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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:11 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:11 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der Hochschule Osnabrück veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/</link>
                        <description>Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsstärkster Hochschule für angewandte Wissenschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem von morgen aus? Wie können wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der Hochschule Osnabrück aktuell beschäftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die Hochschule exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem <a href="https://youtu.be/OAVAa3nB2o4" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> online abrufbar.&nbsp;<br><br><strong>Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und Lösungsansätze aus den drei Forschungsschwerpunkten „Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, „Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und „Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplinär in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren Räumlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region.&nbsp;<br><br><strong>20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr</strong><br><br>Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die Hochschule Osnabrück die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgebäude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.<br>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">Webseite der Forschungsschwerpunkte </a>zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.</p>
<p>Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gelände installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der Fähre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der Fähre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erhöht und das öffentliche Netz spürbar entlastet werden.</p>
<h4><strong>Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement</strong></h4>
<p>Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilität ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>„Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Mobilität, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. „Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ‚Wellness-Betrieb‘ gehalten.“</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gelände der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Ergänzt wird sie durch einen stationären elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.</p>
<h4><strong>Von der Forschung in die Praxis: zukunftsfähige Geschäftsmodelle</strong></h4>
<p>„Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen“, so Pfisterer. „Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anfänglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Lösungen zur Energieversorgung zu schaffen“, ergänzt Griese.</p>
<p>„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität“, sagt Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia. „Die Kombination von E-Fähre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gefördert und läuft bis Januar 2027. Die Hochschule Osnabrück bringt als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ihre interdisziplinäre Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969 – 3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Telefon: 0541 969 – 3664<br>E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:07:34 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Energieverluste, mehr Effizienz: Forschung zu elektrischen Antriebssystemen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/04/weniger-energieverluste-mehr-effizienz-forschung-zu-elektrischen-antriebssystemen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Promovend untersucht das Zusammenspiel von Umrichter und Elektromotor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Elektrische Antriebe sind allgegenwärtig: Sie stecken beispielsweise in Elektroautos, Industrieanlagen, Zügen oder Windkraftanlagen. Lukas Gallus von der Hochschule Osnabrück untersucht in seiner Promotion daher, wie elektrische Antriebe effizienter und nachhaltiger betrieben werden können. Sein Ziel ist es, bislang schwer quantifizierbare Energieverluste besser zu verstehen und so Potenziale für Energieeinsparungen und geringere Wärmeentwicklung zu erschließen.</p>
<h4><strong>Kleinste Verluste sichtbar machen</strong></h4>
<p>In modernen Anwendungen werden Elektromotoren meist nicht direkt aus dem Stromnetz gespeist, sondern über sogenannte Umrichter. Diese wandeln elektrische Energie, etwa aus dem Netz oder aus Batterien, so um, dass Drehzahl und Leistung des Motors flexibel geregelt werden können. Das ermöglicht hohe Effizienz und Anpassungsfähigkeit, bringt aber auch Nebenwirkungen mit sich.</p>
<p>„Durch das Ein- und Ausschalten der Umrichter entstehen elektromagnetische Schwingungen, die zusätzliche Verluste im Motor verursachen – insbesondere bei großen Differenzen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Spannungspegel“, erklärt der Promovend. Die wirtschaftliche Verringerung dieser Verluste ist bisher kaum erforscht. Genau hier setzt Lukas Gallus seine Forschung an und nimmt dabei Umrichter und Motor als Gesamtsystem in den Blick.&nbsp;</p>
<p>Untersucht wird, wie stark unterschiedliche Umrichterkonzepte die Verluste und die Wärmeentwicklung in unterschiedlichen Motoren beeinflussen. Erste Abschätzungen zeigen: Auch scheinbar kleine Effekte können relevant sein. „Schon ein halber Prozentpunkt zusätzlicher Verlustleistung kann bei leistungsstarken Motoren mehrere Hundert Watt ausmachen – Energie, die letztlich als Wärme verloren geht und auch abgeführt werden muss“, so Gallus.&nbsp;</p>
<h4><strong>Von der Elektromobilität bis zur Medizintechnik</strong></h4>
<p>Relevant ist dieser Verlust in den verschiedensten Bereichen. Etwa in der Elektromobilität: „Weniger Verluste bedeuten mehr Reichweite oder kleinere Batterien bei gleicher Leistung“, sagt der Promovend. Gleichzeitig reduziert eine geringere Wärmeentwicklung den Kühlaufwand und eröffnet neue konstruktive Freiheiten für kompaktere und leistungsdichtere Motoren. „Zum Beispiel in der Medizintechnik: Elektrisches Werkzeug wie es bei Zahnärzt*innen oder in Operationssälen zum Einsatz kommt, muss präzise, leicht und leistungsstark sein. Gleichzeitig darf es während des Einsatzes nicht heiß werden in der Hand.“</p>
<p>Auch in der Industrie oder bei mobilen Anwendungen wie Bahn- oder Spezialantrieben kann eine optimierte Auslegung des Gesamtsystems Energie sparen und Ressourcen schonen. Langfristig trägt die Forschung damit auch zu Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologischer Unabhängigkeit bei. „Auch wenn die einzelnen Effekte klein erscheinen mögen, entfalten sie durch die enorme Verbreitung elektrischer Antriebe eine große Wirkung“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe an der Hochschule Osnabrück und Betreuer der Promotion.&nbsp;</p>
<h4><strong>Kooperative Promotion</strong></h4>
<p>Das Promotionsprojekt entsteht in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München. Während dort der Fokus auf der Leistungselektronik liegt, bringt die Hochschule Osnabrück ihre Expertise in der elektrischen Antriebstechnik und Simulation ein. Die Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Systems.</p>
<p>Dafür sind experimentelle Untersuchungen an Motorprüfständen im Antriebslabor der Hochschule sowie umfangreiche Simulationen geplant. So soll eine allgemeine Bewertungsgrundlagen entwickelt werden: Welche Motoren reagieren besonders empfindlich auf Umrichtereinflüsse wie zusätzliche Oberschwingungsverluste? Wo lohnt sich der Einsatz aufwendigerer Technik – technisch wie wirtschaftlich?</p>
<p>Lukas Gallus, der schon seinen Bachelor und seinen Master an der Hochschule Osnabrück gemacht hat, sagt über seine persönliche Motivation: „Es ist die Freude am Verstehen, wenn man diesen Aha-Moment erlebt“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:29:59 +0100</pubDate>
                        <title>Hitze, Starkregen oder Sturm: Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen für die Eventbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/03/hitze-starkregen-oder-sturm-forschungsprojekt-liefert-handlungsempfehlungen-fuer-die-eventbranche/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück untersuchen Risiken durch Extremwetter und entwickeln Strategien für kommunale Veranstaltungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17.03.2026) Von kleinen Stadtfesten bis zu großen Events: Wetterextreme können Veranstaltungen auch in unserer Region zunehmend gefährden. Wie sich die Veranstaltungsbranche besser auf vom Klimawandel verursachte Risiken wie Hitze, Starkregen oder Sturm vorbereiten kann, hat das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ in den vergangenen drei Jahren untersucht. Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen analysiert, wie Veranstaltungen klimaresilienter geplant und umgesetzt werden können. Nun sind die praxisnahen Ergebnisse online abrufbar.<br><br><strong>Große Branche mit hoher Klimasensibilität</strong><br><br>Die Veranstaltungsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Rund 1,5 Millionen Menschen arbeiten in diesem Bereich, der jährlich etwa 130 Milliarden Euro umsetzt. Gleichzeitig zählt er zu den besonders klimasensiblen Branchen. Extremwetter kann Veranstaltungen gefährden oder kurzfristig zum Abbruch zwingen. Auch Infrastrukturprobleme, etwa bei der Anreise oder in Lieferketten, können Veranstaltungen beeinträchtigen.<br><br>„Die Eventbranche ist wirtschaftlich sehr bedeutend, steht aber beim Thema Klimaanpassung noch am Anfang. Die Branche ist sich der zunehmenden Wetterextreme zwar bewusst, konkrete Anpassungsstrategien werden bislang jedoch nur vereinzelt umgesetzt“, sagt Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück. „Viele Maßnahmen werden erst ergriffen, wenn bereits Schäden entstanden sind. Unser Projekt zeigt, wie sich Risiken frühzeitig erkennen und systematisch in die Planung integrieren lassen.“<br><br>Prof. Dr. Kim Werner leitet gemeinsam mit Griese das Projekt. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement, an der Hochschule Osnabrück erläutert: „Unser Ziel war es nicht nur, auf Risiken aufmerksam zu machen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln, die Veranstalter*innen direkt nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Extremwetter sowie Checklisten für klimaangepasste Veranstaltungen.“<br><br><strong>Praxisbeispiel: Historischer Markt Bad Essen</strong><br><br>Als Fallbeispiel diente der Historische Markt in der Bad Essen, der jährlich mehr als 50.000 Besuchende anzieht. Interviews, Befragungen und Workshops mit Veranstalter*innen, Ausstellenden, Technikdienstleistende und Besuchenden zeigten dem Forschungsteam, welche Risiken besonders relevant sind. Prof. Dr. Martin Franz, Professor für Humangeographie an der Universität Osnabrück, betont: „Während Hitze für Mitarbeitende eine große Belastung darstellt, werden Starkregen und Sturm vor allem als Gefahr für Infrastruktur und Besuchende wahrgenommen.“ In Befragungen gaben 55 Prozent der Ausstellenden an, Windböen oder Sturm als größtes Risiko zu sehen. Gleichzeitig hatten bislang nur rund ein Drittel der Stände bereits konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt.<br><br>„Die Ergebnisse zeigen uns, dass viele Risiken relativ einfach reduziert werden können – etwa durch einfache Schutzmaßnahmen, aber auch durch klare Zuständigkeiten und eine bessere Kommunikation“, sagt Werner. „Entscheidend ist, dass Klimaanpassung frühzeitig Teil der Veranstaltungsplanung wird.“<br><br><strong>Handlungsempfehlungen für klimaangepasste Veranstaltungen</strong><br><br>Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, freut sich sehr über die Handlungsempfehlungen: „Für unsere Gemeinde ist sehr deutlich geworden, wie wichtig eine systematische Risikoanalyse für Veranstaltungen auf kommunaler Ebene ist. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule und der Universität haben wir viele neue Perspektiven auf mögliche Gefahren und Anpassungsmaßnahmen gewonnen – etwa bei Infrastruktur, Kommunikation oder Krisenmanagement.“<br><br>Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das Projektteam eine Webseite für klimaangepasste Veranstaltungen entwickelt. Unter www.klima-event.de finden Veranstaltende unter anderem detaillierte Maßnahmen zur Minimierung von Extremwetterrisiken bei der Eventplanung und Umsetzung sowie Checklisten für Hitze, Sturm und Starkregen inklusive konkreter Schwellenwerte und Warnstufen, Tipps für Risikoanalysen sowie Empfehlungen für ein gutes Krisenmanagement.<br><br><strong>Grundlage für zukünftige virtuelle Planspiele</strong><br><br>Das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ wurde für drei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt rund 122.000 Euro gefördert. Neben der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück und der Gemeinde Bad Essen waren auch das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück sowie das Regionalmanagement Wittlager Land weitere Kooperationspartner.<br><br>Einig sind sich alle, dass die Arbeit weitergeführt werden soll: In einem Anschlussprojekt wird der Historische Markt in Bad Essen als virtuelle Umgebung nachgebildet, um Risiken und Anpassungsmaßnahmen künftig auch in Simulationen und Planspielen zu testen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Kim Werner<br>Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Professor für Marketing<br>Telefon: 0541 969-3880<br>E-Mail:<a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k-m.griese@hs-osnabrueck.de"> k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:42:35 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/hochschule-osnabrueck-forscht-an-recycling-smarter-textilien/</link>
                        <description>Forschungsteam aus Lingen und Osnabrück entwickelt Design– und Robotiklösungen für smarte Kleidung und deren Wiederverwertung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Lingen/Osnabrück, 26.02.2026) Selbstleuchtende Jacken, Pullover mit Notrufsensoren oder Schuhsohlen, die Gesundheitsdaten messen – sogenannte smarte Textilien sind auf dem Vormarsch. Doch während ihre Funktionen immer ausgefeilter werden, steckt ihr Recycling noch in den Kinderschuhen. Ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück will genau hier ansetzen. Im Projekt „ReSiST-AR - Recycling Strategies of Smart Textiles &amp; automated Robotics“ forscht ein Wissenschaftsteam daran, das Design dieser Textilien nachhaltiger zu gestalten. Außerdem entwickelt es Robotertechnik so weiter, dass smarte Kleidung zukünftig automatisiert sortiert und so besser recycelt werden kann. Gefördert wird das zweijährige Projekt mit rund 422.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.</p>
<p><strong>Regionale Recyclingkreisläufe für smarte Kleidung</strong></p>
<p>Smarte Textilien kommen bereits heute in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa bei Polizei und Feuerwehr, im Sport oder in der Mode. Gleichzeitig stellt ihre Entsorgung eine wachsende Herausforderung dar. „Textilien werden häufig um die halbe Welt transportiert, um dort günstiger von Hand sortiert zu werden. Außerdem ist die getragene Kleidung oft verschmutzt und riecht. Das ist weder eine angenehme Arbeit noch besonders nachhaltig“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser. Er ist Professor für Automatisierungstechnik an der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück und leitet das neue Forschungsprojekt. „Unser Ziel ist es, die Sortierprozesse zu automatisieren und regionale Recyclingkreisläufe zu ermöglichen, anstatt Kleidung über große Distanzen zu transportieren.“ Dafür sollen Roboter in die Lage versetzt werden, entsorgte Kleidungsstücke zu scannen und die smarten Textilien herauszugreifen.</p>
<p><strong>KI und Robotik sollen Textilberge sortieren</strong></p>
<p>Greiser erläutert die besondere Herausforderung beim Sortieren von Kleidung per Roboter: „Bislang können Roboter vorwiegend feste Materialien gut greifen - genau wie KI gut lernen kann, feste Gegenstände zu erkennen. Kleidungsstücke sind jedoch sehr weich, liegen oft gebündelt und überlappend auf Förderbändern, sind zerknittert und unterscheiden sich stark in Material, Farbe und Struktur. Sie sehen also immer anders aus. Damit Roboter zuverlässig die smarte Kleidung erkennen und greifen können, braucht es fortschrittliche Sensortechnologien und Algorithmen. Wir wollen ihnen beibringen die smarten Textilien zwischen vielen anderen Kleidungsstücken herauszusuchen – egal wie sie auf dem Kleiderhaufen liegen.“</p>
<p>Geplant ist dafür der Einsatz von multispektralen Kameras, 3D-Sensorik und weiteren Technologien, um Materialien zu unterscheiden und Elektronikbestandteile aufzuspüren.<br><br><strong>Nachhaltigkeit beginnt beim Produktdesign</strong></p>
<p>Neben der Sortierung widmet sich das Projekt auch der Frage, wie smarte Kleidung von Anfang an recyclingfreundlicher gestaltet werden kann. Dabei untersucht ein Forschungsteam am Standort Osnabrück verschiedene Herstellungsverfahren – etwa das Aufsticken, Einnähen oder Verschweißen elektronischer Komponenten.</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer ist Professor für Technische Produktentwicklung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik am Campus Westerberg und betont: „Wir analysieren, wie Sensoren und Elektronik so integriert werden können, dass sie im Alltag stabil funktionieren, sich später aber möglichst einfach wieder aus den Textilien herausnehmen lassen. Dafür schauen wir uns als erstes an, welche Arten von smarten Textilien es gibt und welche Anforderungen es aus Sicht der Endkund*innen gibt. Unser Ziel ist ein Leitfaden, mit dem Unternehmen smarte Textilien langlebig und gleichzeitig recyclingfähig entwickeln können.“</p>
<p><strong>Praxisnahe Forschung mit Industriepartnern</strong></p>
<p>Für die Umsetzung des Forschungsprojektes arbeitet die Hochschule Osnabrück eng mit Unternehmen aus der Region zusammen. Dazu gehören das Robotik-Unternehmen Moduco GmbH aus Lingen sowie die WKS Textilveredlungs-GmbH aus Wilsum.</p>
<p>Das Unternehmen moduco entwickelt Robotik-Systeme für den produktiven Einsatz in Unternehmen und bringt viel Erfahrung im Zusammenspiel von Robotern mit kamerabasierten Systemen mit. „Das automatische Sortieren von Kleidungsstücken mit einem Roboter ist eine überdurchschnittlich große Herausforderung. Die Aufgabe kann nicht durch fest programmierte Abläufe gelöst werden“, so Geschäftsführer Stephan Feldker. Das Team von moduco arbeitet gemeinsam mit den Partnern an praxisnahen Lösungen, um Robotern und kollaborativen Robotern (sogenannte Cobots, die Hand in Hand mit Menschen arbeiten) beizubringen, diese herausfordernde Aufgabe erfolgreich zu meistern.</p>
<p>Auch der Praxispartner WKS Textilveredlungs-GmbH sieht großes Potenzial: „Wir sortieren und reparieren täglich große Mengen zurückgesendeter Kleidung. Lösungen, die Sortierung, Analyse von Schadbildern und Aufbereitung der Kleidung erleichtern, sind entscheidend, um Second-Life-Konzepte wirtschaftlich umzusetzen. Wir freuen uns sehr mit der Hochschule Osnabrück eine starke Forschungspartnerin gefunden zu haben“, so Geschäftsführer Michael Hofmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser<br>Professor für Automatisierungstechnik&nbsp;<br>Telefon: 0591 80098-285<br>E-Mail:<a href="mailto:s.greiser@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="s.greiser@hs-osnabrueck.de"> s.greiser@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer<br>Professor für Technische Produktentwicklung<br>Telefon: 0541 969-2133<br>E-Mail:<a href="mailto:jens.schaefer@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="jens.schaefer@hs-osnabrueck.de"> jens.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat berufen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-niedersachsens-ersten-klimarat-berufen/</link>
                        <description>Starke Expertise vom Campus Lingen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck ist eines von sechs wissenschaftlichen Mitgliedern des neuen Beratungsgremiums der Landesregierung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Lingen/Hannover, 24.02.2026) Sie ist eine von sechs Wissenschaftler*innen aus ganz Niedersachsen, die die niedersächsische Landesregierung von nun an bei Klimaschutzmaßnahmen beraten sollen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck wird Mitglied im ersten Klimarat des Landes Niedersachsen. Sie ist Professorin für Energiemanagement an der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Der Klimarat wird aus insgesamt 15 Mitgliedern bestehen – sechs aus der Wissenschaft und neun aus Verbänden, darunter Organisationen aus Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft, Kommunen und Sozialverbänden. Heute wurden die 15 Mitglieder in Hannover offiziell benannt.</p>
<p><strong>Wissenschaft berät Politik bei Klimaschutzmaßnahmen</strong></p>
<p>Das im Niedersächsischen Klimagesetz verankerte Gremium soll die Landesregierung künftig dabei unterstützen, Klimaschutzmaßnahmen praxisnah, sozial ausgewogen und wissenschaftlich fundiert umzusetzen. „Ich freue mich sehr darüber, im Klimarat das Land Niedersachsen bei dem Erreichen der Klimaziele zu unterstützen und zu beraten. Dabei sind für mich die Transformation der Energiewirtschaft, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie die drastische Reduzierung der CO₂-Emissionen der Industrie zentrale Stellschrauben. Das Energiewendeland Niedersachsen kann hier beispielgebend für Deutschland und Europa sein“, so Schierenbeck.</p>
<p>Die wissenschaftlichen Mitglieder erarbeiten Grundlagen für Stellungnahmen und Empfehlungen. Der Klimarat gibt unter anderem eine jährliche Einschätzung zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen ab und berät bei der Weiterentwicklung von Klimaschutzmaßnahmen.</p>
<p><strong>Breite Beteiligung von Wissenschaft, Verbänden und Bürger*innen</strong></p>
<p>Der Klimarat ist Teil eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Neben Wissenschaft und Verbänden werden auch zufällig ausgewählte Bürger*innen einbezogen werden. Ihre Zusammensetzung erfolgt per Losverfahren aus den Melderegistern und soll einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung Niedersachsens abbilden. Die Empfehlungen aus Wissenschaft und Verbänden werden gemeinsam mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung jährlich veröffentlicht und an Landtag und Landesregierung übergeben.<br><br>Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer betont die Bedeutung des neuen Verfahrens: „Diese breite Beteiligung in Sachen Klimaschutz ist einzigartig in Deutschland und stärkt den demokratischen Dialog.“ Als Energiewendeland Nr. 1 sei Niedersachsen bei der Energiewende und beim Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft bereits auf Kurs: „In den vergangenen drei Jahren konnten wir die Treibhausgasemissionen in Niedersachsen so stark senken wie seit 1990 nicht mehr. Doch die Herausforderungen bleiben groß, um in Niedersachsen bis 2040 in allen Sektoren klimaneutral zu werden.“ Mit dem unabhängigen Klimarat stelle das Land sicher, dass wissenschaftliche Expertise, praxisnahe Erfahrungen und Bürgerperspektiven zusammenkommen.<br><br><strong>Fünfjährige Amtszeit</strong></p>
<p>Die Mitgliedschaft im Klimarat ist zunächst auf fünf Jahre begrenzt und erfolgt ehrenamtlich. Der Klimarat soll sich aktiv in die Ausgestaltung des Klimaschutzes in Niedersachsen einbringen und wird von der Landesregierung als wichtiger Impulsgeber für die Umsetzung des Niedersächsischen Klimagesetzes verstanden. Mit der Berufung von Prof. Dr. Anne Schierenbeck bringt die Hochschule Osnabrück ihre energie- und klimapolitische Expertise in ein zentrales Beratungsgremium des Landes ein<br>&nbsp;</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Anne Schierenbeck<br>Professorin für Energiemanagement am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0591 80098-210<br>E-Mail: <a href="mailto:a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de">a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bewegungsdaten von Musiker*innen klinisch nutzbar machen: Digitale Unterstützung für die Physiotherapie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/bewegungsdaten-von-musikerinnen-klinisch-nutzbar-machen-digitale-unterstuetzung-fuer-die-physiotherapie/</link>
                        <description>Wie lassen sich die komplexen Informationen aus Bewegungsanalysen von Musiker*innen so aufbereiten, dass sie Physiotherapeut*innen bei der Diagnostik und Therapieplanung helfen? Eduard Wolf von der Hochschule Osnabrück untersucht, wie digitale Technologien diese biomechanischen Daten verständlich machen und klinische Entscheidungen unterstützen können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Biomechanische Daten aus Bewegungsanalysen können Physiotherapeut*innen wichtige Informationen zu Gelenkwinkeln, Muskelaktivität oder Bewegungsmustern liefern – gerade in der Bewegung und an Stellen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. In seiner kooperativen Promotion an der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke untersucht Eduard Wolf, wie diese Daten aufbereitet und präsentiert werden können, sodass Physiotherapeut*innen dateninformierte Entscheidungen treffen können.</p>
<p>Im Fokus seiner Forschung stehen dabei Instrumentalist*innen und anderen Performing Artists. Denn die hohen einseitigen Belastungen beim Musizieren sowie Faktoren wie Stress und Lärm können negative gesundheitliche Folgen haben. Das belegt eine empirische Studie der Universität Paderborn: Demnach hat jede*r zweite professionelle Orchestermusiker*in in Deutschland spürbare körperliche Beschwerden bei der Arbeit.&nbsp;</p>
<p><strong>Bewegungsanalysen als Basis</strong></p>
<p>Grundlage für Eduard Wolfs Arbeit sind biomechanische Daten, die messbaren Informationen über die Bewegungen und Kräfte des menschlichen Körpers: Zum Beispiel, wie stark ein Gelenk gebeugt oder gestreckt wird, oder, welche Muskeln aktiviert werden und wie stark sie arbeiten. Diese Daten werden über Bewegungsanalysen in einem speziell eingerichteten Bewegungslabor erhoben. Mithilfe von Motion-Capture-Technologie und Elektromyographie werden Informationen zu Gelenkwinkel, Muskelaktivität und Bewegungsmuster präzise erfasst. Dabei werden die Daten von Musiker*innen mit und ohne körperliche Beschwerden miteinander verglichen.</p>
<p>Bei der Motion-Capture-Technologie werden kleine Marker auf bestimmte Körperstellen platziert, die von mehreren Infrarotkameras erfasst werden. So lassen sich Gelenkwinkel und -positionen dreidimensional aufzeichnen. Auch feinste Bewegungen können so genau erfasst werden. Die Elektromyographie misst dagegen die elektrische Aktivität von Muskeln während der Bewegung. Elektroden auf der Haut registrieren, wann und wie stark ein Muskel arbeitet. So lässt sich nachvollziehen, welche Muskeln in welcher Intensität aktiviert werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Digitales Dashboard für Physioterapeut*innen</strong></p>
<p>Die gewonnenen Daten werden im nächsten Schritt in einem Dashboard für die Physiotherapeut*innen aufbereitet. „Es ist speziell auf die Bedürfnisse der Therapeut*innen zugeschnitten. Die komplexen biomechanischen Messwerte werden dort in die Sprache der Physiotherapeut*innen übersetzt“ sagt der Promovend. Gleichzeitig werden klinische Informationen wie Anamnese, körperliche Untersuchung und Behandlungshistorie integriert. So entsteht ein vollständiger Befund, der es den Therapeut*innen erleichtern soll, Hypothesen über Beschwerden zu überprüfen, Therapieentscheidungen zu treffen und Patient*innen gezielter zu behandeln.</p>
<p><strong>Nutzer*innenstudien: Welche Informationen helfen wirklich?</strong></p>
<p>In Nutzer*innenstudien testeten Physiotherapeut*innen anschließend das Dashboard anhand realer Patientenfälle. Untersucht wurde dabei, wie die zusätzlichen Bewegungsdaten ihre Diagnosen und Behandlungsentscheidungen beeinflussen, welche Informationen dabei besonders hilfreich sind und wie sich die digitale Unterstützung auf die Arbeit im Therapiealltag auswirkt. „Dabei wurde deutlich, dass eine gut verständliche Visualisierung und klare Usability – also Benutzer*innenfreundlichkeit – entscheidend für den erfolgreichen Einsatz sind.“, so Wolf.</p>
<p>Ein zentraler Aspekt seiner Forschung ist deshalb die Usability: Digitale Werkzeuge sollen so gestaltet sein, dass sie in der physiotherapeutischen Praxis unkompliziert, zeitsparend und intuitiv einsetzbar sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Mensch und Technik im Gesundheitswesen bestmöglich zusammenwirken können. „Technologien stellen nur dann eine Unterstützung dar, wenn sie sich an den klinischen Alltag anpassen – nicht umgekehrt“, so der Promovend.</p>
<p><strong>Den Herausforderungen des Berufsalltags begegnen</strong></p>
<p>Physiotherapeut*innen spielen eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung: Sie begleiten Menschen nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen, lindern Schmerzen und fördern Beweglichkeit. Gleichzeitig arbeiten sie unter hohem Zeitdruck. Krankenkassen kalkulieren für viele Leistungen Zeitfenster von 15 bis 20 Minuten pro Patient*in ein – inklusive Vor- und Nachbereitung, Dokumentation und organisatorischer Aufgaben.</p>
<p>„Digitale Technologien können Physiotherapeut*innen entlasten, wenn sie praxisnah gestaltet sind und die Arbeitsabläufe sinnvoll unterstützen. Mein Ziel ist es, einen Beitrag zur Nutzbarmachung biomechanischer Daten in der Physiotherapie zu leisten und zu zeigen, wie Digitalisierung konkret Mehrwert schaffen kann“, sagt Eduard Wolf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong><br>Eduard Wolf<br>Hochschule Osnabrück<br>E-Mail: <a href="mailto:e.wolf@hs-osnabrueck.de">e.wolf@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 14:07:14 +0100</pubDate>
                        <title>Feedback beim Rechnen – direkt beim Schreiben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/feedback-beim-rechnen-direkt-beim-schreiben/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück forscht an digitaler Lernassistenz für unmittelbares Feedback bei Mathematikaufgaben </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An der Hochschule Osnabrück entwickelt ein Forschungsteam im Projekt SmartPen ein System, das handschriftlich gerechnete Mathematikaufgaben automatisch korrigiert und die Studierenden direkt auf Fehler hinweist. Ziel ist es, typische Rechenfehler frühzeitig zu erkennen und Studierenden direkt beim Schreiben Rückmeldung zu geben. Dafür wird der handschriftliche Lösungsweg digital erfasst, analysiert und automatisiert überprüft.&nbsp;</p>
<p>„Uns ist in den Matheübungen aufgefallen, dass viele Studierenden immer wieder die gleichen Fehler in ihren Aufgaben machen. Vielleicht liegt es daran, dass sie Rechenregel oder -schritte irgendwann falsch verinnerlicht haben. Und da kam uns die Idee: Was wäre, wenn es einen Stift oder ein System gäbe, das beim Schreiben in Echtzeit merkt, wenn ein Fehler gemacht wurde und es direkt mitteilt. So weiß der Studierende sofort, was und wo etwas falsch gemacht wurde“, sagt Mikolaj Ambrozkiewicz, Lehrkraft für Mathematik an der Hochschule und Projektleiter von SmartPen über die Entstehung des Projektes.&nbsp;</p>
<p>Zunächst haben die Forschenden damit begonnen Daten zu sammeln. Dazu wurde eine App entwickelt, in der die Studierenden ihre Mathematikaufgaben handschriftlich bearbeiten und direkt abgeben können. Im aktuellen Semester wurde die App erstmals im Lehrbetrieb eingesetzt. So wurden bisher über 6.000 handschriftliche Aufgaben und Lösungen gesammelt: Ein wertvoller Datensatz, den das Projektteam auswertet. „Wir erfassen dabei jeder Strich der Handschrift einzeln“, sagt Mikolaj Ambrozkiewicz. „Dies ermöglicht nicht nur die Erkennung des Geschriebenen, sondern auch die Analyse der gedanklichen Schritte, die zu einer Lösung führen – der sogenannte „Chain of Thought“.“</p>
<h4><strong>Input-Tools für komplexe Rechenstrukturen</strong></h4>
<p>Aktuell werden die in der Anwendung abgegebenen Aufgaben noch händisch korrigiert. Im nächsten Schritt soll diese Korrektur automatisiert und in Echtzeit erfolgen. Dadurch erhalten die Nutzer*innen direkt im Rechenprozess Feedback. Für komplexe Strukturen wie Brüche, Matrizen oder Schemata können die Studierenden speziell entwickelte Input-Tools nutzen, die während des Schreibprozesses die Korrektheit der Lösung prüfen. So erhalten sie direkte Rückmeldung. „Quasi eine Autokorrektur für Matheaufgaben“, so der Projektleiter.&nbsp;</p>
<p>Neben den bisher eingesetzten Algorithmen zur Handschrifterkennung und Aufgabenanalyse wird außerdem untersucht, wie künstliche Intelligenz die Korrektur komplexer Rechenwege zusätzlich unterstützen kann, etwa bei der Analyse komplexer Gleichungen oder mehrschrittiger Rechenwege.&nbsp;</p>
<h4><strong>Mehrwert für Studierende und Lehre</strong></h4>
<p>„Wir wollen unseren Studierenden mit dem System einen echten Mehrwert bieten - so bliebt in den Übungen mehr Zeit, die Lösungswege detailliert zu besprechen“, so Ambrozkiewicz. „Die meisten machen ihre Aufgaben sowieso schon auf dem Tablet. Es ist also keine große Umstellung, sondern mit der neu entwickelten App eine deutliche Vereinfachung“. Von der Anzeige der Aufgabenstellungen, der Bearbeitung der Aufgaben bis zur Rückgabe der Korrekturen wird alles in einer Anwendung gebündelt. Außerdem bietet sie zusätzliche Funktionen wie die Trennung von Rechnung und Anmerkungen, damit man zum Beispiel offene Fragen in der Übung zielgerichtet klären kann.</p>
<p>Die App ist derzeit für iOS und Windows verfügbar, eine plattformunabhängige Web-App ist in Entwicklung.</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt SmartPen wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre über eine Laufzeit von zwei Jahren mit 428.152,80 Euro gefördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Mikolaj Ambrozkiewicz<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2099<br>E-Mail: <a href="mailto:m.ambrozkiewicz@hs-osnabrueck.de">m.ambrozkiewicz@hs-osnabrueck.de</a><br>Web: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/smartpen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/smartpen</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 08:51:18 +0100</pubDate>
                        <title>Weltweit einzigartig: Erste Professur für Performing Arts Physiotherapy an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/01/weltweit-einzigartig-erste-professur-fuer-performing-arts-physiotherapy-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>International führende Expertin Prof. Dr. Bronwen Ackermann zur Honorarprofessorin ernannt – Stärkung des Gesundheitsbereichs von darstellenden Künstler*innen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28.01.2026) Die Hochschule Osnabrück stärkt ihr internationales Forschungsprofil im Bereich der Gesundheit von Musiker*innen, Sänger*innen sowie Tänzer*innen. Prof. Dr. Bronwen Ackermann, eine der weltweit führenden Expertinnen für die physiotherapeutische Versorgung darstellender Künstler*innen, hat nun die Honorarprofessur für Performing Arts Physiotherapy erhalten. Es ist die erste Professur, die weltweit mit diesem Titel vergeben wird. Mit der Berufung würdigt die Hochschule die herausragenden wissenschaftlichen und klinischen Leistungen der Australierin sowie die langjährige enge Zusammenarbeit mit der Hochschule.<br><br>„Mit der Bestellung von Prof. Dr. Bronwen Ackermann zur Honorarprofessorin setzen wir ein starkes Signal für unsere Forschung im Bereich der Physiotherapie für darstellende Künste“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. „Wir freuen uns sehr, dass wir Prof. Ackermann mit ihrer herausragenden, langjährigen wissenschaftlichen sowie klinischen Erfahrung als Honorarprofessorin gewinnen konnten und so die Zusammenarbeit weiter intensivieren werden.“</p>
<p><strong>Exzellente Verbindung von internationaler Forschung, Lehre und Praxis</strong></p>
<p>Auch Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, unterstreicht die Bedeutung der Bestellung: „Prof. Dr. Ackermann steht exemplarisch für die exzellente Verbindung von internationaler Forschung, Lehre und Praxis, die wir in unserer Fakultät fördern. Ihre internationale Expertise und ihr langjähriges Mitwirken an der Hochschule Osnabrück werden auch in Zukunft unsere Studiengänge, unsere Forschungsaktivitäten und die Weiterentwicklung innovativer Lehrformate in besonderem Maße bereichern.“<br>Auch die australische Wissenschaftlerin freut sich sehr über die Ernennung: „Ich fühle mich sehr geehrt diesen Titel entgegennehmen zu dürfen. Die Medizin im Bereich der darstellenden Künste hat sich weltweit rasant entwickelt. Die Physiotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsförderung sowie der Prävention und Behandlung von leistungsbedingten Verletzungen in dieser Bevölkerungsgruppe. Dies ist ein Meilenstein für die Etablierung dieses Fachgebiets in der Physiotherapie.“<br><br><strong>International erfahrene Professorin der University of Sydney&nbsp;</strong><br><br>Ackermann ist Professorin für Physiotherapie und Funktionale Muskuloskelettale Anatomie an der University of Sydney und verfügt über mehr als 20 Jahre Lehrerfahrung. Sie entwickelte internationale Curricula, leitete über 300 nationale und internationale Workshops und betreute zahlreiche Promotionen sowie Master- und Bachelorarbeiten.<br>Ihre wissenschaftlichen Leistungen spiegeln sich unter anderem in über 75 Fachpublikationen, zahlreichen Buchbeiträgen und ihrer Beteiligung am Einwerben von mehr als sieben Millionen Euro an Forschungsdrittmittel wider. Internationale Auszeichnungen und Forschungsstipendien unterstreichen ihre internationale Reputation.</p>
<p><strong>Aufbau der weltweit neuen Wissenschaftsdisziplin Performing Arts Physiotherapy</strong></p>
<p>Bereits seit 15 Jahren bringt sie sich an der Hochschule Osnabrück unter anderem mit speziellen Lehrformaten, wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie der Betreuung von gemeinsamen Promotionen in Forschung und Lehre ein. Aktuell ist die Wissenschaftlerin außerdem zentral am Forschungsprojekt „PA.H|LIFETIME.ai“ beteiligt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund fünf Millionen Euro gefördert. Ziele sind die Verbesserung der Gesundheit von Berufsmusiker*innen sowie der Aufbau der weltweit neuen Disziplin der Performing Arts Physiotherapy. Mit der Bestellung zur Honorarprofessorin wird zugleich ein zentraler Baustein des Forschungsprojektes umgesetzt. Geplant ist zudem der Aufbau eines internationalen Masterstudiengangs in diesem Fachgebiet an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Der nächste Workshop von Prof. Dr. Bronwen Ackermann findet vom 12. bis zum 15. Februar an der Hochschule Osnabrück statt. Schwerpunkt ist das Thema „Physiotherapie für Darstellende Künste: Instrumentalistenworkshop Piano/Keyboard“. <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/homepages/homepages-forschungsprojekte/pahlifetimeai/workshop-reihe" target="_blank">Weitere Informationen zur Workshopreihe</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br><strong>Hintergrund zum Forschungsbereich:</strong><br>Seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend. Allein in diesem Bereich wurden bislang über acht Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.</p>
<p>Die Forschungsarbeiten reichen von der physiotherapeutischen Versorgung von Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen über biomechanische Bewegungsanalysen bis hin zum Einsatz hochmoderner Messtechnologien. Auf rund 700 Quadratmetern stehen der Forschungsgruppe in Osnabrück moderne Labore zur Verfügung sowie die physiotherapeutische Sprechstunde für darstellende Künstler*innen. <a href="http://www.inapo-osnabrueck.de/leistungen/musikersprechstunde/" target="_blank">Zur Webseite der Musikersprechstunde</a></p>
<p><br><strong>Hintergrund zur Honorarprofessur:</strong><br>Nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz hat die Hochschule die Möglichkeit, eine besonders ausgewiesene Persönlichkeit außerhalb einer regulären Professorenstelle ohne Durchführung eines Berufungsverfahrens als Honorarprofessor*in zu bestellen. Bestellt werden können herausragende Persönlichkeiten, die sich über einen längeren Zeitraum überdurchschnittlich in Lehre oder Forschung für die Entwicklung der Hochschule Osnabrück erfolgreich engagiert haben und dies auch in Zukunft erwarten lassen sowie herausragende Persönlichkeiten der Wissenschaft oder der beruflichen Praxis, die einen überdurchschnittlichen Beitrag für die Entwicklung der Hochschule Osnabrück erwarten lassen. Honorarprofessor*innen sollen regelmäßig Lehrveranstaltungen anbieten und sie können zudem an der Forschung beteiligt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 12:12:06 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltigkeit digital umsetzen: Verbundprojekt für Agrar- und Lebensmittelbetriebe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/01/von-co2-bilanz-bis-kreislaufwirtschaft-hochschule-osnabrueck-unterstuetzt-betriebe-bei-digitaler-umsetzung-von-nachhaltigkeitsthemen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück unterstützt mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, dem Netzwerk Friends of Digital Farming und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Betriebe bei der digitalen Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel “SustainChain” ist kürzlich das gemeinsame Forschungs- und Transferprojekt der Hochschule Osnabrück, des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE, des Netzwerks Friends of Digital Farming<strong> </strong>sowie der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gestartet. Ziel ist es, den Nutzen digitaler Datenräume für die Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Damit sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entlang der Agrar- und Ernährungswertschöpfungskette bei der Umsetzung digital gestützter Nachhaltigkeitsanforderungen und Teilnahme an entsprechenden Datenräumen unterstützt werden.</p>
<p>Der Agrar-Food-Sektor steht vor steigenden regulatorischen Anforderungen, wachsendem Kostendruck und zunehmender Komplexität durch Digitalisierung. Gerade KMU fehlt häufig eine klare Orientierung, welche Daten, Systeme und Standards notwendig sind, um Themen wie CO₂-Fußabdruck, Nachhaltigkeits-Compliance oder Kreislaufwirtschaft effizient und wirtschaftlich abzubilden. “SustainChain” setzt genau hier an.</p>
<p><strong>Entwicklung eines praxisnahen Leitfadens&nbsp;</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 175.000 Euro geförderten Projekts steht die Entwicklung eines praxisnahen Leitfadens sowie eines domänenweiten Referenzmodells für digitale Wertschöpfungsketten. Kern ist ein sogenanntes Reference Designation System (RDS), das als digitale “Landkarte” beschreibt, wie Betriebe, technische Systeme, Datenflüsse und Prozesse interoperabel zusammenspielen müssen, um Nachhaltigkeitsanforderungen messbar, dokumentierbar und anschlussfähig an entstehende Agrar-Datenräume umzusetzen.</p>
<p>Untersucht wird dies anhand konkreter Anwendungsfälle:</p><ul><li><strong>CO₂-Fußabdruck </strong>in der Milch- sowie Fleischproduktion,</li><li><strong>Nachhaltigkeits-Compliance </strong>in der Obst- und Gemüseproduktion,</li><li><strong>Kreislaufwirtschaft </strong>in der Lebensmittelverarbeitung.</li></ul><p>Die Hochschule Osnabrück bringt dabei ihre Kompetenz in der Analyse und Modellierung digitaler Wertschöpfungsprozesse sowie in der anwendungsorientierten Forschung ein. Das Fraunhofer IESE verantwortet die systematische Interoperabilitäts- und Architekturbetrachtung im Kontext von Datenräumen. Friends of Digital Farming sorgen für die enge Verzahnung mit Praxis, Netzwerken und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen. Die DLG begleitet das Projekt fachlich und stellt den Transfer der Ergebnisse in die landwirtschaftliche Praxis sicher.</p>
<p><strong>Großes ökologisches und ökonomisches Potenzial</strong></p>
<p>„Unser Anspruch ist es, Digitalisierung und Nachhaltigkeit für Betriebe greifbar zu machen – nicht abstrakt, sondern entlang realer Arbeitsprozesse und konkreter Entscheidungen im Unternehmensalltag", betont Prof. Dr.-Ing. Benjamin Weinert, Professor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT-Unternehmensarchitektur, am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. „SustainChain" liefert dafür verständliche Handlungsempfehlungen, Checklisten und technische Orientierung, die den Betrieben helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, gleichzeitig Umweltwirkungen messbar zu verbessern und anschlussfähig an gegenwärtige und künftige Datenraum-Aktivitäten zu werden.</p>
<p>Die zuständige DBU-Referentin Dr. Susanne Wiese-Willmaring hebt hervor: “Das Projekt adressiert gezielt die Herausforderungen, die sich durch die doppelte Transformation aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit für KMU ergeben.” Eine erfolgreiche Digitalisierung dieser Betriebe biete “großes ökologisches und ökonomisches Potenzial.” Um dieses Potenzial zu nutzen, sei der bedarfsgerechte Überblick über vorhandene, digitale Lösungen essenziell. “Hierbei kann das Projekt gezielt unterstützen”, so Wiese-Willmaring.</p>
<p>Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur doppelten Transformation des Agrifood-Sektors und unterstützt KMU dabei, sich frühzeitig und souverän in digitale Wertschöpfungsketten und Agrar-Datenräume einzubinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Benjamin Weinert<br>Institut für Management und Technik, Campus Lingen<br>E-Mail: <a href="mailto:benjamin.weinert@hs-osnabrueck.de" class="mail">benjamin.weinert@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Tel.: 0591 80098 458</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Warum ist Vanille so teuer?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/wissenssnack-warum-ist-vanille-so-teuer/</link>
                        <description>Ob Vanillekipferl im Winter oder Vanilleeis im Sommer – Vanille ist als Gewürz sehr beliebt. Doch warum ist eine Vanilleschote eigentlich so teuer? In unserem „Wissenssnack“ erklärt Marvin Vahl, welche Faktoren den Preis der Vanille beeinflussen und warum seine Forschung an der Vanillepflanze wichtige Erkenntnisse für den Vanilleanbau weltweit liefern könnte. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Hochschule Osnabrück.</description>
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                        <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 08:35:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Wege für Familien: Hochschule Osnabrück fördert positive Elternschaft und gewaltfreie Erziehung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/neue-wege-fuer-familien-hochschule-osnabrueck-foerdert-positive-elternschaft-und-gewaltfreie-erziehung/</link>
                        <description>EU-Projekt will Eltern und Fachkräfte mit alltagsnahem Wissen stärken – Kooperation mit dem Kinderschutzbund und Wissenschaftler*innen aus Portugal und Spanien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15.12.2025) Wie erleben Familien Elternschaft? Mit welchen Problemen sind sie konfrontiert? Und welches Wissen kann Eltern und Fachkräften helfen, um Kindern eine positive und gewaltfreie Kindheit zu ermöglichen? Diesen Fragen geht ein internationales Wissenschaftsteam gemeinsam mit Praxispartner*innen in dem Projekt „+PINE – Positive Elternschaft und inklusive, gewaltfreie Erziehung“ nach. Auf deutscher Seite sind die Hochschule Osnabrück und der Kinderschutzbund Osnabrück e.V. beteiligt.<br><br><strong>Fehlende Vorbilder und hohe Stressbelastung</strong><br><br>„Positive Elternschaft bedeutet für uns, Kindern ein liebevolles, respektvolles und gewaltfreies Umfeld zu schaffen, das von Wertschätzung, emotionaler Sicherheit und klaren Strukturen geprägt ist“, erläutert Prof. Dr. Andreas Büscher, Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück und fährt fort: „Viele Familien sehen sich dabei jedoch täglich mit vielen Herausforderungen konfrontiert – etwa fehlenden Vorbildern, Stressbelastungen, mangelnden Unterstützungsangeboten oder Unsicherheiten im alltäglichen Umgang mit ihren Kindern. Besonders schwer fällt der Weg zur gewaltfreien Erziehung, wenn Eltern selbst in ihrer Kindheit Gewalt erlebt haben. Wir möchten diesen Kreislauf durchbrechen und die Eltern dabei unterstützen, wie sie ihre Rolle ohne Druck und Sanktionen leben können.“&nbsp;<br><br><strong>Interviews mit betroffenen Familien und Fachkräften aus der Pflege</strong><br><br>Gemeinsam mit seiner Osnabrücker Kollegin Maren Roling will er mit betroffenen Familien und Fachkräften sprechen, die die Familien betreuen. Sie wollen herausfinden, welches Wissen und welche pädagogischen Praktiken zu positiver Elternschaft und gewaltfreier Erziehung für ihren Familienalltag besonders hilfreich sind und wie diese Informationen am besten zu vermitteln sind.&nbsp;<br><br><strong>Mehrsprachige Online-Videokurse für Eltern und Pflegefachkräfte&nbsp;</strong><br><br>„In einem zweiten Schritt vergleichen wir unsere Ergebnisse mit den Ergebnissen unserer Partner*innen aus Portugal und Spanien. Daraufhin wollen wir benutzerfreundliche, digitale Tools, wie beispielsweise Videos, zu diesen Themen entwickeln und diese in Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch zur Verfügung stellen“, so Roling. Neben den Familien selbst sollen auch Fachkräfte aus der Kinderkrankenpflege und Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten mit entsprechenden Online-Materialien versorgt werden.<br><br>+PiNE wird als Erasmus+-Projekt (Kooperationspartnerschaften im Bereich der Erwachsenenbildung) von der Europäischen Union finanziert. Die Laufzeit beträgt drei Jahre.&nbsp;<br>Beteiligte Institutionen:</p><ul><li>Hochschule Osnabrück</li><li>Kinderschutzbund Osnabrück e.V.</li><li>Universidad de Huelva (Spanien)</li><li>Hochschule für Pflege in Lissabon (Portugal)</li><li>Instituto Politécnico de Leiria (IPLeiria) (Portugal)</li><li>Crescer na Maior – Associação de Intervenção Comunitária (Portugal)</li></ul><p><br><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Andreas Büscher<br>Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969-3591<br>E-Mail: <a href="mailto:a.buescher@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="a.buescher@hs-osnabrueck.de">a.buescher@hs-osnabrueck.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück entwickelt Testsystem für Laserscanner (LiDAR) an autonomen Fahrzeugen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/hochschule-osnabrueck-entwickelt-testsystem-fuer-laserscanner-lidar-an-autonomen-fahrzeugen/</link>
                        <description>Gemeinsames Forschungsprojekt mit Start-up SCRAMBLUX GmbH und Leibniz Universität Hannover schafft neue 4D-Simulationsumgebung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sensoren, wie zum Beispiel Laserscanner, sind schon heute ein zentraler Baustein vieler Assistenzsysteme am Auto, etwa beim Parken oder der Abstandskontrolle. Der Einsatz und die Bedeutung werden mit der Entwicklung des autonomen Fahrens in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Denn nach Einschätzung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC) könnten bereits 2040 eine größere Zahl an Autos unterwegs sein, die völlig autonom von Tür zu Tür fahren und sowohl im Stadtverkehr als auch auf Autobahnen und Landstraßen keine*n Fahrer*in mehr benötigt.&nbsp;</p>
<p>Autonome Fahrzeuge können sich selbstständig und ohne menschliches Eingreifen fortzubewegen. Um ihre Umgebung wahrzunehmen, nutzen sie verschiedene Sensoren, wie beispielsweise Kameras oder Laserscanner.&nbsp;</p>
<p><strong>Autonome Fahrzeuge bei der HU: Sensoren auf dem Prüfstand</strong></p>
<p>„Wie alle Fahrzeuge, die auf deutschen Straßen unterwegs sind, werden auch autonome Autos zur Hauptuntersuchung müssen. Dabei müssen auch ihre Sensoren auf Herz und Nieren geprüft werden – insbesondere die Laserscanner, die mit hoher Präzision die Umgebung wahrnehmen,“ sagt Robin Hilker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Um solche Prüfungen effizient und sicher zu gestalten, arbeitet die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit dem Start-up SCRAMBLUX GmbH und dem Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der Leibniz Universität Hannover an dem Projekt 4D-LiDAR – 4D-Punktwolkengenerator für Lidar-Tests. Ziel ist es, ein System zu schaffen, das realistische Testbedingungen und Szenarien für Laserscanner simuliert.</p>
<p><strong>Reichweite simulieren statt Testhallen bauen</strong></p>
<p>Die Herausforderung: Ein Laserscanner erkennt Objekte in bis zu 300 Metern Entfernung. Um seine Funktion zu überprüfen, müsste man diese Distanz eigentlich real abbilden – was enorme Testflächen und -aufbauten erfordern würde. Das wäre nicht nur sehr aufwendig, sondern auch teuer. SCRAMBLUX hat bereits ein Testsystem entwickelt, das die Entfernung simulieren kann, allerdings nur bei statischen Objekten. Im nächsten Schritt wollen die Forschenden daher nicht nur Entfernungen, sondern auch Bewegungen simulieren, indem sie eine künstliche 4D-Umgebungen (Raum plus Zeit) erzeugen.&nbsp;</p>
<p>Aktuell entsteht dafür ein Testaufbau mit intelligent gesteuerten optischen Komponenten. Damit sollen sowohl stehende als auch bewegte Objekte – etwa ein entgegenkommendes Auto – realitätsnah abgebildet werden. „Am Ende soll mit den Laserscannern, die vor unserem Testsystem positioniert werden, genauso eine Punktwolke erzeugt werden können, als wäre der Laserscanner im realen Straßenverkehr.“, so Verena Nyhof, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. „Das ist ein großer Schritt zu praxisnahen und standardisierten Prüfverfahren, ohne dass komplexe Szenarien physisch aufgebaut werden müssen.“</p>
<p>Dank der Simulation kann nicht nur auf große Testhallen verzichtet werden. Es ist zudem möglich die Sensoren direkt am Fahrzeug zu testen.&nbsp;</p>
<p><strong>Praxisnah und zukunftsweisend – auch für die Landwirtschaft</strong></p>
<p>Obwohl das Projekt im Automotive-Bereich angesiedelt ist, sieht das Osnabrücker Forschungsteam klare Bezüge zur Landwirtschaft. „Wir beschäftigen uns seit über zehn Jahren mit der Validierung von Sensoren für autonome Landmaschinen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink, Professor für autonome und kollaborative Agrar- und Sensorsysteme. „Das Wissen aus dem Fahrzeugbereich können wir künftig für Agrarsysteme nutzen. Auch hier spielen Laserscanner eine immer größere Rolle – etwa bei der Navigation oder der Pflanzenhöhenbestimmung.“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird mit 298.190 Euro über den Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Zum Projektende soll ein funktionsfähiger Prototyp vorliegen, der zeigt, dass eine realistische Laserscanner-Prüfung auf engem Raum technisch machbar ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2945<br>E-Mail: c.meltebrink@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 15:57:02 +0100</pubDate>
                        <title>Niedersachsen stärkt Promotionskultur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/11/niedersachsen-staerkt-promotionskultur-an-hochschulen-fuer-angewandte-wissenschaften/</link>
                        <description>Geplante Promotionszentren sollen die anwendungsorientierte Forschung fördern </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 150 Vertreter*innen der niedersächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) trafen sich in Hannover, um konkrete Pläne für die Errichtung von Promotionszentren zu entwickeln – unter ihnen 44 Professor*innen und Mitarbeitende der Hochschule Osnabrück.&nbsp;<br>Durch eine Gesetzesänderung soll den niedersächsischen HAW ein eigenständiges Promotionsrecht ermöglicht werden. Die Hochschulvertreter*innen erarbeiteten bei der Veranstaltung, wie das Promotionsrecht ausgestaltet werden kann.<br><br>Ziel ist die Etablierung von acht Promotionszentren mit hochschulübergreifender Steuerung und Anerkennung der forschungsstarken Professor*innen. Um an den Promotionszentren mitzuwirken, müssen diese vorab ihre Forschungsstärke nachweisen. Von der Einrichtung der Promotionszentren bleibt die bisherige Möglichkeit der kooperativen Promotionen unberührt.</p>
<p><strong>Bedeutung für Osnabrück und ganz Niedersachsen&nbsp;</strong></p>
<p>„Es ist heute eine Leistungsschau der Forschungsstärke unserer niedersächsischen HAW“, sagt Hans-Jörg Haferkamp, stellvertretender Leiter der Hochschulabteilung und Leiter des Referats für Fachhochschulen, Studentische Angelegenheiten, Studierendenwerke, Berufsakademien im Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK). Die anwendungsorientierte Forschung finde bereits auf Augenhöhe mit der Forschung an Universitäten statt. Das eigenständige Promotionsrecht sei daher der logische nächste Schritt. Das MWK habe dazu bereits einen Gesetzesentwurf in Bearbeitung, man hoffe in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres mit einer Umsetzung durch den Gesetzgeber. Direkt im Anschluss könnten die Promotionszentren starten.&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung der Hochschule Osnabrück, betont die große Chance, die das Promotionsrecht für die Weiterentwicklung der anwendungsorientierten Forschung bietet: „Für uns als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ist die Einrichtung von Promotionszentren ein entscheidender Schritt, um unsere Forschungsschwerpunkte weiter auszubauen, unsere Wissenschaftler*innen am Anfang ihrer Karriere zu fördern und die Attraktivität unserer Region als Forschungs- und Karriereort zu stärken. Die Möglichkeit, eigenständig zu promovieren, erhöht nicht nur unsere Sichtbarkeit im Wissenschaftssystem, sondern auch die Wirkung unserer Forschung in Gesellschaft und Wirtschaft.“</p>
<p>Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAWK, resümiert: „Hier entsteht eine starke Promotionskultur in Niedersachsen – dank des engagierten Miteinanders aller Beteiligten und der guten Zusammenarbeit der Hochschulen.“ Er motivierte alle Teilnehmenden zum hochschulübergreifenden Kennenlernen und fachlichen Austausch. Das sei die Basis für die anstehende Interessen-Sammlung und das Clustern der Inhalte und die sich anschließende Vorbereitung auf die Promotionszentren-Gründungsworkshops.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Niedersachsen ist neben Sachsen eines von nur noch zwei Bundesländern, die bislang kein eigenständiges Promotionsrecht für HAW geschaffen haben. Grundlage für die Einführung von Promotionszentren ist eine Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes, die für die zweite Hälfte 2026 erwartet wird. Die Erarbeitung der Inhalte wird vom MWK unterstützt. Auch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen begrüßt die Einführung des Promotionsrechts. Die VolkswagenStiftung unterstützte die Veranstaltung, indem sie eine Plattform für Austausch und Vernetzung zur Verfügung stellte. Die Ergebnisse der Vorarbeiten der forschungsstarken Hochschulen sollen in die Gesetzesänderung einfließen.&nbsp;</p>
<p>Folgende forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind an der strategischen und inhaltlichen Ausarbeitung der Promotionszentren beteiligt:</p><ul><li>Hochschule Osnabrück</li><li>Hochschule Emden/Leer</li><li>Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth</li><li>Hochschule Hannover</li><li>Ostfalia Hochschule</li><li>Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Fachtagung.</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 08:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Materialanalyse für sichere Hydroponik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/11/materialanalyse-fuer-sichere-hydroponik/</link>
                        <description>Promovendin der Hochschule Osnabrück untersucht die Wechselwirkungen von Material und Pflanzen in Anbausystemen ohne Erde</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können wir künftig gesunde Lebensmittel anbauen, wenn Wasser knapp wird und Wetterextreme zunehmen? Der Klimawandel zwingt die Landwirtschaft weltweit zum Umdenken – gefragt sind ressourcenschonende und resiliente Anbausysteme, wie die Hydroponik. Dabei wachsen Pflanzen nicht in Erde, sondern in zirkulierender Nährlösung. Das hat viele Vorteile: Der Wasserverbrauch ist deutlich geringer als im Freilandanbau, es wird weniger Fläche benötigt und der Anbau ist unabhängig vom Standort. Auch das Risiko für Krankheiten sinkt, was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert. Salate und Kräuter aus solchen Kulturen sind bereits heute im Handel erhältlich.</p>
<p><strong>Additive aus Kunststoff: Mögliche Risiken für Pflanzen und Nährlösung</strong></p>
<p>Viele Bauteile hydroponischen Anlagen, wie Pflanzenrinnen, Schläuche oder Wassertanks bestehen aus Kunststoff. Damit kommen sowohl die Pflanzen als auch die Nährlösung in Kontakt. Anders als bei Lebensmittelverpackungen gibt es aber bislang keine spezifischen gesetzlichen Vorgaben, welche Materialien hier verwendet werden dürfen. Dabei ist bekannt, dass Kunststoffe sogenannte Additive – etwa Weichmacher – enthalten können, die sich aus dem Material lösen und in die Nährlösung übergehen.</p>
<p>„Um die Qualität und Sicherheit der angebauten Lebensmittel zu gewährleisten, ist es entscheidend zu wissen: Welche Stoffe gelangen aus dem Kunststoff in die Nährlösung? Werden sie von der Pflanze aufgenommen? Und welche Auswirkungen hat das? Denn einzelne Additive gelten als potenziell gesundheitsschädlich – einige sind sogar in Deutschland verboten, dürfen aber trotzdem als Bestandteile importierter Bauteile in die Systeme gelangen“, sagt Susanna Herrmann, von der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Für sichere und nachhaltige Anbausysteme</strong></p>
<p>Im Rahmen ihrer Promotion an der Hochschule Osnabrück und der Universität Duisburg-Essen untersucht Herrmann systematisch, wie und in welchem Umfang Additive aus verschiedenen Kunststoffmaterialien in hydroponischen Systemen migrieren. Dabei analysiert die Promovendin, welche Stoffe unter realistischen Bedingungen sowie Extrembedingungen – etwa bei erhöhten Temperaturen oder verändertem pH-Wert – freigesetzt werden. Parallel beobachtet Susanna Herrmann, ob und wie diese Substanzen von Pflanzen aufgenommen werden und ob sie das Pflanzenwachstum oder die Qualität der Ernte beeinflussen. Aktuell werden vorrangig Salate untersucht, künftig sollen die Versuche auf Tomaten und Wurzelgemüse wie Radieschen ausgeweitet werden.&nbsp;</p>
<p>„Es macht mir unglaublich Spaß, den Dingen auf den Grund zu gehen: Was löst sich aus den Kunststoffen? Was nimmt die Pflanze davon auf? Und wie verändert das das ganze System? Genau diese Wechselwirkungen sichtbar zu machen, ist für mich der spannendste Teil der Arbeit“, so die Wissenschaftlerin.&nbsp;</p>
<p>Unterstützt wird Herrmann bei ihrer Arbeit von Prof. Dr. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Michael Giese, Professor für Supramolekulare Materialien an der Universität Duisburg-Essen. „Wenn wir alternative Anbausysteme wie die Hydroponik weiterentwickeln wollen, müssen wir frühzeitig potenzielle Risiken identifizieren und ausschließen“, sagt Petersen. „Susanna Herrmanns Ergebnisse tragen dazu bei, empfohlene Materialien zu benennen und klare Handlungsempfehlungen für sichere, schadstoffarme Systeme zu formulieren – ein Beitrag zu einer zukunftsfähigen, klimaangepassten und gesunden Landwirtschaft.“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Promotion ist Teil des Forschungsprojekts HYDROFARM@material der Hochschule Osnabrück, das innovative Anbausysteme für eine nachhaltige Landwirtschaft untersucht. Das Projekt läuft in Kooperation mit der Forschungsgruppe Growing Knowledge der Hochschule Osnabrück unter Prof. Dr. Andreas Ulbrich. Ziel des Projekts ist es, Materialien, Konstruktionen und Verfahren für hydroponische Systeme zu entwickeln, die gleichermaßen effizient, langlebig und sicher sind – sowohl für die professionelle Landwirtschaft als auch für den Hobbybereich.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Susanna Herrmann<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 3934<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/personensuche/?az=" target="_blank">s.herrmann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IuI</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:26:53 +0100</pubDate>
                        <title>Gute Evaluation essenziell für ein besseres digitales Gesundheitswesen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/gute-evaluation-essenziell-fuer-ein-besseres-digitales-gesundheitswesen/</link>
                        <description>Bei der Special Topic Conference „Good Evaluation – Better Digital Health” der European Federation of Medical Informatics trafen sich im Oktober 190 europäische Spitzenforscher*innen und junge Wissenschaftler*innen aus 31 Ländern an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Leitfrage „Wie kann durch Evaluation ein besseres digitales Gesundheitswesen entstehen?“ tauschten sich die Teilnehmer*innen über Künstliche Intelligenz in der Medizin, digitale Gesundheit, Medizinische und Gesundheitsinformatik und Versorgungsforschung aus. In Zeiten von digitaler Transformation zeigte die Tagung einmal mehr: Erst nach guter Evaluation bieten Werkzeuge der KI und digitalen Medizin einen Mehrwert für die Anwender*innen und erhöhen die Patientensicherheit.</p>
<p>In den 71 wissenschaftlichen Vorträgen, 14 Workshops und Panels, sieben Präsentationen in zwei Industry and Practice Sessions und 20 Postern sowie einer Live-Demonstration von Usability Testing im Rettungswesen der Universitätsklinik Aachen konnte gezeigt werden, dass hier weiterhin weltweit ein großer Forschungsbedarf besteht. Gerade im Zeitalter von KI-Unterstützung muss durch Evaluation sichergestellt werden, dass nur wirklich akkurate KI-Modelle zum Einsatz kommen, dass die Ärzte und Pflegekräfte vorbereitet sind und dass die Organisation einen Plan für die Nutzung von KI besitzt.</p>
<p>Unter der Leitung von Prof. Dr. Ursula Hübner und dem Team Yellow (Nicole Egbert, Kolleg*innen und Studierende) wurde die Tagung gemeinsam von der Hochschule Osnabrück, dem GesundheitsCampus Osnabrück, der European Federation for Medical Informatics (EFMI) sowie der Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) organisiert. Die Bandbreite der Keynote-Reden von Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland und Norwegen reichte von der besseren Integration der elektronischen Patientenakte im Gesundheitswesen über die Nutzung von KI in der digitalen Pathologie und den verstärkten Einsatz von KI in klinischen Anwendungen bis hin zur Bewertung von SNOMED CT, der derzeit umfassendsten Referenzterminologie im Gesundheitswesen weltweit. Prof. Dr. Jan-David Liebe von der Hochschule Osnabrück bot zusammen mit dem EFMI-Präsidenten einen Austausch zwischen jungen und älteren Wissenschaftler*innen an. Gleichsam nutzte er die Konferenz, um für Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein Blockwochenangebot zu realisieren.</p>
<p>Der Konferenzband mit den 71 Full Papers wurde in Hübner U., Liebe JD, Benis A, Egbert N, Engelsma T, Gallos P, Flemming D, Lichtner V, Marcilly R, Tamburis O, Villumsen S. Good Evaluation – Better Digital Health. Proceedings of the EFMI STC 2025 Conference. IOS Press, Amsterdam, 2025. ISBN 978-1-64368-629-5 (online) doi: 10.3233/SHTI332 veröffentlicht.</p>
<p>Die Posterbeiträge stehen in der Open-Access-Zeitschrift German Medical Science (GMS) Med Inform Biom Epidemiol. (MIBE) 2025;21 zur Verfügung.</p>
<p>Mehr zur Konferenz: <a href="https://stc2025.efmi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">stc2025.efmi.org</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Medizinische und Gesundheitsinformatik<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Start des KI-Reallabors Agrar: Mit Künstlicher Intelligenz in die Landwirtschaft der Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/start-des-ki-reallabors-agrar-mit-kuenstlicher-intelligenz-in-die-landwirtschaft-der-zukunft/</link>
                        <description>18,9 Millionen Euro für Forschung an Agrartechnik - 3,3 Millionen Euro gehen an die Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kann man dank Künstlicher Intelligenz Landwirtschaft künftig produktiver, nachhaltiger und womöglich auch kostengünstiger betreiben? Wie kann eine resiliente Wirtschaft im Bereich von Agrar, Ernährung und Bioökonomie verstärkt gefördert werden? Diesen Fragen widmet sich das KI-Reallabor Agrar (RLA), das am Freitag, 17. Oktober, offiziell seine Arbeit aufnimmt.<br><br>Für das KI-Reallabor stellt die VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative zukunft.niedersachsen über das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Projektmittel in Höhe von 18,9 Millionen Euro zur Verfügung. Davon gehen 3,3 Millionen Euro an die Hochschule Osnabrück.<br><br><strong>Acht forschungsstarke Partnerinstitutionen</strong><br><br>Unter Konsortialführung der Universität Osnabrück beteiligen sich an dem auf fünf Jahre angesetzten Vorhaben die Hochschule Osnabrück (HSOS), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Agrotech Valley Forum e.V. (AVF), die Technische Universität Braunschweig (TUBS), das Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI), das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) sowie das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V. (NAN).<br><br>„Mit dem neuen KI-Reallabor Agrar setzen wir Maßstäbe“, sagte Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Uni Osnabrück anlässlich der Auftaktveranstaltung im Osnabrücker Schloss. „Steht doch die Landwirtschaft vor einer Zukunft voller Herausforderungen. Dabei spreche ich nicht allein von den hoch problematischen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Verschlimmernd hinzu kommen stetig steigende Produktionskosten und ein besorgniserregender Fachkräftemangel. Da sind Aufgaben zu bewältigen, die verschiedene Blickwinkel benötigen. Und genau dafür bringen alle an dem Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein so vielgestaltiges Expertinnen- und Expertenwissen mit, dass man wirklich von gelebter Interdisziplinarität sprechen kann.“&nbsp;<br><br><strong>Interdisziplinäre Beteiligung der Hochschule Osnabrück</strong><br><br>Die Hochschule ist mit Arbeitsgruppen aus den Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL), Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) sowie Management, Kultur und Technik (MKT, Campus Lingen) vertreten. Das interdisziplinär aufgestellte Team der Hochschule deckt damit relevante Forschungsarbeiten sowohl im Pflanzenbau (Prof. Dr. Matthias Westerschulte), der KI-Entwicklung (Prof. Dr. Heiko Tapken, Prof. Dr. Julius Schöning, Prof. Dr. Stefan Stiene, Prof. Dr. Ralf Buschermöhle), im Datenmanagement (Prof. Dr. Heiko Tapken) als auch der Robotik (Prof. Dr. Steffen Greiser, Prof. Dr. Stefan Stiene) ab.<br><br>Prof. Dr. Joachim Schachtner, Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen, ergänzte: „Im KI Reallabor Agrar und in den beiden Verbundprojekten wird ganz wesentliche Forschung für Niedersachsen als Agrarland Nummer 1 geleistet. Wir erhoffen uns Erkenntnisse, wie die Transformation hin zu einem nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystem gelingen kann.“In der Region Osnabrück soll im kommenden Jahr ein agrartechnischer Versuchshof für Test- und Validierungen – das FieldLab Agrar – entstehen und mit Leben gefüllt werden. Das geplante FieldLab Agrar soll eine ergänzende Infrastruktur zum Waldhof und zum Agro-Technicum der Hochschule sein und die Möglichkeit bieten große Landmaschinen-Versuche auf freiem Feld zu fahren.&nbsp;<br><br>„Wir wollen in einem ersten Schritt hier als einen Arbeitsschwerpunkt teilautomatisierte Technik testen und dabei auch die wirtschaftlichen Komponenten im Blick behalten“, erläutert Prof. Dr. Tim Römer vom Institut für Mathematik der Uni Osnabrück. Landwirtschaftliche Geräte sind teuer – statt direkt einen neuen Traktor anzuschaffen, soll daher etwa die Möglichkeit überprüft werden, bestehende Technik nachzurüsten.&nbsp;<br><br><strong>Innovative Produkte für die Landwirtschaft dank KI und Robotik&nbsp;</strong><br><br>Das Team der Hochschule wird sogenannte KI- und Robotik-Basiselementen entwickeln, die als Baukasten für neue, innovative Produkte in der Landwirtschaft dienen sollen. Außerdem werden Anwendungsfälle (sogenannte Use-Cases) umgesetzt, in denen diese Basiselemente integriert werden. Zum Beispiel werden bereits vorhandene Sensoren auf Landmaschinen eingesetzt, um sie neben ihrer eigentlichen Aufgabe auch zur Kartierung der Biodiversität mitnutzen zu können. Auch an Datenräumen, digitalen Zwillingen und der Entwicklung einer technisch einheitlichen Architektur zur Ausführung von KI-Modellen für verschiedene Anbaugeräte von Landmaschinen sind Forschende der Hochschule intensiv beteiligt.</p>
<p>Dass der wissenschaftlich begleitete Einsatz von KI auch einen praktischen Einsatz in der Landwirtschaft erfährt, liegt den Forschenden besonders am Herzen: „Wir wollen in den Austausch mit Firmen und Berufsschulen gehen und können uns auch sehr gut vorstellen, Berufs- und Fachschullehrerinnen/- und lehrern die Anwendung neuester Technologien vorzuführen“, so Römer. Das KI-Reallabor Agrar soll eine Plattform sein, die Wissenschaft, Praxis und Bildung eng verknüpft. &nbsp;<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Prof. Dr. Tim Römer, Universität Osnabrück<br>Institut für Mathematik&nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:tim.roemer@uos.de">tim.roemer@uos.de</a><br><br><strong>Weitere Informationen zur Beteiligung der Hochschule Osnabrück am KI-Reallabor:</strong><br>Prof. Dr. Stefan Stiene<br>Projektsprecher Hochschule Osnabrück</p>
<p>Telefon: 0541 969-2190<br>E-Mail: <a href="mailto:s.stiene@hs-osnabrueck.de">s.stiene@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Stahl weiterentwickelt: Aluminium macht Chrom-Nickel-Stähle leichter, fester und korrosionsbeständiger</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/stahl-weiterentwickelt-aluminium-macht-chrom-nickel-staehle-leichter-fester-und-korrosionsbestaendiger/</link>
                        <description>Promovend der Hochschule Osnabrück untersucht Potenzial von Aluminium im Edelstahl</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie lassen sich Chrom-Nickel-Stähle leichter, fester und zugleich nachhaltiger machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Steffen Scherbring, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Hochschule Osnabrück. Im Rahmen einer kooperativen Promotion in einem Grundlagenforschungsprojekt mit der Universität Kassel und der TU Bergakademie Freiberg erforscht Scherbring, welchen Einfluss die gezielte Zugabe von Aluminium auf die Eigenschaften von Stahl hat – und wie daraus ein Werkstoff der Zukunft entstehen könnte.</p>
<p>„Nicht rostender Stahl - umgangssprachlich häufig Edelstahl genannt - ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken – ob als Besteck in der Küche, als Bauteil in Autos oder in Hightech-Anwendungen. Ziel meiner Promotion ist es, den Werkstoff so weiterzuentwickeln, dass er den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz gerecht wird“, sagt der Promovend und Schweißfachingenieur.</p>
<p><strong>Warum Aluminium?</strong></p>
<p>Während Aluminium in der Stahlproduktion üblicherweise nur zur Sauerstoffbindung (Desoxidation) verwendet wird, untersucht die Promotion den Einsatz als dauerhaften Legierungsbestandteil. Erste Ergebnisse zeigen: Durch den Zusatz von fünf Prozent Aluminium wird der Stahl nicht nur leichter und fester, sondern auch korrosionsbeständiger, hat außerdem eine gute Schweißbarkeit sowie verbesserte Verschleißeigenschaften. Zudem erhöht sich die Schrottverträglichkeit – darunter versteht man, bei der Stahlherstellung einen höheren Anteil an recyceltem Material einzusetzen, ohne dass die Qualität leidet. Das ist ein entscheidender Faktor für nachhaltige Recyclingprozesse.&nbsp;</p>
<p><strong>Herausforderungen bei der Herstellung</strong></p>
<p>„Obwohl diese positiven Eigenschaften schon bekannt sind, ist der Einsatz von Aluminium in diesen Mengen bislang kaum erprobt“, so Scherbring. „Der Grund: Aluminium reagiert bei Kontakt mit Sauerstoff sehr schnell – ein Risiko, das in der industriellen Stahlproduktion bisher als zu hoch eingeschätzt wurde.“ Daher wird derzeit in verschiedenen Anwendungsprojekten gemeinsam mit Praxispartnern die Verarbeitung getestet. Dazu zählen Produkte, die bei hohen Temperaturen einem starken Abrieb ausgesetzt sind – etwa in Müllverbrennungsanlagen oder bei der Wasserstoffproduktion.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Promotionsvorhaben ist Teil einer engen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Osnabrück, der Universität Kassel und der TU Bergakademie Freiberg. Es wird von Prof. Dr. Thomas Niendorf sowie hochschulseitig von Prof. Dr. Javad Mola betreut.&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Steffen Scherbring,<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969-2142<br>E-Mail: steffen.scherbring@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie man Krankheitserreger, Medikamentenrückstände und Mikroplastik aus dem Abwasser filtert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/wie-man-krankheitserreger-medikamentenrueckstaende-und-mikroplastik-aus-dem-abwasser-filtert/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück forscht an Membrantechnologie für Kläranlagen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Abwasserreinigung in Kläranlagen ist essenziell für den Umwelt- und Gesundheitsschutz. Bevor geklärtes Wasser in Flüsse oder Seen eingeleitet werden darf, muss es strenge Qualitätsvorgaben erfüllen. Diese legen zum Beispiel genau fest, wie viel Kohlenstoff oder Stickstoff noch enthalten sein darf. Während organische Stoffe wie Kohlenstoff zuverlässig biologisch abgebaut werden können, stellen Medikamentenrückstände, Hormone, multiresistente Keime und Viren sowie Mikroplastik die konventionellen Kläranlagen vor besondere Herausforderungen.</p>
<p>Daher forscht die Hochschule Osnabrück aktuell gemeinsam mit MANN+HUMMEL Water &amp; Fluid Solutions GmbH an Membranmodulen, die in sogenannten Membranbelebungsreaktoren eingesetzt werden. „Dieser Prozess bietet viele Vorteile. Neben einer sehr hohen Ablaufqualität des geklärten Wassers und einem geringeren Flächenbedarf in den Kläranlagen werden zuverlässig Bakterien, Viren, Mikroplastik und teilweise Medikamentenrückstände zurückgehalten“, sagt Prof. Dr. Sandra Rosenberger, Professorin für Nachhaltige Energietechnik und Leiterin des Projektes seitens der Hochschule.&nbsp;</p>
<p><strong>Abwasserreinigung: Mehrstufiger Prozess für sauberes Wasser</strong></p>
<p>Die Abwasserreinigung erfolgt in mehreren Stufen. Zunächst werden grobe Feststoffe entfernt. Danach folgt die Reinigung in Belebungsbecken, in denen Mikroorganismen die im Abwasser enthaltenen organischen Stoffe abbauen. Anschließend müssen diese Mikroorganismen wieder vom gereinigten Wasser getrennt werden. Hierzu arbeitet man in konventionellen Kläranlagen mit Sedimentation: Man wartet, bis die Mikroorganismen sich durch die Schwerkraft am Boden der Nachklärbecken absetzen, und scheidet das geklärte Wasser darüber ab.</p>
<p>Anstelle der Nachklärbecken können aber auch Membranmodule eingesetzt werden. Hier übernehmen poröse Membranen die Aufgabe, Mikroorganismen und kleinste Partikel wie beispielsweise Bakterien oder Mikroplastik zurückzuhalten und von dem gereinigten Abwasser zu trennen.&nbsp;</p>
<p><strong>Kosten senken und technische Probleme lösen&nbsp;</strong></p>
<p>„Obwohl Membranbelebungsreaktoren bereits seit den 1990er-Jahren diskutiert werden, kommen sie bisher nur dort zum Einsatz, wo extrem hohe Anforderungen an die Wasserqualität gestellt werden oder der Platz für große Nachklärbecken oder Anlagenerweiterungen nicht vorhanden ist. Grund dafür sind die vergleichsweise hohen Kosten“, so Rosenberger. „Neben den Kosten gibt es aber auch technische Herausforderungen: Die feinen Membranen setzen sich leicht mit Schlammpartikeln zu und müssen daher regelmäßig mechanisch und chemisch gereinigt werden.“</p>
<p>Um das Verfahren wirtschaftlicher und energieeffizienter zu machen, arbeitet die Hochschule mit dem Membranhersteller MANN+HUMMEL Water &amp; Fluid Solutions GmbH zusammen. Eine zentrale Fragestellung ist die Vermeidung von Ablagerungen auf den Membranen und die Reduktion des Energieverbrauchs durch die dafür erforderliche Belüftung. In aktuellen Untersuchungen werden Zirkulationsströmungen durch Luftblasen genutzt, um Ablagerungen zu reduzieren. Das Projektteam forscht an der Optimierung der Strömungsführung und Belüftung, um diese Verfahren effizienter zu gestalten. Für die dafür nötigen Versuche steht ein neun Kubikmeter Wasser fassendes Glasbecken zur Verfügung, in das die Membranmodule eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Kooperation Wirtschaft und Hochschule: Forschung beschleunigen&nbsp;</strong></p>
<p>„Die Expertise und technische Ausrüstung an der Hochschule Osnabrück ermöglicht uns eine detaillierte Untersuchung unterschiedlicher Modulkonfigurationen und Belüftungssysteme. Weiterhin erlaubt das Glasbecken die Strömungen und Luftblasen innerhalb des Reaktors zu visualisieren. Dies ist im realen Betrieb auf der Kläranlage nicht möglich, für die Forschung jedoch ein erheblicher Mehrwert“, sagt Andreas Fischer von MANN+HUMMEL Water &amp; Fluid Solutions GmbH.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Sandra Rosenberger<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969-2957<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-sandra-rosenberger/" target="_blank">s.rosenberger@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 12:44:45 +0200</pubDate>
                        <title>Heimspiel Wissenschaft in Melle: KI im Klassenzimmer – Chance oder Risiko?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/heimspiel-wissenschaft-in-melle-ki-im-klassenzimmer-chance-oder-risiko/</link>
                        <description>Im September verwandelte sich das Foyer des Gymnasiums Melle in einen Ort lebendiger Wissenschaft: Rund 100 Eltern, Lehrkräfte und Interessierte waren der Einladung zur Reihe &quot;Heimspiel Wissenschaft&quot; gefolgt, um über ein Thema zu diskutieren, das derzeit viele bewegt – Künstliche Intelligenz in der Schule. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Karsten Morisse, der an der Hochschule Osnabrück zu Informatik und Digitalisierung forscht und lehrt, brachte mit seinem Vortrag die aktuelle Forschung direkt an seinen Wohnort und stieß damit auf reges Interesse im Publikum. Schon zu Beginn machte er die Dynamik des Feldes deutlich: „Was ich heute über KI weiß, ist morgen vielleicht schon nicht mehr gültig.“ Die Geschwindigkeit der Entwicklung sei enorm – und sie erreiche längst auch den Schulalltag.<br><br><strong>Von Chancen und Grenzen</strong><br><br>Ein Schwerpunkt des Abends lag auf der Frage, wie KI in Bildungseinrichtungen gewinnbringend eingesetzt werden kann. Besonders hervorgehoben wurde ihr Potenzial, Lehrende und Lernende zu unterstützen – zum Beispiel durch den Einsatz als „Tutor“ in einem Frage-Antwort-Gespräch, durch die Entwicklung passgenauer Lehrmaterialien oder durch die Simulation realistischer Prüfungssituationen zur gezielten Vorbereitung. Gleichzeitig warnte Morisse vor den Grenzen: „Generative KI versteht nicht, sie rechnet Wahrscheinlichkeiten aus. Deshalb entstehen fehlerhafte oder sogar erfundene Inhalte.“ Zudem sei der Wissensstand auf den Trainingszeitpunkt beschränkt.<br><br>Eine zentrale Herausforderung sieht Morisse darin, Lernende trotz technischer Hilfen zum Durchhalten und eigenen Denken zu motivieren: „Wie kriegen wir die Schüler*innen dazu, sich mit anstrengenden Lernaktivitäten zu beschäftigen, wenn eine mögliche Antwort auch auf Knopfdruck erscheint?“<br><br><strong>Bildung im Wandel</strong><br><br>Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass Schulen vor einem Umbruch stehen. Gefordert seien neue Kompetenzen: Wissen über Funktionsweisen der KI, praktische Handlungsfähigkeit und kritische Reflexionsfähigkeit. Auch Prüfungsformen müssten sich verändern – projektorientierte oder mündliche Formate könnten künftig an Bedeutung gewinnen.<br><br>Gleichzeitig betonte Morisse, dass KI zentrale Bildungswerte nicht ersetzen könne: „Empathie, Beziehungsaufbau und Motivation bleiben zutiefst menschlich.“ Lehrkräfte und Eltern seien gleichermaßen gefragt, Kinder im reflektierten Umgang mit KI zu begleiten. Sein Appell: „Schauen Sie selbst hin, seien Sie neugierig, sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber.“ Nur durch Austausch und gemeinsames Lernen könne es gelingen, die Chancen zu nutzen und Risiken verantwortungsvoll zu begegnen.<br><br><strong>Im Gespräch bleiben</strong><br><br>Offener Dialog statt Verbot – dafür plädierte Morisse zum Ende seines Vortrags. KI dürfe nicht tabuisiert, sondern müsse kritisch erprobt und gemeinsam reflektiert werden. Die lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte, dass das Thema viele bewegt. Eines wurde deutlich: Die Frage, wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert, wird Schulen, Eltern und Politik noch lange beschäftigen – und bleibt eine zentrale Gestaltungsaufgabe der kommenden Jahre.<br><br>Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten Reihe „Heimspiel Wissenschaft“, an dem sich verschiedene Hochschulen beteiligen und die Wissenschaftler*innen in ihre ländlichen Heimatorte bringt. Sie wurde organisiert vom Transferprojekt Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und dem Transfer- und Innovationsmanagement der &nbsp;Hochschule und der Universität Osnabrück.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 10:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Sichtbarkeit für Gesundheitsinformatik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/internationale-sichtbarkeit-fuer-gesundheitsinformatik/</link>
                        <description>Prof. Dr. Ursula Hübner und Teammitglieder präsentieren Forschung auf MedInfo 2025 in Taipeh</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Lösungen im Bereich der Pflege sind international von wachsender Bedeutung. Wie stark die Nachfrage nach Wissen zu diesem Thema ist, zeigte sich auf der weltweit größten Konferenz für medizinische Informatik, der MedInfo 2025, in Taipeh, Taiwan.</p>
<p>Dort präsentierten Prof. Dr. Ursula Hübner und die Doktoranden Florian Kücking und Jan-Oliver Kutza eigene Forschungsergebnisse in Vorträgen, leiteten Paneldiskussionen und boten Workshops an. Außerdem stellten sie die chinesische Übersetzung des Fachbuchs „Nursing Informatics: A Health Informatics, Interprofessional and Global Perspective“, 2022 im Verlag Springer auf Englisch erschienen, vor. Hübner ist Mitherausgeberin und Mitautorin. Damit liegt das Standardwerk erstmals in zwei asiatischen Sprachen vor und unterstreicht die internationale Relevanz der Gesundheitsinformatik.</p>
<p><strong>Fachbuch stößt auf weltweites Interesse</strong></p>
<p>Prof. Hübner betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit: „Dass unser Buch nun auch auf Chinesisch und Koreanisch vorliegt, zeigt, wie groß das Interesse an Gesundheitsinformatik weltweit ist. Es ist ein starkes Signal für die interprofessionelle und globale Ausrichtung unseres Fachgebiets.“</p>
<p>Das Buch vermittelt zentrale Grundlagen der Gesundheitsinformatik und stellt aktuelle Entwicklungen im Zusammenspiel von Pflege, Medizin und Informationswissenschaft dar. Es beleuchtet praxisnah, wie digitale Technologien die Versorgung, Dokumentation und Kommunikation im Gesundheitswesen unterstützen. Darüber hinaus bietet es internationale Perspektiven und zeigt, wie Gesundheitsinformatik zur Verbesserung der Patientensicherheit und Versorgungsqualität beiträgt.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Die MedInfo-Konferenzen gelten weltweit als führendes Forum für medizinische Informatik und finden alle zwei Jahre in wechselnden Ländern statt – nach Sydney 2023 nun in Taipeh, gefolgt von Dubai 2027 und Göteborg 2029. Prof. Hübner ist zudem Mitglied im Präsidium der IMIA, was die internationale Vernetzung der Hochschule im Bereich Pflege- und Gesundheitsinformatik weiter stärkt.</p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 08:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>IQexpert: KI im Kuhstall</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/08/iqexpert-ki-im-kuhstall/</link>
                        <description>Forschungsprojekt an der Hochschule Osnabrück entwickelt KI-gestützte Bildanalyse zur individuellen Identifikation von Milchkühen – Großer Datensatz für weitere Forschung entstanden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ist das Helga, Gisela oder doch Betzie? In vielen Kuhställen ist die Identifikation einzelner Tiere alles andere als einfach – besonders bei großen Herden. Forschende der Hochschule Osnabrück haben daher ein KI-basiertes System entwickelt, das Milchkühe zuverlässig erkennt.&nbsp;</p>
<p><strong>Zielgerichtete Behandlung braucht eine sichere Tieridentifikation</strong></p>
<p>Hauptziel des Projekts war es, Eutererkrankungen bei Milchkühen – konform zu aktuellen EU-Richtlinien – künftig gezielter zu behandeln. Anstatt antibiotische Medikamente prophylaktisch einzusetzen, sollen nur noch tatsächlich betroffene Tiere versorgt werden – basierend auf konkreten Indikatoren in der Milch. Voraussetzung dafür ist jedoch eine sichere Identifikation jeder einzelnen Kuh im Melkstand, um Diagnostik und Behandlung eindeutig zuordnen zu können.</p>
<p>„Gerade in großen Herden – in Nord- und Ostdeutschland sind mehr als 200 Tiere keine Seltenheit – ist die Erkennung einzelner Kühe schwierig. Die gesetzlich vorgeschriebene Ohrmarke ist oft nicht sichtbar oder schlecht lesbar. Im Melkstand sind die Tiere zudem oft nur von hinten zu sehen. Bestehende Systeme zur Tieridentifikation stoßen hier also an ihre Grenzen oder arbeiten zu ungenau“, sagt Sebastian Möller, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt IQexpert.&nbsp;</p>
<p><strong>KI erreicht ca. 93 Prozent Genauigkeit bei der Tieridentifikation</strong></p>
<p>Das Forschungsteam setzt daher auf KI: „In einem ersten Testlauf wurden 23 Kühe mit rund 9.000 händisch aufgenommenen Bildern erfasst und eine KI zur bildbasierten Identifikation trainiert. Trotz der vergleichsweise kleinen Datenbasis waren die Ergebnisse vielversprechend“, so Prof. Dr. Karsten Morisse, Professor für Medieninformatik an der Hochschule Osnabrück und Projektleiter von IQexpert.&nbsp;</p>
<p>Im nächsten Schritt wurde auf dem Testbetrieb Leyschulte-Steer GbR in Westerkappeln eine stationäre Kamera installiert, die mithilfe von Transponderdaten zuordnen konnte, welches Tier sich gerade im Bild befand. So entstand ein Datensatz von fast einer Million Einzelbildern, mit dem ein erweitertes Modell für 120 Tiere trainiert werden konnte. Das Ergebnis: In 93 Prozent der Fälle wird das richtige Tier erkannt. „Die entwickelte Lösung läuft auf mobilen Geräten wie Smartphones und kommt ohne Cloud oder Server aus – eine Voraussetzung für den einfachen Einsatz im Stall oder auf der Weide“, sagt Matthias Hölscher, wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt.</p>
<p><strong>Wertvoller Datenschatz für Forschung und Praxis</strong></p>
<p>Mit dem entstandenen Bilddatensatz steht der Forschung erstmals eine große und qualitativ hochwertige Datenbasis zur Verfügung, um bessere Identifikationsmodelle zu trainieren und hierdurch KI-Anwendungen für die Nutztierhaltung zu entwickeln – etwa zur Verhaltensbeobachtung oder Tierortung. Derzeit arbeitet das Team an einem zweiten, unabhängigen Datensatz, der unter realen Bedingungen – zum Beispiel mit dem Smartphone im Stall oder auf der Weide – aufgenommen werden soll. „Ziel ist es, die Übertragbarkeit der Methode in der Praxis zu evaluieren und den Weg für weitergehende KI-Systeme in der Landwirtschaft zu ebnen.“, so Möller.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Projektkonsortium besteht aus dem Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Hochschule Osnabrück, dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e. V., dem Milchprüfring Baden-Württemberg e. V. und dem Projektkoordinator der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e. V. Die Förderung des Vorhabens „IQexpert – Nutzung innovativer Datenanalytik und künstlicher Intelligenz für das Eutergesundheitsmanagement unter Einbindung neuster Forschungsansätze der Tankmilchanalytik sowie bildbasierter Tieridentifikation“ erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. An die Hochschule Osnabrück gingen dabei rund 314.000 Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Ing. Sebastian Möller, B.Sc.<br>Hochschule Osnabrück<br>E-Mail:&nbsp;s.moeller@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 12:23:36 +0200</pubDate>
                        <title>„Das Ziel ist, Stressoren im Therapieraum erfahrbar und steuerbar machen“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/08/das-ziel-ist-stressoren-im-therapieraum-erfahrbar-und-steuerbar-machen/</link>
                        <description>Eine neue App der Hochschule unterstützt Logopäd*innen bei der Therapie von Menschen mit Stimmstörungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Jannis Hansa arbeitete bis vor Kurzem als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt ProVoiceVR an der Hochschule Osnabrück. Im Projekt wird eine App für Logopäd*innen entwickelt, damit Menschen mit Stimmstörungen gezielter therapiert werden können. Wie das geht, erklärt Hansa im Wissenssnack.</i></p>
<p>Hochschule: Die Anwendung wurde speziell für Menschen konzipiert, die aus beruflichen Gründen viel, manchmal auch laut, sprechen müssen und deshalb unter Stimmstörungen leiden. Wer ist betroffen und um welche Stimmstörungen geht es?&nbsp;</p>
<p>Hansa: Klassischerweise finden sich in der logopädischen Stimmtherapie sehr viele Menschen, die in sogenannten „Sprechberufen“ arbeiten, also Jobs, in denen die Stimme eines der Hauptwerkzeuge darstellt. Das sind oft Lehrkräfte, Erzieher*innen, Verkäufer*innen usw., die nicht nur viel sprechen müssen, sondern bei denen die Umstände, zum Beispiel Raumakustik oder Hintergrundlärm, häufig auch noch sehr ungünstig für eine reibungslose Stimmgebung sind, da sie eine besonders laute und tragfähige Stimme erfordern. Durch eine konstante Überbelastung der Stimme können vielfältige Schwierigkeiten entstehen, die sich in ständiger Heiserkeit, chronischem Räusperzwang oder Stimmversagen äußern. Darüber hinaus gibt es auch noch weitere Ursachen für Stimmstörungen, wie zum Beispiel Stimmbandschädigungen durch den Beatmungsschlauch bei OPs oder Nervenschädigungen durch Virusinfektionen, die aber meist eine andere therapeutische Herangehensweise erfordern.</p>
<p>Hochschule: Ihr eine App entwickelt, die den Betroffenen hilft, wenn sie eine Therapie beim Logopäden beginnen, weil sie Szenen aus dem Berufsalltag simuliert. Wie funktioniert das?</p>
<p>Hansa: Unsere App ist vor allem als Werkzeug für Therapeut*innen gedacht und soll keinesfalls eine Therapie ersetzen, sondern vielmehr ergänzen. Eine Schwierigkeit in der Therapie stellt oft der erhebliche Unterschied zwischen Therapieraum und Alltag dar. Während man in der Therapie in einem ruhigen Raum unter vier Augen spricht, gibt es im Alltag in der Regel viele Stressoren, die die Stimmgebung beeinflussen. Wenn man immer nur im „entspannten“ Therapiesetting übt, fällt es vielen Leuten daher schwer, das Gelernte auch in den stressigen Alltag zu übertragen. Das Ziel unserer Anwendung ist daher, diese Stressoren auch im Therapieraum erfahr- und steuerbar zu machen und im geschützten Therapiesetting die schwierigen Situationen zu üben. Das gelingt mittels Virtual Reality (VR). Die Technik erlaubt es uns, beliebige Szenarien zu erstellen, in denen man sich frei bewegen kann und die sich dadurch sehr real anfühlen. Aktuell bietet unsere App circa 20 verschiedene Szenarien, wie Klassenzimmer, Meetingraum oder Café, die je nach Bedarf der Patient*innen ausgewählt, mit virtuellen Avataren gefüllt und im Stresslevel angepasst werden können.&nbsp;</p>
<p>Hochschule: Angenommen, eine Erzieherin hat Schwierigkeiten im Arbeitsalltag, sie kommt gegen die vielen und lauten Stimmen der Kinder schwer an und ihre Stimme ist vom häufigen und lauten Sprechen erschöpft. Was und wie kann mit der App trainiert werden?</p>
<p>Hansa: Am Anfang steht natürlich eine sorgfältige logopädische Diagnosestellung, um die individuellen Schwierigkeiten und Kompensationsmechanismen zu identifizieren. Wenn sie dann nach einigen Behandlungseinheiten gelernt hat, auf ihre Atmung und eine unangestrengte Stimmgebung zu achten, könnte sie in der Therapie mit unserer App in ein Kita-Szenario geschickt werden, wo sie sich einigen virtuellen Kinder-Avataren gegenübersieht, die sie zur Ruhe rufen soll. Wenn sie ihre Stimme auch in dieser Situation kontrolliert einsetzen kann, könnte man das Schwierigkeitslevel erhöhen, indem man mehr Kinder hineinsetzt, diese unruhig werden lässt und zusätzlich noch Baustellenlärm einspielt. Damit kann geübt werden, bis die Patientin es auch unter schwierigen Bedingungen schafft, ihre Stimme bewusst und schonend einzusetzen. Wenn sie sich dann im Alltag in ähnlichen Situationen wiederfindet, hat sie bereits Erfahrung gesammelt und kann bestenfalls schneller und erfolgreicher darauf reagieren.</p>
<p>Hochschule: Und wenn ich beruflich häufig Vorträge vor größerem Publikum halten muss und mir dabei die Stimme versagt, weil ich nervös bin und mich unwohl fühle, kann mir die App auch dabei helfen?</p>
<p>Hansa: Prinzipiell ja, da auch solche Situationen simuliert und dadurch trainiert werden können. Allerdings bezahlt die Krankenkasse eine logopädische Therapie nur, wenn sie ärztlich verordnet wurde; es müsste also eine medizinische Indikation bestehen. Aktuell ist die VR-App nicht dafür gedacht, auf eigene Faust und ohne therapeutische Begleitung verwendet zu werden.</p>
<p>Hochschule: Wie sind die Rückmeldungen der Patient*innen und Therapeut*innen, die eure App in der Therapie ausprobiert und eingesetzt haben? Was funktioniert gut und wo wollt ihr noch besser werden?</p>
<p>Hansa: Sowohl von Stimmtherapeut*innen als auch von deren Patient*innen haben wir viele positive Rückmeldungen zur grundlegenden Idee der App erhalten. Der Ansatz, die Diskrepanzen zwischen Therapie- und Alltagssituation mittels VR zu verringern, wurde sehr oft hervorgehoben. Manche erklärten auch, dass sie die App diagnostisch einsetzen wollen würden, um beobachten zu können, wie sich Patient*innen in stimmlich anspruchsvollen Situationen verhalten und dadurch bessere Einsichten in die Problematik zu erhalten. Da es sich um einen Anwendungsprototypen handelte, gab es natürlich einige technische Schwierigkeiten, an denen gefeilt werden muss, damit die App stabil läuft und den Anforderungen und Wünschen der Therapeut*innen und Patient*innen gerecht wird. Geplant ist für die fertige Version bspw. eine Einbindung von KI-Modellen, um die Stimmqualität beurteilen oder die Avatare intelligente Antworten geben lassen zu können.</p>
<p>Hochschule: Wie geht es weiter mit dem Projekt und wird die App, die mit Unterstützung externer Partner entwickelt wurde, darüber hinaus eingesetzt werden können?</p>
<p>Hansa: Da viele gute Ideen leider nicht den Sprung vom Projekt zum Produkt schaffen, war für uns von Anfang an das Ziel, durch die Kooperation mit einer VR-versierten Firma die Anwendung nach Abschluss des Projekts fertigstellen und zur Verfügung stellen zu können. Als Hochschule war unsere Aufgabe im Projekt die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des anfänglichen Entwicklungs- und Evaluationsprozesses. Wenn die Projektlaufzeit diesen Sommer endet, wird die App daher trotzdem von der Firma VReedback GmbH weiterentwickelt. Aktuell ist geplant, die fertige, ausgereifte Anwendung im nächsten Jahr nach einer finalen internen Testphase an interessierte Therapeut*innen verkaufen zu können.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur App:<br><a href="http://www.ProVoiceVR.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ProVoiceVR.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 14:35:26 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei erfolgreichen Verbundanträgen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/07/hochschule-osnabrueck-ist-partnerin-in-zwei-erfolgreichen-verbundantraegen/</link>
                        <description>Die Verbundanträge &quot;Agri:change – Zukunft durch Wandel&quot; und &quot;KI Reallabor Agrar&quot; werden durch zukunft.niedersachsen mit insgesamt 43,6 Millionen Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei Verbundanträgen, die jetzt durch das Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen bewilligt wurden.<br>Das Projekt „Agri:change – Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ mit der Universität Göttingen als Konsortialführerin erhält insgesamt 24,75 Millionen Euro aus dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen. Die Projektförderung ist auf fünf Jahre anlegt. Mit dem Verbundantrag wollen die Partner*innen den nachhaltigen Umbau der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen aktiv mitgestalten. In sogenannten agri:labs werden praxisnahe, transdisziplinäre Lösungen, Produkte und Konzepte entwickelt – etwa zur Bewertung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette oder zur Identifikation gesellschaftlicher Trends als Impulse für Veränderung. Weitere Schwerpunkte sind die kreislauforientierte Ressourcennutzung, verbessertes Tierwohl und neue Einkommensquellen durch innovative Geschäftsmodelle. Zum Verbund gehören neben Göttingen u. a. die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Universitäten in Hannover, Vechta, Lüneburg und Braunschweig, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie das Thünen-Institut und weitere Partner*innen aus der Agrarwirtschaft.</p>
<p>Das Vorhaben „KI Reallabor Agrar“ unter der Leitung der Universität Osnabrück wird mit rund 18,9 Millionen Euro gefördert. Mit dem Verbundantrag haben sich die Verbundpartner*innen zum Ziel gesetzt, mithilfe von KI und Robotik zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren Agrarwirtschaft beizutragen. Geplant ist der Aufbau eines Reallabors, das die gezielte Erforschung von KI- und Robotik-Basiselementen ermöglicht. In sechs Arbeitspaketen werden technische Grundlagen, Data-Science-Projekte sowie ein agrartechnischer Versuchshof entwickelt und durch juristische Expertise begleitet. Das Projekt knüpft an bestehende Netzwerke und Strukturen in Agrartechnik, Robotik und KI an und entwickelt diese weiter. Beteiligte Partner sind neben der Universität Osnabrück das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Hochschule Osnabrück, das Agrotech Valley Forum e. V. (AVF), die Technische Universität Braunschweig, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. sowie das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e. V. (NAN).</p>
<p>„Wir freuen uns über die partnerschaftliche Beteiligung in diesen Verbundprojekten der Agrar- und Ernährungssysteme. Die Hochschule Osnabrück ist hier gern Partnerin in den Konsortien, in denen zum Beispiel im KI-Real-Labor die Informatikperspektive unserer Hochschule eine weitere Verstärkung durch die fachlichen Synergien mit den Partner*innen im Verbund &nbsp;erfährt“, freute sich der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br>Der überwiegende Teil der Fördermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgemäß sind die Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vor. Im Berichtsjahr 2024 standen für zukunft.niedersachsen wegen Sondererträgen insgesamt 618,7 Mio. Euro zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen sowie weitere Infos:</p>
<p>Presseinformation der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) unter: <a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Osnabrück unter: <a href="https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Göttingen unter:&nbsp;<a href="https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 08:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/07/wissenssnack-8/</link>
                        <description>Warum braucht moderne Landwirtschaft gutes Internet?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 09:26:26 +0200</pubDate>
                        <title>Wie Studierende die nachhaltige Hochschule der Zukunft sehen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/wie-studierende-die-nachhaltige-hochschule-der-zukunft-sehen/</link>
                        <description>Prof. Dr. Guido Grunwald vom Campus Lingen veröffentlicht internationale Studien zu Nachhaltigkeitserwartungen von Studierenden </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde.&nbsp;Auch an Hochschulen nimmt das Themengebiet eine zentrale Rolle ein. Aber wie kann eine Hochschule Nachhaltigkeit nicht nur lehren, sondern auch leben? Und welche Nachhaltigkeitserwartungen haben die Studierenden eigentlich an ihre Hochschule? Mit diesen Fragen hat sich Prof. Dr. Guido Grunwald vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück als Projektleiter in mehreren empirischen Studien in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Pennsylvania State University und der University of North Carolina beschäftigt.</p>
<p>Die Idee zu den bislang einzigartigen Studien entstand aus einer angeregten Diskussion zwischen dem Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Marktforschung, und seinen Studierenden. Daraus leitete sich die zentrale Frage für ein Forschungsprojekt ab: Welche zukunftsbezogenen Erwartungen haben Studierende an die Nachhaltigkeitstransformation ihrer Hochschule? Eine bis dahin unbeantwortete Frage, obwohl gerade diese Erwartungen entscheidend sind für eine gelungene Neuausrichtung von Studienprogrammen, Infrastruktur und Campusbetrieb im Sinne der Nachhaltigkeit.</p>
<p><strong>Stakeholder-Erwartungen spielen entscheidende Rolle</strong></p>
<p>„Für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitstransformation von Hochschulen ist die Kenntnis der zukunftsbezogenen normativen Erwartungen ihrer Stakeholder, insbesondere der Studierenden, entscheidend“, so Grunwald. Denn gerade bei dem Thema Nachhaltigkeit könne die Nichtberücksichtigung von Stakeholder-Erwartungen in der Nachhaltigkeitskommunikation zu problematischen Wahrnehmungen wie das so genannte „Greenwashing“ führen.</p>
<p>Statt wie bisher in der Forschung vergangenheits- oder gegenwartsbezogene Wahrnehmungen, Einstellungen oder reines Wissen zur Nachhaltigkeit abzufragen, richtet sich der Fokus in den Studien auf normative, zukunftsgerichtete Nachhaltigkeitserwartungen. Dabei kam eine Erhebungs- und Analysemethode zum Einsatz, die eher aus dem Qualitätsmanagement bekannt ist: die Kano-Methode.</p>
<p><strong>Ganzheitlichliche Ausbildung bedeutend</strong></p>
<p>Diese Technik dient der indirekten Erfassung von Erwartungen und wurde nun erstmals im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitstransformation an Hochschulen angewandt. „Mit der Kano-Methode lassen sich Ergebnisverzerrungen wie durch eine direkte Messung, z.B. die soziale Erwünschtheit, vermeiden. Zudem können neben der Höhe auch die Art der Erwartungen festgestellt und die Auswirkungen auf die Zufriedenheit abgeschätzt werden“, erklärt Grunwald.</p>
<p>So habe man die Studierenden nicht nur gefragt, was bereits da sei, sondern was sie sich unter anderem im Bereich Lehre, Campusgestaltung, Kooperationen mit Partnerunternehmen oder in der internationalen Ausrichtung wünschen, was sie begeistert und was selbstverständlich ist. Gerade in einer Hochschule für angewandte Wissenschaften sei dies essenziell. „Wir bilden Fachkräfte aus, die auch gesellschaftliche Verantwortung tragen. Die ganzheitliche Ausbildung ist deshalb sehr wichtig und Nachhaltigkeit muss ein integraler Bestandteil des Studiums sein.“</p>
<p><strong>Ein internationaler Vergleich: Deutschland - USA</strong></p>
<p>Da die zukunftsbezogenen normativen Erwartungen insbesondere vom kulturellen Umfeld geprägt werden, setzte Grunwald auf Vergleichsstudien zweier Länder, die sich in ihrer Nachhaltigkeitsorientierung markant unterscheiden. Die Wahl fiel auf Deutschland und die USA. Dazu kooperierte der Forscher mit renommierten Marketingwissenschaftlern von der Pennsylvania State University und der University of North Carolina.</p>
<p>„Ein Vergleich zwischen diesen Ländern liefert wertvolle Erkenntnisse über die Unterschiede im Nachhaltigkeitsverständnis“, erläutert Grunwald. Der Datenerhebung liege ein gemischt qualitativ-quantitatives Forschungsdesign mit einem halbstandardisierten Fragebogen zugrunde, der in vergleichbaren Studiengruppen am Campus Lingen und an den zwei Hochschulstandorten der Projektpartner in den USA erhoben wurde. So sei beispielsweise deutlich geworden, dass deutsche Studierende in Lingen ein stärker ausgeprägtes Bedürfnis nach Sichtbarkeit und Wirksamkeit von Nachhaltigkeitsmaßnahmen an ihrer Hochschule haben als ihre US-amerikanischen Kommiliton*innen.</p>
<p><strong>Aufschlussreiche Ergebnisse für Nachhaltigkeitstransformation an Hochschulen</strong></p>
<p>In dem ambitionierten Forschungsprojekt wurden 19 verschiedene Themenbereiche der Nachhaltigkeit an Hochschulen aufgedeckt. In beiden Ländern werden die Integration von Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum sowie Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion als Grundvoraussetzungen für die Nachhaltigkeitstransformationen angesehen. Die länderspezifischen Unterschiede in den Erwartungen der Studierenden an zentrale Nachhaltigkeitsmerkmale ihrer Hochschule hängen vor allem vom Interesse und Engagement im Bereich Nachhaltigkeit ab.</p>
<p>Unterschiede gibt es insbesondere beim Vergleich von Studentinnen und Studenten. So haben weibliche Studierende länderübergreifend höhere Nachhaltigkeitserwartungen als männliche. „Auf Grundlage der Verhaltensabsichten wurden vier Cluster (Segmente) von Studierenden aufgedeckt, die sich in ihren Nachhaltigkeitserwartungen und -interessen, ihren Werteorientierungen und ihrem demografischen Profil (Geschlecht) unterscheiden“, betont Grunwald.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studien seien sehr aufschlussreich und wertvoll. „Sie liefern praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Hochschulen, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen und zeigen zugleich, wie entscheidend die Stimme der Studierenden bei der Transformation hin zur nachhaltigen Hochschule ist.“ Es gehe vor allem darum, ein neues Mindset zu schaffen. Denn eines sei klar, die Studierenden möchten nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern haben konkrete Erwartungen an ihre Hochschulen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Prof. Dr. Guido Grunwald<br>E-Mail: <a href="mailto:g.grunwald@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.grunwald@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: KoHaLa – Hebammenbetreuung neu denken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/wissenssnack-kohala-hebammenbetreuung-neu-denken/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „KoHaLa: Hebammenbetreuung neu denken“ berichtet Anna-Maria Bruhn, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt KoHaLa an unserer Hochschule, wie eine kontinuierliche Betreuung durch Bezugshebammen im Team neue Perspektiven für Frauen und Hebammen schaffen kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgehend von ihren Erfahrungen in Australien und internationalen Studien erläutert sie, welche Vorteile durchgängige Betreuungsmodelle für die Geburtserfahrung, die Gesundheit von Mutter und Kind sowie die Arbeitszufriedenheit von Hebammen bieten – und wie das Modellprojekt KoHaLa diese Erkenntnisse für das deutsche Gesundheitssystem nutzbar machen will.</p>
<p><strong>Wie sieht die Betreuung durch Hebammen aktuell in Deutschland aus?</strong></p>
<p>In der Schwangerschaft gehen Frauen in Deutschland zumeist zu niedergelassenen Gynäkolog*innen für die Schwangerenvorsorgeuntersuchungen. Einige Frauen werden zusätzlich durch eine freiberufliche Hebamme betreut, z.B. bei Beschwerden in der Schwangerschaft. Hebammen können ebenfalls Schwangerenvorsorgeuntersuchungen durchführen, jedoch nehmen dies nur relativ wenige Frauen in Anspruch. Die Betreuung während der Geburt und der frühen Wochenbettzeit erfolgt bei einer klinischen Geburt durch die jeweils diensthabenden Hebammen und Ärzt*innen im Krankenhaus. Diese sind der Frau in der Regel unbekannt. Nach Entlassung erfolgt in der Regel eine ambulante Betreuung im Wochenbett durch eine freiberufliche Hebamme. Eine aktuelle Analyse von Routinedaten zeigt, dass ein beträchtlicher Anteil von Frauen auch gar keine Leistung von Hebammen in Schwangerschaft und Wochenbett erhalten. Im deutschen Gesundheitssystem besteht allgemein eine Trennung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor. Auch in der geburtshilflichen Versorgung ist das so. Die ambulante Betreuung durch freiberufliche Hebammen während der Schwangerschaft, im Wochenbett und in der Stillzeit ist nur wenig mit der stationären Versorgung während der Geburt und in den ersten Tagen danach im Krankenhaus verknüpft. Von dieser fragmentierten Versorgung sind insbesondere diejenigen Frauen betroffen, die im Krankenhaus gebären, was derzeit bei etwa 98 % aller Geburten der Fall ist.</p>
<p><strong>Sie haben das in Australien anders erlebt: Was sind die größten Unterschiede zu unserem deutschen Konzept?</strong></p>
<p>In Australien werden zunehmend Betreuungsmodelle mit kontinuierlicher bzw. durchgängiger Hebammenbetreuung etabliert. Eines dieser Betreuungsmodelle nennt sich “Caseload Midwifery”, welches beispielsweise auch in Großbritannien, Dänemark und Schweden umgesetzt ist. Caseload Midwifery ist ein Versorgungskonzept, bei welchem eine primäre Bezugshebamme innerhalb eines kleinen Hebammenteams eine definierte Anzahl an Frauen bzw. Familien durchgängig während der gesamten Zeit von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternzeit betreut. In Australien sind die Hebammen dabei beim Nationalen Gesundheitsdienst angestellt und bekommen ein regelmäßiges monatliches Gehalt mit einem Aufschlag für die Arbeit in Rufbereitschaft. Die Hebammen im Caseload Modell lernen die Frauen, die sie rundum betreuen, bereits in der Schwangerschaft bei den Vorsorgeuntersuchungen kennen und kommen bei Geburtsbeginn mit ins Krankenhaus. Die Bezugshebammen arbeiten dabei im Team und haben feste freie Tage sowie eine begrenzte Arbeitszeit am Stück. Dieses Versorgungsmodell ist jedoch als Zusatzangebot zur üblichen Betreuung im Schichtdienst zu verstehen. Nur ein gewisser Anteil der Frauen wird auf diese Weise betreut.</p>
<p><strong>Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Frauen?</strong></p>
<p>Studienergebnisse aus diesen Ländern zeigen auf, dass eine durchgängige Versorgung durch Bezugshebammen im Team, im Vergleich zur üblichen Versorgung, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine interventionsarme Geburt und mit einer erhöhten Zufriedenheit der Frauen in allen Bereichen der Betreuung verbunden ist. Einige Studien zeigen auch eine niedrigere Kaiserschnittrate und geringeren Schmerzmittelbedarf bei einer Betreuung mit Caseload Midwifery. Frauen, die in einem solchen Modell betreut wurden, hatten auch eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit eine positive Geburtserfahrung zu machen und erlebten häufiger das Gefühl der Selbstkontrolle während der Geburt.</p>
<p><strong>Und wie profitieren die Hebammen davon?</strong></p>
<p>Hebammen, die in Modellen durchgängiger Hebammenbetreuung im Team arbeiten, empfinden laut qualitativen Studien häufig eine sehr hohe Arbeitszufriedenheit. Diese resultiert vor allem daraus, dass Hebammen im Rahmen von Betreuungsmodellen wie "Bezugshebammen im Team” autonom und flexibel arbeiten und Familien individuell begleiten können. Dadurch haben Hebammen das Gefühl, eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten und eine bedeutungsvolle Tätigkeit auszuüben. Quantitative Studienergebnisse zeigen weiterhin, dass in Modellen durchgängiger Betreuung innerhalb eines kleinen Teams das Burn-out-Risiko, im Vergleich zur Arbeit im Schichtdienst, gesenkt ist. Insgesamt ist es ein Arbeitsmodell, das aus verschiedenen Gründen attraktiv für Hebammen sein kann und sogar das Potenzial hat, die persönliche Work-Life-Balance zu verbessern. Es ist jedoch aufgrund der Rufbereitschaft eine Arbeitsform, die nicht für alle Hebammen in jeder Lebenslage passend oder umsetzbar ist.</p>
<p><strong>Wo steht Ihr Forschungsprojekt gerade?</strong></p>
<p>Das Projekt KoHaLa soll als Modellprojekt erste Grundlagen für die Versorgung mit durchgängiger Hebammenbetreuung im Team in Deutschland schaffen. Dazu entwickeln wir gerade gemeinsam mit den Kooperationspartnern Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück und BARMER Ersatzkasse Verträge und Rahmenbedingungen, die diese neue Form der Betreuung möglich machen. Einige Leistungen können die Bezugshebammen im Team dann nur über einen Selektivvertrag mit der BARMER Ersatzkasse abrechnen, da es ein neues Konzept für Deutschland ist. Die Kooperation mit weiteren Krankenkassen wird derzeit angebahnt. Außerdem informieren wir (werdende) Hebammen über dieses neue Arbeitsmodell und initiieren die Bildung eines ersten Teams von Bezugshebammen. Interessierte Hebammen können sich gerne noch bei uns melden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 10:16:57 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Stress, mehr Übersicht: Wie gutes Design Fluglots*innen entlastet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/weniger-stress-mehr-uebersicht-wie-gutes-design-fluglotsinnen-entlastet/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück, die Firma Frequentis Orthogon in Bremen und das Institut für Flugführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt erarbeiten im Forschungsprojekt ENVISION neue Verfahren für die Entwicklung von Flugsicherungssoftware</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht der Arbeitsplatz von Fluglots*innen in der Zukunft aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Forschungsprojektes ENVISION. Denn Fluglots*innen tragen große Verantwortung – doch ihre Arbeit ist oft komplex und erfordert ein Höchstmaß an Konzentration. Im Projekt ENVISION entwickelt die Hochschule Osnabrück daher zusammen mit dem Institut für Flugführung des Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Softwarehersteller Frequentis Orthogon in Bremen&nbsp;nutzerzentrierte Bedienoberflächen, die sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen.</p>
<p><strong>Wie sieht der Arbeitsplatz von Fluglots*innen aus?</strong></p>
<p>In dem Projekt stehen Center-Lots*innen im Fokus. Diese überwachen den Flugverkehr im oberen Luftraum – den sogenannten „en-route“-Verkehr zwischen Start und Landung. Anders als Towerlots*innen, die direkt an Flughäfen tätig sind, sitzen Centerlots*innen in Kontrollzentren. Dort beobachten sie über Monitore einen bestimmten Luftraumsektor, kommunizieren mit den Pilot*innen sowie Kolleg*innen in benachbarten Sektoren und koordinieren die sichere Übergabe von Flugzeugen. Mithilfe von Radar- und Kommunikationstechnik kontrollieren sie den Transitverkehr und sorgen damit für einen sicheren, geordneten und effizienten Ablauf im stark frequentierten europäischen Luftraum.</p>
<p><strong>Höhere Effizienz, bessere Arbeitsbedingungen</strong></p>
<p>Die Anforderungen für die Lots*innen und die Technik, die sie verwenden, steigt stetig: zunehmende Digitalisierung und Automatisierung, steigendes Luftverkehrsaufkommen und wachsende Informationsflut am Arbeitsplatz. Das Team von ENVISION entwickelte daher über vier Jahre innovative Bedienkonzepte, Interface-Designs und nutzerzentrierte Lösungen für ihre Arbeitsplätze.</p>
<p>Dafür arbeiteten Entwickler*innen, Designer*innen, Usability-Expert*innen, Forschende und Fluglots*innen Hand in Hand. Die Hochschule Osnabrück brachte vor allem ihre Expertise in der nutzerzentrierten Gestaltung ein: durch Interviews, Nutzer*innenbefragungen, Workshops und interative Mockups mit Tools wie Adobe XD und Figma. Entstandene Ideen und Prototypen wurden dabei laufend von den zukünftigen Nutzenden, den Lots*innen getestet.</p>
<p>Das Ergebnis: Ein Prototyp einer zukunftsweisenden Bedienoberfläche, die neue Arbeitsabläufe ermöglicht und sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. „Dadurch kann die Übersichtlichkeit erhöht, die Bedienbarkeit vereinfacht und langfristig sogar Entwicklungszeit und -kosten reduziert werden.“, sagt Deike Heßler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ENVISION. Das ENVISION Team hat die neue Software außerdem so gestaltet, dass neuste Entwicklungen, wie das <a href="https://www.dlr.de/de/fl/aktuelles/neuigkeiten/automatisches-sprechfunk-verstehen-in-der-flugsicherung-sicher-nutzen" target="_blank" rel="noreferrer">DLR Sprachverstehen</a> und der <a href="https://www.dlr.de/de/fl/ueber-uns/abteilungen/lotsenassistenz" target="_blank" rel="noreferrer">digitale Fluglotse</a> integriert werden können.</p>
<p><strong>Von der Forschung in die Praxis</strong></p>
<p>„Besonders erfreulich in diesem Projekt ist, dass die Forschungsergebnisse eine so hohe Praxisrelevanz haben. Es zeigt eindrücklich: Wenn Forschung, Gestaltung und Praxis eng zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die nicht nur innovativ und ästhetisch sind, sondern auch hochgradig alltagstauglich“, so Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign (Ergonomie und Usability) an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Hintergrund </strong></p>
<p>Das Projekt ENVISION wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) gefördert und vom Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie des DLR begleitet. Die Hochschule erhielt dafür eine Fördersumme von 270.000 Euro über eine Laufzeit von vier Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p>Prof. Thomas Hofmann<br> Labor für Industrial Design<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49(0)541 969- 2984<br> E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/personensuche/?az=" target="_blank">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Stärkung der onkologischen Pflegeforschung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/staerkung-der-onkologischen-pflegeforschung/</link>
                        <description>Forscherin der Hochschule Osnabrück erhält vom BMFTR rund 1 Million Euro für Projekt zur Weiterentwicklung der Onkologiepflege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Insgesamt sind 4,5 Millionen Menschen von einer Krebserkrankung betroffen. Spezifische und hochkomplexe Krankheitsverläufe sowie Zusammenhänge mit anderen chronischen Erkrankungen wurden hierzulande bislang nicht systematisch aus pflegewissenschaftlicher Perspektive empirisch untersucht.</p>
<p>Diesem Themenfeld widmet sich das neue Forschungsprojekt „Pflegebedürftigkeit und onkologische Erkrankungen: Theoretische und methodische Weiterentwicklung zur Etablierung der Pflegeforschung in Deutschland“, kurz<strong> </strong>PoWEr, der Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Sara Marquard von der Hochschule Osnabrück. Es wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), aus der BMBF-Bekanntmachung und Förderlinie zur Stärkung der Pflegeforschung, mit rund 1 Million Euro, über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren gefördert.</p>
<p><strong>Entwicklung und Etablierung der Onkologiepflege</strong></p>
<p>„Wir verfolgen mit dem Projekt ein übergeordnetes Ziel, nämlich den Aufbau einer pflegewissenschaftlichen Infrastruktur, damit die systematische Bearbeitung wichtiger onkologischer Forschungsfragen überhaupt möglich wird und sich die Onkologiepflege in Deutschland weiterentwickelt. Hier gibt es noch viel zu tun, wir leisten mit unserem Forschungsvorhaben Pionierarbeit, indem wir beispielsweise untersuchen, wie Sekundärdaten unter pflegewissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert werden können und welche ergänzenden Datensätze erforderlich sind, um das Forschungsfeld umfassend zu erschließen“, ordnet Projektleiterin Marquard das Vorhaben in einen größeren Kontext ein.</p>
<p>Auf dem Weg dahin muss ihr Forschungsteam zunächst belastbare Daten sammeln, analysieren und verknüpfen. Außerdem werden theoretische Konzepte und methodische Zugänge identifiziert, diskutiert und gegebenenfalls weiterentwickelt. Und schließlich gilt es die Akteure zu vernetzen und eine onkologische Pflegeforschungscommunity aufzubauen.</p>
<p><strong>Drei Ziele: Versorgungsqualität messbar machen, Guidebook für Pflegeforschung entwickeln, Pflegenetzwerk Onkologie aufbauen</strong></p>
<p>Somit verfolgt Marquard neben dem übergeordneten Ziel, die Onkologiepflege in Deutschland zu stärken und weiterzuentwickeln, drei wissenschaftliche Teilziele: „Erstens möchten wir eine Teiltheorie „Pflegebedürftigkeit und Krebserkrankungen“ entwickeln, die sich mit den Besonderheiten und Herausforderungen in der Pflege von Krebskranken und typischen Verläufen in der Langzeitpflege befasst. Zweitens werden wir ein Guidebook zur Nutzung von Sekundärdaten in der Pflegeforschung“ erstellen, um die Planung und Durchführung von Studien zu erleichtern. Und drittens verfolgen wir den Aufbau eines „Pflegeforschungsnetzwerks Onkologie,“ das verstreute Expertise zusammenführt, international aufgestellt ist und in der Forschung mitdiskutiert.“</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Sara Marquard<br>Professorin für Pflegewissenschaft<br>E-Mail: <a href="mailto:s.marquard@hs-osnabrueck.de">s.marquard@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 11:05:42 +0200</pubDate>
                        <title>Virtuelle und interaktive Lernumgebung zur Entwicklung von Klimaanpassungskompetenzen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/virtuelle-und-interaktive-lernumgebung-zur-entwicklung-von-klimaanpassungskompetenzen/</link>
                        <description>Neues Drittmittelprojekt der Hochschule Osnabrück vermittelt Studierenden Klimaanpassungskompetenzen für den Umgang mit Klimawandelfolgen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück startet ein innovatives Projekt im Ressort Studium und Lehre, das Studierende spielerisch, interaktiv und praxisnah auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet. Im Projekt „KlimKoVR – Spielerische Entwicklung von Klimaanpassungskompetenzen im virtuellen Raum“, entwickeln Forschende eine virtuelle Lernumgebung, in der Studierende die Auswirkungen des Klimawandels hautnah erleben und Strategien zur Anpassung an extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitzewellen oder Stürme erproben. Mithilfe von Virtual-Reality (VR) -Brillen wird diese virtuelle Lernumgebung für die Studierenden erlebbar.</p>
<p>„Am Beispiel einer virtuellen Gemeinde, die der niedersächsischen Gemeinde Bad Essen nachempfunden ist, erproben die Studierenden mit Hilfe von VR-Brillen interaktiv Maßnahmen zur Klimaanpassung. In dieser virtuellen Lernumgebung lernen sie die Bedeutung von Klimawandelfolgen kennen und entwickeln ein Bewusstsein sowie erste praktische Fähigkeiten, um später selbst nachhaltige Lösungen in ihrer zukünftigen Berufstätigkeit umzusetzen,“ erläutert einer der drei Projektleitenden, Prof. Dr. Kai Michael Griese.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz und andere Algorithmen überprüfen den Lernfortschritt</strong></p>
<p>Die Lernenden tauchen in eine realistisch nachgebaute Gemeinde ein und lösen dabei spielerisch Aufgaben. Während des Lernprozesses erhalten die Lernenden individuelles Feedback innerhalb und außerhalb der virtuellen Lernumgebung. „Um dieses Feedback zu optimieren, überprüfen künstliche Intelligenz und andere Algorithmen den Lernfortschritt anhand von Zielerreichungs-, Lern- und Interaktionsmetriken und passen die virtuelle Lernumgebung dynamisch an, um den Lernerfolg zu verbessern. Mit anderen Worten, die Studierenden können die Auswirkungen ihrer Entscheidungen in der virtuellen Gemeinde verstehen und herausfinden, wie sie diese direkt korrigieren können“, so der Experte für digitale Medien, Prof. Dr. Julius Schöning. Außerhalb der virtuellen Lernumgebung fördern Diskussionsrunden, die eng mit der virtuellen Lernumgebung verknüpft sind, die Reflexion und Vertiefung der Inhalte.</p>
<p><strong>Entwicklung einer neuen Softwarelösung</strong></p>
<p>Die Forschenden arbeiten eng mit Studierenden, IT-Experten und der Gemeinde Bad Essen zusammen, um praxisnahe und realistische Szenarien zu entwerfen und diese mit geeigneter Software in einer virtuellen Lernumgebung abzubilden. Um die Projektergebnisse nachhaltig in der Lehre zu verankern, sind Workshops mit Lehrenden aller Fakultäten geplant. Ziel ist es, die entwickelten Lösungen langfristig in verschiedene Studiengänge zu integrieren.</p>
<p><strong>„Extremwetter beeinflusst längst die Wertschöpfungsketten vieler Unternehmen“</strong></p>
<p>„Mit „KlimKoVR“ reagieren wir auf die wachsende Bedeutung von Klimawandelfolgen und der Notwendigkeit, Fachkräfte optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten“, betont Prof. Dr. Kim Werner. Extremwetter beeinflussten längst die Wertschöpfungsketten vieler Unternehmen, unterstreicht die Professorin.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück setzt sich mit dem Projekt das Ziel, eine neue Generation Absolvierender hervorzubringen, die nicht nur gut ausgebildet ist, sondern auch weiß, wie sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Damit trägt die Hochschule aktiv zu einer nachhaltigen Zukunft bei.</p>
<p>Das Projekt KlimKoVR wird mit rund 400.000 Euro von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre – StiL finanziert und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p>Prof. Dr. Kai-Michael Griese<br> E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kim Werner<br> E-Mail: <a href="mailto:K.Werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Julius Schöning<br> E-Mail: <a href="mailto:j.schoening@hs-osnabrueck.de">j.schoening@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 May 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Niklas Kruse gewinnt OLB Wissenschaftspreis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/niklas-kurse-gewinnt-olb-wissenschaftspreis/</link>
                        <description>Für seine Masterarbeit an der Hochschule Osnabrück ist der Student ausgezeichnet worden. Sein Thema: Wie KI-Entscheidungen vertrauenswürdig und rechtssicher werden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht nur in aller Munde, sondern auch im Alltag vieler Menschen angekommen. Sie kommt im Privatleben, bei Unternehmen und Behörden zum Einsatz. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Entscheidungen, die KI trifft, nachvollziehbar, unvoreingenommen und verlässlich sind? Mit dieser Frage hat sich Niklas Kruse in seiner Masterarbeit an der Hochschule Osnabrück beschäftigt – und dafür den renommierten OLB-Wissenschaftspreis in der Kategorie Abschlussarbeiten erhalten.</p>
<p><strong>Transparente Entscheidungen: KI und Mensch im Vergleich</strong></p>
<p>Die europäische KI-Verordnung stellt klare Anforderungen an den Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Sie soll sicher, transparent, diskriminierungsfrei und vertrauenswürdig sein. Doch wie lässt sich das im Alltag von Unternehmen oder Behörden tatsächlich umsetzen? Niklas Kruse hat in seiner Masterarbeit ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Funktionsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit dieser KI-Systeme praktisch und nachvollziehbar überprüfen lassen.</p>
<p>„Konkret ging es um die Frage, ob eine KI bewerten kann, ob bestimmte Bilder genutzt werden dürfen, ohne personenbezogene Daten zu verarbeiten. Die dafür trainierte KI-Anwendung funktionierte technisch einwandfrei – wurde aber von juristischer Seite kritisch gesehen, weil die Entscheidung zwar richtig, aber für Außenstehende aufgrund der Undurchsichtigkeit von KI nicht nachvollziehbar erschien“, so Kruse, der an der Hochschule Wirtschaftsrecht studiert hat. Die Lösung: Transparenz schaffen – sowohl auf Seiten der KI als auch beim Menschen. Mithilfe sogenannter Attention Maps wurde sichtbar gemacht werden, welche Bildbereiche für die Entscheidung der KI ausschlaggebend sind. Gleichzeitig wurden mittels Eye-Tracking untersucht, wie menschliche Entscheider*innen vorgehen. Das Ergebnis: In über 90 Prozent der Fälle kamen Mensch und Maschine nicht nur zum gleichen Ergebnis, sondern trafen diese Entscheidung zudem auch anhand der gleichen Informationen in den Eingabedaten. „Die Methode lässt sich leicht auf viele weitere KI-Anwendungen übertragen“, sagt Kruse-</p>
<p>Betreut wurde seine Arbeit von Prof. Dr. Julius Schöning und Prof. Dr. Volker Lüdemann von der Hochschule Osnabrück. „Die Arbeit von Niklas Kruse zeichnet sich durch die innovative Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Rechtswissenschaft aus. Sein interdisziplinärer Ansatz, der menschliche Entscheidungsprozesse in der Rechtsauslegung mit denen von KI-Systemen vergleicht, leistet Pionierarbeit für zukünftige KI-Technologien. Seine Arbeit zeigt nicht nur, wie KI rechtssicher eingesetzt werden kann, sondern auch, wie wichtig es ist, den Menschen in den Mittelpunkt der KI-Entwicklung zu stellen. Damit setzt Niklas Kruse Forschungsimpulse für die Zukunft der KI.“, so Schöning.<br> Lüdemann ergänzt: „Die Masterarbeit von Niklas Kruse verbindet in außergewöhnlicher Weise juristische Tiefenschärfe mit technischer Innovationskraft. Sie zeigt, wie rechtliche Anforderungen wie Datenschutz, Transparenz und Fairness nicht als Hürden, sondern als konstruktive Leitplanken für vertrauenswürdige KI-Systeme wirken können. Besonders beeindruckt hat mich die interdisziplinäre Herangehensweise: Die Verbindung von KI-Analyse, Eye-Tracking und rechtlicher Bewertung eröffnet neue Wege für die Praxis – und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlich verantwortbaren Digitalisierung. Solche Arbeiten setzen Maßstäbe dafür, wie moderne Rechtswissenschaft Zukunft gestaltet.“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die OLB-Stiftung vergibt jährlich den OLB-Wissenschaftspreis. Mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000 Euro werden herausragende Abschlussarbeiten prämiert, die an Hochschulen und Universitäten der Region entstanden sind und als besonders qualitätsvoll eingestuft wurden. Bewertet werden neben dem wissenschaftlichen Niveau auch Innovationsgrad, Praxisrelevanz, gesellschaftlicher Nutzen, Umweltaspekte, Wirtschaftlichkeit sowie die überzeugende Darstellung und der Mut zu besonderen Themen und Herangehensweisen. Mit Niklas Kruse wurde das erste Mal ein Absolvent der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p>Prof. Dr. Julius Schöning<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49(0)541 969- 7150<br> E-Mail: j.schoening@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 11:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Europäische Konferenz „Good Evaluation – Better Digital Health“ im Oktober an der Hochschule</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/europaeische-konferenz-good-evaluation-better-digital-health-im-oktober-an-der-hochschule/</link>
                        <description>Vom 20. bis 22. Oktober findet auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück die europäische Special Topic Conference „Good Evaluation – Better Digital Health“ statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz für junge Wissenschaftler*innen wird ausgerichtet von der Hochschule Osnabrück, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) sowie der European Federation of Medical Informatics (EFMI).</p>
<p>Die Einreichungsfrist für Papers und Posters wurde auf den 12. Mai verlängert.</p>
<p>Workshops und Panels können bis zum 31. Mai eingereicht werden.</p>
<p>Wichtige Themen der Konferenz sind:</p><ul> 	<li>Evaluating AI systems: performance metrics; explainability; acceptance; use; impact; others</li> 	<li>Human and organisational factors: human factors; human-computer interaction; organizational issues including data and information management; patient safety; others</li> 	<li>Social and political factors: social determinants; costs; international, national, and regional programmes and strategies; digital transformation</li> 	<li>Technical factors: general quality of health IT; usability; interoperability; data protection &amp; security, scalability; others</li> 	<li>Ethical issues: ethical evaluation; data ethics; ethics in routine use; other ethical discourses</li> 	<li>Evaluation paradigms and techniques: quantitative; qualitative; mixed methods; hermeneutic; evaluation designs; evaluation instruments; others</li> 	<li>Research models, frameworks and theories: health IT maturity; implementation science; logic models; technology acceptance models; others</li> 	<li>Education: education for evaluation; evaluation of education</li> 	<li>Other related topics</li> </ul><p>Alles über die Einreichung und die Anmeldung findet sich auf der <a href="https://stc2025.efmi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Internetseite der European Federation of Medical Informatics</a>.</p>
<p>Im Anschluss an die Konferenz findet das 16. GMDS Doktorandensymposium statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 12:23:37 +0200</pubDate>
                        <title>„Smarte“ Hofläden für die Nahversorgung auf dem Land  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/smarte-hoflaeden-fuer-die-nahversorgung-auf-dem-land/</link>
                        <description>Philipp Zmijewski und Claudia Mühl von der Hochschule Osnabrück erzählen im Heimspiel Wissenschaft von ihren Forschungsergebnissen zur Zukunft des Einkaufens. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Laden um die Ecke wird in ländlichen Gebieten zur Seltenheit und auch Städte kämpfen mit sterbenden Ortskernen. Kleinere Geschäfte vor Ort oder der Hofladen für lokale Produkte können häufig nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Das geht auf Kosten der Verbraucher*innen und regionalen Erzeuger*innen. Mögliche Lösungen sind die Automatisierung von Einkaufsprozessen und der Einsatz digitaler Einkaufsassistenten. Ein Beispiel dafür sind „Smart Stores“ - Läden, die dank technologischer Innovationen ohne Verkaufspersonal betrieben werden.</p>
<p><strong>Technologien für die Belebung von Innenstädten und den Ausbau der Nahversorgung</strong></p>
<p>Welche Potenziale solche Smart Stores und durch künstliche Intelligenz gestützte Einkaufsassistenten in städtischen und ländlichen Räumen haben können, dazu forschen Philipp Zmijewski und Claudia Mühl. Sie sind Teil des Projekts „InVerBio“ an der Hochschule Osnabrück. In der Kleinkunstbühne Chaméleon in Zmijewskis Heimatort Lohne präsentierten die beiden im März erste Ergebnisse ihrer Forschung und kamen mit einem interessierten Publikum ins Gespräch. Im Zentrum stand die Frage, inwiefern entsprechende Technologien zur Belebung von Innenstädten und der Nahversorgung im ländlichen Raum beitragen und gleichzeitig regionale Erzeuger*innen unterstützen können.</p>
<p><strong>Lücken in der Nahversorung schließen</strong></p>
<p>Philipp Zmijewski erklärte, dass „der smarte Laden um die Ecke ein Weg sein könnte, individuellen Bedürfnissen von Verbraucher*innen und Erzeuger*innen besser gerecht zu werden“. &nbsp;Denn, für die Produzent*innen könnten personalarme Verkaufslösungen eine Direktvermarktung ermöglichen, die aufgrund hoher Personalkosten häufig nicht mehr möglich sei. Damit würden Lücken in der Nahversorgung geschlossen und neue Angebotsarten - wie der smarte Hofladen - geschaffen werden. „KI-gestützte Einkaufsassistenten ermöglichen einen unmittelbaren Kontakt zu den Erzeuger*innen, fördern Transparenz und Verbundenheit“, so der Wissenschaftler.</p>
<p><strong>Von der Theorie in die Praxis </strong></p>
<p>Zusammen mit dem Praxispartner RegioShopper werden die Konzepte in einem Reallabor auf ihre Durchführbarkeit überprüft. „Die Ergebnisse der Tests in einer realitätsnahen Umgebung fließen anschließend zurück in die Forschung und Entwicklung“, erläuterte Claudia Mühl. Ziel des Projekts ist unter anderem die Entwicklung eines KI-gestützten Einkaufsassistenten, der als Open-Source-Technologie zur Verfügung stehen wird. Außerdem soll ein tieferes Verständnis über die Bedürfnisse der Verbraucher*innen aufgebaut werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten Reihe „<a href="https://heimspiel-wissenschaft.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Heimspiel Wissenschaft</a>“, an dem sich verschiedene Hochschulen beteiligen und die Wissenschaftler*innen in ihre ländlichen Heimatorte bringt. Sie wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz).</p>
<p>Mehr Informationen zum vorgestellten Projekt „InVerBio“ finden sie <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/inverbio/" target="_blank">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 14:05:34 +0200</pubDate>
                        <title>Kreislaufgedanken in der Messewirtschaft verankern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/kreislaufgedanken-in-der-messewirtschaft-verankern/</link>
                        <description>Neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück für eine nachhaltigere Messebranche</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ressourceneinsatz minimieren, Produkte teilen, leasen, wiederverwenden, reparieren, aufarbeiten, recyclen – die Kreislaufwirtschaft verfolgt das Ziel, Materialien und Produkte so herzustellen und zu verwenden, dass sie umweltfreundlich sind und ihr Lebenszyklus maximal lang. Ein Ansatz, der in der Messebranche bislang kaum berücksichtigt wird. Hier setzt das neue Forschungsprojekt „Kreislaufwirtschaft in der Messewirtschaft (KRIDEM)“ der Hochschule Osnabrück an. Forschende untersuchen in Zusammenarbeit mit Unternehmen, wie Kreislaufwirtschaftsmodelle in die Messebranche integriert werden können.<br> <br> Unterstützt wird das Projekt von der <a href="https://www.dbu.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Bundesstiftung Umwelt</a> (DBU) mit rund 150.000 Euro, die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Eventexpertin Professorin Dr. Kim Werner und Professor Dr. Kai-Michael Griese, Betriebswirt und Experte für Marketingmanagement, leiten das Vorhaben.<br> <br> <strong>Förderung langlebiger und ressourcenoptimierter Geschäftsmodelle</strong><br> <br> Die Messewirtschaft in Deutschland erwirtschaftet jährlich fast 30 Milliarden Euro. Doch der Erfolg geht mit Umweltbelastungen einher, insbesondere durch Abfall und Emissionen. Viele der verwendeten Materialien sind nach wie vor Wegwerfartikel, die nur selten weiterverwendet oder recycelt werden. „Hier setzt unser Projekt an, mit dem Ziel, langlebige und ressourcenoptimierte Geschäftsmodelle in der Messewirtschaft zu fördern“, erläutert Griese.<br> <br> <strong>Stoffstromanalyse für nachhaltigere Produktions- und Verbrauchsweise</strong><br> <br> Das Projekt verbindet das Konzept der Kreislaufwirtschaft mit dem sogenannten NEXUS-Ansatz. „Das heißt, wir beleuchten mittels einer Stoffstromanalyse die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ressourcenbereichen, wie Wasser, Energie und Rohstoffen. So werden Synergien für eine nachhaltigere Produktions- und Verbrauchsweise sichtbar“, betont Griese. Werner nennt ein Beispiel: „Wir prüfen, welche Materialien an welchen Stellen und mit welchem Energieaufwand für den Bau eines typischen Messestandes benötigt werden und welche Abfallmengen, Emissionen aber auch wiederverwertbaren Materialien und Produkte anfallen.<br> <br> Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Messewirtschaft eröffnet dies neue Geschäftsmöglichkeiten, die ökologisch sowie ökonomisch vorteilhaft sind, da durch höhere Ressourceneffizienz beispielsweise die Materialkosten für Messestände sinken.<br> <br> <strong>Weg von der Wegwerfwirtschaft</strong><br> <br> KRIDEM wird vielfältige Fragestellungen bearbeiten: Wie kann die Kreislaufwirtschaft in der Messewirtschaft operationalisiert werden? Wie können Ressourceneffizienz und Umweltentlastung gemessen werden? Und welche Hindernisse gibt es für die Verbreitung existierender Ansätze? Zudem werden innovative Geschäftsmodelle entwickelt, die eine nachhaltigere Messeteilnahme ermöglichen. Ziel ist es, die in der Messewirtschaft vorherrschende Wegwerfwirtschaft, auch als „take-make-dispose“ bekannt, durch ein zirkuläres Wirtschaftsverständnis zu ersetzen.<br> <br> <strong>Praktikable Lösungsansätze zum Vorteil von Umwelt und Unternehmen</strong><br> <br> Damit die Forschung praktikable Ergebnisse liefert, sind namhafte Branchenpartner*innen beteiligt, darunter der Messeverband AUMA, die 2bdifferent GmbH &amp; Co.KG, imb troschke Messebau und tw tagungswirtschaft. Andrea Walburg, Ge-schäftsführerin des Messebauunternehmens imb troschke, betont: „Wir wollen ein praxisnahes Verständnis für Kreislaufwirtschaft entwickeln, das Unternehmen fundiertes, aber leicht umsetzbares Wissen vermittelt. Das gelingt, wenn alle Anspruchsgruppen der Messewirtschaft mit ihren Perspektiven integriert werden.“ Jürgen May, Geschäftsführer von 2bdifferent GmbH &amp; Co.KG, unterstreicht: „Die Kreislaufwirtschaft ist der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Veranstaltungsbranche. Entscheidend ist die Zusammenarbeit von Messebauer*innen, Auftraggebenden und Messe-gesellschaften. Wenn alle Akteur*innen Verantwortung übernehmen, etablieren sich geschlossene Materialkreisläufe und nachhaltige Events.“<br> <br> Weiter Information zum Forschungsprojekt: <a href="https://www.hs-osnab-rueck.de/kridem/" target="_blank" rel="noreferrer">www.hs-osnabrueck.de/kridem/</a></p>
<p><strong>Kontakt für weitere Informationen</strong><br> <br> Prof. Dr. Kim Werner<br> Telefon: +49 541 969 7268<br> E-Mail: k.werner@hs-osnabrueck.de<br> <br> Prof. Dr. Kai-Michael Griese<br> Telefon: +49 541 969 3880 E-Mail:<br> k-m.griese@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 09:09:27 +0200</pubDate>
                        <title>Antiseptischer Zahnersatz aus dem 3D-Drucker</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/antiseptischer-zahnersatz-aus-dem-3d-drucker/</link>
                        <description>Promovend der Hochschule Osnabrück forscht an additiver Fertigung von bioaktiven Bauteilen für die Medizintechnik </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 9 Millionen Menschen in Deutschland benötigen laut einer Analyse der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung jährlich Zahnersatz – zum Beispiel Kronen, Brücken und Prothesen. Immer häufiger wird dabei die additive Fertigung mittels 3D-Druck eingesetzt. An der Hochschule Osnabrück widmet sich Marius Behnecke daher dieser Technik und entwickelt im Rahmen seiner kooperativen Promotion an der Hochschule Osnabrück zusammen mit der Universität Osnabrück bioaktive Materialien aus dem 3D-Drucker für die Medizintechnik. „Konkret soll ein Zahnersatz aus dem 3D-Drucker mit dem Wirkstoff Chlorhexidin versetzt werden. Chlorhexidin wirkt antiseptisch. Gleichzeitig soll der Zahnersatz den hohen Anforderungen der Zahntechnik an das Material gerecht werden, denn es steht immer die Gesundheit der Patient*innen im Fokus“, sagt Behnecke.</p>
<p><strong>Günstiger, individueller und mit weniger Nebenwirkungen</strong></p>
<p>Antiseptischer Zahnersatz aus dem 3D-Drucker hätte viele Vorteile. Der Wirkstoff wirkt ausschließlich lokal und in kontrollierter Menge, wodurch Nebenwirkungen und die nötige Wirkstoffmenge deutlich reduziert werden. Dank der gestalterischen Flexibilität des 3D-Drucks können die Bauteile passgenau auf die Bedürfnisse der Patient*innen abgestimmt werden. Mit dem neuen Material könnte auch die Wundversorgung erleichtert werden: Patient*innen müssen sich weniger um die Pflege des neuen Zahnersatzes kümmern und die Gefahr „toter Winkel“ wird reduziert, da das Material selbst zur Vermeidung von Entzündungen beiträgt. „Insgesamt können all diese Faktoren dazu beitragen, dass die Kosten der Behandlung gesenkt werden können – für die Patient*innen, aber auch das gesamte Gesundheitssystem. Die hinzugesetzten Wirkstoffe können helfen, Infektionen zu vermeiden, wodurch aufwendige Nachbehandlungen vermieden und damit Kosten reduziert werden können“, so der Promovend.</p>
<p><strong>Die Herstellung ist herausfordernd </strong></p>
<p>Der Zahnersatz selbst besteht aus einer Kombination flüssiger Monomeren (Kunststoffe), speziellen Glaspartikeln und dem Wirkstoff. Die Bestandteile müssen eine homogene Masse bilden, damit sie mit dem 3D-Drucker verarbeitet werden können. „Die gleichmäßige Verteilung des Wirkstoffs, aber auch die Entmischung des noch flüssigen Materials sind die größten Herausforderungen bei der Herstellung“, sagt Behnecke. Die Masse wird von dem 3D-Drucker in Schichten mittels ultravioletten Lichts ausgehärtet. Die Belichtungsdauer und -intensität müssen dabei so abgestimmt werden, dass der Wirkstoff stabil bleibt, aber gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften der Bauteile gewährleistet sind. Für eine optimale therapeutische Wirkung muss untersucht werden, wieviel Wirkstoff freigesetzt wird und wie lange dieser Vorgang dauert. So kann der nötige Wirkstoffgehalt im Material festlegen werden. „Außerdem soll die Herstellung mit den handelsüblichen Geräten möglich sein, die jetzt schon in den Praxen und Dentallaboren vorhanden sind, damit die Anwendung nicht daran scheitert, dass neue, teure Geräte angeschafft werden müssen“, sagt Behnecke.</p>
<p>Bioaktive Materialien können aber nicht nur in der Zahntechnik zum Einsatz kommen. Auch in anderen Bereichen der Medizintechnik, wie Implantaten oder der Orthopädie, sind verschiedenste Anwendungen denkbar. „Die Forschungsarbeit von Marius Behnecke zeigt, wie neue Technologien und Werkstoffe dazu beitragen können, die Medizintechnik weiterzuentwickeln – mit direktem Nutzen für Patient*innen und die Gesundheitsversorgung“, sagt Prof. Dr. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien, die die Promotion seitens der Hochschule Osnabrück betreut.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Marius Behneckes Promotion bildet die Grundlage für das Projekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/3-perm-bioaktiver-3d-gedruckter-permanenter-zahnersatz/" target="_blank">3D-Perm</a> – Bioaktiver 3D-gedruckter permanenter Zahnersatz. Das Projekt wird im Rahmen von EFRE 2.2.2 Anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen von der Europäischen Union gefördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p>Marius Behnecke<br> Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Telefon: 0541 969-7046<br> E-Mail: m.behnecke@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 12:06:50 +0200</pubDate>
                        <title>2,55 Millionen Euro für die Förderung wissenschaftlicher Startups der Osnabrücker Hochschulen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/255-millionen-euro-fuer-die-foerderung-wissenschaftlicher-startups-der-osnabruecker-hochschulen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück überzeugen im Wettbewerb um Gründungs-Förderungen des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 02.04.2025) Großer Erfolg für die Osnabrücker Hochschulen: Ihr Vorhaben „SCIENCE X SPIRIT“ hat überzeugt und wird mit 2,55 Millionen Euro aus dem Programm&nbsp;<br> zukunft.niedersachsen vom Wissenschaftsministerium und der VolkswagenStiftung gefördert. Damit geht die zweitgrößte Fördersumme zur Unterstützung forschungsbasierter Startups in Niedersachsen nach Osnabrück. Insgesamt werden sieben Initiativen niedersächsischer Hochschulen gefördert.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Damit können wir unsere gemeinsame Gründungsförderung nachhaltig weiterentwickeln“, so Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung an der Hochschule Osnabrück. „Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen unserer Forschungsstärke und der Entwicklung innovativer Startups zu schließen. So können neueste Forschungsergebnisse direkt in die Praxis überführt werden. Hierbei wollen wir einen besonderen Fokus auf wissenschaftsbasierte Ausgründungen aus den Forschungsbereichen Agrar &amp; Food, Gesundheit und Künstliche Intelligenz legen.“&nbsp;</p>
<p><strong>Großer Pool an Gründungstalenten und Ideen an den Osnabrücker Hochschulen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger, Vizepräsident für Forschung, gesellschaftlichen Dialog und Transfer an der Universität Osnabrück, ergänzt: „Mit über 25.000 Studierenden, 2.000 Wissenschaftler*innen, einem breiten Fächerspektrum und unserem engen Kontakt zur regionalen Wirtschaft besitzen wir ein immenses Potenzial für kreative Ideen, unternehmerische Aktivitäten und zukunftsweisende Ausgründungen. Mit unserer Initiative können wir dieses Potenzial zukünftig stärker ausschöpfen.“</p>
<p><strong>Vernetzung von Wissenschaftler*innen und Akteur*innen der lokalen Startup-Szene</strong></p>
<p>Begleitet wird das Projekt vom gemeinsamen Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen. Leiter Dr. Daniel Kalthoff stellt einige der geplanten Maßnahmen vor: „Wir wollen unter anderem interessierte Wissenschaftler*innen mit unserer regionalen Startup-Szene vernetzen und so neue Gründungsideen fördern. Außerdem planen wir innovative Ideen aus Drittmittelprojekten oder Forschungsgruppen auf Gründungspotentiale zu untersuchen. Zudem möchten wir Gründungskompetenzen als festen Bestandteil in die Lehrpläne zahlreicher Studiengänge integrieren.“ Die Universität und die Hochschule legen besonderen Wert darauf, ein inklusives und chancengerechtes Gründungsumfeld zu schaffen. Da Frauen in der Startup-Szene noch immer unterrepräsentiert sind, werden beide Einrichtungen ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Gründerinnen legen.</p>
<p>Die Hochschule war in den letzten Jahren bereits sehr erfolgreich beim Einwerben von Drittmitteln für das Handlungsfeld Gründung, Startups und Entrepreneurship. Die Projekte&nbsp;„Startup!Lab – RISE“ (finanziert von Bundesministerium für Bildung und Forschung) und Room for Innovation (finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung) ermöglichen vor allem Studierenden, Gründungsideen zu kreieren, ihr Wissen auszubauen und in innovativen Räumlichkeiten am Osnabrücker Hafen erste Prototypen zu entwickeln. Das Projekt „SCIENCE X SPIRIT“ ergänzt diese Projekte, damit sich Osnabrück langfristig auch für wissenschafts- und forschungsbasierte Gründungen als führender Standort etablieren kann.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Dr. Daniel Kalthoff<br> Leitung Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen<br> Tel.: 0541 969 2060<br> E-Mail: <a href="mailto:d.kalthoff@hs-osnabrueck.de" class="mail">d.kalthoff@hs-osnabrueck.de</a><br> &nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung fördern mit rund 15 Millionen Euro sieben Vorhaben an niedersächsischen Hochschulen aus dem gemeinsamen Programm zukunft.niedersachsen. Alle beantragten Vorhaben wurden wissenschaftlich begutachtet und die überzeugendsten Konzepte von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen. Auf verschiedenen Wegen verfolgen diese Vorhaben ein gemeinsames Ziel: Durch die Vermittlung unternehmerischen Know-hows mehr Studierende und Forschende zu motivieren und zu befähigen, wissenschafts- und forschungsbasierte Ausgründungen (sogenannte „Spin-offs“) zu starten. Weitere Informationen auf der <a href="http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/startup-forderung-von-der-innovativen-idee-zur-praktischen-umsetzung-240737.html" target="_blank" rel="noreferrer">Seite vom MWK</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/wissenssnack-15/</link>
                        <description>Was sind bioaktive Werkstoffe? </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 10:47:19 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Rätsel aus der Vergangenheit – und eine Technologie für die Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/ein-raetsel-aus-der-vergangenheit-und-eine-technologie-fuer-die-zukunft/</link>
                        <description>Erstes Escape Game der Hochschule Osnabrück macht Wissenschaft erlebbar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als die Auszubildende Emma in einem alten Lagerraum des Kupferspezialisten KME Germany GmbH in Osnabrück<strong> </strong>ein vergilbtes Notizbuch findet, ahnt sie nicht, welche Entdeckung sie gemacht hat. Die Aufzeichnungen stammen von Wilhelm von Rekurd, einem Ingenieur, der während des Zweiten Weltkriegs an einer bahnbrechenden Fertigungstechnologie arbeitete. Um sein Wissen vor der Kriegsmaschinerie der Nazis zu schützen, hinterließ er nur verschlüsselte Hinweise. Jahrzehnte später begeben sich Schüler*innen und Auszubildende auf seine Spuren – und werden Teil eines Escape Games, das nicht nur ein spannendes Rätsel, sondern auch Einblick in eine echte Technologie bietet.</p>
<p><strong>Fiktive Geschichte rund um eine echte Innovation</strong></p>
<p>An mehreren Tagen im Februar tauchten Schulklassen aus Osnabrück und Umgebung in das interaktive Spiel ein und bewegten sich durch verschiedene Stationen auf dem Werksgelände von KME Germany<strong> </strong>und cunova GmbH. Sie lösten Rätsel, kombinierten Hinweise und meisterten Teamaufgaben, um die verlorene Technologie zu entschlüsseln. Die Geschichte rund um Wilhelm von Rekurd und die Auszubildende Emma war zwar fiktiv – am Ende wartete jedoch die Entdeckung einer realen Innovation: Die additive Fertigung mit Kupfer. Jonas Sandfort von Technos e.V. und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Transferprojekt GROWTH erklärte den Spielenden, wie auf dem Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück erforscht wird, welche Eigenschaften Kupfer für den 3D-Druck besonders machen und wie sich daraus neue Möglichkeiten für die Herstellung komplexer Bauteile ergeben – eine Technik mit enormem Potenzial für verschiedene Industrien.</p>
<p><strong>Escape Game wurde von Studierenden des Veranstaltungsmanagements entwickelt</strong></p>
<p>Das Escape Game war nicht nur für die Teilnehmenden eine besondere Erfahrung, sondern auch für Studierende der Studienvertiefung Veranstaltungsmanagement<strong> </strong>der Hochschule Osnabrück. Sie entwickelten die Story, gestalteten die Rätsel und inszenierten das Spiel auf dem Industriegelände. „Es war toll zu sehen, wie unser theoretisches Wissen in einem praktischen Projekt zum Leben erweckt wird“, berichtete Studentin Adriana, die im Spiel die Rolle der Emma übernahm.</p>
<p><strong>Projektziel: Wissenschaft und Forschung erlebbar machen</strong></p>
<p>Organisiert wurde die Veranstaltung vom Transferprojekt GROWTH der Hochschule Osnabrück, das mittels innovativer Eventformate zeigt, wie vielseitig und spannend Wissenschaft ist. Somit ging es im Escape Game nicht nur darum, das Interesse an technischen Berufen und Studiengängen zu wecken, sondern Wissenschaft erlebbar zu machen. Das gelang durch die Kombination einer fesselnden Geschichte mit herausfordernden Rätseln und realer Technologie.</p>
<p>Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Osnabrück und regionalen Unternehmen zeigt, wie innovative Ansätze den Wissenstransfer ermöglichen – und vielleicht war dies nicht das letzte Mal, dass sich eine Gruppe auf die Spuren von Wilhelm von Rekurd begab.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Den Automation Bias verstehen und verhindern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/wissenssnack-den-automation-bias-verstehen-und-verhindern/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Automation Bias – Was ist das und was sind die Folgen?“ erläutert Florian Kücking, wie sich die Tendenz von uns Menschen, automatisierten Systemen mehr zu vertrauen als unserem eigenen Urteilsvermögen, auswirken kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Studie betrachtet der wissenschaftliche Mitarbeiter im Forschungszentrum für Gesundheits- und Sozialinformatik an unserer Hochschule vor allem die Auswirkungen des Automation Bias im Gesundheitssystem, hat aber auch Hinweise für alle, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten.</p>
<p><strong>Sie haben untersucht, wie sehr Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich auf KI vertrauen. Warum haben Sie sich mit diesem Thema beschäftigt?</strong></p>
<p>Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt, weil der Einsatz von KI-gestützten Entscheidungsunterstützungssystemen im Gesundheitswesen stark zunimmt und immer mehr klinische Prozesse unterstützt werden. Diese Technologien versprechen, die Genauigkeit von Diagnosen zu erhöhen und die Arbeitsbelastung des Personals zu reduzieren. Gleichzeitig bergen sie jedoch auch Risiken, da wie auch wir Menschen keines dieser Systeme perfekt ist. Da die Auswirkungen von Fehleinschätzungen im Gesundheitswesen besonders gravierend sein können, ist es entscheidend zu verstehen, wie medizinische Fachkräfte mit solchen Systemen interagieren. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Faktoren dazu führen, dass KI-Empfehlungen zu stark oder auch zu wenig vertraut wird und wie dies die diagnostische Genauigkeit beeinflusst.</p>
<p><strong>Und welche Ergebnisse waren für Sie besonders spannend?</strong></p>
<p>Besonders spannend war für uns die Erkenntnis, dass die diagnostischen Fähigkeiten der Fachkräfte eine entscheidende Rolle spielen. Personen, die über fundierte Fachkenntnisse und praktische Erfahrung verfügen, sind deutlich weniger anfällig für den Automation Bias. Das bedeutet, dass KI-Systeme zwar eine wertvolle Unterstützung bieten können, aber das Wissen und die Erfahrung des medizinischen Personals weiterhin entscheidend sind, um Fehler zu vermeiden.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Befund war, dass der wahrgenommene Nutzen eines KI-Systems ebenfalls die Neigung zu Automation Bias erhöht. Je mehr ein System als nützlich und effizient wahrgenommen wurde, desto eher neigten Fachkräfte dazu, auch falsche Empfehlungen zu übernehmen. Das unterstreicht die Wichtigkeit eines reflektierten Umgangs mit der Technologie, besonders im Setting von KI-gestützten Systemen.</p>
<p><strong>Worauf sollten Praktiker:innen aus dem Gesundheitswesen achten, wenn sie KI zur Entscheidungsunterstützung heranziehen?</strong></p>
<p>Klinikerinnen und Kliniker sollten besonders darauf achten, dass sie KI-basierte Empfehlungen immer im Kontext ihrer eigenen klinischen Expertise bewerten. Es ist wichtig, die KI nicht als „endgültige“ Entscheidungsquelle zu betrachten, sondern als eine von mehreren Informationsquellen, die das eigene Urteilsvermögen unterstützen kann. Außerdem sollten sie sich der Grenzen der KI bewusst sein, insbesondere wenn es um fehlerhafte oder nicht auf den Einzelfall abgestimmte Vorschläge geht.</p>
<p><strong>Und welche Implikationen sehen Sie für uns alle, die wir mit KI arbeiten? Was können wir tun, damit wir weniger dem Automation Bias unterliegen?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, die Grenzen der KI zu kennen und ihre Empfehlungen immer in den richtigen Kontext zu setzen. KI sollte nie als alleinige Entscheidungsquelle dienen. Stattdessen sollten wir sie als ein Werkzeug betrachten, das uns unterstützt, aber immer zusätzliche Informationsquellen heranziehen und unser eigenes Wissen einbringen. Kritisches Hinterfragen und das Einbeziehen mehrerer Perspektiven sind wichtig, um gute Entscheidungen zu treffen und Fehler zu vermeiden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 08:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Persönlich vs. Video – Wie junge Menschen Vorstellungsgespräche wahrnehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/wissenssnack-persoenlich-vs-video-wie-junge-menschen-vorstellungsgespraeche-wahrnehmen/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Digital Natives in Vorstellungsgesprächen“, erläutert Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann, wie die sogenannten Generation Y und Z digitale und analoge Bewerbungsgespräche empfinden und was ihnen dabei besonders wichtig ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>In seiner Studie "Digital Natives and Signalling in Employment Interviews: An Inquiry into the Acceptance and Perceived Fairness of Different Interview Modes" betrachtet er besonders die Auswirkungen der verschiedenen Interviewsituationen auf die Akzeptanz und die gefühlte Fairness</em></p>
<p><strong>Wie genau war Ihre Studie aufgebaut?</strong></p>
<p>Die Idee zur Studie und auch die Daten stammen aus einer Bachelorarbeit, die meine ehemalige Studentin Louisa von Plettenberg bereits vor einiger Zeit bei mir geschrieben hat. Die Kandidatin entwickelte einen Fragebogen und ließ diesen online beantworten. So gelang es ihr, eine beachtliche Anzahl an Personen, nämlich 513 Probanden, zu befragen. Für quantitative Forschungen sind große Stichproben wichtig und dieses Kriterium war damit erfüllt.</p>
<p>Aufgrund der hohen Qualität der Datengrundlage und nach Einverständnis der Studentin habe ich mir die Daten mit einer Statistiksoftware genauer angeschaut und durch zusätzliche Verfahren weitere Muster erkannt. Die Ergebnisse habe ich anschließend auf einer wissenschaftlichen Konferenz vorgetragen und erstes Feedback von internationalen Kolleginnen und Kollegen eingeholt. So entstand nach und nach der jetzt veröffentlichte Artikel.</p>
<p><strong>Mit welchen Hypothesen sind Sie in die Studie gestartet?</strong></p>
<p>Wir sind von der Hypothese ausgegangen, dass das Impression Management sich positiv auf die Akzeptanz und wahrgenommene Fairness der Vorstellungsgespräche auswirkt. Mit diesem Fachbegriff meinen wir die soziale Präsenz, also das Gefühl, mit dem Gegenüber eine positive Beziehung aufbauen zu können sowie die Möglichkeit, sich in einem möglichst guten Licht darstellen zu können. Zudem haben wir die zwei Hypothesen untersucht, dass Digital Natives den Face-to-Face-Modus bei Vorstellungsgesprächen eher akzeptieren, allerdings videobasierte Interviews als fairer empfinden.</p>
<p><strong>Welche Ergebnisse haben Sie überrascht?</strong></p>
<p>Das Ergebnis, dass jüngere Bewerberinnen und Bewerber, also Mitglieder der sogenannten Generation Y und Generation Z, persönliche Vorstellungsgespräche im direkten Vergleich mit solchen, die per Videokonferenz durchgeführt werden, als weniger fair empfinden, ist neu und insofern schon überraschend. Bestehende Studien, die sich in der Vergangenheit eher auf die Generation X oder gar auf die Babyboomer bezogen haben, zeigen nämlich sehr konsistent, dass persönliche Interviews positivere Reaktionen hervorgerufen haben. Veränderungen in den Einstellungen und Werten jüngerer Generationen sowie technologische Weiterentwicklungen, die die Qualität von Videointerviews deutlich verbessert haben, können zu diesen neuen Erkenntnissen beigetragen haben. Interessant wäre nun noch zu klären, ob heute auch ältere Bewerberinnen und Bewerber ihre Einstellungen zu und Reaktionen auf Videointerviews verändert haben. Das war aber nicht Bestandteil unserer Studie und würde ein neues Forschungsdesign erfordern.&nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Ein theoretischer Hintergrund Ihrer Studie ist die Signalling-Theorie: Können Sie uns erklären, was es damit auf sich hat?</strong></p>
<p>Die Signalling-Theorie erklärt, wie Menschen versuchen, Unsicherheit in Situationen zu reduzieren, in denen Informationen ungleich verteilt sind – wie beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt.<br> Gerade hier besteht eine große Informationsasymmetrie, da Bewerberinnen und Bewerber mehr Informationen über ihre Fähigkeiten haben als Arbeitgeber. Um diese Informationslücke zu schließen, senden die interviewten Personen Signale aus, die ihre Qualifikation und Eignung für eine Stelle belegen sollen.</p>
<p>Viele festgelegte Merkmale von Bewerberinnen und Bewerbern, wie zum Beispiele Alter und Geschlecht sind für Arbeitgeber recht einfach zu beobachten und zu validieren. Veränderbare Merkmale wie Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit oder Talent sind jedoch deutlich schwieriger zu beurteilen. Diese Eigenschaften signalisieren die Interviewten zum Beispiel durch Bildungsabschlüsse, Berufserfahrungen, bisherige Erfolge oder sogar durch ein spezifisches Auftreten.</p>
<p>So versuchen Kandidatinnen und Kandidaten zu zeigen, dass sie für eine vakante Stelle besser geeignet sind als andere. Letztlich kann somit Signalling aus Sicht der Bewerbenden ihre Chancen in einem Bewerbungsprozess erhöhen.</p>
<p><strong>Haben Sie zum Schluss noch drei schnelle Tipps für Arbeitgeber, wie sie Vorstellungsgespräche mit den Digital Natives fair und angenehm gestalten können?</strong></p>
<p>Sehr gern. Ich würde Arbeitgebern folgendes raten:</p><ol> 	<li>Egal ob persönlich oder per Videocall: Eine angenehme Atmosphäre ist entscheidend. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen sich wohlfühlen, offen sprechen und ihre Qualitäten signalisieren können.</li> 	<li>Die Akzeptanz von Videogesprächen kann erhöht werden, wenn mehrere Unternehmensvertreterinnen und -vertreter beim Gespräch dabei sind und wenn erklärt wird, warum dieses Format gewählt wurde.</li> 	<li>Ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren, also die Kombination von einem Videogespräch plus einem persönlichen Vor-Ort-Gespräch, wird aus Sicht der Bewerbenden am besten beurteilt.</li> </ol><p>Hier noch der Link zur gesamten Studie: <a href="https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/6604/file/Hofmann_2024_Digital_Natives.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/6604/file/Hofmann_2024_Digital_Natives.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Feb 2025 14:11:08 +0100</pubDate>
                        <title>Studie zeigt: Niedersächsische Verwaltungen durch Reichsbürger*innen gefordert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/studie-zeigt-niedersaechsische-verwaltungen-durch-reichsbuergerinnen-gefordert/</link>
                        <description>Die Hochschulen Osnabrück und Bremen untersuchten unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Lisowski die Probleme niedersächsischer Kommunen mit Reichsbürger*innen. Die Umfrage unter 155 Verwaltungseinheiten ergab, dass über 90 Prozent bereits betroffen waren, oft begleitet von Aggression, Gewaltandrohungen und hohem Mehraufwand.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Bremen/Osnabrück, 10.02.2025) Eine aktuelle Studie der Hochschule Osnabrück und der Hochschule Bremen legt die Herausforderungen offen, denen sich niedersächsische Kommunen im Umgang mit sogenannten Reichsbürger*innen gegenübersehen. Die Untersuchung ist unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Lisowski (Bremen) in Zusammenarbeit mit Master-Studierenden aus dem Bereich Public Management (Osnabrück) entstanden. Sie basiert auf einer repräsentativen Umfrage, an denen sich 155 Verwaltungseinheiten aus Niedersachsen beteiligten. Die Studie zeigt einige unschöne Entwicklungen. So muss davon ausgegangen werden, dass über 90 Prozent der Kommunen in Niedersachen bereits unangenehme Erfahrungen mit Personen der Reichsbürgerbewegung gemacht haben. Zudem Erfahrungen, die sich nicht selten durch Aggression, Gewaltandrohungen und erheblichem Mehraufwand für die Verwaltungen auszeichnen.<br> <br> <strong>Hauptbefunde der Studie:</strong><br> <br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Flächendeckendes Phänomen: Fast alle Kommunen (93 Prozent in der Stichprobe) berichten von Kontakten mit Reichsbürger*innen, ohne dass geografische Muster erkennbar sind.<br> <br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Problematische Begegnungen: In 81 Prozent der Fälle mangelt es an Kooperation durch die Reichsbürger*innen und fast 40 Prozent der Kommunen berichten von Drohungen oder aggressivem Verhalten gegenüber Verwaltungsmitarbeitenden. In 30 Prozent der Fälle gab es sogar Gewaltandrohungen oder physische Gewalt.<br> <br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Betroffene Bereiche: Die meisten Konflikte treten in der Ordnungsverwaltung auf, insbesondere in Bereichen wie dem Meldewesen und der Waffenkontrolle, gefolgt von Genehmigungs- und Zulassungsstellen.<br> <br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Hoher Mehraufwand: Mehr als die Hälfte der Verwaltungen gibt an, dass der Umgang mit Personen der Reichsbürgerbewegung zu erheblichem Mehraufwand führt, was die Kapazitäten der betroffenen Stellen belastet.<br> <br> <strong>Unterstützung und Informationsbedarf:</strong><br> <br> Die Studie macht auch deutlich, dass es keine flächendeckenden Schulungen oder gezielte Informationsangebote für die Verwaltungen gibt. Trotzdem: Nur elf Prozent der befragten Kommunen haben konkrete Bedarfe (z.B. Schulungsmaßnahmen) angemeldet. Der Grund dürfte darin liegen, dass die insgesamt sehr leistungsfähigen Kommunalverwaltungen gut in der Lage sind, mit den Herausforderungen durch die Reichsbürger*innen fertig zu werden. Was allerdings nicht heißt, dass diese für einzelne Mitarbeitende nicht zu hohen Belastungen führen können. Verbesserungspotenzial sieht die Studie allerdings im Informationsangebot. Erstes Informationsmaterial des niedersächsischen Verfassungsschutzes über die Reichsbürgerbewegung etwa ist in vielen Gemeinden noch weitgehend unbekannt.<br> <br> <strong>Hintergrund:</strong><br> <br> Reichsbürger*innen und Selbstverwalter*innen sind Gruppierungen, die die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Institutionen leugnen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz schätzt ihre Zahl bundesweit auf etwa 25.000 Personen, darunter 1.080 in Niedersachsen. Auffällig ist die häufige ideologische Nähe zum Rechtsextremismus und das steigende Gewaltpotenzial dieser Szene.<br> <br> Die komplette Studie kann auf den&nbsp;<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/master/public-management-mba-berufsbegleitend/#c16327907" target="_blank"> Seiten der Hochschule Osnabrück </a>bezogen werden.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Rainer Lisowski<br> E-Mail: <a href="mailto:rainer.lisowski@hs-bremen.de" class="mail">rainer.lisowski@hs-bremen.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück stärkt ihre Exzellenz in angewandter Forschung und Lehre mit strategischem Zukunftsprojekt „Transformation Through Excellence in Applied Sciences“ (TExAS) – über 16 Mio. Euro Fördersumme</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/texas/</link>
                        <description>Mit dem Vorhaben „Transformation Through Excellence in Applied Sciences“ (TExAS) hat die Hochschule Osnabrück ein Konzept erarbeitet, welches im Wettbewerbsverfahren der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Niedersachsen und der VolkswagenStiftung die internationale Gutachtergruppe überzeugte. Für fünf Jahre werden die geplanten Vorhaben mit 16,25 Millionen Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück hat mit ihrem umfassenden Zukunftsprojekt „Transformation Through Excellence in Applied Sciences“ (TExAS) in der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ des Programms zukunft.niedersachsen sehr erfolgreich abgeschnitten. Mit diesem strategischen Vorhaben, für das eine Fördersumme von 16,25 Millionen Euro über fünf Jahre bewilligt wurde, plant die Hochschule, ihre Position als größte und forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen weiter zu festigen und den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten.</p>
<p>„Ich freue mich mit dem gesamten Antragsteam sehr über diesen herausragenden Erfolg. Mithilfe der Förderzusage können wir unsere Forschungs- und Transferaktivitäten stärken und mit neuen Konzepten für Studium, Lehre und Verwaltung verknüpfen. Unsere Mission: durch exzellente anwendungsbezogene Forschung und innovationsorientierten Wissenstransfer die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation mitzugestalten – in der Region, aber auch auf internationaler Ebene“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.</p>
<p><strong>Digitalisierung, Diversität, demografischer Wandel – Hochschule fokussiert Zukunftsthemen</strong></p>
<p>Seit 2005 hat sich die Hochschule Osnabrück kontinuierlich in ihren Kernkompetenzen Studium, Lehre, angewandte Forschung und Wissenstransfer weiterentwickelt. Heute ist sie nicht nur die größte und drittmittelstärkste Hochschule ihrer Art in Niedersachsen, sondern auch eine zentrale Akteurin in der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Um die erzielten Fortschritte nachhaltig zu sichern, fokussiert sich die Hochschule zukünftig auf transformationsrelevante Themen und Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Fachkräftesicherung und Nachwuchssicherung für die angewandte Forschung in Verbindung mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität und Internationalisierung.</p>
<p><strong>Neue Forschungszentren, flexibleres Studium, digitalere Verwaltungsprozesse</strong></p>
<p>Das Projekt TExAS setzt dabei in den drei Handlungsfeldern „Forschung und Transfer“, „Studium und Lehre“ sowie „Service und Prozesse“ an:</p><ul><li>Forschung und Transfer: Sicherung der Forschungsstärke, unter anderem durch profilbildende Professuren und neue Forschungs- und Transferzentren</li><li>Studium und Lehre: Stärkung der Ausbildungsqualität und wissenschaftlichen Qualifizierung durch Flexibilisierung von Studiengängen und Lehr- und Lernstrukturen sowie durch die Gewinnung von internationalen Studierenden</li><li>Service und Prozesse: Optimierung von Serviceleistungen und -prozessen durch ein Zentrum für Verwaltungsexzellenz und den Einsatz von KI</li></ul><p><strong>Forschungsschwerpunkte stärken</strong></p>
<p>Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, erläutert: „Im Bereich Forschung und Transfer wird die Hochschule in den kommenden Jahren einen besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung und Profilierung der Forschungsschwerpunkte ‚Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung‘, ‚Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft‘ und ‚Nachhaltige Technologien und Prozesse‘ legen. Zentrale Bestandteile unseres Vorhabens sind dafür die Gründung von Forschungszentren innerhalb dieser Forschungsschwerpunktfelder. Außerdem können wir dank der Förderzusage nun Professuren vorzeitig nachbesetzen. Zudem ist geplant, Forschung und Transfer mit Studium und Lehre noch stärker zu verzahnen.“</p>
<p><strong>Forschungseinblicke und mehr Freiräume für Studierende</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, betont die Chancen für Studium und Lehre: „Hier werden wir besonders viel Wert auf die zukünftige Flexibilisierung von Studiengängen legen. So sollen neue Lehr- und Lernstrukturen entstehen, die die Studierenden frühzeitig an Forschung und Transfer heranführen und ihnen mehr Freiräume für ihre individuelle Entwicklung und die Kooperation mit externen Partner*innen bieten.“ Darüber hinaus soll die Aufnahme internationaler Studierender ausgebaut und deren Betreuung an der Hochschule vom Start über das Studium bis zum Übergang in den Arbeitsmarkt intensiviert werden.</p>
<p><strong>KI-Einsatz für Optimierung von Verwaltungsabläufen</strong></p>
<p>Als weitere Maßnahme im Vorhaben TExAS plant die Hochschule Osnabrück die Einrichtung eines Zentrums für Verwaltungsexzellenz. Dieses soll interne Prozesse kontinuierlich verbessern und Innovationen innerhalb der Organisation vorantreiben. „Unser Ziel ist es aktuelle Prozesse und Strukturen auf Effizienz, Qualität und Flexibilität zu überprüfen und die administrativen Dienstleistungen für die Kernaufgaben der Hochschule auch mithilfe von KI zu optimieren. Dies ist ein entscheidender Schritt, um den laufenden Wandel auch in diesem Bereich aktiv mitgestalten zu können“, fasst Schmehmann zusammen.</p>
<p>Weitere Einblicke in das Projekt TExAS gibt es auf YouTube unter: <a href="https://youtu.be/nqzxKoIeD4w" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/nqzxKoIeD4w</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der Webseite der Hochschule zu finden: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund der Förderlinie:</strong></p>
<p>Mit der Ausschreibung „Potenziale strategisch entfalten“ bieten das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung den niedersächsischen Hochschulen die Möglichkeit, strategische Entwicklungsziele im Wettbewerb weiter zu schärfen und umzusetzen. Sie sollen mit Blick auf ihre künftige Leistungsfähigkeit ihre Standorte als Teil eines leistungsfähigen Wissenschaftssystems Niedersachsen – eingebettet in deutsche und internationale Kooperationen – strategisch bestmöglich entwickeln. Dabei können bestehende Defizite reduziert, neuartige und innovative Themenfelder erschlossen sowie vielversprechende Potenziale gestärkt werden, sodass die jeweiligen Hochschulen in ihren Profilen und Zielen sowohl national als auch international wettbewerbsfähiger werden. Dies soll unter Bezugnahme auf Kooperationsmöglichkeiten, aber auch auf eine klare Arbeitsteilung mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen geschehen.</p>
<p>Insgesamt soll mit dem Förderangebot ein nachhaltiger Impuls in die niedersächsische Wissenschaft gegeben werden, mit dessen Hilfe die Potenziale der niedersächsischen Hochschulen weiter entfaltet werden und die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems – auch mit Blick auf die Erfolgschancen in nationalen und internationalen Förderwettbewerben – signifikant erhöht wird. Informationen zur Förderlinie finden sich auch unter: <a href="https://zukunft.niedersachsen.de/foerderangebot/potenziale-strategisch-entfalten/" target="_blank" rel="noreferrer">https://zukunft.niedersachsen.de/foerderangebot/potenziale-strategisch-entfalten/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 00:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/wissenssnack-14/</link>
                        <description>Was ist Energy Harvesting?</description>
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 17:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück startet hochschuleigenes 5G-Campusnetz am Standort Westerberg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/hochschule-osnabrueck-startet-hochschuleigenes-5g-campusnetz-am-standort-westerberg/</link>
                        <description>Mit der Inbetriebnahme eines eigenen 5G-Campusnetzes setzt die Hochschule Osnabrück einen wichtigen Meilenstein zur Unterstützung von Forschung und Lehre am Standort Westerberg. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Inbetriebnahme eines eigenen 5G-Campusnetzes setzt die Hochschule Osnabrück einen wichtigen Meilenstein zur Unterstützung von Forschung und Lehre am Standort Westerberg. Dieses fortschrittliche Netzwerk, das spezielle von der Bundesnetzagentur genehmigte Frequenzen nutzt, wurde vom Team des Labors für Hochfrequenztechnik und Mobilkommunikation am Agro-Technicum entwickelt und umgesetzt.</p>
<p>Das hochschuleigene Campusnetz bietet eine einmalige Gelegenheit, die Nutzung von High End 5G-Mobilfunktechnologie flexibel auf die Bedürfnisse der Forschung und studentischer Projekte zuzuschneiden. Im Vergleich zu öffentlichen Netzbetreibern ermöglicht das Campusnetz individuelle Anpassungen und Konfigurationen, die für spezifische Anwendungsbereiche wie die Digitalisierung der Landwirtschaft oder autonomes Fahren optimiert werden können.</p>
<p>„Dank unseres neuen Campusnetzes können wir unsere Forschung im Bereich echtzeitkritischer Anwendungen entscheidend voranbringen“, erklärt Prof. Tönjes, Leiter des Projekts. „Wir planen, das Netzwerk so zu konfigurieren, dass es die zuverlässige Steuerung von Agrar-Robotern, Drohnen und Maschinen in Industrie 4.0 Szenarien unterstützt.“</p>
<p>Die Realisierung des Campusnetzes wurde durch die Forschungsprojekte „Open5GpaceMaker“ und „ENCAMPS“ gefördert, die Teil des Programms Innovative Netztechnologien des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sind. Die Hochschule Osnabrück sieht bereits in die Zukunft und plant, das Netzwerk durch die Integration von zwei mobilen Einheiten für den Feldeinsatz, insbesondere am Campus Haste, sowie einer weiteren Basisstation am Campus Westerberg zu erweitern.</p>
<p>Mit der Inbetriebnahme des 5G-Campusnetzes und der Anwendung modernster Netzwerktechnologien und schafft die Hochschule Osnabrück eine dynamische Umgebung und echten Mehrwert für Forschende und Studierende, um technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 12:31:04 +0100</pubDate>
