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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:12 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:12 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreicher dritter Durchlauf der Veranstaltung International Students meet Business </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/erfolgreicher-dritter-durchlauf-der-veranstaltung-international-students-meet-business/</link>
                        <description>Im April hatten internationale Studierende der Hochschule Osnabrück erneut die Chance, durch das Veranstaltungsformat International Students meet Business mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gespräche mit regionalen Unternehmen, Tipps rund um Lebenslauf, Bewerbung und Recruiting sowie eine Podiumsdiskussion mit zwei Alumni erwarteten die rund 40 internationalen Studierenden aus 15 verschiedenen Fachrichtungen am Donnerstag, 16. April, beim dritten Durchlauf der Veranstaltung International Students meet Business. Dabei hatten sie die Chance, sich mit Vertreter*innen aus sieben Unternehmen der Region ganz ungezwungen in Kleingruppen unter anderem dazu auszutauschen, worauf Recruiter*innen bei einer Bewerbung achten und welche Qualifikationen entscheidend sind.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam organisiert mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) hatte auch der dritte Durchlauf des Programms das Ziel, Unternehmen und internationale Studierende aufeinander aufmerksam zu machen, um Vernetzung und Karriereperspektiven zu schaffen.</p>
<p><strong>Umfassende Möglichkeiten rund um das Thema „Arbeitsmarkt“</strong></p>
<p>„Wir wollen den Studierenden die Möglichkeit bieten, Barrieren abzubauen und sich in entspannter Atmosphäre zu informieren“, erklärt Laetitia Godineau vom Center for International Students und dem Projekt FIT (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt), die die Veranstaltung organisiert hat. „Deshalb bieten wir zwei Gesprächsrunden in Kleingruppen an, in denen die Studierenden einfach Fragen stellen können, die sie ihnen sonst niemand so leicht beantworten kann. Gleichzeitig möchten wir den Unternehmen ermöglichen, das Potenzial in unseren internationalen Studierenden zu erkennen und sie als potenzielle Fachkräfte zu gewinnen.“ .&nbsp;</p>
<p>An der großen Beteiligung der Studierenden kann sie sehen, dass das Thema auf großes Interesse stößt, und auch auf der Veranstaltung selbst macht sich das bemerkbar: Schon vor der ersten Gesprächsrunde sitzen Arbeitgebende und Studierende gemeinsam auf den Sitzen in der Caprivi Lounge der Hochschule und tauschen sich aus – und auch nach dem offiziellen Teil, der mit der Siegerehrung des Videowettbewerbs hsos4me abschließt, bleiben viele der Teilnehmenden noch da, um sich weiter zu vernetzen und Fragen zu stellen.</p>
<p>„Ich habe viele Tipps mitgenommen“, sagt Fulbert Yameogo, der Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) studiert. Zuerst war er skeptisch, doch nun ist er sehr froh, teilgenommen zu haben. „Ich würde allen internationalen Studierenden empfehlen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und teilzunehmen, um am Ende einen Job oder ein Praktikum zu bekommen.“</p>
<p>Auch Yesenia Jazmin Chapula Gutierrez, Studentin im Studiengang Management in Nonprofit-Organisations (M.A.), konnte überraschend viel für sich mitnehmen.&nbsp;</p>
<p>„Ich studiere Nonprofit und hier sind nur Unternehmen“, schildert sie. „Aber ich habe einfach gefragt, ob diese vielleicht Stiftungen oder soziale Projekte leiten, und: Ja! Ich habe schon zwei Kontakte gefunden und das war sehr interessant für mich.“</p>
<p><strong>Tipps von Alumni</strong></p>
<p>Auch die Podiumsdiskussion soll dazu beitragen, die Studierenden zu motivieren. In diesem Jahr berichteten Ana Tello, die 2021 ihren Abschluss an der Hochschule Osnabrück in Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion (B.Eng.) machte, und Nicolás García, Absolvent des Studiengangs International Business and Management (M.A.) aus dem Jahr 2021 von ihren Erfahrungen und dem, was sie gelernt haben.</p>
<p>„Man sieht oft nur, was andere gerade besser können als man selbst“, sagt Ana Tello schließlich zum Ende der Runde hin als Motivation für alle Studierenden im Raum. „Schaut euch an, was ihr alles schon geschafft habt: Ihr seid aus einem anderen Land hergezogen und habt ganz neu angefangen. Ich finde es wichtig, dass man sich das bewusst macht.“</p>
<p>„Wir wissen, dass Diversität ein Innovationsmotor ist“, appelliert auch Patricia Gozalbez Canto als Moderatorin an die Anwesenden der Veranstaltung. Gemeinsam mit Jana Sponbiel organisiert sie das Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück, über das sie Unternehmens- und Alumnikontakte für die Veranstaltung herstellen konnte. Nicolás García, zum Beispiel, hat erfolgreich am ersten Durchlauf teilgenommen. „Aktuelle Studien zeigen, dass diverse Teams kreativere und repräsentativere Lösungen hervorbringen. Wir brauchen diese unterschiedlichen Perspektiven, um Innovation voranzutreiben.“</p>
<p><strong>Informationen zur Veranstaltungsreihe International Students meet Business</strong></p>
<p>International Students meet Business ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) stattfindet. Bis Ende 2028 soll der Studienerfolg internationaler Studierender mit Abschlussabsicht verbessert und ihr Übergang in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Team bestehend aus Vertreter*innen des Center for International Students unter der Leitung von Kerstin Frodl, und dem LearningCenter, dass die Peer-to-Peer-Ebene für internationale Studierende gestärkt und ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut wird. Internationale Studierende sollen die Chance bekommen, während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln und davon nach dem Studienabschluss profitieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Laetitia Godineau<br>Center for International Students / Projekt "FIT - Förderung internationaler Talente" für den Arbeitsmarkt<br>Career Service International<br>Telefon: 0541 969-3554<br>E-Mail: <a href="mailto:career-international@hs-osnabrueck.de" class="mail">career-international@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Kerstin Frodl<br>Center for International Students<br>Telefon: 0541 969-3185<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:k.frodl@hs-osnabrueck.de" class="mail">k.frodl@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.</p>
<p>Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gelände installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der Fähre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der Fähre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erhöht und das öffentliche Netz spürbar entlastet werden.</p>
<h4><strong>Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement</strong></h4>
<p>Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilität ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>„Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Mobilität, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. „Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ‚Wellness-Betrieb‘ gehalten.“</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gelände der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Ergänzt wird sie durch einen stationären elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.</p>
<h4><strong>Von der Forschung in die Praxis: zukunftsfähige Geschäftsmodelle</strong></h4>
<p>„Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen“, so Pfisterer. „Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anfänglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Lösungen zur Energieversorgung zu schaffen“, ergänzt Griese.</p>
<p>„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität“, sagt Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia. „Die Kombination von E-Fähre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gefördert und läuft bis Januar 2027. Die Hochschule Osnabrück bringt als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ihre interdisziplinäre Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969 – 3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Telefon: 0541 969 – 3664<br>E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 12:32:34 +0200</pubDate>
                        <title>Vergangenheit zum Anfassen: Studierende der Hochschule Osnabrück entwickeln interaktive Runen-Station für das Varusschlacht-Museum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/vergangenheit-zum-anfassen/</link>
                        <description>Zwei Media &amp; Interaction Design-Studierende haben eine Touchscreen-Anwendung für die Sonderausstellung „VERLORENE KRIEGER – Germanen zwischen Macht und Mythos“ in einem Kooperationsprojekt mit dem Museum und Park Kalkriese entwickelt. Seit dem 25. April können Gäste des Varusschlacht-Museums in Bramsche im Osnabrücker Land eine einzigartige Präsentation von mehr als 1.200 germanischen Artefakten aus dem 2. bis 5. Jahrhundert nach Christi erleben und sich an interaktiven Stationen neue Perspektiven auf das Leben der Germanen erschließen.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Woher nahmen die Germanen eigentlich die Idee für eine eigene Schrift? Diese bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig geklärte Frage stellt sich auch im Zusammenhang mit den rund 1.500 Jahre alten Funden aus dem Thorsberger und Nydamer&nbsp;Moor im heutigen deutsch-dänischen Grenzgebiet, wo sie über die Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten blieben. Denn unter ihnen befinden sich zwei der ältesten mit Runen beschrifteten Objekte.</p>
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<p><strong>Ausstellungs-Komponente motiviert zum Mitmachen</strong></p>
<p>Direkt neben der Vitrine mit den beiden Schaustücken lädt eine interaktive Touchscreen-Station dazu ein, dem Ursprung der Runen auf die Spur zu kommen. Entwickelt wurde sie von Nicole Tkacev und Michael Eden, beide studieren Media &amp; Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. In einem Semesterprojekt setzten die Studierenden das Vorhaben vollständig um: Von der Konzeption der Inhalts- und Interaktionsstrukturen über das Design der Benutzeroberfläche und der digitalen Schriftzeichen der antiken Alphabete bis hin zur Programmierung der App und dem Test der Benutzerfreundlichkeit ihrer Lösung – in regelmäßigem Austausch mit der Kuratorin Teresa Kopp und dem Ausstellungsteam. So ist eine Applikation entstanden, die mit großflächigen, eher ungewöhnlich gestalteten Interaktionselementen die Gäste des Museums dazu anregt, das älteste nordische Runenalphabet zu untersuchen, auszuprobieren und mit verschiedenen noch älteren Zeichensystemen aus Südeuropa, den möglichen Vorbildern der Runen, zu vergleichen. Zum Abschluss können die Gäste wählen, welche der aktuellen Forschungsthesen zum Ursprung der Runen sie am meisten überzeugt.</p>
<p>Kuratorin Teresa Kopp berichtet: „Unser Wunsch an die Station war es, zu zeigen, dass Forschung kein abgeschlossener Prozess ist, sondern stets von offenen Fragen begleitet wird. Die ungeklärte Herkunft der Runenschrift ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür. Mit der Station möchten wir die Besuchenden dazu einladen, sich selbst mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen, unterschiedliche Argumente abzuwägen und schließlich eine eigene Meinung zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war für uns ausgesprochen inspirierend: Mit ihrem frischen Blick von außen, kreativen Ideen und ihrem Fachwissen haben sie das Projekt auf überzeugende Weise umgesetzt.“</p>
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<p><strong>Beispiel für Interdisziplinarität und Praxisbezug des Designstudiums</strong></p>
<p>Der Hochschulbetreuer Prof. Henrik Arndt stellt fest: „Die in Museen zunehmend stattfindende Erweiterung der klassischen Ausstellungsformate um digitale Interaktion und Partizipation eröffnet im Bereich des Media &amp; Interaction Designs neue, ausgesprochen spannende Tätigkeitsfelder. Es ist beeindruckend zu sehen, wie souverän die Studierenden auch diese Herausforderungen meistern und wie viel Anerkennung ihre Arbeit erfährt.“ Das Projekt zeige exemplarisch, wie sich der fachliche Facettenreichtum des Studiengangs in der Praxis bewähre, so der Professor für Interaktive Medien an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Nicole Tkacev freut sich über praktische Erfahrungen im Projekt: „Es ist ein großer Unterschied, ob man eine Aufgabe nur für die Abgabe in der Hochschule bearbeitet oder tatsächlich mit dem Auftraggeber aus der Praxis an einem Tisch sitzt. Zu sehen, wie das Museum arbeitet und dabei sein eigenes Wissen einbringen zu können, war sehr motivierend.“ Durch den engen Austausch lerne man viel schneller, was in der Praxis wichtig ist, betont die Studentin. Sie empfiehlt ihren Studiengang jedem, „der Lust auf Abwechslung hat. Wir können in ganz unterschiedlichen Bereichen ausprobieren. Durch die Praxisprojekte erhält man die Möglichkeit, nicht nur die Theorie kennenzulernen, sondern auch an echten Aufgaben zu arbeiten. Wer gern sofort etwas macht und sehen will, was aus den eigenen Ideen entsteht, ist in diesem Studiengang genau richtig.“</p>
<p>Der Studiengang Media &amp; Interaction Design kombiniert die vielfältigen Bereiche der Gestaltung digitaler Medien mit Inhalten der Informationstechnologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Vom 1. bis zum 31. Mai können sich Interessierte mit einem digitalen Portfolio um einen Studienplatz für das kommende Wintersemester bewerben. Mehr Informationen stehen unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/mid-ba" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/mid-ba</a> bereit.</p>
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<p><strong>Überregionale Bedeutung der Ausstellung im Wechselspiel von Wissenschaft, Kultur und Bildung</strong></p>
<p>Die Bedeutung der Ausstellung unterstreicht auch die hochrangige Beteiligung bei der Eröffnung: Grußworte sprachen dabei die Osnabrücker Landrätin Anna Kebschull, der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs, die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur von Schleswig-Holstein Dorit Stenke sowie Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. Die Einführung übernahmen Ralf Bleile, Direktor des Museums für Archäologie Schloss Gottorf, und Stefan Burmeister, Geschäftsführer des Museums und Parks Kalkriese. Ihre Präsenz verdeutlicht die überregionale Relevanz der Ausstellung und die enge Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Bildung. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 7. November 2027 im Museum und Park Kalkriese zu sehen.<br>Weitere Informationen: <a href="http://www.verlorene-krieger.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.verlorene-krieger.de</a></p>
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<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong><br>Hochschule Osnabrück<br>Prof. Henrik Arndt<br>Professor für Interaktive Medien<br>Telefon: +49 (0) 541 969-3882<br>E-Mail: <a href="mailto:h.arndt@hs-osnabrueck.de">h.arndt@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe: Resiliente Energieversorgung im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/04/hochschule-osnabrueck-auf-der-hannover-messe-resiliente-energieversorgung-im-fokus/</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsprojekte zu Microgrids und KI-gesteuerten Netzen vorgestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist in diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen auf der Hannover Messe vertreten – und zog mit ihren Projekten zur resilienten Energieversorgung hochkarätige Besucher*an. Neben Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur (MWK), informierten sich auch Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, sowie Prof. Dr. Rianne Letschert, niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, über die zukunftsweisenden Forschungsarbeiten der Hochschule.</p>
<h4><strong>Energieversorgung im Krisenfall: Microgrids&nbsp;</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen, wie elektrische Energieversorgung auch bei Netzausfällen sichergestellt werden kann. Eine mögliche Lösung: Microgrids – kleine, stabile Netze, die eine autarke Versorgung vor Ort ermöglichen. Durch die Modifikation netzangeschlossener Komponenten wie Photovoltaik-Systemen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke können Microgrids entstehen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Labor für Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück, hat hierfür Hard- und Software entwickelt die elektrische Energiequellen und -senken netzbildend arbeiten lassen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Praxisnahe Anwendungen und internationale Kooperationen</strong></h4>
<p>Pfisterer und sein Team zeigen auf der Messe Exponate, die nicht nur die Ideen veranschaulichen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit zeigen. Dazu gehören bi-direktionale Ladepunkte: die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung, bei dem Elektrofahrzeuge über eine PV-Anlage geladen werden und bei Bedarf als dezentrale Energiespeicher dienen, um den Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu erhöhen und das öffentliche Netz zu entlasten. Ein weiteres Projekt sind mobile Schnellladesäulen für kritische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen und niederländischen Sicherheitsbehörden im Rahmen eines EU-Projekts entstanden sind. Zudem präsentieren sie KI-gesteuerte Microgrid-Lösungen für Metropolen wie Toronto die gemeinsam mit dem Center for Urban Energy (CUE) der Toronto Metropolitan University entstanden sind.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 3664<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-hans-juergen-pfisterer/" target="_blank">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:16:30 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende präsentieren technische Ideen für die Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/03/studierende-praesentieren-technische-ideen-fuer-die-zukunft/</link>
                        <description>Auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 26. Februar haben 13 studentische Teams aus den Studiengängen der Elektrotechnik und der Informatik ihre innovativen Projekte vorgestellt, die sie im Winterester 2025/26 erarbeitet haben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Projektmesse „<a href="/loesungen-fuer-morgen/">Lösungen für die Welt von morgen</a>“ am 26. Februar präsentierten 13 studentische Teams aus den Studiengängen Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Osnabrück ihre innovativen Projekte aus dem Wintersemester 2025/26. Die Messe bot Einblicke in kreative technische Lösungen für aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück sowie dem iuk-Netzwerk Osnabrück. Drei Teams wurden von einer Fachjury für ihre besonders überzeugenden Arbeiten ausgezeichnet.</p>
<p>Maximilian Grafmüller, Arne Üffing, Maximilian Neuhaus und Niklas Neuhaus vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/kickassist/">KICKASSIST</a> wurden für das beste Projekt in der Kategorie „Elektronik &amp; Hardwareentwicklung" ausgezeichnet. Die Studierenden der Elektrotechnik haben eine Anwendung für einen Tretroller entwickelt, die eine sichere und regelkonforme elektrische Unterstützung ermöglicht. Ziel war es, einen verbauten E-Bike-Motor so anzusteuern, dass dieser ausschließlich dann unterstützt, wenn tatsächlich ein aktiver Kick durch die fahrende Person erfolgt.</p>
<p>Daniel Tschöp, Thanh Tien Nguyen, Lia Siegbert, Tim Deußing, David-William Kray und Kai Oliver Hetmann vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/bioreaktor/">SMART-BIOREAKTOR</a> erhielten eine Auszeichnung für das beste Projekt in der Kategorie „IT-Systeme &amp; digitale Anwendungen". Die Studierenden der Medieninformatik haben eine Virtual-Reality-Anwendung entwickelt, die den Aufbau eines Bioreaktors in einer immersiven und risikofreien Umgebung simuliert, um Studierende der Bioverfahrenstechnik optimal auf die Arbeit mit dem echten Gerät vorzubereiten.</p>
<p>Johannes Krause, Linus Blanke, Tim Buddemeier und Justus Wiegard vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/tess/">TESS </a>wurden für das beste Projekt in der Kategorie „Robotik &amp; Automatisierung" geehrt. Die Masterstudierenden der Elektrotechnik zeigen mit ihrem Roboter, wie mobile Systeme Menschen dort helfen können, wo das Gelände eng, uneben oder steil ist. Das Projekt umfasst die vollständige Konstruktion, Fertigung im additiven Verfahren und die Entwicklung der anwendungsbezogenen Software.</p>
<p>Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule, Schulen und Unternehmen: Dr. Christina Bergmann, Ortwin Cramer, Maik Flaßkamp, Prof. Dr. Carsten Guhr, Jana von Höne, Christine Kammler, Stefan Meyering, Christian Muris und Stefan Uphaus.&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Dank an:</p><ul><li>die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/foerdergesellschaft/" target="_blank">Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück</a> für nachhaltige und nützliche Preise für die Siegerteams!</li><li>das <a href="https://www.iukos.de/" target="_blank" rel="noreferrer">iuk-Netzwerk</a> für das Catering und die Vorstellung vielfältiger beruflicher Perspektiven für unsere Studierenden!</li></ul><p>Die nächste Projektmesse ist bereits geplant und findet Ende August statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Robotik „Made in Osnabrück“: Studierende gründen Verein Osnabotics</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/03/robotik-made-in-osnabrueck-studierende-gruenden-verein-osnabotics/</link>
                        <description>Austausch, Entwicklung und Wettkampf – Robotik in Osnabrück vernetzt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben den gemeinnützigen Verein „Osnabotics“ gegründet. Der neue, institutionenübergreifende Zusammenschluss vernetzt seit diesem Jahr Studierende, Alumni, Forschende und Praxispartner*innen im Bereich Robotik. Ziel des Vereins ist es, gemeinsame Entwicklungsprojekte zu organisieren, die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben zu koordinieren sowie den fachlichen Austausch in der Region dauerhaft zu strukturieren. Hervorgegangen ist Osnabotics aus dem gemeinsamen Field-Robot-Team beider Hochschulen, das 2025 beim International Field Robot Event (FRE) in Italien den Weltmeistertitel gewann.&nbsp;</p>
<p>„Mit Osnabotics schaffen wir ein dauerhaftes Zuhause für Robotik-Begeisterte in Osnabrück. Wir wollen Wissen bündeln, neue Projekte ermöglichen und Menschen zusammenbringen, die Robotik aktiv gestalten möchten“, sagt Dr. Alexander Mock, 1. Vorsitzender des Vereins.</p>
<h4><strong>Wurzeln im Field-Robot-Team</strong></h4>
<p>Die Ursprünge reichen mehr als zwei Jahrzehnte zurück: In einer Arbeitsgruppe an der Hochschule Osnabrück bildete sich eine studentische Initiative, die regelmäßig am International Field Robot Event teilnahm – einem Wettbewerb, bei dem autonome Roboter landwirtschaftliche Aufgaben ohne menschliches Eingreifen bewältigen. Parallel engagierte sich an der Universität Osnabrück eine Gruppe in weiteren Robotik-Wettbewerben.</p>
<p>Ab 2019 arbeiteten die Teams zunehmend enger zusammen und traten schließlich gemeinsam als hochschulübergreifendes Field-Robot-Team an. Mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 2025 entstand der Entschluss, die Zusammenarbeit in einem eigenständigen Verein zu verstetigen.</p>
<h4><strong>Praxisorientierte Robotik – von Agrar bis Highspeed</strong></h4>
<p>Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt weiterhin in der Agrarrobotik. Die Arbeitsgruppe „Feldrobotik“ trifft sich regelmäßig im Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück, einer Forschungsinfrastruktur mit Labor-, Hallen- und direkt angrenzenden Outdoor-Versuchsflächen, in der Agrartechnologien unter realen Bedingungen entwickelt und getestet werden. Dort entwickeln die Mitglieder autonome Systeme für reale Einsatzbedingungen auf dem Feld. Erfahrene Teammitglieder arbeiten dabei eng mit Studierenden aus den Anfangssemestern zusammen, die praktische Erfahrungen ergänzend zu ihrem Studium sammeln möchten.</p>
<p>Zusätzlich entwickelt die Arbeitsgruppe „Autonomous Racing“ einen Prototyp für einen selbstfahrenden Rennwagen. Das interdisziplinäre Team arbeitet dazu mit dem Ignition Racing Team (IRTe) zusammen. Das IRTe ist ein studentisches Rennteam der Universität und Hochschule Osnabrück, dass mit einem selbst gebauten Rennwagen an der Formula Student teilnimmt. Ziel ist die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Fahrzeugs für die Formula-Student-Saison 2027.&nbsp;</p>
<h4><strong>Vernetzung als zentrales Anliegen</strong></h4>
<p>Neben der Projektarbeit setzt der Verein auf institutionenübergreifenden Austausch durch gemeinsame Projekte, regelmäßige Workshops sowie Formate zum fachlichen Austausch. „Wir möchten nicht nur die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben koordinieren, sondern auch unsere Kompetenzen teilen, eine gemeinsame Infrastruktur aufbauen und Doppelentwicklungen vermeiden“, sagen Simon Balzer und Jannik Jose, Vorstandsmitglieder von Osnabotics.</p>
<p>Unterstützt wird Osnabotics dabei durch einen Beirat mit fachlicher Expertise: Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink (Hochschule Osnabrück) sowie Prof. Dr.-Ing. Mario Porrmann (Universität Osnabrück) begleiten die Arbeit beratend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Osnabotics e.V.<br>Web: www.osnabotics.org<br>Telefon: +49 541 91193500<br>E-Mail: info@osnabotics.org</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulluft geschnuppert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/hochschulluft-geschnuppert/</link>
                        <description>Wie fühlt sich Studieren in Osnabrück eigentlich an? 

Genau das konnten rund 550 Oberstufenschülerinnen aus sieben Schulen bei den Hochschulorientierungstagen der Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB) herausfinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Zweimal im Jahr öffnet die ZSB die Türen zu den Osnabrücker Hochschulorientierungstagen und ermöglicht spannende Einblicke in den Studienalltag. Mit dabei: persönliche Austauschrunden mit Studienbotschafterinnen der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><br>Hier berichten Studierende von ihrem eigenen Weg ins Studium, teilen Erfahrungen aus dem Studienalltag und beantworten Fragen rund um Organisation, Finanzierung, Wohnen und Freizeit.<br>Natürlich durfte auch echtes Campus-Feeling nicht fehlen: Einblicke in die moderne Lernlandschaft und die Seminarräume sowie das gemeinsame Essen in der Mensa machten das Studierendenleben hautnah erlebbar und besonders authentisch.</p>
<p><br>Abgerundet wird das Programm durch einen Infovortrag der ZSB zu Orientierungsangeboten, den Studienmöglichkeiten in Osnabrück und Lingen sowie zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren.<br>Ein rundum gelungener Tag für alle, die wissen wollen: Wie studiert es sich eigentlich in Osnabrück?</p>
<p>&nbsp;</p><div><div><div><div><p><strong>Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB)</strong><br>Neuer Graben 27<br>49074 Osnabrück<br>Tel.: +49 541 969 4999<br><a href="mailto:info@zsb-os.de" title="E-Mail an info@zsb-os.de">info@zsb-os.de</a><br><a href="https://www.zsb-os.de" target="_blank" title="Link zur Website www.zsb-os.de" rel="noreferrer">www.zsb-os.de</a></p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 11:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Mehr als nur ein guter Pluspunkt für den Lebenslauf“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/mehr-als-nur-ein-guter-pluspunkt-fuer-den-lebenslauf/</link>
                        <description>Erfolgreicher Abschluss des Niedersachsen-Technikums: Elf Teilnehmerinnen des Berufsorientierungsprogramms für (Fach-)Abiturientinnen starten gestärkt in ihre MINT-Zukunft. Auf der Feierstunde haben sie jetzt über ihre Erfahrungen in Unternehmen sowie an der Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück berichtet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Praxis im Unternehmen, Einblicke ins Studium und eine klare berufliche Orientierung: Elf Teilnehmerinnen haben den aktuellen Durchgang des Niedersachsen-Technikums an der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück erfolgreich abgeschlossen. Über sechs Monate hinweg arbeiteten sie an vier Tagen pro Woche in regionalen Betrieben mit und besuchten an einem Tag Lehrveranstaltungen an den Osnabrücker Hochschulen. Ziel des Programms ist es, jungen Frauen praxisnah Perspektiven im MINT-Bereich zu eröffnen und fundierte Studien- oder Berufsentscheidungen zu ermöglichen. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Berufsfelder, in denen Frauen in Deutschland noch immer unterrepräsentiert sind.</p>
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<p><strong>„Jetzt traue ich mir ein technisches Studium wirklich zu.“</strong></p>
<p>Rieke Bienert zieht ein klares Fazit: „Das Technikum hat mir Sicherheit gegeben, meinen Weg im technischen Bereich weiterzugehen.“ Nach dem Abitur wollte sie nicht direkt ins Studium starten, sondern zunächst herausfinden, wie technische Berufe tatsächlich aussehen und welche Anforderungen sie mit sich bringen.</p>
<p>In ihrem Unternehmen PURPLAN lernte sie zahlreiche Abteilungen kennen – von Projektplanung über Elektrowerkstatt, Lagerlogistik und mechanische Fertigung bis hin zum Konstruktionsbüro. Dort arbeitete sie mit CAD-Software und plante eigenständig Bauteile. Der Wechsel vom Schulalltag in reale Projekte mit festen Abläufen und Verantwortung sei anfangs herausfordernd gewesen, habe sie aber besonders wachsen lassen: „Ich habe gelernt, offen auf Neues zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen und bei Unsicherheiten aktiv nachzufragen.“ Durch die Einblicke in die verschiedenen Abteilungen habe Rieke ein realistisches Bild davon bekommen, wie vielseitig technische Berufe sein können und welch unterschiedlichen Aufgabenbereiche es gibt: „Besonders wichtig war für mich, dass ich gelernt habe, mich schnell in neue Themen einzuarbeiten, flexibel zu bleiben und mich in verschiedenen Arbeitsumgebungen zurechtzufinden.“&nbsp;</p>
<p>An der Universität Osnabrück hat Rieke Bienert die Vorlesung „Grundlagen der Wirtschaftsinformatik“ besucht – ebenfalls eine gute Erfahrung aus ihrer Sicht: „Ich habe ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie Informationssysteme funktionieren, wie Daten verarbeitet werden und welche Rolle digitale Prozesse in Unternehmen spielen.“ Für die 20-Jährige steht fest: „Ein technisches Studium ist für mich nun eine realistische und motivierende Perspektive.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Es war viel mehr als nur ein Pluspunkt für den Lebenslauf.“</strong></p>
<p>Auch Hannah Euler blickt sehr positiv auf das vergangene Halbjahr im Niedersachsen-Technikum zurück. Mit einem schulischen Interesse an Informatik wollte sie herausfinden, ob sowohl ein Studium als auch der Berufsalltag in diesem Bereich zu ihr passen – und gleichzeitig ihr Fachwissen vertiefen: „Besonders wichtig war mir die Möglichkeit, über das Technikum unkompliziert einen qualifizierten Praktikumsplatz mit enger Betreuung zu erhalten.“</p>
<p>Beim Software-Dienstleister basecom entwickelte sie eigenständig eine Web-Anwendung: „Es geht um eine Übersicht der Restaurants in Osnabrück mit internen Bewertungen, Favoritenfunktion und Entscheidungs-Quiz.“ Dafür führte die Technikantin Interviews mit Mitarbeitenden, definierte Anforderungen, entwarf das Design und setzte die Anwendung inklusive Datenbankanbindung technisch um. So durchlief sie den kompletten Entwicklungsprozess – von der Idee bis zum fertigen Produkt. Neben fachlichen Kompetenzen gewann Hannah vor allem an Selbstvertrauen: „Kundentermine, Präsentationen und Teamarbeit haben mir Einblicke in betriebliche Abläufe gegeben und meine kommunikativen Fähigkeiten gestärkt.“ Besonders wertvoll seien für die 18-Jährige die persönliche Atmosphäre, neue Freundschaften und das Gefühl gewesen, als vollwertiges Teammitglied mitzuwirken.</p>
<p>An der Hochschule Osnabrück belegte sie das Modul „Audio- und Videotechnik“ und hat sowohl eine Hausarbeit als auch eine Klausur mitgeschrieben. Hannah Eulers Fazit: „Ich gehe mit neuen Bekannt- und Freundschaften und vielen neuen Kompetenzen aus dem Technikum heraus. Es ist viel mehr als nur ein guter Pluspunkt für den Lebenslauf.“</p>
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<p><strong>Breites Angebot an beiden Hochschulen und in elf Kooperationsunternehmen</strong></p>
<p>So wie Rieke Bienert und Hannah Euler nutzten auch neun weitere junge Frauen das Niedersachsen-Technikum, um ihre Interessen zu schärfen, praktische Erfahrungen zu sammeln und konkrete Studien- oder Ausbildungspläne zu entwickeln. Neben ihren bezahlten Praktika in den elf kooperierenden Unternehmen besuchten die Technikantinnen Lehrveranstaltungen aus unterschiedlichen MINT-Fachgebieten wie „Konstruktion und technische Visualisierung“, „Audio- und Videotechnik“, „Grundlagen der Chemie“, „Physische Geographie (System Feste Erde)“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Laborversuche zur Physik“. Zusätzlich stand Austausch mit Studierenden und Lehrkräften sowie Unternehmens- und Campusbesuche auf dem Programm.&nbsp;</p>
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<p><strong>Den Technikatinnen stehen jetzt viele Wege offen&nbsp;</strong></p>
<p>Auf der Abschlussfeier berichteten die Teilnehmerinnen über ihre Erfahrungen im Technikum und stellten Projekte vor, die sie in ihren Unternehmen eigenständig bearbeitet haben. Ein Highlight war die Verleihung der Abschlussurkunden: Die Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, Professorin Dr. Susanne Düchting, und die Vizepräsidentin der Universität Osnabrück für Internationales, Diversität und wissenschaftliche Qualifikation, Professorin Dr. Andrea Lenschow, beglückwünschten die Teilnehmerinnen gemeinsam zu ihrem Erfolg: „Sie haben in den vergangenen Monaten Mut, Ausdauer und Neugier bewiesen. Darauf können Sie sehr stolz sein. Jetzt stehen Ihnen viele Wege offen. Nehmen Sie das Selbstvertrauen und die Erfahrungen aus dieser Zeit mit in Ihre Zukunft!“&nbsp;</p>
<p>Zu den ersten, die ihre Glückwünsche überbrachten, zählten auch Maleen Glockzin von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, der Hochschul-Präsident und promovierter Ingenieur Professor Dr. Alexander Schmehmann, die Koordinatorin des Berufsorientierungsprogramms Johanna Risse, die den Jahrgang über Monate eng begleitete und die Abschlussfeier souverän moderierte, sowie ihre Kolleginnen Marika Gervens, Judith Bräuer und Svenja Folkerts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Starkes Netzwerk seit 16 Jahren</strong></p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum gilt seit 16 Jahren als erfolgreiches Modellprojekt zur Förderung junger Frauen im MINT-Bereich. Ein Großteil der Absolventinnen entscheidet sich anschließend für ein Studium oder eine Ausbildung in technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern. Gefördert wird das Programm vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung und der Stiftung NiedersachsenMetall. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahrgangs setzt das Niedersachsen-Technikum damit erneut ein starkes Zeichen für praxisnahe Berufsorientierung und nachhaltige Nachwuchsförderung der Frauen im MINT-Bereich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: Kooperierende Unternehmen des Durchgangs 2025/26:</strong></p>
<p>basecom GmbH &amp; Co. KG, Emsland Group, Höcker Polytechnik GmbH &amp; Co.KG, Kämmerer Spezialpapiere GmbH, Tapetenfabrik Gebr. Rasch GmbH &amp; Co. KG, The Plantly Butchers GmbH &amp; Co. KG, Schoeller Technocell GmbH &amp; Co. KG, Stadtwerke Osnabrück, PURPLAN, Volkswagen Osnabrück GmbH, ZF Friedrichshafen AG.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br><a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://www.niedersachsen-technikum.de/</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:04:13 +0100</pubDate>
                        <title>Projektmesse zeigt studentische Ideen für die Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/projektmesse-zeigt-studentische-ideen-fuer-die-zukunft/</link>
                        <description>Studierende der Fakultät IuI stellen am Donnerstag, 26. Februar, ab 15 Uhr ihre „Lösungen für die Welt von morgen“ vor. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Veranstaltungsort ist das SL-Gebäude am Campus Westerberg, Barbarastraße 21.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft erleben: Auf der studentischen Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ präsentieren Studierende der Elektrotechnik, Medieninformatik und Technischen Informatik innovative Projekte aus dem Wintersemester. Die Veranstaltung zeigt 13 praxisnahe Konzepte und Anwendungen, die aktuelle Herausforderungen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Technik adressieren.</p>
<p>Die Projekte decken verschiedene Themenfelder ab – von nachhaltigen Mobilitätslösungen über intelligente Steuerungssysteme bis hin zu digitalen Assistenz- und Lernanwendungen. Hier ein paar Beispiele:&nbsp;</p>
<p><strong>Nachhaltig: Robuste Frästechnik von gestern als Teil der automatisierten Fertigung von heute&nbsp;</strong></p>
<p>Vier Masterstudierende der Elektrotechnik haben einen Fräsroboter aus den 1990ern in das moderne, serverbasierte Produktionssystem des Robotiklabors der Hochschule integriert. Ihr Projekt zeigt, wie mit durchdachter Planung, Sicherheitskonzepten und moderner Software auch 30 Jahre alte Technik sinnvoll neu genutzt wird.</p>
<p><strong>Gesund: „Nie wieder durstig“&nbsp;</strong></p>
<p>Sechs Informatik-Studierende haben die Getränke-Nachbestellung am Arbeitsplatz automatisiert. Ihre Idee: Eine spezielle Messplattform erfasst durchgehend das Gewicht der Vorräte und berechnet so den aktuellen Bestand. Wird ein Mindestwert unterschritten, bestellt das System über eine App selbstständig nach – ganz ohne manuelle Kontrolle oder technischen Aufwand für das Personal.</p>
<p><strong>Sicher unterstützt: Anwendung für Tretroller</strong></p>
<p>Das Projekt „Kickassist“ ergänzt einen Roller um eine elektrische Unterstützung: Sie kommt nur dann zum Einsatz, wenn die fahrende Person tatsächlich aktiv anschiebt – der Motor hilft also nur beim Kick und ersetzt nicht die eigene Muskelkraft. Sensoren messen dabei Bewegung und Gewichtsverlagerung, sodass das System sicher, manipulationsgeschützt und regelkonform nur in passenden Situationen Hilfe leistet.</p>
<p><strong>Smart studieren: Mit Virtual Reality Bioverfahrenstechnik entdecken</strong></p>
<p>Sechs Studierende der Medieninformatik haben die VR-Anwendung „Smart-Bioreaktor“ entwickelt. Damit können ihre Kommiliton*innen aus der Bioverfahrenstechnik den Aufbau eines komplexen Bioreaktors realitätsnah und risikofrei üben, bevor sie mit dem echten Gerät im Labor arbeiten. – Das erhöht Sicherheit, Verständnis und praktische Routine. Wie in den anderen Projekten, fließen auch hier technisches Know-how und fachliche Praxis optimal zusammen.</p>
<p>Die Messegäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm: Nach dem „Projektslam“, bei dem jedes Team seine Idee in einer Minute vorstellt, können die Messestände besucht und Prototypen ausprobiert werden. Zusätzlich bieten kurze Fachvorträge vertiefende Einblicke. Schülerinnen und Schüler erhalten Informationen zum Studienangebot der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. Ein Höhepunkt ist die Preisverleihung an die besten Projekte, ausgewählt von einer Fachjury aus Schulen, Unternehmen und Wissenschaft.&nbsp;</p>
<p>Die Projektmesse wird unterstützt von der <a href="/foerdergesellschaft/">Fördergesellschaft </a>der Hochschule Osnabrück und dem iuk-Unternehmensnetzwerk Osnabrück.</p>
<p><a href="/loesungen-fuer-morgen/">Mehr Informationen zur Projektmesse und zu allen Projekten</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IuI</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 09:25:40 +0100</pubDate>
                        <title>Good Practice Beispiel: Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück von der UNESCO ausgewählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/good-practice-beispiel-programm-mentoringinterkult-der-hochschule-osnabrueck-von-der-unesco-ausgewaehlt/</link>
                        <description>Das Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück wurde als eines von 15 innovativen Good-Practice-Beispielen von der UNESCO IESALC und Lumina Foundation ausgewählt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Benachteiligung von Studierenden mit geringem Einkommen, Behinderung, Fluchthintergrund oder indigener Abstammung – mit Blick auf diese vier Aspekte hat das UNESCO Institute of Higher Education (IESALC) mit Unterstützung der Lumina Foundation weltweit Unterstützungsangebote an Universitäten geprüft. 15 aus über hundert Programmen wurden als Good-Practice-Beispiele ausgewählt und in zwei Publikationen der UNESCO Digital Library vorgestellt. Mit dabei: die Hochschule Osnabrück mit dem seit 2020 bestehenden Programm Mentoring.INTERKULT.&nbsp;</p>
<p><strong>Mentoring.INTERKULT für einen fließenden Übergang in den Arbeitsmarkt&nbsp;</strong></p>
<p>Das Programm Mentoring.INTERKULT ist seit 2020 eine Antwort auf den Fachkräftemangel und den steigenden Bedarf der Unternehmen an Innovation und Flexibilität. Es bietet internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte die Möglichkeit, einen Fuß in die Tür des deutschen Arbeitsmarkts zu bekommen, und gleichzeitig regionalen Unternehmen die Chance, genau die Fachkräfte kennenzulernen, die sie benötigen.</p>
<p>Das Programm startet jährlich im Oktober und läuft über neun Monate, in denen die Studierenden die Möglichkeit haben, an Bewerbungstrainings und Workshops zum Sicheren Auftreten und Empowerment teilzunehmen, sich mit ihren Mentor*innen aus regionalen und überregionalen Unternehmen auszutauschen und erste Netzwerke im deutschen Arbeitsmarkt zu knüpfen. Mit Erfolg: Etwa die Hälfte der teilnehmenden Mentees konnte sich schon während des Programms einen Praktikumsplatz sichern und vielen gelingt nach dem Studium ein reibungsloser Übergang in den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Dabei erfreut sich das Programm jährlich einer steigenden Resonanz – sowohl an internationalen Studierenden mit der Absicht, nach dem Abschluss in Deutschland zu arbeiten, als auch an Unternehmen, die ihre Teilnahme als Chance sehen, engagierte Fachkräfte zu gewinnen. Mittlerweile haben am Programm insgesamt 82 Studierende aus 41 Herkunftsländern sowie 45 Unternehmen mit 52 Mentor*innen teilgenommen.</p>
<p>Das Programm wird aus Geldern des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) finanziert, und kann bis Ende 2028 weitergeführt werden.</p>
<p>„Chancengerechtigkeit ist eines der erklärten Ziele der Hochschule Osnabrück“, sagt Dr. Patricia Gozalbez Cantó. „Mentoring.INTERKULT ist mit seiner Gründung 2020 einer unserer Vorreiter bei der Unterstützung internationaler Studierender und Studierender mit Migrationsgeschichte. Wir freuen uns sehr, dass wir damit nicht nur bei Studierenden und Unternehmen Anklang finden, sondern auch die UNESCO IESALC überzeugen konnten und hoffen darauf, das Programm dauerhaft in das Angebot der Hochschule eingliedern zu können.“</p>
<p>Mentoring.INTERKULT wird aktuell im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) durchgeführt, an dem auch das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind.</p>
<p><strong>Weitere ausgezeichnete Projekte</strong></p>
<p>Die Fallstudie des UNESCO IESALC und der Lumina Foundation wurde durch einen öffentlichen Aufruf sowie Online-Suche und durch direkte Referenzen von einigen der kontaktierten Universitäten durchgeführt.</p>
<p>Aus über hundert Angeboten weltweit wurde zunächst eine Vorauswahl getroffen, um dann 15 Angebote verteilt auf vier Kernbereiche als Good-Practice auszuzeichnen. Die ausgewählten Programme zeichnen sich dabei durch einen zielgerichteten, umfassenden Charakter und innovativen Ansatz aus. Sie umfassen ein breites Spektrum an Aktivitäten wie arbeitsintegriertes Lernen, Mentorenschaften, Karrieremessen und Partnerschaften mit Arbeitgeber*innen.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück steht als Hochschule daher neben der RWTH Aachen, der Dominican University in Illinois, USA, sowie dem Science Po in Paris, Frankreich, als Best Practice für die Unterstützung von Studierenden mit Fluchthintergrund. Weitere Auszeichnungen gingen z.B. an die University of Edinburgh in Schottland, die Monash University in Australien und die University of British Columbia in Kanada. Die Hochschule Osnabrück ist eines von insgesamt nur zwei Beispielen aus Deutschland.&nbsp;</p>
<p>Der UNESCO-Bericht deckt eine Beschreibung der Programme sowie Herausforderungen und Zukunftsperspektiven ab und soll somit anderen Hochschulen weltweit als Inspiration für eigene Unterstützungsangebote dienen.&nbsp;</p>
<p><strong>UNESCO Institute of Higher Education und die Lumina Foundation</strong></p>
<p>Das UNESCO Institute of Higher Education (IESALC)&nbsp;ist die einzige Institution innerhalb der UNESCO und des Systems der Vereinten Nationen, die sich ausschließlich mit der Hochschulbildung befasst. Es unterstützt die Mitgliedstaaten bei der faktenbasierten Politikgestaltung, fördert die Vernetzung und setzt sich für Veränderungen ein, um Fortschritte in der Hochschulbildung in verschiedenen Schwerpunktbereichen zu fördern.</p>
<p>Die Lumina Foundation ist eine unabhängige, private Stiftung in Indianapolis, die sich für den Zugang zu und die Möglichkeit auf (Hochschul-)Bildung aller Menschen einsetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br>E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 09:12:13 +0100</pubDate>
                        <title>„Technothek“ startet an Nikolaus in der Stadtbibliothek Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/technothek-startet-an-nikolaus-in-der-stadtbibliothek-osnabrueck/</link>
                        <description>Kooperationsprojekt mit dem Verein Deutscher Ingenieure und der Hochschule Osnabrück: Eintauchen in die Welt von Lego Spike, Fischertechnik und 3D-Druck </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Tüfteln, staunen, ausprobieren: Zur Eröffnung der „Technothek“ am Nikolaustag, 6. Dezember, laden der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) und die Stadtbibliothek Osnabrück“ in die Kinder- und Jugendbibliothek, Markt 1, ein. Mit dabei sind auch Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Technothek ist ein neues Angebot der Stadtbibliothek Osnabrück. Es richtet sich an Familien, Kinder und Jugendliche, die Lust haben, die Welt der Technik und Naturwissenschaften auf spielerische Weise kennenzulernen. Vom Kugelbahnbau über Solar-Experimente und Robotik-Baukästen ist alles dabei. Die Allerkleinsten lernen spielend mit dem Digi-Zug, Größere können sich im 3D-Druck ausprobieren.</p>
<p>Zwischen 11 und 15 Uhr laden verschiedene Stationen zum Mitmachen, Ausprobieren und Staunen ein. Jeweils um 11.30 Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr fasziniert Felix Homann die Besucherinnen und Besucher mit einer 30-minütigen MINT-Show.</p>
<p>Nach der Eröffnung können die Materialien mit einem gültigen Bibliotheksausweis in der Kinder- und Jugendbibliothek tageweise ausgeliehen und in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek genutzt werden.</p>
<p>Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat der Stadt Osnabrück, freut sich über das neue Angebot: „Die Stadtbibliothek ist schon lange bekannt dafür, Bildungsangebote zu entwickeln, die einfach Freude machen. Die Lust am Entdecken, am Experimentieren und Wachsen steht auch bei der Technothek im Fokus. Ich freue mich daher sehr über die Kooperation mit dem VDI, die diese großartige Ausstattung möglich gemacht hat.“</p>
<p>„Als VDI ist uns die Nachwuchsförderung eine besondere Herzensangelegenheit,“ ergänzt Prof. Angela Hamann-Steinmeier, Vorsitzende des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland und Professorin für Bioverfahrenstechnik an der Hochschule Osnabrück. „Mit der Technothek wollen wir dazu beitragen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Osnabrück Zugang zu hochwertigen MINT-Materialien erhalten. So können sie in der Technothek Interessen und Talente entdecken, von denen sie vielleicht selbst noch gar nichts wussten. Die Stadtbibliothek mitten in Osnabrück ist dafür ein idealer Ort.“</p>
<p>An der Auftaktveranstaltung ist die Hochschule Osnabrück nicht nur durch die VDI-Vorsitzende vertreten: Auch ihr Hochschulkollege Steffen Scherbring, der im VDI die Young Engineers koordiniert, sowie Studierende der Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik nehmen teil. „Kinder und Jugendliche früh für Technik zu begeistern bedeutet, ihnen die Chance zu geben, die Zukunft aktiv mitzugestalten“, betont Hamann-Steinmeier. „Mit der Technothek leisten die Stadtbibliothek Osnabrück, der VDI und die Hochschule Osnabrück gemeinsam einen wichtigen Beitrag für den technischen Nachwuchs und eine zukunftsfähige Gesellschaft.“</p>
<p>Die Veranstaltung am Nikolaustag bietet den Auftakt zu einem vielfältigen Programm im Jahr 2026. An jedem letzten Freitag im Monat lädt die Stadtbibliothek Osnabrück Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Aktionen ein. So werden der 3D-Drucker mit eigenen Modellen programmiert, die Fischertechnik Profi-Kugelbahnen zum Wettrennen aufgebaut oder die Welt von Lego Spike erkundet. Das jeweils aktuelle Programm wird im Vorfeld über die Homepage, das Quartalsprogramm und Instagram veröffentlicht.</p>
<p>Ermöglicht wurde die Technothek durch ein Sponsoring des VDI, der neben der Finanzierung der Erstausstattung das Projekt auch weiterhin mit fachlicher Expertise und konkreten Veranstaltungsangeboten als Kooperationspartner begleiten wird.</p>
<p>Ihre Ansprechpartnerin:</p>
<p>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier<br>Tel.: 0541 969-2902<br><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/personensuche/?az=/c:h/#" target="_blank">a.hamann@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück entwickelt Testsystem für Laserscanner (LiDAR) an autonomen Fahrzeugen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/hochschule-osnabrueck-entwickelt-testsystem-fuer-laserscanner-lidar-an-autonomen-fahrzeugen/</link>
                        <description>Gemeinsames Forschungsprojekt mit Start-up SCRAMBLUX GmbH und Leibniz Universität Hannover schafft neue 4D-Simulationsumgebung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sensoren, wie zum Beispiel Laserscanner, sind schon heute ein zentraler Baustein vieler Assistenzsysteme am Auto, etwa beim Parken oder der Abstandskontrolle. Der Einsatz und die Bedeutung werden mit der Entwicklung des autonomen Fahrens in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Denn nach Einschätzung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC) könnten bereits 2040 eine größere Zahl an Autos unterwegs sein, die völlig autonom von Tür zu Tür fahren und sowohl im Stadtverkehr als auch auf Autobahnen und Landstraßen keine*n Fahrer*in mehr benötigt.&nbsp;</p>
<p>Autonome Fahrzeuge können sich selbstständig und ohne menschliches Eingreifen fortzubewegen. Um ihre Umgebung wahrzunehmen, nutzen sie verschiedene Sensoren, wie beispielsweise Kameras oder Laserscanner.&nbsp;</p>
<p><strong>Autonome Fahrzeuge bei der HU: Sensoren auf dem Prüfstand</strong></p>
<p>„Wie alle Fahrzeuge, die auf deutschen Straßen unterwegs sind, werden auch autonome Autos zur Hauptuntersuchung müssen. Dabei müssen auch ihre Sensoren auf Herz und Nieren geprüft werden – insbesondere die Laserscanner, die mit hoher Präzision die Umgebung wahrnehmen,“ sagt Robin Hilker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Um solche Prüfungen effizient und sicher zu gestalten, arbeitet die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit dem Start-up SCRAMBLUX GmbH und dem Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der Leibniz Universität Hannover an dem Projekt 4D-LiDAR – 4D-Punktwolkengenerator für Lidar-Tests. Ziel ist es, ein System zu schaffen, das realistische Testbedingungen und Szenarien für Laserscanner simuliert.</p>
<p><strong>Reichweite simulieren statt Testhallen bauen</strong></p>
<p>Die Herausforderung: Ein Laserscanner erkennt Objekte in bis zu 300 Metern Entfernung. Um seine Funktion zu überprüfen, müsste man diese Distanz eigentlich real abbilden – was enorme Testflächen und -aufbauten erfordern würde. Das wäre nicht nur sehr aufwendig, sondern auch teuer. SCRAMBLUX hat bereits ein Testsystem entwickelt, das die Entfernung simulieren kann, allerdings nur bei statischen Objekten. Im nächsten Schritt wollen die Forschenden daher nicht nur Entfernungen, sondern auch Bewegungen simulieren, indem sie eine künstliche 4D-Umgebungen (Raum plus Zeit) erzeugen.&nbsp;</p>
<p>Aktuell entsteht dafür ein Testaufbau mit intelligent gesteuerten optischen Komponenten. Damit sollen sowohl stehende als auch bewegte Objekte – etwa ein entgegenkommendes Auto – realitätsnah abgebildet werden. „Am Ende soll mit den Laserscannern, die vor unserem Testsystem positioniert werden, genauso eine Punktwolke erzeugt werden können, als wäre der Laserscanner im realen Straßenverkehr.“, so Verena Nyhof, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. „Das ist ein großer Schritt zu praxisnahen und standardisierten Prüfverfahren, ohne dass komplexe Szenarien physisch aufgebaut werden müssen.“</p>
<p>Dank der Simulation kann nicht nur auf große Testhallen verzichtet werden. Es ist zudem möglich die Sensoren direkt am Fahrzeug zu testen.&nbsp;</p>
<p><strong>Praxisnah und zukunftsweisend – auch für die Landwirtschaft</strong></p>
<p>Obwohl das Projekt im Automotive-Bereich angesiedelt ist, sieht das Osnabrücker Forschungsteam klare Bezüge zur Landwirtschaft. „Wir beschäftigen uns seit über zehn Jahren mit der Validierung von Sensoren für autonome Landmaschinen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink, Professor für autonome und kollaborative Agrar- und Sensorsysteme. „Das Wissen aus dem Fahrzeugbereich können wir künftig für Agrarsysteme nutzen. Auch hier spielen Laserscanner eine immer größere Rolle – etwa bei der Navigation oder der Pflanzenhöhenbestimmung.“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird mit 298.190 Euro über den Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Zum Projektende soll ein funktionsfähiger Prototyp vorliegen, der zeigt, dass eine realistische Laserscanner-Prüfung auf engem Raum technisch machbar ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2945<br>E-Mail: c.meltebrink@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 15:51:39 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück bei den Nordhorner Digitaltagen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/11/hochschule-osnabrueck-bei-den-nordhorner-digitaltagen/</link>
                        <description>Campus Lingen gibt Einblicke in zukunftsorientierte Technologien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Nordhorn und die Roboterfabrik Grafschaft Bentheim haben kürzlich erstmals die Nordhorner Digitaltage veranstaltet. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Veranstaltungsformat, das mit zahlreichen Partner*innen wie der Hochschule Osnabrück moderne Technologien sowie die digitale Transformation erlebbar macht und sich an Bürger*innen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Institutionen richtet. Auch der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück war bei dem abwechslungsreichen Programm rund um das Thema Digitalisierung vertreten und zeigte die Chancen und Herausforderungen in verschiedenen Fachbereichen auf.&nbsp;</p>
<p><strong>Technologien in der Pflege</strong></p>
<p>In der Veranstaltung „Technologien in der Pflege“ gaben Rena Diepen (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Pflege dual), Felix Daum (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ZETH) sowie Julia Akerlund (Mitarbeiterin im Projekt GROWTH) vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück spannende Praxiseinblicke.&nbsp;Insgesamt nahmen mehr als 20 Teilnehmer*innen an dem Vortrag mit anschließendem Workshop teil – darunter vor allem viele Schüler*innen der BBS Gesundheit und Soziales aus Nordhorn sowie ihre Lehrkräfte.</p>
<p>„Den Teilnehmenden wurden Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zum Einsatz von Technologien in der Pflege vermittelt und das Interesse an wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich spürbar geweckt“, so Daum.</p>
<p>Auch der fachliche Austausch mit Lehrkräften habe gezeigt, wie groß der Bedarf an Wissen über moderne Pflegekonzepte und zukunftsorientierte Ansätze ist. „Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, die Sichtbarkeit des Campus Lingen und der Hochschule Osnabrück zu stärken: Studienangebote, Forschungsaktivitäten und die unmittelbare Nähe des Standorts wurden neu wahrgenommen“, betonte Diepen.</p>
<p>Insgesamt sei deutlich geworden, welchen Mehrwert<strong>&nbsp;</strong>technologische Innovationen für die Pflege biete und wie dieses wichtige Berufsfeld durch Forschung und Digitalisierung in einem neuen Licht erscheinen könne.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt</strong></p>
<p>Was Künstliche Intelligenz (KI) ist, wo ihre wissenschaftlichen Anfänge liegen und wie sie die Arbeitswelt von heute und morgen verändert, beleuchtete Prof. Dr. Ingmar Ickerott in seinem Impulsvortrag im Rahmen der Digitaltage.</p>
<p>Dabei zeigten sich die Schüler*innen besonders interessiert an den Zukunftsperspektiven und den vielfältigen Chancen, die der Einsatz von KI in unterschiedlichen beruflichen Kontexten eröffnet.&nbsp;</p>
<p><strong>Digitalisierung im Ehrenamt</strong></p>
<p>Dass Digitalisierung längst auch im Ehrenamt angekommen ist, zeigte die Veranstaltung mit Julia Akerlund. Sie informierte zusammen mit Christine Deters von der Freiwilligen-Agentur / Engagementförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim über das Thema Künstliche Intelligenz im Ehrenamt. Der offene Austausch machte anschließend das große Interesse der Besucher*innen sichtbar.&nbsp;</p>
<p>„Viele stellten grundlegende Fragen rund um Funktionsweisen, Einsatzmöglichkeiten und Chancen von KI im Alltag“, verdeutlichte Akerlund und sagte weiter: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf besteht, Bürger*innen niedrigschwellige Einblicke in digitale Entwicklungen zu geben. Es wurde auch sichtbar, wie groß die Motivation ist, sich intensiver mit KI auseinanderzusetzen und ihr Potenzial für das Ehrenamt und darüber hinaus zu verstehen.“</p>
<p>Die Beiträge des Campus Lingen bei den Nordhorner Digitaltagen hätten einmal mehr deutlich gemacht, wie bedeutend der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Fachtagung</category>
                            
                                <category>Vortrag</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulmitarbeitende aus aller Welt zu Gast an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/hochschulmitarbeitende-aus-aller-welt-zu-gast-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Im Rahmen der diesjährigen Staff Week besuchten 25 Mitarbeitende von 17 Hochschulen weltweit die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studienangebote und Services für internationale Studierende sowie Studierendenmobilität stand im Fokus der diesjährigen Staff Week an der Hochschule Osnabrück – ein aktuelles Thema für zahlreiche Hochschulen weltweit. Von Dienstag, 07. Oktober, bis Freitag, 10. Oktober, hatten 25 Mitarbeiter*innen von Hochschulen anderer Nationen die Möglichkeit, sich untereinander und mit Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück dazu auszutauschen und Chancen sowie Lösungen zu erarbeiten.</p>
<p>„Wir konnten einen guten Einblick in die Prozesse an der Hochschule gewinnen und besser verstehen, wie unsere Studierenden die Hochschule erleben“, erzählt Jason Hardgrave von der University of Southern Indiana, einer langjährigen Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück. Er ist mit &nbsp;vier weiteren Kolleg*innen angereist, um die Hochschule kennenzulernen und den Austausch zu vertiefen.</p>
<p>Auch Weronika Cmielewska von der University of Lodz ist mehr als zufrieden mit dieser Woche.&nbsp;</p>
<p>„Die Staff Week hat mir sehr geholfen. Ich konnte erkennen, dass wir alle mit ähnlichen Problemen zu tun haben. So konnten wir gemeinsam Lösungen erarbeiten, die uns wirklich weiterhelfen.“</p>
<p><strong>Ein buntes Programm mit viel Platz für Austausch und Vernetzung</strong></p>
<p>Gelegenheiten zum Austausch gab es genügend: Aline Poniatowski aus dem Welcome Center des Centers for International Mobility (CIM) hatte ein vielfältiges Programm vorbereitet, das die Workshop-Sessions zum gewählten Thema umrahmten – von Trips zu den verschiedenen Standorten der Hochschule sowie einer Stadtführung und einem gemeinsamen Abendessen.</p>
<p>„Die Campus haben mich sehr beeindruckt“, schildert Vesselina Dimitrova von der University of Lodz am letzten Tag. „Mir hat besonders gut gefallen, auf welche Weise alte Gebäude erhalten und renoviert wurden.“&nbsp;</p>
<p>Auch sie hatte sich für die Staff Week angemeldet, um sich über ihre Arbeit auszutauschen und ihr Netzwerk auszubauen. Am Ende zeigt sie sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis:&nbsp;</p>
<p>„Wir hatten die Möglichkeit, unsere Aktivitäten und Herausforderungen beim Management der Studierendenmobilität zu diskutieren. Es war hilfreich zu sehen, wie andere Hochschulen vorgehen, und davon zu lernen.“&nbsp;</p>
<p>Aus 14 Nationen kamen in diesem Jahr die Teilnehmenden zusammen, dabei nicht nur Vertreter*innen aus Europa und den USA, sondern auch aus Ägypten, Südafrika und Brasilien.&nbsp;</p>
<p>„Wir freuen uns, dass wir immer wieder aufs Neue interessierte Kolleg*innen zu uns nach Osnabrück einladen können, um unterschiedliche Aspekte der Hochschule zu beleuchten. Der diesjährige Schwerpunkt auf Studierendenmobilität war für uns besonders interessant, da wir den Kolleg*innen unsere Programme für internationale Studierende präsentieren konnten.“, sagt Aline Poniatowski. „Im Verlauf der Woche ist eine großartige Gemeinschaft innerhalb der Gruppe entstanden und alle konnten viel für ihre eigene Arbeit mitnehmen. Ein toller Erfolg!“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Aline Poniatowski&nbsp;<br>Telefon: +49 (0) 541 969-7379<br>E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:&nbsp;</strong></p>
<h3>Staff from universities around the world visit Osnabrück University of Applied Sciences</h3>
<p><strong>As part of this year's Staff Week, Osnabrück University of Applied Sciences welcomed 25 employees from 17 universities worldwide.</strong></p>
<p>Study options and services for international students, as well as student mobility, were the focus of this year's Staff Week at Osnabrück University of Applied Sciences – a highly relevant topic for numerous universities worldwide. From October 7 to October 10, 25 employees from other universities had the opportunity to exchange ideas with each other and with Osnabrück University of Applied Sciences staff, as well as develop opportunities and solutions.</p>
<p>“We have a much better understanding of the processes and what our students will experience at Osnabrück University of Applied Sciences,” said Jason Hardgrave from the University of Southern Indiana, a long-standing partner of Osnabrück University of Applied Sciences. He traveled with four colleagues to get to know the university and strengthen the partnership.</p>
<p>Weronika Cmielewska from the University of Łódź was also very satisfied with the week.&nbsp;</p>
<p>"This Staff Week was beneficial for me. I realized that we share similar problems, but we exchanged some solutions that might really work!”</p>
<p><strong>A diverse program with plenty of opportunity for exchange and networking</strong></p>
<p>There were plenty of opportunities for exchange: Aline Poniatowski from the Center for International Mobility's (CIM) Welcome Center had prepared a diverse program to complement the workshop sessions on the chosen topic – from trips to the university's campuses to a city tour and a joint dinner.</p>
<p>“I was very impressed by the campuses,” said Vesselina Dimitrova from the University of Lodz on the last day. “Especially by the way how old buildings were preserved and renovated.”&nbsp;</p>
<p>She had also registered for Staff Week to discuss her work and expand her network. In the end, she was very satisfied with the outcome:</p>
<p>"We had the chance to discuss our activities and the challenges related to the student mobility management. It was very nice to see how other universities approach this and to learn from them.”</p>
<p>Participants came from 14 countries this year, including representatives from Europe, the US, Egypt, South Africa, and Brazil.</p>
<p>“We are delighted to invite interested colleagues to Osnabrück repeatedly to highlight different aspects of the university. This year's focus on student mobility was particularly interesting to us because we were able to present our programs for international students to our colleagues,” said Aline Poniatowski. "Over the course of the week, a great community developed within the group, and everyone was able to take away valuable insights for their own work. It was a great success!”</p>
<p><strong>More Information</strong><br>Aline Poniatowski<br>e-mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br>tel: +49 (0) 541 969-7379</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 08:00:43 +0200</pubDate>
                        <title>VDI prämiert herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/vdi-praemiert-herausragende-abschlussarbeiten-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Künstliche Intelligenz, nachhaltige Mobilität und Emissionssimulation: Drei Studierende erhalten VDI-Förderpreis</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bezirksverband Osnabrück-Emsland des Verein Deutscher Ingenieur*innen (VDI) hat drei herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet. Prämiert wurden Arbeiten, die sich mit aktuellen technischen Fragestellungen beschäftigen und zugleich gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen.</p>
<p><strong>1. Preis: Emissionen im Stadtverkehr im Blick</strong></p>
<p>Sina-Marie Anker wurde für ihre Bachelorarbeit „Dynamische Simulation der Emissionen von Bussen im Stadtverkehr“ ausgezeichnet. Mit der Verkehrssimulationssoftware SUMO entwickelte sie ein detailliertes Modell für Buslinien in Osnabrück und verglich dabei zwei Emissionsberechnungsmodelle. Die Arbeit liefert wichtige Erkenntnisse über die Auswirkungen des öffentlichen Nahverkehrs auf Umwelt und Stadtklima und zeigt, wie Simulationen zur nachhaltigen Planung beitragen können. Betreut wurde Anker dabei von Prof. Dr. Sandra Rosenberger, Professorin für Nachhaltige Energietechnik.</p>
<p><strong>2. Preis: Digitaler Zwilling für die Batterieproduktion</strong></p>
<p>Lennard Sogl erhielt den zweiten Förderpreis für seine Bachelorarbeit „Entwicklung eines Digitalen Zwillings für die Hochvoltbatteriegehäusefertigung in der Automobilindustrie“. Mithilfe seines digitalen Modells konnte er den Produktionsprozess effizient simulieren, Ressourcen schonen und die Fertigung neuer Komponenten für nachhaltige Mobilität vorbereiten. Der Digitale Zwilling bietet einen wertvollen Beitrag für die Automobilindustrie, indem er unnötige Fertigungsschritte reduziert und die Inbetriebnahme optimiert. Die Betreuung der Arbeit übernahm Prof. Dr.-Ing. Philip Niemeyer, Professor für Mechatronik.</p>
<p><strong>3. Preis: KI-generierte 3D-Wohnungen</strong></p>
<p>Firas Adleh wurde für seine Masterarbeit „AI-Driven 3D Apartment Generation Tool Based on a Case File“ geehrt. In seiner Arbeit entwickelte er ein KI-basiertes Tool, das aus textuellen Beschreibungen von Wohnungen realistische 3D-Modelle generiert. Die Innovation liegt darin, dass die virtuellen Räume flexibel angepasst werden können und damit zum Beispiel für VR-Trainings im Forschungsprojekt Aid4Children genutzt werden können. Seine Ergebnisse zeigen, dass KI-generierte Wohnungen mit manuell entworfenen Szenen vergleichbar sind – ein bedeutender Schritt für die Nutzung von virtuellen Trainingsräumen. Als Betreuer stand ihm dabei Prof. Dr. Julius Schöning, Professor für Digitale Medien, zur Seite.&nbsp;</p>
<p>„Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie unsere Studierenden technisches Wissen kreativ anwenden, um gesellschaftlich relevante Lösungen entwickeln“ sagt Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier, Vorsitzende des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland. Die Preisverleihung bot den Studierenden die Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen, die Ideen und Konzepte einem Fachpublikum zu präsentieren und über die Anwendungsmöglichkeiten zu diskutieren.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Der VDI-Förderpreis wird jährlich an besonders innovative und praxisrelevante Abschlussarbeiten im Ingenieurwesen vergeben. Ziel ist es, talentierte Nachwuchskräfte zu fördern und deren Leistungen einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2902<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:a.hamann@hs-osnabrueck.de">a.hamann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 12:44:45 +0200</pubDate>
                        <title>Heimspiel Wissenschaft in Melle: KI im Klassenzimmer – Chance oder Risiko?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/heimspiel-wissenschaft-in-melle-ki-im-klassenzimmer-chance-oder-risiko/</link>
                        <description>Im September verwandelte sich das Foyer des Gymnasiums Melle in einen Ort lebendiger Wissenschaft: Rund 100 Eltern, Lehrkräfte und Interessierte waren der Einladung zur Reihe &quot;Heimspiel Wissenschaft&quot; gefolgt, um über ein Thema zu diskutieren, das derzeit viele bewegt – Künstliche Intelligenz in der Schule. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Karsten Morisse, der an der Hochschule Osnabrück zu Informatik und Digitalisierung forscht und lehrt, brachte mit seinem Vortrag die aktuelle Forschung direkt an seinen Wohnort und stieß damit auf reges Interesse im Publikum. Schon zu Beginn machte er die Dynamik des Feldes deutlich: „Was ich heute über KI weiß, ist morgen vielleicht schon nicht mehr gültig.“ Die Geschwindigkeit der Entwicklung sei enorm – und sie erreiche längst auch den Schulalltag.<br><br><strong>Von Chancen und Grenzen</strong><br><br>Ein Schwerpunkt des Abends lag auf der Frage, wie KI in Bildungseinrichtungen gewinnbringend eingesetzt werden kann. Besonders hervorgehoben wurde ihr Potenzial, Lehrende und Lernende zu unterstützen – zum Beispiel durch den Einsatz als „Tutor“ in einem Frage-Antwort-Gespräch, durch die Entwicklung passgenauer Lehrmaterialien oder durch die Simulation realistischer Prüfungssituationen zur gezielten Vorbereitung. Gleichzeitig warnte Morisse vor den Grenzen: „Generative KI versteht nicht, sie rechnet Wahrscheinlichkeiten aus. Deshalb entstehen fehlerhafte oder sogar erfundene Inhalte.“ Zudem sei der Wissensstand auf den Trainingszeitpunkt beschränkt.<br><br>Eine zentrale Herausforderung sieht Morisse darin, Lernende trotz technischer Hilfen zum Durchhalten und eigenen Denken zu motivieren: „Wie kriegen wir die Schüler*innen dazu, sich mit anstrengenden Lernaktivitäten zu beschäftigen, wenn eine mögliche Antwort auch auf Knopfdruck erscheint?“<br><br><strong>Bildung im Wandel</strong><br><br>Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass Schulen vor einem Umbruch stehen. Gefordert seien neue Kompetenzen: Wissen über Funktionsweisen der KI, praktische Handlungsfähigkeit und kritische Reflexionsfähigkeit. Auch Prüfungsformen müssten sich verändern – projektorientierte oder mündliche Formate könnten künftig an Bedeutung gewinnen.<br><br>Gleichzeitig betonte Morisse, dass KI zentrale Bildungswerte nicht ersetzen könne: „Empathie, Beziehungsaufbau und Motivation bleiben zutiefst menschlich.“ Lehrkräfte und Eltern seien gleichermaßen gefragt, Kinder im reflektierten Umgang mit KI zu begleiten. Sein Appell: „Schauen Sie selbst hin, seien Sie neugierig, sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber.“ Nur durch Austausch und gemeinsames Lernen könne es gelingen, die Chancen zu nutzen und Risiken verantwortungsvoll zu begegnen.<br><br><strong>Im Gespräch bleiben</strong><br><br>Offener Dialog statt Verbot – dafür plädierte Morisse zum Ende seines Vortrags. KI dürfe nicht tabuisiert, sondern müsse kritisch erprobt und gemeinsam reflektiert werden. Die lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte, dass das Thema viele bewegt. Eines wurde deutlich: Die Frage, wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert, wird Schulen, Eltern und Politik noch lange beschäftigen – und bleibt eine zentrale Gestaltungsaufgabe der kommenden Jahre.<br><br>Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten Reihe „Heimspiel Wissenschaft“, an dem sich verschiedene Hochschulen beteiligen und die Wissenschaftler*innen in ihre ländlichen Heimatorte bringt. Sie wurde organisiert vom Transferprojekt Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und dem Transfer- und Innovationsmanagement der &nbsp;Hochschule und der Universität Osnabrück.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 11:18:07 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunft erleben: Studierende entwickeln Games, Roboter und nachhaltige Technik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/zukunft-erleben-studierende-entwickeln-games-roboter-und-nachhaltige-technik/</link>
                        <description>An der Hochschule Osnabrück präsentierten Studierende der Elektrotechnik und Informatik auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ kreative, praxisnahe und nachhaltige Ideen für aktuelle Herausforderungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ präsentierten Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik jetzt ihre spannenden Semesterarbeiten. Die Messe lockte ein breites Publikum an – darunter Studieninteressierte, technikbegeisterte Jugendliche, Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Mitglieder des iuk-Netzwerks und der Fördergesellschaft. Besonders gefielen drei herausragende Projekte, die mit Preisen der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet wurden.</p>
<p><strong>Ausgezeichnete Projekte im Detail:</strong></p>
<p>Bei dem <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/flutflausen-simulationsspiel/"><strong>„Flutflausen-Simulationsspiel“</strong></a> entwickelten Jannik Jakstat, Student der Medieninformatik im Bachelor, sowie seine Teammitglieder Alex Mihel, Tom Hensel und Miriam Paul ein 3D-Aufbauspiel, bei dem Spielerinnen und Spieler eine Stadt gegen immer stärker werdende Fluten schützen müssen. Das Spiel vermittelt anschaulich, wie sich mit kluger Platzierung von Deichen, Rückhaltebecken oder Versickerungsflächen begrenzte Ressourcen sinnvoll einsetzen lassen – eine kreative Form der Klimaaufklärung im Browserformat.</p>
