreichte Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 300.000 Euro.</p>
<p class="Default"><strong>Hochschule zählt im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement zur Spitze</strong></p>
<p class="Default">„Die Hochschule Osnabrück ist in Deutschland bereits eine der führenden Ausbildungsstätten für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement geworden. Dabei haben wir jahrzehntelange Erfahrung im internationalen Kontext. Ich freue mich sehr, dass wir mit EURESTMA nun verstärkt auch die Professionalisierung des Forschungsmanagements in Europa angehen und zukünftigen Absolvent*innen mit unserem neuen Zertifikatsprogramm länderübergreifende Perspektiven einer europäischen Gemeinschaft aufzeigen können,“ hob Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram hervor.</p>
<p><strong>Thümler: Mit EURESTMA übernimmt die Hochschule eine Vorreiterrolle in Europa </strong><br> Auch Minister Thümler betonte während der Übergabe des Förderbescheids, „ich freue mich, dass die Hochschule Osnabrück die europäische Dimension des Wissenschaftsmanagements in den Blick nimmt und ein für Europa beispielhaftes Projekt auf die Beine stellt. Ich bin überzeugt davon, dass sich das Projekt eignet, um ein Feld zu stärken, für das die Hochschule bereits einen guten Namen hat: Das Wissenschaftsmanagement. In diesem Bereich übernimmt sie mit EURESTMA nun eine Vorreiterrolle in Europa. Daher fördern wir das Projekt gerne.“</p>
<p><strong>Neue Zielgruppe: Europäische Forschungsmanager*innen</strong><br> Besondere Ziele des Programms sind die Vermittlung aktueller Kenntnisse zum Forschungs- und Transfermanagement, das Peer-Learning zwischen Kolleg*innen, die Verknüpfung von Personalentwicklung und Organisationsentwicklung, sowie der Aufbau einer Gemeinschaft von Absolvent*innen. Dazu der Projektverantwortliche, Prof. Dr. Frank Ziegele: „Hochschulen sind nur dann in der Forschung spitze, wenn Wissenschaft und Forschungsmanagement gut zusammenspielen. Wir bilden mit dem neuen Programm europaweit die Forschungsmanager*innen aus, die das professionell können. Die Hochschule Osnabrück ist bereits im Wissenschaftsmanagement mit einem nationalen MBA-Studium, einem internationalen Masterprogramm und weltweiten Trainings für Führungskräfte an Hochschulen erfolgreich. EURESTMA bedeutet nun den Einstieg in eine weitere spezielle Zielgruppe und schließt damit eine Lücke.“</p>
<p class="Default">Unterstützt wird das Projekt unter anderen durch die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). Geschäftsführer Dr. Torsten Fischer verwies auf die Innovationskraft des Programms: „Heute feiern wir die Übergabe des Projektbescheids, und gleichzeitig feiern wir Premiere: Zum ersten Mal wird ein solches Projekt europaweit auf den Weg gebracht. EURESTMA kann nun starten und dem europäischen Forschungsmanagement neue Möglichkeiten der Professionalisierung und Vernetzung eröffnen.“&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Zum Hintergrund</strong><br> Das Projekt EURESTMA gliedert sich in vier Phasen und dauert zwei Jahre, starten soll es im Oktober 2022. Beteiligte Partner sind derzeit, neben der KoWi, das Zentrum für Wissenschaftsmanagement Speyer an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften, die Tampere University in Finnland, die Universität für Weiterbildung Krems in Österreich, sowie die Politecnico di Milano in Italien.</p>
<p class="Default">Die Partner tragen mit ihrem Wissen zu Konzept und Inhalt des Programms bei, sie beteiligen sich am Lehr- und Lernprozess (Bereitstellung von Dozenten, Bereitstellung von Kursen und/oder Online-Material, Coaching der Veränderungsprojekte). Und sie helfen bei der Rekrutierung der Teilnehmenden.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Prof. Dr. Frank Ziegele<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Sep 2022 10:16:33 +0200</pubDate>
                        <title>Zu Regierungsinspektoranwärter*innen ernannt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/09/zu-regierungsinspektoranwaerterinnen-ernannt/</link>
                        <description>Innenminister Boris Pistorius überreicht Ernennungsurkunden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es geht wieder los: Die Hochschule Osnabrück startet mit 29 Regierungsinspektoranwärter*innen (RIA) in das Wintersemester. Die angehenden Verwaltungsfachkräfte studieren den dualen Bachelor Allgemeine Verwaltung. Ihre Ernennungsurkunden überreichte ihnen Innenminister Boris Pistorius persönlich in den Räumen der Hochschule. Die Studiengangbeauftragten Dr. Sarah Lüttmann und Prof. Dr. Hendrik Lackner von der Hochschule Osnabrück lobten die gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium.</p>
<p>Und während der nunmehr dritte Jahrgang in das Studium startet, beginnt bereits die Bewerbungsphase für die Aufnahme im kommenden Jahr. Zusätzlich zu 30 Studienplätzen für RIA stehen dann erstmals 33 Plätze für Kommunalinspektoranwärter*innen (KIA) zur Verfügung. Die Vertragsunterzeichnungen mit den kooperierenden Behörden in Stadt und Land laufen bereits. Mehr Infos zum Studium und zur Bewerbung: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/allgemeine-verwaltung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/allgemeine-verwaltung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Sep 2022 09:29:32 +0200</pubDate>
                        <title>Drei Fragen an …</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/09/drei-fragen-an/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christof Radewagen,
Leiter des Kinderschutz-Kompetenzzentrums und Mit-Organisator der Fachtagung „Kinderschutz nach 2 Jahren Pandemie – veränderte Herausforderungen“, am 14. September an der Hochschule Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landessozialamt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Radewagen, ein neues Infektionsschutzgesetz für den Herbst ist in Vorbereitung. Es enthält zwar bisher wenig konkrete Maßnahmen für den Infektionsschutz in Kindergärten und Schulen aber die meisten Entscheidungsträger sind sich zumindest darin einig, dass es nicht mehr zu Kita- und Schulschließungen kommen darf. Warum nicht?</strong></p>
<p>Gerade in den Kindertagesstätten, Schulen und Stadtteilzentren werden die Kinder jeden Tag von Fachkräften gesehen. Wir brauchen diese Kontakte, wir wissen auch aus den Statistiken, dass diese Menschen wichtig für die Kinder sind, weil sie sehen, wie es ihnen geht. Wenn wir nun Kindergärten und Schulen schließen, dann schalten wir wichtige Beobachtungsstellen ab und das ist für einen gelingenden Kinderschutz ein Desaster.</p>
<p><strong>Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurden in allen Belangen ihres Alltags durch die Corona-Verordnungen stark eingeschränkt, mit erheblich negativen Auswirkungen auf ihre physische und psychische Gesundheit und Bildungsverläufe. Wie konnte Kinderschutz in dieser Zeit überhaupt funktionieren?</strong></p>
<p>Der Kinderschutz wurde dadurch aufrechterhalten, dass die Fachkräfte äußerst sensibel auf Nicht-Kontakte reagierten und Kinder- und Jugendämter entsprechend informierten. Der Kinderschutz lebte quasi von der Aktivität der Fachkräfte in den Kindergärten und Schulen. Vor allem Schulen hielten telefonisch oder per Videokonferenzen Kontakt, tauchten Kinder ab, dann wurden diese Informationen an die Jugendämter weitergegeben. Aber es gab auch Kinder die in dieser Zeit durchgerutscht sind, weil sie über Monate hinweg nicht erreichbar waren.</p>
<p><strong>Im Programm der Fachtagung ist von „lessons learned“ die Rede, also von gewonnenen Erkenntnissen für den Kinderschutz aus zwei Jahren Pandemie. Um welche Erkenntnisse geht es dabei und lassen sich auch positive Entwicklungen erkennen?</strong></p>
<p>Alle haben lernen müssen, dass die Verordnungen die Belange der Kinder- und Jugendlichen zu lange nicht berücksichtigt haben. Der Kinderschutz wurde im Grunde ignoriert. Wenn man etwas aus dieser Pandemie lernen kann, dann, dass es ein solches Abschalten von Sicherungssystemen nicht mehr geben darf. Kindergarten- und Schulschließungen dürfen nicht mehr das Maß der Dinge sein. Auch Stadtteilzentren und Jugendtreffs müssen geöffnet bleiben. Positiv zu vermerken ist, dass einige Träger ihre Kinderschutzverfahren überarbeitet haben. Sie versuchen, ihre Verfahren so anzupassen, dass sie in Situationen, in denen Kinder nicht mehr erreichbar sind besser und schneller reagieren können.</p>
<p>Die Fachtagung ist mit 160 Teilnehmenden bereits ausgebucht. Informationen zum <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/tag-der-sozialen-arbeit" target="_blank">Programm</a> und zum <a href="https://www.stb-hsos.de/kompetenzzentren/kinderschutz-kompetenzzentrum" target="_blank">Kinderschutz-Kompetenzzentrum</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Aug 2022 18:19:07 +0200</pubDate>
                        <title>Sprach-Balou: Die Eins-zu-eins-Sprachförderung für Kinder</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/08/sprach-balou-die-eins-zu-eins-sprachfoerderung-fuer-kinder/</link>
                        <description>Ein Tandemprojekt der Hochschule und Stadt Osnabrück zur Förderung der deutschen Sprache von Kindern mit Migrationshintergrund in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Coronapandemie führte unter anderem durch Kita-Schließungen dazu, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund über die letzten Jahre nur ein sehr eingeschränktes Angebot zum Erlernen der deutschen Sprache erhalten haben. Im Rahmen des Corona-Aufholpakets des Bundes haben daher im Frühjahr der Fachbereich Logopädie der Hochschule Osnabrück und der Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück das Projekt „Sprach-Balou“ ins Leben gerufen. Durch das Tandemprojekt soll der Spracherwerb von Kindern mit Migrationshintergrund in Osnabrück gefördert und unterstützt werden.</p>
<p><strong>Der Eins-zu-eins-Kontakt schafft Bindung und Vertrauen</strong></p>
<p>„Es ist so schön zu sehen, wie wissensdurstig und offen die Kinder für den sprachlichen Input sind“, erzählt Laura Schulz, ausgebildete Logopädin sowie Studentin des Bachelors Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. Laura Schulz ist der „Sprach-Balou“ eines Kindes einer ausgewählten Familie aus dem Stadtteil Schinkel und unterstützt es, indem sie das Kind besucht, mit ihm in Interaktion tritt, Spiele spielt und diese so gestaltet, dass der deutsche Wortschatz entwickelt wird. Die Tandem-Situation ermöglicht eine intensive Eins-zu-eins-Förderung, die optimal an das jeweilige Kind angepasst wird. „Als Sprach-Balou sind wir als Gäste vor Ort bei den Familien, insofern entstehen keine Hierarchien, wie sie teilweise im klinischen Setting zu finden sind“, schildert Christina Haupt, Projektleiterin und Lehrende für Logopädie an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Die Kontaktaufnahme zu den Familien erfolgt über die qualifizierten Familienbegleiterinnen der Stadt Osnabrück, die als Brückenbauerinnen bereits gute Beziehungen zu Familien mit Migrationshintergrund in verschiedenen Stadtteilen aufgebaut haben. „Die Eltern erzählen mir, dass ihre Kinder offener geworden sind“, berichtet die Familienbegleiterin Güzüde Önder von ihren Gesprächen mit den Familien. Insgesamt 10 Termine verbringen die Studierenden mit den Kindern und erhalten einen Eindruck der Sprachumgebung und des -fortschritts. Am Ende erfolgt ein Abschlussgespräch mit allen Beteiligten. Sollte bei einem Kind ein Verdacht auf eine Sprachstörung bestehen, werden Familienbegleiterinnen und Eltern bezüglich des weiteren Vorgehens eingehend beraten. „Dies stellt sicher, dass eine frühe Differenzierung von Sprachauffälligkeiten oder Sprachstörungen erleichtert wird und die Kinder die richtige Form der frühen Unterstützung – Förderung oder Therapie – erhalten“, erklärt die Projektleiterin.</p>
<p><strong>„Es gibt noch viel (mehr) zu tun“</strong></p>
<p>„Durch das Projekt kann ich mich im Umgang mit neuen, unbekannten Situationen ausprobieren, wie zum Beispiel mit der Sprachbarriere, mit der man konfrontiert wird und lernt, diese mit verschiedenen Konzepten zu lösen“, erzählt Luisa Niemöller, ebenfalls Logopädin und Studentin der Hochschule. Nicht nur für die Projektbeteiligten bietet „Sprach-Balou“ einen Mehrwert, sondern auch die Nachfrage der Familien ist hoch: ca. 175 Familien sind an einer Teilnahme interessiert. „Es gibt noch viel (mehr) zu tun, daher wäre es zielführend das Projekt langfristig in Kooperation mit der Stadt zu verwirklichen. Hinzu kommt, dass ein wichtiges Bundesprogramm „Sprach Kita“ Ende des Jahres ausläuft und damit unsicher ist, inwieweit Sprachförderung als besonderes Thema in Kitas intensiv weitergeführt wird“, betont Christina Haupt. Ziel ist es, das Projekt im bevorstehenden Wintersemester zu intensivieren und zu evaluieren. Zwei der aktuell Studierenden befassen sich in ihren Bachelorarbeiten mit der Konzeption, Umsetzung und Evaluation des Projektes. Für die Nachhaltigkeit sollen zudem Informationsmaterial und Erklärvideos in unterschiedlichen Sprachen zusammengestellt werden, so dass Eltern die Sprachförderstrategien auch in der Herkunftssprache im häuslichen Umfeld anwenden können.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen</strong></p>
<p>Sprach-Balou ist ein Teilprojekt eines größeren Projektantrages der Stadt Osnabrück. Hierfür wurden 30.000 Euro Fördergelder im Frühjahr bewilligt. Die Drittmittel umfassen neben Honorartätigkeiten auch Spielmaterialien. Der Projektantrag wurde im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen gestellt. Um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu begleiten und sie beim Aufholen von Lernrückständen zu unterstützen, investiert die Bundesregierung mit ihrem Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" zwei Milliarden Euro. Das Land Niedersachsen setzt für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen nach der Pandemie rund 222 Millionen Euro ein.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Projektleiterin Sprach-Balou und Lehrende des Fachbereichs Logopädie der Hochschule Osnabrück<br> Christina Haupt<br> Telefon: 0541 969-3797<br> E-Mail: <a href="mailto:c.haupt@hs-osnabrueck.de">c.haupt@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Aug 2022 18:04:09 +0200</pubDate>
                        <title>Physiotherapeutinnen räumen Preise ab</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/08/physiotherapeutinnen-raeumen-preise-ab/</link>
                        <description>Drei 1. Plätze des IFK-Wissenschaftspreises gehen an Absolventinnen der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vier IFK-Wissenschaftspreisträgerinnen kommen in diesem Jahr von der Hochschule Osnabrück und belegen jeweils den 1. Platz in ihrer Kategorie. Verliehen wurden die Preise während des Wissenschaftstages des Bundesverbandes selbständiger Physiotherapeuten – IFK, an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim.</p>
<p>In der Kategorie Bachelorarbeit klinisch/experimentell belegte Franziska Ebert mit ihrer Arbeit zum Thema „Der Effekt der stationären, pneumologischen Rehabilitation auf dysfunktionale Atemmuster bei Patienten mit einem unkontrollierten Asthma bronchiale,“ den 1.Platz.</p>
<p>Karin Dempewolf überzeugte die Fachjury mit ihrer Bachelorarbeit in der Kategorie Literatur/Konzept und gewann damit ebenfalls den 1. Preis. Ihre Arbeit trägt den Titel „Evidenzbasierte Clinical Prediction Rules für muskuloskelettale Erkrankungen der oberen Extremität in der Physiotherapie.“</p>
<p>Mit ihrer Masterarbeit überzeugen konnten die Absolventinnen Yvonne Stein und Laura Wenneker. Sie befassten sich mit dem Thema „Psychometric Validation of a New Proposed Clinical Classification for Craniofacial Neuropathic Pain. An Observational Study“ und bekamen dafür den 1. Preis zugesprochen.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr für die Gewinnerinnen und sind auch stolz über das gute Abschneiden der Hochschule Osnabrück. Der IFK-Wissenschaftspreis existiert seit 17 Jahren und wird bundesweit ausgeschrieben. Die Konkurrenz ist also groß. Um so erfreulicher, dass regelmäßig auch Osnabrücker Bachelor- und Masterabsolventen unter den Preisträgern sind,“ zeigt sich Dr. Christof Zalpour, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück sehr zufrieden.</p>
<p>Insgesamt belegten Osnabrücker Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mittlerweile 37 Mal den ersten oder zweiten Platz. Dass in diesem Jahr alle ersten Plätze für Abschlussarbeiten belegt wurden, zeige eindrucksvoll die Forschungskompetenzen der Studierenden und ihre innovativen Beiträge zur Professionsentwicklung, so Zalpour.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 11:10:13 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre Therapieberufe an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/07/20-jahre-therapieberufe-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Warum die Akademisierung der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie so wichtig ist, begründen drei Wegbereiter*innen im Interview</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 20 Jahren entschied sich die Hochschule Osnabrück im Zuge des Bologna-Prozesses, die Akademisierung der Therapieberufe zu unterstützen und mit innovativen Studienangeboten neue Wege zu beschreiten. Zunächst konnten Ergotherapeut*innen ein Hochschulzertifikat erwerben, dann folgte der Bachelor-Studiengang Ergotherapie, Physiotherapie, der 2009 um die Logopädie erweitert wurde. Seitdem studieren Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen und Physiotherapeut*innen zusammen im Studiengang ELP.</p>
<p>20 Jahre später ist die Zahl der Berufstätigen, die über eine hochschulische Ausbildung verfügen, weiter entwicklungsfähig. In allen drei Berufsfeldern fehlen wissenschaftlich qualifizierte Fachkräfte. Für die Lehrenden der Hochschule Osnabrück ist deshalb der nächste entscheidende Schritt, dass die hochschulische Ausbildung in der anstehenden Reform des Berufsgesetzes verankert wird. Nur so könnten die Disziplinen umfassend an internationale Ausbildungsstandards anschließen und den Patient*innen eine bestmögliche Versorgung bieten. Welche Chancen die vollständige Akademisierung birgt, was den Studiengang ELP auszeichnet und zu welchen Themen an der Hochschule geforscht wird, lesen Sie im Interview mit:</p><ul> 	<li><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie-bsc/ergotherapie/#c14663771" target="_blank">Ergotherapie: Verwaltungsprofessorin Jutta Berding (links)</a></li> 	<li><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie-bsc/logopaedie/#c14663772" target="_blank">Logopädie: Prof. Dr. Hilke Hansen</a></li> 	<li><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie-bsc/physiotherapie/#c14663773" target="_blank">Physiotherapie: Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 10:51:38 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück an neuem Projekt zur außerklinischen Beatmung beteiligt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/07/hochschule-osnabrueck-an-neuem-projekt-zur-ausserklinischen-beatmung-beteiligt/</link>
                        <description>Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert Verbund-Vorhaben zwei Jahre lang mit insgesamt 1,1 Millionen Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„ATME – Bedarfslagen, Bedürfnisse und sektorenübergreifende Versorgungsverläufe außerklinisch be<strong>atme</strong>ter Intensivpatienten“ lautet der Titel eines neuen Forschungsprojekts, mit dem die Hochschule Osnabrück erstmals erfolgreich Mittel des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss einwerben konnte. Von insgesamt 1,1 Millionen Euro entfallen rund 230.000 Euro auf die Hochschule.</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück forscht im Verbund</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück führt das Projekt als Konsortialpartner zusammen mit der aQua&nbsp;– Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen sowie dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) durch. Weitere Partner sind die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa).</p>
<p>„Das Projekt fügt sich gut ein in bisherige Arbeiten an der Hochschule zur Versorgungsforschung und zur häuslichen pflegerischen Versorgung. Es handelt sich um einen Versorgungsbereich für sehr schwer erkrankte Menschen, der sich durch eine neue Gesetzgebung gerade sehr dynamisch verändert,“ so Prof. Dr. Andreas Büscher, verantwortlich für die Aufgaben und Arbeiten der Hochschule Osnabrück im Projekt.</p>
<p><strong>Situationen außerklinisch beatmeter Menschen erfassen und auswerten</strong></p>
<p>Ziel des Projekts ATME ist es, die unterschiedlichen Versorgungsverläufe, Patient Journeys genannt, zu erforschen, die den Bedarf an außerklinischer Intensivpflege ausgelöst haben. Untersucht wird, welche Form der Versorgung für welchen Bedarf und welche Patientengruppe am ehesten geeignet ist und ob zu bestimmten Zeitpunkten der außerklinische Beatmungszustand der Patienten und Patientinnen als vermeidbar oder reversibel eingeordnet werden kann.</p>
<p>Die Gruppe der Menschen, die außerklinisch beatmet werden müssen, ist sehr heterogen. Dies bezieht sich gleichermaßen auf ihr Alter, die Krankheitsbilder, die eine außerklinische Beatmung erforderlich machen, sowie auf mögliche Begleiterkrankungen. Auch die jeweiligen Krankheits- und Versorgungsverläufe, die Therapieziele und -verläufe, die Rahmenbedingungen in der Versorgung und die jeweiligen Lebens- und Betreuungssituationen unterscheiden sich häufig. Zur Ermittlung der Situationen, aber auch zum Zugang zu Rehabilitationstherapien, zur Koordination der Versorgung und zu den genutzten Versorgungsstrukturen werden umfangreiche Befragungen durchgeführt.</p>
<p><strong>Immer mehr Menschen werden außerhalb der Klinik langzeitbeatmet</strong></p>
<p>Befragt werden betroffene Patientinnen und Patienten, Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen und Zentren für außerklinische Beatmung, Haus- und Fachärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Zudem wird untersucht, welche Versorgungsverläufe über die Nutzung von Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung nachgezeichnet werden können. Dabei sollen die Auswirkungen und Veränderungen durch das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) aus dem Jahr 2020 berücksichtigt werden.</p>
<p>Die Bedeutung der außerklinischen Intensivpflege ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Anzahl der Menschen, die jedes Jahr langzeitbeatmet werden müssen, nimmt stetig zu. Der steigenden Anzahl der bedürftigen Personen entsprechend ist auch die Zahl der Angebote und Dienstleister in der außerklinischen Intensivpflege gewachsen. Ob und inwieweit die Versorgungsstrukturen geeignet sind, die Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen zu erfüllen und die vorrangigen Ziele Rehabilitation und Teilhabe des GKV-IPReG zu erreichen, soll ebenfalls untersucht werden.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der Gemeinsame Bundesausschuss ist das höchste Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands. Er ist durch den Gesetzgeber beauftragt, in vielen Bereichen über den Leistungsanspruch der in Deutschland gesetzlich krankenversicherten Menschen rechtsverbindlich zu entscheiden. Für seine Aufgabe, neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte zu fördern, hat der Gemeinsame Bundesausschuss einen Innovationsausschuss eingerichtet. Dieser fördert Projekte in den Bereichen „Neue Versorgungsformen“ und „Versorgungsforschung“.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher<br> E-Mail: <a href="mailto:a.buescher@hs-osnabrueck.de">a.buescher@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 08:01:25 +0200</pubDate>
                        <title>Night of the Graduates: Ein erfolgreicher Abschluss</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/07/night-of-the-graduates-ein-erfolgreicher-abschluss/</link>
                        <description>In festlicher Atmosphäre wurden im Juni rund 500 Master- und Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück verabschiedet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 1.200 Gäste, darunter Freunde und Verwandte, Weggefährten, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeitende begleiteten die ehemaligen Studierenden der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) bei der feierlichen Verabschiedung. Von Pflegewissenschaft über Business Management hin zu Wirtschaftsrecht – Insgesamt 480 Absolventinnen und Absolventen von rund 29 Studiengängen der größten Fakultät der Hochschule Osnabrück wurden am 18. Juni bei der „Night of the Graduates“ verabschiedet.</p>
<p>Moderatorin und Wirtschaftspsychologie Studentin Alina Jungjohann nahm die Gäste auf eine Reise durch die Studienzeit mit. Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff richtete in ihrem Grußwort die besten Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen. Die traditionelle Verabschiedung auf der Bühne, bei der die Examinanden symbolisch eine goldene Pokal-Schärpe überreicht bekamen und mit anschließendem Gruppenbild bildete den Höhepunkt des Abends. Im Anschluss konnten die ehemaligen Studierenden mit ihren Freunden und Familien bei einem ausgiebigen Buffet und Musik den Abend im Alando Ballhaus ausklingen lassen.</p>
<p>Weitere Bilder sind auf der offiziellen<a href="https://night-of-the-graduates.com/" target="_blank" rel="noreferrer"> Webseite der Night of the Graduates</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 11:09:23 +0200</pubDate>
                        <title>Engagierter Diskurs über Ukrainekrieg und Klimakatastrophe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/06/engagierter-diskurs-ueber-ukrainekrieg-und-klimakatastrophe/</link>
                        <description>Zentrale Krisen als Themen des 10. Demokratieforums auf dem Terrassenfest an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie hängen der Krieg in der Ukraine und die Klimakatastrophe zusammen? Auf dem 10. Demokratieforum der Hochschule Osnabrück standen diese aktuellen Themen auf dem Programm und wurden von Vertreter*innen aus Hochschule und Zivilgesellschaft umfassend diskutiert. Nach der Begrüßung durch Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram präsentierte Prof. Dr. Hermann Heußner zu Beginn 13 Thesen über die weltpolitischen Zusammenhänge, geschichtlichen Hintergründe und zu möglichen zukünftigen Konsequenzen. Eine rege Diskussion schloss sich an.</p>
<p>Bewegende Bilder und Schilderungen zur Situation in der Ukraine steuerte Professor Smitiukh bei, Prorektor der Odessa I.I Mechnikov National University. In einem vorab aufgezeichneten Interview beschrieb er die Lage in Odessa und erklärte, wie es derzeit gelingt, trotz des Krieges den Studienbetrieb aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Nachdenklich stimmte das Statement von Professorin Lyudmila Smokova, das verlesen wurde. Smokova lehrt ebenfalls an der Odessa I.I Mechnikov National University. Sie beschrieb, wie der Krieg sowohl ihr privates als auch auf ihr berufliches Leben völlig umgekrempelt hat.</p>
<p>Das Demokratieforum fand erstmals als Programmpunkt des Terrassenfestes statt und bot weiteren Personen eine Bühne, um die Dramatik von Krieg und Verfolgung sehr anschaulich zu schildern. So berichtete Parisa Akbari, die aktuell im Master Angewandte Werkstoffwissenschaften studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Tutorin an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik arbeitet, über ihre tagelange Flucht aus Afghanistan nach Deutschland im Jahr 2009. Akbari stellte außerdem mit weiteren Studierenden die studentische Initiative Campus ohne Grenzen vor.</p>
<p>Dr. Roger Dietrich von den Scientists for Future, widmete sich im zweiten Teil des Osnabrücker Demokratieforums der umfassenden Frage: „Wieviel ist genug?“ Dabei erklärte er die Zusammenhänge zwischen Produktionsprozessen und Ressourcennutzung, die häufig abstruse Ausmaße der Verschwendung und Entwertung annehmen. Er führte dem Publikum eindrücklich vor Augen, wie wir täglich zur Klimakrise beitragen. Zur Veranschaulichung präsentierte Dietrich verschiedene problematische Industrieprodukte.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Publikum diskutierten Vertreter*innen der Scientists for Future sowie Aktivist*innen von Extinction Rebellion und ein ehemaliger Akteur von NEO (Nachhaltiges Engagement der Hochschule Osnabrück), welche Verantwortung Politik und Wirtschaft tragen, wie es aber auch um die Entscheidungen und das Verhalten eines jeden Einzelnen geht.</p>
<p>Durchgeführt wurde das Demokratieforum in Kooperation mit dem Gesellschaftlichen Engagement und der Initiative Campus ohne Grenzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 09:29:03 +0200</pubDate>
                        <title>Rolf Hansen Memorial Award 2022 geht an Masterabsolvent Jan-Oliver Kutza von der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/06/rolf-hansen-memorial-award-2022-geht-an-masterabsolvent-jan-oliver-kutza-von-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studie zum Thema Patientensicherheit wird unter 400 Einreichungen am besten bewertet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für seine Masterarbeit zum Thema <em>„Patient Safety Informatics: Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Bemessung der IT-Reife in Krankenhäusern mit Bezug auf Patientensicherheit“</em>, wurde Jan-Oliver Kutza, Masterstudent im Studiengang Management in der Gesundheitsversorgung (MIG) der Hochschule Osnabrück, jetzt mit dem Best Paper Award für den besten Beitrag ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis im Mai dieses Jahres auf der Medical Informatics Conference (MIE) in Nizza, Frankreich.</p>
<p>In einer internationalen Kollaboration mit der University of California San Francisco und unter Einbezug weiterer Fachexperten zum Thema Patientensicherheit, hatte Jan-Oliver Kutza Teile seiner Masterarbeit auf der bedeutsamsten wissenschaftlichen Tagung zur Digitalisierung im Medizin- und Gesundheitswesen im europäischen Raum eingereicht, die jährlich von der European Federation of Medical Informatics veranstaltet wird. Dort wurde der Beitrag aus über 400 Einreichungen nach ausführlicher Begutachtung als bester ausgewählt.</p>
<p>In der Arbeit kombinierte Herr Kutza seine erworbenen Fachkenntnisse über klinische Prozesse, Managementherausforderungen in Krankenhäusern und Digitalisierung und produzierte damit Ergebnisse, die für die Praxis und Wissenschaft gleichermaßen von hohem Wert sind.</p>
<p>Die Arbeit wurde in der Serie „<em>Studies in Health Technology and Informatics</em><em>“</em> publiziert. Betreut wurde Jan-Oliver Kutza von Moritz Esdar und Prof. Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der Rolf Hansen Memorial Award wird jährlich vom Europäischen Verband für Medizinische Informatik (EFMI) für eine herausragende Arbeit zur elektronischen Patientenakte sowie für eine exzellente Präsentation vergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert&nbsp;und nach Rolf Hansen (1931–1993) benannt,&nbsp;ein bekannter norwegischer Medizininformatiker und früherer Präsident der EFMI.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Jun 2022 14:56:30 +0200</pubDate>
                        <title>Forschen für eine Gesundheitsversorgung, die den Bedürfnissen der Patienten gerecht wird</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/06/forschen-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-den-beduerfnissen-der-patienten-gerecht-wird/</link>
                        <description>Forschungsprojekt ROSE – das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland präsentiert wesentliche Ergebnisse auf großem Symposium. Damit endet das Projekt nach sieben Jahren Laufzeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann das Gesundheitssystem der Region Osnabrück-Emsland nachhaltig verbessert werden? Wie kann ein Gesundheitssystem überhaupt dazu lernen und sich entwickeln, um möglichst passgenau den Bedürfnissen unterschiedlicher Patient*innengruppen zu begegnen? Forscher*innen der Hochschule Osnabrück sind diesen Fragen sieben Jahre lang nachgegangen und haben unterschiedliche Verfahren des Lernenden Gesundheitssystems für eine Vielzahl an Themen erprobt.</p>
<p>„Der fakultätsübergreifende ROSE Forschungsschwerpunkt ist ein Projekt, das in der Ausschreibung „Fachhochschulforschung als Motor regionaler Entwicklung“ erfolgreich beantragt wurde. Dieser Herausforderung an exzellente Transferforschung hat sich die Hochschule mit einer Fülle von Ergebnissen gestellt. Dabei stehen wir immer auch für eine starke internationale Vernetzung und eine Ausstrahlung unserer Forschungsergebnisse weit über die Region hinaus,“ betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zu Veranstaltungsbeginn.</p>
<p>„Ein Lernendes Gesundheitssystem lebt davon, dass Daten in geeigneter Form zur Analyse zur Verfügung gestellt werden. Dazu werden Verfahren der Medizinischen- und Gesundheitsinformatik zum Einsatz gebracht, die unter anderem Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) Vorschub leisten,“ führte die Projektverantwortliche Prof. Dr. Ursula Hübner weiter aus.</p>
<p>Eine Auswahl ihrer Forschungsergebnisse stellten die Wissenschafter*innen nun auf einem Symposium an der Hochschule Osnabrück Vertretern der Landes- und Regionalpolitik, Fachpublikum, Studierenden sowie der interessierten Öffentlichkeit vor.</p>
<p>„Mit dem Projekt ROSE wurden viele Entwicklungen vorweggenommen, auf die wir uns landesweit gerade erst verständigt haben“, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler mit Verweis auf den im 2021 veröffentlichten Enquetebericht des Landtags zur medizinischen Versorgung. „Der tiefgreifende Wandel hin zu einer personalisierten und digitalen Medizin erfordert besonders anwendungsnahe Ansätze. Dies wird in Osnabrück vorgelebt.“</p>
<p>„Der Landkreis Osnabrück hat früh die Bedeutung von Digitalisierung im Gesundheitswesen erkannt. Damit werden nicht nur Akteure vernetzt, was zu einer besseren Versorgung der Menschen führt. Es werden auch die Grundlagen geschaffen, dass Daten und Informationen elektronisch zur Verfügung stehen. Sie bilden den Goldschatz, der gehoben werden muss, um aus Ihnen zu lernen,“ unterstrich Bärbel Rosensträter, Erste Kreisrätin beim Landkreis Osnabrück überzeugt.</p>
<p>Pflege, Physiotherapie, Hebammenwissenschaften und die interprofessionelle Patientenversorgung standen im Mittelpunkt der Forschung. So wurde zum Beispiel ein KI- basiertes Vorhersagemodell für das Amputationsrisiko für die Versorgung von Patient*innen mit einem diabetischen Fußsyndrom entwickelt oder eine Befragung von Müttern zur geburtshilflichen Versorgung durch Hebammen in der Region durchgeführt.</p>
<p>„Das Forschungsprojekt ROSE liefert der kommunalen Ebene wichtige Daten und Erkenntnisse, um die Versorgungsstrukturen vor Ort, aber auch die Aktivitäten der Gesundheitsregion Emsland weiterentwickeln zu können. Eine stetige Analyse der lokalen Infrastruktur und Bedarfe bezogen auf die gesundheitliche und pflegerische Versorgungsstruktur sowie der Aufbau tragfähiger Netzwerke und Unterstützungsstrukturen sind dabei elementar,“ betonte auch Dr. Sigrid Kraujuttis, Kreisrätin im Landkreis Emsland.</p>
<p>Neben der disziplinenübergreifenden Forschung und dem Austausch mit den Gesundheitseinrichtungen in der Region stellte die Nachwuchsförderung einen weiteren wichtigen Schwerpunkt des ROSE-Projekts dar. Mit dem sogenannten „Osnabrücker Modell“ wurde erstmalig eine Erstprüferschaft durch eine Professor*in einer Hochschule für angewandte Wissenschaften bei einer Promotion in Niedersachsen möglich. Das Osnabrücker Modell wird zwischen Universität und Hochschule Osnabrück im Bereich Gesundheit praktiziert. Während des Symposiums wurden sechs Promovierte für ihre erfolgreichen Dissertationen geehrt.</p>
<p>Auch nach Projektende werden die vielfältigen Aktivitäten des Forschungsschwerpunktes, eingebettet in den GesundheitsCampus Osnabrück, weiter vorangetrieben sowie Maßnahmen der Nachwuchsförderung verstetigt.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Das Projekt ROSE war sieben Jahre lang Teil des im Aufbau befindlichen GesundheitsCampus der Universität und Hochschule Osnabrück, der Forschung, Lehre und Praxistransfer im Gesundheitsbereich bündelt und die Gesundheitseinrichtungen der Region aktiv einbezieht. Dabei galt das Prinzip des Lernens durch Forschung, das als Motor der Kooperation der Hochschulen und der Gesundheitseinrichtungen dienen sollte. Das „Lernende Gesundheitswesen in der Region Osnabrück-Emsland“ wurde mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/rose" target="_blank">Zur Website des Forschungsprojektes ROSE</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 May 2022 12:46:44 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Sozialen Arbeit ziehen Lehren aus der Begegnung mit Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa in Polen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/05/studierende-der-sozialen-arbeit-ziehen-lehren-aus-der-begegnung-mit-friedensnobelpreistraeger-lech-walesa-in-polen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwölf Studierende der Hochschule Osnabrück trafen im Sommersemester während einer Exkursion durch Polen Lech Wałęsa, Gründer der polnischen Gewerkschaft Solidarność, Friedensnobelpreisträger und erster frei gewählter Präsident Polens nach 1989, zu einem Gespräch. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte Polens und die der Solidarność -Bewegung, sondern auch um die gegenwärtige politische Situation Polens. „Das sind Teile der europäischen Geschichte, die in den Lehrplänen kaum vorkommen. Die Studierenden konnten vor Ort mit Zeitzeugen und Teilnehmenden aus anderen Ländern ins Gespräch kommen, Neues lernen und andere Perspektiven einnehmen“, formuliert Prof. Dr. Hermann Heußner das Ziel der Reise.</p>
<p>„Mich hat begeistert, wie sehr sich die polnischen Teilnehmenden für kritisches Denken und eine offene Gesellschaft einsetzen und zugleich bedrückt, dass die Freiheit, die die Solidarność erkämpft hat nun teilweise beschnitten wird. Es lehrt mich, die Demokratie, in der wir leben, nicht als selbstverständlich anzusehen. Als Sozialarbeiter verstehe ich es auch als meine Aufgabe, Demokratie in der Kommune zu fördern und allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen“, reflektiert Lennart Hune, Masterstudent im Studiengang Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung soziale Teilhabe.</p>
<p>Kommilitone Niklas Stumpe sieht es ähnlich: Die Begegnung mit Lech Wałęsa hat mir gezeigt, dass Demokratie stetig aktualisiert, gepflegt und verteidigt werden muss. Dabei habe ich verstanden, dass es nicht immer leicht ist, diese Haltung Kindern und Jugendlichen gegenüber zu vertreten und zu vermitteln. Aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt. Die Vermittlung einer dialogischen Haltung ist die Voraussetzung und der Garant für transnationale Verständigung und Frieden.“</p>
<p>Die Schirmherrschaft für die Exkursion „Europäische Geschichte im deutsch-polnischen Dialog“, hatte Generalkonsulin Dr. Cornelia Piper übernommen. Weitere Stationen der Reise waren unter anderen das Museum des 2. Weltkrieges, Begegnungen mit Zeitzeugen und der Besuch des Konzerts „Solidarität mit der Ukraine“, das vom deutschen Generalkonsulat in Danzig veranstaltet wurde.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>Bozena Meske<br> Stellv. Vorsitzende der Europa-Union Kassel<br> Mitorganisatorin der Blockwoche<br> E-Mail: <a href="mailto:bozenameske@gmx.de">bozenameske@gmx.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 May 2022 09:51:35 +0200</pubDate>
                        <title>„Eigentlich wünschen sich beide Seiten einen fairen Dialog“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/05/eigentlich-wuenschen-sich-beide-seiten-einen-fairen-dialog/</link>
                        <description>Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Christel Kumbruck forscht seit Jahren zum Spannungsfeld Flüchtlinge und zur Dialogkultur in Deutschland. Über Ergebnisse und Einsichten, und deren Übertragbarkeit auf die Covid-Pandemie und den Ukrainekrieg, spricht Sie im Interview.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="display:none">&nbsp;</span><em>Frau Kumbruck, Sie und ihr Forschungsteam haben sich in den vergangenen vier Jahren mit den Motiven, Werten und Vorurteilen sowohl der Flüchtlingshelfer als auch der Flüchtlingsskeptiker befasst. Ihre Ergebnisse präsentieren Sie am 17. Mai auf einer Online-Tagung der Hochschule Osnabrück. Was bewegt diese Engagementgruppen?</em></p>
<p>Die Flüchtlingshelfenden eint, dass sie auf der Motivebene eher mehrwert- und kontaktorientiert sind. Ihre Ziele sind es, zu helfen, den Geflüchteten die Integration zu erleichtern und sich selber durch Austausch und Lernen weiterzuentwickeln. Manchmal sollen auch Gewissenskonflikte reduziert werden, die in der deutschen Geschichte wurzeln. Flüchtlingsskeptiker sind stärker erhaltungs- und systemorientiert, ihr Engagement findet eher abstrakt statt. Sie sind unzufrieden mit dem politischen Establishment, sie wollen gehört und anerkannt werden, befürworten Entwicklungshilfe statt Flüchtlingsaufnahme.<span style="display:none">&nbsp;</span></p>
<p><em>Willkommenskultur versus Flüchtlingskrise, diese Begriffe charakterisieren den Umgang mit dem Flüchtlingszuzug seit 2015. Wie wirkt sich diese Polarisierung auf die Gesellschaft aus?</em></p>
<p>Sie wirkt sich negativ auf die gesellschaftliche Stimmung aus. Misstrauen, Frustration, Vorurteile und moralisch erhobene Zeigefinger bis hin zu Dialogabbrüchen überwiegen die Sicht auf die anderen und die Kommunikationserfahrungen mit ihnen. Sie führt zu einer Radikalisierung, zu einem Schwarz-Weiß-Denken auf beiden Seiten. Aus diffusen Ängsten, die sich auf einzelne Aspekte oder Gruppen ausrichten lassen, entstehen oft Wut, Hass und letztlich Gewalt. Eine gesellschaftliche Spaltung hat also das Potenzial, gefährlich zu werden.</p>
<p><em>Lassen sich diese Erkenntnisse auch auf die Impfbefürworter und Impfgegner in der Corona-Pandemie übertagen?</em></p>
<p>Was die Wirkungsmechanismen angeht, gibt es tatsächlich einige Parallelen: Auch hier sehen wir leider eine Polarisierung, also das Aussterben der Grautöne zwischen beiden Extremen. Dabei gibt es viele Menschen, die zum Beispiel die Pharma- und Gesundheitsindustrie eher kritisch sehen, sich aber trotzdem haben impfen lassen. Gleichzeitig leugnet nicht jede Person, die nicht geimpft ist, das Virus. In der Sprache zeigt sich diese Spaltung gut: Es gibt einerseits die Skeptiker*innen, die pauschal als „Schwurbler“ und Verschwörungstheoretiker*innen bezeichnet werden, während die Geimpften andererseits als „Schlafschafe“ oder „Systemlinge“ bezeichnet werden. Genau das kennen wir auch schon aus dem Kontext Flüchtlingsaufnahme.</p>
<p><em>Und mit Blick auf die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine – wird es auch hier zu einer Lagerbildung kommen?</em></p>
<p>Die Flüchtlinge aus der Ukraine scheinen in der Gesellschaft etwas anders, nämlich als ähnlicher, als westlich sozialisiert wahrgenommen zu werden, das Konfliktpotenzial ist eventuell nicht so groß. Trotzdem sind sie anders, ebenfalls fremd und das kann ähnliche Abwehrreaktionen bei einem Teil der Bevölkerung hervorrufen, wie gegenüber den Kriegsflüchtlingen aus Syrien.</p>
<p><em>Könnte es nicht auch sein, dass Deutschland seit 2015 dazu gelernt hat und die Ängste vor den Auswirkungen der Flüchtlingsaufnahme abgenommen haben?</em></p>
<p>Ja, auch das ist denkbar. Politik und Gesellschaft haben seitdem viel gelernt. Die Kritik von Flüchtlingshelfenden und Skeptikern muss jedoch weiter ernst genommen werden. Die Politik muss intensiv mit den Bürger*innen kommunizieren. Das zeigt ein Blick auf Europa. In vielen Ländern ist eine Spaltung der Gesellschaft in Menschen mit viel Offenheit für Veränderungen und denen mit einem starken Erhaltungsbedürfnis zu beobachten. Wir brauchen eine Integrationsstrategie, die gemeinsame Werte und Regeln festlegt. Fehlen diese, wirkt sich das destruktiv auf die Gesamtgesellschaft aus und fördert das die Bildung von Schattengesellschaften.</p>
<p><em>Auf der Online-Konferenz am 17. Mai präsentieren Sie auch Lösungsansätze, zeigen Parallelen zwischen den Engagierten auf, erklären, wie Brücken zwischen den Lagern geschlagen werden können und welche Voraussetzungen dafür entscheidend sind. Geben Sie uns einen kurzen Einblick?</em></p>
<p>Eigentlich wünschen sich beide Seiten einen fairen Dialog. Dass dieser nicht gut gelingt, ist unter anderem dem „Phänomen der Gruppenhomogenität“ geschuldet. Es besagt, dass Menschen innerhalb einer Gruppe Unterschiede herunterspielen und gleichzeitig Unterschiede zu anderen Gruppen überakzentuieren. Das Phänomen wirkt also nach innen und nach außen und wechselseitig. In einen Dialog zu treten und eine Annäherung zu beginnen, wenn wir Gemeinsamkeiten zu anderen nur schwer erkennen, ist somit sehr schwer.</p>
<p><em>Das klingt so, als wäre viel Kommunikationskompetenz nötig, um die festgefahrenen Positionen aufzuhebeln?</em></p>
<p>Mein Team und ich halten es für extrem wichtig, Menschen auf gemeinsame Regeln für ein friedliches Miteinander im gesellschaftlichen Alltag zu verpflichten. Diese Regeln bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Basiskompetenzen für eine gute Kommunikation. Dazu zählen unter anderen gegenseitiger Respekt, Emotionsregulation, Perspektivübernahme, und Selbstreflexion.</p>
<p><em>Gehen Sie auf der Tagung näher darauf ein, wie diese Kompetenzen erworben und die Kommunikation depolarisiert werden kann?</em></p>
<p>Viele Einzelelemente zur Unterstützung der Dialoge werden auf der Tagung vorgestellt. Ein Beispiel sind die Brückenbauenden, die sich in beide Sichtweisen hineindenken können und somit eine Vermittlerfunktion im Dialog wahrnehmen. Im Buch zum Forschungsprojekt zeigen wir Portraits engagierter Personen, ihre Motive und Ziele. Mit Hilfe eines Schemas können Lesende die Portraits analysieren und dabei Kommunikationskompetenzen wie Selbstreflexion und Empathie schulen.</p>
<p><strong>Zum Forschungsprojekt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck und ihr Team aus Wirtschaftspsycholog*innen an der Hochschule Osnabrück führten deutschlandweit Interviews mit Engagierten beider Seiten. Diese gehörten zum qualitativen Teil der mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD durchgeführten Studie „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, sich im Rahmen der Flüchtlingsthematik zu engagieren?“ Erstmalig werfen sie einen psychologischen Blick auf die Engagierten und die Dialogkultur und finden tiefere Ursachen für bestehende Dialogbarrieren. Unterstützt wurde das Projekt vom Pool Gesellschaftliches Engagement der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen-wiso/2022/05/online-tagung-spannungsfeld-fluechtlinge-ein-psychologischer-blick-auf-engagierte-und-die-dialogkultur/" target="_blank">Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung</a></p>
<p><strong>Publikation:</strong> Christel Kumbruck (Hrsg.) Spannungsfeld Flüchtlinge. Ein psychologischer Blick auf Engagierte und die Dialogkultur, Springer Verlag, 2022</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 May 2022 12:30:55 +0200</pubDate>
                        <title>Studiengang Soziale Arbeit bietet drei neue Schwerpunkte an</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/05/studiengang-soziale-arbeit-bietet-drei-neue-schwerpunkte-an/</link>
                        <description>Der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück startet zum Wintersemester erstmals die Schwerpunkte Eingliederungshilfe, Kinderschutz sowie Soziale Räume und Lebenswelten. Zudem stehen 40 zusätzliche Studienplätze bereit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Probleme verändern sich fortlaufend. Gründe dafür können neben individuellen Lebenslagen auch politische, wirtschaftliche oder technische Entwicklungen sein, die von Einzelnen und ganzen Gesellschaften fordern, sich neuen Realitäten anzupassen. Damit verändern sich auch mögliche Hilfen und Lösungsansätze. Diesem Veränderungsprozess trägt der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück mit den drei neuen Schwerpunkten Eingliederungshilfe, Kinderschutz sowie Soziale Räume und Lebenswelten Rechnung, die erstmalig zum Wintersemester 2022/23 angeboten werden. Aufgrund des großen Bedarfs an qualifizierten Arbeitskräften und einer hohen Nachfrage nach Studienplätzen stellt die Hochschule zudem 40 zusätzliche Studienplätze bereit.</p>
<p>Studierende können mit Beginn ihres dritten Studiensemesters aus einem breiten Angebot an unterschiedlichen Studienschwerpunkten wählen, von denen die Schwerpunkte Eingliederungshilfe, Kinderschutz und Soziale Räume und Lebenswelten neu hinzugekommen sind. Jeder einzelne Schwerpunkt besteht aus drei Modulen und erstreckt sich auch über drei Semester. Da auch in der Sozialen Arbeit digitale Infrastrukturen, digitale Datenerfassung, -Analyse und -Verarbeitung immer wichtiger werden, wird die Digitalisierung in alle neuen Schwerpunkte einbezogen.</p>
<p><strong>Schwerpunkt Eingliederungshilfe: Bundesteilhabegesetz verstehen und anwenden</strong></p>
<p>„Mit dem neuen Schwerpunkt Eingliederungshilfe bieten wir eine dringend benötigte Fachexpertise im Bereich der Rehabilitation und Behindertenhilfe an," erläutert Professorin Dr. Andrea Riecken und verweist auf das 2016 beschlossene Bundesteilhabegesetz (BTHG), dass die Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zum Ziel hat. Das BTHG regelt die Zusammenarbeit zwischen Leistungsträger und Leistungserbringer grundlegend neu. Das sind Prozesse, die sich bundesweit vollziehen, und die auch mit Veränderungen im Professionsverständnis der Sozialen Arbeit einhergehen. Studierende werden auf diese neuen fachlichen Herausforderungen vorbereitet. Dazu beschäftigen sie sich anwendungsorientiert mit den gesetzlichen Vorgaben und der Ausrichtung des BTHG, den Instrumenten zur Bedarfsermittlung mit dem Schwerpunkt Niedersachsen, der ICF-Klassifikation und dessen Modell von Behinderung, der koordinierten Zusammenarbeit zwischen Pädagogik, Verwaltung und IT sowie den Möglichkeiten und Grenzen einer daten-und IT-basierten Wirkungskontrolle. Neben der Entwicklung sozialdiagnostischer Kompetenzen und dem Erlernen systematischer Verfahrensweisen der Bedarfsermittlung steht das Verstehen der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung und ihrer Teilhabebedarfe im Vordergrund.</p>
<p><strong>Schwerpunkt Kinderschutz: Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung kennen und gewichten</strong></p>
<p>„Der Kinderschutz hat in Politik und Gesellschaft mehr Bedeutung denn je. Das zeigt sich nicht nur in der Einrichtung einer Enquetekommission durch den niedersächsischen Landtag 2021, als Reaktion auf schwere Fälle sexueller Gewalt an Kindern. Auch der zurückliegende Prozess zur Novellierung des Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und der Bericht der Niedersächsischen Lügde-Kommission sind von einem verbesserten Kinderschutz geleitet,“ ordnet Studiengangbeauftragter Prof. Dr. Christof Radewagen die Relevanz des Themas ein. Die Studierenden lernen im neuen Schwerpunkt Kinderschutz neben der theoriegeleiteten Sondierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung und unterschiedlichen Methoden zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos auch Möglichkeiten fachlichen Handelns zur Gefahrenabwehr und Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Netzwerkarbeit im Kinderschutz. Darüber hinaus sind auch Strukturen der öffentlichen Verwaltung sowie die Chancen und Grenzen digitaler Prozesse zum Schutz von Kindern und Jugendlichen Inhalt des Schwerpunktes. Insgesamt werden die Studierenden damit gezielt auf eine Tätigkeit im Jugendamt oder aber im Bereich der freien Jugendhilfe vorbereitet.</p>
<p><strong>Schwerpunkt Soziale Räume und Lebenswelten: Die unmittelbare Umgebung in sozialpädagogisches Handeln einbeziehen</strong></p>
<p>„Räume prägen das Leben. Wie Städte, Gemeinden oder Quartiere gestaltet sind, beeinflusst Wohlgefühl, Kontakte, Aktivitäten und Zugehörigkeiten. Eine bedarfsgerechte Gestaltung städtischer und ländlicher Lebensräume ist ein Handlungsfeld sozialer Arbeit, dem zunehmend größere Beachtung geschenkt wird“, unterstreicht Prof. Dr. Stephan Maykus. Die Studierenden lernen in diesem Schwerpunkt unter anderem, dass sozialpädagogisches Handeln in der Kommune immer auch raumbezogen erfolgen muss, denn die unmittelbare Umgebung wirkt sich direkt darauf aus, wie Menschen ihr Leben gestalten können. Der fachliche Input zur Freiraum- und Landschaftsplanung erfolgt durch die Expertise von Lehrenden der Fakultät für Agrarwissenschaftlichen und Landschaftsarchitektur der Hochschule.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Ulrike Heuer, Studiengangkoordination<br> E-Mail: <a href="mailto:u.heuer@hs-osnabrueck.de">u.heuer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 May 2022 11:32:06 +0200</pubDate>
                        <title>Zur besseren Verständigung in der Gesundheitsversorgung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/05/zur-besseren-verstaendigung-in-der-gesundheitsversorgung/</link>
                        <description>Neues Logopädie-Projekt der Hochschule Osnabrück entwickelt ein Open-Source-Trainingsprogramm für Gesundheitsberufe</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die kommunikative Beeinträchtigungen haben, erleben immer wieder Gespräche, in denen die Verständigung nicht gut gelingt. Das gilt auch für die Gesundheitsversorgung: Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten oder Ärztinnen und Ärzte sind selbst häufig überfordert, denn wenn die Kommunikation nicht gelingt, kann dies die Gesundheit und die Selbstbestimmung der Betroffenen gefährden. Genau dort schließt das neue Projekt der Förderlinie Innovation Plus des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Fachbereiches Logopädie der Hochschule Osnabrück an. Es soll ein Trainingsprogramm entwickelt werden, das Gesundheitsprofessionellen erste grundlegende Hilfestellungen vermittelt.</p>
<p>Anna Beck, Claire Foltin, Dieter Mörschel, Stephanie Schuchmann und Osman Sakinmaz, die seit vielen Jahren mit ganz unterschiedlichen kommunikativen Herausforderungen leben, bringen ihre Expertise ins Projekt ein und entwickeln gemeinsam mit dem Projektteam Trainings-Videos, in denen hilfreich und behindernde Verhaltensweisen in Gesprächssituationen gezeigt und geübt werden können. Die Betroffenen beschreiben Offenheit, „Augenhöhe“ und ausreichend Zeit als grundlegend für ein gelingendes Gespräch.</p>
<p>Neben dem Fachbereich Logopädie der Hochschule Osnabrück, vertreten durch Prof. Hilke Hansen, Dr. Kerstin Erfmann und Nora Schmit, sind Hendrik Dangschat und Beate Schrader vom Institut für Gelingende Kommunikation der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) an dem Projekt beteiligt. Das Trainings-Programm wird im Bachelorstudiengang Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück erprobt und evaluiert. Förderer des Projekts mit einjähriger Laufzeit bis Ende 2023 ist das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hilke Hansen<br> Professorin für Logopädie<br> Telefon: 0541 969-3975<br> E-Mail: <a href="mailto:h.hansen@hs-osnabrueck.de">h.hansen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Apr 2022 11:14:17 +0200</pubDate>
                        <title>Neues, internationales Bildungsprojekt zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/04/neues-internationales-bildungsprojekt-zur-erreichung-der-un-nachhaltigkeitsziele/</link>
                        <description>DAAD fördert Forschungsvorhaben der Hochschule Osnabrück mit 400.000 Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zentrale Aufgabe des neuen Bildungsprojektes “Horizon Southeast Asia: pushing the frontiers of research and sustainability“, der Hochschule Osnabrück, ist die Stärkung der Forschung und der Governance-Strukturen an 25 Universitäten in Myanmar, Laos, Kambodscha, Thailand, Vietnam und Ost-Timor.</p>
<p>Verfolgt werden dabei zwei Ziele, wie Projektleiter Prof. Dr. Peter Mayer erläutert. „Wir stärken die Kompetenzen der Hochschulleitungen beim Ausbau international wettbewerbsfähiger Forschung und wir sorgen dafür, dass sich die Wissenschaftler der beteiligten Hochschulen zu Konferenzen und gegenseitigen Forschungsbesuchen zusammenfinden und dabei das Potential international orientierter Forschung erfahren können. Dabei geht es konkret um die drei Themen „Klimawandel“, „Nachhaltige Landwirtschaft“ und „gemeinsame Nutzung eines grenzüberschreitenden Flusses.“ Themen, die durch wissenschaftliche Unterstützung von Prof. Dr. Dieter Trautz und Prof. Dr. Guido Recke, Leiter des Fachgebiets Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre, verwirklicht werden sollen. Prof. Dr. Dieter Trautz, Mitglied der Projekt-Steuerungsgruppe verdeutlicht: „Insbesondere die Interaktion zwischen Klimawandel und Nachhaltige Landwirtschaft ist eine der drängenden Frage, der sich die Forschenden der Hochschulen im regionalen Kontext stellen müssen. Hierbei ist die Anbahnung von Kontakten und Moderation der Prozesse im Rahmen des Projektes ein wesentlicher Aufgabenbereich.“ Professor Dr. Guido Recke ergänzt: „Wir freuen uns das innovative Projekt an den Schnittstellen zu unterstützen. Als interdisziplinär und fakultätsübergreifend forschendes Fachgebiet ist nachhaltige Landwirtschaft im internationalen Kontext nicht nur eine besondere Erfahrung, sondern erweitert durch den gemeinsamen Austausch auch unser Profil über die Grenzen Europas hinaus.“</p>
<p>An der Umsetzung sind Wissenschaftler*innen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur beteiligt. Das Projekt wird gemeinsam mit der asiatischen Regionalorganisation SEAMEO -RIHED (Southeast Asian Ministers of Education Organization) durchgeführt. Die Vorsitzende der Organisation mit Sitz in Thailand, Prof. Romyen Kosaikanont, ist Alumna des Bildungsprogramms International Deans Course der Hochschule und seit einigen Jahren Lehrbeauftragte an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>Das Projekt der Hochschule Osnabrück ist auf vier Jahre angelegt und wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit insgesamt 400.000 Euro gefördert. Es zählt zu insgesamt 15 vom DAAD geförderten Projekten und bildet einen weiteren Baustein der internationalen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Osnabrück und Universitäten im südostasiatischen Raum.</p>
<h3><strong>Zum Hintergrund: Die UN-Nachhaltigkeitsziele</strong></h3>
<p>Mit der im Jahr 2015 verabschiedeten Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft unter dem Dach der Vereinten Nationen zu 17 globalen Zielen für eine bessere Zukunft verpflichtet. Dazu zählen unter anderen die Ziele hochwertige Bildung, Nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser und Leben an Land. Leitbild der Agenda 2030 ist es, weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Dabei unterstreicht die Agenda 2030 die gemeinsame Verantwortung aller Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – und jedes einzelnen Menschen. (Quelle: <a href="http://www.bundesregierung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bundesregierung.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer<br> Professor für Allgemeine und Internationale Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik<br> Telefon: 0541 969- 3466<br> E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 11:09:44 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsam Forschung vorantreiben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/02/gemeinsam-forschung-vorantreiben/</link>
                        <description>An der Hochschule Osnabrück kamen Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammen, um das Thema Diversity zukünftig noch interdisziplinärer zu erforschen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleichstellung, Diversität, Inklusion und Diskriminierung – Themen, die nicht nur eine wichtige Rolle in Deutschland spielen, sondern auch relevant für Europa und die Welt sind. Vertreterinnen und Vertreter aus der Ukraine, Ungarn, Litauen, Spanien und Deutschland kamen daher zur Entwicklung eines neuen Forschungsvorhaben zusammen. Das Projektteam rund um Professorin Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, möchte mit dem bevorstehenden Forschungsprojekt die Diversity Forschung in Europa vorantreiben und zur Reduzierung von Diskriminierung am Arbeitsplatz beitragen.</p>
<h3><strong>Engagement von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treibt die Forschung an</strong></h3>
<p>Hochschule und Forschung, das geht? An der Hochschule Osnabrück findet in einem sehr breiten Themenspektrum interdisziplinäre Forschung statt. Aktuell wird in rund 100 laufenden Projekten an der Hochschule geforscht, davon sind 15 durch die EU gefördert. „Eine wachsende Anzahl von Forschungsprojekten dokumentiert unsere Forschungsstärke, die dem Engagement zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an unserer Hochschule zu verdanken ist“, betont Professorin Dr. Ursula Hübner, Studiendekanin für Nachwuchsförderung und ergänzt: „Ein gutes Beispiel für solch ein Engagement und interdisziplinäre Forschung ist das Forschungsvorgehen von Professorin Genkova und ihrem Team.“</p>
<h3><strong>Einen Beitrag zur konfliktfreien interkulturellen Kommunikation leisten</strong></h3>
<p>Mittels eines Workshops wurden auf der Grundlage der unterschiedlichen Schwerpunkte der Teilnehmenden eine gemeinsame Forschungsskizze im Rahmen des laufenden Projektes DiversChance-East entwickelt. „Die gemeinsame Idee ist, sich dafür einzusetzen, die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund von bestimmten Merkmalen, wie Alter, Geschlecht oder kulturelle Herkunft zu reduzieren“, erklärt die Projektleiterin Genkova. Die nächsten Monate wird sich das Netzwerk dem aktiven Forschungs- und Ideenaustausch widmen, um im Anschluss zusammen einen europäischen Forschungsantrag zu stellen. „Ich hoffe, durch unser Projekt können wir einen Beitrag zur konfliktfreien interkulturellen Kommunikation leisten und für mehr Fairness und Verständnis sorgen“, ergänzt Genkova begeistert.</p>
<p>Die Professorin für Wirtschaftspsychologie ist aktuell in 4 laufenden Forschungsprojekten involviert und sie betont, dass die Forschung Teil ihrer Identität ist: „Das klingt plakativ aber Forschung ist nicht etwas, das man nebenbei macht, sondern mit dem man sich identifiziert“.</p>
<p>Weitere Informationen über Laufende Forschungsprojekte an der Hochschule Osnabrück sind in der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/" target="_blank">Forschungsdatenbank </a>zu finden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie und Forschungsprojektleiterin DiversChance-East</p>
<p>Telefon: 0541 969- 3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 09:27:53 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung benötigt eine klare Strategie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/01/digitalisierung-benoetigt-eine-klare-strategie/</link>
                        <description>Student des internationalen Masterprogramms MARIHE entwickelte, anhand der Hochschule Osnabrück, ein Handbuch zur Planung und Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch vor Covid-19 stand das Thema Digitalisierung bei vielen Hochschulen für die nächsten Jahre auf der Agenda. Doch die Pandemie zwang die deutschen Hochschulen früher als erwartet in den Online-Lehrbetrieb und stellte sie vor Herausforderungen. „Es zeigte sich, wie wichtig es ist, die Maßnahmen zu einer klaren Digitalisierungsstrategie zu verbinden und Erfolgsfaktoren zu kennen“, erklärte der ehemalige Student des Masters in Research and Innovation Higher Education (MARIHE) Panourgias Papaioannou. Er entwickelte im Rahmen seiner Masterthesis, auf dem Fallbeispiel der Hochschule Osnabrück, ein Toolkit für Hochschulen zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.</p>
<h3><strong>Kommunikation ist das A und O</strong></h3>
<p>Der gebürtige Grieche betont, dass es sich bei Digitalisierungsstrategien nicht nur um ein Dokument mit ausformulierten Zielen, sondern um einen Prozess handelt, der viel Kommunikation benötigt. „Es ist wichtig, neben dem Präsidium auch frühzeitig mit Mitarbeitenden und Studierenden in den Austausch zu kommen. Die Forschung hat nämlich gezeigt, dass Menschen das Gesamtziel ihres Handelns kennen wollen“, betont der ehemalige Masterand. Neben der regelmäßigen Kommunikation, einer umfassenden Analyse der Struktur der Organisation, den vorhandenen Kompetenzen, den Werten und der finanziellen Situation, ist es wichtig sich als Hochschule auch über seine Ziele und Vision im Klaren zu sein. „Mit der Einrichtung eines neuen Präsidiumsresorts für Digitalisierung wurde 2019 ein strategischer Prozess an der Hochschule Osnabrück in Gang gesetzt. Das wir uns dann so schnell und spontan mit konkreten Maßnahmen auseinandersetzen mussten, hätte wahrscheinlich niemand gedacht“, blickt Vizepräsident für Digitalisierung Prof. Dr. Ingmar Ickerott zurück und erklärt, „daher nehmen wir das Thema noch stärker in den Fokus und wollen in den kommenden Jahren eine Reihe von strategischen Maßnahmen implementieren, die in einem partizipativ erarbeiteten Handlungsrahmen für die Digitale Transformation der Hochschule festgehalten wurden“.</p>
<p>„Meine Arbeit macht also deutlich, dass die Leitung einer Institution bei der Gestaltung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie sorgfältig sein sollte. Doch mit den richtigen Maßnahmen und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Studierenden, sind Digitalisierungsstrategien umsetzbar“, erklärt Papaioannou, der im Rahmen seiner Masterarbeit mit verschiedenen Statusgruppen und Beteiligten zu Digitalisierungsstrategien an der Hochschule Osnabrück gesprochen hat. „Die Ergebnisse der Masterarbeit sind außerordentlich beeindruckend und für die weitere strategische Ausrichtung unserer Hochschule von großem Wert“, betont der Vizepräsident.</p>
<h3><strong>Masterarbeit erhielt finanzielle und ideelle Förderung</strong></h3>
<p>Die Masterarbeit von Panourgias Papaioannou wurde im Jahr 2020 durch das Programm Master Lab #TheNewNormal vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung finanziell mit 1.200 Euro und ideell gefördert. „Durch die angebotenen Trainings des Programms konnte ich viele Soft Skills, wie meine Kommunikationsfähigkeit ausbauen und mich mit anderen Studierenden weltweit austauschen“, erzählt der Preisträger. Durch den Austausch konnte er sich regelmäßig Feedback von Expertinnen und Experten zu seiner Masterarbeit und sein Vorgehen einholen. Sein Studium, seine Masterthesis und die Förderung eröffneten ihm schließlich die Tür zu seinem neuen Job. Papaioannou wurde an die TU Dortmund berufen, sein Promotionsschwerpunkt wird die Digitalisierung in der Hochschulbildung sein.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Ingmar Ickerott<br> Vizepräsident für Digitalisierung</p>
<p>Telefon: 0591 800 98 - 400<br> E-Mail: <a href="mailto:dekan-mkt@hs-osnabrueck.de" class="mail">dekan-mkt@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Jan 2022 10:04:38 +0100</pubDate>
                        <title>9. Osnabrücker Demokratieforum: „Der Kampf um Demokratie und Rechtsstaat geht weiter“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2022/01/9-osnabruecker-demokratieforum-der-kampf-um-demokratie-und-rechtsstaat-geht-weiter/</link>
                        <description>Zustand der Demokratie in Polen und Ungarn im Fokus der Veranstaltung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Spannende Einblicke in die aktuelle politische Situation in Polen und Ungarn gewährten zwei versierte und in Polen und Ungarn beheimatete Referenten den Teilnehmenden des digitalen Demokratieforums an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Dr. Jacek Kołtan aus Polen,<strong> </strong>Forschungsbeauftragter des Direktors des Europäischen Solidarność-Zentrums in Gdańsk, Polen, sowie Philosoph, Politikwissenschaftler und Herausgeber, berichtete über den desolaten Zustand der Demokratie Polens. Am Begriff „illiberale Demokratie“ schlüsselte Koltan auf, wie sich durch den großen Einfluss der Regierung auf öffentliche Medien sowie durch die Machtposition der katholischen Kirche eine starke Polarisierung in der polnischen Gesellschaft vollziehe.</p>
<p>Daniel Hegedüs, aus Ungarn und Fellow for Central Europe des German Marshall Fund of the United States sowie Politikwissenschaftler, zog in seinem Vortrag den Kreis noch weiter und berichtete von einer Entdemokratisierung in Ost- und Mitteleuropa. Er verglich die Situation der Wahlen von 2018 in Ungarn mit den aktuellen Gegebenheiten: In diesem Jahr werden in Ungarn wieder Wahlen stattfinden, doch sei die Lage alles andere als ruhig und ausgeglichen. Hoffnung mache, dass sich erstmals alle Oppositionsparteien zu einer gemeinsamen Wahlliste zusammengeschlossen haben, um die Chance Orban abzuwählen, zu erhöhen.</p>
<p>Beide Referenten waren sich einig, dass die Beeinflussung und Steuerung der Medien die Demokratie gefährde und zugleich der Einfluss sozialer Medien enorm sei. Polen und Ungarn setzten gefährliche Trends bei der Untergrabung demokratischer Prozesse.</p>
<p>Die simultane Übersetzung des Demokratieforums in englischer und polnischer Sprache ermöglichte es auch Interessierten aus anderen europäischen Ländern teilzunehmen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner<br> E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 14:27:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Der Wert akademischer Bildung für die Pflegepraxis wird in den Gesundheitseinrichtungen nicht mehr bestritten“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/12/der-wert-akademischer-bildung-fuer-die-pflegepraxis-wird-in-den-gesundheitseinrichtungen-nicht-mehr-bestritten/</link>
                        <description>40 Jahre Pflege an der Hochschule Osnabrück: Als das erste Studienangebot in der Pflege 1981 an den Start ging, war die Skepsis groß. Viele hielten wenig von der Akademisierung der Gesundheitsberufe. Doch Verantwortliche und Lehrende der Hochschule Osnabrück erkannten die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Fundierung und leisteten Pionierarbeit. Seit 1997 zählt Professorin Dr. Elke Hotze zu den ausgewiesenen Pflegeexpertinnen der Hochschule. Im Interview spricht sie über die Anfänge der akademischen Profession, Meilensteine, Hürden und ihre Wünsche für die Zukunft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01standard"><strong>Vor 40 Jahren bot die Hochschule Osnabrück erstmals ein Zertifikatsprogramm für Pflegefachkräfte an, der Beginn eines langen und noch nicht abgeschlossenen Akademisierungsprozesses. Wie war die Ausgangslage?</strong></p>
<p class="01standard">Es reichte damals ein Blick in andere europäische Länder und in die USA, um zu sehen, dass dort die Akademisierung der Pflege und die Pflegewissenschaft schon weit fortgeschritten und etabliert waren. Erste Pflegetheorien wurden bereits in den 1950er-Jahren entwickelt, zum Beispiel von der amerikanischen Pflegewissenschaftlerin Hildegard Peplau, die ihre Theorie der interpersonalen Beziehung in der Pflege entwickelte, also die Idee der Pflege als Beziehungsarbeit. Zudem stieß der Deutsche Wissenschaftsrat damals die Diskussion an, ob Pflegeberufe nicht in den Fächerkanon der Hochschulen aufgenommen werden könnten.</p>
<p class="01standard"><strong>Davon waren nicht alle überzeugt. Widerstand kam von den Funktionären der Berufsverbände und aus dem medizinischen Bereich, von Ärztinnen und Ärzten. Die Hochschule Osnabrück begann dennoch mit der Planung eines Studienangebots.</strong></p>
<p class="01standard">Entscheidend war an dieser Stelle der Wille der Hochschulleitung, also unseres ehemaligen Präsidenten Prof. Dr. Erhard Mielenhausen, diese Aufgabe zu übernehmen und in die Tat umzusetzen.</p>
<p class="01standard"><strong>Mit Ruth Schröck wurde 1987 die erste pflegespezifische Professur an einer deutschen Hochschule besetzt. Was bedeutete das für die Pflege insgesamt und für die Hochschule Osnabrück?</strong></p>
<p class="01standard">Das war ein entscheidender Schritt für den Beginn der Akademisierung der Pflege in Deutschland. Prof. Dr. Ruth Schröck hat viele Debatten angestoßen, zum Beispiel die, ob Pflegewissenschaft eine Praxisdisziplin ist oder nicht. Sie hat das natürlich nicht ganz allein bewirkt, sondern es gab weitere Protagonistinnen. In der Hochschule Osnabrück war das vor allem Prof. Dr. Doris Schiemann, die die Studiengänge wesentlich entwickelt und vorangebracht hat. Zudem sind auch Kolleginnen und Kollegen aus dem damaligen Fachbereich Wirtschaft, allen voran Manfred Semrau und Manfred Haubrock zu nennen. Aber als erste auf eine Pflegeprofessur berufene Frau hat Ruth Schröck natürlich auch für die Sichtbarkeit unserer Hochschule für die Disziplin Pflege eine große und wichtige Rolle gespielt.</p>
<p class="01standard"><strong>Mit der Entscheidung, Pflegewissenschaft als Disziplin zu etablieren, stieß die Hochschule Osnabrück auch die Akademisierung weiterer Gesundheitsberufe wie den Akademisierungsprozess der Hebammen, der Logopäden sowie der Ergo- und Physiotherapeuten an. Wie kam der Stein ins Rollen?</strong></p>
<p class="01standard">Wie so oft waren es hier engagierte Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Impulse setzten. Für die Hebammen war das Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, die ab 1997 die Sache der Hebammen vorantrieb. Die Akademisierung der Therapieberufe wurde vor allem von Prof. Manfred Semrau befördert. Damit wurde auch der Grundstein für die so wichtige Interdisziplinarität im Gesundheitsbereich an unserer Hochschule gelegt.</p>
<p class="01standard"><strong>Heute bietet die Hochschule Osnabrück drei Bachelor- sowie zwei weiterführende Masterprogramme an, in denen Pflegende sich weiter qualifizieren können. Die Akademisierung der Pflegeberufe stößt jedoch nach wie vor nicht überall auf Zuspruch. Warum ist das so?</strong><br> <br> 40 Jahre ist ja eine lange Zeit, in der einiges in Gang gekommen ist. Das zeigt sich in erster Linie daran, dass es bundesweit eine Vielzahl von Studiengängen gibt und nach der letzten Gesetzesänderung des Berufsgesetzes an vielen Standorten ein primärqualifizierendes Studium angeboten wird. Es zeigt sich auch an vielen pflegespezifischen Forschungsprojekten, auch wenn wir den Stand der Akademisierung und Wissenschaftsentwicklung im Vergleich zu anderen Ländern mit langer Tradition in dieser Zeit sicher nicht ganz aufholen konnten.</p>
<p class="01standard">Was über all die Jahre geblieben ist, ist die Skepsis eines Teils der Berufsgruppe vor allem im Hinblick auf den Wert von akademischer Bildung für die Praxis. Was aber vor circa 25 Jahren noch ungläubiges Staunen hervorrief, ist – und das ist erfreulich – in vielen Gesundheitseinrichtungen, zum Beispiel auch in den großen Kliniken, längst als Notwendigkeit und Chance zur Qualitätsverbesserung angekommen und wird nicht mehr bestritten.</p>
<p class="01standard"><strong>Warum sollte zumindest ein Teil der Beschäftigten in der Pflege studiert haben?</strong></p>
<p class="01standard">Im Moment schauen Viele auf die Intensivstationen, es ist offensichtlich, dass man eine hohe Kompetenz braucht, um diese Aufgaben zu bewältigen. Aber das trifft auch auf viele andere Handlungsfelder der Pflege zu. Nehmen wir die Unterstützung von Pflegenden Angehörigen in der häuslichen Pflege, die Begleitung sterbender Menschen oder die Mobilisierung älterer Patientinnen nach einer Operation, die Betreuung schwerkranker Kinder und die Begleitung ihrer Eltern in dieser Lebensphase. Diese Herausforderungen lassen sich nicht mit Rezeptwissen bewältigen, hier muss man auf aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zurückgreifen.</p>
<p class="01standard"><strong>Was braucht es noch, um die Qualität der Pflege aber auch die Arbeitsbedingungen und damit die Attraktivität der Pflegeberufe zu verbessern?</strong></p>
<p class="01standard">Die Wertschätzung und Sichtbarkeit der Pflegeberufe sind ein großes Thema. Das Klatschen auf dem Balkon in der ersten Lockdownphase der Coronapandemie reichte dafür nicht aus. Wir sehen in der Forschung zum allgemeinen gesellschaftlichen Ansehen unterschiedlicher Berufe, dass die Pflege zwar angesehen ist, dennoch fehlt es ihr an Nachwuchs, viele Pflegefachkräfte reduzieren ihre Arbeitszeit oder verlassen den Beruf ganz. Da spielt zum einen die Vergütung eine Rolle, aber auch die Arbeitsorganisation, zum Beispiel, ob man Pflegearbeit mit familiären Verpflichtungen vereinbaren kann, ob einem im therapeutisch-pflegerischen Team Mitsprache und Entscheidungsbefugnisse zugestanden werden. Da gibt es viele Stellschrauben, an denen zu drehen ist, um die Abwanderung aus dem Beruf zu stoppen.</p>
<p class="01standard"><strong>Die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses ist zentral für den weiteren Akademisierungsprozess. Welche Möglichkeiten haben Absolventinnen und Absolventen bei uns?</strong></p>
<p class="01standard">Unsere Masterstudiengänge sind der erste Schritt, um sich weiter zu qualifizieren. Zudem können wir auf eine sehr erfolgreiche Kooperation mit der Universität Witten Herdecke durch das Promovierenden-Kolleg FamiLe zurückblicken. Aktuell können Absolvierende im Projekt ROSE oder auch in Einzelprojekten promovieren. Mit unserer Kommission für Nachwuchsförderung adressieren wir dieses Thema explizit. Ein schöner Beleg für unseren Erfolg ist, dass Absolventen und Absolventinnen der Hochschule Osnabrück bundesweit bereits mehr als zehn Professuren besetzen.</p>
<p><strong>Wie sieht Ihre Vision für die Pflege im Jahr 2060 aus?</strong><br> <br> Ich sehe die Pflege 2060 nicht mehr vorrangig als Krankenpflege am Krankenbett im Krankenhaus, sondern in der ambulanten pflegerischen Versorgung von Menschen in ihrem jeweiligen Wohnquartier. Meine Idealvorstellung für eine Stadt wie Osnabrück ist, dass Menschen mit Pflegebedarf in altersgemischten Nachbarschaften leben, sich so lange es geht gegenseitig unterstützen, damit die meisten Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase zu Hause bleiben können. Akademisch ausgebildete Pflegende leisten hierzu die notwendige Unterstützung, indem sie die Versorgung steuern und koordinieren, Angehörige beraten, Vernetzungsmöglichkeiten schaffen, Nachbarschaft mobilisieren. Sie arbeiten in interdisziplinären Teams mit Sozialarbeitern, Therapeuten und Ärzten zusammen &nbsp;und bieten angemessene Lösungen für ein Wohnquartier aus einer Hand.</p>
<p><strong><em>Welche Visionen für die Pflege im Jahr 2060 haben die Studierenden der Gesundheitsberufe an der Hochschule Osnabrück? <a href="https://youtu.be/s2x-88lNFWU" target="_blank" rel="noreferrer">Davon berichten sie hier selbst</a>.</em></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 15:59:14 +0100</pubDate>
                        <title>Festschrift „Im Einklang von Recht und Musik“ für Prof. Dr. Dirk Güllemann</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/12/festschrift-im-einklang-von-recht-und-musik-fuer-prof-dr-dirk-guellemann/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>38 Jahre ist es her, dass Prof. Dr. Dirk Güllemann (auf dem Bild rechts am Pult) an die Hochschule Osnabrück berufen wurde und zehn Jahre ist es her, dass er in den Ruhestand ging. Dennoch übernimmt er nach wie vor in jedem Semester Lehraufträge an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Zu seinem 80. Geburtstag erhielt Güllemann nun aus den Händen seiner „juristischen“ Kolleginnen und Kollegen die ihm gewidmete und im renommierten Beck Verlag erschienene Festschrift „Im Einklang von Recht und Musik.“ Annähernd alle Juristinnen und Juristen aus den Fachgruppen Wirtschaftsrecht, öffentliches Recht und Steuerrecht verfassten dafür einen wissenschaftlichen Beitrag. Diese behandeln rechtswissenschaftliche Themen, die überwiegend einen Bezug zur Musik aufweisen. Die Beiträge tragen so schöne Namen wie „Fifteen Seconds To Take The A-Train“ oder „Der Pianist und sein ungezogenes Publikum.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 13:10:25 +0100</pubDate>
                        <title>Graduiertenfeier der Hochschulmanager auf dem Caprivi-Campus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/12/graduiertenfeier-der-hochschulmanager-auf-dem-caprivi-campus/</link>
                        <description>Zu ihrer Graduiertenfeier trafen sich im Wintersemester in der Caprivi-Lounge und den angrenzenden Räumen die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des weiterbildenden Studiengangs MBA Hochschul- und Wissenschaftsmanagement (HWM) mit den aktuell Studierenden sowie ihren Dozentinnen und Dozenten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die aktuelle Pandemiedynamik das Netzwerken einschränkte, nahmen insgesamt 30 Personen die Einladung zur Abschlussfeier an. Darunter sieben MBA-Absolventinnen und -Absolventen, sowie eine erfolgreiche Teilnehmerin des noch neuen Zertifikatskurses DAS.</p>
<p>Nicht ganz ernst gemeinte und doch spannende Fragen stellten die beiden Studiengangleiter, Prof. Dr. Hans Vossensteyn und Prof. Dr. Frank Ziegele: „Was war für mich das Wichtigste, was ich bei HWM gelernt habe?“, „Was ist meine schönste Erinnerung an Osnabrück?“ und, „wenn ich nicht HWM gemacht hätte, dann…“. Geantwortet wurde darauf unter anderem mit: “Alles!“, „Der regelmäßige Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und das persönliche Netzwerk, das entstanden ist.“ Oder: „…dann hätte ich vermutlich nicht gewusst, was ich mit der vielen Freizeit in den letzten Jahren hätte anfangen sollen!“</p>
<p>Seit fast 20 Jahren ist die Hochschule Osnabrück Vorreiter bei der Professionalisierung des Hochschul- und Wissenschaftsmanagements. In verschiedenen Studienangeboten konnten mittlerweile über 550 Personen das Handwerkszeug für gutes Wissenschaftsmanagement erwerben.</p>
<p>Ab dem Sommersemester 2022 geht auch ein neues CAS-Programm – Certificate of Advanced Studies „Strategische Perspektiven im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement: Personal“ im Umfang von 15 ECTS an den Start und ergänzt die vielfältige Osnabrücker Studienpalette um ein weiteres interessantes Angebot für Kurzentschlossene.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Alexander Rupp<br> Studiengangkoordinator Hochschul- und Wissenschaftsmanagement MBA<br> Telefon: 0541 969-3210<br> E-Mail: <a href="mailto:hwm@hs-osnabrueck.de">hwm@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/hochschul-und-wissenschaftsmanagement-mba/" target="_blank">Zur Website des Studiengangs</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Nov 2021 08:40:04 +0100</pubDate>
                        <title>40 Jahre Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) an der Hochschule Osnabrück: In dieser Bandbreite bundesweit einzigartig</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/11/40-jahre-betriebswirtschaft-im-gesundheitswesen-big-an-der-hochschule-osnabrueck-in-dieser-bandbreite-bundesweit-einzigartig/</link>
                        <description>Der Bachelorstudiengang zeichnet sich seit Jahren durch seinen hohen Praxisbezug, zahlreiche Kooperationspartner und ein großes Netzwerk aus Absolventinnen und Absolventen aus. Mit der BIG-Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Julia Oswald, die selbst als BIG-Studentin an der Hochschule startete, sprechen wir über den Erfolg des Studiengangs, Frauen in Führungspositionen und die Herausforderung der Digitalisierung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>40 Jahre BIG sollten bei der bevorstehenden Jahresfachtagung Ende November nachträglich gefeiert werden. Nun macht die Corona-Pandemie dem Studiengang auch in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Die Veranstaltung wurde abgesagt. Trotzdem gefragt: Was macht aus Ihrer Sicht den Erfolg dieses Studiengangs aus?</strong></p>
<p><strong>Julia Oswald:</strong> An erster Stelle ist sicherlich das BIG-Konzept an sich zu nennen. Der aufbauende Wechsel von Theorie – Praxis – Theorie – Praxis mit dem integrierten Praxisprojekt von 16 Wochen im vierten Semester verschafft dem Studiengang in der Praxis ein sehr hohes Ansehen. Zweitens spielen auch die Rahmenbedingungen an der Hochschule eine sehr wichtige Rolle. Sie sichern die Umsetzung des BIG-Konzepts ab. Der Vorteil für BIG im Vergleich zu allen anderen gesundheitsspezifischen Managementstudiengängen auf dem Hochschulmarkt ist, dass die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Ausnahme der Medizin die gesamte Bandbreite an Studiengängen im Gesundheitswesen abdeckt. Das ermöglicht ein übergreifendes Arbeiten und damit viele Synergieeffekte, von denen alle Studiengänge profitieren. Diese differenzierten Strukturen gibt es bisher nirgends in Deutschland. Aufgrund dieser Entwicklung können wir bei BIG auch auf Professoren und Professorinnen mit den unterschiedlichsten Expertisen zurückgreifen – sowohl in Bezug auf die klassische BWL als auch im Hinblick auf branchenspezifische Schwerpunkte.</p>
<p><strong>Gibt es weitere Punkte, die dem Erfolg von BIG Vorschub leisten? </strong></p>
<p>Ja, als dritter Punkt ist die BIG-Arbeitsgruppe als wichtiger Erfolgsfaktor zu nennen. Seit mehr als 40 Jahren engagieren sich die Kolleginnen und Kollegen stark im Dialog und bei der Akquise von Kooperationspartnern sowie in der Betreuung der Studierenden. Und schließlich unsere Studierenden selbst, die durch ihren unterschiedlichen schulischen und zum Teil beruflichen Hintergrund sowie durch ihre Persönlichkeiten den Studiengang bereichern und dann auch als Alumni BIG treu bleiben und den Studiengang weiterempfehlen. Unsere Alumni sind letztlich der beste Beweis dafür sind, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen.</p>
<p><strong>Über die Jahre ist ein Netzwerk aus rund 300 Kooperationspartnern und mehr als 1.600 Absolventinnen und Absolventen entstanden. Wie wertvoll ist dieses Netzwerk?</strong></p>
<p>Das Netzwerk ist eine sehr wichtige Säule im Gesamtkonstrukt. Ohne unsere zahlreichen Kooperationspartner könnten wir unseren Studierenden nicht jedes Semester ein Praxisprojekt ermöglichen. Wir gewinnen über das Netzwerk zudem externe Referenten und Dozenten. Für die Alumni ist das Netzwerk wiederum wertvoll, weil es den fachlichen Austausch untereinander im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit sehr unkompliziert ermöglicht – wovon ja letztlich dann die Einrichtung profitiert. Dieser Austausch ist zum Beispiel auch im Rahmen unserer Jahresfachtagung möglich. Seit mehr als 35 Jahren findet diese Art des „Klassentreffens“ mit etwa 200 Alumni hier an unserer Hochschule statt.</p>
<p><strong>Vier Jahrzehnte sind eine lange Zeit. Welche großen Leitthemen haben die Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen geprägt, und welche Themen sind aktuell prägend? </strong></p>
<p>Die Errichtung des BIG-Studiengangs wurde notwendig, als sich marktwirtschaftliche Strukturen im Gesundheitswesen etablierten. Vor allem wurden zunächst Krankenhäuser als Unternehmen betrachtet, für die eine spezielle betriebswirtschaftliche Expertise notwendig war. Was die deutschen Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen als Sektor von anderen Branchen unterscheidet, ist ein ungleich höheres Maß an staatlicher Regulierung auf Bundes- und Länderebene. Dieser generelle Orientierungsrahmen prägt in vielfältiger Weise die Strukturen und Prozesse sowie die Finanzierung der Einrichtungen. Sowohl heute als auch zukünftig geht es um die Frage, mit welchen betriebswirtschaftlichen Instrumenten unter den gegebenen gesetzlichen Versorgungsstrukturen und Finanzierungssystemen die Existenz der Einrichtungen gesichert und die Patienten optimal versorgt werden können.</p>
<p><strong>Können Sie einige konkrete Herausforderungen benennen?</strong></p>
<p>Konkret muss man sich unter anderem mit dem Trend der Ambulantisierung auseinandersetzen und auch klären, welche Managementanforderungen sich aus einer sektorenübergreifenden Versorgung ergeben. Dann ist der Fachkräftemangel im Bereich Medizin und Pflege eine große Herausforderung. Ein weiteres großes Thema ist die Digitalisierung. Hier besteht im Gesundheitswesen enormer Aufholbedarf.</p>
<p><strong>70 Prozent der BIG-Studierenden sind Frauen. Spiegeln sich diese Zahlen auch im Berufsfeld wieder? </strong></p>
<p>Generell ist der Frauenanteil in gesundheitsspezifischen Studiengängen höher als in anderen Branchen. Aber das spiegelt sich nicht in den Führungspositionen des Gesundheitswesens wider. Es gibt Studien, die zeigen, dass etwa ein Drittel aller Führungskräfte im Gesundheitswesen mit großen regionalen Unterschieden weiblich ist und davon etwa 15 Prozent im Top-Management präsent sind. Auch von unseren BIG-Absolventinnen nehmen verhältnismäßig wenige in der Praxis eine Führungsposition wahr. Weil wir das erkannt haben, bieten wir den Studierenden eine individuelle Karriereberatung an.</p>
<p><strong>Was würden Sie Ihren Studentinnen, die eine Karriere in der Führung anstreben, gerne mitgeben?</strong></p>
<p>Diejenigen, die diesen Weg einschlagen wollen, möchte ich dazu ermutigen: Machen Sie sich klar, welche Karriereziele Sie erreichen wollen, wofür Sie Ihre knappe Zeit aufwenden wollen und was oder wen Sie dafür brauchen. Lassen Sie sich dabei von anderen Frauen inspirieren, nutzen Sie Netzwerke – für den Erfahrungsaustausch, aber auch, um in der Branche sichtbar zu werden. Die Führung von Krankenhäusern braucht für gute Entscheidungen ein ausgewogenes Team. Ein Team aus qualifizierten Männern und Frauen.</p>
<p>I<strong>hr Lebensweg ist der beste Beweis dafür, dass es möglich ist, Familie und Karriere miteinander zu vereinbaren. Wie gelingt das aus Ihrer Sicht? </strong></p>
<p>Es sind viele Faktoren, die darauf einwirken. Zunächst die persönliche Einstellung zu Familie und Beruf. Aber auch Vorbilder, die motivieren, können eine Rolle spielen. Auch die Organisation von Familie und Partnerschaft sind entscheidend, ebenso die Arbeitsbedingungen in einem Unternehmen, auf die Frauen aber auch Männer treffen. Die Hochschule hat es unter anderem in meinem Fall möglich gemacht, dass ich neben meiner Familie eine Karriere machen konnte und nun den Studiengang führen und weiterentwickeln kann, den ich selber einmal vor vielen Jahren studiert habe.</p>
<p>Link zum Kennste-Video: <a href="https://youtu.be/OGRXWl9z4o8" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/OGRXWl9z4o8</a>​</p>
<p>Link zum Studiengang: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/betriebswirtschaft-im-gesundheitswesen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/betriebswirtschaft-im-gesundheitswesen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Nov 2021 15:43:09 +0100</pubDate>
                        <title>Partnerschaft Indonesiens und Osnabrück auf Wachstumskurs</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/11/partnerschaft-indonesiens-und-osnabrueck-auf-wachstumskurs/</link>
                        <description>Generalkonsul der Republik Indonesiens aus Hamburg besucht die Hochschule und Stadt Osnabrück, um die Zusammenarbeit weiter zu stärken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Welcome-Treffen in der Caprivi Lounge der Hochschule Osnabrück hieß Studiendekan Prof. Dr. Hendrik Lackner den Generalkonsul Ardian Wicaksono der Republik Indonesien aus Hamburg und zahlreiche indonesische Studierende am Dienstagabend, den 26. Oktobers willkommen. „Einen direkten Kontakt zu Generalkonsul Ardian Wicaksono ist eine hervorragende Möglichkeit, unsere Kooperationen im Hochschulwesen und anderen Bereichen weiter auszubauen“, leitet Prof. Dr. Hendrik Lackner den gemeinsamen Abend ein.</p>
<p><strong>Musikalische und kulinarische Begrüßung durch die Studierenden</strong></p>
<p>Der Generalkonsul wurde von den internationalen Studierenden (Degree Seeker) der Hochschule Osnabrück mit einem Konzert auf dem indonesischen Bambusinstrument Angklung begrüßt. Beim anschließenden ‚Get together‘ – mit selbst zubereiteten indonesischen Speisen der Studierenden – tauschte sich der Generalkonsul mit den indonesischen Studierenden zu Themen, wie Passverlängerung oder auch die Gründung eines Osnabrücker Vereins für indonesische Bürger und Bürgerinnen aus. „Das Interesse deutscher Studierender an einem Studium in Indonesien sowie umgekehrt wächst stark und ist ein Beweis für die sehr gute Kooperation mit den Partnerhochschulen aus Indonesien“, betont Prof. Dr. Peter Mayer, Professor für Allgemeine und Internationale Volkswirtschaftslehre, der selbst Erfahrungen in Indonesien sammelte. Seinen Besuch an der Hochschule Osnabrück setzte der Generalkonsul am Mittwochmorgen mit einer Präsentation für Erstsemesterstudierende des Masterstudiengangs ‚International Business and Management‘ zum Thema „Economic Development in Indonesia“ fort.</p>
<p>Von der Hochschule Osnabrück ging es im Anschluss in den Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. Hier tauschte sich Wicaksono mit dem Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und der zukünftigen Oberbürgermeisterin Katharina Pötter zu engeren Kooperationen sowohl auf der Ebene der Hochschulen als auch auf der Ebene der Stadt Osnabrück aus. Den Abschluss des Besuches machte der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück, als Zeichen der positiven Zusammenarbeit zwischen Osnabrück und Indonesien.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Gita Lestari-Kötting<br> Studiengangkoordination International Business and Management<br> Telefon: 0541 969-3569<br> E-Mail: <a href="mailto:g.lestari-koetting@hs-osnabrueck.de">g.lestari-koetting@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer<br> Studiengangbeauftragter International Business and Management<br> Telefon: 0541 969-3466<br> E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Nov 2021 15:21:40 +0100</pubDate>
                        <title>Duales Studium: Deutsche und chinesische Hochschulen forcieren Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/11/duales-studium-deutsche-und-chinesische-hochschulen-forcieren-zusammenarbeit/</link>
                        <description>Schirmherr Christian Wulff unterstrich Bedeutung strategischer Partnerschaft für die Lösung drängender globaler Herausforderungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft des Dualen Studiums stand im Fokus des 14. deutsch-chinesischen Symposiums. Die Hochschule Osnabrück und die Hefei University in China ermöglichten mit einer virtuellen Konferenz die wechselseitige Teilnahme. Besonders diskutiert wurde, wie deutsche und chinesische Hochschulen in den kommenden Jahren innovative Kooperationsformate entwickeln können.</p>
<p>„Die Hochschule Osnabrück blickt auf über 30 Jahre in der Zusammenarbeit mit China zurück und pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu mehr als zehn chinesischen Hochschulen und Institutionen. Diese möchten wir ausbauen und intensivieren. Damit dies gelingt, ist ein vertieftes interkulturelles Verständnis erforderlich und der Aufbau einer reflektierten China-Kompetenz an deutschen Hochschulen immer wichtiger,“ führte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zu Veranstaltungsbeginn aus.</p>
<p class="MsoPlainText"><strong>China-Kompetenz-Zertifikat für Studierende</strong></p>
<p class="MsoPlainText">Damit sich Studierende eine reflektierte China-Kompetenz erwerben können, bietet die Hochschule Osnabrück seit diesem Jahr ein eigenes China-Kompetenz-Zertifikat an. Angeboten werden neben chinesischen Sprachkursen auch verschiedene Fachkurse, etwa zur chinesischen Wirtschaft oder zu interkultureller China-Kompetenz. Zudem finden jährlich zwei Summer Universities an chinesischen Partnerhochschulen statt. Darüber hinaus ermutigt die Hochschule Osnabrück ihre Studierenden, ein Auslandssemester an einer der zahlreichen Partnerhochschulen in China zu verbringen.</p>
<p><strong>„China gehört zu den wichtigsten Forschungsnationen der Welt“</strong></p>
<p>Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Schirmherr des Symposiums, betonte, „China gehört zu den wichtigsten Forschungsnationen der Welt. Deutschland und China verbindet eine langjährige strategische Partnerschaft.&nbsp;Für beide Länder sind Innovationen für verschiedene Herausforderungen von zentraler Bedeutung, von der Umwelt- über die&nbsp;Nachhaltigkeitspolitik bis hin zu technologischen Entwicklungen. Auf der Suche nach Lösungen für drängende globale Herausforderungen können China und Deutschland als&nbsp;Forschungs- und Entwicklungspartner erfolgreich sein; die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sollen ausgelotet werden."</p>
<p><strong>Symposium zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch</strong></p>
<p>„Das deutsch-chinesische Symposium ist die führende zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und China rund um das Thema „Applied Science“, betonte Professor Dr. Hendrik Lackner, Leiter des Hochschulzentrums China an der Hochschule Osnabrück und wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung. Das Symposium fördere und entwickle seit Jahren den wissenschaftlichen Dialog über die Weiterentwicklung anwendungsorientierter und praxisbezogener Lehre.</p>
<p>Wissenschaftsminister Björn Thümler begrüßte es, dass im 75-jährigen Jubiläumsjahr des Landes Niedersachsen „trotz oder gerade durch Corona alle Möglichkeiten der digitalen Transformation genutzt werden“, um die Fortschritte der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zu diskutieren und den Austausch der Hochschulen voranzubringen. Hefei liegt in der Provinz Anhui und ist seit 37 Jahren Partnerprovinz Niedersachsens.</p>
<p><strong>Innovative Studienprogramme bereiten Studierende auf zukünftige Aufgaben vor</strong></p>
<p>In beiden Ländern werden derzeit innovative Studienprogramme entwickelt, die Studierende auf die globalen Herausforderungen der Zukunft vorbereiten sollen. Das Symposium zeigte hierzu aktuelle Entwicklungstrends in beiden Ländern auf und diskutierte konkrete Erfolgsbeispiele.</p>
<p>Dazu zählen auch die drei Kooperationsprojekte der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück:</p><ul> 	<li>Internationales Logistikmanagement (LOGinChina) mit der Hefei University,</li> 	<li>International Eventmanagement Shanghai (IEMS) mit der Shanghai University of International Business and Economics und</li> 	<li>eine Double-Degree-Vereinbarung im Studiengang International Management (IM) mit der Haikou University of Economics.</li> </ul><p>Das Symposium in China leitete Prof. Dr. Wu Chunmei, Präsidentin der Hefei University. Als Gastredner vor Ort sprachen unter anderen der ehemalige Bildungsminister Wan Gang sowie der Provinzgouverneur Wang Qingxian der Provinz Anhui (Partnerprovinz von Niedersachsen).</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Deutsche und chinesische Hochschulen für angewandte Wissenschaften arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Sowohl Deutschland als auch China sind auf praxisnah ausgebildete Fach- und Führungskräfte angewiesen. Während das Konzept des dualen Studiums an deutschen Hochschulen bereits seit den frühen 1970er Jahren eine wissenschaftliche Ausbildung auf Hochschulniveau eng mit der beruflichen Praxis verbindet, ist das Konzept in China noch relativ neu</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br> E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 13:40:43 +0100</pubDate>
                        <title>Auftakt zur 2. Ringvorlesung „Osnabrücker Verkehrspolitischer Diskurs“ mit großer Resonanz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/11/auftakt-zur-2-ringvorlesung-osnabruecker-verkehrspolitischer-diskurs-mit-grosser-resonanz/</link>
                        <description>Nachhaltige und technologisch innovative Ansätze zur Weiterentwicklung der Straßenverkehrsinfrastruktur in Niedersachsen standen im Mittelpunkt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neue Ideen für den niedersächsischen Straßenverkehr, auch für Osnabrück, erörterten zu Beginn des Wintersemesters über 120 Teilnehmende im Online-Diskurs mit Referent Dr. Christoph Wilk, Abteilungsleiter Verkehr, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung ein. Viele Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft – teilweise aus dem Ausland – beteiligten sich an der Vorlesung „Osnabrücker Verkehrspolitischer Diskurs“, die von der Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück organisiert wurde.</p>
<p><strong>Europäischer Green Deal, Autobahn-Lückenschlüsse im Osnabrücker Raum, Cargo-Biker</strong></p>
<p>Im Gespräch mit Prof. Kurt Bodewig, Bundesverkehrsminister a.D. und Mitglied der Fachgruppe Logistik, erläuterte Dr. Wilk zunächst das Thema der Nachhaltigkeit, das von der europäischen Politik ausgehend mit dem „Green Deal“ und der „Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität 2030“ forciert wird. Themen der Infrastrukturgestaltung, insbesondere der Lückenschlüsse im Autobahnring rund um Osnabrück wurden im weiteren Verlauf des Gesprächs ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Cargo-Bikes bei der klimafreundlichen Versorgung urbaner Zentren.</p>
<p><strong>Verkehrssicherheit steigern mittels Section Control</strong></p>
<p>Die Verkehrssicherheit stellte sich in einer Umfrage unter Teilnehmenden am OVD als besonders interessierendes Thema heraus. Als ein Ansatz zur Steigerung der Verkehrssicherheit auf Landstraßen wurde das niedersächsische Projekt „Section Control“ vorgestellt. Mit dem Blick auf eine digitalisierte Verkehrslenkung in Niedersachsen unter anderen mit der NUNAV-App und auf die Verlagerung von Güterverkehrsaufkommen von der Straße auf die Schiene, wurde ein umfassendes Bild der Gestaltungsmöglichkeiten skizziert.</p>
<p><strong>Viele Fragen zur Osnabrücker Verkehrspolitik</strong></p>
<p>Aus den Reihen der Teilnehmenden schlossen sich Fragen an, zum Beispiel zum geplanten Ausbau der A20 oder zum sechs-streifigen Autobahnausbau rund um Osnabrück, zu Konzepten einer autofreien Innenstadt Osnabrück sowie zu Möglichkeiten eines Tempolimits auch zur Vermeidung von Stausituationen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Fachgruppe Logistik<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> E-Mail: <a href="mailto:ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 12:10:24 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Gesundheitsforum feiert 40 Jahre Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/10/osnabruecker-gesundheitsforum-feiert-40-jahre-pflege/</link>
                        <description>Das Osnabrücker Gesundheitsforum würdigte bei seiner 18. Veranstaltung die 40-jährige Entwicklung der Pflegestudiengänge an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Seit mittlerweile 40 Jahren – und damit Vorreiterin der Branche – bildet die Hochschule Osnabrück Fachpersonal für die Pflege aus. Das 40-jährige Bestehen sowie das 10-jährige Jubiläum des Studiengangs Pflege dual wurde mit einem Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und in die Zukunft am 15. Oktober beim 18. Osnabrücker Gesundheitsforum als Online-Format gewürdigt und gefeiert.</p>
<p><strong>Die Meilensteine: Wegbegleiterinnen und -begleiter blicken auf die Entwicklung der Studiengänge zurück</strong><br> Wegbegleiter und -begleiterinnen der Studiengänge führten mit einem Blick auf die wichtigsten Meilensteine in der akademischen Entwicklung der Pflege und des Hebammenwesens in die Veranstaltung ein und gaben Statements zur Etablierung der Pflege- und Hebammenstudiengänge. „Dass die Hochschule Osnabrück ein Hot Spot für Pflegestudiengänge wurde, ist den handelnden Personen zu verdanken. Durch ihre Phantasie und Hartnäckigkeit konnten sie die pflegeorientierten Studiengänge entwickeln und durch eine praxisnahe Lehre und Forschung weiterentwickeln“, resümiert Margret Knäuper, die die Geschäftsstelle der Pflegestudiengänge lange geleitet hat. Zu nennen sind hier unter anderem: Prof. Dr. Doris Schiemann, Prof. Dr. Manfred Haubrock und Prof. Dr. Manfred Semrau sowie Prof. Dr. Ruth Schröck, die bundesweit erste Professorin für Pflegewissenschaft, die hier zu Wort kamen und die Entwicklung der Studiengänge entscheidend geprägt haben.</p>
<p><strong>Aktuelle Entwicklungen und Chancen für die Zukunft innovativ nutzen</strong><br> Nach dem Blick zurück diskutierten die aktuellen Pflegeprofessorinnen und -professoren Prof. Dr. Elke Hotze, Prof. Dr. Benjamin Kühme und Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein aktuelle Themen in Bezug auf den Titel der Veranstaltung. „Der Titel steht zwar sinnbildlich für die Entwicklung und auch für die von uns erlebten Rückschritte in der Pflegewissenschaft: ‚Zwei Schritte vor – einer zurück!‘, die Botschaft wollen wir aber keinesfalls pessimistisch verstanden wissen – vielmehr so, dass es sich lohnt in der Pflege- und Hebammenwissenschaft beharrlich zu sein, innovativ gesellschaftspolitische Entwicklungen und politische Chancen für die Weiterarbeit aufzugreifen und zu nutzen“, führte Prof. Dr. Benjamin Kühme ein.</p>
<p><strong>Pflege und Hebammenwesen in 2060: Zukunftsvisionen von Studierenden</strong><br> Das „Morgen“ wurde in studiengangspezifischen Workshops mit Absolventen und Absolventinnen der Studiengänge aufgenommen. Hier standen die Erfahrungen in der Berufstätigkeit und die Berufseinmündung nach dem Studium im Mittelpunkt. Zum Abschluss haben Studierende der Bachelorstudiengänge Pflegemanagement, Pflegewissenschaft, Pflege dual, Midwifery und dem Master HELPP – Versorgungsforschung und -gestaltung einen Einblick in ihre Zukunftsvisionen zur Entwicklung der Pflege und des Hebammenwesens bis zum Jahr 2060 gegeben. Anna Moritz, Studentin im Masterstudiengang HELPP, sieht, dass in „2060 Pflegende mit unterschiedlichen Qualifikationen in professionellen Teams zusammenarbeiten werden – akademisierte Pflegende sind fester Bestandteil der direkten Patientenversorgung und tragen wesentlich zur Steigerung der Pflegequalität wie auch der Attraktivität des Berufes bei.“</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Nadine Guerre und Marianne Moß<br> Studiengangkoordinatorinnen Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflege dual<br> Telefon: 0541 969-2221/-2011<br> E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a><br> Internet: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/osnabruecker-gesundheitsforum/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/de/osnabruecker-gesundheitsforum</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 11:17:23 +0200</pubDate>
                        <title>Krankenhauszukunftsgesetz: Krankenhäuser wollen Qualität durch Digitalisierung steigern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/10/krankenhauszukunftsgesetz-krankenhaeuser-wollen-qualitaet-durch-digitalisierung-steigern/</link>
                        <description>Umfassende Umfrage: Die meisten Häuser in Deutschland stellen einen Förderantrag</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine jüngste Blitzumfrage der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück bestätigte die Erwartungen, nämlich ein großes Interesse der Krankenhäuser, sich an der Ausschreibung des deutschen Krankenhauszukunftsgesetzes zu beteiligen. Dieses stellt Krankenhäusern Finanzierungshilfen für den Ausbau der Digitalisierung von insgesamt 4,3 Milliarden Euro in Aussicht. Von den 157 Krankenhäusern aus allen Regionen Deutschlands, unterschiedlicher Größen und Trägerschaften, die an der Befragung teilnahmen, haben oder planen 98,1 Prozent mindestens einen Antrag zu stellen.</p>
<p><strong>Digitalisierung soll Mehrwerte schaffen: Versorgungsqualität auf Platz 1</strong><br> Ihre hauptsächliche Motivation liegt neben der operativen Verbesserung des aktuellen Standes der Digitalisierung (Rang 2) und Technik (Rang 3) in erster Linie in der Steigerung der Qualität (Rang 1), aber auch der Effizienz (Rang 4). Dies zeigt, dass Krankenhäuser klare Vorstellungen von Mehrwerten entwickelt haben und Technik und Digitalisierung nicht als Selbstzweck erachten.</p>
<p><strong>Favoriten: Dokumentation, Aufnahme- und Entlassmanagement sowie Medikationsmanagement</strong><br> Aus den 11 Fördertatbeständen wählten die teilnehmenden Krankenhäuser deutliche Schwerpunkte aus. Zu den Favoriten gehörten in der Reihenfolge der Nennungen digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation (95,5%), Patientenportale (79,9%), digitales Medikationsmanagement (73,4%) und IT-Sicherheit (56,5%). Diese Schwerpunkte zeugen von einem Hauptinteresse an interner Dokumentation und den internen Prozessen rund um die Medikation, an einem nahtlosen Management der Patienten an den Einrichtungs- und Sektorengrenzen sowie einer Schaffung von Grundlagen einer sicheren Informationsverarbeitung über eine gute IT-Sicherheit. Anpassung von Patientenzimmern, Versorgungsnachweissystem für Betten sowie die Abstimmung mehrerer Krankenhäuser landeten auf den letzten Plätzen.</p>
<p><strong>Entscheidungsunterstützung und Medikationsmanagement mangelhaft</strong><br> Aufschluss über die aktuelle Situation geben auch die Informationen zu der Erfüllung von Muss- und Kann-Kriterien zu den Fördertatbeständen. Die Muss-Kriterien sind diejenigen Kriterien, die durch die Förderung erfüllt werden müssen. Absolut betrachtet erfüllen die Krankenhäuser in folgenden Fördertatbeständen in der Mehrheit, d.h. 50% und mehr, nach eigenen Aussagen viele oder fast alle Kriterien: Anpassung von Patientenzimmern (Rang 1 mit 66,7%), digitale Leistungsanforderung (Rang 2 mit 65,3%), Notaufnahme (Rang 3 mit 63,5%) und IT-Sicherheit (Rang 4 mit 51,9%). Am unteren Ende der bereits erfüllten Muss-Kriterien firmieren die Themen Patientenportale (23,9%), Entscheidungsunterstützungssystem (27,9%), Versorgungsnachweis für Betten (30%) und digitales Medikamentenmanagement (34,9%).</p>
<p><strong>Aufnahme- und Entlassmanagement sowie Medikationsmanagement sollen besser werden</strong><br> Bei der gemeinsamen Betrachtung der Anzahl der Anträge und Erfüllung von Muss-Kriterien zeigt sich, dass es Fördertatbestände gibt, für die bislang nur wenige Muss-Kriterien erfüllt werden und deshalb viele Krankenhäuser einen Antrag stellen, um einen Sprung nach vorne zu unternehmen. Dies gilt für Patientenportale, in denen das Aufnahme-, Entlass- und Überleitungsmanagement digital unterstützt werden soll. Ähnliches gilt für das digitale Medikationsmanagement. Andererseits gibt es andere Fördertatbestände, insbesondere die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, bei der von den antragstellenden Krankenhäusern bereits jetzt viele (73%) mindestens die Hälfte der Muss-Kriterien erfüllen. Obwohl dies der Fall ist, werden trotzdem für diesen Bereich die meisten Anträge (95,5% der beantragenden Krankenhäuser) gestellt. Schließlich gibt es geförderte Themen, in denen die Krankenhäuser eher nicht die Muss-Kriterien erfüllen, aber dennoch die Anzahl der Anträge sich nur im mittleren Bereich bewegt. Dies gilt besonders für Entscheidungsunterstützungssysteme, für die nur 44,2% der Krankenhäuser einen Antrag stellen wollen, obwohl nur 27,9% der Krankenhäuser viele oder fast alle Muss-Kriterien erfüllen.</p>
<p><strong>Ambitionierte Vorhaben</strong><br> Die Betrachtung der Muss-Kriterien kann an den Kann-Kriterien gespiegelt werden, deren Erfüllung angestrebt wird und deren Erfüllung ein Hinweis auf die Motivation der Krankenhäuser ist, sich in diesem Umfeld besonders zu engagieren. Die Reihenfolge der Fördertatbestände, für die fast alle oder viele Kann-Kriterien erfüllt werden sollen, stellt sich wie folgt dar: Versorgungsnachweissystem für Betten (87,5%), Anpassung von Patientenzimmern (85,7%), IT-Sicherheit (71,4%), digitale Leistungsanforderung (65,2%), telemedizinischen Verfahren (60,5%), Notaufnahme (58,3%), digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation (57,9%), digitales Medikamentenmanagement (50,5%) und Abstimmung mehrerer Krankenhäuser (50,0%). Ein methodisches Caveat besteht für die Fördertatbestände, in denen nur wenige Krankenhäuser geantwortet haben.</p>
<p>Die Erfüllung der Muss- und das Anstreben der Kann-Kriterien kann konkordant laufen wie im Falle der Anpassung von Patientenzimmern, der digitalen Leistungsanforderung, Notaufnahme und IT-Sicherheit. Dies weist darauf hin, dass Krankenhäuser sich im Detail verbessern wollen. Sie kann aber auch dissoziiert verlaufen, nämlich, dass Muss-Kriterien eher noch nicht erfüllt werden, aber fast alle oder viele Kann-Kriterien umgesetzt werden sollen, wie dies beispielsweise für Versorgungsnachweis für Betten und digitales Medikamentenmanagement gilt. Mit diesen Anträgen soll also eine Vielzahl von Muss- und Kann-Kriterien gleichzeitig praktisch umgesetzt werden.</p>
<p><strong>Krankenhauszukunftsgesetz: Es gibt viel zu tun </strong><br> Die Übersicht über die Muss-Kriterien weist darauf hin, dass es nur vier von elf Bereichen gibt, in denen eine Mehrheit von Krankenhäusern, die meisten der geförderten Systeme und Anwendungen im Einsatz hat. Interessanterweise gibt es eine Disparität zwischen deutschen Krankenhäusern und Krankenhäusern in anderen Ländern bezüglich der entscheidungsunterstützenden Systeme. Deutschland scheint wenig Interesse daran zu haben, was dem internationalen Trend widerspricht. Gerade vor dem Potenzial von Prognosealgorithmen der Künstlicher Intelligenz und Big Data erstaunt dieser Befund.</p>
<p>Zusammenfassend weist die Umfrage darauf hin, dass es grundsätzlich noch vieles zu erreichen gibt, was die Förderung durch das Krankenhauszukunftsgesetz bewirken kann. Diese Mehrwerte gilt es langfristig im Auge zu behalten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück (Leitung Prof. Dr. Ursula Hübner) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die sich unter anderem seit mehr als 20 Jahren mit dem Bereich Digitalisierung, Reifegrad und Qualität von Gesundheits-IT und IT-gestützten Prozessen sowie mit IT-Adoptions- und Diffusionsforschung befasst. Sie gibt den IT-Report Gesundheitswesen heraus und führt internationale eHealth Benchmarks sowie Ländervergleiche durch.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br> Denis Appelganz<br> E-Mail: <a href="mailto:denis.appelganz@hs-osnabrueck.de">denis.appelganz@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 16:21:28 +0200</pubDate>
                        <title>Gelungener Start in den Bachelor Hebammenwissenschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/10/gelungener-start-in-den-bachelor-hebammenwissenschaft/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück begrüßt 24 angehende Hebammen im neuen dualen praxisintegrierenden Bachelorstudium Hebammenwissenschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Start ist geglückt: Mit Beginn des Wintersemesters haben insgesamt 24 Studierende – darunter ein Student – erstmalig das neue duale Bachelorstudium Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück aufgenommen. Der neue Studiengang, geleitet von Prof. Dr. Claudia Hellmers, ist ein primärqualifizierender Bachelor, der die Studierenden auf Basis des neuen Berufsgesetzes von 2020 gemeinsam mit Praxispartnern zu Hebammen akademisch ausbildet.</p>
<h3><strong>„Das Kämpfen hat sich gelohnt“</strong></h3>
<p>„Für mich persönlich aber auch für das gesamte Hebammenwesen ist das ein sehr wichtiger Meilensteine. Wir haben viele Jahre berufspolitisch dafür gekämpft, dass alle Hebammen akademisch qualifiziert werden“, betont die Professorin Hellmers. Für sie, als erste bundesweite Professorin für Hebammenwissenschaft, ist der Start des primärqualifizierenden Studiengangs ein ganz besonderer Moment: „Die Anstrengungen und das Engagement haben sich gelohnt.“ Gemeinsam mit ihrem Team (bestehend aus Andrea Klätte, Karin Niessen, Dr. Verena Groß, Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Petra Köhler) konnte das Curriculum für den neuen Bachelor of Science entwickelt werden. „Das besondere ist eben, dass die Studierenden die klassische Hebammenarbeit von Anfang an auf wissenschaftlicher Basis erlernen. Durch die sich abwechselnden und aufeinander aufbauenden Theorie- und Praxisphasen ist ein optimaler Transfer möglich“, erklärt das Entwicklungsteam des Studiengangs. Durch die Akademisierung des Hebammenbereichs können die Studierenden ein gutes Kompetenzprofil für den Beruf entwickeln: Sie blicken von Anfang an mit einer wissenschaftlichen Perspektive auf ihr Fach, können theoretische Modelle in die Praxis einfließen lassen und berücksichtigen bei ihrer Arbeit wissenschaftliche Literatur.</p>
<h3><strong>Hebamme ist für die Studierenden ein Traumberuf</strong></h3>
<p>„Ich durfte in meinem Praktikum das Wunder der Geburt erleben und sehen, wie Familien als solche wachsen. In diesen Momenten war mir klar, dass der Beruf der Hebamme für mich ein Traumberuf ist“, erzählt Studentin Luisa Lüllmann. Auch Student Florian Greller kann seiner Kommilitonin nur zustimmen: „Für mich ist der Beruf der Hebamme ein unfassbar erfüllender und sinnstiftender Beruf und ich betrachte ihn als eine neue Lebensaufgabe“, offenbart der gelernte Versicherungskaufmann, der gerne ein Vorbild für Männer im Hebammenberuf sein möchte. Den Start ins Studium beschreiben die Studierenden als herzlich, wunderschön und betonen mehrfach die tolle Harmonie in der Studierendengruppe und den tollen Kontakt zu den Lehrenden und Mitarbeitenden. „Es war ein toller Studienstart: Wir haben eine Gruppe von Studierenden, die hochmotiviert und mit dem Herzen dabei ist. Es macht richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten und öffnet mir das Herz“, blickt Professorin Hellmers auf die ersten Tage zurück und ist persönlich sehr berührt, da sie eine der Studentinnen selbst auf die Welt geholt hat. „Da kamen mir fast die Tränen, als ich in den ersten Tagen davon erfuhr“. Jetzt freut sie sich erst recht auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden Monaten und Jahren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Claudia Hellmers<br> Studiengangbeauftragte des Bachelors Hebammenwissenschaft<br> Telefon: 0541 969- 3794<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hellmers@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.hellmers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Sep 2021 10:30:35 +0200</pubDate>
                        <title>Zweiter Jahrgang des Landes startet duales Studium „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/09/zweiter-jahrgang-des-landes-startet-duales-studium-allgemeine-verwaltung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Minister Pistorius: „Die Landesverwaltung ist der größte Arbeitgeber Niedersachsens. Die Nachwuchskräfte erwartet eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris, Pistorius, hat Anfang September in Osnabrück insgesamt 29 Verwaltungsnachwuchskräften des Landes Niedersachsen ihre Ernennungsurkunden überreicht. Damit startet der zweite Jahrgang von Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärtern (RIA) ihr Studium an der Hochschule Osnabrück. Bereits im Juli letzten Jahres hatten Minister Pistorius und der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für den neu eingerichteten Bachelor-Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ bildet.</p>
<p>Minister Pistorius: „Mit dem Studienbeginn setzen wir die erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, die wir bereits im vergangenen Jahr begonnen haben. Jetzt wird neben Hannover auch in Osnabrück in einem dualen Studium im Anwärterstatus studiert. Auf unsere insgesamt 120 Studienplätze in Niedersachsen haben wir über 1.000 Bewerbungen bekommen. Das ist ein tolles Zeichen für die Attraktivität des öffentlichen Dienstes. Wir sind der größte Arbeitgeber im Land und bieten unserem Nachwuchs vor allem Vielfalt und Sicherheit. Die Verwaltung braucht hochqualifizierte Kräfte für ihre anspruchsvollen Aufgaben, mit diesem attraktiven Studienangebot haben wir die richtige Antwort.“</p>
<p>Prof. Dr. Bertram: „Wir freuen uns sehr, dass uns das Land Niedersachsen die Möglichkeit gibt, unsere langjährige Erfahrung im Bereich des Öffentlichen Managements nun auch bei der Ausbildung der Regierungsinspektor-Anwärter*innen einbringen zu können. Durch die enge Kooperation mit dem Land können wir die Studierenden sowohl bedarfsgerecht als auch praxisnah für berufliche Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung qualifizieren.“</p>
<p>Das Ziel des dualen Studiums ist es, für das Land Niedersachsen als Arbeitgeber kontinuierlich genügend qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, diesen gut auszubilden, zu binden und dadurch die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Verwaltung dauerhaft und auskömmlich zu sichern. Die Landesregierung hat Ihre Bemühungen um die Nachwuchsgewinnung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, mit der Kooperationsvereinbarung und dem eingerichteten Studiengang an der Hochschule Osnabrück dauerhaft gestärkt.</p>
<p>Mit den heutigen Ernennungen ist zudem der Einstellungsjahrgang 2021 komplett. Bereits am 01.08.2021 starteten 88 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter, die ihr Studium in Hannover an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) absolvieren. Damit hat das Land Niedersachsen in diesem Jahr insgesamt 117 RIA (wird aktuell angepasst) für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, in den Vorbereitungsdienst eingestellt. Das Studium beinhaltet neben den theoretischen Inhalten auch einen hohen Praxisanteil. Die jungen Verwaltungsbeamtinnen und -beamten erhalten so frühzeitig einen intensiven praktischen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Niedersächsischen Landesverwaltung.</p>
<p>Die Nachwuchskräfte haben nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums sehr gute Übernahmechancen. Bislang hat die Niedersächsische Landesverwaltung allen Nachwuchskräften, die zum Studium seit 2015 eingestellt wurden und es abgeschlossen haben, die Übernahme in den Landesdienst angeboten.</p>
<p>Bereits jetzt werden für den Studienbeginn im Sommer 2022 für beide Standorte erneut interessierte Frauen und Männer (m/w/d) gesucht. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Onlinebewerbung finden Sie unter: <a href="http://www.karriere.niedersachsen.de/duales-studium" target="_blank" rel="noreferrer">www.karriere.niedersachsen.de/duales-studium</a>.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Dr. Barbara Bartels-Leipold<br> Studiengangbeauftragte<br> Telefon: 0541 969-3145<br> E-Mail: <a href="mailto:b.bartels-leipold@hs-osnabrueck.de">b.bartels-leipold@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeine-verwaltung-ba-dual/" target="_blank">Zur Webseite des Studiengangs Allgemeine Verwaltung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Aug 2021 15:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Digitalisierung im Gesundheitswesen: Prof. Dr. Ursula Hübner erhält „Most Influential Women in Health IT Award“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/08/digitalisierung-im-gesundheitswesen-prof-dr-ursula-huebner-erhaelt-most-influential-women-in-health-it-award/</link>
                        <description>Forscherin der Hochschule Osnabrück wird in den USA für ihre langjährigen Arbeiten zu Innovationen in der Medizin- und Gesundheitsinformatik ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück hat den in den USA verliehenen „HIMSS Most Influential Women in Health Information and Technology Award“ erhalten. Mit der Auszeichnung werden Frauen geehrt, die durch ihre Arbeiten den Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen wesentlich mitgeprägt haben. Die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) hat ihren Sitz in Chicago. Die Gesellschaft ist international aktiv und hat laut eigenen Angaben mehr als 100.000 Mitglieder. Als Mission nennt die HIMSS, „das globale Gesundheitsökosystem durch die Kraft von Information und Technologie zu reformieren“. Dazu bringt sie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, von Gesundheitseinrichtungen, Industrie, Beratungsunternehmen und Politik zusammen.</p>
<p>„Dieser Preis ist eine wunderbare Überraschung. Es freut mich besonders, weil er auch dafür steht, Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen“, sagt Hübner, die seit 1997 Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden an der Hochschule ist. „Zudem richtet der Preis den Blick auf Frauen, die in der Informatik tätig sind. Sie sind dort klar in der Minderzahl, aber an der Schnittstelle Gesundheitswesen und Informatik werden es mehr.“</p>
<p>In der Begründung für die Preisverleihung heißt es: „Dr. Ursula Hübner hat sich in ihrer 35-jährigen beruflichen Laufbahn der Erforschung von Innovationen in der Medizin- und Gesundheitsinformatik zur Sicherung der Versorgungskontinuität gewidmet, insbesondere in den Bereichen Health-IT-Reifegrad-Benchmarking und Health-IT-Standardentwicklung. Unter dem Dach von TIGER (Technology Informatics Guiding Education Reform) hat sie eine führende Rolle bei der Entwicklung globaler Bildungsempfehlungen in der Gesundheitsinformatik übernommen.“</p>
<p>Die Frage, welche Kompetenzen im Umgang mit Patientendaten und Informationstechnologie die Akteurinnen und Akteure im zunehmend IT-getriebenen Gesundheitssystem benötigen, beschäftigt Hübner intensiv. Die sogenannte Data Literacy umfasse die Fähigkeiten, Daten mit kritischem Blick zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anzuwenden. „Und wenn wir über Big Data reden, dann müssen wir natürlich auch ethische Fragestellungen einbeziehen. Denn personenbezogene Daten im Gesundheitswesen sind hochsensible Daten.“</p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, gratulierte Hübner zu dem Erfolg: „Dieser hochkarätige internationale Preis zeigt auch, wie stark unsere Hochschule im Forschungsfeld, Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen aufgestellt ist. In Forschung und Lehre sind wir hier seit Jahrzehnten praxisnah aktiv und wirken als prägende Mitgestalterinnen und -gestalter unseres Gesundheitssystems – auch über Deutschlands Grenzen hinaus.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Ursula Hübner<br> Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br> Tel.: 0541/969-2012<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de" class="mail">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 15:06:11 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Hochschule Osnabrück erhalten Wissenschaftspreis </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/07/studierende-der-hochschule-osnabrueck-erhalten-wissenschaftspreis/</link>
                        <description>Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück belegten mit ihren Abschlussarbeiten beim IFK-Wissenschaftspreis mehrfach den ersten Platz.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem IFK-Wissenschaftspreis prämiert der Bundesverband der selbstständigen Physiotherapeuten IFK e. V jährlich herausragende Abschlussarbeiten der Physiotherapie. Im Rahmen des <a href="https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-wissenschaftspreis-fuer-herausragende-abschlussarbeiten" target="_blank" rel="noreferrer">17. IFK-Wissenschaftstags</a> erhielten Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück Preise für ihre Bachelor- und Masterarbeiten und belegten in mehreren Kategorien die ersten Plätze.</p>
<h3><strong>Die besten Bachelorarbeiten kommen aus Osnabrück</strong></h3>
<p>In der Kategorie „Bachelorarbeiten - Klinisch/Experimentell“ konnte die Osnabrücker Absolventin Nora Cryns mit der Thematik „Gibt es Unterschiede in der Bauchmuskelfunktion bei Sänger*innen mit und ohne Stimmstörungen? – Eine experimentelle Studie“ den ersten Preis gewinnen. Mit dem ersten Platz gewann die Absolventin des Studiengangs <a href="/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie-bsc/">Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie (B. Sc.)</a> ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit untersuchte Nora Cryns mithilfe eines Ultraschallgerätes und eines klinischen Tests die Aktivität der Bauchmuskulatur bei Sängerinnen. Dabei fand sie u. a. heraus, dass es einen Unterschied in der Rekrutierung der transversalen Bauchmuskulatur – ein großer Muskel, der die Wirbelsäulenkontrolle sowie die Atmung unterstützt – zwischen Sängerinnen mit und ohne funktionelle Stimmstörungen gibt. In der Kategorie „Bachelorarbeiten – Literatur/Konzept“ gewannen Jaika Harms und Veronika Markus, Absolventinnen des Studiengangs <a href="/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-physiotherapie-bsc-dual/">Ergotherapie Physiotherapie, dual (B. Sc.)</a>, mit ihrer Bachelorarbeit ebenfalls den ersten Preis. Mithilfe ihrer Abschlussarbeit „Evidenzbasierte Assessments für die Rotatorenmanschette und das subakromiale Nebengelenk in der muskuloskelettalen Physiotherapie – eine Literaturübersicht“ geben sie eine Übersicht für die therapeutische Bewertung für den Bereich der Schulter.</p>
<h3><strong>Auch in der Kategorie „Masterarbeiten“ erfolgreich</strong></h3>
<p>In der Kategorie „Masterarbeiten“ gingen beide Preise an Absolventen der Hochschule Osnabrück. Fabian Moll, Absolvent des Masters <a href="/studienangebot/master/muskuloskelettale-therapie-manuelle-therapie-ompt-msc/">Muskuloskelettale Therapie (Manuelle Therapie- OMT)</a> gewann mit seiner Masterarbeit (Titel: „Does pre-manipulative testing of the cervical spine have an influence on the blood flow parameters of the common carotid and middle cerebral artery in healthy subjects? An observational study.“) den ersten Preis. Im Rahmen der durchgeführten Studie wurde der Einfluss von Testungen der Halswirbelsäule auf Blutflussparameter der Halsarterie bei gesunden Probandinnen und Probanden untersucht. Holger Nienaber, ebenfalls Absolvent des Masters Muskuloskelettale Therapie, konnte auch die Jury überzeugen und belegte den zweiten Platz. Er untersuchten den Einfluss der aktiven Kopfrotation auf Kau- und Nackenmuskeln während der Flaschenfütterung bei Säuglingen mit und ohne Tortikollis – umgangssprachlich als Schiefhals bekannt.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück bietet vier Bachelor- und vier Masterstudiengänge an, in denen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ihre Abschlüsse erwerben können. Weitere Studiengänge sind: <a href="/studium/studienangebot/bachelor/physiotherapie-bsc-berufsbegleitend/">Physiotherapie berufsbegleitend (B. Sc.)</a>, <a href="/studium/studienangebot/bachelor/international-physiotherapy-bsc/">Internationale Physiotherapie (B.Sc.)</a>, <a href="/studienangebot/master/management-im-gesundheitswesen-ma/">Management in der Gesundheitsversorgung (M.A.</a>) und <a href="/studium/studienangebot/master/gesundheitsmanagement-health-management-mba-berufsbegleitend/">Gesundheitsmanagement / Health Management (MBA)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Annika Griefahn<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin und technische Laborleitung PhysioLabs<br> Telefon: 0541 969-2998<br> E-Mail: <a href="mailto:a.griefahn@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.griefahn@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 12:25:08 +0200</pubDate>
                        <title>Datenschutz steht dem Kinderschutz nicht im Weg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/07/datenschutz-steht-dem-kinderschutz-nicht-im-weg/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück legt Leitfaden für den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten in Kinderschutzfällen vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Daten darf ich im Falle einer tatsächlichen oder vermuteten Kindeswohlgefährdung als Fachkraft des Jugendamtes oder eines freien Jugendhilfeträgers erheben und weitergeben? Was ist dabei zu beachten und wann sind die Betroffenen über die Datenverarbeitung zu informieren?</p>
<p>Fragen, die sich in der Jugendhilfe ständig stellen und oft zu Unsicherheit führen, wie Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück aus praktischer Erfahrung weiß. „Bei dem Thema Kindeswohlgefährdung und Datenschutz gibt es immer wieder Berührungsängste und einen sich daraus ableitenden großen Aufklärungsbedarf. Mit dem Leitfaden „Vertrauensschutz im Kinderschutz“, möchte ich die Handlungssicherheit der Fachkräfte in diesem Bereich erhöhen. Zu keinem Zeitpunkt darf es in Folge datenschutzrechtlicher Bedenken durch ein Nichterheben oder Nichtübermitteln von Daten zu einer Kindeswohlgefährdung kommen,“ betont Radewagen.</p>
<p>Vertrauen aufzubauen, zu schützen und sensibel mit den Daten umzugehen, bilde die Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Fachkraft, Kind und Familie. Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Fachkräften und den Betroffenen ist essentiell für einen gelingenden Kinderschutz. Wenn Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche den Helferinnen und Helfern vertrauen, sprechen sie auch unangenehme Themen an und offenbaren dabei auch zum Teil unbekannte Gefahrensituationen. „Es sollte deshalb immer das Ziel sein, die Vertrauensbeziehung zu stärken und die Zustimmung der Beteiligten zur Erhebung und Weitergabe von Daten zu erhalten. Ausnahmen von dieser Vorgehensweise sind jedoch immer dann angezeigt, wenn sich durch die Einbeziehung der Betroffenen die Gefährdung für das Kind oder den Jugendlichen erhöhen würde,“ so der Professor. . Um die Einwilligung der Betroffenen zur Datenverarbeitung zu erhalten, helfe es sehr, die Gründe für eine Übermittlung zu erklären und Transparenz herzustellen. Letztlich müsse jedoch das Wohl des Kindes immer Vorrang haben vor der Zustimmung der Eltern.</p>
<p>Als „Ammenmärchen“ bezeichnet Radewagen die Annahme, der Datenschutz setze dem Kinderschutz unüberwindbare Grenzen. Wer die einschlägigen Rechtsgrundlagen kenne und verstanden habe, der könne in jeder Situation sicher und zum Wohle des Kindes handeln. Hier setzt der Leitfaden an und klärt wesentliche datenschutzrechtliche Fragen aus der Praxis und bietet entsprechende Antworten an. Dabei wird unterschieden zwischen Fällen, in denen das Jugendamt Hinweise zu einer Kindeswohlgefährdung erhält, Fällen, in denen freie Träger als Leistungserbringer im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung tätig sind, sowie Fällen im Schnittstellenbereich von Jugendamt und anderen Stellen und Personen, etwa Ärzten, Lehrern, Schulen, Beratungsstellen, Kindergärten oder Jugendzentren.</p>
<p>Der Leitfaden „Vertrauensschutz im Kinderschutz“ ist praxistauglich konzipiert und ermöglicht das gezielte Nachschlagen.</p>
<p>Ein Download der Datenschutzbroschüre, die im Kontext des Gesamtkonzepts „Kinderschutz in Niedersachsen“, des niedersächsischen Sozialministeriums und des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie umgesetzt wird, ist über die <a href="https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/jugend_familie/familien_kinder_und_jugendliche/kinder_jugendliche/kinder_und_jugendschutz/kinder-und-jugendschutz-14295.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Ministeriums</a> möglich.</p>
<p>Das Ministerium hält auch eine begrenze Zahl gedruckter Ausgaben bereit, die kostenfrei bestellt werden können.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br> E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 14:42:42 +0200</pubDate>
                        <title>Wie sehen kreative Lösungen gegen Ressourcenknappheit aus?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/06/wie-sehen-kreative-loesungen-gegen-ressourcenknappheit-aus/</link>
                        <description>Masterstudierende der Hochschule Osnabrück entwickelten und veröffentlichten ihre Lösungsansätze zu den Themen Wasserknappheit und Ressourcenknappheit in der Wirtschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die wachsende Weltbevölkerung und steigende Nachfrage nach natürlichen Rohstoffen führt zur Knappheit von Ressourcen. Einer der wenigen Gründe weshalb Themen, wie Nachhaltigkeit oder Klimawandel immer wichtiger und präsenter werden. Auch ein Grund für die Studierenden des Masters Management in Nonprofit-Organisationen sich im Rahmen ihres Moduls mit den Auswirkungen und Herausforderungen der Ressourcenknappheit auseinanderzusetzen. Ihre entwickelten Lösungsansätze veröffentlichten sie nun in der Publikation „Gedankenwerkstatt Ressourcenknappheit“.</p>
<h4><strong>Austausch- und Informationsplattformen als Lösungsideen</strong></h4>
<p>Rund 30 Studierende widmeten sich im Rahmen ihres Moduls „Handlungsfelder II“ der Ressourcenknappheit und setzten sich in einer Gedankenwerkstatt mit dem Thema auseinander. „Für uns war schnell eindeutig, dass wir uns mit dem Thema der knappen Ressourcen beschäftigen wollen. Nicht nur, weil es ein aktuelles und interessantes Thema ist, sondern ein enorm wichtiges, welches jeden von uns betrifft“, erklärt die Masterstudentin Kimberly Vindas Rojas. Die Studierenden entschieden sich dem Thema mit zwei Fokusgruppen zu widmen: Ressourcenknappheit in der Wirtschaft und Wasserknappheit. Während sich die erste Gruppe vorrangig mit dem Lieferkettengesetz und dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) auseinandersetzte, beschäftigte die zweite Gruppe sich mit der Knappheit von Wasser auf allen Ebenen. Plattformen sollen ein Lösungsansatz für das Problem bieten:<br> Eine selbstentwickelte Plattform Namens „Resconomy“ soll Klein- und Mittelunternehmen bei bewussteren und ressourcenschonendere Entscheidungen unterstützen, indem sie Informationen bereitstellt. Die zweite Gruppe kreierte eine Austauschplattform für Menschen des globalen Nordens und des globalen Südens. Hier soll den Nutzenden der Plattform ein Raum für Austausch geboten werden, um Einblicke in die verschiedenen Lebensrealitäten zu ermöglichen.</p>
<h4><strong>Mit den Herausforderungen der Zeit auseinandersetzten</strong></h4>
<p>„Non-Profit Manager*innen von heute sind Generalist*innen, die sich initiativ und eigenverantwortlich mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen und im besten Falle geeignete Lösungen dafür finden und diese auch richtig kommunizieren können“, so heißt es im Vorwort der Publikation und bildet für Professorin Dr. Gesa Birnkraut die Grundlage für ihre Modulidee. „Wir wollten, dass sich die Studierenden in einer Denkwerkstatt ihre eigenen Lösungen in Bezug auf Forschung, Social Entrepreneurship und Kommunikation erarbeiten“, erklärt die Professorin für Strategisches Management in Nonprofit-Organisationen. „Wir sind ganz begeistert, was für kreative Lösungen bei der Erarbeitung des Themas entstanden sind, dass wir uns gleich dazu entschieden, die Lösungsansätze in einer Publikation festzuhalten“, erklärt Lehrbeauftragte Marlene Eimterbäumer, die gemeinsam mit Birnkraut das Modul im Team-Teaching unterrichtete.<br> Den kreativen Lösungsprozess und die Kommunikationskonzepte stehen allen Interessierten in der Publikation <a href="https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/2106/file/Publikation_2021+(1).pdf" target="_blank" rel="noreferrer">„Denkwerkstatt „Ressourcenknappheit“ – Handlungs- und Aktionsfelder II“</a> auf dem Online Publikationsserver „Opus“ zur Verfügung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Marlene Eimterbäumer<br> Lehrbeauftragte für das Modul Handlungs- und Aktionsfelder II<br> Telefon: 0541 969-3239<br> E-Mail: <a href="mailto:marlene.eimterbaeumer@hs-osnabrueck.de" class="mail">marlene.eimterbaeumer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Jun 2021 10:00:50 +0200</pubDate>