                        <title>Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Sara Marquard zur stellvertretenden Leiterin des DNQP ernannt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/pflegewissenschaftlerin-prof-dr-sara-marquard-zur-stellvertretenden-leiterin-des-dnqp-ernannt/</link>
                        <description>Steigende Anforderungen und Aufgabenfülle erfordern Erweiterung der Leitungsebene</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat Prof. Dr. Sara Marquard zu Jahresbeginn zur stellvertretenden Leitung ernannt. Mit dieser Erweiterung der Leitungsebene reagiert das DNQP auf die zunehmenden Aufgaben in der Erarbeitung von Expertenstandards für die Pflege, der Weiterentwicklung von Implementierungsprojekten, der Konzeption und Durchführung von Weiterbildungsangeboten sowie der Digitalisierung.</p>
<p>Prof. Dr. Sara Marquard trat im Oktober 2023 ihre Position als Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück an. Seitdem ist sie Mitglied des wissenschaftlichen Teams sowie des Lenkungsausschusses des DNQP. „Ihre pflegeberufliche und pflegewissenschaftliche Expertise und ihr Engagement in der Pflege machen sie zur idealen Besetzung für diese verantwortungsvolle Position“, ist Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Büscher, wissenschaftlicher Leiter des DNQP, überzeugt. Prof. Dr. Sara Marquard ergänzt: „Die Expertenstandards begleiten mich seit meinem Studium bei verschiedensten Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Pflege und Pflegewissenschaft. Dass ich nun Teil des DNQP sein kann und die Entwicklung und Verbreitung der Expertenstandards mitverantwortlich vorantreiben darf, erfüllt mich mit Begeisterung“.</p>
<p><strong>Nachhaltige Verbesserung der Pflegequalität in Deutschland</strong></p>
<p>Die Verstärkung der Leitungsebene durch Prof. Dr. Marquard ist Teil einer strategischen Ausweitung des wissenschaftlichen Teams des DNQP, das im letzten Jahr gezielt personell verstärkt wurde, um den gestiegenen Anforderungen und der zunehmenden Komplexität der Aufgaben gerecht zu werden. „Ihr umfangreiches Fachwissen und ihre Erfahrung werden dazu beitragen, die Arbeiten des DNQP weiter voranzutreiben und die Qualität der Pflege in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Diese Personalentscheidung wird einen positiven Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung und Entwicklung des Netzwerks haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Büscher.</p>
<p><strong>Über das DNQP</strong></p>
<p>Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Fachkolleg*innen in der Pflege, die sich mit dem Thema Qualitätsentwicklung auseinandersetzen. Übergreifende Zielsetzung des DNQP ist die Förderung der Pflegequalität auf der Basis von Praxis- und Expertenstandards in allen Einsatzfeldern der Pflege. Zentrale Aufgabenschwerpunkte sind die Entwicklung, Konsentierung und Implementierung evidenzbasierter Expertenstandards sowie die Beforschung von Methoden und Instrumenten zur Qualitätsentwicklung und -messung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt</strong></p>
<p>Website: <a href="https://www.dnqp.de" target="_blank">www.dnqp.de</a><br> Geschäftsstelle: Elke Rausing<br> Telefon: 0541 969-2004<br> E-Mail: <a href="https://www.dnqp.de/informationen-zum-dnqp/" target="_blank">dnqp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 09:21:26 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Stiftungsprofessur: Agrar- und Sensorsysteme für eine intelligente Landwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/neue-stiftungsprofessur-agrar-und-sensorsysteme-fuer-eine-intelligente-landwirtschaft/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück beruft Dank Fördergeldern mehrerer Stiftungen Prof. Dr. Christian Meltbebrink </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Mit Prof. Dr. Christian Meltebrink besetzt seit dem Wintersemester ein ausgewiesener Experte für autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme die gleichnamige Stiftungsprofessur der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="01Standard">Den 34-Jährigen begrüßten zu Jahresbeginn das Präsidium der Hochschule Osnabrück und die Förderer der Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, der Claas-Stiftung, der Dieter Fuchs Stiftung, der Friedel &amp; Gisela Bohnenkamp-Stiftung und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Jede der Stiftungen stellt fünf Jahre lang jährlich 25.000 Euro bereit, was eine Fördersumme von insgesamt 625.000 Euro ergibt. Anschließend übernimmt die Hochschule die Finanzierung.</p>
<p class="01Standard">„Mit dieser Stiftungsprofessur werden wir unseren in den zurückliegenden Jahren aufgebauten Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Technologien und Prozesse“ erfolgreich weiterentwickeln können. Christian Meltebrink wird die Automatisierung von Agrarsystemen vorantreiben und im Austausch mit Firmen aus der Landtechnik, sowie durch gezielte Nachwuchsförderung eine Schlüsselbranche dieser Region unterstützen. Ermöglicht wird dies durch das großzügige Stiftungsengagement,“ betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.</p>
<p class="01Standard"><strong>Experte für Sensortechnik in der Landwirtschaft</strong><br> Meltebrinks Expertise ist die Sensortechnik. Sensoren fungieren als Augen und Ohren der modernen Agrartechnologie und liefern Echtzeitdaten über Umweltbedingungen, Bodengesundheit, Pflanzenwachstum und Maschinenleistung. Ein Sensor erkennt physikalische oder chemische Veränderungen in der Umgebung und wandelt diese in ein elektrisches Signal um. Dieses Signal wird zur Informationssammlung verwendet oder um beispielsweise zu bestimmen, ob ein Roboter eine Feldfrucht bewässern oder ein Hindernis umfahren soll.</p>
<p class="01Standard">Meltebrink studierte nach einem dualen Bachelorstudium der Elektrotechnik – Automation in Baden-Württemberg an der Hochschule Osnabrück den Master Informatik – Verteilte- und Mobile Anwendungen. Für seine Masterarbeit erhielt er 2015 den Amazone Innovation Award und eine Auszeichnung für den besten Masterabschluss.</p>
<p class="01Standard"><strong>Aufbau einer ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsgruppe</strong><br> Es folgte der Berufseinstieg als Safety Manager beim Landmaschinenhersteller Strautmann &amp; Söhne in Bad Laer, wo Meltebrink ein patentiertes Sicherheitskonzept für autonome Agrarmaschinen entwickelte. Dort erkannte er das Problem der sicheren Wahrnehmung von Personen durch selbstfahrende Landmaschinen auf Feld und Hof. Meltebrink promovierte zu diesem Thema mit summa cum laude kooperativ an der Technischen Universität Berlin und entwickelte im eingeworbenen Forschungsprojekt „Agro-Safety“ eine neue Prüfmethodik für Sensoren unterschiedlicher Hersteller. Meltebrink baute in dieser Zeit zudem eine ingenieurwissenschaftliche Nachwuchsgruppe auf. In den vergangenen zwei Jahren verantwortete er das Portfolio- und Innovationmanagement für Sensorlösungen an mobilen Arbeitsmaschinen beim Sensorhersteller SICK.</p>
<p class="01Standard"><strong>Praxisnahe Forschung und Lehre</strong><br> „Ich möchte anwendungsorientierte Lehre mit den dazugehörigen Praktika anbieten und dabei State of the Art Ansätze und industriestandardisierte Verfahren berücksichtigen. In praxisnaher Forschung werde ich die landwirtschaftlichen Prozesse in den Vordergrund stellen und in enger Zusammenarbeit mit Landwirten und Industriepartnern neue, intelligente Sensorsystem-Lösungen erarbeiten, mit denen sich die tägliche Arbeit verbessert“, so Meltebrink. „Die Infrastruktur der Hochschule, mit unter anderem dem Agro-Technicum, bietet mir optimale Arbeitsbedingungen.“</p>
<p><strong>Förderung einer innovativen und nachhaltigen Landwirtschaft in und um Osnabrück</strong><br> „Als finanzierende Stiftungen freuen wir uns sehr über Prof. Dr. Meltebrink als neuen Inhaber des Lehrstuhls für autonome und kollaborative Agrarsysteme. Durch seine Expertise wird die Vision einer innovativen und nachhaltigen Landwirtschaft in Osnabrück mit neuem Leben erfüllt,“ ist sich Sylvia Looks, Vorstandsmitglied der Claas-Stiftung sicher.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Einen ausführlichen Beitrag über die Promotionsarbeit von Professor Meltebrink innerhalb des Forschungsprojekts Agro-Safety lesen Sie im Artikel<strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2023/10/wie-sicher-sind-autonome-landmaschinen/" target="_blank">„Wie sicher sind autonome Landmaschinen?“</a></strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück verfügt mit dem <strong><a href="http://(https://www.hs-osnabrueck.de/agro-technicum/" target="_blank" rel="noreferrer">Agro-Technicum</a></strong> über eine hochmoderne technologische Infrastruktur zur Weiterentwicklung von Sensortechnologien, Datenmanagement und mechatronischer Systeme, sowie zur Entwicklung zukünftiger Landmaschinen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Jan 2025 15:01:47 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr Sicherheit beim Autofahren: Dank Sensoren und Künstlicher Intelligenz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/mehr-sicherheit-beim-autofahren-dank-sensoren-und-kuenstlicher-intelligenz/</link>
                        <description>Projekt SenBel an der Hochschule Osnabrück gestartet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück forscht in Kooperation mit der ZF Friedrichshafen AG (ZF) im neuen Projekt SenBel an sensorgestützter Beladungserkennung für PKWs. Ziel ist es die Fahrzeuge damit sicherer, effizienter und nachhaltiger zu machen. „Wie ein Auto beladen ist, kann Einfluss auf das Fahrverhalten haben. Ist ein PKW beispielsweise schwer beladen, kann der Bremsweg länger sein. Schlecht verteiltes Gepäck beeinflusst wiederum die Straßenlage des Fahrzeugs und erhöht das Unfallrisiko in Kurven“, sagt Carlos Wübbeler, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt SenBel. Sicherheitssysteme im Fahrzeug, wie beispielsweise das Antiblockiersystem (ABS) oder das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) steuern in solchen Fällen aktiv gegen. Dafür müssen den Systemen jedoch verlässliche Informationen über den Beladungszustand vorliegen.</p>
<p>„Genau hier setzt SenBel an. Wir wollen anhand von gezielt platzierter Sensorik Informationen über den Beladungszustand des Fahrzeugs zu gewinnen“, so Wübbeler. Im nächsten Schritt könnten die verschiedenen Sicherheitssysteme das Fahrverhalten des Autos entsprechend korrigieren. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Nachhaltigkeit und Effizienz, indem etwa Kraftstoffverbrauch, Brems- und Reifenabrieb reduziert werden. „Das System könnte in Zukunft neben PKWs auch für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen interessant sein“, sagt Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp, Professor für Informatik an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Unterstützung der Untersuchungen durch KI</strong></p>
<p>Im Projekt werden verschiedene Methoden miteinander kombiniert, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Neben modellbasierten Untersuchungen, bei der digitale Modelle zur Simulation verschiedener Tests eingesetzt werden, werden zusätzlich datenbasierte Methoden hinzugezogen. „Simulationsprogramme können immer nur einen Teil der Realität abbilden. Gerade im Fahrzeug selbst müssen sie stark vereinfacht werden, damit sie eine Hilfe sind. Denn dort ist keine Kapazität für einen großen Rechner. Deswegen nutzen die aktuellen Sicherheitsprogramme nur Teile der Modelle und Sensoren“, erläutert Westerkamp. Künstliche Intelligenz (KI) in Form von speziell trainierten neuronalen Netzen könnte helfen diese Lücke zu schließen. Denn durch die KI können mehr Daten zu Umwelteinflüssen (zum Beispiel Wetter oder Fahrbahnbeschaffenheit) und mehr Sensoren hinzugezogen werden. „Wir wollen aber auch kritisch prüfen, welche Daten uns überhaupt einen Mehrwert bieten“, sagt Wübbeler. Kooperationspartner ZF unterstützt unteranderem mit der Bereitstellung eines Testfahrzeugs. So können die Modelle und Analysen auch praktisch überprüft werden.</p>
<p>Das Projekt wird von der nBank im Rahmen des Europäischen Struktur- und Investitionsfonds EFRE gefördert.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49(0)541 969-3649<br> E-Mail: c.westerkamp@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Jan 2025 11:40:24 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: „Diskriminierung ist Teil unseres Alltags“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/wissenssnack-diskriminierung-ist-teil-unseres-alltags-1/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Wer diskriminiert, ist böse. Stimmt das?“, erläutert Wissenschaftlerin Dr.in Lisa Tometten, wie es dazu kommt, dass wir andere diskriminieren, ohne es zu wollen und wie wir das ändern können. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Außerdem erklärt die Psychologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Vielfaltsdiskurse“, wie wir gut damit umgehen und was zu tun ist, wenn wir selber oder Menschen in unserem Umfeld diskriminiert werden. </em><br> <em>Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Petia Genkova (Kompetenzzentrum Globale Kompetenz der Hochschule Osnabrück) und gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.</em></p>
<p><strong>Hochschule: Sind Menschen, die andere diskriminieren, böse?</strong></p>
<p>Lisa Tometten: Nein, nicht unbedingt. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes definiert Diskriminierung unabhängig von einer bösen Absicht. Das bedeutet, Diskriminierung kann durchaus in böser Absicht geschehen, muss es aber nicht. Und sie verletzt auch unabhängig davon. Diskriminierung hat verschiedene Dimensionen: Individuell, strukturell, institutionell und historisch. Damit geht sie weit über Einzelsituationen hinaus. Wir alle leben in diskriminierenden Strukturen und haben diese verinnerlicht.</p>
<p><strong>Sie sagen, wir diskriminieren nicht aus böser Absicht, sondern wachsen mit Diskriminierung auf und tragen sie deshalb in uns. Können Sie das an einem Beispiel erläutern?</strong></p>
<p>Diskriminierung kann aufgrund verschiedenster Merkmale geschehen und ist Teil unseres Alltags. Das zeigt sich an Kleinigkeiten, die uns meistens gar nicht bewusst sind. Zum Beispiel werden viele Schwarze Menschen und People of Color mit der Frage „Wo kommst du her?“ und dann im Anschluss „Osnabrück? Nein, wo kommst du wirklich her?“ konfrontiert. Das ist ein Problem, weil dahinter die Annahme steht, dass sie nicht deutsch sind, anders sind und nicht dazu gehören. Obwohl die Frage in einigen oder vielleicht sogar vielen Fällen nett gemeint ist und aus Neugierde geschieht, ist sie ein Beispiel dafür, wie wir nur aufgrund des Aussehens einer Person auf ihre Herkunft schließen und eine Unterscheidung zwischen dazugehörig und nicht dazugehörig treffen. Daneben gibt es unzählige weitere Beispiele, die alle eins gemeinsam haben: Sie betonen ein bestimmtes Merkmal und konstruieren die Person als anders, nicht dazugehörig und nicht normal.</p>
<p><strong>Ihre Aufgabe im Forschungsprojekt ist unter anderen, zu beobachten, wie öffentlich über Diversität und Diskriminierung gesprochen wird. Was beobachten Sie?</strong></p>
<p>Die Zahl der Veröffentlichungen mit den Stichworten Diversität und (Anti-) Diskriminierung ist sowohl im wissenschaftlichen als auch öffentlichen Bereich stark angestiegen. Meine Recherche in der wissenschaftlichen Datenbank „Web of Science“ und den Online-Archiven der New York Times und Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt wie erwartet: Die Anzahl der erschienenen Artikel steigt kontinuierlich an.</p>
<p><strong>Welche Herausforderungen gehen damit einher?</strong></p>
<p>Dazu gehören negative Konsequenzen und Hassnachrichten für Wissenschaftler*innen, die ihre Forschung teilen, und die Neigung von Personen nur solche Informationen anzunehmen, die ihren bisherigen Erwartungen und Einstellungen entsprechen. Darüber hinaus tragen betroffene und nicht-betroffene Personen unterschiedliches Wissen und auch unterschiedliche Emotionen in die Debatte. Wissenschaftler*innen, die wütend sind, werden zum Beispiel als weniger glaubwürdig und seriös wahrgenommen. Diskriminierung kann aber verständlicherweise sehr wütend machen und dadurch entsteht ein ungleiches Machtverhältnis in Diskussionen.</p>
<p><strong>Wenn ich einsehen kann, dass ich selber diskriminiere, ist der erste Schritt getan, aber wie merke ich überhaupt, dass ich andere diskriminiere? </strong></p>
<p>Der wichtigste Punkt ist, sich zu informieren. Es gibt viele tolle Bücher, Filme, Dokumentationen, Podcasts, Instagram-Kanäle und so weiter, in denen Diskriminierung erklärt wird und in denen Betroffene von ihren Erfahrungen berichten. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto eher bin ich in der Lage Diskriminierung im Alltag bei mir und bei anderen zu erkennen. Darüber hinaus kann ich offen für Feedback sein und deutlich machen, dass es mir wichtig ist, mich gegen Diskriminierung einzusetzen. Wenn mir jemand rückmeldet, dass ich etwas Diskriminierendes gesagt oder getan habe, sollte mein erster Impuls nicht sein, das Feedback wütend abzuschmettern. Stattdessen kann ich sagen: „Vielen Dank für die Rückmeldung. Kannst du/können Sie mir erklären, warum das diskriminierend war und wie ich es in Zukunft anders machen kann?“ So können wir alle voneinander lernen.</p>
<p><strong>Nun gibt es auch Menschen, die andere absichtlich diskriminieren, vielleicht aus Angst oder um sich einen Vorteil zu verschaffen. Was sollte ich tun, wenn ich so etwas miterlebe?</strong></p>
<p>Wenn es meine Ressourcen zulassen, sollte ich mich aktiv dagegenstellen und Solidarität mit den Betroffenen äußern. Es kann für viele Betroffene sehr entlastend sein, wenn sie nicht die einzigen sind, die „schon wieder“ etwas dagegen sagen und damit auch riskieren, die eigentlich gute Stimmung zu verderben und jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das erfordert auf der anderen Seite sehr viel Feingefühl, um nicht über die betroffene Person hinweg zu handeln, sondern mit ihrem Einverständnis.</p>
<p><strong>Und wie verhalte ich mich am besten, wenn ich selber diskriminiert werde?</strong></p>
<p>Auch hier gilt: Die eigene Sicherheit und die eigenen Ressourcen sind entscheidend dafür, ob ich in der Situation selbst handeln möchte oder kann. Außerdem kann ein Austausch mit anderen Betroffenen oder Vertrauenspersonen helfen. Wer nachträglich aktiv werden möchte, kann hilfreiche Informationen auf der Website der <a href="https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/wir-beraten-sie/wir-beraten-sie-node.html" target="_blank" rel="noreferrer">Antidiskriminierungsstelle des Bundes</a> finden.</p>
<p>Das Reel zum Wissenssnack auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/p/DE2FZs_NL_P/?next=%2F" target="_blank" rel="noreferrer">Menschen, die diskriminieren, sind böse. Stimmt das?</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 13:03:51 +0100</pubDate>
                        <title>&quot;Trend zu Populismus und Meinungs-Echokammern&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/11/ist-unsere-demokratie-in-gefahr/</link>
                        <description>Wissenssnack mit Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Andreas Faatz: Ist unsere Demokratie in Gefahr?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Andreas Faatz ist Wirtschaftsinformatiker an der Hochschule Osnabrück und organisiert in diesem Jahr gemeinsam mit Prof. Dr. Hermann Heußner und dem Projekt Gesellschaftliches Engagement das <strong>Osnabrücker Demokratieforum am 28. November. </strong>Warum er sich für den demokratischen Diskurs einsetzt und wie er die aktuelle Situation bewertet, erzählt er im Interview zum Wissenssnack.</em><br> &nbsp;</p>
<p><strong>Herr Faatz, ist unsere Demokratie in Gefahr?</strong><br> <br> Faatz: Die Demokratie steht vor ernsten Herausforderungen durch erstarkende Populisten und Feinde der Freiheit, die mit Desinformationen und Hass unsere Diskurse gefährden. Beides verkauft sich nur zu gut. Wir sehen international Beispiele von Gesellschaften mit eigentlich starker demokratischer Tradition, in denen ein demokratisches Gespräch kaum noch möglich ist.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Sie sind Wirtschaftsinformatiker. Welche Gefahren sehen Sie für die Demokratie aus Ihrer Fachlichkeit heraus? Was bewirken Fakenews und Hassbotschaften im Netz?</strong></p>
<p>Wenn ich mir als Statistiker die Wahlergebnisse bei jungen Wählerinnen und Wählern ansehe und zudem als KI-Lehrer die wachsenden Möglichkeiten, quasi zum Nulltarif, Desinformation zu verbreiten, dann gehe ich von einem verfestigten Trend zu Populismus und zu Meinungs-Echokammern aus. Es gibt jedoch auch statistische Evidenz dafür, dass Deutschland <em>noch</em> nicht annähernd so polarisiert ist, wie es etwa die USA sind – es lohnt sich aus meiner Sicht also, jetzt erst recht in der Breite am demokratischen Dialog zu arbeiten und neue Formate des Meinungsaustauschs zu erproben.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Pauschale, undifferenzierte Behauptungen kommen bei vielen Bürger*innen gut an. Wie kann man erfolgreich dagegen argumentieren?</strong></p>
<p>Ich bin bei dieser Frage überhaupt nicht am Ende aller notwendigen Überlegungen angelangt, aber ich bin mir vor meinem beruflichen Hintergrund sicher: Es hilft, Evidenz und Zahlen zu kennen und erklären zu können; auch die Zahlen, die man hat, argumentativ mit anderen Größen vergleichen zu können.</p>
<p><strong>Nennen Sie uns ein Beispiel</strong></p>
<p>Während und seit der Pandemie habe ich zahlreiche fruchtbare Gespräche zu quantifizierbaren Risiken geführt, auch mit sehr impffernen Menschen. Unter anderem darüber, dass die Wahrscheinlichkeiten, mit oder ohne Impfung schwer an einem Infekt zu erkranken und dann im Krankenhaus zu landen, etwas anderes sind als die Wahrscheinlichkeiten, als schwer am Infekt erkrankte Person im Krankenhaus geimpft oder nicht geimpft zu sein. Nur eine dieser beiden Wahrscheinlichkeiten, die erstere, erwies sich als wirkliche Risikokennziffer. Die Wirksamkeit der Impfung zeigte sich nämlich im – idealerweise nach Altersgruppen differenzierten – Vergleich der Wahrscheinlichkeit, mit Impfung schwer zu erkranken mit andererseits der Wahrscheinlichkeit, ohne Impfung schwer zu erkranken. Es ist Mathe. Und es hat politische Konsequenzen.<br> <br> <strong>Im Umgang mit Zahlen ist nicht jede und jeder so geübt. Wie kann man außerdem miteinander ins Gespräch kommen?</strong><br> Hinzu kommt als Bedingung für ein demokratisches Gespräch, zumindest solange man mit Wähler*innen spricht und nicht mit “Populismusunternehmer*innen”, das man &nbsp;schon versuchen muss, das Argument, das so gut ankommt, aus der speziellen Situation der*des Diskussionspartners*Diskussionspartnerin zu verstehen. Das Ganze braucht, gerade wenn Zahlen und Wahrscheinlichkeiten hinzukommen, vor allem Zeit. Man muss also dranbleiben an einem solchen Austausch, das ist nicht nur ein Einzelgespräch, sondern deutlich mehr.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Welche Kommunikationsräume gibt es für eine Auseinandersetzung mit Demokratiefeind*innen und Populist*innen? Und was sollte man lieber lassen?</strong></p>
<p>Hier unterscheide ich zwischen den vom Soziologen Steffen Mau als “Populismusunternehmer*innen” bezeichneten Politiker*innen, die Profit aus einer wachsenden Polarisierung schlagen, und denjenigen, die sie wählen. Die direkte Auseinandersetzung mit Populist*innen liegt für mich auf der Ebene des Faktencheckens, echte Demokratiefeinde sind etwas fürs Justizsystem.<br> Den eigentlichen lebendigen demokratischen Kommunikationsraum müssen wir mit den Wähler*innen und nicht zuletzt auch mit Nichtwähler*innen hinbekommen – und das heißt neben Argumentieren ebenfalls, so schwierig es auch sein mag: Zuhören, Differenzieren, Abwägen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Demokratiefeinde und Populisten – vor den Toren der Macht - Thema des diesjährigen Osnabrücker Demokratieforums</strong></p>
<p>Wie weiter mit dem demokratischen Dialog? Darüber diskutieren Experten der Hochschule Osnabrück am 28. November, ab 10 Uhr, im Gebäude CN der Hochschule, gemeinsam mit der Osnabrücker Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und der stellvertretenden Chefredakteurin des SPIEGEL, Dr. Melanie Amann. Ihr Thema: „Demokratiefeinde und Populisten – vor den Toren der Macht.<br> Eine Anmeldung ist möglich über die Website:<strong><em> </em></strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-demokratieforum/" target="_blank"><strong><em>Osnabrücker Demokratieforum | Hochschule Osnabrück</em></strong></a><strong><em> </em></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 12:13:00 +0100</pubDate>
                        <title>Theaterstück „Angerichtet!“ servierte drei Tage lang „Diskurshäppchen“ zur Zukunft der Ernährung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/11/theaterstueck-angerichtet-servierte-drei-tage-lang-diskurshaeppchen-zur-zukunft-der-ernaehrung/</link>
                        <description>Interaktiver Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zur Ernährungswende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufführungen des Diskurstheaterstücks „Angerichtet!“ im November im emma-theater in Osnabrück boten mehr als „nur“ Theater: Sie lösten einen interaktiven Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft aus, der die Zuschauenden aktiv in die Diskussion um die Ernährung der Zukunft einbezog. Entwickelt im Rahmen des Transferprojekts GROWTH der Hochschule Osnabrück, unter Leitung der Theaterpädagogen Prof. Dr. Bernd Ruping und Frederik Hochheimer sowie der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothee Straka, setzte das Stück auf Dialog und Teilhabe.</p>
<p>Das Bühnenstück präsentierte in zehn „Diskurshäppchen“ wissenschaftlich fundierte Ansichten, die packend inszeniert und durch die Mitwirkung des Publikums lebendig wurden. Ruping, wissenschaftlicher Leiter des Teilvorhabens Diskurstheater, äußerte sich begeistert: „Der ästhetische Wert der Aufführung – zu messen an der Spannung zwischen dem Bühnengeschehen und dem Publikum – war hoch: Die Zuschauenden "gingen mit" und zeigten hohe Bereitschaft, die Impulse von vorn aufzugreifen, und quittierten gesangliche und tänzerische Elemente mit Zwischenbeifall, mitgesungen wurde auch.“</p>
<p><strong>Große Dialogbereitschaft der Zuschauenden</strong><br> Diese emotionale Öffnung der Zuschauenden, bereitete für die Verantwortlichen auf schlüssige Weise den entscheidenden Teil des angestrebten Theaterformats vor: Den Diskurs. Schon zu Beginn wurde das Publikum in Kleingruppen eingeteilt, die als „Ernährungsräte“ fungierten. In drei Diskussionsphasen konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zur Zukunft der Ernährung austauschen, Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit aufgreifen und ihre Ideen für eine nachhaltigere Ernährungsweise einbringen. In den Phasen der Gruppengespräche innerhalb des Publikums lag eine Atmosphäre intensiver Dialogbereitschaft über zum Teil aufgelöste Sitzreihen. Ruping ergänzte: „Die Diskurse waren intensiv, Positionen wurden eingenommen, Gegenpositionen verargumentiert, Zwischenergebnisse und stimmige Sentenzen protokolliert. In meiner Gruppe wurde die zu kurze Zeit für die Auseinandersetzung bedauert und allgemein die Neu-Vermischung der Zuschauenden in den Gruppen begrüßt.“</p>
<p><strong>Spielfreudiges Ensemble entfaltet komplexes Thema mit großer Leichtigkeit</strong><br> Frederik Hochheimer, Regisseur des Theaterstücks, berichtete: „Das hochmotivierte Ensemble entfaltete mit Leichtigkeit, starken Bildern und musikalischen Einwürfen die teilweise gegensätzlichen Standpunkte und komplexen Argumente eines notwendigen Ernährungswandels mit seinen wissenschaftlichen Hintergründen und gesellschaftlichen Implikationen.“</p>
<p>In der abschließenden Runde wurden Vorschläge zur Ernährungspolitik gesammelt. Die Ideen sollen als Anstoß für die lokale Politik und die Wissenschaft dienen, die Ergebnisse werden auch auf der Projekt-Website veröffentlicht.&nbsp;Die Aufführungen zeigten, wie wichtig das Thema Ernährung als gesellschaftliche Frage und wie groß das Interesse der Bevölkerung daran ist, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Ernährungsgewohnheiten zu nehmen.</p>
<p><strong>Notwendigkeit eines Ernährungswandels wird greif- und diskutierbar</strong><br> Mit „Angerichtet!“ hat die Hochschule Osnabrück ein neues Format geschaffen, das auf besondere Weise zum Nachdenken und Handeln anregt. An drei Abenden vor nahezu ausverkauften Rängen zeigte das spielfreudige Ensemble, wie Wissensvermittlung, gesellschaftliche Teilhabe und Diskurs kurzweilig gelingen können. „Mit Leichtigkeit und ohne moralischen Zeigefinger wurden die Standpunkte eines notwendigen Wandels der Ernährung greif- und diskutierbar“, so Hochheimer abschließend. Ein Theaterabend, der in Erinnerung bleibt und Perspektiven für die Zukunft öffnet.<br> <br> Um den Diskurs aus dem Theater weiter in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, ist geplant, das Theaterstück auch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulen und auf Marktplätzen in der Region Osnabrück-Lingen, aufzuführen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Frederik Hochheimer<br> Wissenschaftlicher Mitarbeiter im&nbsp;Projekt GROWTH | Teilvorhaben 5 - "Eine Bühne für den Wandel"<br> <a href="mailto:f.hochheimer@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.hochheimer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Remote Co-Pilot Station gewinnt Red Dot Award </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/11/remote-co-pilot-station-gewinnt-red-dot-award/</link>
                        <description>DLR-Projekt, an dem die Hochschule Osnabrück mitgewirkt hat, mit renommiertem Design-Preis ausgezeichnet </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt Next Generation Intelligent Cockpit (NICo) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das von der Hochschule Osnabrück begleitet und unterstützt wurde, wird mit einem diesjährigen Red Dot Award geehrt. Das Team hat eine Remote Co-Pilot Station entwickelt, die in der Kategorie Brands &amp; Communication Design überzeugte. Die Einreichungen wurden in diesem Jahr von 24 internationalen Designexpertinnen und -experten bewertet.</p>
<p><br> Im Projekt wird am Einzelpilotenbetrieb von Verkehrsflugzeugen geforscht, also dem Betrieb mit nur einer*einem Pilot*in, statt wie aktuell Pilot*in und Co-Pilot*in. Denn die fortschreitende Automatisierung, die immer mehr Aufgaben in der Luft übernehmen kann, macht eine*n zweite*n Pilot*in in Zukunft nicht mehr zwingend notwendig. Aber auch der Fachkräftemangel ist ein Treiber dieser Überlegungen. Das Team untersucht daher verschiedene Möglichkeiten und Technologien, um diese erfolgreich umzusetzen. Seit 2021 forscht das NICo-Team zusammen mit der Hochschule Osnabrück an der nun preisgekrönten Remote Co-Pilot Station. An diesem Arbeitsplatz kann ein*e Remote Co-Pilot*in den Flugverlauf vom Boden aus überwachen und den oder die Single Pilot*in in der Luft unterstützen. Ein*e Remote Co-Pilot*in betreut dabei bis zu acht Flüge simultan. Die Remote Co-Pilot Station wurde in engem Austausch mit Pilot*innen entwickelt. „Für uns ist der enge Kontakt zu den späteren Nutzenden extrem wichtig, um sowohl Perspektiven wie auch Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren“, betont Christian Niermann vom DLR-Institut für Flugführung, der das Projekt seit 2020 leitet.</p>
<p><strong>Umdenken beim Design erforderlich</strong></p>
<p>Der Einsatz eines Remote Co-Pilot erfordert ein Umdenken der bisherigen Zusammenarbeit im Cockpit sowie eine Betrachtung der notwendigen Kontrollstation für den*die Remote Co-Pilot*in am Boden. Ein völlig neues System, das den höchsten Sicherheitsansprüchen in der Luftfahrt gerecht werden muss. Die Überwachung von bis zu acht Flugzeugen erfordert die Verarbeitung großer Informationsmengen. Deswegen muss das Design eine sichere und intuitive Nutzung ermöglichen. Der hohe Umfang an Funktionalität muss durch eine sehr gute Usability effektiv genutzt werden können. „Design ist nicht nur die ‚schöne Gestaltung‘, sondern vor allem die auf die*den Nutzer*in abgestimmte Systementwicklung. Wenn ein Produkt für Nutzer*innen besonders gut funktioniert und man sich bei der Nutzung sicher im Umgang fühlt und die Interaktionen ohne Umwege zum Ziel führen, dann waren Designer*innen dafür verantwortlich. Designer*innen gestalten Produkte für die Nutzung, während das Engineering oder die Informatik für die technische Qualität zuständig sind“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><br> <strong>Hintergrund</strong><br> Der Red Dot Design Award gilt international als eines der begehrtesten Qualitätssiegel für gute Gestaltung. Teilnehmende können in drei Disziplinen (Product Design, Brands &amp; Communication Design und Design Concept) Produkte, Marken und Kommunikationsprojekte sowie Prototypen und Designkonzepte anmelden. Die diesjährige Auszeichnung ist nicht die erste dieser Art für die Hochschule Osnabrück und das DLR. Bereits mehrere Projekte und Abschlussarbeiten sind mit dem Red Dot Award ausgezeichnet worden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dipl. Des. Thomas Hofmann<br> Studiengangsleitung Industrial Product Design<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49(0)541 969-2984<br> E-Mail: <a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:36:58 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltige Materialien sind ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/nachhaltige-materialien-sind-ein-wichtiger-baustein-fuer-eine-klimaneutrale-zukunft/</link>
                        <description>Teilnehmende der Growth Convention diskutierten Trends, Ideen und Lösungsansätze für eine klimafreundlichere Materialwirtschaft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltige Materialien können die Industrie transformieren. Dies zeigte die GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück im Oktober im eMotion Center der GMH Gruppe, mit über 80 Teilnehmenden. Branchenexpert*innen trafen auf Forschende und tauschten sich rund um das Thema „Nachhaltige Materialien: Klimaneutral in die Zukunft?“ über Möglichkeiten und Grenzen klimaneutraler Produktions- und Verarbeitungsprozesse aus. Im Fokus stand der sogenannte „grüne Stahl.“ Aber auch für Werkstoffe wie Keramik und Kunststoff wurden Lösungen für nachhaltige Prozessketten skizziert, zum Beispiel durch eine höhere Recyclingquote und die Verwertung überschüssigen Materials.</p>
<p><strong>„Wir alle müssen dafür sorgen, dass der CO<sub>2</sub>-Ausstoß sinkt.“</strong></p>
<p>Dr. Alexander Becker, CEO der GMH Gruppe, eröffnete die Konferenz mit einem Vortrag über die Entwicklung seines Unternehmens, das nur noch grünen Stahl produziert. „Wir sammeln auf unseren Schrottplätzen zwölf Prozent des Schrottes in Deutschland und machen daraus im Elektrolichtbogenofen bei 1650 Grad neuen Stahl, eigentlich sind wir ein großes Recyclingunternehmen.“ Bis 2039 will die GMH Gruppe klimaneutral sein. Beckers Botschaft: „Die Welt ist in keinem guten Zustand. Wir alle müssen uns zusammenreißen und dafür sorgen, dass wir Stück für Stück den CO<sub>2</sub>-Ausstoß senken.“ Der Stahlsektor ist für insgesamt 19 Prozent der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich.</p>
<p><strong>In Kreisläufen denken: Das Prinzip der „Circular Economy“</strong></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp von der RWTH Aachen University, beleuchtete in seinem Vortrag den Ansatz der „Circular Economy“ und plädierte für ein „neues Mindset“, zu dem ein veränderter Umgang mit Materialien gehöre. Dieser dürfe nicht mehr linear sein, „wir produzieren Dinge, wir nutzen sie und dann schmeißen wir sie weg“, sondern müsse den Kreislaufgedanken in den Mittelpunkt rücken. Dabei gehe es jedoch nicht nur um Recycling, sondern auch um „slowing", also um eine längere Lebensdauer von Produkten, sowie um „narrowing,“ das Einschränken des Kreislaufs durch geringeren Materialeinsatz bei gleicher Werkstoffeffizienz.</p>
<p><strong>Großes Nachhaltigkeitspotenzial von Hochleistungswerkstoffen</strong></p>
<p>Forschende der Hochschule Osnabrück und Unternehmende der Region brachten in acht Pitches praxisnahe und aktuelle Forschungsergebnisse und Fragestellungen ein und sprachen zum Beispiel darüber, wie der Einsatz von Kunststoffabfällen, sogenannten Rezyklaten, der in Deutschland bei aktuell erst 16 Prozent liegt, erhöht werden kann. Diskutiert wurde auch das enorme Nachhaltigkeitspotenzial von Hochleistungswerkstoffen, die vermehrt in additiver Fertigung entstehen, also im 3D-Druck. „Hochleistungswerkstoffe sind die Zukunft – sie ermöglichen klimaneutrale Innovationen in der Industrie und bieten enorme Chancen für unsere Region“, betonte Prof. Dr. Katrin Jahns, wissenschaftliche Leiterin des Teilvorhabens "Nachhaltige Werkstoffe und Technologien" im Transferprojekt GROWTH der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/growth" target="_blank">Weitere Informationen zum Transferprojekt Growth</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 11:55:20 +0200</pubDate>
                        <title>Wie können additiv gefertigter und traditionell hergestellter Stahl optimal zusammen verarbeitet werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/wie-koennen-additiv-gefertigter-und-traditionell-hergestellter-stahl-optimal-zusammen-verarbeitet-werden/</link>
                        <description>Promovendin der Hochschule Osnabrück untersucht die Schweißbarkeit von additiv gefertigtem und gegossenem Stahl</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Produkte und Bauteile aus Kunststoff lassen sich in additiven Fertigungsverfahren, wie dem 3D-Druck herstellen, auch mit Metallen wie Stahl kann man drucken. Dieser additiv gefertigte Stahl kommt bereits vielfach zum Einsatz, besonders häufig in der Medizintechnik oder der Luftfahrt. Denn additiv gefertigter Stahl bietet viele Vorteile: „Es ist eine hervorragende Möglichkeit, um Einzelteile oder Kleinserien kosteneffizient herzustellen. Außerdem können Produkte sehr individuell angefertigt werden – beispielsweise Implantate in der Medizintechnik. Auch Reparaturen können einfacher und günstiger gestaltet werden, da nur die defekte Stelle ausgetauscht werden kann“, sagt Julianna Posey, Promovendin an der Hochschule Osnabrück und der University of Maryland Baltimore County (UMBC), USA.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Herstellungsverfahren ergeben unterschiedliche Mikrostrukturen</strong></p>
<p>Doch darüber, wie sich additiv gefertigter Stahl in Kombination mit traditionell gefertigtem Stahl verhält, gibt es bisher nur wenige Studien. Posey untersucht daher in ihrer Promotion Schweißverbindung aus gegossenem und additiv gefertigtem Stahl. „Mein Fokus sind dabei die Ermüdungserscheinungen des gedruckten Stahls nach dem Schweißen – insbesondere die Mikrostruktur und wie sich diese durch das Schweißen verändert. Denn additiv gefertigter Stahl weist durch seine Herstellungsweise eine andere Mikrostruktur auf“, erklärt die US-Amerikanerin, die für ihre Promotion nach Deutschland gekommen ist. Grund dafür ist der Wärmefluss während der Produktion. Additiv gefertigter Stahl wird in einem Pulverbett hergestellt. Dieses Pulver wird mittels eines Lasers geschmolzen und so Schicht für Schicht das Bauteil oder Produkt aufgebaut. Dabei ist der Wärmeeinfluss sehr unterschiedlich. Daher ist auch die Mikrostruktur zunächst nicht gleichförmig. Erst durch eine anschließende Hitzebehandlung, wird sie gleichförmig und der Stahl kann verwendet werden.</p>
<p>In einem so neuen Gebiet zu forschen ist für die Ingenieurin besonders spannend: „Durch Ergebnisse und Information in einem so unerforschten Gebiet wird man zu einer Art Spezialistin. Das war am Anfang natürlich erstmal ungewohnt. Aber ich konnte mich immer auf Unterstützung durch meine Betreuer, Prof. Dr. Javad Mola von der Hochschule Osnabrück und Dr. Marc Zupan vom der UMBC, und meine Kolleg*innen verlassen.“ Auch seitens der Industrie gab es Hilfe. So wurden die Proben, die die Promovendin für ihre Versuche benutzt hat, extra von ausgebildeten Schweißer*innen im Volkswagen-Werk in Osnabrück gefertigt.</p>
<p><strong>Schweißverbindung brechen häufig beim additiv gefertigten Stahl&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></p>
<p>Die Proben wurden verschiedenen Tests, wie beispielsweise Zugproben und Härteprüfung, unterzogen und anschließend analysiert. Dabei experimentierte Posey auch mit und ohne Schweißzusätzen. „Meine Untersuchungen haben gezeigt, dass die Schweißverbindung häufig auf der Seite mit dem additiv gefertigten Stahl bricht. Das zeigt uns, dass wir den Schweißvorgang anpassen müssen und additiv gefertigten Stahl nicht einfach verarbeiten können, wie gegossenen Stahl. Versuche mit Schweißzusätzen haben sich jedoch als vielversprechend erwiesen. Das zusätzliche Material füllt den Schweißspalt und absorbiert Wärme, wodurch die Größe die Wärmeeinflusszone verringert wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> M.Sc. Julianna Mariel Posey<br> Promovendin an der Hochschule Osnabrück und der University of Maryland, Baltimore County (Baltimore, USA)<br> Telefon: +49 (0) 541 969-2936<br> E-Mail: <a href="mailto:j.posey@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.posey@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 12:02:14 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunft der Landwirtschaft: Spot Farming mit autonomen Maschinen bietet großes Potenzial</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/zukunft-der-landwirtschaft-spot-farming-mit-autonomen-maschinen-bietet-grosses-potenzial/</link>
                        <description>Forschungsprojekt Zukunftslabor Agrar endet nach fünf Jahren: Digitalisierung der Landwirtschaft birgt Chancen, bedarf jedoch des Ausbaus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre lang untersuchten Forschungseinrichtungen aus Niedersachsen, darunter die Hochschule Osnabrück, im Projekt „Zukunftslabor Agar (ZLA)“, Aspekte einer zukünftigen digitalisierten Landwirtschaft. Im Fokus: Das Konzept Spot Farming, das ein Feld nicht als homogene Fläche behandelt. Sondern Teilstücke, zum Erhalt der Umwelt und zur Steigerung des Ertrags, unterschiedlich bepflanzt. Die komplexe Bewirtschaftung erfordert neuartige Maschinen, wie zum Beispiel Roboter.&nbsp;<br> Im ZLA&nbsp;wurden die technischen Möglichkeiten untersucht. Gleichzeitig ergab eine&nbsp;Bestandsaufnahme: Es fehlt eine durchgängige Digitalisierung der Branche.&nbsp;Agrarbetriebe können verpflichtende Dokumentationen bei Behörden zum Teil nur per Post abliefern.</p>
<p><strong>Das Konzept Spot Farming: Pflanzen dort anbauen, wo sie optimal gedeihen.</strong><br> Spot Farming kehrt die gewachsene Denkweise in der Landwirtschaft um. Nutzpflanzen wie Mais oder Kartoffeln werden heutzutage, ausgerichtet auf die Schlagkraft großer Landmaschinen, auf weiten gleichförmig behandelten Feldern angebaut. Dünger und Pflanzenschutzmittel machen es möglich, Standortnachteile einzelner Pflanzen auf Böden oder Lagen auszugleichen und gute Erträge zu erzielen.</p>
<p>Professor Dr. Jens Wegener vom beteiligten Julius Kühn-Institut entwickelte 2017 die Idee des Spot Farming mit: „Künftig werden die Ressourcen für so eine pauschale Herangehensweise limitiert sein. Auch das Wetter führt durch den Klimawandel zu einer großen Herausforderung für den Pflanzenbau. Mit Spot Farming wird es möglich, unterschiedliche Pflanzen dort anzubauen, wo sie jeweils optimale Wachstumsbedingungen vorfinden. Damit werden sie resilienter, ertragreicher und wir schützen unsere Umwelt." Danach müsse sich auch die Technik ausrichten. Benötigt würden für die Spots kleinere Maschinen, Roboter.</p>
<p><strong>Von der Theorie in die Praxis: Zukunftslabor Agrar testet Spot Farming</strong><br> Bisher existiert der Ansatz aber nur in der Theorie. „Im ZLA sind wir auf dem Weg hin zur Realisierung von Spot Farming eklatante Schritte weitergekommen“, so Wegener. Das Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz am Julius Kühn-Institut entwickelte im ZLA unter anderem die agrarwissenschaftliche Methode, wie man Spots unterschiedlicher Wachstumsbedingungen in einem Feld, basierend auf öffentlich verfügbaren Geodaten, identifiziert. Zusammen mit Forschenden des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) entstand ein Tool, mit dem automatisiert Feldkarten mit Spots erstellt werden, die mit Robotern bewirtschaftet werden können.</p>
<p><strong>Planbasierte Robotersteuerung ermöglicht neue Form der Landbewirtschaftung</strong><br> Damit später einmal Spots auf dem Feld von Robotern angesteuert und bearbeitet werden können, müssen sich diese in ihrem Umfeld zurechtfinden. Die grundlegende Technologie dafür wurde im ZLA vom DFKI-Forschungsbereich Planbasierte Robotersteuerung vorangebracht. Forschende bauten eine semantische Karte mit Geo- und Umgebungsdaten eines realen Bauernhofs auf. Mittels dieser Karte konnte ein Roboter seine Umgebung wahrnehmen, verstehen, darin navigieren und autonom über den Betrieb fahren. Informationen, wie ein Feld beim Spot Farming aufgeteilt ist, könnten hier in Zukunft ebenfalls einbezogen werden.</p>
<p>Dazu sagte Informatikprofessor Joachim Hertzberg von der Universität Osnabrück, Sprecher des Projekts ZLA: „Roboter ermöglichen neue Prozesse in der Landwirtschaft. Durch das Projekt ZLA haben wir deutlich gesehen, dass das keine Fantasie ist. Die Technik kann zum Beispiel beim Spot Farming in Pflanzenbauprozessen eingesetzt werden, die mit den heute üblichen Maschinen nicht möglich sind.“</p>
<p><strong>Digitaler Zwilling: Modellierung eines GPS-gesteuerten Roboters</strong><br> Forschende der Hochschule Osnabrück erstellten das Modell eines Roboters zur Ermittlung von Bodenparametern. Der "Digitale Zwilling" verhält sich in einer Simulation nahezu so, wie sein Original auf dem Feld. Der Demonstrator, die Forschungsplattform BoniRob, misst GPS-gesteuert und voll autonom die Bodendichte und den Wassergehalt an verschiedenen Stellen auf dem Feld. In Bereichen mit einer hohen Dichte ist Wasser für die Pflanzen schlechter verfügbar, was Auswirkungen auf den Ertrag hat. Der Vorteil des Modells liegt auf der Hand: "Entwicklungsprozesse und Fehlerfindung können dadurch enorm beschleunigt werden. Zusätzlich fällt es leichter Prozesse mit anderen Forschungsgruppen auszutauschen und den Digitalen Zwilling in eine ganzheitliche Modellierung einzubinden", erklärt der wissenschaftliche Mitarbeiter Andreas Linz. Ein Beispiel dafür wäre Spot-Farming, wo die erzeugten Karten für die Navigation genutzt werden und erhobene Daten wiederum die Bepflanzungsstrategien beeinflussen können.</p>
<p><strong>Tierwohl: Professionelle Nutztierhaltung braucht aussagekräftige Daten </strong><br> Darüber hinaus war die Hochschule Osnabrück mit einem weiteren Teilprojekt am Zukunftslabor Agrar beteiligt: In dem vom Fachbereich Biologie der Universität Osnabrück und vom Fachgebiet Tierhaltung und Produkte der Hochschule Osnabrück bearbeiteten Teilprojekt lag ein Fokus darauf, Tierwohl digital gestützt zu messen. Üblicherweise wird eine Belastung von Tieren anhand von Laborwerten erfasst. „Hierfür müssen beispielsweise Blutproben gezogen werden, was aufwendig ist und die Tiere zusätzlich stresst. In diesem Projekt konnte gezeigt werden, dass Situationen ohne Kontakt zum Tier über Video-Technik rund um die Uhr sehr aussagekräftig interpretiert werden können – abgesichert durch parallele Labor-Messungen“, erklärte Prof. Dr. Robby Andersson, Professor für Tierhaltung und Produkte an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>System Nutztierhaltung: Belastung erfassen, ohne Stress auszulösen</strong><br> Dafür wurde die Messung von Stresshormonen im Kot etabliert und mit dem erlebten Stress der Tiere in Bezug gesetzt. So kann ohne zusätzlichen Stress, ausgelöst durch direktes Handling am Tier, die Belastungssituation aussagekräftig erfasst und mit anderen bereits vorhandenen Daten verknüpft werden. Auf diese Weise ist es möglich, unterschiedliche Fehler im „System Nutztierhaltung“ auf Basis tierbezogener Daten frühzeitig zu erkennen.&nbsp;</p>
<p>Es zeigte sich jedoch sehr schnell, dass die Qualität digital erfasster Daten von zahlreichen Rahmenbedingungen und Wechselwirkungen abhängt: Hierzu zählt der Ort der Installation von Sensoren, aber auch deren Alter und Pflege. Zwölf ZLA-assoziierte Projekte lieferten nützliche Ergebnisse bezüglich notwendiger Voraussetzungen, der aktuellen Praxisverfügbarkeit, des Status, der praktischen Umsetzung sowie notwendiger nächster Schritte.</p>
<p><strong>Bürokratieabbau und Digitalisierung können Nutztierhaltung verbessern</strong><br> Für das Projektteam steht fest, dass die Melde- und Aufzeichnungspflichten, die an verschiedenen Stellen aktuell mehrfach in unterschiedlichen Formaten, in unterschiedlicher Breite und Tiefe gefordert werden, im Zuge des Bürokratieabbaus und notwendiger Zeitersparnis zukünftig digital gestützt erfüllt werden müssen. Viele der anfallenden Daten könnten für die ständige Verbesserung der Nutztierhaltung im laufenden Herdenmanagement, gegebenenfalls unter Einbeziehung flankierender Datenerhebungen, genutzt werden: „Wenn ich messen kann, dann kann ich bewerten und zielführend lenken“, erklärte Andersson.</p>
<p><strong>Das Forschungsprojekt Zukunftslabor Agrar</strong><br> Das Forschungsprojekt Zukunftslabor startete im Oktober 2019 und wurde über das Zentrum für Digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) vom Land Niedersachsen aus Mitteln des Fonds zukunft.niedersachsen mit einer Fördersumme von 3,7 Millionen Euro unterstützt. Neben dem DFKI und dem Konsortialführer Universität Osnabrück waren folgende Institutionen im Projekt Zukunftslabor Agrar involviert: Die Georg-August-Universität Göttingen, die Hochschule Osnabrück, das Julius Kühn-Institut, die Technische Universität Braunschweig, das Thünen-Institut, und die Universität Vechta.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Aug 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/08/wissenssnack-11/</link>
                        <description>Was hat Verkehrsplanung mit Datenschutz zu tun? </description>
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                        <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Können VR und KI einen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz leisten?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/08/wissenssnack-koennen-vr-und-ki-einen-beitrag-zum-kinder-und-jugendschutz-leisten/</link>
                        <description>Forschungsprojekt Aid4Children entwickelt und erprobt KI-basierte Trainings für Gefährdungseinschätzungen im Kinder- und Jugendschutz</description>
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                        <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/wissenssnack-10/</link>
                        <description>Wie funktionieren Künstliche Neuronale Netze? </description>
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                        <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 15:21:45 +0200</pubDate>
                        <title>VfL und Hochschule Osnabrück intensivieren die Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/vfl-und-hochschule-osnabrueck-intensivieren-die-zusammenarbeit/</link>
                        <description>Kooperationsvertrag ermöglicht Vorteile für Studierende und Nachwuchssportler</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Impulsgeber der Region sind VfL Osnabrück und die Hochschule Osnabrück eine enge Kooperation zur Verzahnung der Forschung mit der sportlichen Praxis eingegangen. Die Zusammenarbeit ermöglicht den Studierenden eine praxisnahe Lehre und dem VfL die Chance, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt im Verein umzusetzen. Ziel ist es, den wissenschaftlichen wie sportlichen Nachwuchs optimal zu fördern.</p>
<p><strong>“Wir sind eine Hochschule der angewandten Wissenschaften”</strong></p>
<p>Als Wegbereiter der Kooperation freut sich Prof. Dr. Möller, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück, besonders auf die spannenden Möglichkeiten für Studierende. “In Zusammenarbeit mit dem VfL können wir Abschlussarbeiten anbieten, in denen es wirklich um einen Praxistransfer geht – das macht uns als Hochschule attraktiv”, führt Möller aus: “Gleichzeitig arbeiten wir an relevanten Fragestellungen und können für den VfL wertvolle Ergebnisse liefern, gerade im Bereich der Verletzungsprävention oder Rehabilitation. Eine echte Win-Win-Situation.”<br> Auch Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule, betont die Vorteile durch die strategische Partnerschaft. Neben der Physiotherapie, die sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt habe und exzellent ausgestattet sei, können sich auch weitere Fachbereiche und Disziplinen, wie u.a. Rasenmanagement, Eventmanagement, Marketing, Personal- und Organisationspsychologie und Sportökonomie einbringen. “Mit über 2.500 Studierenden in gesundheitsbezogenen Studiengängen bieten wir als Hochschule ein sehr großes Innovationspotential sowie eine ausgeprägte Forschungsstärke, von der unsere Partner profitieren können”, erläutert die Dekanin.</p>
<p><strong>Besonders das Nachwuchsleistungszentrum profitiert</strong></p>
<p>Philipp Kaufmann, seit März als Geschäftsführer Sport beim VfL tätig, freut sich auf eine Partnerschaft, die wirklich gelebt wird. “Unsere Zusammenarbeit dient dem Wissensaustausch für beide Parteien und schafft so einen Mehrwert für die gesamte Region”, so Kaufmann. Als Bereichsverantwortlicher für das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des VfL pflichtet Alexander Ukrow ihm bei: “Um eine professionelle Ausbildung unserer Spieler zu gewährleisten, wollen wir immer am Puls der Zeit sein. Der Austausch mit der Hochschule Osnabrück ist dafür ein wichtiger Baustein, um in den Bereichen Physiotherapie, Sportwissenschaft und Gesundheitsversorgung den Sport noch besser fördern zu können.”<br> Erste Erfolge dieser Partnerschaft zeigen sich bereits heute: So wurde die Kooperation beider Institutionen stark von Studierenden wie Moritz Schmidt und Linus Metz unterstützt. Im Rahmen ihres Physiotherapie-Studiums an der Hochschule Osnabrück erhielten beide die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit dem VfL zu schreiben und im Anschluss als Leitende Physiotherapeuten im NLZ zu starten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Dirk Möller<br> Professor für Physiotherapie<br> <a href="mailto:d.moeller@hs-osnabrueck.de" class="mail">d.moeller@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 15:00:01 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Wie können wir der häufigsten Verletzung im Fußball vorbeugen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/wissenssnack-wie-koennen-wir-der-haeufigsten-verletzung-im-fussball-vorbeugen/</link>
                        <description>Täglich sind wir von spannenden Wissenschaftsthemen umgeben. Mit dem Format „Wissenssnack“ möchten wir aktuelle wissenschaftliche Themen näher beleuchten und mit unseren Expert*innen an der Hochschule Osnabrück zusammen beantworten.</description>
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                        <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 21:21:40 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Stiftungsprofessur: Nachhaltige Technologien für die Lebensmittelproduktion</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/neue-stiftungsprofessur-nachhaltige-technologien-fuer-die-lebensmittelproduktion/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück beruft Dank Fördergeldern der Dieter Fuchs Stiftung Prof. Dr. Jacob Ewert </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Vom dänischen Aarhus an die Hochschule Osnabrück: Mit Prof. Dr. Jacob Ewert tritt am 1. August ein ausgewiesener Experte mit internationaler Berufserfahrung die Stiftungsprofessur Nachhaltige Lebensmitteltechnik am Hochschulstandort Haste an. Möglich wurde die Berufung durch das finanzielle Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die für insgesamt vier Jahre knapp 680.000 Euro für Professur, Mitarbeitende und technische Ausstattung bereitstellt. Anschließend erfolgt die Übernahme der Professur durch die Hochschule.</p>
<p class="01Standard">„Wir sind sehr froh, dass wir mit Prof. Dr. Ewert einen absoluten Fachmann für nachhaltige technische Lebensmittelprozesse gewonnen haben. Unsere bereits hohe Expertise in der Lebensmittelproduktion können wir nun dank des Stiftungsengagements um dieses gesellschaftlich sehr relevante Themengebiet weiterentwickeln“, so Hochschulpräsident Professor Dr. Andreas Bertram bei der Urkundenübergabe.</p>
<p><strong>„Hochschule bietet optimale Voraussetzungen im Bereich nachhaltige Lebensmittelproduktion“</strong></p>
<p>„Eine ganzheitliche Betrachtung ist für die nachhaltige Lebensmitteltechnik unersetzlich. Die Hochschule Osnabrück bietet durch die interdisziplinären Fachgebiete und den Standort in der Region optimale Voraussetzungen, um im Bereich nachhaltiger Lebensmittelproduktion neue Impulse zu setzen. Ich freue mich daher auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden und den Kollegen an der Hochschule,“ fasst Ewert seine Motivation für seine neue Aufgabe zusammen.</p>
<p>Ewert studierte und promovierte an der Universität Hohenheim im Bereich Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie. 2017 war er als Gastdozent an der Jiangnan University in Wuxi, China tätig. Für seine Leistungen im Bereich enzymatischer und nachhaltiger Lebensmittelprozessführungen wurde Ewert 2022 mit dem Friedrich-Meuser Preis ausgezeichnet. Sechs Jahre lang arbeitete Ewert für den Lebensmittelzulieferer International Flavors and Fragrances (IFF, bis 2021 DuPont/ Danisco) in Aarhus als einer der wichtigsten Lösungsarchitekten im Bereich nachhaltiger Lebensmittel. Dort leitete der Lebensmittelwissenschaftler zuletzt als Global Application Manager mit seinem Team eine Vielzahl von internen und externen Projekten und beteiligte sich an mehr als zwölf Produkteinführungen und sechs Patenten.</p>
<p><strong>Stiftungszweck erfüllt: Förderung der Lebensmittel- und Agrarwissenschaft</strong></p>
<p>„Sehr gern haben wir die Förderung der Stiftungsprofessur übernommen, passt sie doch hervorragend zur Verwirklichung unseres Stiftungszweckes „Förderung der Wissenschaft insbesondere auf den Gebieten der Lebensmittelwissenschaft und der Agrarwissenschaft,“ unterstrich Josef Diekmann, Vorstand der Dieter Fuchs Stiftung während der Ernennung.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p class="01Standard">Die Stiftungsprofessur ist einer von drei Bausteinen des Food Future Labs der Hochschule, das 2020 gegründet wurde und von der Dieter Fuchs Stiftung und der Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung mit insgesamt 1,3 Millionen Euro unterstützt wird. Die Professur bildet zusammen mit dem Reallabor Markt und Gesellschaft und dem Reallabor Innovation, Entrepreneurship und agile Führung die zentralen Säulen für die Erforschung der Megatrends im Bereich Lebensmittel: Klimaschutz und Ressourcenverbrauch, Digitalisierung und Verbrauchertrends.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 07:25:30 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenschaft trifft Biergarten –  Erster Science Slam der Hochschule begeistert Besucher*innen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/wissenschaft-trifft-biergarten-erster-science-slam-der-hochschule-begeistert-besucherinnen/</link>
                        <description>Jan Kettler gewinnt mit Beitrag zur Mobilität mit voller Punktzahl</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. Juli 2024) Erfolgreiche Premiere für die Hochschule Osnabrück mit dem ersten Science Slam im Büdchen am Westerberg. In gemütlicher Atmosphäre lauschten rund 180 Gäste den Slammer*innen auf der Bühne, die in jeweils zehn Minuten ihr Forschungsthema unterhaltsam auf den Punkt brachten. Durch die Veranstaltung führten die Studierenden Bjarne Kemner und Hanna Busch mit viel Witz und Charme.</p>
<p>Die Slammer*innen hatten eine große Bandbreite an Themen vorbereitet – von Agrarmarketing über die Nutzung von Sensoren zur Düngung, 3D-Druck, Statistik mit der Gummibärenbande bis zur Mobilität in Osnabrück. Die Wissenschaftler*innen vertraten verschiedene Fachbereiche der Hochschule und hatten nicht nur Forschung für die Zuschauer*innen im Gepäck, sondern auch einiges Equipment: Vom Fahrrad über Porree bis zum gedruckten Flaschenöffner gab es viel zu bestaunen, zu lachen und zu entdecken.</p>
<p>Die Slammer*innen und ihre Themen in der Übersicht:</p><ul> 	<li>Frauke Niemeyer: Wenn der Porree zur Ananas wird</li> 	<li>Tobias Reuter: Von der Partyplanung und der Landwirtschaft</li> 	<li>David Diring: Wie 3D-Druck unsere Welt verändert</li> 	<li>Jan Kettler: Fair im Verkehr</li> 	<li>Jochen Kruppa-Scheetz: Das Geheimnis der Gummibärenbande</li> </ul><p>Nach den Vorträgen durfte das Publikum abstimmen – und&nbsp; einen Sieger küren: Jan Kettler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), erreichte mit seinem Vortrag rund um das Thema Mobilität in Osnabrück die Höchstpunktzahl 100 und entschied damit den Science Slam für sich. „Ein Science Slam ist für mich ein super Format, um Wissenschaft mal aus der staubigen kleinen Welt der akademischen Paper und Fachkonferenzen rauszuholen und für viele Menschen erlebbar zu machen. Ich hatte großen Spaß bei der Sache und das Publikum scheinbar auch, also ein voller Erfolg“, betonte Kettler.</p>
<p class="bodytext">Der Science Slam wurde veranstaltet vom Transferprojekt GROWTH, mit dem die Hochschule Osnabrück die Zukunftsthemen der Region in den Blick nimmt. Unter anderem in Eventformaten zeigt die Hochschule, was Wissenschaft kann und wie gemeinsam Wandel gestaltet wird.</p>
<p class="bodytext">Die Veranstaltung wurde gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, ein Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Volkswagen Stiftung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>International Staff Week an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/international-staff-week-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Für vier Tage waren 23 internationale Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen in forschungsrelevanten Bereichen an der Hochschule Osnabrück zu Besuch.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die erste Staff Week seit sechs Jahren, die von Montag, 10. Juni, bis Donnerstag, 13. Juni, an der Hochschule Osnabrück stattfand.</p>
<p>„Wir wollen den Austausch zwischen Mitarbeitenden und Forschenden der Hochschule und internationalen Universitäten stärker fördern“, sagt Aline Poniatowski aus dem Welcome Center des Centers for International Mobility (CIM). „Und das hat bestens funktioniert: Wir hatten eine erfolgreiche Staff Week mit einer sehr tollen und kommunikativen Gruppe.“</p>
<p>Nach dem ersten Durchlauf im Jahr 2018 und einer im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagten Staff Week lag das Projekt vorerst auf Eis. Für die erste Neuauflage hat Aline Poniatowski ein umfassendes Programm vorbereitet und die internationalen Gäste mit Forschungsgruppen in den Bereichen Gesundheitsinformatik und Pflegewissenschaft, Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit, Growing Knowledge oder dem GB Forschung, Kooperation und Drittmittel verknüpft. Ein besonderes Highlight war der Besuch am Campus Lingen, bei dem Präsentationen und Live-Demos auf dem Plan standen, inklusive Überraschungsinterview für Instagram. Umrahmt wurde das Programm von einem Get Together mit musikalischer Begleitung des Klama Duos aus dem Institut für Musik und einer Stadtführung.</p>
<p>„Ich wollte einen Vergleich ziehen können mit anderen Menschen aus der ganzen Welt, aber insbesondere mit Deutschland“, sagt Chiara Veronese von der Freien Universität Bozen, Italien, an der sie als Verwaltungsassistentin für Forschung und Promotion in Wirtschaft und Finanzen arbeitet. „Für mich war diese Woche wirklich interessant, insbesondere für meine Arbeit im Research-Bereich.“</p>
<p>Auch ein paar weitere Vergleiche konnte sie ziehen.</p>
<p>„Das deutsche Universitätssystem ist anders als das in Italien. Es gibt zum Beispiel so viele Unterstützungen für Studierende und Möglichkeiten für Professoren – das hat mich sehr beeindruckt.“</p>
<p><strong>Ein voller Erfolg – das finden auch die Teilnehmer*innen</strong></p>
<p>Über die Woche hinweg konnten die Besucher*innen aus 10 Ländern nicht nur die Hochschule kennenlernen und gemeinsam verschiedene Themen vertiefen, sondern vor allem auch neue Netzwerke knüpfen und sich mit anderen Leuten austauschen.</p>
<p>„Besonders gefallen hat mir die Gruppe, die wir geformt haben: Wir waren wie eine Familie, haben zusammen gelacht, uns geholfen und gemeinsam viel erlebt“, sagt Carlos Rioja del Río, Professor an der University of Cádiz, Spanien. Seine Universität hat deutsche Partnerhochschulen, er kannte die Umgebung bereits und war neugierig auf die Hochschule.</p>
<p>Mourad Benoussaad, Professor an der National School of Engineering in Tarbes, Frankreich, hatte dagegen im letzten Jahr eine Staff Week in den Niederlanden mitgemacht. Das Erlebnis hat ihn dazu bewogen, nach Osnabrück zu kommen – und die Stadt hat ihn überzeugt, mit kleinen Details:</p>
<p>„Das mag ein unerwarteter Punkt sein, aber ich fahre gerne Fahrrad. Ich habe jeden Tag einen anderen Weg zur Hochschule genommen und heute zum Beispiel einen neuen Weg entdeckt zwischen Häusern und Grünflächen hindurch. Diese kleinen Wege hier gefallen mir sehr.“</p>
<p>Dass die Staff Week bei allen so gut angekommen ist, stimmt nicht nur Aline Poniatowski, sondern auch Gunhild Grünanger, Leiterin des CIM, euphorisch.</p>
<p>„Wir werden bald hoffentlich wieder so ein Programm veranstalten können“, sagt sie zufrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Aline Poniatowski<br> E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: +49 (0) 541 969-7379</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>International Staff Week at Osnabrück University of Applied Sciences</h3>
<p><strong>For four days, 23 international academics and staff working in research-related areas visited Osnabrück University of Applied Sciences.</strong></p>
<p>It is the first Staff Week in six years, which took place from Monday, June 10, to Thursday, June 13, at Osnabrück University of Applied Sciences.</p>
<p>"We want to promote the exchange between employees and researchers from Osnabrück University of Applied Sciences and international universities," states Aline Poniatowski from the Welcome Center of the Center for International Mobility (CIM). "And it worked very well: We had a successful staff week with a great and communicative group."</p>
<p>After the first edition in 2018 and a cancelled staff week in 2020 due to the global pandemic, the project was temporarily suspended. For the first new edition, Aline Poniatowski prepared a comprehensive program and connected the international guests with research groups in the fields of health informatics and nursing science, materials design and structural integrity, growing knowledge or the department of research, cooperation and external funding. A notable highlight was the visit to the Lingen campus, where presentations and live demos were on the agenda, including a surprise interview for Instagram. The program was framed by a get-together with musical accompaniment by the Klama Duo from the Institute of Music and a guided tour of the city.</p>
<p>"I wanted to be able to make a comparison with other people from all over the world, but especially with Germany," says Chiara Veronese from the Free University of Bozen-Bolzano, Italy, where she works as an administrative assistant for research and doctoral studies in economics and finance. "For me, this week was really interesting, especially in terms of advancing my research."</p>
<p>She was also able to draw a few other comparisons.</p>
<p>"The German university system is different from the Italian one. For example, there is so much support for students and opportunities for professors – that really impressed me."</p>
<p><strong>A complete success – the participants agree</strong></p>
<p>Over the course of the week, the visitors from 10 countries had the opportunity to get to know the university and explore various topics together. They also had the chance to expand their professional networks and exchange ideas with other people.</p>
<p>"I really liked the group we formed: We were like a family, laughing together, helping each other and experiencing a lot together," says Carlos Rioja del Río, professor at the University of Cádiz, Spain. His university has partner universities in Germany. He already knew the area and was curious about the university.</p>
<p>Mourad Benoussaad, professor at the National School of Engineering in Tarbes, France, on the other hand, took part in a Staff Week in the Netherlands last year. The experience convinced him to come to Osnabrück - and the city won him over, with small details:</p>
<p>"This may be an unexpected point, but I like cycling. I took a different route to the university every day and today, for example, I discovered a new path between houses and green spaces. I really like these little paths here."</p>
<p>Aline Poniatowski and Gunhild Grünanger, head of CIM, are pleased that the staff week was so well received by everyone.</p>
<p>"I hope we'll be able to organize a program like this again soon," she says with satisfaction.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>More Information</strong><br> Aline Poniatowski<br> e-mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: +49 (0) 541 969-7379</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/wissenssnack-7/</link>
                        <description>Warum braucht KI so viel Rechenleistung?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 15:57:19 +0200</pubDate>
                        <title>IdeenExpo 2024: Wissenschaft hautnah erleben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/ideenexpo-2024-wissenschaft-hautnah-erleben/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen begeistern mit interaktiven Exponaten in den Bereichen HealthyPlanet und Ernährungswelten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 8. bis 16. Juni verwandelte die IdeenExpo das Messegelände in Hannover in ein Abenteuer für junge Wissenschaftsbegeisterte. Neun Tage lang konnten über 430.000 Besuchende spannende Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und Technik gewinnen. Die Hochschule Osnabrück, Universität Osnabrück, das Schülerforschungszentrum Osnabrück sowie das Niedersachsen-Technikum präsentierten sich mit einer Vielzahl an Mitmachprogrammen in den Hallen HealthyPlanet und Ernährungswelten.</p>
<p>Unter dem Motto "Let's Talk Nursing" präsentierte sich die Hochschule Osnabrück erstmalig im Bereich HealthyPlanet (Halle 8) und nahm die Zukunft des Pflegeberufs in den Fokus. Besonders der Pflegeroboter "Paro" und der "Alterssimulationsanzug" stießen auf reges Interesse. Hier konnten die Gäste die Digitale Pflege der Zukunft direkt erfahren und die Herausforderungen älterer Menschen nachempfinden. "Wir freuen uns über die große Resonanz und das Interesse der jungen Generation. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Besucher*innen durch unsere interaktiven Exponate einen realistischen Einblick in die Pflegeberufe gewinnen konnten," so eine Standbetreuerin der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Auch der Bereich Ernährungswelten (Halle 6) sorgte für Begeisterung. Besonders der Agrarroboter „Oz“ zog viele Jugendliche an und vermittelte auf spielerische Weise, wie moderne Robotik die Landwirtschaft revolutioniert. Auch das Spiel "Augmented Reality Biosphere" weckte großes Interesse bei den jungen Besucher*innen, die dort die Klimaveränderungen von morgen erforschen und interaktiv erleben konnten, wie verschiedene Umweltszenarien die Biosphäre beeinflussen.</p>
<p>Die nächste IdeenExpo wird voraussichtlich im Juli 2026 stattfinden und auch dann planen die Osnabrücker Hochschulen und Institutionen, mit zahlreichen interaktiven Exponaten vertreten zu sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 10:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ganz schön erfinderisch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/ganz-schoen-erfinderisch/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen erhalten 353.700 Euro für das Management geistigen Eigentums</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eigentlich eine Erfindung? Und wie kann man Forschenden helfen, ihre Ideen zu schützen und bekannt zu machen? Für die Osnabrücker Hochschulen übernimmt diese Aufgaben das Transfer- und Innovationsmanagement, kurz TIM. Es bearbeitet alle Erfindungsmeldungen und beantragt, wenn sie innovativ und aussichtsreich sind, zum Beispiel ein Patent. Für diese Arbeit erhält das TIM nun aus dem Förderprogramm zukunft.niedersachsen exakt 353.700 Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren.</p>
<p>„Die bewilligten Mittel der Förderlinie „Aus der Forschung in die Umsetzung“, helfen uns, die Erfindungs- und Innovationskultur in der Region und in Niedersachsen zu stärken und Wissenschaft in Wirkung zu bringen“, unterstreicht Dr. Christian Newton, Patentingenieur und zuständig für das Transfer- und IP-Management im TIM. IP steht dabei für „Intellectual Property Management“ und meint das Management geistigen Eigentums. Aktuell werden etwa 50 aktive Schutzrechte, hauptsächlich Patentanmeldungen, gemanagt. „Neben den technischen Erfindungen spielt zunehmend das Urheberrecht in Forschung und Lehre in meinen Beratungen eine wichtige Rolle“, so Newton.</p>
<p><strong>Neue Maßnahmen: Erfindungen finden und zum Erfinden motivieren </strong></p>
<p>Da sich Erfindungen sowohl an der Hochschule als auch an der Uni auf jeweils nur wenige Forschende konzentrieren, möchte das TIM mit den bewilligten Geldern für den Antrag „ZIPPO“ (Zukunftsorientiertes IP- und Patentmanagement der Osnabrücker Hochschulen) unter anderem das sogenannte IP-Scouting starten. Damit sind Gespräche mit Forschenden aller Standorte und Einblicke in ihre Forschungsergebnisse gemeint, um diese auf ihre Patenttauglichkeit zu prüfen oder Wissen und Ideen zu entdecken, die marktfähig sind. Neue Maßnahmen des TIM sind außerdem ein digitales Informations- und eLearning-Angebot für Wissenschaftler*innen rund um das Thema IP aber auch Workshops für Forschende und Studierende zur Förderung einer IP-Kultur an den Hochschulen.</p>
<p><strong>Es geht um Patente, Gebrauchsmuster, Marken, Design- und Urheberrechte</strong></p>
<p>Für Erfindungen aus Hochschule und Universität können verschiedene gewerbliche Schutzrechte beantragt werden, dazu zählen Patente aber auch Gebrauchsmuster, Marken oder Design- und Urheberrechte. Wenn die Schutzrechte kodifiziert, also systematisch erfasst und gelistet sind, werden wissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse für zum Beispiel Unternehmen nutzbar und fördern das regionale Innovationsökosystem.</p>
<p>Für die Verwertung der Erfindungen möchte das TIM künftig enger mit dem Start-Up-Ökosystem in Stadt und Land zusammenarbeiten und Lizensierungen oder IP-Verkäufe vornehmen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> <br> Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück<br> Dr. Christian Newton<br> Transfer- und Innovationsmanagement (TIM)<br> Bereich Transfer- und IP-Management<br> <br> Telefon: 0541 969-2057<br> E-Mail: <a href="mailto:c.newton@hs-osnabrueck.de">c.newton@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 13:49:30 +0200</pubDate>
                        <title>Theater trifft Wissenschaft – und Euch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/theater-trifft-wissenschaft-und-euch/</link>
                        <description>Theaterstück &quot;Angerichtet! - 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende&quot; im Burgtheater Lingen feiert Premiere</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Nehmen Sie Platz, es ist angerichtet!", lud die Hochschule Osnabrück kürzlich zur Premiere des Theaterstücks "Angerichtet! - 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende" in das Burgtheater des Instituts für Theaterpädagogik in Lingen ein. Das Diskurstheaterstück ist Teil des Projektes "GROWTH - Mit Wissenschaft wachsen. Gemeinsam. Regional." an der Hochschule Osnabrück und wirft in zehn Diskurshäppchen einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute sowie die Möglichkeiten der Esskultur von morgen.</p>
<p>In ausverkauftem Haus stellte sich das Theaterensemble gemeinsam mit dem Publikum die Frage, wie die Zukunft des Essens aussehen könnte und beleuchtete Trends der Ernährungs- sowie Lebensmittelbranche. Dabei ging es unter anderem darum, dass unsere Essgewohnheiten das Leben und die Zukunft unseres Planeten beeinflussen. "Es werden die Entwicklungen und mögliche Optionen für unsere Ernährung auf die Bühne gebracht. Denn kaum ein Thema betrifft uns so grundsätzlich. Es verlangt eine neue persönliche Orientierung sowie eine neue wirtschaftliche Ausrichtung in Anbau, Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln. Dazu gibt es viele Positionen", so Prof. Dr. Bernd Ruping, Wissenschaftlicher Leiter des Diskurstheaters GROWTH.</p>
<p><strong>Zukunftsthemen der Region</strong></p>
<p>Das Diskurstheater präsentiere wichtige Zukunftsthemen der Region, um Wissenschaft und Gesellschaft darüber in den Diskurs zu bringen. "So schafft Wissen Theater und Theater Öffentlichkeit für Inhalte, die besprochen werden müssen", verdeutlicht Ruping. Neben gespielten Szenen gehörten auch Teilhabeaktionen mit dem Publikum dazu. "Die Akteure auf der Bühne liefern die Inhalte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zum Thema Ernährung und spitzen die darin enthaltenen Widersprüche zu, oft bis zur Schmerzgrenze. Diese ästhetische Aufladung zielt auf die Resonanz des Publikums, das sich verhalten soll, und zwar nicht erst im Anschluss, sondern im Stück selbst. Dazu sind drei Diskursforen in die dramaturgische Struktur eingebaut."</p>
<p>In kleinen Gruppen haben die Zuschauenden darin Gelegenheit, ihre Standpunkte vor den dargestellten Problemen und Szenarien zu vertreten und in kleinen Gruppen zu diskutieren. "Ziel ist, dass daraus Forderungen an die Politik abgeleitet werden, die im Stile eines Bürgerforums auf der Bühne artikuliert und, womöglich, an die regionalen Entscheidungsträger weitergeleitet werden", so Ruping.</p>
<p><strong>Wandel gemeinsam gestalten</strong></p>
<p>"Die Hochschule Osnabrück nimmt die Zukunftschancen der Region im Projekt GROWTH in den Blick. Dadurch zeigen wir, was Wissenschaft kann, und wollen den Wandel - unter anderem ausgelöst durch die Ernährungswende - gemeinsam gestalten", so Christina Lobenberg, Projektleiterin GROWTH.</p>
<p>Das Format "Diskurstheater" rund um das Thema Ernährung kam beim Publikum gut an und schaffte es nach der Premiere bis ins Büro der Kulturdezernentin der Stadt Lingen, Monika Schwegmann, die gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Kultur, Vera Bruns, bei der Suche nach Möglichkeiten der regionalen Präsentation von Stück und Anliegen gerne unterstützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>G</strong>emeinsam in der <strong>R</strong>egion <strong>O</strong>snabrück-Lingen: <strong>W</strong>andel durch <strong>T</strong>eil<strong>h</strong>abe: Mit dem Projekt „GROWTH“ möchte die Hochschule Osnabrück im Rahmen der Förderlinie „Innovative Hochschule“ des BMBF zur Treiberin für die Veränderungsbereitschaft UND zur Initiatorin der gemeinsamen (ko-kreativen) Gestaltung des notwendigen Wandels hin zu einer resilienten Innovationsregion werden. Das Vorhaben selbst teilt sich in fünf Teilvorhaben auf, die als Bausteine ineinandergreifen. Alle Teilvorhaben haben gemein, dass sie durch neu geschaffene feste, dezentrale Innovationsorte (Innovation!Roots-Orte) den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen und hierdurch die Region&nbsp; mit wissenschaftlichen Innovationsimpulsen stärken und unterstützen möchten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 08:29:47 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Studie zu Dialog und Deliberation in der Organisationskommunikation im &quot;Journal of Communication Management&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/neue-studie-zu-dialog-und-deliberation-in-der-organisationskommunikation-im-journal-of-communication-management/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christian Schwägerl erforscht die Formen und Funktionen strategischer Kommunikation im Stakeholderdialog</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Worauf kommt es beim Dialog zwischen Organisationen und Unternehmen mit der Gesellschaft an? Welche Verantwortung kommt den Unternehmen zu, wenn sie einen über Gemeinwohlthemen abwägenden Austausch planen und umsetzen? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich Prof. Dr. Christian Schwägerl vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück in der Studie "Dealing with risk in stakeholder dialog: identification of risk indicators in a public service media organization`s conversation and discourse with citizens." in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZAHW Schweiz) beschäftigt.</p>
<p>In der jetzt im renommierten "Journal of Communication Management" veröffentlichten Studie hat der Professor für Kommunikationsmanagement gemeinsam mit Prof. Dr. Stücheli-Herlach, Prof. Dr. Philipp Dreesen und Dr. Julia Krasselt von der ZAHW die Formen und Funktionen strategischer Kommunikation im Stakeholderdialog erforscht. Dabei geht es um geplante dialogische Interaktionen von Organisationen mit ihren Anspruchsgruppen.</p>
<p><strong>Im Spannungsfeld zwischen Organisations- und Stakeholderinteressen</strong></p>
<p>"Über die Praxis von Stakeholderdialog ist bisher wenig bekannt, da er zumeist hinter verschlossenen Türen stattfindet", so Schwägerl. Besonders interessant sei für die Organisationskommunikationsforschung, dass die Akteure im Spannungsfeld von Organisations- und Stakeholderinteressen handelten.</p>
<p>Stakeholderdialog setze die Überwindung der Eigeninteressen aller Akteure zugunsten der Bearbeitung eines bestimmten gesellschaftlichen Problemfelds voraus. "Idealtypisch würden sie ein gemeinsames Verständnis der gesellschaftlichen Folgen oder Probleme entwickeln und diese bearbeiten. Empirische Studien zeigen jedoch, dass Stakeholderdialog in der Praxis seinem normativen Anspruch nicht gerecht wird", betont der Professor vom Institut für Kommunikationsmanagement am Campus Lingen. Dieser finde meist als direkter Austausch sowie in Onlineforen statt. "Nehmen Anspruchsgruppen und die breite Öffentlichkeit die Realisierung von Dialog als unzureichend wahr, können Glaubwürdigkeit und Legitimation der Organisation beschädigt werden."</p>
<p><strong>Aufschlussreiche Ergebnisse</strong></p>
<p>Ziel der Studie sei es gewesen, die Risiken bestimmter kommunikativer Praktiken der Akteure herauszufinden, bei denen die Orientierung auf den Dialog verlorengeht. "Dafür haben wir Topic Modeling, eine korpuslinguistische, computergestützte Diskursanalyse, sowie die Gesprächsanalyse angewendet. So konnten wir Indikatoren für das Risiko ermitteln, dass die Akteure diese Orientierung verlieren und das Ziel des Dialogs unterlaufen", erklärt Schwägerl.</p>
<p>Die Ergebnisse seien äußerst aufschlussreich. "Mit unseren Forschungsmethoden konnten wir in einer Fallstudie drei Indikatoren für Dynamiken ermitteln, in denen die Beteiligten von dieser Orientierung abweichen." Erstens, wenn die Akteure sich gegenseitig unterschiedliche Identitäten zuwiesen, die nicht akkurat die legitimen Ansprüche und Interessen der Stakeholder sowie der Organisation bezeichneten. Zweitens, wenn sich Themenbereiche im Forum außerhalb vorgegebener Strukturen entwickelten und polarisierten, und drittens, wenn die Organisationen unterdrückt geäußerte Kritik und Bedenken der Stakeholder nicht im Plenum erklären ließen. Aus diesen Befunden leite die Studie nun praktische Schlussfolgerungen für die Konzeption und Entwicklung von Stakeholderdialog her.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Management, Kultur und Technik<br> Prof. Dr. Christian Schwägerl<br> Telefon: 0591 80098 460<br> <a href="mailto:c.schwaegerl@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.schwaegerl@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 09:41:40 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Hochschulen erfolgreich bei bundesweitem Startup-Leuchtturmwettbewerb</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/osnabruecker-hochschulen-erfolgreich-bei-bundesweitem-startup-leuchtturmwettbewerb/</link>
                        <description>Teil der 15 ausgewählten Projekte der EXIST-Startup Factories </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein großer Erfolg für die Hochschule Osnabrück und die Universität Osnabrück: Ihr gemeinsamer Antrag für die Konzeptphase der EXIST Startup Factories wurde erfolgreich bewilligt. Diese prestigeträchtige Auszeichnung markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Förderung von Innovation und Unternehmertum in der Region.</p>
<p>Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderprogramms EXIST prämierte Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Dr. Robert Habeck am 6. Juni in Berlin die 15 Projekte für die Konzeptphase der Startup Factories und betonte die Bedeutung dieser Zusammenarbeit für die Entwicklung Deutschlands hin zu einer führenden Start-up Nation.Der Antrag wurde in Kooperation mit der Universität Münster, der Fachhochschule Münster, der University of Twente, der Saxion Hoogeschool und der Westfälischen Hochschule eingereicht. In diesem Konsortium von Universitäten und Hochschulen führt der Standort Münster mit dem Startup Center REACH. Zur Antragsstellung trug maßgeblich die gemeinsame Einrichtung des Transfer- und Innovationsmanagements (TIM) beider Osnabrücker Hochschulen bei, in Berlin vor Ort von Startup- und Projektmanager Leonard Gehrmeyer vertreten.</p>
<p><strong>"Unsere Vision ist es, die innovativste Cross-Border-Startup-Region Europas zu werden"</strong></p>
<p>Bei den Startup Factories geht es darum, überregionale und internationale Leuchttürme zu schaffen. „Unsere gemeinsame, unternehmerisch agierende Plattform mit sieben Hochschulen sowie ihrer Partnerinnen und Partner im regionalen Startup-Ökosystem der deutsch-niederländischen EUREGIO ist dafür optimal, erklärt Leonard Gehrmeyer vom TIM, „Unsere Vision ist im nächsten Schritt ein grenzüberschreitendes Startup-Ökosystem für die Bereiche Energie, Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und grüne Technologien zu etablieren, das zur innovativsten Cross-Border-Startup-Region Europas wird. Startups schaffen neue Arbeitsplätze, treiben den Fortschritt und die Wettbewerbsfähigkeit der EUREGIO und darüber hinaus.“</p>
<p>Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger, Vizepräsident für Forschung, gesellschaftlichen Dialog und Transfer der Universität Osnabrück, äußerte sich dazu: „Die Bewilligung ist eine bedeutende Anerkennung unserer bisherigen Arbeit im Bereich der Gründungsförderung. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren renommierten Partnerinstitutionen aus Münster und Enschede können wir die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken und innovative Projekte fördern, die langfristig positive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben werden.“</p>
<p>Und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung ergänzt: „Diese Auszeichnung unterstreicht die hervorragende Arbeit unserer Hochschule im Bereich der Start-up-Förderung. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Bedingungen für technologieorientierte und wissensbasierte Start-ups weiter verbessern und somit einen wesentlichen Beitrag für das Start-up Ökosystem und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region leisten.“</p>
<p>„Diese Anerkennung ist nicht nur eine Würdigung unserer bisherigen Bemühungen, sondern auch ein Ansporn, unsere Unterstützung für Start-ups weiter zu intensivieren. Wir danken allen beteiligten Partnern und freuen uns auf die erfolgreiche Umsetzung der folgenden Konzeptphase“, so die beiden Vizepräsidenten. Weitere Informationen zum EXIST-Programm und den Startup Factories unter:</p>
<p><a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/06/20240606-exist-startup-factories.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/06/20240606-exist-startup-factories.html</a></p>
<p><a href="https://exist25.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://exist25.de/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 14:40:36 +0200</pubDate>
                        <title>Erste Schritte nach New Work</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/erste-schritte-nach-new-work/</link>
                        <description>Fachtag „New Work und New Learning im Gesundheitswesen“ brachte Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer an die Arbeit in Kliniken und Pflegeheimen denkt, dem fallen nicht direkt Stichworte wie New Work und New Learning ein. Doch genau diese beiden Themen standen jetzt im Fokus eines Fachtags, den der GesundheitsCampus Osnabrück organisiert hatte. Dieser fand im Rahmen des Weiterbildungsverbundes im Projekt „Focus Future Skills“ statt, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.</p>
<p>Rund 100 Teilnehmende aus dem oberen und mittleren Management der Gesundheitswirtschaft sowie Studierende und Professor:innen der Hochschule waren gekommen, um sich gemeinsam über die Potentiale von New Work und New Learning auszutauschen. In interessanten Keynotes, verschiedenen Themeninseln mit sogenannten Learning Nuggets und diversen Workshops konnten die Teilnehmenden mehr darüber erfahren, welche Chancen diese Konzepte für die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden sowie die Zukunftsfähigkeit der gesamten Organisation bieten.</p>
<p>Die Themen waren dabei breit gesetzt: Von Co-Creation über Selbstorganisation, Peer Learning und Diversity bis hin zu New Leadership und Design Thinking reichten die interaktiven Angebote, zu denen sich die Teilnehmenden austauschen konnten. Was schnell deutlich wurde: New Work ist keine Methode oder festes Rahmenwerk, das in einer Organisation einfach ausgerollt werden könnte. Vielmehr geht es darum, bedürfnisorientiert Probleme im Arbeitsalltag zu identifizieren und diese gemeinsam mit den Mitarbeitenden in kleinen Schritten zu bearbeiten. Ziel ist dabei eine Arbeit, die vom Menschen her gedacht wird und Mitarbeitende stärkt.</p>
<p>Gerahmt wurde das Programm von drei Keynotes durch Vera Starker, Bettina Jung und Prof. Felix Hoffmann, die sich nach ihren Impulsvorträgen über zahlreiche Fragestellungen aus dem Plenum freuen durften: Wie können wir mit Widerständen rund um das neue Arbeiten umgehen? Wie schaffen wir Raum für Lernen in einem durchgetakteten Arbeitsalltag? Und wie könnte ein Krankenhaus in Verantwortungseigentum aussehen?</p>
<p>Nach dem offiziellen Programm im Innovatorium des Coppenrath Innovation Centers klang der Tag bei guten Gesprächen und Fingerfood aus. O-Töne vom Fachtag sind auch in der letzten Folge der Schwesternpodcasts „New Work im Gesundheitswesen“ und „New Learning im Gesundheitswesen“ zu hören&nbsp;– ebenfalls ein Produkt aus dem Weiterbildungsverbund des GesundheitsCampus: ab dem 5. Juni überall, wo es Podcasts gibt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus/" target="_blank">Zur Webseite des GesundheitsCampus Osnabrück</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 May 2024 10:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/wissenssnack-5/</link>
                        <description>Wie „sieht“ ein Laserscanner?  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 09:52:20 +0200</pubDate>
                        <title>Eingliederungshilfe digital gestalten – Beteiligung stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/eingliederungshilfe-digital-gestalten-beteiligung-staerken/</link>
                        <description>Landkreis Osnabrück und Forschungsteam starten ein innovatives Pilotprojekt zur Wirkungsmessung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Niedersachsen beziehen ungefähr 90.000 Menschen mit Behinderung Eingliederungshilfe, in der Bundesrepublik sind es gut eine Million. Allerdings: Welche Eingliederungshilfen ein Mensch mit Behinderung in welchem Umfang benötigt und welche sinnvoll sind, ist für Sozialverwaltungen aufwendig zu ermitteln. Hilfestellung wird mit der WIM-EGH (WirkungsMessung in der EinGliederungsHilfe) künftig ein webbasiertes Instrument bieten. Jetzt unterzeichneten Vertreterinnen und Vertreter von Hochschule Osnabrück und Landkreis Osnabrück eine Vereinbarung, mit der am 1. Mai ein auf dreieinhalb Jahre angelegtes Pilotprojekt der beiden Partner startet.</p>
<p>Die Eingliederungshilfe soll als Bestandteil des Bundesteilhabegesetzes die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken. Doch in der Praxis ist die Umsetzung nicht so einfach. „In den Bundesländern sind die Prozesse und Instrumente der Bedarfsermittlung oftmals mit einem hohen Verwaltungsaufwand, also viel Bürokratie, verbunden. Auch werden in Gänze nicht alle rechtlichen Vorgaben, zum Beispiel Wirkungskontrolle oder Transparenz, erfüllt“, erläutert Projektleiterin Dr. Andrea Riecken, Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück. Mit der WIM-EGH werden die Prozesse künftig fachlich und organisatorisch optimiert. Der gewünschte Nebeneffekt: Fachkräfte gewinnen mehr Zeit für Gespräche mit Menschen mit Behinderung. Das neue Instrument kann nicht nur für die Sozialverwaltung des Landkreises Osnabrück, sondern auch für andere Kommunen in Niedersachsen und in anderen Bundesländern bedeutsam sein, weil er wesentlich zur Entlastung der administrativen Prozesse beiträgt und die Qualitätsstandards in der Eingliederungshilfe verbessert.</p>
<p><strong>Innovative Bedarfsermittlung und Wirkungsmessung</strong></p>
<p>„Der WIM-EGH wird in enger Abstimmung mit allen Prozessbeteiligten und anwendungsbezogen entwickelt, damit er zu einem Gewinn für Menschen mit Behinderung und für Fachkräfte wird. Oder auf den Punkt gebracht: Einfacher – transparenter – gerechter“, sagt Riecken.</p>
<p>Konkret können sich Menschen mit Behinderung selbstbestimmter und eigenverantwortlicher in den Bedarfsermittlungsprozess einbringen und Fachkräfte bekommen neue Möglichkeiten für fachliche Einschätzungen. Darüber hinaus können Informationen über die Lebenssituation und die darin enthaltenen Teilhabebarrieren von Menschen mit Behinderung im Verlauf der Eingliederungshilfe systematischer und nachvollziehbarer beschrieben, quantifiziert und analysiert werden. Am Ende soll ein maßgeschneidertes, praktikables und qualitativ hochwertiges Instrument für die Bedarfsermittlung mit integrierter Wirkungsmessung bereitstehen.</p>
<p><strong>Bürokratieabbau, Stärkung der Beteiligung von Menschen mit Behinderung und Verbesserung der fachlichen Standards</strong></p>
<p>„Wir freuen uns sehr darüber, dass der Landkreis Osnabrück mit diesem Pilotprojekt die Eingliederungshilfe erheblich verbessert. Der WIM-EGH verkörpert unsere Werte und Haltung, für Menschen mit Behinderung da zu sein, ihre Individualität zu sehen und mit allen Beteiligten, also auch mit Leistungserbringern, in den Dialog zu gehen“, sagt Kreisrat Matthias Selle. Zugleich erhalte die Sozialverwaltung des Landkreises Osnabrück mit der digitalisierten Form des WIM-EGH ein Instrument, dass eine interaktive Auswertung ermögliche: „So wird die Fachlichkeit unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gestärkt. Bürokratieabbau bei besserer Qualität und mehr Zeit für Menschen mit Behinderung sind echte Meilensteine für die Eingliederungshilfe“, ergänzt Anja Fels, Fachdienstleitung Soziales.</p>
<p><strong>Pilotprojekt mit regionaler und überregionaler Bedeutung, Stärkung des Schwerpunkts Eingliederungshilfe im Studiengang Soziale Arbeit</strong></p>
<p>„Mit dem WIM-EGH ist eine konsequent beteiligungsorientierte und gesetzeskonforme Bedarfsermittlung mit integrierter Wirkungskontrolle möglich, weshalb dieses Instrument mit webbasierter Dokumentation und Messung auch für Sozialverwaltungen bundesweit von Interesse ist. Zudem können die Forschungserkenntnisse und Entwicklungsergebnisse direkt in die Module des Schwerpunkts „Eingliederungshilfe“ im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit transformiert werden, so dass Studierende bereits im Studium wesentliche, vom Gesetzgeber für die Fachkraft der Eingliederungshilfe im § 97 SGB IX geforderte Kompetenzen, erwerben. Die Hochschule Osnabrück qualifiziert Studierende zu Fachkräften, die die örtlichen Leistungsträger genauso wie Leistungserbringer dringend benötigen, und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein“, sagt Riecken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Boden, Pflanze, Klimawandel: Landwirtschaft von morgen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/boden-pflanze-klimawandel-landwirtschaft-von-morgen/</link>
                        <description>Mehr als 160 Personen diskutieren auf der GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück über regionale Landwirtschaft.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von Bodenbearbeitung über Glyphosat bis zu Agroforst: Im INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centers (CIC) tauschten sich am Donnerstag, dem 11. April, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Verbänden aus. Mit dabei: Keynote-Speaker Dr. Theodor Friedrich, der als FAO-Botschafter weltweit für die Landwirtschaft im Einsatz war.</p>
<p><br> <strong>Pflügen oder spritzen?</strong><br> <br> „Bodenbearbeitung ist schlimmer als Chemie“, stellte Friedrich seine Position dar. Der pensionierte Agrar-Experte arbeitete für die Vereinten Nationen in mehr als 75 Ländern. Er plädiert für „konservierende Landwirtschaft“, das heißt: minimale Bodenbearbeitung, dauerhafter Einsatz von Mulch um den Boden zu bedecken und möglichst viel Artenvielfalt.<br> <br> In der anschließenden Fishbowl-Diskussion erntete Friedrich viel Zuspruch – für die Theorie. In der Praxis sehe es oft anders aus: „Ich darf im Wasserschutzgebiet kein Glyphosat nutzen. Also ersetze ich es durch Bodenbearbeitung“, erklärte der Landwirt Hermann Dörmann. Ähnliches erlebt Wilm Bringewat. Weil er nur eingeschränkt chemische Mittel nutzen darf, stellte er direkt den ganzen Betrieb auf Ökolandbau um. Stefan Kiefer, Leiter Pflanzenbauinnovationen bei Amazone, vertrat die Sicht der Landmaschinenhersteller: „Die Realität ist, dass wir nur 1,7 Prozent Direktsaat haben.“ Regenerative Landwirtschaft spiele eine untergeordnete Rolle. Hingegen relevant sei hier in der Region der hohe Nitratwert im Grundwasser und ein sparsamer Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel daher sinnvoll. Friedrich hingegen formulierte klar: „Wir haben zu viel Chemie im Wasser, weil wir den Boden bearbeiten.“ Stark bearbeiteter Boden könne weniger Wasser halten und Nährstoffe würden leichter ausgeschwemmt. Sein Fazit: „Wir brauchen Glyphosat.“</p>
<p><br> <strong>„Wir müssen Allianzen bilden“</strong><br> <br> Trotz verschiedener Perspektiven warnte Kiefer davor, Landwirte und ihre Methoden gegeneinander auszuspielen. Dörmann und Bringewat erklärten, dass sie vor allem mehr Planungssicherheit bräuchten und Freiräume, auf ihrem Betrieb selbst zu entscheiden – statt sich nach ständig wechselnden Auflagen und Förderungen auszurichten. „Wir müssen Allianzen bilden, statt auf die Politik zu warten“, forderte auch der Landwirt Heiner Willenborg. Schon jetzt organisieren sich zahllose Landwirte in kleinen Gruppen und Arbeitsgemeinschaften, um sich über Erfolge, Probleme und Lösungen auszutauschen.<br> <br> Konkrete Ideen für die Landwirtschaft lieferten im Anschluss an die Diskussion sieben je vierminütige Pitches. Aus der wissenschaftlichen Perspektive sprach Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Hochschule Osnabrück, über lebendigen Mulch und Prof. Dr. Nana Zubek, ebenfalls Hochschule Osnabrück, zeigte, wie Netzwerke helfen, landwirtschaftliche Veränderungen zu beschleunigen. Prof. Dr. Hans-Werner Olfs erklärte wir NIRS-Messungen das Nährstoffmanagement unterstützen. Aus der Praxis berichteten zwei Landwirte: Heiner Willenborg erläuterte seine Bewässerungsstrategie und Till Kröner zeigte auf, wie ein Agroforst gelingt. Außerdem stellte Stefan Kiefer vor, wie Streifenanbau den Einsatz von chemischem Pflanzenschutz verringern kann. Eine andere Möglichkeit zur Herbizidreduktion: Drohnen und Roboter, wie Dr. Tobias Jorissen, Konstantin Nahrstedt und Tobias Reuter, Experimentierfeld Agro-Nordwest, erklärten.</p>
<p><br> <strong>Vom Wissen zum Handeln</strong><br> <br> Über die eigenen Erfahrungen, Chancen und Details tauschten sich Teilnehmenden mit den Referenten im Anschluss aus. Zu jedem Pitch bildeten sich kleine Sessions, in denen alle Gäste aktiv wurden. Genau darin liegt das Ziel der GROWTH Convention: „Wir wollen das Wissen ins Handeln bringen“, so Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, zu Beginn der Veranstaltung. „Agrar- und Ernährungssysteme sowie Landschafts- und Stadtentwicklung ist unser größter Forschungsschwerpunkt“, ergänzte Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann. Vor allem durch Partnerschaften sei die Hochschule stark. Etwa das Agrotech Valley Forum e.V. kooperiere für zahlreiche Experimente und Projekte mit der Hochschule Osnabrück und trat auf der GROWTH Convention als Partner auf. &nbsp;<br> <br> Die Hochschule Osnabrück nimmt mit dem Projekt GROWTH die Zukunftsthemen der Region in den Blick. Wir zeigen, was Wissenschaft kann und wollen gemeinsam den Wandel gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Mar 2024 07:49:26 +0100</pubDate>
                        <title>KI in Forschung und Lehre: Hochschule Osnabrück eröffnet eigenes Cluster für Hochleistungsrechnen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/ki-in-forschung-und-lehre-hochschule-osnabrueck-eroeffnet-eigenes-cluster-fuer-hochleistungsrechnen/</link>
                        <description>Fast 2 Millionen Euro Förderung vom Bund für High-Performance-Computing Cluster</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Egal ob Simulationen, Modell- und Grafikberechnungen oder Künstliche Intelligenz (KI), all diese Anwendungen benötigen sehr viel Rechenleistung. Für derart rechenintensive Anwendungen in Lehre, Forschung, Vernetzung und Transfer steht der Hochschule Osnabrück nun ein eigener High-Performance-Computing Cluster (HPC-Cluster) zur Verfügung.</p>
<p>Prof. Dr. Heiko Tapken, Professor für Datenbanken und Software-Entwicklung und Leiter des Projektteams, das den HPC-Cluster konzipiert hat, sagt über die Leitidee des Projektes: „Wir wollen allen Lehrenden, allen Studierenden und allen Forschenden der gesamten Hochschule einen möglichst einfachen Zugang ermöglichen und so eine zentrale Anlaufstelle für KI an der Hochschule schaffen.“</p>
<p><strong>KI in der Lehre</strong></p>
<p>Durch den unkomplizierten Zugang zum HPC-Cluster sollen die Studierenden schnell und einfach vom Ausprobieren in die produktive Entwicklung übergehen können. Prof. Dr. Nicolas Meseth, Professor für Wirtschaftsinformatik, sieht hier große Chancen für die Lehre: „Mit dem neuen HPC-Cluster eröffnen wir unseren Studierenden einzigartige Einblicke in die Welt moderner KI-Anwendungen. Indem sie etwa mit Open-Source-Modellen arbeiten und diese mit eigenen Daten trainieren, erwerben sie ein profundes Verständnis von KI-Technologien – ein Wissen, das auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft von enormer Wichtigkeit ist. Unser Ziel ist es, nicht nur Anwender*innen, sondern Innovator*innen auszubilden, die befähigt sind, die Werkzeuge von morgen zu erschaffen.“</p>
<p>Der HPC-Cluster der Hochschule ist mit über 3000 logische Zentralprozessoren (central processing unit, kurz CPU) und über 200 Grafikprozessoren (GPUs, englisch graphics processing unit) für hochparalleles Arbeiten vieler Nutzenden ausgelegt. Lehrkräfte, Mitarbeitende und Studierende können eigene Daten, Programme und Ergebnisse generieren aber auch in gemeinsamen Bereichen als Gruppe zusammenarbeiten.</p>
<p><strong>Einsatzmöglichkeiten in der Medizin und Pflege</strong></p>
<p>Neben der Lehre sieht Prof. Dr. rer. nat. Ursula Hübner, Professorin für Medizinische- und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden und Mitglied der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen, vor allem für die Nutzung in der Forschung großes Potential: „Bilder in Medizin und Pflege helfen, Veränderungen zu dokumentieren, zum Beispiel bei der Heilung von chronischen Wunden. Mit dem HPC-Cluster können wir Klassifikationsalgorithmen – also eine KI - trainieren und so Komplikationen anhand der Bilder erkennen.“</p>
<p><strong>Wie funktioniert ein HPC-Cluster?</strong></p>
<p>Ins Deutsche übersetzt bedeutet High Performance Computing Hochleistungsrechnen. Durch eine Kombination spezialisierter Hardware sowie umfangreicher Speichersysteme können große Datenmengen und komplexe Rechenaufgaben parallel bearbeitet werden. Dabei stellt ein HPC-Cluster ein Vielfaches an Rechenleistung und Speicherkapazität im Vergleich zu herkömmlicher Desktop- und einfacher Server-Systemen zur Verfügung und ist damit bestens geeignet für komplexe Rechenoperationen mit sehr großen Datenmengen.</p>
<p><strong>Hintergrund </strong></p>
<p>Konzipiert und umgesetzt wurde der HPC-Cluster im Rahmen des Forschungsprojektes HiPer4All@HSOS unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Heiko Tapken. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit fast 1.904.712,89 Euro gefördert.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Heiko Tapken<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Projektleitung HiPer4All@HSOS<br> Telefon: 0541 969-3338<br> E-Mail: <a href="mailto:h.tapken@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.tapken@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 Mar 2024 08:56:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lösliche Substanzen aus Kunststoffen im Fokus: Chancen und Risiken in der Zahnmedizin</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/loesliche-substanzen-aus-kunststoffen-im-fokus-chancen-und-risiken-in-der-zahnmedizin/</link>
                        <description>Für ihre Promotion an der Hochschule Osnabrück untersucht Eva Berghaus die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von löslichen Substanzen aus Kunststoffen in der Zahntechnik.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kunststoffe sind ein vielfältiger und weit verbreiteter Werkstoff in der Zahnmedizin: als Klebstoff, für Prothesen oder Füllungen. Doch was passiert, wenn diese Stoffe länger oder sogar dauerhaft im Körper verbleiben? In ihrer Promotion an der Hochschule Osnabrück und der Universität Rostock hat sich Eva Berghaus mit den Eigenschaften, Chancen und Risiken von herauslösbaren Stoffen aus Kunststoff für die zahnmedizinische Anwendung beschäftigt. Dazu hat sie untersucht, in welcher Konzentration verschiedene Stoffe in den menschlichen Körper übergehen und wie man diesen Effekt sogar nutzen könnte.</p>
<p><strong>Zahnersatz aus dem 3D-Drucker überzeugt</strong></p>
<p>Laut einer Umfrage des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) tragen in Deutschland 52 Prozent der Menschen Zahnersatz, wie Kronen, Brücken, Implantate oder Prothesen – oft aus oder mit Kunststoff. „Aus Kunststoffen können sich Substanzen lösen – gewollt oder ungewollt. Mein Ziel war es herauszufinden, welche Herstellungsart die wenigsten herauslösbaren Stoffe erzeugt, die eventuell den menschlichen Körper belasten könnten“, sagt Berghaus. Dafür untersucht sie Polymere (Kunststoffe). Diese bestehen aus vernetzten Monomeren. Ihre umfassenden Analysen ergeben, dass die konventionelle Herstellungsart von provisorischen Kronen und Brücken für die Zahnmedizin die meisten herauslösbaren Stoffe freisetzt - aber immer unterhalb bedenklicher Konzentrationen. „Ich hatte zunächst erwartet, dass die Materialien für den 3D-Druck deutlich mehr dieser Stoffe freisetzen, was aber nicht der Fall war. Es ist also besonders interessant diese Technologie weiter zu verfolgen, die sich seit wenigen Jahren in der Dentaltechnologie etabliert hat,“ so die Promovendin, die bei ihrer Arbeit besonders von Prof. Dr. Svea Petersen von der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Mareike Warkentin von der Universität Rostock unterstützen wurde.</p>
<p><strong>Medizinische Wirkstoffe über Kunststoff transportieren </strong></p>
<p>Hierbei handelt es sich um eine unbedenkliche, aber ungewollte Freisetzung von Substanzen. In Berghaus Versuchen zeigte sich jedoch auch, dass eine gewollte Freisetzung große Potentiale bieten kann: „Man könnte die Polymere mit medizinischen Wirkstoffen bestücken, die sich dann planmäßig aus dem Kunststoff lösen und so direkt am Einsatzgebiet im Körper wirken können. Beispielweise könnte man Zahnfüllungen mit Wirkstoffen versehen, die verhindern, dass sich im möglichen Spalt zwischen Zahn und Füllung Bakterien ansammeln“, sagt Berghaus. An Bauteilen aus dem 3D-Drucker, die mit medizinischen Wirkstoffen beladen werden wird derzeit an der Hochschule weitergeforscht.</p>
<p>Für ihre Promotion hat sie in umfangreichen Versuchen das Lösungsverhalten von Substanzen aus Polymeren (z.B. Restmonomere) chromatografisch untersucht. Mit Hilfe der Chromatografie können Stoffströme in ihre Komponenten aufgeteilt werden, mit verschiedenen Detektoren bestimmt und die Konzentration gemessen werden. So kann nachgewiesen werden, welche Substanzen sich in welcher Menge gelöst haben. Dabei hat sie sowohl den Einfluss von Verarbeitung und Alterung genauer analysiert als auch neue Herstellungsverfahren, wie den 3D-Druck, berücksichtig.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 15:17:43 +0100</pubDate>
                        <title>Starker Zuwachs in Lehre und Forschung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/starker-zuwachs-in-lehre-und-forschung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für angewandte Wissenschaften begrüßt 14 neue Professor*innen und Verwalter*innen einer Professur. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn des Sommersemesters treten gleich 14 neue Professor*innen sowie Verwalter*innen einer Professur ihr Amt an der Hochschule Osnabrück an – deutlich mehr, als in vorherigen Semestern. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram richtet sich zu Beginn der Veranstaltung mit einer Botschaft an sie: „Es sind ganz schön viele, die hier versammelt sind und unsere Hochschule zukünftig bereichern. Ich möchte Ihnen mit auf den Weg geben: Sorgen Sie dafür, das Feuer in Ihnen, die Leidenschaft, für die Sie brennen, aufrecht zu erhalten. Bringen Sie ihre Visionen in unsere Hochschule ein und betrachten Sie sie als einen Ort der Gemeinschaft und Wertschätzung. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, das Wir zu sehen und gemeinsam die Herausforderungen von morgen anzugehen.“</p>
<p><br> <strong>Unterstützung für alle Fakultäten der Hochschule</strong><br> <br> Die meisten neuen Professuren und Verwaltungsprofessuren entfallen auf die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Dort lehren und forschen zukünftig Dr.-Ing Marie Hanusch im Bereich „Landschaftsplanung“, Dr. Lisa Maria von Glahn im Bereich „Chemie“ sowie Dr. Clemens Flock und Dr. Jan Berstermann, die gemeinsam eine Verwaltungsprofessur im Bereich „Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre“ aufnehmen. Dr. Ralf Ferdinand Joest unterstützt die Fakultät AuL bereits seit Anfang Oktober mit der Verwaltung der Professur „Tierökologie“.<br> <br> Dr. Karin Niessen beginnt als Neuberufene an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit einer Professur für „Hebammenwissenschaft“. An dieser Fakultät nehmen ebenfalls Prof. Dr. Thomas Ley eine Professur im Bereich „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt mediatisierte Lebenswelten und Arbeitsformen“ und Dr. Caroline Niehoff die Verwaltung einer Professur für „Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit“ auf.<br> <br> Neu an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) sind Dr.-Ing. Peter Sachnik mit einer Professur für „Werkzeugmaschinen und vernetzte Produktion“, Dr.-Ing. Kathrin Jahns im Bereich „Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle“, Dr.-Ing. Cathrin Schröder als Professorin für „Kunststofftechnik und -verarbeitung“ und Dr. Javad Mola, der im Bereich „Werkstofftechnik und -mechanik metallischer Werkstoffe“ lehren und forschen wird.<br> <br> An der Fakultät Management, Kultur und Technik übernimmt Dr.-Ing. Benjamin Weinert eine Professur für „Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT-Unternehmensarchitektur“. Dr. Eva Renvert unterstützt zukünftig das Institut für Theaterpädagogik mit einer Professur für „Theaterpädagogik als soziale Gestaltung“, ebenfalls am Standort Lingen. Im Bezug auf das, was ihr in ihrer Lehrtätigkeit am wichtigsten ist, stellt sie fest: „Ich möchte junge Menschen dabei unterstützen, Neugierde und Lust auf Forschung und Wissenschaft zu entwickeln“. Ihre Kollegin Dr. Lisa Maria von Glahn fügt hinzu: „Ich lege viel Wert darauf, die theoretischen Grundlagen mit Praxisbezügen zu unterstützen.“</p>
<p><br> <strong>Verabschiedung verdienter Professor*innen</strong><br> <br> Mit Ende des Wintersemesters 2023/24 sind außerdem drei Professor*innen in den Ruhestand gegangen. Die Hochschule verabschiedet Prof. Dr. Rainer Bourdon von der Fakultät IuI mit einer Professur für „Kunststofftechnik und -verarbeitung“, Prof. Julia Greiner, die das Institut für Musik mit einer Professur im Bereich „Elementare Musikpädagogik“ unterstützte und Prof. Dr. Dieter Trautz, der an der Fakultät AuL im Bereich „Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung“ lehrte und forschte. Er gibt den neuen Professor*innen und Verwalter*innen einer Professur einen besonderen Wunsch mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen, dass sie Freude am ihrem Beruf haben. Dass sie nette Kollegen kennen lernen und genau wie ich rückblickend sagen können: ‚Die Zeit an der Hochschule Osnabrück war das Beste, das mir passieren konnte‘.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 10:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/02/wissenssnack-3/</link>
                        <description>Kann man Spritzen, Katheter und Co. recyclen? </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 10:44:32 +0100</pubDate>
                        <title>Empfehlungen des Bürgerrats Ernährung vorgestellt – wissenschaftliche Unterstützung von Prof. Dr. Melanie Speck </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/empfehlungen-des-buergerrats-ernaehrung-vorgestellt-wissenschaftliche-unterstuetzung-von-prof-dr-melanie-speck/</link>
                        <description>Die Professorin der Hochschule Osnabrück hat als eine von elf Wissenschaftler*innen den ersten Bürgerrat des Deutschen Bundestages begleitet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 17.01.2024) Von kostenfreiem Mittagessen für alle Kinder bis zur transparenten Darstellung der Lebensbedingungen von Tieren: Am vergangenen Wochenende hat der erste Bürgerrat über seine neun Empfehlungen zum Thema "Ernährung im Wandel" für den Deutschen Bundestag abgestimmt und sie anschließend Bundestagspräsidentin Bärbel Bas vorgestellt. Mit dabei war Prof. Dr. Melanie Speck von der Hochschule Osnabrück. Die Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb hat als eines von elf Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats den partizipativen Prozess begleitet. Ihre Aufgabe: die Qualität des Prozess zu sichern und zu begutachten, was wissenschaftlich machbar wäre.<br> <br> „Es war ein sehr beeindruckender, demokratischer Prozess. Die Bürger*innen haben sich in den einzelnen Arbeitsgruppen in kurzer Zeit den verschiedenen Themengebieten genähert und sehr fundierte Lösungsvorschläge erarbeitet. Für mich war es dazu sehr spannend zu sehen, wie sie ihre Ideen gegenüber der großen Gruppe verteidigt haben und sich den kritischen Nachfragen der anderen gestellt haben. Es war eine sehr lebendige Diskussionskultur - fast so wie im Parlament“, so Speck.<br> <br> <strong>Fakten checken und weitere Expert*innen vermitteln</strong><br> <br> Zusammen mit zehn weiteren Professor*innen aus ganz Deutschland hat sie zu Beginn die Bandbreite von Themen im Bereich Ernährung vorgestellt, hat Fakten für den Bürgerrat überprüft und stand für spezifische Fragen der einzelnen Arbeitsgruppen zur Verfügung. „Ich habe zum Beispiel zum Thema Labelling, also zur Kennzeichnung auf Lebensmitteln, versucht durch eine Gruppendiskussion mit anderen Kolleg*innen die Möglichkeiten und Grenzen solcher Maßnahmen aufzuzeigen oder haben einzelne Gruppen beraten. Themen waren zum Beispiel, wie sich die aktuelle Finanzsituation bei der Verpflegung in Kliniken und Pflegeheimen darstellt. Wichtig war mir auch externe Expert*innen aus der Wissenschaft und aus der Praxis zu vermittelt, um unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen“. Auch zu den Themen Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelweitergabe des Einzelhandels hat sie die 160 Mitglieder des Bürgerrates beraten.<br> <br> Während die Teilnehmenden für den Bürgerrat per Zufallsauswahl und dann per Los bestimmt wurden, hatten die einzelnen Fraktionen des Bundestages entsprechend ihrer Sitze die Mitglieder für den wissenschaftlichen Beirat benannt. Zusammen haben sie seit Juli 2023 online getagt, um die inhaltliche Organisation bei drei Präsenzwochenenden und sechs Online-Sitzungen zu unterstützen.&nbsp;<br> <br> <strong>Folgende neun Empfehlungen hat der Bürgerrat nun präsentiert:</strong></p>
<p>1. Kostenfreies Mittagessen für alle Kinder als Schlüssel für Bildungschancen und Gesundheit<br> 2. Bewusstes Einkaufen leicht gemacht durch ein verpflichtendes staatliches Label&nbsp;<br> 3. Verpflichtende Weitergabe von genießbaren Lebensmitteln durch den Lebensmitteleinzelhandel<br> 4. Lebensbedingungen und Herkunft von Tieren transparent darstellen&nbsp;<br> 5. Fördern statt Fordern – neuer Steuerkurs für Lebensmittel<br> 6. Gesunde, ausgewogene und angepasste Gemeinschaftsverpflegung in Krankenhäusern, Reha-, Senioren- und sonstigen Pflegeeinrichtungen<br> 7. Verbrauchsabgabe zur Förderung des Tierwohls<br> 8. Altersgrenze für Energydrinks<br> 9. Mehr Personal für Lebensmittelkontrollen und bessere Transparenz der Ergebnisse für die Öffentlichkeit<br> <br> Ein ausformuliertes Bürgergutachten mit allen Empfehlungen und Informationen zum Prozess wird am 20. Februar 2024 an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas übergeben.&nbsp;<br> <br> <a href="http://www.bundestag.de/resource/blob/984354/39efba25c218ee935e26f786abbce81c/Empfehlungen_buergerrat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Zum ausführlichen Empfehlungstext</a></p>
<p>Weitere Informationen zum Bürgerrat sind auf der <a href="http://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Bundestages</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;<br> <strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br> Prof. Dr. Melanie Speck<br> Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb<br> Telefon: 0541 969-5090<br> E-Mail: <a href="mailto:m.speck@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.speck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Jan 2024 09:44:09 +0100</pubDate>
                        <title>„Heimspiel Wissenschaft“ mit Prof. Dr. Dirk Möller in Schüttorf zu Gast</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/heimspiel-wissenschaft-mit-prof-dr-dirk-moeller-in-schuettorf-zu-gast/</link>
                        <description>Physiotherapie-Professor der Hochschule Osnabrück berichtet beim FC Schüttorf 09 von seiner Forschung im Bereich Verletzungen im Fußball.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verletzungen der Oberschenkelmuskulatur sind die häufigste Verletzung bei Fußballer*innen. Warum das so ist und was helfen kann, um das Verletzungsrisiko zu minimieren, daran forscht Prof. Dr. Dirk Möller an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Am Montag war der Forscher aus Nordhorn beim FC Schüttorf 09 zu Gast und hat mit einem interessierten Publikum aus praktizierenden Physiotherapeut*innen und Fußballer*innen diskutiert sowie Fragen beantwortet. Das Thema des Abends: „Ob Kylian Mbappé oder Freizeitfußballer – die Wissenschaft hinter der häufigsten Verletzung im Fußball und wie man sie vermeidet“. Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten Reihe „Heimspiel Wissenschaft“, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihre ländlichen Heimatorte bringt.</p>
<p>„Die meisten Spieler*innen verletzen sich im Sprint“, erklärte Möller, „Risikofaktoren sind außerdem ein höheres Alter, die Verletzungsvorgeschichte und physische Faktoren wie Kraft, Beweglichkeit oder Laufleistung.“ Bisherige Studien zeigten, dass beispielsweise ein funktionelles Training das Risiko einer Verletzung senken kann.</p>
<p><strong>Forschungskooperation mit Fußballvereinen </strong></p>
<p>An weiteren Risikofaktoren und entsprechenden präventiven Möglichkeiten forscht der Professor derzeit in Kooperation mit dem 1. FSV Mainz 05 und dem VfL Osnabrück. Dabei führt das Team um Möller vor der Saison an den Nachwuchsspieler*innen der Vereine unterschiedliche Testungen durch und beobachtet über die Saison hinweg die Verletzungsrate. Anschließend werden Risikofaktoren analysiert und daraus präventive Maßnahmen abgeleitet, die wiederum auf ihre Wirksamkeit getestet werden.</p>
<p>Viele Fragen kann die Wissenschaft auch noch nicht beantworten, da zu wenige Studien vorliegen. „Die Wissenschaft ist nicht allwissend“, betonte Möller zum Abschluss des Abends, „ohne den klinischen Kontext und die Erfahrungswerte ist die angewandte Wissenschaft nichts wert. Deshalb setzen wir an der Hochschule Osnabrück darauf, unsere Forschung in Kooperation mit Praxispartnern durchzuführen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 14:27:28 +0100</pubDate>
                        <title>Dreifach erfolgreich: Land Niedersachsen fördert gleich drei Forschungsprojekte der Hochschule Osnabrück mit insgesamt 1,5 Millionen Euro </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/12/dreifach-erfolgreich-land-niedersachsen-foerdert-gleich-drei-forschungsprojekte-der-hochschule-osnabrueck-mit-insgesamt-15-millionen-euro/</link>
                        <description>Jeweils rund 500.000 Euro gibt es für Vorhaben rund um die Themen Kindeswohlgefährdung und KI, nachhaltige Materialien beim Gemüseanbau ohne Erde sowie robotergesteuerte Analyse von Blumenkohl und Mais</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 14.12.2023) Drei Anträge hatte die Hochschule Osnabrück in dem Programm „Innovation an Fachhochschulen“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung eingereicht. Nun steht fest: Alle drei Forschungsvorhaben werden bewilligt. Über eine Laufzeit von drei Jahren erhalten sie jeweils rund 500.000 Euro. Das Projekt „AId4Children“ (Hilfe für Kinder) wird zusammen mit Jugendämtern ein KI-System für mehr Kindeswohl entwickeln. Das Projekt „HYDROFARM@material“ beschäftigt sich mit nachhaltigen Materialien in Pflanzenproduktionssystemen ohne Erde. Im Forschungsvorhaben „Plant-Phenotyper-5“ soll KI-gesteuerte Robotik das Aussehen und die Eigenschaften verschiedener Gemüsepflanzen analysieren.&nbsp;</p>
<p>„Aus grundlegenden Erkenntnissen und spannenden Ideen entstehen echte Innovationen und wegweisende Technologien: Die geförderten Forschungsvorhaben tragen zu Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und technische Herausforderungen bei“, erklärt Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs in der offiziellen Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK). „Damit untermauern sie beispielhaft die große Bedeutung, die der anwendungsbezogenen Forschung an unseren Fachhochschulen und dem Transfer von Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft zukommt.“ Mit dem Förderprogramm „Innovation an Fachhochschulen“ verfolgen das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung laut Pressemitteilung des MWK das Ziel, die Fachhochschulen in ihrer weiteren individuellen Profilierung gezielt zu unterstützen. Insgesamt 13 interdisziplinäre Forschungsvorhaben sind nun ausgewählt worden. &nbsp;</p>
<p>Dank der Förderung können alle drei Osnabrücker Forschungsteams im kommenden Jahr ihre Projekte starten. Diese haben eine Laufzeit von drei Jahren. Auch Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung an der Hochschule Osnabrück, freut sich über den dreifachen Erfolg der interdisziplinären Forschungsvorhaben: „Ich gratuliere allen Beteiligten. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Wissenschaftler*innen durch ihre verschiedenen Disziplinen und Blickwinkel hervorragend gemeinsam an innovativen und nachhaltigen Lösungen für die Welt von morgen arbeiten werden.“<br>  </p>
<p><strong>Weitere Informationen zu den geförderten Projekten der Hochschule Osnabrück:</strong></p>
<p><strong>Projekt „AId4Children“&nbsp;</strong><br> An dem Projekt „AId4Children“ sind mit Prof. Dr. Jan-David Liebe, Prof. Dr. Julius Schöning und Prof. Dr. Christof Radewagen, Wissenschaftler aus den Bereichen Digital Society, Digitale Medien sowie Soziale Arbeit beteiligt. Sie nehmen sich einem akuten gesellschaftlichen Problem an: der Kindeswohlgefährdung. In Deutschland liegt die Zahl der gefährdeten Kinder und Jugendlichen im Jahr 2023 bei über 200.000. Sie hat sich damit im Vergleich zu 2013 verdoppelt. Künstliche Intelligenz (KI) kann dazu beitragen, gefährdete Kinder und Jugendliche schneller zu erkennen und ihnen die notwendige Hilfe zu bieten. Gleichzeitig gibt es viele Fragen zum richtigen Umgang mit diesen neuen Verfahren, die zum Beispiel den Datenschutz und die Akzeptanz betreffen. Das Projekt AId4Children, Hilfe für Kinder, befasst sich mit diesen Fragen, indem ein KI-System gemeinsam mit niedersächsischen Jugendämtern entwickelt und in virtuellen Szenarien mit Studierenden der Hochschule Osnabrück getestet wird. Neben einem Beitrag zu mehr Kindeswohl stärkt das Projekt auch die öffentliche Auseinandersetzung mit den Themen digitale Gesellschaft und künstliche Intelligenz.&nbsp;<br> <br> <strong>Projekt „HYDROFARM@material“</strong><br> Das Team um Prof. Dr. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien, und Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung, möchte die Wechselwirkung zwischen Pflanzen und Kunststoffen in hydroponischen Produktionssystemen untersuchen. Hydroponische Anbauverfahren – also der Anbau von Obst oder Gemüse ohne Erde – können eine Möglichkeit sein, den wachsenden Herausforderungen bei der Lebensmittelproduktion zu begegnen. Denn sie sind unabhängig von der Qualität der Böden und im geschützten Anbau sogar von den Jahreszeiten. Die Pflanzen wachsen statt in der Erde in Substraten und werden so optimal mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Wird beispielsweise das Wasser durch eine Kreislaufwirtschaft wieder aufbereitet, können zudem im Vergleich zu herkömmlichen Anbaumethoden erhebliche Ressourcen gespart werden. Durch diesen Kreislauf können sich jedoch auch unerwünschte Substanzen anreichern, wie Kunststoffbestandteile, die sich aus den verwendeten Bauteilen lösen. In welchem Umfang das passiert, welche Auswirkungen diese Substanzen auf die Pflanzen haben und mit welchen Materialen sich dies vermeiden lässt, möchte das Projektteam in den nächsten drei Jahren herausfinden.&nbsp;<br> <br> <strong>Projekt „Plant-Phenotyper-5 - Online Pflanzen-Phänotypisierung mit KI-gesteuerter Robotik über 5G“</strong><br> Das Forschungsprojekt „Plant-Phenotyper-5 - Online Pflanzen-Phänotypisierung mit KI-gesteuerter Robotik über 5G“ beschäftigt sich mit der Pflanzenzüchtung. Insbesondere durch Parameter wie Klimawandel, Änderungen im Bodenwasserhaushalt, neue Schaderreger und Pflanzenkrankheiten, kommt der Pflanzenzüchtung eine große Bedeutung zu. Bislang wird die Phänotypisierung, also die Analyse des Erscheinungsbildes einer Pflanze, durch Expert*innen übernommen, was aber zeit- und kostenintensiv ist. Das Ziel des Projektes ist es eine automatisierte Phänotypisierung zu realisieren, die kontextabhängig sukzessive neue Messungen initiiert. Konkret soll ein Agrarroboter mit fern-steuerbarer Sensorik über 5G an eine KI-Cloud angebunden werden. Dort werden die Daten erfasst, mit KI-Algorithmen analysiert und automatisch nächste Analyseschritte und zugehörige Sensor- bzw. Robotersteuerung geplant. Im Forschungsprojekt konzentrieren sich die Forschenden auf Blumenkohl und Zuckerrübe sowie Mais und Weidelgras. Um automatisierte Verfahren zur Phänotypisierung entwickeln zu können, braucht es einerseits die fachliche Kompetenz zum Thema Robotik und KI, andererseits aber auch das Fachwissen rund um die Biologie und Charakteristik der Pflanze. Entsprechend bündeln mit Prof. Dr. Thomas Rath, Professur für Technik im Gartenbau, Prof. Dr. Stefan Stiene, Professur für intelligente Agrarsysteme, und Prof. Dr.-Ing. Ralf Tönjes, Professur für Mobilkommunikation und Projektmanagement, die Kompetenz dieser Fachbereiche.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 13:22:53 +0100</pubDate>
                        <title> Bundesweit unter den besten zehn Forschungsvorhaben: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert Projekt der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/12/bundesweit-unter-den-besten-zehn-forschungsvorhaben-deutsche-forschungsgemeinschaft-dfg-foerdert-projekt-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Die DFG hat das Forschungsvorhaben der Hochschule Osnabrück mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und der University of Sydney, Australien, als eines der ersten Projekte an HAWs zur Förderung ausgewählt. Ziele sind die Verbesserung der Gesundheit von Berufsmusiker*innen sowie der Aufbau der weltweit neuen Disziplin der Musikerphysiotherapie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Berlin/Osnabrück, 11.12.2023) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt erstmals gezielt Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH). &nbsp;Als eine der ersten HAWs wird die Hochschule Osnabrück von der DFG gefördert. Dies teilte die DFG nun in einer Pressemitteilung mit. Der Antrag aus Osnabrück überzeugte den Hauptausschuss der größten Förderorganisation für Forschung in Deutschland. Aus 69 Anträgen hat er nun zehn sogenannte Forschungsimpulse (FIP) ausgewählt. Diese werden ab April 2024 für zunächst fünf Jahre mit insgesamt rund 49 Millionen Euro finanziert. An der Hochschule Osnabrück wird der Forschungsimpuls „PA.H|LIFETIME.ai – Gesundheit darstellender Künstler – Entwicklung und Analyse von Risikoprofilen und prädiktiven Modellen durch künstliche Intelligenz“ eingerichtet. Dieser soll zur Entwicklung einer weltweit neuen Disziplin, der sogenannten Musikerphysiotherapie, beitragen.&nbsp;</p>
<p><strong>Gesundheit von Berufsmusiker*innen verbessern und Karrieren sichern</strong></p>
<p>„Wir wollen leistungsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen von Berufsmusiker*innen erforschen. Unser Ziel ist es, die Grundlagen für eine maßgeschneiderte und wissenschaftlich fundierte physiotherapeutische Versorgung zu schaffen. Damit soll die Gesundheit dieser Zielgruppe maßgeblich verbessert werden, denn durch das viele Üben und die Auftritte sind Berufsmusiker*innen bislang oft gesundheitlich stark eingeschränkt und Karrieren oft gefährdet“, erläutert Prof. Dr. Christoff Zalpour, Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück und Sprecher des Forschungsvorhabens.&nbsp;</p>
<p><strong>Forschende aus Osnabrück, Hannover und Sydney wollen gemeinsam mit internationalen Praxispartnern weltweit neue Wissenschaftsdisziplin aufbauen</strong><br> <br> Zu dem interdisziplinären Team gehören Beteiligte aus der Physiotherapie, Medizin, Informatik und Musikwissenschaft. Neben elf Osnabrücker Wissenschaftler*innen sind auch jeweils ein Forschender der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und eine Forschende der University of Sydney, Australien, beteiligt. Durch die Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) wird außerdem der Bereich der Künstlichen Intelligenz integriert. Als Praxispartner konnte das Team die Deutsche Musik- und Orchestervereinigung (UNISONO), die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM), die Performing Arts Medicine Association (PAMA) sowie die Australian Society for Performing Arts Healthcare (ASPAH) gewinnen.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, dass unser Forschungsteam direkt in der ersten Förderrunde der DFG für HAWs erfolgreich war und sich gegen die Vielzahl der eingereichten Anträge durchgesetzt hat. Dies unterstreicht die hohe Qualität unserer anwendungsorientierten Forschung und ist eine große Auszeichnung für alle Beteiligten“, sagt Prof Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung an der Hochschule Osnabrück, und fährt fort: „Durch die Projektförderung wird eine neue Subdisziplin gefördert, die die an der Hochschule Osnabrück angestammten Bereiche Physiotherapie, Informatik und Musik miteinander verbindet und die weltweit einzigartig ist.“&nbsp;<br> <br> Nicht nur in Osnabrück ist die Freude über die Förderzusage der DFG groß. Auch Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs gratuliert: „Es freut mich sehr, dass die Hochschule Osnabrück zu den zehn forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland zählt. Der rapide Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz wird zukünftig in der Gesundheitsversorgung eine zentrale Rolle spielen. Ich gratuliere dem Forschungsverbund der Hochschule Osnabrück, der HMTMH, dem DFKI und der University of Sydney zu dem spannenden Thema der muskuloskelettalen Gesundheit in den darstellenden Künsten und der damit verbundenen Förderung.“</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. med. Christoff Zalpour<br> Professor für Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück<br> E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 16:50:59 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Kontaktstudientage 2023: Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur mit Blick in die Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/11/osnabruecker-kontaktstudientage-2023-pflanzen-technologie-und-landschaftsarchitektur-mit-blick-in-die-zukunft/</link>
                        <description>Rekordbeteiligung und vielseitiges Programm zum Jubiläum des Freundeskreises </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 24. November 2023) Die Hochschule Osnabrück hat in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur e.V. Mitte November die 52. Kontaktstudientage durchgeführt. Die diesjährige Ausgabe der Kontaktstudientage beschäftigte sich mit den Weiterbildungsthemen „Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft“ und „LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln.“ Sie wurden von einer Rekordzahl von rund 340 Interessierten im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums des Freundeskreises besucht.<br> <br> Neben Expertinnen und Experten, die aus der Forschung und Praxis berichteten, wurde eine sehr große Firmenkontaktmesse durchgeführt. Zudem wurden Absolvent*innen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit einem Förderpreis ausgezeichnet und die Osnabrücker Ehrenmedaille wurde vergeben.<br> Bei der zweitägigen Veranstaltung gab es am Vormittag des ersten Tages eine gemeinsame Begrüßung für die beiden Sektionen Landschaftsarchitektur sowie Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie. Marc-Guido Megies, Vorsitzender des Freundeskreises, zog ein positives Fazit „In beiden Sektionen war das Thema Zukunft sehr relevant. Umso mehr freut uns, dass wir so viele Studierende bei den Veranstaltungen begrüßen konnten, denn sie sind die Zukunft. Die Rückmeldungen haben bestätigt, dass wir ein passendes Programm entwickelt haben.“</p>
<p class="Default"><br> <strong>Sektion Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft </strong></p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default">Die erste Sektion widmete sich der Frage, welchen Beitrag moderne pflanzentechnologische Ansätze zur Bewältigung drängender Herausforderungen in der Pflanzenproduktion leisten können. Prof. Ralf-Udo Ehlers präsentierte das Anwendungspotenzial von insektenpathogenen Nematoden, mit denen Schädlinge wie der Dickmaulrüssler und Thripse erfolgreich bekämpft werden können. Das von ihm gegründete Unternehmen hat ein biotechnologisches Verfahren entwickelt, welches eine industrielle Massenproduktion der Nützlinge ermöglicht. „Wenn Sie gute Ideen für neue Produkte und Verfahren haben, wagen Sie den Schritt in die Selbstständigkeit“ ermunterte der Agrarwissenschaftler die gespannt zuhörenden Studierenden. Über neuste technische Entwicklungen zur automatischen Erfassung von Schädlingen in Lockfallen oder auch direkt auf Pflanzen berichtete Dr. Elias Böckmann. Einen Überblick zu dem stetig wachsenden Angebot an Biostimulanzien gab Holger Fechner. Die Präparate werden mit vielfältigen Versprechungen beworben, „für die oft noch kein wissenschaftlicher Nachweis vorliegt“, gab der Referent zu bedenken. Derzeit werden bundesweit an verschiedenen Versuchsanstalten mehrjährige Exaktversuche durchgeführt, um die Wirksamkeit solcher Produkte auf den Prüfstand zu stellen. Dr. Elke Bloem erörterte in ihrem Vortrag die Bedeutung des Nährstoffs Schwefel in der Pflanzenproduktion, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Stresstoleranz und Produktqualität. Möglichkeiten zur Züchtung von Nutzpflanzen, die an Dürreperioden und andere Phänomene des Klimawandels besser angepasst sind, stellten Prof. Ali Naz und Dr. Monika Spiller vor. „Die Erhaltung der genetischen Diversität ist dabei entscheidend für die Entwicklung widerstandsfähiger Sorten“, betonte Prof. Naz. Ergänzend hierzu zeigte Susanne Vollmer auf, welche Perspektiven die zielgerichtete, präzise Veränderung von Genen mit der CRISPR/Cas-Methode für den Züchtungsfortschritt eröffnet. Ein visionäres Agrarsystem für urbane Räume präsentierte Prof. Christoph-Martin Geilfus. Es sieht die integrierte Anzucht von Fischen, Insekten und Pflanzen in kommunizierenden Modulen vor. Ziel ist es, „Nahrungsmittel auf Basis weitgehend geschlossener Energie- und Stoffkreisläufe zu produzieren“, so Geilfus. &nbsp;Abschließend stellten Elisa Lausus und Dina Restemeyer neue berufsbegleitende Fortbildungs- und Studienprogramme im Bereich der Pflanzentechnologie vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sektion Landschaftsarchitektur beleuchtet die akademische Ausbildung und das Berufsfeld</strong></p>
<p>Die Sektion Landschaftsarchitektur bot einen tiefgehenden Einblick in die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Berufsfelds.</p>
<p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer richteten ihre Aufmerksamkeit auf die aufkommenden Veränderungen, mit denen die Landschaftsarchitektur konfrontiert ist. Schlüsselthemen wie der Klimawandel, Extremwetterereignisse sowie soziale und demografische Verschiebungen standen im Mittelpunkt der intensiven Diskussionen.</p>
<p>Der Veranstaltungsverlauf wurde maßgeblich durch Impulsvorträge geprägt, die von verschiedenen Akteuren wie Studierenden, Berufsverbänden und Arbeitgebern gehalten wurden. Während des Vormittags bot Dr. Martin Wrobel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einen Überblick über die zukünftigen Herausforderungen des Berufsfelds. Dies wurde durch die Impulse von Adrian Bäck und Sarah Leckschat, Vertreterinnen der Bundesfachschaft Landschaft, ergänzt. Dipl.-Ing. Thomas Dill und Dipl.-Ing. Ben Warnecke von Büro Adlerolesch Landschaftsarchitekten beleuchteten die vergangenen und zukünftigen Werkzeuge und Herangehensweisen, die das Berufsfeld prägen. Christian Nollen, Abteilungsleiter StadtGrün der Stadt Bergisch Gladbach, gab Einblicke aus kommunaler Sicht. Dr. Detlef Haß, Bildungsberater des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., erörterte das erforderliche Skillset für Berufseinsteiger basierend auf den 4 Ks (Kreativität, Kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation). Dipl.-Ing. Gotthard Storz, Vorstandsvorsitzender BDLA Niedersachsen + Bremen, beleuchtete den zukünftigen Blickwinkel auf das Berufsfeld durch den Berufsverband.<br> <br> Die Veranstaltung fungierte als dynamische Plattform für einen konstruktiven Austausch zwischen Studierenden, etablierten Fachkräften, Arbeitsmarktakteuren, Verbänden und Behörden. Hauptziel war die Diskussion und Anregung zur Anpassung des Arbeitsmarktes, des Arbeitsumfelds und der Ausbildung an die bevorstehenden Herausforderungen.</p>
<p>Das Motto "LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln" verdeutlichte das gemeinsame Bestreben der Teilnehmenden, frühzeitig Lösungsansätze zu erarbeiten und ein positives Bild der Landschaftsarchitektur zu vermitteln, um junge, motivierte Fachkräfte für die Branche zu gewinnen.</p>
<p>Neben den Fachvorträgen der 52. Kontaktstudientage und den daraus resultierenden Diskussionen, wurde die Veranstaltung von vielen Teilnehmenden auch genutzt, um sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Lehrenden auszutauschen.<br> Die Mitglieder des Freundeskreises sind anlässlich des 75-jährigen Jubiläums zu einem Empfang in das Rathaus der Stadt Osnabrück in den Friedenssaal eingeladen worden. Bürgermeisterin Birgit Strangmann bedankte sich beim Freundeskreis und der Hochschule für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der jährlichen Verleihung der Osnabrücker Ehrenmedaille und wünschte den Mitgliedern einen guten Verlauf der Kontaktstudientage sowie einen schönen Aufenthalt in der Stadt Osnabrück. Der Vorsitzende des Freundeskreises, Marc-Guido Megies, versprach für die Zukunft, dass immer wieder Osnabrücker Themen im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen der Kontaktstudientage behandelt werden. Zudem hatte der Freundeskreis anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Kontaktstudientage alle Interessierten zu einer Jubiläumsabendveranstaltung eingeladen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weiteres Material:</strong></p><ul> 	<li>Ausführlichere Informationen sowie Bildmaterial zu den Förderpreisen und zur Vergabe der Ehrenmedaille finden Sie <a href="https://netcase.hs-osnabrueck.de/index.php/s/izYHT011zTnfD5M" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Bewegtbildmaterial finden Sie im <a href="https://www.youtube.com/@freundeskreisgartenbau-lan5974" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Freundeskreises </a>&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 09:59:48 +0200</pubDate>
                        <title>Wie sicher sind autonome Landmaschinen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/wie-sicher-sind-autonome-landmaschinen/</link>
                        <description>Der Schutz von Menschen spielt bei selbstfahrenden Maschinen eine entscheidende Rolle. Mit seiner Promotion an der Hochschule Osnabrück ebnet Dr. Christian Meltebrink den Weg für ihren Einsatz auf dem Feld und auf dem Hof. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Was müssen Sensoren an einer selbstfahrenden Landmaschine können, um sicher und zuverlässig auch bei schwierigen Umweltbedingungen eine Person zu erkennen? Mit dieser Frage hat sich Dr. Christian Meltebrink gemeinsam mit dem Unternehmen B. Strautmann &amp; Söhne GmbH u. Co KG in seiner kooperativen Promotion an der Hochschule Osnabrück und der Technischen Universität Berlin beschäftigt.</p>
<p class="01Standard"><strong>Personen schützen beim Einsatz von selbstfahrenden Futterwagen</strong></p>
<p class="01Standard">Automatisierung, wie beispielsweise das Melken von Kühen mit Melkrobotern, kann eine große Entlastung für Landwirtinnen und Landwirte sein. Besonders, da sie aufgrund des Fachkräftemangels immer größere Schwierigkeiten haben, Personal zu finden. „Der nächste Schritt war für uns die Automatisierung der Fütterung, denn das ist nach dem Melken der nächste zeitaufwendige Prozess“, sagt Meltebrink. Gemeinsam mit dem Unternehmen Strautmann &amp; Söhne wollte er daher einen autonomen Futtermischwagen entwickeln, der selbstständig Futter aus dem Silo entnimmt, zum Stall fährt und die Tiere füttert. „Dabei ist es natürlich sehr wichtig, dass das Fahrzeug sicher ist und zum Beispiel keine Personen anfährt. Außerdem muss es zuverlässig funktionieren und auch bei Regen, Nebel, Dunkelheit oder Staub einsetzbar sein“, so Meltebrink, der schon seinen Master „Informatik – Verteilte und Mobile Anwendungen“ an der Hochschule gemacht hat.</p>
<p class="01Standard"><strong>Interesse der Sensorhersteller groß </strong></p>
<p class="01Standard">So entstand die Idee für seine Doktorarbeit. Denn es gibt aktuell schon Sensoren auf dem Markt, die Personen erkennen können. Aber wie kann nachgewiesen werden, dass diese zuverlässig in einer landwirtschaftlichen Umgebung funktionieren? „Denn ein Hof, auf dem häufig das Wohnhaus der Landwirt*innen steht und auf dem Kinder spielen, ist ein ganz anderes Umfeld als eine abgesicherte Industriehalle“, sagt Meltebrink</p>
<p class="01Standard">Deshalb hat er eine neuartige Methode entwickelt und anhand eines selbst konstruierten Prüfstandes umgesetzt, mit der verschiedenste Sensoren getestet und verglichen werden können. „Wir haben anscheinend offene Türen eingerannt. Ursprünglich sollten fünf verschiedene Sensoren getestet werden. Aber das Interesse der Sensorhersteller war so groß, dass wir am Ende 15 statt fünf Sensoren auf dem Prüfstand hatten“, sagt Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, der die Promotion seitens der Hochschule betreute. Von der Technischen Universität Berlin unterstütze ihn Prof. Dr. Cornelia Weltzien.</p>
<p class="01Standard">Neben der Auswahl unterschiedlicher Sensoren war auch der richtige Prüfkörper entscheidend. Dieser stellt in dem Versuch die Person dar, die die Sensoren erkennen sollen. „Angefangen haben wir mit einer simplen Schaufensterpuppe. Die entspricht mit ihren Proportionen zwar denen eines Menschen, doch sie kann beispielsweise nicht die Lichtreflektion von menschlicher Haut korrekt nachahmen.“ Meltebrink musste daher lange recherchieren, bis er einen Prüfkörper fand, der für alle Sensoren funktioniert. Auch mit verschiedener Kleidung hat er experimentiert.</p>
<p class="01Standard">Der Prüfstand mit Sensoren und Prüfkörper stand fast zwei Jahre auf einem Feld in Hagen am Teutoburger Wald und war dort Wind und Wetter ausgesetzt. So konnten die verschiedensten Umweltbedingungen getestet werden. Auf Grundlage der Daten, die dabei gesammelt wurden, können nun verschiedene Sensoren und insbesondere auch unterschiedliche Sensorarten miteinander verglichen werden. „Wenn zum Beispiel Sensor X besonders gut bei schlechtem Wetter, aber nicht gut bei Dunkelheit arbeitet, Sensor Y dafür bei Dunkelheit sehr zuverlässig ist, könnte man beide Sensoren kombinieren und hätte so ein System, das bei allen Umwelteinflüssen sicher arbeitet“, so Meltebrink.</p>
<p class="01Standard">Nach seiner mit Auszeichnung abgeschlossenen Promotion arbeitet der Absolvent der Hochschule nun bei einem Sensorhersteller im Portfolio- und Innovationsmanagement an genau diesen Themen weiter.<br> Sein Prüfstand ist mittlerweile umgezogen vom Versuchsbetrieb in Hagen auf das Gelände des Agro-Technicum auf dem Hochschul-Campus Westerberg. Dort wird mit den Ergebnissen nun weitergearbeitet: Die Daten werden ausgewertet und weitere Sensoren getestet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Promotion ist Teil des Projektes Agro-Safety, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Für das Projekt hat Meltebrink eine ingenieurs-wissenschaftliche Nachwuchsgruppe unter Einbeziehung von internationalen Studenten aufgebaut und war außerdem Teil einer internationalen Expertengruppe für die Standardisierung von autonomen Landmaschinen oder in einem Expertenausschuss des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL). Agro-Safety und damit auch die Promotion hat maßgeblich ein weiteres Projekt „AI-Test-Field“ unter Mitwirkung unter anderem der Hochschule und des Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) initiiert. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert, in dem Trainingsdaten für Künstliche Intelligenz im Agrarbereich aufgezeichnet und Algorithmen getestet werden sollen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 10:19:59 +0200</pubDate>
                        <title>Ernährung im Wandel: Bundestag beruft Professorin der Hochschule Osnabrück in Wissenschaftlichen Beirat </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/ernaehrung-im-wandel-bundestag-beruft-professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-wissenschaftlichen-beirat/</link>
                        <description>Prof. Dr. Melanie Speck ist eine von elf Wissenschaftler*innen, die den ersten Bürgerrat des Deutschen Bundestages unterstützen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 04.10.2023) Wissenschaftliche Begleitung für die Mitglieder des neuen Bürgerrates „Ernährung im Wandel -&nbsp;Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“: Elf Forschende hat der Bundestag dafür benannt. Eine davon ist Prof. Dr. Melanie Speck. Die Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb forscht an der Hochschule Osnabrück unter anderem zur Nachhaltigkeit von Mahlzeiten in Privathaushalten sowie in Großküchen. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat nun in Berlin den ersten Bürgerrat sowie den wissenschaftlichen Beirat eröffnet.</p>
<p>„Ich sehe den Bürgerrat Ernährung als große Chance, dass sich Bürger*innen noch besser gehört fühlen und die Politik gleichzeitig wahrnimmt, was den Menschen im Hinblick auf die Transformation des Ernährungssystems wirklich wichtig ist. Ich glaube, dass die Gesellschaft zum Beispiel in Bezug auf innovative, pflanzenbasierte Ernährung schon viel weiter ist, als es bislang von der Politik wahrgenommen wird. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich hier mit meiner Expertise diese neue Art der politischen Teilhabe unterstützen kann“, so Speck.</p>
<p><strong>Fakten überprüfen und Ideen wissenschaftlich begleiten</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum Bürgerrat, dessen Mitglieder per Los ermittelt wurden, haben die einzelnen Fraktionen des Bundestages die Mitglieder für den Wissenschaftlichen Beirat benannt. Ihre Aufgabe: die Qualität des Prozess zu sichern und zu begutachten, was wissenschaftlich machbar wäre. Prof. Dr. Melanie Speck ergänzt: „Wir werden die Maßnahmen, die sich die Bürger*innen überlegt haben, nicht inhaltlich bewerten, sondern ihre Ideen und Visionen aus wissenschaftlicher Sicht begleiten. Wir sind außerdem bei Bedarf ihre ‚Faktenchecker*innen‘ und beraten bei der Einbindung von weiteren Expert*innen.“</p>
<p>Der Bürgerrat besteht aus 160 Mitgliedern aus ganz Deutschland. Sie werden in den kommenden Monaten konkrete Themen definieren, die sie aus dem Bereich Ernährung in den Fokus nehmen wollen. Dabei können unter anderem Fragen zum Gesundheitsschutz, zur Umwelt- und Klimaverträglichkeit, zu Produktion und Kennzeichnung von Lebensmitteln oder zu Haltungsbedingungen von Nutztieren im Fokus stehen. Bis Ende Februar 2024 sollen die Mitglieder daraus Empfehlungen für den Deutschen Bundestag entwickeln.</p>
<p class="paragraph"><strong>Weitere Informationen zum Bürgerrat unter: </strong><a href="https://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 17:51:49 +0200</pubDate>
                        <title>Laborneubau am Campus Lingen feierlich eröffnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/laborneubau-am-campus-lingen-feierlich-eroeffnet/</link>
                        <description>Moderne Lehr- und Forschungsstätte der Hochschule Osnabrück bietet viel Raum für zukunftsweisende Ideen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam experimentieren, forschen und anwenden – Das neue multifunktionale <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/mkt/laborbereiche/" target="_blank">Laborgebäude</a> der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) an der Kaiserstraße öffnet pünktlich zum Wintersemester seine Türen. „Wir freuen uns, dass nach dreijähriger Bauzeit eine moderne Lehr- und Forschungsstätte am Campus Lingen entstanden ist, die spannende Architektur mit Funktionalität und Nachhaltigkeit paart“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram bei der feierlichen Eröffnung. Der Präsident dankte allen Beteiligten am Bau für ihr großes Engagement und die umfassende Unterstützung.</p>
<p>„Für den Hochschulstandort Lingen ist das rund 15 Millionen Euro teure Laborgebäude ein hoher Attraktivitätsgewinn mit neuen Möglichkeiten für zukunftsorientierte Lehre und Forschung“, freute sich Bertram. Denn gerade in Zeiten von Fachkräftemangel bedürfe es einer optimalen Ausbildung der Studierenden. „Wir sind als Hochschule für angewandte Wissenschaften an konkreten Lösungen für gesellschaftliche Zukunftsaufgaben interessiert. Das neue Laborgebäude bietet mit seiner modernen Ausstattung beste Voraussetzungen für transdisziplinäre Innovationsprozesse und unterstreicht einmal mehr unseren hohen Anwendungsbezug“, so Bertram.</p>
<p><strong>Forschendes Lernen und interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken</strong></p>
<p>Der Neubau beherbergt auf einer Nutzungsfläche von rund 2.300 Quadratmetern die vier Laborbereiche Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Interaktion und Kommunikation sowie Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse. „Damit setzen wir ein klares Zeichen zur Stärkung des forschenden Lernens und der interdisziplinären Zusammenarbeit in unserer Fakultät“, stellte der Dekan der Fakultät MKT Prof. Dr. Ingmar Ickerott heraus. Zentrale Zukunftsthemen wie beispielsweise CO<sub>2</sub>-arme Energieversorgung, Künstliche Intelligenz oder 3D-Druck stünden dabei ebenso im Fokus wie die Zusammenführung wissenschaftlicher Grundlagen.</p>
<p>Oberbürgermeister Dieter Krone hob in seinem Grußwort die Bedeutung der neuen Lehr- und Forschungsstätte für die Stadt Lingen hervor. „Das Laborgebäude komplementiert den Campus Lingen und ist damit ein weiterer wichtiger Standortfaktor und ein herausragendes Aushängeschild unserer Stadt. Von den neuen und besseren Möglichkeiten in Forschung und Lehre profitieren die Studierenden, die Lehrenden und durch den engen Praxisbezug natürlich auch die Unternehmen hier vor Ort – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“</p>
<p><strong>Funktionalität trifft auf Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Dass der 17 Meter hohe und 28 Meter breite dreigeschossige Bau auch in puncto Architektur sowie nachhaltiger und moderner Energietechnik bedeutsam ist, erklärten Architekt Thomas Grühn von BRECHENSBAUER WEINHART + PARTNER ARCHITEKTEN mbB und Jörn Henrik Depenbrock, geschäftsführender Gesellschafter der Depenbrock Partnering GmbH &amp; Co. KG. Die mit einer Photovoltaikanlage ausgestattete Stellplatzanlage fungiere als Energiedach, deren Energie in das Gebäude eingespeist wird. „Zudem verfügt die komplette Beleuchtungsanlage über LED-Technik und die Wärmeversorgung erfolgt über eine hochmoderne Gasabsorptionswärmepumpe&nbsp;und einen Gasbrennwertkessel“, so Depenbrock.</p>
<p>Auffallend sei&nbsp;die Fassade des winkelförmigen Baukörpers. „Die Fassade spiegelt in ihrer Materialität das Erscheinungsbild der gegenüberliegenden Campushalle wider, wird aber in moderner Sprache interpretiert“, erklärte Grühn. So entstehe in Verbindung mit dem Mensagebäude straßenübergreifend ein verstärkter Campus-Charakter.</p>
<p>Im Anschluss waren alle Fakultätsangehörigen herzlich eingeladen, sich bei einem Rundgang durch die Laborbereiche selbst einen Eindruck von dem modernen Gebäude und dem neuen Campus-Charakter zu verschaffen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 08:36:55 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulpraxis und Hochschulforschung richtig verzahnen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/hochschulpraxis-und-hochschulforschung-richtig-verzahnen/</link>
                        <description>Fachtagung für Hochschulforscher*innen erstmals an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer 18. Ausgabe wurde die Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) erstmals in den Räumen der Hochschule Osnabrück veranstaltet. Weiterer Gastgeber war das CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Mit rund 200 Teilnehmenden war die jährliche Tagung ausgebucht. Im Zentrum des Austauschs stand die Frage, wie „das Zusammenspiel von Hochschulforschung und Hochschulentwicklung: Empirie, Transfer und Wirkungen“ gelingen kann.</p>
<p>Der Beantwortung widmete sich eine Podiumsdiskussion am Eröffnungstag, die im Anschluss an die Debattenimpulse von Prof. Dr. Eva Barlösius, Leibniz Forschungszentrum Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS), Universität Hannover und Joachim Nettelbeck, ehemaliger Generalsekretär des Wissenschaftskollegs Berlin, zu einem angeregten Austausch zwischen Podium und Teilnehmenden führte.</p>
<p><strong>60 Fachvorträge rund um Hochschulentwicklung und Hochschulforschung</strong><br> Das Tagungsprogramm umfasste, neben mehreren Keynotes, Posterpräsentation und Abendevent, 60 Fachvorträge, zum Beispiel zu den Themen Nutzung von Verwaltungsdaten für die Hochschulforschung, Studienabbruch und Präventionsmaßnahmen, internationale Aspekte wissenschaftlicher Karrieren oder wissenschaftliche Nachwuchsförderung, sowie Digitalisierung von Studium und Lehre.</p>
<p>„Ein Thema, das sich durchzog, war der Transfer zwischen Hochschulforschung und Hochschulmanagement: Wie kann man Erkenntnisse der Forschung für das Management an Hochschulen nutzbar machen? Und wie können Hochschulmanager*innen sich in Forschungsprojekte über Hochschulen einbringen? Ich halte Ansätze des „co-creation“ für eine gute Methode, mit der Hochschulforscher und -manager produktiv zusammenarbeiten können“, resümierte Prof. Dr. Frank Ziegele, Studiengangbeauftragter für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Geschäftsführer des CHE nach drei erfolgreichen Tagen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Sep 2023 09:41:01 +0200</pubDate>
                        <title> Wo liegt die Zukunft für Biogasanlagen?  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/wo-liegt-die-zukunft-fuer-biogasanlagen/</link>
                        <description>Regionalperspektive Biogas: Forschungsprojekt zum nachhaltigen Betrieb von Biogasanlagen erfolgreich abgeschlossen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Mit einer Podiumsdiskussion in der Aula der Kreishandwerkerschaft, gleich neben dem Kreishaus des Landkreises Osnabrück, ist das Projekt „Regionalperspektive Biogas“ nun zu Ende gegangen. Dr. Hans-Christian Schaefer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Jürgen Tenbrink, EnviTec Biogas AG und Prof. Dr.-Ing. Sandra Rosenberger von der Hochschule Osnabrück sprachen über die Zukunft von bestehenden Biogasanlagen: Wo liegt die Zukunft des Biogasmarktes: kommunale Wärme oder Kraftstoffe? Wie können Kommunen und Biogasanlagenbetreiberinnen und -betreiber miteinander ins Gespräch kommen? Welche Anreizsysteme können entwickelt werden, um Biogasanlagen bei vermehrter Nutzung von Rest- und Abfallstoffen in die kommunale Wärmeplanung einzubeziehen?</p>
<p class="01Standard"><strong>Große Bedeutung in ländlichen Regionen</strong></p>
<p class="01Standard">In ländlichen Regionen tragen Biogasanlagen wesentlich zur Strom- und Wärmeversorgung bei. Im Landkreis Osnabrück erzeugen Biogasanlagen über Blockheizkraftwerke beispielsweise knapp 20 Prozent des Stroms und knapp 10 Prozent der Wärme.</p>
<p class="01Standard">Landrätin Anna Kebschull unterstrich in ihrem Grußwort: „Erneuerbare Energien sichern langfristig Wohlstand, generieren Aufträge für Handwerker und die Industrie. Jede neue Heizung, Dämmung, Solaranlage oder Biogasanlage macht uns unabhängig von teureren Energien und führt zu regionaler Wertschöpfung.“</p>
<p class="01Standard">Biogasanlagen erzeugen aus organischen Materialien Biogas, ein Gemisch aus Methan und Kohlenstoffdioxid. Bei den meisten bestehenden Anlagen wird dieses Biogas in Blockheizkraftwerken in Strom und Wärme umgewandelt. Der Strom wird in das Netz eingespeist und die Wärme vor Ort genutzt. Aktuell wird die Einspeisung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Diese Förderung läuft jedoch für viele Anlagen ab 2026 aus.</p>
<p class="01Standard">Im Forschungsprojekt „Regionalperspektive Biogas“ untersuchte die Hochschule Osnabrück daher gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH (AWIGO), dem Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes Kreisbauernverband e.V., der EnviTec Biogas AG und der Energiewirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH (ENERGOS) mit der Förderung der DBU fast vier Jahre lang attraktive Geschäftsmodelle für den nachhaltigen Weiterbetrieb von Biogasanlagen, die gleichzeitig einen Nutzen für die regionale Energieversorgung haben. Dabei lag der Fokus auf dem Einsatz von Rest- und Abfallstoffen, beispielsweise Gülle, Mist oder Stroh.</p>
<p class="01Standard"><strong>Kommunen haben einen großen Einfluss</strong></p>
<p class="01Standard">Dafür führte das Team um Prof. Rosenberger und Prof. Dr. Tim Wawer Experteninterviews durch und fand heraus, dass es verschiedene Geschäftsmodelle gibt, die für Biogasanlagen einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb ermöglichen. Dabei stechen zwei Ideen besonders hervor: Zum einen kann der Fokus weiterhin auf die Verwendung von Blockheizkraftwerken gelegt werden. Allerdings müssen Strom und Wärme bedarfsgerecht erzeugt werden. Das heißt, der Strom wird eingespeist, wenn wetterbedingt kein Strom aus Solar- oder Windkraftanlagen zur Verfügung steht und somit bessere Preise auf dem Strommarkt erzielt werden können. Gleichzeitig wird der lokale Wärmebedarf gedeckt.</p>
<p class="01Standard">Die zweite Möglichkeit ist die Vermarktung des Biogases auf dem überregionalen Erdgas- und Kraftstoffmarkt. Dafür wird das Biogas zu Biomethan aufbereitet, ins Erdgasnetz eingespeist, und dieses kann anschließend zu Kraftstoff verarbeitet werden. „Durch die Förderung fortschrittlicher Kraftstoffe über die Europäische Erneuerbare Energien Richtlinie (RED II) ist dieses Geschäftsmodell aktuell finanziell sehr attraktiv“, erläutert Rosenberger. „Der Nachteil ist jedoch, dass diese Biogasmengen der Region dann nicht mehr in Form von Strom und Wärme zur Verfügung stehen.“</p>
<p class="01Standard">Insgesamt wurde in den Untersuchungen deutlich, dass die Rahmenbedingungen, die die Politik und Kommunen setzen, einen großen Einfluss auf die Entscheidungen der Betreiberinnen und Betreiber haben. „Mein Appell ist daher: Rechtzeitig Anreize schaffen und aktiv werden, um bestehende Biogasanlagen als Teil der regionalen Stromerzeugung und als Wärmeerzeuger in der kommunalen Wärmeplanung zu erhalten“, so Wawer.</p>
<p class="01Standard"><strong>Simulationstool als Entscheidungshilfe</strong></p>
<p class="01Standard">Im Forschungsprojekt wurde ein umfangreiches Simulationstool entwickelt, das sowohl Betreiberinnen und Betreibern als auch Kommunen eine Entscheidungshilfe für den Weiterbetrieb von Biogasanlagen liefert. Das Modell berücksichtigt dafür regionale Randbedingungen und kann Prognosen für verschiedene Geschäftsmodelle berechnen. Mit der Entwicklung und Anwendung des Modells erzielte das Team der Hochschule Osnabrück viel Aufmerksamkeit in der Branche und wurde bereits mit einem Biogas-Innovationspreis ausgezeichnet.</p>
<p class="01Standard">Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website der Hochschule zu finden: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/biogas" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/biogas</a></p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Prof. Dr. Sandra Rosenberger<br> Telefon: 0541-969 -3750<br> E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 13:09:07 +0200</pubDate>
                        <title>Red Dot Design Award 2023: Team der Hochschule Osnabrück erhält Auszeichnung für Drohnendesign</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/06/red-dot-drohnendesign/</link>
                        <description>Drohne AFRD-X4 überzeugt bei renommiertem Designwettbewerb / Vierte internationale Auszeichnung für gelungene Gestaltung in Folge</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Er zählt zu den größten und renommiertesten Designwettbewerben weltweit – der Red Dot Design Award. Ein Team der Hochschule Osnabrück darf sich in diesem Jahr gemeinsam mit der Firma HHLA Sky über die begehrte Auszeichnung freuen. In der Kategorie Product Design hat ihre Drohne X4 die Jury so überzeugt, dass sie auf der diesjährigen Verleihungsfeier in Essen mit dem Red Dot: Best of the Best, der höchsten Prämierung des Wettbewerbs, ausgezeichnet wurde.</p>
<p>43 Expertinnen und Experten für Gestaltung aus 20 Ländern haben in diesem Jahr rund 7.900 Einreichungen aus der ganzen Welt bewertet. „Ob ästhetisch ansprechend, funktional, smart oder innovativ – die ausgezeichneten Produkte eint ihre herausragende Designqualität“, so die Jury. Die höchste Auszeichnung gebe es jedoch nur für wegweisende Gestaltungen.</p>
<p><strong>Überzeugendes Design: Drohne aus Osnabrück weltweit unter den 51 besten Produkten</strong></p>
<p>„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in der Kategorie Product Design sogar als einziges Produkt mit dem Red Dot: Best of the Best prämiert wurden und damit zu den höchstausgezeichneten Arbeiten des Red Dot Design Awards 2023 gehören“, so Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden Svenja Knothe, Elias Kroner und Jan-Hauke Kullmann, mehreren Studierenden und der Firma HHLA Sky hat er monatelang an dem schwarz-weißen Quadcopter gearbeitet. Die X4 wurde mit Blick auf die hohen Anforderungen von Sicherheitsbehörden entwickelt. Sie soll die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr, Rettung und im Bevölkerungsschutz unterstützen. Im industriellen Einsatz kann die Drohne das Monitoring von Baustellen oder Gebäuden übernehmen. Im Verbund mit dem Leitstand von HHLA Sky kann die X4 auch als Drohnenflotte eingesetzt und ferngesteuert werden.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;„Zu jeder Produktentwicklung und -gestaltung gehört eine umfangreiche Anforderungsanalyse. Wir haben genau in Erfahrung gebracht, welche Aufgaben die Drohne erfüllen soll, wie die Drohnenpiloten vor Ort arbeiten und welche Funktionen sie bei der Bedienung des Leitstandes für den Einsatz im drittgrößten Hafen Europas benötigen“, erläutert Hofmann den Prozess und ergänzt: „Die technischen Umsetzungsmöglichkeiten haben uns schon herausgefordert, doch in Teamarbeit ist es uns gelungen, diese mit einem technischen Design und einer hervorragenden Benutzerfreundlichkeit zu kombinieren.“</p>
<p class="MsoPlainText"><strong>Vier Designpreise in Folge</strong></p>
<p class="MsoPlainText">Bei der Zusammenarbeit mit der Firma HHLA Sky handelt es sich um ein Entwicklungsprojekt der Science to Business GmbH der Hochschule Osnabrück. Diese bündelt die vielfältigen Aktivitäten der Hochschule im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers. Das Ergebnis des Projektes überzeugt nicht nur die Auftraggeberin. Sowohl für das Fluggerät an sich als auch für die Bedienoberfläche des dazugehörigen Leitstandes gab es in diesem Jahr schon jeweils einen „German Design Award“. Außerdem konnte sich die Entwicklungsgruppe aus Osnabrück und Hamburg bereits über einen „UX Design Award 2023“ freuen.</p>
<p class="MsoPlainText">„Unsere X4-Drohne haben Industriedesigner, Sicherheits-, Drohnen- und IT-Expertinnen und -experten gemeinsam mit dem Team der Hochschule Osnabrück um Prof. Hofmann entwickelt und designt. Der Red Dot Design Award ist eine Ehre – vor allem für das gesamte Team, das gezeigt hat, zu welcher Top-Leistung eine interdisziplinär aufgestellte Crew fähig ist“, freut sich Matthias Gronstedt, Geschäftsführer von HHLA Sky.</p>
<p class="paragraph">&nbsp;</p>
<p class="paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong>&nbsp;<br> Prof. Thomas Hofmann<br> Produktdesign, insbes. Ergonomie und Usability<br> Telefon: 0541 969-2984<br> E-Mail: <a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.hofmann@hs-osnabrueck.de </a></p>
<p class="paragraph">&nbsp;</p>
<p class="paragraph">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 May 2023 12:57:41 +0200</pubDate>
                        <title>Veranstaltungen stark vom Klimawandel betroffen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/05/veranstaltungen-muessen-klimaresistenter-werden/</link>
                        <description>Forschungsprojekt „Klima Events“ von Hochschule und Universität Osnabrück sowie der Gemeinde Bad Essen untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf Veranstaltungen und entwickelt Werkzeugkoffer für bessere Anpassung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Eventbranche zählt zu den klimasensiblen Branchen. Sie ist von den Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar betroffen, wenn aufgrund von Starkregen, Sturm oder Hitze und Trockenheit Veranstaltungen abgebrochen oder verschoben werden müssen.</p>
<p>„Trotz der großen Herausforderungen hat sich die Branche bisher nur wenig mit dem Klimawandel auseinandergesetzt. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir deshalb zwei Fragen beantworten: Welche Herausforderungen durch den Klimawandel sind für die Eventbranche besonders bedeutsam? Und, wie kann eine klimaangepasste Wertschöpfungskette die Resilienz der Branche auf regionaler und unternehmerischer Ebene erhöhen?“, fasst Projektleiterin Prof. Dr. Kim Werner, von der Hochschule Osnabrück, das Forschungsvorhaben während des Kick-Offs im Bad Essener Rathaus zusammen. Am Ende soll ein „Werkzeugkoffer“ Akteur*innen der Eventbranche und Kommunen bundesweit zu Klimaanpassungen befähigen.</p>
<p><strong>Drei Veranstaltungen der Gemeinde Bad Essen dienen als Fallbeispiele</strong></p>
<p>Als Modellkommune für die zweite Frage dient dem Forscherteam die Gemeinde Bad Essen mit den dort beheimateten Events „Historischer Markt“, „Culinaria“ und „Bad Essener Hafenfest.“ „Die Zahl kommunaler Events im Rahmen des Stadtmarketings hat in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich zugenommen. Damit sind sie zu einem wichtigen Arbeitsfeld der Eventbranche geworden,“ erläutert Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Martin Franz von der Universität Osnabrück.</p>
<p>„Auch unsere Gemeinde ist bereits direkt vom Klimawandel betroffen. Insbesondere Wassermangel, erhöhte Temperaturen aber auch Starkregen haben uns in den letzten Jahren zugesetzt. Die Forschungsergebnisse und konkreten Handlungsempfehlungen können uns helfen zukünftig die enormen negativen Folgewirkungen für Veranstaltungen in Bad Essen einzudämmen,“ ist Bürgermeister Timo Natemeyer überzeugt.</p>
<p><strong>In vier Schritten zur Klimaanpassungsstrategie </strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt gliedert sich in vier Phasen und beginnt mit der Analyse der Bad Essener Veranstaltungen hinsichtlich ihrer bisherigen Klimaresistenz. Mittels Literaturrecherche, Workshops und Interviews mit Veranstaltern und involvierten Unternehmen werden Probleme in der Wertschöpfungskette und Potenziale für mehr Widerstandsfähigkeit identifiziert. In Phase drei packen die Forschenden einen praxistauglichen „Werkzeugkoffer“ mit Maßnahmen und einer Risikomanagementstrategie, der in der letzten Phase in Bad Essen erprobt, überarbeitet und schließlich als Schablone für lokale Veranstaltungen bundesweit zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt „Klimaangepasste Events durch resiliente Wertschöpfungsketten – ein Pilotprojekt in Bad Essen“, wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) mit insgesamt rund 300.000 Euro für drei Jahre gefördert. Verbundpartner sind die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück und die Gemeinde Bad Essen. Zu den Kooperationspartnern zählen das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück und das LEADER-Regionalmanagement Wittlager Land.</p>
<p>Die Eventbranche ist Deutschlands sechstgrößte Wirtschaftsbranche, mit etwa 1,5 Millionen Mitarbeiter*innen und einem Umsatz von knapp 130 Milliarden Euro.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Interviewanfragen</strong><strong>:</strong></p>
<p>Prof.in Dr. Kim Werner<br> Veranstaltungsmanagement<br> E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7268</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 10:53:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung für die smarte Mobilitätswende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/04/forschung-fuer-die-smarte-mobilitaetswende/</link>
                        <description>Acht Partner – darunter die Hochschule Osnabrück – erarbeiten im Kompetenzcluster „Intelligente Nutzung verschiedener Verkehrsmittel“ Lösungen für die smarte Mobilitätswende.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Intelligenter Verkehr, optimierte Pendlerströme, weniger Stau durch weniger Individualverkehr – so soll die Mobilität der Zukunft aussehen. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Wiederaufbaufonds NextGenerationEU der Europäischen Union das Kompetenzcluster „Intelligente Nutzung verschiedener Verkehrsmittel“ (IIP). Acht interdisziplinäre Partner – darunter die Hochschule Osnabrück – forschen für dieses Projekt und erarbeiten gemeinsam Lösungen als Basis für die smarte Mobilitätswende.</p>
<p class="Titpt">In den vergangenen Jahren ist der Individualverkehr insbesondere im urbanen Raum stark angestiegen. Gleichzeitig wurde der öffentliche Nahverkehr um Produkte wie Carsharing oder andere Mobilitätsangebote verschiedener Anbieter ergänzt. Das hat Auswirkungen auf die Verkehrsflüsse und Staus in einer Stadt. Eine Idee, den Individualverkehr zu lenken, ist die Optimierung verschiedener Verkehrsmittel.</p>
<p class="Titpt">„IIP soll ermöglichen, dass Menschen anforderungsgerechter und ressourcenschonender unterwegs sind. Dazu werden vielfältige Daten zur Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel erfasst und intelligent kombiniert“, erklärt Prof. Clemens Westerkamp von der Hochschule Osnabrück. Die entwickelten Lösungen werden unter anderem der Öffentlichkeit als offene Daten („Open Data“) zur Verfügung gestellt. Dirk Ohde von der Stadt Osnabrück stellt fest: „Mit den Daten und einer angepassten Ampelsteuerung will die Stadt den Verkehr künftig nicht nur verflüssigen, sondern handeln, bevor der Stau entsteht.“</p>
<p class="Titpt">Dazu werden Mobilitätsoptionen angeboten, die beispielsweise auf der Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel beruhen und aktuelle Verkehrssituationen einbinden. Die Basis dafür ist die Analyse von anonymisierten Verkehrsdaten.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Anonymisierte Mobilitätsdaten als Grundlage</strong></p>
<p class="Titpt">Die Forschenden der Hochschule Osnabrück arbeiten gemeinsam mit dem IoT-Team der SWO Netz GmbH und der Stadt zusammen, um die Mobilitätsdaten datenschutzkonform zu anonymisieren und zusammenzuführen. Diese Daten, die zum Beispiel Bewegungsmuster abbilden, können dann datenquellenübergreifend Objekten wie Autos, Bussen, E-Scootern und Menschen – wie Radfahrern oder Fußgängerinnen – zugeordnet werden.&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Wichtig: Die Privatsphäre der Verkehrsteilnehmenden wird dabei stets gewahrt. Die vom Forschungsteam entwickelten Lösungen werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt; Unternehmen und Start-ups können darauf aufbauend innovative Lösungen für gemeinwohlorientierte Mobilitätsziele und Anreizsysteme entwickeln. Clusterkoordinator Jan-Hendrik Worch aus dem IoT-Team beschreibt ein angestrebtes Ergebnis so: „Auf der Basis unserer aufbereiteten Daten entsteht eine App, welche die beste und schnellste Anfahrt für den Weg zur Arbeit empfiehlt – und dabei noch die aktuelle Stau- und Wetterlage berücksichtigt: Zuerst mit dem PKW zum Bahnhof, dann den Zug nutzen und bei gutem Wetter die letzte Meile mit einem E-Scooter bis zum Büro fahren.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Osnabrücker IoT-Tagung</strong></p>
<p class="01Standard">Das Kompetenzcluster veranstaltet am Dienstag, 9. Mai, ab 11 Uhr am Campus Westerberg und hybrid die Osnabrücker IoT-Tagung zu SmartCity- und Verkehrslösungen mit Ausstellung. IoT steht dabei für "Internet of Things". Der Fachbegriff beschreibt ein Netzwerk physischer Objekte („Things“), die mit Sensoren, Software und anderer Technologie ausgestattet sind, um sie mit anderen Geräten und Systemen zu vernetzen. Themen der Tagung sind unter anderem: „Durch IoT zu intelligenten Entscheidungsunterstützungssystemen“, „Privacy durch Anonymisierung“ oder „Verkehrssimulation und Vorhersage auf Grundlage von IoT-Sensorik“. Interessierte können sich bis 8. Mai online anmelden: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/iip" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/iip</a>.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Hintergrund zum </strong><a href="/iip/">Kompetenzcluster IIP</a></p>
<p>Das <a href="/iip/">Kompetenzcluster IIP</a> ist Teil des Forschungsnetzwerks „Anonymisierung für eine sichere Datennutzung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das BMBF und der Wiederaufbaufonds NextGenerationEU der Europäischen Union fördern das 5,5 Mio. Euro umfassende Projekt mit rund 4,35 Mio. Euro. Beteiligte Projektpartner sind neben der Hochschule Osnabrück und der SWO Netz GmbH die Universität Münster, die Stadt Osnabrück, die items GmbH &amp; Co. KG aus Münster sowie die drei Osnabrücker Unternehmen iotec GmbH, Lambus GmbH und cybob communication GmbH.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 10:17:40 +0200</pubDate>
                        <title>3,4 Millionen Euro für mehr Klimaschutz in der Produktion</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/04/34-millionen-euro-fuer-mehr-klimaschutz-in-der-produktion/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück, Jade Hochschule und OFFIS e.V. untersuchen Potenziale digitaler Technologien für nachhaltigere Fertigungsprozesse der Firma Krone</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Lingen, 5. April 2023) Das Klimaziel der Bundesregierung ist gesetzt: Deutschland soll ab dem Jahr 2045 klimaneutral sein. Dann muss ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und deren Abbau herrschen. Wie können mittelständische, produktionsstarke Unternehmen ihren Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität leisten und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Welche Rolle können hierbei digitale Technologien spielen? Darauf will ein Forschungsteam vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück, der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth und dem Oldenburger Forschungsinstitut OFFIS e.V. gemeinsam mit der Krone Gruppe eine Antwort finden.<br> <br> Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen neue, ökonomisch wie ökologisch nachhaltigere Wege in der Produktion des europaweit zweitgrößten Herstellers von LKW-Aufliegern aufzeigen. Im Mittelpunkt soll hierbei die Optimierung der produktionsnahen Datenspeicherung und -verarbeitung (sogenanntes Edge Computing) im Vergleich zum Cloud Computing stehen. Das Projekt „EDNA - Edge Datenwirtschaft in der nachhaltigen automatisierten Fertigungswirtschaft“, wird mit rund 3,4 Millionen Euro und einer Laufzeit von drei Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Technologieprogramm „Edge Datenwirtschaft" gefördert. 1,5 Millionen Euro gehen davon an die Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>„Wir wollen zeigen, welche Potenziale in digitalen Technologien stecken, um wirtschaftliche Ziele mit Klimaschutzmaßnahmen effizient zu vereinbaren. Unser Fokus wird dabei auf dem Speichern und Verarbeiten von Daten in der Produktion und der Logistik liegen“, so Prof. Dr. Liane Haak. Die Professorin für Wirtschaftsinformatik am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück erläutert: „Mit der Nutzfahrzeugsparte der Krone Gruppe haben wir ein Unternehmen mit der größten Auflieger-Produktionsstätte in Europa als Partner gewählt, das zu den Marktführern in einer durch hohen Preis- und Kostendruck gekennzeichneten Branche zählt. Damit eignet sich das Unternehmen in besonderer Weise als Demonstrator. Die Ergebnisse sollen so auf den gesamten produktionslastigen Mittelstand übertragbar sein.“</p>
<p><strong>Energie in der Produktion einsparen und CO²-Emissionen beim Transport reduzieren</strong><br> <br> Das Projekt gliedert sich in drei Teilbereiche: Das Forschungsteam untersucht im ersten Fall die Möglichkeiten des erweiterten Einsatzes von digitalen Technologien im Bereich der nachhaltigen Produktion. Hier sollen vor allem Energiesparpotenziale aufgedeckt werden.&nbsp;Darüber hinaus werden die Einsparpotenziale von CO2 im Logistik-Bereich aufgezeigt, indem unter anderem die Wege zwischen den Produktionsorten optimiert werden. Im dritten&nbsp;Baustein geht es um die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks der produzierten Trailer.&nbsp;<br> <br> „Wir sehen in dem Projekt eine große Möglichkeit, um mit starken Partnern an unserer Seite die Vorteile der Digitalisierung für uns noch mehr zu nutzen. Wir erhoffen uns damit unsere Produktion, aber auch unsere Wege zwischen den Produktionsorten zukünftig noch wirtschaftlicher und gleichzeitig nachhaltiger zu gestalten und darüber hinaus unsere CO2-Bilanz transparenter darstellen zu können. Dies ist für uns ein wichtiger Schritt, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Dr. Goy-Hinrich Korn, Chief Information Officer der Krone Gruppe.<br> <br> <strong>Technologien mit Potenzial zum Klimaschutz</strong><br> <br> Um neue Lösungen für die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit der Industriefertigung zu entwickeln, wird das Forschungsteam primär Künstliche Intelligenz, Digitale Zwillinge und Broker Architekturen nutzen. Dr. Alexandra Pehlken, Nachhaltigkeitsexpertin am OFFIS-Institut für Informatik, geht motiviert in das Vorhaben: „Auf Basis einer zentralen, offene und flexible Plattform erfolgt die Konzeption und Realisierung des nachhaltigen Produktionsmanagements und der nachhaltigen Logistik. Dazu werden wir unter anderem ein Dashboard zur Visualisierung entwickeln, über das das Unternehmen die Produktions- und Fertigungsprozesse einsehen und verwalten kann.“ Darüber hinaus ist es dem Forschungsteam gelungen Europas größtes Forschungszentrum für virtuelle Fahrzeugentwicklung für das Forschungsprojekt zu gewinnen. Die österreichische Virtual Vehicle Research GmbH wird das Projekt mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in der Modellbildung, Messtechnik und datenbasierten Systemen unterstützen.<br> &nbsp;<br> Weitere Informationen: <a href="http://www.edna-projekt.de " target="_blank" rel="noreferrer">www.edna-projekt.de&nbsp;</a><br> <br>  <br> <strong>Informationen zum Teilvorhaben der Hochschule Osnabrück</strong><br> <br> Die Hochschule Osnabrück ist mit insgesamt 1,5 Millionen Euro und vier Professorinnen und Professoren der Fakultät Management, Kultur und Technik (Campus Lingen) an allen drei Teilbereichen des Forschungsprojektes „EDNA - Edge Datenwirtschaft in der nachhaltigen automatisierten Fertigungswirtschaft“ beteiligt. Prof. Dr. Liane Haak, Professorin für Wirtschaftsinformatik, verantwortet die Bereiche Prozess- und Produktionsmanagement und Anwendung der Digitalen Zwillinge. Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer, Professor für Unternehmensführung, betreut im Projekt die Bereiche nachhaltige Geschäftsmodelle und Technologieakzeptanz. Prof. Dr. Ralf Buschermöhle, Professor für Wirtschaftsinformatik, ist im Bereich Prozessoptimierung für die Grundlagen der Digitalen Zwillinge sowie Künstliche Intelligenz verantwortlich. Prof. Dr. Steffen Greiser, Professor für Automatisierungstechnik, übernimmt die Bereiche Edge Computing und Routenoptimierung.</p>
<p><br> <strong>Hintergrundinformationen zum Förderprogramm „Edge Datenwirtschaft“</strong></p>
<p>Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen“ zum Ziel gesetzt, einen digitalen Aufbruch zu starten und digitale Schlüsseltechnologien sowie die digitale Sou-veränität der Wirtschaft zu fördern. Das Technologieprogramm „Edge Datenwirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) knüpft daran an und soll dazu beitragen, die deutsche und europäische digitale Souveränität zu sichern und den Technologie- und Innovationsstandort Deutschland zu stärken. Das BMWK unterstützt dabei vor allem Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben im Zusammenspiel von Edge- und Cloud-Lösungen, in denen der Nutzen und die Vorteile von Edge-Computing-Lösungen insbesondere in ökonomischer und auch ökologischer Hinsicht aufgezeigt werden. Das Förderprogramm „Edge Datenwirtschaft“ finanziert im Zeitraum von drei Jahren insgesamt zehn Projekte mit 30 Millionen Euro. Das EDNA-Projekt konnte sich dabei gegen 41 Forschungsanträge im Wettbewerb durchsetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 11:25:04 +0200</pubDate>