<p>Ein völlig neuer autonomer Transportroboter mit dem Namen <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/autra/"><strong>AUTRA</strong> </a>beeindruckte durch seine Fähigkeit, alltägliche Transportaufgaben selbstständig zu übernehmen – ideal für Einsatzbereiche in Landwirtschaft, Industrie oder Haushalt. Unter der Leitung des Master-Studenten Linus Roesch entwickelten Nicolas Hanesch, Benedikt Giese, Sven Reifschläger und Marcel Garbe einen Prototyp, der auf einem Raspberry Pi basiert, Hindernisse zuverlässig mit Ultraschallsensoren erkennt und personenabhängig navigiert – mit der Option zur manuellen Steuerung via Bluetooth. Dank modularer Bauweise verspricht das System vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten.</p>
<p><a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/dc-dc-wandler/"><strong>Der „Gleichspannungswandler für Bosch E-Bike-Akkus“</strong></a> wurde unter der Leitung von Bachelor-Student Toni Schulze mit tatkräftiger Unterstützung von Christian Groneik, Markus Richter, Jan Meyer, Nils Müller, Janne Kleinbuntemeyer, Jannik Utlaut und Simon Döhring realisiert. Die Studierenden fanden eine elegante elektrotechnische Lösung, um ausgediente E-Bike-Akkus weiterzuverwenden – etwa zum Laden von Smartphones oder für eine Kühlbox auf einer Tour. Damit setzen sie einen nachhaltigen Impuls zur Zweitnutzung technischer Komponenten.</p>
<p>Die Veranstaltung wurde durch <a href="/foerdergesellschaft/">die Fördergesellschaft </a>und das iuk-Unternehmensnetzwerk Osnabrück e. V. unterstützt.</p>
<p>Die nächste Projektmesse findet am 26. Februar 2026 statt. Schon jetzt sind alle Interessierten eingeladen, wieder dabei zu sein und sich von frischen Ideen, technischer Kreativität und nachhaltigen Lösungen inspirieren zu lassen. → <a href="/loesungen-fuer-morgen/">Mehr Informationen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 16:04:55 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgsgeschichte seit 15 Jahren: Mathematikkurs erleichtert Studieneinstieg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/erfolgsgeschichte-seit-15-jahren-mathematikkurs-erleichtert-studieneinstieg/</link>
                        <description>Kooperation von Hochschule Osnabrück sowie den BBS Brinkstraße und Bersenbrück unterstützt angehende Studierende – VME-Stiftung fördert das Projekt seit Beginn mit 1.000 Euro jährlich. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 15. Mal bieten die Hochschule Osnabrück und die Berufsbildenden Schulen Brinkstraße und Bersenbrück ihren gemeinsamen Mathematikkurs an. Das Angebot richtet sich an Absolvent*innen technischer Ausbildungen, die sich gezielt auf das Studium vorbereiten möchten. Möglich wird der Kurs durch die kontinuierliche Unterstützung der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, die seit Beginn der Lernort-Kooperation jährlich 1.000 Euro beisteuert.</p>
<p>„In fünf Wochen lernen wir den Stoff eines ganzen Semesters“, sagt Felix Stumpe. „Damit können wir unseren Studienstart erleichtern und die Hochschule bereits vor dem Semesterbeginn kennenlernen“, ergänzt Finn Melo. Die beiden Kursteilnehmer haben zuvor eine Ausbildung als Industriemechaniker absolviert und starten am 22. September ihr Studium des <a href="/bachelor/wirtschaftsingenieurwesen-bsc-standort-lingen-ems/">Wirtschaftsingenieurwesens </a>am Campus Lingen.</p>
<p>Der Mathematikkurs kombiniert Vorlesungen mit Übungen und hilft den Teilnehmenden, ihre Kenntnisse gezielt aufzufrischen. Tutorin Jessy Altenhoff, Studentin der <a href="/studium/studienangebot/bachelor/informatik-medieninformatik-bsc/">Medieninformatik</a>, unterstützt sie beim Lernen und nimmt ihnen mögliche Ängste vor Mathematik. Wer die Abschlussklausur besteht, kann sich die Prüfungsleistung anerkennen lassen. „Doch selbst ohne Bestehen profitieren die Teilnehmenden: Sie starten mit mehr Sicherheit in ihr Studium und verringern das Risiko eines Studienabbruchs“, betont Jana Meyer, Mathematikdozentin und Studiendekanin der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik.</p>
<p>„Der Mathekurs ist eine echte Erfolgsgeschichte!“, freut sich Stefan Uphaus, Lehrer an der BBS Brinkstraße. Ein Grund dafür sei die gute Verzahnung zwischen Schule und Hochschule: „Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler schon in der Ausbildung auf diesen Weg vor, nehmen sie über die Vorkurse mit und begleiten sie nach Abschluss ihrer Ausbildung in dieser Lernort-Kooperation weiter. Das Feedback ist durchweg positiv!“</p>
<p>Die VME-Stiftung unterstützt das Projekt von Anfang an. „Wir fühlen uns dem Nachwuchs unserer Mitgliedsunternehmen verpflichtet und wollen dafür sorgen, dass die Metall- und Elektroindustrie in der Region qualifizierten Nachwuchs erhält“, erklärt Steffen Vogt, Projektkoordinator der VME-Stiftung: „Die Vorbereitung beginnt damit, dass angehende Studierende leichter durchs Studium kommen.“</p>
<p>Mit dem Mathematikkurs setzen die Partner ihre langjährige Kooperation fort und erleichtern den Übergang von der Ausbildung an die Hochschule. Informationen und Anmeldungen sind über die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück sowie über die beteiligten Berufsschulen möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 09:33:25 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam unterwegs: Niedersachsen-Technikum 2025/26 startet mit Wandertour in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/gemeinsam-unterwegs-niedersachsen-technikum-2025-26-startet-mit-wandertour-in-osnabrueck/</link>
                        <description>Mit Bewegung, Impulsen und vielen Begegnungen hat das Niedersachsen-Technikum seine Kohorte 2025/26 begrüßt. 41 neue Technikantinnen sowie Vertreter*innen aus Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Stiftungen nahmen an der diesjährigen Wander-Start-Veranstaltung in Osnabrück teil.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Treffpunkt war das <a href="/rise/">RISE – StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück</a>. Dort wurden die rund 80 Gäste von Professorin Dr. Susanne Düchting, der Hochschul-Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, Maleen Glockzin von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung sowie Dr. Jonas Buche vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur begrüßt. Anschließend begann die gemeinsame Wanderung – das verbindende Element der Auftaktveranstaltung.</p>
<p><strong>Ein Auftakt in Bewegung</strong></p>
<p>Auf einer rund neun Kilometer langen Strecke mit 200 Höhenmetern kamen die Technikantinnen miteinander ins Gespräch, trafen Koordinator*innen und Fördernde des Programms und erlebten kurze inhaltliche Impulse. So gaben Dr. Sandra Rosenberger, Professorin für Nachhaltige Energietechnik, und Dr. Werner Dierend, Professor für Obstbau und Obstverwertung, Einblicke in ihre Fachgebiete an der Hochschule Osnabrück und inspirierten dadurch nicht nur die Technikantinnen.&nbsp;</p>
<p><strong>Niedersachsen-Technikum: Ein Erfolgsmodell seit 2010</strong></p>
<p><a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Das Niedersachsen-Technikum</a> bietet jungen Frauen mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) seit 2010 ein umfangreiches Programm, mit dem sie Studien- und Berufsperspektiven praxisnah kennenlernen. Vier Tage pro Woche absolvieren die Teilnehmerinnen ein Praktikum in einem Unternehmen, einen Tag pro Woche verbringen sie an einer Hochschule und sammeln dort erste Erfahrungen.</p>
<p>Die Ergebnisse sprechen für sich: Neun von zehn Technikantinnen entscheiden sich nach Abschluss des Programms für ein MINT-Studium oder eine technische Ausbildung. Bisher haben mehr als 1.000 junge Frauen am Programm teilgenommen.</p>
<p>Beteiligt sind die TU Braunschweig, TU Clausthal, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Universität Hildesheim, Jade Hochschule, Hochschule Osnabrück und die Universität Osnabrück.</p>
<p><strong>Signal für MINT-Nachwuchsförderung</strong></p>
<p>Gefördert wird das Programm durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die beteiligten Hochschulen sowie die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung. Die jährliche Start-Veranstaltung wird von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt.</p>
<p>Mit dem gelungenen Auftakt in Osnabrück setzt das Niedersachsen-Technikum auch 2025 ein sichtbares Zeichen für die Förderung weiblicher Nachwuchskräfte in MINT-Berufen – und eröffnet seinen Teilnehmerinnen vielfältige Chancen für ihre berufliche Zukunft.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Perspektiven und Kompetenzen austauschen: Abschlussveranstaltung von Mentoring.INTERKULT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/08/perspektiven-und-kompetenzen-austauschen-abschlussveranstaltung-von-mentoringinterkult/</link>
                        <description>Der vierte Durchlauf des Programms Mentoring.INTERKULT wurde Ende Juni in entspannter und feierlicher Atmosphäre beendet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neun Monate lang lernen, wie der deutsche Arbeitsmarkt funktioniert und sich systematisch auf die Karriereplanung und den Jobeinstieg vorbereiten – auch in diesem Jahr hatten 17 internationale Studierende der Hochschule Osnabrück die Chance, im Rahmen des Programms Mentoring.INTERKULT genau das zu tun. Nach Bewerbungstrainings, Workshops zum Sicheren Auftreten und Empowerment und vor allem nach einem regen Austausch mit ihren Mentor*innen aus regionalen und überregionalen Unternehmen feierten sie am Donnerstag, 26. Juni 2025, ihren Abschluss vom Programm.</p>
<p>„Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mentor*innen aus den regionalen Unternehmen und Einrichtungen“, sagt Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Leiterin des Programms, zum Auftakt der Veranstaltung. „Ihr wart in den vergangenen neun Monaten verlässliche Ansprechpersonen und habt euren Mentees wichtige Anstöße für die eigene Karriereplanung gegeben. Zugleich danke ich auch allen Mentees: Eure aktive Teilnahme hat das Programm auch in diesem Durchlauf wieder sehr lebendig gemacht. Der gegenseitige Austausch zwischen Mentees und Mentor*innen spielt eine essenzielle Rolle im Programm, denn nicht nur die Mentees profitieren von den wertvollen Erfahrungen und dem Wissen ihrer Mentor*innen. Auch die Mentor*innen gewinnen durch die Perspektiven ihrer Mentees neue Einsichten und Anregungen."</p>
<p>Neben den 17 Mentees und ihren Mentor*innen waren auch Vertreter*innen der Wirtschaftsförderungen (das Welcome &amp; Connect Center der WFO sowie das WIGOS-Fachkräftebüro) und Alumni des Programms eingeladen. Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Kathrin Loer, übernahm in diesem Jahr die Begrüßungsansprache und überreichte den Mentees ihre Abschlusszertifikate. In ihrer Eingangsrede betont sie: „In Zeiten des Fachkräftemangels sind Programme wie Mentoring.INTERKULT von großem Wert, da sie Talente identifizieren und Potenziale entfalten, die dringend benötigt werden. Das Programm leistet einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Denn die Vielfalt an Perspektiven und Fähigkeiten ist ein wesentlicher Treiber für Innovation und Wachstum, von dem unsere gesamte Gesellschaft profitiert. Das Programm wurde deshalb auch zurecht von der UNESCO als Best Practice-Beispiel ausgewählt. Das ist eine wohlverdiente Auszeichnung, auf die die Hochschule sehr stolz ist.“</p>
<p>Ein Interview mit Nadine Fels von HelpAge Deutschland e.V. und ihrer Mentee Adeola Ajibola, Studentin im Bereich International Business and Management, verdeutlichte, wie das Programm Türen öffnen kann.&nbsp;</p>
<p>„Ich habe einen Traum: ich möchte einen Catering-Service eröffnen“, erzählt Mentee Adeola Ajibola im Interview. „Und ich weiß, ich brauche dafür Skills in Marketing und PR. Das ist sehr wichtig.“</p>
<p>Durch Mentoring.INTERKULT lernte sie Nadine Fels kennen, die für Marketing, PR und Fundraising bei HelpAge Deutschland e.V. zuständig ist. Die beiden verstanden sich in diesen neun Monaten so gut, dass sie auch nach dem Programm in Kontakt bleiben möchten – und für Adeola bot sich die Möglichkeit, ein Praktikum im Bereich Marketing und PR in der Einrichtung ihrer Mentorin zu absolvieren.</p>
<p>Für Nadine Fels gehört auch der Weg nach dem Mentoring zu ihrem Selbstverständnis als Mentorin.</p>
<p>„Mentoring ist für mich ein gemeinsamer Weg mit vielen Aha-Momenten für beide Seiten“, erklärt sie. „Ich bin eine Begleiterin, die zuhört, Fragen stellt, ermutigt – und manchmal einfach nur da ist.&nbsp;Meine Rolle ist auch zu schauen, welche Karrierewege hilfreich sein könnten und welche Wege Freude bereiten“.</p>
<p>Auch für zahlreiche andere Mentees ergaben sich durch Mentoring.INTERKULT neue Möglichkeiten: einige haben dank des Mentoring-Programms einen Job gefunden, andere einen Praktikumsplatz erhalten.&nbsp;</p>
<p><strong>Mentoring.INTERKULT zur Förderung internationaler Talente</strong></p>
<p>Mentoring.INTERKULT für internationale Studierende und Studierende mit Migrationsgeschichte startete im Jahr 2020 und wird seit April 2024 im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) weitergeführt, an dem das LearningCenter, das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind.</p>
<p>Seit 2020 haben insgesamt 62 Studierende aus 34 Herkunftsländern an dem Programm teilgenommen und das Interesse steigt stetig an.&nbsp;</p>
<p>„Anfang Juni haben wir bereits das Auswahlverfahren für das Mentoring.INTERKULT 2025/26 abgeschlossen“, sagt die Programmkoordinatorin Jana Sponbiel. „Im Oktober werden wir dann 20 neue Mentees in den fünften Durchlauf aufnehmen. Uns ist dabei besonders wichtig, darauf zu achten, wer zum Zeitpunkt der Bewerbung am meisten von der Teilnahme am Programm profitieren kann.“&nbsp;</p>
<p>Auch neue Unternehmenskooperationen sind gewünscht: Zum Beispiel sucht das Team noch Mentor*innen aus den Bereichen Landschaftsentwicklung und Lebensmittelproduktion, da immer wieder neue Studiengänge hinzukommen, aus denen zuvor keine Studierenden am Programm teilgenommen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br>E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de&nbsp;</a><br>Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 09:52:04 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunft zum Anfassen auf studentischer Projektmesse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/08/zukunft-zum-anfassen-auf-studentischer-projektmesse/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück präsentieren ihre Projekte am 21. August auf dem Campus Westerberg. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Technik unser Leben verbessern – heute und in Zukunft? &nbsp;Antworten darauf geben Studierende der Elektrotechnik und Informatik an der Hochschule Osnabrück bei der <a href="/loesungen-fuer-morgen/">Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“</a>. Zwei herausragende Semesterprojekte zeigen, wie praxisnah und innovativ ein technisches Studium heute ist.</p>
<p><strong>Autonomer Transportroboter „Autra“: Wenn die Last einfach mitläuft</strong></p>
<p>Fünf Masterstudierende der <a href="/studium/studienangebot/master/elektrotechnik-msc/">Elektrotechnik </a>haben mit <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/autra/">Autra </a>einen autonomen Transportroboter entwickelt, der schwere Lasten selbstständig transportieren kann – ob auf dem Feld, im Betrieb oder im Garten. Der Roboter folgt den Menschen automatisch, erkennt Hindernisse und ist auch auf unebenem Gelände einsatzfähig. Alternativ lässt er sich manuell per Bluetooth-Controller steuern.</p>
<p>Möglich macht es ein Raspberry Pi – ein kleiner und kostengünstiger Mini-Computer, der die Steuerung des gesamten Fahrzeugs übernimmt. Sensoren liefern Informationen über die Umgebung, zwei Elektromotoren sorgen für den Antrieb und ein Akku ermöglicht den mobilen Einsatz. Dank modularer Bauweise ist der Roboter flexibel erweiterbar.</p>
<p>„Unser Ziel ist ein praktischer, intelligenter Helfer für den Alltag“, erklärt der studentische Projektleiter Linus Roesch, der die Projektmesse mitorganisiert hat. „Wir wollen zeigen, was wir im Studium gelernt haben – und was man als Team in einem Semester schaffen kann.“</p>
<p><strong>Lernplattform Lab@Home: Technik verständlich – überall und jederzeit</strong></p>
<p>Ein weiteres Highlight ist die Weiterentwicklung der offenen Lernplattform <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/labhome/">Lab@Home</a>, die ursprünglich zu Beginn der Corona-Pandemie entstanden ist. Sie ermöglicht das selbstständige Erlernen technischer Grundlagen aus den Bereichen Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Gebäudeautomation – einfach von zu Hause aus und komplett im Webbrowser, ohne dass zusätzliche Software benötigt wird.</p>
<p>Herzstück ist eine kompakte Platine mit Sensoren und Schnittstellen. Über eine Weboberfläche lassen sich einfache Programme erstellen und technische Abläufe wie das Regeln der Raumtemperatur oder das Steuern von LEDs ausprobieren. „Unser System ist kostengünstig, leicht nachbaubar und ideal für den Einsatz in Schule und Hochschule“, erklärt Felix Lukowski, Student der <a href="/studium/studienangebot/bachelor/informatik-medieninformatik-bsc/">Medieninformatik</a>. Zusammen mit fünf Kommilitoninnen und Kommilitonen hat er die Lernplattform gezielt weiterentwickelt, neue Funktionen ergänzt und bestehende Komponenten verbessert.</p>
<p><strong>Faszinierende Einblicke in Technik und Studium</strong></p>
<p>Diese und zwölf weitere kreative Technikprojekte sind am 21. August, ab 15 Uhr im AB-Gebäude in der Albrechtstraße 30 zu sehen. „Neben den Exponaten gibt es auch studentische Präsentationen und Informationen zu technischen Studiengängen an der Hochschule Osnabrück“, erklärt Prof. Frank Thiesing, der die Messe seit über zehn Jahren organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und dem iuk-Netzwerk. Die drei besten Projekte in den Kategorien „Software &amp; Künstliche Intelligenz“, „Robotik &amp; autonome Systeme“ und „Hardwarenahe Systeme &amp; Simulation“ werden von einer Fachjury aus der Wirtschaft und der Hochschule ausgewählt und erhalten Preise der Fördergesellschaft.</p>
<p>Alle Technikfans sind herzlich zur Projektmesse eingeladen – egal ob sie sich für ein Studium interessieren, Eltern oder Lehrkräfte sind oder in einem Unternehmen arbeiten. Mehr Informationen stehen online bereit: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen/</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 08:45:10 +0200</pubDate>
                        <title>Campus Lingen beteiligt sich am 16. Welt-Kindertheater-Fest</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/07/welt-kindertheater-fest/</link>
                        <description>Studierende bringen internationale Kindergruppen in kreativen Theaterworkshops zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem diesjährigen Motto „IT’S ABOUT US!“ wurde Lingen acht Tage lang zur Bühne für das 16. Welt-Kindertheater-Fest. Rund 300 Kinder aus aller Welt kamen zusammen, um für und miteinander Theater zu spielen, sich zu begegnen sowie Raum für ihre persönlichen Geschichten, Ängste, Träume und Perspektiven zu schaffen.</p>
<p>Das Institut für Theaterpädagogik (ITP) der Hochschule Osnabrück ist traditionell eng verbunden mit der Austragung und den abwechslungsreichen Rahmenaktionen des Welt-Kindertheater-Festes durch das TPZ Lingen. So auch bei der 16. Ausgabe.</p>
<p>Studierende der Theaterpädagogik des zweiten und vierten Semesters führten während der Festivalwoche beispielsweise vielseitige Theaterworkshops für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen durch. Dabei standen das gemeinsame Spielen und Bewegen, der künstlerische Ausdruck und interkulturelle Begegnung im Mittelpunkt.&nbsp;</p>
<p><strong>Director`s Forum - Fachlicher Austausch zum Theater mit Kindern</strong></p>
<p>In Kooperation mit dem Bund Deutscher Amateurtheater e.V., dem Europäischen Theaterhaus e.V. und dem Institut für Theaterpädagogik wurde außerdem das „Director’s Forum“ ausgerichtet. Spielleitende, Regisseur*innen und interessierte Gäste nutzten diesen Rahmen für einen fachlichen Austausch über Arbeitsweisen, Methoden, Ziele und Philosophien des Theaters mit Kindern.</p>
<p>Diskutiert wurden sowohl ästhetische als auch pädagogische Selbstverständnisse sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Kulturen und Gesellschaftsformen. "Themenfeld der fachlichen Auseinandersetzung waren dabei die im Rahmen des Festivals gezeigten Produktionen, die im Diskurs mit den Regisseur*innen und Spielleiter*innen ästhetisch und methodisch sowie im Blick auf die politische und soziokulturelle Situation befragt wurden, in der die Kinder ihre Themen und Stücke entwickeln", so&nbsp;Prof. Dr. Bernd Ruping, Leitung des Director’s Forum.</p>
<p><strong>Theater wird zur Sprache</strong></p>
<p>Dass so ein Fest vor allem vom Miteinander lebe, habe sich bei einem plötzlich einsetzenden Unwetter gezeigt: "Trotz mehrstündiger Unterbrechung des Festivalprogramms haben die ITP-Studierenden mit theaterpädagogischen Spielen kurzerhand im Theater in der Wilhelmshöhe eine schöne Atmosphäre für die Kinder geschaffen. Das ist ein guter Beleg dafür, wie flexibel und wirkungsvoll Theaterpädagogik im Alltag sein kann", erläuterte Kaleb Hammann, ITP-Student &nbsp;ITP und Festivalbesucher.</p>
<p>Das Welt-Kindertheater-Fest habe eindrucksvoll bewiesen, wie viel Potenzial im kreativen Miteinander von Kindern aus aller Welt stecke. "Theater wird zur Sprache, die alle verstehen - unabhängig von Herkunft, Alter oder Erstsprache", betonte Johanna Traub, Dozentin im Fachbereich Theater am TPZ Lingen. Durch das gemeinsame, vielfältige Erleben von Theater mit Kindern blieben nun zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen auf künstlerischer, interkultureller und zwischenmenschlicher Ebene.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Vernetzung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:14:26 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Blick in die digitale Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/ein-blick-in-die-digitale-zukunft/</link>
                        <description>KI-Safari am Campus Lingen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück verwandelte sich Ende Juni in ein interaktives Entdeckungsfeld für Künstliche Intelligenz (KI). Denn die KI-Safari, organisiert vom Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück gemeinsam mit dem BVMW, brachte Unternehmen, Forschende und kreative Köpfe aus der Region zusammen, um über Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen von KI zu sprechen.</p>
<p>Die Teilnehmenden konnten an interaktiven Thementischen, bei Hands-on-Demonstrationen und den Keynotes erleben, wie KI bereits heute Arbeitsprozesse verändert und Potenziale für neue Geschäftsmodelle eröffnet. Niklas Albers, Content Manager bei TransGate, beschrieb die Veranstaltung als „einen Blick in die nahe Zukunft unseres Arbeitsalltags“. Der Alltag sehe so aus, dass KI als Werkzeug gedacht werde, die Routinearbeit erleichtere und Raum für Kreativität schaffe.</p>
<p><strong>Berührungsängste abbbauen&nbsp;</strong></p>
<p>Praktisch und inhaltlich begleitete Michael Pruban, KI-Trainer und wissenschaftlicher Mitarbeiter&nbsp;der Hochschule Osnabrück, die Safari: „Skeptische Gesichter wurden zu begeisterten ‘Aha!’-Momenten, als wir live erlebt haben, wie aus einfachen Ideen mithilfe von KI in kürzester Zeit hochwertiger Content entsteht“, berichtete er über die geführte Expedition durch die Welt der generativen KI.</p>
<p>Referent und KI-Übersetzer für den Mittelstand, Michael Berndt, betonte in seinem Vortrag ebenfalls die strategische Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen und ihre nachhaltige Einführung.&nbsp;</p>
<p>"Die KI-Safari hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Berührungsängste abzubauen und gemeinsam an einer zukunftsfähigen Digitalisierung zu arbeiten", so Sascha Haverland, KI-Trainer und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück. Der Campus Lingen biete dafür den idealen Raum – als Ort des Transfers, der Innovation und des Austauschs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrück ist Feldrobotik-Weltmeister</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/osnabrueck-ist-feldrobotik-weltmeister/</link>
                        <description>Team der Universität und Hochschule Osnabrück triumphiert beim internationalen Wettbewerb &quot;Field Robot Event&quot; in Italien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von GPS-freier Navigation über Ernteerkennung bis hin zur Pilzsuche bei Nacht – die Disziplinen beim diesjährigen Field-Robot-Event waren vielfältig. Das Team Acorn aus 16 Studierenden der Hochschule und Universität Osnabrück konnte jedoch in allen überzeugen und sich so den Gesamtsieg und damit den Weltmeistertitel im internationalen Wettbewerb für Feldrobotik sichern.</p>
<p><strong>Fünf Disziplinen, ein Ziel: Gesamtsieg im internationalen Wettbewerb</strong></p>
<p>Beim International Field Robot Event treten Studierende mit ihren selbst entwickelten Feldrobotern gegeneinander an. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in Italien, in der Lombardei bei Mailand statt. Die Teilnehmenden sind dafür aus insgesamt zehn verschiedenen Ländern angereist und sind vier Tage lang in fünf verschiedenen Disziplinen gegeneinander angetreten. Acorn konnte sich gegen 14 weitere Teams durchsetzen und den Weltmeistertitel mit nach Hause nehmen. „Trotz 30 Grad Hitze, einer Anreise von über 1.000 Kilometern und Übernachtungen im Zelt auf dem Stoppelfeld überzeugte das Team mit technischer Exzellenz, Teamgeist und Ausdauer“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink, Professor für Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme an der Hochschule Osnabrück, der das Team gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Mario Porrmann, Professor für Technische Informatik von der Universität Osnabrück, unterstützt.</p>
<p><strong>Intensive Vorbereitung und kreative Lösungen</strong></p>
<p>Dafür haben sich die Studierenden seit März auf den Wettbewerb vorbereitet. Dazu haben Emil Galwas, Thorben Boße, Christopher Sieh, Isaak Ihorst, Mahmoud Faris, Deniz Yumul, Simon Balzer, Marco Tassemeier, Alexander Mock, Philipp Schlinge, Jannik Jose, Leon Rabius, Luca Otto, Eduard Gode, Philipp Gehricke und Andreas Klaas ihren eigenen Roboter, konstruiert, gebaut, programmiert und immer wieder getestet.<br> <br> „Unser Team setzte sich aus engagierten Studierenden der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück zusammen. Die Zusammenarbeit war fachlich wie menschlich sehr bereichernd. Im Laufe der Veranstaltung konnte ich nicht nur meine eigenen Teammitglieder noch besser kennenlernen, sondern auch wertvolle Eindrücke durch den Austausch mit den anderen Teams gewinnen. Besonders spannend war es, unterschiedliche Lösungsansätze zu sehen und sich in einzelnen Bereichen der Robotik und Agrartechnologie intensiv auszutauschen“; sagt Thorben Boße.<br> <br> Unter anderem entwickelten die Studierenden ein System, bei dem der Roboter mit einem Roboterarm die künstliche Bestäubung von Pflanzen übernimmt - hochrelevant für Landwirtschaft und Forschung angesichts weltweit zurückgehender natürlicher Bestäuber. Unterstützt wurde das Team dabei durch die Claas-Stiftung, die Amazonen-Werke sowie die iotec GmbH.</p>
<p><strong>Blick in die Zukunft: Vereinsgründung geplant</strong></p>
<p>Universität und Hochschule planen aktuell einen Verein rund um das Field-Robot-Team zu gründen, um die Studierenden zukünftig noch besser unterstützen zu können. „Ich freue mich besonders, dass wir gemeinsam an einem studentischen Verein arbeiten, der durch die Studierenden selbst organisiert wird. Das ist ein großer Schritt vorwärts“, so Eduard Gode.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49(0)541 969 - 2945<br> E-Mail: c.meltebrink@hs-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 08:08:40 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Connecting Energies&quot; am Campus Lingen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/connecting-energies-am-campus-lingen/</link>
                        <description>Rund 300 Fach- und Führungskräfte treffen sich zum Energieforum</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Energieforum 2025 unter dem Motto „Connecting Energies – Das Emsland als Wegbereiter der Energiewende“ kamen kürzlich rund 300 Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung auf den Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Dabei drehte sich alles um die zentrale Frage, wie eine sichere, klimafreundliche und zukunftsorientierte Energieversorgung regional wie national gelingen kann.</p>
<p><strong>Das Emsland im Fokus – ein aktiver Energie-Hub</strong></p>
<p>In dem vielfältigen und hochkarätig besetzten Programm wurde deutlich, dass das Emsland die Energiewende aktiv mitgestaltet. Ulrich Boll, Vorsitzender des Wirtschaftsverbands Emsland, und Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone unterstrichen in ihrer Begrüßung den strategischen Stellenwert der Region.</p>
<p><strong>Fachimpulse und Diskussionen zu Wasserstoff, Netzen &amp; dezentraler Versorgung</strong></p>
<p>Die Keynote von Dr.in Silke Wagener, Mitglied des Think Tank H2 sowie des Nationalen Wasserstoffrats, bildete einen&nbsp;Höhepunkt des Programms. Unter dem Titel „Quo vadis Wasserstoffhochlauf?“ stellte sie die Weichenstellungen für eine erfolgreiche H2-Strategie in Deutschland vor.</p>
<p>Im Anschluss daran diskutierten unter anderem die Dekanin des Campus Lingen, Prof.in Dr. Liane Haak, Dr. Andreas Mainka und Anke Schweda (IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim) unter dem Titel „Building the Road: Aspekte für eine gemeinsame Zukunft“ über die Herausforderungen der Umsetzung.</p>
<p>Nach einer Networking-Pause präsentierten in zwei aufeinanderfolgenden Pitch-Runden Expert*innen innovative Ansätze zu den Themen zentrale und dezentrale Energieversorgung. Moderiert wurde dies von Lis Blume, die auch durch den gesamten Tag führte.</p>
<p><strong>Zentrale Energieversorgung</strong></p>
<p>Infrastruktur und zentrale Versorgung standen in der ersten Pitch-Runde im Fokus. So wurden unter anderem die systemische Einbindung von Wasserstoff im Projekt <em>Clean Hydrogen Coastline</em> (EWE Hydrogen), flexible Kraftwerksstrategien zur Sicherstellung der Stromversorgung (RWE), Lösungen für Energietransport und Netzstabilität (Siemens Energy) sowie das geplante H2-Kernnetz als Rückgrat der zukünftigen Wasserstofflogistik (Open Grid Europe) präsentiert.</p>
<p><strong>Dezentrale Energieversorgung</strong></p>
<p>In der zweiten Pitch-Runde ging es um die dezentralen Lösungen für die Energiewende. Dazu gehörten Themen wie die Wärmewende in der Industrie (KEAN), innovative Versorgungskonzepte für Industrie- und Gewerbegebiete (Hochschule Osnabrück &amp; Landkreis Emsland), die Rolle der Bioenergie als verlässliche Säule (Energethik) sowie der gezielte Einsatz von Windenergie für industrielle Anwendungen (Ingenieurbüro Böker).</p>
<p>Fragen zur technischen Machbarkeit, des politischen Rahmens und der wirtschaftlichen Skalierung wurden in den anschließenden Podiumsdiskussionen behandelt.</p>
<p><strong>Ausklang bei Pitch-Tables und Networking</strong></p>
<p>An den offiziellen Teil schlossen sich nahtlos die Pitch-Tables an. Dabei hatten die Gäste ganz im Sinne des Mottos „Connecting Energies“ die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen, offene Fragen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>"Das Energieforum 2025 war weit mehr als eine Fachkonferenz: Es war ein sichtbares Signal für den Wandel – aus der Region, für die Region und darüber hinaus. Mit Innovationskraft, Vernetzung und konkretem Gestaltungswillen wird das Emsland zum aktiven Treiber der Energiewende", betonte Boll abschließend und bedankte sich bei allen Partner*innen, Sponsor*innen, Redner*innen sowie dem engagierten Organisationteam. Der Erfolg der Veranstaltung zeige, dass die Energie im Dialog stehe.</p>
<p>Das bekräftigte auch Dekanin Haak: "Ich freue mich, dass der Campus Lingen erneut Gastgeber einer so bedeutenden und zukunftsorientierten Veranstaltung für die Region war. Am Hochschulstandort Lingen setzen wir uns in verschiedenen Studiengängen intensiv mit dem Themenfeld Energie auseinander. Umso wertvoller ist der Austausch mit Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Fachtagung.</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vorhaben einer Medizinischen Hochschule in Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/vorhaben-einer-medizinischen-hochschule-in-osnabrueck-1/</link>
                        <description>Stadt und Landkreis planen den Aufbau einer Medizinischen Hochschule in kommunaler Trägerschaft in Osnabrück. Die Hochschule ist gemeinsam mit der Universität als Kooperationspartner involviert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund wachsender Engpässe in der Gesundheitsversorgung planen Stadt und Landkreis Osnabrück die Ausbildung eigener Mediziner*innen für die Region an einer Medizinischen Hochschule Osnabrück. Die bisherigen Planungen sind unter Einbeziehung von regionalen Kliniken und Hochschule und Universität über den gemeinsamen GesundheitsCampus erfolgt. Der Vorschlag geht nun in die politischen Gremien von Stadt und Landkreis. Die Aufnahme von ersten Studierenden ist zum Wintersemester 2027 angedacht. Die weitere Entwicklung des Vorhabens wird durch das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) koordiniert, das ebenso wie das Vorhaben durch Stadt und Landkreis finanziert wird.</p>
<p>Das Angebot der Medizinischen Hochschule soll ausschließlich die Humanmedizin umfassen und keine weiteren Studiengänge. Die Initiative stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zu etablierten Gesundheitsstudiengängen der Hochschule dar und rundet das Studienangebot in Osnabrück ab.</p>
<p>Die Mitwirkung birgt für die Hochschule weitere Chancen: etwa bei einer modernen und zukunftsgerichteten Curriculumsgestaltung mit einem besonderen Fokus auf die interprofessionelle Zusammenarbeit. Hier kann die Hochschule Osnabrück Anschlussfähigkeit an ihre langjährige Expertise und Pionierleistung in der akademischen Qualifizierung nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe herstellen. Auch für das Forschungsprofil ergeben sich vielversprechende Anknüpfungspunkte, etwa in der Versorgungs- und Implementierungsforschung und bei der Anwendung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Wie in den bisherigen Vorbereitungen wird die Hochschule auch in den nächsten Phasen des Projektes involviert sein. Dabei sollen Kooperationsmöglichkeiten in Forschung, Lehre, Infrastruktur und Verwaltung identifiziert und bewertet werden, um gemeinsam Osnabrück als innovativen Gesundheits- und Wissenschaftsstandort zu festigen.</p>
<p>Einen konkreten Einblick in das Vorhaben gibt es in der <a href="https://entwickelt.osnabrueck.de/de/aktuelles/stadt-und-landkreis-wollen-medizinische-hochschule-in-osnabrueck-aufbauen/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Stadt Osnabrück</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 May 2025 11:28:10 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier als VDI-Vorsitzende wiedergewählt </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/prof-dr-angela-hamann-steinmeier-als-vdi-vorsitzende-wiedergewaehlt/</link>
                        <description>Sie erhielt zudem eine Auszeichnung für ihr langjähriges Engagement.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier bleibt Vorsitzende des VDI-Bezirksvereins Osnabrück-Emsland: Die Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) bestätigte die Professorin für Bioverfahrenstechnik an der Hochschule Osnabrück am 15. Mai einstimmig für eine weitere dreijährige Amtszeit ab 2026.</p>
<p>Rund 1.700 Mitglieder zählt der Bezirksverein, den Prof. Hamann-Steinmeier seit 2023 mit großem Engagement und klaren Zielen leitet: Eine stärkere Vernetzung mit Schulen, die Verankerung von Nachhaltigkeit im Ingenieurwesen und die gezielte Ansprache junger Menschen gehören zu ihren zentralen Anliegen.</p>
<p>Für ihre Verdienste um den Verein wurde sie auf der Mitgliederversammlung mit einer Ehrenurkunde und der VDI-Medaille ausgezeichnet – eine Anerkennung für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Ein Beispiel dafür ist die Leitung des Arbeitskreises „Verfahrenstechnik“ und des VDIni-Clubs für technikbegeisterte Kinder, der von ihr 2011 mitbegründet wurde.</p>
<p>„Ich freue mich sehr über die große Anerkennung meines Vorstandes und sehr viel Vertrauen in meine Arbeit mit dem&nbsp;tollen&nbsp;Team!“, sagt die ausgezeichnete Professorin. Für ihre neue Amtszeit hat sie sich weitere Ziele gesetzt: „Wir werden die Arbeit im MINT-Bereich fortsetzen und als Nächstes eine Technothek in den Stadtbibliotheken Lingen und Osnabrück mit Projektmitteln des VDI errichten – nach dem Motto: ‚Technik zugänglich für alle!‘“</p>
<p>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier ist Studiengangsbeauftragte für den Bachelor <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/energie-umwelt-und-verfahrenstechnik-bsc/" target="_blank">„Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik“</a> an der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit anderen Lehrenden will sie Ingenieurinnen und Ingenieure ausbilden, die später technische Lösungen gegen den Klimawandel entwickeln. Die Professorin der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik steht für eine moderne, zukunftsorientierte Ingenieursausbildung, die Technik und gesellschaftliche Verantwortung zusammendenkt – im Beruf wie im Ehrenamt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>WIMHOS-Jahrgang 2024 feiert erfolgreichen Abschluss</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/wimhos-jahrgang-2024-feiert-erfolgreichen-abschluss/</link>
                        <description>Insgesamt 14 wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben haben das hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm WIMHOS erfolgreich abgeschlossen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir waren eine super wertschätzende Gruppe und konnten dank der verschiedenen Erfahrungen viel voneinander lernen – ich habe mich auf jeden Termin gefreut!“ berichtet die Programmteilnehmende Sigrun Baldes während der Abschlussveranstaltung. Bei dem hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramm WIMHOS kommen wissenschaftliche Mitarbeitende, die in der Lehre eingebunden sind, und Lehrkräfte für besondere Aufgaben zusammen, um ihre Lehre zu verbessern sowie ihre eigene Lehrpersönlichkeit weiterzuentwickeln. Der mittlerweile 9. Durchgang des Programms fand seinen Abschluss im naturgelegenen WABE-Zentrum, wo die 14 Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Coaches auf das gemeinsame Jahr zurückblickten. Sie erhielten ihr Zertifikat und feierten den gelungenen Abschluss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ab diesem Jahrgang: Mehr individuelle Gestaltung möglich</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das WIMHOS-Programm wurde an der Hochschule Osnabrück entwickelt und wird fortlaufend auf Basis von Erfahrungen und qualitativen Evaluationen weiterentwickelt. Neu ist, dass sich die Teilnehmenden ihre hochschuldidaktischen Workshops im Umfang von 40 Arbeitseinheiten nun individuell aus dem Inhouse-Weiterbildungsprogramm zusammenstellen können. „Dank des großen Angebots war man sehr flexibel – das hat mir gut gefallen“, so das Fazit des Programmteilnehmenden Marius Behnecke. Besonders häufig lobte der Jahrgang den Workshop „Kompetenzorientiert Prüfen“, aber auch andere Angebote wie „Gesunde und authentische Stimme“ wurden als bereichernd hervorgehoben – nicht nur für die Lehre, sondern auch für den Alltag.</p>
<p>Neben den Workshops umfasst das einjährige Programm weitere zentrale Bausteine: Dazu zählen Einzel- und Gruppenlehrcoachings sowie Hospitationen in Tandems, bei denen sich zwei Teilnehmende gegenseitig in ihren Lehrveranstaltungen besuchen und Feedback geben.</p>
<p>Der 10. Jahrgang ist bereits im April dieses Jahres gestartet. Informationen zum nächsten Starttermin gibt es rechtzeitig über den Geschäftsbereich Personalentwicklung. Interessierte können sich schon jetzt an <a href="mailto:h.koehler@hs-osnabrueck.de" class="mail">Helena Köhler</a> wenden.<br> <br> Wir gratulieren allen Teilnehmenden des Jahrgangs 2024 und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude in der Lehre!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Dr. Helena Köhler<br> Personalentwicklung<br> <a href="mailto:h.koehler@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.koehler@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="bodytext">0541 969-7174</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Weiterbildung</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 May 2025 14:31:32 +0200</pubDate>
                        <title>HWM-Update 2025 zur Zukunft des Wissenschaftsmanagements an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/hwm-update-2025-zur-zukunft-des-wissenschaftsmanagements-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 8. und 9. Mai lud die Hochschule Osnabrück zum HWM-Update 2025 ein, der bundesweiten Jahrestagung für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement. Rund 100 Wissenschaftsmanager*innen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Tagung standen drängende Fragen der Hochschulentwicklung:</p><ul> 	<li>Wie gelingt ein starkes Profil, das Wissenschaft und Lehre gleichermaßen mitträgt?</li> 	<li>Wie lassen sich Budgetkürzungen abfedern, ohne strategische Ziele aus dem Blick zu verlieren?</li> 	<li>Wie kann Bürokratie wirksam abgebaut werden?</li> </ul><p>Fachliche Impulse dazu gaben unter anderem Dr. Marc Hüsch vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung und Dr. Christina Reinhardt, Kanzlerin der Ruhr-Universität Bochum. In interaktiven Workshops arbeiteten die Teilnehmenden zu Themen wie strategische Profilbildung, Karriereentwicklung und Change Management – praxisnah, kollegial und lösungsorientiert.</p>
<p>Neben inhaltlichen Impulsen bot das HWM-Update auch Raum für persönlichen Austausch: Viele nutzten die Gelegenheit, ihr berufliches Netzwerk zu stärken und neue Kooperationsideen zu entwickeln. Prof. Dr. Frank Ziegele,Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Sprecher des Kompetenzzentrums, unterstrich die Bedeutung des Formats: „Gutes Wissenschaftsmanagement ist entscheidend für die Zukunft unserer Hochschulen. Beim HWM-Update arbeiten wir gemeinsam mit der Community an den drängenden Themen unserer Zeit – und freuen uns schon auf das nächste Update am 7. und 8. Mai 2026.“</p>
<p><strong>Kompetenzzentrum HWM: Praxisnah, vernetzt, zukunftsorientiert</strong></p>
<p>Seit über 20 Jahren ist die Hochschule Osnabrück mit ihrem Kompetenzzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement (HWM) eine zentrale Anlaufstelle für Fach- und Führungskräfte im Wissenschaftsbereich. Das Weiterbildungsangebot reicht von Einzelzertifikaten über das kompakte Zertifikatsprogramm Diploma of Advanced Studies (DAS) bis hin zum berufsbegleitenden MBA-Studiengang – flexibel, praxisnah und auf die Herausforderungen des Wissenschaftssystems zugeschnitten.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/kompetenzzentrum-hochschul-und-wissenschaftsmanagement/" target="_blank">Zur Internetseite des Kompetenzzentrums</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 May 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Impulse für die Kunststoffbranche: 26. Fachtagung Kunststofftechnik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/impulse-fuer-die-kunststoffbranche-26-fachtagung-kunststofftechnik/</link>
                        <description>Nachhaltigkeit, Medizintechnik und digitale Innovationen stehen im Fokus der 26. Fachtagung Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück am 25. und 26. Juni. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kunststofftechnik steht im Wandel – getrieben durch Themen wie Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Die 26. Fachtagung Kunststofftechnik bringt am 25. und 26. Juni Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Wissenschaft und Entwicklung an der Hochschule Osnabrück zusammen, um aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Lösungen zu diskutieren.</p>
<p>Den Auftakt macht am Mittwoch, 25. Juni, das traditionelle Vorabend-Treffen in der Versuchshalle der Kunststoffverarbeitung. In lockerer Atmosphäre haben Teilnehmende Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Als Highlight spricht Dr. Julia Gumula (B. Braun Melsungen) zum Thema „Kreativität &amp; Empathie: Das menschliche Betriebssystem braucht ein Update“ und liefert dabei neue Impulse für den Arbeitsalltag in der Industrie.</p>
<p>Am Donnerstag, 26. Juni, erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Vortragsprogramm. Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis beleuchten aktuelle Entwicklungen in Bereichen wie Recycling, nachhaltige Werkstoffe, Medizintechnik und digitale Produktionsprozesse. Ergänzt wird das Programm durch eine Fachausstellung, in der führende Unternehmen ihre neuesten Technologien und Anwendungen präsentieren.</p>
<p>Die Fachtagung bietet eine Plattform für fachlichen Austausch, branchenübergreifende Vernetzung und innovative Ideen – und richtet sich an alle, die die Zukunft der Kunststofftechnik aktiv mitgestalten möchten.</p>
<p>Weitere Informationen sind auf der Webseite der Hochschule zu finden: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/kunststofftagung" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/kunststofftagung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Cathrin Schröder<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Kunststofftechnik und -verarbeitung<br> Telefon: +49(0)541 969-2186<br> E-Mail: <a href="mailto:ca.schroeder@hs-osnabrueck.de" class="mail">ca.schroeder@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><br> Prof. Dr. Markus Lothar Susoff<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Kunststofftechnik, insbesondere Polymerphysik und Kunststoffprüfung<br> Telefon: +49(0)541 969-2940<br> E-Mail: <a href="mailto:m.susoff@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.susoff@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Entspannter Austausch und neue Chancen bei der zweiten Runde International Students meet Business</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/entspannter-austausch-und-neue-chancen-bei-der-zweiten-runde-international-students-meet-business/</link>
                        <description>Auch in diesem Jahr hatten internationale Studierende der Hochschule Osnabrück wieder die Chance, durch das Veranstaltungsformat International Students meet Business mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wollen heute die Botschaft in den Gesprächen geben: Wir sind für euch da und als Arbeitgebende an euch interessiert. Viel mehr noch wollen wir aber heute einen Auftakt für weitere Veranstaltungen machen, in denen wir ins Gespräch kommen und uns über Profile und Fachkenntnisse austauschen können, die Studierende bieten und Arbeitgebende suchen“, begrüßt Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung, am Donnerstag, 03. April, die 35 internationalen Studierenden und fünf Unternehmen zur Veranstaltung International Students meet Business. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) ging die Veranstaltung in diesem Jahr in die zweite Runde. Auch Marketing Osnabrück (mO) begleitete die Veranstaltung. Das Ziel: Unternehmen und internationale Studierende aufeinander aufmerksam machen, um Austausch und Karriereperspektiven zu schaffen.</p>
<p><strong>Entspanntes Programm für eine lockere Atmosphäre</strong></p>
<p>Nach dem ersten Durchlauf in 2024 gab es einige neue Ideen seitens der Organisator*innen: So wurden die Gesprächsrunden mit Kleingruppen aus Studierenden und Unternehmensvertreter*innen umrahmt von einer Podiumsdiskussion sowie der Preisverleihung des diesjährigen Videowettbewerbs hsos4me des Center for International Students. Auch hatten alle Beteiligten jederzeit die Möglichkeit, sich an der Employer Wall, Job Wall und Student Wall über Angebote und potentielle Arbeitgeber und -nehmer zu informieren.</p>
<p>„Dass auch in diesem Jahr so viele internationale Studierende zur Veranstaltung gekommen sind, zeigt uns, wie aktuell das Thema weiterhin ist“, sagt Laetitia Godineau von der Hochschulförderung und dem Projekt FIT (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt), die die Veranstaltung organisiert hat. „Die Studierenden können hier in lockerer Atmosphäre ihre Fragen zum Berufseinstieg stellen und sich vernetzen. Wir hoffen, dass das Barrieren abbaut.“</p>
<p>Dabei helfen soll auch die Podiumsdiskussion mit vier ehemaligen internationalen Studierenden der Hochschule, die eingeladen wurden, von ihrem Weg zu erzählen und Tipps zu geben.</p>
<p>„Was ich sehr wichtig finde: dass wir als internationale Studierende die Verantwortung haben, den ersten Schritt auf die Unternehmen zu zumachen“, erzählt Samuel Sasu. Für ihn startete seine jetzige Arbeitsstelle bei Hellmann Worldwide Logistics über einen Job als Werkstudent. „Es gibt sehr viele Gelegenheiten da draußen. Aber die Gelegenheiten sind nur dann verfügbar, wenn wir sie auch ergreifen wollen.“</p>
<p>Er selbst bekam Kontakt zu seinem Arbeitgeber durch einen von seinem Professor organisierten Besuch. Deshalb gibt er auch das als konkreten Tipp mit: „Tauscht euch mit euren Professor*innen aus. Die meisten waren in Unternehmen tätig und haben Kontakte zu Firmen, in die ihr vielleicht einsteigen möchtest.“</p>
<p>„Jemand muss schon mal euer Gesicht gesehen haben“, betont auch Karina Hackmann, die 2011 ihr Studium European Business Studies an der Hochschule abschloss. „Damit ihr nicht auf einem Stapel Papier landet. Am schönsten ist es natürlich, wenn ihr schon mal irgendwo reingeschnuppert habt und man sieht: derjenige hat schon Berufserfahrung gesammelt und interessiert sich. Ansonsten: Auf die Unternehmen zugehen. Traut euch!“</p>
<p>Auch Phyo Min Khaing äußert sich motivierend während der Podiumsdiskussion. Nach seinem erfolgreichen Abschluss arbeitet er nun bei der Big Dutchman AG in Vechta.</p>
<p>„Ihr schafft das“, betont er gleich zu Beginn und noch einmal am Ende. In seinen Anfängen jobbte er noch bei Ikea im Lager – Deutsch war eine zu große Hürde für die Jobs, die besser zu seinem Studium gepasst hätten. Doch er gab nicht auf. „Es ist ein Prozess, also seid nicht entmutigt, wenn etwas nicht klappt. Nehmt euch Zeit, habt Geduld. Der Rest wird sich finden.“</p>
<p><strong>Tipps zum Karriereweg</strong></p>
<p>Für die Studierenden ist das Veranstaltungsformat eine gute Möglichkeit, mehr über den deutschen Arbeitsmarkt und seine Funktionsweise zu lernen. Dass die meisten an diesem Tag vor allem Motivation und Inspiration mitnehmen konnten, zeigt auch die gute Stimmung, die auch noch während der offenen Runde nach dem offiziellen Teil anhält.</p>
<p>„Was mir heute richtig gefallen hat: dass wir mehr mit Unternehmen reden konnten und dass wir eine Einsicht über den Berufseinstieg in Deutschland bekommen haben“, sagt die Studentin Ximena Ruiz, die momentan Internationale Betriebswirtschaft und Management an der Hochschule studiert. Ihr Ziel: ein Job im Bereich der internationalen Logistik.</p>
<p>Auch Student der Medieninformatik, Akim Zdorovtsov, ist begeistert von den Vernetzungsmöglichkeiten: „Ich habe nette Leute kennengelernt, nette Unternehmen und fand es einfach mega.“</p>
<p><strong>Informationen zur Veranstaltungsreihe International Students meet Business</strong></p>
<p>International Students meet Business ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) stattfindet. Bis Ende 2028 soll der Studienerfolg internationaler Studierender mit Abschlussabsicht verbessert und ihren Übergang in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Team bestehend aus Vertreter*innen des Center for International Students unter der Leitung von Kerstin Frodl, der Hochschulförderung und dem LearningCenter, dass die Peer-to-Peer-Ebene für internationale Studierende gestärkt und ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut wird. Internationale Studierende sollen die Chance bekommen, während des Studiums Praxiserfahrung sammeln und davon nach dem Studienabschluss profitieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Laetitia Godineau<br> Hochschulförderung / Projekt "FIT - Förderung internationaler Talente" für den Arbeitsmarkt<br> Telefon: 0541 969-3554<br> E-Mail: <a href="mailto:l.godineau@hs-osnabrueck.de">l.godineau@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin Frodl<br> Center for International Students<br> Telefon: 0541 969-3185<br> E-Mail: <a href="mailto:k.frodl@hs-osnabrueck.de">k.frodl@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 10:09:56 +0200</pubDate>
                        <title>Absolventin vom Campus Lingen gewinnt &quot;Young Engineer Woman Award 2025&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/absolventin-vom-campus-lingen-gewinnt-young-engineer-woman-award-2025/</link>
                        <description>Myriam Erath für herausragende Beiträge zur digitalen Transformation ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="02fett">Die Lingener Mechatronik-Ingenieurin und Absolventin der Fakultät Management, Kultur und Technik am Hochschulstandort Lingen, Myriam Erath, hat im Rahmen des Karrierekongresses "Femworx" in Hannover den "Young Engineer Woman Award 2025" gewonnen. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury ihre herausragenden Beiträge zur digitalen Transformation in der Industrie sowie ihre innovativen Lösungen im Bereich der KI-gestützten Prozessautomatisierung.</p>
<p class="02fett">Der renommierte "Young Engineer Woman Award" wird von der Deutschen Messe AG jährlich an junge Ingenieurinnen verliehen, die mit ihren innovativen Ideen und außergewöhnlichem Engagement die Zukunft der Technik mitgestalten. "Mit ihrer Verbindung aus technologischem Know-how und soziotechnischem Ansatz ist Myriam Erath eine treibende Kraft für die Digitalisierung und den technologischen Fortschritt in der Industrie", war sich die Jury einig.</p>
<p class="02fett"><strong>Studium und Forschung am Campus Lingen</strong></p>
<p class="02fett">Myriam Erath hat am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück sowohl den dualen Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ets-maschinenbau-beng-dual-standort-lingen-ems/" target="_blank">Engieering technischer Systeme</a>&nbsp;mit der Vertiefung Mechatronik als auch den berufsintegrierenden Master in <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/technologieanalyse-engineering-und-management-meng-dual-standort-lingen-ems/" target="_blank">Technologieanalyse, -engineering und -management</a>&nbsp;absolviert. Ihre Schwerpunkte in den Bereichen Modellierung und Simulation, Künstliche Intelligenz (KI) sowie Moderation und Beratung von Veränderungsprozessen nutzte sie parallel unter anderem in verschiedenen Lehrtätigkeiten und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten zu Augumented Reality Technologie für Self-Service-Systeme an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="02fett"><strong>Aus Startup-Idee wird CWO</strong></p>
<p class="02fett">Im Oktober 2023 konzipierte die Mechatronik-Ingenieurin im Rahmen einer Blockwoche am Campus Lingen eine Startup-Idee zum Thema KI, zunächst unter dem Namen "Claraa". Dafür erhielt sie kurz darauf einen der begehrten Plätze im Osnabrücker Startup-Zentrum „Seedhouse“ am Standort Lingen. Mit Unterstützung der Meppener Digitalagentur "ncn", mit der Erath bereits im Rahmen von Forschungsprojekten zusammenarbeitete, entwickelte sie "Claraa" weiter und gründete 2024 zunächst erfolgreich Erath-CWO – die Abkürzung für Customized Workflow Optimizer.</p>
<p class="02fett">Im Dezember 2024 folgte schließlich die Gründung der CWO GmbH gemeinsam mit Jens Jüngerhans (Leiter Vertrieb und Unternehmensexpansion) und Hendrik Unkenholz (CTO). Die Unternehmen bieten eine KI-basierte Lösung zur Automatisierung von Bestellprozessen im Maschinenbau. "Die Technologie optimiert unstrukturierte Bestellungen per E-Mail und ermöglicht eine nahtlose Integration in ERP-Systeme, was insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommt", erklärt Erath.</p>
<p class="02fett"><strong>Hochschule Osnabrück ebnet Weg zur erfolgreichen Gründung</strong></p>
<p class="02fett">Für CWO erhielt die Ingenieurin mit Spezialisierung auf Sozioinformatik und ihr siebenköpfiges Team im vergangenen Jahr das Gründungsstipendium der Investitions- und Förderbank Niedersachsen NBank, was von der Hochschule Osnabrück intensiv begleitet wurde. "Der Campus Lingen hat dafür gesorgt, dass ich als Fachkraft in der Stadt Lingen geblieben bin. Ich hatte tolle Professorinnen und Professoren, die mich unterstützt, bestärkt und mir vor allem die Technik beigebracht haben", betont Erath. Außerdem habe sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Kolleg*innen sowie Vorgesetzten zusammengearbeitet, die ihre Kompetenzen geschärft und den Blick für Sozioinformatik geöffnet hätten.</p>
<p class="02fett">Die Hochschule Osnabrück sei fortan eine begleitende Einrichtung, über die sie ihr privates Forschungsinteresse weiter ausleben könne. So veröffentlicht Erath 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. Benjamin Jung und Alina Kerperien vom Campus Lingen eine neue Studie zur Schnittstelle zwischen Beratungs- und Softwareindustrie. Darüber hinaus leitet sie seit 2016 ehrenamtlich den Arbeitskreis "Young Engineers" im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und ist seit 2024 Vorstandsmitglied des Bezirksvereins Emsland / Osnabrück.</p>
<p>"Myriam Erath zeigt eindrucksvoll, wie junge Ingenieurinnen mit kreativen Ideen und modernster Technologie die Zukunft gestalten können", so Johanna Rudolph, Project Director Femworx.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 16:08:09 +0100</pubDate>
                        <title>Green Trail: Grünes Highlight auf dem Campus Westerberg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/green-trail-gruenes-highlight-auf-dem-campus-westerberg/</link>
                        <description>Master-Studierende entwickeln innovative Hochbeet-Sitzbank-Kombi</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem bereichert ein besonderes Highlight den Campus Westerberg: Vor der Mensa befindet sich ein bepflanztes Hochbeet mit integrierten Sitzbänken aus Lärchenholz. Es ist mobil, mit einem autonomen Bewässerungssystem und noch mehr ausgeklügelter Technik versehen. Das innovative Produkt namens „Green Trail“ (zu deutsch: „Grüner Pfad“) ist das Ergebnis einer aktuellen studentischen Arbeit.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die Studierenden des Masters <a href="/studium/studienangebot/master/maschinenbau-msc/">Entwicklung und Produktion </a>Julian Becker, Robin Benz, Wiebke Franzen, Jonathan Renner und Tim Seefeld sind die kreativen Köpfe hinter dem Projekt „Green Trail“, das sich der nachhaltigen Stadtgestaltung widmet. Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, ein mobiles, modulares Begrünungssystem zu entwickeln, das versiegelte Flächen in Städten ökologisch aufwertet.</p>
<p>Die Studienarbeit basiert auf einem Projekt im Modul Innovationsmanagement von Prof. Jens Schäfer, das die Teammitglieder vor zwei Semestern erfolgreich bearbeitet haben. Dort ergab eine Umfrage eine hohe Nachfrage nach mobilen Begrünungselementen für Innenstädte. Denn feste, massive Bänke ist können im Bedarfsfall nicht schnell weggeräumt werden und bedeuten zusätzlichen Aufwand für Grünflächenteams.&nbsp; Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelten die fünf Studierenden ihren Green Trail als marktfähiges Produkt weiter und erarbeiteten geeignete Geschäftsmodelle.</p>
<p>Bei der Umsetzung erhielten die Studierenden Unterstützung in der <a href="/betriebswerkstatt/">Hochschulwerkstatt </a>und im <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/rise/" target="_blank">RISE</a>, dem StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück. Bei Aufgaben, die eine ausgefallene Technik erforderten, stand den Studierenden das Team der Huning Maschinenbau GmbH zur Seite, wo Tim Seefeld vor dem Studium seine Ausbildung absolviert hat. Die Meistro Stiftung, die Projekte in Natur- und Umweltschutz, Verbraucherberatung sowie Jugend- und Altenhilfe fördert, übernahm die gesamten Materialkosten von über 1.700 Euro.</p>
<p>Das Ergebnis des Teams kann sich sehen lassen: Das robuste Fahrwerk ermöglicht das Heben und Senken des Beetes durch ein integriertes pneumatisches Hebesystem, während ein abschließbarer Schutz vor Vandalismus schützt. Das innovative Bewässerungssystem ist autark und optimiert den Wasserverbrauch ohne externe Energiequellen: Als zentraler Speicher dient ein 80-Liter-Tank, der über ein abschließbares Rohr sicher befüllt werden kann. Eine integrierte Drainageschicht mit Vlies schützt den Tank vor Erdreich und garantiert so eine dauerhafte Funktionsfähigkeit – auch bei starkem Regen. Die beiden klappbaren Sitzbänke sind stabil und „partysicher“ genug, um auch von mehreren Personen besprungen zu werden: „Darauf haben wir besonderen Wert gelegt und die Bänke im Selbstversuch getestet“, erzählt Julian Becker.</p>
<p>Das Fazit der Studierenden? – „Besonders gut war, dass wir den gesamten Produktentwicklungsprozess selbst miterleben und mitgestalten konnten“, sagt Tim Seefeld. Und Robin Benz ergänzt: „Unser Tipp für alle Studierenden, die an der Hochschule praktisch arbeiten: Nutzt die Möglichkeiten von RISE und der Hochschulwerkstatt. Die haben uns wirklich geholfen!“</p>
<p>Der Green Trail kann dank der Unterstützung des Hochschul-Gebäudemanagements den Mensavorplatz weiterhin verschönern und wird vom zuständigen Grünflächenteam gepflegt. Mit seiner naturnahen Bepflanzung trägt er zur Verbesserung des Klimas bei und fördert als Ruhezone und Treffpunkt die Aufenthaltsqualität auf dem Campus Westerberg.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 14:22:58 +0100</pubDate>
                        <title>MINT-Begeisterung im Osnabrücker Schloss</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/mint-begeisterung-im-osnabruecker-schloss/</link>
                        <description>Niedersachsen-Technikum feiert den 15. Durchgangs des erfolgreichen Berufsorientierungsprogramms</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem feierlichen Abschluss verabschiedeten die Hochschule Osnabrück sowie die Universität Osnabrück am 24. Februar die 15. Kohorte des erfolgreichen Berufsorientierungsprogramms <a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Niedersachsen-Technikum</a>. Die 22 Teilnehmerinnen (sogenannte Technikantinnen) stellten ihre Erlebnisse und Projekte im Unternehmen als auch an der Hochschule und Universität auf beeindruckende Art und Weise vor und zeigten, wie spannend der MINT-Bereich sein kann.</p>
<p>Zur offiziellen Zertifikatsübergabe lud das Niedersachsen-Technikum in das Osnabrücker Schloss ein, wo Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit der Hochschule Osnabrück, sowie Prof. Dr. Jochen Oltmer, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Osnabrück, den Teilnehmerinnen herzlich gratulierten. Beide unterstrichen die Wichtigkeit und Aktualität des Programms und riefen dazu auf, Geschlechterklischees zu brechen.</p>
<p>Anna und Carmen sind zwei der 22 Technikantinnen, die in diesem Durchgang in einem von 17 Kooperationsunternehmen am Niedersachsen-Technikum in Osnabrück teilgenommen haben. „Vom Niedersachsen-Technikum habe ich mir erhofft, mehr Perspektiven für meine berufliche Zukunft zu bekommen“, berichtet Anna, die ihr Praktikum bei der Emsland Group in Emlichheim absolviert hat. Dort arbeitete sie unter anderem an der Herstellung von veganen Fleischersatzprodukten. „Außerdem war es mein Wunsch, nach dem Abitur eine längere Phase mit Berufsorientierung und Praktika zu verbringen, da ich noch sehr unentschlossen in meinen Zukunftsplänen war. Vor allem, weil keine meiner Freundinnen sich beruflich im MINT-Bereich zu Hause fühlt, war es für mich wichtig, Gleichgesinnte kennenzulernen“, so die Technikantin weiter.</p>
<p>Carmen hat ihr Technikum bei apetito in Rheine im Bereich der Qualitätssicherung im Wareneingang gemacht: „Zu meinen Hauptaufgaben gehörten die Probenziehung von angelieferten Rohwaren, die anschließende Auswertung und Verkostung sowie das Erstellen von Rückstellmustern.“</p>
<p>Beide Technikantinnen ziehen ein positives Fazit aus ihrem halben Jahr Niedersachsen-Technikum. „Durch das Technikum habe ich für mich festgestellt, dass ich Lust auf ein Studium im naturwissenschaftlichen Bereich habe. Außerdem habe ich durch das Programm viele neue Menschen kennengelernt und neue Freundinnen gefunden, die ähnliche Interessen haben wie ich“, so Carmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum ist ein erfolgreiches praxisintegriertes Konzept für Schulabsolventinnen mit Interesse an Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften oder Technik (MINT), die sich noch nicht für ein konkretes Studienfach oder eine spezifische Ausbildung entscheiden können. An vier Tagen in der Woche sind die Teilnehmerinnen als Praktikantinnen in einem Unternehmen, am fünften Tag besuchen sie Vorlesungen an Hochschule und Universität . Neun von zehn Absolventinnen des Programms entscheiden sich im Anschluss für ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Bereich.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/niedersachsen-technikum/" target="_blank">Niedersachsen-Technikum in Osnabrück</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 15:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mentoring MentHOS-International: Unterstützung und interkultureller Austausch von Anfang an</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/mentoring-menthos-international-unterstuetzung-und-interkultureller-austausch-von-anfang-an/</link>
                        <description>12 Mentor*innen und 17 Mentees starteten am Montag, 18. November 2024, gemeinsam in den zweiten Durchlauf des Programms MentHOS-International, dem Mentoring-Programm für internationale Studienanfänger*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Aktivitäten gibt es an der Hochschule und in Osnabrück? Welche Termine innerhalb des Semesters sind für mein Studium relevant? Wer ist in welcher Situation die richtige Ansprechperson?</p>
<p>Für Studierende im ersten Semester ist alles neu – und das gilt besonders für internationale Studierende, die sich nicht nur an der Hochschule, sondern auch in einer neuen Kultur und Gesellschaft zurechtfinden müssen. Aus diesem Grund hat die Hochschule Osnabrück im vergangenen Jahr das Mentoring-Programm MentHOS-International ins Leben gerufen und vernetzt auch in diesem Jahr wieder Studierende aus höheren Semestern mit internationalen Studienanfänger*innen.</p>
<p>„MentHOS-International soll internationale Studienanfänger*innen dabei unterstützen, sich schnell an der Hochschule Osnabrück zurechtzufinden. Die Mentor*innen stehen ihren Mentees bei allen Fragen rund ums Studium zur Verfügung und sind Ansprechpartner*innen für dringende Anliegen“, erklärt Yves Tadjong, der Koordinator des Programms. Er selbst ist ehemaliger internationaler Student und die Nutzung und Chance des Programms liegen ihm sehr am Herzen. „Als ich mein Studium an der Hochschule Osnabrück aufgenommen habe, hätte ich mir so eine Unterstützung gewünscht. Deshalb finde ich es toll, dass es nun dieses Programm an unserer Hochschule gibt – und dass ich es selbst koordinieren darf.“</p>
<p>Für ihn ist es der erste Durchlauf als Koordinator und die rege Teilnahme am Programm stellt ihn mehr als zufrieden.</p>
<p><strong>Werkzeuge und Vernetzung</strong></p>
<p>Die 17 Mentees aus 12 Herkunftsländern und ihre 12 Mentor*innen konnten sich bei der Auftaktveranstaltung nicht nur kennenlernen, sie wurden auch direkt in Gruppen von drei bis vier Mentees pro Mentor*in aufgeteilt. Umrahmt wurde das Kennenlernen durch Begrüßungsworte von Dr.in Patricia Gozalbez Cantó, der Leiterin von MentHOS-International, sowie durch Informationen rund um den Programmablauf und die Ziele des Programms.</p>
<p>„Es ist uns wichtig, dass die Mentees gut an der Hochschule ankommen, interpersonale Netzwerke aufbauen und von ihren Mentor*innen soziale Unterstützung erhalten. Im Rahmen unseres Mentoringangebotes bekommen die internationalen Studierenden zudem Werkzeuge an die Hand, um selbstständig und erfolgreich zu studieren“, betont Dr.in Patricia Gozalbez Cantó.</p>
<p>Aus diesem Grund enthält MentHOS-International neben einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung auch Workshops zu Themen wie Lernstrategien, Selbstmanagement, Resilienz, Umgang mit Stress bei der Prüfungsvorbereitung etc. Die Initiative bietet zudem ein weiteres Rahmenprogramm aus Freizeitaktivitäten, um Osnabrück und die Umgebung kennenzulernen.</p>
<p><strong>FIT für das Studium</strong></p>
<p>Ermöglicht wird das Programm im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt), an dem das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind. MentHOS ist ein Programm, das gemeinsam vom Center for International Students (CIS) und vom LearningCenter koordiniert wird.</p>
<p>Mit dem Mentoring erhoffen sich Dr.in Patricia Gozalbez Cantó und Yves Tadjong mehr interkulturellen Austausch zwischen nationalen und internationalen Studierenden sowie eine damit verbundene soziale Integration.&nbsp;</p>
<p>„Eine gelungene Studieneingangsphase ist essentiell für den Studienerfolg internationaler Studierender. Mit Hilfe unseres Angebots sollen sich internationale Studierende an der Hochschule herzlich willkommen fühlen. Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Studieneinsteiger*innen auf ihr Studium konzentrieren und das Studierendenleben in Osnabrück genießen können. MentHOS soll dabei als wichtige Stütze erlebt werden, erklärt Dr.in Patricia Gozalbez Cantó.</p>
<p>Der aktuelle Mentoring-Durchlauf endet am 05. Juli 2025. Ab dem 28.09.2025 können sich Studierende als Mentor*innen für den nächsten Durchlauf bewerben. Dieser startet dann zu Beginn des Wintersemesters 2025/26.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p>Dr.in Patricia Gozalbez Cantó<br> Learning Center<br> E-Mail: <a href="mailto:y.tadjong@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.canto@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Yves Tadjong<br> Learning Center | Center for International Students (CIS)<br> E-Mail: <a href="mailto:y.tadjong@hs-osnabrueck.de" class="mail">y.tadjong@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 12:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Intelligent, nachhaltig, sicher – studentische Produktideen ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/11/intelligent-nachhaltig-sicher-studentische-produktideen-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Drei studentische Teams der Hochschule Osnabrück erhalten Preise der Meistro Stiftung für ihre herausragenden Semesterarbeiten im Bereich Innovationsmanagement.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Drei studentische Projekte der Hochschule Osnabrück im Bereich Innovationsmanagement haben am 22. November Preise der Meistro Stiftung in Höhe von insgesamt 2.500 Euro erhalten. Bei der Preisverleihung würdigten Michael Volkmann von der Meistro Stiftung und der Betreuer der Teams Prof. Dr. Jens Schäfer innovative Ansätze der Studierenden, die sowohl ökologisch als auch gesellschaftlich relevante Lösungen bieten.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Erster Preis für ein neuartiges Konzept zur adaptiven Straßenbeleuchtung </strong></p>
<p>Der erste Preis ging an das Projekt „Smart Lightning“ (zu Deutsch: „Intelligente Beleuchtung“). Tim Krause, Simon Reith, Jonas Wöldecke und Konstantin Czesnik haben darin eine intelligente Lösung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Energieeffizienz in urbanen Gebieten entwickelt.</p>
<p>Ihre Semesterarbeit zielt darauf ab, die herkömmliche Straßenbeleuchtung durch eine modulare und dynamische Lösung zu ersetzen, die sich an die tatsächlichen Bedürfnisse der Umgebung anpasst. Der Prototyp umfasst dimmbare, energieeffiziente LEDs, die je nach Verkehr und Witterungsbedingungen automatisch reguliert werden. Ein integriertes Kamerasystem erkennt Personen und Fahrzeuge und sorgt für eine optimierte Beleuchtung in Echtzeit, um die Sichtverhältnisse zu verbessern und Unfälle zu vermeiden.</p>
<p>„Das ausgezeichnete Konzept erhöht nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz“, lobt Prof. Schäfer die Arbeit des Teams: „Durch die Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen und die Minimierung der Lichtverschmutzung schafft es eine zukunftsfähige Lösung für moderne Städte“, so der Professor für Technische Produktentwicklung.</p>
<p>Die intelligente Beleuchtung zeichnet sich durch eine lokale Datenverarbeitung aus, die einen hohen Datenschutzstandard gewährleistet und so die Privatsphäre der Bevölkerung respektiert. Zudem sorgt das System für eine effiziente Wartung. Das Projekt zeigt eindrucksvoll das Potenzial von Innovationen für die urbane Mobilität. „Das Siegerteam hat uns mit einer interdisziplinären Lösung auf einem hohen technischen Niveau überzeugt und setzt mit seiner Idee einen wichtigen Impuls zur nachhaltigen und sicheren Stadtentwicklung“, begründet Michael Volkmann die Entscheidung der Jury.</p>
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<p><strong>Platz zwei für die Idee mobiler Naturerlebnisse für eine grünere Innenstadt</strong></p>
<p>„Green Trail“ (zu Deutsch: „Grüner Pfad“) ist eine innovative Lösung zur Verbesserung der Lebensqualität in der Osnabrücker Innenstadt. Sie wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Entwickelt von Nahla Alhussen, Julian Becker, Robin Benz, Christian Fipp, Wiebke Franzen und Tim Seefeld, adressiert das Projekt mehrere städtische Probleme – wie den Mangel an Grünflächen, die schlechte Luftqualität und das Fehlen von Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Die Lösung der Studierenden besteht aus einem mobilen Hochbeet, das schnell und flexibel an verschiedenen Orten in der Fußgängerzone platziert werden kann. Das Highlight des Produkts ist seine einfache Transportfähigkeit. Zudem integriert es eine Sitzgelegenheit und ist mit einem Bewässerungssystem ausgestattet, das durch einen Wassertrank und einer Saug-Lanze eine kontinuierliche Feuchtigkeit der Erde gewährleistet. Das robuste Fahrwerk ermöglicht das Einfahren und Absenken des Beetes, während ein abschließbarer Schutz vor Vandalismus schützt.</p>
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<p><strong>Dritter Preis für innovative Fahrrad-Sicherheitslösung</strong></p>
<p>Den dritten Preis erhielten Julian Fischer und Florian Meyer für ihr Projekt „Velooper“. Die beiden Studenten haben einen neuartigen, schnittfesten und sicheren Beutel entwickelt, der einfach am Fahrrad montiert werden kann und die Aufbewahrung von Helm und Licht erleichtert. Bei Nichtnutzung wickelt sich der Beutel selbstständig auf und ist so besonders platzsparend. Mit seinem Produkt will das Team die Nutzung der Sicherheitsutensilien wie Helme und Lichter vereinfachen und so Unfälle im Straßenverkehr verhindern.</p>
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                        <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 07:11:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wenn Technik und Nachhaltigkeit zusammenwachsen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/11/vdi-preise-fuer-hochschulabsolventinnen/</link>