                        <title>Filmpremiere: „Eine studentische Reise entlang der neuen Seidenstraße“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/06/filmpremiere-eine-studentische-reise-entlang-der-neuen-seidenstrasse-1/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück, aus China und Kasachstan reisten und filmten entlang der Eisenbahnroute von Hefei nach Hamburg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine außergewöhnliche Reise von Studierenden der Hochschule Osnabrück, aus Kasachstan und China entlang der neuen Seidenstraße führte im Sommersemester zu einer Filmpremiere: Rund 80 international Teilnehmende sahen online zum ersten Mal eine 45-minütige Videodokumentation über die 2019 unternommene Fahrt. Der Film eröffnet einen differenzierten Blick auf die unterschiedlichen Aspekte der „Belt and Road-Initiative“.</p>
<p>„Diese großartige Reise hat mir verdeutlicht, dass wir nicht nur an uns und an unseren größtmöglichen Profit denken dürfen. Es ist wichtig, dass wir auch die kleineren Völker und ihre Länder entlang der Seidenstraße respektieren, integrieren und teilhaben lassen. Sie sind wichtige Partner dieses interkulturellen Projekts und nur mit ihnen gemeinsam können wir alle von den Vorzügen dieser traditionsreichen Verbindung profitieren“, betonte Philipp Röttges, bis 2020 Student im Fach Internationale Betriebswirtschaft und Management.</p>
<p><strong>Drei Gruppen treffen sich im kasachischen Almaty</strong><br> Der Film ist das Ergebnis eines im Jahr 2019 begonnenen studentischen Projektes der Hochschule Osnabrück. Die Reise fand in Kooperation mit der Universität Hefei in China sowie der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty, Kasachstan statt. Die Studierenden orientierten sich an der Route der Zugverbindung zwischen Hefei und Hamburg. Eine Gruppe reiste von Osnabrück ostwärts über das polnische Malaszewicze, Moskau, Samara und Nur-Sultan nach Almaty. Ein zweites Team startete zeitgleich in Shanghai und fuhr in Richtung Westen über Hefei, Xi'an, Lanzhou, Urumqi, Khorghos und Taldyqorgan ebenfalls nach Almaty. In Almaty fand am Ende der Reise ein Seidenstraßensymposium an der Deutsch-Kasachischen Universität statt, welches ein drittes Team organisiert hatte.</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller, einer der Organisatoren des Projektes, freute sich über den „differenzierten und interkulturellen Blick der Studierenden“ auf die neue Seidenstraße. Dem schloss sich Jost von Papen, ebenfalls Projektorganisator, an. „Diese Reise war eine unvergessliche Erfahrung, die Seidenstraße ist nicht nur ein wirtschaftliches Projekt mit Vor- und Nachteilen, sie verbindet auch sehr verschiedene Kulturen miteinander.“</p>
<p><strong>Viel Lob für das international-kooperative Projekt</strong><br> Der Generalkonsul der Volksrepublik China DU Xiaohui, verdeutlichte in seinem Grußwort, wie wichtig international-kooperative Projekte insbesondere für Studierende seien. Die seit 1984 bestehende Kooperation zwischen der Provinz Anhui und dem Land Niedersachsen, unter anderem auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Wissenschaft, zeige dies. Die Seidenstraße der Gesundheit, die als eine Art Rettungsgasse die notwendigen Materialtransporte auch in Pandemiezeiten aufrechterhalte, sei zudem ein Projekt von besonderer Aktualität.</p>
<p>Prof. Dr. CAI Jingmin, Parteisekretär der Anhui Universität, betonte die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück, insbesondere auf dem Gebiet der Logistik. CAI und Dr. Barbara Janusz-Pawletta, Prorektorin für internationale Kooperationen der Deutsch-Kasachischen Universität, dankten der Fachgruppe Logistik für die Durchführung und regten eine Intensivierung der Kooperation an.</p>
<p>Der Film „Eine studentische Reise entlang der neuen Seidenstraße“, kann bei den Projektverantwortlichen angefragt werden. Weitere Vorführungen sind in Planung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Projekt und zum Film:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br> <a href="mailto:M.Schueller@hs-osnabrueck.de" class="mail">M.Schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Jost von Papen<br> <a href="mailto:J.von-Papen@hs-osnabrueck.de" class="mail">J.von-Papen@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Olga Tautfest<br> <a href="mailto:Olga.Tautfest@hs-osnabrueck.de" class="mail">Olga.Tautfest@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Reportagen und Stories</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 11:56:48 +0200</pubDate>
                        <title>Mit dem Master zur Steuerexpertise: Hochschule Osnabrück bietet neue Weiterbildung an</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/06/mit-dem-master-zur-steuerexpertise-hochschule-osnabrueck-bietet-neue-weiterbildung-an/</link>
                        <description>Mit dem zum Wintersemester startenden Masterstudiengang „Taxation“ soll in der Region Osnabrück eine Weiterbildungslücke geschlossen werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In nur drei Semestern sein steuerrechtliches Knowhow vertiefen und perfekt auf das Steuerexamen vorbereitet sein. Ab dem kommenden Wintersemester 2021/ 2022 erweitert die Hochschule Osnabrück an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ihr Weiterbildungsangebot. Mit dem neuen Master „Taxation“ sollen zukünftige Studierende in kurzer Zeit perfekt auf den Beruf des Steuerberaters und der Steuerberaterin vorbereitet werden.</p>
<h4><strong>Studiengang legt Fokus auf Steuerrecht im Mittelstand</strong></h4>
<p>Die Weiterbildung richtet sich an steuerlich interessierte Studierende, die eine Position in einer Steuerabteilung oder im Rechnungswesen anstreben. „Wir wollen mit unserem Studiengang die Studierenden zu einer selbstständig kritisch denkenden Beraterpersönlichkeit weiterbilden“, erklärt Studiengangbeauftragter Professor Dr. Oliver Tillmann, Professor für Steuerrecht und Wirtschaftsprivatrecht. Die Studierenden sollen nicht nur steuerrechtliche Inhalte kennen und praxisnah anwenden, sondern diese auch unter ethischen Gesichtspunkten kritisch einordnen können. Der Fokus im Master wird auf das Steuerrecht im Mittelstand gelegt. „Osnabrück ist ein starker Steuer-Standort, den wir mit unserem Studienangebot noch attraktiver gestalten wollen.“, betont Tillmann. Mit dem Master schließt die Hochschule Osnabrück eine Weiterbildungslücke in der Region, denn durch die Einstellung des Taxmaster der Universität Osnabrück im Wintersemester 2019/ 2020 gibt es kein vergleichbares Angebot in der Region mehr.</p>
<h4><strong>Regionaler Verein fördert Osnabrücker Fachkräftenachwuchs</strong></h4>
<p>Um dem Berufsnachwuchs in der Region Entwicklungs- und Bleibeanreize zu bieten, schlossen sich die Hochschule und Universität Osnabrück mit Steuerberaterpraxen der Region und unter Mitwirkung der IHK zum „Verein der Freunde des Steuerrechts“ zusammen. „Unsere Bachelorabsolvierenden sind stark nachgefragt, das wird im Master nicht anders sein. Daher wollen wir Wissenschaft, Forschung, Bildung und Ausbildung in der Region fördern und unsere gut ausgebildeten Studierenden halten“, erklärt Prof. Dr. Norbert Tonner, Professor für Steuerrecht an der Hochschule Osnabrück und Kurator des Vereins.</p>
<h4><strong>Informationsveranstaltung zum Studiengang</strong></h4>
<p>Bewerbungsschluss für den neuen Weiterbildungsmaster „Taxation“ ist Mitte Juli. Für Studieninteressierte bietet der Studiengang noch Anfang Juli eine Informationsveranstaltung an. Am 5. Juli 2021, 18 Uhr sollen alle offenen Fragen zu Studieninhalten, Bewerbungsverfahren oder Studienbedingungen geklärt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Oliver Tillmann<br> Studiengangbeauftragter und Professor<br> Telefon: 0541 969-2077<br> E-Mail: <a href="mailto:o.tillmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">o.tillmann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Jun 2021 14:20:46 +0200</pubDate>
                        <title>Pflege Dual und dann …?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/06/pflege-dual-und-dann/</link>
                        <description>Studierende des dualen Studiengangs Pflege trafen sich zur Veranstaltung „Pflege Dual &amp; Dann …?“ mit sieben Absolventinnen und Absolventen, um im Rahmen einer Zoomsession über Berufseinmündung und Berufserfahrungen nach dem Studium zu sprechen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestellt wurden verschiedene Verknüpfungsmöglichkeiten der direkten Arbeit am Patienten mit neuen Berufsprofilen sowie unterschiedliche Arbeitsfelder im Bereich des Qualitäts- und Entlassungsmanagements, der Pflegeentwicklung oder pflegebezogenen App-Entwicklung. Nach einem Kennenlernen im Plenum hatten die Studierenden die Möglichkeit, in Breakoutsessions mehr zu den Berufsfeldern und Aufgaben der Absolvent*innen des Studienprogramms Pflege Dual zu erfahren.</p>
<p>„Die Praxiseinrichtungen im Gesundheitswesen haben erkannt, dass die sich verändernden Versorgungsanforderungen in den Kliniken und Langzeitpflegeeinrichtungen mit gut konzipierten Stellenprofilen beantwortet werden können. Man sieht, welche Institutionen mit dem gezielten Einsatz von akademisch ausgebildeten Pflegenden ‚die Nase vorn haben‘ und bewusst auf innovative Entwicklungen in den Einrichtungen setzen. Die durch das Studium erworbenen Kompetenzen werden von den Trägern im Gesundheitswesen abgerufen – Stellenprofile in der direkten Patientenversorgung geschaffen. Schön ist zu sehen, dass unsere Absolvent*innen kreativ sein dürfen und Handlungsspielraum haben, um in den Einrichtungen zu gestalten. Gut ist auch, dass Pflegedirektionen und Geschäftsführungen wahrnehmen, dass die Durchlässigkeit des Bachelor– Mastersystems ein Instrument der Personalentwicklung ist, um Mitarbeiter*innen dauerhaft zu halten!“, fasste Prof. Dr. Benjamin Kühme als Studiengangbeauftragter zusammen.</p>
<p>Die erfolgreiche Veranstaltung „Pflege Dual &amp; Dann …?“ wird auch in den kommenden Jahren wiederholt werden, um Studierenden den Einblick in „Best Practice“-Beispiele der Absolvent*innen zu geben.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Nadine Guerre<br> Koordinatorin des Studiengangs Pflege B.Sc. (dual)<br> Telefon: 0541 969-3000<br> E-Mail: <a href="mailto:n.guerre@hs-osnabrueck.de">n.guerre@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Jun 2021 10:07:18 +0200</pubDate>
                        <title>10. Expertenstandard des DNQP erfolgreich online konsentiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/06/10-expertenstandard-des-dnqp-erfolgreich-online-konsentiert/</link>
                        <description>Mehr als 400 Expert*innen beraten über Expertenstandard zur Förderung der Mundgesundheit in der Pflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. Mai 2021 fand die 10. Konsensus-Konferenz des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) zum Thema Förderung der Mundgesundheit in der Pflege statt. Nicht wie sonst üblich in der OsnabrückHalle, sondern Corona-konform online. Mehr als 400 angemeldete Teilnehmer*innen aus Pflegepraxis und -wissenschaft sowie Bildungseinrichtungen nutzten die Möglichkeit der Verwendung eines Interaktions-Tools, über das Fragen an die Expert*innen geschickt werden konnten, die dann von den Mitgliedern der Experten-Arbeitsgruppe per Live-Schaltung beantwortet wurden. In einem virtuellen Netzwerk-Raum wurde an den Tischen rege über Möglichkeiten zur Verbesserung der Mundgesundheit in den unterschiedlichen pflegerischen Settings diskutiert. 63% der Teilnehmenden vergaben die Note 1 und 33% die Note 2 für die Veranstaltung – da schienen nicht viele Wünsche offen geblieben zu sein.</p>
<p>Der Konsentierungsprozess wurde gerahmt von Video-Grußbotschaften des Präsidenten der Hochschule Osnabrück, Professor Dr. Andreas Bertram, des Präsidenten des Deutschen Pflegerates, Dr. Franz Wagner, des Vize-Präsidenten der Bundeszahnärztekammer, Professor Dr. Dietmar Österreich, sowie des wissenschaftlichen Leiters des DNQP, Professor Dr. Andreas Büscher. Am Nachmittag folgten Stellungnahmen von Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, sowie von Patricia Drube, der Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein und Mitglied des Vorstands der Bundespflegekammer.<br> Der Expertenarbeitsgruppe, die beinahe zwei Jahre an diesem Expertenstandard gearbeitet hatte, wurde viel Lob ausgesprochen für diesen neuen Expertenstandard. Aber es gab auch noch einige Hausaufgaben zu Aspekten, die möglicherweise noch vertiefter zu berücksichtigen sind. Damit wird sich die Expertenarbeitsgruppe in den nächsten Wochen beschäftigen, bevor der Expertenstandard dann im Herbst als Sonderdruck erscheinen wird.</p>
<p>Im Herbst startet ein Projekt zur modellhaften Implementierung des Expertenstandards, mit dem Erfahrungen zu seiner Umsetzung in unterschiedlichsten Settings der Pflege gesammelt und seine Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt werden soll.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)<br> Caprivistr. 30 A, 49076 Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-2004<br> E-Mail: <a href="mailto:dnqp@hs-osnabrueck.de">dnqp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 May 2021 10:56:37 +0200</pubDate>
                        <title>Flüchtlingsaufnahme kontrovers: Präsentation der Forschungsergebnisse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/05/fluechtlingsaufnahme-kontrovers-praesentation-der-forschungsergebnisse/</link>
                        <description>Professorin der Hochschule Osnabrück untersuchte die Beweggründe für ein Engagement in der Flüchtlingsthematik. Die Ergebnisse werden nun im Rahmen einer Online-Tagung vorgestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was bewegt Menschen sich, für oder gegen Flüchtlinge zu engagieren? Professorin Dr. Christel Kumbruck ging im Rahmen des Forschungsprojektes „Zivilgesellschaftliches Engagement“ dieser Frage nach und gibt mit ihrer Forschung Einblicke in die Denkwelten und Tätigkeiten von Engagierten in der Flüchtlingsthematik. Die Ergebnisse der qualitativen Forschung werden heute von 15 bis 19 Uhr, im Rahmen einer Online-Tagung vom Forschungsteam vorgestellt.</p>
<p>Die Flüchtlingskrise 2015 löste bei vielen Menschen Unsicherheit aus. „Es gibt viele verschiedene Strategien für den Umgang mit Unsicherheiten in der Flüchtlingsthematik, die zu Unverständnis auf der Gegenseite führen“, erklärt die Arbeits- und Organisationspsychologin Kumbruck. Während die einen sich freiwillig für Flüchtlinge engagieren, formiert sich auf der anderen Seite Widerstand. Doch warum entstehen diese beiden Gruppen und was unterscheidet diese voneinander? Gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (SI EKD) rief Kumbruck im April 2018 das Forschungsprojekt „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland, sich im Rahmen der Flüchtlingsthematik zu engagieren?“ ins Leben und verglich erstmals diese beiden Gruppen von Engagierten miteinander. Um Werte, Motive und Sinnkonstruktionen von diesen Personengruppen zu erforschen, führte sie mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Maik Dulle und Marvin Vogt (heute Universität Bremen bzw. University of Sussex) vier Gruppen- und 22 Einzelinterviews durch.</p>
<h3><strong>Online-Tagung zu den qualitativen Forschungsergebnissen</strong></h3>
<p>Die Ergebnisse werden heute auf der Online-Tagung „Flüchtlingsaufnahme kontrovers“ des SI EKD und der Hochschule Osnabrück vorgestellt. Im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Engagierten sowie von Kirche, Politik und Wissenschaft werden Herausforderungen und Implikationen des Engagements für die Gesellschaft diskutiert. Teilnehmende der Podiumsdiskussion werden unter anderem Luise Amtsberg (Mdb, Bündnis 90/Die Grünen) und Prof. Dr. Julia Becker von der Universität Osnabrück sein. Die durchgeführten Interviews dienten als Grundlage für eine deutschlandweite quantitative Erhebung (Befragung) des SI EKD. Die Ergebnisse wurden in dem zweiteiligen Band „Flüchtlingsaufnahme kontrovers“ festgehalten und die qualitative Studie bereits 2020 veröffentlicht. Die Veröffentlichung des quantitativen Teils erfolgt in diesem Jahr. Das qualitative Forschungsprojekt fand unter der Leitung von Professorin Kumbruck statt und wurde in Kooperation mit dem SI EKD unter der Gesamtleitung von Petra-Angela Ahrens durchgeführt und von diesem finanziert.</p>
<p>Aufgrund der anhaltenden Corona-Beschränkungen findet die Tagung online über Zoom statt. Bei Interesse an einer Teilnahme wird um eine formlose Anmeldung per E-Mail unter Angabe des Namens sowie E-Mail-Adresse gebeten: <a href="mailto:anmeldung@si-ekd.de" class="mail">anmeldung@si-ekd.de</a>.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Christel Kumbruck<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Telefon: 0541 969-3821<br> E-Mail: <a href="mailto:c.kumbruck@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.kumbruck@hs-osnabrueck.de</a></p>
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                                <category>Fachtagung</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 May 2021 16:43:25 +0200</pubDate>
                        <title>Nutzungsentgelt oder Steuern? Finanzperspektiven unserer Autobahnen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/05/nutzungsentgelt-oder-steuern-finanzperspektiven-unserer-autobahnen/</link>
                        <description>Infrastrukturelle und klimabedingte Herausforderungen sowie Ansätze zur zukünftigen Finanzierung von Erhalt und Ausbau der deutschen Autobahnen standen im Mittelpunkt des dritten „Osnabrücker verkehrspolitischen Diskurses“ der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstagabend hatte die Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück zum Online Diskurs mit Referent und Diskussionspartner Professor Torsten R. Böger, Geschäftsbereichsleiter Finanzierung der “Die Autobahn GmbH des Bundes“, eingeladen. Mit über 80 Personen, darunter Studierende verschiedener Hochschulen, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden des Logistik- und des Infrastruktursektors, wurde ein Diskurs zu den Finanzperspektiven der Bundesautobahngesellschaft geführt.</p>
<h3><strong>Nutzungsfinanzierung, PKW-Maut und Privatisierung der Autobahnen</strong></h3>
<p>Seit Anfang des Jahres ist die Autobahn GmbH für das Autobahnnetz in Deutschland zuständig. In diesem Zusammenhang setzte sich Böger mit der Privatisierung der Autobahnen auseinander und stellte in seinen Ausführungen fest, „dass es in Deutschland keinen einzigen Kilometer privater Autobahnen gibt“. Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) seien reine vertragliche Gestaltungen für den Bau und Betrieb von Teilstrecken, der Bund ist jedoch Eigentümer, dem alle Rechte obliegen. Doch vor allem die Themen Nutzerfinanzierung und Internalisierung externer Kosten, im Wesentlichen die Einrechnung der Kosten für Umweltschäden durch Abgas-Emissionen, standen im Fokus der Diskussion. Der Finanzbereichsleiter konnte noch keine Prognosen zur zukünftigen Entwicklung machen, sah die Diskussion zur Finanzierung jedoch als noch lange nicht beendet an. Auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur PKW-Maut und die Auswirkung der zunehmenden Zahl klimaneutraler Fahrzeuge auf die Mauteinnahmen waren Gegenstand der Debatte. Auch hier müssen die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen noch ausgewertet werden. Besonders interessant war das Ergebnis einer durchgeführten Umfrage nach der Meinung der Teilnehmenden zur zukünftigen Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur. Die Umfragen – jeweils zu Beginn und zum Ende der Veranstaltung durchgeführt – zeigten eine klare Entwicklung in Richtung stärkere streckenbezogene Bemautung, auch für private PKWs.</p>
<p>In seinem Fazit begrüßte Holger Henning, stellvertretender Vorsitzender der BVL-Regionalgruppe Münster-Osnabrück, die geführte Debatte um die Zukunft der Finanzierung der Verkehrswege und den ersten Eindruck über die Arbeit der neuen Bundesautobahngesellschaft. Klar stellte er dabei: „Der heutige `Osnabrücker Verkehrspolitische Diskurs´ hat sich – wie bereits die vorangegangenen – als weit über Osnabrück hinausgehender wichtiger Dialog erwiesen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik/" target="_blank">Fachgruppe Logistik</a><br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> E-Mail: <a href="mailto:ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a><br> &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Apr 2021 08:54:55 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Diskurs: Finanzperspektiven der Autobahnen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/04/ein-diskurs-finanzperspektiven-der-autobahnen/</link>
                        <description>Am Donnerstag starten die „Osnabrücker verkehrspolitischen Diskurse“ der Hochschule Osnabrück in die dritte Runde. Referent der nächsten Ringvorlesung wird Prof. Torsten Böger mit dem Thema „User pays“ sein. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor welchen infrastrukturellen und klimabedingten Herausforderungen stehen die deutschen Autobahnen und wie kann der Ausbau von Autobahnen zukünftig finanziert werden? Dieser und vielen weiteren Fragen wird sich am Donnerstag, den 29. April zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr im Rahmen der Ringvorlesung „Osnabrücker verkehrspolitische Diskurse“ angenommen. In der dritten virtuellen Veranstaltung der Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück wird Prof. Torsten R. Böger, Leiter des Geschäftsbereich Finanzierung der `Die Autobahn GmbH des Bundes´, zum Thema „User pays – Finanzperspektiven der Bundesautobahngesellschaft“ referieren und seine Vorstellungen zur Diskussion stellen.</p>
<p>Neben den Themen eines sicheren und klimaneutralen Verkehrs spielt auch die Bereitstellung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur in der Verkehrspolitik eine wichtige Rolle. Seit Anfang des Jahres hat Die Autobahn GmbH des Bundes diese Aufgaben, der Planung, Bau, Betrieb, Erhalt, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen übernommen. Mit der 2003 eingeführten LKW-Maut – also Erhebung eines Nutzerentgeltes, auch „user pays“ genannt – liegt seitdem in Deutschland, nicht mehr nur eine reine Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur durch Steuern vor, sondern eine Mischfinanzierung. Wie die Mautsystematik zukünftig gestaltet werden kann und vor welchen Interessenskonflikten die Gesellschaft steht, wird Böger am kommenden Donnerstag in seinem Vortrag zum Thema „User pays“ erläutern und diskutieren. Das Fazit zum Diskurs wird Holger Henning, stellvertretender Sprecher der Bundesvereinigung Logistik (BVL) Regionalgruppe Münster/Osnabrück, ziehen.</p>
<h3><strong>Zur Ringvorlesung „Osnabrücker Verkehrspolitische Diskurse“</strong></h3>
<p>Seit Januar 2021 bietet die Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück eine Ringvorlesung zu verkehrspolitischen Themen an. Gemeinsam mit Referierenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik soll ein Diskurs zur Verkehrspolitik, vor allem in Bezug auf die Stadt Osnabrück, mehreren virtuellen Veranstaltungen geführt werden. Das Gespräch wird durch Bundesverkehrsminister a. D. und Professor für Verkehrslogistik, Kurt Bodewig moderiert und soll als interaktive Diskussion geführt werden.Interessierte können sich unter <a href="mailto:ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a> für die Veranstaltungen anmelden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik/" target="_blank">Fachgruppe Logistik</a><br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> E-Mail: <a href="mailto:ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Apr 2021 15:45:34 +0200</pubDate>
                        <title>Mit dem Bachelor zum Hebammenberuf</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/04/mit-dem-bachelor-zum-hebammenberuf/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück baut ihr akademisches Angebot aus und startet ab dem kommenden Wintersemester mit dem neuen dualen praxisintegrierenden Bachelor Hebammenwissenschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studium löst Berufsfachschulausbildung ab – seit Anfang des letzten Jahres ist das neue Berufsgesetz in Kraft getreten, das ab 2023 ein duales Studium für die Ausbildung von Hebammen verpflichtend macht. Auch die Hochschule Osnabrück, als Vorreiterin der akademischen Qualifikation für Hebammen, erweitert im kommenden Wintersemester ihr Bachelorangebot um ein duales Hebammenstudium. Der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/hebammenwissenschaft-bsc/" target="_blank">Bachelor of Science „Hebammenwissenschaft“</a> soll Theorie und Praxis eng miteinander verknüpfen.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück gründete 2008 den bundesweit ersten Studiengang für Hebammen. Zusätzlich zum bestehenden ausbildungsergänzenden Bachelor „Midwifery“, darf die Hochschule ab dem Wintersemester 2021/22 35 Plätze im dualen Bachelorprogramm „Hebammenwissenschaft“ anbieten. „Durch unser Studiengangskonzept, welches sich am neuesten Stand von Wissenschaft und Forschung orientiert, wollen wir erreichen, dass die Studierenden die klassische Hebammenarbeit von Anfang an auf wissenschaftlicher Basis erlernen“, erklärt Claudia Hellmers, Professorin für Hebammenwissenschaft und Studiengangbeauftragte und betont, dass auch der Theorie-Praxis-Theorie Transfer fokussiert werden soll. „Die Studierenden werden während der Praxisphasen in klinischen Einsatzorten sowie hebammengeleiteten Einrichtungen bei freiberuflichen Hebammen auf ihren späteren Beruf vorbereitet“, erläutert Studiengangkoordinatorin Verena Groß. Das Besondere im Jahr 2022 wird die Fertigstellung des „Skills Lab“ sein, in dem die Studierenden berufsspezifische Handlungssituationen trainieren können. „Im Skills Lab können wir klassische Alltagssituationen ebenso wie Notfallsituationen mit den Studierenden simulieren und somit weitere Übungen für die verschiedenen klinischen sowie außerklinischen Handlungsfelder der Hebamme ermöglichen“, beschreibt die Hebammenwissenschaftlerin Hellmers.</p>
<h3><strong>„Ein Traumberuf im Wandel“</strong></h3>
<p>Der Beruf der Hebamme gehört vermutlich zu einem der ältesten Berufe auf der Welt und ist für Hellmers, „ein absoluter Traumberuf“. Die Anforderungen an den traditionsreichen Beruf haben sich dennoch in den letzten Jahrzehnten verändert. „Heutzutage gibt es andere Familienkonstellationen und andere Lebenssituationen, die eine noch speziellere Betreuung erfordern. Um mit unseren Anforderungen zu wachsen und unsere Arbeitsbedingungen zu ändern, muss sich eben auch die Ausbildungsart ändern“, erklärt Midwifery-Studentin Elisabeth Rothe, die eine verpflichtende Akademisierung ihres Berufes als sehr wichtig betrachtet. Durch die Ausbildungsänderung erhofft sich die Professorin Hellmers, dass das Studium den Hebammen die verdiente Anerkennung bringt: „Als Expertinnen und Experten für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Verena Groß<br> Studiengangkoordinatorin Hebammenwissenschaft<br> Telefon: 0541 969-2120<br> E-Mail: <a href="mailto:v.gross@hs-osnabrueck.de" class="mail">v.gross@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 31 Mar 2021 10:33:08 +0200</pubDate>
                        <title>40 Jahre Pflege an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/03/40-jahre-pflege-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>„Pflege studieren…? Das muss sein“. Seit mittlerweile 40 Jahren – und damit Vorreiterin der Branche – bildet die Hochschule Osnabrück Fachpersonal für die Pflege aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Vor genau 40 Jahren startete der erste Pflegestudiengang an der Hochschule Osnabrück. Mit dem Angebot des damaligen Zertifikatsprogramms bot die Hochschule als eine der Ersten eine Akademisierung in der Pflege an – bis heute. Mittlerweile wurde das Angebot auf drei Bachelorprogramme und zwei weiterführende Masterprogramme ausgeweitet und bietet zudem ein vielfältiges Netzwerk an Initiativen und Forschungsprojekten. Das 40-jährige Bestehen soll im Oktober im Rahmen des Gesundheitsforums gewürdigt werden.</p>
<p class="01Standard">„Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass 1980 die Idee eines Pflegestudiums sowohl von Seiten der Gesundheitspolitik, der Ärzteschaft als auch von Pflegeverbänden und Pflegenden selbst kritisch betrachtet und zurückgewiesen wurde“, erinnert sich Professorin Elke Hotze, Sprecherin der Fachgruppe Pflege- und Hebammenwissenschaft, an die Geschichte des Pflegestudiums. Dennoch errichtete die Hochschule Osnabrück im April 1981 den Weiterbildungsstudiengang und ging einen entscheidenden Schritt in Richtung der Akademisierung eines zentralen Gesundheitsberufes in Deutschland. Im Laufe der Zeit kamen weitere pflegespezifische Studiengänge dazu und bereits 1987 gelang es der Hochschule mit der Berufung von Professorin Dr. Ruth Schröck die erste pflegespezifische Professur an einer deutschen Hochschule zu besetzen.</p>
<p class="01Standard">„Das Interesse an den Studienplätzen ist bis heute ungebrochen hoch“, betont die Fachgruppensprecherin. „Das liegt unter anderem sicherlich an den vielfältigen Initiativen der Lehrenden so zum Beispiel im <a href="https://www.dnqp.de/" target="_blank">Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)</a> sowie in diversen interdisziplinären Forschungsprojekten“, ergänzt Hotze. Neben den berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Pflegemanagement und Pflegewissenschaft sowie dem dualen Bachelorprogramm an den Standorten Osnabrück und Lingen runden die Masterprogramme <a href="/studienangebot/master/management-im-gesundheitswesen-ma/">Management in der Gesundheitsversorgung</a> und <a href="/studium/studienangebot/master/helpp-versorgungsforschung-und-gestaltung-msc/">HELPP - Versorgungsforschung und -gestaltung</a> die umfassende wissenschaftliche Qualifizierung ab. Mit der Entscheidung, Pflegewissenschaft als Disziplin an einer Hochschule zu etablieren, legte die Hochschule Osnabrück nicht nur den Grundstein für eine 40-jährige Entwicklung der Pflege in Osnabrück, sondern gab u. a. auch den Anstoß für die Akademisierung weiterer Berufe wie Hebammen, Logopädie sowie Ergo- und Physiotherapie.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Professorin für Sozialwissenschaften und Pflegewissenschaften<br> Sprecherin der Fachgruppe Pflege- und Hebammenwissenschaft<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de" class="mail">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 15:22:19 +0100</pubDate>
                        <title>„Europa wird von den Maßnahmen des Green Deals profitieren“ - EU-Koordinatorin spricht auf Osnabrücker Verkehrspolitischem Diskurs </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/03/eu-koordinatorin-spricht-auf-osnabruecker-verkehrspolitischem-diskurs/</link>
                        <description>Erneut mit Teilnehmenden aus ganz Deutschland und der Schweiz fand jetzt eine Veranstaltung der Ringvorlesungsreihe „Osnabrücker Verkehrspolitische Diskurse“ der Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, der Bundesvereinigung Logistik und dem KNI - Kompetenznetz Individuallogistik statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eingeladen war die EU-Verkehrsnetzkoordinatorin Catherine Trautmann, deren Verkehrskorridor Nordsee-Ostsee (North Sea-Baltic Sea Corridor TEN-T) auch die Region Osnabrück berührt. Das Thema des Diskurses war der Europäische Green Deal, ein 750 Milliarden Euro umfassendes Programm zu Emissionsminderung und Klimaschutz unter Berücksichtigung des Verkehrs. Mit einleitenden Worten begrüßte Interviewpartner Prof. Kurt Bodewig, Lehrender für Verkehrslogistik und ehemaliger Bundesverkehrsminister, die Gäste aus unterschiedlichen Universitäten und Hochschulen, Unternehmen und Politik wie Ministerien und besonders die Referentin der Auftaktveranstaltung: „Heute darf ich Ihnen eine exzellente Kennerin der europäischen Verkehrspolitik, gerade auch im Bereich der Verkehrsinfrastruktur wie der Transportsysteme, vorstellen: die ehemalige Straßburger Oberbürgermeisterin, französische Ministerin und langjährige Europaparlamentarierin Catherine Trautmann.“<br> &nbsp;</p>
<h3>Europäisches Verkehrsnetz das Rückgrat für den gemeinsamen Markt</h3>
<p>Trautmann ging in ihrem Beitrag auf die Ziele des Green Deals und deren Auswirkungen auf die Region ein. Das europäische Verkehrsnetz sei das Rückgrat für den gemeinsamen Markt. Nur mit einer gut funktionierenden Infrastruktur könne ein echtes Zusammenwachsen der europäischen Gesellschaften stattfinden. Aber der Verkehrssektor verursache heute auch 25 Prozent der Emissionen, die dem Klima schaden. Das müsse sich ändern. Deshalb würden neue Regeln eingeführt, wofür die EU sehr viel Geld bereitstelle. Die wichtigsten Quellen seien die Connecting Europe Facility, die Strukturfonds und der Wiederaufbaufonds.</p>
<p>Nach Trautmanns Auffassung würde die Dekarbonisierung im städtischen Verkehr als erstes wirksam umsetzbar sein, da sie große Gewinne für die Lebensqualität in den Städten zur Folge hätte. Der Green Deal würde den Straßenverkehr insgesamt umweltfreundlicher machen und mehr Verkehr auf die Schiene bringen. Beim Luftverkehr und beim Seeverkehr wird es schwieriger sein. Jedoch hätte Airbus angekündigt, bis 2035 ein emissionsfreies Flugzeugmodell auf Basis eines Wasserstoff-Antriebs produzieren zu können. Auch im Seeverkehr stünden schon Alternativen bereit.</p>
<p>2050 sei ein ambitionierter Zielhorizont. Aber mit einer gezielten Förderung der Verlagerung von Verkehr und mit dem Einsatz neuer Technologien könne viel erreicht werden. Als Beispiel nannte sie auch für die Region Osnabrück die Eisenbahnverbindung Niederlande - Hannover. So begrüßte sie die Pläne der Bahn zum Engpass Minden: „Das Projekt bringt auch Zeitgewinne auf der Achse zwischen Berlin und Amsterdam. Davon wird die Region Osnabrück direkt profitieren.“</p>
<p>Die Bedeutung der Ost-West-Achse nähme zu. Schon heute sei ein starker Zuwachs des Schienenverkehrs auf der „neuen Seidenstraße“ sichtbar. Ein großer Teil davon erreiche Europa über ihren Korridor – über Belarus und Polen. Mit dem Rail Baltica Projekt werden die baltischen Staaten ab 2026 mit dem europäischen Schienennetz verbunden sein. Damit entstünden ganz neue Möglichkeiten für Exporte und Importe. Dies sähe man bereits heute im Handel mit Polen, der sehr dynamisch ist. Von der wirtschaftlichen Entwicklung in Osteuropa profitiere auch Westeuropa. Die wachsende Kooperation zeige sich auch beispielhaft darin, dass die Hamburger Hafen und Logistik AG in ein Terminal im Hafen von Tallinn investiert habe und sehr gute Resultate erziele.<br> &nbsp;</p>
<h3>Green Deal als große Chance für die innovative Weiterentwicklung der EU</h3>
<p>KV-Terminals (KV = Kombinierter Verkehr) seien sehr wichtig für die Verlagerung auf die Schiene.Das gesamte Netz brauche solche Terminals, damit Güter problemlos umgeschlagen werden können. Heute sei das nicht überall möglich. Multimodalität könne es nur geben, wenn die Häfen und die urbanen Knoten dafür ausgestattet seien. Aber auch die europäischen Schienengüterverkehrskorridore müssten noch besser funktionieren als bisher, damit der Transport von Gütern auf der Schiene in ganz Europa noch einfacher werde.<br> <br> Zum Abschluss des moderierten Gesprächs stellte Trautmann den Green Deal als große Chance für die innovative Weiterentwicklung der EU heraus, um die Modernisierung der Wirtschaft auch mit Mitteln der Digitalisierung und der Entwicklung neuer Antriebstechnologien und Antriebsstoffe, etwa auch Wasserstoff, zu erreichen. Ziel der Transformation hin zu emissionsfreien Verkehren ist die Reduktion der Schadstoffe um 90 Prozent bis 2050.<br> <br> Die anschließende Diskussion unter großer Beteiligung von Logistikdienstleistern, Politik und Wissenschaft widmete sich Fragen wie der Realisierbarkeit der Ziele, etwa der Verlagerung von der Straße auf die Bahn und deren Verdoppelung des Frachtverkehrs bis 2050. Auch die bezahlbare Einführung der Wasserstoff-Technologie im Frachtverkehr, die anstehende TEN-T-Revision und die europäischen Standards waren Gegenstand der Diskussion.<br> <br> Das Fazit der Veranstaltung zog Eckhard Lammers, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Er wies auf die Chancen dieser Ziele hin, thematisierte aber gleichzeitig die Transformationsgeschwindigkeit. Wirtschaftswachstum und Verkehrsinanspruchnahme müssten entkoppelt werden, aber die Vereinbarkeit wirtschaftlicher Tätigkeit und klimapolitischer Veränderungen dürften nicht zu Überforderung führen.<br> <br> Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor dankte den Referierenden und allen Beteiligten für die wichtigen Impulse und die intensive Diskussion. Sie wies zudem auf die nächste Veranstaltung am 29. April 2021 zum Thema „User pays - Finanzperspektiven der Bundesautobahngesellschaft“ mit Prof. Torsten Böger von der Autobahngesellschaft hin.<br> <br> <br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Hochschule Osnabrück<br> Fachgruppe Logistik<br> <br> <strong>E-Mail: </strong><a href="mailto:fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a><br> <strong>Web:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 14:14:22 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück in der Nationalen Stillkommission </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-der-nationalen-stillkommission/</link>
                        <description>Claudia Hellmers, Professorin für Hebammenwissenschaft und Studiengangbeauftragte für den Studiengang Midwifery (B. Sc.) und dem sich im Aufbau befindenden Studiengang Hebammenwissenschaft (B. Sc.), wurde Anfang Februar in die Nationale Stillkommission berufen. Zugleich wird sie dort die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi), an deren Gründung sie beteiligt war, vertreten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Nationale Stillkommission (NSK) setzt sich seit 1994 für die Förderung des Stillens ein und möchte Stillhindernisse abbauen. In dieser Hinsicht berät sie die Bundesregierung, gibt Richtlinien und Empfehlungen heraus. „Auf der einen Seite ist es außerordentlich wichtig, die Frauen und Familien gut zu beraten und empathisch zu begleiten, damit sie eine informierte Entscheidung treffen können und eine gute Versorgung erfahren”, erklärt Hellmers die Aufgabe der NSK und ergänzt, dass es ebenso wichtig sei, sich für entsprechende Verhältnisse einzusetzen, die das Stillen auch bedingungslos zulassen. „Das Thema Stillen geht also über die Entscheidung der einzelnen Frauen und Familien hinaus und ist auch als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten”, betont die Professorin. Durch ihre Mitgliedschaft in verschiedensten Gremien begleitet Hellmers das Thema Stillen bereits in vielerlei Hinsicht, besonders die Themen Gesundheitsförderung und Prävention liegen ihr als Hebammenwissenschaftlerin sehr am Herzen. „Durch die unterschiedlichen Gremien verspreche ich mir Synergien. Als Wissenschaftlerin bin ich natürlich bestrebt auch die Forschung für diese Thematik mitzudenken und anzuregen“, insbesondere in den Bereichen Stillhindernisse, Beratung und Interventionen sieht die Hebammenwissenschaftlerin noch einigen Forschungsbedarf. Als Mitglied in der DGHWi sieht sie ihre Aufgaben auch darin, eine Vernetzung zwischen den beiden Ämtern herzustellen und Erkenntnisse entsprechend weiterzuleiten. Auch für ihre Tätigkeit als Lehrende sieht die Professorin die Mitgliedschaft als sehr positiv an: „Durch meine Tätigkeit als Professorin bekomme ich nicht zuletzt auch durch die Studierenden Anregungen zur Reflexion und kann zugleich viele Impulse weitergeben. Das ist super spannend.“ Die Stillkommission setzt sich aus Mitgliedern verschiedener medizinischer Berufsverbände und Organisationen zusammen und ist seit 2019 am Institut für Kinderernährung am Max-Rubner-Institut angesiedelt.</p>
<h3><br> <strong>Zur Person</strong></h3>
<p>Prof. Dr. Claudia Hellmers ist seit 2009 Professorin für Hebammenwissenschaft an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück und Beauftragte für den Bachelorstudiengang Midwifery. Zudem ist sie Beauftragte für die konzeptionelle und curriculare Entwicklung des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs Hebammenwissenschaft. Neben der Lehre ist sie in der Gesundheitsforschung, vor allem in der Frauengesundheit und der Familiengesundheit, aktiv. Seit 2002 ist sie in verschiedenen Gremien und Verbänden aktiv und setzt sich für die konzeptionelle Entwicklung der akademischen Hebammenausbildung und die gesundheitliche Versorgung von Frauen und Familien in der reproduktiven Lebensphase ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Claudia Hellmers<br> Telefon: 0541 969-3794<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hellmers@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.hellmers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Feb 2021 14:27:35 +0100</pubDate>
                        <title>Erfolgreicher virtueller Trainingsabschluss </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/02/erfolgreicher-virtueller-trainingsabschluss/</link>
                        <description>In der dritten Runde des 14. „DIES International Deans´Course“ setzten sich die Dekaninnen und Dekane aus Südostasien ein letztes Mal mit den Herausforderungen des Fakultätsmanagements auseinander.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum dritten und damit auch zum letzten Mal kamen Dekaninnen und Dekane aus Südostasien im Rahmen des 14. DIES International Deans‘ Course (IDC) zusammen und befassten sich erneut erfolgreich mehrere Tage lang mit den Aufgabenfeldern und Herausforderungen der universitären Leitung. Den Programmabschluss bildete die heutige Verabschiedung der Teilnehmenden.</p>
<p>Bereits im Sommer und Herbst 2020 kamen die 31 Führungskräfte der Hochschulen aus Südostasien im Rahmen des IDC-Programms zusammen und setzten sich mit Hochschulentwicklungsfragen auseinander. Anders als in den letzten Jahren musste das Trainingsprogramm aufgrund der Coronapandemie online durchgeführt werden und stellte die Hochschulleitungen vor ganz neue Herausforderungen. Neben den Auswirkungen und den damit verbundenen Maßnahmen der weltweiten Pandemie setzten sich die Teilnehmenden in den letzten Tagen mit Themen, wie Human Resource Management, Diversity und den Ergebnissen der individuellen Change-Projekte der jeweiligen Heimatinstitutionen auseinander. Programmleiter Prof. Dr. Peter Mayer, Professor für allgemeine und internationale Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik der Hochschule Osnabrück, zeigte sich bei der Abschlussveranstaltung von dem Engagement der Gruppe begeistert: „Die Realität der Hochschulen in Laos, Kambodscha und Myanmar ist eine andere als die, wie wir sie kennen. Der Austausch jedoch ist ganz offenbar für viele eine spannende Chance, die sie in diesen Zeiten nicht haben“.</p>
<h3><strong>Erwerben von Fähigkeiten und Kompetenzen - IDC-Teilnehmerin wird befördert</strong></h3>
<p>Nicht nur der erfolgreiche Trainingsabschluss wurde gefeiert, sondern auch die Beförderung einer IDC-Teilnehmerin. Denn Prof. Dr. Khaing Khaing San aus Myanmar wurde zwischenzeitlich zur Rektorin der Mawlamyine University berufen. Khaing San ist froh ein Mitglied der IDC-Familie sein zu dürfen: „Vor IDC war ich eine Wissenschaftlerin und Universitätsdozentin, wie alle anderen. Diskussionen und der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen während des IDC erweiterten mein Wissen über die Hochschulsysteme in Südostasien und in Deutschland. Ich habe auch neue Managementfähigkeiten und -kompetenzen erworben, die wesentlich zu meiner Beförderung beigetragen haben, und freue mich sehr, die Entwicklung der Hochschulbildung in meinem Land weiter zu stärken“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Programm</strong></p>
<p>Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Das Konzept des International Deans' Course basiert auf dem MBA-Studiengang „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ der Hochschule Osnabrück. Der IDC wird seit 2007 jährlich angeboten und entwickelte sich seitdem zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekane und Dekaninnen aus Asien und Afrika.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer<br> Telefon: 0541 969-3466<br> E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="http://www.international-deans-course.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.international-deans-course.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 Jan 2021 11:35:28 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende absolvieren erstmals digitales Auslandssemester</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/01/studierende-absolvieren-erstmals-digitales-auslandssemester/</link>
                        <description>In diesem Wintersemester konnte rund 100 Studierenden durch das Alternativprogramm „Global Classroom“ das Absolvieren eines Auslandssemesters mit virtuellen interkulturellen Erfahrungen ermöglicht werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Auslandssemester während der Coronapandemie war vor einigen Monaten noch unvorstellbar und ist es heute noch. Doch das Alternativprogramm „Global Classroom“ der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) der Hochschule Osnabrück machte es 102 Studierenden der Hochschule Osnabrück (Outgoing) und Studierenden ausländischer Hochschulen (Incomings) möglich.</p>
<p>„Mit dem Global Classroom wollten wir einerseits unseren Studierenden die Möglichkeit eröffnen, ein alternatives Auslandssemester zu absolvieren, um eine Verlängerung des Studiums zu vermeiden. Andererseits war es uns wichtig, Studierenden unserer internationalen Partner ein attraktives Online-Angebot zu unterbreiten“, erklärt Prof. Dr. Hendrik Lackner, Studiendekan der Fakultät WiSo und Professor für öffentliches Recht, die Idee hinter der Entwicklung des Projektes. So konnten laut Lackner und seinem Team auch Studierende, die unter normalen Umständen nicht an einem Auslandssemester teilnehmen könnten, dennoch interkulturelle Erfahrungen sammeln. „Natürlich kann der Global Classroom die Erfahrung eines Semesters an einer Partnerhochschule in Europa oder Übersee nicht ersetzen, jedoch war es uns dennoch möglich durch Workshops und Gruppenarbeiten der internationalen Teams einige interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln“, betont Fides Kammann-Lippelt, Leiterin des International Faculty Office und Mitorganisatorin des Global Classroom, die erfolgreiche Durchführung des Programms.</p>
<h3><strong>Für Studierende und Lehrende ein erfolgreicher erster Durchlauf</strong></h3>
<p>Es wurden insgesamt acht Kurse mit zehn verschiedenen Dozierenden – einige lehrten im Tandem – im Rahmen des Programms angeboten. „Durch die gemeinsame Lehre konnten auch wir Lehrende einen Blick über den Tellerrand wagen und lernten unterschiedliche Lehrmethoden unserer internationalen Kolleginnen und Kollegen kennen“, erklärt Prof. Dr. Peter Mayer, Professor für Allgemeine und Internationale Volkswirtschaftslehre, der gemeinsam mit seiner Co-Teaching Partnerin Prof. Dr. Romyen Kosaianont aus Thailand den Kurs „Enterprise and Globalization“ durchführte. Die Kurse wurden über Zoom abgehalten und eine aktive Teilnahme war gewünscht. „Im Gegenzug zu einem Auslandssemester, in dem man nur die Lernmethode eines weiteren Landes kennenlernt, konnte ich durch den Global Classroom in die Lernmethoden vieler verschiedener Länder blicken”, hebt die Betriebswirtschaft und Management Studentin Magdalena Flossmann die Vorteile des neuen Programms hervor. Neben dem Kennenlernen verschiedener Methoden betonten die Studierenden, dass sie ihre englischen Sprachkenntnisse deutlich verbessern und ein internationales Netzwerk aufbauen konnten. Aufgrund der positiven Rückmeldungen von Lehrenden als auch Studierenden soll der Global Classroom im kommenden Semester erneut angeboten werden. Mehr Kurse, mehr Lehrende und mehr Plätze – das kommende Semester wurde ausgebaut und soll für Studierende der gesamten Fakultät WiSo eröffnet werden. Studierende mit einem verpflichtenden Auslandssemester haben noch bis Ende Januar Zeit, sich für das Alternativprogramm einzutragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Fides Kammann-Lippelt<br> Koordination International Faculty Office<br> Tel: 0541 969- 3816<br> Mail: <a href="mailto:f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Jan 2021 14:46:08 +0100</pubDate>
                        <title>&quot;Voneinander lernen - miteinander arbeiten!&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/01/voneinander-lernen-miteinander-arbeiten/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück und der niederländischen Saxion University of Applied Science in Deventer erarbeiten im Rahmen zweier Praxisprojekten gemeinsam mit den Städten zukunftsorientierte Lösungsansätze zum Thema Nachhaltigkeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Städte ein verantwortungsbewusstes Abfallverhalten fördern und welche Bedeutung spielen die UN-Nachhaltigkeitsziele für Kommunen? In Zusammenarbeit mit den Städten Osnabrück und Deventer haben sich 14 Studierende der Hochschule Osnabrück und der Saxion University of Applied Science diesen Themen gewidmet. In den vergangenen Monaten entwickelten die Studierenden in dem Studienprojekt zum Thema „Learning Cities“ Lösungen zur Förderung von rechtskonformen Verhalten zur Entsorgung von Abfällen und setzten sich mit der Bedeutung der UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) für Kommunen auseinander.</p>
<h3><strong>Förderung des Abfallverhaltens in Städten</strong></h3>
<p>Seit 2015 arbeiten die Hansestädte erfolgreich mit den Hochschulen in Osnabrück und Deventer zusammen. Im Rahmen eines Praxisprojektes entwickelten sechs Studierende des 5. Semesters, des Bachelorstudiengangs Öffentliche Verwaltung der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit den niederländischen Studierenden Lösungsansätze für zwei Projekte zum Thema Nachhaltigkeit. „Besonders wichtig bei diesen Projekten ist es, dass die Studierenden über den Tellerrand der nationalen Verwaltung hinausschauen und lernen auf internationaler Ebene zusammenzuarbeiten“, erklärt Prof. Dr. Andreas Lasar, Professor für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung und Betreuer der Projekte. Die Problematik falscher Trennung von Hausmüll und illegaler Müllablagerungen spielt in Städten eine wichtige Rolle. Daher analysierte die erste Gruppe das Abfallverhalten der Bürgerinnen und Bürger von Osnabrück und Deventer. Dafür führten sie Interviews mit Abfallbehörden durch und verglichen Maßnahmen der beiden Städte zur Beeinflussung des Abfallverhaltens, wie zum Beispiel Aktionen in Schulen und Kitas zur Ausbildung eines entsprechenden Umweltbewusstseins. „In beiden Städten gibt es bereits gute Lösungsansätze, jedoch ist die Übertragbarkeit aufgrund unterschiedlicher Entsorgungssysteme nicht immer einfach“, bemerkt Annalena Tiemann, Studentin der Öffentlichen Verwaltung und betont, „Letztlich ist es wichtig, das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu schärfen.“</p>
<h3><strong>Bedeutung und Implementierung der UN-Nachhaltigkeitszielen in den Städten</strong></h3>
<p>Da sowohl Osnabrück als auch Deventer Auszeichnungen für ihre Beschäftigung mit den UN-Nachhaltigkeitszielen erhielten, befasste sich das zweite Gemeinschaftsprojekt mit der Bedeutung dieser. Denn die Nachhaltigkeitsziele rücken immer weiter in den Fokus der politischen und strategischen Planung von Kommunen. Auch hier führten die Studierenden mit den Verantwortlichen Interviews, um die Herangehensweise in den beiden Städten zu erforschen. Während in Deventer zunächst ein Schwerpunkt auf die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger gelegt wurde, rückte in Osnabrück die Einbindung der Ziele in die strategische Planung in den Vordergrund. Laut der Studierenden wird für eine erfolgreiche Umsetzung der Ziele eine Berücksichtigung beider Aspekte erforderlich sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Praxisprojekt im Bachelorstudiengang Öffentliche Verwaltung</strong></p>
<p>Jährlich im Rahmen des Moduls „Praxisprojekt“ setzten sich Studierende des Bachelorstudiengangs Öffentliche Verwaltung im 5. Semester mit rund 20 verschiedenen Projekten zu aktuellen Fragestellungen von Behörden auseinander. Dabei arbeiten sie neben den Städten Osnabrück und Deventer mit anderen weiteren niedersächsischen Behörden zusammen. Unterstützung während der Aufgabenbearbeitung erfolgt neben den Hochschulen durch Expertinnen und Experten aus den Stadtverwaltungen. Aufgrund des Online-Semesters fanden die Projektgruppentreffen ausschließlich online statt. Eine Exkursion in die Städte war ebenfalls nicht möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Professor Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung<br> Tel: 0541 969- 3474<br> Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 25 Jan 2021 10:46:14 +0100</pubDate>
                        <title>Rund 80 Personen beim ersten Osnabrücker verkehrspolitischen Diskurs</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/01/rund-80-personen-beim-ersten-osnabruecker-verkehrspolitischen-diskurs/</link>
                        <description>Mit Teilnehmenden aus ganz Deutschland und der Schweiz fand vergangenen Donnerstag die erste Veranstaltung der Ringvorlesungsreihe der Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück erfolgreich statt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Teilnehmende von Bremen bis Berlin und von Kiel bis Zürich fanden sich vergangenen Donnerstag in der ersten Veranstaltung der Ringvorlesungsreihe „Osnabrücker verkehrspolitische Diskurse“ der Fachgruppe Logistik zusammen. Referent Christian Hochfeld, Direktor des Thinktank Agora Verkehrswende, widmete sich in der Online-Veranstaltung den Herausforderungen einer Verkehrswende in Deutschland. Vor rund 80 Personen – Studierende, Lehrende, Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden – &nbsp;wurden Anforderungen an Akteure in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erläutert und Thesen kritisch hinterfragt.</p>
<p class="01Standard"><strong>Erfolgreicher erster Diskurs zu den Herausforderungen einer Verkehrswende</strong></p>
<p class="01Standard">Mit einleitenden Worten begrüßte Moderator und Interviewpartner Prof. Kurt Bodewig, Lehrender für Verkehrslogistik und ehemaliger Bundesverkehrsminister, die rund 80 Gäste und den Referenten der Auftaktveranstaltung. „Ich freue mich, Sie so zahlreich begrüßen zu dürfen und schaue heute auch mit positiven Blick in die USA zum neuen Präsidenten, der das Pariser Klimaschutzabkommen unterzeichnet hat“, betont Bodewig. Die globale Entwicklung war auch für Hochfeld Anlass auf die Notwendigkeit politischer Entscheidungen, hinzuweisen und stellte gleichzeitig die Beziehungen der einzelnen Akteure und Akteurinnen zu den politisch beschlossenen Zielsetzungen, zum Beispiel der vollständigen Dekarbonisierung des Verkehrs bis 2050, dar. Des Weiteren wurden Thesen der Agora kritisch auf den Prüfstand gestellt und die Forderungen von Logistikunternehmen eines „Level Playing Field“ wurden dargestellt und diskutiert. In der Diskussion ging der Agora-Direktor auch auf weitere Fragen, etwa zu Radverkehr und öffentlichen Verkehr in urbanen Bereichen, Verlagerungspotentiale auf den Schienen oder auf nachhaltige Themen von Häfen und ihrer Hinterlandverbindungen ein. Dabei steht für Hochfeld die Elektromobilität im Mittelpunkt seiner Betrachtung „zeitnaher Veränderungen“, gleichzeitig ging er auch auf die anderen Entwicklungspfade bei Antriebstechnologien und nachhaltigen Brennstoffen ein.</p>
<p class="01Standard">„Dies war ein Diskurs im besten Sinne!“, bewertet Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, Professorin für Logistikmanagement und Mitglied der Fachgruppe Logistik, in ihrem Schlusswort die Veranstaltung als vollen Erfolg und als eine inhaltlich gute Basis für die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte. Sie kündigte die nächste Veranstaltung am 11. März zum „Green Deal“ mit der EU-Verkehrsnetz-Koordinatorin Catherine Trautmann an.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Fachgruppe Logistik<br> E-Mail: <a href="mailto:fg-logistik@hs-osnabrueck.de">fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/organisation/fachgruppen/logistik/" target="_blank">Webseite der Fachgruppe</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 07 Jan 2021 12:19:53 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker verkehrspolitische Diskurse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2021/01/osnabruecker-verkehrspolitische-diskurse/</link>
                        <description>Ab Ende Januar öffnet die Hochschule Osnabrück im Rahmen einer Ringvorlesung der Fachgruppe Logistik ihre digitalen Türen für einen Diskurs zu verkehrspolitischen Themen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann ein klimaneutraler Verkehr ermöglicht werden? Und wie können Unfälle im Straßenverkehr vermieden werden? Das sind Fragen denen sich im Rahmen einer neuen Ringvorlesung der Fachgruppe Logistik der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gewidmet wird. Gemeinsam mit Referierenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik soll ein Diskurs zur Verkehrspolitik, vor allem in Bezug auf die Stadt Osnabrück, ab Ende Januar in mehreren virtuellen Veranstaltungen geführt werden. In Form eines Video-Talks sollen Referierende und Teilnehmende in einen Austausch kommen und über die Herausforderungen der Verkehrswende in Deutschland diskutieren.</p>
<p>„Uns ist es wichtig die gesellschaftlichen Herausforderungen in den Mittelpunkt zu stellen und einen Austausch mit Expertinnen und Experten der Verkehrsbranche zu ermöglichen“, erklärt Prof. Kurt Bodewig, Lehrender für Verkehrslogistik und ehemaliger Bundesverkehrsminister, dass jede interessierte Person an der Debatte in den Ringvorlesungen teilnehmen kann. Als langjähriges Mitglied der Fachgruppe Logistik organisierte er die Vorlesungsreihe und konnte bekannte Referentinnen und Referenten aus der Verkehrsbranche akquirieren. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, so viele fantastische Redner akquiriert zu bekommen und unseren Studierenden eine Plattform zum fachlichen Austausch mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis anzubieten“, betont Prof. Dr. Michael Schüller, Lehrender für Management und Supply Chain Management sowie Vertreter der Fachgruppe Logistik.</p>
<h3><strong>Nachhaltigkeit, Sicherheit und Mobilität stehen im Mittelpunkt des Diskurses</strong></h3>
<p>Den Auftakt der Vorlesungsreihe wird Christian Hochfeld, Geschäftsführer des Thinktank Agora Verkehrswende, am 21. Januar zum Thema „Herausforderungen einer Verkehrswende in Deutschland“ machen. Daraufhin folgt im März Catherine Trautmann, EU-TEN-T-Koordinatorin North-Sea Baltic Corridor, mit dem Thema „Green Deal in der europäischen Verkehrspolitik“. Im April wird der Geschäftsbereichsleiter Finanzierung der ‘Die Autobahn GmbH’ Prof. Torsten Böger zum Thema „User pays - Finanzperspektiven der Bundesautobahngesellschaft“ referieren. Den Abschluss der ersten Jahreshälfte macht Prof. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrat, im Juni mit dem Thema „Vision Zero - sichere Verkehre“. Die Ringvorlesung wird durch Bodewig moderiert und vom Resümee der Kooperationspartner IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, BVL-Regionalgruppe Münster/ Osnabrück und dem KNI-Kompetenznetz Individuallogistik begleitet. Für die zweite Jahreshälfte sind bereits weitere Vorträge in Planung. Zur Vortragsreihe sind alle Interessierten eingeladen und können sich unter <a href="mailto:ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">ovd.fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a> für die Veranstaltungen anmelden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Fachgruppe Logistik<br> Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor<br> Telefon: 0541 969-7079<br> E-Mail: <a href="mailto:fg-logistik@hs-osnabrueck.de" class="mail">fg-logistik@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Vortrag</category>
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 12:14:59 +0100</pubDate>
                        <title>Über 100 Teilnehmende beim achten Osnabrücker Demokratieforum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/12/ueber-100-teilnehmende-beim-achten-osnabruecker-demokratieforum/</link>
                        <description>Unter dem Thema „Demokratie und der Kampf um Freiheit“ fand das achte Demokratieforum der Hochschule Osnabrück zum ersten Mal online statt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Die Situationen in Belarus, Polen, Ungarn oder China zeigen, dass Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit darstellen. Dies wurde beim achten Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück am Freitag, den 04. Dezember erneut deutlich. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung in digitaler Form statt und das erfolgreich: über 100 Personen wählten sich online zu den Impulsvorträgen von Freiheitskämpfern aus Deutschland, Polen, Ungarn und Belarus ein und diskutierten zum Thema „Demokratie und der Kampf um Freiheit“ mit.</p>
<p class="01Standard">„Ich wünsche mir ein selbstbestimmtes sinnstiftendes Leben in Würde für Alle“, mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, das achte Osnabrücker Demokratieforum. Auch Prof. Dr. Hermann Heußner und Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst, Organisatoren des Demokratieforums, betonten bei ihrer Begrüßung die Dringlichkeit des diesjährigen Themas: „Während wir hier tagen, kämpfen tausende Menschen in Europa um ihre Freiheit. Um die Freiheit, die uns so selbstverständlich erscheint.“ Aus diesem Grund lud das diesjährige Demokratieforum vier Freiheitskämpfer zur Diskussion um Demokratie und Freiheit ein. Freiheitskämpfer der Vergangenheit und der Gegenwart berichteten in Impulsvorträgen von ihren Erfahrungen.</p>
<p class="01Standard"><strong>Kleine Geste, große Wirkung – die Bedeutung von Demonstrationen</strong></p>
<p class="01Standard">„Wenn jemand einen kleinen Zettel an sein Küchenfenster klebt, ist das für den Einzelnen vielleicht eine unfassbar kleine Geste. Aber es ist eines von vielen Sandkörnern, die sehr viel bewegen können.“, berichtet Ralf-Uwe Beck, ehemaliger Bürgerrechtler und Bundessprecher von Mehr Demokratie e.V., von den Freiheitskämpfen in der DDR. Auch heute setzt er sich noch stark für die Demokratie in Deutschland ein und agiert nach dem Motto: „Wenn wir aufhören, die Demokratie zu entwickeln, fängt die Demokratie an, aufzuhören“. Auch der Ungar Daniel Hegedus, Analyst für Internationale Beziehungen und Politik, hebt hervor, wie wichtig Demonstrationen für das Bestehen einer Demokratie sind, dabei bezieht er sich speziell auf den Widerstand in Ungarn. In seinem Vortrag unterstreicht er, dass das Regime in seinem Land seine Position als scheinbare Demokratie mithilfe eigener kleinerer Demonstrationen versucht zu stärken. Die Regierung spalte die Gesellschaft, um Pluralität zu schaffen, äußert der Freiheitskämpfer. Aus diesem Grund sollte seiner Meinung nach, eine bedeutende Mehrheit der Bevölkerung demonstrieren gehen, um einen wirkungsvollen Widerstand aufbauen zu können.</p>
<p class="01Standard"><strong>Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit</strong></p>
<p class="01Standard">Aliaksei Paluyan, der mehrere prämierte Filme über das Leben in Belarus gedreht hat, appelliert an die Anwesenden, Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen. Denn erst die Selbstverständlichkeit der Freiheit in Belarus sorgte seiner Meinung nach dafür, dass ihnen diese genommen wurde. Deswegen mahnt er, nicht in einen Winterschlaf zu verfallen und für seine Rechte einzustehen. Er bittet um Unterstützung von außen, und richtet dabei sein Wort direkt an die europäische Union. Es sei wichtig, die Missstände bei Namen zu nennen und auf diese aufmerksam zu machen. Der Pole Grzegorz Piotrowski betone ebenfalls mit dem Blick in die Vergangenheit, dass der polnischen pro-demokratischen Bewegung damals, vor 1989, nur die Hilfe aus dem Ausland wirklich geholfen hat. Sowohl symbolische, in Form von Solidaritätsstreiks, als auch finanzielle Hilfe und vor allem die Vertretung der pro-demokratischen Dissidenten auf der internationalen Bühne waren seiner Meinung nach enorm wichtig. Diese Formen der Hilfe seien auch heute bei der Verteidigung der Demokratie in Polen notwendig.</p>
<p class="01Standard">In einer anschließenden Diskussionsrunde wurden die Fragen und Anmerkungen der Teilnehmenden und Referenten thematisiert. Gemeinsam diskutierten sie über die Frage „wo und wie müssen Demokraten heute besonders achtsam sein, Stellung beziehen und sich für Demokratie auch aktiv einsetzen?“.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="01Standard">Hanna Klink<br> Telefon: 0541 969-3977<br> E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 15:48:11 +0100</pubDate>
                        <title>Student der Hochschule Osnabrück erhält internationale Auszeichnung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/12/student-der-hochschule-osnabrueck-erhaelt-internationale-auszeichnung/</link>
                        <description>Felix Willert, Student des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft und Management, erhält als einziger Deutscher den internationalen Preis „20 in Their Twenties“, als einer der besten Nachwuchskräfte der Veranstaltungsbranche.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Zwanzig der besten und talentiertesten Nachwuchskräfte der Veranstaltungsbranche werden jährlich von der Professional Convention Management Association (PCMA) im Rahmen des Programmes „20 in Their Twenties“ ausgezeichnet. Einer der Preisträger und einziger Deutscher der „Class of 2021“ ist Felix Willert, Student des Studiengangs Betriebswirtschaft und Management der Hochschule Osnabrück und Projektleiter der Innovate GmbH. „Am meisten freue ich mich über das internationale Netzwerk, welches mir durch den Preis eröffnet wird“, erzählt der Osnabrücker begeistert.</p>
<p class="01Standard">Für den Preis „20 in Their Twenties“ hat sich Felix Willert aus eigener Motivation beworben und wurde durch ein Komitee aus erfahrenen Branchenfachleuten der ganzen Welt als einer der Besten Nachwuchskräfte ausgewählt. Die Preisträgerinnen und -träger kommen für das Jahr 2021 aus Amerika, Europa und Australien. „Ich bin extrem stolz, dass unsere Studierenden nach und während ihres Studiums an unserer Hochschule so tolle Wege gehen und durch solche Auszeichnungen die verdiente Anerkennung erhalten. Es bestätigt erneut die hohe Praxisrelevanz und Anschlussfähigkeit unserer Lehre und die große Motivation sowohl Lehrender als auch Studierender in unserem Fachbereich“, freut sich Prof. Dr. Kim Werner, Betreuerin der Bachelorarbeit des Studenten Felix Willert und Professorin für Veranstaltungsmanagement.</p>
<p class="01Standard">Eventmanagement hat den Osnabrücker schon immer interessiert. Nach seiner Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann in Düsseldorf entschied er sich für ein Studium an der Hochschule Osnabrück. „Es gibt wenig Möglichkeiten in Deutschland Eventmanagement zu studieren. Durch die Wahl des Studiengangs habe ich nicht nur ein Studium, das die Betriebswirtschaft komplett abdeckt, sondern auch die Möglichkeit gibt, Eventmanagement zu vertiefen.“ Seit der Gründung der Innovate GmbH vor einem Jahr ist Felix Willert als Projektleiter tätig und ist dort inzwischen als Prokurist für die Unternehmensentwicklung zuständig. Felix Willert schaut positiv in die Zukunft des Eventsbereiches von Osnabrück: „Ich sehe Osnabrück als einen Zukunftsstandort im Eventmanagement. Er bietet eine gute Plattform für Neulinge, da die Studierenden aufgrund des guten Netzwerkes schnell Fuß fassen können und nicht, im Gegensatz zu anderen Großstädten, in der Menge untergehen. Außerdem hat die Stadt schon jetzt ein großes Know-How im Eventmanagement vorzuweisen, von dem die Studierenden profitieren können.“</p>
<p class="01Standard"><strong>Mehr zum Programm „20 in Their Twenties“</strong></p>
<p class="01Standard">Seit 2014 prämiert die Professional Convention Management Association (PCMA) jedes Jahr aufstrebenden Führungskräfte der Veranstaltungsbranche, die ein außergewöhnliches Talent für Führung beweisen, das kreatives Denken, Problemlösung und die Führung von Teams umfasst. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden in einer Preisverleihung auf der Veranstaltung Convening Leaders 2021 vom 11. bis 15. Januar geehrt. Die Prämierten erhalten neben der Preisverleihung die Möglichkeit zur Teilnahme an PCMA-Veranstaltungen und -Programmen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 12:06:07 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück im Vorsitz des FrauenRats NRW</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/12/professorin-der-hochschule-osnabrueck-im-vorsitz-des-frauenrats-nrw/</link>
                        <description>Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie der Hochschule Osnabrück, wurde Ende November zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden des FrauenRates NRW sowie für eine weitere Amtszeit als Sprecherin des Gleichbehandlungsausschusses des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen gewählt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Bereits seit 50 Jahren setzt sich der FrauenRat NRW für die Interessen von Frauen in allen Lebensbereichen ein. Mit der Benennung zur stellvertretenden Vorsitzenden steht Genkova einem Netzwerk von rund 57 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Nordrhein-Westfalen vor. „Es ist für mich eine große Ehre, die Interessen von über zwei Millionen Frauen vertreten zu dürfen und dass ich mich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einsetzen darf“, betont die Wirtschaftspsychologieprofessorin und setzt sich für ihre beginnende Amtsperiode ambitionierte Ziele: Um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gesellschaft voranzutreiben, bedürfe es neben exzellenter Forschung einer praktischen Herangehensweise und konkreter Förder- und Netzwerkaktivitäten. Eine zentrale Aufgabe stelle die Steigerung der Medienpräsenz von Frauen, sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft, dar. Laut Genkova kann durch eine Unterstützung von Vereinbarkeit von Mutterschaft und Erwerbstätigkeit, den gezielten Abbau struktureller Barrieren und eine Kompetenzförderung nachhaltig zu einer Gleichstellung beigetragen werden.</p>
<p class="01Standard"><strong>Zur Person</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Petia Genkova ist Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Neben der Lehre leitet sie mehrere Forschungsprojekte im Bereich der interkulturellen Wirtschaftspsychologie und des Diversity Management. Nachdem sie an der Universität Passau acht Jahre lang Frauenbeauftragte der philosophischen Fakultät war, engagiert sich Frau Genkova ehrenamtlich in einer Vielzahl von Verbänden.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Telefon: 0541 969-3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 11:33:24 +0100</pubDate>
                        <title>Virtuell durch die Stadtteile Osnabrücks</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/12/virtuell-durch-die-stadtteile-osnabruecks/</link>
                        <description>Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück untersuchten die Soziale Arbeit der Stadtteile Eversburg und Schinkel und kreierten Stadtteilbegehungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Zeit finden Seminare und Vorlesungen an Hochschulen überwiegend Online statt. Um den tagtäglichen Zoom-Meetings zu entkommen, überlegen sich immer mehr Lehrende neue Formate, um Abwechslung in die Online-Lehre zu bringen. Auch Michael Tiaden, Lehrender des Bachelor- und Masterstudiengangs Soziale Arbeit, motivierte seine Studierenden im Rahmen seines Seminars sich aktiv mit der Sozialen Arbeit in den verschiedenen Stadtteilen Osnabrücks auseinander zu setzten. Dabei gelang es den Studierenden Corona bedingte Stadtteilbegehungen zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p>Michael Tiaden führt seit 2015 im Rahmen des Seminars „Gestaltung von Teilhabe im Sozialen Raum/ Quartiersmanagement Stadtteilbegehungen mit den Erstsemesterstudierenden des Masters Soziale Arbeit durch. Doch in diesem Jahr konnte die Durchführung des Seminars nicht wie üblich erfolgen. „Die Studierenden mussten Begehungen in einer Form stattfinden lassen, die den derzeitigen Einschränkungen entsprechen und ohne mit den Beteiligten vor Ort persönlich Kontakt aufnehmen zu können“, betont Tiaden die Herausforderungen der Recherche und Umsetzung. Dennoch gelang es den Studierenden kreative Lösungen für die Umsetzung der Stadtteilbegehungen zu finden. „Ich finde es besonders schön miterleben zu dürfen, wie kreativ und mit welcher Freude die Studierenden an das Lernen und Studieren trotz Corona rangehen“, äußert sich der Lehrende mit Begeisterung.</p>
<p><strong>Mit Kopfhörern den Stadtteil Eversburg erkunden</strong></p>
<p>Die insgesamt 18 Erstsemesterstudierenden des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe“ teilten sich in zwei gleichgroße Gruppen auf. Neun der Studierenden setzten sich mit dem Stadtteil Eversburg auseinander und recherchierten Orte der Sozialen Arbeit. Sie informierten sich im Internet, telefonierten mit den Institutionen oder fuhren persönlich zu diesen Orten und sprachen mit Angehörigen der Organisationen. Aus diesen Informationen kreierten die Studierenden eine audiobegleitete Stadtteilbegehung durch Eversburg. „Wir haben versucht das Konzept von Herrn Tiaden Corona konform umzusetzen“, erklärte Katrin Rosenberger, Studentin der Gruppe zum Stadtteil Eversburg. Alleine oder zu zweit konnte die Begehung durchgeführt werden und an Stationen, wie zum Beispiel dem Westwerk, der Basharat Moschee oder dem Landwehrviertel, wurden wichtige Informationen über die Kopfhörer vermittelt.</p>
<p><strong>Virtuelle Stadtteilbegehung durch Schinkel</strong></p>
<p>Die meisten Studierenden des ersten Semesters stammen selbst nicht aus Osnabrück. „Es war für einen selbst auch sehr interessant die Studienstadt nochmal von anderen Seiten kennenzulernen“, betont Julia Pohl, die aus Schleswig Holstein kommt. „Auch mit seinen KommilitonInnen nicht nur via Zoom in Kontakt zu kommen, sondern alle auch persönlich wieder zu sehen, war eine schöne Abwechslung“, ergänzt Julia. Gemeinsam mit acht Kommilitoninnen und Kommilitonen recherchierte sie im Stadtteil Schinkel Orte der Sozialen Arbeit. Sie führten die Zuschauenden in Form von Videoschnitten und Interviews mit Angehörigen der Institutionen und Anwohnerinnen und Anwohner durch den Stadtteil Schinkel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Michael Tiaden<br> Lehrkraft für besondere Aufgaben<br> Telefon: 0541/ 969 3053<br> E-Mail: <a href="mailto:m.tiaden@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.tiaden@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Nov 2020 12:35:39 +0100</pubDate>
                        <title>Demokratie und der Kampf um Freiheit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/11/demokratie-und-der-kampf-um-freiheit/</link>
                        <description>Freiheitskämpfer aus verschiedenen Ländern berichten und diskutieren am kommenden Freitag beim achten Demokratieforum der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Demokratie ist aktuell ein rundum diskutiertes Thema – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und der ganzen Welt. Seit einigen Jahren steht die Demokratie weltweit unter Druck und immer mehr Menschen kämpfen um ihre Freiheit. Deshalb widmet sich das diesjährige Osnabrücker Demokratieforum am Freitag, dem 4. Dezember zum achten Mal Themen der Demokratie und lädt zur Debatte ein. In diesem Jahr wird das Osnabrücker Demokratieforum aufgrund der aktuellen Lage ausschließlich online stattfinden. Um eine Anmeldung per Mail an <a href="mailto:demokratieforum@hs-osnabrueck.de" class="mail">demokratieforum@hs-osnabrueck.de</a> wird gebeten.</p>
<h3><br> <strong>Widerstand und Freiheitskampf</strong></h3>
<p><br> Der Widerstand und der Freiheitskampf der Menschen gegen Populisten, Autokraten und Diktatoren nimmt in den letzten Jahren zu. Nur schwer können sich bestehende Diktatoren und Autokraten gegen diese Kämpfe durchsetzen. Doch wie ist es möglich, dass der Widerstandskampf gegen Dikta¬turen siegt? Wie können Menschen in Demokratien Freiheitskämpfern in Diktaturen und Autokratien helfen? Und was müssen demokratische Staaten unternehmen, um unterdrückten Demokraten beizustehen? Über diese Fragen wird mit Persönlichkeiten aus Deutschland, Polen, Ungarn und Belarus diskutiert, die maßgeblich an Freiheitskämpfen teilgenommen haben und noch teilnehmen. Das achte Osnabrücker Demokratieforum startet um neun Uhr mit einer Begrüßung des Präsidenten der Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Andreas Bertram, gefolgt von Impulsreferaten der Referenten und endet mit einer Diskussion, an der alle Interessierten teilnehmen können. &nbsp;</p>
<h3><br> <strong>Zum Hintergrund</strong></h3>
<p><br> Seit 2013 behandelt das Osnabrücker Demokratieforum an der Hochschule Osnabrück aktuelle Themen zu Fragen der Demokratie in Deutschland und Europa. Das Demokratieforum bietet Raum für Austausch und Diskussionen. Einmal jährlich treffen sich Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Heußner und Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst auf dem Caprivi-Campus in Osnabrück. Innerhalb einer Tagesveranstaltung werden verschiedene Vorträge gehalten und mit den Teilnehmenden diskutiert. Im letzten Jahr stand das <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-demokratieforum/" target="_blank">Demokratieforum der Hochschule Osnabrück</a> unter dem Thema „Die Jugend, ihre Zukunft und die Demokratie – was müssen wir jetzt tun?“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Hermann Heußner<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Telefon: 0541 969-3790<br> E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Nov 2020 14:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück regt Internationalen Austausch zwischen Hochschulen an</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/11/hochschule-regt-internationalen-austausch-zwischen-hochschulen-an/</link>
                        <description>Der zweite virtuelle Teil des Trainingsprogramms „DIES International Deans&#039; Course Southeast Asia” der Hochschule Osnabrück fördert internationalen Austausch zwischen Hochschulen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hochschulen auf der ganzen Welt schlagen sich aktuell nicht nur mit den Herausforderungen des stetigen Wandels herum, sondern versuchen mit den aktuellen Auswirkungen der Coronapandemie umzugehen. Umso wichtiger ist der Erfahrungsaustausch. In der letzten Oktoberwoche wurde das internationale Trainingsprogramm „International Deans 'Course” (IDC) für Dekaninnen und Dekane aus Südostasien fortgesetzt und die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Hochschulen tauschten sich über hochrelevante Themen aus der Hochschullandschaft aus.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des demographischen, politischen oder des technologischen Wandels benötigen Managerinnen und Manager in der Hochschulbildung eine solide Vorbereitung und Kompetenzen, die Leitungsfunktionen in Hochschulen erfordern. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, bietet der IDC seit 2007 Dekaninnen und Dekanen aus Afrika und Asien eine Weiterbildung im Fakultätsmanagement an. Nach dem erfolgreichen Start des einjährigen Programms im Juni dieses Jahres, trafen sich die 31 IDC-Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Südostasien online nun zur zweiten Phase des Trainings. Hochrelevante Themen wie Change Management, Hochschulrankings und Entrepreneurship wurden behandelt. Die Gruppe nutzte das gemeinsame Forum auch dazu, die Auswirkungen der anhaltenden COVID-19-Pandemie auf ihre jeweiligen nationalen Hochschulsysteme zu erörtern und Erfahrungen auszutauschen. „Der Austausch im Rahmen des IDC ist eine intellektuelle Bereicherung für alle“ betont Projektleiter Prof. Dr. Peter Mayer, „insbesondere wegen der Begegnung unterschiedlicher Perspektiven und der Offenheit der Gruppe, die trotz der ungewöhnlichen virtuellen Umgebung hergestellt werden konnte“.</p>
<p>Wie das Programm aussieht und vor welchen Herausforderungen die Hochschulen stehen, dazu äußerte sich Prof. Dr. Peter Mayer im Interview:</p>
<p><strong>Hochschule: Prof. Dr. Peter Mayer, wie können wir uns das angebotene Training und den Austausch zwischen den Dekan*innen vorstellen?</strong></p>
<p>Prof. Mayer: In einer Woche befassen wir uns jeden Tag 3,5 Stunden mit einem besonderen Thema, zum Beispiel mit Change Management, oder mit dem Konzept der „unternehmerischen Hochschule“. Um alle Teilnehmenden auf einen Stand zu bringen, gibt es zu jedem Tagesblock vorab ein Einführungsvideo. Im Anschluss tauschen sich die Teilnehmenden in Gruppen aus, um in erster Linie voneinander zu lernen.</p>
<p><strong>Erschwerte Ihnen die Corona Pandemie den Start in das Projekt?</strong></p>
<p>Im März kamen wir schnell zu der Überzeugung, dass wir das Programm trotz der Pandemie durchführen wollen. Wir hatten zunächst Zweifel, ob die Teilnehmenden aus den weniger entwickelten Ländern wie Myanmar, Laos oder Kambodscha die technischen Voraussetzungen für Online-Veranstaltungen haben. Die Sorge erwies sich jedoch als unbegründet. Somit starteten wir das Programm zum allerersten Mal virtuell und sind im Nachhinein mit dieser Entscheidung sehr zufrieden.</p>
<p><strong>Sie nutzten das Forum auch, um sich über die Auswirkungen der Pandemie auf die Hochschulsysteme auszutauschen. Mit welchen Herausforderungen kämpfen die Hochschulen in Südostasien?</strong></p>
<p>Im Grunde sind es die gleichen Herausforderungen, wie auch hier. Hinzu kommt aber insbesondere in den ärmsten Ländern, dass ein großer Teil der Studierenden keinen eigenen Computer zur Verfügung hat und auch die Internetverbindung häufig nicht oder nur unzureichend und zu teuer zur Verfügung steht.</p>
<p><strong>Und wie half dabei der Austausch?</strong></p>
<p>Der Austausch war außerordentlich hilfreich. Es ist erstaunlich und ermutigend, wie kreativ die Hochschulen in der Krise reagieren. Der Kurs baut ja explizit auf dem Erfahrungsaustausch auf, und zwar ausdrücklich nicht nur auf dem Austausch mit uns in Deutschland, sondern zwischen den Teilnehmenden. Einige Hochschulen sind bei der Durchführung von Online-Vorlesungen oder bei der Durchführung von Online-Prüfungen wirklich weit, gelegentlich weiter als wir hier in Deutschland sind. Ebenfalls besonders interessant war das besprochene Thema „Entrepreneurship“. Angebote für Studierende, ihre unternehmerischen Kompetenzen zu entwickeln und die Möglichkeiten für Lehrende, ihre eigenen Forschungsergebnisse in Spin-offs umzusetzen, sind in Südostasien wirklich weit entwickelt. Die Diskussion über solche Projekte ist für uns höchst wichtig.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Hochschule Osnabrück bei dem Programm?</strong></p>
<p>Die Hochschule hat im Bereich des Hochschulmanagements drei starke Angebote: Den MBA-Studiengang Hochschul-und Wissenschaftsmanagement, den international von der EU geförderten Studiengang MARIHE und den DIES International Deans Course. Damit sind wir ein Leuchtturm in diesem Bereich, der auch von anderen Organisationen wahrgenommen wird. Aus den Kursen der Vergangenheit entstanden mehrere Hochschulpartnerschaften. Ehemalige Teilnehmende bieten heute im Team-Teaching Lehre an der Hochschule an.</p>
<p>Den dritten Teil des Projektes werden wir übrigens wieder in Form der Online-Begegnung anbieten müssen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir am Ende unser Ziel des gegenseitigen Erkenntnisgewinns und der internationalen Verständigung erreichen, und dass viele neue Beziehungen und Freundschaften innerhalb der Gruppe der asiatischen Teilnehmer*innen, Expert*innen und mit deutschen Hochschulen entstanden sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Programm</strong><br> Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Der DAAD fördert das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Peter Mayer<br> Telefon: 0541 969-3466<br> E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="http://www.international-deans-course.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.international-deans-course.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 11:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Masterarbeit zur Digitalisierung an Hochschulen gefördert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/11/masterarbeit-zur-digitalisierung-an-hochschulen-gefoerdert/</link>
                        <description>Student des internationalen Studienprogramms MARIHE an der Hochschule Osnabrück erhält finanzielle und ideelle Förderung für seine Masterarbeit zum Thema Digitalisierung an Hochschulen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch das Programm Master Lab #TheNewNormal fördert der Stifterverband, gemeinsam mit der Heinz Nixdorf Stiftung, 20 studentische Forschungsarbeiten zur digitalen Transformation an Hochschulen. Einer dieser 20 Preisträger ist Panourgias Papaioannou, Student des internationalen Studienprogramms Master in Research and Innovation in Higher Education (MARIHE), der seine Abschlussarbeit an der Hochschule Osnabrück zu dem Thema Erfolgsfaktoren für die Entwicklung und Implementierung von Digitalisierungsstrategien an Hochschulen und Universitäten schreibt.</p>
<p><strong>Digitalisierung an Hochschulen – ein immer wichtigeres Thema</strong></p>
<p>„Das Thema Digitalisierung an Hochschulen und Universitäten hat durch die globale Situation massiv an Bedeutung gewonnen und gerade in den letzten Monaten wurde uns gezeigt, wie enorm wichtig die Entwicklung dieser ist. Umso mehr freuen wir uns, dass ein Student an unserer Hochschule in seiner Forschungsarbeit zu diesem wichtigen Thema gefördert wird“, bekräftigt Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung. Um die derzeitigen Entwicklungen voranzutreiben und schnelle Impulse für die Erforschung der digitalen Transformation an Hochschulen zu fördern, prämiert der Stifterverband im Rahmen des Programms Master Lab 20 studentische Forschungsarbeiten. Neben der finanziellen Förderung in Höhe von 1.200 Euro bietet der Stifterverband eine Plattform, auf der sich die Studierenden untereinander und mit Expertinnen und Experten in Austausch begeben können.</p>
<p>„Vor Covid-19 haben die meisten Hochschulen Digitalisierung auf ihre Agenda geschrieben, jedoch wurden bisher wenig konkrete Maßnahmen getroffen. Jetzt, wo die meisten Lehrveranstaltungen online stattfinden, zeigt sich wie wichtig es ist, die Maßnahmen zu einer klaren Digitalisierungsstrategie zu verbinden und die Erfolgsfaktoren zu kennen.“, schildert Papaioannou die aktuelle Situation und damit die Problemstellung seiner Arbeit. Im Rahmen seiner Masterthesis „The success factors for the development and implementation of a digitalization strategy in the HEIs“ entwickelt er – basierend auf dem Fallbeispiel der Hochschule Osnabrück – ein Toolkit für Hochschulen, die Digitalisierungsstrategien entwickeln möchten. Dieses Toolkit reicht von der Planung bis zur Umsetzung. Dabei spricht er mit allen Beteiligten der Hochschule Osnabrück, die Berührungspunkte mit der Digitalisierung haben. Bereits jetzt betont er, wie wichtig es sei die Mitarbeitenden und Studierenden der Hochschule Osnabrück in den Digitalisierungsprozess einzubeziehen.</p>
<p><strong>Internationales Studienprogramm MARIHE</strong></p>
<p>Sein Bachelorstudium absolvierte Papaioannou in Griechenland, für das er bereits ein Jahr in Berlin verbrachte und Griechenland in mehreren internationalen Projekten vertreten durfte. Seit 2019 studiert er den Erasmus Mundus Masterstudiengang <a href="http://www.marihe.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">MARIHE </a>(Research and Innovation in Higher Education). Das viersemestrige Masterprogramm ist so konzipiert, dass die Studierenden aus dem EU-Ausland jedes Semester an einer anderen der kooperierenden Hochschulen verbringen, dabei ist die Hochschule Osnabrück die deutsche Partnerin in diesem Programm. „MARIHE bringt Studierende aus der ganzen Welt zusammen. Man forscht und studiert gemeinsam, wobei Theorie und Praxis stets Hand in Hand gehen.“, berichtet Papaioannou über seinen Studiengang. Das erste Semester absolvieren die Studierenden in Krems, bevor es dann nach Finnland und später nach China oder Indien geht. Für das vierte Semester können die Studierenden selbst wählen, an welcher der Partneruniversitäten sie ihre Masterarbeit schreiben möchten. Dabei hat sich Papaioannou für die Hochschule Osnabrück entschieden. „An der Hochschule Osnabrück gefällt mir die Möglichkeit, das Management der Hochschule zu studieren. Die Studienstrukturen in Deutschland haben mir bereits in meinem ersten Aufenthalt gefallen.“, reflektiert der Masterstudent seine Entscheidung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Frank Ziegele<br> Studiengangbeauftragter MARIHE</p>
<p>Telefon: 0541 969-3743<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2020 15:43:55 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück macht auf den Beruf der Ergotherapie aufmerksam</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/10/professorin-macht-auf-den-beruf-der-ergotherapie-aufmerksam/</link>
                        <description>Zum Anlass des Welttages der Ergotherapie verfassten Professorinnen und Professoren deutscher Hochschulen einen offenen Brief zur aktuellen Situation der Ergotherapie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich, am 27. Oktober, feiern weltweit Ergotherapeutinnen und -therapeuten den „Welttag der Ergotherapie“. Das Motto in diesem Jahr lautet „Betätigung neu überdenken“ und rückt somit den Kern des ergotherapeutischen Handlungsfeldes in den Mittelpunkt. Im Rahmen dieses Anlasses veröffentlicht eine Professorin der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit sieben weiteren Professorinnen und Professoren von fünf verschiedenen Hochschulen einen offenen Brief zur aktuellen Lage der Ergotherapie. „Die Aufmerksamkeit, die jährlich dem Welttag gewidmet wird, wollten wir in diesem Jahr nutzen, um das Thema der Akademisierung nochmal zentral zu platzieren,“ berichtet Verw. Prof. Jutta Berding des dualen Bachelorstudiengangs Ergotherapie, Physiotherapie.</p>
<p>Berding macht darauf aufmerksam, dass Ergotherapeutinnen und -therapeuten in der Therapie fundierte klinische Entscheidungen treffen müssen, um den komplexen Bedürfnissen der Betroffenen und den Ressourcen des Gesundheitssystems gerecht zu werden. Doch um diese Entscheidungen treffen zu können, benötigen sie Kenntnisse über aktuelle Forschungsergebnisse. „Das Verstehen und Bewerten aktueller Forschungsergebnissen kann nur innerhalb eines Studiums im ausreichenden Maße gelehrt und vermittelt werden“ betont Berding den Mehrwert einer grundständigen hochschulischen Qualifizierung, die u.a. auf Kompetenzen für eine analytische, kritische und umfassende Denk- und Handlungsweise in der Therapie abzielt. Des Weiteren reiche die bisher niedrige Anzahl hochschulisch qualifizierter Ergotherapeutinnen und -therapeuten nicht aus, um die Weiterentwicklung der Ergotherapie voranzutreiben.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück zählt zu den Vorreiterinnen, die die akademische Weiterentwicklung der Ergotherapie in Deutschland gefördert hat. Bereits seit 1997 bietet die Hochschule Ergotherapeuten und -therapeutinnen die Möglichkeit sich akademisch weiterzubilden. Neben dem additiven Bachelorprogramm Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie für ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten, der aus dem damaligen Weiterbildungs-Studiengang entstandenen ist, wird zusätzlich seit 2012 der ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengang Ergotherapie, Physiotherapie angeboten. Somit trägt die Hochschule Osnabrück zur Akademisierung der Ergotherapie bei und möchte diese Entwicklung weiterhin vorantreiben.</p>
<p>Als zentraler Inhalt möchten die Verfasserinnen und Verfasser des offenen Briefes nicht nur auf die Akademisierung der Therapieberufe aufmerksam machen sondern vor allem die Entscheidungsträger der verschiedenen Ebenen auffordern, bisherige Entscheidungen zu überdenken und die primärqualifizierende hochschulische Ausbildung sowie den Aufbau von ergotherapeutischer Forschung zu fördern, um eine „zeitgemäße, evidenzbasierte ergotherapeutische Gesundheitsversorgung zu Gunsten aller Patienten und Patientinnen sicherzustellen.“</p>
<p>Der offene Brief „Ergotherapie in Deutschland – Ein Beruf in der Sackgasse?“ wurde unter anderem über die Seite des <a href="https://dve.info/service/aktuelles/2404-welttag-der-ergotherapie-3" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE)</a> veröffentlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong><br> Der Welttag der Ergotherapie wird vom Weltverband der Ergotherapeuten initiiert. In diesem globalen Netzwerk von 101 Mitgliedsländern gehört Deutschland neben Uganda, Malaysia und Japan zu den 4 Ländern, die keine grundständig hochschulische Ausbildung inkl. Bachelorabschlusses vorsehen. Seit 2009 laufen verschiedene Modellstudiengänge zur Erprobung grundständiger Studiengänge in Deutschland. Trotz positiver Evaluationsergebnisse wurde 2016 keine Verstetigung der Programme, sondern eine weitere Erprobung für weitere vier Jahre beschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Ruth Neumann<br> Studiengangkoordinatorin Ergotherapie, Physiotherapie (dual)<br> Tel: 0541 969-7211<br> Mail: <a href="mailto:ruth.neumann@hs-osnabrueck.de" class="mail">ruth.neumann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 09:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gelungener Studienstart trotz Hygienemaßnahmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/10/gelungener-studienstart-trotz-hygienemassnahmen/</link>
                        <description>Erstsemester-Studierende wurden in der Einführungswoche durch die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften begrüßt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück heißt die rund 1.100 neuen Studierenden der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) herzlich Willkommen. Mit Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen war es den Erstsemester-Studierenden schon jetzt möglich, einen ersten Blick auf den Campus und das Studierendenleben zu werfen.</p>
<p>„Der erste Eindruck ist wirklich sehr positiv, hier fühlt man sich direkt gut aufgehoben“, erklärt Jennifer Kröhler, Erstsemester-Studentin des Bachelorstudiengangs Angewandte Volkswirtschaftslehre. Trotz Null-Abiturjahrgang und der Corona Pandemie haben sich, laut aktuellen Stand, mehr als 6.500 Interessierte für ein Studium an der Fakultät WiSo beworben. Somit durften nun zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber in das Wintersemester 2020/21 starten. Geplant ist ein Mix aus Seminaren und Online-Lehre, dadurch soll vor allem den Studienanfängerinnen und -anfängern ein persönliches Kennenlernen mit den Lehrenden und den Mitstudierenden in einem gesicherten Rahmen ermöglicht werden.</p>
<h3>Gute Zusammenarbeit ermöglicht guten Start ins Studium</h3>
<p>In Präsenz kennenlernen konnten sich bereits einige während ihrer Einführungsveranstaltungen in der Woche vom 28. September bis zum 02.Oktober. Das Welcomemanagement, das Mentoringprogramm des Alumnivereins <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/alumninetzwerk-wiconnect/" target="_blank">Wiconnect</a> und die Fachschaftsräte organisierten ein angepasstes Einführungsprogramm für die Erstsemester-Studierenden. Übliche Veranstaltungen wie der Infomarkt oder die Stadt-Rallye konnten aufgrund der momentanen Situation nicht stattfinden. „Die Wahrung der Hygienemaßnahmen erforderte in diesem Semester eine komplexe Planung und einen erheblichen Raumbedarf. Dennoch konnte dank des Einsatzes von Fakultät und organisierter Studierendenschaft den Erstsemestern ein guter Start ins Studium ermöglicht werden“, reflektiert Jan Mönkedieck, Mitarbeiter des Welcomemanagement der Fakultät WiSo. Um den nötigen Abstand und die Hygienemaßnahmen einhalten zu können wurden die Studierenden in kleinen Gruppen und in mehreren Räumlichkeiten empfangen. Anschließend wurden bei einer Campus-Rallye erste Einblicke vom Campus und dem Studierendenalltag gewonnen. „Die Rallye hat sehr an unseren Kräften gezehrt, da wir entsprechend mehr Zeit und mehr Personal als sonst brauchten, um die Gruppen klein halten und mit genügend Abstand losschicken zu können. Im Ganzen sehen wir die Rallye jedoch als gelungen an.“, erklärt Luisa Mahler aus dem Fachschaftsrat der WiSo, „wir haben die Rallye bewusst unter das Thema `Kennenlernen´ gestellt, um den Studis zu ermöglichen, sich in kürzester Zeit ein Bild von ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen zu machen.“</p>
<p>Auch die neuen Studierenden sind sehr glücklich mit den Einführungsveranstaltungen. „Die Einführung war sehr umfangreich und viele meiner offenen Fragen wurden geklärt. Generell hat der Einstieg mit den Spielen an den einzelnen Stationen sehr viel Spaß gemacht“, berichtet Cebrail Demir, der ab diesem Semester Öffentliches Management studiert. „Auch, wenn man sich einen Einstieg ohne Hygienemaßnahmen gewünscht hätte, war es doch sehr schön und gut organisiert“, erklärt Patrick Tschieden, Student des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft und Management. In einem waren sich die neuen Studierenden einig: sie freuen sich auf ihre Zeit an der Hochschule Osnabrück, hoffen viele Erfahrungen sammeln zu können und neue Leute kennenzulernen. Trotz Corona sind sie zuversichtlich, eine spannende Zeit vor sich zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Sep 2020 15:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rund 180.000 Euro vom Land Niedersachsen für die digitale Lehre an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/09/180000-fuer-digitale-lehre-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Geförderte Projekte entwickeln Online-Lehr- und Lernmaterialien für den Erwerb interkultureller Kompetenzen und die Vermittlung von Wissenschaftsmanagement</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit 1,25 Millionen Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) sieben Tandemprojekte von niedersächsischen Hochschulen bei der Entwicklung von frei zugänglichen, digitalen Lehr- und Lernmaterialien. Gleich zwei Projekte der Hochschule Osnabrück erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von rund 90.000 Euro. Die Projekte der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) werden in Kooperation mit der Universität Osnabrück und Universität Oldenburg durchgeführt und beschäftigen sich mit dem Bildungs- und Wissenschaftsmanagement und den interkulturellen und Diversity-Kompetenzen von Studierenden im Bereich der digitalen Lehre. „Es freut mich, dass zwei so wichtige Projekte an unserer Fakultät im Bereich der digitalen Lehre unterstützt werden. Die Förderung ermöglicht uns große Schritte in der digitalen Entwicklung von Studium und Lehre“, freut sich Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät WiSo und Vizepräsidentin für Internationalisierung, über die Förderung. Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung, betont: „Gerade in der aktuellen Pandemie können bestehende Formate zur Wissensvermittlung nicht wie geplant umgesetzt werden. Bereits im vergangenen Semester haben wir uns mit zahlreichen neuen Online-Angeboten den aktuellen Herausforderungen gestellt und möchten unseren Studierenden auch im Wintersemester stetig neue und flexible Online-Alternativen bieten.“</p>
<p>An der Hochschule Osnabrück leiten Prof. Dr. Petia Genkova Petkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, und Prof. Dr. Frank Ziegele, Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, die geförderten Projekte zum Ausbau frei verfügbarer Online-Lehr- und Lernmaterialien.</p>
<h3><strong>„Bereit für eine bunte Welt – Förderung interkultureller und Diversity-Kompetenzen“</strong></h3>
<p>„Erfahrungsaustausch ist für das Erlangen von interkulturellen Kompetenzen sehr wichtig“, betont Genkova. Diese Schlüsselkompetenzen werden vor allem im Rahmen von Trainings oder Projekten entwickelt, in denen ein hohes Maß an persönlicher Interaktion möglich ist. Da diese überfachlichen Qualifikationen für Studierende immer wichtiger werden, hat sich die Hochschulprofessorin gemeinsam mit Prof. Dr. Karsten Müller von der Universität Osnabrück das Ziel gesetzt, mit digitalen Trainingseinheiten von 5-20 Minuten diese Kompetenzen von Studierenden zu fördern. „Wir möchten mit verschiedenen Methoden, wie beispielsweise Reflektionsübungen sowie simulierten Interaktionen mit anderen Kulturen, einen digitalen Perspektivwechsel ermöglichen“, erklärt die Wirtschaftspsychologie-Dozentin. „Mit dieser Entwicklung bringen wir die Internationalisierung der Hochschule auf ein ganz neues Level“, ergänzt die Vizepräsidentin für Internationalisierung Braun von Reinersdorff.</p>
<h3><strong>Bildungs- und Wissenschaftsmanagement im Kontext der Digitalisierung</strong></h3>
<p>Es wird zunehmend anspruchsvoller, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen zu managen. „In Osnabrück arbeiten wir mit unseren Studienangeboten seit Jahren daran, das Hochschulmanagement professioneller zu machen“ erläutert Prof. Dr. Frank Ziegele. „Jetzt wollen wir unser Wissen als offene Ressource breit zugänglich machen.“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinke Röbken und Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter von der Universität Oldenburg plant Ziegele frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien zum Management von Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen zu entwickeln und digital bereitzustellen. So soll eine einzigartige Materialsammlung mit aktuellen und praxisrelevanten Managementwissen für Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen in Form von Bild, Text, Grafiken und Videos zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Weitere Informationen zum Förderprogramm des Landes Niedersachsen finden Sie auf der <a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/land-fordert-digitale-lehre-mit-1-25-millionen-euro-187513.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website vom Land Niedersachsen.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><strong>Projekt: „Bereit für eine bunte Welt – Entwicklung von Mikro-Interventionen für die Lehre zur Förderung interkultureller und Diversity-Kompetenz von Studierenden“</strong><br> Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Tel: 0541 969-3772<br> Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projekt: „Open Educational Resources zum Bildungs- und Wissenschaftsmanagement im Kontext der Digitalisierung“</strong><br> Prof. Dr. Frank Ziegele<br> Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement<br> Tel: 0541 969-3743<br> Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 09:27:06 +0200</pubDate>
                        <title>Dialogzentrum der Hochschule Osnabrück lockt mit vielseitigem Seminarangebot</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/09/dialogzentrum-der-hochschule-osnabrueck-lockt-mit-vielseitigem-seminarangebot/</link>
                        <description>Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) gründet DialogAkademie, mit der eine Auswahl an Seminaren im Bereich der gerontopsychiatrischen Versorgung geboten wird</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) der Hochschule Osnabrück hat die „DialogAkademie" mit einem stetig wachsenden Seminarangebot im Bereich der gerontopsychiatrischen Versorgung gegründet. Damit soll die Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen im Bereich der Gerontopsychiatrie und natürlich die Unterstützung derjenigen Personen, die diese Betreuung und Versorgung leisten, verbessert werden.&nbsp; Nach dem Motto „klein aber fein“ bietet das Zentrum, dass sich auf dem Campus der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften befindet, hochwertige Seminare zur Unterstützung der gerontopsychiatrischen Praxis an. Neben den Gründern des DZLA- Christian Müller-Hergl und Detlef Rüsing - werden die Seminare von Experten und Expertinnen zu Themen wie "Angst und Demenz", "Pflege von alten Menschen mit Persönlichkeitsstörungen“ oder "Milieugestaltung in stationären Einrichtungen“ geleitet. Noch in diesem Jahr findet online die Dialog-Konferenz zum Thema „Das Team als Therapeutikum“ am 4. November statt.</p>
<p><strong>Pflegearbeit ist Beziehungsarbeit – „Das Team als Therapeutikum“</strong></p>
<p>"Pflegearbeit mit psychisch kranken Menschen ist Beziehungsarbeit. Diese geschieht in einem Umfeld, das wiederum von Beziehungen geprägt ist – das Team.", erklärt der Mitbegründer des DZLA, Christian Müller-Hergl. Wie wirkt sich das Team und die Teamdynamik auf die Klienten aus und wie wirken sich die Befindlichkeiten der Klienten auf das Team aus? Welche Einflussfaktoren begünstigen oder erschweren das Handeln des Teams? Diese und weitere Fragen wird sich am 4. November in der online Dialog-Konferenz zum Thema „Das Team als Therapeutikum“ in sechs Vorträgen gewidmet. Prof. Dr. Dr. Andreas Büscher, Professor für Pflegewissenschaft und Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege, wird die Online-Konferenz eröffnen und freut sich bereits jetzt auf einen informativen und spannenden Tag. Eine Anmeldung ist bis zum 31. Oktober auf der Internetseite des DZLA (<a href="http://www.dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a>) möglich.</p>
<p><strong>Zum Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA)</strong></p>
<p>Das Dialogzentrum – angesiedelt unter dem Dach des Deutschen Netzwerk(s) für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) – stellt interessierten Personen und Institutionen mit seinem Blog (<a href="http://www.dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a>) und den damit verbundenen Social-Media-Kanälen ein wissensbasiertes, kostenfreies und diskursives Online-Portal an der Schnittstelle zwischen gerontopsychiatrischer Praxis und Forschung zur Verfügung und fordert mit eigenen Beiträgen zur kritischen Auseinandersetzung mit Forschungserkenntnissen, politischen Entwicklungen und Praxisherausforderungen heraus. Ziel der Bemühungen des DZLA ist ein „Dialog auf Augenhöhe zwischen Forschung und Praxis" im Bereich der gerontopsychiatrischen Versorgung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Dialogzentrum Leben im Alter (DLZA)<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)<br> Telefon: 0541 969-3233<br> E-Mail: <a href="mailto:dlz@hs-osnabrueck.de">dlz@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Zum Blog des DZLA: <a href="http://www.dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a><br> Zur DialogAkademie: <a href="http://www.dzla.de/dialogakademie-seminare" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de/dialogakademie-seminare</a><br> Zum Dialog-Tagung: <a href="http://www.dzla.de/dialogkonferenz-team" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de/dialogkonferenz-team</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 10:15:38 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück empfängt Verwaltungsnachwuchs des Landes Niedersachsen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/09/hochschule-osnabrueck-empfaengt-verwaltungsnachwuchs-des-landes-niedersachsen/</link>
                        <description>Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Hochschule ermöglicht Start des neuen dualen Studiengangs Allgemeine Verwaltung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. September begrüßte die Hochschule Osnabrück 31 neue Studierende zu ihrem Studienstart auf dem Campus Westerberg. Erstmalig beginnen Anwärterinnen und Anwärter des Landes Niedersachsen ihr duales Studium Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Osnabrück. Der neue Bachelorstudiengang qualifiziert für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, der Fachrichtung Allgemeine Dienste (früherer gehobener Dienst) in der Landes- und der Kommunalverwaltung. Dabei wurde der duale Studiengang in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur errichtet.</p>
<p>Zu Beginn der Einführungsveranstaltung „Verfassungsschutz, Extremismus &amp; Prävention“ von Herrn Frank Ziemann, zuständig für die Präventionsarbeit des Niedersächsischen Verfassungsschutz, begrüßte Prof. Dr. Andreas Lasar, Studiengangbeauftragter des neuen Studiengangs Allgemeine Verwaltung, die Studierenden im SL-Gebäude: „Ich bin froh, dass Sie hier sind und sich dazu entschieden haben diesen Weg zu gehen“ und gibt Ratschläge für einen erfolgreichen Studienstart. Bereits am ersten September überreichte Stephan Manke, Staatssekretär für Inneres und Sport, den Neuanfängerinnen und -anfängern ihre Ernennungsurkunden: „Ich freue mich sehr, dass nun auch in Osnabrück Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter studieren. Ich bin überzeugt davon, dass die Hochschule den Verwaltungsnachwuchs des Landes fachgerecht und qualifiziert ausbilden wird“. Seit 2007 ist der Bachelorstudiengang Öffentliche Verwaltung an der Hochschule Osnabrück studierbar. Mit der Überreichung der Urkunden fiel schließlich der Startschuss für den neuen dualen Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung. Dieser eröffnet den Studierenden zusätzlich die Möglichkeit, von einer Einstellungsbehörde entsandt, in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf zu studieren. „Ich freue mich, dass die Hochschule die Gelegenheit erhalten hat, das Studienangebot im Profil Öffentliches Management bedarfsgerecht zu erweitern“, erklärt Prof. Dr. Andreas Lasar. Der modular angelegte Studiengang kombiniert Theorie und Praxis in einem dualen Studiengangkonzept, in dem die Hochschule und die Einstellungsbehörde für die berufliche Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung qualifizieren. „Durch das Studiengangkonzept erhalten die jungen Verwaltungsbeamtinnen und -beamten bereits während ihres Studiums einen intensiven Einblick in die verschiedenen Bereiche der Verwaltung“, verdeutlicht Lasar.</p>
<p>Gemeinsam mit Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, unterzeichnete Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, bereits am 14. Juli die Kooperationsvereinbarung für die Entsendung von Anwärterinnen und Anwärtern durch das Land Niedersachsen an die Hochschule.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Bachelorstudiengängen Allgemeine Verwaltung und Öffentliche Verwaltung finden sie hier: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/studium/bachelor" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/studium/bachelor</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br> Studiengangbeauftragter Bachelor Allgemeine Verwaltung<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Telefon: 0541 969-3474<br> E-Mail: <a href="mailto:A.Lasar@hs-osnabrueck.de">A.Lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2020 11:43:09 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Auslandssemester in Zeiten von Corona?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/08/ein-auslandssemester-in-zeiten-von-corona/</link>
                        <description>„Osnabrück Global Classroom“ macht ein Auslandssemester für Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ab dem kommenden Wintersemester möglich</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die weltweite Corona-Pandemie machte vielen Studierenden der Hochschule Osnabrück einen Strich durch das geplante Auslandssemester. Einige mussten ihren Auslandsaufenthalt frühzeitiger abbrechen, andere mussten ihre bevorstehende Reise absagen. Doch für einige Studierende ist das Absolvieren eines Auslandssemesters im Rahmen ihres Studiums verpflichtend. Daher hat das Projektteam Internationalisierung gemeinsam mit dem International Faculty Office (IFO) das virtuelle Programm „Osnabrück Global Classroom“ ins Leben gerufen.</p>
<p>Mit diesem Programm bietet die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften allen Studierenden, die im kommenden Wintersemester ein verpflichtendes Auslandssemester absolvieren müssen, ein virtuelles internationales Alterativangebot. Zur Auswahl stehen neun spannende Module, wie zum Beispiel „Strategic Management in a turbulent world“ von der Rhodes University in Südafrika. Diese werden von internationalen Lehrenden ausländischer Partnerhochschulen oder zusammen im Team-Teaching mit Dozenten der Hochschule Osnabrück auf Englisch gelehrt. Die Module werden als Ersatzleistung für das Auslandssemester anerkannt.</p>
<p>Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften können sich noch bis zum 1. September für das Alternativangebot „Osnabrück Global Classroom“ bewerben. Weitere Informationen zu den Modulen und der Anmeldung sind dem OSCA-Portal – dem Intranet der Hochschule Osnabrück – zu entnehmen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Heike Reichel<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Telefon: 0541 969-3009<br> E-Mail: <a href="mailto:h.reichel@hs-osnabrueck.de">h.reichel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2020 09:19:20 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Osnabrück und Shanghai</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/07/erfolgreiche-zusammenarbeit-zwischen-osnabrueck-und-shanghai/</link>
                        <description>Der internationale Studiengang International Event Management Shanghai (IEMS) der Hochschule Osnabrück blickt auf ein erfolgreiches Sommersemester zurück. Der Semesterablauf des internationalen Bachelorstudiengangs IEMS der Hochschule Osnabrück wurde durch die momentane weltweite Situation stark beeinflusst. Dieses Semester hat jedoch bewiesen, dass eine internationale Zusammenarbeit auch in Krisensituationen möglich ist. Nachdem das Sommersemester sowohl in Osnabrück als auch in Shanghai online stattgefunden hat, wurden die mündlichen Prüfungen ebenfalls über das Internet abgehalten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als das Wintersemester 2019/2020 in Shanghai zu Ende ging hätte sich niemand vorstellen können, wie das nächste Semester verlaufen würde: Die Planung der Kolloquien und der Vorlesungen waren bereits abgeschlossen, die Flüge nach Shanghai gebucht und alle Dozentinnen und Dozenten in Shanghai waren ebenfalls vorbereitet. Jedoch stand Shanghai ab Ende Januar bis Ende März still. Nach etlichen Videokonferenzen mit den Kolleginnen und Kollegen der SUIBE entschieden Programmleiterin Prof. Dr. Kim Werner und Programmkoordinatorin Clare, die Reisen nach Shanghai für die Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Osnabrück abzusagen und das gesamte Semester umzugestalten. Diese neuen Umstände stellten eine große Herausforderung für das gesamte Team dar, die es schnell zu überwinden galt. Das Aufzeichnen von Videos, das Besprechen von PowerPoint Folien und die Erstellung von neuen Vorlesungsplänen führten schnell – und rechtzeitig zum Semesterbeginn – zu einer neuen Form des Studiums, die von allen Studierenden angenommen wurde und die Durchführung des Curriculums gewährleistet. Prof. Dr. Kim Werner freut sich über den reibungslosen Ablauf des Sommersemesters 2020: „Das IEMS-Team möchte sich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Ohne die gemeinsame Kooperation und hervorragende Zusammenarbeit hätte das Programm das Sommersemester nicht so erfolgreich abschließen können.“</p>
<p>Nach der erfolgreichen Umstellung des Semesters wartete bereits die nächste Hürde. Die ca. 70 Kolloquien und ca. 40 DAAD-Stipendienauswahlgespräche, die normalerweise Mitte Mai in Shanghai stattfinden, konnten in der ursprünglichen Form nicht abgehalten werden. Auch hier wurde die Entscheidung getroffen, die Gespräche und Prüfungen in diesem Jahr online über Zoom stattfinden zu lassen. Insgesamt lief der Prozess reibungslos ab und ermöglichte dem 2016er -Jahrgang einen pünktlichen Studienabschluss.</p>
<p>Bereits seit 16 Jahren bildet der deutsch-chinesische Studiengang International Event Management Shanghai (IEMS), der von der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) durchgeführt wird, chinesische Eventmanagement-Experten aus. Über 800 Studierende haben den Studiengang bereits erfolgreich abgeschlossen. Neben der Ausbildung von jungen Experten der Veranstaltungsbranche engagieren sich die Dozierenden der beiden Partnerhochschulen seit einigen Jahren auch verstärkt in der Forschung. So wurde im Mai 2020 bereits das zweite gemeinsame Buch “Events – Future, Trends, Perspectives” veröffentlicht, welches viele aktuelle Beiträge aus der Eventforschung beinhaltet.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Clare Gray MRE, BA (Hons)&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> Studiengangkoordinatorin<br> Telefon: 0541 969-3212<br> Email: <a href="mailto:iems@hs-osnabrueck.de">iems@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br> Studiengangbeauftragte<br> Telefon: 0541 969-7268<br> E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2020 10:31:51 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsgruppe der Hochschule Osnabrück entwickelt ePflegebericht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/05/forschungsgruppe-der-hochschule-osnabrueck-entwickelt-epflegebericht/</link>
                        <description>Die Innovation der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen überzeugt in der Anwendung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück hat unter Schirmherrschaft des Deutschen Pflegerats e.V. einen standardisierten, digitalen Pflegebericht unter dem Namen ePflegebericht entwickelt. Dieser vermindert die Problematik des langsamen Informationsflusses in Gesundheitseinrichtungen.</p>
<p>Momentan dient der Pflegebericht, vergleichbar mit dem Arztbrief, in Verlegungs- oder Entlassungsszenarien von Pflegebedürftigen als Dokument zur Informationsweiterleitung über Institutionsgrenzen hinweg. In bisherigen Pflegeberichten können sich die Struktur oder die abgefragten Inhalte zwischen einzelnen Einrichtungen deutlich unterscheiden. Dies erschwert den Informationsfluss zwischen den Institutionen, in denen ein nahtloses Versorgungsmanagement enorm wichtig ist. Der standardisierte ePflegebericht soll auf elektronischem Weg die benötigten Informationen synchron und vor dem Eintreffen der pflegebedürftigen Person in der Pflegeinrichtung übermittelt. Neben der Leitung der Forschungsgruppe durch Prof. Dr. Ursula Hübner sowie Mareike Przysucha (MSc), wurde dieses Projekt zusätzlich von Dr. Schulte und Prof. Dr. Flemmig vorangetrieben. Die Idee entstammt dem Forschungsschwerpunkt Pflege und Management. „Standardisierungen dieser Art haben eine lange Projektlaufzeit, ganz einfach auch wegen der nötigen Abstimmung unter den Beteiligten und der breiten Konsentierung“, so Prof. Dr. Ursula Hübner, Professorin für Gesundheitsinformatik und quantitative Methoden.</p>
<p><strong>Deutscher Pflegerat lobt die Entwicklung des ePflegeberichtes</strong></p>
<p>„Über die Sektorengrenzen könnte damit der Informationsfluss nahtlos wesentlich verbessert werden. Nicht zuletzt in einer erfolgreichen Machbarkeitsstudie hat der ePflegebericht seinen Nutzen bewiesen.“, lobt Irene Maier, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. Es hat sich gezeigt, dass die mit der Hilfe des ePflegeberichts übermittelten pflegerischen Informationen diejenigen in herkömmlichen Überleitungsbögen an Quantität und Relevanz übertreffen. Ebenfalls zeigt sich, dass sich eine elektronische Überleitung mittels des ePflegeberichts in den pflegerischen Alltag integrieren lässt und technisch in den Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten machbar ist. Da der ePflegebericht auf einer einheitlichen am Pflegeprozess orientierten Struktur aufbaut, ist die Erfassbarkeit der Daten unmittelbar gegeben.</p>
<p>Als letzter Schritt wurden von der für Deutschland maßgeblichen Standardisierungsorganisation HL7 sowohl für die Struktur als Clinical Document Architecture (CDA)-Dokument als auch für die Schnittstelle im FHIR-Format Implementierungsleitfäden entwickelt und abgestimmt. Damit ist der Weg für eine Nutzung innerhalb der im Gesundheitsbereich zu errichtenden Telematik-Infrastruktur für den&nbsp;ePflegebericht&nbsp;eröffnet. „Der standardisierte ePflegebericht dokumentiert, dass sich Pflege hinreichend frühzeitig mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt hat. Die Hochschule Osnabrück fungierte dabei als Katalysator und tut dies auch in Zukunft. Gerade durch die Corona Pandemie hat Digitalisierung im Gesundheitswesen einen Aufschwung erhalten, der dringend nötig war. Weitere elektronische Berichte im Kontext des Entlassmanagements wie der eWundbericht und der eHygiene-/Infektionsbericht befinden sich deshalb in der Standardisierungs-Pipeline.“, beschreibt Professorin Hübner die zukünftigen Entwicklungen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner<br> Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br> Telefon: 0541 969-2012<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 May 2020 09:26:25 +0200</pubDate>
                        <title>Was bewegt Menschen sich zu engagieren?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/05/was-bewegt-menschen-sich-zu-engagieren/</link>
                        <description>Professorin der Hochschule Osnabrück untersuchte die Beweggründe für ein Engagement in der Flüchtlingsthematik. Die Ergebnisse wurden nun im ersten Band des Forschungsprojektes „Zivilgesellschaftliches Engagement“ veröffentlicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuerscheinung „Flüchtlingsaufnahme kontrovers“ beschäftigt sich mit Motiven und Zielen von Engagierten im Rahmen der Flüchtlingsthematik und stellt damit einen wichtigen Beitrag für die Engagementforschung dar. Das Buch ist der erste von insgesamt zwei Bänden zu dem Forschungsprojekt „Zivilgesellschaftliches Engagement“. Die empirische Forschung zu diesem Teilprojekt führte die verantwortliche Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christel Kumbruck, Professorin des Studiengangs Wirtschaftspsychologie, gemeinsam mit einem fünfköpfigen Forschungsteam durch. Das Gesamtprojekt wird von dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (SI EKD) finanziert.</p>
<p><strong>Engagierte wünschen sich einen fairen Dialog miteinander</strong></p>
<p>Mit dem ersten Band geben die Autorin Prof. Dr. Christel Kumbruck und die Autoren Maik Dulle und Marvin Vogt Einblicke in die Denkwelten und Tätigkeiten von Engagierten. Sie gehen der Frage nach, warum sich einige Menschen für die Unterstützung von Flüchtlingen engagieren, während andere sich für die Verschärfung der Flüchtlingspolitik einsetzen. Im Rahmen der qualitativen Untersuchung wurden zum einen Fokusgruppen beider Seiten gebildet und zum anderen deutschlandweit Einzelinterviews mit Engagierten geführt. Um dabei ein besseres Verständnis der individuellen Sichtweisen zu ermöglichen, werden die Ergebnisse in einem psychologischen Kontext betrachtet. Es wird deutlich, dass verschiedene Strategien für den Umgang mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik verwendet werden, die zu Unverständnis auf der Gegenseite führen. Dabei konnte festgestellt werden, dass sich die Befragten beider Seiten einen fairen Dialog miteinander wünschen. Aber "es ist festzustellen, dass beide Seiten so sehr von der Richtigkeit ihres Engagements überzeugt sind, dass es sehr schwer ist, sie zu einem respektvollen Austausch zu bewegen, zumal es dafür immer beider Seiten bedarf", betont die Psychologin Prof. Dr. Christel Kumbruck. Neben den offensichtlichen Unterschieden zwischen beiden gegenübergestellten Engagementorientierungen werden auch Ähnlichkeiten und Dialogmöglichkeiten aufgezeigt.</p>
<p><strong>Erkenntnisse der Interviews dienen weiterer quantitativer Forschung</strong></p>
<p>Die qualitative Studie, also die Ergebnisse aus Gruppen- und Einzelinterviews, dient als Grundlage für eine deutschlandweite Befragung des SI EKD. Durch die vorangegangene Forschung konnte zivilgesellschaftliches Engagement im Kontext der Flüchtlingsthematik, worüber noch nicht viele Erkenntnisse vorliegen, stärker beleuchtet werden. Diese Ergebnisse flossen in den Fragebogen zur quantitativen Untersuchung ein, die aktuell noch vom SI EKD ausgewertet wird. „Die Ergebnisse unserer quantitativen Forschung werden wir im Rahmen unserer Jahrestagung im September 2020 in Berlin vorstellen“, stellt der Direktor des SI, Prof. Dr. Georg Lämmlin, in Aussicht. Die geplante Tagung zur qualitativen Untersuchung des ersten Bandes musste aufgrund der derzeitigen Veranstaltungsbeschränkungen auf das kommende Frühjahr 2021 verschoben werden. Des Weiteren soll die qualitative Forschung durch vertiefende Auswertung des vorliegenden Materials nach Einzelthemen und Lösungsansätzen an der Hochschule Osnabrück weiter fortgeführt werden.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zum Forschungsprojekt</strong></p>
<p>Mitte Juni 2018 startete das Forschungsteilprojekt „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, sich für oder gegen geflüchtete Menschen zu engagieren?“ unter der Leitung von Prof. Dr. Christel Kumbruck. Die Forschung wird in Kooperation mit dem SI EKD unter der Gesamtleitung von Petra-Angela Ahrens durchgeführt und von diesem finanziert. Das Projekt befasst sich, mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden, mit der Erhebung der Begründungszusammenhänge, Werte, Motive und Sinnkonstruktionen der Engagierten beider Seiten. Der qualitative Teil des Projekts liefert eine Grundlage für die anschließende quantitative Erhebung. Die quantitative Befragung des SI EKD wird derzeit ausgewertet und die Ergebnisse werden in einem zweiten Band veröffentlicht.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Telefon: 0541 969-3821<br> E-Mail: <a href="mailto:c.kumbruck@hs-osnabrueck.de">c.kumbruck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 May 2020 09:04:07 +0200</pubDate>
                        <title>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in den Spitzengruppen des CHE Rankings</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/05/fakultaet-wirtschafts-und-sozialwissenschaften-in-den-spitzengruppen-des-che-rankings/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück überzeugt im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) mit ihren Studienangeboten in Osnabrück und Lingen und sichert sich damit bei fast allen Fächern einen Platz in der Spitzengruppe unter allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Im Ranking wurden insgesamt 24 Studiengänge der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) am Caprivi-Campus aus den Fächern Volkswirtschaftslehre (VWL), Betriebswirtschaftslehre (BWL), Soziale Arbeit, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsrecht bewertet. Die Studierendenbefragungen der Masterstudiengänge laufen derzeit noch. Die Ergebnisse folgen Ende des Jahres.</p>
<p><strong>Exzellente Bewertungen der Studierenden für Studiengänge der Fakultät WiSo</strong></p>
<p>Alle sechs Fächer erreichen an der Fakultät WiSo Bestnoten für die allgemeine Studiensituation, die Studienorganisation und die Unterstützung im Studium. Besonders der Studiengang des Faches Soziale Arbeit erreicht in der Umfrage der Studierenden gleich in elf und damit in fast allen Kategorien die beste Ranggruppe und erhält durchweg sehr gute bis gute Bewertungen. Die angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bewerten neben den oben genannten Punkten unter anderem auch die Betreuung, das Lehrangebot, die Prüfungen, die Angebote zur Berufsorientierung und den Praxisbezug im Studium als sehr gut. Auch der Bachelorstudiengang des Faches Wirtschaftsrecht erreicht in der Studierendenbefragung sieben Mal die Spitzengruppe. Hierbei wird das Lehrangebot im Bereich der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium gut bewertet. Auch die Fächer BWL, VWL und Wirtschaftsinformatik erhalten sehr gute bis gute Bewertungen von den Studierenden und belegen teilweise mehrfach die höchste Ranggruppe. Die Hochschule Osnabrück belegt mit ihrem Studiengang Angewandte Volkswirtschaftslehre (B.A.) des Studienfaches VWL sogar Platz drei aller Hochschulen für angewandte Wissenschaften.</p>
<p>Das Fach Wirtschaftspsychologie wurde erstmals in das CHE Ranking aufgenommen. Der gleichnamige Studiengang der Fakultät WiSo begeistert mit sechsfachen Erreichen der Spitzengruppe. „Es handelt sich nicht umsonst, um einen der beliebtesten Studiengänge der Fakultät mit durchgängigen sehr hohen Bewerberzahlen. Umso mehr freut mich, dass auch Wirtschaftspsychologie gelungen ist, Bestnoten zu erreichen“, betont Dekanin und Vizepräsidentin für Internationales Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff. Neben den allgemeinen Bewertungskategorien aller Fächer, wurde im Bereich Wirtschaftspsychologie des Weiteren die Ausstattung des Studiengangs bewertet. Hier erreicht der Studiengang mit einer Bewertung von 1,6 ebenfalls die Spitzengruppe und landet damit im Fachbereich Wirtschaftspsychologie auf Platz fünf aller Hochschulen.</p>
<p><strong>Betriebswirtschaftliche Studiengänge erhalten Top Bewertungen für ihren Praxisbezug und internationale Ausrichtung</strong></p>
<p>Neben den Studierendenbefragungen wurden die Studiengänge in Bezug auf ihren Praxisbezug und die internationale Ausrichtung vom CHE bewertet. Auch hier erreichten viele Studiengänge der Fakultät WiSo im Vergleich zu allen Hochschulen für angewandte Wissenschaft mehrfach die Spitzengruppe. Der Indikator Kontakt zur Berufspraxis wurde durch die Faktoren Praxisphasen, praxisorientiertes Lehrangebot, Abschlussarbeiten im Austausch mit der Praxis und Lehre durch externe Praktikerinnen und Praktiker bewertet. Von elf gerankten Studiengängen des Faches BWL erreichten neun die Spitzengruppe. Dabei erhalten die Studiengänge Betriebswirtschaft und Management (B.A.), International Management (B.A.) und Internationale Betriebswirtschaft und Management (B.A.) zehn von zwölf möglichen Punkten. Der Bachelor Öffentliche Verwaltung (B.A.) erhält elf von zwölf Punkten. Auch aus dem Fach Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht sind die Bachelorstudiengänge Betriebliches Informationsmanagement (B. Sc.) und Wirtschaftsrecht (LL.B.) in der besten Ranggruppe vertreten.</p>
<p>Im Fach BWL schneiden ebenfalls zahlreiche Studiengänge in ihrer Internationalen Ausrichtung von Studium und Lehre ab. Die Bewertung des Indikators setzt sich aus den Dimensionen Auslandsaufenthalte, Studierendenmobilität, Fremdsprachenanteil und interkulturelle Kompetenz zusammen. Neben den speziell international ausgerichteten Studiengängen, welche neun bis elf Punkte erhielten, belegen die Studiengänge Betriebswirtschaft und Management (B.A.) und Business Management (M.A.) ebenfalls die Spitzengruppe. Des Weiteren wurde die Unterstützung des Studienanfangs der einzelnen Fächer vom CHE bewertet. Hier erhielten neben BWL auch VWL und Wirtschaftsinformatik exzellente Bewertungen und sicherten sich damit ebenfalls Plätze in der Spitzengruppe.</p>
<p>Prof. Dr. Braun von Reinersdorff freut sich über die durchweg positive Bilanz des Rankings und zieht ihr Resümee: „Die sehr erfreulichen Resultate sehen wir als Ansporn, um unseren Studierenden auch in Zukunft eine hervorragende Studiensituation zu bieten. Die Ergebnisse der betriebswirtschaftlichen Studiengänge zeigen uns beispielsweise, dass eine international angelegte Studiengangsgestaltung mit verpflichtendem Auslandssemester und internationalen Gastlehrenden als sehr positiv wahrgenommen wird. Insbesondere im Hinblick auf die weltweit tätigen Unternehmen in unserer Region ist es wichtig, dass unsere Studierenden frühzeitig interkulturelle Kompetenzen aufbauen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2020 13:40:42 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück beteiligt sich an Pflege-Kampagne „Nursing Now“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/05/hochschule-osnabrueck-beteiligt-sich-an-pflege-kampagne-nursing-now/</link>
                        <description>Das Jahr 2020 wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Jahr der Pflegenden und Hebammen ausgerufen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 05. Mai ist Internationaler Hebammentag. Doch nicht nur dieser Tag soll im Namen der Hebammen stehen, sondern das gesamte Jahr 2020 wurde von dem Weltverband der Pflegeberufe (ICN) und der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Jahr der Hebammen und Pflegenden ausgerufen. Im Rahmen der weltweiten „Nursing Now“ Kampagne möchte auch die Hochschule Osnabrück zur Stärkung der Berufe der Pflegenden und Hebammen mit verschiedenen Formaten beitragen.</p>
<p>Gerade die letzten Monate zeigen uns, dass die Gesundheit zu den höchsten Gütern der Gesellschaft zählt. „Das Coronavirus hat uns in den vergangenen Wochen deutlich vor Augen geführt, dass der Pflegeberuf eine Schlüsselrolle in unserer Gesellschaft einnimmt und das Gemeinwohl stärkt“, erklärt die Professorin für Pflegewissenschaft am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück Rosa Mazzola. Mehr denn je steht das Jahr 2020 für die Pflegenden und Hebammen. „Doch nicht nur in Pandemiezeiten leisten Hebammen und Pflegende systemrelevante Arbeit, sie tun es tagtäglich“, betont Prof. Dr. Elke Hotze, Professorin für Pflegewissenschaft und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Weltweite Kampagne „Nursing Now“</strong></p>
<p>Um die Rolle und das Potenzial der Pflegenden und Hebammen zu stärken, wurde 2018 die weltweite Pflege-Kampagne „Nursing Now“ vom ICN und der WHO ins Leben gerufen. In Würdigung des 200. Geburtstags von Florence Nightingale, Reformerin der historischen Krankenpflege, wurde das Jahr 2020 zum Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen erklärt. Das Ziel der Kampagne ist die Stärkung der professionell Pflegenden und Hebammen sowie die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung auf der Welt. „Pflege ist eben nicht nur Waschen, sondern ein Beruf mit viel Verantwortung, Köpfchen und körperlicher Betätigung. Was wären denn Krankenhäuser, Altenheime oder andere Einrichtungen ohne uns Pflegenden?“, betont Theresa Overmeyer, Studierende des 8. Semesters des Studiengangs Pflege dual an der Hochschule Osnabrück. „Durch die Kampagne erhalten die Berufsgruppen der Hebammen und Pflegenden die gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die sie verdienen“, freut sich Prof. Dr. Claudia Hellmers, Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Seit 1990 trägt die Hochschule zur Professionalisierung bei</strong></p>
<p>Die Hochschule leistet ihren Beitrag zur Kampagne, indem in digitalen Formaten am 5. und 12. Mai – Internationaler Hebammentag und Internationaler Tag der Pflegenden – in den sozialen Medien persönliche Geschichten von Pflegestudierenden sowie einschlägige Sätze zum Hebammenwesen veröffentlicht werden. Weitere Aktionen und Formate sind im Laufe des Jahres geplant. Seit den 1990er-Jahren trägt die Hochschule Osnabrück zur akademischen Ausbildung in der Pflege bei und hat zudem 2008 den bundesweit ersten Studiengang für Hebammen eröffnet. „Die Hochschule stellt somit eine Art Keimzelle dar und ist für viele in Deutschland tätige Hebammenwissenschaftlerinnen als eine Art `Kaderschmiede´ zu betrachten, da eine Vielzahl wissenschaftlicher Karrieren hier begannen und auch zur Promotion führten“, erklärte Prof. Dr. Hellmers. Sowohl am Standort Osnabrück als auch am Standort Lingen ist ein duales Studium im Bereich Pflege belegbar. Zudem bietet Osnabrück zwei weitere berufsbegleitende Studiengänge Pflegewissenschaft (B.A.) und Pflegemanagement (B.A.) an. Zusätzlich zum bestehenden ausbildungsergänzenden Hebammenstudiengang in Osnabrück soll ab dem Wintersemester 2021/ 2022 ein neuer praxisintegrierender Studiengang Hebammenwissenschaft (B.Sc.) für die akademische Qualifizierung zur Hebamme angeboten werden. Hintergrund ist die Erneuerung der Berufsgesetze, die das duale Studium als Regelausbildung für Hebammen vorsehen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft (B.A.) und Professorin für Pflegewissenschaften und Sozialwissenschaften<br> Telefon: 0541 969-2989<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Claudia Hellmers<br> Studiengangbeauftragte Midwifery (B.Sc.) und Professorin für Hebammenwissenschaft<br> Telefon: 0541 969-3794<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hellmers@hs-osnabrueck.de">c.hellmers@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Apr 2020 10:49:56 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Zusammenarbeit auf ganz neuem Level</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/04/internationale-zusammenarbeit-auf-ganz-neuem-level/</link>
                        <description>Trotz der aktuellen weltweiten Situation konnte das vierte Semester für die Studierenden aus China pünktlich starten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zehntausend Kilometer Entfernung sind noch lange kein Hindernis, um das Semester nicht gemeinsam pünktlich starten zu können. Am Montag, den 9. März haben sich Lehrende und Studierende um 8 Uhr deutscher Zeit und 15 Uhr chinesischer Zeit erstmals über das Videokonferenzprogramm Zoom zusammengefunden. Aufgrund des am Anfang des Jahres in China ausgebrochenen Coronavirus konnten die chinesischen Studierenden des Kooperationsprogramms Internationales Logistikmanagement China (LOGinCHINA) ihre Reise nach Deutschland nicht antreten.</p>