                        <title>Vier neue Promovierende forschen in der Graduiertenschule „Talentakademie Health &amp; Living“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/vier-neue-promovierende-forschen-in-der-graduiertenschule-talentakademie-health-living/</link>
                        <description>Als Teilvorhaben des Projekts „Career Lab“ der Hochschule Osnabrück fördert die Akademie den wissenschaftlichen Nachwuchs und ebnet den Weg zur HAW-Professur</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Health &amp; Living“ ist eine von insgesamt drei Talentakademien an der Hochschule Osnabrück, die den Karriereweg zur Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) durch bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote begehbar machen. Vier Promovierende forschen ab sofort im Themenschwerpunkt Gesundheit und Soziales, mit der Absicht, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Die akademische Leitung liegt bei Prof. Dr. Ursula Hübner, die stellvertretende Leitung bei Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Büscher.</p>
<p>„Wir sind traditionell sehr forschungsstark und blicken auf eine lange Historie formalisierter Promotionen zurück“, betont Hübner und führt aus, „die Talentakademie bündelt exzellente Forschung in verschiedenen Forschungssträngen, zudem können sich die vier Promovierenden intensiv austauschen und vernetzen. Wir wünschen uns, dass aus der Talentakademie akademischer Nachwuchs erwächst und die Teilnehmenden im Anschluss die Karriereoption Tandem-Professur und später volle Professur einschlagen“, so die Hoffnung der Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik.</p>
<p><strong>Forschung zu relevanten und innovativen Themen im Gesundheitswesen</strong></p>
<p>Die vier Promovierenden Alexander Hochmuth, Eva-Maria Gruber, Madeline Bartsch und Saskia Kröner hielten auf der Eröffnungsveranstaltung jeweils einen Kurzvortrag über ihre Promotionsvorhaben. „Als Mitglied der Talentakademie habe ich ständigen Kontakt zu anderen Promovierenden. Wir können uns zu verschiedenen Themen und Disziplinen austauschen und neue Ideen entwickeln. Die Forschung zu relevanten und innovativen Themen im Gesundheitswesen und die intensive Betreuung sind für mich weitere Stärken dieser Plattform“, fasst Hochmuth die Vorzüge der Talentakademie zusammen.</p>
<p>Hochmuth provomiert zum Thema Lotsenbegleitung in Geburtskliniken. Er wird von Prof. Dr. Benjamin Kühme, Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Christoph Dockweiler von der Universität Siegen betreut. Mit den Ergebnissen seiner Doktorarbeit wolle er zur Professionalisierung in der Pflege beitragen. „Die Promotion bedeutet für mich außerdem berufliche und persönliche Weiterentwicklung mit der Option Karriere in der Wissenschaft zu machen,“ so der Doktorand.</p>
<p><strong>Als Ökotrophologin Neuland in der Forschung betreten und Menschen direkt helfen</strong></p>
<p>„Ich promoviere an der Hochschule Osnabrück, in Kooperation mit der Universität Hannover, weil ich hoffe, Neuland in der Wissenschaft zu betreten und durch meine Forschung Menschen unmittelbar helfen zu können,“ so die Ökotrophologin Madeline Bartsch, die im Anschluss an die Promotion sowohl in der Forschung als auch im Bereich der Ernährungstherapie arbeiten möchte. Bartsch promoviert über den Einfluss von Ernährung auf die Gesundheit. Sie wird von Prof. Dr. Shoma Berkemeyer der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Andreas Hahn der Universität Hannover betreut.</p>
<p>Eva Maria Gruber promoviert im Bereich der ambulanten Pflege zu einem innovativen Organisations- und Qualitätsmodell und wird von Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück und in seiner Funktion als Gastprofessor an der Universität Witten-Herdecke betreut. Auf dem Gebiet der Gesundheitsinformatik promoviert Saskia Kröner. Sie befasst sich mit der Anwendung von Modellen zur Akzeptanz und Nichtakzeptanz von Gesundheits-IT für Bürger und Leistungserbringer. Hübner und Prof. Dr. Birgit Babitsch von der Universität Osnabrück betreuen die Promotion in doppelter Erstprüferschaft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p class="bodytext">Das Career Lab (CarLa) der Hochschule Osnabrück ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Großprojekt zur Gewinnung und Entwicklung von HAW-Professor*innen. Auf dem „Osnabrücker Karriereweg“ soll interessierten Nachwuchswissenschaftler*innen durch bedarfsgerechte Qualifizierung eine akademische Laufbahn ermöglicht werden. Neben der Förderung der Promovierenden werden in der Talentakademie weitere Qualifizierungsangebote geschaffen, um geeignete Kandidat*innen bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit zu unterstützen – je nach Bedarf im Bereich der Forschungs- und Lehrerfahrung sowie der Berufspraxis. Die zwei weiteren Talentakademien des Projekts, „Talents for Green Transformation“ und „Smart Factory &amp; Products“, begleiten zwei bzw. vier weitere Promovierende.</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong></p>
<p>Nicole Egbert &amp; Dr. Johannes Thye<br> Kontakt und Koordination der Talentakademie Health &amp; Living im Projekt CarLa – Der Osnabrücker Karriereweg zur HAW-Professur<br> E-Mail: <a href="mailto:talentakademie.health-living@hs-osnabrueck.de">talentakademie.health-living@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 08:50:59 +0100</pubDate>
                        <title>Lebensmittel in Niedersachsen fair verteilen statt verschwenden</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/lebensmittel-in-niedersachsen-fair-verteilen-statt-verschwenden/</link>
                        <description>Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück zeigt Herausforderungen und Lösungswege auf, um Obst, Gemüse und Milchprodukte großflächig zu retten - erstmals empirische Daten zur Situation der Tafeln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. März 2023) Wie lassen sich in Niedersachsen weniger Lebensmittel verschwenden und welche Rolle können die Tafeln dabei einnehmen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) an der Hochschule Osnabrück. Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) läuft dieses Projekt seit Januar 2022. „Ich bin überzeugt, dass wir in Niedersachsen mit diesem Projekt endlich aussagekräftige Zahlen zur Lebensmittelverschwendung erhalten“, so Dr. Michael Marahrens, Staatssekretär im ML. „Besonders freut mich die Kooperation mit den Tafeln, da hier die Schnittstelle Wissenschaft und Praxis im aktuellen Zeitgeschehen ineinandergreift.“ Das Forschungsprojekt „LeMiFair“ beleuchtet niedersachsenweit insgesamt drei Bereiche: Die Situation der Tafeln, Möglichkeiten zur großflächigen Weiterverteilung von bislang weggeworfenen Lebensmitteln sowie die Nutzung des Gelben Bandes, das die Ernte von öffentlichen und privaten Obstwiesen ermöglicht. Nun liegen erste Erkenntnisse vor. Diese wurden den Praxispartnerinnen und -partnern aus dem Handel, der Produktion, den Tafeln in Niedersachsen, verschiedenen Lebensmittelverbänden und Institutionen jetzt bei einer Beiratssitzung an der Hochschule Osnabrück vorgestellt.&nbsp;</p>
<p><strong>Kapazitätsgrenze erreicht: Tafeln in Niedersachsen kämpfen mit hoher Nachfrage nach Lebensmitteln und weniger Spenden</strong></p>
<p>Die Ergebnisse der Interviews von Tafelvorständen und Gruppendiskussionen mit Ehrenamtlichen sind eindeutig, meint Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb: „Durch die aktuellen Krisen, wie den Krieg in der Ukraine und gestiegene Lebensmittelpreise, nutzen immer mehr Kundinnen und Kunden die Tafeln. Die Nachfrage nach mehr Lebensmitteln kann kaum bewältigt werden. Ehrenamtliche Tafel-Mitarbeitende kommen an ihre Kapazitätsgrenzen.“ Zugleich gehe die Anzahl an Lebensmittelspenden aus dem Einzelhandel zurück. Der Ansatz des Projektes ist deshalb nun zu schauen, worüber weitere Lebensmittel bezogen werden können. Uwe Lampe, Vorsitzender der Niedersächsischen Tafeln und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat, unterstreicht die Wichtigkeit der empirischen Daten: „Von den Ergebnissen profitieren nicht nur die niedersächsischen Tafeln, sondern alle Tafeln bundesweit. Wir<br> erhoffen uns von der Veröffentlichung der Ergebnisse mehr Wertschätzung aus Politik und Gesellschaft für die ehrenamtliche Arbeit in dieser herausfordernden Situation. Außerdem ist es für uns sehr hilfreich zu schauen, woher wir weitere Lebensmittel beziehen können und wie wir uns besser vernetzen können.“</p>
<p><strong>Obst, Gemüse und Milchprodukte bereits im Produktionsprozess retten und verteilen&nbsp;</strong></p>
<p>Hier setzt das zweiten Arbeitspaket an: Ursachen für Lebensmittelverschwendung finden und Lösungsansätze aufzeigen, wie diese Produkte gerettet werden könnten. Dazu beleuchtet das Forschungsteam den Prozess von der Produktion über den Handel bis hin zum Haushalt.&nbsp;Prof. Dr. Sabine Bornkessel, Professorin für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung, erläutert: „Wir fokussieren uns auf Obst, Gemüse sowie Milch und Milchprodukte und sehen beispielsweise durch eine erste Datenerhebung große Potenziale bei der Primärproduktion und der Logistik. Zum Teil stecken Lebensmittel in der Logistik fest und können so nachträglich nicht in den regulären Handel aufgenommen werden, sie werden bei der Produktion falsch etikettiert oder es fallen Reste an, die es nicht in den Handel schaffen, aber für den Verzehr geeignet sind. Hier möchten wir Netzwerke bilden, um beispielsweise durch Verteilzentren diese Produkte an Tafel-Kundinnen und -kunden weiterzugeben.“ Dafür werden nun Betriebsabläufe und rechtliche Hürden analysiert und Lösungswege aufgezeigt.&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit speziell mehr Obst in Niedersachsen zu retten ist das vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) initiierte Ernteprojekt „Gelbes Band“. Hier kann Obst von gekennzeichneten Bäumen auf Streuobstwiesen oder städtischen Grünflächen geerntet und zuhause verarbeitet werden. „Im dritten Projekt-Baustein wollen wir herausfinden, wer dieses Angebot nutzt, wieviel geerntet wird und wie das Obst genutzt wird. Dient es als Alternative zum wöchentlichen Obsteinkauf oder nur als Ergänzung für einen Apfelkuchen?“, so Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation. Die wichtigste Phase dieses Teilprojekts, die direkte Befragungen von Nutzerinnen und Nutzern, wird im Herbst 2023 starten.&nbsp;</p>
<p><strong>Partizipative Beteiligung des Beirats für praxistaugliche Lösungen&nbsp;</strong></p>
<p>Bei der Beiratssitzung des Forschungsprojekts wurden nicht nur die ersten Erkenntnisse geteilt und die nächsten Schritte innerhalb des Projekts aufgezeigt. Straka betont: „Uns ist der partizipative Ansatz des Projekts sehr wichtig, um Lösungen aufzuzeigen, die in der Praxis wirklich umsetzbar sind. Die Mitglieder des Beirats können das Forschungsprojekt weiter mitgestalten. Außerdem zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll dieses Netzwerk für alle Beteiligten ist.“ Das Forschungsprojekt läuft noch bis Ende 2023. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert die Hochschule mit rund 665.000 Euro.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Melanie Speck | Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb<br> Tel: 0541 969-5090 | E-Mail: <a href="mailto:m.speck@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.speck@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Dorothee Straka | Professorin für Ernährungskommunikation<br> Tel: 0541 969-5255 | E-Mail: <a href="mailto:d.straka@hs-osnabrueck.de" class="mail">d.straka@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Bornkessel | Professorin für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung<br> Tel: 0541 969-5277 | E-Mail: Tel: 0541 969-5255 | E-Mail: <a href="mailto:s.bornkessel@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.bornkessel@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 08:41:41 +0100</pubDate>
                        <title>Neuartiges Wasserstoff-Energie-System im Land: Hochschule Osnabrück Teil eines Pilotprojektes</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/neuartiges-wasserstoff-energie-system-im-land-hochschule-osnabrueck-teil-eines-pilotprojektes/</link>
                        <description>Insgesamt fließen mehr als 2,9 Millionen Euro an Fördermitteln im Zuge der grünen Wasserstoffstrategie, davon knapp 230.000 Euro an die Hochschule</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist Verbundpartner in der Entwicklung eines innovativen Energiesystems, in dem erneuerbare Energien in Form von Wasserstoff gespeichert werden. Das Projekt vereint Solarenergie und Wasserstofftechnologie und soll eine CO<sub>2</sub>-neutrale und energieautarke Gebäudeversorgung ermöglichen. Aus den Händen des niedersächsischen Klimaschutz-, Energie- und Umweltministers Christian Meyer erhielten jetzt Prof. Dr. -Ing. Matthias Reckzügel, Professor für innovative Energiesysteme an der Hochschule, und Timo Schrand, Geschäftsführer der schrand.energy GmbH &amp; Co. KG, die Förderbescheide.</p>
<p>Das in Essen im Oldenburger Münsterland ansässige Unternehmen beschreibt das Vorhaben wie folgt: „Die Schrand Energy Plant nutzt eine Photovoltaikanlage, um den jeweiligen Firmenstandort mit Erneuerbarer Energie versorgen zu können.“ Überschüssige Energie werde dabei in einer PEM-Elektrolyseeinheit verwendet, um Wasser in Wasser- und Sauerstoff zu spalten, diese Gase in Druckgastanks zwischenzuspeichern und dann bei Bedarf in einer Wasserstoffbrennstoffzelle in elektrischen Strom und Wärme umzuwandeln. So soll ein Gesamtsystem aus Energiespeicher, Elektrolyseur, Brennstoffzelle und Wasserstofftank zum Einsatz kommen, das an den jeweiligen Verbraucher angepasst werden kann.</p>
<h3><br> Konzept vereint&nbsp;Solarenergie und Wasserstofftechnologie und soll variabel einsetzbar sein</h3>
<p>„Wir freuen uns, dass wir vonseiten der Hochschule Osnabrück unser Know-how in die Entwicklung und den Bau einer Pilotanlage einbringen können“, erklärt Reckzügel. Das Konzept wird von Beginn an als modulare, reproduzierbare und skalierbare, also in der Größenordnung veränderbare, Gesamtlösung entwickelt. Auf diese Weise kann das System auf andere Gebäude übertragen werden und – so die Hoffnung der Projektpartner und Förderer – weite Verbreitung finden.</p>
<p>„Erneuerbare Energien sind unerlässlich, wenn wir das Klima schützen wollen. Manchmal haben wir jedoch große Mengen, ohne sie speichern zu können“, zitiert das Ministerium Meyer in der offiziellen Pressemitteilung zur Übergabe der Förderbescheide. Das Projekt schlage zwei Fliegen mit einer Klatsche, indem es Solarenergie und Wasserstofftechnologie vereine.</p>
<p>Die offizielle Pressemitteilung des Ministeriums lesen Sie hier: <a href="https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/pi-23-forderbescheid-schrand-energy-plant-220338.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/pi-23-forderbescheid-schrand-energy-plant-220338.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 08:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Verstärkung für Lehre und Forschung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/verstaerkung-fuer-lehre-und-forschung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Begrüßung der neuen Professorinnen und Professoren an Niedersachsens größter Hochschule für Angewandte Wissenschaften </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Vier neue Professorinnen und Professoren treten zum Start des Sommersemesters ihr Amt an der Hochschule Osnabrück an. „Ich lade Sie dazu ein, die Entwicklung unserer Hochschule in Lehre und Forschung weiter voranzutreiben. Nutzen Sie die Gestaltungsfreiheit Ihrer Professur, um gemeinsam mit den Studierenden die Wissenschaft und Gesellschaft von morgen aktiv mitzugestalten”, begrüßt der Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram den neuen Zuwachs im Kollegium.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard">An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften starten zwei neue Professoren. Prof. Dr. Jan-David Liebe wird dort künftig im Bereich „Digital Society“ und Dr. Enno Ruppert im Bereich „Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften“ lehren und forschen. Neu am Standort Lingen ist Prof. Dr. Michael Schuricht, der als Professor für „Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensführung in digitalisierten Arbeitswelten“ an der Fakultät Management, Kultur und Technik beginnt. Prof. Dr. Stephanie Hoy wird als Professorin für „Bildung und Beratung im Kontext der Nachhaltigkeit“ das Team der Ökotrophologie an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken. „Ich freue mich darauf, meine Herzensthemen an die Studierenden weiterzugeben. Ich möchte sie dazu ermutigen und befähigen, in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs mutig und neugierig zu sein, eine eigene Haltung zu entwickeln und zu vertreten“, so Hoy.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard">Mit Ende des Wintersemesters 2022/23 sind außerdem elf Professorinnen und Professoren in den Ruhestand gegangen. Verabschiedet wurden Prof. Irmgard Brockmann (Musiktheorie und Gehörbildung), Prof. Dr. Eberhard Wißerodt (Konstruktion, Maschinenelemente und Materialfluss), Prof. Dr. Bernd Ruping (Theaterpädagogik und Darstellende Kommunikation), Prof. Dr. Ralf Westerbusch (Produktionstechnik und produktionsorientierte Managementsysteme), Prof. Dr. Bernhard Adams (Umformtechnik und Werkzeugmaschinen), Prof. Dr. Helmut Meuser (Bodensanierung und Bodenschutz), Prof. Dr. Eckart Buckow (Hochspannungstechnik und elektrische Energieanlagen), Prof. Dr. Henning Schacht (Baumschule und Gehölzkunde), Prof. Dr. Norbert Tonner (Steuerrecht und Wirtschaftsprivatrecht), Prof. Dr. Shirley Aunert-Micus (Wirtschaftsrecht, insbesondere Privat-, Handels- und Gesellschaftsrecht) und Prof. Dr. Ursula-Eva Wiese (Wirtschaftsprivatrecht, insbesondere Arbeitsrecht). „Ergreifen Sie die Chance, durch Forschung die Lehre weiterzuentwickeln und nutzen Sie Kooperationen, um das erlangte Wissen in der Praxis anzuwenden“, übergibt Wiese ihr Amt an die Nachfolge.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Feb 2023 13:39:36 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück ist neue VDI-Vorsitzende des Bezirksvereins Osnabrück-Emsland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-ist-neue-vdi-vorsitzende-des-bezirksvereins-osnabrueck-emsland/</link>
                        <description>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier, Professorin für Bioverfahrenstechnik an der Hochschule Osnabrück, ist die neue Vorstandsvorsitzende des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Bezirksverein Osnabrück-Emsland. Für ihre dreijährige Amtszeit hat sie sich drei anspruchsvolle Ziele gesetzt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Der regionale Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat jetzt Angela Hamann-Steinmeier zu seiner Vorstandsvorsitzenden gewählt. Die Professorin für Bioverfahrenstechnik an der Hochschule Osnabrück leitet nun den VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland mit seinen rund 1.850 Mitgliedern und 18 Arbeitskreisen.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Erste VDI-Station – Gründung des Kinderclubs VDIni</strong></p>
<p class="Default">Seit 2012 ist die promovierte Mikrobiologin Mitglied im Bezirksverein. Damals gründete sie zusammen mit Andreas Meiners (IHK) den „VDIni-Club“, den sie heute noch mitleitet – zusammen mit Ulrike Starmann, die sich in diesem Club und im VDI stark engagiert. Der VDI-Kinderclub bietet in Osnabrück und Umgebung regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Technik an und zählt rund 150 Mitglieder zwischen vier und zwölf Jahren. „Die Arbeit mit jungen Menschen macht mir viel Freude“, sagt die frischgewählte VDI-Vorsitzende: „Es schön zu sehen, wie die VDIni-Kinder spielerisch Spaß an der Technik entdecken, wie ihre Augen bei einem Aha-Effekt strahlen.“</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Vernetzung mit Schulen ein großes Anliegen</strong></p>
<p class="Default">Für ihre 3-jährige Amtszeit hat sich Hamann-Steinmeier mehr Vernetzung mit Schulen auf die Fahnen geschrieben. Ihr Ziel ist, mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen, deren Eltern aus nicht technischen Berufen kommen. Konkrete Arbeit fängt jetzt schon an: Im kommenden Jahr feiert der regionale VDI sein 100-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum im Mai 2024 soll es in den Emslandhallen und auf dem Campus Lingen der Hochschule Osnabrück ein großes Event für Familien und Schulen geben. Dort werden zahlreiche technische Schulprojekte vorgestellt. Der VDI fördert sie mit jeweils bis zu 2.500 Euro.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Nachhaltigkeit als wichtiges Thema für alle Ingenieurinnen und Ingenieure</strong></p>
<p class="Default">In ihrem Beruf hat die Professorin der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a> mit jungem technischem Nachwuchs zu tun: „Ich freue mich immer wieder darüber, welche Reifung bei den Studierenden in den wenigen Jahren stattfindet. Wichtig finde ich, dass sie nicht nur technische Zusammenhänge in Theorie und Praxis erlernen, sondern auch die gesellschaftliche Relevanz ihres Berufs durchschauen.“ Hamann-Steinmeier ist Leiterin des Studiengangs <a href="/studium/studienangebot/bachelor/energie-umwelt-und-verfahrenstechnik-bsc/">„Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik“</a>. Gemeinsam mit anderen Lehrenden will sie Ingenieurinnen und Ingenieure ausbilden, die später technische Lösungen gegen den Klimawandel entwickeln. Nachhaltigkeit, Recycling, Luft- und Wasserreinigung, Regenerative Energieanlagen – das alles sind wichtige Themen im Studium. „Jungen engagierten Menschen in der Umweltbewegung sage ich: Wollt ihr etwas für unser Klima tun, müsst ihr Verfahrenstechnik studieren“, sagt die Bioverfahrenstechnikerin augenzwinkernd. Denn ihre Aussage gilt auch für andere Ingenieurstudiengänge: „Ohne Technik können wir das Klima nicht retten – und es ist höchste Zeit, dass Nachhaltigkeit in allen technischen Berufen mitgedacht und als wichtiges Kriterium eingesetzt wird.“ Das zweite große Ziel der neuen VDI-Vorsitzenden ist deshalb, das Thema Nachhaltigkeit fest im Verein zu verankern.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Junge Menschen für den Verein gewinnen</strong></p>
<p>Der dritte Vorsatz von Angela Hamann-Steinmeier ist, den Verein weiter zu verjüngen: „Wenn wir unsere Gesellschaft zukunftsfähig machen wollen, sind wir nicht nur auf Erfahrung ‚alter Hasen und Häsinnen‘, sondern auch auf neue Köpfe und frische Ideen angewiesen.“ Wichtig dabei sei auch, Jugendliche und junge Erwachsene zu eigenem, kritischem Denken zu ermächtigen, ihren Blick auf Informationen und ihre Fähigkeit zu selbstständiger Recherche zu schärfen. „Neue Technologien werden oft mit Skepsis oder gar Angst betrachtet – aktuelle Beispiele sind Diskussionen rund um Corona oder den neuen Chatbot ChatGPT. Wir alle, die wir in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen arbeiten, müssen uns unserer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst sein und uns auch bei unbequemen Fragen dem Dialog stellen.“ Diese Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen, sei das, was VDI-Mitglieder auszeichnet und was der neuen Vorsitzenden so wichtig ist: „Denn Gesellschaft sind wir alle und soziale Fragen gehen uns alle an.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zur Person:</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier kam 1999 als Verwaltungsprofessorin an die Hochschule Osnabrück. Seit 2002 hat die promovierte Mikrobiologin die Professur für Bioverfahrenstechnik inne. Sie ist Beauftragte des Studiengangs „Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik“. Die Professorin der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik hat für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Beschichtung von Stahloberflächen den renommierten Konrad Albert Schäfer-Innovationspreis erhalten. Gemeinsam mit ihrem Team und verschiedenen Kooperationspartnern hat sie beispielsweise einen ressourcenschonenden Korrosionsschutz für Anlagen der alternativen Energieerzeugung entwickelt. Ihr weiteres Forschungsinteresse gilt Nanopartikeln. Mit diesen Kleinstteilchen lassen sich etwa Gleitlacksysteme für den Verschleißschutz hochbelasteter Anwendungen verbessern. Auch in der Medizin können sie eingesetzt werden – derzeit untersucht Prof. Hamann-Steinmeier, ob mit den Nanopartikeln-Markern die Lebensfähigkeit von den Dauersporen des Kartoffelkrebserregers <em>Synchytrium endobioticum</em> identifiziert werden können. Im neuen Forschungsprojekt, gemeinsam mit dem Julius Kühn Institut, werden Verfahren zur Bekämpfung dieses hartnäckigen Pilzes entwickelt und erprobt. Ein Schnelltest würde die Testung auf Überlebensfähigkeit im Biotest, der Wochen in Anspruch nimmt, ergänzen oder sogar ersetzen können.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p class="Titpt">Hochschule Osnabrück<br> Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier<br> Tel.: 0541 969-2902, E-Mail: <a href="file:///C:/Users/A.%20Hamann/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/Content.Outlook/GPZE02RT/a.hamann@hs-osnabrueck.de" target="_blank">a.hamann@hs-osnabrueck.de </a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 10:10:11 +0100</pubDate>
                        <title> Digitale Agrar- und Ernährungswirtschaft in Krisenzeiten: Wie können KI- und Agrartechnik-Systeme zukünftig stabiler und sicherer werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/02/digitale-agrar-und-ernaehrungswirtschaft-in-krisenzeiten-wie-koennen-ki-und-agrartechnik-systeme-zukuenftig-stabiler-und-sicherer-werden/</link>
                        <description>Über 300 Teilnehmende diskutieren über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze der Agrarinformatik an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. Februar 2023). Teilnehmendenrekord am Campus Westerberg der Hochschule&nbsp;Osnabrück: Über 300 Interessierte diskutieren in dieser Woche über die aktuellen Herausforderungen der digitalen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Eingeladen hat die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (GIL) in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück und dem Agrotech Valley Forum e.V.. „Wir sind überwältigt von der großen Resonanz auf unsere 43. Jahrestagung - sowohl aus dem Bereich der Hochschulen und weiterer Forschungseinrichtungen als auch aus dem Wirtschaftsbereich“, sagt Dr. Christa Hoffmann. Für die 1. Vorsitzende der GIL steht fest: „Die Region Osnabrück hat sich in den letzten Jahren als einer der Hotspots für Agrarsystemtechnik und KI in der Landwirtschaft entwickelt und ist deshalb als Tagungsort für uns ideal.“<br> <br> In rund 100 Vorträgen und Poster-Vorstellungen geht es um Themen wie Datenmanagement, Robotik, Pflanzenschutz und Sensorik. Dazu runden der Besuch des benachbarten neuen Forschungszentrums Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück und ein Diskussionsforum mit Einblicken aus den digitalen Experimentierfeldern aus Deutschland, der Innovation Farm aus Österreich sowie der Swiss Future Farm aus der Schweiz das Programm ab. In allen Beiträgen wird deutlich: Die digitale Agrar- und Ernährungswirtschaft hat mit sehr vielen Herausforderungen von außen zu kämpfen und ist auf der Suche nach innovativen Wegen für morgen.&nbsp;<br> <br> <strong>Pandemie, Krieg und Cyberangriffe fordern digitale Agrar- und Ernährungsbranche heraus</strong><br> <br> Hoffmann erläutert: „Durch die Corona-Pandemie und den Krieg in Europa haben wir gesehen, wie anfällig unsere globalen Lieferketten sind und was es bedeutet, wenn Produkte plötzlich im Supermarktregal fehlen. Außerdem stellen Cyberangriffen vermutlich tagtäglich die Sicherheit auch unserer Branche auf den Prüfstand.“ Deshalb liege das Hauptaugenmerk der diesjährigen Tagung auf den aktuellen Herausforderungen der Agrarinformatik sowie auf Lösungswegen, um digitale Systeme der Agrar- und Ernährungsbranche zukünftig resilienter, also robuster, nachhaltiger und flexibler gestaltet zu können.<br> <br> Für Dr. Henning Müller, 1. Vorsitzender des Agrotech Valley Forums e.V. steht fest: „Innovation pas-siert im persönlichen Austausch miteinander. Für unser großes regionales Netzwerk der Agrarsystem-technik-Hersteller ist es essentiell, immer wieder neue Impulse zu bekommen – sei es aus der Wissenschaft oder durch den Austausch mit anderen Unternehmen. Nur gemeinsam können wir den Heraus-forderungen begegnen und neue Lösungswege ausprobieren.“<br> <br> <strong>Zusammenarbeit mit Landwirt*innen, Jurist*innen und Arbeitswissenschaftler*innen</strong><br> <br> Diese werden beispielsweise im neuen Forschungszentrum Agro-Technicum der Hochschule Osnab-rück getestet. „Wir haben ein Agrarfeld direkt neben den Laboren mitten auf dem Campus und können innerhalb von Minuten die entwickelte Technik auf dem Feld testen. Um die Technologien resilient zu gestalten, arbeiten wir außerdem sehr interdisziplinär zusammen. So sind beispielsweise von Anfang an neben Praxispartner*innen, wie Landwirt*innen, auch Jurist*innen und Arbeitswissenschaftler*innen an unseren Projekten beteiligt. Dadurch können wir all diese Perspektiven bereits während der Entwicklungsphase berücksichtigen“, so Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Professor der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Auch Dr. Thilo Steckel von Claas E-Systems sieht großen Bedarf, Teams zukünftig fachlich noch vielfältiger aufzustellen: „Interdisziplinäre Zusammenarbeit bekommt einen ganz anderen Stellenwert. Der Austausch mit der GIL, der Hochschule und dem Agrotech Valley ermöglicht es uns, Kontakte zu anderen Disziplinen aufzubauen. Konkret heißt das zum Beispiel, dass wir im Bereich KI eng mit Jurist*innen aus dem Netzwerk zusammenarbeiten, um aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich Recht und KI in die Praxis zu bringen.“<br> <br> Was braucht es neben interdisziplinärer Zusammenarbeit außerdem, um Agrarsysteme robust, nachhaltig und flexibel zu gestalten und damit die zukünftige Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern? „Die Technik muss auf den Höfen ankommen. Deshalb ist der Ausbau von Weiterbildungsangeboten für Landwirt*innen ein wichtiger Baustein. Nur so können neue Technologien auch wirklich in der Praxis gelebt werden“, meint Müller und führt aus: „Eine Offenheit neuen Technologien gegenüber ist hier essentiell.“ Hoffmann ergänzt: „Wir brauchen dazu sichere Rahmenbedingungen. Wer ist beispielsweise verantwortlich, wenn ein Roboter im Fall der Fälle vom Feld auf die Straße fährt?“ Für Ruckelshausen steht fest: „Es braucht die Kooperation der Menschen. Wir müssen gemeinsam mit Landwirt*innen vorangehen, damit alle den Nutzen neuer Systeme sehen. Nur wenn wir alle von Anfang an mitnehmen, kann der Transfer neuer, sichererer und nachhaltiger Systeme in die Praxis gelingen.“&nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong>&nbsp;<br> Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V.<br> Dr. Christa Hoffmann<br> Telefon: 0151-432 543 15<br> Email: <a href="mailto:office@gil.de" class="mail">office@gil.de</a><br> <br> Hochschule Osnabrück<br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> Telefon: 0541 969-2090<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> Agrotech Valley Forum e.V.<br> Dr. Henning Müller<br> Telefon: 0174-2138835<br> E-Mail: <a href="mailto:mueller@agrotech-valley.com" class="mail">mueller@agrotech-valley.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Feb 2023 11:46:29 +0100</pubDate>
                        <title>Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam  der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/02/internationaler-innovationspreis-kt/</link>
                        <description>Forscher der Hochschule Osnabrück entwickeln eine neuartige Technologie, mit der die Festigkeit von Bauteilen verdoppelt werden kann. Dafür erhielten sie einen Automotive Award der Internationalen Gesellschaft für Kunststofftechnik.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Die Mobilität von heute und morgen ist ohne innovative Kunststoffteile im Fahrzeugbau undenkbar. Um besonders zukunftsweisende Entwicklungen zu würdigen, vergibt die Internationale Gesellschaft für Kunststofftechnik SPE seit über 20 Jahren ihren renommierten „SPE Automotive Award“.</p>
<p class="Titpt">Trotz eines Einreichungsrekords von 45 Bauteilen hat ein Forschungsteam der Hochschule Osnabrück bei der letzten Preisverleihung eine der begehrten Auszeichnungen gewonnen: Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, David Diring und Philipp Land erhielten mit ihren Projektpartnern einen Innovationspreis. Geehrt wurden die Forscher und ihre Kooperationspartner, die Ingenium Tooling S.A., die Akro-Plastic GmbH, die Werkzeugbau H. Sundermeier GmbH,&nbsp; in der Kategorie „Enabler Technology“ (zu Deutsch: „Ermöglichende Technologie“).</p>
<p class="Titpt"><strong>Innovatives Verfahren verdoppelt die Festigkeit von Fahrzeugbauteilen</strong></p>
<p class="Titpt">In ihrem Projekt „Werkzeugsystem mit drehendem Kern“ haben die Osnabrücker Wissenschaftler ein spezielles Verfahren entwickelt. Es ermöglicht, die Faser- und Molekülorientierung in spritzgegossenen Kunststoffbauteilen gezielt zu beeinflussen. „Dank unserer neuartigen Technologie ist es möglich, die Festigkeiten der Kunststoff-Bauteile im Vergleich zu üblichen Verfahren zu verdoppeln“, erklärt der Projektleiter Krumpholz und benennt einen weiteren Vorteil: „Unsere Entwicklung verhindert eine Schwächung der Bauteile – denn sie kommt ohne Bindenähte aus, die bisher unverzichtbar waren.“</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Internationaler Preis gleich im ersten Forschungsprojekt</strong></p>
<p class="Titpt">Der wissenschaftliche Mitarbeiter David Diring freut sich – wie das gesamte Team – über die renommierte Auszeichnung. Für ihn ist es eine besondere Ehre, denn es ist sein erstes Forschungsprojekt. Nach dem Bachelorstudium der Kunststofftechnik ist Diring an der Hochschule Osnabrück geblieben und absolviert zurzeit den Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“. Dabei kombiniert er sein Studium mit der Forschungsarbeit. „Durch diese Verknüpfung kann ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter erste praktische Erfahrungen in der Forschung sammeln und auch durch Projektpartner Kontakte zur Industrie herstellen“, freut sich der Masterstudent: „Dazu bekomme ich tiefere Einblicke in die Laborbereiche und habe die Möglichkeit, gelerntes Wissen direkt anzuwenden und zu vertiefen.“</p>
<p class="Titpt"><br> <strong>„Flexibles Masterstudium“ – ein attraktiver Einstieg in die Forschung</strong></p>
<p class="Titpt">Für Prof. Dr. Alexander Schmehmann ist die Auszeichnung des Projektteams Grund zur doppelten Freude: „Der Innovationspreis einer internationalen Fachgesellschaft verdeutlicht: Die Forschungsarbeit an der Hochschule Osnabrück entspricht nicht nur den höchsten wissenschaftlichen Standards, sondern ist auch in der Praxis stark nachgefragt“, so der Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) und Vizepräsident für Studium und Lehre: „Dass diese Auszeichnung auch einem Studenten zuteilwird, bescheinigt unseren anwendungsorientierten Studiengängen – wie dem Master ‚Angewandte Werkstoffwissenschaften‘ – eine hohe Qualität.“</p>
<p class="Titpt">Seit rund zwanzig Jahren gibt es an der Fakultät IuI mit dem <a href="/wir/fakultaeten/iui/studium/spezifika/flexibles-master-studium/">"flexiblen Masterstudium"</a> die Möglichkeit, das Studium mit Forschungsarbeit in den 47 Fakultätslaboren oder der Berufstätigkeit in einem Unternehmen zu kombinieren. Bis zur Hälfte aller Masterstudierenden ergreifen diese Chance, einen guten Einstieg in die Forschungs- oder auch Unternehmenspraxis zu erhalten und zugleich im Studium Geld zu verdienen.<br> &nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Bewerbung für einen Studienplatz bis Ende Februar möglich</strong></p>
<p class="Titpt">Bis zum 28. Februar können sich Interessierte für einen Studienplatz im Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ bewerben. Er bietet den Studierenden eine wissenschaftlich fundierte, interdisziplinär angelegte und praxisorientierte Ausbildung in verschiedenen Teilgebieten moderner Werkstoffwissenschaften. Weitere Informationen zur Bewerbung und zu Studieninhalten finden sich unter</p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung." target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/bewerbung. </a></p>
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<p class="Titpt"><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p class="Titpt">Prof. Dr. Thorsten Krumpholz<br> Sprecher des Laborbereichs „Kunststofftechnik“<br> Leiter des Forschungsprojekts „Werkzeugsystem mit drehendem Kern“<br> Tel.: 0541 969-7132, E-Mail: <a href="mailto:t.krumpholz@hs-osnabrueck.de">t.krumpholz@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Dank:</strong></p>
<p>Die zugrundeliegenden Untersuchungen wurden auf einer vom Unternehmen Arburg GmbH + Co. KG (Loßburg) zur Verfügung gestellten Spritzgießmaschine durchgeführt. Die untersuchten Kunststoffe wurden von folgenden Unternehmen zur Verfügung gestellt: RIA-Polymers GmbH (Zimmern o.R), TechnoCompound GmbH (Bad Sobernheim), EMS-Chemie AG (Domat/Ems Schweiz), Akro-Plastics GmbH (Niederzissen).</p>
<p>Das Projektteam dankt den genannten Unternehmen sowie den direkten Kooperationspartner*innen Oliver Seeburger und Katrin Sundermeier (H. Sundermeier GmbH), Uwe Becker (Ingenium Tooling S.A.), Timo Schuler (Ria Polymers GmbH), Thilo Stier, Frank Budde und Cyprian Golebiewski (Akro-Plastic) sowie Holger Plegge und Michael Sperling (Arburg) für die Unterstützung der Forschungsarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-kunststoff-cae/forschung/kurz-und-langfaserverstaerkte-kunststoffbauteile/#c11722048" target="_blank">Mehr Informationen zum Forschungsprojekt</a></strong></p>
<p class="Titpt"><strong><a href="https://www.spe-ce.de/award-2022/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr Informationen zum Preis</a></strong></p>
<p class="Titpt"><strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/angewandte-werkstoffwissenschaften-msc/" target="_blank">Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“</a></strong></p>
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Feb 2023 07:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Testumgebung für KI und Agrarrobotik: Hochschule Osnabrück im Zentrum von europaweiter Förderinitiative agrifoodTEF </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/02/agrifoodtef/</link>
                        <description>Osnabrück gilt längst als Größe bei der Digitalisierung der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Jetzt ist es dem Dreigestirn aus Hochschule Osnabrück, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Agrotech Valley Forum gelungen, diese Position weiter zu festigen. Mit der Förderinitiative agrifoodTEF mit einem Gesamtvolumen von bis zu 50 Millionen Euro entsteht in Europa in aktuell drei Ländern jeweils ein Knoten aus Testumgebungen für KI und Agrarrobotik. In Deutschland laufen die Fäden in Osnabrück zusammen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus ganz Europa können in der Region Osnabrück, Niedersachsen, künftig experimentieren und KI-Komponenten in Prototypen validieren, die es zur Marktreife schaffen sollen. Die Osnabrücker spezialisieren sich mit bis zu 10 Millionen Euro auf Agrartechnik im Ackerbau.</p>
<p>Nebel im norddeutschen Tiefland oder der Einsatz an Hängen in den Weinbergen im Trentino fordern autonome Helfer in der Landwirtschaft auf unterschiedliche Weise heraus. Die Fragen, die beantwortet werden müssen, damit die Technik für die jeweiligen Anwendungen zum Einsatz kommen kann, werden in Deutschland, Italien und Frankreich fortan in sogenannten „Test and Experimentation Facilities for the Agri-Food Domain” bearbeitet. Mit der europaweiten Förderinitiative agrifoodTEF stellen die Europäische Union (EU) und beteiligte Mitgliedsländer führenden Institutionen in den nächsten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung, um diese zu betreiben. Neben den drei Ländern mit einer Finanzierung von je bis zu 10 Millionen Euro sind Österreich, Polen, Schweden und Belgien mit einem Fördervolumen von jeweils bis zu 5 Millionen Euro beteiligt. In Deutschland wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt.</p>
<p>Jedes der Länder widmet sich seit dem 1. Januar 2023 einem Thema aus Landwirtschaft und Technologie. In dem Rahmen bauen sie die Infrastruktur auf, die man bei der Entwicklung von funktionstüchtigen Produkten benötigt: Beratung, Datensätze, Software, Hardware und Maschinen, Referenzimplementierungen zur Zertifizierung sowie Versuchsräume in Instituten und auf landwirtschaftlichen Betrieben.<br> <br> <strong>Agro-Technicum an der Hochschule Osnabrück ideale Testumgebung für KI und Agrarrobotik</strong></p>
<p>An der Hochschule ist das Agro-Technicum angesiedelt. Dabei handelt es sich um eine mehr als 500 Quadratmeter große Halle mit großem Laborbereich und angrenzendem Versuchsfeld. Innerhalb von zwei Minuten können dort Landmaschinen und Agrarroboter nach draußen gefahren werden, um sie unter realistischen Bedingungen zu testen. Auch Langzeit-Versuche autonomer Systeme sind möglich. Prof. Dr. Stefan Stiene von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik erläutert: „In den vergangenen Jahren sind in Osnabrück, auch durch die gute Kooperation zwischen Hochschule, DFKI, Agrotech Valley Forum und dem Land Niedersachsen, erstklassige Bedingungen für die Arbeit an intelligenten Agrarsystemen entstanden. Dass aus unserer Forschung reale Produkte entstehen, die dem Landwirt einen wirklichen Nutzen bringen, war immer ein großes Thema. Jetzt werden wir die vorhandene Infrastruktur erweitern und bekommen noch mehr Möglichkeiten, KI und Robotik in Anwendungen zu überführen."<br> &nbsp;</p>
<p>„Die Grundlagen sind weit erforscht. In agrifoodTEF betrachten wir den letzten wichtigen Schritt in der Transferkette der Technologie hin zu KI-basierter Agri-Food-Technik in der Praxis",&nbsp;erklärt Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Leiter des Forschungsbereichs Planbasierte Robotersteuerung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) am Standort Niedersachsen. „Maschinen und deren Komponenten können bei uns in der echten Welt, auf dem Feld, mit allem, was dort auf sie einwirkt, getestet und gehärtet werden. Ich freue mich darüber, dass das DFKI einer der deutschen Partner in agrifoodTEF ist. Damit stärken wir die Entwicklung von digitalisierter Landtechnik und Agrarrobotik in ganz Europa.<br> <br> <strong>Unternehmen können mit Ideen auf die drei Osnabrücker Partner zukommen</strong></p>
<p>Firmen und Forschende können mit eigenen Ideen auf die drei Osnabrücker Partner zukommen und die für sie passenden Umgebungen gestalten oder auf existierende Infrastruktur in Osnabrück zurückgreifen. Das DFKI und die Hochschule Osnabrück gehen in einem laufenden Projekt beispielsweise der Frage nach, wie autonome Landmaschinen ihre Umgebung zuverlässig erfassen können. Dafür haben sie auf einem Gutshof ein Testfeld aufgebaut. Mit einem Schienensystem, einem beweglichen Schlitten und Testdummies im Maisfeld suchen Forschende nach der besten Sensorkonfiguration und testen die Güte von KI-Algorithmen. Ein solcher Aufbau kann als Benchmark dienen, um andere Systeme zu prüfen.</p>
<p>Der Bedarf in der Wirtschaft nach KI- und Robotik-Lösungen für die Land- und Ernährungswirtschaft sei groß, erklärt Dr. Henning Müller. Er ist Vorsitzender des Agrotech Valley Forum e.V., einem Netzwerk, in dem sich der Agrartechnik-Mittelstand der Region zwischen Oldenburg und Münster versammelt: „Hersteller von Agrarsystemtechnik möchten loslegen und können das bald. Wir haben bereits erste Anfragen zur Nutzung des agrifoodTEF-Angebots erhalten. Diese Unternehmen sind sehr erfolgreich, in dem was sie tun. Gleichzeitig brauchen sie auch künftig den Erfolg in den neuen Themenfeldern Sensorsysteme, KI und Robotik. Sie müssen Maschinen und Dienstleistungen anbieten, die nachhaltig, funktionssicher, effizient und kostengünstig sind.“<br> <br> <strong>agrifoodTEF kann dazu beitragen, KI-gestützte Agrartechnik in Deutschland und Europa zu verbessern</strong></p>
<p>Ohne KI in den Produkten werde es in Zukunft immer schwieriger werden, die vielen Anforderungen zu erfüllen, die Kunden, Gesellschaft und Politik, zum Beispiel in Form des EU-Green-Deals, an sie stellen. „Auch in der Tierproduktion und der Lebensmittelverarbeitung wird das Interesse an KI steigen. agrifoodTEF erleichtert den notwendigen Zugriff auf Daten und Kompetenzen und kann so dazu beitragen, KI-gestützte Agrartechnik in Deutschland und Europa zu verbessern oder neue entstehen zu lassen. "</p>
<p>Heute, am 01.02.2023, findet in Trient, Italien, das erste Treffen aller europäischen Partner statt.</p>
<p>Webseite agrifoodTEF: <a href="https://www.agrifoodtef.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.agrifoodtef.eu/</a><br> Webseite Agro-Technicum: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/agro-technicum" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/agro-technicum</a></p>
<p><em>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der nationalen Fördermittelgeber wider. Weder die Europäische Union noch die Fördermittelgeber können für sie verantwortlich gemacht werden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Über die Hochschule Osnabrück:</strong> Die Hochschule Osnabrück ist mit mehr als 13.000 Studierenden Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Die praxisorientierte Forschung prägt die Hochschule. Der Forschungsbereich „Agrarsysteme und -technologien“ zählt zu ihren Forschungsschwerpunkten. Im engen Zusammenspiel mit der Region ist die Hochschule eine zentrale Impulsgeberin und Schnittstelle von Theorie und Praxis beim Einsatz von KI in der Landwirtschafft. Mit dem Agro-Technicum ist an der Hochschule Osnabrück eine der bundesweit modernsten Forschungsinfrastrukturen zur digitalen Transformation in der Landwirtschaft angesiedelt. Am Projekt agrifoodTEF sind die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Julius Schöning, Prof. Dr. Heiko Tapken und Prof. Dr. Stefan Stiene beteiligt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über das DFKI:</strong> Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen, Labore in Berlin und Darmstadt sowie Außenstellen in Lübeck und Trier. Das DFKI ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands. Der DFKI-Standort Niedersachsen besteht aus Niederlassungen in Osnabrück und Oldenburg mit jeweils zwei Forschungsbereichen. Der von Hertzberg geleitete Forschungsbereich „Planbasierte Robotersteuerung“ in Osnabrück hat sich auf KI und Robotik im Anwendungsfeld Agrar spezialisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über das Agrotech Valley Forum: </strong>Der Agrotech Valley Forum e.V. ist eine Initiative der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Gebietskörperschaften im Nordwesten Deutschlands. Als führendes Netzwerk der Agrarsystemtechnik setzt sich der Verein für die Belange der Branche und der Region ein. Eines der Hauptziele ist die Stärkung des Wissenstransfers zwischen Entwicklern und Anwendern sowie das Heben der Vernetzungspotenziale über die gesamte bioökonomische Wertschöpfungskette.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildmaterial für Medien:</strong></p>
<p>Unter&nbsp;<a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/dwAB3ZB6nQKW7BM" target="_blank" rel="noreferrer">https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/dwAB3ZB6nQKW7BM</a> finden Sie Bilder aus Projekten und von der Infrastruktur der Partner in Osnabrück. Sie können diese gern für Ihre Presseveröffentlichung nutzen. Bitte beachten Sie die hinterlegten Angaben zu Quellenverweisen und Bildunterschriften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ansprechpartner agrifoodTEF in Deutschland:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Stefan Stiene<br> Hochschule Osnabrück</p>
<p>Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</p>
<p>Telefon: +49 541 541 969-2190<br> E-Mail: <a href="mailto:s.stiene@hs-osnabrueck.de">s.stiene@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ansprechpartner agrifoodTEF in der EU:</strong></p>
<p>Raffaele Giaffreda<br> Fondazione Bruno Kessler - Digital Agriculture</p>
<p>OpenIoT Research Area</p>
<p>Telefon: (+39) 0461 312454<br> E-Mail: <a href="mailto:rgiaffreda@fbk.eu">rgiaffreda@fbk.eu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakte:</strong></p>
<p>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)<br> Unternehmenskommunikation Standort Niedersachsen</p>
<p>Telefon: +49 541 3860507088<br> E-Mail: <a href="mailto:uk-ni@dfki.de">uk-ni@dfki.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochschule Osnabrück</p>
<p>Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik | Kommunikation<br> Telefon: +49 541 9692175<br> E-Mail: <a href="mailto:h.schleper@hs-osnabrueck.de">h.schleper@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Agrotech Valley Forum e.V.</p>
<p>Geschäftsführung Clustermanagement<br> Telefon: +49 170 5540582<br> E-Mail: <a href="mailto:everwand@agrotech-valley.de" class="mail">everwand@agrotech-valley.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 17:08:27 +0100</pubDate>
                        <title>Vanille und Pfeffer made in Osnabrück: Eröffnung des Forschungszentrums „Agrarsysteme der Zukunft“ der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/vanille-und-pfeffer-made-in-osnabrueck-eroeffnung-des-forschungszentrums-agrarsysteme-der-zukunft-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Indoorfarm mit Dachgewächshaus ermöglicht klimaunabhängigen Anbau von bislang nicht regional produzierbaren Lebensmitteln in urbanen Räumen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 29. November 2022). Bislang kommt Vanille zumeist aus Regionen um den Indischen Ozean zu uns und auch Pfeffer wird bis heute nach Europa importiert. Das soll sich nun ändern, denn im Forschungszentrum „Indoorfarm - Agrarsysteme der Zukunft“ am Campus Haste der Hochschule Osnabrück werden ab jetzt neue, zukunftsorientierte und nachhaltige Anbaumöglichkeiten für diese und viele weitere Kräuter- und Gemüsepflanzen erforscht. Professor Dr. Andres Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, unterstreicht bei der Eröffnung die Bedeutung des Neubaus: „Es ist ein Vorzeigeprojekt, weil wir zum einen wichtigen Fragen für unsere Gesellschaft und der Welt für morgen nachgehen. Zum anderen ist auch die Art und Weise beispielhaft für unseren Lehr- und Forschungsauftrag: Lehrende und Studierende arbeiten eng mit der Praxis zusammen, um Ideen daraus zu generieren. Das verdeutlicht unseren Mehrwert als Hochschule für Angewandte Wissenschaften.“&nbsp;</p>
<p class="Default">Maßgeblich verantwortlich dafür, dass die Indoorfarm nun an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück steht, ist Professor Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück. Er hatte vor rund sechs Jahren mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Sebastian Deck und dem Team der Forschungsgruppe „Growing Knowledge“ die Idee für das Gebäude entwickelt: „Mich erfüllt es mit Stolz, dass wir das Gebäude heute offiziell einweihen. Unser Antrieb war immer, dass wir von der Pflanze aus denken. Das heißt, wir wollen absolut ideale Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen generieren. Das unterscheidet uns auch von vielen weiteren Ansätzen, die sich weltweit positioniert haben.“ Gemeinsam mit seinem Team wird Ulbrich in der Indoorfarm daran arbeiten, neue, klimaunabhängige Anbaumethoden für die Gemüseproduktion in urbanen Räumen, also auf wenig Fläche, zu entwickeln. Auch Studierende werden beteiligt sein.<br> <br> <strong>Sechs Indoorkammern und ein Dachgewächshaus ermöglichen jahreszeitunabhängigen Anbau</strong>&nbsp;<br> <br> Im Erdgeschoss des neuen Forschungszentrums befinden sich sechs getrennte Indoorfarm-Kammern, in denen der Anbau unterschiedlicher Gemüse- und Gewürzpflanzen erforscht wird. Die einzelnen Kammern sind so konzipiert, dass eine effiziente Flächennutzung in die Höhe (sogenanntes Vertical Farming) ermöglicht wird. Darüber hinaus lassen sich alle notwendigen Umweltfaktoren wie Licht, Temperatur, CO<sub>2</sub>-Gehalt, Wasser sowie Nährstoffe genau kontrollieren und steuern. Dies führt zu einer verlässlichen, wetterunabhängigen Produktqualität. So kann außerdem erforscht werden, wie viel Licht und wie viele Nährstoffe für den optimalen Anbau einer jeden Pflanze notwendig sind. Auf dem Dach des Forschungszentrums steht ein 160 Quadratmeter großes Dachgewächshaus, in dem ebenfalls verschiedene Kulturarten erforscht werden – unter anderem bereits meterhoch gewachsene Vanille- und Pfefferpflanzen. Eine Besonderheit: „Man sieht an einer Pfefferpflanze Blüten, Blüten mit weiterentwickelten Pfefferkörnern und erntereife Ähren – das ist in den ursprünglichen Anbauländern in dieser Form sehr selten zu beobachten“, verdeutlicht Ulbrich. Es gehe jedoch nicht nur darum exotische Pflanzen anzubauen, sondern auch darum, das neue Wissen an die Anbauländer weiterzugeben. Pfeffer und Vanille sind zudem erst der Anfang von vielen weiteren Kulturen, die hier zukünftig angebaut werden – unter anderem Süßkartoffeln, Salate und viele weitere Gemüsepflanzen.</p>
<p class="Default"><strong>Effiziente Energienutzung dank intelligentem Kreislaufsystem </strong><br> <br> Im neuen Forschungszentrum wird nicht nur an den idealen Anbaubedingungen verschiedenster Gemüse geforscht. Auch das Thema nachhaltige Energienutzung in Indoorfarmen nimmt das Forschungsteam um Ulbrich und Deck in den Blick. „Der Kubus ist mit einem intelligenten Energiekreislaufsystem ausgestattet, das die Anzuchtkammern der Indoorfarm mit dem gläsernen Gewächshaus auf dem Dach verbindet. Wir wollen beispielsweise die Energie der LEDs der Kammern im Erdgeschoss für die Wärme im Dachgewächshaus nutzen“, so Deck. „Für all die Forschungsprojekte werden wir mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten weiteren Fachbereichen der Hochschule zusammenarbeiten. Außerdem sind bereits einige Unternehmen aus der Region daran beteiligt, viele weitere haben Interesse angemeldet“, erläutert Ulbrich. Das Ziel für alle: zu erforschen, wie Indoorfarmen zukünftig in urbanen Räumen genutzt werden können und damit die Lebensmittelversorgung von morgen klimaunabhängig zu sichern.<br> <br> Der Bau wurde&nbsp;finanziert&nbsp; aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro, Landesmitteln von rund 1,4 Millionen Euro und Eigenmitteln der Hochschule.&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Andreas Ulbrich&nbsp;<br> Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück&nbsp;<br> und Leiter des Forschungszentrums „Agrarsysteme der Zukunft“&nbsp;<br> 0541 969- 5116&nbsp;<br> <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 10:17:08 +0100</pubDate>
                        <title>Renommierte europäische Auszeichnung für Prof. Dr. Arno Ruckelshausen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/europaeischer-preis-prof-ruckelshausen/</link>
                        <description>Die Europäische Gesellschaft der Agrartechniker (EurAgEng) zeichnet den Physikprofessor der Hochschule Osnabrück Arno Ruckelshausen für Verdienste um europäische Agrartechnik aus.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Die Europäische Gesellschaft der Agrartechniker (EurAgEng) hat Prof. Dr. Arno Ruckelshausen am 22. November ihre höchste Auszeichnung, den EurAgEng „Award of Merit – Scientific Understanding“ verliehen. Der Physikprofessor der Hochschule Osnabrück nahm den Preis auf der Internationalen Tagung AgEng-LAND.TECHNIK in Berlin entgegen. Mit der Auszeichnung werden zweijährig Persönlichkeiten geehrt, die einen herausragenden Beitrag zur landtechnischen Forschung geleistet und wegweisende Innovationen mit europäischer und internationaler Bedeutung hervorgebracht haben.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Gratulanten würdigen Ruckelshausen als Pionier der Digitalisierung in der Landtechnik</strong></p>
<p class="Default">„Mit seiner Forschung zur Digitalisierung der Landtechnik, insbesondere in den Bereichen der bildgebenden Sensortechnik und der autonomen Feldrobotik, gilt Prof. Ruckelshausen als Pionier auf diesen Gebieten in Deutschland und ganz Europa“, betonte der Laudator Prof. Dr. Martin Kremmer, Vorstandsmitglied der Europäischen Gesellschaft der Agrartechniker und Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über die internationale Auszeichnung für seinen Kollegen: „Arno Ruckelshausen vereint Exzellenz in Forschung, Lehre und Transfer mit einem hervorragenden Teamspirit. Nicht zu unterschätzen ist auch seine Rolle in der digitalen Transformation der internationalen wie regionalen Landwirtschaft. Mit dem neuen Agro-Technicum, bei dessen Planung, Konzeption und Mitteleinwerbung sich Arno Ruckelshausen stark eingebracht hat, können wir künftig unsere Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet noch besser bündeln.“</p>
<p>Glückwünsche kommen auch von Dr. Andreas Herrmann vom VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik: „Die agrartechnische Gemeinschaft ist stolz und dankbar, so eine außergewöhnliche Persönlichkeit in ihren Reihen zu wissen.“</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Hochrelevante Forschungsthemen: Digitale Transformation, nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschonung</strong></p>
<p>Seit über 30 Jahren ist Ruckelshausen Professor der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a>. Das von ihm geleitete <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-intelligente-sensorsysteme/">Labor für Mikro- und Optoelektronik</a> ist Teil des Hochschul-Forschungsschwerpunktes <a href="/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte/agrar-und-ernaehrungssysteme-landschafts-und-stadtentwicklung/">„Agrarsystemtechnologien“</a>. Mit einem Team von über 20 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden bearbeitet der renommierte Forscher zukunftsweisende und gesellschaftlich hoch relevante Themen. Dazu gehören etwa globale Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Vorreiter auch beim Wissens- und Technologietransfer</strong></p>
<p>Prof. Ruckelshausen macht sich darüber hinaus für eine stärkere Institutionalisierung des Wissens- und Technologietransfers im Bereich Agrar stark. So ist er Mitbegründer des interdisziplinären Forschungskompetenzzentrums <a href="/kompetenzzentrum-coala/">COALA </a>(Competence Center of Applied Agricultural Engineering). Die beteiligten Einzeldisziplinen sind Agrarwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Der Mix aus fachübergreifenden Innovationen hat zu zahlreichen Entwicklungen, Forschungs- und Transferprojekten geführt. Laudator Prof. Kremmer: „COALA hat sich zu einem Synonym für innovative landwirtschaftliche Systemtechnologien mit internationaler Ausstrahlung entwickelt.“</p>
<p>Teamarbeit sowie Wissens- und Technologietransfer sind wichtige Konstanten in Ruckelshausens wissenschaftlicher Karriere. Er war 2009 Gründungsmitglied des herstellerübergreifenden „Competence Center ISOBUS e.V. (CCI)“. Er ist Mitbegründer des regionalen Netzwerks „Agrotech Valley Forum e.V.“, das die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft fördern soll.</p>
<p>„Die Auszeichnung repräsentiert die engagierte Arbeit meines Teams, die Unterstützung durch Forschungsförderungen und die Hochschule Osnabrück sowie die sehr gute Zusammenarbeit mit Unternehmen, anderen Forschungseinrichtungen und landwirtschaftlichen Betrieben“, freut sich Prof. Ruckelshausen über den Preis.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Studierende profitieren von Ruckelshausens Expertise</strong></p>
<p>Von der exzellenten Expertise ihres Professors profitieren auch Studierende der Hochschule Osnabrück. Seit 2004 nehmen sie – betreut von Ruckelshausen und seinem Team – am internationalen Feldroboter-Wettbewerb teil. Dafür entwickeln interdisziplinäre studentische Teams autonome Feldroboter, die in Maisfeldern navigieren und unterschiedliche Aufgaben selbstständig lösen. Bereits zweimal haben die Osnabrücker Teams den Weltmeistertitel geholt.</p>
<p>Neben seinem Engagement in Lehre, Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist Ruckelshausen Mitglied in zahlreichen Expertengremien und Verbänden. 2019 erhielt er den Niedersächsischen Wissenschaftspreis.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p class="CxSpMiddle"><strong>Kontakt für Medien und weitere Informationen:</strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> Telefon: +49 541 969-2090, E-Mail: <a href="mailto:a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Fakultäten</category>
                            
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                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 14:48:29 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erhält 1,5 Millionen Euro für den Ausbau der Forschungsstruktur</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/hochschule-osnabrueck-erhaelt-15-millionen-euro-fuer-den-ausbau-der-forschungsstruktur/</link>
                        <description>Antrag „Fit4Growth“ erfolgreich im Programm „Innovation an Fachhochschulen“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. November 2022) Ein überzeugendes Konzept: Für die Umsetzung ihres Antrags „Fit4Growth – Forschungsstrukturen für Innovation &amp; Transformation an der HS OS“ erhält die Hochschule Osnabrück 1,5 Millionen Euro aus dem Programm „Innovation an Fachhochschulen“ vom Land Niedersachsen und der VolkswagenStiftung. Damit kann die Hochschule in den kommenden drei Jahren ihre Forschungsstrukturen und ihre Forschungsschwerpunkte weiterentwickeln. &nbsp;</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über die Förderzusage. Dabei geht es uns nicht nur darum, unser hohes Drittmittel-Forschungsvolumen von aktuell jährlich rund 20 Millionen Euro aufrechtzuerhalten. Vor allem möchten wir unsere Forschungsvorhaben so gestalten, dass sie die anstehenden gesellschaftlichen und technologischen Veränderungsprozesse in der Region bestmöglich unterstützen“, so Bernd Lehmann. Der Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück erläutert: „Besonders die regionalprägenden Branchen Agri-Food, Automobil-Zulieferer, Gesundheitswirtschaft, Landwirtschaft und Energie stehen vor tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Unsere Region ist geprägt von kleinen und mittelständischen Unternehmen, denen oftmals der Zugang zu Forschung und Entwicklung fehlt. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, praktikable und innovative Lösungsansätze für die Bewältigung dieser Transformation zu finden.“</p>
<p><strong>Forschung für die Bedarfe der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft</strong></p>
<p>Hier knüpft das Vorhaben „Fit4Growth“ mit dem ersten Baustein an: der Weiterentwicklung der vier Forschungsschwerpunkte der Hochschule. „Bei der inhaltlichen Neuausrichtung sollen Wirtschaft und Gesellschaft eng miteinbezogen werden. Außerdem geht es darum, neuberufene Professor*innen stärker zu integrieren und die fächerübergreifende Zusammenarbeit noch konsequenter in den Fokus zu rücken“, sagt Heike Gosmann, Leiterin des Bereichs Forschung, Kooperation, Drittmittel.</p>
<p>Neben der Neuausrichtung der Forschungsschwerpunkte geht es auch darum, die Wissenschaftler*innen und Kooperationspartner*innen beim Beantragen und beim Abrufen von Fördermitteln noch besser zu unterstützen. Forschungskoordinator*innen sollen in den kommenden Jahren den Forschenden und dem Kooperationsnetzwerk bei der strategischen Planung sowie bei der Beantragung von Fördermitteln zur Seite stehen und neue Fördermöglichkeiten erschließen. Darüber hinaus soll die Beantragung und Abrechnung der Drittmittel durch digitalisierte Prozesse und eine geeignete IT-Lösung erleichtert werden.</p>
<p><strong>Wissenschaft erlebbar machen</strong></p>
<p>Ein weiterer Baustein – der Erlebnisraum Forschung – zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Forschung für die Gesellschaft erlebbar zu machen. „Als Ergänzung zu unserem Projekt GROWTH mit der Werkstatt Wissenschaftskommunikation aus der Förderlinie ‚Innovative Hochschule‘ sollen an verschiedenen Orten der Region weitere interaktive Wissenschafts-Events mit bisher hochschulfernen Zielgruppen stattfinden. Neben dem Vermitteln von Forschung und Wissenschaft geht es uns auch darum, Bedarfe der Bevölkerung frühzeitig zu erkennen und diese in unsere Forschungsvorhaben zu integrieren“, so Lehmann. Das Projekt „Fit4Growth“ startet am 1. Januar 2023.&nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Heike Gosmann<br> Leitung Forschung, Kooperation, Drittmittel<br> Telefon: 0541 969-2055<br> E-Mail: <a href="mailto:h.gosmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.gosmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><br> <strong>Hintergrund-Informationen zum Programm „Innovation an Fachhochschulen“:&nbsp;</strong></p>
<p>Das Land Niedersachsen fördert vier Fachhochschulen mit insgesamt rund sechs Millionen Euro. Im Programm „Innovation an Fachhochschulen“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung konnten neben der Hochschule Osnabrück auch die Hochschule Hannover, die Hochschule Emden/Leer und die Jade Hochschule mit ihren Hochschulkonzepten überzeugen. Ziel des Programms ist nach Angaben des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die angewandte Forschung an den Fachhochschulen zu stärken und die Chancen der Hochschulen im Wettbewerb um Drittmittel zu steigern. Die Förderung solle so als Ideentreiberin für regionale Innovation und Entwicklung wirken.</p>
<p><strong>Hintergrund-Informationen zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten der Hochschule Osnabrück:</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück zählt vier profilgebende Forschungsschwerpunkte: Agrarsysteme und -technologien, Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen, Energiesysteme, -wirtschaft und -recht sowie Innovative Materialien und Werkstofftechnologien. Die Schwerpunkte wurden 2012 geformt und orientieren sich an den Kriterien der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Dazu zählen beispielsweise die Zahl der kooperierenden Professuren, der jährlichen wissenschaftlichen Publikationen und Patentanmeldungen sowie die eingeworbenen Drittmittel. <a href="http:// https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten der Hochschule</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 15:18:48 +0100</pubDate>
                        <title>Falling Walls Lab an der Hochschule Osnabrück: Weltraummüll, Selektion krebskranker Zellen und Rollstuhl mit Roboterarm</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/falling-walls-lab-an-der-hochschule-osnabrueck-weltraummuell-selektion-krebskranker-zellen-und-rollstuhl-mit-roboterarm/</link>
                        <description>Sieger des Vorentscheids des internationalen Forschungswettbewerbs überzeugen mit zukunftsweisenden Ideen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die eigene Forschungsidee präsentieren und das in nur drei Minuten – das ist das Konzept des internationalen Forschungswettbewerbs „Falling Walls Lab“. Dabei treten Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen weltweit gegeneinander an. Als eine von drei Ausrichterinnen des deutschen Vorentscheids ist in diesem Jahr die Hochschule Osnabrück ausgewählt worden. Dieser fand nun mit zehn Teilnehmenden in der Caprivi-Lounge auf dem Caprivi-Campus statt. Die Sieger*innen der Vorentscheide treffen Mitte November beim Science Summit 2022 zum Finale in Berlin aufeinander. Finanziert wird der jährlich stattfindende Pitch-Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).<br> <br> „Wir freuen uns sehr, dass wir zehn Kandidat*innen aus verschiedensten Städten Deutschlands gewinnen konnten“, meint Mirko Müller. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen vom Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) der Osnabrücker Hochschulen und Prof. Dr. Julius Schöning, Professor für Digitale Medien an der Hochschule Osnabrück, hat er den Vorentscheid organisiert. In der Caprivi-Lounge am Caprivi-Campus in Osnabrück haben die Teilnehmenden ihre Forschungsideen auf Englisch einer sechsköpfigen Jury vorgestellt.&nbsp;<br> <br> <strong>Gesellschaftlich relevante Forschungsideen für eine bessere Welt von morgen</strong><br> <br> Die Professor*innen und Unternehmensvertretenden haben dabei die Kurz-Präsentation an sich sowie die Idee bewertet. „Es ging hierbei vor allem um den Innovationsgrad und richtungsweisende, gesellschaftlich relevante Ideen für eine bessere Welt von morgen“, erläutert Schöning. Der Hochschul-Professor hat es selbst schon einmal bis ins Finale nach Berlin geschafft und nun den Ehrenvorsitz der Osnabrücker Jury übernommen. Ebenfalls in der Jury saßen Prof. Dr. Shoma Berkemeyer (Professorin für Ernährungswissenschaften der Hochschule Osnabrück), Dr. Marco Barenkamp (CEO von LMIS), Stefan Kiefer (Leitung Pflanzenbauinnovation bei Amazone), Ulrich Grubert (Wirtschaftsförderung Osnabrück) und Gunda Rachut (Vorstand der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister).<br> <br> Sie alle waren sich einig: Die innovativste Idee stammt von Niklas Wendel. Der Jungwissenschaftler des German Aerospace Center - DLR e.V. forscht an einer Lösung für ein globales, sprichwörtlich weltumspannendes Problem: der Verschmutzung der Erdatmosphäre durch in der Erdumlaufbahn treibenden Weltraummüll. Den zweiten Platz sicherte sich Frederik Rastfeld, Doktorand im Forschungszentrum Jülich, dessen Forschung ein präziseres Selektieren von krebserkrankten Zellen ermöglichen soll. Abhishek Ganesh belegte den dritten Platz. Der Student der RWTH Aachen präsentierte der Jury ein Forschungsmodell eines Rollstuhls, der Treppen erklimmen kann und mithilfe eines KI-gestützten Roboterarms Hilfe im Haushalt und im alltäglichen Leben leistet.<br> <br> Die drei Gewinner des Vorentscheids können sich über Preisgelder im Wert von 1000 Euro, 500 Euro und 250 Euro freuen. Diese wurden von der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/foerdergesellschaft/" target="_blank">Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück e.V.</a> gestiftet.&nbsp;Niklas Wendel bekommt als Erstplatzierter zudem die Einladung für den Science Summit 2022 in Berlin. Dort wird er mit den Sieger*innen der weiteren weltweiten Vorentscheide sein Projekt erneut vorstellen, an Workshops teilnehmen und viele weitere Nachwuchswissenschaftler*innen aus der ganzen Welt kennenlernen.<br> <br> <a href="https://falling-walls.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen zum Falling Walls Lab</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 15:46:21 +0100</pubDate>
                        <title>Mein Weg zur Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/mein-weg-zur-professur-an-einer-hochschule-fuer-angewandte-wissenschaften/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück lädt alle Interessierten am 25. November zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Berufsfeld HAW-Professur ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="02Fett">Professur, aber nicht an einer Universität – wie geht das denn? Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) – bisher bekannt als Fachhochschulen bzw. FHs – bieten ebenfalls interessante und vielfältige Möglichkeiten, das Karriereziel Professor*in zu erreichen. Am Freitag, den 25. November, lädt die Hochschule Osnabrück ab 16 Uhr in ihren Neubau „Plektrum“ am Westerberg zur Veranstaltung „Mein Weg zur HAW-Professur“ ein, um über das Berufsfeld zu informieren. Die Veranstaltung ist Teil einer Informationsreihe der UAS7-Hochschulen, einem Zusammenschluss von sieben forschungsstarken Hochschulen in Deutschland. Gemeinsam zeigt das UAS7-Netzwerk in ihren sogenannten Roadshows auf, was eine Professur an einer HAW ausmacht, wie man fehlende Bausteine der Qualifikation erwerben kann und welche Unterstützungsangebote es gibt.</p>
<p class="02Fett">„Uns ist bewusst, dass der Karriereweg HAW-Professur noch recht unbekannt ist“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Aus diesem Grund wollen wir mit unserer Veranstaltung umfassend darüber informieren, was für Einstellungsvoraussetzungen und Aufgabenbereiche eine HAW-Professur hat und wie sich diese von einer Professur an einer Universität unterscheiden.“ Ein wesentliches Merkmal sei hier die Praxisnähe. HAWs legen ihren Fokus auf die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Berufserfahrung stellt aus diesem Grund ein essenzielles Einstellungskriterium dar. Die Lehre zeichnet sich durch das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für die Praxis mit den Studierenden aus. Das Ziel liegt in dem unmittelbaren Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft. „Wir suchen engagierte und visionäre Menschen, die die große Gestaltungsfreiheit einer Professur schätzen und gemeinsam mit den Studierenden unsere Gesellschaft durch Lehre und Forschung nachhaltig prägen“, so Bertram.</p>
<p class="02Fett"><strong>Aus eigener Erfahrung berichten </strong></p>
<p class="02Fett">Was beinhaltet eine praxisnahe Lehre? Kann ich neben der Lehre auch forschen? Wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren? Diese und weitere Fragen werden von Vertreter*innen aus Lehre, Personalwesen und Hochschulleitung sowie der Studierendenschaft in interaktiven Vorträgen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen beantwortet. Ein Highlight des Programms wird die Talkrunde mit neuen und berufserfahrenen Professor*innen sein, die von ihrem persönlichen Weg zur HAW-Professur sowie ihrem Lehralltag berichten. Beteiligt ist hier unter anderem Prof. Dr. Shoma Berkemeyer. Sie ist seit 2019 als Professorin für Ernährungswissenschaften an der Hochschule Osnabrück tätig und erinnert sich noch gut an die Zeit vor ihrer Berufung: „Ich war über drei Jahre ziemlich gestresst. Ich hatte Vollzeit eine Professur in Vertretung inne und habe parallel an fünf Berufungsprozessen teilgenommen. Dies benötigte damals viel Kraft, Ausdauer, Glaube an mich selbst sowie Optimismus. Mir hätten damals solche Angebote wie die Roadshow sehr weitergeholfen.“ Auch wenn der Weg zum Ziel nicht einfach war, würde Berkemeyer sich jederzeit wieder für die HAW-Professur entscheiden: „Zu Lehren sowie gemeinsam mit jungen Leuten zu Forschen und Dinge wachsen zu sehen, dazu habe ich mich immer berufen gefühlt – und jetzt lebe ich meine Berufung. Ich genieße die Freiheitsgrade, die ich in der Lehre und Forschung habe und sehe viel Potenzial in der Zusammenarbeit mit lokalen, nationalen und internationalen Unternehmen sowie Partnerhochschulen.”<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Auf der <a href="/roadshow-haw-professur/">Webseite zur Veranstaltung</a> gibt es nähere Informationen zu der Roadshow „Mein Weg zur HAW-Professur“ am 25. November an der Hochschule Osnabrück. Dort können sich interessierte Personen bis zum 14. November zur kostenlosen Veranstaltung anmelden.</p>
<p><em><strong>Zum UAS7-Netzwerk:</strong> Sieben forschungsorientierte deutsche Hochschulen mit starker internationaler Ausrichtung (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Hochschule Bremen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Technische Hochschule Köln, Hochschule München, FH Münster und Hochschule Osnabrück) haben sich zum Netzwerk „Seven Universities of Applied Sciences – Alliance for Excellence“ (UAS7) zusammengeschlossen. Die UAS7-Hochschulen erarbeiten gemeinsam Qualitätsstandards für Studium und Lehre, fördern den nationalen und internationalen Austausch in der Wissenschaft und unterstützen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 10:43:37 +0200</pubDate>
                        <title>Ruckelfreie Smartphone-Halterung für Zweiräder: Professor der Hochschule Osnabrück erhält Patent </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/10/ruckelfreie-smartphone-halterung-fuer-zweiraeder-professor-der-hochschule-osnabrueck-erhaelt-patent/</link>
                        <description>Höhere Sicherheit für das Mobilgerät auch bei größeren Erschütterungen – Beispiel für hohen Innovationsgrad in Forschung und Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Kleine Herausforderungen des Alltags lösen wir hier täglich“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jürgen Adamek von der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück. So frustrierten den Professor für Konstruktionstechnik am Campus Lingen beispielsweise die herkömmlichen Smartphone-Halterungen für Fahrräder und Motorräder. Sie seien meist wackelig, unflexibel und kompliziert und machten die Routenführung während eines Ausflugs deshalb sehr schwierig. Kurzerhand entwickelte er eine Lösung, die er über die Hochschule Osnabrück zum Patent anmeldete. Nun wurde das Patent erteilt.</p>
<p>Die Besonderheit der Erfindung ist die flexible Haltervorrichtung aus nur einem einzigen Teil sowie die innovative Konstruktion. Durch einen speziellen Steg ist die Halterung in der Längsrichtung nachgiebig, in der Querrichtung hingegen steif und so gegen Verdrehung geschützt. Diese schwenk- und neigbare Lösung hält damit auch größeren Erschütterungen stand, was die Sicherheit des Mobilgeräts sowie die Ablesbarkeit während des Fahrens gewährleistet. Weitere Vorteile sind das simple Einlegen des Smartphones, die sekundenschnelle Montage, eine spezielle Führung für das Ladekabel sowie die individuelle Herstellung unter Berücksichtigung von weiteren Wünschen wie zum Beispiel Beschriftungen oder Illustrationen. Möglich wird diese nutzerfreundliche Halterung durch die additive Fertigung am Campus Lingen. Das bedeutet, dass im 3D-Druckverfahren im so genannten Pulverbett schichtweise das komplette Modell entsteht. Dadurch sei die Halterung äußert flexibel und individuell an Fahrräder, Motorräder und Roller anpassbar, so Adamek.</p>
<p><strong>Beste Voraussetzungen für kreative Ideen und technische Lösungen für die Welt von morgen</strong></p>
<p>„Ich möchte mit der Erfindung verdeutlichen, was durch additive Fertigung alles möglich ist und dass wir am Campus Lingen beste Voraussetzungen für die Umsetzung kreativer technischer Ideen besitzen.“ Denn die Smartphone-Halterung in ihren unterschiedlichsten Farbvarianten sei nur ein Beispiel von zahlreichen Lösungen, die er und seine Studierenden im Studiengang „Allgemeiner Maschinenbau“ am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bereits entwickelt und im 3D-Drucker hergestellt haben. So seien in den vergangenen Jahren unter anderem individuelle Hilfsmittel für die Werkstatt für behinderte Menschen des Christophorus-Werks, Biotonnen-Reiniger oder Rodelschlittenantriebe per Akkuschrauber im Bereich der „Technischen Produktentwicklung“ konstruiert worden.</p>
<p>Nachhaltigkeit spiele dabei stets eine große Rolle. So werde aus bereits bestehenden Gegenständen oftmals Neues erschaffen und sinnvoll eingesetzt. „Es ist mir ein Anliegen, Studierenden und Studieninteressierten den großen Respekt vor technischen Studiengängen zu nehmen. Mit der Entwicklung innovativer Lösungen für die alltäglichen Herausforderungen unseres Lebens zeige ich ihnen, dass Maschinenbau nicht schwierig sein muss, sondern Spaß macht und den Erfindergeist weckt“, betont Adamek. Aus einfachen Alltagsproblemen könnten patentwürdige Ideen entstehen.</p>
<p><strong>Patent unterstreicht Innovationsgrad der Hochschule Osnabrück für die Region</strong></p>
<p>Das betont auch Dr. Christian Newton vom Transfer- und Innovationsmanagement, der an den Osnabrücker Hochschulen für gewerbliche Schutzrechte, wie Erfindungen und Patentanmeldungen, zuständig ist: „Wir haben jetzt eine patentierte Weltneuheit für den Mobilgerätemarkt. Das hebt einmal mehr die Forschungs- und Transferstärke der Hochschule und ihre Bedeutung als Wissenschaftsstandort hervor.“ Aktuell gehe die Smartphone-Halterung noch nicht in Serienproduktion, aber sofern sich ein passendes Unternehmen finde, wäre das zukünftig denkbar, meint Newton und ist sich sicher: „Die Region wird auch zukünftig von der Innovationskraft der Hochschule profitieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Management, Kultur und Technik - Campus Lingen<br> Prof. Dr. Jürgen Adamek<br> Telefon: 0591 80098-236<br> E-Mail: <a href="mailto:j.adamek@hs-osnabrueck.de " class="mail">j.adamek@hs-osnabrueck.de&nbsp;</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeiner-maschinenbau-bsc-standort-lingen-ems/" target="_blank">Informationen zum Studiengang Allgemeiner Maschinenbau (B.Sc.) am Campus Lingen</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/mkt/laborbereiche/#c14039701" target="_blank">Informationen zum Laborbereich Engeneering am Campus Lingen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 09:15:01 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück beteiligt sich am Forschungsprojekt zur Anpassung des Wassermanagements an den Klimawandel in Gründlandregionen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/hochschule-osnabrueck-beteiligt-sich-am-forschungsprojekt-zur-anpassung-des-wassermanagements-an-den-klimawandel-in-gruendlandregionen/</link>
                        <description>Insgesamt 5,1 Millionen Euro für neues Forschungsprojekt „Future Proof Grasslands“ – Hochschule Osnabrück erhält rund 390.000 Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><strong>(Osnabrück, 29. September 2022) </strong>Am 1. Oktober startet das Forschungsprojekt „Future Proof Grasslands“, an dem die Hochschule Osnabrück beteiligt ist. Prof. Dr. Guido Recke, Professor für Landwirtschaftliche Betriebslehre, und sein Fachgebiet erhalten rund 390.000 Euro, um in dem inter- und transdisziplinären Forschungsprojekt insbesondere die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Stärkung der Ökosystemleistungen in den Grünlandregionen des nordwestdeutschen Küstenraumes durch Anpassung des Wassermanagements an den Klimawandel zu untersuchen. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, übergab bei einer Veranstaltung den Förderbescheid von insgesamt 5,1 Millionen Euro. Neben der Hochschule Osnabrück zählen das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen, die Universitäten Oldenburg und Göttingen, die Jade Hochschule, das Thünen-Institut sowie das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie zu den Projektpartnern.</p>
<p><strong>Klimawandel erfordert schnelle Maßnahmen</strong></p>
<p class="Default">Ökosystemleistungen sind Vorteile, die Menschen aus der Natur beziehen. Hier kann durch gutes Wassermanagement Grünland einen wichtigen Beitrag liefern. Bedingt durch den Klimawandel sind viele Ökosystemleistungen allerdings stark gefährdet. Insbesondere die Dürreperioden der letzten Jahre verdeutlichen die Auswirkungen bereits. Vor allem im intensiv genutzten Grünland in Nordwestdeutschland sind Lösungen gefordert. Vor diesem Hintergrund möchte das Forschungsprojekt „Future Proof Grasslands, übersetzt „Zukunftssicheres Grünland“, die bevorstehenden Herausforderungen angehen. Innerhalb des Forschungsprojekts arbeiten die Projektpartnern an verschiedenen Schwerpunkten, beziehen dabei aber alle die verschiedenen Akteure aus der Region mit ein. Prof. Recke und sein Team untersuchen unter anderem, welche wirtschaftlichen Auswirkungen durch eine Veränderung im Wassermanagement bei landwirtschaftlichen Betrieben in den zwei Untersuchungsgebieten zu erwarten sind. Darüber hinaus analysieren sie, welche Ausgleichsbeträge für mögliche Beeinträchtigungen in der landwirtschaftlichen Nutzung zu zahlen sind. „Um dies zu ermitteln, werden wir neben allgemeinen Daten zu Betriebsgrößen auch die Bodennutzung im Untersuchungsgebiet erfassen. Darüber hinaus wollen wir anhand einer Akzeptanzanalyse bei Landwirten erfassen, welche Faktoren dafür sorgen, dass sie an den Programmen teilnehmen“, erklärt Prof. Recke.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 15:46:05 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Zertifikatsprogramm zur Professionalisierung des europäischen Forschungsmanagements </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/neues-zertifikatsprogramm-zur-professionalisierung-des-europaeischen-forschungsmanagements/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erhält Anschubfinanzierung durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Höhe von rund 300.000 Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Spitzenforschung fußt auf professionellem Forschungsmanagement. Wenn beide Bereiche gut zusammenarbeiten, gelingen hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Mit dem neuen Zertifikatsprogramm „European Research and Transfer Management (EURESTMA) der Hochschule Osnabrück startet im Oktober erstmals ein internationales Kursangebot zur Professionalisierung des europäischen Forschungsmanagements. Für das auf zwei Jahre ausgelegte Pilotprojekt überreichte Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 300.000 Euro.</p>
<p class="Default"><strong>Hochschule zählt im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement zur Spitze</strong></p>
<p class="Default">„Die Hochschule Osnabrück ist in Deutschland bereits eine der führenden Ausbildungsstätten für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement geworden. Dabei haben wir jahrzehntelange Erfahrung im internationalen Kontext. Ich freue mich sehr, dass wir mit EURESTMA nun verstärkt auch die Professionalisierung des Forschungsmanagements in Europa angehen und zukünftigen Absolvent*innen mit unserem neuen Zertifikatsprogramm länderübergreifende Perspektiven einer europäischen Gemeinschaft aufzeigen können,“ hob Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram hervor.</p>
<p><strong>Thümler: Mit EURESTMA übernimmt die Hochschule eine Vorreiterrolle in Europa </strong><br> Auch Minister Thümler betonte während der Übergabe des Förderbescheids, „ich freue mich, dass die Hochschule Osnabrück die europäische Dimension des Wissenschaftsmanagements in den Blick nimmt und ein für Europa beispielhaftes Projekt auf die Beine stellt. Ich bin überzeugt davon, dass sich das Projekt eignet, um ein Feld zu stärken, für das die Hochschule bereits einen guten Namen hat: Das Wissenschaftsmanagement. In diesem Bereich übernimmt sie mit EURESTMA nun eine Vorreiterrolle in Europa. Daher fördern wir das Projekt gerne.“</p>
<p><strong>Neue Zielgruppe: Europäische Forschungsmanager*innen</strong><br> Besondere Ziele des Programms sind die Vermittlung aktueller Kenntnisse zum Forschungs- und Transfermanagement, das Peer-Learning zwischen Kolleg*innen, die Verknüpfung von Personalentwicklung und Organisationsentwicklung, sowie der Aufbau einer Gemeinschaft von Absolvent*innen. Dazu der Projektverantwortliche, Prof. Dr. Frank Ziegele: „Hochschulen sind nur dann in der Forschung spitze, wenn Wissenschaft und Forschungsmanagement gut zusammenspielen. Wir bilden mit dem neuen Programm europaweit die Forschungsmanager*innen aus, die das professionell können. Die Hochschule Osnabrück ist bereits im Wissenschaftsmanagement mit einem nationalen MBA-Studium, einem internationalen Masterprogramm und weltweiten Trainings für Führungskräfte an Hochschulen erfolgreich. EURESTMA bedeutet nun den Einstieg in eine weitere spezielle Zielgruppe und schließt damit eine Lücke.“</p>
<p class="Default">Unterstützt wird das Projekt unter anderen durch die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). Geschäftsführer Dr. Torsten Fischer verwies auf die Innovationskraft des Programms: „Heute feiern wir die Übergabe des Projektbescheids, und gleichzeitig feiern wir Premiere: Zum ersten Mal wird ein solches Projekt europaweit auf den Weg gebracht. EURESTMA kann nun starten und dem europäischen Forschungsmanagement neue Möglichkeiten der Professionalisierung und Vernetzung eröffnen.“&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Zum Hintergrund</strong><br> Das Projekt EURESTMA gliedert sich in vier Phasen und dauert zwei Jahre, starten soll es im Oktober 2022. Beteiligte Partner sind derzeit, neben der KoWi, das Zentrum für Wissenschaftsmanagement Speyer an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften, die Tampere University in Finnland, die Universität für Weiterbildung Krems in Österreich, sowie die Politecnico di Milano in Italien.</p>
<p class="Default">Die Partner tragen mit ihrem Wissen zu Konzept und Inhalt des Programms bei, sie beteiligen sich am Lehr- und Lernprozess (Bereitstellung von Dozenten, Bereitstellung von Kursen und/oder Online-Material, Coaching der Veränderungsprojekte). Und sie helfen bei der Rekrutierung der Teilnehmenden.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Prof. Dr. Frank Ziegele<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 10:51:38 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück an neuem Projekt zur außerklinischen Beatmung beteiligt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/07/hochschule-osnabrueck-an-neuem-projekt-zur-ausserklinischen-beatmung-beteiligt/</link>
                        <description>Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert Verbund-Vorhaben zwei Jahre lang mit insgesamt 1,1 Millionen Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„ATME – Bedarfslagen, Bedürfnisse und sektorenübergreifende Versorgungsverläufe außerklinisch be<strong>atme</strong>ter Intensivpatienten“ lautet der Titel eines neuen Forschungsprojekts, mit dem die Hochschule Osnabrück erstmals erfolgreich Mittel des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss einwerben konnte. Von insgesamt 1,1 Millionen Euro entfallen rund 230.000 Euro auf die Hochschule.</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück forscht im Verbund</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück führt das Projekt als Konsortialpartner zusammen mit der aQua&nbsp;– Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen sowie dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) durch. Weitere Partner sind die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa).</p>
<p>„Das Projekt fügt sich gut ein in bisherige Arbeiten an der Hochschule zur Versorgungsforschung und zur häuslichen pflegerischen Versorgung. Es handelt sich um einen Versorgungsbereich für sehr schwer erkrankte Menschen, der sich durch eine neue Gesetzgebung gerade sehr dynamisch verändert,“ so Prof. Dr. Andreas Büscher, verantwortlich für die Aufgaben und Arbeiten der Hochschule Osnabrück im Projekt.</p>
<p><strong>Situationen außerklinisch beatmeter Menschen erfassen und auswerten</strong></p>
<p>Ziel des Projekts ATME ist es, die unterschiedlichen Versorgungsverläufe, Patient Journeys genannt, zu erforschen, die den Bedarf an außerklinischer Intensivpflege ausgelöst haben. Untersucht wird, welche Form der Versorgung für welchen Bedarf und welche Patientengruppe am ehesten geeignet ist und ob zu bestimmten Zeitpunkten der außerklinische Beatmungszustand der Patienten und Patientinnen als vermeidbar oder reversibel eingeordnet werden kann.</p>
<p>Die Gruppe der Menschen, die außerklinisch beatmet werden müssen, ist sehr heterogen. Dies bezieht sich gleichermaßen auf ihr Alter, die Krankheitsbilder, die eine außerklinische Beatmung erforderlich machen, sowie auf mögliche Begleiterkrankungen. Auch die jeweiligen Krankheits- und Versorgungsverläufe, die Therapieziele und -verläufe, die Rahmenbedingungen in der Versorgung und die jeweiligen Lebens- und Betreuungssituationen unterscheiden sich häufig. Zur Ermittlung der Situationen, aber auch zum Zugang zu Rehabilitationstherapien, zur Koordination der Versorgung und zu den genutzten Versorgungsstrukturen werden umfangreiche Befragungen durchgeführt.</p>
<p><strong>Immer mehr Menschen werden außerhalb der Klinik langzeitbeatmet</strong></p>
<p>Befragt werden betroffene Patientinnen und Patienten, Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen und Zentren für außerklinische Beatmung, Haus- und Fachärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Zudem wird untersucht, welche Versorgungsverläufe über die Nutzung von Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung nachgezeichnet werden können. Dabei sollen die Auswirkungen und Veränderungen durch das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) aus dem Jahr 2020 berücksichtigt werden.</p>
<p>Die Bedeutung der außerklinischen Intensivpflege ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Anzahl der Menschen, die jedes Jahr langzeitbeatmet werden müssen, nimmt stetig zu. Der steigenden Anzahl der bedürftigen Personen entsprechend ist auch die Zahl der Angebote und Dienstleister in der außerklinischen Intensivpflege gewachsen. Ob und inwieweit die Versorgungsstrukturen geeignet sind, die Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen zu erfüllen und die vorrangigen Ziele Rehabilitation und Teilhabe des GKV-IPReG zu erreichen, soll ebenfalls untersucht werden.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Der Gemeinsame Bundesausschuss ist das höchste Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands. Er ist durch den Gesetzgeber beauftragt, in vielen Bereichen über den Leistungsanspruch der in Deutschland gesetzlich krankenversicherten Menschen rechtsverbindlich zu entscheiden. Für seine Aufgabe, neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte zu fördern, hat der Gemeinsame Bundesausschuss einen Innovationsausschuss eingerichtet. Dieser fördert Projekte in den Bereichen „Neue Versorgungsformen“ und „Versorgungsforschung“.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher<br> E-Mail: <a href="mailto:a.buescher@hs-osnabrueck.de">a.buescher@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 13:49:09 +0200</pubDate>
                        <title>Smarte und nachhaltige Trends in der Kunststofftechnik </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/smarte-und-nachhaltige-trends-in-der-kunststofftechnik/</link>
                        <description>Die 23. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. Rund 120 Gäste loben die Themenauswahl sowie die Qualität der Vorträge und des Rahmenprogramms. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Am 14.-15. Juni fand die <a href="/kunststofftagung/">23. Fachtagung</a> „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um biobasierte Kunststoffe, Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren Strategien und Zukunftstrends der Branche sowie aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Kunststoffverarbeitung.</p>
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<p class="Titpt">Auch nach 23 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expertinnen und Experten den aktuelle Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar: Es ging etwa um Filterung von Mikroplastik aus Abwasser und &nbsp;Herausforderungen bei der Herstellung von Kunststoffprodukten aus Recyclaten, um Biokunststoffe, biobasierte Materialien und Beispiele zur Umsetzung von Industrie 4.0, um Nachhaltigkeit im Kunststoffbereich und in der Medizintechnik, um Assistenzsysteme für Spritzgießmaschinen, CO2-Fußabdruck und Lösungen zu Werkzeugtemperierung und Kühlwassermanagement in der Kunststoffverarbeitung. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen.</p>
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<p class="Titpt">Die Tagungsleiter, Prof. Rainer Bourdon und Prof. Markus Susoff, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung: „Die etwa 120 Teilnehmer zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge“, berichtet Bourdon, Beauftragter für die Kunststofftechnik-Studiengänge an der Hochschule Osnabrück. Ein Höhepunkt war für ihn der Vorabend der Tagung: Ehemalige Studierende berichteten über ihre Berufserfahrungen und Aufgaben in der Industrie. Zudem stellte der <a href="/laborbereich-kunststofftechnik/">Laborbereich Kunststofftechnik</a> aktuelle Projekte und Aktivitäten seiner sechs Laborteams vor.</p>
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<p class="Titpt">Prof. Susoff ist vor zwei Jahren nach Stationen in der Kunststoffbranche an die Hochschule Osnabrück gewechselt: „In der Industrie besteht seit Jahren ein überdurchschnittlicher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachleuten, der sich zukünftig noch weiter verstärken wird“, betont der Leiter des Labors für Kunststoffprüfung und Polymerphysik: „Dabei ist die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche groß; die Karrieremöglichkeiten sind sehr attraktiv.“</p>
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<p class="Titpt">Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen <a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-bsc/">Kunststofftechnik </a>sowie<a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-im-praxisverbund-bsc-dual/"> Kunststofftechnik im Praxisverbund</a> dazu bei, diesen Bedarf zu decken, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master <a href="/studium/studienangebot/master/angewandte-werkstoffwissenschaften-msc/">„Angewandte Werkstoffwissenschaften“</a> mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli.</p>
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<p class="Titpt">Weitere Informationen zum <a href="/wir/fakultaeten/iui/studium/">Studium</a> und zur <a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">Bewerbung</a></p>
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                        <pubDate>Sun, 12 Jun 2022 21:49:41 +0200</pubDate>
                        <title>Neubau für Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft – Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück eingeweiht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/neubau-fuer-forschung-zur-zukunft-der-landwirtschaft-agro-technicum-der-hochschule-osnabrueck-eingeweiht/</link>
                        <description>Minister Björn Thümler: „Hochschule Osnabrück setzt Standard in der Agrarforschung in Niedersachsen.“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wieder kann ein Neubau für die Hochschule Osnabrück den Betrieb aufnehmen: Nach dreijähriger Bauzeit wurde am Standort Westerberg der Gebäudekomplex „Agro-Technicum“ im Beisein von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler feierlich in Betrieb genommen.<br> Das rund zehn Millionen Euro teure Gebäudeensemble besteht aus dem eigentlichen Agro-Technicum, einer Entwicklungshalle mit Werkstatt und Forschungsräumen, und einem Büro- und Laborkomplex sowie einer weiteren Multifunktionshalle. Ergänzt wird dieser Forschungsstandort für die Agrartechnik durch ein naturgetreues Versuchsfeld, auf dem zeitnah die Forschungsergebnisse und realen Bedingungen auf ihre Erfolgsaussichten getestet werden können. Der Bau von Entwicklungshalle mit Werkstatt und Forschungsräumen umfasste rund vier Millionen Euro und wurde mit zwei Millionen Euro aus EFRE-Mitteln (Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“), Zuschüssen des Landes Niedersachen von rund 1,4 Millionen Euro sowie 534.000 Euro Eigenmittel der Hochschule Osnabrück ermöglicht.</p>
<p><strong>Agrotech-Valley aus der Region Osnabrück</strong><br> „Das Agro-Technicum ist ein Meilenstein für die Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft und die Weiterentwicklung moderner Hightech-Landwirtschaftsmaschinen“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. „Hier sind auch mit Unterstützung des Landes Niedersachsen hervorragende Bedingungen für die Forschung zur digitalen Transformation in der Landwirtschaft und neue Möglichkeiten für Innnovationen für den Agrarsektor entstanden. Das Agro-Technicum stärkt den für den Standort Osnabrück mit seiner Vielzahl an Landmaschinenherstellern so wichtigen Technologietransfer. Die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region und bundesweit ist ein Alleinstellungsmerkmal der Hochschule Osnabrück und auch ihr Erfolgsgeheimnis.“</p>
<p><strong>Test der Technik direkt nebenan auf dem Versuchsfeld</strong><br> Forschungsleiter Prof. Dr. Arno Ruckelshausen freute sich über die neuen Möglichkeiten am Standort: „Das Besondere ist, dass wir die Technik direkt auf dem Feld nebenan testen können. Und wenn dann z.B. der Sensor nicht funktioniert, können wir einfach wieder in die Halle fahren und Verbesserungen vornehmen.“ Ruckelshausen würdigte auch die große fachübergreifende Zusammenarbeit im Agro-Technicum: „Es ist nicht nur interdisziplinär. Wir arbeiten nicht nur eng mit verschiedenen Fakultäten zusammen, sondern auch mit einer Vielzahl von Partnern aus der Wirtschaft. Hier arbeiten Firmen und forschen zusammen, die auf dem freien Markt Konkurrenten sind.“<br> Für Thomas Fischer, Geschäftsführer des Kasseler Architekturbüros „Atelier 30“, deren Ent-würfe nun umgesetzt wurden, schloss sich ein Kreis: „Klimawandel und die wachsende Weltbevölkerung sind große Herausforderungen für die Sicherung unserer Ernährung. Und für die Menschen ein Haus zu planen und zu bauen, die genau diese Probleme erforschen und angehen, war einfach nur toll.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 10:27:57 +0200</pubDate>
                        <title>Kick-Off-Veranstaltung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/kick-off-veranstaltung-des-europaeischen-fonds-fuer-regionale-entwicklung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler eröffnet neue Förderlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 02. Juni 2022) Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hilft Forschenden von Hochschulen, Förderungen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung zu erhalten. Anlässlich der neuen EFRE-Richtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Niedersachsen fand die erste Kick-Off-Veranstaltung am Campus Haste der Hochschule Osnabrück statt. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler stellte in seinen Ausführungen potentiellen Antragsteller*innen die künftigen Fördermaßnahmen im Rahmen der Richtlinie vor. Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Osnabrück, würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung der EFRE-Förderungen in der Hochschulregion Osnabrück-Lingen für Wissenschaft und Wirtschaft.</p>
<p><strong>Informationsveranstaltung soll Förderinteressierten helfen </strong></p>
<p class="Default">In den Vorträgen von Sandra Petersmann, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Swantje Köhler, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie durch Monique Lauterbach von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank), wurden Rahmenbedingungen und die Bewerbungsprocedere der neuen EFRE-Förderung vorgestellt.<br> Federführend für die Hochschulregion Osnabrück-Lingen berät das EU-Hochschulbüro an der Hochschule Osnabrück Interessierte in allen Fragen zu EFRE-Förderungen. Friedrich Uhrmacher, Leiter des EU – Hochschulbüro, zog ein positives Fazit zur Informations-Veranstaltung: „Zum einen wollten wir grundsätzlich über den Prozess der Förderung informieren. Zum anderen ist es für die Interessierten eine gute Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen. Die Veranstaltung soll dazu ermuntern, sich für Förderungen zu bewerben. Dementsprechend hoffen wir auf möglichst viele Antragsstellungen.“<br> <br> Antragsberechtigt sind, abhängig vom Fördergegenstand, Fachhochschulen/Hochschule für angewandte Wissenschaften in staatlicher Verantwortung, staatliche anerkannte Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus ist die Förderung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Hierzu zählt auch, dass das Vorhaben in Niedersachsen umgesetzt und anwendungsorientiert mit der regionalen Wirtschaft zusammen gearbeitet wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Vortrag.</category>
                            
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                                <category>WIR</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Jun 2022 14:56:30 +0200</pubDate>
                        <title>Forschen für eine Gesundheitsversorgung, die den Bedürfnissen der Patienten gerecht wird</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/forschen-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-den-beduerfnissen-der-patienten-gerecht-wird/</link>
                        <description>Forschungsprojekt ROSE – das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland präsentiert wesentliche Ergebnisse auf großem Symposium. Damit endet das Projekt nach sieben Jahren Laufzeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann das Gesundheitssystem der Region Osnabrück-Emsland nachhaltig verbessert werden? Wie kann ein Gesundheitssystem überhaupt dazu lernen und sich entwickeln, um möglichst passgenau den Bedürfnissen unterschiedlicher Patient*innengruppen zu begegnen? Forscher*innen der Hochschule Osnabrück sind diesen Fragen sieben Jahre lang nachgegangen und haben unterschiedliche Verfahren des Lernenden Gesundheitssystems für eine Vielzahl an Themen erprobt.</p>
<p>„Der fakultätsübergreifende ROSE Forschungsschwerpunkt ist ein Projekt, das in der Ausschreibung „Fachhochschulforschung als Motor regionaler Entwicklung“ erfolgreich beantragt wurde. Dieser Herausforderung an exzellente Transferforschung hat sich die Hochschule mit einer Fülle von Ergebnissen gestellt. Dabei stehen wir immer auch für eine starke internationale Vernetzung und eine Ausstrahlung unserer Forschungsergebnisse weit über die Region hinaus,“ betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zu Veranstaltungsbeginn.</p>
<p>„Ein Lernendes Gesundheitssystem lebt davon, dass Daten in geeigneter Form zur Analyse zur Verfügung gestellt werden. Dazu werden Verfahren der Medizinischen- und Gesundheitsinformatik zum Einsatz gebracht, die unter anderem Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) Vorschub leisten,“ führte die Projektverantwortliche Prof. Dr. Ursula Hübner weiter aus.</p>
<p>Eine Auswahl ihrer Forschungsergebnisse stellten die Wissenschafter*innen nun auf einem Symposium an der Hochschule Osnabrück Vertretern der Landes- und Regionalpolitik, Fachpublikum, Studierenden sowie der interessierten Öffentlichkeit vor.</p>
<p>„Mit dem Projekt ROSE wurden viele Entwicklungen vorweggenommen, auf die wir uns landesweit gerade erst verständigt haben“, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler mit Verweis auf den im 2021 veröffentlichten Enquetebericht des Landtags zur medizinischen Versorgung. „Der tiefgreifende Wandel hin zu einer personalisierten und digitalen Medizin erfordert besonders anwendungsnahe Ansätze. Dies wird in Osnabrück vorgelebt.“</p>
<p>„Der Landkreis Osnabrück hat früh die Bedeutung von Digitalisierung im Gesundheitswesen erkannt. Damit werden nicht nur Akteure vernetzt, was zu einer besseren Versorgung der Menschen führt. Es werden auch die Grundlagen geschaffen, dass Daten und Informationen elektronisch zur Verfügung stehen. Sie bilden den Goldschatz, der gehoben werden muss, um aus Ihnen zu lernen,“ unterstrich Bärbel Rosensträter, Erste Kreisrätin beim Landkreis Osnabrück überzeugt.</p>
<p>Pflege, Physiotherapie, Hebammenwissenschaften und die interprofessionelle Patientenversorgung standen im Mittelpunkt der Forschung. So wurde zum Beispiel ein KI- basiertes Vorhersagemodell für das Amputationsrisiko für die Versorgung von Patient*innen mit einem diabetischen Fußsyndrom entwickelt oder eine Befragung von Müttern zur geburtshilflichen Versorgung durch Hebammen in der Region durchgeführt.</p>
<p>„Das Forschungsprojekt ROSE liefert der kommunalen Ebene wichtige Daten und Erkenntnisse, um die Versorgungsstrukturen vor Ort, aber auch die Aktivitäten der Gesundheitsregion Emsland weiterentwickeln zu können. Eine stetige Analyse der lokalen Infrastruktur und Bedarfe bezogen auf die gesundheitliche und pflegerische Versorgungsstruktur sowie der Aufbau tragfähiger Netzwerke und Unterstützungsstrukturen sind dabei elementar,“ betonte auch Dr. Sigrid Kraujuttis, Kreisrätin im Landkreis Emsland.</p>
<p>Neben der disziplinenübergreifenden Forschung und dem Austausch mit den Gesundheitseinrichtungen in der Region stellte die Nachwuchsförderung einen weiteren wichtigen Schwerpunkt des ROSE-Projekts dar. Mit dem sogenannten „Osnabrücker Modell“ wurde erstmalig eine Erstprüferschaft durch eine Professor*in einer Hochschule für angewandte Wissenschaften bei einer Promotion in Niedersachsen möglich. Das Osnabrücker Modell wird zwischen Universität und Hochschule Osnabrück im Bereich Gesundheit praktiziert. Während des Symposiums wurden sechs Promovierte für ihre erfolgreichen Dissertationen geehrt.</p>
<p>Auch nach Projektende werden die vielfältigen Aktivitäten des Forschungsschwerpunktes, eingebettet in den GesundheitsCampus Osnabrück, weiter vorangetrieben sowie Maßnahmen der Nachwuchsförderung verstetigt.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Das Projekt ROSE war sieben Jahre lang Teil des im Aufbau befindlichen GesundheitsCampus der Universität und Hochschule Osnabrück, der Forschung, Lehre und Praxistransfer im Gesundheitsbereich bündelt und die Gesundheitseinrichtungen der Region aktiv einbezieht. Dabei galt das Prinzip des Lernens durch Forschung, das als Motor der Kooperation der Hochschulen und der Gesundheitseinrichtungen dienen sollte. Das „Lernende Gesundheitswesen in der Region Osnabrück-Emsland“ wurde mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/rose" target="_blank">Zur Website des Forschungsprojektes ROSE</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 May 2022 16:38:59 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück sehr erfolgreich beim Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ –  8,64 Millionen EUR beträgt die Gesamtförderung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/hochschule-osnabrueck-sehr-erfolgreich-beim-bund-laender-programm-innovative-hochschule-864-millionen-eur-betraegt-die-gesamtfoerderung/</link>
                        <description>Mit dem Vorhaben „GROWTH – Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe“ hat die Hochschule Osnabrück ein Konzept erarbeitet, welches im Wettbewerbsverfahren der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ überzeugte. Für fünf Jahre werden die geförderten Projekte für ihren forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer von Bund und Land gefördert. Im Projekt GROWTH sind 7,087 Mio. € für Projektausgaben beantragt. Mit einer zusätzlichen Pauschale auf ihre Bund-Länder-finanzierten Projektausgaben erhält die Hochschule Osnabrück im Programm insgesamt rund 8,64 Mio. € über die 5-jährige Projektlaufzeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Große Freude an der Hochschule Osnabrück: Bei der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ ist die Hochschule eine der großen Gewinnerinnen. In der zweiten Förderrunde der Initiative überzeugte der Projektantrag „GROWTH – Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe“ das unabhängige Auswahlgremium.<br> „Der Erfolg von GROWTH ist eine starke Teamleistung und unterstreicht das Potential der Region Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim. Die Hochschule Osnabrück freut sich auf die Zusammenarbeit in einem starken Netzwerk“, teilte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram nach der Veröffentlichung der Preisträgerinnen mit. Stolz über die Förderung zeigte sich der zuständige Vizepräsident der Hochschule Prof. Dr. Bernd Lehmann: „Ich freue mich, dass es der Hochschule Osnabrück gelungen ist, unter erschwerten Bedingungen einen überzeugenden Antrag zu entwickeln, bei dem Beteiligung und Veränderung Schlüsselbegriffe sind. GROWTH wird die Rolle der Hochschule Osnabrück als Mitgestalterin der Region mit neuen Formaten in der Wissenschaftskommunikation und Zusammenarbeit deutlich stärken.“<br> <br> Die Hochschule Osnabrück möchte sich im Vorhaben GROWTH (Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe) zur Treiberin für die Veränderungsbereitschaft in der Region und zur Initiatorin der gemeinsamen (ko-kreativen) Gestaltung des notwendigen Wandels hin zu einer resilienten Innovationsregion entwickeln. Mit GROWTH sollen die Bedarfe der Region und ihrer Innovationsakteur*innen von der Hochschule verstärkt in den Blick genommen werden, um eine gemeinwohlorientierte Transformation der agrar- und ernährungswirtschaftlich, KMU-geprägten Region Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hin zu einer resilienten Zukunftsregion zu befördern. Dazu werden drei Projektziele des Vorhabens definiert.<br> <br> In der Projektlaufzeit sollen sogenannte Open-Innovation-Formate und innovationsfördernde Diversitätsformate, bezogen auf die vier Cluster aus dem Themenkomplex Agrar, Ernährung und Bioökonomie entwickelt werden. Diese Formate sollen gemeinsam mit Praxispartner*innen erprobt werden. Hier wird ein Transferansatz entstehen, der „Rekursivität“ zwischen Wissenschaft und Praxis systematisiert. Dieser Ansatz soll modellhaft für weitere Bedarfsfelder der Region und andere Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sein.<br> <br> In einem weiteren Projektziel will die Hochschule Osnabrück in der fünfjährigen Projektlaufzeit dezentrale Innovationsräume in der Fläche in der Hochschulregion aufbauen. Dort werden über die Teilvorhaben neuartige Angebote für Zielgruppen aus Wirtschaft und Gesellschaft erprobt. So sollen ein niedrigschwelliger Zugang zur Hochschule Osnabrück jenseits zentraler Hochschulstandorte geschaffen werden und die Themen der Region Osnabrück-Emsland künftig besser von der Hochschule aufgenommen werden.<br> <br> Als drittes wird die Hochschule Osnabrück eine „Werkstatt Wissenschaftskommunikation“ aufbauen. Hier soll Hochschulmitgliedern aller akademischen Karrierestufen ein Sensibilisierungs- und Qualifizierungsangebot für Kompetenzen in der Wissenschaftskommunikation zugänglich gemacht werden. Außerdem sollen in der „Werkstatt Wissenschaftskommunikation“ innovative Transferformen iterativ entwickelt und erprobt werden.<br> <br> Der Beginn der Förderung ist für Anfang 2023 geplant. Es werden für eine Förderdauer von bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von 7,087 Mio. EUR bereitgestellt, die sich mit einer zusätzlichen Pauschale auf die Bund-Länder-finanzierten Projektausgaben an der Hochschule Osnabrück auf rund 8,64 Mio. EUR erweitern werden.<br> Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern teilte bei der Bekanntgabe der Fördergewinnerinnen mit, dass über alle neu eingereichten Anträge in einem gemeinsamen wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren entschieden worden war. Unter den 165 antragstellenden Hochschulen befanden sich 110 Fachhochschulen, 42 Universitäten und Pädagogische Hochschulen sowie 13 Kunst- und Musikhochschulen. Insgesamt 55 Hochschulen in 16 Einzel- und 13 Verbundvorhaben wurden schließlich zur Förderung ausgewählt. Darunter sind 39 Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaft, 3 Kunst- und Musikhochschulen sowie 13 Universitäten und Pädagogische Hochschulen.<br> <br> Bei der Bekanntgabe der Förderungen erklärte die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissen-schaftskonferenz (GWK), Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und For-schung: „Unserer Hochschulen für Angewandte Wissenschaft und Fachhochschulen sowie die kleinen und mittleren Universitäten sind mit ihrer Verankerung in der Region Innovationsmotoren für unser Land. Mit der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ unterstützen wir ihre Stärken ganz gezielt. Ich freue mich sehr, dass wir aus einer sehr großen Zahl an qualitativ hochwertigen Bewerbungen erneut die besten Initiativen prämieren konnten und damit die Rolle der Hochschulen als Strategiegeber im regionalen Innovationssystem weiterhin stärken werden. Erfreulich ist auch, dass damit nicht nur bestehende Projekte von bereits in der ersten Förderrunde geförderten Vorhaben ausgebaut werden können, sondern auch neue Maßnahmen mit innovativen Transferaspekten unterstützt werden. Diese schaffen für die Hochschulen auch eine ideale Basis, sich in den kommenden Jahren erfolgreich um Förderung bei der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation DATI zu bewerben.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 May 2022 09:51:35 +0200</pubDate>
                        <title>„Eigentlich wünschen sich beide Seiten einen fairen Dialog“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/eigentlich-wuenschen-sich-beide-seiten-einen-fairen-dialog/</link>
                        <description>Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Christel Kumbruck forscht seit Jahren zum Spannungsfeld Flüchtlinge und zur Dialogkultur in Deutschland. Über Ergebnisse und Einsichten, und deren Übertragbarkeit auf die Covid-Pandemie und den Ukrainekrieg, spricht Sie im Interview.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="display:none">&nbsp;</span><em>Frau Kumbruck, Sie und ihr Forschungsteam haben sich in den vergangenen vier Jahren mit den Motiven, Werten und Vorurteilen sowohl der Flüchtlingshelfer als auch der Flüchtlingsskeptiker befasst. Ihre Ergebnisse präsentieren Sie am 17. Mai auf einer Online-Tagung der Hochschule Osnabrück. Was bewegt diese Engagementgruppen?</em></p>
<p>Die Flüchtlingshelfenden eint, dass sie auf der Motivebene eher mehrwert- und kontaktorientiert sind. Ihre Ziele sind es, zu helfen, den Geflüchteten die Integration zu erleichtern und sich selber durch Austausch und Lernen weiterzuentwickeln. Manchmal sollen auch Gewissenskonflikte reduziert werden, die in der deutschen Geschichte wurzeln. Flüchtlingsskeptiker sind stärker erhaltungs- und systemorientiert, ihr Engagement findet eher abstrakt statt. Sie sind unzufrieden mit dem politischen Establishment, sie wollen gehört und anerkannt werden, befürworten Entwicklungshilfe statt Flüchtlingsaufnahme.<span style="display:none">&nbsp;</span></p>
<p><em>Willkommenskultur versus Flüchtlingskrise, diese Begriffe charakterisieren den Umgang mit dem Flüchtlingszuzug seit 2015. Wie wirkt sich diese Polarisierung auf die Gesellschaft aus?</em></p>
<p>Sie wirkt sich negativ auf die gesellschaftliche Stimmung aus. Misstrauen, Frustration, Vorurteile und moralisch erhobene Zeigefinger bis hin zu Dialogabbrüchen überwiegen die Sicht auf die anderen und die Kommunikationserfahrungen mit ihnen. Sie führt zu einer Radikalisierung, zu einem Schwarz-Weiß-Denken auf beiden Seiten. Aus diffusen Ängsten, die sich auf einzelne Aspekte oder Gruppen ausrichten lassen, entstehen oft Wut, Hass und letztlich Gewalt. Eine gesellschaftliche Spaltung hat also das Potenzial, gefährlich zu werden.</p>
<p><em>Lassen sich diese Erkenntnisse auch auf die Impfbefürworter und Impfgegner in der Corona-Pandemie übertagen?</em></p>
<p>Was die Wirkungsmechanismen angeht, gibt es tatsächlich einige Parallelen: Auch hier sehen wir leider eine Polarisierung, also das Aussterben der Grautöne zwischen beiden Extremen. Dabei gibt es viele Menschen, die zum Beispiel die Pharma- und Gesundheitsindustrie eher kritisch sehen, sich aber trotzdem haben impfen lassen. Gleichzeitig leugnet nicht jede Person, die nicht geimpft ist, das Virus. In der Sprache zeigt sich diese Spaltung gut: Es gibt einerseits die Skeptiker*innen, die pauschal als „Schwurbler“ und Verschwörungstheoretiker*innen bezeichnet werden, während die Geimpften andererseits als „Schlafschafe“ oder „Systemlinge“ bezeichnet werden. Genau das kennen wir auch schon aus dem Kontext Flüchtlingsaufnahme.</p>
<p><em>Und mit Blick auf die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine – wird es auch hier zu einer Lagerbildung kommen?</em></p>
<p>Die Flüchtlinge aus der Ukraine scheinen in der Gesellschaft etwas anders, nämlich als ähnlicher, als westlich sozialisiert wahrgenommen zu werden, das Konfliktpotenzial ist eventuell nicht so groß. Trotzdem sind sie anders, ebenfalls fremd und das kann ähnliche Abwehrreaktionen bei einem Teil der Bevölkerung hervorrufen, wie gegenüber den Kriegsflüchtlingen aus Syrien.</p>
<p><em>Könnte es nicht auch sein, dass Deutschland seit 2015 dazu gelernt hat und die Ängste vor den Auswirkungen der Flüchtlingsaufnahme abgenommen haben?</em></p>
<p>Ja, auch das ist denkbar. Politik und Gesellschaft haben seitdem viel gelernt. Die Kritik von Flüchtlingshelfenden und Skeptikern muss jedoch weiter ernst genommen werden. Die Politik muss intensiv mit den Bürger*innen kommunizieren. Das zeigt ein Blick auf Europa. In vielen Ländern ist eine Spaltung der Gesellschaft in Menschen mit viel Offenheit für Veränderungen und denen mit einem starken Erhaltungsbedürfnis zu beobachten. Wir brauchen eine Integrationsstrategie, die gemeinsame Werte und Regeln festlegt. Fehlen diese, wirkt sich das destruktiv auf die Gesamtgesellschaft aus und fördert das die Bildung von Schattengesellschaften.</p>
<p><em>Auf der Online-Konferenz am 17. Mai präsentieren Sie auch Lösungsansätze, zeigen Parallelen zwischen den Engagierten auf, erklären, wie Brücken zwischen den Lagern geschlagen werden können und welche Voraussetzungen dafür entscheidend sind. Geben Sie uns einen kurzen Einblick?</em></p>
<p>Eigentlich wünschen sich beide Seiten einen fairen Dialog. Dass dieser nicht gut gelingt, ist unter anderem dem „Phänomen der Gruppenhomogenität“ geschuldet. Es besagt, dass Menschen innerhalb einer Gruppe Unterschiede herunterspielen und gleichzeitig Unterschiede zu anderen Gruppen überakzentuieren. Das Phänomen wirkt also nach innen und nach außen und wechselseitig. In einen Dialog zu treten und eine Annäherung zu beginnen, wenn wir Gemeinsamkeiten zu anderen nur schwer erkennen, ist somit sehr schwer.</p>
<p><em>Das klingt so, als wäre viel Kommunikationskompetenz nötig, um die festgefahrenen Positionen aufzuhebeln?</em></p>
<p>Mein Team und ich halten es für extrem wichtig, Menschen auf gemeinsame Regeln für ein friedliches Miteinander im gesellschaftlichen Alltag zu verpflichten. Diese Regeln bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Basiskompetenzen für eine gute Kommunikation. Dazu zählen unter anderen gegenseitiger Respekt, Emotionsregulation, Perspektivübernahme, und Selbstreflexion.</p>
<p><em>Gehen Sie auf der Tagung näher darauf ein, wie diese Kompetenzen erworben und die Kommunikation depolarisiert werden kann?</em></p>
<p>Viele Einzelelemente zur Unterstützung der Dialoge werden auf der Tagung vorgestellt. Ein Beispiel sind die Brückenbauenden, die sich in beide Sichtweisen hineindenken können und somit eine Vermittlerfunktion im Dialog wahrnehmen. Im Buch zum Forschungsprojekt zeigen wir Portraits engagierter Personen, ihre Motive und Ziele. Mit Hilfe eines Schemas können Lesende die Portraits analysieren und dabei Kommunikationskompetenzen wie Selbstreflexion und Empathie schulen.</p>
<p><strong>Zum Forschungsprojekt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck und ihr Team aus Wirtschaftspsycholog*innen an der Hochschule Osnabrück führten deutschlandweit Interviews mit Engagierten beider Seiten. Diese gehörten zum qualitativen Teil der mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD durchgeführten Studie „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, sich im Rahmen der Flüchtlingsthematik zu engagieren?“ Erstmalig werfen sie einen psychologischen Blick auf die Engagierten und die Dialogkultur und finden tiefere Ursachen für bestehende Dialogbarrieren. Unterstützt wurde das Projekt vom Pool Gesellschaftliches Engagement der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen-wiso/2022/05/online-tagung-spannungsfeld-fluechtlinge-ein-psychologischer-blick-auf-engagierte-und-die-dialogkultur/" target="_blank">Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung</a></p>
<p><strong>Publikation:</strong> Christel Kumbruck (Hrsg.) Spannungsfeld Flüchtlinge. Ein psychologischer Blick auf Engagierte und die Dialogkultur, Springer Verlag, 2022</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-9480</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 Apr 2022 11:14:17 +0200</pubDate>
                        <title>Neues, internationales Bildungsprojekt zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/04/neues-internationales-bildungsprojekt-zur-erreichung-der-un-nachhaltigkeitsziele/</link>
                        <description>DAAD fördert Forschungsvorhaben der Hochschule Osnabrück mit 400.000 Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zentrale Aufgabe des neuen Bildungsprojektes “Horizon Southeast Asia: pushing the frontiers of research and sustainability“, der Hochschule Osnabrück, ist die Stärkung der Forschung und der Governance-Strukturen an 25 Universitäten in Myanmar, Laos, Kambodscha, Thailand, Vietnam und Ost-Timor.</p>
<p>Verfolgt werden dabei zwei Ziele, wie Projektleiter Prof. Dr. Peter Mayer erläutert. „Wir stärken die Kompetenzen der Hochschulleitungen beim Ausbau international wettbewerbsfähiger Forschung und wir sorgen dafür, dass sich die Wissenschaftler der beteiligten Hochschulen zu Konferenzen und gegenseitigen Forschungsbesuchen zusammenfinden und dabei das Potential international orientierter Forschung erfahren können. Dabei geht es konkret um die drei Themen „Klimawandel“, „Nachhaltige Landwirtschaft“ und „gemeinsame Nutzung eines grenzüberschreitenden Flusses.“ Themen, die durch wissenschaftliche Unterstützung von Prof. Dr. Dieter Trautz und Prof. Dr. Guido Recke, Leiter des Fachgebiets Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre, verwirklicht werden sollen. Prof. Dr. Dieter Trautz, Mitglied der Projekt-Steuerungsgruppe verdeutlicht: „Insbesondere die Interaktion zwischen Klimawandel und Nachhaltige Landwirtschaft ist eine der drängenden Frage, der sich die Forschenden der Hochschulen im regionalen Kontext stellen müssen. Hierbei ist die Anbahnung von Kontakten und Moderation der Prozesse im Rahmen des Projektes ein wesentlicher Aufgabenbereich.“ Professor Dr. Guido Recke ergänzt: „Wir freuen uns das innovative Projekt an den Schnittstellen zu unterstützen. Als interdisziplinär und fakultätsübergreifend forschendes Fachgebiet ist nachhaltige Landwirtschaft im internationalen Kontext nicht nur eine besondere Erfahrung, sondern erweitert durch den gemeinsamen Austausch auch unser Profil über die Grenzen Europas hinaus.“</p>
<p>An der Umsetzung sind Wissenschaftler*innen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur beteiligt. Das Projekt wird gemeinsam mit der asiatischen Regionalorganisation SEAMEO -RIHED (Southeast Asian Ministers of Education Organization) durchgeführt. Die Vorsitzende der Organisation mit Sitz in Thailand, Prof. Romyen Kosaikanont, ist Alumna des Bildungsprogramms International Deans Course der Hochschule und seit einigen Jahren Lehrbeauftragte an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>Das Projekt der Hochschule Osnabrück ist auf vier Jahre angelegt und wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit insgesamt 400.000 Euro gefördert. Es zählt zu insgesamt 15 vom DAAD geförderten Projekten und bildet einen weiteren Baustein der internationalen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Osnabrück und Universitäten im südostasiatischen Raum.</p>
<h3><strong>Zum Hintergrund: Die UN-Nachhaltigkeitsziele</strong></h3>
<p>Mit der im Jahr 2015 verabschiedeten Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft unter dem Dach der Vereinten Nationen zu 17 globalen Zielen für eine bessere Zukunft verpflichtet. Dazu zählen unter anderen die Ziele hochwertige Bildung, Nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser und Leben an Land. Leitbild der Agenda 2030 ist es, weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Dabei unterstreicht die Agenda 2030 die gemeinsame Verantwortung aller Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – und jedes einzelnen Menschen. (Quelle: <a href="http://www.bundesregierung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bundesregierung.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>Prof. Dr. Peter Mayer<br> Professor für Allgemeine und Internationale Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik<br> Telefon: 0541 969- 3466<br> E-Mail: <a href="mailto:p.mayer@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.mayer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-9449</guid>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 09:39:36 +0200</pubDate>
                        <title>HS Osnabrück, TU München und Charité entwickeln die europaweit ersten offiziellen allergikerfreundlichen Apfelsorten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/hs-osnabrueck-tu-muenchen-und-charite-entwickeln-die-europaweit-ersten-offiziellen-allergikerfreundlichen-apfelsorten/</link>
                        <description>Europäische Stiftung für Allergieforschung vergibt erstmals ECARF-Siegel für Apfelsorten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 31. März 2022) In wenigen Jahren wird es in Supermärkten offiziell anerkannte allergikerfreundliche Äpfel geben. Das ist das Ergebnis eines fünfjährigen Forschungsprojekts von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück, Technischen Uni-versität München (TUM) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ihnen ist es in Zusam-menarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) gelungen, zwei allergikerfreundliche Apfelsorten zu entwickeln. Hierfür hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung zum ers-ten Mal das ECARF-Siegel für Apfelsorten vergeben. Mit dem Siegel werden allergikerfreundli-che Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet. Auf einer digitalen Pressekonferenz wur-den die Ergebnisse nun vorgestellt.</p>
<p><strong>Kontrollierte Bestäubung ermöglicht neue Apfelsorten</strong></p>
<p>Der Erfolg des Forschungsprojekts basiert auf der Expertise der unterschiedlichen Fachberei-che. Verantwortlich für die Entwicklung der neuen Apfelsorten ist Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der ZIN. Für die Entwicklung der neuen allergikerfreundlichen Apfelsorten konnten die Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler auf eine große Anzahl an Sorten (über 700) aus dem Züch-tungsprogramm der ZIN zurückgreifen. „Da bekannt ist, dass verschiedene Sorten ein unter-schiedliches Allergenpotential aufweisen, war bei uns die Zuversicht groß, dass wir in diesem Sortenpool eine oder vielleicht auch mehrere allergikerfreundliche Sorten finden werden“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend. Im nächsten Schritt wurden die Proben aus Osnabrück zur TUM versandt, denn hier fand die analytische Untersuchung der Äpfel auf das Allergen statt.</p>
<p><strong>Birkenpollenallergiker häufig auch von Apfelallergie betroffen</strong></p>
<p>Derzeit sind vier Familien von Apfelallergenen bekannt, von denen zwei als weniger wichtig gelten. „Die Mehrzahl der Apfelallergiker in Nord-und Mitteleuropa sowie Nordamerika reagiert auf das Allergen Mal d 1, da dieses Protein eine sehr ähnliche Molekülstruktur hat wie das Allergen Bet v 1 in Birkenpollen. Das heißt, Birkenpollenallergiker spüren häufig auch unange-nehme Nebenwirkungen beim Verzehr von Äpfeln“, erklärt Prof. Dr. Wilfried Schwab, Professur für Biotechnologie der Naturstoffe, an der Technischen Universität München. Zudem gäbe es noch Mal d 3. Dieses Allergen wird insbesondere für Apfelallergien in Südeuropa verantwort-lich gemacht.<br> Auf Basis dieser Information untersuchten Schwab und sein Team insgesamt 700 verschiede-ne ZIN-Sorten auf ihren Mal d 1-Gehalt.<br> Die Apfelsorten, die einen besonders geringen Allergengehalt aufwiesen, wurden an Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann, Charité, verschickt. Bergmann und seine Mitarbeiter*innen führten orale Provokationstests durch: „Unter medizinischer Aufsicht haben Apfelallergiker*innen zu-nächst 30 Gramm und danach 100 Gramm frische Apfelproben verzehrt. Im Anschluss haben sie die typischen Symptome wie Juckreiz, Kribbeln im Mund sowie Anschwellen von Lippen, Zunge und Mundschleimhaut in einer dreistufigen Skala nach ihrer Intensität bewertet.“ Das Ergebnis: Im ersten Jahr wurden 19 ZIN-Sorten getestet; im Folgejahr 22 Sorten, davon 17 zum zweiten Mal. Dabei zeigte sich, dass einige der getesteten ZIN-Sorten besser vertragen wurden als zum Beispiel die Vergleichssorte ‘Santana’, die als allergikerfreundlich eingestuft wird. Da neben der Sorte, auch weitere Faktoren das Allergenpotential beeinflussen können und verschiedene Apfelallergiker individuell reagieren, müssen solche Tests über einen Zeit-raum von mehreren Jahren wiederholt werden. Trotz der genauen Untersuchungen wird es nie möglich sein, komplett allergenfreie Äpfel zu entwickeln – allergikerfreundliche Äpfel sind aber schon für viele Allergiker*innen erstmals wieder eine Möglichkeit, ohne Folgen in einen Apfel beißen zu können. &nbsp;</p>
<p><strong>Forschungsprojekt kein Selbstläufer, aber erfolgreich</strong></p>
<p>Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit rund 385.000 Euro im Programm zur Innovationsförderung in der Deutschen Innovationspart-nerschaft Agrar (DIP). Dr. Thomas Engelke von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Er-nährung gab beim digitalen Pressegespräch Einblicke aus Projektträgersicht: „Das Projekt war zu Beginn durchaus kein Selbstläufer, da sich die analytische Bestimmung des Allergens als erheblich schwieriger erwies, als es aufgrund der Voruntersuchungen zu erwarten war. Folg-lich konnten pro Zeiteinheit deutlich weniger Proben analysiert werden, sodass das Projekt für kurze Zeit fast beendet werden musste. Nachdem das grundsätzliche Problem gelöst wurde und die Ergebnisse vielversprechend waren, konnten die nötig gewordenen Änderungen in enger Abstimmung mit dem Projektträger konzipiert und dann auch entsprechend umgesetzt werden. So wurde die Projektlaufzeit von ursprünglich 36 auf insgesamt 65 Monate verlängert. Die Anstrengungen der Projektnehmer und die Unterstützung durch den Projektträger führten schließlich zum Erfolg.“</p>
<p>Komplettiert wird das Forschungsprojekt von der ZIN: Im Jahr 2002 gründeten sieben junge Obstbauern mit rund 170 weiteren Obstbaubetrieben und Obsthändlern die Züchtungsinitiative Niederelbe, um neue regionale Apfelsorten auf den Markt zu bringen. Die Hochschule Osnab-rück ist seit der Gründung als wissenschaftliche Unterstützung an Bord.</p>
<p>Die neuen Apfelsorten, die aktuell noch ZIN 168 und ZIN 186 heißen, weisen eine rote Frucht-oberfläche auf. Die Äpfel der ZIN-Sorte 168 sind mittelgroß bis groß mit einem festen und kna-ckigen Fruchtfleisch. Sie sind süß, saftig und geschmackvoll und weisen eine mittelrote Fär-bung auf. Die Früchte der ZIN 186 sind überwiegend groß, fest, knackig und saftig mit einem leichten Überwiegen der süßlichen Note.<br> Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher sind optimistisch, dass die beiden allergiker-freundlichen Äpfel im Jahr 2025 in den Regalen der Supermärkte ausliegen werden.</p>
<p><br> <strong>Redaktion und weitere Informationen</strong></p>
<p>Öffentlichkeitsarbeit Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Ronan Morris<br> Telefon: 0541 969-5258<br> E-Mail:&nbsp;&nbsp; &nbsp; <a href="mailto:r.morris@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.morris@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 15:08:17 +0100</pubDate>
                        <title>Start der Systemstudie „Duales Studium Deutschland“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/start-der-systemstudie-duales-studium-deutschland/</link>
                        <description>Die Forschungsstelle Duales Studium der Hochschule Osnabrück beginnt deutschlandweit mit der Durchführung der Systemstudie „Duales Studium Deutschland“. Durch ein neuartiges Studiendesign wird das Zusammenwirken der wichtigsten Stakeholder im System (dual Studierende, aktive Kooperationsunternehmen/-einrichtungen und Bildungseinrichtungen) analysiert und so tiefgehende und vergleichbare Ergebnisse für die beteiligten Akteur*innen des dualen Studiums entwickelt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das duale Studium ist eine Lehr-Lern-Gemeinschaft aus Hochschulvertreter*innen, dual Studierenden und ihren Kooperationsunternehmen/Praxiseinrichtungen, in der die persönliche und fachliche Entwicklung der Studierenden im Mittelpunkt steht. Die Studie „Duales Studium Deutschland“ verfolgt das Ziel, verbesserte Kenntnisse zu den strukturellen Zusammenhängen und Wechselbeziehungen sowie den Erfolgsfaktoren innerhalb des Systems Duales Studium zu erhalten. Die Erkenntnisse der Studie ermöglichen&nbsp; Anknüpfungspunkte für eine verbesserte strategische und konzeptionelle Steuerbarkeit des Gesamtsystems. Unterstützt wird die Studie vom Verband Duales Hochschulstudium Deutschland e.V. (DHSD).<br> <br> Die Zielgruppen der Systemstudie sind die wichtigsten, am dualen Studium beteiligten Stakeholder. Daher werden Akteur*innen in aktuell kooperierenden Hochschulen und Unternehmen/Einrichtungen sowie dual Studierende befragt. Die besondere Erkenntnisorientierung der Studie ergibt sich durch die vernetzte Konzeption der Befragung. Beleuchtet werden unter anderem folgende Aspekte: die Beziehung der Lernorte, der wissenschaftliche Anspruch, die Gestaltung des Praxisbezugs, die Leistungen der Praxispartner, die Unterstützungsleistungen der Hochschulen sowie die Kosten und Finanzierung des dualen Studiums.<br> Die Befragungen zur Studie werden in verschiedenen Zeiträumen durchgeführt. Die Studie hat jetzt mit der Befragung der Kooperationsunternehmen/-einrichtungen begonnen. Die Teilnahme durch Unternehmen/Einrichtungen ist weiterhin möglich. In Kürze beginnt die Befragungen der dual Studierenden. Ca. vier bis sechs Wochen später folgt die Erhebung bei den Vertreter*innen der Hochschulen. Die Studie ist als Panel angelegt.<br> <br> Weitere Informationen und Links zur Teilnahme an der Befragung finden sich auf der Website zur Systemstudie, die stetig aktualisiert wird:<br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschungsstelle-duales-studium/systemanalyse-des-dualen-studiums-in-deutschland/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/forschungsstelle-duales-studium/systemanalyse-des-dualen-studiums-in-deutschland/</a></p>
<p><br> <strong>Kontakt:</strong><br> Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer<br> Katrin Dinkelborg&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> Hochschule Osnabrück<br> Forschungsstelle Duales Studium<br> +49 591 - 800 98 739<br> <a href="mailto:Forschungsstelle_dualesstudium@hs-osnabrueck.de" class="mail">Forschungsstelle_dualesstudium@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zurück an den Campus: 600 Erstsemester beginnen ihr Studium an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/zurueck-an-den-campus-600-erstsemester-beginnen-ihr-studium-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Das Sommersemester 2022 startet unter Einhaltung der 3G-Regeln im Präsenzbetrieb.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Wintersemester, das dank 3G und einem gut funktionierenden Hygienekonzept zum größten Teil in Präsenz stattfinden konnte, startet auch das Sommersemester 2022 an der Hochschule Osnabrück nun wieder in Präsenz. Rund 600 neue Studierende beginnen zudem ihr Studium an der Hochschule, davon rund 180 an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und etwa 420 an der Fakultät für Wirt-schafts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>„Wir sind zuversichtlich und hoffen für das Sommersemester 2022 auf so viel Normalität wie möglich“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Um die neuen Studierenden bestmöglich zu unterstützen und in die Hochschulwelt einzuführen, bietet die Hochschule unter anderem Mentorenprogramme an, bei dem Studierende aus höheren Semestern den Ersties bei Fragen zur Seite stehen. Zum Studienstart am Montag haben Fachschaften und der AStA der Hochschule außerdem verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel eine Stadt- und Campusrallye geplant.</p>
<p>Insgesamt hatten sich rund 1800 Studieninteressierte für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück beworben.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> GB Kommunikation<br> Telefon: 0541 969-3847<br> E-Mail: <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ein autonomes Fahrzeug für die Landwirtschaft der Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/ein-autonomes-fahrzeug-fuer-die-landwirtschaft-der-zukunft/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Bremen arbeiten an der Autonomisierung einer elektrisch angetriebenen, multifunktionalen Landwirtschaftsmaschine
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Maschine ist für den weltweiten Einsatz vorgesehen und hat dementsprechend für Großflächen beeindruckende Dimensionen: Sie bewegt sich mit einer Breite von 6 bis 24 Metern. Schmale Raupenlaufwerke, die immer wieder dieselben Spuren befahren, minimieren die überfahrene Ackerfläche. Im Vergleich zu konventionellen Anbaumethoden sollen dadurch Bodenschäden durch die Erdverdichtung so gut wie möglich reduziert werden. Auf das Basis-Fahrzeug werden je nach Bedarf verschiedene Module für Bodenbearbeitung, Saat, Pflanzenschutz und Ernte montiert.&nbsp;</p>
<p><strong>Universität Bremen entwickelt das „Gehirn“ des Fahrzeugs</strong></p>
<p>Um die landwirtschaftlichen Aufgaben auf dem Feld autonom durchzuführen, entwickelt die Arbeitsgruppe für Optimierung und Optimale Steuerung des Zentrums für Technomathematik (ZeTeM) der Universität Bremen für dieses Fahrzeug sozusagen das Gehirn. „Das Fahrzeug muss sich nicht nur selbstständig bewegen - diese Bewegung muss auch vollständig mit den Feldoperationen, die es durchführt, koordiniert werden“, erläutert Professor Christof Büskens vom ZeTeM. „Die Tatsache, dass das Fahrzeug über vier unabhängig lenkbare Raupenantriebe verfügt und sich auf einem Feld ohne Straßenmarkierungen, wie sie bei Autos verwendet werden können, bewegt, macht die Autonomisierung sehr komplex.“&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück forscht an den „Organen“ der Maschine</strong></p>
<p>Als weiterer Projektpartner der Universität Bremen forscht die Arbeitsgruppe Landtechnik – Verfahrens- und Prozessketten der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Professor Hubert Korte sozusagen an den „Organen“ der Maschine. Dabei geht es um das maschinenbauliche und verfahrenstechnische Wissen zur Konzeption des Fahrzeugs. Denn für eine effiziente Feldbewirtschaftung ist es entscheidend, sowohl maschinenbauliche Parameter als auch verfahrenstechnische Aspekte in Einklang zu bringen und die Maschine nicht als einzelnes Objekt, sondern den gesamten pflanzenbaulichen Prozess zu betrachten.<br> Das Unternehmen NEXAT widmet sich ausschließlich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb des neuen Pflanzenproduktionsverfahrens. Dabei greift das junge Unternehmen auf die über 50-jährige Entwicklungs- und Beratungskompetenz der Kalverkamp Innovation GmbH zurück, von der es 2017 gegründet wurde.<br> <br> <strong>Landwirtschaft steht massiv unter Druck</strong></p>
<p>Die Hauptmotivation für das Projekt ist der Klimawandel. Als einer der größten CO2-Verursacher steht die Landwirtschaft hier unter Druck. Langfristig muss sie die Nahrungsmittelsicherheit von der wachsenden Weltbevölkerung gewährleisten, die massive Ackerlandvernichtung durch Bodenverdichtung, Monokulturen und Erosion stoppen, den hohen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß konventioneller Landmaschinen anhalten und langfristig die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft zukunftssicher machen.&nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Hier finden Sie Video und Bildmaterial: <a href="http://www.nexat.de/mediathek/ " target="_blank" rel="noreferrer">www.nexat.de/mediathek/&nbsp;</a><br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/default-d111a43f5a/" target="_blank">Projekt NeXaTauto an der Hochschule Osnabrück</a><br> <a href="http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=21953" target="_blank" rel="noreferrer">Projekt NeXaTauto an der Universität Bremen</a>&nbsp;<br> <br> Prof. Dr. Hubert Korte<br> Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49 &nbsp;541 969 5174<br> E-Mail: <a href="mailto:h.a.korte@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.a.korte@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> Maria Höffmann<br> Zentrum für Technomathematik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-64354<br> E-Mail: <a href="mailto:mhffmann@uni-bremen.de " class="mail">mhffmann@uni-bremen.de&nbsp;</a><br> <br> <br> Lothar Fliß<br> Marketing<br> NEXAT GmbH<br> Telefon: +49 5493 54844-11<br> E-Mail: <a href="mailto:l.fliss@nexat.de " class="mail">l.fliss@nexat.de&nbsp;</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 12:59:49 +0100</pubDate>
                        <title>Natürlicher Kick fürs Immunsystem: Selenreiche Apfel-Neuheit der Hochschule Osnabrück erobert die Obstregale der Supermärkte</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/natuerlicher-kick-fuers-immunsystem-selenreiche-apfel-neuheit-der-hochschule-osnabrueck-erobert-die-obstregale-der-supermaerkte/</link>
                        <description>Gute Versorgung mit Selen ist auch bei Corona-Erkrankungen wichtig </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 03. März 2022) Mit dem Verzehr von einem Apfel rund die Hälfte des Selenbedarfs eines Erwachsenen decken – das ist mit der Apfel-Innovation der Hochschule Osnabrück möglich. Das Spurenelement Selen ist nicht nur für eine normale Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse unentbehrlich. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass eine gute Selenversorgung unter anderem auch dazu beiträgt, Corona-Erkrankungen besser zu überstehen. Forscher der Hochschule Osnabrück und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sprachen bei einer digitalen Pressekonferenz über die gesundheitliche Bedeutung von Selen sowie die Entwicklung und Vermarktung des selenreichen Apfels.</p>
<p class="Default">Die Gründe, den Apfel in den Fokus der Forschung zu rücken, sind zahlreich, wie Dr. Christoph Budke, Mitarbeiter der Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück, erklärt: „Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen. Äpfel stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Allerdings leisten sie – wie auch andere Obst- und Gemüsearten – bislang kaum einen Beitrag zur Versorgung des Menschen mit einem lebensnotwendigen Spurenelement, dem Selen. Das wollen wir ändern.“</p>
<p class="Default">Bislang wird der Selenbedarf des Menschen über die Nahrung oft nicht ausreichend gedeckt. Insbesondere Vegetarier und Veganer, aber auch chronisch erkrankte Patienten und schwangere oder stillende Frauen können hiervon betroffen sein. Mit einem selenreichem Apfel am Tag soll dieser Mangel schnell und natürlich behoben werden. Von dieser Idee ist auch Prof. Dr. Lutz Schomburg, Institut für Experimentelle Endokrinologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der seit über 20 Jahren zu Selen forscht, überzeugt: „Selen ist ein essentielles Spurenelement, das heißt, es ist lebensnotwendig. Zu wenig Selen stellt einen vermeidbaren Risikofaktor für viele Erkrankungen dar. Deswegen ist es wichtig Wege zu finden, dem Selen-Mangel entgegenzuwirken. Der selenreiche Apfel ist daher eine sehr gute natürliche Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln.“ Schomburg sprach außerdem über die neuesten Forschungsergebnisse, die den Zusammenhang von Selenmangel und Coronaerkrankungen untersuchten. Eine Vielzahl an Studien zeigen demnach, dass ein Selenmangel bei einer Corona-Erkrankung mit einer schlechten Prognose verbunden ist, wohingegen ein guter Selenstatus einen milden Krankheitsverlauf und ein geringes Risiko für Komplikationen erwarten lässt. Zentral für diesen Effekt sei das Immunsystem, das auf eine ausreichende Selenversorgung angewiesen ist.”<br> <br> <strong>Optimistische Aussichten für Apfelanbau</strong></p>
<p class="Default">Die Apfel-Neuheit entwickelte Christoph Budke in mehrjährigen Versuchen im Rahmen seiner Doktorarbeit. Erste Tests an fünf Bäumen fanden bereits 2016 statt. Nach Untersuchungen mit acht unterschiedlichen Apfelsorten und der Auswertung von tausenden Proben erfolgte 2019 der erste Praxistest in einem Obstbaubetrieb. Inzwischen liegt die Anbaufläche bei 33 Hektar, und die Ernte beträgt in der aktuellen Saison bereits 550 Tonnen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Apfel gute Chancen auf einem hart umkämpften Markt haben: Der Apfel enthält mehr als zehnmal so viel Selen wie ein gewöhnlicher Apfel. Als Basis dienen besondere Züchtungen der sehr beliebten Apfelsorte 'Elstar'. Kunden schätzen außerdem die Herkunft aus dem heimischen Anbau und die plastikfreie Verpackung – wie begleitende Marktforschungen ergaben, sagt Budke.<br> <br> Der hohe Selengehalt in der Frucht wird durch eine Düngung der Apfelbäume mit einem selenreichen Algendünger erreicht. Auf diesem Weg kann der meist nur sehr geringe Selengehalt in Böden ausgeglichen werden. Der Apfel mit der Extraportion Selen ist aktuell das einzige regionale pflanzliche Lebensmittel, welches zuverlässig die Selenversorgung des Menschen unterstützen kann, erklärt Budke weiter.<br> <br> Inzwischen wird der selenreiche Apfel in vielen Regionen Deutschlands vermarktet. Um sich hier zu behaupten, gilt es den besonderen Wert des Apfel für eine ausgewogene Ernährung deutlich herauszustellen. Denn vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist gar nicht bewusst, wie relevant dieses Spurenelement für die Gesundheit und die Stärkung des Immunsystems ist. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title> Hochschule Osnabrück begrüßt neue Professorinnen und Professoren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/hochschule-osnabrueck-begruesst-neue-professorinnen-und-professoren-1/</link>
                        <description>Verstärkung für Lehre und Forschung an Niedersachsens größter Hochschule für angewandte Wissenschaften

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                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. März 2022) Gleich zehn neue Gesichter werden die Lehre und die Forschung an der Hochschule Osnabrück ab diesem Sommersemester unterstützen. „Wir freuen uns auf Ihre fachlichen Erfahrungen aus Ihrer Berufspraxis und sind zugleich davon überzeugt, dass Sie auch durch Ihre persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen die Lehre und die Forschung in Osnabrück und Lingen maßgeblich prägen werden”, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram.&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Ayça Polat („Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität“) und Prof. Dr. Dirk Möller („Clinical Reasoning und angewandte Bewegungsanalyse in der Physiotherapie“) starten als neu berufene Professorinnen und Professoren an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften am Caprivi-Campus. Außerdem beginnen dort Dr. Franziska Bredehöft als Verwalterin der Professur „Wirtschaftspsychologie“, Maren Roling als Verwalterin der Professur „Pflegewissenschaft“ sowie Dr. Johannes Thye als Verwalter der Professur „Medizinische- und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden“.</p>
<p>Drei neue Professorinnen und Professoren verstärken die Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen. Dort werden künftig Prof. Dr. Yvonne Garbers („Organisationspsychologie mit dem Schwerpunkt Organisationsführung“), Prof. Dr. Stefan Guericke („Wirtschaftsinformatik“) und Prof. Dr. Benjamin Marc Jung („Wirtschaftsingenieurwesen, insbesondere Unternehmensführung“) lehren und forschen.</p>
<p>Der Campus Haste freut sich auf zwei neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Zum Start des Sommersemesters ist Prof. Dr. Jochen Kruppa („Bio Data Science“) seine Professur angetreten. Ab April wird außerdem Dr. Birgit Hinrichs („Landtechnik – Innenwirtschaft“) als Professorin die dortige Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken.</p>
<p>Mit Ende des Wintersemester 2021/22 sind außerdem vier Professorinnen und Professoren ihren Ruhestand angetreten. Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet Prof. Dr. Viktor Prediger („Technische Mechanik und Maschinendynamik”) und Prof. Dr. Martin Reike („Prozessleittechnik”). An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sind Prof. Ute Büchner („Baustofftechnologie“) sowie Prof. Dr. Stephan Kolfhaus („Verbraucherpolitik und Verbraucherschutz“) in den Ruhestand gegangen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 11:09:44 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsam Forschung vorantreiben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/02/gemeinsam-forschung-vorantreiben/</link>
                        <description>An der Hochschule Osnabrück kamen Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammen, um das Thema Diversity zukünftig noch interdisziplinärer zu erforschen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleichstellung, Diversität, Inklusion und Diskriminierung – Themen, die nicht nur eine wichtige Rolle in Deutschland spielen, sondern auch relevant für Europa und die Welt sind. Vertreterinnen und Vertreter aus der Ukraine, Ungarn, Litauen, Spanien und Deutschland kamen daher zur Entwicklung eines neuen Forschungsvorhaben zusammen. Das Projektteam rund um Professorin Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, möchte mit dem bevorstehenden Forschungsprojekt die Diversity Forschung in Europa vorantreiben und zur Reduzierung von Diskriminierung am Arbeitsplatz beitragen.</p>
<h3><strong>Engagement von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treibt die Forschung an</strong></h3>
<p>Hochschule und Forschung, das geht? An der Hochschule Osnabrück findet in einem sehr breiten Themenspektrum interdisziplinäre Forschung statt. Aktuell wird in rund 100 laufenden Projekten an der Hochschule geforscht, davon sind 15 durch die EU gefördert. „Eine wachsende Anzahl von Forschungsprojekten dokumentiert unsere Forschungsstärke, die dem Engagement zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an unserer Hochschule zu verdanken ist“, betont Professorin Dr. Ursula Hübner, Studiendekanin für Nachwuchsförderung und ergänzt: „Ein gutes Beispiel für solch ein Engagement und interdisziplinäre Forschung ist das Forschungsvorgehen von Professorin Genkova und ihrem Team.“</p>
<h3><strong>Einen Beitrag zur konfliktfreien interkulturellen Kommunikation leisten</strong></h3>
<p>Mittels eines Workshops wurden auf der Grundlage der unterschiedlichen Schwerpunkte der Teilnehmenden eine gemeinsame Forschungsskizze im Rahmen des laufenden Projektes DiversChance-East entwickelt. „Die gemeinsame Idee ist, sich dafür einzusetzen, die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund von bestimmten Merkmalen, wie Alter, Geschlecht oder kulturelle Herkunft zu reduzieren“, erklärt die Projektleiterin Genkova. Die nächsten Monate wird sich das Netzwerk dem aktiven Forschungs- und Ideenaustausch widmen, um im Anschluss zusammen einen europäischen Forschungsantrag zu stellen. „Ich hoffe, durch unser Projekt können wir einen Beitrag zur konfliktfreien interkulturellen Kommunikation leisten und für mehr Fairness und Verständnis sorgen“, ergänzt Genkova begeistert.</p>
<p>Die Professorin für Wirtschaftspsychologie ist aktuell in 4 laufenden Forschungsprojekten involviert und sie betont, dass die Forschung Teil ihrer Identität ist: „Das klingt plakativ aber Forschung ist nicht etwas, das man nebenbei macht, sondern mit dem man sich identifiziert“.</p>
<p>Weitere Informationen über Laufende Forschungsprojekte an der Hochschule Osnabrück sind in der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/" target="_blank">Forschungsdatenbank </a>zu finden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie und Forschungsprojektleiterin DiversChance-East</p>
<p>Telefon: 0541 969- 3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 09:27:53 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung benötigt eine klare Strategie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/01/digitalisierung-benoetigt-eine-klare-strategie/</link>
                        <description>Student des internationalen Masterprogramms MARIHE entwickelte, anhand der Hochschule Osnabrück, ein Handbuch zur Planung und Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch vor Covid-19 stand das Thema Digitalisierung bei vielen Hochschulen für die nächsten Jahre auf der Agenda. Doch die Pandemie zwang die deutschen Hochschulen früher als erwartet in den Online-Lehrbetrieb und stellte sie vor Herausforderungen. „Es zeigte sich, wie wichtig es ist, die Maßnahmen zu einer klaren Digitalisierungsstrategie zu verbinden und Erfolgsfaktoren zu kennen“, erklärte der ehemalige Student des Masters in Research and Innovation Higher Education (MARIHE) Panourgias Papaioannou. Er entwickelte im Rahmen seiner Masterthesis, auf dem Fallbeispiel der Hochschule Osnabrück, ein Toolkit für Hochschulen zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.</p>
<h3><strong>Kommunikation ist das A und O</strong></h3>
<p>Der gebürtige Grieche betont, dass es sich bei Digitalisierungsstrategien nicht nur um ein Dokument mit ausformulierten Zielen, sondern um einen Prozess handelt, der viel Kommunikation benötigt. „Es ist wichtig, neben dem Präsidium auch frühzeitig mit Mitarbeitenden und Studierenden in den Austausch zu kommen. Die Forschung hat nämlich gezeigt, dass Menschen das Gesamtziel ihres Handelns kennen wollen“, betont der ehemalige Masterand. Neben der regelmäßigen Kommunikation, einer umfassenden Analyse der Struktur der Organisation, den vorhandenen Kompetenzen, den Werten und der finanziellen Situation, ist es wichtig sich als Hochschule auch über seine Ziele und Vision im Klaren zu sein. „Mit der Einrichtung eines neuen Präsidiumsresorts für Digitalisierung wurde 2019 ein strategischer Prozess an der Hochschule Osnabrück in Gang gesetzt. Das wir uns dann so schnell und spontan mit konkreten Maßnahmen auseinandersetzen mussten, hätte wahrscheinlich niemand gedacht“, blickt Vizepräsident für Digitalisierung Prof. Dr. Ingmar Ickerott zurück und erklärt, „daher nehmen wir das Thema noch stärker in den Fokus und wollen in den kommenden Jahren eine Reihe von strategischen Maßnahmen implementieren, die in einem partizipativ erarbeiteten Handlungsrahmen für die Digitale Transformation der Hochschule festgehalten wurden“.</p>
<p>„Meine Arbeit macht also deutlich, dass die Leitung einer Institution bei der Gestaltung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie sorgfältig sein sollte. Doch mit den richtigen Maßnahmen und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Studierenden, sind Digitalisierungsstrategien umsetzbar“, erklärt Papaioannou, der im Rahmen seiner Masterarbeit mit verschiedenen Statusgruppen und Beteiligten zu Digitalisierungsstrategien an der Hochschule Osnabrück gesprochen hat. „Die Ergebnisse der Masterarbeit sind außerordentlich beeindruckend und für die weitere strategische Ausrichtung unserer Hochschule von großem Wert“, betont der Vizepräsident.</p>
<h3><strong>Masterarbeit erhielt finanzielle und ideelle Förderung</strong></h3>
<p>Die Masterarbeit von Panourgias Papaioannou wurde im Jahr 2020 durch das Programm Master Lab #TheNewNormal vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung finanziell mit 1.200 Euro und ideell gefördert. „Durch die angebotenen Trainings des Programms konnte ich viele Soft Skills, wie meine Kommunikationsfähigkeit ausbauen und mich mit anderen Studierenden weltweit austauschen“, erzählt der Preisträger. Durch den Austausch konnte er sich regelmäßig Feedback von Expertinnen und Experten zu seiner Masterarbeit und sein Vorgehen einholen. Sein Studium, seine Masterthesis und die Förderung eröffneten ihm schließlich die Tür zu seinem neuen Job. Papaioannou wurde an die TU Dortmund berufen, sein Promotionsschwerpunkt wird die Digitalisierung in der Hochschulbildung sein.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Ingmar Ickerott<br> Vizepräsident für Digitalisierung</p>
<p>Telefon: 0591 800 98 - 400<br> E-Mail: <a href="mailto:dekan-mkt@hs-osnabrueck.de" class="mail">dekan-mkt@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Dec 2021 09:45:08 +0100</pubDate>
                        <title>Erste „Entwicklungsprofessur“ der Fakultät IuI</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/erste-entwicklungsprofessur-der-fakultaet-iui/</link>
                        <description>Seit Dezember 2021 bekleidet Dr. Padma Iyenghar die sogenannte &quot;Entwicklungsprofessur&quot; an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche mit indischen Wurzeln ist dabei mit jeweils einer halben Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät IuI und als Functional Safety Engineering Consultant in der Innotec GmbH / Melle tätig. Durch die Kombination von Lehr-, Forschungs- und Unternehmenserfahrung soll die zweifache Mutter auf eine Fachhochschul-Professur vorbereitet werden.</p>
<p>Mit eigenständigen Vorlesungen und Praktika in den Informatik-Studiengängen wird Dr. Iyenghar ihre Lehrerfahrung aufbauen. Ein weiteres Ziel des Qualifizierungsprogramms ist die Erweiterung des Forschungsspektrums der promovierten Informatikerin – etwa durch eigene Anträge in Kooperation zwischen Innotec und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>2003 kam Padma Iyenghar zu einem Masterstudium nach Deutschland. Nach einem erfolgreichen Abschluss und anschließender Berufstätigkeit in Indien promovierte sie 2012 in Osnabrück. Die kooperative Promotion wurde von Prof. Dr. Elke Pulvermüller (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Clemens Westerkamp (Hochschule Osnabrück) betreut. Sie war die erste erfolgreiche Kooperations-Doktorandin in dem Hochschul-Laborbereich „Technische Informatik“ und der Arbeitsgruppe Software Engineering am Uni-Fachbereich „Mathematik / Informatik“. Padma Iyenghar promovierte in drei Jahren mit einer Rekordzahl an Publikationen mit „Summa cum Laude“.</p>
<p>2009-2014 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät IuI in den Projekten "UTA: &nbsp;Entwicklung eines graphischen Debuggers für Embedded Systeme aus UML Diagrammen" – ausgezeichnet mit dem internationalen „Embedded Award“ – und "TaCoMo: Entwicklung einer Middleware zur target-spezifischen Codegenerierung aus unterschiedlichen Modelldomänen" tätig.&nbsp;</p>
<p>Anschließend bearbeitete sie als Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Software Engineering an der Universität Osnabrück die Projekte MOEWE und HOLMES SAFE, wo sie auch in der Lehre und Betreuung von Dissertationen tätig war sowie über 40 peer-reviewed Veröffentlichungen vorbereitet hat. An den beiden Forschungsvorhaben war die Hochschule Osnabrück als Kooperationspartner beteiligt.</p>
<p>Darüber hinaus ist sie Mitglied von Begutachtungsausschüssen bei mehreren internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review. Außerdem ist sie derzeit eines der beiden Mitglieder des Verwaltungsausschusses, die Deutschland bei der COST-Aktion CA19135 (Europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie) repräsentieren.</p>
<p>Prof. Dr. Jürgen Wübbelmann hat, unterstützt vom Gleichstellungsbüro der Hochschule und vom Studiendekan Prof. Dr. Frank Thiesing, die Einrichtung der ersten "Entwicklungsprofessur" der Fakultät IuI vorangetrieben. Der wissenschaftliche Mentor von Padma Iyenghar freut sich, dass seine ehemalige Projektmitarbeiterin nun in einer neuen Rolle die Lehre und Forschung der Fakultät IuI bereichern wird.</p>
<p>Wir wünschen Dr. Padma Iyenghar viel Erfolg und Freude an ihrem Qualifizierungsprogramm!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IuI</category>
                            
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                                <category>Ausprägung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 10:06:13 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaneutrale Industrie im Fokus: Fortschrittliche Werkstoffe als Vehikel </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/fortschrittliche-werkstoffe-als-vehikel-fuer-klimaneutrale-industrie/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück ist Partner im EU-Projekt „topAM“. Gemeinsam mit 14 Projektpartnern aus sechs europäischen Ländern entwickelt das Osnabrücker Forschungsteam innovative Hochleistungswerkstoffe für „grüne“ Kraftwerke.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltige Lösungen für eine klimaneutrale Industrie werden dringend gesucht. Einen wichtigen Baustein dafür soll ein internationales Forschungsprojekt liefern, dem auch Forschende der Hochschule Osnabrück angehören. Vier Jahre lang befassen sich 15 Partner aus sechs EU-Ländern mit der Entwicklung neuartiger Materialsysteme für „grüne“ Kraftwerke. Dabei setzt das Forschungsteam auf die Zukunftstechnologie „additive Fertigung“. Gemeint sind damit Herstellungsprozesse, bei denen Bauteile auf der Grundlage von 3D-Modellen schichtweise hergestellt werden. Koordiniert wird das Konsortium vom Institut für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Krupp. Der Gesamtprojektumfang beläuft sich auf beinahe sechs Millionen Euro. 235.000 Euro davon entfallen auf das Teilprojekt der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Additiv gefertigte Hochleistungsmaterialien im Fokus</strong></p>
<p>Die europäische Industrie steht im globalen Wettbewerb vor einem großen Wandel hin zu Energie- und Ressourceneffizienz. Laut Prognosen soll die Weltbevölkerung bis 2050 um fast zwei Milliarden Menschen wachsen. Entsprechend wird der jährliche Gesamtenergieverbrauch deutlich ansteigen. Zugleich müssen Wärme- und Abgasemissionen reduziert werden, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Um bis 2050 eine CO<sub>2</sub>-Neutralität zu erreichen, wie im Pariser Abkommen festgelegt, besteht ein unverzichtbarer Bedarf an großflächigen und sauberen Kraftwerken. Dabei sind viele Technologien zur Stromerzeugung auf den sicheren und effizienten Einsatz von Hochtemperaturmaterialien und -geräten angewiesen. Deshalb ist die Weiterentwicklung und Verbesserung innovativer Hochleistungswerkstoffe ein wichtiger Lösungsansatz auf dem Weg zu klimaneutraler Energieerzeugung.</p>
<p><strong>Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück übernimmt im Gesamtprojekt die additive Fertigung von Prüfkörpern und Bauteilkomponenten. Gearbeitet wird daran am Technologiecampus 3D-Materialdesign auf dem Werksgelände der KME Germany GmbH in Osnabrück. „An diesem Außenstandort der Hochschule entwickeln wir seit 2018 komplexe neue Fertigungstechnologien für den 3D-Druck mit Kupfer“, erzählt die Leiterin der Arbeitsgruppe „Additive Fertigung“ Dr. Katrin Jahns. In der Gruppe laufen zurzeit zwei Promotionen und eine Reihe studentischer Arbeiten, die unterschiedliche Aspekte dieser Zukunftstechnologie im Blick haben.</p>
<p>Heute stehen den Forscherinnen und Forschern eine innovative Gasverdüsungsanlage zur Metallpulvererzeugung und ein pulverbettbasierter 3D-Drucker zur Verfügung. „Dabei wird Metallpulver mit einem Laser aufgeschmolzen und Schicht für Schicht zu einer 3D-Struktur zusammengefügt“, so Jahns weiter.</p>
<p>Der Vorteil: „Das Verfahren ermöglicht die werkzeugfreie Umsetzung nahezu jeder dreidimensionalen Geometrie“, erklärt der Projektmitarbeiter Jan-Philipp Roth. Von der Prototypenentwicklung über die Ersatzteilfertigung "on-Demand" bis hin zu Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie gibt es eine breite Palette von Anwendungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projektleitung:</strong></p>
<p>RWTH Aachen, Institut für Eisenhüttenkunde</p>
<p>Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, Institutsleiter</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:krupp@iehk.rwth-aachen.de" class="mail">krupp@iehk.rwth-aachen.de</a></p>
<p>Telefon: 0241 80-92913</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="CxSpMiddle"><strong>Kontakt für Medien und weitere Informationen:</strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Hochschule Osnabrück, Technologiecampus 3D-Materialdesign<br> Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit</p>
<p class="CxSpMiddle">Dr.-Ing. Katrin Jahns</p>
<p class="CxSpMiddle">E-Mail: <a href="mailto:k.jahns@hs-osnabrueck.de">k.jahns@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; |&nbsp; Telefon: 0541 969-3848</p>
<p class="CxSpMiddle"><br> Jan-Philipp Roth, M.Sc.</p>
<p class="CxSpMiddle">E-Mail: <a href="mailto:j.roth@hs-osnabrueck.de">j.roth@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; |&nbsp; Telefon: 0541 321-2685</p>
<p class="CxSpMiddle">&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p><a href="https://cordis.europa.eu/project/id/958192" target="_blank" rel="noreferrer">https://cordis.europa.eu/project/id/958192</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 17:18:15 +0100</pubDate>
                        <title>„Polarisierung zwischen Ökologie und Ökonomie verkleinern“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/11/polarisierung-zwischen-oekologie-und-oekonomie-verkleinern/</link>
                        <description>Projekt des Labors für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen der Hochschule Osnabrück für den für den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg 2021 nominiert
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein gemeinsames Forschungsprojekt des<a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-umformtechnik-und-werkzeugmaschinen/"> Labors für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen</a> der Hochschule Osnabrück und der IFUTEC Ingenieurbüro GmbH aus Karlsruhe wurde vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft für den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg 2021 nominiert. Die beiden Projektpartner haben gemeinsam ein produktionstechnisches "Ressourceneffizientes Fertigungssystem zur flexiblen Umformung metallischer Hochleistungskomponenten" entwickelt. Das Forschungsprojekt wurde von September 2018 bis Dezember 2020 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 500.000 Euro gefördert.</p>
<p>Anfang November erhielten der Laborleiter Prof. Dr. Bernhard Adams und Dr.-Ing. Dirk Odening von IFUTEC Ingenieurbüro GmbH die Nominierungsurkunde. Sibylle Hepting-Hug, Abteilungsleiterin im Umweltministerium, überreichte die Urkunde in Vertretung der erkrankten baden-württembergischen Umweltministerin Thekla Walker. Der Osnabrücker Professor für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen zeigte sich hoch erfreut: "Gerade in der aktuellen Klimadiskussion zeigt diese Nominierung eindrucksvoll, dass Produktionstechnik und moderne Fabriken nicht immer nur Schmutz, Lärm, Ressourcenvernichtung und Emissionen bedeuten. Vielmehr können innovative Werkzeugmaschinen, gepaart mit cleveren digitalen Werkzeugen und smarten elektrischen Pressenantrieben, einen wichtigen Beitrag zu erheblicher Einsparung von Primärmaterialien und Energie leisten – und das ohne Verwendung bisher üblicher kritischer Schmierstoffe", betonte Adams.</p>
<p>Die Würdigung des Projekts durch das Land Baden-Württemberg verdeutliche, dass ingenieurwissenschaftliche Leistung bei Entwicklung und Produktion einerseits und bei der Sicherung der Zukunft unseres Planeten andererseits sich hervorragend vereinbaren lassen, so der Osnabrücker Forscher weiter. Er freut sich, dass das Projekt nun das Signet „Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg 2021" führen darf: „Die Polarisierung zwischen Ökologie und Ökonomie zu verkleinern, ist unserem Team ein wichtiges Anliegen – sowohl in der Forschung als auch in der Lehre spielt die Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle." Bereits 2011 hatte ein von IFUTEC Ingenieurbüro GmbH und Prof. Adams umgesetztes Forschungs- und Entwicklungsprojekt den Deutschen Rohstoffeffizienzpreis verliehen bekommen.</p>
<p class="01Standard">Auch die gesamte Hochschule Osnabrück nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung als öffentliche Bildungseinrichtung ernst und setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein. Durch verschiedene Maßnahmen konnte sie ihren CO<sub>2</sub>-Ausstoß pro Person im Vergleich zu 2008 bis Ende 2018 um fast 70 Prozent reduzieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Der Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg wird alle zwei Jahre für hervorragende Produkte verliehen. Teilnahmeberechtigt für den Umwelttechnikreis sind Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Oct 2021 03:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt rund 3100 Erstsemester auf YouTube</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/hochschule-osnabrueck-begruesst-rund-3100-erstsemester-auf-youtube/</link>
                        <description>Das Wintersemester 2021/22 wird unter Einhaltung der 3G-Regeln im Präsenzbetrieb starten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wieder zurück auf den Campus. Vorlesungen und Seminare vor Ort, gemeinsam Lernen und live Kontakte knüpfen: Darauf können sich die rund 3100 Erstsemester, die zum Wintersemester 2021/22 ihr Studium an der Hochschule Osnabrück beginnen, freuen. „Wir sind zurück am Campus und das ist großartig“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram im Begrüßungsvideo.</p>
<p>In rund 30 Minuten erhalten die Erstsemester wichtige Tipps für ihren Studienstart. Die studentischen Campus-Reporter Derya Kayan und Timo Krietemeyer stellen den Zuschauer*innen alle Hochschulstandorte vor und besuchen die Innenstädte von Osnabrück und Lingen im Schnelldurchlauf.</p>
<p>Insgesamt hatten sich knapp 11.000 junge Menschen für ein Studium an der Hochschule beworben. Knapp 2500 von ihnen beginnen nun ihr Studium in Osnabrück und mehr als 600 am Campus Lingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Drei neue Studiengänge</strong></p>
<p>Zum Wintersemester 2021/22 starten auch drei neue Studiengänge an der Hochschule: An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften können sich 35 angehende Hebammen im dualen praxisintegrierenden Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft ausbilden lassen. Die Hochschule Osnabrück ist damit nach der Änderung des Berufsgesetzes, das nun ein duales Studium als Regelausbildung für Hebammen vorsieht, einer von vier Studienstandorten für die Ausbildung von Hebammen in Niedersachsen.<br> Außerdem startet dort auch der neue Masterstudiengang Taxation, der eine generalistische steuerrechtliche Ausbildung ermöglicht.</p>
<p>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bietet erstmalig zum Winter-semester den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Angewandte Geflügelwissenschaften an, in dem sich Fach- und Führungskräfte für die zukünftige Erzeugung von hochwertigen und sicheren Lebensmitteln in Verbindung mit Tier- und Umweltschutz im Bereich der Geflügelwirtschaft auszubilden und weiter qualifizieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Sep 2021 03:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>50 Jahre Hochschule Osnabrück: Campusbier in der Jubiläumsedition ab jetzt erhältlich </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/50-jahre-hochschule-osnabrueck-campusbier-in-der-jubilaeumsedition-ab-jetzt-erhaeltlich/</link>
                        <description>Erstmals gibt es auch eine alkoholfreie Variante aus der Versuchsbrauerei am Campus Haste.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Alkoholfreier Biergenuss gepaart mit fruchtigem Hopfen: Zum 50-jährigen Jubiläum der Hochschule Osnabrück haben Studierende, Mitarbeitende und Lehrende eine neue Biersorte entwickelt. Leicht, bekömmlich und voller Aromen - das verspricht die neue Sorte Campusbier Alkoholfrei. Darüber hinaus gibt es sowohl die neue Sorte als auch das bekannte Haster Hell im Jubiläumsjahr in einer Sonderedition mit neuen, informativen Flaschenetiketten. Sie verraten Fakten zur Historie der Hochschulstandorte. Abgebildet ist jeweils ein markantes Gebäude vom Caprivi-Campus, vom Campus Haste, Campus Lingen, Campus Westerberg oder dem Institut für Musik. Zusätzlich gibt es ein Etikett mit dem Schmied im Hone, dem Standort mit der hochschuleigenen Brauanlage, in der das Haster Hell, das Haster Dunkel und das neue Alkoholfreie entstanden sind.</p>
<p><strong>Alkoholfreies Campusbier mit Aromen von Grapefruit, Mandarine und Maracuja</strong></p>
<p>Das Campusbier-Team der Hochschule hat ein alkoholfreies Bier entwickelt, das mit Aromen von Grapefruit, Mandarine und Maracuja eine fruchtige Alternative zum Haster Hell und Haster Dunkel bietet. „Uns war es wichtig, dass wir ein alkoholfreies Bier brauen, das sich geschmacklich abhebt. Deswegen haben wir uns für ein besonders fruchtiges Aromaprofil entschieden, das für eine passende Unterstützung des feinen Malz-Charakters und der leichten Bitternote sorgt“, erläutert Hermann Willoh, Masterstudent Agrar- und Lebensmittelwirtschaft und Mitglied im Campusbier-Leitungsteam. „Durch das spezielle Gärungsverfahren entsteht weniger Alkohol und auch ein weniger intensives Geschmacksprofil der Hefe. Dem wollten wir mit fruchtigen Hopfensorten entgegenwirken. Die Auswahl der Hopfensorten haben die Studierenden allein verantwortet und eine sehr passende Mischung gefunden“, ergänzt Laboringenieur und Brauer Andreas Schwartz.</p>
<p>„Wir freuen uns auf das besondere Jubiläum der Hochschule mit einem neuen Produkt aus unserer Versuchsbrauerei anstoßen zu können. Unsere Studierenden waren dabei vom Brauen bis zur Vermarktung in unserem eigenen Online-Shop federführend beteiligt“, so Prof. Dr. Nicolas Meseth, Wirtschaftsinformatikprofessor an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Jubiläumsedition als Kiste oder Sechserträger</strong></p>
<p>Das Jubiläumsbier wird ab sofort über den <a href="https://campusbier.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Campusbier-Onlineshop</a> verkauft. Hierbei lässt sich zwischen einer Kiste mit 24 Flaschen à 0,33 Liter oder einem Sechserträger wählen. Ein Sechserträger beinhaltet fünf Haster Hell sowie ein Alkoholfreies. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, einen alkoholfreien Sechserträger zu erwerben.&nbsp; &nbsp;<br> Neben einer regionalen Lieferung lässt sich das Bier auch abholen – an insgesamt drei Hochschulstandorten zu folgenden Zeiten:</p>
<p>- dienstags: 15 bis 17 Uhr im AStA-Shop vor dem Gebäude KH am Campus Lingen<br> - donnerstags: 12 bis 14 Uhr im Mensa-Foyer am Campus Westerberg<br> - freitags: 16 bis 18 Uhr im Schmied im Hone am Campus Haste</p>
<p>Bestellfrist ist jeweils am Vortag bis 12 Uhr.</p>
<p>Nicht nur das Jubiläumsbier steht zum Verkauf. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das malzig-milde Haster Dunkel zu bestellen. Diese Variante des Campusbiers kann ebenfalls über den Campusbier-Shop geordert werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 09:20:48 +0200</pubDate>
                        <title>Naturverträgliche Bewirtschaftung und mehr Biodiversität in der Landwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/naturvertraegliche-bewirtschaftung-und-mehr-biodiversitaet-in-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Universität und Hochschule Osnabrück am Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz“ beteiligt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Zur Bekämpfung von Unkraut werden häufig Herbizide eingesetzt. Zwar sichern sie der Landwirtschaft hohe Erträge, tragen jedoch ebenso zum Artenrückgang bei. Im Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (CognitiveWeeding)“ wird unter Beteiligung der Universität und Hochschule Osnabrück das Schadpotential dieser Pflanzen näher untersucht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert diese Untersuchung mit insgesamt drei Millionen Euro.</p>
<p class="Default">Die Universität Osnabrück ist im Bereich der Agrarfernerkundung beteiligt und erhält einen Anteil von fast 375.000 Euro. Die Hochschule Osnabrück bringt neben pflanzenbaulichem Fachwissen Know-how zur Entwicklung von Sensorapplikationen in der Landwirtschaft ein und wird mit fast 1,2 Millionen gefördert. Weitere Projektpartner sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH, die Amazone-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG und Farming Revolution.</p>
<p>Die Ackerbegleitflora kann bei unterlassener Regulierung zu großen Ertragsverlusten führen. „Ziel des Forschungsvorhabens CognitiveWeeding ist es, einen Lösungsansatz mit einer veränderten Sichtweise auf die Ackerbegleitflora und der damit einhergehenden Unkrautregulierung zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der Ertragssicherheit stehen dabei der Erhalt und die Steigerung der Biodiversität im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau im Zentrum“, erklärt Konsortialführer Dr. Dieter Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung an der Hochschule Osnabrück.<br> <br> Im Gegensatz zum Unkraut sind andere, im Acker spontan auftretende Pflanzenarten ertragsbezogen weniger problematisch und werden als Beikraut bezeichnet. Um über diese Beikräuter und Unkräuter sowie deren Auswirkungen auf das gesamte ackerbauliche Produktionssystem mehr zu erfahren, werden drohnen- und bodengestützte Sensorsysteme zur Pflanzenerkennung eingesetzt. „Mit multi- und hyperspektralen UAV-Bilddaten soll die Begleitflora nach Pflanzenart bestimmt und ihre phänologische Entwicklung erfasst werden“, erläutert Dr. Thomas Jarmer vom Institut für Informatik der Universität Osnabrück.</p>
<p class="Default">Zusätzlich setzen die Wissenschaftler der Universität eine drohnengestützte LiDAR-Sensortechnik (dreidimensionales Laserscanning) ein, um weitere Informationen über die Pflanzen zu erhalten. „Dabei erfolgt gleichzeitig eine manuelle Erfassung der Ackerbegleitvegetation und des Entwicklungszustandes der Kultur“, ergänzt Jarmer, der im Projekt die Fernerkundung vertritt.</p>
<p class="Default">Anhand der gewonnenen Daten erhalten die Landwirte KI-basierte Empfehlungen für entsprechende teilflächenspezifische Maßnahmen (mechanisch/chemisch). Diese Vorgehensweise wird anschließend mit den praxisüblichen Verfahren verglichen, um die Wirkung zu quantifizieren.</p>
<p class="Default">Ziel des Projektes ist es, durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung den Herbizideinsatz durch Duldung unkritischer Beikräuter zu reduzieren und zusätzlichen Lebensraum für Insekten zu schaffen. Trautz: „Wir erhoffen uns einen Beitrag zur Ressourcenschonung mit positiven Auswirkungen auf die Biodiversität.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Aug 2021 15:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Digitalisierung im Gesundheitswesen: Prof. Dr. Ursula Hübner erhält „Most Influential Women in Health IT Award“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/08/digitalisierung-im-gesundheitswesen-prof-dr-ursula-huebner-erhaelt-most-influential-women-in-health-it-award/</link>
                        <description>Forscherin der Hochschule Osnabrück wird in den USA für ihre langjährigen Arbeiten zu Innovationen in der Medizin- und Gesundheitsinformatik ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück hat den in den USA verliehenen „HIMSS Most Influential Women in Health Information and Technology Award“ erhalten. Mit der Auszeichnung werden Frauen geehrt, die durch ihre Arbeiten den Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen wesentlich mitgeprägt haben. Die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) hat ihren Sitz in Chicago. Die Gesellschaft ist international aktiv und hat laut eigenen Angaben mehr als 100.000 Mitglieder. Als Mission nennt die HIMSS, „das globale Gesundheitsökosystem durch die Kraft von Information und Technologie zu reformieren“. Dazu bringt sie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, von Gesundheitseinrichtungen, Industrie, Beratungsunternehmen und Politik zusammen.</p>
<p>„Dieser Preis ist eine wunderbare Überraschung. Es freut mich besonders, weil er auch dafür steht, Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen“, sagt Hübner, die seit 1997 Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden an der Hochschule ist. „Zudem richtet der Preis den Blick auf Frauen, die in der Informatik tätig sind. Sie sind dort klar in der Minderzahl, aber an der Schnittstelle Gesundheitswesen und Informatik werden es mehr.“</p>
<p>In der Begründung für die Preisverleihung heißt es: „Dr. Ursula Hübner hat sich in ihrer 35-jährigen beruflichen Laufbahn der Erforschung von Innovationen in der Medizin- und Gesundheitsinformatik zur Sicherung der Versorgungskontinuität gewidmet, insbesondere in den Bereichen Health-IT-Reifegrad-Benchmarking und Health-IT-Standardentwicklung. Unter dem Dach von TIGER (Technology Informatics Guiding Education Reform) hat sie eine führende Rolle bei der Entwicklung globaler Bildungsempfehlungen in der Gesundheitsinformatik übernommen.“</p>