                        <description>VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland ehrt Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück für ihre herausragenden Abschlussarbeiten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland hat drei herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück prämiert - Luisa Sophie Hörnschemeyer, Finn Batzer und Sandra Reker. „Mit Ihren innovativen Konzepten zeigen Sie auf, wie Technik und Nachhaltigkeit zusammenwachsen", lobte die&nbsp;VDI-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier: „Ob durch Energieeinsparungen in der Industrie, das Potenzial von Windantrieb auf Kreuzfahrtschiffen oder die Herstellung eines nachhaltigen Lebensmittelzusatzstoffs – Ihre Arbeiten bieten zukunftsorientierte Lösungen für aktuelle technische Herausforderungen".</p>
<p>Luisa Sophie Hörnschemeyer, Absolventin des Masters „<a href="/studium/studienangebot/master/angewandte-nutztier-und-pflanzenwissenschaften-msc/">Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften</a>" an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, erhielt den 1. Förderpreis für ihre herausragende Masterarbeit über das Thema: „Nutzung eines Nebenstroms der Bio-Weizenstärkegewinnung zur mikrobiellen Herstellung eines xanthanreichen Lebensmittelzusatzstoffes“. Im <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-verfahrenstechnik/">Labor für Verfahrenstechnik</a> der Fakultät Ingenieurwissenshaften und Informatik hat die Preisträgerin ein Nebenprodukt der Bio-Weizenstärkeproduktion so aufbereitet, dass es als Nährmedium für die nachhaltige Herstellung von Xanthan in Bio-Qualität dient. Durch Fermentation mit dem Bakterium Xanthomonas campestris entstand ein xanthanreicher Lebensmittelzusatzstoff mit texturverbessernden Eigenschaften. Erstbetreuer der erfolgreichen Absolventin war Prof. Dr. Ulrich Schmitz.</p>
<p>Der zweite Förderpreis ging an Finn Batzer. Der Absolvent des Masters <a href="/studium/studienangebot/master/wirtschaftsingenieurwesen-energiewirtschaft-msc-standort-lingen-ems/">"Wirtschaftsingenieurwesen – Energiewirtschaft"</a> am Campus Lingen entwickelte in seiner ausgezeichneten Masterarbeit ein „Konzept für die Modernisierung der Wärmeerzeugung eines Industriebetriebs“. Darin untersuchte er verschiedene Technologien zur Wärmeerzeugung, analysierte deren ökologische und wirtschaftliche Aspekte und berücksichtigte dabei auch die Preisentwicklung von Strom und Gas. Mithilfe selbst erstellter Optimierungsmodelle und gründlicher Ist-Analyse zeigte er auf, wie die Wärmeerzeugung effizienter gestaltet werden kann. Betreut wurde der Preisträger von Prof. Dr. Anne Schierenbeck.</p>
<p>Den dritten Förderpreis erhielt Sandra Reker, Absolventin des Bachelors <a href="/bachelor/wirtschaftsingenieurwesen-bsc-standort-lingen-ems/">Wirtschaftsingenieurwesen </a>am Campus Lingen. Das Thema ihrer herausragenden Bachelorarbeit lautet: „Potential- und Ertragsanalyse von Windantriebssystemen auf Kreuzfahrtschiffen“. Darin entwickelte die prämierte Absolventin eine Rechenmethode, die den Vergleich verschiedener Windantriebssysteme unter unterschiedlichen Bedingungen vereinfacht, und führte vergleichende Berechnungen durch, die erste Bewertungen der Systeme ermöglichen. Ihre Arbeit hebt die Notwendigkeit weiterer Analysen hervor, insbesondere zur Anpassung an verschiedene Fahrgebiete und Windverhältnisse sowie zu schiffbaulichen Anforderungen. Sandra Rekers Erstbetreuer war Prof. Dr. Michael Umbreit.</p>
<p>Die Laudationen auf die erfolgreichen Absolvent*innen hielten Daniel Haarmann, Prof. Schmitz und Prof. Umbreit.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 09:02:58 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung macht Schule: Schüler*innen aktiv in neuen Arbeitswelten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/11/digitalisierung-macht-schule-schueler-aktiv-in-neuen-arbeitswelten/</link>
                        <description>GROWTH-Projekt des Campus Lingen erfolgreich </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Alle Schüler*innen sollten lernen, wie man KI nutzt“, meinen 80 Prozent der Lehrkräfte in einer neuen Umfrage des Digitalverbands Bitkom.107 Jugendliche der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Georgianum in Lingen erhielten nun eine Chance dazu.</p>
<p>Sie bekamen an drei Tagen einen realen Einblick, wie digitale Technologien kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) im Emsland bereits heute transformieren.&nbsp;Initiiert wurde das Vorhaben vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück, dessen Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof.in Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle am Campus Lingen geleitet wird. Die Thementage wurden zusammen mit regionalen Firmen, dem Wirtschaftsverband Emsland, der Agentur für Arbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen durchgeführt.&nbsp;</p>
<p>Die Schüler*innen lernten verschiedene regionale Unternehmen kennen, die sich mitten in einer digitalen Transformation befinden. Sie besuchten lokale Betriebe und erfuhren mehr über den Einsatz ihrer spezifischen digitalen Instrumente und Technologien. Vorausgegangen waren intensive Vorbereitungen mit Wissenschaftler*innen am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Es gab jeweils Einführungen in die Technik moderner KI-Systeme und deren Nutzungsmöglichkeiten – ausdrücklich für Schülerschaft und Lehrkräfte.&nbsp;</p>
<p><strong>Digitale Bildung in der Praxis</strong><br> „Unsere Schüler*innen haben sich nicht nur theoretisch mit der Digitalisierung beschäftigt, sondern hautnah erlebt, wie diese in der Praxis umgesetzt wird“, betont Schulleiter Lucas Sieberg. „Das Projekt hat unser Konzept zur Berufsorientierung enorm erweitert und gezeigt, wie der digitale Wandel in der Region Einzug hält.“</p>
<p>Die teilnehmenden 14 Unternehmen, darunter die KRONE Group und das St. Bonifatius Hospital, aber auch regionale Handwerkbetriebe wie die Bäckerei Wintering oder Elektro Stüwe profitierten gleichermaßen von der Zusammenarbeit. „Es ist eine großartige Möglichkeit, zukünftige Fachkräfte frühzeitig kennenzulernen und ihnen zu zeigen, was digitale Technologien in der modernen Arbeitswelt bedeuten“, erklärt Sabrina Wendt, Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbands Emsland.</p>
<p><strong>Chancen der KI im Arbeitsalltag&nbsp;</strong><br> Die Projekttage beleuchteten nicht nur die technischen Aspekte der Digitalisierung, sondern auch ethische und rechtliche Fragen, die mit dem Einsatz digitaler Instrumente und Methoden einhergehen. „Der EU AI Act schafft einen neuen Rahmen, und es ist wichtig, dass die nächste Generation versteht, wie diese Technologien sicher und verantwortungsvoll genutzt werden können“, so Prof. Dr. Liane Haak, Professorin für Wirtschaftsinformatik am Campus Lingen.</p>
<p>Die Schüler*innen waren begeistert: „Besonders spannend fand ich, wie weit die Digitalisierung in den Unternehmen fortgeschritten ist und welche Chancen sich daraus ergeben“, resümiert eine Teilnehmerin. Einblicke in den Arbeitsalltag und direkte Kontakte zu potenziellen Arbeitgebenden halfen den Jugendlichen, neue Berufsbilder kennenzulernen und ihre Perspektiven weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong>Ein zukunftsweisendes Projekt</strong><br> Mit den Projekttagen haben die Hochschule Osnabrück, das Gymnasium Georgianum und die regionale Wirtschaft ein Best-Practice-Beispiel geschaffen. Die Digitalisierung bietet nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Chancen, dem Fachkräftemangel innovativ zu begegnen. Im nächsten Jahr könnten ähnliche Projekte auf die Region ausgeweitet werden.</p>
<p>Die positiven Erfahrungen mit den Projekttagen zeigen, dass sich der Aufwand für die Unternehmen lohnt. „Wir merken, dass die Schulen die Digitalisierung aktiv in die Hand nehmen und die Praxiseinblicke auch gut in den seit 2023 verpflichtenden IT-Unterricht integrieren können“, berichtet Prof. Dr. Michael Ryba.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Julia Akerlund<br> Telefon: 0591 80098-328<br> E-Mail: <a href="mailto:j.akerlund@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.akerlund@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 15:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Steigende Resonanz: Mentoring.INTERKULT im vierten Kick-Off</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/steigende-resonanz-mentoringinterkult-im-vierten-kick-off/</link>
                        <description>Zur Auftaktveranstaltung des Programms Mentoring.INTERKULT 2024/25 waren Mentor*innen und Mentees zum ersten Kennenlernen und Austausch eingeladen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bewerbungstrainings, Workshops zum Sicheren Auftreten und Empowerment und vor allem viel Austausch mit Vertreter*innen regionaler und überregionaler Unternehmen – das erwartet die 17 Mentees des vierten Programmdurchlaufs von Mentoring.INTERKULT, der mit einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, 15. Oktober 2024, offiziell gestartet ist.</p>
<p>Bei dieser steht das erste Aufeinandertreffen und Kennenlernen der Mentees und ihren Mentor*innen aus regionalen und überregionalen Unternehmen im Vordergrund und wird umrahmt von Einblicken ins Programm und den Stimmen ehemaliger Mentees sowie Begrüßungsworten der Leiterin des Programms, Dr.in Patricia Gozalbez Cantó, der Projektkoordinatorin Jana Sponbiel und der neuen Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, Prof.in Dr.in Susanne Düchting.</p>
<p>„Wir sind begeistert von der Resonanz zum vierten Durchlauf und der Bereitschaft so vieler engagierter Mentor*innen, an diesem Programm mitzuwirken. Unsere Mentees sind in der Orientierungs- oder Planungsphase ihrer beruflichen Laufbahn und es gibt noch viele Unsicherheiten zu bewältigen. Deshalb ist das Ziel unseres Programms<strong>,</strong> die Mentees darin zu unterstützen, sich gut auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten, sich zu vernetzen, Selbstvertrauen zu gewinnen und den eigenen beruflichen Weg einzuschlagen.“, sagt Dr.in Patricia Gozalbez Cantó.</p>
<p>Das Programm soll internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte die Möglichkeit bieten, einen Fuß in die Tür des deutschen Arbeitsmarkts zu bekommen und gleichzeitig regionalen Unternehmen die Chance auf genau die Fachkräfte geben, die sie benötigen. Dass die Resonanz für das Programm zunimmt und sich seit dem letzten Durchlauf auch 10 neue Mentor*innen engagieren, sehen die Programmverantwortlichen als gutes Zeichen.</p>
<p>Prof.in Dr.in Susanne Düchting bedankte sich in diesem Rahmen noch einmal bei den Mentor*innen aus den Unternehmen für ihr Engagement – denn die Teilnahme an dem Programm erfolgt oft ehrenamtlich und wird nicht als selbstverständlich angesehen. Sie betonte weiterhin, wie wichtig die Mentees für die Entwicklung der Arbeitswelt sind.</p>
<p>„Hochschule und Unternehmen profitieren von internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte, denn durch kulturelle Vielfalt können Kreativität und Innovationskraft gesteigert werden“, sagte sie und freute sich über die bisherigen Erfolge von Mentoring.INTERKULT. „Chancengerechtigkeit ist eines der erklärten Ziele der Hochschule Osnabrück und wir können im Kontext dieses Programms feststellen: Viele Mentees aus den vergangenen Durchläufen haben Praktikumsstellen bekommen, sind als Werksstudent*innen eingestellt worden oder haben den Einstieg in den Beruf geschafft.“</p>
<p><strong>Mentees werden selbst Mentor*innen</strong></p>
<p>Mentoring.INTERKULT startete im Jahr 2020 und wird seit April 2024 im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) weitergeführt, an dem das LearningCenter, das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind.</p>
<p>Im Vergleich zum vorigen Durchlauf ist die Zahl der Teilnehmenden Mentees und Mentor*innen erneut gestiegen. 36 Unternehmen mit 44 Mentor*innen zählt das Programm, das seit der Veranstaltung bereits weitere Anfragen erhalten hat, derzeit – und mittlerweile befinden sich sogar fünf ehemalige Mentees unter den Mentor*innen.</p>
<p>Nach ihrem Abschluss und ihrer Zeit als Mentee im Durchlauf 2023/24 hat Alejandra Bedoya, die nun in der Ehrenamtskoordinatorin bei EXIL e.V. in Osnabrück arbeitet, beschlossen, selbst Mentorin werden zu wollen.</p>
<p>„Ich möchte meine Erfahrungen teilen und etwas zurückzugeben“, erklärt sie im Interview den Teilnehmenden der Veranstaltung. „Internationale Studierende fangen von null an. Wir haben keine Netzwerke und wir kennen das deutsche Arbeitssystem kaum. Das hier ist eine gute Möglichkeit, Netzwerke aufzubauen, und das war für mich sehr hilfreich. Ich habe auch immer noch Kontakt mit meiner Mentorin.“</p>
<p>Mittlerweile zählt das Programm insgesamt 62 Teilnehmende aus 34 Herkunftsländern. Jana Sponbiel freut sich auf die Arbeit mit den 17 neuen Mentees.</p>
<p>„Jede Gruppe bringt eine andere Dynamik mit“, sagt sie. „Am Wochenende hatten wir schon den Einführungsworkshop mit den neuen Mentees. Es war sehr lebendig und wurde viel diskutiert. Ich hoffe, das werden wir auch in den nächsten neun Monaten so fortsetzen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/07/vielfaeltig-denken-und-kompetenzen-nutzen-abschlussveranstaltung-des-programms-mentoringinterkult/#" target="_blank" class="mail" data-mailto-token="nbjmup+nfoupsjoh/joufslvmuAit.ptobcsvfdl/ef" data-mailto-vector="1">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br> E-Mail:&nbsp;<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/07/vielfaeltig-denken-und-kompetenzen-nutzen-abschlussveranstaltung-des-programms-mentoringinterkult/#" target="_blank" class="mail" data-mailto-token="nbjmup+nfoupsjoh/joufslvmuAit.ptobcsvfdl/ef" data-mailto-vector="1"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de </a><br> Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 12:56:34 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch von der Nanjing Xiaozhuang University an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/besuch-von-der-nanjing-xiaozhuang-university-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 25. September waren vier Vertreter*innen der Nanjing Xiaozhuang University, China, zu Besuch an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf über zehn Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit können die Hochschule Osnabrück und die Nanjing Xiaozhuang University (NJXZC) mittlerweile zurückschauen. Nun entsandte die NJXZC bereits zum zweiten Mal eine hochrangige Delegation an die Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Der durch Gunhild Grünanger, Leiterin des Center for International Mobility, organisierte Besuch umfasste neben Labor- und Campusbesichtigungen vor allem die Möglichkeit zum Austausch. Die Vizepräsidentin der NJXZC sowie die Dekane der School of Electrical Engineering und der School of Music gingen mit ihren Amtskolleg*innen der Hochschule Osnabrück ins Gespräch und tauschten sich mit der neuen Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Kathrin Loer, dem Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Prof. Frank Thiesing, und dem Dekan des Instituts für Musik, Prof. Bernhard Wesenick, über Möglichkeiten aus, die Zusammenarbeit zu verstetigen und auf andere Bereiche, insbesondere den Bereich Musik, auszuweiten.</p>
<p><strong>Langjährige Zusammenarbeit</strong></p>
<p>Initiiert durch Prof. Dr.-Ing. Jörg Hoffmann von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und seinem langjährigen Fachkollegen Prof. Lin Zhang kooperieren beide Hochschulen regelmäßig durch den Austausch von Studierenden wie auch Lehrenden. So haben deutsche Studierende die Möglichkeit, an der NJXZC für ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu forschen, während chinesische Studierende für ein Gaststudium in einem der englischsprachigen Semesterprogramme der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) nach Osnabrück kommen oder ebenfalls ihre Abschlussarbeit in Osnabrück schreiben.</p>
<p>Darüber hinaus arbeiten beide Initiatoren in der Lehre zusammen: Prof. Lin Zhang bot bereits mehrfach eine Projektwoche an der Fakultät IuI an und Prof. Dr.-Ing. Jörg Hoffmann wurde seitens der chinesischen Uni als Adjunct Professor sowie zum Ehrendirektor des "Sino German Institute of intelligent Technology Applications" berufen.</p>
<p><strong>Die Nanjing Xiaozhuang University</strong></p>
<p>Die Nanjing Xiaozhuang University ist eine staatliche Universität mit rund 18.000 Vollzeitstudierenden. Sie umfasst 44 Bachelorstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Bildung, Literatur, Geschichte, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Management und Kunst und bietet eine attraktive Möglichkeit für Studierende, sich weiterzubilden.</p>
<p>„Dabei ist nicht nur die Universität, sondern auch die traditionsreiche Stadt Nanjing als eine der vier großen historischen Hauptstädte Chinas ein wichtiger Punkt“, erklärt Gunhild Grünanger. „Studierende der Hochschule Osnabrück können nicht nur fachliche, sondern auch viele interkulturelle Erfahrungen sammeln.“</p>
<p><br> <strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p>Gunhild Grünanger<br> Telefon: 0541 969-2966<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 10:34:55 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersachsen-Technikum geht in die nächste Runde</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/09/niedersachsen-technikum-geht-in-die-naechste-runde/</link>
                        <description>23 Technikantinnen starten in diesem Jahr in das Berufsorientierungsprogramm</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht’s weiter nach der Schule? Für viele junge Menschen ist das eine schwierige Frage. 23 Abiturientinnen haben sich in diesem Jahr für das Niedersachsen-Technikum in Osnabrück entschieden. Das Programm kombiniert praktische Erfahrung und Theorie durch die Kooperation von Hochschulen und Unternehmen. Neben einem sechsmonatigen Praktikum bei einem Unternehmen besuchen die Teilnehmerinnen dafür verschiedene Vorlesungen an der Hochschule und der Universität Osnabrück. „Die jungen Frauen können vielfältige Erfahrungen sammeln, verschiedene Berufe und Studienfächer kennenlernen und werden so bei ihrer Studien- und Berufsentscheidung unterstützt“, erklärt Judith Bräuer, zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums. Der Fokus liegt dabei auf den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).&nbsp;</p>
<p>In ihren Unternehmen lernen die Technikantinnen nicht nur die verschiedenen Abteilungen und Fachbereiche kennen, sie arbeiten auch ein einem eigenen Projekt. Amazone, apetito AG, Basecom GmbH &amp; Co. KG, Bischof &amp; Klein SE &amp; Co. KG, Boge, d.velop AG, elektro-bau-montage GmbH &amp; Co. KG, Emsland Stärke, Grimme Landmaschinenfabrik GmbH &amp; Co. KG, Heytex Holding GmbH, Hölscher Wasserbau Wasserbau GmbH, Maschinenbau Bernhard Krone GmbH &amp; Co. KG, Purplan GmbH, Gebr. Rasch GmbH &amp; Co. KG, Felix Schoeller Technocell GmbH &amp; Co. KG, The Plantly Butchers GmbH &amp; Co. KG, Volkswagen Osnabrück GmbH &amp; Co. KG sind in diesem Jahr am Niedersachsen-Technikum in Osnabrück beteiligt.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Das Niedersachsen-Technikum – ein Erfolgsprojekt</strong></p>
<p>Entwickelt wurde das Niedersachsen-Technikum vor 14 Jahren von Prof. Babara Schwarze an der Hochschule Osnabrück und zählt seitdem zu den erfolgreichsten Projekten zur Gewinnung von weiblichem MINT-Nachwuchs im Bundesgebiet. „Neun von zehn Teilnehmerinnen entscheiden sich nach ihrem Technikum für ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Bereich“, sagt Schwarze mit Blick auf die Alumnae-Befragung des Programms. Seit 2010 haben mehr als 930 Frauen in über 100 Unternehmen aus verschiedensten Branchen teilgenommen. Aktuell bieten neben der Hochschule Osnabrück auch die TU Braunschweig, TU Clausthal, PHWT, die Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Universität Hildesheim, Hochschule Osnabrück, Universität Osnabrück und die Jade Hochschule das Niedersachsen-Technikum an und betreuen in diesem Jahr insgesamt 64 Technikantinnen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zentrale Startveranstaltung 2024 in Hannover: Ein inspirierender Auftakt</strong></p>
<p>Am 9. September fand die feierliche Startveranstaltung des Niedersachsen-Technikums in der Aula der Hochschule Hannover, Standort Linden, statt. Die 23 Osnabrücker Technikantinnen und weitere 41 Programmteilnehmerinnen aus anderen niedersächschen Hochschulen wurden offiziell begrüßt und erhielten wertvolle Einblicke in das Programm. Rund 140 Gäste, darunter Technikantinnen, Partner*innen aus Hochschulen, Unternehmen, Ministerien sowie Eltern und Freund*innen, nahmen an der Veranstaltung teil.</p>
<p>Die Startveranstaltung ist ein Highlight des Niedersachsen-Technikums und markiert den Auftakt für die jungen Frauen, die sich für einen Weg in den MINT-Bereich interessieren. Sie erleben sich zum ersten Mal als große, vielfältige Gruppe und können sich untereinander sowie mit den Koordinator*innen und Partner*innen des Programms vernetzen. Die Veranstaltung setzt ein starkes Signal für das MINT-Interesse von Frauen in Niedersachsen.</p>
<p>Das Event wurde von den Alumnae Hannah Marquering und Janina Hagedorn moderiert. Grußworte von Brigitte Just (Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Hannover), Dr. Jonas Buche (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Olaf Brandes (Stiftung NiedersachsenMetall) und Maleen Glockzin (Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung) gaben der Veranstaltung eine feierliche Note.</p>
<p>Ein besonderer Höhepunkt war die Vorstellung der Erfolge des Niedersachsen-Technikums durch dessen Initiatorin, die Professorin Barbara Schwarze (Hochschule Osnabrück) sowie die anschließende Diskussion mit führenden Vertreter*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion.</p>
<p>Ganz besonders begeistert waren die Veranstalterinnen und Gäste von Linda Büscher, Gründerin und Geschäftsführerin der Bulletpoint GmbH, die den Technikantinnen in ihrem Impulsvortrag spannende Einblicke in ihre Gründungsgeschichte gab und Mut machte, den eigenen Weg im MINT-Bereich selbstbewusst zu gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum wird vom Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert. Seit 2022 hat das Niedersachsen-Technikum in der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung eine weitere Förderin gefunden. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt das Programm seit 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Judith Elisabeth Bräuer<br> Zentrale Koordinatorin Niedersachsen-Technikum<br> Telefon: + 49 541 969 3703<br> E-Mail: <a href="mailto:j.braeuer@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.braeuer@hs-osnabrueck.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 09:28:26 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Feldroboter-Wettbewerb: Gold und viermal Bronze für Osnabrücker Studierende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/08/internationaler-feldroboter-wettbewerb-gold-und-viermal-bronze-fuer-osnabruecker-studierende/</link>
                        <description>Studentisches Team der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück erzielt herausragenden Erfolg beim Internationalen Feldroboter-Wettbewerb und stellt Kompetenz, Innovationskraft und Teamgeist unter Beweis.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das studentische Team der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück hat beim diesjährigen Internationalen Feldroboter-Wettbewerb einen bemerkenswerten Erfolg erzielt. Das Team sicherte sich eine Gold- und vier Bronzemedaillen und bewies damit erneut Osnabrücks herausragende Kompetenz in der Feldrobotik.</p>
<p><strong>Feldroboter-Wettbewerb: traditionell innovativ</strong></p>
<p>Das traditionsreiche Event fand bereits zum 21. Mal statt – in diesem Jahr während der Feldtage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) auf Gut Brockhof in Erwitte. Studierende – diesmal waren es zwölf Teams aus fünf europäischen Ländern – messen sich dabei in verschiedenen Disziplinen. Beim Bauen und Programmieren ihrer Feldroboter greifen sie auf neueste Technologien zurück und lernen, fachübergreifend und zielorientiert zusammenzuarbeiten.</p>
<p><strong>Osnabrücker Team Acorn</strong></p>
<p>Das Team Acorn bestand aus 17 Studierenden der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück. Unter der Leitung von den Kapitänen Philipp Gehricke (Hardware) und Justus Braun (Software) arbeiteten die Teammitglieder aus den Studiengängen der Informatik, Cognitive Science und Mechatronic Systems Engineering eng zusammen. Sie wurden mit einem beeindruckenden dritten Platz in der Gesamtwertung belohnt – hinter den Teams FREDT aus Braunschweig und Carbonite vom Schülerforschungszentrum Überlingen, die sich den ersten Platz geteilt haben. Unterstützt wurde das Osnabrücker Team von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Andreas Linz (Hochschule Osnabrück) sowie Alexander Mock und Isaak Ihorst (Universität Osnabrück). Wichtige Sponsoren wie AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE &amp; Co. KG, CLAAS KGaA mbH, iotec GmbH und Allied Vision Technologies GmbH trugen ebenfalls zum Erfolg des Teams bei.</p>
<p><strong>Goldmedaille für klassischen Ansatz in mobiler Robotik</strong></p>
<p>In einer der anspruchsvollsten Aufgaben des Wettbewerbs ging es darum, bereits kartierte Pflanzen präzise anzufahren und zu behandeln. Hier überzeugte der Roboter des Teams Acorn mit einem außergewöhnlich hohen Grad an Autonomie. Trotz des Verbots von GPS konnte der Roboter die vorgegebenen Punkte präzise anfahren. „Wir haben dafür eine Technologie verwendet, die sonst in&nbsp; der klassischen Indoor-Robotik, also in Innenräumen, für die Pfadplanung und Ausführung eingesetzt wird“, erklärt Justus Braun. Philipp Gehricke ergänzt: „Für die Blumenbehandlung haben wir eine spezielle Vorrichtung konstruiert, um die punktgenau Schiedsrichterspray sprühen zu können.“ Ein anschließender Test zeigte zudem, dass der Osnabrücker Roboter über Stunden hinweg komplett eigenständig arbeiten konnte und sich sogar an verändernde Bedingungen anpasste – etwa Menschenbewegungen auf dem Feld.&nbsp; Die Leistung des Teams überzeugte die internationale Fachjury und führte schließlich zur verdienten Goldmedaille.</p>
<p><strong>Vier Bronzemedaillen in verschiedenen Kategorien</strong></p>
<p>Neben der Goldmedaille konnte das Team Acorn in mehreren weiteren Aufgaben überzeugen und sicherte sich insgesamt vier Bronzemedaillen in den Kategorien „Navigation durch Maisreihen“, „Finden und Kartieren von Blumen“, „Freistil“ sowie in der Gesamtwertung des Wettbewerbs.</p>
<p>So navigierte Acorn erfolgreich durch vier Maisreihen, ohne eine einzige Pflanze zu beschädigen. Entscheidend waren dafür neben einer intelligenten Konstruktion auch eine durchdachte Software, die Höhenunterschiede auf dem Feld analysierte und daraus die Befahrbarkeit einzelner Strecken berechnete. Beim Finden und Kartieren von Blumen untersuchte der Roboter des Osnabrücker Teams die meiste Fläche des Spielfelds und erkannte auch die meisten Blumen. Für die Bilderkennung hat das Team Künstliche Intelligenz eingesetzt. Abzüge aufgrund von Ungenauigkeiten führten hier zu Platz drei. Im Freistil-Wettbewerb stellte das Team eine Lösung für präzises Säen vor: Eine Drohne erkannte fehlenden Rasen und der Roboter verteilte selbständig Rasensamen auf den kahlen Stellen.</p>
<p><strong>Moderne Technologien für nachhaltige Landwirtschaft</strong></p>
<p>Das Betreuerteam freut sich über den beeindruckenden Erfolg der Osnabrücker Studierenden: „Ein Platz auf dem Siegertreppchen bei einem anspruchsvollen internationalen Wettbewerb unterstreicht die hohe Kompetenz und Innovationskraft unserer beiden Hochschulen im Bereich der Robotik“, so Andreas Linz. Sein Kollege Alexander Mock betont: „Damit setzt das studentische Team Maßstäbe für zukünftige Wettbewerbe. Es nutzt bestehende und entwickelt neue Technologien, die das Potenzial haben, die Landwirtschaft nachhaltig zu verändern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Zum Hintergrund:</u></strong></p>
<p><strong>Dem Team Acorn gehören Studierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück an: </strong></p>
<p>Justus Braun (Kapitän Software), Philipp Gehricke (Kapitän Hardware), Marco Tassemeier, Simon Balzer, Marc Meijer, Christopher Sieh, Piper Powell, Can-Leon Petermöller, Andreas Klaas, Lena Brüggemann, Lara Lüking, Jannik Jose, Leon Rabius, Thorben Boße, Ole Georg Oevermann, Till Stückemann und Gerrit Lange.</p>
<p><strong>Veranstalter </strong>des Field Robot Events 2024 waren<strong>:</strong></p><ul> 	<li>Die Hochschule Osnabrück mit Prof. Dr. Stefan Stiene, Silke Becker und Andreas Linz</li> 	<li>Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit Prof. Dr. Burkhard Wrenger und Carsten Langohr</li> 	<li>Agrotech Valley Forum e. V. mit Geschäftsführer Robert Everwand, Francisca Wesner und Karen Sommer</li> </ul><p><strong>Die Hauptsponsoren</strong> des Wettbewerbs 2024 waren:</p><ul> 	<li>die CLAAS Stiftung und</li> 	<li>die AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE &amp; Co. KG.</li> </ul><p>Zu den <strong>weiteren Sponsoren</strong> zählen:</p><ul> 	<li>Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) e. V.</li> 	<li>Rauch Landmaschinenfabrik GmbH</li> 	<li>Allied Vision Technologies GmbH</li> 	<li>HARTING Deutschland GmbH &amp; Co. KG</li> 	<li>Maschinenfabrik Bernard KRONE GmbH &amp; Co. KG</li> 	<li>VME-Stiftung Osnabrück-Emsland</li> 	<li>EurAgEng – European Society of Agricultural Engineers</li> </ul><p class="paragraph"><br> <strong>Weitere Informationen:</strong>&nbsp;</p>
<p>Hochschule Osnabrück&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> Andreas Linz&nbsp;<br> Telefon: 0541 969-2978, E-Mail: <a href="mailto:a.linz@hs-osnabrueck.de">a.linz@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;</p>
<p>Universität Osnabrück<br> Alexander Mock<br> Telefon: 0541 969-2493, E-Mail: <a href="mailto:amock@uos.de">amock@uos.de</a></p>
<p><br> <strong>Team-Kapitäne:</strong></p>
<p>Justus Braun, <a href="mailto:jubraun@uni-osnabrueck.de">jubraun@uni-osnabrueck.de</a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p>Philipp Gehricke, <a href="mailto:philipp@gehricke.eu">philipp@gehricke.eu</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
                                <category>IuI</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 12:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch aus Georgia für einen Tag</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/besuch-aus-georgia-fuer-einen-tag/</link>
                        <description>Doktorand*innen des Louise McBee Institute of Higher Education der University of Georgia besuchten im Rahmen ihrer Studienreise für einen Tag die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>15 Doktorand*innen des Louise McBee Institute of Higher Education der University of Georgia waren am heißesten Tag des Monats, Mittwoch, 26. Juni, im Rahmen einer Studienreise zu Gast an der Hochschule Osnabrück. Hier besuchten sie das Kompetenzzentrum Hochschul- und Forschungsmanagement, wo Prof. Dr. Frank Ziegele und Prof. Dr. Hans Vossensteyn zusammen mit Siep Littooij von der Saxion University of Applied Sciences und Dr. Harry F. de Boer vom Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente die Teilnehmenden über die binären Hochschulsysteme in Deutschland und den Niederlanden informierten.</p>
<p><strong>Studienreise an die Universität Twente</strong></p>
<p>Der Besuch war Teil einer Studienreise nach Europa, die wiederum ein wichtiger Bestandteil des Doktorandenprogramms der University of Georgia ist. Hiermit sollen die Doktorand*innen ihre Kenntnisse über das europäische Hochschulwesen verbessern.</p>
<p>Veranstalter dieser Studienreise war nun schon zum achten Mal das CHEPS der Universität Twente, und seine Vertreter*innen kümmerten sich daher nicht nur um ein Rahmenprogramm vor Ort, sondern auch um eine Möglichkeit, die europäische Vielfalt der Hochschulsysteme besser zu verstehen. In diesem Rahmen fand der Besuch an der Hochschule Osnabrück statt, ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der Hochschule Osnabrück, der Saxion University of Applied Sciences und der Universität Twente.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br> E-Mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3744</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br> E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;<br> Telefon: 0541 969-3743</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>PhD students from Georgia visit Osnabrück University of Applied Sciences for a day</h3>
<p><strong>PhD students from the University of Georgia’s Louise McBee Institute of Higher Education spent a day at Osnabrück University of Applied Sciences as part of a study trip.</strong></p>
<p>15 PhD students from the Louise McBee Institute of Higher Education at the University of Georgia were guests at Osnabrück University of Applied Sciences on Wednesday, June 26, the hottest day of the month, as part of a study trip. The group visited the Competence Center Higher Education and Research Management, where Prof. Dr. Frank Ziegele, Prof. Dr. Hans Vossensteyn, Siep Littooij from Saxion University of Applied Sciences, and Dr. Harry F. de Boer from the Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) at the University of Twente provided insights into the binary higher education systems in Germany and the Netherlands.</p>
<p><strong>Study trip to the University of Twente</strong></p>
<p>The visit was part of a study trip to Europe, which is an essential element of the PhD program at the University of Georgia. The objective is to enhance the students' understanding of the European higher education system.</p>
<p>This study trip, the eighth to be organized by the CHEPS at the University of Twente, provided not only an on-site programme, but also an insight into the European diversity of higher education systems. In this context, the visit took place at Osnabrück University of Applied Sciences, which serves as an excellent example of the collaborative efforts between Osnabrück University of Applied Sciences, Saxion University of Applied Sciences, and the University of Twente.</p>
<p><strong>More Information</strong><br> Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br> e-mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: 0541 969-3744</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br> e-mail:&nbsp; <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: 0541 969-3743</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 13:47:42 +0200</pubDate>
                        <title>Vielfältig denken und Kompetenzen nutzen: Abschlussveranstaltung des Programms Mentoring.INTERKULT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/vielfaeltig-denken-und-kompetenzen-nutzen-abschlussveranstaltung-des-programms-mentoringinterkult/</link>
                        <description>Mit dem Ende des Sommersemesters 2024 endete auch der dritte Durchlauf des Programms Mentoring.INTERKULT. Die Teilnehmenden wurden in einer Abschlussveranstaltung gefeiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Internationale Studierende und Studierende mit Migrationsgeschichte beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen und dem Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken – mit diesem Gedanken wurde 2020 das Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück initiiert. Nach bereits zwei vorhergehenden Durchläufen endete am Mittwoch, 26. Juni 2024, nun der dritte Durchlauf des Programms mit 14 Absolvent*innen aus den Bereichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Landschaftsentwicklung.</p>
<p>„Wir wollten die Gelegenheit nutzen, allen zu danken, die zum Erfolg von Mentoring.INTERKULT beigetragen haben“, sagt Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Leiterin des Programms. „Das gilt zum einen für die Mentees, die immer mit Motivation dabei waren, und zum anderen für die Mentor*innen, die eine sehr wichtige Säule dieses Programms darstellen. Mit unseren Kooperationspartner*innen fördern wir die Berufs- und Karrierechancen der Studierenden und setzen uns für einen chancengleichen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ein. Wir freuen uns, dass wir im Rahmen des Programms enge Kontakte zu regionalen Unternehmen aufbauen und pflegen können.“</p>
<p>Zusammen mit den 14 Mentees waren auch ihre Mentor*innen anwesend, außerdem Vertreter*innen der Wirtschaftsförderungen (das Welcome &amp; Connect Center der WFO sowie das WIGOS-Fachkräftebüro) und Alumni des Programms, die sich zum Teil zukünftig selbst als Mentor*innen engagieren möchten. Die Zertifikatsvergabe mit Prof. Dirk Junker (Academical Coordinator International Study Project an der Fakultät AuL) wurde eingerahmt von Interviews mit dem Alumnus Nicolás García von der AGRAVIS Raiffeisen AG und mit zwei Mentor-Mentee-Tandems aus dem aktuellen Programm. Die Vize-Präsidentin für Internationales an der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, beglückwünschte die Mentees in einem Videogruß. Den Schluss des Abends bildete eine offene Runde zum Austauschen und Vernetzen – einem Kernelement des Programms Mentoring.INTERKULT.</p>
<p><strong>Mentor*innen und Mentees bleiben in Kontakt</strong></p>
<p>„Ich habe an diesem Programm teilgenommen, weil ich mich entfalten wollte, ich wollte Betreuung und Orientierung bekommen“, sagt Elsa Souoguem, eine der diesjährigen Absolvent*innen. „Ich habe schon in Kamerun, meiner Heimat, gearbeitet, wusste aber nicht, wie das alles in Deutschland läuft. Dafür wollte ich Unterstützung und die habe ich bekommen. Darüber freue ich mich sehr.“</p>
<p>Sie wird sich jetzt auf ihre Masterarbeit und dann vor allem auf die Jobsuche konzentrieren. Nach den Workshops des Rahmenprogramms und dem One-to-One-Mentoring mit ihrer Mentorin Nadine Fels von HelpAge Deutschland e.V. fühlt sie sich gut darauf vorbereitet. Die beiden wollen auch nach dem Programm in Kontakt bleiben.</p>
<p>„Den richtigen Mentor oder die richtige Mentorin zu finden, ist uns sehr wichtig“, erklärt Jana Sponbiel, Koordinatorin des Programms. „Beide Seiten sollen sich wohlfühlen. Zum Glück hat das bisher sehr gut geklappt – das konnte man auch heute gut sehen.“</p>
<p>Elsa und Nadine Fels sind nicht die einzigen, die in Kontakt bleiben wollen. Über die Laufzeit von neun Monaten hinweg haben sich zahlreiche neue Bekanntschaften gebildet – und die Beziehung zwischen Mentor*in und Mentee hilft beiden Seiten zu wachsen, findet auch Mentorin Gabriele Sonsmann.</p>
<p>„Vielfältiges Denken ist heutzutage so wichtig und Diversity notwendig, um Unternehmen weiter voranzubringen“, appelliert sie an alle Unternehmen in der Region. „Wir brauchen die Fachkräfte und haben da ganz viel Kompetenz, die eingesetzt werden will. Das sollten die Unternehmen auch nutzen. Deshalb finde ich es ganz wichtig, hieran teilzunehmen.“</p>
<p><strong>Mentoring.INTERKULT zur Förderung internationaler Talente</strong></p>
<p>Mit den letzten Jahren sind Dr. Patricia Gozalbez Cantó und Jana Sponbiel bereits sehr zufrieden. Bisher haben insgesamt 45 Mentees aus 29 Herkunftsländern an dem Programm teilgenommen. Seit April 2024 wird Mentoring.INTERKULT im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) weitergeführt, an dem auch sind das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind. Auf diese Weise kann auch in Zukunft die teils langjährige Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen fortgesetzt werden. Ab Oktober 2024 starten die nächsten Mentees ins Programm und auch bis dahin bleiben die Organisatorinnen natürlich nicht untätig.</p>
<p>„Wir werden uns in den nächsten Monaten viel Zeit nehmen, die nächsten Mentoring-Tandems zu bilden und dabei natürlich die Wünsche und Vorstellungen beider Seiten berücksichtigen“, sagt Jana Sponbiel und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Unternehmensvertreter*innen, die sich im Mentoring.INTERKULT engagieren möchten, dürfen sich daher gerne bei uns melden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de </a><br> Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 11:43:21 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch von der Heliopolis University an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/besuch-von-der-heliopolis-university-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Mitte Juni besuchten vier Vertreter*innen der Heliopolis University in Kairo, Ägypten, für zwei Tage die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht der erste und sicher auch nicht der letzte Teil einer Reihe gegenseitiger Besuche zwischen der Heliopolis University (HU) und der Hochschule Osnabrück. Über zwei Tage hinweg konnten die vier Vertreter*innen der HU und der ägyptischen Entwicklungsinitiative SEKEM sich an den Campus Haste, Westerberg und Lingen umschauen und mehr über die Studienprogramme und Projekte vor Ort erfahren. Begleitet wurde der Besuch von Gunhild Grünanger vom Center for International Mobility (CIM), die zuvor bereits an einer Delegationsreise nach Kairo im Mai 2024 teilgenommen hatte.</p>
<p>„Wir haben zwei Ziele“, erklärt sie. „Wir wollen zum einen den Aufbau von Lehrenden-zu-Lehrenden-Kontakten in möglichst vielen Fakultäten schaffen und zum anderen mögliche Kooperationsprojekte zum Austausch von Lehrenden, Studierenden oder auch in Forschungsprojekten identifizieren.“</p>
<p><strong>Eine kleine Besuchshistorie</strong></p>
<p>Dem Besuch im Juni geht bereits eine kleine Historie voraus: Durch das Modul <em>Mindful Leadership</em> der Hochschule Osnabrück bestand ein Kontakt bereits seit mehreren Jahren. Im Mai 2023 fand zum zweiten Mal eine studentische Exkursion nach Kairo unter Leitung von Christiane Leiste und Prof. Dr. Andreas Bertram statt.</p>
<p>Auch in anderen Bereichen sind die beiden Institutionen bereits miteinander verknüpft, zum Beispiel besuchte eine Gruppe von HU-Studierenden im August 2022 einen eintägigen Physiotherapie-Workshop bei Prof. Dr. Dipl.-Sportwiss. Dirk Möller und im Oktober 2023 wurde der Grundstein für die ersten Online Guest Lectures im Bereich Internationales Marketing bzw. Energy Management mit Dr. Josef Gochermann, Dr. Omar Ramzy und Dr. Hady Habib gelegt. Im Mai 2024 ging es schließlich um die Einbindung von HU-Lehrenden im Master Management in Nonprofit Organisations, die gemeinsame Betreuung von Bachelor-Arbeiten im Ingenieurbereich und um Gastdozenturen und Studierendenaustausch im Gebiet Organic Farming.</p>
<p>Schon Ende Juli 2024 wird Prof. Dr. Gochermann vom Institut für Duale Studiengänge dann noch einmal nach Kairo reisen, um einen gemeinsamen Workshop zur Untersuchung der Anforderungen an duale Studiengänge und ihre Adaptierung in die Studienstruktur der Heliopolis durchzuführen.</p>
<p><strong>Informationen zur Heliopolis University und der SEKEM-Initiative</strong></p>
<p>Die Heliopolis University ist eine private, nicht gewinnorientierte Hochschule in Kairo. Sie widmet sich der Förderung der Nachhaltigkeit durch tertiäre Bildung. Mit ihren Fakultäten für Wirtschaft, Ingenieurwesen, Physiotherapie, Landwirtschaft und Pharmazie weist sie zahlreiche Überlappungen zum Studienangebot der Hochschule Osnabrück auf. Die Lehrsprache ist Englisch.</p>
<p>Zudem ist die Universität Teil der ägyptischen SEKEM-Initiative, einer Entwicklungsinitiative, die in Ägypten biologisch-dynamische Landwirtschaft betreibt und Gründerin für verschiedene nachgelagerte Unternehmen ist, die alle nach dem Prinzip der Gemeinwohlorientierung wirtschaften.</p>
<p>SEKEM und die Heliopolis University steuern zahlreiche Projekte, die insbesondere auf die Entwicklung des ländlichen Raums sowie auf die Etablierung des Nachhaltigkeitsansatzes in Studium, Lehre und professioneller Entwicklung abzielen.</p>
<p><br> <strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p>Gunhild Grünanger<br> Telefon: 0541 969-2966<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 10:35:10 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersachsen-Technikum: Feedback der Technikantinnen zeugt von großem Projekterfolg </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/niedersachsen-technikum-feedback-der-technikantinnen-zeugt-von-grossem-projekterfolg/</link>
                        <description>Das Berufsorientierungs-Programm präsentiert Ergebnisse einer umfangreichen Alumnae-Befragung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Auftrag der Niedersächsischen Landeshochschulkonferenz (LHK) wurden 2023 eine Befragung unter den Alumnae des Niedersachsen-Technikums durchgeführt. 317 von 700 Frauen, die zwischen 2012 und 2023 am Niedersachsen-Technikum teilgenommen haben, beteiligten sich an der computergestützten Onlineumfrage.</p>
<p>Prof.in Dr. Barbara Schwarze, Leiterin der Zentralen Koordinierungsstelle des Niedersachsen-Technikums und Professorin an der Hochschule Osnabrück, und Judith Elisabeth Bräuer, Zentrale Programm-Koordinatorin, präsentierten die Ergebnisse in einem Online-Termin Interessent*innen aus der LHK, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hochschulleitungen und -mitarbeitenden sowie der Stiftung NiedersachsenMetall.</p>
<p><strong>Fast alle Technikatinnen gehen in den MINT-Bereich</strong></p>
<p>Die Zahlen der zentralen Ergebnisse der Befragung sprechen für sich: Neun von zehn Teilnehmerinnen wählen im Anschluss an das Berufsorientierungs-Programm eine Ausbildung oder einen Studiengang im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Genauso viele Befragte zeigen sich „sehr zufrieden“ und „zufrieden“ mit ihrer Teilnahme und 93 Prozent würden das Niedersachsen-Technikum weiterempfehlen.</p>
<p>Ebenfalls neun von zehn Befragten sehen einen unmittelbaren kognitiven Nutzen in ihrer Teilnahme am Berufsorientierungs-Programm, besonders durch Unternehmenseinblicke und - kontakte und Hilfe bei der Studienwahlentscheidung. Die Hälfte aller Teilnehmerinnen erkennt außerdem auch einen emotionalen Nutzen, vor allem in Form von Freundschaften, die während des Programms entstanden sind, in Netzwerken und einem gestärkten Selbstvertrauen.&nbsp;</p>
<p>Die detaillierten Ergebnisse der Befragung können über die <a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/rund-ums-technikum/evaluationenv" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Niedersachsen- Technikums</a> heruntergeladen werden.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum ist ein MINT-Studien- und Berufsorientierungs-Angebot für junge Frauen mit dem Ziel Schulabsolventinnen mit Interesse im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften neue Wege der Orientierung und Selbsterprobung zu bieten. Das von Hochschulen in Kooperation mit Unternehmen angebotene Programm ermöglich daher noch vor Studienbeginn Studien- und Berufsorientierung in einer Kombination von Theorie und Praxis. Das Niedersachsen-Technikum wurde 2010 erstmalig an der Hochschule Osnabrück erprobt und wird seit 2012 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung NiedersachsenMetall durchgeführt. Seit 2022 erfolgt darüber hinaus eine Finanzierung durch die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Judith E. Bräuer<br> Zentrale Programm-Koordinatorin Niedersachsen-Technikum<br> Tel. 0541 - 969 3703<br> Mail: <a href="mailto:j.braeuer@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.braeuer@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="http://www.niedersachsen-technikum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.niedersachsen-technikum.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 09:03:05 +0200</pubDate>
                        <title>Innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/innovative-entwicklungen-und-nachhaltige-loesungen-in-der-kunststofftechnik/</link>
                        <description>Die 25. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni fand die 25. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Kreislaufführung und Nachhaltigkeit. Weitere Themen waren aktuelle Entwicklungen und Innovationen wie zum Beispiel neue Lehrformate zum einfachen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit oder Produktionsplanung mittels Virtual Reality.</p>
<p><strong>Kreislaufwirtschaft, Mehrwegsysteme und Biokunststoffe </strong></p>
<p>Auch nach 25 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expert*innen den aktuellen Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar. So präsentierte Dr. Alexander Kronimus von Plastics Europe das Zielbild der Kunststofferzeuger für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft. Weiter wurde über allgemeine Herausforderungen bei der Kreislaufführung und Mehrwegsystemen, die End-of-Life Vehicles Directive sowie die Debatten um per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (englisch per- and polyfluoroalkyl substances, abgekürzt PFAS) und deren Auswirkungen auf die Kunststoffverarbeitung und über beständige Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe für Langzeitanwendungen diskutiert. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen.</p>
<p>Die Tagungsleiter, Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Die etwa 120 Teilnehmenden zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge. Ein Höhepunkt war wie immer der Vorabend der Tagung. In festlichem Rahmen wurde „25 Jahre Kunststofftagung“ gefeiert. Eine spannende Talkrunde mit unterschiedlichen Akteur*innen der Tagung von den Anfängen bis heute sowie der inspirierende Vortrag zum Thema „Entscheiden!“ von dem ehemalige DFB-Schiedsrichter Lutz Wagner lieferten einen hervorragenden Start für den geselligen Abend mit angeregten Diskussionen.</p>
<p><strong>Nachfrage nach Fachkräften groß</strong></p>
<p>Die Veranstaltung zeigt das große Interesse an der Kunststofftechnik und die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche. Es besteht ein hoher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachkräften in der Industrie. Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund dazu bei, Fachkräfte auszubilden, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolvent*innen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli.</p>
<p>Weitere Informationen zum Studium und zur Bewerbung sind auf <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/iui/studium/" target="_blank">der Webseite der Hochschule</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Information</strong><br> <br> Prof. Dr. Svea Petersen<br> Professor für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien<br> E-Mail: <a href="mailto:s.petersen@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.petersen@hs-osnabrueck.de </a><br> Tel.: +49 (0) 541 969 3182</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz<br> Professor für Kunststofftechnik<br> E-Mail: <a href="mailto:t.krumpholz@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.krumpholz@hs-osnabrueck.de</a><br> Tel.: +49 541 969 7132</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 09:50:25 +0200</pubDate>
                        <title>Steuerberatung live erleben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/steuerberatung-live-erleben/</link>
                        <description>Studierende am Campus Lingen lernen spannende Steuerfälle aus der Praxis kennen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Sommersemester fand in Kooperation mit der der Steuerberatungsgesellschaft Gehring &amp; Partner mbH, Lingen, der jährliche Steuerworkshop für Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft und Management am Campus Lingen statt.</p>
<p>Im Rahmen der Vertiefung "Taxation and Audit" lösten die Studierenden der Fakultät Management, Kultur und Technik über drei Termine vier internationale Steuerfälle. Die dafür erforderlichen Kenntnisse hatten sie während des Semesters im Modul "Internationalisiertes Steuerwesen und Prüfungswesen" bei Prof. Dr. Marion Titgemeyer erlernt.</p>
<p>Sie zieht das Fazit: "Den Studierenden hat der Ausflug in die Praxis viel Spaß bereitet. Erneut ist es Dr. Gert Partmann und Frank Kotten gelungen, Studierende durch spannende Fälle für einen Berufseinstieg in die Steuerberatung zu begeistern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>International Staff Week an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/international-staff-week-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Für vier Tage waren 23 internationale Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen in forschungsrelevanten Bereichen an der Hochschule Osnabrück zu Besuch.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die erste Staff Week seit sechs Jahren, die von Montag, 10. Juni, bis Donnerstag, 13. Juni, an der Hochschule Osnabrück stattfand.</p>
<p>„Wir wollen den Austausch zwischen Mitarbeitenden und Forschenden der Hochschule und internationalen Universitäten stärker fördern“, sagt Aline Poniatowski aus dem Welcome Center des Centers for International Mobility (CIM). „Und das hat bestens funktioniert: Wir hatten eine erfolgreiche Staff Week mit einer sehr tollen und kommunikativen Gruppe.“</p>
<p>Nach dem ersten Durchlauf im Jahr 2018 und einer im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagten Staff Week lag das Projekt vorerst auf Eis. Für die erste Neuauflage hat Aline Poniatowski ein umfassendes Programm vorbereitet und die internationalen Gäste mit Forschungsgruppen in den Bereichen Gesundheitsinformatik und Pflegewissenschaft, Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit, Growing Knowledge oder dem GB Forschung, Kooperation und Drittmittel verknüpft. Ein besonderes Highlight war der Besuch am Campus Lingen, bei dem Präsentationen und Live-Demos auf dem Plan standen, inklusive Überraschungsinterview für Instagram. Umrahmt wurde das Programm von einem Get Together mit musikalischer Begleitung des Klama Duos aus dem Institut für Musik und einer Stadtführung.</p>
<p>„Ich wollte einen Vergleich ziehen können mit anderen Menschen aus der ganzen Welt, aber insbesondere mit Deutschland“, sagt Chiara Veronese von der Freien Universität Bozen, Italien, an der sie als Verwaltungsassistentin für Forschung und Promotion in Wirtschaft und Finanzen arbeitet. „Für mich war diese Woche wirklich interessant, insbesondere für meine Arbeit im Research-Bereich.“</p>
<p>Auch ein paar weitere Vergleiche konnte sie ziehen.</p>
<p>„Das deutsche Universitätssystem ist anders als das in Italien. Es gibt zum Beispiel so viele Unterstützungen für Studierende und Möglichkeiten für Professoren – das hat mich sehr beeindruckt.“</p>
<p><strong>Ein voller Erfolg – das finden auch die Teilnehmer*innen</strong></p>
<p>Über die Woche hinweg konnten die Besucher*innen aus 10 Ländern nicht nur die Hochschule kennenlernen und gemeinsam verschiedene Themen vertiefen, sondern vor allem auch neue Netzwerke knüpfen und sich mit anderen Leuten austauschen.</p>
<p>„Besonders gefallen hat mir die Gruppe, die wir geformt haben: Wir waren wie eine Familie, haben zusammen gelacht, uns geholfen und gemeinsam viel erlebt“, sagt Carlos Rioja del Río, Professor an der University of Cádiz, Spanien. Seine Universität hat deutsche Partnerhochschulen, er kannte die Umgebung bereits und war neugierig auf die Hochschule.</p>
<p>Mourad Benoussaad, Professor an der National School of Engineering in Tarbes, Frankreich, hatte dagegen im letzten Jahr eine Staff Week in den Niederlanden mitgemacht. Das Erlebnis hat ihn dazu bewogen, nach Osnabrück zu kommen – und die Stadt hat ihn überzeugt, mit kleinen Details:</p>
<p>„Das mag ein unerwarteter Punkt sein, aber ich fahre gerne Fahrrad. Ich habe jeden Tag einen anderen Weg zur Hochschule genommen und heute zum Beispiel einen neuen Weg entdeckt zwischen Häusern und Grünflächen hindurch. Diese kleinen Wege hier gefallen mir sehr.“</p>
<p>Dass die Staff Week bei allen so gut angekommen ist, stimmt nicht nur Aline Poniatowski, sondern auch Gunhild Grünanger, Leiterin des CIM, euphorisch.</p>
<p>„Wir werden bald hoffentlich wieder so ein Programm veranstalten können“, sagt sie zufrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Aline Poniatowski<br> E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: +49 (0) 541 969-7379</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>International Staff Week at Osnabrück University of Applied Sciences</h3>
<p><strong>For four days, 23 international academics and staff working in research-related areas visited Osnabrück University of Applied Sciences.</strong></p>
<p>It is the first Staff Week in six years, which took place from Monday, June 10, to Thursday, June 13, at Osnabrück University of Applied Sciences.</p>
<p>"We want to promote the exchange between employees and researchers from Osnabrück University of Applied Sciences and international universities," states Aline Poniatowski from the Welcome Center of the Center for International Mobility (CIM). "And it worked very well: We had a successful staff week with a great and communicative group."</p>
<p>After the first edition in 2018 and a cancelled staff week in 2020 due to the global pandemic, the project was temporarily suspended. For the first new edition, Aline Poniatowski prepared a comprehensive program and connected the international guests with research groups in the fields of health informatics and nursing science, materials design and structural integrity, growing knowledge or the department of research, cooperation and external funding. A notable highlight was the visit to the Lingen campus, where presentations and live demos were on the agenda, including a surprise interview for Instagram. The program was framed by a get-together with musical accompaniment by the Klama Duo from the Institute of Music and a guided tour of the city.</p>
<p>"I wanted to be able to make a comparison with other people from all over the world, but especially with Germany," says Chiara Veronese from the Free University of Bozen-Bolzano, Italy, where she works as an administrative assistant for research and doctoral studies in economics and finance. "For me, this week was really interesting, especially in terms of advancing my research."</p>
<p>She was also able to draw a few other comparisons.</p>
<p>"The German university system is different from the Italian one. For example, there is so much support for students and opportunities for professors – that really impressed me."</p>
<p><strong>A complete success – the participants agree</strong></p>
<p>Over the course of the week, the visitors from 10 countries had the opportunity to get to know the university and explore various topics together. They also had the chance to expand their professional networks and exchange ideas with other people.</p>
<p>"I really liked the group we formed: We were like a family, laughing together, helping each other and experiencing a lot together," says Carlos Rioja del Río, professor at the University of Cádiz, Spain. His university has partner universities in Germany. He already knew the area and was curious about the university.</p>
<p>Mourad Benoussaad, professor at the National School of Engineering in Tarbes, France, on the other hand, took part in a Staff Week in the Netherlands last year. The experience convinced him to come to Osnabrück - and the city won him over, with small details:</p>
<p>"This may be an unexpected point, but I like cycling. I took a different route to the university every day and today, for example, I discovered a new path between houses and green spaces. I really like these little paths here."</p>
<p>Aline Poniatowski and Gunhild Grünanger, head of CIM, are pleased that the staff week was so well received by everyone.</p>
<p>"I hope we'll be able to organize a program like this again soon," she says with satisfaction.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>More Information</strong><br> Aline Poniatowski<br> e-mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: +49 (0) 541 969-7379</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 13:49:30 +0200</pubDate>
                        <title>Theater trifft Wissenschaft – und Euch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/theater-trifft-wissenschaft-und-euch/</link>
                        <description>Theaterstück &quot;Angerichtet! - 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende&quot; im Burgtheater Lingen feiert Premiere</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Nehmen Sie Platz, es ist angerichtet!", lud die Hochschule Osnabrück kürzlich zur Premiere des Theaterstücks "Angerichtet! - 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende" in das Burgtheater des Instituts für Theaterpädagogik in Lingen ein. Das Diskurstheaterstück ist Teil des Projektes "GROWTH - Mit Wissenschaft wachsen. Gemeinsam. Regional." an der Hochschule Osnabrück und wirft in zehn Diskurshäppchen einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute sowie die Möglichkeiten der Esskultur von morgen.</p>
<p>In ausverkauftem Haus stellte sich das Theaterensemble gemeinsam mit dem Publikum die Frage, wie die Zukunft des Essens aussehen könnte und beleuchtete Trends der Ernährungs- sowie Lebensmittelbranche. Dabei ging es unter anderem darum, dass unsere Essgewohnheiten das Leben und die Zukunft unseres Planeten beeinflussen. "Es werden die Entwicklungen und mögliche Optionen für unsere Ernährung auf die Bühne gebracht. Denn kaum ein Thema betrifft uns so grundsätzlich. Es verlangt eine neue persönliche Orientierung sowie eine neue wirtschaftliche Ausrichtung in Anbau, Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln. Dazu gibt es viele Positionen", so Prof. Dr. Bernd Ruping, Wissenschaftlicher Leiter des Diskurstheaters GROWTH.</p>
<p><strong>Zukunftsthemen der Region</strong></p>
<p>Das Diskurstheater präsentiere wichtige Zukunftsthemen der Region, um Wissenschaft und Gesellschaft darüber in den Diskurs zu bringen. "So schafft Wissen Theater und Theater Öffentlichkeit für Inhalte, die besprochen werden müssen", verdeutlicht Ruping. Neben gespielten Szenen gehörten auch Teilhabeaktionen mit dem Publikum dazu. "Die Akteure auf der Bühne liefern die Inhalte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zum Thema Ernährung und spitzen die darin enthaltenen Widersprüche zu, oft bis zur Schmerzgrenze. Diese ästhetische Aufladung zielt auf die Resonanz des Publikums, das sich verhalten soll, und zwar nicht erst im Anschluss, sondern im Stück selbst. Dazu sind drei Diskursforen in die dramaturgische Struktur eingebaut."</p>
<p>In kleinen Gruppen haben die Zuschauenden darin Gelegenheit, ihre Standpunkte vor den dargestellten Problemen und Szenarien zu vertreten und in kleinen Gruppen zu diskutieren. "Ziel ist, dass daraus Forderungen an die Politik abgeleitet werden, die im Stile eines Bürgerforums auf der Bühne artikuliert und, womöglich, an die regionalen Entscheidungsträger weitergeleitet werden", so Ruping.</p>
<p><strong>Wandel gemeinsam gestalten</strong></p>
<p>"Die Hochschule Osnabrück nimmt die Zukunftschancen der Region im Projekt GROWTH in den Blick. Dadurch zeigen wir, was Wissenschaft kann, und wollen den Wandel - unter anderem ausgelöst durch die Ernährungswende - gemeinsam gestalten", so Christina Lobenberg, Projektleiterin GROWTH.</p>
<p>Das Format "Diskurstheater" rund um das Thema Ernährung kam beim Publikum gut an und schaffte es nach der Premiere bis ins Büro der Kulturdezernentin der Stadt Lingen, Monika Schwegmann, die gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Kultur, Vera Bruns, bei der Suche nach Möglichkeiten der regionalen Präsentation von Stück und Anliegen gerne unterstützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>G</strong>emeinsam in der <strong>R</strong>egion <strong>O</strong>snabrück-Lingen: <strong>W</strong>andel durch <strong>T</strong>eil<strong>h</strong>abe: Mit dem Projekt „GROWTH“ möchte die Hochschule Osnabrück im Rahmen der Förderlinie „Innovative Hochschule“ des BMBF zur Treiberin für die Veränderungsbereitschaft UND zur Initiatorin der gemeinsamen (ko-kreativen) Gestaltung des notwendigen Wandels hin zu einer resilienten Innovationsregion werden. Das Vorhaben selbst teilt sich in fünf Teilvorhaben auf, die als Bausteine ineinandergreifen. Alle Teilvorhaben haben gemein, dass sie durch neu geschaffene feste, dezentrale Innovationsorte (Innovation!Roots-Orte) den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen und hierdurch die Region&nbsp; mit wissenschaftlichen Innovationsimpulsen stärken und unterstützen möchten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 16:34:03 +0200</pubDate>
                        <title>Wissen hautnah: Osnabrücker Hochschulen präsentieren innovative Exponate auf der IdeenExpo</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/wissen-hautnah-osnabruecker-hochschulen-praesentieren-innovative-exponate-auf-der-ideenexpo/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück geben auf Europas größtem Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik spannende Einblicke in die Themen Ernährung, Technik und erstmalig Gesundheit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Experimentierstationen, Workshops und Bühnenshows – ganz nach dem Motto „Mach doch einfach!“ findet auch in diesem Jahr wieder die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover statt. Noch bis zum 16. Juni können Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte und Studierende spannende Exponate mit Erlebnischarakter erkunden. Auch die Hochschulen aus Osnabrück sind mit spannenden Mitmachprogrammen in den Bereichen HealthyPlanet und Ernährungswelten vertreten.</p>
<p><strong>Erstmalig auf der IdeenExpo der Bereich HealthyPlanet</strong></p>
<p>Zum ersten Mal präsentiert die Hochschule Osnabrück im Bereich HealthyPlanet (Halle 8) die vielfältigen Facetten der Gesundheits- und Sozialberufe. Durch das interaktive Videospiel "CareTales: Abenteuer im Gesundheits- und Sozialwesen" können Besuchende in die Arbeitsweisen und Kompetenzen dieser Berufe eintauchen. Durch die Ausstellung "30 Grad im Schatten - Oma, wie geht's dir?" werden die Auswirkungen hoher Temperaturen auf ältere Menschen thematisiert. Mit dem "Alterssimulationsanzug" können jüngere Gäste die typischen Einschränkungen direkt selbst erleben.</p>
<p>Die digitale Pflege der Zukunft wird durch den Roboter "Paro" erlebbar gemacht, während das "Pflegeerlebnis in Virtual Reality" tiefere Einblicke in die Praxis bietet. Darüber hinaus werden durch Experimente die faszinierenden Möglichkeiten der Plasmatechnologie in der Medizintechnik demonstriert.</p>
<p><strong>Ernährungswelten: Nachhaltigkeit und Innovation in der Landwirtschaft</strong></p>
<p>Im Bereich Ernährungswelten (Halle 6) können Besucher*innen erleben, wie vielfältig Böden sein können und selbst den pH-Wert und die Bodenart bestimmen. Der Agrarroboter „Oz“ zeigt, wie moderne Robotik die Landwirtschaft revolutioniert, während eine interaktive Starkregen-Simulation die Auswirkungen extremer Wetterereignisse verdeutlicht. Und mit der "Augmented Reality Biosphere" können Messegäste durch ein Spiel die Klimaveränderungen von morgen erforschen.</p>
<p>Die Universität Osnabrück zeigt im Bereich Informatik unter dem Motto „Denkmäler in VR“, wie existierende Denkmäler digitalisiert und in virtuelle Umgebungen integriert werden können. Den Blick in eine Stadt der Zukunft können die Standbesucher*innen beim Nutzen einer Virtual-Reality (VR)-Brille werfen: Das bundesweit für Interesse sorgende Lok-Viertel in Osnabrück lässt sich virtuell durchstreifen und kennenlernen. Der Escape Room "Blackout in Utopia" lädt Schüler*innen ein, Rätsel zu erneuerbaren Energien zu lösen und so die Energieversorgung einer fiktiven Stadt wiederherzustellen.</p>
<p>Auch das Schülerforschungszentrum Osnabrück und das Niedersachsen-Technikum sind mit spannenden Exponaten auf dem Gemeinschaftsstand der Osnabrücker Hochschulen in Halle 6 vertreten.</p>
<p><strong>Die IdeenExpo</strong></p>
<p>Die IdeenExpo ist Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften und findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Sie steht für eine deutschlandweite, gelungene Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Förderung des Fachkräftenachwuchses. Auf vier Hallen erstrecken sich in diesem Jahr 310 Aussteller in 14 Themenbereichen und bieten Exponate, Bühnenshows, Workshops und einem unterhaltsames Live-Programm. Der Eintritt zur IdeenExpo ist kostenlos und ist noch bis zum 16. Juni täglich von neun bis 18 Uhr geöffnet.</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br> Nele-Marie Avermann<br> Telefon: 0541 969-3973<br> n.avermann@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 14:40:36 +0200</pubDate>
                        <title>Erste Schritte nach New Work</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/erste-schritte-nach-new-work/</link>
                        <description>Fachtag „New Work und New Learning im Gesundheitswesen“ brachte Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer an die Arbeit in Kliniken und Pflegeheimen denkt, dem fallen nicht direkt Stichworte wie New Work und New Learning ein. Doch genau diese beiden Themen standen jetzt im Fokus eines Fachtags, den der GesundheitsCampus Osnabrück organisiert hatte. Dieser fand im Rahmen des Weiterbildungsverbundes im Projekt „Focus Future Skills“ statt, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.</p>
<p>Rund 100 Teilnehmende aus dem oberen und mittleren Management der Gesundheitswirtschaft sowie Studierende und Professor:innen der Hochschule waren gekommen, um sich gemeinsam über die Potentiale von New Work und New Learning auszutauschen. In interessanten Keynotes, verschiedenen Themeninseln mit sogenannten Learning Nuggets und diversen Workshops konnten die Teilnehmenden mehr darüber erfahren, welche Chancen diese Konzepte für die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden sowie die Zukunftsfähigkeit der gesamten Organisation bieten.</p>
<p>Die Themen waren dabei breit gesetzt: Von Co-Creation über Selbstorganisation, Peer Learning und Diversity bis hin zu New Leadership und Design Thinking reichten die interaktiven Angebote, zu denen sich die Teilnehmenden austauschen konnten. Was schnell deutlich wurde: New Work ist keine Methode oder festes Rahmenwerk, das in einer Organisation einfach ausgerollt werden könnte. Vielmehr geht es darum, bedürfnisorientiert Probleme im Arbeitsalltag zu identifizieren und diese gemeinsam mit den Mitarbeitenden in kleinen Schritten zu bearbeiten. Ziel ist dabei eine Arbeit, die vom Menschen her gedacht wird und Mitarbeitende stärkt.</p>
<p>Gerahmt wurde das Programm von drei Keynotes durch Vera Starker, Bettina Jung und Prof. Felix Hoffmann, die sich nach ihren Impulsvorträgen über zahlreiche Fragestellungen aus dem Plenum freuen durften: Wie können wir mit Widerständen rund um das neue Arbeiten umgehen? Wie schaffen wir Raum für Lernen in einem durchgetakteten Arbeitsalltag? Und wie könnte ein Krankenhaus in Verantwortungseigentum aussehen?</p>
<p>Nach dem offiziellen Programm im Innovatorium des Coppenrath Innovation Centers klang der Tag bei guten Gesprächen und Fingerfood aus. O-Töne vom Fachtag sind auch in der letzten Folge der Schwesternpodcasts „New Work im Gesundheitswesen“ und „New Learning im Gesundheitswesen“ zu hören&nbsp;– ebenfalls ein Produkt aus dem Weiterbildungsverbund des GesundheitsCampus: ab dem 5. Juni überall, wo es Podcasts gibt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus/" target="_blank">Zur Webseite des GesundheitsCampus Osnabrück</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 12:15:31 +0200</pubDate>
                        <title>Karriereperspektiven für internationale Talente – International Students meet Business geht in die erste Runde</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/karriereperspektiven-fuer-internationale-talente-international-students-meet-business-geht-in-die-erste-runde/</link>
                        <description>Im neuen Veranstaltungsformat International Students meet Business trafen internationale Studierende der Hochschule Osnabrück auf Unternehmen aus der Region und informierten sich über den Berufseinstieg in Deutschland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Berichte internationaler Alumni über ihren Berufsweg, Gespräche mit regionalen Unternehmen und Tipps rund um Lebenslauf, Bewerbung und Recruiting – 39 internationale Studierende aus 15 Fachrichtungen konnten sich am Donnerstag, 23. Mai, zu einem Berufseinstieg in Deutschland informieren. Vertreter*innen aus acht Unternehmen der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück boten einen Austausch in Kleingruppen unter anderem dazu, worauf Recruiter*innen bei einer Bewerbung achten und welche Qualifikationen entscheidend sind. Auch das neue „Welcome &amp; Connect Center Osnabrück“ (WCC) der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) stellten sich vor und waren an den Gesprächen beteiligt.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass so viele internationale Studierende gekommen sind. Für sie ist es wichtig zu erkennen, welche Möglichkeiten sie in der Region haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Dank allen Beteiligten war die erste Veranstaltung unserer Reihe International Students meet Business ein voller Erfolg“, erklärt Kerstin Frodl vom Center for International Students der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>„Nicht nur die Studierenden profitieren von dem Austausch, sondern auch die Unternehmen nehmen viel aus den Gesprächen mit. Das war auch das Ziel der Veranstaltung: Austauschmöglichkeiten zu schaffen und Barrieren zwischen Unternehmen und potenziellen Arbeitnehmer*innen abzubauen“, ergänzt Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung und Initiator der Veranstaltung.</p>
<p><strong>Studierende freuen sich über Tipps für ihren Karriereweg</strong></p>
<p class="bodytext">Für die Studierenden ist das Veranstaltungsformat eine gute Möglichkeit, mehr über den deutschen Arbeitsmarkt und seine Funktionsweise zu lernen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Mein Highlight war, dass ich mit Recruiter*innen und Unternehmen direkt sprechen und sie nach Tipps für meine Bewerbung und den Berufseinstieg fragen konnte“, sagt die Studentin Aidai Sadyralieva, die ihren Master in International Business and Management an der Hochschule macht. Masterstudent Peter Dianga konnte bereits Kontakt zu einem potenziellen Arbeitgeber knüpfen, aber möchte vor seinem Abschluss noch an seinen Sprachkenntnissen arbeiten. „Was ich für mich mitnehme, ist die Wichtigkeit der deutschen Sprache.“ Obwohl er bereits gut Deutsch spricht, möchte er sein Sprachniveau für den Eintritt ins Berufsleben noch verbessern. Einen wichtigen Tipp der internationalen Alumni möchten er und die anderen Studierenden für ihren Bewerbungsprozess noch mitnehmen: Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten zu haben.</p>
<p class="bodytext">Aber nicht nur Tipps für sich selbst nehmen die Studierenden aus diesem Nachmittag mit. Zakaria Erfani, Student der Landschaftsentwicklung, wünscht sich zum Beispiel in Zukunft mehr Unterstützung vom Arbeitgeber hinsichtlich des Aufenthaltstitels. „Lasst eure Arbeitnehmer damit bitte nicht alleine“, appelliert er an die Unternehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Informationen zur Veranstaltungsreihe International Students meet Business</strong></p>
<p class="bodytext">International Students meet Business ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) stattfindet. Bis Ende 2028 soll der Studienerfolg internationaler Studierender mit Abschlussabsicht verbessert und ihr Übergang in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Team bestehend aus Vertreter*innen des Center for International Students, der Hochschulförderung und dem LearningCenter, dass die Peer-to-Peer-Ebene für internationale Studierende gestärkt und ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut wird. Internationale Studierende sollen die Chance bekommen, während des Studiums Praxiserfahrung sammeln und davon nach dem Studienabschluss profitieren zu können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Jan Lukaßen<br> Telefon: 0541 969-3254<br> E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 May 2024 14:06:14 +0200</pubDate>