<p><strong>Das Semester findet in diesem Jahr online statt</strong></p>
<p>Im Rahmen ihres Studiums beginnen die Studierenden der Universität Hefei in der Regel Ende Februar ihr viertes Semester an der Hochschule Osnabrück. Neben regulären Fachveranstaltungen mit dem Studienschwerpunkt branchenspezifisches Logistikmanagement haben die chinesischen Studierenden normalerweise die Möglichkeit, an vielen fachlichen und kulturellen Exkursionen teilzunehmen. Diese müssen in diesem Jahr leider ausfallen, damit die Gesundheit und Sicherheit der Lehrenden und Studierenden gewährleistet werden kann. Auch, wenn die kulturelle Begegnung in diesem Jahr nicht stattfinden kann, soll die Entfernung kein Grund sein, den Lehrbetrieb nicht aufnehmen zu können. Professor Dr. Michael Schüller, Projektleiter LOGinCHINA und Professor für Management und Supply Chain Management, nahm sich gemeinsam mit den Verantwortlichen aus China der Aufgabe an, eine Lösung zu finden. Diese Situation verlangte von dem Team neue Maßnahmen und somit entschieden sie sich das Semester in diesem Jahr online stattfinden zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt noch keine übliche Entscheidung! Seitdem wurden alle deutschen Vorlesungen und Seminare durch Onlinevorlesungen ersetzt. Diese Entscheidung brachte die internationale hochschulische Zusammenarbeit auf ein ganz neues Level.</p>
<p><strong>Eine Videokonferenzsoftware machte den reibungslosen Start möglich</strong></p>
<p>Um die Unterrichtsqualität sicherzustellen, haben die zuständigen Lehrenden der beiden Hochschulen viele verschiedene Programme und Unterrichtssimulationen durchgeführt. Nach dem Testen und Vergleichen verschiedener Online-Lehrnetzwerkplattformen wurde sich schließlich für die Videokonferenzsoftware Zoom entschieden. Seitdem findet das Semester wie gewohnt statt, lediglich die Form und die Zeitfenster der Vorlesungen wurden geändert. Somit besuchen die chinesischen Studierenden zehn bis zwölf Vorlesungen in der Woche über die Videokonferenzsoftware. Dieses Semester umfasst sechs Module und acht Kurse, die gemeinsam von sieben Lehrenden der Hochschule Osnabrück und drei chinesischen Lehrassistentinnen durchgeführt werden. Sowohl chinesische als auch deutsche Lehrende und Studierende sind mit den ersten gemeinsamen Erfahrungen der Fernlehre sehr zufrieden.</p>
<p>„Dass wir damals die unliebsame Entscheidung treffen mussten, den Deutschlandaufenthalt der Studierenden abzusagen, ist uns sowohl in Osnabrück als auch in Hefei nicht leichtgefallen. Umso erleichterter war ich, dass die erste Vorlesung erfolgreich verlief und wir von allen Seiten ausschließlich positives Feedback erhielten.“ freut sich Prof. Dr. Schüller über den erfolgreichen Semesterstart.</p>
<p>Die ersten Erfahrungen der Onlinevorlesungen konnten bereits Anfang März gemacht werden. Als sich die Hochschule Osnabrück Mitte März dazu entschlossen hat, den Präsenz-Lehrbetrieb vorsorglich einzustellen, wurde der gesamte Lehrbetrieb an der Hochschule auf Onlinelehre umgestellt. Zudem wurden viele Prüfungsformen der aktuellen Situation angepasst. Mittels verschiedener Videokonferenzsoftwares findet seitdem der Vorlesungsbetrieb, wie gewohnt, nur online statt und das mit Erfolg!</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Management/Supply Chain Management<br> Telefon: 0541 969-2119<br> E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2020 16:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unter Deutschlands besten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/04/hochschule-osnabrueck-unter-deutschlands-besten/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück wurde vom Manager Magazin zu einer der besten Hochschulen für angehende Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück zählt zu Deutschlands besten Hochschulen für angehende Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer. Dies geht aus der aktuellen Studie „Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer 2020/21“ des Manager Magazins hervor. Im Ranking „Die besten Fachhochschulen“ schaffte es die Hochschule Osnabrück unter die Top zehn besten Fachhochschulen in ganz Deutschland. Aus dem Urteil von mehr als 50 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und nahezu 900 ihrer Mandantinnen und Mandanten hat das Manager Magazin gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) die besten Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer und die besten Hochschulen ermittelt.</p>
<p>In zahlreichen Studiengängen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück ist das Modul Wirtschaftsprüfung belegbar. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht bildet die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Fachhochschule Münster seit 2006 mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Auditing, Finance and Taxation (MAFT) Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer aus. „Über die Anerkennung freuen wir uns sehr, insbesondere da das Votum für dieses Ranking aus den Reihen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und deren Mandanten kommt. Dies bestätigt, dass wir mit unserer praxisorientierten Lehre in den entsprechenden Vertiefungsmodulen der Bachelorstudiengänge, wie auch im Masterstudiengang MAFT die Studierenden offenbar qualifiziert auf die Anforderungen in diesem dynamischen Berufsfeld vorbereiten.“ freut sich Prof. Dr. Elmar W. Wiechers, Professor für internationale Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Der berufsbegleitende Masterstudiengang ist auf die Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers und einer Wirtschaftsprüferin zugeschnitten.</p>
<p><strong>Den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften fehlt es an Qualifikation und Bewerbern</strong></p>
<p>Neben den Hochschulrankings ergab sich außerdem aus der Befragung, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften im Jahr 2019 gerne mehr Hochschulabsolventen und -absolventinnen rekrutiert hätten. Jedoch konnten nur 84 Prozent der geplanten Stellen besetzt werden. Hindernisse seien zum einen, die unzureichende Qualifikation von Bewerbern zum anderen, die zu geringe Bewerberzahl gewesen. Daher hat sich die Hochschule Osnabrück der Aufgabe angenommen, Kenntnissen und Fähigkeiten, die dem Berufsprofil des Wirtschaftsprüfers und einer Wirtschaftsprüferin entsprechen, zu vermitteln. „Gerade in den Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung ist es in der modernen Wirtschaft besonders wichtig als Wirtschaftsprüfer und -prüferin Klarheit und Transparenz zu schaffen. Die Studierenden werden anspruchsvoll, wissenschaftlich und auf hohem Niveau auf die Herausforderungen der modernen Wirtschaftsprüfung vorbereitet.“ beschreibt Prof. Dr. Norbert Tonner, Studiengangbeauftragter der Hochschule Osnabrück für den Studiengang MAFT und Professor für Steuerrecht und Wirtschafsprivatrecht.</p>
<p><strong>Über die Studie</strong></p>
<p>Mit der Studie des Manager Magazins und der WGMB gibt es erstmals eine empirische fundierte Qualitätsbewertung der Wirtschaftsprüferausbildung in Deutschland. Zur Ermittlung des Hochschulrankings hat die WGMB 51 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und 894 Mandanten gefragt, welche drei deutschen Universitäten bzw. Hochschulen ihre Studierenden ihrer Meinung nach am besten für einen Berufsweg als Wirtschaftsprüfer und -prüferin qualifizieren. Es waren maximal drei Nennungen möglich, für die Nennung auf dem ersten Rang wurden 300 Punkte vergeben, für den zweiten Rang 200 Punkte und für den dritten Rang 100 Punkte. Basis war eine Liste von 62 Lehrstühlen für Wirtschaftsprüfungen der Wirtschaftsprüfkammer. Aus dieser Bewertung ging die Hochschule Osnabrück mit 181 Punkten hervor und erhielt die Note „gut“.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Wiebke Fröhlich<br> Studiengangkoordination Masterstudiengang Auditing, Finance and Taxation<br> Telefon: 0541 969-3783<br> E-Mail: <a href="mailto:info@maft.de">info@maft.de</a><br> Web: <a href="http://www.maft.de" target="_blank">www.maft.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 11:26:16 +0200</pubDate>
                        <title>New Work: Die Zukunft der Arbeit ist agil</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/03/new-work-die-zukunft-der-arbeit-ist-agil/</link>
                        <description>Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück thematisiert Personalmanagement und diskutiert Konzepte des New Work</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schlagworte kursieren im Personalmanagement derzeit in hoher Zahl. Es ist die Rede von Agilität, Work-Life-Balance, Arbeit 4.0 oder Design Thinking. Zusammengefasst gerne und oft unter dem Begriff „New Work.“ Dessen Facettenreichtum und viele weitere Themen aus dem Personalmanagement für Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen diskutierten die rund 240 Teilnehmenden der Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement zu Beginn des Sommersemesters an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>„In der gelebten Praxis der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen konzentriert sich Personalentwicklung noch zu oft auf die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Für die großen Herausforderungen, wie Exzellenzinitiative, Hochschulpakt, Pakt für Forschung und Innovation, aber auch Digitalisierung und Internationalisierung brauchen wir aber auch exzellentes Personal im Wissenschaftsmanagement“, betonte Prof. Dr. Hans Vossensteyn, Beauftragter für den MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück, zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung mit Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und Podien.</p>
<p>„Ich bin froh, dass unsere Tagung an der Hochschule Osnabrück stattfindet, Osnabrück ist einer der bekanntesten Standorte und Vorreiter im Wissenschaftsmanagement“, lobte Matthias Winker, Administrativer Vorstand vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und Vorstand des Netzwerks Wissenschaftsmanagement.</p>
<p>Welche Rolle das Konzept des New Work spielt, insbesondere an Hochschulen und Universitäten, dazu äußerte sich der Wissenschaftsmanager der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Frank Ziegele, im Interview:</p>
<p><strong>Hochschule: Prof. Dr. Frank Ziegele, was genau ist New Work?</strong></p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele: Eine ganz klare Definition gibt es nicht, manchmal wird New Work auch nur als „Buzzword“ verwendet. Das Etikett wird auf alle Arten von Konzepten geklebt, wie Menschen in Zukunft arbeiten sollen und wie ihre Arbeitsplätze zu gestalten sind. Schaut man hinter die Kulissen des Begriffs, findet man einige gemeinsame Merkmale von New Work-Ansätzen: Es geht um sinnstiftende Arbeit, die von Eigenverantwortung und Selbständigkeit geprägt wird, die Mitarbeitende als Menschen mit all ihren beruflichen und privaten wie familiären Facetten begreift und die von Wertschätzung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden geprägt ist. Nicht zu vergessen ist, dass New Work eng mit der Nutzung digitaler Arbeitsmethoden verbunden ist und auf eine räumliche und zeitliche Flexibilität der Arbeit abzielt. Agile Projektstrukturen gehören ebenso zu den Ideen, die mit New Work verbunden sind.</p>
<p><strong>Welche Anforderungen stellt New Work an Führungskräfte und Arbeitnehmer?</strong></p>
<p>Zuvorderst Flexibilität und Eigenverantwortung. Nicht zu vergessen die hohen Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit bei allen Beteiligten sowie den Umgang mit digitalen Medien.</p>
<p><strong>Wie verändert New Work die Arbeitswelt an Hochschulen?</strong></p>
<p>Einige Aspekte von New Work sind ja den Hochschulen keineswegs fremd. So haben wir vor allem bei der Frage der sinnstiftenden Arbeit natürlich einen Riesenvorteil. Eigenverantwortung ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowieso die wichtigste Arbeitsgrundlage, und auch in die Hochschulverwaltungen hält sie durch modernes Hochschulmanagement zunehmend Einzug. Partizipation beim Treffen von Entscheidungen ist für Hochschulen kein Fremdwort. Strukturen in der Forschung waren schon immer projektförmig und agil, auch in der Verwaltung spielen Projekte und zeitlich begrenzte, flexible Strukturen eine immer größere Rolle. Und wenn die Hochschule Osnabrück sich „Mindful Leadership“ auf die Fahnen geschrieben hat, dann geht das genau in die Richtung, die New Work an die Stelle von Hierarchien setzt.</p>
<p><strong>Können Sie Beispiele nennen, wo die Hochschulen im Kontext von New Work noch vor großen Veränderungen stehen?</strong></p>
<p>Ja, da fallen mir zwei Dinge ein: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen optimale Konzepte der digitalen Zusammenarbeit finden. Wann soll ich reisen, wann reicht eine Videokonferenz mit den ausländischen Partnern? Wir müssen hier nicht nur noch mehr in Hardware investieren, sondern auch in die Abläufe für gute Zusammenarbeit. Hier verbindet sich New Work auch mit der gesellschaftlichen Verantwortung für den Klimaschutz. In der Hochschulverwaltung müssen wir zu flexiblen Homeoffice-Regelungen kommen, Arbeitszeit und Arbeitsort müssen flexibler werden. Wenn für eine bestimmte Tätigkeit zuhause der beste Platz ist, dann sollte selbstverständlich diese Option gewählt werden können, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Wenn man sein Kind von 14 bis 16 Uhr zur Musikschule begleiten will, dann muss es möglich sein, dafür die zwei Stunden am Abend zu arbeiten. Wobei eine solche Flexibilität wiederum Bezüge zur Personalentwicklung hat: Weiterbildung im Zeitmanagement wird sicherlich bedeutsamer.</p>
<p><strong>Und das andere Beispiel?</strong></p>
<p>Das Einzelbüro an der Hochschule ist nicht für jede Tätigkeit der beste Platz: Warum nicht ein Dreier- oder Viererteam zusammensetzen und dafür Platz schaffen für ein flexibel nutzbares, besonders ruhiges Büro, einen zusätzlichen Besprechungsraum, einen Raum für Telefon- und Videokonferenzen und so weiter. Zu einem konsistenten Konzept der Vertrauensarbeitszeit ist es in vielen Hochschulverwaltungen noch ein langer Weg. Schließlich muss man ja auch die angestrebte Flexibilität mit den Arbeitsgesetzen in Einklang bringen – beim Gesetzgeber ist leider der New Work-Ansatz noch nicht so recht angekommen.</p>
<p><strong>Welche Rollen spielen dabei Vertrauen und ein anderes Führungsverständnis?</strong></p>
<p>Wie gesagt, Vertrauensarbeitszeit ist für New Work unerlässlich. Führungskräfte müssen den Geführten zutrauen, dass sie Arbeitszeit und -ort selbst gestalten können. Es entfällt die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse anhand der eingesetzten Zeit zu bewerten, was ja eigentlich ohnehin ein sinnloses Konzept ist. Vorgesetzte müssen ergebnis- und leistungsorientiert denken und handeln, es zählt was bei der Arbeit hinten rauskommt, nicht wo, wann und wie die Arbeitsleistung erbracht wurde. Vertrauen muss man sich schrittweise erarbeiten, und fatal ist es, wenn das Vertrauen von Mitarbeitenden missbraucht wird. Das müssten Vorgesetzte dann klar sanktionieren, um das Vertrauensmodell aufrechterhalten zu können.</p>
<p><strong>Und was wird künftig von Führungskräften erwartet?</strong></p>
<p>Klar ist auch: für eine neue Interpretation von Hierarchie reicht es nicht, wenn die Führungskraft die Krawatte ablegt. Führung bedeutet, dass man Selbständigkeit und Eigenverantwortung einfordert und wertschätzend kommuniziert. Nicht zu vergessen familienorientierte Führung: Sich für die Lebensumstände der Mitarbeitenden interessieren und mit ihnen nach guten Lösungen der Balance von Arbeit und Privatleben suchen. Führungskräfte sollten darin auch selbst Vorbild sein. Manchmal braucht man auch ganz einfache Spielregeln für den Umgang mit Flexibilität: Bei mir gilt zum Beispiel die Regel, dass meine Mitarbeitenden Mails, die der Chef am Wochenende schickt, erst in der neuen Arbeitswoche beantworten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br> Hochschul- und Wissenschaftsmanagement<br> Telefon: 0541 969-3743<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Feb 2020 08:48:13 +0100</pubDate>
                        <title>Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse – Möglichkeiten und Wege der Gestaltung für die öffentliche Verwaltung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/02/gleichwertigkeit-der-lebensverhaeltnisse-moeglichkeiten-und-wege-der-gestaltung-fuer-die-oeffentliche-1/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. Februar 2020) Welche Folgen hat die wachsende gesellschaftliche, wirtschaftliche und räumliche Ungleichheit auf die öffentliche Verwaltung und was kann diese konkret tun? Anfang Februar wurde sich diesen Fragen in der dritten bundesweiten Tagung des Praxis- und Forschungsnetzwerks der Hochschulen für den öffentlichen Dienst an der Hochschule Osnabrück gewidmet. In verschiedenen Workshops nahmen sich Personen aus Wissenschaft und Praxis des weiten Themas der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an – von der technischen bis hin zur europäischen Ebene – und entwickelten erste Handlungsempfehlungen für die Gestaltungs- und Innovationsmöglichkeiten. Die Ergebnisse werden in einem Tagungsband im Nomos Verlag veröffentlicht. Prof. Dr. Andreas Lasar, Professor für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung an der Hochschule Osnabrück, fasste die Tagung zusammen: „Eine rundum gelungene Veranstaltung, die gezeigt hat, dass gerade die Forschungsleistungen der Hochschulen des öffentlichen Dienstes (HöD) zur Lösung gesellschaftlicher Probleme einen erheblichen Beitrag leisten.“</p>
<p>Neben den Ergebnissen im Tagungsverband plant die Hochschule Osnabrück, um einen Fachkräftemangel in der öffentlichen Verwaltung entgegenzuwirken, einen neuen Studiengang. Der Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung soll Studierende für die Arbeit im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst der Landes- und Kommunalverwaltung qualifizieren. Dabei kombiniert dieser Theorie und Praxis in einem dualen Studiengangskonzept.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br> Telefon: 0541 969-3474<br> E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/oeffentliche-verwaltung-ba/#c8794466" target="_blank">Seite des Studiengangs Öffentliche Verwaltung</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Feb 2020 11:15:33 +0100</pubDate>
                        <title>Nachbarschaftshilfe „Buurtzorg“: Ein Ausweg aus dem Pflegenotstand?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/02/nachbarschaftshilfe-buurtzorg-ein-ausweg-aus-dem-pflegenotstand/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und FH Münster evaluieren ein neues ambulantes Pflege-Modell</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 26. Februar 2020) Dass ein zunehmender Pflegenotstand in Deutschland herrscht, liegt nicht nur daran, dass der Pflegeberuf für viele junge Leute unattraktiv geworden ist, sondern es fehlt ein gutes ambulantes Pflegemodell. Wie ein gutes Modell aussehen kann, zeigt Deutschlands Nachbar. Ganz im Sinne guter Nachbarschaft existiert in den Niederlanden bereits seit über zehn Jahren das Pflegemodell „Buurtzorg“, das übersetzt Nachbarschaftshilfe bedeutet. Hier wird auf flache Hierarchien und eine enge Einbindung in die Gemeinde vor Ort gesetzt. Um sich der Frage zu stellen, ob dieses Modell auch in Deutschland funktionieren kann, haben sich zum Jahresbeginn die Hochschule Osnabrück, die FH Münster und das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. (GeWi) mit Förderung des GKV Spitzenverbandes gemeinsam zu einem Kick-Off-Meeting des Projektes „Buurtzorg Evaluation“ zusammengesetzt.</p>
<p><strong>Buurtzorg als Impulsgeber für ein besseres Pflegemodell</strong><br> Im Rahmen des Projektes, das von Seiten der Hochschule Osnabrück durch Prof. Dr. Andreas Büscher, Professor für Pflegewissenschaft, begleitet wird, soll das Modell „Buurtzorg“ auf wissenschaftlicher Ebene mit dem traditionellen Pflegemodell verglichen und evaluiert werden. „Buurtzorg kann – wie andere Initiativen auch – einen wichtigen Innovationsimpuls setzen, den Aufbruch zum Neuen mitzugestalten“, so Büscher. „Wir möchten Erkenntnisse über ein neues Arbeits- und Organisationsmodell gewinnen und die Kompatibilität mit dem geltenden System der ambulanten Pflege in Deutschland auf Ebenen der Leistungsgestaltung, -finanzierung und der Qualitätssicherung der Pflege erforschen“, erklärt Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, der als Dekan des Fachbereichs Gesundheit der FH Münster das Projekt begleitet.</p>
<p><strong>Pflegende sollen wieder Zeit für die Pflege haben</strong><br> Die Erfahrungen aus den Niederlanden wecken einen positiven Eindruck: Über 10.000 Mitarbeitende sind inzwischen in den Niederlanden und mittlerweile auch in Hörstel, Emsdetten und in Münster in „Buurtzorg“-Teams organisiert. Vorteile des Modells sind, dass die Pflegenden völlig selbstbestimmt in kleinen Gruppen, eng eingebunden in die örtlichen Gemeinschaften, arbeiten. Die Abrechnung erfolgt bei den Buurtzorg-Teams nicht wie in Deutschland üblich nach Leistungskomplexen, sondern nach Zeitfenstern. So bleibt mehr Zeit für die konkreten Bedürfnisse der Pflegebedürftigen. Das niederländische Modell kann nicht sofort eins zu eins in Deutschland angewendet werden, da in Deutschland andere rechtliche Grundlagen herrschen. Jedoch sollen durch die Evaluation des Pflegemodells Änderungen in der Pflege erreicht werden. „Ziel ist es, den Pflegenden wieder den Raum zu geben, das zu tun, was sie anfangs veranlasst hat, den Beruf zu ergreifen: die Pflege“, betont Büscher.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Eva Maria Gruber, M.Sc.<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin<br> Telefon: 0541 969-3796<br> E-Mail: <a href="mailto:eva.gruber@hs-osnabrueck.de">eva.gruber@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jan 2020 09:29:05 +0100</pubDate>
                        <title>Professor der Hochschule Osnabrück in Lügde-Kommission</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/01/professor-der-hochschule-osnabrueck-in-luegde-kommission/</link>
                        <description>Kindeswohlexperte Prof. Dr. Christof Radewagen Mitglied in niedersächsischer Kommission zur Prävention sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. Januar 2020) Zehn Jahre lang sollen Kinder auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde sexuell missbraucht worden sein. Im Laufe der Ermittlungen wurden schwere Versäumnisse im Vorgehen von Polizei, Jugendämtern und Familienhilfe-Organisationen deutlich, Hinweisen wurde nicht nachgegangen, Beweise verschwanden.</p>
<p>Aus Anlass der Missbrauchsvorfälle wurde im vergangenen November beim Niedersächsischen Justizministerium die sogenannte „Lügde-Kommission“ eingerichtet, um die Strukturen der Jugendhilfe zu untersuchen und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Wiederholungen zu entwickeln. Mitglied der Kommission ist auch Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück. Der Experte für den Themenkomplex Kindeswohlgefährdung, wirkt seitdem an einer umfassenden inhaltlichen und strukturellen Prozessanalyse des Fallgeschehens mit.</p>
<p>„Die Aufgabe des Kinderschutzes ist sehr komplex. Mit einem ressortübergreifenden und interdisziplinären Team, unter anderen aus Juristinnen und Juristen, Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe, können wir einen sehr genauen Blick auf die Vorgänge in Lügde werfen und aus den gewonnenen Erkenntnissen für andere Fallverläufe lernen,“ äußert sich Radewagen zuversichtlich.</p>
<p><strong>Kinderschutz-Handlungskonzept erleichtert Jugendämtern die Bewertung von Fallverläufen</strong></p>
<p>Der Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit hat für den Kinderschutz ein Handlungskonzept entwickelt, das in die Arbeit der Kommission einfließen soll. „Anhand einer übersichtlichen Matrix, aus der die Folgen mangelnder Erziehungsfähigkeit und Bedürfnisvernachlässigung abgelesen werden können, wird die herausfordernde Einschätzung von Gefährdungsrisiken für Jugendämter erheblich übersichtlicher und damit einfacher“, betont Radewagen. Die Komplexität der Fälle brauche solche klaren Leitlinien, damit sich Fachkräfte orientieren könnten.</p>
<p>Unter Anwendung der Matrix kann von fehlenden Fähigkeiten der Erziehungsberechtigten, die zu einer mangelnden Erfüllung von Grundbedürfnissen führen, die aktuelle Situation eines Kindes oder Jugendlichen erfasst und beschrieben werden. Gefährdungsmerkmale wie Misshandlung oder Vernachlässigung werden so leichter identifizierbar, sowie begründete und stichhaltige Prognosen möglich, die aufzeigen, was passieren könnte, wenn nichts unternommen wird.</p>
<p>„In der Praxis müssen die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe eine inhaltlich fundierte theoriegeleitete Gefährdungseinschätzung vornehmen können, die in einem weiteren Schritt strukturiert reflektiert wird und dann in einen methodisch abgesicherten Handlungsprozess fließt. Das entwickelte Handlungskonzept soll genau hier ansetzen und ein Beitrag für einen verbesserten Kinderschutz sein,“ erläutert Radewagen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br> Handlungstheorie und Methoden der Sozialen Arbeit<br> Telefon: 0541 969-3963<br> E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Jan 2020 11:13:46 +0100</pubDate>
                        <title>Mütterbefragung zur geburtshilflichen Versorgung: Jede Stimme zählt!</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2020/01/muetterbefragung-zur-geburtshilflichen-versorgung-jede-stimme-zaehlt/</link>
                        <description>Forschungsprojekt „Bedarfsplanung für die geburtshilfliche regionale Versorgung aus Nutzerinnensicht (BegeVeN)“ der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mütter in der Region, die zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 ein Kind geboren haben, erhielten Anfang Dezember Post von der Hochschule Osnabrück. Sie wurden eingeladen, sich an einer regionalen Studie zur geburtshilflichen Versorgung zu beteiligen.</p>
<p>Das Forschungsteam um Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein und Prof. Dr. Claudia Hellmers freut sich über die bereits zahlreich eingegangenen Antworten und hofft auf viele weitere ausgefüllte Fragebögen. „Die Versorgung rund um die Geburt stellt wichtige Weichen für die Gesundheit im Lebensverlauf – für Mutter und Kind.“, so Manuela Raddatz, Ansprechpartnerin im Projekt. „Es ist wichtig zu wissen, ob Frauen in unserer Region die Art von geburtshilflicher Versorgung erhalten, die sie benötigen. Je mehr Frauen sich an der Mütterbefragung beteiligen, desto deutlicher wird das Bild, das wir dann an die Versorgungspraxis weitergeben können. Jede Stimme zählt!“</p>
<p><strong>Wer in der Weihnachtszeit nicht dazu gekommen ist, den Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken, kann dies auch noch im Januar nachholen.</strong></p>
<p>Weitere Informationen gibt es unter:<br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/muetterbefragung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/muetterbefragung</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br> Manuela Raddatz, Verbund Hebammenforschung<br> Telefon: 0514 969-3683<br> E-Mail: <a href="mailto:m.raddatz@hs-osnabrueck.de">m.raddatz@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Dec 2019 09:18:32 +0100</pubDate>
                        <title>Junge Menschen streiten für die Zukunft der Demokratie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/junge-menschen-streiten-fuer-die-zukunft-der-demokratie/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Dezember 2019) Demokratie und Freiheit wird es dauerhaft nicht zum Nulltarif geben, auch nicht in der westlichen Welt. Deutlich wurde dies auf dem 7. Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück. Zum Thema „Die Jugend, ihre Zukunft und die Demokratie – was müssen wir jetzt tun?“ trafen in diesem Wintersemester überwiegend junge, kritische Referentinnen und Referenten auf ein ebenso junges, kritisches Publikum, dass sich nicht scheute, unangenehme Fragen zu stellen. Damit entsprach es genau den Erwartungen des Mit-Organisators Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst (r.), der in seiner Begrüßung gefordert hatte, Diskurs und Streit stärker zu fördern und Taten anstelle von Absichten zu messen, damit Freiheit und Demokratie „nicht noch mehr leiden“.</p>
<p>Dass die Jugend ihre Existenz als in höchstem Maße gefährdet sieht, wurde besonders deutlich, als Yik Mo Wong (l.), Aktivist der Demonstrationen in Hongkong, sichtlich bewegt über die massive Polizeigewalt und die Machtstrukturen in der Sonderverwaltungszone sprach. „Hongkong ist wie West-Berlin, die Geschichte hat es gezeigt, die Demokratie wird gewinnen“, äußerte Wong Zuversicht über das Ende des Konflikts. Für seinen couragierten Vortrag spendete die Zuhörerschaft dem Hongkonger langanhaltenden, stehenden Applaus.</p>
<p>Über ein weiteres Krisengebiet, die Sahel-Zone, sprach Anna Reuss (Mitte), die in der Süddeutschen Zeitung über Afrika schreibt. Die Zukunft der dort lebenden Jugend, das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 15 bis 17 Jahren, ist in besonderem Maße bedroht durch Arbeitslosigkeit, Nahrungsmittelunsicherheit, die Folgen des Klimawandels und islamistischen Terror. Probleme, die sich gegenseitig verstärkten, die hohe Migration nach Europa bedingten und nur durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Sicherheit, Entwicklung, Bildung und Regierungsführung in Einem denke, gelöst werden könnten, so die Journalistin.</p>
<p>Als weitere Referentin sprach Rebecca Freitag (2.v.l.), bisherige UN-Jugenddelegierte, darüber, dass die Rechte der jungen und zukünftigen Generationen stärker beachtet werden und der strukturelle Vorteil der älteren Generationen enden müsse. Mit-Organisator und Referent Prof. Dr. Hermann Heußner (2. Reihe) plädierte dafür, bei allen Wahlen den „Minderjährigen“ das volle Wahlrecht zuzugestehen, da Wahlen der „Schlüssel einer funktionsfähigen Demokratie“ seien. Roman Müller-Böhm, jüngster Abgeordneter im Bundestag, betonte, dass zudem Veränderungen im Politikbetrieb notwendig sind, um den Herausforderungen der Zukunft wirksamer begegnen zu können. An der Organisation der Veranstaltung wirkte zudem Hanna Klink (2.v.r.) maßgeblich mit.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-demokratieforum" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-demokratieforum</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3790</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:h-u.holst@hs-osnabrueck.de">h-u.holst@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-2192</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 15:54:51 +0100</pubDate>
                        <title>Niels Stensen Bildungszentrum und Hochschule Osnabrück kooperieren erstmals in der Fachweiterbildung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/niels-stensen-bildungszentrum-und-hochschule-osnabrueck-kooperieren-erstmals-in-der-fachweiterbildung/</link>
                        <description>Zusammenarbeit in der Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">(Osnabrück, 18. Dezember 2019) Die „Weiterbildung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ findet künftig sowohl im Niels Stensen Bildungszentrum als auch an der Hochschule Osnabrück statt. Beide Einrichtungen schlossen jetzt einen Kooperationsvertrag und entsprechen damit dem zunehmenden Akademisierungsbedarf im Gesundheitswesen.</p>
<p>„Wir erproben hier die Verzahnung von hochschulischer und beruflicher Bildung. Insgesamt werden drei Hochschulmodule in die Fachweiterbildung des Niels Stensen Bildungszentrums integriert. Das erste Modul „Patientensicherheit: Kooperation und Kommunikation“, läuft derzeit, erläutert Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Benjamin Kühme. Die Zustimmung der Pflegekammer Niedersachsen zur Anerkennung der Weiterbildung liegt bereits vor.</p>
<p><strong>Stärkung der Berufsrolle</strong></p>
<p>Auch Maria Thobe, Fachbereichsleitung in der Fachweiterbildung „Leitungsaufgaben in der Pflege,“ begrüßt die Integration der Hochschulmodule. „Für die ersten 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das eine sehr gute Möglichkeit hochschulische Bildung und -sozialisation zu erfahren. In den Pflegeberufen werden vermehrt akademische Abschlüsse erworben. Das bedeutet, es wird künftig einen verstärkten Qualifikationsmix der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflegepraxis geben, der besondere Anforderungen an die Führung stellt. Damit wir Prozesse optimieren und Organisationsstrukturen verändern können, brauchen wir zudem den wissenschaftlichen Diskurs mit entsprechend ausgebildetem Personal.“</p>
<p>„Durch den erweiterten Kompetenzerwerb wird die Attraktivität unserer Weiterbildung gesteigert,“ ergänzt Martin Pope, Leiter des Niels Stensen Bildungszentrums. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen der Hochschule ist dabei in jeder Weise bereichernd und zukunftsorientiert. Gleichzeitig bleibt der Charakter einer berufsständigen Weiterbildung durch die gelungene Ergänzung gewahrt.“</p>
<p><strong>Aufwertung der Fachweiterbildung</strong></p>
<p>Teilnehmer Christian Trentmann, Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege und bereits seit drei Jahren in leitender Funktion tätig, beurteilt die Kooperation so: „Auf dem Weg der Professionalisierung und der damit verbundenen Akademisierung der Pflege halte ich die Integration von Hochschulmodulen in die Fachweiterbildung für sehr gut. Der Einbezug wissenschaftlicher Aspekte und wissenschaftlichen Arbeitens in die Weiterbildung wertet diese ohnehin schon sehr gute Fachweiterbildung nochmals auf.“</p>
<p>Ganz ähnlich beurteilt Kühme die Vorteile der Kooperation, „als Hochschullehrer mit langjähriger Erfahrung in Pflegepraxis und Pflegebildung, bin ich sicher, dass die Pflegepraxis vom gemeinsamen Bildungsprojekt profitieren wird. Klassische Fachweiterbildungen in der Pflege stellten lange Zeit eine „Sackgasse“ dar, da es keine Anschlüsse in den hochschulischen Bildungssektor gab“. &nbsp;</p>
<p><strong>Die klassische berufliche Weiterbildung wird durchlässiger</strong></p>
<p>Das gemeinsame Angebot ziele nun darauf ab, die Stärken der klassischen Fachweiterbildungen in der Pflege, unter anderen die Berufständigkeit und die Praxisnähe, aufzunehmen und mit modularisierter Hochschulbildung zu verschränken. „Das Projekt fördert also die Durchlässigkeit der klassischen beruflichen Weiterbildung in das hochschulische Bildungsprogramm, das heißt, die Hochschulmodule können grundsätzlich auf Pflegestudiengänge der Hochschule Osnabrück angerechnet werden.“</p>
<p>„Mit der Kooperation wird die Pflege weiter professionalisiert“, meint auch Susanne Trippe. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin leitet die Tagespflege in Melle Riemsloh und ist Teilnehmerin des Pilotprojekts. „Ich halte es für wichtig, das Ansehen der Pflege in der Bevölkerung zu steigern, hoffentlich können sich dann auch mehr Abiturientinnen und Abiturienten für den Pflegeberuf begeistern“.&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Die Kooperation ist ein Resultat des Forschungsverbundprojekts „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL)“. Ziel ist die Entwicklung berufsbegleitender wissenschaftlicher Zertifizierungsprogramme in der Gesundheitswirtschaft in Verbindung mit einer verstärkten Würdigung gesamtheitlicher persönlicher Kompetenzprofile.</p>
<p class="bodytext">Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Vorhabens „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ gefördert. Die Hochschule Osnabrück ist für das Teilvorhaben „Wissenschaftliche Weiterbildung für Gesundheitsfachberufe zur Optimierung einer patientenzentrierten Versorgung“ verantwortlich.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong>:</p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/kegl" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/kegl</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Anja Gieseking<br> Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt KeGL</p>
<p>Telefon: 0541 969-3273<br> E-Mail: <a href="mailto:a.gieseking@hs-osnabrueck.de">a.gieseking@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Maria Thobe<br> Fachbereichsleitung: Leitungsaufgaben in der Pflege</p>
<p>Telefon: 0541 326-7734<br> E-Mail: <a href="mailto:maria.thobe@niels-stensen-kliniken.de">maria.thobe@niels-stensen-kliniken.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 11:58:53 +0100</pubDate>
                        <title>Hochmodernes Logistik 4.0-Labor für autonome Transportroboter</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/hochmodernes-logistik-40-labor-fuer-autonome-transportroboter/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Universität Hefei eröffnen innovatives Labor für die Intralogistik in China</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember 2019) Drei Roboter handeln autonom untereinander aus, wer welche logistische Aufgabe in der Werkshalle übernimmt. Was sich nach Zukunftsmusik anhört, ist im neuen Logistik 4.0-Labor der Hochschule Osnabrück und der Universität Hefei in China seit diesem Wintersemester gelebte Realität. „Mit dem neuen Labor, das beinahe eins zu eins einer real existierenden Werkshalle nachempfunden ist, können wir unseren Studierenden modernste Formen der Intralogistik nahebringen,“ erläutert Prof. Dr. Michael Schüller von der Hochschule Osnabrück und verantwortlich für die Studienrichtung Logistikmanagement in China.</p>
<p>Dass die Roboter unmittelbar miteinander kommunizieren können und nicht über eine zentrale Steuerung, ist das wirklich Neue. Grundlage hierzu ist ein agentenbasiertes „Manufacturing Execution System“ (MES), das bisher noch kaum irgendwo eingesetzt wird. Dieses steht in Interaktion mit einem selbstentwickelten Transportmanagementsystem. Dahinter steckt eine ausgeklügelte agentenbasierte Software. „Der Agent funktioniert ähnlich wie ein Avatar beim Menschen. Nur hier repräsentiert jeder Agent ein logistisches Objekt, zum Beispiel einen Transportroboter“, erklärt Schüller. Produktionsaufträge werden über das MES in die Halle gefunkt, von jedem Agenten empfangen und so berechnet jeder Roboter autonom, wer von ihnen die zugehörige Transportaufgabe am effektivsten lösen kann.</p>
<p><strong>Mensch-Maschine-Interaktion variabel möglich</strong></p>
<p>„Das Geniale des Systems ist, es funktioniert dezentral, autonom und variabel, beliebig viele Roboter können zugefügt oder entfernt werden, es ist also sehr gut skalierbar“, so Schüller. Menschen, ausgestattet mit Datenbrillen oder Tablets, können ebenso in das System integriert werden. Diese variable Mensch-Maschine-Interaktion vermeidet erfolgreich einen sogenannten „Single Point of Failure“, was bedeutet, dass der Ausfall eines Bestandteils eben nicht den Ausfall des gesamten Systems nach sich zieht.</p>
<p>„Der erfolgreiche Aufbau des Logisitk 4.0-Labors vermittelt nicht nur den Studierenden modernste Formen der Intralogistik. Das Labor ist zugleich auch eine Plattform für den Austausch und die Kooperation mit in Hefei ansässigen Unternehmen. Die anwendungsorientierte Lehre kann sich hier entfalten und aus der Forschung entwickeln sich Möglichkeiten für das industrielle Upgrading von Unternehmen“, unterstreicht Wu Yue, Vizedekanin der Universität Hefei.</p>
<p><strong>Entwickelt aus der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Planung und Entwicklung des Labors erfolgte über einen Zeitraum von drei Jahren und in Zusammenarbeit der beiden Hochschulen mit Partnern aus Niedersachsen und Bayern.<br> Die Industrieroboter lieferte das Unternehmen CTS aus dem bayerischen Burgkirchen.</p>
<p>Den fachlichen Anwendungsfall stellte die BOGE Rubber &amp; Plastics Group, ein global führender Anbieter für Schwingungstechnik und Kunststofflösungen in der Automobilindustrie mit Hauptsitz in Damme, zur Verfügung. Das Logistik 4.0-Labor orientiert sich an einer realen Produktionsumgebung des Unternehmens im neu errichteten chinesischen Werk in Qingpu. Die Grundlagen der eingesetzten Software entstammen dem Manufacturing Execution System von Prof. Dr. Robert Patzke aus Hannover. Hierauf aufbauend entwickelte Dr. Henning Gösling, operativer Projektleiter an der Hochschule Osnabrück, die Transportsoftware mit Hilfe der Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI).</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/loginchina" target="_blank">Webseite der Studienrichtung LOGinCHINA</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br> Beauftragter für die Studienrichtung Logistikmanagement in China (LOGinCHINA)</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-2119</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 11:44:28 +0100</pubDate>
                        <title>Neues IT-System „EASE“ zur Unterstützung der Angehörigenpflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/neues-it-system-ease-zur-unterstuetzung-der-angehoerigenpflege/</link>
                        <description>BMBF fördert das Projekt der Hochschule Osnabrück zur Vernetzung pflegender Angehöriger für drei Jahre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember) Auf einen Blick sehen, wie gut die pflegebedürftige Person versorgt ist und was als Nächstes ansteht, das soll das neue IT-System „Ease – gemeinsam pflegen“ ermöglichen, welches derzeit an der Hochschule Osnabrück entwickelt wird. Pflegende Angehörige, Nachbarn, Freunde, Ehrenamtliche und Pflegekräfte müssen Vieles absprechen und planen, EASE soll diese Aufgaben bündeln, die Betroffenen vernetzen, organisieren und informieren.</p>
<p>Bei dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt arbeiten fünf Partner aus Altenhilfe, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, die Laufzeit beträgt drei Jahre.<br> „EASE soll ein einfach zu bedienendes und praxisnahes System werden, ganz ohne Schnörkel und Spielereien, aber einladend und motivierend“, betont Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Elke Hotze. Pflegende Angehörige hätten schließlich wenig Zeit, seien viel mehr hoch belastet. Unbedingt müsse die zugehörige App auch jenen eine Hilfe sein, die nicht jeden Tag mit dem Smartphone oder dem Tablet umgehen. „Wir wollen auch die erreichen, die nicht technikaffin sind.“</p>
<p><strong>EASE – leicht zu bedienen und doch voller technischer Möglichkeiten</strong></p>
<p>„Das System wird moderne technische Möglichkeiten umfassen“, betont Prof. Michaela Ramm, Medienwissenschaftlerin an der Hochschule. „Ein gemeinsamer Kalender mit Erinnerungsfunktion für die Medikamentengabe oder den nächsten Arzttermin, eine Scan-Funktion für Medikamente, sowie zusätzliche Technologie wie Sprachassistenz sollen genauso zum Leistungsumfang gehören, wie die Möglichkeit, spezifische Pflege- oder Gebrauchsanweisungen medial zu hinterlegen“, zählt Ramm einige der Funktionen auf.</p>
<p>Therapeuten und ambulante Dienste könnten zudem Informationen zum Zustand des Pflegebedürftigen eintragen, damit auch Angehörige in räumlicher Entfernung die Situation einschätzen und darauf reagieren können. Das digitale System soll außerdem eine Anbindung an intelligente Assistenzsysteme wie zum Beispiel Sturzsensoren und Notrufsysteme ermöglichen.</p>
<p><strong>Datenschutz: Hoher Sicherheitsstandard besonders wichtig</strong></p>
<p>„Das sensible Thema Datenschutz spielt bei EASE eine wichtige Rolle“, unterstreicht Hotze.&nbsp; „Die Daten werden nur denjenigen Personen zugänglich sein, denen die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen oder Betreuer Zugang erteilen.“ Und Ramm ergänzt: „Unser Ziel ist ein System, das gleichzeitig mit hoher Funktionalität, hohem Sicherheitsstandard und hoher Usability überzeugt, besser als es die bisher auf dem Markt vorhandenen Systeme leisten.“</p>
<p>Zu den Projektpartnern zählt im Bereich der Feldtests das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg, im Bereich der Softwarearchitektur das Unternehmen Ascora, sowie auf dem Gebiet der Frontendentwicklung die Agentur Snoopmedia.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3174</p>
<p>Prof. Michaela Ramm</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:m.ramm@hs-osnabrueck.de">m.ramm@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-2130</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Dec 2019 12:37:16 +0100</pubDate>
                        <title>Controlling im Krankenhaus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/controlling-im-krankenhaus/</link>
                        <description>34. BIG-Jahresfachtagung der Hochschule Osnabrück ehrt insbesondere die Leistungen von Prof. Dr. Winfried Zapp</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Dezember 2019) Die Themen Planung, Steuerung und Kontrolle im Krankenhaus, kurz Controlling, standen im Zentrum der 34. Jahresfachtagung der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG). Neben den Fachvorträgen und Workshops im Mittelpunkt jedoch Prof. Dr. Winfried Zapp, der zum Sommersemester 2019 in den Ruhestand getreten ist und nun noch einmal für seine Verdienste in 26 Jahren Hochschulzugehörigkeit geehrt wurde.</p>
<p>Zunächst vermittelte der Vorsitzende des Deutschen Vereins für Krankenhaus-Controlling, Prof. Dr. Björn Maier, den rund 200 teilnehmenden Alumni einen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Controllings in der Krankenhauspraxis.</p>
<p>Zum Handlungsbedarf des Kosten- und Erlösmanagements referierte Dr. Matthias Ernst, Geschäftsführer des Evangelisches Klinikums Bethel und des Krankenhauses Mara.</p>
<p>Anschließend stellte Prof. Dr. Winfried Zapp in einem humorigen Abschiedsvortrag seine Sicht auf das Controlling dar. Die Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Julia Oswald hob Zapps engagierte Arbeit für den Studiengang BIG hervor. Zuvor zeichnete sie die verschiedenen Facetten seines Lebenslaufs nach, würdigte seine Arbeit als Hochschullehrer, Forscher, Mentor und Kollege.</p>
<p>Zum Dank überreichten ihm Mit-Herausgeberin Oswald und Ruprecht Poensgen, Kohlhammer-Verlagsleiter, die Festschrift „Controlling in Gesundheitseinrichtungen – ein handlungsorientierter Ansatz.“ „Ein Sammelband, mit dem Kollegen, Doktoranten und Wegbegleiter Sie ehren möchten“, betonte Oswald.</p>
<p>Am Nachmittag konnten die Ehemaligen in kleinen Runden über praxisrelevante Controllingthemen diskutieren. In den Workshops beschäftigten sie sich mit den neuen Regelungen zur Pflegepersonalkostenfinanzierung, mit den Problemen der Zusammenarbeit von Manager und Controller, den Anforderungen an ein Personal-Controlling sowie mit Instrumenten des operativen Controllings.</p>
<p>Der Tag endete für die Alumni mit einem gemeinsamen Abend in der Osnabrücker Lagerhalle. Die BIG-Studierenden konnten an einem Treffen mit Absolventinnen und Absolventen teilnehmen, um sich über Karrierewege nach dem Studium auszutauschen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald<br> E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7274</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 13:01:30 +0100</pubDate>
                        <title>Fast 500 Hochschulabschlüsse ausgehändigt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/fast-500-hochschulabschluesse-ausgehaendigt/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Dezember 2019) Mit einem stimmungsvollen Festakt in der Aula der Hochschule Osnabrück verabschiedete die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im November exakt 474 Absolventinnen und Absolventen nahezu aller Bachelor- und Masterstudiengänge.</p>
<p>Für jeden Einzelnen und jede Einzelne der knapp 500 Examinanden gab es jeweils eigene „Absolventensternchen“ aus den Händen der Lehrenden und Mitarbeitenden. Kleine, und für die Masterabsolventen etwas größere, goldfarbig glitzernde Trophäen, die den Studienerfolg symbolisieren.</p>
<p>Moderator Jurij Einert-Capteyn nahm die Gäste noch einmal mit zu diversen Studienorten in Osnabrück. Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff erinnerte in ihrem Grußwort an die lehrreichen vergangenen Semester, wünschte den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für den Berufsweg und betonte, „ich freue mich, wenn Sie Ihrer Studienstadt treu bleiben.“</p>
<p>Musikalisch wurde die Verleihungsfeier von Sängerin Laura Lato begleitet. Der Abendball, die sogenannte „Night of the Graduates“ wurde anschließend im Alando Ballhaus gefeiert. Dort sorgte die Band „Freesteps Orchestra“ für gute Stimmung.</p>
<p>Alle Fotos: Hochschule Osnabrück/ Maik Reishaus</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 10:29:54 +0100</pubDate>
                        <title>Karrierewege in der Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/12/karrierewege-in-der-pflege/</link>
                        <description>Studierende der Pflegestudiengänge trafen sich im „Knowledge Café“ mit Berufstätigen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Dezember 2019) Studierende der Pflegewissenschaft und des Pflegemanagements trafen sich zum 5. Knowledge Café der Hochschule Osnabrück, um in lockerer Atmosphäre mit Absolventinnen und Absolventen über Berufserfahrungen nach dem Studium zu sprechen. Vorgestellt wurden unterschiedliche Arbeitsfelder in der Pflegedirektion, der Fort-und Weiterbildung, der Projektkoordination sowie in der Pflegeberatung.</p>
<p>In der Caprivi-Lounge setzten sich anschließend Studierende, Absolventinnen und Absolventen in Kleingruppen zusammen, um weitere Details und Erkenntnisse des Berufslebens zu besprechen.<br> „Wir sind immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Arbeitsfelder unserer Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium sind. Nicht selten erwachsen daraus längerfristige hilfreiche Kontakte“, betonte Prof. Dr. Elke Hotze, Beauftragte des Studiengangs Pflegewissenschaft.</p>
<p>„Das Knowledge Café vernetzt Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger mit berufserfahrenen Studierenden und Absolventen“, ergänzte Prof. Dr. Petra Gorschlüter, Beauftragte des Studiengangs Pflegemanagement.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Marianne Moß<br> Studiengangkoordinatorin Pflegemanagement und Pflegewissenschaft<br> Nadine Guerre, Studiengangkoordinatorin Pflege dual und Pflegewissenschaft<br> Telefon: 0541 969-2221/-3000<br> E-Mail: <a href="mailto:m.moss@hs-osnabrueck.de">m.moss@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 Nov 2019 09:41:20 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsam handeln in Pflege, Therapie und Medizin</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/11/gemeinsam-handeln-in-pflege-therapie-und-medizin/</link>
                        <description>Professionalisierung der Gesundheitsfachberufe und Interdisziplinarität – Wie passt das zusammen?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. November 2019) Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten diskutierten auf dem 17. Osnabrücker Gesundheitsforum der Hochschule Osnabrück Kooperationsbedarfe und Lösungsansätze für eine bessere Zusammenarbeit von Pflege und Medizin. Absolventen, Studierende und Lehrende der pflege- und pflegemanagementorientierten Studiengänge sowie andere Akteure der Gesundheitswirtschaft brachten sich in die Debatte ein.</p>
<p>„Nur durch eine kooperative Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe kann eine effektive patientenorientierte Versorgung gewährleistet werden,“ unterstrich Prof. Dr. Petra Gorschlüter. Die traditionellen Organisations- und Führungsstrukturen im Krankenhaus seien den Herausforderungen nicht mehr gewachsen und führten zu gravierenden Schnittstellenproblemen in der Patientenversorgung, so ihre Überzeugung.</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher erklärte dazu, dass die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen des noch neuen interdisziplinären Masterstudiengangs HELPP – Versorgungsforschung und Versorgungsgestaltung über ein Fundament zur Umsetzung der im Gesundheitswesen diskutierten Neuverteilung von Aufgaben unter den Gesundheitsberufen verfügen werden und die Kompetenz erwürben, Implementierungsprozesse innovativer Versorgungskonzepte verantwortlich zu gestalten.</p>
<p>Die Umsetzung kooperativer Leitungsstrukturen zeigte Pflegedirektor Christoph Schmidt für das Ev. Klinikum Bethel in Bielefeld auf. Als gleichberechtigtes Führungsduo einer Klinik nehmen Chefarzt und die Pflegerische Klinikleitung die gemeinsame Verantwortung wahr.</p>
<p>In drei Workshops wurde die Thematik weitergeführt und aus der Profession des Pflegemanagements, der Pflegewissenschaft und der Pflegepraxis thematisiert, diente aber vor allem der praktischen Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petra Gorschlüter, Organisationsleitung<br> E-Mail: <a href="mailto:p.gorschlueter@hs-osnabrueck.de">p.gorschlueter@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3225</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 10:14:02 +0100</pubDate>
                        <title>Internationales Unternehmensplanspiel in Italien</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/11/internationales-unternehmensplanspiel-in-italien/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. November 2019) Studierende des berufsbegleitenden Masterstudiengangs International Supply Chain Management (ISCM) der Hochschule Osnabrück nahmen zu Beginn des Wintersemesters an einem internationalen Business Game an der Universität von Kalabrien in Cosenza, Süditalien teil. Das Unternehmensplanspiel, angeleitet von Thomas Temme, Lehrkraft für besondere Aufgaben, sowie eine Simulation zum Finanzmanagement, unter Leitung von Prof. Maurizio Larocca, Universität von Kalabrien, bestritten die Studierenden in gemischten deutsch-italienischen Teams.</p>
<p>Darüber hinaus standen zwei Unternehmensbesichtigungen auf dem Programm. Neben Callipo, einem Premium-Produzenten von Thunfischwaren und eines der Vorzeigeunternehmen Kalabriens, gewährte mit Tenute Ferrocinto auch ein Hersteller von hochwertigen, ökologischen Weinen einen Einblick in seine Produktionsprozesse.</p>
<p>Da die Exkursion auf allen Seiten viel Anklang fand, ist eine vergleichbare Reise für 2020 bereits in Planung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 15 Nov 2019 10:55:24 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung und was noch: Worauf sich Finanzer in Städten, Gemeinden und Landkreisen einstellen müssen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/11/digitalisierung-und-was-noch-worauf-sich-finanzer-in-staedten-gemeinden-und-landkreisen-einstellen/</link>
                        <description>Über 80 Fachleute aus Kommunen und Wissenschaft diskutieren auf der 10. Fachkonferenz des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. November 2019) Digitalisierung bleibt in den Kommunen ein bestimmendes Thema, weitere Zukunftstrends und aktuelle Herausforderungen dürften dabei jedoch nicht außen vor bleiben, betonten die Referentinnen und Referenten der Fachtagung. „Es muss vor dem technikunterstützten Prozess und nach dem technikunterstützten Prozess etwas passieren. Das nimmt Ihnen keine Maschine der Welt ab“, mahnte Beatrice Dott, Referentin im Programmbereich Finanzmanagement der KGSt in Köln, die in einem Plenumsvortrag über die Digitalisierung typische Bereiche und Prozesse des kommunalen Finanzmanagements, sowie mit den daraus folgenden Anforderungen den Rahmen für die sich anschließenden Workshops absteckte.&nbsp; &nbsp;</p>
<p>Eine konkrete Anforderung aus der Digitalisierung des Rechnungswesens ist die Einführung der E-Rechnung. „Wir haben hier konkrete Fortschritte gemacht, mussten am Anfang unseres Projektes aber viel Lehrgeld bezahlen“, berichtete Matthias Göcken, Fachdienstleiter Rechnungswesen und Sondervermögen bei der Stadt Osnabrück, und gab den Teilnehmenden viele Tipps für die erfolgreiche Umstellung der Rechnungsbearbeitung.</p>
<p><strong>Business Intelligence, Neuregelung der Umsatzsteuerpflicht und Managen von Risiken</strong></p>
<p>Über die Unterstützung des Controllings durch Business Intelligence (BI) bei der Stadt Melle berichteten der Leiter der Finanzen Uwe Strakeljahn und Projektleiter Marius Brockmeyer. „Der Einsatz von BI zur Steuerungsunterstützung hat den Aufwand zur Aufbereitung der Berichtsdaten erheblich reduziert, so dass sich unsere Führungskräfte auf die Analyse der Steuerungsdaten konzentrieren können“, so ihr vorläufiges Fazit.</p>
<p>Der Workshop von Heike Süring vom niedersächsischen Finanzministerium und Prof. Dr. Wolfgang Hufnagel zur Neuregelung der Umsatzsteuerpflicht durch § 2 b UStG sowie von Berta Stuckenberg, Referatsleiterin der Rechnungsprüfung beim Landkreis Helmstedt zum Managen von Risiken im Forderungs- und Schuldenbereich behandelten wichtige aktuelle Anforderungen an das kommunale Finanzmanagement.</p>
<p><strong>Bestimmende Themen: Digitalisierung, demografischer Wandel und Wohnungsnot</strong></p>
<p>Nicht nur die Digitalisierung, sondern auch der demografische Wandel trifft Städte und Gemeinden sowie Landkreise mit voller Wucht. Der Bedarf an Wohnungen im Landkreis Osnabrück wird in den nächsten Jahren weiterhin stetig steigen. „Wir müssen bauen, bauen, bauen. Wichtig ist aber zunächst ein Wohnraumkonzept aufzustellen“, meinte Dr. Horst Baier, Samtgemeindebürgermeister, der das Konzept der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum der Samtgemeinde Bersenbrück vorstellte.</p>
<p>Prof. Dr. Christian Kröger zeigte im ersten Plenumsvortrag die Probleme der Währungsunion und mögliche Lösungen auf. „Die Transferunion wird kommen“, so seine Prognose für die Zukunft des Euroraumes.</p>
<p>Dr. Ulrich Keilmann, Direktor beim Hessischen Rechnungshof, rundete die Fachkonferenz mit der Vorstellung eines Siedlungsindexes für Kommunen ab. „Stark zersiedelte Gemeinden haben zusätzliche andere Finanzbedarfe. Der Gesetzgeber hat diese Problematik bereits aufgegriffen“, so seine Erkenntnis aus dem Siedlungsindex.</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück bietet ein am Bedarf ausgerichtetes, umfassendes Studien- und Seminarangebot im Bereich der öffentlichen Verwaltung</strong></p>
<p>Studiendekanin Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner hob zu Beginn der Konferenz den wichtigen Beitrag hervor, den die Hochschule Osnabrück mit ihrem Studien- und Weiterbildungsangebot leiste, um Verwaltungsfachkräfte bestmöglich auf die Anforderungen der Berufspraxis einzustellen. „Wir haben unser Seminarangebot und unsere Studiengänge insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Anforderungen aus der Digitalisierung weiterentwickelt“, so Tagungsleiter Prof. Dr. Andreas Lasar.</p>
<p>Im Bereich Öffentliche Verwaltung bietet die Hochschule den Bachelorstudiengang Öffentliche Verwaltung und den berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management an. Neu hinzukommen wird ab dem Wintersemester 2020/2021 der für die Ausbildung von Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärtern konzipierte Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung.</p>
<p>Das Kompetenzzentrum für Verwaltungsmanagement richtet darüber hinaus verschiedene Seminare im Bereich der Weiterbildung aus.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br> Leiter des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement<br> Telefon: 0541 969-3474<br> E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Nov 2019 11:53:32 +0100</pubDate>
                        <title>Dialog zwischen Pflegepraxis und Forschung stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/11/dialog-zwischen-pflegepraxis-und-forschung-staerken/</link>
                        <description>Dialogzentrum Leben im Alter an der Hochschule Osnabrück startet Social-Media-Aktivitäten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. November 2019) Das im April 2019 unter dem Dach des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) gegründete „Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA)“ ist unter großem Zuspruch der Fachwelt Anfang Oktober dieses Jahres mit seinen interaktiven Social-Media-Kanälen auf Facebook, Youtube und Twitter gestartet. Gesammelt finden sich alle Beiträge auf dem Blog: <a href="https://dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a>.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Aktivitäten des DZLA steht die Förderung der Wissenszirkulation zwischen Forschung und Praxis im Bereich der gerontopsychiatrischen Pflege. Das neu gegründete Zentrum arbeitet mit einem Mix aus analogen Transferformaten, dazu zählen Vorträge, Seminare, Workshops und Printmedien, sowie digitalen Angeboten, wie zum Beispiel Videos, Podcasts und Blogbeiträge auf den Social-Media-Kanälen. Das DZLA hat sich damit den „Dialog auf Augenhöhe zwischen Forschung und Praxis“ als Ziel gesetzt.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Medienredakteur Nils Hensel fühlen sich die beiden Pflege- und Demenzexperten Detlef Rüsing und Christian Müller-Hergl an der Hochschule Osnabrück „pudelwohl“ und versprechen eine kreative und innovative Beförderung der Wissenszirkulation, die schlussendlich an ihrem Beitrag zur Verbesserung der Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Personen gemessen werden müsse.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>DZLA Dialogzentrum Leben im Alter<br> Caprivistr. 30a, 49076 Osnabrück<br> Ansprechpartner: Detlef Rüsing<br> E-Mail: <a href="mailto:dzla@hs-osnabrueck.de">dzla@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3233<br> <a href="http://www.dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a> und <a href="http://www.dnqp.de/dzla" target="_blank">www.dnqp.de/dzla</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Nov 2019 08:43:41 +0100</pubDate>
                        <title>Manipulationsvermeidung, Unternehmenskrisen und Hilfe, „wenn alles schief läuft“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/11/manipulationsvermeidung-unternehmenskrisen-und-hilfe-wenn-alles-schief-laeuft/</link>
                        <description>Branchenvertreter treffen sich zum 12. Symposium Steuern und Wirtschaftsprüfung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. November 2019) Die Themen „Kassenmanipulation“, „Unternehmen in der Krise“ und „Compliance“ führten sowohl Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüferinnen als auch Studierende des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Auditing, Finance and Taxation beim 12. Symposium Steuern und Wirtschaftsprüfung in den Räumen der Hochschule Osnabrück zusammen.</p>
<p>Die Teilnehmenden wurden von Uwe Goebel, Präsident der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim begrüßt. Eindrücklich unterstrich Goebel die Wichtigkeit und die Anerkennung des Berufsfeldes der Wirtschaftsprüfenden.</p>
<p>Edo Diekmann, Diplom-Finanzwirt des Landesamts für Steuern Niedersachsen, zeigte die Entwicklung von Kassensystemen sowie neue gesetzliche Anforderungen an die Aufzeichnung von baren Geschäftsvorfällen und deren Auswirkungen auf Wirtschaftsprüfende und Unternehmen auf. Mit einem Augenzwinkern erläuterte Diekmann die unterschiedlichen Manipulationsmöglichkeiten mit dem alten, aber auch mit dem neuen Kassensystem.</p>
<p>Michael Raabe, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner der Baker Tilli Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, verdeutlichte die Herausforderungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüferinnen wenn Unternehmen in der Krise stecken.</p>
<p>Unterhaltsam stellte Prof. Heiko Hellwege, Rechtsanwalt und Partner der Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft, die Komplexität eines Compliance-Falls aus dem echten Leben dar. Unter dem Titel „Eine Hand wäscht die andere“, erklärte er anschaulich die einzelnen Handlungsalternativen der beteiligten Akteure und deren Auswirkungen und erarbeite gemeinsam mit dem Plenum den auslösenden Moment, bei dem der Compliance-Fall zu Tage trat und wie er mit einfachen Handlungen zu vermeiden gewesen wäre.</p>
<p>Im Anschluss ging Prof. Dr. Dirk Kiso, verantwortlich für den Studiengang am Standort Fachhochschule Münster, auf die aktuelle Situation des Studiengangs ein. Abschließend ehrte Kiso anwesende Absolventen, die im letzten Jahr ihr Masterstudium abschließen konnten.</p>
<p>Die Leistungen aus dem Masterstudiengang ersetzen in den Prüfungsgebieten Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens. Insgesamt kann sich der Studiengang in diesem Jahr über 18 Absolventinnen und Absolventen freuen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Wiebke Fröhlich<br> Studiengangkoordination Masterstudiengang Auditing, Finance and Taxation</p>
<p>Telefon: 0541 969-3783<br> E-Mail: <a href="mailto:info@maft.de">info@maft.de</a><br> Web: <a href="http://www.maft.de" target="_blank">www.maft.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Oct 2019 10:52:32 +0200</pubDate>
                        <title>Experten für die Digitalisierung von Unternehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/10/experten-fuer-die-digitalisierung-von-unternehmen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. Oktober 2019) Die voranschreitende Digitalisierung birgt für Firmen Chancen und Risiken gleichermaßen, aufzuhalten ist sie jedoch nicht. Um dieser Entwicklung mit Sachverstand zu begegnen und die Potenziale moderner Informationstechnologien zu heben, bietet die Hochschule Osnabrück seit diesem Wintersemester erstmals den berufsbegleitenden Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an. Ausgebildet werden Fach- und Führungskräfte, die in der Lage sind, Digitalisierungsentscheidungen aktiv umzusetzen.</p>
<p>Unser Foto zeigt die erste Studierendengruppe zum Semesterstart. Ihre Entscheidung für das neue Studienangebot begründet Studentin Juliane Lehmeyer so: „Mit dem berufsbegleitenden Masterstudium Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Osnabrück möchte ich langfristig meine Qualifikation für anspruchsvollere Aufgaben und Funktionen sichern und nachweisen können. Das Studium beinhaltet eine gute Mischung aus Management- und IT-Modulen, welche mich sehr interessieren.“ Welche Gründe für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen ausschlaggebend für das Studium waren, ist nachzulesen unter <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/master/wirtschaftsinformatik-msc-berufsbegleitend/#c7946331" target="_blank">Stimmen zum Studium</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2019 13:22:23 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Bildungsformat für Pflegefachkräfte</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/08/neues-bildungsformat-fuer-pflegefachkraefte/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erprobt Weiterbildungsangebot im Bereich Didaktik und Pflegepädagogik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. August 2019) Berufstätige in der Pflege, Absolventinnen und Absolventen gesundheitsbezogener Studiengänge sowie Praxisanleitende des kooperierenden Marienhospitals haben an der Hochschule Osnabrück erstmals an einer wissenschaftlichen Weiterbildung im Bereich der Pflegebildung erfolgreich teilgenommen.</p>
<p>Das neue Bildungsformat umfasst drei Module zur Didaktik und Pflegepädagogik, in denen pädagogische Aspekte des Theorie-Praxis-Transfers thematisiert werden. „Mit diesem Angebot möchten wir klassische Fachweiterbildungen in der Pflege mit modularisierter Hochschulbildung verschränken“, erläutert Prof. Dr. Benjamin Kühme. Das Angebot resultiert aus dem 2018 begonnenen Projekt „Pflege_Anschlüsse_Durchlässigkeit (PfAD)“ der Fachgruppe Pflege- und Hebammenwissenschaft.</p>
<p>„Nicht zuletzt den Absolventinnen und Absolventen unserer Bachelor-Studiengänge Pflegewissenschaft, Pflegemanagement und Pflege dual aber auch den Praxisanleitenden und allen weiteren interessierten Pflegefachkräften bieten wir damit eine neuartige wissenschaftliche Weiterbildungsmöglichkeit“, unterstreicht Pflegeexpertin Prof. Dr. Elke Hotze.</p>
<p>Die Module werden über die Professional School der Hochschule angeboten und berufsbegleitend am Wochenende im Blockunterricht an der Hochschule gelehrt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das mit 5 ECTS-Punkten gewichtet wird.</p>
<p>Eine Neuauflage ist für das kommende Jahr geplant. Weitere Informationen zum Angebot erteilt die Professional School, Website: <a href="http://www.ps-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ps-os.de</a>, Telefon: 0541 969-7250.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft</p>
<p>Telefon: 0541 969-3174<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof Dr. Benjamin Kühme<br> Studiengangbeauftragter Pflege dual</p>
<p>Telefon: 0541 969-3798<br> E-Mail: <a href="mailto:b.kuehme@hs-osnabrueck.de">b.kuehme@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Jul 2019 10:39:32 +0200</pubDate>
                        <title>Führung 4.0</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/07/fuehrung-40/</link>
                        <description>Absolventin der Hochschule Osnabrück gewinnt Nachwuchsförderpreis des Bundesverbands der Personalmanager</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Juli 2019) Sabine Stuck weiß ziemlich genau, was auf die Führungskräfte von morgen zukommt: Sie müssen Überzeugungsarbeit leisten, Mitarbeiter coachen und zur Selbstführung befähigen. Mit ihrer Abschlussarbeit „Führung 4.0 – Wie verändert die neue Arbeitswelt die Rolle der Führung?“, überzeugte die Absolventin des Master-Studiengangs Business Management der Hochschule Osnabrück die Jury des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) und gewann den mit 2000 Euro dotieren Nachwuchsförderpreis 2019.</p>
<p>Damit habe sie überhaupt nicht gerechnet, betonte Stuck, die mit zwei weiteren Absolventen anderer Hochschulen für den Preis nominiert war, der während der „Nacht der Personaler“ in Berlin verliehen wurde.</p>
<p>„In meiner Masterarbeit untersuche ich, wie sich die Einflussmöglichkeiten von Führungskräften derzeit wandeln. Durch die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung, Wandel zur Wissensgesellschaft, demografischer Wandel und Wertewandel verändert sich die Arbeitswelt grundlegend.“ Arbeit werde flexibler, Zusammenarbeit erfolge immer häufiger virtuell und Hierarchien würden zunehmend aufgebrochen. Gleichzeitig rücke Wissensarbeit stärker in den Fokus der Wertschöpfung von Unternehmen, so die Preisträgerin, die sich im Studium auf Personalmanagement und Change Management spezialisiert hat.</p>
<p>„Die Führung in den Unternehmen verändert sich rasant. Frau Stuck hat ein höchst aktuelles Thema bearbeitet. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie sich Trends wie die Digitalisierung tatsächlich in der Praxis auswirken“, unterstreicht Prof. Dr. Nicole Böhmer, die die Arbeit betreute.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Führungskräfte müssen Verantwortung abgeben und Selbstführung fördern</strong><br> <br> In Interviews mit zehn Führungskräften aus fünf deutschen Unternehmen kristallisierte sich heraus, dass die Flexibilisierung der Arbeit und die virtuelle Zusammenarbeit die direkte Interaktion erschweren. Entscheidungen würden durch die Mitarbeitenden zunehmend in Frage gestellt. Stuck schlussfolgert: „Deshalb wird es immer wichtiger den Mitarbeitenden von Entscheidungen zu überzeugen.“</p>
<p>Die Veränderungen in der Arbeitswelt führen zu neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden und veränderten Machtstrukturen. „Führungskräfte erfahren zum Teil, dass sie nicht mehr nur aufgrund ihrer Position Macht und Einfluss ausüben können“, erläutert Stuck.<br> „Die hohe Praxisnähe und Aktualität der Abschlussarbeit zeigt wie relevant die Themen sind, die im Master-Programm Business Management diskutiert werden“, so die Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Heike Schinnenburg.</p>
<p>Stuck zufolge sollte die Führungskraft zukünftig die Rolle des Coaches und Rahmengebers einnehmen. „Die Abgabe von Verantwortung, die Förderung der Selbstführung und eine vertrauensvolle Beziehung stellen zentrale Facetten der Führung 4.0 dar.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Nicole Böhmer</p>
<p>Telefon: 0541 969-2181<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:n.boehmer@hs-osnabrueck.de" class="mail"> n.boehmer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Jun 2019 13:27:42 +0200</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für herausragendes Lehrangebot „Innovative Logistik&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/06/auszeichnung-fuer-herausragendes-lehrangebot-innovative-logistik/</link>
                        <description>Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur verleiht der Hochschule Osnabrück Urkunde für den Hochschulpreis Güterverkehr und Logistik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. Juni 2019) Zum Thema des Jahres 2019 „Innovative Logistik“ belegte die Hochschule Osnabrück im Wettbewerb um den vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgeschriebenen Hochschulpreis für Güterverkehr und Logistik den dritten Platz. Die Hochschule Osnabrück überzeugte mit einem Lehrangebot an den Standorten Osnabrück und Lingen, das innovative Ansätze in der Logistik weiter- und neuentwickelt.</p>
<p>„Die Bewerbungen zeigen mir, mit wieviel Engagement sich die Hochschulen dem Logistikbereich widmen. Insbesondere die drei Erstplatzierten lagen eng beieinander“, so Stefan Bilger MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium. Erstmalig wurde deshalb nicht nur der Sieger geehrt, sondern auch die Leistungen der zweit- und drittplatzierten Hochschule mit einer Urkunde anerkannt.</p>
<p>„An der Hochschule Osnabrück setzen wir innovative, vielfältige und praxisnahe Lehrmethoden ein. Die Digitalisierung im Logistik-Lehrangebot spielt nicht nur als wichtiger thematischer Gegenstand eine Rolle, sondern ebenfalls als Methode zur Durchführung von Lehrveranstaltungen. Die Förderung von Open Educational Ressources, das sind frei verfügbare Lern- und Lehrmaterialien, die Nutzung von Simulationssoftware und der Einsatz von e-Assessments zur Lernkontrolle zeigen unser Spektrum der digitalisierten Lehr- und Lernaktivitäten“, erläutert Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, Mitglied der Fachgruppe Logistik.</p>
<p>Besonders ist auch das regionale Engagement, das sich in der engen Vernetzung der Fachgruppe Logistik mit der regionalen Unternehmerschaft zeigt und den Studierenden einen lebendigen Austausch mit der logistischen Praxis ermöglicht.</p>
<p>Gleichzeitig befindet sich an der Hochschule Osnabrück mit der Studienrichtung LOGinCHINA und der Kooperation mit der chinesischen Universität Hefei ein einzigartiges logistisches Qualifizierungsangebot in einem internationalen Kontext.</p>
<p>Mit dem in Hefei angesiedelten Logistik 4.0-Lernlabor werden innovativste Technologien der digital gesteuerten autonomen Organisation von Materialflüssen für die Logistik-Lehre und die Studierenden zugänglich gemacht.</p>
<p>Die in Lehrveranstaltungen erarbeiteten und in das praktische Pilotprojekt eines Logistikdienstleisters eingeflossenen Erkenntnisse zum Thema Elektromobilität in der Logistik wiederum sind Ausdruck für die große Praxisnähe des Lehrangebot.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor<br> E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Jun 2019 11:25:01 +0200</pubDate>
                        <title>Studienschwerpunkt Ergotherapie dual ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/06/studienschwerpunkt-ergotherapie-dual-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Innovationspreis Ausbildung 2019 des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e.V. geht an die Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Juni 2019) Auf dem diesjährigen Ergotherapiekongress des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e.V. (DVE) wurde das Projekt „Von der Berufsidee zur Berufsidentität“ des Studienschwerpunktes Ergotherapie, im Studiengang Ergotherapie, Physiotherapie dual (EP dual) in Kooperation mit der ETOS-Ergotherapieschule e.V. ausgezeichnet.</p>
<p>Ein gemeinsames Berufsverständnis zu fördern und eine Berufsidentität zu entwickeln sind relevante Ziele der Ergotherapieausbildung. Der Innovationspreis Ausbildung 2019 richtet sich mit diesem Fokus an Ausbildungseinrichtungen, um bestehende Konzepte, Ausbildungsprojekte als auch Lehr-/Lerneinheiten zu diesem Ausbildungsziel zu würdigen.</p>
<p>„Das Ziel des Studienschwerpunktes Ergotherapie im Studiengang EP dual ist die Ausbildung von Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, die den komplexen beruflichen Anforderungen angesichts vielschichtiger demographischer und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse durch ein konsistentes berufliches Selbstverständnis und ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz gewachsen sind und zur Weiterentwicklung des Berufes beitragen,“ sagt Jutta Berding, Verwaltungsprofessorin Ergotherapie und führt weiter aus, „der beruflichen Identität wird in diesem Ausbildungsprozess besondere Bedeutung beigemessen“.</p>
<p>Lehr- und Lernprozesse richteten sich an berufsrelevanten Situationen und Erfahrungen der Lernenden aus. Darüber hinaus solle im Sinne einer Ermöglichungsdidaktik das Lernen als selbstreferentieller Prozess betrachtet und individuelle Lernwege gefördert werden, so die Ergotherapeutin.</p>
<p>Die unabhängige Jury des DVE e.V. begründete ihre Entscheidung mit den Worten: „Das Projekt weist in besonderer Weise einen professionellen, innovativen und nachhaltigen Charakter aus. Die kontinuierliche Entwicklung der beruflichen Identität wird mit dem Ziel einer tiefergehenden Verankerung des beruflichen Selbstverständnisses im Studienverlauf fortlaufend in Methodik und Didaktik entsprechend der Lernziele und Kompetenzbildung in Modulen der Fachrichtung Ergotherapie adressiert. Der gelungene Theorie-Praxis-Transfer bildet eine Grundsteinlegung für Inhalte und Wirkungszusammenhänge der Ergotherapie. Dies leistet einen langfristigen Mehrwert für die Profession der Ergotherapie.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Jutta Berding<br> Verwaltungsprofessorin Ergotherapie<br> Telefon: 0541 969-3791<br> E-Mail: <a href="mailto:j.berding@hs-osnabrueck.de">j.berding@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Jun 2019 11:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Fest für Alumni der Studienrichtung LOGinCHINA</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/06/fest-fuer-alumni-der-studienrichtung-loginchina/</link>
                        <description>Chinesische Studierende feiern Wiedersehen an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Juni 2019) Zu einem erstmaligen Alumni-Treffen in und um die Caprivi-Lounge luden die Verantwortlichen der Studienrichtung LOGinCHINA im Mai ehemalige und derzeitige Studierende, Lehrende und Mitarbeitende ein. Die rund 90 Gäste trafen sich zum Austausch und Kennenlernen und ließen die Jahre seit 2011, als das Studienangebot startete, Revue passieren.</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller, Beauftragter für die Studienrichtung, nannte als besondere Ereignisse in dieser Zeit den Aufbau des von Dr. Henning Gösling geleiteten deutschen Labors in Hefei, die Studie zu interkulturellen Lehrweisen in Bezug auf chinesische Studierende von Clare Gray, die zertifizierte interkulturelle Trainerin und Leiterin des LOGinCHINA-Unternehmensnetzwerkes ist, sowie das Betriebswirtschaftliche Praxisprojekt zur neuen Seidenstraße, für das Mitte Mai zwei Teams aus deutschen, chinesischen und kasachischen Studierenden von Hamburg und von Hefei aus entlang der Seidenstraße reisten und sich im kasachischen Almaty zu einem selbstorganisierten Symposium trafen. Über die Reise entsteht derzeit ein Dokumentarfilm.</p>
<p>Als Arbeitgeber stellten sich Niklas Pätzold von der Spedition Hellmann und Christoph Heinbach, Leiter Transport-Logistik bei der Spedition Frye, den Gästen vor. Beide Unternehmensvertreter legen Wert auf den Austausch mit den Studierenden und bieten Praktika sowie die engmaschige Betreuung von Abschlussarbeiten im Unternehmen an.</p>
<p>Simon Wahrstötter vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) stellte seine Tätigkeit vor, sowie ALUROUT, das deutsch-chinesische Alumni-Netzwerk Logistik.</p>
<p>Aktuell sind 32 Alumni der LOGinCHINA-Studienrichtung in einem Masterstudiengang in Deutschland eingeschrieben oder haben in Deutschland eine Anstellung gefunden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br> Telefon: 0541 969-2119<br> E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 May 2019 09:57:39 +0200</pubDate>
                        <title>Logopädische Behandlung hilft gegen Schlafapnoe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/05/logopaedische-behandlung-hilft-gegen-schlafapnoe/</link>
                        <description>Logopädie-Absolventin der Hochschule Osnabrück gewinnt dbl-Posterpreis</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Mai 2019) Ingrid Bauer, Logopädin und Absolventin des Bachelor-Studiengangs Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie (ELP) der Hochschule Osnabrück, ist mit dem Posterpreis 2019 des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) ausgezeichnet worden. Sie konnte mit ihrer digitalen Präsentation zum Thema „Hilft Logopädie gegen Schnarchen?“ überzeugen und belegte den ersten Platz. Insgesamt wurden 15 Poster gezeigt. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 48. dbl-Jahreskongresses in Bielefeld statt.</p>
<p>Das Poster basiert auf dem Bachelor-Projekt von Bauer, das von Prof. Dr. Barbara Schneider von der Hochschule Osnabrück und Helene Derksen vom Ambulanten Schlafzentrum Dr. Schenk in Osnabrück betreut wurde.</p>
<p>In Form einer multiplen Einzelfallstudie wies Bauer an zwei Probanden nach, dass ein logopädisches myofunktionelles Eigentraining, also ein Training vor allem der Zungen- und Gaumensegelmuskulatur, nächtliche Atemaussetzer, sogenannte Schlafapnoen, deutlich reduziert.</p>
<p>Die Bachelorarbeit ist die erste deutschsprachige Studie auf diesem Themengebiet und gibt erste Hinweise darauf, dass logopädische myofunktionelle Übungen den Pathomechanismus beim Obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) beeinflussen können.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Barbara Schneider<br> Telefon: 0541 969-3672<br> E-Mail: <a href="mailto:b.schneider@hs-osnabrueck.de">b.schneider@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 May 2019 09:49:15 +0200</pubDate>
                        <title>Über die Zukunft Europas entscheiden wir</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/05/ueber-die-zukunft-europas-entscheiden-wir/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Mai 2019) An diesem Sonntag werden die 751 Abgeordneten des Europäischen Parlaments neu gewählt, eine Chance für jeden Wahlberechtigten über die Zukunft Europas mitzuentscheiden. Aber was macht die EU überhaupt und wieso ist es sinnvoll wählen zu gehen? Diese und viele weitere Fragen beantworte Silvia Bojinova, Referentin der Europäischen Kommission (2.v.l.), während einer Veranstaltungsreihe mit Workshops und Vorträgen im Mai an der Hochschule Osnabrück. Initiiert worden war der Besuch Bojinovas von Carol Hogg, Lehrkraft für besondere Aufgaben (3.v.l.). „Wir entscheiden nur mit, wohin die Reise geht, wenn wir an der Wahl teilnehmen“, appellierte Hogg an die Anwesenden. Detailreich und versiert informierte Bojinova Hochschulangehörige sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe über Aufgaben und Arbeitsweise der EU, thematisierte den Brexit und berichtete über die EU-Forschungs- und Innovationspolitik.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück unterstützt die gemeinsame Kampagne der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Deutschen Studentenwerks (DSW) „Grenzenlos studieren. Europa wählen!, #students4foreurope“.</p>
<p>Was Studierende und Angehörige der Hochschule Osnabrück über Europa und die Parlamentswahlen denken, lesen Sie ab sofort täglich auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/hs.osnabrueck" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/hs.osnabrueck</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Carol Hogg<br> Lehrkraft für besondere Aufgaben<br> Telefon: 0541 969-3486<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hogg@hs-osnabrueck.de">c.hogg@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 May 2019 08:43:37 +0200</pubDate>
                        <title>10 Jahre Wirtschaftspsychologie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/05/10-jahre-wirtschaftspsychologie/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Mai 2019) Über 140 Studierende, Alumni, Lehrende und Hochschulangehörige feierten Anfang Mai das 10-jährige Bestehen des Studiengangs Wirtschaftspsychologie B.Sc. an der Hochschule Osnabrück. Der Tag begann mit spannenden Vorträgen von Alumni aus unterschiedlichen Branchen und Berufsfeldern.</p>
<p>Im Festakt, der von Prof. Dr. Petia Genkova moderiert wurde, berichtete Prof. Dr. Uwe Kanning von der erfolgreichen Entwicklung des Studiengangs und der „Mission“, die Studierenden mit ihrem wissenschaftlichen Know-how in die Wirtschaft zu entsenden, um die klaffende Lücke zwischen fundierter Theorie und überholter Praxis zu schließen.</p>
<p>Mit ihrem Zitate-Quiz aus der Lehre brachten Studierende die Gäste zum Schmunzeln. Drei Alumni der ersten Kohorte berichteten von den Anfängen des Studiengangs und ihren unterschiedlichen Werdegängen. Ein schönes Abschlusswort fand Alumni Ahmet Bas, der als Finanzinspektor tätig ist. Obwohl er heute in einem ganz anderen Feld arbeite, „helfen mir die Kenntnisse über das Erleben und Verhalten der Menschen bis heute enorm weiter.“ Die Feier endete mit einem Come-Together in der Caprivi Lounge.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/wirtschaftspsychologie-bsc/#c6974660" target="_blank">Weitere Bilder zur Veranstaltung</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Carolin Koch<br> Telefon: 0541 969-3819<br> E-Mail: <a href="mailto:c.koch@hs-osnabrueck.de">c.koch@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Foto: Jens Pöttker</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 May 2019 10:21:03 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Dialogzentrum Leben im Alter</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/05/neues-dialogzentrum-leben-im-alter/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück fördert Wissensaustausch zwischen Forschung und pflegerischer Praxis</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. Mai 2019) Mit dem am 1. April dieses Jahres neu gegründeten „Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA)“ möchte die Hochschule Osnabrück die Wissenszirkulation zwischen Forschung und pflegerischer Praxis im Arbeitsfeld der gerontopsychiatrischen Pflege fördern.</p>
<p>„Wissenszirkulation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Pflegende und Forschende voneinander lernen müssen. Nach wie vor ist es häufig so, dass Forschung die Bedürfnisse der Pflegepraktiker selten trifft und relevante Forschungsergebnisse wenig Beachtung in der Pflegepraxis finden“, erläutert Prof. Dr. Andreas Büscher die Idee des Dialogzentrums. Büscher ist Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), unter dessen Dach das DZLA angesiedelt ist.</p>
<p>Zudem seien Pflegende immer mehr darauf angewiesen, ihr Handeln wissensbasiert begründen zu können. „Umgekehrt muss sich öffentlich finanzierte Forschung auch an ihrer Praxisrelevanz messen lassen“, so Detlef Rüsing.</p>
<p>Mit Detlef Rüsing und Christian Müller-Hergl konnten für das DLZA zwei Experten gewonnen werden, die sich seit vielen Jahren um den Wissenstransfer im Arbeitsfeld Gerontopsychiatrie in Forschung und Praxis verdient gemacht haben.</p>
<p>Zu den Aufgaben des DLZA zählt unter anderen über kostenlose Informationsdienste, traditionelle sowie digitale Medien einen Wissenstransfer zu erzeugen. Interessierte können sich in Kürze über diverse Social-Media-Kanäle, wie Facebook, YouTube und einen eigenen Blog, über die Tätigkeiten des DZLAs informieren.</p>
<p>Weitere Informationen zum Dialogzentrum Leben im Alter erhalten Besucher in der Caprivistraße 30A in Osnabrück, telefonisch unter: 0541 969-3233 oder per E-Mail: <a href="mailto:dzla@hs-osnabrueck.de">dzla@hs-osnabrueck.de</a>.</p>
<p>Außerdem auf folgenden Seiten: <a href="http://www.dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a> und <a href="http://www.dnqp.de/dzla" target="_blank">www.dnqp.de/dzla</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Apr 2019 09:20:39 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein neue Sprecherin der Fachhochschulen im Vorstand des Wissenschaftsrates</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/04/prof-dr-friederike-zu-sayn-wittgenstein-neue-sprecherin-der-fachhochschulen-im-vorstand-des-wissen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. April 2019) Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, seit 2015 Mitglied in der Wissenschaftlichen Kommission des nationalen Wissenschaftsrates, hat im März dieses Jahres, im wichtigsten wissenschaftlichen Beratungsgremium der Bundesrepublik, die Funktion als Sprecherin für die Fachhochschulen übernommen.</p>
<p>„Die Interessen von über 200 Fachhochschulen im Vorstand des Wissenschaftsrates als einzige Vertreterin dieses Hochschultyps zu vertreten, ist vielschichtig und herausfordernd“, so die Pflege- und Hebammenwissenschaftlerin.</p>
<p>Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Die Vollversammlung des Wissenschaftsrats besteht aus zwei gleichberechtigten Kommissionen. Die Wissenschaftliche Kommission setzt sich aus 24 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie acht Repräsentanten des öffentlichen Lebens zusammen. Die Verwaltungskommission besteht aus je einem entsandten Vertreter der sechzehn Länder und sechs Vertretern des Bundes, wobei letztere jedoch 16 Stimmen besitzen, so dass auch die Verwaltungskommission auf 32 Stimmen kommt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein<br> Telefon: 0541 969-2024<br> E-Mail: <a href="mailto:f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de">f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 24 Apr 2019 07:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Weiterbildungsangebot für Hochschulmanager</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/04/neues-weiterbildungsangebot-fuer-hochschulmanager-1/</link>
                        <description>Lehrgang für Hochschul- und Wissenschaftsmanager mit Weiterbildungszertifikat DAS</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. April 2019) Angehenden und erfahrenen Führungskräften aus den Bereichen Hochschule und Wissenschaft bietet die Hochschule Osnabrück zum kommenden Wintersemester erstmals den berufsbegleitenden „Zertifikatslehrgang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ an. Der Lehrgang umfasst sechs betriebswirtschaftliche Module des MBA-Studiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, kann innerhalb von zwei Semestern oder flexibel im individuellen Tempo studiert werden und schließt mit dem Weiterbildungszertifikat „DAS – Diploma of Advanced Studies“ ab.</p>
<p>„Unser neues Angebot richtet sich vornehmlich an diejenigen, die an einer Kernqualifikation im Wissenschaftsmanagement interessiert sind, jedoch keinen vollständigen MBA-Abschluss anstreben“, stellt Prof. Dr. Frank Ziegele heraus. Ziegele teilt sich die wissenschaftlich-fachliche Leitung des Lehrgangs mit Prof. Dr. Hans Vossensteyn. „Wir ermöglichen eine kompakte und flexible Weiterbildung für Beschäftigte an der Schnittstelle von Wissenschaft und Verwaltung, die mit Managementaufgaben betraut sind“, ergänzt Vossensteyn.</p>
<p>Dazu werden den Teilnehmenden aktuelle betriebswirtschaftliche Methoden und Kompetenzen vermittelt. Ergänzend zu den Grundlagen des strategischen und operativen Managements können Studierende zwischen mehreren Modulen wählen, darunter zum Beispiel Kosten- und Finanzmanagement/Controlling, Hochschulmarketing, Führung oder Human Resource Management.</p>
<p>Voraussetzung für die Teilnahme sind neben dem Abitur ein qualifizierter Hochschulabschluss sowie eine mindestens einjährige Berufserfahrung in einer Organisation des Wissenschaftssystems. Anmeldungen sind jährlich vom 15. Juni bis zum 15. August möglich, es stehen 15 Plätze zur Verfügung.</p>
<p>Weitere Informationen können der Website www.hs-osnabrueck.de/lehrgang-wissenschaftsmanagement entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch per E-Mail: hwm@hs-osnabrueck.de oder telefonisch unter: 0541 969-3210.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Alexander Rupp<br> Koordination und Beratung</p>
<p>Telefon: 0541 969-3210<br> E-Mail: <a href="mailto:hwm@hs-osnabrueck.de">hwm@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Apr 2019 10:32:44 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Studierende begeistern sich für die Europäische Union</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/04/osnabruecker-studierende-begeistern-sich-fuer-die-europaeische-union/</link>
                        <description>Exkursion nach Brüssel thematisiert Zukunft der EU. Demnächst Vorträge und Workshops zur EU an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. April 2019) Warum will Großbritannien raus aus der Europäischen Union? In welchen Lebensbereichen ist die EU eigentlich für uns zuständig? Und was hat Brüssel alles zu bieten? Mit vielen Fragen im Gepäck begaben sich im April 14 Studierende der Hochschule Osnabrück, unter der Leitung von Carol Hogg, Dozentin an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, auf die Spuren Europas.</p>
<p>EU-Verdruss kam während der Exkursion bei den Osnabrücker Studierenden nicht auf. Stattdessen informierten sie sich in zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden über die Vorteile der europäischen Gemeinschaft.</p>
<p>Der erste Programmpunkt führte die Gruppe aber zunächst in das Dreiländereck, nach Aachen. Im Europe-Direct Büro der Stadt informierten sich die Studierenden in einem zweistündigen Workshop über die Europäische Union und fühlten sich im Anschluss fit für die Weiterreise nach Brüssel.</p>
<p>In der „EU-Hauptstadt“ standen weitere Besuche politischer Institutionen auf dem Programm. Mit der Arbeit und den Themenfeldern der EU-Kommission beschäftigten sich die Studierenden intensiv nach einem Empfang durch Prof. Dr. David Best, Legal English Professor und Studierende der „Université libre de Bruxelles“. Beim Besuch der Europäischen Kommission im Berlaymont-Gebäude, hinterließ besonders der an die EU verliehene Friedensnobelpreis nachhaltigen Eindruck.</p>
<p>Dass sie den Wert Europas zu schätzen wissen, stellten die Osnabrücker Studierenden in einer abschließenden Dialogrunde im Brüsseler Europa-Viertel unter Beweis. Die Grundlage dazu bot ein Vortrag von Silvia Bojinova, Referentin der Europäischen Kommission, Generaldirektion Forschung und Innovation, zum Thema „Zukunft der EU“.</p>
<p><strong>Vorträge und Workshops über die Europäische Union im Mai</strong></p>
<p>Für alle, die sich ebenso sehr für die Europäische Union interessieren wie die Studiengruppe, veranstaltet die Hochschule am 16. und 17. Mai Vorträge und Workshops mit Silvia Bojinova. Weitere Informationen dazu finden Sie demnächst im Veranstaltungskalender der Hochschule.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Carol Hogg<br> Lehrkraft für besondere Aufgaben<br> Telefon: 0541 969-3486<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hogg@hs-osnabrueck.de">c.hogg@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 08 Apr 2019 11:50:06 +0200</pubDate>
                        <title>Digitale und gendergerechte Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/04/digitale-und-gendergerechte-pflege/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. April 2019) Welche digitalen Kompetenzen Pflegende künftig benötigen, um allen Anforderungen ihres Berufes gewachsen zu sein und welche digitalen Hilfen Entlastung im Pflegeaufwand und in der Organisation von Pflege bieten, war Thema der Fachtagung „Aufbruch in eine neue Arbeitswelt: Pflege digital und gendergerecht“, Anfang April in der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Die rund 150 Teilnehmenden der Fachtagung beschäftigten sich in drei Workshops intensiv mit den Themengebieten Digitale Unterstützung im Wohnumfeld, dem Erwerb digitaler Kompetenzen in Pflegeberufen und dem Thema „Pflege auf Distanz“ für Angehörige mit Pflegeverantwortung und Berufstätigkeit.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>In Deutschland leben knapp drei Millionen Pflegebedürftige, die von etwa 1,1 Millionen Beschäftigten in der stationären und ambulanten Pflege versorgt werden. Etwa 2,2 Millionen Pflegebedürftige werden zu Hause betreut, davon 1,4 Mio. ausschließlich durch Angehörige. Die Nachfrage nach ambulanter Pflege wird von drei Seiten getrieben: Die Pflegezeiten werden länger, die Kapazitäten für private Pflege nehmen aufgrund gesteigerter Erwerbstätigkeit besonders bei Frauen und räumlicher Distanz ab und bis 2050 ist mit einer weiteren Zunahme von 1,8 Mio. Pflegebedürftigen zu rechnen. Dies kann zu einem erheblichen Arbeitskräftemangel in der Pflege führen.</p>
<p>2017 waren in Niedersachsen knapp 90 Prozent aller Beschäftigten in ambulanten Pflegediensten Frauen. In Pflegeheimen beträgt der Frauenanteil des eingesetzten Personals beinahe 85 Prozent.</p>
<p><strong>Die Beteiligten:</strong></p>
<p>Der Fachtag „Aufbruch in eine neue Arbeitswelt: Pflege digital und gendergerecht“, wurde veranstaltet vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, der Hochschule Osnabrück, dem Landkreis Osnabrück, dem Verbund Frau &amp; Betrieb e.V., sowie dem Living Lab Wohnen und Pflege.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Martin Schnellhammer<br> Leitung Living Lab<br> E-Mail: <a href="mailto:m.schnellhammer@hs-osnabrueck.de">m.schnellhammer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 13:46:40 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Erfolg berufsbegleitend studiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/04/mit-erfolg-berufsbegleitend-studiert/</link>
                        <description>Der Weiterbildungsstudiengang Public Management verabschiedete seine Absolventinnen und Absolventen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. April 2019) Zu Beginn des Sommersemesters kamen rund 60 Studierende, Alumni und Dozenten zum Jahrestreffen des Studiengangs Public Management zusammen.</p>
<p>Nach dem Grußwort durch den Beauftragten des Studiengangs, Prof. Dr. Andreas Lasar folgte ein Vortrag von Dr. Horst Baier. Darin berichtete der Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück über die Innenansichten politischer Entscheidungsprozesse und über die Hürden die auftreten, wenn wirtschaftliche Neuerungen in der Verwaltung durchgesetzt werden sollen.</p>
<p>Im Anschluss wurden die insgesamt acht Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Jahres für ihren erfolgreichen Studienabschluss geehrt.</p>
<p>Für den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang bewarben sich auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Studierende als Studienplätze zur Verfügung stehen. Für das Sommersemester 2019 konnten 29 Studierende zugelassen werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Studiengang Public Management MBA<br> Dipl.-Geogr. Sarah Uhlenbusch<br> Studiengangkoordinatorin<br> Telefon: 0541 969-3546<br> E-Mail: <a href="mailto:puma@hs-osnabrueck.de">puma@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/master/public-management-mba-berufsbegleitend/" target="_blank">Website des Studiengangs</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Mar 2019 13:38:58 +0100</pubDate>
                        <title>Menschen mit Demenz als Personen wahrnehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/03/menschen-mit-demenz-als-personen-wahrnehmen/</link>
                        <description>Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege tagte in der OsnabrückHalle</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29. März 2019) Nicht die Demenz, sondern den Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt zu rücken, diesen Ansatz verfolgten und vertieften die über 550 Teilnehmenden des 21. Netzwerk-Treffens des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Dieses fand im März erstmals in der OsnabrückHalle statt. Zur Diskussion standen die Ergebnisse der modellhaften Implementierung des Expertenstandards „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“.</p>
<p>„Wenn es um die Pflege von Menschen mit Demenz geht, dann geht es vor allem um Beziehungsgestaltung, darum, gehört, verstanden und angenommen zu werden, also vornehmlich darum, wie etwas getan wird und weniger darum, was getan wird,“ erläuterte DNQP-Geschäftsführer und Leiter des Implementierungsprojekts Heiko Stehling.</p>
<p>Der Expertenstandard wurde von 2016 bis 2017 durch das DNQP entwickelt, mit dem Ziel, die Pflege von Menschen mit Demenz in allen pflegerischen Versorgungsfeldern zu verbessern, indem ihnen mit einer spezifischen Haltung begegnet wird. „Diese Haltung soll ihr Person-Sein in den Blick nehmen und nicht die medizinische Diagnose oder damit einhergehende Defizite“, so Stehling.</p>
<p>Mit der Implementierung in 29 Einrichtungen wurden die Praxistauglichkeit und Akzeptanz des Expertenstandards untersucht. Beteiligt waren Einrichtungen der stationären Altenhilfe, ambulante Pflegedienste, Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz, Tagespflegeeinrichtungen und Krankenhäuser aus dem gesamten Bundesgebiet.</p>
<p>Das Netzwerk-Treffen, an dem überwiegend Pflegefachkräfte, Pflegende, sowie Experten für die Pflege von Menschen mit Demenz teilnahmen, bot abschließend noch einmal Gelegenheit die Projektergebnisse mit Vertretern der beteiligten Einrichtungen und strukturiert nach Art der Einrichtung in Arbeitsgruppen zu diskutieren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Heiko Stehling<br> DNQP-Geschäftsführer<br> Telefon: 0541 969-7003<br> E-Mail: <a href="mailto:h.stehling@hs-osnabrueck.de">h.stehling@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="http://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Mar 2019 09:49:08 +0100</pubDate>
                        <title>Pflegeexperten und Pflegemanager für die Praxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/03/pflegeexperten-und-pflegemanager-fuer-die-praxis-1/</link>
                        <description>Fast 60 Studierende schließen berufsbegleitendes Studium erfolgreich ab</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29. März 2019) Sie haben das Studium mit Beruf und Familie unter einen Hut gebracht: Fast 60 Absolventen der Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück beendeten erfolgreich ihr Studium zum Ende des Wintersemesters 2018/19. In Begleitung ihrer Familie, Verwandten und Freunde kamen sie nun noch einmal in der Hochschule zusammen, um den Studienabschluss gemeinsam zu begehen.</p>
<p>Mit einer Feierstunde ehrten und verabschiedeten Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, sowie die Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Petra Gorschlüter, Prof. Dr. Elke Hotze und Prof. Dr. Winfried Zapp die Absolventinnen und Absolventen.</p>
<p>Ein besonderer Dank ging an die engagierten studentischen Sprecherinnen und Sprecher der Studiengruppen.</p>
<p>In guter Tradition spendeten die Anwesenden für das Förderprogramm Madame Courage, das alleinerziehende Studierende in der Abschlussphase ihres Studiums finanziell unterstützt. Insgesamt wurden 450 Euro gespendet. Träger des Projekts ist der Sozialdienst katholischer Frauen e.V., der mit den Gleichstellungsbüros der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück kooperiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br> Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft<br> Telefon: 0541 969-3174<br> E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Petra Groschlüter<br> Studiengangbeauftragte Pflegemanagement<br> Telefon: 0541 969-3225<br> E-Mail: <a href="mailto:p.gorschlüter@hs-osnabrueck.de">p.gorschlüter@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Mar 2019 12:43:56 +0100</pubDate>
                        <title>Soziales verteidigen und erhalten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/03/soziales-verteidigen-und-erhalten/</link>
                        <description>Erster Tag der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück mit rund 200 Teilnehmenden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. März 2019) Mit dem Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Tag der Sozialen Arbeit,“ brachten die Verantwortlichen der Bachelor- und Masterstudiengänge Soziale Arbeit jetzt rund 200 Studierende, Praxisvertreter und Forschende zum Thema „Das Soziale als Herausforderung – in einer haltlosen Gesellschaft?“ auf dem Caprivi-Campus zusammen.</p>
<p>„Ein öffentliches Bild dessen, was die Soziale Arbeit in Theorie und Praxis leistet, entsteht viel zu selten.“ Und „wir brauchen einen gemeinsamen Raum zur Begegnung und zum Austausch“, begründete Bachelor-Beauftragter Prof. Dr. Christof Radewagen das neue Veranstaltungsformat. „Den öffentlichen Auftritt in der Stadt und in der Region suchen wir zu selten, wir möchten sichtbarer werden, zumal der Studienbereich Soziale Arbeit jährlich Fachkräfte in die Praxis entlässt. Es sind die Gesichter der sich schrittweise etablierenden Profession, denen wir heute auch Raum geben möchten“, betonte auch Prof. Dr. Stephan Maykus, Beauftragter für den Masterstudiengang Soziale Arbeit – Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe.</p>
<p>Den Eröffnungsvortrag leitete Prof. Dr. Joachim Thönnessen, Lehrender im Bachelor- Studiengang Soziale Arbeit, ein. Er stellte den Soziologen und Sozialpädagogen Prof. Dr. Lothar Böhnisch von der Freien Universität Bozen als jemanden vor, der es geschafft hat, „inmitten vieler Endzeit-Szenarien positiv zu denken und positiv zu bleiben“.</p>
<p>Böhnisch machte darauf aufmerksam, dass bundesweit rund eine Million Menschen in der Sozialen Arbeit beschäftigt sind, ihre Tätigkeit aber in der öffentlichen Wahrnehmung „unterbewertet“ sei: „Der Tenor lautet oft: Das kann ja jeder. Außer Acht bleibt häufig, wie herausfordernd diese Arbeit ist. Jemanden zu befähigen, seinen Alltag selbstständig zu bewältigen, ihn Anerkennung und Wirksamkeit erfahren zu lassen, nachdem er zum Beispiel lange drogenabhängig war, ist ausgesprochen schwierig.“ Klassische Erwerbsarbeit werde aber leider nach wie vor höher bewertet, als Familien- und Beziehungsarbeit.</p>
<p>„Die Gesellschaft ist angewiesen auf die Soziale Arbeit, ohne sie wäre das Zusammenleben erheblich problematischer“, unterstrich Bönisch, der in einem kurzen Rückblick die Entwicklung der Sozialen Arbeit aus der Kapitalismusentwicklung ableitete.</p>
<p>Die Zuhörerschaft rief Böhnisch dazu auf, sich als „Aufgeklärte Pragmatiker“ zwei Dingen zu widmen. „In den vergangenen 40 Jahren hat sich eine soziale Infrastruktur entwickelt, ein Netz von Einrichtungen und Hilfssystemen, das aber nicht zusammengebunden ist. Ich sehe hier die Hochschulen in der Pflicht netzwerkartig zu denken und Einrichtungen zusammenzuführen“. „Zum zweiten müssen wir uns fragen, was die Soziale Arbeit zur Nachhaltigkeit beitragen kann. Wir müssen Antworten auf die Frage finden, wie wir soziale Errungenschaften für nachfolgende Generationen bewahren können.“</p>
<p>In fünf Workshops befassten sich die Teilnehmenden im Anschluss mit aktuellen Themen aus der Sozialen Arbeit, darunter Suchtverhalten, Quartier und sozialer Raum, Kindheits- und Jugendbilder sozialpädagogischer Professionalität, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung in der Sozialen Arbeit sowie Inklusion.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br> Beauftragter des Studiengangs Soziale Arbeit B.A.<br> Telefon: 0541 969-3788<br> E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a><br> und<br> Prof. Dr. Stephan Maykus<br> Beauftragter des Studiengangs Soziale Arbeit – Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe M.A.<br> Telefon: 0541 969-3543<br> E-Mail: <a href="mailto:s.maykus@hs-osnabrueck.de">s.maykus@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Mar 2019 14:08:30 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulmarketing auf neuen Wegen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/03/hochschulmarketing-auf-neuen-wegen/</link>
                        <description>Wie gelingt erfolgreiches Hochschulmarketing? Das 16. Osnabrücker Kolloquium zum Hochschul- und Wissenschaftsmanagement lieferte einige Antworten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. März 2019) Im Wettbewerb um Studierende, Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Drittmittelgeber müssen Hochschulen ihr jeweils eigenes Profil schärfen und dieses auch kommunizieren. Darin waren sich die Teilnehmenden des Kolloquiums Hochschul- und Wissenschaftsmanagement „Quo Vadis Hochschulmarketing?“ an der Hochschule Osnabrück einig.</p>
<p>Mit voranschreitender Globalisierung stünden Hochschulen überdies auch in einem weltweiten Bildungswettbewerb, außerdem veränderten Digitalisierung und der permanente Zugang zu sozialen Medien das Informations- und Kommunikationsverhalten der Zielgruppen nachhaltig. Für das Hochschulmarketing berge dies Chancen und Herausforderungen gleichermaßen, so der Tenor der Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis. Die vielen medialen Kanäle, insbesondere auch die Sozialen Medien zielgruppengerecht und innovativ zu bespielen, erfordere eine durchdachte Strategie.</p>
<p>Deutlich wurde aber auch, dass es ein komplexes Unterfangen ist, eine Hochschule, als Organisation mit einem heterogenen Angebot in Forschung und Lehre, auf eine gemeinsame, authentische und glaubwürdige Markenidentität zu verpflichten und auf dieser eine schlüssige Markenstrategie aufzubauen.</p>
<p>Anhand vieler Einzelbeispiele und Good Practices veranschaulichten Referentinnen und Referenten in Vorträgen und Workshops, wie sich eine Hochschule schrittweise mit ihrer Kernkompetenz positionieren und neue mediale Möglichkeiten für sich nutzen kann.</p>
<p>So folgt die Goethe-Universität Frankfurt in Marketing und Profilbildung dem Konzept der Bürger-Uni und besinnt sich damit seit einigen Jahren auf ihre Wurzeln als Stiftungsuniversität, als die sie 1914 von der Frankfurter Bürgerschaft gegründet worden war. Das Bild einer Universität, die Wissenschaft für die Gesellschaft macht, ist seitdem das Leitmotiv auch im Marketing.</p>
<p>Beispiele aus dem digitalen und internationalen Marketing der Universität zu Köln zeigten, wie das Instrumentarium der eigenen Website aber auch das der Sozialen Medien genutzt werden kann, um ganz zielgruppen- und themenspezifisch zum Beispiel Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland zu werben.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br> Telefon: 0541 969-3743<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Mar 2019 10:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationalisierung – Digitalisierung – Anwendungsorientierung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/03/internationalisierung-digitalisierung-anwendungsorientierung/</link>
                        <description>Wechsel im Dekanat der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff ist ab dem 1. März Dekanin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. März 2019) Prof. Dr. Sabine Eggers übergibt zum Ende ihrer vierjährigen Amtszeit in diesen Tagen die Leitungsfunktion an ihre Nachfolgerin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff. Mit knapp 5300 Studierenden ist die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die größte Fakultät der Hochschule Osnabrück. Die Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge der Fakultät sind den fünf Profilen Betriebswirtschaft und Management, Internationale Programme, Gesundheit und Soziales, Öffentliches Management und Wirtschaftsrecht zugeordnet. In den vergangenen vier Jahren standen häufig Personal- und Finanzthemen auf der Tagesordnung. Zudem befanden sich zahlreiche Studiengänge in Akkreditierungsverfahren, die im Rahmen des Qualitätsmanagements erforderlich sind.</p>
<p>„Mich hat es sehr gefreut, dass auch der Fakultätsrat die Anstrengung und Leistung der vergangenen Jahre nochmals ausdrücklich gewürdigt hat. Gelebte Offenheit und größtmögliche Transparenz haben es ermöglicht, auch schwierige Themen zielführend zu bearbeiten. Hinzu kam ein sehr vertrauensvoller Umgang insbesondere im Dekanatsteam“, so fasst es die scheidende Dekanin Eggers zusammen. Sie übernehme eine Fakultät, die in den zurückliegenden Jahren „ausnehmend gut strukturiert und systematisch gestaltet“ worden sei, betont Dekanin Braun von Reinersdorff. „Es ist einfach eine sehr gute Basis da, um den anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in den kommenden Jahren zu begegnen. Wir sind so aufgestellt, dass wir aktiv gestalten und zugleich Kontinuität garantieren können.“<br> <br> <strong>Megathema Digitalisierung</strong><br> <br> Eine große Aufgabe und gleichzeitige Chance für die Fakultät stelle das Thema Digitalisierung dar, unterstreicht Eggers. „Wenn es künftig darum geht, Studienplätze zu generieren und mit diesen auch zu überzeugen, dann müssen wir in allen Belangen der Digitalisierung fit sein.“ Dabei gehe es nicht allein um die Einführung digitaler Lehrmethoden, sondern darum, zu verstehen, wie sich Disziplinen verändern, weil sich Arbeits- und Lebenswelten verändern. „Wir müssen anders und weiter denken,“ das gelte für alle Profile der Fakultät. „Der digitale Wandel verändert Geschäftsmodelle, Politik und Verwaltung, Beziehungen und Kommunikation sehr grundlegend“, betont auch Braun von Reinersdorff.<br> <br> <strong>Fachhochschulprinzip: Anwendungsorientierung</strong><br> <br> „Anwendungsorientierung ist Prinzip der Fachhochschulen, wir lehren, forschen, wenden an. Dabei entstehen in der Fakultät kontinuierlich sehr gute Transferideen, die wir dort hinbringen möchten, wo sie gebraucht werden“, umreißt Braun von Reinersdorff eine weitere zentrale Aufgabe. „Es geht uns aber nicht nur darum, Wissen aus Hörsälen und Laboren in Unternehmen und Organisationen zu transferieren, sondern auch darum, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, indem wir beispielsweise Forschungsergebnisse vielen Interessierten zugänglich machen“, entfaltet Braun von Reinersdorff das Transferverständnis. „Zielgruppenadäquat aufzuzeigen, was geleistet wird, wird für Positionierung und Profilierung einer Hochschule für angewandte Wissenschaften immer wichtiger“ unterstreicht die Marketingprofessorin Eggers, die in den vergangenen vier Jahren auch das Amt der Vizepräsidentin für Hochschulmarketing innehatte.<br> <br> <strong>Fakultät mit enormem Potenzial</strong><br> <br> Die Aufgaben der Fakultät haben sowohl in der Breite als auch in der Tiefe in den letzten Jahren stark zugenommen, hebt Braun von Reinersdorff hervor. „Nicht zuletzt aufgrund der Digitalisierungs- und Internationalisierungsimperative wird die Fakultät in den nächsten Jahren ihr Kompetenzprofil verbreitern und akzentuieren müssen.“ Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften habe ein enormes Potenzial, betonen Braun von Reinersdorff und Eggers gleichermaßen. Die thematische Breite und wissenschaftliche Güte, die den vielen ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu verdanken ist, mache sie zu einer sehr leistungsstarken Fakultät in Studium, Lehre, Forschung und Transfer. „Nicht zuletzt deshalb wird auch das Thema Nachwuchsförderung und Promotion künftig noch stärker in den Fokus rücken, hier schlummern Talente, die wir gerne entwickeln möchten“, blickt die neue Dekanin voraus.<br> <br> <strong>Internationale Ausrichtung bedeutet Pool an Möglichkeiten für Studierende</strong><br> <br> Zu den großen Themen Digitalisierung und Anwendungsorientierung gesellt sich mit der Internationalisierung ein drittes. „Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist seit Jahrzehnten am stärksten international ausgerichtet. Es sind insbesondere die managementorientierten, betriebswirtschaftlichen Studiengänge, die hier viel leisten. Sie machen die Fakultät nicht nur groß im Hinblick auf Studierendenzahlen, sondern öffnen sie durch das englischsprachige Angebot auch für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt“, sagt Eggers. „Wir möchten, dass die Studierenden diesen enormen Pool an möglichen internationalen Erfahrungen noch mehr für sich und ihren Werdegang entdecken“, erklärt Braun von Reinersdorff, die sich als Vizepräsidentin zukünftig auch hochschulweit mit der Internationalisierung beschäftigt, das Potenzial internationaler Angebote.</p>
<p><strong>Im Team für die Fakultät</strong><br> <br> Die Leitung der Fakultät obliegt der Betriebswirtin und Expertin für Krankenhausmanagement, Braun von Reinersdorff, nicht allein. Prof. Dr. Hendrik Lackner als Studiendekan und stellvertretender Dekan, Studiendekanin Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner und Studiendekan Prof. Dr. Stephan Maykus komplettieren das Leitungsteam. „Zur Fakultät zählen auch alle Mitarbeitenden, die wesentlich zum Gelingen der Gesamtaufgabe beitragen. Wir möchten als gute Arbeitgeberin die Personalentwicklung und Fragen nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin auch für die Gruppe der Mitarbeitenden mit guten Angeboten und flexiblen Modellen beantworten. Das ist mir ebenfalls sehr wichtig“, benennt Braun von Reinersdorff ein weiteres Anliegen ihrer Amtszeit. „Ich weiß die Fakultät bei Prof. Dr. Braun von Reinersdorff und ihrem Team in den besten Händen. Sie ist seit 20 Jahren an der Hochschule Osnabrück und kennt diese Fakultät durch ihre langjährige Tätigkeit als Studiendekanin und seit 2015 als stellvertretende Dekanin sehr gut“, so das Fazit von Eggers, die sich jetzt wieder auf ihre Aufgaben in Lehre und Forschung freut.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Jan 2019 10:19:49 +0100</pubDate>
                        <title>“People around the world share more similarities than differences”</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2019/01/people-around-the-world-share-more-similarities-than-differences/</link>
                        <description>Sasi Helin, a graduate from the Master program International Business and Management, shares with us why she decided to pursue a double degree with Kyung Hee University in South Korea, what internationality means for her and why the feeling of being at home is mainly a question of attitude.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Hochschule Osnabrück: Congratulations on your successful graduation from the master program International Business and Management! How does it feel to have finished the program?</b>
</p>
<p>Sasi: Thank you, it feels really great to finally graduate! It took me nearly 2,5 years to finish the dual master’s program, I’m so grateful for everything I got to learn and experience during that time, but at the same time I feel super excited to take the next step in my career.
</p>
<p><b>You have graduated with a Master degree not only from Hochschule Osnabrück, but also with a Master degree from our partner university Kyung Hee University in South Korea, i.e. a double degree. Why did you decide to pursue this double degree?</b>
</p>
<p>I have always dreamed of having an international career. When I heard of the opportunity to study a dual master’s degree in Europe and Asia I got really excited and right away decided to go for it. I believe that the programs in Hochschule Osnabrück and Kyung Hee University offer a perfect starting point for an international career and give a chance to study a wide range of courses in a very international environment in both countries. Besides studying in two very different countries, the master programs were quite different. I think that the two master programs complement one another, and all in all are a great combination.
</p>
<p><b>How did you like the studies in South Korea?</b>
</p>
<p>Studying in South Korea was very different from Germany. The methods were very different and courses had a slightly different focus, however, I think that combining the programs was a good idea as I got to study one year in both universities and experience both. The campus is huge and there is even a bus inside the campus taking student to different parts, the student life in general was more similar to the one from the U.S. etc. All in all, I really enjoyed the studies in Korea and really miss that time!
</p>
<p><b>Which was your nicest experience you made over there?</b>
</p>
<p>Koreans are extremely hospitable, and the nicest experience was to learn more about the Korean culture. As an example, one day I was walking in the street and it started raining really hard all of a sudden. I didn’t have an umbrella with me, and while I was walking in the rain a Korean family (total strangers) saw me from their front door, ran after me and brought me an umbrella. They didn’t speak even one word of English, but were so polite, kind and welcoming to their country. They gave me the umbrella without hesitation, and without expecting anything in return.
</p>
<p><b>What was challenging?</b>
</p>
<p>On the other hand, the Korean culture, especially in the university, was very competitive. I think that it was the most challenging experience and took some time to get used to. For example, the university uses comparative grading, therefore there is a limited number of each grade and you constantly need to compete against your course mates and try to be better than all the others. Where in Germany I got used to studying together with my friends and we shared our notes and knowledge, in Korea that didn't happen so often.
</p>
<p><b>Would you like to work in South Korea in the future or can you imagine to work there?</b>
</p>
<p>For sure! I love South Korea and would move back there anytime. Actually I’m dreaming of moving back to Seoul sometime in the future. Even though the campus is located in Suwon, I was living in Seoul during my time in South Korea, and really fell in love with the city.
</p>
<p><b>Finland, Germany, South Korea – what do you personally connect with these countries? Besides all differences, are there also similarities?</b>
</p>
<p>People talk a lot about cultural differences and often forget that people around the world share more similarities than differences, no matter where they come from. I think it also applies to Finland, Germany and South Korea! It was really easy for me to feel home in Germany, in the end of the day I feel more European than Finnish, and Finland and Germany share many cultural similarities. Germany has a lot of nature, people are friendly and the food culture is similar to Finland. On the other hand, Koreans are a small nation like Finns. Both, Koreans and Finns love sauna, have a cold and long winter and love nature. I felt home in both Germany and South Korea, and both countries will always be special to me.
</p>
<p><b>Have you already gained work experience abroad?</b>
</p>
<p>I have done an internship abroad and worked in very international teams. I definitely want to pursue an international career where I could work abroad and continue travelling and getting to know people from different parts of the world.
</p>
<p><b>How did your family and friends feel about the fact that you have been abroad for a long period of time?</b>
</p>
<p>They know how much I love travelling, and therefore always encouraged me to pursue my dreams and goals abroad. By now everyone is already so used to me being abroad, and no one really expects me to stay in Finland longer than for a holiday. As I have lived in several countries around the world I have close friends in many countries, not only in Finland. I try to visit everyone frequently and stay in contact on a daily or weekly basis.
</p>
<p><b>Did you feel homesick at times?</b>
</p>
<p>Of course sometimes I miss my family, friends or Finland, but usually it’s just a short moment that will pass. I have always been a curious person who loves adventures and wants to experience something new, and in general don't easily feel homesick. As I actively stay in contact with my friends and family, I don’t feel homesick so often.
</p>
<p><b>What does the term “home” (German: Heimat) mean for you?</b>
</p>
<p>For me “home” rather represents a state of mind than some specific location or place. I can feel home everywhere or nowhere. All in all, I consider myself more as a globetrotter, than a Finn. As I have lived in many countries around the world, each experience and culture has shaped the way I am today, and I don't feel completely Finnish nowadays either.
</p>
<p><b>How did your time abroad change you?</b>
</p>
<p>I believe that after spending time abroad I’m more open-minded and tolerant, at least.
</p>
<p><b>What does Internationality mean for you?</b>
</p>
<p>Internationality certainly means different things around the world. Us Europeans, have been very spoiled with all the opportunities and easiness to travel within the European Union, and it is easy to forget that it’s not a reality for most of the people in the world. I feel lucky to be born in the E.U. and nowadays internationality is a huge part of my life. I couldn’t imagine my life without being exposed to other cultures.
</p>
<p><b>Do you already know what is coming for you next?</b>
</p>
<p>I definitely want to have an international career and I have always loved innovations and thinking about new ways of doing business or providing services. My dream job would therefore be in a startup company where I could get to work in an international team abroad within human resources or operations.
</p>
<p><b>Why would you advise other students to gain experience abroad?</b>
</p>
<p>Going abroad during studies is the best investment for your future you can make! It is a great way of experiencing other cultures and meeting new friends from all around the world. It’s way different and way better to go abroad in an exchange program or internship than just for a holiday, as longer times abroad let you experience so much more. Besides all the fun, most employers appreciate international experiences and it can help you to stand out when starting your career.
</p>
<p><b>Further information:</b>
</p>
<p>Sabine Kohlsaat<br>Program coordinator International Business and Management<br>Phone: +49 541 969-3569<br>E-Mail: <a href="mailto:ibm-ma@hs-osnabrueck.de">ibm-ma@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Dec 2018 12:04:28 +0100</pubDate>
                        <title>Bundesweit erster Studiengang für Hebammen wird zehn Jahre alt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/12/bundesweit-erster-studiengang-fuer-hebammen-wird-zehn-jahre-alt/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück feiert Pionierleistung mit Festveranstaltung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Dezember 2018) Das zehnjährige Jubiläum des bundesweit ersten fachspezifischen Bachelorstudiengangs für Hebammen, „Midwifery B.Sc.“, nahmen die Verantwortlichen des Studienangebots in diesem Wintersemester zum Anlass, das Erreichte zu feiern, aber auch Bilanz zu ziehen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern, Absolventinnen, Studierenden, Forschenden sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis diskutierten die Verantwortlichen der Hochschule Osnabrück gegenwärtige Problemstellungen, Versorgungsbedarfe und innovative Versorgungskonzepte. Gestartet war das für Hebammen damals völlig neue Konzept eines spezifischen hebammenwissenschaftlichen Studiums im Wintersemester 2008/2009.</p>
<p><strong>Akademisierungsdebatte begann bereits in den 90er-Jahren</strong></p>
<p>In ihrer Festrede warf Berufspädagogin Antje Kehrbach, die als Referentin für Gesundheitsfachberufe und Frauengesundheit im Bremer Senat arbeitet, einen kenntnisreichen und kritischen Blick auf die Entwicklung der Akademisierungsdebatte in der Bundesrepublik seit Mitte der 90er Jahre. Kehrbach, die diese Entwicklungen in unterschiedlichen Gremien und dabei unter anderem auch als Beirätin für den Bildungsbereich im Deutschen Hebammenverband und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Osnabrück persönlich begleitete, stellte die Vorüberlegungen im Pädagogischen Fachbeirat des Deutschen Hebammenverbandes zum Kompetenzprofil für Hebammen dar. Sie erläuterte den weiteren Prozess der Akademisierung, anhand der Positionspapiere Hebammen an die Fachhochschule, des Konzepts zur modularisierten Hebammenausbildung sowie des Forschungsprojekts der Fachhochschule Osnabrück zur Lernortkooperation zwischen Hebammenschule/Kreißsaal und Fachhochschule, aus dem schließlich ein Vorschlag zur Durchführung eines ausbildungsergänzenden Bachelorstudiengangs für Hebammen erarbeitet wurde. Der erfolgreichen Etablierung des ersten Studienangebots für Hebammen folge nun, zehn Jahre später, nach langem zähen Kampf um die Akademisierung, die Absichtserklärung der Bundesregierung, die Hebammenausbildung im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie 2020, an die Hochschulen zu überführen und damit zu einer akademischen Berufsausbildung für alle zu machen, freute sich Kehrbach.</p>
<p><strong>Kaderschmiede Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Eine Entwicklung, die maßgeblich auch durch die Hochschule Osnabrück als „Kaderschmiede“ möglich geworden sei. Zugleich eröffnete Kehrbach eine kritische genderspezifische Perspektive, da der Hebammenberuf als klassischer Frauenberuf besonderen Bedingungen in Bezug auf gesellschaftliche und politische Machtverhältnisse unterworfen ist, was auch Auswirkungen auf die akademische Entwicklung der Profession habe. „Die Hochschule Osnabrück ist auch durch die enge Verzahnung von Forschung und Lehre, berufspolitisches und fachwissenschaftliches Engagement der Lehrenden ein wichtiger Ort für die Entwicklung des Akademisierungsprozesses, nicht nur als erster Studienstandort, sondern insbesondere auch durch Promotionsmöglichkeiten für Hebammen in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück und der Universität Witten-Herdecke“, betonte Prof. Dr. Claudia Hellmers in ihrer Begrüßungsrede. Die Nachwuchsqualifizierung für die akademische Ausbildung leiste einen erheblichen Beitrag zur Entstehung neuer Studienstandorte sowie zur Besetzung von Professuren in ganz Deutschland.</p>
<p><strong>Neue Versorgungskonzepte werden erfolgreich in die Praxis transferiert</strong></p>
<p>In zwei Panels befassten sich die Teilnehmenden zudem mit den Themen „Versorgungsbedarfe und innovative Versorgungskonzepte – wie gelingt die Implementierung in die Praxis?“ und „Fachkräftemangel auch bei Hebammen –&nbsp; wie gelingt die Personalgewinnung?“. Durch Vorträge von Absolventinnen wurden Erkenntnisse aus zehn Jahren Studienganggeschichte sichtbar. Sie legten dar, wie sie neue Versorgungskonzepte in ihre Alltagspraxis integrieren, zum Beispiel das kontinuierliche Betreuungsmodell „Caseload Midwifery“ oder wie wissenschaftliche Erkenntnisse Diskussionsgrundlagen für Fragen der Personalgewinnung und -bindung liefern. Impulsreferate von Kooperationspartnerinnen aus Forschungsprojekten sowie bekannten und neuen Praxispartnerinnen und Praxispartnern aus der Region zu beiden Themen bereicherten die Diskussion. Dabei wurde sowohl die Hebammensicht als auch die ärztliche, personalpolitische sowie geschäftsführende Perspektive deutlich.</p>
<p><strong>Akademische Hebammenausbildung in zehn Jahren: wissenschaftlich fundiert, innovativ, verantwortungsbewusst</strong></p>
<p>Zum Abschluss äußerten Vertreterinnen der Berufsfachschulen, der Absolventinnen, der Studierenden und des Studiengangs ihre Wünsche zur Entwicklung der akademischen Ausbildung in den folgenden zehn Jahren. So müsse grundsätzlich gewährleistet sein, dass zukünftige Hebammen verantwortungsbewusst, begründet und reflektiert handeln könnten und in der Lage seien, auch in komplexen Situationen Entscheidungen zu treffen. Anerkennung und Wertschätzung in der Zusammenarbeit mit den Studierenden und eine gute Lernprozessbegleitung wurden als ebenso wichtig erachtet, wie ein adäquat organisierter Theorie-Praxis-Transfer, moderne Lehr- und Lernmethoden, sowie eine enge Vernetzung der Lernorte. Dazu sei der Ausbau entsprechender Ressourcen notwendig. Trotz der derzeit noch unklaren politischen Rahmenbedingungen in Bezug auf die neuen Berufsgesetze sollten sowohl die curricularen Entwicklungen fundiert, wissenschaftsorientiert und didaktisch innovativ gestaltet als auch der Beitrag für eine qualitativ hochwertige Versorgungsgestaltung geleistet werden. Daneben müsse die Verantwortung für die Entwicklung der Disziplin übernommen werden. „Die Hochschule hat hier bereits wichtige Impulse gesetzt und wird sich auch weiterhin aktiv in diesen Prozess einbringen“, so Hellmers.</p>
<p>Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung von Jakob Lübke, Maria Brandt und Felix Hastrich, Studierende am Institut für Musik.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Dr. Verena Groß<br> Studiengangkoordinatorin<br> Telefon: 0541 969-2120<br> E-Mail: <a href="mailto:v.gross@hs-osnabrueck.de">v.gross@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Dec 2018 11:37:27 +0100</pubDate>
                        <title>Europa hat China lange falsch eingeschätzt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/12/europa-hat-china-lange-falsch-eingeschaetzt/</link>
                        <description>6. Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück zum Thema China, Europa und die Demokratie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. Dezember 2018) Besuchen sie am Wochenende ihre Eltern? Fahren sie ein kleines oder großes Auto? Zum Auftakt des 6. Osnabrücker Demokratieforums „China, Europa und die Demokratie“, der Hochschule Osnabrück, sprach Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a.D. das „social scoring“ an, ein digitales Überwachungssystem, mit dem die chinesische Regierung seit Kurzem und auf Grundlage des Gesetzes zur nationalen Sicherheit das Sozialverhalten der Bürger beobachtet und bewertet. „Wenn alles registriert wird, schafft das ganz neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle“, warnte Zypries vor über 200 Zuhörern.
</p>
<p>Für die Juristin eine Entwicklung, die ins Bild passt. Sie setzte in ihrem Vortrag das europäische Verständnis von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaat in Beziehung zum politischen System Chinas und stellte fest: „China ist weder eine Demokratie noch ein Rechtsstaat“. Die Kommunistische Partei (KP) und deren Generalsekretär Xi Jingping hätten ein „kapitalistisches, ordoliberales Wirtschaftssystem etabliert, mit dem Ziel, die Nummer eins in der Welt zu sein, „wirtschaftlich aber auch politisch“.
</p>
<p>Die Menschenrechtslage wiederum sei „völlig widersprüchlich“. Sie werte es als „herausragende Leistung“ der Staatsführung, bis heute rund 650 Millionen Menschen vom Hungertod befreit zu haben, ansonsten gelte jedoch, das nur „unterstützt wird, was dem Regierungsapparat nützt, alles andere wird unterdrückt“. Prominentes Beispiel dafür sei die Verfolgung der Falun-Gong-Anhänger.
</p>
<p><b>Eine Liberalisierung stand nie zur Debatte</b>
</p>
<p>China öffne sich nur selektiv, hielt Dr. Max J. Zenglein, Leiter des Programms Wirtschaft am unabhängigen Mercator Institut für Chinastudien (Merics) aus Berlin, denen entgegen, die lange glaubten, dass China aufgrund seiner offenen Marktwirtschaft zwangläufig demokratisch werden müsse. „Weil China anfängt, Überkapazitäten abzubauen oder wie jüngst, den Joint-Venture-Zwang im Automobilsektor aufzuheben, glaubten viele, das eine insgesamte Öffnung nur noch eine Frage der Zeit ist“, so Zenglein. Für ihn eine Fehleinschätzung, „eine Liberalisierung stand nie zur Debatte, diese Vorstellung war falsch.“
</p>
<p>Reformen des Wirtschaftsmodells, das Zenglein als Staatskapitalismus definiert, dienten lediglich der Sicherung eines moderat hohen Wachstums und der inneren Stabilität, um sich als „starkes, modernes, sozialistisches Land“ nach innen wie außen zu positionieren und den Führungsanspruch zu untermauern. Vielmehr beobachte er seit 2014 „dramatische Veränderungen“. Mit der Einrichtung sogenannter „Parteizellen“, auch in ausländischen Unternehmen, werde der Staatskapitalismus unter Führung der KP gestärkt und das System insgesamt kontrolliert. Mit dem 2017 in Kraft getretenen Cypersicherheitsgesetz könne der Staat Anspruch auf Forschungs- und Entwicklungsarbeit privater Unternehmen erheben. Sein Appell: „wir brauchen eine Neueinschätzung im Umgang mit China.“
</p>
<p><b>Die chinesische Kultur lehrt Gehorsamkeit</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Yi-Kai Chen, Professor für Jura an der National Cheng Kung University in Tainan, fünftgrößte Stadt Taiwans, befasste sich als Vertreter der noch jungen Demokratie Taiwans mit der Frage, ob ein Transfer des westlichen Demokratiemodells in die chinesische Kultur möglich ist, und wenn ja, welche Voraussetzungen für die Etablierung einer langfristig stabilen Demokratie nötig sind. „Die Wurzeln der chinesischen Kultur liegen vor allem im Konfuzianismus und im ehemaligen Kaiserreich, beide lehrten Gehorsamkeit. Der Sohn gehorcht dem Vater, das Volk dem Kaiser und Herrscher, der wiederum den himmlischen Auftrag ausführt.
</p>
<p>Dieser Gehorsam und diese Hierarchiestrukturen bestehen noch heute, so auch gegenüber der KP und ihrem Parteiführer“, erläutert Chen den Grund, weshalb in China Minderheitenentscheidungen akzeptiert werden. Mehrheitsentscheidungen hingegen sind mit dem konfuzianistischen Glauben nicht vereinbar. Es sei falsch, so Chen, zu glauben, einige Kulturen seien demokratiefeindlicher als andere oder aber ein niedriges Bruttosozialprodukt sei ursächlich für ein Scheitern des Demokratietransfers. Einen baldigen demokratischen Wandel in China hält Chen für unwahrscheinlich, „der ist nur möglich unter erheblichem innerem und äußerem Druck auf das politische System.“
</p>
<p><b>China will politisch und wirtschaftlich unentbehrlich werden</b>
</p>
<p>„Konkurrenz der Systeme – Beendet China mit Hilfe künstlicher Intelligenz, technologischer Performance und seiner globalen Strategie die Vorherrschaft des Westens?“, lautete der Vortrag von Christoph Giesen, China-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Seine Antwort, „wir wissen es noch nicht. Xi Jinping hat es in kurzer Zeit geschafft, sehr viel Macht anzuhäufen, ähnlich wie einst Staatsgründer Mao Zedong.“ Der letzte Nationale Volkskongress hat ihm eine Regentschaft auf Lebenszeit gewährt.