<p>Die Frage, welche Kompetenzen im Umgang mit Patientendaten und Informationstechnologie die Akteurinnen und Akteure im zunehmend IT-getriebenen Gesundheitssystem benötigen, beschäftigt Hübner intensiv. Die sogenannte Data Literacy umfasse die Fähigkeiten, Daten mit kritischem Blick zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anzuwenden. „Und wenn wir über Big Data reden, dann müssen wir natürlich auch ethische Fragestellungen einbeziehen. Denn personenbezogene Daten im Gesundheitswesen sind hochsensible Daten.“</p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, gratulierte Hübner zu dem Erfolg: „Dieser hochkarätige internationale Preis zeigt auch, wie stark unsere Hochschule im Forschungsfeld, Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen aufgestellt ist. In Forschung und Lehre sind wir hier seit Jahrzehnten praxisnah aktiv und wirken als prägende Mitgestalterinnen und -gestalter unseres Gesundheitssystems – auch über Deutschlands Grenzen hinaus.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Ursula Hübner<br> Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br> Tel.: 0541/969-2012<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de" class="mail">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Jul 2021 10:44:32 +0200</pubDate>
                        <title>Zusammenspiel von Technik, Gesellschaft und Politik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/zusammenspiel-von-technik-gesellschaft-und-politik/</link>
                        <description>Erfolgreiche Konferenz der Hochschule Osnabrück zur Energiewende im Emsland</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 50 Interessierte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben gestern an einer digitalen Konferenz der Hochschule Osnabrück zur Energiewende im Emsland teilgenommen. Es ging um die offenen Potenziale in der Region, die Sicht der Gesellschaft auf die Energiewende und die Rolle von Wasserstoff. Den Organisatoren der Konferenz ging es darum zu zeigen, wo das Emsland in Sachen Energiewende steht. Prof. Dr. Anne Schierenbeck dazu: "Das Emsland ist führend beim Ausbau der Erneuerbaren in Niedersachsen. Um die Klimaziele zu erreichen, sind jedoch noch weitere Anstrengungen nötig, insbesondere in den Sektoren Wärme und Mobilität."</p>
<p><br> Für das Energieprojekt Zukunftsdiskurse war es gleichzeitig die Abschlusskonferenz des Projektes. Die Referentinnen wiesen auf die wichtige Rolle der Gesellschaft in der Energiewende hin. In den Workshops zur Energiewelt der Zukunft gab es vor allem in den Bereichen Elektromobilität und bei den Erneuerbaren Energien viele offene Fragen. "Es ist sehr wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen und verschiedenen Guppen das Thema Energiewende zu vermitteln. Denn nur mit entsprechendem Wissen können alle mitreden und teilhaben", so Helena Karatassios. Die Teilnehmer*innen der Workshops sehen vor allem auch die Politik in der Verantwortung, denn es fehle oft an einem Gesamtkonzept und einer Vision für die Energiewende. Außerdem sollten Förderungen intelligent eingesetzt werden und entbürokratisiert werden. Die Verantwortlichen erstreben daher eine weitere Projektförderung an, um weitere Workshops durchzuführen. "Wir möchten unsere Workshops auf Kreisebene durchführen. So können alle Stakeholder die Zielsetzungen und Aspekte der Energiewende einmal im nächsten Umfeld betrachten, diskutieren und erarbeiten. Unser Tool könnte so konkret bei kommunalen politischen Planungsprozessen unterstützen und gleichzeitig Bürgerbeteiligung schon im Ideenfindungsprozess umsetzen", sagt Theresa Gothe.&nbsp;</p>
<p><br> Im zweiten Vortrag präsentierte das Projekt Regio PLUS Handlungsbereiche für Unternehmen in der Energiewende. Sören Klostermann stellte die Ergebnisse von Experteninterviews vor und ging dabei auf die Rahmenbedingungen, Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren und die ein. "Es gibt bei den Firmen im Emsland noch große Potenziale, den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Erneuerbaren weiter auszubauen. Wichtig ist es deshalb, den Firmen die Fördermaßnahmen unbürokratisch zur Verfügung zu stellen und ihnen kompetente Partner in der Umsetzung zur Seite zu stellen", so Klostermann. Prof. Dr. Tim Wawer ergänzt: "In den nächsten Monaten werden wir die Ergebnisse des Projektes weiter veröffentlichen und dann konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen in der Region entwickeln."</p>
<p><br> Dr. Tim Husmann, Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland, erläuterte in seinem Vortrag die Rolle von Wasserstoff für die Region - insbesondere auch für den Mobilitätsbereich. Konkret sollen bis 2026 insgesamt zu den bereits existierenden 6 Megawatt (MW) zusätzlich über 370 MW Elektrolyseleistung im Emsland aufgebaut werden und das Emsland somit zu Deutschlands größtem Wasserstoff-Produktionsstandort werden. Die Region sei prädestiniert für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft: Die Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien, die vorhandene Infrastruktur, eine starke Unternehmenslandschaft und kommunale Unterstützung bieten hervorragende Rahmenbedingungen. "Im Rahmen unseres vom BMVI geförderten HyExperts Projekts analysieren wir aktuell den Entwicklungspfad der Wasserstoffmobilität im Emsland. Der Mix aus industriellen und kleineren Ansätzen ermöglicht hierbei eine breite und kostenoptimierte Versorgung mit grünem Wasserstoff – essenziell, um die CO2-neutrale Mobilität mit den emsländischen Unternehmen zusammen umzusetzen", so Husmann.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Infos zur Konferenz und das Impulspapier aus dem Projekt Zukunftsdiskurse:</strong>&nbsp;<a href="/zukunftsdiskurse/konferenz/">www.hs-osnabrueck.de/zukunftsdiskurse/konferenz</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 12:25:08 +0200</pubDate>
                        <title>Datenschutz steht dem Kinderschutz nicht im Weg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/datenschutz-steht-dem-kinderschutz-nicht-im-weg/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück legt Leitfaden für den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten in Kinderschutzfällen vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Daten darf ich im Falle einer tatsächlichen oder vermuteten Kindeswohlgefährdung als Fachkraft des Jugendamtes oder eines freien Jugendhilfeträgers erheben und weitergeben? Was ist dabei zu beachten und wann sind die Betroffenen über die Datenverarbeitung zu informieren?</p>
<p>Fragen, die sich in der Jugendhilfe ständig stellen und oft zu Unsicherheit führen, wie Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück aus praktischer Erfahrung weiß. „Bei dem Thema Kindeswohlgefährdung und Datenschutz gibt es immer wieder Berührungsängste und einen sich daraus ableitenden großen Aufklärungsbedarf. Mit dem Leitfaden „Vertrauensschutz im Kinderschutz“, möchte ich die Handlungssicherheit der Fachkräfte in diesem Bereich erhöhen. Zu keinem Zeitpunkt darf es in Folge datenschutzrechtlicher Bedenken durch ein Nichterheben oder Nichtübermitteln von Daten zu einer Kindeswohlgefährdung kommen,“ betont Radewagen.</p>
<p>Vertrauen aufzubauen, zu schützen und sensibel mit den Daten umzugehen, bilde die Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Fachkraft, Kind und Familie. Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Fachkräften und den Betroffenen ist essentiell für einen gelingenden Kinderschutz. Wenn Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche den Helferinnen und Helfern vertrauen, sprechen sie auch unangenehme Themen an und offenbaren dabei auch zum Teil unbekannte Gefahrensituationen. „Es sollte deshalb immer das Ziel sein, die Vertrauensbeziehung zu stärken und die Zustimmung der Beteiligten zur Erhebung und Weitergabe von Daten zu erhalten. Ausnahmen von dieser Vorgehensweise sind jedoch immer dann angezeigt, wenn sich durch die Einbeziehung der Betroffenen die Gefährdung für das Kind oder den Jugendlichen erhöhen würde,“ so der Professor. . Um die Einwilligung der Betroffenen zur Datenverarbeitung zu erhalten, helfe es sehr, die Gründe für eine Übermittlung zu erklären und Transparenz herzustellen. Letztlich müsse jedoch das Wohl des Kindes immer Vorrang haben vor der Zustimmung der Eltern.</p>
<p>Als „Ammenmärchen“ bezeichnet Radewagen die Annahme, der Datenschutz setze dem Kinderschutz unüberwindbare Grenzen. Wer die einschlägigen Rechtsgrundlagen kenne und verstanden habe, der könne in jeder Situation sicher und zum Wohle des Kindes handeln. Hier setzt der Leitfaden an und klärt wesentliche datenschutzrechtliche Fragen aus der Praxis und bietet entsprechende Antworten an. Dabei wird unterschieden zwischen Fällen, in denen das Jugendamt Hinweise zu einer Kindeswohlgefährdung erhält, Fällen, in denen freie Träger als Leistungserbringer im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung tätig sind, sowie Fällen im Schnittstellenbereich von Jugendamt und anderen Stellen und Personen, etwa Ärzten, Lehrern, Schulen, Beratungsstellen, Kindergärten oder Jugendzentren.</p>
<p>Der Leitfaden „Vertrauensschutz im Kinderschutz“ ist praxistauglich konzipiert und ermöglicht das gezielte Nachschlagen.</p>
<p>Ein Download der Datenschutzbroschüre, die im Kontext des Gesamtkonzepts „Kinderschutz in Niedersachsen“, des niedersächsischen Sozialministeriums und des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie umgesetzt wird, ist über die <a href="https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/jugend_familie/familien_kinder_und_jugendliche/kinder_jugendliche/kinder_und_jugendschutz/kinder-und-jugendschutz-14295.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Ministeriums</a> möglich.</p>
<p>Das Ministerium hält auch eine begrenze Zahl gedruckter Ausgaben bereit, die kostenfrei bestellt werden können.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christof Radewagen<br> E-Mail: <a href="mailto:c.radewagen@hs-osnabrueck.de">c.radewagen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 10:38:15 +0200</pubDate>
                        <title>Zwei neue Binnenforschungsschwerpunkte an der Hochschule Osnabrück: Digitalisierung fachübergreifend gestalten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/binnenforschungsschwerpunkte-zur-digitalisierung-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Gefördert aus hochschuleigenen Mitteln nehmen die Binnenforschungsschwerpunkte SPINE und EN ROUTE ihre Arbeit auf. Die Anwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen Künstlicher Intelligenz sowie die Gestaltung nachhaltiger und resilienter Bildungslandschaften stehen im Mittelpunkt.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit bis zu 1,13 Millionen Euro für drei bis maximal fünf Jahre unterstützt die Hochschule Osnabrück zwei neue Binnenforschungsschwerpunkte, die sich in einem internen Wettbewerb gegenüber weiteren innovativen, fachübergreifenden Projekten im Bereich der Digitalisierung durchsetzen konnten. Ziel ist es, die neuen Schwerpunkte als Forschungsbereiche nachhaltig zu etablieren.<br> &nbsp;</p>
<p><strong><em>SPINE („Sustainable and Transparent Al-enabled Business Processes“)</em></strong></p>
<p>Das Projekt SPINE widmet sich den Anwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI). Die Fragestellungen lauten unter anderem: Wie kann KI Prozesse in der Wirtschaft automatisieren und optimieren? Und wie kann die Akzeptanz von KI gestärkt werden? Das sind zwei Fragen, mit denen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt befassen. „Wir möchten unter anderem Softwarelösungen entwickeln, mit denen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse digital unterstützen können. In der unternehmerischen Praxis fehlt es häufig noch an Expertise bei der Umsetzung solcher Lösungen“, erläutert Prof. Dr. Ralf Buschermöhle, Professor für Wirtschaftsinformatik und Projektsprecher. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Gesundheit und Pflege, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft und der Produktionswirtschaft. Das sind Sektoren, in denen KI bereits in vielen Facetten zum Einsatz kommt, aber noch nicht mit vollem Potenzial eingesetzt wird.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>EN ROUTE</strong><strong> („Physisch und virtuell unterwegs in nachhaltigen Bildungslandschaften</strong><strong>“)</strong></p>
<p>Das Forschungsprojekt EN ROUTE beschäftigt sich mit der Gestaltung von nachhaltigen und resilienten Bildungslandschaften für Beschäftigte, Studierende und Lehrende in physischen und virtuellen (Lern-)Räumen. Die Fragestellungen im Projekt lauten unter anderem: Wie lässt sich das Pendeln (Unterwegsein) intelligent mit Bildung verbinden? Welche Bedeutung hat die räumliche Umgebung auf Lernaktivitäten? Wie lässt sich mit virtuellen Räumen die Interdisziplinarität der Lehre fördern? Prof. Dr. Henrik Schultz, Professor für Landschaftsplanung und Regionalentwicklung und Projektsprecher, gibt ein konkretes Beispiel: „Wir untersuchen unter anderem, wie auch über die Pandemie hinaus hybride Lehre verstärkt an der Hochschule eingesetzt werden kann. Der Präsenzunterricht vor Ort ist unverzichtbar, aber der gezielte Einsatz von Lehrelementen vor Ort kombiniert mit digitaler Lehre wird zukünftig den Lehralltag beleben und bereichern. Damit können sich Studierende zusätzlich digitale Kompetenzen aneignen, die in ihrem späteren Berufsleben unverzichtbar sind.“ Gerade im Hinblick auf die Corona-Pandemie eine Fragestellung, die für die Hochschule heute im Zentrum steht.<br> &nbsp;</p>
<p>Insgesamt „prägt und trägt das Querschnittsthema Digitalisierung beide Binnenforschungs-schwerpunkte. Gerade die Pandemie hat uns noch einmal deutlich vor Augen gehalten, wie grundlegend Fortschritte in der Digitalisierung in jeder Hinsicht sind“, sagt Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung der Hochschule Osnabrück. „Mit unseren Binnenforschungs-schwerpunkten stärken wir gezielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Nachwuchs-förderung an unserer Hochschule“, ergänzt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung. Durch die neuen Projekte werden sieben Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen, von denen zwei im Projekt En Route Gelegenheit zur Promotion haben. Die Hochschule legt mit der internen Förderung außerdem Grundsteine für zukünftige Forschungsideen und schärft so ihr Forschungsprofil.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Svenja Knüppe<br> E-Mail: <a href="mailto:s.knueppe@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.knueppe@hs-osnabrueck.de</a> oder <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-2051</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong><em>An der Hochschule Osnabrück sind bislang fünf Binnenforschungsschwerpunkte gefördert worden bzw. werden gefördert</em><em>:</em></p><ul> 	<li><em>Inklusive Bildung - Teilhabe als Handlungs- und Organisationsprinzip</em></li> 	<li><em>CityGrid – Intelligente Energieversorgung einer Stadt</em></li> 	<li><em>Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt</em></li> 	<li><em>MusikPhysioAnalysis -</em></li> 	<li><em>PACE – Entwicklung von Kommunikationssystemen für Probleme in der Organisationskommunikation</em></li> </ul><p><em>Mit den Projekten En Route und Sustainable and Transparent Al-enabled Business Processes (SPINE) zählt die Hochschule nun sieben Binnenforschungsschwerpunkte, die die fächerübergreifende Forschung stärken. </em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Jun 2021 12:34:03 +0200</pubDate>
                        <title>Wie grüner Wasserstoff ein neu gedachtes Ackerfahrzeug der Zukunft antreiben könnte </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/gruener-wasserstoff-in-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies überreichte Förderbescheide über insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro an die Hochschule Osnabrück und das Maschinenbauunternehmen Kalverkamp.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein völlig neuartiges landwirtschaftliches Fahrzeugkonzept, angetrieben von grünem Wasserstoff: Aus den Händen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies erhielten jetzt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück und Klemens Kalverkamp, Geschäftsführer vom Maschinenbau-Unternehmen Kalverkamp aus Rieste, Förderbescheide über insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro. „Sauberer Wasserstoff wird neben Strom aus Wind und Photovoltaik zum Treibstoff für die Energiewende und den Klimaschutz“, sagte Lies während der Übergabe an der Hochschule Osnabrück. „Gerade in der Landwirtschaft, die mit den Auswirkungen des Klimawandels schon heute kämpfen muss, haben zukunftsträchtige Lösungen einen besonderen Leuchtturmcharakter. Sie können als Vorbilder für andere Regionen fungieren. NeXaT2H2 demonstriert vorbildlich den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landwirtschaft und ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zum Wasserstoffland Nummer eins“, so Lies.</p>
<p>Solche Innovationen brächten nicht nur die Energiewende voran. „Denn überall da, wo es uns gelingt, solche Innovationstreiber dauerhaft anzusiedeln, werden diese Magnetwirkung auch für andere Industrieansiedlungen entfalten. So sorgt Klimapolitik verbunden mit einer klugen Innovations- und Industriepolitik dafür, dass sich unser Standort gut gerüstet mit neuen Industriearbeitsplätzen in die klimaneutrale Zukunft entwickelt.“</p>
<p>Das geförderte Verbundprojekt trägt den Titel „NeXaT2H2 - Demonstration eines wasserstoffbetriebenen Ackerfahrzeugs“. Ein Prototyp des NeXaT-Fahrzeugs der Firma Kalverkamp existiert bereits. „Es handelt sich dabei um ein vollständig neu- und andersartiges Fahrzeugkonzept, das wir von vornherein für die Wasserstoffnutzung konzipiert haben“, erläutert Kalverkamp. Das Gefährt bewegt sich auf vier einzeln ansteuerbaren Bandlaufwerken ähnlich einem Hallenkran über die Ackerflächen auf schmalen Feldwegen. Mit dem „Wide Span Konzept“ deckt es dabei ein Breite von bis zu 18 Metern ab. Bisher wird dieser hybrid-elektrische Prototyp des NeXaT-Fahrzeugs allerdings mit Diesel betrieben. Genau das soll sich dank der Forschungskooperation mit der Hochschule Osnabrück ändern.<br> &nbsp;</p>
<h3><strong>"Eine technologische Basis für den breiten Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landtechnik"</strong></h3>
<p>„Das Ziel ist es, im Zuge des Projektes einen Wasserstoffantrieb für das Fahrzeug zu entwickeln und zu integrieren“, sagt Pfisterer. Um das tun zu können, greift das Forschungsteam um Pfisterer auf hochinnovative Vorarbeiten zurück. „2020 ist es uns erstmals gelungen, elektrische Antriebssysteme mit einer sehr hohen Modellgenauigkeit in Echtzeit zu simulieren“, erklärt der Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen. „Das ermöglicht uns sowohl die Optimierung des Gesamtsystems als auch jeder einzelnen Komponente. Wir können die virtuelle und die reale Welt im Prüflabor koppeln, da Simulation und Versuch synchron durchgeführt werden können.“</p>
<p>Anders ausgedrückt: Im Verbundforschungsprojekt wird ein Digitaler Zwilling des Brennstoffzellensystems, der Leistungselektronik, der elektrischen Maschinen und der<br> Mess-, Steuer- und Regelungssysteme erstellt. So ist es möglich, das elektrische Antriebssystem auszulegen und zu optimieren. „Wir legen hier mit diesem ersten Projekt unserer Wasserstoff-Roadmap eine technologische Basis für den breiten Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landtechnik“, ist Pfisterer überzeugt.</p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, dankten Lies für die Unterstützung des Verbundprojektes durch das Land. „Dieses Projekt hat in vielerlei Hinsicht das Potenzial, die derzeitige Landbewirtschaftung auch international stark in Richtung einer größeren Nachhaltigkeit zu verändern. Es freut uns sehr, dass wir als Hochschule Osnabrück diese Transformation in der Landwirtschaft aktiv mitgestalten können und auch unseren Teil dazu beitragen, den hohen Innovationsgrad der Landtechnik in der Region zu festigen und sogar auszubauen.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Elektrische Antriebe und Grundlagen<br> Tel.: 0541/969-3664<br> E-Mail: &nbsp;<a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a> oder <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 16:22:19 +0200</pubDate>
                        <title>Woche der Umwelt in Berlin: Hochschule Osnabrück mit zwei hochinnovativen Projekten vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/woche-der-umwelt-hochschule-osnabrueck-mit-projekten-ekoreka-und-soil2data-vertreten/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule befassen sich mit dem Recyceln von Gummidichtungsabfällen und einem mobilen Bodenproben-Labor für den nachhaltigen Pflanzenbau</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„So geht Zukunft“: So lautet das Motto der Woche der Umwelt in Berlin, zu der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am heutigen 10. und am 11. Juni einlädt. „Eine wahre Fundgrube innovativer Schaffenskraft für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit bieten mehr als 150 Ausstellende auf der Woche der Umwelt (WdU)“, heißt es offiziell zur Veranstaltung. Die Hochschule Osnabrück ist mit zwei Forschungsprojekten vertreten: Im Projekt EKOREKA geht es um ein Verfahren zum Recyceln von Gummidichtungsabfällen, bei soil2data um ein Mobiles Bodenproben-Labor, das es ermöglicht, den Einsatz von Ressourcen wie Dünger und Saatgut im Pflanzenbau effektiver zu gestalten.</p>
<p>„Es freut mich sehr, dass die Hochschule Osnabrück mit zwei Projekten bei der Woche der Umwelt vertreten ist“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. „Beide Projekte sind zum einen hochinnovativ und geprägt von der Idee der Nachhaltigkeit. Zum anderen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Hochschule im engen Austausch mit ihren Kooperationspartnern aus der Praxis aktiv. Diese Anwendungsnähe zeichnet uns aus.“</p>
<p>Mehr zum <a href="https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1337" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Projekt EKOREKA erfahren Sie auf den Seiten der Woche der Umwelt</u></a> sowie auf dem <a href="https://youtu.be/W9X62pRPTW8" target="_blank" rel="noreferrer"><u>YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</u></a>. Das von der DBU geförderte Projekt wird an der Hochschule von Prof. Dr. Carmen-Simona Jordan geleitet und in Zusammenarbeit mit der Firma M.D.S. Meyer umgesetzt.</p>
<p>Das Projekt soil2data wird von einem breiten Zusammenschluss getragen, zu dem neben der Hochschule Osnabrück die Unternehmen Anedo Ltd., Bodenprobetechnik Nietfeld GmbH, iotec GmbH, LUFA Nord-West, MMM tech support GmbH &amp; Co. KG sowie Deepfield Robotics als kooperativer Partner zählen. Prof. Dr. Arno Ruckelshausen verantwortet das Projekt an der Hochschule. Hintergründe zum Projekt erfahren Sie ebenfalls <a href="https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1868" target="_blank" rel="noreferrer"><u>auf den Seiten der Woche der Umwelt</u></a> sowie auf dem <u><a href="https://youtu.be/gjo1EKPWBH8" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a></u>.&nbsp;</p>
<p>Die sechste WdU-Auflage im Park von Schloss Bellevue findet aufgrund der Corona-Pandemie im hybriden Format statt – teils in Präsenz, teils digital. Nach der Eröffnung durch die Ansprache des Bundespräsidenten um 11 Uhr am heutigen Donnerstag startet gegen 12 Uhr ein vielfältiges zweitägiges Programm:&nbsp;<a href="http://www.woche-der-umwelt.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>www.woche-der-umwelt.de/</u></a>.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Zum Projekt EKOREKA: Prof. Dr. Carmen-Simona Jordan<br> E-Mail: s.jordan@hs-osnabrueck.de</p>
<p>Zum Projekt soil2data: Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> E-Mail: a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 15:26:05 +0200</pubDate>
                        <title>22. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück:  Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/22-kunststofftagung/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="02Fett"><strong>Die diesjährige Fachtagung des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück findet am 16.-17. Juni pandemiebedingt im Online-Format statt. Das Erfolgskonzept bleibt jedoch bestehen – ein Mix aus Fachvorträgen und einer begleitenden Fachausstellung. Anmeldung, Programm und weitere Informationen stehen <a href="/kunststofftagung/">online </a>bereit.</strong></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung für Kunststoffe: Das sind die Themen der diesjährigen digitalen Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ an der Hochschule Osnabrück. Seit über zwei Jahrzehnten freut sich der Veranstalter, Laborbereich Kunststofftechnik, über großes Interesse des Fachpublikums. Die Kombination der Vorträge aus der Praxis und der Fachausstellung neuester Produkte hat sich seit über zwei Jahrzehnten bewährt. Daran hält auch das diesjährige Organisationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz und Prof. Dr. Svea Petersen fest – auch wenn diese Tagung im Online-Format stattfindet.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsstrategie</strong></p>
<p class="01Standard">„Kreislaufwirtschaft ist Eine der wichtigsten Nachhaltigkeitsstrategien für Kunststoffe“, sagt Thorsten Krumpholz. Die Herausforderung bestehe darin, die einzelnen Kreisläufe durch das Einbinden aller Partner zu schließen und dabei die Qualität der Kunststoffe auf dem notwendigen hohen Niveau zu halten. „Hier gibt es schon viele gute Beispiele, vor allem auch bei den innovativen kleinen und mittleren Verarbeitern der Kunststoffbranche“, so der Professor für Kunststofftechnik. Er freut sich, dass sechs renommierte Fachleute aus Deutschland und Japan als Ideengeber ihre Best-Practice-Beispiele präsentieren.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Additive Fertigung als Wachstumstreiber</strong></p>
<p class="01Standard">„Die additive Fertigung von Kunststoffbauteilen gerät aufgrund ihrer konstruktiven und fertigungsbedingten Vorteilen immer mehr in den Fokus von Wissenschaft und Industrie“, weiß Svea Petersen. Die Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien nennt beeindruckende Zahlen: „Für das Jahr 2025 wird ein jährliches Marktwachstum der additiven Fertigung auf rund 24 Prozent geschätzt und ihr Gesamtvolumen – auf etwa 4,5 Milliarden US-Dollar.“ Somit sei sie einer der größten Wachstumstreiber der Kunststoffverarbeitung in der aktuellen Zeit. Namhafte Player der Szene präsentieren auf der Kunststofftagung den aktuellen Stand der Technik und die Richtungen für die Zukunft.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Kombiveranstaltung mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere</strong></p>
<p class="01Standard">Gemeinsam mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere (WIP) findet an zwei aufeinander folgenden Tagen (16. und 17. Juni) eine Kombiveranstaltung inklusive der Abendveranstaltung statt, die sich beide mit den oben genannten Themen befassen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich in kurzer Zeit und mit erheblichem Rabatt über den aktuellen Stand der Technik und deren Zukunftsperspektiven zu informieren. Das Programm sowie die Informationen zur Anmeldung und Fachausstellung stehen <a href="/kunststofftagung/">online </a>bereit.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Studium der Kunststofftechnik: Bewerbung bis Mitte bzw. Ende Juli möglich</strong></p>
<p class="01Standard">Wer sich für das extrem vielseitige Berufsfeld der Kunststofftechnik interessiert, kann sich für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück bewerben. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual), Werkstofftechnik sowie der Masterstudiengang Angewandte Werkstoffwissenschaften. Die Bewerbungsfrist für die Bachelor-Studiengänge ist der 31. Juli, für den Master-Studiengang – der 15. Juli.<br> <a href="/wir/fakultaeten/iui/studium/">Alle wichtigen Informationen zum Studium und zur Bewerbung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 May 2021 08:15:39 +0200</pubDate>
                        <title>Mit innovativem Laub-Gülle-Produkt den Nitrateintrag ins Grundwasser reduzieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/mit-innovativem-laub-guelle-produkt-den-nitrateintrag-ins-grundwasser-reduzieren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück ist Teil des Forschungsprojektes mit dem Kurztitel Gülle-2-Laub. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek überreicht Förderbescheid in Gesamthöhe von 640.000 Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">(Osnabrück, 19. Mai) Aus Resten ein gutes Produkt schaffen, klappt nicht nur in der Küche, sondern auch in der Landwirtschaft. Das zeigt ein Forschungsprojekt an der Hochschule Osnabrück, bei dem aus Gülle und Laub ein innovativer Dünger entsteht. Die Idee: Zerkleinertes Laub wird mit Gülle vermengt. Bei der Anwendung dieses organischen Recycling-Düngers in Landwirtschaft und Gartenbau soll deutlich weniger Nitrat in das Grundwasser ausgetragen werden und zeitgleich verbessert sich die Bodenbeschaffenheit nachhaltig. Für diesen innovativen Ansatz, an dem die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der A+M Unternehmensberatung arbeitet, gibt es nun Fördermittel des Bundes. Bei einer feierlichen Übergabe in Berlin erhielten die Verantwortlichen den Förderbescheid in einer Gesamthöhe von 640 000 Euro von Anja Karliczek, Ministerin für Bildung und Forschung. An die Hochschule Osnabrück fließen davon 390 000 Euro.</p>
<p class="01Standard">Im ersten Schritt konzipiert, konstruiert und baut das Projektteam der A+M Unternehmensberatung eine Pilotanlage. Am Ende des Projektes wird das Knowhow vorhanden sein, Anlagen verschiedener Kapazitäten im anwendungsbezogenen Maßstab zu errichten und zu betreiben. Um diesen Ansatz wissenschaftlich zu begleiten und bald zur Marktreife zu bringen sowie fundierte Anwendungsempfehlungen für die Recycling-Düngeprodukte zu erarbeiten, erhielt die Kooperation nun diese finanzielle Förderung.<br> <br> <strong>Laub stammt aus kommunaler Entsorgung</strong></p>
<p class="01Standard">Eine Besonderheit bei dem Projekt ist der nachhaltige Ansatz: So sollen die beiden Abfallströme „tierische Exkremente aus der Landwirtschaft“ und „Laub aus kommunaler Entsorgung“ zu einem vielfältig einsetzbaren organischen Düngeprodukt vereinigt werden. Damit wird eine nachhaltige Möglichkeit geschaffen, insbesondere in Regionen mit intensiver Tierhaltung Gülle zu entsorgen und gleichzeitig auch die kommunalen Abfallwirtschaftsgesellschaften zu entlasten, indem Laub im Sinne der Kreislaufwirtschaft auf diese Art und Weise einer Weiterverwendung zugeführt wird. &nbsp;</p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Hans-Werner Olfs, Professor für Pflanzenernährung und Pflanzenbau, begleitet das Projekt aus der wissenschaftlichen Perspektive und freut sich über die finanzielle Förderung. Gleichzeitig betont Olfs die gute Ausgangslage, weil im Wesentlichen das Verfahren, um&nbsp;Gülle zu behandeln, bereits entwickelt ist und als mobile Demonstrationsanlage zur Verfügung steht: „Innerhalb des Projekts wollen wir nun alle technischen Verfahrensschritte beim Herstellungsprozess und der sich anschließenden pflanzenbaulichen Verwendung wissenschaftlich fundiert herausarbeiten.“<br> Das Projekt findet in einer Zeit statt, in der akuter Handlungsbedarf besteht. Angesichts der Verschärfung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Düngeverordnung 2020, sind insbesondere aus der Landwirtschaft innovative Lösungen gefordert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 May 2021 09:24:12 +0200</pubDate>
                        <title>Eine elektronische Patientenakte für Kühe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/eine-elektronische-patientenakte-fuer-kuehe/</link>
                        <description>Das Medienlabor der Hochschule Osnabrück entwickelt eine App, die helfen soll, die Eutergesundheit von Milchkühen zu verbessern. Damit ist die Hochschule Teil des Verbundprojekts IQexpert. Es wird mit insgesamt rund zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und nimmt auch den Antibiotikaeinsatz sowie eine verbesserte Tiergesundheit in den Blick. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund vier Millionen Milchkühe in Deutschland zählte das Statistische Bundesamt Ende 2020. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beziffert die wirtschaftlichen Verluste, die durch Eutergesundheitsstörungen verursacht werden, jährlich auf etwa 1,4 Milliarden Euro. Das Projekt IQexpert, an dem auch die Hochschule Osnabrück beteiligt ist, knüpft hier an und soll dazu beitragen, dass strategische Eutergesundheitsmanagement zu vereinfachen. Zugleich wollen die Forschenden zu einem verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz und einer verbesserten Tiergesundheit beitragen.</p>
<p>Zum Hintergrund: Im Milchviehbereich wurde in den vergangenen Jahren intensiv daran geforscht, die Eutergesundheit von Kühen zu verbessern. Mastitis ist dabei eine der häufigsten Erkrankungen der Milchkühe in der konventionellen Milchviehhaltung. Sie wird oftmals mit Antibiotika bekämpft. „Mastitis ist eine Faktorenkrankheit. Das heißt, es gibt viele unterschiedliche Einflüsse, die eine Mastitis auslösen können. Für die Behandlung ist viel Wissen erforderlich und Vieles muss berücksichtigt werden“, erklärt Dr. Folkert Onken vom Projektträger, dem Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ). Pro klinischer Mastitis entstünden dabei Kosten von 300 bis 500 Euro.</p>
<p><strong>Jede Kuh erhält eine individuelle Therapie</strong></p>
<p>Mit der Entwicklung eines auf künstlicher Intelligenz basierenden Expertensystems für ein strategisches Eutergesundheitsmanagement von Milchkühen geht das Forschungsprojekt „IQexpert“ neue Wege in der Verbesserung der Eutergesundheit. „Für jede einzelne Kuh können unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse Behandlungsempfehlungen getroffen werden“, erklärt Onken. Diese können für Tierärztinnen und Tierärzte die Entscheidungsgrundlage für eine individuelle Therapie mit dem Ziel einer Antibiotikaeinsparung ohne Gefährdung des Tierwohls sein.</p>
<p>Viele bereits vorhandene Daten und Forschungserkenntnisse zum Eutergesundheitsmanagement werden im Projekt gebündelt. Zudem wird ein neues Analyseverfahren auf seine Einbindung im Eutergesundheitsmonitoring erforscht. Mit der neuen Analysemethode ist es möglich, die Zellzahl von genotypisierten Kühen anhand einer Tankmilchprobe nahezu täglich zu bestimmen sowie hochinfektiöse Mastitiserreger und multiresistente Keime frühzeitig zu erkennen. Damit kann die Eutergesundheit der Kühe engmaschiger beurteilt werden. Bislang ist es so, dass Kühe, die an der Milchkontrolle teilnehmen, elfmal im Jahr individuell geprüft werden. Zudem wird jede Milchlieferung an die Molkerei auf Antibiotika untersucht.</p>
<p>Für die Zuordnung erhobener Daten zu einzelnen Tieren entwickelt das Medienlabor der Hochschule Osnabrück eine App, durch die Kühe mittels einer bildbasierten Tieridentifikation schnell und sicher über das Smartphone oder Tablet erkannt werden. Gleichzeitig werden darüber Handlungsempfehlungen zur Behandlung und Versorgung der identifizierten Kuh bereitgestellt. Im übertragenen Sinne dargestellt entsteht so etwas wie eine elektronische Patientenakte für Kühe. Mithilfe eines KI-gestützten Expertensystems soll die mobile Anwendung Landwirtinnen und Landwirten Empfehlungen für einzelne Kühe geben zum Beispiel im Hinblick auf die Medikation. Anders als bisher mithilfe von Chips soll auf Basis von Bilddaten genau erkannt werden, um welche Kuh es sich handelt. Dazu werden typische Merkmale des Tiers wie die Fellzeichnung herangezogen.</p>
<p>&nbsp;„Das Besondere für mich ist hier, für eine spezielle und auch sehr kritische Zielgruppe eine Anwendung zu gestalten“, sagt Prof. Dr. Karsten Morisse, Professor für Medieninformatik. „Wichtig ist, dass die Anwendung Landwirtinnen und Landwirten einen klaren Mehrwert bietet und leicht in die alltägliche Arbeit einzubinden ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><em>Das Projektkonsortium besteht aus dem Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Hochschule Osnabrück, dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e. V., dem Milchprüfring Baden-Württemberg e. V. und dem Projektkoordinator der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e. V. Die Förderung des Vorhabens „IQexpert – Nutzung innovativer Datenanalytik und künstlicher Intelligenz für das Eutergesundheitsmanagement unter Einbindung neuster Forschungsansätze der Tankmilchanalytik sowie bildbasierter Tieridentifikation“ erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. An die Hochschule Osnabrück gehen dabei rund 314.000 Euro. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Bei Fragen zur App-Entwicklung:</p>
<p>Prof. Dr. Karsten Morisse<br> Hochschule Osnabrück<br> E-Mail: <a href="mailto:k.morisse@hs-osnabrueck.de" class="mail">k.morisse@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3615</p>
<p>Bei Fragen zum Projekt:</p>
<p>Dr. Folkert Onken<br> Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e. V.<br> E-Mail: <a href="mailto:folkert.onken@dlq-web.de" class="mail">folkert.onken@dlq-web.de</a><br> Telefon: 0 228 94733 584</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Apr 2021 09:09:40 +0200</pubDate>
                        <title>Rund sieben Millionen Euro für die Gewinnung von professoralem Nachwuchs an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/04/rund-sieben-millionen-euro-fuer-die-gewinnung-von-professoralem-nachwuchs-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Neue Professorinnen und Professoren zu gewinnen ist bundesweit ein Schlüsselthema für Fachhochschulen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat deshalb ein Förderpaket auf den Weg gebracht. Mit ihrem „Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg in die FH-Professur“ hat die Hochschule überzeugt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund sieben Millionen Euro erhält die Hochschule Osnabrück vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, um Karrierewege für eine Professur an Niedersachsens größter Fachhochschule zu eröffnen und zu gestalten. „Bundesweit ist es für Fachhochschulen eine der Schlüsselherausforderungen, professoralen Nachwuchs zu gewinnen“, erläutert Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Umso mehr freut es uns, dass unser Antrag ,Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg in die FH-Professur (CarLa)‘ überzeugt hat. Wir wollen viel stärker sichtbar machen, wie reizvoll und sinnstiftend eine FH-Professur ist und Wege ebnen, in Lehre und Forschung aktiv zu sein.“</p>
<h3><strong>Praxisorientierung macht Attraktivität der Fachhochschulen aus</strong></h3>
<p>Zum Hintergrund: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hatte 2018 ein Förderprogramm zur Personalgewinnung und -entwicklung an Fachhochschulen auf den Weg gebracht. Deren Entwicklung ist eine Erfolgsgeschichte: Bundesweit studieren mehr als eine Million Menschen an einer FH, Tendenz steigend. Die Forschungsaktivitäten wachsen allerorten. Vor allem die Praxisorientierung macht dabei die Attraktivität der Fachhochschulen aus. Für eine FH-Professur ist deshalb die Dreifachqualifikation aus besonderer Forschungsleistung, Lehrerfahrung und mehrjähriger Berufspraxis Grundvoraussetzung.</p>
<p>„Das ist eine hohe Hürde“, weiß Bertram. „Mit dem auf sechs Jahre angelegten CarLa-Programm wollen wir geeignete Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen und unterstützen, diese Hürde zu nehmen.“ Die Hochschule stellt damit wichtige Weichen, denn bis 2030 scheiden knapp 30 Prozent der aktuell etwa 300 Professorinnen und Professoren aus.</p>
<p>Die konkreten Hintergründe, weshalb es eine besondere Herausforderung ist, professoralen Nachwuchs zu gewinnen, sind vielschichtig. Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) etwa bietet die Wirtschaft sehr gute Karrieremöglichkeiten und der Berufsweg an einer FH ist wenig bekannt. Der Bereich der Akademisierung nichtärztlicher Gesundheitsberufe wiederum ist noch jung, sodass Leistungen in Forschung und Lehre in Feldern wie der Pflege, der Physiotherapie oder der Hebammenwissenschaft in der Breite nicht vorhanden sein können.</p>
<h3><strong>Berufungsfähigkeit durch Talentakademien entwickeln</strong></h3>
<p>Das Projekt CarLa knüpft an vielen Herausforderungen an. So hat sich die Hochschule auf die Fahnen geschrieben, systematisch geeignete Personen in verschiedenen Zielgruppen zu identifizieren und anzusprechen. In drei „Talentakademien“ sollen darüber hinaus neue Angebote erprobt werden, um die Berufungsfähigkeit geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten flexibel zu entwickeln - je nach Bedarf im Bereich der Promotion, der Forschungs- und Lehrerfahrung oder der Berufspraxis. Durch die Akademien Farming &amp; Food (etwa Gartenbauwissenschaften), Health &amp; Living (zum Beispiel Pflegewissenschaft und Hebammenwissenschaft) und Smart Factory &amp; Products (etwa Digitalisierung in den Ingenieurswissenschaften) werden Talente in den Fächergruppen qualifiziert, in denen Professuren am schwierigsten zu gewinnen sind.</p>
<p>Das Projekt soll zudem als Baustein dienen, um den geringen Frauenanteil an FH-Professuren zu erhöhen. An der Hochschule Osnabrück lag er 2019 bei 24 Prozent, bundesweit bei 24,4 Prozent.</p>
<p>„Mit CarLa bringen wir ein innovatives, hochschulweites Rekrutierungs- und Qualifizierungskonzept für professorales Personal auf den Weg“, freut sich Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. „Wir können dabei auch auf die vielen gewachsenen Netzwerke zurückgreifen. So stellen wir sicher, dass die Hochschule Osnabrück mit ihren praxisorientierten Forschungsarbeiten und jährlich etwa 3.000 Absolventinnen und Absolventen auch weiter ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der Region leisten wird.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Geschäftsbereich Kommunikation<br> E-Mail: kommunikation@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969-2175</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 31 Mar 2021 09:06:53 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Bugfoundation GmbH geben Empfehlungen für Novel Food-Start-ups</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/hochschule-osnabrueck-und-bugfoundation-gmbh-geben-empfehlungen-fuer-novel-food-startups-1/</link>
                        <description>In einem zweijährigen Forschungsprojekt hatte das Insektenburger-Start-up gemeinsam mit der Hochschule seine Markteintrittsstrategie analysiert. Das Projekt wurde von der Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung mit 200.000 Euro gefördert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">(Osnabrück, 31. März) Das Start-up Bugfoundation GmbH hat im April 2018 erfolgreich Deutschlands ersten Insektenburger auf den Markt gebracht. Gemeinsam haben die Hochschule Osnabrück und Gründer Baris Özel, der an der Hochschule Betriebswirtschaft studiert hat, in den letzten zwei Jahren in einem Forschungsprojekt ihre Markteintrittsstrategie analysiert und nun den daraus resultierenden Forschungsbericht vorgestellt. Hierbei wurden zahlreiche Empfehlungen herausgearbeitet, die zukünftig weiteren Start-ups aus der sogenannten Novel Food-Branche helfen sollen.<br> <br> Zum Start des Projekts im Herbst 2018 gab es keine wissenschaftliche Literatur oder Fallstudien, die sich mit der erfolgreichen Einführung und Vermarktung von Novel Foods beschäftigten. Um diese Lücke zu füllen, erarbeitete das Team zahlreiche Erkenntnisse in den Bereichen Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation und Prozess. <em>„</em>Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück konnten wir verschiedene Markteintrittstaktiken in der Praxis testen, im wissenschaftlichen Kontext auswerten und letztlich weiterentwickeln. Ein Beispiel hierfür: Im Rahmen der Produktentwicklung standen wir vor der Entscheidung ein neues Produkt zur Marktreife zu bringen oder ein Bestehendes weiterzuentwickeln. Als Start-up muss man die zur Verfügung stehenden Ressourcen bündeln und sinnvoll einsetzen. Nach Durchführung einer umfangreichen Potentialanalyse haben wir uns für die Weiterentwicklung des Insektenburgers entschieden”, erläutert Max Kultscher, Business Development Manager und organisatorischer Projektleiter.<br> <br> <strong>Transparente Darstellung hilft zukünftigen Jungunternehmen &nbsp;</strong></p>
<p class="01Standard">Neben diesen projektbezogenen Ergebnissen liefert das Forschungsteam auch konkrete Empfehlungen, die von anderen Gründerinnen und Gründern übernommen werden können. Ein Beispiel, das dies veranschaulicht, erläutert Prof. Dr. Karin Schnitker: „Unter anderem hat das Team transparent und detailliert dargestellt, wie das Marktsegment und das Wettbewerbsumfeld analysiert wurde und wie mit diesen Erkenntnissen eine Zielgruppenanalyse möglich ist.“ Die Professorin für Unternehmensführung im Agrarbereich an der Hochschule Osnabrück hat das Projekt als akademische Projektleiterin wissenschaftlich begleitet. Darüber hinaus sammelte das Team in einem Workshop wichtige Erkenntnisse, um die interne Organisation zu stärken. Dessen Ablaufdokumentation kann ebenfalls für Gründerinnen und Gründer interessant sein.</p>
<p class="01Standard">Die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung förderte das Forschungsprojekt mit rund 200.000 Euro. Stiftungsvorstand Andreas Pache zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen, die das Team in den letzten zwei Jahren erzielt hat: „Der positive Verlauf der Bugfoundation bestätigt unsere Einschätzung, dass wir mit unserer Förderung ein Jungunternehmen unterstützt haben, das thematisch den Nerv der Zeit getroffen hat und dabei den nötigen Mut und das Durchhaltevermögen für eine Gründung mitbringt.“</p>
<p class="01Standard">Das Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück und der Bugfoundation GmbH ist der Auftakt von inzwischen mehreren Projekten, in denen Start-ups aus der Lebensmittelbranche wissenschaftlich begleitet werden. Für die Studierenden ergibt sich dadurch die Möglichkeit, in die Gründungs-Aura einzutauchen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p class="01Standard">Öffentlichkeitsarbeit Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Ronan Morris<br> Telefon: 0541 969-5258&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> E-Mail: r.morris@hs-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 11:37:50 +0100</pubDate>
                        <title>ZIM-Netzwerk „AgrarCycle“ mit neuer Homepage</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/zim-netzwerk-agrarcycle-mit-neuer-homepage/</link>
                        <description>Ausführliche Informationen zu vertikalen Agrarsystemen und zum Projekt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 19. März 2021) Unter dem Namen „AgrarCycle" arbeitet ein innovatives ZIM-Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft seit September 2020 daran, vertikale Agrarsysteme durch die Expertise der Partner nachhaltig weiter zu entwickeln und am Standort Deutschland zu etablieren. Um die Inhalte des Projektes allen Interessierten zugänglich zu machen, hat das Netzwerkmanagement in den letzten Wochen eine aktuelle Website entwickelt (<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle</a>). &nbsp;</p>
<p class="Default"><br> Was genau macht das ZIM-Netzwerk „AgrarCycle“ und wie werde ich Partner? Was sind „vertikale Agrarsysteme“? Wie kann durch „Indoor-Vertical-Farming“ klimaresilient, effizient, qualitätsorientiert und wirtschaftlich produziert werden? Wann können ernährungs-, gesundheits- und umweltbewusste Städter frisches Obst und Gemüse „aus der Nachbarschaft“ beziehen? Interessierte finden auf der neuen Homepage alle Informationen rund um das Projekt „AgrarCycle“: Von der Grundidee des Netzwerkes für Agrarsystementwicklungen und dessen Entwicklungspotential, über die aktuellen Netzwerk-Partner, bis hin zu den geplanten und bereits in der Umsetzung befindlichen Projekte. „Durch die transparente Darstellung unseres Netzwerks im Internet wollen wir weitere Partner und Unterstützer entlang der gesamten Wertschöpfungskette finden, die mit uns die Idee von geschlossenen und kontrollierbaren Agrarsystemen wie beispielsweise Indoor-Vertical-Farms voranbringen und umsetzen wollen“, sagt Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück. „Deswegen ist es uns besonders wichtig, neben den konkreten Themen des Projektes „AgrarCycle“ auch die besondere Struktur eines ZIM-Netzwerkes darzustellen, um interessierten Firmen und Forschungseinrichtungen einen leichten Einstieg in unser Thema zu bieten“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen, sowie Projektleiter des Vorhabens an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="Default"><strong>Förderung durch Bundeswirtschaftsministerium soll zum Austausch anregen</strong></p>
<p>Die Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanager Hannes Jahn, Alexia Lescow und Inse Rosenbusch freuen sich über die „digitale“ Unterstützung ihrer Arbeit im ZIM-Netzwerk „AgrarCycle – Netzwerk für Agrarsystementwicklungen zur Effizienzsteigerung und klimasicheren Produktion pflanzlicher Rohstoffe durch Energie- und Stoffkreisläufe“ und erhoffen sich durch die Website die Wahrnehmung dieses technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich interessanten Themas zu erhöhen und sowohl weitere Netzwerkpartner als auch neue Projektideen zu generieren.</p>
<p class="Default">Das Netzwerk wird über das „Zentrale Innovationsprogramm des Mittelstandes – ZIM“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) anteilig gefördert und soll die Akteure des Themas miteinander in Kontakt bringen, wodurch innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen generiert werden sollen. Für diese Vorhaben bestehen beste Chancen auf Fördermittel, die den Umsetzungserfolg der Ideen unterstützen.</p>
<p class="Default"><strong>Webadresse:&nbsp;</strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Default"><br> <strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p class="Default">Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Telefon: 0541 969-3664<br> E-Mail:<a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de"> j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Ulbrich<br> Telefon: 0541 969-5116<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 11:09:41 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Stiftung Westfälische Landschaft unterstützen Forschungsprojekt mit Startup Farmerscent</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/hochschule-osnabrueck-und-stiftung-westfaelische-landschaft-unterstuetzen-forschungsprojekt-mit-startup-farmerscent/</link>
                        <description>Die Stiftung Westfälische Landschaft und die Hochschule Osnabrück fördern im Rahmen einer Kooperation ein Forschungsprojekt zur Entwicklung und Evaluation einer Markteinführungsstrategie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung Westfälische Landschaft und die Hochschule Osnabrück fördern im Rahmen einer Kooperation ein Forschungsprojekt zur Entwicklung und Evaluation einer Markteinführungsstrategie – der Fokus liegt dabei auf Agri-Tec Startups in Deutschland. In dem Forschungsprojekt soll beispielhaft für ein Fallunternehmen, das Agri-Tec Startup Farmerscent GmbH, eine Markteinführungsstrategie und der entsprechende Marketing-Mix entwickelt, implementiert und anschließend bewertet werden. „Die Ergebnisse sollen gerade in der unsicheren frühen Periode der Einführung von Innovationen auch anderen Agri-Tec-Startups den Markteinstieg erleichtern, indem diese auf die Strategie als Prototyp zurückgreifen können und erste Anhaltspunkte für ihr eigenes Vorgehen erhalten“, resümiert Johannes Röhring, Vorsitzender der Stiftung Westfälische Landschaft. So könne wesentlich dazu beigetragen werden, notwendige Innovationen für die Branche schneller verfügbar zu machen.</p>
<p>Die Farmerscent GmbH entwickelt ein Produkt für die Nutztierhaltung. Das Produkt „AeroDiff“ bietet Landwirten die Möglichkeit, das Tierverhalten und die Tiergesundheit positiv zu beeinflussen. Hierfür arbeitet die Farmerscent GmbH mit phytogenen Wirkstoffen, die durch einen Diffusor im Stall verteilt werden und den Kern des Produktes darstellen. „Die Entwicklung und Vermarktung von Hardware-Lösungen stellen junge Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere in der Entwicklung der Agrarbranche nehmen sie jedoch eine zentrale Rolle ein und helfen, die Herausforderungen der Branche zu lösen“, erklärt Victor gr. Macke, Mitgründer der Farmerscent GmbH und Student der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Ergebnisse sollen anderen Gründern im Agrarbereich helfen </strong></p>
<p>Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung, Entrepreneurship und Innovationsmanagement, begleitet seitens der Hochschule Osnabrück das Forschungsprojekt wissenschaftlich. Durch ihren akademischen Hintergrund besitzt sie die nötige Erfahrung, um die Forschungsergebnisse praxisorientiert zu validieren. Im Projekt wird eine Markteinführungsstrategie in verschiedene Themenschwerpunkte, wie beispielsweise Online- und Offline-Marketing, Vertriebskanäle und Alleinstellungsmerkmale unterteilt. Hierbei erfolgt eine fortlaufende Evaluation der Resultate aus dem Forschungsprojekt und eine daraus resultierende Anpassung der Marketingstrategie. Die Ergebnisse des Projektes werden in einem Bericht zusammengefasst, der anderen Gründern im Agrarbereich einen möglichen Weg zur erfolgreichen Markteinführung ihres Produktes darstellen kann. Durch die Forschungsergebnisse können Eintrittsbarrieren und Failure Rates gesenkt werden.</p>
<p>Durch die regelmäßige Betreuung von gezielt ausgerichteten Forschungsprojekten für Startups, sog. Forschungsprojekte<sup>SU,</sup> fördert die Hochschule Osnabrück den Gründergeist von Studierenden und trägt zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes bei. Dies soll sich positiv auf verschiedene Neugründungen auch in der Agrarbranche auswirken, weil Erfolgsgeschichten andere Studierende, Praktiker und Forscher für Gründungsaktivitäten sensibilisieren und diese zum Teil dadurch befähigt werden. &nbsp;Durch die Finanzierung dieses Projektes unterstützt die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft den Innovationsprozess der heimischen Landwirtschaft und schafft somit Perspektiven. &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Öffentlichkeitsarbeit Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur</p>
<p>Ronan Morris<br> Telefon: 0541 969-5258&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:r.morris@hs-osnabrueck.de">r.morris@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 14:54:49 +0100</pubDate>
                        <title>Mit 5G die Nutztierhaltung der Zukunft gestalten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/mit-5g-die-nutztierhaltung-der-zukunft-gestalten/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück ist Teil des Verbundprojektes „5G – Nachhaltige Agrarwirtschaft“. Moderne Ställe werden immer stärker mit Sensoren, Audio- und Videotechnik aufgerüstet. Doch wie lassen sich diese technischen Möglichkeiten in echte Mehrwerte für Tierwohl, Umwelt und Wirtschaftlichkeit ummünzen?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Assistenzsysteme für eine intelligente Rinderhaltung, ein Farmer-Assistenz-System zur „real-time“-Erfassung von Tierwohl- und Gesundheitsparametern bei Masthühnern oder „Digitalisierung in der Geflügelhaltung – Chancen und Risiken für mehr Tiergesundheit und Tierwohl“: Die digitale Eurotier 2021, die weltgrößte Messe für Tierhaltung und -management, hat zu Beginn des Jahres noch einmal verdeutlicht, wie digital vernetzt Ställe schon heute betrieben werden und wie stark dieser Bereich wächst. Unter anderem hier knüpft das Verbundprojekt „5G – Nachhaltige Agrarwirtschaft“ an. Mit insgesamt rund vier Millionen Euro wird es durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Antragssteller waren die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) und das Amt für Wirtschaftsförderung des Landkreises Vechta. Mit Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Guido Recke bringen auch zwei Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück ihre Expertise in den Bereichen „Tierhaltung und Produkte“ (Schwerpunkt Geflügel) sowie „Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre“ ein. An die Hochschule fließen etwa 310.000 Euro der Gesamtfördersumme.<br> <br> „Wir wissen, dass wir in vielen Bereichen die Tiergesundheit positiv beeinflussen können, wenn wir rechtzeitig die richtigen Informationen haben“, erklärt Andersson, Professor für Tierhaltung und Produkte. Um nur ein Beispiel zu nennen: Durch Kameras und auch akustische Signale können Bewegungsprofile der Tiere erhoben werden. Ist etwa eine Wassertränke verstopft, werden mehr Tiere an einer anderen Tränke sein. Dann gilt es einzugreifen und den Fehler zu beheben. Grundsätzlich geht es laut Forschungsantrag in Anderssons Schwerpunkten darum, „technisch gestützte Systeme für eine risiko-orientierte Echtzeitanalyse zur Früherkennung von Auffälligkeiten im Bestand zu entwickeln“.<br> <br> <strong>Eine explosionsartige Entwicklung</strong><br> <br> „Es wird hier – im Blick auf die technischen Möglichkeiten eingesetzter Sensoren und audiovisueller Medien – zu einer explosionsartigen Entwicklung kommen“, ist Andersson überzeugt. Der Umgang mit dieser Datenflut sei entscheidend: „Die Herausforderung liegt in der Interpretation und in der Verknüpfung der einzelnen Daten.“ Es gelte, eine Priorisierung vorzunehmen. „Wir müssen effektiv das herausfiltern, was wir brauchen und auch das, was wir nicht brauchen.“ Um die Daten zielführend zu nutzen, soll auch Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle spielen. „Da stehen wir aber eher noch am Anfang. Und auch KI macht nur das, was ihr beigebracht wurde.“<br> <br> „5G wird uns einen Schub geben“, ist auch Guido Recke überzeugt. Genau wie Andersson betont er aber, wie wichtig es ist, angesichts der Datenmengen das herauszuarbeiten, was im Blick auf Tierwohl, Umwelt und Wirtschaftlichkeit echte Mehrwerte bietet. „Wir werden neue Verfahren und Systeme kennenlernen.“ Sensoren, Video- und Audiotechnik: Unter den vielen Systemen gilt es, zu den wirtschaftlichen entlang der Wertschöpfungskette zu kommen. „KI heißt immer, dass es sich um lernende Systeme handelt. Wir müssen unter anderem schauen, wie gut die Systeme lernen und welche Wirtschaftlichkeit das mit sich bringt“, erläutert der Professor für Landwirtschaftliche Betriebslehre.<br> <br> <strong>Nachwuchskräfte sind willkommen</strong><br> <br> Recke blickt in seinem Forschungsbereich grundlegend auch auf die gesellschaftlichen und politischen Anforderungen in den beiden Wertschöpfungsketten Geflügel und Schwein. „Insgesamt ist das Verbundprojekt sehr interdisziplinär angelegt. Es umfasst das Zusammenspiel vom landwirtschaftlichen Betrieb bis letztlich zum Verbraucher.“ Das mache das Besondere aus. Und es biete die große Chance, Tierwohl, Umweltaspekte und Wirtschaftlichkeit zu verbinden.<br> Das Verbundprojekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. „Wir setzen einen Startpunkt“, sagt Andersson. „Wer Interesse hat, an der Hochschule den Bereich wissenschaftlich zu begleiten und mitzugestalten, kann gern Kontakt aufnehmen.“<br> <br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Robby Andersson<br> Professor für Tierhaltung und Produkte<br> E-Mail: <a href="mailto:r.andersson@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.andersson@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> Prof. Dr. Guido Recke<br> Professor für Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre<br> E-Mail: <a href="mailto:g.recke@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.recke@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Zum Hintergrund: </strong>Einen Überblick zum Gesamtvorhaben „5G Nachhaltige Agrarwirtschaft“ finden Sie in der <a href="https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle/news-verzeichnis/news-einzelansicht/news/detail/News/echte-pionierarbeit-das-agrarsystem-neu-denken/" target="_blank" rel="noreferrer">trafo:agrar- Pressemitteilung zur Übergabe des Förderbescheids zu Jahresbeginn</a>. Aus der Wissenschaft sind am Verbundprojekt die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Transformationsforschung Agrar Niedersachsen (trafo:agrar), die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück, die Universität Göttingen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (Osnabrück) beteiligt. Projektpartner aus der Wirtschaft sind das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF), Big Dutchman AG, Böseler Goldschmaus GmbH &amp; Co. KG, Brand Qualitätsfleisch GmbH &amp; Co. KG, BWE-Brüterei Weser-Ems GmbH &amp; Co. KG (PHW-Gruppe), Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im Oldenburger Münsterland eG, Kreislandvolk Vechta, Josef Kotte Landtechnik GmbH &amp; Co. KG, Naturdünger-Verwertungs GmbH, VetVise GmbH (StartUp).</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 11:56:11 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung von Krankenhäusern: Osnabrücker Gründungsidee „InnGo“ am Puls der Zeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/digitalisierung-von-krankenhaeusern-osnabruecker-gruendungsidee-inngo-am-puls-der-zeit/</link>
                        <description>Einen nachhaltigen Digitalisierungsplan zu entwickeln, ist gerade in komplexen Organisationen wie Krankenhäusern ein schwieriges Unterfangen. Mit ihrem innovativen, webbasierten Managementtool InnGo (Innovation Go) bietet ein junges Gründungsteam, hervorgegangen aus der Hochschule Osnabrück, Unterstützung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben mit einem EXIST-Stipendium.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur etwa ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland verfolgen eine ganzheitliche und langfristige Digitalisierungsstrategie. Das zeigt der jüngste <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/it-report-gesundheitswesen/" target="_blank">IT-Report Gesundheitswesen</a> der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschungsgruppe-informatik-im-gesundheitswesen" target="_blank">Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen</a> (IGW) an der Hochschule Osnabrück. Zugleich hat die Corona-Pandemie den Blick dafür geschärft, wie vielfältig die Digitalisierungspotenziale in der Versorgung von Patientinnen und Patienten sind. Im Oktober 2020 ist auch in diesem Zusammenhang das Krankenhaus-Zukunftsgesetz in Kraft getreten. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als vier Milliarden Euro soll es nicht zuletzt dazu dienen, der Digitalisierung der Krankenhäuser einen großen Schub zu geben.</p>
<p>Die Gründungsidee des InnGo-Teams, hervorgegangen aus der Hochschule Osnabrück, stößt vor diesen Hintergründen auf positive Resonanz. Seit Jahresbeginn gefördert durch ein EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entwickelt das Team ein webbasiertes Managementtool, um verschiedene Digitalisierungsziele zu kanalisieren und zu priorisieren. Am Ende soll es den Weg für eine individuelle Digitalisierungsstrategie für Krankenhäuser und andere Expertenorganisationen ebnen.</p>
<p>„Kliniken sind eine innovationsfreundliche Umgebung, aber zugleich von komplexen Strukturen geprägt“, erläutert Lena Frommer vom InnGo-Team. Das führe zu einer einfachen Gleichung. „Viele Fachleute bedeuten viele Ziele. Das gilt besonders in Bezug auf die Digitalisierung, die alle Arbeitsabläufe berührt und immer auch interdisziplinär ausgerichtet ist.“ Unterschiedliche, zum Teil sogar gegenläufige Digitalisierungsziele ließen sich nur mit großem Koordinationsaufwand erfassen und in eine ganzheitliche Strategie zusammenführen. „Noch aufwändiger wird es, wenn der digitale Fortschritt fortlaufend überprüft werden soll“, ergänzt Frommer, was zentral für die strategische Steuerung sei. Sie beschreibt damit das Grundproblem, das ihr Team mit InnGo lösen möchte.</p>
<h3><strong>Gründungsidee begann mit Masterarbeit</strong></h3>
<p>Rückblende: „Die Gründungsidee begann mit meiner Masterarbeit an der Hochschule Osnabrück, die ich in der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Ursula Hübner geschrieben habe“, berichtet Lena Frommer. „Ich habe damals als wissenschaftliche Hilfskraft in einem von Dr. Jan-David Liebe geleiteten Projekt mit dem Geschäftsbereich IT des Universitätsklinikums Münster und anderen Kliniken gearbeitet.“ Im Zuge des Projekts und ihrer Masterarbeit entwickelte die Absolventin einen Katalog mit mehr als 400 klinischen und pflegerischen Digitalisierungszielen. Konkrete Beispiele: &nbsp;Patientinnen und Patienten können eine Anamnese digital von zu Hause aus durchführen, Fehlmedikationen werden systematisch überprüft und eine entsprechende Warnung wird ausgegeben oder aber QR-Codes können für die Identifizierung von Patienten genutzt werden.</p>
<p>„Hierauf aufbauend können IT-Verantwortliche schnell erfassen, wo einzelne Bereiche in der Digitalisierungsstrategie stehen und wo sie sich künftig weiterentwickeln wollen“, erklärt Lucas Jacobs, weiteres Mitglied im Team. Das sei entscheidend: „InnGo schafft es, eine komplexe Gemengelage schnell zu erfassen und handlungsleitend aufzubereiten.“ Dabei sei InnGo viel mehr als ein Projektmanagement-Tool. „Für mich ist InnGo ein Dolmetscher, der zwei Welten zusammenbringt – die Welt der Fachexpertise und die Welt der IT-Expertise“, ergänzt Anna Frommer, die für die IT und das Design des Systems zuständig ist.</p>
<p>Jan-David Liebe, Postdoktorand in der IGW und Verwaltungsprofessur für Wirtschafts-informatik und Statistik an der Hochschule, ordnet die Gründungsidee ein: „Wir wissen, dass der Digitalisierungserfolg nur zum Teil eine Frage des Geldes und der richtigen Technologien ist. Beides muss auf Veränderungsbereitschaft und auf gut funktionierende Koordinations- und Abstimmungsprozesse treffen. InnGo zielt genau hierauf ab.“</p>
<p>Als interdisziplinäres Team aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Management und IT werden Anna und Lena Frommer sowie Lucas Jacobs bereits im Juli ein ausgereiftes Produkt auf den Markt bringen. Hierfür tauchen sie aktuell mit ihrem Mentor Dr. Jan-David Liebe tief in die Startup-Welt ein und bauen ein umfangreiches Netzwerk auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Lena Frommer<br> Telefon: 015156655283<br> E-Mail: <a href="mailto:lena.frommer@inngo.de" class="mail">lena.frommer@inngo.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong><em>Mehr zu InnGo lesen Sie <a href="https://inngo.de" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>. Weitere Infos zum EXIST-Stipendium und zum Thema Gründung finden Sie auf der <a href="https://www.tim-osnabrueck.de/gruendung" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen</a>.</em></p>
<p><em>Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Es unterstützt gründungsinteressierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von zwölf Monaten ein EXIST-Gründerstipendium, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten. Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. </em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Mar 2021 10:09:28 +0100</pubDate>
                        <title>„Es fährt und fährt und fährt“: Forschungsteam will Reichweite von Elektrofahrzeugen mit neuer Technologie erhöhen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/reichweite-e-fahrzeuge/</link>
                        <description>Forscher der Hochschule Osnabrück unterstützt die OSNATECH GmbH bei der Entwicklung einer innovativen Nano-Heiztechnologie. Ziel der beiden Kooperationspartner ist es, die Reichweite von Elektrofahrzeugen entscheidend zu steigern. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt über zwei Jahre mit rund 200.000 Euro.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt: Die Zahl der in Deutschland neu zugelassenen Stromer ist im Vorjahr um gut 260 Prozent gestiegen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt kürzlich mitteilte. Auch weltweit lässt sich laut dem sogenannten „Automotive-Electrification-Index 2020“ ein ähnlicher Trend beobachten. Die Reichweite der innovativen Fahrzeuge ist dabei ein wichtiger Aspekt bei vielen Kaufentscheidungen.</p>
<p class="01Standard">„Die Beheizung des Innenraums ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die E-Mobilität“, betont Prof. Dr. Christian Schäfers, der an der Hochschule Osnabrück das Labor für Karosserieentwicklung und Leichtbau leitet: „Alles, was die Reichweite einschränkt, wirkt sich negativ auf die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen aus.“ Der Forscher verweist auf Ergebnisse von Testfahrten der Automobilclubs ADAC und ÖAMTC: Sie hätten ergeben, dass sich die Reichweite halbieren kann, wenn draußen statt sommerlichen 20 Grad Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen. „Das energieeffiziente Beheizen elektrischer Fahrzeuge ist deshalb eine der wichtigsten Fragestellungen für die Fahrzeugindustrie“, so Schäfers Überzeugung.</p>
<p class="01Standard">In einem neuen Forschungsprojekt unterstützt der Wissenschaftler den regionalen Entwickler und Lieferant von Energietechnik, die OSNATECH GmbH aus Bissendorf. Die beiden Kooperationspartner wollen ein energieeffizientes Flächenheizsystem für Elektrofahrzeuge entwickeln. Mit Unterstützung der WIGOS Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück und des Innovationsberaters Dr. Daniel Kipp von der Oldenburger Beratungsgesellschaft MCON konnten die Projektpartner eine so genannte ZIM-Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums von rund 200.000 Euro einwerben.</p>
<p class="01Standard">„Zum Einsatz kommt dabei die Kerntechnologie unseres Unternehmens: Die Erwärmung von Materie mittels Carbon Nano Tube-Technologie (CNT)“, schildert Bene Nintemann, Gründer und Gesellschafter von OSNATECH. Bereits seit Jahren entwickelt und fertigt der Bissendorfer Spezialist als erstes Unternehmen weltweit elektrische Heizsysteme auf Basis der CNT-Technologie. Schon bei niedrigeren Temperaturen erzeugt sie einen nennenswerten infraroten Strahlungsanteil mit geringerem Energiebedarf, als das mit klassischen Werkstoffen möglich ist. In der Gebäudetechnik wird dieses Verfahren bereits angewendet. Für die Serienfertigung in Elektrofahrzeugen bedarf es jedoch einer komplexen Weiterentwicklung.</p>
<p class="01Standard">Die heute üblichen Fahrzeugheizungen nutzen die Abwärme des Verbrennungsmotors, die per Lüfter im Wagen verteilt wird. Das funktioniert bei E-Fahrzeugen nicht. Hier werden deshalb in der Regel ein klassisches Heizgewebe oder eine Wärmepumpe zur Wärmegewinnung eingesetzt: Und das kostet Strom. „Das führt im Extremfall dazu, dass man bei langen Strecke lieber die Heizung ausstellt und friert, um die Reichweite des E-Fahrzeuges nicht einzuschränken“, weiß Andrea Frosch vom UnternehmensService der WIGOS, die OSNATECH die Innovationsberatung vermittelt hatte. Das neue Heizverfahren mit CNT-Technologie wäre hier deutlich energieeffizienter und damit natürlich auch komfortabler.</p>
<p>Die spannendste Entwicklungsfrage für OSNATECH lautet: Wie lässt sich die CNT-Technologie auf komplexe Fahrzeugteile aufbringen? Hier kommt das Labor für Karosserieentwicklung und Leichtbau der Hochschule Osnabrück ins Spiel. „Die Elektromobilität stellt uns vor spannende Herausforderungen, die es für die zukünftigen Fahrzeuggenerationen zu lösen gilt”, betont der Laborleiter Schäfers. Er freut sich, gemeinsam mit OSNATECH und seinem kreativen Team diese wichtige Frage zu knacken: „Wir alle wollen, dass man in nicht allzu langer Zeit über ein E-Auto sagen kann: ‚Es fährt und fährt und fährt‘“, so der Professor für Karosserieentwicklung und -konstruktion.</p>
<p class="01Standard">Bis zur Serienreife der Nanoheizung soll nun ein Verfahren entwickelt werden, das Nanopartikel in einem Schichtaufbau auf das Trägermaterial aufbringt, etwa auf die Karosserieteile. Ein entsprechendes Verfahrenspatent dazu hat die OSNATECH GmbH vor kurzem angemeldet. Aber auch viele andere Entwicklungsschritte liegen jetzt vor den Partnern. Bene Nintemann freut sich auf die spannende Zusammenarbeit: „Wir sind sehr stolz, dass wir nach einem Jahr intensiver Vorbereitung dieses Projekt in Angriff nehmen können. Ohne die tatkräftige Unterstützung durch Prof. Schäfers mit seinem engagierten Team und die aus der Innovationsberatung der WIGOS resultierende finanzielle Unterstützung durch den Bund wäre das nicht möglich gewesen!“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong><u>Zum Hintergrund</u></strong></p>
<p class="01Standard"><strong>Das Labor für Karosserieentwicklung und Leichtbau</strong> der Hochschule Osnabrück beschäftigt sich in der Lehre wie auch der Forschung mit der Karosseriestruktur von Fahrzeugen sowie allen Aspekten des Leichtbaus. Dies beinhaltet nicht nur den automobilen, sondern beispielsweise auch den landtechnischen Leichtbau. Der Laborleiter, <strong>Prof. Dr. Christian Schäfers</strong>, ist für seine innovative Forschungsarbeit bereits mit dem renommierten Konrad Albert Schäfer-Innovationspreis ausgezeichnet worden. <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/iui/forschung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/iui/forschung</a></p>
<p class="01Standard"><strong>Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)</strong> ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. <a href="http://www.aif.de/zim.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.aif.de/zim.html</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Feb 2021 10:57:57 +0100</pubDate>
                        <title>Apfel-Innovation der Hochschule Osnabrück soll das Immunsystem auf Trab bringen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/02/apfel-innovation-der-hochschule-osnabrueck-soll-das-immunsystem-auf-trab-bringen/</link>
                        <description>Gute Selen-Versorgung ist in Pandemiezeiten besonders wichtig – Selstar® feiert breite Markteinführung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Februar 2021) Fein-säuerlich im Geschmack, voller Vitamine und zusätzlich auch noch reich an Selen, diese einzigartige Kombination bietet die neue Apfel-Innovation Selstar® der Hochschule Osnabrück. Das Spurenelement Selen ist für eine normale Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse unentbehrlich. Der Selstar® wird jetzt in mehr als 80 Märkten von Osnabrück bis Berlin angeboten.&nbsp;<br> Die Wissenschaftler haben im Rahmen eines vierjährigen, vom Bundesministerium für&nbsp;Bildung und Forschung geförderten, Forschungsprojekts diese Apfel-Neuheit entwickelt, die sich durch eine Besonderheit auszeichnet: Der Selstar® enthält im Vergleich zu einem gewöhnlichen Apfel mehr als zehnmal so viel Selen und deckt damit rund ein Drittel des Selen-Tagesbedarfes.</p>
<p>Prof. Dr. Lutz Schomburg, Institut für Experimentelle Endokrinologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, verdeutlicht die Wichtigkeit des Spurenelements: „Der Selenbedarf des Menschen wird über die Nahrung oft nicht ausreichend gedeckt. Wenn wir aber zu wenig Selen aufnehmen, treten Mangelerscheinungen auf und es steigt das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Darm- und Leberkrebs sowie Erkrankungen der Schilddrüse. Insbesondere Vegetarier und Veganer, aber auch schwangere und stillende Frauen sind häufig unterversorgt.“ Bei Corona-Patienten kann ein Selenmangel ebenfalls negative Auswirkungen haben. „Zwei aktuelle Studien weisen darauf hin, dass an COVID-19 erkrankte, schlecht mit Selen versorgte Personen ein höheres Risiko haben, hieran zu versterben, als ausreichend mit Selen versorgte Patienten.”&nbsp;</p>
<p><strong>Rotschalige Selektion der Sorte Elstar als Grundlage für Selstar®&nbsp;</strong></p>
<p>Äpfel sind, wie die meisten Obst- und Gemüsearten, von Natur aus selenarm. „Normalerweise wachsen Pflanzen auf Böden, die einen geringen Selengehalt haben“, erklärt Prof. Dr. Diemo Daum, Fachgebiet Pflanzenernährung der Hochschule Osnabrück. „Der hohe Anteil an Selen im Selstar® resultiert aus einem speziellen Anbauverfahren, durch das die Apfelbäume Selen besser aufnehmen und in den Früchten einlagern. Damit bietet der Apfel eine natürliche Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln.“ Für den Selstar®-Anbau werden rotschalige Selektionen der Apfelsorte Elstar verwendet. Somit ist die Namensgebung eine Mischung aus Selen und Elstar.&nbsp;</p>
<p>Um die Apfelneuheit erfolgreich in den Markt einzuführen, befragten die Wissenschaftler der Hochschule in einer Konsumentenstudie über 1000 Personen. Die Ergebnisse geben darüber Aufschluss, was Verbrauchern beim Apfelkauf wichtig ist, beispielsweise der Geschmack und das Aussehen. „Wir haben aber auch analysiert, welche Produktinformationen&nbsp;<br> für die Kaufbereitschaft eine Rolle spielen und getestet, wie verschiedene Namensvarianten ankommen”, erläutert Prof. Dr. Ulrich Enneking, Fachgebiet Agrarmarketing der Hochschule Osnabrück. Eine weitere Erkenntnis aus der Marktforschung zeigt sich in der Verpackung: Der Selstar® wird in einer Kartonschale ohne Plastik verpackt, weil Nachhaltigkeit aus Verbrauchersicht ein wichtiger Faktor bei der Bewertung des Apfels ist.&nbsp;</p>
<p>Während die ersten Selstar®-Äpfel nun in den Supermärkten zu finden sind, untersuchen die Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück noch einen interessanten Nebeneffekt: Der&nbsp;<br> selenreiche Apfel ist offenbar allergenärmer als ein normaler Apfel. Woran dies genau liegt und wie man dies noch weiter verbessern kann, wird nun in einem Folgeprojekt in Kooperation mit der Universität Hamburg erforscht.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong><br> Öffentlichkeitsarbeit Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur&nbsp;<br> Ronan Morris&nbsp;<br> Telefon: 0541 969-5258&nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:r.morris@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.morris@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Feb 2021 12:09:56 +0100</pubDate>
                        <title>Wie sieht das klimabewusste Osnabrück der Zukunft aus?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/02/podiumsdiskussion-gruene-finger/</link>
                        <description>Online-Podiumsdiskussion von Hochschule und Universität Osnabrück: Globale Herausforderungen und lokale Lösungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Der globale Klimawandel ist nicht mehr nur Bestandteil wissenschaftlicher Debatten, sondern er ist im alltäglichen Leben der Menschen fühlbar und allgemein sichtbar angekommen. Am Mittwoch, 10. Februar, diskutieren ab 19 Uhr Expertinnen und Experten der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück die „Globalen Herausforderungen und lokalen Lösungen des Klimawandels am Beispiel der Stadt Osnabrück“. Die Online-Podiumsdiskussion wird auf OS-Radio 104,8 übertragen und ist auch unter <a href="http://www.youtube.com/user/HochschuleOS" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/user/HochschuleOS</a> auf dem YouTube-Kanal der Hochschule abrufbar. Veranstalter ist das Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) der Osnabrücker Hochschulen.</p>
<p class="Default">Der Klimawandel schlägt sich nicht mehr allein in Messwerten nieder, sondern manifestiert sich unter anderem in Wärmerekordjahren, Extremwetterereignissen, einem rapiden Verlust der Biodiversität und in dem seit einem Jahr besonders sichtbaren Waldsterben. Welche Interessenskonflikte gibt es auf lokaler Ebene in Bezug auf den Klimaschutz? Wie sollte das klimabewusste Osnabrück der Zukunft aussehen? Das sind nur einige Fragen, die die Expertinnen und Experten aufgreifen.<br> &nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Die Grünen Finger und die Klimaresilienz Osnabrücks</strong></p>
<p class="Default">Besonders in den Blick nehmen die Diskutanten die „Grünen Finger“ im Stadtgebiet Osnabrück sowie das Freiflächensystem, das die Stadt mit der umgebenden Landschaft verbindet. Auch die regionale Herausforderung, als bedeutender Logistikstandort ökologische und ökonomische Ziele über kommunale Grenzen hinweg zu verbinden, beleuchten die Teilnehmenden.</p>
<p class="Default">„Viele Wissenschaftler sagen, dass wir auf dem Weg zum sechsten Massenartensterben sind“, erklärt apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück. Und das sei erstmals menschengemacht. Den Wert der „Grünen Finger“ hebt Prof. Dr. Hubertus von Dressler von der Hochschule Osnabrück hervor. Mathematiker hätten nachgewiesen, dass das sternenförmige Bild Osnabrücks mit den grauen Radialen und den grünen Fingern im Blick auf Klimawandel und Klimaresilienz ideal sei.</p>
<p class="Pa2">An der Diskussion nehmen teil: apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann (Universität Osnabrück, Biodiversität und Landschaftsökologie), Prof. Dr. Hubertus von Dressler (Hochschule Osnabrück, Landschaftsplanung und -pflege), Joy Ruschkowski (Hochschule Osnabrück, Projekt Grüne Finger für eine klimaresiliente Stadt), Birgit Potthoff (Bürgerinitiative Naturnaher Schinkel) und Felix Bücken (Universität Osnabrück, Geographie).<br> Für Impulsstatements konnten Jonas Michalowski (Fridays for Future) und Siegfried Averhage (Wirtschaftsförderung Landkreis Osnabrück – WIGOS) gewonnen werden. Die Moderation übernimmt Journalist Michael Hafemann (Klima Frieden Osnabrück e.V.).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaangepasstes Konzept für die Osnabrücker Logistikbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/02/klimaangepasstes-konzept-fuer-die-osnabruecker-logistikbranche/</link>
                        <description>Klimaveränderungen stellen die Logistikbranche als drittgrößten Wirtschaftsbereich in Deutschland vor große Herausforderungen. In einer Workshop-Reihe erarbeiteten Hochschule und Universität Osnabrück mit Logistikunternehmen, der Wirtschaftsförderung sowie Stadt und Landkreis Osnabrück Ansätze für ein regionales Konzept zur Klimaanpassung in der Logistikbranche. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Logistikunternehmen Flächen in der Region Osnabrück künftig so nutzen, dass sie an die Folgen des Klimawandels angepasst sind? Antworten auf diese Frage entwickelten Hochschule und Universität Osnabrück bei drei Online-Workshops mit Planerinnen und Planern in den Kommunen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsförderung und der Logistikbranche. In den Workshops wurden drei verschiedene Zukunftsszenarien des Flächenmanagements diskutiert. Dabei zeigte sich, dass eine klimaangepasste Form der Flächennutzung im gewerblichen Bereich nur erreicht werden kann, wenn Kommunen und Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Die Region Osnabrück gehört als Teil der Region Münster/Osnabrück zu einem von 23 Top-Logistikstandorten in Deutschland. Klimaereignisse wie Trockenheit, extremer Schneefall oder Unwetter können erhebliche wirtschaftliche Folgen für Unternehmen haben. Vor allem dann, wenn keine Maßnahmen zur Anpassung unternommen werden. Kundinnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten aber auch Mitarbeitende wünschen sich von den Betrieben Anpassung an den Klimawandel. Im Projekt „KlimaLogis – Angepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ soll ein regionales Konzept für die Logistikbranche erarbeitet werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Eine Strategie für die gesamte Region</strong></p>
<p>„Für uns ist es wichtig, gemeinsam mit allen eingebundenen Akteuren ein Konzept zu entwickeln, denn sie müssen dieses Konzept auch später in der Praxis leben“, erklärt Prof. Dr. Marcus Seifert, Projektleiter und Logistikexperte an der Hochschule Osnabrück. „Die Workshop-Reihe hat gezeigt, welche Maßnahmen für alle Akteure realisierbar sind und an welchen Stellschrauben noch gedreht werden muss“, sagt Felix Bücken, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück. Konkret bedeutet das: Es ist wichtig, eine Strategie für die gesamte Region zu haben, wie Flächen für logistische Unternehmen genutzt werden sollen. „Für ein gesamtheitliches Konzept sind von kommunaler Seite einheitliche Regulierungen notwendig, aber auch Unternehmen müssen das Thema Klimaanpassung stärker aufgreifen und als Teil ihres Risikomanagements verstehen“, sagt Prof. Dr. Martin Franz, Projektleiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück. Daher sei es wichtig, dass in den Kommunen fachliches Wissen aufgebaut und vertieft werde. Denn nur so werde für die Region deutlich, welche positiven Effekte Klimaanpassungsmaßnahmen auf die Region haben. „Dabei zeigen vor allem unsere nationalen und internationalen Analysen, dass wir von Beispielen in Deutschland und anderen Ländern sehr gut lernen können, wie wir Logistikprozesse besser auf den Klimawandel vorbereiten können“, ergänzt Projektleiter Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Im nächsten Schritt schaut sich das Projektteam an, auf welche Weise die Standortwahl eines Unternehmens erfolgt und wie Kommunen Flächen ausweisen. „Dabei nutzen wir die Ergebnisse aus den Workshops, um aufzuzeigen, an welchen Stellen des Auswahlprozesses Fragen der Klimaanpassung eine Rolle spielen können“, erklärt Seifert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>Jan Niklas Eyers<br> Telefon: 0541 969 3951<br> E-Mail: j.eyers@hs-osnabrueck.de</p>
<p>Felix Bücken<br> Telefon: 0541 969-6088<br> E-Mail: felix.buecken@uni-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong></p>
<p><em>Das Projekt „KlimaLogis – Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit mit rund 110.000 Euro gefördert. Verbundpartner ist neben der Hochschule und der Universität Osnabrück der Landkreis Osnabrück. Als Kooperationspartner unterstützen die Stadt Osnabrück, das Kompetenznetzwerk Individuallogistik (KNI) und das Institut für Produktion und Logistik (Logis.Net) das Vorhaben. Die wissenschaftliche Prozessbegleitung erfolgt durch sustainify – Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Jan 2021 10:44:01 +0100</pubDate>
                        <title>Forschungslabore aus der Ferne steuern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/01/forschungslabore-aus-der-ferne-steuern/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen entwickeln gemeinsam mit der VR-Agentur mindQ GmbH ein Virtual Reality-System für die Laborarbeit in den Nanowissenschaften. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neue Wege zur Steuerung von Laborgeräten geht das Verbundprojekt „KMU-innovativ - VRnano: Multimodale, bidirektionale und haptische Virtual-Reality-Steuerung hochkomplexer Laborgeräte der Nanowissenschaften“, bei dem Forscherinnen und Forscher der Nanowissenschaften in die Virtuelle Realität versetzt werden. VRnano wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 1,1 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück und die Osnabrücker VR-Agentur mindQ GmbH.</p>
<p>In den Nanowissenschaften werden Materialien auf der Skala einzelner Atome und Moleküle untersucht, d.h. die Experimente laufen in einem Größenbereich von wenigen Nanometern ab. „Stellt man sich das Verhältnis zwischen einem voll ausgeklappten Zollstock und dem Durchmesser eines menschlichen Haares vor, so entspricht dies in etwa dem Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Haares und der Länge eines kleinen Moleküls“, verdeutlicht Dr. Philipp Rahe aus dem Fachbereich Physik der Universität Osnabrück den Unterschied der Größenskalen. Ein grundlegendes Problem der Nanowissenschaften ist daher, Zugriff auf diese winzigen Bausteine zu erhalten.</p>
<p>„Seit Jahren setzen wir hierzu die sogenannte hochauflösende Rastersondenmikroskopie ein. Eine Technik, die uns erlaubt, einzelne Atome nicht nur abzubilden, sondern auch ganz gezielt und kontrolliert zu manipulieren“, sagt Rahe. Bei der Rastersondenmikroskopie werde eine atomar feine Spitze verwendet, um eine Auflösung zu ermöglichen, die weit unter der eines optischen Mikroskops liegt. „Auch wenn wir das wahrscheinlich hochauflösendste Mikroskop in Osnabrück verwenden, ist es weiterhin sehr schwierig, hiermit Moleküle zu untersuchen, sobald sie in einer komplexen dreidimensionalen Form vorliegen.“&nbsp;</p>
<p>In dem Projekt VRnano soll nun ein System zur Untersuchung solcher komplexen dreidimensionalen Proben entwickelt und neue Messverfahren mithilfe Virtueller Realität (VR) implementiert werden. „Wir möchten eine Laborsteuerung entwickeln, die die Sinne und den Bewegungsapparat des Menschen effizienter für physikalische Messungen nutzt“, erklärt Rahe.</p>
<h3><strong>Virtual Reality ermöglicht weltweite Zusammenarbeit in Echtzeit</strong></h3>
<p>Prof. Dr. Philipp Lensing, Professor für Computeranimation und Spieleprogrammierung an der Hochschule Osnabrück, visualisiert die Messdaten in Echtzeit, die mit dem Mikroskop aufgenommen werden. So können die Daten in der Virtuellen Realität dargestellt werden. „Experimente in Echtzeit sind schwer beherrschbar. Die Strukturen, die die Nanowissenschaft untersucht, sind so klein, dass sie in der realen Welt mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. In der Virtuellen Realität können diese Strukturen dreidimensional dargestellt werden. Daher bietet sich hier eine große Chance, komplexere Experimente durchführen zu können“, erklärt der Informatiker.</p>
<p>„Die Steuerung über VR macht auch internationale Forschungskooperationen ohne physische Anwesenheit in Osnabrück möglich“, erklärt Lensing. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt gemeinsam von verschiedenen Orten gleichzeitig an demselben Projekt in der virtuellen Realität arbeiten. Dazu benötigen sie lediglich eine Internetverbindung und eine VR-Brille. „Wenn nun jemand in der Realität an dem Mikroskop etwas einstellt, zeigt sich in der virtuellen Welt dessen Auswirkung“, erklärt Lensing.</p>
<p>„Die Nanotechnologie birgt als Schlüssel- und Querschnittstechnologie erhebliche wirtschaftliche Potenziale und Wachstumsraten für die Zukunft“, sagt Olaf Gerlach, Geschäftsführer von mindQ GmbH &amp; Co. KG. Die VR-Agentur verspricht sich durch das Projekt einen umfassenden Aufbau von Fachwissen, um komplexe Daten in interaktiven Visualisierungssystemen darzustellen. „Die Echtweltinteraktion durch und mit Virtual- und Augmented-Reality bietet in technologieorientierten Branchen ein großes Innovationspotential.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Philipp Lensing<br> Hochschule Osnabrück<br> Professor für Computeranimation und Spieleprogrammierung<br> E-Mail: <a href="mailto:p.lensing@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.lensing@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969 3839</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 11:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>KI-Forschung für die Agrarwirtschaft: Knapp 2,8 Millionen Euro fließen an die Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/01/ki-forschung-fuer-die-agrarwirtschaft-knapp-28-millionen-euro-fliessen-an-die-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Hochschule ist Teil eines namhaften Verbundes aus Industrie und Forschung im Forschungsprojekt „Agri-Gaia - ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem“. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Allianz mit insgesamt zwölf Millionen Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Transformation der Land- und Ernährungswirtschaft ist in vollem Gange. Eine zunehmend zentrale Rolle nehmen dabei Netzwerke ein, in denen verschiedene Partner Daten teilen, gemeinsame Schnittstellen errichten und vernetzt arbeiten. Diese sogenannten KI-Ökosysteme stehen im Zentrum des Forschungsprojektes „Agri-Gaia - ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt zwölf Millionen Euro gefördert wird. Auf Initiative des Vereins Agrotech Valley Forum arbeitet ein namhaftes Konsortium aus Industrie und Forschung an der Realisierung eines Ökosystems leicht zugänglicher, offener KI-Bausteine für die Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Basis der europäischen Cloud-Initiative GAIA-X. Das Verbundprojekt wird vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) geleitet. Knapp 2,8 Millionen Euro der Förderung fließen an die Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Zur vereinfachten Veranschaulichung ein Beispiel: Bei der Düngung von Feldern sind viele Einflussgrößen zu beachten, etwa Vorgaben der Düngeverordnung, Informationen zum Boden, zum Wetter oder zu eingesetzten Fahrzeugen. Diese und weitere Informationen werden im Projekt zusammengeführt, um darauf aufbauend praxistaugliche KI-Bausteine für eine optimale, teilflächenspezifische Nährstoffausbringung und den ressourcenschonenden Transport zum Feld zu ermöglichen. Das kleine Beispiel verdeutlicht die Idee des Großprojektes GAIA-X. In dieser Cloud-Initiative erarbeiten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Grundlage einer modernen, domänenübergreifenden Dateninfrastruktur. Sie soll die digitale Souveränität Europas sicherstellen und einen Datenaustausch im Rahmen der europäischen Datenschutz–Grundverordnung ermöglichen. Das Agri-Gaia-Konsortium hat in GAIA-X den neuen Anwendungsfall Agrar etabliert.</p>
<p><strong>Hochschule bringt ihre vielfältigen Kompetenzen ein</strong><br> <br> „Eine offene, dezentrale Plattform für die Entwicklung und den Austausch von KI-Algorithmen in Form praxistauglicher, wiederverwendbarer Bausteine ist für die Weiterentwicklung der mittelstandsgeprägten Land- und Ernährungswirtschaft von enormer Bedeutung“, betont Prof. Dr. Heiko Tapken, Projektsprecher an der Hochschule Osnabrück. „Dementsprechend freut es mich sehr, dass unsere Hochschule fachübergreifend ihre vielfältigen Kompetenzen einbringen kann, um KI-gestützte, kooperative Arbeitsprozesse mitzugestalten, die ökologisch und ökonomisch ressourcenschonend umgesetzt werden“, so der Professor für Datenbanken und Software-Entwicklung.</p>
<p>Den Kern des Agri-Gaia-Ökosystems bildet die technische Agri-Gaia-Plattform, an deren Konzeption und Umsetzung die Hochschule aktiv beteiligt ist. Dabei geht es unter anderem um die Vernetzung von Funktionsbausteinen zu einer funktionsfähigen Containerhierarchie. Stark vereinfacht dargestellt werden Container in der IT dazu genutzt, Applikationen mitsamt Zubehör in praktische Pakete zu packen und diese dann in der Cloud für Anwender zugänglich und reibungslos nutzbar zu machen. Zudem geht es um die Erzeugung und Validierung von Simulationsmodellen. Basis-Container werden zukünftigen KI-Entwicklern einen einfachen Zugang zur Nutzung der Plattform aufzeigen und somit den Zugang zur Plattform für weitere Interessierte erleichtern.</p>
<p><strong>Hochschule als Impulsgeber für die digitale Transformation der Landwirtschaft</strong></p>
<p>In einem weiteren anwendungsorientierten Projektbereich widmet sich das Hochschulteam der semantischen Umfeldkartierung. Hier wird die Navigationsfähigkeit autonomer Feldroboter in den Blick genommen. Der Hochschule obliegt ferner die Gesamtkoordination des Bereichs „Ressourcenschonung auf Grundlage von Data-Pooling und Prozessoptimierung“. Data-Pooling umschreibt das Zusammenführen von Daten aus verschiedenen Quellen. Vonseiten der Hochschule sind neben Heiko Tapken Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Prof. Dr. Dieter Trautz und Prof. Dr. Clemens Westerkamp beteiligt.</p>
<p>Das DFKI schreibt in der offiziellen Pressemitteilung zum Projektstart: „Ziel des Projekts ist es, den Kreis von der Sensordatenaufnahme auf der Landmaschine über das Trainieren der Algorithmen auf entsprechenden Servern bis zur kontinuierlichen Aktualisierung und Optimierung dieser Algorithmen zu schließen. Hierfür werden in Agri-Gaia entsprechende Schnittstellen und Standards entwickelt, die eine herstellerübergreifende Infrastruktur entstehen lassen.“</p>
<p>„Die Hochschule Osnabrück ist bei der digitalen Transformation der Landwirtschaft seit vielen Jahren ein wichtiger Impulsgeber in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule. „Wir sind sehr froh, dass wir auch im richtungweisenden Projekt Agri-Gaia im etablierten Zusammenspiel mit unseren Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft unsere Expertise einbringen können.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Heiko Tapken<br> Telefon: 0541 969-3338<br> E-Mail: <a href="mailto:h.tapken@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.tapken@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><em><strong>Zum Hintergrund: </strong>Zum Konsortium im Projekt „Agri-Gaia - ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem“ zählen die AgBrain GmbH, der Agrotech Valley Forum e.V., die Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG, die Robert Bosch GmbH, die CLAAS E-Systems GmbH, die Hochschule Osnabrück, die Josef Kotte Landtechnik GmbH, die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH &amp; Co. KG, die LMIS AG, die Universität Osnabrück, die Wernsing Feinkost GmbH und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ist Konsortialpartner. <a href="https://www.dfki.de/web/news/detail/News/agri-gaia-starke-firmen-allianz-entwickelt-offenen-ki-standard-fuer-die-landwirtschaft-auf-basis-von/" target="_blank" rel="noreferrer">Zur offiziellen Pressemitteilung des DFKI</a> </em></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 12:06:07 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück im Vorsitz des FrauenRats NRW</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/12/professorin-der-hochschule-osnabrueck-im-vorsitz-des-frauenrats-nrw/</link>
                        <description>Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie der Hochschule Osnabrück, wurde Ende November zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden des FrauenRates NRW sowie für eine weitere Amtszeit als Sprecherin des Gleichbehandlungsausschusses des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen gewählt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Bereits seit 50 Jahren setzt sich der FrauenRat NRW für die Interessen von Frauen in allen Lebensbereichen ein. Mit der Benennung zur stellvertretenden Vorsitzenden steht Genkova einem Netzwerk von rund 57 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Nordrhein-Westfalen vor. „Es ist für mich eine große Ehre, die Interessen von über zwei Millionen Frauen vertreten zu dürfen und dass ich mich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einsetzen darf“, betont die Wirtschaftspsychologieprofessorin und setzt sich für ihre beginnende Amtsperiode ambitionierte Ziele: Um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gesellschaft voranzutreiben, bedürfe es neben exzellenter Forschung einer praktischen Herangehensweise und konkreter Förder- und Netzwerkaktivitäten. Eine zentrale Aufgabe stelle die Steigerung der Medienpräsenz von Frauen, sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft, dar. Laut Genkova kann durch eine Unterstützung von Vereinbarkeit von Mutterschaft und Erwerbstätigkeit, den gezielten Abbau struktureller Barrieren und eine Kompetenzförderung nachhaltig zu einer Gleichstellung beigetragen werden.</p>
<p class="01Standard"><strong>Zur Person</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Petia Genkova ist Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Neben der Lehre leitet sie mehrere Forschungsprojekte im Bereich der interkulturellen Wirtschaftspsychologie und des Diversity Management. Nachdem sie an der Universität Passau acht Jahre lang Frauenbeauftragte der philosophischen Fakultät war, engagiert sich Frau Genkova ehrenamtlich in einer Vielzahl von Verbänden.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Telefon: 0541 969-3772<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Dec 2020 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Spatenstich an der Hochschule Osnabrück für Forschungszentrum &quot;Agrarsysteme der Zukunft&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/12/spatenstich-an-der-hochschule-osnabrueck-fuer-forschungszentrum-agrarsysteme-der-zukunft/</link>
                        <description>Am Campus Haste ermöglicht dieser Neubau zukünftig urbanen und regionalen Anbau von Lebensmitteln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10.12.2020) Umgeben von Obstbäumen, Gewächshäusern und Versuchsfeldern entsteht am Campus Haste der Hochschule Osnabrück ein weiteres modernes Forschungszentrum. Unter dem Arbeitstitel „Agrarsysteme der Zukunft“&nbsp;werden hier nach Fertigstellung neue zukunftsorientierte Kultursysteme erforscht. Neben Salaten und Kräutern sollen auch Kartoffeln und Beeren gezüchtet werden. Mit dem symbolischen Spatenstich startete jetzt offiziell die Bauphase.<br> Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram hob im Rahmen des Spatenstichs die Bedeutung&nbsp;des Standorts Osnabrück für den Gartenbau hervor „Wir sind deutschlandweit unter den führenden Hochschulen, die Themen wie Gemüse und Produktion voranbringt. Deswegen erfüllt es mich mit Stolz, dass wir ein so innovatives Forschungszentrum schaffen, indem zukünftig neue Produktionsverfahren ausprobiert werden. Diese unmittelbare Relevanz für die Gesellschaft zeichnet die angewandte Forschung an der&nbsp;Hochschule Osnabrück aus.“<br> Der zweigeschössige Kubus wird sechs getrennte Indoorfarmen enthalten und darüber hinaus auch Büro- und Laborräume anbieten. Die Besonderheit ist, dass auf dem Dach des Forschungszentrums ein 160 Quadratmeter großes Dachgewächshaus stehen wird. Beide Bestandteile des Gebäudes sind über ein intelligentes Kreislaufmanagementsystem miteinander verbunden. Diese Technik gewährleistet eine hohe Energie- und Ressourceneffizienz. Der vertikale Aufbau der Produktion sorgt für eine effiziente Flächennutzung, während die gleichbleibende Temperatur-, Licht- und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse eine konstant hohe Produktqualität ermöglicht.</p>
<p><strong>Forschungszentrum ist das Ergebnis fachübergreifender Expertise</strong></p>
<p>Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Forschungszentrums für den Campus Haste und die Fachwelt:&nbsp;„Die Fakultät&nbsp;Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur steht zunehmend für die Entwicklung, Beforschung und Vermittlung von Agrarsystemen der Zukunft. Das wir mit dem Forschungszentrum die Infrastruktur vorantreiben, ist ein Entwicklungsschritt in unserer Fachlichkeit und in unseren Forschungsfeldern. Ich bin überzeugt: Als Agrarsystem der Zukunft wird dieses Forschungszentrum zukünftig viele Kopien erfahren.“</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung, blickte in seinem Grußwort auf die Entstehung des Forschungszentrums zurück. Dabei lobte er die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, nicht nur innerhalb der Fakultät, sondern hochschulweit. Ulbrich verdeutlichte, dass die bestehenden Netzwerke der unterschiedlichen fachlichen Richtungen weiter ausgebaut werden und damit eine gute Basis bestehe, um das Forschungszentrum nachhaltig zu befördern „Wir wollen uns mit diesem&nbsp;Leuchtturmprojekt national und auch international positionieren und sind dabei auf einem guten Weg.“</p>
<p>Der Bau wird finanziert aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung&nbsp;(EFRE) der Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ in&nbsp;Höhe von rund 1,9 Millionen Euro, Landesmitteln von rund 1,4 Millionen Euro und Eigenmitteln der Hochschule von etwa 700.000 Euro.</p>
<p><strong>Podcast und O-Töne zum neuen Forschungszentrum:</strong><br> In der&nbsp;neuesten Folge&nbsp;des Podcasts „Hochschulstimmen“ der Hochschule Osnabrück,&nbsp;spricht Prof. Dr. Andreas Ulbrich unter anderem über die Indoor-Vertical-Farm. Außerdem finden Sie&nbsp;bereits vorbereitete O-Töne aus diesem Gespräch und die dazu passenden Fragen für Ihre Berichterstattung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Öffentlichkeitsarbeit<br> Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Ronan Morris<br> Telefon: 0541 969-5258<br> E-Mail: r.morris@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Nov 2020 12:09:38 +0100</pubDate>
                        <title>Corona, Demokratie, Medien, Umwelt und Technik im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/11/corona-demokratie-medien-umwelt-und-technik-im-fokus/</link>
                        <description>80 Projekte und Blockveranstaltungen in einer Woche: 1.250 Studierende der Hochschule Osnabrück befassen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und entwickeln technische Ideen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>80 interdisziplinäre Projekte und Blockveranstaltungen statt regulärer Vorlesungen und Seminare bestimmten die vergangene Woche an der Hochschule Osnabrück: Vom 9. bis 13. November haben rund 1.250 Studierende Lösungen für spannende Fragestellungen entwickelt, Vorschläge für eine bessere Zukunft erarbeitet oder ein aktuelles gesellschaftliches Thema untersucht. Es ging dabei um große Fragen wie Demokratie oder Umweltschutz, um technische Problemlösungen oder Seminare und Workshops in den Bereichen Kommunikation, Wirtschaft und Soziales. Mehrere Teams befassten sich mit unterschiedlichen Aspekten der Corona-Pandemie – beispielsweise mit deren Auswirkungen auf den Rechtsstaat, Einflüssen auf die Luftqualität in Osnabrück oder neuen Herausforderungen für Medien und Medienakteure in Zeiten von Corona. Eine Gruppe hat zudem zwei Varianten einer Covid-19-Ampel entwickelt.</p>
<p>Die Pandemie hat auch den Ablauf der sogenannten Projekt- bzw. Blockwoche der Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI); Management, Kultur und Technik (MKT) sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) beeinflusst: Während technische Projekte meist von kleinen Teams in Laboren auf dem Campus bearbeitet wurden, trafen sich größere Gruppen zur gemeinsamen Arbeit im virtuellen Raum. Auch die Präsentation der Projektergebnisse fand diesmal online statt – dank der guten Organisation konnten alle Teams ihre Arbeitsergebnisse erfolgreich vorstellen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Wege aus der Plastikkrise</strong></p>
<p>In der fakultätsübergreifenden „Projektwerkstatt – WIR in der Gesellschaft“ haben sich Studierende mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen befasst. So entwickelte ein Team aus verschiedensten Studiengängen Ideen, wie Wege aus der Plastikkrise aussehen können. „40 Prozent aller Kunststoffe fließen alleine in Deutschland in Verpackungen, die eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa sechs Monaten haben“, erklärt Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien, die das Projekt betreut hat: „Doch was dann? In Deutschland können über 99 Prozent der Verpackungsmaterialien energetisch oder stofflich verwertet werden – in Europa sind es rund 80 und global gesehen gerade vielleicht einmal 50 Prozent.“ Was können Verbraucherinnen und Verbraucher also tun, um bewusster mit Verpackungsmüll umzugehen? Was muss die Politik regeln, um das Leben plastikfreier zu gestalten? Was gibt es an werkstofflichen Alternativen? – Das waren Fragen, mit denen sich die Studierenden dem Weg aus der Plastikkrise näherten. „Für mich ist es total spannend, sich mit dem Thema Plastikmüll stärker zu befassen, das uns alle im Alltag betrifft und mit dem wir uns mehr beschäftigen sollten“, erzählt Jessica Bernhold, Studentin der Sozialen Arbeit.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Technische Projektmesse: digital und fachübergreifend</strong><br> <br> Auf der digitalen Projektmesse der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik am 13. November informierten sich rund 260 Gäste über technische Lösungen studentischer Teams. Eine Jury – bestehend aus Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden der Fakultät – wählte dabei die drei besten Projekte aus. Die ausgezeichneten Teams erhielten Preise in Höhe von 500 Euro, gestiftet von zwei Osnabrücker Unternehmen – der örtlichen Niederlassung von FERCHAU und dem Software-Entwickler Netrocks.</p>
<p>Fünf Maschinenbau-Studierende erhielten einen Preis für die Konstruktion und Programmierung einer propellergetriebenen <a href="/projektwoche-iui/#c10470047">Plattform</a>, die sich auf eine voreingestellte Höhe fahren lässt und diese beibehält. Für technisch Interessierte hat das von Prof. Thomas Mechlinski betreute Team ein Erklärvideo unter&nbsp;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=kVJ4_Ky_zAA" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=kVJ4_Ky_zAA</a> bereitgestellt. Ausgezeichnet wurde auch die Arbeit eines Teams aus drei Studentinnen der Dentaltechnologie und zwei Studierenden des Media &amp; Interaction Designs: Betreut von der Dozentin Monika Strickstrock, entwickelten sie Lernkarten für verschiedene Aspekte der Dentaltechnik. Dabei griffen die Studierenden auf den spielerischen Grundgedanken des bekannten „Tabu“-Spiels zurück. So entstand <a href="/projektwoche-iui/#c10470036">„DENTABU“</a> – ein spannendes, interaktives Lernspiel, das komplexe Sachverhältnisse kompakt darstellt.</p>
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<p><strong>HEWI-App: Vorbei mit Zettelwirtschaft in der Ausbildung zur Hebamme</strong><br> <br> Weitere drei Studentinnen und zehn Studenten des Studiengangs Media &amp; Interaction Designs sind ebenfalls unter den diesjährigen Preisträgern: Für den neuen dualen praxisintegrierenden Studiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/hebammenwissenschaft-bsc-dual/">„Hebammenwissenschaft“</a>, der in einem Jahr an der Hochschule Osnabrück starten soll, haben sie eine App entwickelt. Die Idee, die bisher übliche „Zettelwirtschaft“ bei der Dokumentation der Hebammenausbildung durch eine digitale Lösung zu ersetzen, entwickelten Claudia Hellmers, Deutschlands erste Professorin für Hebammenwissenschaft, ihre Kolleginnen aus der Studiengangs-AG Hebammenwissenschaft Andrea Klätte, Karin Niessen und Verena Groß sowie der Informatikprofessor Frank Thiesing.<br> &nbsp;</p>
<p>„Unsere Anwendung namens <a href="/projektwoche-iui/#c10470046">HEWI-App</a> erfasst und dokumentiert Nachweise der Berufspraxis, die die künftigen Studierenden für die Zulassung zur staatlichen Prüfung als Hebamme benötigen“, erklärt der Student Niklas Schumacher. Die Lösung der Studierenden ist leicht in der Handhabung, erweiterbar und kompatibel mit anderen Erfassungssystemen. Das Team hat nicht nur eine App und die dazugehörige Webseite kreiert, sondern auch ein repräsentatives Logo entworfen. „Besonders freut es uns, dass wir innerhalb einer Woche einen Prototyp entwickelt haben, der auch wirklich umgesetzt wird. Der ständige Austausch unter allen Teammitgliedern hat uns schnell zum Ergebnis und schließlich zum Erfolg geführt“, so der angehende Mediendesigner.<br> &nbsp;</p>
<p>Die Lehrenden, die das Projekt betreut haben, sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Hebammen als Auftraggeberinnen und dem Designerteam war typisch für den Designberuf: Wer dort Erfolg haben will, muss sich schnell in ein neues Themengebiet einarbeiten“, so der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik Prof. Thiesing: „Die Realisierung ist für eine Woche beeindruckend – das hochmotivierte Team hat einen professionellen Prototyp abgeliefert, der die Grundlage für die Programmierung darstellt.“ Die Auftraggeberin Prof. Hellmers spart ebenfalls nicht mit Lob: „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden aus einer mir fremden Disziplin fand ich großartig und spannend: Sie sind aufmerksam unseren Gedankengängen gefolgt und haben die Anforderungen mit viel Kreativität fast spielerisch bewältigt.“ Die Hebammenwissenschaftlerin sei stolz auf die Gruppe: Bei der Entwicklung habe das Team die Perspektive sowohl der Studierenden als auch der Praxiseinrichtungen kontinuierlich im Blick behalten, was der Umsetzung und Akzeptanz in der Praxis sicher entgegenkommen werde: „Damit sind wir dem Gedanken einer zunehmenden Digitalisierung gefolgt, ohne die beteiligten Akteure aus dem Blick zu verlieren“, so Hellmers. Mehr Informationen zur HEWI-App gibt es unter <a href="https://youtu.be/0T0WVBsOVjA" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/0T0WVBsOVjA</a>.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Halterung für einen beliebten Snack: Wrap-n-Hold</strong><br> <br> Sechs Preise, diesmal von den Sponsoren Honeywell Kromschröder, Netrocks, Seedhouse und SWO Netz, erhielten die Teams, die sich in einem fachübergreifenden Projekt mit der Vermarktung eigener Ideen und Produkte befasst haben. 40 Studierende aus 14 Studiengängen der Fakultäten IuI und WiSo wurden dabei von einem ebenfalls interdisziplinären Team betreut: Reinhard Hoffmann vom Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen und die Professoren Torsten Arnsfeld (Betriebswirtschaftslehre) und Clemens Westerkamp (Informatik) haben den Studierenden Kreativitäts- und Fachmethoden verschiedener Disziplinen nähergebracht und sie bei der Gründung ihrer fiktiven Firmen unterstützt. Ideen der Teams waren so unterschiedlich, wie ihre Studiengänge: Es ging um Automatisierung der Holzverarbeitung und autonome Traktoren, um Streaming-Beratung und -Consulting für Kunst und Lehre, um technische Weiterbildung und Beratung von Lehrkräften oder Entwicklung eines Automaten für wiederverwendbare Kosmetik- und Hygieneartikel. Der erste Preis ging an ein 7-köpfiges Team, das eine Halterung für Wraps namens <a href="/projektwoche-iui/#c10470056">„Wrap-n-Hold“</a> entwickelt hat. Sie ist nachhaltig produziert, leicht in der Anwendung und hält dicht. Der studentische Teamsprecher René Schoppa freut sich über den Preis und den guten Verlauf der Projektwoche: „Wir haben gelernt, wie viele Aspekte man berücksichtigen muss und wie komplex sich so eine Ideenausarbeitung gestalten kann – aber auch, wie wichtig es ist, verschiedene Perspektiven einzubeziehen. Am meisten Spaß hat es gemacht, im Team zu arbeiten und der theoretischen Idee praktische Züge zu verpassen“, so der Student des Wirtschaftsrechts.</p>
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<p><a href="/projektwoche-iui/">Mehr Informationen zu diesen und weiteren Projekten</a></p>
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<p><strong>Organisationsteam der Projekt- bzw. Blockwoche:</strong></p><ul> 	<li>Fakultät IuI: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:t.ollermann@hs-osnabrueck.de" class="mail">Tanja Ollermann</a></li> 	<li>Fakultät MKT: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:r.schonhoff@hs-osnabrueck.de" class="mail">Renate Schonhoff</a></li> 	<li>Fakultät WiSo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:b.grave@hs-osnabrueck.de" class="mail">Britta Grave</a></li> 	<li>Projektwerkstatt: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:m.loehr@hs-osnabrueck.de" class="mail">Marek Löhr</a> und <a href="mailto:chr.mueller@hs-osnabrueck.de" class="mail">Christian Müller</a></li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Oct 2020 16:38:14 +0100</pubDate>
                        <title>Das Elektroauto laden, wenn „grüner“ Strom fließt: Forschungsteam der Hochschule Osnabrück entwickelt CO2-Kompass</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/co2-kompass/</link>
                        <description>Software veranschaulicht, woher der eingespeiste Strom zu einem bestimmten Zeitpunkt stammt. Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung fördert das Projekt mit mehr als 140.000 Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachfrage wächst: Am 1. Januar 2020 betrug der Bestand an Elektroautos auf deutschen Straßen laut Kraftfahrt-Bundesamt mehr als 136.600 Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von mehr als 53.000. Zugleich haben zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer nach einer Studie des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Wunsch, Elektrofahrzeuge zu jenen Zeitpunkten zu laden, an denen der Strom vor allem aus erneuerbaren Quellen generiert wird. Auch vor diesem Hintergrund hat ein Forschungsteam der Hochschule Osnabrück den CO<sub>2</sub>-Kompass entwickelt. Die web-basierte Plattform macht für Kundinnen und Kunden transparent, woher der eingespeiste Strom stammt. In einem nächsten Schritt soll die Software unter anderem in eine „Smarte Ladesäule“ integriert werden. Sie ist in der Lage, bevorzugt dann zu laden, wenn CO<sub>2</sub>-armer, „grüner“ Strom fließt. Die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung fördert das Projekt mit mehr als 140.000 Euro.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zu welchen Anteil stammt Strom aus Solar-, Wind- oder Atomkraft?</strong></p>
<p>„Wir haben eine Software entwickelt, die die Zusammensetzung der Stromerzeugung transparent macht, zu welchen Anteilen der Strom also zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Beispiel aus Solarkraft, Windkraft oder Atomkraft stammt“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer. „Damit einher geht die Berechnung der CO<sub>2</sub>-Emissionen, für die das System täglich um 0 Uhr auch eine Prognose für die nächsten 24 Stunden erstellt.“</p>
<p>Der CO<sub>2</sub>-Kompass basiert auf einer Schnittstelle zwischen der Datenbank des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber und der Datenbank des CO<sub>2</sub>-Kompasses. „In unserer Datenbank werden die Stromproduktionsdaten für jeden der bundesweit vier Netzbetreiber und für Deutschland im Gesamten gespeichert“, erläutert der Doktorand Lucas Hüer. In fünfminütigen Abständen werden die Rohdaten übermittelt. Im nächsten Schritt folgt eine Berechnung der CO<sub>2</sub>-Werte auf Grundlage der Produktionszahlen. Eine sogenannte REST-Schnittstelle ermöglicht es schließlich, die Emissions-Informationen mit elektrischen Geräten zu koppeln.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Verbindung mit intelligenter Ladesäule</strong></p>
<p>„So ist beispielsweise die Verbindung des CO<sub>2</sub>-Kompasses mit einer intelligenten Ladesäule möglich. Sie erfragt über die Schnittstelle kontinuierlich den aktuellen Strommix inklusive zugehöriger Emissionswerte“, erläutert Pfisterer. „Dementsprechend können die Ladevorgänge zeitlich angepasst werden.“ Auch eine Verknüpfung mit anderer Hardware, etwa Haushaltsgeräten, Wärmepumpen oder Klimaanlagen, ist möglich. „Und natürlich lässt sich der CO<sub>2</sub>-Kompass grundsätzlich zur Visualisierung nutzen“, sagt Pfisterer. „Man kann sich auf einer Webseite mit wenigen Klicks anhand eines Liniendiagramms die aktuellen Emissionen der deutschlandweiten Energieerzeugung ansehen oder aber einen bestimmten Zeitraum auswählen.“</p>
<p>Dr. Felix Osterheider, Vorstandsvorsitzender der fördernden Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, hat die Idee überzeugt: „Die Transparenz der Energieerzeugung ist einer der Schlüsselfaktoren, um sowohl im privaten Bereich als auch in der Wirtschaft Geräte möglichst emissionsarm nutzen zu können. Der bewusst anschaulich gestaltete CO<sub>2</sub>-Kompass bringt alles mit, um hier als ein zentrales Instrument künftig eine wichtige Rolle zu spielen.“&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3664</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-7990</guid>
                        <pubDate>Mon, 05 Oct 2020 08:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Red Dot Award für studentisches Projekt der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/red-dot-award-loom/</link>
                        <description>Das Projekt „Loom“ (englisch für „Webstuhl“) des Studiengangs Media &amp; Interaction Designs an der Hochschule Osnabrück hat jetzt einen der bedeutendsten internationalen Designpreise erhalten, den Red Dot Design Award.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Für große Freude sorgt die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger von Red Dot Awards im Studiengang Media &amp; Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. Unter den diesjährigen Preisträgern ist auch ein studentisches Projekt, das in Kooperation mit dem Tuchmacher Museum Bramsche entstanden ist. Die Projektmitglieder dürfen sich nun zu den Gewinnern eines der weltweit bedeutendsten Designwettbewerbe zählen. Nur jede achte der fast 7.000 Einreichungen aus 50 Nationen hat die strengen Kriterien der 24-köpfigen Red Dot-Jury erfüllt: Es ging dabei um Gestaltungsqualität und Innovation, Originalität und Kreativität, Verständlichkeit und Emotionalität.</p>
<p class="01Standard">Die studentische Arbeit „Loom“ (englisch für „Webstuhl“) bringt die moderne Technologie der „Erweiterten Realität“ (englisch: „Augmented Reality“ oder „AR“) in das überregional bekannte Bramscher Museum: Gäste können nun den Webprozess an einem ausgestellten Webstuhl in einer vereinfachten Darstellung interaktiv nachvollziehen. Neben drei haptischen Interaktionselementen haben die Studierenden ein Tablet verbaut, das eine Schnittstelle zwischen dem originalen Webstuhl und der interaktiven Station bildet. Die Programmoberfläche zeigt den echten Webstuhl, dem digitale Informationen hinzugefügt wurden. Das virtuelle Weben wird durch die einzelnen Prozessschritte geleitet. Dabei erkennt die verbaute Sensorik alle Eingaben der Museumsgäste. Mit der Zeit entsteht ein digitales Tuch als Ergebnis eigener Webarbeit.</p>
<p class="01Standard">„Alle, die das Tuchmacher Museum besuchen, können jetzt das Webhandwerk durch eigenes Ausprobieren spielerisch entdecken“, freut sich der Teamsprecher Aljoscha Theil. „Unsere Station bildet die Funktionsweise einer historischen Maschine nach und verdeutlicht mit Hilfe von AR-Technologie einzelne Arbeitsabläufe, ohne dass das empfindliche Original tatsächlich bewegt werden muss.“</p>
<p class="01Standard">Der Red Dot Award ist bereits die dritte Auszeichnung für das Projekt von Aljoscha Theil, Julian Ruthemeyer, Perihan Isik, Jonas Mai, Tom Janssens, Sebastian Winter und Maximilian Berndt. Zuvor erhielten sie einen „silbernen Nagel“ beim Junior-Wettbewerbs des Art Director Clubs und einen ebenfalls international hochangesehenen „Indigo Award“ in Silber. Gemeinsam mit den Studierenden freuen sich auch ihre Betreuer – Prof. Hannes Nehls, der wissenschaftliche Mitarbeiter Jens de Boer und der Tischlermeister Felix Winkelmann von der hochschuleigenen Betriebswerkstatt. „Bereits die dritte hochkarätige Auszeichnung macht die herausragende Qualität dieses Projekts deutlich. Das Erfolgsgeheimnis des talentierten Teams liegt wohl in der engen Kombination technischer und gestalterischer Elemente“, so Professor für Interaction Design Hannes Nehls.</p>
<p class="01Standard">Dieser Mix ist ein Kennzeichen des Studiengangs Media &amp; Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. Seit 2013 bringt er Design, Informationstechnologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaften zusammen. Absolventinnen und Absolventen können deshalb komplexe Systemabläufe so gestalten, dass Menschen intuitiv, mit Freude und effektiv mit digitalen Geräten und Dienstleistungen umgehen können. Informationen zum Studium stehen online bereit: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/media-interaction-design-ba" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/media-interaction-design-ba</a></p>
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                        <pubDate>Mon, 05 Oct 2020 06:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Digitalisierung: Team der Hochschule Osnabrück erhält 1,5 Millionen Euro zur Unterstützung des Mittelstands</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/mittelstandszentrum-verlaengert/</link>
                        <description>Bundeswirtschaftsministerium verlängert Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen um weitere zwei Jahre. Die Hochschule Osnabrück ist der größte Partner des Konsortiums und erhält rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeld. Themenschwerpunkte des Osnabrücker Teams liegen auf den Gebieten Agrar (Kompetenzzentrum COALA) sowie Künstliche Intelligenz (KI) auf Unternehmensrechnern oder in der Cloud, beispielsweise in der Produktion und Wartung.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Seit drei Jahren unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsvorhaben. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung „datengetriebener Geschäftsmodelle“, die im Zentrum der digitalen Transformation von Unternehmen stehen. Der Beratungsbedarf ist hoch, denn für viele KMU ist Digitalisierung heute ein wichtiges Thema: Laut einer aktuellen Studie der KfW-Bankengruppe planen rund 60 Prozent der Mittelständler, in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsvorhaben im eigenen Unternehmen durchzuführen. Nun hat das Bundeswirtschaftsministerium die Arbeit des Lingener Kompetenzzentrums unter der Leitung der IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland (kurz: it.emsland) um weitere zwei Jahre verlängert. Die Fördersumme für die Weiterführung des Projekts beträgt insgesamt vier Millionen Euro.</p>
<p class="01Standard">Rund 1,5 Millionen Euro davon entfallen auf die Hochschule Osnabrück, die der größte der insgesamt sechs Konsortialpartner ist und sich mit drei Fakultäten am Mittelstandszentrum beteiligt: <a href="/wir/fakultaeten/aul/" target="_blank">„Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur“</a> sowie <a href="/wir/fakultaeten/iui/" target="_blank">„Ingenieurwissenschaften und Informatik</a>“ in Osnabrück und <a href="/wir/fakultaeten/mkt/" target="_blank">„Management, Kultur und Technik“</a> am Campus Lingen.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Zusammenarbeit über die Fachgrenzen hinaus</strong></p>
<p class="01Standard">Das interdisziplinäre Team vereint Kompetenzen auf den Gebieten Wirtschaftsinformatik, Landtechnik, Pflanzenbau und verschiedenen Teilgebieten der klassischen Informationstechnologie. Die Themenschwerpunkte liegen dabei auf den Gebieten „Agrar“ (aus dem <a href="/kompetenzzentrum-coala/" target="_blank">Hochschul-Kompetenzzentrum COALA</a>) sowie „Künstliche Intelligenz (KI) auf Unternehmensrechnern oder in der Cloud“, beispielsweise in Produktion und Wartung. Die Professorin Liane Haak und die Professoren Heinz-Josef Eikerling, Theodor Gervens, Hubert Korte, Dieter Trautz sowie Projektleiter Prof. Clemens Westerkamp können nun ihr Engagement für regionale und überregionale KMU fortsetzen und ihr Team um weitere sechs wissenschaftliche Personalstellen erweitern.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch</strong></p>
<p class="01Standard">Hochschul-Projektleiter Westerkamp freut sich über die weitere Finanzierung des Mittelstandszentrums: „So können wir das Thema KI in Kooperation mit vielen Osnabrücker Netzwerken – wie Wirtschaftsförderung, IHK und Fachverbänden – und auch im unmittelbaren Kontakt mit Unternehmen weiter voranbringen“, so der Informatik-Professor von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik.</p>
<p class="01Standard">Als Beispiel nennt sein Kollege Eikerling ein von seinem Team entwickeltes System zur Bewegungsanalyse, das im Industrie- und Agrarbereich zum Einsatz kommen kann. Es überwacht und bewertet Bewegungen des Personals aus Sicht der Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge und nutzt dabei KI-Methoden zum Monitoring von Rehabilitationsprozessen. Ergebnisse der Analyse können zur Umgestaltung der Arbeitsplätze oder zur Anpassung der Prozesse genutzt werden.</p>
<p class="01Standard">„Wir am Standort Lingen fokussieren uns in verschiedenen KI-Projekten auf die Verarbeitung von Bild und Sprache“, sagt Liane Haak, Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Fakultät Management, Kultur und Technik. Um das Potential von Künstlicher Intelligenz in betrieblichen Bereichen aufzuzeigen, hat ihr Team bereits eine Sprachassistenz, Textklassifizierungen sowie ein Chatbot entwickelt – also ein textbasiertes Dialogsystem, welches das Chatten mit einem technischen System erlaubt.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Digitalisierung im Agrarbereich schreitet voran</strong></p>
<p class="01Standard">Auch im Bereich Agrar ist die Freude über die Projektverlängerung groß. „Seit vielen Jahren erarbeiten wir im Kompetenzzentrum COALA Lösungen für die teilflächenspezifische Bewirtschaftung und Erkennung von Pflanzenmerkmalen mittels Sensordatenfusion“, erzählt Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung: „Jetzt können wir diese Erkenntnisse auch für kleinere Betriebe verfügbar machen.“ Ein weiterer wichtiger Schritt sei für ihn, dass die Hochschule Osnabrück zusammen mit Partnern in zwei anderen Bundesländern nun neue Standorte mit landwirtschaftlicher Kompetenz ins Leben rufen wird. – Denn von den bundesweit 26 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren war bisher nur eines im Bereich „Agrar“ aktiv.</p>
<p class="01Standard">Nikolas Neddermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, freut sich, weitere zwei Jahre landwirtschaftliche Betriebe zu unterstützen: „Die Arbeit in der Landwirtschaft wird immer anspruchsvoller. Die Digitalisierung kann dabei helfen, Struktur in den Arbeitsalltag zu bringen“, so der Agrarwissenschaftler und gelernte Landwirt.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Studierende sammeln praktische Erfahrungen in Digitalisierungsprojekten</strong></p>
<p class="01Standard">Auch Studierende beteiligen sich an der Kooperation in Sachen Digitalisierung und sammeln dabei praktische Erfahrungen. Gervens, Professor für Angewandte Informatik und Mathematik, nennt ein Beispiel: „Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik ein spannendes Projekt umgesetzt: Sechs Informatikstudierende entwickelten ein neuronales Netz, welches verschiedene Brötchensorten unterscheiden kann.“ Das ermögliche einer Brötchen‐Schmiermaschine zu wissen, wie sie die verschiedenen Brötchen zu belegen hat. Diese KI-Anwendung thematisiert beispielhaft die Aufgabe einer Bildklassifikation, wie sie sich vielfach in Industrieunternehmen stellt. Um die KI anzulernen, haben die Studierenden sechs Brötchensorten von zwei Bäckereien genutzt. Von jeder Sorte hat das Team rund 10.000 Bilder aufgenommen – bei gleichmäßiger Beleuchtung, jedoch aus unterschiedlichen Winkeln. Zu Demonstrationszwecken haben die angehenden Informatiker eine mobile Anwendung entwickelt, die einen prototypischen Ablauf des Systems zeigt. Das Ergebnis hat überzeugt: Die Fehlerquote lag unter einem Prozent.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Mit Unterstützungsmaßnahmen 700 Unternehmen erreicht</strong></p>
<p class="01Standard">Ob Informationsveranstaltung, Fachseminar, Workshop oder Einzelgespräch: Die Angebote des verteilten Kompetenzzentrums für KMU haben viele Unternehmen motiviert, sich mit der Digitalisierung, dem eigenen Geschäftsmodell und den Potenzialen der Datenverwertung zu beschäftigen. Allein das Team der Hochschule Osnabrück konnte mit seinen Informations-, Beratungs- und Transferangeboten bereits rund 700 Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützen. Die dokumentierten Erfolge von Unternehmen, die bereits die Angebote des Zentrums genutzt haben, können Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.kompetenzzentrum-lingen.digital" target="_blank" rel="noreferrer">www.kompetenzzentrum-lingen.digital</a><strong> </strong>herunterladen und sich dort zu kostenlosen Veranstaltungen und Gesprächsterminen anmelden.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Clemens Westerkamp<br> Tel.: 0541 969-3649<br> <a href="mailto:mittelstand40@hs-osnabrueck.de">mittelstand40@hs-osnabrueck.de</a><em> </em></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Zum Hintergrund:&nbsp; </strong></p>
<p class="01Standard">Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen ist Wegbegleiter für kleine und mittlere Unternehmen und begleitet sie bei der Umsetzung „datengetriebener Arbeits- und Geschäftsmodelle“. Angebote des Kompetenzzentrums, wie persönliche Orientierungsgespräche, Workshops und Fachseminare sowie die Planung und Begleitung konkreter Digitalisierungsvorhaben<strong>,</strong> können von Unternehmen<strong> </strong>kostenlos genutzt werden.</p>
<p class="01Standard">Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen setzt sich zusammen aus den sechs Konsortialpartnern an vier Standorten: der IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland (kurz: it.emsland), der Hochschule Osnabrück (Standorte Osnabrück und Lingen), dem Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer, der MARIKO GmbH, dem münsterLAND.digital e. V. dem das European Research Center for Information Systems (ERCIS) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.</p>
<p class="01Standard">Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.</p>
<p class="01Standard">Weitere Informationen zur Förderinitiative des BMWi: <a href="http://www.mittelstand-digital.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mittelstand-digital.de</a><em> </em></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Sep 2020 14:55:01 +0200</pubDate>
                        <title>Spatenstich für das neue Laborgebäude am Campus Lingen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/spatenstich-fuer-das-neue-laborgebaeude-am-campus-lingen/</link>
                        <description>„Ort des forschenden Lernens“ soll 2022 bezugsfertig sein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Bau des Laborgebäudes der Fakultät Management, Kultur und Technik gegenüber dem Campus Lingen begonnen. Aus Eigenmitteln der Hochschule Osnabrück entsteht ein modernes multifunktionales Gebäude für Forschung und Lehre mit vier transdisziplinär konzipierten Laborbereichen Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse sowie Interaktion und Kommunikation. Rund 15 Millionen Euro kostet der Neubau, der im September 2022 bezugsfertig sein soll. Die Labore sollen dem Experimentieren, Erforschen und Anwenden von wissenschaftlichen Methoden dienen.</p>
<p>„Gerade in diesen gesellschaftlich schwierigen Zeiten ist der Baubeginn ein optimistisches Zeichen. Unser Campus Lingen wird durch den Labor-Neubau noch weiter an Attraktivität gewinnen“, betont Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück. Dekan und Vizepräsident Prof. Dr. Ingmar Ickerott ergänzt: „Mit dem Erweiterungsbau beabsichtigen wir einen qualitativen Sprung für unsere Lehre und Forschung und freuen uns auf den neuen ‚Ort des forschenden Lernens‘.“ Oberbürgermeister Dieter Krone sieht in dem Bau des neuen Laborgebäudes ein klares Bekenntnis der Hochschule Osnabrück zur Stadt Lingen. „Das Laborgebäude wird sowohl die Kaiserstraße und damit das Stadtbild aufwerten, als auch zur Profilschärfung des Campus Lingen beitragen. Davon profitieren natürlich in erster Linie die Studierenden, aber auch die vielen Unternehmen in unserer Region, die eng mit der Hochschule zusammenarbeiten.“</p>
<p><strong>Zum Neubau Laborgebäude Lingen:</strong><br> Geplant ist das neue Gebäude als dreigeschossiger winkelförmiger Baukörper, der sich aus einem längs orientierten und einem annähernd quadratischen Baukörper zusammensetzt. Als Zentrum des Gebäudes fungiert der mittig angeordnete Eingangsbereich mit dem mehrgeschossigen Luftraum der Halle, um den sich die einzelnen Nutzungsbereiche gruppieren. Die Fassade nimmt mit ihrer Materialität das Erscheinungsbild der gegenüberliegenden Bestandsbauten (Fassade des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks) der Hochschule auf, interpretiert diese jedoch in modernerer Sprache. In Verbindung mit dem Mensagebäude bildet das Laborgebäude so straßenübergreifend in Bälde eine neue Platzsituation und verstärkt den Campus-Charakter.<br> Der Neubau wird mit 55 Metern Länge die Straßenfront der Kaiserstraße neu prägen. Das 28 Meter breite und rund 17 Meter hohe Gebäude hat eine Nutzungsfläche von ca. 2.300 Quadratmetern.<br> Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Digitale Wertschöpfungsprozesse sowie Interaktion und Kommunikation sind als Nutzungsbereiche im neuen Laborgebäude definiert.<br> Auch im Punkt nachhaltige und moderne Energietechnik überzeugt die Planung: Die überdachte Stellplatzanlage dient als Energiedach, welches mit einer Photovoltaikanlage belegt ist, deren Energie auch für die 20 Pkw-Ladesäulen vorgesehen ist. Für die komplette Beleuchtungsanlage wird LED-Technik eingesetzt, die in ausgewählten Räumen dimmbar ist. Die Wärmeversorgung wird mittels einer Gasmotor-Luft-Wasser-Wärmepumpe und eines Gasbrennwertkessels für die Spitzenlastabdeckung erfolgen.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Sep 2020 15:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rund 180.000 Euro vom Land Niedersachsen für die digitale Lehre an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/180000-fuer-digitale-lehre-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Geförderte Projekte entwickeln Online-Lehr- und Lernmaterialien für den Erwerb interkultureller Kompetenzen und die Vermittlung von Wissenschaftsmanagement</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit 1,25 Millionen Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) sieben Tandemprojekte von niedersächsischen Hochschulen bei der Entwicklung von frei zugänglichen, digitalen Lehr- und Lernmaterialien. Gleich zwei Projekte der Hochschule Osnabrück erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von rund 90.000 Euro. Die Projekte der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) werden in Kooperation mit der Universität Osnabrück und Universität Oldenburg durchgeführt und beschäftigen sich mit dem Bildungs- und Wissenschaftsmanagement und den interkulturellen und Diversity-Kompetenzen von Studierenden im Bereich der digitalen Lehre. „Es freut mich, dass zwei so wichtige Projekte an unserer Fakultät im Bereich der digitalen Lehre unterstützt werden. Die Förderung ermöglicht uns große Schritte in der digitalen Entwicklung von Studium und Lehre“, freut sich Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät WiSo und Vizepräsidentin für Internationalisierung, über die Förderung. Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung, betont: „Gerade in der aktuellen Pandemie können bestehende Formate zur Wissensvermittlung nicht wie geplant umgesetzt werden. Bereits im vergangenen Semester haben wir uns mit zahlreichen neuen Online-Angeboten den aktuellen Herausforderungen gestellt und möchten unseren Studierenden auch im Wintersemester stetig neue und flexible Online-Alternativen bieten.“</p>
<p>An der Hochschule Osnabrück leiten Prof. Dr. Petia Genkova Petkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, und Prof. Dr. Frank Ziegele, Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, die geförderten Projekte zum Ausbau frei verfügbarer Online-Lehr- und Lernmaterialien.</p>
<h3><strong>„Bereit für eine bunte Welt – Förderung interkultureller und Diversity-Kompetenzen“</strong></h3>
<p>„Erfahrungsaustausch ist für das Erlangen von interkulturellen Kompetenzen sehr wichtig“, betont Genkova. Diese Schlüsselkompetenzen werden vor allem im Rahmen von Trainings oder Projekten entwickelt, in denen ein hohes Maß an persönlicher Interaktion möglich ist. Da diese überfachlichen Qualifikationen für Studierende immer wichtiger werden, hat sich die Hochschulprofessorin gemeinsam mit Prof. Dr. Karsten Müller von der Universität Osnabrück das Ziel gesetzt, mit digitalen Trainingseinheiten von 5-20 Minuten diese Kompetenzen von Studierenden zu fördern. „Wir möchten mit verschiedenen Methoden, wie beispielsweise Reflektionsübungen sowie simulierten Interaktionen mit anderen Kulturen, einen digitalen Perspektivwechsel ermöglichen“, erklärt die Wirtschaftspsychologie-Dozentin. „Mit dieser Entwicklung bringen wir die Internationalisierung der Hochschule auf ein ganz neues Level“, ergänzt die Vizepräsidentin für Internationalisierung Braun von Reinersdorff.</p>
<h3><strong>Bildungs- und Wissenschaftsmanagement im Kontext der Digitalisierung</strong></h3>
<p>Es wird zunehmend anspruchsvoller, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen zu managen. „In Osnabrück arbeiten wir mit unseren Studienangeboten seit Jahren daran, das Hochschulmanagement professioneller zu machen“ erläutert Prof. Dr. Frank Ziegele. „Jetzt wollen wir unser Wissen als offene Ressource breit zugänglich machen.“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinke Röbken und Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter von der Universität Oldenburg plant Ziegele frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien zum Management von Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen zu entwickeln und digital bereitzustellen. So soll eine einzigartige Materialsammlung mit aktuellen und praxisrelevanten Managementwissen für Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen in Form von Bild, Text, Grafiken und Videos zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Weitere Informationen zum Förderprogramm des Landes Niedersachsen finden Sie auf der <a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/land-fordert-digitale-lehre-mit-1-25-millionen-euro-187513.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website vom Land Niedersachsen.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><strong>Projekt: „Bereit für eine bunte Welt – Entwicklung von Mikro-Interventionen für die Lehre zur Förderung interkultureller und Diversity-Kompetenz von Studierenden“</strong><br> Prof. Dr. Petia Genkova Petkova<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Tel: 0541 969-3772<br> Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projekt: „Open Educational Resources zum Bildungs- und Wissenschaftsmanagement im Kontext der Digitalisierung“</strong><br> Prof. Dr. Frank Ziegele<br> Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement<br> Tel: 0541 969-3743<br> Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2020 16:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Künstliche Intelligenz für eine nachhaltigere Fischwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/kuenstliche-intelligenz-fuer-eine-nachhaltigere-fischwirtschaft/</link>
                        <description>Aloys &amp; Brigitte COPPENRATH-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt mit Startup Monitorfish und Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit vorankommen willst, geh mit anderen!“ – entsprechend diesem afrikanischen Motto wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, der Hochschule Osnabrück und dem Startup MonitorFish geschlossen, um gemeinsam den Weg für die Entwicklung und Markteinführung einer durch künstliche Intelligenz gesteuerte Fischaufzuchtanlage zu entwickeln und zu erforschen. Dies geschieht im Rahmen eines ForschungsprojektSU (Forschungsprojekt Startup), in dem Gründer und Startups in ihren spezifischen, oft schwierigen Fragen durch gezielte Forschung in der Ideenentwicklung unterstützt werden sollen. Die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung unterstützt dieses ForschungsprojektSU mit rund 185.000 Euro für ein Jahr.</p>
<p>Das Projekt SmartHatch hat zum Ziel, die existierende Lösung von Monitorfish um den Bereich der intelligenten Aufzucht von Jungfischen (engl. Hatchery) zu erweitern. Dies soll der Verbesserung der Aufzucht von Jungfischen dienen, mit Fokus zunächst auf die regionalen Gegebenheiten der Fischwirtschaft in Tansania und im Emsland. So soll die smarte Fischzuchtanlage in einem 40 Fuß Container zu einem ersten, voll funktionsfähigen Prototyp entwickelt und getestet werden. Die Mission ist es, Fischwirten eine nachhaltig-ökologische, sozialverträgliche und ökonomisch-tragfähige Aquakultur durch ein ganzheitliches, datengetriebenes und integriertes Managementsystem zur digitalen Präzisionsfischzucht anzubieten, unter besonderer Berücksichtigung des Tierwohls. Fischwirte erhalten dadurch nutzerfreundliche Warnungen und Empfehlungen, wobei die Lösung einen zunehmenden Automatisierungsgrad bietet.</p>
<p>Zuerst soll der Markt in Tansania erschlossen werden, danach folgt das westliche Niedersachsen. Vorher sind neben der finalen Programmierungsleistung, der Einrichtung der Anlage als physischer Prototyp und dem technischen Testing auch noch ökonomische und marktliche Fragen zu analysieren. „Dies ist ein sehr wichtiger Moment für unsere Gründungsidee und wir freuen uns, gerade in dieser Phase die Coppenrath-Stiftung und die Hochschule Osnabrück als Partner gewonnen zu haben“, so Dominik Ewald, einer der beiden Gründer und Ideengeber für die interessante technische Lösung. Auch Andreas Pache – Vorstand der Stiftung – ist vom Potenzial der Idee überzeugt: „Das Projekt SmartHatch ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie bereits bestehende Unternehmen und ganze Branchen von den Ideen junger Gründer und Gründerinnen profitieren können. Die einzigartige Verknüpfung der Themenfelder Künstliche Intelligenz und nachhaltige Fischzucht hat das Kuratorium der Stiftung sehr schnell überzeugen können.“</p>
<p>Aus dem Accelerator Seedhouse Osnabrück, durch den das Startup Monitorfish die Verbindung nach Osnabrück bekam, wurde die Idee in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern sowie mit Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung und Entrepreneurship an der grünen Fakultät der Hochschule am Standort Haste, entwickelt. Sie übernimmt auch die Leitung des Projektes. Das Projekt dient zudem auch als Vorbereitung für eine anschließende Verbreitung eines erweiterten Tierwohl-Management-Systems in Sub-Sahara Afrika, Deutschland, Europa und weltweit.<br> „Fisch als Nahrungsbestandteil wird wichtig bleiben. Doch hat gerade die Aquakultur allerhand Probleme im Bereich der Nachhaltigkeit, die wir durch unsere Anlagen helfen zu lösen“, erklärt Ewald. Deswegen geht das Kooperationsteam den Weg nicht allein. Über die zusätzliche Unterstützung durch die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung freut sich das Startup daher sehr.</p>
<p>Sämtliche Partner werden separat auf der Projektwebpage, die ab Dezember Online sein wird, vorgestellt. Dort können Interessierte den Fortschritt des Projektes verfolgen und nähere Details nachlesen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong>: Die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung, Osnabrück, hat seit ihrer Gründung bereits zahlreiche innovative Projekte im Raum Osnabrück finanziell gefördert. Kernziel der Stiftung ist es, jungen Gründern und Gründerinnen in der Vorgründungs- und in der Startphase finanzielle Unterstützung und Kooperations-Netzwerke zu bieten. In Kooperation mit der Hochschule Osnabrück werden spezifische Forschungsvorhaben unterstützt, die gezielt Forschungsfragen anhand von Startup-Fallstudien bearbeiten und deren Ergebnisse somit auch anderen Startups in ähnlichem Kontext nützlich sind. Die bisher geförderten Startups versuchen, unter Einsatz von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung, innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bereitzustellen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2020 08:51:11 +0200</pubDate>
                        <title>Red Dot Award für Auftragsforschung der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/red-dot-award-fuer-auftragsforschung-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Sie gehört zu den hochwertigsten und innovativsten Designprojekten dieses Jahres: Eine Forschungsarbeit im Bereich Media &amp; Interaction Design an der Hochschule Osnabrück hat einen der bedeutendsten internationalen Designpreise erhalten, den Red Dot Design Award.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt „MQ“ der Hochschule Osnabrück im Auftrag des Hannoveraner Unternehmens IP SYSCON wurde mit dem diesjährigen Red Dot Award ausgezeichnet. Damit darf sich das Team von Prof. Henrik Arndt zu den Gewinnern eines der weltweit renommiertesten Designwettbewerbe zählen.</p>
<p>Originalität und Kreativität, Gestaltungsqualität und Innovation, Verständlichkeit und Emotionalität: Nach diesen Kriterien hat die internationale 24-köpfige Red Dot-Jury auch in diesem Jahr Projekte aus 50 Nationen in der Sparte »Brands &amp; Communication Design« bewertet. Nur jede achte der fast 7.000 Einreichungen erfüllte die strengen Maßstäbe der Kommission. Diese herausragenden Designprojekte erhielten nun das Siegel für gute Designqualität, das Red Dot Winner Label – darunter auch die Forschungsarbeit des Osnabrücker Hochschulprofessors für Interaktive Medien.</p>
<p>Ein von Prof. Arndt geführtes Designteam entwickelte das nun prämierte Design für die Benutzeroberfläche einer ganzen Produktlinie von Software-Tools für Mobilgeräte, die auf einem Geoinformationssystem (GIS) basieren. Das innovative Designsystem namens „MQ“, an dem auch Niklas Garnholz und Ann-Christin Teigelkamp aus dem Studiengang Media &amp; Interaction Design mitgearbeitet haben, bildet nun die Grundlage für ein umfangreiches Software-Portfolio zum Management von Grün- und Verkehrsflächen.</p>
<p>Als Anwendungsbeispiele nennt Arndt die Kontrolle und Zustandsverwaltung von Bäumen, Spielgeräten und Straßen – Aufgaben, die im öffentlichen Außenbereich durchgeführt werden, und das unter häufig wechselnden Umweltbedingungen. Daraus ergeben sich ganz besondere Anforderungen an die Ergonomie der Programmlösung. Deshalb hat das Team dafür gesorgt, dass Nutzerinnen und Nutzer optimal durch die Arbeitsprozesse geführt werden und immer nur die in der jeweiligen Situation erforderlichen Daten und Informationen angezeigt bekommen. Doch nicht nur dem vor Ort tätigen Arbeiter bietet das Design System Orientierung. Auch Personen, die für die Beschaffung von Software-Lösungen zuständig sind, vermittelt die Gestaltung schon auf den ersten Blick die Qualität und den Charakter der Anwendungen.</p>
<p>„Ein intelligentes Konzept und eine exzellente Nutzerfreundlichkeit sind nur die ersten Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Software-Produkt“, betont Henrik Arndt: „Alle sichtbaren und spürbaren Aspekte einer interaktiven Anwendung kommunizieren Eigenschaften, die wir der Marke eines Produkts oder Services zuschreiben.“ Alle Designelemente einer Software – von der Farb- und Formgestaltung über Animationen bis zur Navigations- und Interaktionsstruktur – seien deshalb zentrale Komponenten des Branding und müssten mit entsprechendem Fokus sorgfältig gestaltet werden, so der Designprofessor über das ausgezeichnete Projekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Henrik Arndt<br> E-Mail: <a href="mailto:h.arndt@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.arndt@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3882<br> Video: <a href="https://vimeo.com/455986906" target="_blank" rel="noreferrer">https://vimeo.com/455986906</a></p>
<p><br> <strong>Zum Hintergrund:</strong><br> Der Red Dot Design Award gilt international als eines der begehrtesten Qualitätssiegel für gute Gestaltung. Seine Ursprünge reichen bis in das Jahr 1955 zurück, als der „Verein Industrieform“ erstmals einen jährlich durchgeführten Wettbewerb ausschrieb. Um der Vielfalt im Berufsfeld Design gerecht zu werden, unterteilt sich der Award heute in drei Bereiche: den Red Dot Award: Product Design, den Red Dot Award: Brands &amp; Communication Design und den Red Dot Award: Design Concept. Der Initiator und CEO des Red Dot Awards, Prof. Dr. Peter Zec, wurde selbst vor gut einem Jahr für seinen Beitrag zur Designdisziplin ausgezeichnet – mit dem Bundesverdienstkreuz.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 15:12:00 +0200</pubDate>
                        <title> Hochschule Osnabrück: Neue regionale Apfelsorte „Deichperle“ vom Campus Haste für Norddeutschland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/hochschule-osnabrueck-neue-regionale-apfelsorte-deichperle-vom-campus-haste-fuer-norddeutschland/</link>
                        <description>Züchtungserfolg nach 18 Jahren intensiver Forschungsarbeit: Die „Deichperle“ hat das Wissenschaftsteam und die Obstbaubetriebe gleichermaßen überzeugt und das nicht nur durch ihren saftig-süßen Geschmack und die hohen Erträge. Nun erobert die neue Apfelsorte die ersten Wochenmärkte und Geschäfte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17.09.2020) Sie ist saftig-süß und besticht durch ihre kräftige Rotfärbung: die „Deichperle“. An der Hochschule Osnabrück haben Wissenschaftler jetzt die neue regionale Apfelsorte vorgestellt. Sie ist in enger, langjähriger Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) entstanden. Die „Deichperle“ mit ihren besonderen Qualitäten soll den Obstbauern und -händlern im Alten Land helfen, im harten Wettbewerb gegen internationale Konkurrenz zu bestehen.&nbsp;<br> <br> Mit rund 17 Millionen Obstbäumen ist das Alte Land das größte zusammenhängende&nbsp;Obstanbaugebiet Nordeuropas. Fast jeder dritte deutsche Apfel stammt von der Niederelbe. Doch die dortigen Sorten Elstar und Jonagold verlieren mit der Zeit an Qualität und Preis. „Wir brauchen neue regionale Apfelsorten, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Neue, beliebte Apfelsorten mit besseren Preisen kommen überwiegend aus wärmeren Gebieten wie Pink Lady aus Australien“, so Obstanbauer Thorben Sumfleth. Deshalb gründeten sieben junge Obstbauern, unter ihnen Thorben Sumfleth, im Jahr 2002 mit rund 170 weiteren Obstbaubetrieben und Obsthändlern die ZIN. Wissenschaftliche Unterstützung holten sie sich bei der Hochschule Osnabrück. Nun - 18 Jahre später - ist es soweit: Die „Deichperle“ erobert die ersten Wochenmärkte und Supermarkt-Filialen in Norddeutschland.<br> <br> An rund 40.000 Bäumen im Alten Land wächst die neue Apfelsorte mit ihrer intensiven Rotfärbung bereits. Doch bis es soweit war, hat Prof. Dr. Werner Dierend, Professor für Obstbau, mit seinem Team hunderte Kreuzungen durchgeführt. „Beim Kreuzen übertragen wir den Pollen der Vatersorte mit einem Pinsel von Hand auf die Blüten der Muttersorte. Aus den Früchten der Muttersorte gewinnen wir die Kerne, die die Eigenschaften beider Sorten enthalten.“ Aus jedem Kern entstehe eine neue Sorte – wie die Probe „Nummer 17“ aus der ersten Versuchsreihe, die heutige „Deichperle“.<br> Gemeinsam mit Prof. Dr. Henning Schacht, Professor im Fachgebiet Baumschule, zog Dierend tausende Sämlinge auf dem Campus zu jungen Bäumen heran. Die jungen Apfelbäume wurden dann über Jahre hinweg an der Niederelbe und an der Hochschule auf Erträge, Krankheitsresistenzen und Lagerfähigkeit der Früchte getestet.&nbsp;<br> <br> <strong>Überraschung: Sorte „Nr. 17“ kommt groß raus</strong><br> <br> „Es ist ein Puzzlespiel. Wir haben viele Anforderungen, und es gibt kaum eine Sorte, bei der alles zusammenpasst“, so Dierend. „Bei der Sorte ‚Nr. 17‘ haben wir damals befürchtet, dass die Früchte etwas zu klein wären. Aber ihr saftig-süßer Geschmack, die gleichmäßig hohen Erträge und die gute Lagerfähigkeit haben unsere Aufmerksamkeit geweckt.“ Deshalb gaben die Forscher die Sorte „Nr. 17“ an die Obstbauern weiter und zu ihrer Überraschung wuchsen an anderen Standorten im Alten Land größere Früchte. Außerdem zeigte sich, dass sie durch ihre Schorfresistenz sogar für den Ökolandbau geeignet ist.<br> <br> <strong>„Das kann man nirgends nachlesen, das muss man erleben.“&nbsp;</strong><br> <br> „In unserem Sensoriklabor haben Apfel-Testerinnen und -Tester - ähnlich wie bei einer Weinprobe -Geschmack, Geruch, das Mundgefühl und auch den Nachgeschmack der Früchte bewertet“, berichtet Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing. Bei anschließenden Tests in Supermärkten ging es dann um die einfache Frage: Schmeckt der Apfel oder schmeckt er nicht? Dabei sei die heutige „Deichperle“ mit ihrer Saftigkeit und Süße positiv aufgefallen.&nbsp;<br> <br> Die ZIN hat bereits den nationalen und den EU-Sortenschutz beantragt und die neue Sorte bei den Norddeutschen Obstbautagen offiziell vorgestellt. „Wie viel Spaß es macht und wie viel Durchhaltevermögen nötig ist, um neue Sorten entstehen zu lassen und diese auf Herz und Niere zu prüfen, das kann man nirgends nachlesen. Das muss man einfach selbst erleben“, berichtet Dierend und stellt klar: „Natürlich bin ich stolz auf das Erreichte, aber es geht immer weiter. Die nächsten Sorten werden schon getestet.“</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Werner Dierend<br> Professor für Obstbau<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="w.dierend@hs-osnabrueck.de" class="mail"> w.dierend@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-5122</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulabsolvent Max Leimkühler mit Wissenschaftspreis für die beste Masterarbeit ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/hochschulabsolvent-max-leimkuehler-mit-wissenschaftspreis-fuer-die-beste-masterarbeit-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Anfang September erhielt der Absolvent der Hochschule Osnabrück Max Leimkühler den „prostep ivip Scientific Award“ für die beste Masterarbeit des Vorjahres. Beim virtuellen prostep ivip-Symposium fand die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises statt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Abschlussarbeit befasste sich der Absolvent des Studiengangs „Entwicklung und Produktion“ mit dem aktuellen Thema „maschinelles Lernen“ anhand von Produktionsdaten eines renommierten deutschen Autoherstellers. „Um im steigenden globalen Wettbewerb zu bestehen und ihre Produktion ständig zu verbessern, müssen Industrieunternehmen große Datenmengen systematisch analysieren“, erklärt Leimkühler: „Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass der Einsatz intelligenter Systeme dabei zielführend ist.“</p>
<p>In seiner Arbeit entwickelte der prämierte Ingenieur deshalb eine Methodik, die maschinelles Lernen ermöglicht und dabei Eigenarten des jeweiligen Produktionsumfeldes berücksichtigt. Geprüft wurde die Methodik anhand von Anwendungsfällen zur Optimierung des Fräsprozesses – und das mit Erfolg. „Die praktische Prüfung hat gezeigt, dass sich die vorgeschlagene Methodik in der Praxis bewährt und zur Effizienzsteigerung in der Produktion geführt hat“, freut sich der Erstprüfer, Prof. Dr. Thomas Mechlinski. Ein weiterer Grund zur Freude für den Professor für Ingenieurinformatik und Produktdatenmanagement: Max Leimkühler ist bereits der dritte Preisträger des renommierten Wissenschaftspreises von der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Der talentierte Absolvent setzt seine wissenschaftliche Arbeit direkt nach dem Masterabschluss fort: Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeitet er jetzt an seiner Promotion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Thomas Mechlinski<br> Tel.: 0541 969-7149<br> E-Mail: <a href="mailto:t.mechlinski@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.mechlinski@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Kurzvideo zur Abschlussarbeit von Max Leimkühler:<br> <a href="https://youtu.be/WlMMaYvj1gw" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/WlMMaYvj1gw</a></p>
<p><br> <strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><u>Der prostep ivip Verein</u> bündelt die Interessen von Herstellern und Lieferanten der Fertigungsindustrie sowie von IT-Anbietern in enger Zusammenarbeit mit Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, zeichnet der international tätige Verein jährlich die besten Master- und Doktorarbeiten auf dem Gebiet der virtuellen Produktentstehung aus.<br> <a href="http://www.prostep.org/ueber-uns/scientific-award" target="_blank" rel="noreferrer">www.prostep.org/ueber-uns/scientific-award</a></p>
<p><u>Master-Studiengang „Entwicklung und Produktion“</u>: Intelligente Produktkonzepte und innovative Fertigungstechnik sind die Basis für wettbewerbsfähiges Produzieren. Unverzichtbare Voraussetzungen dafür sind technische und methodische Kompetenzen der Fachkräfte in der Produktentwicklung und Produktionstechnologie. Im 4-semestrigen Masterstudiengang erlernen Studierende Konzepte, Methoden und Techniken in einem weiten Umfeld der Entwicklung und Produktion.<br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/entwicklung-und-produktion-msc" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/entwicklung-und-produktion-msc</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Sep 2020 11:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Start-ups zum Fliegen bringen: Start-ups, Agrarfachleute sowie Förderinnen und Förderer diskutierten über Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/start-ups-zum-fliegen-bringen-start-ups-agrarfachleute-sowie-foerderinnen-und-foerderer-diskutierten-ueber-kuenstliche-intelligenz-in-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Gründerinnen und Gründer aus dem Agrarbereich erhielten bei der Hybrid-Veranstaltung am 10. September Antworten auf die Frage: „Ist meine Idee – mein Start-up – förderfähig?“ und erfuhren gleichzeitig von den zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit dem Seedhouse (ein Projekt der ICO InnovationsCentrum Osnabrück GmbH) organisierte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen die Veranstaltung, die mit über 40 Teilnehmenden auf besonders große Resonanz stieß. Unterstützt wurde diese durch f3-farm.food.future und moderiert durch Nikolas Neddermann, wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück und selbst Landwirt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Digitalisierung im Agrarbereich</strong></p>
<p>Der digitale Fortschritt macht auch vor dem Agrarbereich nicht Halt. Start-up-Unternehmerinnen und -Unternehmer haben oft Ideen, die zur Verbesserung von Abläufen oder ganz neuen Geschäftsmodellen führen. Doch bevor eine Idee zu einer Innovation wird, also die sogenannten „Marktreife“ erlangt ist, sind häufig Hürden zu meistern. Dabei sind digitale Prozesse, bei denen umfangreiche Daten zu managen und zu verwalten sind, Herausforderung und Chance zugleich. Diese wurde im Einführungsvortrag von Tim Siebert, Start-up-Manager im Seedhouse, deutlich.</p>
<p><br> <strong>Start-ups berichten von ihren Erfahrungen</strong><br> Zu Gast waren drei Start-ups aus dem Agrarsektor: seedalive, Trilitec und SAM-Dimension, die ihren Werdegang und ihre Erfahrungen während und nach der Gründung schilderten. Denn hinter jedem Start-up stecken Persönlichkeiten, die für ihre Idee brennen und Hindernisse in Kauf nehmen, damit die eigene Vision Wirklichkeit wird.</p>
<p>Seedalive nutzt KI in ihrem Keimfähigkeitsschnelltest für Samenkörner. Sie sind eine Ausgründung der Universität Osnabrück (Fachbereich Biologie, Prof. Dr. Klaus Mummenhoff). Jens Varnskühler von seedalive berichtet: „Die Nachfrage nach den Tests ist sehr groß. Die Tests sind ungefährlich, zuverlässig, unaufwändig, schnell, günstig und die Samen erhaltend.“ Nach nur vier Stunden lässt sich anhand des Farbumschlags der seedalive Testlösung durch KI die Keimfähigkeit der untersuchten Samen klassifizieren.</p>
<p>Bei Robin Mink von SAM-Dimensions geht es hoch hinaus. „Bis zu 90 Prozent der ausgebrachten Herbizide treffen nicht die Unkräuter, sondern den Boden oder die Kulturpflanze“, so Mink. Die Lösung: Es sollen nur an den Stellen im Feld Herbizide ausgebracht werden, an denen sich Unkräuter befinden. Mit einer Drohne überfliegen die Gründer Felder und können KI-basiert Unkräuter erkennen. Daraus wird eine Applikationskarte erstellt und dem Landwirt zur Verfügung gestellt. Nun kann dieser eine einzelpflanzenspezifische Behandlung vornehmen, was nicht nur kostensparend, sondern auch umweltschonend ist.</p>
<p>„Der Erntewächter“ – so nennen die drei Brüder von Trilitec ihre Sensorplattform zur Objekterkennung und -unterscheidung, erzählt Gründer Benjamin Littau. Er besteht aus Kameras und Sensoren, die auf dem Dach eines Treckers montiert werden. Eine KI wertet dann die empfangenen Daten aus. So können Kulturpflanzen von Metallen, Steinen oder auch Tiere unterschieden werden: Die Ernte kann sicher und ohne Zwischenfälle und Stillstandszeiten erledigt werden.</p>
<p><br> <strong>Fördermöglichkeiten für KI-Agrar-Start-ups</strong></p>
<p>Start-ups werden von mehreren Seiten mit Fördermöglichkeiten und fachkompetenten Ansprechpersonen unterstützt. So stellte Dr. Stefanie Grade von der Deutschen Stiftung Umwelt (DBU) das „Green Start-up Programm“ vor. Beispielhaft nannte sie zwei von der DBU geförderte Start-ups mit KI-basierten Innovationen. Wichtig in diesem Förderprogramm ist, dass durch das Geschäftsmodell auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickelt werden.</p>
<p>Dr. Stefan Stiene vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) berichtete über die Forschungsaktivitäten des DFKI im Anwendungsfeld Landwirtschaft in Osnabrück. Zu diesen gehören die Projekte Experimentierfeld Agro-Nordwest, DAKIS, SoilAssist oder Zukunftslabor Agrar. Darüber hinaus stellte er dar, wie Agrar Startups in DFKI-Projekten mitwirken können. „Start-ups zum Fliegen bringen - das funktioniert in Deutschland schon ganz gut“, sagte Dr. Benjamin Kowalski in Hinblick auf die Situation der Unterstützungsmöglichkeiten für Start-ups. Er warb für das umfangreiche Netzwerk EIP Agrar &amp; Innovation Niedersachsen (EIP-Agri) von der Europäischen Innovationspartnerschaft für Nachhaltigkeit und Produktivität in der Landwirtschaft.</p>
<p>Die zahlreichen Teilnehmenden aus ganz Deutschland bekamen mit diesen vielfältigen Vorträgen einen optimalen Überblick und Wegweiser für ihr KI-Agrar-Startup. Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist geplant, kündigte Moderator Nikolas Neddermann an.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2020 09:45:19 +0200</pubDate>
                        <title>Erste Online-Projektmesse der Hochschule Osnabrück ein voller Erfolg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/erste-online-projektmesse-der-hochschule-osnabrueck-ein-voller-erfolg/</link>
                        <description>Sieben „Lösungen für die Welt von morgen“, basierend auf Zukunftstechnologien, präsentierten jetzt Studierende der Hochschule Osnabrück in der ersten gleichnamigen Online-Projektmesse. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Nach fünf Monaten Projektarbeit war es am 25. August endlich soweit: Studentische Teams der Informatik- und Elektrotechnikstudiengänge der Hochschule Osnabrück zeigten ihre Ideen für die Welt von morgen. 36 Studentinnen und Studenten haben seit April sieben Projekte – teils in Kooperation mit Unternehmen – bearbeitet. Das Besondere: Sowohl die Projektarbeit als auch die Präsentation der Ergebnisse fanden in Zeiten von Corona im Online-Modus statt. Mit rund 90 Messegästen war die erste <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen" target="_blank">Online-Projektmesse</a> der Hochschule Osnabrück ein voller Erfolg.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Virtuelle Inbetriebnahme einer Abfüllstation</strong></p>
<p class="01Standard">Virtuell waren nicht nur die Projektarbeit und die Messe: In einer der „Lösungen für morgen“ drehte sich alles rund um die „virtuelle Inbetriebnahme“. Fünf duale Elektrotechnik-Studierende haben in ihrem Projekt den sogenannten „digitalen Zwilling“ einer Abfüllstation nachgebaut und damit deren virtuelle Inbetriebnahme realisiert. „Ähnliche Projekte finden heute in vielen Betrieben Verwendung“, berichtet Jannis Wilde, der wie alle Mitglieder seines Teams bereits eine Ausbildung in der Industrie abgeschlossen hat. Der Vorteil einer virtuellen Anlage: „Damit können viele Fehler frühzeitig festgestellt werden, was später, bei der tatsächlichen Inbetriebnahme, sowohl Zeit als auch Kosten spart“, so der Teamsprecher. Auch können durch diese Art der Produktentwicklung virtuelle Prototypen erschafft werden, an denen verschiedene Konzepte bereits vorab getestet werden, ohne sie reell aufbauen zu müssen. Konkret ging es im Projekt um die Erweiterung der sogenannten „Smart Factory“, die über verschiedene Labore der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verteilt ist. Mit diesem Schlagwort beschreibt man eine Produktionsumgebung, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme ohne menschliche Eingriffe weitgehend selbst organisieren. An dieser „intelligenten Fabrik“ lernen Studierende, begleitet vom Hochschul<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/kompetenzzentrum-industrie-40/" target="_blank">-Kompetenzzentrum „Industrie 4.0“</a>, die gleichnamige Zukunftstechnologie praxisnah kennen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Verteiltes Rechnen für schnelle Verarbeitung gigantischer Datenmengen</strong></p>
<p class="01Standard">Im Projekt, das vier Studierende der Technischen und der Medieninformatik im Auftrag der ROSEN Gruppe bearbeitet haben, ging es um verteiltes Rechnen. Das weltweit agierende Unternehmen mit zentraler Forschung, Entwicklung und Fertigung in Lingen (Ems) inspiziert unterschiedlichste Industrieanlagen und sorgt dafür, dass deren sicherer Betrieb gewährleistet wird. Dazu gehören beispielsweise Pipelines, Tanks und Druckbehälter ebenso wie Windkraftanlagen, Züge oder Antennenmaste. Bei der Inspektion entstehen mitunter gigantische Datenmengen, die möglichst schnell und effizient verarbeitet werden müssen. „Unsere jetzige Lösung ist über Jahre gewachsen und setzt eine große Menge an Rechenleistung voraus“, erzählt Eyk Haneklaus, Software-Designer bei der ROSEN Gruppe. Gemeinsam mit dem Informatik-Professor Dr. Rainer Roosmann schrieb er ein Projekt aus, in dem die Studierenden die moderne Technologie des Cloud Computings für speziellere Anforderungen des Unternehmens nützlich gemacht haben. „Unsere Lösung ermöglicht es, beliebig verteilte Aufgaben sehr individuell zu managen und zu überwachen“, erklärt der Teamleiter Christopher Sieh: „So können gigantische Datenmengen von Inspektionsdaten auf etliche Computer verteilt und trotzdem zuverlässig und sicher verarbeitet werden. Zum Beispiel kann man gerade nicht genutzte Rechenkapazität in dem eigenen Rechenzentrum nutzen und bei Bedarf einen beliebigen Cloudanbieter ‚dazuschalten‘. Das Gleiche geht auch andersrum: Das System fährt bei besonders wenig Arbeit alles bis auf einen einzigen Rechner herunter. Beides passiert vollautomatisch nach Menge der Arbeit.“ Die beiden Projektbetreuer sind mit den Ergebnissen des Teams überaus zufrieden. „Mehrere Abteilungen haben bereits Interesse an der studentischen Entwicklung signalisiert“, freut sich Haneklaus. Sein Kollege Hendrik Niemeyer, zuständig für Algorithmus-Design, zeigt sich beeindruckt: „Ich nehme für unsere Projekte viele wertvolle Impulse mit und bin mir sicher, dass das Thema ‚verteiltes Rechnen‘ auch zukünftig eine große Rolle für uns spielen wird.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Bluetooth-Schlösser für Tausch- und Verleihdienste </strong></p>
<p class="01Standard">Eine andere Zukunftstechnologie nahmen sechs Studierende der Medieninformatik unter die Lupe – &nbsp;Bluetooth-Schlösser, die für zahlreichen Anwendungsbereiche eingesetzt werden können. „Wir wollen den Grundstein zur Erschließung einer gewaltigen Zielgruppe legen", sagt der studentische Projektleiter Nils Geschwinde selbstbewusst. Seine Teamkollegin Astrid Dingmann ergänzt: „Unsere Lösung ermöglicht es, Zugriffsrechte registrierter Schlösser zu verwalten und in Echtzeit aufzulösen." Welche Person darf an welchen Wochentagen welches Schließfach öffnen? Welcher Nutzergruppe soll gestattet sein, Öffnungsberechtigungen für einen Seminarraum zu vergeben? – Das System der Studierenden bietet allen schlossgebundenen und app-basierten Tausch-, Verleih- und Vertriebsdiensten eine simple und intuitive Lösung. Vom einfachen Radverleih bis zu komplexen Raumbuchungssystemen: Mit den neuentwickelten Schnittstellen stehen externen Entwicklerinnen und Entwicklern – von einzelnen Studierenden bis zu großen Projektteams – alle Türen offen, um ihre eigenen Systeme zu konzipieren und zu entwickeln.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Virtuelle Projektmesse ein voller Erfolg</strong></p>
<p class="01Standard">In rund zwei Stunden präsentierten die sieben Teams ihre Projektergebnisse vor rund 90 Messegästen. Danach ging es in einzelnen Videokonferenzen weiter: Die Studierenden beantworteten Fragen und schmiedeten Kontakte mit Unternehmensvertretern. „Alle Teams haben sich hervorragend vorbereitet und ihre Projekte, die sie unter erschwerten Corona-Bedingungen durchführen mussten, überzeugend präsentiert“, freut sich der Organisator der Projektmesse, Prof. Roosmann. Bei der Durchführung der ersten Online-Veranstaltung dieser Art an der Hochschule Osnabrück bekamen die Teams Unterstützung auch von Jutta Dick vom <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/elearning-competence-center/" target="_blank">eLearning Competence Center</a>. „Die Projektmesse und die gesamte Organisation drum herum haben uns Studierenden sehr gut gefallen“, gibt der Student Jannis Wilde das Lob zurück: „Zwar wäre eine Präsenzveranstaltung schöner gewesen, aber im Rahmen der Möglichkeiten war es eine sehr gute Lösung!“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Informationen und Kurzvideos zu allen Projekten stehen auch nach der Messe online bereit:<br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 31 Aug 2020 11:55:49 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück: Mit regionaltypisch begrünten Dächern Lebensräume für Insekten schaffen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/08/dachbegruenungen-als-lebensraum-fuer-insekten/</link>
                        <description>Forschungsteam der Hochschule erhält im Bundesprogramm Biologische Vielfalt eine Förderung von mehr als einer halben Million Euro.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück setzt ihre Expertise für mehr insektenfreundliche Dachbegrünungen im Projekt „DaLLî ‒ Extensive Dachbegrünungen in urbanen Landschaften als Lebensraum für Insekten“ ein. Das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt wird mit mehr als 540.000 Euro vom Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert.</p>
<p>„Im Projekt Roofs for Biodiversity, das bis Juni 2020 lief, haben wir bereits Saatmischungen aus regionaltypischen Arten der Sandtrockenrasen entwickelt“, berichtet Prof. Dr. Kathrin Kiehl. Sie bildet mit Dr. Roland Schröder und Daniel Jeschke das Forschungsteam an der Hochschule. Konventionelle extensive Dachbegrünungen bestehen in der Regel aus gebietsfremden, gezüchteten Pflanzenarten. Für die regionaltypische Biodiversität haben sie im Vergleich zu heimischen Pflanzen nur einen geringen Wert. Deshalb widmet sich das Osnabrücker Forschungsteam seit Längerem der Frage, welche Pflanzenarten aus Nordwestdeutschland den extremen Standortbedingungen auf einem Dach gewachsen sind.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Regional und konventionell begrünte Dächer werden verglichen</strong></p>
<p>„Im laufenden Projekt gehen wir nun noch einen Schritt weiter und überprüfen, inwiefern die neu entwickelten Mischungen das Vorkommen blütenbesuchender Insekten fördern“, sagt Schröder. Konkret heißt das, dass die Projektmitarbeitenden in der Vegetationsperiode regelmäßig auf den Dachflächen Insekten erfassen, die sie an den Blüten finden. Um den Insekten geeignete Lebensräume zu bieten, werden auf den Dächern zudem vereinzelt kleinere Sandhaufen („Sandlinsen“) angelegt, Totholz platziert und Nisthilfen mit Schilfröhrchen unterschiedlichen Durchmessers aufgestellt. „Im Laufe der kommenden Monate und Jahre können wir unsere Art der Dachbegrünung mit üblichen Dachbegrünungen und ihrem Nutzen für die Insektenwelt vergleichen. Zudem können wir sehen, welche Pflanzen den Insekten besonders nützen“, erklärt Kiehl.</p>
<p>An sechs Modelldächern im Nordwestdeutschen Tiefland wird die Begrünung mit regionaltypischen Wildpflanzen im Blick auf ihre Wirksamkeit als Lebensraum für Insekten untersucht und auch weiterentwickelt. Auf dem Dach des Bibliotheks- und Hörsaalgebäudes der Hochschule Osnabrück am Campus Haste hat das Projektteam im September 2018 Versuchsflächen auf etwa 500 Quadratmetern angelegt. Hinzu kommen Gründächer externer Kooperationspartner: Dazu zählen die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz in Schneverdingen, die Friedrich Lütvogt GmbH &amp; Co. KG in Wagenfeld sowie die GEWOBA AG in Bremen.</p>
<p>„Unser Projekt ist ein Modellvorhaben, dessen Methodik auf urbane Landschaften in anderen Naturräumen Deutschlands übertragbar ist“, betont Schröder. In Kooperation mit dem BuGG - Bundesverband GebäudeGrün e.V. sollen verschiedene Fortbildungsveranstaltungen angeboten werden. Sie richten sich an Planungs-, Architektur- und Ingenieurbüros sowie an Gartenlandschaftsbau-Unternehmen. Aber auch für Behörden, Privatleute, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende wird es Angebote geben. So werden die Handlungsempfehlungen für insektenfreundliche Dachbegrünungen möglichst vielen Menschen zur Verfügung gestellt, die sich mit dem Thema beruflich oder privat auseinandersetzen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zukünftig mehr Dachbegrünungen</strong></p>
<p>„Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass das Wissen über naturschutzfachlich hochwertige, extensive Dachbegrünungen vielen Personenkreisen zugänglich ist und so auch die Akzeptanz und die Umsetzung grüner Dächer steigern“, sagt Kiehl. Das Potenzial ist groß. In der Ende Mai veröffentlichten Publikation „Green Deal für Stadt und Grün – Konjunkturprogramm“ vom Bundesverband GebäudeGrün e.V. heißt es: „Nur etwa neun Prozent der jährlich neu entstehenden Flachdachfläche werden begrünt.“ Die Nutzbarmachung dieser Flächen für Naturschutz und Klimaanpassung wäre angesichts der zunehmenden Verdichtung urbaner Räume auf Kosten grüner Infrastruktur aus Sicht des Forschungsteams wünschenswert. &nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Dr. Roland Schröder<br> Projektkoordinator<br> Tel.: 0541 969-5163<br> E-Mail: r.schroeder@hs-osnabrück.de</p>
<p><br> Prof. Dr. Kathrin Kiehl<br> Professorin für Vegetationsökologie und Botanik<br> Tel.: 0541 969-5042<br> E-Mail: k.kiehl@hs-osnabrueck.de</p>
<p>Mehr zum Projekt auf der Seite des Bundesamtes für Naturschutz: <a href="https://tinyurl.com/y6hvhauy" target="_blank" rel="noreferrer">https://tinyurl.com/y6hvhauy</a><br> Mehr zum Projekt auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: <a href="https://tinyurl.com/y3ryxu2h" target="_blank" rel="noreferrer">https://tinyurl.com/y3ryxu2h</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Aug 2020 13:42:56 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer Traktor: Studierende arbeiten mit neuster Technologie auf Feldern der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/08/neuer-traktor-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Als erste Bildungseinrichtung nutzt die Hochschule den Traktor Arion 550 mit dem ersten Traktorassistenzsystem CEMOS vom Landmaschinenhersteller CLAAS. Er wird auf dem Waldhof eingesetzt, dem landwirtschaftlichen Versuchsbetrieb der Hochschule.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie lässt sich Kraftstoff sparen und wie die Flächenleistung optimieren? Im Dialog mit dem Fahrenden gibt das Betriebssystem CEMOS die passenden Einstellungsempfehlungen für die individuellen Anforderungen. Für eine offizielle Übergabe des Traktors trafen sich jetzt Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Osnabrück und der Firma CLAAS auf dem Waldhof.</p>
<p>„Das Fahrassistenzsystem CEMOS wird erstmalig für Traktoren verwendet“, erklärt Guido Hilderink, Produktmanager für Traktoren bei CLAAS. Das System gibt durch einen dialogbasierten Austausch mit dem Fahrenden Handlungsempfehlungen, um den Traktor für den aktuellen Gebrauch optimal einzustellen. Das ist für den Einsatz auf dem Versuchsbetrieb wichtig. Hier kommt es darauf an, exakt und genau zu arbeiten. „Für unsere Arbeiten benötigen wir den neusten Stand der Technik. Außerdem brauchen wir Maschinen, die die hohen Erwartungen erfüllen und den Studierenden einen Mehrwert bieten können“, erklärt Prof. Dr. Dieter Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landwirtschaft.</p>
<h3><strong>Studierende wenden moderne Lösungen selbst praktisch an</strong></h3>
<p>Die Hochschule Osnabrück konnte den Traktor schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin auf dem Feld testen „Wir verstehen uns als Innovationstreiber. Daher ist es wichtig, dass wir Maschinen als erstes Testen und diese auch im Dialog weiterentwickeln können“, erklärt Prof. Dr. Hubert Korte, Professor für Landtechnik. Der Traktor ist nun fester Bestandteil auf dem Waldhof. Von ihm profitieren nicht nur Mitarbeitende, sondern vor allem auch Studierende, die bei Versuchen und in Projekten den Traktor nutzen werden. „Es ist super, dass wir als Studierende moderne und innovative Lösungen selbst praktisch anwenden können“, freut sich Landwirtschaftsstudent Benedikt Rösler.</p>
<p>Studierende nutzen zudem die Möglichkeit, beim Landmaschinenhersteller CLAAS ihre Abschlussarbeiten zu schreiben, Praktika und Praxisprojekte zu absolvieren und an Exkursionen teilzunehmen. Das Unternehmen fördert an der Hochschule Osnabrück außerdem mehrere Deutschlandstipendien. „Wir als Unternehmen profitieren ebenfalls von dem engen Austausch von Wissenschaft und Praxis“, sagt Annika Andresen, Managerin Corporate Employer Branding bei CLAAS.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Dieter Trautz<br> E-Mail: <a href="mailto:d.trautz@hs-osnabrueck.de">d.trautz@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-5058</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 08:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast besucht Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/07/tag-der-tutorienarbeit-1/</link>
                        <description>Entwicklungen in Studium und Forschung in den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie der Transfer in die niedersächsische Agrarregion im Fokus des Arbeitsgesprächs</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML), Barbara Otte-Kinast, zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Hochschule Osnabrück im Bereich Agrar- und Lebensmittelwissenschaften bei den Themen Studium und Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung sowie Transfer und Vernetzung. Bei einem Arbeitsbesuch der Ministerin an der Hochschule erörterten Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann im Beisein von Referatsleiter Dr. Michael Schrörs mit der Ministerin die Zusammenarbeit der agrar- und lebens-mittelwissenschaftlichen Bereiche der Hochschule mit den zuständigen Ressortbereichen im Ministerium des Landes Niedersachsen. „Wir rüsten mit unseren Studiengängen unsere Studierenden aus für die drängenden Zukunftsaufgaben in der Branche“, erläuterte Dekan Lehmann den Gästen das Bestreben der Hochschule. So hat die Fakultät am Standort Haste in Osnabrück sowohl in den Agrarwissenschaften als auch in den Bereichen Lebensmittelwirtschaft und Ernährung ihre Studiengänge zielgerichtet weiterentwickelt und mit den Re-Akkreditierungen dieser Programme auf die gesellschaftlichen Herausforderungen in den Fachgebieten reagiert. „Die erst kürzlich eingeworbenen Digitalisierungsprofessuren verstärken den laufenden Transformationsprozess in einer zunehmend digitalen Agrarwirtschaft mit intelligenter Landtechnik, in der digitalen Arbeitswelt und den Wertschöpfungsketten zwischen Stadt und Land sowie in den digitalen Versorgungsketten in der Gesundheitswirtschaft und werden in Zukunft die Ausbildung der Studierenden maßgeblich beeinflussen“, unterstrich Lehmann weiter.<br> Der profilgebende Forschungsschwerpunkt „Agrarsysteme und -technologien“ ist bereits seit längerem auf der HRK-Forschungslandkarte zu finden. Beispielhaft stellte die Hochschulleitung die Projekte Food Future Lab als Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwertschöpfung, Agrarsysteme der Zukunft mit Indoorfarm sowie den Verbund Agro-Nordwest als Experimen-tierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau der Ministerin vor.<br> „Die Hochschule versteht sich hier als Impulsgeberin für Innovationen und multidisziplinäre Vernetzung“, erklärte Hochschulpräsident Bertram und verwies in dem Zusammenhang auf das gemeinsame Projekt der Osnabrücker Hochschulen mit regionalen Partnern PROAC-TOS, welches die Stärkung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung zum Ziel hat und durch das Land Niedersachsen finanziert wird.<br> Ministerium und Hochschulleitung diskutierten anschließend die Synergiemöglichkeiten in den Themenbereichen Stall der Zukunft, Digitalisierung in der Landwirtschaft, Transformation agrarischer Intensivregionen sowie den zukünftigen Fachkräftebedarf der Branche in Niedersachsen.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2020 11:17:04 +0200</pubDate>
                        <title>Netzwerk „AgrarCycle&quot; soll vertikaler Landwirtschaft großen Schub geben </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/07/zim-netzwerk-agrarcycle/</link>