                        <title>Karriereperspektiven neu denken - Studierende und Unternehmen im virtuellen Austausch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/karriereperspektiven-neu-denken-studierende-und-unternehmen-im-virtuellen-austausch/</link>
                        <description>Das Veranstaltungsformat „Students meet Business“ von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück, WIGOS und WFO bringt Studierende der Hochschule und die Unternehmen der Region frühzeitig zusammen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie macht man Absolvent*innen den Verbleib in der Hochschulregion Osnabrück-Emsland schmackhaft? Wie bekommt ein Unternehmen frühzeitig Kontakt zur potentiellen Interessierten? Und wie können Studierende einen Überblick über die beruflichen Chancen in den Branchen der Region erlangen? Das von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) entwickelte Veranstaltungsformat „Students meet Business“ liefert den Betroffenen Antworten auf diese Fragen. 23 Unternehmen aus der Region und 170 Studierende trafen sich im virtuellen Format in halbstündigen Gesprächsrunden, in denen sich sowohl Arbeitgeber als auch die Studierenden präsentieren konnten. Die Studierenden der Hochschule hatten die Möglichkeit, sich vorab für jedes Unternehmen separat anzumelden, um so Eindrücke aus verschiedenen Branchen zu bekommen. „Dass wir die Chance erhalten, frühzeitig mit den jungen Menschen in Kontakt zu treten, ist sehr wertvoll. Bei erfolgreicher Fachkräftegewinnung kommt es darauf an, schon vor dem Abschluss mit Studierenden ins Gespräch zu kommen“, so Wassilina Wasjukowitsch, Ansprechpartnerin für Recruiting bei der PPS Pipeline Systems GmbH.</p>
<p>Die Bandbreite der Branchen reichte dabei von Unternehmen der Softwareentwicklung über Maschinenbau bis zur Agrartechnik. Viele Unternehmen waren bereits zum wiederholten Mal bei „Students meet Business“ dabei. „Wir sind nicht zum ersten Mal vertreten und haben bislang nur positive Erfahrungen mit den interessierten Studierenden machen dürfen. In der Vergangenheit konnten wir über Veranstaltungen an der Hochschule Osnabrück bereits spannende Kandidatinnen und Kandidaten für uns entdecken“, erklärt Jana Rott, Ausbildungsbetreuerin bei der Fuchs Gruppe.</p>
<p>Die Gestaltung der Termine ist den Unternehmen freigestellt. Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung stehen in den meisten Runden die Fragen der Studierenden im Vordergrund: Wann ist ein guter Zeitpunkt, um bei einem Unternehmen Interesse an einer Abschlussarbeit anzumelden? In welchen Arbeitsfeldern erwartet das Unternehmen künftig erhöhten Personalbedarf? Und welche Karriereperspektiven erwarten mich in dem entsprechenden Unternehmen? Zahlreiche Fragen beantworteten die Unternehmensvertretungen in den bewusst klein gehaltenen Gruppen zwischen vier und zehn Teilnehmenden in persönlicher Atmosphäre. „Es gibt kaum ein anderes Angebot, bei dem wir so direkt und persönlich ins Gespräch mit potenziellen Fachkräften kommen können. Oft zeigt sich schon im ersten virtuellen Termin, ob eine Zusammenarbeit in Zukunft funktioniert“, ist Melina Plogmann, Personalsachbearbeiterin der Thomas Philipps GmbH &amp; Co. KG, überzeugt.<br> „Vielen jungen Menschen fällt es durch den lockeren Rahmen leichter, mit den Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen. Man begegnet sich auf Augenhöhe“, ergänzt der Geschäftsführer der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück, Jan Lukaßen.</p>
<p>„Das Format unterstützt unsere Bestrebungen, Fachkräfte für die Wirtschaftsregion Osnabrück zu gewinnen und dauerhaft zu halten“, betont Ingmar Bojes, Geschäftsführer der WFO. Auch Sandra Schürmann, Leiterin des WIGOS Fachkräftebüros, und Mitorganisatorin der Veranstaltung, ist von der Veranstaltung überzeugt. „Wir unterstützen das Angebot seit vielen Jahren und werben dafür stark bei den Unternehmen, die andere Wege bei der Suche nach Fachkräften gehen möchten oder schon gehen“, so Schürmann.</p>
<p>Kontakt:<br> Jan Lukaßen<br> Tel.: 0541 969-3254<br> Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 09:07:31 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Horizonte nach dem Niedersachsen-Technikum:  Von der Orientierung zur Berufung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/02/niedersachsen-technikum-abschlussfeier-2024/</link>
                        <description>Probiert und für gut befunden: 29 junge Frauen aus der Region Osnabrück schließen ihr „Niedersachsen-Technikum“ erfolgreich ab. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">„Studieren? – Einfach probieren!“ Mit diesem Slogan richtet sich <a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">das Niedersachsen-Technikum</a> an Frauen, die sich für Naturwissenschaften oder Technik interessieren, aber noch kein klares Berufsziel haben. 29 Teilnehmerinnen, 20 regionale Unternehmen, sieben Vorlesungen an der Hochschule und der Universität Osnabrück und 100 Prozent Zufriedenheit: Das sind die Zahlen hinter dem aktuellen Durchlauf. Jetzt (am 26. Februar) feierten die Technikantinnen ihren erfolgreichen Abschluss auf dem Campus Westerberg und berichteten über ihre Praxisprojekte und Erfahrungen im Programm. Über 150 Gäste aus Unternehmen und den beiden Hochschulen sowie aus Familen- und Freundeskreisen der Technikantinnen zeigten sich beeindruckt – von den jungen Frauen, ihren originellen technischen Projektlösungen und selbstbewussten Zukunftsplänen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Wofür steht das Niedersachsen-Technikum?</strong></p>
<p class="01Standard">Das Berufsorientierungsprogramm kombiniert ein bezahltes Betriebspraktikum mit einem Schnupperstudium im Bereich MINT, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Es dauert ein halbes Jahr, vom September bis Ende Februar. Teilnehmen daran können ausschließlich Frauen, denn sie sind in diesen Feldern stark unterrepräsentiert. Chemie, Physik, Mathematik, Informatik, Geografie oder Konstruktion – im Vorlesungsangebot des Wintersemesters war für jede Technikantin etwas dabei. Vielfältig sind auch die Branchen der Unternehmen, an denen die Technikantinnen vier Tage pro Woche gearbeitet haben. Das Technikum bietet noch mehr – etwa Exkursionen, Vernetzung mit Studentinnen und Expertinnen aus Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, &nbsp;und Informatik – und nicht zuletzt neue Freundschaften.</p>
<p><br> <strong>Louisa Willms: „Der Mix aus Kreativität und Technik entspricht genau meinen Vorstellungen.“ </strong></p>
<p>„Ich habe hier tolle, gleichgesinnte Menschen kennengelernt und Freundschaften geschlossen, die über das Technikum hinweg bestehen werden“, ist sich Louisa Willms sicher. „Ich war mir nicht sicher, in welche berufliche Richtung ich gehen möchte“, erzählt die Technikantin. Architektur, Biomedizin- oder Orthopädietechnik fand sie genauso ansprechend, wie Psychologie, Geschichte und Literatur. „Obwohl ich die technischen Bereiche sehr interessant finde, hatte ich damit nie wirkliche Berührungspunkte. Deshalb bot das Niedersachen-Technikum eine fantastische Möglichkeit, einen Einblick in dieses Gebiet zu erlangen“, so die junge Frau: „Perfekt am Technikum ist, dass man nicht nur das Studentenleben miterlebt, sondern hauptsächlich das Arbeitsleben. Das hat mir sehr geholfen, einzuschätzen, ob mir die Richtung MINT liegt.“</p>
<p>Ihr Technikum absolvierte die Ostfriesländerin bei ZF in Dielingen. Dort hat sie eine bestehende Grundlagenschulung für Mitarbeitende an die Produktlinie „Achssysteme“ angepasst. „Dabei habe ich viel Neues gelernt und mir Fähigkeiten in der Arbeitsorganisation und im Projektmanagement angeeignet“, so Willms. Ihr Theoriewissen hat sie auch in die Praxis umgesetzt – Ergebnis ihres Technikums ist ein neues Schulungsmodell, das sie in einer selbstentwickelten Simulation ausprobiert und für das ZF-Team dokumentiert hat. Parallel zum Praktikum hat Louisa Willms an der Hochschule Osnabrück eine Vorlesung in der Programmierung besucht: „Sie hat mir gut gefallen, auch bei den praktischen Teilen der Lehrveranstaltung bekamen wir Unterstützung. So konnten wir unsere Lösungen im Programm erfolgreich durchgehen und umsetzen.“</p>
<p>Nicht nur fachlich, auch persönlich ist die Technikantin im letzten halben Jahr gewachsen: „Ich bin für das Technikum von zu Hause ausgezogen, was erst einmal eine große Umgewöhnung war. Auch die Anpassung an das Arbeitsleben war etwas Neues.“ Während ihres Projektes habe sie sehr viel selbstständig gearbeitet und musste verschiedene Sachen gleichzeitig koordinieren und berücksichtigen: „Zunächst war es eine Herausforderung, aber letztendlich hat das mein Vertrauen in eigene Fähigkeiten gestärkt und mir geholfen, mehr Selbstbewusstsein aufzubauen.“</p>
<p>Nach sechs lehrreichen und aufregenden Monaten steht für Louisa Willms fest: „Ich möchte an etwas mitarbeiten, was Menschen hilft und ihren Alltag erleichtert. Im nächsten Wintersemester möchte ich mit dem Studium ‚Industrial Design‘ beginnen – sehr gerne an der Hochschule Osnabrück! Diesen Studiengang kannte ich zuvor nicht und war beim Besuch dort sofort davon begeistert, da das Kreative und Technik hier vereint werden – ein perfekter Mix für mich!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lena Kuns und Ruth Schepers: „Auch mit Umwegen kann man zu dem Beruf kommen, der einem liegt und Spaß macht.“</strong></p>
<p>Auch Lena Kuns und Ruth Schepers hat das Niedersachsen-Technikum bei ihrer Zukunftsplanung geholfen: „Wir haben während des Technikums gemerkt, dass ein Studium im naturwissenschaftlichen Bereich das richtige für uns ist“, so die beiden Abiturientinnen aus Bad Iburg: „Außerdem haben wir gelernt, dass Berufswege nicht immer linear verlaufen müssen, sondern man auch mit einigen Umwegen zu dem Beruf kommen kann, der einem liegt und Spaß macht.“</p>
<p>Kuns und Schepers haben ihr Niedersachsen-Technikum beim Kunststoff-Spezialisten Bischof + Klein absolviert: „Wir finden den Bereich der Forschung und Entwicklung sehr interessant und konnten dort viele Einblicke bekommen. Außerdem haben wir mehr über die Verarbeitung von Kunststoff erfahren – ein Thema, das wir schon in der Schule im Chemieunterricht spannend fanden.“ Die Technikantinnen waren vor allem in der Entwicklungsabteilung und im Labor beschäftigt, wo sie verschiedene Prüfungen an Laborgeräten durchführten. Als Abschlussprojekt haben sie eine eigene Prüfmethodik entwickelt: „Zum Verpacken von Spritzen wird ein Tub verwendet, das mit einem Lid durch Siegeln verschlossen wird“, erklärt Lena Kuns: „Mit unserer Prüfmethodik konnten wir das bisherige maschinelle Standardverfahren zur Siegelung auch im Labor nachstellen.“ Neben dem Betriebspraktikum haben die beiden Abiturientinnen die Vorlesung und Übung im Bereich Geoinformatik an der Universität Osnabrück besucht. „Vor allem die Übung war sehr interessant, da wir den Inhalt aus der Vorlesung praktisch anwenden konnten und Satelliten- und Luftbilder ausgewertet haben“, berichtet Ruth Schepers: „Auch der generelle Einblick ins Studentenleben war sehr hilfreich und bestärkend in der Entscheidung, nach dem Technikum ein Studium zu beginnen.“ Zum Wintersemester wollen die beiden Technikantinnen Physik bzw. Naturwissenschaften studieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jetzt schon für den nächsten Durchlauf anmelden </strong></p>
<p>Wie in den Jahren zuvor, planen auch diesmal mehr als 90 Prozent der Technikantinnen, ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Feld aufzunehmen. Aber auch in anderen Branchen schreiten Technik und Digitalisierung immer weiter voran – deshalb sei die Teilnahme am Niedersachsen-Technikum immer eine lohnende Erfahrung, so beiden Vizes für Studium und Lehre, Professorin Andrea Lenschow (Universität Osnabrück) und Professor Alexander Schmehmann (Hochschule Osnabrück). Zusammen mit der Initiatorin und wissenschaftlichen Programmleiterin, Professorin Barbara Schwarze von der Hochschule Osnabrück, gratulierten sie als Erste den erfolgreichen Technikantinnen.</p>
<p>Für das Niedersachsen-Technikum 2024/25, das im kommenden September startet, können sich interessierte junge Frauen aus Osnabrück und Umgebung bereits jetzt anmelden. Informationen stehen online bereit: <a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.niedersachsen-technikum.de/</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Judith Bräuer<br> Tel.: 0541 969-3703, E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/personensuche/?az=" target="_blank">j.braeuer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Nach einer zweijährigen Pilotphase an der Hochschule Osnabrück beteiligen sich seit 2012 zehn niedersächsische Hochschulen und mehr als 100 Unternehmen an dem Projekt. Seitdem haben etwa 800 junge Frauen das Niedersachsen-Technikum absolviert. Die Anerkennung dafür kommt von vielen Seiten: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung und die Stiftung NiedersachsenMetall fördern das Projekt von Anfang an. Auch örtliche Schulen, Agenturen für Arbeit, Kammern, Zentrale Studienberatungen sowie der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen kooperieren mit dem Niedersachsen-Technikum. In Hessen, Berlin und Nordrhein-Westfalen sind bereits ähnliche Initiativen gestartet.</p>
<p>Am Durchgang 2023/2024 in Osnabrück haben insgesamt 29 Technikantinnen teilgenommen, davon 11 an der Universität Osnabrück und 18 an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Die angebotenen Vorlesungen waren folgende:</strong></p><ul> 	<li class="01Standard">Universität Osnabrück: Fernerkundung | Dr. rer. nat. Thomas Jarmer</li> 	<li class="01Standard">Einführung in eingebettete Softwaresysteme | Dr.-Ing. Christoph Borchert</li> 	<li class="01Standard">Laborversuche zur Physik 1 | Prof. Dr. rer. nat. Holger Schnieder</li> 	<li class="01Standard">Mathe für Anwender 1 | Prof. Dr. rer. nat. Holger Brenner</li> 	<li class="01Standard">Hochschule Osnabrück: Konstruktion – Technisches Zeichnen und CAD | Dennis Bänsch</li> 	<li class="01Standard">Programmierung 1 (E/ME) | Prof. Dr. Markus Weinhardt</li> 	<li class="01Standard">Grundlagen der Chemie | Prof. Dr. Svea Petersen</li> </ul><p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Teilnehmende Unternehmen im Durchlauf 2023/24:</strong><br> apetito AG | AVO-WERKE August Beisse GmbH | basecom GmbH &amp; Co. KG | Bischof + Klein Holding SE &amp; Co. KG | Georgsmarienhütte GmbH | Grimme Landmaschinenfabrik GmbH &amp; Co. KG | Heytex Holding GmbH | Höcker Polytechnik GmbH | Hölscher Wasserbau GmbH | KME Germany GmbH &amp; Co. KG | Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH &amp; Co. KG | OASE GmbH | Tapetenfabrik Gebr. Rasch GmbH &amp; Co. KG | Schoeller Technocell GmbH &amp; Co. KG | Staatliches Baumanagement Region Nord-West | Symbic GmbH | The Plantly Butchers GmbH &amp; Co. KG | Volkswagen Osnabrück GmbH | Westnetz | ZF Friedrichshafen AG</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Feb 2024 07:32:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ausgezeichnet! Studentische Zukunftsideen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/02/ausgezeichnet-studentische-zukunftsideen/</link>
                        <description>Umweltschutz, der Einsatz Künstlicher Intelligenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit – all das kennzeichnet die herausragenden studentischen Projekte, die gestern (am 8. Februar) Preise der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück erhalten haben.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der traditionellen Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)</a> der Hochschule Osnabrück standen Innovation und Zukunftsvision im Mittelpunkt. Studierende stellten ihre Semesterprojekte vor, die sie teils in Kooperation mit Unternehmen und Organisationen entwickelt hatten. &nbsp;</p>
<p>Ein Highlight der Messe war die Auszeichnung der besten Zukunftsideen. Drei Fachjurys haben die erfolgreichsten Teams in den Kategorien Elektrotechnik-, Informatik- und Interdisziplinäre Projekte ausgewählt. Messegäste bestimmten den Publikumspreisträger.</p>
<p>Gleich über zwei Auszeichnungen durfte sich das Team „DLRG – Swim with us“ freuen. <strong>Der</strong> <strong>Preis in der Kategorie Informatik und der Publikumspreis</strong> ging an Luca Elfering, Karl Bluhm und Sascha Prus. Die Studierenden der Medieninformatik haben es in Kooperation mit der Ortsgruppe Mettingen der&nbsp;Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) umgesetzt. Das Team digitalisierte die Verwaltung und Durchführung der gemeinnützigen DLRG-Veranstaltung „24-Stunden-Schwimmen“. Durch die Entwicklung einer Web-Oberfläche und den Einsatz von Funkarmbändern wurde die Organisation dieses Events effizienter und teilnehmerfreundlicher gestaltet.</p>
<p><strong>Den Preis in der Kategorie Elektrotechnik </strong>erhielt das Projekt „Kalibrierung eines Feinstaubmessgerätes mit KI“. Die Masterstudierenden Timo Gumbiowski, Jakob Loheide und Kirstin Möller befassten sich mit der Verbesserung der Luftqualitätsmessung durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Dieser Ansatz ermöglichte dem Team, die Feinstaubbelastung kosteneffizient und präzise zu überwachen – eine Entwicklung, die für Umweltschutz und öffentliche Gesundheit von großer Bedeutung ist.</p>
<p><strong>In der Kategorie „Bestes interdisziplinäres Projekt“ </strong>wurde das Team hinter dem autonomen „Steinesammler-Roboter“ ausgezeichnet. Die studentischen Projektleiter Sebastian Dickebohm, Janik Feldmann und Fabian Tepe haben die Zusammenarbeit der 16 Studierenden der Elektrotechnik, Informatik und des Maschinenbaus koordiniert. Der Projektgruppe ist es gelungen, drei anspruchsvolle Teilprojekte erfolgreich zusammenzuführen. Das Ergebnis: Der autonome Roboter kann eigenständig Steine von Feldern sammeln und trägt damit zur Reduzierung von Schäden an landwirtschaftlichen Maschinen bei.</p>
<p>Gestiftet wurden die Preise in Höhe von jeweils 300 Euro von der <a href="/foerdergesellschaft/">Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück</a>, der mehr als 100 Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen angehören. Auch das iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück unterstützt die Projektmesse seit vielen Jahren. Der iuk-Vorsitzende René von der Haar: „Ganz wichtig sind uns Studierende, die jedes Semester aufs Neue tolle Projekte präsentieren. Viele von diesen jungen Leuten sind hoffentlich später in unseren Unternehmen tätig. Deshalb sind wir mit vielen Mitgliedern dabei, um Kontakte zu knüpfen und uns studentische Ideen für morgen genau anzuschauen.“</p>
<p>Beeindruckt von Ergebnissen der Teams zeigte sich auch der Studiendekan und Organisator der Projektmesse Prof. Dr. Frank Thiesing: „Auch in diesem Semester haben unsere Studierenden eindrucksvoll demonstriert, wie Technologie unser Leben in vielen Bereichen bereits heute verbessert und zukunftsfähige, nachhaltige Lösungen bietet.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Detaillierte Informationen zu allen präsentierten Projekten, inklusive zahlreicher Videos und Fotos, finden Sie unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ansprechpartner für Redaktionen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Frank Thiesing<br> Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik<br> Telefon: 0541 969-3720<br> E-Mail: <a href="mailto:f.thiesing@hs-osnabrueck.de">f.thiesing@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong></p>
<p>Zwölf studentische Teams der Hochschule Osnabrück haben in diesem Wintersemester Projekte im Bereich der Elektrotechnik und Informatik bearbeitet. Die Arbeiten entstanden meist in Kooperation mit Unternehmen und Organisationen sowie im Auftrag von Laborteams der Hochschule Osnabrück. Alle Projektteams bieten kreative Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>Das zweifach ausgezeichnete Projekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen/dlrg-swim-with-us/" target="_blank"><u>„DLRG – Swim with us“</u></a> wurde in Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Mettingen e.V. bearbeitet und von Prof. Dr. Ralf Tönjes und Julian Dreyer betreut.</p>
<p>Das Sieger-Projekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen/kalibrierung-eines-feinstaubmessgeraetes-mit-ki/" target="_blank"><u>„Kalibrierung eines Feinstaubmessgerätes mit KI“</u></a> entstand im Labor für Messtechnik und Messsignalverarbeitung (LMM) und wurde vom Laborleiter Prof. Dr. Jörg Hoffmann betreut.</p>
<p>Das interdisziplinäre Sieger-Projekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen/steinesammler-roboter/" target="_blank"><u>„Steinesammler-Roboter“</u></a> wurde von Lehrenden und Mitarbeitenden Prof. Dr. Stefan Stiene, Prof. Dr. Jens Schäfer, Daniel Barrelmeyer, Luca Jannis Joachimmeyer und Jannik Jose im Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück betreut.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                                <category>KI-futurA</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 10:44:20 +0100</pubDate>
                        <title>Von Vision zu Realität: Studierende der Hochschule Osnabrück zeigen ihre technischen Innovationen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/02/von-vision-zu-realitaet-studierende-der-hochschule-osnabrueck-zeigen-ihre-technischen-innovationen/</link>
                        <description>Auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 8. Februar präsentieren studentische Teams der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik praxisnahe Ergebnisse ihrer Semesterarbeiten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Februar heißt es an der Hochschule Osnabrück wieder: „Neues entdecken, Kontakte knüpfen, dabei sein!“. Unter diesem Motto lädt die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) zur traditionellen Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ ein. Zwölf studentische Teams präsentieren ab 15 Uhr im SL-Gebäude am Campus Westerberg ihre Innovationen im Bereich der Elektrotechnik und Informatik. Die Projekte, die oft in Kooperation mit Unternehmen und Organisationen bearbeitet wurden, bieten kreative Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kaleidoskop technischer, praxisnaher Innovationen</strong></p>
<p>Messegäste können eine breite Palette von Projekten entdecken. Von einer App als <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/chargenpick/">„Revolution des Essenbestellens“</a> über ein <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/balkonkraftwerk/">Balkonkraftwerk </a>bis zur nachhaltigen <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/wetterstation/">Verbesserung von Wetterstatione</a>n oder <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/kalibrierung-eines-feinstaubmessgeraetes-mit-ki/">Kalibrierung eines Feinstaub-Messgeräts</a> mit Künstlicher Intelligenz – die Themen spiegeln die Vielseitigkeit und Relevanz der technischen Studiengänge an der Hochschule Osnabrück wider. Jedes Projekt zeigt, wie Studierende ihr theoretisches Wissen in praktische, zukunftsorientierte und nutzerfreundliche Lösungen verwandeln. Ergebnisse der Semesterarbeiten kommen nicht nur den Teams, sondern auch deren Kooperationspartnern zugute – darunter eine Patentanwaltskanzlei, ein Museum, ein Ortsverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie mehrere Unternehmen im Bereich Softwareentwicklung und Hochschullabore.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Steinesammler-Roboter und Industrie-Automatisierung </strong></p>
<p>Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinaus spielt nicht nur in technischen Berufen eine wichtige Rolle, sondern bereits im Studium. So haben 16 Studierende aus der Elektrotechnik, der Informatik und dem Maschinenbau einen Prototyp für einen <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/steinesammler-roboter/">autonomen Roboter</a> entwickelt. Er soll selbstständig über ein Feld fahren und über einen speziell gefertigten Anhänger Steine aufsammeln. – Ein aktuelles Thema, denn zurzeit erleiden Landwirtschaftsmaschinen immer wieder Schäden durch Steine auf dem Feld.<br> <br> Mit Robotern befasste sich auch das Team um Gabriela Frekers. Im Labor für Handhabungstechnik und Robotik entwickelten vier Studierende der Medieninformatik eine <a href="/loesungen-fuer-morgen/mehr-loesungen-fuer-morgen/robocontrol-hub/">webbasierte Schnittstelle</a> zwischen Mensch und Roboter. Ihre benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht es, den Status einer Produktionsanlage aus sieben fest installierten Industrierobotern, einem mobilen Roboter und vielen anderen Komponenten zu überwachen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Ein Nachmittag voller Inspiration und Einblicke ins Studium</strong></p>
<p>Neben der Projektpräsentation bietet die Messe Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Einblicke in die technischen Studiengänge der Fakultät IuI zu gewinnen und sich direkt mit den kreativen Köpfen hinter den Projekten auszutauschen. Die Veranstaltung dient als Inspirationsquelle und Plattform für zukünftigen technischen Nachwuchs, um Netzwerke zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unterstützung durch starke Partner</strong></p>
<p>Das Organisationsteam um den Studiendekan Prof. Frank Thiesing und den Elektrotechnikstudenten Hauke Gers freut sich über die Unterstützung der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und des iuk-Netzwerks. „Kooperative Projekte, vier gestiftete Preise für die besten Teams und eine Expertenjury mit Fachleuten aus Wirtschaft, Schulen und Wissenschaft – all das unterstreicht die gute Vernetzung unserer Hochschule in der Region und kommt auch unseren Studierenden zugute“, freut sich Thiesing.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Veranstaltungsdetails:</strong></p><ul> 	<li><strong>Datum: </strong>Donnerstag, 8. Februar</li> 	<li><strong>Zeit:</strong> 15-18 Uhr</li> 	<li><strong>Ort: </strong>SL-Gebäude, Campus Westerberg, Barbarastraße 26, Hochschule Osnabrück</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Detaillierte Informationen zu allen präsentierten Projekten, inklusive zahlreicher Videos und Fotos, finden Sie unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen" target="_blank"><u>www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen</u></a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 08:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterstützt bei äthiopischer Hochschultransformation</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/eu-projekt-faith-unterstuetzt-aethiopien-beim-wandel-1/</link>
                        <description>Äthiopische Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) profitieren von deutschen Erfahrungen.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im EU-Projekt FAITH werden 15 äthiopische Hochschulen von europäischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, darunter die Hochschule Osnabrück, gefördert.&nbsp;In einem zweitägigen Workshop an der Kotebe-Universität in Addis Abeba wurden kürzlich die Ergebnisse von sieben Tandems zusammengeführt, die zuvor in virtuellen Arbeitssitzungen entwickelt wurden.&nbsp;</p>
<p>Der Präsident der Kotebe Universität, Dr. Berhanemeskel Tena (links), und der Vizepräsident für akademische Angelegenheiten, Dr. Fekede Tuli Gemeda, dankten Prof. Dr. Josef Gochermann (Mitte),&nbsp;Verwalter der Professur Marketing und Technologiemanagement an der Fakultät Management, Kultur und Technik und Extraordinary Professor at Tshwane University of Technology (Pretoria/Südafrika), sowie Natalya Sharovatova, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, für die&nbsp;Unterstützung der Hochschule Osnabrück und Erfahrungen uus Deutschland.</p>
<p>Der Hintergrund ist, dass Äthiopiens Hochschullandschaft in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Viele staatliche und private Institutionen wurden neu gegründet. Praxisorientierte Lehre oder Industriekontakte wurden vom bisherigen äthiopischen Hochschulsystem aus klassischen Universitäten wenig berücksichtigt. Es fehlten anwendungsorientierte und praxisbezogene Studienangebote, wie sie in Deutschland von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) angeboten werden. Deshalb hat die äthiopische Regierung 15 staatliche Universitäten in HAW umgewandelt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
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                                <category>News</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 15:20:04 +0100</pubDate>
                        <title>Feierlicher Abschluss des WIMHOS-Jahrgangs 2022</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/12/feierlicher-abschluss-des-wimhos-jahrgangs-2022/</link>
                        <description>Insgesamt elf wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben schließen erfolgreich das Zertifikatsprogramm WIMHOS ab.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm WIMHOS ermöglicht Wissenschaftlichen Mitarbeitenden, die in die Lehre eingebunden sind, und Lehrkräften für besondere Aufgaben die Weiterentwicklung der eigenen Lehrpersönlichkeit. Der 8. WIMHOS-Durchgang startete im Herbst 2022, sodass jetzt gemeinsam der Abschluss gefeiert werden konnte. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung erhielten alle elf Teilnehmenden ihre Zertifikate und blickten gemeinsam mit den Trainer*innen – und bei Kaffee und Kuchen – noch einmal auf das letzte Jahr zurück. Die Gruppe hatte sich in verschiedenen Präsenz- und Online-Veranstaltungen gut zusammengefunden und konnte somit eine solide Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit aufbauen und gemeinsam individuell wachsen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zertifikatsprogramm trägt auch zum kollegialen Austausch bei</strong><br> <br> Das einjährige WIMHOS-Zertifikatsprogramm setzt sich aus vier Bausteinen zusammen, deren inhaltliche Ausgestaltung sich von Jahrgang zu Jahrgang unterscheidet. In verschiedenen Workshops lernen die Teilnehmenden den Umgang mit stetigen und aktuellen Herausforderungen in der Hochschullehre. In diesem Jahr gab es unter anderem Workshops zur digitalen Gestaltung der Lehre und zur diversitätsreflektierenden Lehre.<br> Das Einzel-Lehrcoaching bietet die Möglichkeit individuelle Herausforderungen aus dem Lehralltag ergebnisorientiert zu bearbeiten und das kollegiale Lehrcoaching unterstützt beim Praxistransfer. Ein gegenseitiger Besuch der Lehrveranstaltung, die kollegiale Hospitation, runden das Programm ab. So haben die WIMHOS-Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit an inhaltlichen Themen zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, sondern knüpfen auch Kontakte außerhalb ihres üblichen Arbeitsumfelds.<br> <br> Der Start des nächsten WIMHOS-Programms steht in den Startlöchern und ist für das Jahr 2024 geplant. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, wird der Geschäftsbereich Personalentwicklung hierüber informieren. Alle Interessierten oder bei Fragen können Sie sich bereits jetzt an <a href="mailto:v.wagemann@hs-osnabrueck.de" class="mail">Vera Wagemann</a> wenden.<br> <br> Wir gratulieren allen Teilnehmenden des Jahrgangs 2022 und wünschen weiterhin viel Freude in der Lehre.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen </strong><br> Vera Wagemann<br> Personalentwicklung<br> <a href="mailto:v.wagemann@hs-osnabrueck.de" class="mail">v.wagemann@hs-osnabrueck.de</a><br> 0541 969-7174</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Dec 2023 10:18:32 +0100</pubDate>
                        <title>Erstes deutschlandweites Technikantinnen-Treffen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/12/erstes-deutschlandweites-technikantinnen-treffen/</link>
                        <description>140 Teilnehmerinnen vom Niedersachsen-Technikum und anderen MINT-Programmen aus ganz Deutschland kommen erstmals zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem ersten länderübergreifenden digitalen Technikantinnen-Treffen kamen rund 140 jungen Frauen zusammen, die gerade am EnterTechnik (Berlin), Hessen-Technikum, Niedersachsen-Technikum, NRW-Technikum, proTechnicale (Hamburg) oder am Sachsen-Technikum teilnehmen. In den Berufsorientierungsprogrammen können die Teilnehmerinnen praktische Erfahrungen in sogenannten MINT-Berufen (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sammeln und theoretische Einblicke in die entsprechenden Studiengänge erhalten.</p>
<p>Die Veranstaltung gab ihnen nun die Chance sich kennenzulernen, auszutauschen und zu vernetzten. Außerdem berichteten ehemalige Technikantinnen von ihren Erfahrungen und gaben Tipps und Tricks zum Programm. Prof.in Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück und zentrale Projektleiterin sowie Entwicklerin des Niedersachsen-Technikums freut sich in ihrem Grußwort über die Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland: „Der Abbau von Geschlechterstereotypen und traditionellen Rollenbildern ist nicht nur mein wissenschaftlicher Schwerpunkt, sondern auch meine Herzensangelegenheit. Unsere Arbeit in diesem Bereich ist auch heute noch höchst relevant und ich freue mich sehr, wie viele Bundesländer inzwischen ebenfalls Programme zur Förderung junger Frauen in MINT aufgesetzt haben.“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Beim Niedersachsen-Technikum haben junge Frauen mit Abitur oder Fachhochschulreife die Möglichkeit, sich in den MINT-Fächern theoretisch und praktisch auszuprobieren. Dazu bieten zehn niedersächsische Hochschulen und Universitäten gemeinsam mit regionalen Unternehmen ein sechsmonatiges Praktikum an. In den Unternehmen können die Frauen praktische Erfahrung sammeln und an den Hochschulen können sie an Vorlesungen teilnehmen. Entwickelt wurde das Programm an der Hochschule Osnabrück. Mittlerweile wird das Konzept in verschiedenen Bundesländern umgesetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Judith Elisabeth Bräuer<br> Zentrale Koordinatorin Niedersachsen-Technikum<br> Telefon: + 49 541 969 3703<br> E-Mail: j.braeuer@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 16:50:59 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Kontaktstudientage 2023: Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur mit Blick in die Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/11/osnabruecker-kontaktstudientage-2023-pflanzen-technologie-und-landschaftsarchitektur-mit-blick-in-die-zukunft/</link>
                        <description>Rekordbeteiligung und vielseitiges Programm zum Jubiläum des Freundeskreises </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 24. November 2023) Die Hochschule Osnabrück hat in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur e.V. Mitte November die 52. Kontaktstudientage durchgeführt. Die diesjährige Ausgabe der Kontaktstudientage beschäftigte sich mit den Weiterbildungsthemen „Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft“ und „LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln.“ Sie wurden von einer Rekordzahl von rund 340 Interessierten im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums des Freundeskreises besucht.<br> <br> Neben Expertinnen und Experten, die aus der Forschung und Praxis berichteten, wurde eine sehr große Firmenkontaktmesse durchgeführt. Zudem wurden Absolvent*innen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit einem Förderpreis ausgezeichnet und die Osnabrücker Ehrenmedaille wurde vergeben.<br> Bei der zweitägigen Veranstaltung gab es am Vormittag des ersten Tages eine gemeinsame Begrüßung für die beiden Sektionen Landschaftsarchitektur sowie Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie. Marc-Guido Megies, Vorsitzender des Freundeskreises, zog ein positives Fazit „In beiden Sektionen war das Thema Zukunft sehr relevant. Umso mehr freut uns, dass wir so viele Studierende bei den Veranstaltungen begrüßen konnten, denn sie sind die Zukunft. Die Rückmeldungen haben bestätigt, dass wir ein passendes Programm entwickelt haben.“</p>
<p class="Default"><br> <strong>Sektion Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft </strong></p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default">Die erste Sektion widmete sich der Frage, welchen Beitrag moderne pflanzentechnologische Ansätze zur Bewältigung drängender Herausforderungen in der Pflanzenproduktion leisten können. Prof. Ralf-Udo Ehlers präsentierte das Anwendungspotenzial von insektenpathogenen Nematoden, mit denen Schädlinge wie der Dickmaulrüssler und Thripse erfolgreich bekämpft werden können. Das von ihm gegründete Unternehmen hat ein biotechnologisches Verfahren entwickelt, welches eine industrielle Massenproduktion der Nützlinge ermöglicht. „Wenn Sie gute Ideen für neue Produkte und Verfahren haben, wagen Sie den Schritt in die Selbstständigkeit“ ermunterte der Agrarwissenschaftler die gespannt zuhörenden Studierenden. Über neuste technische Entwicklungen zur automatischen Erfassung von Schädlingen in Lockfallen oder auch direkt auf Pflanzen berichtete Dr. Elias Böckmann. Einen Überblick zu dem stetig wachsenden Angebot an Biostimulanzien gab Holger Fechner. Die Präparate werden mit vielfältigen Versprechungen beworben, „für die oft noch kein wissenschaftlicher Nachweis vorliegt“, gab der Referent zu bedenken. Derzeit werden bundesweit an verschiedenen Versuchsanstalten mehrjährige Exaktversuche durchgeführt, um die Wirksamkeit solcher Produkte auf den Prüfstand zu stellen. Dr. Elke Bloem erörterte in ihrem Vortrag die Bedeutung des Nährstoffs Schwefel in der Pflanzenproduktion, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Stresstoleranz und Produktqualität. Möglichkeiten zur Züchtung von Nutzpflanzen, die an Dürreperioden und andere Phänomene des Klimawandels besser angepasst sind, stellten Prof. Ali Naz und Dr. Monika Spiller vor. „Die Erhaltung der genetischen Diversität ist dabei entscheidend für die Entwicklung widerstandsfähiger Sorten“, betonte Prof. Naz. Ergänzend hierzu zeigte Susanne Vollmer auf, welche Perspektiven die zielgerichtete, präzise Veränderung von Genen mit der CRISPR/Cas-Methode für den Züchtungsfortschritt eröffnet. Ein visionäres Agrarsystem für urbane Räume präsentierte Prof. Christoph-Martin Geilfus. Es sieht die integrierte Anzucht von Fischen, Insekten und Pflanzen in kommunizierenden Modulen vor. Ziel ist es, „Nahrungsmittel auf Basis weitgehend geschlossener Energie- und Stoffkreisläufe zu produzieren“, so Geilfus. &nbsp;Abschließend stellten Elisa Lausus und Dina Restemeyer neue berufsbegleitende Fortbildungs- und Studienprogramme im Bereich der Pflanzentechnologie vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sektion Landschaftsarchitektur beleuchtet die akademische Ausbildung und das Berufsfeld</strong></p>
<p>Die Sektion Landschaftsarchitektur bot einen tiefgehenden Einblick in die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Berufsfelds.</p>
<p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer richteten ihre Aufmerksamkeit auf die aufkommenden Veränderungen, mit denen die Landschaftsarchitektur konfrontiert ist. Schlüsselthemen wie der Klimawandel, Extremwetterereignisse sowie soziale und demografische Verschiebungen standen im Mittelpunkt der intensiven Diskussionen.</p>
<p>Der Veranstaltungsverlauf wurde maßgeblich durch Impulsvorträge geprägt, die von verschiedenen Akteuren wie Studierenden, Berufsverbänden und Arbeitgebern gehalten wurden. Während des Vormittags bot Dr. Martin Wrobel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einen Überblick über die zukünftigen Herausforderungen des Berufsfelds. Dies wurde durch die Impulse von Adrian Bäck und Sarah Leckschat, Vertreterinnen der Bundesfachschaft Landschaft, ergänzt. Dipl.-Ing. Thomas Dill und Dipl.-Ing. Ben Warnecke von Büro Adlerolesch Landschaftsarchitekten beleuchteten die vergangenen und zukünftigen Werkzeuge und Herangehensweisen, die das Berufsfeld prägen. Christian Nollen, Abteilungsleiter StadtGrün der Stadt Bergisch Gladbach, gab Einblicke aus kommunaler Sicht. Dr. Detlef Haß, Bildungsberater des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., erörterte das erforderliche Skillset für Berufseinsteiger basierend auf den 4 Ks (Kreativität, Kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation). Dipl.-Ing. Gotthard Storz, Vorstandsvorsitzender BDLA Niedersachsen + Bremen, beleuchtete den zukünftigen Blickwinkel auf das Berufsfeld durch den Berufsverband.<br> <br> Die Veranstaltung fungierte als dynamische Plattform für einen konstruktiven Austausch zwischen Studierenden, etablierten Fachkräften, Arbeitsmarktakteuren, Verbänden und Behörden. Hauptziel war die Diskussion und Anregung zur Anpassung des Arbeitsmarktes, des Arbeitsumfelds und der Ausbildung an die bevorstehenden Herausforderungen.</p>
<p>Das Motto "LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln" verdeutlichte das gemeinsame Bestreben der Teilnehmenden, frühzeitig Lösungsansätze zu erarbeiten und ein positives Bild der Landschaftsarchitektur zu vermitteln, um junge, motivierte Fachkräfte für die Branche zu gewinnen.</p>
<p>Neben den Fachvorträgen der 52. Kontaktstudientage und den daraus resultierenden Diskussionen, wurde die Veranstaltung von vielen Teilnehmenden auch genutzt, um sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Lehrenden auszutauschen.<br> Die Mitglieder des Freundeskreises sind anlässlich des 75-jährigen Jubiläums zu einem Empfang in das Rathaus der Stadt Osnabrück in den Friedenssaal eingeladen worden. Bürgermeisterin Birgit Strangmann bedankte sich beim Freundeskreis und der Hochschule für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der jährlichen Verleihung der Osnabrücker Ehrenmedaille und wünschte den Mitgliedern einen guten Verlauf der Kontaktstudientage sowie einen schönen Aufenthalt in der Stadt Osnabrück. Der Vorsitzende des Freundeskreises, Marc-Guido Megies, versprach für die Zukunft, dass immer wieder Osnabrücker Themen im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen der Kontaktstudientage behandelt werden. Zudem hatte der Freundeskreis anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Kontaktstudientage alle Interessierten zu einer Jubiläumsabendveranstaltung eingeladen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weiteres Material:</strong></p><ul> 	<li>Ausführlichere Informationen sowie Bildmaterial zu den Förderpreisen und zur Vergabe der Ehrenmedaille finden Sie <a href="https://netcase.hs-osnabrueck.de/index.php/s/izYHT011zTnfD5M" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Bewegtbildmaterial finden Sie im <a href="https://www.youtube.com/@freundeskreisgartenbau-lan5974" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Freundeskreises </a>&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Fachtagung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 09:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zukunft der Ernährungswirtschaft: zwischen Hightech und Natürlichkeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/11/zukunft-der-ernaehrungswirtschaft-zwischen-hightech-und-natuerlichkeit/</link>
                        <description>Erste GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück bringt Wirtschaft und Wissenschaft zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>(Osnabrück, 3.11.2023) </em>Fleischersatz, neue Lebensmittel und nachhaltige Kantinen: Auf der ersten GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück diskutierten rund 120 Gäste über die Zukunft der Ernährungswirtschaft. Im neu eröffneten Innovatorium des Coppenrath Innovation Centers in Osnabrück brachten nicht nur Wissenschaftler*innen der Hochschule, sondern auch Vertreter*innen aus regionalen Unternehmen, Start-ups und Verbänden ihre Perspektiven ein.</p>
<p>„Der Wandel kommt und wir sind schon mittendrin“, beschrieb Hanni Rützler den Status quo der Ernährungsbranche. In ihrer Keynote auf der GROWTH Convention zeigte die Branchenexpertin auf, wie sich Trends entwickeln und auf die Wirtschaft auswirken. Dabei sticht ein Trend heraus: die Suche nach Alternativen zu Fleisch, Milch, Käse und inzwischen auch Lachs oder Ei. Ersatzprodukte aus Soja, aber auch aus Pilzen oder Präzisionsfermentation liegen schon in den Regalen. Der nächste große Coup: kultiviertes Fleisch. Als eine der ersten verkostete Rützler bereits 2013 einen Burger aus In-Vitro-Fleisch. Die ersten Zulassungen in Singapur und den USA gibt es heute bereits. Wann es in Deutschland soweit ist? „Das Rennen ist eröffnet“, so Rützler.</p>
<p><strong>Hochschule und Wirtschaft enger verzahnen</strong></p>
<p>Nicht nur in Bezug auf Fleischersatz ist die Ernährungsbranche ist im stetigen Wandel und Wettbewerb. Klimaveränderung, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen fordern von Unternehmen ein Umdenken. Hier setzt die Hochschule Osnabrück mit dem Projekt GROWTH und der zugehörigen Veranstaltungsreihe GROWTH Convention an. „Wir wollen, dass die Region von der Hochschule profitiert und sich die Ausrichtung der Forschungsvorhaben noch mehr an den regionalen Bedarfen orientiert“, so Christina Lobenberg, Projektleiterin GROWTH im Gespräch mit Moderatorin Kora Blanken. Das Ziel ist nicht neu: Schon seit mehr als zehn Jahren sei neben Forschung und Studium auch die gesellschaftliche Verantwortung eine wichtige Säule der Hochschule Osnabrück, erklärte Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück. Mit dem Projekt werde diese dritte Säule nun noch stärker in den Fokus gerückt. „Wir wollen als Hochschule nicht nur für Erkenntnis, sondern auch für Wirkung verantwortlich sein und unsere Welt von morgen aktiv mitgestalten“, so Bertram. Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, ergänzte: „Das Wissen soll nicht an der Hochschule bleiben, es soll raus gehen. Und gleichzeitig kommt eine Außenperspektive hinein.“ Ziel sei es, neue Veranstaltungen zu entwickeln und Ideen auszuprobieren, um die Wissenschaft stärker mit Wirtschaft und Gesellschaft zu verzahnen.</p>
<p><strong>Großes Wissen in kleinen Happen </strong></p>
<p>Gesammeltes Wissen bekamen die Gäste der GROWTH Convention im kurzen Pitch-Format. In vierminütigen Vorträgen stellten Forscher*innen und Unternehmer*innen vor, was sie aktuell beschäftigt. Prof. Dr. Stefan Töpfl erklärte, wie aus Sojaprotein ein Produkt werden kann. Mit den zahlreichen Labeln, die auf den fertigen Produkten im Supermarkt zu sehen sind, beschäftigte sich Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss in ihrem Pitch. Bis Produkte aber überhaupt im Regal liegen, gibt es einige Hürden zu nehmen. Wie das klappen kann, zeigte Prof. Dr. Ulrich Enneking am Beispiel des mit Selen angereicherten Apfels Selstar. Auch Dr. Oleksii Parniakov, Co-Gründer und CEO von Frudist, sprach über Herausforderungen im Handel: Sein Unternehmen stellt gefriergetrocknete Früchte her – ein zugleich hochtechnisches und dennoch natürliches Produkt.</p>
<p>Ruth von Bar, Team Lead Produktmanagement bei The Plantly Butchers, sprach über die Planetary Health Diet – einem wissenschaftlich fundierten Speiseplan, der nicht nur für Mensch, sondern auch den Planeten gesund ist. Allerdings essen die meisten Menschen nicht nach dieser Empfehlung. Eine Möglichkeit den Speiseplan stärker anzuwenden: Mensen und Kantinen. Prof. Dr. Melanie Speck erläutertet Strategien und Chancen, die Außer-Haus-Verpflegung als Hebel zu nutzen, um gesundes Essen zu etablieren.&nbsp;</p>
<p><strong>Aktiv dabei: diskutieren, Ideen entwickeln, gemeinsam wachsen</strong></p>
<p>Neben Daten und Fakten setzte die GROWTH Convention aber auch auf kreativen Input: Drei Performerinnen vom Institut für Theaterpädagogik der Hochschule eröffneten die Veranstaltung mit Ukulele, bunten Outfits und Beatles-Songs über Zucker, Fett und Monokulturen. Neben Unterhaltung brachten die Szenen zu Nutriscore und glutenfreiem Avocadosandwich reichlich Anregung zum kritischen Nachdenken. Das war von den Teilnehmenden gefragt, denn die GROWTH Convention lieferte nicht nur Input, sondern band alle Gäste aktiv ein. Im Anschluss an die Pitches starteten die 45-minütigen Open Sessions. Dafür suchten sich die Gäste aus, zu welchem Pitch-Thema sie diskutieren wollen. In Gruppen von 10 bis 20 Personen entwickelten sie Ideen, beantworteten gegenseitig Fragen, stellten Thesen auf und knüpften Kontakte. Ganz wie Bertram es zuvor erhofft hatte: „Wir wollen uns gemeinsam austauschen und Dinge entwickeln.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Die GROWTH Convention ist eine halbjährlich stattfindende Veranstaltung zu verschiedenen Themen. Sie ist Teil des Projektes GROWTH der Hochschule Osnabrück, das im Rahmen der Förderlinie „Innovative Hochschule“ von 2023 bis 2027 mit insgesamt 8,64 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Land Niedersachsen gefördert wird. Mit GROWTH will die Hochschule Osnabrück zeigen, was Wissenschaft kann und den anstehenden Wandel in der Region gemeinsam gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/neuigkeiten-und-veranstaltungen/growth-convention/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/neuigkeiten-und-veranstaltungen/growth-convention/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von: <a href="mailto:julia.schaechtele@hs-osnabrueck.de" class="mail">Julia Schächtele</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vize-Präsident der kanadischen Partnerhochschule Wilfrid Laurier University zu Gast an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/vize-praesident-der-kanadischen-partnerhochschule-wilfrid-laurier-university-zu-gast-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Auf seinem Weg zum Entrepreneurship Enactus World Cup in Utrecht hat Dr. Jonathan Newman, Vizepräsident für Forschung an der Wilfrid Laurier University (WLU), für zwei Tage im Oktober Station an der Hochschule Osnabrück gemacht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hochschulpartnerschaft war er insbesondere an Themen zu Forschung, Entrepreneurship und Internationalisierung interessiert. So erhielt er die Gelegenheit, sich mit Vizepräsident Prof. Dr. Lehmann und Svenja Knüppe, stellvertretende Leiterin des Bereichs Forschung, Kooperationen und Drittmittel, über die Forschungsschwerpunkte an der Hochschule Osnabrück auszutauschen und im Gespräch mit Prof. Dr. Hübner, die Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden lehrt, Anknüpfungspunkte für die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsgebiets Health Informatics zu erörtern.</p>
<p>Ein Nachmittag im InnovationsCentrum Osnabrück, organisiert von Leonhard Gehrmeyer aus dem Transfer und Innovationsmanagement, eröffnete dem Gast Einblicke in das Osnabrücker Start Up Ecosystem vom StartUp!Lab über den Seedhouse Accelerator bis hin zu dem Pitch eines jungen Gründerteams. Der zweite Tag stand im Zeichen der langjährigen Austauschbeziehungen, die die WLU mit dem Institut für Musik und mit der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verbindet. Zusammen mit Vertreter*innen der International Faculty Offices und traf sich Dr. Newman mit Profs Wienhausen, Hofmann und Griese, um über Möglichkeiten des Austausches von Studierenden und Lehrenden zu sprechen.</p>
<p>Der Besuch untermauert die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit beider Hochschulen und eröffnet neue Perspektiven für den Ausbau der Partnerschaft, zum Beispiel durch eine Vernetzung im Bereich der Forschung oder durch Lehrendenaustausch im Rahmen der internationalen Kurzzeitprogramme der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Gunhild Grünanger<br> Hochschule Osnabrück<br> Leitung Center for International Mobility<br> <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 11:53:19 +0200</pubDate>
                        <title>Präsident der kanadischen Partnerhochschule Thompson Rivers University zu Besuch an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/praesident-der-partneruniversitaet-thompson-rivers-university-zu-besuch-bei-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am Freitag, dem 15. September 2023, besuchte der Präsident der Thompson Rivers University (TRU) aus British Columbia, Dr. Brett Fairbairn, die Hochschule Osnabrück. Durch den Besuch soll die Beziehungen zwischen den beiden Hochschulen gestärkt und weiter ausgebaut werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit der TRU vor allem im Bereich Studierendenaustausch für Studierende aus wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen. Beide Hochschulen sind stark international ausgerichtet.</p>
<p>Der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, die Dekanin der Fakultät WiSo und Vizepräsidentin für Internationales, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff und Sabine Kohlsaat, Leitung International Faculty Office der Fakultät WiSo, begrüßten Dr. Fairbarn am Vormittag. Die Hochschulleitungen beider Institutionen tauschten sich über die bisherige Zusammenarbeit aus und diskutierten Möglichkeiten, die Kooperation zu intensivieren und auf andere Bereiche auszuweiten. Bezüglich der Studienbereiche und Aktivitäten der TRU und der Hochschule Osnabrück bestehen zahlreiche Gemeinsamkeiten, was beide Hochschulen zu idealen Partnern macht. So wurden zum Beispiel auch für die Bereiche Agrarwissenschaften, Computer Science und für den Gesundheitsbereich Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit identifiziert. Beide Hochschulleitungen unterstrichen die Bereitschaft zu einer vertieften Kooperation und betonten, dass ein intensiver Austausch von und eine Zusammenarbeit zwischen Lehrenden wichtig ist, um internationale Partnerschaften mit Leben zu füllen und auszubauen.</p>
<p>Am Nachmittag wurden weitere Gespräche in der Fakultät WiSo mit Prof. Dr. Kathrin Loer, Prof. Dr. Andreas Büscher und Prof. Dr. Markus Weinhardt geführt, um einerseits bereits angestoßene gemeinsame Projekte im Bereich Wirtschaft und Management weiter zu konkretisieren und um sich andererseits über Möglichkeiten der Kooperation im Bereich Gesundheit und Computer Science auszutauschen. In den Gesprächen wurde die Bedeutung und Attraktivität der von der Hochschule Osnabrück angebotenen Kurzzeitprogramme und das große Interesse der TRU an der International Summer University, den internationalen Blockwochen der Fakultät WiSo und zukünftig auch den Angeboten der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik deutlich. Hieran soll nach der Rückkehr von Dr. Fairbarn nach Kanada gemeinsam angeknüpft werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong><br> Sabine Kohlsaat<br> Hochschule Osnabrück<br> Leitung International Faculty Office, Fakultät WiSo<br> <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 10:48:39 +0200</pubDate>
                        <title> MINT studieren? – Einfach probieren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/mint-studieren-einfach-probieren/</link>
                        <description>Niedersachsen-Technikum mit Begrüßungsfeier für die diesjährigen Teilnehmerinnen gestartet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">60 junge Frauen sind am Dienstag, 5. September, mit dem Niedersachsen-Technikum gestartet. Die feierliche Eröffnungsveranstaltung fand bei IT. Niedersachsen in Hannover statt, einem von mehr als 130 Kooperationsunternehmen des Berufsorientierungsprogramms.</p>
<p class="01Standard">Das sechsmonatige Programm möchte jungen Frauen mit Interesse im mathematisch-technischen Bereich neue Wege der Orientierung, Selbsterprobung und Vernetzung aufzuzeigen. Die Teilnehmerinnen absolvieren an vier Tagen pro Woche ein Unternehmenspraktikum und setzen dort ein eigenes Projekt um. Einen Tag in der Woche besuchen die Technikantinnen Vorlesungen und Workshops an einer der teilnehmenden niedersächsischen Hochschulen und probieren sich dort aus.</p>
<p class="01Standard">An der Start-Veranstaltung nahmen zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und natürlich die Technikantinnen teil. Zu den Referierenden zählten Prof.in Dr. Tina Cornelius-Krügel vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Annette Röttger, Mitglied des Präsidiums der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig sowie Andreas Nörling, Katrin Steffen, Zeynep Günes und Salwa Aydi vom gastgebenden Unternehmen IT.Niedersachsen.</p>
<p class="01Standard"><strong>„Die Welt braucht mehr Ingenieurinnen.“</strong></p>
<p class="01Standard">Die Leiterin und Gründerin des Niedersachsen-Technikums Prof.in Barbara Schwarze freute sich über die Vielzahl der Teilnehmerinnen. „Das Niedersachsen-Technikum stellt eine einzigartige Gelegenheit für junge Frauen dar, ihre Potenziale im MINT-Bereich auszuloten, um nach dieser sechsmonatigen Erfahrung eine gut durchdachte, nachhaltige Karriereentscheidung treffen zu können“, so Schwarze über den diesjährigen Start. Laura Röhl, die zusammen mit L. Kim-Khánh Reimann die Veranstaltung moderierte und selber am Niedersachsen-Technikum teilgenommen hat, pflichtet ihr bei: „Das Niedersachsen-Technikum hat meine Studienwahl komplett beeinflusst. Davor wusste ich nicht so wirklich, was ich beruflich machen will, jetzt studiere ich Elektrotechnik. Ohne das Technikum hätte ich mich das nie getraut. Ich nehme mit, dass die Welt mehr Ingenieurinnen braucht“. Röhl studiert heute Elektrotechnik (dual) an der Hochschule Osnabrück und bei Windmöller &amp; Hölscher in Lengerich.</p>
<p class="01Standard"><strong>Hintergrund</strong></p>
<p class="01Standard">Seit 2012 fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur das Programm, das 2010 an der Hochschule Osnabrück entwickelt wurde und nun an zehn niedersächsischen Hochschulen angeboten wird: Zu diesen zählen die TU Braunschweig, die TU Clausthal, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule und die Leibniz Universität in Hannover, die Stiftung Universität Hildesheim, die Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, die PHWT Vechta/Diepholz sowie die Universität und die Hochschule Osnabrück. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt das Programm schon seit 2012 und mit der „Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung“ hat das Niedersachsen-Technikum 2022 einen weiteren Förderer gefunden.</p>
<p class="01Standard">Kern des Programms ist eine intensive Kooperation zwischen Hochschulen, Unternehmen und einem umfangreichen Netzwerk von Partner*innen. Fast 900 Technikantinnen haben das Niedersachsen-Technikum bisher abgeschlossen, von denen neun von zehn im Anschluss ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung aufnahmen. Die Alumnae des Programms sind heute in verschiedenen Bereichen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Umweltwissenschaften als Ingenieurinnen, Technikerinnen und Doktorandinnen erfolgreich tätig.</p>
<p class="01Standard"><em>Redaktion: Judith E. Bräuer und L. Kim-Khánh Reimann</em></p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Judith Bräuer<br> Telefon: 0541-969 -3703<br> E-Mail: <a href="mailto:j.braeuer@hs-osnabrueck.de">j.braeuer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Sep 2023 09:41:01 +0200</pubDate>
                        <title> Wo liegt die Zukunft für Biogasanlagen?  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/wo-liegt-die-zukunft-fuer-biogasanlagen/</link>
                        <description>Regionalperspektive Biogas: Forschungsprojekt zum nachhaltigen Betrieb von Biogasanlagen erfolgreich abgeschlossen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Mit einer Podiumsdiskussion in der Aula der Kreishandwerkerschaft, gleich neben dem Kreishaus des Landkreises Osnabrück, ist das Projekt „Regionalperspektive Biogas“ nun zu Ende gegangen. Dr. Hans-Christian Schaefer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Jürgen Tenbrink, EnviTec Biogas AG und Prof. Dr.-Ing. Sandra Rosenberger von der Hochschule Osnabrück sprachen über die Zukunft von bestehenden Biogasanlagen: Wo liegt die Zukunft des Biogasmarktes: kommunale Wärme oder Kraftstoffe? Wie können Kommunen und Biogasanlagenbetreiberinnen und -betreiber miteinander ins Gespräch kommen? Welche Anreizsysteme können entwickelt werden, um Biogasanlagen bei vermehrter Nutzung von Rest- und Abfallstoffen in die kommunale Wärmeplanung einzubeziehen?</p>
<p class="01Standard"><strong>Große Bedeutung in ländlichen Regionen</strong></p>
<p class="01Standard">In ländlichen Regionen tragen Biogasanlagen wesentlich zur Strom- und Wärmeversorgung bei. Im Landkreis Osnabrück erzeugen Biogasanlagen über Blockheizkraftwerke beispielsweise knapp 20 Prozent des Stroms und knapp 10 Prozent der Wärme.</p>
<p class="01Standard">Landrätin Anna Kebschull unterstrich in ihrem Grußwort: „Erneuerbare Energien sichern langfristig Wohlstand, generieren Aufträge für Handwerker und die Industrie. Jede neue Heizung, Dämmung, Solaranlage oder Biogasanlage macht uns unabhängig von teureren Energien und führt zu regionaler Wertschöpfung.“</p>
<p class="01Standard">Biogasanlagen erzeugen aus organischen Materialien Biogas, ein Gemisch aus Methan und Kohlenstoffdioxid. Bei den meisten bestehenden Anlagen wird dieses Biogas in Blockheizkraftwerken in Strom und Wärme umgewandelt. Der Strom wird in das Netz eingespeist und die Wärme vor Ort genutzt. Aktuell wird die Einspeisung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Diese Förderung läuft jedoch für viele Anlagen ab 2026 aus.</p>
<p class="01Standard">Im Forschungsprojekt „Regionalperspektive Biogas“ untersuchte die Hochschule Osnabrück daher gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH (AWIGO), dem Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes Kreisbauernverband e.V., der EnviTec Biogas AG und der Energiewirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH (ENERGOS) mit der Förderung der DBU fast vier Jahre lang attraktive Geschäftsmodelle für den nachhaltigen Weiterbetrieb von Biogasanlagen, die gleichzeitig einen Nutzen für die regionale Energieversorgung haben. Dabei lag der Fokus auf dem Einsatz von Rest- und Abfallstoffen, beispielsweise Gülle, Mist oder Stroh.</p>
<p class="01Standard"><strong>Kommunen haben einen großen Einfluss</strong></p>
<p class="01Standard">Dafür führte das Team um Prof. Rosenberger und Prof. Dr. Tim Wawer Experteninterviews durch und fand heraus, dass es verschiedene Geschäftsmodelle gibt, die für Biogasanlagen einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb ermöglichen. Dabei stechen zwei Ideen besonders hervor: Zum einen kann der Fokus weiterhin auf die Verwendung von Blockheizkraftwerken gelegt werden. Allerdings müssen Strom und Wärme bedarfsgerecht erzeugt werden. Das heißt, der Strom wird eingespeist, wenn wetterbedingt kein Strom aus Solar- oder Windkraftanlagen zur Verfügung steht und somit bessere Preise auf dem Strommarkt erzielt werden können. Gleichzeitig wird der lokale Wärmebedarf gedeckt.</p>
<p class="01Standard">Die zweite Möglichkeit ist die Vermarktung des Biogases auf dem überregionalen Erdgas- und Kraftstoffmarkt. Dafür wird das Biogas zu Biomethan aufbereitet, ins Erdgasnetz eingespeist, und dieses kann anschließend zu Kraftstoff verarbeitet werden. „Durch die Förderung fortschrittlicher Kraftstoffe über die Europäische Erneuerbare Energien Richtlinie (RED II) ist dieses Geschäftsmodell aktuell finanziell sehr attraktiv“, erläutert Rosenberger. „Der Nachteil ist jedoch, dass diese Biogasmengen der Region dann nicht mehr in Form von Strom und Wärme zur Verfügung stehen.“</p>
<p class="01Standard">Insgesamt wurde in den Untersuchungen deutlich, dass die Rahmenbedingungen, die die Politik und Kommunen setzen, einen großen Einfluss auf die Entscheidungen der Betreiberinnen und Betreiber haben. „Mein Appell ist daher: Rechtzeitig Anreize schaffen und aktiv werden, um bestehende Biogasanlagen als Teil der regionalen Stromerzeugung und als Wärmeerzeuger in der kommunalen Wärmeplanung zu erhalten“, so Wawer.</p>
<p class="01Standard"><strong>Simulationstool als Entscheidungshilfe</strong></p>
<p class="01Standard">Im Forschungsprojekt wurde ein umfangreiches Simulationstool entwickelt, das sowohl Betreiberinnen und Betreibern als auch Kommunen eine Entscheidungshilfe für den Weiterbetrieb von Biogasanlagen liefert. Das Modell berücksichtigt dafür regionale Randbedingungen und kann Prognosen für verschiedene Geschäftsmodelle berechnen. Mit der Entwicklung und Anwendung des Modells erzielte das Team der Hochschule Osnabrück viel Aufmerksamkeit in der Branche und wurde bereits mit einem Biogas-Innovationspreis ausgezeichnet.</p>
<p class="01Standard">Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website der Hochschule zu finden: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/biogas" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/biogas</a></p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Prof. Dr. Sandra Rosenberger<br> Telefon: 0541-969 -3750<br> E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Jul 2023 14:25:30 +0200</pubDate>
                        <title>Regional und nachhaltig: Startup bietet Kochboxen aus regionalen Lebensmitteln an  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/07/regional-und-nachhaltig-startup-bietet-kochboxen-aus-regionalen-lebensmitteln/</link>
                        <description>Bauer nebenan vom EXIST-Gründerstipendium gefördert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Leckere Gerichte aus regionalen Zutaten direkt vom Feld zu den Kund*innen: Das ist die Idee von Bauer nebenan. Das Startup bietet regionale Lebensmittel von Osnabrücker Landwirt*innen in Form von Gerichten an. Dazu gibt es auf der Webseite des Start-ups Menü-Vorschläge, die bestellt werden können. Diese können dann einmal die Woche samt Kochanleitung von den Kund*innen an verschiedenen Abholstationen mitgenommen werden.&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Unterstützung für ihr Vorhaben erhielten die beiden Gründer Dmitry Yaskov und Martin Janßen von der Hochschule Osnabrück. Das Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) unterstützt Studierende und Forschende bei Gründungsideen und bei der Beratung zu Förderprogrammen bei wissenschaftlichen Ausgründungen. „Wir begleiten und beraten Hochschulangehörige, neben der allgemeinen Gründungsberatung, zum EXIST-Förderprogramm. Wir freuen uns besonders, wenn Gründungswillige ihren Innovationsfokus auf nachhaltige und gesellschaftsrelevante Themen legen“, erklärt Leonard Gehrmeyer, der am TIM für Startups und Gründungen zuständig ist.</p>
<p class="01Standard">Um sich im ersten Jahr nach der Gründung voll auf den Aufbau ihres Startups konzentrieren zu können, erhielt das Team von Bauer nebenan das EXIST-Gründungsstipendium. Das Stipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unterstützt Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee realisieren und in einen Businessplan umsetzen möchten.</p>
<p class="01Standard"><strong>Nachhaltigkeit und Regionalität so bequem wie möglich</strong></p>
<p class="01Standard">Bauer nebenan legt seinen Fokus neben Regionalität vor allem auch auf Nachhaltigkeit. „Wir versuchen möglichst kein Papier zu bedrucken, die Kochanleitungen sind digital, die Lebensmittel kommen in Jutebeuteln und sind minimal verpackt. Bei der nächsten Bestellung können Beutel oder Gläser einfach wieder zurückgegeben werden. Außerdem liefern wir unsere Lebensmittel mit dem Lastenrad aus“, sagt Janßen. Er ist gelernter Landwirt und hat an der Hochschule Osnabrück Landwirtschaft studiert. Aktuell promoviert er an der Hochschule zum Thema „Innovative Direktvermarktungsformen“.</p>
<p class="01Standard">Yaskov hat „nix mit Landwirtschaft am Hut“. Nach seinem Studium in England arbeitete er im Bereich Unternehmensberatung mit Fokus auf die Digitalisierung. „Ich hätte nie erwartet, dass ich mal ein Food Start-up gründe. Ich bin kein Foodie und ich koche auch nicht gerne. Aber für mich ist der Umweltaspekt wichtig. Wie können wir Transportwege, Verpackung und Ressourcen sparen? Und wie können wir das auch noch richtig bequem machen, für faule Menschen wie mich?“, sagt der Mitgründer.</p>
<p class="01Standard"><strong>Bauer nebenan möchte wachsen</strong></p>
<p class="01Standard">Aktuell gibt es<em> </em>in Osnabrück vier verschiedene Abholstationen. Aber das Startup plant zu expandieren: „Osnabrück ist unsere Testumgebung. Wir möchten das Ganze aber in ganz Deutschland umsetzten und suchen dafür gerade nach Investoren“, so Janßen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong></p>
<p class="bodytext">Leonard Gehrmeyer<br> Transfer- und Innovationsmanagement<br> Gründung &amp; Startups<br> Telefon: 0541 969-3245<br> E-Mail: <a href="mailto:l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de">l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:42:58 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Hochschule Osnabrück werden für Abschlussarbeiten von Wissenschaftsminister Falko Mohrs ausgezeichnet  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/06/studierende-der-hochschule-osnabrueck-werden-fuer-abschlussarbeiten-von-wissenschaftsminister-falko-mohrs-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Absolvent*innen in den Masterstudiengängen Landschaftsbau und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück werden vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V. ausgezeichnet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 27. Juni 2023) Ein festlicher Rahmen für den Start einer vielversprechenden Kooperation: Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hat auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Gandersheim drei Absolvent*innen der Hochschule Osnabrück für ihre Abschlussarbeiten in den Masterstudiengängen Landschaftsbau und Landschaftsarchitektur ausgezeichnet. Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V. (VGL) hatte erstmalig diese Auszeichnungen ausgeschrieben und damit den Startschuss für eine neue Kooperation zwischen dem VGL und der Hochschule Osnabrück gegeben.</p>
<p class="Default"><strong>Modellgestützte Überflutungsprüfung, Zukunftsbäume und Trockenstress an Gebrauchsrasenmischungen </strong></p>
<p class="MsoPlainText">Die drei Abschlussarbeiten befassten sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Herausforderungen des Klimawandels: Julius Franz Beike hatte in seiner Masterarbeit die Anwendbarkeit von Verfahren zur Überflutungsprüfung und Fließweganalyse in der Ingenieurspraxis bewertet. Als besonders preiswürdig wurde dabei berücksichtigt, dass der Zweitprüfer, als Gesellschafter eines in der Wasserwirtschaft aktiven Ingenieursbüros, den praktischen Nutzen als sehr hoch einstufte.<br> <br> Eine weitere Folge des Klimawandels beleuchtete Edith Sadler in ihrer Masterarbeit, in der sie ein Baumentwicklungskonzept für Zukunftsbäume in Münster erarbeitete. Bäume haben durch ihre Ökosystemleistungen bereits einen hohen Stellenwert im Rahmen der Klimaanpassung. Gleichzeitig erfüllen viele Baumarten nicht die Anforderungen, weil sie unter den zunehmenden sommerlichen Hitze- und Dürreperioden leiden. Sadler arbeitete heraus, welche Baumsorten und Arten zukünftig eine Alternative in der Stadt sein könnten.</p>
<p class="MsoPlainText">Dass auch Rasen unter Trockenperioden leidet, ist bei einem Besuch in Parks oder beim Anblick des eigenen Gartens schnell ersichtlich. Ein Grund dafür ist der Trockenstress, der durch Wassermangel ausgelöst wird. Sophie Nitzschke führte in ihrer Masterarbeit verschiedene Versuche durch, um die Ausprägung von Trockenstress an Gebrauchsrasenmischungen zu analysieren und gleichzeitig Regenerationspotentiale zu ermitteln. Dabei zeigte sich, dass bestimmte Arten widerstandsfähige waren als andere. Gleichzeitig waren es wiederum andere Rasenarten, die schnelle Fortschritte beim Wiederergrünen zeigten. Die Arbeit ist eine sehr gute Grundlage für weitere Untersuchungen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Default">Die Lehrenden der Hochschule Osnabrück können Abschlussarbeiten vorschlagen, die aus ihrer Sicht preiswürdig sind. Eine Jury, die von Mitgliedern des Verbands gestellt wird, entscheidet über die Gewinnerinnen und Gewinner.</p>
<p class="Default"><strong>Kooperation soll Verbundenheit stärken und Synergien schaffen </strong></p>
<p class="Default">Die Hochschule Osnabrück ist die einzige Hochschule in Niedersachsen und Bremen, an der ein Studium des Landschaftsbaus möglich ist. Die Idee für den Preis entstand aus Gesprächen zwischen dem VGL und dem Fachbereich Landschaftsbau der Hochschule Osnabrück. „Mit diesem Preis können wir Studierende nicht nur mit einer guten Note belohnen, sondern ihnen auch die Chance geben, sich auf anderer Bühne mit ihren Arbeiten zu präsentieren“, erläutert Elke Hornoff, Studiengangssprecherin Landschaftsbau.<br> &nbsp;„Als Verband haben wir einen engen Draht zu den Unternehmen der Branche, die immer auf der Suche nach gut ausgebildeten Nachwuchskräften sind. So schaffen wir Synergien, die für alle Beteiligten wertvoll sind“, sagt Patrick Büch, Stellvertretender Geschäftsführer des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e. V.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 13:09:07 +0200</pubDate>
                        <title>Red Dot Design Award 2023: Team der Hochschule Osnabrück erhält Auszeichnung für Drohnendesign</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/06/red-dot-drohnendesign/</link>
                        <description>Drohne AFRD-X4 überzeugt bei renommiertem Designwettbewerb / Vierte internationale Auszeichnung für gelungene Gestaltung in Folge</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Er zählt zu den größten und renommiertesten Designwettbewerben weltweit – der Red Dot Design Award. Ein Team der Hochschule Osnabrück darf sich in diesem Jahr gemeinsam mit der Firma HHLA Sky über die begehrte Auszeichnung freuen. In der Kategorie Product Design hat ihre Drohne X4 die Jury so überzeugt, dass sie auf der diesjährigen Verleihungsfeier in Essen mit dem Red Dot: Best of the Best, der höchsten Prämierung des Wettbewerbs, ausgezeichnet wurde.</p>
<p>43 Expertinnen und Experten für Gestaltung aus 20 Ländern haben in diesem Jahr rund 7.900 Einreichungen aus der ganzen Welt bewertet. „Ob ästhetisch ansprechend, funktional, smart oder innovativ – die ausgezeichneten Produkte eint ihre herausragende Designqualität“, so die Jury. Die höchste Auszeichnung gebe es jedoch nur für wegweisende Gestaltungen.</p>
<p><strong>Überzeugendes Design: Drohne aus Osnabrück weltweit unter den 51 besten Produkten</strong></p>
<p>„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in der Kategorie Product Design sogar als einziges Produkt mit dem Red Dot: Best of the Best prämiert wurden und damit zu den höchstausgezeichneten Arbeiten des Red Dot Design Awards 2023 gehören“, so Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden Svenja Knothe, Elias Kroner und Jan-Hauke Kullmann, mehreren Studierenden und der Firma HHLA Sky hat er monatelang an dem schwarz-weißen Quadcopter gearbeitet. Die X4 wurde mit Blick auf die hohen Anforderungen von Sicherheitsbehörden entwickelt. Sie soll die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr, Rettung und im Bevölkerungsschutz unterstützen. Im industriellen Einsatz kann die Drohne das Monitoring von Baustellen oder Gebäuden übernehmen. Im Verbund mit dem Leitstand von HHLA Sky kann die X4 auch als Drohnenflotte eingesetzt und ferngesteuert werden.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;„Zu jeder Produktentwicklung und -gestaltung gehört eine umfangreiche Anforderungsanalyse. Wir haben genau in Erfahrung gebracht, welche Aufgaben die Drohne erfüllen soll, wie die Drohnenpiloten vor Ort arbeiten und welche Funktionen sie bei der Bedienung des Leitstandes für den Einsatz im drittgrößten Hafen Europas benötigen“, erläutert Hofmann den Prozess und ergänzt: „Die technischen Umsetzungsmöglichkeiten haben uns schon herausgefordert, doch in Teamarbeit ist es uns gelungen, diese mit einem technischen Design und einer hervorragenden Benutzerfreundlichkeit zu kombinieren.“</p>