</p>
<p>Nach Giesens Einschätzung versuche China sich auf internationaler Ebene politisch und wirtschaftlich unentbehrlich zu machen. „China verlagert seine Überkapazitäten ins Ausland, indem es in anderen Ländern Straßen, Brücken und Flughäfen errichtet. China etabliert eigene internationale Organisationen und Staatenverbände, wie den China-Afrika-Gipfel, die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit oder die BRICS-Staaten, um sich Gehör zu verschaffen und sich als Alternative zum liberalen Regierungsmodell zu präsentieren. Auch „das Lieblingsprojekt von Jinping“, die neue Seidenstraße, entstehe zu diesen Zwecken. Giesen sieht jedoch auch Schwächen. „Das chinesische System ist dünnhäutig und nicht kritikfähig. Die Propaganda ist sehr auf das eigene Land ausgerichtet, was dazu führt, dass Chinas Vorhaben im Ausland oft als größenwahnsinnig eingestuft werden. Würden sich die Chinesen besser an die globale Politik und Wirtschaft anschleichen, wären sie gefährlicher.“
</p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner, Organisator des Osnabrücker Demokratieforums, zeigte sich begeistert über die vielen Teilnehmenden, die sich mit engagierten Redebeiträgen und zahlreichen Fragen an die Referenten beteiligten. „Das zeigt, dass sich unser Demokratieforum immer größerer Beliebtheit erfreut. Auch 2019 wird es wieder stattfinden.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Telefon: 0541 969-3790<br>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Dec 2018 10:23:42 +0100</pubDate>
                        <title>In Irland ist ein Studium für Physiotherapeuten Pflicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/12/in-irland-ist-ein-studium-fuer-physiotherapeuten-pflicht/</link>
                        <description>Physiotherapie-Studierende der Hochschule Osnabrück lernen irisches Ausbildungssystem kennen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Dezember 2018) Zwei Dubliner Krankenhäuser sowie das University College Dublin standen auf dem Programm von 20 Studierenden der Physiotherapie der Hochschule Osnabrück, als sie im Wintersemester mit ihrer Professorin Dr. Brigitte Tampin in die Hauptstadt der irischen Republik reisten.</p>
<p>„Wir wollten die Unterschiede in der Physiotherapie zwischen Irland und Deutschland hinsichtlich Autonomie, Ausbildung und klinischer Arbeit kennenlernen“, erklärte Studentin Ronja Schüßler. Einen ersten direkten Einblick in das Handlungsfeld irischer Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten brachte das Hospitieren am Tallaght Hospital auf verschiedenen Stationen wie der Orthopädie, Neurologie, Intensivstation, Pädiatrie oder Rehabilitation. Das dort Erlebte reflektierten die Studierenden&nbsp; in einer Gesprächsrunde mit Antoinette Curley, Advanced Scope Physiotherapist.</p>
<p>„Trotz einiger Gemeinsamkeiten dominieren die Unterschiede zwischen beiden Ländern, wie beispielsweise der höhere Stellenwert der Physiotherapie in Irland, der einhergeht mit mehr Autonomie, Verantwortung und erweitertem Zuständigkeitsbereich“, resümierte Schüßler. Als Ursache des höheren Stellenwertes identifizierten die Reisenden unter anderem die Ausbildung und konzentrierten sich deshalb in den folgenden Tagen auf das Kennenlernen des irischen Ausbildungsstandards. Dieser beinhaltet in Irland, wie in vielen anderen Ländern, nicht aber in Deutschland, die Akademisierung und somit die Verankerung der Ausbildung als Studium.</p>
<p>Eine Möglichkeit zum Austausch mit irischen Studierenden im praktischen Studienabschnitt bot der Besuch des St. Vincent Hospitals. Um Überweisungssystem, Dokumentation, Interdisziplinarität und Behandlungsplanung zwischen Irland und Deutschland vergleichen zu können, bildeten die Studierenden internationale Gruppen, die gemeinsam Patientenakten besprachen. In Irland ist zum Beispiel der Direktzugang zu Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten möglich, zudem gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen, für die Bewerberinnen und Bewerber gute Noten, ähnlich dem deutschen Numerus Clausus, benötigen. Deutschland hingegen verfügt über eine stärkere Rehabilitationsinfrastruktur. Die Behandlungen hingegen gleichen sich oftmals.</p>
<p>Für einen weiteren Einblick in die grundständige Akademisierung der Physiotherapie sorgte der von Prof. Hurley-Osing begleitete Besuch des sehr großen Campus‘ des University College Dublin. Hier hörten die Studierenden Vorträge zur physiotherapeutischen Forschung im Bereich der Datenwissenschaften zur Entwicklung patientenorientierter Apps, zur Erarbeitung und Durchführung von Präventionsprogrammen durch Studierende, zur Physiotherapie in der Entwicklungshilfe und zum Werdegang der Physiotherapie in Irland. „Außerdem hatten wir Zeit, eine Vorlesung zu besuchen, mit Studierenden zu sprechen und den Campus, das Gesundheitsforschungszentrum und die Elitesport Akademie der Universität inklusive Bewegungslabor zu besichtigen. Es gab eine Menge Unterschiede zu Deutschlands Physiotherapielandschaft zu entdecken“, so Schüßler.</p>
<p>Wer reise, sehe viel Neues und vergleiche es mit den Möglichkeiten zu Hause. Physiotherapie in Deutschland bedeute, noch viele Berge zu besteigen, Wogen zu glätten und Landschaften neu zu gestalten, glaubt die Studentin. „Die Reise nach Dublin hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial Physiotherapie hat, aber auch, dass in Deutschland noch viel zu tun ist, um mit dem Ausland aufzuschließen.“</p>
<p><a href="https://youtu.be/x1N5_d_iKY4" target="_blank" rel="noreferrer">Video zur Exkursion auf YouTube</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Brigitte Tampin<br> E-Mail: <a href="mailto:b.tampin@hs-osnabrueck.de">b.tampin@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Nov 2018 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wie viele Fachkräfte braucht die Altenpflege?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/11/wie-viele-fachkraefte-braucht-die-altenpflege/</link>
                        <description>Erster Osnabrücker Pflegedialog der Hochschule Osnabrück zur Fachkraftquote in der stationären Altenpflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. November 2018) Seit mehr als zwanzig Jahren ist die Gewinnung und Bemessung von qualifiziertem Personal ein zentrales Thema in allen Bereichen der Pflege, sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft. Die Diskussion wird stark beeinflusst durch die bundesweite Anforderung zur Einhaltung einer Fachkraftquote von mindestens fünfzig Prozent. Ob diese Fachkraftquote ein geeignetes Instrument für das Personalmanagement von stationären Altenpflegeeinrichtungen ist, diskutierten Expertinnen und Experten mit Teilnehmenden des ersten Osnabrücker Pflegedialogs aktuell in der Caprivi-Lounge der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„Mit dieser Veranstaltung wollen wir in einen Dialog treten mit unterschiedlichen Vertreterinnen und Vertretern der stationären Altenpflege. Indem wir die Wissenschaft hinzuziehen, können wir ganz andere Perspektiven entdecken und kennenlernen und die unterschiedlichen Akteure zusammenbringen“, betonte Prof. Dr. Andreas Büscher, Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Franz Paul, Geschäftsführer der St. Elisabeth-Pflege aus Osnabrück, umriss, aus dem Alltag einer stationären Pflegeinrichtung heraus, wichtige Faktoren für das Personalmanagement: „In der Altenpflege sind für uns Qualität und Kontinuität besonders wichtig. Um das gewährleisten zu können, braucht es klare Regeln. Welche Pflegekraft macht wann was? Wie können wir Therapien unterstützend in den Pflegealltag integrieren, um unser Personal zu entlasten? Welche Pflegekraft, ob Fachkraft oder Hilfskraft, ist für welche Arbeit qualifiziert? Das sind Fragen, mit denen wir uns täglich auseinandersetzen.“ Wichtig sei vor allem eins, anzufangen und auszuprobieren, „Stillstand ist der schlimmste Fehler“. Paul plädierte für ein Osnabrücker Pflegemodell: „Wir müssen herausfinden, was in unseren Einrichtungen funktioniert, unabhängig von der Einführung der Fachkraftquote. In Osnabrück könnten wir ein solches Pilotprojekt starten.“
</p>
<p>Auch Dr. Klaus Wingenfeld, Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld, betonte, dass neue Modelle für das Personalmanagement von stationären Altenpflegeeinrichtungen notwendig sind. „Wir sind in der Pflege nicht nur mit Personalmangel und demografischem Wandel konfrontiert. Auch Reformen der Pflegegesetze und in der Ausbildung, neue bundeseinheitliche Indikatoren für die Ergebnisqualität der Pflege und externe Qualitätsprüfungen erfordern neue Personalkonzepte“, so Wingenfeld. Er sprach sich für das Modell der „zuständigen Pflegefachkraft“ aus, mit dem eine Pflegekraft vorrangig für eine Gruppe von zehn bis zwölf Pflegebewohnern zuständig sei. Ein Gegenentwurf zur Fachkraftquote sei das nicht, es helfe aber dabei, dem Personalmangel in Pflegeeinrichtungen zu begegnen. Für Pflegeeinrichtungen sind vor allem realisierbare Konzepte nötig und die Beantwortung von Fragen wie, welche Aufgaben sollen Mitarbeitende übernehmen und welche Kompetenzen brauchen sie dafür? Erst dann kann die Diskussion um die Fachkraftquote zielführend sein.“
</p>
<p>„Die Vorgabe der Fachkraftquote von mindestens fünfzig Prozent stammt aus der Heimpersonalverordnung von 1993 und war damals der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die Beteiligten einigen konnten, erinnerte Frank Thiel, Heimaufsicht für den Landkreis Osnabrück. Seitdem hätten sich die äußeren Umstände in der Pflege stark verändert, dennoch ermögliche es die neue Heimpersonalverordnung ab Januar kommenden Jahres, Bußgelder bei Nicht-Erfüllen zu verhängen. „Erfahrung damit haben wir allerdings noch keine“, gab Thiel zu bedenken. Er betonte, dass die stationären Pflegeeinrichtungen im Raum Osnabrück durchschnittlich eine Fachkraftquote von zweiundfünfzig Prozent erfüllten, ohne Fachkräfte aus den Bereichen Ergo-, Logo- und Physiotherapie. <br>Die Zuhörerschaft interessierte vorrangig eine Frage: Wie kann die Umsetzung der vom Bund vorgegebenen Fachkraftquote und der Qualitätsrichtlinien für Pflegeeinrichtungen mit den ganz unterschiedlichen Strukturen und Voraussetzungen in den Bundesländern in Einklang gebracht werden? Pauls Vorstoß für ein Osnabrücker Pflegemodell fand dabei viel Anklang.
</p>
<p>Teilnehmerin Swetlana Prange brachte einen weiteren Aspekt in die Diskussion ein. „Ich bin hier, weil ich selbst in der Pflege tätig bin. Die Beiträge waren interessant, ich hätte mir aber auch die Perspektive von jemandem gewünscht, der wirklich in der Pflege arbeitet. Wer Pflege im Alltag erlebt, sieht es anders. Da macht eine zusätzliche Fachkraft, die aufgrund der Fachkraftquote eingestellt wird, durchaus einen Unterschied.“
</p>
<p>Die positive Resonanz auf den ersten Osnabrücker Pflegedialog spreche dafür, weitere Dialogveranstaltungen zur Pflege in der Stadt und dem Landkreis Osnabrück durchzuführen, äußerte sich Büscher zufrieden über den gelungenen Auftakt.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Professor für Pflegewissenschaft
</p>
<p>Telefon: 0451 969-3591<br>E-Mail: <a href="mailto:a.buescher@hs-osnabrueck.de">a.buescher@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Nov 2018 13:33:00 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung und Brexit fordern Wirtschaftsprüfer</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/11/digitalisierung-und-brexit-fordern-wirtschaftspruefer/</link>
                        <description>Branchenvertreter treffen sich zum 11. Symposium Steuern und Wirtschaftsprüfung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 27. November 2018) Die Themen „Digitalisierung“ und „Einfluss des EU-Rechts auf die Besteuerung und das Gesellschaftsrecht“ führten Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer sowie Studierende des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Auditing, Finance and Taxation beim 11. Symposium Steuern und Wirtschaftsprüfung in den Räumen der Hochschule Osnabrück zusammen.<br>Dort erlebten die Teilnehmenden eine Datenanalyse live durch Christoph Dessel, Senior Manager und Leiter des Geschäftsfeldes IT-Revision sowie Jens Rugor, Mitarbeiter IT-Revision der Curacon Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Sie präsentierten den sinnvollen Einsatz der Datenanalyse in der Jahresabschlussprüfung.
</p>
<p>Dr. Ulf Braun, Partner bei PWC Germany, führte die Gäste zum Thema Konzernfinanzierung in die aktuellen Rahmenbedingungen aus Sicht der Verrechnungspreise ein. Prof. Dr. Antonio Miras von der Hochschule Osnabrück, zeigte die Auswirkungen des Brexits auf Limiteds in Deutschland auf. Limiteds ist eine Bezeichnung für Kapitalgesellschaften in vielen Ländern, die zum Commonwealth oder zu ehemaligen englischen Kolonien gehören. Durch den Vollzug des Brexits im März 2019 werden die Limiteds mit weitreichenden gesellschaftsrechtlichen Konsequenzen konfrontiert.
</p>
<p>Im Anschluss verlieh Prof. Dr. Dirk Kiso, verantwortlich für den Studiengang am Standort Fachhochschule Münster, die Masterurkunden an die Absolventen Helge Schermer und Sebastian Schmitz, die im August dieses Jahres zum Wirtschaftsprüferexamen angetreten waren. Die Leistungen aus dem Masterstudiengang ersetzen in den Prüfungsgebieten Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens. Insgesamt kann sich der Studiengang in diesem Jahr über 14 Absolventinnen und Absolventen freuen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Wiebke Fröhlich<br>Studiengangkoordination Masterstudiengang Auditing, Finance and Taxation
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3783<br>E-Mail: <a href="mailto:info@maft.de">info@maft.de</a><br>Web: <a href="http://www.maft.de" target="_blank">www.maft.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Nov 2018 13:12:06 +0100</pubDate>
                        <title>Mit Wasserspendern und Tiny Houses in eine nachhaltigere Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/11/mit-wasserspendern-und-tiny-houses-in-eine-nachhaltigere-zukunft/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück präsentieren Ergebnisse der Projektwerkstatt „WIR in der Gesellschaft“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. November 2018) „Mit der Projektwerkstatt „WIR in der Gesellschaft“ geben wir Themen Raum, die so im Lehrplan noch keinen Platz gefunden haben. Hier arbeiten Studierende aller Fachrichtungen und Fakultäten zusammen an Projekten, die sich den gesellschaftlichen Herausforderungen widmen“, hob Prof. Dr. Thomas Steinkamp hervor. Steinkamp, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück und verantwortlich für Internationalisierung und Gesellschaftliches Engagement, begrüßte damit Studierende und Gäste zur Abschlusspräsentation der Projektwerkstatt in der Caprivi-Lounge der Hochschule Osnabrück. „Dieses Format ist nicht nur beispielgebend, weil hier Personen verschiedenster Disziplinen zusammenarbeiten, sondern auch, weil die Projekte tatsächlich das Potenzial haben, realisiert zu werden.“
</p>
<p>Ein Beispiel für deren Anwendungspotenzial lieferten die Studierenden im Projekt „Klimaschutz-Stiftung.“ Sie entwickelten unter anderem ein Konzept zur Reduktion von Plastikmüll durch den Einsatz von Wasserspendern in der Hochschule Osnabrück. Die Idee überzeugte und gewann den mit 500 Euro dotierten ersten Preis, den das „Gesellschaftliche Engagement“ ausgelobt hatte. Stimmberechtigt waren alle Teilnehmenden, die Stimmabgabe erfolgte anonym per Wahlzettel. Die Projekte „Possibility Management“ und „Tiny House Design“ belegten die Plätze zwei und drei. Auf den Rängen vier und fünf folgten die Projekte „Wir in der digitalen Gesellschaft – Lernen 2018“ und „Ungleichheit in Deutschland“.
</p>
<p>Auch das Projekt „Tiny House Design“, initiiert von Martijn Volmer, Student der Freiraumplanung, bietet Potenzial für eine Umsetzung. Unterstützt von Van Bo Le-Mentzel, Architekt und Gründer der Tinyhouse University, konzipierten und bauten die Studierenden eigene Tiny Houses im Maßstab 1:10. „Die größte Herausforderung war es, eine vernünftige Grundskizze zu schaffen. Unser Haus hat eine Grundfläche von nur elf Quadratmetern. Da muss jeder Platz sinnvoll genutzt werden“, beschrieb Maschinenbau-Studentin Sandra Deddens die Aufgabe.
</p>
<p>Ihre Kommilitonin Kerstin Große Kamphake ergänzte, „das Thema war sehr spannend und die Arbeit in der Projektgruppe auch. Wir studieren alle etwas anderes, trotzdem oder gerade deswegen konnte jeder etwas beitragen.“ Projektleiter Volmer zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen der Studierenden: „Die Tiny Houses haben in der Projektgruppe viel Zuspruch erhalten und alle waren mit vollem Einsatz dabei. Vielleicht bleiben es nicht nur Modelle. Die Hochschule verfügt über alle Kompetenzen, um so ein Tiny House tatsächlich zu bauen.“
</p>
<p>„Im Projekt ‚WIR in der Gesellschaft – Lernen 2018‘ haben wir ein Padlet, also eine Art digitale Pinnwand, erstellt, mit allen Programmen und wichtigen Informationen, auf die wir an der Hochschule zugreifen können“, fasste Kevin Kunz, Maschinenbaustudent, die Funktion des eTools zusammen. „Viele von uns wissen nicht, was sie alles nutzen können. Das soll sich jetzt ändern“, ergänzte Jan Philipp Zahn. Das Padlet vereint Informationen zu den Office-Programmen der Hochschule, dem Literaturverwaltungsprogramm Citavi, dem internen Clouddienst Netcase und zu vielen weiteren Diensten. Zahn studiert ebenso wie seine Kommilitonin Blerina Lajci Betriebliches Informationsmanagement im ersten Semester. „Natürlich ist das Padlet noch im Anfangsstadium. Wir haben ja gerade mal fünf Tage lang daran arbeiten können. Aber für uns als Erstsemester war diese Projektwoche ein super Einstieg in das Studium und in die digitale Unterstützung, die wir an der Hochschule bekommen können“, unterstrich Lajci.
</p>
<p>Verschiedene Facetten von Ungleichheit erkundeten die Studierenden in sechs Kleingruppen im Projekt „Ungleichheit in Deutschland“. Während eine Gruppe sich mit dem Ausmaß und den Hintergründen der Vermögensungleichheit befasste, ging eine andere den ungleichen Bildungschancen in Deutschland nach. Eine weitere Gruppe stellte in Befragungen von Passanten in Osnabrück fest, dass die meisten Menschen die Zunahme der Einkommensungleichheit in Deutschland über die letzten zehn Jahre überschätzen. So ergänzten sich die verschiedenen Perspektiven zu einem vielfältigen Bild der Ungleichheit in Deutschland.
</p>
<p>„Die Projektwerkstatt ist eine gute Gelegenheit, Themen und Projekten zum gesellschaftlichen Engagement Raum zu geben. Sie rücken damit stärker in das Bewusstsein der Studierenden“, meinte Marek Löhr, Koordinator des Projektes. Christian Müller, ebenfalls Koordinator im Projekt „Gesellschaftliches Engagement“ ergänzte: „Hier kommen Studierende aus verschiedenen Fakultäten zusammen und arbeiten miteinander. Das öffnet den Blick für andere Perspektiven.“
</p>
<p>Zum Padlet geht es hier: <a href="https://hsos.padlet.org/blerina/1n9rymy3o5k0" target="_blank" rel="noreferrer">https://hsos.padlet.org/blerina/1n9rymy3o5k0</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:<br></b>Marek Löhr<br>Koordination Projekt „Gesellschaftliches Engagement“<br>Telefon: 0541 969-7191&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:m.loehr@hs-osnabrueck.de">m.loehr@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Christian Müller<br>Koordination Projekt „Gesellschaftliches Engagement“<br>Telefon: 0541 969-2145<br>E-Mail: <a href="mailto:chr.mueller@hs-osnabrueck.de">chr.mueller@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Prof. Dr. Johannes Hirata<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft<br>Telefon: 0541 969-3313<br>E-Mail: <a href="mailto:j.hirata@hs-osnabrueck.de">j.hirata@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; <b><br></b></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Nov 2018 10:04:09 +0100</pubDate>
                        <title>Welches Gesundheitssystem hat die Nase vorn?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/11/welches-gesundheitssystem-hat-die-nase-vorn/</link>
                        <description>Studierende aus den USA und Osnabrück vergleichen die deutsche mit der US-amerikanischen Gesundheitsversorgung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. November 2018) Studierende der University of Southern Indiana besuchten zu Beginn des Wintersemesters die Hochschule Osnabrück, um sich mit Studierenden der Hochschule über die Gesundheitssysteme in Deutschland und den USA auszutauschen. Im Mittelpunkt standen Fragen wie, worin unterscheiden sich die Gesundheitssysteme? Welche Vorteile bieten sie? Wo liegen die Nachteile? Und, können beide Systeme voneinander lernen?
</p>
<p>„Einer der größten Unterschiede ist, dass das deutsche Gesundheitssystem sehr sozial ist“, resümierte Jennifer Parker. Sie ist eine der Studierenden der University of Southern Indiana, denen während ihres einwöchigen Besuchs viele verschiedene Einblicke in das deutsche Gesundheitssystem ermöglicht wurden, darunter der Besuch des Klinikums Bremen, die Besichtigung der Reha-Abteilung des Medicos, sowie der Hausarztpraxis von Dr. Uwe Lankenfeld. Ihre US-amerikanische Kommilitonin Andee Givens ergänzte, „hier in Deutschland ist jeder versichert und das zu sehr geringen Kosten. So etwas gibt es in den USA nicht.“
</p>
<p>Auf die Frage, welches System nun das bessere sei, konnten die Studierenden keine eindeutige Antwort geben, die Erwartungen an die Gesundheitsversorgung wären sehr unterschiedlich. Viel Geld für bestimmte Gesundheitsleistungen dazuzahlen zu müssen, das ist für die amerikanischen Gäste völlig normal. Ganz anders ist es in Deutschland, wo quasi dieselbe Gesundheitsversorgung für alle zum Nulltarif zugänglich ist. Insgesamt hätten beide Systeme ihre Vor- und Nachteile. „Optimal wäre ein System, das Kosten für alle Beteiligten minimiert, möglichst viele Gesundheitsleistungen abdeckt und in dem jeder versichert ist“, meinte Parker.
</p>
<p>„Der kulturelle Austausch ermöglicht einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus“, findet Constantin Märtens. Für ihn als Student der Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) sei das eine tolle Ergänzung zu den regulären Vorlesungen. Der Kontakt eröffne nicht nur neue Sichtweisen, sondern fördere auch die Kompetenz international zu agieren. „Die USA sind auch im Gesundheitswesen ein globaler Player. Die Diskussion mit den Gästen war sehr interessant, weil sie manches ganz anders sehen“, ergänzte Anke Rabenstein, ebendalls BIG-Studentin.
</p>
<p>„Die Auseinandersetzung mit einem wesentlich „freiheitlicheren“ Gesundheitssystem ist ausgesprochen lehrreich und motivierend“, zog Professorin und Organisatorin Dr. Hendrike Berger ein positives Fazit. Der Kontakt mit den Amerikanern veranlasse die Studierenden dazu, sich aktiv mit den Systemen auseinanderzusetzen und fördere den Meinungsbildungsprozess.
</p>
<p>Es war bereits das siebte Mal, dass sich Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) mit Studierenden des Studienbereichs Health Services Administration der University of Southern Indiana trafen. Prof. Dr. Erin Reynolds begleitete die Studierenden der amerikanischen Partnerhochschule. Programm- und Aufenthaltskosten wurden durch die Förderlinie „Internationale Blockwochen“ des Pools Internationales bezuschusst.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hendrike Berger<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Telefon: 0541 969-2030<br>E-Mail: <a href="mailto:h.berger@hs-osnabrueck.de">h.berger@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Nov 2018 10:07:48 +0100</pubDate>
                        <title>Sexuelle Vielfalt in der Gesellschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/11/sexuelle-vielfalt-in-der-gesellschaft/</link>
                        <description>Poster-Ausstellung „Ach, so ist das!?“ zu geschlechtlich-identitärer Vielfalt im Caprivi-Bistro der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. November 2018) Wer mit offenen Augen durch das Bistro auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück geht, wird eine kleine aber feine Veränderung feststellen. An den Wänden hängen Poster mit Comicreportagen, die verschiedenste Geschichten von Menschen der LGBTI*-Community erzählen. Zusammen bilden die sechzehn Reportagen die Poster-Ausstellung „Ach, so ist das!?“. Die anonymisierten aber biografischen Comicreportagen zeichnete die Künstlerin Martina Schradi, nach zahlreichen Interviews mit Mitgliedern der LGBTI*-Community. Der Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück erwarb die Poster für die Ausstellung.
</p>
<p>Lesen und ansehen kann man da zum Beispiel die Geschichte der Figur Sasha. Sasha bezeichnet sich selbst zwar als neutrois und intersexuell, doch in allererster Linie ist Sasha ein Mensch. „Ähnlich wie bei Sasha geht es bei der Ausstellung nicht nur um das Infragestellen von Kategorien. „Vor allem geht es darum, die Menschen hinter den Geschichten zu sehen“, erklärt Dr. Marina Granzow, Verwaltungs-Professorin im Studiengang Soziale Arbeit. Janine Tratzki, Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro, erläutert, „wir erleben in unserem Beratungsalltag auch Anfragen von Personen, die um Unterstützung im Zusammenhang mit ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer sexuellen Identität bitten. Mit der Ausstellung möchten wir zu einer weiteren Enttabuisierung des Themas LGBTI* in der Gesellschaft und an der Hochschule beitragen.“ Granzow und Tratzki sind die beiden Initiatorinnen der Poster-Ausstellung.
</p>
<p>Zusammen mit dem Studentenwerk Osnabrück entstand die Idee, den Themen der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität Raum zu geben. Und so soll die Poster-Ausstellung Wissen vermitteln und zu offenen Gesprächen anregen.
</p>
<p>In ihrer Rede zur Ausstellungseröffnung betonte Vizepräsidentin und Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers, „die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und die Hochschule Osnabrück insgesamt sind sehr heterogen, nicht nur mit Blick auf das Studienangebot. Hier kommen jeden Tag ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die diese Vielfalt leben“.
</p>
<p>„Dem Studentenwerk sind alle Menschen herzlich willkommen. Das spiegelt auch diese Ausstellung wieder, denn sie ist ein Zeichen für Toleranz und Miteinander“, unterstrich Jörg zur Oven, stellvertretender Geschäftsführer des Studentenwerks Osnabrück.
</p>
<p>Neben den biografischen Comicpostern sind auch ein Glossar mit verschiedenen szenetypischen Begriffen der LGBTI*-Community und eine Netzwerk-Karte mit allen Osnabrücker Einrichtungen, die zum Thema sexueller und geschlechtlicher Orientierung arbeiten, Teil der Ausstellung. Die Netzwerk-Karte ist das Ergebnis der gemeinsamen Bachelorarbeit der Absolventen Victoria Quebe und Alexander Kampsen.
</p>
<p>„Das Thema der sexuellen und geschlechtlichen Orientierung ist sowohl in der Sozialen Arbeit als auch in der Lehre noch ein Randthema. Deswegen haben wir uns damit beschäftigt, welche Einrichtungen Angebote für Mitglieder der LGBTI*-Community haben und ob und wie diese zusammenarbeiten. Beispielsweise ist das Thema Coming Out für viele nach wie vor schwierig. Da ist es hilfreich, wenn die Einrichtungen wissen, welche Angebote und Beratungsstellen es gibt und sich leichter miteinander vernetzen können“, erklärt Kampsen. Die LGBTI*-Netzwerk-Karte können soziale Einrichtungen und Beratungsstellen bei der Hochschule Osnabrück zum Selbstkostenpreis erwerben.
</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis zum 6. November für alle Interessierten im Bistro auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück, in der Caprivistraße 30A, zu sehen. Das Bistro ist montags bis donnerstags von 7.45 bis 16.20 Uhr geöffnet und freitags von 9.30 bis 13.45 Uhr.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Dr. Marina Granzow<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Telefon: 0541 969-3385<br>E-Mail: <a href="mailto:m.granzow@hs-osnabrueck.de">m.granzow@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Janine Tratzki<br>Gleichstellungsbüro<br>Telefon: 0541 969-3542<br>E-Mail: <a href="mailto:j.tratzki@hs-osnabrueck.de">j.tratzki@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Nov 2018 09:34:23 +0100</pubDate>
                        <title>Mit guter Pflege richtig wirtschaften</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/11/mit-guter-pflege-richtig-wirtschaften/</link>
                        <description>Fachleute diskutieren an der Hochschule Osnabrück über das Verhältnis von Pflege und Ökonomie. Professorin Gorschlüter neue Studiengangbeauftragte im Studiengang Pflegemanagement</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. November 2018) Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen unterliegen wirtschaftlichen Zwängen, die Pflege der Patienten muss nicht nur bestmöglich sein, sondern darf auch das Budget nicht überschreiten. Ob und unter welchen Voraussetzungen beides gelingen kann, darüber diskutierten Pflegeexperten im Oktober auf dem 16. Osnabrücker Gesundheitsforum der Hochschule Osnabrück mit dem Titel „Pflege und Ökonomie – Liebesheirat&nbsp; oder Zwangsehe?“
</p>
<p>Absolventen, Studierende und Lehrende der pflege- und pflegemanagementorientierten Studiengänge, Experten und Akteure der Gesundheitswirtschaft berieten gemeinsam, wie die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Betriebswirtschaft beschrieben, künftig gestaltet und auf beiden Seiten verbessert werden kann.
</p>
<p>Die Perspektive der Pflege trug Prof. Dr. Martin Pohlmann, Stellvertretender Direktor des Landes-Caritasverbands für Oldenburg e.V., vor. Für das Management&nbsp; sprach&nbsp; Dr. Martin Eversmeyer, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück und für die Umsetzung in die Praxis referierte Evelyn Möhlenkamp, Generalbevollmächtigte für das Klinische Prozessmanagement der Kliniken Südostbayern. Alle drei stimmten darin überein, dass die Beziehung zwischen Pflege und Ökonomie spannend bleiben wird.
</p>
<p>„Die Debatte war sehr anregend. Es wurden viele neue Aspekte zu den Auswirkungen der Fallpauschalen einerseits und den Personaluntergrenzen auf die zukünftige Personalentwicklung in der Pflege andererseits angeführt. Das Gute ist, es ist mehr möglich als man denkt, aber einfacher wird es nicht“, resümierte Prof. Dr. Martin Moers von der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>In drei Workshops wurde die Thematik weitergeführt und erneut aus Sicht des Pflegemanagements, der Pflegewissenschaft und der Pflegepraxis thematisiert. Dabei wurden nicht nur ganz unterschiedliche Positionen diskutiert, sondern auch die Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglicht.
</p>
<p>Dr. Christoph Zulehner, Strategieberater und bekannter Speaker, betonte im abschließenden Vortrag, „Allrounder stehen auf dünnem Eis“. Für die Akteure in Pflege und Management sei sowohl eine Spezialisierung unverzichtbar als auch die engere Zusammenarbeit.
</p>
<p>„Mit diesem Thema hat das Gesundheitsforum im Zentrum angesetzt: Wie kann die&nbsp; Zusammenarbeit von Pflege und Ökonomie dem Patienten bei begrenzten Ressourcen dienen? Neben den Budgets fordert auch der Mangel an qualifizierten Fachkräften die Gesundheitswirtschaft heraus“, unterstrich Prof. Dr. Winfried Zapp.
</p>
<p>Winfried Zapp, der lange Jahre als Studiengangbeauftragter im Studiengang Pflegemanagement tätig war, nutzte das Forum, um den Staffelstab in der Leitung des Studiengangs an Prof. Dr. Petra Gorschlüter weiterzugeben, die diese Aufgabe offiziell im März des kommenden Jahres übernehmen wird.
</p>
<p><b>Kontakt:</b>
</p>
<p>Winfried Zapp, Studiengangbeauftragter<br>Telefon: 0541 969-3003<br>E-Mail: <a href="mailto:w.zapp@hs-osnabrueck.de">w.zapp@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Marianne Moß, Studiengangkoordinatorin<br>Telefon: 0541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:m.moss@hs-osnabrueck.de">m.moss@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Oct 2018 15:11:14 +0200</pubDate>
                        <title>Öffentliche Verwaltung 4.0: Weniger Bürokratie im Rathaus dank neuer Informationstechnologien</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/10/oeffentliche-verwaltung-40-weniger-buerokratie-im-rathaus-dank-neuer-informationstechnologien/</link>
                        <description>Mehr als 80 Fachleute aus den Kommunen und der Wissenschaft haben sich bei einer Fachtagung an der Hochschule Osnabrück über aktuelle Themen und Zukunftstrends im Verwaltungsmanagement ausgetauscht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p> Wer kennt das nicht: Der Antrag ist gestellt, doch die Antwort vom Rathaus lässt Monate auf sich warten. Dank neuer digitaler Technologien und Prozesse soll die öffentliche Verwaltung in Zukunft unbürokratischer und schneller arbeiten können. Über aktuelle Trends im Verwaltungsmanagement haben sich jetzt Fachleute aus dem Finanzbereich und der Wissenschaft bei der 9. Fachkonferenz des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement an der Hochschule Osnabrück ausgetauscht. 
</p>
<p>„Es gibt schon heute Bereiche, in denen wir komplett von Papier auf Elektronik umsteigen könnten. Ein aktuelles Beispiel ist etwa die E-Rechnung“, sagte Matthias Hauschild, Referent beim Deutschen Landkreistag. „Die neue Technologie lohnt sich auch rein rechnerisch. Denn je mehr Rechnungen verarbeitet werden müssen, desto höher sind die zu erzielenden Einsparungen.“ Über weitere typische Bereiche und Prozesse, die in Zukunft von der Digitalisierung betroffen sein könnten, informierte Prof. Dr. Dietmar Schön von der Fachhochschule Dortmund. Am Beispiel von Business-Intelligence-gestütztem Controlling und Big Data machte er deutlich, wie Informationen für Zwecke der Verwaltungssteuerung schneller, kostengünstiger und effektiver eingesetzt werden können.
</p>
<p><b>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an in den Prozess einbinden</b>
</p>
<p>Dass beim Thema Digitalisierung allerdings nicht nur Technologien, sondern auch die Akzeptanz bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine entscheidende Rolle spielt, darauf verwies Michael Beiderwellen, Projektmanager beim Landkreis Göttingen. „Schließlich sind es die Fachkräfte, die mit den neuen Systemen arbeiten müssen.“ Wer digitalisieren wolle, der müsse seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an in den Prozess einbinden.
</p>
<p>Tagungsleiter Prof. Dr. Andreas Lasar hob den wichtigen Beitrag hervor, den die Hochschule Osnabrück mit ihrem Studien- und Weiterbildungsangebot leiste, um Verwaltungsfachkräfte bestmöglich auf die neuen Anforderungen einzustellen. „Wir entwickeln unser Seminarangebot und unsere Studiengänge laufend weiter, um auch kurzfristig auf aktuelle Veränderungen reagieren zu können.“ Im Bereich des Verwaltungsmanagements bietet die Hochschule den Bachelorstudiengang Öffentliche Verwaltung und den berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management an. Das Kompetenzzentrum für Verwaltungsmanagement richtet darüber hinaus verschiedene Seminare im Bereich der Weiterbildung aus.
</p>
<p>Weitere Themen der Tagung waren das „interne Kontrollsystem in der Kommunalverwaltung“ (Berta Stuckenberg und Prof. Dr. Wolfgang Hufnagel), die „wirkungsorientierte Steuerung“ (Dr. Thomas Hauser) und das „effiziente Zins- und Schuldenmanagement“ (Andrea Stertz).<br><br><br><b>Weitere Informationen</b><br>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Leiter des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement<br>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Aug 2018 08:53:28 +0200</pubDate>
                        <title>Europäischer Masterstudiengang MARIHE wird fortgeführt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/08/europaeischer-masterstudiengang-marihe-wird-fortgefuehrt/</link>
                        <description>EU-Kommission fördert Joint-Masterprogramm MARIHE der Hochschule Osnabrück für weitere vier Jahre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. August 2018) Der Erasmus Mundus Masterstudiengang MARIHE (Research and Innovation in Higher Education), für den die Hochschule Osnabrück mit der koordinierenden Donau-Universität Krems, sowie vier weiteren Partneruniversitäten weltweit kooperiert, erhält für weitere vier Jahre insgesamt 3,7 Millionen Euro aus dem Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission.
</p>
<p>Mit den Geldern werden insgesamt 82 Voll-Stipendien finanziert, außerdem entfallen auf die Partner anteilig Fördergelder, die Hochschule Osnabrück erhält pro Semester eine Summe von rund 50.000 Euro. Die vier weiteren Partner im Konsortium sind die University of Tampere in Finnland, die Beijing Normal University in China und, mit Beginn der zweiten Förderphase erstmals auch die Eötvös Lóránd Universität in Ungarn, sowie das Thapar Institute of Engineering and Technology in Indien.
</p>
<p>Der 2012 gestartete, viersemestrige Vollzeit-Studiengang ist so konzipiert, dass die Studierenden aus dem EU-Ausland jedes Semester an einer anderen der kooperierenden Hochschule verbringen. Das erste Semester absolvieren sie in Krems, bevor es dann nach Finnland und später im Rahmen der „International Field Trips in Asia“ nach China oder Indien geht.
</p>
<p>Für das vierte Semester können die Studierenden selbst wählen, an welcher der Partneruniversitäten sie ihre Masterarbeit schreiben möchten. Dabei kommen diejenigen, die sich für die Spezialisierung „Leadership and Change“ entscheiden, an die Hochschule Osnabrück. „Unser MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement ist der Ausgangspunkt dafür, dass die Hochschule Osnabrück inzwischen national wie international als Kompetenzträger auf diesem Gebiet gilt und rund um den MBA weitere Angebote wie MARIHE machen kann“, erläutert Studiengangbeauftragter Prof. Dr. Frank Ziegele.
</p>
<p>Seitdem die erste Studiengruppe 2014 das 4. Fachsemester erreichte, entschieden sich von jährlich rund 20 Studierenden zwischen sechs und neun dafür, ihre Abschlussarbeit an der Hochschule Osnabrück zu schreiben.
</p>
<p>„MARIHE ist meines Wissens nach das einzige Joint-Masterprogramm in Europa, das auf den Bereich Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, Strategie und Innovation spezialisiert ist. Die Möglichkeit, an vier verschiedenen Hochschulen zu studieren, Praxiserfahrungen zu sammeln und von den Besten im Bereich der höheren Bildung zu lernen, machen MARIHE für mich zu einem sehr attraktiven Masterprogramm“, fasst die frischgebackene Absolventin Adisa Ejubovic aus Bosnien und Herzegowina ihre Erfahrungen zusammen.
</p>
<p>Für ihre Masterarbeit ist Adisa für das Sommersemester 2017 an die Hochschule Osnabrück gekommen, weil, „ich erleben wollte, wie es ist, an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zu studieren. Für mein professionelles Profil ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Hochschulformen unerlässlich. Außerdem machten mir die Qualität und das Forschungsprofil der hiesigen Masterbetreuer meine Entscheidung nach Osnabrück zu gehen, leicht.“
</p>
<p>Neben der Betreuung der Studierenden vor Ort, sind die Dozenten der Hochschule Osnabrück auch in die weitere Lehre im MARIHE-Studiengang involviert. Für einzelne Module reisen sie jedes Semester an die kooperierenden Universitäten.
</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück setzt mit der erneuten Förderung ihren Erfolg aus dem Jahr 2011 fort, als sie für das Joint-Masterprogramm als erste niedersächsische Fachhochschule für die Erasmus Mundus Förderung berücksichtigt wurde. „Dass wir uns nach fünf Jahren und fünf Kohorten erneut erfolgreich im Konsortium bewerben konnten, freut uns natürlich sehr“, so Prof. Dr. Sabine Eggers, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Vizepräsidentin für Hochschulmarketing.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br>Studiengangbeauftragter MARIHE
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3743<br>E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Jul 2018 10:07:14 +0200</pubDate>
                        <title>Physiotherapeutinnen gewinnen IFK-Wissenschaftspreise</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/07/physiotherapeutinnen-gewinnen-ifk-wissenschaftspreise/</link>
                        <description>Mehrere Master- und Bachelorpreise gehen an Studierende der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Juli 2018) Mit dem IFK-Wissenschaftspreis des Bundesverbands für selbstständige Physiotherapeuten, in der Master-Kategorie „Klinische Forschung“, wurde zum Ende des Sommersemesters die Absolventin des Studiengangs Muskuloskelettale Therapie (Manuelle Therapie – OMT) Sabine Bütterhoff ausgezeichnet. Mit ihrer Pilotstudie über den „Einfluss von passiven Bewegungen der Brustwirbelsäule auf die physische Belastbarkeit bei Patienten nach einer Herzoperation“, belegte die Studentin der Hochschule Osnabrück den 2. Platz.
</p>
<p>Jeweils den zweiten Platz belegten auch die Bachelor-Absolventinnen Alyona Podkovyrova und Rike Küppers. Physiotherapeutin Podkovyrova überzeugte die Jury in der Kategorie „Klinische Forschung“ mit ihrer „Untersuchung von Risikofaktoren für Verletzungen der unteren Extremitäten in einer Population von Tänzerinnen und Tänzern – eine Querschnittsstudie.“ In der Kategorie „Literatur- und Übersichtsarbeiten/Konzeptentwicklung“ beeindruckte Küppers mit einer Literaturreview zum „Zusammenhang zwischen dem subakromialen Impingement Syndrom und der muskulären Aktivität“.
</p>
<p>Preise für die besten wissenschaftlichen Poster sprach das Publikum Jacqueline Peuker und Yannick Traut von der Hochschule Osnabrück&nbsp; in der Bachelor-Kategorie zu, sowie in der Master-Kategorie Gesche Mohr, ebenfalls von der Hochschule Osnabrück. Diese Preise sponserte der Thieme-Verlag.
</p>
<p>Insgesamt konnten sich acht Hochschulabsolventen aus ganz Deutschland über den Gewinn eines IFK-Wissenschaftspreises für ausgezeichnete Abschlussarbeiten in der Physiotherapie freuen.
</p>
<p>Verliehen wurden die Preise während des 14. IFK-Wissenschaftstags, der sich dem Thema „Knackpunkt Kiefer – Effektive Behandlungskonzepte“ widmete und erstmals in den Räumen der Hochschule Osnabrück ausgerichtet wurde. Behandelt wurden Neuheiten der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Physiotherapeuten bei der effektiven Behandlung des Kiefergelenks. Die Veranstaltung diente außerdem dem Austausch zwischen Praktikern und Wissenschaftlern sowie zwischen Praktikern in Praxen und Krankenhäusern. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Harry von Piekartz<br>Telefon: 0541 969-3526<br>E-Mail: <a href="mailto:h.von-piekartz@hs-osnabrueck.de">h.von-piekartz@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Logopädie vor Weichenstellungen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/07/logopaedie-vor-weichenstellungen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück sammelt mit Partnern umfangreiche Daten zum Stand der Ausbildung in der Logopädie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Juli 2018) Für die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie stehen noch in dieser Legislaturperiode grundlegende Entscheidungen des Gesetzgebers an. Der Berufsstand erwartet insbesondere die Überarbeitung des seit 1980 geltenden Berufsgesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. 2021 endet die verlängerte Modellklausel zur Erprobung primärqualifizierender logopädischer Studiengänge. Primärqualifizierend heißt, dass die Ausbildung komplett an einer Hochschule absolviert wird und die Hochschule für die Praxiseinsätze mit Praxiseinrichtungen kooperiert.
</p>
<p>Ein breites Bündnis von Verbänden, Berufsfachschulen und Hochschulen, darunter auch die Hochschule Osnabrück, setzt sich für eine primärqualifizierende hochschulische Ausbildung für alle im Bereich der Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen unter Berücksichtigung angemessener&nbsp; Übergangsregelungen ein. Gleichzeitig findet aktuell eine intensive politische Debatte zur Gebührenfreiheit logopädischer Ausbildung statt, da derzeit von vielen Bildungseinrichtungen Gebühren erhoben werden.
</p>
<p>„Die Politik ist gefordert, die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie zukunftsfähig zu gestalten“, fasst Logopädin Prof. Dr. Hilke Hansen von der Hochschule Osnabrück zusammen und erläutert die Hintergründe: „Es geht um die langfristige Sicherung einer qualitativ hochwertigen, wissenschaftlich fundierten Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigungen und ihrer Angehörigen, die unter anderem durch den wachsenden Fachkräftemangel in der Logopädie/Sprachtherapie gefährdet wird.“
</p>
<p>Im Verbund mit weiteren Hochschulen sowie Berufsfachschulen aus der Bundesrepublik hat die Hochschule Osnabrück im Zeitraum von Januar bis April 2018 umfangreiche Daten aus allen 16 Bundesländern zusammengetragen und ausgewertet. Grundlage der Analyse bilden öffentlich zugängliche statistische Daten zur Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie und Studiengängen mit Zulassung für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, sowie eine schriftliche Befragung von Berufsfachfachschulen und Studiengängen.
</p>
<p>„Die in dieser Legislaturperiode anstehenden Weichenstellungen für die Logopädie/Sprachtherapie brauchen eine tragfähige Datengrundlage. Dazu soll diese Erhebung beitragen“, begründet Hansen die Initiative.
</p>
<p>In 16 Tabellen wird die Ausbildungssituation für den Zeitraum von 2010 bis 2017 dargestellt. So sank die Zahl der Berufsfachschulen von 90 auf 80, zugleich stieg die Zahl der Studiengänge von 24 auf 41, davon bilden wiederum 14 primärqualifizierend aus. Ein Trend, der sich auch in der Entwicklung der Studierenden- und Absolvierendenzahlen sowie der Ausbildungskapazitäten widerspiegelt. Die Ausbildungsgebühren variierten 2017 im gesamten Bundesgebiet, je nach Träger der Ausbildungseinrichtung, zwischen Null und 27.300 Euro.
</p>
<p>Mehr als zwei Drittel der hauptamtlich Lehrenden der Berufsfachschulen verfügen mittlerweile über eine hochschulische Qualifikation. 88 Prozent der Schülerinnen und Schüler im 1. Ausbildungsjahr waren 2017 hochschulzugangsberechtigt. Die Studiengänge weisen derzeit eine hohe Diversität auf, wie sich unter anderem an der deutlich abweichenden Studiendauer ablesen lässt.
</p>
<p>Auffallend ist der hohe Anteil an Kooperationen zwischen Berufsfachschulen und Studiengängen. Im Jahr 2017 kooperierten 80 Prozent aller Schulen mit einer Hochschule, davon 55 Prozent in einem intensiven ausbildungsbegleitenden oder ausbildungsintegrierenden Modell.
</p>
<p>Die vollständige Datensammlung steht als PDF zum Download zur Verfügung (siehe unten).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hilke Hansen<br>Telefon: 0541 969-3975<br>E-Mail: <a href="mailto:h.hansen@hs-osnabrueck.de">h.hansen@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Jul 2018 13:47:03 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück entlässt Pflegeprofis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/07/hochschule-osnabrueck-entlaesst-pflegeprofis/</link>
                        <description>Pflege-Studierende feiern Studienabschluss</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. Juli 2018) Zum Ende des Sommersemesters feierte die vierte Studiengruppe des dualen Studiengangs Pflege der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit den Lehrenden ihre erfolgreich abgeschlossenen Bachelorkolloquien.
</p>
<p>Studiengangbeauftragter Prof. Dr. Benjamin Kühme freute sich über die in diesem Jahr sehr gute Qualität der Arbeiten und Kolloquien.
</p>
<p>Mit dem Bachelorabschluss in der Tasche stellen sich die insgesamt 31 Studierenden nun noch dem Examen für den Berufsabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder der Altenpflege.
</p>
<p>Der duale Studiengang Pflege ist ein achtsemestriger Bachelorstudiengang, der in Verbindung mit Berufsfachschulen und einer Klinik oder Pflegeeinrichtung absolviert wird. Das Studium ist ausbildungsbegleitend ausgerichtet, mit doppeltem Abschluss: dem Bachelor of Science und dem staatlichen Examen in der Pflege.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Benjamin Kühme<br>Studiengangbeauftragter
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3798<br>E-Mail: <a href="mailto:b.kuehme@hs-osnabrueck.de">b.kuehme@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 10:13:37 +0200</pubDate>
                        <title>Fortbildung für Ausbildende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/07/fortbildung-fuer-ausbildende/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück unterstützt Praxisanleitende mit Workshops</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Juli 2018) Zum zweiten Mal fand eine pädagogische Fortbildung für anleitende Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten statt, die als Praxisanleitende der kooperierenden Berufsfachschulen im dualen Bachelor-Studiengang Ergotherapie, Physiotherapie der Hochschule Osnabrück für die Praxisphasen der Studierenden verantwortlich sind.
</p>
<p>Das Motto „Theorie-Praxis-Transfer – Ein Methodenkoffer für die Praxisanleitung“, greift die Idee der Anleiterschulung auf: „In enger Verknüpfung mit der Hochschule, den Berufsfachschulen und den Anleitenden in den Praxisstellen, möchten wir das Lernen in den Praxisphasen des Studiums durch ein berufspädagogisches Handeln bestmöglich gestalten und begleiten,“ erläutert Studiengangbeauftragte und Verw.-Professorin Jutta Berding die Hintergründe.
</p>
<p>In Workshops vertieften die rund 30 Teilnehmenden ihre Kenntnisse zu den Themen „Anleitung in der therapeutischen Praxis“, „Wissensstände der Studierenden identifizieren“ und „Kommunikation und Interaktion mit den Studierenden“. So wurden Zugänge in der Erfassung von Wissensständen aufgezeigt, sowie Planung und methodisch-didaktische Strukturierung von Lernprozessen in der Praxis verdeutlicht.
</p>
<p>Die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen auch aus anderen Einrichtungen auszutauschen, zusammenzuarbeiten und Netzwerke aufzubauen, wurde von vielen der Teilnehmenden sehr geschätzt. Auch inhaltlich wurde das Angebot positiv bewertet: „Die Workshops waren sehr hilfreich für die Reflexion des eigenen Handelns sowie zur Unterstützung von Gesprächsführung und Anleitung“, zog ein Teilnehmer ein positives Fazit.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Jutta Berding<br>Studiengangbeauftragte Ergotherapie, Physiotherapie dual<br>Telefon: 0541 969-3791<br>E-Mail: <a href="mailto:j.berding@hs-osnabrueck.de">j.berding@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Jul 2018 13:39:28 +0200</pubDate>
                        <title>Nachhaltigkeit in der Berufsausbildung verankern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/07/nachhaltigkeit-in-der-berufsausbildung-verankern/</link>
                        <description>Projekt „GreenSkills4VET“ stellt innovative Unterrichtseinheiten auf Abschlusskonferenz vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. Juli 2018) Im Juni präsentierte das europäische Forschungsprojekt „GreenSkills4VET“ seine Ergebnisse während einer Abschlusskonferenz in den Räumen der Hochschule Osnabrück. Nach zweijähriger Arbeit wurden dem Fachpublikum zwei exemplarische Unterrichtseinheiten für die Integration des Themenkomplexes Nachhaltigkeit in die Berufsausbildung von angehenden Logistik- und Pflegefachkräften vorgestellt.
</p>
<p>„Bisher gibt es zu diesem Thema nur wenig Bildungsmaterial“, begründete Professorin Dr. Christel Kumbruck von der Hochschule Osnabrück das Projekt, dem sie als Leiterin vorstand. „Die nun entwickelten Einheiten helfen Ausbildenden dabei, ihre Schülerinnen und Schüler für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und Impulse für nachhaltiges Handeln zu geben.“
</p>
<p>Um eine möglichst einfache Verbreitung der Bildungsmaterialien zu gewährleisten, wurden die beiden Einheiten als sogenannte „Open Educational Resources“ entwickelt. Dieses Format ermöglicht die lizenzfreie Nutzung, Anpassung und Weitergabe der Inhalte. Interessierte Lehrende können die umfangreichen Materialien in fünf Sprachen kostenlos über die Website des Projekts abrufen. „Außerdem haben wir bei den Lehrformaten darauf geachtet, dass die Lernenden aktiv eingebunden werden, beispielsweise mithilfe von WebQuests, bei denen sie selbstständig Antworten im Internet recherchieren müssen“, betonte Kumbruck.
</p>
<p>Die an der Hochschule Osnabrück entwickelte Lehreinheit „Herausforderungen und Coping in der Interaktionsarbeit – Soziale Nachhaltigkeit in der Pflege“, vermittelt angehenden Pflegekräften unter anderem wichtiges Wissen zur Stressbelastung von Menschen in personennahen Berufen und regt zur Selbstreflektion bezüglich hilfreicher und schädlicher Bewältigungsstrategien an. Kumbruck erhofft sich hiervon einen positiven Beitrag zu mehr sozialer Nachhaltigkeit in der Pflege. „Die Auszubildenden sollen lernen, schwierige Kommunikationssituationen besser zu bewältigen, sodass der hohe Anteil von Pflegekräften, die wegen Krankheiten und Erschöpfung vorzeitig das Berufsfeld verlassen, verringert wird.“
</p>
<p>Im Mittelpunkt der zweiten präsentierten Lehreinheit „Developing a new Strategy – Logistics 2050 – Delivering Tomorrow“, steht ein Modellunternehmen, für das angehende Kaufleute für Logistikdienstleistungen ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept entwickeln sollen. Hierbei werden sie gezielt zur aktiven und forschenden Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit angeregt und erwerben so wertvolle Gestaltungskompetenz für ihr Berufsleben. „Mit dieser Fallstudie leisten wir einen ersten Schritt zur Implementierung von Nachhaltigkeit und Open Educational Resources in der beruflichen Ausbildungspraxis“, freute sich Henrik Peitsch, Studienrat im Ruhestand und Lehrbeauftragter an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg.
</p>
<p>Das von der Europäischen Union geförderte Projekt „GreenSkills4VET, an dem sich neben der Hochschule Osnabrück sechs weitere Hochschulen aus fünf europäischen Ländern beteiligten, zielt auf den Aufbau von Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft innerhalb der beruflichen Bildung ab und berücksichtigt die drei Nachhaltigkeits-Dimensionen ökonomisch, ökologisch und sozial.
</p>
<p>Insgesamt wurden in der Laufzeit des Projekts seit 2016 sieben exemplarische Lehreinheiten in Form von Open Educational Resources entwickelt. Diese sind frei verfügbar auf der Website <a href="http://www.greenskills4vet.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.greenskills4vet.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Jun 2018 10:09:43 +0200</pubDate>
                        <title>Was bewegt uns, für oder gegen Geflüchtete zu sein?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/06/was-bewegt-uns-fuer-oder-gegen-gefluechtete-zu-sein/</link>
                        <description>Neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück untersucht Gründe für zivilgesellschaftliches Engagement</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Juni 2018) Die Zahl der neu registrierten Flüchtlinge in Deutschland erreichte im Jahr 2015 laut Bundesinnenministerium mit rund 1,1 Millionen einen absoluten Spitzenwert. Obwohl die Zahlen seitdem rapide sinken, sorgt die Flüchtlingswelle bis heute für viel Wirbel im Land. Auf der einen Seite engagieren sich Freiwillige unentgeltlich für Flüchtlinge und pflegen eine ausgeprägte Willkommens- und Anerkennungskultur, auf der anderen Seite formiert sich Widerstand, der öffentlich vor allem durch das Erstarken von Pegida und AfD in Erscheinung tritt.
</p>
<p>Ungeachtet der jeweiligen Position, hat die Bereitschaft, sich freiwillig und unentgeltlich für die eigene Sache zu organisieren, stark zugenommen. An dieser Stelle setzt das neue Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück an, mit dem Namen „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, sich für oder gegen geflüchtete Menschen zu engagieren?“ Drittmittelgeber mit knapp 107.000 Euro ist das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland.
</p>
<p>„Das Verständnis von Engagement hat sich verändert. Man versteht darunter nicht mehr nur das klassische Ehrenamt unter dem Dach von Kirchen oder Vereinen. Insbesondere im Zusammenhang mit Flüchtlingen kommt auch ein Engagement ins Blickfeld, das einer Gemeinwohlorientierung entgegenstehen oder sogar antidemokratische Zielsetzungen verfolgen kann. Deshalb sprechen wir neutral vom zivilgesellschaftlichen Engagement“, erläutert die verantwortliche Wissenschaftlerin, Professorin Dr. Christel Kumbruck.
</p>
<p>Die Hochschule übernimmt die „Basisarbeit“ des Forschungsprojekts. In einem ersten Schritt werden im Raum Heidelberg und im Raum Dresden sogenannte Fokusgruppen aus Befürwortern und Gegnern gebildet. Die Diskussionen mit den Teilnehmenden bilden die Grundlage für das weitere Vorgehen und geben erste Einblicke in die Erfahrungswelten der Engagierten. Auf dieser Grundlage sollen in einem nächsten Schritt 16 Einzelinterviews geführt werden, die sich über die gesamte Bundesrepublik verteilen und beide Seiten gleichgewichtet berücksichtigen.
</p>
<p>„Es ist generell schwierig das hochemotionale Thema Engagement im Kontext der Flüchtlingsthematik anzusprechen, da auf beiden Seiten die Angst besteht, missverstanden oder verurteilt zu werden. Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen gibt es bei Engagierten beider Seiten einen enormen Redebedarf“, schildert Maik Dulle, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt, erste Erfahrungen.
</p>
<p>Die Ergebnisse der Interviews sollen in einem Jahr vorliegen. Sie bilden die Grundlage für eine deutschlandweite Fragebogenerhebung des Sozialwissenschaftlichen Instituts.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck<br>Professorin für Wirtschaftspsychologie<br>Telefon: 0541 969-3821<br>E-Mail: <a href="mailto:c.kumbruck@hs-osnabrueck.de">c.kumbruck@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Jun 2018 10:34:26 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungskolleg „FamiLe“ präsentiert Ergebnisse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/06/forschungskolleg-famile-praesentiert-ergebnisse/</link>
                        <description>Abschlusstagung des Kollegs mit Preisvergabe für beste wissenschaftliche Poster</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Juni 2018) Spannende Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten aus dem Bereich Pflege-, Hebammen- und Gesundheitswissenschaften gewannen Ende Mai die Teilnehmenden der Fachtagung des Forschungskollegs „Familiengesundheit im Lebensverlauf (FamiLe)“, an der Hochschule Osnabrück. Neben einer Reihe von Fachvorträgen, präsentierten insgesamt 18 Wissenschaftlerinnen, darunter Mitglieder des Kollegs sowie Teilnehmende anderer Hochschulen, dem Fachpublikum in Form einer Postersession ihre Forschungsergebnisse und luden zum Dialog ein.
</p>
<p>Die Promovendinnen des Kollegs präsentierten die Ergebnisse ihrer Forschungen aus der zurückliegenden 2. Förderphase, die im Juni 2015 begann und in diesem Jahr zu Ende geht. Darüber hinaus hatte das Kolleg in einem „Call for Abstracts“ auch Forschende anderer Hochschulen dazu aufgerufen, sich mit ihren Arbeiten für die Postersession zu bewerben und ihre wissenschaftlichen Poster in dreiminütigen Kurzvorträgen zu präsentieren.
</p>
<p>Das breite Themenspektrum reichte von der Vereinbarkeit professioneller und familialer Pflege, über die sozialen Altersobergrenzen für Schwangerschaften bis hin zu den Auswirkungen chronischer Krankheiten auf die Paarbeziehung. „Es ist immer wieder spannend zu sehen, an welchen innovativen Fragestellungen bei uns und auch an anderen Hochschulen geforscht wird“, betonte Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, Sprecherin des Forschungskollegs.
</p>
<p>Von den Postern und Vorträgen der externen Teilnehmenden wurden die drei besten Beiträge ausgewählt und mit Geldpreisen prämiert. So konnte sich Mirjam Peters von der Hochschule für Gesundheit Bochum nicht nur über den fachlichen Austausch freuen, sondern auch über den mit 500 Euro dotierten, ersten Preis des Wettbewerbs. Peters hatte in ihrer Arbeit „Entwicklung eines Instruments zur Messung der Qualität in der Versorgung durch Hebammen im Wochenbett anhand von PREMs“ (PREM´S - patient reported experience measures) ein Modell zur Qualitätsmessung aus Sicht gebärender Frauen entwickelt und anschließend empirisch belegt. „Das Poster hat uns durch seine klare Struktur, die tolle visuelle Gestaltung und nicht zuletzt durch den anschaulichen Vortrag von Frau Peters überzeugt“, kommentierte Dr. Christiane Pinkert, die als Postdoktorandin im Forschungskolleg tätig ist, die Entscheidung der Jury.
</p>
<p>Den zweiten Platz belegte das Poster zur Arbeit „Netzwerkanalyse zur Integration schwangerer Flüchtlingsfrauen in das Gesundheitssystem in Köln“, präsentiert von Angela Rocholl von der Hochschule für Gesundheit Bochum und ihrer Mitautorin Christiane Klekamp. Cornelie Wolf von der Universität Witten-Herdecke belegte mit ihrem Beitrag „Delphi-Befragung zur Familienorientierung in der Hebammentätigkeit“ den dritten Platz.
</p>
<p>Das kooperative Forschungskolleg FamiLe wird von der Universität Witten-Herdecke und der Hochschule Osnabrück gemeinsam getragen und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Forschungsarbeit des Kollegs konzentriert sich auf die Rolle der&nbsp; Familie für die Förderung von Gesundheit sowie für die Bewältigung von Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Die Förderung des Kollegs endet in diesem Jahr, insgesamt konnten 24 Promovenden erfolgreich betreut werden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Dr. Christiane Pinkert<br>Postdoktorandin, Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7173<br>E-Mail: <a href="mailto:c.pinkert@hs-osnabrueck.de">c.pinkert@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Jun 2018 09:31:33 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Berufsleben für das internationale Studium</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/06/ein-berufsleben-fuer-das-internationale-studium/</link>
                        <description>Lehrkraft Ulrich Bauer nach 36 Jahren an der Hochschule Osnabrück in den Ruhestand verabschiedet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Juni 2018) „International ist man nicht, weil man zum Beispiel „International Management“ studiert, international ist erst, wer sich für Menschen anderer Länder interessiert und sich mit ihrer Geschichte, Politik und Kultur auseinandersetzt“, unterstreicht Ulrich Bauer, der 36 Jahre lang Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück war und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde. Bauer muss es wissen, weil er es war, der die Internationalisierung vieler Studiengänge der Fakultät maßgeblich vorangetrieben hat.
</p>
<p>Zunächst als freiberuflich Lehrtätiger, ab 1988 in fester Anstellung, entwickelte und koordinierte Bauer das „noch junge internationale Geschäft“ des Fachbereichs Wirtschaft und reiste in der Zeit, als das ECTS-System noch Neuland war, in viele europäische Städte, um die Möglichkeiten der neuen Praxis auszuloten, Kontakte zu knüpfen und Partnerschaften zu schließen.
</p>
<p>Bauer, der zunächst Englisch und Politik studierte, später einen MA in European Marketing Management draufsattelte, an der Hochschule die Bereiche Wirtschaftsenglisch und International Studies lehrte und in der Folge einige Studiengänge verantwortete, verfolgte unermüdlich „und mit viel Herzblut“ die stärkere Internationalisierung des Studiums. „Es gab Phasen, da habe ich im Ausland sieben Hochschulen in zwei Wochen besucht. Gemacht habe ich das, weil es wertgeschätzt wurde, nicht nur von den Studierenden auch von den Lehrenden, die sich eine internationalere Ausrichtung ihrer Studiengänge wünschten.“
</p>
<p>Nicht nur, um hiesigen Studierenden ein international orientiertes Studium zu ermöglichen, sondern auch, um interessierten ausländischen Studierenden ein Angebot zu machen, übernahm der Fakultätsbeauftragte für Partnerhochschulen in englischsprachigen Ländern zunächst den Diplom-Studiengang European Business Studies, der später vom bilingualen Studiengang Internationale Betriebswirtschaft und Management abgelöst wurde, und baute den rein englischsprachigen Bachelorstudiengang International Management auf.
</p>
<p>Ebenfalls an englischsprachige Studierende wendet sich die 2012 gestartete „International Summer University“ der Fakultät. „Dieses Kurzprogramm geht nun in sein neuntes Jahr, drei Wochen, die für viele Teilnehmenden eine lebensverändernde Erfahrung bedeuten“, wie Bauer als Initiator und akademischer Leiter vielfach erfahren hat.
</p>
<p>„Herr Bauer hat für die internationale Ausrichtung unserer Fakultät viel bewirkt, er hat Überzeugungsarbeit geleistet und begeistert. Internationalität wird über die Sprache und über die Inhalte vermittelt, dadurch, dass Studierende und Lehrende über den Tellerrand schauen, Begegnungen ermöglichen und Kontakte halten. Dafür hat Herr Bauer Zeit seines Berufslebens hervorragend geworben“, unterstreicht Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers.
</p>
<p>„Du warst zum richtigen Zeitpunkt hier, war das Schönste, was mir zum Abschied gesagt wurde. Mit Prof. Dr. Kay Hofmann als Nachfolger fällt mir der Abschied leicht. Er führt meine Aufgaben mit dem gleichen Engagement weiter, das freut mich ungemein“, zieht Bauer ein positives Fazit.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Ulrich Bauer <br>E-Mail: <a href="mailto:u.bauer@hs-osnabrueck.de">u.bauer@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Jun 2018 11:27:41 +0200</pubDate>
                        <title>Böckelmann erhält Honorarprofessur</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/06/boeckelmann-erhaelt-honorarprofessur/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück bestellt Dr. Michael Böckelmann zum Honorarprofessor und würdigt damit Vernetzung mit regionaler Gesundheitswirtschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Juni 2018) Ein seltener aber umso erfreulicherer Anlass stand im Mai für den Hochschulpräsidenten, Prof. Dr. Andreas Bertram, auf dem Programm. In einer Feierstunde bestellte er Dr. Michael Böckelmann zum Honorarprofessor und würdigte damit das herausragende Engagement des langjährigen Lehrbeauftragten für die Vernetzung der Hochschule mit der regionalen Gesundheitswirtschaft.
</p>
<p>Böckelmann ist Geschäftsführer der Schüchtermann-Schiller’schen Kliniken mit sechs Standorten im Raum Osnabrück und engagiert sich außerdem als Vorstand des Kompetenznetzwerks Gesundheitswirtschaft GewiNet e.V., dem rund 80 Mitglieder aus verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens der Weser-Ems-Region angehören. Bereits seit 2008 ist der Gesundheitsexperte als Lehrbeauftragter an der Hochschule Osnabrück tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Strategisches Management und Wertemanagement. Der Mediziner ist selber Absolvent des hochschuleigenen MBA-Studiengangs Gesundheitsmanagement. Im Bereich der Forschung beteiligt sich Böckelmann unter anderen am aktuellen Forschungsprojekt „Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland (ROSE)“.
</p>
<p>„Als zentrales Bindeglied zu den Unternehmen der regionalen Gesundheitswirtschaft haben Sie maßgeblich zur Entwicklung des Gesundheitscampus Osnabrück beigetragen“, würdigte Bertram insbesondere Böckelmanns Verdienste um die 2015 ins Leben gerufene Initiative. Der Gesundheitscampus Osnabrück, getragen unter anderem von der Hochschule, hat das gemeinsame Ziel, innovative Konzepte zur Gesundheitsversorgung für die Region zu entwickeln und zu erproben. „Mit Ihrer Ernennung zum Honorarprofessor möchten wir diese Bindung weiter intensivieren und gemeinsam Impulse für die Weiterentwicklung des Projekts setzen.“
</p>
<p>„Ich halte eine enge Verzahnung von Theorie und Unternehmenspraxis für unbedingt notwendig, um gemeinsam den Veränderungen im Gesundheitswesen zu begegnen. Wir müssen mehr voneinander wissen und uns beständig zwischen Praxis, Lehre und Forschung abstimmen“, betonte Böckelmann.<br>„Mit dem Gesundheitscampus Osnabrück, mit unseren zeitgemäßen Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Gesundheit und Pflege und den zahlreichen Forschungsprojekten in diesem Themengebiet befinden wir uns auf einem guten Weg, auch diesen Transfer zu leisten“, unterstrich Professorin Dr. Sabine Eggers, Vizepräsidentin für Hochschulmarketing und Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. „Herrn Böckelmanns Erfahrung, seine Kontakte und sein Know-how helfen uns ganz wesentlich dabei, diesen Weg weiterzugehen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 May 2018 10:26:15 +0200</pubDate>
                        <title>Spitzenwerte für Pflegestudiengänge</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/05/spitzenwerte-fuer-pflegestudiengaenge/</link>
                        <description>Angebote in Osnabrück und Lingen punkten im CHE-Hochschulranking durch die Nähe zur Berufspraxis und die sehr gute Studiensituation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. Mai 2018) Erneut Spitzenwerte im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für die Pflegestudiengänge der Hochschule Osnabrück: Im umfassendsten Hochschulranking im deutschsprachigen Raum, in das laut CHE die Urteile von rund 150.000 Studierenden und etwa 9.000 Professorinnen und Professoren eingeflossen sind, erhält die Hochschule für alle drei Pflegestudiengänge sehr gute Bewertungen.
</p>
<p>Für das Fach Pflegewissenschaft, so der CHE-Sammelbegriff für Pflege-Studiengänge, erreicht die Hochschule Osnabrück bei den Kriterien Allgemeine Studiensituation, Kontakt zur Berufspraxis und Prüfungen jeweils die Spitzengruppe. Der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Pflegewissenschaft, der auf eine Karriere als wissenschaftlich qualifizierter Pflegeexperte vorbereitet, erreicht im Einzelranking ebenfalls gleich mehrfach die Spitzengruppe. Die knapp 120 Studierenden bewerteten unter anderem den Arbeitsmarkt- und Berufsbezug mit sehr gut.
</p>
<p>Die volle Punktzahl (11/11) bei den Kontakten zur Berufspraxis erzielt der Bachelor-Studiengang Pflege dual, der an den Hochschulstandorten Osnabrück und Lingen angeboten wird. In Kooperation mit Berufsfachschulen und Pflegeeinrichtungen werden aktuell 260 Studierende innerhalb von acht Semestern zu Pflegefachkräften mit Berufs- und Studienabschluss ausgebildet. Alle Befragten gaben zudem an, das Studium in der Regelstudienzeit abschließen zu können.
</p>
<p>Für den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Pflegemanagement gaben fast ebenso viele Studierende (94,4%) an, ihr Studium in der Regelzeit abschließen zu können. Pflegemanagement stellt die Verbindung zwischen Pflegeberuf und wirtschaftswissenschaftlichen Themen des Berufsfeldes Gesundheit her und qualifiziert aktuell 130 Studierende für Leitungsaufgaben im Pflegemanagement.
</p>
<p>„Unsere Studiengänge unterscheiden sich ja im Hinblick auf die Studienorganisation von klassischen Studiengängen, da sie ausbildungsbegleitend oder berufsbegleitend durchgeführt werden, das ist für viele Studierende eine besondere Herausforderung, erläutert Professorin Dr. Elke Hotze. „Deshalb unterstützen wir von Seiten der Hochschule auf bestmögliche Art und Weise durch intensive Studienberatung, eine gute Betreuungsstruktur und enge Beziehungen zu Praxispartnern. Schön, dass diese besondere Unterstützung auch von den Studierenden wertgeschätzt wird und sich in stabil guten Bewertungen niederschlägt“, führt die Beauftragte des Studiengangs Pflegewissenschaft weiter aus.
</p>
<p>Professorin Dr. Sabine Eggers, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, verweist zudem auf die hohe Reputation, die die Hochschule in Lehre und Forschung in der Pflege genießt: „Gerade im Bereich der Pflegewissenschaft besitzt die Hochschule Osnabrück eine große Expertise, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Mit dem ausbildungsbegleitenden Studiengang Pflege dual haben wir zuletzt einen Studiengang eingeführt, der die enge Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen in der Region nochmals verstärkt."
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p><b>Bachelorstudiengang Pflege (dual)</b><br>Nadine Guerre<br>Telefon: 0541 969-3000<br>E-Mail: <a href="mailto:pflege@hs-osnabrueck.de">pflege@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/pflege-bsc-dual/" target="_blank">Webseite des Studiengangs</a><br><br><b>Bachelorstudiengang Pflegemanagement</b><br>Marianne Moß<br>Telefon: 0541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/pflegemanagement-ba/" target="_blank">Webseite des Studiengangs</a><br><br><b>Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft</b><br>Nadine Guerre und Marianne Moß<br>Telefon: 0541 969-3000/-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegewissenschaft@hs-osnabrueck.de">pflegewissenschaft@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/pflegewissenschaft-ba/" target="_blank">Webseite des Studiengangs</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 May 2018 11:32:19 +0200</pubDate>
                        <title>„Verstehen, was die Herausforderung ist, darum geht es uns“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/05/verstehen-was-die-herausforderung-ist-darum-geht-es-uns/</link>
                        <description>Am 25. Mai endet offiziell die zweite Förderphase des Forschungskollegs „FamiLe – Familiengesundheit im Lebenslauf“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten-Herdecke mit einer Fachtagung in Osnabrück. Im Interview sprechen die Verantwortlichen Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein und Prof. Dr. Wilfried Schnepp über die Fragestellungen des Kollegs und die Herausforderungen für Pflege- und Hebammenwissenschaften.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Was erwartet die Teilnehmenden der Fachtagung?</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Wilfried Schnepp (SP): Es wird eine sehr bunte und sehr anspruchsvolle Fachtagung, mit mehreren Vorträgen der beteiligten Professorinnen und Professoren, sowie einem Beitrag einer Gastreferentin aus der Schweiz und mit einer moderierten Postersession. Dort bekommen die Ergebnisse der Kollegiatinnen und Kollegiaten ihre Plattform. Wir Lehrenden werden uns fragen, was genau hat das Forschungskolleg eigentlich aus und mit unseren Themen und Fragestellungen gemacht?
</p>
<p><b>Um welche Themen und welche Zielgruppen geht es bei FamiLe?</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sayn-Wittgenstein (S-W): Es geht um Familiengesundheit im Lebensverlauf und um die Bedeutung, die Familien zukommt in der Aufrechterhaltung von Gesundheit aber auch im Bewältigungshandeln. Sie sind ja nicht nur Empfänger von bestimmten Versorgungsleistungen, sondern sie sind in vielen Situationen aktive Akteure, die in der Pflege, in der Unterstützung ihrer Angehörigen tätig sind. Wir haben es also mit vielen verschiedenen Zielgruppen zu tun. Deshalb ist das Thema der Lebensverlauf. Wir blicken unter anderem auf junge, sich bildende Familien, auf Familien mit chronisch kranken Kindern, auf pflegende Angehörige insgesamt. Wir untersuchen das Bewältigungshandeln und fragen uns, wie gelingt das bei sehr kritischen Lebensereignissen, zum Beispiel mit einem Frühgeborenen? Wie gelingt es dann eine Familie zu sein? Was passiert in der palliativen Phase, wenn es um Sterbeprozesse geht? Unsere Vorträge stellen diese Lebensphasen und die dazugehörigen Fragen vor.
</p>
<p><b>FamiLe ist ein vom BMBF gefördertes Forschungskolleg und genießt Modellcharakter. Sie haben in zwei Förderphasen 24 Promovierende betreut. Mit welchen methodischen Herausforderungen hatten Sie besonders zu tun?</b>
</p>
<p>S-W: Es geht häufig um vulnerable Gruppen. Also um Menschen in lebensbedrohlichen, lebenslimitierenden Situationen. Sie sind vielleicht bereit, an einem Forschungsprojekt teilzunehmen aber das ist nicht ihr dringendstes Anliegen. Man muss sich vorstellen, dass Menschen, die hoch belastet sind, gefragt werden, wie es ihnen geht, das ist kein Spaziergang, das sind existenzielle Ängste und nicht die Frage, welches Waschmittel brauche ich? Außerdem werden oft alle Familienmitglieder befragt, auch die Kinder. Es ist relativ neu, dass Kinder als selbstbestimmte Akteure gesehen werden, die sagen ‚wann geht es mir eigentlich gut und was hilft mir, mit meiner eigenen chronischen Erkrankung oder der eines Familienangehörigen zurecht zu kommen`.
</p>
<p>SP: Besonders am Kolloquium ist auch, dass es nicht disziplinär sondern thematisch ausgerichtet ist. Die Beiträge aus Hebammenwissenschaft und Pflegewissenschaft drehen sich immer um das Thema, also die Familie, in all diesen schillernden Situationen. Das zeigt, in diesem Fall haben die Disziplinen gelernt erfolgreich zusammenzuarbeiten.
</p>
<p><b>Die Promovierenden&nbsp; der 1. Förderphase von FamiLe besetzen mittlerweile einige Professuren …</b>
</p>
<p>S-W: Wenn wir den Forschungsschwerpunkt „IsQua“ dazuzählen, für den wir bereits gemeinsam Promovierende betreuten, dann sind allein daraus drei Professuren erwachsen. Aus unserer Gruppe in Osnabrück konnten wir acht Professuren bundesweit besetzen und weitere stehen in den Startlöchern. Unsere Promovierten bringen unglaublich viel Berufserfahrung mit, oft 20, 25 Jahre als leitender Pfleger oder als Hebamme. Ihre wissenschaftliche Karriere führten sie parallel dazu, hier in der Promotion zu Ende. Sie haben also in unterschiedlichen Einrichtungen gearbeitet und sind jetzt in Professuren und initiieren Studiengangentwicklungen oder auch Forschungsprojekte.
</p>
<p><b>Die Promovierenden sind alle berufstätig. Sicherlich fließen auch auf diesem Weg Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis …</b>
</p>
<p>S-W: Zu nennen wäre eine Absolventin, die jetzt als Nachwuchsprofessorin an der Fachhochschule Münster lehrt. Sie hat zu Kindern mit lebenslimitierenden Erkrankungen geforscht und jahrzehntelang als Kinderkrankenpflegerin gearbeitet, auch in der Hospizversorgung. Sie kennt die Praxis aus dem ‚ff‘ und wird ihre Erfahrungen garantiert in ihre Studiengangentwicklung einbringen. Und sicherlich auch weiter dazu forschen und Maßnahmen entwickeln. Die Früchte werden später tragen. Das ist nicht unmittelbar mit Abschluss der Promotion der Fall.
</p>
<p><b>Können Sie nach vielen Jahren Forschung allgemeingültige Aussagen dazu treffen, wie Familien schwierige Lebensphasen meistern? Ich denke da zum Beispiel an ein stabiles familiäres Umfeld?</b>
</p>
<p>SP: Nein, das kann man nicht sagen und das sollte man auch nicht tun, weil die gesellschaftlichen Realitäten andere sind. Denken wir zum Beispiel an die Großfamilie, die wir seit Jahrzehnten so nicht mehr haben. Wir können nicht an diese appellieren, wenn wir gleichzeitig wissen, Mobilität ist angesagt und Familien atomisieren sich, alle sind sie hier, da und dort. Kommen Krankheit oder Pflegebedürftigkeit dazu, kann das System explodieren oder auch nicht. Verstehen, was die Herausforderung ist, darum geht es uns! Wir haben früher viel zu oft die Familienangehörigen instrumentalisiert, Druck ausgeübt, damit sie das jetzt stemmen. Wir drehen den Blick um und möchten verstehen, was Familien brauchen, damit sie weiter Familie sein können.
</p>
<p>S-W: Wir blicken aus einer fachwissenschaftlichen Ebene auf diese Themen, wir geben also keine direkte Lebenshilfe. Aber vielen Betroffenen ist bereits geholfen, wenn sie wissen, dass ihre Problemlage gesehen und verstanden wird. Oftmals richten sich die Erkenntnisse der Arbeiten auch an die Berufsgruppen, zum Beispiel, Eltern stärker zu sehen. Oder Eltern nach extremer Frühgeburt besser in die Grundpflege ihrer Kinder zu integrieren. Das verlangt ein Verständnis dafür, wie Eltern das erleben. Mit diesen Erkenntnissen in den pflegerischen Alltag zu gehen und zu sagen, wie können wir auch in einer neonatologischen&nbsp; Einrichtung einen bequemen Stuhl und einen separaten Raum für Eltern und Kinder anbieten, um ein Familienleben überhaupt zuzulassen, das ist den Promovierenden ein Anliegen.
</p>
<p><b>Welche Forschungsergebnisse haben Sie überrascht?</b>
</p>
<p>SP: Ich hatte ein großes Aha-Erlebnis, als ich mit einer Doktorandin und einem Doktoranden auf einem soziologischen Kongress in London war. Dort wurde mir klar, was wir mit Familie in den gesundheitswissenschaftlichen Disziplinen immer tun, ist, ihnen noch eins drauf zu geben. Wir instrumentalisieren sie und verlangen alles Mögliche. Aber wir fragen nie, was brauchen sie denn? Um diesen Perspektivwechsel geht es mir. Außerdem ist mir ganz klar geworden, Krankheit ist immer eine Bedrohung für die Familie, immer. Es ist nie eine Aufgabe nur eines Individuums. Die Familie ist damit konfrontiert, sie muss eine Antwort geben.
</p>
<p>S-W: Genau daran müssen wir unsere Versorgungsangebote ausrichten. Aber davon sind wir noch Lichtjahre entfernt. Von daher ist der erste Schritt, einen Paradigmenwechsel einzuläuten, sowohl in der Pflege als auch im Hebammenwesen! Das primäre Angebot richtet sich bislang immer nur an die unmittelbar Betroffenen und nicht an die Familie.
</p>
<p><b>Was müsste sich politisch ändern, damit es zu diesem Paradigmenwechsel kommt?</b>
</p>
<p>SP: Die Familie wird in der Gesetzgebung nicht wahrgenommen,&nbsp; es gibt immer nur „den Erkrankten“ oder „die mit dem Versorgungsbedarf.“ Zum Beispiel spricht die Pflegeversicherung klassisch von „den pflegenden Angehörigen“. Wir sagen halt, stopp, es gibt sogar Kinder, die pflegen, an die denkt ihr gar nicht, denen müsst ihr auch helfen. Deshalb spiegeln wir im Moment ganz deutlich, wie diese Problemlagen tatsächlich aussehen. Wir sind weit entfernt von einer Familienmedizin. Wer Familienmedizin betreibt, also die Weiterentwicklung von Hausarztmedizin und Allgemeinmedizin, führt ähnliche Diskussionen. Die verstehen uns ganz schnell, weil sie sagen, wir müssen mit den Familien arbeiten, da entscheidet sich, ob sie das bewältigen.
</p>
<p>S-W: Wir sorgen mit dem Forschungskolleg zwar für den wissenschaftlichen Nachwuchs, damit Professuren besetzt werden können. Aber wir sind in den klinischen Einrichtungen in Deutschland nicht weit genug bei der Entwicklung von Stellen, die eben genau diese Expertise vorsehen. Wer wissenschaftlich qualifiziert ist, weiß, wie man Impulse aus der Berufspraxis aufgreifen und systematisch beforschen kann. Sie sind fähig die klinische Versorgungspraxis an diesen Ergebnissen auszurichten. In Witten haben wir eine Postdoktorandin im Kolleg, die in der Pflege als Brustkrebsspezialistin gilt. Sie besetzt eine Stelle in einem großen onkologischen Center bei der es darum geht, die Betreuung aus pflegewissenschaftlicher Sicht zu verbessern. Das sind die Stellen, die wir perspektivisch brauchen, da stehen wir noch ganz am Anfang.
</p>
<p><b>Auf der Fachtagung referiert mit Rahel Naef eine klinische Pflegewissenschaftlerin des Universitätsspitals Zürich, sie besetzt so eine skizzierte Position …</b>
</p>
<p>S-W: Die Schweiz ist weit in der wissenschaftsgestützten Praxisentwicklung, sie beschäftigen einzelne Pflegewissenschaftler in Krankenhäusern, zum Beispiel wenn es um chronische Wunden geht oder auch in der Onkologie. Frau Naef hat sich zum Beispiel damit auseinandergesetzt, wie eine Familienorientierung im Krankenhaus umgesetzt werden kann. Die Bedeutung der Familie für Pflege- und Hebammenwissenschaft in der Versorgung zu verankern, das wäre mein Wunschszenario.
</p>
<p><b>Zur Person:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein ist Professorin für Pflegewissenschaft und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück; Inhaberin der Forschungsprofessur familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FaGeV), wissenschaftliche Leiterin des Verbundes Hebammenforschung, Sprecherin des BMBF geförderten kooperativen Forschungskollegs Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe; Sprecherin des Forschungsschwerpunkts IsQua mit Graduiertenförderung und Mitglied im Nationalen Wissenschaftsrat.
</p>
<p>Prof. Dr. Wilfried Schnepp ist Professor an der Fakultät für Gesundheit (Department für Pflegewissenschaft) an der Universität Witten-Herdecke und hat den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege inne, sowie Sprecher des BMBF geförderten kooperativen Forschungskollegs Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 May 2018 08:45:10 +0200</pubDate>
                        <title>Schnellboote für das Gesundheitspersonal der Region</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/05/schnellboote-fuer-das-gesundheitspersonal-der-region/</link>
                        <description>Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ an der Hochschule Osnabrück erhält für 2. Förderphase rund eine Million Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Mai 2018) Was wäre, wenn Hochschulen Angehörigen der Gesundheits- und Heilberufe neben Studiengängen auch zertifizierte Module für die wissenschaftliche Weiterbildung anböten? Module, die Jahre später auf ein Studium oder eine Fachweiterbildung angerechnet werden könnten und für sich genommen einen „Mikroabschluss unterhalb des Bachelors“ bedeuteten? Diesen Fragen geht das Forschungsverbundprojekt „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL)“ nach, für welche das Bundesministerium für Bildung und Forschung nun die bis 2020 laufende zweite Förderphase bewilligte.
</p>
<p>Im Fokus stehen die Themen Gesundheits- und Medizininformatik, Patientensicherheit sowie Übergangsgestaltung. Anmeldungen zu den in der ersten Förderphase bereits erprobten Modulen „Patientensicherheit: Kooperation und Kommunikation“, „eHealth und Informationskontinuität“ sowie „Theorie-Praxis-Transfer als Konzept zur Personal- und Organisationsentwicklung“ sind ab sofort möglich. Die Module starten im September. Eine formale Hochschulzugangsberechtigung ist nicht erforderlich. Weitere Module werden derzeit entwickelt und voraussichtlich 2019 erprobt. Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter <a href="http://www.kompetenzentwicklung-gesundheitsberufe.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kompetenzentwicklung-gesundheitsberufe.de</a>.
</p>
<p>„Wer ein KeGL-Modul belegt, steigt in ein Schnellboot ein, das sie oder ihn innerhalb kurzer Zeit dahin bringt, fit zu sein für aktuelle und zukünftige Bedürfnisse der Branche und das auf wissenschaftlichem Niveau“, erläutert Projektleiterin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff die Vorzüge und ergänzt: „Wer möchte, steigt später für eine weitere Etappe auf ein anderes Boot oder entscheidet sich für eine Fahrt auf dem Frachtschiff, also für ein komplettes Studium.“
</p>
<p>Das Projekt unterstützt die Entwicklung der regionalen Gesundheitsversorgung mit wissenschaftlicher Expertise und lokalisiert im Austausch mit regionalen Partnern, welche Kompetenzen benötigt werden. „Diejenigen, die hier in Krankenhäusern, Altenheimen, Praxen oder Apotheken arbeiten, finden bei uns die nötigen Qualifizierungsmöglichkeiten“, so Projektkoordinator Verw. Prof. Alexander Wolf.
</p>
<p>An dem mit insgesamt 2,7 Millionen Euro geförderten Verbundprojekt sind neben der Hochschule Osnabrück die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, die Hochschule Hannover, die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth sowie die Universität Osnabrück beteiligt. Auf die Hochschule Osnabrück entfällt eine Fördersumme von 944.000 Euro.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff<br>Telefon: 0541 969-3297<br>E-Mail: <a href="mailto:a.braun@hs-osnabrueck.de">a.braun@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 May 2018 10:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Frauen in Führung – Workshop in Indien</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/05/frauen-in-fuehrung-workshop-in-indien/</link>
                        <description>Indische und deutsche Studentinnen arbeiteten in Indien gemeinsam an Vorschlägen, um Frauenkarrieren zu fördern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 14. Mai 2018) 16 Master-Studentinnen der Hochschule Osnabrück und 20 MBA-Studentinnen der Partnerhochschule Chitkara im nordindischen Punjab beschäftigten sich in Indien im interkulturellen Workshop „Female Leadership and Change Management“ mit Fragen der weiblichen Karriereplanung. Die beiden Professorinnen Heike Schinnenburg und Nicole Böhmer leiteten den Workshop, der zum sechsten Mal durchgeführt wurde.
</p>
<p>„Normalerweise haben wir in jedem Jahr ein neues, spannendes Thema, aber dieses Mal entsprach ‚Female Leadership‘ so sehr auch den persönlichen Karrierefragen der Teilnehmerinnen, dass wir zusammen mit unseren indischen Kollegen entschieden haben, das Thema auszubauen“, so Schinnenburg.
</p>
<p>Für beide Länder ist das Thema relevant. So steigt die Zahl der Studentinnen an indischen Hochschulen zwar, jedoch ist die Zahl derjenigen, die später berufstätig sind, gering und nimmt sogar ab. Und auch in Deutschland gelingt trotz hoher Qualifikation bislang nur verhältnismäßig wenigen Frauen der Aufstieg in hohe Führungspositionen oder in das Unternehmerinnentum; familiäre Auszeiten und Teilzeitarbeit werden vor allem für Frauen als Normalbiografie wahrgenommen.
</p>
<p>Die Ursache für diese Unterbrechungen in weiblichen Karrierepfaden ist den Professorinnen nach oft in Geschlechterstereotypen begründet, die in Organisationen und in der Gesellschaft vorherrschen. „Zum Beispiel wird die Arbeit von Frauen kritischer bewertet als die von Männern, ihnen wird weniger Führungskompetenz bescheinigt und gleichzeitig wird die familiäre Sorgearbeit wie selbstverständlich von ihnen erwartet und übernommen. Gerade in Indien treffen wir auf patriarchalische Strukturen, die sich negativ auf die Selbstbestimmung der Frauen auswirken und oft zu lebenslanger Abhängigkeit, Armut und Unterdrückung führen“, so Böhmer.
</p>
<p>„Hinzu kommt, dass junge Frauen ihre berufliche Zukunft teilweise zu optimistisch sehen. Sie entwickeln ‚blinde Flecken‘ in Bezug auf herrschende Geschlechterstereotypen, Unternehmensstrukturen und Arbeitsmarktbedingungen und berücksichtigen diese nicht bei ihrer Karriereplanung. Eine mögliche Folge sind naive Entscheidungen mit langfristig negativen Folgen für ihre Berufstätigkeit und Karriereoptionen“, erklärte Schinnenburg.
</p>
<p>Mit dem Workshop wollen die Professorinnen die Studentinnen bereits vor dem Beginn ihrer beruflichen Karriere für die Macht und Wirkung von Stereotypen sensibilisieren und zur Reflektion ihrer persönlichen Ziele anregen.
</p>
<p>Der Workshop umfasst neben inhaltlichen Kurz-Vorträgen vor allem intensive Kleingruppenarbeit. In Vorbereitung auf den Kurs schrieben die Studentinnen einen Essay und reflektierten, was Erfolg für sie persönlich bedeutet und wie sich dieser auf ihr soziales Umfeld auswirken könnte. Durch interkulturelle Gruppenarbeiten und den Erfahrungsaustausch mit erfolgreichen, indischen Managerinnen, arbeiteten die Studentinnen dreieinhalb Tage lang an verschiedenen Aspekten des Themas und lernten viel über das jeweils andere Land. „Die Familie spielt in Indien eine entscheidende Rolle. Selbst wenn ein Mädchen volljährig ist, bestimmen die Eltern über viele Bereiche ihres Lebens, auch über die Berufswahl“, beobachtete zum Beispiel Studentin Theresa Möller.
</p>
<p>„Als besonders wertvoll erwies sich der interkulturelle Ansatz des Workshops. Er ermöglichte die kritische Reflektion vorherrschender Stereotype und gesellschaftlicher Normen, die innerhalb des jeweiligen Kulturkreises als normal gelten“, unterstrich Böhmer, die sich auf einen nächsten Workshop im kommenden Jahr freut.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Nicole Böhmer
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2181<br>E-Mail: <a href="mailto:n.boehmer@hs-osnabrueck.de">n.boehmer@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Heike Schinnenburg
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3643<br>E-Mail: <a href="mailto:h.schinnenburg@hs-osnabrueck.de">h.schinnenburg@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 07 May 2018 08:03:06 +0200</pubDate>
                        <title>Veranstaltungsmanagement setzt neuen Schwerpunkt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/05/veranstaltungsmanagement-setzt-neuen-schwerpunkt/</link>
                        <description>Erstmals Module zu den Themen Veranstaltungstechnik und Internationaler Event-Markt an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. Mai 2018) Veranstaltungen dienen Unternehmen und Organisationen immer öfter als Instrument zur Live-Kommunikation. Ausgebildete Veranstaltungsfachleute werden aus diesem Grund häufig gesucht. Die Hochschule Osnabrück bietet deshalb bereits seit vielen Jahren den Fachbereich Veranstaltungsmanagement und Business Events an.
</p>
<p>Zum Wintersemester 2018/19 wurde das Lehrangebot in diesem Bereich grundlegend überarbeitet. Erstmals können Studierende die beiden neuen Module „Veranstaltungstechnik &amp; IT“ und „The international Event Market“ belegen.
</p>
<p>„Um aktuelle Entwicklungen in unserer Branche noch besser adressieren zu können, haben wir zwei neue, spannende Module aufgelegt“, so die zuständige Fachgruppensprecherin Prof. Dr. Kim Werner. „Im Modul „Veranstaltungstechnik &amp; IT“ arbeiten wir eng mit dem Unternehmen L&amp;S Veranstaltungs- und Messetechnik&nbsp; zusammen, sodass die Studierenden ganz praxisnahe Einblicke in Licht- und Tontechnik gewinnen, aber auch die zunehmende Digitalisierung thematisiert wird. Das Modul „The international event market“ trägt insbesondere der zunehmenden Globalisierung der Eventbranche Rechnung. Hier werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im internationalen Eventmarkt in englischer Sprache beleuchtet.“
</p>
<p>Zusammen mit vier weiteren Modulen bilden die beiden neuen Module den „Studienschwerpunkt Business Events“, der von Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaft und Management (BABM) studiert werden kann. Der Fokus liegt hier, wie der Name andeutet, auf den Business Events, das heißt auf Kongressen, Tagungen und Messen aber auch auf Firmenevents aller Art.
</p>
<p>Studierende der Studiengänge Öffentliches Management (ÖM), Internationale Betriebswirtschaft und Management (IBM) und Wirtschaftsrecht, können die Vertiefung „Veranstaltungsmanagement“ mit insgesamt drei Modulen belegen. Diese Vertiefung kann mit einer weiteren Vertiefung aus einem anderen Themenbereich, wie zum Beispiel „Marketing“, „Logistik“ oder „Personal“ kombiniert werden.
</p>
<p>Als einzige deutsche Hochschule bietet die Hochschule Osnabrück zudem auch in China Eventmanagement mit einem doppeltem Bachelorabschluss an: Der Studiengang International Event Management Shanghai (IEMS) ist ein Joint Venture mit der Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE). Er wurde bereits 2003 gegründet und von über 600 Studierenden erfolgreich abgeschlossen. Studierende der Hochschule Osnabrück können im Zuge eines Auslandssemesters somit auch in Shanghai Eventmanagement studieren.
</p>
<p>Weitere Informationen auf der Website der Fachgruppe: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/fachgruppe-veranstaltungsmanagement-und-business-events" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/fachgruppe-veranstaltungsmanagement-und-business-events</a>
</p>
<p><b>Für weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br>Fachgruppensprecherin
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 May 2018 08:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Krankenhäuser brauchen einen eHealth-Handlungsplan</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/05/krankenhaeuser-brauchen-einen-ehealth-handlungsplan/</link>
                        <description>Daten des IT-Reports Gesundheitswesen 2018 der Hochschule Osnabrück belegen niedrige oder stagnierende Digitalisierungsgrade</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ist die IT im Gesundheitswesen und insbesondere in den Krankenhäusern reif genug, um für die Versorgungsprozesse und für den Behandlungserfolg von Nutzen zu sein? Dieser Frage widmet sich der aktuelle IT-Report Gesundheitswesen 2018 der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„Die Digitalisierung der Gesellschaft führt unweigerlich auch zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Wir fragen nicht mehr nach dem „ob “ und „warum“ sondern nach dem „wie“ und „wo“, nach der Nutzung und dem Nutzen digitaler Anwendungen“, erläutert Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.
</p>
<p><b>Elektronische Patientenakte: Anstieg ist abgeflacht, Verlauf stagniert</b>
</p>
<p>Der IT-Report liefert dazu Antworten. Unter Leitung von Professorin Dr. Ursula Hübner wurden zum 8. Mal deutsche Krankenhäuser umfassend befragt. Damit liegen Daten in einer einzigartigen Form für Deutschland vor.
</p>
<p>Aus der Befragung geht hervor, dass die Verbreitung der elektronischen Patientenakte über die Jahre deutlich zugenommen hat. 2005/2006 stand lediglich 43 Prozent der Krankenhäuser eine elektronische Patientenakte in irgendeiner Form zur Verfügung, aktuell sind es 73 Prozent. Eine Zunahme, die allerdings schon vor vier Jahren beobachtet worden war. „Wir müssen jeweils genau hinsehen“, interpretiert Hübner die Daten. „Was unter einer Patientenakte verstanden wird, ist sehr variabel. Deshalb haben wir jegliche Formen der elektronischen Akten zusammengefasst, auch solche, dir nur in einer Abteilung oder nur teilfunktionsfähig sind.“ Gut sei, dass sich die Häuser mit der Integration der Patientendaten befassten. Enttäuschend hingegen, dass offensichtlich keine Bewegung stattgefunden hat, so die Wissenschaftlerin.
</p>
<p><b>IT-Prozessunterstützung hinkt an den Schnittstellen zum ambulanten Bereich</b>
</p>
<p>Zur Bewertung des IT-Reifegrades hat die Forschungsgruppe eine Spitzenkennzahl entwickelt, anhand derer die IT-Unterstützung für die zentralen Prozesse von der Aufnahme bis zur Entlassung bewertet wird. Dabei erreichten die Krankenhäuser mit durchschnittlich 52,4 von maximal 100 Punkten einem mittleren Wert. Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Prozesse zeigte sich mit 44,0 ein niedriger mittlerer Wert für die IT-Unterstützung im Aufnahmeprozess. Die höchste mittlere Punktezahl erzielte der OP-Vorbereitungsprozess mit 64,0. „Dies deutet darauf hin, dass Krankenhäuser ihre internen IT-unterstützten Prozesse deutlich besser im Griff haben als solche, die an der Schnittstelle zum ambulanten Bereich liegen“, so Hübner. Die Zahlen aus der Verbreitung von Telemedizin und Telemonitoring spiegeln diese Aussage: 55 Prozent der befragten Krankenhäuser gaben an, beispielsweise eine Zweitmeinung in der Radiologie über Telemedizin einzuholen oder eine elektronische Fallkonferenz abzuhalten, aber nur 15 Prozent boten ihren Patienten eine Fernüberwachung zum Beispiel des Herzschrittmachers an.
</p>
<p><b>Schwachpunkt: Arzneimitteltherapiesicherheit</b>
</p>
<p>Ein neuralgischer Punkt der IT-Nutzung ist die Arzneimitteltherapie. Hier stieg der Anteil der Häuser, die Ärzten für die Auswahl geeigneter Medikamententherapien eine elektronische Entscheidungsunterstützung installiert haben, seit 2013 nur geringfügig von 14 auf 15 Prozent. Auch in anderen Bereichen stagnieren die Werte auf niedrigen Niveau, wie bei der elektronischen Dokumentation der Medikamentengabe, die bei 7 Prozent liegt.
</p>
<p><b>Der IT-Reifegrad in Krankenhäusern ist ausbaubar</b>
</p>
<p>Geht man von der Spitzenkennzahl der Prozessunterstützung aus und bezieht die Verfügbarkeit der elektronischen Patientenakte mit ein, so zeigt der Report, dass die IT-Reife einen mittleren Wert erreicht und die Prioritäten auf der elektronischen Patientenakte liegen. „Das ist noch nicht die gewünschte Komfortzone“, so die Expertin für Krankenhausinformatik.
</p>
<p><b>Der Digitalisierungsbotschaft muss ein eHealth Handlungsplan folgen</b>
</p>
<p> „Die Krankenhäuser warten auf motivierende Signale aus der Politik und eine Chance, gute umfassende Systeme auch bezahlen zu können“, resümiert Hübner. „Niedrige oder stagnierende Zahlen sind kein Zeichen von ignorantem Unwillen, sondern eher von finanziellem Unvermögen. Es reicht nicht, Glasfaserkabel zu legen und abzuwarten. Wir brauchen einen eHealth Handlungsplan, der die Krankenhäuser in eine gute Ausgangsposition bringt.“
</p>
<p>Der IT-Report Gesundheitswesen ist ein Resultat des Forschungsschwerpunktes INITIATIVE eHealth an der Hochschule Osnabrück, der durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur über einen Zeitraum von fünf Jahren mit Mitteln aus VW Vorab gefördert wird. Die Herausgabe des Reports wird finanziell durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Rahmen von eHealth Niedersachsen unterstützt.
</p>
<p>Der IT-Report Gesundheitswesen 2018 – Wie reif ist die IT in deutschen Krankenhäusern? ist frei verfügbar unter: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/it-report-gesundheitswesen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/it-report-gesundheitswesen</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 12:49:28 +0200</pubDate>
                        <title>Zukünftige Pflegemanager informieren sich über Berufspraxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/04/zukuenftige-pflegemanager-informieren-sich-ueber-berufspraxis/</link>
                        <description>Exkursion führt zu Berliner Gesundheitseinrichtungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 27. April 2018) Pflegemanagementstudierende des 7. Semesters besuchten gemeinsam mit ihrem Studiengangbeauftragten, Prof. Dr. Winfried Zapp, im April mehrere Gesundheitseinrichtungen in Berlin.
</p>
<p>Zuerst auf dem Programm stand der Besuch des Unfallkrankenhauses Berlin (UKB). Das UKB verfügt über eine der modernsten und größten Notfallstationen Europas. Sebastian Esch, Bezirksleiter bei Apleona Careservice, stellte am Beispiel des UKB vor, wie die Auslagerung des Patientenservices zur Entlastung der Pflege ohne Qualitätseinbuße beiträgt. Sven Fritzsche, stellvertretender Pflegedirektor, betonte, dass die Lenkung des Serviceteams ein wichtiger Erfolgsfaktor für patienten- und ergebnisorientierte Serviceabläufe sei.
</p>
<p>Am nächsten Tag informierte Jörg Schemann, Referent der Pflegeversicherung, über die Aufgaben des GKV Spitzenverbandes, der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, und bezog Stellung zu Themen und Aufträgen wie „Qualitätsprüfung und -darstellung stationärer Pflege“, sowie „Qualitätsindikatoren in der stationären Pflege“.
</p>
<p>Nach der Besichtigung des Deutschen Bundestages stand Beate Wagner-Notelle, Referentin der AG Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion den Studierenden zu allen aktuellen Entwicklungen im Pflegebereich Rede und Antwort, es ging um Personalbesetzung und -bemessung, Fachkräftemängel, Pflegekammer und das neue Pflegeberufegesetz.
</p>
<p>Erstmal stand auch ein Museumsbesuch an: Im Ottobock Science Center Berlin bot die Ausstellung „Begreifen, was uns bewegt“ die Möglichkeit, interaktiv und spielerisch mehr über den eigenen Körper zu erfahren. Multimediale Installationen helfen dabei, Erfindungen zu verstehen, die körperlich eingeschränkten Menschen mehr Mobilität ermöglichen.
</p>
<p>Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch des Vivantes Humboldt Klinikums. Ralf Wagner, Pflegedirektor, stellte die Strukturen von Vivantes, dem größten deutschen kommunalen Klinikkonzern vor, insbesondere die Entwicklung von einem insolventen zu einem konkurrenz- und leistungsfähigen Unternehmen. Nobert Witt von der Unternehmensberatung Cohex UG, die sich mit der Beratung und Entwicklung von Hard- und Software zur Prozessverbesserung im Gesundheitswesen befasst, referierte praxisnah zum Thema „Der Spagat zwischen täglichem Krankenhauspflegeaufwand und der Berechnung der Pflegepersonaluntergrenze.“
</p>
<p>Die Studierenden kehrten mit vielen neuen Eindrücken von der Berufspraxis zurück zur Hochschule. Einigkeit herrschte darüber, dass die Exkursion den Studienalltag bereichert habe.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Winfried Zapp<br>Studiengangbeauftragter Pflegemanagement <br>Telefon: 0541 969-3003<br>E-Mail: <a href="mailto:w.zapp@hs-osnabrueck.de">w.zapp@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Marianne Moß<br>Beratung und Koordination Studiengang Pflegemanagement <br>Telefon: 0541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 09:54:30 +0200</pubDate>
                        <title>HELPP – neuer Masterstudiengang für Gesundheitsberufe an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/04/helpp-neuer-masterstudiengang-fuer-gesundheitsberufe-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Neuer Masterstudiengang bildet Expertinnen und Experten für die Gesundheitsversorgung, Versorgungssteuerung und -forschung aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum kommenden Wintersemester startet an der Hochschule Osnabrück der neue Masterstudiengang „HELPP – Versorgungsforschung und -gestaltung“. Die Zielgruppe des Studiengangs bilden Angehörige der Gesundheitsberufe Hebammenwesen, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Pflege (HELPP).
</p>
<p>„Gesellschaftliche Veränderungen aufgrund des demographischen Wandels und die Zunahme chronischer Erkrankungen führen unweigerlich zu einer steigenden Komplexität der Gesundheitsversorgung“, unterstreicht Studiengangbeauftragter Prof. Dr. Andreas Büscher. „HELPP qualifiziert die Studierenden, mit genau diesen Veränderungen in Zukunft umgehen zu können.“
</p>
<p>Der neue Masterstudiengang befähigt Angehörige der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe zur Übernahme von koordinierenden und steuernden Rollen in der Gestaltung von Versorgungsprozessen. Mit dem Masterabschluss können Absolventinnen und Absolventen zudem weiterführende Promotionsmöglichkeiten nutzen und damit eine wissenschaftliche Karriere beginnen.
</p>
<p>Durch die interdisziplinäre und forschungsorientierte Ausrichtung des Studiengangs können darüber hinaus bestehende Wissenslücken in der Gesundheitsversorgung aufgedeckt und entsprechende Versorgungskonzepte entwickelt werden. „Die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen lernen, wie sie auf die Qualität der Gesundheitsversorgung Einfluss nehmen und, wie sie einen Beitrag zur Umsetzung der im Gesundheitswesen diskutierten Neuverteilung von Aufgaben leisten können“, betont Büscher.
</p>
<p>Zulassungsvoraussetzungen für den Masterstudiengang HELPP sind eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem der Gesundheitsberufe, sowie ein einschlägiges Bachelorstudium und Englischkenntnisse auf Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.
</p>
<p>„Aufgrund der abgeschlossenen Berufsausbildung verfügen die Studierenden über Erfahrungen mit Menschen in unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemlagen und mit diversen familiären, kulturellen und sozialen Hintergründen. Das ist eine sehr gute Ausgangslage, um Fragen der Gesundheitsversorgung aus vielen Blickwinkeln zu betrachten und zu reflektieren“, so der Wissenschaftler.
</p>
<p>Die Ausbildung in den Gesundheitsberufen akademisiert sich seit einigen Jahren vermehrt. Die Hochschule Osnabrück verfügt bereits über ein breites Spektrum an Bachelorstudiengängen für Gesundheitsberufe, diese werden nun um den weiterführenden Masterstudiengang „HELPP – Versorgungsforschung und -gestaltung“ ergänzt.
</p>
<p>Weitere Informationen zum Studiengang HELPP, zu den Zulassungsvoraussetzungen und zur Bewerbung finden Interessierte unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/helpp" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/helpp</a>. Fragen werden gerne telefonisch unter 0541 969-3556 oder per E-Mail: <a href="mailto:helpp-master@hs-osnabrueck.de">helpp-master@hs-osnabrueck.de</a> von der Studiengangkoordination beantwortet.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher, Studiengangbeauftragter<br>Rabea Finken (B.Sc. PT), Studiengangkoordinatorin<br>Telefon: 0541 969-3556<br>E-Mail: <a href="mailto:helpp-master@hs-osnabrueck.de">helpp-master@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 09:29:07 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück baut Kooperation mit Hellmann aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/04/hochschule-osnabrueck-baut-kooperation-mit-hellmann-aus/</link>
                        <description>Letter of Intent unterzeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 27. April 2018) „Wissenschaft trifft Praxis“, getreu diesem Motto stärken die Hochschule Osnabrück und Hellmann Worldwide Logistics ihre Kooperation. Dazu unterzeichneten Angehörige der Fachgruppe Logistik und des internationalen Logistikdienstleisters nun eine Absichtserklärung, einen sogenannten Letter of Intent (LOI), in den Räumen des Unternehmens.
</p>
<p>Künftig wollen die Beteiligten Logistiktrends gemeinsam bearbeiten und die Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes Osnabrück stärken. Außerdem im Fokus steht die Positionierung der Logistikbranche als attraktiver Arbeitgeber, um langfristig einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. <br>Hellmann Worldwide Logistics und die Hochschule Osnabrück kooperieren bereits seit vielen Jahren, mit der Unterzeichnung des LOI wird für die Zusammenarbeit eine profunde Basis geschaffen.
</p>
<p>In Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten setzen sich Studierende mit unterschiedlichen Themenbereichen der Logistik auseinander. Die Einbindung neuer Technologien in bestehende logistische Prozesse und Strukturen ist dabei häufig zentral. Besonderes Interesse haben die Studierenden an der Erforschung zukunftsweisender Trends wie dem Einsatz alternativer Antriebstechnologien, Ansätzen innovativer Logistikkonzepte oder der Zukunftsfähigkeit „grüner“ Logistiksysteme. Dafür stellt Hellmann Inhalte zur Verfügung und liefert Praxiserfahrungen zu den wissenschaftlichen Themen.
</p>
<p>„Unsere Studierenden experimentieren nicht in einem wissenschaftlichen Vakuum, sondern untersuchen echte Fallbeispiele und erhalten somit einen guten Einblick in die berufliche Praxis der Logistik“, unterstreicht Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, Sprecherin der Fachgruppe Logistik an der Hochschule Osnabrück. „Die Logistikbranche entwickelt sich in großen Schritten weiter. Dies gilt heute mehr denn je. Nicht nur die Digitalisierung, sondern auch der Anspruch nachhaltige Logistiklösungen zu entwickeln, sind Motor des Wandels. Vor diesem Hintergrund ist die Kooperation mit der Wissenschaft – und insbesondere mit jungen Studierenden – für Hellmann von großer Bedeutung“, so Dr. Thomas Knecht, Vorstandsvorsitzender, Hellmann Worldwide Logistics.
</p>
<p>Die Studierenden generieren ihrerseits durch die Informationen aus dem Unternehmen und den Praxisbezug einen echten Mehrwert für ihre Forschung: So bietet die Kooperation eine Win-Win-Situation für beide Partner.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor<br>Telefon: 0541 969-7079<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Apr 2018 12:35:49 +0200</pubDate>
                        <title>Pflegeexperten und Pflegemanager für die Praxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/04/pflegeexperten-und-pflegemanager-fuer-die-praxis/</link>
                        <description>Über 60 Studierende schließen berufsbegleitendes Studium erfolgreich ab</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. April 2018) Über 60 Absolventen der Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück haben zum Ende des Wintersemesters 2018 das Studium erfolgreich abgeschlossen. Sie kamen mit ihren Angehörigen noch einmal in der Hochschule zusammen, um den Studienabschluss gemeinsam zu begehen.
</p>
<p>Während einer Feierstunde ehrten und&nbsp; verabschiedeten Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers, Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Elke Hotze und Prof. Dr. Winfried Zapp die Absolventinnen und Absolventen, ein besonderer Dank ging an die engagierten studentischen Sprecherinnen und Sprecher der Studiengruppen.
</p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald wies darauf hin, dass der Alumniverein Wiconnect vielfältige Möglichkeiten biete, um auch nach dem Studium mit der Hochschule Osnabrück in Kontakt zu bleiben.
</p>
<p>„Mit dem Ende des Studiums bleibt schon ein wenig Wehmut zurück. Ich habe mich als Student an der Hochschule sehr wohl gefühlt. Wären da nicht diese Prüfungen, könnte ich noch ein paar Jahre so weitermachen“, resümierte Absolvent Lutz Bieck und äußerte einen Wunsch: „Ich hoffe, dass wir für die momentane gesellschaftliche Debatte um die Pflege und das Gesundheitssystem diese Lust an der Diskussion aus dem Hörsaal in den Alltag hinüberretten können und uns mit unserer Expertise nicht nur in den jeweiligen Häusern sondern auch gesellschaftspolitisch engagiert in der öffentlichen Diskussion einbringen“.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze<br>Studiengangbeauftragte Pflegewissenschaft<br>Telefon: 0541 969-3174<br>E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a><br><br>Prof. Dr. Winfried Zapp<br>Studiengangbeauftragter Pflegemanagement<br>Telefon: 0541 969-3003<br>E-Mail: <a href="mailto:w.zapp@hs-osnabrueck.de">w.zapp@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Mar 2018 10:36:14 +0100</pubDate>
                        <title>Führungsnachwuchs für die Öffentliche Verwaltung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/03/fuehrungsnachwuchs-fuer-die-oeffentliche-verwaltung/</link>
                        <description>Studiengang Public Management ehrt Absolventen und begrüßt neue Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. März 2018) Zur Ehrung der Absolventinnen und Absolventen und zum ausgiebigen Netzwerken in gemütlicher Atmosphäre trafen sich rund 60 Studierende und Alumni des berufsbegleitenden Master-Studiengangs Public Management der Hochschule Osnabrück zum Semesterstart in der Caprivi-Lounge.
</p>
<p>In ihrem Grußwort äußerte sich Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers besonders erfreut darüber, unter den Anwesenden auch 29 neue Studierende begrüßen zu können, „Führungsnachwuchs ist gefragt“, betonte sie und führte aus, dass gerade der Studiengang Public Management an den Bedürfnissen angehender Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung ausgerichtet sei. Dass die Zahl der Bewerbungen die Zahl der Studienplätze auch in diesem Jahr deutlich übertraf, freute insbesondere den Beauftragten des Studiengangs Professor Dr. Andreas Lasar. „Ich werte es als Beleg dafür, dass der 2012 eingeführte Studiengang etabliert und auf dem richtigen Weg ist“.
</p>
<p>Einen inhaltlichen Vorgeschmack auf das bevorstehende Studium erhielten die Studienanfänger im Gastvortrag „Übermorgenstadt. Transformationspotentiale von Kommunen“, von Dr. Rainer Lisowski Professor an der Hochschule Bremen und Lehrbeauftragter im Studiengang. Lisowski hob die besondere Bedeutung von Städten als „Motor des Wandels“ hervor und schilderte die Herausforderungen von Transformationsprozessen am Beispiel der Stadt Oldenburg.
</p>
<p>Im Zentrum der Veranstaltung stand die Ehrung der Absolventinnen und Absolventen mit dem Master of Business Administration (MBA). „Es ist schön, den Abschluss hier noch einmal offiziell zu feiern und die ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen“, betonte Absolventin Marina Determann.
</p>
<p>Studienanfänger Thomas Kramer empfand den Kontakt zu Absolventen und Alumni zu Beginn des Studiums als zusätzlichen Motivationsschub. „Man kann es also schaffen“, kommentierte er augenzwinkernd.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Beauftragter des Studiengangs Public Management
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Feb 2018 12:20:07 +0100</pubDate>
                        <title>„Habemus GroKo“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/02/habemus-groko/</link>
                        <description>Trio „Storno“ begeistert Publikum mit satirischem Rückblick auf das Jahr 2017</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Februar 2018) Zu Jahresbeginn freuten sich Kabarett-Begeisterte aus Osnabrück und dem Umland über einen besonderen Auftritt an der Hochschule Osnabrück. Das Münsteraner Trio „Storno“ war erneut zu Gast in der ausverkauften Aula, im Handgepäck ihre „Abrechnung eines reichlich verrückten Jahres“ 2017. Ob Wahlkampf, Digitalisierung oder Diesel-Skandal, Jochen Rüther, Thomas Philipzen und Harald Funke arbeiteten sich an den großen und kleinen Themen ab und kein Auge blieb trocken. Virtuos spielten sie sich die Pointen zu und überraschten das begeisterte Publikum immer wieder mit ihrer ganz eigenen Sichtweise auf Personen und Geschehnisse.
</p>
<p>Der satirische Jahresrückblick des Trios bildete den gelungenen Auftakt im diesjährigen Wiconnect-Veranstaltungsprogramm, dem Alumni-Netzwerk der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Geschäftsführer Lennard Struckmeier zeigte sich entsprechend zufrieden mit der so positiven Resonanz auf die Veranstaltung. „Der Auftritt von Storno ist seit mehreren Jahren ein Highlight in unserem Veranstaltungskalender und damit eine tolle Gelegenheit, Studierende, Alumni, Dozenten und Gäste von außerhalb&nbsp; zusammenzubringen“.
</p>
<p>„Ich bin beeindruckt wie schnell die drei aktuelle Geschehnisse in ihr Programm eingearbeitet haben, lobte Struckmeier. So verkündete Philipzen zur Begrüßung lakonisch „Habemus GroKo“ und spielte damit auf die erst wenige Tage zuvor beendeten Koalitionsverhandlungen an. Die gescheiterten Sondierungsgespräche für eine „Jamaika-Koalition“ inszenierten Rüther, Philipzen und Funke als epische „Schlacht um Schwarz-Gelb-Grün“ in Anlehnung an „Herr der Ringe“ und sorgten damit für Lachkrämpfe im Publikum.
</p>
<p>Auch mit Alltagsthemen wurde abgerechnet. Das Trio sinnierte über die Auswirkungen der Digitalisierung und warnte dabei augenzwinkernd vor gehackten Herzschrittmachern und selbstfahrenden Autos, die lieber Wellness in der Waschstraße machten als ihre Besitzer zu befördern. Beim Thema Diesel-Skandal wurde es persönlich als Harald Funke von seinem Leid klagte, sein Diesel-Fahrzeug aus Scham nur noch nachts zu tanken.
</p>
<p>Musikalisch ging es zu, wenn Rüther, Philipzen und Funke an Flügel, Gitarre und Akkordeon bekannte Lieder auf ganz eigene Art interpretierten. So trugen sie in Anspielung auf das Bienensterben ihre bittersüße Version von „Biene Maja“ vor. Für Lachtränen sorgte Harald Funke, der mit vollem Körpereinsatz die Darstellung der Biene übernahm. Höhepunkt war die Hommage an den besten Freund des Menschen, die Philipzen unter dem Titel „Bello“ als lebensechte Imitation von Udo Lindenberg am Flügel zum Besten gab.
</p>
<p>„Und bis wir uns im nächsten Jahr in Osnabrück wiedersehen, wird uns das Lachen nicht vergehen“, hieß es von Storno zum Abschied. Bis es soweit ist, können Alumni der Hochschule an zahlreichen weiteren Wiconnect-Veranstaltungen teilnehmen. Darunter Betriebsbesichtigungen, Mentoringprogramme für Studierende, Alumni-Treffen sowie Seminare zu verschiedenen Themen.
</p>
<p>Mehr Informationen zum Programm unter: <a href="http://www.wiconnect.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wiconnect.de</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Lennard Struckmeier<br>Geschäftsführer wiconnect
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3118<br>E-Mail: <a href="mailto:lennard-struckmeier@hs-osnabrueck.de">lennard-struckmeier@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 10:26:17 +0100</pubDate>
                        <title>Ideen für mehr E-Mobilität in Stadt und Landkreis Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2018/01/ideen-fuer-mehr-e-mobilitaet-in-stadt-und-landkreis-osnabrueck/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück geben Handlungsempfehlungen für Masterplan Klimaschutz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Januar 2018) Elektromobilität kann ein Baustein für mehr Klimaschutz in der Stadt und im Landkreis Osnabrück sein, weil es eine nicht unerhebliche, bislang jedoch ungenutzte Bereitschaft innerhalb der Bevölkerung gibt, künftig für Fahrten in die Stadt klimafreundlichere Verkehrsmittel zu nutzen, als den PKW, welcher vergleichsweise den eindeutig größten Anteil an Schadstoff-Emissionen im städtischen Verkehr verursacht. Das ergaben 300, von Studierenden der Hochschule Osnabrück ausgewertete Fragebögen von Bürgerinnen und Bürgern. Dieses und weitere Ergebnisse stellten rund 20 Studierende der Betriebswirtschaft im Rahmen eines Projektes zur E-Mobilität unter Leitung von Professor Wolfgang Bode zu Beginn des neuen Jahres in der Caprivi-Lounge Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung vor.
</p>
<p>Da zugleich jeder zweite Befragte angab, zu wenig über Elektromobilität zu wissen und viele insbesondere die technische Reife anzweifelten, sowie die fehlende Infrastruktur und die hohen Anschaffungskosten kritisierten, ohne aber die oft nicht uninteressante Wirtschaftlichkeit zu kennen, rieten die Studierenden zu einer erlebnisorientierten Kommunikationskampagne, die neben Informationsmaterialien auch Infostände und Veranstaltungen umfassen sollte.<br>Eine Idee, die dem anwesenden Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Burkhard Jasper direkt gefiel, „die Idee für eine umfassende Kommunikationskampagne bringe ich auf jeden Fall in den Stadtrat ein“.
</p>
<p>Zudem rieten die angehenden Betriebswirte zur Errichtung einer Mobilitätsstation zum Beispiel am Hauptbahnhof, um die für Bürger wichtige Bequemlichkeit und Flexibilität sowie Vernetzung von Verkehrsmitteln zu gewährleisten. Ein Logistikdienstleister, der den Vortrag hörte, schlug vor, den Neumarkt zumindest für E-Fahrzeuge zur Durchfahrt frei zu geben. Es sei besser, Anreize zu schaffen, als mit Verboten zu frustrieren.
</p>
<p>Eine weitere Studierendengruppe untersuchte, welche Aktivitäten es von Seiten der kommunalen Akteure in Politik und Verwaltung zur E-Mobilität bislang gegeben hat und empfahl deren weiteren Ausbau und stärkere Vernetzung. Um das von der Politik gesteckte Ziel einer, im Vergleich zum Jahr 1990, 95%igen Reduktion der CO²-Emissionen bis 2050 zu erreichen, bedürfe es einer vermehrten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis. „Wir sprechen uns für die Einrichtung eines Runden Tisches aus, um die interkommunale Kommunikation zu verbessern. Neben Vertretern der Initiativen sollten zum Beispiel auch Vertreter der PlaNOS, der Stadtwerke aber auch der Handwerkskammer teilnehmen, um der Komplexität des Themas gerecht zu werden“, so Studentin Sarah Alschner.
</p>
<p>„Die vorliegenden Erkenntnisse zeigen deutlich, dass ein umfassender Handlungsbedarf für eine komplexe Aufgabenstellung besteht. Die technischen Möglichkeiten und Entwicklungen sowie insbesondere die Bereitschaft der Bevölkerung, sich selber stärker einbringen zu wollen, machen wirklich Hoffnung, auch wenn Versuche und Maßnahmen immer wieder an schmerzhafte Grenzen der Wirtschaftlichkeit stoßen“, resümierte Bode.
</p>
<p>Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass nur ein Stadt- und Landkreis übergreifender Masterplan, der alle Aspekte der komplexen Materie berücksichtigt, brauchbare Erfolge bewirken kann.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode<br>Professor für betriebliche Logistik/Transportsysteme<br>Telefon: 0541 969-2947<br>E-Mail: <a href="mailto:w.bode@hs-osnabrueck.de">w.bode@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Dec 2017 10:02:09 +0100</pubDate>
                        <title>Erlebnis Ausland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/erlebnis-ausland/</link>
                        <description>International Faculty Office der Hochschule Osnabrück stellt auf Messe Partnerhochschulen vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Dezember 2017) Das Angebot an Partnerhochschulen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist sehr vielfältig. Studierende, die einen Auslandsaufenthalt planen, fällt die Orientierung deshalb oft etwas schwer. Sie wünschen sich möglichst detaillierte Infos als Entscheidungshilfe.
</p>
<p>Geboten bekamen sie genau das im Wintersemester auf der „International Fair“ des International Faculty Office (IFO). Mit Infoständen über Partnerhochschulen, Vorträgen zu Praktika im Ausland und Erläuterungen zur Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes, bot das IFO umfassende Einblicke. Landestypische Snacks aus der ganzen Welt gaben einen Vorgeschmack auf das Erlebnis Ausland. Zudem stellten Incomings der Fakultät ihre Heimathochschulen vor und ehemalige Outgoings berichteten von ihren im Ausland gesammelten Erfahrungen.
</p>
<p>Viele Informationen für seinen Auslandsaufenthalt sammelte Till-Frederik Richter. Richter studiert Internationale Betriebswirtschaft und Management im 2. Semester und möchte im kommenden Wintersemester am liebsten nach Island oder Südafrika. „Auf der Fair konnte ich mit den Incomings und Outgoings von der Nelson Mandela University in Südafrika über Studium und Leben dort reden. Nachdem ich „Long Walk to Freedom“ von Nelson Mandela gelesen habe, zählt Südafrika zu meinen Favoriten für das verpflichtende Auslandstudiensemester“, erzählte Richter.
</p>
<p>Ihr Semester im Ausland hat Theresa Klausmeyer bereits beendet. Sie nutzte die International Fair, um interessierten Studierenden von ihren Erfahrungen an der Universidad del Norte in Kolumbien zu berichten. „Toll, wie positiv die Resonanz auf die Veranstaltung ist, ich habe gar nicht erwartet, dass sich doch so viele für das Ausland interessieren“ sagte die Studentin, die Betriebswirtschaft und Management studiert. Zur Unterstützung hatte sie zwei Incomings von der Universidad del Norte mitgenommen, gemeinsam berichteten sie nicht nur über das Studium, sondern auch über das Leben in Kolumbien.
</p>
<p>Diese beiden kolumbianischen Studentinnen, Sonia Isabel Mancilla Alvis, sie studiert in ihrer Heimat Public Accounting und Maria Alejandra Montaño Jiménez, Studentin des International Business, genossen es, auf der Fair anderen Studierenden aus dem In- und Ausland zu begegnen und mit ihnen zu sprechen. „An unserer Hochschule wird eine ähnliche Veranstaltung angeboten, aber bei uns natürlich mit Musik“, merkte Sonia augenzwinkernd an. Für die Organisatorinnen eine gern gehörte Anregung für die nächste Messe.
</p>
<p>Die Gespräche an den Ständen wurden flankiert von zwei gut besuchten Präsentationen zu den Themen Praktika im Ausland und Finanzierungsmöglichkeiten. „Besonders gefreut hat mich, dass viele der zukünftigen Outgoings mit unseren Incomings ins Gespräch gekommen sind. Die International Fair hat sich als Plattform für den intensiven Informationsaustausch bewährt“, resümierte Fides Kammann-Lippelt, Koordinatorin des International Faculty Office.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Fides Kammann-Lippelt<br>Koordinatorin des International Faculty Office
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3010<br>E-Mail: <a href="mailto:f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de">f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de</a><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Dec 2017 11:15:55 +0100</pubDate>
                        <title>Vorfreude auf die Berufspraxis steigt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/vorfreude-auf-die-berufspraxis-steigt/</link>
                        <description>Zahlreiche soziale Einrichtungen stellen sich beim Praxismarkt des Studiengangs Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Dezember 2017) Vertreter von rund 90 sozialen Einrichtungen, vor allem aus dem Osnabrücker Raum, aus anderen Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens, waren auf dem diesjährigen Praxismarkt des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit mit kreativ gestalteten Ständen vor Ort und stellten den Studierenden ihre Arbeit und Beschäftigungsmöglichkeiten vor.
</p>
<p>Unter den Besuchern waren aus gutem Grund besonders viele Erstsemester. Sie absolvieren im zweiten und dritten Semester das sogenannte Mentorenprogramm, ein studienbegleitendes Praktikum in einer sozialen Einrichtung ihrer Wahl. Für sie bot der Praxismarkt die ideale Gelegenheit, sich über mögliche Stellen zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen. „Schön, dass man nach dieser Veranstaltung die Institutionen bereits mit einem Gesicht verknüpfen kann“, meinte Magdalena Schirrmann aus dem ersten Semester mit Blick auf ihre anstehenden Bewerbungen.
</p>
<p>An vielen Ständen trafen die Studierenden auch auf Kommilitoninnen und Kommilitonen des dritten Semesters, die als aktuelle Mentees ihre Einrichtungen vorstellten und bereitwillig die im Mentorenprogramm gesammelten Erfahrungen teilten. „Sehr spannend, etwas über den Alltag als Mentee zu erfahren, bevor es dann im März für einen selber losgeht“, so Erstsemester Manuel Harre. „Die Vorfreude auf die Praxis ist durch diese Veranstaltung auf jeden Fall gestiegen.“
</p>
<p>Für die Drittsemester neigt sich das Mentorenprogramm mit ihrem Einsatz auf dem Praxismarkt dem Ende zu. „Die Zeit als Mentee ist so schnell vergangen“, resümierte Annika Fiege, Mentee im Seniorenzentrum Marienhof in Hörstel, und äußerte sich begeistert über die gesammelten Erfahrungen: „Nichts ist spannender, als die praktische Anwendung des an der Hochschule gewonnenen Wissens.“
</p>
<p>Auch die Aussteller waren sehr zufrieden. „Eine super Veranstaltung, um mit den Studierenden zu sprechen und das Netzwerk mit anderen Einrichtungen zu pflegen“, lobte Roman Keller von der Jugendpflege Bersenbrück. Keller war 2013 selbst Mentee bei seinem heutigen Arbeitgeber und steht damit für die erfolgreiche Vernetzung von Studierenden und Einrichtungen durch das Mentorenprogramm.
</p>
<p>So zog auch Organisatorin Anke Zwartscholten, Lehrkraft für besondere Aufgaben und Koordinatorin des Mentorenprogramms, am Ende eine positive Bilanz: „Der Praxismarkt ist ein bewährtes Forum für die Kooperation und das Zusammenspiel von Studium und Praxis“. Sie verwies weiter darauf, dass in diesem Jahr neben dem Mentorenprogramm auch Stellen für das Berufsanerkennungsjahr von den Ausstellern angeboten wurden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Anke Zwartscholten<br>Lehrkraft für besondere Aufgaben<br>Telefon: 0541 969-3934<br>E-Mail: <a href="mailto:a.zwartscholten@hs-osnabrueck.de">a.zwartscholten@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Dec 2017 11:04:33 +0100</pubDate>
                        <title>Logistiker in der Region optimal unterstützen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/logistiker-in-der-region-optimal-unterstuetzen/</link>
                        <description>Das Institut für Produktion und Logistik Logis.NET an der Hochschule Osnabrück gründet Beirat</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Dezember 2017) Wie geht es den Logistikunternehmen in der Region? Wie können Logistikprozesse und Logistikinfrastrukturen verbessert werden? Welche Zukunftsthemen treiben insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen um? Bei diesen und ähnlichen Fragen berät zukünftig der in diesem Wintersemester neu gegründete Beirat des Instituts für Produktion und Logistik an der Hochschule Osnabrück, kurz Logis.NET, die Osnabrücker Logistiker.
</p>
<p>Dem Beirat gehören an: Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode von der Hochschule Osnabrück für den Bereich Wissenschaft, Stefan Holtgreife, Geschäftsführer bei Solarlux, Andreas Paschke, General Manager bei Röchling Engineering Plastics und S. Niklas Unger, Geschäftsleitung Hellmann Worldwide Logistics, für das Gebiet Wirtschaft und Siegfried Averhage, Geschäftsführer der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land sowie Sabine Stöhr, Geschäftsführerin des Industriellen Arbeitgeberverbandes Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim e.V. als Vertreter öffentlicher Institutionen.
</p>
<p>Nicht nur die Ermittlung und Kommunikation von Bedarfen aus der Praxis zur Verbesserung der Produktpalette von Logis.NET sind Themen, mit denen sich der Beirat beschäftigen möchte. „Die Mitglieder des Beirats sind fachlich sehr versiert und erfahren und können deshalb als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Interessen der Logistikbranche kompetent weitertragen und vertreten“, unterstreicht Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Marcus Seifert. Für Logis.NET bilde der Beirat damit eine erstklassige Referenz und eine zusätzliche Möglichkeit der Kontaktpflege.
</p>
<p>Logis.NET gehört zur Science to Business GmbH der Hochschule Osnabrück und hat sich auf die logistische Beratung von kleinen und mittelständischen Unternehmen spezialisiert. Die Beratenden unterstützen Kunden in den Bereichen Produktions- und Transportstudien sowie in Fragen der logistischen Planung und Beratung mit fundiertem Fachwissen und einem großen Erfahrungsschatz. Neben den unterschiedlichen Consultingdienstleistungen bietet Logis.NET Fachseminare für verschiedene logistische Themenbereiche und Planspiele in Produktion und Logistik an, sowie individuell auf Führungskräfte der Logistik zugeschnittene überfachliche Veranstaltungen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Elena Schäfer, Veranstaltungsmanagerin Logis.NET<br>Telefon: 0541 969-3852<br>E-Mail: <a href="mailto:elena.schaefer@hs-osnabrueck.de">elena.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Dec 2017 10:23:12 +0100</pubDate>
                        <title>Flüchtlinge als bereichernd schätzen lernen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/fluechtlinge-als-bereichernd-schaetzen-lernen/</link>
                        <description>Forschungsprojekt „Cult Open“ der Hochschule Osnabrück fördert Diversity und Interkulturelle Kompetenzen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13. Dezember 2017) Die Angst vor Fremden, insbesondere die Skepsis gegenüber Migrantinnen und Migranten, zieht sich, unabhängig vom Bildungsniveau, durch alle sozialen Schichten. Bedenken und Distanz sind übliche erste Reaktionen gegenüber Menschen aus andern Ländern und Kulturen, wie aktuelle Forschungen zu diesen Themen belegen.
</p>
<p>Eine Haltung, die angesichts der hohen Zuwanderung durch Geflüchtete und der voranschreitenden Globalisierung und Internationalisierung von Unternehmen in den vergangenen Jahren, wenig geeignet scheint, um die Integrationsherausforderung positiv bewältigen zu können.
</p>
<p>„Um eine positive europäische Diversity-Kultur, also eine Kultur der Vielfalt zu etablieren, müssen die Menschen ihre Einstellung, insbesondere gegenüber Geflüchteten, ändern. Erst dann werden die kreativen Potenziale und Unterschiedlichkeiten zu einer Bereicherung für die Gesellschaft und die Wirtschaft“, argumentiert Prof. Dr. Petia Genkova, Wirtschaftspsychologin an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Genkova vertritt die Hochschule Osnabrück in dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „Kulturelle Öffnung – Diversity und Interkulturelle Kompetenz im Kontext der Integration von Geflüchteten. Eine multilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Tschechien, Lettland, Serbien, Ungarn und der Slowakei.“ Ziel der Projektteilnehmenden, die Anfang Dezember zu einem ersten viertägigen „Small Research Meeting“ an der Hochschule zusammenkamen, ist die Stärkung der Internationalisierung, Europaorientierung und Wettbewerbsfähigkeit von Institutionen im Forschungs- und Bildungsbereich und die Förderung einer Innovationsunion.