                        <description>Im Netzwerk für Agrarsystementwicklungen arbeitet die Hochschule eng mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups zusammen. Aus der Kooperation mit Partnern aus der IT-, Ingenieurs- und Agrarbranche sollen hochinnovative Ansätze für die Lebensmittelproduktion entstehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 02.07.2020) Ein Forschungsteam der Hochschule Osnabrück will in den kommenden Monaten und Jahren unter dem Namen „AgrarCycle“ ein hochinnovatives Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft aufbauen, um die vertikale Landwirtschaft am Standort Deutschland nachhaltig zu fördern. Das Vorhaben wird mit mehr als 120.000 Euro aus dem Innovationsprogramm für den Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.</p>
<p>Bei der vertikalen Landwirtschaft wird Gemüse und Obst in mehrstöckigen Gebäuden angebaut. Dieses System benötigt weder direktes Sonnenlicht noch Ackerboden, denn die Pflanzen wachsen in Nährlösungen bei künstlichem Licht oder Tageslicht. Neben einer effizienten Flächennutzung in der Höhe können Lebensmittel in einer Indoor-Vertical-Farm (IVF) in einer verlässlichen, wetterunabhängigen Qualität produziert werden. Zudem kann bei der Produktion in geschlossenen und kontrollierbaren Agrarsystemen einer IVF weitgehend auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet werden. „So wird es möglich, dass auch Menschen in urbanen Räumen zukünftig mit regional erzeugten Lebensmitteln versorgt werden können”, sagt Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Projektpartner sind willkommen</strong></p>
<p>Noch sind Lebensmittel aus einer Indoor-Vertical-Farm unter anderem aufgrund des höheren Stromverbrauchs zu teuer. Im Projektantrag heißt es etwa im Blick auf eine IVF: „Abgesehen von weiteren Kosten liegen die Kosten durch den Energiebedarf von 7 kWh pro Kilogramm Blattsalat bereits bei über einem Euro.“ Um die Produktionskosten signifikant zu reduzieren, fehle es vor allem an innovativer Leistungselektronik. Mithilfe des ZIM-Netzwerkes soll sich das ändern. „Mit den verschiedenen Projektpartnern wollen wir Wege finden, um Emissionen zu mindern und Ressourcen effizienter einzusetzen”, erklärt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen. „Wir wollen den Anforderungen ernährungs- und gesundheitsbewusster Konsumentengruppen gerecht werden und neue pflanzliche Produktinnovationen auf den Markt bringen“, ergänzt Ulbrich.</p>
<p>Dies soll sowohl mit Partnern, die das Netzwerk finanziell mittragen, als auch mit assoziierten Partnern gelingen, die das Netzwerk ideell unterstützen. Die Zeit für das Vorhaben scheint in vielerlei Hinsicht günstig: So veröffentlichte im Juli des Vorjahres die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass jeder zweite Konsument Produkte aus vertikaler Landwirtschaft kaufen würde.</p>
<p>Für das Netzwerk „AgrarCycle“ werden weitere Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft gesucht. „Die Vision des ZIM-Netzwerks AgrarCycle ist die Weiterentwicklung von geschlossenen und kontrollierbaren Agrarsystemen mit allen Komponenten und Stakeholdern entlang der gesamten Agri-Food-Wertschöpfungskette, sodass in ihnen klimaresilient, effizient, qualitätsorientiert und wirtschaftlich produziert sowie Energie- und Stoffkreisläufe optimiert und geschlossen werden können“, heißt es im Projektantrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Telefon: 0541 969-3664<br> E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Ulbrich<br> Telefon: 0541 969-5116<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Zum Hintergrund:</strong><strong> </strong>Das ZIM-Netzwerk „AgrarCycle – Netzwerk für Agrarsystementwicklungen zur Effizienzsteigerung und klimasicheren Produktion pflanzlicher Rohstoffe durch Energie- &amp; Stoffkreisläufe“ ist groß. Reguläre Partner sind: DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik; ISFH – Institut für Solarenergieforschung; DH Licht – Professional Lighting; RAM Mess- und Regeltechnik; Gefoma; Thissen Analytics; Cultinova Experior Microtech; Ingenieurbüro Mencke &amp; Tegtmeyer; Anedo und Hagedorn Software Engineering. Assoziierte Partner sind: Seedhouse – InnovationsCentrum Osnabrück; Wissensvernetzung Weser-Ems – Bioökonomie Landkreis Osnabrück; Mählmann Gemüsebau; ELEA; ELO eG; Vrielmann; K+S und TROX HGI.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2020 16:55:37 +0200</pubDate>
                        <title>Online-Podium: Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf unsere Arbeitswelt? </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/corona-und-die-arbeitswelt-1/</link>
                        <description>Hochschule und Universität Osnabrück stellen Forschungsergebnisse am 24. Juni auf einem Online-Podium zur Diskussion.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen haben in fast allen Wirtschaftszweigen und Berufsfeldern spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden und Betriebe. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und Hochschule Osnabrück haben in den vergangenen Monaten die Auswirkungen in verschiedenen Studien intensiv untersucht. Am Mittwoch, 24. Juni, ab 19 Uhr stellen sie ihre Ergebnisse zur Diskussion und gehen auf generelle Erkenntnisse der aktuellen Forschung ein. Die Online-Podiumsdiskussion wird zeitgleich auf <a href="https://www.osradio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">OS-Radio 104,8</a> übertragen und ist unter <a href="https://www.youtube.com/user/HochschuleOS" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/user/HochschuleOS</a> abrufbar. Veranstalter ist das Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) der beiden Osnabrücker Hochschulen.<br> &nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Beschäftigte auf sich selbst zurückgeworfen</strong></p>
<p>An der Diskussion „Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf unsere Arbeitswelt?“, die in der Aula des Osnabrücker Schlosses aufgezeichnet wird, nehmen als Expertinnen und Experten teil: Prof. Dr. Julia Müller aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität, die sich derzeit intensiv mit dem Thema Homeoffice beschäftigt, und Prof. Dr. Uwe Kanning, Wirtschaftspsychologe der Hochschule, der unter anderem die These vertritt, dass die Gefahr für Start-Up-Unternehmen in Zeiten der Rezession besonders groß ist, wenn sie nicht gerade im Sektor der Digitalisierung arbeiten. Dazu kommt Melanie Malczok, Doktorandin an der Hochschule, die mahnt, dass Beschäftigte in Krisenzeiten stärker als je zuvor auf sich selbst zurückgeworfen sind. Und Doktorand Henning Brink (Universität) berichtet über die Erfolgsfaktoren und Barrieren der digitalen Transformation.</p>
<p class="Pa2">Für ein Eingangsstatement konnte der Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitssoziologe Prof. Dr. Hajo Holst (Universität Osnabrück) gewonnen werden. Unter seiner Leitung läuft derzeit am Institut für Sozialwissenschaften gemeinsam mit den Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen eine große bundesweite Untersuchung „Arbeiten in der Corona-Krise“ mit bislang 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Prof. Dr. Carsten Steinert (Hochschule Osnabrück), Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalmanagement, wird in seinem Impulssstatement auf die besonderen Herausforderungen für Mitarbeitende und Führungskräfte angesichts der Corona-Pandemie eingehen. Seine These: Wenn Unternehmen auch in Zukunft attraktiv sein wollen, müssen sie Arbeitnehmer*innen weiterhin flexible Arbeitszeiten anbieten. Die vor Corona noch weit verbreitete Ablehnung von Telearbeit werde nicht mehr haltbar sein.<br> &nbsp;</p>
<p class="Pa2"><strong>Berufliche Auswirkungen sind sehr unterschiedlich </strong></p>
<p class="Default">Die Corona-Effekte sind in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt höchst unterschiedlich. Für einige verschiebt sich der Arbeitsort ins Homeoffice, manche sind in Kurzarbeit, müssen Einkommenseinbußen hinnehmen oder sind von Erwerbslosigkeit bedroht. Andere, insbesondere die zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung, des Gesundheitssystems und der Daseinsvorsorge erforderlichen Berufsgruppen, müssen Mehrbelastungen hinnehmen und sind besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Schließung von Kindergärten, Schulen und anderen Betreuungsmöglichkeiten viele Arbeitende vor Herausforderungen in der Organisation der Kinderbetreuung und des Arbeitsalltags stellt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Jun 2020 12:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Künstliche Intelligenz ist gar nicht so kompliziert“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/ki-ist-gar-nicht-so-kompliziert/</link>
                        <description>Online-Kooperationsveranstaltung „Fabrik der Zukunft – Vision und Praxis“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen (Standort Osnabrück) mit dem VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland war ein voller Erfolg. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„KI ist gar nicht so kompliziert“, so die Rückmeldung eines Teilnehmers nach der Online-Veranstaltung „Künstliche Intelligenz zur Nutzung des Wissens aus digitalen Daten“. Die Kooperationsveranstaltung führten das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen (Standort Osnabrück) und der VDI-Arbeitskreis „Produktion und Wertschöpfungsmanagement“ gemeinsam durch.</p>
<p>Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist das Schlagwort, das derzeit in aller Munde ist. Es verspricht große Potenziale für Unternehmen und wird in den Medien als Technologie der Zukunft gepriesen. Der digitale Fortschritt mit „intelligenten“ Maschinen und Systemen verändert unser Leben und unsere Arbeitswelt radikal. Zugleich wachsen die Mengen an digitalisierten Daten. Eine besondere Herausforderung besteht darin, das in diesen Daten steckende Wissen zu nutzen und daraus einen Mehrwert zu generieren. Eine Antwort darauf kann KI sein.</p>
<p>Mit über 70 Teilnehmenden zeigte sich, dass die vorgestellten Veranstaltungsthemen sehr aktuell sind. Insbesondere das Interesse an „Predictive Maintenance“ (vorbeugende Instandhaltung) als beispielhafte Anwendung war sehr groß. An konkreten Technologiebeispielen stellten bei der Kooperationsveranstaltung Experten aus Praxis und Wissenschaft Möglichkeiten vor, wie man KI heute und in der Zukunft insbesondere in der Industrie und im Mittelstand gewinnbringend einsetzen kann. Vor allem zu Aufwand und Nutzen entstand bei den virtuellen Thementischen eine lebhafte Diskussion.</p>
<p>Gastgeber der Online-Veranstaltung war Professor Clemens Westerkamp, Leiter des Standortes Osnabrück und des Teilprojektes KI-Nordwest im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen. „Mein Team hat Großartiges für einen reibungslosen Veranstaltungsablauf geleistet. Die organisatorischen und technischen Herausforderungen sind bei einer Online-Veranstaltung nicht zu unterschätzen. Wegen der Aktualität des Themas und der anschaulichen Darstellung sind die meisten Teilnehmenden bis zum Schluss dabeigeblieben“, resümierte er.</p>
<p>An der Hochschule Osnabrück arbeitet seit Anfang des Jahres ein elfköpfiges Expertenteam für die Region KI-Nordwest. Es besteht aus einer KI-Koordinatorin, KI-Trainern und wissenschaftlichen Hilfskräften: „Unser Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen KI näher zu bringen. Die gewährleisten wir über Informationsveranstaltungen wie diese oder durch persönliche Unternehmensgespräche. Diese Angebote helfen vor allem beim Einstieg in das Thema. Weiterhin bieten wir ebenfalls Workshops und Fachseminaren, in denen die KMU gemeinsam mit den KI-Trainern ihre Kenntnisse vertiefen können und methodisch Konzepte zur Einführung von KI oder neuen Geschäftsmodellen entwickeln. Wir unterstützen auch bei der Durchführung und Planung tatsächlicher Projekte zur Einführung von KI im Unternehmen“, so Sarah Rupp, wissenschaftliche Mitarbeiterin und KI-Koordinatorin. Sie erläutert zudem, dass am Standort Osnabrück an unterschiedlichen KI-Projekten gearbeitet werde, indem das wissenschaftliche Team so genannte „Demonstratoren“ entwickle, um einzelne Aspekte von KI zu veranschaulichen:</p>
<p>So wurde am Beispiel von drei Ventilatoren gezeigt, wie das in der Industrie eingesetzte „Condition Monitoring“ zur vorbeugenden Wartung mittels KI genutzt werden kann (engl. Predictive Maintenance). Anhand einer Analyse des Vibrationsverhaltens mit künstlichen neuronalen Netzen lassen sich intakte und nicht intakte Ventilatoren unterscheiden.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel nutzt ein künstliches neuronales Netz mit Bildern zu Brötchensorten einer Bäckerei. Nach dem Training des neuronalen Netzes mit den Bildern von sechs vorgegebenen Brötchensorten ist die KI imstande, die korrekte Brötchensorte anhand einer Kameraaufnahme zu erkennen. Dieses Vorgehen könnte beispielsweise zur Qualitätssicherung eingesetzt werden und ist eines der Kernthemen von KI, nämlich der Objekterkennung.</p>
<p>Zwischen 2016 und 2018 sind in der Industrie laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 27 meldepflichtige Arbeitsunfälle pro 1000 vollbeschäftigter Personen verzeichnet worden. Die KI-basierte automatisierte digitale Bewegungsanalyse dient als mögliche Arbeitsschutzmaßnahme. In der Veranstaltung sind viele dieser möglichen Einsatzszenarien für Industrie vorgestellt worden.</p>
<p>Zurzeit läuft ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem für seine Drückmaschinen bekannten Osnabrücker Unternehmen Abacus Maschinenbau GmbH. Hier wurde eine Vielzahl an Sensoren verbaut, deren Daten kombiniert und von KI-Algorithmen verarbeitet werden. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den aktuellen Zustand hoch belasteter Komponenten sowie mögliche Anomalien und Prognosen zum Verschleiß und zu optimalen Wartungszeitpunkten ableiten.</p>
<p>KI gewinnt besonders für mittelständische Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Ein wichtiges Fazit der Online-Veranstaltung war, dass als nächste Schritte die Strukturierung und Aufbereitung der Daten in gemeinsamer Arbeit der Anwender (zum Beispiel der Industrie) und der KI-Trainer des Teilprojektes KI-Nordwest an der Hochschule Osnabrück im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen für KI angegangen werden müssen. Dazu gab es an den Thementischen vielfältige Anfragen und Bedarfe an Qualifizierung, die in den nächsten Veranstaltungen und Aktivitäten von KI-Nordwest mit den Unternehmen angegangen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Jun 2020 08:11:01 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Wissenschaftlerin entwickelt Test für interkulturelle Kompetenz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/osnabruecker-wissenschaftlerin-entwickelt-test-fuer-interkulturelle-kompetenz/</link>
                        <description>Jede vierte Person in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Interkulturelle Kompetenz wird daher zur Schlüsselqualifikation für das Arbeiten und Zusammenleben in Deutschland. Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Petia Genkova von der Hochschule Osnabrück entwickelt eine Open Source Lösung zur Messung von interkultureller Kompetenz, um nachhaltig die Offenheit, Toleranz und Integration in der Gesellschaft zu fördern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>83 Millionen Menschen leben in Deutschland. Laut statistischem Bundesamt hat in Deutschland rund jede vierte Person einen Migrationshintergrund. Die Prognosen zeigen, dass sich mittelfristig der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund erhöhen wird. Vor diesem Hintergrund gewinnt interkulturelle Kompetenz, also die Fähigkeit, sich angemessen und effektiv in interkulturellen Situationen zu verhalten, immer mehr Bedeutung. Prof. Dr. Petia Genkova, Professorin für Wirtschaftspsychologie, entwickelt im <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/cult-euro-1-test/" target="_blank">Projekt „CULT_EURO_1 - Test für Interkulturelle Kompetenz: Validierung der Messung und Diagnostik von allgemeiner und westeuropäisch-kulturspezifischer Interkultureller Kompetenz“</a> eine Messung für genau diese Kompetenz.</p>
<p>„Durch die fortschreitende Diversifizierung der deutschen Gesellschaft ist eine konfliktfreie, effektive und kulturell faire interkulturelle Kommunikation unerlässlich“, erklärt Genkova. Mithilfe des Tests sollen künftig in der Wirtschaft und in Bildungseinrichtungen wie Hochschulen, bei der Polizei oder der Bundesagentur für Arbeit interkulturelle Kompetenzen gemessen werden. „So lässt sich zum Beispiel herausfinden, welche Person besonders gut für die internationale Zusammenarbeit im Unternehmen geeignet ist. Gleichzeitig können Defizite aufgezeigt und mit gezieltem, individuellem Training die interkulturelle Kompetenz gefördert werden“, sagt Genkova. Damit liefert der Kompetenztest einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen durch stetig steigende Migrationszahlen. „Mit diesem Test sollen Mitarbeitende für die globale Arbeitswelt befähigt werden.“<br> &nbsp;</p>
<h3><strong>Kommunikations- und Verhaltensweisen in verschiedenen Situationen flexibel anpassen</strong><br> &nbsp;</h3>
<p>So ermöglicht interkulturelle Kompetenz, Kommunikations- und Verhaltensweisen in verschiedenen Situationen flexibel anzupassen. „In vielen, auch europäischen Ländern ist das Verständnis von Pünktlichkeit ein anderes. Termine werden teilweise erst mit einer Stunde Verspätung wahrgenommen. Interkulturelle Kompetenz bedeutet in diesem Zusammenhang die Perspektive wechseln zu können, Empathie gegenüber den Verhaltensweisen anderer Kulturen zu zeigen und kultursensibel zu kommunizieren“, erklärt die Wirtschaftspsychologin. Langfristig soll der Test auch zur besseren gesellschaftlichen und beruflichen Integration von Geflüchteten führen und die Akzeptanz und das Verständnis von verschiedenen Kulturen steigern. Er soll zudem Hindernisse bei der Integration am Arbeitsplatz abbauen und die Zusammenarbeit in divers-geprägten Gruppen fördern. An Hochschulen kann der Test zur Vorbereitung auf ein Auslandssemester genutzt werden. „Die Sensibilisierung für interkulturelle Kontakte kann insgesamt zu weitreichenden sozialen Veränderungen für ein globalisiertes Deutschland beitragen“, fasst Genkova zusammen.</p>
<p>Den Test wird es als Paper-Pencil-Lösung und als Online-Test geben. Durch Schulungen sollen Unternehmen die kostenlosen Tools selbstständig nutzen können. Vor der Einführung wird der Test an über 1.000 Studierenden, Berufstätigen und Erwerbslosen quantitativ und qualitativ getestet. &nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova<br> E-Mail: p.genkova@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969-3772</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><br> <em>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Projekt „CULT_EURO_1 - Test für Interkulturelle Kompetenz: Validierung der Messung und Diagnostik von allgemeiner und westeuropäisch-kulturspezifischer Interkultureller Kompetenz“ im Rahmen der Fördermaßnahme "Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP+" mit rund 800.000 Euro. CULT_EURO_1 ist das erste Projekt an der Hochschule Osnabrück, das im Rahmen der Fördermaßnahme VIP+ gefördert wird. Die Laufzeit des Projekts ist bis Mitte 2023 angesetzt. Neben Genkova arbeiten Prof. Dr. Juliana Roth von der LMU München sowie Prof. Dr. Siegfried Preiser von der Hochschule Berlin und Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke von der FOM Dortmund an der Entwicklung des Tests.</em></p>
<p><br> <em>Prof. Dr. Petia Genkova leitet in Osnabrück das Kompetenzzentrum „Globale Kompetenz“. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit in den Bereichen Sozialpsychologie, Diversity und Gender Mainstream, Interkulturelle Kommunikation und interkulturelle Psychologie ist sie Mitherausgeberin verschiedener Zeitschriften der Psychologie- und Diversitätsforschung und als Gutachterin unter anderem für das BMBF tätig. Genkova arbeitete darüber hinaus an zahlreichen Projekten wie „Globale Kompetenz und Soziale Verantwortung“ und „FairFuture – Horizon 2020“. 2018 erhielt sie den Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz für Ihr Lebenswerk und innovative und wegweisende Forschung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2020 08:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Ammoniak-Emissionen durch Zitronensäure</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/weniger-ammoniak-emissionen-durch-zitronensaeure/</link>
                        <description>Ein Forscherteam der Hochschule Osnabrück prüft den Einsatz eines lebensmitteltauglichen Produktes, um die Stickstoff-Emissionen aus dem Schweinestall und bei der Dünger-Ausbringung zu reduzieren. Erste Ergebnisse zeigen, wie gut es funktioniert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Luft ist rein“ – diesen Satz wird Prof. Dr. Hans-Werner Olfs von der Hochschule Osnabrück auch am Ende seines Forschungsprojektes wohl nicht sagen können. Doch sie enthält deutlich weniger Ammoniak, wenn das von ihm und seinem Team im Schweinestall und auf dem Feld angewendete Produkt auf Basis von Zitronensäure wirkt. Das Forschungsprojekt „AmmonMind“ wird von der Europäischen Innovationsgemeinschaft „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ (EIP Agri) mit knapp einer halben Million Euro gefördert und in Kooperation mit Landwirt Detlef Kreye aus Großenkneten, dem Feldversuchsansteller plantus GbR und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen durchgeführt.</p>
<p>Gasförmiger Stickstoff in Form von Ammoniak entsteht im Schweinestall und beim Ausbringen der Gülle auf dem Acker. Diese Emissionen gilt es umfassend zu verringern, denn zum einen sollen die Tiere im Stall nur wenig davon einatmen. Zum anderen soll möglichst kein Ammoniak den Stall über die Abluft verlassen und dadurch in naturnahe Ökosysteme gelangen. Darüber hinaus lässt sich eine gute Düngewirkung für die Pflanzen nur erzielen, wenn der Stickstoff beim Ausbringen der Gülle nicht gasförmig verloren geht.&nbsp;</p>
<p><strong>Erste Erfolge im Stall und auf dem Feld</strong></p>
<p>Um zu klären, ob das neue Produkt „NH3relief“ genau diese Effekte erzielt und sich für die landwirtschaftliche Praxis eignet, führt das sechsköpfige Team um den Professor für Pflanzenernährung seit anderthalb Jahren verschiedene Versuche durch. Die ersten Ergebnisse lassen hoffen: „Aus den Stallversuchen lässt sich schließen, dass die Menge an Ammoniak in der Stallluft durch das Vernebeln des Produktes deutlich geringer ist“, sagt Olfs. „Zudem entweicht nur wenig davon aus dem Stall über die Abluft.“ Normalerweise wird die gesamte Stallluft über sogenannte Ammoniak-Wäscher gereinigt. Die anfallenden Waschwässer muss der Landwirt danach aufwendig lagern, bevor er diese in der Vegetationsperiode ausbringen kann. Das entfällt beim Einsatz des neuen Produktes.&nbsp;</p>
<p>Auch auf dem Feld bietet das Produkt weitere Vorteile: So verringert es die Ammoniak-Emissionen ähnlich stark wie Schwefelsäure. Damit der in der Gülle enthaltene Stickstoff bei der Ausbringung nicht entweicht, kann Schwefelsäure in die Gülle eingemischt werden. Dieser Ansatz hat sich jedoch noch nicht in der Praxis etabliert, da der Einsatz der konzentrierten Säure hohe Anforderungen an die Arbeitssicherheit stellt. Das im Forschungsprojekt eingesetzte NH3relief ist weniger gefährlich und umweltfreundlicher. Allerdings wird davon beim Einmischen in die Gülle im Vergleich zur Schwefelsäure deutlich mehr benötigt, um die gleiche Wirkung zu erzielen. „Da braucht es künftig noch einige Laborversuche, um die Effektivität des Produktes zu erhöhen“, erklärt Olfs. Das Forschungsprojekt läuft noch bis August 2021.&nbsp;</p>
<p>Ausführliche Informationen finden Sie auf der Projektseite: <a href="/ammonmind/">www.hs-osnabrueck.de/ammonmind</a>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Anne Borchert<br> Projektkoordination AmmonMind<br> Telefon: 0541 969-5006<br> E-Mail:&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="mailto:a.borchert@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.borchert@hs-osnabrueck.de&nbsp;&nbsp; </a>&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft</category>
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 May 2020 10:28:12 +0200</pubDate>
                        <title>Wie sich der Klimawandel auf die Logistikbranche auswirkt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/wie-sich-der-klimawandel-auf-die-logistikbranche-auswirkt/</link>
                        <description>Ob Trockenheit, Schneefall oder Hitze – die Veränderungen des Klimas können Warenströme behindern. Bisher gibt es wenig Ansätze zur Klimaanpassung bei Logistikdienstleistern. Daher erarbeiten Hochschule und Universität Osnabrück gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück im Projekt „KlimaLogis – Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ ein regionales Konzept für die Logistikbranche. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>273 Logistikunternehmen gibt es in der Region Osnabrück. Zu ihnen zählen Postdienste, Speditionen oder Lagereien. Nach Zahlen der Bundesvereinigung Logistik ist die wachsende Logistikbranche der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Eine große Branche, die der Klimawandel trifft. Klimaveränderungen stellen die Logistikbranche vor große Herausforderungen. Im Projekt „KlimaLogis“ von Hochschule und Universität Osnabrück erarbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein regionales Konzept mit Klimaanpassungsmaßnahmen für die Logistikdienstleister. Erste Zwischenergebnisse stellte das Forschungsteam nun Stadt und Landkreis sowie Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Logistikbranche vor.</p>
<p>„Um ein Konzept zu entwickeln, das von den regionalen Logistikunternehmen angenommen wird, ist es wichtig, mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, erklärt Prof. Dr. Marcus Seifert, Projektleiter und Logistikexperte an der Hochschule Osnabrück. In verschiedenen Workshops mit der Privatwirtschaft und öffentlichen Akteuren wie Stadt und Landkreis konnte sich das Forschungsteam ein Bild davon machen, inwiefern die Logistikunternehmen in der Region von den Klimafolgen betroffen sind und welche ersten Ansätze zur Klimaanpassung es in den Betrieben gibt. „Wir sind bei diesem Projekt stark auf den Input und die Mitarbeit der regionalen Branche angewiesen. Sie müssen uns aufzeigen, wo es Probleme, aber auch bereits erste Anpassungen gibt“, sagt Felix Bücken, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück.</p>
<p><br> <strong>Altstandorte sind besonders klimasensibel</strong><br> &nbsp;</p>
<p>Altstandorte, insbesondere Hallen und bestehende Unternehmensstandorte, die vor langer Zeit geplant worden sind, weisen eine hohe Klimasensibilität auf. Hier sind die Betriebe besonders von klimatischen Veränderungen betroffen. So nagen zum Beispiel Stürme an der Bausubstanz oder die Sommerhitze heizt die Hallen stark auf. Zudem behindert die lange Periode von Niedrigwasser die Binnenschifffahrt, sodass die Leistungsfähigkeit bestimmter Unternehmen teilweise stark eingeschränkt ist. „Klimaereignisse können erhebliche wirtschaftliche Folgen für Unternehmen haben. Vor allem dann, wenn keine Maßnahmen zur Anpassung unternommen werden“, so Prof. Dr. Martin Franz, Projektleiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück. „In dieser klimasensiblen Branche gab es bisher nur vereinzelte Maßnahmen zur Klimaanpassung. Meist sind diese Maßnahmen einer kurzfristigen Reaktion auf ein akutes Problem geschuldet“, ergänzt Projektleiter Prof. Dr. Kai Michael Griese.</p>
<p>Doch der Druck von außen wird für Logistikdienstleister höher: Kundeninnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten aber auch Mitarbeitende wünschen sich von den Betrieben Anpassung an den Klimawandel. Die Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden und die Bewertung der Arbeitgeberattraktivität ist von den Maßnahmen abhängig. „Es ist ein regionales Konzept notwendig, das aufzeigt, wie die Logistikbranche zukunftsfähig werden kann“, so Franz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="MsoCommentText">Jan Niklas Eyers<br> Telefon: 0541 969 3951<br> E-Mail: <a href="mailto:j.eyers@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.eyers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Felix Bücken<br> Telefon: 0541 969-6088<br> E-Mail: <a href="mailto:felix.buecken@uni-osnabrueck.de" class="mail">felix.buecken@uni-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><em>Das Projekt „KlimaLogis – Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ wird vom </em><em>Bundesministerium für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit mit rund 110.000 Euro gefördert. Verbundpartner sind neben der Hochschule und der Universität Osnabrück der Landkreis Osnabrück. Als Kooperationspartner unterstützen die Stadt Osnabrück, das Kompetenznetzwerk Individuallogistik (KNI) und das Institut für Produktion und Logistik (Logis.Net) das Vorhaben. Die wissenschaftliche Prozessbegleitung erfolgt durch sustainify – Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 25 May 2020 10:50:57 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Hochschule Osnabrück entwickeln Schutzmöglichkeiten in der Coronakrise</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/studierende-der-hochschule-osnabrueck-entwickeln-schutzmoeglichkeiten-in-der-coronakrise/</link>
                        <description>In der Medizin, der Pflege, aber auch im täglichen Leben werden momentan Möglichkeiten zum Schutz vor dem Corona-Virus benötigt. Studierende der Hochschule Osnabrück haben innerhalb weniger Wochen im Rahmen der Lehrveranstaltungen verschiedene Prototypen für den Einsatz in der Praxis angefertigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Desinfektionsgeräte für Smartphones, Spuckschutzwände oder Einkaufswagenwaschanlagen – das sind nur einige beispielhafte Ideen von Maschinenbaustudierenden der Hochschule Osnabrück. In der Veranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ erarbeiteten sechs Studierendengruppen innerhalb von sechs Wochen praxisnahe Ideen für die derzeitige Nachfrage von Schutzmaterialien aufgrund der Corona-Pandemie – und das in Onlinelehre. „Wir nutzen die Umstellung auf den Onlinebetrieb, um die Inhalte so zu vermitteln, dass Theorie und Praxis an aktuellen Beispielen ausgerichtet ist“, erklärt Prof Dr. Ansgar Wahle, Professor für Produktentwicklung und Seminarleiter. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Welcher Bedarf entsteht aus der derzeitigen Corona-Pandemie? Wo wird genau jetzt Hilfe benötigt und wo gibt es bei den bisherigen Produkten für den Schutz vor dem Virus Verbesserungspotenzial? Diese drei Leitfragen dienten den Studierenden für die Entwicklung ihrer Ideen.</p>
<p>„Es macht Spaß, gemeinsam mit den Studierenden, neue Erfahrungen in einer anderen Form der Arbeitsorganisation und Kommunikation zu sammeln und gleichzeitig zu sehen, wie Ideen und Produkte entstehen, die Menschen in der Praxis helfen. Genau das ist für mich Praxisnähe“, sagt Stefanie Wibbeler, Mitarbeiterin im Labor für Produktentwicklung und CAE.</p>
<p>Auch sonst hat das Labor für Produktentwicklung und CAE der Hochschule seine Möglichkeiten des 3D-Druckes genutzt und stellt gemeinsam mit der Firma Leder Brinkmann GmbH zusätzlich selbstgemachte Gesichtsschilde her, die als angenehme Alternative oder Ergänzung zu den Mund-Nasen-Schutzmasken verwendet werden können. So belieferten sie erst kürzlich einen Dortmunder Kindergarten mit den Schutzvisieren. „Für uns war sofort klar, dass wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und mit unserer Kompetenz in der additiven Fertigung sowie den vorhandenen Produktionskapazitäten helfen wollen“, so Labor-Mitarbeiter Alexander Fedtke. Damit unterstützt das Labor die Aktion „Marker vs. Virus“ (übersetzt: „Macher gegen das Virus“), die Menschen, die während der Pandemie Equipment benötigen, mit Herstellern zusammenbringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Stefanie Wibbeler<br> E-Mail: <a href="mailto:s.wibbeler@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.wibbeler@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3869</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2020 10:31:51 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsgruppe der Hochschule Osnabrück entwickelt ePflegebericht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/forschungsgruppe-der-hochschule-osnabrueck-entwickelt-epflegebericht/</link>
                        <description>Die Innovation der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen überzeugt in der Anwendung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück hat unter Schirmherrschaft des Deutschen Pflegerats e.V. einen standardisierten, digitalen Pflegebericht unter dem Namen ePflegebericht entwickelt. Dieser vermindert die Problematik des langsamen Informationsflusses in Gesundheitseinrichtungen.</p>
<p>Momentan dient der Pflegebericht, vergleichbar mit dem Arztbrief, in Verlegungs- oder Entlassungsszenarien von Pflegebedürftigen als Dokument zur Informationsweiterleitung über Institutionsgrenzen hinweg. In bisherigen Pflegeberichten können sich die Struktur oder die abgefragten Inhalte zwischen einzelnen Einrichtungen deutlich unterscheiden. Dies erschwert den Informationsfluss zwischen den Institutionen, in denen ein nahtloses Versorgungsmanagement enorm wichtig ist. Der standardisierte ePflegebericht soll auf elektronischem Weg die benötigten Informationen synchron und vor dem Eintreffen der pflegebedürftigen Person in der Pflegeinrichtung übermittelt. Neben der Leitung der Forschungsgruppe durch Prof. Dr. Ursula Hübner sowie Mareike Przysucha (MSc), wurde dieses Projekt zusätzlich von Dr. Schulte und Prof. Dr. Flemmig vorangetrieben. Die Idee entstammt dem Forschungsschwerpunkt Pflege und Management. „Standardisierungen dieser Art haben eine lange Projektlaufzeit, ganz einfach auch wegen der nötigen Abstimmung unter den Beteiligten und der breiten Konsentierung“, so Prof. Dr. Ursula Hübner, Professorin für Gesundheitsinformatik und quantitative Methoden.</p>
<p><strong>Deutscher Pflegerat lobt die Entwicklung des ePflegeberichtes</strong></p>
<p>„Über die Sektorengrenzen könnte damit der Informationsfluss nahtlos wesentlich verbessert werden. Nicht zuletzt in einer erfolgreichen Machbarkeitsstudie hat der ePflegebericht seinen Nutzen bewiesen.“, lobt Irene Maier, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. Es hat sich gezeigt, dass die mit der Hilfe des ePflegeberichts übermittelten pflegerischen Informationen diejenigen in herkömmlichen Überleitungsbögen an Quantität und Relevanz übertreffen. Ebenfalls zeigt sich, dass sich eine elektronische Überleitung mittels des ePflegeberichts in den pflegerischen Alltag integrieren lässt und technisch in den Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten machbar ist. Da der ePflegebericht auf einer einheitlichen am Pflegeprozess orientierten Struktur aufbaut, ist die Erfassbarkeit der Daten unmittelbar gegeben.</p>
<p>Als letzter Schritt wurden von der für Deutschland maßgeblichen Standardisierungsorganisation HL7 sowohl für die Struktur als Clinical Document Architecture (CDA)-Dokument als auch für die Schnittstelle im FHIR-Format Implementierungsleitfäden entwickelt und abgestimmt. Damit ist der Weg für eine Nutzung innerhalb der im Gesundheitsbereich zu errichtenden Telematik-Infrastruktur für den&nbsp;ePflegebericht&nbsp;eröffnet. „Der standardisierte ePflegebericht dokumentiert, dass sich Pflege hinreichend frühzeitig mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt hat. Die Hochschule Osnabrück fungierte dabei als Katalysator und tut dies auch in Zukunft. Gerade durch die Corona Pandemie hat Digitalisierung im Gesundheitswesen einen Aufschwung erhalten, der dringend nötig war. Weitere elektronische Berichte im Kontext des Entlassmanagements wie der eWundbericht und der eHygiene-/Infektionsbericht befinden sich deshalb in der Standardisierungs-Pipeline.“, beschreibt Professorin Hübner die zukünftigen Entwicklungen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner<br> Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br> Telefon: 0541 969-2012<br> E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 May 2020 08:27:58 +0200</pubDate>
                        <title>Wie Unternehmen mit einer guten Finanzplanung die Krise meistern können</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/wie-unternehmen-mit-einer-guten-finanzplanung-die-krise-meistern-koennen/</link>
                        <description>Für Unternehmen ist eine tagesaktuelle Finanzplanung ein wichtiger Baustein, um eine Krise zu überstehen. Prof. Dr. Michael Währisch von der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Karin Breidenbach von der Fachhochschule Dortmund geben in ihrem Beitrag „Zur Sicherstellung der Liquidität in der Corona-Krise“ Hilfestellungen durch die unsichere Zeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie und die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung stellen Unternehmen vor große finanzielle Herausforderungen. Es ist nicht abschätzbar, wie lange es dauern wird, bis das Wirtschaftsleben wieder angelaufen ist. Das bedeutet für Unternehmen eine große Planungsunsicherheit. Die Liquiditätsplanung ist für die finanzielle Steuerung von Unternehmen in der Krise besonders wichtig.</p>
<p>Um als Unternehmen in Krisenzeiten flexibel auf Änderungen reagieren zu können und Liquiditätsengpässe zu vermeiden, muss auch die Planung der betrieblichen Finanzen tagesaktuell sein. Ein kurzzeitiger Liquiditätsengpass kann über einen längeren Zeitraum zu einer Zahlungsunfähigkeit und damit einer Insolvenz führen. Proaktives Handeln ist gefragt. „Um jederzeit anfallende Rechnungen zahlen zu können, sollten täglich die Finanzströme des Unternehmens analysiert werden“, erklärt Währisch, Professor für Rechnungswesen und Controlling. Nur so ließen sich kurzfristige Zahlungsengpässe identifizieren und Gegenmaßnahmen einleiten.</p>
<p>Der aktuelle Finanzstatus setzt sich aus dem unmittelbar verfügbaren Bankguthaben und den Ein- und Auszahlungen des jeweiligen Tages zusammen. Diese Planung muss täglich kontrolliert werden: Sind alle fälligen Zahlungen eingegangen oder haben sich die Auszahlungen geändert? „Nur mit einer permanent aktualisierten Liquiditätsplanung kann eine finanzielle Steuerung in Krisenzeiten gelingen“, erklärt Währisch. Zudem empfiehlt der Experte für Rechnungswesen und Controlling verschiedene Szenarien mit unterschiedlicher Dauer der für das Unternehmen relevanten Eindämmungsmaßnahmen durchzuspielen. Da jedoch nicht alle Zahlungen mit Sicherheit prognostiziert werden können, sollten sich Unternehmen eine Liquiditätsreserve aufbauen. Diese sollte umso höher sein, je risikobehafteter die Ein- und Auszahlungen für Unternehmen sind. „Die Liquidität des Unternehmens ist derzeit das Zentrum des unternehmerischen Handels“, sagt Währisch. Bund und Länder bieten Möglichkeiten, um deutsche Betriebe finanziell zu entlasten. So können Unternehmen über die bundeseigene KfW-Bank oder die ländereigene Bank eine finanzielle Unterstützung beantragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Währisch<br> Tel.: 0541 969 – 5003<br> E-Mail: m.waehrisch@hs-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund: </strong></p>
<p><em>Der Artikel „Zur Sicherstellung der Liquidität in der Corona-Krise“ ist im April in der betriebswirtschaftlichen Zeitschrift „BBK - Buchführung, Bilanzierung, Kostenrechnung“ erschienen.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 May 2020 09:26:25 +0200</pubDate>
                        <title>Was bewegt Menschen sich zu engagieren?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/was-bewegt-menschen-sich-zu-engagieren/</link>
                        <description>Professorin der Hochschule Osnabrück untersuchte die Beweggründe für ein Engagement in der Flüchtlingsthematik. Die Ergebnisse wurden nun im ersten Band des Forschungsprojektes „Zivilgesellschaftliches Engagement“ veröffentlicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuerscheinung „Flüchtlingsaufnahme kontrovers“ beschäftigt sich mit Motiven und Zielen von Engagierten im Rahmen der Flüchtlingsthematik und stellt damit einen wichtigen Beitrag für die Engagementforschung dar. Das Buch ist der erste von insgesamt zwei Bänden zu dem Forschungsprojekt „Zivilgesellschaftliches Engagement“. Die empirische Forschung zu diesem Teilprojekt führte die verantwortliche Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christel Kumbruck, Professorin des Studiengangs Wirtschaftspsychologie, gemeinsam mit einem fünfköpfigen Forschungsteam durch. Das Gesamtprojekt wird von dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (SI EKD) finanziert.</p>
<p><strong>Engagierte wünschen sich einen fairen Dialog miteinander</strong></p>
<p>Mit dem ersten Band geben die Autorin Prof. Dr. Christel Kumbruck und die Autoren Maik Dulle und Marvin Vogt Einblicke in die Denkwelten und Tätigkeiten von Engagierten. Sie gehen der Frage nach, warum sich einige Menschen für die Unterstützung von Flüchtlingen engagieren, während andere sich für die Verschärfung der Flüchtlingspolitik einsetzen. Im Rahmen der qualitativen Untersuchung wurden zum einen Fokusgruppen beider Seiten gebildet und zum anderen deutschlandweit Einzelinterviews mit Engagierten geführt. Um dabei ein besseres Verständnis der individuellen Sichtweisen zu ermöglichen, werden die Ergebnisse in einem psychologischen Kontext betrachtet. Es wird deutlich, dass verschiedene Strategien für den Umgang mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik verwendet werden, die zu Unverständnis auf der Gegenseite führen. Dabei konnte festgestellt werden, dass sich die Befragten beider Seiten einen fairen Dialog miteinander wünschen. Aber "es ist festzustellen, dass beide Seiten so sehr von der Richtigkeit ihres Engagements überzeugt sind, dass es sehr schwer ist, sie zu einem respektvollen Austausch zu bewegen, zumal es dafür immer beider Seiten bedarf", betont die Psychologin Prof. Dr. Christel Kumbruck. Neben den offensichtlichen Unterschieden zwischen beiden gegenübergestellten Engagementorientierungen werden auch Ähnlichkeiten und Dialogmöglichkeiten aufgezeigt.</p>
<p><strong>Erkenntnisse der Interviews dienen weiterer quantitativer Forschung</strong></p>
<p>Die qualitative Studie, also die Ergebnisse aus Gruppen- und Einzelinterviews, dient als Grundlage für eine deutschlandweite Befragung des SI EKD. Durch die vorangegangene Forschung konnte zivilgesellschaftliches Engagement im Kontext der Flüchtlingsthematik, worüber noch nicht viele Erkenntnisse vorliegen, stärker beleuchtet werden. Diese Ergebnisse flossen in den Fragebogen zur quantitativen Untersuchung ein, die aktuell noch vom SI EKD ausgewertet wird. „Die Ergebnisse unserer quantitativen Forschung werden wir im Rahmen unserer Jahrestagung im September 2020 in Berlin vorstellen“, stellt der Direktor des SI, Prof. Dr. Georg Lämmlin, in Aussicht. Die geplante Tagung zur qualitativen Untersuchung des ersten Bandes musste aufgrund der derzeitigen Veranstaltungsbeschränkungen auf das kommende Frühjahr 2021 verschoben werden. Des Weiteren soll die qualitative Forschung durch vertiefende Auswertung des vorliegenden Materials nach Einzelthemen und Lösungsansätzen an der Hochschule Osnabrück weiter fortgeführt werden.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zum Forschungsprojekt</strong></p>
<p>Mitte Juni 2018 startete das Forschungsteilprojekt „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, sich für oder gegen geflüchtete Menschen zu engagieren?“ unter der Leitung von Prof. Dr. Christel Kumbruck. Die Forschung wird in Kooperation mit dem SI EKD unter der Gesamtleitung von Petra-Angela Ahrens durchgeführt und von diesem finanziert. Das Projekt befasst sich, mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden, mit der Erhebung der Begründungszusammenhänge, Werte, Motive und Sinnkonstruktionen der Engagierten beider Seiten. Der qualitative Teil des Projekts liefert eine Grundlage für die anschließende quantitative Erhebung. Die quantitative Befragung des SI EKD wird derzeit ausgewertet und die Ergebnisse werden in einem zweiten Band veröffentlicht.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Christel Kumbruck<br> Professorin für Wirtschaftspsychologie<br> Telefon: 0541 969-3821<br> E-Mail: <a href="mailto:c.kumbruck@hs-osnabrueck.de">c.kumbruck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 May 2020 10:31:25 +0200</pubDate>
                        <title>Hilfe aus dem Labor: Macher gegen Virus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/makers-vs-virus-id/</link>
                        <description>Lehrende des Industrial Designs an der Hochschule Osnabrück produzieren 3D-Gesichtsvisiere und verteilen sie gratis an Krankenhäuser, Pflegeheime und Rettungsdienste.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Massenproduktion statt Entwurf: Wo sonst in Forschungsprojekten und studentischen Praktika Einzelstücke entstehen, wird derzeit auf Hochtouren ein Produkt hergestellt. Professor für Produktdesign Marian Dziubiel und Design-Dozent Fabian Stärk produzieren im Studiengang Industrial Design der Hochschule Osnabrück Gesichtsvisiere, die das Ansteckungsrisiko von Corona verringern.</p>
<p class="01Standard">Die 3D-Drucker des Labors stehen seit Tagen nicht mehr still. „Als ich von der tollen Initiative ‚Makers vs. Virus‘ erfuhr, wollte ich sie unbedingt unterstützen“, berichtet Stärk. Die Initiative (übersetzt: „Macher gegen das Virus“) bringt Menschen, die in der Pandemie Equipment oder Ersatzteile brauchen, mit „Machern“ zusammen, die diese herstellen können. Weil studentische Praktika zeitweise ausgefallen sind, standen dem Laborteam zwölf hochmoderne Drucker ganztags zur Verfügung. „Alle waren von der Idee begeistert“, freut sich Fabian Stärk: „Am Anfang legten wir für die Materialkosten zusammen.“</p>
<p class="01Standard">Seit zwei Wochen wechselt er sich nun mit Marian Dziubiel im Labor ab. Rund 200 Gesichtsvisiere wurden bereits produziert und teilweise ausgeliefert. „Unsere Masken verteilen wir gratis an Krankenhäuser und Pflegeheime, Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariter-Bund“, erzählt Marian Dziubiel.</p>
<p class="01Standard">Zwischen zehn und 40 Gesichtsvisiere entstehen täglich im Labor für Industrial Design der Hochschule Osnabrück. Die Herstellung eines Kopfteils dauert rund anderthalb Stunden. Dafür wird Plastik von kleinen Spulen im 3D-Drucker Schicht für Schicht aufgetragen. Schutzfolien werden im Lasercutter geschnitten und anschließend montiert.</p>
<p>Gesellschaftliche Verantwortung ist fest verankert im Selbstbild der Hochschule Osnabrück als Bildungs- und Forschungseinrichtung. Hilfsangebote für Geflüchtete, Lösungen für Mobilität und Gesundheit, Nachhaltigkeit und Ernährung sind nur einige Beispiele für freiwilliges Engagement. Deshalb unterstützt auch ein weiteres Team der Hochschule die Aktion „Maker vs Virus“: Auch im Labor für Produktentwicklung und CAE stehen die 3D-Drucker zurzeit nicht still. &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2020 08:45:41 +0200</pubDate>
                        <title>Corona-Studie: Perspektiven für den Einzelhandel der Region Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/corona-studie-perspektiven-fuer-den-einzelhandel-der-region-osnabrueck/</link>
                        <description>Wie wird sich die Corona-Pandemie auf den stationären Einzelhandel in der Region Osnabrück auswirken? Diese Frage stellten Prof. Dr. Jürgen Franke und Dr. Oliver Gussenberg von der Hochschule Osnabrück in einer repräsentativen Studie an über 2.000 Teilnehmende aus der Region.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über vier Wochen schlossen die Geschäfte in der Region Osnabrück ihre Türen. Um nicht in den finanziellen Ruin zu stürzen, rüsteten viele regionale Anbieter ihr Online-Angebot auf. Auch das Kaufverhalten der Befragten verlagerte sich ins Netz. 17 Prozent aller Befragten haben während der Zeit der Lädenschließung bereits bei regionalen Geschäften bestellt. 18 Prozent der Teilnehmenden wollen dies auch noch nach der Corona-Krise häufiger machen. „Um diese Chance zu nutzen, muss das stationäre Angebot attraktiv bleiben und das Online-Angebot der lokalen Händler attraktiv werden“, erklärt Dr. Oliver Gussenberg. Ein weiterer positiver Effekt: Dreiviertel aller Befragten möchten nach der Krise bewusster bei regionalen Geschäften einkaufen.</p>
<p>Doch ob es zu einem verstärkten regionalen Kaufverhalten kommen wird, hängt davon ab, wie viele Geschäfte nach der Krise noch existieren werden. Die Befragten schätzen die Folgen für den stationären Einzelhandel dramatisch ein. Insgesamt sehen 79 Prozent aller Befragten eher negative oder sogar sehr negative Folgen für die lokalen Händler in der Region Osnabrück. Über die Hälfte der Befragten befürchtet, dass es die Geschäfte, in denen sie regelmäßig eingekauft haben, nach der Krise nicht mehr geben wird.</p>
<p>Viele Menschen haben ihre Einkäufe vertagt. Insgesamt gaben knapp die Hälfte aller Befragten in allen Altersgruppen an, weniger Geld beim Einkaufen ausgegeben zu haben. Während Konsumentinnen und Konsumenten mehr Lebensmittel kauften, investierten rund 50 Prozent der Befragten weniger Geld in Bekleidung und Schuhe.</p>
<p>„Eine Rückkehr zu den alten Konsummustern wird ausbleiben. Viele Menschen werden ihr verändertes Kaufverhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten. Durch diese doch recht kurzfristig durchgeführte Studie möchten wir Unternehmen unterstützen, in dieser unsicheren und schwierigen Phase erfolgreiche Zukunftsentscheidungen zu treffen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Franke, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Marketing-Experte, das Ziel der Studie. Konkrete Möglichkeiten für den Einzelhandel könnten nach Franke und Gussenberg zentrale Online-Portale für den regionalen Einzelhandel, gemeinsame Lieferdienste beispielsweise mit dem Fahrrad und eine bessere Erreichbarkeit der Innenstädte sein. Besonders wichtig ist den Wissenschaftlern die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten – von den Einzelhändlern, Gastronomen, Dienstleitern und Verbänden sowie Politik und Wissenschaft - in der Region.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Jürgen Franke<br> Tel.: 0541 969-2227<br> E-Mail: <a href="mailto:j.franke@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.franke@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Dr. Oliver Gussenberg<br> Tel.: 0541 5067927<br> E-Mail: <a href="mailto:o.gussenberg@hs-osnabrueck.de" class="mail">o.gussenberg@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><br> <strong>Hintergrund:</strong><br> <em>Die Studie wurde vom 1. bis zum 19. April 2020 online durchgeführt. 2.038 Konsumentinnen und Konsumenten aus der Region Osnabrück nahmen an der Befragung teil. Die Sparkasse Osnabrück, die Kreissparkasse Bersenbrück, die Stadtwerke Osnabrück, die Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH sowie die örtliche Kommunalpolitik von Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen die Studie „Corona-Krise: Perspektiven für den Einzelhandel“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2020 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kleine Flugplätze durch Virtual Reality unterstützen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/04/remotetower/</link>
                        <description>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht an einem „Remote-Tower-Konzept“, unterstützt von der Hochschule Osnabrück und der RWTH Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kamerasysteme, die Flugplätze aus der Ferne überwachen, bieten Flugsicherungen und Flugplatzbetreibern viele neue Möglichkeiten. Die damit verbundenen Kosten für den Kauf, die Installation und die Wartung modernster Fernüberwachungstechnologien sind für Flugplätze mit geringem Verkehrsaufkommen und Umsätzen aber kaum zu stemmen. Damit auch diese Flugplätze die Vorteile der Fernüberwachung nutzen können, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der Hochschule Osnabrück und der RWTH Aachen ein alternatives Konzept entwickelt, das auf kostengünstigere Komponenten und Virtual Reality setzt.<br> <br> <strong>Virtual Reality bietet neue Möglichkeiten für kleine Flugplätze</strong><br> <br> Viele kleinere und sehr kleine Flugplätze bieten ihren Luftverkehrskunden vor Ort keine vollständige und durchgehende Flugsicherung an. „An solchen Flugplätzen gibt es einfachere Sicherungsdienste, wie zum Beispiel einen sogenannten Fluginformationsdienst oder einen reinen Flugleiterdienst mit Verkehrshinweisen für die Piloten“, erklärt Jörn Jakobi vom DLR-Institut für Flugführung. „Dies reicht aus, weil es generell sehr wenig Luftverkehr an solchen Flugplätzen gibt. Kommerzielle Flüge mit größeren Luftfahrzeugen sowie Anflüge, bei denen Fluglage und Navigation rein über Instrumente im Flugzeug kontrolliert werden (Instrumentenanflüge), finden hier kaum oder gar nicht statt.“<br> <br> <strong>Blick durch virtuelles „Fernglas“</strong><br> <br> Die Idee für solche Flughäfen ist eine Kombination aus einer einzelnen schwenk- und drehbaren (Pan-Tilt-Zoom, PTZ) Kamera und einem einfachen Panoramabild des Flugplatzes, deren Videobilder über eine Virtual Reality Brille angezeigt werden. Kündigt sich Verkehr über den Flugfunk an, setzt die Flugleiterin oder der Flugleiter die Virtual Reality Brille auf, über die die PTZ-Kamera gesteuert wird. Sie oder er fängt das Flugzeug mit der PTZ-Kamera ein und sieht das entsprechende Videobild. Über die Kopfbewegung wird intuitiv die Richtung der PTZ-Kamera geändert, um, ähnlich wie mit einem Fernglas, das Flugplatzgelände und den Verkehr zu überwachen. Damit die flugleitende Person einen besseren Gesamtüberblick hat, wird das Bild der PTZ-Kamera mit einem einfachen Panoramabild des Flugplatzes ergänzt.</p>
<p>Das Virtual Reality (VR) Headset eröffnet der oder dem Bedienenden darüber hinaus die Möglichkeit mit dem Arbeitsplatzsystem und anderen Beteiligten zu interagieren. Über virtuelle Bedienelemente könnte der Bediener wie gewohnt zum Beispiel mit anderen Flugsicherungsdiensten kommunizieren, Flugplatzsysteme bedienen oder auch elektronische Flugstreifen bearbeiten.<br> <br> <strong>„Tower für die Westentasche“</strong></p>
<p>Die Forscher gehen in ihrem Konzept davon aus, dass kleine Flugplätze zukünftig mit solch einer Fernüberwachungslösung an ein zentrales Fernüberwachungscenter (Remote Tower Center) angeschlossen werden könnten. Hier wäre dann eine Flugleiterin oder ein Flugleiter zentral für mehrere Flugplätze zuständig, was kleinen Flugplätzen theoretisch neue Möglichkeiten eröffnen würde. Sie könnten beispielsweise bei Bedarf standortunabhängig und zeitlich begrenzte Informations- und Sicherungsdienste anbieten, die ihren Kunden momentan nicht zur Verfügung stehen.<br> „Wir erhoffen uns vor allem eine möglichst hohe Flexibilität bei niedrigen Implementierungskosten für kleine Flugplätze“, sagt Jakobi. „Unter den richtigen Bedingungen ließe sich so ein VR-Headset ortsunabhängig einsetzen, es wäre dann quasi ein ‚Tower für die Westentasche‘. Dass das wirklich funktioniert, muss allerdings noch nachgewiesen werden“. Das Konzept befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Seine Einsatzfähigkeit in der Praxis und resultierende Effekte sollen in weiteren Forschungsarbeiten am Institut untersucht und erprobt werden.<br> <br> <strong>Erster Prototyp im Test in Braunschweig</strong><br> <br> Am DLR-Institut für Flugführung in Braunschweig wurde ein erster Prototyp entwickelt und mit Live-Daten des Flughafens Braunschweig getestet. In einer Versuchskampagne nahmen neun Fluglotsen und Mitarbeitende von Fluginformationsdiensten (Aerodome Flight Information Service Officer) teil. Auch wenn sich zeigte, dass der Einsatz von VR nicht für alle Flugplätze geeignet ist, bestätigten die Rückmeldungen der Gruppen grundsätzlich das Potenzial, insbesondere für Flughäfen mit geringem Verkehrsaufkommen und einfachsten Fluginformationsdiensten.<br> <br> „Wir freuen uns, dass wir vonseiten der Hochschule Osnabrück zu diesen Forschungsarbeiten einen Beitrag leisten konnten und uns auch künftig bei der Weiterentwicklung einbringen können“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign, insbesondere Ergonomie und Usability.&nbsp; Gemeinsam mit Jörn Jakobi vom DLR hat Hofmann die Bachelor-Arbeit des Industrial Design-Studenten Christian Blessmann betreut. Die Arbeit trägt den Titel „Implementierung eines virtuellen Arbeitsplatzes für einen remote AFISO“.<br> <br> <strong>Die Erfindung des Remote Towers am DLR</strong><br> <br> Bei dem neuen VR-Konzept handelt es sich um eine Variante der am DLR-Institut für Flugführung entwickelten Flughafen-Fernüberwachung (Remote Tower Operation). Das DLR spielt als Erfinder des Remote Tower Konzepts seit der ursprünglichen Idee und dem ersten Prototypen weltweit eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Standardisierung des innovativen Konzepts.<br> Im Rahmen eines Visionswettbewerbs wurde die Idee eines Remote Towers 2002 mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. 2005 setzte das DLR den weltweit ersten Remote-Tower-Prototypen am Flughafen Braunschweig ein, um die Machbarkeit des Konzepts zu testen. Es folgten mehrere nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Zahlreiche Flugsicherungen bekundeten ihr Interesse und arbeiteten mit dem DLR zusammen. 2014 lizenzierte das DLR die Technologie an die Industrie. 2015 ging die erste Remote-Tower-Installation am Flughafen Örnsköldsvik in Schweden in Betrieb. In Deutschland hat das DLR die Sicherheit und Einsatzfähigkeit des Konzepts in mehreren Projekten und zusammen mit der Deutschen Flugsicherung DFS validiert. So konnte im Dezember 2018 am Flughafen Saarbrücken die erste Remote-Tower-Installation in Betrieb gehen.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Thomas Hofmann<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-2984&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:T.Hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">T.Hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Weitere Informationen beim DLR:<a href="https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2019/01/20190307_mehrere-flughaefen-aus-der-ferne-im-blick.html" target="_blank" rel="noreferrer"> www.dlr.de/content/de/artikel/news/2019/01/20190307_mehrere-flughaefen-aus-der-ferne-im-blick.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 09:51:28 +0200</pubDate>
                        <title>Millionenförderung für weitere Forschung zur Musikphysiotherapie an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/03/reflabperform/</link>
                        <description>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Projekt „RefLabPerform“ (Referenzlabor Performing Artists) mit rund 1,1 Millionen Euro. Es soll die Behandlung von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern bundesweit weiter voranbringen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Forschungsfeld der Physiotherapie für Musikerinnen und Musiker ist die Hochschule Osnabrück bundesweit eine der ersten Adressen. Seit wenigen Monaten erweitern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule ihre Expertise in diesem Bereich im Forschungsprojekt „<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/reflabperform/" target="_blank">RefLabPerform</a>“. „RefLabPerform“ steht für Referenzlabor für Performing Artists (Performing Artists – darstellende Künstlerinnen und Künstler). Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 1,1 Millionen Euro gefördert. „Wir werden unsere klinischen Erfahrungen, die wir in der Behandlung darstellender Künstlerinnen und Künstler über Jahre gesammelt haben, mit den Ergebnissen verbinden, die wir im Labor bei der biomechanischen Bewegungsanalyse sammeln“, erklärt Prof. Dr. Christoff Zalpour, Sprecher der Forschungsgruppe.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Hochkomplexen Sensorsystemen und Infrarot-Kameras kommen zum Einsatz</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. (in Verw.) Dr. Dirk Möller veranschaulicht das Projektvorhaben am Beispiel einer Cellistin. „Wenn sie aufgrund von Schmerzen beim Spielen zu uns kommt, wird sie zunächst händisch im Sitzen, Stehen, mit und ohne Instrument befundet. Das bedeutet: Ich stelle als Physiotherapeut Hypothesen auf, wo die eigentliche Ursache des Problems liegt.“ Im Anschluss erfolgt die Erhebung der biomechanischen Daten mithilfe von hochkomplexen Sensorsystemen im Labor. Hier können Infrarot-Kameras eingesetzt sowie Sensoren zur Erfassung der Bewegung oder Muskelaktivität auf Körpersegmente wie Hand und Arm geklebt werden. Die Sensoren berechnen daraus beispielsweise Gelenkstellung, Bewegungsgeschwindigkeit oder Muskelaktivität.</p>
<p>Die gesammelten Daten werden elektronisch verarbeitet und zusammengeführt. So kann der Physiotherapeut seine Hypothesen mit der biomechanischen Analyse abgleichen, die Behandlung optimieren und zusätzlich eine geeignete Präventions- und Rehabilitationsstrategie ableiten. Während der Behandlung können weitere Laboranalysen gemacht werden, sodass Veränderungen an Muskeln und Gelenken sofort erkennbar sind. So können auch die Musizierenden schnell verstehen, wo ihr Problem liegt. „Ein aufgeklärter Patient versteht viel besser, was er für seine Gesundheit machen kann“, erklärt Möller.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Mangelversorgung von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es besteht großer Bedarf an physiotherapeutischen Behandlungen von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern, zu denen neben den Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auch die Bereiche Tanz und Gesang zählen. In Deutschland gibt es laut der Deutschen Orchestervereinigung 129 Berufsorchester (Stand Januar 2020), die hohen Belastungen durch Üben, Proben und Auftritte ausgesetzt sind. Obwohl ein hoher Bedarf besteht, sind nur wenige Physiotherapiepraxen auf die individuelle Behandlung von Musizierenden ausgelegt. Ziel des Projektes ist es daher, Physiotherapie für darstellende Künstlerinnen und Künstler bundesweit als eigene Disziplin wie beispielsweise Sportphysiotherapie weiter zu etablieren und der Mangelversorgung entgegenzuwirken.</p>
<p>Durch das Referenzlabor können erstmalig biomechanische Daten in die physiotherapeutische Analyse automatisiert einbezogen werden. Anschließend können individuelle Handlungsanleitungen für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in ganz Deutschland gegeben werden, sodass der Patient oder die Patientin auch am Heimatort behandelt werden kann. „Wir können eine Sprache mit Therapeutinnen und Therapeuten sprechen, die, selbst wenn sie keine Musikphysiotherapieausbildung haben, wissen, was das Problem ist und wie es behandelt werden kann“, erklären Zalpour und Möller.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Christoff Zalpour<br> E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3489</p>
<p>Die Musikphysiotherapie im <a href="https://youtu.be/joRssNwJqU0" target="_blank" rel="noreferrer">Film</a>.</p>
<p><br> <strong>Zum Hintergrund: </strong>Die Musikphysiotherapie hat an der Hochschule Osnabrück eine längere Geschichte. Im Institut für angewandte Physiotherapie und Osteopathie gibt es bereits seit 2007 die Musikersprechstunde. 2012 nahm ein Forschungsteam im Binnenforschungsschwerpunkt „MusikPhysioAnalysis“ seine Arbeit auf. 2012 und 2018 war die Hochschule Gastgeberin des internationalen Musikphysio-Kongresses, was die starke internationale Vernetzung zeigt. Die Forschungserfolge basieren auch auf dem etablierten Austausch mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis. Dazu gehören die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, die Deutsche Orchester-vereinigung, die University of Sydney, die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin, die Performing Arts Medicine Association sowie die Firma Velamed Medizintechnik GmbH.<br> Insgesamt forschen im Projekt „RefLabPerform“ sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück in einem interdisziplinären Team. Neben Zalpour und Möller gehören Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger, Prof. Dr. Harry von Piekartz, Prof. Dr. Brigitte Tampin, Prof. Dr. Karsten Morisse und Prof. Sascha Wienhausen und Prof. Hauko Wessel zum Team.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2020 08:32:13 +0100</pubDate>
                        <title>Fünf Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück durch VDI und VDE Osnabrück-Emsland ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/03/fuenf-abschlussarbeiten-der-hochschule-osnabrueck-durch-vdi-und-vde-osnabrueck-emsland-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Die prämierten Absolventinnen und Absolventen befassen sich mit gesellschaftlichen Trends. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Osnabrücker Museum Industriekultur haben die regionalen Bezirksvereine VDI und VDE erneut vorzügliche ingenieurwissenschaftliche Arbeiten von Studierenden der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet. Der Verein Deutscher Ingenieure vergab drei Preise; der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik zeichnete zwei Absolventen aus. Die stellvertretenden Vorsitzenden Professor Dr. Eberhard Wißerodt (VDI) und Professor Dr. Hans-Jürgen Pfisterer (VDE) nahmen die Ehrung gemeinsam vor und betonten: „Diese Prämierung ist für uns ein wichtiger Baustein zur Ermutigung unseres Ingenieurnachwuchses.“ &nbsp;</p>
<p>Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen kommen von den Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Management, Kultur und Technik. In ihren Arbeiten haben sie sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen und gesellschaftlichen Trends befasst: Digitalisierung und Automatisierung, aber auch die Optimierung von Energie oder die Resteverwertung von industrieller Fertigung spielen eine Rolle in den Überlegungen der prämierten wissenschaftlichen Arbeiten.</p>
<p>Für seine Masterarbeit über das „Fügen von Kupfer und Kupferlegierungen mittels Laserschweißverfahren“ wurde Heinrich von Lintel mit dem zweiten Preis des VDI belohnt. Betreut hatte die Arbeit Professor Dr. Wilhelm Michels. Ebenfalls einen zweiten Preis des Ingenieurvereins erhielt Anica Mertins. Thema ihrer Masterarbeit, die von Professorin Dr. Anna Schierenbeck betreut wurde, war die „Visualisierung und Auswertung der Energieperformance in der Süßwarenindustrie“. Die Bachelorarbeit von Anna Lefken mit dem Titel „Automatisierung der Entsorgung von Pressresten und Durchlaufscheiben an einer 50 MN Strangpresse“ erlangte die erste Platzierung. Gemeinsam mit der erfolgreichen Absolventin freute sich ihr auch Betreuer, Professor Dr. Markus Eck.</p>
<p>Der VDE vergab zwei erste Plätze. Für einen Platz einigte sich die Kommission auf die Bachelorarbeit von Lukas Backhaus: Der Absolvent des dualen Studiengangs Elektrotechnik im Praxisverbund hat sich mit der „Interaktion zwischen Industriesteuerungen und mobilen Endgeräten“ beschäftigt. Betreut wurde seine Arbeit von Professor Dr. Peter Roer. Nils Herterich wurde für seine Bachelorarbeit zur „Positionierung und Optimierung von Antennen auf Agrarmaschinen“ geehrt. Sein Betreuer war Professor Dr. Ralf Tönjes.</p>
<p>Dem Festvortrag von Diplom-Ingenieur Franz Uhlemann von der Firma Honeywell in Lotte mit dem Thema "Honeywell – Smart Factory in der Gaszählerfertigung" folgte eine ausführliche Diskussion der Gäste.</p>
<p>René Fauck auf dem Fagott mit Dieter Teuber an der Gitarre umrahmten musikalisch den Festakt, der mit einem Get-together bei einem Imbiss ausklang.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2020 12:46:59 +0100</pubDate>
                        <title>Logistikbranche: Wie können Flächen nachhaltiger genutzt werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/02/logistplus/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück ist Teil des Forschungsverbundes „Ressourcenschutz durch Logistik – Logist.Plus“. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreichte die Förderbescheide für die ersten drei Jahre in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Millionen Euro.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Wie lässt sich der Flächenbedarf der Logistikbranche mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen? Unter anderem dieser Frage widmet sich der Forschungsverbund „Ressourcenschutz durch Logistik – Logist.Plus“. Er nimmt speziell die „Masterplanregion 100% Klimaschutz“ in den Blick. Sie wird von Stadt und Landkreis Osnabrück, der Stadt Rheine und dem Kreis Steinfurt gebildet. Aus den Händen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erhielten die Verbundbeteiligten nun in Ladbergen im Kreis Steinfurt Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro für die erste Projektphase. Mehr als 400.000 Euro fließen an die Hochschule Osnabrück. Sprecher des Forschungsvorhabens ist Prof. Dr. Martin Franz von der Universität Osnabrück, bei der die Leitung des Verbundes liegt.</p>
<p class="01Standard">Die acht Partner im Verbundprojekt sind die European Land and Soil Alliance e.V., die Hochschule Osnabrück, der Landkreis Osnabrück, das Kompetenznetz Individuallogistik e.V., der Kreis Steinfurt, die Stadt Osnabrück, der Wissenschaftsladen Bonn e.V und die Universität Osnabrück. Hinzu kommen eine Reihe Unterstützer wie die Nosta Logistics GmbH.</p>
<p class="01Standard">Zum Hintergrund: Die wachsende Logistikbranche ist nach Zahlen der Bundesvereinigung Logistik der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Das Wachstum stößt allerdings zunehmend an Grenzen. Denn viele Gemeinden bevorzugen auf ihren Gewerbeflächen Produktionsansiedlungen, von denen mehr Arbeitsplätze und höhere Gewerbesteuern erwartet werden. „Hinzu kommt, dass sich die Bevölkerung zunehmend gegen geplante Logistikansiedlungen wehrt. Verkehrslärm, Luftverschmutzung, Landschaftsverschandelung und -versiegelung zählen zu den Argumenten“, heißt es im Projektantrag.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen: bis 2030 keine zusätzliche Versiegelung</strong></p>
<p class="01Standard">Generell sei es bisher nicht gelungen, den Flächenbedarf der Logistikbranche mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen, insbesondere im Blick auf das in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegte Ziel, bis 2030 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf weniger als 30 Hektar pro Tag zu verringern. 2015 hatte sich Deutschland zudem zu den Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung) der Vereinten Nationen bekannt, die bis 2030 eine „neutrale Landnutzung“ anstreben, also keine zusätzliche Versiegelung.</p>
<p class="01Standard">„Wir brauchen dringend neue und vor allem kooperative Geschäftsmodelle, die unsere Flächen effizienter und damit nachhaltiger nutzen“, sagt vor diesen Hintergründen Prof. Dr. Kai-Michael Griese, der mit Prof. Dr. Sandra Rosenberger und Prof. Dr. Marcus Seifert vonseiten der Hochschule Osnabrück dem Forschungsverbund angehört. „Letztendlich ist die Logistik das Rückgrat der gesamten deutschen Wirtschaft. Wir wollen das Projekt nutzen, um Logistik insgesamt nachhaltiger aufzustellen“, ergänzt Rosenberger.</p>
<p class="01Standard">Am Anfang der gemeinsamen Arbeit steht die Entwicklung von Indikatoren zur Identifikation und Bewertung von Zielkonflikten zwischen verschiedenen Akteuren in Städten, Stadt-Umland und ländlichen Räumen. Durch die Nutzung innovativer Ansätze der Digitalisierung sollen Logistikprozesse flächeneffizient gestaltet und Synergien in der gemeinsamen Flächennutzung durch verschiedene Unternehmen identifiziert und genutzt werden. Hinzu kommt eine ökologische Optimierung der Standortwahl und -gestaltung: Schonung von Böden, Verminderung der Flächenversiegelung, Reduzierung von Energiebedarf und Emissionen durch Etablierung energetischer Nachbarschaften sowie Senkung lokaler und globaler Klimaemissionen durch Transportsynergien.</p>
<p class="01Standard">Ebenfalls geplant ist die Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Instrumente zum Abbau von Landnutzungskonflikten und zur Stärkung der Kooperation zwischen Akteuren in Stadt, Umland und ländlichen Räumen. Auch die Konzeption von nachhaltigen Geschäftsmodellen als Grundlage für eine Kooperation im Arbeitsfeld Logistik zwischen Kommunen, Unternehmen und möglicherweise Non-Profit-Organisationen sowie die Entwicklung von Szenarien für regionale Flächennutzungsstrukturen und Handlungsempfehlungen stehen im Fokus des Projekts.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Sandra Rosenberger<br> Telefon: 0541 969-2957<br> E-Mail: <a href="mailto:s.rosenberger@hs-osnabrueck.de">s.rosenberger@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Marcus Seifert<br> Telefon: 0591 800 98 732<br> E-Mail: <a href="mailto:m.seifert@hs-osnabrueck.de">m.seifert@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Kai-Michael Griese<br> Telefon: 0541 969-3880&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2020 13:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kampf der Verpackungsflut – Hochschule Osnabrück besetzt mit Lasermarkierung von Obst und Gemüse auf der Grünen Woche in Berlin ein gesellschaftliches Thema</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/01/kampfderverpackungsflut/</link>
                        <description>Wie kann an der Gemüse- und Obsttheke im Supermarkt Verpackung eingespart werden? Mit dem Verfahren der Kennzeichnung von losen Lebensmittel mit Lasern kann dies gelingen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der weltweit größten verbraucherorientierten Lebensmittel- und Agrarmesse, der Grünen Woche 2020 in Berlin, informierte ein Team vom Labor für Biosystemtechnik der Hochschule Osnabrück über neue Ergebnisse und Möglichkeiten pflanzliche Produkte mit Laserlicht zu kennzeichnen und zu markieren. Zusammen mit dem Obsthof Lührs, einem Spezialisten für die Lasermarkierung von Äpfeln, und dem Max-Rubner-Institut aus Karlsruhe, einem Bundesforschungsinstitut zur Bewertung der Sicherheit von Lebensmitteln, wurden Messebesucherinnen und -besucher aufgeklärt, wie Produkte gelasert werden können und wie hierdurch eventuell Verpackungsmaterialien eingespart werden können.<br> <br> Technisch ist das Verfahren der Direktlasermarkierung von Pflanzenprodukten aufwändig, da das Laserlicht, mit dem etwas in das Produkt eingebrannt wird, hochpräzise gesteuert werden muss. Die Produkte dürfen nicht so stark beschädigt werden, dass sie an Haltbarkeit verlieren, Angriffsfläche für Mikroorganismen darstellen oder starke Wasserverluste entstehen. Allerdings müssen die Markierungen dauerhaft gut lesbar sein, eventuell sogar mit Handys oder Lesegeräten maschinell ausgewertet werden können und auf keinen Fall die geschmackliche Qualität beeinflussen. Hierzu sind kameragesteuerte Lasereinrichtungen notwendig, die je nach Produktoberfläche und -beschaffenheit einen optimalen Laserstrahl erzeugen. So ist es kein Wunder, dass viele technischen und biologischen Zusammenhänge zurzeit noch nicht geklärt sind und besonders bei Früchten und Gemüsen mit hauchdünner Schale weiter erforscht werden müssen. Nicht nur Äpfel oder Zitrusfrüchte können gut gelasert werden, auch bei Blattgemüse wie zum Beispiel Kopfsalat oder Kohl konnte das Team vom Labor für Biosystemtechnik erfolgreich produktschonende Lasermarkierungen realisieren. Das automatische Aufbringen von maschinell lesbaren QR-Codes in Kleinformat ist jedoch bei vielen Produkten nach wie vor eine Herausforderung. Handelsketten wie z.B. REWE haben das Potential der Laserproduktkennzeichnung mittlerweile erkannt und beginnen Produkte entsprechend auszuzeichnen.<br> <br> Auf der Grünen Woche fanden die Osnabrücker Forscher ein sehr interessiertes Publikum, welches sich sowohl über die Technologie als auch den möglichen wichtigen Beitrag zur spürbaren Eindämmung der Verpackungsflut in Supermärkten. Das Team des Labors für Biosystemtechnik (BLab) hat in den zahlreichen Diskussionen erfahren können, dass neue Technologieverfahren vom Verbraucher akzeptiert und gefordert werden, wenn dadurch eine Abkehr von ökologisch umstrittenen und oft abgelehnten Verfahren gelingen kann. Insgesamt zeigte die Beteiligung das hohe Maß an Problembewusstsein bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Thematik Mikroplastik und Verpackungsmüll.</p>
<p>Weitere Informationen:<br> Prof. Dr. Thomas Rath<br> Leitung Labor für Biosystemtechnik (BLab)<br> Technik im Gartenbau<br> Telefon +49 541 969 5176<br> E-Mail <a href="mailto:t.rath@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.rath@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Jan 2020 15:32:24 +0100</pubDate>
                        <title>Zukunft der Lebensmittel: Dank Stiftungsengagement entsteht an der Hochschule Osnabrück ein Food Future Lab</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/01/zukunft-der-lebensmittel-dank-stiftungsengagement-entsteht-an-der-hochschule-osnabrueck-ein-food-fut/</link>
                        <description>Dieter Fuchs Stiftung und Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung ermöglichen umfassendes, praxisnahes Forschungsvorhaben am Campus Haste der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dank Fördergeldern von insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro durch die Dieter Fuchs Stiftung und die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung entsteht an der Hochschule Osnabrück ein <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab/" target="_blank">Food Future Lab</a>. „Zwei Megatrends prägen die Zukunft von Lebensmitteln“, erläutert Prof. Dr. Ulrich Enneking die Hintergründe. „Zum einen Klimaschutz und Ressourcenverbrauch, zum anderen Digitalisierung und Verbrauchertrends.“ In beiden Bereichen möchte die Hochschule ihre Forschungsaktivitäten am Campus Haste in enger Zusammenarbeit mit der Praxis ausbauen. „Am Ende sollen innovative Lösungen für nachhaltige und am Markt akzeptierte Lebensmittelprodukte und -verpackungen stehen, die dazu beitragen, verpackungsbezogene Umweltbelastungen und die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren“, konkretisiert der Professor für Agrarmarketing und Ansprechpartner des vielköpfigen Hochschulteams.</p>
<p>Drei Säulen sollen das Food Future Lab tragen: Die erste Säule ist eine Stiftungsprofessur, die der „Nachhaltigen Lebensmittel- und Verpackungstechnik“ gewidmet ist. Unter anderem sollen hier nachhaltigere Lebensmittelprozesse konzipiert werden, etwa durch eine dezentralere Produktion oder durch einen stärkeren Fokus auf alternative Rohstoffe. Auch neue Verpackungslösungen, etwa aus nicht-fossilen Materialien, sollen entwickelt und die Verpackung als Informationsträger für Verbraucherinnen und Verbraucher aufgewertet werden. &nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Produktinnovationen werden direkt im Markt verfügbar sein</strong></p>
<p>„Innovative Prototypen von Verpackungslösungen können wir dann im Reallabor ,Markt und Gesellschaft‘ auf ihre Akzeptanz testen“, benennt Enneking die zweite Säule des Food Future Labs. Das Labor basiert auf der Idee, Produktinnovationen real in den Markt zu bringen und so im engen Austausch mit Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie weiteren beteiligten Gruppen zu sein. „Unter anderem wird hier der Online-Shop der Hochschule, über den wir derzeit das hochschuleigene Bier vertreiben, eine wichtige Rolle spielen“, sagt Enneking. Der Shop soll in zwei Schritten zu einem Forschungs- und Lehrmarktplatz ausgebaut werden, unter anderem mit gekühlten Abholboxen.</p>
<p>Als dritte Säule kommt das Reallabor „Innovation, Entrepreneurship und agile Führung“ hinzu. Hier sollen in Seminaren, Workshops und Wettbewerbspräsentationen („Pitches“), Ideen für Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Idealerweise führen sie zu Unternehmensgründungen. „In den Workshops sollen Studierende und Beschäftigte aus der regionalen Lebensmittelwirtschaft gemeinsam an Innovationen arbeiten und Ideen generieren“, erläutert Enneking. Das Labor soll Studierende auch animieren, Produkt- und Verpackungsinnovationen in Abschlussarbeiten und darüber hinaus zu entwickeln.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Der ideale Ort, um Kompetenzen für die Lebensmittelbranche zu bündeln</strong></p>
<p>Neben den drei Säulen soll es einen Finanzpool geben, durch dessen Mittel Forschungsvorhaben in der nachhaltigen Lebensmittelwertschöpfung angeschoben werden. „Aktuell gibt es im Blick auf die ,Lebensmittelregion Osnabrück‘ keinen systematischen Ansatz, Forschungskompetenzen zu bündeln und Forschungsergebnisse in die Praxis zu bringen“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule. Mit einem starken Team aus 13 Professorinnen und Professoren, die die Lebensmittelbranche aus vielfältigen Perspektiven betrachten, und vier lebensmittelbezogenen Studiengängen, sei die Hochschule der ideale Ort, um das Food Future Lab aus der Taufe zu heben. „Ein großer Dank an die beiden Stiftungen, die dieses wichtige Vorhaben durch ihre großzügige Unterstützung überhaupt erst ermöglichen“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>„Die Förderung von Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelwissenschaft ist ein Kernanliegen der Dieter Fuchs Stiftung. Der Antrag der Hochschule hat uns überzeugt – insbesondere auch aufgrund der Vernetzung und der Impulse für die regionale Lebensmittelwirtschaft. Von daher unterstützen wir die Forschungsarbeiten im Food Future Lab gern“, erklärt Josef Diekmann, Vorstand der Stiftung, die knapp 900.000 Euro zur Verfügung stellt.</p>
<p>„Unsere Stiftung versteht sich vor allem als Ermöglicherin“, sagt Hon.-Prof. Dr. Felix Oster-heider, Vorstandsvorsitzender der Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung, die sich in das Vorhaben mit mehr als 400.000 Euro einbringt. „Wir wollen an der Hochschule Osnabrück Forschung und Lehre unterstützen, die darauf abzielt, die Gründung und Entwicklung von Unternehmen zu fördern. Das Food Future Lab ist dafür beispielhaft.“</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Ulrich Enneking<br> Telefon: 0541 969-5126&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:u.enneking@hs-osnabrueck.de" class="mail">u.enneking@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Direkt zum Food Future Lab: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jan 2020 16:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Attraktiver Handel und Innenstädte in Zeiten der Digitalisierung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/01/attraktiver-handel-und-innenstaedte-in-zeiten-der-digitalisierung/</link>
                        <description>Forscherinnenteam der HS Osnabrück und OMT bringen verschiedene Akteure zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss eines EU-Forschungsprojektes veranstaltet die Hochschule Osnabrück zusammen mit der Osnabrück Marketing und Tourismus (OMT) verschiedene Workshops für Einzelhändler und weitere städtische Akteure. Dabei sollen vor allem kleinere Händler bei der Entwicklung von Digitalisierungsstrategien unterstützt werden. Außerdem sollen verschiedene Akteure zusammenarbeiten, um gemeinsam Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt zu entwickeln.<br> <br> Am 6. Februar laden das Projektteam der Hochschule und die OMT Händler, Gastronomen und weitere Personen ein, die mittels ihrer Arbeit die Osnabrücker Innenstadt lebendig und attraktiv machen. In dem Workshop sollen Ideen für gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Marketingaktionen konkretisiert werden. Dieser Wunsch wurde in einem Workshop formuliert, an dem Einzelhändler mit Vertretern von Branchenverbänden, Gastronomie, Kultureinrichtungen und aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung teilnahmen.<br> <br> Ein weiterer Workshop findet speziell für Einzelhändler am 15. Januar statt. Unter Federführung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird, erarbeiten die Teilnehmenden, welche Daten für das eigene Geschäft relevant sein und wie diese gewinnbringend genutzt werden können. Es sind noch ein paar wenige Plätze frei.<br> <br> Die Digitalisierung stellt den Handel insbesondere in den Innenstädten vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Konkurrenz aus dem Online-Handel ist groß, auch haben sich die Erwartungen der Kunden verändert: So soll der Einkauf möglichst einfach und bequem sein oder ein besonderes Erlebnis bieten. „Bei den Workshops nehmen wir deswegen bewusst die Kundensicht ein und suchen nach Lösungen für Probleme, die die Kunden haben“, erläutert die Projektleiterin und Kommunikationspro-fessorin Dr. Sabine Kirchhoff das Grundprinzip der Workshops. Es gehe darum eine Strategie zu entwickeln, die zur Kundschaft und zum eigenen Unternehmen passt, um daran seine Angebote auszurichten.<br> <br> Eine Innenstadt besteht aber nicht nur aus Einzelhandelsgeschäften. Erst das harmonische Zusammenspiel von Handel, Gastronomie, kulturellen Angeboten machen zusammen mit einem schönen, gepflegten Stadtbild eine Innenstadt attraktiv. „Osnabrück hat da viel zu bieten, was uns auch immer wieder von Besuchern und Experten bestätigt wird. Das gilt es gemeinsam noch besser nach außen zu kommunizieren “, begründet Geschäftsführerin Petra Rosenbach das Engagement der OMT. „Die OMT ist für uns ein wichtiges Bindeglied zu den verschiedenen Akteuren in Osnabrück“, erläutert Wera Oltmanns vom Projektteam der Hochschule die Rolle der OMT in dem Projekt.<br> <br> Weitere Informationen über das EFRE-Projekt "Attraktive Innenstädte und stationärer Handel in Zeiten der Digitalisierung" erhalten Interessierte über das Projektbüro 0541 969-3692, <a href="mailto:w.oltmanns@hs-osnabrueck.de" class="mail">w.oltmanns@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Redaktion: Wera Oltmanns</p>
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                        <pubDate>Tue, 07 Jan 2020 11:13:46 +0100</pubDate>
                        <title>Mütterbefragung zur geburtshilflichen Versorgung: Jede Stimme zählt!</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/01/muetterbefragung-zur-geburtshilflichen-versorgung-jede-stimme-zaehlt/</link>
                        <description>Forschungsprojekt „Bedarfsplanung für die geburtshilfliche regionale Versorgung aus Nutzerinnensicht (BegeVeN)“ der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mütter in der Region, die zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 ein Kind geboren haben, erhielten Anfang Dezember Post von der Hochschule Osnabrück. Sie wurden eingeladen, sich an einer regionalen Studie zur geburtshilflichen Versorgung zu beteiligen.</p>
<p>Das Forschungsteam um Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein und Prof. Dr. Claudia Hellmers freut sich über die bereits zahlreich eingegangenen Antworten und hofft auf viele weitere ausgefüllte Fragebögen. „Die Versorgung rund um die Geburt stellt wichtige Weichen für die Gesundheit im Lebensverlauf – für Mutter und Kind.“, so Manuela Raddatz, Ansprechpartnerin im Projekt. „Es ist wichtig zu wissen, ob Frauen in unserer Region die Art von geburtshilflicher Versorgung erhalten, die sie benötigen. Je mehr Frauen sich an der Mütterbefragung beteiligen, desto deutlicher wird das Bild, das wir dann an die Versorgungspraxis weitergeben können. Jede Stimme zählt!“</p>
<p><strong>Wer in der Weihnachtszeit nicht dazu gekommen ist, den Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken, kann dies auch noch im Januar nachholen.</strong></p>
<p>Weitere Informationen gibt es unter:<br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/muetterbefragung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/muetterbefragung</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br> Manuela Raddatz, Verbund Hebammenforschung<br> Telefon: 0514 969-3683<br> E-Mail: <a href="mailto:m.raddatz@hs-osnabrueck.de">m.raddatz@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Visionen zur Rettung der Welt – kommentiert aus Wissenschaftssicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/12/visionen-zur-rettung-der-welt-kommentiert-aus-wissenschaftssicht/</link>
                        <description>Film statt Demo: Die Osnabrücker Umweltaktivisten von „Fridays for Future“ haben Anfang Dezember die Vorführung des Films „2040 – Wir retten die Welt“ im Cinema Arthouse organisiert. Drei Lehrende der Hochschule Osnabrück waren dabei und haben die im Film vorgestellten Visionen aus Wissenschaftssicht kommentiert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuelle Dokumentarfilm des preisgekrönten australischen Regisseurs Damon Gameau macht Hoffnung: Er zeigt auf unterhaltsame und zugleich informative Art eine ermutigende Zukunftsvision für die Erde – der Filmemacher nennt es „faktenbasiertes Träumen“. Wie könnte die Erde im Jahr 2040 aussehen, wenn die bereits heute erforschten Technologien im Sinne der Gesellschaft und der Umwelt genutzt würden? – Auf der Suche nach Antworten begibt sich Gameau auf eine Reise um die Welt und findet dabei zahlreiche erstaunliche, wirksame Ansätze.</p>
<p>Am Nikolaustag begrüßte der „Fridays for Future“-Aktivist Jan-Philip Cröplin rund 100 Interessierte im Osnabrücker Cinema Arthouse zur Vorführung dieses Dokumentarfilms. „Wir befassen uns mit den unterschiedlichsten Aspekten des Klimawandels und wollen nicht nur auf den Ernst der Lage hinweisen, sondern auch Mut machen“, sagte der 26-Jährige in seinem Grußwort: „Dabei interessiert uns natürlich, wie die im Film gezeigten Konzepte funktionieren und ob sie hier in Deutschland angewandt werden.“</p>
<p>Neben vielen jungen Menschen, Eltern und Lehrkräften lud er deshalb auch Wissenschaftsvertreter von der Hochschule Osnabrück ein. Drei von ihnen seiner Einladung: Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier, Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und der diplomierte Agraringenieur Jochen Baumeister befassen sich in Lehre und Forschung mit Biologischer Verfahrenstechnik, Elektrischen Antrieben beziehungsweise Erneuerbaren Energien. Alle drei gehören zudem der Gruppe <a href="http://os.scientists4future.org/" target="_blank" rel="noreferrer">„Scientists for Future Osnabrück“</a> an: Gemeinsam mit etwa 80 weiteren Mitgliedern aus den beiden Osnabrücker Hochschulen unterstützen sie seit einem Jahr die junge „Fridays for Future“-Bewegung.</p>
<p>Die Hochschullehrenden kommentierten die Visionen des Films zur Rettung der Welt aus wissenschaftlicher Sicht. Prof. Pfisterer erklärte, wie Intelligente Stromnetze (sogenannte smart grids) schon heute Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von elektrischer Energie kombinieren. Er zeigte auch zahlreiche Vorzüge lokaler intelligenter Stromversorgung auf. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Jochen Baumeister nahm gute Gründe für die Nutzung Erneuerbarer Energien in den Fokus. Prof. Hamann-Steinmeier sprach über Vorteile und Herausforderungen der Mülltrennung, damit die Biomüllfraktion noch energetisch genutzt werden kann. Die Fraktion, die jetzt in die Biomüll-Verwertungsanlagen gelangt, ist laut der Wissenschaftlerin oft mit PE-Folien und teilweise auch mit Elektroschrott kontaminiert. Beides muss aufwendig aussortiert werden, damit der entstehende Dünger die Böden nicht mit Mikroplastik verunreinigt. „Jede und jeder Einzelne kann durch die richtige Mülltrennung zu Hause zu einer gesünderen Umwelt beitragen – es fängt schon im Kleinen an“, so die Forscherin.</p>
<p>Alle drei Hochschulangehörigen lobten die „Fridays for Future“-Aktiven für ihr Engagement und nannten Beispiele erfolgreicher Umweltschutz-Projekte, die von Jugendlichen initiiert wurden. Zum Schluss hatten sie einen Rat für das Publikum: „Gehen Sie kleine Schritte, lassen Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen, feiern Sie Ihre Erfolge und bleiben Sie am Ball.“</p>
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 11:44:28 +0100</pubDate>
                        <title>Neues IT-System „EASE“ zur Unterstützung der Angehörigenpflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/12/neues-it-system-ease-zur-unterstuetzung-der-angehoerigenpflege/</link>
                        <description>BMBF fördert das Projekt der Hochschule Osnabrück zur Vernetzung pflegender Angehöriger für drei Jahre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember) Auf einen Blick sehen, wie gut die pflegebedürftige Person versorgt ist und was als Nächstes ansteht, das soll das neue IT-System „Ease – gemeinsam pflegen“ ermöglichen, welches derzeit an der Hochschule Osnabrück entwickelt wird. Pflegende Angehörige, Nachbarn, Freunde, Ehrenamtliche und Pflegekräfte müssen Vieles absprechen und planen, EASE soll diese Aufgaben bündeln, die Betroffenen vernetzen, organisieren und informieren.</p>
<p>Bei dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt arbeiten fünf Partner aus Altenhilfe, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, die Laufzeit beträgt drei Jahre.<br> „EASE soll ein einfach zu bedienendes und praxisnahes System werden, ganz ohne Schnörkel und Spielereien, aber einladend und motivierend“, betont Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Elke Hotze. Pflegende Angehörige hätten schließlich wenig Zeit, seien viel mehr hoch belastet. Unbedingt müsse die zugehörige App auch jenen eine Hilfe sein, die nicht jeden Tag mit dem Smartphone oder dem Tablet umgehen. „Wir wollen auch die erreichen, die nicht technikaffin sind.“</p>
<p><strong>EASE – leicht zu bedienen und doch voller technischer Möglichkeiten</strong></p>
<p>„Das System wird moderne technische Möglichkeiten umfassen“, betont Prof. Michaela Ramm, Medienwissenschaftlerin an der Hochschule. „Ein gemeinsamer Kalender mit Erinnerungsfunktion für die Medikamentengabe oder den nächsten Arzttermin, eine Scan-Funktion für Medikamente, sowie zusätzliche Technologie wie Sprachassistenz sollen genauso zum Leistungsumfang gehören, wie die Möglichkeit, spezifische Pflege- oder Gebrauchsanweisungen medial zu hinterlegen“, zählt Ramm einige der Funktionen auf.</p>
<p>Therapeuten und ambulante Dienste könnten zudem Informationen zum Zustand des Pflegebedürftigen eintragen, damit auch Angehörige in räumlicher Entfernung die Situation einschätzen und darauf reagieren können. Das digitale System soll außerdem eine Anbindung an intelligente Assistenzsysteme wie zum Beispiel Sturzsensoren und Notrufsysteme ermöglichen.</p>
<p><strong>Datenschutz: Hoher Sicherheitsstandard besonders wichtig</strong></p>
<p>„Das sensible Thema Datenschutz spielt bei EASE eine wichtige Rolle“, unterstreicht Hotze.&nbsp; „Die Daten werden nur denjenigen Personen zugänglich sein, denen die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen oder Betreuer Zugang erteilen.“ Und Ramm ergänzt: „Unser Ziel ist ein System, das gleichzeitig mit hoher Funktionalität, hohem Sicherheitsstandard und hoher Usability überzeugt, besser als es die bisher auf dem Markt vorhandenen Systeme leisten.“</p>
<p>Zu den Projektpartnern zählt im Bereich der Feldtests das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg, im Bereich der Softwarearchitektur das Unternehmen Ascora, sowie auf dem Gebiet der Frontendentwicklung die Agentur Snoopmedia.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Elke Hotze</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:e.hotze@hs-osnabrueck.de">e.hotze@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3174</p>
<p>Prof. Michaela Ramm</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:m.ramm@hs-osnabrueck.de">m.ramm@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-2130</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Dec 2019 09:17:50 +0100</pubDate>
                        <title>Technologieverband VDE ehrt Professor der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/12/technologieverband-vde-ehrt-professor-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik hat Prof. Dr. Ralf Tönjes für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Im Rahmen des VDE-Hauptstadtforums erhielt der Professor der Hochschule Osnabrück eine VDE-Ehrenurkunde.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2005 lehrt Prof. Dr.-Ing. Ralf Tönjes Mobilkommunikation und Projektmanagement an der Hochschule Osnabrück. Der international renommierte Experte leitet an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik die Forschungsgruppe „Mobilkommunikation“, der elf wissenschaftliche Mitarbeiter angehören. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit engagiert sich Prof. Tönjes seit vielen Jahren ehrenamtlich im VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Als Mitglied des Fachausschusses „Kommunikationsnetze und -systeme“ der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) im VDE leitet er seit 2005 die jährliche Fachtagung „Mobilkommunikation“, die im kommenden Jahr zum 25. Mal ausgerichtet wird. Für dieses langjährige ehrenamtliche Engagement hat der Technologieverband dem Professor der Hochschule Osnabrück jetzt eine Ehrenurkunde im Rahmen des VDE-Hauptstadtforums verliehen.</p>
<p>Ralf Tönjes studierte Nachrichtentechnik an der Universität Hannover und Biomedizinische Technik an der University of Strathclyde in Glasgow. 1998 erfolgte die Promotion zum Dr.-Ing. in Elektrotechnik an der Universität Hannover. Anschließend war er bei Ericsson Research in leitenden Positionen tätig, in denen er an der Entwicklung zukünftiger Mobilfunknetze mitwirkte, internationale Forschungsprojekte leitete und Ericsson in Standardisierungsgremien vertrat.</p>
<p>Der Professor der Hochschule Osnabrück ist in Programmkomitees verschiedener internationaler Fachtagungen tätig und unterstützt die Europäische Union, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft als Gutachter. Er ist Autor und Koautor von über 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und fünf Patentschriften. Seine aktuellen Forschungsinteressen umfassen Mobilkommunikationsnetze, Internet der Dinge, Smart Grids, Agrartechnik 4.0 und Datensicherheit. Prof. Tönjes ist Leiter eines der fünf Binnenforschungsschwerpunkte, mit denen die Hochschule Osnabrück innovative, interdisziplinäre Projekte eigener Forschungsteams fördert. Der Binnenforschungsschwerpunkt „CityGrid – Intelligente Energieversorgung einer Stadt“ hat zum Ziel, ausgehend von den Bedürfnissen einer realen Stadt, ein auf andere städtische Siedlungsräume übertragbares Konzept für eine effiziente und stabile Energieversorgung zu erarbeiten. Das Konzept soll dabei auf regenerativen Energieformen und der intelligenten – sicheren, robusten und effizienten – Kooperation von Strom- und Wärmeenergieerzeugern sowie den zugehörigen Verbrauchern und Speichern beruhen.</p>
<p>„Internationale Vernetzung, Interdisziplinarität, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und viele neue Ideen – all das zeichnet Ralf Tönjes als Forscher aus“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung. „Mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der ITG bringt er Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Mobilkommunikation – einer Technologie, ohne die unser Leben und Arbeiten heute und erst recht morgen unvorstellbar sind“, so Prof. Lehmann.</p>
<p>Weitere VDE-Ehrenurkunden gingen an Prof. Dr.-Ing. Stefan Breide von der Fachhochschule Südwestfalen, Dr.-Ing. Wolfgang H. Döring, Dr.-Ing. Jörg-Peter Elbers von ADVA Optical Networking SE und Dr. Dr. Wolfgang Halang von der FernUniversität Hagen.</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Dec 2019 14:16:20 +0100</pubDate>
                        <title>Neue App „SmartFarmCheck“ der Hochschule Osnabrück: So halten landwirtschaftliche Betriebe mit der Digitalisierung Schritt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/12/neue-app-smartfarmcheck-der-hochschule-osnabrueck-so-halten-landwirtschaftliche-betriebe-mit-der-d/</link>
                        <description>Wie groß sind meine Felder durchschnittlich? Wie viele Kulturen werden in meinem Betrieb angebaut? Wie viele Felder werden von mir bewirtschaftet? Benutze ich Orientierungshilfen, wenn ich dünge? Säe ich selbst aus oder wird dies durch Dienstleister erledigt? Nutze ich bereits Software wie beispielsweise eine Ackerschlagkartei? Mit der Beantwortung dieser und anderer Fragen erhalten Anwendende der neuen App „SmartFarmCheck“ Antworten darauf, in welchen Bereichen des landwirtschaftlichen Betriebes Schritt für Schritt digitalisiert werden kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen“, hat ein Expertenteam der Hochschule Osnabrück ein Potenzialanalyse-System für Agrarbetriebe entwickelt: „SmartFarmCheck“. Diese App ist sowohl im App Store als auch im Google Play Store kostenlos erhältlich. Sie hilft Landwirtinnen und Landwirten, ihren Betrieb wie u. a. GPS-gestütztes Lenksystem, Section Control oder Digitales Büro auf die Digitalisierung vorzubereiten.</p>
<p><strong>Vorstellung auf der Landwirtschaftsmesse</strong></p>
<p>Anlässlich der weltgrößten Landwirtschaftsmesse Agritechnica mit insgesamt über 450.000 Fachgästen vom 10. bis 16. November stellten die Entwickler die App erstmals dem Messepublikum vor. „Das Besondere an unserer App ist, dass in wenigen Minuten das Digitalisierungspotenzial eines landwirtschaftlichen Betriebes ermittelt werden kann“, so Professor Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des Teilprojekts „Competence Of Applied Agricultural Engineering“ (COALA) im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. Die App sei auf Basis einer wissenschaftlichen Untersuchung von über 80 Betrieben in acht Landkreisen entstanden. Westerkamp erklärt, dass das System von „SmartFarmCheck“ erste Einstiegsmöglichkeiten vermittle, um landwirtschaftlichen Prozesse zu optimieren und Handlungsbedarf zu erkennen. Er sei besonders stolz, dass sein Team die App nach monatelangem Tüfteln auf der Weltleitmesse für Landtechnik in Hannover vorstellen konnte.</p>
<p><strong>Positives Feedback der Anwendenden</strong></p>
<p>„Die Resonanz der Standbesucher auf der Agritechnica war durchweg positiv“, meint Alexander Grunwald, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt „COALA“, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. „Genau das, was mir weiterhilft. Jetzt weiß ich, welche digitale Lösungen meinem Hof etwas bringen könnten“ - eine der vielen positiven Besucherstimmen. „Besonders gefallen hat aber auch, dass die eingegebenen Daten dabei stets anonym sind und nicht gespeichert werden“, ergänzt Grunwald. „Die Standbesucher waren zudem sehr an unseren vielfältigen Angeboten wie Workshops oder Exkursionen interessiert; aber auch daran, dass wir in unserem Team landwirtschaftliche Betriebe umfassend über weitere digitale Lösungen sowie Möglichkeiten informieren und sie dabei mit fachlichem Know-how unterstützen“.</p>
<p><strong>Kontinuierliche Unterstützung</strong></p>
<p>Für landwirtschaftliche Unternehmen birgt die Digitalisierung große Chancen. Doch fehlt häufig das Wissen, wie sie ihre Prozesse umstellen können; Digitalisierung bedeutet für sie vor allem zunächst einmal Unsicherheit für den Hof. Diese Unsicherheit zu nehmen, ist Zweck der App „SmartFarmCheck“. Sie informiert über mögliche Lösungen für explizit ihren Betrieb und ermutigt somit, die Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen. Die App wird kontinuierlich optimiert, der Bewertungskatalog erweitert und neue Funktionen eingebaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen zu der App:</strong><br> Nikolas Neddermann M.Sc.<br> Landwirt &amp; Agrarwissenschaftler<br> Hochschule Osnabrück<br> Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen, Teilprojekt „Landwirtschaft“<br> <a href="mailto:mittelstand40@hs-osnabrueck.de" class="mail">mittelstand40@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 Nov 2019 17:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professor Dr. Arno Ruckelshausen erhält den Wissenschaftspreis Niedersachsen 2019</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/11/professor-dr-arno-ruckelshausen-erhaelt-den-wissenschaftspreis-niedersachsen-2019/</link>
                        <description>Der Professor für Physik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück wird für seine Arbeiten zu Themen der globalen Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung sowie nachhaltigen Ansätze in der Agrartechnik ausgezeichnet. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler überreichte in Hannover den Preis, der mit 25.000 Euro dotiert ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 27. November 2019) Der Niedersächsische Wissenschaftspreis 2019 für herausragende Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler einer Fachhochschule geht an Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, überreichte den mit 25.000 Euro dotierten Preis während eines Festaktes im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover. „Ich freue mich sehr über diesen Preis, der meine langjährigen Arbeiten zur digitalen Transformation in der Agrartechnik sehr wertschätzt. Unsere Technologie-Innovationen sind fantastische Bausteine für eine nachhaltige Landwirtschaft“, sagte Professor Ruckelshausen im Anschluss an die Veranstaltung.<br> <br> „Mit Kollege Arno Ruckelshausen wird einer unserer herausragendsten Wissenschaftler ausgezeichnet. Die abermalige Verleihung des Wissenschaftspreises an einen Professor der Hochschule Osnabrück unterstreicht unsere Forschungsstärke, die in den letzten Tagen mit den Auszeichnungen im Bereich Digitalisierung und Zukunftslabore sichtbar aufgewertet wurde“, freute sich Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann, zuständig für Forschung und Transfer, anlässlich der Preisverleihung in Hannover. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram unterstrich in dem Zusammenhang die momentane Entwicklung der Hochschule im Forschungszweig digitale Transformation in der Landwirtschaft: „Mit dem Bau des Agro-Technicums, bei dessen Planung und Konzeption sowie der erfolgreichen Einwerbung von Mitteln sich Arno Ruckelshausen stark eingebracht hat, können wir künftig unser Forschungsaktivitäten noch besser bündeln.“<br> <br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen ist seit 1991 Professor für Physik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück. Das von ihm geleitete Labor für Mikro- und Optoelektronik ist Teil des Forschungsschwerpunktes „Agrarsystemtechnologien“. Mit seinem Team von über 20 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Promovierenden bearbeitet Prof. Ruckelshausen zukunftsweisende und gesellschaftlich hoch relevante Themen wie beispielsweise die globalen Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung.<br> <br> Aktuell verantwortet er acht Forschungsprojekte im Themenfeld Digitalisierung der Agrartechnik, insbesondere in den Bereichen Sensorsysteme und autonome Feldrobotik. Die meisten dieser Projekte sind als interdisziplinäre Verbundprojekte angelegt. Damit akquirierte er in den vergangenen Jahren mehr als 6,25 Mio. Euro und gehört so zu den forschungsstärksten Wissenschaftlern an der Hochschule Osnabrück.<br> <br> Im Rahmen mehrerer von Prof. Ruckelshausen koordinierten Verbundprojekte entstand so die Feldroboterplattform „BoniRob“: Der Agrarroboter bewegt sich autonom über Ackerflächen, kann den Wachstumsverlauf jeder Pflanze dokumentieren, Bodeneigenschaften messen oder das Unkraut mechanisch regulieren.<br> <br> Ruckelshausen macht sich darüber hinaus für eine stärkere Institutionalisierung des Wissens- und Technologietransfer im Bereich Agrar stark. So ist er Mitbegründer des interdisziplinären Forschungs-Kompetenzzentrums COALA (Competence Center of Applied Agricultural Engineering). Der Mix von Innovationen aus den einzelnen Fachgebieten (insbesondere Agrarwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau) und deren interdisziplinäre Zusammenarbeit haben zu zahlreichen Entwicklungs-, Forschungs- und Transfervorhaben geführt. COALA hat sich zu einem Synonym für innovative Agrarsystemtechnologien mit bundesweiter Ausstrahlung entwickelt. Strukturell und inhaltlich bündeln sich hier Aktivitäten in Forschung und Entwicklung in enger Verzahnung mit Studium und Lehre in allen agrarnahen Themengebieten der Hochschule über die Fakultätsgrenzen hinweg.<br> <br> Prof. Ruckelshausen schafft über seine vielfältigen Forschungsaktivitäten an der Hochschule Osnabrück eine Innovationsbasis in Niedersachsen, um nachhaltige Ansätze in der Agrartechnik im Rahmen von interdisziplinären Forschungsschwerpunkten zu entwickeln, zu erproben, zu evaluieren und schließlich zu transferieren. Besonders hervorzuheben sind auch sein Engagement im Bereich der Nachwuchsförderung und seine vielfältigen Gutachter- und Verbandstätigkeiten.<br> <br> „Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wissenschaftspreises Niedersachsen ehren wir für ihre wissenschaftliche Exzellenz, sowie für ihre herausragenden Verdienste für die Hochschulentwicklung in Niedersachsen“, betonte Minister Björn Thümler während der Preisverleihung in Hannover.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 15 Nov 2019 09:38:05 +0100</pubDate>
                        <title>Agritechnica 2019: Bundesagrarministerin Klöckner und Niedersächsischer Wissenschaftsminister informieren sich über Projekte der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/11/agritechnica-2019-bundesagrarministerin-kloeckner-und-niedersaechsischer-wissenschaftsminister-inform/</link>
                        <description>Über 2.750 Aussteller zeigen noch bis zum 16. November Innovationen, Konzepte und Visionen für die Landtechnik von heute und morgen auf der Weltleitmesse Agritechnica. Auch die Hochschule Osnabrück stellt sechs Forschungsprojekte am gemeinsamen Stand des Landes Niedersachsen in Halle 21 vor.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch&nbsp;<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/hochschulstimmen/#c7860518" target="_blank"> in der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Hochschulstimmen" der Hochschule Osnabrück steht die Agritechnica im Mittelpunkt</a>.<br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen gibt Einblicke in die zahlreichen Forschungsarbeiten an der Hochschule Osnabrück und berichtet, was auf der Agritechnica zu sehen ist.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 Nov 2019 16:07:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück kann fünf Digitalisierungs-Professuren besetzen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/11/hochschule-osnabrueck-kann-fuenf-digitalisierungs-professuren-besetzen/</link>
                        <description>Mit dem Antragskonzept „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen“ war die Hochschule Osnabrück bei der Ausschreibung „Digitalisierungsprofessuren für Niedersachsen“ sehr erfolgreich. Fünf Professuren können jetzt unbefristet ausgeschrieben werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. November 2019) Ihre bereits vorhandene hohe Expertise in angewandten Digitalisierungsebenen in Lehre, Forschung und Gesellschaft kann die Hochschule Osnabrück weiter ausbauen. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen belohnte den Antrag „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen“ mit fünf unbefristeten Vollzeitprofessuren. „Wir sind sehr stolz, dass unser Konzept so erfolgreich bewertet wurde. Mit der bald hinzugewonnen fachlichen Expertise der Professuren können wir die wichtige Rolle der Hochschule Osnabrück im Digitalisierungsprozess der Hochschulregion Osnabrück und Lingen und natürlich darüber hinaus forcieren“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>„Die Einrichtung der Digitalisierungsprofessuren ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes“, sagt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler in der Presseinformation des Ministeriums. „Wir stärken damit nicht nur Forschung und Transfer, sondern ganz gezielt auch den Bereich Studium und Lehre. Durch die neuen Professuren erwarten wir eine hohe Dynamik in Form neuer Studienangebote. Nicht zuletzt stärken wir mit dem Programm den Fachkräftestandort Niedersachsen.“<br> <br> Übergreifendes Ziel des Antragskonzeptes der Hochschule Osnabrück ist es, Digitalisierungsbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft zu vermeiden und Brücken für digitale Regionen zu bauen. Die dafür notwendigen technischen und sozialen Kompetenzen sollen identifiziert, gezielt weiterentwickelt und breit in die Studiengänge implementiert werden. Mit dem Erwerb einer hohen digitalen Mündigkeit sollen die Studierenden in Zukunft besser befähigt werden, digitale Fach- und Handlungskompetenzen zu entwickeln und so das akademische Fach- und Führungskräfteangebot in der Hochschulregion Osnabrück und weit darüber hinaus quantitativ und qualitativ auszubauen.<br> <br> Die thematischen Schwerpunkte des Konzepts liegen in drei „Digitalisierungsclustern“, die jeweils einem profilierten Forschungsfeld der Hochschule entsprechen: Digitale Agrarwirtschaft und intelligente Landtechnik, Digitale Arbeitswelt und Wertschöpfungsketten zwischen Stadt und Land sowie Digitale Versorgungsketten in der Gesundheitswirtschaft.<br> Aus den angedachten Denominationen Intelligente Agrarsysteme, Agrarmechatronische Systeme, Precision Livestock Farming, Angewandte Ethik digitaler Lebenswelten, Intelligente Wertschöpfungsketten im Mittelstand, Digital Society, Innovation and Artificial Intelligence sowie Connectivity and Empowerment of People werden in einem internen Auswahlprozess die fünf geeignetsten definiert, die die drei Digitalisierungscluster fachlich aufstellen werden.<br> <br> Vizepräsident Prof. Dr. Ingmar Ickerott, zuständig für das Ressort „Digitalisierung“ im Präsidium der Hochschule, hob die hohe Expertise in ausgewiesenen Kompetenzfeldern der Hochschule Osnabrück hervor, die sich erst vor wenigen Tagen bei der Mittelzuweisung zu den Digitalisierungslaboren des Landes Niedersachsen bestätigte: „Wir nehmen nicht nur innerhalb der Fachhochschulen, sondern insgesamt eine Vorreiterposition in den Zukunftslaboren Digitalisierung des Landes Niedersachsen ein. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit Teilprojekten an insgesamt vier Digitalisierungslaboren beteiligt: zum einen an den drei antragsrelevanten Zukunftslaboren Agrar, Gesundheit und Gesellschaft und Arbeit und darüber hinaus am Zukunftslabor Mobilität.“<br> Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung der Hochschule, betonte den im Antragskonzept dargestellten Ansatz der angewandten Forschung und des Transfers: „Über Jahrzehnte hat sich eine enge, innovationsgetriebene und entsprechend intensive Verzahnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule mit regionalen Akteuren in ihrem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld für gemeinsame Forschungs- und Transferaufgaben etabliert. Die in den letzten Wochen bewilligten Mittel für das Netzwerk Agritech.Net Nordwest, unsere Aktivitäten im GesundheitsCampus Osnabrück in der Region sowie die Teilnahme als einzige Fachhochschule beim Digitalgipfel der Bunderegierung in Dortmund bestätigen das.“<br> <br> Die fünf Digitalisierungsprofessuren an der Hochschule Osnabrück werden zusätzlich mit finaziellen Mitteln für weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Niedersächsischen Vorab in Höhe von 4,3 Millionen Euro unterstützt.</p>
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<p><strong>Hintergrund:</strong><br> Digitalisierungsprofessuren für Niedersachsen<br> Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert die Einrichtung Digitalisierungsprofessuren an den Hochschulen in staatlicher Verantwortung. Mit den Digitalisierungsprofessuren sollen vorrangig Themenfelder der Informatik (bspw. Künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, Data Science etc.) und verwandter und angrenzender Disziplinen in Lehre und Forschung gestärkt werden. Insgesamt stehen bis zu 50 Planstellen für die Digitalisierungsprofessuren, aufwachsend über drei Jahre ab 2019 bis 2021, zur Verfügung. An acht beteiligten Hochschulen in Niedersachsen werden jetzt bis zu 40 Digitalisierungsprofessuren eingerichtet. Zehn weitere Professuren werden innerhalb der kommenden zwei Jahre in einer weiteren Antragsrunde ausgeschrieben.<br> Aufgrund der strategischen Bedeutung der Digitalisierungsprofessuren sollen aus dem „Niedersächsischen Vorab“ zusätzliche Mittel für 6 Jahre bereitgestellt werden. Mit diesen Geldern können weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zusätzlich erforderliche Infrastruktur gefördert werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 Nov 2019 12:24:13 +0100</pubDate>
                        <title>„Mein Weg, mein Studium“: Fachtagung der Hochschule und Universität Osnabrück zur Bildungsgerechtigkeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/11/mein-weg-mein-studium-fachtagung-der-hochschule-und-universitaet-osnabrueck-zur-bildungsgerechtigk/</link>
                        <description>Wie ist mehr Chancengerechtigkeit für Studierende aus nichttraditionellen Milieus zu erreichen? – Mit dieser Frage befasste sich jetzt die Fachtagung des Verbundprojekts „Mein Weg, mein Studium“ der Hochschule und der Universität Osnabrück. Über 70 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft informierten sich am 4. November über Ergebnisse des Projekts, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert wird.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiche Wege in und durch das Studium: Unter dieser Leitidee steht seit 2018 das gemeinsame Projekt von Hochschule und Universität Osnabrück "Mein Weg, mein Studium". Das Team um Prof. Barbara Schwarze (Hochschule) und Prof. Dr. Thomas Bals (Universität) hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancengerechtigkeit für solche Studierenden zu erhöhen, die aus sogenannten nichttraditionellen Milieus kommen. Auf der diesjährigen Fachtagung in der Hochschulaula berichteten die Projektverantwortlichen über Ergebnisse ihrer Arbeit und diskutierten mit über 70 Gästen, darunter Kooperationspartner und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.</p>
<p>Ob jemand als Erste oder Erster in seiner Familie studiert, aus einer einkommensschwachen Familie kommt beziehungsweise einen Migrationshintergrund hat: Es gibt viele Gründe, warum der Weg in und durch das Studium alles andere als einfach ist. Deshalb sei es „gesellschaftspolitische Verantwortung von Hochschulen, allen talentierten jungen Menschen die bestmögliche Bildung zu ermöglichen – unabhängig von deren Herkunft oder Portemonnaie“, sagt die Projektleiterin Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies. Ihr Kollege Thomas Bals, Professor für Berufs- und Wirtschaftspädagogik und zugleich Uni-Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Strategie, ergänzt: „Über die Hälfte eines Jahrgangs ist heute studienberechtigt – das ist ein deutlicher Unterschied zu früher. In Folge wird die Studierendenschaft immer bunter. – Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und im Sinne der Bildungsgerechtigkeit gute Rahmenbedingungen für unterschiedliche Wege ins Studium schaffen.“</p>
<p>Seit 2012 fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Hochschulprojekte für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit. Die MWK-Referentin Dr. Katja Kohrs ist von Anfang an dabei und weiß, dass es viele Hindernisse für Studierende aus nichttraditionellen Milieus gibt. Ein Beispiel: „Familien, in denen noch niemand studiert hat, tendieren dazu, Kosten für ein Studium zu überschätzen und zugleich dessen langfristige ökonomische und soziale Vorteile zu unterschätzen.“ Hier seien nachhaltige Konzepte, maßgeschneiderte Beratung sowie zielgerechte Kommunikation Schlüssel zum Erfolg.</p>
<p>Dass Erfolg auch Zeit braucht, betonte der Hochschul-Vizepräsident für Studium und Lehre Prof. Dr. Alexander Schmehmann. Er dankte dem Ministerium dafür, dass es „mit Substanz und langem Atem“ mehrere themenbezogene Projekte der Hochschule fördert. Dank der Förderlinie konnte bereits vieles nachhaltig verbessert werden – ob in der Fach- und Studienberatung oder in der Zusammenarbeit mit Schulen. „60 Prozent unserer Studierenden kommen aus Nichtakademiker-Familien. Gerade für diese jungen Menschen sind eine gute Beratung und Austausch mit anderen Studierenden – beispielsweise in unseren Mentoring-Programmen – das A und O für ein erfolgreiches Studium.“</p>
<p>Wie bunt ist die Studierendenschaft an der Hochschule und der Universität Osnabrück? Wo sehen Studierende Hindernisse und welche Unterstützung wünschen sie sich? – Mit diesen Fragen befasste sich die QUEST-Studie, die die beiden Hochschulen gemeinsam mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung durchgeführt haben. Prof. Schwarze und die Uni-Projektmitarbeiterin Katharina Wehking stellten die wichtigsten Ergebnisse vor.</p>
<p>Um Bildungsgerechtigkeit sowie Hindernisse und Erfolgsrezepte vor, während und nach dem Studium ging es im Fachvortrag des Hauptredners Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, der seit Sommer dieses Jahres eine Professur für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück innehat. Der renommierte Soziologe und Bestsellerautor referierte über Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteiger aus benachteiligten Milieus. In seiner Rede zeigte er zudem – gestützt auf zahlreiche Studien – den Zusammenhang zwischen der derzeitigen Bildungsexpansion und den „Magnetfeldern“ wie Macht, Geld oder auch „Vitamin B“ auf, die unsichtbar sind und jedoch eine mächtige Wirkung entfalten. Gespannte Zuhörerschaft und eine lebhafte Diskussion nach einem Vortrag voller Elan, Fakten und Humor waren dem Redner sicher.</p>
<p>Gearbeitet wurde auch in der Mittagspause: Fünf MWK-geförderte Projekte aus der Förderlinie „Wege ins Studium öffnen“ wurden in einer moderierten Postersession vorgestellt. Anschließend standen Workshops zu vier Themenfeldern der Förderlinie auf dem Programm – geleitet von den jeweiligen Projektteams der Hochschule Emden/Leer, Hochschule Osnabrück, Ostfalia Hochschule, Universität Hildesheim und Universität Osnabrück.</p>
<p>„Bei der Abschlussdiskussion lobten unsere Gäste die gelungene Mischung aus Impulsvorträgen, dem Hauptvortrag und den Workshops“, freute sich die Organisatorin der Tagung Marika Gervens. Laut der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Hochschule Osnabrück seien dank dem Austausch bereits neue Ideen entstanden, wie zuweilen holperige Wege in und durch das Studium geebnet werden können.</p>
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<p><u><strong>Hintergrundinformationen:</strong></u></p>
<p><strong>Projektkonzeption</strong><br> Die Projektkonzeption sieht eine intensive Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in der individuellen Bildungsentscheidung an der Schwelle ins Hochschulsystem vor sowie Unterstützungsformate im Studium und am Übergang in den Beruf. Auf diese Weise werden die Studierenden mit den geplanten Maßnahmen im gesamten „studentischen Lebenszyklus“ unterstützt. Zur Qualitätssicherung wird eine wissenschaftliche Begleitforschung durchgeführt. An der Universität Osnabrück wird der Fokus auf die Unterstützung von Studierenden im Studiengang „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ gelegt. Die Hochschule Osnabrück setzt den Schwerpunkt auf die Stärkung der MINT-Studierenden beim Übergang in den Beruf. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.</p>
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<p><strong>Kooperationspartner</strong><br> Das Projekt wird von zahlreichen universitäts- und hochschulinternen sowie externen Kooperationspartnern unterstützt. Zu den internen Kooperationspartnern zählen die Zentrale Studienberatung, das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und das Institut für Islamische Theologie (IIT) der Universität Osnabrück sowie das Projekt „Vielfalt integrieren“ des LearningCenters der Hochschule Osnabrück. Als externe Kooperationspartner konnten das Studentenwerk Osnabrück, die ehrenamtliche Initiative ArbeiterKind.de, das Studienförderwerk AVICENNA, die Agentur für Arbeit Osnabrück, die Koordinationsstelle Migration und Teilhabe und der Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück sowie das Migrationszentrum und der Integrationsbeauftragte des Landkreises Osnabrück gewonnen werden.</p>
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                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2019 18:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Agritechnica 2019: Hochschule Osnabrück mit sechs Projekten auf Weltleitmesse für Landtechnik vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/11/agritechnica-2019-hochschule-osnabrueck-mit-sechs-projekten-auf-weltleitmesse-fuer-landtechnik-vertre/</link>
                        <description>Über 2.750 Aussteller zeigen auf vollständig ausgebuchtem Messegelände in Hannover Innovationen, Konzepte und Visionen für die Landtechnik von heute und morgen. Auch die Hochschule Osnabrück stellt ihre Forschungsprojekte am gemeinsamen Stand des Landes Niedersachsen in Halle 21 vor.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 10. bis 16. November werden rund 2.750 Aussteller aus 51 Ländern ihre Innovationen, Konzepte und Visionen für die Landtechnik von heute und morgen auf der <a href="https://www.agritechnica.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Agritechnica</a>, der Weltleitmesse für Landtechnik, in Hannover präsentieren. Der Veranstalter, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), erwartet in diesem Jahr mehr als 400.000 Gäste, darunter über 100.000 aus dem Ausland. Alle führenden Unternehmen der Branche werden laut einer DLG-Pressemitteilung mit einem umfassenden Angebot, vielen Innovationen und Produktneuheiten vertreten sein. Im Fokus der diesjährigen Messe stehen Lösungen für die strategischen Fragestellungen von Branche und Gesellschaft.</p>
<p>„Agrarsysteme und -technologien“ ist einer der vier Forschungsschwerpunkte der Hochschule Osnabrück.&nbsp; Selbstfahrende Feldroboter, Feldversuche in Westsibirien vor dem Hintergrund des Klimawandels oder die Mitentwicklung eines Niedrigenergie-Gewächshauses: Forschungsarbeiten befassen sich mit unterschiedlichsten Aspekten der Landwirtschaft. „Die Teilnahme an der Agritechnica ist für uns bereits Tradition“, sagt der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Bernd Lehmann. „Die weltgrößte Agrarmesse bietet unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine hervorragende Plattform für Vorstellung unserer Innovationen und auch für Vernetzung über Fach- und Ländergrenzen hinaus.“ Gleich sechs Projektteams der Hochschule Osnabrück sind auf der Agritechnica 2019 vertreten.</p>
<p><br> <strong>Hülsenfrüchte: Dank Sensoren Unkraut regulieren und Wasser sparen</strong><br> Mit Sensoren Unkraut erkennen, um eine teilflächenspezifische Bearbeitung des Bodens mit einem Rollstriegel zu ermöglichen: Das ist – vereinfacht ausgedrückt – das Ziel des Teams um Prof. Dr. Dieter Trautz vom Fachgebiet Umweltschonende Landbewirtschaftung. Dafür werden einzelne Segmente des Rollstriegels technisch so umgebaut, dass sie ein- und ausgesetzt werden können. Vorteil dieses innovativen Konzeptes ist die Minimierung der Keimstimulierung von Unkrautsamen durch Bodenbewegung. Auch verringert sich dadurch der Humusabbau und infolgedessen auch die Freisetzung des Stickstoffs, was Hülsenfrüchten zugutekommt. Ein weiterer Pluspunkt: Der unproduktive Wasserverbrauch wird vermindert – davon profitieren besonders Standorte mit schlechter Wasserversorgung.</p>
<p><br> <strong>Autonome Copter im Gewächshaus</strong><br> Maryam Fadami und Prof. Dr. Thomas Rath vom Labor für Biosystemtechnik befassen sich mit selbstfliegenden Coptern in Gewächshäusern: Besonders bei großen Gewächshausanlagen sind sie nützlich und ökonomisch sinnvoll. Das Problem: Die für die Navigation notwendigen GPS-Signale werden oft durch Bedachungsmaterialien abgeschirmt oder sind zu ungenau. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Flugumgebung ständig ändert – ob durch Pflanzenwachstum oder durch bewegte Tischsysteme. Das führt zu kostspieligen Kollisionen mit Pflanzen, Konstruktionsteilen oder Maschinen. Um das zu vermeiden, testet das Forschungsteam unterschiedliche Navigationssysteme auf deren Einsatzfähigkeit im Gewächshaus und optimiert bestehende Lösungen. Eine weitere Idee ist, die Klimaregelung in Gewächshäusern mit autonomen Coptern zu verbessern. Dafür werden mit integrierten Miniatursensoren – beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht – komplexe Klimazustände mobil erfasst und zur Klimaverbesserung im Gewächs eingesetzt.</p>
<p><br> <strong>Vorsprung durch höherfeste Stähle: Konstruktiver Leichtbau in der Landmaschinentechnik</strong><br> Prof. Dr. Christian Schäfers und Prof. Dr. Viktor Prediger vom Laborbereich Fahrzeugtechnik haben die Anwendung von hoch- und höherfesten Stählen in der Landtechnik untersucht. Ziel ihres Projektes war die Analyse und Leichtbauoptimierung eines 36 Meter breiten Gestänges, das bei einer Feldspritze zum Einsatz kommt. Nachdem in Versuchsfahrten real auftretende Belastungen ermittelt wurden, haben die Forscher ein Berechnungsmodell erstellt und validiert. Durch grundlegende Querschnittsberechnungen konnten sie dann die optimale Anordnung und Dimensionen der eingesetzten Stahlrohre bestimmen. Das Ergebnis: eine Materialeinsparung von beinahe 40 Prozent. – Im Vergleich zur ursprünglichen Masse von 260 kg konnte ein Gestängesegment bei gleicher Funktion mit etwa 100 kg Stahl weniger ausgeführt werden.</p>
<p><br> <strong>Mobil &amp; modular: Indoor-Farming und Prüfsysteme für die Agrartechnik</strong><br> Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung Dr. Andreas Ulbrich stellen ihre Projekte in einer klimatisch kontrollierbaren modularen Einheit dar. Das eine Exponat zeigt unterschiedliche Ansätze vertikaler erdeloser Kultursysteme in einer kontrollierbaren Atmosphäre für eine standortflexible, standardisierbare und ganzjährige pflanzliche Lebensmittelproduktion. Durch eine intelligente und dynamische Kulturführung, eine optimierte Raumausnutzung sowie eine Steigerung des Wertschöpfungspotentials der erzeugten Produkte soll die Wirtschaftlichkeit solcher Agrarsysteme optimiert werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Kopplung des Agrarsystems mit der Umgebung, um Stoff- und Energiekreisläufe zu schließen und eine deutliche Effizienzsteigerung zu erzielen. Das Thema „Standortflexibilität“ greift auch das zweite Exponat auf – ein System zur Prüfung landtechnischer elektromechanischer Komponenten. Damit können innovative Antriebs- und Elektronikkomponenten entwickelt und bei Unternehmen vor Ort auf Betriebsfestigkeit geprüft werden.</p>
<p><br> <strong>Mobile Nährstoffanalyse direkt auf dem Acker</strong><br> Kleinräumige Kenntnis von Bodeneigenschaften ist für den modernen Pflanzenbau und den optimalen Ressourceneinsatz unentbehrlich. Das bisherige Analyseverfahren mit Labormessungen der Bodenproben bietet keine Optionen für eine Online-Verifizierung der Messergebnisse und erfordert eine Bodenentnahme mit entsprechenden Transportprozessen. An der Lösung arbeitet – gemeinsam mit fünf Kooperationspartnern – das Team um Prof. Dr. Arno Ruckelshausen vom Labor für Mikro- und Optoelektronik. Entwickelt wird ein modular aufgebautes, mobiles Feldlabor für verschiedene Trägerfahrzeuge. Das Feldlabor soll während der Überfahrt die Bodenprobe nehmen, aufbereiten, analysieren – und danach auf dem Acker belassen. Der hohe Automatisierungsgrad und das lokale Datenmanagement mit der Anbindung an externe Datenplattformen schaffen Flexibilität in Verbindung mit ökologischen und ökonomischen Verbesserungen. Neben der automatischen Bewertung der Daten bieten sich auch Potenziale für individuelle Auswertungen zur Beratung: Beispiele sind hier das Ertrags- und Düngemanagement.</p>
<p><strong><em>Exponate / Termine mit Beteiligung des Teams um Prof. Ruckelshausen:</em></strong></p><ul> 	<li>Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (Halle 21/Stand A05): Forschungsprojekt „soil2data“ (Hauptansprechpartner: Vadim Tsukor, Dr. Stefan Hinck)<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Amazonen-Werke (Halle 9, Stand H19): BoniRob mit „MWLP-Weeder“-Demo (mechanische Unkrautregulierung), das System wird im Forschungsprojekt „Experimentierfed Agro-Nordwest“ eingesetzt (Hauptansprechpartner: Christian Scholz, Andreas Linz)<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Agrotech-Valley Forum e.V. (Halle 21, Stand F32): Erstmalige Vorstellung des Agrotech-Valley auf der Agritechnica mit Standbetreuung durch verschiedene Partner (darunter Hochschule Osnabrück)<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BLE (Halle 21, Stand C28a): Komponenten des Projektes „soil2data“ (Vadim Tsukor)<br> 	&nbsp;</li> 	<li><a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/zwei-minister-ein-thema-digitalisierung-in-der-landwirtschaft-182164.html" target="_blank" rel="noreferrer">Podiumsdiskussion „Wenn der Feldroboter nach Unkraut sucht – wie wichtig ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz für die Agrarbranche?“ </a>(Halle 19, Saal New York 1; 13.11. 13:30 Uhr):Gastgeber des Podiumsgesprächs sind Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Moderator Dr. Henning Müller begrüßt auf der Bühne die Experten Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück; Prof. Dr. Engel Hessel, Digitalisierungsbeauftragte des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, sowie Dr. Volker Heinz, Vorstand Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik)<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Vortrag „Analyse-to-go – Mobile Bodenuntersuchung und Datenmanagement“ (Halle 15 / Stand G30, 15.11., 13:30 Uhr, Dr. Stefan Hinck)</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/hochschulstimmen/#c7860518" target="_blank"> in der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Hochschulstimmen" der Hochschule Osnabrück steht die Agritechnica im Mittelpunkt</a>. Prof. Dr. Arno Ruckelshausen gibt Einblicke in die zahlreichen Forschungsarbeiten an der Hochschule Osnabrück und berichtet, was auf der Agritechnica zu sehen sein wird.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Oct 2019 11:09:23 +0100</pubDate>
                        <title>Niedersächsische Zukunftslabore: Hochschule Osnabrück gleich viermal vertreten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/10/niedersaechsische-zukunftslabore-hochschule-osnabrueck-gleich-viermal-vertreten/</link>
                        <description>Das Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) widmet sich der anwendungsorientierten Forschung zur Digitalisierung. Jetzt überreichte Wissenschaftsminister Björn Thümler die Förderbescheide für sechs Forschungsverbünde unter dem Dach des ZDIN. An die Hochschule Osnabrück fließen mehr als 1,6 Millionen Euro.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großer Erfolg für die Hochschule Osnabrück: In vier von sechs sogenannten Zukunftslaboren, die sich der Digitalisierungsforschung im Land widmen, sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule vertreten. Heute übergab der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler die Förderbescheide an die erfolgreichen Hochschulen und Forschungsinstitute. „Das ZDIN mit seinen Zukunftslaboren ist unsere Antwort auf die Notwendigkeit, die Digitalisierungsforschung in Niedersachsen besser zu bündeln“, sagte Thümler laut Pressemitteilung des ZDIN. An die Hochschule Osnabrück fließen mehr als 1,6 Millionen Euro. Insgesamt umfassen die Förderbescheide eine Summe von rund 22 Millionen Euro. Die Mittel für die fünf Jahre laufenden Vorhaben stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung.</p>
<p>Zum Hintergrund: Zu Beginn des Jahres hat das in Oldenburg ansässige Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) seine Arbeit aufgenommen. Im Kern des von der Landesregierung initiierten Zentrums stehen sogenannte Zukunftslabore. Diese Netzwerke aus niedersächsischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Partnerinnen und Partnern aus der Praxis tauschen sich über aktuelle Forschungsfragen aus, entwickeln Ideen für anwendungsorientierte Forschungsprojekte und bearbeiten diese gemeinsam. Zunächst nehmen Zukunftslabore zu den sechs Themen Agrar, Gesellschaft und Arbeit, Gesundheit, Mobilität, Energie sowie Produktion ihre Arbeit auf. „Dass unsere Forscherinnen und Forscher ihre Expertise in gleich vier Themenfelder einbringen, zeigt, wie breit unsere Hochschule aufgestellt ist, wenn es um praxisnahe Forschungsfragen zur Digitalisierung geht“, betonen unisono Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung der Hochschule Osnabrück, und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.&nbsp;&nbsp;<br> &nbsp;</p>
<h3><strong>Von Big Data-Analysen in der Gesundheitsforschung&nbsp; bis zur Autonomisierung landwirtschaftlicher Prozesse</strong></h3>
<p><br> Im <strong>„Zukunftslabor Gesellschaft und Arbeit“ </strong>wird vonseiten der Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Sabine Kirchhoff vom Campus Lingen gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Melanie Malczok forschen. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher widmen sich insbesondere der Frage, wie sich digitale Technologien menschenzentriert gestalten und Wandlungsprozesse in Organisationen bewältigen lassen. Zentrale Aspekte im <strong>„Zukunftslabor Gesundheit“</strong> sind unter anderem der Einsatz neuer digitaler Methoden in Medizin, Pflege und Gesundheit sowie eine evidenz- und datenbasierte Praxis. Hinzu kommt die Gestaltung gesundheitsfördernder Lebenswelten, etwa durch Big Data-Analysen in der Gesundheitsforschung mithilfe elektronischer Patientenakten, die Förderung der sogenannten eHealth Literacy bei Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigten im Gesundheitsbereich und durch smarte Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben. Hier bringt die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück um Prof. Dr. Ursula Hübner ihre Expertise ein.</p>
<p>Das <strong>„Zukunftslabor Agrar“</strong> gliedert seine Arbeit in drei Teilprojekte: „Analyse der Datenaufzeichnungen und Datenflüsse in der Landwirtschaft“, „Praxisorientierte Autonomisierung landwirtschaftlicher Prozesse“ und „Nachhaltigkeit der Digitalisierung in der niedersächsischen Landwirtschaft“. Dem Forschungsverbund gehören von der Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Professor für Physik und Sensorsysteme, sowie Prof. Dr. Robby Andersson, Professor für Tierhaltung und Produkte, an. Im <strong>Zukunftslabor Mobilität</strong> schließlich lautet die zentrale Leitidee: „vom intelligenten Fahrzeug zur integrierten Mobilität durch Digitalisierung“. Hier zählt Prof. Dr. Marcus Seifert vom Campus Lingen, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistik, zu den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Niedersachsen.</p>
<p>In Hannover nahm Prof. Dr. Andreas Bertram die Förderbescheide für die Hochschule Osnabrück entgegen. „Es ist richtungweisend, dass mit den Zukunftslaboren ein hochinnovativer Rahmen geschaffen wurde, in dem interdisziplinär zu den drängenden Fragestellungen der Digitalisierung geforscht wird“, freute sich der Präsident. „Fachhochschulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Partnerinnen und Partner aus der Praxis bündeln ihre Kompetenzen, um den Standort Niedersachsen zu stärken: Diesen Ansatz begrüßen wir sehr, weil er auch verdeutlicht, wie wichtig Wissenschaft und Forschung als Motoren der Innovation sind.“&nbsp; &nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Ingmar Ickerott<br> Vizepräsident für Digitalisierung der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0591 800 98-400&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: dekan-mkt@hs-osnabrueck.de</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des <a href="http://www.zdin.de/aktuelles/startschuss-fuer-zukunftslabore-am-zentrum-fuer-digitale-innovationen-niedersachsen" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen</a>.</p>
<p>Hintergründe zu den Zukunftslaboren Digitalisierung: <a href="http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_foerderungen/zukunftslabore-digitalisierung-172520.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_foerderungen/zukunftslabore-digitalisierung-172520.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 22 Oct 2019 17:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Indoorfarm mit Dachgewächshaus: Hochschule Osnabrück erhält 3,3 Millionen Euro für neues  Forschungszentrum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/10/indoorfarm-mit-dachgewaechshaus-hochschule-osnabrueck-erhaelt-33-millionen-euro-fuer-neues-forschungs/</link>
                        <description>Erforschung neuer, zukunftsorientierter Kultursysteme am Campus Haste</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Oktober 2019) Klimawandel, Urbanisierung und Umweltverschmutzung sind nur einige Herausforderungen, denen die Agrar- und Gartenbaubranche mit innovativen Lösungen begegnen muss. Wie können Menschen in urbanen Räumen trotz dieser Herausforderungen auch zukünftig mit regional erzeugten Lebensmitteln versorgt werden? Um neue, zukunftsorientierte Kultursysteme und -räume zu erforschen, soll am Campus Haste ein neues Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ entstehen. Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags genehmigte die Bereitstellung der Fördermittel für den geplanten Bau in seiner Sitzung am 16. Oktober 2019.</p>
<p>„Emissionen mindern und Ressourcen effizienter einsetzen – das sind die großen Herausforderungen, die die Landwirtschaft angesichts des Klimawandels in Angriff nehmen muss“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. Mit dem Neubau des Forschungszentrums Agrarsysteme der Zukunft schaffen wir eine moderne Forschungsinfrastruktur, die angewandte Forschung zu zukunftsweisenden Agrarsystemen auf höchstem Niveau ermöglicht. Ich freue mich, dass wir die dynamischen Entwicklung der Hochschule Osnabrück auf diesem Gebiet vorantreiben können.“</p>
<p>Das geplante dreistöckige Gebäude soll aus einem Betonkubus mit einer sogenannten Indoor-Vertical-Farm sowie einem 160 Quadratmeter großen Dachgewächshaus bestehen. Die zweigeschossige Indoorfarm wird aus mehreren getrennt voneinander klimatisierbaren Anzuchtkammern und Kulturräumen sowie einem Laborraum bestehen.</p>
<p><strong>Effiziente Flächennutzung und verlässliche Produktqualität</strong><br> <br> Die Vorteile dieser vertikalen Indoorfarm: Neben der effizienten Flächennutzung in der Höhe bietet sie eine verlässliche, wetterunabhängige Produktqualität, da ganzjährig die gleichen Temperaturen, die gleiche Lichtintensität und Luftfeuchtigkeit sowie die gleiche Nährstoff- und Wasserversorgung gewährleistet werden können. Der Clou: Das Gebäude und das auf dem Dach befindliche Gewächshaus sind über ein intelligentes Kreislaufmanagementsystem miteinander verbunden. „Dies ermöglicht eine Verknüpfung der Energieströme, um so die Ressourcen- und Energieeffizienz zu steigern. Konkret heißt das zum Beispiel, die überschüssige Wärme der eingesetzten LEDs der Indoorkammern zur Beheizung des Gewächshauses zu verwenden und dort neue Kulturarten speziell für die Region anzubauen“, erläutert Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung.</p>
<p>„Wir wollen mit dem geplanten Forschungszentrum unseren Beitrag dazu leisten, zukunftsfähige, ressourceneffiziente und nachhaltige Lösungen für die Agrar- und Gartenbaubranche in Niedersachsen und darüber hinaus zu finden“, erklärt Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram, „Wir wollen dabei innovative und vor allem auch praxisorientierte Produktionsszenarien erforschen und setzen dabei auf eine enge Kooperation mit regionalen Partnern.“</p>
<p>„Im neuen Versuchszentrum an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sollen nicht nur intensive, zukunftsweisende Kultursysteme optimiert, sondern auch neue Kulturarten- und räume entwickelt werden. Damit reagieren wir auf die bereits existierenden und zukünftigen globalen Herausforderungen der Agrarproduktion“, erläutert Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.<br> <br> Die Gesamtkosten des Baus liegen bei rund vier Millionen Euro. Finanziert werden soll der Bau aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro, Landesmitteln von rund 1,4 Millionen Euro und Eigenmitteln der Hochschule von etwa 700.000 Euro.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 10:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erhält 3,3 Millionen Euro für Beteiligung an Forschungsprojekt „Experimentierfeld Agro-Nordwest“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/10/hochschule-osnabrueck-erhaelt-33-millionen-euro-fuer-beteiligung-an-forschungsprojekt-experimentierfe/</link>
                        <description>Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte den sechs Projektpartnern die Zuwendungsbescheide über insgesamt 6,1 Millionen Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Berlin/Osnabrück) Intelligente Düngung per Smartphone, Ernteroboter oder individuelle Tierfütterung per App – Landwirten stehen für ihre tägliche Arbeit bereits zahlreiche Softwarelösungen und Systeme zur Verfügung. Aber viele Technologien lassen sich in der Praxis bislang schwer umsetzen. In dem Verbundprojekt „Experimentierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau (Agro-Nordwest)“ sollen Probleme und Potentiale der Digitalisierung in der Landwirtschaft identifiziert und flexible Lösungen für die Betriebe vor Ort entwickelt werden. Für drei Jahre stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 6,1 Millionen Euro bereit. An die Hochschule Osnabrück gehen davon mehr als 3,3 Millionen Euro.</p>
<p>„Mit unseren digitalen Test- und Experimentierfeldern bauen wir die Vorreiterrolle der Landwirtschaft bei der Digitalisierung weiter aus. In der Praxis - auf dem Acker, im Keller und im Stall – untersuchen wir bundesweit, wie digitale Techniken optimal zum Schutz des Klimas und der Umwelt, zur Steigerung des Tierwohls, der Artenvielfalt und zur Arbeitserleichterung eingesetzt werden können. Nachhaltigkeit wollen wir so noch besser zusammenbringen mit Ertragssicherung. Mit den 14 ausgewählten Projekten treiben wir die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich weiter voran“, so Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Berlin bei der Übergabe.</p>
<p>Neben der Hochschule sind der neu gegründete Verein Agrotech Valley Forum e.V., die Universität Osnabrück, die Ruhr-Universität Bochum, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung beteiligt. Gemeinsam wollen sie Probleme der heterogenen digitalen Infrastruktur, der variablen Netzabdeckung und der Änderungen auf die Arbeitswelt in landwirtschaftlichen Betrieben untersuchen. Zentrale Aspekte sind dabei die Ökonomie, die Ökologie und die Integration des Menschen. Denn: „Die Komplexität digitaler Systeme und Prozesse in der Landwirtschaft ist enorm hoch und die Lücke zwischen Forschung und Praxis wird immer größer. Es reicht nicht aus, immer neuere Technologien zu entwickeln, wenn die Landwirte vor Ort sie nur begrenzt nutzen können, weil zum Beispiel keine ausreichende Netzabdeckung gewährleistet ist“, erklärt der wissenschaftliche Projektkoordinator Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Landwirt und sein Betrieb im Fokus der Betrachtung</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts Agro-Nordwest steht deshalb der Landwirt und dessen Betriebsumfeld, für den in direkter Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern konkrete und bedarfsorientierte Lösungsansätze entwickelt werden sollen. „Das entspricht genau unserer Vorstellung von angewandter Wissenschaft. Wir wollen handhabbare Lösungen für und mit der Praxis entwickeln und freuen uns deshalb besonders über die Förderung vom Bundesministerium“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Das Forschungsprojekt beinhaltet sechs Projektschwerpunkte. Die Hochschule Osnabrück ist mit den beiden Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik und Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur mit sechs Wissenschaftlern in allen Projektschwerpunkten involviert. Diese befassen sich mit der Wirtschaftlichkeit umweltgerechter Technologien (Prof. Dr. Guido Recke), Transformationsprozessen in die digitale landwirtschaftliche Produktion (Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp), herstellerübergreifenden Verfahrensketten (Prof. Dr. Hubert Korte), sensor- und datenbasierten Entscheidungshilfen im Pflanzenbau (Prof. Dr. Dieter Trautz), der Praxis autonomer Feldrobotik (Prof. Dr. Arno Ruckelshausen) sowie praxisnahen Konzepten zum Wissens- und Technologietransfer für verschiedene Zielgruppen (Prof. Dr. Thomas Rath).<br> &nbsp;</p>
<p><u>Zum Hintergrund:</u><br> Im Rahmen des Zukunftsprogramms „Digitalpolitik Landwirtschaft“ fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mehrere digitale Experimentierfelder auf landwirtschaftlichen Betrieben und in ländlichen Räumen. In diesen Pilotprojekten soll erforscht werden, wie Digitalisierung in der Landwirtschaft vor Ort konkret aussehen kann. Dafür stellt das BMEL 15 Millionen Euro im Jahr 2019 bereit. Bis 2022 sollen weitere 45 Millionen Euro Fördermittel vergeben werden.<br> <a href="https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/_Texte/DigitaleExperimentierfelder.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/_Texte/DigitaleExperimentierfelder.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> Telefon: 0541 969-2090<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 14:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Regionales Obst und Gemüse mithilfe städtischer Kläranlagen anbauen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/10/regionales-obst-und-gemuese-mithilfe-staedtischer-klaeranlagen-anbauen/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück ist Teil des Verbund-Forschungsprojektes SUSKULT. Im Mittelpunkt steht dabei eine hochinnovative, kreislaufbasierte und urbane Agrarproduktion. Für das Forschungsvorhaben fließen mehr als 800.000 Euro an die Hochschule. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein regeneratives, lokales Nahrungsmittelproduktionssystem und eine „Kläranlage der Zukunft“: Für den Außenstehenden klingen diese beiden Bereiche zunächst nach zwei völlig unterschiedlichen Forschungsfeldern mit wenig Berührungspunkten. Im hochinnovativen Verbund-Forschungsprojekt SUSKULT, dem auch ein Team der Hochschule Osnabrück um Prof. Dr. Andreas Ulbrich angehört, sind es allerdings Kernelemente, die aufeinander aufbauen. Seit wenigen Monaten arbeiten die vielen Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis an diesem interdisziplinären Forschungsvorhaben. Projektkoordinator ist das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik.</p>
<p>Die Problemlage, der sich das Projekt „SUSKULT – Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen“ angenommen hat, ist Folgende: Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt, und das nicht nur in Deutschland. So werden voraussichtlich im Jahr 2050 rund 66 Prozent der globalen Bevölkerung in Städten wohnen. Gleichzeitig wollen sich die Menschen nachhaltiger und regionaler ernähren. Ein Trend, der in den Städten deutlich schwieriger umsetzbar ist als in ländlichen, landwirtschaftlich geprägten Regionen.</p>
<h3><strong>Klärwerke bieten Ressourcen für Anbau von Gemüse und Obst</strong></h3>
<p>Gleichzeitig stellt sich die „zentrale Zukunftsfrage, wie Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft angesichts endlicher Phosphatressourcen, hohem Energieaufwand bei der Düngemittelproduktion und der Verschmutzung von Gewässern und Böden durch Phosphor und Stickstoff zukünftig möglich sein können“, heißt es vonseiten des Forschungsteams.<br> Vor diesen Hintergründen arbeitet das Forschungsteam an einem nachhaltigen Kultivierungssystem für Metropolregionen. Die Forschenden der Hochschule Osnabrück entwickeln ein regeneratives, lokales Nahrungsmittelproduktionssystem. Es basiert auf Hydroponik, vereinfacht gesagt dem erdlosen Anbau von Obst und Gemüse, bei der eine Nährlösung die Aufgabe übernimmt, Pflanzen direkt zu versorgen. Das Besondere: Die wesentlichen Ressourcen Wasser, Stickstoff, Phosphor, Kalium, CO2 und Wärme werden aus dem Betrieb einer „Kläranlage der Zukunft“ bezogen. Klärwerke bieten also genau die Ressourcen, die für einen geschlossenen Anbau von Gemüse und Obst notwendig sind. Gleichzeitig haben sie durch das enorme Wachstum von Städten ihre frühere Lage am Stadtrand verloren und befinden sich oftmals nahe von Stadtzentren.</p>
<h3><strong>2022 soll eine Demonstrationsanlage aufgebaut werden</strong></h3>
<p>Mithilfe eines durch das Forschungsteam zu entwickelnden Bausteinsystems soll die urbane Agrarproduktion direkt mit dem Klärwerk verbunden werden. Die Kläranlagen werden dadurch zu sogenannten NEWtrient®-Centern umgewandelt, die die notwendigen Ressourcen aufbereiten und bereitstellen, sodass regional angebautes und qualitativ hochwertiges Gemüse produziert werden kann. 2022 soll eine Demonstrationsanlage auf dem Gelände des Klärwerks Emschermündung an der Stadtgrenze zwischen Dinslaken, Oberhausen und Duisburg aufgebaut werden.</p>
<p>Im Verbundprojekt arbeiten insgesamt 15 Partner in vier Teilprojekten. Die Weiterentwicklung der Kläranlagen zu sogenannten NEWtrient®-Centern und der Entwicklung einer entsprechenden Aufbereitungstechnik wird in den Teilprojekten 1 und 2 unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT und der TU Kaiserslautern realisiert. Eine angepasste Nahrungsmittelproduktion wird in Teilprojekt 3 durch die Entwicklung innovativer Kultursystemtechnologien unter der Leitung der Hochschule Osnabrück umgesetzt. Entsprechend dazugehörige Umfeld- und Systemanalysen für die Erforschung gesellschaftlicher Rahmen- und Transformationsbedingungen werden in Teilprojekt 4 unter der Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Ulbrich<br> Telefon: 0541 969-5116<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><br> Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie auf den Seiten der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/growing-knowledge/forschungsprojekte/#c6671203" target="_blank">Arbeitsgruppe „Growing Knowledge“</a> an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sowie in der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/forschung/recherche/forschungsprojekte/az-item/suskult-entwicklung-eines-nachhaltigen-kultivierungssystems-fuer-nahrungsmittel-resilienter-metropo/" target="_blank">Forschungsdatenbank der Hochschule Osnabrück</a>.<br> Hintergrund: Das Projekt „SUSKULT – Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen“ wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Agrarsysteme der Zukunft“ im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.<br> Im Verbundprojekt arbeiten folgende Partner:</p>
<p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Fraunhofer UMSICHT (Verbundkoordinator)<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;A3 water solutions GmbH<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz GmbH – DFKI<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Emschergenossenschaft K. ö. R<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Helmholtz Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Hochschule Osnabrück<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Justus-Liebig-Universität Gießen<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Metro AG<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Montanuniversität Leoben<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;PACELUM GmbH<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Rewe Markt GmbH<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ruhrverband<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;TU Kaiserslautern<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;Yara GmbH &amp; Co. KG</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Aug 2019 13:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück baut neuen dualen Hebammenstudiengang auf</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/08/hochschule-osnabrueck-baut-neuen-dualen-hebammenstudiengang-auf/</link>
                        <description>Hebammenausbildung in Niedersachen wird vollständig akademisiert. Das Land kalkuliert mit 185 Anfängerplätzen zur bestmöglichen Vorbereitung auf den Beruf.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. August 2019) Die Hochschule Osnabrück wird einen neuen dualen Studiengang für Hebammen aufbauen. Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, erklärte jetzt, dass die Hochschule einer von vier Studienstandorten im Land sein wird, die diese Ausbildung in Niedersachsen übernehmen. Hintergrund ist das Hebammenreformgesetz (HebRefG), das sich im Gesetzgebungsprozess befindet, und die Ausbildung für Hebammen ab 2020 neu regelt. Möglichst viele Hebammen sollen bereits ab dem Wintersemester 2020/21 in einem dualen Studium an Hochschulen und in Praxiseinrichtungen ausgebildet werden können.</p>
<p>„Dass die Hochschule Osnabrück mit ihrer Pionierrolle in Lehre und Forschung einer der gewählten Standorte ist, begrüßen wir sehr“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Es ist ein mutiger Schritt vonseiten des Landes. Ich freue mich über die Zusage, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige Umsetzung zu schaffen.“</p>
<p>Prof. Dr. Claudia Hellmers, Beauftragte für den Studiengang Midwifery, erläutert die Bedeutung für die Hochschule: „Die Entscheidung des Landes ermöglicht uns, zusätzlich zu dem bestehenden ausbildungsergänzenden Studiengang Midwifery für Hebammen, einen neuen dualen Studiengang mit regionaler Ausrichtung aufzubauen.“ Auf den Studiengang Midwifery entfallen derzeit 45 Studienplätze. 140 weitere Studienplätze werden künftig auf die Hochschule Osnabrück und drei weitere Standorte in Niedersachsen verteilt, sodass eine Gesamtkapazität von 185 Studienplätzen entsteht.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Wegbereiterin für die junge Fachdisziplin Hebammenwissenschaft</strong><br> „Der zu planende Studiengang wird die Neuregelungen des Hebammengesetzes umsetzen, und wir beabsichtigen, bereits im Ausbildungsprozess die Erfahrungen aus langjährigen Lehr- und Forschungskompetenzen für Innovationen in der Hebammenversorgung einzubringen“, betont Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft und Mitglied des Wissenschaftsrates in Deutschland. Zu den Innovationen der Hochschule zählen zum Beispiel hebammengeleitete Versorgungsmodelle wie der Hebammenkreißsaal, der Expertinnenstandard zur Förderung der physiologischen Geburt sowie nutzerinnenorientierte Versorgungskonzepte.</p>
<p>„Die ausgezeichnete, langjährige Integration der Hochschule Osnabrück im wissenschaftlichen und sozialen Umfeld der Berufsgruppe sowie bewährte Kontakte zu regionalen Praxispartnern bilden hervorragende Voraussetzungen für die Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Hebammenausbildung“, heben beide Professorinnen hervor. Dazu gehöre unter anderem auch eine Mitwirkung in überregionalen Netzwerken wie dem landesweiten Aktionsbündnis „Gesundheit rund um die Geburt“ in Niedersachsen.</p>
<p>Damit setzt die Hochschule Osnabrück ihr Engagement im Bereich der Hebammenausbildung fort, das mit der Etablierung des bundesweit ersten Studiengangs für Hebammen bereits im Jahr 2008 begonnen hat. Sie erweitert und ergänzt ihren Bildungsauftrag und unterstreicht ihre Bedeutung als Wegbereiterin für die junge Fachdisziplin Hebammenwissenschaft.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Neue Fachkräfte für die Region</strong><br> So konnten in der Vergangenheit bereits mehrere Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt werden, die durch die erfolgreiche Kooperation der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke qualifiziert wurden. „Gestärkt wird damit ein Gesundheitsfachberuf mit sehr hoher gesellschaftlicher Bedeutung, der die gesundheitliche Versorgung von Frauen und Familien während der Schwangerschaft, der Geburt und der frühen Elternzeit gewährleistet“, so zu Sayn-Wittgenstein. „Die geburtshilfliche Versorgung nimmt nach Ergebnissen der Forschung auch Einfluss auf den Verlauf des Lebens.“</p>
<p>Der neue Studiengang leistet damit einen spezifischen Beitrag zur Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte im Gesundheitsbereich. Unter anderem werden neue Fachkräfte in einer angestrebten Kooperation mit regionalen Praxisstätten für die Region ausgebildet. Damit reagiert die Hochschule auf die lokalen Bedarfe in der Gesundheitsversorgung und trägt langfristig zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, flächendeckenden geburtshilflichen Versorgung in der Region bei. „Dieses Anliegen verfolgt die Hochschule auch als Teil des Gesundheitscampus Osnabrück“, hebt Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff hervor, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Vizepräsidentin der Hochschule.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Claudia Hellmers<br> Telefon: 0541 969-3794<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hellmers@hs-osnabrueck.de">c.hellmers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein<br> Telefon: 0541 969-2024<br> E-Mail: <a href="mailto:f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de">f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Dr. Verena Groß, Studiengangkoordinatorin Midwifery<br> Telefon: 0541 969-2120<br> E-Mail: <a href="mailto:v.gross@hs-osnabrueck.de">v.gross@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><strong>Redaktion:</strong> Verena Groß/ Stephanie Stelzig/ Isabelle Diekmann/ Holger Schleper/ Ralf Garten<br> Foto: Hochschule Osnabrück/ Oliver Pracht&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2019 11:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie Rückenschmerzen besser diagnostiziert werden können </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/08/wie-rueckenschmerzen-besser-diagnostiziert-werden-koennen/</link>
                        <description>Fünf von sechs Wissenschaftspreisen des Bundesverbandes der selbstständigen Physiotherapeuten gehen an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Bochum/Osnabrück, 20. August 2019) Laut DAK-Gesundheitsreport leiden drei Viertel aller Berufstätigen mindestens einmal im Jahr unter Rückenschmerzen. Um die Defizite zu identifizieren, nutzen viele Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sogenannte Motor Control Tests (MCT). Doch bislang ist unklar, welche Testbestandteile ideal sind, um unspezifische Rückenschmerzen sicher zu diagnostizieren. Hier setzt die Masterarbeit von Christoph Biele an, für die der Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Muskuloskelettale Therapie“ jetzt mit dem 1. Platz des Wissenschaftspreises des Bundesverbands der selbständigen Physiotherapeuten (IFK) ausgezeichnet worden ist. Dieser ist mit 1.500 Euro dotiert.<br> <br> Der IFK ehrt seit 2006 jedes Jahr die besten Bachelor- und Masterarbeiten in Bezug auf ein physiotherapeutisches Thema. Die Arbeiten werden von acht Jurymitgliedern (überwiegend Lehrende von verschiedenen Hochschulen) unabhängig voneinander beurteilt. In diesem Jahr gehen gleich fünf der sechs Preise an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück. „Dieser Erfolg zeigt nicht nur das breite Spektrum unserer physiotherapeutischen Forschung, sondern auch die hohe Qualität der Abschlussarbeiten“, so der Osnabrücker Professor für Physiotherapie, Prof. Dr. Christoff Zalpour.<br> <br> Preisträger Biele hat rund 130 Probandinnen und Probanden mit und ohne Rückenschmerzen untersucht und eine bislang aus sechs Bewegungstests bestehende sogenannte Testbatterie auf elf Tests erweitert. „Diese haben in meinen Untersuchungen ein Maximum an diagnostischer Genauigkeit gebracht und sind dazu zeitökonomisch sinnvoll“, so Biele, „Mich reizt das Thema schon lange, da ich bereits seit vielen Jahren in Physiotherapiepraxen arbeite und viele Berührungspunkte mit Rückenpatienten habe.“<br> <br> <strong>Auch die besten Bachelorarbeiten kommen aus Osnabrück</strong><br> <br> In der Kategorie „Bachelorarbeiten - Klinisch/Experimentell“ hat sich die Jury ebenfalls für Abschlussarbeiten aus Osnabrück ausgesprochen. Lena Lingemann und Svenja Nilsson teilen sich den ersten Preis in Höhe von 1.000 Euro. Die beiden Absolventinnen des Studiengangs „Ergotherapie, Physiotherapie dual“ haben Sängerinnen und Sänger mit und ohne Stimmproblemen untersucht. „Wir wollten herausfinden, ob sich die beiden Gruppen in der Kehlkopffunktion oder in ihrer Haltungs- und Bewegungskontrolle der Nacken-, Kiefer- und Gesichtsregion unterscheiden“, so Nilsson. Dazu haben sie unter anderem Bewegungstests der Nacken-, Kiefer- und Gesichtsregion durchgeführt und die Kehlköpfe manuell auf Schmerzen und Widerstände untersucht. „Wir haben bislang keinen direkten Zusammenhang feststellen können, es würde sich aber lohnen, die Versuche mit einer anderen Gruppenzusammensetzung zu wiederholen“, so die Preisträgerinnen.<br> Über weitere Preise können sich die Osnabrücker Absolventinnen und Absolventen Daniela von Piekartz-Doppelhofer (2. Platz beste Masterarbeit), Bettina Veit (2. Platz beste Bachelorarbeit - Klinisch/Experimentell) sowie Lukas Reineke und Julius Schwiddessen (2. Platz beste Bachelorarbeit - Literatur/Konzept) freuen.<br> <br> Die Hochschule Osnabrück bietet vier Bachelor- und vier Masterstudiengänge an, in denen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ihre Abschlüsse erwerben können.<br> <br> Bachelor:<a href="/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie-bsc/"> „Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie“</a>, <a href="/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-physiotherapie-bsc-dual/">„Ergotherapie, Physiotherapie dual“</a>, <a href="/studium/studienangebot/bachelor/physiotherapie-bsc-berufsbegleitend/">"Physiotherapie berufsbegleitend"</a> und <a href="/studium/studienangebot/bachelor/international-physiotherapy-bsc/">„Internationale Physiotherapie“</a><br> <br> Master: <a href="/studienangebot/master/muskuloskelettale-therapie-manuelle-therapie-ompt-msc/">"Muskuloskelettale Therapie"</a>, <a href="/studium/studienangebot/master/helpp-versorgungsforschung-und-gestaltung-msc/">"HELPP - Versorgungsforschung und Versorgungsgestaltung"</a>, <a href="/studienangebot/master/management-im-gesundheitswesen-ma/">"Management in der Gesundheitsversorgung"</a>, <a href="/studium/studienangebot/master/gesundheitsmanagement-health-management-mba-berufsbegleitend/">"Gesundheitsmanagement / Health Management"</a><br> <br> Seit neuestem können Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit entsprechendem Masterabschluss auch in Kooperation mit der Universität Osnabrück mit physiotherapeutischen Dissertationsthemen promovieren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Christoff Zalpour<br> Professor für Physiotherapie<br> E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a><br> Tel: 0541 969-3246</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 19 Aug 2019 11:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Perfekte Düngung mithilfe des Smartphones</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/08/perfekte-duengung-mithilfe-des-smartphones/</link>
                        <description>Ein Team der Hochschule Osnabrück forscht an einer App, um eine optimale Verteilung von Mischdünger zu gewährleisten. Amazonen-Werke und iotec sind Kooperationspartner.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. August 2019) „Wenn das klappt, könnte die App-Anwendung eine echte Innovation und Hilfe für Landwirte sein“, sagt Prof. Dr. Hans-Werner Olfs. Der Wissenschaftler forscht seit rund zwei Jahren mit seinem Team an einer App, die durch optische Verfahren die Zusammensetzung von Mischdünger erkennt und entsprechende Empfehlungen für dessen Ausbringung gibt. Unterstützt werden sie dabei vom Landtechnikhersteller Amazonen-Werke Dreyer GmbH &amp; Co KG sowie den Sensorik-Spezialisten des Osnabrücker Unternehmens iotec GmbH, dessen Gründer selbst Absolventen der Hochschule sind.</p>
<p>Mischdünger besteht aus einzelnen Nährstoff-Komponenten, die sich Landwirte individuell beim Landhändler mischen lassen können. Das Problem bei diesen vielfältigen Düngermischungen: Es existieren keine Einstellwerte für den Düngerstreuer. Diese Einstellwerte sind wichtig, um eine optimale Verteilung des Düngers auf dem Feld zu gewährleisten. „Die einzelnen Düngemittel-Körner unterscheiden sich in ihrer jeweiligen Form, Härte, Größenverteilung und dem Gewicht. Die Geschwindigkeit der rotierenden Scheiben beim Zentrifugal-Düngerstreuer und der Punkt, an dem der Dünger auf die Streuscheibe fällt, muss vor dem Düngen so eingestellt werden, dass die einzelnen Nährstoffe gleichmäßig auf dem Feld verteilt werden“, erklärt Olfs. Genau diese Aufgabe soll die im Projekt entwickelte App „Optiblend“ übernehmen. Eine zweite Anwendung soll dem Landhändler außerdem bereits beim Mischen Empfehlungen zur Eignung verschiedener Mineraldüngerkomponenten geben.</p>
<p><strong>Feldversuch zeigt: App muss unterschiedliche Lichtverhältnisse lernen</strong></p>
<p>In der Praxis soll es dann später so aussehen: Der Landwirt legt in und neben der Fahrspur Streumatten aus, auf die der Dünger fällt. Dann fotografiert er mit seinem Smartphone die Matten. Die App analysiert nun zum einen die Menge des Düngers, zum anderen den Anteil und die Verteilung der einzelnen Dünger-Komponenten. Olfs: „Ist die Nährstoffverteilung schlecht, sagt die App, wie die Einstellungen am Düngerstreuer verändert werden sollten, sodass die Verteilung gleichmäßiger wird. Das ist die optimale Lösung.“</p>
<p>Im Juni hat Anne Friederike Borchert, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, mit ihrem Team verschiedene Düngermischungen im Feld gestreut und dabei umfangreiches Bildmaterial gesammelt. Mit diesen Aufnahmen "trainieren" die Spezialisten von iotec nun die App für den Praxiseinsatz. „Bei optimalen Lichtverhältnissen hat die App bereits eine Treffsicherheit von knapp 90 Prozent. Unter Praxisbedingungen erreichen wir diese Treffsicherheit leider noch nicht. Das Problem: Ändern sich die Lichtverhältnisse, weil zum Beispiel die Sonne tief steht und Schatten auf die Düngerkörner fällt, hat die App Schwierigkeiten, die einzelnen Komponenten richtig zu erkennen.“ Wichtige Erkenntnisse, damit die Software weiter verbessert werden kann.</p>
<p>Borchert wertet nun die eingesammelten Düngerstreuproben in den Laboren am Campus Haste der Hochschule Osnabrück aus, um zu sehen, bei welchen Einstellungen des Düngerstreuers die Nährstoffverteilung optimal war. Alle gesammelten Daten aus den Streuversuchen sowie über 12.000 Bilder der einzelnen Düngerkomponenten und physikalische Werte, die die Amazonen-Werke zur Verfügung gestellt haben, fließen in einer Datenbank zusammen, aus der die künstliche Intelligenz lernt. „Anfangs war ich sehr skeptisch, ob das überhaupt möglich ist“, gesteht Olfs, „aber ich bin positiv überrascht.“</p>
<p>Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit knapp 260.000 Euro gefördert. Ende des Jahres soll eine erste praxiserprobte Betaversion der App fertig sein.</p>
<p><br> Ausführlichere Informationen zum Thema finden Sie außerdem hier:<br> <a href="https://youtu.be/LlwBM1vDvXo" target="_blank" rel="noreferrer">Film von den ersten Streuversuchen auf dem Feld</a></p>
<p><a href="https://tinyurl.com/yyo39dng" target="_blank" rel="noreferrer">Artikel im Hochschulmagazin WIR (Seite 14)</a></p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Prof. Dr. Hans-Werner Olfs<br> Telefon: 0541 969-5135&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:h-w.olfs@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="h-w.olfs@hs-osnabrueck.de">h-w.olfs@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Jul 2019 15:58:07 +0200</pubDate>
                        <title>Mobilität von morgen und Klimawandel im Fokus der 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/07/mobilitaet-von-morgen-und-klimawandel-im-fokus-der-21-kunststofftagung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Klimawandel und Mobilität der Zukunft sind brandaktuelle Themen, die alle angehen. Sie standen im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Beitrag kann die Kunststofftechnik leisten, um Emissionen zu reduzieren und Mobilität umweltfreundlicher und sicherer zu machen? Welche Herausforderungen ergeben sich für die Branche aus den politischen Zielsetzungen, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen drastisch zu reduzieren und Elektromobilität zu forcieren? – Diese Fragen standen im Mittelpunkt der diesjährigen <a href="/kunststofftagung/">Fachtagung </a>des <a href="/laborbereich-kunststofftechnik/">Laborbereichs Kunststofftechnik</a> der Hochschule Osnabrück. Die Tagungsleiter Prof. Dr. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. Norbert Vennemann freuten sich über großes Interesse aus Wirtschaft und Wissenschaft: Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen nach Osnabrück, um über neue Entwicklungen der Branche zu diskutieren und die begleitende Fachausstellung zu besuchen. Bereits seit 1999 treffen sich Fachleute der Kunststofftechnik in Osnabrück, um sich über neue Trends aus Praxis auszutauschen.</p>
<p><br> <strong>Konzepte der Kunststofftechnik für die Mobilität von morgen</strong></p>
<p>Die Mobilität der Zukunft bringt auf vielen Gebieten Veränderungen mit sich. Neue Antriebsarten und Fahrzeugkonzepte erfordern neue Werkstoffe, um die nachhaltige Produktion und Nutzung von Fahrzeugen zu ermöglichen. Kunststoffe bieten ideale Voraussetzungen, um den Leichtbau kostengünstig zu realisieren, Recyclingfähigkeit zu verbessern, Ressourcen zu schonen, Effizienz zu steigern und Emissionen zu verringern. Die Herstellung, Verarbeitung und die Anwendung lassen sich mit modernen Prüf- und Analysemethoden weiter optimieren. All dies stand im Mittelpunkt der Fachvorträge, die von hochkarätigen Fachleuten gehalten wurden. &nbsp;</p>
<p>Zum Auftakt der Vortragsreihe zeigte Dr. Stefan Loheide, Vizepräsident und Leiter der Forschung und Entwicklung der BOGE Elastmetall GmbH, wichtige Megatrends wie Klimawandel, Verknappung von Ressourcen, wachsende Fahrzeugproduktion mit Verlagerung des Schwerpunktes nach Asien sowie neue Fahrzeugkonzepte auf. Als Partner der Automobilindustrie müssen Unternehmen wie BOGE Elastmetall auf diese Megatrends reagieren. Anhand von drei Beispielen machte Dr. Loheide deutlich, wie in seinem Unternehmen mit innovativen Ansätzen durch Schäumen, Koinjektion und Einsatz von Organoblechen das Gewicht von E-Autos reduziert werden kann.</p>
<p><br> <strong>Innovative Elastomere sparen Kraftstoff</strong></p>
<p>Elastomere standen im Mittelpunkt der Vorträge von Prof. Dr. Anke Blume von der niederländischen Universität Twente und Prof. Dr. Ulrich Giese vom Deutschen Institut für Kautschuktechnologie. Prof. Blume beantwortete dabei die Frage, wie man bei Autoreifen durch chemische Modifizierung der Polymere den Kraftstoffverbrauch und somit den CO2-Ausstoß signifikant verringern kann. Prof. Giese lieferte einen interessanten Überblick über den aktuellen Stand der Nanotechnologie im Bereich der Elastomere. Er zeigte auf, dass der Einsatz nanostrukturierter Füllstoffe gezielte Eigenschaftsverbesserungen ermöglicht, die für viele technische Anwendungen bedeutsam sind.</p>
<p><br> <strong>Neue Prüfverfahren im Fokus</strong></p>
<p>Durch verbesserte Produkt- und Prozesskontrolle lässt sich die Qualität von Bauteilen steigern und gleichzeitig Produktionsabfall verringern. Längere Lebensdauer der Produkte und Schonung von wertvollen Ressourcen sind ein wichtiges Ergebnis dieser Maßnahmen. Dr. Uli Schmidhammer, Präsident und Geschäftsführer von TeraTonics S.A.S aus Frankreich, hat dazu ein neues Prüfverfahren vorgestellt. Dabei kann das Innere von Kunststoffbauteilen mit Hilfe von Terahertz-Pulsen zerstörungsfrei sehr schnell bildgebend dargestellt und somit hinsichtlich ihrer Qualität geprüft werden.</p>
<p>Wie die Charakterisierung der im doppelten Sinne komplexen viskoelastischen Eigenschaften von Polymeren mit einem modernen Rheometer möglich ist, wurde von Dr. José Alberto Rodríguez Agudo von der Anton Paar Germany GmbH aufgezeigt. Die Untersuchung von Epoxidharzsystemen, die beispielsweise in kohlefaserverstärkten Verbundkunststoffen (CFK) eingesetzt werden, kann damit wesentlich besser als auf herkömmliche Weise erfolgen. Dass man 3D-Druck bereits im Vorfeld auf einem Computer simulieren kann, stellte Dipl.-Ing. Steffen Paul von der SimpaTec GmbH anschaulich dar. &nbsp;</p>
<p><br> <strong>Faserverstärkte Kunststoffe eröffnen neue Perspektiven</strong></p>
<p>In weiteren Vorträgen der Fachtagung ging es um Fasern und faserverstärkte Kunststoffe. Fasern aus Biopolyestern mit optimierten Eigenschaften wurden von Gerard Nijhoving von der niederländischen Firma Senbis Polymer Innovations B.V. vorgestellt. Eduard Stückle von der Firma Arburg berichtete über das direkte Compoundieren von Glasfasern bei der Herstellung von Spritzgussbauteilen aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), die beispielsweise bei der Substitution von Metallen zum Einsatz kommen. Welche Probleme zu lösen sind, um FEM-Berechnungen für Leichtbauwerkstoffe mit Naturfasern präzise durchzuführen, erklärte Stephanie Taphorn, die in einem Forschungsprojekt zu diesem Thema an der Hochschule Osnabrück mitarbeitet.</p>
<p><br> <strong>WIP-Jahrestagung und gemeinsame Abendveranstaltung</strong></p>
<p>Im Vorfeld der diesjährigen Kunststofftagung, am 26. Juni, fand außerdem die Jahrestagung des Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik WIP in Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück statt. Die Jahrestagung stand unter dem Motto „Kunststoff für die Mobilität von morgen“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Veranstaltungen, Ehemalige, Studierende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Lehrende der Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück nahmen an der gemeinsamen Abendveranstaltung teil, die vom Vizepräsidenten für Forschung der Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Bernd Lehmann eröffnet wurde. Prof. Lehmann stellte in seinem Eröffnungsvortrag die Forschungsstrategie und Forschungsförderung an der Hochschule Osnabrück vor. Danach folgten Eindrücke aus dem Berufsleben aus Sicht eines Absolventen: Synco de Vogel von der Eastmann Chemical Germany GmbH, hatte 1996 sein Doppeldiplom-Studium an der Hogeschool Drenthe in Emmen (Niederlande) und der Hochschule Osnabrück abgeschlossen. Er berichtete in der Veranstaltung über seine Erfahrungen als Kunststoff- Ingenieur in der Industrie. Bevor es in geselliger Atmosphäre zum Ausklang des Abends bei einem leckeren Buffet kam, wurden die Forschungsprojekte des Laborbereichs in einem unterhaltsamen Video vorgestellt, das von dem Mitarbeiter-Team selbst produziert wurde.</p>
<p><br> <strong>Studium der Kunststofftechnik: Bewerbung bis 15. Juli möglich</strong></p>
<p>Wer sich für das extrem vielschichtige Berufsfeld der Kunststofftechnik interessiert, kann sich noch bis zum 15. Juli für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück bewerben. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge <a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-bsc/">Kunststofftechnik</a>,<a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-im-praxisverbund-bsc-dual/"> Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual)</a>, <a href="/studium/studienangebot/bachelor/werkstofftechnik-bsc/">Werkstofftechnik </a>sowie der Masterstudiengang <a href="/studium/studienangebot/master/angewandte-werkstoffwissenschaften-msc/">Angewandte Werkstoffwissenschaften</a>. Alle wichtigen Informationen zur Bewerbung stehen online unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/bewerbung</a> bereit.<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Jul 2019 15:20:45 +0200</pubDate>
                        <title>Agrartechnik: Zwei Studenten der Hochschule Osnabrück für herausragende Arbeiten geehrt </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/07/agrartechnik-zwei-studenten-der-hochschule-osnabrueck-fuer-herausragende-arbeiten-geehrt/</link>
                        <description>Max-Eyth-Nachwuchsförderungspreis besitzt in der Branche ein sehr hohes Renommee.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Roboter fährt vor und untersucht auf dem Maisfeld, welche Pflanzen Wasser benötigen. Das teilt er einem zweiten Roboter mit, der ebenfalls auf dem Feld unterwegs ist. Dieser zweite Roboter fährt die Pflanzen an, die Bedarf haben, und bewässert sie. Sehr vereinfacht dargestellt ist dieser hochkomplexe und hochinnovative Arbeitsablauf das Thema der Masterarbeit von Jan Roters.</p>
<p>Dafür erhielt er nun den in der Branche viel beachteten Max-Eyth-Nachwuchsförderungspreis. Er wird jährlich für herausragende agrartechnische Abschlussarbeiten vergeben. In diesem Jahr kommen gleich zwei der vier ausgezeichneten Arbeiten von Absolventen der Hochschule Osnabrück. Neben Roters konnte sich der Bachelor-Absolvent Florian Fipp über die hohe Auszeichnung freuen.</p>
<p>Die Arbeit von Roters umfasst zwei Kapitel. „Im ersten Abschnitt ging es darum, mithilfe einer Kamera, die in unseren autonom fahrenden Feldroboter BoniRob eingesetzt wurde, den Wassergehalt der Maispflanzen zu bestimmen“, erklärt der Absolvent des Masters Mechatronic Systems Engineering. Die Pflanzen werden dabei im sogenannten hyperspektralen Bereich vermessen. „In den Bereichen, in denen die Pflanze einen höheren Wassergehalt hat, wird mehr Licht absorbiert. Durch die Messergebnisse sind wir dann in der Lage, den Wassergehalt zu bestimmen“, erklärt Roters.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Themen am Puls der Zeit</strong></p>
<p>Den Wassergehalt der Pflanzen und ihre jeweilige GPS-Position speichert der erste BoniRob und gibt die Informationen per WLAN an den zweiten Roboter weiter. Der zweite Feldroboter ist mit einem Wassertank und einer Pumpe ausgestattet und fährt die Pflanzen an, die zu trocken sind. Nach einer ersten Simulationsphase am PC und ersten Versuchen an der Hochschule im Labor hat Roters das System im Vorjahr auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Belm erfolgreich getestet. „Über die Auszeichnung habe ich mich sehr gefreut. Es ist nochmal eine besondere Wertschätzung und eine Bestätigung dafür, dass man ein Thema am Puls der Zeit behandelt hat“, sagt Roters.</p>
<p>Genauso groß war die Freude bei Bachelor-Absolvent Florian Fipp. Seine Arbeit trägt den Titel „Konzeptanalyse alternativer Aussaatmöglichkeiten bei Reihenkulturen in der Futtererzeugung“. Auch sie wurde von der Fachkommission als eine der bundesweit herausragenden agrartechnischen Abschlussarbeiten eingestuft. „So einen renommierten Preis zu erhalten, ist natürlich etwas Besonderes. Gerade wenn man perspektivisch in diesem Bereich Fuß fassen will“, freute sich Fipp, der nun an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur den Master „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“ studiert.</p>
<p>Die Verleihung der Preise fand während der Nachwuchsförderungstagung des Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik (VDI-MEG) des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) statt. Gastgeber war der Landtechnikhersteller CLAAS in Harsewinkel. Die Preise verliehen Prof. Dr.-Ing. Peter Pickel, Vorsitzender des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, Prof. Dr. Heinz Bernhardt, Vorsitzender des Fachausschusses Nachwuchsförderung, und Thomas Böck, Mitglied der CLAAS-Konzernleitung.</p>
<p><br> <em>Hintergrund: Der Max-Eyth-Nachwuchsförderungspreis wird von der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences, Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, verliehen. Er wird für die besten agrartechnischen Abschlussarbei-ten (Diplom, Master oder Bachelor) vergeben. Bis zu vier Hochschulabsolventinnen und -absolventen werden jährlich mit dem in der Branche hoch angesehenen Preis geehrt. Er ist mit je 600 Euro dotiert. Die Preisgelder werden von der Max-Eyth-Stiftung zur Verfügung gestellt.</em><br> <br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Hubert Korte<br> Professor für Landtechnik<br> E-Mail: <a href="mailto:h.a.korte@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.a.korte@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> Professor für Physik<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Jun 2019 14:33:00 +0200</pubDate>
                        <title> Grünes Licht für Neubau des Agro-Technicums der Hochschule Osnabrück am Campus Westerberg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/06/gruenes-licht-fuer-neubau-des-agro-technicums-der-hochschule-osnabrueck-am-campus-westerberg/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück kann mit dem Bau eines neuen Agro-Technicum beginnen. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, überreichte der Hochschule die entsprechenden Förderbescheide.   