<p class="MsoPlainText"><strong>Vier Designpreise in Folge</strong></p>
<p class="MsoPlainText">Bei der Zusammenarbeit mit der Firma HHLA Sky handelt es sich um ein Entwicklungsprojekt der Science to Business GmbH der Hochschule Osnabrück. Diese bündelt die vielfältigen Aktivitäten der Hochschule im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers. Das Ergebnis des Projektes überzeugt nicht nur die Auftraggeberin. Sowohl für das Fluggerät an sich als auch für die Bedienoberfläche des dazugehörigen Leitstandes gab es in diesem Jahr schon jeweils einen „German Design Award“. Außerdem konnte sich die Entwicklungsgruppe aus Osnabrück und Hamburg bereits über einen „UX Design Award 2023“ freuen.</p>
<p class="MsoPlainText">„Unsere X4-Drohne haben Industriedesigner, Sicherheits-, Drohnen- und IT-Expertinnen und -experten gemeinsam mit dem Team der Hochschule Osnabrück um Prof. Hofmann entwickelt und designt. Der Red Dot Design Award ist eine Ehre – vor allem für das gesamte Team, das gezeigt hat, zu welcher Top-Leistung eine interdisziplinär aufgestellte Crew fähig ist“, freut sich Matthias Gronstedt, Geschäftsführer von HHLA Sky.</p>
<p class="paragraph">&nbsp;</p>
<p class="paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong>&nbsp;<br> Prof. Thomas Hofmann<br> Produktdesign, insbes. Ergonomie und Usability<br> Telefon: 0541 969-2984<br> E-Mail: <a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.hofmann@hs-osnabrueck.de </a></p>
<p class="paragraph">&nbsp;</p>
<p class="paragraph">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 12:27:09 +0200</pubDate>
                        <title>Mobiler Roboter für den MINT-Unterricht: Student der Hochschule Osnabrück entwickelt Prototyp</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/05/mobiler-roboter-fuer-den-mint-unterricht-student-der-hochschule-osnabrueck-entwickelt-prototyp/</link>
                        <description>Gian-Luigi Thiele übergibt Prototyp an Lehrer der BBS Brinkstraße. Seine Entwicklung ist ein zentraler Baustein im regionalen Projekt „MINT Factory“. Der Prototyp des Masterstudenten soll nun weiterentwickelt und später zertifiziert werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An zwölf allgemeinbildenden Schulen in Landkreis und Stadt Osnabrück sind seit wenigen Wochen sogenannte MINT-Factories in Betrieb. Schülerinnen und Schüler sollen so gezielt in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern gefördert werden. Jetzt statteten die Berufsschullehrer Kai Krafft und Hanno Rhauderwiek von den Berufsbildenden Schulen Brinkstraße, die Initiatoren des Projektes, der Hochschule Osnabrück einen Besuch ab. Der Anlass: Ein offizielles Dankeschön an den Studenten Gian-Luigi Thiele. Denn die Arbeit des Masterstudenten im Studiengang Mechatronic Systems Engineering ist ein wesentlicher Baustein der MINT-Factories.</p>
<p>Thiele befasste sich konkret mit der Entwicklung eines Roboters, dessen Komponenten mithilfe von 3D-Druckern an den Schulen produziert werden sollen. „Es ging darum, ein Konzept zur Integration der Einzelkomponenten zu erstellen: Sensoren einbinden, die Energieversorgung verknüpfen und dafür sorgen, dass das Ganze durch zwei Schrittmotoren mobil sein kann“, erläutert der Student. Komponentenauswahl, Konzept- und Schaltplanerstellung sowie die Gestaltung der Form – all diesen Bereichen widmete sich Thiele in seiner Projektarbeit. Nun konnte er Materialien und Dateien zum Prototyp an Krafft und Rhauderwiek übergeben.</p>
<p>„Der Markt bietet einige Roboter für den Unterricht an“, erklärt Rhauderwiek. „Aber wir wollten einen breiteren didaktischen Hintergrund.“ Mithilfe des Prototyps sollen nun Inhalte in verschiedenen Lernfeldern vermittelt werden, neben Informatik zum Beispiel auch in der Physik. In Folgeprojekten sollen Thieles Prototypen entsprechend ihrer Anwendung weiterentwickelt werden. Und die notwenige Zertifizierung sei auch in Arbeit, so der Lehrer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informatik-Unterricht wird zum Pflichtfach</strong></p>
<p>Die Osnabrücker Initiative ist ihrer Zeit einen kleinen Schritt voraus. Ab dem Schuljahr 2023/2024 wird das Fach Informatik im Sekundarbereich I der allgemeinbildenden Schulen im Land als Pflichtfach eingeführt. Zunächst im Jahrgang zehn, im folgenden Schuljahr auch in Jahrgang neun.</p>
<p>Vonseiten der Hochschule Osnabrück freuten sich auch die begleitenden Professoren Dr. Frank Thiesing und Dr. Reiner Kreßmann über die enge Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und den BBS Brinkstraße. „Die Idee, auch fachfremden Lehrkräften ein komplettes didaktisches Konzept an die Hand zu geben, das über den Bereich der reinen Informatik hinausgeht, ist absolut überzeugend“, erklärte der Informatikprofessor Thiesing.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Enges Zusammenspiel von Hochschule und Schule</strong></p>
<p>„Das ist ein tolles Beispiel dafür, was man durch das Zusammenspiel verschiedener Player im Bildungssystem erreichen kann“, zeigte sich auch der Physikprofessor Kreßmann zufrieden. Tatsächlich sind die Verbindungen zwischen Hochschule und BBS Brinkstraße in vielerlei Hinsicht eng, auch ganz persönlich. Student Thiele etwa hat an der BBS sein Abitur gemacht, Lehrer Rhauderwiek an der Hochschule studiert.</p>
<p>„Es gibt eine große Kontinuität in der Zusammenarbeit vieler regionaler Bildungs-einrichtungen“, sagt Thiesing. „Und das bringt enorme Synergieeffekte mit sich.“ Im MINT-Bereich gebe es einen großen Bedarf an Fachkräften. „Umso wichtiger ist es, an den Schulen einen hochwertigen MINT-Unterricht zu bieten und in der Folge auch mehr Studierende in diesem Bereich zu gewinnen. Davon wird letztendlich die gesamte regionale Wirtschaft profitieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zum Projekt „MINT Factory“ und dem großen Netzwerk an Beteiligten finden Sie unter anderem auf den Seiten der <a href="https://bbs-os-brinkstr.de/bbs-news/detailansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=244&amp;cHash=a1db374cdf2ffc0ec3a4cdcee76cbd70" target="_blank" rel="noreferrer">BBS Brinkstraße</a>.</p>
<p>Mehr zum <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/mechatronic-systems-engineering-msc/" target="_blank">Studiengang Mechatronic Systems Engineering</a> erfahren Sie auf den Seiten der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 10:53:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung für die smarte Mobilitätswende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/04/forschung-fuer-die-smarte-mobilitaetswende/</link>
                        <description>Acht Partner – darunter die Hochschule Osnabrück – erarbeiten im Kompetenzcluster „Intelligente Nutzung verschiedener Verkehrsmittel“ Lösungen für die smarte Mobilitätswende.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Intelligenter Verkehr, optimierte Pendlerströme, weniger Stau durch weniger Individualverkehr – so soll die Mobilität der Zukunft aussehen. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Wiederaufbaufonds NextGenerationEU der Europäischen Union das Kompetenzcluster „Intelligente Nutzung verschiedener Verkehrsmittel“ (IIP). Acht interdisziplinäre Partner – darunter die Hochschule Osnabrück – forschen für dieses Projekt und erarbeiten gemeinsam Lösungen als Basis für die smarte Mobilitätswende.</p>
<p class="Titpt">In den vergangenen Jahren ist der Individualverkehr insbesondere im urbanen Raum stark angestiegen. Gleichzeitig wurde der öffentliche Nahverkehr um Produkte wie Carsharing oder andere Mobilitätsangebote verschiedener Anbieter ergänzt. Das hat Auswirkungen auf die Verkehrsflüsse und Staus in einer Stadt. Eine Idee, den Individualverkehr zu lenken, ist die Optimierung verschiedener Verkehrsmittel.</p>
<p class="Titpt">„IIP soll ermöglichen, dass Menschen anforderungsgerechter und ressourcenschonender unterwegs sind. Dazu werden vielfältige Daten zur Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel erfasst und intelligent kombiniert“, erklärt Prof. Clemens Westerkamp von der Hochschule Osnabrück. Die entwickelten Lösungen werden unter anderem der Öffentlichkeit als offene Daten („Open Data“) zur Verfügung gestellt. Dirk Ohde von der Stadt Osnabrück stellt fest: „Mit den Daten und einer angepassten Ampelsteuerung will die Stadt den Verkehr künftig nicht nur verflüssigen, sondern handeln, bevor der Stau entsteht.“</p>
<p class="Titpt">Dazu werden Mobilitätsoptionen angeboten, die beispielsweise auf der Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel beruhen und aktuelle Verkehrssituationen einbinden. Die Basis dafür ist die Analyse von anonymisierten Verkehrsdaten.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Anonymisierte Mobilitätsdaten als Grundlage</strong></p>
<p class="Titpt">Die Forschenden der Hochschule Osnabrück arbeiten gemeinsam mit dem IoT-Team der SWO Netz GmbH und der Stadt zusammen, um die Mobilitätsdaten datenschutzkonform zu anonymisieren und zusammenzuführen. Diese Daten, die zum Beispiel Bewegungsmuster abbilden, können dann datenquellenübergreifend Objekten wie Autos, Bussen, E-Scootern und Menschen – wie Radfahrern oder Fußgängerinnen – zugeordnet werden.&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Wichtig: Die Privatsphäre der Verkehrsteilnehmenden wird dabei stets gewahrt. Die vom Forschungsteam entwickelten Lösungen werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt; Unternehmen und Start-ups können darauf aufbauend innovative Lösungen für gemeinwohlorientierte Mobilitätsziele und Anreizsysteme entwickeln. Clusterkoordinator Jan-Hendrik Worch aus dem IoT-Team beschreibt ein angestrebtes Ergebnis so: „Auf der Basis unserer aufbereiteten Daten entsteht eine App, welche die beste und schnellste Anfahrt für den Weg zur Arbeit empfiehlt – und dabei noch die aktuelle Stau- und Wetterlage berücksichtigt: Zuerst mit dem PKW zum Bahnhof, dann den Zug nutzen und bei gutem Wetter die letzte Meile mit einem E-Scooter bis zum Büro fahren.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Osnabrücker IoT-Tagung</strong></p>
<p class="01Standard">Das Kompetenzcluster veranstaltet am Dienstag, 9. Mai, ab 11 Uhr am Campus Westerberg und hybrid die Osnabrücker IoT-Tagung zu SmartCity- und Verkehrslösungen mit Ausstellung. IoT steht dabei für "Internet of Things". Der Fachbegriff beschreibt ein Netzwerk physischer Objekte („Things“), die mit Sensoren, Software und anderer Technologie ausgestattet sind, um sie mit anderen Geräten und Systemen zu vernetzen. Themen der Tagung sind unter anderem: „Durch IoT zu intelligenten Entscheidungsunterstützungssystemen“, „Privacy durch Anonymisierung“ oder „Verkehrssimulation und Vorhersage auf Grundlage von IoT-Sensorik“. Interessierte können sich bis 8. Mai online anmelden: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/iip" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/iip</a>.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Hintergrund zum </strong><a href="/iip/">Kompetenzcluster IIP</a></p>
<p>Das <a href="/iip/">Kompetenzcluster IIP</a> ist Teil des Forschungsnetzwerks „Anonymisierung für eine sichere Datennutzung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das BMBF und der Wiederaufbaufonds NextGenerationEU der Europäischen Union fördern das 5,5 Mio. Euro umfassende Projekt mit rund 4,35 Mio. Euro. Beteiligte Projektpartner sind neben der Hochschule Osnabrück und der SWO Netz GmbH die Universität Münster, die Stadt Osnabrück, die items GmbH &amp; Co. KG aus Münster sowie die drei Osnabrücker Unternehmen iotec GmbH, Lambus GmbH und cybob communication GmbH.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 14:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Gäste beim Schnupperstudium in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/internationale-gaeste-beim-schnupperstudium-in-osnabrueck/</link>
                        <description>24 Schüler*innen aus Tschechien und Rumänien bekommen eine Woche lang Einblicke in den Studienalltag an der Hochschule</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich interessiere mich für den Studiengang Dentaltechnik und möchte wissen, ob ein Studium hier in Osnabrück etwas für mich ist. Deswegen fand ich es besonders spannend, dass wir ein Praktikum im Labor machen konnten“, sagt Carmen Oswald aus Rumänien. Gemeinsam mit 23 weiteren Schüler*innen besucht sie eine Woche lang Vorlesungen und lernt die Hochschule und die Stadt besser kennen. „Mir gefällt an Osnabrück, dass hier nur 170.000 Menschen wohnen. Es ist nicht wie in einer riesigen, großen Stadt, sondern eher klein und familiär“, beschreibt Ema Mrkvičkóvá aus Tschechien ihren ersten Eindruck von der Stadt.<br> <br> Das Schnupperstudium findet im Rahmen des Projektes Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) statt. Jeweils zwei Schulen aus Tschechien und Rumänien nehmen an dem Programm teil. Als Vorbereitung hat Tatjana Maier vom Center for International Students die kooperierenden Schulen besucht, um Studieninteressierte vor Ort zu beraten. „Für die beteiligten Schulen ist es eine großartige Möglichkeit ihren Schüler*innen die vielfälligen Studienmöglichkeiten näherzubringen und für unsere Hochschule eine tolle Chance, um interessierte Studierende zu gewinnen.“</p>
<p><strong>Enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen</strong></p>
<p>Da zu den Zugangsvoraussetzungen vieler Bachelor-Studiengänge an der Hochschule Osnabrück auch Vorpraktika gehören, werden Unternehmen der jeweiligen Region im Ausland mit in das Netzwerk einbezogen. Das Maschinenbau-Unternehmen <a href="https://www.wh.group/int/en/" target="_blank" rel="noreferrer">Windmöller &amp; Hölscher</a> mit Firmenhauptsitz in Lengerich nahe Osnabrück und ein Montagewerk in Prostějov, Tschechien, beteiligt sich beispielsweise an dem Programm und hat die Schüler*innen zu einer Werksbesichtigung in Tschechien eingeladen.</p>
<p><br> Tatjana Maier<br> Center for International Students<br> Tel.: +49 (0)541/969-3045<br> Email: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 14:14:41 +0100</pubDate>
                        <title>46 Studierende der Hochschule Osnabrück erhalten StudyUp-Award </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/46-studierende-der-hochschule-osnabrueck-erhalten-studyup-award/</link>
                        <description>Insgesamt 26 Unternehmen, Organisationen, Verbände und Stiftungen zeichnen Absolventinnen und Absolventen aus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 6. März 2023) Wie kann der Nutri-Score beim Einkauf helfen? Warum ist es wichtig zu wissen, ob Fledermäuse im Winter aktiv sind und wie sieht ein geeignetes Notfallmanagement im Krankenhaus eigentlich aus? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigten sich Studierende der Hochschule Osnabrück, die nun bei den StudyUp-Awards ausgezeichnet wurden. Die Abschlussarbeiten stehen beispielhaft für die große thematische Bandbreite, die Praxisnähe sowie die gesellschaftliche Relevanz der geehrten Arbeiten. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Campus Haste der Hochschule Osnabrück übergaben die Stifterinnen und Stifter ihre Auszeichnungen an die jeweiligen Gewinnerinnen und Gewinner. Hochschulpräsident Andreas Bertram dankte allen Beteiligten: „Zum einen gratuliere ich den Studierenden, die mit tollen Arbeiten verdientermaßen einen Award erhalten haben. Gleichzeitig danke ich auch unseren Stifterinnen und Stiftern, die es unseren Studierenden ermöglichen, schon sehr früh praxisnahe Themen zu bearbeiten. Das zeichnet uns als Hochschule für angewandte Wissenschaften aus. Wir sind froh, dass wir schon seit Jahren viele bekannte Gesichter hier sehen und freuen uns natürlich gleichzeitig über die neuen Stifterinnen und Stifter.“<br> <br> <strong>Nutri-Score als Einkaufshilfe im Alltag</strong></p>
<p class="Default">„Ich war gerade dabei, meinen Tannenbaum abzuschmücken, als ich von meinem Award erfahren habe. Es war in dem Moment unerwartet, aber ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut,“ erläutert Anna Boortz, die für ihre Bachelorarbeit mit dem Thema „Die Gesundheits- und Ernährungskompetenz von jungen Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung“ im Studiengang Soziale Arbeit ausgezeichnet wurde. Boortz hat einen zum Teil standardisierten quantitativen Fragebogen genutzt und 40 junge Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung befragt. „Bei meinen Befragungen hatte ich eine Flipspackung dabei, weil hier der Nutri-Score abgebildet ist. Ich konnte unter anderem herausfinden, dass diese Farbskala für die Befragten eine gute Orientierungshilfe ist.“ Laut Bootz zeigen die Ergebnisse dieser Arbeit, dass eine Assistenz und Begleitung in einigen Bereich der Gesundheits- und Ernährungskompetenz unerlässlich seien.<br> Der Nutri-Score ist eine 5-stufige Farbskala, die direkt auf Lebensmittelverpackungen aufgedruckt ist. Hierdurch lässt sich der Nährwert von Lebensmitteln einer Produktkategorie auf einen Blick vergleichen.</p>
<p class="Default"><strong>Winteraktivität von Fledermäusen nachgewiesen&nbsp; </strong></p>
<p class="Default">Jan Felix Rennack, Masterabsolvent der Landschaftsarchitektur, beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der Zwergfledermaus. Dabei untersuchte er die Winteraktivität der häufigsten und weit verbreiteten Fledermausart in Deutschland und daraus resultierende Möglichkeiten zur Bestandserfassung. Fledermäuse verstecken sich gerne in Fassaden, sodass sie bei Gebäudesanierungen oder Abrissen gefährdet sind. Normalerweise sollten Behörden im Vorhinein prüfen lassen, ob sich Fledermäuse in den Gebäuden verstecken. Das ist insbesondere im Winter wichtig, wenn Fledermäuse hierzulande Winterschlaf halten und daher noch schlechter in der Lage sind, die Flucht zu ergreifen. Ein Nachweis über Spuren wie Kot ist zu dieser Jahreszeit aber schwierig, da die Tiere dann kaum fressen. „Bislang ist man davon ausgegangen, dass sich Überwinterungsplätze der Zwergfledermaus am besten im Spätsommer feststellen lassen, wenn die Tiere vor geeigneten Quartieren auf und ab schwärmen. Durch eine Methode, die ich in Osnabrück erprobt und weiterentwickelt habe, konnte ich aber bestätigen, dass die Zwergfledermäuse auch im Winter so ein Verhalten zeigen.“ Rennack hatte zuvor bereits durch eine Online-Umfrage ermittelt, dass die Mitarbeitenden von Naturschutzbehörden nicht immer über die Quartiere von Zwergfledermäusen Bescheid wissen. Hier muss aus seiner Sicht bessere Aufklärung geschaffen werden.<br> <br> <strong>Verbesserungspotenziale beim Notfallmanagement im Krankenhaus aufgedeckt</strong></p>
<p class="Default">„Ich habe die Daten von Patienten, die im Krankenhaus reanimiert wurden, analysiert und zudem eine darauf zugeschnittene Befragung von Mitarbeitenden mittels Fragebögen durchgeführt“, erläutert Matthias Bünte, der für seine Masterarbeit „Notfallmanagement im Krankenhaus“ ausgezeichnet wurde. Er konnte ermitteln, dass eine Vielzahl an Patientinnen und Patienten zu spät aufgefunden und reanimiert wurden, sodass die Reanimation scheiterte. „Die Befragungen haben unter anderem ergeben, dass teilweise Unsicherheit bei der Einschätzung des Gesundheitszustandes der Betroffenen herrschte. Außerdem auch beim Umgang mit geeigneten Notfallutensilien. Ich konnte in meiner Masterarbeit Lösungsansätze entwickeln, um dies zukünftig zu vermeiden“, sagt Bünte, der seinen Master Versorgungsforschung und -gestaltung erfolgreich an der Hochschule Osnabrück abgeschlossen hat.<br> <br> <strong>Stifterinnen und Stifter aus verschiedensten Branchen unterstreichen thematische Bandbreite</strong><br> <br> Zu den Stifterinnen und Stiftern gehören Bauunternehmen, Verbände und Institutionen aus dem sozialen Bereich oder privatwirtschaftliche Unternehmen und Stiftungen, wie zum Beispiel der Bund deutscher Landschaftsarchitekten, die Dieter Fuchs Stiftung oder die Gauselmann Group. Zudem gibt es noch Awards, die von einem Zusammenschluss unterschiedlicher regionaler Kommunen vergeben werden. Eine Besonderheit sind die Auszeichnungen für Künstlerinnen und Künstler vom Institut für Musik. Sie wurden dabei nicht für eine Abschlussarbeit ausgezeichnet, sondern für ihre Leistungen auf der Bühne.<br> „Bei den StudyUp-Awards gibt es keine Rangliste, weil die Abschlussarbeiten thematisch überhaupt nicht miteinander zu vergleichen sind. Unser Ziel ist es vielmehr, dass nach den Awards der Austausch zwischen Studierenden und Stifterinnen und Stiftern bestehen bleibt – viele Beispiele aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass uns das gelingt“, erklärt Jan Lukaßen, Leiter Hochschulförderung der Hochschule Osnabrück.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Feb 2023 13:39:36 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück ist neue VDI-Vorsitzende des Bezirksvereins Osnabrück-Emsland</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-ist-neue-vdi-vorsitzende-des-bezirksvereins-osnabrueck-emsland/</link>
                        <description>Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier, Professorin für Bioverfahrenstechnik an der Hochschule Osnabrück, ist die neue Vorstandsvorsitzende des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Bezirksverein Osnabrück-Emsland. Für ihre dreijährige Amtszeit hat sie sich drei anspruchsvolle Ziele gesetzt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Der regionale Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat jetzt Angela Hamann-Steinmeier zu seiner Vorstandsvorsitzenden gewählt. Die Professorin für Bioverfahrenstechnik an der Hochschule Osnabrück leitet nun den VDI-Bezirksverein Osnabrück-Emsland mit seinen rund 1.850 Mitgliedern und 18 Arbeitskreisen.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Erste VDI-Station – Gründung des Kinderclubs VDIni</strong></p>
<p class="Default">Seit 2012 ist die promovierte Mikrobiologin Mitglied im Bezirksverein. Damals gründete sie zusammen mit Andreas Meiners (IHK) den „VDIni-Club“, den sie heute noch mitleitet – zusammen mit Ulrike Starmann, die sich in diesem Club und im VDI stark engagiert. Der VDI-Kinderclub bietet in Osnabrück und Umgebung regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Technik an und zählt rund 150 Mitglieder zwischen vier und zwölf Jahren. „Die Arbeit mit jungen Menschen macht mir viel Freude“, sagt die frischgewählte VDI-Vorsitzende: „Es schön zu sehen, wie die VDIni-Kinder spielerisch Spaß an der Technik entdecken, wie ihre Augen bei einem Aha-Effekt strahlen.“</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Vernetzung mit Schulen ein großes Anliegen</strong></p>
<p class="Default">Für ihre 3-jährige Amtszeit hat sich Hamann-Steinmeier mehr Vernetzung mit Schulen auf die Fahnen geschrieben. Ihr Ziel ist, mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen, deren Eltern aus nicht technischen Berufen kommen. Konkrete Arbeit fängt jetzt schon an: Im kommenden Jahr feiert der regionale VDI sein 100-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum im Mai 2024 soll es in den Emslandhallen und auf dem Campus Lingen der Hochschule Osnabrück ein großes Event für Familien und Schulen geben. Dort werden zahlreiche technische Schulprojekte vorgestellt. Der VDI fördert sie mit jeweils bis zu 2.500 Euro.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Nachhaltigkeit als wichtiges Thema für alle Ingenieurinnen und Ingenieure</strong></p>
<p class="Default">In ihrem Beruf hat die Professorin der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a> mit jungem technischem Nachwuchs zu tun: „Ich freue mich immer wieder darüber, welche Reifung bei den Studierenden in den wenigen Jahren stattfindet. Wichtig finde ich, dass sie nicht nur technische Zusammenhänge in Theorie und Praxis erlernen, sondern auch die gesellschaftliche Relevanz ihres Berufs durchschauen.“ Hamann-Steinmeier ist Leiterin des Studiengangs <a href="/studium/studienangebot/bachelor/energie-umwelt-und-verfahrenstechnik-bsc/">„Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik“</a>. Gemeinsam mit anderen Lehrenden will sie Ingenieurinnen und Ingenieure ausbilden, die später technische Lösungen gegen den Klimawandel entwickeln. Nachhaltigkeit, Recycling, Luft- und Wasserreinigung, Regenerative Energieanlagen – das alles sind wichtige Themen im Studium. „Jungen engagierten Menschen in der Umweltbewegung sage ich: Wollt ihr etwas für unser Klima tun, müsst ihr Verfahrenstechnik studieren“, sagt die Bioverfahrenstechnikerin augenzwinkernd. Denn ihre Aussage gilt auch für andere Ingenieurstudiengänge: „Ohne Technik können wir das Klima nicht retten – und es ist höchste Zeit, dass Nachhaltigkeit in allen technischen Berufen mitgedacht und als wichtiges Kriterium eingesetzt wird.“ Das zweite große Ziel der neuen VDI-Vorsitzenden ist deshalb, das Thema Nachhaltigkeit fest im Verein zu verankern.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Junge Menschen für den Verein gewinnen</strong></p>
<p>Der dritte Vorsatz von Angela Hamann-Steinmeier ist, den Verein weiter zu verjüngen: „Wenn wir unsere Gesellschaft zukunftsfähig machen wollen, sind wir nicht nur auf Erfahrung ‚alter Hasen und Häsinnen‘, sondern auch auf neue Köpfe und frische Ideen angewiesen.“ Wichtig dabei sei auch, Jugendliche und junge Erwachsene zu eigenem, kritischem Denken zu ermächtigen, ihren Blick auf Informationen und ihre Fähigkeit zu selbstständiger Recherche zu schärfen. „Neue Technologien werden oft mit Skepsis oder gar Angst betrachtet – aktuelle Beispiele sind Diskussionen rund um Corona oder den neuen Chatbot ChatGPT. Wir alle, die wir in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen arbeiten, müssen uns unserer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst sein und uns auch bei unbequemen Fragen dem Dialog stellen.“ Diese Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen, sei das, was VDI-Mitglieder auszeichnet und was der neuen Vorsitzenden so wichtig ist: „Denn Gesellschaft sind wir alle und soziale Fragen gehen uns alle an.“</p>
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<p><strong>Zur Person:</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier kam 1999 als Verwaltungsprofessorin an die Hochschule Osnabrück. Seit 2002 hat die promovierte Mikrobiologin die Professur für Bioverfahrenstechnik inne. Sie ist Beauftragte des Studiengangs „Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik“. Die Professorin der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik hat für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Beschichtung von Stahloberflächen den renommierten Konrad Albert Schäfer-Innovationspreis erhalten. Gemeinsam mit ihrem Team und verschiedenen Kooperationspartnern hat sie beispielsweise einen ressourcenschonenden Korrosionsschutz für Anlagen der alternativen Energieerzeugung entwickelt. Ihr weiteres Forschungsinteresse gilt Nanopartikeln. Mit diesen Kleinstteilchen lassen sich etwa Gleitlacksysteme für den Verschleißschutz hochbelasteter Anwendungen verbessern. Auch in der Medizin können sie eingesetzt werden – derzeit untersucht Prof. Hamann-Steinmeier, ob mit den Nanopartikeln-Markern die Lebensfähigkeit von den Dauersporen des Kartoffelkrebserregers <em>Synchytrium endobioticum</em> identifiziert werden können. Im neuen Forschungsprojekt, gemeinsam mit dem Julius Kühn Institut, werden Verfahren zur Bekämpfung dieses hartnäckigen Pilzes entwickelt und erprobt. Ein Schnelltest würde die Testung auf Überlebensfähigkeit im Biotest, der Wochen in Anspruch nimmt, ergänzen oder sogar ersetzen können.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p class="Titpt">Hochschule Osnabrück<br> Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier<br> Tel.: 0541 969-2902, E-Mail: <a href="file:///C:/Users/A.%20Hamann/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/Content.Outlook/GPZE02RT/a.hamann@hs-osnabrueck.de" target="_blank">a.hamann@hs-osnabrueck.de </a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 10:17:08 +0100</pubDate>
                        <title>Renommierte europäische Auszeichnung für Prof. Dr. Arno Ruckelshausen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/europaeischer-preis-prof-ruckelshausen/</link>
                        <description>Die Europäische Gesellschaft der Agrartechniker (EurAgEng) zeichnet den Physikprofessor der Hochschule Osnabrück Arno Ruckelshausen für Verdienste um europäische Agrartechnik aus.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Die Europäische Gesellschaft der Agrartechniker (EurAgEng) hat Prof. Dr. Arno Ruckelshausen am 22. November ihre höchste Auszeichnung, den EurAgEng „Award of Merit – Scientific Understanding“ verliehen. Der Physikprofessor der Hochschule Osnabrück nahm den Preis auf der Internationalen Tagung AgEng-LAND.TECHNIK in Berlin entgegen. Mit der Auszeichnung werden zweijährig Persönlichkeiten geehrt, die einen herausragenden Beitrag zur landtechnischen Forschung geleistet und wegweisende Innovationen mit europäischer und internationaler Bedeutung hervorgebracht haben.</p>
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<p class="Default"><strong>Gratulanten würdigen Ruckelshausen als Pionier der Digitalisierung in der Landtechnik</strong></p>
<p class="Default">„Mit seiner Forschung zur Digitalisierung der Landtechnik, insbesondere in den Bereichen der bildgebenden Sensortechnik und der autonomen Feldrobotik, gilt Prof. Ruckelshausen als Pionier auf diesen Gebieten in Deutschland und ganz Europa“, betonte der Laudator Prof. Dr. Martin Kremmer, Vorstandsmitglied der Europäischen Gesellschaft der Agrartechniker und Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über die internationale Auszeichnung für seinen Kollegen: „Arno Ruckelshausen vereint Exzellenz in Forschung, Lehre und Transfer mit einem hervorragenden Teamspirit. Nicht zu unterschätzen ist auch seine Rolle in der digitalen Transformation der internationalen wie regionalen Landwirtschaft. Mit dem neuen Agro-Technicum, bei dessen Planung, Konzeption und Mitteleinwerbung sich Arno Ruckelshausen stark eingebracht hat, können wir künftig unsere Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet noch besser bündeln.“</p>
<p>Glückwünsche kommen auch von Dr. Andreas Herrmann vom VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik: „Die agrartechnische Gemeinschaft ist stolz und dankbar, so eine außergewöhnliche Persönlichkeit in ihren Reihen zu wissen.“</p>
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<p><strong>Hochrelevante Forschungsthemen: Digitale Transformation, nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschonung</strong></p>
<p>Seit über 30 Jahren ist Ruckelshausen Professor der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a>. Das von ihm geleitete <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-intelligente-sensorsysteme/">Labor für Mikro- und Optoelektronik</a> ist Teil des Hochschul-Forschungsschwerpunktes <a href="/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte/agrar-und-ernaehrungssysteme-landschafts-und-stadtentwicklung/">„Agrarsystemtechnologien“</a>. Mit einem Team von über 20 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden bearbeitet der renommierte Forscher zukunftsweisende und gesellschaftlich hoch relevante Themen. Dazu gehören etwa globale Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung.</p>
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<p><strong>Vorreiter auch beim Wissens- und Technologietransfer</strong></p>
<p>Prof. Ruckelshausen macht sich darüber hinaus für eine stärkere Institutionalisierung des Wissens- und Technologietransfers im Bereich Agrar stark. So ist er Mitbegründer des interdisziplinären Forschungskompetenzzentrums <a href="/kompetenzzentrum-coala/">COALA </a>(Competence Center of Applied Agricultural Engineering). Die beteiligten Einzeldisziplinen sind Agrarwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Der Mix aus fachübergreifenden Innovationen hat zu zahlreichen Entwicklungen, Forschungs- und Transferprojekten geführt. Laudator Prof. Kremmer: „COALA hat sich zu einem Synonym für innovative landwirtschaftliche Systemtechnologien mit internationaler Ausstrahlung entwickelt.“</p>
<p>Teamarbeit sowie Wissens- und Technologietransfer sind wichtige Konstanten in Ruckelshausens wissenschaftlicher Karriere. Er war 2009 Gründungsmitglied des herstellerübergreifenden „Competence Center ISOBUS e.V. (CCI)“. Er ist Mitbegründer des regionalen Netzwerks „Agrotech Valley Forum e.V.“, das die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft fördern soll.</p>
<p>„Die Auszeichnung repräsentiert die engagierte Arbeit meines Teams, die Unterstützung durch Forschungsförderungen und die Hochschule Osnabrück sowie die sehr gute Zusammenarbeit mit Unternehmen, anderen Forschungseinrichtungen und landwirtschaftlichen Betrieben“, freut sich Prof. Ruckelshausen über den Preis.</p>
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<p><strong>Studierende profitieren von Ruckelshausens Expertise</strong></p>
<p>Von der exzellenten Expertise ihres Professors profitieren auch Studierende der Hochschule Osnabrück. Seit 2004 nehmen sie – betreut von Ruckelshausen und seinem Team – am internationalen Feldroboter-Wettbewerb teil. Dafür entwickeln interdisziplinäre studentische Teams autonome Feldroboter, die in Maisfeldern navigieren und unterschiedliche Aufgaben selbstständig lösen. Bereits zweimal haben die Osnabrücker Teams den Weltmeistertitel geholt.</p>
<p>Neben seinem Engagement in Lehre, Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist Ruckelshausen Mitglied in zahlreichen Expertengremien und Verbänden. 2019 erhielt er den Niedersächsischen Wissenschaftspreis.</p>
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<p class="CxSpMiddle"><strong>Kontakt für Medien und weitere Informationen:</strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> Telefon: +49 541 969-2090, E-Mail: <a href="mailto:a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 17:19:10 +0100</pubDate>
                        <title>“Mehr zu bekommen als zu geben“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/mehr-zu-bekommen-als-zu-geben/</link>
                        <description>Auf der Jahrestagung der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück e.V. wurden Deutschlandstipendien in Höhe von 720.000 Euro verliehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist so schön Sie alle zu sehen – live, hier vor Ort – und nicht mehr auf Monitoren oder Zoom-Kacheln“, begrüßt Jan Lukaßen, Geschäftsführer der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück e.V. und Leiter der Hochschulförderung, die Gäste der diesjährigen Jahrestagung der Fördergesellschaft. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung 2020 und 2021 online stattfinden. Doch nicht in diesem Jahr: Förderorganisationen sowie zahlreiche Studierende der Hochschule Osnabrück kamen im Alando Ballhaus zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Einer der Höhepunkte des Abends war die Verleihung von 200 Deutschlandstipendien.</p>
<p><strong>Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Veranstaltung wurde von der Hochschule gemeinsam mit der Fördergesellschaft ausgerichtet. Deren Vorsitzender, Prof. Dr. Stephan Rolfes, unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung der Veranstaltung für das Unternehmensnetzwerk: “Uns ist es wichtig, dass wir auf diese Art und Weise miteinander ins Gespräch kommen, uns mit der Hochschule und ihren Studierenden über aktuelle Entwicklungen austauschen und die unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen.“</p>
<p>Christian Wulff, Bundespräsident a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums der Dieter Fuchs Stiftung, lobte den wertschätzenden Austausch mit der Hochschule: „Sie geben uns immer das Gefühl, mehr zu bekommen als zu geben.“ Außerdem betonte Wulff in seiner Rede, welche Chancen sich aus einer Zusammenarbeit ergeben können: „Über die Hochschule bekommen Unternehmen Kontakt zur jungen Generation. Bei dem Fachkräftemangel, der aktuell herrscht und der sich in Zukunft noch verschärfen wird, ist das eine großartige Chance. Und darum frage ich mich: Wie kommt es, dass nicht mehr Unternehmen mitmachen? Wo ist der Rest?“</p>
<p>Auch Laura Hiltenkamp, Personalreferentin der langjährigen Förderin Windel GmbH &amp; Co. KG, sieht im leichten Zugang zu wissenschaftlichem Knowhow einen großen Vorteil: „Als Unternehmen in der Region Osnabrück schätzen wir schon lange den Kontakt zur Hochschule. Durch den Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen können wir neuste wissenschaftliche Erkenntnisse für uns nutzen.“ Für Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram ist eben diese enge Zusammenarbeit besonders wichtig: „Corona-Pandemie, Ukrainekrieg, Energiekrise, Klimawandel – wir wissen nicht, wie die Zukunft aussehen wird. Aber wir als Hochschule sind der festen Überzeugung, dass wir den Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam begegnen können. Dazu müssen wir uns auch gut im Blick haben und unsere Mitbürger*innen vor Diskriminierung und Ausgrenzung schützen. Gemeinsam mit unserer Region, mit den Unternehmen und Institutionen hier vor Ort, aber natürlich auch mit unseren Studierenden, können wir uns für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.“</p>
<p><strong>IfM-Neubau, Stiftungsprofessuren, Auslandsaufenthalte, Food Future Lab – vielfältigste Unterstützung durch Fördernde</strong></p>
<p>In seiner Rede verwies Bertram außerdem beispielhaft auf die vielfältigen Projekte, die die Hochschule dank der tatkräftigen Unterstützung ihrer Fördernden umsetzen konnte. Im Mai wurde der Neubau des Instituts für Musik feierlich eröffnet. Die Dieter Fuchs Stiftung hatte den Bau finanziell unterstützt. Dank der Kitabu-Stiftung können Studierenden Studienaufenthalte in den USA ermöglicht werden. Durch die Unterstützung der Aloys und Brigitte Coppenrath Stiftung und der Dieter Fuchs Stiftung konnte die Hochschule das Food Future Lab, ein Labor für nachhaltige Lebensmittelwertschöpfung, einrichten. Auch mehrere Stiftungsprofessuren wurden durch Fördernde schon auf den Weg gebracht.</p>
<p><strong>Seit 2011 Stipendien in Höhe von über 6,7 Millionen Euro vergeben</strong></p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die diesjährigen Deutschlandstipendien verliehen. 2022 konnte die Hochschule 200 Stipendien vergeben. Dabei zahlen Unternehmen, Verbände, Vereine und andere nichtstaatliche Institutionen, aber auch Einzelpersonen monatlich 150 Euro. Dieser Betrag wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung um die gleiche Summe aufgestockt. So erhalten die Stipendiat*innen 300 Euro im Monat. Zusätzlich zur finanziellen Förderung entstehen Kontakte zwischen den Förderorganisationen und den Studierenden, aus denen beispielsweise Praktika oder Abschlussarbeiten entstehen können. Die Hochschule verleiht seit 2011 Deutschlandstipendien. Insgesamt wurden dabei Fördermittel in Höhe von über 6,7 Millionen Euro vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück e.V. existiert seit 1963 und ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die die Hochschule Osnabrück in ihrem Forschungs- und Bildungsauftrag unterstützen. Sie hat sich die ideelle und materielle Förderung von Lehre und Forschung der Hochschule Osnabrück an allen Standorten zum Ziel gesetzt. Durch das persönliche und finanzielle Engagement der Mitglieder wird der Dialog intensiviert und es werden Brücken geschlagen zwischen Hochschule und Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt. Gleichzeitig profitieren die Mitglieder von einem guten Kontakt zur Hochschule und zu den Studierenden.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Jan Lukaßen<br> Telefon: 0541 969-3254<br> E-Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Oct 2022 08:25:36 +0200</pubDate>
                        <title>KinderCampus-Reihe startet wieder</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/10/kindercampus-reihe-startet-wieder/</link>
                        <description>Erste Vorlesung am 16. November am Campus Lingen - jetzt anmelden!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hochschulluft schnuppern und Spannendes aus der Welt der Wissenschaft erfahren - Für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren ist dies beim KinderCampus am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bereits seit mehr als 15 Jahren möglich. Nachdem das beliebte Format in den vergangenen Jahren coronabedingt einmal ausfallen musste und danach online stattfand, können Schülerinnen und Schüler nun zum Jahresende wieder direkt am Campus Lingen verschiedene wissenschaftliche Themenbereiche kennenlernen. Es finden insgesamt drei Vorlesungen im November und Dezember statt.</p>
<p><strong>Fachkräfte von morgen frühzeitig erreichen</strong></p>
<p>„Wir möchten den Kindern nach der langen Coronazeit erneut das Erlebnis ermöglichen, in die Hochschulwelt einzutauchen und eindrucksvolle Erfahrungen mitzunehmen“, betonte der Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik, Prof. Dr. Ingmar Ickerott, bei einem Pressegespräch zum Auftakt der diesjährigen KinderCampus-Reihe. Ziel sei es seit Beginn an, die Neugierde des jungen Publikums zu wecken, sie für Wissenschaft zu begeistern und prägende Erinnerungen zu schaffen. Diesen Ansatz unterstützen auch die Sponsorinnen und Sponsoren des KinderCampus. „Ich finde das Format sehr bedeutsam, weil es darum geht, die Fachkräfte von morgen frühzeitig zu erreichen und die jungen Leute für die Region zu begeistern und zu halten“, so Martina Kruse, Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft und Kreisentwicklung beim Landkreis Emsland.</p>
<p>In diesen turbulenten Zeiten sei auch eine gewisse Verunsicherung der jungen Generation spürbar. „Der KinderCampus ist deshalb wichtig für die Berufsorientierung. Er setzt frühzeitig Impulse und schafft eine emotionale Bindung“, erläuterte eine weitere Förderin des KinderCampus, Christina Suthe von der VME-Stiftung. Dass durch das Format bereits spätere Studieninteressierte nach Lingen gekommen sind, berichtete KinderCampus-Organisatorin Maren Schmid: „Auf einer Berufsorientierungsmesse habe ich zwei Schüler getroffen, die vor sieben Jahren bei einer KinderCampus-Vorlesung waren und sich nun entschlossen haben, nach dem Abitur am Campus Lingen zu studieren. Das freut mich sehr.“</p>
<p><strong>Drei Vorlesungen zu unterschiedlichen Themen</strong></p>
<p>Bleibende positive Erinnerungen möchten auch die Lehrenden der nun anstehenden KinderCampus-Vorlesungen den jungen Forschenden bescheren. Den Anfang macht Prof. Dr. Thomas Steinkamp am 16. November mit dem Thema „Wir sehen, was wir nicht fotografieren können“. Darin zeigt er, dass wir mit dem Gehirn und nicht nur mit den Augen sehen und in unserer Wahrnehmung getäuscht werden können. Am 23. November geht Prof. Dr. Stefan Guericke gemeinsam mit Kindern der Frage nach: „Ist der Computer schlau?“ und bringt dem jungen Publikum dabei das Themengebiet der Künstlichen Intelligenz näher.</p>
<p>Bei Prof. Dr. Yvonne Garbers dreht sich am 14. Dezember alles um das Thema: „Wenn ich einmal groß bin, werde ich …“. Sie überlegt mit den Teilnehmenden, was die Berufswahl beeinflussen kann, warum eine gute Berufswahl entscheidend ist und wie man den Eltern erklären kann, dass man vielleicht nicht in ihre Fußstapfen treten möchte.</p>
<p>Alle Vorlesungen beginnen um 16.15 Uhr und finden am Campus Lingen im Raum KD 0201 statt. Die Eltern können die Vorlesungen per Videoübertragung live mitverfolgen. <a href="http://www.kindercampus-lingen.de" target="_blank">Anmeldungen</a> für die einstündigen Veranstaltungen sind ab sofort möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Fakultät Management, Kultur und Technik - Campus Lingen<br> Maren Schmid<br> Telefon: 0591 80098-250<br> E-Mail: <a href="mailto:m.niehaus@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.niehaus@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 11:20:11 +0200</pubDate>
                        <title>Gründungsideen am Osnabrücker Hafen erproben: Hochschule Osnabrück erhält 3,36 Millionen Euro für Start-up Lab</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/gruendungsideen-am-osnabruecker-hafen-erproben-hochschule-osnabrueck-erhaelt-336-millionen-euro-fuer-start-up-lab/</link>
                        <description>Mehr Raum für Innovationen und Unternehmensgründungen aus der Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Innovationen und Gründungsideen während des Studiums entwickeln und erproben, das wird zukünftig für Studierende der Hochschule Osnabrück am Osnabrücker Hafen möglich sein. Direkt neben dem Lauten und dem Leisen Speicher soll ein Start-up Lab mit unter anderem einem Social-Media-Studio, einer Präsentationsbühne und unterschiedlichen Werkstätten für den Bau von Prototypen entstehen. Gefördert wird das Projekt „StartUp!Lab@HSOS“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 3,36 Millionen Euro. Die Förderlaufzeit beträgt vier Jahre.</p>
<p>"Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Start-up Lab nun einen Ort erschaffen können, an dem sich unsere Studierenden ausprobieren, vernetzen sowie erste Gründungsideen erproben können. Unsere Kolleg*innen werden sie dabei fachlich eng begleiten. Die Lage am Hafen zwischen dem Campus Westerberg, dem ICO und dem Campus Haste ist ideal dafür“, so Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung.</p>
<p>Prof. Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung im Agrarbereich, sowie Prof. Johannes Nehls, Professor für Interaction Design, leiten das Projekt. Sie wollen Studierende, aber auch Mitarbeitende und Lehrende, für das Thema Entrepreneurship sensibilisieren und es durch neue Lehr- und Projektformate stärker in der Lehre verankern. „Neben interdisziplinären studentischen Projektarbeiten und Modulen zu Innovationen und Unternehmensgründung werden wir durch außercurriculare Veranstaltungen und Weiterbildungen neue Angebote schaffen. Auch Abschlussarbeiten sind denkbar“, so Nehls. Wichtig hierbei sei zudem das Vernetzen unterschiedlicher Fachbereiche, meint Schnitker und erläutert: „Die Forschung zeigt ganz klar: Start-ups mit interdisziplinären Teams sind am Markt auf Dauer erfolgreicher. Deshalb wollen auch wir beispielsweise Studierende aus den Ingenieurwissenschaften und der Informatik mit Studierenden aus dem Agrar- und Wirtschaftsbereich zusammenbringen.“</p>
<h4><strong>Prototypenküche, Social-Media-Studio, Werkstätten und Pitchbühne</strong></h4>
<p>Der Schwerpunkt des Start-up Labs wird auf der Entwicklungs-&nbsp; und Vorgründungsphase liegen. Dafür soll das Gebäude am Hafen in ein Think!Lab und ein Make!Lab unterteilt werden. Im Think!Lab können Studierende ihre ersten Ideen entwickeln und sich Feedback einholen. Geplant sind dort außerdem Räumlichkeiten für Seminare, Barcamps, Pitches (Kurzpräsentationen der Ideen), ein Social-Media-Studio für Videoproduktionen und ein Raum für erste grobe Design- und Papier-Prototypen.</p>
<p>Im Make!Lab geht es um die weitere Entwicklung und Realisierung der Produktinnovationen zu Modellen. So werden den Studierenden beispielsweise eine Prototypenküche für Food-Innovationen, ein Verfahrenstechnik-Labor, ein Labor für virtuelle Prototypen, ein 3D-Druck-Bereich sowie eine Metall- und eine Holzwerkstatt zur Verfügung stehen.</p>
<p class="01Standard">„Wichtig ist uns eine gute Betreuung in der Entwicklungsphase und eine gute Einweisung in die Technik. Dies wird durch Mitarbeitende vor Ort sowie durch Lehrende gewährleistet, die den Studierenden regelmäßig fachliches Feedback zu ihren Ideen und zur Strategieentwicklung geben“, sagt Leonard Gehrmeyer, Start-up-Manager der Hochschule Osnabrück, und ergänzt: „Auch Wirtschaftsvertreter*innen werden bei der Planung sowie der konkreten Machbarkeitsprüfung beteiligt. Zudem planen wir Vorträge, Workshops sowie Gründer- und Netzwerkveranstaltungen mit unseren starken Partnern aus dem Start-up-Ökosystem.“</p>
<h4 class="01Standard"><strong>Wichtiger Beitrag für vitale Start-up-Szene in Osnabrück</strong></h4>
<p class="01Standard">Auch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter ist überzeugt, dass die Start-up-Szene der Friedensstadt von dem Projekt der Hochschule profitieren wird: „Das neue Start-up Lab ist eine großartige Ergänzung zur bereits vitalen Gründungs- und Start-up-Landschaft in Osnabrück. Das Start-up Lab im Osnabrücker Hafen wird ein weiterer, großartiger Ort, um Studierende für das Thema Entrepreneurship zu begeistern. Das Angebot leistet einen wichtigen Beitrag, um unternehmerisches Denken, Innovationsstreben und Erfindergeist junger Talente zu fördern.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Leonard Gehrmeyer<br> Transfer- und Innovationsmanagement<br> Tel: 0541 969-3245<br> E-Mail: <a href="mailto:l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de" class="mail">l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<h4><br> <em><strong>Zum Hintergrund des Gebäudes</strong></em></h4>
<p>Die ehemalige Heeresbäckerei der einstigen Winkelhausen-Kaserne am Speicher wird von den Stadtwerken Osnabrück an die Hochschule vermietet. Außerdem ist das Campus Food-Projekt mit dem Campusbier-Team der Hochschule jüngst in den kleinen Gebäudeanbau auf der linken Seite gezogen.</p>
<h4><em><strong>Zum Hintergrund der Förderung</strong></em></h4>
<p>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt "StartUpLab@FH 2018: Think! &amp; Make! - Raum für kollaborative Entdeckung &amp; Innovation (StartUp!Lab@HSOS)" der Hochschule Osnabrück innerhalb des Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ ab Oktober 2022 für vier Jahre.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 08:35:36 +0200</pubDate>
                        <title>38. Baumpflegetage an der Hochschule Osnabrück setzen Umgang mit dem Klimawandel in den Fokus  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/38-baumpflegetage-an-der-hochschule-osnabrueck-setzen-umgang-mit-dem-klimawandel-in-den-fokus/</link>
                        <description>Breites Tagungsprogramm passt thematisch zum Dürresommer 2022</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. September 2022) Welche Auswirkungen haben trockene Sommer auf die heimischen Baumarten? Was sind potenzielle Stadtbäume für die übernächste Generation und welche Möglichkeiten bieten digitale Werkzeuge bei der klimaresilienten Gestaltung des Baum- und Grünflächenmanagements? Diese und weitere Fragen wurden bei den 38.&nbsp;Osnabrücker Baumpflegetagen am Campus Haste der Hochschule Osnabrück vorgestellt und diskutiert. Rund 300 Teilnehmende aus Kommunen, Baumpflegebetrieben, Baumschulen und Forst- und Naturschutzbehörden nahmen an den Vorträgen und Workshops der zweitägigen Veranstaltung teil. Zudem ergänzten 50 Messeausstellerinnen und Messeaussteller von 25 Unternehmen das Programm. Neben dem fachlichen Austausch bot das breite Angebot auch die Möglichkeit, nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder in den persönlichen Austausch zu kommen.<br> <br> <strong>Vorträge, praxisnahe Workshops und persönlicher sowie fachlicher Austausch&nbsp; </strong></p>
<p class="Default">Eröffnet wurden die 38. Baumpflegetage von Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Bouillon, Professor für Gehölzverwendung und Vegetationstechnik. Er freute sich über die vielen bekannten und auch neuen Gesichter und die insgesamt große Anzahl der Teilnehmenden: „Wir haben bewusst ein breites Programm mit spezifischen Schwerpunkten gewählt. Allerdings konnten wir bei der Fertigstellung des Programms im Februar nicht abschätzen, dass wir mit dem Thema Dürresommer so aktuell sein werden.“ Abschließend ermutigte er die Teilnehmenden, die Diskussion zu suchen.<br> Neben dem omnipräsenten Thema „Klimawandel“ sprachen die internen und externen Referentinnen und Referenten über die Baumpflege, Baumkontrolle und das Grünflächenmanagement. Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Institut für Baumpflege, betonte in seinem Vortrag über die baumbiologisch orientierte Baumpflege, dass es nicht nur darum gehen kann, neue Bäume zu pflanzen, sondern auch darum die bestehenden zu pflegen: „Das ist jetzt gut und wichtig für das Klima.“<br> Mirko Liesebach, Thünen-Institut für Forstgenetik, forderte: „Wir sollten nicht irgendwas, irgendwo hinpflanzen. Wir müssen den Standort berücksichtigen und keine Angst vor nicht-heimischen Baumarten haben.“<br> Am zweiten Tag der Veranstaltung lag der Fokus auf praxisnahen Workshops. Die Teilnehmenden konnten aus sieben verschiedenen Workshops jeweils einen Vor- und Nachmittagskurs wählen. Thematisch unterschiedlich, aber in der Umsetzung immer im regen Austausch. Die Referentinnen und Referenten hatten ihr Arbeitsmaterial mitgebracht oder führten die Gruppen zu entsprechenden Stellen am Campus Haste.<br> <br> <strong>Parallel stattfindende Fachmesse mit 25 Firmen </strong></p>
<p class="Default">Neben den Fachvorträgen und Workshops gab es zudem erneut eine Fachausstellung mit Produkten und Dienstleistungen aus verschiedenen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, der Baumpflege und des Grünflächenmanagements. Insgesamt 25 Unternehmen hatten ihre Messestände aufgebaut.<br> <br> Veranstalter der Baumpflegetage ist die Hochschule Osnabrück unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Förderer sind der Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.&nbsp;V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.&nbsp;V.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 10:29:26 +0200</pubDate>
                        <title>Stiftungsprofessur in Agrartechnik „erstklassig besetzt“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/stiftungsprofessur-in-agrartechnik-erstklassig-besetzt/</link>
                        <description>Prof. Dr. Mario Theers hat zum 1. September die Stiftungsprofessur „Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme“ an der Hochschule Osnabrück übernommen. Der promovierte Physiker und Fachmann für automatisiertes Fahren freut sich auf „den Austausch mit Studierenden und ein hervorragendes Umfeld für spannende Forschungsprojekte“. Möglich wurde die Ausschreibung dank der gemeinsamen Initiative und finanziellen Unterstützung von fünf regionalen Stiftungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Gute Neuigkeiten zum Start des Wintersemesters an der Hochschule Osnabrück: Die Stiftungsprofessur „Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme“ ist besetzt. Mit Prof. Dr. Mario Theers konnte die Hochschule einen ausgewiesenen Fachmann für dieses Themenfeld gewinnen, das in der modernen Agrartechnik eine bedeutende Rolle spielt.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Nach Stationen in Forschung und Praxis an die Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p class="01Standard">Nach dem Physikstudium an der RWTH Aachen war der heute 34-Jährige als Doktorand am Forschungszentrum Jülich tätig. Danach entwickelte er Algorithmen für automatisiertes Fahren bei ZF Automotive in Düsseldorf und wirkte an mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit. Was ihn an der Stiftungsprofessur reizt? – „Natürlich die Lehre und der Austausch mit den Studierenden. Außerdem bietet die Hochschule Osnabrück mit ihrer Erfolgsgeschichte interdisziplinärer Forschung in der Agrartechnik sowie mit ihrem innovativen Agro-Technicum ein hervorragendes Umfeld für spannende Forschungsprojekte“, so Theers.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Neues Agro-Technicum ist eine der modernsten Forschungsinfrastrukturen in Europa</strong></p>
<p class="01Standard">Das vor wenigen Monaten eröffnete Agro-Technicum ist eine der modernsten Forschungsinfrastrukturen zur Agrarsystemtechnik und Feldrobotik in Europa. Entstanden an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) am Campus Westerberg, beherbergt es eine Forschungshalle mit fünf Laboren und ein Versuchsfeld, auf dem beispielsweise autonome Feldroboter im Langzeiteinsatz getestet werden.</p>
<p class="01Standard">Seit vielen Jahren genießt die Hochschule Osnabrück ein hohes Renommee im Bereich der Agrarrobotik und Sensorsysteme – deutschlandweit und auch international. Maßgeblich geprägt hat diesen guten Ruf Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, der auf diesem Gebiet seit Jahrzehnten mit Projekten in Forschung, Entwicklung und Transfer Maßstäbe setzt. Seine Nachfolge wird Mario Theers mittelfristig übernehmen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Fünf regionale Stiftungen ermöglichen die Einrichtung der Professur</strong></p>
<p class="01Standard">Möglich wurde die Einrichtung der Stiftungsprofessur dank fünf regionalen Stiftungen. Gemeinsam haben sich die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, die CLAAS Stiftung, die Dieter Fuchs Stiftung, die Friedel &amp; Gisela Bohnenkamp-Stiftung und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte dafür eingesetzt, dass Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften ihre starke Position in der Agrartechnik durch die neue Professur weiter ausbauen kann. Dafür haben die fünf Stiftungen insgesamt 625.000 Euro zur Verfügung gestellt.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Erfolgsgeschichte soll weitergehen</strong></p>
<p class="01Standard">„Ich danke den Stifterinnen und Stiftern herzlich für ihr bemerkenswertes Engagement“, sagt der Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Die Einrichtung der Stiftungsprofessur verdeutliche aufs Neue: Die Hochschule und die Region halten zusammen und stärken sich gegenseitig.</p>
<p class="01Standard">Der Dekan der Fakultät IuI und Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Alexander Schmehmann, ist ebenfalls dankbar für die Unterstützung der regionalen Akteure: „Und mit Prof. Dr. Mario Theers ist unsere Stiftungsprofessur erstklassig besetzt: Dafür sprechen sein hervorragendes fachliches Know-how in Theorie und Praxis, seine Lehrkompetenz und auch internationalen Erfahrungen. Ich freue mich auf unseren neuen Kollegen und mit ihm auf ein neues Kapitel unserer Erfolgsgeschichte“, so Schmehmann.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="02Fett">Jan Lukaßen, Leitung Hochschulförderung<br> Tel.: 0541/969-3254, E-Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 02 Sep 2022 11:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersachsen-Technikum startet in die nächste Runde</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/niedersachsen-technikum-startet-in-die-naechste-runde/</link>
                        <description>Programm stärkt Frauenanteil in den MINT-Fächern </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schnupperstudium mit Praxisanteil: 55 junge Frauen haben am Donnerstag, 1. September, ihr Berufsorientierungsprogramm Niedersachsen-Technikum mit einer feierlichen Start-Veranstaltung am Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover (LUH) begonnen. 21 der Teilnehmerinnen werden ihr Technikum am Standort Osnabrück absolvieren.</p>
<p>Das sechsmonatige Programm soll den Frauenanteil in den MINT-Fächern fördern. In dieser Zeit absolvieren die Teilnehmerinnen ein Praktikum mit technischem Schwerpunkt bei einem Unternehmen. Einen Tag in der Woche besuchen die Teilnehmerinnen zudem Vorlesungen und Seminare an einer der teilnehmenden niedersächsischen Hochschulen.</p>
<p>Begrüßt wurden die Technikantinnen von Dr. Tina Cornelius-Krügel aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, vom Präsidenten der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr. Volker Epping, sowie von zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und dem privaten Umfeld. Die wissenschaftliche Programmleiterin Prof. Barbara Schwarze gratulierte den Teilnehmerinnen: „Das Niedersachsen-Technikum ist ein besonderes Angebot für junge Frauen, sich im MINT-Bereich zu erproben, um nach den sechs Monaten eine fundierte Karriere-Entscheidung treffen zu können. Und zwar nachhaltig. Denn durch die wichtige Kombination aus Betriebspraxis und Schnupperstudium können sich junge Frauen in einem speziell für sie konzeptionierten Programm intensiv mit ihren Fähigkeiten und Interessen erproben. So auch unser Motto: ‚MINT studieren? Einfach probieren!‘“</p>
<p>Ihren ersten Tag an der Hochschule Osnabrück haben die Osnabrücker Technikantinnen am 12. September, nachdem sie bereits eine Woche in ihrem Unternehmen verbracht haben. Die Koordinatorinnen Marika Gervens, Elke Kuhn und Johanna Risse haben ein umfangreiches und spannendes Programm konzipiert. So starten die Technikantinnen gleich zu Beginn mit den Erstsemestern in die Studienvorbereitungswoche.</p>
<p>Seit 2012 fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur das Programm, das 2010 an der Hochschule Osnabrück entwickelt wurde und aktuell an zehn niedersächsischen Hochschulen angeboten wird. Dazu zählen neben der LUH die Technische Universität Braunschweig, die Technische Universität Clausthal, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule Hannover, die Stiftung Universität Hildesheim, die Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück und die PHWT Vechta/Diepholz.</p>
<p>Zum Erfolg des Programms tragen zusammen mit den Hochschulen und den Unternehmen ein großes Netz an Kooperationspartnerinnen und -partner bei. Mittlerweile haben mehr als 800 Technikantinnen das Programm abgeschlossen. Neun von zehn entschieden sich im Anschluss für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung. Heute gehören zu den Alumnae des Niedersachsen-Technikums Ingenieurinnen, Technikerinnen, Doktorandinnen, die ihre berufliche Laufbahn unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik oder auch Umweltwissenschaften gefunden haben.</p>
<p>Seit 2022 hat das Niedersachsen-Technikum in der „Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung“ einen weiteren Förderer gefunden. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt das Programm seit 2012.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 13:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>Für guten Studienstart: Fünfwöchiger Mathe-Kurs für ehemalige Azubis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/08/fuer-guten-studienstart-fuenfwoechiger-mathe-kurs-fuer-ehemalige-azubis/</link>
                        <description>Zum Start des kommenden Wintersemesters bieten die Hochschule Osnabrück sowie die Berufsbildenden Schulen Osnabrück Brinkstraße und Bersenbrück zum zwölften Mal einen Mathematikkurs in Lernort-Kooperation an. Damit soll der Studieneinstieg für ehemalige Auszubildende erleichtert werden. Die VME-Stiftung Osnabrück-Emsland unterstützt den Kurs auch diesmal mit einer Spende von 1.000 Euro.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Nach einer technischen Ausbildung an der Hochschule Osnabrück studieren – diesen Wunsch haben viele junge Menschen in unserer Region: Rund 55 Prozent der Studierenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) haben zuvor eine Berufsausbildung abgeschlossen.</p>
<p class="01Standard">Um jungen Erwachsenen mit einem Fachoberschul-Abschluss den Studienstart zu erleichtern, haben die Hochschule Osnabrück sowie die Berufsbildenden Schulen Brinkstraße und Bersenbrück eine Lernort-Kooperation ins Leben gerufen. Seit 2011 bieten sie jährlich zum Wintersemester einen Mathematikkurs an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an. Am vergangenen Montag ist der diesjährige Kurs gestartet.</p>
<p class="01Standard"><strong>Mailin und Björn erhoffen sich eine gute Studienvorbereitung</strong></p>
<p class="01Standard">Die Kfz-Mechatronikerin Mailin Rahe hat von ihrem Klassenlehrer an der BBS Brinkstraße vom Angebot erfahren: „Ich habe mich in den Studiengang Fahrzeugtechnik eingeschrieben und erhoffe mir vom Kurs eine gute Vorbereitung auf das Studium. Hoffentlich bestehe ich die Prüfung, dann kann ich mich im ersten Semester mehr auf andere Fächer konzentrieren.“</p>
<p class="01Standard">Björn Steven kommt von der BBS Bersenbrück. Er hat eine Lehre als Verfahrensmechaniker absolviert und wird im September das Studium der Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik aufnehmen. „In meinem Beruf brauche ich gute Mathematikkenntnisse. Ich freue mich schon auf das Studium und werde dank dem Kurs hoffentlich gut damit zurechtkommen.“</p>
<p class="01Standard"><strong>VME-Stiftung unterstützt den Kurs mit 1.000 Euro </strong></p>
<p class="01Standard">Junge Menschen wie Björn und Mailin im Bereich Bildung und Berufsorientierung zu unterstützen – das ist das Ziel der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, die eng mit der regionalen Metall- und Elektroindustrie zusammenarbeitet. Von Anfang an unterstützt die Stiftung den Mathe-Kurs finanziell – auch in diesem Jahr spendete sie dafür 1.000 Euro. „Besonderes Augenmerk legen wir auf die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT“, erklärt der Projektkoordinator der Stiftung Steffen Vogt: „Bekanntlich ist der Fachkräftemangel im MINT-Bereich seit Jahren besonders groß, und er steigt weiter an. Durch die Unterstützung des Kurses helfen wir nicht nur den künftigen Studierenden, sondern – langfristig gesehen – auch den Unternehmen der Region“, betont Vogt.</p>
<p class="01Standard"><strong>Mathe-Stoff eines Semesters in fünf Wochen</strong></p>
<p class="01Standard">Für die rund zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutet der Kurs fünf Wochen Vorlesungen und Übungen. „In diesem Kompaktkurs lernen die künftigen Studierenden die Mathematik des ersten Semesters kennen“, erklärt der Mathematik-Professor Theodor Gervens. „Wer die Klausur am Ende des Kurses besteht, kann sie sich als Prüfungsleistung anerkennen lassen“, ergänzt seine Kollegin, Dozentin Jana Meyer. Aber auch wenn es bei der Abschlussklausur nicht ganz rund läuft, bereitet der Kurs gut auf das erste Semester vor. „Spätestens im zweiten Anlauf schaffen die meisten die Mathematik-Klausur“, erzählt Gervens. Somit helfe der Kurs, die Zahl der Studienabbrüche zu vermindern.</p>
<p class="01Standard">Unterstützt werden die beiden Hochschullehrenden von den Lehrern der Berufsbildenden Schulen Stefan Uphaus (BBS Osnabrück Brinkstraße) und Friedhelm Meins (BBS Bersenbrück), die die Übungen leiten. Zum siebten Mal ist auch Kai Riesener mit von der Partie: Der Student hat den Kurs zuvor selbst als Teilnehmer absolviert. Seitdem war er während seines gesamten Elektrotechnik-Studiums, zuvor als Bachelor und nun als Master, als Tutor dabei.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 10:36:58 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Hochschulen starten gemeinsam beim Field Robot Event 2022</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/08/osnabruecker-hochschulen-starten-gemeinsam-beim-field-robot-event-2022/</link>
                        <description>Studierende der Universität und Hochschule Osnabrück belegen zweiten Platz im internationalen Wettbewerb
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war es in diesem Jahr endlich soweit: Das International Field Robot Event konnte wieder stattfinden. Im Rahmen der Feldtage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) kamen 12 Teams aus der ganzen Welt auf dem Versuchsgut Kirschgartshausen bei Mannheim zusammen.</p>
<p>Universität und Hochschule Osnabrück nahmen dieses Mal erstmals als gemeinsames Team teil und konnten im Freestyle-Wettbewerb den zweiten Platz erzielen. Ihr Feldroboter Acorn war in der Lage auf Grundlage einer Karte automatisiert Bodenproben zu entnehmen, auf der Karte zu dokumentieren und anschließend zum Feldrand zurückzubringen. Im Freestyle-Wettbewerb haben die Teams in einem Zeitfenster von fünf Minuten die Möglichkeit ihre Roboter eine Kür vorführen zu lassen. Dabei stehen Kreativität sowie eine anwendungsorientierte Leistung im Mittelpunkt.</p>
<p>Das Osnabrücker Team fand sich erst kurz vor Anmeldeschuss zusammen. Janosch Bajorath, Simon Balzer, Lena Brüggemann, Tim Buschermöhle, Marcel Flottmann, Max Hattenbach, Paul Hermann, Lara Lüking, Celina Müller, Leon Rabius, Frederik Schierbaum und Christopher Sieh wurden von Dr. Thomas Wiemann und Alexander Mock von der Universität Osnabrück sowie Matthias Igelbrink und Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück unterstützt. „Ich bin begeistert, wie schnell sich das Team zusammengefunden hat und mit großem Engagement und Teamgeist - trotz der kurzen Zeit - erfolgreich teilgenommen hat“, sagt Ruckelshausen.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Beim International Field Robot Event treten Studierende mit ihren selbst entwickelten Feldrobotern gegeneinander an. Das Field Robot Event wurde 2003 von der niederländischen Universität Wageningen ins Leben gerufen und hat sie zu einem internationalen Wettbeerb entwickelt, an dem Teams aus der ganzen Welt teilnehmen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 16:46:26 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Hochschulen, SFZ und Niedersachsen-Technikum auf IdeenExpo</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/07/osnabruecker-hochschulen-sfz-und-niedersachsen-technikum-auf-ideenexpo/</link>
                        <description>Die Hochschule und Universität Osnabrück sowie ihre Partner – das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück und das Niedersachsen-Technikum – beteiligen sich an Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">„Mach doch einfach!“: Unter diesem Motto läuft noch bis zum 10. Juli die IdeenExpo – Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften in Hannover. Mit dabei sind auch die beiden Osnabrücker Hochschulen sowie das <a href="https://www.sfz-os.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück</a> und <a href="https://www.niedersachsen-technikum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">das Niedersachsen-Technikum</a>. Am gemeinsamen Stand der Hochschulen und des SFZ (Halle 8, Stand PN-11) stehen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus. Das Niedersachsen-Technikum wartet mit seinen Mitmach-Aktionen am Stand GC-03 in Halle 9 auf.</p>
<p class="01Standard">„Lasst uns unseren Blick auf Kunststoffe überdenken“ – das ist die Botschaft der Studierenden der <a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-bsc/">Kunststofftechnik </a>an der Hochschule Osnabrück, aufgedruckt auf ihren T-Shirts. Sie haben ein Kamerastativ für Handys entwickelt, das Jugendliche vor Ort zusammensetzen können. Studentin Josephine Liebal erzählt: „Das Stativ besteht aus beweglichen Kugeln und einer 3D-Halterung. Alle Bestandteile sind aus recyceltem Material hergestellt, die Kugeln haben wir im Hochschullabor für Kunststoffverarbeitung in verschiedenen Farben vorproduziert.“ So kann am Stand ein nachhaltiges und nützliches Produkt entstehen. Auch können Schülerinnen und Schüler am Stand eine eigene Handyhalterung in einem 3D-Drucker herstellen und ihr Produkt personalisieren. Und dabei jede Menge über Recycling und Materialwissenschaften erfahren.</p>
<p class="01Standard">Weitere Experimente am Stand befassten sich mit den mechanischen Eigenschaften von Recyclaten, Produktsimulation und -modellierung, der analytischen Untersuchung von Kunststoffabfällen im „gelben Sack“ sowie dem Spritzgießen von Recyclat-Chips für Einkaufswagen.</p>
<p>Ergänzend fanden zahlreiche Gespräche zu Recycling, Nachhaltigkeit und Materialwissenschaften statt. Mit großem Engagement übernahmen mehr als 20 Studierende der Kunststofftechnik, quer über alle Semester, die Vorbereitungen sowie die Standbesetzung. Die übergeordnete Organisation lag bei Ursula Butzke und Ralf Schwegmann, der auch die offizielle Standvertretung übernahm. Der sehr gut besuchte Messestand war ein hervorragendes Forum, um die Messegäste über die aktuellen Themen der Kunststofftechnik, über ein Kunststofftechnik-Studium an der Hochschule Osnabrück sowie über die vielfältigen Tätigkeitsfelder von Ingenieuren und Ingenieurinnen in diesem Bereich zu informieren. Die Nachfrage nach Kunststofftechnik-Fachleuten seitens der Industrie ist seit vielen Jahren ungebrochen groß und bietet Absolventen*innen einerseits hervorragende berufliche Perspektiven, andererseits aber auch die Möglichkeit, an gesellschafts- und umweltrelevanten Aufgaben in der Zukunft selbst aktiv mit zu arbeiten.</p>
<p>Übrigens: ganz neu ist auch der Instagramkanal <a href="https://www.instagram.com/kunststofftechnik_os/" target="_blank" rel="noreferrer">„kunststofftechnik_os“</a>, auf dem Studierende über aktuelle Events und Entwicklungen in der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück berichten. Es ist ein junger Kanal, von Studierenden für Studierende und Studieninteressierte. Die engagierten Betreiber*innen des Kanals freuen sich sehr über viele Follower und Likes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Von der <a href="https://www.uni-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">Universität Osnabrück</a> beteiligen sich die Forschungsgruppen von Prof. Dr. Marco Beeken (Chemiedidaktik), Prof. Dr. Mirco Imlau (Ultrakurzzeitphysik), Prof. Dr. Nils Aschenbruck (Vernetzte Systeme / Informatik) und Prof. Dr. Michael Brinkmeier (Didaktik der Informatik). Gemeinsam mit weiteren Partnereinrichtungen veranstalten sie eine Forschungs-Rallye zum Thema „Kunststoff &amp; Co.“. An den Mitmach-Stationen stehen Klima, Umwelt und Ressourcenschonung im Vordergrund.</p>
<p class="01Standard">Bei den Exponaten des Schüler-Forschungs-Zentrums Osnabrück können die Besucher*innen ihr Wissen über Mülltrennung testen und etwas dazulernen. Welche Stoffe gehören in welche Tonne oder müssen zu anderen Sammelstellen gebracht werden? Wie können Roboter bei der Mülltrennung helfen und welche Herausforderungen treten dabei auf? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Gäste und erhalten dabei Anregungen, durch nachhaltiges Handeln den privaten Müll zu reduzieren. Auch erfahren sie spielerisch, wie ein kollaborativer Roboter Müll sortiert, um wiederverwertbare Materialien zu erkennen. Schließlich können die Standgäste an zwei Arbeitsplätzen selber aktiv werden und verschiedene Aufgaben mittels blockbasierter Programmierung und dem Roboter gemeinsam lösen.</p>
<p class="01Standard">Am Stand GC-03 in Halle 9 präsentiert sich das Berufsorientierungsprogramm für junge Frauen Niedersachsen-Technikum, an dem die beiden Osnabrücker Hochschulen beteiligt sind. Exponate des Programms kommen aus den Studiengängen <a href="/studium/studienangebot/bachelor/industrial-product-design-ba/">Industrial Design </a>und <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/">Media &amp; Interaction Design</a> der Hochschule Osnabrück. Das Exponat „Generatives Muster“, entwickelt von den ehemaligen Technikantinnen Linnea Helms und Joy Moorkamp, beweist: Programmieren ist alles andere als trocken und theoretisch. Informatik kann auch Kunst! Man gibt einfach ein paar individuelle Daten wie Körpergröße, Hobbys und Lieblingsfarbe ein. Das Programm übersetzt diese Angaben – die natürlich nicht gespeichert werden – in ein ästhetisches Muster, das als Postkarte mit nach Hause mitgenommen werden kann. Die Mitmach-Aktion „Generatives 3D-Puzzle“ lädt alle Interessierten ein, ihrem Spieltrieb freien Lauf zu lassen und mit einer Lasercut-Karte eine eigene Mini-Skulptur aus zwanzig Dreiecken zu bauen. Einzelne Körper sollen später zu einem einzigen großen Kunstwerk zusammenwachsen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 08:30:08 +0200</pubDate>
                        <title>Girls&#039;Day gewinnt Rudolf-Diesel-Medaille in der Kategorie „Beste Innovationsförderung“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/07/girlsday-gewinnt-rudolf-diesel-medaille-in-der-kategorie-beste-innovationsfoerderung/</link>