</p>
<p>„Im ersten Schritt erarbeiten wir einen gemeinsamen EU-Antrag, mit dem wir uns um Mittel aus dem neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union „Horizon 2020“ bewerben möchten. Der Antrag umfasst zwei Bereiche: das Erarbeiten mittel- und langfristiger Migrationsszenarien für Europa und das Entwickeln von Weiterbildungsprogrammen für Lehrer, Eltern und Flüchtlingskinder, damit sie lernen, anderen in einem multikulturellen Umfeld emotional kompetent, verständnisvoll und vorurteilsfrei zu begegnen“, erläutert Genkova.
</p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt setzen die Forscherinnen und Forscher in der Förderung von Diversity und Interkultureller Kompetenz zum Beispiel bei Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sowie in mittelständischen Unternehmen. „Unsere Forschung und die Forschungsergebnisse der Projektteilnehmenden deuten darauf hin, dass diese Kompetenzen wesentlich dazu beitragen, eine gemeinsame europäische Identität herauszubilden“, formuliert die Wirtschaftspsychologin.
</p>
<p>Aus diesem Grund möchte die Forschungsgruppe im kommenden Jahr ein gemeinsames Projekt an ihren Universitäten durchführen: Jeweils mindestens 200 Studierende sollen zu den Themen „Einstellung gegenüber Migrantinnen und Migranten“ und „Einstellung gegenüber Flüchtlingen“ befragt werden. Die Ergebnisse der gemeinsamen Studie können voraussichtlich im Oktober 2018 veröffentlicht werden.
</p>
<p>„Zu diesem Vorhaben passt es wunderbar, dass alle beteiligten europäischen Projektländer, also die Slowakei, Tschechischen, Lettland, Ungarn und Deutschland, Erasmus-Verträge abschließen möchten, um den Austausch und die Kooperation zu intensivieren und den Studierenden zum Beispiel ein Auslandssemester zu ermöglichen“, berichtet Genkova.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova<br>Telefon: 0541 969-3772<br>E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:43:42 +0100</pubDate>
                        <title>Markt, Macht und Management im Krankenhaus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/markt-macht-und-management-im-krankenhaus/</link>
                        <description>32. Jahresfachtagung des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. Dezember 2017) Der Krankenhausmarkt in Deutschland bewegt sich zwischen Regulierung und Wettbewerb mit der möglichen Konsequenz der Zusammenlegung und Konzentration von Krankenhäusern beziehungsweise Abteilungen. Welche Entwicklungen sich hier bereits vollzogen haben und welchen zukünftigen Herausforderungen sich das Krankenhausmanagement stellen muss, diskutierten auf der 32. Jahresfachtagung der Betriebswirte im Gesundheitswesen rund 150 Teilnehmende. Dazu eingeladen hatte die Beauftragte des Studiengangs Professorin Dr. Julia Oswald.
</p>
<p>Gesundheitsökonom Prof. Dr. Markus Lüngen von der Hochschule Osnabrück fasste die Agenda der abgelaufenen Legislaturperiode in puncto Gesundheitspolitik zusammen. „Die Finanzierung des Gesundheitssystems war kaum ein Thema. Das ist zurückzuführen auf die gute wirtschaftliche Lage, deshalb erwarte ich allenfalls punktuelle Reformansätze.“ Einen Trend sieht Lüngen dennoch. Nicht die Digitalisierung oder gar die Regionalisierung würden den Krankenhausmarkt künftig prägen, sondern die Privatisierung, da die Zugänge zu Kapital letztlich über den Verbleib im System entscheiden könnten.
</p>
<p>Über die Anwendung des Wettbewerbsrechts auf Krankenhäuser sprach Eberhard Temme, Vorsitzender der 4. Beschlussabteilung des Bundeskartellamts in Bonn. Geprüft würden Zusammenschlüsse von Krankenhäusern ab einem Gesamtumsatz von über 500 Millionen Euro. „Krankenhäuser stehen unter keinem spürbaren Preiswettbewerb und der Qualitätswettbewerb ist insbesondere mangels Qualitätstransparenz nur eingeschränkt vorhanden. Aber gerade deshalb ist es bei der fusionskontrollrechtlichen Beurteilung von Zusammenschlüssen wichtig, auf den Erhalt des verbleibenden Qualitätswettbewerbs zu achten“, betonte Temme.
</p>
<p>Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken GmbH Georgsmarienhütte, äußerte sich zu Erfolgsfaktoren von Krankenhauskooperationen und -fusionen aus Managementsicht. Diese würden die wirtschaftliche Situation stärken, neue oder bessere medizinischer Angebote im stationären und ambulanten Bereich ermöglichen, zur Bildung und Abstimmung medizinischer Leistungsschwerpunkte beitragen, die Zusammenführung von Prozessen und Leitlinien ermöglichen und untergeordnete Leistungen wie unter anderem Einkauf, Personalmanagement, Controlling, Technik, Versorgungsdienste und IT optimieren. Dem entgegen stünden politische Vorgaben oder Widerstände, der mögliche Verlust von Leistungsträgern und die schwierige Vereinheitlichung der Steuerungsinstrumente der IT oder des Controllings. „Auch kulturelle Unterschiede können einen erfolgreichen Zusammenschluss verhindern.“
</p>
<p>Ein Konzept für den Zusammenschluss kommunaler Krankenhäuser legte Jochen Metzner, Referatsleiter im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration vor. Die schwierige&nbsp; wirtschaftliche Lage kommunaler Kliniken in Hessen habe zur Entwicklung des Modells der „Regional-Holding-Gesellschaften“ geführt. Dessen größter Vorteil sei, dass die Verbundbildung für kommunale Kliniken unterhalb der kartellrechtlich relevanten Summe von 500 Millionen Euro Gesamtumsatz möglich ist. Bislang ließ sich das Modell jedoch nur eingeschränkt umsetzen, da kommunale Träger sich mit der Umbildung schwer täten. Positiv bewertete Metzner die Gründung des Klinikverbunds Hessen, der alle kommunalen Kliniken umfasse, allerdings ähnle dieser eher einer Vereinsstruktur mit diversen Absprachen.
</p>
<p>„Strukturveränderungen im Krankenhaussektor haben stattgefunden und werden weiter stattfinden. Ob marktbeherrschende Stellungen durch Zusammenschlüsse verhindert werden sollten, um andere Marktteilnehmer zu schützen, hängt davon ab, wie man den Markt abgrenzt und den Qualitätswettbewerb bewertet: Woran kann ich Qualität genau festmachen? Wie kann der Patient Qualität wahrnehmen?“, fasste Julia Oswald zum Ende der Tagung zusammen. Erst dann lasse sich auch die Frage beantworten, ob Machtstrukturen zu einer schlechten Patientenversorgung führten. Letztlich bräuchten Krankenhäuser und Krankenhausabteilungen eine gewisse Betriebsgröße, damit das Management eine wirtschaftliche und medizinisch hochwertige Patientenversorgung sicherstellen könne.
</p>
<p>In den Workshops am Nachmittag wurden Krankenhausfusionen und Zusammenschlüsse aus der Perspektive der Gesundheitsökonomie beleuchtet und Anforderungen an Unternehmensleitungen und Personalmanagement diskutiert. Auch das Strategische Controlling als Grundlage für Entwicklungsstrategien wurde von den BIG-Absolventinnen und -Absolventen bearbeitet. &nbsp;<br>Beim jährlichen „BIGer treffen BIGer“ setzten sich interessierte Studierende und Absolventen zur Karriereplanung zusammen. Studierende erfuhren, wie sie in den Beruf einsteigen und wie Karrierewege aussehen können.
</p>
<p>Gut besucht war auch der gemeinsame Abend der BIGer in der Lagerhalle. Sowohl „ältere Semester“ als auch „frischgebackene“ Absolventinnen und Absolventen nahmen rege teil.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald<br>Beauftragte des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7274<br>E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:22:13 +0100</pubDate>
                        <title>Die Digitalisierung verschiebt die politische Macht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/die-digitalisierung-verschiebt-die-politische-macht/</link>
                        <description>5. Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück sieht im digitalen Wandel Risiken für Meinungsbildung, Partizipation und Wohlstand</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. Dezember 2017) Über den Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf die Demokratie diskutierten auf dem 5. Osnabrücker Demokratieforum namhafte Expertinnen und Experten mit über den Tag verteilt rund 200 Teilnehmenden.
</p>
<p>Die Beauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, prognostizierte, dass der Prozess der Digitalisierung noch erheblich an Fahrt gewinnen werde und verdeutlichte, dass der Schutz der Privatsphäre und die Wahrung der Persönlichkeitsrechte geradezu Bedingung für eine freiheitliche Demokratie seien. Denn durch das explosionsartige Wachstum von „Meta-Daten“, die zum Beispiel durch die Nutzung von Smartphones oder Kreditkarten „nebenbei“ entstünden und einen größeren digitalen Fußabdruck hinterließen, als durch den Nutzer direkt erzeugte Daten, erwachse eine sehr konkrete Gefahr der Beeinflussung und Kontrolle.
</p>
<p>Oliver Rudolf, Landeswahlleiter in Hamburg, schlüsselte die Vorzüge und Nachteile digitaler Wahlen und Abstimmungen auf. Grundsätzlich gelte, dass Wahlen eine Angelegenheit des gesamten Volkes sind und vor den Augen der Öffentlichkeit stattfinden müssen. Weiter dürfe die Überprüfung der Wahl keine Sachkenntnis voraussetzen, sondern müsse allgemein verständlich sein. Ohne Transparenz und Nachvollziehbarkeit könnten digitale Wahlen deshalb das Vertrauen in ihre Ordnungsmäßigkeit untergraben. Auf der anderen Seite böten elektronische Wahlen die Chance einer höheren Wahlbeteiligung und die Senkung der Kosten, die Rudolf für die diesjährige Bundestagswahl auf etwa 92 Millionen Euro schätzte.
</p>
<p>Prof. Dr. Volker Lüdemann, erläuterte das Geschäftsmodell des autonomen Fahrens, mit dem das Sammeln und kommerzielle Verwenden personenbezogener Daten im großen Stile möglich werde. Der Leiter des Niedersächsischen Datenschutzzentrums (NDZ) arbeitete an diesem Beispiel Risiken und Chancen datenbasierter Geschäftsmodelle heraus, die in einer bislang starken deutschen Branche zwangsläufig auch viele Digitalisierungsverlierer provoziere. „Wer die Software für das autonome Fahren liefert, der liefert das Betriebssystem. Welche Möglichkeiten die Monopolisierung des Betriebssystems bietet, ist hinlänglich bekannt“, formulierte der Jurist mit Blick auf Konzerne wie Google oder Facebook. Der Verdrängungswettbewerb gefährde damit nicht nur den Wohlstand, sondern indirekt auch die Demokratie als akzeptiertes politisches System, warnte Lüdemann.
</p>
<p>Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur von Tagesschau und Tagesthemen, bezeichnete es als Aufgabe seiner Redaktion, mit Qualitätsjournalismus den Rohstoff für die Demokratie zu liefern: Die Voraussetzung für gelingende Partizipation sei nun einmal eine informierte Gesellschaft. In einer komplexer werdenden Welt, beachte Qualitätsjournalismus mehr denn je die strikte Trennung von Meinung und Bericht und stärke erklärende Formate. Dabei müsse jedoch deutlich werden, selber auch nicht im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.
</p>
<p>Organisator Prof. Dr. Hermann Heußner hatte zur Begrüßung darauf verwiesen, dass die Meinungsbildung und freie Meinungsäußerung in Zeiten von Sozialen Medien, Fake News und Shitstorms zunehmend in Bedrängnis gerate.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner<br>Telefon: 0541 969-3790<br>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Dec 2017 09:06:15 +0100</pubDate>
                        <title>Karriere-Café: Alumni erzählen von ihrem Werdegang</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/karriere-cafe-alumni-erzaehlen-von-ihrem-werdegang/</link>
                        <description>Treffen von Studierenden und Absolventen des Bachelors Angewandte Volkswirtschaftslehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. Dezember 2017) Rund 40 Studierende und zehn Absolventinnen und Absolventen der Angewandten Volkswirtschaftslehre (AVWL) trafen sich im November zum ersten „Karriere-Café“ ihres Studiengangs. In kurzweiligen Vorträgen stellten die Ehemaligen nicht nur ihre aktuellen beruflichen Aufgaben vor, sondern gaben den Studierenden auch wertvolle Tipps für die Bewerbung um einen Masterstudienplatz oder für einen erfolgreichen Berufseinstieg.
</p>
<p>„Es ist toll, zu sehen, dass sie auch mal so angefangen haben wie wir“, zeigte sich Franziska Perick, Studentin im ersten Semester, beeindruckt von den Werdegängen der Alumni. Auch einige der Professorinnen und Professoren des Fachs waren in die Caprivi Lounge der Hochschule Osnabrück gekommen, um zu hören, was aus ihren Schützlingen geworden ist.
</p>
<p>„Das AVWL-Studium hat besonders mein Interesse an interdisziplinären und nachhaltigen Themen und Ansätzen geweckt“, lobte Christine Herber, Absolventin des ersten AVWL-Jahrgangs, die Ausrichtung des Studiengangs. Nach einem Masterstudium an der Universität Göttingen mit Stationen in den USA und in Brasilien promoviert sie nun am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.
</p>
<p>Robert Raschper hat es an die Universität Siegen verschlagen, wo er Plurale Ökonomik studiert, genau wie zwei seiner ehemaligen AVWL-Kommilitoninnen und Kommilitonen, die er während seines Vortrags per Sprachnachricht über das Smartphone zuschaltete. Absolvent Patrick Zahn ist der Hochschule Osnabrück treu geblieben und studiert heute den Master Controlling und Finanzen. Er gab den Zuhörenden den Tipp, bereits während des Bachelorstudiums die Zulassungsvoraussetzungen von Masterprogrammen im Blick zu haben. „Nutzt die Wahlfreiheit im AVWL-Studium gezielt, um euch gut aufzustellen. So könnt ihr Enttäuschungen im Bewerbungsprozess vermeiden.“
</p>
<p>Dominic Otto suchte nach dem Bachelorabschluss den direkten Weg ins Berufsleben. Seit er das Praxissemester seines AVWL-Studiums in einem Berliner StartUp absolviert hatte, ließ ihn die Gründerszene nicht mehr los. „StartUps sind extrem dynamisch und kreativ, das fasziniert mich. Die VWL hat die Grundlagen für meinen Werdegang gelegt, und das hilft mir heute enorm“, so der 30-Jährige. Im August hat er mit drei Mitstreitern sein eigenes Unternehmen X-patrio, einen digitalen Relocation Service für internationale Studierende, gegründet, und ist damit auf Expansionskurs: „Meldet euch bei mir, wenn ihr einen coolen Praktikumsplatz sucht“, lud Otto die Studierenden ein.
</p>
<p>Auch Janis Natzke hat sich schon früh im Studium mit seinen Möglichkeiten im Anschluss an den Bachelor beschäftigt. Die Wahl fiel auf den Berufseinstieg als Projektmanager in der Unternehmensentwicklung eines Großunternehmens. Ein weiterführendes MBA-Studium soll nach zwei bis drei Jahren Berufserfahrung folgen. Durch das AVWL-Studium und Erfahrungen aus Praktika und Werkstudententätigkeit fühlte er sich bestens auf die Herausforderungen in dieser Position vorbereitet. Er ermutigte die Studierenden, selbstbewusst ins Arbeitsleben zu starten und schon während des Studiums ein Netzwerk aufzubauen: „Soziale Medien bieten heute so viele Möglichkeiten. Schreibt uns VWLer an, wir helfen euch gern!“
</p>
<p>Im Anschluss an die Vorträge nahmen sich die Absolventinnen und Absolventen ausgiebig Zeit, um mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen.
</p>
<p>„Die Bandbreite möglicher Arbeitsfelder ist groß“, hob Eva Brüggemann, Koordinatorin des Studiengangs, hervor. „Umso wichtiger ist es, den eigenen Weg zu finden und ihn selbstbewusst zu gehen. Dabei kann das Karriere-Café helfen.“ Studiengangbeauftragter Prof. Dr. Martin Skala verabschiedete die Absolventinnen und Absolventen dann auch mit der Einladung, im nächsten Jahr wiederzukommen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Eva Brüggemann<br>Studiengangkoordinatorin B.A. Angewandte VWL<br>Telefon: 0541 969-2218<br>E-Mail: <a href="mailto:e.brueggemann@hs-osnabrueck.de">e.brueggemann@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/angewandte-volkswirtschaftslehre" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/angewandte-volkswirtschaftslehre</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Dec 2017 11:12:18 +0100</pubDate>
                        <title>Gute Pflege erfordert gutes Fachwissen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/gute-pflege-erfordert-gutes-fachwissen/</link>
                        <description>14. Jahresworkshop des Netzwerkes Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Dezember 2017) Die Pflege geriet im Bundestagswahlkampf im Kontext von Pflegenotstand und Niedriglohnbereich mehrfach in die Negativschlagzeilen, der Umstand, dass Pflege eine wissensintensive Tätigkeit ist und damit hochattraktiv und modern, ging häufig unter. Dabei wird immer deutlicher, dass Pflegekräfte auf aktuelles Wissen zurückgreifen und dieses in herausfordernden Situationen anwenden müssen.
</p>
<p>Darüber diskutierten im November die Teilnehmenden des 14. Jahresworkshops des Netzwerkes Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. mit hochkarätigen Rednerinnen und Rednern im Remarque Hotel Osnabrück. Elisabeth Beikirch, ehemalige fachliche Leitung im Projektbüro Ein-STEP, fasste rückblickend das Projekt „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“ zusammen, das in dem Strukturmodell zur Pflegedokumentation mündete. Mittlerweile ist das Strukturmodell für die Altenpflege und die ambulante Pflege gesetzlich verbindlich und bundesweit im Einsatz. „Die Entbürokratisierung befreit Pflegekräfte davon, mechanistisch überbordende Dokumentationspflichten zu erfüllen. Wir haben ein juristisch abgesichertes Konzept entwickelt, mit dem ein vollkommen neuer Weg im pflegerischen Informationsmanagement beschritten werden kann“, so Beikirch. Dokumentiert würden nun nur noch die Änderungen im Vergleich zu einer initial durchgeführten Einschätzung und Pflegeplanung für den Bewohner oder Patienten. Das helfe der Pflegekraft, so Beikirch, sich auf die intensive Erstbegutachtung des Bewohners und Patienten zu konzentrieren und durch ihre Fachlichkeit eine umfassende personenzentrierte Beschreibung der Pflegebedürfnisse und Maßnahmen zu formulieren.
</p>
<p>Dass die Umsetzung des Strukturmodells machbar ist, berichtete Axel Spieker vom Niels-Stensen-Pflegezentrum Ankum. Spieker hatte sich gleich zwei Ziele für seine Einrichtung vorgenommen, nämlich das Strukturmodell umzusetzen und zeitgleich eine elektronische Pflegedokumentation einzuführen. „Beides ist uns gelungen. Ich kann damit wichtige Informationen an unterschiedlichen Orten für unterschiedliche Personengruppen umfassend bereitstellen“. Seine Erfahrungen als Beauftragter des Strukturmodells will Spieker nun in den Caritasverband für die Diözese Osnabrück einbringen und als Multiplikator dienen.
</p>
<p>Wie aber kann es gelingen, dass Pflegekräfte auch in Zukunft eine den neusten Erkenntnissen entsprechende Einschätzung der Pflegebedürftigen durchführen, planen und dokumentieren können? Auch in der Pflege veraltet Wissen und wird durch neue Erkenntnisse ersetzt. Die moderne Wundversorgung ist ein Paradebeispiel hierfür, aber auch beispielsweise in der Hygiene und der Pflege von Menschen mit Demenz wächst das Wissen stetig.
</p>
<p>Wie dies gelingen kann, legte Dr. Ann Kristin Rotegård von VAR Healthcare aus Oslo dar. Mit VAR, einem nach der nordischen Göttin Var („Wissen“) benannten elektronischen System für Wissensmanagement und Entscheidungsunterstützung in der Pflege, gibt es erstmalig eine evidenzbasierte, interaktive Wissensplattform, die Rotegård auch in ihrer deutschen Übersetzung demonstrierte. <br>Das abrufbare Wissen ist transparent dargestellt und beruht auf aktueller internationaler Literatur, erklärte sie den Teilnehmenden. Ziel sei es, dass die Pflegekräfte das zur Verfügung gestellte Wissen nutzen, um ihr Handeln zu überdenken. „Dies entspricht auch dem Kern der evidenzbasierten Praxis, die wissenschaftliche Ergebnisse stets mit lokalen Erkenntnissen zusammenbringt.“ Elektronisch verfügbares Wissen und elektronische Dokumentation dienten damit nicht der Entprofessionalisierung von Pflege, sondern verlangten vielmehr, sich bewusst mit dem eigenen Wissen und Nichtwissen auseinanderzusetzen.
</p>
<p>Dass Wissen vielfältig verfügbar ist, verdeutlichten Karen Güttler und Stephan Zieme von der Firma atacama Software&nbsp; aus Bremen. Die gelernten Pflegekräfte betonten, dass fachliches Wissen bereits in jeder Fachsprache enthalten sei. Umgekehrt könnten fachliche Terminologien auch zur Wissensbildung beitragen. In der Pflege gebe es auch im deutschsprachigen Raum Terminologien wie beispielsweise LEP® (Leistungserfassung in der Pflege) für eine einheitliche Dokumentation von Leistungen. Oder apenio®, das auf der Internationalen Klassifikation der Pflegepraxis (ICNP) aufbaue und den Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit lege. Der Vorteil von Terminologien sei ihre Eindeutigkeit, erklärte Güttler, das mache sie zur idealen Schnittstelle zwischen Mensch und Wissensmaschine. Denn Freitext, wie im Strukturmodell gefordert und Terminologien seien kein Widerspruch, betonte Zieme. „Schlüsselbegriffe im Freitext können mit Fachtermini gemappt werden und ermöglichen dann den Zugang zu Wissen, das zu diesen Termini in einem Wissensnetz hinterlegt ist.“
</p>
<p>Was noch futuristisch klingt, kann bald schon Realität werden. In dem von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt PosiThera arbeiten die Hochschule Osnabrück, die Universitätsmedizin Göttingen und die Firmen atacama und PlanOrg Informatik aus Jena zusammen, um ein prozess- und entscheidungsunterstützendes System in der Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden zu konzipieren und zu demonstrieren. Professor Dr. Björn Sellemann, früher an der Hochschule Osnabrück und der Universitätsmedizin Göttingen, jüngst auf eine Professur im Bereich IT in der Pflege an der Fachhochschule Münster berufen, stellte das Projekt unter der These „Wer Versorgungskontinuität ernten will, muss Informationskontinuität sähen“ vor.
</p>
<p>Moderator Prof. Dr. Daniel Flemming von der Katholischen Stiftungshochschule München, fasste die verschiedenen Vorträge als Aufforderung an die Gesellschaft zusammen, ausgehend vom Strukturmodell und dem Entwickeln der pflegerischen Fachlichkeit, digitale Formen der Sammlung, Vermittlung und Nutzung von Information und Wissen in der Pflege aufzubauen und Pflege damit moderner und attraktiver zu gestalten.
</p>
<p>Das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Er verfolgt die Aufgabe, die digitale und informationelle Vernetzung von Gesundheitseinrichtungen mit dem Ziel einer Versorgungskontinuität für Patienten zu fördern. Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen in der Region organisiert und Informationsstandards für das Gesundheitswesen entwickelt, insbesondere der ePflegebericht und der eWundbericht. Zudem befassen sich die Mitglieder mit Terminologien im Kontext einer Interoperabilität, d.h. Zusammenarbeit&nbsp; unterschiedlicher IT Systeme. Der Verein pflegt den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Ihm gehören Vertreter von wesentlichen Gesundheitseinrichtungen und Firmen der Region Osnabrück sowie die Hochschule Osnabrück an.
</p>
<p>Weiterführende Informationen und Publikationen: <a href="http://www.netzwerk-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.netzwerk-os.de</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Vorsitzende des Netzwerks Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Nicole Egbert<br>Geschäftsführerin des Netzwerks Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.<br>Telefon: 0541 969-3252<br>E-Mail: <a href="mailto:n.egbert@hs-osnabrueck.de">n.egbert@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Dec 2017 10:42:56 +0100</pubDate>
                        <title>Logistik hautnah erlebt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/logistik-hautnah-erlebt/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück besuchen 34. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Dezember 2017) Unter dem Motto „Neues denken – Digitales leben“ kamen rund 3.200 Fachbesucher aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zum 34. Deutschen Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin zusammen, um die praktische Umsetzung der Digitalisierung in der Logistik-Branche zu diskutieren.
</p>
<p>Auch Studierende der Hochschule Osnabrück mit dem Studienschwerpunkt „Branchenspezifisches Logistikmanagement“, der Vertiefung Logistik oder mit logistischem Interesse, nahmen, unter Leitung von Verwaltungsprofessor Axel Jacob, an zwei Tagen am Kongress teil und erhielten spannende Einblicke in aktuelle Themen des Berufsfeldes.
</p>
<p>„Der Kongress ist für Studierende eine sehr schöne Gelegenheit, die Logistik-Branche in Ergänzung zu den Vorlesungen hautnah zu erleben und im Austausch mit Vertretern der Praxis Neues über Bereiche zu lernen, die wir in den Vorlesungen entweder nur theoretisch oder lediglich in Ansätzen behandeln können“, sagte Jacob und freute sich über die Möglichkeit, den Studierenden mit der Exkursion zum größten Logistik-Kongress Deutschlands neue Perspektiven auf das Fachgebiet zu eröffnen.
</p>
<p>Die Studierenden nahmen unter anderem an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Urbane Mobilität für die Städte von morgen“ teil, erkundeten die zahlreichen Stände der Fachausstellung und lernten in Vorträgen innovative Ansätze sowie Ideen zur Digitalisierung in der Logistik kennen.
</p>
<p>Besonderen Eindruck hinterließ eine Fachsequenz zur sogenannten Blockchain-Technologie, mit deren Hilfe dezentral verwaltete Daten im Internet gegen Manipulationen geschützt werden können. „Es war sehr eindrucksvoll und interessant, wie die Referenten die Potenziale der Technologie, unter anderem für das Supply Chain Management, vorstellten“, so Studentin Frauke Büscher.
</p>
<p>Ein weiteres Highlight bildete der Besuch am Stand der Osnabrücker Initiative Kompetenznetz Individuallogistik e.V. (KNI). Dort begrüßte Vorstand Rolf Meyer die Gruppe. Meyer, der als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Speditions-und Logistikunternehmens Meyer &amp; Meyer fungiert und Lehrbeauftragter der Hochschule Osnabrück ist, bot der Gruppe im Gespräch einen interessanten Einblick in die vielfältige Tätigkeit des Netzwerks.
</p>
<p>Nach zwei spannenden Exkursionstagen zeigten sich die Teilnehmenden sehr zufrieden mit dem Kongress und beeindruckt von den dort gesammelten Erfahrungen. Die Exkursion wurde durch eine Initiative der Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück ermöglicht und konnte den Teilnehmenden mit Unterstützung der Bundesvereinigung Logistik kostenfrei angeboten werden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Axel Jacob<br>Telefon: 0541 969-3678<br>E-Mail: <a href="mailto:a.jacob@hs-osnabrueck.de">a.jacob@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Dec 2017 10:05:16 +0100</pubDate>
                        <title>Wer gründet, braucht ein gutes Netzwerk</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/wer-gruendet-braucht-ein-gutes-netzwerk/</link>
                        <description>10. Deutsch-Chinesisches Symposium thematisiert Unternehmensgründungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Dezember 2017) Mit der Förderung von Startups und Entrepreneurship beschäftigte sich das diesjährige „10. Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulausbildung“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Hefei aus der Partnerprovinz Anhui.
</p>
<p>Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die von über 50 Hochschulen, Unternehmen und bildungsnahen Institutionen aus Deutschland und China für zwei Tage in Osnabrück zusammenkamen, waren sich einige über die große Bedeutung von Startups und Unternehmensgründungen für das Wirtschaftswachstum in beiden Ländern. Da vor allem junge Leute in der Gründerszene eine Schlüsselrolle ausfüllen, stelle sich besonders für Hochschulen die Frage, wie sie junge Menschen auf ihrem Weg zum erfolgreichen Firmengründer unterstützen können, formulierte Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China der Hochschule Osnabrück, die Kernfrage des Symposiums.
</p>
<p>In Impulsvorträgen und Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden zentrale Eckpfeiler für eine anwendungsorientierte Hochschulausbildung, für die Unterstützung von Gründungsaktivitäten an Hochschulen und Möglichkeiten bilateraler Unternehmensgründungen.
</p>
<p>Wichtige Impulse steuerte unter anderen Andreas Sandmann, Gründer und Inhaber des Wallenhorster Chemieanlagenbau-Unternehmens Purplan mit seinem Vortag bei. Die 2002 gegründete Firma mit 200 Mitarbeitern agiert mittlerweile weltweit und ist seit 2009 auch in Shanghai niedergelassen. Besonders hilfreich in der Gründerphase sei das exzellente Netzwerk gewesen, das ihn unterstützt habe, erläuterte Sandmann. „Damit meine ich die Hilfe durch Hochschule und Universität, durch Handwerkskammer und IHK.“<br>
</p>
<p>Die richtigen Mitarbeitenden für die Niederlassung in Shanghai zu finden, sei schwierig, legte Sandmann einen Finger in die Wunde. Seine Wunschkandidatinnen und Wunschkandidaten konnte er klar umreißen: „Ideal wäre ein chinesischer Mitarbeiter, der in Deutschland einen Masterabschluss erworben und die hiesige Betriebspraxis kennengelernt hat, langfristig aber in China leben und arbeiten möchte.“<br>
</p>
<p>„Die Studierenden erfolgreich auf die dynamischen, internationalen Arbeitsmärkte vorzubereiten, ist unser Ziel“, betonte Prof. Dr. Thomas Steinkamp, Vizepräsident für Internationalisierung und Gesellschaftliches Engagement an der Hochschule Osnabrück. Den Fokus ebenso auf die Förderung von Startups und Entrepreneurship zu richten, sei angesichts der vielen Ausgründungen aus Hochschulen ebenfalls wichtig. „Allein im vergangenen Jahr hat der Gründerservice von Hochschule und Universität Osnabrück über 100 Beratungs- und Coaching-Gespräche geführt“. &nbsp;<br>
</p>
<p>Über die Rolle von Hochschulen bei der Unterstützung von gründungsinteressierten Studierenden diskutierten deutsche und chinesische Hochschulpräsidenten und Hochschulpräsidentinnen im Präsidenten-Talk. Nach einer lebhaften Diskussion waren sich die Diskutanten und Teilnehmende einig, dass Hochschulen einen aktiven Part bei der Förderung von Studierenden auf dem Weg in die Selbstständigkeit einnehmen müssen. Obwohl aktuell bereits viele Förderangebote vorhanden seien, müssen diese noch weiter ausgebaut und gebündelt werden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>Leiter des Hochschulzentrums China
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3456<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Dec 2017 10:04:43 +0100</pubDate>
                        <title>10 Jahre Afrika, Asien, Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/12/10-jahre-afrika-asien-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Trainingsmaßnahme International Deans&#039; Course feiert zehnten Jahrestag mit großer Fachkonferenz in Berlin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. Dezember 2017) Ein funktionierendes Hochschulsystem sorgt für gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen, die zur Entwicklung und zum wirtschaftlichen Fortschritt ihres Landes beitragen. In vielen Entwicklungsländern sind die Hochschulen noch im Aufbau begriffen und ringen häufig um geeignete Lehrkräfte, finanzielle Mittel, Bildungs- und Forschungsqualität.
</p>
<p>Mit dem International Deans' Course (IDC) bietet die Hochschule Osnabrück seit zehn Jahren eine Trainingsmaßnahme für Dekaninnen und Dekane afrikanischer und asiatischer Hochschulen an, damit sie auf mittlerer Managementebene erfolgreicher agieren und Prozesse effektiver steuern können. <br>Zur Jubiläumsfeier in Berlin Ende November versammelten sich rund 150 Verantwortliche und Alumni zu einer Bestandsaufnahme und diskutierten, wie Dekaninnen und Dekane weiterhin erfolgreich qualifiziert werden können. „Hochschulen in Afrika, Asien und Lateinamerika stehen vor großen Herausforderungen, gerade die Hochschul- und Fakultätsleitungen sind gefordert, umfassende Veränderungsprozesse zu meistern. Hierzu einen Beitrag zu leisten, ist eine sehr erfüllende Aufgabe“, unterstrich Projektdirektor Prof. Dr. Peter Mayer von der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„Mit der Jubiläumskonferenz würdigen wir auch, dass gleich mehrere Institutionen für den IDC seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten“, betonte Mayer. Der IDC ist ein Programm innerhalb des „Dialogue on Innovative Higher Education Strategies (DIES)“, der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert wird. Zu den Projektpartnern zählen neben der Hochschule Osnabrück insbesondere das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), die Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) und die Freie Universität Berlin. Der Generalsekretär der HRK Dr. Jens-Peter Gaul lobte in seiner Begrüßung die Initiative und wies auf die Rolle der Dekane für das erfolgreiche Management von Hochschulen hin. Die Generalsekretärin des DAAD Dr. Dorothea Rüland betonte die Bedeutung dieses bereits zehn Jahre laufenden Programms für die Entwicklung des Hochschulwesens in Afrika und Asien. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE und seit 10 Jahren Mitorganisator des Programms merkte in seinem Vortrag an, dass mit dem International Deans Course ein wichtiger Beitrag zur Professionalisierung des Hochschulwesens geleistet wird.
</p>
<p> „Die Partner hinter dem IDC haben viel Erfahrung in der Leitung und Führung von Hochschulen, das gilt für alle Ebenen. Ihre Ressourcen und starken Netzwerke ermöglichen uns eine spezialisierte Ausbildung für unsere Aufgaben als Dekaninnen und Dekane. Das verbessert nicht nur unsere Leistungen als Einzelpersonen, sondern wirkt sich positiv auf die Hochschulen insgesamt aus“, resümierte Prof. Dr. Christiane A. Onyango, stellvertretende Rektorin der Taita Taveta University Kenia.<br>&nbsp;„Der Erfolg des IDC zeigt, dass unsere besonderen Kompetenzen im Bereich des Hochschul- und Wissenschaftsmanagements seit vielen Jahren national und international stark nachgefragt sind. Das wiederum passt zum insgesamt sehr internationalen Profil der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Auf unserem Campus lernen aktuell Studierende aus 41 Ländern“, unterstrich Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers.
</p>
<p>Mittlerweile haben rund 300 Dekaninnen und Dekane aus 20 verschiedenen afrikanischen und südostasiatischen Ländern den IDC abgeschlossen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer<br>Projektdirektor International Deans' Course
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Nov 2017 14:36:01 +0100</pubDate>
                        <title>Innovatives Workshop-Konzept überzeugt Fachjury</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/innovatives-workshop-konzept-ueberzeugt-fachjury/</link>
                        <description>Absolventin des Studiengangs International Event Management Shanghai der Hochschule Osnabrück gewinnt Nachwuchs-Wettbewerb der ICCA</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 27. November 2017) Auf dem 56. Kongress der International Congress and Convention Association (ICCA) in Prag konnte die Stipendiatin der Hochschule Osnabrück, Sue Wang, ihr chinesischer Name ist Boyu, Mitte November den Nachwuchswettbewerb für innovative Workshop-Formate für sich entscheiden. Die Absolventin des Bachelor-Studiengangs International Event Management Shanghai (IEMS) der Hochschule Osnabrück setzte sich dabei gegen starke Konkurrenten mit viel Berufserfahrung durch.
</p>
<p>„Sue hat erst im Juni dieses Jahres ihr Studium abgeschlossen. Als Beauftragte des Studiengangs freue ich mich deshalb besonders über ihren Erfolg“, kommentierte Prof. Dr. Kim Werner das hervorragende Abschneiden der noch jungen Chinesin und fügte hinzu, “wir sind sehr stolz, dass sich Sue mit einem innovativen Konzept und einer tollen Präsentation als einzige Studentin unter diesen starken Wettbewerbern durchgesetzt hat. Für mich unterstreicht das auch die hohe Qualität unseres deutsch-chinesischen Eventmanagementprogrammes, das wir gemeinsam mit der Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) seit nunmehr 14 Jahren erfolgreich durchführen.“
</p>
<p>Unter dem Motto „The Future Belongs to Us“ hatte die ICCA, der Weltverband des Kongress- und Tagungswesens, Teilnehmende aus der Generation der sogenannten „Millenials“ (geboren nach 1980) dazu aufgerufen, neue Workshop-Formate zu entwickeln, die speziell ihre eigene Altersgruppe ansprechen.
</p>
<p>Das von Wang entwickelte Konzept besteht aus einer interaktiven Debatte zum Thema "Was ist im mobilen Internet-Zeitalter effektiver: Content Innovation oder High-Tech-Anwendung?“ (Originaltitel: “In the mobile internet era: Is content innovation or high-tech application more effective?). Ziel ihres Konzepts ist es, den Dialog zwischen Teilnehmenden verschiedener Altersgruppen während des Workshops anzuregen.
</p>
<p>In einer fünfminütigen Präsentation überzeugte sie die Fachjury mit diesem Konzept und setzte sich so gegen fünf internationale Mitbewerber durch, die alle bereits über zum Teil mehrjährige Berufserfahrung in der Event-Branche verfügen. „Natürlich hat mich das überrascht. Ich bin erst seit Kurzem Masterstudentin und die anderen fünf Finalisten haben viel Arbeitserfahrung in der Meetingbranche und ihre Ideen waren sehr kreativ,“&nbsp; äußerte sich Wang zum unerwarteten Erfolg.
</p>
<p>Als Gewinnerin hat sie nun die Möglichkeit, ihr Workshop-Format beim ICCA-Kongress 2018 in Dubai in die Realität umzusetzen. Hierfür erhält sie ein Budget von 2.000 Euro sowie die Unterstützung eines erfahrenen Mentors aus der Branche. „Für mich ist das eine hervorragende Möglichkeit, meine Karriere in der Event-Branche voranzutreiben. Ich freue mich schon sehr auf die Durchführung meines Workshops im kommenden Jahr.“
</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück vergibt jedes Jahr zwei von der ICCA gestiftete Stipendien für die Teilnahme am Kongress an ihre Studierenden. Mittels persönlicher Interviews wird jeweils ein Studierender oder eine Studierende der Vertiefung Veranstaltungsmanagement beziehungsweise des Studienschwerpunkts Business Events aus Osnabrück ausgewählt sowie ein Studierender oder eine Studierende aus dem Studiengang International Event Management Shanghai. Aufstrebende Talente wie Wang erhalten so die Möglichkeit, kostenlos am Kongress teilzunehmen, Erfahrungen zu sammeln und sich in der Event-Branche zu vernetzen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br>Beauftragte des Studiengangs IEMS<br><br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2017 17:05:30 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück Gastgeberin für das 2. Forschungssymposium Physiotherapie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/hochschule-osnabrueck-gastgeberin-fuer-das-2-forschungssymposium-physiotherapie/</link>
                        <description>Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen über 30 Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen zu Forschungsthemen der Physiotherapie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das 2. Forschungssymposium Physiotherapie lockte weit mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Osnabrück. Die Veranstaltung, die federführend durch Dirk Möller, Verwaltungsprofessor für Physiotherapie, organisiert wurde, fand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW) statt. „Die Gesellschaft hat sich vor einem Jahr gegründet und wir sind als forschungsstarke Hochschule gerade im Bereich Physiotherapie nun Gastgeberin des Kongresses. Das ehrt uns sehr“, fasst Prof. Dr. Christoff Zalpour die Eindrücke zusammen. <br><br>Über 30 Veranstaltungen zu aktuellen Themen der Physiotherapie wurden angeboten. Die Palette reichte von umfassenden Vorträgen zur Stellung der Physiotherapie im Ausland bis zu konkreten diagnostischen Studien der physiotherapeutischen Forschung. Neueste Ergebnisse der physiotherapeutischen Neuro- und Kardiologie wurde vorgestellt gemeinsam mit aktuellen Studien im Bereich der neuromuskuloskeletalen Physiotherapie. Das Angebot war breit aufgestellt und besonders der anwendungsbezogene Charakter der neu angebotenen Workshops kam bei den Tagungsteilnehmern sehr gut an.<br><br>Die DGPTW hat sich mit dem Ziel gegründet, Forschung in der Physiotherapie im deutsch-sprachigen Raum besser zu positionieren. Wunsch ist es, die Stellung der Physiotherapie in der Forschungswelt zu verbessern. „Der Erfahrungsaustausch ist wichtig für uns, zeigt aber auch, dass Deutschland aufgrund der noch recht jungen Akademisierung der Physiotherapie Nachholbedarf hat“, erläutert Zalpour die momentane Situation. Die Bedeutung und Wahrnehmung der Forschung in diesem Bereich sei in anderen Ländern bereits weiter fortgeschritten, betont der Professor und verweist in dem Zusammenhang auf die Kategorisierung der DFG: „Da gibt es Physiotherapie als Fachgruppe noch gar nicht.“<br><br>Die Keynote-Vorträge des Symposiums beleuchteten in diesem Jahr besonders die Ausgangssituationen in Irland und Australien. „Trotz allem stehen wir in Deutschland als Hochschule Osnabrück im Bereich Physiotherapie sehr gut da“, unterstreicht Zalpour. Allein drei Millionen Euro eingeworbene Drittmittel in der physiotherapeutischen Forschung sind ein sehr gutes Ergebnis. Auch im Umfang der angebotenen Studiengänge ist die Hochschule Osnabrück federführend in Deutschland: vier Bachelor- und ein Masterprogramm hat Osnabrück im Portfolio. <br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 13:01:58 +0100</pubDate>
                        <title>Fließend auf Englisch diskutiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/fliessend-auf-englisch-diskutiert/</link>
                        <description>Internationale Gast-Dozierende aus fünf Ländern bereichern Blockwoche der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 16. November 2017) Gleich mehrere Gast-Dozierende internationaler Partnerhochschulen sorgten Ende Oktober für internationales Flair während der Blockwoche der Hochschule Osnabrück. Mit verschiedenen Kursangeboten bereicherten die Lehrenden aus Uruguay, Kolumbien, den Vereinigten Staaten, Südafrika und Indien auf Einladung des International Faculty Office (IFO) das Programm der Blockwoche.
</p>
<p>Das Interesse der Osnabrücker Studierenden an den Veranstaltungen mit internationalem Bezug war groß, alle Kurse waren nach kurzer Zeit restlos ausgebucht. Dass die Veranstaltungen in englischer Sprache stattfanden, war für die Studierenden kein Problem. „Großartig, wie leicht sie den Inhalten folgen konnten und Diskussionsbeiträge fließend in englischer Sprache lieferten“, äußerte Prof. Dr. Pamela Peterson von der University of Nebraska at Omaha, USA, beeindruckt.
</p>
<p>Erneut nahmen auch internationale Studierende an der Blockwoche teil. Zum sechsten Mal organisierte Prof. Dr. Hendrike Berger mit den Koordinatoren des Studiengangs „Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen“ die internationale Blockwoche zum Gesundheitssystemvergleich. Hierfür brachte Prof. Dr. Kevin Valadares von der University of Southern Indiana in Evansville, USA, neun Masterstudierende des Gesundheitsmanagements mit nach Osnabrück, finanziell tatkräftig unterstützt vom Pool Internationales. Gemeinsam mit deutschen Studierenden wurden die Unterschiede der Gesundheitssysteme in den Vereinigten Staaten und in Deutschland diskutiert und Praxiseinrichtungen in Osnabrück und Bremen besucht.
</p>
<p>„Besonders gefreut hat mich, dass sich Arbeitsgruppen aus Erstsemestern und Studierenden aus dem fünften und sechsten Semester bildeten“, kommentierte Chantal Rootman von der Nelson Mandela University in Port Elizabeth, Südafrika. Es war Rootmans fünfter Besuch in Osnabrück und nach wie vor sammelt sie neue Erfahrungen im Umgang mit den Studierenden. Prof. Dr. Fernanda Nan von der University of Montevideo ergänzte: „die Studierenden waren sehr interessiert und haben sich aktiv eingebracht, das hat mich besonders gefreut.“
</p>
<p>Entsprechend zufrieden mit ihrem einwöchigen Aufenthalt zeigten sich die Gastdozenten während des Farewell-Frühstücks in der Caprivi-Lounge. „Die nächste Blockwoche mit zahlreichen internationalen Veranstaltungen wird es im Mai 2018 geben. Dann werden voraussichtlich auch 30 kanadische Studierende anreisen und den internationalen Austausch während der Blockwoche, wie von vielen Studierenden gewünscht, weiter intensivieren helfen“, verriet Fides Kammann-Lippelt, Koordinatorin des IFO.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Fides Kammann-Lippelt<br>Telefon: 969-3816<br>E-Mail: <a href="mailto:f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de">f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Nov 2017 10:11:45 +0100</pubDate>
                        <title>Leben und Gesellschaft im Jahr 2030</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/leben-und-gesellschaft-im-jahr-2030/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück gewinnen mit Projekten zum Thema „Digitalisierung, Klima, Wandel?! – Dein Leben 2030“ Preise der Stiftung für angewandte Wissenschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. November 2017) Wie leben Menschen im Jahr 2030? Mit welchen technischen und klimatischen Veränderungen werden sie sich in den nächsten dreizehn Jahren auseinandersetzen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Studierende der Hochschule Osnabrück während der Block-/Projektwoche in sieben verschiedenen Veranstaltungen zum Thema „Digitalisierung, Klima, Wandel?! – Dein Leben 2030“. Ihre Ergebnisse präsentierten sie jetzt in der Caprivi-Lounge.
</p>
<p>„Wir haben uns in unserem Projekt mit dem Studium der Zukunft beschäftigt. Dabei lag für uns der Fokus auf den individuellen Stärken und Vorlieben der Studierenden“, erläuterte Lara-Sophie Martin, Studentin der Dentaltechnologie und Teilnehmerin im Projekt „Studium digitale“. „Unsere Vorstellungen haben wir in der Gruppe auch direkt gelebt, das hat das Arbeiten sehr einfach aber auch produktiver gemacht“, ergänzte Finn Schällig, Maschinenbau-Student.
</p>
<p>Auch Jan Gausmann und Finn Batzer, beide studieren Elektrotechnik im zweiten Semester, zeigten sich von der Blockwoche begeistert. „In unserem Projekt „Industrie 4.0“ haben wir alle gut zusammengearbeitet, sowohl in der großen Gruppe als auch in den kleinen Teams“, so Gausmann. Batzer ergänzte: „Es war eine spannende Woche, in der ich mal etwas Anderes machen und mich ausprobieren konnte.“ In dem Projekt „Industrie 4.0 im Straßenverkehr – Technische Szenarien und Geschäftsmodelle“, beschäftigten sich insgesamt 24 Studierende mit der Mobilität der Zukunft. Im Fokus standen dabei vor allem das autonome Fahren und das Auto als Serviceangebot.
</p>
<p>Die weiteren Projekte befassten sich mit den Themen „Marktanalyse über ein funkgestütztes Umwelt-Sensor-Netzwerk“, „Das lebendige Haus – SmallHouse/TinyHouse kleine Architekturen für globale Herausforderungen“, „Climate Change Video Stories“ und „Mikro-Photovoltaiksystem“.
</p>
<p>Eine Jury, der Prof. Dr. Johannes Hirata, Prof. Dr. Sandra Rosenberger, und Prof. Dr. Dorothee Straka angehörten, bewertete die verschiedenen Projekte anhand ihrer inhaltlichen Ausgestaltung, ihres Beitrags zum gesellschaftlichen Engagement und der Qualität der Präsentation. Den mit 500 Euro dotierten Hauptpreis gewannen die Studierenden des Projektes „Mikro-Photovoltaiksystem“. Die beiden zweiten Preise waren mit jeweils 250 Euro dotiert und gingen an die Studierenden der Projekte „Das lebendige Haus – SmallHouse/TinyHouse kleine Architekturen für globale Herausforderungen“ und „Industrie 4.0 im Straßenverkehr – Technische Szenarien und Geschäftsmodelle“.
</p>
<p>„Alle Projekte waren sehr kreativ und durchdacht. Ausschlaggebend für die Preisvergabe war für uns am Ende, wie gut die Studierenden miteinander gearbeitet haben“, begründete Hirata die Juryentscheidung. Gesponsert wurden die Preise von der Stiftung für angewandte Wissenschaft der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Koordiniert wurden die fakultätsübergreifenden Veranstaltungen vom Projekt des Präsidiums „Gesellschaftliches Engagement“. „Mit der Blockwoche wollen wir das Thema gesellschaftliche Verantwortung stärker in der Lehre verankern und das Bewusstsein dafür stärken“, betonte Marek Löhr, Koordinator des Projekts.
</p>
<p>„Natürlich ist es eine Herausforderung mit Studierenden aus anderen Fachrichtungen zusammenzuarbeiten. Aber genau darin liegt auch der Mehrwert dieser Blockwoche. Die Studierenden verlassen ihre Komfortzone und lernen andere Sicht- und Denkweisen kennen“, ergänzte Christian Müller, ebenfalls Koordinator im Projekt „Gesellschaftliches Engagement“.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Johannes Hirata<br>Telefon: 0541 969-3313<br>E-Mail: <a href="mailto:j.hirata@hs-osnabrueck.de">j.hirata@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Marek Löhr<br>Telefon: 0541 969-7191<br>E-Mail: <a href="mailto:m.loehr@hs-osnabrueck.de">m.loehr@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Christian Müller<br>Telefon: 0541 969-2145<br>E-Mail: <a href="mailto:chr.mueller@hs-osnabrueck.de">chr.mueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Nov 2017 13:03:33 +0100</pubDate>
                        <title>Das Wissen der Mitarbeitenden ist das Gold der Verwaltung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/das-wissen-der-mitarbeitenden-ist-das-gold-der-verwaltung/</link>
                        <description>Fachtagung der Verwaltungsmanager an der Hochschule Osnabrück thematisiert Verwaltungssteuerung, Systemwechsel in der Umsatzsteuer und Digitalisierung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 3. November 2017) „Wir müssen das Gold in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heben“ konstatierte Brigitte Hankel, Kämmerin der Stadt Einbeck, das wesentliches Leitbild von Verwaltungsführung. „Dazu muss es uns gelingen, die leistungsorientierte Bezahlung passgenau auf die Ziele der Verwaltung auszurichten“.
</p>
<p>Effektives und effizientes Verwaltungsmanagement und dessen Umsetzung war ein Kernthema der diesjährigen 8. Fachkonferenz des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement an der Hochschule Osnabrück mit rund 85 Teilnehmenden.
</p>
<p>Dr. Horst Baier, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück, schilderte seinen „persönlichen Leidensweg“ in seinen bisherigen Funktionen als „Controller“, „Kämmerer“ und jetzt als „Bürgermeister“, den er bei verschiedenen Einführungsprozessen der Wirtschaftlichkeitssteuerung durch Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) habe gehen müssen. „Die Kosten kommunaler Leistungen werden von den Führungskräften kaum nachgefragt“. Anhand von praktischen Beispielen verdeutlichte Baier den großen Nutzen einer KLR für die Kommunen und gab Anregungen zur Einführung eines Kostenmanagements.
</p>
<p>Professor Dr. Christian Kröger von der Hochschule Osnabrück, stellte Vorschläge zur Lösung der Eurokrise vor. Er verdeutlichte anhand von Beispielen, dass souveräne Staaten aufgrund der disfunktionierenden Governance in der Eurozone bisher nicht in der Lage waren, Verträge und Versprechungen einzuhalten, jedenfalls nicht, wenn es um Entscheidungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik ging. Die Krise in der Eurozone könne nur gelöst werden, wenn in zentralen Entscheidungen der Finanzpolitik Haftung und Kontrolle wieder zusammenfallen, so der Finanzexperte.
</p>
<p>Der Systemwechsel in der Umsatzsteuer erfordert eine umfassende Prüfung aller Einnahmen. Michael Schoo, stellvertretender Kämmereileiter, berichtete von seiner Bestandsanalyse in der Stadt Meppen und sprach Empfehlungen für die kommunale Praxis aus. Unterstützt wurde Schoo von Professor Dr. Norbert Tonner von der Hochschule Osnabrück, der den Vortrag mit einer Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen abrundete.
</p>
<p>Über die wesentlichen Auswirkungen aus den Änderungen im niedersächsichen kommunalen Haushaltsrecht und den sich daraus ergebenden Aufwand informierte anschließend Prof. Dr. Armin Goldbach, wissenschaftlicher Berater zur doppischen Gemeindehaushaltswirtschaft.
</p>
<p>Das Thema „Digitalisierung“ rückt zunehmend in den Fokus öffentlicher Verwaltungen und wirkt sich auf die Prozesse im Finanzbereich aus. Matthias Göcken, Fachdienstleiter Rechnungswesen und Sondervermögen der Stadt Osnabrück, verwies auf das erhebliche Potential der elektronischen Rechnung und gab mittels eines best practice Beispiels Hinweise zur Gestaltung des Einführungsprozesses.
</p>
<p>„Es freut mich, dass sich das Kompetenzzentrum als feste Größe in der kommunalen Welt in Niedersachsen etabliert hat, und, dass sich die Bewerberzahlen für den grundständigen Bachelor Öffentliche Verwaltung und den berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management weiter positiv entwickeln“, betonte Prof. Dr. Andreas Lasar, Leiter des Kompetenzzentrums.
</p>
<p>Eine Hochschule wirke nicht nur in die Gesellschaft hinein, sie lebe auch von den Rückmeldungen aus der beruflichen Praxis, ergänzte Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers. „Erst der Austausch garantiert, dass unsere Absolventinnen und Absolventen über die erforderlichen Qualifikationen verfügen.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Leiter des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Nov 2017 12:55:44 +0100</pubDate>
                        <title>Digitaler Wandel verändert die Rolle des Wirtschaftsprüfers</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/digitaler-wandel-veraendert-die-rolle-des-wirtschaftspruefers/</link>
                        <description>Branchenvertreter treffen sich zum 10. Symposium Steuern und Wirtschaftsprüfung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. November 2017) „Das „Hakelmachen“ ist Vergangenheit“, sagte Martin Wambach, geschäftsführender Partner der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl &amp; Partner zum Auftakt des 10. Symposiums „Steuern und Wirtschaftsprüfung“ des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Auditing, Finance and Taxation der Hochschule Osnabrück und der Fachhochschule Münster.
</p>
<p>Wambach führte aus, dass die Digitalisierung die Wirtschaftsprüfung umkremple und viele Vorteile verspräche. Dass die Prüfer die Daten nicht mehr auf Papier, sondern digital bekämen, sei dabei nur die kleinste Veränderung, so der Wirtschaftsprüfer. Vor allem die Analyse habe sich geändert. „Das zeitraubende Hakelmachen, also das Abhaken einzelner Buchungssätze, Stichproben oder ähnliches, wird durch Softwareprogramme, die alle Daten analysieren und Auffälligkeiten aufdecken, abgelöst“. So hätten bei Microsoft früher bis zu 100 Mitarbeiter die Umsatzprognosen berechnet. Heute könnten, dank der verdichteten, digitalen Daten, vier Mitarbeiter die Prognosen erstellen.
</p>
<p>Weil die neuen Technologien alle Prozesse durchdrängen, vom statischen Report bis zur Entscheidungsempfehlung, verändere sich auch die Rolle des Wirtschaftsprüfers. Seine Aufgabe werde es zunehmend, Mandanten hinsichtlich der Digitalisierung und technischer Möglichkeiten zu beraten.
</p>
<p>Chancen und Risiken der zunehmenden Digitalisierung zeigten sich auch in Betriebsprüfungen. Beispielsweise liefere die Einführung von PC-Kassen den Betriebsprüfern eine genaue Einsicht in den Zahlungsverkehr, einfache Programme ließen jedoch auch Kassenmanipulationen zu. Aus diesem Grund habe der Gesetzgeber für einen gesetzlichen Schutz vor Kassenmanipulation gesorgt, wie&nbsp; Dr. Franziska Peters, Richterin am Finanzgericht Münster, ausführte. „Zunehmend wendet die Finanzverwaltung außerdem die „Summarische Risikoprüfung“ an, eine mathematisch-statistische Prüfungsmethode, die aus Sicht der Finanzverwaltung zur Verprobung und Aufdeckung von Manipulationen dienen soll, die in ihrer Reichweite aber nicht unumstritten ist. Hier kommt es darauf an, dass der Betriebsprüfer Transparenz schafft und den Umfang der ausgewerteten betrieblichen Daten, die Rechenschritte und die Berechnungsergebnisse erläutert“.
</p>
<p>Mit dem Thema Steuervermeidung lenkte Prof. Dr. Heinz Siebenbrock von der Hochschule Bochum die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden in eine neue Richtung und bezog klar Stellung. Ein Steuervermeider reduziere das Gemeinwohl zur Erhöhung des eigenen Gewinns, gemäß dem Motto: „Wenn jeder an sich denkt, ist genug an alle gedacht.“
</p>
<p>Diese Verhaltensweise führe zu Geiz und Gier und zu einem schlechten Vorgesetzten-Mitarbeiter-Verhältnis. Der Wirtschaftswissenschaftler plädierte für eine ethische Herangehensweise, weg von der reinen Gewinnmaximierung, hin zur Erzielung eines angemessenen Gewinns und damit zu einem faireren Management.
</p>
<p>Im Anschluss verlieh Prof. Dr. Dirk Kiso, verantwortlich für den Studiengang an der Fachhochschule Münster, die Masterurkunden an die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen. Die Leistungen aus dem Masterstudiengang ersetzen in den Prüfungsgebieten Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht die entsprechenden Prüfungen des Wirtschaftsprüfungsexamens. Absolventinnen und Absolventen können daher das Wirtschaftsprüfungsexamen in verkürzter Form ablegen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Wiebke Fröhlich<br>Studiengangkoordination Masterstudiengang Auditing, Finance and Taxation
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3783<br>E-Mail: <a href="mailto:info@maft.de">info@maft.de</a><br>Web: <a href="http://www.maft.de" target="_blank">www.maft.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Nov 2017 09:41:42 +0100</pubDate>
                        <title>Studiertes Pflegepersonal verbessert Patientenversorgung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/11/studiertes-pflegepersonal-verbessert-patientenversorgung/</link>
                        <description>Gesundheitsforum: Pflegeexperten analysieren Auswirkungen akademischer Bildung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. November 2017) Bis vor wenigen Jahren wäre ein Studium für Pflegende in Deutschland undenkbar gewesen. Das hat sich geändert. Vor allem die Fachhochschulen haben sich die qualifizierte akademische Ausbildung des Pflegepersonals auf die Fahnen geschrieben, um den vielen Aufgaben anders begegnen zu können.
</p>
<p>Auf dem 15. Osnabrücker Gesundheitsforum der Hochschule Osnabrück diskutierten im Oktober rund 170 Absolventen, Studierende und Lehrende der pflege- und pflegemanagementorientierten Studiengänge sowie andere Akteure der Gesundheitswirtschaft über die „Bachelor am Bett“ und damit verbundene Chancen und Herausforderungen.
</p>
<p>Dipl.-Pflegewirtin Angelika Maase und Niklas Frücht, Pflegewissenschaftler der Universität Münster, stellten die Entwicklung und Umsetzung eines Traineeprogramms für Bachelorabsolventen am Universitätsklinikum Münster vor. Auch Christina Sterk, Pflegedirektorin der Niels-Stensen-Kliniken, Marienhospital Osnabrück und Steffi Lemme, Absolventin der Hochschule Osnabrück, berichteten über ihre Erfahrungen und Strategien zur Integration der akademisierten Pflegenden in ihre Teams.
</p>
<p>Mit den Bachelor am Bett verbessere sich die Patientenversorgung, so der einhellige Tenor der Referierenden. Studien zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Senkung der Mortalitätsrate und dem Anteil akademisch qualifizierten Pflegepersonals in den Einrichtungen. Außerdem ermögliche eine akademische Ausbildung neue Karrierewege und andere Aufgabengebiete in der Pflege. Das steigere die Attraktivität des Berufs deutlich und wirke damit auch dem Fachkräftemangel entgegen.
</p>
<p>Herausfordernd sei die Frage der Aufgabenverteilung in den Teams. Auch das Thema der angemessenen Vergütung werde bislang nicht immer zufriedenstellend gelöst, skizzierte Prof. Dr. Benjamin Kühme, Beauftragter des Studiengangs Pflege dual, drängende Themen, die sich aus der Akademisierung eines ganzen Berufsfeldes ergäben.
</p>
<p>„Vor diesem Hintergrund hat es mich besonders beeindruckt, dass eine Pflegedienstleiterin betonte, dass einige Gesundheitseinrichtungen mittlerweile aktiv überlegen, wie sie attraktive Arbeitsplätze für die Absolventen der Pflegestudiengänge bereitstellen können“, so Prof. Dr. Elke Hotze, Beauftragte des Studiengangs Pflegewissenschaft.
</p>
<p>Prof. Dr. Reinhard Lenz von der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, stellte klar, dass eine umfassende ökonomische Konzeption zur Veränderung des Skill Mix in den Krankenhäusern beitragen wird. Er gehe davon aus, dass die Akquise und Bindung qualifizierter Pflegender nur mit einer umfassenden Strategie gelingt, die beinhalte, sich als attraktiver Arbeitgeber aufzustellen und ein Konzept zu entwickeln, wie studiertes Pflegepersonal angemessen in die Organisation integriert und weiterentwickelt werden kann.
</p>
<p>„Das sind genau die Überlegungen, die alle Kenner der Thematik umtreiben“, betonte Prof. Dr. Winfried Zapp, Beauftragter des Studiengangs Pflegemanagement. Deshalb seien Veranstaltungen wie das Gesundheitsforum, die dem Gedankenaustausch und dem akkumulieren von Wissensständen dienten, so wichtig. „Wir können die Probleme nicht hier vor Ort lösen, aber viele unterschiedliche Perspektiven betrachten und daraus neue Ideen entwickeln.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Benjamin Kühme<br>Telefon: 0541 969-3798<br>E-Mail: <a href="mailto:b.kuehme@hs-osnabrueck.de">b.kuehme@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Oct 2017 12:41:31 +0200</pubDate>
                        <title>Über den Umgang mit Pflegekindern mit Behinderung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/10/ueber-den-umgang-mit-pflegekindern-mit-behinderung/</link>
                        <description>Ringvorlesung an der Hochschule Osnabrück thematisiert Inklusion in der Vollzeitpflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. Oktober 2017) Auch Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, sollen in einer Pflegefamilie aufwachsen dürfen. Sie sollen und dürfen also nicht schlechter gestellt werden, als Kinder und Jugendliche ohne Behinderung.
</p>
<p>Über den Stand der Dinge, die notwendige professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung solcher Pflegeverhältnisse sowie die strukturellen und konzeptionellen Entwicklungen auf diesem Gebiet, tauschten sich die Teilnehmenden der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ zum Monatsende in der Hochschule Osnabrück aus.
</p>
<p>„Wie gestaltet sich das Leben als Pflegefamilie aus Innensicht?“, lautete eine der Fragen, denen sich die Referierenden stellten. Kerstin Held vom Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. unterstrich mit plastischen Beispielen aus ihrem Pflegefamilienalltag auf eindrückliche Weise die besonderen Herausforderungen, denen sich Pflegeeltern mit behinderten Kindern täglich stellen. Dipl. Päd. Dirk Schäfer von der Perspektive gGmbH – Institut für sozialpädagogische Praxisforschung und -entwicklung und Mitglied der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, präsentierte Ergebnisse und Empfehlungen aus zwei aktuell veröffentlichten Untersuchungen.
</p>
<p>Zum Thema Vormundschaften bei Pflegekindern mit Behinderungen, sprach Anne Mäusbacher von der Stadt Ibbenbüren. Sie unterstrich eine grundsätzlich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder orientierte Interpretation dieser wichtigen Tätigkeit und die Notwendigkeit für spezifische Fort- und Weiterbildungen.
</p>
<p>„Die Pflegekinderhilfe ist ein Feld der Kinder- und Jugendhilfe in der Inklusion praktisch<br>täglich umgesetzt werden könnte, würden die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten stimmen“, unterstrich Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück die Bedeutung der Pflegefamilien.
</p>
<p>Die hochschulübergreifende Ringvorlesung machte auf seine Initiative hin zum zweiten Mal in Folge Halt an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br>Telefon: 0541 969-3963<br>E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2017 10:34:40 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende aus 41 Ländern auf dem Caprivi-Campus begrüßt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/10/studierende-aus-41-laendern-auf-dem-caprivi-campus-begruesst/</link>
                        <description>Die größte Gruppe kommt aus Italien, die meisten allerdings aus dem EU-Ausland</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Oktober 2017) Insgesamt 132 Studierende aus 41 verschiedenen Ländern begrüßten die Verantwortlichen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) der Hochschule Osnabrück zum Start des Wintersemesters 2017/18.
</p>
<p>Prof. Dr. Hendrik Lackner, Studiendekan Internationalisierung, sieht in der Vielzahl der Nationalitäten, die in der kommenden Zeit den Caprivi-Campus besuchen werden, eine „sehr willkommene Bereicherung für alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden.“
</p>
<p>Mit 17 Studierenden stellen die Italienerinnen und Italiener in diesem Jahr die größte Gruppe. Südkorea mit zwölf und China mit elf Studierenden folgen. Dass so viele junge Leute aus Italien nach Osnabrück gekommen sind, sei der guten Übereinstimmung hiesiger englischsprachiger Fachkurse mit den Studieninhalten in Italien geschuldet, erläuterte Lackner.
</p>
<p>Knapp zwei Drittel, genau gesagt 84 der jungen Leute, sind als Gaststudierende an die Hochschule gekommen. Die meisten bleiben für die Dauer eines Semesters, sieben von ihnen möchten hingegen einen Double Degree, also einen doppelten Hochschulabschluss erwerben und bleiben deshalb für mindestens zwei Semester. Von den Gaststudierenden haben sich 40 bereits im Vorfeld mit der Teilnahme an einem Sprachkurs der Hochschule gezielt auf ihr Studium vorbereitet.
</p>
<p>Ein gutes Drittel, exakt 48 Studierende, haben sich regulär in verschiedenen Studiengängen eingeschrieben. 27 belegten den Bachelor-Studiengang „International Management“, zwölf den Master-Studiengang „International Business and Management“ und neun das Masterangebot „Management in Nonprofit-Organisationen“.
</p>
<p>Damit der Start an der Hochschule möglichst reibungslos gelingt, organisiert das International Faculty Office (IFO) jährlich die „Orientation Days“. An drei Tagen halten die Mitarbeitenden alle relevanten Informationen rund um das Studium für die Gäste aus dem Ausland bereit. Und bieten neben Kennenlern-Angeboten, Campus- und Stadtrundgang auch eine intensive Unterstützung für Studierende aus Nicht-EU-Ländern bei Visa-Fragen und Behördengängen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Susanne Blenk, International Faculty Office<br>Telefon: 0541 969-3085<br>E-Mail: <a href="mailto:s.blenk@hs-osnabrueck.de">s.blenk@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Sep 2017 10:24:01 +0200</pubDate>
                        <title>Logistik-Studentin überzeugt mit innovativen Ideen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/logistik-studentin-ueberzeugt-mit-innovativen-ideen/</link>
                        <description>Masterarbeit von Alexandra Pistorius mit dem „OLT Innovation Award“ ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. September 2017) Zum dritten Mal verlieh die Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück im Verlauf der 25-Jahr-Feier des Osnabrücker Logistiktages (OLT) den „Logistik Innovation Award“ vor großem Publikum. Die diesjährige Preisträgerin ist Alexandra Pistorius.
</p>
<p>Aus mehr als einhundert von der Fachgruppe innerhalb eines Jahres betreuter Abschlussarbeiten wurden drei ausgewählt und für den Preis nominiert. „Alle drei Arbeiten wurden mit der Note ‘sehr gut‘ bewertet und zeigen neben ihrer methodisch und fachlich sehr überzeugenden Qualität gleichzeitig ein herausragendes innovatives Moment, eine besondere Idee bei der Entwicklung eines Lösungsansatzes“, so Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, Sprecherin der Fachgruppe Logistik, in ihrer Laudatio.
</p>
<p>Kriterien für die Vergabe des Awards sind der Innovationsgrad, der Nutzen für die Praxis, der relative Schwierigkeitsgrad sowie die theoretisch-empirische Qualität der Abschlussarbeit. „Die theoretisch-empirisch angelegte Masterarbeit von Alexandra Pistorius, in der die Konzepte der Lean Supply Chain und der Green Supply Chain sowohl auf Unvereinbarkeiten als auch auf Möglichkeiten ihrer Integration verglichen wurden, erzielte das beste Ergebnis“, so Bruns-Vietor.
</p>
<p>Der vom Institut für Produktion und Logistik gesponserte Award wurde von dessen Leiter, Prof. Dr.-Ing. Marcus Seifert, an die Gewinnerin überreicht. Urkunden der Fachgruppe Logistik für ihre Nominierungen erhielten die beiden Absolventen Jan Berlsmann, der seine Abschlussarbeit bei Hellmann Worldwide Logistics schrieb und Niklas Dahl, dessen Arbeit von Coppenrath &amp; Wiese mitbetreut wurde.
</p>
<p>Bereits in seiner Eröffnungsansprache zeigte sich der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, erfreut über die wiederholte Preisvergabe: „Die Würdigung herausragender Studienabschlussarbeiten mit dem Logistik Innovation Award ist ein folgerichtiger Schritt vor dem Hintergrund der hohen wirtschaftlichen Bedeutung, die der Logistik nicht nur an der Hochschule und in der Region Osnabrück zukommt.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor<br>Telefon: 0541 969-7079<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Sep 2017 11:23:06 +0200</pubDate>
                        <title>Wie die Logistik unsere Welt verändert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/wie-die-logistik-unsere-welt-veraendert/</link>
                        <description>Große Resonanz auf 25-jähriges Jubiläum des Osnabrücker Logistiktages</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. September 2017) Zu seinem Vierteljahrhundertfest überzeugte der Osnabrücker Logistiktag (OLT) der Hochschule Osnabrück mit einem vielseitigen Programm, hochkarätigen Referierenden und einem facettenreichen Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und künftige Entwicklung der Logistik. Unter dem titelgebenden Motto „Von der Logistik 1.0 bis 4.0: Wie Logistik die Welt verändert und noch verändern wird“, präsentierte sich der OLT einmal mehr als ein lebendiges Forum des fachlichen Dialogs, das mit deutlich mehr als hundert Teilnehmenden eine große Resonanz erfuhr.
</p>
<p>Zur Begrüßung unterstrich der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, die hohe Bedeutung der Logistik für die Region Osnabrück und die Hochschule. Die Sprecherin der Fachgruppe Logistik, Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, schloss sich der Begrüßung mit einem Extrakt der 25-jährigen OLT-Geschichte an.
</p>
<p>Traditionell bot der erste Vortrag einen regionalen wirtschaftlichen Überblick aus Sicht der IHK, die den OLT seit seinen Anfängen durchgehend als Schirmherrin begleitet. „Eine bessere konjunkturelle Lage kann man sich für eine Jubiläumsveranstaltung kaum wünschen“, führte Frank Hesse, Geschäftsführer der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, aus. Hesse überreichte der Fachgruppe Logistik eine Ehrenurkunde zum Jubiläum.
</p>
<p>Einen Exkurs in die Vergangenheit bot Prof. Dr. Markus Hilgert, Direktor des Pergamon-Museums, mit seinem Thema „Verkehrsknoten und -wege im frühen Orient“. Er veranschaulichte die Rolle des Handels bei der zivilisatorischen Entwicklung. „Auch mit technisch einfachen Mitteln lassen sich große Transportleistungen realisieren“, resümierte Hilgert.
</p>
<p>Die „Meilensteine der Intralogistik auf dem Weg zur Digitalisierungsepoche“ beschrieb sehr anschaulich Prof. Dr.-Ing. Ralf Hörstmeier, VDI Bezirksverein OWL, Bielefeld. „Manchmal sind nicht die technischen, sondern die organisatorischen Schnittstellen am schwierigsten zu lösen“, bündelte er seine Erfahrung. Zukunftsperspektiven boten sich in den weiteren Beiträgen. Prof. Dr. Johannes Fottner von der TU München skizzierte mit „Internet of Things/ Cyber-Physical-Systems/ Automatisierung in der Intralogistik“ die Fähigkeiten, die künftige Systeme der Logistik werden aufweisen müssen. Wilhelmus Kok, Daimler AG, beschrieb in seinem Vortrag „Autonomous and Connected Driving @ Daimler Trucks“ den Lkw der Zukunft.
</p>
<p>Für den abendlichen Teil der logistischen Jubiläumsveranstaltung diente die kommunikative Atmosphäre der Caprivi-Lounge als Treffpunkt. Prof. Dr. Torsten Arnsfeld, Hochschule Osnabrück, eröffnete dort das Abendprogramm mit seinen Ausführungen zu „Innovationen in Unternehmen“. Prof. Kurt Bodewig, Hochschule Osnabrück, richtete in seiner Funktion als Koordinator für Transeuropäische Verkehrsnetze und -korridore den Blick auf die Entwicklung von Transport und Logistik in der Europäischen Union. Einen interdisziplinären Akzent setzte Prof. Dr. Claudia Hornberg, Universität Bielefeld und Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen, mit ihrem Beitrag „Mobilität: Ursachen und Wirkungen von Luftverschmutzung auf Mensch und Umwelt“.
</p>
<p>Den fachlichen Teil des 25. OLT beschloss eine lebhafte Podiumsdiskussion mit den Referierenden. Zu ihnen gesellte sich auch Rolf Meyer von Meyer &amp; Meyer Osnabrück und Vorstandsvorsitzender des KNI Kompetenznetzwerks Individuallogistik e.V. Björn Helmke, Journalist und Publizist im Bereich der Logistik, moderierte. „Eine ganzheitliche Betrachtung von Ökonomie, Ökologie und Gesundheit sollte im Sinne der Gesellschaft die Grundlage für Entwicklungen auch in Logistik und Verkehr bilden“, so der abschließende Tenor.
</p>
<p>Ein verbales Feuerwerk zündete zum Finale des 25. OLT der Kabarettist Dr. Oliver Tissot&nbsp; mit seiner Darbietung „Vom Raketen- ins Paketzeitalter“. Hier wurde so manche, vermeintlich wohl durchdachte Überlegung der Fachbeiträge humorig auf den Kopf gestellt.
</p>
<p>„Zur Geschichte der 25 Jahre OLT Osnabrücker Logistiktag gehören nicht nur die Themen der Logistik, sondern vor allem die Menschen, die den OLT mit ihrem Engagement auf vielfältige Weise ermöglichen und den OLT als Forum des Dialogs immer wieder nutzen“, mit diesen Worten dankte Bruns-Vietor allen Teilnehmenden und Beteiligten und ergänzte: „In den vergangenen 25 Jahren hat sich gezeigt, dass der OLT einen wertvollen Beitrag für den fachlichen Austausch in der Region zwischen Hochschule, Unternehmen, Institutionen und Studierenden leistet.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor<br>Telefon: 0541 969-7079<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 20 Sep 2017 11:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Methodenkoffer“ für Praxisanleitende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/methodenkoffer-fuer-praxisanleitende/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück fördert pädagogische Kompetenzen in Workshops</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. September 2017) Der duale Bachelor-Studiengang Ergotherapie, Physiotherapie der Hochschule Osnabrück hat erstmals eine Fortbildung mit dem Ziel der Förderung pädagogischer Kompetenzen für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter der kooperierenden Berufsfachschulen durchgeführt.
</p>
<p>In drei Workshops vertieften die rund 30 Teilnehmenden ihre Kenntnisse zu den Themen „Anleitung in der therapeutischen Praxis“, „Wissensstände der Studierenden identifizieren“ und „Kommunikation und Interaktion mit den Studierenden.“
</p>
<p>Lernprozesse planen, initiieren, gestalten und fördern. Lernsituationen evaluieren und beurteilen, aber auch Probleme mit Lehr- und Lernsituationen lösen, seien Anforderungen im Praxisalltag mit Studierenden, erklärte die Studiengangbeauftragte Ver.-Professorin Jutta Berding. „Berufliches Handeln lässt sich nicht isoliert bergreifen. Im dualen Studiengang haben wir die Vorzüge der unterschiedlichen Lernstandorte Hochschule, Berufsfachschule und Praxis. Die Lernortkooperation ermöglicht einen kontinuierlichen Abgleich zwischen Theorie, Theorieanspruch und Praxis“, erläuterte Berding die Hintergründe des Angebots.
</p>
<p>Das Motto der Schulung „Theorie-Praxis-Transfer – Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom trägen Wissen zum kompetenten Handeln“, verdeutliche, welchen Beitrag die Praxis in diesem pädagogischen Prozess leiste. „Wir wollen die nötigen Voraussetzungen schaffen, damit das Lernen in den Praxisphasen des Studiums durch ein berufspädagogisches Handeln bestmöglich gestaltet und begleitet wird“, so die Studiengangbeauftragte.
</p>
<p>Hier knüpfte die Schulung an. In den Workshops bekamen die Anleitenden einen ersten „Methodenkoffer“ an die Hand, mit dem sie beispielsweise Gesprächssituationen erfolgreich umsetzen können.
</p>
<p>„Die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Einrichtungen und Arbeitsfeldern auszutauschen und zusammenzuarbeiten war sehr wichtig und informativ“, lobte Mathilde Harms, Schulleiterin der Prof. Grewe-Schule für Physiotherapie. Den professionellen Austausch und das Netzwerken sowie den hohen Praxisbezug der einzelnen Workshops schätzten viele der Teilnehmenden sehr, wie aus der anschließenden Evaluation hervorging. „Der Workshop zur Kommunikation war sehr hilfreich für die Reflexion des eigenen Handelns und die Gesprächsführung“, betonte beispielsweise ein Teilnehmer.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Jutta Berding<br>Telefon: 0541 969-3791<br>E-Mail: <a href="mailto:j.berding@hs-osnabrueck.de">j.berding@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 10 Sep 2017 11:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Klimawandel bedroht Biodiversität europäischer Binnengewässer</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/klimawandel-bedroht-biodiversitaet-europaeischer-binnengewaesser/</link>
                        <description>Studie unter Leitung einer Wissenschaftlerin der Hochschule Osnabrück in der Fachzeitschrift „Global Change Biology“ publiziert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. September 2017) Die Widerstandsfähigkeit europäischer Binnengewässer gegenüber dem Klimawandel ist erschreckend gering. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die unter der Leitung von Professorin Dr. Danijela Markovic-Bredthauer von der Hochschule Osnabrück durchgeführt und jetzt in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Global Change Biology“ veröffentlicht wurde.
</p>
<p>„Unsere Studie zeigt, dass die artenreichen Balkanseen Ohrid und Prespa gegenüber dem Klimawandel europaweit die empfindlichsten Binnengewässer sind“, so Markovic-Bredthauer. Ohrid ist mit über einer Million Jahre der älteste See Europas und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Anzahl von über 200 endemischen, also nur dort verbreiteten Arten aus. Als Lebensraum für Süßwasserarten decken Binnengewässer weniger als einen Prozent der Erdoberfläche ab, beheimaten dabei aber fast 45 Prozent aller Fische und etwa 25 Prozent aller Weichtiere.
</p>
<p>Um die Auswirkungen des Klimawandels exakt benennen zu können, erforschte Markovic-Bredthauer in einem internationalen Team die Klimawandel-Vulnerabilität, also die Anfälligkeit, aller europäischen Binnengewässer. Die Studie basiert auf der Analyse dreier Messdimensionen: Die Exposition behandelt die Frage, inwieweit sich die zukünftigen Umgebungsbedingungen ändern werden; die Sensitivität prognostiziert, in welchem Maße die Binnengewässer beziehungsweise die Arten auf den Klimawandel reagieren könnten und die Anpassungsfähigkeit untersucht die Möglichkeiten der Lebensraumadaption bedingt durch die Folgen des Klimawandels.
</p>
<p>Auf diese Eigenschaften hin wurden alle europäischen Einzugsgebiete und mehr als 1.600 Süßwasserarten untersucht, darunter Pflanzen, Fische, Weichtiere, Libellen, Amphibien, Krebse und Schildkröten. Die Ergebnisse der Studie zeigen ganz deutlich, dass mehr als 500 der 18.783 untersuchten Binnengewässer sehr anfällig für den Klimawandel sind. Das derzeitige europäische Schutzgebietsnetz umfasst jedoch nur weniger als 25 Prozent der am stärksten vom Klimawandel gefährdeten Binnengewässer.
</p>
<p>Binnengewässer und Süßwasser-Biodiversität sind wertvolle natürliche Ressourcen, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Insbesondere für die öffentliche Wasserversorgung, die Bewässerung von landwirtschaftlich genutzten Flächen und für industrielle Produktionsprozesse sind sie essenziell. „Aufgrund der übermäßigen Nährstoffeinträge und Umleitungen großer Wassermengen für landwirtschaftliche Nutzungen, befinden sich viele Binnengewässer bereits in einem kritischen Zustand. Es sind aber vor allem die Gewässerverbauungen und Dämme, die die Fähigkeit der Tiere, den Klimawandel erfolgreich zu bewältigen, verhindern, weil sie häufig unüberwindbar sind“, kritisiert Markovic-Bredthauer. „Der Klimawandel wird diese aktuellen Bedrohungen weiter verschärfen“. Die Ergebnisse der Studie sollen bei der Entscheidung helfen, welche der Binnengewässer eine Klimaschutz-Management Strategie am dringendsten benötigen, so die Expertin.
</p>
<p>Die Vulnerabilitätsstudie bildet die Grundlage für das nächste Forschungsvorhaben der Wissenschaftler. Im Fokus stehen nun die gefährdeten Balkanseen Ohrid und Prespa. Im Rahmen des EU Forschungsprojektes „Ecopotential“ und eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes fokussiert sich die Arbeitsgruppe um Markovic-Bredthauer auf die Entwicklung mathematischer Modelle für die Wasserqualität beider Seen. „Unser Anliegen ist es insbesondere, die Erhaltung der Süßwasser-Biodiversität in Europa zu unterstützen“, betonte Doktorand Oskar Kärcher. Die Ergebnisse der Studie „Vulnerability of European freshwater catchments to climate change“ sind nachzulesen in der Fachzeitschrift <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.13657/full" target="_blank" rel="noreferrer">„Global Change Biology“</a>.
</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-danijela-markovic-bredthauer/#c3286030" target="_blank">Video zur Studie</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Danijela Markovic-Bredthauer<br>Telefon: 0541 969-2033<br>E-Mail: <a href="mailto:d.markovic-bredthauer@hs-osnabrueck.de">d.markovic-bredthauer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Sep 2017 09:21:30 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreiches Kooperationsgespräch mit CRRC</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/erfolgreiches-kooperationsgespraech-mit-crrc/</link>
                        <description>Verantwortliche der Studienrichtung LOGinCHINA vereinbaren enge Zusammenarbeit mit weltweit größtem Schienenfahrzeughersteller</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. September 2017) Zu Gesprächen über eine engere Kooperation trafen sich am Ende des Sommersemesters die Verantwortlichen der Studienrichtung LOGinCHINA der Hochschule Osnabrück mit Vertretern des weltweit größten Schienenfahrzeugherstellers China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC), mit Hauptsitz in Peking, auf dem Caprivi-Campus.
</p>
<p>Die Delegation aus China wurde geleitet von Yang Jun, CEO des CRRC-Tochterunternehmens Times New Material Technology (TMT), das weltweit Schwingungstechnik und Polymerverbundwerkstoffe in der Bahntechnik anbietet. Begleitet wurde Yang von seinen Kollegen James Liu und Yzhen Xu.
</p>
<p>Das Dammer Unternehmen BOGE Rubber &amp; Plastics, internationaler Hersteller im Bereich Schwingungstechnik und Leichtbaukomponenten für die Automobilindustrie, und seit 2014 Tochter von TMT, wurde vertreten durch den CEO der BOGE Rubber &amp; Plastics Group, Dr. Torsten Bremer und deren COO Andreas Freimüller.
</p>
<p>Begrüßt wurde die Delegation vom Studiendekan der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Hendrik Lackner. Konkret festgehalten wurde, neben einer insgesamt engeren Zusammenarbeit, der Besuch bei TMT im Rahmen der jährlich stattfindenden Unternehmensnetzwerkreise in China.
</p>
<p>„Da bereits hervorragende Kontakte zu BOGE bestehen und das Unternehmen unsere Studierenden sowohl in Form von Praktikumsplätzen als auch beim Aufbau eines Logistiklabors 4.0 an der Partneruniversität im chinesischen Hefei unterstützt, wollten wir im Gespräch weitere Formen der Zusammenarbeit mit dem CRRC-Konzern erörtern“, erläuterte Prof. Dr. Michael Schüller, Beauftragter der Studienrichtung. Schüller fügte hinzu, „für unser sehr anwendungsorientiertes Studienangebot sind solche Kooperationsmöglichkeiten von besonderer Bedeutung.“
</p>
<p>Die Unternehmensvertreter hoben dann auch im Gespräch die hervorragende Ausbildung der LOGinCHINA-Studierenden hervor. Der hohe Praxisbezug und die im Curriculum verankerte Studienzeit im Ausland machen die Studierenden besonders bei international agierenden Unternehmen zu begehrten Fachkräften.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br>Telefon: 0541 969-2119<br>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 Sep 2017 09:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulpräsidenten aus Äthiopien lernen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/hochschulpraesidenten-aus-aethiopien-lernen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Im „HELM Programme“ werden sie für Führungsaufgaben fit gemacht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. September 2017) In den vergangenen zehn Jahren wurden in Äthiopien 23 neue Universitäten gegründet, das Bildungssystem wächst rapide. Dafür bedarf es Führungspersonal; Professorinnen und Professoren müssen zu Führungskräften qualifiziert werden. Um sie für Führung und Management fit zu machen, haben die Hochschule Osnabrück, das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und das Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) zusammen im Auftrag der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) das sogenannte „HELM Programme“ entwickelt. „HELM“ ist die Kurzform für „Higher Education Leadership and Management“. Die Projektleitung erfolgt über das CHE.
</p>
<p>Für 23 äthiopische Universitäts-Präsidenten bedeutete das, zum Ende des Sommersemesters zehn Tage an der Hochschule Osnabrück zu verbringen. In Osnabrück profitierten sie von der Expertise der Professorinnen und Professoren des Osnabrücker MBA-Studiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement. In einem ausgeklügelten Seminarprogramm erwarben sie neue Kenntnisse über die Themen Strategisches Management, Finanzplanung und Personalmanagement, Qualitätssicherung, Führung sowie Kommunikation und Krisenmanagement. 
</p>
<p>„Mit der Neugründung zahlreicher neuer Universitäten ist in Äthiopien der Anteil der Bevölkerung mit akademischer Bildung von ehemals 0,2 auf 5,7 Prozent im Jahr 2013 gestiegen. Das ist ein massiver Anstieg und bedeutet für die Hochschulen eine große Herausforderung in Sachen Qualität und Qualifikation. Da ist die Qualifizierung der Führungsverantwortlichen eine Schlüsselaufgabe“, betonte Prof. Dr. Frank Ziegele, Studiengangleiter des MBA Hochschul- und Wissenschaftsmanagement und Geschäftsführer des CHE. 
</p>
<p>„Die Hochschulmanager aus Äthiopien entwickeln durch die Teilnahme am Trainingsprogramm eigene Ideen für ihre Unis, lernen, wie sie neue Strukturen aufbauen und Konzepte implementieren können aber auch, wie Vorhandenes verbessert werden kann. Es geht nicht nur darum, die individuellen Kompetenzen der Teilnehmenden zu entwickeln und zu stärken. Es geht auch direkt um die Umsetzung neuer Führungsansätze in die Praxis. Dazu führen alle Teilnehmer ein eigenes Transfer-Projekt durch“, erläuterte Prof. Dr. Peter Mayer, der aufseiten der Hochschule Osnabrück durch seine Expertise im Hochschulmanagement, insbesondere mit Fokus auf Afrika, zum Erfolg des Programms beitrug.
</p>
<p>Rundgänge über den Campus, die Besichtigung der neu erbauten Hochschulbibliothek mit ihrer umfangreichen elektronischen Datenbank und der modernen Labore gehörten während des Aufenthalts genauso zum Bildungsprogramm, wie die Besuche der Fachhochschule Münster und der Universitäten Duisburg-Essen und Twente. Besuche beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn vermittelten den Teilnehmenden einen vielseitigen Einblick in die deutsch-niederländische Hochschullandschaft.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br>Telefon: 0541 969-3743<br>E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Sep 2017 10:31:29 +0200</pubDate>
                        <title>Die Herausforderungen des Gesundheitssystems von Morgen bewältigen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/09/die-herausforderungen-des-gesundheitssystems-von-morgen-bewaeltigen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erprobt neue Zertifikatsangebote</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. September 2017) Für Berufstätige mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf oder mit einem Bachelorabschluss im Gesundheitswesen hält die Hochschule Osnabrück in diesem Sommer erstmals Zertifikatsangebote als wissenschaftliche Weiterbildung bereit, die auf die großen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung, wie Digitalisierung, Patientensicherheit und Personalentwicklung vorbereiten.
</p>
<p>„Die wissenschaftliche Weiterbildung wendet sich an die Gruppe der sogenannten nicht traditionell Studierenden“, betonte der Leiter des Teilprojektes „Optimale Übergangsgestaltung von fachschulspezifischen zu akademischen Inhalten (GÜzaI)“, Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer.
</p>
<p>Wir möchten die Angehörigen eines Gesundheitsberufes mit unserem Angebot befähigen, aktuellen Veränderungen in Ihrer Versorgungspraxis gut begegnen zu können. Außerdem möchten wir ihnen die Gelegenheit geben, ihre beruflichen Erfahrungen mit anderen zu teilen und zu reflektieren und den Weg in die Hochschule eröffnen“, erläuterte die Leiterin des Forschungsprojekts und des Teilprojektes „Neue Aufgabenprofile von Gesundheitsfachberufen für eine zukünftige Versorgung: Patientensicherheitsmanagement (PatSiM)“, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff zum Auftakt.<br>„Die wissenschaftlichen Zertifikatsangebote greifen relevante Bedarfe aus der Berufspraxis auf und behandeln die Themen „Patientensicherheit: Kooperation und Kommunikation“, „eHealth und Informationskontinuität“ sowie „Theorie-Praxis-Transfer als Konzept zur Personal- und Organisationsentwicklung“, ergänzte die Leiterin des Teilprojektes „Kompetenzpassung und Ermittlung von Bedarfen für die Kompetenzentwicklung bei Gesundheits- und Medizininformatiker/innen (KeGMI)“, Prof. Dr. Ursula Hübner.
</p>
<p>„Eine Anschlussfähigkeit stellt für die Studierenden einen wichtigen Aspekt des Lebenslangen Lernens dar, daher bieten die neuen Programme Anrechnungsmöglichkeiten in verschiedene Bachelorstudiengänge an der Hochschule Osnabrück“, hob der Projektkoordinator Verw. Prof. Alexander Wolf hervor.
</p>
<p>Die Angebote wurden im Kontext der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“ in dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens“ (KeGL) entwickelt.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff<br>Telefon: 0541 969-3297<br>E-Mail: <a href="mailto:a.braun@hs-osnabrueck.de">a.braun@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Aug 2017 10:48:01 +0200</pubDate>
                        <title>Manualtherapeuten gewinnen IFK-Wissenschaftspreise</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/08/manualtherapeuten-gewinnen-ifk-wissenschaftspreise/</link>
                        <description>Absolventin und Absolvent der Hochschule Osnabrück in der Master-Kategorie „Klinische Forschung“ ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. August 2017) Mit dem IFK-Wissenschaftspreis des Bundesverbands für selbstständige Physiotherapeuten in der Master-Kategorie „Klinische Forschung“ wurden zum Ende des Sommersemesters die Absolventen des Studiengangs Manuelle Therapie (OMT) Miranda Hanskamp und Tibor Szikszay ausgezeichnet.
</p>
<p>Manualherapeutin Hanskamp erhielt den ersten Preis für ihre Masterarbeit zum Thema „Is there a difference in response to manual cranial bone tissue techniques between participants with cervical and/or temporomandibular problems versus a control group? An explorative study“. Hanskamp befasste sich in ihrer Arbeit mit der Vallidierung manueller Techniken am Schädel von Probanden mit und ohne Gesichts- und Nackenbeschwerden und entwickelte damit eine Basis für mögliche weitere manualtherapeutische Behandlungen.
</p>
<p>Mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde Manualtherapeut Szikszay. Seine Masterarbeit schrieb er über das Thema „Neuromuskuloskelettales Assessment des N. occipitalis major bei Probanden mit seitendominanten Kopfschmerzen – eine diagnostische Fall-Kontrollstudie“. Bei dieser Arbeit geht es darum, das Mitwirken eines bestimmten Kopfnervs (Nervus occipitalis major) bei seitendominanten Kopfschmerzen, wie zum Beispiel Migräne, zu erforschen.
</p>
<p>Der Preis für das beste Poster in der Bachelor-Kategorie erhielt ebenfalls eine Osnabrücker Studentin. Eva Böltes stellte auf ihrem Poster mit dem Titel „Differentialdiagnostik in der Physiotherapie: Klinische Tests und Assessments im Erstkontakt“ unterschiedliche Untersuchungsinstrumente und -tests vor, die im physiotherapeutischen Erstkontakt mit dem Patienten wichtig sein können.
</p>
<p>Der Bundesverband verleiht jedes Jahr Preise für die besten Bachelor- und Masterarbeiten in der Physiotherapie. Die Arbeiten werden von einer Jury, bestehend aus zwölf Gutachtern anderer Hochschulen und Universitäten, beurteilt.
</p>
<p>Ziel des Studiengangs Manuelle Therapie (OMT) ist die Ausbildung der Studierenden zu zertifizierten Manualtherapeutinnen und Manualtherapeuten nach internationalen Standards. Zudem erwerben die Studierenden im Rahmen des Studienprogramms fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten in wissenschaftlichem Arbeiten.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Harry von Piekartz<br>Telefon: 0541 969-3526<br>E-Mail: <a href="mailto:h.von-piekartz@hs-osnabrueck.de">h.von-piekartz@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: IFK</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Jul 2017 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zum Abschluss ein „White Afternoon“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/07/zum-abschluss-ein-white-afternoon/</link>
                        <description>Studierende aus dem Ausland und ihre „Buddys“ feiern Abschied ganz in weiß</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Juli 2017) Weiße Tischdekoration, weiße Blumen, weißes Geschirr, weiße Kleidung: Ganz in weiß trafen sich internationale Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) und ihre Mentoren, die „Buddys“, zu einem „White Afternoon“.
</p>
<p>Die Idee zu der Veranstaltung entstand in Anlehnung an den Trend „Dîner en blanc“ oder auch „White Dinner“ (weißes Dinner), ein Picknick an öffentlichen Plätzen, zu dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in weißer Kleidung erscheinen. „Wir wollten einen schönen Rahmen für eine Abschlussrunde in lockerer Atmosphäre schaffen“, erklärte Susanne Blenk, Mitarbeiterin des International Faculty Office (IFO) der Fakultät und Organisatorin der Veranstaltung. „Ein White Afternoon schien uns dafür wie gemacht.“
</p>
<p>Beim Verzehr kulinarischer Spezialitäten, darunter typisch deutscher Bienenstich oder asiatische Reissnacks mit Bananengeschmack, tauschten sich die internationalen Studierenden noch einmal mit ihren Buddys über die Studienzeit an der Hochschule Osnabrück aus.
</p>
<p>Das Buddy-Projekt ist eine Initiative des IFO, bei der Studierende aus dem Ausland einen persönlichen Betreuer (Buddy) zur Seite gestellt bekommen. Die deutschen Studierenden können sich jedes Semester für diese Aufgabe melden. „Ich freue mich, dass ich die internationalen Studierenden als Buddy unterstützt habe und ihnen das Ankommen in Osnabrück erleichtern konnte“, erläuterte Ann-Katrin Baumann ihre Motivation mitzumachen. Sie habe sich zum Beispiel im Vorfeld um den Mietvertrag ihres französischen Schützlings gekümmert.
</p>
<p>Anna Huilmann war dieses Semester bereits zum zweiten Mal Buddy: „Zum einen ist es natürlich toll, Kontakte zu knüpfen und immer wieder neue Leute kennenzulernen. Zum anderen lerne ich als Buddy schon einmal, was vielleicht während meines eigenen Auslandssemesters auf mich zukommen wird.“
</p>
<p>Auch die Studierenden aus dem Ausland beurteilten das Buddy-Projekt als hilfreich für ihren Aufenthalt an der Hochschule Osnabrück. Choī Kang und Jīhye Choī aus Korea sind für drei Semester nach Deutschland gekommen. Sie waren froh, dass ihre Buddys ihnen bei der Ankunft und im Vorfeld bei den vielen organisatorischen Aufgaben wie der Anmeldung oder dem Visum geholfen haben. „Und schließlich sind die Buddys auch unsere Freunde geworden, die wir später überall auf der Welt besuchen können“, freuten sich die beiden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Susanne Blenk<br>Telefon: 0541 969-3085<br>E-Mail: <a href="mailto:s.blenk@hs-osnabrueck.de">s.blenk@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Jul 2017 10:25:11 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreicher Studienabschluss für Logistiker in China</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/07/erfolgreicher-studienabschluss-fuer-logistiker-in-china/</link>
                        <description>Absolventenverabschiedung der LOGinCHINA-Studierenden in Hefei wird erstmals live übertragen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 3. Juli 2017) Einen Bachelorabschluss sowohl der Hochschule Osnabrück als auch der Universität Hefei erwarben zum Ende des Sommersemesters Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung „LOGinCHINA“. Damit konnte die dritte Studiengruppe der Kooperationsstudienrichtung „Internationales Logistikmanagement in China“ ihr Studium erfolgreich abschließen.
</p>
<p>Rund 8.500 Kilometer Luftlinie trennen Osnabrück von Hefei. Dennoch gelingt es beiden Hochschulen seit 2011, die Kooperationsstudienrichtung durchzuführen. Die Studienrichtung sieht vor, dass die Studierenden fünf Semester an der chinesischen Universität Hefei und ein Semester an der Hochschule Osnabrück absolvieren. Die Lehre findet sowohl in deutscher als auch in chinesischer Sprache statt, die logistikspezifischen Vorlesungen halten Osnabrücker Dozenten.
</p>
<p>Um möglichst viele der Kolloquien vor Ort durchzuführen, reisten vier Dozenten in die chinesische Millionenstadt. Prof. Dr. Michael Schüller, Beauftragter der Studienrichtung, wurde von Prof. Dr. Diethardt Freye, Axel Jacob, Jost von Papen und Olga Tautfest begleitet. Vor Ort führten sie die Abschlussprüfungen gemeinsam mit den chinesischen Kolleginnen und Kollegen durch. Lehrende aus Osnabrück, die nicht vor Ort sein konnten, wurden mit Hilfe von Videokonferenzen zu den Prüfungen zugeschaltet.
</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr bereits die dritte Gruppe Absolventen verabschieden konnten. Sämtliche Bachelorprüfungen konnten sowohl vor Ort in Hefei als auch per Videoübertragung in Osnabrück reibungslos durchgeführt werden“, betonte Schüller.
</p>
<p>Zum ersten Mal wurde eine Liveübertragung der Absolventenverabschiedung nach Osnabrück&nbsp; eingerichtet. Die Direktschaltung nutzte die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Sabine Eggers, um die Studierenden persönlich zu beglückwünschen. Interessiert verfolgten auch die LOGinCHINA-Studierenden des Jahrgangs 2014, die sich derzeit an der Hochschule Osnabrück aufhalten und voraussichtlich im kommenden Jahr verabschiedet werden, die Zeremonie auf der Leinwand.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller, Beauftragter Studienrichtung LOGinCHINA<br>Telefon: 0541 969-2119<br>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Jul 2017 09:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer berufsbegleitender Studiengang Physiotherapie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/07/neuer-berufsbegleitender-studiengang-physiotherapie/</link>
                        <description>Qualifizierungsangebot für mehr Verantwortung im klinischen Arbeitsumfeld</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 3. Juli 2017) Zum Wintersemester 2017 startet an der Hochschule Osnabrück der neue Studiengang Physiotherapie. Das berufsbegleitende Angebot richtet sich vor allem an klinisch tätige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit anfänglicher oder mehrjähriger Berufserfahrung.
</p>
<p>„Der Studiengang Physiotherapie zeichnet sich insbesondere durch seine starke klinische Orientierung und den direkten Theorie-Praxis-Transfer aus“, betont Studiengangbeauftragter Prof. Dr. Christoff Zalpour und führt weiter aus: „Die Studierenden werden befähigt, die Rolle des reflektierenden Praktikers einzunehmen. Sie lernen zu hinterfragen und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse klinische Probleme bei der Patientenversorgung zu lösen.“ Genau diese Fähigkeiten qualifizieren die Studierenden für die Übernahme höherer Verantwortung in ihrem klinischen Arbeitsumfeld, so der wissenschaftlich-fachliche Leiter. Die Studierenden erweitern ihre Kompetenzen unter anderem in den Studienschwerpunkten Clinical Reasoning, in der Forschungsmethodik, insbesondere im klinisch experimentellen Bereich und in Bezugswissenschaften wie Neurowissenschaften und Gesundheitspolitik. Darüber hinaus werden im Bereich Differentialdiagnostik die Voraussetzungen für eine Anerkennung als „Sektoraler Heilpraktiker“ erworben.
</p>
<p>Bei der Ausgestaltung des berufsbegleitenden Angebots wurde auf eine gute Vereinbarkeit von Studium und Berufstätigkeit besonders Wert gelegt. „Wer einer Beschäftigung mit circa 25 Wochenstunden nachgeht, kommt mit der zusätzlichen Arbeitsbeanspruchung durch das Studium insgesamt auf eine Vollzeitbeschäftigung“, rechnet Studiengangkoordinatorin Anja Degenhardt vor. 
</p>
<p>Die Veranstaltungen verteilen sich auf zwei bis drei Blocktermine pro Semester im Umfang von jeweils fünf Tagen. Durch Online-Veranstaltungen oder die Bearbeitung des Wissenschaftlichen Praxisprojekts in Teilzeit, das heißt in 24 statt in 12 Wochen, wird die Vereinbarkeit von Studium und Beruf zusätzlich erleichtert.
</p>
<p>Die Ausbildung wird auf die ersten drei Semester des Studiums angerechnet, somit erfolgt der Einstieg immer in das vierte von insgesamt neun Fachsemestern. Einschlägige Berufserfahrung verhilft den Bewerbern im Rankingverfahren um Studienplätze zu Bonuspunkten. Mit der steigenden Anzahl der Berufsjahre erhöhen sich die Boni.
</p>
<p>Detaillierte Informationen zum Studiengang Physiotherapie finden Sie unter: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/physiotherapie" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/physiotherapie</a> oder wenden Sie sich bitte an die Studiengangkoordination.
</p>
<p>Anja Degenhardt (B.Sc.)<br>Telefon: 0541 969-3719<br>E-Mail an: <a href="mailto:pt-berufsbegleitend@hs-osnabrueck.de" class="mail">pt-berufsbegleitend@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christoff Zalpour<br>Telefon: 0541 969-3246<br>E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Ausprägung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 30 Jun 2017 09:27:24 +0200</pubDate>
                        <title>Logopädiepreis geht an Studentin der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/logopaediepreis-geht-an-studentin-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Bundesverband dbl zeichnet Julia Göldner mit Nachwuchspreis aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. Juni 2017) Julia Göldner, Absolventin des Bachelorstudiengangs Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie der Hochschule Osnabrück, hat den Nachwuchspreis 2017 des Deutschen Bundesverbands für Logopädie (dbl) gewonnen.
</p>
<p>Thema der ausgezeichneten Bachelorarbeit ist eine Übersichtsdarstellung zur Bedeutung der Patient-Therapeut-Beziehung in der Logopädie.
</p>
<p>Der dbl-Nachwuchspreis wird für Bachelorarbeiten auf dem Gebiet der Logopädie vergeben, um Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern und ist mit 2500 Euro dotiert. Er wird zur Hälfte vom Schulz-Kirchner-Verlag gestiftet, der die preisgekrönte Arbeit auch publiziert.
</p>
<p>„Das von Julia Göldner entwickelte Modell der sprachtherapeutischen Beziehung ist damit der Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen fruchtbaren Anstoß für die weitere Fachdiskussion“, freute sich Professorin Dr. Hilke Hansen, die an der Hochschule Osnabrück Logopädie lehrt und Göldners Abschlussarbeit betreute.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hilke Hansen<br>Telefon: 0541 969-3975<br>E-Mail: <a href="mailto:h.hansen@hs-osnabrueck.de">h.hansen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2017 10:10:52 +0200</pubDate>
                        <title>Personal im Krankenhaus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/personal-im-krankenhaus/</link>
                        <description>Teilnehmende des Kooperationsgesprächs loten Handlungsspielräume aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Juni 2017) Zahlreiche Personaler und Geschäftsführer der Gesundheitswirtschaft, vornehmlich aus Krankenhäusern, folgten der Einladung der Verantwortlichen im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG), um beim 18. Kooperationsgespräch das Thema „Personal im Krankenhaus“ zu diskutieren.
</p>
<p>Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers sowie von der Beauftragten des Studiengangs, Prof. Dr. Julia Oswald. Beide betonten, dass der regelmäßige persönliche Austausch gerade mit Blick auf Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft Denkanstöße ermögliche, aber auch für den Fortbestand der vertrauensvollen und langjährigen Zusammenarbeit mit Vertretern der Berufspraxis und für die Anbahnung neuer Kontakte sehr wichtig sei.
</p>
<p>Matthias Rojahn, Referent der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG), sprach über die politischen Initiativen zur Personalausstattung in Krankenhäusern. Neben Mindestvorgaben im Pflegebereich gingen einige Bundesländer mittlerweile auch dazu über, Personalquoten im ärztlichen Bereich vorzugeben. Rojahn verdeutlichte die nicht unerheblichen Auswirkungen solcher Gesetzesvorgaben auf das Krankenhausmanagement.
</p>
<p>Wolfgang Plücker vom Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) bot einen Überblick über die Entwicklung der Personalbedarfsermittlung im Krankenhaus seit ihrem Beginn im Jahr 1951 bis heute. Er plädierte dafür, vorhandene und bewährte Berechnungsverfahren zu nutzen und diese richtig anzuwenden, bevor Mindestbesetzungen beziehungsweise Personaluntergrenzen eingeführt würden.
</p>
<p>Der stellvertretende Geschäftsführer Dr. Bernd Runde erläuterte, wie der Klinikverbund der Niels-Stensen-Kliniken Personalkosten in der Pflege steuert und welche Maßnahmen darüber hinaus die Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit des Krankenhausbetriebs verbessern können. Runde verwies auf die Notwendigkeit, mehr ökonomische Verantwortung in die Bereiche abzugeben ohne dabei den Blick für die Gesamtleistung des Krankenhauses zu verlieren.
</p>
<p>Die Studiengangbeauftragte Oswald stellte anschließend Kooperationsmöglichkeiten für Praxisvertreter mit dem Studiengang BIG vor. „Die Kooperationspartner sind für uns und den Studiengang sehr wichtig, insbesondere für das im vierten Semester stattfindende Praxisprojekt sind wir auf diese Unterstützung angewiesen.“
</p>
<p>In der sich anschließenden Diskussion über die Anforderungen an Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs wurde deutlich, dass die BIGer ein breites Fach- und Methodenwissen mitbringen und insbesondere im Bereich Finanzen und Controlling gut aufgestellt sind, auch sei der Bedarf nach Absolventinnen und Absolventen weiter hoch. Branchenkenner schätzen den Studiengang für seine fundierte, betriebswirtschaftliche und praxisnahe Ausbildung. Immer wichtiger, so die Praktiker, seien Kenntnisse im Projekt- und Prozessmanagement sowie Basiskenntnisse zur Personalführung.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald, Studiengangbeauftragte BIG<br>Telefon: 0541 969-7274<br>E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 19 Jun 2017 12:48:30 +0200</pubDate>
                        <title>Wirtschaftsminister Lies besichtigt Logistik 4.0-Labor der Hochschule Osnabrück in China</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/wirtschaftsminister-lies-besichtigt-logistik-40-labor-der-hochschule-osnabrueck-in-china/</link>
                        <description>Niedersächsischer Minister zu Besuch an der Universität Hefei</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Juni 2017) Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) besichtigte Ende Mai mit einer Delegation aus Wirtschaftsvertretern und Politikern die Universität Hefei in China und informierte sich an der Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück über die gemeinsame Studienrichtung Internationales Logistikmanagement in China (LOGinCHINA). Zu den Anlässen des Besuchs zählte die Eröffnung der Räumlichkeiten, in denen das LOGinCHINA Logistik 4.0-Labor entstehen wird.
</p>
<p>Dieses Labor wird wesentlicher Bestandteil einer neuen Lehrveranstaltung und orientiert sich an einer realen Produktionsumgebung der niedersächsischen Firma Boge Rubber &amp; Plastics. „Es wird mit neuster Technik, wie autonom navigierenden Transportfahrzeugen und untereinander kommunizierenden Arbeitsstationen, ausgestattet“, erläuterte Dr. Henning&nbsp; Gösling, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück und gemeinsam mit dem Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Michael Schüller verantwortlich für das Labor. Beide informierten den Minister über die Fortschritte des Laboraufbaus.
</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass unser Labor eine solche Beachtung findet und von einer hochkarätigen Delegation unter Leitung des niedersächsischen Wirtschaftsministers besucht wird“, betonte Schüller. Mit dem Labor werde der Vernetzungsgrad zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erhöht und den zukünftig Studierenden eine moderne Lernumgebung geboten. „Der Themenkomplex „Industrie 4.0 und Made-in-China 2025“ ist für China und Deutschland von besonderer Bedeutung, so dass ich mich freue, in diesem innovativen Feld mit unseren Kollegen in Hefei und dem Unternehmen Boge zu kooperieren.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller, Studiengangbeauftragter LOGinCHINA<br>Telefon: 0541 969-2119<br>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: Universität Hefei</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 19 Jun 2017 12:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>Das „Who is Who“ der Live-Kommunikationsbranche zu Gast in der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/das-who-is-who-der-live-kommunikationsbranche-zu-gast-in-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Angehende Veranstaltungsmanager und Veranstaltungsmanagerinnen organisieren FAMAB New Talent Award und Jahreshauptversammlung und gewinnen „bronzenen Apfel“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Juni 2017) Ende Mai war es endlich soweit: Der FAMAB New Talent Award sowie die FAMAB Jahreshauptversammlung gingen in der Aula der Hochschule Osnabrück über die Bühne. Beim New Talent Award kämpften in diesem Jahr sechs Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um den Nachwuchspreis für Studierende der Studienrichtungen Marketing-, Medien-, Kommunikations- und Eventmanagement. Darunter auch ein Team der Hochschule Osnabrück, das im Rahmen eines „Betriebswirtschaftlichen Praxisprojektes“ teilnahm.
</p>
<p>Dem Nachwuchswettbewerb folgte einen Tag später die Jahreshauptversammlung des Kommunikationsverbandes FAMAB, dem über 250 Mitglieder aus den Bereichen Messebau, Marketing- und Eventagentur, Messearchitektur und -design, Eventcatering und Fach-Zulieferung angehören.
</p>
<p>„Ein reibungsloser Ablauf war uns wichtig – schließlich kam das „Who is Who“ der Live-Kommunikationsbranche an zwei Tagen in Osnabrück zusammen“, betonte Dozent Jost von Papen. Über das gesamte Sommersemester hinweg waren die Studierenden des Moduls „Dramaturgie und Inszenierung“ sowie des Grundlagenkurses „Veranstaltungsmanagement“ unter der Leitung von Prof. Dr. Kim Werner und Jost von Papen und in die Vorbereitungen für die beiden Veranstaltungen eingebunden. Konzepte wurden geschrieben, Graphiken vorbereitet und animiert, Anreise- und Parkplatzmöglichkeiten erwogen und die komplette Inszenierung in der Aula geplant, „es wurde alles gemacht, von der Bestuhlung, Bühnen- und Lichtgestaltung bis hin zum Catering und Networking-Möglichkeiten“, so von Papen.
</p>
<p>Aufbau und Umgestaltung der Aula begannen bereits an Christ Himmelfahrt und dauerten das gesamte lange Wochenende. „Es wurden Teppiche verlegt, die Bühne aufgebaut, Lichtsäulen kreiert, die Räume für Team- und Jurymitglieder vorbereitet und Parkplatzschilder gezimmert. Von morgens bis abends waren die Studierenden mit Feuereifer bei der Sache“, lobte Werner.
</p>
<p>In verschiedenen Wettbewerben traten die Hochschul-Teams auf der Bühne mit ihren kreativen Präsentationen gegeneinander an. Das Team der Hochschule Osnabrück gewann den bronzenen Apfel, hinter dem Team der Hochschule des Mittelstandes Köln und der Hochschule Heilbronn. Die Osnabrücker Studierenden wurden von der Jury insbesondere für die treffend kreierten Subclaims und die Integration aller Sinne in das Gesamtkonzept eines Marktplatzes sowie die unkonventionelle Präsentationsform auf der Bühne gelobt. Das freute auch Florian Spiske von der Agentur Phocus Brand Contact, der die Gruppe gemeinsam mit von Papen und Werner intensiv begleitet hatte.
</p>
<p>Beim anschließenden Job-Speeddating konnte alle Studierenden gemäß dem Motto „Connecting Talents“ in entspannter Atmosphäre mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch kommen.
</p>
<p>Auch die Jahreshauptversammlung des Verbandes am Mittwoch verlief professionell und reibungslos und brachte den involvierten Studierenden viel Lob aus der Branche ein.
</p>
<p>„Für die Studierenden der Vertiefung Veranstaltungsmanagement und des Studienschwerpunkts Business Events waren beide Veranstaltungen eine einmalige Möglichkeit, noch tiefer in die Live-Kommunikationsbranche zu „schnuppern“ und ihr Wissen live und hautnah in die Praxis umzusetzen. Das haben sie mit großem Fleiß, Engagement, Motivation und viel Teamgeist getan“, freute sich Werner.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Jost von Papen<br>Telefon: 0541 969-3470<br>E-Mail: <a href="mailto:j.von-papen@hs-osnabrueck.de">j.von-papen@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p> Fotos 1-3: FAMAB / Sören Spiegelberg<br>Foto 4: Hochschule Osnabrück</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Jun 2017 09:38:47 +0200</pubDate>
                        <title>Weibliche Führung im interkulturellen Kontext</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/weibliche-fuehrung-im-interkulturellen-kontext/</link>
                        <description>Studentinnen reisen für Workshop nach Indien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. Juni 2017) Über aktuelle Chancen und Herausforderungen des Change-Managements tauschten sich im Sommersemester zwölf Studentinnen der Hochschule Osnabrück mit indischen Studierenden während eines internationalen Workshops zum Thema „Female leadership“ aus. Gemeinsam mit ihren Dozentinnen Prof. Dr. Heike Schinnenburg und Prof. Dr. Nicole Böhmer, die den Workshop leiteten, besuchten die Osnabrückerinnen die Partneruniversität Chitkara im nordindischen Punjab.
</p>
<p>„Wir bringen unsere Fach- und Methodenkompetenz in den Workshop ein“, erläuterten Schinnenburg und Böhmer. Die Existenz eines guten Netzwerks der indischen Kollegen zu Praktikern vor Ort ermögliche es zudem, deren Expertise in den Workshop einfließen zu lassen. „Davon profitiert der Workshop ungemein, Theorie und Praxis können direkt aufeinander bezogen werden“, betonte Böhmer. Auf diese Weise konnten in diesem Jahr die Inhalte passend zum Thema „Change Management and Female Leadership“ durch Gastvorträge weiblicher Führungskräfte unterfüttert werden. Erstmalig ermöglichte eine Podiumsdiskussion mit indischen Managerinnen als Höhepunkt Einblicke in erfolgreiche Karrieren.
</p>
<p>Verschiedene gemeinsame Arbeitsphasen wie Gruppenarbeiten ermöglichten den insgesamt 32 studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen intensiven interkulturellen Austausch. „Genau diese Interkulturalität stellte neben „Karriere“ und „Gender“ im Change Management eines der drei Workshop-Themen dar“, hob Böhmer hervor.
</p>
<p>Aber auch das Kennenlernen der indischen Kultur stand für die deutschen Studierenden auf dem Programm: Sie besichtigten zum Beispiel den so genannten „goldenen Tempel“, das höchste Heiligtum der Anhänger der Sikh-Religion.
</p>
<p>Die Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück und der Chitkara Universität in Chandigarh wurde 2010 mit einem Partnerschaftsvertrag und einer ersten Exkursion begonnen und hat sich im Lauf der vergangenen Jahre stetig intensiviert. So war es bereits der fünfte internationale Workshop zum Thema Change Management, der mit deutschen und indischen Studierenden an der Partnerhochschule durchgeführt wurde.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Nicole Böhmer<br>Telefon: 0541 969-2181&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:n.boehmer@hs-osnabrueck.de">n.boehmer@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: Chitkara Business School</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Jun 2017 09:13:07 +0200</pubDate>
                        <title>Perspektiven der Gesundheitsforschung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/perspektiven-der-gesundheitsforschung/</link>
                        <description>Fachtagung der Hochschule Osnabrück nimmt aktuelle Forschungsthemen in den Blick</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. Juni 2017) Zur Fachkonferenz „Gesundheitsforschung – Perspektiven, Konzepte und Methoden“ luden die Verantwortlichen des Masterstudiengangs Management in der Gesundheitsversorgung der Hochschule Osnabrück in diesem Sommersemester ein. Unter Leitung von Prof. Dr. Ursula-Eva Wiese und der Moderation von Jan-Felix Simon, Dozent im Masterstudiengang Management in der Gesundheitsversorgung, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Themen der Gesundheitsforschung.
</p>
<p>Wiese betonte zu Beginn, dass auch in bewegten Zeiten die Tradition des Austausches zwischen Praktikern, Experten und zukünftigen Experten sowie der Wissenschaft fortgesetzt werden sollte. „Forschung ist ein wichtiger Antrieb zur weiteren Optimierung des Gesundheitswesens. Ohne wissenschaftliche Studien zur medizinisch-pflegerischen Forschung wäre eine konsequente Entwicklung in der Gesundheitsversorgung kaum noch denkbar“, so die Professorin.
</p>
<p>Mit Dr. Carsten Detka, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie mit Schwerpunkt Mikrosoziologie am Institut für Gesellschaftswissenschaften, Bereich Soziologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Kati Schulz, Dipl.-Gerontologin und Medizinerin, Doktorandin in der Sektion Allgemeinmedizin der MLU Halle-Wittenberg, vermittelte die Fachkonferenz Einblicke in zentrale Ergebnisse zweier Forschungsrichtungen.
</p>
<p>In seinem Referat „Erkenntnischancen qualitativer Gesundheitsforschung“, stellte Dekta die qualitative sozialwissenschaftliche Forschung vor, bei der Krankheit und Gesundheit als soziale, biographische und professionelle Konstruktion gesehen werden. Mit anschaulichen Beispielen aus aktuellen Forschungsprojekten erläuterte der Wissenschaftler das Vorgehen in der qualitativen Gesundheitsforschung, bei der keine statistischen Zusammenhänge erfasst, sondern die Betonung auf dem einzelnen Fall liegt.
</p>
<p>Die Rolle des Hausarztes im ambulanten Versorgungsmanagement von demenziell Erkrankten beschrieb Kati Schulz. Die Nachwuchsforscherin untersuchte die Vernetzung von Hausarztpraxen und Gedächtnisambulanzen, ein diagnostisches und therapeutisches Angebot für demenzerkrankte Menschen, und ob in diesem Konstrukt eine Bedarfsanpassung der Unterstützungsangebote notwendig ist.
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner, Professorin für Medizinische- und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden an der Hochschule Osnabrück, ging mit ihrem Vortrag folgender Frage nach: Patientensicherheit, Patientenübergaben und elektronische Patientenakte – Wird die Versorgung durch IT sicherer? Hübner sprach über die Elektronische Patientenakte (EPA) und stellte unter anderen das Projekt cognIT vor, bei dem es um den Prozess von der Dokumentation hin zur Kognition geht. Dazu erläuterte sie, wie Erkenntnisse aus cognIT die Übergabe mittels der Elektronischen Patientenakte unterstützen und erleichtern.
</p>
<p>Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Poster-Session der Studierenden des Masterstudiengangs Management in der Gesundheitsversorgung. Die Studierenden stellten hier eigens für die Veranstaltung konzipierte Plakate aus, die gemeinsam mit den Tagungsteilnehmern diskutiert wurden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula-Eva Wiese<br>Telefon: 0541 969-3004<br>E-Mail: <a href="mailto:u.wiese@hs-osnabrueck.de">u.wiese@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2017 12:11:18 +0200</pubDate>
                        <title>Delegation aus Shanghai besucht Hochschule</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/delegation-aus-shanghai-besucht-hochschule/</link>
                        <description>Vertreter der Shanghai University of International Business and Economics besichtigen den Campus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. Juni 2017) Ein abwechslungsreiches Programm boten die Verantwortlichen der Hochschule Osnabrück einer Delegation der chinesischen Partneruniversität Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) in diesem Sommersemester. Darüber freute sich insbesondere die Vizepräsidentin der SUIBE Prof. CHEN Jie, die nach 2004 zum zweiten Mal an die Hochschule Osnabrück reiste.
</p>
<p>Nach der Begrüßung durch die Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers fand ein gegenseitiger Austausch über aktuelle Entwicklungen im gemeinsamen Studienangebot International Event Management Shanghai (IEMS) statt. Darüber hinaus wurde über die Erweiterung der Kooperationsmöglichkeiten wie Auslandssemester und Alumni-Netzwerke sowie über die nächste Verlängerung des bestehenden Kooperationsvertrages zwischen der Hochschule und der SUIBE gesprochen.
</p>
<p>Im Anschluss daran wurden die Gäste über den Campus geführt und aßen gemeinsam in der Mensa am Westerberg Spargel, für viele der chinesischen Kolleginnen und Kollegen eine Premiere.
</p>
<p>Seit zwölf Jahren bietet die Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der SUIBE den Studiengang IEMS an. Bei der diesjährigen Absolventenverabschiedung wird unter anderem das 600. Zeugnis im Studiengang überreicht.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Clare Gray, Koordinatorin des Studiengangs <br>Telefon: 0541 969-3212<br>E-Mail: <a href="mailto:iems@hs-osnabrueck.de">iems@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2017 09:30:57 +0200</pubDate>
                        <title>Professorin im Berufsverband aktiv</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/06/professorin-im-berufsverband-aktiv/</link>
                        <description>Psychologin Prof. Dr. Petia Genkova einstimmig in Gleichstellungausschuss gewählt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. Juni 2017) Auf der Delegiertenkonferenz des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) im Mai in Hamm wurde Prof. Petia Genkova, Vorsitzende der Sektion Politische Psychologie, einstimmig vom BDP in den Gleichstellungsausschuss gewählt.
</p>
<p>Genkova wird dort für die nächsten drei Jahre tätig sein. Der Gleichstellungsausschuss beschäftigt sich mit allen Fragen der Gleichstellung, Teilhabe, Chancengleichheit und Partizipation und trifft sich mehrmals im Jahr, um unter anderem über Themen wie eine angemessene Vergütung für Psychotherapeuten in der Ausbildung zu sprechen.
</p>
<p>„Es ist mein Ziel, mich für die Förderung und Gewährleistung von Gleichstellung einzusetzen, das bezieht sich nicht nur auf das Gender Mainstream sondern auf alle Diversity Aspekte und Kategorien“, so die Professorin, die an der Hochschule Osnabrück im Studiengang Wirtschaftspsychologie forscht und lehrt.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova<br>Telefon: 0541 969-3772<br>E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 May 2017 09:19:07 +0200</pubDate>
                        <title>Zwölf-Minuten-Gespräche mit möglichen Arbeitgebern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/05/zwoelf-minuten-gespraeche-mit-moeglichen-arbeitgebern/</link>
                        <description>Informatik-Studierende loten im Speed Dating Beschäftigungsmöglichkeiten aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. Mai 2017) Im Zwölf-Minuten-Takt lernten sich zwölf Studierende der Hochschule Osnabrück und zwölf Unternehmensvertreter beim „Speed Dating Informatik“ kennen. „Wir verzichten ganz bewusst darauf, den Firmenvertretern vorab Informationen, zum Beispiel in Form von bisher erzielten Leistungen oder eines Lebenslaufs, der Studierenden zur Verfügung zu stellen. Wir möchten, dass die Begegnungen unvoreingenommen&nbsp; beginnen und jeder die gleiche Chance hat, im Gespräch von sich zu überzeugen“, betonte Organisatorin und Studiengangkoordinatorin Birgit Schwindt.
</p>
<p>Für die Arbeitgeber eine unkonventionelle und abwechslungsreiche Möglichkeit, zukünftige Praktikanten, Trainees oder Festangestellte von einer Mitarbeit im eigenen Unternehmen zu überzeugen. Für die Studierenden eine gute Gelegenheit, persönliche Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, Rahmenbedingungen für eine Beschäftigung auszuloten und unterschiedliche Aufgabenbereiche als Wirtschaftsinformatikerin und Wirtschaftsinformatiker in der Praxis genauer kennenzulernen.
</p>
<p>„Ich freue mich, heute einen Eindruck unter anderen auch von regional tätigen Unternehmen zu bekommen, sie gehen in der großen Zahl möglicher Arbeitgeber schon mal etwas unter“, meinte Dennis Buttler, Student des Betrieblichen Informationsmanagements im vierten Semester, zu Beginn der Veranstaltung.
</p>
<p>Seine Kommilitonin Michelle Ludwig pflichtete ihm bei, „ich möchte mich gerne auch bei regionalen Unternehmen informieren, welche Beschäftigungsmöglichkeiten sie mir nach meinem Studium bieten können.“
</p>
<p>Michael Ostendorf, Leiter IT-Services bei der Firma Storck, äußerte sich begeistert über die Veranstaltung: „Wir sind ein weltweit agierendes Unternehmen, das unterschiedlichsten Herausforderungen begegnen muss. Ich hoffe sehr, dass ich heute auf interessante Personen treffe, die ich für ein Praktikum im Bereich Informatik begeistern kann.“
</p>
<p>Manuel Wortmann, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters basecom unterstützte diese Aussage: „Ich freue mich, das erste Mal an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können und hoffe auf interessante Gespräche und Persönlichkeiten.“
</p>
<p>Zum Ende des Speed Datings konnten sowohl die Studierenden als auch die Arbeitgeber mitteilen, welche Kontakte sie gerne intensivieren würden. Gelegenheit dazu bot der anschließende entspannte Ausklang der Veranstaltung.
</p>
<p>Das Speed Dating fand bereits zum fünften Mal in den Räumen der Hochschule Osnabrück statt. Mitorganisiert wurde es vom Alumninetzwerk wiconnect, das durch solche Unterstützungen der Studiengänge und eigene Angebote unter anderem den Kontakt sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Studierenden und der Praxis fördert.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Birgit Schwindt, Studiengangkoordinatorin Betriebliches Informationsmanagement<br>E-Mail: <a href="mailto:b.schwindt@hs-osnabrueck.de">b.schwindt@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/betriebliches-informationsmanagement" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/betriebliches-informationsmanagement</a>
</p>
<p>Lennard Struckmeier, Geschäftsführer wiconnect e.V.<br>Telefon: 0541 969 3118<br>E-Mail: <a href="mailto:alumni-wiconnect@hs-osnabrueck.de">alumni-wiconnect@hs-osnabrueck.de</a> <br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/de/alumninetzwerk-wiconnect" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/de/alumninetzwerk-wiconnect</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Apr 2017 12:43:49 +0200</pubDate>
                        <title>Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/04/bruecken-bauen-zwischen-theorie-und-praxis/</link>
                        <description>Internationaler Controllerverein neuer Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. April) Mit über 6.000 Mitgliedern, 100 Firmenmitgliedern und zahlreichen Kooperationspartnern ist der Internationale Controllerverein e.V. (ICV) die größte Vereinigung von Controllern in Europa. Für die Hochschule Osnabrück waren das gute Gründe, jetzt mit dem Verein eine Kooperation einzugehen. Insbesondere die Studiengänge Master „Controlling und Finanzen“ und Bachelor „Business Management“ können sich ab sofort auf zahlreiche Kooperationsangebote freuen. <br>Ziel der Vereinbarung ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern und eine Brücke von der Theorie zur Praxis zu schlagen. „Wir wollen einen interdisziplinären Gedankenaustausch zu allen relevanten Themen des Controlling-Bereichs ermöglichen“, erklärte ICV-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Steinke.
</p>
<p>Ein großer Bestandteil der Kooperation zwischen dem ICV und der Hochschule Osnabrück ist der fachliche Input für die Studiengänge. Neben vielseitigen Informationsmaterialien für Do-zentinnen und Dozenten sollen auch Gastvorträge von ICV-Delegierten einen Beitrag zur pra-xisnahen Lehre im Bereich Controlling leisten.
</p>
<p>Darüber hinaus erhalten jeweils drei Studierende des Bachelor-Studiengangs „Business Management“ sowie des Master-Studiengangs „Controlling und Finanzen“ eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft im ICV. „Die Schnuppermitgliedschaft bietet unseren Studierenden viele Chancen, Kontakte in die Controlling-Branche zu knüpfen und zu pflegen“, betonte Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst, Studiengangbeauftragter des Masters „Controlling und Finanzen“. „Zum einen bieten natürlich die fachlichen Inhalte einen großen Mehrwert. Zum anderen kann die Mitgliedschaft gerade für die Masterstudierenden eine große Hilfe bei ihrem Berufseinstieg sein“, so Holst.
</p>
<p>Im Masterstudium „Controlling und Finanzen“ werden die Studierenden an die beiden Unternehmens-Disziplinen sowohl wissenschaftlich als auch mit Beispielen aus der Praxis herangeführt. Für die praxisnahe Ausrichtung des Studiengangs stellt die Kooperation mit dem ICV somit eine große Bereicherung dar.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst<br>Telefon: 0541 969-2192&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:h-u.holst@hs-osnabrueck.de">h-u.holst@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Apr 2017 15:38:56 +0200</pubDate>
                        <title>Zukünftige Pflegemanager treffen auf die Praxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/04/zukuenftige-pflegemanager-treffen-auf-die-praxis/</link>
                        <description>Fachexkursion zu zahlreichen Gesundheitseinrichtungen in Hamburg – wertvolle Bereicherung des Studienalltags</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 07.04.2017) Ende März besuchten Studierende des 5. Semesters im Bachelorstudiengang Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit ihrem Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Winfried Zapp, verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Hamburg.
</p>
<p>Zuerst stand mit dem Besuch des Katholischen Marienkrankenhauses das größte freigemeinnützige Krankenhaus Hamburgs auf dem Programm. Der kaufmännische Direktor, Christoph Schmitz, ging ein auf die organisatorischen Strukturen des Verwaltungsbereichs, während seine Kollegen, Herr Dr. Wünning, Dr. Christina Schmidt und Karin Henkel, Einblicke in das Berichtswesen für Notfall- und Akutmedizin sowie in das Personal- und Medizincontrolling gaben.
</p>
<p>Hans-Martin Kuhlmann, Geschäftsführer des Krankenhauses Jerusalem, gab Einblicke in die sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Mammazentrum Hamburg, gemeinsam mit Priv. Doz. Dr. Kay Friedrichs. Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem gehört inzwischen zu den größten Brustkrebszentren in Deutschland.
</p>
<p>Am 31. März stand der Besuch der Helios Endo-Klinik Hamburg auf dem Programm. Helios ist einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland. Neben einem Fachvortrag „Qualitätsindikatoren in der Pflege – Besser werden durch Peer-Review“ wurde die Integration von Bachelorabsolventinnen und -absolventen in die direkte Patientenversorgung diskutiert.
</p>
<p>Im Unfallkrankenhauses Hamburg berichtete Kerstin Schumann, Abteilungsleitung Pflege- und Kompetenzentwicklung, über die Reorganisation im Pflegedienst durch Bildung von Ebenen und Implementierung des Primary Nursing und zeigte die praktische Umsetzung bei einer anschließenden Führung.
</p>
<p>Bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, eine der ältesten Einrichtungen der stationären Versorgung von Menschen mit geistigen Behinderungen in Deutschland, wurde von Ulrich Scheibel, Vorstand, und Stefan Koopmann, Qualitätsmanagement, und Svenja Ostojic, Stationsleitung, die Entwicklung zu einem Dienstleistungsunternehmen mit Angeboten für Beratung und Diagnostik, Wohnen und Assistenz, Bildung und Arbeit, Medizin, Pflege und Therapie für Menschen mit und ohne Behinderung aufgezeigt. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung zur demenzsensiblen Klinik. Auf der Station DAVID ist alles auf die besonderen Bedürfnisse von akut-internistisch erkrankten Patienten mit einer Demenz eingestellt.
</p>
<p>Mit der Asklepios Klinik Nord erhielt die Studiengruppe einen Einblick in einen weiteren großen Gesundheitskonzern. Prof. a.D. Dr. Anke Fesenfeld, Bildungskoordinatorin Pflege, gab einen Überblick über die Konzernstrukturen und die Asklepios Klinik Nord. Jacob Golenia, Abteilungsleitung, stellte die Besonderheiten des Pflegemanagements in der Psychiatrie vor. Ein anschließender Workshop zum Thema Wertschöpfung durch Wertschätzung, gemeinsam mit Teilnehmern des Traineeprogramms Pflege, bildete den Abschluss der Exkursion.
</p>
<p>Alle Studierenden waren sich einig, dass sie viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen und zeigten sich begeistert von dem Netzwerk der Absolventinnen und Absolventen. Entweder waren Absolventinnen oder Absolventen der Hochschule Osnabrück in den besuchten Gesundheitseirichtungen tätig oder haben den Kontakt vermittelt. Die Fachexkursion deckte die Interessen aller Studierenden ab und wurde als eine Bereicherung für den Studienalltag gesehen. Praxis und Theorie ergänzten sich in diesen Tagen hervorragend.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Winfried Zapp<br>Studiengangbeauftragter Pflegemanagement <br>Telefon: 0541 969-3003<br>E-Mail: <a href="mailto:w.zapp@hs-osnabrueck.de">w.zapp@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Marianne Moß<br>Beratung und Koordination Studiengang Pflegemanagement <br>Telefon: 0541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 11:18:58 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Zeichen internationaler Freundschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/ein-zeichen-internationaler-freundschaft/</link>
                        <description>Osnabrücker Professor Schüller erhält Auszeichnung der chinesischen Provinz Anhui für Kooperationsarbeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 31. März 2017) Über den Huangshan-Freundschaftspreis der chinesischen Provinz Anhui konnte sich Prof. Dr. Michael Schüller von der Hochschule Osnabrück freuen. Der Programmleiter der Studienrichtung Internationales Logistikmanagement China (LOGinCHINA) wurde mit der höchsten Auszeichnung, die die Provinz an ausländische Experten verleiht, für seine Kooperationsarbeit geehrt.
</p>
<p>Schüller entwickelte vor zehn Jahren das Projekt LOGinCHINA. Die Hochschule Osnabrück kooperiert dabei mit der Universität Hefei, der Hauptstadt der Provinz Anhui. Austauschsemester ermöglichen es den chinesischen Studierenden die Anforderungen der Logistikbranche in Deutschland praxisnah zu erleben.