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich freue mich, dass das Ministerium die notwendigen Mittel für den Neubau freigeben kann“, sagte Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, beim Termin in Osnabrück. „Die Hochschule Osnabrück erhält einen multifunktionalen Forschungsbau zur Weiterentwicklung moderner Landmaschinen, die sich immer öfter in High-Tech-Produkte verwandeln. Osnabrück ist ein Hot-Spot der Forschung zu Sensortechnologien, Datenmanagement und mechatronischen Systemen. Diese Forschungsausrichtung beflügelt den für den Standort Osnabrück mit seiner Vielzahl an Landmaschinenherstellern so wichtigen Technologietransfer“, betonte der Minister den hohen Stellenwert dieses Wissenschaftsbereiches an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Finanzierung aus EFRE-Mittel, Landeszuschüssen und Eigenmitteln der Hochschule</strong></p>
<p>Insgesamt wird das Agro-Technicum rund 3,9 Millionen Euro kosten. Davon stammen rund zwei Millionen Euro aus EFRE-Mitteln (Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“), das Land übernimmt rund 1,4 Millionen Euro, und 534.000 wer-den als Eigenmittel aufgebracht.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung des Landes Niedersachsen für unsere vielfälti-gen Forschungsaktivitäten innovativer Agrarsysteme und -prozesse, z.B. in den Bereichen Sensorik und Feldrobotik“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Die Entwürfe für die Neubauten sind äußerst vielversprechend. Sie spiegeln die Dynamik unseres Hochschulstandortes am Westerberg wider und die Umsetzung ist sehr wichtig für die weitere Entwicklung unserer Innovationsfähigkeit für Wirtschaft und Gesellschaft“, erläuterte Bertram.</p>
<p>Beim Agro-Technicum handelt es sich um ein Laborgebäude mit Werkhalle mit einer Nutzfläche von 972 Quadratmeter. In dem Gebäude werden vor allem die Forschungsaktivitäten des Comeptence Center for Applied Agricultural Engineering (COALA) zusammengeführt, das derzeit über den Campus verteilt untergebracht ist. Im ersten Bauabschnitt, indem die Abrissarbeiten der Altbestände kürzlich begonnen haben, werden&nbsp; ein neues Laborgebäude sowie eine Multifunktionshalle errichtet. Ein drittes Gebäude wird folgen, sobald die ersten beiden Gebäude fertig sind und der restliche Altbestand an Gebäuden abgerissen werden kann.</p>
<p>Der Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung betonte die interdisziplinäre Verknüpfung: „Gerade hier im agrartechnischen Forschungsverbund sieht man die enge Zusammenarbeit von Ingenieurwissenschaften, Informatik und Agrarwissenschaft. Unsere Hochschule hat viele Potenziale, die wir in die Thematik einbringen können.“</p>
<p>Auch Prof. Dr. Arno Ruckelshausen freut sich über den Baubeginn und die endgültige Mittel-zuweisung aus Hannover: „In unseren vielfältigen Forschungsaktivitäten z.B. in den Bereichen Sensorik und Feldrobotik benötigen wir zum Einen gute Laborbedingungen, aber auch gleichzeitig Testflächen, die reale Bedingungen bieten. Mit den Neubauten bekommen wir&nbsp; hervorragende Optionen für die Forschung und Entwicklung zur digitalen Transformation in der Landwirtschaft.“ Ruckelshausen betonte die Relevanz für die Unternehmen im Agrarsektor der Region und darüber hinaus: „Der Bedarf der Unternehmen an Forschungspartnern ist groß. In unserem Bereich ist gerade Grundlagenforschung immer anwenderorientiert.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Jun 2019 13:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ideen und Wissen in die Region transferieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/06/ideen-und-wissen-in-die-region-transferieren/</link>
                        <description>Mit dem neuen Verbundprojekt PROACTOS wollen Hochschule und Universität Osnabrück ihre Ideen und ihr Wissen proaktiv in die Region transferieren. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler überreichte am 6. Juni in Osnabrück den Förderbescheid.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft bringen: Das ist das Ziel der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte“. Im vergangenen Jahr hatte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) die Hochschulen im Land aufgefordert, sich mit individuellen Konzepten zu bewerben, die den Wissenstransfer in den verschiedenen Regionen Niedersachsens stärken sollen. Fünf Projekte konnten die unabhängige Gutachterkommission überzeugen, darunter das Projekt PROACTOS der Osnabrücker Hochschulen. Die Projekte haben alle eine Laufzeit von fünf Jahren. Darüber hinaus wird die Fördermaßnahme von einem Begleitforschungsprojekt flankiert, das die Beziehungen zwischen Hochschulen und Gesellschaft in Niedersachsen untersucht und mit dem Stand auf Bundesebene vergleicht. Das beantragte Fördervolumen beläuft sich insgesamt auf knapp 12,4 Millionen Euro. Unter dem Projekttitel PROACTOS – Proaktive Optimierung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung der gemeinsamen Transferstrukturen der Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück – gelang es den Partnerinnen, die Zusage für rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern zu erhalten. Die Mittel für das Förderprogramm werden aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung zur Verfügung gestellt.<br> <br> „Als Landesregierung haben wir uns vorgenommen, den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft strukturell und institutionell zu verbessern. Damit aus wissenschaftlichen Entdeckungen erfolgreiche Innovationen werden, die die Lebensqualität verbessern, die Wirtschaft fördern und Arbeitsplätze schaffen, müssen die Forschungsergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft ankommen“, sagte Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, in Osnabrück. „Wir wollen helfen, regionale Innovationsräume im Zusammenspiel von Hochschulen, Kommunen und regionalen Wirtschaftsförderungen zu schaffen, um so das Innovationspotenzial der Hochschulen intensiver zu nutzen. Die Idee dabei ist, insbesondere hochschulübergreifende Aktivitäten zu fördern, die Synergien schaffen und dem Standort als Ganzes zu Gute kommen.“<br> <br> „Das hohe Potential von Innovationen unserer Region und des Wirtschaftsraums Osnabrück ist bekannt. Wir freuen uns, dass wir dies nun gemeinsam mit der Universität Osnabrück im Rahmen einer strukturierten und innovativen Transferstrategie nachhaltig erschließen werden. Mit dem Verbundvorhaben PROACTOS werden wir die strukturellen Voraussetzungen für innovative Austauschformate zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram bei der Entgegennahme des Bescheides.<br> <br> "Ziel des Verbundvorhabens PROACTOS ist es, die Ideen und das generierte Wissen der beiden Hochschulen nachhaltig für die Region Osnabrück nutzbar zu machen", so Prof. Dr. Susanne Menzel, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück. „Dabei ergänzen sich die Profile der Universität und Hochschule hervorragend und stärken die Innovationsfähigkeit der viertstärksten Mittelstandsregion Deutschlands."<br> <br> Das Projekt hat eine geplante Laufzeit bis zum Jahr 2024 und umfasst vier Vollzeitstellen für das Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen.<br> Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück sind im Themenfeld Wissens- und Technologietransfer eng verbunden. Mit der neu geschaffenen Organisationseinheit Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) soll das Projekt PROACTOS organisiert und vorangetrieben werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Jun 2019 19:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie die Dächer der Hochschule Osnabrück die Biodiversität fördern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/06/wie-die-daecher-der-hochschule-osnabrueck-die-biodiversitaet-foerdern/</link>
                        <description>Ein Forschungsteam der Hochschule untersucht an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, welche heimischen Wildpflanzen sich für Dachbegrünungen eignen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Kleinen Vogelfuß wird es zunehmend enger. Genauso für das Berg-Sandglöckchen, die Platterbsen-Wicke oder die Heide-Nelke. Der Lebensraum dieser<br> Wildpflanzen, der Sandmagerrasen in Nordwestdeutschland, schrumpft. „Die Arten sind unter anderem durch städtische Verdichtung und durch die Umwandlung von Flächen in Ackerland bedroht“, erläutert Prof. Dr. Kathrin Kiehl von der Hochschule Osnabrück. Deshalb forscht sie mit Dr. Roland Schröder und Daniel Jeschke daran, für die gebietseigenen Wildpflanzen neue Räume zu schaffen – und zwar auf Dächern. „Wir werden allein mit dem Projekt RooBi - Roofs for Biodiversity das Artensterben nicht aufhalten können. Aber es ist ein Baustein“, sagt Schröder.<br> <br> Tatsächlich ist das Potenzial von Dachbegrünungen beachtlich. Nach Zahlen der European Federation Green Roofs &amp; Walls gab es allein in Deutschland im Jahr 2014 insgesamt 86 Millionen Quadratmeter begrünter Dachflächen. Jährlich kommen laut der Publikation acht Millionen Quadratmeter hinzu.</p>
<p><strong>54 Versuchsflächen blühen auf 500 Quadratmetern</strong></p>
<p>Die Vorteile eines begrünten Daches sind vielfältig. Es reguliert die Temperatur, puffert im Sommer die Hitze ab und im Winter die Kälte. Bei Starkregen kann es die Wassermengen zurückhalten. Zudem wird die Lebensdauer von Dächern durch eine Begrünung deutlich verlängert. Grüne Dächer bereichern darüber hinaus das Stadtbild, binden Luftschadstoffe und bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Allerdings: „Der Wert artenarmer, extensiver Dachbegrünungen ist für die Förderung der regionaltypischen Biodiversität nur gering“, betont das Forschungsteam. Extensiv bedeutet, dass die Dachbegrünungen mit vergleichsweise<br> geringem Aufwand betrieben werden.</p>
<p>„Konventionelle extensive Dachbegrünungen bestehen in der Regel aus gebietsfremden, gezüchteten Pflanzenarten. Das sind vor allem verschiedene Sedum-Arten und -Sorten aus der Familie der Dickblattgewächse“, erklärt Jeschke. Lebensraum, etwa für die mehr als 350 niedersächsischen Wildbienenarten, bieten sie kaum. „Gerade die gefährdeten Arten haben sehr spezifische Präferenzen in Bezug auf die Pollenpflanzen.“</p>
<p><strong>Welche Pflanzenarten halten extremen Bedingungen stand?</strong></p>
<p>Auf dem Dach des Bibliotheks- und Hörsaalgebäudes der Hochschule am Campus Haste hat das Forschungsteam im September 2018 insgesamt 54 quadratische Versuchsflächen auf etwa 500 Quadratmetern Fläche angelegt. In ihren Untersuchungen wollen Kiehl, Schröder und Jeschke zahlreiche Fragen beantworten. Etwa diese: Welche Saatmischungen aus gebietseigenen Wildpflanzen nordwestdeutscher Sandtrockenrasen eignen sich für die Dachbegrünungen? Welche Pflanzenarten halten den extremen Bedingungen stand?</p>
<p>Dass das Team ausschließlich auf gebietseigene Wildpflanzenmischungen setzt, ist eine Besonderheit. Laut Bundesnaturschutzgesetz muss bei Begrünungsmaßnahmen in der freien Landschaft ab dem kommenden Jahr gebietseigenes Wildpflanzenmaterial eingesetzt werden. „Für Dachbegrünungen ist das aber nicht verpflichtend. Trotzdem orientieren wir uns daran“, sagt Schröder.<br> <br> „Deutschland ist in 22 Herkunftsregionen von Wildpflanzen eingeteilt“, erläutert der Wissenschaftler die Hintergründe. „Innerhalb dieser Regionen wird Saatgut aus Naturbeständen gesammelt, vermehrt und in der jeweiligen Region für Begrünungsmaßnahmen eingesetzt. Diese Vorgehensweise fördert sowohl die regionaltypische Artenvielfalt als auch die genetische Vielfalt der Wildpflanzen.“ Die Einteilung bildet die Grundlage für die marktfähigen Saatmischungen, die im Projekt entwickelt werden sollen.<br> <br> <strong>Mit Pilzkulturen Bodenleben einhauchen</strong><br> <br> Auch die Entwicklung neuer Vegetationssubstrate ist Teil von RooBi. Die Dachtraglast ist begrenzt. Deshalb benötigen die Pflanzen Tragschichten, die leicht sind und Wasser speichern können. Naturbaustoffe wie Lava, Bims und Tuff, aber auch Recycling-Materialien wie etwa Ziegelbruch werden in verschiedenen Zusammensetzungen erprobt.</p>
<p>„Im Vergleich zu einem Magerrasen oder einem Gartenboden ist in den Substraten jedoch nur wenig Leben. Deshalb wollen wir dem Ganzen durch Mykorrhiza-Pilzkulturen Bodenleben einhauchen“, benennt Jeschke einen weiteren Forschungsgegenstand. Die Mykorrhiza-Präparate könnten das Pflanzenwachstum und die Trockenheitsresistenz verbessern. Durch die Pilzkulturen verbessert sich das Bodengefüge. Wasser kann so effizienter genutzt werden, die Pflanzen erhalten mehr Nährstoffe und geben dafür Kohlenstoffprodukte an den Pilz ab – eine klassische Symbiose.</p>
<p>Unter dem Strich steht Folgendes: Drei verschiedene Wildpflanzensaatmischungen mit jeweils mehr als 40 gebietseigenen Arten werden auf 54 Versuchsflächen mit verschiedenen Substratkompositionen getestet, bei denen zum Teil Mykorrhiza-Präparate zum Einsatz kommen. Auch die unterschiedlichen Standortbedingungen der Versuchsflächen (sonnig, halbschattig, schattig) sind wichtiger Bestandteil der Erprobung der Saatmischungen.</p>
<p>In der Fachzeitschrift „Stadt+Grün“ formulierten Kiehl und Schröder in einem Beitrag bereits 2016 diese Sätze: „Die Forderung nach urbaner grüner Infrastruktur zur Förderung der Biodiversität und Anpassung urbaner Lebensräume an den Klimawandel ist allgegenwärtig. Dachbegrünungen mit gebietseigenen Wildpflanzen bieten hier ein Potenzial, das bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist.“</p>
<p><br> <em>Hintergrund: Das Projekt „RooBi - Roofs for Biodiversity | Entwicklung innovativer Verfahren für die Anlage multifunktionaler extensiver Dachbegrünungen“ wird vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit knapp 250.000 Euro gefördert. Es läuft seit Januar 2017 bis Dezember 2019. Projektpartner sind die ZinCo GmbH, Matthies Landwirtschaft, das Institut für Pflanzenkultur sowie der Bundesverband Gebäudegrün e.V. Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie im<br> Internet unter der Adresse <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/roobi" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/roobi</a></em></p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Kathrin Kiehl<br> Professorin für Vegetationsökologie und Botanik<br> Tel.: 0541 969-5042<br> E-Mail: <a href="mailto:k.kiehl@hs-osnabrueck.de" class="mail">k.kiehl@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 May 2019 11:04:53 +0200</pubDate>
                        <title>Die Zukunft der Landwirtschaft ist digital: Die Hochschule Osnabrück beteiligt sich am Forschungsprojekt DAKIS</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/05/die-zukunft-der-landwirtschaft-ist-digital-die-hochschule-osnabrueck-beteiligt-sich-am-forschungspro/</link>
                        <description>Wie soll in Zeiten des Klimawandels und der wachsenden Weltbevölkerung die Landwirtschaft der Zukunft aussehen? Wie kann auf immer weniger fruchtbarem Boden immer mehr geerntet werden? Und kann die Agrarwirtschaft mit weniger Chemie, Wasser und Energie auskommen, um noch effizienter und nachhaltiger zu werden? – Diese Fragen stehen im Fokus des neuen Forschungsprojekts „Agrarsystem der Zukunft: DAKIS ‒ Digitales Wissens- und Informationssystem für die Landwirtschaft“, an dem die Hochschule Osnabrück zusammen mit neun weiteren Forschungseinrichtungen beteiligt ist. Koordiniert wird das Vorhaben vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Für fünf Jahre stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 7,4 Millionen Euro bereit. Das Teilprojekt der Hochschule Osnabrück, geleitet von Prof. Dr. Karsten Morisse, wird mit rund 320.000 Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Osnabrücker Professor für Medieninformatik und das gesamte Forschungsteam steht eines schon heute außer Frage: Die Zukunft der Landwirtschaft ist digital. Deshalb arbeiten Fachleute aus der Agrartechnik, Informatik, Elektrotechnik und Biowirtschaft gemeinsam an einem digitalen Informations- und Entscheidungssystem für die Praxis. Es soll Anbausysteme mithilfe von Robotik, Sensorik und Computermodellen effizienter und gleichzeitig nachhaltiger machen.</p>
<p>Wie genau das geht? „Wir wollen ein weltweit neuartiges Informations- und Managementsystem für kleine landwirtschaftliche Anbauflächen entwickeln, das sich an die jeweilige Landschaft anpassen lässt“, erklärt Prof. Morisse das Projektziel. Das Besondere: Ein solches System würde die Produktionsoptimierung mit dem Umweltschutz verbinden. Ermöglicht werde diese Innovation erst dank der Digitalisierung – denn das geplante „Entscheidungsunterstützungssystem“ kombiniere Echtzeitdaten mit Simulation, gesellschaftlichen Bedarfen und betriebsökonomischen Faktoren, so der Forscher der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik.</p>
<p><strong>Zwei Landwirtschaftstypen – zwei Testregionen</strong><br> In zwei landwirtschaftlich sehr unterschiedlichen Testregionen, im Bayerischen Passau und in der Uckermark in Brandenburg, soll die Anwendung entwickelt und erprobt werden. Zunächst wird ein Status quo der beiden Regionen ermittelt: Erfasst werden die aktuellen Leistungen der Landwirtschaft; Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensbedingungen sowie Umweltbildungs- und touristische Aspekte. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Frage „Welche Auswirkungen haben Anbaumaßnahmen auf die Artenvielfalt und die Leistungen, die von der Landschaft zum Wohle des Menschen bereitgestellt werden?“ In einem nächsten Schritt kommt die regionale Nachfrage nach diesen Ökosystemleistungen in der Gesellschaft auf den Prüfstand. Aus ihren Erkenntnissen leiten die Forschenden dann ab, wie ein zentrales Management- und Informationssystem diese Nachfrage in konkrete Landnutzungsstrategien und Handlungsempfehlungen für die Landwirtschaft überführen kann.</p>
<p><strong>Sensoren und Roboter im Einsatz</strong><br> Parallel wird in beiden Testregionen ein drahtloses Sensornetzwerk aufgebaut, das wichtige Landschaftsparameter erfasst – etwa Bodenbeschaffenheit, Pflanzenbestand und meteorologische Daten. Bestehen soll das Netzwerk aus statischen Sensoren und teils autonom agierenden Robotern. Veränderungen in der Landschaft können so beobachtet und in das Entscheidungssystem eingespeist werden.</p>
<p><strong>Computermodelle berechnen den idealen landwirtschaftlichen Betrieb</strong><br> Mithilfe dieser Daten berechnen Computermodelle den auf die Region angepassten „idealen landwirtschaftlichen Betrieb“. Dieses Ideal berücksichtigt auch die gesellschaftlichen Anforderungen an die Landwirtschaft, um das Spannungsverhältnis zwischen Produktionsmaximierung, Ökosystemleistungen und technischer Umsetzbarkeit auszubalancieren. Die Modelle berücksichtigen auch betriebsökonomische Faktoren: Schließlich soll das neue DAKIS-System auch die Planung von langfristigen Investitionen unterstützen – beispielsweise Anschaffung von Landmaschinen. Gleichzeitig werden die Anbausysteme auf Wirtschaftlichkeit untersucht. Der Einsatz von Ressourcen, wie Wasser, Dünger und Pestiziden, wird dabei auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig soll das System kleinflächige Bewirtschaftung ermöglichen. Das Motto lautet: „Weg von immer größeren Feldern mit Monokulturen und tonnenschweren Landmaschinen hin zu kleineren und vielfältigen Feldeinheiten.“ Dank der betriebsübergreifenden Vernetzung eröffnet DAKIS hier neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Arbeitsteilung. Am Ende soll das System sowohl landwirtschaftliche Erträge als auch Ökosystemleistungen in Echtzeit simulieren können.</p>
<p><strong>Beitrag der Hochschule Osnabrück: Vom Ideal in die Realität</strong><br> An dieser Stelle kommt der Einsatz für Prof. Morisse und sein Team: „In unserem Teilprojekt werden wir alle Datenströme auf einer intuitiven Benutzeroberfläche zusammenführen, zu Handlungsempfehlungen verdichten und für die Praxisanwendung visualisieren“, so der Forscher. Die Ergebnisse der Landschaftsbeobachtung und der Simulationen werden in der DAKIS-Schnittstelle mit rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gekoppelt. Auch agrarwissenschaftliches Wissen wird als Baustein im DAKIS hinterlegt. Danach wird das System in den beiden Testregionen mit Blick auf zwei typische Nutzungsarten, Grün- und Ackerland, getestet und weiterentwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 May 2019 10:21:03 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Dialogzentrum Leben im Alter</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/05/neues-dialogzentrum-leben-im-alter/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück fördert Wissensaustausch zwischen Forschung und pflegerischer Praxis</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. Mai 2019) Mit dem am 1. April dieses Jahres neu gegründeten „Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA)“ möchte die Hochschule Osnabrück die Wissenszirkulation zwischen Forschung und pflegerischer Praxis im Arbeitsfeld der gerontopsychiatrischen Pflege fördern.</p>
<p>„Wissenszirkulation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Pflegende und Forschende voneinander lernen müssen. Nach wie vor ist es häufig so, dass Forschung die Bedürfnisse der Pflegepraktiker selten trifft und relevante Forschungsergebnisse wenig Beachtung in der Pflegepraxis finden“, erläutert Prof. Dr. Andreas Büscher die Idee des Dialogzentrums. Büscher ist Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), unter dessen Dach das DZLA angesiedelt ist.</p>
<p>Zudem seien Pflegende immer mehr darauf angewiesen, ihr Handeln wissensbasiert begründen zu können. „Umgekehrt muss sich öffentlich finanzierte Forschung auch an ihrer Praxisrelevanz messen lassen“, so Detlef Rüsing.</p>
<p>Mit Detlef Rüsing und Christian Müller-Hergl konnten für das DLZA zwei Experten gewonnen werden, die sich seit vielen Jahren um den Wissenstransfer im Arbeitsfeld Gerontopsychiatrie in Forschung und Praxis verdient gemacht haben.</p>
<p>Zu den Aufgaben des DLZA zählt unter anderen über kostenlose Informationsdienste, traditionelle sowie digitale Medien einen Wissenstransfer zu erzeugen. Interessierte können sich in Kürze über diverse Social-Media-Kanäle, wie Facebook, YouTube und einen eigenen Blog, über die Tätigkeiten des DZLAs informieren.</p>
<p>Weitere Informationen zum Dialogzentrum Leben im Alter erhalten Besucher in der Caprivistraße 30A in Osnabrück, telefonisch unter: 0541 969-3233 oder per E-Mail: <a href="mailto:dzla@hs-osnabrueck.de">dzla@hs-osnabrueck.de</a>.</p>
<p>Außerdem auf folgenden Seiten: <a href="http://www.dzla.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dzla.de</a> und <a href="http://www.dnqp.de/dzla" target="_blank">www.dnqp.de/dzla</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Apr 2019 09:20:39 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein neue Sprecherin der Fachhochschulen im Vorstand des Wissenschaftsrates</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/04/prof-dr-friederike-zu-sayn-wittgenstein-neue-sprecherin-der-fachhochschulen-im-vorstand-des-wissen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. April 2019) Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, seit 2015 Mitglied in der Wissenschaftlichen Kommission des nationalen Wissenschaftsrates, hat im März dieses Jahres, im wichtigsten wissenschaftlichen Beratungsgremium der Bundesrepublik, die Funktion als Sprecherin für die Fachhochschulen übernommen.</p>
<p>„Die Interessen von über 200 Fachhochschulen im Vorstand des Wissenschaftsrates als einzige Vertreterin dieses Hochschultyps zu vertreten, ist vielschichtig und herausfordernd“, so die Pflege- und Hebammenwissenschaftlerin.</p>
<p>Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Die Vollversammlung des Wissenschaftsrats besteht aus zwei gleichberechtigten Kommissionen. Die Wissenschaftliche Kommission setzt sich aus 24 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie acht Repräsentanten des öffentlichen Lebens zusammen. Die Verwaltungskommission besteht aus je einem entsandten Vertreter der sechzehn Länder und sechs Vertretern des Bundes, wobei letztere jedoch 16 Stimmen besitzen, so dass auch die Verwaltungskommission auf 32 Stimmen kommt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein<br> Telefon: 0541 969-2024<br> E-Mail: <a href="mailto:f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de">f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Apr 2019 18:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Hochschulen gewinnen Förderantrag „Transfer in Niedersachsen&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/04/osnabruecker-hochschulen-gewinnen-foerderantrag-transfer-in-niedersachsen/</link>
                        <description>Mit dem neuen Verbundprojekt PROACTOS wollen Hochschule und Universität Osnabrück ihre Ideen und ihr Wissen proaktiv in die Region transferieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) haben die beiden Osnabrücker Hochschulen erfolgreich einen Förderantrag platzieren können. Unter dem Projekttitel PROACTOS – Proaktive Optimierung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung der gemeinsamen Transferstrukturen der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück – gelang es den Partnerinnen, die Zusage für rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern zu erhalten.<br> „Das hohe Potential von Innovationen unserer Region und des Wirtschaftsraums Osnabrück ist bekannt. Nun gilt es, dieses im Rahmen einer strukturierten und innovativen Transferstrategie nachhaltig zu erschließen. Mit dem Verbundvorhaben PROACTOS werden wir die strukturellen Voraussetzungen für innovative Austauschformate zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram über die Zusage aus Hannover.<br> Das Projekt hat eine geplante Laufzeit bis zum Jahr 2024 und umfasst vier Vollzeitstellen für das Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen.<br> <br> "Primäres Ziel des Verbundvorhabens PROACTOS ist es, die Ideen und das Wissen der beiden Hochschulen nachhaltig in die Region Osnabrück zu transferieren, die Innovationsfähigkeit der viertstärksten Mittelstandsregion Deutschlands zu stärken, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und zu einem größeren Wohlstand in der Region beizutragen", erläutert Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke. Das Projekt befördert dabei auch Grenzüberschreitungen im positiven Sinne: zwischen Forschung und Anwendung sowie klassischen und neuen Unternehmensbranchen und Technologien. „Wir sind auch offen für andere Kooperationsformen, für Querdenker und für kreatives Denken", ergänzt Präsident Lücke.<br> Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück sind im Themenfeld Wissens- und Technologietransfer eng verbunden. Mit der neu geschaffenen Organisationseinheit Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) soll das Projekt PROACTOS organisiert und vorangetrieben werden.<br> <br> „Mit dem Projekt PROACTOS verfolgen die Hochschulen die Ziele Erschließung der Region, Ideenmanagement, Digitalisierung des Transfer-Angebots sowie Qualifizierung von Transfer- und Innovationsmanagern.<br> Zunächst soll die Region über sogenannte Transferagenten besser erschlossen werden. Sie nehmen mit Akteuren wie z.B. Unternehmen und thematischen Netzwerken gezielt Kontakt auf. Im Fokus stehen die Themenfelder Agrar/Ernährung und Gesundheit mit dem Querschnittsthema Digitalisierung“, erläutert Dr. Christoph Gringmuth, Leiter des TIM.<br> <br> Als zweiter Strang ist der Aufbau eines strukturierten Ideenmanagements geplant. Unternehmen der Region sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Hochschulen sollen bei der Generierung und Ausdifferenzierung von Ideen proaktiv unterstützt werden. Dabei werden etablierte Ideenfindungsformate wie zum Beispiel Hackathons angewandt sowie neue Formate entwickelt.<br> Auch wird das Transfer-Angebot für in- und externe Partner stärker digitalisiert.<br> Nicht zuletzt ist die Qualifizierung ein wichtiges Ziel des Projektes. „Wir wollen ein Qualifizierungsprogramm erstellen, welches zertifizierte Transfer- und Innovationsmanagerinnen und -manager hervorbringt“, ergänzt Gringmuth. „Wir beabsichtigen, mit diesen Maßnahmen die Innovationskraft der Region spürbar zu steigern.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 08 Apr 2019 11:50:06 +0200</pubDate>
                        <title>Digitale und gendergerechte Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/04/digitale-und-gendergerechte-pflege/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 8. April 2019) Welche digitalen Kompetenzen Pflegende künftig benötigen, um allen Anforderungen ihres Berufes gewachsen zu sein und welche digitalen Hilfen Entlastung im Pflegeaufwand und in der Organisation von Pflege bieten, war Thema der Fachtagung „Aufbruch in eine neue Arbeitswelt: Pflege digital und gendergerecht“, Anfang April in der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Die rund 150 Teilnehmenden der Fachtagung beschäftigten sich in drei Workshops intensiv mit den Themengebieten Digitale Unterstützung im Wohnumfeld, dem Erwerb digitaler Kompetenzen in Pflegeberufen und dem Thema „Pflege auf Distanz“ für Angehörige mit Pflegeverantwortung und Berufstätigkeit.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>In Deutschland leben knapp drei Millionen Pflegebedürftige, die von etwa 1,1 Millionen Beschäftigten in der stationären und ambulanten Pflege versorgt werden. Etwa 2,2 Millionen Pflegebedürftige werden zu Hause betreut, davon 1,4 Mio. ausschließlich durch Angehörige. Die Nachfrage nach ambulanter Pflege wird von drei Seiten getrieben: Die Pflegezeiten werden länger, die Kapazitäten für private Pflege nehmen aufgrund gesteigerter Erwerbstätigkeit besonders bei Frauen und räumlicher Distanz ab und bis 2050 ist mit einer weiteren Zunahme von 1,8 Mio. Pflegebedürftigen zu rechnen. Dies kann zu einem erheblichen Arbeitskräftemangel in der Pflege führen.</p>
<p>2017 waren in Niedersachsen knapp 90 Prozent aller Beschäftigten in ambulanten Pflegediensten Frauen. In Pflegeheimen beträgt der Frauenanteil des eingesetzten Personals beinahe 85 Prozent.</p>
<p><strong>Die Beteiligten:</strong></p>
<p>Der Fachtag „Aufbruch in eine neue Arbeitswelt: Pflege digital und gendergerecht“, wurde veranstaltet vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, der Hochschule Osnabrück, dem Landkreis Osnabrück, dem Verbund Frau &amp; Betrieb e.V., sowie dem Living Lab Wohnen und Pflege.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Martin Schnellhammer<br> Leitung Living Lab<br> E-Mail: <a href="mailto:m.schnellhammer@hs-osnabrueck.de">m.schnellhammer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 06 Apr 2019 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Hochschulen beeindrucken auf der Hannover Messe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/04/osnabruecker-hochschulen-beeindrucken-auf-der-hannover-messe/</link>
                        <description>Materialeffizenz durch innovativen Leichtbau, ein vereinheitlichtes Developement-Kit für Entwicklungsprozesse, Ladekonzepte für E-Autos und Hilfe bei der Diagnose neurologischer Erkrankungen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Wissen-schaftsminister Björn Thümler und Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen zeigten sich beeindruckt am Stand von Hochschule und Universität Osnabrück. Seit vielen Jahren zeigen beide Osnabrücker Hochschulen regelmäßig herausragende Exponate auf der Hannover Messe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>E-Mobilität mit den Aspekten von Nachhaltigkeit, Technik und Design zu verzahnen – dafür steht das Stahlständerwerk des Carports mit 16 transparenten Photovoltaik-Paneelen und integrierter AC-Ladesäule (bis max. 22 kW) des Teams von Prof. Pfisterer der Hochschule Osnabrück.<br> Der Carport wird erstmals im Rahmen der Hannover Messe 2019 auf dem Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur der Öffentlichkeit in Halle 2, Stand A 08 präsentiert. Das Exponat demonstriert das Laden mit regenerativ erzeugter Energie von E-Autos für eine Fahrleistung von bis zu 6.000 km pro Jahr direkt vor der Haustür oder im öffentlichen Raum.<br> Das ungewöhnliche Design ist Ergebnis eines internen Wettbewerbs an der Hochschule Osnabrück, der Industrial Design-Studierende dazu aufrief, außergewöhnliche Stellplätze für Elektrofahrzeuge zu entwerfen.<br> Pfisterer, Leiter des Kompetenzzentrum Elektronik und Antriebstechnik (KEA) an der Hochschule, befasst sich intensiv mit den Bereichen Energiespeicher, Elektromobilität und Energieeffizienz. „Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ist im Alltag noch zu wenig sichtbar“, erklärt er. „Der aus dem Wettbewerb hervorgegangene Carport macht Ladeinfrastruktur sichtbarer und leistet somit einen Beitrag zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen.“<br> <br> <strong>Universität Osnabrück: Projekt GRAPEFRUIT</strong><br> Projekte im Bereich des maschinellen Lernens sind ein sehr zeitintensiver und interdisziplinärer Prozess. Für das optimale Ergebnis müssen unterschiedliche Architekturen wie auch neue Ansätze fortwährend implementiert und experimentell in Bezug auf Ihre Qualität bewertet werden. Unter Beteiligung von Mathematikern, Statistikern, Data Scientist und Informatikern entstehen dabei unter hohem Aufwand individuelle Lösungen für spezifische Herausforderungen in Forschung und Industrie. GRAPEFRUIT, ein Projekt der Universität Osnabrück, welches ebenfalls auf der Hannover Messe präsentiert wird, bietet hier ein vereinheitlichendes Development-Kit, um diesen Entwicklungsprozess zu gestalten. Es begleitet alle Beteiligten von der Sammlung und Speicherung der Daten über die Konzeption und Realisierung der Modelle bis hin zu deren Evaluierung. Während Computerexperten sich auf die Integration existierender Ressourcen und die Implementierung neuer Verfahren fokussieren können, gestalten Datenanalysten die Datenpipeline über Konfigurationsdateien, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen. So eröffnen sich weitreichende Möglichkeiten für Effizienzgewinne, automatisierte Evaluationen und revisionssicheres Projektmanagement. Neue Projekte und Modelle kön-nen so schneller skaliert und umgesetzt werden.<br> <br> <strong>Materialeffizienz durch innovativen Leichtbau</strong><br> Die konkrete Material- und Energieeffizienzerhöhung in der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion eines mobilen Presscontainers ist Inhalt des Projektes, das Prof. Dr. Christian Schäfers von der Hochschule Osnabrück präsentiert. Umfangreiche Berechnungen mit der Finite Elemente Methode (FEM) haben Ergebnisse hervorgebracht, die es ermöglichten, die Maschine optimal materialeffizient auszulegen und dabei die Fertigungskosten stark zu reduzieren. Der ausgestellte Presskopf der Maschine zeichnet sich insbesondere durch das Pressschild aus, das mit Hilfe einer Topologieoptimierung um 39 Prozent leichter konstruiert werden konnte. Die Gesamtgewichtsersparnis der Maschine von rund 550 kg bewirkt neben dem geringeren Materialverbrauch eine höhere Zuladung und somit einen effizienteren Einsatz des mobilen Presscontainers. „Durch diese Möglichkeit des mobilen Presskopfcontainermoduls „to go“ kann die Technologie auch in Schwellenländer transferiert werden und dort einen Betrag für die effiziente Müllentsorgung leisten“, erläutert Prof. Schäfers.<br> <br> <strong>Hilfe bei der Analyse neurologischer Erkrankungen</strong><br> In Kooperation der Universität Osnabrück stellt die MindQ GmbH &amp; Co. KG, Osnabrück auf der Messe eyeTrax vor. eyeTrax ist ein Machine-Learning-Tool zur robusten Entwicklung von Biomarkern und Mustern für die Analyse neurologischer Erkrankungen anhand spezifischer Augenbewegungen. Die Daten werden mittels Hochleistungs-Eye-Tracking, welches in eine Virtual-Reality-Brille integriert ist, erfasst. In der virtuellen Realität wird eine Simulation abgespielt, die bestimmte Augenbewegungen triggert, welche wiederum Rückschlüsse auf das neuronale System des Menschen erlauben. Das hochentwickelte Expertensystem eyeTrax wird beispielsweise zur diagnostischen Analyse und dem Management leichter Schädel-Hirn-Traumen anhand der standardisierten und objektivierten Messung spezifischer Augenbewegungen und -reaktionen in der Forschung eingesetzt. Das Ziel ist die Entwicklung eines Machine-Learning-Toolkits, welches (basierend auf eyeTrax-Daten) zur Entdeckung neuer Muster aus Biomarkern für die Erforschung neurologischer Erkrankungen, die mit herkömmlichen mathematisch/statistischen Methoden derzeit noch nicht systematisch untersucht werden können, beiträgt oder die Entdeckung erst ermöglicht.</p>
<p><strong>Stand auf der Hannover Messe zeigt das hohe Forschungspotential an Osnabrücks Hochschulen</strong><br> Seit vielen Jahren sind die Osnabrücker Hochschulen Aussteller auf der Hannover Messe. Auch in diesem Jahr fanden die Forschungsprojekte reges Interesse beim Fachpublikum und sowohl der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, Wissenschaftsminister Björn Thümler, Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen sowie zahlreiche weitere Besucherinnen und Besucher aus Politik, Wissenschaft und Forschung&nbsp; informierten sich ausführlich an den Messeständen.<br> Unterstützt werden die Wissenschaftler von Hochschule und Universität Osnabrück im Vorfeld und während der Messe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bereich Technologie- und Innovationsmanagement, einer gemeinsamen Einrichtung der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Mar 2019 11:10:55 +0100</pubDate>
                        <title>Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück ist offizielle Industrie 4.0-Testumgebung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/03/kompetenzzentrum-industrie-40-der-hochschule-osnabrueck-ist-offizielle-industrie-40-testumgebung/</link>
                        <description>Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) wurde jetzt von der Nationalen Kontakt- und Koordinierungsstelle „I 4.0-Testumgebungen für KMU“ (I4KMU) offiziell als Industrie 4.0-Testumgebung ernannt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Testumgebungen an Forschungseinrichtungen in Sachen Industrie 4.0 ist ein wichtiger Faktor für Wirtschaft und Wissenschaft. Dies hat auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erkannt und fördert die Zusammenarbeit durch „Industrie 4.0-Testumgebungen“.</p>
<p>Dass das <a href="/kompetenzzentrum-industrie-40/">Kompetenzzentrum I4os </a>nun ebenfalls zu diesen Testumgebungen gehört, ist eine große Auszeichnung und ein wichtiger Schritt für die weitere Arbeit, wie Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des I4os, erklärt: „Die Ernennung zur Industrie 4.0-Testumgebung ist ein Ausdruck der Qualität unserer bisherigen Arbeit. Mit unseren verschiedenen Laboren bieten wir den KMU wertvolle Möglichkeiten zur Kooperation. Zudem ist es auch eine großartige Chance, neue Projektpartner zu gewinnen und gemeinsam mit ihnen Industrie 4.0-Pilotanwendungen zu entwickeln und zu erproben.“</p>
<p>Kern der Zusammenarbeit zwischen KMU und Testumgebungen ist vor allem, neu entwickelte digitalisierte Prozesse und Produkte, innovative Systemansätze und damit zusammenhängende vernetzte Geschäftsmodelle und Produktionsszenarien unter realistischen Bedingungen zu testen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Feb 2019 11:52:38 +0100</pubDate>
                        <title>Warum der Personalbedarf für ambulante Pflegedienste so schwer zu ermitteln ist   </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/02/warum-der-personalbedarf-fuer-ambulante-pflegedienste-so-schwer-zu-ermitteln-ist/</link>
                        <description>An der Hochschule Osnabrück geht Prof. Dr. Andreas Büscher der Frage nach, wie personelle Vorgaben bei ambulanten Pflegediensten aussehen könnten. Was die Untersuchungen auch bestätigen: Der Bereich hat die Grenzen des Machbaren längst erreicht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Alle ambulanten Pflegedienste berichten mir von Aufnahmestopps. Ohne Ausnahme. Egal ob in West-, Ost-, Nord- oder Süddeutschland, egal ob privat oder Wohlfahrt. Es gibt sogar eini-ge, die Verträge kündigen, weil sie eine verlässliche ambulante Versorgung nicht mehr gewährleisten können.“ Prof. Dr. Andreas Büscher führt derzeit viele Interviews mit Expertinnen und Experten aus der Branche. Dazu zählen Betreiberinnen und Betreiber von ambulanten Pflegediensten, Unternehmensberatungen aus dem Bereich sowie Personalfachleute. Das Bild, das sich abzeichnet, ist deutlich: „Der Pflegenotstand, vor allem im Blick auf den ambulanten Bereich, ist da.“</p>
<p>Der Professor für Pflegewissenschaft führt die Interviews im laufenden Projekt „Empfehlungen zur Entwicklung von personellen Vorgaben für ambulante Pflegeeinrichtungen“. Es wird vom Qualitätsausschuss Pflege gefördert. Der Qualitätsausschuss wurde vom Gesetzgeber mit der Durchführung von Weiterentwicklungen in der Pflegeversicherung betraut. Mitglieder des Ausschusses sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV) sowie der Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Die Mehrzahl wünscht eine ambulante Pflege, aber die Infrastruktur ist gefährdet</strong></p>
<p>Büscher widmet sich dem Themenfeld gern: „Die öffentliche Diskussion dreht sich stärker um das Personal in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Der ambulante Sektor gerät dabei wie so oft aus dem Blick.“ Deshalb möchte er durch das Projekt auch dazu beitragen, größere Aufmerksamkeit auf den ambulanten Bereich zu lenken. Auch, weil der Druck wächst. „Es gibt so etwas wie einen Staubsaugereffekt. Von den zu wenigen Menschen, die in der ambulanten Pflege arbeiten, wechseln viele in Heime oder Kliniken.“ Denn die Einrichtungen können mehr zahlen und verlässlichere Rahmenbedingungen bieten. Der Wissenschaftler macht zudem keinen Hehl daraus, dass es äußerst schwierig ist, belastbare personelle Vorgaben für ambu-lante Pflegeeinrichtungen zu entwickeln.</p>
<p>Büscher macht es anschaulich: „Die eine Person hat den Pflegegrad vier und wird zu Hause von der Familie versorgt. Es reicht, dass eine Pflegerin ein- oder zweimal die Woche kommt, um beim Duschen zu helfen. Die andere Person hat auch den Pflegegrad vier, lebt aber allein.“ Auf dem Papier die gleiche Bedarfslage, der ambulante Pflegedienst muss aber jeden Tag kommen.</p>
<p>„Seriös zu sagen, wie viele Stellen man benötigt, um beispielsweise zehn Personen mit dem Pflegegrad zwei zu versorgen, ist kaum möglich“, erklärt Büscher. Die meisten Pflegedienste setzten auf Erfahrungswerte und bildeten dann Durchschnittszeiten. Trotzdem wird Büscher im Zuge des Projektes im Zusammenspiel mit der Praxis eine Zeiterhebung erstellen. So erhält man zumindest einen Fingerzeig, welcher Zeitaufwand für bestimmte Tätigkeiten erforderlich ist. „Die Hoffnung ist, dass sich das künftig auch in den Verträgen mit den Kassen für die ambulante Pflege abbildet. Denn zurzeit ist das Spektrum sehr eng. Das sollte sich erweitern.“</p>
<p>Im Blick auf die derzeitige Pflegesituation in Deutschland ist für Büscher klar: „Der Wunsch der meisten Menschen ist es, eher ambulant als stationär gepflegt zu werden. Aber die vor-handene Infrastruktur dafür ist in Gefahr. Deshalb muss man hier deutlich mehr investieren.“</p>
<p><br> <em><strong>Hintergrund:</strong> Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die im Dezember 2018 in der Pflegestatistik veröffentlicht wurden, arbeiteten 2017 insgesamt etwa 390.000 Menschen in der ambulanten Pflege, zum Großteil Frauen. 2015 waren es noch etwa 355.000 Beschäftigte. Die Zahl der Pflegebedürftigen, die durch ambulante Pflegedienste ganz oder zum Teil versorgt werden, ist im gleichen Zeitraum von 692.000 Menschen auf knapp 830.000 angewachsen. Dieser Anstieg basiert auch auf einem geänderten Pflegebedürftigkeitsbegriff, der durch das zweite Pflegestärkungsgesetz am 1. Januar 2017 inkraft getreten ist. Dadurch sind deutlich mehr Menschen leistungsberechtigt als zuvor.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em>&nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher<br> Professor für Pflegewissenschaft<br> Tel.: 0541 969-3591<br> E-Mail: <a href="mailto:a.buescher@hs-osnabrueck.de">a.buescher@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Jan 2019 12:44:24 +0100</pubDate>
                        <title>Nur wenige Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen mehr für Tierwohl beim Fleisch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/01/nur-wenige-verbraucherinnen-und-verbraucher-zahlen-mehr-fuer-tierwohl-beim-fleisch/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück testet Kaufbereitschaft von Tierwohlprodukten in Supermärkten. Initiative Tierwohl unterstützt Untersuchung.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;geringe Aufpreisbereitschaft für Fleischware mit Tierwohl-Siegel<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;bei verpacktem Schweinefleisch: Nur 16 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher zeigen Tierwohlaffinität im Test<br> •&nbsp;&nbsp; &nbsp;tatsächliche Kaufentscheidungen differenzieren deutlich von Befragungsergebnissen</em><br> &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> Eine aktuelle Studie der Hochschule Osnabrück hat ergeben, dass 16 Prozent der Einzelhandelskunden bereit sind, einen Tierwohlartikel (in Form verpackter Ware) anstatt konventionell erzeugter Ware zu kaufen. Tierwohl-Siegel hatten dabei nicht durchgängig einen positiven Einfluss auf die Kaufbereitschaft. Zudem wurden lediglich Preisaufschläge von etwa 30 Cent für einen mittelpreisigen Schweinefleisch-Artikel akzeptiert, der nach Tierwohl-Standards produziert wurde. Das entspricht einer Preiserhöhung von 9 bis 13 Prozent je nach Ausgangspreis des Artikels.<br> <br> „Die Ergebnisse haben uns überrascht“, kommentiert Prof. Dr. Ulrich Enneking von der Hochschule Osnabrück. „Bisherige Umfragen haben ergeben, dass viele Verbraucher grundsätzlich bereit sind, deutlich mehr Geld für Fleisch auszugeben, wenn es nach höheren Tierwohl-Standards produziert wurde. Wir wissen jetzt, dass die beobachtete Realität beim tatsächlichen Kaufverhalten differenzierter und komplexer ist. Die grundsätzliche Bereitschaft, im Test mehr Geld für solches Fleisch auszugeben, ist nur bedingt ausgeprägt.“ Dieses geringe Kaufinteresse steht dabei im Widerspruch zu den Ergebnissen der parallel durchgeführten Befragung im Kassenbereich. Hier gaben deutlich mehr Konsumierende an, Tierwohl-Produkte zu bevorzugen.<br> <br> <strong>Ergebnisse basieren auf mehr als 18.000 Käufen </strong><br> <br> Im Praxistest wurde der Abverkauf von Selbstbedienungsware bei Bratwurst, Minutensteak und Gulasch aus Schweinefleisch der Preiseinstiegsmarke „Gut und Günstig“ und der Bio-Premiummarke „Bio Janssen“ mit einem neuen Produkt im mittleren Preissegment mit Tierwohl-Siegel verglichen. Von den neun Testprodukten wurden im neunwöchigen Testzeitraum in Summe mehr als 18.000 Produkte in insgesamt 18 EDEKA- und NP Discount-Märkten verkauft. Bei 16 Prozent der Käufe fiel die Entscheidung auf den Tierwohl-Artikel. Dabei wurden lediglich Preisaufschläge zwischen 9 und 13 Prozent akzeptiert. Bei merklich höheren Preisaufschlägen (zum Beispiel 26 Prozent für Gulasch) sowie kleineren Erhöhungen gingen die Absätze deutlich zurück. „Die Kaufentscheidungen der Kundinnen und Kunden im Test weichen somit stark von den Mehrpreisbereitschaften ab, die in vielen uns bekannten Befragungen ermittelt wurden“, so der Professor für Agrarmarketing.<br> <br> Enneking verweist in diesem Zusammenhang auf die Komplexität der Thematik und widerspricht pauschalen Aussagen zu einer grundsätzlich und immer vorhandenen Aufpreisbereitschaft. „Man muss diese sehr differenziert betrachten, da immer zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel die Kaufkraft oder das Produkt einen Einfluss auf das Kaufverhalten haben.“ Er fordert weitere Forschungsanstrengungen, insbesondere unter Einbezug des realen Kaufverhaltens. Die ermittelten Kaufbereitschaften könnten sich durch die Einführung eines zum Beispiel staatlichen Tierwohllabels durchaus positiver entwickeln, sofern es eine hohe Verbraucherbekanntheit und -akzeptanz aufbaut.<br> <br> Die Studie wurde von Prof. Dr. Ulrich Enneking konzipiert und von der Initiative Tierwohl unterstützt und finanziell gefördert. Die EDEKA-Regionalgesellschaft Minden-Hannover stellte für die Untersuchung insgesamt 18 Märkte sowie die getestete Ware zur Verfügung.<br> <br> <br> <em>Zum Hintergrund:<br> Für die Studie der Hochschule Osnabrück wurde zwischen dem 15. Oktober und 15. Dezember 2018 das tatsächliche Kaufverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern in 18 EDEKA- und NP Discount-Märkten der EDEKA-Regionalgesellschaft Minden-Hannover untersucht. Dabei wurde die neueingeführte Ware nach der Hälfte der Testzeit als Tierwohlware mit Tierwohl-Siegel sowie „Vor-Ort-Informationen“ in Form von Deckenhängern und Flyern zum Tierwohl neu positioniert. Das Fleisch für die Tierwohl-Produkte stammte von Bauern, die ihren Tieren mehr Platz, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und einen komfortableren Stallboden boten als gesetzlich vorgeschrieben. Außerdem wurde der Preis in drei Stufen verändert, um Aussagen zur Preissensibilität der Käuferinnen und Käufer zu treffen. Neben dem Verkaufstest ergänzte eine wissenschaftliche Befragung im Kassenbereich der teilnehmenden Märkte das Experiment. Hier wurde eine Differenz zwischen Kaufbereitschaft und Umfrageergebnissen nachgewiesen.</em><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Jan 2019 10:48:51 +0100</pubDate>
                        <title>Höffmann-Wissenschaftspreis 2018 geht an Wirtschaftspsychologin Petia Genkova</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2019/01/hoeffmann-wissenschaftspreis-2018-geht-an-wirtschaftspsychologin-petia-genkova/</link>
                        <description>Professorin der Hochschule Osnabrück erhält Auszeichnung für Interkulturelle Kompetenz, die mit 10.000 Euro dotiert ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal geht der Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz an eine Professorin der Hochschule Osnabrück. Preisträgerin der von der Universität Vechta zum insgesamt achten Mal verliehenen Auszeichnung ist die Wirtschaftspsychologin und Professorin Dr. Petia Genkova. Gestiftet wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis vom Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann. Er würdigt herausragende und wegweisende Arbeiten aus Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz und wird jedes Jahr an Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit ausgeschrieben.<br> <br> Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der Fülle und Tiefe von Genkovas Arbeiten, die immer den Theorie-Praxis-Transfer mitdenken. Dazu Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel, Vorsitzenden der Jury: „Petia Genkova geht in ihren Arbeiten weit über traditionelle Kulturvergleichsstudien hinaus. Sie legt einen großen Schwerpunkt auf die Erforschung von Interkultureller Kompetenz und den Einfluss von Migration auf Gesellschaft und Organisationen. Der Transfer psychologischer Erkenntnisse in andere Fachrichtungen und in die Gesellschaft insgesamt ist ihr wichtig. Durch dieses praxisorientierte Arbeiten trägt sie dazu bei, interkulturelle Kompetenz als eine der wichtigsten Kompetenzen der globalisierten Welt weiter zu verbreiten und zu fördern." Die Jury besteht neben Spiegel aus vier weiteren Vechtaer Professorinnen und Professoren sowie Stifter Hans Höffmann und Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt mit beratender Stimme.</p>
<p><strong>Von Sofia über Passau nach Osnabrück</strong><br> <br> Petia Genkova wurde in Bulgarien geboren. Sie studierte Psychologie und Kulturwissenschaften in Bulgarien und Deutschland und wurde 2002 an der Ruhr-Universität-Bochum im Fach Psychologie promoviert. Die Habilitation folgte 2008 mit der Venia Legendi für Psychologie sowie Interkulturelle Kommunikation. Stationen ihrer wissenschaftlichen Laufbahn führten Genkova nach Sofia (BGR), Burgas (BGR), Bochum, Passau, Wiesbaden, Brühl und Darmstadt. Seit 2012 hat Genkova die Professur für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück inne.<br> <br> Genkovas Forschungsschwerpunkte liegen unter anderen in den Bereichen Sozialpsychologie, Diversity und Gender Mainstream, Interkulturelle Kommunikation und interkulturelle Psychologie und kulturvergleichende Psychologie. Themen sind dabei Interkultureller Erfolg und Integration, kulturelle Muster und sogenannte „positive Phänomene“ wie Lebenszufriedenheit, Wohlbefinden und prosoziales Verhalten, Work-Life-Balance und Gerechtigkeit.<br> <br> Mit Grundlagenwerken im Bereich Methoden und kulturelle Äquivalenz hat sich Genkova genauso etabliert wie als Expertin im Bereich Diversity. Sie setzt sich für methodisch gesicherte empirische Untersuchungen ein, um Konstrukte kulturenneutral zu erforschen und in die Praxis zu transferieren. Aktuelle Projekte befassen sich mit Messmodellen für Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Interkultureller Kompetenz und Erfolg.</p>
<p><strong>Kompetenzzentrum Globale Kompetenz</strong><br> <br> In Osnabrück leitet Genkova das Kompetenzzentrum Globale Kompetenz. Sie engagiert sich außerdem in zahlreichen Gremien, unter anderen im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, im Deutschen Akademikerinnen Bund, als Delegierte im Frauenrat NRW oder im wissenschaftlichen Beirat des Verfahrens Check.Work für berufliche Diagnostik von Geflüchteten, das auch von Industrie- und Handelskammern und der Bundesagentur für Arbeit angewendet wird. Als Beraterin und Gutachterin arbeitet Genkova für die Hochschulrektorenkonferenz, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Wissenschaftsrat und den Schweizer Forschungsfond.<br> <br> Der Höffmann-Wissenschaftspreis wird am 7. Februar 2019 im Rahmen eines öffentlichen Festaktes an der Universität Vechta vergeben, zu dem auch der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, erwartet wird. Die Laudatio auf Professorin Genkova hält Prof. Dr. Siegfried Preiser, Rektor der Psychologischen Hochschule Berlin und Professor für Lebenslanges Lernen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Dec 2018 09:35:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserlinsen: Lösung für das Gülleproblem?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/12/wasserlinsen-loesung-fuer-das-guelleproblem/</link>
                        <description>Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück forschen an einem Verfahren, um Gülle als Basis für alternatives Eiweißfutter zu nutzen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Idee ist genial und absolut neu“, freut sich Projektleiter Prof. Dr. Heiner Westendarp. „Der in der Gülle enthaltene Stickstoff soll zur Düngung von Wasserlinsen genutzt werden, die in einem Gewächshaus auf einem landwirtschaftlichen Betrieb kultiviert werden“, erklärt der Professor für Tierernährung. Die getrockneten Wasserlinsen dienten anschließend als alternative Proteinquelle für Futtermittel von Schweinen und Geflügel. So entstehe eine Rückführung der Gülle in den Stoffkreislauf. Die Nährstoffüberschüsse aus der Tierhaltung werden also nicht mehr auf den Acker gebracht, sondern zur Produktion von Wasserpflanzen verwendet. Unerwünschte Nährstoffverluste in die Umwelt, insbesondere von Stickstoff und Phosphor, werden minimiert.</p>
<p>Zum Hintergrund: Im Kampf um die Minderung unerwünschter Stickstoffeinträge in die Umwelt ist auch die Landwirtschaft als Hauptverursacher von Ammoniak-Emissionen gefordert. „Durch die intensive Viehhaltung steht vor allem den Betrieben im Nordwesten Deutschlands zu wenig Fläche zur Verfügung, um die Gülle ordnungsgemäß und entsprechend des tatsächlichen Bedarfs der Pflanzen auszubringen“, erläutert der Düngungsexperte Prof. Dr. Hans-Werner Olfs. Deshalb muss sie zunehmend kostenintensiv exportiert werden. Im Forschungsprojekt „LemnaProtein – Entwicklung eines standardisierten Produktionsprozesses von Wasserlinsen als alternatives Eiweißfutter aus heimischer Erzeugung“ der Hochschule Osnabrück wird nun seit Oktober an einem Verfahren geforscht, um die Gülle auf dem eigenen Betrieb als Basis für Futtermittel zu nutzen.</p>
<p><strong>Heimischer Soja-Ersatz für Futtermittel</strong></p>
<p>In der ersten Phase des Projekts, das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit einer halben Million Euro fördert, wird derzeit ein standardisiertes Produktionsverfahren für Wasserlinsen in den Gewächshäusern am Campus Haste entwickelt. „Entscheidend ist, unter welchen Bedingungen sich die Wasserlinsen schnell vermehren und gleichzeitig einen hochwertigen Eiweißgehalt aufweisen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Ulbrich, der die Versuche betreut. Denn neben dem Umweltaspekt geht es in dem Projekt vor allem darum, eine Ersatzstrategie für importiertes Sojaextraktionsschrot als Eiweißkomponente in Futtermitteln zu schaffen.</p>
<p>Soja ist eine der wichtigsten Eiweißfutterpflanzen in der Tierernährung. Es wird jedoch in Drittländern wie Argentinien und Brasilien unter oft kritischen Bedingungen angebaut, die erheblich zum Fortschreiten des Klimawandels beitragen. „Rapsextraktionsschrot ist aktuell die beliebteste Alternative, aber das wird in Zukunft nicht ausreichen, um unabhängig von den internationalen Märkten zu werden“, so Westendarp. Deshalb wird auf europäischer Ebene dringend eine Lösung benötigt.</p>
<p>Noch ist der Einsatz von Wasserlinsen in der Schweine- und Geflügelernährung unzureichend erforscht. In Phase zwei des Projektes werden die als Futtermittel aufbereiteten Wasserlinsen zunächst auf ihre Verdaulichkeit getestet. Diese Versuche finden in Kooperation mit der Hochschule Bingen statt. Im nächsten Schritt testet Johannes Demann, Doktorand der Hochschule Osnabrück, in zwei Betrieben unterschiedlich hohe Konzentrationen von getrockneten Wasserlinsen im Futtermittel von Schweinen. „Nach den Versuchen wissen wir dann, wie viel Sojaextraktionsschrot durch Wasserlinsen ersetzt werden kann.“</p>
<p>Anschließend sollen Bedarfsempfehlungen für die Praxis entwickelt werden. Gelingt es in dem Projekt, aus Gülle-Nährstoffen Wasserlinsen als standardisiertes Protein-Produkt für die Zumischung in Schweine- und Geflügelfutter herzustellen, wird aus einer Quelle der Umweltbelastung ein Produktionsfaktor für Futterprotein.</p>
<p><br> <br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Heiner Westendarp<br> Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Telefon: 0541 969-5055<br> E-Mail: <a href="mailto:h.westendarp@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.westendarp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Dec 2018 12:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Essen der Zukunft: Vielfältig, nachhaltig, anders</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/12/essen-der-zukunft-vielfaeltig-nachhaltig-anders/</link>
                        <description>„Forschung made in Niedersachsen“ diskutierte an der Universität Vechta mit Food-Court und Kochshow. Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück berichtet über technische Möglichkeiten und Entwicklungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 6. Dezember 2018) Am Mittwoch, 28. November 2018, machte die Veranstaltungsreihe „Forschung made in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Halt in der Universität Vechta. Thema des Abends: „Gutes Essen für alle?! Ernährung der Zukunft.“ Über 250 Gäste lauschten auf Einladung von Wissenschaftsminister Björn Thümler den Impulsvorträgen und der Diskussion niedersächsischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Soziologie, Lebensmitteltechnik, Wirtschaft und Ethik sowie Physik und Sensorik. Mit allen Sinnen erleben konnten die Gäste bei der anschließenden wissenschaftlichen Mini-Kochshow des Vereins CookUOs e. V. und im Food-Court mit regionalen Ausstellern, die ihre kulinarischen Innovationen anboten.<br><br>Nach einer Begrüßung durch den Hausherrn, Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt, erläuterte Minister Björn Thümler im Gespräch mit Moderator Jan-Martin Wiarda das Konzept der Veranstaltungsreihe „Mit ‚Forschung made in Niedersachsen‘ möchten wir darüber informieren, wie stark der Wissenschaftsstandort Niedersachsen ist und welche Chancen er bietet. Vielen Niedersachsen ist gar nicht bewusst, welche Innovationen hier entstehen“, so der Minister. Ein norddeutsches Understatement sei unnötig, wenn es um Grundlagen- oder Spitzenforschung gehe.<br>„Mit der Wissenschaft im Gespräch“<br><br>Aus eben dieser Forschung berichteten anschließend vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler niedersächsischer Hochschulen. Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Professor für Physik und Sensorik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Osnabrück, zeigte an Beispielen wie bildgebenden Sensorsystemen oder Einzelpflanzenbewässerungstechnik, welche technischen Möglichkeiten es für die Agrar- und Ernährungswirtschaft gebe. „Die Transformation muss das Ziel haben, Ökonomie und Ökologie zu verbinden“, so Ruckelshausen.<br><br>Wie Forschungsverbünde und Innovationsmotoren auf europäischer Ebene funktionieren können, erläuterte Dr. Peter Holl, Deputy Head of Brussels Office, Senior Manager EU Programmes, EIT Food, Europäische Wissens- und Innovationsgemeinschaft für einen zukunftssicheren Lebensmittelsektor, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik (DIL). Ziel von EIT Food ist, Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Technologien, Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. In der auf acht Jahre angelegten Zusammenarbeit werden u. a. Start Ups gefördert oder neue Studiengänge konzipiert.<br><br>Ein Heimspiel bestritt Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Professor für Wirtschaft und Ethik an der Fakultät I – Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Vechta. Er veranschaulichte das Konzept des „Nudging“, um Verhaltensänderungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zu erreichen. Kleine Denkanstöße und Erleichterungen eines bestimmten Verhaltens seien nachhaltiger und sinnvoller als Verbote, so Lin-Hi. So könne man die Differenz zwischen geäußerten Verhaltensabsichten und faktischem Verhalten verringern.<br><br>Zuletzt sprach Prof.in Dr. Eva Barlösius, Professorin für Makrosoziologie und Sozialstrukturanalyse am Institut für Soziologie der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Alles, was Menschen entwickelt haben, sei aufs Engste mit Essen verknüpft, sagte die Soziologin. In, durch und mit Essen seien Grundregeln für Essen angelegt. Dies erkläre auch, warum Diskurse darüber immer eine Wertung enthielten und mitunter mit viel Vehemenz geführt würden.<br><br>In der folgenden Gesprächsrunde konnte auch das Publikum Fragen einbringen. So war u. a. Thema, ob die Gesellschaft global gesehen noch Zeit hätte für freiwillige Verhaltensänderungen, oder ob angesichts der schwindenden Ressourcen Verbote nicht sinnvoller wären. Auch Fragen von Moral und Ethik versus Profit bei Privatisierung von Wasser oder anderen Ressourcen wurden aufgeworfen. Abschließend führte die Runde aus, was für sie gutes Essen für alle und in Zukunft ausmacht: Mäßig und abwechslungsreich müsse es sein, proteinhaltig mit einer guten Ökobilanz und gesund. Verbraucher_innen sollten mutiger werden, auch Unbekanntes zu testen.<br>Wissenschaftliche Mini-Kochshow<br><br>Den Übergang von Theorie zu Praxis gestalteten Thomas Bühner, mit drei Michelin-Sternen dekorierter Spitzenkoch aus Osnabrück und PD Dr. med. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen. „Vom veganen All-in-Meal-Replacement bis zur Sterneküche der Zukunft – eine wissenschaftliche Mini-Kochshow“ lautete der Titel ihrer Präsentation, bei der am Ende schmackhaftes Reh, Rotkohl- und Sellerie-Creme von den Saalgästen verkostet werden durfte.<br>Kulinarische Innovationen auf dem Food-Court<br><br>Wer bei der Kochshow nicht hatte probieren können, konnte beim Food-Court regionaler Aussteller auf seine Kosten kommen. Die PHW-Gruppe, zu der die Firma Wiesenhof gehört, präsentierte den „Beyond Meat Burger“ aus Erbsenprotein. Er wurde erst letzte Woche erstmals in Deutschland an Burger-Restaurants geliefert. Einen Insektenburger aus Buffalowürmern mit Bio-Soja hatte die Bugfoundation GmbH aus Osnabrück im Angebot. Der vegane Kürbisburger des Studentenwerks Osnabrück kam dagegen fast klassisch daher, fand aber ebenfalls regen Absatz. Rügenwalder Mühle bot ihr vegetarisches Sortiment aus Würstchen und Mini-Frikadellen an, der Erzeugergroßmarkt Langfördern-Oldenburg eG überzeugte mit frischen Obst- und Gemüsesalaten. Das bunte Bentheimer Schwein konnten die Gäste in verschiedenen Varianten – als Wurst, Schinken oder Bacon Jam – bei der Kalieber GmbH verkosten. Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL) aus Quakenbrück präsentierte u. a. Algenflips. Backwaren konnten die Besucher_innen bei der veganen Keks-Bäckerei Kvegks und der Landbäckerei Diekhaus testen, die unter dem Motto „Mit Urgetreide zurück in die Zukunft“ unter anderem Waldstaudenroggenbrot, eine nur selten angepflanzte Roggensorte, anboten.
</p>
<p>Redaktion: Pressestelle Uni Vechta<br>Fotos: KFoto/Kokenge</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Nov 2018 09:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erstaunliche Ergebnisse: Senioren Campus führt an das Thema Statistik heran</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/11/erstaunliche-ergebnisse-senioren-campus-fuehrt-an-das-thema-statistik-heran/</link>
                        <description>Die dritte Vorlesung in diesem Jahr am Campus Lingen bringt Senioren spielerisch die Statistik näher</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Flüchtlinge, Lingen und der t-Test" – so lautete das Thema der dritten Vorlesung des diesjährigen Senioren Campus am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Wie diese drei Begrifflichkeiten zusammenhängen, erklärten Prof. Dr. Markus Schmidt-Gröttrup und Sina Pruisken den rund 35 neugierigen Zuhörerinnen und Zuhörern im großen Hörsaal. 
</p>
<p>Der Professor für Mathematik und Quantitative Methoden Schmidt-Gröttrup stellte in der Vorlesung eine mit seiner damaligen Studentin Pruisken durchgeführte Umfrage vor. Diese erhob Daten darüber, wie die Lingener Einwohnerinnen und Einwohner mit der Flüchtlingssituation umgehen. "Das Thema ist so interessant, weil es die Politik der letzten drei Jahre stark beherrschte", so Schmidt-Gröttrup. Zusammen mit Pruisken führt er die Seniorinnen und Senioren detailliert an die Vorgehensweise bei der Umfrage und an das statistische Instrument des t-Tests heran. 
</p>
<p>Zum Ende der Vorlesung präsentierten Schmidt-Gröttrup und Pruisken laut eigener Aussage erstaunliche Ergebnisse: Die Umfrage zeigt, dass sich im Jahr 2015 deutlich mehr jüngere als ältere Lingener um die Flüchtlingssituation ängstigten. Mit diesem Ergebnis erklärte Schmidt-Gröttrup auch die Themenwahl der Vorlesung: "Ich vermute, dass die Senioren für die Thematik offen sind und eine gewisse politische Wachheit mitbringen." Eine schlussendliche Fragerunde bestätigte diese Vermutung und schloss die Veranstaltung erfolgreich ab.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Oct 2018 15:37:07 +0200</pubDate>
                        <title>EUPRERA Award für Kommunikations-Professor am Campus Lingen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/10/euprera-award-fuer-kommunikations-professor-am-campus-lingen/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christian Schwägerl erhält Auszeichnung des Verbands europäischer PR-Forschender und -Lehrender</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beim jährlichen Kongress der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) in Aarhus wurde der Forschungsaufsatz „Big Ideas Emerging From a Microscopic Perspective“ von Prof. Dr. Christian Schwägerl, Professor für Kommunikationsmanagement am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück, Ende September mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. 
</p>
<p>Die 20. EUPRERA-Jahreskonferenz forderte unter anderem dazu auf, populäre Theorien und Konzepte in strategischer Kommunikation und Public Relations kritisch zu reflektieren. Schwägerl setzte sich in diesem Zusammenhang mit der angenommenen Wirkung der strategischen Kommunikation auseinander. Zu seinen Ergebnissen gehörte, dass erwünschte und unerwünschte Effekte der strategischen Kommunikation sich in der interpersonellen Kommunikation entfalten und Befunde über die Feinheiten des Sprechens mehr in den Blick genommen werden sollten. Schwägerl prüfte außerdem, ob und inwieweit populäre Konzepte zur strategischen Kommunikation diese Perspektive implizit miteinbeziehen. 
</p>
<p>Die ausgezeichneten Arbeiten der EUPRERA wurden in einem zweistufigen, anonymen Peer-Review-Verfahren ausgewählt, das von einem wissenschaftlichen Komitee durchgeführt wurde. 
</p>
<p>Prof. Dr. Christian Schwägerl ist seit 2010 Professor für Kommunikationsmanagement. Seine Schwerpunkte in der Lehre liegen unter anderem in der Internen und Strategischen Kommunikation.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Oct 2018 09:24:41 +0200</pubDate>
                        <title>Wissensvorsprung 2018: 20 Lehrende der Hochschule geben auf dem Campus Lingen Einblicke in ihre Themen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/10/wissensvorsprung-2018-20-lehrende-der-hochschule-geben-auf-dem-campus-lingen-einblicke-in-ihre-them/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück und die regionale Wirtschaft setzen auf den engen Austausch. Das Format &quot;Wissensvorsprung&quot;, 2017 erstmals von der IHK und der Hochschule abgeboten, demonstriert die Vielfalt der Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Einen bunten, kurzweiligen Abend, der die Vielfältigkeit der Hochschule Osnabrück widerspiegelt", den wünschte Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück, den Unternehmern. Die zwanzig Lehrenden der Hochschule, die beim „Wissensvorsprung" je vier Minuten zu einer Fragestellung ihres Fachbereichs referierten, demonstrierten am Campus Lingen die Breite an Themen und den Praxisbezug. Sie informierten unter anderem über die betriebliche Relevanz von Digitalisierung, 3D-Druck und Drohnen, über Körpersprache von Führungskräften, Klimaschutz, zukünftige Bildungsherausforderungen und vieles mehr.<br><br>
</p>
<p><b>Standort Lingen als Paradebeispiel</b>
</p>
<p>„Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft an den Hochschulstandorten in Lingen und Osnabrück ist beeindruckend“, zeigte sich Anke Schweda, Leiterin des Geschäftsbereichs Standortentwicklung, Innovation und Umwelt der IHK, begeistert. „Die sehr gute Resonanz zur Veranstaltung macht deutlich, dass Unternehmen und Hochschule in der Region voneinander wissen möchten. Der gesunde Branchenmix unserer oft inhabergeführten, mittelständischen Unternehmen und die wissenschaftliche Kompetenz vor Ort passen sehr gut zueinander, wenn es darum geht, gemeinsam an Innovationen zu arbeiten." Der Standort Lingen sei hierfür ein Paradebeispiel, so Schweda.
</p>
<p>Wie erfolgreich die Zusammenarbeit gelingt, hatte Prof. Lehmann bereits im Vorfeld berichten können: „Im vergangenen Jahr konnten wir an der Hochschule Osnabrück insgesamt mehr als 18 Millionen Euro für Drittmittel und Auftragsforschung verbuchen, erneut ein Spitzenwert."<br><br>
</p>
<p><b>Große Bedeutung für die Fachkräfteversorgung</b>
</p>
<p>Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Steinkamp, Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) und Hausherr des Campus Lingen, stellte heraus, dass sich die Vielfältigkeit ebenso im Studienangebot wiederfinde. Der Campus im ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerk in Lingen stehe damit - heute wie damals - für die Fachkräfteversorgung der Region.
</p>
<p>Neben der Fakultät MKT präsentierten sich in Lingen Lehrende der in Osnabrück angesiedelten Fakultäten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sowie Ingenieurwissenschaften und Informatik. In lockerer Atmosphäre berichteten sie über ein für Unternehmen relevantes, abgeschlossenes oder laufendes (Forschungs-)Projekt. Das Format „Wissensvorsprung" wurde erstmals 2017 von IHK und Hochschule angeboten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Sep 2018 14:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz – Herausforderungen für das Gesundheitswesen der Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/09/digitalisierung-big-data-und-kuenstliche-intelligenz-herausforderungen-fuer-das-gesundheitswesen-de/</link>
                        <description>Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) diskutieren Expertinnen und Experten in Osnabrück Digitalisierungsstrategien der Zukunft im Gesundheitswesen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über 700 Expertinnen und Experten der Gesundheitsbrache diskutierten auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) die künftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen im Bereich der weiteren Digitalisierung. „Die Jahrestagung kam gerade zur rechten Zeit, um neuste Erkenntnisse zu den aktuell in der breiten Öffentlichkeit diskutierten Themen Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz beizutragen“, unterstrich Tagungspräsidentin Professor Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück. „Mit neuen Gesetzesvorhaben, Förderprogrammen, Initiativen und der High-Tech Strategie 2025 der Bundesregierung reagiert die Politik endlich auf die jahrelangen Versäumnisse“, hob Hübner hervor. Forscher und Forscherinnen der GMDS beschäftigten sich seit vielen Jahren mit diesen Themen.<br>Die anlässlich der Tagung veröffentlichte Osnabrücker Erklärung der GMDS bietet eine Bestandsaufnahme, spricht Empfehlungen aus und signalisiert die Bereitschaft der GMDS zum Dialog mit allen Akteuren und Entscheidern in diesem Feld. Den hohen Stellenwert für die Niedersächsische Landeregierung verdeutlichte die Teilnahme von Staatssekretär Stefan Muhle vom Wirtschaftsministerium, der in seiner Funktion für den Bereich in Niedersachsen verantwortlich zeichnet. Muhle erläuterte, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen nur im Einklang der Ziele für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit bzw. Soziales zu meistern sei. Vor diesem Hintergrund stellte der Staatssekretär den Masterplan Digitalisierung der Landesregierung vor. Die eHealth Initiative des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung ist die bedeutendste Partnerin der Fachtagung.<br><br>Der Leitgedanke der Tagung „Das Lernende Gesundheitssystem: forschungsbasiert, innovativ und vernetzend“ verweist auf zwei große eng mit einander verbundene regionale Projekte. Das erste Projekt ist der GesundheitsCampus Osnabrück, den Professorin Dr. Birgit Babitsch von der Universität Osnabrück als wesentliche Mitbegründerin vorstellte, und als Zweites das Forschungsprojekt ROSE, das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück Emsland, welches unter der Leitung von Professorin Hübner steht. Beide Aktivitäten stärken den Dialog zwischen Forschung und Praxis und fördern einen sicheren und datenschutzkonformen Austausch von Daten zum Zweck, neue Erkenntnisse in Medizin und Gesundheit vom Wohle der Patienten und Patientinnen in der Region zu gewinnen. <br><br>Professor Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, und Professorin Dr. Susanne Menzel, Vizepräsidentin der Universität Osnabrück, hoben in ihren Statements die durch den GesundheitsCampus Osnabrück und die Tagung praktizierte Kooperation zwischen Hochschule und Universität hervor. Ziel der Zusammenarbeit ist es, auf hohem wissenschaftlichem Niveau und im internationalen Wettbewerb neue Erkenntnisse hervorzubringen und zu Innovationen auch für die Region zu formen.<br><br>Professorin Dr. Ursula Hübner und Professorin Dr. Birgit Babitsch waren sich einig, dass die Tagung mit dem Lernenden Gesundheitssystem als Motto gerade für die gesellschaftliche Debatte rund um neue und digitale Methoden im Gesundheitswesen wertvolle Impulse setzen kann. Das Lernende Gesundheitssystem beruht auf dem Feedbackprinzip von Forschung und Anwendung, hat das Wohl der Patienten zum Lernziel erklärt und räumt der Bildung einer digitalen Gesellschaft den nötigen Platz ein.<br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Logopädie vor Weichenstellungen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/07/logopaedie-vor-weichenstellungen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück sammelt mit Partnern umfangreiche Daten zum Stand der Ausbildung in der Logopädie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Juli 2018) Für die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie stehen noch in dieser Legislaturperiode grundlegende Entscheidungen des Gesetzgebers an. Der Berufsstand erwartet insbesondere die Überarbeitung des seit 1980 geltenden Berufsgesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. 2021 endet die verlängerte Modellklausel zur Erprobung primärqualifizierender logopädischer Studiengänge. Primärqualifizierend heißt, dass die Ausbildung komplett an einer Hochschule absolviert wird und die Hochschule für die Praxiseinsätze mit Praxiseinrichtungen kooperiert.
</p>
<p>Ein breites Bündnis von Verbänden, Berufsfachschulen und Hochschulen, darunter auch die Hochschule Osnabrück, setzt sich für eine primärqualifizierende hochschulische Ausbildung für alle im Bereich der Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen unter Berücksichtigung angemessener&nbsp; Übergangsregelungen ein. Gleichzeitig findet aktuell eine intensive politische Debatte zur Gebührenfreiheit logopädischer Ausbildung statt, da derzeit von vielen Bildungseinrichtungen Gebühren erhoben werden.
</p>
<p>„Die Politik ist gefordert, die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie zukunftsfähig zu gestalten“, fasst Logopädin Prof. Dr. Hilke Hansen von der Hochschule Osnabrück zusammen und erläutert die Hintergründe: „Es geht um die langfristige Sicherung einer qualitativ hochwertigen, wissenschaftlich fundierten Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigungen und ihrer Angehörigen, die unter anderem durch den wachsenden Fachkräftemangel in der Logopädie/Sprachtherapie gefährdet wird.“
</p>
<p>Im Verbund mit weiteren Hochschulen sowie Berufsfachschulen aus der Bundesrepublik hat die Hochschule Osnabrück im Zeitraum von Januar bis April 2018 umfangreiche Daten aus allen 16 Bundesländern zusammengetragen und ausgewertet. Grundlage der Analyse bilden öffentlich zugängliche statistische Daten zur Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie und Studiengängen mit Zulassung für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, sowie eine schriftliche Befragung von Berufsfachfachschulen und Studiengängen.
</p>
<p>„Die in dieser Legislaturperiode anstehenden Weichenstellungen für die Logopädie/Sprachtherapie brauchen eine tragfähige Datengrundlage. Dazu soll diese Erhebung beitragen“, begründet Hansen die Initiative.
</p>
<p>In 16 Tabellen wird die Ausbildungssituation für den Zeitraum von 2010 bis 2017 dargestellt. So sank die Zahl der Berufsfachschulen von 90 auf 80, zugleich stieg die Zahl der Studiengänge von 24 auf 41, davon bilden wiederum 14 primärqualifizierend aus. Ein Trend, der sich auch in der Entwicklung der Studierenden- und Absolvierendenzahlen sowie der Ausbildungskapazitäten widerspiegelt. Die Ausbildungsgebühren variierten 2017 im gesamten Bundesgebiet, je nach Träger der Ausbildungseinrichtung, zwischen Null und 27.300 Euro.
</p>
<p>Mehr als zwei Drittel der hauptamtlich Lehrenden der Berufsfachschulen verfügen mittlerweile über eine hochschulische Qualifikation. 88 Prozent der Schülerinnen und Schüler im 1. Ausbildungsjahr waren 2017 hochschulzugangsberechtigt. Die Studiengänge weisen derzeit eine hohe Diversität auf, wie sich unter anderem an der deutlich abweichenden Studiendauer ablesen lässt.
</p>
<p>Auffallend ist der hohe Anteil an Kooperationen zwischen Berufsfachschulen und Studiengängen. Im Jahr 2017 kooperierten 80 Prozent aller Schulen mit einer Hochschule, davon 55 Prozent in einem intensiven ausbildungsbegleitenden oder ausbildungsintegrierenden Modell.
</p>
<p>Die vollständige Datensammlung steht als PDF zum Download zur Verfügung (siehe unten).
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hilke Hansen<br>Telefon: 0541 969-3975<br>E-Mail: <a href="mailto:h.hansen@hs-osnabrueck.de">h.hansen@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Jun 2018 14:00:46 +0200</pubDate>
                        <title>GesundheitsCampus Osnabrück ist beim Hauptstadtkongress ein Treffpunkt für die Region</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/06/gesundheitscampus-osnabrueck-ist-beim-hauptstadtkongress-ein-treffpunkt-fuer-die-region/</link>
                        <description>Während des größten Branchentreffens im deutschen Gesundheitswesen präsentieren die Osnabrücker Hochschulen und ihre Partner zahlreiche Projekte zum Leitthema „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit”. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Weit mehr als 8.000 Verantwortungsträger aus dem deutschen Gesundheitswesen sind in diesem Jahr beim Hauptstadtkongress Medizin &amp; Gesundheit zusammengekommen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit”. Mittendrin war auch der GesundheitsCampus Osnabrück (GCO), der von der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück getragen wird. Beide bilden mit ihren regionalen Partnern ein umfassendes Netzwerk.<br><br>„Wir waren jetzt im dritten Jahr in Folge in Berlin präsent. Unser Stand hat sich inzwischen zu einem echten Treffpunkt für die Region entwickelt. Das ist schön zu beobachten. Es entstehen daraus viele interessante Impulse", zieht Dr. Daniel Kalthoff, Koordinator des GCO, eine positive Bilanz.<br><br>
</p>
<p><b>Kooperation zwischen den Gesundheitsberufen</b>
</p>
<p>Im Hauptprogramm des Kongresses berichtete Prof. Dr. Andreas Büscher unter anderem über neue Ausbildungskonzepte und hochschulische Bildung. Büscher ist Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück und wissenschaftlicher Leiter des dort angesiedelten Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). „Für die Qualität der Gesundheitsversorgung ist die Kooperation zwischen den Gesundheitsberufen sehr wichtig“, betont Büscher. <br><br>„Der Kongressbesuch hier in Berlin zeigt nachdrücklich, vor welch großen Herausforderungen die Gesundheitsversorgung steht. Demografie, Digitalisierung, Fachkräftemangel – all diese Themen und weitere berühren uns natürlich auch als Hochschulen", sagt Prof. Dr. Thomas Bals, Vizepräsident der Universität Osnabrück. Im GesundheitsCampus Osnabrück sehe er eine einzigartige Chance, weil er die vielfältige wissenschaftliche Expertise von Universität und Hochschule zusammenbringe und mit den regionalen Akteuren aus der Praxis verbinde. „Davon profitieren Osnabrück als Wissenschaftsstandort sowie die Region und ihre Bevölkerung durch die Weiterentwicklung und Innovation in der Gesundheitsversorgung."<br><br>
</p>
<p><b>Große Bandbreite an Studiengängen</b>
</p>
<p>Hochschule und Universität nutzten den Kongress auch, um ihre vielfältigen Studienangebote und Forschungsprojekte vorzustellen. Zudem zeigte das Standprogramm, wie eng die Hochschulen mit der regionalen Gesundheitsbranche kooperieren. Unter anderem sprach Dr. Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes von Landkreis und Stadt Osnabrück, über die Chancen und Grenzen der telemedizinischen Versorgung im ländlichen Raum.<br><br>Dr. Michael Böckelmann betonte, dass die Digitalisierung ihr positives Potenzial dort entfalte, wo sie auf funktionierende regionale Versorgungsstrukturen aufsetzen könne. „Dafür sind wir in unserer Region gut aufgestellt“, sagte der Vorsitzende des Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft (GewiNet), einem Verein mit etwa 80 Mitgliedern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens in der Region Weser-Ems.<br><br>„Den Grundstein für den Austausch in unterschiedlichen Themenfeldern und mit unterschiedlichen Akteuren legen wir schon in unseren Bachelor- und Masterstudiengängen“, erläutert Prof. Dr. Sabine Eggers, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück und Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. An der Hochschule Osnabrück reicht die Bandbreite der Studiengänge von Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen über Physiotherapie und den Bereich Gesundheitsinformatik bis zu Pflege-Studiengängen an den Standorten Osnabrück und Lingen. „Ich freue mich, dass über den GesundheitsCampus Osnabrück unsere Expertise noch sichtbarer wird.“
</p>
<p><br><b>Weitere Informationen</b>
</p>
<p>Dr. Daniel Kalthoff <br>Koordinator GesundheitsCampus Osnabrück<br>Albert-Einstein-Str. 1<br>49076 Osnabrück <br>Telefon: 0541 969-2060<br>E-Mail: kalthoff@gesundheitscampus-osnabrueck.de<br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus</a> <br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 Jun 2018 09:15:05 +0200</pubDate>
                        <title>Senioren Campus Lingen 2018 startet mit Workshops zur Pflegeforschung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/06/senioren-campus-lingen-2018-startet-mit-workshops-zur-pflegeforschung/</link>
                        <description>Wieder großes Interesse am Senioren Campus, der diesmal das Thema „Pflege“ behandelte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im fünften Jahr in Folge luden die Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen und die Seniorenvertretung der Stadt Lingen zum Senioren Campus ein. Unter dem Titel "Forschung ist ein (wichtiger) Teil der Pflege" gab Professorin Dr. Stefanie Seeling, Beauftragte für den dualen Studiengang Pflege am Campus Lingen, einen Einblick in die laufenden Forschungsprojekte der Pflegewissenschaft. Um zu erfahren, warum die Pflegeforschung so wichtig für die Pflege ist, durften alle Besucherinnen und Besucher aktiv an zwei von fünf Workshops teilnehmen. <br><br>Dass Pflege dem Menschen helfen kann, persönliche Alltagsaktivitäten oder Krisen zu bewältigen, ist bekannt. Die Pflegeforschung tut im Kontext der Pflegewissenschaft schon einiges, weshalb auch am Campus Lingen viele verschiedene Forschungsprojekte im Bereich der Pflege durchgeführt werden. "Die Workshops beim Senioren Campus sollen die vielen verschiedenen Projekte greifbar und erlebbar machen", erklärte Professorin Seeling das Konzept. Die erstmals beim Senioren Campus durchgeführten Workshops, die Themen wie "Innovative Bildungsmöglichkeiten" oder "Theater in der Pflege" behandelten, kamen nicht nur beim Organisationsteam gut an, sondern auch die Besucherinnen und Besucher sprachen sich positiv aus: "Die kleinen Runden waren familiärer und man konnte nach seinen Interessen wählen. Es war mal etwas Anderes, abwechslungsreicher!" <br><br>Der Senioren Campus findet viermal im Jahr unter dem Motto "Lebenslanges Lernen" statt und stellt die Bildung in den Vordergrund. Die Vorlesungen der Veranstaltungsreihe orientieren sich dabei an den Themenschwerpunkten der Fakultät Management, Kultur und Technik und locken seit jeher Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen an den Campus. <br>Mit dem Senioren Campus öffnet der Campus Lingen sich für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Die nächste Vorlesung im Rahmen des Projektes wird am 20. Juni mit Professorin Dr. Sabine Kirchhoff zum Thema „Gefährden Fake News die Demokratie?“ stattfinden. Anmeldungen sind bei Erwin Heinen, Seniorenberater der Stadt Lingen telefonisch unter 0591 9144520 sowie per E-Mail unter <a href="mailto:e.heinen@lingen.de" class="mail">e.heinen@lingen.de</a> möglich.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 May 2018 13:56:10 +0200</pubDate>
                        <title>Sonne satt beim KinderCampus in Lingen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/05/sonne-satt-beim-kindercampus-in-lingen/</link>
                        <description>160 Nachwuchsforscherinnen und -forscher besuchten am 16. Mai die Vorlesung über Sonnenenergie und Umweltschutz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Unter dem Titel "Kraftwerk Sonne: Wie wir mit erneuerbaren Energien die Umwelt schützen können" begrüßten die Professoren für Maschinenbau Dr. Johannes Koke und Dr. Michael Umbreit 160 neugierige Kinder auf dem Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Und nicht nur Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bad Bentheim und der Gesamtschule Emsland, sondern auch die Sonne selbst war in Form einer Lampe zu Gast in dem großen Hörsaal, in dem während der Vorlesung über Energieformen, den Treibhauseffekt und vieles mehr diskutiert wurde. 
</p>
<p>Von Sonnenergie gehört hatte ein Großteil der erfahrenen KinderCampus-Gäste bereits. Bei einem einsteigenden Quiz über die Größe, die Temperatur und die Entfernung der Sonne zur Erde konnten die Kids ihr Wissen unter Beweis stellen. Anschließend sorgten Experimente mit der Wärmebildkamera, Solarzellen zum Anfassen und einem handbetriebenen Helikopter für Begeisterung: "Ich finde es spannend, was man mit Energie alles machen kann", beschrieb der zehnjährige Tim, der den KinderCampus schon oft besucht hat.&nbsp;</p></div><div><p>Professor Koke und Professor Umbreit thematisierten jedoch nicht nur, wofür die Energie verwendet wird, sondern auch, wie sie entstehen, gespeichert oder eingespart werden kann und welche Rolle die Kraft der Sonne dabei spielt. Am Modell vor Ort konnten die Kinder beobachten, wie eine Solarzelle funktioniert und wie die Wärme der Sonne direkten Einfluss auf die warme Dusche im heimischen Badezimmer nehmen kann.&nbsp;</p></div><div><p>Das Bewusstsein für sparsame Energienutzung und Umweltschutz lag Professor Koke besonders am Herzen: "Ich hoffe, dass die Kinder heute vieles über erneuerbare Energien lernen konnten und in ihrem späteren Leben dafür sensibilisiert sind, diese nachhaltigen Energien auch zu nutzen."</p></div><div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 May 2018 11:32:19 +0200</pubDate>
                        <title>„Verstehen, was die Herausforderung ist, darum geht es uns“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/05/verstehen-was-die-herausforderung-ist-darum-geht-es-uns/</link>
                        <description>Am 25. Mai endet offiziell die zweite Förderphase des Forschungskollegs „FamiLe – Familiengesundheit im Lebenslauf“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten-Herdecke mit einer Fachtagung in Osnabrück. Im Interview sprechen die Verantwortlichen Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein und Prof. Dr. Wilfried Schnepp über die Fragestellungen des Kollegs und die Herausforderungen für Pflege- und Hebammenwissenschaften.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Was erwartet die Teilnehmenden der Fachtagung?</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Wilfried Schnepp (SP): Es wird eine sehr bunte und sehr anspruchsvolle Fachtagung, mit mehreren Vorträgen der beteiligten Professorinnen und Professoren, sowie einem Beitrag einer Gastreferentin aus der Schweiz und mit einer moderierten Postersession. Dort bekommen die Ergebnisse der Kollegiatinnen und Kollegiaten ihre Plattform. Wir Lehrenden werden uns fragen, was genau hat das Forschungskolleg eigentlich aus und mit unseren Themen und Fragestellungen gemacht?
</p>
<p><b>Um welche Themen und welche Zielgruppen geht es bei FamiLe?</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Sayn-Wittgenstein (S-W): Es geht um Familiengesundheit im Lebensverlauf und um die Bedeutung, die Familien zukommt in der Aufrechterhaltung von Gesundheit aber auch im Bewältigungshandeln. Sie sind ja nicht nur Empfänger von bestimmten Versorgungsleistungen, sondern sie sind in vielen Situationen aktive Akteure, die in der Pflege, in der Unterstützung ihrer Angehörigen tätig sind. Wir haben es also mit vielen verschiedenen Zielgruppen zu tun. Deshalb ist das Thema der Lebensverlauf. Wir blicken unter anderem auf junge, sich bildende Familien, auf Familien mit chronisch kranken Kindern, auf pflegende Angehörige insgesamt. Wir untersuchen das Bewältigungshandeln und fragen uns, wie gelingt das bei sehr kritischen Lebensereignissen, zum Beispiel mit einem Frühgeborenen? Wie gelingt es dann eine Familie zu sein? Was passiert in der palliativen Phase, wenn es um Sterbeprozesse geht? Unsere Vorträge stellen diese Lebensphasen und die dazugehörigen Fragen vor.
</p>
<p><b>FamiLe ist ein vom BMBF gefördertes Forschungskolleg und genießt Modellcharakter. Sie haben in zwei Förderphasen 24 Promovierende betreut. Mit welchen methodischen Herausforderungen hatten Sie besonders zu tun?</b>
</p>
<p>S-W: Es geht häufig um vulnerable Gruppen. Also um Menschen in lebensbedrohlichen, lebenslimitierenden Situationen. Sie sind vielleicht bereit, an einem Forschungsprojekt teilzunehmen aber das ist nicht ihr dringendstes Anliegen. Man muss sich vorstellen, dass Menschen, die hoch belastet sind, gefragt werden, wie es ihnen geht, das ist kein Spaziergang, das sind existenzielle Ängste und nicht die Frage, welches Waschmittel brauche ich? Außerdem werden oft alle Familienmitglieder befragt, auch die Kinder. Es ist relativ neu, dass Kinder als selbstbestimmte Akteure gesehen werden, die sagen ‚wann geht es mir eigentlich gut und was hilft mir, mit meiner eigenen chronischen Erkrankung oder der eines Familienangehörigen zurecht zu kommen`.
</p>
<p>SP: Besonders am Kolloquium ist auch, dass es nicht disziplinär sondern thematisch ausgerichtet ist. Die Beiträge aus Hebammenwissenschaft und Pflegewissenschaft drehen sich immer um das Thema, also die Familie, in all diesen schillernden Situationen. Das zeigt, in diesem Fall haben die Disziplinen gelernt erfolgreich zusammenzuarbeiten.
</p>
<p><b>Die Promovierenden&nbsp; der 1. Förderphase von FamiLe besetzen mittlerweile einige Professuren …</b>
</p>
<p>S-W: Wenn wir den Forschungsschwerpunkt „IsQua“ dazuzählen, für den wir bereits gemeinsam Promovierende betreuten, dann sind allein daraus drei Professuren erwachsen. Aus unserer Gruppe in Osnabrück konnten wir acht Professuren bundesweit besetzen und weitere stehen in den Startlöchern. Unsere Promovierten bringen unglaublich viel Berufserfahrung mit, oft 20, 25 Jahre als leitender Pfleger oder als Hebamme. Ihre wissenschaftliche Karriere führten sie parallel dazu, hier in der Promotion zu Ende. Sie haben also in unterschiedlichen Einrichtungen gearbeitet und sind jetzt in Professuren und initiieren Studiengangentwicklungen oder auch Forschungsprojekte.
</p>
<p><b>Die Promovierenden sind alle berufstätig. Sicherlich fließen auch auf diesem Weg Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis …</b>
</p>
<p>S-W: Zu nennen wäre eine Absolventin, die jetzt als Nachwuchsprofessorin an der Fachhochschule Münster lehrt. Sie hat zu Kindern mit lebenslimitierenden Erkrankungen geforscht und jahrzehntelang als Kinderkrankenpflegerin gearbeitet, auch in der Hospizversorgung. Sie kennt die Praxis aus dem ‚ff‘ und wird ihre Erfahrungen garantiert in ihre Studiengangentwicklung einbringen. Und sicherlich auch weiter dazu forschen und Maßnahmen entwickeln. Die Früchte werden später tragen. Das ist nicht unmittelbar mit Abschluss der Promotion der Fall.
</p>
<p><b>Können Sie nach vielen Jahren Forschung allgemeingültige Aussagen dazu treffen, wie Familien schwierige Lebensphasen meistern? Ich denke da zum Beispiel an ein stabiles familiäres Umfeld?</b>
</p>
<p>SP: Nein, das kann man nicht sagen und das sollte man auch nicht tun, weil die gesellschaftlichen Realitäten andere sind. Denken wir zum Beispiel an die Großfamilie, die wir seit Jahrzehnten so nicht mehr haben. Wir können nicht an diese appellieren, wenn wir gleichzeitig wissen, Mobilität ist angesagt und Familien atomisieren sich, alle sind sie hier, da und dort. Kommen Krankheit oder Pflegebedürftigkeit dazu, kann das System explodieren oder auch nicht. Verstehen, was die Herausforderung ist, darum geht es uns! Wir haben früher viel zu oft die Familienangehörigen instrumentalisiert, Druck ausgeübt, damit sie das jetzt stemmen. Wir drehen den Blick um und möchten verstehen, was Familien brauchen, damit sie weiter Familie sein können.
</p>
<p>S-W: Wir blicken aus einer fachwissenschaftlichen Ebene auf diese Themen, wir geben also keine direkte Lebenshilfe. Aber vielen Betroffenen ist bereits geholfen, wenn sie wissen, dass ihre Problemlage gesehen und verstanden wird. Oftmals richten sich die Erkenntnisse der Arbeiten auch an die Berufsgruppen, zum Beispiel, Eltern stärker zu sehen. Oder Eltern nach extremer Frühgeburt besser in die Grundpflege ihrer Kinder zu integrieren. Das verlangt ein Verständnis dafür, wie Eltern das erleben. Mit diesen Erkenntnissen in den pflegerischen Alltag zu gehen und zu sagen, wie können wir auch in einer neonatologischen&nbsp; Einrichtung einen bequemen Stuhl und einen separaten Raum für Eltern und Kinder anbieten, um ein Familienleben überhaupt zuzulassen, das ist den Promovierenden ein Anliegen.
</p>
<p><b>Welche Forschungsergebnisse haben Sie überrascht?</b>
</p>
<p>SP: Ich hatte ein großes Aha-Erlebnis, als ich mit einer Doktorandin und einem Doktoranden auf einem soziologischen Kongress in London war. Dort wurde mir klar, was wir mit Familie in den gesundheitswissenschaftlichen Disziplinen immer tun, ist, ihnen noch eins drauf zu geben. Wir instrumentalisieren sie und verlangen alles Mögliche. Aber wir fragen nie, was brauchen sie denn? Um diesen Perspektivwechsel geht es mir. Außerdem ist mir ganz klar geworden, Krankheit ist immer eine Bedrohung für die Familie, immer. Es ist nie eine Aufgabe nur eines Individuums. Die Familie ist damit konfrontiert, sie muss eine Antwort geben.
</p>
<p>S-W: Genau daran müssen wir unsere Versorgungsangebote ausrichten. Aber davon sind wir noch Lichtjahre entfernt. Von daher ist der erste Schritt, einen Paradigmenwechsel einzuläuten, sowohl in der Pflege als auch im Hebammenwesen! Das primäre Angebot richtet sich bislang immer nur an die unmittelbar Betroffenen und nicht an die Familie.
</p>
<p><b>Was müsste sich politisch ändern, damit es zu diesem Paradigmenwechsel kommt?</b>
</p>
<p>SP: Die Familie wird in der Gesetzgebung nicht wahrgenommen,&nbsp; es gibt immer nur „den Erkrankten“ oder „die mit dem Versorgungsbedarf.“ Zum Beispiel spricht die Pflegeversicherung klassisch von „den pflegenden Angehörigen“. Wir sagen halt, stopp, es gibt sogar Kinder, die pflegen, an die denkt ihr gar nicht, denen müsst ihr auch helfen. Deshalb spiegeln wir im Moment ganz deutlich, wie diese Problemlagen tatsächlich aussehen. Wir sind weit entfernt von einer Familienmedizin. Wer Familienmedizin betreibt, also die Weiterentwicklung von Hausarztmedizin und Allgemeinmedizin, führt ähnliche Diskussionen. Die verstehen uns ganz schnell, weil sie sagen, wir müssen mit den Familien arbeiten, da entscheidet sich, ob sie das bewältigen.
</p>
<p>S-W: Wir sorgen mit dem Forschungskolleg zwar für den wissenschaftlichen Nachwuchs, damit Professuren besetzt werden können. Aber wir sind in den klinischen Einrichtungen in Deutschland nicht weit genug bei der Entwicklung von Stellen, die eben genau diese Expertise vorsehen. Wer wissenschaftlich qualifiziert ist, weiß, wie man Impulse aus der Berufspraxis aufgreifen und systematisch beforschen kann. Sie sind fähig die klinische Versorgungspraxis an diesen Ergebnissen auszurichten. In Witten haben wir eine Postdoktorandin im Kolleg, die in der Pflege als Brustkrebsspezialistin gilt. Sie besetzt eine Stelle in einem großen onkologischen Center bei der es darum geht, die Betreuung aus pflegewissenschaftlicher Sicht zu verbessern. Das sind die Stellen, die wir perspektivisch brauchen, da stehen wir noch ganz am Anfang.
</p>
<p><b>Auf der Fachtagung referiert mit Rahel Naef eine klinische Pflegewissenschaftlerin des Universitätsspitals Zürich, sie besetzt so eine skizzierte Position …</b>
</p>
<p>S-W: Die Schweiz ist weit in der wissenschaftsgestützten Praxisentwicklung, sie beschäftigen einzelne Pflegewissenschaftler in Krankenhäusern, zum Beispiel wenn es um chronische Wunden geht oder auch in der Onkologie. Frau Naef hat sich zum Beispiel damit auseinandergesetzt, wie eine Familienorientierung im Krankenhaus umgesetzt werden kann. Die Bedeutung der Familie für Pflege- und Hebammenwissenschaft in der Versorgung zu verankern, das wäre mein Wunschszenario.
</p>
<p><b>Zur Person:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein ist Professorin für Pflegewissenschaft und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück; Inhaberin der Forschungsprofessur familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FaGeV), wissenschaftliche Leiterin des Verbundes Hebammenforschung, Sprecherin des BMBF geförderten kooperativen Forschungskollegs Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe; Sprecherin des Forschungsschwerpunkts IsQua mit Graduiertenförderung und Mitglied im Nationalen Wissenschaftsrat.
</p>
<p>Prof. Dr. Wilfried Schnepp ist Professor an der Fakultät für Gesundheit (Department für Pflegewissenschaft) an der Universität Witten-Herdecke und hat den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege inne, sowie Sprecher des BMBF geförderten kooperativen Forschungskollegs Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 May 2018 09:57:09 +0200</pubDate>
                        <title>„Fester Termin im Branchenkalender“: Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück feiert Jubiläum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/05/fester-termin-im-branchenkalender-kunststofftagung-an-der-hochschule-osnabrueck-feiert-jubilaeum/</link>
                        <description>Zum 20. Mal findet in diesem Jahr die Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft werden am 21. Juni wieder aktuelle Entwicklungen ihrer dynamischen Branche beleuchten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit beinahe drei Jahrzehnten bildet die Hochschule Osnabrück Fachleute für die Kunststofftechnikbranche aus. In diesen praxisorientierten Studiengängen, aber auch in Forschung und Transfer arbeitet die Hochschule eng mit der Industrie zusammen. Entwicklungsprojekte und wissenschaftliche Gutachten, Weiterbildungsseminare, studentische Praktika und Abschlussarbeiten – die Kooperation mit dem regionalen Mittelstand und weltweit tätigen Konzernen hat verschiedene Facetten. <br><br>Als Plattform für den Fachaustausch hat die Arbeitsgruppe „Kunststofftechnik“, der heute fünf&nbsp;&nbsp; Hochschullabore angehören, vor 20 Jahren die Kunststofftagung ins Leben gerufen. Hier werden aktuelle Entwicklungen der dynamischen Branche beleuchtet. „Für viele renommierte Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft ist dies ein fester Termin – genauso wie für viele heutige und ehemalige Studierende“, freut sich Prof. Dr. Claudia Kummerlöwe, Leiterin des Laborbereichs Kunststofftechnik und Mitinitiatorin der Tagung. <br><br>Die diesjährigen Tagungsleiter Prof. Dr. Thorsten Krumpholz und Prof. Dr. Svea Petersen erwarten über hundert Teilnehmer aus dem In- und Ausland: „Am 21. Juni stehen mit Industrie 4.0, Leichtbau auf Basis von Faserverbund-Kunststoffen und Smart Materials hoch aktuelle Themen im Fokus“. Neben den Fachvorträgen und einer begleitenden Fachausstellung können sich die Gäste auch auf den&nbsp; Austausch mit Kollegen freuen. Ein Laborrundgang bietet zudem Einblick in aktuelle Forschungsthemen und Studienprojekte der Hochschule. <br><br>Weitere Informationen zur Fachtagung und Anmeldung stehen online bereit: <br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/kunststofftagung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/kunststofftagung</a>&nbsp; <br><br><br><b>Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück</b><br><br>Dem Laborbereich „Kunststofftechnik“ gehören zwei Professorinnen und drei Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeitende und Angestellte in Forschungsprojekten an. In diesem Laborbereich haben sich fünf moderne Labore zusammengeschlossen, in denen folgende Schwerpunktthemen bearbeitet werden: Kunststoffverarbeitung; Kunststoffkonstruktion und CAE; Kunststoffprüfung und Elastomertechnologie; Faserverbund-Kunststoffe; Chemie und Oberflächenmodifikation sowie Polymerchemie und -analytik.<br><br><br><b>Studiengänge der Hochschule Osnabrück im Bereich der Kunststofftechnik</b><br><br>Die Hochschule Osnabrück bietet einen <a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-bsc/">regulären </a>und einen <a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-im-praxisverbund-bsc-dual/">dualen </a>Bachelorstudiengang „Kunststofftechnik“, zudem den bundesweit ersten Studiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/dentaltechnologie-bsc/">„Dentaltechnologie“</a> sowie den Master <a href="/studium/studienangebot/master/angewandte-werkstoffwissenschaften-msc/">„Angewandte Werkstoffwissenschaften“</a> an. Ab jetzt können sich Interessierte bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Weitere Informationen: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/studium" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/studium</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 May 2018 09:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Laserscanner simulieren: Forschen für die Landmaschinen der Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/05/laserscanner-simulieren-forschen-fuer-die-landmaschinen-der-zukunft/</link>
                        <description>25 Doktoranden von acht Fachhochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland tauschen sich an der Hochschule Osnabrück über ihre Forschungen aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Laser am Mähdrescher misst die Abweichung der Schnittkanten im Getreidefeld und lenkt dadurch die Erntemaschine: Um solche Sensorsysteme zu testen und optimieren, müssen bislang teure und aufwendige Feldversuche gemacht werden. Die Lösung: ein Simulationsverfahren. Das ist das Forschungsfeld von Doktorand Jannik Redenius. Seit knapp drei Jahren forscht er an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück an einem geeigneten 3D-Simulationsmodell, das gleich mehrere Sensorsysteme kombinieren soll. „Mithilfe von Simulationen sollen so automatisierte Fahrzeugfunktionen von Landmaschinen getestet werden, die durch Umfeldsensoren gesteuert werden“, erklärt Redenius. Solche Automatisierungslösungen erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern entlasten auch den Maschinenbediener.
</p>
<p>Beim Doktorandentreffen Agrartechnik, das in diesem Jahr an der Hochschule Osnabrück stattfand, stellte Redenius den aktuellen Stand seiner Forschung vor: „In der Automobilindustrie werden ähnliche Softwareframeworks zur Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen zur Navigation schon seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt. Bei Ernteszenarien besteht die zusätzliche Herausforderung darin, die komplexen Arbeitsprozesse der Landmaschinen und Umfeldsensoren abhängig von Gelände- und Pflanzeneigenschaften realitätsnah zu modellieren.“
</p>
<p>Für Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück, ein Herzensthema, denn er ist selbst Landtechniker. „Die Agrarsysteme der Zukunft verknüpfen die unterschiedlichsten Fachdisziplinen miteinander. Nutzen Sie deshalb die Chance, Kontakte zu pflegen und sich über die verschiedenen Fachbereiche hinweg zu vernetzen“, ermutigte er die Teilnehmer.
</p>
<p>In den Forschungsthemen der Doktoranden zeigte sich deutlich, dass Simulationsverfahren die Zukunft der Agrartechnik sind. Auch Alexander Bürger von der Universität Hohenheim arbeitet an einem Simulationsmodell und erforscht das Potenzial der Fahrwerke von Landmaschinen, um sie hinsichtlich Fahrdynamik und -komfort zu optimieren. „Federungs- und Dämpfungssysteme sind bislang nur an den Vorderachsen von Traktoren sowie an Kabinen und Sitzen verbreitet. Großteile der eigentlichen Fahrzeugmasse werden allein durch die Reifen gegenüber der Fahrbahn abgestützt. Hier versuchen wir, das Fahrwerk entsprechend zu optimieren.“
</p>
<p>Insgesamt nahmen 25 Nachwuchswissenschaftler von acht Fachhochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland an dem Doktorandentreffen Agrartechnik teil. Auf dem Programm standen neben Vorträgen der Teilnehmer auch Besichtigungen der Labore am Campus Haste und Westerberg sowie ein Besuch bei GRIMME Landmaschinenfabrik. Das Unternehmen gehört zu den Kooperationspartnern der Hochschule.<br><br><br><b>Weitere Informationen:</b><br>Jannik Redenius<br>Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br>Kompetenzzentrum COALA<br>E-Mail: <a href="mailto:j.redenius@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.redenius@hs-osnabrueck.de</a><br>Tel.: 0541 969-3933</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 May 2018 08:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Krankenhäuser brauchen einen eHealth-Handlungsplan</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/05/krankenhaeuser-brauchen-einen-ehealth-handlungsplan/</link>
                        <description>Daten des IT-Reports Gesundheitswesen 2018 der Hochschule Osnabrück belegen niedrige oder stagnierende Digitalisierungsgrade</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ist die IT im Gesundheitswesen und insbesondere in den Krankenhäusern reif genug, um für die Versorgungsprozesse und für den Behandlungserfolg von Nutzen zu sein? Dieser Frage widmet sich der aktuelle IT-Report Gesundheitswesen 2018 der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>„Die Digitalisierung der Gesellschaft führt unweigerlich auch zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Wir fragen nicht mehr nach dem „ob “ und „warum“ sondern nach dem „wie“ und „wo“, nach der Nutzung und dem Nutzen digitaler Anwendungen“, erläutert Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.
</p>
<p><b>Elektronische Patientenakte: Anstieg ist abgeflacht, Verlauf stagniert</b>
</p>
<p>Der IT-Report liefert dazu Antworten. Unter Leitung von Professorin Dr. Ursula Hübner wurden zum 8. Mal deutsche Krankenhäuser umfassend befragt. Damit liegen Daten in einer einzigartigen Form für Deutschland vor.
</p>
<p>Aus der Befragung geht hervor, dass die Verbreitung der elektronischen Patientenakte über die Jahre deutlich zugenommen hat. 2005/2006 stand lediglich 43 Prozent der Krankenhäuser eine elektronische Patientenakte in irgendeiner Form zur Verfügung, aktuell sind es 73 Prozent. Eine Zunahme, die allerdings schon vor vier Jahren beobachtet worden war. „Wir müssen jeweils genau hinsehen“, interpretiert Hübner die Daten. „Was unter einer Patientenakte verstanden wird, ist sehr variabel. Deshalb haben wir jegliche Formen der elektronischen Akten zusammengefasst, auch solche, dir nur in einer Abteilung oder nur teilfunktionsfähig sind.“ Gut sei, dass sich die Häuser mit der Integration der Patientendaten befassten. Enttäuschend hingegen, dass offensichtlich keine Bewegung stattgefunden hat, so die Wissenschaftlerin.
</p>
<p><b>IT-Prozessunterstützung hinkt an den Schnittstellen zum ambulanten Bereich</b>
</p>
<p>Zur Bewertung des IT-Reifegrades hat die Forschungsgruppe eine Spitzenkennzahl entwickelt, anhand derer die IT-Unterstützung für die zentralen Prozesse von der Aufnahme bis zur Entlassung bewertet wird. Dabei erreichten die Krankenhäuser mit durchschnittlich 52,4 von maximal 100 Punkten einem mittleren Wert. Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Prozesse zeigte sich mit 44,0 ein niedriger mittlerer Wert für die IT-Unterstützung im Aufnahmeprozess. Die höchste mittlere Punktezahl erzielte der OP-Vorbereitungsprozess mit 64,0. „Dies deutet darauf hin, dass Krankenhäuser ihre internen IT-unterstützten Prozesse deutlich besser im Griff haben als solche, die an der Schnittstelle zum ambulanten Bereich liegen“, so Hübner. Die Zahlen aus der Verbreitung von Telemedizin und Telemonitoring spiegeln diese Aussage: 55 Prozent der befragten Krankenhäuser gaben an, beispielsweise eine Zweitmeinung in der Radiologie über Telemedizin einzuholen oder eine elektronische Fallkonferenz abzuhalten, aber nur 15 Prozent boten ihren Patienten eine Fernüberwachung zum Beispiel des Herzschrittmachers an.
</p>
<p><b>Schwachpunkt: Arzneimitteltherapiesicherheit</b>
</p>
<p>Ein neuralgischer Punkt der IT-Nutzung ist die Arzneimitteltherapie. Hier stieg der Anteil der Häuser, die Ärzten für die Auswahl geeigneter Medikamententherapien eine elektronische Entscheidungsunterstützung installiert haben, seit 2013 nur geringfügig von 14 auf 15 Prozent. Auch in anderen Bereichen stagnieren die Werte auf niedrigen Niveau, wie bei der elektronischen Dokumentation der Medikamentengabe, die bei 7 Prozent liegt.
</p>
<p><b>Der IT-Reifegrad in Krankenhäusern ist ausbaubar</b>
</p>
<p>Geht man von der Spitzenkennzahl der Prozessunterstützung aus und bezieht die Verfügbarkeit der elektronischen Patientenakte mit ein, so zeigt der Report, dass die IT-Reife einen mittleren Wert erreicht und die Prioritäten auf der elektronischen Patientenakte liegen. „Das ist noch nicht die gewünschte Komfortzone“, so die Expertin für Krankenhausinformatik.
</p>
<p><b>Der Digitalisierungsbotschaft muss ein eHealth Handlungsplan folgen</b>
</p>
<p> „Die Krankenhäuser warten auf motivierende Signale aus der Politik und eine Chance, gute umfassende Systeme auch bezahlen zu können“, resümiert Hübner. „Niedrige oder stagnierende Zahlen sind kein Zeichen von ignorantem Unwillen, sondern eher von finanziellem Unvermögen. Es reicht nicht, Glasfaserkabel zu legen und abzuwarten. Wir brauchen einen eHealth Handlungsplan, der die Krankenhäuser in eine gute Ausgangsposition bringt.“
</p>
<p>Der IT-Report Gesundheitswesen ist ein Resultat des Forschungsschwerpunktes INITIATIVE eHealth an der Hochschule Osnabrück, der durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur über einen Zeitraum von fünf Jahren mit Mitteln aus VW Vorab gefördert wird. Die Herausgabe des Reports wird finanziell durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Rahmen von eHealth Niedersachsen unterstützt.
</p>
<p>Der IT-Report Gesundheitswesen 2018 – Wie reif ist die IT in deutschen Krankenhäusern? ist frei verfügbar unter: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/it-report-gesundheitswesen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/it-report-gesundheitswesen</a>
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner
</p>
<p>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Apr 2018 09:52:31 +0200</pubDate>
                        <title>Smart Factory und Laser-Baukasten auf der Hannover-Messe: Ministerbesuch bei Osnabrücker Forschern </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/04/smart-factory-und-laser-baukasten-auf-der-hannover-messe-ministerbesuch-bei-osnabruecker-forschern/</link>
                        <description>Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sowie Niedersächsische Staatssekretärin für Wissenschaft und Kultur Dr. Sabine Johannsen informierten sich am Dienstag über die Forschungsergebnisse „Mensch-Roboter-Kollaborationen in Smart Factory“ der Hochschule Osnabrück und „konstruktionsflexible Open Source-Komponenten für die Photonik“ der Universität Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Clemens Westerkamp und das Team vom <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/index.php?id=1023235" target="_blank">Kompetenzzentrum Industrie 4.0</a> der Hochschule Osnabrück zeigen derzeit auf der Hannover Messe 2018 an einem interaktiven Modell die „Mensch-Roboter-Kollaboration in einer Smart Factory“ anhand der Montage eines Fahrzeugscheinwerfers. Eine Weltneuheit stellt das Team um Prof. Dr. Mirco Imlau vom Fachbereich Physik der Universität Osnabrück mit ihrem Projekt „<a href="https://www.ufp.uni-osnabrueck.de/en/education/myphotonics.html" target="_blank" rel="noreferrer">myphotonics: Open Source Komponenten für die Photonik</a>“ vor. Begleitet werden beide Teams vom <a href="https://www.wtt-os.de/home.html" target="_blank" rel="noreferrer">Wissens- und Technologietransfer (WTT) Osnabrück</a>. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler und der Niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann informierten sich jetzt über die Osnabrücker Projekte. Auch die Niedersächsische Staatssekretärin für Wissenschaft und Kultur Dr. Sabine Johannsen hat sich gemeinsam mit Universitäts-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke am Stand des Landes Niedersachsen über die Innovationen aus Osnabrück informiert. Sie zeigte sich von den Forschungsergebnissen beeindruckt. <br><br>Das vor einem Jahr gegründete Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück zeigt am Beispiel der Montage eines Frontscheinwerfers, wie komplex das Zusammenspiel von Mensch und Roboter in der heutigen Industrie ist. Die&nbsp; zeitgleiche Interaktion verlangt detaillierte, aufeinander abgestimmte Planungsschritte im Simulator und an der realen Anlage, um verschiedene Montageszenarien umzusetzen. „Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 gehören in Großunternehmen bereits zum Alltag“, sagt Prof. Dr. Clemens Westerkamp. „Im Mittelstand und Handwerk ist das Wissen über die Chancen und Risiken digitaler Technologien dagegen weniger verbreitet“, so der Informatik-Professor der Hochschule Osnabrück weiter. Gemeinsam mit seinen Kollegen, dem Robotik-Fachmann Prof. Dr. Dirk Rokossa und dem Spezialisten für Automatisierungstechnik Prof. Dr. Siegmar Lampe, will er das ändern. Ihr Team informiert kleine und mittlere Unternehmen der Region über praktisch erprobte Industrie 4.0-Lösungen und bietet seinen Partnern Anregungen, Konzepte und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte.<br><br>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Myphotonics“. Forscher und Ingenieure der Universität Osnabrück und der FH Südwestfalen entwickeln dabei Open Source Komponenten für die Photonikforschung. Das Ergebnis ist ein Do-it-yourself-Baukastensystem, mit dem der weltweit erste diodengepumpte, intra-cavity frequenzverdoppelte Nd:YAG Laser (DPSS) aus LEGO®-Bausteinen entwickelt wurde. Als Pumpdiode dient ein kommerzieller Laserpointer. Die Qualität des DIY-Baukastensystems erlaubt bereits den Aufbau von Interferometern und der für ein DIY-Optik-Labor benötigten mechanischen, optomechanischen und photometrischen Komponenten. „Das Lasersystem zeigt dabei nicht nur die hohe mechanische Qualität des myphotonics-Baukastensystems für Einsatzzwecke in Forschung und Entwicklung, sondern eröffnet auch den spielerischen Zugang zum Werkzeug Laser‘ für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs“, so Projektleiter Prof. Imlau.<br><br>Ein weiteres Exponat präsentierte Rolf Behrens, der nach dem Studienabschluss an der Hochschule Osnabrück mit seinem Kommilitonen Alexei Kolesnikow das Start-up <a href="http://www.bitnamic.net/" target="_blank" rel="noreferrer">Bitnamic </a>gegründet hat. Das im InnovationsCentrum Osnabrück ansässige Unternehmen entwickelt Smart-Service-Lösungen für die Industrie 4.0, um klassische Serviceprozesse zu verbessern und zu beschleunigen.<br><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Jan 2018 12:00:14 +0100</pubDate>
                        <title>Bundespräsident beruft Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein erneut in den Wissenschaftsrat</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2018/01/bundespraesident-beruft-prof-dr-friederike-zu-sayn-wittgenstein-erneut-in-den-wissenschaftsrat/</link>
                        <description>Die Hebammen- und Pflegewissenschaftlerin der Hochschule Osnabrück wird ab dem 1. Februar für weitere drei Jahre dem wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremium in Deutschland angehören.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, Hebammen- und Pflegewissenschaftlerin der Hochschule Osnabrück, mit Wirkung zum 1. Februar 2018 für weitere drei Jahre in den Wissenschaftsrat (WR) berufen. Die Wissenschaftlerin der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehört dem wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremium in Deutschland bereits seit Februar 2015 an. <br>&nbsp;<br>In die Wissenschaftliche Kommission des WR erfolgt die Berufung von Forscherinnen und Forschern, die wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden, nur auf den gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz hin. In Zusammenarbeit von Wissenschaftlicher Kommission und Verwaltungskommission berät der WR die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, Wissenschaft und Forschung sowie zu übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems.<br><br>Professorin zu Sayn-Wittgenstein arbeitet im WR in verschiedenen Arbeitsgruppen des Ausschusses Tertiäre Bildung sowie im Medizin- und Akkreditierungsausschuss. An der Hochschule Osnabrück lehrt und forscht sie weiterhin im Bereich der Hebammen- und Pflegewissenschaft. <br><br>Zu Sayn-Wittgenstein ist seit 2000 Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Unter ihrer Ägide wurden sowohl die bundesweit erste Professur für Hebammenwissenschaft sowie der erste Bachelor-Studiengang Midwifery an der Hochschule etabliert. Zudem ist sie am Standort Osnabrück Sprecherin des kooperativen Forschungskollegs „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.<br><br><br>Weitere Informationen<br><br>zum Wissenschaftsrat: <a href="http://www.wissenschaftsrat.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wissenschaftsrat.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Dec 2017 09:30:34 +0100</pubDate>
                        <title>Von Deichschutz bis zu Zivilisationskrankheiten: Promovierende veranschaulichen ihre Themen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/12/von-deichschutz-bis-zu-zivilisationskrankheiten-promovierende-veranschaulichen-ihre-themen/</link>
                        <description>Beim Symposium in Osnabrück kommen Doktorandinnen und Doktoranden von drei Hochschulen zusammen. Zielgruppengerechte Kommunikation von Forschungsthemen gewinnt an Bedeutung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Sandsackersatzsysteme zum Einsatz von bruchgefährdeten Flussdeichen", „Machen wir uns selber krank? Zusammenhang zwischen chronischen Zivilisationskrankheiten und dem eigenen Lebensstil" oder „Widerstandsfähigkeit europäischer Binnengewässer im Klimawandel": Die Vielfalt der Themen während des sechsten Promovierenden-Symposiums an der Hochschule Osnabrück war groß. Bei diesem Veranstaltungsformat kommen Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Osnabrück, der Fachhochschule (FH) Münster und in diesem Jahr erstmals auch der Hochschule Bremen zusammen. Hinzu kommen betreuende Professorinnen und Professoren sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen.<br><br>Die zielgruppengerechte Kommunikation von Forschungsthemen stand im Mittelpunkt des Symposiums, das im InnovationsCentrum Osnabrück stattfand. 19 von knapp 50 anwesenden Promovierenden stellten ihre Forschung vor. Sie traten dabei in drei unterschiedlichen Vortragskategorien in einem Wettbewerb um die beste zielgruppengerechte Präsentation an. Die fiktiven Zielgruppenszenarien waren ein Bürgerforum, eine politische Veranstaltung oder eine Präsentation in einem kooperierenden Unternehmen.<br><br>„Für einen erfolgreichen Transfer von Erkenntnissen eigener wissenschaftlicher Arbeiten in die Gesellschaft brauchen Wissenschaftler heute und in Zukunft die Fähigkeit, ihre Erkenntnisse für unterschiedliche Zielgruppen zu übersetzen", sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. Thematisch eingestimmt wurden die Teilnehmenden des Symposiums mit einem Vortrag vom diesjährigen Gewinner des Preises für Hochschulkommunikation, Dr. Patrick Honecker, Leiter des Dezernats für Kommunikation und Marketing der Universität zu Köln.<br><br>Über die jeweils beste Präsentation pro Vortragskategorie entschieden eine dreiköpfige Jury und das Publikum. Die Gewinnerinnen und Gewinner der drei Förderpreise sind: Christopher Massolle (Hochschule Bremen) mit seinem Fachvortrag zum Thema Deichschutz, Corinna Tigges und Sarah Husain (FH Münster) mit ihrem Kurzbeitrag über den Zusammenhang von Lebensstil und chronischen Zivilisationskrankheiten sowie Sven Annas (FH Münster) mit seiner Posterpräsentation zum Thema Mischprozesse in Biogasanlagen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Oct 2017 13:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ausstieg aus dem Schnabelkürzen: Wie das Federpicken verhindert werden kann</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/10/ausstieg-aus-dem-schnabelkuerzen-wie-das-federpicken-verhindert-werden-kann/</link>
                        <description>Neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück evaluiert Empfehlungen des Tierschutzplans Niedersachsens zur Verhinderung von Verhaltensstörungen bei Hennen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. Oktober 2017) Seit Anfang 2017 ist in Niedersachsen das Kürzen des Schnabels von Legehennen verboten. Durch den intakten Schnabel sind die Auswirkungen am Tier beim Auftreten des sogenannten Federpickens größer. Die Empfehlungen für Geflügelbetriebe, die aufgrund des Tierschutzplans Niedersachsen entstanden sind, sollen dies verhindern. Jetzt ist das Forschungsprojekt „Risikoorientiertes Herdenmanagement (RoHm)“ unter Leitung der Hochschule Osnabrück gestartet, das überprüft, „inwieweit die in den Empfehlungen beschriebenen Maßnahmen risikoorientiert erfolgversprechend umgesetzt werden können, welche Defizite bestehen, bzw. welche Ergänzungen der Empfehlungen notwendig sind“, heißt es im Forschungsantrag. Projektpartner sind die Tierärztliche Hochschule Hannover, der Niedersächsische Geflügelwirtschaft Landesverband e.V. und die Landwirtschaftskammer Niedersachen.<br> <br> Federpicken und Kannibalismus sind Verhaltensstörungen bei Hühnern, die durch verschiedene Faktoren verursacht werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Lichtverhältnisse im Stall oder auch die Fütterung. Dabei spielt die Haltungsform keine Rolle. Federpicken und Kannibalismus können sowohl bei Hennen in Boden- oder Freilandhaltung als auch im ökologischen Landbau auftreten. Die Ursachen sind je nach Betrieb sehr verschieden, was es schwierig macht, allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen.<br> <br> Dr. Jörg Baumgarte vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz betonte bei der Auftaktveranstaltung des Projektes in Visbek die Rolle Niedersachsens als Vorreiter für den bundesweiten Ausstieg aus dem Schnabelkürzen. Während der zweijährigen Projektlaufzeit werden insgesamt 30 Hühnerherden von den beiden beteiligten Hochschulen in der Aufzucht und der Legeperiode untersucht. Die Empfehlungen des Tierschutzplans sehen zum Beispiel Beschäftigungsmaterialien wie Luzerneballen und Pickblöcke vor, um die Hühner tiergerecht zu beschäftigen.<br> <br> Aktuelle Erkenntnisse des Projekts sollen auf Workshops und in Web-Seminaren mit Geflügelhaltern und Beratern vorgestellt werden, um Geflügelbetriebe über die besonderen Anforderungen der Hennenhaltung mit ungekürztem Schnabel zu informieren. „Das Projekt fördert den wichtigen Austausch zwischen Landwirten, Beratern, Tierärzten und Wissenschaftlern“ betonte Prof. Dr. Robby Andersson von der Hochschule Osnabrück. Das zweijährige Projekt wird mit rund 750.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Robby Andersson<br> Telefon: 0541 969-5132<br> E-Mail:&nbsp; &nbsp;<a href="mailto:r.andersson@hs-osnabrueck.de" class="mail"> r.andersson@hs-osnabrueck.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Oct 2017 13:27:55 +0200</pubDate>
                        <title>Neu: Labor für Faserverbundkunststoffe an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/10/neu-labor-fuer-faserverbundkunststoffe-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Elektromobilität, Leichtbau, Nachhaltigkeit - an diesen zukunftsweisenden Themenfeldern arbeiten Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück im neueröffneten Labor für Faserverbundkunststoffe (FVK). </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Beginn des Wintersemesters wurde an der Hochschule Osnabrück ein neues Labor eröffnet: <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-faserverbundkunststoffe/">das Labor für Faserverbundkunststoffe (FVK)</a>. Zusammen mit dem <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-kunststoff-cae/">Labor für Kunststoff-Simulation</a> – ebenfalls geleitet vom Kunststoff-Experten Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz – widmet es sich dem Thema „Leichtbau auf Basis von Faserverbundkunststoffen“.<br><br>„Mit dem neuen Labor wollen wir unsere Studierenden praktisch an diesen Hochleistungswerkstoff heranführen, der zuletzt enorm an Bedeutung gewonnen hat“, so der Laborleiter Prof. Krumpholz. Ab jetzt absolvieren hier Studierende der <a href="/studium/studienangebot/bachelor/dentaltechnologie-bsc/">Dental-</a>, <a href="/studium/studienangebot/bachelor/energie-umwelt-und-verfahrenstechnik-bsc/">Verfahrens-</a> und <a href="/studium/studienangebot/bachelor/werkstofftechnik-bsc/">Werkstofftechnik</a>, aber auch anderer Fachbereiche ihre Praktika: An großzügigen, nach dem letzten Stand der Technik ausgestatteten Arbeitsplätzen lernen sie, die Verarbeitungsverfahren Handlaminieren, Harzinfusion und SMC-Pressen selbst anzuwenden. So können sie auch eigene Prüfplatten und Bauteile – wie Longboards für den Eigenbedarf – herstellen und zerstörend prüfen. <br><br>Angewandte Forschung und Technologietransfer spielen eine gleichgewichtige Rolle im neuen Labor – wie in allen 84 Laboren der forschungsstärksten Fachhochschule Niedersachsens. Hier will das Laborteam – auch&nbsp; gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern – viele offene, teils drängende Fragen zu Möglichkeiten und Grenzen der FVK klären. <br><br>„Die Anwendung dieser Leichtbau-Werkstoffe steht und fällt mit der Möglichkeit, deren mechanisches Verhalten zu simulieren“, so Prof. Krumpholz. Hier biete sein Labor der Industrie Unterstützung bei der Kalibrierung und Anwendung der Materialmodelle an. Im Bereich der naturfaserverstärkten Composite werde an der Entwicklung und Verbesserung geeigneter Material- und Versagensmodelle gearbeitet.<br><br>Weitere Informationen zum FVK-Labor der Hochschule Osnabrück stehen im Internet bereit: <br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/labor-fuer-fvk" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/labor-fuer-fvk</a>.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 24 Aug 2017 16:49:45 +0200</pubDate>
                        <title>Kompetenzzentrum Industrie 4.0 startet durch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/08/kompetenzzentrum-industrie-40-startet-durch/</link>
                        <description>Nur wenige Monate nach seiner Gründung hat das neue Kompetenzzentrum Industrie 4.0 an der Hochschule Osnabrück erste Erfolge zu vermelden: Zunächst ging der DIN-Innovationspreis an eine Spezifikation, die der Sprecher des Kompetenzzentrums Prof. Clemens Westerkamp mitentwickelt hat und vor kurzem wurde die Transfer-Einrichtung auf der Landkarte der bundesweiten Plattform &quot;Industrie 4.0&quot; eingetragen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Industrie 4.0 ist in aller Munde. „Was steckt dahinter?“, „Muss sich unsere Firma darauf ausrichten?“, „Was bedeutet das für uns und unsere Angestellten?“ - Viele dieser Fragen stellen sich heute Unternehmer im Mittelstand und Handwerk. Die bisherigen Debatten, Forschungen und Studien orientieren sich eher an Großunternehmen. Deshalb ist auch das Wissen über die Chancen und Risiken digitaler Technologien und Prozesse gerade im Mittelstand und Handwerk wenig verbreitet.<br><br>Das neue Kompetenzzentrum <a href="/kompetenzzentrum-industrie-40/">„I4os - Industrie 4.0 Osnabrück"</a> bündelt das Know-how der Hochschule Osnabrück und ihr partnerschaftlich verbundener Unternehmen im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung des Mittelstandes. Es ist der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik angegliedert und wird von den Professoren Clemens Westerkamp, Dirk Rokossa und Siegmar Lampe geleitet. „Wir informieren kleine und mittlere Unternehmen unserer Region über bereits praktisch erprobte Industrie 4.0-Lösungen“, erklärt Sprecher Prof. Dr. Clemens Westerkamp. „Unseren Kunden bieten wir zudem Anregungen, Konzepte, Kontakte und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte.“<br><br>Nur wenige Monate nach der Gründung hat die neue Transfereinrichtung bereits zwei wichtige Erfolge zu vermelden: Zunächst ging der diesjährige DIN-Innovationspreis an eine Spezifikation, die Prof. Westerkamp mitentwickelt hat. Nun wurde das Osnabrücker Kompetenzzentrum auf die Landkarte der bundesweiten Plattform "Industrie 4.0" eingetragen.<br><br><b>DIN-Innovationspreis 2017</b><br><br>Normung und Standardisierung helfen, Innovationen zur Marktreife zu entwickeln und Zukunftsfelder zu erschließen: Darauf macht DIN als Deutschlands nationale Normungsorganisation mit ihrem jährlich vergebenen Innovationspreis aufmerksam. 2017 wurden drei Standardisierungsprojekte ausgezeichnet. Eines davon ist die sog. „DIN SPEC 16593 - Referenzmodell für Industrie 4.0 Servicearchitekturen“. Prof. Clemens Westerkamp, Sprecher des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 an der Hochschule Osnabrück, hat diese Spezifikation als einer von zwei Wissenschaftsvertretern mit Fachleuten von SAP, Siemens und weiteren Unternehmen unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) (Dr. Thomas Usländer) erarbeitet. <br><br>„Eine DIN-Spezifikation legt Anforderungen an Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren fest“, erläutert der Osnabrücker Informatik-Professor. „Als Ergebnis von Standardisierungsprozessen helfen sie, innovative Lösungen schnell und unkompliziert am Markt zu etablieren.“ <br><br>In der Industrie 4.0 ist der Begriff „serviceorientierte Architektur (SOA)“ eine seit Jahren akzeptierte und bewährte Technologie. Trotzdem bestand bislang keine Klarheit darüber, was genau unter diesem Begriff und unter dem technischen Konzept „Dienst“ zu verstehen ist. Abhilfe schafft nun die „DIN SPEC 16593“: Sie beschreibt eine sogenannte interaktionsbasierte Architektur als Grundgerüst für die Definition von Diensten und Protokollen. Die Entwicklung der neuen DIN-Spezifikation wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Programm „Innovation mit Normen und Standards“ gefördert. <br><br><b>Eintrag auf der Landkarte der bundesweiten Plattform "Industrie 4.0"</b><br><br>Industrie 4.0 gehört zu den Zukunftsprojekten im Aktionsplan „Hightech-Strategie 2020“ der Bundesregierung. Gemeinsam mit dem BMWi hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vor zwei Jahren die <a href="http://www.plattform-i40.de" target="_blank" rel="noreferrer">Plattform „Industrie 4.0“</a> gegründet. Die Bundesministerinnen Brigitte Zypries (BMWi) und Prof. Dr. Johanna Wanka (BMBF) steuern und leiten die Plattform gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften. In fünf Arbeitsgruppen wollen Fachleute ambitionierte, aber auch realisierbare Handlungsempfehlungen erarbeiten, geeignete Standards und eine einheitliche Forschungsagenda entwickeln sowie aussagekräftige Anwendungsbeispiele aufzeigen, die unterschiedliche Effekte vernetzter Produktionsnetzwerke unmittelbar demonstrieren. <br><br>Auf ihrer <a href="http://www.plattform-i40.de/I40/Navigation/Karte/SiteGlobals/Forms/Formulare/karte-testbeds-formular.html;jsessionid=8F6594732265F13B2111DD5D539B2336?oneOfTheseWords=Suchbegriff+eingeben&amp;uid=610806" target="_blank" rel="noreferrer">Landkarte „Testzentren Industrie 4.0</a>“ stellt die Plattform deutsche Einrichtungen dar, in denen entsprechende Anwendungen getestet werden können. Am 17. August wurde das Osnabrücker Kompetenzzentrum als eines der aktuell 55 Testzentren auf der Landkarte eingetragen. „Von der verbesserten Sichtbarkeit auf der Plattform Industrie 4.0 erhoffen wir uns eine verstärkte Vernetzung - sowohl mit Gleichgesinnten als auch mit künftigen Kunden“, so Westerkamp. 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Jul 2017 10:35:36 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Feldroboter „Cornholio“ findet  Eisenstangen im Maisfeld</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/07/osnabruecker-feldroboter-cornholio-findet-eisenstangen-im-maisfeld/</link>
                        <description>Team der Hochschule Osnabrück gewinnt zwei Medaillen auf dem internationalen Feldroboter-Wettbewerb in Großbritannien. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studentisches „Field Robot Event“-Team der Hochschule Osnabrück setzt seine Erfolgsgeschichte fort: Seit der ersten Teilnahme am internationalen <a href="http://www.fieldrobot.nl" target="_blank" rel="noreferrer">Feldroboter-Wettbewerb</a> im Jahr 2004 konnte jedes Mal zumindest ein Medaillenplatz erreicht werden. Beim diesjährigen Wettkampf, der erstmals in Großbritannien stattfand, haben die Osnabrücker Studierenden gleich zwei Medaillen errungen.<br><br>Der Wettbewerb wurde auf Maisfeldern in einer großen Halle ausgetragen. Die 14 Teams aus Europa und Mexiko standen vor der Herausforderung, bei Unebenheiten und starken Schwankungen der Maisreihen-Abstände die autonome Navigation und die weiteren Aufgaben ihrer Feldroboter zu bewältigen. &nbsp;<br><br>Für den Freestyle-Wettbewerb hat sich das Team der Hochschule Osnabrück eine besondere Aufgabe ausgedacht: Der autonome Feldroboter „Cornholio“ sollte Eisenstangen in der Maisreihe erkennen. Solche Stangen spielen bei Sabotage-Akten in echten Maisfeldern eine wichtige Rolle und stellen ein hohes Sicherheits- und Schadensrisiko dar. Kleine selbstfahrende Feldroboter – sozusagen als „kleine Helfer des Landwirts“ – könnten hier vor den Ernteprozessen wertvolle Dienste leisten. Cornholio fand alle Eisenstangen und zeigte dies dem Publikum mit einem akustischen Signal an. Die gute Idee und die technische Realisierung wurden mit einem dritten Platz honoriert.<br><br>Insgesamt waren die Entscheidungen in den fünf unterschiedlichen Wettbewerbsdisziplinen&nbsp; knapp. Den Gesamtsieg hat der Roboter „Betelgeus“ der Kamaro Engineering e. V. am Karlsruher Institut für Technologie errungen. Das Osnabrücker Team der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, betreut vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Andreas Linz, kam auf Gesamtplatz fünf und gehört somit zum ersten Drittel aller Teilnehmer. Die Team-Mitglieder um den Kapitän Jan Roters - Steffen Hellermann, Tristan Igelbrink, Matthias Igelbrink, Alexander Kemeter, Thomas Ludemann, Jaron Martinez, Jannik Redenius und Florian Wasmuth - haben in ihrer Freizeit oder parallel zum Studium engagiert an den Roboter-Technologien gearbeitet. Ihr Einsatz wurde mit zwei Medaillen in den Disziplinen „Fortgeschrittene Navigation“ und „Freestyle“ belohnt.