                        <description>„Die Mutter des Girls’Days“, Prof. Barbara Schwarze von der Hochschule Osnabrück, zeigt sich „überwältigt“ und freut sich über das Zeichen der Jury: Junge Frauen können Innovation und MINT. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">„Wir sind überwältigt“, sagt Prof. Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück. Sie ist langjährige Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., bei dem die Bundeskoordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstages angesiedelt ist. Das Programm hat jetzt hat die Rudolf-Diesel-Medaille in der Kategorie "Beste Innovationsförderung" gewonnen.&nbsp; „Damit setzt die Jury ein starkes Zeichen für das Potenzial und die Innovationskraft junger Frauen, die Erfinderinnen und Gründerinnen von morgen“, so Schwarze: „Ich freue mich deswegen heute besonders, die Medaille stellvertretend für die rund 2,4 Millionen Mädchen und Frauen entgegenzunehmen, aber auch die Tausenden Unternehmen, die mit ihrer Teilnahme am Girls'Day ein deutliches Zeichen setzen: Junge Frauen können Innovation und MINT, und, noch viel wichtiger: Wir brauchen genau diese jungen Frauen, um zukunftsfähig zu bleiben.“</p>
<p class="Titpt">Die Rudolf-Diesel-Medaille, Deutschlands ältester Innovationspreis für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen, wird seit 1953 im Gedenken an den Innovator Rudolf Diesel verliehen.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Eine Chance für mehr als zwei Millionen Schülerinnen</strong></p>
<p class="Titpt">Der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag, angesiedelt im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., ist bundesweit das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben mehr als zwei Millionen Mädchen teilgenommen.</p>
<p class="Titpt">Gefördert wird der Girls'Day seit 2001 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundesgleichstellungsministerin, Lisa Paus, gratuliert: „Geschlechterklischees verhindern allzu oft, dass Mädchen die Berufe ergreifen, die zu ihren persönlichen Stärken und Interessen passen. Dabei ist es gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, mehr junge Frauen für Ausbildungsberufe und Studiengänge im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich zu gewinnen. Wir können auf ihre Innovationspotentiale und ihren Erfindungsgeist nicht verzichten. Für eine gleichberechtigte Gesellschaft kommt es darauf an, dass sich Frauen überall einbringen können. Deshalb fördern wir den Aktionstag Girls'Day seit vielen Jahren. Ich danke dem Rudolf-Diesel-Kuratorium für die dem Girls'Day entgegenbrachte Wertschätzung.“</p>
<p class="Titpt">Auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger gehört zu einer der ersten Gratulantinnen: „Ich beglückwünsche den Girls'Day und mit ihm alle Mädchen und jungen Frauen zu dieser Auszeichnung. Sie ist eine große Anerkennung für das Engagement und die geleistete Arbeit rund um den Aktionstag. Die Auszeichnung macht deutlich, Mädchen können alles. Es gibt keinen Grund, warum sie mit ihren Talenten und Fähigkeiten nicht überall vertreten sind. Deshalb unterstützt mein Haus den Girls'Day schon seit Jahren. Er setzt genau da an, wo wir Interesse wecken und Potenziale heben müssen.“</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Hochschule Osnabrück jährlich beim Zukunftstag dabei</strong></p>
<p class="Titpt">Die Hochschule Osnabrück beteiligt sich seit vielen Jahren am Zukunftstag. Mädchen lernen in zahlreichen Workshops Berufsfelder kennen, in denen der Frauenanteil gering ist. Jungen erhalten Einblicke in Berufe, die von Frauen geprägt sind. Koordiniert wird der Tag vom Gleichstellungsbüro der Hochschule. Durch die Mitwirkung zahlreicher Hochschulmitglieder wird den Schülerinnen und Schülern jährlich ein breites Programm angeboten.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt"><strong>Niedersachsen-Technikum gibt jungen Frauen Orientierung in MINT-Berufen</strong></p>
<p class="Titpt">Ein weiteres erfolgreiches Programm, das Prof. Schwarze zunächst an der Hochschule Osnabrück initiiert und erprobt hat, nimmt (Fach-)Abiturientinnen in den Fokus. Das Niedersachsen-Technikum kombiniert ein halbjähriges, bezahltes Industriepraktikum mit dem Probestudium in MINT-Studiengängen. Seit 2010 bieten zahlreiche niedersächsische Hochschulen und Universitäten erfolgreich das Programm an – in Kooperation mit rund 100 Unternehmen des Landes. Neun von zehn Technikantinnen entscheiden sich im Anschluss für ein MINT-Studium oder eine Ausbildung im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich.</p>
<p class="Titpt">Am 1. September startet der nächste Durchlauf. Informationen für Interessierte stehen bereit unter <a href="http://www.niedersachsen-technikum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.niedersachsen-technikum.de</a> und auf der <a href="/niedersachsen-technikum/">Hochschul-Webseite</a>.<br> &nbsp;</p>
<p class="Text12pt"><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p class="Text12pt">Prof. Barbara Schwarze<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Gender und Diversity Studies<br> E-Mail: <a href="mailto:ba.schwarze@hs-osnabrueck.de" class="mail">ba.schwarze@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="Text12pt">&nbsp;</p>
<p class="Text12pt"><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Mit der Rudolf-Diesel-Medaille werden natürliche Personen und Institutionen für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Erfindungswesens und der Innovationskultur geehrt. Die Rudolf-Diesel-Medaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (D.I.E e.V.) verliehen. Gewählt werden die Preisträger*innen vom Rudolf-Diesel-Kuratorium, welches die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland repräsentiert. Es handelt sich dabei um rund sechzig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die gemeinsam eine halbe Million Arbeitnehmer*innen beschäftigen und über 125 Milliarden Euro Umsatz erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.girls-day.de/footer/presse/pressemitteilungen/girls-day-gewinnt-die-rudolf-diesel-medaille" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstages</a></strong><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 13:49:09 +0200</pubDate>
                        <title>Smarte und nachhaltige Trends in der Kunststofftechnik </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/smarte-und-nachhaltige-trends-in-der-kunststofftechnik/</link>
                        <description>Die 23. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. Rund 120 Gäste loben die Themenauswahl sowie die Qualität der Vorträge und des Rahmenprogramms. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Titpt">Am 14.-15. Juni fand die <a href="/kunststofftagung/">23. Fachtagung</a> „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um biobasierte Kunststoffe, Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren Strategien und Zukunftstrends der Branche sowie aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Kunststoffverarbeitung.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Auch nach 23 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expertinnen und Experten den aktuelle Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar: Es ging etwa um Filterung von Mikroplastik aus Abwasser und &nbsp;Herausforderungen bei der Herstellung von Kunststoffprodukten aus Recyclaten, um Biokunststoffe, biobasierte Materialien und Beispiele zur Umsetzung von Industrie 4.0, um Nachhaltigkeit im Kunststoffbereich und in der Medizintechnik, um Assistenzsysteme für Spritzgießmaschinen, CO2-Fußabdruck und Lösungen zu Werkzeugtemperierung und Kühlwassermanagement in der Kunststoffverarbeitung. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Die Tagungsleiter, Prof. Rainer Bourdon und Prof. Markus Susoff, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung: „Die etwa 120 Teilnehmer zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge“, berichtet Bourdon, Beauftragter für die Kunststofftechnik-Studiengänge an der Hochschule Osnabrück. Ein Höhepunkt war für ihn der Vorabend der Tagung: Ehemalige Studierende berichteten über ihre Berufserfahrungen und Aufgaben in der Industrie. Zudem stellte der <a href="/laborbereich-kunststofftechnik/">Laborbereich Kunststofftechnik</a> aktuelle Projekte und Aktivitäten seiner sechs Laborteams vor.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Prof. Susoff ist vor zwei Jahren nach Stationen in der Kunststoffbranche an die Hochschule Osnabrück gewechselt: „In der Industrie besteht seit Jahren ein überdurchschnittlicher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachleuten, der sich zukünftig noch weiter verstärken wird“, betont der Leiter des Labors für Kunststoffprüfung und Polymerphysik: „Dabei ist die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche groß; die Karrieremöglichkeiten sind sehr attraktiv.“</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen <a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-bsc/">Kunststofftechnik </a>sowie<a href="/studium/studienangebot/bachelor/kunststofftechnik-im-praxisverbund-bsc-dual/"> Kunststofftechnik im Praxisverbund</a> dazu bei, diesen Bedarf zu decken, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master <a href="/studium/studienangebot/master/angewandte-werkstoffwissenschaften-msc/">„Angewandte Werkstoffwissenschaften“</a> mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli.</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt">Weitere Informationen zum <a href="/wir/fakultaeten/iui/studium/">Studium</a> und zur <a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">Bewerbung</a></p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Titpt">&nbsp;</p>
<p class="Text12pt">&nbsp;</p>
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                        <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 10:27:57 +0200</pubDate>
                        <title>Kick-Off-Veranstaltung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/kick-off-veranstaltung-des-europaeischen-fonds-fuer-regionale-entwicklung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler eröffnet neue Förderlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 02. Juni 2022) Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hilft Forschenden von Hochschulen, Förderungen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung zu erhalten. Anlässlich der neuen EFRE-Richtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Niedersachsen fand die erste Kick-Off-Veranstaltung am Campus Haste der Hochschule Osnabrück statt. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler stellte in seinen Ausführungen potentiellen Antragsteller*innen die künftigen Fördermaßnahmen im Rahmen der Richtlinie vor. Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Osnabrück, würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung der EFRE-Förderungen in der Hochschulregion Osnabrück-Lingen für Wissenschaft und Wirtschaft.</p>
<p><strong>Informationsveranstaltung soll Förderinteressierten helfen </strong></p>
<p class="Default">In den Vorträgen von Sandra Petersmann, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Swantje Köhler, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie durch Monique Lauterbach von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank), wurden Rahmenbedingungen und die Bewerbungsprocedere der neuen EFRE-Förderung vorgestellt.<br> Federführend für die Hochschulregion Osnabrück-Lingen berät das EU-Hochschulbüro an der Hochschule Osnabrück Interessierte in allen Fragen zu EFRE-Förderungen. Friedrich Uhrmacher, Leiter des EU – Hochschulbüro, zog ein positives Fazit zur Informations-Veranstaltung: „Zum einen wollten wir grundsätzlich über den Prozess der Förderung informieren. Zum anderen ist es für die Interessierten eine gute Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen. Die Veranstaltung soll dazu ermuntern, sich für Förderungen zu bewerben. Dementsprechend hoffen wir auf möglichst viele Antragsstellungen.“<br> <br> Antragsberechtigt sind, abhängig vom Fördergegenstand, Fachhochschulen/Hochschule für angewandte Wissenschaften in staatlicher Verantwortung, staatliche anerkannte Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus ist die Förderung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Hierzu zählt auch, dass das Vorhaben in Niedersachsen umgesetzt und anwendungsorientiert mit der regionalen Wirtschaft zusammen gearbeitet wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 May 2022 10:11:27 +0200</pubDate>
                        <title> Beim Quizzen Studierende und Unternehmen zusammenbringen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/beim-quizzen-studierende-und-unternehmen-zusammenbringen/</link>
                        <description>Beim Campusquiz, das die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) veranstaltete, hatten Studierende die Chance Vertreter*innen verschiedenster Unternehmen kennenzulernen.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In wechselnden Teams traten die Teilnehmenden bei „Typisch Osnabrück – Das Cam-pusquiz“ gegeneinander und miteinander an. In den insgesamt acht Runden mussten die wechselnden Gruppen aus Studierenden und Unternehmensvertreter*innen gemeinsam Lösungen finden. So galt es unter anderem, Osnabrücker Gebäude nur anhand eines Grundrisses zu erkennen oder besondere Landmarken der Stadt richtig zu verorten. Zwischen den einzelnen Quizrunden gab es zudem Gelegenheit zum Netzwerken.</p>
<p>„Wir wollen nicht ein weiteres Speed Dating, sondern etwas Neues, das einfach auch allen Spaß macht. Bei einem Kneipenquiz entsteht eine lockere Atmosphäre, bei der man sich anders unterhält, als man es in einem Bewerbungsgespräch oder auf einer Messe tun würde. Es geht in erster Linie darum, sich gegenseitig ein bisschen zu beschnuppern, sich kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben“, erklärt Ingmar Bojes, bei der WFO für die Fachkräfte-Initiative Typisch Osnabrück verantwortlich, den Hintergrund des Formats.</p>
<p>Beim Campusquiz waren vor allem Studierende aus den Bereichen Informatik und Wirtschaftswissenschaften sowie Unternehmen, die genau in diesen Bereichen Nachwuchs suchen, vertreten. „So konnten wir sicherstellen, dass Unternehmen und Studierende auch wirklich zusammenpassen“, erläutert Jan Lukaßen von der Fördergesellschaft der Hochschule. Für die Zukunft seien aber auch weitere Veranstaltungen nach demselben Konzept auch für andere Studiengängen geplant.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Jan Lukaßen<br>Geschäftsführung Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969-3254<br>E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 09:55:36 +0100</pubDate>
                        <title>Bambusfahrräder, Achtsamkeit und Oldtimer: Große Vielfalt bei der Verleihung der StudyUp-Awards 2021</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/bambusfahrraeder-achtsamkeit-und-oldtimer-grosse-vielfalt-bei-der-verleihung-der-studyup-awards-2021/</link>
                        <description>32 Preisträger*innen wurden für ihre herausragenden Abschlussarbeiten an der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21. März 2022) „Jede Abschlussarbeit ist herausragend und einzigartig. Vielfach sind diese Arbeiten wie auch die Projekte im Laufe des Studiums in Kooperation mit externen Partnern entstanden. Auch für diese Unterstützung möchte ich meinen Dank aussprechen. Durch diese Vernetzung mit der Region entstehen Arbeiten mit hoher Praxisrelevanz und direktem Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Bei der diesjährigen Verleihung der StudyUp-Awards wurden 32 Studierende für ihre erstklassigen Abschlussarbeiten&nbsp;oder herausragenden Studienleistungen geehrt. Der Förderpreis für hervorragende Leistungen wird von namhaften Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Stiftungen gestiftet und in den verschiedensten Kategorien vergeben. Die Vielfalt an Auszeichnungen spiegelt das breite Fächerspektrum der Hochschule wider, in der in den unterschiedlichsten Bereichen Studien- und Forschungsleistungen erbracht werden.</p>
<p><strong>Maschinenbau: Bambusfährräder in Serie</strong></p>
<p>„Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Zeit und die Mühe, die man in diese Arbeit gesteckt hat, wertgeschätzt werdend“, so Daniel Buhler, der für seine Abschlussarbeit im Bereich Maschinenbau ausgezeichnet wurde. Er hat seine Bachelorarbeit über das Thema ‚Konzeptionierung, Berechnung und Konstruktion eines Bambusfahrrades für die Serienproduktion‘ geschrieben. „Bambusfahrräder gibt es schon, aber die werden bisher in aufwändiger Handarbeit hergestellt und sind dementsprechend auch sehr teuer“, erklärt der 29-Jährige. „Daher wollte ich ein Konzept entwickeln, wie man die Herstellung in Serie umsetzten und auch automatisieren kann.“ Durch verschiedene Versuche hat er die Belastbarkeit des Bambus getestet, um eine Grundlage für seine Berechnungen zu schaffen, und am Ende einen Prototyp gebaut. „An diesem Prototypen wird aktuell auch weitergearbeitet. Es gibt weitere Abschlussarbeiten, die sich beispielsweise mit Verbesserungen oder mit den unterschiedlichen Regelungen und DIN-Normen befassen, um eine Straßenzulassung für das Fahrrad zu bekommen.“ Ausgezeichnet wurde Buhler von der Kreishandwerkerschaft Osnabrück. „Daniel Buhler hat ein anspruchsvolles und technisch interessantes Thema für klimafreundliches, nachhaltiges und modernes Handwerk präsentiert – für die Kreishandwerkerschaft ein würdiger und verdienter Preisträger. Wir gratulieren herzlich!“ kommentiert Thorsten Coch, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Osnabrück, die Auszeichnung.</p>
<p><strong>Fahrzeugtechnik: Neue Antriebe für alte Autos</strong></p>
<p>Ebenfalls mit dem Thema Mobilität beschäftigte sich Julius Hartlage. Der Fahrzeugtechnik-Student befasste sich in seiner Abschlussarbeit mit der Integration eines modernen Antriebssystems in einen Oldtimer. Dafür entwickelte er ein Konzept, wie ein moderner Motor, samt Getriebe und der damit verbundenen Elektronik in einen Oldtimer, in diesem Fall einen MG Midget eingebaut werden kann und hat dies auch umgesetzt. „Durch die Nutzung moderner Antriebstechnik wird das Auto wesentlich umweltfreundlicher. Ein Katalysator, der die Abgase filtert und reinigt und damit die Schadstoffemissionen drastisch reduziert, war im Original gar nicht vorhanden“, erläutert Hartlage. Über die Prämierung seiner Arbeit von der Konrad Schäfer Stiftung freut er sich sehr: „Die Corona-Pandemie hat die Suche nach einem Platz für meine Abschlussarbeit sehr schwierig gemacht, daher freue ich mich umso mehr über die Auszeichnung.“</p>
<p><strong>Wirtschaftspsychologie: Die Krise als Chance?</strong></p>
<p>Auch in der Bachelorarbeit von Christina Bosse spielte die Pandemie eine entscheidende Rolle. Mithilfe von Befragungen untersuchte sie, wie Achtsamkeit und Wohlbefinden in Krisenzeiten miteinander zusammenhängen, am Beispiel der Corona-Pandemie. Auf diese Idee haben sie ihre eigenen Eindrücke in der Pandemie gebracht. „Als ich nach einem Thema für meine Bachelorarbeit gesucht habe, befanden wir uns gerade in einem Lockdown. Da habe ich angefangen mich verstärkt mit Achtsamkeit zu befassen und gleichzeitig gemerkt, dass das Thema auch für viele andere immer relevanter wird“, sagt die Preisträgerin. Am Beispiel von Yoga, Meditation und Autogenem Training untersuchte sie daher, wie sich das Wohlbefinden in Zeiten einer Krise verändert, und kam zu dem Ergebnis, dass Achtsamkeit und das Wohlbefinden in der Krise in einem positiven Zusammenhang stehen. „Das war auch meine Motivation mich für den StudyUp-Award zu bewerben. Ich wollte auf diese positiven Auswirkungen aufmerksam machen. Ich wünsche mir, dass Politik und Unternehmen gute Rahmenbedingungen für die Kultivierung einer regelmäßigen Achtsamkeitspraxis schaffen“, so Bosse. Ihre Abschlussarbeit wurde von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück ausgezeichnet.</p>
<p>Insgesamt stifteten 27 Unternehmen, Organisationen, Verbände und Stiftungen 32 Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 19.250 Euro.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Jan Lukaßen<br> E-Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3254</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title> Smarter Fahrrad-Verleih, Märchengenerator und Matching-Plattform für die digitale Transformation</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/smarter-fahrrad-verleih-maerchengenerator-und-matching-plattform-fuer-die-digitale-transformation/</link>
                        <description>Drei Start-up-Initiativen gewinnen Ideenwettbewerb von Hochschule und Universität Osnabrück
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen hat das gemeinsam betriebene „Transfer- und Innovationsmanagement“ von Universität und Hochschule Osnabrück die drei besten Start-up-Initiativen prämiert. Die 10-köpfige Jury aus der Osnabrücker Gründungsszene hatte 15 Geschäftsideen auf die Kriterien „Innovation“, „Gründer*innenpersönlichkeit“, „Know-how“ und „Umsetzbarkeit“ hin bewertet. Förderin des Ideenwettbewerbs für Start-ups ist die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung.</p>
<p>„Alle drei Ideen sind kreativ, innovativ und bieten Lösungen für aktuelle Probleme. Es ist schön zu sehen, wie engagiert die Studierenden an ihren Ideen arbeiten“, so Leonard Gehrmeyer, Start-up-Berater für die Osnabrücker Hochschulen.</p>
<p><strong>Die drei geförderten Gründungsideen:</strong></p>
<p><strong>1. Platz:</strong> Innovatives Bike-Sharing mit annie.bike (1000€)<br> Sharing ist so einfach, dass es die Privatnutzung als Standard ablöst – das ist die Vision des Start-ups annie.bike. Dafür haben sich Media und Interaction Design-Student Felix Queisler, Medieninformatik-Absolvent Marvin Frede und Promovendin Carmen Isensee von der Hochschule Osnabrück ein innovatives Bike-Sharing-Konzept überlegt. Auf der Plattform an-nie.bike soll jede*r Bürger*in sein eigenes Fahrrad zum Verleih anbieten können, in den Zeiten, in denen es selbst gerade nicht genutzt wird. So können nicht nur vorhandene Ressourcen effizienter genutzt werden, es entsteht auch ein diverser und bedürfnisgerechter Leihpool.</p>
<p><strong>2. Platz: </strong>Fiktionale Storylines erhalten ein Eigenleben mit interaktiven Märchen von „Studio Grimm“ (500€)<br> Der vom Cognitive Science-Studenten Luis Mienhart an der Universität Osnabrück entwickelte Algorithmus „Studio Grimm“ soll an entscheidenden Stellen einer bekannten Geschichte die Frage stellen: „Was wäre eigentlich wenn?“ In der Interaktion mit der Künstlichen Intelligenz können die Nutzerin und der Nutzer die Storyline z.B. eines Märchens immer wieder in eine andere Richtung weiterspinnen und so auf spielerische Weise Autorin oder Autor ihrer eigenen Version der Geschichte werden. Das ist möglich durch ein dafür entwickeltes „Natural Language Processing Tool“. Unterstützt wird Ideengeber Luis Mienhart in der Realisation des Start-ups von Alexander Schad, der an der Universität Umweltsystemwissenschaften studiert hat. Mit ihrem Projekt „Studio Grimm“ erkunden Mienhart und Schad die Schnittstelle von Kunst und Künstlicher Intelligenz.</p>
<p><strong>3. Platz:</strong> Online Projektpartner*innen für Digitalisierungsvorhaben finden mit „myDigiMatch“ (250€)<br> Um es Akteurinnen und Akteuren leichter zu machen, passende Partner für ihre ambitionierten Digitalisierungsprojekte zu finden, hat die Gruppe um Nicole Draxler-Weber, Fynn-Hendrik Paul, und Henning Brink (alle drei Forschungsgruppe ‚Digitale Transformation‘ an der Universität Osnabrück) die Idee der Plattform „myDigiMatch“ entwickelt. Hier bringt eine Künstliche Intelligenz nach einem speziellen Algorithmus passende Partner auf Basis der von ihnen eingegebenen Profilinformationen zusammen – ganz wie beim Online-Dating, hier aber für den Business-Kontext. Die Plattform verspricht ein „Effizientes und komfortables Matching mit Partnern, Projekten und Förderprogrammen“. &nbsp;</p>
<p>Alle teilnehmenden Teams erhalten außerdem ein Beratungsgespräch bei Start-up-Coach Leonard Gehrmeyer und wertvolle Tipps für ihren weiteren Weg, zum Beispiel zur Finanzierung oder Ausgründung.</p>
<p><br> <u><strong>Zum Hintergrund:</strong></u><br> <em>Studierende, Promovierende, Mitarbeitende und Absolventinnen und Absolventen der Hochschule und der Universität Osnabrück haben einmal im Jahr die Möglichkeit, sich mit einer Ideenskizze oder einem Video für den Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen zu bewerben. Gesucht werden kreative, innovative und umsetzbare Ideen für Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aus allen Bereichen. Die drei besten Ideen werden mit einem Preisgeld von 1000 Euro (bzw. 500 und 250 Euro) prämiert. Die Ideen werden von einer Jury bewertet.</em></p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Leonard Gehrmeyer<br> Transfer- und Innovationsmanagement<br> E-Mail: <a href="mailto:l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de" class="mail">l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3245</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Dec 2021 09:45:08 +0100</pubDate>
                        <title>Erste „Entwicklungsprofessur“ der Fakultät IuI</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/erste-entwicklungsprofessur-der-fakultaet-iui/</link>
                        <description>Seit Dezember 2021 bekleidet Dr. Padma Iyenghar die sogenannte &quot;Entwicklungsprofessur&quot; an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche mit indischen Wurzeln ist dabei mit jeweils einer halben Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät IuI und als Functional Safety Engineering Consultant in der Innotec GmbH / Melle tätig. Durch die Kombination von Lehr-, Forschungs- und Unternehmenserfahrung soll die zweifache Mutter auf eine Fachhochschul-Professur vorbereitet werden.</p>
<p>Mit eigenständigen Vorlesungen und Praktika in den Informatik-Studiengängen wird Dr. Iyenghar ihre Lehrerfahrung aufbauen. Ein weiteres Ziel des Qualifizierungsprogramms ist die Erweiterung des Forschungsspektrums der promovierten Informatikerin – etwa durch eigene Anträge in Kooperation zwischen Innotec und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>2003 kam Padma Iyenghar zu einem Masterstudium nach Deutschland. Nach einem erfolgreichen Abschluss und anschließender Berufstätigkeit in Indien promovierte sie 2012 in Osnabrück. Die kooperative Promotion wurde von Prof. Dr. Elke Pulvermüller (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Clemens Westerkamp (Hochschule Osnabrück) betreut. Sie war die erste erfolgreiche Kooperations-Doktorandin in dem Hochschul-Laborbereich „Technische Informatik“ und der Arbeitsgruppe Software Engineering am Uni-Fachbereich „Mathematik / Informatik“. Padma Iyenghar promovierte in drei Jahren mit einer Rekordzahl an Publikationen mit „Summa cum Laude“.</p>
<p>2009-2014 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät IuI in den Projekten "UTA: &nbsp;Entwicklung eines graphischen Debuggers für Embedded Systeme aus UML Diagrammen" – ausgezeichnet mit dem internationalen „Embedded Award“ – und "TaCoMo: Entwicklung einer Middleware zur target-spezifischen Codegenerierung aus unterschiedlichen Modelldomänen" tätig.&nbsp;</p>
<p>Anschließend bearbeitete sie als Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Software Engineering an der Universität Osnabrück die Projekte MOEWE und HOLMES SAFE, wo sie auch in der Lehre und Betreuung von Dissertationen tätig war sowie über 40 peer-reviewed Veröffentlichungen vorbereitet hat. An den beiden Forschungsvorhaben war die Hochschule Osnabrück als Kooperationspartner beteiligt.</p>
<p>Darüber hinaus ist sie Mitglied von Begutachtungsausschüssen bei mehreren internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review. Außerdem ist sie derzeit eines der beiden Mitglieder des Verwaltungsausschusses, die Deutschland bei der COST-Aktion CA19135 (Europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie) repräsentieren.</p>
<p>Prof. Dr. Jürgen Wübbelmann hat, unterstützt vom Gleichstellungsbüro der Hochschule und vom Studiendekan Prof. Dr. Frank Thiesing, die Einrichtung der ersten "Entwicklungsprofessur" der Fakultät IuI vorangetrieben. Der wissenschaftliche Mentor von Padma Iyenghar freut sich, dass seine ehemalige Projektmitarbeiterin nun in einer neuen Rolle die Lehre und Forschung der Fakultät IuI bereichern wird.</p>
<p>Wir wünschen Dr. Padma Iyenghar viel Erfolg und Freude an ihrem Qualifizierungsprogramm!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IuI</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Dec 2021 09:29:52 +0100</pubDate>
                        <title>Startups der Hochschule Osnabrück räumen beim DurchSTARTer-Preis 2021 ab</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/startups-der-hochschule-osnabrueck-raeumen-beim-durchstarter-preis-2021-ab/</link>
                        <description>VisioLab und KleuTec mit dem Niedersächsischen Gründerpreis ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der diesjährigen Preisverleihung des DurchSTARTer-Preis belegten die Startups <a href="https://www.visiolab.io/" target="_blank" rel="noreferrer">VisioLab</a> und <a href="https://www.kleutec.com/" target="_blank" rel="noreferrer">KleuTec </a>den ersten und den dritten Platz in der Kategorie Newcomer. Beide Unternehmen sind Ausgründungen der Hochschule Osnabrück und erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.</p>
<p>VisioLab wurde als bestes niedersächsisches Startup in der Kategorie Newcomer ausgezeich-net. Das Startup hat einen digitalen Kassierer auf den Markt gebracht, eine Technologie zur visuelle Echtzeiterkennung von Gerichten, Getränken und Lebensmitteln. Der Bezahlprozess wird dadurch erheblich beschleunigt und die Anstehzeiten deutlich verkürzt. Besonders der hohe Reifegrad und das Skalierungspotenzial des KI-gestützten Produktes überzeugten.</p>
<p>In derselben Kategorie belegte KleuTec den dritten Platz. Das Startup hat ein neues System zum Verschlauchen von Wirtschaftsdünger in der Landwirtschaft entwickelt. Damit werden schwere Maschinen auf dem Acker vermieden, sodass der Dünger optimal ausgebracht wer-den kann. Mit dem neuen System trägt KleuTec aktiv zur Umwelt- und Bodenschonung in der Landwirtschaft bei.</p>
<p>„Startups schaffen die Arbeitsplätze und Wertschöpfungskraft von morgen. Mit dem Durch-starterpreis wollen wir zeigen, wie stark und vielseitig die Niedersächsische Startup-Szene ist und die besten Startups auszeichnen“, erläutert Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Seit 2009 wird der Gründerpreis gemeinsam von dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digita-lisierung, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank, der Initiative startup.niedersachsen und den Unter-nehmerverbänden Niedersachsen (UVN) verliehen. Insgesamt 13 Auszeichnungen in den vier Kategorien „Newcomer/Scale-up“, „Science Spin-off“, „Life Science“ und „Social Innovation“ wurden an innovative Unternehmen vergeben.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Leonard Gehrmeyer<br> Transfer- und Innovationsmanagement<br> Telefon: 0541 969-3245<br> E-Mail: l.gehrmeyer@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 10:06:13 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaneutrale Industrie im Fokus: Fortschrittliche Werkstoffe als Vehikel </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/fortschrittliche-werkstoffe-als-vehikel-fuer-klimaneutrale-industrie/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück ist Partner im EU-Projekt „topAM“. Gemeinsam mit 14 Projektpartnern aus sechs europäischen Ländern entwickelt das Osnabrücker Forschungsteam innovative Hochleistungswerkstoffe für „grüne“ Kraftwerke.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltige Lösungen für eine klimaneutrale Industrie werden dringend gesucht. Einen wichtigen Baustein dafür soll ein internationales Forschungsprojekt liefern, dem auch Forschende der Hochschule Osnabrück angehören. Vier Jahre lang befassen sich 15 Partner aus sechs EU-Ländern mit der Entwicklung neuartiger Materialsysteme für „grüne“ Kraftwerke. Dabei setzt das Forschungsteam auf die Zukunftstechnologie „additive Fertigung“. Gemeint sind damit Herstellungsprozesse, bei denen Bauteile auf der Grundlage von 3D-Modellen schichtweise hergestellt werden. Koordiniert wird das Konsortium vom Institut für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Krupp. Der Gesamtprojektumfang beläuft sich auf beinahe sechs Millionen Euro. 235.000 Euro davon entfallen auf das Teilprojekt der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Additiv gefertigte Hochleistungsmaterialien im Fokus</strong></p>
<p>Die europäische Industrie steht im globalen Wettbewerb vor einem großen Wandel hin zu Energie- und Ressourceneffizienz. Laut Prognosen soll die Weltbevölkerung bis 2050 um fast zwei Milliarden Menschen wachsen. Entsprechend wird der jährliche Gesamtenergieverbrauch deutlich ansteigen. Zugleich müssen Wärme- und Abgasemissionen reduziert werden, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Um bis 2050 eine CO<sub>2</sub>-Neutralität zu erreichen, wie im Pariser Abkommen festgelegt, besteht ein unverzichtbarer Bedarf an großflächigen und sauberen Kraftwerken. Dabei sind viele Technologien zur Stromerzeugung auf den sicheren und effizienten Einsatz von Hochtemperaturmaterialien und -geräten angewiesen. Deshalb ist die Weiterentwicklung und Verbesserung innovativer Hochleistungswerkstoffe ein wichtiger Lösungsansatz auf dem Weg zu klimaneutraler Energieerzeugung.</p>
<p><strong>Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück übernimmt im Gesamtprojekt die additive Fertigung von Prüfkörpern und Bauteilkomponenten. Gearbeitet wird daran am Technologiecampus 3D-Materialdesign auf dem Werksgelände der KME Germany GmbH in Osnabrück. „An diesem Außenstandort der Hochschule entwickeln wir seit 2018 komplexe neue Fertigungstechnologien für den 3D-Druck mit Kupfer“, erzählt die Leiterin der Arbeitsgruppe „Additive Fertigung“ Dr. Katrin Jahns. In der Gruppe laufen zurzeit zwei Promotionen und eine Reihe studentischer Arbeiten, die unterschiedliche Aspekte dieser Zukunftstechnologie im Blick haben.</p>
<p>Heute stehen den Forscherinnen und Forschern eine innovative Gasverdüsungsanlage zur Metallpulvererzeugung und ein pulverbettbasierter 3D-Drucker zur Verfügung. „Dabei wird Metallpulver mit einem Laser aufgeschmolzen und Schicht für Schicht zu einer 3D-Struktur zusammengefügt“, so Jahns weiter.</p>
<p>Der Vorteil: „Das Verfahren ermöglicht die werkzeugfreie Umsetzung nahezu jeder dreidimensionalen Geometrie“, erklärt der Projektmitarbeiter Jan-Philipp Roth. Von der Prototypenentwicklung über die Ersatzteilfertigung "on-Demand" bis hin zu Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie gibt es eine breite Palette von Anwendungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projektleitung:</strong></p>
<p>RWTH Aachen, Institut für Eisenhüttenkunde</p>
<p>Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, Institutsleiter</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:krupp@iehk.rwth-aachen.de" class="mail">krupp@iehk.rwth-aachen.de</a></p>
<p>Telefon: 0241 80-92913</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="CxSpMiddle"><strong>Kontakt für Medien und weitere Informationen:</strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Hochschule Osnabrück, Technologiecampus 3D-Materialdesign<br> Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit</p>
<p class="CxSpMiddle">Dr.-Ing. Katrin Jahns</p>
<p class="CxSpMiddle">E-Mail: <a href="mailto:k.jahns@hs-osnabrueck.de">k.jahns@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; |&nbsp; Telefon: 0541 969-3848</p>
<p class="CxSpMiddle"><br> Jan-Philipp Roth, M.Sc.</p>
<p class="CxSpMiddle">E-Mail: <a href="mailto:j.roth@hs-osnabrueck.de">j.roth@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp; |&nbsp; Telefon: 0541 321-2685</p>
<p class="CxSpMiddle">&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p><a href="https://cordis.europa.eu/project/id/958192" target="_blank" rel="noreferrer">https://cordis.europa.eu/project/id/958192</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 12:49:26 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung der Industrie: Informatik-Studium im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/11/digitalisierung-der-industrie-informatik-studium-im-fokus/</link>
                        <description>Der Studiengang Technische Informatik der Hochschule Osnabrück schließt Maschinenhaus-Transferprojekt in Kooperation mit dem VDMA erfolgreich ab.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neue Beratungs- und Veranstaltungsformate für Studierende, intensiverer Austausch mit Unternehmen, ein Erwartungscheck für Studieninteressierte: Diese und weitere Resultate präsentierten die Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bei dem Abschlussworkshop des Maschinenhaus-Transferprojekts. Das Ziel der Maschinenhaus-Initiative des VDMA: den Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften und Informatik zu erhöhen und Hochschulen in der Lehre zu beraten und zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Profil des Studiengangs schärfen und Studierbarkeit erhöhen</strong></p>
<p>Vor einem Jahr startete das gemeinsame Transferprojekt an der Hochschule Osnabrück. „Ziel war, das Profil des Studiengangs Technische Informatik zu schärfen und die Abbruchquote, gerade in den ersten Semestern, zu verringern“, so Projektleiter und VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner. Denn obwohl Studierende in Rankings die gute Raumausstattung und IT-Struktur, Unterstützung zu Beginn des Studiums und Kontakte zur Berufspraxis regelmäßig loben, gab es für die Verantwortlichen viele offene Fragen: Wie lässt sich Technische Informatik als Studienfach attraktiver machen? Welche Möglichkeiten gibt es, um die Studierbarkeit insbesondere in den ersten Semestern zu verbessern? Wie kann die Abbruchquote effektiv vermindert werden? Und wie lässt sich die Zahl der zurzeit stark nachgefragten Absolventinnen und Absolventen weiter steigern?</p>
<p>Zu diesen Leitfragen fanden im Projekt Gesprächsrunden mit Studiengangverantwortlichen, Lehrenden und Studierenden statt. Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Region haben sich am Projekt beteiligt. Mit Axel Balzer, dem Vorsitzenden des iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück e.V., war ein wichtiger Multiplikator der Informatik-Branche ins Projekt eingebunden. Die Workshops begleiteten Experten des VDMA und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung (HIS-HE). Uwe Krüger von HIS-HE erklärt: „Sich trotz vielfältiger Herausforderungen, nicht zuletzt der Bewältigung der Corona-Pandemie, einer intensiven zusätzlichen Reflexion der eigenen Lehr- und Studienangebote zu stellen, steht für die hohen Ansprüche der Lehrenden an ein sehr gutes Studienangebot für die Studierenden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele Ideen dank hoher Beteiligung am Projekt</strong></p>
<p>Der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik, Prof. Dr. Frank Thiesing, ist mit den Ergebnissen der einjährigen Zusammenarbeit mit dem VDMA und dem HIS-HE sehr zufrieden: „Das Maschinenhaus-Projekt hat uns einen Perspektivwechsel ermöglicht: Unser Studienangebot aus Sicht der Studierenden und der Arbeitgeber zu betrachten, hilft uns nun bei der Weiterentwicklung des Studiengangs“, so Thiesing.&nbsp;</p>
<p>Sein Kollege, der Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Heinz-Josef Eikerling ergänzt: „Am Projekt konnten wir viele Ideen zur besseren Studierbarkeit sammeln. Möglich war es durch die hohe Teilnahme der am Studiengang Beteiligten – und auch durch die Digitalisierung, denn aufgrund der aktuellen Lage mussten viele Termine online stattfinden.“</p>
<p>Innerhalb der kurzen Zeit zwischen Projekt-Kickoff und Abschlussworkshop konnten bereits einige Maßnahmen umgesetzt werden. So treffen sich nun regelmäßig die in den Anfangssemestern tätigen Lehrenden, um Probleme zu kommunizieren und Übergänge zwischen den Semestern zu optimieren. Studierende haben sich Veranstaltungsformate zu aktuellen Themen gewünscht, für die in den engen Grenzen des Lehrplans nur unzureichend Platz ist. Im Sommersemester wurde ein Workshop zum Thema GIT angeboten, der reges Interesse der Studierenden fand. Auch wurde ein Beratungsangebot für Studierende beim sensiblen Übergang vom zweiten in das dritte Semester etabliert. Weitere Maßnahmen sind in der Vorbereitung – etwa ein Erwartungscheck zur Technischen Informatik – oder in Prüfung.&nbsp;</p>
<p class="MsoHeader">VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner machte auf dem Abschlussworkshop noch einmal deutlich, „dass Unternehmen der Region ein sehr großes Interesse an den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs haben.“ Denn, so Zeiner weiter: „Unternehmen aus dem Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus profitieren von einem Studienangebot, das Informatik- und Maschinenbau-Know-how zusammenbringt, um innovative Produkte, Produktionsprozesse und neue Geschäftsmodelle realisieren zu können.“</p>
<p class="MsoHeader">Zur Würdigung des Engagements der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik überreichte er zum Abschluss des Projekts der Hochschule das „Maschinenhaus-Zertifikat“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong><u>Hintergrundinformationen: </u></strong></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Über die VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“</strong><br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard">Mit der Maschinenhaus-Initiative unterstützt der VDMA seit 2013 Fakultäten und Fachbereiche des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik bei der Weiterentwicklung der Lehre und der Erreichung von mehr Studienerfolg. Das Maschinenhaus versteht sich dabei als „Plattform für innovative Lehre“, die Akteure aus Hochschulen, Politik und Unternehmen miteinander vernetzt. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden.</p>
<p class="01Standard">In aktuell 59 laufenden oder bereits abgeschlossenen Transferprojekten im gesamten Bundesgebiet gelangt die Theorie in die Praxis und in individuellen Workshops wird der Status quo der Lehre analysiert und neue Maßnahmen konzipiert.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><a href="https://bildung.vdma.org/hochschule" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen zur Maschinenhaus-Initiative und aktuellen Veranstaltungen </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 08 Nov 2021 08:23:32 +0100</pubDate>
                        <title>Stipendien in Höhe von mehr als 6 Millionen Euro </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/11/stipendien-in-hoehe-von-mehr-als-6-millionen-euro/</link>
                        <description>Unternehmen unterstützen seit 10 Jahren Studierende der Hochschule Osnabrück mit Deutschlandstipendien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es entstehen erste direkte Kontakte zu Unternehmen in der Region und auch das Netzwerk aus Stipendiatinnen und Stipendiaten ermöglicht es einem, ‘auch mal über den Tellerrand zu schauen’ und sich Erfahrungsberichte der Kolleginnen und Kollegen und den jeweils dazugehörigen Unternehmen anzuhören.“ So beschreibt Maximilian Töns rückblickend seine Erfahrungen als Deutschlandstipendiat, welches er durch das Unter-nehmen Kesseböhmer erhalten hat.</p>
<p>Bereits zum zehnten Mal wurden am Donnerstag die Deutschlandstipendien an der Hoch-schule Osnabrück verliehen. Die Verleihungsfeier fand auch in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie online statt. Aus dem hochschuleigenen Fernsehstudio am Campus Lingen begrüßte Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule, die Teilnehmenden: „Es freut mich sehr, dass wir trotz der bleibenden Herausforderungen durch die Corona-Pandemie 193 Stipendien vergeben können. Es zeigt das große Engagement der Fördernden, die unsere Studierenden unterstützen und ihnen Netzwerke und immer wieder auch berufliche Perspek-tiven eröffnen.“</p>
<p>Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten eine monatliche Unterstützung von 300 Euro. Die Hälfte des Betrags kommt dabei von den fördernden Unternehmen, Verbänden und Insti-tutionen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stockt die Förderung um die gleiche Summe auf. „Ich hatte durch das Stipendium mehr Zeit, mich auf mein Studi-um zu konzentrieren und auch in dieser schweren Zeit der Pandemie weniger Sorgen, was mir geholfen hat, auch unter erschwerten Bedingungen gute Leistungen zu erbringen“, sagt Melinda Bendul, die Lehramt an berufsbildenden Schulen im Teilstudiengang Ökotrophologie studiert. Doch das Deutschlandstipendium besteht nicht nur aus einer finanziellen Unterstüt-zung. „Die Vielfalt der Förderorganisationen spiegelt sich in den unterschiedlichsten Aus-tauschbeziehungen wider“, erläutert Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung. „Unter-nehmensexkursionen, Mentoringprogramme, Eventbesuche bis hin zu gemeinsamen Kocha-benden und persönlichen Gesprächen“.</p>
<p><strong>Knapp 1.700 Studierende konnten bereits gefördert werden</strong></p>
<p>Mehr als sechs Millionen Euro sind seit 2011 an die geförderten Studierenden ausgezahlt worden. Dahinter stehen fast 1.700 Stipendien, die von Unternehmen, Stiftungen und rotari-schen Clubs gestiftet wurden. Mit Sonja Pult nahm auch eine Stipendiatin der ersten Stunde an der Veranstaltung teil und gab Einblicke in die Anfänge des Programms. Pult riet den Stu-dierenden, mutig zu sein, die Netzwerke und neuen Kontakte zu nutzen und die eigenen Ideen und Ziele zu verwirklichen. Viele Studierende, die in den ersten Durchgängen des Programms ein Stipendium erhielten, stehen mittlerweile selbst im Berufsleben und engagieren sich als Förderinnen und Förderer. Ähnlich sieht es auch Ellen Thye, Masterstudentin im Studiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaf: „Ich werde später, wenn ich genug Geld verdiene, selbst eine Förderin werden. Es hat mir noch einmal gezeigt, wie viel es wert ist, sich zu engagie-ren.“</p>
<p>Zum Jubiläum hat die Hochschule eine Broschüre mit allen Förderorganisationen und vielen Zitaten der geförderten Studierenden herausgebracht. Interessierte können sich bei der Hochschulförderung melden. Für das neue Förderjahr werden weitere Unternehmen als För-derpartner gesucht.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Jan Lukaßen<br> Telefon: 0541 969-3254<br> E-Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 11:16:39 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende und Unternehmen im regen Austausch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/studierende-und-unternehmen-im-regen-austausch/</link>
                        <description>„Students meet Business“ vernetzte mehr als 100 Studierende mit 22 Unternehmen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand die virtuelle Blockveranstaltung „Students meet Business“ statt. Das digitale Format hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende und regionale Betriebe miteinander ins Gespräch zu bringen. Mehr als 20 Unternehmen der Region präsentierten sich in halbstündigen Gesprächsrunden mehr als 100 Studierenden, die sich vorab für die einzelnen virtuellen Sitzungen angemeldet hatten. Damit verzeichneten die Veranstalter sowohl bei den Studierenden als auch bei den Unternehmen deutlich höhere Teilnehmerzahlen als bislang.</p>
<p>Nach einem kurzen Überblick über das jeweilige Unternehmen standen in den meisten Runden die Fragen der Studierenden im Vordergrund: Wann ist ein guter Zeitpunkt, um bei einem Unternehmen Interesse an einer Abschlussarbeit anzumelden? In welchen Arbeitsfeldern erwartet das Unternehmen künftig erhöhten Personalbedarf? Und welche Karriereperspektiven erwarten mich? Diese und viele weitere Fragen beantworteten die Vertreter und Vertreterinnen der Unternehmen in den bewusst klein gehaltenen Runden von maximal zehn Teilnehmenden.</p>
<p>Eingeladen zum digitalen Kennenlernen hatte die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück zusammen mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) sowie erstmals auch der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS). Die Art der Präsentation und des Gesprächs in den digitalen, aber dennoch sehr persönlichen Runden war den Unternehmen dabei freigestellt.</p>
<p>„Das große Interesse an dem Format unter dem Leitmotiv „Karrieren in der Region Osnabrück“ zeigt uns, dass wir damit tatsächlich eine Lücke schließen“, bilanziert Jan Lukaßen von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück. „Manche Fragen möchten die Studierenden gerne im Vorfeld einer Bewerbung stellen und nicht erst in einem offiziellen Bewerbungsverfahren. Dafür bietet „Students meet Business“ die perfekte Umgebung“, ist Lukaßen überzeugt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Jan Lukaßen<br> E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969 3254</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 Oct 2021 11:10:24 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulen als Orte für Begegnungen und gesellschaftliche Diskurse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/hochschulen-als-orte-fuer-begegnungen-und-gesellschaftliche-diskurse/</link>
                        <description>Future on Stage: Zum 50-jährigen Jubiläum diskutiert die Hochschule Osnabrück darüber, wie wir den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärken können </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie glücklich und „gesund“ ist unsere Gesellschaft? Und was braucht es für einen stärkeren Zusammenhalt? Diese Fragen standen in der vergangenen Woche im Mittelpunkt der ersten Future on Stage-Veranstaltung am Campus Westerberg der Hochschule Osnabrück. Zum 50-jährigen Jubiläum diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Promovierende mit Expertinnen und Experten aus der Praxis in der neuen, hochschulweiten Veranstaltungsreihe Future on Stage über drängende Zukunftsfragen.</p>
<p>„50 Jahre Hochschule Osnabrück - dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, um gemeinsam nicht nur zurückschauen, sondern auch den Blick in die Gegenwart und die Zukunft zu richten. Wie wollen wir zukünftig leben, arbeiten, uns fortbewegen, alt werden und uns ernähren? Für diese und weitere Fragen müssen wir als Gesellschaft neue Lösungen finden und unsere Zukunft aktiv mitgestalten“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram bei seiner Begrüßungsrede.</p>
<p>Eine zentrale Frage laute: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Unter dieser Überschrift hat Bertram im Anschluss auf der runden Future on Stage-Bühne gemeinsam mit Sara Josef, Geschäftsführerin des Osnabrücker Vereins Exil e.V., Kim Kalinsky, Studentin der Hochschule Osnabrück, Schwerpunkt Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit, Prof. Dr. Johannes Hirata, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere für internationale Wirtschaft sowie mit Prof. Dr. Hermann Heußner, Professor für Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt direkte Demokratie, diskutiert.</p>
<p><strong>Interaktion mit dem Publikum via Smartphone-Umfragen</strong></p>
<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Carmen Hentschel, die das Publikum immer wieder per Smartphone-Abstimmung interaktiv mit einbezog. So konnten die Gäste aktiv die Diskussion mitgestalten und beispielsweise die Frage beantworten, was aus ihrer Sicht eine glückliche Gesellschaft ausmacht. Freiheit, Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit sind einige der Schlagwörter, die kurz darauf auf den großen Bildschirmen über der Bühne erschienen. „Für mich bedeutet Solidarität, dass ich Menschen den Freiraum lasse, den sie möchten“, so Kalinsky. „Damit Solidarität und Toleranz entstehen können, müssen sich die Menschen untereinander kennenlernen– innerhalb eines Landes und über Ländergrenzen hinweg“, meinte Heußner. Hirata ergänzte: „Wir müssen einen Weg finden, miteinander mehr ins Gespräch zu kommen und uns als Menschen begegnen und respektieren.“</p>
<p>Wie schwer es ist, in der deutschen Gesellschaft anzukommen, zeigten Videosequenzen aus dem Dokumentarfilm „Newcomers“, in denen Menschen mit Fluchtgeschichte zu Wort kommen. „Wichtig ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Das fängt bereits bei der Wortwahl an, denn Sprache ist der Schlüssel für gute Kommunikation“, so Josef, „Deshalb haben wir für unseren Film den Titel ‚Newcomers‘ gewählt, um die Menschen nicht auf ihre Fluchtgeschichten zu reduzieren.“</p>
<p><strong>Mehr Begegnungen und Diskurse</strong></p>
<p>Einig sind sich alle: Für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt brauche es neben guter Kommunikation und richtigem Zuhören auch Orte für gemeinsame Begegnungen und Diskurse. Doch wer kann zu so einem Austausch einladen? Die häufigsten Nennungen des Publikums: Vereine und Bildungseinrichtungen, wie Schulen und Hochschulen. „Den Ball möchten wir gerne aufnehmen und mit Veranstaltungen wie dieser Diskurse anstoßen und Lösungsansätze für Morgen finden“, so Bertram. „Wir freuen uns über alle Menschen, die sich bei uns engagieren wollen, denn auch Ehrenamt kann einen wichtigen Teil zur Stärkung der Gesellschaft beitragen“, ergänzte Josef.</p>
<p>Die ganze Diskussion wird bald auf dem <a href="http://http://" target="www.youtube.com/HochschuleOS" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> abrufbar sein. Dort ist aktuell bereits die Future on Stage-Veranstaltung „Wasserstoff als Schlüssel der Mobilitätswende?“ vom Campus Lingen in voller Länge zu sehen.<br> <br> Die nächste <strong>Future on Stage-Veranstaltung</strong> findet am<strong> 28. Oktober 2021 um 19 Uhr am Campus Westerberg zum Thema „Wie wird pflegerische Versorgung sichergestellt?“</strong> statt. Interessierte können sich bis zum 27. Oktober <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/future-on-stage" target="_blank">anmelden</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Oct 2021 11:07:18 +0200</pubDate>
                        <title>Informatik als Motor für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/fbti-tagt-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Der Fachbereichstag Informatik zu Gast an der Hochschule Osnabrück: Hochschulvertreter und -vertreterinnen aus ganz Deutschland diskutieren über Studium und neue Berufsbilder in der IT sowie über die gesellschaftliche Relevanz ihres Fachs in Zeiten der Digitalisierung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Rund 30 (Studien-)Dekaninnen und -Dekane sowie Studiengangverantwortliche der Informatik aus ganz Deutschland und eine studentische Vertreterin trafen sich vom 10. bis 12. Oktober an der Hochschule Osnabrück, 14 weitere Gäste waren online dabei. Im Fokus des diesjährigen Fachbereichstags Informatik (FBTI) standen Anforderungen an die Lehre in Zeiten der Digitalisierung.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Viel Luft nach oben</strong></p>
<p class="01Standard">In Sachen Digitalisierung ist in Deutschland noch viel Luft nach oben. Das zeigte sich besonders deutlich in Zeiten von Lockdowns; das Thema hat auch die politische Diskussion bei der letzten Bundestagswahl geprägt. Klar ist: Informatik-Studierende von heute und morgen werden unsere Zukunft nachhaltig gestalten. Welche Kenntnisse und Fertigkeiten brauchen sie dafür? Was bedeutet das für die praxisnahe Lehre an (Fach-) Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften? Und was macht eine gute Lehre aus: Wie können sich Online-, Präsenz- und Hybridformate sinnvoll ergänzen? – Das sind nur einige Themen, die die Mitglieder des Fachbereichstags Informatik vor Ort und online diskutierten.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weichen für mehr als 110.000 Studierende stellen</strong></p>
<p class="01Standard">Der Fachbereichstag Informatik repräsentiert über 60 Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften mit insgesamt über 100 Studiengängen und mehr als 110.000 Studierenden. „Die Informatik zählt derzeit zu den attraktivsten Studiengängen in Deutschland, Absolventinnen und Absolventen finden hervorragende Berufschancen“, freut sich der FBTI-Vorsitzende Prof. Dr. Klaus Lang. Mit der steigenden Bedeutung der IT in allen Lebensbereichen verändern sich jedoch die Berufsbilder künftiger Fachleute. Deshalb kommen die Mitglieder des Fachbereichstags jährlich zusammen, um über die Anforderungen an die moderne Lehre sowie über Fachfragen der Informatik und hochschulpolitische Positionen zu diskutieren. Der Austausch der Professorinnen und Professoren des Fachs hat also Auswirkungen nicht nur für Zehntausende Studierende an ihren Hochschulen, sondern mittelbar auch für die gesamte Gesellschaft. Prof. Lang betont: „Die Wirkungen der Informatik auf unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung sind für uns von großer Bedeutung.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Digitalisierung bietet Chancen für Leben, Lernen und Arbeiten</strong></p>
<p class="01Standard">Technische und gesellschaftliche Lösungen durch Informatik sprach auch der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, in seinem Grußwort an: „Wir haben in den letzten Monaten festgestellt, was für eine große Innovationskraft Krisen entfalten können. Dank der Digitalisierung konnten wir an der Hochschule den Lehrbetrieb für unsere mehr als 14.000 Studierenden aufrechterhalten und sind im ‚Social Distancing‘ in vielen Bereichen näher zusammengerückt.“ Digitalisierung biete viele Chancen für Leben, Lernen und Arbeiten – deshalb habe die Hochschule bereits vor der Pandemie ein Vizepräsidentenamt für Digitalisierung eingeführt.</p>
<p class="01Standard">Der Gastgeber, Prof. Dr. Frank Thiesing, verwies auf fünf Digitalisierungsprofessuren vom Land Niedersachsen, die die Hochschule 2019 wettbewerblich einwerben konnte. Er betonte eine enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft: "Den Wandel der traditionellen Industrie – ob Fahrzeug-, Agrar- oder Verfahrenstechnik – zur Industrie 4.0 begleiten wir als Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik in vielen gemeinsamen Projekten", so der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Vielfältiges Programm</strong></p>
<p class="01Standard">So vielfältig wie die Einsatzfelder der Informatik waren auch Themen der Fachvorträge: Jan Horstmann, Geschäftsführer Konstruktion und Entwicklung beim Landmaschinen-Hersteller Krone in Spelle, sprach über die Digitalisierung in der Agrartechnik. Eindrucksvoll in der Praxis dargestellt wurde diese Entwicklung beim Besuch des <a href="/neubau-agro-technicum/" target="_blank">Agro-Technicums</a>, das gerade auf dem Campus Westerberg der Hochschule Osnabrück entsteht. „Digitalisierung der Hochschule“ war der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Jörg Kreiker, Vizepräsident für Digitalisierung an der Hochschule Fulda. Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbunds und Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück, nahm die Lehre in Zeiten der Pandemie in den Fokus. Data Science und neue Berufsbilder in der IT waren weitere Themen beim Austausch der Fachleute. Das kulturelle Rahmenprogramm bot neben einem Empfang im Rathaus mehrere Führungen durch Museen und die Altstadt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auszeichnung von Nachwuchstalenten</strong></p>
<p>Ein Höhepunkt der diesjährigen Tagung war die feierliche Prämierung der besten Abschlussarbeiten in der Informatik. Der Preis für die beste Masterarbeit ging an Timo Wasiela. Der Absolvent der Hochschule Osnabrück hat sich darin mit dem Open-Source-System „Kubernetes“ befasst. Der Preisstifter Malte Glüsenkamp, Prokurist des Osnabrücker Unternehmens Netrocks und der betreuende Professor Frank Thiesing gehörten zu den ersten Gratulanten – ebenso wie Jan Düttmann, Geschäftsführer der Archimedon Software und Consulting GmbH, ebenfalls aus Osnabrück, wo die ausgezeichnete Abschlussarbeit erstellt wurde.</p>
<p>Düttmann sponserte und überreichte wiederum den Preis für die beste Bachelorarbeit. Diese Auszeichnung erhielt Tim Schröder. Der Absolvent der Nordakademie in Elmshorn erzielte hervorragende Noten sowohl an seiner Hochschule als auch in seinem Auslandssemester an der renommierten Universität von Kalifornien in Berkeley. In seiner Abschlussarbeit befasste er sich mit dem Monitoring lernender Systeme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong><u>Informationen für die Medien:</u></strong></p>
<p>Prof. Dr. Klaus Lang<br> Technische Hochschule Bingen<br> Telefon: 06721 409-266, E-Mail: <a href="mailto:lang@th-bingen.de" class="mail">lang@th-bingen.de</a></p>
<p><br> Prof. Dr. Frank Thiesing<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-3720, E-Mail: <a href="mailto:f.thiesing@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.thiesing@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Oct 2021 09:51:01 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreicher Berufseinstieg dank Mentoring.INTERKULT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/erfolgreicher-berufseinstieg-dank-mentoringinterkult/</link>
                        <description>Programm der Hochschule Osnabrück bringt internationale Studierende und Unternehmen zusammen - noch Plätze frei für Praxispartner</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor sechs Jahren ist sie zum Studium aus Ecuador nach Osnabrück gekommen. Nun schreibt Josefa Davalos an der Hochschule Osnabrück ihre Masterarbeit im Studiengang Management in Nonprofit-Organisationen und hat bereits vor ihrem Abschluss ein Jobangebot in der Tasche. Über das Hochschul-Programm Mentoring.INTERKULT ist die Studentin mit der Heilpä-dagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) in Kontakt gekommen, konnte dort ein Praktikum machen und hat nun sogar eine Stelle angeboten bekommen. Möglich geworden ist das durch die Betreuung und Beratung ihrer Mentorin Pia Röhner, Bereichsleiterin bei der HHO. Beim Mento-ring.INTERKULT-Projekt werden internationale Studierende von einer Mentorin oder einen Mentor aus einem beteiligten Unternehmen oder einer Organisation individuell unterstützen.</p>
<p>„Das Programm ist eine super Möglichkeit für internationale Studierende einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Arbeitswelt hier funktioniert“, erläutert Davalos. „Durch das Projekt habe ich außerdem gemerkt, dass ich nicht alleine bin und dass viele andere vor den gleichen Herausforderungen stehen, wie ich. Wir internationalen Studierenden haben uns also auch gegenseitig ausgetauscht und unterstützt“. Die Beziehung mit ihrer Mentorin sei aber das Highlight gewesen. „Das ist für mich etwas ganz Besonderes. Wenn man so weit weg ist von Zuhause, dann ist vieles noch ein bisschen fremd. Hier in Deutschland funktionieren viele Dinge, zum Beispiel der Bewerbungsprozess, einfach komplett anders, als in meinem Heimatland. Und dann eine Person zu haben, der man vertrauen kann und die Unterstützung bietet, das ist ganz wichtig“, findet Davalos. Die Studierenden werden auf Basis der individuellen Profile und unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche mit den Mentorinnen und Mentoren gematcht. Daneben gehören verschiedene Workshops und Netzwerktreffen zum Programm.</p>
<p><strong>Win-Win Situation für internationale Studierende und Unternehmen</strong></p>
<p>Auch die beteiligten Praxispartner profitieren von dem Programm. „Fachkräfte werden überall händeringend gesucht. Deswegen sind solche niedrigschwelligen Programme wichtig, um überhaupt erstmal miteinander in Kontakt zu kommen“, sagt Röhner. Daher steht für sie fest, dass sie sich auch am zweiten Durchlauf des Programmes beteiligen möchte: „Josefa und ich planen zusammen einen Studierenden zu begleiten. Unsere Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden uns dabei sicherlich eine große Hilfe sein.“</p>
<p>Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Programmleiterin von Mentoring.INTERKULT freut sich über den Erfolg des ersten Durchgangs und erläutert den Hintergrund des Projektes der Hochschule Osnabrück: „Internationale Studierende sind als Fachkräfte begehrt, schaffen es aber nur selten nach Abschluss des Studiums direkt in den deutschen Arbeitsmarkt einzusteigen. Unser Programm unterstützt die Studierenden daher bei dem Übergang.“</p>
<p>Der nächste Durchgang von Mentoring.INTERKULT startet im November. 18 Studierende aus 14 Ländern und verschiedensten Studiengängen nehmen in diesem Jahr daran teil. „Derzeit befinden wir uns im Matching der neuen Studierenden mit ihren Mentorinnen und Mentoren. Viele Beteiligte aus der letzten Runde sind gerne wieder mit dabei und einige konnten wir bereits zusammenbringen. Allerdings suchen wir noch Mentorinnen und Mentoren und planen langfristig einen Pool aus Praxispartnern aufzubauen“, sagt Cantó. Interessierte Unternehmen und Einrichtungen aus der Region Osnabrück können sich unter <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a> melden. Weitere Informationen zu dem Programm sind auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/learningcenter/mentoringinterkult/" target="_blank">Website der Hochschule</a> verfügbar.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Programm Mentoring.INTERKULT wurde im LearningCenter der Hochschule Osnabrück entwickelt, im Rahmen des INTEGRA-Programms gefördert und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. An der Hochschule wird das Programm in enger Koope-ration mit dem Center for International Students (CIS) und der Hochschulförderung umgesetzt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Marcia Bielkine<br> E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3112</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 15 Oct 2021 13:22:14 +0200</pubDate>
                        <title>Absolvent der Hochschule Osnabrück für beste Informatik-Masterarbeit in Deutschland ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/absolvent-der-hochschule-osnabrueck-fuer-beste-informatik-masterarbeit-in-deutschland-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Timo Wasiela, Absolvent des Masterstudiengangs „Informatik – Verteilte und mobile Anwendungen“, erhält den Preis des Fachbereichstags Informatik für die beste Masterarbeit. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Timo Wasiela, Absolvent der Hochschule Osnabrück, hat im zurückliegenden Jahr die beste Masterarbeit im Fach Informatik an einer deutschen Fachhochschule verfasst. Zu diesem Ergebnis kommt die Jury des Fachbereichstags Informatik (FBTI), in dem über 60 deutsche Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit über 110.000 Informatik-Studierenden vertreten sind. Die Fachgesellschaft hat auf den Nachwuchsinformatiker auf ihrer diesjährigen Tagung in Osnabrück ausgezeichnet. Malte Glüsenkamp, Prokurist des Osnabrücker Unternehmens Netrocks, hat den Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro gestiftet. Zusammen mit dem Vorstand des Fachbereichstags, Prof. Dr. Klaus Lang, überreichte er jetzt die Auszeichnung an den talentierten Absolventen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Im Fokus: Einsatz freier Software in kleinen Unternehmen</strong></p>
<p>Auf über 170 Seiten untersuchte der damalige Masterstudent, wie sich eine kommerzielle, in Osnabrück entwickelte Software für Projekt- und Personalmanagement mit dem frei verfügbaren Werkzeug namens „Kubernetes“ betreiben lässt – und das unabhängig von der Unternehmensinfrastruktur. "Mit Kubernetes lassen sich auch komplexe Systeme aus vielen Komponenten leicht managen", sagt Wasiela.</p>
<p class="01Standard">„Timo Wasiela hat technologisch, praktisch und betriebswirtschaftlich aufgezeigt, wie eine kleine oder mittelständische Firma diese Technologie gewinnbringend einsetzen kann“, erklärt der Erstprüfer der prämierten Abschlussarbeit, Prof. Dr. Frank Thiesing. Diese Lösung biete viel Potential: „Damit wird für KMU ein Betrieb von Software in der öffentlichen Cloud praktikabel – auch Datensicherheit und Datenschutz werden in der Arbeit berücksichtigt“, so der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik.</p>
<p class="01Standard">„Der Themenbereich der Cloud mit den zugehörigen Technologien und Konzepten ist&nbsp;sehr spannend, da er sowohl für&nbsp;die Forschung als auch für die Wirtschaft aktuell von großer Bedeutung ist“, findet der ausgezeichnete Absolvent. Er schaut optimistisch in seine berufliche Zukunft: „Durch die&nbsp;Erfahrungen, die ich während meiner&nbsp;Masterarbeit sammeln konnte, stehen mir nun&nbsp;viele Türen offen.“</p>
<p class="01Standard">Entstanden ist Wasielas Masterarbeit, wie zuvor schon seine Bachelorarbeit, im Osnabrücker Unternehmen Archimedon Software und Consulting. „Die außergewöhnlich umfangreiche, fundierte Analyse hilft uns, eine wichtige Richtungsentscheidung zu treffen, wie wir diese Software auf Kubernetes unserer Kundschaft anbieten können“, betont der Archimedon-Geschäftsführer Jan Düttmann. Wie Thiesing, hat er bereits die Bachelorarbeit des prämierten Absolventen vor dreieinhalb Jahren betreut.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Schon während des Masterstudiums im Unternehmen gearbeitet</strong></p>
<p class="01Standard">Seit seinem Bachelorabschluss im März 2018 studierte der heute 27-Jährige im Masterstudiengang „Informatik – Verteilte und mobile Anwendungen“ und arbeitete nebenbei bei der Firma Archimedon. Ein spezielles Studienmodell der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik ermöglicht diese Kombination. Rund die Hälfte aller Studierenden der Fakultät nutzen diese Gelegenheit. Sie arbeiten neben dem Masterstudium in Unternehmen oder an Forschungsprojekten der Hochschule Osnabrück. So gewinnen sie bereits während des Studiums berufspraktische Erfahrungen und können gleichzeitig ihr Studium finanzieren. Timo Wasiela findet dieses Modells „ideal“, um bereits&nbsp;während des Studiums&nbsp;wertvolle&nbsp;praktische Erfahrungen zu sammeln: „In Kombination mit dem ohnehin&nbsp;praxisnahen Studium an der Hochschule Osnabrück wurde ich dadurch sehr gut auf meinen weiteren beruflichen Werdegang vorbereitet“, betont er.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p><strong>Preis für die beste Bachelorarbeit geht nach Elmshorn</strong></p>
<p>Der Archimedon-Chef Jan Düttmann hatte auf der FBTI-Feierstunde in der Caprivi-Lounge der Hochschule Osnabrück eine Doppelrolle: als Betreuer der besten Masterarbeit und als Sponsor des FBTI-Preises für die beste Bachelorarbeit. Diese Auszeichnung ging an Tim Schröder. Der Absolvent der Nordakademie in Elmshorn erzielte hervorragende Noten sowohl an seiner Hochschule als auch in seinem Auslandssemester an der renommierten Universität von Kalifornien in Berkeley. In seiner Abschlussarbeit befasste er sich mit dem Monitoring lernender Systeme.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong><u>Informationen für die Medien:</u></strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Frank Thiesing<br> Telefon: 0541 969-3720<br> E-Mail: <a href="mailto:f.thiesing@hs-osnabrueck.de">f.thiesing@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 09:20:48 +0200</pubDate>
                        <title>Naturverträgliche Bewirtschaftung und mehr Biodiversität in der Landwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/naturvertraegliche-bewirtschaftung-und-mehr-biodiversitaet-in-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Universität und Hochschule Osnabrück am Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz“ beteiligt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Zur Bekämpfung von Unkraut werden häufig Herbizide eingesetzt. Zwar sichern sie der Landwirtschaft hohe Erträge, tragen jedoch ebenso zum Artenrückgang bei. Im Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (CognitiveWeeding)“ wird unter Beteiligung der Universität und Hochschule Osnabrück das Schadpotential dieser Pflanzen näher untersucht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert diese Untersuchung mit insgesamt drei Millionen Euro.</p>
<p class="Default">Die Universität Osnabrück ist im Bereich der Agrarfernerkundung beteiligt und erhält einen Anteil von fast 375.000 Euro. Die Hochschule Osnabrück bringt neben pflanzenbaulichem Fachwissen Know-how zur Entwicklung von Sensorapplikationen in der Landwirtschaft ein und wird mit fast 1,2 Millionen gefördert. Weitere Projektpartner sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH, die Amazone-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG und Farming Revolution.</p>
<p>Die Ackerbegleitflora kann bei unterlassener Regulierung zu großen Ertragsverlusten führen. „Ziel des Forschungsvorhabens CognitiveWeeding ist es, einen Lösungsansatz mit einer veränderten Sichtweise auf die Ackerbegleitflora und der damit einhergehenden Unkrautregulierung zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der Ertragssicherheit stehen dabei der Erhalt und die Steigerung der Biodiversität im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau im Zentrum“, erklärt Konsortialführer Dr. Dieter Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung an der Hochschule Osnabrück.<br> <br> Im Gegensatz zum Unkraut sind andere, im Acker spontan auftretende Pflanzenarten ertragsbezogen weniger problematisch und werden als Beikraut bezeichnet. Um über diese Beikräuter und Unkräuter sowie deren Auswirkungen auf das gesamte ackerbauliche Produktionssystem mehr zu erfahren, werden drohnen- und bodengestützte Sensorsysteme zur Pflanzenerkennung eingesetzt. „Mit multi- und hyperspektralen UAV-Bilddaten soll die Begleitflora nach Pflanzenart bestimmt und ihre phänologische Entwicklung erfasst werden“, erläutert Dr. Thomas Jarmer vom Institut für Informatik der Universität Osnabrück.</p>
<p class="Default">Zusätzlich setzen die Wissenschaftler der Universität eine drohnengestützte LiDAR-Sensortechnik (dreidimensionales Laserscanning) ein, um weitere Informationen über die Pflanzen zu erhalten. „Dabei erfolgt gleichzeitig eine manuelle Erfassung der Ackerbegleitvegetation und des Entwicklungszustandes der Kultur“, ergänzt Jarmer, der im Projekt die Fernerkundung vertritt.</p>
<p class="Default">Anhand der gewonnenen Daten erhalten die Landwirte KI-basierte Empfehlungen für entsprechende teilflächenspezifische Maßnahmen (mechanisch/chemisch). Diese Vorgehensweise wird anschließend mit den praxisüblichen Verfahren verglichen, um die Wirkung zu quantifizieren.</p>
<p class="Default">Ziel des Projektes ist es, durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung den Herbizideinsatz durch Duldung unkritischer Beikräuter zu reduzieren und zusätzlichen Lebensraum für Insekten zu schaffen. Trautz: „Wir erhoffen uns einen Beitrag zur Ressourcenschonung mit positiven Auswirkungen auf die Biodiversität.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 11:49:14 +0200</pubDate>
                        <title>Start des 12. Durchlaufs des Niedersachsen-Technikums</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/start-des-12-durchlaufs-des-niedersachsen-technikums/</link>
                        <description>Am 3. September ist der 12. Durchgang des Niedersachsen-Technikums gestartet. 52 junge Frauen werden in den kommenden sechs Monaten an diesem erfolgreichen Berufsorientierungsprogramm für (Fach-)Abiturientinnen teilnehmen. Sie alle wurden jetzt in einer digitalen Feierstunde willkommen geheißen. Die „Technikantinnen“ werden bis Ende Februar 2022 ein bezahltes Praktikum in einem MINT-Unternehmen absolvieren und gleichzeitig den Alltag an einer Hochschule oder Universität in Niedersachsen kennenlernen.  