</p>
<p>Den Preis widmete Schüller seinem gesamten Team. „Alle Beteiligten des Projektes LOGinCHINA tragen auch maßgeblich zu dessen Erfolg bei.“ Dabei bedankte Schüller sich vor allem auch für die gute internationale Zusammenarbeit. „In meinen über 30 Besuchen in Hefei wurden aus Kollegen Freunde“, beschrieb er das Verhältnis der deutsch-chinesischen Kooperation.
</p>
<p>Erfolgsfaktoren hierfür seien Toleranz und Gelassenheit. „Wir Deutsche planen gerne, müssen aber immer wieder erkennen, dass unsere Planungen nur modifiziert umgesetzt werden können. In unserer aktuell sehr schnelllebigen Zeit können wir in Deutschland sehr viel von der chinesischen Toleranz und Flexibilität lernen“, so Schüller in seiner Danksagung.
</p>
<p>Der Huangshan-Freundschaftspreis wurde insgesamt 16 ausländischen Experten aus aller Welt verliehen. Der Gouverneur Li Guoying und die Vizegouverneurin Liu Li der Provinz Anhui überreichten die Auszeichnung.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br>Telefon: 0541 969-2119&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 12:35:25 +0200</pubDate>
                        <title>Tausch dich glücklich</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/tausch-dich-gluecklich/</link>
                        <description>First-Hand-Markt lockt bei schönem Frühlingswetter zahlreiche Interessierte an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. März 2017) Auf dem Tauschmarkt der Hochschule Osnabrück konnten jetzt zum dritten Mal neuwertige Produkte miteinander gewechselt werden. Ob Fehlkäufe, Doppeltes oder ungeliebte Geschenke, ob Kleidung, Bücher, Spielsachen, Elektrogeräte oder Selbsthergestelltes, auf dem Markt konnte alles die Besitzerin oder den Besitzer wechseln und ein neues Zuhause finden, anstatt im Müll zu landen. Jede Person durfte bis zu fünf Gegenstände eintauschen.
</p>
<p>„Ich finde das Konzept 1:1 zu tauschen super, weil nicht der Wert einzelner Sachen im Vordergrund steht, sondern, dass jede Person am Ende glücklich mit etwas Neuem, oder dem Gefühl etwas Gutes getan zu haben, nach Hause geht“, sagte Hanna Braun, Studentin der sozialen Arbeit und Organisatorin des diesjährigen First-Hand-Marktes.
</p>
<p>„Der Tauschmarkt ist eine Veranstaltung für Groß und Klein und fördert einen bewussteren Umgang mit Konsum. Ich finde gerade diesen Nachhaltigkeitsgedanken großartig. Am Ende ist es ein Gewinn für alle Beteiligten“, findet Judith Herres. Sie studiert ebenfalls an der&nbsp; Hochschule Osnabrück und unterstützte Braun bei Aufbau und Durchführung der Veranstaltung.
</p>
<p>Der First-Hand-Markt stoße auf immer größeres Interesse, erzählte Braun. „Im Anschluss an den Markt im letzten Semester haben wir sehr viel positive Resonanz von unterschiedlichen Personen erhalten, das hat uns ermutigt und motiviert den Markt weiter halbjährig anzubieten“.
</p>
<p>„Wir hatten ein paar Dinge von einem Freund bekommen, mit der Bitte, sie caritativ zu verwenden. Hier können wir genau das tun und sogar noch etwas Schönes wieder mitnehmen“, berichteten Ricardo Lázaro und Juliette Chapeau, zwei Gaststudierende der Hochschule, die aus Spanien und Frankreich kommen.
</p>
<p>Paula Gerhardstein, Besucherin des First-Hand-Marktes, war total begeistert „Ich finde die Möglichkeit nicht gebrauchte Sachen auf diese Art los zu werden klasse. Es ist bemerkenswert, dass Dinge, die für mich nutzlos waren, zwei Minuten später andere Personen total glücklich machen“.
</p>
<p>Gegenstände und Kleidung die am Ende der Veranstaltung keinen neuen Besitzer fanden, wurden der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück gespendet.
</p>
<p>Für das leibliche Wohl sorgte die Tierschutzinitiative Osnabrück mit allerlei veganem Gebäck, Kuchen und heißen Getränken.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Hanna Braun<br>E-Mail: <a href="mailto:hanna.braun@hs-osnabrueck.de">hanna.braun@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Mar 2017 10:46:53 +0100</pubDate>
                        <title>Berufsbegleitendes Studium erfolgreich abgeschlossen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/berufsbegleitendes-studium-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
                        <description>Über 60 Pflegeexperten und Pflegemanager feiern ihren Abschluss</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.03.2017) Sie haben das Studium mit Beruf und Familie unter einen Hut gebracht: Über 60 Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück haben zum Ende des Wintersemesters 2016/17 das Studium erfolgreich abgeschlossen. Zum Abschluss des Studiums sind die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Angehörigen noch einmal in der Hochschule zusammengekommen, um den Abschluss gemeinsam zu feiern.
</p>
<p>Im Rahmen einer Feierstunde haben die Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers sowie die Studiengangbeauftragten Prof. Dr. Elke Hotze und Prof. Dr. Winfried Zapp die Absolventinnen und Absolventen geehrt und verabschiedet. Ein besonderer Dank geht an die Sprecherinnen und Sprecher der Studiengruppen.
</p>
<p>Abschließend hat Matthias Straede vom Alumniverein wiconnect vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt, um auch nach dem Studium mit der Hochschule Osnabrück in Kontakt zu bleiben.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Dipl.-Pflegepäd. (FH) Marlies Böggemann<br>Studiengangkoordinatorin Pflegewissenschaft<br>Telefon: 0541 969-3000<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegewissenschaft@hs-osnabrueck.de">pflegewissenschaft@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/pflegewissenschaft" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/pflegewissenschaft</a>
</p>
<p>Dipl.-Kff. (FH) Marianne Moß<br>Studiengangkoordinatorin Pflegemanagement<br>Telefon: 0541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/pflegemanagement" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/pflegemanagement</a>
</p>
<p><a href="/alumninetzwerk-wiconnect/">Alumni-Netzwerk wiconnect</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Mar 2017 08:59:28 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Drogenschicksale</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/osnabruecker-drogenschicksale/</link>
                        <description>Studierende analysieren in Audiodokumentation Gründe für die steigende Zahl von Drogentoten in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. März) Zwischen Juli 2015 und Juli 2016 stieg die Zahl der Drogentoten in Osnabrück im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sprunghaft von acht auf 22 Betroffene an. Auch bundesweit nimmt die Zahl der Todesfälle aufgrund von Drogenmissbrauch seit 2012 kontinuierlich zu. Diesen Befund nahmen neun Studierende der Hochschule Osnabrück zum Anlass, während ihres Praxisprojektes „Drogenwelten“ die Ursachen für den deutlichen Anstieg zu erforschen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Thönnessen und Christiane Westerveld (Betreutes Wohnen der Caritas Osnabrück) entstand eine dreißigminütige Audiodokumentation, die jetzt erstmals öffentlich in der Hochschule Osnabrück zu hören war.
</p>
<p>Studentinnen und Studenten der Sozialen Arbeit zeichneten Interviews mit Expertinnen und Experten der Suchtberatung in der Region Osnabrück auf und verarbeiteten diese zu einer Audiodokumentation mit dem Titel „Ein trauriger Höhepunkt? Ein Bundestrend zeigt sich in Osnabrück“. Darin greifen sie verschiedene Aspekte wie Ursachen und Bekämpfung von Drogenmissbrauch auf und ordnen die Osnabrücker Zahlen in einen bundesweiten Kontext ein.
</p>
<p>Bevor das Publikum die Tonspur zu hören bekam, rief Thönnessen zu einer Schweigeminute auf. Das Gedenken an die 22 Osnabrücker Drogentoten aus dem Jahr 2015/2016 bildete auch den Auftakt der Hördokumentation. Vornamen und Alter der Opfer wurden einzeln verlesen und sorgten für Stille und Betroffenheit bei den Zuhörern.
</p>
<p>Die Dokumentation befasste sich zunächst mit den Gründen für die vielen Drogentoten in Osnabrück. Die befragten Experten erklärten, dass es neben dem polytoxen Konsum, also der Einnahme mehrerer Gifte gleichzeitig, vor allem neue und unbekannte Mittel seien, die so schwerwiegende Folgen hervorriefen. Das Medikament Lyrica mit dem Wirkstoff Pregabalin sei momentan die Nummer eins auf dem Schwarzmarkt und sorge auch in Osnabrück für viele Probleme. Die Auswirkungen und Entzugserscheinungen der verschreibungspflichtigen Tabletten seien unberechenbar.
</p>
<p>Dr. Uwe Schwichtenberg, Chefarzt des suchtmedizinischen Zentrums im Ameos-Klinikum Osnabrück und einer der befragten Experten, lobte das differenzierte Gesamtbild, dass die Studierenden in der Dokumentation entwickelten. „Zum einen haben die Studentinnen und Studenten das ganze Spektrum der Suchthilfe aufgesucht und die Tatsachen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zum anderen sind vor allem die regionalen Aspekte und die Besonderheiten in Osnabrück angesprochen worden“, freute er sich über das Endprodukt des Projektes.
</p>
<p>Während die Interviewpartner bei der Legalisierung von Drogen sehr kontroverse Positionen vertraten, erhofften sich alle gemeinsam für die Zukunft deutlich sinkende Zahlen. Das gelinge allerdings nur dann, wenn kurz- und langfristige Maßnahmen weiter ausgebaut würden. Auch die Studierenden sprachen sich für eine Erweiterung der Suchthilfe aus. Viele von ihnen sind entschlossen, auch ihre Bachelorarbeit zum Thema zu verfassen und somit weitergehende Studien durchzuführen.
</p>
<p>Das Praxisprojekt Drogenwelten von Thönnessen und Westerveld geht 2017 bereits in die zehnte Runde. Jedes Jahr werden in den Projektseminaren rund zwanzig Studierende des vierten und fünften Semesters im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit zu Drogenexpertinnen und -experten ausgebildet. „Das Thema () ist ein so relevantes, dass es einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollte“, erklärte Thönnessen die Idee für eine Hördokumentation.
</p>
<p>Als weitere Expertinnen und Experten stellten sich den Studierenden Jürgen Rogowski (Ameos-Klinikum), Dr. Wolfgang Schneider (INDRO e.V.), Oliver Moch und Norman Zipplies (Cafe Connection), Peter Kerbs (Elrond) und Jens Kirchhoff (Suchtberatung der Caritas) zur Verfügung.
</p>
<p>Die beteiligten Studierenden waren Katharina Puhlmann, Kristin Hüsers, Katja Szillat, Kristiane Wrehde, Maja Lamberti, Laura Vormbrocke, Andreas Sindt, Florian Lotze und Sascha Rink.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Joachim Thönnessen<br>Telefon: 0541 969-3788&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:j.thoennessen@hs-osnabrueck.de">j.thoennessen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Mar 2017 09:02:39 +0100</pubDate>
                        <title>Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ aktualisiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/expertenstandard-ernaehrungsmanagement-zur-sicherung-und-foerderung-der-oralen-ernaehrung-in-der-pfleg/</link>
                        <description>19. Netzwerk-Workshop des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege am 24. Februar 2017 in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des diesjährigen Netzwerk-Workshops des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) lag der Schwerpunkt auf der Vorstellung der ersten Aktualisierung des Expertenstandards „Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“. Mit rund 400 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Bereichen der pflegerischen Praxis sowie der Pflegewissenschaft und -bildung war die Veranstaltung vollständig ausgebucht.
</p>
<p>Im Rahmen der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonte die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück, Professorin Dr. Sabine Eggers, dass das DNQP inzwischen seit 25 Jahren an der Hochschule Osnabrück aktiv an der pflegerischen Qualitätsentwicklung arbeitet. Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats ging in seinem anschließenden Grußwort auf die zahlreichen aktuellen pflegepolitischen Entwicklungen ein und warnte eindringlich davor, die Chancen zur Weiterentwicklung der Pflegeberufe verstreichen zu lassen.
</p>
<p>Der aktualisierte Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ wurde von der wissenschaftlichen Leitung der Expertenarbeitsgruppe, Professorin Dr. Sabine Bartholomeyczik (Universität Witten/Herdecke), vorgestellt und erläutert. Sie ging insbesondere auf die Bedeutung des Themas Ernährung für die professionelle Pflege ein und verdeutlichte wichtige Aspekte für eine bedürfnis- und bedarfsgerechte Ernährung. Moritz Krebs (DNQP) stellte die Arbeit mit dem aktualisierten Expertenstandard aus einer qualitätsmethodischen Perspektive dar und erläuterte, welche grundlegenden Aspekte für die Arbeit mit dem Expertenstandard von Bedeutung sind und welche Konsequenzen sich hieraus für die pflegerische Qualitätsentwicklung ergeben.
</p>
<p>Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich in Arbeitsgruppen zu spezifischen Fragen auszutauschen. Neben Schwerpunkten zur Umsetzung im Krankenhausbereich, in der stationären Altenpflege und in der ambulanten Pflege, wurden drei weitere Arbeitsgruppen angeboten, die sich mit dem Assessment der Ernährungssituation, den Erkenntnissen aus den MDK-Qualitätsprüfungen sowie mit dem Vorgehen bei der Implementierung des Expertenstandards auseinandersetzten.
</p>
<p>Im Rahmen des Nachmittagsprogramms wurde in einem Vortrag von Professorin Dr. Ingrid Darmann-Fink von der Universität Bremen die Zukunft der Ausbildung der Pflege aufgegriffen. Hierbei wurde sowohl auf die aktuelle Diskussion zum Pflegeberufsgesetz, als auch auf die generalistische Pflegeausbildung eingegangen.
</p>
<p>Zum Abschluss wies der wissenschaftliche Leiter des DNQP, Professor Dr. Andreas Büscher, auf die 9. Konsensus-Konferenz am 6. Oktober 2017 zum Thema „Pflege von Menschen mit Demenz“ sowie auf den am 02. März 2018 stattfindenden 20. Netzwerk-Workshop “ in Berlin zur zweiten Aktualisierung des Expertenstandards „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ hin.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Hochschule Osnabrück<br>Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andreas Büscher<br>Postfach 19 40, 49009 Osnabrück<br>Telefon: 0541 969-2004<br>E-Mail: <a href="mailto:dnqp@hs-osnabrueck.de">dnqp@hs-osnabrueck.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Mar 2017 09:23:21 +0100</pubDate>
                        <title>Impulse aus der Hochschulforschung für ein professionelleres Hochschulmanagement</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/impulse-aus-der-hochschulforschung-fuer-ein-professionelleres-hochschulmanagement/</link>
                        <description>Tagungsteilnehmende der Hochschule Osnabrück erarbeiten Leitlinien für bessere Zusammenarbeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. März 2017) Das Managen von Hochschulen ist gerade in den vergangenen Jahren komplizierter und vielfältiger geworden. Die Zahl der Studierenden und der Studiengänge hat enorm zugenommen. Neben Forschung und Lehre übernehmen Hochschulen zudem immer häufiger eine „dritte Mission“, das heißt, mehr gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Für Hochschulmanager eine Herausforderung.
</p>
<p>Parallel dazu entwickelt sich die Disziplin der Forschung über Hochschulen rasant. Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, spezifische Institute und Organisationen treiben ihre Entwicklung intensiv voran.
</p>
<p>Über Perspektiven der Zusammenarbeit von Theorie und Praxis diskutierten jetzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 14. Osnabrücker Kolloquiums des MBA-Studiengangs Hochschul -und Wissenschaftsmanagement (HWM) an der Hochschule Osnabrück. „Derzeit ist es noch so, dass dem Hochschulmanagement teilweise die theoretische Fundierung fehlt. Auf der anderen Seite schrecken manche Hochschulforscher und Hochschulforscherinnen davor zurück, ihre Ergebnisse in praktische Handlungsanweisungen zu übersetzen“, beschrieb Organisator Frank Ziegele den Status Quo.
</p>
<p>Der Hochschulmanagement-Professor und sein Kollege Hans Vossensteyn, erarbeiteten in Workshops und Diskussionsrunden mit den Tagungsteilnehmenden, einen umfangreichen Leitfaden für ein besseres Zusammenwirken. „Wir müssen uns aufeinander zubewegen“, formulierte Vossensteyn den ersten erforderlichen Schritt. Wenn sich die Praxis darauf einlasse, ihr Tun auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu fundieren und die Forschung es als Aufgabe akzeptiere, der Praxis Forschungsergebnisse zu liefern, könne das gelingen.
</p>
<p>„Damit der Wissenstransfer funktioniert, brauchen wir zum Beispiel institutionalisierte Diskussionsrunden zwischen Forschung und Praxis. Wir brauchen auch Mittler, die sich sowohl im Hochschulmanagement als auch in der Hochschulforschung sicher bewegen und ein Brücke schlagen können, sowie Frühwarnsysteme, die Praxisfragen rechtzeitig zu Forschungsfragen machen“, fasste Ziegele wesentliche Punkte des Leitfades zusammen.
</p>
<p>Hochschulmanager müssten sich darauf einlassen, Erkenntnisse der Hochschulforscher anzunehmen und für ihren spezifischen Bedarf zu adaptieren. Sie sollten selber Fragen an die Forschung formulieren und sich für die erforderliche Reflexion in der täglichen Arbeit Zeit nehmen. Hochschulforscher wiederum sollten es befürworten, dass ihre Ergebnisse in „Produkte“, wie Checklisten, Kriteriensets, oder goldene Regeln übertragen werden und helfen, die Komplexität von Forschungsergebnissen zu reduzieren, fassten die Professoren die Forderungen an die Fachleute beider Seiten zusammen.
</p>
<p>Wie Forschungsergebnisse ganz konkret in die Managementpraxis übertragen werden können, stellten auf dem Kolloquium Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs HWM mit der Präsentation ihrer Masterarbeiten vor. „Rekrutierung von Professorinnen als Gleichstellungsstrategie“ oder „Personalmarketing-Konzept für Fachhochschulen“, waren nur zwei der Themen, mit denen sich die Absolventen während ihres Studiums ausführlich beschäftigt hatten. Aus allen Arbeiten lassen sich praktische Handlungsempfehlungen für das Managen von Hochschulen ableiten.
</p>
<p>Das seien tolle Beispiele dafür, wie Theorie und PRaxis miteinander verbunden werden könnten, betonten Vossensteyn und Ziegele. Zusammen mit dem Leitfaden gehe von der Tagung ein deutlicher Diskussionsimpuls an die Fachwelt aus, äußerten sich die Professoren zuversichtlich.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br>Telefon: 0541 969-3744<br>E-Mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br>Telefon: 0541 969-3743<br>E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 10:44:36 +0100</pubDate>
                        <title>Verwaltung einmal ganz anders</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/verwaltung-einmal-ganz-anders/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück auf Exkursion in Südafrika</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. März) Vielseitige Eindrücke von Landschaft, Kultur und Verwaltungsstrukturen gewannen 32 Studierende der Hochschule Osnabrück während einer Exkursion durch Südafrika. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Hermann und Prof. Dr. Andreas Lasar erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vorwiegend aus den Bachelorstudiengängen Öffentliche Verwaltung und Öffentliches Management, ein abwechslungsreiches Programm.
</p>
<p>„Wir wollten die gute Kooperation mit den Partneruniversitäten weiter auszubauen und den Studierenden einen tieferen Einblick in Strukturen und Prozesse der öffentlichen Verwaltung in Südafrika geben“, erklärte Andreas Lasar die Ziele der siebzehntägigen Reise, die während der vorlesungsfreien Zeit stattfand. Neben den Besuchen der Partneruniversitäten in Port Elisabeth, Grahamstown und Kapstadt gaben Vorträge in verschiedenen Stadtverwaltungen, der Industrial Development Zone in East London und der Verwaltung der Provinz Western Cape fachlichen Input.
</p>
<p>In Khayelitsha, dem größten Township in Kapstadt, informierten sich die Studierenden über die Arbeit der Non Profit Organisation Learn to Earn. Die Studierenden zeigten sich betroffen von der erheblichen Spannweite zwischen Arm und Reich, die sie mit ihrem Besuch der Townships im Land beobachteten. Die Hilfsorganisation Learn to Earn versucht Fähigkeiten und Kenntnisse von Arbeitslosen zu entwickeln, damit diese bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. "Die adäquate Versorgung der Bevölkerung mit grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen ist weiterhin eine der größten Herausforderungen in Südafrika. Dies erfordert den weiteren Ausbau effizienter und wirkungsvoller Verwaltungsstrukturen“, zog Hermann ein Fazit aus den Vorträgen.
</p>
<p>Die beeindruckenden Erlebnisse mündeten bei vielen Studierenden in dem Entschluss, noch einmal wiederkommen zu wollen. Vielleicht erfolgt die Rückkehr nach Südafrika bereits während eines Praktikums, das die Studiengänge Öffentliche Verwaltung und Öffentliches Management in Kooperation mit den Partneruniversitäten in Südafrika anbieten.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof Dr. Andras Lasar<br>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Mar 2017 10:29:16 +0100</pubDate>
                        <title>Von Dublin bis an die irische Westküste</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/03/von-dublin-bis-an-die-irische-westkueste/</link>
                        <description>Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf Exkursion in Irland</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was spricht gegen ein Auslandssemester in der Republik Irland? − Im Grunde gar nichts. So jedenfalls lautet das Fazit einer Exkursion von WiSo-Studierenden, die im Februar zusammen mit der Englischdozentin Carol Hogg und Professor Henrik Zöller eine Woche lang dort unterwegs waren, und zwar sowohl in der Hauptstadt Dublin als auch in der Westküstenstadt Galway.
</p>
<p><b>Dublin</b>
</p>
<p>Die irische Hauptstadt ist mit 550.000 Einwohnern zwar nicht gerade riesig, aber sie steckt voller Leben und ist Irlands internationales Drehkreuz und Business-Metropole.&nbsp; Modernste Architektur und mittelalterliche Altstadtgassen sind hier wie in keiner anderen irischen Stadt harmonisch miteinander vereint.
</p>
<p>Ein Besuch der Dublin Business School informierte die Gruppe über die dortigen Studienmöglichkeiten und bot Gelegenheit zu erneuten Gesprächen mit Christina Pons vom dortigen International Office. Vielen Dank an die irischen Studierenden, die die Besuchergruppe aus Osnabrück zu einem kleinen Stadtrundgang eingeladen haben. Wer noch mehr akademische Eindrücke sammeln wollte, konnte sich das ehrwürdige&nbsp; Trinity College anschauen und dessen Hauptattraktion, den über 60 Meter langen „Long Room“ der Bibliothek.
</p>
<p>Have you ever tried a Guinness? Wer in Dublin weilt, sollte die Gelegenheit nutzen, eine professionelle Führung durch die berühmteste und größte irische Brauerei zu machen.&nbsp; Hier kann man sich erklären lassen, warum dieses Bier dunkelbraun anstatt blond ist. Eine Kostprobe frisch aus der Leitung ist selbstverständlich inbegriffen.
</p>
<p>Etwas gespenstisch wirkte die Besichtigung des historischen Gefängnisses Kilmainham Gaol. Schon seit langer Zeit ist der Knast ein denkmalgeschütztes Museum. Jedoch waren in den kalten, feuchten Mauern einige berühmte Nationalhelden eingesperrt, zum Beispiel die Befreiungskämpfer und Anführer des Osteraufstands von 1916 sowie der spätere irische Präsident Éamon de Valera. Unvergessen bleibt der kulturelle Abend im&nbsp; Merry Ploughboy, einer traditionellen, urgemütlichen Gaststätte mit Dinner, irischer Volksmusik und Tanz.
</p>
<p><b>Galway/Westküste</b>
</p>
<p>Im Vergleich zu Dublin geht es in Galway eher beschaulich zu. Die ehemalige Hafenstadt an der Atlantikküste ist als touristisches Ziel jedoch absolut empfehlenswert, nicht zuletzt wegen der unzähligen Möglichkeiten, original-irische Live-Musik zu hören – beinahe jeden Abend, und der Eintritt ist stets frei.
</p>
<p>Eine Führung über den Campus der dortigen National University of Ireland (NUI) sowie ein Besuch des Existenzgründerzentrums Porter Shed zeigten, dass es auch hier interessante Möglichkeiten für ausländische Studierende gibt. John Breslin, der als Bindeglied zwischen Uni und Gründerzentrum fungiert, zeigte sich durchaus interessiert an weiteren Kontakten zur Hochschule Osnabrück. Natur pur gab es auf der Tagestour entlang der stürmischen Westküste Irlands mit ihren eindrucksvollen Klippen.
</p>
<p><b>English version of the press release:</b>
</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/News/Nachrichten/WiSo/2017/From_Dublin_to_the_Irish_west_coast.pdf" target="_blank" class="download">From Dublin to the Irish west coast</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Feb 2017 10:29:00 +0100</pubDate>
                        <title>International Event Management Shanghai zählt zu den besten Kooperationsstudiengängen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/02/international-event-management-shanghai-zaehlt-zu-den-besten-kooperationsstudiengaengen/</link>
                        <description>Bildungskommission der Stadt Shanghai zeichnet deutsch-chinesischen Studiengang aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Februar 2017) Bereits seit zwölf Jahren bildet der deutsch-chinesische Studiengang International Event Management Shanghai (IEMS), der von der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) durchgeführt wird, chinesische Eventmanagement-Experten aus. Seit 2004 der erste Jahrgang sein Studium in Shanghai aufnahm, wurde bis heute über 580 erfolgreichen IEMS-Absolventinnen und Absolventen der Bachelorgrad der Hochschule Osnabrück sowie der Bachelorgrad der SUIBE verliehen.
</p>
<p>Die Erfolgsgeschichte dieses Studiengangs wurde nun von der Bildungskommission der Stadt Shanghai offiziell gewürdigt, die IEMS als einen der fünf besten chinesisch-ausländischen Kooperationsstudiengänge in Shanghai auszeichnete. Durch diese Ernennung wird der Studiengang IEMS als Kooperationsprogramm mit Modellcharakter zu einem Maßstab und Vorbild für andere internationale Studienangebote.
</p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner, Beauftragte des Studiengangs IEMS, freut sich über die Anerkennung durch die Shanghaier Bildungskommission: „Dies unterstreicht den Erfolg unseres Studiengangs in der praxisorientierten Ausbildung von Event-Experten mit hoher interkultureller Kompetenz und exzellenten Kommunikationsfähigkeiten.“
</p>
<p>Studiengangkoordinatorin Clare Gray ergänzt: „Die Auszeichnung ist eine weitere offizielle Bestätigung unserer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit der SUIBE, die sich auch in den hohen Absolventenzahlen und der hervorragenden Vermittlung der Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt oder in Masterstudiengänge widerspiegelt.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br>Beauftragte des Studiengangs IEMS<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Clare Gray<br>Studiengangkoordinatorin IEMS<br>Telefon: 0541 969-3212<br>E-Mail: <a href="mailto:c.gray@hs-osnabrueck.de">c.gray@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p> Meike Arnold<br>Geschäftsstellenleiterin Hochschulzentrum China (HZC)<br>Telefon: 0541 969-7094<br>E-Mail: <a href="mailto:m.arnold@hs-osnabrueck.de">m.arnold@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hzc.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hzc.hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2017 10:22:26 +0100</pubDate>
                        <title>Fakultätsmanager aus Asien weitergebildet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/02/fakultaetsmanager-aus-asien-weitergebildet/</link>
                        <description>Abschluss des Trainingsprogramms „International Deans Course“ auf der indonesischen Insel Java</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. Februar 2017) Die Gadjah Mada University in Yogyakarta war dritter und letzter Gastgeber des „International Deans Course“ (IDC) 2016/2017, den die Hochschule Osnabrück jährlich durchführt.
</p>
<p>Nachdem die dreißig teilnehmenden Dekaninnen und Dekane aus Südostasien bereits Osnabrück, Berlin und die philippinische Hauptstadt Manila besuchten, fanden sie sich zum Abschluss des Programms für vier Tage auf der indonesischen Insel Java ein.
</p>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Thailand, Vietnam und von den Philippinen befassten sich mit den Aufgabenfeldern der universitären Leitung. Dabei wurden Themen wie Human Ressource Management und Internationalisierung angesprochen und insbesondere die Ergebnisse der individuellen Change-Projekte an den Heimatinstitutionen gemeinsam ausgewertet. Von Programmleiter Prof. Dr. Peter Mayer, Dozent für allgemeine und internationale Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Osnabrück, erhielten sie außerdem Einblicke in den Entrepreneurship-Gedanken.
</p>
<p>Mayer zeigte sich angetan vom Engagement der Beteiligten, „die Realität der Hochschulen in Laos, Kambodscha und Myanmar ist eine völlig andere, als die, die wir kennen. Der Austausch untereinander ist für sie ganz offenbar eine spannende Chance, die sich ansonsten nur selten oder nie ergibt.“
</p>
<p>Für die Dekaninnen und Dekane sind, neben dem fachlichen Input, vor allem die Gespräche bei gemeinsamen Abendessen oder während der Diskussionsrunden ein wichtiger Bestandteil. Prof. Dr. Aye Aye Tun aus Myanmar, erst kürzlich zur Rektorin der Dagon University berufen, berichtete, dass sie neue Elemente bereits erfolgreich in der Praxis umsetzen konnte: „Ich hielt im Büro des Bildungsministers in Naypyitaw einen Vortrag zur zukünftigen Entwicklung der Dagon Universität. Die Ideen darin basierten auch auf meinem neuen Wissen aus dem IDC.“
</p>
<p>Mit dem Veranstaltungsende wurde auch eine langjährige Trainerin des IDC in den Ruhestand verabschiedet. Prof. Dr. Adelaida C. Gines von der Philippine Normal University hatte vor zehn Jahren am Design dieses besonderen Trainingsprogramms mitgewirkt.
</p>
<p>Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Der DAAD fördert das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Feb 2017 11:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Can you hear me SPD“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/02/can-you-hear-me-spd/</link>
                        <description>Kabarett-Trio Storno begeistert Publikum an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. Februar 2017) Von Flusen im Bauchnabel bis zur Einkommens- und Vermögensteuer war alles dabei: Thomas Philipzen, Harald Funke und Jochen Rüther, gemeinsam bekannt als das westfälische Kabarett-Trio „Storno“, ließen bei ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr in der Aula der Hochschule Osnabrück kein Thema aus – und kein Auge trocken. Lachtränen erzeugten sie beim Publikum gleich mehrfach an diesem Abend. Mit ihren unverwechselbaren Grimassen, mit Wortwitz und musikalischen Parodien begeisterten die drei zum wiederholten Mal das Osnabrücker Publikum.
</p>
<p>Der Naive, der Lehrer und der Draufgänger – eine vielversprechende Combo für eine politische „Abrechnung“ mit dem Jahr 2016. Unter diesem Titel präsentierten die „Stornos“ ihr aktuelles Programm. Die Veranstaltung zu Beginn des Jahres ist mittlerweile fester Bestandteil des wiconnect-Programms, dem Alumni-Verein der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. „Die meisten unserer Veranstaltungen sind für aktuelle und ehemalige Studierende ausgelegt. Mit „Storno“ laden wir auch Dozenten, Mitarbeitende und Kooperationspartnerinnen und -partner ein und machen über die Hochschule hinaus auf unsere Vereinsarbeit aufmerksam. Wir freuen uns über alle, die sich für unsere Arbeit interessieren und uns unterstützen“, machte wiconnect-Geschäftsführer Lennard Struckmeier deutlich.
</p>
<p>Die Resonanz des Publikums habe für sich gesprochen, bereits nach zwanzig Minuten seien die Karten restlos ausverkauft gewesen. Aber nicht nur die 600 Zuschauer freuten sich über die kabarettistischen Höchstleistungen der drei Männer, auch Philipzen, Funke und Rüther zeigten sich begeistert von einem so fröhlichen und gut gelaunten Publikum. Und dass, obwohl inhaltlich ein gesellschaftliches Problem nach dem anderen auf die Bühne kam.
</p>
<p>Das Repertoire des Münsteraner Trios war dabei breit gefächert: Neben den pantomimischen Meisterleistungen von Harald Funke zauberte Thomas Philipzen einen verblüffend echten Udo Lindenberg an den eleganten schwarzen Flügel. Die deutsche Steuerpolitik veranschaulichte Rüther anhand der Sitzverteilung des Publikums, sodass die linke Saalhälfte für den Rest des Abends unter Armut litt und die rechte Hälfte sich an Reichtum erfreute. Parodien geläufiger Pop-Songs mit neuen Titeln wie „Der Algorithmus, bei dem jeder mit muss“ oder „Can you hear me SPD“ animierten das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen.
</p>
<p>Der langanhaltende Beifall und zwei Zugaben riefen nach einer Wiederholung im nächsten Jahr. Und auch Storno verabschiedete sich mit den Worten, immer wieder gerne in den Räumen der Hochschule zu Gast zu sein.
</p>
<p>Bis es soweit ist, lädt wiconnect zu anderen spannenden Veranstaltungen ein, dazu zählen Betriebsbesichtigungen bei Unternehmen der Region, Mentoringprogramme für Studierende, Alumnitreffen sowie Seminare zu verschiedenen Themen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Lennard Struckmeier
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3118<br>E-Mail: <a href="mailto:lennard.struckmeier@hs-osnabrueck.de">lennard.struckmeier@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/alumninetzwerk-wiconnect" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/alumninetzwerk-wiconnect</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2017 14:11:56 +0100</pubDate>
                        <title>Was darf ich hochladen und was nicht?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/01/was-darf-ich-hochladen-und-was-nicht-1/</link>
                        <description>Prof. Dr. Volker Lüdemann von der Hochschule Osnabrück erklärt Schülerinnen und Schülern der Ursulaschule Grenzen und Pflichten in sozialen Medien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. Januar 2017) Darf ich meine Karaoke-Videos auf Youtube online stellen? Und ist es erlaubt, das Foto der leuchtend roten Tomate aus der Google Bildersuche auf meinem Instagram-Profil zu posten? Diese und andere Fragen diskutierten Prof. Dr. Volker Lüdemann und Juliette Große Gehling von der Hochschule Osnabrück mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Ursulaschule.
</p>
<p>„Die Fehler passieren vor allem bei den einfachen Sachen“, sagt Lüdemann. Umso wichtiger sei es, aufmerksam zu sein und über die wichtigsten Rechte und Pflichten Bescheid zu wissen. Das Urheberrecht schützt geistiges Eigentum kreativer Arbeit. Für die Nutzung fremder Inhalte im Netz sei daher grundsätzlich eine Einwilligung des Urhebers erforderlich. Anschaulich und praxisnah verdeutlicht Lüdemann, worauf man beim Umgang mit Facebook, Snapchat und Co achten muss. Im Dialog mit zwei Schülern spielt er verschiedene Alltagssituationen durch und zeigt so, dass Recht auch spannend sein kann.
</p>
<p>Als Faustregel kann man sich merken, dass einzelne Kopien von Dateien im Internet für den privaten Gebrauch in Ordnung sind. Aufpassen müsse man vor allem beim Hochladen von Inhalten, so Lüdemann. Um das Bild der roten Tomate von Google posten zu können, braucht man also die Einwilligung des Urhebers. Eigene Inhalte können hingegen problemlos geteilt werden, solange nicht die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt werden. Bei einem Foto, auf dem andere Personen deutlich zu erkennen sind, muss vorher deren Einverständnis eingeholt werden. Das wird vor allem beim Veröffentlichen von Partyfotos in sozialen Netzwerken häufig vergessen.
</p>
<p>Gerade im Trend: Songs aus den Charts covern, sich dabei filmen und anschließend auf dem eigenen Youtube-Kanal hochladen. „Darf ich das? Nein! Sowohl die Melodie als auch der Songtext sind rechtlich geschützt. Der Urheber muss vorher gefragt werden und die Nutzung erlauben. Anders ist es zum Beispiel bei der Karaoke-App ‚Smule‘“, erklärt Rechtsexpertin Juliette Große Gehling. „Für die dort angebotenen Lieder haben die App-Hersteller entsprechende Lizenzen gekauft, sodass kein rechtliches Risiko besteht.“
</p>
<p>Auch beliebt bei Jugendlichen ist das Streamen von Filmen über kostenlose Plattformen wie „kinox.to“. Die Abkürzung „to“ steht für die südpazifische Insel Tonga. „Das geht natürlich schon mal gar nicht“, sagt Lüdemann, „wo Tonga dahinter steht, ist auch Tonga drin“. Diese Seite ist ganz offensichtlich rechtswidrig und deshalb ist dort das Herunterladen von Filmen nicht erlaubt.
</p>
<p>Eine Verletzung der Urheberrechte passiert im Netz schneller als man denkt. Lüdemann ist vor allem wichtig, die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren. Denn die Geldstrafe bei einer Abmahnung sei im Zweifelsfall verkraftbar, weniger aber die rechtlichen und gesellschaftlichen Folgen, wenn plötzlich die Polizei vor der Haustür steht.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. jur. Volker Lüdemann<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3889<br>E-Mail: <a href="mailto:v.luedemann@hs-osnabrueck.de">v.luedemann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Jan 2017 15:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrück hat einen „Professor des Jahres“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2017/01/osnabrueck-hat-einen-professor-des-jahres/</link>
                        <description>Dr. Uwe Kanning von der Hochschule Osnabrück erhält Preis für exzellente Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. Januar 2017) Für seine herausragende Arbeit als Dozent erhielt der Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Uwe Kanning jetzt als erster Professor der Hochschule Osnabrück den Preis „Professor des Jahres“, für das Jahr 2016. Ausgelobt wird der bundesweit ausgeschriebene Preis von der Zeitschrift „Unicum Beruf“.
</p>
<p>„Woher kennen wir Professor Doktor Uwe Kanning? Was zeichnet ihn aus? Und wie wird man eigentlich Professor des Jahres?“ Mit diesen Fragen begrüßte Moderatorin Prof. Dr. Petia Genkova die Gäste der Preisverleihung an der Hochschule.
</p>
<p>Im Laufe der Veranstaltung wurde schnell deutlich, dass diese Fragen sich eng miteinander verknüpft beantworten ließen. So berichtete Genkova von ihrem Kennenlernen mit Kanning durch Hörensagen als „der, der immer alles anders sieht.“ Eine Besonderheit, die auch Studentin Imke van der Draai in ihrem Grußwort im Namen aller Studierenden ansprach. Er fordere stets dazu auf, sich kritisch mit Inhalten auseinanderzusetzen, sich nicht alles gefallen zu lassen und auf die eigenen Kompetenzen zu vertrauen. „Deshalb wundern wir uns nicht, dass Sie Professor des Jahres geworden sind. Vielen Dank für Ihre geballte Kompetenz und Ihre charmante Art, sie zu vermitteln.“
</p>
<p>Die charmante Art des Wirtschaftspsychologen durfte das Publikum in einem kleinen Vortrags zum Thema Personalauswahl und -entwicklung kennenlernen. Mit kuriosen Praxisbeispielen, darunter das Auswählen der Bewerber mithilfe eines Pendels, auf das er als Unternehmensberater in seinem Berufsalltag öfter als vermutet stoße, brachte Kanning seine Zuhörer zum Schmunzeln und regte gleichzeitig zum Nachdenken an.
</p>
<p>Eine praxisnahe Lehre sei genau das, was mit der Auszeichnung Professor des Jahres geehrt werden solle, erklärte Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Winfried Schulze in seiner Laudatio. „Es geht um den Praxisbezug der akademischen Lehre, der hier gewürdigt und für den das Bewusstsein gestärkt werden soll.“ In der Jury-Begründung hieß es deshalb auch, dass Kannings Freude an der akademischen Lehre sowie sein entwickeltes Bewusstsein für seine Rolle als Wegbereiter für Karrieren ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen seien.
</p>
<p>Auch Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers betonte, dass eine gute Lehre zentral für die Hochschule sei. „Die Studierenden stehen für uns im Mittelpunkt, „wenn sie nicht kommen und zufrieden sind, dann fehlt uns auch die Basis für andere Bereiche, wie Forschung und Transfer.“ Die vielen Nominierungen durch die Studierenden zeigten, dass Kanning in dieser Sache alles richtig mache.
</p>
<p>Kanning, der im Laufe seiner Karriere bereits mehrere Auszeichnungen für seine Lehre erhielt, freute sich über diesen Preis besonders, „das Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis liegt mir persönlich einfach sehr am Herzen. Ich berate verschiedene Unternehmen in Fragen der Personalarbeit. Davon kann ich dann immer wieder Beispiele in meine Vorlesungen einbringen und den Studenten zeigen, dass sie nicht nur für die Prüfungen lernen". Er könne sich keinen schöneren Beruf als seinen vorstellen. „Es ist ein Privileg, ihn ausüben zu dürfen.“
</p>
<p>Die Auszeichnung „Professor des Jahres“ wird von Unicum Beruf seit elf Jahren verliehen. Schirmherren des Preises sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Gefördert wird sie von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Kanning setzte sich in diesem Jahr in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin an die Spitze der rund 1.250 Nominierten.
</p>
<p>Weitere Nachrichten zum Thema finden Sie auf der Website: <a href="http://www.professordesjahres.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.professordesjahres.de</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Uwe Peter Kanning<br>Professor für Wirtschaftspsychologie
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3890<br>E-Mail: <a href="mailto:u.kanning@hs-osnabrueck.de">u.kanning@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-uwe-p-kanning" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-uwe-p-kanning</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Dec 2016 12:55:27 +0100</pubDate>
                        <title>Segeltörn für Menschen mit HIV/Aids</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/segeltoern-fuer-menschen-mit-hivaids/</link>
                        <description>Studentinnen der Sozialen Arbeit sammeln Spenden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. Dezember 2016) Während eines Segeltörns auf dem Ijsselmeer für ein paar Tage dem Alltag und allen Sorgen entfliehen. Das ist das Ziel der Studentinnen Laura Petersmann, Friederike Niepert und Jessica Linke. Diese Reise wollen sie aber nicht selber unternehmen. Die drei Studentinnen der Hochschule Osnabrück möchten diesen Wunsch einer Gruppe von Menschen erfüllen, die von HIV oder Aids betroffen sind und nicht die finanziellen Mittel haben, eine solche Reise selber zu stemmen.
</p>
<p>Auf der Internetplattform betterplace.org. haben sie einen Spendenaufruf gestartet. „Wir benötigen insgesamt 3.300 Euro, um eine viertägige Fahrt für 16 Personen bezahlen zu können“, erläutert Linke.
</p>
<p>„Der Segeltörn ist keine neue Unternehmung, sie zählte viele Jahre lange zu den Highlights im Programm der Aids-Hilfe Osnabrück“, erklärt die Studentin. Ein großzügiger Spender habe es ermöglicht, die Kosten für die Segeltour für die Teilnehmenden niedrig zu halten. Gerade für Alleinerziehende, Familien und Sozialgeldempfänger sei das eine tolle Sache gewesen.
</p>
<p>„In diesem Jahr ist das Spendenaufkommen für die AIDS-Hilfe Osnabrück jedoch so weit zurückgegangen, dass die Segelfreizeit ausfallen musste“, bedauert die Studentin.
</p>
<p>Als die drei jungen Frauen davon während ihres Praxisprojekts im Studiengang Soziale Arbeit erfuhren, entschlossen sie sich, eigenhändig Geld einzusammeln. Mit selbst gestalteten Postkarten und Aufrufen in den Medien hoffen sie, den Segeltörn auf dem Ijsselmeer im Sommer 2017 neu starten zu können.<br>Wer die Aids-Hilfe Osnabrück unterstützen möchte, kann auf der Website <a href="http://www.betterplace.org/p49131" target="_blank" rel="noreferrer">www.betterplace.org/p49131</a> unkompliziert spenden. Das Geld fließt zu 100 Prozent in das Projekt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 08:58:47 +0100</pubDate>
                        <title>Zum Studienabschluss über den roten Teppich</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/zum-studienabschluss-ueber-den-roten-teppich/</link>
                        <description>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verabschiedet Absolventinnen und Absolventen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Dezember) Wie Stars durften sich die ehemaligen Studierenden der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück bei ihrer Verabschiedung im Wintersemester fühlen. Ein roter Teppich, schimmernde Vorhänge aus goldenem Lametta und Trophäen mit kleinen Sternen empfingen die Absolventinnen und Absolventen.
</p>
<p>Unter dem Motto „Varieté“ entließ die Fakultät offiziell 450 ehemalige Bachelor- und Master-Studierende mit einem anspruchsvollen artistischen und akrobatischen Programm. Über ein halbes Jahr lang war das siebenköpfige, überwiegend studentische Organisationsteam mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen, um diese ganz besondere Abschiedsfeier vorzubereiten.
</p>
<p>Mit je einem Videoclip wurden die Studiengruppen nacheinander auf die Bühne gerufen. Die Videos zeigten für jeden Studiengang eine thematisch passende Sandmalerei der Sandkünstlerin Iryna Bilenka-Chaplin. Begleitet von Musik- und Lichteffekten sowie großem Applaus der Familien und Freunde im Publikum, erhielt jede und jeder eine kleine Trophäe als Anerkennung für den Studienerfolg.
</p>
<p>Als stiller Clown führte Jörg Hunold durch den Abend. Normalerweise ist Hunold als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur anzutreffen, während der Feier zeigte er sein Können als Pantomime. Mit ihm trugen auch die Kinder- und Jugendturngruppe „New Power Generation“ aus Oldenburg sowie die Sängerin Laura Diederich aus Hannover zu einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm bei.
</p>
<p>„Das Gesamtpaket der Hochschule Osnabrück hat unser Studium zu etwas Besonderem gemacht. Hier geben sich alle Mühe, den Studierenden neben den Lehrinhalten viel Zusätzliches zu bieten“, lobten Sabrina Micheel, Nadine Burkert und Julia Peer. Dass so viele Veranstaltungen und Aktionen von den Studierenden selbst geplant und durchgeführt werden können, habe ihnen sehr gefallen, betonten die drei Absolventinnen des Masterstudiengangs Controlling und Finanzen. Kommilitone Alexander Altevolmer ergänzte, „mir bleiben vor allem die Praxisnähe und die vielen Kooperationen der Hochschule Osnabrück positiv in Erinnerung.“
</p>
<p>„Auch wenn manche von uns bereits angefangen haben zu arbeiten, ist es doch toll, dass wir uns heute gemeinsam von der Hochschule Osnabrück verabschieden können. Ich fühle mich dadurch noch einmal besonders geehrt“, fasste Absolventin Saskia Pauly die Eindrücke des Abends zusammen.
</p>
<p>Über 200 Fotos von der feierlichen Verabschiedung und der anschließenden „Night of the Graduates“, in einer eigens errichteten Location im Hafengebiet Osnabrück, sind auf der Website <a href="http://night-of-the-graduates.com" target="_blank" rel="noreferrer">night-of-the-graduates.com</a> zu sehen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:info@night-of-the-graduates.de">info@night-of-the-graduates.de</a><br>Web: <a href="http://night-of-the-graduates.com" target="_blank" rel="noreferrer">night-of-the-graduates.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Dec 2016 13:53:08 +0100</pubDate>
                        <title>Baikalsee: Jeder Tropfen zählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/baikalsee-jeder-tropfen-zaehlt/</link>
                        <description>Studierende der russischen Republik Burjatien zu Gast an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 16. Dezember) Warum es auch für Deutschland wichtig ist, den Baikalsee in der russischen Republik Burjatien zu schützen, erfuhren Osnabrücker Studierende im Gespräch mit Gästen von der Burjatischen staatlichen Universität Ulan-Ude. Gemeinsam mit ihrer Dozentin Dr. Irina Trofimova kamen 18 russische Studentinnen und Studenten an die Hochschule Osnabrück, um sich über Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung auszutauschen.
</p>
<p>Die studentische Fachkonferenz gehörte für die Studierenden aus Burjatien zu einer fünftägigen Studienreise. Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Dr. Christel Kumbruck und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Alexander Piwowar.
</p>
<p>Die russischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eröffneten den interkulturellen Austausch mit einer Präsentation über das Projekt „Jeder Tropfen zählt – zum Schutz des Baikalsees“. Sie gaben den Osnabrücker Studierenden Einblicke in die ökologische Sicherung des Baikalsees und erklärten die Notwendigkeit dieser Aktivitäten für alle Länder weltweit: Der Baikalsee ist das größte flüssige Süßwasserreservoir auf der Erde, doch der Wasserstand sinkt in bedrohlichem Maße.
</p>
<p>Auch das Projekt "Lokale Agenda 21: Von Umweltprojekten zur nachhaltigen lokalen Bildungslandschaft", das die Gäste der Ulan-Ude Universität vorstellten, gab Kumbruck, Piwowar und den Studierenden der Hochschule Osnabrück viele hilfreiche Anregungen für die eigene Arbeit im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung.
</p>
<p>Im Gegenzug stellte Kumbruck den Gästen zwei aktuelle Projekte der Hochschule <br>Osnabrück vor: Das von der Europäischen Union geförderte Forschungsprojekt <br>„GreenSkills4VET“ befasst sich mit der Erstellung internationaler Bildungsmaterialien zur nachhaltigen Entwicklung.
</p>
<p>Das Projekt „Ein Kommunikationskonzept für nachhaltige Mobilität an der Hochschule Osnabrück – Nutzen statt Besitzen“ (Leitung Prof. Griese und Prof. Kumbruck), in Zusammenarbeit und gefördert durch die deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), entwickelt innovative Mobilitätsangebote mit dem Ziel der Umweltentlastung.
</p>
<p>Die russischen Studierenden zeigten sich beeindruckt von den Forschungsansätzen und nahmen ebenfalls viele Anregungen für ihre eigenen Aktivitäten mit. „Die Fachkonferenz war für beide Parteien wichtig, um sich über Stärken, Schwächen und andere Erfahrungen mit Umweltprojekten auszutauschen“, resümierte Kumbruck.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3821<br>E-Mail: <a href="mailto:c.kumbruck@hs-osnabrueck.de">c.kumbruck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Dec 2016 08:39:22 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr Qualität in der Krankenhausversorgung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/mehr-qualitaet-in-der-krankenhausversorgung/</link>
                        <description>Jahresfachtagung der Betriebswirte im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. Dezember 2016) Die diesjährige 31. Jahresfachtagung des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG) mit rund 150 Teilnehmenden stand ganz im Zeichen des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG), das zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist. Unter dem Titel „Qualität nur mit Verstand: Politik, Wissenschaft und Praxis“, hatten sich die Experten den Aspekt Qualität in der Krankenhausversorgung herausgegriffen und unterzogen ihn einer kritischen wissenschaftlichen, berufspraktischen und politischen Analyse.
</p>
<p>„Das Thema Qualität ist seit dem Änderungsgesetz in aller Munde, so, als wäre es gerade erst erfunden worden, dabei ist es selbstverständlich nicht neu“, konstatierte Dr. Josef Düllings gleich zu Beginn. Düllings ist Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) und Hauptgeschäftsführer des St. Vincenz-Krankenhauses in Paderborn. Neu daran sei aber, dass es weniger um Qualitätssicherung im klassischen Sinne ginge, sondern um eine Versorgungssteuerung. Inwiefern diese auch zu einer Strukturbereinigung führe, müsse man abwarten, so der Fachmann.
</p>
<p>Die geplanten Standards sind nach Düllings‘ Auffassung zumindest teilweise schwer umzusetzen. Er nannte das Beispiel intensivtherapiepflichtiger Frühgeborener. Je Fall müsse künftig eine Pflegekraft vor Ort sein. „Eine 1:1 Besetzung ist praxisfremd. Wir haben einen Pflegefachkräftemangel. Ein solcher Standard kann zur Abweisung von Risikoschwangeren verleiten.“
</p>
<p>Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Petra Gorschlüter von der Hochschule Osnabrück sprach über das Anreizmodell „Pay for Performance“ (P4P), ein Konzept zur qualitätsorientierten Vergütung der Krankenhausleistungen. Inwieweit das Instrument als Mittel zur Steuerung der Behandlungsqualität der Krankenhäuser geeignet sei, hänge von mehreren Faktoren ab, besonders aber von validen und manipulationsresistenten Messparametern und eindeutig formulierten&nbsp; Zielen, so Gorschlüter.
</p>
<p>Dr. Thomas Beushausen sprach über die Umsetzung der Qualitätsstrategie in der Patientenversorgung. Der ärztliche Direktor des Kinder- und Jugendkrankenhauses „Auf der Bult“ in Hannover, betonte, wie wichtig die Prozessqualität und die Vermeidung unerwünschter Verläufe für die Patienten seien. Unerwünschte Verläufe würden von den Patienten – neben dem Ruf der Klinik, der Hotellerie, der Zuwendung sowie der Kommunikation – als Qualitätskriterium wahrgenommen. Immer noch stürben in Deutschland fünfmal mehr Menschen pro Jahr an den Folgen vermeidbarer Fehler im Gesundheitswesen als bei Verkehrsunfällen.
</p>
<p>Joachim Neugebauer, Mitglied der Geschäftsleitung der Kliniken Essen-Mitte, nannte das Thema Qualität mit Blick auf den Planungsfaktor Management einen „alten Hut“. „Die Qualität wird als weiteres Kriterium in der Krankenhausplanung fester als bisher verankert, Umsetzung und Erhaltung qualitativer Vorgaben waren jedoch schon vor den gesetzlichen Neuerungen Aufgabe des Managements.“ Neugebauer stellte die strategische Ausrichtung der Kliniken Essen-Mitte dar, die Spitzenleistung durch Spezialisierung erzielen will. Als Beispiel nannte er die ehemalige Fachabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe. Geburtshilfe und Kontinenz wurden aufgelöst, damit eine Spezialisierung auf die Bereiche Senologie und gynäkologische Onkologie erfolgen konnte.
</p>
<p>In mehreren Workshops am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden das Thema Qualität. Im Detail beschäftigten sie sich mit qualitätsorientierter Krankenhausplanung, Perspektiven einer neuen Qualitätskultur im Krankenhaus und Anforderungen an das Personalmanagement, sowie mit der Qualität als neuem Planungsfaktor für Management und Controlling.
</p>
<p>Beim jährlichen „BIGer treffen BIGer“ setzten sich interessierte Studierende und Absolventen zur Karriereplanung zusammen. Studierende erfuhren, wie sie in den Beruf einsteigen und wie Karrierewege aussehen können.
</p>
<p>Gut besucht war auch der gemeinsame Abend der BIGer in der Lagerhalle. Sowohl „ältere Semester“ als auch „frischgebackene“ Absolventinnen und Absolventen nahmen rege teil.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Julia Oswald<br>Studiengangbeauftragte Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG)
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7274<br>E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 09:30:08 +0100</pubDate>
                        <title>Hilfe für Haiti</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/hilfe-fuer-haiti/</link>
                        <description>Studierende und Lehrende der Hochschule Osnabrück organisieren mit Unternehmen der Region Spendenaktion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. Dezember 2016) Der Karibikstaat Haiti kommt kaum zur Ruhe. Der Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben 2010 geht nur schleppend voran, Anfang Oktober dieses Jahres traf der Hurrikan Matthew die Insel mit großer Wucht.
</p>
<p>Wenige Tage vorher erreichte eine Ladung mit Hilfsgütern aus Osnabrück die Hauptstadt Port-au-Prince. Auf zwei Paletten stapelten sich Spenden mehrerer Osnabrücker Unternehmen, die Studierende und Lehrende der Hochschule Osnabrück bereits zu Jahresbeginn gesammelt hatten; darunter über 600 Paar Schuhe, Fußballschuhe, Sportbekleidung, Hygieneartikel, Büroartikel und private Kleiderspenden.
</p>
<p>„Ursprünglich wollten wir alles selber mitbringen. Wir hätten während der für Februar geplanten Blockwoche zu den Themen alternative Wirtschaftsmodelle und humanitäre Logistik eine Exkursion nach Haiti unternommen“, erläuterte Johanna Thiele, Studentin des Studiengangs Internationale Betriebswirtschaft und Management. Aufgrund politischer Unruhen auf der Insel musste das Vorhaben jedoch wenige Tage vor dem Abflug abgesagt werden.
</p>
<p>Um die Hilfsgüter dennoch nach Haiti zu bringen, begannen die Studierenden und die verantwortlichen Dozenten Axel Jacob und Massimo Pizzingrilli, nach anderen Wegen zu suchen. Zum Selbstkostenpreis erklärte sich schließlich der Osnabrücker Logistikdienstleister Koch International bereit, die Waren zu verschiffen, die nötigen Kartons hatte zuvor der Baumarkt Hellweg gesponsert. Die Transport- und Handlingskosten übernahm die Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück. „Die Kontakte innerhalb des Kompetenznetzwerks Individuallogistik (KNI) haben uns an dieser Stelle entscheidend geholfen“, zeigte sich Jacob erleichtert über die Unterstützung aus dem Gewerbe und besonders auch durch die Fachgruppe.
</p>
<p>Was dann folgte, sei leider ein „typisches Problem der humanitären Logistik“ gewesen, so Jacob. Das Sammeln von Spenden sei oft die kleinere Herausforderung, die Güter zu den Hilfsbedürftigen zu transportieren meistens die sehr viel größere. Die Paletten erreichten Haiti Ende Juni, bis Zolldeklaration und Spendenbescheinigung vollständig vorlagen, vergingen drei Monate. Die Waren mussten im Hafen zwischengelagert werden, neue Kosten entstanden. Erst Ende September gab der Zoll die Waren im Wert von mehreren Tausend Euro frei. So sei die Hilfsaktion ungewollt auch ein Lehrstück in Sachen humanitäre Logistik geworden, so der Logistikexperte.
</p>
<p>Für Jean Louighins, Leiter der Hilfsorganisation COTEDIH (Cooperation of Evangelical Thelogians for the Integral Development of Human) in Port-au-Prince und Empfänger der Spenden waren diese dennoch ein Glücksfall. „Er hat sich sehr gefreut, Kinder und Erwachsene in der Einrichtung waren ausgesprochen froh über unsere Hilfe. Besonders Schuhe werden immer dringend benötigt,“ wusste Thiele aus dem persönlichen Kontakt mit Louighins zu berichten.
</p>
<p>Die Idee für die Spendenaktion und der Kontakt zu COTEDIH entwickelten sich über den geplanten Aufenthalt der Studierenden in der Unterkunft von Louighins. Die Spenden sollten auch für die entgangenen Einnahmen entschädigen, die die Einrichtung durch die Absage der Exkursion verkraften musste.
</p>
<p>Ein weiterer Programmpunkt der Exkursion wäre ein Besuch der Stiftung Foundation Makes Children Smile in Jacmel gewesen. Dort engagiert sich seit vielen Jahren der Ennigerloher Arzt Thomas Diehl, Gründer der Haiti-Not-Hilfe e.V. und Projektpartner der Aktion Kleiner Prinz, Internationale Hilfe für Kinder in Not e.V. für Straßenkinder und Kindersklaven.
</p>
<p>Gespendet wurden die Hilfsgüter vom Schuhhaus Reno, vom VFL Osnabrück, vom Fachsportgeschäft Duwe, von der VGH Osnabrück und vom Verein Terrassenfest Osnabrück.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Axel Jacob<br>Verwaltung der Professur Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistikmanagement<br>Telefon: 0541 969-3678<br>E-Mail: <a href="mailto:a.jacob@hs-osnabrueck.de">a.jacob@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Massimo Pizzingrilli<br>Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Sprache Italienisch<br>Telefon: 0541 969-3950<br>E-Mail: <a href="mailto:m.pizzingrilli@hs-osnabrueck.de">m.pizzingrilli@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: Jean Louighins</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 09:07:03 +0100</pubDate>
                        <title>„Grüne“ Kompetenzen für den Beruf entwickeln</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/gruene-kompetenzen-fuer-den-beruf-entwickeln/</link>
                        <description>Kick-off-Meeting des Projekts Greenskills4Vet an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. Dezember) Zum Auftakt des Forschungsprojekts „Greenskills4VET“, das in einem länderübergreifenden Vergleich Lehr- und Lernmaterialien sowie Lehrpläne der beruflichen Bildung analysiert, lud die Koordinatorin Prof. Dr. Christel Kumbruck die Projektbeteiligten aus Marseille, Thessaloniki, Patras, Linz, Sofia und Kassel zu einem ersten Treffen an die Hochschule Osnabrück ein.
</p>
<p>Das vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union geförderte Projekt Greenskills4VET hat zum Ziel, Open-Source-Bildungsmaterialien (Open Educational Resources; OER) zu entwickeln, um Achtsamkeit, Wissen und Handlungsstrategien für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Umgesetzt wird dies exemplarisch für die Ausbildung in den Berufen Spedition und Logistik sowie Gesundheits- und Krankenpflege.
</p>
<p>Zum Auftaktprogramm gehörte auch ein Besuch des Unternehmens Hellmann Worldwide Logistics (HWL). Die Gäste konnten hier einen Einblick in das Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens gewinnen und erlebten, wie die zunehmende Digitalisierung den kaufmännischen Arbeitsalltag verändert.
</p>
<p>Ein weiterer Partner des Projekts ist das Bildungszentrum St. Hildegard der Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3821<br>E-Mail: <a href="mailto:c.kumbruck@hs-osnabrueck.de">c.kumbruck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 09:45:03 +0100</pubDate>
                        <title>Märkte im Umbruch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/12/maerkte-im-umbruch/</link>
                        <description>Osnabrücker Finanztag der Hochschule Osnabrück nimmt Start-ups und ihr Potential in den Fokus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Dezember 2016) Noch bevor der 13. Osnabrücker Finanztag begann, genossen die Teilnehmenden bereits die Produkte eines Osnabrücker Start-up-Unternehmens. Seine Kaffeespezialitäten offerierte das „Coffee Bike“. Die Mobile Coffee Company, gegründet 2010 von den zwei Studierenden Jan Sander und Tobias Zimmer, ist mittlerweile zu einem international agierenden Franchisesystem herangewachsen mit weltweit rund 170 Coffee-Bikes.
</p>
<p>Die Tagung eröffnete Prof Dr. Torsten Arnsfeld, Experte für Finanzwirtschaft und Entrepreneurship an der Hochschule. Arnsfeld begrüßte als Mitorganisator die Zuhörerschaft: „Ich freue mich über Ihre rege Teilnahme und darüber, viele bekannte Gesichter wiederzusehen.“
</p>
<p>Die Geschwindigkeit, in der sich Märkte und Geschäftsmodelle verändern, nehme stetig zu, so der Experte. „Unsere Märkte sind im Umbruch. Das stellt etablierte Modelle, wie den Einzelhandel oder Banken, vor immer neue Herausforderungen. Start-Ups scheinen dabei eine ganz eigene Mentalität, eine neue Unternehmens-DNA, entwickelt zu haben. So schnell wie sie entstehen, können sie bereits wieder verschwunden sein.“ Worin die Chancen der Start-Ups bestehen und ob man als Unternehmen mit ihnen kooperieren oder lieber selber innovieren sollte, verhandelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Finanztag.
</p>
<p>Prof Dr. Peter Seppelfricke von der Hochschule Osnabrück ging als Experte für Finanzwirtschaft und Finanzdienstleistungen in seinem Impulsvortrag auf das sich ändernde Bevölkerungswachstum und dessen Einfluss auf die Struktur von Märkten ein. „Der Rückenwind, den die Partizipation der Frau am Arbeitsmarkt auslöste, nimmt ab“, so Seppelfricke. Der demografische Wandel werde eine Produktionssteigerung durch den Ausbau der Robotik hervorrufen, so das Fazit des Ökonomen.
</p>
<p>Dr. Christian Lüdtke, CEO und Gründer eines der international führenden Beratungsunternehmen bei der Gestaltung des digitalen Wandels (Berlin, München), betonte als Keynote-Sprecher, dass ein Wandel zu einem digitalen Unternehmen nur im Ganzen und nicht alleine durch neue Innovationen gelingen kann. Digitalisierung sei kein reines technologisches Themenfeld, viel mehr beeinflusse es viele Bereiche eines Unternehmens, dies werde jedoch meist unterschätzt. „Inspiration und Unterstützung von unternehmensfremden Personen erweisen sich im komplexen Digitalisierungsprozess als positiv“, empfahl Lüdtke den Zuhörerinnen und Zuhörern. Mit Etventure bietet der Gründer selber Lösungen für den digitalen Wandel an und arbeitet eng mit Start-ups zusammen.
</p>
<p>Ebenfalls profitieren konnten die Teilnehmenden von der Expertise Jürgen Grebes von der Commerzbank, der die Tauglichkeit von Geschäftsmodellen aus Bankensicht beleuchtete, oder von Tobias Zimmer, der über die Bedeutung von Kooperationen mit Start-ups sprach.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Torsten Arnsfeld<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Telefon: 0541 969-2215<br>E-Mail: <a href="mailto:t.arnsfeld@hs-osnabrueck.de">t.arnsfeld@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 12:03:19 +0100</pubDate>
                        <title>Muffins, High Heels und ein Hund namens Schiller</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/muffins-high-heels-und-ein-hund-namens-schiller/</link>
                        <description>Studiengang Soziale Arbeit organisiert jährlichen Praxismarkt an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. November) Ein buntes Treiben erwartete die Erstsemester des Studiengangs Soziale Arbeit in der Aula der Hochschule Osnabrück. Denn, die Vertreter der 80 ausstellenden Organisationen hatten viele kreative Ideen dabei, um ihre Einrichtungen auf dem „Praxismarkt Soziale Arbeit“ vorzustellen.
</p>
<p>Seit mehreren Jahren lädt der Studiengang einmal im Jahr zum Praxismarkt. Hauptsächlich Studierende aus dem dritten Semester stellen dort gemeinsam mit Praxisanleiterinnen und -anleitern die Organisation vor, bei der sie ihr Pflichtpraktikum, das sogenannte Mentorenprogramm im zweiten und dritten Semester, absolvierten. Erstsemester und auch Interessierte für weitere Praktika und das Berufspraktikum können an den vielen unterschiedlichen Ständen Informationen sammeln.
</p>
<p>In diesem Jahr fanden sich einige Ausstellerinnen und Aussteller in der Aula der Hochschule Osnabrück ein, die zum ersten Mal Kooperationspartner für Praktika sein möchten. Organisatorin Anke Zwartscholten freute sich über das große Interesse und die Eigeninitiative seitens der Einrichtungen. „Der Praxismarkt ist eine Win-Win-Situation. Zum einen können die Drittsemester ihre Praxisstelle vorstellen und die Erstsemester informieren. Zum anderen haben die teilnehmenden Organisationen die Möglichkeit, sich den Studierenden als eventuell zukünftiger Arbeitgeber vorzustellen, und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen“, meinte die Lehrkraft für besondere Aufgaben.
</p>
<p>Um den Studierenden die Arbeit im Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink in Osnabrück so praktisch wie möglich zu vermitteln, hatten Melanie Finlay, Lisa Runde und Katja Schmieding typische Gegenstände ihres Arbeitsalltags mitgebracht: High Heels symbolisieren den Spaß einer offenen Mädchengruppe an der Verkleidung und ein Plüsch-Fuchs ist das Markenzeichen der Kindergruppe „Die frechen Füchse“.
</p>
<p>Auch Regina Storck vom Jugendzentrum Ladbergen hatte einen ungewöhnlichen Gast dabei: Schiller, den goldgelockten Zentrumshund. Er ist Star und gleichzeitig „Therapeut“ bei den Jugendlichen aus Ladbergen. Die Einrichtung „Sozialpädagogische Familien“ verteilte an die Studierenden einen süßen Gruß aus ihrem Organisationsalltag. Eine der vier Jugendwohngruppen der Einrichtung backte kleine Kuchen und Muffins für die Standbesucher.
</p>
<p>Studentin Christina Bower kann sich noch gut an die Situation erinnern, als sie sich im ersten Semester, auf der Suche nach einem Praktikumsplatz, an den Ständen informierte. „Ich freue mich, dass ich jetzt „meine“ Organisation vorstellen und repräsentieren darf und den Erstsemestern bei der Suche nach dem richtigen Angebot helfen kann.“
</p>
<p>Auch Studentin Lea Hilling findet das Konzept des Praxismarkts sehr nützlich: „Die Drittsemester wissen, welche Fragen die Erstsemester beschäftigen, da sie selbst vor Kurzem in der Situation waren. Und die Erstsemester trauen sich vielleicht eher Studierende auszufragen, als möglicherweise spätere Vorgesetzte.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Anke Zwartscholten<br>Lehrkraft für besondere Aufgaben
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3934<br>E-Mail: <a href="mailto:a.zwartscholten@hs-osnabrueck.de">a.zwartscholten@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 08:59:49 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Ausflug in die Berufspraxis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/ein-ausflug-in-die-berufspraxis/</link>
                        <description>Exkursion von Studierenden der Hochschule Osnabrück zu Ernst&amp;Young in Hamburg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. November 2016) Die Studieninhalte in ihrer praktischen Anwendung sehen, das konnten 35 Studierende der Bachelor-Studiengänge „Wirtschaftsrecht“ und „Betriebswirtschaft und Management“ während eines Besuchs der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&amp;Young in Hamburg. Das international agierende Unternehmen gewährte den Studierenden der Hochschule Osnabrück Einblicke in seine verschiedenen Aufgabenbereiche.
</p>
<p>Begleitet wurde die Exkursionsgruppe von Professor Dr. Elmar Wiechers. Als Mitglied der Fachgruppe Wirtschaftsprüfung und Steuern hat er bereits mehrfach Unternehmensbesuche mit Studierenden organisiert und durchgeführt.
</p>
<p>In einer einführenden Unternehmensvorstellung erfuhren die Gäste aus Osnabrück, dass Ernst&amp;Young zu den sogenannten „Big Four“, also zu den umsatzstärksten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften weltweit, gehört. Mehrere Präsentationen verdeutlichten den Studentinnen und Studenten das komplexe Tätigkeitsfeld des Gastgebers, insbesondere in den Bereichen Tax, Audit, Consulting und Deal Advisory. Zum Abschluss konnten die Studierenden sich bei einem lockeren Beisammensein mit den Verantwortlichen der Ernst&amp;Young-Niederlassung in Hamburg persönlich austauschen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch über mögliche Praktika, Traineestellen oder Berufseinstiege gesprochen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Elmar Wiechers<br>Telefon: 0541 969-2226<br>E-Mail: <a href="mailto:e.wiechers@hs-osnabrueck.de">e.wiechers@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Nov 2016 10:22:42 +0100</pubDate>
                        <title>Demokraten müssen sich zur Demokratie bekennen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/demokraten-muessen-sich-zur-demokratie-bekennen/</link>
                        <description>4. Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück debattiert über Feinde der Demokratie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Osnabrück, 29. November 2016) Die Demokratie gründet auf dem Diskurs, weil sie davon ausgeht, dass niemand die Wahrheit für sich gepachtet hat und sich folglich jeder irren kann. Der Diskurs möglichst Vieler bringt am Ende alle der Wahrheit ein Stück näher. Aber, ein solch durchlässiges Konzept ist anfällig für Angriffe Andersdenkender. Was es braucht, damit eine Demokratie sich gegen Feinde wehren kann und wo diese überhaupt zu finden sind, wurde auf dem 4. Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück mit vier Expertinnen und Experten diskutiert.
</p>
<p>Bei der Identifizierung half Jurist Prof. Dr. Hermann Heußner von der Hochschule Osnabrück. Gefahr lauere immer dort, wo Menschen glaubten, sie hätten die Wahrheit für sich gepachtet. „Sie vertreten den Standpunkt, die Wahrheit darf dem Irrtum nicht weichen. Die Wahrheit geht vor. Dieser Grundsatz findet sich, z.T. verklausuliert, in jeder demokratiefeindlichen Ideologie.“
</p>
<p>Mit ihrer Auffassung, im Besitz der Wahrheit zu sein, griffen religiöse Fundamentalisten, Kommunisten oder völkische Ideologen demokratische Grundsätze an und träten zu ihr in eine Systemkonkurrenz. Wer sich dagegen nicht wehre, gebe die Demokratie preis.
</p>
<p>„Wir müssen die Straße bestimmen, nicht die anderen“, rief Heußner die rund 160 Zuhörer im Hörsaal mit Blick auf Demonstrationen von AfD und Pegida zu größerem Engagement auf. „Wir haben zu lange geglaubt, das läuft alles, wir müssen gar nicht mehr demokratisch aktiv sein.“ An die Studierenden appellierte er, „überlassen Sie die Ortsvereine nicht den Rentnern.“
</p>
<p>Eine scharfe Trennlinie zum islamistischen Fundamentalismus zog Aiman Mazyek. Als Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, unter dessen Dach sich rund 300 islamische Gemeinden versammeln, verbat er sich eine pauschale Vorverurteilung von Muslimen. Mazyek forderte, „die Matrix der Verursachung von Terrorismus“ zu erweitern und nicht ausschließlich auf das Religiöse zu verengen, wie es durch die Medien häufig geschehe. „Schauen Sie auch auf die Biographie und die Persönlichkeit eines Terroristen, das sind „Beton-Muslime“, die den Koran in ihrem Sinne umdeuten. Egal, über welche Religion wir sprechen, es wird immer extremistische Positionen geben.“
</p>
<p>Der Islam, wie der Zentralrat ihn in seiner Charta interpretiert und in 21 Punkten darlegt, verpflichtet sich in Deutschland dem Grundgesetz und bekennt sich zu Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, befürwortet die Gleichberechtigung von Mann und Frau&nbsp; und die Religionsfreiheit. Die Frage, ob der Islam Freund oder Feind der Demokratie sei, stelle sich ihm somit gar nicht, betonte Mazyek. Das Gegenteil sei der Fall, der Arabische Frühling habe gezeigt, wie sehr sich gerade Muslime nach Freiheit und Demokratie sehnten. „Sie waren bereit, dafür sogar ihr Leben zu lassen.“
</p>
<p>Den Blick ins Innere des Landes lenkte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Der offen gezeigte Rechtsextremismus bereite ihm Sorgen, die fremdenfeindlichen Übergriffe seien „eine Entwicklung, für die wir uns als Gesellschaft schämen müssen.“ Immer seltener bilde sich rechtsextremistisches Gedankengut in festen Organisationsformen ab, immer häufiger seien einzelne Aktionen, mit der sich dieses Denken in die Mitte der Gesellschaft einschleiche, unter einem „bürgerlich aussehenden Mantel der Tarnung“ zu finden.
</p>
<p>Leider fördere die Funktionsweise Sozialer Medien diese Tendenz. Algorithmen und „Social Bots“ bündelten und verteilten ähnliche Meinungen und trügen zu einer „Verkennung der Realität“ bei. „Es ist geradezu krude zu sehen, was bei manchen Demonstrationen abgeht. Da wird gleichzeitig gegen den Islamismus, Hartz IV und die GEZ demonstriert.“
</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europaparlament, Rebecca Harms thematisierte insbesondere den Ukraine-Konflikt. Als Augenzeugin habe sie das Land in den vergangenen Jahren und Monaten vielfach bereist und sei dabei „reingezogen worden, in die ganze Unabhängigkeitsgeschichte der Ukraine.“ Detailliert und sachkundig beschrieb sie die komplizierten politischen Verwicklungen und Vorgänge. Es ärgere sie, in westlichen Medien immer wieder Fehldarstellungen zum Beispiel vom Rücktritt des ehemaligen Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowitsch und der Vorgänge auf dem Maidan zu lesen. Es habe eine Erhebung des Volkes stattgefunden, kein Putsch. „Alles andere ist schlicht Geschichtsverfälschung.“
</p>
<p>„Die Rednerin und die Redner waren sehr gut ausgewählt. Sie haben eine große Bandbreite vom Politiker bis zum Religionsvertreter abgedeckt und damit einen differenzierten Blick auf das Thema erlaubt, das ja eh sehr aktuell ist“, lobte Steffen Geering, Student der Volkswirtschaftslehre das Forum.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Prof. Dr. Hermann Heußner<br>Telefon: 0541 969-3790<br>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Und:<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br>Prof. Dr. Harald Trabold<br>Telefon: 0541 969-2172&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:h.trabold@hs-osnabrueck.de">h.trabold@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Nov 2016 09:56:23 +0100</pubDate>
                        <title>Bessere Versorgung durch digitalisiertes Wundregister</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/bessere-versorgung-durch-digitalisiertes-wundregister/</link>
                        <description>Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. veranstaltet Workshop über Register für chronische Wunden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. November) Zum Thema „Auf dem Weg zu einem Wundregister?!“ tauschten sich die Besucher des 13. Workshops des „Netzwerks Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.“ in den Räumen des Klinikums Osnabrück aus. Referenten aus verschiedenen Bereichen berichteten und diskutierten über die Notwendigkeit eines solchen Patientenregisters in der Praxis.
</p>
<p>Bei dem von Fachgesellschaften und Forschungsinstituten angestrebten Wundregister handelt es sich um ein Register aller Patienten, die unter chronischen Wunden leiden. Die gemeinsame Datenbasis vernetzt die Behandler und kann so eine interprofessionelle Patientenversorgung ermöglichen. Außerdem sollen eine Auflistung von Behandlungsmöglichkeiten und exemplarische Krankheitsverläufe die Beratung für Patienten und Angehörige erleichtern.
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück ist Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Vereins Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Sie plädierte für den Ausbau des Forschungsfeldes zu chronischen und schwer heilenden Wunden. „Die Problematik von schwer heilenden Wunden ist in der Patientenversorgung ein häufig vergessenes und zum Teil tabuisiertes Thema“, erklärte die Professorin in ihrer Begrüßungsrede. „Auch wenn einige Begriffe wie ‚das offene Bein‘ oder ‚der diabetische Fuß‘ mittlerweile auch jenseits der Fachöffentlichkeit bekannt sind, muss das Thema aufgrund der hohen Behandlungskosten dringend weiter erforscht werden.“
</p>
<p>Auch Chirurg Dr. med. Guido Hafer vom Christlichen Klinikum Melle sieht die fehlende Aufmerksamkeit der Forschung als problematisch an. „Chronische Wunden können schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen. Nicht selten sind nicht heilende Wunden Ursache von Amputationen ganzer Gliedmaßen“, verdeutlichte er die Wichtigkeit des Themas.
</p>
<p>In einer abschließenden Podiumsdiskussion herrschte ein einheitliches Meinungsbild bezüglich der Umsetzung eines Wundregisters bei den Referentinnen und Referenten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Demnach könne ein solches Register nur entstehen, wenn verschiedenste Kräfte gemeinsam agieren.
</p>
<p>Erste Schritte zur Planung der Patientensoftware werden in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts von Hochschule Osnabrück, der Firma atacama Software GmbH, der Universitätsmedizin Göttingen und dem Anbieter für Healthcare-IT Lösungen Plan.Org erarbeitet.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br>Vorstandsvorsitzende Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 11:24:29 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Ideen für mehr Nachhaltigkeit in der Region Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/neue-ideen-fuer-mehr-nachhaltigkeit-in-der-region-osnabrueck/</link>
                        <description>150 Studierende der Hochschule Osnabrück beschäftigen sich während hochschulweiter Blockwoche mit Konzepten für umweltverträglicheres Handeln und Wirtschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 23. November 2016) Wie lässt sich der Verkehr in der Stadt Osnabrück anders lenken, wie sähe eine fahrradfreundliche Infrastruktur aus und in welchem Verhältnis stehen Kosten und Nutzen zueinander? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich Studierende während der ersten hochschulweiten Blockwoche der Hochschule Osnabrück zum Thema Nachhaltigkeit.
</p>
<p>Rund 150 Studierende entwickelten innerhalb von nur einer Woche neun Projekte, überwiegend mit regionalem Bezug. Neben bekannten Ansätzen, darunter nachhaltige Mobilität, regenerative Energien oder Fair Fashion, vertieften sich die Studierenden ganz unterschiedlicher Studiengänge auch in weniger bekannte Themen, analysierten zum Beispiel die Bedeutung von Nachhaltigkeitskompetenzen auf dem Stellenmarkt, beschäftigten sich mit nachhaltig gestalteter Gremienarbeit oder entwickelten und simulierten ein leistungselektronisches Stellglied für die Umwandlung von Strom zu Wärme („Power to Heat“).
</p>
<p>„Der Begriff der Nachhaltigkeit ist hochgradig vielschichtig. Mit den Angeboten der Blockwoche wollten wir die Studierenden ermuntern, sich mit diesem Begriff nicht nur&nbsp; inhaltlich zu beschäftigen, sondern auch in die gesellschaftliche Diskussion einzusteigen“, erläuterte Prof. Dr. Thomas Steinkamp, Vizepräsident für Internationalisierung und Gesellschaftliches Engagement an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Um das große Engagement der beteiligten Studierenden zu würdigen, lobte die Stiftung für Angewandte Wissenschaft&nbsp; der Hochschule Osnabrück insgesamt sechs Preise aus. Der Jury gehörten neben Steinkamp auch die Professorin Dr. Dorothee Straka sowie Professor Dr. Peter Vossiek an.
</p>
<p>Den Hauptpreis für das „Projekt mit dem überzeugendsten Gesamteindruck“, der mit 300 Euro dotiert war, erhielt das Wohnprojekt „Hestia Living“, gemeinschaftliches Wohnen von Studierenden und Senioren, für dessen Simulation das Areal um die stillgelegte Käthe-Kollwitz-Schule am Osnabrücker Schölerberg diente. „Wir konnten das Thema umfassend bearbeiten, weil die Kursteilnehmer aus ganz unterschiedlichen&nbsp; Bereichen kamen“, erzählte Studentin Klara Frerichs, die im dritten Semester Media &amp; Interaction Design studiert. Gemeinsam mit Landschaftsarchitekten und Maschinenbauern entwarf sie einen Wohnpark, der nicht nur auf Energieeffizienz setzt, sondern auch auf flexible Wohneinheiten und die Solidarität seiner Bewohner. „Ich könnte mir gut vorstellen, in so einem Wohnpark zu leben. In einer Großstadt geht es oft sehr anonym zu, ganz anders als in einem Dorf. Das vermisse ich manchmal“, sagte Frerichs.
</p>
<p>Gleich zwei Preise erhielt das Projekt „Fair Fashion für den Massenmarkt“. Es wurde mit jeweils 200 Euro ausgezeichnet als Projekt mit der besten Präsentation und als Projekt mit der tiefsten und vollständigsten Durchdringung des Themas. Mit Hilfe mehrerer Interviews, die die Kursteilnehmer mit Branchenexpertinnen und -experten führten, gingen sie der Frage nach, warum faire Mode trotz der überschaubaren Zusatzkosten noch nicht in den Massenmarkt vorgedrungen ist. „Das war schon etwas ernüchternd. Teilweise sind die Zulieferketten nicht einmal für die Geschäftsführungen der Modehäuser ganz transparent. Insgesamt haben es kleine, spezialisierte Geschäfte leichter, aber es ist schwer, überhaupt ein Netzwerk in diesem Bereich aufzubauen“, fasste Larissa Hoppe die Ergebnisse zusammen. Für Hoppe, die Betriebswirtschaft und Management im ersten Semester studiert, war die Blockwoche ein großer Erfolg. „Ich habe tolle Leute kennengelernt und hätte das Thema gerne noch vertieft.“
</p>
<p>Den Einzelpreis als kreativstes und innovativstes Projekt erhielt der Kurs „Nachhaltige Mobilität HsOS“, der sich unter anderem mit dem Mobilitätsverhalten Studierender und mit dem Nahverkehr in der Stadt Osnabrück vielfältig und kritisch auseinandersetzte. Als Projekt mit der größten Wirkung wurde „The good City OS (Rad-)verkehr lernen“ ausgezeichnet. Die Studierenden überzeugten die Jury mit ihren Konzepten für eine Ringlösung auf dem Osnabrücker Wall und für die simulierte Radstrecke Altstadt-Bahnhof bis Hochschule am Westerberg. Als am besten umsetzbar bewerteten die Professoren das Projekt „Energy Shark – den Energiefressern im Haushalt auf der Spur.“ Auch für diese Projekte gab es jeweils 200 Euro.
</p>
<p>Zum Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit hielt Dr. Michael Kopatz von der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie bereits zu Beginn der Blockwoche einen Vortrag zum Thema „Ökoroutine - Strukturen ändern, statt Menschen. Damit wir tun, was wir für richtig halten.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Thomas Steinkamp
</p>
<p>Telefon: 0591 80098-400<br>E-Mail: <a href="mailto:t.steinkamp@hs-osnabrueck.de">t.steinkamp@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: Swaantje Hehmann</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 11:14:25 +0100</pubDate>
                        <title>Stärken stärken, um Sprachlosigkeit zu überwinden</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/staerken-staerken-um-sprachlosigkeit-zu-ueberwinden/</link>
                        <description>Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung tagte in der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. November 2016) Eine Aphasie ist eine erworbene Störung der Sprache aufgrund einer Schädigung des Gehirns, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Neuere Forschungen zeigen, dass eine Therapie von Aphasie-Patienten besonders dann erfolgreich ist, wenn sie die Ressourcen der Betroffenen in den Blick nimmt und fördert.
</p>
<p>Die 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB) in der Aula der Hochschule Osnabrück widmete sich diesem Ansatz drei Tage lang in Vorträgen und&nbsp; Workshops zur „Ressourcenorientierten Aphasie-Therapie.“
</p>
<p>Die Tagung richtete sich an eine interdisziplinäre Teilnehmerschaft aus Forschung und klini-scher Praxis. Rund 200 Gäste besuchten die Angebote und die dazugehörige umfangreiche Posterausstellung.
</p>
<p>Als Keynote-Sprecherin reiste Linda Worrall von der University of Queensland in Australien an. Als ausgewiesene und vielfach ausgezeichnete Expertin, überzeugte Worrall die Zuhörer mit ihrem Vortrag „Successfully living with aphasia.“ Sie führte eine ganze Reihe von Studien an, die belegten, wie wichtig es ist, nicht nur die Sprachfähigkeit der Betroffenen zu trainieren, sondern vor allem ihre individuellen Stärken und Kompetenzen zu entdecken und zu entwickeln, damit sie erfolgreich mit ihrer Aphasie leben können.
</p>
<p>Das zweite Grundsatzreferat hielt Ruth Dalemans von der Hogeschool Zuyd im niederländi-schen Heerlen. Sie legte dar, mit Hilfe welcher Strategien es Therapeuten gelingen kann, Aphasie-Patienten aus der Isolation herauszuführen und zur Teilhabe am allgemeinen Leben zu ermutigen.
</p>
<p>Organisiert wurde die 16. Jahrestagung der GAB in Kooperation mit dem Studiengang Ergo-therapie, Logopädie, Physiotherapie der Hochschule Osnabrück und mit der Schule für Lo-gopädie in Osnabrück. Zahlreiche Logopädie-Schülerinnen und Logopädie-Studierende un-terstützten das Organisationsteam an allen drei Veranstaltungstagen.
</p>
<p>Weitere Informationen zur GAB-Tagung unter <a href="http://www.aphasiegesellschaft.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.aphasiegesellschaft.de</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Barbara Schneider<br>Telefon: 0541 969-3672<br>E-Mail: <a href="mailto:b.schneider@hs-osnabrueck.de">b.schneider@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Nov 2016 10:03:09 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Uwe Peter Kanning ist Professor des Jahres 2016</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/prof-dr-uwe-peter-kanning-ist-professor-des-jahres-2016/</link>
                        <description>Wirtschaftspsychologe der Hochschule Osnabrück gewinnt in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften des Magazins Unicum Beruf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. November 2016) Zum ersten Mal hat ein Professor der Hochschule Osnabrück die bundesweite Wahl zum Professor des Jahres des Karrieremagazins Unicum Beruf für sich entschieden. Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Uwe Peter Kanning belegt in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften den ersten Platz. Insgesamt waren rund 1.250 Hochschullehrende von 215 Hochschulen in vier Kategorien von Studierenden, Unternehmensvertretern, Kolleginnen und Kollegen sowie Hochschulmitarbeitenden nominiert worden.
</p>
<p>„Gefragt waren Professorinnen und Professoren, die Studierende mit praxisnaher Lehre bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten und somit „Wegbereiter für Karrieren“ sind. In den vier Wettbewerbskategorien Wirtschaftswissenschaften/Jura, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften entschied dann die Jury auf Basis von Fragebögen, Referenzen und eigener Recherche über Sieger und Platzierte“, heißt es in der Pressemitteilung des Magazins.
</p>
<p>In der Urteilbegründung der Jury über Professor Kanning steht, „die Freude an der akademischen Lehre zeichnet Prof. Kanning ebenso aus wie das entwickelte Bewusstsein von der gesellschaftlichen Aufgabe eines Hochschullehrers als Förderer seiner Studierenden. Durch seine Tätigkeit in wirtschaftspsychologischen Projekten bei Behörden und Unternehmen gelingt es ihm immer wieder, neue Anregungen für die akademische Lehre zu gewinnen.“
</p>
<p>Kanning, der im Laufe seiner Hochschultätigkeit bereits mehrere Preise für gute Lehre gewinnen konnte und im vergangenen Jahr den dritten Platz bei der Wahl zum Professor des Jahres belegte, fühlt sich geehrt, "ich habe mich außerordentlich über diese großartige Auszeichnung gefreut und bedanke mich sehr herzlich bei den vielen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen, die mich nominiert haben. Der Preis ist eine wunderbare Bestätigung für die Arbeit der letzten 20 Jahre. Ich sehe hierin eine Verpflichtung auch in Zukunft mit unvermindertem Elan unsere Studierenden für eine wissenschaftlich fundierte Praxis zu gewinnen."
</p>
<p>„Herr Kanning zeigt seit vielen Jahren, dass sich eine effektive Wissensvermittlung und eine ausgeprägte Praxisorientierung nicht ausschließen. Er stellt die Studierenden in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit und bereitet sie so optimal auf das Berufsleben vor. Ich freue mich, dass Professor Kanning mit der Wahl zum „Professor des Jahres“ für sein Engagement an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bundesweit geehrt wird“, äußerte sich Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers, die zugleich Vizepräsidentin für Hochschulmarketing ist.
</p>
<p>Marc Wiegand, verantwortlicher Redakteur bei Unicum Beruf ordnet die Auszeichnung so ein: „In Zeiten des Fachkräftemangels ist jeder unzureichend vorbereitete Absolvent auch ein schwerer Rückschlag für die Arbeitswelt. Unsere Preisträger setzen sich mit außerordentlichem Engagement für die Ausbildung ihrer Studierenden ein. Sie veredeln dabei exzellente Lehre mit einem klaren Praxisbezug.“
</p>
<p>Kanning ist seit 2009 Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Personalauswahl, Soziale Kompetenzen und unseriöse Methoden der Personalarbeit.
</p>
<p>Die Preisverleihung wird Mitte Januar an der Hochschule Osnabrück vorgenommen.
</p>
<p>Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Bildung und Forschung bzw. für Wirtschaft und Energie. Gefördert wird er von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.
</p>
<p>Weitere Nachrichten zum Thema finden Sie auf der Website: <a href="http://www.professordesjahres.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.professordesjahres.de</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Uwe Peter Kanning<br>Professor für Wirtschaftspsychologie
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3890<br>E-Mail: <a href="mailto:u.kanning@hs-osnabrueck.de">u.kanning@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-uwe-p-kanning" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-uwe-p-kanning</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Nov 2016 11:26:52 +0100</pubDate>
                        <title>Neues aus der Praxis der Ergotherapie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/neues-aus-der-praxis-der-ergotherapie/</link>
                        <description>Studierende organisieren bundesweites Treffen an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. November 2016) Das jährlich stattfindende Bundesschüler- und Studierendentreffen (BSST) des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten e.V. (DVE) wurde in diesem Jahr erstmals von 19 Studierenden der Hochschule Osnabrück ausgerichtet. Bereits elf Monate im Voraus begannen die Osnabrücker Studierenden des dualen Bachelorstudiengangs Ergotherapie, Physiotherapie mit den Veranstaltungsvorbereitungen.
</p>
<p>Drei Tage lang trafen sich rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland auf dem Gelände der Hochschule Osnabrück. Das Wochenende bot ihnen die Möglichkeit zum Austausch untereinander und für zahlreiche fachliche Informationsangebote.
</p>
<p>In insgesamt 28 Workshops und Vorträgen referierten Dozentinnen und Dozenten aus verschiedenen Bereichen zu aktuellen Themen aus der Ergotherapiepraxis. Die fachliche Spannweite reichte dabei von Pädiatrie-Erfahrungen in Amerika über spezielle therapeutische Angebote, wie die tiergestützte Therapie mit Hunden, bis hin zu arbeitsrechtlichen Themen wie zum Beispiel zum Verhältnis zwischen Praktikant und Arbeitgeber.
</p>
<p>Den Gästen stellte Studiengangsbeauftragter Prof. Dr. Andreas Fischer, das Bachelor-Studium „Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie“ sowie die Hochschule Osnabrück vor und diskutierte anschließend mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Notwendigkeit der Akademiesierung der Ergotherapie. Die Stadt Osnabrück lernten die Schüler und Schülerinnen während einer Stadtrallye und einem gastronomischen Abendprogramm kennen.
</p>
<p>Von den teilnehmenden Schülern gab es positives Feedback: „Die Anfahrt hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe jetzt schon entschieden, dass ich beim nächsten BSST wieder dabei sein werde“, sagte eine Teilnehmerin. Sowohl der DVE als auch die studentischen Organisatorinnen und Organisatoren zeigten sich der Hochschule Osnabrück gegenüber dankbar. Die reibungslose Unterstützung, insbesondere durch Dozentin Jutta Berding, habe die Austragung vor Ort erst möglich gemacht und die Organisation sehr erleichtert, hieß es.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Nov 2016 11:00:20 +0100</pubDate>
                        <title>Gesundheitsforum der Hochschule diskutiert Steuerung von Patientenströmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/11/gesundheitsforum-der-hochschule-diskutiert-steuerung-von-patientenstroemen/</link>
                        <description>Belegungsmanagement zwischen Patientenorientierung und Erlössteigerung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. November 2016) Rund 120 Absolventen, Studierende und Lehrende der pflege- und pflegemanagementorientierten Studiengänge sowie andere Akteure der Gesundheitswirtschaft trafen sich zum 14. Osnabrücker Gesundheitsforum mit dem Thema „People Processing – Patientenströme steuern: Patientenorientierung oder Erlössteigerung“, in der Aula der Hochschule.
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Stratmeyer von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, stellte ein Organisationsmodell vor, das sowohl den steigenden Versorgungsansprüchen als auch dem Bedarf einer patientenorientierten Versorgung gerecht wird. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass Gesundheitseinrichtungen unter anderem eine fachliche Führung in der Pflege etablierten und diese zum fachlichen Dialog auf Augenhöhe mit Ärzten befähigt werde. „Das Vertrauen in die Kompetenz von Pflegenden muss wachsen. Meine Hoffnung ist, dass akademisierte Pflegekräfte in diese Aufgabe hineinwachsen.“
</p>
<p>Andrea Heßling, Reha-Koordinatorin und Dr. Tobias Leiniger, Chefarzt im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen, berichteten von ihren Erfahrungen mit einem Case Management-Konzept zur Optimierung der Behandlung während der stationären neurologischen Rehabilitation und der bedürfnisgerechten Nachsorge nach der Rehabilitation. Ziel des Konzepts sei die Schaffung einer zentralen Organisation und Koordination der Rehabilitation vom Tag der Aufnahme bis zur Entlassung. Mit Hilfe der Reha-Koordinatoren, Absolventinnen des Studiengangs Pflegewissenschaft, sei es gelungen, drohende Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen und zu verhindern und einen reibungslosen Rehabilitationsverlauf zu gewährleisten.
</p>
<p>Für ein Akutkrankenhaus stellten Franziska Mecke, Geschäftsführerin und Dr. Christian Dudel, Leiter der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Siloah Hannover, die provokative Frage „Und plötzlich ist er da – der Patient.“ Sie legten dar, wie eine annähernde Vollbelegung über alle Abteilungen unter Berücksichtigung von Patientenorientierung und Erlössteigerung möglich ist.
</p>
<p>Ursula Niemczewski, Pflegedienstleitung und Leitung Qualitätsmanagement in der Region Sigmaringen, zeigte anhand konkreter Bespiele, welche Risiken und Chancen die Krankenhausaufnahme für Altenheimbewohner birgt.
</p>
<p>In drei Workshops wurde das Thema auf verschiedenen Ebenen bearbeitet. „Dass wir im Workshop zur kritischen Fallanalyse die Widersprüchlichkeiten des Themas herausarbeiten konnten, gefiel mir besonders. Patientenorientierung und Erlössteigerung bekamen in der Zusammenschau eine neue Bedeutung,“ fand Prof. Dr. Benjamin Kühme, der den Workshop des Studiengangs Pflege dual verantwortete.
</p>
<p>Der Leiter des Workshops Pflegemanagement, Prof. Dr. Winfried Zapp betonte, dass sich personenbezogene Dienstleistungsinstitutionen durch eine große Gestaltungsvielfalt auszeichneten. „Das ist auf der Tagung sowohl mit Blick auf die Branchen als auch mit Blick auf die Instrumente sehr deutlich geworden.“
</p>
<p>„Für mich war dieses Gesundheitsforum eines der spannendsten Foren der letzten Jahre. Die guten Beispiele zu den unterschiedlichen Ansätzen der Prozesssteuerung lösten durchaus kontroverse, aber konstruktive Diskussionen aus,“ unterstrich Workshopleiter Prof. Dr. Martin Moers.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Hochschule Osnabrück<br>Geschäftsstelle Pflegemanagement B.A.
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2221/-2011<br>E-Mail: <a href="mailto:m.moss@hs-osnabrueck.de">m.moss@hs-osnabrueck.de<br></a><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-gesundheitsforum" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-gesundheitsforum</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2016 12:20:18 +0200</pubDate>
                        <title>Fortbildung der Hochschule Osnabrück auf den Philippinen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/10/fortbildung-der-hochschule-osnabrueck-auf-den-philippinen/</link>
                        <description>Das Trainingsprogramm „International Deans‘ Course“ geht in die zweite Runde</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. Oktober 2016) Drei Tage lang erwartete die dreißig Dekaninnen und Dekane aus Südostasien, die am „International Deans Course“ (IDC) teilnehmen, ein abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm. Der zweite Teil des dreiteiligen Trainingsprogrammes fand dieses Mal auf ihrem Heimatkontinent statt. Gastgeber war die De La Salle University in der philippinischen Hauptstadt Manila.
</p>
<p>Nach dem erfolgreichen Auftakt des einjährigen Programmes in Osnabrück im Juni dieses Jahres fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Thailand, Vietnam und von den Philippinen nun für den zweiten Ausbildungsabschnitt zusammen. Neben den Themen Change Management, universitäre Rankings und neue Entwicklung für Universitäten in Asien stand vor allem der Bereich Projektplanung auf dem Lehrplan. Jede Dekanin und jeder Dekan entwickelt und verfolgt dabei ein Projekt, das an der eigenen Hochschule verankert ist. Die Teilnehmenden erhielten dabei Input von den Professorinnen und Professoren aus Deutschland und Asien. Die Vize-Rektorin der Dagon-University in Myanmar, Aye Aye Tun, beschäftigt sich zum Beispiel mit der Frage der Einbindung eines Service-Learning-Moduls in das Bachelorcurriculum der Hochschule und ist von dem bisherigen Erfolg dieses so begleiteten Projektes begeistert.
</p>
<p>„Die Umsetzung meines praktischen Projekts in Kooperation mit meinen Mentoren ist sehr interessant, eine wirklich sehr erfolgreiche Geschichte. Das macht mich zuversichtlich, mit dem Wissen aus dem IDC Myanmars Hochschulsystem zumindest im Kontext der Dagon-Universität zu reformieren. Ich bin ganz sicher, dass ich dieses Wissen direkt oder indirekt für den Rest meines Lebens nutzen werde“, äußerte sich Tun erfreut.
</p>
<p>Für die Zukunft ihrer Universität wünscht sich die Vize-Rektorin mehr Autonomie und ein&nbsp; wachsendes Bewusstsein der Mitarbeiter in Lehre, Forschung und Verwaltung für die Notwendigkeit einer Reform des Bildungssystems in Myanmar. „Wir benötigen dafür auch mehr Personal und mehr Mittel für den Ausbau der IT-Infrastruktur auf dem Campus“, so Tun.
</p>
<p>Programmleiter Prof. Dr. Peter Mayer von der Hochschule Osnabrück, zeigte sich angetan von der Intensität des Austauschs, gerade auch weil unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. „Die Hochschulvertreter kommen einerseits von sehr renommierten international akkreditierten und andererseits noch kaum etablierten Hochschulen, sie&nbsp; kommen aus relativ weit entwickelten Ländern wie Malaysia, und wenig entwickelten Ländern wie Laos und sie kommen von öffentlichen Institutionen und privaten Hochschulen. Dies schafft eine einzigartige und von allen Teilnehmern sehr geschätzte Atmosphäre des gegenseitigen Lernens. Der Austausch ist für alle intellektuell bereichernd.“
</p>
<p>Der dritte und letzte Ausbildungsabschnitt findet Anfang 2017 in Yogjakarta auf der indonesischen Insel Java statt.
</p>
<p>Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Der DAAD fördert das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a><br>Internet: <a href="http://www.international-deans-course.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.international-deans-course.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 10:16:06 +0200</pubDate>
                        <title>Tauschen statt kaufen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/10/tauschen-statt-kaufen/</link>
                        <description>Zweiter First-Hand-Markt lockt zahlreiche Besucher auf den Caprivi-Campus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. Oktober 2016) Jeder kennt das: Schön verpackt bekommt man etwas geschenkt, was man überhaupt nicht braucht oder kauft sich etwas, was am Ende ungenutzt in der Schublade verschwindet.
</p>
<p>Dabei erwischte sich auch Natalia Spetter, Wirtschaftspsychologiestudentin an der Hochschule Osnabrück. Grund genug für Sie im letzten Jahr den First-Hand-Markt an der Hochschule Osnabrück ins Leben zu rufen.
</p>
<p>„Auf dem Tauschmarkt können alle neuwertigen Produkte miteinander getauscht werden. Kleidung ebenso wie Bücher, Spielsachen und Elektrogeräte aber auch selbsthergestellte Dinge. So können sowohl aussortierte Gegenstände als auch Fehlkäufe oder unliebsame Geschenke den Besitzer wechseln und ein neues Zuhause finden, anstatt im Müll zu landen. Pro Person können bis zu fünf Gegenstände getauscht werden“, erläuterte Spetter ihre Idee. „Das Prinzip „tauschen statt kaufen“ ist also ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.“
</p>
<p>„Der Tauschmarkt ist gerade für uns Studierende super. Ich kann ungeliebte Sachen gegen neue eintauschen“, erzählte Hannah Geske, die von ihrer ehemaligen Mitbewohnerin Luca Grützmacher auf den Markt aufmerksam gemacht worden war. Beide haben neue Sachen gefunden und gleichzeitig andere mit ihren Tauschartikeln glücklich gemacht.
</p>
<p>Helferin Hanna Braun studiert im ersten Semester Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück. „Der bargeldlose Gedanke gefällt mir besonders. Etwas nicht mit seinem monetären Wert, sondern mit der Sache selbst zu vergleichen, ist toll.“ Sie kennt ähnlich funktionierende Märkte bereits aus Kiel und freute sich besonders, als Sie vom Osnabrücker First-Hand-Markt erfuhr.
</p>
<p>„Wir planen, einmal im Semester einen solchen Markt durchzuführen. Bei der nächsten Auflage, werde ich den Markt hauptverantwortlich organisieren, da Natalia ein Auslandssemester einlegt“, verriet Braun.
</p>
<p>Zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung und froh über die glücklichen Gesichter der Besucher, spendeten die Studentinnen am Ende der Veranstaltung die übriggebliebenen Artikel an das Sozialkaufhaus Möwe.
</p>
<p>Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung hatte die Tierschutzinitiative Osnabrück mit allerlei veganem Gebäck, Kuchen und heißen Getränken gesorgt.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Natalia Spetter<br>E-Mail: <a href="mailto:natalia.spetter@hs-osnabrueck.de">natalia.spetter@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 09:53:58 +0200</pubDate>
                        <title>Pflegestudiengänge mit neuen Vertiefungen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/10/pflegestudiengaenge-mit-neuen-vertiefungen/</link>
                        <description>Berufsbegleitend Pflegewissenschaft oder Pflegemanagement studieren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Oktober 2016) Die Hochschule Osnabrück bietet examinierten Pflegenden, die sich neben der Berufstätigkeit akademisch weiterqualifizieren möchten, die Bachelorstudiengänge Pflegemanagement und Pflegewissenschaft in berufsbegleitender Form an. Neu im Studiengang Pflegewissenschaft ist ab dem Sommersemester 2017 die Vertiefungsrichtung Berufliche Bildung. Dieser Schwerpunkt bereitet die Pflegeexperten und -expertinnen auf die konzeptionelle Weiterentwicklung der Pflegepraxis und auf die Förderung des Theorie-Praxistransfers vor. Weiterer Schwerpunkt des pflegwissenschaftlichen Studiengangs ist die Qualitätsentwicklung in der Pflege.
</p>
<p>Der Studiengang Pflegemanagement vermittelt neben fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen ab kommendem Sommer auch verstärkt Managementkompetenzen sowie pflegewissenschaftliches Wissen. Dieses Studium bereitet auf Leitungsfunktionen in Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft vor.
</p>
<p>Beide Studiengänge haben eine Studiendauer von acht Semestern, von denen sechs Semester an der Hochschule Osnabrück studiert werden. Aufgrund der beruflichen Qualifikation werden die Module der ersten beiden Semester nach einer Prüfung anerkannt. Dadurch beginnt das Präsenzstudium im 3. Semester. Pro Semester finden zwei Präsenzphasen mit einer Dauer von je zwei Wochen statt. Das Studium wird mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen.
</p>
<p>Der Bewerbungszeitraum endet am 15. Januar 2017, Studienbeginn ist im März.
</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/pflegemanagement" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/pflegemanagement</a> oder unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/pflegewissenschaft" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/pflegewissenschaft</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Oct 2016 11:51:32 +0200</pubDate>
                        <title>Manager mit Gesellschaftsblick</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/10/manager-mit-gesellschaftsblick/</link>
                        <description>Masterstudiengang Management in Nonprofit-Organisationen feiert zehnjähriges Bestehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. Oktober 2016) Mit den Worten „Happy Birthday“ gratulierten Studierende, Ehemalige, Kolleginnen und Kollegen und Gäste auf der Jubiläumsfeier des Masterstudiengangs „Management in Nonprofit-Organisationen“ dem Beauftragten des Studiengangs, Prof. Dr. Rolf Wortmann. Vor zehn Jahren entwickelte er gemeinsam mit Stefanie Wesselmann und Iris Thye das interkulturelle Masterprogramm an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„Die Idee war ein Managementstudiengang mit Gesellschaftsblick“, erklärte Wortmann, „denn, im dritten Sektor, also in nicht profitorientierten Stiftungen, Vereinen oder Organisationen, sind andere Schwerpunkte notwendig, weg von der klassischen Betriebswirtschaftslehre.“
</p>
<p>Bis heute ist der Studiengang in seiner Art deutschlandweit einmalig. Seit 2009 kooperiert die Hochschule Osnabrück mit diesem Angebot als erste und bislang einzige Fachhochschule mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Studierende aus den so genannten Entwicklungsländern können sich über ein spezielles Stipendienprogramm beim DAAD um einen Platz bewerben und studieren dann gemeinsam mit den Studierenden aus Deutschland.
</p>
<p>Rund 150 Bewerbungen gehen jährlich aus dem Ausland ein. Die meisten aus Lateinamerika, Spitzenreiter ist Kolumbien. Aber auch aus Afrika, Südostasien und dem Nahen Osten interessieren sich viele junge Menschen für das Angebot. Bis zu zehn Studierende aus dem Ausland können jeweils zum Wintersemester aufgenommen werden.
</p>
<p>Zur Jubiläumsfeier des Studiengangs reisten ehemalige Studierende aus aller Welt an. Den weitesten Weg hatte Absolvent Huang Wenfeng aus China, der den Besuch der Feier zum Anlass für einen Kurztrip nach Deutschland nahm. Neben den Studierenden und Ehemaligen kamen auch Vertreter von Organisationen aus der Region zur Feier. Albert Recknagel, Vorstand des Kinderhilfswerks terre des hommes Deutschland, gratulierte Wortmann mit den Worten, „es ist großartig, dass sich jemand einer so wichtigen Thematik wie der Ausbildung für den Non-Profit-Bereich angenommen hat“.
</p>
<p>Die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Sabine Eggers, bezeichnete das Masterprogramm in ihrem Grußwort als „etwas ganz Besonderes“. Durch ihre langjährige Tätigkeit an der Hochschule Osnabrück, kenne sie die Entwicklung des Studiengangs seit seiner Entstehung: „Das Format ist so großartig, weil alle Beteiligten von den besonderen Lehrinhalten und der Interkulturalität profitieren. Die Studierenden untereinander, die Dozentinnen und Dozenten, die Hochschule und alle beteiligten Vereine und Organisationen.“
</p>
<p>Die Studierenden sind ebenfalls begeistert von der interkulturellen Zusammensetzung. „Das Miteinander auch außerhalb des Studiums ist so bereichernd“, schwärmte Karolina Tchakoura, Masterabsolventin. „Bei uns ist Multi-Kulti, und das nicht nur im Hörsaal. Im Studium lernt man die verschiedenen Kulturen kennen und lieben“. Tchakoura hat während ihres Studiums auch ihren jetzigen Ehemann kennengelernt, der als DAAD-Stipendiat aus Afrika in Osnabrück war. „So sind bereits mehrere internationale Ehen entstanden“, wusste sie.
</p>
<p>Kamila Ashirbekova studiert im dritten Semester. In ihrem Heimatland Kasachstan sei der dritte Sektor kaum entwickelt und ein Studium wie dieses hätte sie dort nicht absolvieren können. Deshalb wolle sie nach ihrem Abschluss nach Kasachstan zurückzukehren und dort ihr Wissen verbreiten: „Vor allem die Professionalität, die ich hier in Deutschland erlebe, möchte ich vermitteln.“
</p>
<p>Auch ihr Kommilitone Jaques Rene Nyembe möchte nach seinem Studium an der Hochschule Osnabrück in seine Heimat zurückkehren. Er ist der erste DAAD-Stipendiat aus Kamerun. „Wir haben in Afrika noch großes Entwicklungspotenzial“, erzählte Nyembe. Er wolle mit seinen Erfahrungen die internationale Zusammenarbeit afrikaweit stärken.
</p>
<p>Dass das Masterprogramm „Management in Nonprofit-Organisationen“ ein solcher Erfolg würde, hätten zu Beginn nur wenige gedacht, erinnerte sich Wortmann: „Aber die jährlichen Bewerberzahlen steigen und unsere Studierenden steigen nach ihrem Abschluss erfolgreich in die Berufswelt ein. Dass es uns gibt, ist unser größter Erfolg.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Rolf Wortmann<br>Beauftragter des Studiengangs Management in Nonprofit-Organisationen
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3247<br>E-Mail: <a href="mailto:r.wortmann@hs-osnabrueck.de">r.wortmann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Oct 2016 15:06:50 +0200</pubDate>
                        <title>Chinesische Studierende der Hochschule Osnabrück zu Gast bei Vertreterinnen und Vertretern der EU-Politik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/10/chinesische-studierende-der-hochschule-osnabrueck-zu-gast-bei-vertreterinnen-und-vertretern-der-eu-po/</link>
                        <description>Während der zweitägigen Exkursion nach Brüssel ging es in den Gesprächen auch um die Folgen des Brexits</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Oktober 2016) 59 chinesische Studierende des LOGinCHINA-Studiengangs, einer Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück und der Hefei University, haben jetzt während einer Exkursion nach Brüssel verschiedene Vertreterinnen und Vertreter politischer Institutionen der Europäischen Union kennengelernt. Zunächst waren die Studierenden zu Gast in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Brüssel. Dort informierten Rainer Steffens, Leiter der Landesvertretung, und Susanne Pillath, Referentin für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, die Osnabrücker Gruppe über ihre Tätigkeitsfelder. Im Anschluss erläuterte Jens Müller, Referent für Verkehrspolitik des Europaabgeordneten Michael Cramer, die Arbeit der europäischen Gremien.
</p>
<p>„Danach hatten wir zudem die Gelegenheit, die Europäische Kommission und ihre Arbeit näher kennenzulernen“, sagt Axel Jacob, Verwalter der Professur für BWL, insbesondere Logistikmanagement. Jacob begleitete gemeinsam mit Thomas Temme, Dozent im Bereich Management und Allgemeine BWL, die Studierenden. In einem Sitzungssaal der Kommission empfing Matej Zakonjšek, Head of Cabinet von Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr, die Gäste. Zakonjšek schilderte die Aufgaben und die Zusammensetzung der Kommission und beantworte Fragen zur Osterweiterung der EU, zum Brexit und auch zu den Auswirkungen des Brexits auf die Zusammenarbeit der EU mit China.
</p>
<p>Möglich geworden waren die zweitägige Exkursion und der Austausch mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern in Brüssel auch durch die Unterstützung des früheren Bundesverkehrsministers Kurt Bodewig, Honorarprofessor an der Hochschule Osnabrück für den Bereich Verkehrslogistik. Die Osnabrücker Delegation nutzte die Tage zudem, um einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Dazu zählten das Brüsseler Rathaus und der Königliche Park.
</p>
<p>Der Kooperationsstudiengang LOGinChina basiert auf dem Studiengang Betriebswirtschaft und Management mit dem Schwerpunkt Branchenspezifisches Logistikmanagement. Das achtsemestrige Studium steht nur chinesischen Studierenden offen. Sie lernen in den ersten beiden Semestern die deutsche Sprache und Kultur kennen, dann beginnt das Fachstudium.<br>Der Studienprogramm Internationales Logistikmanagement China – LOGinCHINA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) gefördert.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br>Studiengangsbeauftragter
</p>
<p>Raum: CB 0006<br>Telefon: 0541 969-2119<br>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Dipl.-Kff. (FH) Olga Tautfest<br>Geschäftsstelle
</p>
<p>Raum: CB 0008<br>Telefon: 0541 969-2089<br>E-Mail: <a href="mailto:olga.tautfest@hs-osnabrueck.de">olga.tautfest@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.loginchina.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.loginchina.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Integration in den Arbeitsmarkt ist dringend erforderlich</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/10/integration-in-den-arbeitsmarkt-ist-dringend-erforderlich/</link>
                        <description>Fachtagung der Verwaltungsmanager an der Hochschule Osnabrück thematisiert Auswirkungen des Flüchtlingsstroms auf die Kommunen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Okobber 2016) Mit einer Lageeinschätzung zur Flüchtlingswelle begann in diesem Jahr die 7. Fachkonferenz des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Begrüßt worden waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst von Professorin Dr. Sabine Eggers, Vizepräsidentin und Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die Marketingexpertin zeigte sich „schwer beeindruckt“ von den hohen Bewerberzahlen, die der Studiengang Öffentliche Verwaltung alljährlich verzeichne. „Mehr als 600 Bewerbungen für 130 Studienplätze, das heißt doch, dieser Studiengang ist richtig gut.“
</p>
<p>Einen ungebrochenen „Run auf die Öffentliche Verwaltung“ stellte auch Professor Dr. Andreas Lasar, Leiter des Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement, fest. „Da in den nächsten Jahren viele Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden werden, ist die steigende Nachfrage ein gutes Zeichen.“ Mit ihrem grundständigen Bachelor und dem weiterbildenden Masterstudiengang ist der Bereich Öffentliche Verwaltung gut aufgestellt.
</p>
<p>Genug zu tun haben insbesondere die Kommunen nicht zuletzt seitdem die Zahlen der Flüchtlinge im vergangenen Jahr exorbitant in die Höhe geschnellt sind. Betriebswirt Professor Dr. Christian Kröger präsentierte Zahlen und Fakten als Grundlage für eine möglichst sachliche Einschätzung der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage und kam zu eindeutigen Schlussfolgerungen. Die Integration der Flüchtlinge helfe demnach nicht einmal im Ansatz, das demographische Defizit auszugleichen, das auf Deutschland zukomme. Um eine gleichbleibende Versorung der Babyboomer im Rentenalter sicherzustellen, seien rund 30 Millionen Zuwanderer nötig.
</p>
<p>Die „dringend erforderliche Eingliederung der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt“ scheitere viel zu häufig an einem nicht ausreichenden Qualifikationsniveau, so der Professor weiter. Rund 50 Prozent der in türkischen Flüchtlingslagern geprüften Syrer blieben unter Pisa 1 und könnten somit weder lesen noch schreiben. Ausbildungen würden häufig abgebrochen, selbst optimistische Schätzungen gehen davon aus, dass die Integration in den Arbeitsmarkt im Durchschnitt mindestens sieben Jahre dauere. „Das heißt natürlich, die Flüchtlinge kosten uns Geld, das kann ja gar nicht anders sein“.
</p>
<p>Kröger sprach sich für flexiblere Modelle aus, die eine Beschäftigung erleichterten, auch der&nbsp; Mindestlohn müsse in diesem Zusammenhang Varianten erlauben.
</p>
<p>Die Aufnahme der Flüchtlinge sei, das zeigten alle Zahlen und Fakten, vor allem eine humanistische Aufgabe. „Humanismus ist ein hohes gesellschaftliches Gut, das Geld kostet“, rechtfertigte Kröger die Anstrengungen. Sie sei kein gutes Geschäft für Deutschland, aber durchaus zu schaffen.
</p>
<p>Über die wesentlichen anstehenden Änderungen im niedersächsischen kommunalen Haushaltsrecht und den sich daraus ergebenden Aufwand informierte anschließend Berta Stuckenberg, Leiterin des Referats Rechnungsprüfung im Landkreis Helmstedt, gemeinsam mit Prof. Dr. Armin Goldbach, wissenschaftlicher Berater zur doppischen Gemeindehaushaltswirtschaft.
</p>
<p>Die von der Europäischen Union angestrebte Harmonisierung des Haushalts- und Rechnungswesens durch die EPSAS nahm Andrea Stertz in den Blick, Referentin im Programmbereich Finanzmanagement der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt.) Die Entwicklungen auf europäischer Ebene sind weit fortgeschritten, allerdings fehlt es noch an einer Terminierung für die Einführung. Ein aktuell durchgeführtes Pilotprojekt führt zu der Erkenntnis, dass es zu erheblichen Umstellungsaufwendungen kommen kann.
</p>
<p>Florian Rechtien aus der Abteilung Finanzen und Controlling des Landkreises Osnabrück referierte zum Thema Chancen- und Risikomanagement in den Kommunen anhand des Praxisprojektes des Landkreises Osnabrück. Kommunale Risiken, wie die Verminderung von Einnahmen aus dem Finanzausgleich, sind zwar allseits bekannt, werden aber nicht immer ausreichend gesteuert. Durch eine systematische Inventur und Analyse von Chancen und Risiken ergäben sich häufig neue Perspektiven für das kommunale Management, so Rechtien.
</p>
<p>Der Systemwechsel in der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand hat konkreten Handlungsbedarf in den Kommunen ausgelöst. Jede Einnahme ist einzeln im Hinblick auf eine Umsatzsteuerpflicht zu untersuchen. Steuerexperte Claus-Peter Pithan, Leiter der internen Steuerberatungsstelle des Landschaftsverbandes Rheinland, erläuterte den komplexen Sachverhalt und gab praxisnahe Hinweise zur Vorgehensweise in den Kommunen. Hans Schaller, Vergaberechtsfachmann und Lehrbauftragter der Hochschule Osnabrück, legte abschließend die zahlreichen Änderungen im Vergaberecht dar.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Kompetenzzentrum für Verwaltungsmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 29 Sep 2016 15:12:29 +0200</pubDate>
                        <title>Nie den Kontakt zur Technik verloren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/09/nie-den-kontakt-zur-technik-verloren/</link>
                        <description>Professor Dipl.-Ing. Wolfgang Bode mit VDI-Ehrenplakette ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29. September 2016) Einen echten Überraschungscoup landeten Prof. Dr. Eberhard Wißerodt, Vorsitzender des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland und&nbsp; Schatzmeister Heinz Schönwald, als sie Professor Dipl. Ing. Wolfgang Bode auf dem 24. Osnabrücker Logistiktag (OLT) der Hochschule Osnabrück die Ehrenplakette für sein langjähriges Engagement für den Verein Deutscher Ingenieure überreichten.
</p>
<p>„Die Verleihung der Ehrenplakette des VDI kam für mich völlig überraschend und hat mir dann auch sprichwörtlich die Sprache verschlagen. Ich habe mich immer gerne im VDI engagiert, um als studierter Ingenieur in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, mit dem Fokus auf Logistik-Management, nicht zu sehr den Kontakt zur Technik zu verlieren. Zumal die Bedeutung und Einfluss der Technik beziehungsweise der Techniker und Ingenieure auf unser Leben in vielen Teilen unserer Gesellschaft viel zu wenig bekannt ist und entsprechend wenig gewürdigt wird," resümierte Bode im Anschluss.
</p>
<p>Wißerodt, der ebenfalls an der Hochschule Osnabrück lehrt, bedankte sich bei Bode für dessen vielfältiges und langjähriges Engagement und dafür, dass Bode den VDI und seine Belange gerade auch über die Etablierung des Osnabrücker Logistiktages über die Region hinaus bekannt gemacht habe.
</p>
<p>Die Ehrenplakette des VDI wird seit 1948 verliehen, als Auszeichnung für verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter. Die bronzene Ehrenplakette des VDI trägt auf der Vorderseite die Abbildung eines Fackelträgers und die Umschrift "Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein", die Rückseite die Darstellung des VDI-Zahnrades und die Umschrift "Für Verdienste um die Technik und den VDI". Die Miniatur ist eine Nadel mit verkleinerter Plakette auf blauer Schleife.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Professor Dipl.-Ing. Wolfgang Bode
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2947<br>E-Mail: <a href="mailto:w.bode@hs-osnabrueck.de">w.bode@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2016 19:12:29 +0200</pubDate>
                        <title>24. Osnabrücker Logistiktag im Zeichen der Digitalisierung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/09/24-osnabruecker-logistiktag-im-zeichen-der-digitalisierung/</link>
                        <description>Im Jahr vor seinem 25-jährigen Jubiläum ist der OLT mit dem Thema Industrie 4.0 topaktuell</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. September 2016) Zum 24. Osnabrücker Logistiktag (OLT) hatte die Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück unter dem Motto „Digitalisierung in der Logistik – branchenspezifische Chancen und Herausforderungen“ zu Diskussion und fachlichem Austausch geladen. Mit knapp 100 Teilnehmenden zeigte sich der OLT im 24. Jahr seines Bestehens als lebendiges und in der Osnabrücker Region fest verankertes Forum.
</p>
<p>Nach Begrüßung durch die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Sabine Eggers und der Eröffnung der Veranstaltung durch die Sprecherin der Fachgruppe Logistik, Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, startete der OLT in ein facettenreiches Programm.
</p>
<p>Den Beginn machte Gerhard Dallmöller von der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim mit einem regionalen wirtschaftlichen Überblick. Die Industrie- und Handelskammer unterstützt den OLT bereits seit über 20 Jahren teils als Schirmherrin, teils mit fachlichen Beiträgen. „Über diese gute und bewährte Zusammenarbeit mit Akteuren der Region sind wir sehr froh“, betonte Bruns-Vietor.
</p>
<p>Mit seinem Vortrag „Smart und digital: Gedanken zur Logistik der Zukunft“ schloss sich Dr. Thomas Nobel vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) in Bremen und Geschäftsführer der DGG Deutsche GVZ-Gesellschaft mbH an. Er verdeutlichte in seinem Vortrag an den Beispielen Urban Logistics und maritime Logistik aktuelle Herausforderungen und vielgestaltige technische, aber auch organisatorisch-konzeptionelle Lösungsansätze. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem BMBF-geförderten Forschungsprojekt „ProDis“ des ISL, in dem die Entwicklung digitaler Dienstleistungen für Unternehmen der Hafenlogistik untersucht wird.
</p>
<p>Das Spektrum der vielfältigen Ansätze zur Gestaltung logistischer Ketten im digitalen Zeitalter wurde von den Mitgliedern der Fachgruppe Logistik in kurz sequenzierten Impulsvorträgen aufgefächert. So stellte Prof. Dr. Ingmar Ickerott vom Campus Lingen das Projekt&nbsp; „Glasshouse – erweiterte Realitäten zur Unterstützung von Logistikdienstleistungen“ vor. Prof. Dr. Miriam O`Shea illustrierte, in welcher Weise die Digitalisierung durch Informationslogistik unterstützt wird. „Internet of Things in der Logistik“ lautete der Titel des Beitrags von Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode. Hierin erklärte er das intelligente Regal, das sich selbst den Material-Nachschub bestellt. Axel Jacob M.A., Verwalter der Professur Logistikmanagement, diskutierte vor dem Hintergrund der humanitären Logistik die Frage „Was passiert nach der Hilfswelle?“, und skizzierte das geplante Forschungsprojekt „Trade with SMiPs“, in dem nach Erleichterungen des Marktzugangs für kleine und kleinste produzierende Unternehmen (Small and Micro Producers) mittels digitaler Techniken gesucht werden soll. Prof. Dr. Michael Schüller, Sprecher des internationalen Studiengangs LOGinCHINA, erläuterte den Aufbau eines deutsch-chinesischen anwendungsorientierten Logistik-4.0-Labors in Hefei.
</p>
<p>Die Impulsvorträge bildeten den Auftakt für eine Podiumsdiskussion, an der auch die weiteren Mitglieder der Fachgruppe Logistik, Prof. Dr. Diethardt Freye sowie Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, teilnahmen. Unter der Moderation des Theaterpädagogen Jost von Papen entwickelte sich eine lebendige Diskussion über die Einbettung der Digitalisierung der Logistik in gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. So gab es etwa konträre Positionen zu der Frage, ob die Logistik Treiber oder Getriebene im Bereich der Industrie 4.0 sei oder ob alle Branchen gleichermaßen von der Digitalisierung betroffen seien.
</p>
<p>Nach dem Wechsel in die behagliche Atmosphäre der Caprivi-Lounge folgten zwei Beiträge, die einen Blick über den Tellerrand hinaus wagten. So stellte Dr. Jürgen Bischoff, Mitglied der agiplan Geschäftsleitung, die Auswirkungen von Logistik 4.0 auf den Mittelstand vor. Dr. Ing. Thomas Bielefeld aus Varel von Premium AEROTEC zeigte anschaulich den Einsatz des 3D-Druck-Verfahrens in der Luftfahrt, das 2016 mit dem Award der Metrolpolregion NordWest ausgezeichnet worden ist.
</p>
<p>„Der OLT leistet einen wertvollen Beitrag für den fachlichen Austausch in der Region zwischen Hochschule, Unternehmen, Institutionen und Studierenden. Dass uns das bereits zum 24. Mal gelungen ist, freut uns natürlich sehr“, resümierte Bruns-Vietor im Anschluss an die Veranstaltung und ergänzte, „die Fachgruppe Logistik lädt alle Teilnehmenden und Interessierten schon jetzt ein, mit uns im kommenden Jahr das 25-jährige Jubiläum des Osnabrücker Logistiktages zu feiern.“
</p>
<p>Einen besonderen Höhepunkt während des 24. OLT bildete die Vergabe des „OLT Logistik Innovation Award 2016“. Näheres hierzu lesen Sie in der Pressemitteilung <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten-wiso/2016/09/deutlich-mehr-als-erhofft/" target="_blank">„Deutlich mehr, als erhofft“</a>.
</p>
<p>Eine Überraschung der besonderen Art bildete die Verleihung der Ehrenplakette des VDI an Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode für seine langjährigen Verdienste. Näheres hierzu lesen Sie in der Pressemitteilung <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten-wiso/2016/09/nie-den-kontakt-zur-technik-verloren/" target="_blank">„Nie den Kontakt zur Technik verloren“</a>.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7079<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: Dominik Bartsch</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 12:43:24 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr Sicherheit im Umgang mit der Fachsprache Englisch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/09/mehr-sicherheit-im-umgang-mit-der-fachsprache-englisch/</link>
                        <description>Studierende vertiefen den Schwerpunkt Recht im nordirländischen Belfast</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 26. September 2016) Eine gänzlich andere Lernumgebung für ihre Vertiefung im Fachgebiet Recht wählten im September 26 Studierende der Hochschule Osnabrück. Die angehenden Wirtschaftsrechtler, Betriebswirte und Wirtschaftspsychologen verbrachten eine Woche an der University of Ulster in Belfast, um nicht nur in ihrem Fachgebiet Neues zu lernen, sondern gleichzeitig auch den Umgang mit der Fachsprache Englisch zu trainieren.
</p>
<p>Im Gegensatz zu den sonst üblichen Kursen an der Hochschule, konnten die Studierenden&nbsp; die neugewonnenen Fach- und Sprachkenntnisse direkt vor Ort erproben. Durch den engen Kontakt zur University of Ulster, den Carol Hogg, Lehrkraft für besondere Aufgaben,&nbsp; Fachgebiet Englisch, an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, pflegt, wurden den Studierenden die theoretischen Grundlagen in den Bereichen Commercial Law, Contract Law und International Law in den dortigen Räumlichkeiten vermittelt. Das war jedoch nicht alleiniger Schwerpunkt der Exkursion.
</p>
<p>Gleich zu Beginn stand ein Treffen mit Politikern der drei größten Parteien Nordirlands an. Dabei erfuhren die Studierenden nicht nur etwas über die schwierige Vergangenheit des Landes, sondern erkannten auch, wie unterschiedlich die politische Arbeit in anderen Ländern aussehen kann. Zum derzeit wohl aktuellsten Thema der Region, dem Brexit, vertraten die Parteien interessante, wenn auch stark divergierende Standpunkte. „Das „Treffen war eine tolle Gelegenheit, sich direkt mit den politischen Vertretern auszutauschen und ein gelungener Start in die Woche“, meinte Student Lukas Brinkmeyer.
</p>
<p>Am folgenden Tag trafen die Studierenden den Richter des Laganside-Courts Ken Nixon und stellten ihm Fragen rund um seinen Berufsalltag. Anschließend durften sie den für sie interessantesten Gerichtsverhandlungen des Tages zuhören. „Dabei wurde das Verstehen der Fachsprache Englisch zum ersten Mal auf die Probe gestellt,“ berichtete Brinkmeyer, der in den darauffolgenden Vorlesungen schnell merkte, dass die eigene Sprachkompetenz von Tag zu Tag und im Kontakt mit den Praktikern immer besser wurde.
</p>
<p>Ebenfalls auf dem Exkursionsprogramm stand die Besichtigung der örtlichen Firma Catalyst Inc. Das Unternehmen ist ein Vorreiter auf dem Gebiet des Networking und Entwickler des Business-Angel Projektes HALO, mit dem es neuen Unternehmen aller Branchen hilft, Investoren zu finden. „Das war eine spannende Besichtigung, der CEO Dr. Norman Apsley hat sich viel Zeit für uns genommen und uns anschließend noch einen Einblick in die Schiffbau-Vergangenheit Belfasts gewährt“, freute sich Brinkmeyer.
</p>
<p>Dozentin Carol Hogg&nbsp; freute sich besonders über die verhältnismäßig besseren Prüfungsergebnisse der Exkursionsteilnehmerinnen und –Teilnehmer. Zwei Vokabeltests, eine Präsentation und eine schriftliche Arbeit belegten ein besseres Abschneiden der Studierenden als bei Teilnahme an den üblichen Hochschulkursen.
</p>
<p>„Dazu beigetragen haben auch die Projektarbeiten und deren anschließende Präsentation“, ist sich Brinkmeyer sicher, schließlich mussten sie dafür auch in Kontakt mit den in Belfast ansässigen Praktikern treten. Das habe den Umgang mit der fremden Sprache bei allen enorm verbessert.
</p>
<p>„Ich habe durch intensiven Kontakt mit den anderen Studierenden und durch die Mitarbeit an dieser Exkursion bei mir eine rasant zunehmende Sicherheit im Umgang mit der Fachsprache Englisch beobachtet. Ich fände es gut, wenn diese Exkursion ein fester Bestandteil des Lehrangebotes der Hochschule würde.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Carol Hogg <br>Lehrkraft für besondere Aufgaben, Fachgebiet Englisch,<br>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3486<br>E-Mail: <a href="mailto:c.hogg@hs-osnabrueck.de">c.hogg@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 12:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Professorin neue Vorsitzende der Sektion Politische Psychologie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/09/professorin-neue-vorsitzende-der-sektion-politische-psychologie/</link>
                        <description>Prof. Dr. Petia Genkova leitet ab sofort die Sektion Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. September 2016) Die Expertin im Bereich der Interkulturellen Kommunikation und Psychologie, Professorin Dr. Petia Genkova von der Hochschule Osnabrück, wurde Anfang September zur neuen Vorsitzenden der Sektion Politische Psychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) gewählt.
</p>
<p>„Mit diesem Amt kann ich mich aktiv auf Bundesebene dafür einsetzen, das Psychologie und psychologisches Wissen in einem positiven Sinne zu sozialen Veränderungen und zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen beitragen. Diversity oder Nachhaltigkeit sind zum Beispiel Themen, die davon sehr profitieren können“,&nbsp; betonte die Professorin.
</p>
<p>Sie habe sich immer sehr gerne für soziale Veränderungen eingesetzt, begründete Genkova ihr Engagement. Während ihrer Tätigkeit an der Universität Passau war sie lange als Frauenbeauftragte tätig und engagierte sich später im Personalrat der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl.
</p>
<p>Der BDP ist der größte Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen und vertritt die Interessen der berufstätigen Psychologen aus verschiedenen Praxisfeldern. Die Sektion Politische Psychologie ist die größte deutsche und auch international eine der größten Sektionen für Politische Psychologie. Die Sektion wirkt unter anderem mit an Forschungen über politische Einstellungen, Emotionen und Verhaltensmuster und an Fachinformationen für Medien und aktuellen öffentlichen Stellungnahmen. Die Information und Beratung von Fachbehörden, Gesetzgebern und Verbänden gehört ebenfalls zum Tätigkeitsbereich. Weitere Aufgaben sind Hintergrundkonsultationen, Coaching und Beratung für Entscheidungsträger, entwicklungspsychologische Grundlagen politischer Bildung und Qualitätssicherungs- und Zertifizierungsprogramme.
</p>
<p>Genkova, die insbesondere im Bereich Diversity forscht, hat das Amt für die kommenden drei Jahre übernommen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova<br>Professorin für Wirtschaftspsychologie
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3772<br>E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://bdp-verband.org/" target="_blank" rel="noreferrer">http://bdp-verband.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 11:29:19 +0200</pubDate>
                        <title>„Deutlich mehr, als erhofft“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/09/deutlich-mehr-als-erhofft/</link>
                        <description>Absolvent Linus Pley erhält den OLT Logistik Innovation Award 2016</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. September 2016) Zum zweiten Mal verliehen wurde auf dem 24. Osnabrücker Logistiktag (OLT) der „OLT Logistik Innovation Award“. Zum diesjährigen Preisträger wählte die Fachgruppe Logistik der Hochschule Osnabrück den Absolventen Linus Pley. Ausgezeichnet wurde Pley für seine Bachelorarbeit zum Thema „Werknahes Cross-Dock“. Dabei handelt es sich um ein bestandsloses Lagerkonzept, bei dem das Lager lediglich als Umschlagplatz fungiert, mit dem Ziel, die Bestände zu reduzieren und den Warenfluss zu beschleunigen.
</p>
<p>„Ich habe mich in diesem Zusammenhang insbesondere mit der Optimierung von Standort und Dimensionierung beschäftigt, führte Pley aus, für den bereits die sehr gute Bewertung der Abschlussarbeit „eine Überraschung“ war. Betreut wurde seine Arbeit von Prof. Dr. Diethardt Freye und Benjamin Braun von Volkwagen Nutzfahrzeuge, Standort Hannover. Die Nominierung für den Award und dessen Gewinn seien „deutlich mehr, als ich mir überhaupt erhofft habe“, betonte der Absolvent.