</p>
<p>Der Dank des Teams geht an die Sponsoren <a href="http://www.amazone.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG</a>, <a href="https://www.sick.com/de" target="_blank" rel="noreferrer">Sick AG</a> (Waldkirch), <a href="http://www.lcd-module.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Electronic Assembly GmbH</a> (Gilching), <a href="http://ibs-industriebatterieservice.de/" target="_blank" rel="noreferrer">IBS Industrie-Batterie-Service GmbH</a> (Hilter),<a href="http://iotec-gmbh.de/DE" target="_blank" rel="noreferrer"> iotec GmbH</a> (Osnabrück) und <a href="https://www.xsens.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Xsens Technologies B. V.</a> (Enschede / Niederlande).<br><br>Die Veranstaltung wurde von der <a href="http://www.claas-stiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer">CLAAS Stiftung</a>, der <a href="https://www.eurageng.eu" target="_blank" rel="noreferrer">EurAgEng</a> sowie den Unternehmen <a href="http://www.yara.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Yara </a>und <a href="https://www.syngenta.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Syngenta </a>unterstützt. Ausrichter war die <a href="https://www.harper-adams.ac.uk" target="_blank" rel="noreferrer">Harper Adams University</a> nordwestlich von Birmingham. Der Gastgeber Prof. Simon Blackmore, der seit vielen Jahren im Bereich der Agrarrobotik forscht, bedauerte vor den internationalen Teams aus Europa und Mexiko die Brexit-Entscheidung. Umso bedeutender sei die Rolle der internationalen Kooperation wie beim Field Robot Event, so der britische Forscher. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Jul 2017 14:07:53 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Forschungsprojekt „Smarte Daten, smarte Dienste“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/07/neues-forschungsprojekt-smarte-daten-smarte-dienste/</link>
                        <description>In einem neuen Forschungsprojekt zum Datenmanagement soll eine praxisgerechte Lösung zur Nutzung und Auswertung von Maschinen- und Softwaredaten ausgearbeitet werden. Damit soll eine Effizienzsteigerung und Produktionsverbesserung in der Landwirtschaft erreicht werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel smarte Daten, smarte Dienste (SDSD) läuft ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt der Landtechnik/Equipment-Hersteller AGCO, Grimme, Deutz-Fahr, Krone, Müller-Elektronik, CCI (Competence Center ISOBUS) und DKE-Data (Datenmanagement). Als Forschungspartner komplettieren die Hochschule Osnabrück, hier das Team rund um Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz – DFKI GmbH das Konsortium. Darüber hinaus beteiligen sich aktuell zehn verschiedene Unterstützer aus den Bereichen Landtechnik, Verbände und Software an dem Forschungsprojekt, das unter der Konsortialführung von Krone durchgeführt wird. Dementsprechend fand die Auftaktveranstaltung des SDSD-Projekts jetzt auch in Spelle statt. Für das Projekt wird ein finanzielles Gesamtvolumen von ca. 4 Mio. Euro veranschlagt. Die Förderung in Höhe von rund 2 Mio. Euro erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung; die Laufzeit ist auf drei Jahre festgelegt. <br><br>In dieser Zeit wollen die Verbundpartner eine praxisgerechte Lösung zur Nutzung und Auswertung von Maschinen-/Software-Daten unterschiedlicher Herkunft ausarbeiten, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die landwirtschaftlichen Praktiker abzuleiten. Durch intelligentes Datenmanagement und effizienten Datenaustausch soll eine Effizienzsteigerung und Produktionsverbesserung in der landwirtschaftlichen Praxis erreicht werden – und zwar bei gleichzeitiger Ressourcenschonung.<br><br>Hintergrund: Viele Landwirte und Lohnunternehmer beklagen aktuell mangelnde Datenflüsse zwischen Insellösungen verschiedener Hersteller und fordern eine hersteller-übergreifende Daten-Konnektivität. Die im Projekt SDSD zu entwickelnde intelligente Speicher- und Dienste-Lösung wird sich initial an die Datendrehscheibe der DKE-Data GmbH &amp; Co. KG andocken. Seit 2014 arbeitet die DKE-Data mit zehn Herstellern landwirtschaftlicher Maschinen gemeinsam an einer Daten-Drehscheibe, mit der die Daten von Maschinen und Software-Anwendungen entsprechend der vom Landwirt gesetzten Regeln transportiert werden können.<br><br>Diese ausgetauschten Daten können dann mittels intelligenter Algorithmen und Dienste so aufbereitet werden, dass sie eine effizientere und nachhaltigere Bewirtschaftung ermöglichen. <br><br>Zwei Beispiele: Ein Landwirt gibt die Kontur-Daten eines Feldes frei, um einen Lohnunternehmer dorthin zu navigieren und um auf mögliche versteckte Hindernisse auf dem Feld hinzuweisen. Oder aber ein Lohnunternehmen gibt die Ertragsdaten eines Feldes frei, damit der Landwirt diese entsprechend dokumentieren kann. Ganz wichtig in diesen Prozessen: Die Freigabe der Daten kann nur über den jeweiligen Besitzer erfolgen; die Überlieferung der Daten via SDSD-Plattform erfolgt dann ausschließlich an den dort definierten Empfänger. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Jul 2017 11:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule und Universität wollen stärker in die Region hineinwirken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/07/hochschule-und-universitaet-wollen-staerker-in-die-region-hineinwirken/</link>
                        <description>Förderinitiative „Innovative Hochschule“ von Bund und Ländern entschieden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ von Bund und Ländern haben die Osnabrücker Hochschulen im letzten halben Jahr ein umfassendes gemeinsames Transferkonzept erarbeitet. Obwohl der Antragstellung – wie heute (4.7.2017) das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin bekanntgab – letztlich kein Erfolg beschieden war, liegt hiermit eine Leitlinie für die hochschulischen Transferaktivitäten der kommenden Jahre vor.<br><br>„Für den Hochschulstandort Osnabrück ist die Absage aus Berlin natürlich bedauerlich“, räumt Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, ein. „Aber auch ohne den Wettbewerbserfolg werden wir eine Erfolgsgeschichte schreiben“, sind sich Prof. Bertram und Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke sicher. Hochschule und Universität wollen das während der Antragstellung deutlich gewordene innovative Potenzial nutzen. Die Umsetzung wird jetzt länger dauern, als es mit den Mitteln des Wettbewerbs möglich gewesen wäre. Vielleicht kann das Land diese ausgewählte Initiative noch in anderer Weise unterstützen, hoffen die beiden Präsidenten.<br><br>Bertram blickt positiv voraus: „Schon jetzt sind beide Hochschulen ein wesentlicher Faktor für die Weiterentwicklung der Region Osnabrück-Emsland. Durch das nun vorliegende Papier, das Hochschule und Universität über Monate erarbeitet haben, können wir unsere Rolle als Impulsgeber künftig noch viel stärker wahrnehmen, um die Region mit Stadt und Landkreis Osnabrück, der Stadt Lingen sowie den Kreisen Emsland, Grafschaft Bentheim und Steinfurt zu stärken.“ <br>Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück, geht konkret auf die gemeinsame Transferstrategie ein: „Wir möchten unter anderem eine Ideenfindungskultur etablieren. Die Universität und die Hochschule tragen verstärkt Impulse in die Region, nehmen umgekehrt aber auch verstärkt Anforderungen aus der Region auf. Es geht um einen Transfer-Trialog, also einen wechselseitigen innovativen Austausch zwischen Universität/Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft.“<br><br>Ziel des gemeinsamen Projekts „TrialogOS.TWIN – Ten ways to innovate“ ist es, in der Region als Partner und Quelle für Innovationen und als solide Säule für die gesellschaftliche Entwicklung und das gesellschaftliche Engagement wahrgenommen zu werden insbesondere in den Themenfeldern „Agrar/Mensch/Umwelt“ und „Gesundheit/Biologische Systeme“.<br><br>Zu den zehn Wegen, Innovationen voranzubringen, zählt beispielsweise der Einsatz von Netzwerkagentinnen und -agenten. Diese Personen sollen im direkten Austausch mit Kammern, Kommunen oder Wirtschaftsförderern in der Region stehen. Sie sollen dazu beitragen, dass vorhandene Ressourcen bekannt sind oder auf Bedarfe – sei es an Forschungsinfrastruktur oder an Ausbildungsinhalten – umsichtig reagiert werden kann. Zudem soll es als weiteren Baustein regelmäßige Treffen von Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und gesellschaftlichen Einrichtungen der Region geben, „um Forschungsfragen zu schärfen, Ideen einzubringen und wissenschaftliche Projektideen kritisch zu hinterfragen“, heißt es in der Projektskizze. <br><br>Ein weiteres Teilvorhaben ist der PromotionsTransfer. Interdisziplinäre Teams von Promovierenden bieten externen Partnern Beratung zu aktuellen Fragen oder praktischen Problemen an. Die Unternehmen und regionalen Einrichtungen profitieren, indem sie innovative Lösungswege erhalten. Durch die Zusammenarbeit mit den Promovierenden lernen sie zudem potentielle Fach- und Führungskräfte kennen und schätzen.<br><br>Mit Einrichtungen wie etwa dem GesundheitsCampus Osnabrück, dem Netzwerk Competence of Applied Agricultural Engineering (COALA), dem Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien sowie dem Kompetenzzentrum Lehrerfortbildung Osnabrück sind Hochschule und Universität schon jetzt stark im Transfer engagiert. Nun soll dieses Engagement auch ohne die zusätzlichen Fördermittel aus der Initiative „Innovative Hochschule“ ausgebaut werden. Von 2023 bis 2027 wird es eine zweite Förderphase geben, der erneut ein Wettbewerb vorgeschaltet ist.<br><br>Weitere Informationen für die Medien:<br>Ralf Garten, Geschäftsbereich Kommunikation, Hochschule Osnabrück<br>Tel. +49 541 969 2177<br>E-Mail: <a href="mailto:r.garten@hs-osnabrueck.de">r.garten@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; <br><br>Dr. Utz Lederbogen, Pressesprecher Universität Osnabrück<br>Tel. +49 541 969 4370<br>E-Mail: <a href="mailto:utz.lederbogen@uni-osnabrueck.de">utz.lederbogen@uni-osnabrueck.de</a> <br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Jun 2017 11:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Projekt mit Modellcharakter: Studium von Physiotherapie und Humanmedizin enger verzahnen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/06/projekt-mit-modellcharakter-studium-von-physiotherapie-und-humanmedizin-enger-verzahnen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Universität Oldenburg erarbeiten gemeinsame Ausbildungsinhalte für Studierende beider Fachgebiete. Robert Bosch Stiftung fördert die Kooperation.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bauen ihre Zusammenarbeit in Lehre und Forschung im Gesundheitswesen aus: Im Projekt „MEDPhysio in Klinik und Forschung“ wird die Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin in Oldenburg und der Physiotherapie in Osnabrück enger verzahnt. Die Robert Bosch Stiftung fördert das Projekt mit 75.000 Euro. <br><br>„Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zum Wohl der Patientinnen und Patienten muss verbessert werden“, betont Projektsprecher Prof. Dr. Christoff Zalpour, der in Osnabrück im Bereich Physiotherapie lehrt und forscht. „Dank der Förderung haben wir als Hochschulen im Nordwesten Niedersachsens nun die Gelegenheit, unsere Kooperation in der Ausbildung in den Gesundheitsberufen auszubauen und vor allem die Qualität dieser Ausbildungsgänge weiter zu verbessern.“<br><br>Prof. Dr. Gregor Theilmeier benennt konkrete Ansätze: „Mit gemeinsamen interprofessionellen Ausbildungsmodulen im Studium wird es in Zukunft gelingen, auch die interprofessionelle Kommunikation im beruflichen Umfeld zu stärken. Damit verbessern wir die Patientenversorgung“, ist der Professor für Experimentelle Anästhesiologie und Leiter der Abteilung Perioperative Inflammation und Infektion an der Universität Oldenburg überzeugt. &nbsp;<br><br>Mit dem Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung bundesweit 16 regionale Kooperationsprojekte, die angehende Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten bereits in der Ausbildungsphase auf Kooperationen in einem berufsübergreifenden Team vorbereiten sollen. Universitäten, Hochschulen und nichtakademische Ausbildungseinrichtungen konzipieren dafür gemeinsam neue, berufsfeldübergreifende Lerneinheiten. Die Stiftung stellte dafür insgesamt rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.<br><br>Ziel des nun bewilligten Kooperationsprojektes in Oldenburg und Osnabrück ist es, Studierende beider Studienrichtungen in praxisnahen Veranstaltungen an beiden Hochschulstandorten gemeinsam in den Bereichen „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Schnittstellen zwischen physiotherapeutischer und ärztlicher Patientenversorgung“ auszubilden. Dazu sollen in den kommenden zwei Jahren Ausbildungsprogramme entwickelt und umgesetzt werden. Der Bereich „Wissenschaftliches Arbeiten“ wird in Osnabrück angesiedelt, das Modul zur klinischen Zusammenarbeit am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg in der von PD Dr. Oliver Pieske geleiteten Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie.<br><br>Das Projekt beginnt im Juni 2017 und läuft bis 2019. Bis dahin soll die Integration der neu konzipierten Studieninhalte in die Lehrpläne der Studiengänge erreicht sein.
</p>
<p>Weitere Informationen<br>Prof. Dr. Christoff Zalpour <br>Telefon: 0541 969-3246<br>E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br><br>Prof. Dr. Gregor Theilmeier<br>E-Mail: <a href="mailto:gregor.theilmeier@uol.de">gregor.theilmeier@uol.de</a>&nbsp; &nbsp; <br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Jun 2017 14:28:36 +0200</pubDate>
                        <title>SFZ Osnabrück, Hochschule und Universität Osnabrück bei der IdeenExpo 2017</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/06/sfz-osnabrueck-hochschule-und-universitaet-osnabrueck-bei-der-ideenexpo-2017/</link>
                        <description>Grundschule Glane belegt 1. Platz beim Ideenfang </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende endete die IdeenExpo 2017, die vom 10. bis zum 18. Juni stattfand, mit einem tollen Erfolg für das Team der Grundschule Glane, das in Kooperation mit dem Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück am Wettbewerb Ideenfang teilgenommen hat.
</p>
<p>Die zehn Schülerinnen und Schüler aus Glane haben den „Tornister-Roboter TSR 3.0“ entwickelt und am Samstag den Besucherinnen und Besuchern der IdeenExpo sowie einer Expertenjury auf einem eigenen Messestand präsentiert. Fünf verschiedene Roboter auf der Basis von LEGO Mindstorms konnten auf der Messe ausprobiert werden. Die Roboter sind mit Infrarotsensoren ausgestattet, die es ermöglichen, dass der Roboter einer Person folgen kann. Außerdem sind auch Treppensteigen und natürlich das Tragen des Tornisters für die Roboter kein Problem. Bei der Siegerehrung überreichte Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall, den Kindern einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro, den die Jungforscherinnen und Jungforscher für zukünftige Projekte und Ideen verwenden wollen.
</p>
<p>Über die gesamte Messedauer präsentierte das SFZ Osnabrück auf dem Gemeinschaftsstand mit Hochschule und Universität die beiden Bereiche Chemie und Robotics. Bei Chemie-Workshops zum Thema „Selbst gemacht ist besser – Kosmetikprodukte herstellen, Inhaltsstoffe kennen!“ hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ein eigenes Deo oder einen eigenen Lippenbalsam herzustellen.
</p>
<p> So wurden experimentell die biochemischen Zusammenhänge hinter der Wirkweise eines Deos und die chemische Zusammensetzung eines Lippenbalsams vermittelt. Verschiedene Phänomene der Fahrwerkskonstruktion, wie der Lenkrollradius oder die Ackermann Lenkgeometrie, konnten in der „Lernstrecke Fahrzeugkonstruktion mit Lego® Technic“ ausprobiert werden.
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<p>Die Hochschule Osnabrück war mit dem Exponat „Create &amp; Play“ eines Studierendenprojektes aus dem Studiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/">„Media &amp; Interaction Design“</a> vertreten. Hier haben die Messegäste aus verschiedenen Interaktionselementen einen eigenen Game-Controller zusammengesetzt und im Spiel gegen eine andere Person erfahren, was ein gutes Interface ausmacht. Die Universität Osnabrück hat das Do-it-Yourself Optiklabor aus LEGO®, Arduino &amp; Co. ausgestellt, an dem die Besucherinnen und Besucher spannende Laser-Experimente erforschen und Laserleistungsgrenzen messen konnten.
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<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.sfz-os.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Das SFZ Osnabrück</a> ist eine außerschulische Forschungseinrichtung für Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen, die Spaß am Forschen, Entdecken und Selbermachen haben. Durch die angebotenen Kurse soll das Interesse an Naturwissenschaften und Technik frühzeitig geweckt und gefördert werden. Das SFZ arbeitet mit der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück, verschiedenen Schulen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück sowie Praxispartnern zusammen und wird durch das Hochschul-Projekt „Erfolgreich ins Studium!“ vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2017 15:45:12 +0200</pubDate>
                        <title>Stresstest über den Wolken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/06/stresstest-ueber-den-wolken/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück geben neue Impulse für die Gestaltung von Kleinflugzeug-Cockpits. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Flugzeug in Turbulenzen gerät, muss der Pilot innerhalb von Sekunden reagieren können. Die Handgriffe an Hebeln und Knöpfen müssen sitzen, damit das Flugzeug nicht außer Kontrolle gerät. Studierende des Bachelorstudiengangs Maschinenbau der Hochschule Osnabrück haben in einem Praxisprojekt nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich analysieren lässt, wie sich Piloten von Kleinflugzeugen in kritischen Flugsituationen verhalten. Nach monatelanger Forschungsarbeit zu dem Thema „Analyse und Simulation der Mensch-Maschine-Interaktionen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Derhake (Labor für Produktentwicklung und CAE) und Steffen Schrader (Studiengangsbeauftragter des Studiengangs Aircraft and Flight Engineering und Testpilot) haben die acht Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer ihre Ergebnisse am Flughafen Münster/Osnabrück vorgestellt. Das Analyseverfahren liefert wertvolle Erkenntnisse, die sich zukünftig bei Pilotenausbildungen nutzen lassen, die aber auch bei der Gestaltung von Kleinflugzeug-Cockpits angewendet werden können.<b></b>
</p>
<p><b>Bei so einem Strömungsabriss fängt das ganze Flugzeug an zu ruckeln</b>
</p>
<p>Als Grundlage für die Forschungsarbeit dienten echte Testflüge in einem Schulungsflugzeug, bei denen die Studierenden Dennis Puchalka, Maria Becker und Patrick Evers unter Anleitung von Schrader selbst am Steuer saßen. „Für solche Tests ist es wichtig, dass die Piloten noch keine Flugerfahrung haben, damit das Verhalten im Cockpit noch möglichst unverstellt ist“, erklärt Projektleiter Derhake. Um die Reaktionen der Piloten unter Stressbedingungen beobachten zu können, wurde das Kleinflugzeug während der Testflüge mehrmals bewusst in Strömungsabrisse manövriert. „Das war ganz schön aufregend im Cockpit. Denn bei so einem Strömungsabriss fängt das ganze Flugzeug an zu ruckeln, und man verliert kurzzeitig die Kontrolle“, sagt Debüt-Pilot Evers.<br><br>Mithilfe von Kameras wurden während der Testflüge nicht nur das Körperverhalten der Piloten dokumentiert, sondern dank einer Eye-Tracking-Brille auch die Pupillenbewegungen. So ließ sich im Nachgang genau feststellen, welche Instrumente während kritischer Flugsituationen häufiger angesehen und welche Bordanzeigen kaum wahrgenommen werden. Eher am Rande des Cockpits befindliche Informationen betrachten Piloten seltener als Anzeigen im frontalen Blickfeld. „Da stellt sich durchaus die Frage, ob die Bordanzeigen überhaupt optimal angeordnet sind“, sagt Derhake. Das Analyseverfahren der Studierenden kann daher wertvolle Impulse für eine praxisgerechte Gestaltung von Kleinflugzeug-Cockpits liefern. 
</p>
<p><b>Herzfrequenz und Pupillendurchmesser werden gemessen</b>
</p>
<p>In diesem Zusammenhang führten die Studierenden neben dem Eye Tracking auch eine Ergonomieanalyse durch. Um die Körperbewegungen während der kritischen Flugsituationen, insbesondere die Bewegungsabläufe von Armen und Händen, besser auswerten zu können, übersetzten die Studierenden das Videomaterial aus den Testflügen in eine Virtual-Reality-Simulation (VR-Simulation). Daraus ließen sich in einem nächsten Schritt auch gestalterische Verbesserungen am Cockpit ableiten. Für die VR-Simualtion war es vorab nötig, das Cockpit im Labor nachzumodellieren. Mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, mussten die Piloten dort anhand der aufgezeichneten Videos ihre Original-Bewegungen aus den Testflügen nachahmen. In der so entstandenen VR-Simulation ließ sich gut erkennen, dass Piloten ihre Handgelenke beim Hochziehen des Steuerhorns zu stark beanspruchen müssen. Eine andere Übersetzung der Höhensteuerung wäre hier von Vorteil. Auch die Bedienung des Landeklappenhebels ist in gängigen Kleinflugzeugen aufwendig und erfordert durchaus Kraft. Eine andere Form und auch Position des Hebels würde die Bedienung enorm vereinfachen.<br><br>Ergänzend zeigte Simon Lüken, Studierender des Masters Entwicklung und Produktion, mit den ersten Ergebnissen seiner Masterarbeit weitergehende Möglichkeiten der Analyse von Mensch-Maschine-Interaktionen in kritischen Flugsituationen auf: So lässt sich mithilfe des Eye Trackings auch das generelle Aufmerksamkeitslevel eines Piloten feststellen. Das Messen der Herzfrequenz und des Pupillendurchmessers gibt außerdem Aufschluss darüber, in welchen Flugsituationen ein Pilot besonders aufgeregt ist. <br><br><br><b>Weitere Informationen</b><br>Prof. Dr. Thomas Derhake<br>Telefon: 0541 969-2133&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:T.Derhake@hs-osnabrueck.de">T.Derhake@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Jun 2017 16:16:21 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Schwung in die Mobilitätswende – DBU fördert Modellprojekt an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/06/mit-schwung-in-die-mobilitaetswende-dbu-foerdert-modellprojekt-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Ein Pendlerportal für die ländliche Region und verbesserte Carsharing-Möglichkeiten: Mit diesen und vielen weiteren Bausteinen wächst an der Hochschule ein betriebliches Mobilitätsmanagement. Während der 1. Osnabrücker Campus Nacht am 10. Juni können sich Interessierte informieren und die Zukunft der E-Mobilität selbst testen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht das Mobilitätsverhalten der Studierenden an der Hochschule Osnabrück aus? Und wie ist es möglich, dieses Verhalten im Sinne einer Umweltentlastung durch neue, innovative Mobilitätsangebote und eine sogenannte suffizienzorientierte Kommunikation positiv zu beeinflussen? Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt „Suffizientes Mobilitätsverhalten – Nutzen statt Besitzen“ an der Hochschule nach. Suffizienz bedeutet frei übersetzt Genügsamkeit. Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, inwiefern Menschen einen umweltverträglichen Verbrauch von Materie und Energie als attraktiv wahrnehmen können, ohne das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Gemeinsames Osnabrücker Pendlerportal</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Kai-Michael Griese, der das Projekt an der Hochschule gemeinsam mit Prof. Dr. Christel Kumbruck verantwortet, nennt zur Veranschaulichung eine konkrete Maßnahme: „Gemeinsam mit den Stadtwerken Osnabrück, unserem Praxispartner, wurde das im Semesterticket von Hochschul- und Universitätsstudierenden enthaltene Mobilitätsangebot verbessert. Das flexible Carsharing-Angebot kann nun ohne Registrierungsgebühren und mit einer Stunde Fahrguthaben mit dem eigenen Studienausweis genutzt werden.“ Seit Sommer 2016 haben sich bereits etwa 220 Studierende für diese Erweiterung entschieden.<br><br>Auch der ländliche Raum soll im Projekt eingebunden werden, beispielsweise durch ein gemeinsames Osnabrücker Pendlerportal. „Für die Hochschulen wäre durch diese Einzelmaßnahme eine jährliche Einsparung an CO<sub>2</sub>-Emissionen von etwa 150 Kilogramm pro Jahr möglich“, berichtet Christin Michaelis, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt.<br><br>„Wer im Studium bereits Erfahrungen mit nachhaltigen Dienstleistungskonzepten wie dem Carsharing gesammelt hat, wird in Städten im nächsten Lebensabschnitt ohne Semesterticket eher zwischen Carsharing und der Anschaffung eines eigenen Fahrzeuges abwägen“, sagt Nicklas Monte, Leiter der Produktentwicklung Mobilität bei den Stadtwerken Osnabrück. „Jedes Carsharing-Fahrzeug kann bis zu neun Privatwagen ersetzen.“<br><br>Unterm Strich möchte die Hochschule ein betriebliches Mobilitätsmanagement aufbauen und etablieren, das auf andere Institutionen übertragbar ist. „Wir möchten nachhaltige Mobilitätsangebote langfristig als integriertes Element im Klimaschutzmanagement fördern“, sagt Griese. Damit werde es erstmals möglich, auch messbare Ziele zu setzen und diese zu überprüfen. Durch parallele Mobilitätsteilprojekte an der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld und der Hochschule Wernigerode sollen der Erfahrungsaustausch gestärkt und andere Hochschulen und Universitäten ebenfalls dazu ermutigt werden, sich in diesem Bereich zu engagieren.
</p>
<p><br><b>Testfahrten während der Osnabrücker Campus Nacht am 10. Juni</b>
</p>
<p>„Wir freuen uns, dass das Projekt alltagspraktische Lösungen im Kontext hochschulisch notwendiger Mobilität gemeinsam mit den Stadtwerken Osnabrück entwickelt hat und modellhaft erprobt“, sagt Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Durch die schrittweise strukturelle Angebotsveränderung gebe es zunehmend im Alltag einfach umzusetzende Alternativen, um einen ressourcenschonenderen Mobilitätsalltag für Studierende, Mitarbeitende und Lehrende der Hochschule Osnabrück an den einzelnen Standorten attraktiv zu gestalten. „Der Klimawandel macht vor allem deutlich, dass der Planet Erde den überbordenden Treibhausgasausstoß nicht mehr kompensieren kann. Mit der Ausweitung eines ressourcenschonenderen Mobilitätsangebotes und dem daran angepassten Verhalten der Verkehrsteilnehmer soll mit diesem Projekt mittel- und langfristig eine Verringerung von CO<sub>2</sub>-Emissionen und damit ein Beitrag zur Abkehr vom fossilen Zeitalter geleistet werden.“<br><br>Während der ersten Osnabrücker Campus Nacht am 10. Juni stellt das Projektteam seine Arbeit auf dem Campus Westerberg vor. Die Zukunft der E-Mobilität ist hier zum Greifen nah: Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich in die neusten Prototypen aus der Forschung zu setzen, E-Automobile zu inspizieren oder sich über Ladestationen in und um Osnabrück zu informieren. Auch zu Testfahrten von Pedelecs oder Lastenfahrrädern auf einem Mobilitätsparcours sind alle Interessierten eingeladen. Das Programm beginnt um 17 Uhr auf der Außenfläche vor dem Gebäude 67.<br>&nbsp; <br><br><b>Weitere Informationen</b><br>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969-3880&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Mehr zur ersten Osnabrücker Campus Nacht unter <a href="http://www.osnabruecker-campusnacht.de" target="_blank">www.osnabruecker-campusnacht.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Jun 2017 15:00:47 +0200</pubDate>
                        <title>20. Materials Day an der Hochschule Osnabrück: Materialwissenschaften im Fokus des fachlichen Austauschs </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/06/20-materials-day-an-der-hochschule-osnabrueck-materialwissenschaften-im-fokus-des-fachlichen-austau/</link>
                        <description>Rund 130 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter zahlreiche Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück, kamen jetzt zur 20. Fachtagung „Materials Day“ in die Hochschulaula. Renommierte Fachleute aus Deutschland und Thailand informierten Praktiker aus der Industrie, Studierende sowie technik-interessierte Schülerinnen und Schüler über aktuelle Materialkonzepte für zukunftsweisende Produkte. Zu den Veranstaltern zählten neben den VDI-Arbeitskreisen „Werkstofftechnik“ und „Kunststofftechnik“ auch das kürzlich gegründete Technologiezentrum Neue Materialien und Prozesse TECHNOS und das WIP-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Innovative Materialien und Werkstofftechnologien ist einer der vier Schwerpunkte der Hochschule Osnabrück in der Forschung. Dieses Feld trägt wesentlich zur überregionalen Wahrnehmung und Profilbildung der Hochschule bei. Prägend dafür sind drei Kernelemente: Erstens eine hervorragende Vernetzung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen regional und weltweit; zweitens Interdisziplinarität und drittens die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit derzeit rund einem Dutzend Doktorandinnen und Doktoranden.<br><br>All diese Kernelemente kommen auf beeindruckende Weise in einer Veranstaltung zum Vorschein, die nunmehr zum 20. Mal an der Hochschule Osnabrück stattfand: Die Fachtagung „Materials Day“ bringt jedes Semester deutsche und internationale Fachelite in die Stadt an der Hase und informiert Praktiker, Studierende und auch Studieninteressierte über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Produkte und Ideen.<br><br>Auch diesmal demonstrierte die Tagung eine enorme Vielfalt von Materialkonzepten für Produkte der Zukunft: Nanostrukturierung, chemische Oberflächenanpassung, Komposit-Strukturen, Hybrid-Elastomere und neue Werkstofflösungen für Bienenstöcke. „Unser Ziel war es, den Teilnehmern die Gestaltungsspielräume mit modernen Werkstoffen vor Augen zu führen und Anregungen für neue Produktideen zu geben“, sagt Prof. Dr. Ulrich Krupp, Leiter des Laborbereichs Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit und zugleich Sprecher des VDI-Arbeitskreises Werkstofftechnik. „Der Materials Day hat neben spannenden Perspektiven auf unterschiedliche Werkstoffgruppen und deren Anwendungen auch wieder einmal einen offenen Rahmen für fachliche Diskussionen geboten“, ergänzt sein Kollege, Prof. Dr. Norbert Vennemann, Leiter des VDI-Arbeitskreises Kunststofftechnik.<br><br>Die Jubiläumsauflage der Fachtagung hatte einige Neuigkeiten zu bieten: Neben den beiden VDI-Arbeitskreisen und der Hochschule Osnabrück gehörten zu den Veranstaltern auch das vor wenigen Monaten gegründete Technologiezentrum Neue Materialien und Prozesse TECHNOS sowie das WIP-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik. <br><br>Neu war auch die begleitende Fachausstellung: Auf rund einem Dutzend Poster präsentierten die Forscherinnen und Forscher des Bereichs „Innovative Materialien und Werkstofftechnologien“ ihre Projekte. Auch Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen stellten sich in der Hochschulaula den Tagungsteilnehmern vor. Am Stand der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten SLV aus Hannover konnten sich die Gäste an einem virtuellen Schweißtrainer ausprobieren: An einem Schweißanlagen-Simulator versuchten sie ganz ohne Verletzungsgefahr durch heiße Spritzer eine Naht zu „schweißen“ und konnten am Monitor sofort Ergebnisse ihrer Arbeit sehen. „Wir setzen den Schweißsimulator gern auf Messen und Tagungen ein, um die Jugend auf unseren Beruf aufmerksam zu machen“, erzählt der SLV-Vertreter Ulrich Meeuw. Und tatsächlich war sein Stand ein Publikumsmagnet: Mehrere Studierende ließen sich diese Chance nicht entgehen. Einige beherrschten das Schweißen bereits professionell: Sie hatten zuvor an einem Kurs zum Schweißfachingenieur teilgenommen, den die SLV Hannover und die Hochschule Osnabrück seit rund 20 Jahren gemeinsam anbieten. So bleibt Ulrich Meeuw, der 2009, nach der Lehre zum Werkstoffprüfer im Schiffbau, das Studium der Kunststoff- und Werkstofftechnik in Osnabrück absolvierte, weiterhin mit seiner Alma Mater in Kontakt. <br><br>Meeuw kommt regelmäßig zum Materials Day und erinnert sich noch gut an dessen Anfänge: „Auf der ersten Tagung waren rund 40 Gäste da, viele ebenfalls Studenten wie ich - heute sind es mehr als dreimal so viele Teilnehmer. Über die Jahre hat sich der Materials Day zu einem wichtigen Treffpunkt für Fachleute etabliert, wo man über den Tellerrand schauen, mit Experten diskutieren und auch den künftigen Nachwuchs kennenlernen kann“, so der Ingenieur.<br><br>Mit ihren Bachelor-Studiengängen Kunststofftechnik und Werkstofftechnik sowie dem Master-Studiengang Angewandte Werkstoffwissenschaften verbindet die Hochschule Osnabrück eine zukunftsweisende Ausbildung mit praxisnaher Forschung in den Bereichen der metallischen Konstruktionswerkstoffe und der Kunststofftechnik. Besonderer Wert liegt dabei auf einem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden, aber auch auf einer engen Zusammenarbeit der Hochschule mit Industrieunternehmen. Dieser frühe Austausch der Ingenieurinnen und Ingenieure in der beruflichen Praxis mit Studierenden einerseits und mit technik-interessierten Schülerinnen und Schülern andererseits liegt dem VDI und dem Technologiezentrum Neue Materialien und Prozesse TECHNOS sowie dem WIP-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik als neuem Mitveranstalter besonders am Herzen. <br><br>Wer sich für das Studium der Materialwissenschaften interessiert, kann sich noch bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/bewerbung</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Jun 2017 16:43:49 +0200</pubDate>
                        <title>Abschlussabend der MINT-Sommerakademie und der JMCE-Schülerakademie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/06/abschlussabend-der-mint-sommerakademie-und-der-jmce-schuelerakademie/</link>
                        <description>Mit einer feierlichen Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler endeten am Mittwochabend, 1. Juni 2017, offiziell die MINT-Sommerakademie des Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ) Osnabrück und die JMCE-Schülerakademie (Jean Monnet Centre of Excellence) in der Aula der Universität Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den vorhergehenden drei Wochen haben insgesamt 128 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus der Stadt und den Landkreis Osnabrück an den beiden Akademien teilgenommen. 
</p>
<p>An der MINT-Sommerakademie haben 32 Schülerinnen und 29 Schüler teilgenommen. Aus 13 verschiedenen Kursangeboten konnten sie sich zwei Kurse auswählen und haben pro Kurs einen Akademietag an der Hochschule bzw. der Universität verbracht. Neben den klassischen Kursthemen aus dem MINT-Bereich, wie Informatik, Technische Informatik, Biologie/Geographie und Chemie, hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit nicht so bekannte Themenbereiche kennenzulernen. Während die Systemwissenschaft, die Verfahrenstechnik, die Elektrotechnik, der Gemüseanbau und die Bodenkunde im letzten Jahr bereits zur Auswahl standen, wurden in diesem Jahr die Kunststofftechnik, Materialkunde &amp; Dentaltechnologie, Werkstofftechnik sowie Media &amp; Interaction Design erstmalig angeboten.
</p>
<p><br>In den einzelnen Kursangeboten stand das entdeckende Lernen im Vordergrund. Ins Chemie-Labor ging es für die Schülerinnen und Schüler beim Thema „Es geht um die Wurst“. Dort haben die Teilnehmenden die Unterschiede zwischen vegetarischem, veganen und normalem Wurstaufschnitt untersucht. In der Kunststofftechnik haben die Achtklässler die Faserverbundtechnologie kennengelernt und ein eigenes Deck für ein Longboard hergestellt. In der Werkstofftechnik ging es heiß zu: die Jugendlichen haben Gussformen hergestellt, in die 700 Grad heißes Aluminium gegossen wurde. Das fertige Werkstück wurde dann untersucht und konnte mit nach Hause genommen werden.
</p>
<p><br>Die MINT-Sommerakademie hat in diesem Jahr zum zweiten Mal stattgefunden und ist eine Kooperation des Schüler-Forschungs-Zentrums Osnabrück, der Universität und der Hochschule Osnabrück mit den Gymnasien der Osnabrücker Region. Sie hat das Ziel, besonders neugierige und motivierte Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die teilnehmenden Jugendlichen aus dem Jahrgang 8 sollen mit MINT-Themen bekannt gemacht werden, die so nicht in der Schule angeboten werden können.
</p>
<p><br><a href="http://www.sfz-os.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Das SFZ Osnabrück</a> ist eine außerschulische Forschungseinrichtung für Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen, die Spaß am Forschen, Entdecken und Selbermachen haben. Durch die angebotenen Kurse soll das Interesse an Naturwissenschaften und Technik frühzeitig geweckt und gefördert werden. Das SFZ arbeitet mit der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück, verschiedenen Schulen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück, sowie Praxispartnern zusammen.<br><br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 May 2017 09:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Berufsbild Professorin </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/05/berufsbild-professorin/</link>
                        <description>Frauen informieren sich an der Hochschule Osnabrück über den Karriereweg zur Hochschulprofessur</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 23. Mai 2017) Rund 60 Frauen versammelten sich im Hörsaalgebäude der Hochschule Osnabrück, um herauszufinden, ob der Beruf Hochschulprofessorin an einer Fachhochschule für sie in Frage kommt, welche Voraussetzungen gelten und welche Aufgaben in Lehre und Forschung auf sie zukommen würden.<br>
</p>
<p>Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Bettina Charlotte Belker und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung. Der Grund: Mit einem Frauenanteil von rund 20 Prozent in der Gruppe der Professoren ist die Hochschule Osnabrück zwar im bundesweiten Durchschnitt. „Wir wollen aber in die Spitzengruppe und in den kommenden Jahren einen Anteil von mindestens 25 Prozent“, bekannte Lehmann. <br>
</p>
<p>„Der Karriereweg hin zu einer Professur an einer Fachhochschule ist noch stärker als an Universitäten durch Brüche sowie fehlende Planungssicherheit gekennzeichnet. Die besondere Herausforderung der Qualifikation liegt in der spezifischen Verbindung einer wissenschaftlichen mit einer berufspraktischen Eignung, ohne, dass es dafür abgesicherte Qualifikationsstrukturen gibt“, erklärte Lehmann. <br>„Gerade die drei Jahre außerhochschulische Berufspraxis, die vom Gesetz gefordert werden,&nbsp; stellen insbesondere für Frauen eine doppelte Hürde dar, da qualifizierte Frauen in Industrie und Wirtschaft weiterhin an Aufstiegsbarrieren stoßen und Vereinbarkeit von Karriere und Familie weiterhin keine Normalität in Unternehmen ist“, ergänzte Belker als Gleichstellungsbeauftragte. <br>
</p>
<p>Daten und Fakten zum Berufsbild Professorin präsentierte Katharina Knolle, Referentin im Gleichstellungsbüro, in einem Quiz. Dass eine Professur an einer Fachhochschule auch Raum für eigene Forschungsvorhaben lässt, wussten viele der Zuhörerinnen, dass die Stellen mit im Durchschnitt 80.000 Euro im Jahr vergütet wurden, war einigen nicht klar.<br>
</p>
<p>Dr. Sabine Todt, seit einem Jahr Berufungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück, erläuterte den Teilnehmerinnen detailliert, wie wichtig es ist, die Bewerbungsunterlagen mit möglichst umfassenden Leistungsnachweisen aufzuwerten. „Lehrevaluationen, Auszeichnungen, Stipendien, Vorträge, legen Sie alles dazu, was Sie bisher gemacht haben und stellen Sie Ihr Licht auf keinen Fall unter den Scheffel.“ <br>
</p>
<p>Als Rollenvorbilder beantworteten drei Professorinnen der Hochschule die vielen Fragen der Zuhörerinnen zu den Themen Vereinbarkeit, Berufsalltag, Forschung und Lehre. <br>Prof. Dr. Claudia Hellmers, erste Professorin für Hebammenwissenschaft in Deutschland, wies auf das umfangreiche berufspolitische Engagement hin, das ihre Karriere stets begleitet habe. „Ich bin in einem Fach unterwegs, das erst akademisiert wurde.“ Als Mutter eines damals Dreijährigen habe ihre Familie ihr im Hinblick auf die Vereinbarkeit sehr große Unterstützung geboten, räumte Hellmers ein.<br>
</p>
<p>Die Professorin für Nachhaltige Energietechnik, Dr. Sandra Rosenberger, beschrieb ihre Arbeitswoche als inhaltlich dreigeteilt. Zu gleichen Teilen sei sie mit dem reinen Vorlesungsbetrieb, mit Forschung und einem Sammelsurium von Aufgaben, zum Beispiel dem Schreiben von Forschungsanträgen, beschäftigt. „Da Ingenieurinnen immer noch selten sind, bin ich beinahe zwangsläufig in vielen Gremien vertreten“, so Rosenberger.<br>
</p>
<p>Seit 2011 arbeitet Wirtschaftsinformatikerin Prof. Dr. Liane Haak am Hochschulstandort Lingen. Sie schätzt es, durch den engen Praxisbezug den Kontakt zu ihrer Berufsgruppe nicht zu verlieren. „Ich wollte an eine Fachhochschule, nicht in den Wissenschaftsturm einer Universität“. „Spaß an der Lehre“, sei ihrer Meinung nach aber eine Voraussetzung, die jede Bewerberin mitbringen müsse, „18 Semesterwochenstunden, das ist schon etwas.“<br>
</p>
<p>In vier Kleingruppen konnten die Teilnehmerinnen unter fachlicher Anleitung ihren persönlichen Fragen zu den Themen Promotion, Bewerbung auf eine Professur, drei Jahre Berufserfahrung außerhalb der Hochschule und Lehre und Veröffentlichungen weiter nachgehen und sich beim anschließenden Imbiss untereinander austauschen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br><br>Prof. Dr. Bernd Lehmann<br>Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung<br>Telefon:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0541 969-5134&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; <a href="mailto:b.lehmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">b.lehmann@hs-osnabrueck.de</a><br><br>Dr. Sabine Todt<br>Berufungsbeauftragte<br>Telefon: 0541 969-7303<br>E-Mail:&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:s.todt@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.todt@hs-osnabrueck.de</a><br><br>Bettina Charlotte Belker<br>Zentrale Gleichstellungsbeauftragte<br>Telefon: 0541 969-2965<br>E-Mail:&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:b.c.belker@hs-osnabrueck.de" class="mail">b.c.belker@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 May 2017 13:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Entdecken, staunen, erleben: 1. Osnabrücker Campus Nacht am Samstag, 10. Juni</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/05/entdecken-staunen-erleben-1-osnabruecker-campus-nacht-am-samstag-10-juni/</link>
                        <description>Hochschule und Universität Osnabrück laden zu Experimenten, Spielen, Workshops, Lesungen und Vorträgen ein - Eintritt und Campus Nacht-Busticket sind kostenfrei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Mai 2017). Zauberhafte Physik, faszinierende Chemie, kontroverse Politik- und Gesellschaftsdebatten, innovative Technologien, neuartige Lebensmittel – und noch viel mehr: Die erste Osnabrücker Campus Nacht (OCN) von Hochschule und Universität Osnabrück bietet am Samstag, 10. Juni, von 17 bis 24 Uhr ein vielfältiges Programm für Jung und Alt. Veranstaltungsorte sind das Osnabrücker Schloss in der Innenstadt, der Campus Westerberg an der Albrechtstraße sowie der Campus Haste an der Oldenburger Landstraße. Der Eintritt und das OCN-Busticket sind kostenfrei.<br><br>Die Besucherinnen und Besucher können eine Mehlstaubexplosion erleben, mit fluoreszierender Hefe malen, einen Flugsimulator testen oder „Fleisch aus Pflanzen“ probieren und eigene Gummibärchen herstellen. Oder sie diskutieren mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Zukunft der EU sowie die Frage, wie wichtig Geld fürs Glücklichsein ist. Die Grüne Schule des Botanischen Gartens bietet ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Das sind nur einige Kostproben. Das Programm umfasst rund 200 verschiedene Angebote. <br><br>„Mit knapp 28.000 Studierenden und etwa 3.000 Beschäftigten prägen die Hochschule Osnabrück inklusive ihres Campus in Lingen und die Universität Osna-brück die Hochschulregion Osnabrück-Emsland in großem Maß“, betonen unisono Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke. Schon jetzt sei die Zusammenarbeit mit dem regionalen Umfeld in Wirtschaft und Gesellschaft intensiv. „Mit der ersten Osnabrücker Campus Nacht wollen wir das unterstreichen und laden alle Interessierten ein, in die Labore, Hörsäle und Seminarräume zu kommen, die Standorte kennenzulernen und mit den Beschäftigten der Hochschulen ins Gespräch zu kommen. Wir werden auf unterhaltsame Art zeigen, wie unsere wissenschaftliche Arbeit den Alltag der Menschen berührt.“<br><br>Die Campus Nacht wird den Charakter eines kleinen Festivals haben. An allen drei Standorten sind Bühnen aufgebaut, auf denen Musikerinnen und Musiker beider Hochschulen ihr Können zeigen. Auch der Hochschulsport zeigt sich von seiner athletischen Seite. Das Studentenwerk Osnabrück öffnet am Schloss, am Westerberg und in Haste die Mensen und bietet Speisen und Getränke zu kleinen Preisen an.<br><br>Eigens für die Campus Nacht gibt es ein kostenfreies OCN-Busticket. Das Ticket gilt am Veranstaltungstag ab 16 Uhr für die Tarifzone 100 (Osnabrück/Belm). Der Fahrschein liegt der Juni-Ausgabe des Kundenmagazins „hier“ des Kooperationspartners Stadtwerke Osnabrück bei, das unter anderem in den Service- und Mobilitätszentren sowie in den Bädern der Stadtwerke zu erhalten ist. Am Veranstaltungsabend selbst werden an den Info-Ständen der OCN-Standorte auch Tickets verteilt. Ein Ticket gilt für zwei Erwachsene und alle familienangehörigen Kinder.&nbsp;&nbsp; <br><br>Offiziell wird die Campus Nacht auf der Bühne am Schloss in der Innenstadt um 17 Uhr mit den Kooperationspartnern, der Neuen Osnabrücker Zeitung, den Stadtwerken Osnabrück und dem Studentenwerk, eröffnet. Zum krönenden Abschluss erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 23.30 Uhr eine musikalisch untermalte Wissenschaftsshow mit Feuerwerk auf dem Vorplatz der Mensa auf dem Campus Westerberg.<br><br>Weitere Informationen gibt es auf der <a href="http://www.osnabruecker-campusnacht.de" target="_blank">Webseite der Osnabrücker Campus Nacht</a>. Dort können sich Besucherinnen und Besucher auch vorab ihr individuelles Programm zusammenstellen.<br><br><b><br>Weitere Informationen für die Medien:</b>
</p>
<p>Ralf Garten, Geschäftsbereich Kommunikation der Hochschule Osnabrück<br>Albrechtstraße 30, 49076 Osnabrück<br>Tel. 0541 969-2177<br>E-Mail: <a href="mailto:r.garten@hs-osnabrueck.de">r.garten@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><br>Utz Lederbogen, Pressesprecher Universität Osnabrück<br>Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück<br>Tel. 0541 969-4370<br>E-Mail: <a href="mailto:utz.lederbogen@uni-osnabrueck.de">utz.lederbogen@uni-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 May 2017 16:12:21 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologien  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/05/mehr-als-16-millionen-euro-fuer-forschung-im-bereich-innovative-materialien-und-werkstofftechnologie/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erhält Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, um hochmoderne Anlagen zu beschaffen. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region soll weiter ausgebaut werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="none">Mehr als 1,6 Millionen Euro erhält die Hochschule Osnabrück aus dem Fördertopf des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um ihre Forschungsinfrastruktur im Bereich „Innovative Materialien und Werkstofftechnologien" auszubauen. Mit den Geldern sollen Anlagen beschafft werden, mit deren Hilfe die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Prozessketten vom Grundwerkstoff bis zum fertigen Bauteil abbilden und analysieren können. </p>
<p class="none">Zu den Anlagen zählt ein Atomizer, der zur sogenannten Schmelzverdüsung dient. Prof. Dr. Ulrich Krupp, der an der Hochschule Sprecher des Laborbereichs Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit ist, erläutert diese Fachbegriffe: „Vereinfacht formuliert wird hier Metall geschmolzen und in lauter kleine Tröpfchen umgewandelt. Diese Tröpfchen erstarren, und es entsteht ein Metallpulver." Das entstandene Pulver ist das Ausgangsmaterial für die sogenannte additive Fertigung, für die eine Anlage zum selektiven Laseraufschmelzen angeschafft wird. Auch hier erklärt Krupp, was darunter zu verstehen ist: „Man hat eine Pulverschicht, die durch einen Laser eine 2D-Kontur erhält. Anschließend erstarrt das Ganze und wird zu einer festen Metallschicht. Es folgt die nächste Schicht und so weiter. Über diese 2D-Konturen entsteht so Schicht für Schicht ein 3D-Bauteil."&nbsp; &nbsp; </p>
<p class="none"><b>Die Vorteile der additiven Fertigung</b></p>
<p class="none">Die hochinnovative additive Fertigung birgt viele Vorteile. Im Gegensatz zum Gussverfahren beispielsweise sind für die Herstellung von Bauteilen keine Werkzeuge oder Formen notwendig. Zudem können Bauteile gefertigt werden, die auf andere Weise gar nicht herstellbar sind, etwa wenn es um innenliegende Kühlkanäle geht. Und auch kostenintensives Material kann eingespart werden. „Wenn ein kompliziertes Bauteil aus Titan hergestellt werden muss, etwa durch Bohren, Fräsen oder Schleifen, hat man einen hohen Materialverlust durch die Zerspanung. Bei der additiven Fertigung ist das nicht der Fall.“ </p>
<p class="none">Insgesamt soll das Infrastrukturprojekt den Wirtschaftsraum Osnabrück-Emsland im Blick auf die Fertigung und die Einsatzmöglichkeiten neuer Werkstoffe stärken. Im Projektantrag heißt es: „Der Standort der Hochschule Osnabrück im westlichen Niedersachsen zeichnet sich durch seine lokale Nähe zur metallverarbeitenden Industrie, zur Fahrzeug- und Landmaschinenindustrie sowie zur Kunststofftechnik aus." Die vielfältigen Möglichkeiten der additiven Fertigung berührten zwar viele Produktfelder der Unternehmen, wie komplex geformte Hydraulik-, Spritzgieß- oder Fügewerkzeuge, allerdings sei der Aufwand zur Einrichtung der Gerätetechnik, Einstellung und Schulung qualifizierten Personals bis hin zur prozesssicheren Fertigung kaum zu stemmen.</p>
<p class="none"><b>Das Unternehmensnetzwerk TECHNOS e.V.</b></p>
<p class="none">Gerade vor diesem Hintergrund kooperieren die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule eng mit Unternehmen der Region. Dazu zählen etwa KME Germany, die Georgsmarienhütte GmbH, die Maschinenfabrik Bernd Krone oder das Rosen Technologiezentrum. Im Oktober 2016 hoben diese und zahlreiche weitere Beteiligte das Unternehmensnetzwerk TECHNOS e.V. aus der Taufe. TECHNOS steht für „Technologiezentrum Neue Materialien und Prozesse Osnabrück-Emsland". </p>
<p class="none">Für den erfolgreichen Förderantrag spielten diese bestehenden, engen Kooperationen eine wichtige Rolle. „Wir hoffen, dass die neuen Anlagen, die wir in den kommenden Monaten beschaffen, auch Teil einer Keimzelle für die weiteren Arbeiten von TECHNOS werden", sagt Krupp. </p>
<p class="none">&nbsp;</p>
<p class="none"><b>Weitere Informationen</b></p>
<p class="none">Prof. Dr. Ulrich Krupp<br>Telefon: 0541 969-2188&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail<i>: </i><a href="mailto:u.krupp@hs-osnabrueck.de">u.krupp@hs-osnabrueck.de</a><br><br></p>
<p class="none">Mehr zu TECHNOS e.V. finden Sie unter <a href="http://www.technos-ev.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.technos-ev.de</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Apr 2017 16:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>ECHO JAZZ 2017 geht an Professor Frederik Köster von der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/04/echo-jazz-2017-geht-an-professor-frederik-koester-von-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Der Professor für Jazztrompete des Instituts für Musik erhält zum zweiten Mal die Auszeichnung als bester Instrumentalist national Blechblasinstrument/Brass</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Hamburg, 25. April 2017). Er ist einer der renommiertesten Preise der Musik-Szene: der Echo. Nun hat die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), die Preisträger des ECHO JAZZ 2017 bekanntgegeben. Unter den Preisträgern ist auch Hochschul-Dozent Prof. Frederik Köster. <br><br>Seit zehn Jahren lehrt der Jazztrompeter und -komponist am<a href="/wir/fakultaeten/ifm/"> Institut für Musik</a> der Hochschule Osnabrück. Nun kann er sich über die Auszeichnung als bester Blechbläser national freuen. Er erhält den ECHO JAZZ 2017 für sein Album „Canada“, das er zusammen mit dem Pianisten und Komponisten Sebastian Sternal eingespielt hat. Für Köster ist es bereits der zweite ECHO. 2010 verlieh ihm die Jury den ersten JAZZ-ECHO der Kategorie „Blechbläser national“ überhaupt. <br><br>Zu den weiteren Preisträgern des ECHO JAZZ 2017 gehören unter anderem Norah Jones und Gregory Porter. Die Preisverleihung findet am 1. Juni in Hamburg statt. <br><br>Weitere Informationen zum ECHO gibt es auf der Webseite des <a href="http://www.echojazz.de" target="_blank" rel="noreferrer">ECHO JAZZ 2017.</a><br><br>Weitere Informationen zu Frederik Köster sowie Hörproben seines ausgezeichneten Albums „Canada“ gibt es auf <a href="http://www.frederikkoester.de" target="_blank" rel="noreferrer">seiner Webseite</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Apr 2017 15:34:27 +0200</pubDate>
                        <title>Macht Schule: Teachers + Scientists Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Gymnasium Ursulaschule</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/04/macht-schule-teachers-scientists-kooperation-zwischen-hochschule-osnabrueck-und-gymnasium-ursulasc/</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsthemen dürfen auf dem Lehrplan für naturwissenschaftliche Fächer nicht fehlen. Das finden auch Prof. Dr. Heinz-Josef Eikerling und Prof. Dr. Michael Uelschen von der Fakultät für Ingenieurwissenschaft und Informatik der Hochschule Osnabrück. Zusammen mit dem Lehrer Andreas Degenhard vom Gymnasium Ursulaschule haben sie sich an dem bundesweit einmaligen Pilotmodell Teachers + Scientists beteiligt. Das 2014 von Science on Stage in Kooperation mit der Stiftung Jugend forscht e. V. initiierte Projekt fördert langfristige Kooperationen von Lehrkräften und Wissenschaftlern. Das Ziel: Lehrkräfte werden an Forschungsprozessen beteiligt und bringen damit die Wissenschaft auch ins Klassenzimmer. Die Ergebnisse werden nun in Form einer Publikation am 5. Mai in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. 
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Objektorientierte Programmierung: Informatik und Biologie spannend verknüpft</b><br><br>Um Schülerinnen und Schülern einen direkten Anwendungsbezug für Erlerntes zu bieten, ist es für Lehrkräfte wichtig, in ihrem Fachgebiet stets auf dem Laufenden zu bleiben. Über die Mitwirkung am Projekt "Teachers + Scientists" setzen Andreas Degenhard, Prof. Dr. Heinz-Josef Eikerling und Prof. Dr. Michael Uelschen für Kolleginnen und Kollegen auf diesem Feld neue Maßstäbe.<br><br>Mit der Verknüpfung von Informatik und Biologie haben sie in einer dreijährigen Kooperation ein anschauliches Konzept zur objektorientierten Programmierung erarbeitet. Am Bespiel von Räuber-Beute-Beziehungen zwischen Fischen und Haien zeigen sie in dem Projekt, wie biologische Prinzipien über eine Simulation am Computer veranschaulicht werden können: Fächerübergreifend lernen Schülerinnen und Schüler dabei nicht nur Populationsdynamiken verstehen, sondern auch, wie deren Verhalten als Satz von Regeln in ein Modell übertragen werden kann. Umgesetzt wird die Simulation insbesondere als Android-App auf mobilen Geräten, was für die Schülerinnen und Schüler einen zusätzlichen Anreiz bietet und es ihnen ermöglicht, ihre Programmierfähigkeiten ständig weiterzuentwickeln und zu testen.
</p>
<p><b><br>Kooperationsmodell soll Schule machen: Projektpräsentation in Berlin</b><br><br>Mit "Teachers + Scientists" möchten Science on Stage und die Stiftung Jugend forscht e. V. Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Wege der Kooperation aufzeigen. Während Lehrkräfte bei dem langfristig angelegten Projekt Forschungsarbeit nachvollziehen und dadurch ihr Fachwissen erweitern, erhalten Forscherinnen und Forscher neue Anregungen zur Wissenschaftskommunikation. Davon profitieren vor allem die Schülerinnen und Schüler, denen für die Lehrinhalte praktische wie spannende Bezüge gezeigt werden können. 
</p>
<p>Neben Osnabrück haben sich mit Aachen, Berlin, Bielefeld und Heidelberg vier weitere Städte an dem Projekt beteiligt. Um auch andere Lehrkräfte und Wissenschaftsinstitutionen bei dem Aufbau und der Durchführung von gleichartigen Kooperationen zu unterstützen, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Leitfaden erarbeitet. Am 5. Mai wird die Publikation im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin präsentiert. Vorgestellt werden darin neben didaktischem Material zur objektorientierten Programmierung Unterrichtskonzepte zu den Themen Humangenetik, Elementarteilchenphysik,&nbsp; Krebsforschung und Epidemiologie, Experimentelle Ökologie und Mechanik. <br>&nbsp;
</p>
<p><b><br>Über Science on Stage Deutschland e. V.</b><br><a href="http://www.science-on-stage.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Science on Stage</a> bietet mit Europas größten Lehrerfestivals, Workshops und Fortbildungen Lehrkräften naturwissenschaftlicher Unterrichtsfächer eine Bühne, ihre besten Unterrichtsprojekte gemeinsam zu präsentieren und voneinander zu lernen. Die Initiative besteht seit 2003 und erreicht von der Grundschule bis zur Oberstufe 100.000 Lehrerinnen und Lehrer in 30 Ländern. Science on Stage Deutschland e. V. wird im besonderen Maße gefördert von think ING., der Initiative für Ingenieurnachwuchs des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Apr 2017 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Modernste Landtechnik für Lehre und Forschung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/04/modernste-landtechnik-fuer-lehre-und-forschung/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück erhält Säkombination und Anbaufeldspritze von Amazone</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Wallenhorst, 24. April 2017). Ob Pflanzenschutzprojekte für Raps und Winterweizen, Versuche zur Mischung von Saatgutsorten oder klassische Lehrveranstaltungen im Bereich Ackerbau – für all diese Vorhaben kann die Hochschule Osnabrück dank der Unterstützung der Amazonen-Werke nun auf modernste Landtechnik zurückgreifen. Der Landmaschinenhersteller hat der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur auf dem hochschuleigenen Versuchsbetrieb Waldhof eine Säkombination und eine Anbaufeldspritze übergeben. <br><br>„Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit den Amazonen-Werken zusammen und haben zum Beispiel im letzten Jahr ein Forschungsprojekt in Sibirien mit Maschinen von Amazone abgeschlossen. Nun freuen wir uns sehr, dass wir unseren Studierenden hier in Osnabrück die praktischen Lehrinhalte mithilfe hochmoderner Maschinen veranschaulichen können“, so Prof. Dr. Dieter Trautz, wissenschaftlicher Leiter des landwirtschaftlichen Versuchsbetriebes Waldhof der Hochschule Osnabrück. <br><br>Dr. Rainer Resch, Mitglied der Geschäftsleitung der Amazonen-Werke, betont die Relevanz der Zusammenarbeit: „Ausbildung ist bei uns ein sehr wichtiges Thema. Sowohl im Agrar- als auch im Maschinenbaubereich bieten wir deshalb viele Praktika und Projekte für Abschlussarbeiten an. Außerdem arbeiten bei uns zahlreiche Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück. Und wenn diese bereits im Studium unsere Technik kennengelernt haben, erleichtert das den Berufseinstieg für beide Seiten.“ <br><br>Für die Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und präzise Saatgutablage stehen den Studierenden und Lehrenden nun die pneumatische, also mit Druckluft betriebene, Aufbau-Sämaschine AD-P 3000 Special mit einem 1100 Liter fassenden Saatgutbehälter sowie der Kreiselgrubber KX 3000 zur Verfügung. Im Bereich der Pflanzenschutztechnik kann die Hochschule die neue Anbaufeldspritze UF 1201 nutzen, bei der jede Düse einzeln automatisch an- und abgeschaltet werden kann. Diese sehr hohe Genauigkeit vermindert die Ausbringmengen an Pflanzenschutzmitteln und dadurch auch die Auswirkungen auf die Umwelt. Stefan Kiefer, Leiter Produktmanagement der Amazonen-Werke erläutert: „Beide Maschine sind mit modernster ISOBUS-Kommunikation ausgerüstet. Die Geräte sind zudem GPS-gesteuert und damit ideal geeignet alle Aufgaben der Präzisionslandwirtschaft zu erfüllen. Die Verwendung in zukunftsorientierten Projekten von Forschung und Lehre ist damit möglich.“<br><br>Agravis Technik Saltenbrock wird sich als regionaler Vertriebspartner um den ordnungsgemäßen Einsatz und den Service für die Maschinen am Campus Haste kümmern.<br><br><br><b>Weitere Informationen</b><br>Prof. Dr. Dieter Trautz<br>Wissenschaftlicher Leiter des landwirtschaftlichen Versuchsbetriebes<br>der Hochschule Osnabrück<br>Telefon:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0541 969-5058&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>E-Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="/newsroom/forschung/?alias=-&amp;cHash=590c55d313f192c105ccb1085291db65" class="mail" title="d.trautz@hs-osnabrueck.de">d.trautz@hs-osnabrueck.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Apr 2017 17:01:17 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule auf der Hannover Messe: Das Elektroauto als Energiespeicher nutzen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/04/hochschule-auf-der-hannover-messe-das-elektroauto-als-energiespeicher-nutzen/</link>
                        <description>Während der Hannover Messe stellt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück mit seinen Kooperationspartnern zwei hochinnovative Projekte vor: eine neuartige, effizientere und zuverlässigere Wechselstrombatterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule. Auch Prof. Thomas Hofmann und Prof. Johannes Nehls präsentieren Exponate, die viel Aufmerksamkeit erhalten werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuartiges Batteriespeichersystem sowie eine bidirektionale Schnellladesäule, durch die ein Elektrofahrzeug als Energiespeicher dienen kann: Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern wird Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück während der Hannover Messe zwei hochinnovative, richtungweisende Forschungsarbeiten vorstellen.<br><br>Die neuartige Wechselstrombatterie – auch Alternating Current oder AC-Batterie genannt – kann als Großspeicher in der Industrie oder am Netz betrieben werden sowie als Quartiersspeicher von Wohneinheiten überschüssige Energie aus Solaranlagen zur späteren Nutzung speichern. So können Stromkosten gesenkt werden. Auch in der Elektromobilität spielt die AC-Batterie ihre Vorteile aus. Das Besondere: „Üblicherweise besteht die Batterie eines Elektroautos aus vielen einzelnen Zellen, die wie eine Kette aneinandergereiht sind. Das schwächste Glied bestimmt die Stärke der gesamten Kette“, erläutert Pfisterer. Ist die schwächste Zelle leer, nützt auch die restliche Energie in den anderen Batteriezellen nichts mehr. Und sollte eine Zelle defekt sein, bleibt das Fahrzeug liegen. Der komplette Stromspeicher muss ausgetauscht werden.<br><br>Bei der AC-Batterie gibt es diese lange Kette nicht mehr. „Die Batterie ist in mehrere Batteriemodule unterteilt, die durch unsere neuartige Leistungselektronik dynamisch miteinander verschaltet werden. Ist eine Zelle leer, während die anderen noch Energie gespeichert haben, klinkt sich das leere Batteriemodul einfach aus dem Verbund aus“, schildert Pfisterer weiter. Sie leitet den Strom an sich vorbei. Die anderen liefern weiter Energie. Und auch wenn eine Batteriezelle ausfällt, klinkt sich das Batteriemodul aus und leitet den Strom an sich vorbei.<br><br>Die Batterie ist in Zusammenarbeit vom KEA – Kompetenzzentrum Elektronik &amp; Antriebstechnik der Hochschule Osnabrück mit der Universität der Bundeswehr in München und der Smart Power GmbH &amp; Co. KG entwickelt worden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt konnte als Fördermittelgeber gewonnen werden. Denn die Wechselstrombatterie bietet eine höhere Effizienz als alle bisher auf dem Markt befindlichen Speichersysteme.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Das Auto als temporärer Batteriespeicher</b>
</p>
<p>Hochinnovativ ist auch die bidirektionale Schnellladesäule, die im Zuge des Forschungsprojektes „lokSMART Jetzt!2“ unter wissenschaftlicher Leitung von Hans-Jürgen Pfisterer an der Hochschule Osnabrück entwickelt wurde. Dabei dient ein Elektrofahrzeug als Energiespeicher und kann Energie aufnehmen beziehungsweise bei Bedarf abgeben. Die Ladesäule wirkt also in zwei Richtungen, deshalb bidirektional. So werden Synergien zwischen Energiemanagement und Mobilität in intelligenten lokalen Stromnetzen („Local Smart Grids“) geschaffen. <br><br>Pfisterer erläutert die Hintergründe des Projektes: „Die Verfügbarkeit von Wind- und Solarenergie ist abhängig von den Wetterverhältnissen. Anders ist dies, wenn die regenerative Energie kurz- oder langfristig zwischengespeichert werden kann. Hier kommt das E-Fahrzeug ins Spiel.“ Ein Elektroauto steht viele Stunden des Tages nur herum. Zeit, die besser genutzt werden kann, indem das Auto als temporärer Batteriespeicher verwendet wird. Mit der bidirektionalen Schnellladesäule kann die in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energie zu Zeiten erhöhten Energiebedarfs wieder an das häusliche Stromnetz zurückgegeben werden. Mehr noch: Das Gebäude kann mit eigenem Strom versorgt werden. <br><br>Das Forschungsprojekt lokSMART wendet sich an Betriebe mit planbaren und teilplanbaren Routen ihrer Flotten und an Privathaushalte. Mit diesen Zielgruppen kann die Lösung einer bidirektionalen Schnellladesäule für Millionen von Fahrzeugen interessant sein. Jedes Elektroauto trägt mit seinem Speicher zur Netzstabilisierung bei und kann seine Leistung abrech-nen. Projektpartner der Hochschule sind das Planungsbüro Koenzen, Ihr Bäcker Schüren, VillaMedia Gastronomie GmbH, Senertec Center Sachsen sowie die Westsächsische Hochschule Zwickau.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Lampe ahmt die Körperhaltung nach</b>
</p>
<p>Prof. Thomas Hofmann stellt in Hannover das Projekt SIG c|touch 2.0 vor. Darin geht es um ein Human Machine Interface (HMI)&nbsp; für Abfüllanlagen in der Lebensmittelindustrie. Im Projekt wird die Konzeption eines neuen HMI dargestellt und zugleich die Fähigkeit der Hochschule Osnabrück demonstriert, ein derartiges Projekt bis zur Serienreife zu begleiten. Das Projekt erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem für das Design.&nbsp;  
</p>
<p>Der Problematik der ergonomischen Fehlhaltung widmet sich schließlich Prof. Johannes Nehls mit seinem Team. Das Projekt mit dem Titel „Sensed - Der Stuhl und die Lampe“ beinhaltet ein interaktives System, welches durch die Bewegung der Lampe auf eine Fehlhaltung des Sitzenden hinweist. Die Lampe fungiert dabei als Ambient Device, also eine Art dezente Informationsquelle, die den Menschen auf ergonomisches Verbesserungspotenzial hinweist. Durch die Beobachtung der Lampe aus dem Blickwinkel und die dadurch gespiegelte aktuelle Körperhaltung kann man quasi automatisch die Sitzhaltung verbessern, ohne sich intensiv damit auseinandersetzen zu müssen. 
</p>
<p>Unterstützt werden die Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück im Vorfeld und während der Messe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wissens- und Technologietransfers, einer gemeinsamen Einrichtung der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Mar 2017 15:54:23 +0100</pubDate>
                        <title>Beeindruckende Innovationen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/03/beeindruckende-innovationen/</link>
                        <description>Hochschule und Universität Osnabrück zeigen Exponate auf der Cebit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Vom 20. bis 24. März 2017 sind die Hochschule Osnabrück und die Universität Osnabrück auf der Cebit in Hannover vertreten. Als eine der Gäste zeigte sich die niedersächsische Bildungsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić beeindruckt von den dort ausgestellten Osnabrücker Exponaten.</p></div><div></div><div><p>Der Kognitionswissenschaftler an der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Peter König, stellt im Projekt „Scicovery – Design, Record, Analyze“ eine onlinebasierte Softwarelösung für psychologische Studien im wissenschaftlichen Bereich sowie Markt- und Produktstudien vor. Durch aktuelle Fortschritte in der Informationstechnologie besteht die Möglichkeit, die Software direkt im Browser in hoher Qualität anzubieten. Studiendesign, Datenerhebung und Datenanalyse sind vereint in einer Anwendung und werden mit den Fähigkeiten einer Onlineplattform kombiniert. Das bietet sowohl Wissenschaftlern als auch Markt- und Produktforschern enorme Vorteile, wie höheres Datenvolumen, geringere Kosten für Laborausstattung oder den schnellen Austausch von Studiendesigns. Die onlinebasierte Softwarelösung bietet durchschlagende quantitative, qualitative und finanzielle Vorteile.</p></div><div></div><div><p>Für die Hochschule Osnabrück ist Prof. Thomas Hofmann vertreten. Mit dem Projekt „DFS-Concept Desk“ möchte das Team um den Wissenschaftler aus dem Bereich Industrial Design die Arbeitsbelastung von Fluglotsen reduzieren. Der Prototyp integriert zahlreiche technische Anzeige- und Interaktionssysteme in einem homogenen Arbeitsplatzkonzept im Hochsicherheitsumfeld. Der neuartige Arbeitsplatz besteht aus zwei Displays, von denen das horizontale Display als Multitouchdisplay ausgestattet ist. Das gesamte System wird über TouchInput bedient, und integriert alle bisher über separate HMI dargestellten Inhalte in einer homogenen Interaktionsmethodik. Das DFS-Concept Desk definiert die Kommunikation und Interaktion zwischen Fluglotsen und dem Flugverkehr in neuartiger Art und revolutionärer Weise. Es erhöht entscheidend die Effizienz der Interaktion zwischen Fluglotsen und Flugverkehr. Durch das neue System wird die Arbeitsbelastung der Lotsen massiv reduziert, da es eine konsistente Interaktionslandschaft präsentiert. Es wird eine produktive Interaktion ohne den Lotsen ermöglicht, ohne ihn von seiner primären Arbeit durch kombinatorische Arbeit abzulenken.</p></div><div></div><div><p>Weitere Informationen für die Redaktionen:</p></div><div><p>Dr. Christian Newton</p></div><div><p>Wissens- und Technologie-Transfer der Universität und Hochschule Osnabrück&nbsp;</p></div><div><p>Telefon: +49 541 969 2057</p></div><div><p>E-Mail: <a href="mailto:c.newton@wtt-os.de">c.newton@wtt-os.de</a>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Mar 2017 16:22:08 +0100</pubDate>
                        <title>Automatisiertes Fahren: Prof. Dr. Volker Lüdemann als Sachverständiger im Verkehrsausschuss</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/03/automatisiertes-fahren-prof-dr-volker-luedemann-als-sachverstaendiger-im-verkehrsausschuss/</link>
                        <description>Einladung vom Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages in Berlin. Insgesamt sieben Sachverständige werden angehört. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Montag wird Professor Dr. Volker Lüdemann von der Hochschule Osnabrück im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages in Berlin in einer öffentlichen Anhörung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes als Sachverständiger kommentieren. Gegenstand der Gesetzesänderung ist das automatisierte Fahren. Lüdemann ist Experte für Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht und befasst sich seit mehreren Jahren insbesondere mit rechtlichen und ethischen Fragen der Digitalisierung. Im Vordergrund stehen die Themen autonomes Fahren, Connected Car, Smart Home und eHealth. Zudem ist Lüdemann Vorsitzender der Ethik-Kommission der Hochschule Osnabrück.
</p>
<p>Der Jurist zählt zu einem kleinen Kreis von sieben Sachverständigen, die der Ausschuss zu einer öffentlichen Stellungnahme eingeladen hat. Zu den Sachverständigen gehören, neben anderen, der Richter am Bundesverfassungsgericht a.D. und Professor der Universität Bonn Dr. Dr. Udo Di Fabio sowie Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA) und Dr. Markus Schäpe, Leiter der Juristischen Zentrale des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC). 
</p>
<p>Mit dem automatisierten Fahren ist die Übernahme der Fahrzeugsteuerung durch technische Systeme gemeint. Das selbstfahrende Fahrzeug übernimmt beispielsweise Lenk-, Blink-, Beschleunigungs- und Bremsmanöver längs- und quer der Fahrspur ohne menschliches Eingreifen. Die Bundesregierung will die rechtlichen Grundlagen für das automatisierte Fahren schaffen. Dazu heißt es im Gesetzentwurf der Bundesregierung: „Bei derart weitreichenden technischen Entwicklungen bedarf es Regelungen des&nbsp; Gesetzgebers zum Zusammenwirken zwischen Fahrzeugführer und dem Kraftfahrzeug mit automatisierten Fahrfunktionen.“<br><br>Das Straßenverkehrsgesetz (StVG) soll dahingehend ergänzt werden, dass der Fahrer dem technischen System in bestimmten Situationen die Fahrzeugsteuerung übergeben kann.<br> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Mar 2017 09:23:21 +0100</pubDate>
                        <title>Impulse aus der Hochschulforschung für ein professionelleres Hochschulmanagement</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/03/impulse-aus-der-hochschulforschung-fuer-ein-professionelleres-hochschulmanagement/</link>
                        <description>Tagungsteilnehmende der Hochschule Osnabrück erarbeiten Leitlinien für bessere Zusammenarbeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 15. März 2017) Das Managen von Hochschulen ist gerade in den vergangenen Jahren komplizierter und vielfältiger geworden. Die Zahl der Studierenden und der Studiengänge hat enorm zugenommen. Neben Forschung und Lehre übernehmen Hochschulen zudem immer häufiger eine „dritte Mission“, das heißt, mehr gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Für Hochschulmanager eine Herausforderung.
</p>
<p>Parallel dazu entwickelt sich die Disziplin der Forschung über Hochschulen rasant. Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, spezifische Institute und Organisationen treiben ihre Entwicklung intensiv voran.
</p>
<p>Über Perspektiven der Zusammenarbeit von Theorie und Praxis diskutierten jetzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 14. Osnabrücker Kolloquiums des MBA-Studiengangs Hochschul -und Wissenschaftsmanagement (HWM) an der Hochschule Osnabrück. „Derzeit ist es noch so, dass dem Hochschulmanagement teilweise die theoretische Fundierung fehlt. Auf der anderen Seite schrecken manche Hochschulforscher und Hochschulforscherinnen davor zurück, ihre Ergebnisse in praktische Handlungsanweisungen zu übersetzen“, beschrieb Organisator Frank Ziegele den Status Quo.
</p>
<p>Der Hochschulmanagement-Professor und sein Kollege Hans Vossensteyn, erarbeiteten in Workshops und Diskussionsrunden mit den Tagungsteilnehmenden, einen umfangreichen Leitfaden für ein besseres Zusammenwirken. „Wir müssen uns aufeinander zubewegen“, formulierte Vossensteyn den ersten erforderlichen Schritt. Wenn sich die Praxis darauf einlasse, ihr Tun auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu fundieren und die Forschung es als Aufgabe akzeptiere, der Praxis Forschungsergebnisse zu liefern, könne das gelingen.
</p>
<p>„Damit der Wissenstransfer funktioniert, brauchen wir zum Beispiel institutionalisierte Diskussionsrunden zwischen Forschung und Praxis. Wir brauchen auch Mittler, die sich sowohl im Hochschulmanagement als auch in der Hochschulforschung sicher bewegen und ein Brücke schlagen können, sowie Frühwarnsysteme, die Praxisfragen rechtzeitig zu Forschungsfragen machen“, fasste Ziegele wesentliche Punkte des Leitfades zusammen.
</p>
<p>Hochschulmanager müssten sich darauf einlassen, Erkenntnisse der Hochschulforscher anzunehmen und für ihren spezifischen Bedarf zu adaptieren. Sie sollten selber Fragen an die Forschung formulieren und sich für die erforderliche Reflexion in der täglichen Arbeit Zeit nehmen. Hochschulforscher wiederum sollten es befürworten, dass ihre Ergebnisse in „Produkte“, wie Checklisten, Kriteriensets, oder goldene Regeln übertragen werden und helfen, die Komplexität von Forschungsergebnissen zu reduzieren, fassten die Professoren die Forderungen an die Fachleute beider Seiten zusammen.
</p>
<p>Wie Forschungsergebnisse ganz konkret in die Managementpraxis übertragen werden können, stellten auf dem Kolloquium Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs HWM mit der Präsentation ihrer Masterarbeiten vor. „Rekrutierung von Professorinnen als Gleichstellungsstrategie“ oder „Personalmarketing-Konzept für Fachhochschulen“, waren nur zwei der Themen, mit denen sich die Absolventen während ihres Studiums ausführlich beschäftigt hatten. Aus allen Arbeiten lassen sich praktische Handlungsempfehlungen für das Managen von Hochschulen ableiten.
</p>
<p>Das seien tolle Beispiele dafür, wie Theorie und PRaxis miteinander verbunden werden könnten, betonten Vossensteyn und Ziegele. Zusammen mit dem Leitfaden gehe von der Tagung ein deutlicher Diskussionsimpuls an die Fachwelt aus, äußerten sich die Professoren zuversichtlich.
</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br>Telefon: 0541 969-3744<br>E-Mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br>Telefon: 0541 969-3743<br>E-Mail: <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Mar 2017 11:27:00 +0100</pubDate>
                        <title>Besser als Superfoods: heimisches Obst und Gemüse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/03/besser-als-superfoods-heimisches-obst-und-gemuese/</link>
                        <description>Gartenbauwissenschaftliche Tagung an der Hochschule Osnabrück beschäftigt sich mit Beitrag gartenbaulicher Produkte zur Ernährung und Gesundheit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. März 2017) „Das, was in Superfoods an Vitaminen enthalten ist, können heimische Obstsorten auch, und oft sogar besser“, sagt Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim. Der Ernährungsmediziner plädiert in seinem Eröffnungsvortrag der 51. Jahrestagung der Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) für mehr Nahrungsqualität in unserer Ernährung – und zwar mit Hilfe von regionalem Obst und Gemüse. „Die Acai-Beere wirbt mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt, aber es ist belegt, dass sie weit weniger Vitamin C enthält als Paprika oder Hagebutte. Wir haben viele heimische Produkte, die deutlich besser sind als Superfoods und vor allem auch deutlich billiger, wie zum Beispiel Blaubeeren oder Johannisbeeren.“ <br><br>Der Vorteil an diesen Beeren: Sie lassen sich im heimischen Garten anbauen. Der Küchengarten sei ein Ort für gesunde Ernährung, so Prof. Dr. Christine Brombach, Ernährungswissenschaftlerin an der Zürcher Hochschule. „Was ich selbst angebaut habe, schätze ich ganz anders wert.“ In einem leidenschaftlichen Vortrag zählt sie die Vorteile des Küchengartens auf, der früher zur Versorgung der adeligen Gesellschaft diente. „Wir müssen vor allem junge Menschen mehr für dieses Thema sensibilisieren“, so Brombach.<br><br>Dass der Gartenbau ein Imageproblem hat, dessen ist sich auch Prof. Dr. Uwe Schmidt, Präsident der DGG, bewusst. Die Aufgabe in den kommenden Jahren sei vor allem, den Gartenbau wieder attraktiv zu machen. Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, hat selbst Gartenbauwissenschaften studiert und ist überzeugt, dass dies nur über eine transdisziplinäre Vernetzung funktioniert. „Ob die Studierenden nach ihrem Studium Biologen, Ingenieure oder Techniker sind, ist egal. Hauptsache wir begeistern junge Leute für die Themen des Gartenbaus.“ Dafür sei es auch notwendig, nicht an historisch gewachsenen Studiengängen festzuhalten und stattdessen den Horizont für eine fächerübergreifende Zusammenarbeit zu öffnen. „Egal, wo Sie Gartenwissenschaften nur riechen, machen Sie die Tür auf und platzieren Sie dort Ihre Themen“, ermutigte Bertram die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung.<br><br>Insgesamt bot die Jahrestagung an drei Tagen mehr als 100 wissenschaftliche Poster-Präsentationen, Workshops und Vorträge zu Untersuchungs- und Forschungsergebnissen aus allen gartenbaulichen Disziplinen. „Ich bin überrascht von der Breite und der Vielfalt der Themen“, sagt David Wamhoff. Der Gartenbaustudent ist aus Hannover angereist, um „über den Tellerrand zu schauen“. Außerdem sei die Tagung eine gute Möglichkeit zur Vernetzung und Inspiration für die eigene Forschung. <br><br>Fester Bestandteil der Jahrestagung ist außerdem die Green-Challenge. Dabei sollen insbesondere junge Nachwuchskräfte dazu animiert werden, Fragestellungen und geeignete methodische Ansätze in Einklang zu bringen. Die diesjährige Aufgabe: einen Kurzfilm oder eine Animation über einen Versuch erstellen. Christian Frerichs von der Hochschule Osnabrück konnte sich dabei über einen der zwei ersten Plätze freuen. 500 Euro gab es von der Jury für seinen Film über die Bekämpfung von schädlichen Erregern bei Bio-Basilikum.<br><br>Und noch ein Film feierte auf der gartenbauwissenschaftlichen Tagung Premiere: „Berufschancen im Gartenbau“ vom BHGL zeigt ausgewählte Berufsfelder der Branche. Dafür wurden unter anderem mehrere ehemalige Studierende der Hochschule Osnabrück interviewt. „Der Film soll einerseits junge Menschen über die attraktiven Karriereperspektiven im Gartenbau informieren und andererseits motivieren, sich im Gartenbau zu engagieren”, so BHGL-Präsident Marc-Guido Megies. Oliver Sebastian Dörr von der Hochschule Geisenheim University erhielt den BHGL Posterpreis in Höhe von 200 Euro für sein Poster zum Einsatz einer energieeffizienten Plasmalampe mit sonnenähnlichem Licht für den Gartenbau.<br><br>Organisator Prof. Dr. Thomas Rath der Hochschule Osnabrück ist zufrieden mit dem Verlauf: „Die Tagung hat gezeigt, dass der Gartenbau ein lebendiger, praxisnaher und zukunftsträchtiger Wissenschaftsbereich ist. Gemüse und Obst sind die wichtigsten gesunderhaltenden Nahrungsmittel, die wir auf der Erde produzieren.“ Die größten Herausforderungen, die sich daraus ergeben, seien die gartenbaulichen Produkte weiter zu verbessern und deren gesunderhaltende Leistungsfähigkeit Politikern, Lebensmittelindustrie und Verbrauchern auf der Basis wissenschaftlicher Daten zu verdeutlichen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen</b><br>Prof. Dr. Thomas Rath<br>Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br>Telefon:&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0541 969-5176<br>E-Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; <a href="mailto:t.rath@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.rath@hs-osnabrueck.de</a><br><br>
</p>
<p>Hier geht's zum <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pZsdeKS0p_Y" target="_blank" rel="noreferrer">Film des BHGL</a>.</p><div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Feb 2017 11:10:01 +0100</pubDate>
                        <title>Zwei thailändisch-deutsche Promotionen erfolgreich abgeschlossen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2017/02/zwei-thailaendisch-deutsche-promotionen-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Im Februar haben zwei Doktoranden, die einen großen Teil ihrer Forschungsarbeiten an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück durchgeführt haben, ihre Promotion an der <a href="http://www.en.psu.ac.th/" target="_blank" rel="noreferrer">Prince of Songhkla University</a> in Thailand erfolgreich abgeschlossen. </b><br><br>Prof. Dr. Norbert Vennemann, Leiter des <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-kunststoffpruefung-und-polymerphysik/">Labors für Kunststoffprüfung</a>, hat die beiden Arbeiten als zweiter Gutachter betreut und war auch bei den Abschlussprüfungen der Arbeiten dabei. Gemeinsam mit seinem langjährigen Kooperationspartner, dem Erstprüfer Prof. Dr. Charoen Nakason, gratulierte der Osnabrücker Professor den beiden frisch gebackenen Doktoren.<br><br>Wiphawadee Pongdong hat sich mit neuartigen Thermoplastischen Elastomeren auf Basis von ENR und TPU (epoxidierter Naturkautschuk und thermoplastisches Polyurethan) auseinandergesetzt. Der Schwerpunkt lag dabei in der Untersuchung von Füllstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere aus Reisstrohasche. Bei der thermischen Verwertung von Reisstroh in Kraftwerken fällt in großen Mengen Asche an, die einen hohen Anteil an Silica enthält. Silica ist ein Füllstoff, der normalerweise synthetisch hergestellt wird und z. B. in Laufflächen von PKW-Reifen eingesetzt wird. Durch den Einsatz von Reisstrohasche in Thermoplastischen Elastomeren kann die Nachhaltigkeit dieser Produkte weiter verbessert werden. Die Wissenschaftlerin hat während ihrer Promotion mehrere mehrmonatige Forschungsaufenthalte im Laborbereich Kunststofftechnik durchgeführt. Die Arbeit wurde von dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD und dem Thai Research Fond TRF gefördert.<br><br>Suradet Matchawet hat sich in seiner Promotion mit elektrisch leitfähigen Kompositen auf Basis von Naturkautschuk und Copolyamiden befasst. Als elektrisch leitfähigen Füllstoff hat er dabei Kohlenstoffnanoröhrchen (CNT) sowie ionische Flüssigkeiten eingesetzt. Die Ergebnisse der Arbeit sind von großer Bedeutung bei der Entwicklung elektrisch aktiver Polymere. Der thailändische Wissenschaftler hat einen 5-monatigen Forschungsaufenthalt im Laborbereich Kunststofftechnik durchgeführt. Die Arbeit wurde ebenfalls vom TRF gefördert.<br><br><b>Beide Promotionen wurden mit Auszeichnung abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch an Wiphawadee Pongdong und Suradet Matchawet und an ihre Betreuer!</b> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 17:23:00 +0100</pubDate>
                        <title>Dr. Mark von Wietersheim ist neuer Honorarprofessor an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/12/dr-mark-von-wietersheim-ist-neuer-honorarprofessor-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Der Experte für Bau- und Vergaberecht erhält Ernennungsurkunde.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Mark von Wietersheim ist neuer Honorarprofessor an der Fakultät Agrar- und Landschaftsarchitektur (AuL) der Hochschule Osnabrück. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram überreichte dem Juristen im Beisein von Dekan Prof. Dr. Bernd Lehmann und Prof. Martin Thieme-Hack, Vorsitzender der Berufungskommission, die Ernennungsurkunde.
</p>
<p>„Mit Dr. Mark von Wietersheim konnten wir einen bundesweit bekannten Experten auf dem Gebiet des Bau- und Vergaberechts für unserer Hochschule gewinnen“, freute sich Dekan Lehmann. Auch Prof. Martin Thieme-Hack ist von der hohen fachlichen Kompetenz des neuen Honorarprofessors überzeugt: „Mark von Wietersheim ist bereits als Lehrbeauftragter an unserer Fakultät hoch geschätzt. Durch sein Tätigkeiten in namhaften Unternehmen, sein Wirken in der Fachliteratur und nicht zuletzt seine von den Studierenden mit Bestnoten bewertete Lehre ist er eine Bereicherung für die Hochschule.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg, Edinburg und München promovierte von Wietersheim an der Universität Mannheim. Er war als Rechtsanwalt bei der Andersen Luther Rechtsanwaltsgesellschaft in Berlin tätig. Danach leitete von Wietersheim bei der Deutschen Bahn AG verschiedene Teams zum Baurecht und Infrastrukturrecht in Hannover und Berlin. Seit 2009 ist er Geschäftsführer des forum vergabe e.V. in Berlin, wo er auch als Rechtsanwalt zugelassen ist. 
</p>
<p>Er ist Autor und Mit-Herausgeber zahlreicher Publikationen, Informationsdiensten, Materialsammlungen und anderen Fachwerken, darunter ist hier das von ihm mitbetreute Standardwerk, der VOB-Kommentar „Ingenstau/Korbion“, hervorzuheben. 
</p>
<p>Von 2001 bis 2009 war er in allen Hauptausschüssen des Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses (DVA) als Vertreter der Deutschen Bahn und als Rechtsberater tätig. 
</p>
<p>Seit 2009 ist Mark von Wietersheim Mitglied im Fachbereit der Zeitschrift VergabeR des Werner Verlages.
</p>
<p>An der Hochschule Osnabrück lehrt von Wietersheim seit 2006 im Fachgebiet Privates Baurecht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Dec 2016 16:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ausgezeichnete Studierende: Hochschule Osnabrück verleiht die StudyUp Awards 2016</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/12/ausgezeichnete-studierende-hochschule-osnabrueck-verleiht-die-studyup-awards-2016/</link>
                        <description>Die Preise von 33 Stiftern für herausragende Leistungen und hohes soziales Engagement gehen in diesem Jahr an 57 Preisträgerinnen und Preisträger.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine erfolgreiche Hochschule wird an ihren Absolventinnen und Absolventen gemessen. Die Besten des Jahres 2016 konnte die Hochschule Osnabrück nun in einer Feierstunde auszeichnen. Das Portfolio der herausragenden Abschlussarbeiten und besonderen Tätigkeiten für die Gesellschaft war beeindruckend. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram dankte 33 Stifterinnen und Stiftern für ihr Engagement an der Hochschule Osnabrück. Die Preisträgerinnen und Preisträgern lobte der Präsident für ihre Zielstrebigkeit: „In dieser Lebensphase sind sie gereift. Sie haben Wissen erfasst und ihre Leidenschaft für die Wissenschaft entdeckt. Von dieser Zeit werden sie ihr ganzes Leben lang profitieren.“<br><br>„Ich freue mich sehr, den StudyUp Award von der Konrad-Schäfer-Stiftung in Empfang nehmen zu dürfen. Nach über einem Jahr an die Hochschule Osnabrück zurückzukommen, und dann auch noch im Rahmen einer Auszeichnungsfeier, war für mich eine sehr tolle Erfahrung“, freute sich Preisträger Benjamin Franke. Der Absolvent des Masterstudienganges Entwicklung und Produktion überzeugte die Jury mit seiner Master-Thesis, in der er die theoretischen Grundlagen zur Berechnung mechanischer Strukturen schuf, die in eine spezielle Software integriert werden. Diese Software soll es zukünftig ermöglichen, den Abwurf von Hilfsgütern in Krisengebieten zu simulieren. Anhand der Ergebnisse der Berechnungen sollen letztendlich Konstruktionen für diese Hilfsgüter entstehen, die dann ohne Fallschirm zielgenau und ohne Schaden zu nehmen in der Hilfsregion landen können. <br>„Kennzeichnend für Benjamin Franke ist seine ausgeprägte Begeisterungsfähigkeit für die Lösung einer wissenschaftlichen Aufgabenstellung. Er hat sich in Japan, wo er die Masterarbeit erarbeitet und verfasst hat, in einer sehr anderen Kultur sehr schnell in ein extrem interdisziplinäres Forschungsthema eingearbeitet“, freute sich Erstprüfer Prof. Dr.-Ing. Jörg Hoffmann. „Dass Herr Franke nun eine Promotion anstrebt ist logisch angesichts dieser erstklassigen Forschungsarbeit“, so Hoffmann weiter.<br><br>Aus allen Wissenschaftsbereichen der Hochschule wurden Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Den StudyUp-Award 2016 der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Osnabrück für hervorragende Abschlussarbeiten im Studiengang Auditing, Finance and Taxation erhielt in diesem Jahr Christina Marina Thiel für ihre Arbeit mit dem Titel „Vertrauen in den Abschlussprüfer - Kann der Gesetzgeber die Glaubwürdigkeitslücke schließen?“ <br>Prof. Dr. Gregor Solfrian, der den Preis für PricewaterhouseCoopers überreichte, lobte das Ergebnis der Arbeit von Christina Thiel: „Sie hat den Sachverhalt sehr plastisch dargestellt und sich sehr kritisch und objektiv mit ihrem Berufsfeld auseinandergesetzt. Genau solche Absolventinnen brauchen wir in der Praxis für die Wirtschaftsprüfung.“<br><br>Insgesamt 33 namhafte Unternehmen und Institutionen förderten in diesem Jahr die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen aller Fakultäten sowie des Instituts für Musik mit rund 26.000 Euro. Den musikalischen Höhepunkt bei der Feierstunde gestaltete ein Männer-Ensemble des Instituts für Musik. Es erhielt der StudyUp 2016 im Fach Musical, welcher von der Klages &amp; Partner GmbH gestiftet wurde.
</p>
<p>Eine Übersicht aller Preisstifterinnen und -stifter finden Sie unter: <br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/studyup" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/studyup</a>&nbsp; <br><br>Alle Preisträgerinnen und -träger der StudyUp-Awards 2016 sehen Sie unter:<br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/de/vernetzung/foerdern-und-stiften/studyup-award/preistraegerinnen-und-preistraeger/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/de/vernetzung/foerdern-und-stiften/studyup-award/preistraegerinnen-und-preistraeger/</a> <br><br><br>Weitere Informationen zum StudyUp:<br>Dr. Marion Titgemeyer<br>Leiterin Hochschulförderung<br>Tel.: 0541 969-3254<br>E-Mail: <a href="mailto:m.titgemeyer@hs-osnabrueck.de">m.titgemeyer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 17:56:26 +0100</pubDate>
                        <title>Qualitätstomaten aus Niedersachsen: Forschungsverbund will Grundlagen für neue regionale Sorten legen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/11/qualitaetstomaten-aus-niedersachsen-forschungsverbund-will-grundlagen-fuer-neue-regionale-sorten-lege/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück, Universität Göttingen und Praxispartner aus dem Gartenbau wollen das meist importierte Frischgemüse regional stärken und vor allem geschmacklich verbessern. Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert den Verbund.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tomaten mit neuen Qualitäten für das Land: Ein niedersächsisches Forschungsteam will im Verbund mit Partnern aus der Gartenbaupraxis die wissenschaftlichen Grundlagen schaffen, um qualitativ verbesserte und optimal angepasste Tomatensorten für den nachhaltigen regionalen und urbanen, also städtischen Anbau zu züchten. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gab Ende Oktober bekannt, das Projekt zu fördern. Die Fördersumme beträgt insgesamt knapp 800.000 Euro. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück, der federführenden Universität Göttingen und Praxispartner wie die im emsländischen Papenburg ansässige Gartenbauzentrale gehören zu den Beteiligten.
</p>
<p>„Die Tomate ist in Deutschland das am häufigsten verzehrte Frischgemüse“, erläutert Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück. Etwa 70.000 Tonnen Tomaten werden derzeit jährlich in Deutschland produziert. Dazu kommt die zehnfache Menge an Importen, vor allem aus Spanien und den Niederlanden. In Niedersachsen produzierten im Jahr 2014 mehr als 150 Betriebe knapp 5.500 Tonnen. Zudem werden nach Schätzung von Projektbeteiligten Tomaten in mehr als 40 Betrieben ökologisch angebaut. &nbsp;
</p>
<p>„Die überwiegend genutzten Kulturverfahren und Sorten sind auf eine Massenproduktion ausgelegt“, erläutert Ulbrich. Schnelles Wachstum, hohe Erträge und die Fruchtfestigkeit stehen im Vordergrund. Diese intensive Züchtung hat aber zugleich zu einer Verringerung an Geschmack und wertvollen Nährstoffen geführt. Gerade deshalb hat die Tomate – vereinfacht gesagt – ein Imageproblem, und die mangelhafte sensorische Qualität wird von Verbraucherinnen und Verbrauchern gern beklagt. Stichwort: „Holländische Wassertomate“.
</p>
<p>Vor diesem Hintergrund und auch aufgrund der Tatsache, dass qualitätsorientierte Verbrauchergruppen zunehmend Wert auf Natürlichkeit, Authentizität und Regionalität legen, nimmt der Forschungsverbund nun seine Arbeit auf. Dazu zählt, mithilfe von molekularen Markern die Züchtung von Qualitätstomaten effizienter zu gestalten. Molekulare Marker sind eindeutig identifizierbare, kurze DNA-Abschnitte. Die Forscherinnen und Forscher versuchen nun herauszufinden, welcher Marker mit welcher Eigenschaft gekoppelt ist und letztendlich zum Beispiel für eine bestimmte geschmackliche Ausprägung steht. Die Entwicklung molekularer Marker für Leitsubstanzen, die den Geschmack positiv beeinflussen, würde ermöglichen, die entsprechenden positiven Ausprägungsformen von Genen gezielt in Sorten mit hohem Leistungspotenzial einzukreuzen. Vor allem geschmacklich sollen so regional und urban produzierte Sorten entstehen, die sich von importierten Früchten abgrenzen.
</p>
<p>Im umfassend angelegten Projekt der Pflanzenzüchtung sind die Bereiche Wissenschaft, Züchtung, Produktion, Handel und Konsum verzahnt. Gemeinsam definieren die Beteiligten die Zuchtziele. Zum Forschungsvorhaben zählt beispielsweise auch, dass verschiedene Anbauvarianten erprobt werden. Alle gewonnenen Erkenntnisse sollen in ein geplantes „Kompetenznetz nachhaltiger und regionaler Tomatenanbau Niedersachsen“ einfließen.&nbsp;&nbsp; &nbsp;
</p>
<p>Der genaue Titel des Projektes lautet „Partizipative Entwicklung von Qualitätstomaten für den nachhaltigen regionalen Anbau (PETRAq+n). Es zählt in der Förderlinie „Nachhaltige Agrarproduktion“ zu einem von fünf durch das MWK geförderten Forschungsverbünden. In den Jahren 2017 bis 2019 erhalten die Kooperationspartner der fünf Verbünde insgesamt drei Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Nov 2016 20:11:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin Dr. Kathrin Kiehl erhält den Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/11/professorin-dr-kathrin-kiehl-erhaelt-den-wissenschaftspreis-niedersachsen-2016/</link>
                        <description>Wissenschaftlerin der Hochschule Osnabrück wird für ihre Forschung zu wichtigen gesellschaftlichen Fragestellungen wie der Renaturierung urbaner Flächen und dem Einfluss von Klima- und Landnutzungswandel geehrt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Niedersächsische Wissenschaftspreis 2016 für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einer niedersächsischen Fachhochschule geht nach Osnabrück. Professorin Dr. Kathrin Kiehl von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur erhielt den mit 25.000 Euro dotierten Preis aus den Händen der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, für ihre Forschungsaktivitäten. <br>„Ich freue mich sehr über diesen Preis, der eine Anerkennung für meine Arbeiten zur Renaturierung städtischer und ländlicher Lebensräume darstellt“, sagte Professorin Kiehl, die den Preis im Beisein von Dekan und Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann in Hannover entgegennahm.<br>„Mit Kollegin Kiehl wird eine unserer herausragendsten Wissenschaftlerinnen für ihre Arbeit ausgezeichnet. Die Verleihung des Wissenschaftspreises an eine Professorin der Hochschule Osnabrück unterstreicht an dieser Stelle unsere Forschungsstärke“, betont Lehmann, der an der Hochschule Osnabrück für den Bereich Forschung verantwortlich zeichnet.<br><br>Professorin Kathrin Kiehl hat seit 2007 die Professur „Vegetationsökologie und Botanik“ an der Hochschule Osnabrück inne. In ihren aktuellen Forschungsprojekten geht es um die Renaturierung urban-industrieller Lebensräume sowie den Einfluss des Klima- und Landnutzungswandels auf Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen natur- und kulturgeprägter Ökosysteme. Sie bearbeitet somit drängende gesamtgesellschaftliche Fragestellungen, die angesichts des globalen Wandels und dadurch verursachter Umweltprobleme weltweit an Bedeutung zunehmen.<br>Sowohl national als auch international kooperiert Professorin Kiehl mit zahlreichen Universitäten. Darüber hinaus ist sie Mitglied der weltweit agierenden Society for Ecological Restoration (SER) und als Coordinating Editor im Editorial Board der internationalen Fachzeitschrift „Restoration Ecology“ tätig. Im Jahr 2014 ist es ihr gelungen, eine Forschungsprofessur im Rahmen des Programms „Forschungsprofessur (FH!)“ des Landes Niedersachsen zu dem Thema „UrbanRest - Renaturierung urban-industrieller Lebensräume“ einzuwerben.<br><br>Kathrin Kiehl trägt insbesondere durch das Projekt „UrbanRest“, in dem sie eng mit der Stadt Osnabrück, der ZINCO GmbH und mehreren Wildpflanzenvermehrern zusammenarbeitet, zu einem aktiven Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis bei. Zudem ist sie an dem durch das BMBF geförderten deutsch-russischen Verbundvorhaben „Sustainable Land Management and Adaptation Strategies to Climate Change for Western Siberian Cornbelt (SASCHA)“ beteiligt. Sie konnte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Binnenforschungsschwerpunkt der Hochschule Osnabrück „Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das Forschungsprojekt „Urbane Interventionen – Impulse für lebenswerte Stadträume in Osnabrück“ akquirieren.<br><br>Professorin Kiehl ist durch ihre Umhabilitation an der Universität Osnabrück berechtigt, im Rahmen kooperativer Promotionen als Erstprüferin zu agieren. Sie engagiert sich stark in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, beispielsweise initiiert sie den Aufbau eines Doktorandenkolloquiums an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück.<br>„Auch im zehnten Jahr der Preisverleihung zeichnen wir mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen herausragende Persönlichkeiten aus, die sich nicht nur durch hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre, sondern auch durch ihre Kooperationen und Netzwerke zwischen Hochschulen oder außeruniversitären Partnern verdient gemacht haben. Die Auswahl der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigt, wie vielfältig und innovativ die niedersächsische Hochschullandschaft ist“, sagte die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić.<br><br>Die Ministerin würdigte in Hannover eine Professorin und einen Professor, eine Nachwuchswissenschaftlerin sowie elf Studierende aus niedersächsischen Hochschulen. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den niedersächsischen Hochschulen vorgeschlagen. Die Auswahl übernahm die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen. Insgesamt werden beim Niedersächsischen Wissenschaftspreis 82.500 Euro an Preisgeldern vergeben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 10:18:19 +0100</pubDate>
                        <title>German Design Award 2017 für Design-Studenten der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/11/german-design-award-2017-fuer-design-studenten-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Fünf Design-Studenten der Hochschule Osnabrück haben mit ihrem Betreuer, Prof. Thomas Hofmann, in Kooperation mit der DFS Deutschen Flugsicherung GmbH einen neuartigen Konzeptionstisch für Fluglotsen entwickelt. Das innovative Produkt wurde jetzt mit einem der renommiertesten Designpreise ausgezeichnet – dem German Design Award.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine internationale Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gestaltung hat jetzt entschieden: Für ihr hervorragendes Projekt „DFS-ConceptDesk“ erhalten die Hochschule Osnabrück und ihr Kooperationspartner, die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, den German Design Award 2017. Das Team gehört damit zu den Gewinnern, die sich in 48 Kategorien unter 4.000 Bewerbungen aus 50 Ländern durchgesetzt haben. <br><br>In einem Kooperationsprojekt mit der DFS haben die Studenten Tim-Niklas Hachmeister, Robert Schnüll, Daniel Schwalbe, Malte Syndicus und Dennis Timmermann unter der Leitung des Design-Professors Thomas Hofmann das sogenannte „DFS-ConceptDesk“ entwickelt. „Unser Entwurf dient als experimenteller Arbeitsplatz, um zukünftige Interaktionsformen der Lotsen zu testen, zu evaluieren und zu diskutieren“, erklären Projektleiter Hofmann und seine DFS-Projektpartner, Dr. Jörg Bergner und Thomas Rüggeberg. Denn in ihrem verantwortungsvollen Job sind Lotsen auf zahlreiche Informationen angewiesen: Sie müssen gleichzeitig Routen vieler Flugzeuge berücksichtigen, genauso wie Wetter- und Sichtverhältnisse entlang dieser Routen oder auch die aktuelle Situation im Zielflughafen. All diese Informationen werden bislang auf mehreren getrennten Bildschirmen angezeigt, ihre mentale Verarbeitung erfordert somit zusätzliche Anstrengung und Konzentration. <br><br>Bei der Erstellung des Konzeptionstisches berücksichtigten die Teammitglieder ihre unterschiedlichen Talente, theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen. Die Studenten des <a href="/studium/studienangebot/bachelor/industrial-product-design-ba/">Industrial Designs</a> kümmerten sich um Entwürfe der Arbeitsfläche, mit der Lotsen einzelne Ansichten wählen und so benötigte Informationen aufrufen oder miteinander kombinieren können. Einer von ihnen, gelernter Schreiner, sorgte für die millimetergenaue Umsetzung des Designs im rund zwei Quadratmeter großen Prototypen. Die Kommilitonen vom Studiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/">Media &amp; Interaction Design</a> befassten sich mit der Programmierung der Entwürfe für den Arbeitsplatz, dessen Aufbau aus zwei Bildschirmen besteht. Auf einem senkrechten 83-Zoll-Monitor werden abgefragte Informationen angezeigt; ein noch größerer, waagerechter Multitouch-Bildschirm dient den Lotsen zur bequemen Steuerung mit Fingern. „Hard- und Software mussten simultan entwickelt werden“, beschreibt das Team die besondere Herausforderung des Projekts, das in enger Zusammenarbeit mit den Lotsen bearbeitet wurde.<br><br>Nach elf Monaten Entwicklungs- und Umsetzungsarbeit neben dem Studium war der DFS-ConceptDesk fertig. Schon heute findet er Anwendung in der DFS: Im Rahmen der EU-Initiative zur Schaffung eines Einheitlichen Europäischen Luftraums (SESAR) werden Anzeigesysteme untersucht, mit denen der Verkehrsfluss in einem Multi-Airport-Nahverkehrsbereich optimiert werden soll. „Außerdem haben wir in Workshops bereits vier weitere denkbare Einsatzfelder identifiziert“, berichtet Dr. Bergner. 
</p>
<p>Der German Design Award 2017 ist bereits der zweite hochkarätige Preis, mit dem der Konzeptionstisch gewürdigt wurde. Im Vorjahr erhielt das Team für sein innovatives Produkt den „Red Dot: Best of the Best“. <br><br>Der Hochschulpräsident, Prof. Dr. Andreas Bertram, beglückwünschte die Kooperationspartner zu ihrer neuen Auszeichnung: Der Preis sei ein weiterer Beleg dafür, dass „das Design-Studium in Osnabrück eine erstklassige Vorbereitung für den Beruf“ ist. <br><br><a href="http://www.german-design-award.com/" target="_blank" rel="noreferrer"><b>German Design Award</b></a><br>Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung und zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit. „Seit unserer Gründung 1953 ist es eine unserer zentralen Aufgaben, das internationale Designgeschehen zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten“, erläutert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rats für Formgebung. „Die jährlichen Preisträger stehen nicht nur beispielhaft für den wirtschaftlichen und kulturellen Wert herausragender Gestaltung, sondern bieten auch Orientierung und repräsentieren aktuelle Themen und Gestaltungsrichtungen“, so Kupetz weiter.<br>Der Rat für Formgebung zählt zu den weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Wissenstransfer im Bereich Design. Seinem Stifterkreis gehören aktuell mehr als 260 Unternehmen an. Der Rat für Formgebung wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet, um die Designkompetenz der deutschen Wirtschaft zu stärken. Seine vielseitigen Aktivitäten verfolgen ein Ziel: Die nachhaltige Steigerung des Markenwerts durch den strategischen Einsatz von Design zu kommunizieren.<br><br><a href="https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/" target="_blank" rel="noreferrer"><b>DFS Deutsche Flugsicherung</b></a><br>Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.650 Mitarbeitern (Stand 31.12.2015). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Kontrolltürme an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten. Weitere Arbeitsgebiete sind Aeronautical Solutions (Consulting) und Aeronautical Information Management (Luftfahrtdaten).<br><br><b>Projekt-Webseite:</b><br><a href="http://www.dfs-conceptdesk.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfs-conceptdesk.com</a>
</p>
<p><b>Alle Gewinnerinnen und Gewinner des German Design Award 2017: </b><br><a href="http://www.german-design-award.com/die-gewinner.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.german-design-award.com/die-gewinner.html</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2016 14:31:35 +0200</pubDate>
                        <title>TECHNOS e.V. gegründet: Unterstützung für Neue Materialien und Prozesse </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/10/technos-ev-gegruendet-unterstuetzung-fuer-neue-materialien-und-prozesse/</link>
                        <description>Nach einer ersten erfolgreichen Informationsveranstaltung im September 2016 folgte jetzt die Gründungssitzung des Vereins TECHNOS – Technologiezentrum Neue Materialien und Prozesse Osnabrück-Emsland e.V. Auf Einladung der Initiatoren fanden sich dazu über 30 Teilnehmer aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen der Region in der KME Academy in Osnabrück ein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><br>Ziel des Vereins ist die Förderung eines branchenübergreifenden Netzwerks für den Technologietransfer, um die teilnehmenden Unternehmen und Institutionen in der Entwicklung neuer Materialien, effizienter Prozesse und innovativer Produkte zu unterstützen. Der Zugang zu modernster Prüftechnik und die schnelle, kompetente Hilfestellung bei Fragen zu Werkstoffeigenschaften ist genauso eines der erklärten Ziele des Vereins, wie die Unterstützung bei der Einbindung in öffentlich geförderte Forschungsprojekte und -netzwerke.<br><br>Die Initiatoren, Professor Dr. Ulrich Krupp (Hochschule Osnabrück), Dr. Peter Böhlke und Dr. Hans-Günter Wobker (KME Germany GmbH &amp; Co. KG) sowie Dr. Zeljko Čančarević (Georgsmarienhütte GmbH) gaben einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand der Vernetzung von Wirtschaft, Handwerk und Forschung im Großraum Osnabrück-Emsland. <br><br>An der Vereinsgründung nahmen Firmen aus unterschiedlichsten Bereichen des Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbaus sowie der Landmaschinen- und Kunststofftechnik teil. So zählen die Firma Culimeta Textilglas-Technologie GmbH &amp; Co. KG, die Firma Herzog Maschinenfabrik GmbH &amp; Co. KG und das MEMA-Netzwerk der Emsland GmbH zu den Mitgliedern der ersten Stunde. 
</p>
<p>Gemeinsam wurde das Konzept für die nächsten Monate vorgestellt und ein Ausblick auf die weiteren Vereinsaktivitäten im Jahr 2017 gegeben. Hierbei stehen zunächst Maßnahmen zur Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustausches zwischen Unternehmen und Forschung im Fokus. Schon jetzt zeichnet sich für die geplanten Aktivitäten ein hohes Interesse der teilnehmenden Mitglieder ab, was für die Zukunft des Vereins viel Gutes erwarten lässt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 29 Sep 2016 18:25:22 +0200</pubDate>
                        <title>Big Data in der Landwirtschaft: Hochschule Osnabrück und Projektpartner wollen Farmmanagementsysteme stärker vernetzen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/09/big-data-in-der-landwirtschaft-hochschule-osnabrueck-und-projektpartner-wollen-farmmanagementsysteme/</link>
                        <description>Hochschule erhält vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Fördergelder von mehr als einer halben Million Euro für das Projekt „OPeRAte“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Landwirten stehen für ihre tägliche Arbeit zahlreiche Softwarelösungen und Systeme zur Verfügung – von der App zur optimalen Einstellung eines Mähdreschers über die mobile Ackerschlagkartei bis zum Flottenmanagement, um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei handelt es sich jedoch meist um Insellösungen. Es fehlen Werkzeuge mit offenen Schnittstellen, die in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Anwendungen wiederverwendet und kombiniert werden können. Vor diesem Hintergrund haben nun Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit ihren Projektpartnern 365FarmNet Group, ANEDO, FARMsystem Hinck &amp; Kielhorn sowie Kotte Landtechnik die Arbeit im Forschungsprojekt „OPeRAte“ aufgenommen. „OPeRAte“ steht für „Orchestrierung von Prozessketten für eine datengetriebene Ressourcenoptimierung in der Agrarwirtschaft und -technik“. 
</p>
<p>Insgesamt umfasst das Projekt ein Volumen von mehr als zwei Millionen Euro. Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. Die Hochschule Osnabrück erhält dabei mehr als eine halbe Million Euro.
</p>
<p>„Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft und der Online-Dienst capterra.com listen in ihren Datenbanken 253 verschiedene Werkzeuge für die Landwirtschaft im Desktop-, Mobile- und Cloudbereich auf“, erläutert Prof. Dr. Heiko Tapken, der wissenschaftliche Projektleiter an der Hochschule. Diese Farmmanagementsysteme haben ein enormes Potenzial für eine ressourceneffiziente und nachhaltige Landwirtschaft. Im Gegensatz zur Industrie 4.0 steckt aber die Vernetzung und Kommunikation zwischen den Produktionsbeteiligten wie Landwirt, Lohnunternehmer, Fahrer oder Precision-Farming-Dienstleister noch in den Kinderschuhen.
</p>
<p>Durch ein optimiertes Farmmanagementsystem können landwirtschaftliche Prozessketten unter Einbezug aller Akteure dynamisch zusammengestellt und verbessert werden. Zum Beispiel ist es denkbar, einen Flüssigmist-Nährstoffsensor mit der Dosiereinrichtung eines Güllefasses zu verbinden, um den Flüssigmist nach Maßgabe der benötigten Nährstoffe auszubringen. Zudem lassen sich die Daten auch prozessübergreifend nutzen. So können Silomais-Erntedaten genutzt werden, um teilflächenbasierte Nährstoff-Applikationskarten für die Flüssigmist-Ausbringung zu generieren. Hierfür sind die entsprechenden Daten auf Geräte-, Daten- und Prozessebene auszutauschen.
</p>
<p>Die Beteiligten im Forschungsverbund werden sich auch dem Problem widmen, dass heutige Technologien für Big-Data-Analysen vernachlässigen, dass die Daten unterschiedlichen Akteuren wie eben Landwirten oder Lohnunternehmern gehören. Daher wollen die Projekt-Beteiligten eine Datenanalyse mit flexiblem Rechtesystem entwickeln, bei der die Akteure nur auf für sie freigegebene Daten zugreifen können. Für die Akzeptanz eines integrierten Datenmanagements in der Landwirtschaft sei das entscheidend. 
</p>
<p>Ende November werden Vertreter des Forschungsvorhabens das geplante Farmmanagementsystem auf der internationalen Tagung „Land.Technik“ in einem öffentlichen Vortrag vorstellen. Das Projekt, in dem an der Hochschule neben Heiko Tapken auch Prof. Dr. Rainer Roosmann und Prof. Dr. Ralf Tönjes arbeiten, ist bis Mai 2019 angelegt.
</p>
<p><br><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Heiko Tapken<br>Tel.: 0541 969-3338<br>E-Mail: <a href="mailto:h.tapken@hs-osnabrueck.de">h.tapken@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Web: <a href="http://operate.edvsz.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">operate.edvsz.hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Sep 2016 16:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt sieben neue Lehrende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-sieben-neue-lehrende/</link>
                        <description>Hochschulpräsident Bertram heißt neue Professorinnen und Professoren willkommen und verabschiedet einen Kollegen in den Ruhestand.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Lingen, 06.09.2016) Sieben neue Lehrende verstärken die Hochschule Osnabrück. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram hat die neuen Professorinnen und Professoren zusammen mit den Vizepräsidenten Prof. Dr. Thomas Steinkamp, Prof. Dr. Bernd Lehmann und Prof. Dr. Alexander Schmehmann sowie Studiendekan Prof. Dr. Michael Ryba nun willkommen geheißen. „Unsere Professorinnen und Professoren tragen durch ihre Berufserfahrung und ihre persönlichen Kontakte wesentlich zur Weiterentwicklung und Vernetzung der Hochschule in der Region und darüber hinaus bei“, betonte Bertram bei der Begrüßungsveranstaltung, die in diesem Jahr am Campus Lingen stattfand. Der Hochschulpräsident forderte die neuen Lehrenden auf: „Bringen Sie sich mit ihren frischen Ideen und kreativen Ansätzen aktiv in Lehre und Forschung ein.“ Im Zuge ihres Besuches am Campus Lingen wohnte auch die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić der Begrüßungsveranstaltung bei.<br><br>Für die Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen übernimmt Prof. Dr. Ralf Buschermöhle die Professur Wirtschaftsinformatik. Die Professur Energiemanagement bekleidet Prof. Dr. Anne Schierenbeck.&nbsp; <br><br>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur am Campus Haste erhält Zuwachs im Bereich Wirtschaftsinformatik durch Prof. Dr. Nicolas Meseth. <br><br>Am Campus Westerberg wird Prof. Dr. Ulrich Schmitz die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verstärken. Er übernimmt die Professur für Bioverfahrenstechnik und Produktaufarbeitungstechnik. <br><br>Das Institut für Musik wird zukünftig von den beiden neuen Lehrenden Prof. Dr. Barbara Hornberger und Prof. Dr. Silke Lehmann unterstützt. Hornberger lehrt Didaktik der populären Musik und Lehmann Musikpädagogik. <br><br>Für die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften konnte die Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Brigitte Tampin gewinnen. Sie übernimmt am Caprivi-Campus die Professur Physiotherapie mit besonderem Schwerpunkt auf klinische Urteilsbildung. <br><br>Neben der Begrüßung der neuen Lehrenden wurde Prof. Björn-Holger Lay in den Ruhestand verabschiedet. Lay war über 20 Jahre lang an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur am Campus Haste im Bereich Bautechnik im Landschaftsbau tätig. Hochschulpräsident Bertram sprach ihm seinen Dank für die gute Zusammenarbeit und seine langjährige Tätigkeit in Lehre und Forschung an der Hochschule Osnabrück aus. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Sep 2016 16:43:24 +0200</pubDate>
                        <title>Agrarkulturverfahren für Städte gemeinsam entwickeln</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/09/agrarkulturverfahren-fuer-staedte-gemeinsam-entwickeln/</link>
                        <description>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück und Fraunhofer UMSICHT bündeln ihr Know-how und treiben urbane Agrarsysteme ab sofort gemeinsam voran. Das Memorandum of Understanding wurde im August unterzeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Urbane Agrikultur in Ballungszentren eröffnet die Perspektive, die Bevölkerung in Städten auf kommerzieller Basis mit regionalen Lebensmitteln zu versorgen. 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Welt leben, ein Großteil davon in Ballungszentren. Dort werden derzeit keine oder wenig Lebensmittel produziert: Die Einwohner sind auf die Versorgung von außerhalb angewiesen. Um die Städter nachhaltig mit frischen Lebensmitteln zu versorgen, müssen ortsnah neue Flächen für den kommerziellen Anbau von Obst und Gemüse erschlossen werden.
</p>
<p>Eine Möglichkeit, lokal frische Lebensmittel bereitzustellen, sind urbane Stadtfarmen, wie sie das von Fraunhofer UMSICHT entwickelte Konzept inFARMING® vorsieht. Es verknüpft landwirtschaftliche Produktionssysteme und Gebäudeinfrastrukturen miteinander und nutzt kommunale und industrielle Stoff- und Energieströme für eine nachhaltige, regionale Lebensmittelproduktion.
</p>
<p><b>Memorandum of Understanding: Partner in Wissenschaft und Meinungsbildung</b>
</p>
<p>inFARMING® zeigt, dass der Anbau in speziellen Gewächshäusern auf dem Dach oder an Fassaden eine ressourcenschonende und flächeneffiziente Möglichkeit des Gartenbaus bieten kann. Das Konzept umzusetzen heißt, urbanen Agrarsystemen den Weg in die Städte zu ebnen, sie zu erforschen und weiterzuentwickeln. Das ist Ziel der strategischen Partnerschaft der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück und Fraunhofer UMSICHT, die ihre Synergien im technologischen und pflanzenphysiologischen Bereich bündeln. 
</p>
<p>Fraunhofer UMSICHT deckt den technologischen Part bei der Entwicklung urbaner Agrarsysteme ab, kümmert sich um Prozesstechnik und Prozessoptimierung, Materialentwicklungen, Produktionstechnik und Nachhaltigkeitsbewertungen. Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bringt den Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette für Agrarprodukte ein. Sie entwickelt gärtnerische Produktionssysteme weiter, passt sie an den städtischen Raum an und entwickelt Formate für deren Vermarktung und die gesellschaftliche Teilhabe. Zur Optimierung der Gewächshauskultur werden pflanzliche Wachstumsfaktoren wie Licht, Klima, Nährstoffe oder auch die Wechselwirkung der Pflanzen untereinander untersucht und gezielt zur Steuerung und Leistungssteigerung gärtnerischer Nutz- und Kulturpflanzen eingesetzt.
</p>
<p>Neben der wissenschaftlichen Zusammenarbeit wollen die Partner durch Veröffentlichungen und wissenschaftliche Publikationen über Landwirtschaft in Städten informieren und zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen.
</p>
<p>(Pressemitteilung von Fraunhofer UMSICHT; <a href="http://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2016/infarming-mou-urbane-stadtfarm.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2016/infarming-mou-urbane-stadtfarm.html</a>)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Aug 2016 11:20:20 +0200</pubDate>
                        <title>Pflanzenbau der Zukunft: Mobiles Bodenproben-Labor soll den Einsatz von Ressourcen effizienter machen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/08/pflanzenbau-der-zukunft-mobiles-bodenproben-labor-soll-den-einsatz-von-ressourcen-effizienter-mache/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und ihre Projektpartner erhalten Zuwendungsbescheide von insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft – Forschungsprojekt „soil2data“ läuft von 2016 bis 2019</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für den effizienten Einsatz von Ressourcen wie Dünger und Saatgut könnte dieses Forschungsprojekt an der Hochschule Osnabrück ein Meilenstein sein: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück haben jetzt gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus den Händen von Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), ihre Zuwendungsbescheide für das Forschungsvorhaben „Mobiles Bodenproben-Labor und Datenfusion für den ressourceneffizienten Pflanzenbau“ (Kurztitel: soil2data) erhalten. Das Projektvolumen beträgt etwa 1,7 Millionen Euro. Das BMEL und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung fördern das Projekt in der „Richtlinie über die Förderung von Innovationen in der Agrartechnik zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ über drei Jahre mit mehr als 1,3 Millionen Euro. Die Hochschule Osnabrück erhält 424.000 Euro.<br><br>„Sie tun etwas absolut Gutes“, gratulierte Bleser den Projektbeteiligten. „Durch dieses Forschungsprojekt arbeiten Sie daran, den Einsatz von Rohstoffen zu reduzieren. Gleichzeitig tun Sie etwas für die Umwelt, den Klimaschutz und die Ernährung.“ Mit ihrer innovativen Forschung trügen alle Beteiligten auch dazu bei, die Akzeptanz der Landwirtschaft zu erhöhen. „Im vergangenen Jahr hat unsere Hochschule Drittmittel von mehr als 16 Millionen Euro eingeworben. Ein Drittel davon stammt aus der Industrie“, sagte anschließend Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. „Kooperationen mit der Wirtschaft haben für die angewandte Forschung an unserer Hochschule einen großen Stellenwert. Wir wollen und können eine wichtige Rolle als Impulsgeber für die regionale Wirtschaft spielen, gerade in dem hier so stark verankerten Bereich der Agrartechnik. Dieses Projekt zeigt das eindrucksvoll.“<br>&nbsp; <br>Im Projekt „soil2data“ wird ein mobiles Bodensensor-Modul für Trägerfahrzeuge entwickelt, das während der Fahrt über ein landwirtschaftliches Feld eine Bodenanalyse durchführt und den Boden nach der Messung auf dem Feld belässt. Das Forschungsteam arbeitet daran, dass die Ergebnisse dieser Bodenanalyse künftig sehr zeitnah zur Verfügung stehen. „Ganz vereinfacht formuliert: Wir lassen den Boden auf dem Acker, denn wir wollen nur die Daten“, erläuterte Prof. Dr. Arno Ruckelshausen während der Projektvorstellung.<br>Ein Anwendungsbeispiel: Ein Landwirt soll durch das mobile Bodenproben-Labor schnell darüber informiert werden, wie es etwa um den Nährstoffgehalt des Bodens bestellt ist, in welchem Maß also etwa Stickstoff oder Phosphat vorhanden ist. Zurzeit sind dazu eine Probenentnahme und eine anschließende Analyse im Labor notwendig, die ein bis drei Wochen dauern kann. Durch die neue Methode könnte der Landwirt zeitnah reagieren und so Düngemittel effizient und gezielt einsetzen. Dabei könnte er mithilfe der neuen Technik künftig sogar sehr kleine Flächenabschnitte analysieren und hier differenziert düngen. Auch das birgt großes Potenzial, um Ressourcen einzusparen und unterm Strich die Umwelt zu entlasten sowie unnötige Ausgaben zu vermeiden. <br><br>Sogenannte „ionenselektive Feldeffekttransistoren (ISFET)“ stellen die Sensorschlüsselkomponente des Bodensensor-Moduls dar. Diese innovativen Sensoren werden zur Messung der Nährstoffe Stickstoff, Phosphat und Kalium, des pH-Wertes und der Leitfähigkeit des Bodens genutzt. Aktuelle Messdaten können online mit vorhandenen Daten – zum Beispiel mit vorliegenden Ertragsdaten oder auch Ertragspotenzialkarten – zeitnah für das Düngemanagement verknüpft werden.<br><br>Projektbeteiligte sind neben der Hochschule Osnabrück die Unternehmen Anedo Ltd., Bodenprobetechnik Nietfeld GmbH, iotec GmbH, LUFA Nord-West, MMM tech support GmbH &amp; Co. KG sowie Deepfield Robotics (eine Robert Bosch Start-up GmbH) als kooperativer Partner. Dieses Zusammenspiel von Hochschule und Wirtschaft stellte Peter Bleser besonders heraus: „Grundlagenforschung ist etwas Schönes. Aber die Anwendung ist das Entscheidende.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Jul 2016 16:16:39 +0200</pubDate>
                        <title>Knapp eine Million Euro für neuen Forschungsschwerpunkt LightConnect an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/07/knapp-eine-million-euro-fuer-neuen-forschungsschwerpunkt-lightconnect-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Forschungsteam befasst sich mit innovativen Werkstoffen und deren Verarbeitung für Leichtbauanwendungen - großes Interesse in der Fahrzeug- und Landtechnik sowie im Bereich der Energietechnik. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Knapp eine Million Euro erhält die Hochschule Osnabrück aus Landesmitteln des Niedersächsischen Vorab für den neuen Forschungsschwerpunkt „LightConnect – Gestaltung thermoplastischer Komposit-Metall-Komponenten für Leichtbauanwendungen in Mobilität und Energietechnik“. Das Kuratorium der VolkswagenStiftung hatte jüngst auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur insgesamt rund 25 Millionen Euro für niedersächsische Hochschulen bewilligt. Im Fokus der aktuellen Bewilligungen stehen vor allem „Forschungsverbünde und -schwerpunkte". Im Forschungsschwerpunkt „LightConnect“ kooperieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück mit dem Institut für Neue Materialien der Universität Osnabrück, der Volkswagen Osnabrück GmbH, Airbus Industries Innovation Works Ottobrunn, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg und Halle sowie der Boge Elastmetall GmbH in Damme.<br><br>Worum geht es in den Forschungsarbeiten, die auf fünf Jahre angelegt sind? Carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) bestimmen heute die Leichtbaukonzepte in der Luft- und Raumfahrt oder im Motorsport. Der Verbundwerkstoff erfüllt die Anforderungen nach höchster Steifigkeit und Festigkeit bei minimalem Gewicht. Aufgrund des hohen Aufwands bei der Faserherstellung sind CFK-Bauteile jedoch teuer, und herkömmliche CFK-Bauteile auf Epoxidharzbasis machen einen langwierigen Produktionsprozess notwendig. In der Fertigung von Großserien, etwa in der Automobilindustrie, konnten sich CFK-Konstruktionen deshalb bislang nicht durchsetzen. Dennoch: Zukünftige hocheffiziente Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden ohne die leichtgewichtigen und robusten CFK-Strukturen nicht realisierbar sein. Das gleiche gilt beispielsweise für sehr große Rotorblätter von Windkraftanlagen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Drei Laborbereiche arbeiten intensiv zusammen</b><br><br>Vereinfacht dargestellt wird es für die Forscherinnen und Forscher in den kommenden Jahren nun darum gehen, veränderte Rezepturen für die CFK-Verbundwerkstoffe sowie Verfahren der Herstellung und Verarbeitung zu erproben. Im Forschungsantrag heißt es, dass die Kooperationspartner „die Etablierung von spritzgießtechnisch hergestellten CFK-Bauteilen mit mikrostrukturierten Kohlenstofffasern und im Verbund mit metallischen Komponenten“ anstreben. „Das Forschungsvorhaben ist sehr umfassend angelegt“, berichtet Prof. Dr. Ulrich Krupp, Sprecher des Verbundes. „Wir werden die Beanspruchung von hoch belasteten Bauteilen unserer Projektpartner – zum Beispiel einer Federbeinstütze im Pkw – genau analysieren. Dann wird es um das Design optimierter CFK/Metall-Hybridkomponenten und um die virtuelle Bauteilauslegung gehen und zuletzt sollen reale Prototypen alternativer Bauteile gefertigt werden.“ Der Einsatz von thermoplastischen, das heißt in bestimmten Temperaturbereichen wiederholt verformbaren CFK und eine daran orientierte zunächst virtuelle Produktentwicklung sind Neuland, für das in der weiteren Region um Osnabrück ein großer Bedarf besteht. Leichtbauorientierte Unternehmen aus Bereichen wie der Landtechnik, der Fahrzeugtechnik oder der Windenergie können von den Forschungsergebnissen profitieren.<br><br>„Wir freuen uns, dass wir für diesen Forschungsschwerpunkt die Zusammenarbeit der Labore für Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit, für Kunststofftechnik und für Fahrzeugtechnik intensivieren können“, betont Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. „Der Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologien zählt zu den profilgebenden Schwerpunktfeldern der Forschung an der Hochschule Osnabrück. Dank der Unterstützung durch das Niedersächsische Vorab und unserer Kooperationspartner können wir diesen Bereich nun weiter etablieren.“&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück:
</p>
<p><b>Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit</b>
</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp (Sprecher)<br>Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels
</p>
<p><b>Laborbereich Kunststofftechnik</b>
</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon<br>Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz <br>Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe
</p>
<p><b>Laborbereich Fahrzeugtechnik</b>
</p>
<p>Prof. Dr. rer. nat. Norbert Bahlmann<br>Prof. Dr.-Ing. Viktor Prediger <br>Prof. Dr.-Ing. Christian Schäfers</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 16:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>RoboCup 2016 in Leipzig: Schülerinnen und Schüler aus Osnabrück sind Vizeweltmeister </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/07/robocup-2016-in-leipzig-schuelerinnen-und-schueler-aus-osnabrueck-sind-vizeweltmeister/</link>
                        <description>Vom 30. Juni bis 4. Juli fand in Leipzig der RoboCup 2016 statt. Mit dabei waren auch Schülerinnen und Schüler aus Osnabrück, die sich in ihrer Freizeit beim Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück im Bereich Robotics engagieren. In der Kategorie „OnStage“ wurde das Team „SFZ-Danlua-del-Stiewus“ Vizeweltmeister und erhielt zusätzlich den Award für den besten Bühnenauftritt aller Teams. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einige Schülerinnen und Schüler des <a href="http://www.sfz-os.de/" target="_blank" rel="noreferrer">SFZ Osnabrück</a> nahmen außerdem am RoboCamp teil, welches parallel zur Weltmeisterschaft stattfindet, und erreichten dort den 1. Platz in der Kategorie „Hindernis“ und den 2. Platz in der Kategorie „Dance“. Beim RoboCamp trat das Team gegen etwa 40 verschiedene deutsche RoboCamp-Teams an.<br><br><a href="http://robocup2016.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Der RoboCup</a> ist der führende und vielfältigste Wettbewerb für intelligente Roboter und eines der weltweit wichtigsten Technologieevents für Forschung und Ausbildung. Am 20. RoboCup in diesem Jahr in Leipzig nahmen mehr als 500 Teams aus 45 Ländern mit etwa 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern teil. Auch durch das Bilden von „SuperTeams“ aus mehreren Teams verschiedener Länder ist der RoboCup für die Teilnehmenden eine spannende Erfahrung, da sie so mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern zusammen an einer Aufgabe arbeiten müssen. Das SFZ-Team war in diesem Jahr in einem SuperTeam mit Schülerinnen und Schülern aus Panama und Japan.<br><br>An den Qualifikationen zum RoboCup nahmen insgesamt acht Teams des SFZ aus Osnabrück teil. Ins Finale in Leipzig hat es nur das Team „SFZ-Danlua-del-Stiewus“ geschafft, welches an der Grundschule in Glane trainiert. In der Kategorie „OnStage“ führte das Team mit den Robotern eine mit Musik untermalte Bühnenshow auf. In diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler das Thema „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ ausgesucht.<br><br>Lehrerin und Betreuerin des Teams Claudia Stieve (SFZ/Grundschule Glane) ist stolz auf die Erfolge der Schülerinnen und Schüler. Und die können sich sehen lassen: das Team qualifizierte sich unter anderem für die Weltmeisterschaften in Mexiko und Brasilien und wurde bereits im Jahr 2014 in Brasilien im Superteam-Wettbewerb mit zwei weiteren Teams aus Brasilien und China „Superteam World Champion“.<br><br>Das SFZ Osnabrück ist eine außerschulische Forschungseinrichtung für Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen, die Spaß am Forschen, Entdecken und Selbermachen haben. Durch die angebotenen Kurse soll das Interesse an Naturwissenschaften und Technik frühzeitig geweckt und gefördert werden. Das SFZ arbeitet mit der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück, verschiedenen Schulen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück sowie Praxispartnern zusammen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jun 2016 13:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Auszeichnung für Design-Studiengänge der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/06/internationale-auszeichnung-fuer-design-studiengaenge-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>DMY Internationales Design-Festival Berlin prämiert die Studiengänge „Media &amp; Interaction Design“ und „Industrial Design“ der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 300 Designer aus 18 Ländern präsentierten auf dem diesjährigen DMY Internationalen Design-Festival Berlin ihre Arbeiten. Knapp 10.000 Gäste – Fachleute und Designfans aus aller Welt – nutzten die Gelegenheit, Exponate aus nahezu allen Gestaltungsdisziplinen zu besichtigen. Die gezeigte Bandbreite reichte vom Produkt- und Industriedesign über Mode- und Grafikgestaltung bis hin zu Kommunikations-, Medien- und Interaktionsdesign. <br><br>Mit dabei waren auch 18 Studierende aus dem 3. Semester der Studiengänge <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/">„Media &amp; Interaction Design (MID)“</a> und <a href="/studium/studienangebot/bachelor/industrial-product-design-ba/">„Industrial Design“</a> der Hochschule Osnabrück. Die beiden Bachelorstudiengänge sind recht jung: fünf und sieben Jahre alt. Sie arbeiten eng miteinander zusammen – und auch mit anderen Disziplinen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik, an der sie angesiedelt sind. Starke Vernetzung mit der Designbranche und anderen Industriezweigen im In- und Ausland, praxisnahe Ausbildung und innovative Forschungsprojekte in modernen Laboren sind weitere gemeinsame Merkmale der Osnabrücker Design-Studiengänge. Die anwendungsorientierte und theoretisch fundierte Lehre mit zahlreichen praktischen Projekten kommt den Studierenden zugute: „Viele finden einen interessanten Arbeitsplatz schon vor dem Ende des Studiums“, so Hannes Nehls, Professor für Interaction Design.<br><br>Der neueste Beweis der hervorragenden Qualität der beiden Design-Studiengänge der Hochschule Osnabrück ist deren Auszeichnung mit dem sog. DMY Award in der Kategorie „Bildung“. Der Gewinner im Bereich „Aussteller“ wurde das tschechische Label „Master &amp; Master“; in der Kategorie „Neues Talent“ setzte sich die japanische Nachwuchsgestalterin Aya Kawabata durch. <br><br>Bei der Preisverleihung auf dem renommierten internationalen Design-Festival hatte die hochkarätige Jury viel Lob für die Hochschule Osnabrück übrig: Neben deren Exponaten würdigte sie die „innovative Ausstellungsarchitektur“, die von MID-Studierenden aus konventionellen Massenmöbeln gefertigt wurde. Lobend hervorgehoben wurden auch studentische Projekte rund um das Thema „Calm Technologies“ des Studiengangs MID. „Es handelt sich dabei um innovative Spielkonzepte, Visualisierungen von Informationen oder Geräte, die mit den Nutzern unaufdringlich kommunizieren“, erläutert Prof. Nehls. Ein Beispiel ist die intelligente Sonnenbrille „Maluvi“, die vor Sonnenbrand warnt. Das von den künftigen Interaktionsdesignern Linnea Helms, Joy Moorkamp und Tobias Düser entwickelte Produkt hat es „in sich“: Die Technik in der Brille berechnet anhand der Angaben, die der Nutzer zuvor über die dazugehörige App eingegeben hat, wie lange sich ihr Träger in der Sonne aufhalten darf. Sobald Sonnenbrand droht, leuchten die Gläser rot auf. <br><br>Gelobt wurden außerdem studentische Arbeiten, in denen die Möglichkeiten virtueller und physischer Prototypen mit klassischen Entwurfswerkzeugen kombiniert wurden. – Wie der vom angehenden Industriedesigner Daniel Schwalbe entwickelte Skooter, dessen Entwurf zunächst am Rechner entstand und dann in ständigem Wechselspiel zwischen digitalen und klassischen Werkzeugen perfektioniert wurde. Der gesamte Entwicklungsprozess einschließlich des einsatzbereiten Skooters war auf dem DMY-Festival zu bestaunen.<br><br>„Seit einigen Monaten setzen wir in unseren Laboren für Industrial Design und Interaction Design eine kombinierte Hard- und Software-Lösung ein, die eine komplette digitale Prozesskette für die Design- und Produktentwicklung darstellt“, berichten Prof. Marian Dziubiel und der wissenschaftliche Mitarbeiter Fabian Stärk vom Studiengang Industrial Design. Die rund 130.000 Euro teure Einrichtung sei ein Beleg für die zukunftsweisende Lehre und Forschung in den beiden Osnabrücker Design-Disziplinen. Die Kombination aus modernen Design- und Produktionsprogrammen mit zwölf leistungsfähigen 3-D-Druckern, Stereoskopie-Brillen und -Monitoren ermöglicht eine genaue Abbildung zeitgemäßer Arbeitsprozesse der Designentwicklung: vom ersten Entwurf bis zum fertigen Prototyp. „Mit dieser Prozesskette haben wir ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Davon profitieren neben unseren Kooperationspartnern in der Forschung vor allem auch die Studierenden“, sind sich die Osnabrücker Design-Wissenschaftler einig.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 May 2016 15:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrotechnik, Maschinenbau, Kommunikationstechnologie: Frauen im Top-Management deutlich unterrepräsentiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/05/elektrotechnik-maschinenbau-kommunikationstechnologie-frauen-im-top-management-deutlich-unterrepr/</link>
                        <description>Eine Studie der Hochschule Osnabrück und Bisnode Deutschland beleuchtet das Geschlechterverhältnis auf Führungsebene der Industrie 4.0-Branchen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 23. Mai 2016) Im Bundesdurchschnitt sind rund zwölf Prozent aller Top-Management-Positionen mit Frauen besetzt. In den drei Haupt-Branchen der Industrie 4.0, der Elektrotechnik, dem Maschinenbau sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), sind jedoch nur etwa sieben Prozent Frauen im Top-Management zu finden. Dies ist nur ein Ergebnis der neuen Studie „Frauen im Management in Industrie 4.0“ (FiM Industrie 4.0). Das „Kompetenzzentrum Frauen im Management“ (Kompetenz-FiM) der Hochschule Osnabrück hat zusammen mit Bisnode Deutschland die Situation von Frauen im Management in verschiedensten Branchen der Industrie 4.0 untersucht. <br><br>Die FiM-Studie beleuchtet die Daten von 34.300 Unternehmen der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und der IKT-Branche in Deutschland mit rund 121.000 Personen im Top- und Mittelmanagement, davon rund 22.300 Frauen. Sie zeigt hinsichtlich der Anteile an Frauen im Management auch erstaunliche Unterschiede zwischen den „alten“ und „neuen“&nbsp; Bundesländern auf. Frauen sind im Jahr 2016 mit rund 21 Prozent immer noch deutlich häufiger im Top- und Mittelmanagement ostdeutscher Unternehmen anzutreffen als mit 18 Prozent im Westen. An der Spitze stehen die Bundesländer Sachsen und Thüringen mit einem Anteil von mehr als 22 Prozent. Am anderen Ende der Skala liegen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg mit etwa 17 Prozent. <br><br>Die Forschungsgruppe des Kompetenzzentrums Frauen im Management der Hochschule Osnabrück weiß um die Vorteile eines höheren Frauenanteils: „Aktuelle Studien führender, internationaler Personalberatungsunternehmen belegen inzwischen, dass ein hoher Anteil von Frauen im Top-Management wie ein Katalysator wirkt, der das gesamte Management auf ein neues Qualitätslevel bringen kann“, so Prof. Dr. Andreas Frey, Prof. Dr. Heiko Tapken und Prof. Barbara Schwarze.<br><br>Die neuen Digitalisierungsprozesse brauchten neue Formen der Vernetzung, der Kommunikation und der Führung. Erstaunlich sei es daher, dass gerade die IKT-Branche derzeit erheblich zu dem geringen Anteil von 7,2 Prozent an Top-Managerinnen im Bereich der Industrie 4.0 beitrage. Und: Selbst im Mittelmanagement der Industrie 4.0-Branchen stagniere der Anteil der Frauen seit dem Jahr 2012 bei 26 Prozent.<br><br>Die Zahlen bei den Informatikerinnen, Mathematikerinnen, Natur- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und selbst bei den Ingenieurinnen machen nach Ansicht des Osnabrücker Teams eines deutlich: Es fehle nicht an weiblichem Nachwuchspotenzial für das Management von Industrie 4.0. Ziel der Studie ist es daher, Erkenntnisse zu gewinnen, in welchem Maße die großen „Treiber-Branchen“ der Industrie 4.0 fähig sind, den anstehenden Paradigmenwechsel in den Führungsprozessen auch mit einer Veränderung der Nachfolge- und Nachwuchsstrategien zu verbinden. <br><br>Prof. Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück, stellt darüber hinaus fest: „Die FiM Industrie 4.0-Studie fordert konkret die Technologie-Branchen dazu auf, mit den neuen Anforderungen an Führungskompetenzen auch neue Such- und Besetzungsstrategien für vielfältigere Talente und hier insbesondere Frauen zu entwickeln.“<br><br>Sylvianne Heinemann, Leiterin der Unternehmenskommunikation für Bisnode in Deutschland ergänzt: „Die Studie zur Industrie 4.0 zeigt in aller Deutlichkeit, welches Nachholpotenzial einzelne Branchen haben, wenn es darum geht, die Führungsstruktur zu modernisieren.“<br><br>Die <a href="http://www.bisnode.de/press/frauen-im-management-industrie-4-0" target="_blank" rel="noreferrer">Studie „Frauen im Management in Industrie 4.0“</a> steht unter zum Herunterladen bereit.<br><br><b><br>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Barbara Schwarze<br>Professorin für Gender und Diversity Studies<br>Tel.: 0541 969 - 2197<br>E-Mail: <a href="mailto:ba.schwarze@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ba.schwarze@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><br><b>Über das Kompetenzzentrum „Frauen im Management“ (FiM), Hochschule Osnabrück:</b><br>Mit dem <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/de/kompetenzzentrum-frauen-im-management" target="_blank">Kompetenzzentrum „Frauen im Management“ (FiM) </a>bauen die Prof. Barbara Schwarze, Prof. Dr. Andreas Frey und Prof. Dr. Heiko Tapken ihre Expertise in sozialwissenschaftlich-empirischen Studien aus, um über die Situation von Frauen auf der ersten und zweiten Führungsebene in Unternehmen zu informieren. Sie bieten interessierten Bundesländern, Regionen, Branchenvertretungen und Medien die Möglichkeit, konkrete Informationen über den Anteil an Frauen in Führung in ihrer Region zu erhalten und dies mit landes- oder bundesweiten Daten zu vergleichen. Sie ergänzen ihre empirische Arbeit durch aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse und bieten Workshops und Fortbildungen zum Thema „Frauen im Management“. Das Kompetenzzentrum ist eine Einrichtung der Science to Business GmbH – Hochschule Osnabrück.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 May 2016 15:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Auswirkungen der Digitalisierung auf Haushalts- und Ernährungswissenschaften</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/05/auswirkungen-der-digitalisierung-auf-haushalts-und-ernaehrungswissenschaften/</link>
                        <description>Fachtagung Ökotrophologie an der Hochschule Osnabrück zum Thema Internet der Dinge und die Folgen für Beratung und Bildung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Mai 2016) Wie wirken sich neue Internetanwendungen auf Alltag und Haushaltsführung aus? Vor welchen Tücken müssen Verbraucher beim Online-Einkauf gewarnt werden? Und wie kann man Ernährungsberatung und E-Learning in Zukunft verbinden? Dies waren nur einige Themen, mit denen sich die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Fachtagung Ökotrophologie 4.0 am Campus Haste der Hochschule Osnabrück auseinandergesetzt haben. <br><br>„Die voranschreitende Digitalisierung stellt die Ökotrophologie, also der Haushalts- und Ernährungswissenschaft, vor viele neue Herausforderungen, eröffnet für Lehre und Beratung aber auch zahlreiche neue Möglichkeiten“, erklärt Prof. Dr. Stephan A. Kolfhaus, Professor im Fachgebiet Verbraucherpolitik und Verbraucherschutz an der Hochschule Osnabrück. Beispielsweise spiele das Thema Datenschutz eine immer wichtigere Rolle in diesem Bereich. „Außerdem wird sich durch das sogenannte Internet der Dinge, also die milliardenfache Vernetzung von Gegenständen aller Art und die zum Teil autonome Steuerung, der Alltag in Beruf und Privatsphäre in Zukunft vielfach verändern“, so Kolfhaus weiter.<br><br>Die Teilnehmenden der Fachtagung waren Studierende der Ökotrophologie, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis. „Dies ist eine gute Mischung für anregende Diskussionen. Wir merken heute deutlich, dass die Digitalisierung für die jüngeren Studierenden fast selbstverständlich ist, während die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich mit dem Thema mehr auseinander setzen müssen, um die neue digitale Welt für sich zu nutzen“, schildert Kolfhaus seine Eindrücke.<br><br>Zu Beginn wurden den Teilnehmenden zwei unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema dargelegt. Neben einem Vortrag über die gesellschaftliche Perspektive der Digitalisierung des Alltags wurden ebenso neue Haushaltstechniken und deren Folgen dargelegt. Im Anschluss fanden Diskussionen in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen statt. Eine der Arbeitsgruppen beschäftigte sich mit dem „Einkauf in der virtuellen Welt“. Die Gruppe aus Studierenden und Expertinnen und Experten stellte fest, wie sogenannte „Abzocker-Webseiten“ aufgebaut und wie diese zu erkennen sind. Dazu wurde im Selbstversuch erprobt, wie eine Trick-Webseite zum Verkauf von Abnehm-Tees aufgebaut werden könnte. Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit der Vernetzung von Ernährungsberatung und dem E-Learning und somit neuen Formen der Aus- und Weiterbildung.<br><br>Die Digitalisierung und Computerabhängigkeit haben neben den gesellschaftlichen Folgen ebenso Konsequenzen für Studium und Lehre. „Unser Schwerpunkt sollte auch in Zukunft auf Bildung, Beratung und Information liegen“, fasst Kolfhaus zusammen. Seiner Meinung nach stelle sich die Frage, wie die Lehre zukünftig angepasst werden muss: „Die Studierenden lernen und arbeiten heutzutage anders, als es früher, ohne Digitalisierung, der Fall war. Es ist Aufgabe der Lehrenden, die Folgen des Arbeitsmarktes zu berücksichtigen, der sich gerade im Digitalzeitalter anderen Qualifikationen und Anforderungen gegenübersieht.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Stephan A. Kolfhaus<br>Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br>Tel.: 0541 969-5108<br>E-Mail: <a href="mailto:s.kolfhaus@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">s.kolfhaus@hs-osnabrueck.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 May 2016 10:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>Exponate der Hochschule Osnabrück finden auf der Hannover Messe große Beachtung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/05/exponate-der-hochschule-osnabrueck-finden-auf-der-hannover-messe-grosse-beachtung/</link>
                        <description>Ministerpräsident Stephan Weil und Bildungsministerin Gabriele Heinen-Kljajić informieren sich ausführlich über Forschungsprojekte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 04.05.2016) Die Hochschule Osnabrück stellte auf der diesjährigen Hannover Messe erfolgreich zwei innovative Forschungsprojekte vor. Prof. Dr.-Ing. Christian Schäfers präsentierte einen gewichtsoptimierten Fahrradträger, der für den Transport von E-Bikes und Pedelecs ausgelegt ist. Beide Fahrrad-Typen sind deutlich schwerer als normale Fahrräder, ein herkömmliches Anheben auf einen Träger gestaltet sich oftmals schwierig. Der neu entwickelte Fahrradträger wird über eine intelligente Kinematik zum Beladen abgesenkt und anschließend für den Transport wieder angehoben. Das Heben und Absenken des Fahrradträgers geschieht nicht über zusätzliche Antriebe, sondern durch das Körpergewicht des Fahrers und kann somit überall durchgeführt werden.<br><br>Prof. Dr. Christoph Zalpour und Verw.-Prof. Dirk Möller zeigten mit ihrem Projekt SIRKA einen neuen Messanzug, mit dessen Hilfe Bewegungsabläufe und damit körperliche Belastungen in handwerklichen Berufen präzise erfasst werden können. Die erhobenen Daten werden von Medizinern analysiert und gemeinsam mit den Nutzern können somit Grenzwerte der Belastung festgelegt werden. <br><br>Beide Forschungsprojekte fanden reges Interesse beim Fachpublikum und sowohl der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil als auch Bildungsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić informierten sich ausführlich an den Messeständen der Hochschule Osnabrück.<br><br>Der Wissens- und Technologie-Transfer der Universität und der Hochschule Osnabrück (WTT) unter der Leitung von Dr. Gerold Holtkamp begleitete und unterstützte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Hochschule Osnabrück auf der größten Industriemesse der Welt in Hannover.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 Apr 2016 14:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Zukunft der Agrar- und Ernährungswirtschaft: Große Resonanz auf Tagungsangebot</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/04/die-zukunft-der-agrar-und-ernaehrungswirtschaft-grosse-resonanz-auf-tagungsangebot/</link>
                        <description>Zum „1. Deutschen Hochschulforum - Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ an der Hochschule Osnabrück kommen 200 Tagungsgäste </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29. April 2016) 200 Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus ganz Deutschland machen es deutlich: Das „1. Deutsche Hochschulforum - Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ liegt am Puls der Zeit. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende verschiedener Hochschulen sowie zahlreiche Interessierte aus der Wirtschaft tauschen sich auf dem Campus Haste der Hochschule Osnabrück aus.&nbsp;
</p>
<p>„Ein zentrales Thema dieser Tagung ist die gesellschaftliche Akzeptanz von Betriebsstrukturen und -prozessen sowie Produkten in der Agri-Food Branche“, erläutert Prof. Dr. Karin Schnitker. Themen wie das Tierwohl und wachsende Betriebe beschäftigen viele Verbraucherinnen und Verbraucher. „Für die Agrar- und Ernährungsbranche ist es schwierig, Wachstum in den etablierten Feldern zu generieren. Gerade im Nordwesten Deutschlands ist das ein bekanntes Problem“, erläutert Schnitker. „Deshalb ist es so wichtig, immer wieder Innovationen zu entwickeln. Das interdisziplinäre Hochschulforum kann wichtige Impulse geben.“&nbsp;
</p>
<p>Einen innovativen Ansatz präsentiert während der Tagung Prof. Dr. Guido Recke gemeinsam mit Zoe Heuschkel: eine „Food Assembly“: Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von regionalen Erzeugern, die Agrarprodukte online anbieten. An einem zentralen Verteilpunkt kann die online bezahlte Ware abgeholt werden. „In einigen Großstädten ist es schon erfolgreich eingeführt worden. Wir gehen der Frage nach, wie sich dieses Modell auch in kleineren Regionen wie Osnabrück umsetzen lässt“, erläutert Recke. „Wir sind zuversichtlich, dass es gute Chancen für diese innovative Regionalvermarktung gibt.“&nbsp;
</p>
<p>Insgesamt bietet das Hochschulforum Vorträge zu zwölf Themen, die unter den Oberbegriffen „Impulse für die Unternehmensführung“ und „Anforderungen aus Markt und Gesellschaft“ stehen. Forschende der Fachhochschule Südwestfalen stellen unter anderem eine Studie vor, wie Landwirte selbst auf das Thema Tierwohl blicken. „Das wird sehr intensiv innerhalb der Landwirtschaft diskutiert“, berichtet Prof. Dr. Ulrich Enneking, neben Schnitker und Recke Mitorganisator der Tagung, über den Vortrag. „Man merkt, dass es unter den Landwirten ein hohes Problembewusstsein und eine sehr emotionale Verbindung zu den Tieren gibt.“ Einige Landwirte gaben an, dass sie gerne mit kleineren Gruppen von Tieren arbeiten würden, wenn es denn wirtschaftlich wäre. „Insgesamt ist spürbar, dass die Landwirte verunsichert sind“, sagt Enneking. Schnitker hakt da ein: „Auch vor diesem Hintergrund haben wir das Master-Profil ,Medien- und CSR-Kommunikation‘ im Studiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft eingeführt. Wir benötigen professionelle Kommunikatoren, um mit der Gesellschaft zusammenkommen. Und dazu soll auch diese Tagung dienen.“&nbsp;
</p>
<p>Den Netzwerk-Gedanken betont auch Frank Lüpke-Narberhaus, Prokurist bei der Wernsing Feinkost GmbH: „Wir haben im Vorjahr die Abschlussarbeit einer Master-Studentin betreut, die nun in unserem Unternehmen arbeitet. Für unser Unternehmen ist es wichtig, Kontakt zu möglichen Fachkräften zu haben, aber auch die Arbeit und Methodik der Hochschule besser kennenzulernen. Vielleicht ergeben sich so in der Zukunft gemeinsame Projekte.“&nbsp;
</p>
<p>Organisiert wurde das „1. Deutsche Hochschulforum“ von der Hochschule Osnabrück, der Fachhochschule Südwestfalen, der Fachhochschule Kiel und der Hochschule Neubrandenburg. Die Veranstaltung soll künftig regelmäßig an wechselnden Standorten stattfinden und Forschende, Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft sowie Studierende aus der Agrar- und Ernährungsbranche verbinden. Den Auftakt machte die Hochschule Osnabrück. Ulrich Enneking stellt schon zur Halbzeit der ersten Tagung fest: „Die Resonanz ist so groß, dass wir auf jeden Fall weitermachen werden.“&nbsp;
</p>
<p><b>Kontakt:<br></b>Prof. Dr. Karin Schnitker<br>Professorin für Unternehmensführung im Agrarbereich<br>Tel.: 0541 969-5263<br>E-Mail: <a href="mailto:k.schnitker@hs-osnabrueck.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">k.schnitker@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Weitere Informationen und Einblicke in die vorgestellten Themen erhalten Sie unter
</p>
<p><a href="http://www.deutsches-hochschulforum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.deutsches-hochschulforum.de</a>. &nbsp;</p><div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2016 16:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreich beraten: Hochschule Osnabrück verhilft Unternehmen zu EU-Fördergeldern </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/03/erfolgreich-beraten-hochschule-osnabrueck-verhilft-unternehmen-zu-eu-foerdergeldern/</link>
                        <description>Dank der Unterstützung des EU-Hochschulbüros erhält ein Unternehmen nun Fördergelder aus Brüssel. Prof. Dr. Carmen-Simona Asaftei, Professorin für Maschinenbau an der Hochschule Osnabrück und das EU-Hochschulbüro haben die Firma bei der Antragstellung beraten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. März 2016) Mit dem Programm „KMU-Instrument“ will die Europäische Union laufend Innovationsideen kleiner und mittlerer Unternehmen fördern. Für die erste Phase im Herbst 2015 sind über 2000 Anträge bei der EU eingereicht worden. Nun gingen die Förderzusagen an die Antragsteller. Lediglich elf Anträge aus Deutschland waren erfolgreich, darunter ein Antrag der MDS Meyer GmbH aus Bakum. Dank der Unterstützung der Hochschule Osnabrück erhält das Unternehmen für seine Recycling-Produkte aus Gummi nun Fördergelder aus Brüssel. Prof. Dr. Carmen-Simona Asaftei, Professorin für Maschinenbau an der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück, und das EU-Hochschulbüro haben die Firma bei der Antragstellung beraten.<br> <br> „Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück ist für uns ein doppelter Glücksfall. Zum einen haben wir mit Prof. Dr. Carmen-Simona Asaftei die ideale Expertin im Bereich der chemischen Prozesstechnik gefunden. Zum anderen haben wir viel Unterstützung durch das EU-Hochschulbüro für die nun erfolgreiche Antragstellung erhalten“, so Siegfried Meyer, Senior-Chef der MDS Meyer GmbH. Prof. Dr. Asaftei ergänzt: „Ich arbeite in meiner praxisorientierten Forschung schon lange mit der MDS Meyer GmbH zusammen. Nun freue ich mich, dass wir dank der Beratung des EU-Hochschulbüros sowie des Enterprise Europe Networks an der Hochschule Osnabrück unsere Innovationsidee in eine erfolgreiche Form bringen können.“<br> <br> Durch die EU-Förderung sollen bereits bestehende konkrete Konzepte kleiner und mittlerer Unternehmen zur Marktreife entwickelt werden.&nbsp;<br> <br> Mithilfe der Fördergelder aus Brüssel können Prof. Dr. Asaftei und die MDS Meyer GmbH in den kommenden Monaten einen erweiterten Businessplan zur Verarbeitung und Vermarktung spezieller Recycling-Produkte im Gummi-Bereich erstellen. Konkret sollen Gummiabfälle in sogenannte sekundäre Rohstoffe umgewandelt und als Basis neuer Produkte verwertet werden. Die Erzeugnisse dienen in der Bauindustrie zum Beispiel als Schall- und Wärmeisolationssysteme, Fenster- und Türendichtungen oder Anti-Rutschunterlagen.<br> <br> Auch die zweite Förderphase des EU-Programms haben Asaftei und Meyer bereits im Blick und können hier wieder auf die Unterstützung des EU-Hochschulbüros sowie des Enterprise Europe Networks an der Hochschule Osnabrück zählen.<br> <br> <br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> <br> Prof. Dr. Carmen-Simona Asaftei<br> Professorin für Maschinenbau, insbesondere chemische Prozesstechnik an der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0591 80098-0<br> E-Mail: <a href="mailto:s.asaftei@hs-osnabrueck.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">s.asaftei@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2016 16:52:28 +0100</pubDate>
                        <title>CeBIT: Hochschule Osnabrück mit außergewöhnlichem Gürtel und Schal Teil vom „Innovationsland Niedersachsen“ </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/03/cebit-hochschule-osnabrueck-mit-aussergewoehnlichem-guertel-und-schal-teil-vom-innovationsland-nieders/</link>
                        <description>Entwicklungen „Bob the Belt“ und „Remember the warm times“ erhalten während der Messe in Hannover große internationale Aufmerksamkeit. Ministerpräsident Stephan Weil und Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić informieren sich vor Ort. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gürtel, der sich enger schnallt, sobald man Geld ausgibt: Im Rahmen des European Media Art Festivals Osnabrück wurde dieses sogenannte Wearable Device bereits im Vorjahr von Studierenden der Hochschule Osnabrück präsentiert. Nun erhält es während der CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik die derzeit in Hannover läuft, nochmal sehr große Aufmerksamkeit. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, ließen sich vor Ort von Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule dieses und andere Exponate erklären. &nbsp;
</p>
<p>Auf der CeBIT-Seite heißt es: „Die Studenten aus Osnabrück stellen auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand der CeBIT 2016 sogenannte Calm Technologies und deren Verwendungsmöglichkeiten vor. Gemeint sind Geräte und Dienstleistungen, die auf subtile Art und Weise den Kommunikationsraum erweitern und Hinweise geben, die zwar unaufdringlicher sind als beispielsweise ein Erinnerungston des Smartphones, aber keineswegs weniger hilfreich.“
</p>
<p>Konkret geht es unter anderem um das Projekt „Bob the Belt“, einem Gürtel, der das Ausgeben von digitalem Geld erfahrbar macht. Hinter diesem Projekt stehen Dennis Timmermann, Fabian Schucht und Mathis Krüper, die an der Hochschule Osnabrück Media &amp; Interaction Design studieren. „Der Gürtel zieht sich zusammen, wenn der Nutzer Geld ausgibt oder sein errechnetes Kontingent für den Tag bereits erschöpft ist“, steht in der Projektbeschreibung der Entwickler. Hierzu wurde eine App entwickelt, die anzeigt, wieviel Geld der Gürtelträger für den aktuellen Tag noch zur Verfügung hat und zudem eine Übersicht der Transaktionen bietet. „Aus dem Durchschnitt dieser Transaktionen wird auch das tägliche Kontingent errechnet, sodass sich Bob immer auf den aktuellen finanziellen Status seines Trägers bezieht.“ Zur Kommunikation zwischen dem Gürtel und der dazugehörigen App nutzen die Entwickler Bluetooth Low Energy. Das Zusammenziehen des Gürtels realisiert ein Elektromotor. „Um gesundheitlichen Risiken aus dem Weg zu gehen und das haptische Feedback mehr hervorzuheben, lockert sich der Gürtel nach dem Zusammenziehen wieder.“
</p>
<p>Aus der Ideenschmiede des Studiengangs Media &amp; Interaction Design stammt auch ein Schal, der sich an Orten erwärmt, an die seinem Träger über ein soziales Netzwerk eine Nachricht mit positivem Inhalt gesendet wurde. Hinter dieser Idee stehen die Studierenden Heike Gabel und Robert Schnüll. 