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2010 bietet das Niedersachsen-Technikum jungen Frauen mit (Fach-)Abitur die Möglichkeit, ein Berufsfeld im MINT-Bereich kennenzulernen. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und damit für einen Studien- und Berufsweg, den Frauen noch immer deutlich seltener als Männer ergreifen.</p>
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<p>Während des Niedersachsen-Technikums sind die sogenannten Technikantinnen vier Tage pro Woche in einem Unternehmen beschäftigt und studieren an einem Tag in der Woche auf Probe. So können sie in einen MINT-Beruf „hineinschnuppern“ und sich eine fundierte Meinung dazu bilden, ob dieser Berufsweg für sie in Frage kommt. Gleichzeitig knüpfen sie wertvolle Kontakte. Zusätzlich gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm. Hier können die Technikantinnen weitere Unternehmen kennenlernen, digitale und überfachliche Kompetenzen erwerben sowie unterschiedliche Fachrichtungen an Hochschulen oder Universitäten erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>"Haben Sie den Mut, Ihr Interesse an MINT in Ihre Berufswahl einzubeziehen“</strong></p>
<p>Das Grußwort der diesjährigen Startveranstaltung sprach die Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Dr. Sabine Johannsen. Sie wandte sich direkt an die Technikantinnen: „Um den exzellenten Nachwuchs, nämlich Sie, für das Land Niedersachsen zu erhalten, wollen wir Sie, liebe Schulabsolventinnen, mit Spaß und Neugierde für MINT-Berufe gewinnen. Haben Sie den Mut, Ihre Leistungen und Interessen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in Ihre Berufswahl einzubeziehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir auf Frauen nicht verzichten“</strong></p>
<p>Im darauffolgenden Interview mit der Moderatorin Julia Graw, selbst ehemalige Technikantin, erzählte der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz und Präsident der TU Clausthal Prof. Dr. Joachim Schachtner von seinen eigenen Umwegen in der Berufsfindung und betonte die Wichtigkeit und besondere Stellung des Niedersachsen-Technikums: „Es geht um das Thema der Gleichstellung und Frauenförderung: Wir benötigen dringend gut ausgebildete Fachkräfte, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Gerade im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir es uns gar nicht leisten, dass Frauen immer noch zögern oder nicht ausreichend Unterstützung erhalten, einen technischen Beruf oder ein naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.“ Das Technikum, so Schachtner, biete die Möglichkeit, eine fundierte Entscheidung für die Zukunft zu treffen und sei ein Erfolgsmodell: „Etwa neunzig Prozent der Teilnehmerinnen entscheiden sich im Anschluss für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium oder eine entsprechende Fachausbildung.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Umfangreiches Programm mit Fokus auf Digitalisierung</strong></p>
<p>Das Team des Niedersachsen-Technikums hat ein umfangreiches Programm für die Technikantinnen der diesjährigen Kohorte auf die Beine stellt. „Die Teilnehmerinnen können sich auf ein intensives Semester in ihren Unternehmen und an unseren Hochschulen freuen“, so die Gesamtkoordinatorin Judith Bräuer: „Im Fokus steht dabei insbesondere der Erwerb von Digitalisierungskompetenzen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum ist ein MINT-Berufsorientierungs-Angebot für junge Frauen, das mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent Schulabsolventinnen mit Abitur oder Fachabitur zu einer Entscheidung für ein technisches Studium respektive eine technische Ausbildung führt. Das erfolgreiche Kooperationsprogramm niedersächsischer Hochschulen und Unternehmen wurde 2010 erstmalig an der Hochschule Osnabrück erprobt und wird seit 2012 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur an weiteren Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen angeboten. Aktuell beteiligen sich 110 regionale Unternehmen sowie neun Hochschulen und Universitäten an dem Kooperationsprogramm, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziell gefördert und von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt wird. Dazu zählen Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Stiftung Universität Hildesheim, Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p class="02Fett">Hochschule Osnabrück</p>
<p class="02Fett">Judith Bräuer</p>
<p class="02Fett">Zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums</p>
<p class="02Fett">E-Mail: <a href="mailto:judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de">judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Art</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Sep 2021 17:23:54 +0200</pubDate>
                        <title>„Neues Gebäude-Ensemble unterstreicht Attraktivität Osnabrücks als Hochschulstandort für Musik“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/neues-gebaeude-ensemble-unterstreicht-attraktivitaet-osnabruecks-als-hochschulstandort-fuer-musik/</link>
                        <description>Vertreterinnen und Vertreter der Dieter Fuchs Stiftung besuchen Neubau des Instituts für Musik -  zukünftiger Ort der Begegnung und Kreativität für Studierende aus den Bereichen Jazz, Pop, Musical und Klassik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 07.09.2021) Ein Probenhaus, ein Bewegungshaus und ein Bühnenhaus in Form von drei Gitarren-Plektren, die durch eine großzügige Passage miteinander verbunden sind: So sieht das neue, zweigeschossige Gebäude-Ensemble des Instituts für Musik (IfM) an der Caprivistraße aus. Im Laufe des kommenden Wintersemesters werden die Räumlichkeiten von der Hochschule bezogen. Ermöglicht wurde der Bau nicht zuletzt durch das Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die den Neubau mit 1,25 Millionen Euro fördert und sich nun vor Ort über den aktuellen Stand informiert hat<br> „Ein atemberaubendes Bauwerk mit einer sehr außergewöhnlichen Architektur – außen wie innen verwirklicht mit viel Liebe zum Detail“, fasst Christian Wulff, Vorsitzender des Kuratoriums der Dieter Fuchs Stiftung und Bundespräsident a.D., seinen Eindruck während der Führung durch den Neubau zusammen. „Das neue Gebäude-Ensemble unterstreicht optisch die hohe Qualität der Ausbildung am Institut für Musik und fördert die Attraktivität Osnabrücks als Hochschulstandort für Musik.“<br> <br> Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über das Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die sich an vielen Stellen für die Hochschule einsetzt: „Wir danken der Dieter Fuchs Stiftung, die mit ihrer Förderung des Neubaus einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Ausbildungsqualität am Institut für Musik nicht nur zu sichern, sondern sie auch auf ein nächstes Level zu heben.“<br> <br> <strong>Bühnensaal, Tonstudio und Proberäume mit Schallschutzisolierung</strong><br> Im Inneren des Neubaus entsteht unter anderem ein acht Meter hoher Bühnensaal für etwa 190 Gäste und genug Platz für das Sinfonieorchester des IfM, für Musicalaufführungen oder größere Pop- und Jazzkonzerte. Nebenan befindet sich ein Tonstudio, das mit dem Saal verbunden ist und somit auch größeren Ensembles Tonaufnahmen ermöglicht. Zur Vorbereitung auf ihre großen Aufritte werden den Studierenden verschiedenste Proberäume und Tanzsäle zur Verfügung stehen.<br> <br> „Wichtig war uns neben einer sehr guten Akustik im Bühnensaal und den Proberäumen auch eine sehr gute Schallschutzisolierung, sodass beispielsweise Schlagzeug und Gesang ungestört voneinander proben können. Zudem sorgt die Außenfassade dafür, dass zwar viel Licht in die Räume fällt, die Studierenden jedoch ungestört von der Außenwelt Proben können“, erläutert Bauleiterin Christina von Zitzewitz die Besonderheiten des Baus.<br> <br> Prof. Sascha Wienhausen, Leiter des Instituts für Musik, ergänzt weitere Vorteile des neuen Dreiklangs an der Caprivistraße: „Durch den Neubau können wir die in der ganzen Stadt verteilten, angemieteten Proberäume an einem Ort bündeln. Dieser neu geschaffene Musik-Campus wird ein Ort der Kreativität und Begegnungen sein. Er wird zudem die Vernetzung der Studierenden aus den verschiedenen Studienrichtungen Jazz, Pop, Musical oder Klassik enorm fördern.“<br> Schon jetzt stellt er eine erhöhte Nachfrage nach den Studienangeboten fest: „Nicht nur die Qualität der Bewerbungen hat sich in den letzten zwei Jahren erhöht. Auch die Annahmequoten mit aktuell bis zu 90 Prozent sind im Vergleich zu anderen Musikhochschulen extrem hoch.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br> 2017 fand ein umfangreicher Architektenwettbewerb für den Neubau des Instituts für Musik statt. Mit dem Architekturbüro Ahrens &amp; Pörtner aus Hilter erhielt ein Unternehmen aus der Hochschulregion Osnabrück den Auftrag zur Umsetzung. Der Bau hat ein Volumen von rund 11 Millionen Euro. 1,25 Millionen Euro stiftet die Dieter Fuchs Stiftung. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des etwa 1.400 Quadratmeter großen Gebäude-Ensembles ist für das Wintersemester 2021/22 geplant.</p>
<p><br> <strong>Engagement der Dieter Fuchs Stiftung an der Hochschule Osnabrück</strong><br> Die Dieter Fuchs Stiftung engagiert sich seit Jahren in vielfältiger Weise an der Hochschule Osnabrück. Sie fördert beispielsweise eine&nbsp;Stiftungsprofessur in der Agrartechnik und unterstützt das&nbsp;Food Future Lab. Koordiniert werden diese und andere Förderungen durch die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/hochschulfoerderung/" target="_blank">Hochschulförderung</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IfM</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 08:13:13 +0200</pubDate>
                        <title>Sechs Zukunftsideen für die Welt von morgen: Studentische Projektmesse der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/6-loesungen-fuer-morgen/</link>
                        <description>Studierende der Hochschule Osnabrück haben in diesem Sommersemester sechs „Lösungen für die Welt von morgen“ entwickelt und auf der gleichnamigen Online-Projektmesse vorgestellt. Die beiden besten Ideen erhielten Preise, gestiftet von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">19 Studierende der Informatik sowie 17 Studierende der Elektrotechnik und Mechatronik an der Hochschule Osnabrück haben in diesem Sommersemester sechs praxisnahe Projekte bearbeitet – teils in Kooperation mit Unternehmen der Region. Auf der Online-Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 22. Juli stellten je drei Elektrotechnik- und Informatik-Teams Ergebnisse ihrer Semesterarbeiten vor und ernteten viel Lob – sowohl von ihren Betreuern als auch von über 60 Messegästen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Praxisrelevante Aufgaben interdisziplinärer Teams</strong></p>
<p>Szenarien virtueller Inbetriebnahmen in einer Smart Factory, selbstfahrendes Modellfahrzeug OSCAR, eine Schließfach-Sharing-App oder sichere Rückverfolgbarkeit von Produktionsketten: Von März bis Ende Juli widmeten sich 36 Fünftsemester der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) praxisrelevanten Themen. Die Arbeitsgruppen übten sich kurz vor dem Studienabschluss in der interdisziplinären Projekt- und Teamarbeit auf Distanz.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Mit technischen Lösungen die Welt positiv verändern</strong></p>
<p class="01Standard">Die besten Teams der Elektrotechnik- und der Informatik-Sessions erhielten mit 1.000 Euro dotierte Preise, gestiftet von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung. Dr. Thomas Schulze, der Vorstandsvorsitzende der Ulderup-Stiftung, erklärte in seinem Grußwort die Gründe für dieses Engagement: „Erstens sind wir uns sicher, dass Technik vieles dazu beitragen kann, die Welt positiv zu verändern. Zweitens sind technische Lösungen heute meist fachübergreifend und werden in Zukunft kaum von einzelnen Disziplinen zu bewältigen sein. Deshalb finden wir die Projektarbeit an der Fakultät IuI sehr wichtig und förderungswürdig.“</p>
<p class="01Standard">Dr. Schulze wirkte mit Dr. Felix Loske, Prof. Dr. Thomas Mechlinski, Frank Meier, Christian Muris, Prof. Dr. Sandra Rosenberger und Miriam Wassmann in der Jury mit, die die innovativsten Projektarbeiten ausgewählt hat. Die Fachleute aus regionalen Unternehmen und der Hochschule lobten bei der Preisverleihung die durchweg hohe Qualität aller Projekte und sprachen von einer „knappen Entscheidung“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Ausgezeichnete Projekte: Satellitengestützte Datennetzwerke und „Intelligente Fabrik“ im Fokus</strong></p>
<p class="01Standard">Studierende der Medien- und Technischen Informatik Daniel Vogel, Benno Steinkamp, Christoph Freimuth, Johann Neuhaus und Mai Pietzonka erstellten in ihrem Projekt eine besondere 3D-Visualisierung der Erdkugel. Sie zeigt sowohl Standorte der Betreiber von Satellitennetzen als auch die Satelliten in der Umlaufbahn und die Position von Endgeräte an. Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Julius Schöning entstand in Kooperation mit der Osnabrücker G&amp;S IT Group GmbH, die Managementsoftware für Satellitennetzwerke entwickelt und weltweit vertreibt. „Das Unternehmen hat eine Anwendung für die Betreiber erstellt, um die Überwachung und Verwaltung von Satellitennetzwerken zu erleichtern. Sie basierte bisher auf einer konventionellen Kartenansicht“, erzählt der Student Benno Steinkamp: „Mit unserer Lösung können nun wichtige Parameter in 3D dargestellt werden, später lässt sich damit auch das Leistungsverhalten zwischen Endgeräten und Satelliten visualisieren.“</p>
<p class="01Standard">Sechs Studierende der Elektrotechnik absolvierten ihr interdisziplinäres Projekt im Maschinenbau-Labor für Handhabungstechnik und Robotik. Christoph Sopha, Niklas Heuer, Chiara Jensch, Luka Kindler, Fabienne Nittka und Jorit Welzel optimierten eine verteilte intelligente Produktionsanlage („smart factory“), bei der die einzelnen Stationen untereinander Daten austauschen und miteinander kommunizieren können. Ziel des von Prof. Dr. Dirk Rokossa betreuten Projekts war, die Auslastung der robotergestützten Produktionsanlage mit einem neuen Montage-Szenario zu erhöhen. „Damit der Mensch in dem Szenario die Möglichkeit hat, zu interagieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen, war eine bisher noch nicht vorhandene Eingabe erforderlich“, sagt Teamsprecher Christoph Sopha: „Wo vorher ausschließlich eine selbstgesteuerte Anlage war, entstand in unserem Projekt ein komplexeres System – es kann sowohl selbst- als auch menschengesteuert agieren, was die gesamte smart factory flexibler und agiler macht.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Zukunftslösungen im kommenden Semester</strong></p>
<p class="01Standard">Die Organisatoren der Projektmesse, Prof. Dr. Winfried Gehrke und Prof. Dr. Frank Thiesing sowie der IuI-Dekan Prof. Dr. Alexander Schmehmann gratulieren den Siegerteams zu ihrem Erfolg und lobten auch die Ergebnisse der anderen Projektgruppen. Ihr Dank ging an die beiden Preisstifter und die Jurymitglieder. Der Studiendekan Thiesing lud alle Anwesenden bereits zur nächsten Projektmesse im kommenden Februar ein: „Auch dort werden Ihnen sicher wieder überraschende, kreative Zukunftslösungen präsentiert.“ Informationen und Kurzvideos zu den Projekten dieses Sommersemesters stehen auch nach der Messe online bereit: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong><u>Weitere Informationen:</u></strong><br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Elektrotechnik-Projekte:</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr.-Ing. Winfried Gehrke<br> Telefon: 0541 969-2184<br> E-Mail: <a href="mailto:w.gehrke@hs-osnabrueck.de">w.gehrke@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Informatik-Projekte: </strong><br> Prof. Dr. Frank Thiesing<br> Telefon: 0541 969-3720<br> E-Mail: <a href="mailto:f.thiesing@hs-osnabrueck.de">f.thiesing@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Jul 2021 13:02:16 +0200</pubDate>
                        <title>Design-Lösungen für Flughäfen der Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/designloesungen-fuer-flughaefen-der-zukunft/</link>
                        <description>Mandra Bensmann und Alicia Lampe, Absolventinnen der Hochschule Osnabrück, entwickelten zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zwei Designkonzepte für das Personal zukünftiger Flughafenleitstände.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Ob Sommerurlaub oder Dienstreise – der Weg zum Ziel führt oft über einen Flughafen. Dort herrscht meist Hochbetrieb: Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften, Flugsicherung und Bodenabfertigung müssen eng zusammenarbeiten, um Sicherheitsstandards einzuhalten und die Servicequalität zu sichern. Ein Flughafenleitstand kann dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern. Wie kann die Arbeitsumgebung in solch einer Betriebszentrale der Zukunft aussehen? Mit diesem Thema haben sich zwei Absolventinnen des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Osnabrück in ihrer Abschlussarbeit auseinandergesetzt.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Designkonzepte aus Nutzerperspektive erarbeitet</strong></p>
<p class="01Standard">Mandra Bensmann und Alicia Lampe haben am DLR-Institut für Flugführung Designkonzepte für die Arbeitsumgebung eines Flughafenleitstandes gestaltet. Das Institut für Flugführung ist seit Jahrzehnten die führende Forschungseinrichtung im Bereich Flughafenmanagement (Total Airport Management) und entwickelt Konzepte, um die Zusammenarbeit am Flughafen zu verbessern. Die Designkonzepte von Bensmann und Lampe sind sowohl für eine zentrale als auch für eine dezentrale Variante eines Leitstandes gedacht. „Uns war es besonders wichtig, die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer einzunehmen“, so Alicia Lampe: „Um ihre Anforderungen zu verstehen, haben wir im Vorfeld beim DLR ein Praktikum gemacht, mit Fachleuten gesprochen und Abläufe kennengelernt.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Zwei Konzepte zu einem einheitlichen Design zusammengeführt</strong></p>
<p class="01Standard">In der Abschlussarbeit wurden die Schnittstellen zwischen Design, dem technischen System und den Usern gleichwertig betrachtet und berücksichtigt. In einem Zusammenspiel aus methodischen und explorativen Vorgehensweisen entwickelten Lampe und Bensmann zwei Arbeitsumgebungs-Designs. „Der zentrale und der dezentrale Ansatz haben jeweils verschiedene Anforderungen an das Design gestellt“, erklärt Mandra Bensmann: „Die Herausforderung der zentralen Arbeitsumgebung bestand darin, eine flexibel anpassbare Lösung zu entwickeln – abhängig von den jeweiligen Nutzerbedürfnissen und den verwendeten Endgeräten. Der Fokus des dezentralen Arbeitsplatzes lag hingegen darauf, die räumlich voneinander getrennten User zusammenführen – dafür haben wir den üblichen Bildschirm-Arbeitsplatz um einen virtuellen Arbeitsraum ergänzt.“</p>
<p class="01Standard">Entstanden ist ein gemeinsamer Designansatz, dessen Layout sich an die verwendeten Endgeräte anpasst und somit für Flughäfen mit unterschiedlichen Voraussetzungen geeignet ist. Dazu erarbeiteten die beiden angehenden Industriedesignerinnen mit dem DLR-Forschungsteam ein User Interface, eine Mixed- und Virtual-Reality-Anwendung sowie den Arbeitsraum für die jeweiligen Varianten. Für verschiedene Nutzungsszenarien erstellten sie sogenannte „User Journeys“ (englisch für: Benutzerreise), um die Interaktion der User mit den Designkonzepten ganzheitlich und anwendungsbezogen betrachten zu können.</p>
<p class="01Standard">„Flughafenmanagement und Flughafenleitstände werden auch in Zukunft ein zentrales Thema sein, um die Herausforderungen an Flughäfen zu meistern. Die erarbeiteten Designs können uns helfen, den Menschen auf dem Weg zu mehr Automatisierung nicht zu verlieren, sondern ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen. Darauf werden wir jetzt aufbauen“, sagt Steffen Loth vom Institut für Flugführung, der die Arbeiten DLR-seitig betreut hat.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Zwischen Hochschule, DLR und Homeoffice</strong></p>
<p class="01Standard">Zu zweit eine Abschlussarbeit zu verfassen ist eine besondere Herausforderung. Der monatelange Lockdown während der Pandemie kam erschwerend hinzu. Die befreundeten Studentinnen arbeiteten nach ihrem Praktikum beim DLR hauptsächlich im Homeoffice und in der Hochschule, wo ihnen ein Büro zur Verfügung gestellt wurde. „Technisches Equipment kam von unserem Kooperationspartner, dazu konnten wir den VR-Raum und die Werkstatt unseres Studiengangs nutzen – so waren wir bestens ausgestattet“, berichtet Mandra Bensmann. Ihre Kollegin Alicia Lampe ergänzt: „Es war toll, am Campus zu arbeiten und zwischendurch Lehrende vor Ort zu treffen – so bekamen wir neue Impulse und zusätzliche Motivation.“</p>
<p class="01Standard">„Für uns war es sehr hilfreich, dass es nicht die erste Kooperation mit dem DLR war: Sowohl mit den Ansprechpartnern als auch mit dem Institut hatten wir schon zuvor sehr erfolgreich gearbeitet“, so Prof. Hofmann. Man kannte sich aus Vorgängerprojekten und wusste, dass auch eine „Remote-Arbeit“ problemlos funktionieren wird.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Wertvolle Erfahrungen und hoffnungsvolle Perspektiven</strong></p>
<p class="01Standard">Die Abschlussarbeit, betreut von Prof. Thomas Hofmann und dem DLR-Forscher Steffen Loth, trägt bereits erste Früchte: Entstanden sind zwei gemeinsame Veröffentlichungen für internationale Konferenzen. Nach der Präsentation der Ergebnisse vor 50 DLR-Institutsmitarbeitenden freuen sich die beiden Verfasserinnen über die durchweg positive Resonanz – und darüber, dass ihr Konzept weiterentwickelt werden soll. „Im Projekt wurde uns deutlich, wie interdisziplinär wir Designerinnen arbeiten, indem wir zwischen den Usern, der Entwicklung und dem Management vermitteln“, resümiert Lampe. „Wir konnten unsere Interessen ausleben, Eigeninitiative wurde stets gefördert“, ergänzt Bensmann. Das sei im gesamten Studium der Fall gewesen, Studierende konnten eigene Schwerpunkte setzen. Auch nach dem Bachelor-Abschluss wollen sich die beiden Freundinnen entsprechend ihren Interessen weiterbilden und ein Masterstudium aufnehmen – die eine im Bereich „Human Factors, Psychologie, Ergonomie“, die andere an der Schnittstelle Design – Ingenieurwesen. Sie werden an unterschiedlichen Hochschulen studieren, aber vielleicht schreiben sie auch ihre Masterarbeit zusammen – ein entsprechendes Angebot des DLR haben sie jedenfalls schon in der Tasche.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Hochschule Osnabrück<br> Studiengang Industrial Design<br> Prof. Thomas Hofmann, Studiengangsbeauftragter<br> Tel.: 0541 969-2984, E-Mail: <a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/iui/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/iui/</a></p>
<p>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)<br> Institut für Flugführung<br> Steffen Loth<br> Tel.: 0531 295-2811, E-Mail: <a href="mailto:steffen.loth@dlr.de" class="mail">steffen.loth@dlr.de</a><br> <a href="https://www.dlr.de/fl" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dlr.de/fl</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Videos zur Abschlussarbeit:</strong></p><ul> 	<li>Remote Workspace: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5kQRZAdVHvM" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=5kQRZAdVHvM</a></li> 	<li>On-site Workspace: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=av0xqdiaMcg" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=av0xqdiaMcg</a><br> 	<br> 	&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Jul 2021 10:44:32 +0200</pubDate>
                        <title>Zusammenspiel von Technik, Gesellschaft und Politik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/zusammenspiel-von-technik-gesellschaft-und-politik/</link>
                        <description>Erfolgreiche Konferenz der Hochschule Osnabrück zur Energiewende im Emsland</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 50 Interessierte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben gestern an einer digitalen Konferenz der Hochschule Osnabrück zur Energiewende im Emsland teilgenommen. Es ging um die offenen Potenziale in der Region, die Sicht der Gesellschaft auf die Energiewende und die Rolle von Wasserstoff. Den Organisatoren der Konferenz ging es darum zu zeigen, wo das Emsland in Sachen Energiewende steht. Prof. Dr. Anne Schierenbeck dazu: "Das Emsland ist führend beim Ausbau der Erneuerbaren in Niedersachsen. Um die Klimaziele zu erreichen, sind jedoch noch weitere Anstrengungen nötig, insbesondere in den Sektoren Wärme und Mobilität."</p>
<p><br> Für das Energieprojekt Zukunftsdiskurse war es gleichzeitig die Abschlusskonferenz des Projektes. Die Referentinnen wiesen auf die wichtige Rolle der Gesellschaft in der Energiewende hin. In den Workshops zur Energiewelt der Zukunft gab es vor allem in den Bereichen Elektromobilität und bei den Erneuerbaren Energien viele offene Fragen. "Es ist sehr wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen und verschiedenen Guppen das Thema Energiewende zu vermitteln. Denn nur mit entsprechendem Wissen können alle mitreden und teilhaben", so Helena Karatassios. Die Teilnehmer*innen der Workshops sehen vor allem auch die Politik in der Verantwortung, denn es fehle oft an einem Gesamtkonzept und einer Vision für die Energiewende. Außerdem sollten Förderungen intelligent eingesetzt werden und entbürokratisiert werden. Die Verantwortlichen erstreben daher eine weitere Projektförderung an, um weitere Workshops durchzuführen. "Wir möchten unsere Workshops auf Kreisebene durchführen. So können alle Stakeholder die Zielsetzungen und Aspekte der Energiewende einmal im nächsten Umfeld betrachten, diskutieren und erarbeiten. Unser Tool könnte so konkret bei kommunalen politischen Planungsprozessen unterstützen und gleichzeitig Bürgerbeteiligung schon im Ideenfindungsprozess umsetzen", sagt Theresa Gothe.&nbsp;</p>
<p><br> Im zweiten Vortrag präsentierte das Projekt Regio PLUS Handlungsbereiche für Unternehmen in der Energiewende. Sören Klostermann stellte die Ergebnisse von Experteninterviews vor und ging dabei auf die Rahmenbedingungen, Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren und die ein. "Es gibt bei den Firmen im Emsland noch große Potenziale, den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Erneuerbaren weiter auszubauen. Wichtig ist es deshalb, den Firmen die Fördermaßnahmen unbürokratisch zur Verfügung zu stellen und ihnen kompetente Partner in der Umsetzung zur Seite zu stellen", so Klostermann. Prof. Dr. Tim Wawer ergänzt: "In den nächsten Monaten werden wir die Ergebnisse des Projektes weiter veröffentlichen und dann konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen in der Region entwickeln."</p>
<p><br> Dr. Tim Husmann, Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland, erläuterte in seinem Vortrag die Rolle von Wasserstoff für die Region - insbesondere auch für den Mobilitätsbereich. Konkret sollen bis 2026 insgesamt zu den bereits existierenden 6 Megawatt (MW) zusätzlich über 370 MW Elektrolyseleistung im Emsland aufgebaut werden und das Emsland somit zu Deutschlands größtem Wasserstoff-Produktionsstandort werden. Die Region sei prädestiniert für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft: Die Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien, die vorhandene Infrastruktur, eine starke Unternehmenslandschaft und kommunale Unterstützung bieten hervorragende Rahmenbedingungen. "Im Rahmen unseres vom BMVI geförderten HyExperts Projekts analysieren wir aktuell den Entwicklungspfad der Wasserstoffmobilität im Emsland. Der Mix aus industriellen und kleineren Ansätzen ermöglicht hierbei eine breite und kostenoptimierte Versorgung mit grünem Wasserstoff – essenziell, um die CO2-neutrale Mobilität mit den emsländischen Unternehmen zusammen umzusetzen", so Husmann.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Infos zur Konferenz und das Impulspapier aus dem Projekt Zukunftsdiskurse:</strong>&nbsp;<a href="/zukunftsdiskurse/konferenz/">www.hs-osnabrueck.de/zukunftsdiskurse/konferenz</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 16:58:04 +0200</pubDate>
                        <title>Wechsel im Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/wechsel-im-stiftungsrat-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Nach zehn Jahren Engagement im Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück verlässt Manfred Hülsmann das Gremium. Als neues Mitglied konnte Sabine Stöhr, Geschäftsführerin und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IAV) gewonnen werden. Neue Vorsitzende ist Prof. Dr. Christa Cremer-Renz.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück geht mit einem neuen Mitglied und neuem Vorsitz in seine IV. Amtsperiode. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Vorsitzenden Manfred Hülsmann begrüßte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram mit Sabine Stöhr ein neues Mitglied im höchsten Gremium der Hochschule Osnabrück.<br> „Ich freue mich, dass wir mit Sabine Stöhr eine Expertin für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Hochschulregion Osnabrück-Emsland gewinnen konnten. Durch die Besetzung von nun fünf Frauen im siebenköpfigen Gremium setzt unserer Hochschule Maßstäbe für Führungsgremien“, erklärte Bertram. Der Präsident dankte Manfred Hülsmann nach seinem Ausscheiden für sein engagiertes Wirken und Gestalten im Stiftungsrat: „Manfred Hülsmann hat uns in den letzten zehn Jahren, in denen die Hochschule Osnabrück eine rasante Entwicklung zurückgelegt hat, mit seiner wertvollen Arbeit intensiv begleitet. Dafür möchte ich ihm sehr herzlich im Namen der gesamten Hochschule danken.“ Hülsmann war zehn Jahre Stiftungsratsmitglied und dessen Vorsitzender seit 2013.<br> Sabine Stöhr ist Geschäftsführerin und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim (IAV). Sie verantwortet beim IAV die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Der IAV vertritt über 460 Unternehmen mit ca. 122.000 Mitarbeitenden in der Region. Die Themen Bildung, Berufsorientierung, Fachkräftemangel und vor allem auch die Kommunikation mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren und Interessengruppen stehen bei Sabine Stöhr auch im beruflich entstandenen Ehrenamt im Mittelpunkt. So ist sie Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Nordhorn, Vorsitzende des Beirats von MaßArbeit (dem Jobcenter des Landkreises Osnabrück), stellvertretendes Mitglied im Landesausschuss für Berufsbildung bei der Niedersächsischen Landesregierung und Beiratsmitglied der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück. Sabine Stöhr engagiert sich auch als Beiratsmitglied des Schülerforschungszentrums Osnabrück.<br> <br> Der Stiftungsrat wählte in seiner Sitzung auch eine neue Vorsitzende. Prof. Dr. Christa Cremer-Renz aus Lüneburg wird das oberste Gremium der Hochschule Osnabrück künftig leiten, sie wurde für eine weitere Amtszeit als Mitglied des Stiftungsrates bestätigt. Cremer-Renz studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Philosophie in Köln, Dortmund und Bielefeld. Sie promovierte 1974 an der damaligen Pädagogischen Hochschule Ruhr und wurde 1982 als Professorin an die Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg berufen. Hier war sie von 1995 bis 1996 Prorektorin und von 1996 bis 2004 Präsidentin der Fachhochschule. In den Jahren 2005 und 2006 war sie Übergangspräsidentin der Leuphana Universität Lüneburg, die aus der Fusion von Fachhochschule Nordostniedersachsen und Universität Lüneburg hervorging. Von 2006 bis 2010 lehrte Cremer-Renz als Professorin an der Leuphana Universität in der Fakultät Bildungswissenschaften. Des Weiteren gehörte Sie bis 2019 zum Herausgeberkollektiv der Zeitschrift „Das Hochschulwesen“ an.<br> „Frau Prof. Dr. Christa Cremer-Renz kennt die Hochschule Osnabrück wie kein zweites Mitglied im höchstem Gremium und wird mit ihrer Erfahrung wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung der Hochschule Osnabrück geben. Ich bin sehr froh, dass Sie uns im Stiftungsrat erhalten bleibt“, sagte der Präsident der Hochschule.</p>
<p><br> <strong>Hintergrund:</strong><br> Die Hochschule Osnabrück ist – als eine der bundesweit ersten Hochschulen seit 2003 – eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Trägerschaft der Stiftung Fachhochschule Osnabrück, deren Organe das Präsidium und der Stiftungsrat sind. Damit hat das Land Niedersachsen ehemals staatliche Aufgaben auf die Stiftung übertragen und der Hochschule eine größere Autonomie und Eigenverantwortlichkeit zugesprochen.<br> Aufgaben des Stiftungsrates gemäß Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG):<br> Der Stiftungsrat berät die Hochschule, beschließt über Angelegenheiten der Stiftung von grundsätzlicher Bedeutung und überwacht die Tätigkeit des Präsidiums. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ernennung oder Bestellung und Entlassung der Mitglieder des Präsidiums der Hochschule,&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Entscheidung über Veränderungen und Belastungen des Grundstockvermögens sowie die Aufnahme von Krediten,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zustimmung zur Entwicklungsplanung der Hochschule und zum Wirtschaftsplan der Stiftung,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Präsidiums,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Feststellung des Jahresabschlusses sowie Entlastung des Präsidiums der Stiftung,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zustimmung zur Gründung von Unternehmen oder zur Beteiligung an Unternehmen durch die Stiftung,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Rechtsaufsicht über die Hochschule,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beschluss von Änderungen der Stiftungssatzung sowie Erlass, Änderung und Aufhebung anderer Satzungen der Stiftung.<br> Der Stiftungsrat kann zu den Entwürfen von Zielvereinbarungen Stellung nehmen, die mit dem Fachministerium getroffen werden sollen.<br> Der siebenköpfige Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück besteht aus hochqualifizierten Einzelpersonen. Fünf der Mitglieder stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, dazu kommen noch eine Vertreterin der Hochschule Osnabrück sowie eine Vertreterin des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums MWK.<br> Zum Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück gehören Ministerialrätin Birgit Clamor (Vertreterin des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK)), Prof. Dr. Christa Cremer-Renz, Prof. Dr. rer. pol. Nicole Böhmer (Vertreterin der Hochschule Osnabrück), Prof. Dr. Swetlana Franken (Bielefeld), Dr. Andreas Mainka (Lingen (Ems)), und Prof. Dr. Joachim Metzner (Köln).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 13:17:55 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/20-jahre-dentaltechnologie/</link>
                        <description>Der bundesweit erste und einmalige Studiengang „Dentaltechnologie“ an der Hochschule Osnabrück feiert sein 20-jähriges Bestehen. Auf dem 10. Dental Forum stand die Geschichte des Studiengangs ebenso im Fokus, wie Beiträge aus der Praxis der Ehemaligen und Einblicke in studentische Arbeiten. Bis 31. Juli können sich Interessierte um einen Studienplatz bewerben.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Gestartet ohne jegliche Vorbilder in Deutschland oder Europa, hat sich der Studiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/dentaltechnologie-bsc/">„Dentaltechnologie“</a> an der Hochschule Osnabrück in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem nachgefragten Modell etabliert. Hochschulen in Polen, Japan oder Neuseeland sowie in anderen Ländern haben mittlerweile das Konzept übernommen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Erstmalige Studienmöglichkeit in der Zahntechnik eröffnet</strong></p>
<p class="01Standard">„Auf Anregung und mit fachlicher Unterstützung des Verbandes der Deutschen Zahntechniker Innungen (VDZI) haben wir 2000 begonnen, den Studiengang zu entwickeln“, erinnert sich Prof. Dr. Isabella-Maria Zylla, langjährige Studiengangsbeauftragte. Ziel war es, ein Programm zu entwickeln, das nach der Ausbildung in der Zahntechnik ein Studium ermöglicht – denn bis dahin war die akademische Fortsetzung der beruflichen Laufbahn für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker ausgeblieben. Bereits nach einem Jahr, im März 2001, war der Studiengang zugelassen, erste Vorlesungen und Seminare starteten – „ein historischer Moment“, so die Professorin für Materialkunde, Dentaltechnologie und -analytik.</p>
<p class="01Standard"><strong>Ehemalige sind in fast allen dentalen Firmen Deutschlands tätig</strong></p>
<p class="01Standard">Auf dem diesjährigen digitalen Dental Forum, das zum zehnten Mal für den Austausch der Studierenden mit den Ehemaligen sorgte, erinnerte sie an die Anfänge und die Entwicklung des Studiengangs: „Diese Erfolgsgeschichte gibt es nur, weil es engagierte Persönlichkeiten gab und gibt, die sich für diese Idee mit Haut und Haar eingesetzt haben – in der Industrie, in der Politik und in der Hochschule selbst.“ Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten mittlerweile in fast allen dentalen Firmen Deutschlands. Es sind viele dabei, die promoviert haben und eine von ihnen trägt den Professorinnen-Titel.</p>
<p class="01Standard"><strong>Heute ist Studium ohne vorherige Ausbildung möglich</strong></p>
<p class="01Standard">Der Studiengang hat sich in den 20 Jahren gewandelt. Aus dem Dipl.-Ing. wurde der „Bachelor of Science“ und es kam der Master dazu. Heute ist der Studiengang auch für diejenigen offen, die zuvor keine Ausbildung absolviert haben. Das Studium vermittelt Kenntnisse über die Eigenschaften sowie Fertigkeiten in der Herstellung und die Anwendung dentaler Werkstoffe. Die ausgewogene Mischung der technischen und zahnmedizinischen Fächer zeigt gezielt die Zusammenhänge zwischen der Zahntechnik und Zahnmedizin auf und bildet eine Brücke zwischen der Zahntechnik, Zahnmedizin und Materialwissenschaft. Das Studium qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen zur Ausübung einer Ingenieurtätigkeit in der dentalen Industrie. Sie können neue Werkstoffe und innovative Techniken entwickeln, eigene Firmen gründen oder auch als Gutachter bzw. Gutachterinnen arbeiten.</p>
<p class="01Standard"><strong>Erfolgreiche Ehemalige sind das beste Aushängeschild für das Studium</strong></p>
<p class="01Standard">Auf dem Dental Forum berichteten drei Absolventen über ihre Berufserfahrungen und die aktuellen Praxisprojekte. Dabei sparten sie nicht mit dem Lob für das Studium: „Es war eine der besten Erfahrungen und Entscheidungen meines Lebens“ (Axel Reichert); „Ich kann dieses Studium an der Hochschule Osnabrück uneingeschränkt weiterempfehlen und würde jederzeit wieder diesen Weg gehen“ (Markus Nordmann); „Ich wünsche dem Studiengang eine erfolgreiche Zukunft, damit die Dentalindustrie auch weiterhin mit derart interdisziplinär arbeitenden und denkenden Absolventen und Absolventinnen verwöhnt wird“ (Dr.-Ing. Armin Kirsten).</p>
<p class="01Standard"><strong>Mix aus Theorie und Praxis prägt das Studium</strong></p>
<p class="01Standard">Studierende Moritz Hoffmann, Lisa-Marie Kobusch, Kirsten Weitzmann und Maria Viktoria Willmann stellten auf dem Forum ihre studentischen Arbeiten vor. Praxisprojekte und Abschlussarbeiten in der Industrie oder Forschungslaboren sind ein wichtiger Bestandteil des Studiums. „Ein besonderer Vorteil meines Projekts war, dass das bisher erlangte Wissen nun zu einem ‚großen Ganzen‘ verknüpft wurde“, resümiert Weitzmann, die die Alterung von Biokeramik untersucht hat. Für den Masterabsolventen Hoffmann bot das Studium „die optimale Möglichkeit, auf die theoretischen und praktischen Erfahrungen aus meiner zahntechnischen Ausbildung aufzubauen und die dentale Welt aus einem wissenschaftlichen, werkstoffkundlich geprägtem Blickwinkel zu betrachten.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Bewerbung noch bis 31. Juli möglich</strong></p>
<p class="01Standard">Strahlend weiße, starke Zähne und Materialien, die halten, was sie versprechen – das sind unterschiedliche und doch verwandte Bereiche, in denen die Absolventinnen und Absolventen der Dentaltechnologie ihre Qualifikation für eine spannende Branche finden. Für die wissenschaftliche Karriere ist der Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ geeignet. Alle Interessierten können sich noch bis zum 31. Juli um das Bachelorstudium bewerben: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/dentaltechnologie-bsc" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/dentaltechnologie-bsc</a> - Bewerbung.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p class="01Standard">Hochschule Osnabrück</p>
<p class="01Standard">Studiengang Dentaltechnologie</p>
<p class="01Standard">Prof. Dr.-Ing. Isabella-Maria Zylla, Studiengangsbeauftragte</p>
<p class="01Standard">Telefon: 0541 969-2146<br> E-Mail: <a href="mailto:i.m.zylla@hs-osnabrueck.de">i.m.zylla@hs-osnabrueck.de </a><br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Jun 2021 12:34:03 +0200</pubDate>
                        <title>Wie grüner Wasserstoff ein neu gedachtes Ackerfahrzeug der Zukunft antreiben könnte </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/gruener-wasserstoff-in-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies überreichte Förderbescheide über insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro an die Hochschule Osnabrück und das Maschinenbauunternehmen Kalverkamp.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein völlig neuartiges landwirtschaftliches Fahrzeugkonzept, angetrieben von grünem Wasserstoff: Aus den Händen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies erhielten jetzt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück und Klemens Kalverkamp, Geschäftsführer vom Maschinenbau-Unternehmen Kalverkamp aus Rieste, Förderbescheide über insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro. „Sauberer Wasserstoff wird neben Strom aus Wind und Photovoltaik zum Treibstoff für die Energiewende und den Klimaschutz“, sagte Lies während der Übergabe an der Hochschule Osnabrück. „Gerade in der Landwirtschaft, die mit den Auswirkungen des Klimawandels schon heute kämpfen muss, haben zukunftsträchtige Lösungen einen besonderen Leuchtturmcharakter. Sie können als Vorbilder für andere Regionen fungieren. NeXaT2H2 demonstriert vorbildlich den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landwirtschaft und ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zum Wasserstoffland Nummer eins“, so Lies.</p>
<p>Solche Innovationen brächten nicht nur die Energiewende voran. „Denn überall da, wo es uns gelingt, solche Innovationstreiber dauerhaft anzusiedeln, werden diese Magnetwirkung auch für andere Industrieansiedlungen entfalten. So sorgt Klimapolitik verbunden mit einer klugen Innovations- und Industriepolitik dafür, dass sich unser Standort gut gerüstet mit neuen Industriearbeitsplätzen in die klimaneutrale Zukunft entwickelt.“</p>
<p>Das geförderte Verbundprojekt trägt den Titel „NeXaT2H2 - Demonstration eines wasserstoffbetriebenen Ackerfahrzeugs“. Ein Prototyp des NeXaT-Fahrzeugs der Firma Kalverkamp existiert bereits. „Es handelt sich dabei um ein vollständig neu- und andersartiges Fahrzeugkonzept, das wir von vornherein für die Wasserstoffnutzung konzipiert haben“, erläutert Kalverkamp. Das Gefährt bewegt sich auf vier einzeln ansteuerbaren Bandlaufwerken ähnlich einem Hallenkran über die Ackerflächen auf schmalen Feldwegen. Mit dem „Wide Span Konzept“ deckt es dabei ein Breite von bis zu 18 Metern ab. Bisher wird dieser hybrid-elektrische Prototyp des NeXaT-Fahrzeugs allerdings mit Diesel betrieben. Genau das soll sich dank der Forschungskooperation mit der Hochschule Osnabrück ändern.<br> &nbsp;</p>
<h3><strong>"Eine technologische Basis für den breiten Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landtechnik"</strong></h3>
<p>„Das Ziel ist es, im Zuge des Projektes einen Wasserstoffantrieb für das Fahrzeug zu entwickeln und zu integrieren“, sagt Pfisterer. Um das tun zu können, greift das Forschungsteam um Pfisterer auf hochinnovative Vorarbeiten zurück. „2020 ist es uns erstmals gelungen, elektrische Antriebssysteme mit einer sehr hohen Modellgenauigkeit in Echtzeit zu simulieren“, erklärt der Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen. „Das ermöglicht uns sowohl die Optimierung des Gesamtsystems als auch jeder einzelnen Komponente. Wir können die virtuelle und die reale Welt im Prüflabor koppeln, da Simulation und Versuch synchron durchgeführt werden können.“</p>
<p>Anders ausgedrückt: Im Verbundforschungsprojekt wird ein Digitaler Zwilling des Brennstoffzellensystems, der Leistungselektronik, der elektrischen Maschinen und der<br> Mess-, Steuer- und Regelungssysteme erstellt. So ist es möglich, das elektrische Antriebssystem auszulegen und zu optimieren. „Wir legen hier mit diesem ersten Projekt unserer Wasserstoff-Roadmap eine technologische Basis für den breiten Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landtechnik“, ist Pfisterer überzeugt.</p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, dankten Lies für die Unterstützung des Verbundprojektes durch das Land. „Dieses Projekt hat in vielerlei Hinsicht das Potenzial, die derzeitige Landbewirtschaftung auch international stark in Richtung einer größeren Nachhaltigkeit zu verändern. Es freut uns sehr, dass wir als Hochschule Osnabrück diese Transformation in der Landwirtschaft aktiv mitgestalten können und auch unseren Teil dazu beitragen, den hohen Innovationsgrad der Landtechnik in der Region zu festigen und sogar auszubauen.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Elektrische Antriebe und Grundlagen<br> Tel.: 0541/969-3664<br> E-Mail: &nbsp;<a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a> oder <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 14:35:31 +0200</pubDate>
                        <title>Stiftungsprofessur in der Agrartechnik: Hochschule Osnabrück freut sich über breite regionale Unterstützung </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/stiftungsprofessur-in-der-agrartechnik-hochschule-osnabrueck-freut-sich-ueber-breite-regionale-unterstuetzung/</link>
                        <description>Dank der gemeinsamen Initiative von fünf Stiftungen kann die Hochschule die Stiftungsprofessur &quot;Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme&quot; ausschreiben. Auch wegen des entstehenden Agro-Technicums und vielfältiger Forschungs- und Transferprojekte sind die Ausgangsbedingungen ideal.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf regionale Stiftungen ermöglichen der Hochschule Osnabrück die Einrichtung der Stiftungsprofessur „Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme“. In den Bereichen der „Agrarrobotik“ und der „Sensorsysteme“ hat sich die Hochschule Osnabrück zu einem national und auch international viel beachteten Standort für Forschung, Lehre und den Transfer in die Praxis entwickelt. Gemeinsam engagieren sich die Dieter-Fuchs Stiftung, die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, die Friedel &amp; Gisela Bohnenkamp-Stiftung, die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte sowie die CLAAS Stiftung nun dafür, dass Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften ihre Position in diesem Themenfeld durch die neue Professur weiter stärken kann. Dafür stellen die Stiftungen insgesamt 625.000 Euro zur Verfügung.</p>
<p>„Ich danke den Stifterinnen und Stiftern herzlich für ihre Initiative“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Unsere Hochschule ist in und mit der Region gewachsen und tut es immer noch. Das enge Zusammenspiel mit den vielen Akteurinnen und Akteuren im Agrarsektor ist dafür grundlegend und ein Garant für immer neue Innnovationen. Durch ihr gemeinsames Engagement stellen die Stiftungen sicher, dass wir diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben können.“</p>
<p>Sichtbar wird diese Erfolgsgeschichte auch durch den Bau des „Agro-Technicums“, eine der modernsten Forschungsinfrastrukturen zur Agrarsystemtechnik und Feldrobotik in Europa. Das Agro-Technicum entsteht derzeit an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) am Campus Westerberg. Es besteht unter anderem aus einer Forschungshalle mit fünf Laboren und einem Versuchsfeld, auf dem künftig beispielsweise autonome Feldroboter im Langzeiteinsatz getestet werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Agro-Technicum bietet beste Voraussetzungen für die neu zu besetzende Professur</strong></p>
<p>„Das Agro-Technicum bietet beste Voraussetzungen für die neu zu besetzende Professur“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dekan der Fakultät IuI. „Die neue Kollegin oder der neue Kollege findet ideale Bedingungen für eine innovative und fachübergreifende Lehre, interdisziplinäre Forschungsarbeiten sowie Transferprojekte mit etablierten und neuen Partnern aus der Praxis.“ Dank der Unterstützungen durch die Stiftungen könne bereits jetzt mittelfristig eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Prof. Dr. Arno Ruckelshausen gefunden werden, der die Hochschule in diesem Themenfeld maßgeblich geprägt hat.</p>
<p>Auch Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, freut die Entwicklung: „Das Agro-Technicum betreibt mit dem Verein Agrotech Valley Forum das Experimentierfeld Agro-Nordwest des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und ist einer der Standorte des Zukunftslabors Agrar des Landes Niedersachsen. Auch vor diesen Hintergründen ist es für unsere Hochschule von großer Bedeutung, zeitnah die Stiftungsprofessur ausschreiben zu können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Jan Lukaßen<br> Leitung Hochschulförderung<br> Tel.: 0541/969-3254<br> E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 31 May 2021 18:20:15 +0200</pubDate>
                        <title>Fünf Millionen Euro für den Verbundantrag der HAWs in der Förderlinie „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/fuenf-millionen-euro-fuer-den-verbundantrag-der-haws-in-der-foerderlinie-hochschullehre-durch-di-gitalisierung-staerken/</link>
                        <description>Die niedersächsischen HAWs haben unter der Federführung der Hochschule Osnabrück mit ihren Verbundantrag „Future Skills.Applied“ erfolgreich abgeschnitten. Rund fünf Millionen Euro fließen aus der Förderlinie „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ in das Projekt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) des Landes Niedersachsen haben in der Förderlinie „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ mit ihrem Projektantrag „Future Skills.Applied“ erfolgreich abgeschnitten. Rund fünf Millionen Euro erhalten die HAWs in den kommenden drei Jahren für ihr Verbundprojekt, um die Hochschullehre im Bereich der Digitalisierung weiter zu verbessern und zukunftsfähiger aufzustellen.<br> <br> In dem Verbundprojekt „Future Skills.Applied“ orientieren die sechs großen niedersächsischen HAWs in staatlicher Verantwortung sich auf ihren „Markenkern“ der Anwendungsorientierung in Studium und Lehre. Ziel des Antrages ist es, Lehr- und Lernkonzepte laufend so weiter zu entwickeln, dass die Studierenden bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind. Die dazu benötigten neuen Kompetenzen, im Verbundantrag „future skills applied“ genannt, werden momentan in der Lehre noch nicht ausreichend berücksichtigt.<br> <br> „Gegenstand des Projekts ist die gemeinsame Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Umset-zung, Übertragung und Evaluierung von Lehr- und Lernkonzepten zur Stärkung dieser studentischen future skills applied. Im Innovationsverbund können diese wesentlich effizienter, wirksamer und nachhaltiger gefördert werden als bei isoliertem Vorgehen“, erläutert Vizepräsident und Projektleiter Prof. Dr. Alexander Schmehmann den Ansatz des Verbundantrages.<br> <br> Rund eine Million Euro fließen direkt an die Hochschule Osnabrück. Fast 800.000 Euro erhalten jeweils die Verbundpartnerinnen Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Ostfalia) (Prof. Dr. Susanne Stobbe), Hochschule Emden/Leer (Prof. Dr. Carsten Wilken), Hochschule Hannover (Prof. Dr. Dörte Heüveldop), Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) (Prof. Dr. Thomas Nern) und Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (Jade) (Prof. Dr. Hero Weber). Federführend bei der Antragsstellung waren an der Hochschule Osnabrück Frank Mayer und Dr. Christiane Kühne, die künftige Projektkoordination wird aus Projektmitteln ausgeschrieben.<br> <br> Die HAWs im Verbundprojekt arbeiten künftig gemeinsam an Maßnahmen in Teilprojekten, die einen zentralen Beitrag zum zukünftigen Studienerfolg leisten. Das Projekt ist in drei Teilgebiete gegliedert: die Stärkung studentischer überfachlicher Kompetenzen (Teilprojekt 1), die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik (Teilprojekt 2) sowie die Vernetzung von Lehr- und Lernorten (Teilprojekt 3). Durch das Querschnittsprojekt entsteht hier in Zukunft ein Innovationsverbund, in dem sich alle Partnerinnen vernetzen und Ergebnisse austauschen.<br> <br> Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung an der Hochschule Osnabrück, hebt die Bedeutung des Verbundprojektes im digitalen Transformationsprozess hervor: „Das Projekt Future Skills Applied wird der Digitalisierung in der Lehre weiteren Auftrieb geben. Die Digitale Transformation bietet vielfältige Möglichkeiten, unsere bisherigen Haltungen, Lebens-&nbsp; und Arbeitsweisen zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Hierfür müssen wir unserer Studierenden jetzt vorbereiten und mit neuen Kompetenzen ausstatten.“<br> <br> Über die kommenden drei Jahre erhalten insgesamt 18 niedersächsische Hochschulen bis zu 38 Millionen Euro an Fördermitteln, um die Hochschullehre im Bereich der Digitalisierung weiter zu verbessern und zukunftsfähig aufzustellen. Die „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ stellt mit der aktuellen Förderung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ rund 330 Millionen Euro über drei Jahre für die Stärkung von Studium und Lehre vor Ort sowie zur Erprobung neuer Lehr- und Lernformate bereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Hintergrund: </strong>Die neue Stiftung „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“, die unter dem Dach der Toepferstiftung gGmbH agiert, wurde von Bund und Ländern 2019 mit der Verwaltungsvereinbarung „Innovation in der Hochschullehre“ auf den Weg gebracht. Sie hat die Aufgabe, Innovationen in Studium und Lehre zu fördern, die relevanten Akteure zu vernetzen und den Wissenschaftstransfer zu unterstützen. Weitere Ausschreibungen für Projektförderungen sind in Planung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 May 2021 12:22:11 +0200</pubDate>
                        <title>34. European Media Art Festival: Studierende der Hochschule Osnabrück mit 14 Arbeiten dabei</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/34-emaf-mit-14-mid-arbeiten/</link>
                        <description>Noch bis zum 9. Mai sind studentische Arbeiten der Hochschule Osnabrück im Kunstquartier in der Osnabrücker Bierstraße 33 zu sehen. Sie stehen auch online bereit.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Zum 34. Mal findet dieser Tage der European Media Art Festival in Osnabrück statt. Für Medien- und Kunstbegeisterte hat das EMAF-Team ein reichhaltiges Programm zusammengestellt: Über 90 Filme und zahlreiche Exponate sind auf der <a href="https://www.emaf.de" target="_blank" rel="noreferrer">Festival-Website</a> zu sehen. Darunter sind auch Arbeiten der 25 Studierenden der Hochschule Osnabrück in der Sektion <a href="https://www.emaf.de/sektionen/#section_4" target="_blank" rel="noreferrer">"Campus"</a>. Das Besondere: Trotz der Pandemie können diese Exponate auch live und vor Ort besichtigt werden.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Studierende inszenieren ihre Arbeiten für internationales Publikum</strong></p>
<p class="01Standard">Die Festivalsektion „EMAF Campus“ bietet Studierenden europäischer Akademien und Hochschulen eine Plattform, ihre Projekte in Häusern des Festivals und in leerstehenden Geschäften der Osnabrücker Altstadt vorzustellen. Die Arbeiten aus dem Studiengang Media &amp; Interaction Design der Hochschule Osnabrück sind im Kunst-Quartier in der Bierstraße 33 bis zum 9. Mai zu sehen.</p>
<p class="01Standard">„Unseren Studierenden bietet das Festival die Chance, ihre Arbeiten kompakt, innovativ und eindrucksvoll in Szene zu setzen“, so die Studiengangssprecherin Prof. Michaela Ramm. Seit vielen Jahren arbeitet der Studiengang Media &amp; Interaction Design mit dem EMAF-Team zusammen. Die diesmal ausgestellten Apps und Videos haben angehende Designerinnen und Designer in den Lehrveranstaltungen von Ramm und ihren Kollegen Christoph Mett, Prof. Hannes Nehls und Björn Plutka entwickelt.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Drei Semesterarbeiten und elf Videoprojekte</strong></p>
<p class="01Standard">In einer “Videoschleife” sind elf studentische Videoprojekte zu sehen. Außerdem zeigt die Ausstellung drei Semesterarbeiten. „Geben und nehmen“ ist das Motto des Projekts „pipa“ von Tjorven Bertolatus, Pauline Hasenpatt, Paula Gnauck und Finja Kösters. Bei der Arbeit der vier Studentinnen handelt es sich um ein Leihsystem für Spiel- und Sportgeräte in Parkanlagen, welches durch ein Zusammenspiel der Applikation und verschließbarer Holzkisten funktioniert. „Wir freuen uns, unser umgesetztes Konzept auf dem Festival zu präsentieren“, sagt Tjorven Bertolatus: „Letztendlich sollen die Kisten unter Parkbänken befestigt werden und im Sinne der ‚sharing economy‘ allen Parkgästen zur Verfügung stehen.“ Die pipa-Kisten sind mit einem Bluetooth-Vorhängeschloss versehen, das nur durch Nutzung der App geöffnet werden kann.</p>
<p class="01Standard">Mit der App „finti“ der Studentinnen Julia Kraft und Hong Ngoc Le kann das Portemonnaie geschont werden: Damit lässt sich ein noch gültiges Tagesticket an andere Personen weiterverkaufen. Die Transaktion findet dabei über eine Box statt, die eine schnelle, sichere und kontaktlose Weitergabe eines Tickets garantiert. „Neben dieser Funktion ermöglicht unsere App eine unkomplizierte Suche nach Mitfahrerenden, um gemeinsam Kosten für ein Gruppenticket zu sparen“, erklärt Hong Ngoc Le: „Der im Untergrund mit Tape angedeutete Liniennetzplan trägt dabei zur Visualisierung der Thematik bei.“</p>
<p class="01Standard">Die Fahrrad-App RIOD nutzt einen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung, um Radfahrende mit ähnlichen Routen zu einem Verband zusammenzuschließen. So dürfen alle, die die App nutzen, eine ganze Fahrspur für sich beanspruchen – gut für eigene Sicherheit und für die Umwelt.</p>
<p class="01Standard">Jannik Bussmann, Absolvent des Studiengangs und heute wissenschaftlicher Mitarbeiter im Interaction-Labor, war verantwortlich für die Kommunikation mit dem EMAF und den Aufbau der Arbeiten. „Ich hatte schon als Student einmal die gesamte studentische Ausstellung des Festivals organisiert. Diese Erfahrung hat mir jetzt sehr geholfen“, sagt der Mediendesigner, der in diesem Jahr von seinem Kollegen Jens de Boer unterstützt wurde.</p>
<p class="01Standard"><br> <strong>Bewerbung für einen Studienplatz noch bis Ende Mai möglich</strong></p>
<p class="01Standard">Der 7-semestrige Bachelorstudiengang <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/">Media &amp; Interaction Design </a>verbindet ein grundständiges Designstudium mit Grundlagen der Informationstechnologie, Psychologie und Kommunikationstheorie. Das Studium startet jeweils zum Wintersemester. Für 2021 können sich Studieninteressierte noch bis zum 31. Mai online mit einer Mappe mit künstlerisch-gestalterischen Arbeiten bewerben. <a href="/studium/studienangebot/bachelor/media-interaction-design-ba/bewerbung/">Zur Bewerbung</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Michaela Ramm<br> Studiengangsbeauftragte Media &amp; Interaction Design<br> Tel.: 0541 969-2130<br> E-Mail: </p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Das European Media Art Festival (EMAF)</strong></p>
<p class="01Standard">Mit seinem Thema „Possessed“ (zu Deutsch: „Besessen“) legt das EMAF in diesem Jahr den Fokus auf Fragen des Eigentums und Formen des Besitzens. Gezeigt werden Filme, Installationen, Performances und Vorträge, die untersuchen, wie Besitzverhältnisse unsere globale Gegenwart und Zukunft bestimmen und wie sie mit unserer jüngeren Vergangenheit verwoben sind.</p>
<p class="01Standard">Die Festivalsektion „EMAF Campus“ zeigt auch in diesem Festivaljahr Arbeiten europäischer Studierender. Sie sind online, aber auch vor Ort in Osnabrück in den Fenstern einiger Kunsträume zu sehen. Neben den studentischen Arbeiten der Hochschule Osnabrück sind weitere Hochschulen und Akademien dabei: Hochschule für Kunst Bremen, Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig, Rotterdamer Piet Zwart Institute sowie das Institut für Kunst und Kunstpädagogik der Universität Osnabrück.</p>
<p class="01Standard">Das Festival wird gefördert von: der nordmedia, der Stadt Osnabrück, dem Goethe-Institut, dem Auswärtigem Amt, der Stiftung Niedersachsen, der VGH-Stiftung und dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V..</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IuI</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 May 2021 09:24:12 +0200</pubDate>
                        <title>Eine elektronische Patientenakte für Kühe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/eine-elektronische-patientenakte-fuer-kuehe/</link>
                        <description>Das Medienlabor der Hochschule Osnabrück entwickelt eine App, die helfen soll, die Eutergesundheit von Milchkühen zu verbessern. Damit ist die Hochschule Teil des Verbundprojekts IQexpert. Es wird mit insgesamt rund zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und nimmt auch den Antibiotikaeinsatz sowie eine verbesserte Tiergesundheit in den Blick. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund vier Millionen Milchkühe in Deutschland zählte das Statistische Bundesamt Ende 2020. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beziffert die wirtschaftlichen Verluste, die durch Eutergesundheitsstörungen verursacht werden, jährlich auf etwa 1,4 Milliarden Euro. Das Projekt IQexpert, an dem auch die Hochschule Osnabrück beteiligt ist, knüpft hier an und soll dazu beitragen, dass strategische Eutergesundheitsmanagement zu vereinfachen. Zugleich wollen die Forschenden zu einem verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz und einer verbesserten Tiergesundheit beitragen.</p>
<p>Zum Hintergrund: Im Milchviehbereich wurde in den vergangenen Jahren intensiv daran geforscht, die Eutergesundheit von Kühen zu verbessern. Mastitis ist dabei eine der häufigsten Erkrankungen der Milchkühe in der konventionellen Milchviehhaltung. Sie wird oftmals mit Antibiotika bekämpft. „Mastitis ist eine Faktorenkrankheit. Das heißt, es gibt viele unterschiedliche Einflüsse, die eine Mastitis auslösen können. Für die Behandlung ist viel Wissen erforderlich und Vieles muss berücksichtigt werden“, erklärt Dr. Folkert Onken vom Projektträger, dem Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ). Pro klinischer Mastitis entstünden dabei Kosten von 300 bis 500 Euro.</p>
<p><strong>Jede Kuh erhält eine individuelle Therapie</strong></p>
<p>Mit der Entwicklung eines auf künstlicher Intelligenz basierenden Expertensystems für ein strategisches Eutergesundheitsmanagement von Milchkühen geht das Forschungsprojekt „IQexpert“ neue Wege in der Verbesserung der Eutergesundheit. „Für jede einzelne Kuh können unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse Behandlungsempfehlungen getroffen werden“, erklärt Onken. Diese können für Tierärztinnen und Tierärzte die Entscheidungsgrundlage für eine individuelle Therapie mit dem Ziel einer Antibiotikaeinsparung ohne Gefährdung des Tierwohls sein.</p>
<p>Viele bereits vorhandene Daten und Forschungserkenntnisse zum Eutergesundheitsmanagement werden im Projekt gebündelt. Zudem wird ein neues Analyseverfahren auf seine Einbindung im Eutergesundheitsmonitoring erforscht. Mit der neuen Analysemethode ist es möglich, die Zellzahl von genotypisierten Kühen anhand einer Tankmilchprobe nahezu täglich zu bestimmen sowie hochinfektiöse Mastitiserreger und multiresistente Keime frühzeitig zu erkennen. Damit kann die Eutergesundheit der Kühe engmaschiger beurteilt werden. Bislang ist es so, dass Kühe, die an der Milchkontrolle teilnehmen, elfmal im Jahr individuell geprüft werden. Zudem wird jede Milchlieferung an die Molkerei auf Antibiotika untersucht.</p>
<p>Für die Zuordnung erhobener Daten zu einzelnen Tieren entwickelt das Medienlabor der Hochschule Osnabrück eine App, durch die Kühe mittels einer bildbasierten Tieridentifikation schnell und sicher über das Smartphone oder Tablet erkannt werden. Gleichzeitig werden darüber Handlungsempfehlungen zur Behandlung und Versorgung der identifizierten Kuh bereitgestellt. Im übertragenen Sinne dargestellt entsteht so etwas wie eine elektronische Patientenakte für Kühe. Mithilfe eines KI-gestützten Expertensystems soll die mobile Anwendung Landwirtinnen und Landwirten Empfehlungen für einzelne Kühe geben zum Beispiel im Hinblick auf die Medikation. Anders als bisher mithilfe von Chips soll auf Basis von Bilddaten genau erkannt werden, um welche Kuh es sich handelt. Dazu werden typische Merkmale des Tiers wie die Fellzeichnung herangezogen.</p>
<p>&nbsp;„Das Besondere für mich ist hier, für eine spezielle und auch sehr kritische Zielgruppe eine Anwendung zu gestalten“, sagt Prof. Dr. Karsten Morisse, Professor für Medieninformatik. „Wichtig ist, dass die Anwendung Landwirtinnen und Landwirten einen klaren Mehrwert bietet und leicht in die alltägliche Arbeit einzubinden ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><em>Das Projektkonsortium besteht aus dem Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Hochschule Osnabrück, dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e. V., dem Milchprüfring Baden-Württemberg e. V. und dem Projektkoordinator der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e. V. Die Förderung des Vorhabens „IQexpert – Nutzung innovativer Datenanalytik und künstlicher Intelligenz für das Eutergesundheitsmanagement unter Einbindung neuster Forschungsansätze der Tankmilchanalytik sowie bildbasierter Tieridentifikation“ erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. An die Hochschule Osnabrück gehen dabei rund 314.000 Euro. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Bei Fragen zur App-Entwicklung:</p>
<p>Prof. Dr. Karsten Morisse<br> Hochschule Osnabrück<br> E-Mail: <a href="mailto:k.morisse@hs-osnabrueck.de" class="mail">k.morisse@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3615</p>
<p>Bei Fragen zum Projekt:</p>
<p>Dr. Folkert Onken<br> Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e. V.<br> E-Mail: <a href="mailto:folkert.onken@dlq-web.de" class="mail">folkert.onken@dlq-web.de</a><br> Telefon: 0 228 94733 584</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 11:37:50 +0100</pubDate>
                        <title>ZIM-Netzwerk „AgrarCycle“ mit neuer Homepage</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/zim-netzwerk-agrarcycle-mit-neuer-homepage/</link>
                        <description>Ausführliche Informationen zu vertikalen Agrarsystemen und zum Projekt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 19. März 2021) Unter dem Namen „AgrarCycle" arbeitet ein innovatives ZIM-Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft seit September 2020 daran, vertikale Agrarsysteme durch die Expertise der Partner nachhaltig weiter zu entwickeln und am Standort Deutschland zu etablieren. Um die Inhalte des Projektes allen Interessierten zugänglich zu machen, hat das Netzwerkmanagement in den letzten Wochen eine aktuelle Website entwickelt (<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle</a>). &nbsp;</p>
<p class="Default"><br> Was genau macht das ZIM-Netzwerk „AgrarCycle“ und wie werde ich Partner? Was sind „vertikale Agrarsysteme“? Wie kann durch „Indoor-Vertical-Farming“ klimaresilient, effizient, qualitätsorientiert und wirtschaftlich produziert werden? Wann können ernährungs-, gesundheits- und umweltbewusste Städter frisches Obst und Gemüse „aus der Nachbarschaft“ beziehen? Interessierte finden auf der neuen Homepage alle Informationen rund um das Projekt „AgrarCycle“: Von der Grundidee des Netzwerkes für Agrarsystementwicklungen und dessen Entwicklungspotential, über die aktuellen Netzwerk-Partner, bis hin zu den geplanten und bereits in der Umsetzung befindlichen Projekte. „Durch die transparente Darstellung unseres Netzwerks im Internet wollen wir weitere Partner und Unterstützer entlang der gesamten Wertschöpfungskette finden, die mit uns die Idee von geschlossenen und kontrollierbaren Agrarsystemen wie beispielsweise Indoor-Vertical-Farms voranbringen und umsetzen wollen“, sagt Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück. „Deswegen ist es uns besonders wichtig, neben den konkreten Themen des Projektes „AgrarCycle“ auch die besondere Struktur eines ZIM-Netzwerkes darzustellen, um interessierten Firmen und Forschungseinrichtungen einen leichten Einstieg in unser Thema zu bieten“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen, sowie Projektleiter des Vorhabens an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="Default"><strong>Förderung durch Bundeswirtschaftsministerium soll zum Austausch anregen</strong></p>
<p>Die Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanager Hannes Jahn, Alexia Lescow und Inse Rosenbusch freuen sich über die „digitale“ Unterstützung ihrer Arbeit im ZIM-Netzwerk „AgrarCycle – Netzwerk für Agrarsystementwicklungen zur Effizienzsteigerung und klimasicheren Produktion pflanzlicher Rohstoffe durch Energie- und Stoffkreisläufe“ und erhoffen sich durch die Website die Wahrnehmung dieses technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich interessanten Themas zu erhöhen und sowohl weitere Netzwerkpartner als auch neue Projektideen zu generieren.</p>
<p class="Default">Das Netzwerk wird über das „Zentrale Innovationsprogramm des Mittelstandes – ZIM“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) anteilig gefördert und soll die Akteure des Themas miteinander in Kontakt bringen, wodurch innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen generiert werden sollen. Für diese Vorhaben bestehen beste Chancen auf Fördermittel, die den Umsetzungserfolg der Ideen unterstützen.</p>
<p class="Default"><strong>Webadresse:&nbsp;</strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/zim-agrarcycle</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Default"><br> <strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p class="Default">Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Telefon: 0541 969-3664<br> E-Mail:<a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de"> j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Ulbrich<br> Telefon: 0541 969-5116<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 08:26:20 +0100</pubDate>
                        <title>MINT-it! – Informationstag für Schülerinnen und Schulabsolventinnen zu Naturwissenschaften und Technik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/mint-it-tag/</link>
                        <description>Am Donnerstag, 15. April, stellen Schülerinnen, weibliche Auszubildende und Studentinnen ihre Projekte, Werkstücke und Wettbewerbsbeiträge vor. Zusätzlich informieren Fachleute über Schulfächer, Ausbildungswege und Studiengänge im MINT-Bereich. Schülerinnen ab Klasse 8 und Schulabsolventinnen, gerne mit Eltern, sowie andere junge Frauen können das Programm ab 15 Uhr online verfolgen. Anmeldungen bitte per E-Mail an mitmintos@hs-osnabrueck.de richten. Veranstalter ist das neue Projekt „Mit-MINT – Regionales Strategiekonzept für Frauen in MINT“, koordiniert an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Home-Schooling am Rechner und Videochat mit den Großeltern, selbstfahrende Autos, neuartige Impfstoffe und umweltfreundliche Verpackungen – unser Leben ist ohne Technik und Naturwissenschaften unvorstellbar. MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – sind Wissensgebiete, die unseren Alltag und unsere Zukunft prägen. Am Donnerstag, 15. April, um 15 Uhr startet der erste digitale „MINT-it!-Tag“: &nbsp;Schülerinnen, weibliche Auszubildende und Studentinnen stellen online ihre Projekte, Werkstücke oder Wettbewerbsbeiträge vor. Schülerinnen ab der 8. Klasse und Schulabsolventinnen, gerne mit Eltern, sowie andere junge Frauen können sich bequem von Zuhause aus mit dem nach der Anmeldung zugesendeten Link zuschalten.</p>
<p class="01Standard">Neben den Kurzbeiträgen der jungen Referentinnen stellen Lehrkräfte, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammer und nicht zuletzt die Zentrale Studienberatung Osnabrück, Wege zu Orientierungs- und Beratungsangeboten für vielfältige regionale Schul-, Ausbildungs- und Studienangebot im MINT-Bereich vor.</p>
<p class="01Standard">„Mit dem MINT-it!-Tag wollen wir technisch interessierten Mädchen und jungen Frauen einige Inspirationen geben“, sagt Anca-Gabriela Hübner von der Hochschule Osnabrück. Sie leitet das neue Projekt „Mit-MINT – Regionales Strategiekonzept für Frauen in MINT“, in dem sich 17 Kooperationspartnerinnen und -partner der Region zusammengeschlossen haben. „Wir entwickeln gemeinsam ein regionales Strategiekonzept für den Landkreis und die Stadt Osnabrück, um mehr Schülerinnen und Schulabsolventinnen für MINT-Schulfächer, duale MINT-Ausbildungen oder -Studiengänge zu gewinnen“, erklärt die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. Nachhaltigkeit werde im Projekt großgeschrieben: „Durch die Mitarbeit im Projekt wollen alle beteiligten Organisationen feste Strukturen in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern schaffen“, betont die Projektleiterin.</p>
<p class="01Standard">Die Pandemie lässt zurzeit keinen persönlichen Austausch zu. Umso mehr setzen die Verantwortlichen auf digitale Angebote, etwa regelmäßige Videochats. Kürzlich ist erste Folge der Podcast-Reihe „MIT MINT – MINT-Berufe für junge Frauen“ erschienen. Darin berichtet Nadin Osmanaj über ihr Studium der Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück und gibt Tipps für alle Technikfreundinnen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong><u>Zum Hintergrund:</u></strong></p>
<p class="01Standard">Unter dem Motto "MIT MINT – Regionales Strategiekonzept für Frauen in MINT" ist zum 1. November 2020 das neue Netzwerkprojekt gestartet. Es wird von 17 Partnereinrichtungen, Projekten und Organisationen getragen und ist Teil des Regionalen Fachkräftebündnisses Nordwest und wird mit rund 47.000 Euro aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. ESF ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration seiner Bürgerinnen und Bürger in Europa. Projektträger ist das Labor für Gender und Diversity Research der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="01Standard">Zu den Projektpartnerinnen und -partnern gehören:</p><ul> 	<li class="01Standard">Agentur für Arbeit Osnabrück</li> 	<li class="01Standard">Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim</li> 	<li class="01Standard">Hochschule Osnabrück, Fakultät Ingenieurswissenschaften und Informatik</li> 	<li class="01Standard">Hochschule Osnabrück, Fachgebiet Gender und Diversity Studies, Schwerpunkt MINT</li> 	<li class="01Standard">Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim</li> 	<li class="01Standard">Industrieller Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim e.V.</li> 	<li class="01Standard">Jobcenter Osnabrück – Jugendberufsagentur</li> 	<li class="01Standard">Landkreis Osnabrück, Gleichstellungsbüro</li> 	<li class="01Standard">MaßArbeit k.A.ö.R. Landkreis Osnabrück – Übergangsmanagement/ Ausbildungslotsen</li> 	<li class="01Standard">Niedersachsen-Technikum – MINT studieren? Einfach probieren!</li> 	<li class="01Standard">Regionales Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück</li> 	<li class="01Standard">Samtgemeinde Bersenbrück</li> 	<li class="01Standard">Stadt Osnabrück, Gleichstellungsbüro</li> 	<li class="01Standard">Universität Osnabrück, Gleichstellungsbüro</li> 	<li class="01Standard">Volkshochschule Osnabrücker Land – MINT-Koordination</li> 	<li class="01Standard">VME-Stiftung Osnabrück-Emsland</li> 	<li class="01Standard">Zentrale Studienberatung Osnabrück</li> </ul><p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen: </strong></p><ul> 	<li class="01Standard"><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/mitmintos" target="_blank">Projekt „Mit-MINT-OS“</a></li> 	<li class="01Standard"><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/mitmintos/orientierungsangebote/" target="_blank">Podcast und Video-Chat am 25. März</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Fakultäten</category>
                            
                                <category>IuI</category>
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Ausprägung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Mar 2021 11:23:35 +0100</pubDate>
                        <title>StudyUp-Awards: Nachhaltige Unternehmensentwicklung und akademische Hebammenausbildung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/studyup-awards-2021/</link>
                        <description>Sasha Adam und Claudia Wiegard erhalten 2 der insgesamt 31 StudyUp-Awards an der Hochschule Osnabrück. Ihre Abschlussarbeiten im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und der Hebammenwissenschaft zeigen beispielhaft die Studienvielfalt an der Hochschule. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>99,5 Prozent aller deutschen Unternehmen sind laut dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) klein- und mittelständische Unternehmen (KMU). Sie erwirtschaften nicht nur rund 53,5 Prozent der Wertschöpfung, sondern stellen auch ca. 60 Prozent der Arbeitsplätze. Doch beim Thema Nachhaltigkeit werden KMU kaum bedacht. „Dabei sind gerade Mittelständler für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft nötig“, erklärt Sasha Adam, Masterstudentin im Studiengang International Business und Management an der Hochschule Osnabrück. Für ihr Bachelorarbeitsthema „Die Sustainability Balanced Scorecard zur Realisierung unternehmerischer Nachhaltigkeit in klein- und mittelständischen Unternehmen“ wurde die 24-Jährige jetzt mit einem StudyUp-Award der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet.</p>
<p>Adams Arbeit zeigt, dass nicht nur der Blick auf große Unternehmen gerichtet werden sollte, sondern gerade KMU trotz limitierter Ressourcen und geringer Fachkenntnisse mithilfe eines Managementtools nachhaltig wirtschaften können. „Nachhaltigkeit muss nicht als Kostenfaktor gesehen werden, sondern als Mittel, um als Unternehmen zukunftsfähig zu sein“, so Adam. Prof. Dr. Kai-Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, der die Arbeit betreute, ergänzt: „In vielen Unternehmen werden immer noch primär monetäre Kennzahlen zur Steuerung des Geschäftsmodells genutzt. Sasha Adam zeigt auf, wie auch ökologische und soziale Aspekte bei der Steuerung berücksichtigt werde können und müssen. Das führt zu einer ausgewogeneren und nachhaltigeren Betrachtung des Geschäftsmodells.“ Die Hochschulabsolventin freut sich besonders darüber, dass ihre Arbeit Praxisrelevanz hat: „Es ist schön, dass die Arbeit und Zeit, die ich in diese Abschlussarbeit investiert habe, Anerkennung findet und auch einem realen Unternehmen einen Mehrwert bietet.“ Der Förderpreis wird vom Logistikunternehmen NOSTA Holding GmbH vergeben.</p>
<h3><strong>Hebammenausbildung an Hochschulen</strong></h3>
<p>Neben Adam erhält auch Claudia Wiegard, Absolventin des Studiengangs Midwifery einen StudyUp-Award. Der Preis wird vom Deutschen Hebammenverband e.V. vergeben. Sie untersuchte qualitativ, wie Hebammenausbildung im Kontext der Vorbereitung auf die Berufspraxis verbessert werden kann. Dazu interviewte sie Hebammen aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern. „Insgesamt sind die Befragten rückblickend mit der theoretischen Vorbereitung auf die Berufspraxis zufrieden. In der praktischen Vorbereitung besteht noch Verbesserungspotenzial, ebenso wie bei der Verzahnung von Theorie und Praxis“, erklärt Wiegard, die selbst bereits über 35 Jahre Berufspraxis als Hebamme hat. Ihr Bachelorarbeitsthema ist hochaktuell, denn Anfang 2020 wurde die Akademisierung der Hebammenausbildung beschlossen: „Die Hebammenausbildung steht vor großen Veränderungen“, so Wiegard. Laut Prof. Dr. Claudia Hellmers, Professorin für Hebammenwissenschaft, gehe es nicht nur um die Entwicklung von innovativen Lehr-Lernkonzepten für die Hebammenstudiengänge, sondern auch darum, Bewährtes aus der bisherigen Hebammenausbildung zu erhalten. „Claudia Wiegard greift diese Frage der Kompetenzentwicklung im Hinblick auf eine gute Vorbereitung für die Berufspraxis auf und trägt somit zu einer bestmöglichen Vorbereitung der Studierenden für das gesamte Tätigkeitsspektrum als Hebamme bei.“</p>