</p>
<p>Mit Pley zusammen für den Preis nominiert worden waren Magdalena Rutkowska und Volker Backs. „Die Nominierung an sich ist bereits eine große Auszeichnung“, betonte Professorin Dr. Sabine Bruns-Vietor bei der Preisverleihung. Schließlich handele es sich dabei um die drei besten unter rund 100 Bachelorarbeiten aus dem vergangenen Jahr. Mit der Nominierung und dem Award wolle die Fachgruppe die hervorragenden Leistungen der Studierenden öffentlich sichtbar machen und in den Fokus stellen, so die Logistikmanagerin.
</p>
<p>Für Pley ist die Studienzeit mit dem Bachelor noch nicht beendet. Er studiert ab dem Wintersemester den Masterstudiengang Technisches Innovationsmanagement an der Hochschule Harz in Wernigerode.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7079<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Sep 2016 12:38:02 +0200</pubDate>
                        <title>Enge Zusammenarbeit im Bereich Medizinische und Gesundheitsinformatik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/09/enge-zusammenarbeit-im-bereich-medizinische-und-gesundheitsinformatik/</link>
                        <description>Deutsch-Japanischer Workshop auf der internationalen HEC2016-Tagung in München</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. September 2016) Am 2. September trafen sich 40 japanische und deutsche Kolleginnen und Kollegen in München, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich elektronische Gesundheitsakten in beiden Ländern auszutauschen. Der Workshop wurde von Prof. Dr. Ursula Hübner organisiert. Sie wurde durch ein deutsch-japanisches Steuerungskommitee unterstützt, dem unter anderem auch Prof. Dr. Alfred Winter aus Leipzig und Frau Prof. Dr. Mihoko Okada aus Japan angehörten.
</p>
<p>Jan David Liebe aus Osnabrück hielt einen Vortrag über die Rolle der IT-Leiterinnen und -Leiter unter dem Titel „The CIO as Sucess Factor for Implementing EHR Systems“. Der Workshop knüpft an den Workshop 2014 in Kloster Banz und Erlangen an. Japan und Deutschland pflegen seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit im Bereich Medizinische und Gesundheitsinformatik. Ihre Fachgesellschaften GMDS und JAMI hatten 2013 ein Memorandum of Understanding unterschrieben, um diese Kooperation zu stärken.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Aug 2016 10:34:39 +0200</pubDate>
                        <title>Lehrende der Partneruniversität Hefei bilden sich zum Thema anwendungsorientierte Hochschulausbildung weiter</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/08/lehrende-der-partneruniversitaet-hefei-bilden-sich-zum-thema-anwendungsorientierte-hochschulausbildun/</link>
                        <description>Dozenten der Bereiche Maschinenbau und Elektrotechnik erhalten Einblicke in die praxisorientierte Lehre der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. August 2016) Bereits zum siebten Mal entsandte die chinesische Hefei Universität, ein langjähriger Partner der Hochschule Osnabrück, Lehrende, um diese in Sachen „Modularisierung des Curriculums“ weiterzubilden.
</p>
<p>Die zehn Professorinnen und Professoren nahmen an einem umfassenden Programm teil, das ihnen Einblicke in den Aufbau der Curricula, die Gestaltung von Modulen und die Verknüpfung von Theorie und Praxis ermöglichte. Laborbesichtigungen, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand erfuhren, wie die praxisorientierte Ausbildung an der Hochschule Osnabrück umgesetzt wird, rundeten die Weiterbildung ab.
</p>
<p>Trotz der großen Unterschiede zwischen den beiden Hochschulsystemen, beurteilte Wang Qinglong, Leiter der Delegation, die Teilnahme an der Weiterbildung als sehr wichtig, „wir haben vertiefte Kenntnisse zum Thema Modularisierung erhalten und können viele Ideen mit zurück nach China nehmen.“ Zwar ließe sich das System nicht eins zu eins übertragen, aber durch die Einblicke in das deutsche System könne man chinesische Hochschulen mit den besten Ansätzen beider Länder weiterentwickeln, betonte Wang bei der Abschlussbesprechung.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Meike Arnold<br>Geschäftsstellenleiterin Hochschulzentrum China (HZC)
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7094<br>E-Mail: <a href="mailto:m.arnold@hs-osnabrueck.de">m.arnold@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hzc.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hzc.hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 15 Aug 2016 10:02:19 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück kooperiert mit Logistikberater nexXlog</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/08/hochschule-osnabrueck-kooperiert-mit-logistikberater-nexxlog/</link>
                        <description>Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Bode und die Science to Business GmbH gehen wissenschaftliche und operative Partnerschaft ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Schüttorf, 8. August 2016) Seit 1992 hat Professor Bode die Professur für Betriebliche Logistik und Transportsysteme der Hochschule Osnabrück inne. Mit ihm und dem im Rahmen der Regionalen Innovationsstrategie Weser Ems gegründeten Institut für Verkehr und Logistik (Logis.Net), das von der Science to Business GmbH der Hochschule getragen wird, startet nexXlog eine wissenschaftliche und operative Partnerschaft. Ziele sind der zeitnahe Einsatz von fortschrittlichen Methoden und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Unternehmenspraxis sowie die Unterstützung der Lehre anhand praktischer Aufgabenstellungen.
</p>
<p>Der Wissens- und Technologie-Transfer der Universität und Hochschule Osnabrück fungierte als Auftaktgeber der Kooperation. Er vermittelt das wissenschaftliche und technologische Potenzial der Hochschule Osnabrück vornehmlich an kleine und mittelständische Unternehmen in der Region und stellt die Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft dar. nexXlog profitiert durch die Zusammenarbeit von der anwendungsbezogenen Forschung ebenso wie von Analysen, Studien und konkreten Planungskonzepten, die Logis.Net im Auftrag erstellt. Mit Professor Bode unterstützt ein sehr erfahrener Experte die Projekte für die Planung von Logistik- und Informationssystemen sowie für elektronische Kanban-Anlagen in Produktion und Fertigung. Wegweisende Lösungen von „Industrie 4.0“ finden somit den direkten Weg in die mittelständischen Unternehmen.
</p>
<p>nexXlog steuert in der Lehre das Know-How und die Aufgabenstellungen direkt aus der Praxis bei. Anhand dieser können die Studierenden ihre Kompetenzen weiterentwickeln und im Rahmen von Studien- oder Praxisarbeiten bei nexXlog umsetzen. In der Zusammenarbeit entstehen innovative und hochaktuelle Lösungen, die direkt bei von nexXlog beratenen Unternehmen eingesetzt werden. „Bereits im Dezember stehen die ersten Vorträge und Seminar-Veranstaltungen an“, skizziert Oliver Quast, Geschäftsführer der nexXlog GmbH, den Zeitplan der fachlichen und organisatorischen&nbsp; Kooperation. „Die operative Zusammenarbeit zugunsten unserer Kunden sowie gemeinsame Forschung- und Entwicklungsarbeit hat mit konkreten Projekten bereits begonnen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Aug 2016 09:30:36 +0200</pubDate>
                        <title>Physiotherapeuten erhalten IFK-Wissenschaftspreis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/08/physiotherapeuten-erhalten-ifk-wissenschaftspreis/</link>
                        <description>Zwei Studierende der Hochschule Osnabrück in der Bachelor-Kategorie „Klinische Forschung“ ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. August 2016) Mit dem IFK-Wissenschaftspreis des Bundesverbands für selbstständige Physiotherapeuten, in der Bachelor-Kategorie „Klinische Forschung“, wurden zum Ende des Sommersemesters die Studierenden Jana-Franziska Pätzholz und Marc Kwidzinski von der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet. Die Physiotherapeuten erhielten den Preis für ihre gemeinsame Bachelorarbeit zum Thema „Der Einfluss von Kauen auf die kraniozervikale Region bei Temporomandibulären Dysfunktionen (TMD) und einer Kontrollgruppe – Eine Querschnittstudie.“
</p>
<p>„Hinter dem komplizierten Titel verbirgt sich eine Untersuchung zum Einfluss des Kauens auf die Kiefer-Nackenregion“, erläuterte Pätzholz. „Dazu verglichen wir das Bewegungsausmaß des Kiefers, die Druckschmerzhaftigkeit der Kiefer- und Nackenmuskulatur, die Rotation in der oberen Halswirbelsäule und die Koordination und Ausdauer der tiefen Halsbeugemuskeln, bei Probanden mit und ohne "Kieferprobleme" vor und nach einem zehnminütigen Kautest.“
</p>
<p>Allein in Deutschland litten rund sieben Millionen Menschen an TMD. Die Schmerzen beträfen insbesondere die Kiefergelenke, die Kaumuskulatur und den präaurikulären Bereich, also den Bereich vor dem Ohr, so die Studierenden. Unterkieferbewegungen, wie das Kauen, könnten die Symptomatik verstärken. „Vor diesem Hintergrund stellte sich uns die Frage, welchen Einfluss Kauen auf die kraniozervikale Region hat und ob dieser sich bei Probanden mit TMD und asymptomatischen Probanden einer Kontrollgruppe unterscheidet.“
</p>
<p>Schließlich hätten die Kiefergelenke des Menschen wegen ihres funktionellen Aufbaus, der anatomischen Positionierung und ihrer neurologischen Wertigkeit eine große Bedeutung für den Gesamtorganismus. „Dieser Zusammenhang ist komplex und vielschichtig und wurde bereits in zahlreichen Studien eingehend untersucht“, führte Kwidzinski die Problematik weiter aus.
</p>
<p>„Wir haben beide überhaupt nicht damit gerechnet, einen Preis zu gewinnen, schon gar nicht den ersten. Wir wollten eigentlich nur eine gute Bachelorarbeit schreiben“, bekundeten die überraschten Preisträger nach der Verleihung. „Der Preis und die damit verbundene Veröffentlichung eines Artikels in dem IFK-Fachmagazin „physiotherapie“, können natürlich hilfreich sein für unserem weiteren beruflichen Werdegang.“
</p>
<p>Pläne, wie es weiter gehen soll, gibt es bereits. Marc Kwidzinski ist seit Mitte Juli für ein Jahr in Neuseeland und möchte anschließend einen Master mit dem Schwerpunkt „Muskuloskelletal/Manuelle Therapie“ studieren. Auch Jana-Franziska Pätzholz kann sich vorstellen zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Master draufzusatteln. Dann jedoch mit pädiatrischem Schwerpunkt oder im Bereich Sport.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christoff Zalpour<br>Direktor des Instituts für angewandte Physiotherapie und Osteopathie
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Jul 2016 15:20:32 +0200</pubDate>
                        <title>Gesundheitscampus Osnabrück: Forscherinnen testen Gesundheitsterminal</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/07/gesundheitscampus-osnabrueck-forscherinnen-testen-gesundheitsterminal/</link>
                        <description>Wissenschaftlerinnen der Hochschule und Universität Osnabrück untersuchen Nutzen und Akzeptanz des Informationskiosks</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 14. Juli 2016) Sie können eine Krankschreibung verschicken oder eine Zahnarztrechnung, Fotos für die Gesundheitskarte erstellen und Fragen zur Gesundheit beantworten. Seit dem vergangenen Jahr stellt die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement (DeGIV) Gesundheitsterminals in Apotheken und Krankenhäusern auf, die Versicherte mithilfe ihrer elektronischen Gesundheitskarte (EGK) bedienen können.
</p>
<p>Zusammen mit der DeGIV haben Hochschule und Universität Osnabrück Mitte Juni begonnen, das Gesundheitsterminal wissenschaftlich zu bewerten. Dabei kooperieren die Forschungsgruppe Informatik unter Leitung von Professorin Dr. Ursula Hübner von der Hochschule und das Fachgebiet New Public Health von Professorin Dr. Birgit Babitsch von der Universität im Rahmen des Gesundheitscampus Osnabrück eng zusammen, um die verschiedenen Aspekte des Terminals zu erforschen. Dabei geht es unter anderem auch um die Frage, ob ein Terminal oder eine App besser geeignet sind, welche Akzeptanz beide Medien finden und wo sie sich ergänzen können.
</p>
<p>„Im Gesundheitsterminal gibt es für den Anwender verschiedene Applikationen, unter anderem eine sichere persönliche Gesundheitsakte. Dort kann beispielsweise der Arzt- und Apotheken-übergreifende Medikationsplan digital aufbewahrt werden. Dieser Plan liefert die Grundlage für die Prüfung von unerwünschten Medikationswechselwirkungen“, hebt Hübner einen Vorteil der Terminals hervor.
</p>
<p>Die Untersuchungen erfolgen in den Labors der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen, in denen eine realistische Umgebung für beide Anwendungen geschaffen wurde. Damit können die Tests praxisnah durchgeführt werden. Probanden sind Menschen aller Altersgruppen, Frauen wie Männer sowie Personen mit unterschiedlicher Affinität zu digitalen Medien.
</p>
<p>„Wir freuen uns auf die Ergebnisse einer Untersuchung, die bislang in Deutschland einmalig ist“, so Professor Babitsch und Professor Hübner. „Denn, gesicherte Aussagen über die Effekte von Gesundheitsterminals gibt es bislang nicht. Auch mit dem Thema 'der Patient als Manager seiner Gesundheitsdaten' stehen wir damit weit vorne.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Jul 2016 11:35:45 +0200</pubDate>
                        <title>International Deans&#039; Course mit drei Hochschulmanagerinnen aus Myanmar</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/07/international-deans-course-mit-drei-hochschulmanagerinnen-aus-myanmar/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück schult 30 Dekaninnen und Dekane aus Asien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Juli 2016) Viele erste Schritte hin zu einem effektiveren Management ihrer Hochschulen gehen seit Juni dieses Jahres 30 Dekaninnen und Dekane aus Asien. Sie nehmen teil am Trainingsprogramm „International Deans' Course“ (IDC), das von der Hochschule Osnabrück organisiert wird. Zum Auftakt des einjährigen Programms trafen sie sich jetzt in Osnabrück.
</p>
<p>Mit dabei sind auch drei Hochschulmanagerinnen aus Myanmar. Das Land befindet sich seit dem Ende der Militärherrschaft 2011, die eine jahrelange wirtschaftliche und politische Isolation zur Folge hatte, und der Wahl des ersten zivilen Präsidenten im Jahr 2015 im Aufschwung. Für Professorin Dr. Thilda Win, Rektorin der Mandalay Universität, der zweitältesten Universität des Landes, und ihre beiden Kolleginnen, Dr. Aye Aye Tun von der Dagon Universität und Dr. Mi Sandar Mon von der Technischen Universität Yangon, ist die Teilnahme am IDC ein wichtiger Baustein, um die Veränderungen im Land mitgestalten zu können.
</p>
<p>„Die Teilnahme am IDC ist für uns eine große Chance, auf die aktuelle Reform unseres Hochschulsystems direkt Einfluss zu nehmen. Mit dem Wissen, dass wir von diesem Kurs mitnehmen, mit den Fertigkeiten in den Bereichen strategisches Hochschulmanagement, Finanzmanagement und Qualitätssicherung können wir zum laufenden Prozess beitragen“, sind sie sich sicher.
</p>
<p>Die Kursteilnahme der Myanmarinnen ist Teil des Nationalen Strategieplans für Bildung, der explizit vorsieht, dass Führungskräfte von Hochschulen zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch ins Ausland gehen und sich dort vernetzen.
</p>
<p>„Es geht uns darum, mehr über globale Trends in den Führungs- und Verwaltungsstrukturen von Hochschulen zu erfahren, unsere Akquise von Studierenden und Kapital zu verbessern sowie die Bereiche Lehre und Lernen, Lehrplanentwicklung, Internationalisierung, Vernetzung und wissenschaftliche Exzellenz voranzubringen“, so die Rektorin.
</p>
<p>Als am dringlichsten für eine gute Entwicklung der Hochschulen in Myanmar erachten die Wissenschaftlerinnen die Einstellung von mehr Personal, sowohl auf Führungsebene als auch in Lehre und Administration, die Stärkung der Hochschulautonomie, die Förderung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien und die Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie.
</p>
<p>Gelegenheiten, Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus anderen asiatischen Ländern zu knüpfen und verschiedenartige Hochschullandschaften kennenzulernen, bieten sich den drei Frauen während des IDC reichlich. Dekaninnen und Dekane aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, von den Philippinen, Thailand und aus Vietnam sorgen mit ihrer Teilnahme für eine „spannende Vielfalt“, die auch Programmleiter Prof. Dr. Peter Mayer von der Hochschule Osnabrück begeistert.
</p>
<p>„Wir organisieren den IDC im jährlichen Wechsel für Dekaninnen und Dekane aus Asien oder Afrika. Im nächsten Jahr feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum“, freut sich der Professor über den anhaltenden Erfolg des Trainings.
</p>
<p>Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Der DAAD fördert das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a><br>Internet: <a href="http://www.international-deans-course.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.international-deans-course.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Jun 2016 12:38:59 +0200</pubDate>
                        <title>Kolloquien per Videokonferenz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/kolloquien-per-videokonferenz/</link>
                        <description>Verabschiedung der zweiten Kohorte der  LOGinCHINA-Absolventen in Hefei</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29. Juni 2016) Ihren Bachelorabschluss erwarben jetzt zum Ende des Sommersemesters Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „LOGinCHINA“. Damit konnte die zweite Studiengruppe des Kooperationsstudiengangs „Internationales Logistikmanagement in China“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Hefei ihr Studium erfolgreich abschließen.
</p>
<p>Rund 8.500 Kilometer Luftlinie trennen Osnabrück von Hefei. Dennoch gelingt es beiden Hochschulen seit 2011 den Kooperationsstudiengang „LOGinCHINA“ durchzuführen. Der Studiengang sieht vor, dass die Studierenden fünf Semester an der chinesischen Universität Hefei und ein Semester an der Hochschule Osnabrück absolvieren. Die Lehre findet sowohl in deutscher als auch in chinesischer Sprache statt, die logistikspezifischen Vorlesungen halten Osnabrücker Dozenten.
</p>
<p>Um möglichst viele der Kolloquien vor Ort durchzuführen, reisten fünf Dozenten in die chinesische Millionenstadt. Studiengangsbeauftragter Prof. Dr. Michael Schüller, Prof. Dr. Diethardt Freye, Prof. Dr. Hendrik Lackner, Thomas Temme und Axel Jacob, führten die Abschlussprüfungen in Hefei gemeinsam mit den chinesischen Kolleginnen und Kollegen durch. Lehrende aus Osnabrück, die nicht vor Ort sein konnten, wurden mit Hilfe von Videokonferenzen zu den Prüfungen zugeschaltet.
</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass wir nun schon die zweite Gruppe Absolventen verabschieden konnten. Unsere Zusammenarbeit mit der Universität Hefei wird zunehmend stabiler und die Prozesse festigen sich an beiden Standorten. Sämtliche Bachelorprüfungen konnten sowohl vor Ort in Hefei als auch per Videoübertragung in Osnabrück reibungslos durchgeführt werden“, berichtete Schüller erfreut.
</p>
<p>„Unter den Absolventen haben einige bereits chinaweit eine erste Anstellung gefunden. Andere möchten ihre Ausbildung in deutscher Sprache weiter intensivieren und bewerben sich in Deutschland um einen Masterplatz“, berichtete Studiengangskoordinatorin Olga Tautfest, die ebenfalls mit nach Hefei gereist war.
</p>
<p>Während ihres Aufenthalts in Hefei unterzeichneten die Lehrenden der Hochschule Osnabrück zudem einen Vertrag zum Kooperationsausbau mit der Universität Hefei. Die Hochschule wird in diesem Zusammenhang gemeinsam mit der chinesischen Universität ein Logistik 4.0-Labor aufbauen. Dr. Henning Gösling wird das Projekt an beiden Standorten betreuen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br>Studiengangsbeauftragter LOGinChina
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jun 2016 11:38:45 +0200</pubDate>
                        <title>Pflegestudiengänge forcieren Kontakt zu Partnerhochschulen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/pflegestudiengaenge-forcieren-kontakt-zu-partnerhochschulen/</link>
                        <description>Gastdozentinnen aus Portugal, Schweden und der Türkei besuchen Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 23. Juni 2016) Für die Erasmuskoordinatorin Stina Röjder Berglund von der schwedischen Universität Karlstad und Duygur Gözen, Außerordentliche Professorin der Florence Nightingale Fakultät für Krankenpflege der Universität Istanbul, war es der erste Besuch an der Hochschule Osnabrück. Für Maria do Céu Barbieri de Figueiredo, Professorin an der Escola Superior de Enfermagem in Porto, bereits der zweite. Die drei Pflegeexpertinnen waren gekommen, um sich vor Ort im Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen der Pflegestudiengänge ein detailliertes Bild über das hiesige Angebot zu machen.
</p>
<p>Im Vordergrund der Gespräche und Besichtigungen stand der Ausbau der bestehenden Kooperationen zwischen den Hochschulen Osnabrück, Instanbul, Karlstad und Porto. Alle Beteiligten begrüßten ausdrücklich den Austausch von Studierenden und stellten die jeweiligen Bedingungen und Möglichkeiten vor. Den Studierenden steht es offen, in den Partnerländern einen praktischen Einsatz in einer Klinik oder in einer Pflegeeinrichtung zu absolvieren.
</p>
<p>„Für die Organisation der Auslandspraktika sind diese persönlichen Kontakte ausgesprochen förderlich. Der Studiengang Pflege dual realisiert beispielsweise in jeder Studiengruppe bis zu 40 Auslandspraktika über Partnerhochschulen. Die Nachfrage nach Praktikumsmöglichkeiten für Gaststudierende über die Hochschule Osnabrück steigt entsprechend“, betonte Studiengangskoordinatorin Marlies Böggemann.
</p>
<p>Durch den intensiven Austausch und die gemeinsamen Besuche der Praxiseinrichtungen mit den drei Kolleginnen seien die jeweiligen Bedingungen und auch teilweise bestehende Einschränkungen deutlich geworden. Böggemann hilft das, die Studierenden viel besser zu beraten und die Partner bei der Aushandlung der Rahmenbedingungen und Anforderungen besser einzuschätzen.
</p>
<p>Einblicke in die Praxiseinrichtungen der Kooperationspartner der Studiengänge erhielten die Gäste im Bildungszentrum St. Hildegard, im Marienhospital, im Christlichen Kinderhospital und im Bonifatiushospital Lingen. „Kooperationen mit Praxispartnern kennen wir bei uns in dieser Form gar nicht. Bei uns wird auch die Praxis in Räumen der Universität geübt“, stellte Gözen beeindruckt fest, als sie die Übungsräume des Bildungszentrums St. Hildegard, Verbundleitende Berufsfachschule des Studiengangs Pflege dual, in Augenschein nahm.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Marlies Böggemann<br>Studiengangskoordinatorin Pflege dual
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3000<br>E-Mail: <a href="mailto:m.boeggemann@hs-osnabrueck.de">m.boeggemann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Jun 2016 10:43:41 +0200</pubDate>
                        <title>Vom berufsbegleitenden Studium zur Promotion</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/vom-berufsbegleitenden-studium-zur-promotion/</link>
                        <description>ISCM-Absolventin Antonia Kappel schreibt Doktorarbeit beim Institut für Prozessmanagement und Logistik der Fachhochschule Münster</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Juni 2016) Einen eher ungewöhnlichen Bildungsweg geht Antonia Kappel. Die Absolventin des berufsbegleitenden Masterstudiengangs International Supply Chain Management (ISCM) an der Hochschule Osnabrück, der in Kooperation mit der Saxion University of Applied Sciences und der Fachhochschule Münster angeboten wird, ist seit April dieses Jahres Promovendin des Instituts für Prozessmanagement und Logistik der Fachhochschule Münster.
</p>
<p>„Dieser Weg ist schon außergewöhnlich“, betont Maria Kiebert, Koordinatorin der Geschäftsstelle ISCM in Osnabrück und erläutert, „es gibt nicht so viele Absolventen berufsbegleitender Studiengänge, die nach ihrem Abschluss eine Promotion anstreben. Umso mehr freuen wir uns, dass Antonia Kappel durch das ISCM-Studium diesen Weg für sich entdeckt hat und ihn jetzt gehen wird.“
</p>
<p>Die Möglichkeit zu promovieren hat sich für Kappel, die für das Landtechnikunternehmen CLAAS arbeitet, aus dem berufsbegleitenden Studiums heraus ergeben. Für die Zeit der Promotion gab nun CLAAS, das Antonia Kappel bereits während ihres Masterstudiums intensiv unterstützt hat, für die Promovendin eine Projektmanagerstelle frei. Dadurch wird der Praxisbezug der Forschung sichergestellt. Bereits während ihrer Masterarbeit hatte Frau Kappel ein Supply Net Mapping Modell erstellt und in der Landtechnikbranche angewandt. Aufbauend darauf sollen in der Dissertation nun die horizontale als auch die vertikale Schiene des Modells erforscht und empirisch belegt werden.
</p>
<p>Näheres zum Promotionsvorhaben der Nachwuchswissenschaftlerin ist nachzulesen auf den Seiten der <a href="https://www.fh-muenster.de/ipl/120010100001337651.php" target="_blank" rel="noreferrer">Fachhochschule Münster</a>.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Maria Kiebert<br>Geschäftsstelle Master ISCM
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2372<br>E-Mail: <a href="mailto:m.kiebert@hs-osnabrueck.de">m.kiebert@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jun 2016 09:50:24 +0200</pubDate>
                        <title>Versorgungsübergänge (neu) gestalten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/versorgungsuebergaenge-neu-gestalten/</link>
                        <description>Fachkonferenz zum Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13. Juni 2016) Im Juni lud die Hochschule Osnabrück, unter Leitung von Prof. Dr. Ursula-Eva Wiese, zu einer hochkarätig besetzten und gut besuchten Fachkonferenz zum Thema „Versorgungsübergänge (neu) gestalten“ ein, auf der die gegenwärtige und künftige Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung diskutiert wurde. Sozioökonomische Veränderungsprozesse und demografisch bedingte Faktoren, wie die zunehmende Überalterung der Bevölkerung, standen neben anderen Einflüssen auf Versorgungsübergänge im Fokus.
</p>
<p>„Insbesondere die Zunahme multimorbider und chronischer Krankheiten sowie der Pflegebedürftigkeit erfordern neue Konzepte und Wege“, verdeutlichte Wiese zu Beginn. Die jährliche Fachkonferenz der Masterstudiengänge Management im Gesundheitswesen (MIG) und Gesundheitsmanagement/Health Management sei der passende Rahmen, um über einige innovative und vielversprechende Ansätze für die Weiterentwicklung der Versorgungsübergänge zu diskutieren.
</p>
<p>Als „hochrelevant“ stufte Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers das Thema zur Begrüßung ein. Die demografische Entwicklung erfordere ein intensives Nachdenken über Formen bedarfsgerechter Versorgung. Ein Schlüssel dazu sei sicherlich ein interdisziplinärer Ansatz, der im Kern die Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle des Patienten fördere und zugleich die Bündelung der regionalen Akteure. Modellhaft stehe dafür, so die Dekanin, der „Gesundheitscampus Osnabrück“, den Hochschule und Universität als Impulsgeber für die künftige Gesundheitsversorgung in der Region ins Leben gerufen haben.
</p>
<p>Ob nach einem stationären Aufenthalt oder bei bestehender medizinischer Behandlung und Pflege, „die Mehrzahl der Betroffenen wünscht sich, möglichst lange zu Hause bleiben zu können oder wieder dahin zurückzukehren. Und, wer im Heim lebt, erwartet selbstverständlich eine gute Pflege und gesicherte medizinische Versorgung“, konkretisierte Wiese in ihrem einleitenden Referat.
</p>
<p>Welche neuen Wege bereits gegangen werden und welche interdisziplinären Lösungen im Sinne eines „sektorenübergreifenden Kooperationsgedankens“ es bislang gibt, wurde anhand unterschiedlicher Modelle deutlich.
</p>
<p>Am Modell der Poststationären Laienunterstützung für Patienten (+P) zeigte Prof. Dr. Thomas Altenhöner von der Fachhochschule Bielefeld Chancen und Grenzen sozialer Unterstützung von Patienten nach stationärem Aufenthalt auf.
</p>
<p>Jakob Bijkerk, von der Unternehmensberatung Bijkerk Management, verdeutlichte anhand der aktuellen Innovationsbedarfe die Notwendigkeit, auch in der stationären Versorgung Denkregime zu verändern und innovative Wege in der Patientenversorgung zu gestalten.
</p>
<p>Vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Osnabrück berichtete Petra Herder zur Vernetzung der Versorgungsübergänge in ländlichen Regionen. Anhand eines Beispiels verdeutlichte die Referentin die Bedarfe der Überleitungsversorgung im ländlichen Raum und die Notwendigkeit einer umfänglichen Koordination für sichere Versorgungsübergänge im Sinne des Case Managements. Dabei sei vor allem eine gute Zusammenarbeit von Professionellen und Akteuren in der Gesundheitsversorgung mit den Laienhelfern und Ehrenamtlichen sowie mit den Institutionen und Kommunen von grundlegender Bedeutung.
</p>
<p>Wolfgang Hentrich, Vorstandsvorsitzender der genial eG Lingen, ein Ärztenetzwerk im Altkreis Lingen, sowie der Geschäftsführer der Genossenschaft, Christoph Schwerdt, stellten das innovative Modell einer regionalen, übergreifenden Kooperation von Ärzten vor. Am Beispiel der ärztlichen Versorgung in Heimen und am Beispiel eines Projektes, das sich der interdisziplinären Begleitung ambulant behandelter Patienten widmet, verdeutlichten sie, wie durch regionale Ärztenetze und berufsgruppenübergreifende Kooperationen eine Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum gestaltet werden kann.
</p>
<p>Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Poster-Session der Studierenden des Masterstudiengangs Management im Gesundheitswesen. Die Studierenden stellten hier eigens für die Veranstaltung konzipierte Plakate aus, die das&nbsp; Thema „Versorgungsübergänge“ übersichtlich und strukturiert abbildeten und gleichzeitig Problemstellungen enthielten, die gemeinsam mit den Tagungsteilnehmern diskutiert werden konnten.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula-Eva Wiese<br>Studiengangsbeauftragte Management im Gesundheitswesen
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3004<br>E-Mail: <a href="mailto:u.wiese@hs-osnabrueck.de">u.wiese@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jun 2016 09:45:42 +0200</pubDate>
                        <title>Enger kooperieren mit Hochschulen des öffentlichen Dienstes</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/enger-kooperieren-mit-hochschulen-des-oeffentlichen-dienstes/</link>
                        <description>Studiengang Öffentliche Verwaltung der Hochschule Osnabrück durch Prof. Dr. Andreas Lasar neu in der Rektorenkonferenz für den öffentlichen Dienst vertreten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13. Juni 2016) Die Mitglieder der Rektorenkonferenz trafen sich im Mai zu einer von zwei Konferenzen jährlich. Als neues Mitglied zum ersten Mal mit dabei, war Prof. Dr. Andreas Lasar von der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„In der Rektorenkonferenz treffen sich die Leiterinnen und Leiter der Hochschulen, die Verwaltungsstudiengänge anbieten. Die meisten Hochschulen dieser Art sind durch Anbindung an das fachlich zuständige Ministerium intern strukturiert, bieten ausschließlich Verwaltungsstudiengänge an und haben deshalb nur wenige Studierende. Die Hochschule Osnabrück, als externe Institution, die öffentliche Verwaltung als eine von vielen verschiedenen Studienrichtungen offeriert, ist da eher die Ausnahme in der Rektorenkonferenz“, erläuterte Lasar, Beauftragter für den Studiengang Öffentliche Verwaltung.
</p>
<p>Die Mitgliedschaft sei gleichwohl folgerichtig. „Die Entwicklungen in der öffentlichen Verwaltung betreffen letztlich alle Anbieter von Verwaltungsstudiengängen. Im Mittelpunkt unserer Treffen stehen deshalb auch der gegenseitige Austausch und das Lernen voneinander“, begründete Lasar die Mitgliedschaft. Er sei bereits vom ersten Treffen mit vielen Anregungen und Ideen zurückgekehrt, die helfen werden, den Bachelorstudiengang qualitativ zu verbessern. „In Zukunft erwarte ich eine engere Kooperation mit der einen oder anderen oder auch mehreren Hochschulen des öffentlichen Dienstes insbesondere im Bereich der Forschung“, so der Studiengangsbeauftragte.
</p>
<p>Die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst hat derzeit 38 Mitglieder. Diese kommen aus den (Fach)Hochschulen für öffentliche Verwaltung, den Fachbereichen für Verwaltungswissenschaften, den Fachhochschulen der Polizei und aus einigen anderen ausgewählten (Fach)Hochschulen, die für den öffentlichen Dienst in ganz Deutschland ausbilden. Die Mitglieder, dazu zählen Rektoren, Studiengangsbeauftragte und Dekane von Verwaltungsstudiengängen repräsentieren derzeit rund 45.000 Studierende.
</p>
<p>Die Rektorenkonferenz tritt jährlich zu einer Frühjahrs- und einer Herbsttagung zusammen und behandelt dort wichtige und aktuelle Fragestellungen der wissenschaftlichen, aber auch praktischen Entwicklung rund um den öffentlichen Dienst innerhalb der Bundesrepublik. Sie greift zentrale Themen auf, um diese nicht nur intern, sondern vor allem auch extern mit den erfahrenen Praktikern und fachlichen Partnern zu diskutieren.
</p>
<p>Die Rektorenkonferenz wählt aus ihrer Mitte ein fünfköpfiges Präsidium. Dieses Gremium besetzen derzeit Präsident Prof. Paul Witt, Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und die weiteren Mitglieder, Rainer Grieger, Präsident der FH Polizei des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Dr. Erich Keller, Rektor der Hochschule der Bundesbank, Prof. Dr. Jürgen Stember, Dekan der Hochschule Harz und Klaus Weisbrod (Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Studiengangsbeauftragter Öffentliche Verwaltung B.A.
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Jun 2016 09:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zu Besuch im Baskenland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/zu-besuch-im-baskenland/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten Partnerhochschule, Unternehmen und Kultureinrichtungen in Nordspanien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13. Juni 2016) Während der Blockwoche des Sommersemesters 2016 reisten 17 Studierende verschiedener Studiengänge der Hochschule Osnabrück nach Nordspanien. Gemeinsam mit ihrer Dozentin Emilia Blasco-Gärtner, Lehrbeauftragte für Spanisch an der Hochschule Osnabrück, besuchten sie die baskischen Städte Bilbao, Gernika, San Sebastián und Vitoria.
</p>
<p>Die Studierenden erwartete ein vielschichtiges und umfangreiches Programm. Tagesausflüge führten sie unter anderem in den Wissenschafts- und Technologiepark Zamudio, zum Technologiepark Gaiker, zur größten Genossenschaft Spaniens Mondragón Corporación, in das Friedenszentrum Gernika, in eine Schokoladenmanufaktur, eine Thunfisch-Fabrik, zu IKEA Barakaldo und zu Mercedes-Benz in Vitoria.
</p>
<p>Das Mercedes-Benz Werk in Vitoria ist das weltweit zweitgrößte Transportwerk der Daimler AG. Die Experten in Vitoria steuern die internationale Produktion von der Werkzeugstrategie über die Logistik bis hin zum Qualitätsmanagement. Das Werk beliefert nahezu alle globalen Märkte. Gleichzeitig ist der Standort des Geschäftsfeldes Mercedes-Benz Vans einer der wichtigsten Industriezentren im Baskenland und erwirtschaftete im Jahr 2015 rund 3,3 Prozent des baskischen Bruttoinlandproduktes (BIP) und rund zehn Prozent des baskischen Exportvolumens. Die Studierenden freuten sich besonders über die Einblicke, die sie in die Produktion nehmen durften.
</p>
<p>Mit dem Besuch der Genossenschaft Mondragón Corporación, lernten die Studierenden eine andere Art des Wirtschaftens kennen. Die demokratisch geführte Genossenschaft beschäftigt rund 85 Prozent ihrer Mitarbeiter in einem festen Arbeitsverhältnis. Ihre Philosophie ist die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze zum Wohlergehen der Region. Jedes Mitglied hat eine Stimme, jeder kann zum Präsidenten gewählt werden und jede wichtige Entscheidung wird durch eine Generalversammlung gefällt. Zur Genossenschaft gehören unter anderem die Supermarktkette Eroski, so wie große Teile des Schienen- und Straßenbaus in ganz Spanien.
</p>
<p>Kultureller Höhepunkt der Reise war der Besuch des Friedenszentrums in Gernika. Die heilige Stadt der Basken thematisiert die Bombardierung der Stadt durch deutsche und italienische Flieger während des spanischen Bürgerkriegs 1937, die deren völlige Zerstörung zur Folge hatte. „Mit dem Besuch Gernikas wollte ich die Studierenden sensibilisieren für die geschichtliche und politische Problematik der Kulturen in Spanien“, erläuterte Blasco-Gärtner den Anlass des Besuchs. Gernika liegt im Oka-Tal, das in den Meeresarm Ría de Gernika mündet. Gleich in der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet Urdaibai, das von der UNESCO zum Biosphärenreservat ausgewiesen wurde.
</p>
<p>Der Besuch des zum Weltkulturerbe gehörenden Geoparks von Zumaia zur Besichtigung des lokalen Flysch beeindruckte die Studierenden ebenfalls. Flysch ist eine Gesteinsform, die aus mehreren Sedimenten besteht. Diese haben sich mit der Zeit von einer horizontalen zu einer vertikalen Schichtung gedreht.
</p>
<p>Sehr wichtig war den Reisenden auch der Besuch der privaten Partnerhochschule Deusto Business School in San Sebastián. Die Osnabrücker Studierenden tauschten sich dort angeregt mit deutschen Gaststudenten über die Unterschiede deutscher und spanischer Studiensysteme aus. Student Nico Blasius stellte im Gespräch fest, „dass die spanischen Studierenden einen höheren Aufwand während des Semesters leisten, dafür jedoch nur ein bis zwei Klausuren am Semesterende schreiben müssen. Wir müssen in Osnabrück zwar mehr Klausuren schreiben, der Arbeitsaufwand während des Semesters ist aber geringer.“
</p>
<p>Für Blasco-Gärtner hat der Besuch der Universität Deusto, „sowohl sprachlich, wissenschaftlich als auch persönlich-kulturell einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung der Beziehungen zur Hochschule Osnabrück geleistet.“
</p>
<p>Der Austausch zwischen den Studierenden und die Möglichkeit, direkte Kontakte zu knüpfen, waren Ziele, die Dozentin Blasco-Gärtner mit der Exkursion verfolgte. Die Besichtigung verschiedener Unternehmen und Kultureinrichtungen habe den Studierenden eine intensive Auseinandersetzung mit der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Situation des Baskenlandes ermöglicht.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Emilia Blasco-Gärtner<br>Lehrbeauftragte für Spanisch an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:e.blasco-gaertner@hs-osnabrueck.de">e.blasco-gaertner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jun 2016 10:11:26 +0200</pubDate>
                        <title>Geflüchtete zu Facharbeitern ausbilden</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/gefluechtete-zu-facharbeitern-ausbilden/</link>
                        <description>Diskussion an der Hochschule Osnabrück zu Arbeitsmöglichkeiten von Zuwanderern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Juni 2016) Zur Podiumsdiskussion „Risiken und Chancen des Flüchtlingszulaufs - Wie bilden wir Flüchtlinge zu Facharbeitern aus?“, luden jetzt Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück ein. Arbeitsmarktvermittler und Betroffene aus der Region diskutierten diese Frage vor gut 50 Gästen in der Caprivi-Lounge.
</p>
<p>Studierende des Wahlpflichtmoduls „Recht für die Soziale Arbeit“, bei Prof. Dr. Hermann Heußner, hatte das Nachdenken über Risiken und Chancen des Flüchtlingszulaufs dazu bewogen, die Frage nach der Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen in einer öffentlichen Diskussion fortzusetzen und zu vertiefen. Durch die Veranstaltung führte Student Andreas Sindt.
</p>
<p>Malte Kampmeyer von der Agentur für Arbeit, erläuterte zunächst, dass die Behörde Geflüchtete bereits bei einer Aufenthaltsgestattung begleite, also schon vor der Entscheidung über den Asylantrag. Die Inanspruchnahme der Begleitung erfolge freiwillig. Da jedoch alle Maßnahmen der Agentur berufsorientiert seien, fielen allgemeine Bildungsmaßnahmen wie Sprachkurse leider nicht in ihren Aufgabenbereich.
</p>
<p>Das Jobcenter hingegen sei erst dann für einen Flüchtling zuständig, wenn sein Antrag positiv entschieden sei, führte Stefan Reckers vom Jobcenter der Stadt Osnabrück aus. Das bedeute aktuell, dass die große Welle noch nicht bei ihm angekommen und eher ein „stetiges Tröpfeln“ sei. Anerkannte Flüchtlinge hätten jedoch dieselben Ansprüche auf Sozialleistungen, wie Bürger mit deutschem Pass. Reckers mahnte, man müsse zwar aufpassen und Flüchtlinge gegenüber Deutschen nicht bevorzugen, auf die speziellen Bedürfnisse von Geflüchteten gehe aber auch das Jobcenter mit entsprechenden Angeboten ein.
</p>
<p>Als Vertreterin des Migrationszentrums und Jugendbeauftragte der Maßarbeit, des Jobcenters im Landkreis Osnabrück, erinnerte Susanne Steininger an den schwierigen Weg eines Flüchtlings, der nach Deutschland kommt. Der beruflichen Qualifizierung gingen zunächst grundlegende Schritte voraus, dazu zählten Asylantrag, Unterbringung und Kontakt zur Familie.
</p>
<p>Einer dieser wichtigen Schritte ist auch der Spracherwerb. Alicia Hoffmann vom Berufsschulzentrum am Westerberg stellte das Angebot der „Sprintklassen“ vor, in denen Migranten Deutsch lernen und im Anschluss Zugang haben zum Modell „Sprintdual“, einer Kombination aus Praktikum und Unterricht.
</p>
<p>Mit Mouead Al Tahhan, saß auch ein Flüchtling mit auf dem Podium. Der syrische Familienvater absolviert mittlerweile eine Ausbildung zum Grafikdesigner. In Syrien arbeitete Al Tahhan als Drucker und studierte Jura. Dieses Studium könne er in Deutschland jedoch nicht fortführen, da das Sprachniveau zu hoch sei.
</p>
<p>An der anschließenden, lebhaften Diskussion beteiligte sich das Publikum mit vielen Fragen. Deutlich wurde, dass es zahlreiche Angebote für Geflüchtete gibt, diese aber oft nicht transparent und bekannt genug sind. So bekam Al Tahhan seinen Ausbildungsplatz nur, weil er im Internet recherchierte, Bekannte befragte und ihm glückliche Zufälle halfen.
</p>
<p>„Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass die Flüchtlinge den Demografischen Wandel im Land aufhalten können“, formulierte Steininger ihre Ansicht. Dafür seien es zu wenige und ihre Integration dauere zu lange. Reckers hält die heutigen Flüchtlinge für „Fachkräfte von Übermorgen“, bis „Übermorgen“ seien es aber wohl noch ein paar Jahre.
</p>
<p>Alle Akteure äußerten ihr Bedauern über gesetzliche Vorgaben, die ihnen die Arbeit erschwere und das individuelle Eingehen auf jeden ihrer Klienten verhindere. Besonders häufig kritisiert wurde dabei die nicht passgenauen Regelungen zur Teilnahme an Sprachkursen.
</p>
<p>Wo genau es hakt, zeigte auch die Abschlussrunde, in der Sindt alle Podiumsgäste darum bat, einen Wunsch für ihre weitere Arbeit mit den Geflüchteten zu formulieren. Sowohl Kampmeyer als auch Al Tahhan wünschten sich eine schnelle und langfristige Lösung zur Überwindung der Sprachbarriere. Reckers hofft, dass die Politik ausreichend Zeit für die Flüchtlingsarbeit einräumen wird, die viele Herausforderung mit sich bringe. Über mehr Spielraum für die Arbeit des Jobcenters bzw. der Maßarbeit auf kommunaler Ebene würde sich Susanne Steininger freuen und Alicia Hoffmann richtete ihren Wunsch an die vielen angehenden Sozialarbeiter im Publikum. Soziale Arbeit sollte auch im Berufsschulzentrum am Westerberg stärker vertreten sein.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hermann Heußner<br>Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3790<br>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jun 2016 10:01:40 +0200</pubDate>
                        <title>Firmen lernen chinesische Logistikfachkräfte von morgen kennen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/firmen-lernen-chinesische-logistikfachkraefte-von-morgen-kennen/</link>
                        <description>LOGinCHINA-Studierende der Hochschule Osnabrück treffen Unternehmensvertreter</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Juni 2016) Bereits zum zweiten Mal bot die LOGinCHINA-Firmenkontaktmesse der Hochschule Osnabrück Studierenden des deutsch-chinesischen Kooperationsstudiengangs und Unternehmensvertretern die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen.
</p>
<p>Ins Leben gerufen wurde die Firmenkontaktmesse im vergangenen Jahr, um die LOGinCHINA-Studierenden, die ihr sechstes Semester an der Hochschule Osnabrück verbringen, noch stärker mit der regionalen Wirtschaft zu verknüpfen.
</p>
<p>Nach den sehr guten Erfahrungen der ersten Kontaktmesse, folgten auch dieses Mal vier Unternehmen der Einladung an die Hochschule. Mit den Unternehmen Boge Rubber &amp; Plastics, der TWE Group und der Berling Gruppe präsentierten sich drei sehr unterschiedliche Firmen und zeigten den Studierenden ihre zahlreichen Einsatzmöglichkeiten. Auch die Bundesvereinigung für Logistik (BVL) nutzte die Gelegenheit, die Fachkräfte von morgen kennenzulernen.
</p>
<p>Studiengangsleiter Professor Dr. Michael Schüller, riet seinen Studentinnen und Studenten, die Chance zu nutzen und Kontakte für die Zukunft aufzubauen. Auch Clare Gray, Leiterin des LOGinCHINA-Unternehmensnetzwerkes, betonte die Bedeutung eines guten Netzwerkes für den beruflichen Erfolg.
</p>
<p>Zu Beginn noch etwas zurückhaltend, verloren die Studierenden bald ihre Scheu und unterhielten sich angeregt mit den Unternehmensvertretern über Praktika, Abschlussarbeiten und die zukünftigen Herausforderungen in der Logistik.
</p>
<p>Die Firmenvertreter zogen ein positives Fazit und waren sich einig, dass die LOGinCHINA-Studierenden, die neben ihren Fachkenntnissen in Logistikmanagement auch über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen, nach ihrem Abschluss sehr gute Chancen im Arbeitsmarkt haben werden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Meike Arnold<br>Geschäftsstellenleiterin Hochschulzentrum China (HZC)
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7094<br>E-Mail: <a href="mailto:m.arnold@hs-osnabrueck.de">m.arnold@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/hzc-aktuell.html" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/hzc-aktuell.html</a>
</p>
<p>Clare Gray<br>Leiterin LOGinCHINA Unternehmensnetzwerk
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3212<br>E-Mail: <a href="mailto:c.gray@hs-osnabrueck.de">c.gray@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.Loginchina.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.Loginchina.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jun 2016 09:54:38 +0200</pubDate>
                        <title>Brasilianer lernen deutsches Gesundheitswesen kennen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/brasilianer-lernen-deutsches-gesundheitswesen-kennen/</link>
                        <description>Pflegestudierende aus Santa Maria besuchten im Rahmen eines UAS7-Austausches die Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Juni 2016) Die Zusammenarbeit deutscher und brasilianischer Pflege- und Hebammenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ermöglichte es jetzt erstmals 13 Studierenden der Osnabrücker Partneruniversität Centro Universitário Franciscano (UNIFRA) in Santa Maria, für eine achttägige Reise nach Deutschland zu kommen, um das hiesige Gesundheitssystem sowie wie den akademischen und kulturellen Kontext der Gesundheitswissenschaften kennenlernen.
</p>
<p>Die Idee für das Projekt entstand im vergangenen Jahr auf dem ersten deutsch-brasilianischen Pflegesymposium. Forscherinnen und Forscher der Hochschulen Osnabrück, Münster, Hamburg und Bremen, welche dem Verbund der German Universities of Applied Sciences 7 (UAS 7) angehören, gründeten 2015 neue Kooperationen zur Förderung von Lehre und Forschung im Bereich der Gesundheitswissenschaften.
</p>
<p>Gemeinsam mit ihrer Professorin für Pflegewissenschaft, Dirce Stein-Backes, besuchten die Studierenden aus dem Süden Brasiliens die Hochschule Osnabrück. „Diese Reise ist schon jetzt eine großer Erfolg für die deutsch-brasilianische Zusammenarbeit“, betonte Initiator Prof. Dr. Andreas Büscher, der bereits seit vielen Jahren eine Kooperationsbeziehung mit Stein-Backes pflegt, zur Begrüßung.
</p>
<p>Die brasilianischen Studierenden zeigten großes Interesse am deutschen Ausbildungssystem, wenngleich es aufgrund seiner Vielfalt nicht ganz einfach zu verstehen war. Wie stark sich die Studienmöglichkeiten und der Aufbau der Studiengänge in Brasilien und Deutschland unterscheiden, wurde im Gespräch deutlich. Während in Osnabrück zum Beispiel der Studiengang Midwifery (Hebammenwissenschaft) ausbildungsergänzend angeboten wird und die Studierenden die Hochschule nach sechs Semestern mit einem Bachelor verlassen, müssen in Brasilien zunächst zehn Semester Pflege studiert werden. Erst danach besteht die Möglichkeit, sich in vier weiteren Semestern auf das Hebammenwesen zu spezialisieren.
</p>
<p>Für Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein von der Hochschule Osnabrück, ist die deutsch-brasilianische Begegnung gerade deshalb so interessant, weil es viele Gegensätze gibt, die zugleich Anknüpfungspunkte sind. „In Brasilien besteht ein starkes politisches Interesse an den Gesundheitswissenschaften, doch die Ausbildung ist dort noch nicht so weit fortgeschritten. In Deutschland hingegen haben wir mittlerweile eine etablierte und wissenschaftlich sehr fundierte Profession, aber das politische Interesse für unseren Beruf fehlt.“ Beide Seiten könnten noch einiges voneinander lernen.
</p>
<p>Die Midwifery-Absolventinnen Bettina Eckert und Laura Trenkamp waren als Studentinnen selbst nach Brasilien gereist. Ein ganz anderes Gesundheitssystem kennenzulernen, bewerteten beide als sehr wertvolle Erfahrung. „Das Wichtigste ist für mich der Blick über den Tellerrand, ich wollte wissen, wie funktionieren Hebammenwesen und Hebammenforschung anderswo?“, resümierte Trenkamp. „Im Gespräch mit brasilianischen Kommilitonen habe ich so oft gedacht‚ ihr müsstet einfach mal kommen und das selbst erleben“, erzählte Eckert, „toll, dass es jetzt geklappt hat und sie jetzt einen Kreissaal von innen sehen konnten.“
</p>
<p>Ihre Freude zeigten auch die brasilianischen Studierenden. Neben der modernen Technik in Universitäten und Krankenhäusern, wie dem Franziskus-Hospital in Münster, die sie gesehen hatten, beeindruckte sie die Vielfalt kultureller Eindrücke und die vielen Fahrradfahrer. „Das ist so schön, das hätte ich auch gerne in Brasilien. Alles ist so ruhig und sicher“, meinte Amanda Schneider Weissheimer aus Santa Maria. Gemeinsam waren alle während einer Nachtwächtertour auf den Turm der Marienkirche gestiegen und hatten auf im Abendlicht auf die Stadt geblickt.
</p>
<p>Stein-Backes war bereits mehrfach in Deutschland und freute sich sehr, ihre Erfahrungen und Eindrücke, von denen sie in den Vorlesungen oft berichtete, von nun an mit ihren Studierenden teilen zu können. „Mir war es wichtig, dass meine Studierenden Deutschland kennenlernen. Zum einen ist es die deutsche Kultur, die uns beeindruckt. Zum anderen sehe ich das deutsche Gesundheitssystem als großes Vorbild“, so die Professorin.
</p>
<p>Dr. Stephanie Stelzig, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Osnabrück und maßgeblich an der Organisation beteiligt, resümierte abschließend, „das Zusammenkommen war lehrreich und wahnsinnig interessant. Und, als eine der brasilianischen Studentinnen sagte, dass sie das erste Geburtshaus in Santa Maria aufmachen wolle, wusste ich, dass wir diesen Austausch auf jeden Fall aufrecht erhalten und weiterausbauen werden“.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Dr. Stephanie Stelzig
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2171<br>E-Mail: <a href="mailto:s.stelzig@hs-osnabrueck.de">s.stelzig@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Jun 2016 10:17:16 +0200</pubDate>
                        <title>Noch einmal an alles erinnert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/06/noch-einmal-an-alles-erinnert/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück verabschiedet Waltraud Breckheimer und Ute Schöniger in den Ruhestand</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. Juni 2016) Als Lehrkräfte für besondere Aufgaben waren Waltraud Breckheimer und Ute Schöniger zehn Jahre lang für die Hochschule Osnabrück tätig. Nun verabschiedete die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Sabine Eggers, die Erziehungs- und Pflegewissenschaftlerinnen in den Ruhestand.
</p>
<p>Breckheimer und Schöniger lehrten in den Pflegestudiengängen und im Studiengang Soziale Arbeit. Vor ihrer Zeit an der Hochschule Osnabrück waren sie an der katholischen Fachhochschule Norddeutschland (KFH) tätig, die im Jahr 2005 geschlossen wurde. Die Hochschule Osnabrück übernahm damals nicht nur den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit sondern auch die Lehrenden, Beschäftigten und Studierenden. Beide Dozentinnen betonten, wie gut sie aufgenommen wurden. Sowohl das Kollegium als auch die gegebenen Räumlichkeiten hätten ihnen einen guten Start ermöglicht.
</p>
<p>„Vor meinem Ruhestand bin ich noch einmal durch alle Häuser und alle Räume der Hochschule gegangen und habe mich an meine Veranstaltungen dort erinnert – ich habe mich überall wohl gefühlt“, resümierte Breckheimer. Auch Schöniger, die den dualen Studiengang Pflege mit aufgebaut und konzipiert hat, lobte die Arbeitsatmosphäre an der Hochschule Osnabrück, „wir sind hier angekommen, wurden sehr gut aufgenommen und konnten uns wohlfühlen.“
</p>
<p>Für die Zukunft wünschen sich beide, dass die Hochschule weiterhin offen für neue Ideen bleibe. Denn Hochschule brauche Raum für Kreativität, so Schöniger.
</p>
<p>Eggers bedankte sich abschließend für das Engagement und die Begeisterung der beiden Kolleginnen für ihre Aufgaben. Ein bisschen Wehmut sei bei dem Abschied auch dabei.
</p>
<p>Die Diplom-Pädagoginnen blicken gerne auf ihre Zeit an der Hochschule zurück und können sich ein Wiederkommen gut vorstellen, dann allerdings als Besucherinnen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 May 2016 10:46:38 +0200</pubDate>
                        <title>Einen Blick in die Zukunft wagen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/05/einen-blick-in-die-zukunft-wagen-1/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück beschäftigen sich während der Blockwoche mit persönlichen und gesellschaftlichen Zukunftsfragen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Mai 2016) Was ist bei der Entwicklung einer neuen Geschäftsidee wichtig? Worauf muss ich achten, wenn ich mich selbstständig machen will? Und wie kann ich in die komplexen Marktstrukturen überhaupt noch Innovationen mit einbringen? Diese und viele andere Fragen stellten sich Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gemeinsam mit Reinhard Hoffmann. In der Blockwoche des Sommersemesters bot der Dozent vom Wissens- und Technologie-Transfer der Osnabrücker Hochschulen erstmals das Seminar „Den Unternehmergeist wecken - Geschäftsmodelle für unternehmerische Träume entwickeln“ an. Seine Motivation dabei: „Studierende für die Selbstständigkeit sensibilisieren.“
</p>
<p>Der Titel war Programm: In Gruppen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Geschäftsmodelle ausarbeiten und „Unternehmer-Luft“ schnuppern. Dabei kamen ganz unterschiedliche Ideen auf: von der Erlebnis-Gastronomie über Innovationen auf dem Smartphone-Markt, einer Vermittlungsagentur für Unternehmenskooperationen bis hin zu einem modularen Handtaschensystem, bei dem man&nbsp;– ähnlich wie bei einem Autokauf – Design und Ausstattung selbst bestimmen kann. Diese Praxisnähe wurde von den Studierenden sehr gelobt.
</p>
<p>„Bereits seit meinem Abitur habe ich den Traum bzw. das Ziel mich später einmal selbstständig zu machen“, erzählte Teilnehmer Björg Petuschow. Wie ihm ging es vielen, die sich für das Seminar entschieden haben. Die Veranstaltung gebe ihnen Informationen und Input für ihre Vorhaben und helfe, die Gedanken und Ideen zu strukturieren – zum Beispiel mit Hilfe eines internationalen Business-Modells, das besprochen wurde. Unter den Teilnehmern befanden sich aber auch einige Studierende, die sich bereits selbstständig gemacht haben.
</p>
<p>„Das Thema Existenzgründung hat einen hohen Stellenwert für die Volkswirtschaft. Gerade im Raum Osnabrück gibt es viele Möglichkeiten in dem Bereich“, erklärte Hoffmann. So zum Beispiel auch den Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen. Dort ist der Diplom-Betriebswirt seit vier Jahren hauptamtlich tätig und steht Studierenden bei Ideen im Bereich der Existenzgründung oder auch bei bestehenden Start-Up-Unternehmen tatkräftig zur Seite. Dabei kann er auch auf seine eigenen Praxis-Erfahrungen zurückgreifen, denn im Jahr 1993 hatte Hoffmann selbst ein Unternehmen gegründet.
</p>
<p>Eine Besonderheit der Blockwochen-Veranstaltung von Hoffmann war, dass sie durch die Initiative eines Studenten der Fakultät Wiso entstand. Tim Nieker macht zurzeit ein Praktikum in einem Start-Up-Unternehmen in Berlin und regte an, dass es an der Hochschule mehr Veranstaltungen zum Thema Existenzgründung und Selbstständigkeit geben sollte. „Das hat mich dazu gebracht, diese Veranstaltung in der Blockwoche anzubieten“, so Hoffmann. Das Seminar solle hoffentlich auch in zukünftigen Blockwochen wieder stattfinden.
</p>
<p>Das Seminar „Intelligente Logistik im Zeichen der Globalisierung – Was kann das System Wasserstraße/Binnenschifffahrt/Binnenhäfen leisten?“ wurde von Dr. Heino Schulz zum wiederholten Mal angeboten. Wie der Titel bereits verrät, ging es in der Veranstaltung vor allem um die Konzepte Wasserstraße und Binnenschifffahrt. „Für mich war vor allem der LKW- und Bahnverkehr präsent. Deswegen finde ich es interessant, jetzt auch die Binnenschifffahrt mal aus der Logistik-Sicht zu betrachten“, berichtete Dominik Hagemense, BWL-Student im zweiten Semester.
</p>
<p>Dabei könne er viel an den Logistik-Grundlagenkurs aus seinem Studium anknüpfen. Durch die Blockwochen-Veranstaltung würden viele bereits gelernte (theoretische) Aspekte noch einmal anders beleuchtet werden. Hilfreich waren dabei vor allem die Praxis-Geschichten, die der Referent aus seinem eigenen Berufsleben mitbrachte. Schulz war selbst einige Zeit im Osnabrücker Hafen tätig und konnte den Studierenden somit viele Tipps und eigene Erfahrungen mit auf den Weg geben.
</p>
<p>Das Highlight der Veranstaltung war wohl die gemeinsame Fahrt zum Hafen nach Hamburg, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine exklusive Führung erwartete. Hier konnten sie die im Seminar besprochenen Inhalte noch einmal vor Ort live nachvollziehen.
</p>
<p>Am Ende ist es Dr. Heino Schulz gelungen, die Studierenden für sein Thema zu sensibilisieren. Sie sehen die Logistikbranche jetzt ein wenig mit anderen Augen und wissen die Relevanz für das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung mehr zu schätzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 May 2016 16:31:46 +0200</pubDate>
                        <title>Welche Partnerhochschulen hat die Hochschule Osnabrück und wie organisiere ich meinen Auslandsaufenthalt?</title>
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                        <description>International Day informiert über Auslandsaufenthalte, deren Organisation und Finanzierungsmöglichkeiten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Mai 2016) Asien, Amerika oder doch Europa? Beim International Day an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück konnten sich interessierte Studierende an Informationsständen und bei einer Vielzahl an Vorträgen über die Partnerhochschulen der Hochschule, Praktika im Ausland, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie die allgemeine Organisation von Auslandsaufenthalten informieren.
</p>
<p>Im Foyer des CN-Gebäudes stellten internationale Studierende gemeinsam mit dem International Faculty Office die außereuropäischen Partnerhochschulen vor während in der Caprivi Lounge Informationsstände für die europäischen Partnerhochschulen aufgebaut waren. Die Studierenden konnten so ihr favorisiertes Land für den Auslandsaufenthalt auswählen und sich über die dortigen Kooperationen informieren. Chiara Börgel studiert Internationale Betriebswirtschaft und Management und möchte nach Bogotá in Kolumbien, da ihr die kolumbianische Kultur auch schon bekannt ist. „Kolumbien ist ein facettenreiches und spannendes Land, weil es sich gerade im politischen und wirtschaftlichen Wandel befindet“, sagt Börgel. Nebenbei wurden an ausgewählten Informationsständen ebenso landestypische Spezialitäten angeboten. Außerdem sorgte eine Live-Band in der Caprivi-Lounge für gute Stimmung.
</p>
<p>Beim “Meet the Experts” hatten die Studierenden zudem die Möglichkeit Professorinnen und Professoren als Beauftragte verschiedener Partnerhochschulen über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts zu befragen. „Wir möchten unseren Studierenden mit dem International Day neue Anregungen für Auslandsaufenthalte geben. Der Fokus der gesamten Veranstaltung liegt neben der Information auch auf dem Kontakte knüpfen zu internationalen Gaststudierenden“, erklärt Fides Kammann-Lippelt, Koordinatorin des International Faculty Office.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Fides Kammann-Lippelt<br>International Faculty Office<br>Caprivistr. 30 A<br>Raum: CB 0011A<br>Telefon: 0541 969-3816<br>E-Mail: <a href="mailto:f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de">f.kammann-lippelt@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 May 2016 10:25:56 +0200</pubDate>
                        <title>Maßgeschneidertes Besuchskonzept für die CeMAT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/05/massgeschneidertes-besuchskonzept-fuer-die-cemat/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück Partner der Weltleitmesse für Intralogistik und Supply Chain Management</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Mai 2016) Vom 31. Mai bis zum 3. Juni findet mit der CeMAT die Weltleitmesse für Intralogistik und Supply Chain Management in Hannover statt. Logistik-Studierende der Hochschule Osnabrück haben jetzt unter der Leitung von Prof. Dr. Diethardt Freye und Thorsten Landowsky, gemeinsam mit der Deutsche Messe AG, ein auf Studierende ausgerichtetes Besuchskonzept für die Fachmesse entwickelt. Ziel des Projekts „CeMAT Students 2016“ war es, die studierendenspezifischen Angebote auf der CeMAT weiter auszubauen, um Studierenden einen erfolgreichen Messebesuch zu ermöglichen.
</p>
<p>Inzwischen ist dieses Konzept von der Deutsche Messe AG realisiert worden. Für die Studierenden stehen dadurch bei einem Besuch der CeMAT verschiedene, kostenfreie Angebote bereit, darunter der Messeeintritt, eine Lunchtüte zum Mittagessen, die Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Meet the CEOs @ CeMAT“, sechs studentische Tagungen, speziell für Studierende vorgeschlagene Messerouten („Student Suggested Tours“) sowie speziell für Studierende angebotene Aktivitäten der Aussteller, gekennzeichnet als sogenannte „Student Information Points“.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Diethardt Freye<br>Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistikmanagement<br>Telefon: 0541 969-2194<br>E-Mail: <a href="mailto:d.freye@hs-osnabrueck.de">d.freye@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Eine ausführliche Beschreibung der Angebote im Rahmen des Projekts finden Sie unter:
</p>
<p><a href="http://www.cemat.de/de/info/fuer-studierende" target="_blank" rel="noreferrer">www.cemat.de/info/fuer-studierende</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 May 2016 09:10:08 +0200</pubDate>
                        <title>Qualitätsmerkmal Vertrauenschutz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/05/qualitaetsmerkmal-vertrauenschutz/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christof Radewagen referiert auf Ringvorlesung an der Hochschule Osnabrück über Datenschutz in Pflegefamilien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Mai 2016) Die Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ fand in ihrer dritten Auflage erstmals auch an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstalter, das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie und die Stiftung Universität Hildesheim, organisieren in diesem Jahr insgesamt acht Veranstaltungen zum Thema an niedersächsischen Hochschulen und Universitäten.
</p>
<p>Zum Aspekt „Datenschutz in Pflegefamilien“ referierte Prof. Dr. Christof Radewagen, Experte für Handlungstheorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück. An den öffentlichen Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an. „Eltern, Kinder und Jugendliche die sich rat- oder hilfesuchend an das Jugendamt wenden, gestatten dessen Mitarbeitern oft tiefe Einblicke in intimste Angelegenheiten. Sie berichten zum Beispiel von Krankheiten, Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen, offenbaren Wünsche oder geben räumlichen Zugang in ihre persönlichsten Bereiche“, gab Radewagen zu Beginn seines Vortrags zu bedenken.
</p>
<p>Das erfordere, so der Experte, eine an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Betroffenen orientierte Hilfe, insbesondere einer tragfähigen Vertrauensbeziehung zwischen Betroffenen und Helfern. Dieser Ansatz einer lebensweltorientierten Sozialen Arbeit werde auch im 8. Kinder- und Jugendhilfebericht postuliert.
</p>
<p>Eine Vertrauensbeziehung könne aber nur dann entstehen, so Radewagen weiter, „wenn die Helfer taktvoll und gegenüber unbefugten Dritten verschwiegen sind.“ Die Betroffenen dürften und müssten erwarten können, dass Jugendhilfefachkräfte, denen sie sich anvertrauten, Informationen nur dann weitergäben, wenn sie das den Fachkräften erlaubten oder eine Rechtsgrundlage diese dazu befuge. „Der Vertrauensschutz ist ein Qualitätsmerkmal der Jugendhilfe und gilt ausnahmslos auch im Bereich der Vollzeitpflege.“
</p>
<p>„Die Vollzeitpflege geht in der Diskussion oft ein bisschen unter, obwohl annähernd gleich viele Kinder in Pflegefamilien wie in Heimen untergebracht sind“, begründete Joachim Glaum vom Landessozialamt, die Notwendigkeit einer öffentlichen Ringvorlesung.
</p>
<p>„In der Pflegekinderhilfe ist einiges passiert, aber ganz vieles ist auch noch verbesserungsbedürftig, insbesondere rechtliche Fragen sind oft nicht geklärt,“ betonte&nbsp; Anke Kuhls von der Universität Hildesheim.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3963<br>E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 May 2016 09:08:15 +0200</pubDate>
                        <title>Interkulturelle Kompetenz kann die Karriere beschleunigen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/05/interkulturelle-kompetenz-kann-die-karriere-beschleunigen/</link>
                        <description>Das ist das Ergebnis einer Masterarbeit im Studiengang Business Management der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Mai 2016) Verschafft interkulturelle Kompetenz den Hochschulabsolventinnen und -absolventen bessere Chancen in deutschen Unternehmen aufzusteigen? Dieser Frage ging Marius Kleine-König, Masterstudent im Studiengang Business Management der Hochschule Osnabrück, in seiner empirischen Abschlussarbeit nach.
</p>
<p>Die Analyse zeigt, dass die Dienstleistungsbranche zu 63 Prozent von einer karrierebeschleunigenden Wirkung ausgeht, während der Handel diese Auffassung nur zu 25 Prozent teilt. Dieser These stimmen dabei eher die kleineren Unternehmen mit 100 bis 249 Mitarbeiter zu (60%), sowie die Geschäftsführenden (66,7%).
</p>
<p>Anlass für die Erhebung ist der zu beobachtende Wandel der Arbeitswelt. „Globalisierung und Internationalisierung haben grenzüberschreitendes Arbeiten zur gängigen Praxis in deutschen, international tätigen Unternehmen gemacht. Die Zusammenarbeit mit anderen, fremden Kulturen hat eindeutig an Relevanz gewonnen“, betont Kleine-König. Um den stetig steigenden Bedarf an Fach- und Führungskräften in einem heterogenen Unternehmensumfeld zu decken, seien spezielle Fähigkeiten, insbesondere interkulturelle Kompetenz wichtiger geworden, so der Student.
</p>
<p>Auslandserfahrungen, insbesondere Auslandssemester haben auch bei Studierenden in den vergangenen 15 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Die deutschen Hochschulen reagieren auf diesen Trend, indem sie seit Jahren vermehrt international ausgerichtete Studiengänge in verschiedenen Disziplinen anbieten, so die Studie.
</p>
<p>Vor diesem Hintergrund befragte Kleine-König mithilfe einer Online-Befragung personalverantwortliche Mitarbeiter deutscher, international tätiger Unternehmen zur Relevanz interkultureller Kompetenz. Die nicht repräsentative Stichprobe umfasste insgesamt 103 Teilnehmer.
</p>
<p>Der Analyse zufolge ist Unternehmen interkulturelle Kompetenz bei der Personalauswahl generell wichtig, allerdings sind Unternehmen in dieser Hinsicht nur gerade so mit den Fähigkeiten der Absolventinnen und Absolventen zufrieden. Dabei sehen Unternehmen Kommunikationsfähigkeit sowie Offenheit für Veränderungen fast branchenweit und über alle Größen hinweg als wichtige interkulturelle Kompetenzen an. Ein Auslandspraktikum zur Vorbereitung auf eine Tätigkeit im Ausland ist ihnen dabei noch wichtiger als ein Auslandsstudium.
</p>
<p>Mit bis zu 62 Prozent die meisten interkulturellen Trainings bieten der Handel und das verarbeitende Gewerbe an, in der Dienstleistungsbranche sind es dagegen nur 35,5 Prozent.
</p>
<p>Ein besonders signifikanter Zusammenhang besteht zwischen Unternehmensgröße und der Zahl angebotener interkultureller Trainings. Umso größer das Unternehmen ist, umso mehr Schulungen werden angeboten. Und je wichtiger dem Unternehmen interkulturelle Kompetenz ist, umso häufiger steht das auch in den Stellenausschreibungen, auch dann, wenn die Position das nicht verlangt.
</p>
<p>Tatsächlich werden Absolventinnen und Absolventen mit interkultureller Kompetenz jenen ohne entsprechende Erfahrung vorgezogen, auch wenn diese für die jeweilige Stelle nicht unbedingt erforderlich ist, das gilt für 70 Prozent der befragten Unternehmen, jedoch nicht im Grundstücks- und Wohnungswesen sowie für die Bereiche Verkehr, Lagerei und Kommunikation.
</p>
<p>Bewerber mit interkultureller Kompetenz erhalten zudem spezielle Angebote für Einsätze im Ausland sowie zur Teilnahme an internationalen Projekten. Das Offerieren eines höheren Entgelts allein aufgrund interkultureller Erfahrung ist eher selten anzutreffen.
</p>
<p>Besonders Personalleiter teilen die Ansicht, dass Absolventinnen und Absolventen, die interkulturelle Kompetenz bereits während der Hochschulausbildung gesammelt haben, besser auf eine spätere Auslandsentsendung vorbereitet sind, als wenn sie diese Erfahrung erst im Laufe des Berufslebens gesammelt hätten.
</p>
<p>„Damit geht eine leicht karrierebeschleunigende Wirkung vom Vorhandensein interkultureller Kompetenz bei Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus“, schlussfolgert Prof. Dr. Carsten Steinert, der die Masterarbeit betreute. Besonders bei der Vorbereitung eines späteren Auslandseinsatzes in deutschen, international agierenden Unternehmen seien Absolventinnen und Absolventen mit entsprechender interkultureller Vorbildung klar im Vorteil. Auch deshalb, weil die Arbeitgeber in diesem Fall einen deutlich geringeren Nachqualifizierungsaufwand zu leisten hätten, so der Personalmanagement-Experte.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Carsten Steinert<br>Betriebswirtschaft, insbesondere Personalmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2191<br>E-Mail: <a href="mailto:c.steinert@hs-osnabrueck.de">c.steinert@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 May 2016 11:49:47 +0200</pubDate>
                        <title>Besonders Handwerk und Gastronomie könnten von syrischen Flüchtlingen profitieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/05/besonders-handwerk-und-gastronomie-koennten-von-syrischen-fluechtlingen-profitieren/</link>
                        <description>Absolventin Denise Farag schreibt Masterarbeit zur Integration von Syrern in den Arbeitsmarkt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 3. Mai 2016) Über die Integration syrischer Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt wird derzeit viel diskutiert. Denise Farag, Masterabsolventin des Studienganges International Business and Management an der Hochschule Osnabrück, stellte das Thema in den Mittelpunkt ihrer Abschlussarbeit. Unter dem Titel “Skill Shortage in Germany and the Integration of Syrian Refugees into Apprenticeships”, zu Deutsch „Fachkräftemangel in Deutschland und die Integration syrischer Flüchtlinge in Ausbildungsberufe“, reichte Farag die Ergebnisse ihrer empirischen Befragung ein, für die sie 103 syrische Flüchtlinge interviewt hatte.
</p>
<p>Im Fokus der Arbeit stand das Potenzial syrischer Flüchtlinge für den Ausbildungsmarkt. Mit Hilfe eines Fragebogens, der von einem Muttersprachler ins Arabische übersetzt worden war, befragte die Studentin syrische Flüchtlinge im Landkreis Heilbronn. Die Frauen und Männer im Alter von 16 bis 26 Jahren, die zum Zeitpunkt der Befragung seit mindestens drei Monaten in Deutschland lebten, wurden dabei unter anderem zu ihrem Bildungshintergrund, ihrer Arbeitserfahrung und zu ihren Plänen für den weiteren Berufsweg befragt.
</p>
<p>Rund 70 Prozent der Befragten haben demnach eine zwölfjährige Schulausbildung erfolgreich abgeschlossen. „Auch wenn zwölf Jahre Schulbildung in Syrien nicht mit zwölf Jahren Schulbildung in Deutschland vergleichbar sind, die meisten Flüchtlinge bringen eine gute Vorbildung mit“, schlussfolgerte Farag. Zeugnisse und andere Dokumente seien vielen Syrern auf der Flucht abhandengekommen, „es gelingt aber häufig, diese durch Verwandte oder Freunde erneut beschaffen zu lassen.“
</p>
<p>Ein Großteil der über 20-Jährigen kann Berufserfahrung im Handwerk, in der Hotel-, Gastronomie- oder Tourismusbranche nachweisen, so die Studie weiter. Darunter sind einige mit einer einschlägigen Berufsausbildung. „Vor dem Krieg hatten genau diese Branchen einen hohen Anteil am syrischen Arbeitsmarkt. Entsprechend viele Flüchtlinge haben Erfahrungen in diesen Bereichen und möchten deshalb auch gerne weiterhin in diesen Berufen tätig sein“, fasste Farag die Ergebnisse zusammen. „Da ist viel Potenzial, das genutzt und entwickelt werden könnte.“ Gerade für die Gastronomie-Branche und einzelne Bereiche des Handwerks, die Nachwuchssorgen plagen, sei das doch eine gute Nachricht.<br>Zudem gaben fast alle Flüchtlinge an, innerhalb Deutschlands mobil zu sein. Für eine Ausbildung oder ein Praktikum umziehen zu müssen, stellt somit für die Wenigsten ein Problem dar. Faktoren, wie die Größe der Stadt, die Nähe zu anderen Menschen gleichen kulturellen Hintergrunds oder zu bereits hier lebenden Verwandten spielen bei dieser Entscheidung eine sehr untergeordnete Rolle.
</p>
<p>Die Bereitschaft zu Arbeiten ist unter den Befragten groß. „Ein erheblicher Teil hat aber auch bedauert, dass ihnen ausreichend Informationen fehlen, um eine Entscheidung über ihren zukünftigen Bildungsweg treffen zu können. Viele betonten auch, dass es schwer sei, die deutsche Sprache zu lernen, weil sie die ganze Zeit mit anderen Syrern zusammen untergebracht sind“, fasste Farag die Schwierigkeiten zusammen.
</p>
<p>Nicht nur für den Ausbildungsmarkt könnten die Flüchtlinge eine Bereicherung sein. Etwas mehr als ein Drittel würde gerne ein Studium aufnehmen oder fortsetzen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer<br>Studiengangsbeauftragter International Business and Management
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 May 2016 09:38:10 +0200</pubDate>
                        <title>Wege aus dem Eltern-Partner-Dilemma</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/05/wege-aus-dem-eltern-partner-dilemma/</link>
                        <description>Dr. Uri Weinblatt aus Israel spricht auf Fachtag des Studiengangs Soziale Arbeit über das Konzept der Neuen Autorität in der Familientherapie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. Mai 2016) Neue Autorität ist ein systemischer Ansatz, der Personen mit Führungsverantwortung stärken soll und ihnen Mittel zur Durchsetzung ihrer Aufgaben an die Hand gibt. Wie Eltern als Paar und in ihrer Erziehungsarbeit von diesem Konzept profitieren können, war Thema des diesjährigen Fachtags des Studiengangs Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Systemischen Akademie Bramsche. „Wir verbinden mit den jährlich stattfindenden Fachtagen des Studiengangs Soziale Arbeit vor allem die Möglichkeit, mit Fachkräften aus der Praxis, ehemaligen und zurzeit Studierenden ins Gespräch zu kommen. Über das große Interesse freuen wir uns sehr“, befand Studiengangsbeauftragter Prof. Dr. Dr. Gregor Hensen zur Begrüßung.
</p>
<p>„Wir sind sehr froh, mit Dr. Uri Weinblatt einen international anerkannten Vertreter der beratenden und therapeutischen Arbeit mit Familien nach dem Konzept der Neuen Autorität gewonnen zu haben“, war Ruth Tillner, Leiterin der Systemischen Akademie Bramsche, die seit zwölf Jahren Fort- und Weiterbildungen im Bereich Systemischer Coach und Neue Autoriät anbietet.
</p>
<p>„Die Kraft der zwei Anker&nbsp;– Wie die Beziehung der Eltern ihre Präsenz und Autorität stärkt”, zu diesem Thema gestaltete Weinblatt ein abwechslungsreiches Programm aus theoretischem Input und vielen praktischen Übungen. Weinblatt ist klinischer Psychologe und Direktor des Marot-Familientherapie-Zentrums in Tel Aviv in Israel.
</p>
<p>Anhand aufgeschriebener Streitgespräche zwischen Elternpaaren nach einer Auseinandersetzung mit dem Kind, zeigte Weinblatt auf, welchen ungünstigen Verlauf Konflikte häufig nehmen und leitete daraus drei wiederkehrende Prinzipien ab. Zunächst, so Weinblatt, ist ein Elternteil immer stärker emotional in den Streit verwickelt als der andere, das wiederum erzeuge im involvierten Elternteil partnerschaftliche Bedürfnisse und konfrontiere den Anderen dann mit der Aufgabe, zugleich Elternteil und Partner sein zu müssen.
</p>
<p>„Viele Eltern wissen nicht, wie sie sich gegenseitig in ihrer Elternschaft stärken können. Ihnen ist nicht klar, dass ihre Beziehung eine der wichtigsten Quellen elterlicher Autorität ist“, verdeutlichte der Familientherapeut. Stattdessen folge häufig eine „Doppelte-Wut-Eskalation“, die sich gegen das Kind richte oder eine „gespaltene Eskalation“, die zum Streit zwischen den Eltern führe. Sich gar nicht einzumischen, sei hingegen auch keine glückliche Alternative, betonte der Therapeut.
</p>
<p>Wie Eltern sich hingegen gegenseitig helfen können, um „die beste Ankerkraft“ für ihre Kinder zu sein, wie sie Konflikte für eine bessere Kommunikation nutzen und wie sie als Paar und Eltern ihre Funktionsfähigkeit und Vertrautheit erhalten, beschrieb Weinblatt so: „Versuchen Sie, den Streit abzukürzen, bevor Sie etwas sagen, was Ihnen hinterher leid tut.“ Der weniger Involvierte solle die Zeit nach dem Streit dafür nutzen, den Partner aufzurichten, ihn an seine Wertvorstellungen zu erinnern und seine Scham- und Schuldgefühle zu verringern. Das helfe, die Wertepräsenz in künftigen Konflikten zu steigern. Wenn der Andere dann noch hervorhebe, welche Erfolge der Partner in der Erziehung bereits vorzuweisen habe, stärke das dessen Verhaltenspräsenz. Eltern, die sich auf diese Weise gegenseitig unterstützten und sich als ein Team verstünden, könnten ihre individuellen Stärken potenzieren und Schwächen gegenseitig regulieren, so der Psychologe.
</p>
<p>Mit Hilfe von Schreibübungen und Rollenspielen schlüpften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend wechselweise in die Rolle eines Elternteils oder des Kindes und lernten auf diese Weise die unterschiedlichen Gefühlswelten aller Beteiligten intensiver kennen und verstehen. Für ihre tägliche Arbeit als Berater, Therapeut oder Coach gab Weinblatt den Teilnehmenden ganz konkrete Beispiele für gelingende therapeutische Interventionen mit und bestärkte sie darin, die Eltern stets zur Zusammenarbeit zu ermutigen und sich nicht in Konflikte verwickeln zu lassen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Michael Tiaden<br>Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studiengang Soziale Arbeit
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3053<br>E-Mail: <a href="mailto:m.tiaden@hs-osnabrueck.de">m.tiaden@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Apr 2016 09:45:46 +0200</pubDate>
                        <title>Praxisorientiert, regional und forschungsstark: Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit mit Spitzenbewertungen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/praxisorientiert-regional-und-forschungsstark-bachelor-studiengang-soziale-arbeit-mit-spitzenbewer/</link>
                        <description>Internationales Hochschul-Ranking „U-Multirank“ präsentiert neue Ergebnisse</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. April 2016) Mit drei Spitzenbewertungen schneidet der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück im internationalen Vergleich sehr gut ab. Das ist das Ergebnis des aktuellen, weltweiten Rankings „U-Multirank“.
</p>
<p>Das ausdifferenzierte und multidimensionale Ranking benotete den Studiengang sowohl beim Qualitätsmerkmal „Contact with work environment“ (Kontakt mit der Arbeitswelt) als auch beim Qualitätsmerkmal „internships in the region“ (Praktika in der Region) mit der Bestnote A.
</p>
<p>„Contact with work environment“ bewertet den Praxisbezug des Studiums und berücksichtigt dabei die Einbindung von Praktika oder Praxisphasen in den Lehrplan, die Anzahl der Studierenden, die ein Praktikum während des Studiums absolvieren, das Lehren externer Dozenten aus dem Praxisbereich, sowie die Anzahl der Bachelorarbeiten, die in Kooperation mit externen Unternehmen geschrieben werden.
</p>
<p>„Internships in the region“ wertet aus, wie viele der geleisteten Praktika bei Organisationen oder Unternehmen in der Region absolviert wurden. Laut U-Multirank sind das 100 Prozent.
</p>
<p>„Die Ergebnisse belegen den sehr guten Praxisbezug des Studiengangs Soziale Arbeit und machen deutlich, wie gut unser Angebot regional verankert ist“, betont der Osnabrücker Professor Dr. Gregor Hensen, der Studiengangsbeauftragter ist.
</p>
<p>Ein Beleg für die besondere Forschungsstärke des Studiengangs Soziale Arbeit ist die im Vergleich sehr gute Bewertung im Bereich „external research income“ (eingeworbene Drittmittel). Aktuelle Forschungsprojekte im Studiengang beschäftigen sich zum Beispiel mit der Umsetzung Inklusiver Bildung in sozialen Organisationen. Jüngst wurde ein neues Projekt mit Drittmitteln gestartet, in dem es um die Weiterentwicklung kommunaler Bedarfsplanung von Kindertagesstätten geht.
</p>
<p>„Dass U-Multirank misst verschiedene Qualitätsmerkmale einer Hochschule, also nicht nur die Forschung, sondern zum Beispiel auch die Einbettung der Hochschule in die Region oder den Wissenstransfer. Durch diesen differenzierten Vergleich wird deutlich, um was für einen Hochschultyp es sich handelt beziehungsweise welches spezifische Profil ein Studienangebot hat,“ fasst Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung und Leiter des internationalen Konsortiums, das mit der Entwicklung und Durchführung des U-Multirank betraut ist, die Vorzüge des Ranking gegenüber anderen internationalen Rankings zusammen.
</p>
<p>International bewertete U-Multirank 130 Universitäten und Hochschulen, die den Studiengang „Social Work“ anbieten. Aus der Europäischen Union sind 95 Einrichtungen aufgelistet. Die vollständigen Ergebnisse stehen kostenlos online unter <a href="http://www.umultirank.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.umultirank.org</a> zur Verfügung und machen es Interessierten möglich, fundierte Vergleiche zu erstellen.
</p>
<p>U-Multirank wurde von einem unabhängigen internationalen Konsortium unter Federführung des CHE, des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) an der Universität Leiden entwickelt. Das Konsortium wird von Prof. Dr. Frans van Vught (CHEPS) und Prof. Dr. Frank Ziegele (CHE) geleitet. Partner sind zudem die Studierendenberatungsfirma Push (London), die Software-Firma Folge 3 (Hamburg), die Bertelsmann Stiftung sowie weitere nationale Beteiligte.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Gregor Hensen<br>Studiengangsbeauftragter Soziale Arbeit
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3793<br>E-Mail: <a href="mailto:g.hensen@hs-osnabrueck.de">g.hensen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 14:05:37 +0200</pubDate>
                        <title>Zukünftige Pflegemanager lernen Arbeitsbereiche kennen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/zukuenftige-pflegemanager-lernen-arbeitsbereiche-kennen/</link>
                        <description>Exkursion zu Gesundheitseinrichtungen in Hamburg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. April 2016) Gemeinsam mit ihrem Studiengangsbeauftragten, Prof. Dr. Winfried Zapp, besuchte die zehnte Studiengruppe des Studiengangs Pflegemanagement im 5. Semester jetzt mehrere Gesundheitseinrichtungen in Hamburg.
</p>
<p>Zuerst stand der Besuch der Helios Endo-KlinikHamburg auf dem Programm. Helios ist einer der größten Anbieter stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland. Neben einem Fachvortrag zur „Patient Education für Hüft-und Kniegelenkersatz“ wurde insbesondere die Integration von Bachelorabsolventen in die direkte Patientenversorgung diskutiert.
</p>
<p>Verena Breuckmann von Bilfinger Ahr Healthcare and Services in Oberhausen stellte am Beispiel der Schön Klinik Eilbeck vor, wie die Auslagerung des Patientenservices, am Beispiel Speisenversorgung und Schnittstellenmanagement, zur Entlastung der Pflege ohne Qualitätseinbuße beiträgt.
</p>
<p>Beim Besuch der Hautverwaltung der Technikerkrankenkasse informierten Georg van Elst, Leiter Fachreferat Pflege, und Jörg Manthey, Leiter des Fachreferats Krankenhaus Verhandlungssteuerung, über die Organisationsstrukturen und aktuelle Themen. Auch hier standen mögliche Arbeitsfelder für Bachelorabsolventen im Mittelpunkt.
</p>
<p>Am Beispiel des Seniorenzentrums St. Markus zeigten Wolfgang Janzen, Leiter des Zentrums, und Philipp Kobus, Heimleitung, dass die Versorgungsketten und die Vernetzung in der Region, beziehungsweise im Quartier, in der Zukunft nochmals an Bedeutung gewinnen.
</p>
<p>Mit der Asklepios Klinik Barmbek erhielt die Studiengruppe einen Einblick in einen weiteren großen Gesundheitskonzern. Thomas Krakau, Konzernbereichsleiter Pflege, gab einen Überblick über die Konzernstrukturen und stellte die Asklepios Klinik Barmbek vor. Die zukünftigen Anforderungen an eine Pflegedienstleitung zeigte Axel Techam, Pflegedirektor, auf. Mathias Kaufmann stellte in seiner Funktion als Klinikmanager im Konzernbereich Einkauf die übergreifenden Prozesse zur Einführung neuer Berufskleidung im gesamten Konzern vor.
</p>
<p>Hans-Martin Kuhlmann, Geschäftsführer des Krankenhauses Jerusalem, gab Einblicke in die sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Mammazentrum Hamburg, gemeinsam mit dem Priv. Doz. Dr. Kay Friedrichs. Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem, gehört inzwischen zu den größten Brustkrebszentren Deutschlands.
</p>
<p>Im Altonaer Kinderkrankenhaus gaben Absolventen des Osnabrücker Studiengangs, Stefanie Scheffler, stellvertretende Pflegedirektorin, und Hans Olshausen, Leiter Medizincontrolling und Erlösmanagement, Einblicke in ihre sehr unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Den Abschluss bildete der Besuch des Unfallkrankenhauses Hamburg. Mathias Stolze, stellvertretender Kaufmännischer Direktor am BG Klinikum Bergmanntrost in Halle und Absolvent des Studiengangs Pflegemanagement, klärte die Studierenden über die Rolle der Unfallversicherungsträger in der deutschen Sozialversicherung auf.
</p>
<p>Die Studierenden waren sich einig, mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zu kommen und zeigten sich begeistert vom Netzwerk der Absolventen. Entweder waren Absolventen der Hochschule in den besuchten Gesundheitseirichtungen tätig oder hatten den Kontakt dorthin vermittelt.
</p>
<p>Christin Boom, Studiengangssprecherin und an der Organisation beteiligt, resümierte, „durch die Studienfahrt haben wir mitbekommen, wie vielfältig die Möglichkeiten nach einem Studium sind, gerade vor dem Hintergrund, dass in der Theorie die Krankenhäuser doch im Mittelpunkt stehen.“ Als Kinderkrankenschwester zeigte sich Nicoletta Dabrowski besonders vom Besuch des Altonaer Kinderkrankenhauses begeistert. „Die Fachexkursion deckt die Interessen aller Studierenden ab und ist auf jeden Fall eine Bereicherung für den Studienalltag.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Winfried Zapp<br>Studiengangsbeauftragter Pflegemanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3003<br>E-Mail: <a href="mailto:w.zapp@hs-osnabrueck.de">w.zapp@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Marianne Moß<br>Beratung und Koordination Studiengang Pflegemanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:pflegemanagement@hs-osnabrueck.de">pflegemanagement@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 11:31:25 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Sozialen Arbeit unterstützen AIDS-Hilfe Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/studierende-der-sozialen-arbeit-unterstuetzen-aids-hilfe-osnabrueck/</link>
                        <description>Information und Spendensammlung beim Terrassenfest an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. April 2016) Im Rahmen des <a href="https://www.terrassenfest.de" target="_blank" rel="noreferrer">Terrassenfestes</a> an der Hochschule Osnabrück werden Studierende des <a href="/studium/studienangebot/bachelor/soziale-arbeit-ba/">Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit</a> am 26. und 27. April über das Thema AIDS informieren und Spenden für die Arbeit der <a href="http://www.aidshilfe-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">AIDS-Hilfe Osnabrück</a> sammeln.
</p>
<p>Die Aktion ist Teil des Projektes KLUG – Kompromisslos l(i)eben und genießen –, einer Kooperation des Studiengangs Soziale Arbeit und der AIDS-Hilfe Osnabrück. Die Studierenden erhalten hierdurch einen tiefen Einblick in die differenzierte Thematik HIV/AIDS.
</p>
<p>Gemeinsam mit Prof. Dr. Christof Radewagen entwickeln die Studierenden unter anderem Präventionskonzepte für Jugendliche und Erwachsene, um das Thema weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu schieben und dadurch auch der hohen Zahl von HIV-Neuinfektionen aktiv entgegenzutreten. Nach Informationen des Robert-Koch-Institutes gab es in der Bundesrepublik im Jahr 2014 ca. 3.200 HIV-Neuinfektionen. Insofern ist es auch viele Jahre nach der Entdeckung des Virus weiterhin notwendig, über mögliche Infektionsursachen aufzuklären. Neben der Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit ist auch die Unterstützung von Betroffenen Inhalt der Projektpraxis.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br>Projektleitung KLUG
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3963<br>E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 09:21:20 +0200</pubDate>
                        <title>Top-Thema Bewegung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/top-thema-bewegung/</link>
                        <description>Katrin Galwas schreibt Bachelorarbeit über Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Bundeswehr</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13. April 2016) Immer mehr Arbeitgeber bemühen sich, Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Mit dem Konzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), sollen sowohl Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden gefördert, als auch die Qualität der Arbeit und die Innovationskraft des Unternehmens gestärkt werden.
</p>
<p>Seit mehreren Monaten setzt auch das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, kurz BAIUDBw, ein eigenes betriebliches Gesundheitsmanagement um. Den Erfolg der Maßnahme analysierte nun Katrin Galwas, Bachelorstudentin der Hochschule Osnabrück für ihre Abschlussarbeit.
</p>
<p>Dazu entwickelte Galwas einen Online-Fragebogen, den sie im Intranet des Amtes einstellte und der von allen Angestellten anonym beantwortet werden konnte. „Ich habe zum Beispiel gefragt, ob sie das BGM überhaupt in Anspruch nehmen und wovon oder von wem die Teilnahme abhängt,“ erläuterte die Absolventin. Über 500 Mitarbeitende, und damit über ein Drittel der Beschäftigten am Standort Bonn, nahmen an der Befragung teil.
</p>
<p>„Die Auswertung ergab, dass das Konzept des BGM und auch die angebotenen Kurse innerhalb von drei Monaten einen hohen Bekanntheitsgrad erzielt hatten, gut angenommen wurden und zu positivien Ergebnissen bei den Teilnehmenden führten“, fasste Galwas zusammen. Sie bekämmen „den Kopf frei“, fühlten sich körperlich und psychisch gestärkt, ausgeglichener und würden gesundheitsbewusster denken.
</p>
<p>Besonders gut angenommen werde das Bewegungsangebot. Neben diesem „Top-Thema“, stießen aber auch Kurse zur Streßbewältigung, Ernährungsberatung und Suchtprävention auf gute Resonanz. Als sehr wichtig für die Qualität des Angebots bewertete Galwas, dass alle Interventionen intern von ausgebildeten Mitarbeitern, in Zusammenarbeit mit BGM- Koordinatoren, das sind in der Regel Sportwissenschaftler der Bundeswehr, durchgeführt werden. Vorgesehen sind zwei Stunden Training pro Woche.
</p>
<p>Eine „positivere Haltung ihrer Vorgesetzten zum BGM“ wünschten sich indes viele Teilnehmer der Studie. „Leider hat meine Analyse auch gezeigt, dass es noch einige Führungskräfte im Amt gibt, die den Hintergrund des Programms nicht verstehen und es nicht gerne sehen, wenn ihre Mitarbeitenden daran teilnehmen.“ Das halte den ein oder anderen dann tatsächlich davon ab, fand Galwas heraus. <br>Der Ansatz einer „Health-oriented Leadership“, also eines gesunden Führens, sollte deshalb, so ihr Rat, noch stärker vermittelt werden.
</p>
<p>Seit März diesen Jahres absolviert die Verwaltungsfachfrau ihre Einführungszeit bei der Landesschulbehörde in Hannover. „Aktuell Studierenden kann ich nur empfehlen, sich für ein Praktikum oder eine Bachelorarbeit beim BAIUDBw zu bewerben. „Es ist ausgesprochen interessant, was alles getan wird und was alles dazu gehört, damit die Bundeswehr funktionieren kann.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Studiengangsbeauftrager Öffentliche Verwaltung
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Apr 2016 10:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück öffnet Bewerbungsportal für das Wintersemester 2016/17</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/hochschule-osnabrueck-oeffnet-bewerbungsportal-fuer-das-wintersemester-201617-1/</link>
                        <description>Studieninteressierte können sich bis zum 15. Juli bewerben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 14. April 2016) Das Online-Bewerbungsportal der Hochschule Osnabrück ist ab dem 15. April geöffnet. Studieninteressierte können sich bis zum 15. Juli für das Wintersemester 2016/17 bewerben. Rund 3.400 Studienplätze werden im Herbst an den Hochschulstandorten in Osnabrück und Lingen vergeben. Zur Wahl stehen etwa 90 Bachelor- und Master-Studiengänge aus verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel Agrar-, Gesundheits-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch Musik, Medien und Design.</p>
<p>Einen Überblick über alle Studiengänge, die zum Wintersemester 2016/17 Studierende aufnehmen, gibt es online unter der Rubrik "Studium". Der Studiengangsnavigator hilft bei der Wahl des passenden Studiums. Außerdem erhalten Interessierte online Informationen zu den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen und gegebenenfalls abweichenden Bewerbungsfristen der Studiengänge.<br> Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung und zum Bewerbungsverfahren beantwortet das Studierendensekretariat der Hochschule Osnabrück unter Telefon 0541 969-7080 oder per Mail unter <a href="mailto:studieninfo@hs-osnabrueck.de">studieninfo@hs-osnabrueck.de</a>. Studieninteressierte können sich zudem bei der <a href="https://www.zsb-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">Zentralen Studienberatung (ZSB)</a> persönlich beraten lassen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Apr 2016 10:03:01 +0200</pubDate>
                        <title>Digitalisierung verändert Unternehmensstrukturen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/digitalisierung-veraendert-unternehmensstrukturen/</link>
                        <description>Prof. Dr. Frank Bensberg referiert auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. April 2016) Im zweijährigen Rhythmus finden sich Wissenschaftler, Praktiker und Studierende zur größten deutschsprachigen Konferenz im Bereich Wirtschaftsinformatik, der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) zusammen. Auch Prof. Dr. Frank Bensberg, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Osnabrück, reiste als Referent zu der Veranstaltung, die in diesem Jahr auf dem Campus der Universität Illmenau stattfand.
</p>
<p>Unter dem Titel „IT-Beratung im Kontext digitaler Transformation“ referierte der Osnabrücker Dozent über digitale Transformation und IT-Zukunftsthemen. Dabei bezog er sich vor allem auf die Ergebnisse seiner neuesten Arbeitsmarktstudie, die er gemeinsam mit Gandalf Buscher von der Hochschule für Telekommunikation Leipzig veröffentlichte.
</p>
<p>Bensberg und Buscher werteten rund 77.000 Stellenanzeigen aus, um unter anderem die Auswirkungen der IT-Zukunftsthemen Big Data, Cloud Computing und Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) auf den Arbeitsmarkt zu analysieren.
</p>
<p>Dabei scheint vor allem das Thema Cloud Computing in den Stellenausschreibungen relevant. Außerdem nehme die digitale Transformation, also die langfristige Veränderung von Unternehmensstrukturen aufgrund von digitalen Medien und des Internet, stetig zu und rücke somit in den aktuellen Fokus der Wirtschaftsinformatik. „Die Digitalisierung der Gesellschaft ist derzeit das Kernthema der Wirtschaftsinformatik“, so Bensberg. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Gestaltung des Lehrangebots an der Hochschule Osnabrück ein und sichern somit die Praxisrelevanz der Ausbildung auf hohem Niveau.
</p>
<p>Im Anschluss an den Vortrag folgte eine Diskussion mit anderen Wissenschaftlern und Teilnehmern der MKWI.
</p>
<p>Insgesamt konnten die Veranstalter neben dem Osnabrücker Wirtschaftsinformatiker rund 600 weitere Wissenschaftler und Professoren in Illmenau begrüßen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Bensberg
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3264<br>E-Mail: <a href="mailto:f.bensberg@hs-osnabrueck.de">f.bensberg@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Apr 2016 09:32:09 +0200</pubDate>
                        <title>Preise für die Unternehmer von morgen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/preise-fuer-die-unternehmer-von-morgen/</link>
                        <description>Das Zentrum für Innovation und Unternehmertum zeichnet erstmals vier Studierende mit Förderpreis aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. April 2016) Erstmals hat das Zentrum für Innovation und Unternehmertum der Hochschule Osnabrück und der Bohnenkamp-Stiftung, Studierende der Hochschule mit dem „Förderpreis Innovation und Unternehmertum“ ausgezeichnet.
</p>
<p>Die Studentin Merle Bytof sowie die Studenten Nils Kummer, Andre Pieper und Sergej Sidorin erhielten jetzt den mit jeweils 750 Euro dotierten Preis für ihre als exzellent bewerteten Bachelor- und Masterarbeiten, die sie im vergangenen Jahr eingereicht hatten. „Mit dem Preis möchten wir junge Menschen zum weiteren wissenschaftlichen Arbeiten ermutigen und die Lust am Unternehmertum fördern“, sagte Prof. Dr. Peter Mayer, Direktor des Zentrums, dass insbesondere die regionale Förderung von Unternehmergeist, Neugier, Wagemut, Veränderungsbereitschaft und Verantwortung unterstützt.
</p>
<p>Die ausgezeichneten Arbeiten befassten sich mit den Themen: </p><ul><li>„Shifting Internal Competition to Team Performance – a Change Management Approach Based on the&nbsp; Example of Two Business Units in the Continental Tire Division” (Masterarbeit, Merle Bytof)</li><li>„Innovation Excellence in der Luftfahrtbranche – Möglichkeiten zur systematischen Verbesserung der Innovationsfähigkeit am Beispiel der Lufthansa Technik AG, Analysen und Konzeption (Masterarbeit, Nils Kummer)</li><li>„Crowdfunding and Crowdinvesting – eine zuverlässige Quelle für Finanzierung von Unternehmen in der Seed-/ oder Venture Capital-Phase? (Bachelorarbeit, Andre Pieper)</li><li>Unternehmensfinanzierung 2.0 – Kritische Analyse bestehender Online-Finanzierungsplattformen für kleine und mittelständische Unternehmen vor dem Hintergrund einer empirischen Untersuchung (Masterarbeit, Sergej Sidorin)</li></ul><p>Auch im nächsten Jahr werden ausgezeichnete Arbeiten prämiert. Studierende können zum Ende dieses Jahres ihre Abschlussarbeiten einreichen. Die Internetseite des Zentrums für Innovation und Unternehmertum enthält dazu detaillierte Informationen: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/zentrum-fuer-innovation-und-unternehmertum.de" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/zentrum-fuer-innovation-und-unternehmertum.de</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Peter Mayer, Direktor des Zentrums für Innovation und Unternehmertum<br>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a><br>Internet: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/zentrum-fuer-innovation-und-unternehmertum.de" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/zentrum-fuer-innovation-und-unternehmertum.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Apr 2016 08:52:59 +0200</pubDate>
                        <title>Reflektierte Praktiker</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/04/reflektierte-praktiker/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück verabschiedet erste Absolventen des Bachelor-Studiengangs Ergotherapie, Physiotherapie dual</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 31. März 2016) Sabrina Friehe ist ein bisschen nervös. Gleich soll die Absolventin auf der Abschlussfeier eine kleine Rede über die zurückliegenden acht Semester im Studiengang Ergotherapie, Physiotherapie (EP-dual) halten. Friehe gehört zur ersten Studiengruppe des dualen Angebots und ist eine von 34 Bachelors, die nun die Hochschule Osnabrück verlassen, um mit einem neuartigen Profil den Arbeitsmarkt für Ergotherapeuten und Physiotherapeuten zu bereichern.
</p>
<p>„Ich hoffe, dass wir Absolventen unseren Beruf weitervoranbringen. Dass es uns gelingt, die Wirksamkeit unserer Arbeit bei der Versorgung von Patienten deutlicher herauszustellen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse weiter zu vertiefen“, sagt Friehe, die bereits mit einer Fortbildung begonnen hat. Nach einer Praxisphase möchte sie gerne den Master Manuelle Therapie studieren und kann sich vorstellen, einmal in selbst in Forschung und Lehre tätig zu sein.
</p>
<p>Später, am Ende ihrer Rede, die sie gemeinsam mit Jana Caris und Femke Carstensen hält, sagt die Physiotherapeutin, „aus einer Gruppe von Probanden ist eine reflektierte Gruppe von Praktikern geworden“, und bündelt damit, wie es ist, die ersten und zugleich besonders zu sein.
</p>
<p>„Völlig sicher, dass Sie im Arbeitsleben wertvolle Beiträge leisten werden“, ist sich der Studiengangsbeauftragte, Prof. Dr. Andreas Fischer, der in seinem Grußwort vor allem die beiden kooperierenden Berufsfachschulen würdigt, die bereit gewesen seien, im Gemengelage aus Hochschulpakt, Modellklausel und dem Konzept Offene Hochschule, neue Wege zu gehen und „ein komplett neues Angebot“ mitzuplanen und mitzutragen.
</p>
<p>Tatsächlich seien beide Seiten „ein hohes Wagnis eingegangen“, bestätigt Christoph Dünnwald, Pädagogischer Schulleiter der ETOS – Ergotherapieschule Osnabrück e.V. Der Erfolg der ersten Studiengruppe, die nur ganz wenige Abbrecher verzeichnete, bestätige aber das Konzept, jeweils nur mit einem Partner zu kooperieren.
</p>
<p>Auch Mathilde Harms, Schulleiterin der Professor Grewe Schule, ist stolz, etwas gewagt zu haben und freut sich, dass es an ihrer Schule mit den „Dualis“ so familiär zuging. „Sind die denn jetzt irgendwie anders?“, habe sie die Praxispartner ein paar Mal gefragt und oft zu hören bekommen, „die fragen viel mehr und überlegen viel mehr, bevor sie etwas tun.“ Dass sei eine schöne Bestätigung des Studienziels, Therapeuten zu formen, die kritisch reflektieren und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis einbeziehen, meinte Harms.
</p>
<p>Für Arnd Longrée, Vorsitzender des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten, haben die Absolventinnen und Absolventen geradezu „Bahnbrechendes“ geleistet. „Sie haben sich auf&nbsp; recht unsicheres Terrain begeben und sind für mich Wegbereiter für die Weiterentwicklung der Markenkerne Ergotherapie und Physiotherapie.“ Berufspolitisch wünscht sich Longrée möglichst bald eine schulgeldfreie Ausbildung, um nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ den wachsenden Anforderungen entsprechen zu können.
</p>
<p>Die Sichtbarkeit der Gesundheitsberufe ist auch Professorin Dr. Sabine Eggers ein zentrales Anliegen. Die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Vizepräsidentin für Hochschulmarketing, verwies einmal mehr auf die Idee des Gesundheitscampus, der künftig die Kompetenzen aller regionalen Akteure bündeln soll. „Das schmückt nicht nur die Hochschule, sondern stärkt vor allem die Region.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Fischer<br>Studiengangsbeauftrager EP-dual
</p>
<p>Tel.: 0541 969-3015<br>E-Mail: <a href="mailto:a.fischer@hs-osnabrueck.de">a.fischer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Mar 2016 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Business Psychologists welcome guests from Northern Ireland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/business-psychologists-welcome-guests-from-northern-ireland/</link>
                        <description>Students and lecturers gain insight into living and studying in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24th March 2016) Business psychology students at Osnabrück University of Applied Sciences extended a warm welcome to their guests from Northern Ireland with a tasty breakfast in the Caprivi Lounge. Nine students, accompanied by two lecturers from the University of Ulster (Northern Ireland), undertook a one-week visit to Germany to discover more about living and studying here. A particular focus of the visit was therefore on Business Psychology and Marketing lectures held in English as well as on meeting Osnabrück students and exchanging information with them. <br><br>Eliza Hughes is visiting Germany for the first time. "This is an excellent opportunity for me to get to know something about German culture", says the 20 year-old psychology student whilst fellow student, Emma Nolan, is particularly pleased about the combination of intercultural exchange and lectures. "I would like to use the week to find out more about Osnabrück University of Applied Sciences. Perhaps I will decide to come back and study here for a full semester." <br><br>Carol Hogg and Prof. Dr. Henrik Zöller organised an excursion to Northern Ireland in February 2015, and the current visit has ensued directly from that trip. The partnership with the University of Ulster is developing along positive lines in other respects, too. "In fact", says Professor Zöller, "one of our students is currently writing her Bachelor's dissertation in Ulster". So now the Osnabrück lecturers and students are particularly pleased about the opportunity to welcome the group of psychology students and lecturers from Northern Ireland for a reciprocal visit to the Caprivi Campus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gäste aus Nordirland erkunden Caprivi-Campus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/gaeste-aus-nordirland-erkunden-caprivi-campus/</link>
                        <description>Psychologie-Studierende der University of Ulster lernen die Hochschule Osnabrück und die Friedensstadt kennen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. März 2016) Mit frischen Brötchen und Kaffee haben Studierende der Wirtschaftspsychologie ihre Gäste am Caprivi-Campus willkommen geheißen. Eine Woche lang werden neun Studierende der University of Ulster (Nordirland) die Hochschule Osnabrück und die Friedensstadt kennenlernen, englischsprachige Vorlesungen aus den Bereichen Wirtschaftspsychologie und Marketing besuchen und sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Osnabrück austauschen.
</p>
<p>Eliza Hughes ist zum ersten Mal in Deutschland. „Für mich ist es eine tolle Chance, um einen Einblick in die deutsche Kultur zu bekommen“, so die 20-Jährige. Psychologie-Studentin Emma Nolan gefällt die Kombination aus interkulturellem Austausch und Vorlesungen. „Ich möchte die Woche nutzen, um die Hochschule Osnabrück besser kennenzulernen. Vielleicht komme ich dann für ein Auslandssemester wieder.“
</p>
<p>Carol Hogg und Prof. Dr. Henrik Zöller haben 2015 eine erste Exkursion mit Studierenden nach Nordirland unternommen. Die junge Partnerschaft zur University of Ulster trägt bereits erste Früchte. „Eine unserer Studierenden schreibt dort nun ihre Bachelorarbeit“, berichtet der Professor für Wirtschaftspsychologie. Nun freuen sich die Osnabrücker Organisatoren über den ersten Gegenbesuch aus Nordirland.
</p>
<p><br><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2016/03/business-psychologists-welcome-guests-from-northern-ireland/" target="_blank">English version</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Mar 2016 08:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Berufsbegleitend zum Bachelor</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/berufsbegleitend-zum-bachelor/</link>
                        <description>32 Pflegemanager und 33 Pflegewissenschaftler verabschiedet. Absolventinnen und Absolventen spenden 300 Euro für Madame Courage</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. März 2016) Im Beisein ihrer Familien und Freunde und geehrt von den Lehrenden und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück, feierten 32 Pflegemanager und 33 Pflegewissenschaftler ihren Bachelor-Abschluss auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„Seien Sie ab sofort meine Markenbotschafter“, wünschte sich Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers, die zugleich Vizepräsidentin für Hochschulmarketing ist, und freute sich über die vielen erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Eggers hob hervor, dass der Bereich Gesundheit ein starkes Standbein der Hochschule ist und große Reputation genieße. Dies spiegle sich auch in der Idee des „Gesundheitscampus“, der alle regionalen Gesundheitsakteure aktiv einbeziehe und vernetze. Eggers ermunterte die Absolventinnen und Absolventen auch über eine Karriere in der Wissenschaft nachzudenken, „Vorgänger von ihnen haben das bereits sehr erfolgreich getan.“
</p>
<p>Daran an knüpfte Prof. Dr. Elke Hotze. Die Studiengangsbeauftragte für Pflegewissenschaft verwies darauf, dass mit Prof. Dr. Ruth Schröck 1987 die erste Professorin für Pflege in Deutschland an die Fachhochschule Osnabrück berufen wurde, „wir dürfen also sagen, dass wir hier so etwas sind, wie das Epizentrum der Pflege“. Hotze blickte auf die „Etappen eines berufsbegleitenden Studiums“ zurück und formulierte mit Humor, „wir haben uns das Leben manchmal gegenseitig schwer gemacht. Wir Lehrende haben Sie gequält mit Theorie und Sie uns mit versäumten Anmelde- und Abgabefristen“.
</p>
<p>Prof. Dr. Winfried Zapp, Beauftragter für den Studiengang Pflegemanagement, gab den Studierenden mit auf den Weg, immer zuerst dem Patienten zu dienen, dann den Mitarbeitenden und schließlich dem Unternehmen. Mit den Worten des Ausnahme-Hoteliers Horst Schulze, „we are ladies and gentleman, serving ladies and gentleman“, wünschte er den Absolventinnen und Absolventen, dass für sie das Dienen mit dem Studium „eine neue Dimension“, erreicht habe und ermunterte sie dazu, „nachzudenken, zu reflektieren und sich in Frage stellen zu lassen“.
</p>
<p>Stellvertretend für ihre Jahrgänge hielten der Pflegemanager Bernd Mühlenbruch und die Pflegewissenschaftlerin Iris Vogel die Abschlussreden. Eine „grundsätzlich neue Art des Wissenserwerbs“, habe das Studium ausgebildet, betonte Mühlenbruch. Von ungewöhnlichen Lehrmethoden berichtete Vogel und meinte damit zum Beispiel „das Basteln zur Veranschaulichung von Qualitätsmanagementsystemen“. Ausgebildet zu „Detektiven der Pflege“ trügen sie nun große Verantwortung, hätten aber auch das dafür erforderliche Rüstzeug bekommen.
</p>
<p>Die anschließende Absolventenfeier in der Caprivi-Lounge organisierten die Studiengangs-Sprecherinnen Julia Telscher und Eva Ehses. Wie bereits im vergangenen Jahr wurden Spenden für das Förderprogramm Madame Courage gesammelt. Zusammen kamen 300 Euro, mit denen alleinerziehende Studierende unterstützt werden sollen.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Marianne Moß<br>Geschäftsstelle Pflegemanagement
</p>
<p>Telefon: 9541 969-2221<br>E-Mail: <a href="mailto:m.moss@hs-osnabrueck.de">m.moss@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Marlies Böggemann<br>Geschäftsstelle Pflegewissenschaft
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3000<br>E-Mail: <a href="mailto:m.boeggemann@hs-osnabrueck.de">m.boeggemann@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Fotos: Dominik Bartsch</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 19:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>Deutscher Pflegepreis 2016 für Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/deutscher-pflegepreis-2016-fuer-prof-dr-friederike-zu-sayn-wittgenstein-1/</link>
                        <description>Wissenschaftlerin wird für ihre Verdienste um das Hebammenwesen in Deutschland geehrt. Renommierte Auszeichnung geht zum dritten Mal an die Hochschule</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Pflegerat verleiht den Deutschen Pflegepreis 2016 an Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein. Die Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück hat in der Forschung Meilensteine gesetzt, die Akademisierung der Hebammen konsequent vorangetrieben und damit auch wesentlich zur Strukturentwicklung im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung von Doktorandinnen und Doktoranden beigetragen.
</p>
<p>In ihrer Dankesrede hob zu Sayn-Wittgenstein hervor, dass mit der Auszeichnung „erstmalig in der Bundesrepublik für die Berufsgruppe der Hebammen die Errungenschaften der letzten 15 Jahre gewürdigt“ werden. Die aus ihrer Sicht wichtigsten Errungenschaften stellte die Forscherin klar heraus: Zum einen ist dies der „Hebammenkreißsaal, ein von Hebammen eigenverantwortlich geleiteter Kreißsaal, in dem Frauen nach entsprechenden Vorabklärungen normal gebären können“. Dieser in Deutschland&nbsp; innovative Ansatz ist ein seit zehn Jahren erprobtes, wissenschaftsgestütztes Betreuungskonzept. „Es gibt mittlerweile 15 Hebammenkreißsäle bundesweit.“
</p>
<p>Zum anderen verwies die Preisträgerin auf den entwickelten Expertinnenstandard zur Förderung der physiologischen Geburt: „Damit haben wir aus der Pflegewissenschaft, zusammen mit&nbsp; den Kollegen und Kolleginnen des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege, dem DNQP, ein Instrument zur internen Qualitätssicherung sehr erfolgreich auf das Berufsfeld der Hebammen übertragen.“
</p>
<p>Trotz dieser Erfolge mahnte zu Sayn-Wittgenstein, dass sie mit Sorge sehe, wie sich die Arbeitsbedingungen für die Kolleginnen verändert haben. Sie verwies exemplarisch auf die Zusammenlegung geburtshilflicher Abteilungen, die Arbeitsverdichtung und die&nbsp; erhöhte Haftpflicht. „Diese veränderten Arbeitsbedingungen erschweren die Umsetzung von innovativen Konzepten.“
</p>
<p>Die Laudatorin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, betonte, dass der Deutsche Pflegepreis sicherlich die höchste Auszeichnung sei, die die Pflege in Deutschland zu vergeben hat. Der Deutsche Pflegepreis 2016 gehe nicht nur an eine verdiente Persönlichkeit, „sondern auch an eine Berufsgruppe, die gerade in der heutigen Zeit eine besondere und starke Stimme braucht“.
</p>
<p>Zu Sayn-Wittgenstein ist seit 2000 Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Unter ihrer Ägide wurden sowohl die bundesweit erste Professur für Hebammenwissenschaft sowie der erste Bachelor-Studiengang Midwifery an der Hochschule Osnabrück etabliert. Zudem ist sie unter anderem Sprecherin des kooperativen Forschungskollegs „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Wissenschaftlerin gehört außerdem zu den Mitgründerinnen der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft. Seit Februar 2015 ist zu Sayn-Wittgenstein Mitglied im Wissenschaftsrat, einem der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland.
</p>
<p>Nach Prof. Dr. Ruth Schröck, der ersten Professorin für Pflegewissenschaft in Deutschland, und Prof. Dr. Doris Schiemann, die unter anderem das DNQP seit 1992 aufgebaut hat, geht der Deutsche Pflegepreis nach 2001 und 2007 zum dritten Mal an die Hochschule Osnabrück. „Diese Auszeichnung ist auch ein Zeichen dafür, wie stark das Profil Gesundheit und Pflege die Hochschule prägt. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hier immer wieder Meilensteine gesetzt“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 12:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gesucht: Spezialisten mit Tellerrandblick</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/gesucht-spezialisten-mit-tellerrandblick/</link>
                        <description>„Berufsfelder im Wissenschaftsmanagement – ihre Aufgaben, Trends und Zusammenarbeit“ war das Thema des 13. Osnabrücker Kolloquiums zum Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, das in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Wissenschaftsmanagement e.V. an der Hochschule Osnabrück stattfand</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. März 2016) Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen brauchen Spezialisten, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Administration vielfältige Aufgaben rund um Lehre und Forschung übernehmen. Gleichzeitig jedoch präsentiert sich die Berufsgruppe als sehr heterogen. Von „vielen Mikrokosmen“, spricht deshalb Prof. Dr. Frank Ziegele, Beauftragter des berufsbegleitenden MBA-Studiengangs Hochschul- und Wissenschaftsmanagement. Als Organisatoren der Tagung, möchten er und sein Kollege, Prof. Dr. Hans Vossensteyn, der Identität dieser Berufsgruppe nachspüren. „Wir brauchen mehr Transparenz und Austausch untereinander“, fordern Ziegele und Vossensteyn.
</p>
<p>Die Heterogenität des Berufsfelds ist für Dr. Sigrun Nickel, Leiterin Hochschulforschung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung, kein Zufall, denn die Karrieren im Wissenschaftsmanagement verlaufen häufig ungeplant und unsystematisch: „Es gibt keine Karrierepfade. Quereinsteiger aus der Wissenschaft dominieren in diesem Bereich“. Diesen Eindruck bestätigt Dr. Maike Quaas, Kanzlerin der Hochschule Wismar und selbst promovierte Biologin. Sie beschreibt ihre Rolle als „ein Wandeln zwischen den Welten der klassischen Verwaltung und der Wissenschaft.“ Aus Quaas‘ Sicht ist ein „Spezialist mit Tellerrandblick“ daher der Idealtyp des Wissenschaftsmanagers: „Davon würde ich mir mehr wünschen“.
</p>
<p>Um zu veranschaulichen, was konkret innerhalb der Berufsfelder passiert, und welche Aufgaben und Herausforderungen sich stellen, präsentierten einige Wissenschaftsmanager ihre Spezialisierung, wie Forschungsmanagement, Hochschulplanung, QM und Kommunikationsmanagement an kleinen Messeständen und erklärten den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung ihre Kompetenzen, Rollen und Funktionen. Die von Experten moderierten Workshops zu Themen „Risikomanagement“, „Konfliktmanagement“, „Informations- und Datenmanagement“ sowie „Management internationaler Projekte“ boten allen Interessierten am Nachmittag die Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen auch mit eigenen Ideen einzubringen.
</p>
<p>In der abschließenden Podiumsdiskussion, die sich um die Frage drehte, wie ein Gesamtansatz im Wissenschaftsmanagement zu schaffen ist, wies Thomas Pieper, Leiter Kommunikation und Geschäftsentwicklung Projektträger Jülich auf die Aktivitäten des Netzwerks Wissenschaftsmanagement hin, und dass der Verband derzeit an einem Kompetenzkatalog für Wissenschaftsmanager arbeite. Prof. Dr. Ulrike Gutheil, Kanzlerin der Technischen Universität Berlin, problematisierte die Doppelstrukturen aus Stabsstellen und Verwaltung und plädierte dafür, Management in die Verwaltung zu holen statt trennende Gräben aufzumachen. Prof. Dr. Michael Pötzl, Präsident der Hochschule Coburg sprach sich für Quereinsteiger im Wissenschaftsmanagement aus. Er schätze besonders ihren „frischen Blick.“
</p>
<p>Das Osnabrücker Kolloquium ist eine vom MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement durchgeführte Jahrestagung zu aktuellen Fachthemen rund um die Profession Wissenschaftsmanagement.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br>Studiengangsbeauftragter MBA Hochschul- und Wissenschaftsmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3744<br>E-Mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>und
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br>Studiengangsbeauftragter MBA Hochschul- und Wissenschaftsmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3743<br>E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Mar 2016 11:48:30 +0100</pubDate>
                        <title>Rund 750 Erstsemester an der Hochschule Osnabrück begrüßt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/rund-750-erstsemester-an-der-hochschule-osnabrueck-begruesst/</link>
                        <description>Studienanfängerinnen und -anfänger der Fakultäten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften und Informatik starten mit der Immatrikulationsfeier in der Aula am Westerberg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 08.03.2016) Zum Sommersemester heißt die Hochschule Osnabrück rund 750 neue Studierende der Osnabrücker Fakultäten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften und Informatik willkommen. Vor und nach der Begrüßungsfeier hatten die Erstsemester die Möglichkeit, sich auf dem Info-Markt im Foyer rund um das Studium zu informieren.</p>
<p>Kevin Sowinski kommt aus Jever und ist einer der Erstsemester, der sein Medieninformatik-Studium an der Hochschule Osnabrück aufnimmt. „Ich habe schon viele neue Leute kennengelernt. Auch die Ausstattung der Gebäude und die Umgebung sind super“, beschreibt Sowinski seine ersten Eindrücke vom Campus und den Einführungstagen. Madleen Kipinski aus Herne wird ab diesem Semester an der Hochschule Osnabrück Wirtschaftspsychologie studieren und freut sich besonders über den modernen Campus der Hochschule.</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Osnabrück, riet den Studienanfängerinnen und -anfängern während des Studiums auch nach links und rechts zu schauen, dabei aber ihre Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. „Unser wichtigstes Anliegen ist, dass Sie nach dem Studium selbstständig sind und ihren eigenen Weg finden“, betonte er. Auch für die Zeit nach dem Studium machte er den Erstsemestern Mut. Eine kürzlich durchgeführte Befragung der Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück ergab, dass 90 Prozent der Absolventinnen und Absolventen wenige Monate nach Studienabschluss einen Arbeitsplatz finden.</p>
<p>Auch Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, und Stefan Kobilke, stellvertretender Geschäftsführer des Studentenwerks Osnabrück, begrüßten die Erstsemester. Claudia Rupik vom Allgemeinen Studierendenausschuss sowie Katharina Albers und Christian Berstemann von den Fachschaften berichteten den neuen Studierenden von ihren Aufgaben und informierten über die Möglichkeiten rund um das Studium. Anschließend luden sie alle zu den kommenden Partys und dem Ersti-Wochenende ein. Außerdem gaben sie den Neulingen erste Tipps für das Studium. Für die ausgelassene Stimmung sorgte neben dem Moderator Benjamin Häring vom Institut für Theaterpädagogik in Lingen auch die A-capella-Band Männersache des Instituts für Musik.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Mar 2016 10:55:23 +0100</pubDate>
                        <title>Der Mensch hinter der Wunde</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/der-mensch-hinter-der-wunde/</link>
                        <description>Pflege-Experten plädieren auf DNQP-Netzwerktreffen für eine stärkere patientenorientierte Haltung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. März 2016) Die Pflege-Fachleute sprechen von einer „Compliance-Umkehr“. Glaubten sie bislang, dass Therapie und Heilung insbesondere vom kooperativen Verhalten des Patienten, seiner „Therapietreue“ abhängt, so läutete das diesjährige Treffen des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), zur Aktualisierung des Expertenstandards „Pflege von Menschen mit einer chronischen Wunde“, in der Aula der Hochschule Osnabrück, in diesem Punkt einen Paradigmenwechsel ein.
</p>
<p>Die Inhalte des 2009 entwickelten Standards konnten zwar von der Expertenarbeitsgruppe weitestgehend bestätigt werden, neu justiert wurde jedoch das Verhältnis zwischen Pflegendem und Patient. Es sei viel Erfolg versprechender, könne gar das Scheitern einer Therapie verhindern, wenn sich das Pflegepersonal dem Patienten gegenüber kooperativ und einfühlsamer verhalte, seine Präferenzen und seinen Lebensstil berücksichtige. „Die pflegerische Haltung sollte immer eine patientenorientierte Haltung sein“, formulierte Prof. Dr. Eva-Maria Panfil, Vorsitzende der Expertenarbeitsgruppe und tätig am Universitätsspital Zürich, die grundlegend andere Herangehensweise vor rund 400 Pflegefachleuten.
</p>
<p>Die Erkenntnisse der Expertinnen und Experten fußen auf der Auswertung von über 50 aktuellen internationalen Fachpublikationen zum Thema. „Es geht nicht um die Wunde. Es geht um den Menschen, der eine Wunde hat“, brachte Panfil die Quintessenz der Analyse auf den Punkt und ergänzte, „zentral bei der Behandlung von Menschen mit chronischen Wunden ist nicht, den richtigen Wundverband zu finden. Das ist eine Verschwendung von Geld und Ressourcen gleichermaßen. Die pflegerische Haltung muss viel mehr sein, den Lebensstil und die Präferenzen des Patienten nachzuvollziehen. Wir sind nicht compliant, wenn wir den Alltag des Patienten nicht verstehen“.
</p>
<p>Wie eine patientenorientierte Haltung den Therapieerfolg hingegen wesentlich und langfristig verbessern kann, schilderte eindrucksvoll Doris von Siebenthal, die am Kantonsspital Baden in der Schweiz arbeitet und dort die Wund- und Stomaberatung leitet. Als Mitglied der Expertenkommission steuerte sie zwei Fallbeispiele ihrer Arbeit bei.
</p>
<p>Nur weil sie akzeptierte, dass die individuellen Lebensumstände, Prioritäten und das Krankheitsverständnis ihrer Patienten nicht immer im Einklang, oft sogar im Widerspruch mit der gängigen pflegerischen Praxis standen, konnte sie einer Patienten mit einer Wunde am Fuß und chronischer Insuffizienz sowie einem diabeteskranken Mann mit schweren Fußverletzungen zu größerer Lebensqualität verhelfen. „Wir Pflegenden gehen nach getaner Arbeit nach Hause, der Patient aber muss immer mit seiner Wunde leben“, warb Siebenthal für tiefgreifendes Verständnis.
</p>
<p>Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sechs Arbeitsgruppen die Möglichkeit, sich intensiver zum Thema auszutauschen. Die Arbeitsgruppen zu den Settings Krankenhaus, stationäre Altenhilfe und ambulante Pflege waren der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in diesen Bereichen gewidmet. Andere Gruppen befassten sich mit den Themen Kompressionstherapie, Umgang mit Körperbildstörungen und Schulung/Beratung für Menschen mit chronischen Wunden. In allen Arbeitsgruppen zeigte sich ein großes Interesse zu Fragen der Implementierung von Neuerungen in die Pflegepraxis, dem künftig auch durch das neue Weiterbildungsprogramm des DNQP „Zur Einführung und Anwendung von Expertenstandards in der Pflege“, entsprochen werden soll.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher<br>Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2004<br>E-Mail: <a href="mailto:dnqp@hs-osnabrueck.de">dnqp@hs-osnabrueck.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Mar 2016 11:44:44 +0100</pubDate>
                        <title>Sitzen ist das neue Rauchen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/03/sitzen-ist-das-neue-rauchen/</link>
                        <description>Kabarett-Trio Storno begeistert Alumni der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Jahresrückblick</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. März 2016) An seiner Rolle als Optimismusbeauftragter für das Jahr 2015 habe er schwer zu tragen gehabt, meinte Thomas Philipzen. Der Kabarettist des Satire-Trios „Storno“ aus Münster und seine Kollegen Harald Funke und Jochen Rüther wollten sich den Dramen des Jahres 2015 jedoch nicht beugen und entfachten ein Feuerwerk der guten Laune und Heiterkeit in der ausverkauften Aula der Hochschule Osnabrück. Drei Stunden lang rechneten sie auf sehr unterhaltende Art mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate ab.
</p>
<p>Die Mitglieder des Alumni-Vereins wiconnect der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften honorierten den Parforceritt aus Schauspiel, Pantomime und Gesang, das Spiel auf Gitarre, Flügel und Akkordeon, und den Mut zur freien Improvisation, mit höchster Aufmerksamkeit und lange anhaltendem Applaus.
</p>
<p>Dabei wären die Themen eine Steilvorlage für schlechte Laune gewesen, aber ganz egal, ob es um die Anschläge der Terrormiliz Islamischer Staat in Paris, die sexuellen Übergriffe in Köln während der Silvesternacht oder den maroden Zustand der Bundeswehr ging, Storno setzte dem Entsetzen das Lachen entgegen. Als Rüther konstatierte, der kleine Waffenschein erfreue sich derzeit größter Beliebtheit, fragte Funke, ob dieser auch von Ottfried Preußler sei?
</p>
<p>Als eine Form von Pazifismus bezeichnete Philipzen den Umstand, dass Deutschland 63 Tornados habe, „von denen 64 nicht fliegen können“. Und mit den Worten, „egal, ob die Geschichte stimmt oder nicht, ich glaube sie“, spielte Funke auf „diese AfD-Frau“ (Frauke Petry) an, die mit der Mär vom missbrauchten russlanddeutschen Mädchen, Stimmung gegen Asylsuchende machte.
</p>
<p>Geographisch waren die Westfalen damit in Ostdeutschland angekommen und baten um ein Auswanderungsgesetz für Nazis. Leider seien diese nicht mehr rein optisch als solche zu erkennen. Mit der Entstehung der Pegida-Bewegung „ist es nun der besorgte Bürger, der seine Gesinnung Gassi führt“.
</p>
<p>Zur Komposition „der Bayer ist high“ fühlte sich das Trio durch das Auftreten der politischen Opposition in Form von Horst Seehofer provoziert. Der Wahlslogan der CSU könne nun auch lauten, „CSU – wir haben das Gesetz verabschiedet.“
</p>
<p>Den Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag nutzte Storno zum Einstieg in die Analyse gesamtgesellschaftlicher Phänomene. „Wir müssen an unserer Connectivity arbeiten“, formulierte Funke über das „Internet der Dinge“, die Ausstattung aller technischen Geräte mit Chips zur Sammlung von Nutzerdaten. Das Kofferwort „Smombie“, zusammengesetzt aus den Begriffen Smartphone und Zombie, sei nicht zufällig zum Jugendwort des Jahres gewählt worden.
</p>
<p>Dem Klimawandel konnten die drei Komiker nur Positives abgewinnen. Für den Tourismus ergäben sich ganz neue Möglichkeiten, wenn es demnächst hieße, „Willkommen an der Strandpromenade Melle“. Und was sei schlecht daran, „wenn die Braunbären weiter in den Norden wandern, dort die Eisbären treffen und es hinterher Karamellbären gibt?, fragte Philipzen.
</p>
<p>Sichtlichen Gefallen fanden die Stornos an ihrer Abrechnung mit den hysterischen Diskussionen über Familie und Kindererziehung, den Helikoptereltern, der Flut an Elternratgebern und dem Bildungswettkampf der bürgerlichen Mitte. „Meine Noten gingen meine Eltern nichts an“, hielt Funke fest. Heute würden gleich jedem Kind von Ärzten und Müttern ein Defizit und eine passende Diagnose angedichtet, wenn es von der Norm abweiche. In Anspielung auf den Ratgeber „Jedes Kind kann schlafen lernen“, formulierte Funke „Jede Mutter kann Mund halten lernen.“
</p>
<p>In eine weitere Kerbe schlugen die Spaßvögel mit ihrem Angriff auf den Optimierungswahnsinn. Seit seine Frau eine Apple Watch habe, laufe sie abends hektisch im Haus auf und ab, um die noch fehlenden Schritte zu kassieren. Überhaupt sei Sitzen zum neuen Rauchen mutiert. Und die Tatsache, dass er nicht wie ein Thermomix von Vorwerk über zwölf Funktionen, einschließlich emulgieren, verfüge, „stellt den Mann nun gänzlich in den Schatten einer einzigartigen Küchenmaschine“, bedauerte Funke.
</p>
<p>Als auch Papst Franziskus und die katholische Geistlichkeit ihren Spott abbekommen hatten, „da treffen sich 400 Priester zu einer Familiensynode“, wunderte sich Rüther, schlossen die Komiker mit einer apokalyptischen Szene aus Wagners „Ring des Nibelungen“ ihren Rückblick ab. Erst nach mehreren Zugaben und begeistertem Applaus verabschiedete sich das Trio bis zum kommenden Jahr.
</p>
<p>„Die humorvolle „Abrechnung“ mit dem Vorjahr bildet bei wiconnect traditionell den Auftakt für unsere weiteren Alumni-Aktivitäten des Jahres, dazu zählen zum Beispiel das Mentoringprogramm für Erstsemester, oder „wimentos 2016“, das unseren Studierenden ein einzigartiges Coaching durch Führungskräfte aus der Praxis ermöglicht. Außerdem organisieren wir viele spannende Seminare und weitere Veranstaltungen“, lud Lennard Struckmeier, seit Kurzem neuer Geschäftsführer von wiconnect, zu weiteren Treffen ein.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Lennard Struckmeier<br>Geschäftsführer wiconnect – Alumni der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück e.V.
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3118<br>E-Mail: <a href="mailto:lennard.struckmeier@hs-osnabrueck.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lennard.struckmeier@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Web: &lt;link de alumninetzwerk-wiconnect&gt;www.hs-osnabrueck.de/de/alumninetzwerk-wiconnect</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Feb 2016 12:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulen in Afrika: Strategien entwickeln und Management professionalisieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/02/hochschulen-in-afrika-strategien-entwickeln-und-management-professionalisieren/</link>
                        <description>Hochschulmanager schließen International Deans Course der Hochschule Osnabrück in Addis Abeba ab</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Addis Abeba,11. Februar 2016) Dreißig Dekaninnen und Dekane aus acht afrikanischen Ländern schlossen jetzt in der der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ihre Teilnahme am International Deans‘ Course, kurz IDC, der Hochschule Osnabrück erfolgreich ab. Begonnen hatte der IDC im Sommer des vergangenen Jahres in Osnabrück.