</p>
<p>Während der CeBIT werden diese innovativen Projekte auf einem niedersächsischen Gemeinschaftsstand präsentiert. Unter anderem steht hier Prof. Johannes Nehls Interessierten Rede und Antwort. Bereits im Vorfeld der Messe hatte Nehls mit Studierenden den Medienvertreterinnen und -vertretern den Gürtel und den Schal von der Hochschule Osnabrück vorgestellt.&nbsp;&nbsp;
</p>
<p> „Wir freuen uns, dass auch die Hochschule Osnabrück auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand ,Innovationsland Niedersachsen‘ so prominent vertreten ist und bereits im Vorfeld ihre Projekte präsentieren durfte“, sagt Dr. Gerold Holtkamp, Leiter des Wissens- und Technologie-Transfers (WTT) der Osnabrücker Hochschulen. Der WTT ist Mitorganisator und Mitbetreuer des Messeauftritts. „Die Projekte zeigen anschaulich den Ideenreichtum und auch die Umsetzungsmöglichkeiten an der Hochschule. Wissen und Technologien müssen Wege in die Praxis finden, damit möglichst viele davon profitieren können.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zum CeBIT-Stand Innovationsland Niedersachsen finden Sie unter <a href="http://www.cebit-mwk-niedersachsen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.cebit-mwk-niedersachsen.de</a> sowie unter <a href="http://www.wtt-os.de/messen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.wtt-os.de/messen.html</a>.&nbsp; 
</p>
<p>Näheres zu den vorgestellten Projekten der Hochschule Osnabrück erfahren Sie unter <a href="http://bob-belt.com/" target="_blank" rel="noreferrer">http://bob-belt.com/</a>&nbsp; sowie unter <a href="http://www.rememberthewarmtimes.com/." target="_blank" rel="noreferrer">www.rememberthewarmtimes.com/.</a> Der <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Smart-Fashion-Wenn-die-Kleidung-klueger-wird,hallonds31432.html" target="_blank" rel="noreferrer">NDR stellte beide Projekte jüngst in einem Fernsehbeitrag vor</a>.
</p>
<p> Weitere Informationen zum Studiengang Media &amp; Interaction Design erhalten Sie unter <a href="http://mid.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://mid.hs-osnabrueck.de.</a> &nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 17:12:36 +0100</pubDate>
                        <title>Deutscher Pflegepreis 2016 für Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/03/deutscher-pflegepreis-2016-fuer-prof-dr-friederike-zu-sayn-wittgenstein/</link>
                        <description>Wissenschaftlerin wird für ihre Verdienste um das Hebammenwesen in Deutschland geehrt. Renommierte Auszeichnung geht zum dritten Mal an die Hochschule.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Pflegerat verleiht den Deutschen Pflegepreis 2016 an Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein. Die Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück hat in der Forschung Meilensteine gesetzt, die Akademisierung der Hebammen konsequent vorangetrieben und damit auch wesentlich zur Strukturentwicklung im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung von Doktorandinnen und Doktoranden beigetragen.<br><br>In ihrer Dankesrede hob zu Sayn-Wittgenstein hervor, dass mit der Auszeichnung „erstmalig in der Bundesrepublik für die Berufsgruppe der Hebammen die Errungenschaften der letzten 15 Jahre gewürdigt“ werden. Die aus ihrer Sicht wichtigsten Errungenschaften stellte die Forscherin klar heraus: Zum einen ist dies der „Hebammenkreißsaal, ein von Hebammen eigenverantwortlich geleiteter Kreißsaal, in dem Frauen nach entsprechenden Vorabklärungen normal gebären können“. Dieser in Deutschland&nbsp; innovative Ansatz ist ein seit zehn Jahren erprobtes, wissenschaftsgestütztes Betreuungskonzept. „Es gibt mittlerweile 15 Hebammenkreißsäle bundesweit.“ &nbsp;<br><br>Zum anderen verwies die Preisträgerin auf den entwickelten Expertinnenstandard zur Förderung der physiologischen Geburt: „Damit haben wir aus der Pflegewissenschaft, zusammen mit&nbsp; den Kollegen und Kolleginnen des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege, dem DNQP, ein Instrument zur internen Qualitätssicherung sehr erfolgreich auf das Berufsfeld der Hebammen übertragen.“ <br><br>Trotz dieser Erfolge mahnte zu Sayn-Wittgenstein, dass sie mit Sorge sehe, wie sich die Arbeitsbedingungen für die Kolleginnen verändert haben. Sie verwies exemplarisch auf die Zusammenlegung geburtshilflicher Abteilungen, die Arbeitsverdichtung und die&nbsp; erhöhte Haftpflicht. „Diese veränderten Arbeitsbedingungen erschweren die Umsetzung von innovativen Konzepten.“<br><br>Die Laudatorin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, betonte, dass der Deutsche Pflegepreis sicherlich die höchste Auszeichnung sei, die die Pflege in Deutschland zu vergeben hat. Der Deutsche Pflegepreis 2016 gehe nicht nur an eine verdiente Persönlichkeit, „sondern auch an eine Berufsgruppe, die gerade in der heutigen Zeit eine besondere und starke Stimme braucht“.<br><br>Zu Sayn-Wittgenstein ist seit 2000 Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Unter ihrer Ägide wurden sowohl die bundesweit erste Professur für Hebammenwissenschaft sowie der erste Bachelor-Studiengang Midwifery an der Hochschule Osnabrück etabliert. Zudem ist sie unter anderem Sprecherin des kooperativen Forschungskollegs „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Wissenschaftlerin gehört außerdem zu den Mitgründerinnen der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft. Seit Februar 2015 ist zu Sayn-Wittgenstein Mitglied im Wissenschaftsrat, einem der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland.<br><br>Nach Prof. Dr. Ruth Schröck, der ersten Professorin für Pflegewissenschaft in Deutschland, und Prof. Dr. Doris Schiemann, die unter anderem das DNQP seit 1992 aufgebaut hat, geht der Deutsche Pflegepreis nach 2001 und 2007 zum dritten Mal an die Hochschule Osnabrück. „Diese Auszeichnung ist auch ein Zeichen dafür, wie stark das Profil Gesundheit und Pflege die Hochschule prägt. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hier immer wieder Meilensteine gesetzt“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 03 Mar 2016 10:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>36. GIL-Jahrestagung an der Hochschule Osnabrück erfreut sich großer Resonanz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/03/36-gil-jahrestagung-an-der-hochschule-osnabrueck-erfreut-sich-grosser-resonanz/</link>
                        <description>Die komplexen Zusammenhänge im Umgang mit Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln erfordern umfangreiches Wissen für eine nachhaltige Produktion. Die Integration innovativer, den Menschen unterstützender Technologien der Elektronik, Sensorik und insbesondere der Informatik nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein. Diese Technologien sind zu Kernkompetenzen in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft geworden. Darauf lag der Fokus der 36. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (GIL e.V.) am 22. und 23. Februar an der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Informatik als Kernkompetenz einer nachhaltigen Landwirtschaft</b>
</p>
<p>Mit mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand die Tagung mit dem Schwerpunktthema „Intelligente Systeme – Stand der Technik und neue Möglichkeiten“ eine außerordentlich hohe Resonanz: „Die Informatik-Themen sind von zentraler Bedeutung bei den Innovationen zur Verbindung ökologischer und ökonomischer Aspekte“, begründet der GIL-Vorsitzende, Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, diesen Erfolg.<br><br>Prof. Dr. Bernd Lehmann von der Hochschule Osnabrück trat bei seiner Begrüßung gleich in drei verschiedenen Rollen auf: Über seine Landtechnik-Professur hinaus hat er sowohl als Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung als auch als Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur und Gastgeber direkten Bezug zur Tagung. Er wies auf die Bedeutung der Region als „Agrotech-Valley“ und die Forschungsarbeiten an der Hochschule in diesem Netzwerk hin. Als Beispiel nannte er unter anderem das <a href="/kompetenzzentrum-coala/" target="_blank">Competence Center of Applied Agricultural Engineering</a> (COALA), in dem ein interdisziplinäres Team der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner aus der Landtechnik&nbsp; anwendungsorientierte Projekte umsetzt.<br><br>Zu Beginn der Tagung widmeten sich die Teilnehmer dem hoch aktuellen Thema „Big Data und Datenschutz in der Landwirtschaft: Wem gehören die Daten?“. Moderiert wurde die Kick-off-Diskussion von Prof. Dr. Hans W. Griepentrog von der Universität Hohenheim und Daniel Martini vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft aus Darmstadt. Das Themenspektrum reichte von vielfältigen Chancen und Risiken der Big Data bis zu konkreten Sensordaten der Kuh „Marisa“. Teilnehmer des lebendigen Gedankenaustausches waren&nbsp; Hans-Peter Grothaus (m2Xpert), Jan Horstmann (Krone), Reinhard Reents (vit), Miriam Taenzer (Bitkom) und Ulrich Westrup (Landwirt, Vorstand DLG).<br><br>Die anschließend überreichten GIL-Preise 2016 erhielten Maria Gerullis von der Universität Bonn für ihre Masterarbeit zum Thema „Endogenous Norm Generation Mechanisms of Collective Action in Agent Based Models of Social-Ecological Systems“, Maria Näther von der Universität Göttingen für ihre Forschungsarbeit zur „Ökonomischen Bewertung alternativer Tierseuchen – Bekämpfungsstrategien am Beispiel der Klassischen und Afrikanischen Schweinepest“ und Christopher Herborn von der Universität Magdeburg für seine Dissertation zum Thema „Photogrammetric Surveying of Wood Piles on Handheld Devices“.<br>&nbsp;<br>In den 16 Sessions der Tagung ging es um zahlreiche aktuelle Themen wie&nbsp; Datenmanagement, Datenschutz, Datenhoheit, Big und Smart Data oder das Internet der Dinge. „Imaging- und Sensortechnologien spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Agrarinformatik“, erklärt Prof. Ruckelshausen. Themenbeispiele seien die Sensor- und Datenfusion, Anwendungen im Precision Farming oder die Pflanzenphänotypisierung. „In der Tagung wurde das interdisziplinäre fachliche und fachübergreifende Spektrum der GIL abgebildet: Die Themen reichten von autonomen Systemen über betriebswirtschaftliche Planungswerkzeuge und Entscheidungshilfen bis zum E-Learning“, so der GIL-Vorsitzende. Das Gesamtprogramm – mit Produktpräsentationen und einem Abendprogramm – bot vielfältige Möglichkeiten für Gespräche und den Informationsaustausch. 
</p>
<p>Amos Albert (Robert Bosch Startup Deepfield Robotics) und Thomas Schilling (Bayer CropScience, Digital Farming) richteten den Blick mit ihren Plenarvorträgen „Intelligente Systeme in der Landwirtschaft – wo sind wir 2025?“ auf die nähere Zukunft. Die Vorträge reichten von Beispielen der Digitalisierung und deren Nutzen über die Einzelpflanzenlandwirtschaft und autonome Feldrobotik bis zur Einschätzung:&nbsp; „Wir stehen ganz am Anfang“.<br><br>Die Organisatoren der Tagung, Thomas Rath, Guido Recke, Andreas Meyer-Aurich, Brigitte Theuvsen und Arno Ruckelshausen dankten nach einer lebendigen, informativen Tagung allen Teilnehmern, Referenten, dem Programmkomitee, den Moderatoren und dem gesamten Unterstützungsteam. Besonderer Dank galt den Sponsoren CLAAS KGaA mbH (Harsewinkel), Field-Expert GmbH (Osnabrück), HORSCH Maschinen GmbH (Schwandorf), KWS SAAT SE (Einbeck), m2Xpert GmbH &amp; Co. KG (Bielefeld) und der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH (Osnabrück) für die Unterstützung der Tagung und die aktive Mitwirkung. Die Tagungsbeiträge werden&nbsp; in&nbsp; den „Lecture Notes in Informatics“ (Volume P-253, Gesellschaft für Informatik, Bonn, 2016) veröffentlicht und sind ab Ende März digital über die GIL-Seite öffentlich zugänglich.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Jan 2016 10:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück untersucht Innovationspotenziale von Firmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2016/01/hochschule-osnabrueck-untersucht-innovationspotenziale-von-firmen/</link>
                        <description>Osnabrücker Unternehmen GEH Wasserchemie beweist Innovationsfähigkeit in der Wasseraufbereitung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Januar 2016) Dass Innovationen ein wichtiges Thema sind, wird jede Unternehmensleitung sofort bestätigen. Wie es um die Innovationsfähigkeit des eigenen Unternehmens aber wirklich bestellt ist, lässt sich am besten durch ein externes Audit feststellen. Das Enterprise Europe Network (EEN) an der Hochschule Osnabrück bietet so ein Audit an. Das Osnabrücker Unternehmen GEH Wasserchemie hat jüngst seine Innovationsfähigkeit vom EEN untersuchen und bewerten lassen.<br> <br> Dr.-Ing. Carsten Bahr, Leiter von Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung der GEH Wasserchemie, zieht sein Fazit: „Wir wussten, dass wir mit unseren innovativen Produkten sehr gut unterwegs sind. Darin hat uns das Audit bestätigt. Vor allem haben wir aber gelernt, wo wir noch besser werden können. Wir werden die Empfehlungen des Auditberichtes intern analysieren und dann Punkte wie Produktdiversifikation, Stärkung unserer Netzwerkarbeit oder des Auslandsmarketings angehen.“<br> <br> Gefördert wird die Durchführung des Innovationsaudits durch die Europäische Kommission und ist somit für die Unternehmen kostenfrei. „Wir haben im Rahmen des Innovationsaudits über 30 Prozesse erfragt und betrachtet, die die Stärken und Schwächen des Unternehmens aufzeigen und die spezifischen innerbetrieblichen Prozesse und Managementpraktiken offenlegen, die den Erfolg eines Unternehmens tatsächlich ausmachen. So wird das innovative Handeln als Ergebnis komplexer Wechselbeziehungen und Prozesse zwischen handelnden Personen, innerer Organisation und dem äußeren Umfeld des Unternehmens analysiert“, so Julia Kümper vom Auditteam des EEN an der Hochschule Osnabrück.<br> <br> Aus dem Audit resultierte ein Bericht, der die Entwicklungspotenziale von GEH Wasserchemie für jeden der abgefragten Innovationsprozesse aufzeigt. Die Geschäftsführung konnte erkennen, wo Handlungsbedarf besteht, und in einem Abschlussgespräch mit den Beratern weitere Schritte zur Überwindung benannter Schwachstellen identifizieren.<br> <br> „Wir verdanken unseren weltweiten Erfolg vor allem der hohen Produktqualität und der Liefertreue gegenüber unseren Kunden, aber auch dem innovativen Produktionsverfahren, das ständig optimiert wird“, berichtet Prof. Gerhard Weil, Geschäftsführer der GEH Wasserchemie. „Innovativ müssen und wollen wir also sein. Um unser Potenzial aber voll ausschöpfen zu können, haben wir das Angebot der Hochschule Osnabrück, bei uns ein Innovationaudit durchzuführen, gerne angenommen und werden auch auf das Beratungsangebot bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen zurückgreifen.“<br> Seit 1997 ist die GEH Wasserchemie aktiv und produziert am Standort Osnabrück mit einem patentierten Herstellungsprozess Adsorptionsgranulate auf der Basis von Eisenhydroxid zum Einsatz in der Wasserbehandlung, insbesondere für die Trinkwasserreinigung. Das mittelständische Unternehmen ist heute einer der weltweit führenden Anbieter dieser Spezialchemikalien, wobei der wesentliche Teil ins Ausland geliefert wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 12:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sechster Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen weckt Unternehmergeist </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/12/sechster-ideenwettbewerb-der-osnabruecker-hochschulen-weckt-unternehmergeist/</link>
                        <description>Gründungsservice prämiert kreative Geschäftsideen von Studierenden und Promovierenden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. Dezember 2015) Eine Schlafbrille, die den Lernprozess fördert, ein Modul-System im Garten- und Landschaftsbau und eine Auktions-App – beim sechsten Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen wurden die drei kreativsten Gründungsideen prämiert. Insgesamt haben über 30 Studierende, Promovierende und Mitarbeitende in diesem Jahr an dem Wettbewerb des Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen teilgenommen. Die Prämierung der drei überzeugendsten Ideen fand bei der Abschlussveranstaltung der Workshopreihe „Existenzgründung“ im InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) statt.<br><br>Der erste Platz ging an Kristoffer Appel, Johannes Leugering und Betreuer Prof. Dr. Gordon Pipa. Alle drei sind am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück beschäftigt und haben eine Schlafmaske entwickelt, die die Hirnaktivitäten im Schlaf misst. Durch Lichter und Geräusche soll dabei der Lernprozess über Nacht stimuliert und gefördert werden. „Momentan gibt es diese Brille nur im Bereich der Forschung, aber unsere Idee ist, sie auch irgendwann für Privatleute anzubieten“, erläuterten die Sieger. Dabei wollen die Drei nicht gewinnorientiert arbeiten, sondern sich als eine Nonprofit-Organisation aufstellen. Dafür haben die Doktoranden nun ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro überreicht bekommen.<br><br>Der zweiten Preis und damit 500 Euro ging an die Hochschule Osnabrück. Jan Philipp Eckhardt, Maike Frings, Sabrina Haase und Niklas Rademaker studieren den Master „Management im Landschaftsbau“. Ihre Idee ist es Garten- und Landschaftsbau im einem Modul-System darzustellen. Als Dienstleister bieten sie ihren Abnehmern einen Katalog an Landschaftsbau-Leistungen. „Außerdem stehen wir den Kunden als Berater vor Ort zur Seite. Besonders durch unseren Modulbausatz können wir professionelle Gartengestaltung für fast jeden Geldbeutel&nbsp; anbieten. Hier wollen wir Ansprechpartner sein“, so die Studierenden.<br><br>Der dritte Preis, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 250 Euro, wurde an ein interdisziplinäres Team aus der Hochschule überreicht. Sebastian Bodmer aus dem Studiengang „International Business und Management“ und Carsten Greif aus dem Studiengang „Media &amp; Interaction Design“ setzen mit einer App auf eine neue Art des mobilen Auktionshandels. <br> <br>Das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO), in dem die Preisverleihung stattfand, beheimatet inzwischen einige Start-ups, die in der Vergangenheit erfolgreich am Ideenwettbewerb teilgenommen haben. „Dies zeigt, dass neben dem Studium und der Lehre aus den Osnabrücker Hochschulen ein erfolgreicher Transfer in die Wirtschaft gelingt. Allein diese Start-ups aus dem Hochschulbereich beschäftigen inzwischen über 20 Personen“, so der Organisator des Wettbewerbs und Gründungsberater Reinhard Hoffmann. <br><br>Um die Hürde für Studierende, sich mit dem Thema Selbständigkeit auseinanderzusetzen, zu senken und die Kreativität anzuregen, hat der Gründungsservice 2010 den Ideenwettbewerb ins Leben gerufen. Die Preise werden vom Gründerfonds Osnabrück/Osnabrücker Land e.V. gestiftet. Eine fachkundige Jury, besetzt aus den Präsidien der Hochschulen, Mitgliedern aus dem Gründungsnetzwerk, Persönlichkeiten aus Wirtschaftsorganisationen, dem Gründerhaus, dem Wissens- und Technologie-Transfer sowie dem Gründungsservice, beurteilt die eingereichten Ideenskizzen und wählt so die Gewinner.&nbsp; <br><br><b>Weitere Informationen: </b><br>Reinhard Hoffmann M.A.<br>Wissens- und Technologie-Transfer<br>Telefonnummer: 0541 969 - 3152<br>E-Mail-Adresse: <a href="mailto:r.hoffmann@hs-osnabrueck.de">r.hoffmann@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.wt-os.de/gruendungssservice.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.wt-os.de/gruendungssservice.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 14 Dec 2015 10:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mangelnde Wertschätzung bei hoher Arbeitsbelastung: Auszeichnung für Abschlussarbeit zur Work-Life-Balance von Pflegekräften</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/12/mangelnde-wertschaetzung-bei-hoher-arbeitsbelastung-auszeichnung-fuer-abschlussarbeit-zur-work-life-b/</link>
                        <description>Verleihung der StudyUp-Awards 2015 an der Hochschule Osnabrück - 35 Stifterinnen und Stifter fördern herausragende studentische Leistungen.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 11. Dezember 2015) Altenpflegerinnen und -pfleger sind einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt. Welche die größten Stressfaktoren bei der Pflege älterer, psychisch kranker Menschen sind und wie Pflegekräfte diesen Stress kompensieren, hat Lone Pöhlmann für ihre Abschlussarbeit wissen wollen. Die Absolventin des berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs Pflegemanagement der Hochschule Osnabrück hat deshalb Alten- und Krankenpfleger in der ambulanten Pflege sowie in Krankenhäusern zu ihrer Work-Life-Balance befragt. Für ihre Bachelor-Arbeit wurde sie nun mit einem StudyUp-Award ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den 52 Studierenden, die in der Aula der Hochschule Osnabrück für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt worden sind.<br><br>„Gerade bei solch komplexen Krankheitsbildern, wie Demenz oder Depressionen im Alter, ist die Arbeitsbelastung für die Pflegepersonen enorm hoch“, begründet die Absolventin die Auswahl ihres Themas. 133 ausgefüllte Fragebögen hat Pöhlmann ausgewertet. Ein Ergebnis ihrer Befragung: Viele Pflegerinnen und Pfleger fühlen sich überfordert und seien unsicher, wie sie mit den verschiedenen Ausprägungen der Krankheiten richtig umgehen. „Hier zeigt sich ein hoher Weiterbildungsbedarf, da die Arbeit in der Pflege sehr anspruchsvoll geworden ist“, meint Pöhlmann. Den Pflegenden fehle es darüber hinaus an finanzieller Anerkennung und Wertschätzung. Als Arbeitsausgleich empfiehlt Pöhlmann zudem, dass dem betrieblichen Gesundheitsmanagement eine größere Rolle zukommen müsse.<br><br>Preisstifter dieses StudyUp-Awards ist der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. „Mit diesem Preis möchten wir deutlich machen, wie wichtig solche Abschlussarbeiten für uns sind“, begründet Harald Langner das Engagement des Caritasverbands. Der Personalreferent erläutert weiter: „Für uns als Arbeitgeber ist es - auch aufgrund der hohen Arbeitsbelastung - schwierig im Pflegebereich gute Fachkräfte zu gewinnen. Die Abschlussarbeit bestätigt uns darin, wie wichtig Wertschätzung und eine gute Kommunikation zwischen Leitungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind, gerade auch in Stressmomenten. Frau Pöhlmann zeigt uns auch, dass wir mit unserem eigenen betrieblichen Gesundheitsmanagement auf dem richtigen Weg sind."<br><br>Insgesamt konnte die Hochschule Osnabrück in diesem Jahr 39 StudyUp-Awards für herausragende Abschlussarbeiten, die besten Abschlussnoten, besonderes Engagement sowie für künstlerisch weit überdurchschnittliche Darbietungen vergeben. „Wir haben heute Abend einen Teil unserer besten Absolventinnen und Absolventen unter uns. Ihre besonderen Leistungen möchten wir angemessen würdigen. Ermöglicht wird uns das durch das Engagement unserer Stifterinnen und Stifter“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Osnabrück, während der Veranstaltung. 35 namhafte Unternehmen und Institutionen fördern in diesem Jahr die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen aller Fakultäten sowie des Instituts für Musik mit insgesamt rund 30.000 Euro. Die Bandbreite der ausgezeichneten Themen der Abschlussarbeiten reicht von der Untersuchung zweier Populationen des Feuersalamanders im Münsterland über die juristische Auseinandersetzung mit dem gesetzlichen Mindestlohn bis zur Entwicklung einer alternativen Karosseriestruktur eines Cabriolets. <br><br>Eine Übersicht aller Preisstifterinnen und -stifter finden Sie unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/studyup" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/studyup <br></a><br><br><b>Weitere Informationen:</b><br>Dr. Marion Titgemeyer<br>Leiterin Hochschulförderung<br>Tel.: 0541 969-3254<br>E-Mail: <a href="mailto:M.Titgemeyer@hs-osnabrueck.de">M.Titgemeyer@hs-osnabrueck.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 13 Dec 2015 12:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erneut im Professorinnenprogramm erfolgreich</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/12/hochschule-osnabrueck-erneut-im-professorinnenprogramm-erfolgreich/</link>
                        <description>Fast zwei Millionen Euro für drei Professuren und Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Dezember 2015) Geschafft: Die Hochschule Osnabrück ist bereits zum zweiten Mal beim Professorinnenprogramm von Bund und Ländern erfolgreich und kann sich über eingeworbene Mittel in Höhe von fast zwei Millionen Euro freuen. Das Programm zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen hat zwei Ziele: die Anzahl von Professorinnen an den Hochschulen zu erhöhen sowie die Gleichstellungsstrukturen der Institutionen zu stärken. Der Bund gibt dazu eine Anschubfinanzierung für bis zu drei Erstberufungen von Frauen auf unbefristet ausgeschriebene Professuren. Der Hochschule Osnabrück ist es nicht nur gelungen, drei freigewordene Professuren mit hochqualifizierten Frauen zu besetzen. Sie war zudem die schnellste Fachhochschule in Niedersachsen, die die maximale Förderung bewilligt bekommen hat. Neben dem Bund unterstützt auch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) das Programm mit Geldern für Forschungsprojekte der Professorinnen sowie für gleichstellungsfördernde Maßnahmen.<br><br>In der ersten Runde des Professorinnenprogramms von 2007 galt es, ein Gleichstellungskonzept zu erstellen. Um die Gelder für die zweite Runde des Programms beantragen zu können, wurde die Umsetzung des Konzepts bewertet. Aufgrund der positiven Bewertung der Osnabrücker Maßnahmen konnte die Hochschule am Professorinnenprogramm II teilnehmen. Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule, ist stolz auf diesen Erfolg: „Die positive Evaluation der Gleichstellungsarbeit an unserer Hochschule belohnt auch den von uns gewählten Weg: Partizipation, Berücksichtigung von Fachkulturen und Herstellung von Nachhaltigkeit. Dies wird besonders deutlich durch unsere zukunftsorientierte Senatsrichtlinie zur Verwirklichung von Chancengleichheit, die wir gemeinsam mit dem Senat und den Fakultäten erarbeitet haben.“ <br><br>Die Gleichstellungsbeauftragte Bettina Charlotte Belker, die das Programm an der Hochschule federführend verantwortet , freut sich ebenfalls über das Ergebnis und betont die Notwendigkeit gleichstellungsfördernder Maßnahmen im Wissenschaftsbereich: Wir brauchen weiterhin strukturelle Veränderungen, damit sich hochqualifizierte Frauen für den alternativen Karriereweg ‚Fachhochschulprofessorin‘ in der Wissenschaft entscheiden können. Wir möchten zukünftig Nachwuchswissenschaftlerinnen intensiver unterstützen, denn obwohl Frauen heute häufiger Abitur machen als Männer und auch häufiger studieren, verlassen überdurchschnittlich viele Frauen den Wissenschaftsbereich nach der Promotion. So liegt der Anteil an Professorinnen in Deutschland nur bei rund 20 Prozent.“<br><br>Eine der geförderten Professuren hat Prof. Dr. Julia Oswald inne. Sie war vor ihrer praktischen Tätigkeit in der Gesundheitsbranche bereits als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften beschäftigt und übernimmt nun die Professur für BWL mit dem Schwerpunkt Krankenhausfinanzierung und -management. Ihr Forschungsinteresse liegt auf dem Werte- und Strukturwandel im Krankenhausbereich. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem auch mit der Rolle von Frauen in Führungspositionen. <br><br>Prof. Dr.-Ing. Elke Schweers besetzt eine Professur für Verfahrenstechnik an der Fakultät Ingenieurswissenschaften und Informatik. Sie befasst sich mit der Möglichkeit der Rückgewinnung und Umsetzung von CO2 in einen wiederverwertbaren Rohstoff. Zuvor arbeitete die Verfahrenstechnikerin zwanzig Jahre in Führungspositionen in der Industrie. <br><br>An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur wird die Professur für Stadtplanung und Planungsrecht gefördert, die Prof. Dr. Johanna Schoppengerd innehat. In diese Position kann sie Erfahrungen aus ihrer Arbeit als Stadtplanerin in Planungsbüros einbringen. Schoppengerds Forschungsschwerpunkt behandelt die Frage, wie rechtliche Anforderungen in der kommunalen Planung praktisch umgesetzt werden und wie die kommunalen Akteure in ihren Entscheidungsprozessen mögliche Zielkonflikte bewältigen. Auch sie wird Gender-Aspekte in ihre Forschung einfließen lassen. <br><br>Zusätzlich zu den drei Professuren wird die Hochschule mithilfe der Fördersumme weitere Maßnahmen des Gleichstellungskonzeptes umsetzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung der dezentralen Gleichstellungsstrukturen sowie der Unterstützung junger Nachwuchswissenschaftlerinnen. <br><br>Weitere Informationen zum Professorinnenprogramm II gibt es auf der <a href="http://www.bmbf.de/de/das-professorinnenprogramm-236.html" target="_blank" rel="noreferrer">Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 12 Dec 2015 17:31:00 +0100</pubDate>
                        <title>Umweltbaubegleitung als neue Herausforderung                                </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/12/umweltbaubegleitung-als-neue-herausforderung/</link>
                        <description>35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihre Zertifikate nach bestandener Prüfung. Berufsbegleitendes Angebot von Hochschule Osnabrück und dem Bund Deutscher LandschaftsArchitekten stößt auf große Resonanz.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In zunehmendem Maß findet sich in Genehmigungen von Bauvorhaben die Auflage, eine Umweltbaubegleitung (UBB) einzusetzen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation „Besondere Fachkunde Umweltbaubegleitung“. Sie wird vom Fachgebiet Landschaftsplanung der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Bund Deutscher LandschaftsArchitekten (bdla) angeboten. Jetzt erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des inzwischen vierten Weiterbildungsjahrgangs ihre Hochschulzertifikate.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Umweltbaubegleitung hat das Ziel, alle Maßnahmen, die dem Natur- und Umweltschutz dienen, auch tatsächlich auf einer Baustelle umzusetzen. Neben der Vermittlung von ökologischen, verfahrensrechtlichen und bautechnischen Kenntnissen sowie umweltrechtlichen und kommunikativen Fähigkeiten standen vielfältige Beispiele auf dem Programm. Dazu zählten die Feste Fehmarnbeltquerung, Infrastrukturprojekte bei der Deutschen Bahn und der Bundesfernstraßenbau.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die große Resonanz berufserfahrener Landschaftsarchitektinnen und -architekten aus dem ganzen Bundesgebiet auf das Angebot dieser Zusatzqualifikation zeigt, dass Lebenslanges Lernen ein grundlegender Bestandteil des Berufsalltags ist“, erklärte Kursleiter Prof. Hubertus von Dressler. Die Bereitschaft, sich neuen Themen- und Aufgabenfeldern wie der Umweltbaubegleitung zu widmen, sei groß. „Die lange Warteliste für den Folgekurs belegt das ungebrochene Interesse und den Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten“, ergänzte Landschaftsarchitektin Claudia Schliemer. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Claudia Schliemer
</p>
<p>Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Fachgebiet Landschaftsplanung
</p>
<p>Tel.: 0541 969-5178
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:C.Schliemer@hs-osnabrueck.de">C.Schliemer@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Dec 2015 11:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geburtshilfe weiter denken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/12/geburtshilfe-weiter-denken-1/</link>
                        <description>3. Internationale Fachtagung des Verbundes Hebammenforschung präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeuten veränderte Strukturen im Gesundheitswesen und die Orientierung an einer nutzerinnenorientierten Versorgung für das professionelle Handeln von Hebammen? Dies lotete die 3. Internationale Fachtagung „Geburtshilfe weiter denken“, die in einer langjährigen Tradition des Verbunds Hebammenforschung an der Hochschule Osnabrück steht, aus. Seit Jahren werden hier Forschungen zur geburtshilflichen Versorgung und zum Beitrag von Hebammen in der Betreuung von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit initiiert und durchgeführt. Die Referentinnen präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse und diskutierten deren Relevanz und Umsetzung für die Praxis mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. <br><br>Neu ist, die Perspektive von Nutzerinnengruppen überhaupt einzubeziehen und in den Vordergrund zu stellen. So sind spezielle Nutzerinnengruppen wie beispielsweise Frauen mit chronischer Erkrankung und Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenslagen oder das Schmerzerleben von Neugeborenen in das Zentrum der Forschung gerückt.<br><br>„Früher nahm die Wissenschaft Neugeborene nicht als Personen war. Man sprach ihnen jede Empfindung wie beispielsweise den Schmerz ab, weil man davon ausging, dass das gesamte Nervensystem noch nicht ausgereift ist und ein Schmerzerleben nicht möglich ist. Erst ab 1987 deuteten wissenschaftliche Untersuchungen auf ein Schmerzempfinden bei Neugeborenen hin“, erläuterte Prof. Dr. habil. Eva Cignacco Müller, Leiterin aF&amp;E Geburtshilfe an der Berner Fachhochschule (Schweiz). Die Professorin unterstrich im Eröffnungsvortrag der Tagung die Relevanz dieser Erkenntnis, gerade auch für die Tätigkeit der Hebammen: „Man kann diese Schmerzen bei Neugeborenen erkennen und dann eine Schmerzlinderung anbieten.“<br><br>„Wir können feststellen, dass insbesondere der Wechsel hin zur Integration der&nbsp; Nutzerinnenperspektive uns zeigt und uns schon gezeigt hat, dass Nutzerinnengruppen nicht nur sehr heterogen sind, sondern dass gerade dasjenige Wissen, das aus der Nutzerinnenperspektive generiert wird, erforderlich ist, um die Versorgungsqualität anzuheben. Das meint auch die Fähigkeit, gezielt andere Professionen zur Einbindung von Hebammen in die Versorgung anzusprechen“, betonte&nbsp; Prof. Dr. Friederike zu Sayn- Wittgenstein, wissenschaftliche Leitung des Verbund Hebammenforschung. &nbsp;<br><br>„Betreuungsqualität zeichnet sich dadurch aus, dass wir die Frauen in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen. Auch die Wahrnehmung und Einschätzung psychosozialer Bedürfnisse der werdenden Mütter sind relevant für eine optimale Betreuung der Familien“, fügte Prof. Dr. Claudia Hellmers, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Midwifery an der Hochschule Osnabrück, hinzu. „Für die Lehre gilt es, die Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie zu einem tieferen Verständnis beitragen und eine Anwendung in der Praxis unterstützt wird.“<br><br>Die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Promotionen nimmt einen großen Stellenwert im Verbund Hebammenforschung&nbsp; an der Hochschule Osnabrück ein. <br>Seit 2011 kann in der jungen Fachdisziplin Hebammenwissenschaft über eine Kooperation mit der Privaten Universität Witten Herdecke promoviert werden. Promotionen mit affinen Themen zur geburtshilflichen Versorgung werden im Forschungsschwerpunkt „Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung ISQUA (IsQua)“ und der im Rahmen der an Prof. zu Sayn-Wittgenstein verliehenen Forschungsprofessur „Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FaGeV)“, beides gefördert aus Landesmitteln des Niedersächsischen VW-Vorab durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, sowie im vom BMBF geförderten kooperativen Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe verfolgt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Technologien für mehr Zeit in der Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/12/neue-technologien-fuer-mehr-zeit-in-der-pflege-1/</link>
                        <description>Fachtagung an der Hochschule Osnabrück zu aktuellen Fragen der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 1. Dezember 2015) Aufgrund des demografischen Wandels möchten immer mehr ältere Menschen länger in der eigenen Wohnung leben. Doch gerade im ländlichen Raum fehlt es an medizinischer und pflegerischer Versorgung. Inwiefern können technologische Innovationen auch älteren Menschen ein eigenständiges Leben ermöglichen? Wie können Pflegekräfte mithilfe neuer Technologien entlastet werden? Und welche ethischen Fragestellungen gilt es zu meistern? Rund 200 Gäste haben diese Fragen gemeinsam mit Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt auf der Fachtagung „Mehr Zeit in der Pflege“ an der Hochschule Osnabrück diskutiert.<br> <br> Organisiert wurde die Veranstaltung vom „Living Lab - Wohnen und Pflege“, einem Zusammenschluss der Hochschule und Universität Osnabrück, des Landkreises sowie des Bistums Osnabrück. „Gemeinsam möchten wir Technik und Dienstleistungen entwickeln, die es Menschen ermöglicht, auch dann in der eigenen Wohnung zu bleiben, wenn sie pflegebedürftig geworden sind. Das fördert die Lebensqualität der Menschen und entlastet die Sozialsysteme“, so Martin Schnellhammer, Geschäftsbereichsleiter des Living Lab.<br> <br> Sozialministerin Rundt erläuterte in der voll besetzten Aula der Hochschule Osnabrück die Fortschritte auf Landesebene: „Mit unserem Wohnraumförderprogramm unterstützen wir insbesondere auch die altersgerechte und barrierefreie Modernisierung des Wohnungsbestandes – eine Aufstockung des Programms um 400 Millionen Euro ist beschlossen. Das ist eine Verzehnfachung der bisherigen Mittel.“<br> <br> Auch der Landkreis Osnabrück gehe auf die neu entstandenen Bedürfnisse der Bevölkerung ein. „Wir wollen die ambulante Betreuung in den eigenen vier Wänden ermöglichen und wo es geht, diese auch erleichtern. Unser Senioren- und Pflegestützpunkt berät die Bürgerinnen und Bürger dort, wo es gewünscht ist. Ambulant vor stationär - mit Hilfe des Einsatzes von Technik - das ist die Zukunft in unserem Landkreis“, erklärte Kreisrat Matthias Selle.<br> <br> Beispiele für technische Assistenz in der Pflege zeigten Hochschule und Universität Osnabrück auf. Neben einem Navigationsgürtel und einem Medikamentenspender wurde den Tagungsteilnehmenden die Pflege-App „Heldentaten“ vorgestellt. Prof. Dr. Elke Hotze und Prof. Michaela Ramm von der Hochschule Osnabrück haben diese gemeinsam mit Studierenden und der Osnabrücker Selbsthilfegruppe Pflegende Angehörige entwickelt. Sie soll pflegende Angehörige untereinander vernetzten und die Pflege innerhalb einer Familie leichter organisieren. Neben Pflege-Diensten können beispielsweise auch Pflege-Instruktionen oder Gebrauchsanweisungen für Geräte, wie Pflegebetten, gespeichert und geteilt werden.<br> <br> Theo Paul, Generalvikar des Bistums Osnabrück, begrüße Entwicklungen wie diese, gab auf der Tagung jedoch zu bedenken: „Technische Assistenz in der Pflege darf menschliche Zuwendung nicht ersetzen, sondern muss dazu beitragen mehr Zeit für Zuwendung zu ermöglichen.“ Ministerin Rundt ergänzte: „Auch wenn die Standardisierung der Technik überhaupt erst ihren effizienten Einsatz ermöglicht, ist jeder Mensch verschieden. Die Herausforderung liegt darin, eine gute Balance zwischen individuellen Bedürfnissen und hochstandardisierten Technologien zu finden.“<br> <br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Martin Schnellhammer<br> Science to Business GmbH<br> E-Mail: <a href="mailto:M.Schnellhammer@hs-osnabrueck.de">M.Schnellhammer@hs-osnabrueck.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Nov 2015 11:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker und Münsteraner Promovierende stellen vielfältige Forschungsarbeiten vor </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/11/osnabruecker-und-muensteraner-promovierende-stellen-vielfaeltige-forschungsarbeiten-vor-1/</link>
                        <description>Beim vierten gemeinsamen Doktorandensymposium der Hochschule Osnabrück und der Fachhochschule Münster ist auch der Umgang von Familien mit pflegebedürftigen Mitgliedern Thema. Heike Asbach schildert Erfahrungen aus mehrjähriger Forschungsarbeit.   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum vierten Mal kamen jetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Hochschule Osnabrück und der Fachhochschule Münster zum gemeinsamen Doktorandensymposium zusammen. „Die Veranstaltung bietet den Promovierenden verschiedener Fachbereiche die Möglichkeit, den aktuellen Stand ihrer Doktorarbeiten zu präsentieren und im Dialog das bis dahin Erarbeitete kritisch zu hinterfragen“, erläuterte Friedrich Uhrmacher, Leiter des Promotionskollegs der Hochschule Osnabrück.<br><br>Zu den Doktorandinnen der Hochschule Osnabrück gehört Heike Asbach. Sie geht der Frage nach, wie Familien Pflegebedürftigkeit im Verlauf der Zeit erleben und bewältigen. Bemerkenswert an Asbachs Arbeit ist, dass sie vier Familien, die von Krankheit und Pflegebedürftigkeit betroffen sind, über einen langen Zeitraum, das heißt bereits mehr als drei Jahre, begleitet. Regelmäßig führte sie Interviews. Zu den Interviewten zählt ein Ehepaar, bei dem Mann und Frau über 80 Jahre alt sind. Sie hatten in einer altersgerechten Wohnung neben einem Pflegeheim gewohnt, der Mann hatte sein Frau über Jahre gepflegt. Nach einer Operation sollte die Ehefrau im Heim für eine Zwischenzeit gepflegt werden. Sie blieb dann aber dort. Diese Entscheidung ist ihrem Mann sehr schwer gefallen. „Die ehemals sehr aktive Frau ist vor allem traurig über den Verlust ihrer Selbstständigkeit“, schildert Asbach. In einer weiteren Familie wurde bei einer Frau Eierstockkrebs diagnostiziert. Sie erhielt mehrfach eine Chemotherapie, über vier Jahre hinweg gab es ein ständiges Auf und Ab. Im Vorjahr verstarb die Frau auf einer Palliativstation im Beisein ihrer Familie.<br><br>Die Doktorandin möchte mit ihrer Arbeit vor allem zwei Dinge in den Vordergrund rücken: „Erstens ist familiale Pflege nicht statisch, sondern ein anhaltender Veränderungsprozess.“ Entsprechend besitzen Studien in diesem Forschungsfeld, die einen bestimmten Zeitpunkt in den Blick nehmen, eine begrenztere Aussagekraft. Und zweitens „wird auch klar, dass oftmals quasi die ganze Familie pflegebedürftig ist und nicht nur die Kranken. Diese Familien benötigen frühzeitig und dauerhaft eine professionelle Betreuung“. Unterm Strich möchte Asbach typische Strukturen und typisches Handeln in betroffenen Familien herausarbeiten und schließlich Empfehlungen ableiten, wie eine sinnvolle Unterstützung aussehen kann.<br><br>Neben Asbach präsentierten fünf weitere Promovierende ihre Arbeiten in Vorträgen, acht Doktorandinnen und Doktoranden stellten zudem ihre Forschungen in einer Postersession vor. Die Themen reichten von „Finanzkommunikation und Vertrauen“ über „Das Sonnenlicht ins Haus holen – QDLED Beleuchtung“ bis zur „Marktintegration der erneuerbaren Energien – Der Rechtsrahmen zu Dirketvermarktung, Bilanzkreissystem und Speichern“. Dr. Marion Wulf, Leiterin der Akademischen Personalentwicklung an der Hochschule Osnabrück, referierte zudem über „Kompetenzentwicklung in der Promotionsphase und Karrierewege“. <br><br>„Es freut mich, dass an beiden Hochschulen zusammen mehr als 200 Promovierende einen Doktor-Titel anstreben. Es passt dazu, dass sich die Hochschule Osnabrück und die Fachhochschule Münster auf die Fahnen geschrieben haben, ihre Forschungsstärke systematisch weiterzuentwickeln“, sagte Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. Das Symposium zeige, „wie viel uns daran liegt, die Doktorandinnen und Doktoranden zu unterstützen“. <br><br>Weitere Informationen:<br>Friedrich Uhrmacher<br>Promotionskolleg Hochschule Osnabrück <br>Tel.: 0541 969-2924<br>E-Mail: <a href="mailto:F.Uhrmacher@hs-osnabrueck.de">F.Uhrmacher@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Heike Asbach<br>Tel.: 0541/969-3908<br>E-Mail: <a href="mailto:H.Asbach@hs-osnabrueck.de">H.Asbach@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; <br><br>Heike Asbach war bis zum Sommer 2015 Kollegiatin im <a href="/forschungskolleg-famile/">Forschungskolleg FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf“</a>.<br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3115</guid>
                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2015 12:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als 7,5 Millionen Euro für Forschung im Bereich Gesundheit und Pflege</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/09/mehr-als-75-millionen-euro-fuer-forschung-im-bereich-gesundheit-und-pflege-1/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück freut sich über sechs erfolgreiche Anträge und will ihre Kompetenzen in diesem Bereich weiter bündeln. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Summe mehr als 7,5 Millionen Euro für sechs Forschungsprojekte und -verbünde im Bereich Gesundheit und Pflege: Die Hochschule Osnabrück freut sich über die breite Förderung durch verschiedene Mittelgeber aus Landes- und Bundespolitik sowie durch Unternehmen und Institutionen. „Im Mai haben Hochschule und Universität mit regionalen Partnern die Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, in Osnabrück einen Gesundheitscampus zu etablieren. Die bemerkenswerte Vielzahl an erfolgreichen Anträgen der vergangenen Monate aus unterschiedlichen Fachbereichen verdeutlicht noch einmal, wie groß die Expertise an unserer Hochschule ist“, hob Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, hervor. Während einer kleinen Feierstunde mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram, dass es nun gelte, die vielen Facetten des Forschungsfeldes inhaltlich und strukturell weiter zu bündeln. 
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<p>Genau hier knüpft das Projekt <b>„Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland“ (ROSE) </b>an. Dem Projekt liegt der Gedanke zugrunde, die Gesundheitsversorgung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in ländlichen Gebieten, dem Anstieg von Pflegebedürftigkeit und der immer noch schwachen Vernetzung über Institutionen und Berufsgruppen hinweg sicherzustellen. „Das Lernende Gesundheitssystem ist ein hochinnovatives Prinzip“, erläuterte Prof. Dr. Ursula Hübner, die Projektsprecherin. „Es unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen Forschungspraxis, weil es ein praxis‐ und datengetriebener Ansatz ist.“ Kernelement ist eine Austauschplattform, die Daten von – zum Beispiel – Kliniken, Gesundheitsnetzen, Kommunen und den Hochschulen bündelt. Weitere Ziele von ROSE sind unter anderem der Aufbau und Betrieb eines Graduiertenkollegs von Hochschule und Universität Osnabrück zum Thema „Patientenzentrierte Versorgungsgestaltung durch Forschung“ sowie eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdienstleistern in der Region. ROSE wird mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert. &nbsp;
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<p>Bereits im Juni gab es eine Feierstunde im Forschungskolleg <b>„FamiLe - Familiengesundheit im Lebensverlauf“</b> an der Hochschule Osnabrück. Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungskolleg der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück startete mit zwölf neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten sowie zwei Postdoktorandinnen in eine zweite Förderphase. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden in ihren Promotionsvorhaben Fragen der Familiengesundheit – von der Schwangerschaft bis zum Ende des Lebens – erforschen und somit die Wissenschaftsentwicklung in der Pflege- und Hebammenwissenschaft gezielt fördern. Die Fortsetzung des kooperativen Forschungskollegs umfasst eine neue Laufzeit von weiteren drei Jahren (Juni 2015 bis Mai 2018). 
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<p>Ebenfalls vom BMBF wird das Projekt <b>„Dorfgemeinschaft 2.0“</b> gefördert. Hier hat sich der Verein „Gesundheitsregion EUREGIO“ mit mehr als 120 Mitgliedern das Ziel gesetzt, die Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland mit konkreten Schritten auf den demografischen Wandel vorzubereiten. Wissenschaftlich begleitet wird der Verein von der Hochschule und Universität Osnabrück. Die Förderung durch das BMBF liegt voraussichtlich &nbsp;bei insgesamt 5 Millionen Euro, wobei 1,6 Millionen Euro an die Hochschule Osnabrück fließen. Im Projekt wird es unter anderem um rollende Praxen, e-Mobilität, die Erprobung von Geschäftsmodellen der akademisierten Pflegefachkraft im Kontext der Vernetzung von Gesundheitsdaten, Smart Home-Technologien und altersgerechte Mensch-Technik-Interaktion gehen. Aber auch „Satellitenstützpunkte“ im ländlichen Raum sind Gegenstand der Forschung. Sie sollen den älteren Bürgerinnen und Bürgern in wichtigen Fragen des Alltags und Lebens weiterhelfen und dazu beitragen, dass sie möglichst lange unabhängig in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
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<p>Rund eine Millionen Euro erhält die Hochschule aus Landesmitteln des „Niedersächsischen Vorab“ für die <b>„Initiative eHealth – Innovationen identifizieren, adoptieren, verankern, evaluieren“</b>. Grundsätzlich ist eHealth die IT-gestützte interne und externe Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen, einschließlich der Patientinnen und Patienten. Im jetzt bewilligten Projekt geht es zum einen darum, die Messung des Innovationspotenzials von eHealth-Entwicklungen und von Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsnetzen über ein zu erarbeitendes Innovations-Kennzahlensystem zu ermöglichen. Zum anderen soll ein Management-Verfahren zur erhöhten Adoption, Akzeptanz und Verankerung von Innovationen in der Gesundheitswirtschaft entwickelt werden. 
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<p><b>„Verbraucher einbeziehen! Partizipative Qualitätsentwicklung in der Pflegeberatung“ (PartiziQ)</b> lautet der Titel eines weiteren Projektes, das jüngst eine Förderzusage erhalten hat. Ziel ist es, einen Qualitätsstandard für Beratungsstellen in der Pflege zu entwickeln. Dabei sollen professionelle Akteure, Verbraucher- und Selbsthilfeorganisationen einbezogen werden. Aufgrund der Vielfalt der Beratungsangebote und der Wichtigkeit, lokale Beteiligte einzubinden, liegt der Fokus auf konkreten Beratungsstellen. In den Blick genommen werden der Pflegestützpunkt Osnabrück-Land, eine Beratungsstelle des Diakonischen Werks Berlin Stadtmitte und ein Pflegestützpunkt in Rheinland-Pfalz. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert das Projekt mit knapp 300.000 Euro.
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<p>Im Projekt <b>„Variability of optimal cutpoints – Development of an R-Package”</b> schließlich stehen sogenannte Patient Reported Outcomes (PRO) im Mittelpunkt. PRO ist ein Sammelbegriff für Maße, die auf Patienteneinschätzungen basieren, etwa zur Schmerzintensität oder Depressivität. Ein Beispiel: Mithilfe eines psychologischen Testverfahrens wird die Schwere depressiver Symptome eines Patienten eingeschätzt. Der Patient erhält einen Punktwert von 30 auf der Skala von 0-64. Sollte er behandelt werden, oder nicht? In der klinischen Praxis ist häufig unklar, wie man Ergebnisse der PRO-Maße in klinische Entscheidungen übersetzt, da es widersprüchliche Befunde zu den Trennwerten gibt. Manche Studien legen nahe, dass schon ab einem Wert von 25 behandelt werden sollte, andere, dass dies erst ab einem Wert von 30 der Fall sein sollte. Im Forschungsvorhaben soll es vor allem darum gehen, auf Basis von „R“, einer freien Programmiersprache für statistisches Rechnen, ein Werkzeug zu entwickeln, um die Variabilität der Trennwerte zu bestimmen. So sollen in der Folge trennschärfere Werte ermittelt werden. Das Projekt wird mit mehr als 200.000 Euro vom&nbsp; BMBF gefördert.
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<p><b>Weitere Informationen zu Projektbeteiligten der Hochschule Osnabrück:</b>
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<p><b><u>„Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland“ (ROSE</u></b><u>)</u></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Frauke Cording‐de Vries, Prof. Dr. Claudia Hellmers, Prof. Dr. Gerrit Hirschfeld, Prof. Dr. Ursula Hübner (Sprecherin), Prof. Dr. Markus Lüngen, Prof. Dr. Stefanie Seeling, Prof. Dr. Ursula Wiese, Prof. Dr. Friederike zu Sayn‐Wittgenstein, Prof. Dr. Christoff Zalpour
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Ursula Hübner, Tel.: 0541/969-2012, E-Mail: <a href="mailto:U.Huebner@hs-osnabrueck.de">U.Huebner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
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<p><b><u>„FamiLe: Familiengesundheit im Lebensverlauf“</u></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Claudia Hellmers, Prof. Dr. Friederike zu Sayn‐Wittgenstein (Sprecherin vonseiten der Hochschule Osnabrück)
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Dr. Stephanie Stelzig, Tel.: 0541/969-2117, E-Mail: <a href="mailto:S.Stelzig@hs-osnabrueck.de">S.Stelzig@hs-osnabrueck.de</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(siehe Pressemitteilung vom 30. Juni: HS Osnabrück - Zweite Förderphase im Forschungskolleg „FamiLe“ eingeläutet; 
</p>
<p><a href="http://tinyurl.com/ophc32b" target="_blank" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/ophc32b</a>) &nbsp;&nbsp;
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<p><b>**************************************************************************</b>
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<p>&nbsp;</p>
<p><b><u>Dorfgemeinschaft 2.0</u></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vonseiten der Hochschule Osnabrück: Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Prof. Dr. Stefanie Seeling
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Tel.: 05921/8220-80, E-Mail: thomas.nerlinger@ gesundheitsregion-euregio.eu
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(siehe Pressemitteilung vom 29. Juli: Bedarfsgerechte Hilfen im Alter; <a href="http://tinyurl.com/nttdd3j" target="_blank" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/nttdd3j</a>) &nbsp;
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>**************************************************************************</b>
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<p>&nbsp;</p>
<p><b><u>„Initiative eHealth – Innovationen identifizieren, adoptieren, verankern, evaluieren“</u></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Prof. Dr. Ursula Hübner (Sprecherin), Prof. Dr. Stephan Kleuker, Prof. Dr. Thorsten Litfin, Prof. Dr. Frank M. Thiesing
</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Ursula Hübner, Tel.: 0541/969-2012, E-Mail: <a href="mailto:U.Huebner@hs-osnabrueck.de">U.Huebner@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(siehe Pressemitteilung vom 3. Juli: Eine Million Euro für Innovationsforschung im Gesundheitswesen; <a href="http://tinyurl.com/qzj86um" target="_blank" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/qzj86um</a>) &nbsp;&nbsp;
</p>
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</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b><u>„Verbraucher einbeziehen! Partizipative Qualitätsentwicklung in der Pflegeberatung“ (PartiziQ)</u></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Andreas Büscher, Tel.: 0541/969-3591, E-Mail: <a href="mailto:A.Buescher@hs-osnabrueck.de">A.Buescher@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>**************************************************************************</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b><u>„Variability of optimal cutpoints – Development of an R-Package”</u></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Kontakt:</b> Prof. Dr. Gerrit Hirschfeld, Tel.: 0541/969-2021, E-Mail: G.Hirschfeld@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3102</guid>
                        <pubDate>Thu, 24 Sep 2015 09:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn die Kommunikation zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Führungskräften verbessert werden soll - Fünfter Binnenforschungsschwerpunkt der Hochschule Osnabrück benannt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/09/wenn-die-kommunikation-zwischen-mitarbeiterinnen-und-mitarbeitern-und-fuehrungskraeften-verbessert-wer-1/</link>
                        <description>Neuer Binnenforschungsschwerpunkt PACE entwickelt Kommunikationssysteme für konkrete Probleme in der Organisationskommunikation.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück hat ihren fünften Forschungsschwerpunkt benannt, der in den kommenden drei bis fünf Jahren mit rund 600.000 Euro aus internen Mitteln gefördert wird. Ein Forschungsteam um Sprecherin Prof. Dr. Sabine Kirchhoff und Sprecher Prof. Johannes Nehls wird im Binnenforschungsschwerpunkt „PACE - Potentials of Ambient Communication Environments – Wertschöpfung durch interaktive Technologien“ Lösungen entwickeln, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützen, effizient mit ihren Teams zu kommunizieren.<br><br>„Probleme in der Organisationskommunikation sind heutzutage weit verbreitet, weil es mit herkömmlichen Kommunikationsinstrumenten kaum mehr möglich ist, die Aufmerksamkeit relevanter Rezipientinnen und Rezipienten zu erregen“, erläutert Prof. Dr. Sabine Kirchhoff den Forschungsansatz. Durch die ständige Präsenz von Informations- und Kommunikationsangeboten wird es für Nutzerinnen und Nutzern zunehmend schwieriger, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das hat direkte Auswirkungen auf die berufliche Kommunikation. Stehen bei den Nutzerinnen und Nutzern beispielsweise Kontakte zu privaten Öffentlichkeiten im Fokus und werden diese über verschiedene Social Media-Plattformen und mehrere Geräte wie Smartphones, Tablets bzw. Rechner ständig intensiviert, geschieht dies häufig zu Lasten des beruflichen Austausches. Die Folge ist, dass Grenzen von privater und beruflicher Kommunikation verschwimmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich zunehmend verloren fühlen in der Flut von Informationen und&nbsp; häufig „uninformiert“ sind.<br>„An dieser Stelle werden wir andere Wege als bisher einschlagen und individualisierte – aber in ihrer Konzeption übertragbare - Lösungen entwickeln“, erklärt Prof. Johannes Nehls das geplante Vorgehen. <br>So sollen aufbauend auf Erkenntnissen der qualitativen Sozialforschung, der Kommunikationspsychologie, der Technologievorschau- sowie der Designforschung neue Kommunikationsmethoden und -systeme erarbeitet, angewendet und evaluiert werden.<br><br>Der Forschungsschwerpunkt ist organsiert in drei Themenbereiche. Für den Bereich Kommunikation zeichnet Prof. Dr. Sabine Kirchhoff verantwortlich, für den Bereich Technik Prof. Dr. Clemens Westerkamp und für den Bereich Design Prof. Johannes Nehls. Bereits definierte assoziierte Themengebiete werden durch Prof. Dr. Susanne Düchting (Designtheorie), Prof. Dr. Hendrik Zöllner (Psychologie) und Prof. Dr. Markus Schmidt-Gröttrup (Statistik) vertreten.<br>Weiter beteiligt am Schwerpunkt sind die Professoren Thomas Hofmann (Industrial Design) und Sascha Wienhausen (Musik).<br><br>Der Binnenforschungsschwerpunkt ist offen für weitere Themenbereiche, die sich im Laufe der Projektlaufzeit als assoziierte Bestandteile anbieten. „Diese Transparenz und Offenheit ist uns wichtig für unseren Schwerpunkt. Der interdisziplinäre Austausch und Input wird unser Vorhaben erfolgreich beeinflussen“, freut sich Prof. Dr. Sabine Kirchhoff.<br>Gemeinsam mit den Projektpartnern Stadtwerke Osnabrück, Stadt Lingen und Hölscher Wasserbau GmbH aus Haren sollen nach einer Organisationsanalyse sowohl die verschiedenen Informations- und Kommunikationsbedürfnisse als auch Mediennutzungspräferenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhoben werden, um im Verlauf des Projekts gezielt Lösungen für diese Organisationen anzubieten.<br><br>„Mit unserem fünften Binnenforschungsschwerpunkt fördern wir einen äußerst innovativen Forschungsbereich, der als Querschnittsschwerpunkt viele Bereiche unserer übrigen vier Binnenforschungsschwerpunkte und unserer Forschungsarbeiten tangiert. Das fächerübergreifende Arbeiten und der interdisziplinäre Ansatz, der Forscherinnen und Forscher aus drei Fakultäten sowie dem Institut für Musik vereint, ist beispielgebend für unsere Forschungsstrategie“, betont Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.
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<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b><br>Prof. Dr. Sabine Kirchhoff<br>Fakultät Management, Kultur und Technik (Campus Lingen)<br>Professorin für Presse- und Medienarbeit (einschließlich Online-Medien)<br>Tel.: 0591 80098 456, E-Mai: <a href="mailto:S.Kirchhoff@hs-osnabrueck.de">S.Kirchhoff@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Prof. Johannes Nehls<br>Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br>Professor für Interaction Design<br>Tel.: 0541 969 3731, E-Mail: <a href="mailto:J.Nehls@hs-osnabrueck.de">J.Nehls@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Die weiteren beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück:<br>Prof. Dr. habil. Susanne Düchting (Industrial Design), Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br>Prof. Thomas Hofmann (Industrial Design), Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br>Prof. Dr. Markus Schmidt-Gröttrup (Quantitative Methoden), Fakultät Management, Kultur und Technik (Campus Lingen)<br>Prof. Dr. Clemens Westerkamp (Technische Informatik), Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br>Prof. Sascha Wienhausen, Leiter des Instituts für Musik<br>Prof. Dr. Henrik Zöller (Markt- und Konsumentenpsychologie), Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2015 15:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil informiert sich über das interdisziplinäre Forschungsprojekt SASCHA</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/09/niedersachsens-ministerpraesident-stephan-weil-informiert-sich-ueber-das-interdisziplinaere-forschungsp/</link>
                        <description>Im Beisein von Prof. Dr. Dieter Trautz von der Hochschule Osnabrück wird an der Tjumener Staatlichen Universität in Russland das agrarwissenschaftliche Projekt vorgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während seiner Delegationsreise Anfang September nach Tjumen, der russischen Partnerprovinz von Niedersachsen, hat sich Ministerpräsident Stephan Weil über das Forschungsprojekt SASCHA ("Sustainable land management and adaption strategies to climate change for the Western Siberian grain belt") informiert. In diesem seit 2012 laufenden interdisziplinären Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Kiehl, Prof. Dr. Dieter Trautz und Prof. Hubertus v. Dressler gemeinsam mit mehreren russischen und deutschen Universitäten. Ziel sind Lösungsansätze zu wissenschaftlichen Fragestellungen wie der Auswirkung des Klimawandels auf die Landwirtschaft in Sibirien. Das fünfjährige Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderlinie "Nachhaltiges Landmanagement" (LAMA) finanziert und ist eines von zwölf weltweit durchgeführten Forschungsprojekten. Der Besuch von Ministerpräsident Weil an der Tjumener Staatlichen Universität war Anlass, das Projekt sowie die bisherigen Ergebnisse der deutsch-russischen Zusammenarbeit vorzustellen.<br><br>Weitergehende Information zum Projekt sind unter <a href="http://www.uni-muenster.de/SASCHA" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-muenster.de/SASCHA</a>&nbsp; sowie <a href="http://www.uni-kiel.de/sascha-blog" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-kiel.de/sascha-blog</a>&nbsp; zu finden.
</p>
<p><br>Link zur russischen Pressemitteilung: <br><a href="http://www.utmn.ru/en/presse/news/international-issues/106561/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.utmn.ru/en/presse/news/international-issues/106561/</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Jul 2015 12:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bedarfsgerechte Hilfen im Alter</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/07/bedarfsgerechte-hilfen-im-alter-1/</link>
                        <description>Projekt »Dorfgemeinschaft 2.0« des Vereins Gesundheitsregion EUREGIO wird mit 5 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert - Wissenschaftliche Begleitung durch die Osnabrücker Hochschulen
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Projekt »Dorfgemeinschaft 2.0« hat sich der Verein »Gesundheitsregion EUREGIO« mit mehr als 120 Mitgliedern ein anspruchsvolles Ziel gesetzt. Die Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland wollen sich mit konkreten Schritten auf den demografischen Wandel vorbereiten. Wissenschaftlich begleitet wird der Verein von der Universität und Hochschule Osnabrück. Jetzt hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Modellvorhaben bundesweit als eines von fünf Projekten für eine Förderung ausgewählt. Die Förderhöhe liegt bei rund fünf Millionen Euro. Projektstart ist am 1. November.
</p>
<p><br>Elf Projektpartner haben sich im Verein »Gesundheitsregion EUREGIO« zusammengeschlossen, um mit Unterstützung des Bundes den demografischen Wandel im ländlichen Raum zu meistern. »Teamwork und Beharrlichkeit haben sich ausgezahlt. Wir haben nun die Chance, die traditionellen Errungenschaften innovativ und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Das ist ein großer Tag für unsere Region, die damit deutschlandweit eine Vorreiterrolle bei der Lösung demografischer Fragestellungen einnehmen wird«, so Thomas Nerlinger, Projektleiter und Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO.
</p>
<p><br>Dabei geht es um rollende Arztpraxen, e-Mobilität, Smart Home-Technologien, altersgerechte Mensch-Technik-Interaktion, aber auch um »Satellitenstützpunkte« im ländlichen Raum, die den älteren Bürgern in wichtigen Fragen des Alltags und Lebens weiterhelfen und dazu beitragen sollen, dass sie möglichst lange unabhängig in ihrem gewohnten Umfeld leben können. 4400 ältere Bürger und 2000 junge Menschen wurden bereits nach ihren Bedürfnissen befragt. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Ingmar Ickerott (Betriebswirtschaftslehre, Hochschule Osnabrück), Prof. Dr. Hartmut Remmers (Pflegewissenschaft, Universität Osnabrück), Prof. Dr. Stefanie Seeling (Pflegewissenschaft, Hochschule Osnabrück) und Prof. Dr. Frank Teuteberg (Wirtschaftsinformatik, Universität Osnabrück).
</p>
<p><br>Die bislang wichtigsten Ergebnisse der Voruntersuchungen: Die Grafschafter wollen möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Noch wichtiger als ein intaktes Umfeld sind ihnen gute nachbarschaftliche Beziehungen und erreichbare Nahversorgungsangebote. »Wir müssen die Dienstleistungen zu den Menschen nach Hause bringen«, fasst Pflegewissenschaftlerin Prof. Seeling die Befragungsergebnisse zusammen. Erstaunlich ist, dass auch junge Grafschafter sich im Alter ein Leben auf dem Lande wünschen«, so Prof. Ickerott.
</p>
<p><br>Gegenseitige Hilfe ist in beiden Altersgruppen gefragt. So gaben 43 Prozent der älteren Mitbürger an, Hilfe von Familienangehörigen in Anspruch zu nehmen, 18 Prozent verlassen sich auf die Hilfe von Nachbarn und Freunden. Aber 37,5 Prozent gaben an, dass sie niemanden hätten, der ihnen hilft.
</p>
<p><br>»Dabei geht es nicht nur um eine Pflegekraft, die vorbeischaut, sondern auch um technische Assistenzsysteme im Haus, im Garten und beim Einkauf. Ziel ist es Technik als Wegbereiter für soziale Innovation einzusetzen. Da könnte ein virtuelles Dorfgemeinschaftszentrum ins Spiel kommen, eine netzbasierte, digitale Koordinationsplattform für nachbarschaftliche Hilfen«, so Prof. Teuteberg. Auch gibt es schon Ideen für intelligente seniorengerechte Wohnformen. »An technologische und soziale Innovationen werden hierbei hohe Anforderungen hinsichtlich ethischer Verankerung, Datenschutz und Technologieakzeptanz gestellt«, so Prof. Remmers.
</p>
<p><br>»Effizienz durch Bündelung« ist der Ansatz vieler Projekte, die eine flächendeckende Versorgung und Pflege im ländlichen Raum sicherstellen sollen. Das Projekt »Dorfgemeinschaft 2.0«, an dem mehr als 50 mittelständische Unternehmen aus der Region mitwirken, wird im Rahmen der Förderlinie InnovaKomm für fünf Jahre gefördert. 121 Projektideen waren beim BMBF eingereicht worden, nur fünf erhielten einen Zuschlag.
</p>
<p><b><br></b>
</p>
<p><b>Zu dem Projektkonsortium gehören folgende elf Verbundpartner:</b></p><ul><li>Gesundheitsregion EUREGIO e. V. (Koordination, Projektleitung Thomas Nerlinger)</li><li>Prof. Dr. Ingmar Ickerott (Hochschule Osnabrück, Campus Lingen)</li><li>Prof. Dr. Hartmut Remmers (Universität Osnabrück)</li><li>Prof. Dr. Stefanie Seeling (Hochschule Osnabrück, Campus Lingen)</li><li>Prof. Dr. Frank Teuteberg (Universität Osnabrück)</li><li>EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbH (Geschäftsführer Jürgen Thau)</li><li>ENO telecom GmbH (Geschäftsführer Bernd Horstmann, Projektleiter Rainer Büter)</li><li>I.T. Out GmbH (Geschäftsführer Hans-Peter Nickenig)</li><li>Bentheimer Eisenbahn AG (Geschäftsführer Joachim Berends)</li><li>Lebenshilfe Nordhorn gGmbH (Geschäftsführer Thomas Kolde)</li><li>optadata.com GmbH (Projektleiter Ingo Feldhaus)</li></ul><p><b><br>Weitere Informationen für die Medien:</b><br>Thomas Nerlinger<br>Gesundheitsregion EUREGIO e. V.<br>Geschäftsführer und Projektleiter<br>www.gesundheitsregion-euregio.eu<br>Tel. +49 5921 8220-80<br>E-Mail: <a href="mailto:thomas.nerlinger@gesundheitsregion-euregio.eu">thomas.nerlinger@gesundheitsregion-euregio.eu</a><br><br>Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Hochschule Osnabrück, Campus Lingen<br>Betriebswirtschaftslehre, insb. Logistikmanagement<br>Tel.: +49 591 800 98 218<br>E-Mail: <a href="mailto:i.ickerott@hs-osnabrueck.de">i.ickerott@hs-osnabrueck.de</a><br><br>Prof. Dr. Hartmut Remmers, Universität Osnabrück<br>Pflegewissenschaft<br>Tel.: +49 541 969 2474<br>E-Mail: <a href="mailto:remmers@uni-osnabrueck.de">remmers@uni-osnabrueck.de</a><br><br>Prof. Dr. Stefanie Seeling, Hochschule Osnabrück, Campus Lingen<br>Pflegewissenschaft<br>Tel.: +49 591 80098 720<br>E-Mail: <a href="mailto:s.seeling@hs-osnabrueck.de">s.seeling@hs-osnabrueck.de</a><br><br>Prof. Dr. Frank Teuteberg, Universität Osnabrück<br>Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik<br>Tel.: +49 541 969 4961<br>E-Mail: <a href="mailto:frank.teuteberg@uni-osnabrueck.de">frank.teuteberg@uni-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jul 2015 17:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>WeGa – Kompetenznetz Gartenbau e. V. eröffnet seinen neuen Vereinssitz am Standort Haste der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/07/wega-kompetenznetz-gartenbau-e-v-eroeffnet-seinen-neuen-vereinssitz-am-standort-haste-der-hochsch/</link>
                        <description>Kooperationsvertrag mit der Hochschule soll forschungsorientierte Netzwerkaktivitäten im Gartenbausektor intensivieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das bundesweite Kompetenznetz Wertschöpfung im Gartenbau (WeGa) e. V. hat seit dem 1. Juli 2015 seinen offiziellen Vereinssitz am Standort Haste der Hochschule Osnabrück. Die Verlagerung des Vereinssitzes und die engere Zusammenarbeit hält ein Kooperationsvertrag fest, der an den Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) und Vizepräsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Bernd Lehmann, übergeben wurde. In Zukunft werden die forschungsorientierten Netzwerkaktivitäten des Vereins im Gartenbausektor in Deutschland von der Geschäftsstelle in Osnabrück koordiniert. Spezielle Forschungsvorhaben zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und der gartenbaulichen Praxis auf nationaler und internationaler Ebene sollen initiiert und betreut werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Hochschule Osnabrück ist ein wichtiger Partner im Kompetenznetzwerk Gartenbau mit einem stark aufgestellten Standort in der Gartenbauforschung. Wir freuen uns, dass die Geschäftsstelle des WeGa-Vereins nun am Agrarstandort in Haste ist“, beschreibt Prof. Dr. Bernd Lehmann die Rolle der Hochschule. „Wir sehen uns in einer besonderen Verantwortung, die Forschung und Diskussion im Gartenbau voranzubringen. Die Initiativen unseres Kollegen Prof. Dr. Thomas Rath, der Vorsitzender des WeGa-Vereins ist, sind für uns besonders wertvoll“, erklärt der Vizepräsident das besondere Engagement der Hochschule im Bereich der Gartenbauforschung. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Parallel mit dem Umzug des Vereinssitzes nach Osnabrück startet der WeGa e.V. ein Forschungsprojekt des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit dem Titel „Forschungs-strategie für Innovationen im Gartenbau“. Die Erkenntnisse des zweijährigen Vorhabens sollen in eine zehnjährige Forschungsstrategie im Gartenbau münden, die den Obst-, Zierpflanzen- und Gemüseanbau sowie den Baumschulsektor beinhaltet. Ziel dieser Strategie ist es, relevante Schwerpunktthemen zu identifizieren und eine Forschungs- und Investitionsorientierung zu bieten, die von allen wissenschaftlichen Organisationen dieser Fachrichtung in Deutschland mitgetragen wird.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kompetenznetzwerk WeGa e. V. ist ein Zusammenschluss von Verbands-organisationen, Forschungs- und Wirtschaftseinrichtungen. Das Netzwerk umfasst Hochschulen, Universitäten und Unternehmen aus dem Bereich des Gartenbaus und wurde 2011 in Berlin gegründet. Der WeGa - Kompetenznetz Gartenbau e. V. ist aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Verstetigung der bundesweiten Netzwerk-Aktivitäten hervorgegangen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2015 10:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wildpflanzenversuch im Wissenschaftspark </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/07/wildpflanzenversuch-im-wissenschaftspark/</link>
                        <description>Hochschule und Stadt Osnabrück nutzen Freiräume für angewandte Forschung  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Früher Militärkaserne, jetzt ein – im Wortsinne – Forschungsfeld, auf dem Wildpflanzen wie Wilde Möhre, Margerite, Rotklee oder Färber-Resede blühen: Im Wissenschaftspark Osnabrück, gelegen an der Sedanstraße, startete die Hochschule Osnabrück 2014 auf einem Hektar Fläche einen Versuch mit unterschiedlichen Wildpflanzen-Blühmischungen. Nun kamen Vertreterinnen und Vertreter der Osnabrücker Institutionen zusammen, die diese Forschungsarbeiten möglich gemacht haben. Gemeinsam haben sie eine wissenschaftlich wertvolle Zwischennutzung von Freiflächen realisiert, die bald Standorte für innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein werden.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Wissenschaftspark Osnabrück ist speziell für Unternehmen da, die einen besonderen Forschungs- und Entwicklungsbezug haben, viele hochqualifizierte Mitarbeiter haben und innovativ sind“, erläutert Sonja Ende, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Osnabrück. Nach und nach werden die Grundstücke an Investoren vergeben, die den hohen Ansprüchen genügen. „Es wäre bedauerlich, wenn es da keine Zwischennutzung gäbe und die Flächen brachliegen müssten. Von daher war ich begeistert, als es vonseiten der Hochschule Interesse gab.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Aussaat von neu entwickelten Wildpflanzensaatmischungen im Frühjahr 2014 können Prof. Dr. Kathrin Kiehl und Dr. Roland Schröder von der Hochschule Osnabrück nun vor Ort den Einfluss der Standortbedingungen und der unterschiedlichen Wildpflanzenmischungen auf die Vegetationsentwicklung analysieren. Kathrin Kiehl ist hier im Rahmen ihrer vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Forschungsprofessur „Bedeutung naturnaher Begrünungsverfahren für die Renaturierung urban-industrieller Lebensräume“ tätig. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Kooperation mit der Stadt Osnabrück und dem Osnabrücker BienenBündnis werden Verfahren erprobt, die sich auch für kurzfristige Begrünungen von Flächen eignen, die nur zeitweise zur Verfügung stehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein Blütenmeer, das für Bienen und andere Insekten eine wichtige Pollen- und Nektarquelle darstellt. „Die Politik gab uns vor zwei Jahren den Auftrag, einen Aktionsplan gegen das Bienensterben ins Leben zu rufen. Das BienenBündnis Osnabrück will die Lebensbedingungen für Honig- und Wildbienen in der Stadt verbessern“, erläutert Christiane Balks-Lehmann, Leiterin des Fachdienstes Naturschutz und Landschaftsplanung der Stadt Osnabrück, ihre Beweggründe, das Forschungsprojekt zu unterstützen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Stadt entwickelt im Wissenschaftspark einen hochwertigen Standort für wissensbasierte Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen. Daher sucht die Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft für die Flächen Investoren. Durch die Begrünung wurde auch die Attraktivität der Konversionsflächen gesteigert. „Die gute Zusammenarbeit freut uns sehr. Hier konnten die Interessen von vielen&nbsp; Beteiligten zusammengebracht werden“, bedankt sich Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück bei Ende, Balks-Lehmann, Kiehl und Schröder sowie bei Jürgen Adammek, dem kaufmännischen Leiter der Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, und bei Dr. Gerold Holtkamp, dem Leiter des Wissens- und Technologietransfers von Hochschule und Universität Osnabrück. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Kontakt</b>
</p>
<p>Prof. Dr. Kathrin Kiehl
</p>
<p>Professorin für Vegetationsökologie und Botanik
</p>
<p>Tel.: 0541 969-5042
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:K.Kiehl@hs-osnabrueck.de">K.Kiehl@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>Web: <a href="http://www.al.hs-osnabrueck.de/urbanrest.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.al.hs-osnabrueck.de/urbanrest.html</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2015 10:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Million Euro für Innovationsforschung im Gesundheitswesen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/07/eine-million-euro-fuer-innovationsforschung-im-gesundheitswesen-1/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück freut sich über Mittel aus dem „Niedersächsischen Vorab“. Interdisziplinäres Forschungsteam will das Innovationspotenzial von eHealth-Entwicklungen messbar machen.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund eine Millionen Euro erhält die Hochschule Osnabrück aus Mitteln des „Niedersächsischen Vorab“ für ihren neuen Forschungsschwerpunkt „<a href="http://www.hs-osnabrueck.de/initiative-ehealth.html" target="_blank">Initiative eHealth – Innovationen identifizieren, adoptieren, verankern, evaluieren</a>“. Das hat das Kuratorium der VolkswagenStiftung in der Vorwoche beschlossen. Insgesamt wurden Mittel in Höhe von rund 87 Millionen Euro für Forschungsvorhaben an niedersächsischen Hochschulen im Rahmen des „Niedersächsischen Vorab“ bewilligt.<br><br>Grundsätzlich ist eHealth die IT-gestützte interne und externe Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen, einschließlich der Patientinnen und Patienten. Im Forschungsantrag der Hochschule heißt es: „Einer der größten Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen in den letzten und kommenden Jahrzehnten ist der Umbruch von einer isolierten Behandlungskultur durch einzelne Leistungserbringer hin zu einer kooperativen langzeitlichen Versorgungsstrategie von Patienten.“ Dieser Wechsel sei die Folge der Wissensexplosion in der Medizin und der damit verbundenen Verteilung des Wissens auf viele Spezialisten. <br><br>Mit eHealth verbindet sich die Absicht, eine Informations- und Prozessverbesserung zu bewirken. Für einen Patienten, der zum Beispiel von einem Netzwerk von Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten aus Krankenhäusern und niedergelassenen Praxen, einem Sanitätshaus und Home-Care-Anbieter betreut wird, ist es von großer Bedeutung, dass den Beteiligten die relevanten Informationen zum Krankheitsverlauf sinnvoll aufbereitet vorliegen. Unter anderem ist damit die elektronische Patientenakte angesprochen. Diesem Thema widmet sich die „Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen“ an der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Hübner schon seit vielen Jahren.<br><br>Der jetzt geförderte Forschungsschwerpunkt Initiative eHealth verfolgt zwei konkrete Ziele: „Zum einen geht es darum, die Messung des Innovationspotenzials von eHealth- Entwicklungen und von Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsnetzen über ein zu erarbeitendes Innovations-Kennzahlensystem zu ermöglichen“, erläutert Ursula Hübner, die Sprecherin des Forschungsschwerpunktes. Kennzahlen ergeben sich zum Beispiel daraus, wie häufig neue Entwicklungen tatsächlich zum Einsatz kommen oder wie Nutzerinnen und Nutzer ihre Gebrauchstauglichkeit einschätzen. Zum anderen soll im Forschungsprojekt ein Management-Verfahren zur erhöhten Adoption, Akzeptanz und Verankerung von Innovationen in der Gesundheitswirtschaft entwickelt werden. Die Forschenden hinterfragen, welche Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft wirklich das Potenzial von Innovationen in sich tragen und dementsprechend auch systematisch gefördert werden sollten.<br>&nbsp;<br>Mit Prof. Dr. Ursula Hübner, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Prof. Dr. Stephan Kleuker, Prof. Dr. Thorsten Litfin und Prof. Dr. Frank M. Thiesing arbeitet ein interdisziplinäres Team der Hochschule an den Fragestellungen. Die Forscherinnen und Forscher bringen ihre Expertise aus den Bereichen Medizin- und Gesundheitsinformatik, Informatik, Betriebswirtschaft und Marketing ein. „Diese Förderung&nbsp; auf Basis der Vorschläge des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ist ein weiterer wertvoller Impuls für den Gesundheitscampus Osnabrück“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Der Gesundheitscampus wird gemeinsam von Hochschule und Universität Osnabrück mit ihren regionalen Partnern realisiert.<br><br>„Projekte, die nach strengem Maßstab begutachtet worden sind, greifen mit den Themenfeldern Verminderung des Armutsrisikos und dem deutschen Gesundheitssystem Fragestellungen auf, die gesellschaftlich eine besonders hohe Relevanz haben", wird die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, in der Pressemitteilung der VolkswagenStiftung zitiert.<br><br><b>Kontakt</b><br>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden<br>Tel.: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:U.Huebner@hs-osnabrueck.de">U.Huebner@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Die Pressemitteilung der VolkswagenStiftung finden Sie unter <a href="https://www.volkswagenstiftung.de/servob/presse/pressedet/news/detail/artikel/87-millionen-euro-fuer-forschung-in-niedersachsen-foerderung-fuer-projekte-personen-und-kooperationen/marginal/4718.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://tinyurl.com/pftoqaw</a>. &nbsp; 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br><b>Zum Niedersächsischen Vorab</b><br>Mit dem „Niedersächsischen Vorab“ werden ausschließlich Forschungsvorhaben an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen unterstützt. Über die Vergabe der Fördermittel im „Niedersächsischen Vorab" entscheidet das Kuratorium auf der Grundlage von Vorschlägen der Niedersächsischen Landesregierung. Nach § 8 Abs. 2 der Satzung der VolkswagenStiftung setzt sich das „Vorab“ aus drei Teilen zusammen: Es umfasst zum einen den Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 77,3 Millionen Euro VW-Aktien, der der VolkswagenStiftung aus der Beteiligung des Landes Niedersachsen an der Volkswagen Aktiengesellschaft zusteht, ferner den Ertrag aus der Anlage von 35,8 Millionen Euro aus einem Vertrag mit dem Land Niedersachsen von 1987 sowie zehn Prozent der übrigen zur Verfügung stehenden Fördermittel. 
</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/vorab.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.volkswagenstiftung.de/foerderung/vorab.html</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 12:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zweite Förderphase im Forschungskolleg „FamiLe“ eingeläutet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/06/zweite-foerderphase-im-forschungskolleg-famile-eingelaeutet-1/</link>
                        <description>Erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Universität Witten-Herdecke im Gesundheitsbereich wird mit der Begrüßung von 12 neuen Promovierenden fortgeführt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 29.06.2015) Feierstunde im Forschungskolleg „FamiLe: Familiengesundheit im Lebensverlauf“ an der Hochschule Osnabrück: das in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke betriebene Kolleg kann mit einer weiteren Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weiter geführt werden. Insgesamt knapp zwei Millionen Euro fließen in den nächsten drei Jahren in die Forschungsarbeiten von zwölf neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten. Diese werden in spannenden Promotionsvorhaben umfassende Erkenntnisse zu Fragen der Familiengesundheit generieren und somit die Wissenschaftsentwicklung in der Pflege- und Hebammenwissenschaft in diesem Bereich gezielt weiter fördern. Zwei weitere Postdoktorandinnen sowie zwei wissenschaftliche Koordinatorinnen werden den Bereich der Familiengesundheit gezielt wissenschaftlich unterstützen. „Dieses Forschungskolleg stellt ein Novum an der Hochschule Osnabrück dar“, stellte Vizepräsident Professor Dr. Thomas Steinkamp in seiner Begrüßungsrede fest. „Es ist ein gelungenes Beispiel der Vernetzung und Kooperation verschiedener Hochschultypen – Universität und Fachhochschule. Durch das Forschungskolleg ist die Möglichkeit von Promotionen in strukturierter Form gegeben. Dies entspricht auch den Forderungen des Wissenschaftsrates und den Empfehlungen des Gesundheitsforschungsrates.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausgehend von der Lebenslaufperspektive werden in dem Forschungskolleg besonders die Themenfelder Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit in Familien untersucht. Die Ergebnisse sollen für die Praxisdisziplinen Pflege und Geburtshilfe nutzbar gemacht werden, um Konzepte zur Stabilisierung und Unterstützung von Familien in den verschiedenen Phasen des Lebensverlaufs - von der Schwangerschaft bis zum Ende des Lebens - zu entwickeln. Das Forschungskolleg ist einzigartig in Deutschland und in der erfolgreichen Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Universität Witten/Herdecke trägt man hier der wachsenden Bedeutung von Familien bei Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung Rechnung und sorgt somit für eine höhere gesellschaftliche Relevanz.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die erste Förderphase des vom BMBF geförderten Forschungskollegs startete mit zwölf&nbsp; Kollegiatinnen und Kollegiaten bereits 2012, Fördersumme seinerzeit ebenfalls rund zwei Millionen Euro. Die erfolgreiche Beendigung der ersten Förderphase in diesem Jahr und die Fortsetzung des kooperativen Forschungskollegs mit einer neuen Laufzeit von weiteren drei Jahren&nbsp; (Juni 2015 - Mai 2018) war der erfreuliche Grund einer Akademischen Feier des Forschungskollegs, bei der die Kollegiatinnen und Kollegiaten der ersten Phase von Professor Dr. Wilfried Schnepp, Projektsprecher für den Standort Universität Witten/Herdecke, und Professorin Dr. Friederike Zu Sayn-Wittgenstein, Projektsprecherin für den Standort Hochschule Osnabrück, verabschiedet und ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger begrüßt wurden. Die Betreuung der Promotionen erfolgt jeweils durch ein Tandem aus Hochschullehrern beider Hochschulen. Auf Osnabrücker Seite sind neben Professorin Zu Sayn-Wittgenstein die Professorinnen und Professoren Dr. Claudia Helmers, Dr. Martin Moers und Dr. Andreas Büscher im Forschungskolleg „FamiLe“ aktiv und betreuen die Promotionsvorhaben. Von der Universität Witten/Herdecke ist neben Professor Schnepp Junior-Professorin Dr. Sabine Metzing in die Promotionsvorhaben eingebunden. Flankiert wird das Kolleg durch Integration ausgewiesener internationaler Wissenschaftler, zu denen umfassende Kooperationsbeziehungen bestehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2015 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gesundheitscampus Osnabrück hat Modellcharakter und soll die Region für die Zukunft stärken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/05/gesundheitscampus-osnabrueck-hat-modellcharakter-und-soll-die-region-fuer-die-zukunft-staerken-1/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen sowie die regionalen Partner Stadt, Landkreis, Kirchen und Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft unterzeichnen ein Memorandum of Understanding </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hochschule und Universität Osnabrück haben heute gemeinsam mit regionalen Partnern die Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, in Osnabrück einen Gesundheitscampus zu etablieren. Träger des Gesundheitscampus sind die Osnabrücker Hochschulen. Unterstützt werden sie von folgenden Partnern: der Stadt, dem Landkreis, dem Bistum, dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück sowie GewiNet, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft. Allein in GewiNet vereinen sich etwa 90 Mitglieder aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft in der Region Weser-Ems.
</p>
<p><br>Was verbirgt sich hinter dem Gesundheitscampus Osnabrück? Die Gründung ist von der Idee getragen, „Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Wissenschaft, Unternehmen der Gesundheitsversorgung, Kirchen und Politik zusammenkommen, um innovative Versorgungskonzepte für die Region zu entwickeln und zu erproben. Für einen derartigen Ansatz bietet Osnabrück optimale Voraussetzungen. Mit der Einrichtung des gemeinsam getragenen Gesundheitscampus werden nun die Stärken der einzelnen Einrichtungen mit dem Ziel gebündelt, Impulse für eine patienten- und nutzerorientierte Gesundheitsversorgung der Zukunft zu geben. 
</p>
<p><br>In einem für Niedersachsen und ganz Deutschland einmaligen Projekt wird hier die Expertise beider Hochschulen zusammengeführt: einerseits die etablierte und im Wechselspiel mit der Praxis um innovative Konzepte bestrebte Lehrerbildung für berufsbildende Schulen an der Universität Osnabrück; andererseits die impulsgebenden, akademisch ausgerichteten Studiengänge für Gesundheitsberufe sowie die Gesundheits- und Pflegemanagementstudiengänge der Hochschule Osnabrück. Studienangebote und Forschungsaktivitäten beider Hochschulen sollen künftig noch stärker verzahnt werden, um den wachsenden und veränderten Anforderungen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden. „Dieser innovative Ansatz hat Modellcharakter“, betont Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram unterstreicht: „Der Campus ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfestigkeit der Region und wird ein wichtiger Treiber für Innovationen in der Forschung sein.“ Perspektivisch sollen aus den Forschungsschwerpunkten des Gesundheitscampus gemeinsam mit den Partnern Kompetenzzentren entwickelt werden, die am Wissenschaftspark und anderen zweckmäßigen Standorten angesiedelt werden können. &nbsp;
</p>
<p><br>Bereits jetzt sind die Osnabrücker Hochschulen strukturell mit unterschiedlichen Akteuren der Gesundheitsversorgung und den relevanten Ausbildungsträgern im Gesundheitswesen engmaschig vernetzt. Im Memorandum of Understanding heißt es nun unter anderem: „Insbesondere mit den medizinischen, ambulanten und stationären Einrichtungen sollen Vereinbarungen – im Sinne von akademischen Lehrpraxen und Lehrkrankenhäusern – getroffen werden, die eine gemeinsame Ausbildung unterschiedlicher Gesundheitsberufe fördern.“ Mit den Praxispartnern entstehen zudem vielfältige akademische Weiterbildungsangebote, nicht zuletzt, um die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu erhöhen. Dr. Michael Böckelmann, erster Vorsitzender von GewiNet und Geschäftsführer der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde, ergänzt: „Wir können uns das Personal auch nicht gegenseitig abspenstig machen, sondern wollen für den wachsenden Bedarf ausbilden.“ Nur eine enge Kooperation aller Einrichtungen und Unternehmen in der Region und die gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildung könne helfen, die Arbeitskräfte vor Ort zu binden.
</p>
<p><br>Ganz in diesem Sinne äußerten sich auch die weiteren Partner. „Die Fachkräfteentwicklung im Gesundheitswesen ist für die passgenaue und professionelle Versorgung vor Ort von großer Bedeutung. Daher freue ich mich besonders, dass mit dem Gesundheitscampus in Osnabrück ein Zentrum geschaffen wird, bei dem Wissenschaft und Unternehmen an innovativen Konzepten für eine Gesundheitsversorgung der Zukunft arbeiten“, erklärte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. 
</p>
<p><br>Der Erste Kreisrat Stefan Muhle betonte, dass der Gesundheitscampus die enge gegenseitige Abstimmung mit der „Gesundheitsregion Landkreis und Stadt Osnabrück“ suchen werde. „Diese entwickelt und erprobt mit Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verbesserte und neue Formen der gesundheitlichen Versorgung. Zudem stärkt sie die Vernetzung der Akteure im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention.“
</p>
<p><br>Auch die Kirchen unterstützen als Partner das gemeinsame Vorhaben: „Der Gesundheitscampus hilft, innovative und notwendige Impulse zu entwickeln, um die wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region Osnabrück weiterhin auf dem hohen Niveau zu gewährleisten, das dem selbst gestellten Auftrag der Leistungserbringer und Partner entspricht“, so Dr. Bernd Runde, Niels-Stensen-Kliniken GmbH für das Generalvikariat des Bistums Osnabrück, und Friedemann Pannen, Superintendent Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis.
</p>
<p><br>Unterzeichnet wurde das Memorandum of Understanding am Campus Westerberg, dem gemeinsamen Campus von Universität und Hochschule. Zuvor hatten Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff und Prof. Dr. Birgit Babitsch, die an den Hochschulen die Idee des Gesundheitscampus vorangetrieben haben, das Konzept der regionalen Zusammenarbeit noch einmal vorgestellt. &nbsp;<br>&nbsp;<br><b>Weitere Informationen: </b>
</p>
<p><br>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff <br>Professorin für Krankenhausmanagement, insbesondere Personalmanagement<br>Telefon: 0541-969 3668<br>E-Mail: <a href="mailto:a.braun@hs-osnabrueck.de">a.braun@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; <br><br>Prof. Dr. Birgit Babitsch<br>Professorin für New Public Health<br>Telefon: 0541-969 2266<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.babitsch@uni-osnabrueck.de">birgit.babitsch@uni-osnabrueck.de</a>&nbsp; <br><br>Weitere Informationen zum Gesundheitscampus finden Sie im aktuellen Journal der Hochschule Osnabrück: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/journal.html" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/journal.html</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2015 11:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie kann die Akzeptanz des Übertragungsnetzausbaus im Land erhöht werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/04/wie-kann-die-akzeptanz-des-uebertragungsnetzausbaus-im-land-erhoeht-werden/</link>
                        <description>Im Projekt „Net Future Niedersachsen“ an der Hochschule Osnabrück kamen jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller vier Fakultäten mit Kooperationspartnern aus Politik und Wirtschaft zusammen. Das Land unterstützt die Forschungsarbeiten mit etwa einer Millionen Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„In Niedersachsen fallen die Lasten an, während der Nutzen in den Ballungsgebieten im Süden generiert wird.“ So formuliert es bewusst zugespitzt Prof. Dr. Volker Lüdemann während des ersten Treffens der Beteiligten im Forschungsprojekt „Net Future Niedersachsen“. Das Projekt widmet sich Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz des Übertragungsnetzausbaus in Niedersachsen. Es bringt verschiedene Forschungszweige der Hochschule Osnabrück sowie externe Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Interessenverbänden zusammen. Im Antrag zu dem Forschungsvorhaben heißt es: „Dem Ausbau des bundesdeutschen Stromnetzes kommt für die Energiewende eine zentrale Bedeutung zu.“ Der in Norddeutschland und der Nordsee erzeugte Überschussstrom aus erneuerbaren Energien müsse in die Lastzentren nach Süd- und Westdeutschland transportiert werden. Der Netzausbau bestimme als „Flaschenhals“ ganz wesentlich das Tempo der Energiewende. Niedersachsen komme eine Schlüsselrolle zu.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>„Der Netzausbau ist im jetzigen Stadium im Wesentlichen kein technisches Problem mehr, sondern ein gesellschaftliches“, betont Lüdemann, Sprecher des Forschungsschwerpunktes. Die Umsetzung der Ausbaumaßnahmen hänge maßgeblich davon ab, größtmögliche Akzeptanz bei den betroffenen Gebietskörperschaften und deren Bewohnerinnen und Bewohnern zu erreichen. Genau dieser Frage der Akzeptanz wollen sich die Forscherinnen und Forscher aus juristischer, projektsteuerungsorientierter und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive widmen. Im letztgenannten Bereich geht es zentral um die Rolle der Kommunen. „Sie sind die Schnittstelle zwischen den Beteiligten wie zum Beispiel der Bundesnetzagentur, Netzbetreibern, der Landespolitik und den Bürgerinnen und Bürgern“, erläutert Prof. Dr. Reinhold Fuhrberg, Professor für Kommunikationsmanagement am Campus Lingen. 
</p>
<p><br>Joachim Vollmer, Mitarbeiter des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, erhofft sich aus dem Projekt auch Handlungsempfehlungen für Kommunen: „Eine Kommune ist schnell gefragt, eine Position einzunehmen. Ein Bürgermeister oder Rat ist vor Ort und nicht entfernt in Hannover oder Berlin. Wenn sich dort Bürgerinitiativen bilden, wird – überspitzt formuliert – sehr schnell die Frage gestellt: Bist Du jetzt für uns oder gegen uns?“ Was könne man da von einer Kommune erwarten? Das Forschungsteam widmet sich zudem raumplanerischen und kommunikationstechnischen Fragen. Wie etwa lässt sich ein Trassenausbau visualisieren, damit Bürgerinnen und Bürger ein realistisches Bild vom geplanten Vorhaben erhalten. Und welche Kommunikationsplattformen sind geeignet, um über den Ausbau zu informieren?<br><br>Das Projekt „Net Future Niedersachsen“ zeichnet sich dadurch aus, dass alle vier Fakultäten der Hochschule Osnabrück beteiligt sind. Zu den externen Partnern zählen unter anderem die Bundesnetzagentur, die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Amprion, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit knapp einer Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Im Forschungsvorhaben sind drei Promotionsvorhaben integriert. „Letztlich geht es darum, wie ein sehr großes Infrastrukturprojekt ohne ,Stuttgart 21-Effekte‘ realisiert werden kann“, sagt Lüdemann.<br><br>Nähere Informationen zu den beteiligten Forscherinnen und Forschern sowie zu den weiteren Partnern finden Sie unter <a href="http://www.netfuture.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.netfuture.hs-osnabrueck.de.</a>&nbsp;
</p>
<p><br><b>Ansprechpartner:</b><br>Prof. Dr. Volker Lüdemann<br>Tel.: 0541 969-3889<br>E-Mail: <a href="mailto:v.luedemann@hs-osnabrueck.de">v.luedemann@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Jan 2015 15:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>PROFHOS-Film gibt Einblicke in das Programm für neu berufene Professorinnen und Professoren der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/01/profhos-film-gibt-einblicke-in-das-programm-fuer-neu-berufene-professorinnen-und-professoren-der-hoch/</link>
                        <description>Bereits über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Zertifikatsprogramm absolviert – neuer Durchgang startet im Herbst 2015</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 30. Januar 2015) Die Hochschule Osnabrück unterstützt neu berufene Professorinnen und Professoren in der Entwicklung ihrer Lehrpersönlichkeit. Seit sechs Jahren führt sie dafür das selbst entwickelte Zertifikatsprogramm PROFHOS durch. Über 100 Lehrende haben bereits daran teilgenommen. Das Medienlabor des Instituts für Kommunikationsmanagement in Lingen hat einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei mit der Kamera begleitet und gemeinsam mit der Akademischen Personalentwicklung/Hochschuldidaktik einen Film produziert. <br><br>„Mit diesem Video möchten wir einen visuellen Eindruck zu den Themen und zur Arbeitsatmosphäre des Programms vermitteln. Der Film gibt zudem einen ersten Einblick in unsere lebendige Lehr- und Lernkultur“, so Prof. Dr. Marie-Luise Rehn, Vizepräsidentin für Akademisches Management.<br><br>Das zweijährige PROFHOS-Programm besteht aus mehreren Bausteinen, die mit einem Zertifikat&nbsp; abgeschlossen werden. In verschiedenen Workshops lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem verschiedene Methoden und Grundlagen zur Gestaltung der Lehre kennen. Weitere Schwerpunkte sind die kollegialen Hospitationen in Tandems sowie Coachings in Kleingruppen. „Bei PROFHOS haben die neu berufenen Professorinnen und Professoren zudem die Möglichkeit, sich ein wertvolles Netzwerk über Fakultäts- und Institutsgrenzen hinaus aufzubauen“, erläutert Dr. Marion Wulf, Leiterin der Akademischen Personalentwicklung. Der nächste PROFHOS-Durchgang wird im Herbst 2015 starten.<br><br>Das PROFHOS-Video ist <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=npYPgqEtviQ" target="_blank" rel="noreferrer">online abrufbar.</a>
</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=npYPgqEtviQ" target="_blank" rel="noreferrer"><br></a><br><b><br>Weitere Informationen: </b><br>Dr. Marion Wulf<br>Leiterin Akademische Personalentwicklung <br>Projekt: Voneinander Lernen lernen<br>Telefonnummer: 0541 969 7137<br>E-Mail-Adresse: <a href="mailto:m.wulf@hs-osnabrueck.de">m.wulf@hs-osnabrueck.de </a>
</p>
<p><br>Cora Dammann<br>Akademische Personalentwicklung <br>Telefonnummer: 0541 696 3992 <br>E-Mail-Adresse: <a href="mailto:hochschuldidaktik@hs-osnabrueck.de">hochschuldidaktik@hs-osnabrueck.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2015 15:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Forschungswelten - Beilage der UAS7-Hochschulen in der Wochenzeitung &quot;Die Zeit&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2015/01/forschungswelten-beilage-der-uas7-hochschulen-in-der-wochenzeitung-die-zeit/</link>
                        <description>UAS7-Hochschulen präsentieren Beispiele herausragender Forschung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2014 15:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück gewinnt im Forschungsverbund Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus den Deutschen Nachhaltigkeitspreis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/12/hochschule-osnabrueck-gewinnt-im-forschungsverbund-zukunftsinitiative-niedrigenergiegewaechshaus-den-d/</link>
                        <description>Das Projekt Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus (ZINEG) entscheidet das Online-Voting für sich und wird in der Kategorie Forschung mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 05.12.2014) Der Forschungsverbund Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus (ZINEG), an dem die Hochschule Osnabrück maßgeblich beteiligt ist, gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2014. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnete das Forscherteam, bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin, der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität München, der Hochschule Osnabrück, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinlandpfalz, des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt, des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam-Bornim und des Zentrums für Betriebswirtschaft im Gartenbau Hannover, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung aus. Seit Mai 2009 forschte das Team gemeinsam an einer Lösung im Gartenbau- und Gewächshaussektor regionale Kreisläufe zu etablieren.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wir konnten bei der Verwendung von Wärmeschutzglas ein Energieeinsparpotenzial von bis zu 70 Prozent gegenüber einem Standard-Referenzgewächshaus ermitteln, ohne dass eine Beeinträchtigung der Pflanzenqualität auftrat“, erklärt Prof. Dr. Andreas Bettin, Leiter des Teilprojekts „Prüfung von Wärmeschutzglas bei der Zierpflanzenproduktion“ an der Hochschule Osnabrück. Unterstützt wurde das Forscherteam der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück bei ihren Untersuchungen von vier Gartenbaubetrieben (Gärtnerei Budke, Gärtnerei Haucap, Gärtnerei vor dem Berge und Gärtnerei Wallenhorst) sowie dem Landgard-Cash &amp; Carry in Osnabrück, die die preisliche Bewertung der Pflanzen vornahmen. Ergebnis des Bearbeitungsschwerpunktes zur Wärmeschutzverglasung ist, dass sich Wärmeschutzglas in der Gewächshausproduktion insbesondere für Warmhauskulturen wie Orchideen eignet. Hier konnte errechnet werden, dass sich die Mehrkosten von ca. 50 Euro pro Quadratmeter in durchschnittlich sieben Jahren amortisieren. Den Orchideenbetrieb Dürbusch in Rheda-Wiedenbrück hat das Konzept überzeugt, denn dieser ließ bereits ein Gewächshaus mit Wärmeschutzverglasung bauen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Forschungsverbund ZINEG hatte sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Wege zu einer deutlichen Verminderung des Energieverbrauchs bei der Beheizung von Gewächshäusern aufzuzeigen. Die Osnabrücker Forscherteam prüfte, ob der Einsatz von Wärmeschutzglas bei der Unterglas-Produktion möglich ist. „Die Lichtminderung, die bei der Verglasung der Gewächshäuser mit Wärmeschutzglas in Kauf genommen werden muss, wurde im Vorfeld in der Fachwelt kritisch gesehen. Das Gleiche gilt für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus, wie sie bei Isolierverglasung auftritt“, so Bettin. Die Untersuchungen des Osnabrücker Forscherteams zeigten, dass die Verkaufsqualität bei der Produktion unter Wärmeschutzglas nicht leidet und dass auch die Luftfeuchtigkeit mit dem Einsatz von üblichen Klimaregelcomputern gut steuerbar ist.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung wird seit drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an Forscherteams verliehen, die mit ihrer Arbeit zu einer umweltverträglicheren Produktion beitragen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2014 in Düsseldorf. Eine Jury traf in der Kategorie Forschung aus 80 Bewerbern die Vorauswahl von drei Projekten. Neben dem Verbundprojekt ZINEG waren die Projekte „CARISMO - Vom Klärwerk zum Kraftwerk“ und „Thermische Batterie - Jetzt kommt die Wärmewende“, nominiert. Die Öffentlichkeit hat nach der Vorstellung der Nominierten in der Fernsehsendung ,Nano‘ (3sat) in einem Online-Voting den Sieger gewählt: Das Forschungsverbundprojekt ZINEG.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen: <br></b><br>Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus<br>Prof. Dr. Andreas Bettin<br>Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br>Tel.: 0541 969-5061<br><a href="mailto:A.Bettin@hs-osnabrueck.de" class="mail">A.Bettin@hs-osnabrueck.de</a><br><br>Dipl.-Ing. (FH) Diedrich Wilms <br>Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br>Tel.: 0541 969-5197<br><a href="mailto:D.Wilms@hs-osnabrueck.de" class="mail">D.Wilms@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><br>Web: <a href="http://www.zineg.d/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">www.zineg.d</a>e</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 Nov 2014 10:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Junger Forschungsschwerpunkt „EOS – Energiespeicherlösungen in der Region Osnabrück – Steinfurt“ präsentiert ersten Zwischenstand</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/11/junger-forschungsschwerpunkt-eos-energiespeicherloesungen-in-der-region-osnabrueck-steinfurt-prae/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück entwickelt interdisziplinär neue Wege der Energiespeicherung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Zwischenpräsentation wurden jetzt erste Ergebnisse des Forschungsprojektes „EOS – Energiespeicherlösungen in der Region Osnabrück – Steinfurt“ vorgestellt. Im Mittelpunkt standen Instrumente zur Simulation von Energiespeicherlösungen in der Region Osnabrück-Steinfurt. Mithilfe von Computersimulationen können dadurch zukünftig unterschiedliche Einflussfaktoren wie zum Beispiel mehr oder weniger Sonneneinstrahlung auf Energiespeicherlösungen abgebildet werden. &nbsp;
</p>
<p><br>Die Niedersächsische VW-Vorab der VolkswagenStiftung unterstützt den Forschungsschwerpunkt EOS an der Hochschule Osnabrück über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das Fördervolumen beträgt rund eine Million Euro. Ziel des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes ist es, realisierbare Speichermöglichkeiten für elektrische Energie in der Masterplan-Modellregion zu identifizieren. Neben den technischen Aspekten werden wirtschaftliche und rechtliche Implikationen ebenso betrachtet wie die Akzeptanz der Speicherlösungen in der Region. 
</p>
<p><br>Damit unterstützt das Projekt EOS die Förderinitiative des Bundesumweltministeriums „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“. Dort haben sich die Städte Osnabrück und Rheine sowie der Landkreis Osnabrück und der Kreis Steinfurt zu einer „Masterplan-Modellregion“ zusammengeschlossen, um bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent und den Energieverbrauch um 50 Prozent zu senken. 
</p>
<p><br>Betreut wird das Projekt von Professorinnen und Professoren der Hochschule Osnabrück. Dazu zählen von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Prof. Dr.-Ing. Norbert Austerhoff, Prof. Dr.-Ing. Klaus Kuhnke, Prof. Dr.-Ing. Matthias Reckzügel, Prof. Dr.-Ing. Sandra Rosenberger, Prof. Dr.-Ing. Peter Vossiek sowie Projektsprecher Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer. Vonseiten der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bringen Prof. Dr. Kai-Michael Griese, Prof. Dr. Dominik Halstrup, Prof. Dr. Johannes Hirata sowie Prof. Dr. Volker Lüdemann ihre Expertise ein, genauso wie Prof. Dr. Tim Wawer von der Lingener Fakultät Management, Kultur und Technik. 
</p>
<p><br>Die Professorinnen und Professoren an der Hochschule Osnabrück befassen sich seit vielen Jahren intensiv mit unterschiedlichen Aspekten der Energietechnik und energiewirtschaftlichen Fragestellungen, um sich pro-aktiv in die geplante nachhaltige Energiewende in der Region einzubringen. Im Forschungsplan sind drei Promotionsvorhaben integriert.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ansprechpartnerin:</b>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin Weber
</p>
<p>Projektkoordination
</p>
<p>Tel.: 0541/969-7020
</p>
<p>E-Mail: K.Weber@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2014 14:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Andreas Bertram in den Vorstand der Deutschen Agrarforschungsallianz gewählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/11/prof-dr-andreas-bertram-in-den-vorstand-der-deutschen-agrarforschungsallianz-gewaehlt/</link>
                        <description>Der Präsident der Hochschule Osnabrück freut sich in dem richtungsweisenden Gremium mitzuwirken.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18.11.2014) Die Deutsche Agrarforschungsallianz (DAFA) hat ihren Vorstand neu gewählt. Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, wurde im Anschluss an das Forschungsstrategische Fachforum an der Universität Göttingen in den Vorstand der DAFA gewählt. „Ich freue mich, dass die Hochschule Osnabrück nun im Vorstand dieser Allianz vertreten ist, die für Kompetenzen und Leistungsfähigkeit in der angewandten Agrarforschung steht. Gemeinsam mit den Partnern können wir so Forschung und Wissenstransfer der deutschen Agrarforschung strategisch vorantreiben“, erklärte Bertram nach seiner Wahl.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den siebenköpfigen Vorstand wurden Prof. Dr. Hannelore Daniel (Technische Universität München), Prof. Dr. Kay-Uwe Götz (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft - Bayern) und Prof. Dr. Hubert Wiggering (Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V.) wiedergewählt. Neu im Vorstand sind neben Prof. Dr. Andreas Bertram (Hochschule Osnabrück), Prof. Dr. Reiner Brunsch (Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V.), Prof. Dr. Anna Maria Häring (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) sowie Prof. Dr. Karl H. Mühling (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel). Der neue Vorstand bestätigte Prof. Dr. Hubert Wiggering als Sprecher der DAFA.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die DAFA ist ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Agrarforschung. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit, die Transparenz und die internationale Sichtbarkeit der deutschen Agrarforschung zu verbessern.
</p>
<p><b><br></b>
</p>
<p><b>Weitere Informationen: </b><br><a href="http://www.dafa.de/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">www.dafa.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 15:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gartenbau und Landschaftsarchitektur: 43. Kontaktstudientage an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/11/gartenbau-und-landschaftsarchitektur-43-kontaktstudientage-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Fachtagungen ziehen rund 200 Gartenbauer und Landschaftsarchiteketen auf den Campus Haste. Studierende informieren sich auf der Unternehmensmesse Gartenbau über ihre Einstiegsmöglichkeiten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13.11.2014) Rund 200 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gartenbau und Landschaftsarchitektur tauschten sich auf den 43. Kontaktstudientagen an der Hochschule Osnabrück zwei Tage lang über aktuelle Trends ihrer Branchen aus. Die Tagungsbesucherinnen und -besucher widmeten sich den verschiedenen Fachvorträgen, während sich die Studierenden auf der Unternehmensmesse Gartenbau über die Einstiegsmöglichkeiten im Gartenbau informieren konnten.<br><br>Das diesjährige Tagungsprogramm der Landschaftsarchitektur widmete sich dem Leitthema: Vielfältige Anforderungen&nbsp; - Unsere Friedhöfe auf dem Weg in eine neue Ära. „Unsere Bestattungskultur befindet sich in einem grundlegenden Wandel und das klassische Erdbegräbnis verliert zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Feuerbestattung“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Milchert, Fachgebiet Freiraumplanung, Gartenkunst und Gartengeschichte. „In der Folge dieser Entwicklungen fällt immer mehr Friedhofsfläche aus der eigentlichen Nutzung. Die Konsequenz ist, dass ganze Friedhöfe entwidmet und damit als Begräbnisstätte aufgeben werden, auch hier in Osnabrück.“ Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer diskutierten, neben den Vorträgen, über Wege, wie die Funktionen und Werte eines Friedhofs in Zukunft erhalten bleiben können.<br><br>Bei der zweiten Fachtagung im Bereich Gartenbau standen die Auswirkungen extremer Witterungsbedingungen auf den Gartenbau im Fokus. Prof. Dr. Werner Dierend, Fachgebiet Obstbau, erklärt: „Extreme Witterungsbedingungen wie Hagel, Starkregen, Dürre, Hitze, oder große Schneemengen und Frost bedrohen gartenbauliche Kulturen und können diese vernichten.“ Während der Fachtagung wurden unter anderem Fragen zu der Entwicklung der Witterungsbedingungen, zum Risikomanagement, aber auch Fragen zu den wirtschaftlichen Folgen der extremen Witterungsbedingungen, diskutiert.<br><br>Neben den Fachtagungen präsentierten sich 13 Unternehmen aus der Gartenbaubranche auf der parallel stattfinden Unternehmensmesse am Campus Haste. „Die Bandbreite der vertretenen Unternehmen erstreckt sich vom international tätigen Großkonzern bis zum regional ansässigen Mittelstand“, so Eva-Maria Lammers vom Career Center der Hochschule Osnabrück. Lammers hatte gemeinsam mit den Produktionsgartenbau-Studenten Arne Wolters und Christian Frerichs sowie dem „Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V.“ die Unternehmensmesse Gartenbau organisiert. „Die Messe ist eine gute Gelegenheit die Unternehmen und deren Vertreter besser kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen“, freut sich Produktionsgartenbau-Student Wolters. Die beiden Kommilitonen hatten die Messe zum ersten Mal organisiert und waren überrascht, wieviel Spaß die Organisation bereitet hat. „Am Anfang war ich skeptisch wegen des Arbeitsaufwands neben dem Studium, aber am Ende war alles sehr gut organisiert und ich bin stolz und zufrieden, dass wir die Unternehmensmesse erfolgreich auf die Beine gestellt haben“, so Frerichs. 80 Besucherinnen und Besucher hatten sich an den Messeständen informiert.<br><br>Der Alumni-Verein „Freundeskreis Gartenbau und Landschaftsarchitektur“ engagiert sich im Bereich Landschaftsarchitektur und Gartenbau und verleiht jedes Jahr während der Kontaktstudientage die Osnabrücker Ehrenmedaille an verdiente Ingenieure des Gartenbaus und der Landschaftsarchitektur. In diesem Jahr würdigte der Freundeskreis, mit der Osnabrücker Ehrenmedaille, den international tätigen Gärtner Frank Hüdepohl, als einen vielseitig engagierten Vertreter des deutschen Gartenbaus. „Für den Bereich Zierpflanzen- und Gemüsebau darf man ohne Übertreibung behaupten, dass es in Deutschland keinen anderen gibt, der national und international so kenntnisreich und gut vernetzt ist wie Frank Hüdepohl“, so Laudator Prof. Dr. rer. hort. Rembert Burmann.<br><br>Die Hochschule freut sich außerdem über ein, im Rahmen der Kontaktstudientage an die Hochschulbibliothek, gestiftetes Technisches Handbuch über japanische Gartenkunst, Landschaftsraum und den Mensch als einfühlender Gestalter. Martin Heimer, Freier Landschaftsarchitekt aus Hildesheim, war an den Freundeskreis herangetreten und stiftete das Handbuch zur traditionellen, aber auch modernen japanischen Gartenarchitektur. Das Buch liegt geschützt in einer Glasvitrine, gesponsert vom Freundeskreis, in der Hochschulbibliothek und wird von Bibliothekspersonal&nbsp; umgeblättert.<br><br>Neben den Kontaktstudientagen und der Unternehmensmesse hielt der Freundeskreis auch eine Mitgliederversammlung ab, in der der Geschäftsbereichsleiter der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Marc-Guido Megies einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Megies möchte sich im Freundeskreis „für ein fruchtbares Netzwerk zwischen Absolventinnen und Absolventen, Hochschulen sowie den gesamten Berufsstand aus Gartenbau und Landschaftsarchitektur engagieren.“ Megies bedankte sich bei seinem Vorgänger&nbsp; Engelbert Lehmacher, der sich, auf eigenen Wunsch, zur Wahl zum neuen Beisitzer stellte.
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<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen: </b><br><br>Marc-Guido Megies<br>Geschäftsbereichsleiter der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br><br>Tel.: 0541 969-5112<br><a href="mailto:M.Megies@hs-osnabrueck.de" class="mail">M.Megies@hs-osnabrueck.de</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2014 15:57:00 +0100</pubDate>
                        <title>Agrartechnik der Zukunft: COALA-Symposium der Hochschule Osnabrück widmet sich der Mensch-Maschine-Schnittstelle </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/11/agrartechnik-der-zukunft-coala-symposium-der-hochschule-osnabrueck-widmet-sich-der-mensch-maschine-s/</link>
                        <description>Tagung im InnovationsCentrum Osnabrück stößt auf große Resonanz. Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie weiteres Fachpublikum blicken auf Möglichkeiten und Grenzen moderner Techniken.   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. November 2014) Landwirten stehen immer leistungsfähigere Assistenzsysteme zur Verfügung, um ihre Maschinen zu bedienen. „Assistenzsysteme sind meiner Meinung nach eines der wenigen technologischen Differenzierungsmerkmale, die wir zukünftig noch haben werden“, betonte Prof. Dr. Bernd Johanning jetzt während des COALA-Symposiums. COALA steht für&nbsp; Competence of applied agricultural engineering. Seit 2007 bündelt das Netzwerk die Kompetenzen der Fachgebiete Agrarwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau an der Hochschule Osnabrück, um agrartechnische Innovationen voranzutreiben.<br><br>Unter dem Titel „Assistenzsysteme und Mensch-Maschine-Kommunikation in der Landtechnik“ griffen die Veranstalter ein aktuelles Kernthema der Branche für die Reihe der COALA-Symposien auf. Unter der Federführung von Prof. Dr. Clemens Westerkamp wurde ein&nbsp; Tagungsprogramm entwickelt, das auf große Resonanz stieß. Mit mehr als 100 Vertreterinnen und Vertretern der großen regionalen Agrartechnik-Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland sowie weiterem Fachpublikum war das Symposium frühzeitig ausgebucht. Die Gäste hatten im InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) – neben dem Tagungsprogramm – sehr gute Rahmenbedingungen für Gespräche. Zudem präsentierten sich mit bitnamic, CCIsobus e.V., iotec und forsys innovative junge Unternehmen aus dem Bereich der Agrartechnik.<br><br>Im ICO skizzierte Jun.-Prof. Dr. Jens Krzywinski von der TU Dresden aus wissenschaftlicher Sicht einige Zukunftstrends. Er machte deutlich, dass es jenseits der bekannten Knöpfe und Terminals in der Fahrerkabine wesentlich mehr Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Kommunikation geben kann und wird. Burkhard Stubert von der Firma Embedded Use konzentrierte sich hingegen auf die konkreten Herausforderungen und Lösungsansätze für die interaktive Verbesserung der Fahrerterminals. Hierzu schilderte er dem Publikum seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Firma Krone. &nbsp;<br><br>Bernd Johanning veranschaulichte in seinem Vortrag die technologische Entwicklung in der Landtechnik. „Bei den vergangenen drei Agritechnica-Leitmessen gingen 60 Prozent der Auszeichnungen für Innovationen in die Bereiche Sensorik, Steuerungstechnik und Elektronik. Davon waren wiederum knapp 40 Prozent Assistenzsysteme.“ Alle Referenten des Symposiums machten deutlich, dass die Mensch-Maschine-Schnittstelle immer stärker in den Mittelpunkt rückt. „Qualifiziertes Personal wir künftig knapper werden“, benannte Johanning eine Problemstellung. Da Unternehmen aber viel Geld in die Maschinen investieren, ist es unerlässlich, dass diese effizient eingesetzt werden. Johannings abgeleitete These lautete: „Assistenzsysteme, die komplexe Maschinenfunktionen übernehmen, müssen extrem einfach zu bedienen sein. Es ist ja faszinierend, was man an den Maschinen alles einstellen kann, aber davon müssen wir abrücken.“ Einen wesentlichen Lösungsansatz sieht der Leiter des Labors für Landtechnik und mobile Arbeitsmaschinen im zunehmenden Einsatz der allgegenwärtigen Konsumerelektronik wie Tablet-PC und Smartphone.<br><br>Clemens Westerkamp referierte im Anschluss über „Assistenzsysteme aus Sicht der Hard- und Software“ und stellte unter anderem die technischen Hintergründe von Apps vor, die schon jetzt in Ernteverfahren zum Einsatz kommen. &nbsp;<br><br>Neben Prof. Dr. Eberhard Wißerodt, Vorsitzender des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland, begrüßte Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Osnabrück, die Tagungsgäste: „Das Kompetenzzentrum COALA ist eines der Aushängeschilder unserer Hochschule und ein hervorragendes Beispiel, wie wir interdisziplinär zusammenarbeiten.“ Schmehmann bedankte sich bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land sowie bei der Hansalinie e.V., einem Zusammenschluss der Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Vechta, für die Unterstützung des Kompetenzzentrums COALA.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ansprechpartner:</b><br>Fritz Matthäus<br>Geschäftsstelle COALA<br>Tel.: 0541/969-3933<br><a href="mailto:F.Matthaeus@hs-osnabrueck.de">F.Matthaeus@hs-osnabrueck.de</a> <br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/coala.html" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/coala.html</a> 
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2014 14:23:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück richtet Ethik-Kommission ein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/11/hochschule-osnabrueck-richtet-ethik-kommission-ein/</link>
                        <description>Die neu berufene Kommission beurteilt fortan auf Antrag Forschungsvorhaben hinsichtlich ethischer und datenschutzrechtlicher Aspekte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10.11.2014) Nach gut 10-monatiger Vorbereitungszeit nimmt die neu eingerichtete Ethik-Kommission der Hochschule Osnabrück ihre Arbeit auf. „Wir haben viel Arbeit in die Einrichtung der Kommission und die Ausarbeitung unserer Ordnung gesteckt und es freut mich, dass wir als Gremium nun Forschungsanträge unserer Kolleginnen und Kollegen durch unser Votum absichern können“, so der neu gewählte Vorsitzende Prof. Dr. Volker Lüdemann.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ethik-Kommission steht per sofort zur Beurteilung und Beratung von Forschungsanträgen hinsichtlich ethischer und datenschutzrechtlicher Fragestellungen auf Antrag bereit. Der Bedarf eines solchen Gremiums wuchs&nbsp; in der jüngeren Vergangenheit stark. In vielen Disziplinen gehört es zum Standard in der Forschung, dass Forschungsvorhaben, am und mit dem Menschen, ein Votum von einer Ethik-Kommission vorweisen können. „Kolleginnen und Kollegen mussten die Erfahrung machen, dass sie ihre Forschungsergebnisse nicht mehr auf internationalen Konferenzen präsentieren konnten, da ihnen das Votum einer Ethik-Kommission fehlte“, so der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann. „Es wurde also Zeit für uns als forschungsstarke &nbsp;Hochschule eine Ethik-Kommission einzurichten, um Forschungsvorhaben am und mit dem Menschen dem wissenschaftlichen Standard gemäß zu ermöglichen.“
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insbesondere im Bereich der Pflege- und Gesundheitswissenschaften ist der Bedarf groß. Aber auch bei Forschungsvorhaben, bei denen Menschen befragt werden, ist häufig ein Votum der Ethik-Kommission erforderlich, da diese auch Datenschutzaspekte prüft. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ethik-Kommission der Hochschule Osnabrück setzt sich aus 16 Vertreterinnen und Vertretern aus den vier Fakultäten und dem Institut für Musik, dem Datenschutzbeauftragten, einer externen Medizinerin, zwei Juristen sowie einem Theologen zusammen.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>&nbsp;<br> Geschäftsstelle der Ethik-Kommission
</p>
<p>Svenja Knüppe
</p>
<p><br> Tel.: 0541 969-5188
</p>
<p><a href="mailto:Ethikkommission@hs-osnabrueck.de" class="mail">Ethikkommission@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Web: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/ethik-kommission.html" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/ethik-kommission.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2014 17:14:00 +0100</pubDate>
                        <title>15. Kinder- und Jugendbericht: Bundesregierung beruft Prof. Dr. Stephan Maykus in Sachverständigenkommission</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/10/15-kinder-und-jugendbericht-bundesregierung-beruft-prof-dr-stephan-maykus-in-sachverstaendigenko/</link>
                        <description>Professor der Hochschule Osnabrück bringt sein Fachwissen in das zwölfköpfige Gremium ein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Namen der Bundesregierung hat Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, jetzt zwölf Sachverständige beauftragt, den 15. Kinder- und Jugendbericht zu erstellen. Zu den Expertinnen und Experten gehört auch Prof. Dr. Stephan Maykus von der Hochschule Osnabrück. Maykus bringt langjährige Forschungs- und Entwicklungserfahrungen in den Themenbereichen Kooperation von (Ganztags-) Schule und Kinder- und Jugendhilfe sowie kommunale Bildungslandschaften ein. Zudem ist der Professor für Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit Sprecher des Binnenforschungsschwerpunktes „Inklusive Bildung“ an der Hochschule Osnabrück.<br><br>Das Thema des 15. Kinder- und Jugendberichts lautet „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten - Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter". 2017 wird der Bericht veröffentlicht.<br><br>In der offiziellen Mitteilung vonseiten des Ministeriums heißt es: „In der Kommission ist das Fachwissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen sowie von erfahrenen Persönlichkeiten aus der Praxis versammelt. Zudem wird die Expertise des Deutschen Bundesjugendrings eingebunden.<br><br>Der Kommission gehören die folgenden zwölf Sachverständigen an:
</p>
<p><br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Karin Bock, Technische Universität Dresden<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Stephan Groschwitz, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * PD Dr. Cathleen Grunert, Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Stephan Maykus, Hochschule Osnabrück<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Nicolle Pfaff, Universität Duisburg-Essen<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Ludger Pieper, Abteilungsleiter a. D., Senatsverwaltung für Bildung, Jugend<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; und Wissenschaft, Berlin<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts,<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; München<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär a. D., Ministerium für Familie, Kinder,<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Jugend, Kultur und Sport, NRW<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Angela Tillmann, Fachhochschule Köln<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Gunda Voigts, Lehrbeauftragte, Universität Kassel<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; * Prof. Dr. Ivo Züchner, Philipps-Universität Marburg<br><br>Die Bundesregierung ist verpflichtet, Bundestag und Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die Lage junger Menschen vorzulegen.“<br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Oct 2014 17:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Inklusion in Kita und Grundschule: Studie der Hochschule Osnabrück zeigt Entwicklungserfordernisse auf</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/10/inklusion-in-kita-und-grundschule-studie-der-hochschule-osnabrueck-zeigt-entwicklungserfordernisse-a/</link>
                        <description>Umfassende Umfrageerhebung in der Region: Einstellung zur Idee der Inklusion ist überwiegend positiv, aber viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich auf neue Herausforderungen noch nicht gut vorbereitet.    </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl in den Kindertageseinrichtungen als auch in den Grundschulen der Region ist die grundsätzliche Einstellung der Beschäftigten zur Inklusion positiv. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie der Hochschule Osnabrück, die jetzt während einer Fachtagung vorgestellt wurde. Auf einer Skala von 1 (stimme gar nicht zu) bis 6 (stimme voll zu) konnten die Befragten einordnen, ob sie die Idee der Inklusion positiv bewerten. Bei den Kindertageseinrichtungen lag der Mittelwert insgesamt bei 4,8. Bei den Grundschulen ergab sich bei den Förderschullehrkräften ein Mittelwert von 4,98, bei den Schulleitungen von 4,55 und bei den Regelschullehrkräften von 4,06. Im Blick auf die Umsetzung der Inklusion zeigt die Studie allerdings auf, dass große Unsicherheiten bestehen. Ein Beispiel: Bei der Aussage „Ich fühle mich auf die Tätigkeit in einer inklusiven Einrichtung gut vorbereitet“ positionierten sich etwas mehr als 50 Prozent der Befragten in Kindertageseinrichtungen in den mittleren Kategorien „stimme eher zu/stimme eher nicht zu“. <br><br>In der ersten Jahreshälfte 2014 führten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Binnenforschungsschwerpunktes „Inklusive Bildung“ der Hochschule Osnabrück&nbsp; in der Region eine Fragebogenerhebung durch. Bei den Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück beteiligten sich 112 Leiterinnen und Leiter sowie 1030 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An den Schulen nahmen 54 Schulleitungen und 490 Lehrkräfte teil.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br>„Wir möchten die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Bildung sowie beim Umgang mit heterogenen Gruppen von Kindern aufzeigen“, erläuterte Prof. Dr. Stephan Maykus, Sprecher des Binnenforschungsschwerpunktes. „Uns ist bewusst, dass mit diesem Thema viele Umbrüche verbunden sind und es emotional aufgeladen ist. Wir präsentieren heute eine neutrale Bestandsaufnahme, die einen sehr differenzierten Blick auf Einstellungen, Erfahrungen und Bedingungen der Inklusion in Kindertagesstätten und Schulen ermöglicht. Daraus lassen sich dann sowohl Handlungsempfehlungen als auch weiterer Forschungsbedarf ableiten.“ &nbsp;<br><br>Zu den Ergebnissen im Bereich der Kindertageseinrichtungen zählt auch, dass diejenigen, die sich der Herausforderung gewachsen fühlen, in einer inklusiven Einrichtung zu arbeiten, der Idee der Inklusion tendenziell positiver gegenüberstehen. Und es zeigt sich eine signifikant positivere Einstellung zur Inklusion bei Fachkräften mit einer heilpädagogischen Ausbildung im Vergleich zu solchen mit einer regulären pädagogischen Ausbildung.<br><br>Ganz wichtig ist ein Ergebnis: Bei den Grundschulen gaben 93 Prozent der Förderschullehrkräfte und 62 Prozent der Regelschullehrkräfte an, dass sie die Inklusion als Bereicherung für ihren Beruf empfinden. Allerdings: Es urteilten auch 69 Prozent der Regelschullehrkräfte und 45 Prozent der Förderschullehrkräfte, dass sie aus ihrer Sicht nicht ausreichend auf die Inklusion vorbereitet sind beziehungsweise der Weg zur Inklusion mit vielfältigen Herausforderungen verbunden ist. <br><br>Bei allen vorhandenen Schwierigkeiten spiegelt die Erhebung aber auch wider, dass viele Grundvoraussetzungen, um die Inklusion umzusetzen, gegeben sind. So gaben mehr als 80 Prozent der Befragten in Kindertageseinrichtungen an, dass der Austausch mit therapeutischen und heilpädagogischen Fachkräften zur Entwicklung der Kinder das persönliche Wissen im Blick auf die Förderung erweitert. Das berufsbildübergreifende Arbeiten wird also als Bereicherung angesehen. Bei den Lehrkräften gaben 80 Prozent der Befragten an, Aufgaben lieber im Team als allein zu bearbeiten. <br><br>Bei den Bedarfen, um die Inklusion umzusetzen, sehen die Schulleitungen Fortbildungen und Qualifizierungen der Lehr- und Fachkräfte an erster Stelle, gefolgt von Projekten und Angeboten für Schülerinnen und Schüler mit besonderem erzieherischem Förderbedarf. Zudem wird ein erhöhter Bedarf an Fach-Personal genannt.<br><br>Mehr als 100 Gäste aus Kindertageseinrichtungen und Schulen nahmen an der Tagung teil. Zu Beginn stand eine Diskussionsrunde unter der Fragestellung, inwiefern die inklusive Bildung von Netzwerken zwischen beteiligten Institutionen profitieren kann. Hier debattierten Osnabrücks Stadträtin Rita Maria Rzyski, Kreisrat Matthias Selle, Annette Kobbe-Liekam, stellvertretende Leiterin der „Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück Kindheit und Jugend“ sowie Meike Plaßmeyer, Förderschullehrerin an der Osnabrücker Rosenplatzschule.&nbsp; Prof. Dr. Stephan Maykus und Prof. Dr. Silvia Wiedebusch moderierten die Debatte. Prof. Dr. Burkhard Küstermann von der TU Cottbus referierte zum Thema „Teilhabeleistungen im gegliederten System: Zuständigkeiten, Kooperation und Koordination“.<br><br>Der Binnenforschungsschwerpunkt (BFSP) „Inklusive Bildung“ ist einer von vier BFSP der Hochschule Osnabrück. Das umfassende Projekt konzentriert sich auf die Erforschung von Inklusion in Kindertagesstätten, Schulen und Institutionen der Berufsbildung und Arbeit. Fachübergreifend engagieren sich hier sechs Professorinnen und Professoren sowie sieben wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<br><br><b>Ansprechpartner:</b><br>Prof. Dr. Stephan Maykus<br>Sprecher des Binnenforschungsschwerpunktes „Inklusive Bildung“<br>Tel.: 0541 969-3543<br><a href="mailto:S.Maykus@hs-osnabrueck.de">S.Maykus@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><br>Weitere Informationen unter &lt;link de binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung&gt;<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/de/binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Oct 2014 09:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>1. Internationale Netzwerktagung Pferdewissen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/10/1-internationale-netzwerktagung-pferdewissen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Nationale und internationale Expertinnen und Experten haben sich über neue Erkenntnisse der Pferdewissenschaften ausgetauscht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 22. Oktober 2014) Zucht, Ernährung, Tierschutz und Marketing – all diese Themen wurden auf der 1. Internationalen Netzwerktagung Pferdewissen von nationalen und internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam mit Studierenden aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz diskutiert. Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 85 Studierende, folgten der Einladung von Prof. Dr. Heiner Westendarp und Dr. Florian Sitzenstock, um an der Hochschule Osnabrück neue Erkenntnisse zu präsentieren und aktuelle Fragestellungen zu diskutieren.
</p>
<p><br>Die Netzwerktagung ist die erste gemeinsame Veranstaltung des Internationalen Netzwerks Pferdewissen. Diesem gehören fünf Hochschulen aus den Niederlanden (Hochschule Van Hall Larenstein), der Schweiz (Berner Fachhochschule) und Deutschland (Hochschule Nürtingen-Geislingen, Universität Göttingen, Hochschule Osnabrück) an. Ziel der neuen Partnerschaft ist es, den Studierenden der Pferdewissenschaften durch intensiven Austausch zusätzliche Perspektiven zu eröffnen und Synergien zu nutzen. 
</p>
<p><br>Am ersten Tagungstag stellten Studierende aller fünf Netzwerkpartner Arbeiten aus sämtlichen Bereichen der Pferdewissenschaften in Vorträgen und Postern vor. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier Workshops mit Expertinnen und Experten über die Themen Zucht, Ernährung, Tierschutz und Marketing. „Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich sowohl von der Vielschichtigkeit der Themen als auch von der Qualität der Vorträge und&nbsp; Diskussionen sehr beeindruckt“, so Westendarp. Sitzenstock ergänzt: „Es wurde eine Vielzahl neuer Fragestellungen und Forschungsansätze identifiziert, die von den Hochschulen zukünftig verfolgt werden. Außerdem konnten die ersten neuen Kontakte zwischen Studierenden, Lehrenden und Gästen aus der Wirtschaft geknüpft werden.“
</p>
<p><br>Der zweite Tagungstag fand in der Reithalle des Gestüts Osthoff in Georgsmarienhütte statt – dem Sitz des Horse Competence Centers Germany (HCCG). Den Auftakt des Praxisteils machte Dr. Patricia Graf, die von den Ergebnissen ihrer Doktorarbeit zur Objektivierung der Interieurbeurteilung berichtete und den dafür entwickelten Verhaltenstest mit verschiedenen Pferden vorstellte. Dabei geht es darum, das Temperament und den Charakter von Pferden möglichst objektiv beurteilen zu können. 
</p>
<p><br>Kathrin Burger vom Oldenburger Pferdezuchtverband widmete sich der linearen Exterieurbeurteilung in Theorie und Praxis, also der beschreibenden Beurteilung des äußeren Erscheinungsbildes und des Körperbaus eines Pferdes. Diese wurde vom Oldenburger Pferdezuchtprogramm erfolgreich eingeführt. 
</p>
<p><br>Die Bedeutung der Ankaufsuntersuchung wurde von Dr. Hermann Josef Genn von der Pferdeklinik Mühlen erläutert und direkt am Pferd demonstriert. Thies Kaspareit von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. zeigte, unterstützt durch zwei Reiter, wie in einem Fremdreitertest die Rittigkeit abgefragt und erfasst wird. Als Abschluss der Veranstaltung stellte Dr. Rosemarie Genn vom Steinbeis-Transfer-Institut für Equine Assisted Therapy and Management mit ihrem Team die Anforderungen an Therapiepferde dar. Zwei Pferde mit unterschiedlichem Ausbildungsstand demonstrierten, wie feinfühlig und gleichzeitig unerschrocken Therapiepferde sein müssen. 
</p>
<p><br>„Bei der 1. Internationalen Netzwerktagung Pferdewissen zeigte sich, dass die Studierenden aller fünf Standorte hochkarätige wissenschaftliche Arbeiten durchführen. Der Gedanke des Netzwerkes Pferdewissen, diese Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren und die Standorte mehr zu verknüpfen, wurde in Osnabrück erstmals in die Tat umgesetzt“, fasst Organisator Prof. Dr. Heiner Westendarp die Tagung zusammen. Weitere Veranstaltungen des Internationalen Netzwerks Pferdewissen sind in Planung.
</p>
<p><br>Der Tagungsband kann unter <a href="mailto:F.Sitzenstock@hs-osnabrueck.de">F.Sitzenstock@hs-osnabrueck.de</a> zum Preis von 10 Euro inkl. Versand angefordert werden.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen: </b><br>Dr. Florian Sitzenstock<br>Studiengang Landwirtschaft, Studienschwerpunkt Pferdemanagement<br>Telefonnummer: 0541 969 5289<br>E-Mail-Adresse: <a href="mailto:F.Sitzenstock@hs-osnabrueck.de">F.Sitzenstock@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Oct 2014 10:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ist mit dem Verbundprojekt Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/10/hochschule-osnabrueck-ist-mit-dem-verbundprojekt-zukunftsinitiative-niedrigenergiegewaechshaus-fuer-den/</link>
                        <description>In einem Online-Voting kann die Öffentlichkeit noch bis zum 20. November über den Gewinner des Forschungspreises abstimmen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist als Teil eines Konsortiums mit dem Forschungsprojekt Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus für den deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung nominiert. Ein Forscherteam aus drei Universitäten (Humboldt-Universität zu Berlin, Leibniz Universität Hannover, Technischen Universität München), der Hochschule Osnabrück, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinlandpfalz, dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt, dem Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim und dem Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau Hannover sind seit Mai 2009 in dem <a href="http://www.zineg.de/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">Forschungsprojekt Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus (ZINEG)</a> aktiv. <br><br>Das ZINEG-Projekt zeigt eine Lösung auf, im Gartenbau- und Gewächshaussektor regionale Kreisläufe zu etablieren. Der Bearbeitungsschwerpunkt des Osnabrücker Forscherteams lag auf der Wärmeschutzverglasung. Die Forscherinnen und Forscher konnten ein Energie-einsparpotenzial von bis zu 70 Prozent ermitteln, ohne Beeinträchtigung der Pflanzenqualität. Ein Orchideenbetrieb in Rheda-Wiedenbrück kultiviert seine Produkte bereits in einem Niedrigenergiegewächshaus aus Wärmeschutzglas.<br><br>Die ZINEG wurde aus 80 Bewerbern mit ihrem Ansatz, so heißt es in der Nominierungsbegründung, den Wandel zur Green Economy voran zu treiben, für den deutschen Forschungspreis nominiert.&nbsp; Die regionale und klimafreundliche Herstellung von gartenbaulichen Produkten ermögliche den Wandel zur Green Economy und sei verbrauchernah gedacht.&nbsp; <br><br>Noch kann bis zum 20. November in einem <a href="http://www.forschungspreis.de/" target="/" class="link-pfeil" rel="noreferrer">Online-Voting</a> abgestimmt werden, wer den deutschen Nachhaltigkeitspreis gewinnen soll. Nominiert sind neben der ZINEG noch zwei weitere Forscherteams. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung wird am 28. November im Zuge des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf verliehen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br><b>Weitere Informationen: </b><br><b><br>Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus</b><br>Prof. Dr. Andreas Bettin<br>Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br>Tel.: 0541 969-5061<br><a href="mailto:A.Bettin@hs-osnabrueck.de" class="mail">A.Bettin@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dipl.-Ing. (FH) Diedrich Wilms <br>Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br>Tel.: 0541 969-5197<br><a href="mailto:D.Wilms@hs-osnabrueck.de" class="mail">D.Wilms@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Web: <a href="http://www.zineg.de/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">www.zineg.de</a><br>Zum Online-Voting: <a href="http://www.forschungspreis.de/" target="_blank" class="link-pfeil" rel="noreferrer">www.forschungspreis.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2014 11:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsfeld Inklusion: Projekt-Team der Hochschule Osnabrück bedankt sich bei 126 teilnehmenden Kitas und 54 Grundschulen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/09/forschungsfeld-inklusion-projekt-team-der-hochschule-osnabrueck-bedankt-sich-bei-126-teilnehmenden-k/</link>
                        <description>Zwölf der zahlreichen engagierten Kitas und Grundschulen erhielten jetzt einen Gutschein für die Ausstattungen ihrer Einrichtungen. Der Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung“ stellt Ende Oktober zentrale Ergebnisse seiner Fragebogen-Erhebung vor.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird die Idee der inklusiven Bildung in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen umgesetzt? Dieser Frage widmet sich der Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung“ an der Hochschule Osnabrück. In den vergangenen Monaten haben die Forscherinnen und Forscher dazu Fragebögen an zahlreiche Einrichtungen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück versandt. Die Resonanz war groß. 126 Kindertageseinrichtungen und 54 Grundschulen nahmen an der Befragung teil. Etwa 1700 Personen – 1150 aus den Kitas und 550 aus den Grundschulen – füllten die Fragebögen aus. Hinzu kommen 600 Fragebögen von Eltern, deren Kinder in einer Kita betreut werden.<br><br>Jetzt überreichte Prof. Dr. Gregor Hensen den Vertreterinnen und Vertretern von zwölf Einrichtungen Gutscheine für die Ausstattung ihrer Grundschulen und Kindertageseinrichtungen. Das Los hatte darüber entschieden, da zahlreiche Einrichtungen große Anteile ihrer Beschäftigten für die Teilnahme gewinnen konnten. Stellvertretend für den Binnenforschungsschwerpunkt bedankte sich Hensen für das Engagement: „Danke, dass Sie an dieser umfangreichen Studie teilgenommen haben.“ Der Professor für Soziale Arbeit betonte: „Es ist eine wertvolle Gelegenheit, bei der sich Wissenschaft und Praxis zum Thema Inklusion austauschen können.“ Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfolgten dabei keinen missionarischen Auftrag. „Wir schauen uns die Realisierung der inklusiven Bildung aus der neutralen Forschungsperspektive an. Seit zwei Jahren arbeiten wir intensiv. Während einer großen Tagung am 22. Oktober werden wir erste zentrale Ergebnisse vorstellen.“<br><br>Zu den geehrten Kindertageseinrichtungen gehörten Charly’s Kinderparadies in Melle, die evangelisch-lutherische Kinderkrippe Finkennest in Osnabrück, das Astrid-Lindgren-Familienzentrum in Bersenbrück, der Osnabrücker Spiel- und Sportkindergarten, die katholische KiTa St. Elisabeth in Osnabrück sowie der Kindergarten Hummelhof aus Bohmte.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>Zudem freuten sich folgende Schulen über einen Gutschein: die Grundschule Wissingen, die Benedikt-Grundschule aus Fürstenau, die Grundschule Oldendorf aus Melle, die Maiburg Grundschule Bippen, die Grundschule Schwagstorf sowie die Dröperschule aus Georgsmarienhütte.<br><br>Der Binnenforschungsschwerpunkt (BFSP) „Inklusive Bildung“ ist einer von vier BFSP der Hochschule Osnabrück. Das umfassende Projekt konzentriert sich auf die Erforschung von Inklusion in Kindertagesstätten, Schulen und Institutionen der Berufsbildung und Arbeit. Fachübergreifend engagieren sich hier sechs Professorinnen und Professoren sowie sieben wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. &nbsp;<br><br><b>Ansprechpartner:</b>
</p>
<p><br>Prof. Dr. Stephan Maykus<br>Sprecher des Binnenforschungsschwerpunktes „Inklusive Bildung“<br>Tel.: 0541 969-3543<br>E-Mail: <a href="mailto:S.Maykus@hs-osnabrueck.de">S.Maykus@hs-osnabrueck.de</a> <br><br>Weitere Informationen unter &lt;link de binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung&gt;<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/de/binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Feb 2014 11:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ist beim niedersächsischen Förderprogramm „Forschungsprofessur (FH!)“ dreifach erfolgreich</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/02/hochschule-osnabrueck-ist-beim-niedersaechsischen-foerderprogramm-forschungsprofessur-fh-dreifach/</link>
                        <description>Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur und VolkswagenStiftung richten insgesamt acht neue Professuren ein – Zum zweiten Mal werden drei Anträge der Hochschule ausgewählt – Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram: „Eindrucksvoller Beleg unserer Forschungsstärke“  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. Januar 2014) Bemerkenswerter Erfolg für die Hochschule Osnabrück: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung haben acht Forschungsprofessuren für Fachhochschulen eingerichtet, die für drei Jahre mit jeweils 300.000 Euro gefördert werden. Mit gleich drei Forschungsprofessuren war die Hochschule Osnabrück überaus erfolgreich. Ausgewählt wurden Prof. Dr. Stephan Maykus mit dem Thema „Kommunale Planungs- sowie Beteiligungsmodelle inklusiver Bildung zwischen Schule und Kinder- und Jugendhilfe“, Prof. Dr. Bernd Johanning („Fahrerassistenzsysteme für mobile Arbeitsmaschinen“) sowie Prof. Dr. Kathrin Kiehl („Bedeutung naturnaher Begrünungsverfahren für die Renaturierung urban-industrieller Lebensräume“). <br><br>„Für uns ist dieser Dreifach-Erfolg ein eindrucksvoller Beleg unserer Forschungsstärke“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Die Tatsache, dass wir im Rahmen dieses Förderprogramms wie schon im vorigen Durchgang mit drei Anträgen Erfolg hatten, macht uns stolz und spornt uns zugleich an“, so der Präsident weiter, der dem MWK und der VolkswagenStiftung für die Einrichtung des Programms dankte. Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Osnabrück, pflichtete bei: „Die Themenvielfalt unserer erfolgreichen Anträge ist auch ein deutlicher Ausdruck unserer Bandbreite in der Forschung. Bereits 2012 konnten wir uns über die Forschungsprofessuren von Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein im Bereich ,Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung‘, Prof. Dr. Ulrich Krupp mit dem Thema ,Simulation und Werkstoffermüdung‘ sowie von Prof. Dr. Ursula Hübner freuen.“ Hübner widmet sich dem Thema „cognIT health: Cognitive Grundlagen von Kooperation - Konzepte für eine optimierte IT in der kooperativen Patientenversorgung“.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>Vonseiten des MWK und der VolkswagenStiftung heißt es in der offiziellen Mitteilung: „Gesellschaftlich bedeutsame Problemstellungen wie Gesundheit und Gender, Inklusion in der Bildung, aber auch die für Niedersachsen wichtigen Themen wie Mobilität, Optische Technologien, Produktionstechnik und Grüne Wissenschaft werden von den Professuren bearbeitet. Die Professuren werden aus dem Förderprogramm ,Forschungsprofessur (FH!)‘ finanziert. Die Hochschule Osnabrück konnte drei Forschungsvorhaben durchsetzen, die Jadehochschule zwei. In den Fachhochschulen in Emden-Leer, in Hannover und der Fachhochschule Ostfalia wird jeweils ein Projekt gefördert. <br><br>,Die Fachhochschulen haben großartige Anträge vorbereitet. Mit Forschungsthemen etwa zu Fragen der Inklusion, zu neuen Antriebsystemen und zur psychischen Gesundheit setzen sie Forschungsakzente in ihren Regionen. Mit dem Förderprogramm stärken wir die Forschung der niedersächsischen Fachhochschulen‘, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. Engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind wichtig für die Entwicklung der Fachhochschulen, betonte die Ministerin. Sie leisten bedeutende Beiträge für das regionale Innovationssystem, sie bereichern die Lehre und verbessern damit die Zukunftschancen der Studierenden. Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, ergänzte: ,Durch die Förderung von hochkarätiger anwendungsorientierter Forschung unterstützt die VolkswagenStiftung auf besonders nachhaltige Weise die Entwicklungsprozesse in der niedersächsischen Hochschullandschaft.‘<br><br>Die Mittel werden aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung bereitgestellt, insgesamt stehen daraus für dieses Förderprogramm 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Dauer von drei Jahren können die Fachhochschulen ein neues Forschungsgebiet aufbauen, indem sie eine Professorin oder einen Professor gezielt berufen oder einer bereits vorhandenen Professur Forschungszeit und -ausstattung gewähren. Ziel des Programms ist es, an den Fachhochschulen mit neuen Forschungsaktivitäten Schwerpunkte zu bilden. <br><br>Fachhochschulen haben sich zu Motoren der Forschung und Entwicklung gewandelt. Sie geben durch ihre angewandte Forschung wichtige Impulse für Innovationen in der Wirtschaft und fördern die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen. Gleichzeitig sind sie Ausbildungsstätte für hochqualifizierte Fachkräfte. Die Niedersächsische Landesregierung wird deshalb den Fachhochschulsektor weiter stärken.“ 
</p>
<p><b><br></b>
</p>
<p><b>Folgende Forschungsprofessuren (FH!) wurden ausgewählt:</b><br><br>
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Kathrin Kiehl (HS Osnabrück): Bedeutung naturnaher Begrünungsverfahren für die Renaturierung urban-industrieller Lebensräume
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Stephan Maykus (HS Osnabrück): Kommunale Planungs- sowie Beteiligungsmodelle inklusiver Bildung zwischen Schule und Kinder- und Jugendhilfe<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Bernd Johanning (HS Osnabrück): Forschungsprofessur: Fahrerassistenzsysteme für mobile Arbeitsmaschinen
</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Inga Holube (Jadehochschule): Audiologie, Kognition und Sinnesleistungen im Alter (AKOSIA)&nbsp; <br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Walter Neu (FH Emden-Leer): Orts- und zeitaufgelöste Elementar- und Molekularanalyse - Optische MikroSpektroskopie <br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Karl-Heinz Niemann (FH Hannover): Integriertes Anlagen-Engineering zur Erhöhung der Energieeffizienz in der Fertigungs- und Prozessindustrie (IAE4) <br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Robin Vanhaelst (Ostfalia): Innovative Antriebskonzepte in der Fahrzeugtechnik <br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Frauke Koppelin (Jadehochschule): Psychische Gesundheit in der Arbeitsgesellschaft - Geschlechterrollen im Fokus der Gesundheit im Erwerbsverlauf (PsychGeA)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2014 15:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Agrarrobotik am Standort Osnabrück – das Agrotech-Valley wächst</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/02/agrarrobotik-am-standort-osnabrueck-das-agrotech-valley-waechst/</link>
                        <description>Hochschule und Universität zeigen während einer gemeinsamen Veranstaltung ihre gebündelten Kompetenzen und wollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Unkraut bekämpfen durch Anklicken.“ Mit einfachen Worten fasst Prof. Dr. Arno Ruckelshausen das sehr komplexe, laufende Projekt „RemoteFarming.1“ zusammen. Es basiert auf der Zusammenarbeit vom Unternehmen Bosch, den Amazonen-Werken und COALA, dem fachübergreifenden Kompetenzzentrum für Agrarsystemtechnik an der Hochschule Osnabrück. Ruckelshausen stellt das Projekt während einer gemeinsamen Informationsveranstaltung von Universität und Hochschule Osnabrück zum Thema „Agrarrobotik“ vor, zu der jetzt Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft geladen waren. „Da sitzt jemand in Stuttgart, und wir fahren mit dem BoniRob in Osnabrück über ein Feld.“ Beim BoniRob handelt es sich um einen autonomen Feldroboter, der mit jeder Menge Sensorik, Elektronik und Software ausgestattet ist. „Er erzeugt ein markantes Bild, schickt es nach Stuttgart, und dort sitzt ein Anwender, der das Unkraut bekämpft – durch Anklicken.“ Denn keine Kamera sei so gut wie das menschliche Auge. Das Unkraut wird nach dem Klick zum Beispiel durch ein herabschnellendes kleines Rohr entfernt.<br><br>Auch die Arbeiten, die Prof. Dr. Joachim Hertzberg von der Universität Osnabrück und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bohnenkamp-Haus im Botanischen Garten präsentiert, sind faszinierend. In einem Video führt er dem Publikum das Projekt „marion“ vor. Das Teilprojekt „Infield-Transportlogistik – Autonomes Infield-Transportsystem“ geht auf die Kooperation des Landmaschinenherstellers CLAAS und der Außenstelle Osnabrück des DFKI – hier speziell des Robotics Innovation Centers (RIC) – zurück. Im Film fährt ein Überladefahrzeug neben einem Mähdrescher, der gerade die Ernte über das Abtankrohr auf den Anhänger entlädt. An sich nichts Besonderes, bis der Fahrer des Überladefahrzeugs die Hände hebt und dem Zuschauer klar wird, dass das Gefährt selbsttätig unterwegs ist – an der richtigen Position mit der richtigen Geschwindigkeit. „Sie sehen hier eine autonome Fahrt“, erklärt Hertzberg.<br><br>Die vorgestellten Projekte sind in vielerlei Hinsicht exemplarisch. Sie stehen für die enge Zusammenarbeit von Forschung und Unternehmen im „Agrotech-Valley“, wie die Referenten der Veranstaltung die agrartechnisch innovationsfreudige Region rund um Osnabrück nennen. Die Namensgebung ist nicht aus der Luft gegriffen, die Region Weser-Ems und der Landkreis Osnabrück sind ein Schwerpunkt der Agrartechnikbranche in Deutschland und haben auch weltweit beträchtliche Bedeutung. Gerade vor diesem Hintergrund konnte sich die gebündelte wissenschaftliche Kompetenz an den Osnabrücker Hochschulen im Bereich der Agrarsystemtechnik etablieren. In diesem Zusammenhang betont Prof. Dr. Joachim W. Härtling, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Osnabrück, die wertvolle Kooperation von Universität und Hochschule. „Wir sprechen hier über den Standort Osnabrück und unsere gemeinsamen Vorhaben.“<br><br>Dabei beschränkt sich Härtling nicht allein auf die Agrarrobotik, bei der der Forschungsstandort Osnabrück gerade wegen seines wirtschaftlichen Umfeldes Maßstäbe setzt. „Auch im Bereich der Gesundheitswissenschaften beispielsweise haben Universität und Hochschule die Möglichkeit, durch ihre Zusammenarbeit in Osnabrück einen Bereich weiter zu entwickeln, der weit über die Region hinaus sichtbar ist.“ Dem pflichtet Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Osnabrück, bei: „Wir haben hier mit den Hochschulen, der außeruniversitären Forschung und dem wirtschaftlichen Umfeld beste Voraussetzungen. Hinzu kommt aber auch, dass wir die passenden Menschen haben, die miteinander arbeiten können.“<br><br>Die Veranstaltung im Botanischen Garten wurde auch durch die Unterstützung der Wachstumsregion Hansalinie e.V. ermöglicht, einem Zusammenschluss der Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Vechta zur Förderung des gemeinsamen Wirtschaftsraums.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>COALA-Geschäftsstelle
</p>
<p>Fritz Matthäus
</p>
<p>Tel.: 0541 969-3933
</p>
<p>E-Mail: F.Matthaeus@hs-osnabrueck.de
</p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/coala" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/coala</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2014 12:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Field Robot Team der Hochschule Osnabrück für Ehrenpreis &quot;LANDStern&quot; nominiert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/01/field-robot-team-der-hochschule-osnabrueck-fuer-ehrenpreis-landstern-nominiert/</link>
                        <description>Online-Abstimmung läuft bis zum 6. Februar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28 . Januar 2014) Das Field Robot Team der Hochschule Osnabrück ist für den Ehrenpreis "LANDStern" in der Kategorie "Stark für den Fortschritt - Innovationen" nominiert worden. Der Preis wird zum ersten mal von der Redaktion der LAND &amp; Forst verliehen. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gewinnerinnen und Gewinner werden über eine Online-Abstimmung, ermittelt, bei der jeder teilnehmen kann. Die Abstimmung ist ab heute bis zum 6. Februar 2014 möglich. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Preisträger der Kategorien werden auf dem LAND &amp; Forst-GalaAbend der Landwirtschaft am Samstag, 15. März 2014, in der Congress Union Celle bekannt gegeben. 
</p>
<p><br>Zur Abstimmung: <a href="http://galaabend.agrarheute.com/landstern2014" target="_blank" rel="noreferrer">http://galaabend.agrarheute.com/landstern2014</a>
</p>
<p><br>Seit 2004 konzipieren Studierendenteams der Hochschule Osnabrück autonome Feldroboter. Diese werden zur Navigation in Maisfeldern entwickelt. Darüber hinaus gibt es einen Quadrocopter der mit dem Roboter kommunizieren kann und somit kooperativ Aufgaben auf dem Feld ausführt. <br><b><br>Weitere Informationen:</b><br>Andreas Linz<br>Team Field Robot<br>Tel: 0541 969 2978<br>E-mail: <a href="mailto:a.linz@hs-osnabrueck.de">a.linz@hs-osnabrueck.de&nbsp;</a><a href="mailto:F.Matthaeus@hs-osnabrueck.de">F.Matthaeus@hs-osnabrueck.de</a>
</p>
<p><a href="http://www.ecs.hs-osnabrueck.de/teamfieldrobot.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.ecs.hs-osnabrueck.de/teamfieldrobot.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Jan 2014 12:27:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kompetenzzentrum Energie an der HS Osnabrück und OLEC e.V. legen Grundstein für künftige Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2014/01/kompetenzzentrum-energie-an-der-hs-osnabrueck-und-olec-ev-legen-grundstein-fuer-kuenftige-zusammenarb/</link>
                        <description>Das Kompetenzzentrum Energie und das Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. haben einen Kooperationsvertrag für eine enge Wissensvernetzung in der Region Weser-Ems unterzeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Kompetenzzentrum Energie als Kooperation zwischen den Stadtwerken Osnabrück und der Hochschule Osnabrück wird in Zukunft eng mit dem OLEC e.V., dem größten technologieübergreifenden Energienetzwerk im Nordwesten Deutschlands, kooperieren.<br>„Die Kooperation ist für beide Seiten ein wichtiger Schritt, weil wir in Weser-Ems mit einer Sprache sprechen wollen und sich unsere unterschiedlichen Schwerpunkte optimal ergänzen. Zudem sehen wir uns in der regionalen Verantwortung der Energiewende eine Richtung zu geben, weil der Nordwesten erheblich vom Ausbau der erneuerbaren Energien und dem vorhandenen Know-how profitiert“, freute sich Roland Hentschel, Vorstandsvorsitzender des OLEC e. V.,&nbsp; über die Vereinbarung. Diese sieht unter anderem vor, dass sich Experten aus der Praxis und der Hochschule regelmäßig austauschen, gemeinsame Arbeitsgruppen und Veranstaltungen organisieren oder die Kompetenzen beim Thema Energie mit weiteren Partnern bündeln. Dahinter steht auch die neue Förderpolitik der Europäischen Union, die sich eine intelligente Spezialisierung in den Regionen wünscht. Diesen Ball haben Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Weser-Ems aufgegriffen und für die regional wichtigen Bereiche Agrar, Maritim und Energie jeweils eigene Strategieräte für die Wissensvernetzung und entsprechende Masterpläne gegründet. „Wir wollen zusammen in und für die Region arbeiten, uns dafür stärker vernetzen und das generierte Wissen in den Hörsälen für eine nachhaltige Energiewende nutzen. Dafür bilden wir eine Achse zwischen Oldenburg und Osnabrück“, sagte Professor Dr.-Ing. Matthias Reckzügel, wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums Energie.
</p>
<p>Ansprechpartner für die Redaktion:<br>Eva Placke, Tel.: 0541 969-7153, <a href="mailto:e.placke@kompetenzzentrum-energie.de">e.placke@kompetenzzentrum-energie.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 13:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sozialministerin Cornelia Rundt: „Ehrenamtliches Engagement hilft gegen Einsamkeit“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2013/10/sozialministerin-cornelia-rundt-ehrenamtliches-engagement-hilft-gegen-einsamkeit/</link>
                        <description>PM des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration - Abschlussbericht des Projekts „Einsamkeit und Ehrenamt im Alter“ liegt vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ms.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/sozialministerin-cornelia-rundt-ehrenamtliches-engagement-hilft-gegen-einsamkeit--118608.html" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Presseinfo</a><br><br><br><br><br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Oct 2013 10:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Lebensverlauf prägt viele Gesundheitsfragen   </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2013/10/der-lebensverlauf-praegt-viele-gesundheitsfragen/</link>
                        <description>Die erste internationale Fachtagung des Forschungskollegs FamiLe an der Hochschule Osnabrück zeigt die wissenschaftliche Breite und Tiefe des Kollegs</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 7. Oktober 2013) Wie können Familien ihren Alltag meistern, wenn ihnen die berufliche Mobilität vieles abverlangt? Wie ist es um das subjektive Wohlbefinden der Eltern nach der Geburt des ersten Kindes bestellt? Welche Bedarfe haben chronisch kranke Schulkinder? Und wie können Pflegende in der letzten Lebensphase eines Menschen eine angemessene Unterstützung leisten? Fragen, die vor allem ein übergeordneter Grundgedanke eint: Das Wohlergehen eines Menschen ist immer in Abhängigkeit von seiner Lebensphase zu betrachten. Das „Forschungskolleg FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf“ macht sich diesen richtungweisenden Ansatz zu Eigen. Nun gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während ihrer ersten internationalen Fachtagung an der Hochschule Osnabrück einen Überblick über die Vielfalt ihrer Forschungsaktivitäten. <br><br>Referentin Prof. Dr. Anja Hartmann von der Ruhr-Universität Bochum strich in ihrem Vortrag heraus, dass die sozialmedizinische Forschung in beeindruckenden Studien aufzeigen konnte, dass die gesundheitliche Lage eines Menschen kein rein situatives Phänomen ist. Vielmehr ist sie Resultat einer langfristigen Entwicklung. Und: Gerade die Übergänge zwischen Lebensphasen sind aus gesundheitlicher Perspektive besonders sensible Zeiträume, die für Versorgungsfragen berücksichtigt werden müssen. <br><br>Prof. Dr. Andreas Büscher, Pflegewissenschaftler an der Hochschule Osnabrück, betonte den vielfältigen Einfluss von Familien auf die Gesundheit ihrer Mitglieder. „Im positiven Sinne kann die Familie einen gesundheitsförderlichen Lebensstil vorleben. Auf der anderen Seite kann sie aber auch für Mitglieder hinderlich sein, die notwendigen Versorgungsleistungen zu erhalten.“ In seiner Präsentation veranschaulichte Büscher die Forschungsfelder im Rahmen von „FamiLe“. In vier Bereichen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihren Forschungsfragen nach: „Gesundheit und Gesundheitsverhalten in jungen Familien während der Familienbildungsphase“, die „Bewältigung von Krankheit in jungen Familien“, „Familien im gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungssystem“ und „Die Familie im Alter und in der Endphase des Lebens einzelner Familienmitglieder“.&nbsp;&nbsp; &nbsp;
</p>
<p><br>Mit dem neuen Ansatz, die Lebensverlaufsperspektive einzunehmen, setzt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungskolleg „FamiLe“ wichtige Impulse in der Gesundheits- und Versorgungsforschung. Das Kolleg basiert auf einer engen Kooperation der Hochschule Osnabrück und der Privaten Universität Witten/Herdecke. Jeweils sechs Promovenden und ein Postdoktorand sind am Forschungskolleg in Osnabrück und in Witten/Herdecke tätig.<br><br>Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, FamiLe-Sprecherin in Osnabrück, betonte im gut gefüllten Tagungssaal auf dem Caprivi-Campus, dass die ohnehin enge Zusammenarbeit in dem Kolleg in feste, modellhafte Strukturen gegossen wurde. „Von dieser engen Vernetzung profitieren alle Beteiligten, weil wir uns gemeinsam vielen Forschungsfeldern widmen können und dabei einen umfassenden Blick auf die Familienphasen haben.“ Die Erkenntnisgewinne fließen dann auch direkt in die Lehre ein. „Die Förderung der Gesundheitsberufe ist eines unserer Kernanliegen, und wir setzen natürlich darauf, Qualifikationsmöglichkeiten anzubieten, die immer auf dem aktuellsten Stand der Forschung basieren.“&nbsp; &nbsp;<br><br>Die erste „Internationale Fachtagung ,Familiengesundheit im Lebensverlauf‘“ war da ein wesentlicher Baustein. Neben Anja Hartmann zählten auch Prof. Dr. Katharina Gröning (Universität Bielefeld), Prof. Dr. Ingrid Schoon (University of London) und Dr. Heike Ohlbrecht (Humboldt-Universität Berlin) zu den Referentinnen und Referenten. In einer Poster-Session konnten sich die Teilnehmenden ein Bild von den einzelnen Forschungsprojekten des Kollegs machen. Von der „Geburtserfahrung und postnatalen Befindlichkeit von Vätern“ bis zum Themenfeld „Schwerpflegebedürftige und ihre Familien: Inanspruchnahme von Tagespflege“. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b>
</p>
<p>Julia Kümper
</p>
<p>Tel.: 0541 969-2117
</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:Kuemper@wi.hs-osnabrueck.de">Kuemper@wi.hs-osnabrueck.de</a> 
</p>
<p><a href="http://www.familiengesundheitimlebensverlauf.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.familiengesundheitimlebensverlauf.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Oct 2013 10:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Digitalisierung der Landwirtschaft – quo vadis?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2013/10/digitalisierung-der-landwirtschaft-quo-vadis/</link>
                        <description>COALA-Symposium zum Thema „Daten in der Landwirtschaft: Erfassung, Interpretation, Aktion“
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Agrartechnik ist das Arbeitsfeld des Kompetenzzentrums COALA (Competence of Applied Agricultural Engineering) an der Hochschule Osnabrück: Es bringt Forscher aus der Wissenschaft, Hersteller der Agrartechnik und Landwirte zusammen, um gemeinsam neue Produkte oder Ideen zu entwickeln. So auch neulich, als COALA&nbsp; zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Daten in der Landwirtschaft – Erfassung, Interpretation, Aktion“ einlud. Vor rund 50 Gästen stellten sich die Diskutanten den Fragen von Moderator Prof. Dr. Arno Ruckelshausen: Ist die Digitalisierung der Landwirtschaft eine Revolution ohne Volk? Wie verfahren wir mit Big Data in der Landwirtschaft?&nbsp; Wie kann die zunehmende Komplexität der technischen Möglichkeiten dennoch benutzerfreundlich bleiben? Und welche Rolle kann und muss der Landwirt spielen? <br><br>An der Podiumsdiskussion beteiligten sich Robin Gebbers vom Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim, der Landwirt Manfred Hurtz, Andreas Möller von Anedo Ltd. und Jens Möller von CLAAS Agrosystems. In der lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass die Agrartechnik in der Benutzerfreundlichkeit und Herstellerkompatibilität noch Entwicklungsbedarf hat, obwohl in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte erzielt worden sind. Der verstärkte Einsatz von Sensortechnik in der Landwirtschaft wird den Landwirt zukünftig noch stärker unterstützen. Dennoch wird es auch weiterhin am einzelnen Landwirt liegen, diese Technik dann auch unternehmerisch sinnvoll einzusetzen. Die Einbeziehung des Landwirts und seines Fachwissens in die Digitalisierung sei der Schlüssel, da waren sich die Diskutanten einig. „Mit der kommenden Generation an Landwirten stehen die ‚digital natives‘ in den Startlöchern – für sie hält die Verbindung aus elektronischer High-Tech und Landwirtschaft weniger Hürden bereit“, so Jens Möller von CLAAS Agrosystems. Einigkeit herrschte auch darüber, dass die Zusammenarbeit aus den Fachgebieten Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik sowie Boden- und Pflanzenkunde noch stärker verzahnt und ausgebaut werden muss. „Das Kompetenzzentrum COALA verhält sich in der deutschen Forschungslandschaft in Hinblick auf die wachsende Interdisziplinarität vorbildlich“, unterstrich Robin Gebbers am Ende der Diskussion. <br><br>Die Podiumsdiskussion bildete den Schlusspunkt zum dreitägigen „Plugfest“ der AEF (Agricultural Industry Electronic Foundation) am Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück. Das Plugfest bietet Landmaschinenherstellern die Möglichkeit, die Kompatibilität ihrer Software zwischen den einzelnen Herstellern vor der Produktreife zu testen. Der Vizepräsident der Hochschule für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann, begrüßte die Teilnehmer aus der ganzen Welt bei der Eröffnungsveranstaltung im Industriemuseum am Piesberg. Er spannte an dem industriehistorischen Ort den Bogen von der dort ausgestellten&nbsp; frühindustriellen Technik bis hin zur Region „Agrotech-Valley“ Osnabrück.<br><br>Das „Plugfest“ findet zweimal jährlich statt und wurde in diesem Jahr vom Kompetenzzentrum COALA und dem ISOBUS Test Center des Competence Center ISOBUS e.V. (CCI) ausgerichtet. „Die Ausrichtung des Plugfests in Kooperation mit dem CCI war ein großer Gewinn für die Hochschule Osnabrück. Die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen ist essentiell für die agrartechnische Forschung an der Hochschule“, betont der COALA-Sprecher Prof. Ruckelshausen. Die anwendungsorientierte Forschung an einer Fachhochschule könne nur in Kooperation mit den Unternehmen stattfinden. Der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie die vielseitigen Kontakte von Studierenden zu potentiellen Arbeitgebern seien sehr wertvoll, so der Professor für Physik und Sensorik. – Hierdurch ergeben sich zahlreiche Forschungsprojekte und Abschlussarbeiten mit den Agrartechnikherstellern, insbesondere aus der Region. <br><br>Der CCI ist ein an der Hochschule ansässiger Verein, in dem mehrere mittelständische Landtechnikunternehmen herstellerübergreifend zusammenarbeiten. <br><br>Die Podiumsdiskussion war die zweite Veranstaltung in der Reihe „COALA-Symposien“, die von der Hansalinie e. V. unterstützt und finanziert wird. Die Hansalinie e. V. ist ein Zusammenschluss der Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Vechta zur Förderung der regionalen Wirtschaft. <br><br>Weitere Informationen zu den COALA Symposien stehen im Internet bereit: <a href="http://www.coala.hs-osnabrueck.de" target="/" rel="noreferrer">www.coala.hs-osnabrueck.de </a><br><b><br>Für Fragen wenden Sie sich bitte an:</b><br>Kompetenzzentrum COALA<br>Fritz Matthäus<br>Tel: 0541 969 3933<br>E-Mail:<a href="mailto:f.matthaeus@hs-osnabrueck.de"> f.matthaeus@hs-osnabrueck.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Jul 2013 14:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunft Lebensraum Stadt – neuer Binnenforschungsschwerpunkt an der Hochschule Osnabrück ausgewählt </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2013/07/zukunft-lebensraum-stadt-neuer-binnenforschungsschwerpunkt-an-der-hochschule-osnabrueck-ausgewaehlt/</link>
                        <description>Profilbildendes Thema wird mit 600.000 Euro unterstützt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 19. Juli&nbsp; 2013) Die Hochschule Osnabrück möchte die seit Jahren erfolgreiche Entwicklung ihrer Forschungsaktivitäten durch eigene Maßnahmen gezielt in ausgewählten Bereichen unterstützen. Diese Schwerpunktbildung soll sich durch ein hohes Innovationspotential auszeichnen und eine thematische Fokussierung aufweisen. Dazu fördert die Hochschule Osnabrück ausgewählte erfolgversprechende Binnenforschungsschwerpunkte (BFSP) durch finanzielle Unterstützung. 
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als dritter Binnenforschungsschwerpunkt wurde aus dem internen Wettbewerb 2013 der Projektantrag zum Thema "Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt" vom Präsidium zur Förderung mit insgesamt 600.000 Euro ausgewählt. In diesem hoch innovativen Forschungsfeld analysieren die Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt elf Fachgebieten der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur internationale und nationale Ansätze urbaner Agrikultur und bearbeiten daraus transdisziplinär angelegte Fragestellungen. Das Themenfeld „Urbane AgriKultur“ verbindet die Bereiche Stadtentwicklung, -planung und -gestaltung durch fächerübergreifende Forschungsarbeit mit Produktion und Konsum zu einer nachhaltigen (ökologisch, ökonomisch, sozialen) Herangehensweise.&nbsp; Ziel dieses Verbundes, der zu diesem Thema in einer solchen Breite an keiner anderen deutschen Hochschule besteht, ist es, nachhaltige Zukunftsoptionen für Städte und Stadtregionen für urban farming, urban gardening und urban horticulture - in diesem BFSP dargestellt als „Urban AgriKultur“ - zu entwickeln.<br><br>Die Hochschule Osnabrück will ihr gesellschaftspolitisches Engagement profilbildend entwickeln. Mit dem Binnenforschungsschwerpunkt "Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt", der mit seinem fächerübergreifenden Ansatz zur Lösung drängender Herausforderungen an der Schnittstelle ökonomischer, sozialer und ökologischer Fragestellungen beitragen soll, wird dieses Profil weiter gestärkt. Sprecher der Forschungsgruppe ist Prof. Dr. Cord Petermann aus der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.
</p>
<p><br><b>Weitere Informationen:</b><br><br>Ansprechpartner: Prof. Dr. Cord Petermann<br>Tel.: 0541 969-5125<br>E-Mail: <a href="mailto:c.petermann@hs-osnabrueck.de">c.petermann@hs-osnabrueck.de <br></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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