</p>
<p>Der IDC ist ein von der Hochschule Osnabrück organisiertes Trainingsprogramm im Bereich des Hochschul- und Wissenschaftsmanagements, das im jährlichen Wechsel für Dekaninnen und Dekane aus Asien und Afrika angeboten wird.
</p>
<p>Im Mittelpunkt des dritten und letzten Abschnitts des IDC standen die Entwicklung und Evaluation der individuellen Management-Projekte, der sogenannten „Project Actions Plans“ (PAP), die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den zurückliegenden Monaten an ihren jeweiligen Hochschulen umgesetzt wurden.
</p>
<p>Themen, mit denen sich gleich mehrere Dekaninnen und Dekane beschäftigten, waren die Entwicklung von Leitfäden und Handbüchern für effektives Management, verbesserte Qualität in der Lehre sowie die Stärkung der Forschungskultur.
</p>
<p>Großen Raum nahmen auch die Vorträge und Diskussionen rund um das Thema Internationalisierungsstrategien ein. Hierzu meinte Prof. Dr. Peter Mayer, Leiter des Trainingsprojekts, „die regionale Zusammenarbeit afrikanischer Hochschulen sollte prioritär entwickelt werden. Der Austausch im Rahmen des IDC zeigt, wie wichtig das Wissen um Entwicklungen in den Nachbarländern ist und welche Potentiale der Austausch im Bereich Forschung und Lehre hat.“
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Professor an der Hochschule Osnabrück, wies in Addis Abeba unter anderem darauf hin, dass die Digitalisierung der Hochschulbildung eine Herausforderung für das Hochschulmanagement bedeute. „Afrikanische Universitäten sollten eine Digitalisierungsstrategie finden, das wäre eine große Chance für den Zugang zur Hochschulbildung.“
</p>
<p>Marijke Wahlers, Leiterin der Internationalen Abteilung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und ebenfalls vor Ort, äußerte sich zur Bedeutung des IDC und sagte, „die Zusammenarbeit im Hochschulmanagement im Rahmen des DIES-Programms, das von der HRK und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst ins Leben gerufen wurde, fördert den Kapazitätsaufbau in den Partnerländern. Und bietet Hochschulmanagerinnen und -managern aus der Region gleichzeitig eine ausgezeichnete Plattform, um gemeinsam an aktuellen Herausforderungen zu arbeiten.“
</p>
<p>Im Sommer dieses Jahres startet die Hochschule Osnabrück erneut einen International Deans´ Course, dieses Mal adressiert an Dekaninnen und Dekane asiatischer Hochschulen.
</p>
<p>Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Der DAAD fördert das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Peter Mayer
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a>Web: <a href="http://www.international-deans-course.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.international-deans-course.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Feb 2016 10:57:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erfolgreich berufsbegleitend studiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/02/erfolgreich-berufsbegleitend-studiert/</link>
                        <description>Acht Absolventen des Weiterbildungsstudiengangs Gesundheitsmanagement / Health Management an der Hochschule Osnabrück feierlich verabschiedet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Februar 2016) Der Arbeitsalltag eines Arztes, einer Controllerin, eines Ingenieurs oder einer Apothekerin mit Führungsaufgaben ist anstrengend genug, sollte man meinen. Eine Annahme, die für die Studentinnen und Studenten, die sich für das berufsbegleitende Studium zum Gesundheitsmanager/ Health Manager an der Hochschule Osnabrück entschieden, offenbar nicht galt. Ende Januar erhielten sie nun nach fünf Semestern ihre Abschlussurkunden in der Caprivi-Lounge.
</p>
<p>„Wieso haben wir es auf uns genommen, neben dem Beruf so ein aufwändiges „Hobby“ zu betreiben?“, formulierte es Arzt und Absolvent Dr. Hannes Horter. Für ihn sei der Auslöser das Patientenrechtegesetz gewesen, das 2013 in Kraft getreten war. „Das hat in mir den Wunsch geweckt, den Aufbau und die wirtschaftlichen Gründe unseres Gesundheitssystems zu verstehen.“ Zudem habe er ein Netzwerk zu Berufstätigen der Branche aufbauen wollen. „Das Studium hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht voll erfüllt.“
</p>
<p>Die Urkunden überreichte der Beauftragte des Studiengangs, Prof. Dr. Manfred Haubrock und meinte, mit Blick auf die aktuelle Situation des Gesundheitssystems, „der finanzielle Rahmen ist sehr eng, die Aufgaben jedoch vielfältig. Der Studiengang Gesundheitsmanagement/ Health Management MBA ist damit nach wie vor relevant. Wir bilden hier die Fachleute aus, die in der Gesundheitsbranche dringend gebraucht werden.“
</p>
<p>Ob „Big-Data-Management im Gesundheitswesen – Strategien, Geschäftsmodelle, Perspektiven“ oder „Prozesskostenmanagement in der Krebstherapie mit patientenindividuellen Infusionen“, der enge Bezug der Absolventen zur beruflichen Praxis ließ sich mit den Themen ihrer Abschlussarbeiten durchgängig belegen. Damit bot das Studium den Berufstätigen konkrete Lösungsansätze für die Herausforderungen ihrer täglichen Arbeit.
</p>
<p>Für einen kleinen Exkurs in den Bereich der Personalentwicklung sorgte Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Uwe P. Kanning von der Hochschule Osnabrück. In seinem Festvortrag sprach er über „Führungskräftetraining zwischen wirksamer Methode und Managerbespaßung.“ 
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Marion Bley<br>Geschäftsstelle Gesundheitsmanagement MBA
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2139<br>E-Mail: <a href="mailto:m.bley@hs-osnabrueck.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.bley@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 12:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende drehen Film über Demenz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/02/studierende-drehen-film-ueber-demenz-1/</link>
                        <description>Fakultätsübergreifende Zusammenarbeit für Forschungsprojekt FIDEM</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. Februar 2016) Die Tocher öffnet den Kühlschrank, im Marmelandeglas steckt schon wieder eine Zahnbürste. Sie ist genervt, verzweifelt, wütend. Ihr Vater leidet an Demenz, versinkt in Leere und Apathie. Es wird für sie und ihren Sohn immer schwieriger seine Betreuung zu gewährleisten und den Krankheitsverlauf emotional zu bewältigen.
</p>
<p>Diese Szene stammt aus einem Kurzfilm, den Studierende des Studiengangs Media &amp; Interaction Design der Hochschule Osnabrück für das Forschungsprojekt FIDEM – Frühe Informationen und Hilfe bei Demenz, entwickelt und gedreht haben. „Der Film bringt wunderbar auf den Punkt, worum es geht“, findet Prof. Dr. Elke Hotze. Die Pflegewissenschaftlerin von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hat FIDEM gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin (LVG &amp; AFS) Niedersachsen e.V. sowie dem Verein ambet, ambulante Betreuung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Das Konzept soll dafür sorgen, dass Demenzkranke und ihre Angehörigen frühzeitig unterstützende und entlastende Angebote vermittelt bekommen.
</p>
<p>„FIDEM funktioniert dann, wenn in der Hausartzpraxis nicht nur eine frühzeitige Diagnose erfolgt, sondern auch eine Vermittlung an die regionalen Koordinatoren stattfindet, damit diese von der Erkrankung erfahren und helfen können“, erklärt Hotze. Genau das sei aber in der Praxis nicht ganz leicht. „Zunächst müssen wir die Hausärzte über unser Angebot informieren. Da sie aber häufig sehr ausgelastet sind, dauert es, bis sie neue Angebote aufnehmen und in die Beratung integrieren.“
</p>
<p>Da kam das Angebot von Professorin Michaela Ramm, für FIDEM ein Video zu drehen, genau richtig. In ihrem Seminar entwickelte die Mediengestalterin von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik gemeinsam mit den Studierenden mehrere Drehbücher und Storyboards. Der Schnitt und die Kameraführung wurden bis ins Detail geplant. „Wenn man, wie die Studierenden im zweiten Semester, wenig Produktionsroutine hat, muss die Planung besonders sorgfältig sein. Sonst entsteht während der Dreharbeiten unnötiges Chaos und im Schnitt passt nichts zusammen“, erläuterte Ramm. Umgesetzt wurde schließlich das Storyboard von Manuel Eckold, Anna-Lena Gadd, Julian Herbst und Svenja Wiggershaus.
</p>
<p>„Zum Glück hat uns Herr Poppe unterstützt und superprofessionell die Rolle des Demenzkranken übernommen“, berichtete Svenja Wiggershaus, die selber in der Rolle der Tochter ihr Schauspieldebut mit Bravour meisterte. Andreas Poppe unterrichtet normalerweise am Institut für Theaterpädagogik auf dem Campus Lingen. Für den FIDEM-Film schlüpfte er selbst in die Rolle des Schauspielers und merkte, „dass es eine große Herausforderung ist, sich in einen Demenzkranken zu versetzen. Ich habe festgestellt, das Demenz nicht ein fertiges Stadium sein kann, sondern als&nbsp; eine ständige Eintrübung der emotionalen Wahrnehmung von statten geht und insgesamt ein Verlust der Aufmerksamkeit ist. Das war für mich in der Anlage der Figur das Spannendste.“
</p>
<p>„Wir wollten mit unserem Film nachdenklich machen und nicht nur über ein Betreuungsangebot informieren,“ beschrieb Julian Herbst die Absichten der Film-Crew. „Es ist ja nicht schlimm, überfordert zu sein, so geht es anderen auch und es gibt Hilfe.“
</p>
<p>Nach nur einem Tag war der FIDEM-Film abgedreht. „Es lief ziemlich gut, wir waren alle überrascht, dass es so reibungslos geklappt hat und wir nach diesem einen Tag alles im Kasten hatten,“ berichtete Manuel Eckold. Auch wenn die Post Production noch etwas Zeit und Energie in Anspruch nahm, waren sich alle einig, zusammen einen „genialen Tag“ erlebt und ein „ziemlich gutes Ergebnis“ erzielt zu haben.
</p>
<p>Weitere Informationen zu FIDEM finden Sie auf der Website der LVG &amp; AFS: <a href="http://gesundheit-nds.de/index.php/arbeitsschwerpunkte-lvg/innovation-in-der-gesundheitsversorgung/396-modellprojekt-fidem" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">http://gesundheit-nds.de/index.php/arbeitsschwerpunkte-lvg/innovation-in-der-gesundheitsversorgung/396-modellprojekt-fidem</a>.<br><br><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Elke Hotze<br>Forschungsprojekt FIDEM
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3174<br>E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 Jan 2016 12:13:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erstes englischsprachiges Handbuch über den Event-Markt China</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2016/01/erstes-englischsprachiges-handbuch-ueber-den-event-markt-china/</link>
                        <description>Dozenten der Hochschule Osnabrück und der SUIBE geben Sammelband heraus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Januar 2016) Chinas Markt für Messen, Kongresse und Corporate Events <br>hat sich in den letzten Jahrzehnten analog zum allgemeinen Wirtschaftswachstum des Landes mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten entwickelt. Während dieser Markt anfänglich nur für Messegesellschaften und exportorientierte Unternehmen von Interesse war, nehmen insbesondere Business Events heute einen festen Stellenwert in der Kommunikationslandschaft China ein. Spezielle Dienstleister der Eventwirtschaft haben sich zum Teil auf hohem Niveau etabliert und treten zunehmend in Konkurrenz zu traditionellen Marktführen.
</p>
<p>Mit dieser Entwicklung befasst sich das „Handbook Event Market China“, das im Dezember 2015 von den Osnabrücker Professoren Helmut Schwägermann und Dr. Peter Mayer gemeinsam mit Dr. Ding Yi von der Shanghai University of International Business and Economics (SUIBE) herausgegeben wurde.
</p>
<p>Der erste englischsprachige Sammelband thematisiert in 27 Kapiteln insbesondere die internationalen Aspekte des chinesischen Eventmarktes. Das Buch enthält Beiträge von mehr als 40 China-erfahrenen Experten, darunter Hochschuldozenten, Praktiker und Vertreter nationaler und internationaler Organisationen der Veranstaltungswirtschaft. Viele Beiträge sind in deutsch-chinesischer Ko-Autorenschaft entstanden, was dem Handbuch eine besondere Qualität verleiht. Es vermittelt aus erster Hand aktuelle Hintergrundinformationen und nutzt zahlreiche hochaktuelle chinesische Originalquellen. Die Einführung der Herausgeber, das Vorwort und die Zusammenfassungen wurden zusätzlich ins Chinesische übersetzt.
</p>
<p>„China hat als „Tourismus-Weltmeister“ Deutschland bereits abgelöst und China ist im Wechsel mit Italien auf deutschen Messen die Nation mit den meisten Ausstellern. Erfolgreiche chinesische Marken, wie Lenovo, Haier oder Huawei wurden längst zu internationalen Marken transformiert und treten mit allen Konsequenzen für die nationalen Messe-, Event- und Incentive weltweit auf. Ähnliche Phänomene werden, wenn auch erst in Ansätzen, im internationalen Meeting-Markt der Non-Profit-Organisationen sichtbar“, beschreibt Schwägermann den wichtigen chinesischen Event-Markt.
</p>
<p>Seit einem Jahrzehnt betreibt die Hochschule Osnabrück als Joint Venture mit der SUIBE den Studiengang International Event Management Shanghai (IEMS). Das Leitmotto des Symposiums zum zehnjährigen Bestehen des Studiengangs, „Changing Markets, Changing Needs: Where is the Chinese Event Industry Heading?“, wurde auch für das nun vorliegende Handbuch übernommen.
</p>
<p>Ein Abschnitt des Handbuches widmet sich aus diesem Grund der Ausbildung zukünftiger Eventmanager, die in den nächsten Jahrzehnten den Charakter der chinesischen Eventwirtschaft bestimmen werden.
</p>
<p>Zielgruppen des Sammelbandes sind nationale und internationale Organisationen, <br>Unternehmen, Dozenten und Studenten, die sich mit dem chinesischen Eventmarkt <br>erstmals oder intensiver beschäftigen wollen.
</p>
<p>Das Buch ist im klassischen und Online-Buchhandel, gedruckt und auch als E-Book, erhältlich.
</p>
<p><b>Das Buch:</b><br>Titel: Handbook Event Market China<br>Hrsg. v. Schwägermann, Helmut/ Mayer, Peter/ Ding, Yi<br>Verlag: De Gruyter Oldenbourg<br>Seiten: 416<br>Sprache: Englisch, Chinesisch<br>Erschienen: Dezember 2015<br>ISBN: 978-3-11-037236-6
</p>
<p>Preis: 69,95 Euro (gebundene Ausgabe)<br>Internet: <a href="http://www.degruyter.com/view/product/429403?rskey=zy9LCE&amp;result=1" target="_blank" rel="noreferrer">www.degruyter.com/view/product/429403?rskey=zy9LCE&amp;result=1</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 15:06:00 +0100</pubDate>
                        <title>Moral und Markt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/moral-und-markt/</link>
                        <description>Internationale Experten diskutieren an der Hochschule Osnabrück über die Gesellschaftsdienlichkeit der Finanzmärkte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember 2015) Die Studierenden der Wirtschafts- und Finanzstudiengänge sowie Professorinnen und Professoren der Hochschule Osnabrück warteten gespannt auf das, was die drei Finanzexperten aus Brasilien, Belgien und Deutschland erzählen würden. Zum Symposium „Financial markets and the common good“&nbsp; eingeladen hatte sie der Volkswirtschaftler Professor Dr. Johannes Hirata, um mit Ihnen darüber zu sprechen, welche Rolle die Finanzmärkte in der Finanzkrise spielen und ob sie Aufgaben übernehmen können und sollten, die dem Allgemeinwohl zu Gute kommen.
</p>
<p>Prof. Dr. Maurício Reinert, Wirtschaftssoziologe an der Staatlichen Universität Maringá in Brasilien und derzeit Gast am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, beschäftigte sich mit der Frage nach dem Platz der Moral in den Märkten. Er stellte klar, dass Märkte unter anderem auch soziale Institutionen seien, in denen Beziehungen Bedeutung hätten. Somit sei Moral ein grundsätzlicher Teil eines Marktes, auch von Finanzmärkten.
</p>
<p>Im Vortrag von Thomas de Waen, Private-Equity-Spezialist mit zwölf Jahren Erfahrung beim Finanzinvestor Bain Capital in London, betonte hingegen, dass Märkte amorale Institutionen seien, somit trügen die darin handelnden Individuen für moralisches und unmoralisches Handeln die Verantwortung. De Waen vertrat die Meinung, dass unmoralisches Handeln in allen Branchen aufträte und somit Bankangestellte keine böseren Menschen seien als andere.
</p>
<p>Prof. Dr. Peter Seppelfricke, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finanzwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Hochschule Osnabrück, sah es ähnlich. Er betonte, „nicht alle Bankangestellten sind arrogant und selbstsüchtig und nicht alle Unternehmen handeln kriminell. Das Finanzwesen ist wichtig zur Finanzierung von Regierungen und ehrenwerten Unternehmen. Wer aufgrund von innovativen Produkten und effizientem Wirtschaften Profitabilität verspricht und dafür Geld bekommt, der hat es auch verdient.“ Bereits während seines Vortrags entstand eine angeregte Diskussion zwischen Seppelfricke und den Zuhörenden.
</p>
<p>Zum Abschluss kamen die Referenten noch einmal zu einer Podiumsdiskussion zusammen, die Studierende, Professoren und Referenten nutzten, um das Thema der Gesellschaftsdienlichkeit von Finanzmärkten weiter zu hinterfragen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Johannes Hirata<br>Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3313<br>E-Mail: <a href="mailto:j.hirata@hs-osnabrueck.de">j.hirata@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 13:24:00 +0100</pubDate>
                        <title>Absolventinnen blicken positiv auf Midwifery-Studium zurück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/absolventinnen-blicken-positiv-auf-midwifery-studium-zurueck/</link>
                        <description>27 Alumni verschiedener Jahrgänge tauschten sich in der Caprivi-Lounge mit den Studiengangsverantwortlichen über aktuelle Entwicklungen im Hebammenberuf aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember 2015) Erstmals haben sich Absolventinnen des&nbsp; Bachelorstudiengangs Midwifery an der Hochschule Osnabrück getroffen. Im Wintersemester 2008/2009 begann die erste Gruppe der Midwifery-Studierenden an der Hochschule. 27 Absolventinnen verschiedener Jahrgänge tauschten sich jetzt bei dem Wiedersehen in der Caprivi-Lounge mit Lehrenden und Mitarbeiterinnen der Hochschule aus, die sie während ihres Studiums unterrichtet und begleitet hatten.
</p>
<p>Die Studiengangsverantwortlichen hatten das Treffen initiiert, um die Vernetzung der Hochschule mit den Alumni und auch die Vernetzung untereinander zu fördern. Für sie ist es von großem Wert, von den Berufserfahrungen der Absolventinnen nach dem Studium zu hören, von den Arbeitsbedingungen in der Praxis und den weiteren beruflichen Plänen. Auch durch diesen Austausch können die Studieninhalte immer wieder bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. „Es war spannend, die einzelnen Berufsbiografien zu verfolgen und die aktuellen Sichtweisen auf den Hebammenberuf zu erfahren“, sagt Prof. Dr. Claudia Hellmers, Professorin für Hebammenwissenschaft. „Wir konnten feststellen, dass die Absolventinnen vor dem Hintergrund ihrer Praxiserfahrungen positiv auf das Studium an der Hochschule zurückblicken.“ Das Interesse an Weiterqualifizierungen und an Masterstudiengängen ist zudem groß.
</p>
<p>Studiengangskoordinatorin Dr. Verena Groß freut sich, dass die Bindung an die Hochschule während der Veranstaltung spürbar war: „Das Treffen mit den Absolventinnen war sehr bereichernd und hat uns motiviert, weiter an unseren Zielen der Hochschulbildung für Hebammen festzuhalten und regelmäßige Treffen mit den Alumni zu organisieren.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Dr. Verena Groß<br>Studiengangskoordinatorin des Studiengangs Midwifery B.Sc.
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2120<br>E-Mail: <a href="mailto:v.gross@hs-osnabrueck.de">v.gross@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 12:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>China-Kompetenzen vernetzen und stärken </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/china-kompetenzen-vernetzen-und-staerken/</link>
                        <description>Dozenten der Hochschule Osnabrück beraten sich mit Akteuren deutscher Hochschulen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember 2015) Die Hochschule Osnabrück unterhält seit vielen Jahren intensive Beziehungen zu einer wachsenden Zahl von Hochschulen und Universitäten in China. Dabei reicht die Zusammenarbeit von gemeinsamen Sommeruniversitäten über Stipendienprogramme bis hin zum Angebot der Bachelor-Studiengänge International Event Management Shanghai (IEMS) und International Logistikmanagement China (LOGinCHINA).
</p>
<p>Da die Zusammenarbeit mit chinesischen Hochschulen und Behörden besondere Kenntnisse und Erfahrungen erfordert, luden die China-Verantwortlichen der Hochschule Osnabrück nun Akteure anderer deutscher Hochschulen zum 2. China-Workshop ein.
</p>
<p>Professorin Dr. Kim Werner, Beauftragte des Studiengangs IEMS, hieß die Kolleginnen und Kollegen aus Coburg, Hamburg, Hannover, Lübeck, Oldenburg und Paderborn willkommen und hob die „beeindruckende China-Kompetenz“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hervor, die für ihre jeweilige Hochschule intensive Beziehungen nach China pflegen.
</p>
<p>Professor Dr. Michael Schüller, Beauftragter des Studiengangs LOGinCHINA, freute sich über „das erfolgreiche und tragfähige Netzwerk“, das seit der Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr in Lübeck entstanden sei. „Das Engagement in China stellt uns alle immer wieder vor neue Hürden. Das Beantragen der Visa ist nur eine davon. Dass wir uns miteinander austauschen können, ist sehr hilfreich und ermutigend,“ betonte er.
</p>
<p>Zu Beginnn stellte die Leiterin des Central International Office der Hochschule Osnabrück, Gunhild Grünanger, anhand ausgewählter Partnerhochschulen, die vielfältigen Beziehungen nach China vor und betonte, dass in allen Fakultäten der Hochschule intensive Kontakte gepflegt würden.
</p>
<p>Das 2013 gegründete Hochschulzentrum China (HZC) präsentierte dessen Geschäftstellenkoordinatorin Meike Arnold. „Wir bündeln die vielen Aktivitäten unserer Hochschule in China und ergänzen sie durch weitere Angebote, wie zum Beispiel unser jährliches China-Symposium, Weiterbildungsangebote und Veranstaltungen zur kulturellen Verständigung.“
</p>
<p>Das Tagungsprogramm umfasste fünf zentrale Themen. Dazu zählten rechtliche Aspekte in der Zusammenarbeit mit der Akademischen Prüfstelle (APS), eine Serviceeinrichtung für Studienbewerber aus China. Weitere Themen waren der Aufbau einer E-Learning Umgebung zur Unterstützung der Präsenzlehre sowie ein Pilotprojekt zum kollaborativen E-Learning.
</p>
<p>Da chinesische Familien die Studien- und Berufswahl ihrer Kinder stark beeinflussen, zollte der Workshop ihnen mit einem eigenen Themenblock die nötige Aufmerksamkeit. <br>Die Anforderungen der Wirtschaft an die Ausbildung chinesischer Studierender und die Modularisierung transnationaler Studiengänge wurden ebenfalls ausführlich diskutiert.
</p>
<p>„Der Workshop hat gezeigt, dass alle Studienangebote der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in China davon profitieren, wenn wir unser Know-how bündeln und uns noch enger miteinander vernetzen,“ resümierte Clare Gray, Geschäfststellenkoordinatorin IEMS und Leiterin des LOGinCHINA- Unternehmensnetzwerks. „Wir haben beschlossen, einen gemeinsamen Baukasten zu entwickeln, der Ideen und Konzepte enthält, die uns helfen, unter anderem Sprachkonzepte zu verbessern oder weitere Hilfestellungen zur Lösung interkultureller Differenzen zu finden.“
</p>
<p>Intensivieren möchte das Netzwerk die Kontakte zu den IHK und AHK, um weitere Formen der Zusammenarbeit auszuloten. Regelmäßig teilnehmen möchte zukünftig auch der DAAD, damit alle noch stärker von den Kompetenzen und Internationalisierungsstrategien der Förderorganisation profitieren können.
</p>
<p>Den nächsten China-Workshop richtet im kommenden Jahr die Hochschule Hannover aus.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Clare Gray<br>Geschäftsstelle IEMS<br>Unternehmensnetzwerk LOGinCHINA
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3212<br>E-Mail: <a href="mailto:c.gray@hs-osnabrueck.de">c.gray@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 10:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Nebenberuflich zum Supply Chain Manager weitergebildet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/nebenberuflich-zum-supply-chain-manager-weitergebildet/</link>
                        <description>15 Zertifikate im Pilotprojekt der Offenen Hochschule Niedersachsen verliehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. Dezember 2015) Sie ist die erste Supply Chain Managerin in ihrem Unternehmen. Claudia Bartz hat mit dem Erwerb des Zertifikats den ersten Schritt getan, um sich beruflich neuen Inhalten widmen zu können. Als Speditionskauffrau betreut sie bislang vor allem den Bereich Marketing, jetzt würde sie gerne in die Prozesssteuerung einsteigen, „mal sehen, welche Möglichkeiten ich damit in meinem Betrieb habe.“
</p>
<p>Bartz zählt zu insgesamt 15 Berufstätigen, die sich nebenberuflich zum Supply Chain Manager an der Hochschule Osnabrück ausbilden ließen. Der Kurs ist ein Pilotprojekt der Offenen Hochschule Niedersachsen (OHN) und wurde von der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Bildungswerk ver.di und der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung angeboten. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur förderte die Weiterbildungsmaßnahme in der Schwerpunktbranche Mobilitätswirtschaft und übernahm die Kursgebühren für alle Teilnehmer.
</p>
<p>Der verantwortliche Professor der Hochschule, Wolfgang Bode und Wolfgang Scheda, Regionalleiter des Bildungswerk ver.di in Niedersachsen, überreichten die Zertifikate in der Caprivi-Lounge der Hochschule und gratulierten der Absolventin und den Absolventen zur erfolgreichen Teilnahme.
</p>
<p>„Die Logistikwelt wird technisch immer anspruchsvoller und unterliegt einem andauernden Wandel. Die Unternehmen müssen heute erwarten können, dass sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterbilden, um den Anschluss nicht zu verlieren,“ verdeutlichte Bode den weiter wachsenden Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften.
</p>
<p>„Das Konzept der Offenen Hochschule ermöglicht es Berufstätigen, bis zu 50 Prozent der erforderlichen ECTS-Punkte eines berufsverwandten Studiengangs in Form von Kursen zu erwerben und schließlich auch zu studieren,“ erläuterte der Professor das Programm zur Akademisierung.
</p>
<p>„Die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems ist enorm wichtig“, betonte Wolfgang Scheda. „Angebote, wie die Offene Hochschule, sind die Voraussetzung dafür, dass sich Beschäftigte zu jeder Zeit ihres Erwerbslebens neu orientieren und mit Blick auf den Wandel der Arbeitswelt qualifizieren können.“
</p>
<p>Absolvent Dirk Sandkühler hat zum ersten Mal Hochschulluft geschnuppert. „Ich wollte mich weiterbilden, aber nicht gleich ein ganzes Studium auf mich nehmen, begründet der Mitarbeiter des Adidas-Logistikzentrums in Neuenkirchen-Vörden seine Kursteilnahme. Er kann sich gut vorstellen, einen weiteren Kurs zu belegen.
</p>
<p>Im kommenden Semester bieten Hochschule und Bildungswerk einen Kurs zum Warehouse-Manager an, auch der Kurs&nbsp; zum Supply Chain Manager soll erneut stattfinden.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dipl. Ing. Wolfgang Bode
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2947<br>E-Mail: <a href="mailto:w.bode@hs-osnabrueck.de">w.bode@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Dec 2015 10:09:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kommunales Management vor vielen Herausforderungen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/kommunales-management-vor-vielen-herausforderungen/</link>
                        <description>Fachtagung der Verwaltungsmanager an der Hochschule Osnabrück zu den Auswirkungen der Euro- und Finanzkrise, des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück,14. Dezember 2015) Die Städte und Gemeinden in Niedersachsen müssen in den kommenden Jahren einige Aufgaben meistern. Die aktuelle Euro- und Finanzkrise, der demografische Wandel und nicht zuletzt der Fachkräftemangel werden gerade das kommunale Finanzmanagement besonderes herausfordern.
</p>
<p>„Die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des demografischen Wandels wird in vielen Kommunen wegen ihrer Langfristikeit eher verhalten angegangen. Dabei werden sich die Entwicklung von Einnahmen und die Notwendigkeit von Investitionen in die Infrastruktur&nbsp; erheblich ändern“, prognostizierte Prof. Dr. Andreas Lasar, Leiter des ausrichtenden Kompetenzzentrums für Verwaltungsmanagement an der Hochschule Osnabrück auf der diesjährigen Fachkonferenz.
</p>
<p>Wie sich die Bevölkerung in Niedersachsen entwickeln wird, stellte Carsten Große Starmann, Projektleiter bei der Bertelsmann Stiftung vor, „der demographische Wandel vor Ort ist ein Wandel der Gegensätze: Wachsen und Schrumpfen liegen nah beieinander. Es gibt einen Trend in die Stadt, ländliche Regionen müssen mit erheblichen Strukturproblemen rechnen. Das gilt auch trotz der verstärkten Zuwanderung nach Deutschland.“
</p>
<p>Auch die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden und Lankreise werde in diesem Zuge immer wichtiger. Neben Effizienzüberlegungen spiele vor allem der zunehmende Mangel an Fachkräften gerade in kleineren Verwaltungen eine immer größere Rolle, betonte Dr. Ulrich Keilmann vom Hessischen Rechnungshof und stellte Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Haushalt, Kassen und Steuern vor.
</p>
<p>Unter Druck geraten die öffentlichen Verwaltungen des Landes auch durch die aktuelle Euro- und Finanzkrise, wie Prof. Dr. Christian Kröger vom Kompetenzzentrum für Verwaltungsmanagement skizzierte. „Die Wettbewerbsfähigkeit mehrerer Länder der Eurozone ist nicht mehr gegeben. Zudem liegt die Gesamtverschuldung vieler Mitgliedsstaaten weit oberhalb der Maastricht-Grenze von 60 Prozent des BIP.“
</p>
<p>Privatisierungsverfahren und die Einwerbung von privatem Kapital sind zwei Wege, die Kommunen seit einigen Jahren beschreiten, um ihre finanziellen Möglichkeiten zu verbessern oder eine wirtschaftlichere Nutzung vorhandener Anlagen zu sichern und Kosten zu reduzieren. Welche steuerlichen Auswirkungen solche kommunalen Entscheidungen nach sich ziehen, erläuterte Steuerberater Prof. Dr. Norbert Tonner von der Hochschule Osnabrück. „Die Besteuerung der öffentlichen Hand ist erforderlich, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, wenn Behörden wirtschaftlich tätig werden. Die Kommunen müssen sich darauf einstellen, dass sie sich zunehmend mit steuerrechtlichen Aspekten auseinandersetzen müssen,“ betonte Tonner.
</p>
<p>Bereits zum Haushaltsjahr 2012 mussten alle niedersächsischen Kommunen auf ein Haushalts- und Rechnungswesen auf der Basis der doppelten Buchführung umstellen. Nun stehen wegen der seitdem gewonnenen praktischen Erfahrungen Änderungen und Ergänzungen einzelner Vorschriften an. Andrea Schmoling und Manfred Genderka, zuständig für das Neue Kommunale Rechnungswesen (NKR) im Referat Kommunale Finanzen und Wirtschaft des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, informierten über beabsichtigte Änderungen des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVGU) und der Gemeindehaushalts- und Kassenverordnung (GemHKVO).
</p>
<p>Robert Spindler, Referent für das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen im Bildungszentrum Oldenburg des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung und Mitglied des Arbeitskreises NKR des Fachverbandes der Kämmerer in Niedersachsen, knüpfte daran an und erläuterte die Auswirkungen für die kommunale Praxis.
</p>
<p>In der voll besetzten Aula hatte zu Beginn die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück, Professorin Dr. Sabine Eggers, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt. Sie hob die Bedeutung der Studiengänge des Profils Öffentliches Management für die Hochschule Osnabrück hervor und betonte, „der Wissenschaftstransfer in die Praxis und umgekehrt ist für die Hochschule zentral.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Andreas Lasar<br>Kompetenzzentrum für Verwaltungsmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3474<br>E-Mail: <a href="mailto:a.lasar@hs-osnabrueck.de">a.lasar@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2015 13:16:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mangelnde Wertschätzung bei hoher Arbeitsbelastung: Auszeichnung für Abschlussarbeit zur Work-Life-Balance von Pflegekräften</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/mangelnde-wertschaetzung-bei-hoher-arbeitsbelastung-auszeichnung-fuer-abschlussarbeit-zur-work-life-b-1/</link>
                        <description>Verleihung der StudyUp-Awards 2015 an der Hochschule Osnabrück – 35 Stifterinnen und Stifter fördern herausragende studentische Leistungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Dezember 2015) Altenpflegerinnen und -pfleger sind einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt. Welche die größten Stressfaktoren bei der Pflege älterer, psychisch kranker Menschen sind und wie Pflegekräfte diesen Stress kompensieren, hat Lone Pöhlmann für ihre Abschlussarbeit wissen wollen. Die Absolventin des berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück hat deshalb Alten- und Krankenpfleger in der ambulanten Pflege sowie in Krankenhäusern zu ihrer Work-Life-Balance befragt. Für ihre Bachelor-Arbeit wurde sie nun mit einem StudyUp-Award ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den 52 Studierenden, die in der Aula der Hochschule Osnabrück für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt worden sind.
</p>
<p>„Gerade bei solch komplexen Krankheitsbildern, wie Demenz oder Depressionen im Alter, ist die Arbeitsbelastung für die Pflegepersonen enorm hoch“, begründet die Absolventin die Auswahl ihres Themas. 133 ausgefüllte Fragebögen hat Pöhlmann ausgewertet. Ein Ergebnis ihrer Befragung: Viele Pflegerinnen und Pfleger fühlen sich überfordert und seien unsicher, wie sie mit den verschiedenen Ausprägungen der Krankheiten richtig umgehen. „Hier zeigt sich ein hoher Weiterbildungsbedarf, da die Arbeit in der Pflege sehr anspruchsvoll geworden ist“, meint Pöhlmann. Den Pflegenden fehle es darüber hinaus an finanzieller Anerkennung und Wertschätzung. Als Arbeitsausgleich empfiehlt Pöhlmann zudem, dass dem betrieblichen Gesundheitsmanagement eine größere Rolle zukommen müsse.
</p>
<p>Preisstifter dieses StudyUp-Awards ist der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. „Mit diesem Preis möchten wir deutlich machen, wie wichtig solche Abschlussarbeiten für uns sind“, begründet Harald Langner das Engagement des Caritasverbands. Der Personalreferent erläutert weiter: „Für uns als Arbeitgeber ist es&nbsp;– auch aufgrund der hohen Arbeitsbelastung&nbsp;– schwierig im Pflegebereich gute Fachkräfte zu gewinnen. Die Abschlussarbeit bestätigt uns darin, wie wichtig Wertschätzung und eine gute Kommunikation zwischen Leitungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind, gerade auch in Stressmomenten. Frau Pöhlmann zeigt uns auch, dass wir mit unserem eigenen betrieblichen Gesundheitsmanagement auf dem richtigen Weg sind."
</p>
<p>Insgesamt konnte die Hochschule Osnabrück in diesem Jahr 39 StudyUp-Awards für herausragende Abschlussarbeiten, die besten Abschlussnoten, besonderes Engagement sowie für künstlerisch weit überdurchschnittliche Darbietungen vergeben. „Wir haben heute Abend einen Teil unserer besten Absolventinnen und Absolventen unter uns. Ihre besonderen Leistungen möchten wir angemessen würdigen. Ermöglicht wird uns das durch das Engagement unserer Stifterinnen und Stifter“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Osnabrück, während der Veranstaltung. 35 namhafte Unternehmen und Institutionen fördern in diesem Jahr die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen aller Fakultäten sowie des Instituts für Musik mit insgesamt rund 30.000 Euro. Die Bandbreite der ausgezeichneten Themen der Abschlussarbeiten reicht von der Untersuchung zweier Populationen des Feuersalamanders im Münsterland über die juristische Auseinandersetzung mit dem gesetzlichen Mindestlohn bis zur Entwicklung einer alternativen Karosseriestruktur eines Cabriolets.
</p>
<p>Eine Übersicht aller Preisstifterinnen und -stifter finden Sie auf der Seite <a href="/vernetzung/foerdern-und-stiften/studyup-award/">StudyUp-AWard</a>.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Dr. Marion Titgemeyer<br>Leiterin Hochschulförderung
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3254<br>E-Mail: <a href="mailto:m.titgemeyer@hs-osnabrueck.de">m.titgemeyer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2015 12:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>Einen Kuchen backen, der allen schmeckt und alle satt macht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/einen-kuchen-backen-der-allen-schmeckt-und-alle-satt-macht/</link>
                        <description>3. Osnabrücker Demokratieforum der Hochschule Osnabrück über das Thema Gerechtigkeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Dezember 2015) Anfang Dezember trafen sich vier hochkarätige Referentinnen und Referenten in der Hochschule Osnabrück zum 3. Osnabrücker Demokratieforum. Mit rund 200 Gästen diskutierten sie kontrovers über das Thema Demokratie und Gerechtigkeit.
</p>
<p>„Mit dem Demokratieforum hat die Hochschule ein Format etabliert, dass sie als „Ort der Integration sichtbar macht“, formulierte Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram zu Veranstaltungsbeginn. Es sei Aufgabe der Hochschule, Vielfalt zu gestalten und einen „weiten Blick auf das Thema Gesellschaft“ zu ermöglichen.
</p>
<p>„Das Markenzeichen dieser Veranstaltung ist die Diskussion“, betonte Prof. Dr. Harald Trabold, der, gemeinsam mit Prof. Dr. Hermann Heußner, für das Format verantwortlich zeichnet. 45-minütigen Redebeiträgen folgten genauso lange und sehr intensive Diskussions- und Fragerunden.
</p>
<p>Den Auftakt machte der Sozialrichter und Politikberater Dr. Jürgen Borchert. Der ehemalige Richter des Hessischen Landessozialgerichts setzt sich seit Jahren für eine gerechtere Besteuerung insbesondere von Familien ein und beklagte eine „asymmetrische Eingriffsstruktur des Sozialstaats, welche die Schwächeren relativ viel stärker zur Kasse bittet, als die Wohlhabenden.“ Eine Umverteilung von unten nach oben stehe der ursprünglichen Idee des Sozialstaats jedoch entgegen. Dieser müsse einen Ausgleich schaffen zwischen Ungleichheiten. Es laufe etwas „gewaltig schief“, wenn Eltern ebenso hohe Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssten, wie Kinderlose. „Das Wirtschaftswunder gab es seinerzeit nicht trotz des Sozialstaats, sondern wegen des Sozialstaats.“
</p>
<p>Ob Wohlstand gemessen werden kann und ob er etwas über die Gerechtigkeit in einer Gesellschaft aussagt, diesen Fragen widmete sich Prof. Dr. Johannes Hirata. Der Volkswirt und Wirtschaftsethiker der Hochschule bezweifelte, dass Wohlstand überhaupt als höchstes Gut zu bewerten ist. Es sei vielmehr eines neben mehreren erstrebenswerten Zielen einer „guten Gesellschaft“. Hirata gab zu bedenken, dass ein häufig herangezogener Indikator wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zunächst nur aussage, „wie viele Ressourcen wir gemessen an ihrem Marktwert zur Verfügung haben.“ Ein hohes BIP bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass die Gesellschaft substanzielle Ziele, wie soziale Inklusion, politische Teilhabe, Bildung oder Gesundheit, erreicht habe. „Mit einem Armaturenbrett verschiedener Indikatoren können wir diese Fragen schon sehr viel besser beantworten.“ Gerechtigkeit, so Hirata, lasse sich grundsätzlich nicht messen, „Gerechtigkeit muss begründet werden. Es kann durchaus gute Gründe dafür geben, dass jemand mehr bekommt als ein anderer. Es kommt daher nicht darauf an, den Wohlfahrtskuchen so groß wie möglich zu backen, sondern darauf, dass alle satt werden, dass er uns schmeckt und dass es bei der Zuteilung gerecht zugeht.“
</p>
<p>„Über Demokratie und Gerechtigkeit können wir nur diskutieren, weil wir im Kapitalismus leben“, behauptete Ulrike Herrmann in ihrem Vortrag. Die Journalistin der taz und Bestsellerautorin des Buchs „Der Sieg des Kapitals: Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“. Das Kapital ermögliche materiellen Wohlstand und Wohlstand sei ursächlich für die Demokratie. Gerate der Kapitalismus in eine Krise, sei die Demokratie zwangsläufig gefährdet. Da es sich um ein äußerst volatiles System handle, hätten bereits mit der ersten Weltwirtschaftskrise planwirtschaftliche Elemente Einzug gehalten. „Wir leben heute in einer privaten Planwirtschaft und nicht in einer Marktwirtschaft, wie immer wieder beteuert wird.“ Marktwirtschaft finde allenfalls in kleinen Nischen statt, „der Rest ist&nbsp; aufgeteilt auf wenige Großkonzerne, der Markt ist komplett zementiert“. Für eine gerechtere Gestaltung des Wirtschaftssystems müssten Kapitalisten mit demokratischen Mitteln „zu ihrem Glück gezwungen“ werden.
</p>
<p>Äußerst ungerecht sei, wie aktuell mit den Flüchtlingen an Europas Außengrenzen umgegangen werde und wurde, betonte Elias Bierdel. Der Journalist ist Mitbegründer und Vorsitzender der Organisation borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V. und war selber als Flüchtlingsretter im Einsatz. Mit den Worten „da gibt es nichts zu beschönigen“ berichtete Bierdel von brutalen und menschenverachtenden Praktiken „zur Verhinderung von Einwanderung“ auf der griechischen Insel Lesbos. Unter Lebensgefahr erreichten Flüchtlinge die Europäische Union und müssten erleben, dass ihnen dort weder Toiletten noch ein Dach über dem Kopf zugstanden würden. Da weder die Behörden noch die Zivilgesellschaften an den Rändern Europas in der Lage seien, den Strom der Flüchtlinge zu bewältigen, müssten die reichen Demokratien den ärmeren Ländern helfen, die Situation „in den Griff“ zu bekommen.
</p>
<p>In der abschließenden Diskussion legte Professor Heußner dar, dass die Grenzen der Aufnahmefähigkeit von Flüchtlingen in Deutschland „noch lange nicht erreicht sind“.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Hermann Heußner<br>Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3790<br>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p> Prof. Dr. Harald Trabold<br>Volkswirtschaftslehre
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2172<br>E-Mail: <a href="mailto:h.trabold@hs-osnabrueck.de">h.trabold@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2015 11:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>Das Dilemma des Auto 4.0</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/das-dilemma-des-auto-40/</link>
                        <description>Podiumsdiskussion zum Thema Vernetzter Straßenverkehr mit dem Vorsitzenden der Ethik-Kommission der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Volker Lüdemann</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/ Triberg, 11. Dezember 2015) Die Vision des fahrerlosen Wagens treibt die Fahrzeugindustrie und den Datenkonzern Google um. Forscher tüfteln seit Jahren an Systemen, die den Autofahrer eines Tages überflüssig machen könnten. Das bedeute mehr Komfort, geringeren Verbrauch und weniger Unfälle, weil ein computergesteuertes Fahrzeug regelkonformer unterwegs sei, argumentieren die Befürworter. Vor der missbräuchlichen Verwendung oder unrechtmäßgen Weitergabe der enormen Datenmengen, die ein selbstfahrendes Autos sammelt, warnen die Datenschützer.
</p>
<p>Die ethisch-moralische Dimension des Auto 4.0, also die Frage, wie ein selbstfahrendes Auto in dramatischen Situationen entscheiden soll, dann, wenn unvermeidlich ist, dass Dritte zu Schaden kommen, verdeutlichte nun Prof. Dr. Volker Lüdemann von der Hochschule Osnabrück auf einem rechtspolitischen Symposium im baden-württembergischen Triberg. Der Jurist war in seiner Funktion als Vorsitzender der Ethik-Kommission der Hochschule vom Justizminster des Landes und MdL, Rainer Stickelberger, zur Podiumsdiskussion „Sind wir bereit für den vernetzten Straßenverkehr?“ eingeladen worden.
</p>
<p>„Das Programmieren autonomer Fahrzeuge wirft zwangsläufig ethisch-moralische Fragen auf, das liegt daran, dass selbstfahrende Autos auch für kritische Fahrsituationen gerüstet sein müssen, um eine schnelle Entscheidung treffen zu können“, führte Lüdemann an. „Dabei entstehen typische Dilemma-Situationen: soll das Fahrzeug in die Schüler- oder in die Seniorengruppe ausweichen, soll es den Motorradfahrer mit Helm oder den ohne Helm anfahren?“ Schließlich sei das Auto in der Lage, Sterbewahrscheinlichkeiten zu berechnen, das Hineinfahren in den Fahrer mit Helm würde aber bedeuten, dass regelkonformes Verhalten bestraft wird. „Oder sollen Autos gar so programmiert werden, dass sie in solchen Situationen nicht ausweichen und der Fahrer Schaden nimmt?“ Ein Verkaufsargument sei das sicherlich nicht, verdeutlichte Lüdemann die vielen ungelösten Fragen an ein Auto, dass nicht nur selber fahren, sondern vor allem selber denken können muss.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Volker Lüdemann<br>Vositzender der Ethik-Kommission der Hochschule Osnabrück
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3889<br>E-Mail: <a href="mailto:v.luedemann@hs-osnabrueck.de">v.luedemann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Dec 2015 09:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>30 Jahre BIG-Jahresfachtagung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/30-jahre-big-jahresfachtagung/</link>
                        <description>Betriebswirtschaftler im Gesundheitswesen feiern Jubiläum und diskutieren über die Bedeutung von Vor- und Leitbildern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. Dezember 2015) Zum dreißigsten Mal trafen sich die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (BIG), Studierende, Lehrende und Referenten in den Räumen der Hochschule Osnabrück zur BIG-Jahresfachtagung.
</p>
<p>„Dreißig, das ist eine ordentliche Zahl“, unterstrich Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers zur Eröffnung und freute sich über eine „offenbar hohe Identifikation mit dem Studienangebot und eine starke Vernetzung untereinander, die Sie alle immer wieder an unsere Hochschule zurückkehren lässt.“
</p>
<p>Die Beauftragte des Studiengangs, Prof. Dr. Julia Oswald, freute sich über rund 200 Gäste auf dem Caprivi-Campus und betonte, „es ist und bleibt das Ziel des Studienangebots, Praxis und Theorie nicht nur miteinander zu verbinden, sondern als gleichwertig zu betrachten“.
</p>
<p>Zu Beginn sprach Staatssekretär Jörg Röhmann vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung über Perspektiven für die Krankenhausstrukturen in Niedersachsen.
</p>
<p>Röhmann betonte, Krankenhäuser seien Hochleistungsbetriebe mit begrenzten wirtschaftlichen Ressourcen, die sich dem technischen Fortschritt wie dem demografischen Wandel stellen müssen. Vom neuen Krankenhausstrukturgesetz verspreche er sich unter anderem mehr Qualität in der stationären Versorgung und die Neuorganisation zentraler Aufgaben. Außerdem plädierte Röhmann für den Erhalt von kleineren, „systemrelevanten“ Krankenhäusern im ländlichen Raum, um im Flächenland Niedersachsen eine Unterversorgung zu vermeiden.
</p>
<p>Mit den Worten, dass angesichts der angespannten Lage im Krankenhausbereich strategische Initiativen und Prozessoptimierungen allein nicht zum Erfolg führen, sondern auch unternehmenskulturelle Aspekte Berücksichtigung finden müssen, leitete Betriebswirtschaftlerin Oswald zum Thema „Vorbilder sind wichtiger als Leitbilder!?“ über. „Die Kultur verleiht dem Krankenhaus die unverwechselbare Unternehmensidentität. Sie entwickelt sich aus der Zusammenarbeit heraus und muss veränderte Wertevorstellungen berücksichtigen.“ Leitbilder dienen dabei als Orientierung, wobei das reine Formulieren nicht ausreiche. „Leitsätze müssen insbesondere von Führungskräften auch vorgelebt und im realen Handeln erfahrbar werden“, betonte Oswald.
</p>
<p>Wirtschaftspsychologe Professor Dr. Uwe Kanning von der Hochschule Osnabrück formulierte daraus in seinem Vortrag die Frage, ob und wie Menschen von Führungskräften lernen können. Die Forschung zeige, dass das Einprägen vorgelebten Führungsverhaltens von sehr vielen Variablen beeinflusst werde. So sei allein schon der Lernprozess unter anderem davon abhängig, inwieweit das Verhalten der Führungskraft beoabachtbar sei, sie tatsächlich einen hohen Status genieße und mit ihrem Führungsstil Erfolg habe. „Es gibt sehr viele Stellrädchen, die richtig stehen müssen, damit das Verhalten einer Führungskraft imitiert wird,“ gab Kanning zu bedenken.
</p>
<p>Über den Umgang mit Leitbildern in der Krankenhauspraxis referierte Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung Münster. Er schilderte, wie der größte freigemeinnützige Krankenhausträger in Deutschland seine schriftlich formulierten Wertvorstellungen lebendig macht. Er berichtete vom Prozess der Leitbildentwicklung und der Implementierung in den Arbeitsalltag.
</p>
<p>Dr. Matthias Bracht, Geschäftsführer Medizin des Klinikums Region Hannover, verwies darauf, dass Unternehmenserfolg keine Aufgabenkultur sondern eine Verantwortungskultur voraussetze. Diese wiederum erfordere Führung und Vorbilder. Dabei reichen laut Bracht Vorbilder auf der obersten Managementebene eines Krankenhauses nicht aus. Auch die Verantwortlichen der mittleren Führungsebene, wie Chefärzte und Oberärzte, müssten als Vorbild fungieren und neben der Verantwortung für den Patienten auch ökonomische Ziele in den Blick nehmen.
</p>
<p>Am Nachmittag wurde das Thema der Tagung aus unterschiedlichen Perspektiven in vier verschiedenen Workshops diskutiert. Im Anschluss daran fand der obligatorische BIGer-Austausch zwischen Studierenden und Ehemaligen zum Thema Karriereplanung statt. Den Abschluss der Fachtagung bildete der gemeinsame Abend in der Lagerhalle Osnabrück, der anlässlich des Jubiläums durch Livemusik von Studierenden des Instituts für Musik der Hochschule begleitet wurde.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Julia Oswald<br>Beauftragte des Studiengangs Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen
</p>
<p>Telefon: 0541 969-7274<br>E-Mail: <a href="mailto:j.oswald@hs-osnabrueck.de">j.oswald@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Dec 2015 12:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geburtshilfe weiter denken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/geburtshilfe-weiter-denken/</link>
                        <description>3. Internationale Fachtagung des Verbundes Hebammenforschung präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Dezember 2015) Was bedeuten veränderte Strukturen im Gesundheitswesen und die Orientierung an einer nutzerinnenorientierten Versorgung für das professionelle Handeln von Hebammen? Dies lotete die 3. Internationale Fachtagung „Geburtshilfe weiter denken“, die in einer langjährigen Tradition des Verbunds Hebammenforschung an der Hochschule Osnabrück steht, aus. Seit Jahren werden hier Forschungen zur geburtshilflichen Versorgung und zum Beitrag von Hebammen in der Betreuung von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit initiiert und durchgeführt. Die Referentinnen präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse und diskutierten deren Relevanz und Umsetzung für die Praxis mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
</p>
<p>Neu ist, die Perspektive von Nutzerinnengruppen überhaupt einzubeziehen und in den Vordergrund zu stellen. So sind spezielle Nutzerinnengruppen wie beispielsweise Frauen mit chronischer Erkrankung und Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenslagen oder das Schmerzerleben von Neugeborenen in das Zentrum der Forschung gerückt.
</p>
<p>„Früher nahm die Wissenschaft Neugeborene nicht als Personen war. Man sprach ihnen jede Empfindung wie beispielsweise den Schmerz ab, weil man davon ausging, dass das gesamte Nervensystem noch nicht ausgereift ist und ein Schmerzerleben nicht möglich ist. Erst ab 1987 deuteten wissenschaftliche Untersuchungen auf ein Schmerzempfinden bei Neugeborenen hin“, erläuterte Prof. Dr. habil. Eva Cignacco Müller, Leiterin aF&amp;E Geburtshilfe an der Berner Fachhochschule (Schweiz). Die Professorin unterstrich im Eröffnungsvortrag der Tagung die Relevanz dieser Erkenntnis, gerade auch für die Tätigkeit der Hebammen: „Man kann diese Schmerzen bei Neugeborenen erkennen und dann eine Schmerzlinderung anbieten.“
</p>
<p>„Wir können feststellen, dass insbesondere der Wechsel hin zur Integration der Nutzerinnenperspektive uns zeigt und uns schon gezeigt hat, dass Nutzerinnengruppen nicht nur sehr heterogen sind, sondern dass gerade dasjenige Wissen, das aus der Nutzerinnenperspektive generiert wird, erforderlich ist, um die Versorgungsqualität anzuheben. Das meint auch die Fähigkeit, gezielt andere Professionen zur Einbindung von Hebammen in die Versorgung anzusprechen“, betonte&nbsp; Prof. Dr. Friederike zu Sayn- Wittgenstein, wissenschaftliche Leitung des Verbund Hebammenforschung.
</p>
<p>„Betreuungsqualität zeichnet sich dadurch aus, dass wir die Frauen in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen. Auch die Wahrnehmung und Einschätzung psychosozialer Bedürfnisse der werdenden Mütter sind relevant für eine optimale Betreuung der Familien“, fügte Prof. Dr. Claudia Hellmers, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Midwifery an der Hochschule Osnabrück, hinzu. „Für die Lehre gilt es, die Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie zu einem tieferen Verständnis beitragen und eine Anwendung in der Praxis unterstützt wird.“
</p>
<p>Die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Promotionen nimmt einen großen Stellenwert im Verbund Hebammenforschung&nbsp; an der Hochschule Osnabrück ein. Seit 2011 kann in der jungen Fachdisziplin Hebammenwissenschaft über eine Kooperation mit der Privaten Universität Witten Herdecke promoviert werden. Promotionen mit affinen Themen zur geburtshilflichen Versorgung werden im Forschungsschwerpunkt „Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung ISQUA (IsQua)“ und der im Rahmen der an Prof. zu Sayn-Wittgenstein verliehenen Forschungsprofessur „Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FaGeV)“, beides gefördert aus Landesmitteln des Niedersächsischen VW-Vorab durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, sowie im vom BMBF geförderten kooperativen Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf&nbsp;– FamiLe verfolgt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 12:29:00 +0100</pubDate>
                        <title>Einen goldenen „Viktor“ für alle Graduierten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/einen-goldenen-viktor-fuer-alle-graduierten/</link>
                        <description>Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften feiert Absolventinnen und Absolventen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. Dezember 2015) Die Aula und das SL-Gebäude der Hochschule Osnabrück sowie der Rosenhof in der Osnabrücker Innenstadt waren rappelvoll, als die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Ende November ihre Absolventinnen und Absolventen der vergangenen zwölf Monate feierte und verabschiedete.
</p>
<p>An allen drei Veranstaltungsorten wurden die Graduierten von den Studiendekanen der Fakultät beglückwünscht. Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff sprach im Rosenhof zu den Gästen, Prof. Dr. Hendrik Lackner gratulierte allen in der Aula Anwesenden und Prof. Dr. Thorsten Arnsfeld verabschiedete die Studierenden im SL-Gebäude.
</p>
<p>In persönlichen Videobotschaften gaben Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät ihren ehemaligen Studierenden gute Wünsche mit auf den weiteren Lebensweg. Anschließend überreichten ihnen die Lehrenden jeweils einen goldenen „Viktor“ als Anerkennung ihrer Leistung.
</p>
<p>An allen Orten führten Studierende unterhaltsam und humorvoll durch das Programm. Alexander Nolte moderierte in der Aula, Roman Emig und Albrun Seiert im Rosenhof und das Duo Katharina Albers und Malte Kanther im SL-Gebäude. Musikalisch unterstützt wurden sie von Fabian von Wegen (Aula), Lucas Günzel (Rosenhof) und Michi Wilson (SL-Gebäude), die am Institut für Musik studieren oder studiert haben.
</p>
<p>Damit verdankte die Fakultät wie auch in den vergangenen Jahren die aufwändige wie stimmungsvolle Inszenierung der Absolventenfeier insbesondere ihren Studierenden. An allen drei Veranstaltungsorten sorgten neben den Moderatoren und Musikern viele fleißige Studierende im Hintergrund für einen glanzvollen Nachmittag und einen reibungslosen Ablauf und inszenierten anschließend auch die „Night of the Graduates“ in einer Zeltstadt im Osnabrücker Hafen, die über 730 Gäste begeisterte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 12:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Technologien für mehr Zeit in der Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/12/neue-technologien-fuer-mehr-zeit-in-der-pflege/</link>
                        <description>Fachtagung an der Hochschule Osnabrück zu aktuellen Fragen der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. Dezember 2015) Aufgrund des demografischen Wandels möchten immer mehr ältere Menschen länger in der eigenen Wohnung leben. Doch gerade im ländlichen Raum fehlt es an medizinischer und pflegerischer Versorgung. Inwiefern können technologische Innovationen auch älteren Menschen ein eigenständiges Leben ermöglichen? Wie können Pflegekräfte mithilfe neuer Technologien entlastet werden? Und welche ethischen Fragestellungen gilt es zu meistern? Rund 200 Gäste haben diese Fragen gemeinsam mit Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt auf der Fachtagung „Mehr Zeit in der Pflege“ an der Hochschule Osnabrück diskutiert.</p>
<p>Organisiert wurde die Veranstaltung vom „Living Lab – Wohnen und Pflege“, einem Zusammenschluss der Hochschule und Universität Osnabrück, des Landkreises sowie des Bistums Osnabrück. „Gemeinsam möchten wir Technik und Dienstleistungen entwickeln, die es Menschen ermöglicht, auch dann in der eigenen Wohnung zu bleiben, wenn sie pflegebedürftig geworden sind. Das fördert die Lebensqualität der Menschen und entlastet die Sozialsysteme“, so Martin Schnellhammer, Geschäftsbereichsleiter des Living Lab.</p>
<p>Sozialministerin Rundt erläuterte in der voll besetzten Aula der Hochschule Osnabrück die Fortschritte auf Landesebene: „Mit unserem Wohnraumförderprogramm unterstützen wir insbesondere auch die altersgerechte und barrierefreie Modernisierung des Wohnungsbestandes – eine Aufstockung des Programms um 400 Millionen Euro ist beschlossen. Das ist eine Verzehnfachung der bisherigen Mittel.“</p>
<p>Auch der Landkreis Osnabrück gehe auf die neu entstandenen Bedürfnisse der Bevölkerung ein. „Wir wollen die ambulante Betreuung in den eigenen vier Wänden ermöglichen und wo es geht, diese auch erleichtern. Unser Senioren- und Pflegestützpunkt berät die Bürgerinnen und Bürger dort, wo es gewünscht ist. Ambulant vor stationär – mit Hilfe des Einsatzes von Technik – das ist die Zukunft in unserem Landkreis“, erklärte Kreisrat Matthias Selle.</p>
<p>Beispiele für technische Assistenz in der Pflege zeigten Hochschule und Universität Osnabrück auf. Neben einem Navigationsgürtel und einem Medikamentenspender wurde den Tagungsteilnehmenden die Pflege-App „Heldentaten“ vorgestellt. Prof. Dr. Elke Hotze und Prof. Michaela Ramm von der Hochschule Osnabrück haben diese gemeinsam mit Studierenden und der Osnabrücker Selbsthilfegruppe Pflegende Angehörige entwickelt. Sie soll pflegende Angehörige untereinander vernetzten und die Pflege innerhalb einer Familie leichter organisieren. Neben Pflege-Diensten können beispielsweise auch Pflege-Instruktionen oder Gebrauchsanweisungen für Geräte, wie Pflegebetten, gespeichert und geteilt werden.</p>
<p>Theo Paul, Generalvikar des Bistums Osnabrück, begrüße Entwicklungen wie diese, gab auf der Tagung jedoch zu bedenken: „Technische Assistenz in der Pflege darf menschliche Zuwendung nicht ersetzen, sondern muss dazu beitragen mehr Zeit für Zuwendung zu ermöglichen.“ Ministerin Rundt ergänzte: „Auch wenn die Standardisierung der Technik überhaupt erst ihren effizienten Einsatz ermöglicht, ist jeder Mensch verschieden. Die Herausforderung liegt darin, eine gute Balance zwischen individuellen Bedürfnissen und hochstandardisierten Technologien zu finden.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Martin Schnellhammer<br> Science to Business GmbH</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:m.schnellhammer@hs-osnabrueck.de">m.schnellhammer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Web: <a href="http://www.living-lab.org/" target="_blank">www.living-lab.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Nov 2015 11:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Uwe Kanning zählt zu den „Professoren des Jahres 2015“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/11/prof-dr-uwe-kanning-zaehlt-zu-den-professoren-des-jahres-2015/</link>
                        <description>Absolventenmagazin „Unicum Beruf“ wählt den Wirtschaftspsychologen der Hochschule Osnabrück auf den 3. Platz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. November 2015) Fast 1600 Hochschullehrer waren deutschlandweit von Studierenden, Professoren-Kollegen, Hochschulmitarbeitern und Unternehmensvertretern für den Titel „Professor des Jahres 2015“ nominiert. So viele, wie nie zuvor in der zehnjährigen Geschichte des Wettberwerbs, der vom Absolventenmagazin Unicum Beruf ausgerichtet wird.
</p>
<p>Auf den dritten Platz in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin wählte eine hochkarätig besetzte Jury erstmals Dr. Uwe P. Kanning, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück und bescheinigte ihm damit ein „echter Wegbereiter für Karrieren“ zu sein und seine Studierenden exzellent auf den Berufseinstieg vorzubereiten.
</p>
<p>„Über die Auszeichnung freue ich mich sehr“, betonte Kanning. Aus einer so großen Gruppe von Kollegen hervorgehoben zu werden, das sei schon ein Ehre, meinte der Experte für Personaldiagnostik, Soziale Kompetenzen und unseriöse Methoden der Personalarbeit.
</p>
<p>Wenn man Kanning fragt, was ihn zu einem Professor des Jahres mache und warum sich die Studierenden durch ihn so gut auf die Berufstätigkeit vorbereitet fühlen, dann spricht Kanning von seiner „explizit anwendungsbezogenen Lehre“, die er zugleich mit „starker Wissenschaftlichkeit“ verbinde.
</p>
<p>„Mir geht es darum, soweit möglich, das Handeln in der Praxis an wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten. Was ich nämlich beobachte, ist, dass die Praxis, zum Beispiel in Personalabteilungen, oft im Widerspruch zu dem steht, was auf Grundlage der Forschung zu empfehlen&nbsp; ist.“
</p>
<p>Seine Vorlesungen und Seminare richtet der Wirtschaftspsychologe konsequent an diesen Leitplanken aus. „In meinen Veranstaltungen stellen die Studierenden und ich uns immer wieder die Frage, was wissen wir über die Praxis und was sagt eigentlich die Forschung?“
</p>
<p>In Kleingruppen erarbeiteten sich die Studierenden daraufhin zum Beispiel Interviewfragen und mögliche Antwortkategorien für ein Bewerbungsgespräch. Auf diese Weise komme die evidenzbasierte Forschung unmittelbar zur praktischen Anwendung.
</p>
<p>Eine noch intensivere Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglicht ein Planspiel, für das der Professor Studierende ein Semester lang in die Rolle von Personalverantwortlichen und Bewerbern schlüpfen lässt. „Wir simulieren in aller Ausführlichkeit ein Auswahlverfahren, angefangen bei der Sichtung der Bewerbungsunterlagen bis hin zum Assessment Center.“
</p>
<p>Einmal im Jahr lädt Kanning in der Wirtschaft tätige Psychologen zum Tag der Wirtschaftspsychologie an die Hochschule Osnabrück ein, damit sie den Studierenden von ihrem Berufsalltag berichten können. „Dieser Tag fungiert auch als Kontaktbörse. Studierende können hier Bachelorarbeiten oder Praktika vereinbaren.“
</p>
<p>„Es ist mein Ziel, dass die Studierenden selbstbewusst, mit viel methodischem Kow-how und praxisrelevanten Erfahrungen im Gepäck aus dem Studium in den Beruf wechseln können und dort nicht erst jahrelang Berufserfahrung sammeln müssen, ehe sie mitreden dürfen. Im besten Fall tragen sie dazu bei, das Personalwesen zu professionalisieren.“
</p>
<p>Der Wettbewerb „Professor des Jahres“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Wettbewerbspartner ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. phil. habil. Uwe P. Kanning<br>Wirtschaftspsychologie
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3890<br>E-Mail: <a href="mailto:u.kanning@hs-osnabrueck.de">u.kanning@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Nov 2015 10:13:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bundeskanzlerin Merkel informiert sich in Hefei über Osnabrücker Export-Studiengang LOGinCHINA</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/11/bundeskanzlerin-merkel-informiert-sich-in-hefei-ueber-osnabruecker-export-studiengang-loginchina-1/</link>
                        <description>Staatsbesuch von Merkel und Li Keqiang an der chinesischen Partnerhochschule</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Hefei, 6. November 2015) Anlässlich der 30-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Universität Hefei und den deutschen Hochschulen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang die Universität Hefei besucht. Damit reisten zum ersten Mal in der Geschichte Chinas zwei Regierungschefs gemeinsam an eine chinesische Hochschule.
</p>
<p>Diese Gelegenheit nahmen die Verantwortlichen der Hochschule Osnabrück wahr, um den im Jahr 2011 nach Hefei exportierten Studiengang Internationales Logistikmanagement China (LOGinCHINA) sowie die zahlreichen weiteren Kooperationsprojekte mit der Hefei-Universität vorzustellen.
</p>
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Schüller berichtete über das erfolgreiche Studienangebot, das im Sommersemester die ersten Bachelor-Absolventen verabschieden konnte. Prof. Dr. Karl-Wilhelm Blum, Initiator der Beziehungen zwischen beiden Hochschulen, erläuterte Ursprünge und Entwicklung der 30-jährigen Zusammenarbeit. Die Weiterbildungsaktivitäten des 2013 gegründeten Hochschulzentrums China (HZC) der Hochschule Osnabrück stellte dessen wissenschaftlicher Leiter, Prof. Dr. Hendrik Lackner vor.
</p>
<p>Die Bundeskanzlerin und der chinesische Ministerpräsident nutzten die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit den LOGinCHINA-Studierenden. Auf die Frage Schüllers nach der künftigen wirtschaftlichen Bedeutung der Logistik, betonte Li, dass die Logistik in China ein überdurchschnittlich hohes Wachstum erwarte und somit auch sehr gute Berufschancen für die Absolventen bestünden. Merkel stellte heraus, dass nur durch eine funktionierende Logistik Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 realisierbar seien.
</p>
<p>Beide kündigten für das Jahr 2016 ein Jahr des deutsch-chinesischen Jugendaustausches an, von dem Schülerinnen und Schüler sowie Studierende profitieren würden. Beide betonten die besondere Bedeutung der Fachhochschulen in der Qualifizierung von praxisnah ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen.
</p>
<p>Die Universität Hefei gilt in China als Modellhochschule für anwendungsorientierte Hochschulausbildung. „Dies ist insbesondere dem Senatspräsident der Universität Hefei, Prof. Dr. Cai zu verdanken, der die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, insbesondere zur Hochschule Osnabrück, intensiv vorantreibt“, betonte Schüller.
</p>
<p>Während des Besuches kündigte Ministerpräsident Li an, die Universität Hefei als ein nationales Referenzmodellprojekt weiterzuentwickeln.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>Wissenschaftlicher Leiter Hochschulzentrum China (HZC)
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3456<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Michael Schüller<br>Studiengangsleiter LOGinCHINA
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2119<br>E-Mail: <a href="mailto:m.schueller@hs-osnabrueck.de">m.schueller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Nov 2015 11:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulen im Wettbewerb richtig positionieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/11/hochschulen-im-wettbewerb-richtig-positionieren/</link>
                        <description>International Deans Course der Hochschule Osnabrück in Afrika thematisiert Hochschul-Rankings</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Accra, 4. November 2015) Wie entwickelt und positioniert man eine afrikanische Hochschule im nationalen und internationalen Kontext und welche Bedeutung haben eigentlich Hochschul-Rankings? Dies sind die zentralen Fragen, mit denen sich derzeit dreißig Dekaninnen und Dekane aus Äthiopien, Ghana, Kamerun, Kenia, Malawi, Nigeria, Sudan und Uganda in der ghanaischen Hauptstadt Accra beschäftigen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen mit diesen Themen den International Deans‘ Course, kurz IDC, der Hochschule Osnabrück fort, den sie im Sommer in Osnabrück begonnen hatten.
</p>
<p>Der IDC ist ein von der Hochschule Osnabrück organisiertes Trainingsprogramm&nbsp; im Bereich des Hochschul- und Wissenschaftsmanagements, das im jährlichen Wechsel für Dekaninnen und Dekane aus Asien und Afrika angeboten wird.
</p>
<p>Der zweite von insgesamt drei Weiterbildungsabschnitten des IDC beginnt erstmals mit einer öffentlichen Konferenz über Hochschulrankings. „Rankings sind in unserem Alltag allgegenwärtig. Länder, Hotels, Stromanbieter und viele andere Anbieter von Produkten und Dienstleistungen werden&nbsp; gerankt.&nbsp; Viel diskutiert werden auch Rankings von Universitäten und Hochschulen. Erstmals wird seit einiger Zeit auch intensiv über die Relevanz und Risiken von Rankings für Afrika diskutiert, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Peter Mayer die Situation.
</p>
<p>„Welche Kriterien werden den verschiedenen Rankings zugrunde gelegt, welche Risiken und Chancen bergen sie und wie kann die Strategie einer Hochschulleitung aussehen, damit sie im Wettbewerb besteht?“, fasst Mayer die Themen zusammen, mit denen sich die Wissenschaftsmanager stärker auseinandersetzen müssen.
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Wissenschaftler an der Hochschule Osnabrück, erläutert in Accra die Probleme traditioneller Rankings und entwickelt das von der Europäischen Kommission initiierte „U-Multirank“ als Alternative. „Rankings dürfen nicht nur Spitzenforschung abbilden, sondern müssen der Vielfalt der Hochschulaufgaben in Forschung, Lehre, Wissenstransfer und regionaler Verantwortung Rechnung tragen, dann haben auch afrikanische Hochschulen eine faire Chance, ihr Profil zu zeigen“, so Ziegeles Argumentation.
</p>
<p>Im Februar 2016 schließen die afrikanischen Dekaninnen und Dekane den IDC in Äthiopien ab. In regionalen IDC-Workshops widmen sie sich insbesondere der Entwicklung und Evaluation ihrer individuellen Teilnehmerprojekte.
</p>
<p>Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Der DAAD fördert das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Peter Mayer
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3466<br>E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Web: <a href="http://www.international-deans-course.org/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">www.international-deans-course.org</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Nov 2015 12:53:00 +0100</pubDate>
                        <title>Dazugehören oder persönliche Daten schützen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/11/dazugehoeren-oder-persoenliche-daten-schuetzen/</link>
                        <description>Podiumsdiskussion zum Thema Datenschutz und Digitale Gesellschaft der Hochschule Osnabrück mit Schülern des Ursula-Gymnasiums</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 3. November 2015) Wenige Themen werden derzeit so kontrovers diskutiert wie der Datenschutz. Es geht um den Schutz vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre auf der einen Seite, um Kriminalitätsbekämpfung, maßgeschneiderte Produktentwicklung und Dienstleistungen auf der anderen.
</p>
<p>Zur Bestandsaufnahme und Diskussion lud das Niedersächsische Datenschutzzentrum (NDZ) der Hochschule Osnabrück nun Personen ein, die sich beruflich oder aber privat besonders intensiv mit den Auswirkungen des Sammelns und Verarbeitens von Daten befassen.
</p>
<p>Vor rund 120 Gästen klar für mehr Datenschutz sprach sich der prominenteste Gast des Abends aus. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, griff die einleitenden Worte der Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers auf, die als Marketingexpertin die Vorzüge des Datensammelns pointiert formuliert hatte, „viele unterschiedliche Informationen aus vielen unterschiedlichen Quellen sind Informationen für maßgeschneiderte Produkte, das ist doch gut.“
</p>
<p>Dem Geschäftsmodell, mit den persönlichen Daten Dritter Angebote und Produkte zu entwickeln, wollte die Politikerin wenig abgewinnen. Der Bürger habe ein Recht darauf, seine Kommunikation vertraulich vollziehen zu können, sie sei Ausdruck seiner Persönlichkeit. Der Mensch müsse Subjekt bleiben und nicht zum Objekt werden. „Es gibt am Ende einen Kernbereich dessen, was privat ist“. Auch in Zeiten allgegenwärtiger, grenzenloser, globaler Digitalisierung, sei das Sammeln von Daten im derzeitigen Umfang nicht erforderlich. Die Juristin plädierte für eine „vernünftige europäische Datenschutzregelung“, die auch für hier tätige aber im Ausland ansässige Unternehmen bindend sei. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für einen verpflichtenden und auch technischen Datenschutz festlegen.
</p>
<p>Für Martin Lammers, Leiter des Dezernats Kriminalitätsbekämpfung der Polizeidirektion Osnabrück, bedeutet der geltende Datenschutz nicht selten eine Einschränkung der Polizeiarbeit. Mit der Digitalisierung der Gesellschaft gebe es nicht nur neue Arten zu kommunizieren, sondern auch neue Arten von Straftaten. Ein vor der Digitalsierung noch „relativ seltenes Phänomen wie die Kinderpornographie“ sei mittlerweile eine „relativ häufige Straftat“. Das Teilen von Bildmaterial sei um ein Vielfaches leichter, die Ermittlung der Empfänger jedoch häufig mit den vom Gesetzgeber erlaubten Instrumenten, wie zum Beispiel dem IP-Tracking, nicht vollumfänglich möglich. Um Straftäter besser aufspüren zu können, befürworte er die Vorratsdatenspeicherung, sagte Lammers und betonte, der Polizei werde häufig vorgeworfen, sie nehme es mit dem Datenschutz „nicht so genau“, hier sei das Gegenteil der Fall. Mit kaum einem Thema befassten sich Polizisten mehr als mit der Informationellen Selbstbestimmung. „Wir wägen in jedem einzelnen Fall ab.“
</p>
<p>Mit den Worten, „jetzt geht’s zur Sache“, griff der Jurist Prof. Dr. Volker Lüdemann vom NDZ das illegale Sammeln von personenbezogenen Daten durch die sogenannten Smart Services auf. Internetfähige Haushaltgeräte wie Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen sammelten rund um die Uhr Daten und verknüpften diese miteinander, um den Nutzern individuell konfigurierte Pakete aus Produkten und Dienstleistungen anzubieten. Allein in einem Auto seien rund 80 Sensoren verbaut, die permanent Daten über das Fahrverhalten, die Sitzbelegung, das Gewicht und vieles mehr sammelten und miteinander koppelten. Diese „detaillierte Profilbildung“ lasse die Gefahr des „Gläsernen Menschen“ real werden. Kaum ein Lebensbereich bleibe noch unbeobachtet.
</p>
<p>Dass diese Sammeltätigkeit einen eindeutigen „Rechtsbruch“ darstelle, halte die Anbieter der Smart Services nicht ab. „Dabei ist das Gesetz unmissverständlich. Das Erheben und Verwenden personenbezogener Daten bedarf in Deutschland der höchstpersönlichen schriftlichen Einwilligung und der Belehrung des Betroffenen.“
</p>
<p>Mit Mariam Ajineh und Moritz Huesmann, Schülerin und Schüler der 12. Klasse des Ursula-Gymnasiums aus Osnabrück, nahm auch die „Generation Internet“ an der Diskussionrunde teil. Anhand zweier fiktiver Charaktere stellten sie mit Anna ein Mädchen vor, das digital sehr aktiv war und mit Tim einen Jungen, der sich lieber in der analogen Welt bewegte „Wie viel Wert ist uns unsere Privatsphäre?“, fragten sie und schlussfolgerten, „den Jugendlichen ist das Dazugehören oft wichtiger als Datenschutz.“ Es trage zwar jeder die Verantwortung dafür, mit seinen Daten sorgfältig umzugehen, doch habe auch der Staat die Pflicht über das Thema Datenschutz aufzuklären.“
</p>
<p>Organisiert wurde die Veranstaltung vom NDZ mit Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Volker Lüdemann<br>Niedersächsisches Datenschutzzentrum
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3889<br>E-Mail: <a href="mailto:v.luedemann@hs-osnabrueck.de">v.luedemann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2015 08:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>Patienten sicher versorgen: Risiken managen und Qualität gewährleisten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/10/patienten-sicher-versorgen-risiken-managen-und-qualitaet-gewaehrleisten/</link>
                        <description>Teilnehmer des 13. Gesundheitsforums der Hochschule Osnabrück diskutieren wachsende Anforderungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. Oktober&nbsp; 2015) Welcher Qualität sind die Leistungen, die Patienten in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen geboten bekommen? Und wie ist es insbesondere um die Patientensicherheit, um den Umgang mit Behandlungsfehlern und Infektionsrisiken bestellt?
</p>
<p>Zur Bestandsaufnahme und Suche nach neuen Lösungsansätzen dieser aktuellen Fragen trafen sich zu Beginn des Wintersemesters rund 100 Studierende und Lehrende der pflege- und pflegemanagementorientierten Studiengänge, sowie Absolventinnen und Absolventen und Berufstätige zum 13. Gesundheitsforum der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Anders als es der Tagungstitel „Patientensicherheit, Risikomanagement und Qualitätssicherung – Neuer Wein in alten Schläuchen?“ vermuten ließ, ging es nicht zuvorderst um Kritik moderner aber inhaltsleerer Begriffe. „Wir sind auf dem Weg zu einer neuen Sicherheitskultur“, diagnostizierte Hedwig Francois-Kettler, Vorsitzende des Vereins Aktionsbündnis Patientensicherheit. Immer häufiger fänden Checklisten und Kontrollen Eingang in die tägliche Praxis der Einrichtungen. Das belegten aktuelle Umfragen und Krankenhausstudien. Die Gesundheitsexpertin wies jedoch auch deutlich auf die bestehenden Missstände und Fehlentwicklungen in der Branche hin, „nicht alle sind im Sinne des Patienten unterwegs“. Unter anderem hemmten falsche ökonomische Anreize, fehlende Patientensouveränität und eine schlechte Personalausttattung eine noch bessere Entwicklung.
</p>
<p>Als „Führungsaufgaben“ bewertete Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück die Themen Patientensicherheit, Risikomanagement und Qualitätsentwicklung. „Sie tragen zur Organisationsentwicklung bei, sind also ganz oben anzusiedeln. Sichergestellt werdern muss, dass die Mitarbeiter beteiligt und die Patienten systematisch einbezogen werden“. Für die Pflege seien Ansatzpunkte zur Beschreibung guter Qualität und Gewährleistung von Patientensicherheit durch die Expertenstandards und andere Instrumente verfügbar, verwies der Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) auf Publikationen zum Thema.
</p>
<p>„Es geht um den Blick über den Tellerand, um die Auseinandersetzung mit der Perspektive des Anderen, um dann eigene Argumente neu zu durchdenken“ plädierte Professorin Dr. Julia Oswald für gemeinsame Anstrengungen aller in der Gesundheitsbranche Beschäftigten. „Risikomanagement darf nicht der Spagat zwischen Pflege und Ökonomie sein.“
</p>
<p>Erstmals nahmen in diesem Jahr auch die ersten Absolventen des Studiengangs Pflege dual am Gesundheitsforum teil. „Wir werden immer mehr, das schärft unser Profil und trägt dazu bei, dass sich unser Netzwerk in der Gesundheitsbranche weiter ausbreitet“, freute sich Prof. Dr. Winfried Zapp, Moderator der Veranstaltung, über den Zuwachs.
</p>
<p>Der Beauftragte des Studiengangs Pflege dual, Prof. Dr. Martin Moers, ist gespannt auf die&nbsp; Erfahrungsberichte der Absolventen im kommenden Jahr, „wenn sie den Berufseinstieg bewältigt haben.“ In seinem Workshop am Nachmittag diskutierte Moers mit ihnen Fragen zur Qualifikation des „Bachelors am Bett“. „Dabei ging es unter anderem um die Überwindung von Berührungsängsten im Team gegenüber den „Neuen“, um ihr Aufgabenprofil und die Steuerung patientennaher Prozesse in komplexen Fällen“, resümierte Moers.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Winfried Zapp
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3003<br>E-Mail: <a href="mailto:w.zapp@hs-osnabrueck.de">w.zapp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2015 09:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>The Beergame</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/10/the-beergame/</link>
                        <description>Logistik-Studierende simulieren das Verhalten von Supply Chains</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. Oktober 2015) Die hohen Bestände sind im Lager der Brauerei kaum mehr unterzubringen, gleichzeitig wartet beim Einzelhändler eine ganze Reihe von Kunden auf Auslieferung des gewünschten Gerstensaftes. "Rechtzeitig bestellt haben wir", so die beiden Geschäftsführer des Einzelhandelsunternehmens, "aber der Großhandel kommt mit seinen Lieferungen nicht nach."
</p>
<p>Diese ungleichgewichtige Situation trat so im Rahmen des "Beergame" auf, mit dem jetzt die Studierenden der Vertiefungsrichtung Logistik, experimentierten. Deutlich wurde hier das typische Muster von Supply Chains, der sogenannte Bullwhip-Effekt, der von hohen Beständen auf der einen Seite und Lieferabrissen auf der anderen geprägt ist.
</p>
<p>Das Beergame ist ein Rollenspiel, mit dem eine Lieferkette simuliert werden kann, in der die Beteiligten die verschiedenen Positionen einer Supply Chain einnehmen, vom Einzelhändler über den Großhändler und ein Regionallager bis zur Brauerei. Die Dynamik von Supply Chains und deren systemisch bedingtes Verhalten werden für die Studierenden so erleb- und erfahrbar.
</p>
<p>Durchgeführt wurde das Experiment im Lehrmodul Logistikmanagement unter Begleitung von Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, Dipl. Kfm. (FH) Axel Jacob, M.A. und Dipl. Kfm. Thomas Temme, M.A. "Bisher haben wir diese Simulation ausschließlich mit Hilfe einer Software durchgeführt. Vor kurzem, und aus Studienqualitätsmitteln finanziert, hat die Fachgruppe Logistik eine haptische Variante dieser Simulationsumgebung beschafft. Diese wollen wir heute testen und mit der softwarebasierten Variante vergleichen", so Bruns-Vietor.
</p>
<p>Aus dem Vergleich der beiden Beergame-Varianten lassen sich Schlüsse auf die jeweiligen Stärken der beiden didaktischen Formen ableiten. Ziel ist insgesamt eine Steigerung der Qualität der Lehre durch den Einsatz unterschiedlicher Lehrformen zur Vermittlung der fachlichen Lern- und Lehrinhalte.
</p>
<p>Welche Möglichkeiten es gibt, den Bullwhip-Effekt zu mindern, erarbeiteten die Studierenden im weiteren Verlauf. Und so zeigte sich im zweiten per Software durchgeführten Durchlauf des Beergame, dass die (simulierten) Kunden auf ihr Bier nicht länger zu warten brauchten.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de">s.bruns-vietor@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2015 16:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wirtschaftsprüfer diskutieren aktuelle Reformen ihrer Branche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/10/wirtschaftspruefer-diskutieren-aktuelle-reformen-ihrer-branche/</link>
                        <description>Absolventen des Studiengangs Auditing, Finance and Taxation verabschiedet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. Oktober 2015) Welchen Herausforderungen müssen sich Wirtschaftsprüfer und Unternehmen mit Blick auf berufs- und steuerrechtliche Entwicklungen stellen? <br>Darüber referierten jetzt auf Einladung des Masterstudiengangs „Auditing, Finance and Taxation“ der Hochschule Osnabrück und der Fachhochschule Münster Experten der Wirtschaftsprüferkammer, des Finanzgerichts und des Umsatzsteuerrechts auf dem 8. Symposium für Steuern und Wirtschaftsprüfung in Münster.
</p>
<p>Prof. Dr. Dirk Kiso, Dekan und Studiengangsbeauftragter in Münster, moderierte das Symposium, an dem zahlreiche Vertreter der Branche, ehemalige und derzeitige Studierende teilnahmen.
</p>
<p>Zu den Referenten zählte Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Andreas Dörschell, Mitglied des Vorstands der Wirtschaftsprüferkammer Berlin. Dörschell berichtete von der Umsetzung der EU-Reform der Abschlussprüfung. Kritisch beleuchtete er die EU-Reformen aus der Perspektive der Wirtschaftsprüferkammer.
</p>
<p>Dr. Jens Reddig, Richter am Finanzgericht Münster, sprach über die Anforderungen an einen (steuer-) strafrechtlichen Anfangsverdacht. Dabei bediente sich Reddig einiger anschaulicher Beispiele aus dem Gerichtssaal.
</p>
<p>Dem „Mythos Umsatzsteuer – Die Umsatzsteuer auf dem Weg zu einem betriebsgefährdenden Kostenfaktor“ ging der Umsatzsteuerexperte Prof. Dr. Hans Nieskens auf die Spur und ermöglichte Einblicke in die Prinzipen der Umsatzsteuer. Anhand anschaulicher Beispiele verdeutlichte Nieskens die Unterschiede des Unionsrechts und des nationalen deutschen Umsatzsteuerrechts.
</p>
<p>Auf dem Symposium geehrt und verabschiedet wurden die diesjährigen Absolventen des Masterstudiengangs „Auditing, Finance and Taxation“. Die Studiengangsbeauftragten Prof. Dr. Kiso sowie Prof. Dr. Tonner aus Osnabrück überreichten, zusammen mit der Studiengangskoordinatorin Wiebke Fröhlich, den vier Anwesenden der&nbsp; insgesamt acht Absolventen ihre Masterurkunden und ein kleines Präsent.
</p>
<p>Im kommenden Jahr feiert der Masterstudiengang sein 10-jähriges Jubiläum an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Norbert Tonner
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3294<br>E-Mail: <a href="mailto:n.tonner@hs-osnabrueck.de">n.tonner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 10:16:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pioniere des Pflegeberufs</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/09/pioniere-des-pflegeberufs-1/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück verabschiedet erste Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Pflege dual</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29. September 2015) Mit ihrem neuartigen Qualifizierungsprofil werden sie die Pflegebranche nachhaltig verändern. Diese Hoffnung begleitet die ersten 34 Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Pflege dual, die jetzt zum Ende des Sommersemsters von der Hochschule Osnabrück verabschiedet wurden.
</p>
<p>Mit dem Bachelor of Science in Pflege und einem Berufsabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder der Altenpflege verfügen die Pflegefachkräfte nicht nur über das Know-How der Fachpraxis und der Fachschule sondern auch über das forschungsbasierte Wissen der Hochschule.
</p>
<p>„Das integrierte Wissen ist die besondere Stärke unserer Studierenden“, meint Studiengangsbeauftragter Prof. Dr. Martin Moers. „Das befähigt sie zu ganzheitlichen Betrachtungen und großer Disziplin im Denken“. Möglich geworden sei das durch die „hervorragenden Kooperationen“ mit den Berufsfachschulen in Stadt und Land Osnabrück und darüber hinaus. „Diese guten Strukturen bilden die Basis dieser dualen Ausbildung“.
</p>
<p>„Die Akademisierung der Pflegeberufe ist nicht nur gesellschaftlich hochrelevant sondern auch für diese Region sehr wichtig“, verdeutlichte Dekanin Prof. Dr. Sabine Eggers und verwies auf die Gründung des Gesundheitscampus, mit dem die Hochschule einen wichtigen Schritt für die Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte in der Region gegangen sei.
</p>
<p>Dieses Ansinnen vertrat auch Ulrich Barlag von der verbundleitenden Fachschule, dem Bildungszentrum St. Hildegard in Osnabrück. „Mit diesem Studiengang können wir die Pflege wirklich weiterentwickeln. Der Begriff Pflege muss neben Ökonomie und Medizin ein gleichberechtiger in der Gesundheitspolitik werden“. Sowohl ambulante als auch stationäre Einrichtungen befassten sich immer intensiver damit, welche zusätzlichen Aufgaben in der patientennahen Pflegeorganisaton und Prozesssteuerung die Pflege-Bachelor übernehmen können. „Der Bedarf ist ganz deutlich gegeben“.
</p>
<p>Der Professionalisierungsgedanke treibt auch Rüdiger Sievert, Berufsfachschulleiter des Schulzentrums am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück. „Wir brauchen Abiturienten und schließlich Absolventen der Hochschule, um die Qualität der Pflege weiterzuentwickeln.“ Es dürfe nicht sein, dass Deutschland im europäischen Vergleich deutlich hinterherhinke.
</p>
<p>Große Hoffnung verknüpft auch Pflegedirektor Martin Pope vom Klinikum Osnabrück mit den Absolventinnen und Absolventen. Ich gehöre zu denen, die die Früchte langjähriger, harter Arbeit ernten dürfen.“ Die Graduierten sieht Pope „als Pioniere des Pflegeberufs“. Als solche müssten Sie sich mit Kreativität, Durchsetzungsvermögen und Eigeninitiative an ihre Arbeit machen. „Mit ihnen wird sich die Dienstleistung Pflege und manche Organisationsstruktur wandeln und von der Routine verabschieden müssen.“
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Martin Moers, Studiengangsbeauftragter
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3008<br>E-Mail: <a href="mailto:m.moers@hs-osnabrueck.de">m.moers@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2015 13:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als 7,5 Millionen Euro für Forschung im Bereich Gesundheit und Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/09/mehr-als-75-millionen-euro-fuer-forschung-im-bereich-gesundheit-und-pflege/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück freut sich über sechs erfolgreiche Anträge und will ihre Kompetenzen in diesem Bereich weiter bündeln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. September 2015) In Summe mehr als 7,5 Millionen Euro für sechs Forschungsprojekte und -verbünde im Bereich Gesundheit und Pflege: Die Hochschule Osnabrück freut sich über die breite Förderung durch verschiedene Mittelgeber aus Landes- und Bundespolitik sowie durch Unternehmen und Institutionen. „Im Mai haben Hochschule und Universität mit regionalen Partnern die Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, in Osnabrück einen Gesundheitscampus zu etablieren. Die bemerkenswerte Vielzahl an erfolgreichen Anträgen der vergangenen Monate aus unterschiedlichen Fachbereichen verdeutlicht noch einmal, wie groß die Expertise an unserer Hochschule ist“, hob Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, hervor. Während einer kleinen Feierstunde mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram, dass es nun gelte, die vielen Facetten des Forschungsfeldes inhaltlich und strukturell weiter zu bündeln.
</p>
<p>Genau hier knüpft das Projekt <b>„Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland“ (ROSE)</b> an. Dem Projekt liegt der Gedanke zugrunde, die Gesundheitsversorgung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in ländlichen Gebieten, dem Anstieg von Pflegebedürftigkeit und der immer noch schwachen Vernetzung über Institutionen und Berufsgruppen hinweg sicherzustellen. „Das Lernende Gesundheitssystem ist ein hochinnovatives Prinzip“, erläuterte Prof. Dr. Ursula Hübner, die Projektsprecherin. „Es unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen Forschungspraxis, weil es ein praxis‐ und datengetriebener Ansatz ist.“ Kernelement ist eine Austauschplattform, die Daten von – zum Beispiel – Kliniken, Gesundheitsnetzen, Kommunen und den Hochschulen bündelt. Weitere Ziele von ROSE sind unter anderem der Aufbau und Betrieb eines Graduiertenkollegs von Hochschule und Universität Osnabrück zum Thema „Patientenzentrierte Versorgungsgestaltung durch Forschung“ sowie eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdienstleistern in der Region. ROSE wird mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert.
</p>
<p>Bereits im Juni gab es eine Feierstunde im Forschungskolleg <b>„FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf“</b> an der Hochschule Osnabrück. Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungskolleg der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück startete mit zwölf neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten sowie zwei Postdoktorandinnen in eine zweite Förderphase. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden in ihren Promotionsvorhaben Fragen der Familiengesundheit – von der Schwangerschaft bis zum Ende des Lebens – erforschen und somit die Wissenschaftsentwicklung in der Pflege- und Hebammenwissenschaft gezielt fördern. Die Fortsetzung des kooperativen Forschungskollegs umfasst eine neue Laufzeit von weiteren drei Jahren (Juni 2015 bis Mai 2018).
</p>
<p>Ebenfalls vom BMBF wird das Projekt <b>„Dorfgemeinschaft 2.0“</b> gefördert. Hier hat sich der Verein „Gesundheitsregion EUREGIO“ mit mehr als 120 Mitgliedern das Ziel gesetzt, die Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland mit konkreten Schritten auf den demografischen Wandel vorzubereiten. Wissenschaftlich begleitet wird der Verein von der Hochschule und Universität Osnabrück. Die Förderung durch das BMBF liegt voraussichtlich&nbsp; bei insgesamt 5 Millionen Euro, wobei 1,6 Millionen Euro an die Hochschule Osnabrück fließen. Im Projekt wird es unter anderem um rollende Praxen, e-Mobilität, die Erprobung von Geschäftsmodellen der akademisierten Pflegefachkraft im Kontext der Vernetzung von Gesundheitsdaten, Smart Home-Technologien und altersgerechte Mensch-Technik-Interaktion gehen. Aber auch „Satellitenstützpunkte“ im ländlichen Raum sind Gegenstand der Forschung. Sie sollen den älteren Bürgerinnen und Bürgern in wichtigen Fragen des Alltags und Lebens weiterhelfen und dazu beitragen, dass sie möglichst lange unabhängig in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
</p>
<p>Rund eine Millionen Euro erhält die Hochschule aus Landesmitteln des „Niedersächsischen Vorab“ für die <b>„Initiative eHealth – Innovationen identifizieren, adoptieren, verankern, evaluieren“</b>. Grundsätzlich ist eHealth die IT-gestützte interne und externe Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen, einschließlich der Patientinnen und Patienten. Im jetzt bewilligten Projekt geht es zum einen darum, die Messung des Innovationspotenzials von eHealth-Entwicklungen und von Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsnetzen über ein zu erarbeitendes Innovations-Kennzahlensystem zu ermöglichen. Zum anderen soll ein Management-Verfahren zur erhöhten Adoption, Akzeptanz und Verankerung von Innovationen in der Gesundheitswirtschaft entwickelt werden.
</p>
<p><b>„Verbraucher einbeziehen! Partizipative Qualitätsentwicklung in der Pflegeberatung“ (PartiziQ)</b> lautet der Titel eines weiteren Projektes, das jüngst eine Förderzusage erhalten hat. Ziel ist es, einen Qualitätsstandard für Beratungsstellen in der Pflege zu entwickeln. Dabei sollen professionelle Akteure, Verbraucher- und Selbsthilfeorganisationen einbezogen werden. Aufgrund der Vielfalt der Beratungsangebote und der Wichtigkeit, lokale Beteiligte einzubinden, liegt der Fokus auf konkreten Beratungsstellen. In den Blick genommen werden der Pflegestützpunkt Osnabrück-Land, eine Beratungsstelle des Diakonischen Werks Berlin Stadtmitte und ein Pflegestützpunkt in Rheinland-Pfalz. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert das Projekt mit knapp 300.000 Euro.
</p>
<p>Im Projekt <b>„Variability of optimal cutpoints – Development of an R-Package”</b> schließlich stehen sogenannte Patient Reported Outcomes (PRO) im Mittelpunkt. PRO ist ein Sammelbegriff für Maße, die auf Patienteneinschätzungen basieren, etwa zur Schmerzintensität oder Depressivität. Ein Beispiel: Mithilfe eines psychologischen Testverfahrens wird die Schwere depressiver Symptome eines Patienten eingeschätzt. Der Patient erhält einen Punktwert von 30 auf der Skala von 0-64. Sollte er behandelt werden, oder nicht? In der klinischen Praxis ist häufig unklar, wie man Ergebnisse der PRO-Maße in klinische Entscheidungen übersetzt, da es widersprüchliche Befunde zu den Trennwerten gibt. Manche Studien legen nahe, dass schon ab einem Wert von 25 behandelt werden sollte, andere, dass dies erst ab einem Wert von 30 der Fall sein sollte. Im Forschungsvorhaben soll es vor allem darum gehen, auf Basis von „R“, einer freien Programmiersprache für statistisches Rechnen, ein Werkzeug zu entwickeln, um die Variabilität der Trennwerte zu bestimmen. So sollen in der Folge trennschärfere Werte ermittelt werden. Das Projekt wird mit mehr als 200.000 Euro vom&nbsp; BMBF gefördert.
</p>
<p>Weitere Informationen zu Projektbeteiligten der Hochschule Osnabrück:
</p>
<p><b>„Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland“ (ROSE)</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Frauke Cording‐de Vries, Prof. Dr. Claudia Hellmers, Prof. Dr. Gerrit Hirschfeld, Prof. Dr. Ursula Hübner (Sprecherin), Prof. Dr. Markus Lüngen, Prof. Dr. Stefanie Seeling, Prof. Dr. Ursula Wiese, Prof. Dr. Friederike zu Sayn‐Wittgenstein, Prof. Dr. Christoff Zalpour
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Ursula Hübner, Telefon: 0541 969-2012, E-Mail: <a href="mailto:U.Huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><b>„FamiLe: Familiengesundheit im Lebensverlauf“</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Claudia Hellmers, Prof. Dr. Friederike zu Sayn‐Wittgenstein (Sprecherin vonseiten der Hochschule Osnabrück)
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Dr. Stephanie Stelzig, Telefon: 0541 969-2117, E-Mail: <a href="mailto:S.Stelzig@hs-osnabrueck.de">s.stelzig@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p> (siehe Pressemitteilung vom 30. Juni: HS Osnabrück – Zweite Förderphase im Forschungskolleg „FamiLe“ eingeläutet; <a href="http://tinyurl.com/ophc32b" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/ophc32b</a>)
</p>
<p><b>Dorfgemeinschaft 2.0</b>
</p>
<p>Vonseiten der Hochschule Osnabrück: Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Prof. Dr. Stefanie Seeling<br><b></b>
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Telefon: 05921 8220-80, E-Mail: <a href="mailto:thomas.nerlinger@gesundheitsregion-euregio.eu">thomas.nerlinger@gesundheitsregion-euregio.eu</a>
</p>
<p>(siehe Pressemitteilung vom 29. Juli: Bedarfsgerechte Hilfen im Alter; <a href="http://tinyurl.com/nttdd3j" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/nttdd3j</a>) &nbsp;
</p>
<p><b>„Initiative eHealth – Innovationen identifizieren, adoptieren, verankern, evaluieren“</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Prof. Dr. Ursula Hübner (Sprecherin), Prof. Dr. Stephan Kleuker, Prof. Dr. Thorsten Litfin, Prof. Dr. Frank M. Thiesing<br><b></b>
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Ursula Hübner, Telefon: 0541 969-2012, E-Mail: <a href="mailto:U.Huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>(siehe Pressemitteilung vom 3. Juli: Eine Million Euro für Innovationsforschung im Gesundheitswesen; <a href="http://tinyurl.com/qzj86um" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/qzj86um</a>)&nbsp; &nbsp;<br><br><b>„Verbraucher einbeziehen! Partizipative Qualitätsentwicklung in der Pflegeberatung“ (PartiziQ)<br></b>
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Andreas Büscher, Telefon: 0541 969-3591, E-Mail: <a href="mailto:A.Buescher@hs-osnabrueck.de">a.buescher@hs-osnabrueck.de</a><br><br><b>„Variability of optimal cutpoints – Development of an R-Package”</b><br><b></b>
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Gerrit Hirschfeld, Telefon: 0541 969-2021, E-Mail: <a href="mailto:G.Hirschfeld@hs-osnabrueck.de">g.hirschfeld@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2015 09:53:00 +0200</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für Logistik-Abschlussarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/09/auszeichnung-fuer-logistik-abschlussarbeit/</link>
                        <description>Absolventin Corinna Wagner erste Preisträgerin des OLT Innovation Award der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. September 2015) Corinna Wagner ist „ganz verblüfft“ über die Auszeichnung, die sie zu Beginn des Wintersemesters für ihre Bachelorarbeit aus den Händen der Sprecherin der Fachgruppe Logistik, Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, erhalten hat.
</p>
<p>„Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Aber es ist natürlich toll, eine solche Anerkennung von Seiten der Hochschule zu erhalten. Es steckt auch harte Arbeit drinnen“, freut sich die Preisträgerin.
</p>
<p>Corinna Wagner ist die erste Preisträgerin des neu geschaffenen “OLT Logistik Innovation Awards“, der in dieser Woche auf dem 23. Osnabrücker Logistiktag verliehen wurde.
</p>
<p>Jedes Jahr werden mehr als 100 Abschlussarbeiten mit logistikbezogenen Themen von Studierenden der Hochschule Osnabrück erstellt und von der Fachgruppe Logistik betreut. Ein großer Teil hiervon greift Fragestellungen auf, die sich aus den Praxisphasen der Studierenden in den Unternehmen ergeben. Vielfach werden auf diese Weise innovative Perspektiven oder Impulse in die Unternehmen gegeben. Und manchmal gelingt dies besonders gut – oder eben auch ,ausgezeichnet´.
</p>
<p>„Diese Überlegung war Anlass“, so Bruns-Vietor, „eine Auszeichnung in Form des `OLT Logistik Innovation Award´ für die innovativste Abschlussarbeit auszuloben. Die Leistungen der Studierenden der Hochschule Osnabrück im Bereich der Logistik sind es wert, an besonders herausragenden Beispielen sichtbar gemacht zu werden.“
</p>
<p>Erhalten hat die Absolventin des Studiengangs Betriebswirtschaft und Management die Auszeichnung für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Optimierung eines innerbetrieblichen Materialfluss-Systems für Hilfs- und Betriebsstoffe nach den Prinzipien der Lean Production am Beispiel eines mittelständischen Landtechnikherstellers“.
</p>
<p>Der mittelständische Landtechnikhersteller ist das Dammer Unternehmen Grimme. Während eines sechsmonatigen Praktikums hat Wagner dort ihre Arbeit geschrieben. „Im Grunde ging es darum, den innerbetrieblichen Transport zu optimieren. Dafür habe ich Informationen, Prozesse und Mitarbeiter in meine Überlegungen einbezogen,“ erklärt sie ihr Thema für Nicht-Logistiker.
</p>
<p>Details der Optimierung darf Wagner nicht verraten, nur so viel, „meistens hilft eine ganzheitliche Betrachtungsweise, denn oft liegt der Fehler nicht da, wo man ihn zuerst vermutet“.
</p>
<p>Eine solche ganzheitliche Betrachtungsweise hat Frau Wagner in der sogenannten logistikorientierten Wertstromanalyse gefunden. „Diesen Ansatz hat sie sehr kenntnisreich und mit Ideenreichtum umgesetzt. Methodisch vorgehend entwickelte Frau Wagner Lösungen, die in die bestehenden Prozesse tatsächlich auch eingeführt wurden und innovativ wirksam wurden.“, so Bruns-Vietor in der Laudatio. Wichtig für den Erfolg der Arbeit seien auch die guten Rahmenbedingungen bei dem Unternehmen gewesen.
</p>
<p>Eine erste Anstellung hat die Studentin bereits gefunden. Sie beginnt im Oktober auf einer Traineestelle.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 12:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zweite Förderphase im Forschungskolleg „FamiLe“ eingeläutet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/06/zweite-foerderphase-im-forschungskolleg-famile-eingelaeutet/</link>
                        <description>Erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Universität Witten-Herdecke im Gesundheitsbereich wird mit der Begrüßung von 12 neuen Promovierenden fortgeführt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29.06.2015) Feierstunde im Forschungskolleg „FamiLe: Familiengesundheit im Lebensverlauf“ an der Hochschule Osnabrück: das in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke betriebene Kolleg kann mit einer weiteren Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weiter geführt werden. Insgesamt knapp zwei Millionen Euro fließen in den nächsten drei Jahren in die Forschungsarbeiten von zwölf neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten. Diese werden in spannenden Promotionsvorhaben umfassende Erkenntnisse zu Fragen der Familiengesundheit generieren und somit die Wissenschaftsentwicklung in der Pflege- und Hebammenwissenschaft in diesem Bereich gezielt weiter fördern. Zwei weitere Postdoktorandinnen sowie zwei wissenschaftliche Koordinatorinnen werden den Bereich der Familiengesundheit gezielt wissenschaftlich unterstützen. „Dieses Forschungskolleg stellt ein Novum an der Hochschule Osnabrück dar“, stellte Vizepräsident Professor Dr. Thomas Steinkamp in seiner Begrüßungsrede fest. „Es ist ein gelungenes Beispiel der Vernetzung und Kooperation verschiedener Hochschultypen – Universität und Fachhochschule. Durch das Forschungskolleg ist die Möglichkeit von Promotionen in strukturierter Form gegeben. Dies entspricht auch den Forderungen des Wissenschaftsrates und den Empfehlungen des Gesundheitsforschungsrates.“
</p>
<p>Ausgehend von der Lebenslaufperspektive werden in dem Forschungskolleg besonders die Themenfelder Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit in Familien untersucht. Die Ergebnisse sollen für die Praxisdisziplinen Pflege und Geburtshilfe nutzbar gemacht werden, um Konzepte zur Stabilisierung und Unterstützung von Familien in den verschiedenen Phasen des Lebensverlaufs - von der Schwangerschaft bis zum Ende des Lebens - zu entwickeln. Das Forschungskolleg ist einzigartig in Deutschland und in der erfolgreichen Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Universität Witten/Herdecke trägt man hier der wachsenden Bedeutung von Familien bei Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung Rechnung und sorgt somit für eine höhere gesellschaftliche Relevanz.
</p>
<p>Die erste Förderphase des vom BMBF geförderten Forschungskollegs startete mit zwölf&nbsp; Kollegiatinnen und Kollegiaten bereits 2012, Fördersumme seinerzeit ebenfalls rund zwei Millionen Euro. Die erfolgreiche Beendigung der ersten Förderphase in diesem Jahr und die Fortsetzung des kooperativen Forschungskollegs mit einer neuen Laufzeit von weiteren drei Jahren&nbsp; (Juni 2015 - Mai 2018) war der erfreuliche Grund einer Akademischen Feier des Forschungskollegs, bei der die Kollegiatinnen und Kollegiaten der ersten Phase von Professor Dr. Wilfried Schnepp, Projektsprecher für den Standort Universität Witten/Herdecke, und Professorin Dr. Friederike Zu Sayn-Wittgenstein, Projektsprecherin für den Standort Hochschule Osnabrück, verabschiedet und ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger begrüßt wurden. Die Betreuung der Promotionen erfolgt jeweils durch ein Tandem aus Hochschullehrern beider Hochschulen. Auf Osnabrücker Seite sind neben Professorin Zu Sayn-Wittgenstein die Professorinnen und Professoren Dr. Claudia Helmers, Dr. Martin Moers und Dr. Andreas Büscher im Forschungskolleg „FamiLe“ aktiv und betreuen die Promotionsvorhaben. Von der Universität Witten/Herdecke ist neben Professor Schnepp Junior-Professorin Dr. Sabine Metzing in die Promotionsvorhaben eingebunden. Flankiert wird das Kolleg durch Integration ausgewiesener internationaler Wissenschaftler, zu denen umfassende Kooperationsbeziehungen bestehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Jun 2015 14:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zuwanderung ist für Deutschland ökonomisch vorteilhaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/06/zuwanderung-ist-fuer-deutschland-oekonomisch-vorteilhaft-1/</link>
                        <description>Diskussion zum Thema Migration und Wohlstand in Zeiten des demografischen Wandels  an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. Juni 2015) Fünf Migrationsfachleute und Politiker sprachen im Juni vor über 60 Gästen in der Hochschule Osnabrück über „Wohlstand und Migration in Zeiten des demografischen Wandels“. Alle Diskutanten waren sich einig, dass Migration für Deutschland ökonomisch vorteilhaft sei und in einem Einwanderungsgesetz geregelt werden müsse.
</p>
<p>Die Juristin Dr. Barbara Weiser vom Caritasverband verlangte dafür eine frühzeitige Integration der Asylbewerber in den Arbeitsmarkt. Diese müssten eine Ausbildung auch dann beenden können, wenn ihr Asylantrag während der Lehrzeit abgelehnt würde. Nur dies schaffe die notwendige Sicherheit für die Ausbildungsbetriebe.
</p>
<p>Prof. Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung der Universität Osnabrück kritisierte, dass Migration in Deutschland nur anlässlich spektakulärer Ereignisse wie etwa von Schiffskatastrophen im Mittelmeer diskutiert werde. Notwendig sei aber eine nachhaltige gesellschaftliche Debatte, um die Vielzahl relevanter Faktoren ausreichend zu berücksichtigen.
</p>
<p>Dr. Marc Ingo Wolter von der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung betonte, dass Zuwanderung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit steigere. Dies ergebe sich zum Beispiel anhand der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes von 2015.
</p>
<p>Dem widersprach auch Bodo Suhren von der AfD Niedersachsen nicht. Ein Punktesystem wie in Kanada, wonach ausgebildete Fachkräfte angeworben würden, könne ein Vorbild sein. Man müsse jedoch auch dafür sorgen, dass abgelehnte Asylbewerber tatsächlich abgeschoben würden.
</p>
<p>Hermann Heußner, Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück, zeigte anhand der demografischen Entwicklung der nächsten beiden Jahrzehnte, dass Deutschland eine Nettozuwanderung von etwa 400.000 Menschen pro Jahr brauche. Dafür sei die Anwerbung junger Menschen aus armen Entwicklungsländern notwendig, die in Deutschland gut ausgebildet werden müssten. Eine Anwerbung von Fachkräften aus armen Ländern lehnte er ab.
</p>
<p>An der Ausgestaltung von Zuwanderung entzündete sich ein Diskussionsgefecht. Während insbesondere Oltmer die Planbarkeit von Zuwanderung bezweifelte, betonte Heußner, dass gezielt Einwanderungs- und Integrationsverträge im Hinblick auf konkrete Ausbildungsplätze, die anderenfalls unbesetzt blieben, geschlossen werden könnten. Hitzig wurde auch die Frage diskutiert, ob man Einwanderer, bei denen die Ausbildung bzw. Integration scheitere, wieder in ihre Herkunftsländer zurück schicken dürfe.
</p>
<p>Die gelungene Diskussion, die von Studierenden des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit organisiert wurde und im Rahmen des Semesterthemas „Wohlstand und Migration“ stattfand, wurde von Prof. Joachim Thönnessen, Soziologe an der Hochschule Osnabrück, geleitet. Rednerin und Redner sowie das Publikum waren sich einig, dass das Thema im nächsten Semester an der Hochschule weiter bearbeitet werden sollte.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Hermann Heußner<br>Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3790<br>E-Mail: <a href="mailto:h.heussner@hs-osnabrueck.de">h.heussner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 09 May 2015 09:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>CHE-Hochschulranking 2015: Bestnoten für Pflegestudiengänge und Informatik an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/05/che-hochschulranking-2015-bestnoten-fuer-pflegestudiengaenge-und-informatik-an-der-hochschule-osnabrue/</link>
                        <description>Studierende loben unter anderem den hohen Bezug zur Berufspraxis, das Lehrangebot sowie die räumliche und technische Ausstattung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Hamburg/Gütersloh/Osnabrück, 5. Mai 2015) Die Hochschule Osnabrück belegt im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erneut zahlreiche Spitzenplätze. Neu bewertet wurden in diesem Jahr die Fächer Informatik und Pflegewissenschaft. Den Bachelor-Studiengängen Pflege dual, Pflegewissenschaft (berufsbegleitend) und Pflegemanagement (berufsbegleitend) der Hochschule Osnabrück bescheinigen die befragten Studierenden gleich in allen Kategorien Bestnoten.
</p>
<p>Neben einem hohen Bezug zur Berufspraxis loben die Studierenden unter anderem das Lehrangebot, die Betreuung durch die Lehrenden sowie die Bibliotheks- und Raumausstattung. Die Studiensituation insgesamt haben die Pflege-Studierenden mit einer 1,6 und damit ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet. Damit erreicht die Hochschule Osnabrück im Fachbereich Pflegewissenschaft als einzige deutsche Hochschule in allen Kategorien die Spitzengruppe.
</p>
<p>Zudem wurden für das aktuelle Ranking die Informatik-Studierenden der Hochschule Osnabrück befragt. Bewertet wurden die Bachelor-Studiengänge Informatik-Medieninformatik, Informatik-Technische Informatik und Europäisches Informatik-Studium sowie der Master-Studiengang Informatik - Verteilte und Mobile Anwendungen. Auch im Bereich Informatik erlangt die Hochschule Osnabrück gleich mehrmals Spitzenplatzierungen. Unter anderem wurde hier ebenfalls der Bezug zur Berufspraxis als sehr gut bewertet. Auch in der Kategorie „Studieneingangsphase“, in der die Beratungs- und Unterstützungs-möglichkeiten beurteilt wurden, ist die Hochschule Osnabrück mit ihren Informatik-Studiengänge in der Spitzengruppe zu finden.
</p>
<p>„Die herausragenden Ergebnisse sind für uns eine wichtige Rückmeldung. Als Fachhochschule freut es uns besonders, dass wir fächer- und fakultätsübergreifend in der Kategorie ‚Bezug zur Berufspraxis‘ die Spitzengruppe erreicht haben“, so Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre. „Die positiven Bewertungen im Bereich der Raum-, IT- und Bibliotheksausstattung zeigen uns zudem, dass die jüngsten Entwicklungen am Caprivi-Campus und am Campus Westerberg positiv von den&nbsp; Studierenden wahrgenommen werden.“ Im vergangenen Jahr sind das neue Hörsaal-Gebäude mit großer Lernlandschaft und modernen Seminarräumen sowie die Caprivi-Lounge (CaLo) mit komfortablen Sitz- und Lese-Ecken eröffnet worden. Am Campus Lingen ist in den modernen Hallen unter anderem eine neue Bibliothek zu finden.
</p>
<p><b>Hintergrundinformationen zum CHE-Hochschulranking</b>
</p>
<p>Das CHE hat über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum untersucht. Damit ist das CHE-Hochschulranking das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Ausstattung umfasst das Ranking Urteile von den Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Das Ranking ist ab sofort auch auf <a href="http://www.zeit.de/hochschulranking" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">ZEIT ONLINE</a> abrufbar. Ein Auszug der Ergebnisse erscheint außerdem in dieser Woche im neuen ZEIT Studienführer 2015/16, der vom ZEIT Verlag herausgegeben wird.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Christine Bräuer<br>Referentin Studium und Lehre
</p>
<p>Telefon: 0541 969-799<br>E-Mail: <a href="mailto:c.braeuer@hs-osnabrueck.de">c.braeuer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2015 10:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gesundheitscampus Osnabrück hat Modellcharakter und soll die Region für die Zukunft stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/05/gesundheitscampus-osnabrueck-hat-modellcharakter-und-soll-die-region-fuer-die-zukunft-staerken/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen sowie die regionalen Partner Stadt, Landkreis, Kirchen und Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft unterzeichnen ein Memorandum of Understanding</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 07. Mai 2015) Hochschule und Universität Osnabrück haben heute gemeinsam mit regionalen Partnern die Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, in Osnabrück einen Gesundheitscampus zu etablieren. Träger des Gesundheitscampus sind die Osnabrücker Hochschulen. Unterstützt werden sie von folgenden Partnern: der Stadt, dem Landkreis, dem Bistum, dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück sowie GewiNet, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft. Allein in GewiNet vereinen sich etwa 90 Mitglieder aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft in der Region Weser-Ems.
</p>
<p>Was verbirgt sich hinter dem Gesundheitscampus Osnabrück? Die Gründung ist von der Idee getragen, „Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Wissenschaft, Unternehmen der Gesundheitsversorgung, Kirchen und Politik zusammenkommen, um innovative Versorgungskonzepte für die Region zu entwickeln und zu erproben. Für einen derartigen Ansatz bietet Osnabrück optimale Voraussetzungen. Mit der Einrichtung des gemeinsam getragenen Gesundheitscampus werden nun die Stärken der einzelnen Einrichtungen mit dem Ziel gebündelt, Impulse für eine patienten- und nutzerorientierte Gesundheitsversorgung der Zukunft zu geben.
</p>
<p>In einem für Niedersachsen und ganz Deutschland einmaligen Projekt wird hier die Expertise beider Hochschulen zusammengeführt: einerseits die etablierte und im Wechselspiel mit der Praxis um innovative Konzepte bestrebte Lehrerbildung für berufsbildende Schulen an der Universität Osnabrück; andererseits die impulsgebenden, akademisch ausgerichteten Studiengänge für Gesundheitsberufe sowie die Gesundheits- und Pflegemanagementstudiengänge der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Studienangebote und Forschungsaktivitäten beider Hochschulen sollen künftig noch stärker verzahnt werden, um den wachsenden und veränderten Anforderungen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden. „Dieser innovative Ansatz hat Modellcharakter“, betont Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram unterstreicht: „Der Campus ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfestigkeit der Region und wird ein wichtiger Treiber für Innovationen in der Forschung sein.“ Perspektivisch sollen aus den Forschungsschwerpunkten des Gesundheitscampus gemeinsam mit den Partnern Kompetenzzentren entwickelt werden, die am Wissenschaftspark und anderen zweckmäßigen Standorten angesiedelt werden können.
</p>
<p>Bereits jetzt sind die Osnabrücker Hochschulen strukturell mit unterschiedlichen Akteuren der Gesundheitsversorgung und den relevanten Ausbildungsträgern im Gesundheitswesen engmaschig vernetzt. Im Memorandum of Understanding heißt es nun unter anderem: „Insbesondere mit den medizinischen, ambulanten und stationären Einrichtungen sollen Vereinbarungen – im Sinne von akademischen Lehrpraxen und Lehrkrankenhäusern – getroffen werden, die eine gemeinsame Ausbildung unterschiedlicher Gesundheitsberufe fördern.“ Mit den Praxispartnern entstehen zudem vielfältige akademische Weiterbildungsangebote, nicht zuletzt, um die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu erhöhen. Dr. Michael Böckelmann, erster Vorsitzender von GewiNet und Geschäftsführer der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde, ergänzt: „Wir können uns das Personal auch nicht gegenseitig abspenstig machen, sondern wollen für den wachsenden Bedarf ausbilden.“ Nur eine enge Kooperation aller Einrichtungen und Unternehmen in der Region und die gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildung könne helfen, die Arbeitskräfte vor Ort zu binden.
</p>
<p>Ganz in diesem Sinne äußerten sich auch die weiteren Partner. „Die Fachkräfteentwicklung im Gesundheitswesen ist für die passgenaue und professionelle Versorgung vor Ort von großer Bedeutung. Daher freue ich mich besonders, dass mit dem Gesundheitscampus in Osnabrück ein Zentrum geschaffen wird, bei dem Wissenschaft und Unternehmen an innovativen Konzepten für eine Gesundheitsversorgung der Zukunft arbeiten“, erklärte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.
</p>
<p>Der Erste Kreisrat Stefan Muhle betonte, dass der Gesundheitscampus die enge gegenseitige Abstimmung mit der „Gesundheitsregion Landkreis und Stadt Osnabrück“ suchen werde. „Diese entwickelt und erprobt mit Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verbesserte und neue Formen der gesundheitlichen Versorgung. Zudem stärkt sie die Vernetzung der Akteure im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention.“
</p>
<p>Auch die Kirchen unterstützen als Partner das gemeinsame Vorhaben: „Der Gesundheitscampus hilft, innovative und notwendige Impulse zu entwickeln, um die wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region Osnabrück weiterhin auf dem hohen Niveau zu gewährleisten, das dem selbst gestellten Auftrag der Leistungserbringer und Partner entspricht“, so Dr. Bernd Runde, Niels-Stensen-Kliniken GmbH für das Generalvikariat des Bistums Osnabrück, und Friedemann Pannen, Superintendent Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis.
</p>
<p>Unterzeichnet wurde das Memorandum of Understanding am Campus Westerberg, dem gemeinsamen Campus von Universität und Hochschule. Zuvor hatten Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff und Prof. Dr. Birgit Babitsch, die an den Hochschulen die Idee des Gesundheitscampus vorangetrieben haben, das Konzept der regionalen Zusammenarbeit noch einmal vorgestellt.
</p>
<p><b>Weitere Informationen: </b><br>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff<br>Professorin für Krankenhausmanagement, insbesondere Personalmanagement
</p>
<p>Telefon: 0541-969 3668<br>E-Mail: <a href="mailto:a.braun@hs-osnabrueck.de">a.braun@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Birgit Babitsch<br>Professorin für New Public Health
</p>
<p>Telefon: 0541-969 2266<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.babitsch@uni-osnabrueck.de">birgit.babitsch@uni-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 14:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lebenswelten lokal gestalten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/04/lebenswelten-lokal-gestalten/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück ab Wintersemester mit neuem Masterstudiengang „Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. März 2015) Welche Angebote benötigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene eines Stadtteils? Wie können die unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen an einem Ort so gestaltet und genutzt werden, dass es allen zugutekommt? Wie können Erfahrungen der Teilhabe in Gemeinden und Stadtteilen gefördert und förderliche Strukturen hierfür in die Praxis umgesetzt werden?
</p>
<p>Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich der neue, viersemestrige Masterstudiengang „Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe“ der Hochschule Osnabrück, der im Wintersemester 2015/16 mit 25 Studienplätzen an den Start geht.
</p>
<p>„Wir möchten Fachkräfte ausbilden, die in der Lage sind, eine kommunale Gesamtstrategie sozialer Teilhabe und Inklusion zu entwickeln und umzusetzen. Sie können Prozesse zwischen Sozialplanung, Sozialmanagement und Sozialer Arbeit analysieren und gestalten“, beschreibt Studiengangsbeauftragter Prof. Dr. Stephan Maykus von der Hochschule Osnabrück die Ziele des Masterstudiums. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind „Netzwerkende Kräfte“, tätig zwischen sozialarbeiterischer Basis, Politik und Verwaltung.“
</p>
<p>Studienthemen sind unter anderen Soziale Arbeit im Kontext der Kommune, Teilhabekonzepte in den Bereichen Bildung, Migration sowie Gesundheit, Quartiers- und Netzwerkmanagement, Führungstraining und Teamentwicklung, kommunale Sozialpolitik, Projektmanagement und Konzeptentwicklung. „Wir befähigen die Studierenden fachpolitisch denken und handeln zu können, aber auch planerisch, konzeptionell, strategisch sowie forschend“, betont Maykus.
</p>
<p>Mit dem Masterabschluss können zum Beispiel Führungsaufgaben in Fachdiensten und Sachgebieten der Sozial-, Bildungs- und Jugendhilfeverwaltungen in Stadt und Land übernommen werden. Auch Tätigkeiten als Inklusionsbeauftragte/r oder als ReferentIn in Grundsatzfragen strategischer Sozialplanung im lokalen Kontext sind Beispiele für berufliche Perspektiven.
</p>
<p>Voraussetzung für den Vollzeitstudiengang ist ein mit der Note 2,5 oder besser abgeschlossenes Bachelor-Studium der Sozialen Arbeit sowie die Darlegung der persönlichen Studienmotivation. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2015/16 endet am 15. Juli.
</p>
<p><b>Weitere Informationen: </b><br>Prof. Dr. Stephan Maykus<br>Beauftragter des Studiengangs „Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe M.A.“
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3543<br>E-Mail: <a href="mailto:s.maykus@hs-osnabrueck.de">s.maykus@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2015 10:14:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wie Inklusion in Unternehmen gelingt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/03/wie-inklusion-in-unternehmen-gelingt/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück stellt Personalleitern Ergebnisse aktueller Studie vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. März 2015) Die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist in vielen Unternehmen ein wichtiges Thema: Wie gelingt die erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben, welche Strukturen und Prozesse tragen dazu bei, dass die Inklusion von Menschen mit Behinderung zu einem Gewinn für Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden?
</p>
<p>Erste Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Inklusion in Unternehmen, präsentierte Katrin Jöns-Schnieder, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung – Teilhabe als Handlungs- und Organisationsprinzip“ der Hochschule Osnabrück, auf dem 159. Personalleitertreffen des Industriellen Arbeitgeberverbandes Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit „Wirtschaft Inklusiv“, einem Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e.V., angeboten.
</p>
<p>Die Diplom-Psychologin stellte Auszüge einer noch unveröffentlichten Studie zum Thema „Stand der Unternehmen und Gelingensbedingungen für Inklusion“ vor. Die Studie basiert auf einer umfassend angelegten Unternehmens-Umfrage, die im Rahmen des Forschungsprojektes mit dem Schwerpunkt auf Inklusion im Arbeitsleben unter der Leitung von Frau Prof. Andrea Riecken durchgeführt wurde, und an der bundesweit knapp 1.300 Unternehmen teilgenommen haben, darunter über hundert aus Niedersachsen. 
</p>
<p><b>Weitere Informationen: </b><br>Prof. Dr. Andrea Riecken
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3541<br>E-Mail: <a href="mailto:a.riecken@hs-osnabrueck.de">a.riecken@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Dipl.- Psychologin Katrin Jöns-Schnieder<br>Telefon: 0541 969-7002<br>E-Mail: <a href="mailto:k.joens-schnieder@hs-osnabrueck.de">k.joens-schnieder@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2015 13:01:00 +0100</pubDate>
                        <title>Pflege-App für Angehörige</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/02/pflege-app-fuer-angehoerige/</link>
                        <description>Professorinnen und Studierende der Hochschule Osnabrück entwickeln mit Osnabrücker Selbsthilfegruppe neue Softwareanwendung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. Februar 2015) Menschen, die ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause unterstützen und begleiten, müssen viele Aufgaben meistern. Zum Beispiel müssen sie viele Dienste und Termine organisieren und koordinieren. Dafür stellen Unternehmen verschiedene Computer- und Smartphoneanwendungen, sogenannte Apps, zur Verfügung.
</p>
<p>„Der Nachteil dieser Apps ist, dass sie sich nicht an den Bedürfnissen Pflegender Angehöriger orientieren, sondern nur für einzelne Aufgaben, wie zum Beispiel die Erinnerung an die Medikamenteneinnahme, geeignet sind“, erläuterte Professorin Dr. Elke Hotze, Pflegewissenschaftlerin an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Um eine App zu entwickeln, die sich konsequent am Bedarf der Betroffenen orientiert, luden die Mediendesignerin Prof. Michaela Ramm und Hotze jetzt gemeinsam mit den Masterstudenten im Studiengang Informatik – Verteilte und Mobile Anwendungen, Dennis Ziegenhagen und Niklas Mahrt, Mitglieder der Osnabrücker „Selbsthilfegruppe Pflegende Angehörige“ zu einem Workshop an die Hochschule ein.
</p>
<p>Sieben, teils medienerfahrene, teils medienunerfahrene Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Selbsthilfegruppe testeten eine bereits bestehende englischsprachige Pflege-App aus den USA&nbsp;und diskutierten anschließend Wünsche und Verbesserungsvorschläge mit dem Projektteam.
</p>
<p>"Wir möchten Technik und Design unserer Pflege-App so gestalten, dass maximale Transparenz über den Versorgungszustand der zu pflegenden Person geschaffen wird. Im optimalen Fall motiviert die Software zum Mithelfen, im Sinne einer 'Kümmer-Community'. Und, es muss natürlich eine deutschsprachige Software werden, die auf unser Pflegesystem optimiert ist", nennt Ramm wichtige Ziele.
</p>
<p>„Gute Pflege zu Hause erfordert eine gute Vernetzung aller Beteiligten. Genau dazu wird diese App ganz wesentlich beitragen“, ist sich die Leiterin der Selbsthilfegruppe, Dr. Gisela Löhberg, am Ende des Workshops sicher.
</p>
<p>Beteiligt an der Pflege-App sind neben Studierenden der Pflegewissenschaft und Informatik – Verteilte und Mobile Anwendungen auch Studierende der Bachelorstudiengänge Informatik – Medieninformatik und Media&amp;Interaction Design.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Michaela Ramm
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2130<br>E-Mail: <a href="mailto:m.ramm@hs-osnabrueck.de">m.ramm@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze
</p>
<p>Telefon: 0541 969-3174<br>E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2015 12:25:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin Friederike zu Sayn-Wittgenstein von der Hochschule Osnabrück neues Mitglied im Wissenschaftsrat</title>
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                        <description>Bundespräsident Gauck beruft die Pflege- und Hebammenwissenschaftlerin für eine Amtszeit von drei Jahren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. Februar 2015) Große Ehre für Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein: Die Wissenschaftlerin der Hochschule Osnabrück wurde von Bundespräsident Joachim Gauck mit Wirkung vom 1. Februar 2015 als neues Mitglied in den Wissenschaftsrat berufen. Dieser berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Er ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland.
</p>
<p>„Ich freue mich sehr über die Berufung und bin gespannt auf die Aufgaben und Herausforderungen im Wissenschaftsrat“, erklärte zu Sayn-Wittgenstein. Die Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft betonte, dass sie die Berufung als Anerkennung für den Aufbau gesundheitsrelevanter Forschungsbereiche verstehe. Mit Kolleginnen und Kollegen aus Osnabrück und anderen Hochschulen gehört Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein zu den Taktgebern in Deutschland in der Pflege- und Hebammenwissenschaft.
</p>
<p>Der Präsident der Hochschule Osnabrück, Professor Dr. Andreas Bertram, zeigte sich erfreut über die Berufung: „Mit Kollegin zu Sayn-Wittgenstein entsenden wir eine renommierte Wissenschaftlerin in dieses bedeutende Beratungsgremium der Wissenschaftspolitik in Deutschland. Ihre Ernennung unterstreicht die Forschungsstärke der Hochschule Osnabrück in diesem Bereich.“
</p>
<p>Zu Sayn-Wittgenstein ist seit 2000 Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Ihr obliegt seit mehr als zehn Jahren die wissenschaftliche Leitung von mehreren Forschungsprojekten u. a. zum Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal&nbsp; und weiteren geburtshilflichen Fragestellungen. Unter ihrer Ägide wurden sowohl die bundesweit erste Professur für Hebammenwissenschaft sowie der erste Studiengang Bachelor of Midwifery an der Hochschule Osnabrück etabliert. Zu Sayn-Wittgenstein baute zudem den Forschungsschwerpunkt Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung an der Hochschule auf. Die Forschung ermöglichte gleichzeitig die Strukturentwicklung im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung von Doktorandinnen und Doktoranden.
</p>
<p>Derzeit ist zu Sayn-Wittgenstein Sprecherin des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes „Versorgung während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett&nbsp;– Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung (IsQua)" mit Graduiertenförderung, gefördert vom Niedersächsischen VW-Vorab. Zudem ist sie Sprecherin des kooperativen Forschungskollegs „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
</p>
<p>Zu Sayn-Wittgenstein ist Gastprofessorin im Department Pflegewissenschaft der Fakultät für Gesundheit an der Universität Witten/Herdecke und auch an der Berner Fachhochschule, Schweiz, sowie Herausgeberin und Autorin zahlreicher Publikationen und Beiträge. Zur aktuellen Forschungsprofessur „Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FageV)“ von Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein gehören zwei Projekte, die von der Volkswagenstiftung von August 2013 bis Dezember 2015 gefördert werden. Beide Studien fokussieren auf Kooperationen der Hebammenberufsgruppe im Bereich der Frühen Hilfen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Jan 2015 11:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>CHE-Masterranking 2014: Osnabrücker Studierende geben im Fachbereich BWL in allen Kategorien Bestnoten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/nachrichten/archiv/detailansicht/2015/01/che-masterranking-2014-osnabruecker-studierende-geben-im-fachbereich-bwl-in-allen-kategorien-bestnot/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erreicht als einzige öffentliche deutsche Fachhochschule fünf Mal die Spitzengruppe</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Hamburg/Gütersloh/Osnabrück, 1. Dezember 2014). Die Hochschule Osnabrück erhält im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sehr gute Bewertungen für die Master-Studiengänge im Bereich Betriebswirtschaft. Sie erreicht als einzige öffentliche deutsche Fachhochschule in allen fünf Haupt-Kategorien die Spitzengruppe. Das CHE hat zum ersten Mal Masterstudierende aus dem Bereich BWL befragt. In einem Online-Fragebogen bewerteten diese verschiedene Aspekte aus Studium und Lehre, aber auch die Ausstattung der Lehrveranstaltungs- und Computerräume sowie die Bibliothek.
</p>
<p>Befragt wurden die Studierenden der Osnabrücker Master-Studiengänge „Business Management“, „Controlling und Finanzen“, „International Business and Management” sowie „Management im Gesundheitswesen“. Die Master-Studierenden der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verteilten sowohl in der Kategorie „Studiensituation insgesamt“ als auch in den Bereichen „Lehrangebot“, „Studierbarkeit“, „Betreuung durch Lehrende“ und „Internationale Ausrichtung“ durchweg Bestnoten.
</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über die herausragende Bewertung unserer Master-Studiengänge im Bereich BWL. Die Ergebnisse des CHE-Rankings zeigen uns, dass die Entwicklung der Hochschule auch von den Studierenden positiv wahrgenommen wird und wir auf dem richtigen Weg sind“, so Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Die „Studiensituation insgesamt“ wurde von den Osnabrücker Studierenden mit einer 1,5 bewertet. Auch die Kategorie „Lehrangebot“ erreicht mit der Note 1,6 die Spitzengruppe. In diesem Bereich wurde unter anderem nach dem Berufsfeld- und Praxisbezug der Lehrveranstaltungen (1,4) sowie einer angemessenen Teilnehmeranzahl in den Lehrveranstaltungen (1,2) gefragt. „Die Bewertungen verdeutlichen, dass die Master-Studierenden unser breites Angebot an Praxisprojekten, unsere engen Kontakte zu regionalen sowie internationalen Unternehmen und die eher kleinen Gruppen sehr schätzen“, resümiert Bertram weiter.
</p>
<p>Auch die Kategorie „Studierbarkeit“ gelangt mit einer Note von 1,5 in die Spitzengruppe. Besonders positiv fallen hier die Studierbarkeit des Curriculums (1,2) sowie der Zugang zu Lehrveranstaltungen (1,1) auf. Auch die Transparenz des Prüfungssystems schätzten die Studierenden an der Hochschule Osnabrück als sehr gut ein (1,7).
</p>
<p>Die „Betreuung durch Lehrende“ beurteilten die Studierenden insgesamt mit einer 1,6. Hier wurde unter anderem das Engagement der Lehrenden (1,6), die Erreichbarkeit der Lehrenden (1,7) sowie die Besprechung von Klausuren und Hausarbeiten (1,7) bewertet. Die „Internationale Ausrichtung des Lehrangebots“ erhielt eine 1,7.
</p>
<p>Außerdem lobten die Osnabrücker Studierenden den Zustand und die technische Ausstattung der Seminar- und Hörsäle (1,1 bis 1,3) sowie die Ausstattung der Bibliothek (1,8).
</p>
<p>Die Ergebnisse des CHE-Masterrankings 2014 im Bereich BWL sind in der Dezemberausgabe des Magazins ZEIT CAMPUS und online unter <a href="http://ranking.zeit.de/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">http://ranking.zeit.de</a> einsehbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                        
                        
                            
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