<h3><strong>31 StudyUp-Awards</strong></h3>
<p>Von der Hebammenforschung über Nachhaltigkeit in klein- und mittelständischen Unternehmen bis hin zu automatisierten Klebstoffapplikation im Versuchsbau – die mit einem StudyUp ausgezeichneten Arbeiten bilden beispielhaft die Studienvielfalt an der Hochschule Osnabrück ab. „Unternehmen, Stiftungen und Verbände würdigen mit diesen Preisen - auch finanziell -&nbsp; die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und deren Arbeiten mit hoher Praxisrelevanz und direktem Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung an der Hochschule Osnabrück. Insgesamt 31 StudyUp-Awards werden in diesem Jahr für ausgezeichnete Abschlussarbeiten und Abschlussnoten vergeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Jan Lukaßen<br> E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969-3254</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 14:54:49 +0100</pubDate>
                        <title>Mit 5G die Nutztierhaltung der Zukunft gestalten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/mit-5g-die-nutztierhaltung-der-zukunft-gestalten/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück ist Teil des Verbundprojektes „5G – Nachhaltige Agrarwirtschaft“. Moderne Ställe werden immer stärker mit Sensoren, Audio- und Videotechnik aufgerüstet. Doch wie lassen sich diese technischen Möglichkeiten in echte Mehrwerte für Tierwohl, Umwelt und Wirtschaftlichkeit ummünzen?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Assistenzsysteme für eine intelligente Rinderhaltung, ein Farmer-Assistenz-System zur „real-time“-Erfassung von Tierwohl- und Gesundheitsparametern bei Masthühnern oder „Digitalisierung in der Geflügelhaltung – Chancen und Risiken für mehr Tiergesundheit und Tierwohl“: Die digitale Eurotier 2021, die weltgrößte Messe für Tierhaltung und -management, hat zu Beginn des Jahres noch einmal verdeutlicht, wie digital vernetzt Ställe schon heute betrieben werden und wie stark dieser Bereich wächst. Unter anderem hier knüpft das Verbundprojekt „5G – Nachhaltige Agrarwirtschaft“ an. Mit insgesamt rund vier Millionen Euro wird es durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Antragssteller waren die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) und das Amt für Wirtschaftsförderung des Landkreises Vechta. Mit Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Guido Recke bringen auch zwei Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück ihre Expertise in den Bereichen „Tierhaltung und Produkte“ (Schwerpunkt Geflügel) sowie „Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre“ ein. An die Hochschule fließen etwa 310.000 Euro der Gesamtfördersumme.<br> <br> „Wir wissen, dass wir in vielen Bereichen die Tiergesundheit positiv beeinflussen können, wenn wir rechtzeitig die richtigen Informationen haben“, erklärt Andersson, Professor für Tierhaltung und Produkte. Um nur ein Beispiel zu nennen: Durch Kameras und auch akustische Signale können Bewegungsprofile der Tiere erhoben werden. Ist etwa eine Wassertränke verstopft, werden mehr Tiere an einer anderen Tränke sein. Dann gilt es einzugreifen und den Fehler zu beheben. Grundsätzlich geht es laut Forschungsantrag in Anderssons Schwerpunkten darum, „technisch gestützte Systeme für eine risiko-orientierte Echtzeitanalyse zur Früherkennung von Auffälligkeiten im Bestand zu entwickeln“.<br> <br> <strong>Eine explosionsartige Entwicklung</strong><br> <br> „Es wird hier – im Blick auf die technischen Möglichkeiten eingesetzter Sensoren und audiovisueller Medien – zu einer explosionsartigen Entwicklung kommen“, ist Andersson überzeugt. Der Umgang mit dieser Datenflut sei entscheidend: „Die Herausforderung liegt in der Interpretation und in der Verknüpfung der einzelnen Daten.“ Es gelte, eine Priorisierung vorzunehmen. „Wir müssen effektiv das herausfiltern, was wir brauchen und auch das, was wir nicht brauchen.“ Um die Daten zielführend zu nutzen, soll auch Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle spielen. „Da stehen wir aber eher noch am Anfang. Und auch KI macht nur das, was ihr beigebracht wurde.“<br> <br> „5G wird uns einen Schub geben“, ist auch Guido Recke überzeugt. Genau wie Andersson betont er aber, wie wichtig es ist, angesichts der Datenmengen das herauszuarbeiten, was im Blick auf Tierwohl, Umwelt und Wirtschaftlichkeit echte Mehrwerte bietet. „Wir werden neue Verfahren und Systeme kennenlernen.“ Sensoren, Video- und Audiotechnik: Unter den vielen Systemen gilt es, zu den wirtschaftlichen entlang der Wertschöpfungskette zu kommen. „KI heißt immer, dass es sich um lernende Systeme handelt. Wir müssen unter anderem schauen, wie gut die Systeme lernen und welche Wirtschaftlichkeit das mit sich bringt“, erläutert der Professor für Landwirtschaftliche Betriebslehre.<br> <br> <strong>Nachwuchskräfte sind willkommen</strong><br> <br> Recke blickt in seinem Forschungsbereich grundlegend auch auf die gesellschaftlichen und politischen Anforderungen in den beiden Wertschöpfungsketten Geflügel und Schwein. „Insgesamt ist das Verbundprojekt sehr interdisziplinär angelegt. Es umfasst das Zusammenspiel vom landwirtschaftlichen Betrieb bis letztlich zum Verbraucher.“ Das mache das Besondere aus. Und es biete die große Chance, Tierwohl, Umweltaspekte und Wirtschaftlichkeit zu verbinden.<br> Das Verbundprojekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. „Wir setzen einen Startpunkt“, sagt Andersson. „Wer Interesse hat, an der Hochschule den Bereich wissenschaftlich zu begleiten und mitzugestalten, kann gern Kontakt aufnehmen.“<br> <br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Robby Andersson<br> Professor für Tierhaltung und Produkte<br> E-Mail: <a href="mailto:r.andersson@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.andersson@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> Prof. Dr. Guido Recke<br> Professor für Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre<br> E-Mail: <a href="mailto:g.recke@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.recke@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Zum Hintergrund: </strong>Einen Überblick zum Gesamtvorhaben „5G Nachhaltige Agrarwirtschaft“ finden Sie in der <a href="https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle/news-verzeichnis/news-einzelansicht/news/detail/News/echte-pionierarbeit-das-agrarsystem-neu-denken/" target="_blank" rel="noreferrer">trafo:agrar- Pressemitteilung zur Übergabe des Förderbescheids zu Jahresbeginn</a>. Aus der Wissenschaft sind am Verbundprojekt die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Transformationsforschung Agrar Niedersachsen (trafo:agrar), die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück, die Universität Göttingen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (Osnabrück) beteiligt. Projektpartner aus der Wirtschaft sind das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF), Big Dutchman AG, Böseler Goldschmaus GmbH &amp; Co. KG, Brand Qualitätsfleisch GmbH &amp; Co. KG, BWE-Brüterei Weser-Ems GmbH &amp; Co. KG (PHW-Gruppe), Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im Oldenburger Münsterland eG, Kreislandvolk Vechta, Josef Kotte Landtechnik GmbH &amp; Co. KG, Naturdünger-Verwertungs GmbH, VetVise GmbH (StartUp).</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 11:56:11 +0100</pubDate>
                        <title>Digitalisierung von Krankenhäusern: Osnabrücker Gründungsidee „InnGo“ am Puls der Zeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/digitalisierung-von-krankenhaeusern-osnabruecker-gruendungsidee-inngo-am-puls-der-zeit/</link>
                        <description>Einen nachhaltigen Digitalisierungsplan zu entwickeln, ist gerade in komplexen Organisationen wie Krankenhäusern ein schwieriges Unterfangen. Mit ihrem innovativen, webbasierten Managementtool InnGo (Innovation Go) bietet ein junges Gründungsteam, hervorgegangen aus der Hochschule Osnabrück, Unterstützung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben mit einem EXIST-Stipendium.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur etwa ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland verfolgen eine ganzheitliche und langfristige Digitalisierungsstrategie. Das zeigt der jüngste <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/it-report-gesundheitswesen/" target="_blank">IT-Report Gesundheitswesen</a> der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschungsgruppe-informatik-im-gesundheitswesen" target="_blank">Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen</a> (IGW) an der Hochschule Osnabrück. Zugleich hat die Corona-Pandemie den Blick dafür geschärft, wie vielfältig die Digitalisierungspotenziale in der Versorgung von Patientinnen und Patienten sind. Im Oktober 2020 ist auch in diesem Zusammenhang das Krankenhaus-Zukunftsgesetz in Kraft getreten. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als vier Milliarden Euro soll es nicht zuletzt dazu dienen, der Digitalisierung der Krankenhäuser einen großen Schub zu geben.</p>
<p>Die Gründungsidee des InnGo-Teams, hervorgegangen aus der Hochschule Osnabrück, stößt vor diesen Hintergründen auf positive Resonanz. Seit Jahresbeginn gefördert durch ein EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entwickelt das Team ein webbasiertes Managementtool, um verschiedene Digitalisierungsziele zu kanalisieren und zu priorisieren. Am Ende soll es den Weg für eine individuelle Digitalisierungsstrategie für Krankenhäuser und andere Expertenorganisationen ebnen.</p>
<p>„Kliniken sind eine innovationsfreundliche Umgebung, aber zugleich von komplexen Strukturen geprägt“, erläutert Lena Frommer vom InnGo-Team. Das führe zu einer einfachen Gleichung. „Viele Fachleute bedeuten viele Ziele. Das gilt besonders in Bezug auf die Digitalisierung, die alle Arbeitsabläufe berührt und immer auch interdisziplinär ausgerichtet ist.“ Unterschiedliche, zum Teil sogar gegenläufige Digitalisierungsziele ließen sich nur mit großem Koordinationsaufwand erfassen und in eine ganzheitliche Strategie zusammenführen. „Noch aufwändiger wird es, wenn der digitale Fortschritt fortlaufend überprüft werden soll“, ergänzt Frommer, was zentral für die strategische Steuerung sei. Sie beschreibt damit das Grundproblem, das ihr Team mit InnGo lösen möchte.</p>
<h3><strong>Gründungsidee begann mit Masterarbeit</strong></h3>
<p>Rückblende: „Die Gründungsidee begann mit meiner Masterarbeit an der Hochschule Osnabrück, die ich in der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Ursula Hübner geschrieben habe“, berichtet Lena Frommer. „Ich habe damals als wissenschaftliche Hilfskraft in einem von Dr. Jan-David Liebe geleiteten Projekt mit dem Geschäftsbereich IT des Universitätsklinikums Münster und anderen Kliniken gearbeitet.“ Im Zuge des Projekts und ihrer Masterarbeit entwickelte die Absolventin einen Katalog mit mehr als 400 klinischen und pflegerischen Digitalisierungszielen. Konkrete Beispiele: &nbsp;Patientinnen und Patienten können eine Anamnese digital von zu Hause aus durchführen, Fehlmedikationen werden systematisch überprüft und eine entsprechende Warnung wird ausgegeben oder aber QR-Codes können für die Identifizierung von Patienten genutzt werden.</p>
<p>„Hierauf aufbauend können IT-Verantwortliche schnell erfassen, wo einzelne Bereiche in der Digitalisierungsstrategie stehen und wo sie sich künftig weiterentwickeln wollen“, erklärt Lucas Jacobs, weiteres Mitglied im Team. Das sei entscheidend: „InnGo schafft es, eine komplexe Gemengelage schnell zu erfassen und handlungsleitend aufzubereiten.“ Dabei sei InnGo viel mehr als ein Projektmanagement-Tool. „Für mich ist InnGo ein Dolmetscher, der zwei Welten zusammenbringt – die Welt der Fachexpertise und die Welt der IT-Expertise“, ergänzt Anna Frommer, die für die IT und das Design des Systems zuständig ist.</p>
<p>Jan-David Liebe, Postdoktorand in der IGW und Verwaltungsprofessur für Wirtschafts-informatik und Statistik an der Hochschule, ordnet die Gründungsidee ein: „Wir wissen, dass der Digitalisierungserfolg nur zum Teil eine Frage des Geldes und der richtigen Technologien ist. Beides muss auf Veränderungsbereitschaft und auf gut funktionierende Koordinations- und Abstimmungsprozesse treffen. InnGo zielt genau hierauf ab.“</p>
<p>Als interdisziplinäres Team aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Management und IT werden Anna und Lena Frommer sowie Lucas Jacobs bereits im Juli ein ausgereiftes Produkt auf den Markt bringen. Hierfür tauchen sie aktuell mit ihrem Mentor Dr. Jan-David Liebe tief in die Startup-Welt ein und bauen ein umfangreiches Netzwerk auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Lena Frommer<br> Telefon: 015156655283<br> E-Mail: <a href="mailto:lena.frommer@inngo.de" class="mail">lena.frommer@inngo.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong><em>Mehr zu InnGo lesen Sie <a href="https://inngo.de" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>. Weitere Infos zum EXIST-Stipendium und zum Thema Gründung finden Sie auf der <a href="https://www.tim-osnabrueck.de/gruendung" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen</a>.</em></p>
<p><em>Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Es unterstützt gründungsinteressierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Gründungsteams erhalten für die Dauer von zwölf Monaten ein EXIST-Gründerstipendium, um einen Businessplan auszuarbeiten und sich auf ihre Unternehmensgründung vorzubereiten. Voraussetzung ist, dass es sich bei der geplanten Geschäftsidee um ein innovatives, technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. </em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaangepasstes Konzept für die Osnabrücker Logistikbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/02/klimaangepasstes-konzept-fuer-die-osnabruecker-logistikbranche/</link>
                        <description>Klimaveränderungen stellen die Logistikbranche als drittgrößten Wirtschaftsbereich in Deutschland vor große Herausforderungen. In einer Workshop-Reihe erarbeiteten Hochschule und Universität Osnabrück mit Logistikunternehmen, der Wirtschaftsförderung sowie Stadt und Landkreis Osnabrück Ansätze für ein regionales Konzept zur Klimaanpassung in der Logistikbranche. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Logistikunternehmen Flächen in der Region Osnabrück künftig so nutzen, dass sie an die Folgen des Klimawandels angepasst sind? Antworten auf diese Frage entwickelten Hochschule und Universität Osnabrück bei drei Online-Workshops mit Planerinnen und Planern in den Kommunen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsförderung und der Logistikbranche. In den Workshops wurden drei verschiedene Zukunftsszenarien des Flächenmanagements diskutiert. Dabei zeigte sich, dass eine klimaangepasste Form der Flächennutzung im gewerblichen Bereich nur erreicht werden kann, wenn Kommunen und Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Die Region Osnabrück gehört als Teil der Region Münster/Osnabrück zu einem von 23 Top-Logistikstandorten in Deutschland. Klimaereignisse wie Trockenheit, extremer Schneefall oder Unwetter können erhebliche wirtschaftliche Folgen für Unternehmen haben. Vor allem dann, wenn keine Maßnahmen zur Anpassung unternommen werden. Kundinnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten aber auch Mitarbeitende wünschen sich von den Betrieben Anpassung an den Klimawandel. Im Projekt „KlimaLogis – Angepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ soll ein regionales Konzept für die Logistikbranche erarbeitet werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Eine Strategie für die gesamte Region</strong></p>
<p>„Für uns ist es wichtig, gemeinsam mit allen eingebundenen Akteuren ein Konzept zu entwickeln, denn sie müssen dieses Konzept auch später in der Praxis leben“, erklärt Prof. Dr. Marcus Seifert, Projektleiter und Logistikexperte an der Hochschule Osnabrück. „Die Workshop-Reihe hat gezeigt, welche Maßnahmen für alle Akteure realisierbar sind und an welchen Stellschrauben noch gedreht werden muss“, sagt Felix Bücken, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück. Konkret bedeutet das: Es ist wichtig, eine Strategie für die gesamte Region zu haben, wie Flächen für logistische Unternehmen genutzt werden sollen. „Für ein gesamtheitliches Konzept sind von kommunaler Seite einheitliche Regulierungen notwendig, aber auch Unternehmen müssen das Thema Klimaanpassung stärker aufgreifen und als Teil ihres Risikomanagements verstehen“, sagt Prof. Dr. Martin Franz, Projektleiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück. Daher sei es wichtig, dass in den Kommunen fachliches Wissen aufgebaut und vertieft werde. Denn nur so werde für die Region deutlich, welche positiven Effekte Klimaanpassungsmaßnahmen auf die Region haben. „Dabei zeigen vor allem unsere nationalen und internationalen Analysen, dass wir von Beispielen in Deutschland und anderen Ländern sehr gut lernen können, wie wir Logistikprozesse besser auf den Klimawandel vorbereiten können“, ergänzt Projektleiter Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Im nächsten Schritt schaut sich das Projektteam an, auf welche Weise die Standortwahl eines Unternehmens erfolgt und wie Kommunen Flächen ausweisen. „Dabei nutzen wir die Ergebnisse aus den Workshops, um aufzuzeigen, an welchen Stellen des Auswahlprozesses Fragen der Klimaanpassung eine Rolle spielen können“, erklärt Seifert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>Jan Niklas Eyers<br> Telefon: 0541 969 3951<br> E-Mail: j.eyers@hs-osnabrueck.de</p>
<p>Felix Bücken<br> Telefon: 0541 969-6088<br> E-Mail: felix.buecken@uni-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong></p>
<p><em>Das Projekt „KlimaLogis – Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit mit rund 110.000 Euro gefördert. Verbundpartner ist neben der Hochschule und der Universität Osnabrück der Landkreis Osnabrück. Als Kooperationspartner unterstützen die Stadt Osnabrück, das Kompetenznetzwerk Individuallogistik (KNI) und das Institut für Produktion und Logistik (Logis.Net) das Vorhaben. Die wissenschaftliche Prozessbegleitung erfolgt durch sustainify – Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 Jan 2021 10:44:01 +0100</pubDate>
                        <title>Forschungslabore aus der Ferne steuern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/01/forschungslabore-aus-der-ferne-steuern/</link>
                        <description>Osnabrücker Hochschulen entwickeln gemeinsam mit der VR-Agentur mindQ GmbH ein Virtual Reality-System für die Laborarbeit in den Nanowissenschaften. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neue Wege zur Steuerung von Laborgeräten geht das Verbundprojekt „KMU-innovativ - VRnano: Multimodale, bidirektionale und haptische Virtual-Reality-Steuerung hochkomplexer Laborgeräte der Nanowissenschaften“, bei dem Forscherinnen und Forscher der Nanowissenschaften in die Virtuelle Realität versetzt werden. VRnano wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 1,1 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück und die Osnabrücker VR-Agentur mindQ GmbH.</p>
<p>In den Nanowissenschaften werden Materialien auf der Skala einzelner Atome und Moleküle untersucht, d.h. die Experimente laufen in einem Größenbereich von wenigen Nanometern ab. „Stellt man sich das Verhältnis zwischen einem voll ausgeklappten Zollstock und dem Durchmesser eines menschlichen Haares vor, so entspricht dies in etwa dem Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Haares und der Länge eines kleinen Moleküls“, verdeutlicht Dr. Philipp Rahe aus dem Fachbereich Physik der Universität Osnabrück den Unterschied der Größenskalen. Ein grundlegendes Problem der Nanowissenschaften ist daher, Zugriff auf diese winzigen Bausteine zu erhalten.</p>
<p>„Seit Jahren setzen wir hierzu die sogenannte hochauflösende Rastersondenmikroskopie ein. Eine Technik, die uns erlaubt, einzelne Atome nicht nur abzubilden, sondern auch ganz gezielt und kontrolliert zu manipulieren“, sagt Rahe. Bei der Rastersondenmikroskopie werde eine atomar feine Spitze verwendet, um eine Auflösung zu ermöglichen, die weit unter der eines optischen Mikroskops liegt. „Auch wenn wir das wahrscheinlich hochauflösendste Mikroskop in Osnabrück verwenden, ist es weiterhin sehr schwierig, hiermit Moleküle zu untersuchen, sobald sie in einer komplexen dreidimensionalen Form vorliegen.“&nbsp;</p>
<p>In dem Projekt VRnano soll nun ein System zur Untersuchung solcher komplexen dreidimensionalen Proben entwickelt und neue Messverfahren mithilfe Virtueller Realität (VR) implementiert werden. „Wir möchten eine Laborsteuerung entwickeln, die die Sinne und den Bewegungsapparat des Menschen effizienter für physikalische Messungen nutzt“, erklärt Rahe.</p>
<h3><strong>Virtual Reality ermöglicht weltweite Zusammenarbeit in Echtzeit</strong></h3>
<p>Prof. Dr. Philipp Lensing, Professor für Computeranimation und Spieleprogrammierung an der Hochschule Osnabrück, visualisiert die Messdaten in Echtzeit, die mit dem Mikroskop aufgenommen werden. So können die Daten in der Virtuellen Realität dargestellt werden. „Experimente in Echtzeit sind schwer beherrschbar. Die Strukturen, die die Nanowissenschaft untersucht, sind so klein, dass sie in der realen Welt mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. In der Virtuellen Realität können diese Strukturen dreidimensional dargestellt werden. Daher bietet sich hier eine große Chance, komplexere Experimente durchführen zu können“, erklärt der Informatiker.</p>
<p>„Die Steuerung über VR macht auch internationale Forschungskooperationen ohne physische Anwesenheit in Osnabrück möglich“, erklärt Lensing. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt gemeinsam von verschiedenen Orten gleichzeitig an demselben Projekt in der virtuellen Realität arbeiten. Dazu benötigen sie lediglich eine Internetverbindung und eine VR-Brille. „Wenn nun jemand in der Realität an dem Mikroskop etwas einstellt, zeigt sich in der virtuellen Welt dessen Auswirkung“, erklärt Lensing.</p>
<p>„Die Nanotechnologie birgt als Schlüssel- und Querschnittstechnologie erhebliche wirtschaftliche Potenziale und Wachstumsraten für die Zukunft“, sagt Olaf Gerlach, Geschäftsführer von mindQ GmbH &amp; Co. KG. Die VR-Agentur verspricht sich durch das Projekt einen umfassenden Aufbau von Fachwissen, um komplexe Daten in interaktiven Visualisierungssystemen darzustellen. „Die Echtweltinteraktion durch und mit Virtual- und Augmented-Reality bietet in technologieorientierten Branchen ein großes Innovationspotential.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Philipp Lensing<br> Hochschule Osnabrück<br> Professor für Computeranimation und Spieleprogrammierung<br> E-Mail: <a href="mailto:p.lensing@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.lensing@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969 3839</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 11:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>KI-Forschung für die Agrarwirtschaft: Knapp 2,8 Millionen Euro fließen an die Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/01/ki-forschung-fuer-die-agrarwirtschaft-knapp-28-millionen-euro-fliessen-an-die-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Hochschule ist Teil eines namhaften Verbundes aus Industrie und Forschung im Forschungsprojekt „Agri-Gaia - ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem“. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Allianz mit insgesamt zwölf Millionen Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Transformation der Land- und Ernährungswirtschaft ist in vollem Gange. Eine zunehmend zentrale Rolle nehmen dabei Netzwerke ein, in denen verschiedene Partner Daten teilen, gemeinsame Schnittstellen errichten und vernetzt arbeiten. Diese sogenannten KI-Ökosysteme stehen im Zentrum des Forschungsprojektes „Agri-Gaia - ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt zwölf Millionen Euro gefördert wird. Auf Initiative des Vereins Agrotech Valley Forum arbeitet ein namhaftes Konsortium aus Industrie und Forschung an der Realisierung eines Ökosystems leicht zugänglicher, offener KI-Bausteine für die Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Basis der europäischen Cloud-Initiative GAIA-X. Das Verbundprojekt wird vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) geleitet. Knapp 2,8 Millionen Euro der Förderung fließen an die Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Zur vereinfachten Veranschaulichung ein Beispiel: Bei der Düngung von Feldern sind viele Einflussgrößen zu beachten, etwa Vorgaben der Düngeverordnung, Informationen zum Boden, zum Wetter oder zu eingesetzten Fahrzeugen. Diese und weitere Informationen werden im Projekt zusammengeführt, um darauf aufbauend praxistaugliche KI-Bausteine für eine optimale, teilflächenspezifische Nährstoffausbringung und den ressourcenschonenden Transport zum Feld zu ermöglichen. Das kleine Beispiel verdeutlicht die Idee des Großprojektes GAIA-X. In dieser Cloud-Initiative erarbeiten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Grundlage einer modernen, domänenübergreifenden Dateninfrastruktur. Sie soll die digitale Souveränität Europas sicherstellen und einen Datenaustausch im Rahmen der europäischen Datenschutz–Grundverordnung ermöglichen. Das Agri-Gaia-Konsortium hat in GAIA-X den neuen Anwendungsfall Agrar etabliert.</p>
<p><strong>Hochschule bringt ihre vielfältigen Kompetenzen ein</strong><br> <br> „Eine offene, dezentrale Plattform für die Entwicklung und den Austausch von KI-Algorithmen in Form praxistauglicher, wiederverwendbarer Bausteine ist für die Weiterentwicklung der mittelstandsgeprägten Land- und Ernährungswirtschaft von enormer Bedeutung“, betont Prof. Dr. Heiko Tapken, Projektsprecher an der Hochschule Osnabrück. „Dementsprechend freut es mich sehr, dass unsere Hochschule fachübergreifend ihre vielfältigen Kompetenzen einbringen kann, um KI-gestützte, kooperative Arbeitsprozesse mitzugestalten, die ökologisch und ökonomisch ressourcenschonend umgesetzt werden“, so der Professor für Datenbanken und Software-Entwicklung.</p>
<p>Den Kern des Agri-Gaia-Ökosystems bildet die technische Agri-Gaia-Plattform, an deren Konzeption und Umsetzung die Hochschule aktiv beteiligt ist. Dabei geht es unter anderem um die Vernetzung von Funktionsbausteinen zu einer funktionsfähigen Containerhierarchie. Stark vereinfacht dargestellt werden Container in der IT dazu genutzt, Applikationen mitsamt Zubehör in praktische Pakete zu packen und diese dann in der Cloud für Anwender zugänglich und reibungslos nutzbar zu machen. Zudem geht es um die Erzeugung und Validierung von Simulationsmodellen. Basis-Container werden zukünftigen KI-Entwicklern einen einfachen Zugang zur Nutzung der Plattform aufzeigen und somit den Zugang zur Plattform für weitere Interessierte erleichtern.</p>
<p><strong>Hochschule als Impulsgeber für die digitale Transformation der Landwirtschaft</strong></p>
<p>In einem weiteren anwendungsorientierten Projektbereich widmet sich das Hochschulteam der semantischen Umfeldkartierung. Hier wird die Navigationsfähigkeit autonomer Feldroboter in den Blick genommen. Der Hochschule obliegt ferner die Gesamtkoordination des Bereichs „Ressourcenschonung auf Grundlage von Data-Pooling und Prozessoptimierung“. Data-Pooling umschreibt das Zusammenführen von Daten aus verschiedenen Quellen. Vonseiten der Hochschule sind neben Heiko Tapken Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Prof. Dr. Dieter Trautz und Prof. Dr. Clemens Westerkamp beteiligt.</p>
<p>Das DFKI schreibt in der offiziellen Pressemitteilung zum Projektstart: „Ziel des Projekts ist es, den Kreis von der Sensordatenaufnahme auf der Landmaschine über das Trainieren der Algorithmen auf entsprechenden Servern bis zur kontinuierlichen Aktualisierung und Optimierung dieser Algorithmen zu schließen. Hierfür werden in Agri-Gaia entsprechende Schnittstellen und Standards entwickelt, die eine herstellerübergreifende Infrastruktur entstehen lassen.“</p>
<p>„Die Hochschule Osnabrück ist bei der digitalen Transformation der Landwirtschaft seit vielen Jahren ein wichtiger Impulsgeber in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule. „Wir sind sehr froh, dass wir auch im richtungweisenden Projekt Agri-Gaia im etablierten Zusammenspiel mit unseren Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft unsere Expertise einbringen können.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Heiko Tapken<br> Telefon: 0541 969-3338<br> E-Mail: <a href="mailto:h.tapken@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.tapken@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><em><strong>Zum Hintergrund: </strong>Zum Konsortium im Projekt „Agri-Gaia - ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem“ zählen die AgBrain GmbH, der Agrotech Valley Forum e.V., die Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG, die Robert Bosch GmbH, die CLAAS E-Systems GmbH, die Hochschule Osnabrück, die Josef Kotte Landtechnik GmbH, die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH &amp; Co. KG, die LMIS AG, die Universität Osnabrück, die Wernsing Feinkost GmbH und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ist Konsortialpartner. <a href="https://www.dfki.de/web/news/detail/News/agri-gaia-starke-firmen-allianz-entwickelt-offenen-ki-standard-fuer-die-landwirtschaft-auf-basis-von/" target="_blank" rel="noreferrer">Zur offiziellen Pressemitteilung des DFKI</a> </em></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Dec 2020 14:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Studierende und Unternehmen bilden Karriere-Tandems</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/12/internationale-studierende-und-unternehmen-bilden-karriere-tandems/</link>
                        <description>Das Mentoring.INTERKULT-Programm unterstützt internationale Studierende mit und ohne Fluchtgeschichte an der Schnittstelle zwischen Studium und Berufseinstieg.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>17 internationale Studierende der Hochschule Osnabrück aus insgesamt 15 Herkunftsländern legen im ersten Durchlauf des Mentoring.INTERKULT-Programms den Grundstein für ihre Karriere in Deutschland. Begleitet werden sie dabei von Mentorinnen und Mentoren aus zehn regionalen und überregionalen Unternehmen und Einrichtungen. „Internationale Studierende sind als künftige Fachkräfte begehrt, schaffen es aber nur selten nach Abschluss des Studiums direkt in den deutschen Arbeitsmarkt“, erklärt Programmleiterin Dr. Patricia Gozalbez Cantó. Das Karriere-Programm soll deshalb internationale Studierende mit und ohne Fluchtgeschichte aktiv unterstützen und den gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen.</p>
<p>„Es ist wichtig, dass auch internationale Studierende, die einen Berufseinstieg in Deutschland planen, international ausgerichtete Unternehmen der Region schon während ihres Studiums kennenlernen“, sagt Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Vizepräsidentin für Internationales. Auch regionalen und international ausgerichteten Unternehmen bietet das Programm einen Mehrwert: Kontakt zu internationalen Fachkräften und der Erwerb interkultureller Kompetenzen der Mitarbeitenden.</p>
<p>Studierende und Mitarbeitende der Unternehmen können sich über berufliche Erfahrungen, die „deutsche Unternehmenskultur“ sowie die individuelle Karriereplanung austauschen. „Es ist eine großartige Gelegenheit, die Arbeitskultur in Deutschland kennenzulernen. Auch, um sich&nbsp;nicht nur als Professional, sondern auch als Mensch weiterzuentwickeln“, sagt Kimberly Vindas aus Costa Rica, Masterstudentin im Studiengang Management in Nonprofit-Organisationen und Programmteilnehmerin.</p>
<h3><strong>Einblicke in die Arbeitswelt von Unternehmen</strong></h3>
<p>Im Zentrum des Programms steht die Mentoring-Beziehung zwischen den Studierenden (Mentees) und den Mentorinnen und Mentoren aus beteiligten Unternehmen, die den Studierenden beratend zur Seite stehen. Sie geben Einblicke in die Arbeitswelt der Unternehmen und fördern die persönlichen und beruflichen Ziele der Mentees. Susanne Häring, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Georgmarienhütte, freut sich über die Zusammenarbeit. „Ich gebe gerne Wissen weiter und bin selber unheimlich neugierig, neue Menschen und neue Dinge kennenzulernen“, sagt die Tandem-Partnerin von Vindas. „So ein Tandem bietet die Chance, anderen zu helfen, während man sich gleichzeitig selber weiterentwickelt."</p>
<p>Die Zuordnung erfolgt auf Basis der individuellen Profile und unter Berücksichtigung der beruflichen Vorstellungen der Mentees. Ergänzt wird das Programm durch Vernetzungs-veranstaltungen, Workshops und sogenannten Peer Support Teams, in denen sich die Studierenden untereinander austauschen können.</p>
<p>„Sowohl internationale Studierende als auch Unternehmen und Einrichtungen profitieren von der Horizonterweiterung, dem interkulturellen Austausch und einer intensiven und langfristigen Zusammenarbeit“, fasst Gozalbez Cantó zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund: </strong></p>
<p>Das <a href="/learningcenter/">Programm Mentoring.INTERKULT</a> ist 2020 zum ersten Mal gestartet. Das im LearningCenter der Hochschule Osnabrück entwickelte Programm wird im Rahmen des INTEGRA-Programms gefördert und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. An der Hochschule wird das Programm in enger Kooperation mit dem Center for International Students (CIS) und der Hochschulförderung umgesetzt.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="mailto:p.canto@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.canto@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Nov 2020 13:52:25 +0100</pubDate>
                        <title>Partner der Hochschule Osnabrück ermöglichen Stipendien im Wert von 630.000 Euro</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/11/partner-der-hochschule-osnabrueck-ermoeglichen-stipendien-im-wert-von-630000-euro/</link>
                        <description>175 Deutschlandstipendien aufgrund der Corona-Pandemie erstmalig virtuell verliehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich vergibt die Hochschule Osnabrück in enger Kooperation mit regionalen Arbeitgebern sowie Stiftungen und Netzwerken Deutschlandstipendien. 175 Studierende erhielten in diesem Jahr ein Stipendium.</p>
<p>Die diesjährige virtuelle Verleihungsfeier der Deutschlandstipendien zeigte auf, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf das Studien- und Berufsleben hat. In Interviews, interaktiven Beteiligungsformaten und Einzelgesprächen zwischen Fördernden und Stipendiatinnen und Stipendiaten verdeutlichten die Studierenden, Unternehmens- und Stiftungsvertretenden aber auch, woraus Kraft und Zuversicht geschöpft werde. „Das Stipendium bringt vielen von uns eine finanzielle Sicherheit in einer sonst sehr schwierigen Lage. Es bietet uns außerdem Arbeitgeberkontakte, die sich derzeit nicht so leicht herstellen lassen“, erläutert die Stipendiatin Violetta Aziri.</p>
<h3><strong>Starkes Zeichen des Zusammenhalts von Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br> &nbsp;</h3>
<p>Im Kontakt zu bleiben und achtsam mit sich und anderen umzugehen, sei wichtiger denn je, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „175 Stipendien in diesen herausfordernden Zeiten zu vergeben, ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts von Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft.“</p>
<p>„Das Deutschlandstipendium bietet ein sehr gutes und für alle Beteiligten wichtiges Netzwerk. Nutzen Sie diese Chance“, sagt Manfred Hülsmann, Vorsitzender des Stiftungsrates. Die Felix Schoeller Gruppe vergibt bereits seit 2013 ein Deutschlandstipendium. „Die Mitwirkung beim Deutschlandstipendium ist bei uns Teil der langfristigen Personalplanung“, so Kornelia Niekamp, Personalleiterin der Schoeller Technocell GmbH &amp; Co KG. „Außerdem ist es aktuell für Studierende umso wichtiger, finanzielle und ideelle Unterstützung zu erfahren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Jan Lukaßen<br> E-Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3254</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 10:58:16 +0100</pubDate>
                        <title>Siri, Alexa und Co.: Sprachassistenz im Fokus des Osnabrücker World Usability Days</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/11/world-usability-day-osnabrueck/</link>
                        <description>Weltweit finden seit 2005 am World Usability Day Veranstaltungen zum Thema Nutzererfahrung und -freundlichkeit statt. Gemeinsam laden die Hochschule Osnabrück sowie die Unternehmen basecom und Muuh! Next am 12. November zum digitalen Austausch ein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie wird das Wetter heute?“ – Eine Frage, die in vielen Haushalten mittlerweile von sogenannten virtuellen Assistenten wie Alexa oder Siri beantwortet wird. Mit der Frage „Wie kann ich Ihnen helfen?“ begegnen uns Chatbots auf Unternehmensseiten. Künstliche Intelligenz wird zunehmend in vielen Lebensbereichen eingesetzt. Welche Qualität bringen Sprachassistenten mit und wie erleben Nutzerinnen und Nutzer die digitale Unterstützung? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der vierte Osnabrücker World Usability Day am 12. November, gemeinsam organisiert von den Unternehmen basecom und Muuh! Next sowie der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Unter Usability versteht man die Benutzerfreundlichkeit oder auch Gebrauchstauglichkeit eines Produktes, Systems oder Dienstes. Jedes Jahr, am zweiten Donnerstag im November, werden am World Usability Day Erkenntnisse und Erfahrungen rund um die Bereiche User Experience und Usability ausgetauscht. Unternehmen, Praktizierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen in weltweit über 200 Veranstaltungen in über 40 Ländern ins Gespräch.</p>
<p>„Die Erfahrung zeigt, dass es zu Fragen der menschengerechten Gestaltung in der Praxis nach wie vor großen Informations- und Gesprächsbedarf gibt“, sagt Prof. Dr. Frank Ollermann, Professor für Psychologie und User Experience an der Hochschule Osnabrück sowie einer der Wegbereiter des World Usability Days in Osnabrück. Am 12. November ab 17 Uhr finden daher wieder Workshops, Vorträge sowie Networking- und Diskussionsrunden statt. Aufgrund der aktuellen Situation findet der vierte World Usability Day Osnabrück im Online-Format statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Interessierte unter <a href="http://www.wudos.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wudos.de</a>.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Frank Ollermann<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ollermann@hs-osnabrueck.de">f.ollermann@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7205<br> &nbsp;</p>
<p><strong><em>Usability und User Experience auch Thema im Hochschul-Podcast: </em></strong><em>In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Hochschulstimmen“ der Hochschule Osnabrück berichtet Prof. Dr. Frank Ollermann ausführlicher über die Themenfelder User Experience und Usability. Das Gespräch können Sie auf allen gängigen Podcastplattformen hören sowie auf der Internetseite der Hochschule:<strong> </strong></em><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c10384987" target="_blank"><em>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c10384987</em></a><strong><em> </em></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 22 Oct 2020 12:34:51 +0200</pubDate>
                        <title>5.000 Euro, um alleinerziehenden Studierenden den Studienabschluss zu ermöglichen  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/5000-euro-um-alleinerziehenden-studierenden-den-studienabschluss-zu-ermoeglichen/</link>
                        <description>Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Huskobla &amp; Kollegen unterstützt das Förderprogramm Madame Courage bereits zum dritten Mal.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Schon vor der Corona-Pandemie standen alleinerziehende Studierende vor hohen Hürden, um ihr Studium erfolgreich zu meistern. Durch die Pandemie und das Wegfallen vieler Nebenverdienstmöglichkeiten hat sich diese Situation nochmals verschärft.“ Das berichtet Bettina Charlotte Belker, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück. Entsprechend groß war die Freude über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Huskobla &amp; Kollegen aus Osnabrück für das Förderprogramm Madame Courage, die Belker jetzt entgegennehmen konnte.<br> <br> „Studierende zu unterstützen, die etwas erreichen wollen, sich aber in einer schwierigen Lage befinden, liegt uns am Herzen“, erklärt Steuerberater Marcel Reinhardt, der den Scheck gemeinsam mit Wirtschaftsprüfer Sutharsan Sriskantharajah in den Büroräumen im Stadtteil Sutthausen überreichte. „Wir fördern Madame Courage bereits das dritte Mal. Uns war wichtig, ein lokales Projekt zu unterstützen, bei dem wir auch wissen, dass das Geld genau dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird.“<br> <br> Das Förderprogramm Madame Courage Osnabrück wird vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Osnabrück getragen und von den Kooperationspartnerinnen, der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück, unterstützt. Die zeitlich befristete Förderung kommt alleinerziehenden Studierenden zugute, denen keine anderen finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen und ermöglicht ihnen so den Studienabschluss.<br> <br> „Mit Madame Courage wollen wir Alleinerziehenden die Chance geben, durch einen Studienabschluss langfristig eigenständig für den Lebensunterhalt ihrer Familie sorgen zu können“, betont Belker. Jungen Menschen den Studienabschluss und somit auch den späteren Berufseinstieg zu erleichtern, ist auch für Huskobla &amp; Kollegen ein wichtiger Grund, sich für Madame Courage zu engagieren. „Wir wissen, wie wichtig es ist, gute Nachwuchskräfte zu finden“, sagt Reinhardt. Daher leiste die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft gern ihren Beitrag, um jungen Menschen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn Wege zu ebnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Koordination des Spendenprojekts Madame Courage Osnabrück<br> Sozialdienst katholischer Frauen e.V.<br> <a href="mailto:madame-courage@skf-os.de" class="mail">madame-courage@skf-os.de</a><br> <a href="http://www.madame-courage-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.madame-courage-os.de</a></p>
<p><br> Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969 2955<br> E-Mail: <a href="mailto:gleichstellung@hs-osnabrueck.de" class="mail">gleichstellung@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2020 16:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Künstliche Intelligenz für eine nachhaltigere Fischwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/kuenstliche-intelligenz-fuer-eine-nachhaltigere-fischwirtschaft/</link>
                        <description>Aloys &amp; Brigitte COPPENRATH-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt mit Startup Monitorfish und Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit vorankommen willst, geh mit anderen!“ – entsprechend diesem afrikanischen Motto wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, der Hochschule Osnabrück und dem Startup MonitorFish geschlossen, um gemeinsam den Weg für die Entwicklung und Markteinführung einer durch künstliche Intelligenz gesteuerte Fischaufzuchtanlage zu entwickeln und zu erforschen. Dies geschieht im Rahmen eines ForschungsprojektSU (Forschungsprojekt Startup), in dem Gründer und Startups in ihren spezifischen, oft schwierigen Fragen durch gezielte Forschung in der Ideenentwicklung unterstützt werden sollen. Die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung unterstützt dieses ForschungsprojektSU mit rund 185.000 Euro für ein Jahr.</p>
<p>Das Projekt SmartHatch hat zum Ziel, die existierende Lösung von Monitorfish um den Bereich der intelligenten Aufzucht von Jungfischen (engl. Hatchery) zu erweitern. Dies soll der Verbesserung der Aufzucht von Jungfischen dienen, mit Fokus zunächst auf die regionalen Gegebenheiten der Fischwirtschaft in Tansania und im Emsland. So soll die smarte Fischzuchtanlage in einem 40 Fuß Container zu einem ersten, voll funktionsfähigen Prototyp entwickelt und getestet werden. Die Mission ist es, Fischwirten eine nachhaltig-ökologische, sozialverträgliche und ökonomisch-tragfähige Aquakultur durch ein ganzheitliches, datengetriebenes und integriertes Managementsystem zur digitalen Präzisionsfischzucht anzubieten, unter besonderer Berücksichtigung des Tierwohls. Fischwirte erhalten dadurch nutzerfreundliche Warnungen und Empfehlungen, wobei die Lösung einen zunehmenden Automatisierungsgrad bietet.</p>
<p>Zuerst soll der Markt in Tansania erschlossen werden, danach folgt das westliche Niedersachsen. Vorher sind neben der finalen Programmierungsleistung, der Einrichtung der Anlage als physischer Prototyp und dem technischen Testing auch noch ökonomische und marktliche Fragen zu analysieren. „Dies ist ein sehr wichtiger Moment für unsere Gründungsidee und wir freuen uns, gerade in dieser Phase die Coppenrath-Stiftung und die Hochschule Osnabrück als Partner gewonnen zu haben“, so Dominik Ewald, einer der beiden Gründer und Ideengeber für die interessante technische Lösung. Auch Andreas Pache – Vorstand der Stiftung – ist vom Potenzial der Idee überzeugt: „Das Projekt SmartHatch ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie bereits bestehende Unternehmen und ganze Branchen von den Ideen junger Gründer und Gründerinnen profitieren können. Die einzigartige Verknüpfung der Themenfelder Künstliche Intelligenz und nachhaltige Fischzucht hat das Kuratorium der Stiftung sehr schnell überzeugen können.“</p>
<p>Aus dem Accelerator Seedhouse Osnabrück, durch den das Startup Monitorfish die Verbindung nach Osnabrück bekam, wurde die Idee in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern sowie mit Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung und Entrepreneurship an der grünen Fakultät der Hochschule am Standort Haste, entwickelt. Sie übernimmt auch die Leitung des Projektes. Das Projekt dient zudem auch als Vorbereitung für eine anschließende Verbreitung eines erweiterten Tierwohl-Management-Systems in Sub-Sahara Afrika, Deutschland, Europa und weltweit.<br> „Fisch als Nahrungsbestandteil wird wichtig bleiben. Doch hat gerade die Aquakultur allerhand Probleme im Bereich der Nachhaltigkeit, die wir durch unsere Anlagen helfen zu lösen“, erklärt Ewald. Deswegen geht das Kooperationsteam den Weg nicht allein. Über die zusätzliche Unterstützung durch die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung freut sich das Startup daher sehr.</p>
<p>Sämtliche Partner werden separat auf der Projektwebpage, die ab Dezember Online sein wird, vorgestellt. Dort können Interessierte den Fortschritt des Projektes verfolgen und nähere Details nachlesen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong>: Die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath-Stiftung, Osnabrück, hat seit ihrer Gründung bereits zahlreiche innovative Projekte im Raum Osnabrück finanziell gefördert. Kernziel der Stiftung ist es, jungen Gründern und Gründerinnen in der Vorgründungs- und in der Startphase finanzielle Unterstützung und Kooperations-Netzwerke zu bieten. In Kooperation mit der Hochschule Osnabrück werden spezifische Forschungsvorhaben unterstützt, die gezielt Forschungsfragen anhand von Startup-Fallstudien bearbeiten und deren Ergebnisse somit auch anderen Startups in ähnlichem Kontext nützlich sind. Die bisher geförderten Startups versuchen, unter Einsatz von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung, innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bereitzustellen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 10:39:40 +0200</pubDate>
                        <title>Studiengang Pflege dual bekräftigt die enge Zusammenarbeit mit Berufsfachschulen der Region </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/kooperationsvertrag-pflege-dual/</link>
                        <description>Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule Osnabrück und den Berufsfachschulen wurde nach Gesetzesreform angepasst. Neu im Boot ist das BildungsInstitut Gesundheit am Klinikum Leer. Studierende in Lingen und Osnabrück erwerben doppelten Abschluss.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="02Fett">Seit 2011 gibt es den Studiengang Pflege dual an der Hochschule Osnabrück. An den Standorten Lingen und Osnabrück kooperiert die Hochschule eng mit zahlreichen Berufsfachschulen aus der Region. Nun kamen Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule und der Berufsfachschulen zusammen, um einen angepassten Kooperationsvertrag zu unterschreiben.</p>
<p class="02Fett">„Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe sieht eine generalistische Pflegeausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau und Pflegefachmann vor“, erläutert Prof. Dr. Stefanie Seeling die Hintergründe. „Sie löst die vorige Differenzierung in Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege ab.“ Die Professorin für Pflegewissenschaft am Campus Lingen betont, dass sich der Studiengang grundsätzlich positiv weiterentwickelt: „Wir werden noch stärker auf den Theorie-Praxis-Transfer eingehen und eine engere Verzahnung von theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten haben.“ Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs erwerben zwei Abschlüsse: den Bachelor Pflege dual und das Berufsexamen Pflegefachfrau beziehungswiese Pflegefachmann.<br> &nbsp;</p>
<p class="02Fett"><strong>„2011 ein hochinnovatives Format auf den Weg gebracht“</strong></p>
<p class="02Fett">Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram dankte den Anwesenden: „2011 haben wir mit dem Studiengang ein hochinnovatives Format auf den Weg gebracht. Wir wollen damit unseren Beitrag zur Kompetenzentwicklung im Berufsfeld leisten. Ich freue mich, dass wir mit der heutigen Vertragsunterzeichnung einen Zwischenschritt gehen, um uns gemeinsam weiter dieser großen Zukunftsaufgabe zu widmen.“</p>
<p class="02Fett">14 Berufsfachschulen kooperieren bereits eng mit der Hochschule, ab 2021 kommt für den Campus Lingen auch das BildungsInstitut Gesundheit am Klinikum Leer hinzu. „Wir sind froh, das BildungsInstitut als neuen Partner begrüßen zu dürfen“, sagte Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Dekan der Lingener Fakultät. „Es zeigt auch, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit eine große regionale Strahlkraft hat.“<br> &nbsp;</p>
<p class="02Fett"><strong>Auch die Weiterbildung erfahrener Pflegender in den Blick nehmen</strong></p>
<p class="02Fett">Auch Prof. Dr. Benjamin Kühme, Studiengangsbeauftragter am Standort Osnabrück, lobte die gewachsene Struktur: „Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche Kooperation zwischen den Berufsfachschulen und der Hochschule. Das Modell hat sich bewährt, und wir freuen uns, dass es weitergeführt und ausgebaut wird.“ Zugleich richtete der Pflegewissenschaftler den Blick nach vorn: „Wir haben jetzt die grundständige Pflegeausbildung im Blick, müssen aber auch die Entwicklung für die Fachweiterbildung erfahrener Kolleginnen und Kollegen vorantreiben. Damit einzelne Institutionen noch bessere Möglichkeiten haben, Personalentwicklung zu betreiben, benötigen wir neue Bildungsformen. Die bestehende Kooperation ist dafür ein wichtiger erster Schritt.“</p>
<p class="02Fett">&nbsp;</p>
<p class="02Fett"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p class="02Fett">Prof. Dr. Stefanie Seeling<br> Studiengangsbeauftragte Standort Lingen<br> Tel.: 0591 80098-720<br> E-Mail: <a href="mailto:s.seeling@hs-osnabrück.de">s.seeling@hs-osnabrück.de </a></p>
<p class="02Fett">Prof. Dr. Benjamin Kühme<br> Studiengangsbeauftragter Standort Osnabrück<br> Tel.: 0541 969-3798<br> E-Mail: <a href="mailto:b.kuehme@hs-osnabrueck.de" class="mail">b.kuehme@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> &nbsp;</p>
<p class="02Fett"><em><u>DIE KOOPERATIONSPARTNER:</u></em></p>
<p><strong>Hochschulstandort Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:</strong></p><ul> 	<li>Berufsfachschule Pflege der Niels Stensen Kliniken im Niels Stensen Bildungszentrum (verbundleitende Berufsfachschule)</li> 	<li>Berufsfachschule Pflege am Christlichen Kinderhospital Osnabrück im Niels Stensen Bildungszentrum</li> 	<li>Gesundheits- und Krankenpflegeschule AMEOS Institut-West Osnabrück</li> 	<li>Akademie der Kliniken Osnabrück GmbH</li> 	<li>Pflegeschule des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück</li> 	<li>Katholisches Bildungszentrum für Pflegeberufe im Landkreis Cloppenburg</li> 	<li>Katholisches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe im Oldenburger Münsterland</li> 	<li>Bildungszentrum Klinikum Oldenburg AöR</li> 	<li>Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Pius Hospital Oldenburg</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschulstandort Lingen, Fakultät Management, Kultur und Technik:</strong></p><ul> 	<li>Akademie St. Franziskus Katholische Bildungsstätte im Sozial- und Gesundheitswesen GmbH (verbundleitende Berufsfachschule)</li> 	<li>Schulungszentrum am Ludmillenstift (verbundleitende Berufsfachschule)</li> 	<li>Bildungsstätte für Gesundheitsberufe der Euregio-Klinik</li> 	<li>DENKWERK – Zentrum für Bildung im Gesundheitswesen</li> 	<li>Marienhausschule Meppen</li> 	<li>ab 2021: BildungsInstitut Gesundheit am Klinikum Leer</li> </ul><p class="02Fett">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 08:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast besucht Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/07/tag-der-tutorienarbeit-1/</link>
                        <description>Entwicklungen in Studium und Forschung in den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie der Transfer in die niedersächsische Agrarregion im Fokus des Arbeitsgesprächs</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML), Barbara Otte-Kinast, zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Hochschule Osnabrück im Bereich Agrar- und Lebensmittelwissenschaften bei den Themen Studium und Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung sowie Transfer und Vernetzung. Bei einem Arbeitsbesuch der Ministerin an der Hochschule erörterten Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann im Beisein von Referatsleiter Dr. Michael Schrörs mit der Ministerin die Zusammenarbeit der agrar- und lebens-mittelwissenschaftlichen Bereiche der Hochschule mit den zuständigen Ressortbereichen im Ministerium des Landes Niedersachsen. „Wir rüsten mit unseren Studiengängen unsere Studierenden aus für die drängenden Zukunftsaufgaben in der Branche“, erläuterte Dekan Lehmann den Gästen das Bestreben der Hochschule. So hat die Fakultät am Standort Haste in Osnabrück sowohl in den Agrarwissenschaften als auch in den Bereichen Lebensmittelwirtschaft und Ernährung ihre Studiengänge zielgerichtet weiterentwickelt und mit den Re-Akkreditierungen dieser Programme auf die gesellschaftlichen Herausforderungen in den Fachgebieten reagiert. „Die erst kürzlich eingeworbenen Digitalisierungsprofessuren verstärken den laufenden Transformationsprozess in einer zunehmend digitalen Agrarwirtschaft mit intelligenter Landtechnik, in der digitalen Arbeitswelt und den Wertschöpfungsketten zwischen Stadt und Land sowie in den digitalen Versorgungsketten in der Gesundheitswirtschaft und werden in Zukunft die Ausbildung der Studierenden maßgeblich beeinflussen“, unterstrich Lehmann weiter.<br> Der profilgebende Forschungsschwerpunkt „Agrarsysteme und -technologien“ ist bereits seit längerem auf der HRK-Forschungslandkarte zu finden. Beispielhaft stellte die Hochschulleitung die Projekte Food Future Lab als Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwertschöpfung, Agrarsysteme der Zukunft mit Indoorfarm sowie den Verbund Agro-Nordwest als Experimen-tierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau der Ministerin vor.<br> „Die Hochschule versteht sich hier als Impulsgeberin für Innovationen und multidisziplinäre Vernetzung“, erklärte Hochschulpräsident Bertram und verwies in dem Zusammenhang auf das gemeinsame Projekt der Osnabrücker Hochschulen mit regionalen Partnern PROAC-TOS, welches die Stärkung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung zum Ziel hat und durch das Land Niedersachsen finanziert wird.<br> Ministerium und Hochschulleitung diskutierten anschließend die Synergiemöglichkeiten in den Themenbereichen Stall der Zukunft, Digitalisierung in der Landwirtschaft, Transformation agrarischer Intensivregionen sowie den zukünftigen Fachkräftebedarf der Branche in Niedersachsen.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                                <category>AuL</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2020 11:17:04 +0200</pubDate>
                        <title>Netzwerk „AgrarCycle&quot; soll vertikaler Landwirtschaft großen Schub geben </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/07/zim-netzwerk-agrarcycle/</link>
                        <description>Im Netzwerk für Agrarsystementwicklungen arbeitet die Hochschule eng mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups zusammen. Aus der Kooperation mit Partnern aus der IT-, Ingenieurs- und Agrarbranche sollen hochinnovative Ansätze für die Lebensmittelproduktion entstehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 02.07.2020) Ein Forschungsteam der Hochschule Osnabrück will in den kommenden Monaten und Jahren unter dem Namen „AgrarCycle“ ein hochinnovatives Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft aufbauen, um die vertikale Landwirtschaft am Standort Deutschland nachhaltig zu fördern. Das Vorhaben wird mit mehr als 120.000 Euro aus dem Innovationsprogramm für den Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.</p>
<p>Bei der vertikalen Landwirtschaft wird Gemüse und Obst in mehrstöckigen Gebäuden angebaut. Dieses System benötigt weder direktes Sonnenlicht noch Ackerboden, denn die Pflanzen wachsen in Nährlösungen bei künstlichem Licht oder Tageslicht. Neben einer effizienten Flächennutzung in der Höhe können Lebensmittel in einer Indoor-Vertical-Farm (IVF) in einer verlässlichen, wetterunabhängigen Qualität produziert werden. Zudem kann bei der Produktion in geschlossenen und kontrollierbaren Agrarsystemen einer IVF weitgehend auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet werden. „So wird es möglich, dass auch Menschen in urbanen Räumen zukünftig mit regional erzeugten Lebensmitteln versorgt werden können”, sagt Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Projektpartner sind willkommen</strong></p>
<p>Noch sind Lebensmittel aus einer Indoor-Vertical-Farm unter anderem aufgrund des höheren Stromverbrauchs zu teuer. Im Projektantrag heißt es etwa im Blick auf eine IVF: „Abgesehen von weiteren Kosten liegen die Kosten durch den Energiebedarf von 7 kWh pro Kilogramm Blattsalat bereits bei über einem Euro.“ Um die Produktionskosten signifikant zu reduzieren, fehle es vor allem an innovativer Leistungselektronik. Mithilfe des ZIM-Netzwerkes soll sich das ändern. „Mit den verschiedenen Projektpartnern wollen wir Wege finden, um Emissionen zu mindern und Ressourcen effizienter einzusetzen”, erklärt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen. „Wir wollen den Anforderungen ernährungs- und gesundheitsbewusster Konsumentengruppen gerecht werden und neue pflanzliche Produktinnovationen auf den Markt bringen“, ergänzt Ulbrich.</p>
<p>Dies soll sowohl mit Partnern, die das Netzwerk finanziell mittragen, als auch mit assoziierten Partnern gelingen, die das Netzwerk ideell unterstützen. Die Zeit für das Vorhaben scheint in vielerlei Hinsicht günstig: So veröffentlichte im Juli des Vorjahres die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass jeder zweite Konsument Produkte aus vertikaler Landwirtschaft kaufen würde.</p>
<p>Für das Netzwerk „AgrarCycle“ werden weitere Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft gesucht. „Die Vision des ZIM-Netzwerks AgrarCycle ist die Weiterentwicklung von geschlossenen und kontrollierbaren Agrarsystemen mit allen Komponenten und Stakeholdern entlang der gesamten Agri-Food-Wertschöpfungskette, sodass in ihnen klimaresilient, effizient, qualitätsorientiert und wirtschaftlich produziert sowie Energie- und Stoffkreisläufe optimiert und geschlossen werden können“, heißt es im Projektantrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Telefon: 0541 969-3664<br> E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Ulbrich<br> Telefon: 0541 969-5116<br> E-Mail: <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Zum Hintergrund:</strong><strong> </strong>Das ZIM-Netzwerk „AgrarCycle – Netzwerk für Agrarsystementwicklungen zur Effizienzsteigerung und klimasicheren Produktion pflanzlicher Rohstoffe durch Energie- &amp; Stoffkreisläufe“ ist groß. Reguläre Partner sind: DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik; ISFH – Institut für Solarenergieforschung; DH Licht – Professional Lighting; RAM Mess- und Regeltechnik; Gefoma; Thissen Analytics; Cultinova Experior Microtech; Ingenieurbüro Mencke &amp; Tegtmeyer; Anedo und Hagedorn Software Engineering. Assoziierte Partner sind: Seedhouse – InnovationsCentrum Osnabrück; Wissensvernetzung Weser-Ems – Bioökonomie Landkreis Osnabrück; Mählmann Gemüsebau; ELEA; ELO eG; Vrielmann; K+S und TROX HGI.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2020 13:38:46 +0200</pubDate>
                        <title>Berufsaussichten in der Coronakrise: Hochschule bringt Studierende und Unternehmen zusammen   </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/hochschulfoerderung-students-meet-business/</link>
                        <description>Unternehmensnetzwerk der Hochschule Osnabrück schafft Online-Formate, in denen Studierende potenzielle Arbeitgeber kennenlernen und sich Ratschläge einholen können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">„Die geplante Abschlussarbeit im Betrieb wurde mir gekündigt, und es ist gerade sehr schwer, eine Trainee- oder generelle Einstiegsstelle zu finden“, beschreibt Studentin Ramona Coordes die Probleme, mit denen sich derzeit viele Studierende konfrontiert sehen. Ihnen fehlen aufgrund der Corona-Pandemie nicht nur die vielfach finanziell notwendigen Nebentätigkeiten, sondern auch die Perspektiven am Arbeitsmarkt sind unklarer geworden. Aus diesem Grund veranstaltete die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück Mitte Juni erste Vernetzungstreffen, in denen sich Studierende in kleiner Runde mit potenziellen Arbeitgebern in Videokonferenzen austauschen konnten.</p>
<p class="01Standard">„Die Lage der Unternehmen ist sehr uneinheitlich“, verdeutlicht Sabine Stöhr vom Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim e.V. „Es gibt aber nach wie vor viele Firmen, die weiterhin aktiv auf der Suche nach Fachkräften sind.“ In den vergangenen Monaten hätte sich die Situation und damit auch die Nachfrage wöchentlich geändert, weshalb Studierende sich nicht entmutigen lassen sollten.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>„Sie sind gefragter denn je."</strong></p>
<p class="01Standard">Auch Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Mobilität der Stadtwerke Osnabrück AG und Vorsitzender der Fördergesellschaft, ermunterte die Studierenden: „Sie sind gefragter denn je. Sie eignen sich im Studium genau die notwendigen Fähigkeiten an, auf derartige Krisen und Unsicherheiten zu reagieren.“ Darauf sollten die Studierenden vertrauen, aktiv auf die Arbeitgeber zugehen und sich auch vor Widersprüchen nicht scheuen. Im Anschluss an diese Worte präsentierten sich die Unternehmen CLAAS KGaA mbH, Solarlux GmbH, TSO-Data GmbH, Gauselmann AG und die Piepenbrock Akademie GmbH interessierten Studierenden.</p>
<p class="01Standard">„Wir wollen mit diesen und weiteren Veranstaltungen zur Vernetzung von Studierenden und Arbeitgebern beitragen“, erläutert Jan Lukaßen, Geschäftsführer der Fördergesellschaft und Leiter der Hochschulförderung der Hochschule Osnabrück. Neben den „Students meet Business“-Veranstaltungen zählen zu den Angeboten auch Online-Formate, bei denen Studierende sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen über ihre Bewerbungsunterlagen austauschen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Hochschule Osnabrück | Hochschulförderung:<br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/hochschulfoerderung/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/hochschulfoerderung/</a></p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2020 16:55:37 +0200</pubDate>
                        <title>Online-Podium: Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf unsere Arbeitswelt? </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/corona-und-die-arbeitswelt-1/</link>
                        <description>Hochschule und Universität Osnabrück stellen Forschungsergebnisse am 24. Juni auf einem Online-Podium zur Diskussion.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen haben in fast allen Wirtschaftszweigen und Berufsfeldern spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden und Betriebe. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und Hochschule Osnabrück haben in den vergangenen Monaten die Auswirkungen in verschiedenen Studien intensiv untersucht. Am Mittwoch, 24. Juni, ab 19 Uhr stellen sie ihre Ergebnisse zur Diskussion und gehen auf generelle Erkenntnisse der aktuellen Forschung ein. Die Online-Podiumsdiskussion wird zeitgleich auf <a href="https://www.osradio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">OS-Radio 104,8</a> übertragen und ist unter <a href="https://www.youtube.com/user/HochschuleOS" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/user/HochschuleOS</a> abrufbar. Veranstalter ist das Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) der beiden Osnabrücker Hochschulen.<br> &nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Beschäftigte auf sich selbst zurückgeworfen</strong></p>
<p>An der Diskussion „Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf unsere Arbeitswelt?“, die in der Aula des Osnabrücker Schlosses aufgezeichnet wird, nehmen als Expertinnen und Experten teil: Prof. Dr. Julia Müller aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität, die sich derzeit intensiv mit dem Thema Homeoffice beschäftigt, und Prof. Dr. Uwe Kanning, Wirtschaftspsychologe der Hochschule, der unter anderem die These vertritt, dass die Gefahr für Start-Up-Unternehmen in Zeiten der Rezession besonders groß ist, wenn sie nicht gerade im Sektor der Digitalisierung arbeiten. Dazu kommt Melanie Malczok, Doktorandin an der Hochschule, die mahnt, dass Beschäftigte in Krisenzeiten stärker als je zuvor auf sich selbst zurückgeworfen sind. Und Doktorand Henning Brink (Universität) berichtet über die Erfolgsfaktoren und Barrieren der digitalen Transformation.</p>
<p class="Pa2">Für ein Eingangsstatement konnte der Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitssoziologe Prof. Dr. Hajo Holst (Universität Osnabrück) gewonnen werden. Unter seiner Leitung läuft derzeit am Institut für Sozialwissenschaften gemeinsam mit den Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen eine große bundesweite Untersuchung „Arbeiten in der Corona-Krise“ mit bislang 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Prof. Dr. Carsten Steinert (Hochschule Osnabrück), Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalmanagement, wird in seinem Impulssstatement auf die besonderen Herausforderungen für Mitarbeitende und Führungskräfte angesichts der Corona-Pandemie eingehen. Seine These: Wenn Unternehmen auch in Zukunft attraktiv sein wollen, müssen sie Arbeitnehmer*innen weiterhin flexible Arbeitszeiten anbieten. Die vor Corona noch weit verbreitete Ablehnung von Telearbeit werde nicht mehr haltbar sein.<br> &nbsp;</p>
<p class="Pa2"><strong>Berufliche Auswirkungen sind sehr unterschiedlich </strong></p>
<p class="Default">Die Corona-Effekte sind in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt höchst unterschiedlich. Für einige verschiebt sich der Arbeitsort ins Homeoffice, manche sind in Kurzarbeit, müssen Einkommenseinbußen hinnehmen oder sind von Erwerbslosigkeit bedroht. Andere, insbesondere die zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung, des Gesundheitssystems und der Daseinsvorsorge erforderlichen Berufsgruppen, müssen Mehrbelastungen hinnehmen und sind besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Schließung von Kindergärten, Schulen und anderen Betreuungsmöglichkeiten viele Arbeitende vor Herausforderungen in der Organisation der Kinderbetreuung und des Arbeitsalltags stellt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2020 14:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>14. DIES International Deans&#039; Course Südostasien 2020 im online-Format gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/14-dies-international-deans-course-suedostasien-2020-im-online-format-gestartet/</link>
                        <description>31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses internationalen Trainingskurses diskutieren über Herausforderungen des Fakultätsmanagements in Zeiten der COVID-19-Pandemie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück begrüßt 31 Führungskräfte aus Hochschulen aus Südostasien zum mittlerweile 14. DIES International Deans' Course (IDC). Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Thailand, Timor-Leste und Vietnam, und werden vom 13. bis 26. Juni 2020 tagtäglich über Hochschulentwicklungsfragen konferieren.</p>
<p>Das Programm enthält Module zu den Veränderungen der Hochschulsysteme in Deutschland und Asien, aber auch Veranstaltungen zur Entwicklung von Strategien in Hochschulen oder der Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist das diesjährige Online-Format eine absolute Neuheit. Das traditionelle Präsenzformat wurde substantiell überarbeitet. Mit Lehrvideos, mit Teamarbeit in virtuellen Gruppenräumen, mit online-Interviews, und mit viel Kreativität und Disziplin lässt sich auch in Zeiten wie diesen eine hochwertige Veranstaltung organisieren. Einige Experten lassen sich dank der Technik nun sogar leichter einbinden, es fallen keine Reisezeiten und -kosten an, große Distanzen spielen keine Rolle mehr. Selbst diffizile Fragen der Führung und der Lösung von Konflikten lassen sich dank innovativer Konferenztechnologien online besprechen.<br> „Der Dialog über die durch Corona verursachten Veränderungen zeigt, wie wichtig gerade in solchen Zeiten der grenzüberschreitende Gedankenaustausch ist. Im April waren weltweit 99% aller Studierenden nicht in Präsenzveranstaltungen, und Hochschulen suchten überall nach Lösungen für andere Formen der Lehre. Und viele der Lösungen waren höchst kreativ“ meinte Prof. Dr. Peter Mayer, der Leiter des Programms an der Hochschule Osnabrück. &nbsp;</p>
<p>Das Konzept des International Deans' Course basiert auf dem MBA-Studiengang „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ der Hochschule Osnabrück. Der IDC wird seit 2007 jährlich angeboten und entwickelte sich seitdem zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekane aus Asien und Afrika: Hier können sich die Entscheidungsträger in der Hochschulbildung darüber austauschen, wie sich die internationale Bildungslandschaft gestaltet und wie die zukunftsrelevanten Veränderungsprozesse in ihren jeweiligen Ländern angegangen werden sollten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 May 2020 10:28:12 +0200</pubDate>
                        <title>Wie sich der Klimawandel auf die Logistikbranche auswirkt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/wie-sich-der-klimawandel-auf-die-logistikbranche-auswirkt/</link>
                        <description>Ob Trockenheit, Schneefall oder Hitze – die Veränderungen des Klimas können Warenströme behindern. Bisher gibt es wenig Ansätze zur Klimaanpassung bei Logistikdienstleistern. Daher erarbeiten Hochschule und Universität Osnabrück gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück im Projekt „KlimaLogis – Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ ein regionales Konzept für die Logistikbranche. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>273 Logistikunternehmen gibt es in der Region Osnabrück. Zu ihnen zählen Postdienste, Speditionen oder Lagereien. Nach Zahlen der Bundesvereinigung Logistik ist die wachsende Logistikbranche der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Eine große Branche, die der Klimawandel trifft. Klimaveränderungen stellen die Logistikbranche vor große Herausforderungen. Im Projekt „KlimaLogis“ von Hochschule und Universität Osnabrück erarbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein regionales Konzept mit Klimaanpassungsmaßnahmen für die Logistikdienstleister. Erste Zwischenergebnisse stellte das Forschungsteam nun Stadt und Landkreis sowie Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Logistikbranche vor.</p>
<p>„Um ein Konzept zu entwickeln, das von den regionalen Logistikunternehmen angenommen wird, ist es wichtig, mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, erklärt Prof. Dr. Marcus Seifert, Projektleiter und Logistikexperte an der Hochschule Osnabrück. In verschiedenen Workshops mit der Privatwirtschaft und öffentlichen Akteuren wie Stadt und Landkreis konnte sich das Forschungsteam ein Bild davon machen, inwiefern die Logistikunternehmen in der Region von den Klimafolgen betroffen sind und welche ersten Ansätze zur Klimaanpassung es in den Betrieben gibt. „Wir sind bei diesem Projekt stark auf den Input und die Mitarbeit der regionalen Branche angewiesen. Sie müssen uns aufzeigen, wo es Probleme, aber auch bereits erste Anpassungen gibt“, sagt Felix Bücken, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück.</p>
<p><br> <strong>Altstandorte sind besonders klimasensibel</strong><br> &nbsp;</p>
<p>Altstandorte, insbesondere Hallen und bestehende Unternehmensstandorte, die vor langer Zeit geplant worden sind, weisen eine hohe Klimasensibilität auf. Hier sind die Betriebe besonders von klimatischen Veränderungen betroffen. So nagen zum Beispiel Stürme an der Bausubstanz oder die Sommerhitze heizt die Hallen stark auf. Zudem behindert die lange Periode von Niedrigwasser die Binnenschifffahrt, sodass die Leistungsfähigkeit bestimmter Unternehmen teilweise stark eingeschränkt ist. „Klimaereignisse können erhebliche wirtschaftliche Folgen für Unternehmen haben. Vor allem dann, wenn keine Maßnahmen zur Anpassung unternommen werden“, so Prof. Dr. Martin Franz, Projektleiter am Institut für Geographie der Universität Osnabrück. „In dieser klimasensiblen Branche gab es bisher nur vereinzelte Maßnahmen zur Klimaanpassung. Meist sind diese Maßnahmen einer kurzfristigen Reaktion auf ein akutes Problem geschuldet“, ergänzt Projektleiter Prof. Dr. Kai Michael Griese.</p>
<p>Doch der Druck von außen wird für Logistikdienstleister höher: Kundeninnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten aber auch Mitarbeitende wünschen sich von den Betrieben Anpassung an den Klimawandel. Die Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden und die Bewertung der Arbeitgeberattraktivität ist von den Maßnahmen abhängig. „Es ist ein regionales Konzept notwendig, das aufzeigt, wie die Logistikbranche zukunftsfähig werden kann“, so Franz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="MsoCommentText">Jan Niklas Eyers<br> Telefon: 0541 969 3951<br> E-Mail: <a href="mailto:j.eyers@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.eyers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Felix Bücken<br> Telefon: 0541 969-6088<br> E-Mail: <a href="mailto:felix.buecken@uni-osnabrueck.de" class="mail">felix.buecken@uni-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><em>Das Projekt „KlimaLogis – Klimaangepasste Logistik – ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück“ wird vom </em><em>Bundesministerium für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit mit rund 110.000 Euro gefördert. Verbundpartner sind neben der Hochschule und der Universität Osnabrück der Landkreis Osnabrück. Als Kooperationspartner unterstützen die Stadt Osnabrück, das Kompetenznetzwerk Individuallogistik (KNI) und das Institut für Produktion und Logistik (Logis.Net) das Vorhaben. Die wissenschaftliche Prozessbegleitung erfolgt durch sustainify – Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2020 13:03:45 +0200</pubDate>
                        <title>AG Nutztierwissenschaften der Hochschule spendet Schutzkleidung zur Bekämpfung des Coronavirus an die Region Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/04/ag-nutztierwissenschaften-der-hochschule-spendet-schutzkleidung-zur-bekaempfung-des-coronavirus-an-di/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück hilft schnell und unbürokratisch in der Coronakrise. Da Schutzmaterial äußerst knapp ist in der Region, gleichzeitig der normale Präsenzlehrbetrieb ausgesetzt wurde, konnten die eigentlich in diesem Semester für Lehre und Forschung vorgesehenen Bestände an Kopfhauben, Handschuhen und Überziehschuhen an den Landkreis abgegeben werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das ging schnell: Als die dringende Bitte der Landrätin des Landkreises Osnabrück eintraf, handelte die Arbeitsgruppe Nutztierwissenschaften der Hochschule Osnabrück sofort. Rund 2.500 Handschuhe, 2.500 Überziehschuhe und 100 Kopfhauben aus den Beständen der Hochschule wurden bereits am darauffolgenden frühen Morgen an die zentrale Verteilstelle für Schutzkleidung von Stadt und Landkreis abgegeben. Dieses Material kann sofort im medizinischen Bereich verwendet werden. Zum abgegebenen Bestand zählen auch 1.100 Overalls, die für Randbereiche von Gesundheitseinrichtungen, beispielsweise Versorgungseinrichtungen, verwendet werden können.<br> „Wir benötigen die Schutzkleidung bei unserer regulären Arbeit in Forschung und Lehre, um die Übertragung von Aviärer Influenza, bekannt als Geflügelpest, oder anderen Krankheiten, die vom Menschen auf Tiere übertragen werden können, auszuschließen“, erklärt Prof. Dr. Robby Andersson. „Auch als Staubschutz ist die Schutzkleidung sehr wichtig, beispielsweise, wenn wir einen unbekannten Bestand besuchen und Untersuchungen dort durchführen“, erläutert der Professor für Tierhaltung und Produkte im Studienschwerpunkt angewandte Geflügelwissenschaften.<br> Die Entscheidung traf die „Arbeitsgruppe Nutztierwissenschaften“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur einstimmig „über Nacht“, wie Andersson berichtet. Alle betroffenen Kollegen haben der Abgabe ausdrücklich zugestimmt. Bis auf weiteres sind alle Exkursionen mit Studierenden in diesem Fachgebiet, wie in allen anderen auch, abgesagt. Lediglich für den eigenen Bedarf in den hochschuleigenen Stallungen wurde ein Sicherheitsbestand behalten.<br> „Da die Verteilstelle für Schutzkleidung große Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Material hat, aber sehr dringende Anfragen bestehen, ist die Hilfe die AG Nutztierwissenschaften quasi über Nacht sicher äußerst hilfreich gewesen. Das haben wir in der Hochschulleitung selbstverständlich unterstützt“, berichtet Dekan Prof. Dr. Bernd Lehmann.&nbsp; &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2020 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kleine Flugplätze durch Virtual Reality unterstützen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/04/remotetower/</link>
                        <description>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht an einem „Remote-Tower-Konzept“, unterstützt von der Hochschule Osnabrück und der RWTH Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kamerasysteme, die Flugplätze aus der Ferne überwachen, bieten Flugsicherungen und Flugplatzbetreibern viele neue Möglichkeiten. Die damit verbundenen Kosten für den Kauf, die Installation und die Wartung modernster Fernüberwachungstechnologien sind für Flugplätze mit geringem Verkehrsaufkommen und Umsätzen aber kaum zu stemmen. Damit auch diese Flugplätze die Vorteile der Fernüberwachung nutzen können, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der Hochschule Osnabrück und der RWTH Aachen ein alternatives Konzept entwickelt, das auf kostengünstigere Komponenten und Virtual Reality setzt.<br> <br> <strong>Virtual Reality bietet neue Möglichkeiten für kleine Flugplätze</strong><br> <br> Viele kleinere und sehr kleine Flugplätze bieten ihren Luftverkehrskunden vor Ort keine vollständige und durchgehende Flugsicherung an. „An solchen Flugplätzen gibt es einfachere Sicherungsdienste, wie zum Beispiel einen sogenannten Fluginformationsdienst oder einen reinen Flugleiterdienst mit Verkehrshinweisen für die Piloten“, erklärt Jörn Jakobi vom DLR-Institut für Flugführung. „Dies reicht aus, weil es generell sehr wenig Luftverkehr an solchen Flugplätzen gibt. Kommerzielle Flüge mit größeren Luftfahrzeugen sowie Anflüge, bei denen Fluglage und Navigation rein über Instrumente im Flugzeug kontrolliert werden (Instrumentenanflüge), finden hier kaum oder gar nicht statt.“<br> <br> <strong>Blick durch virtuelles „Fernglas“</strong><br> <br> Die Idee für solche Flughäfen ist eine Kombination aus einer einzelnen schwenk- und drehbaren (Pan-Tilt-Zoom, PTZ) Kamera und einem einfachen Panoramabild des Flugplatzes, deren Videobilder über eine Virtual Reality Brille angezeigt werden. Kündigt sich Verkehr über den Flugfunk an, setzt die Flugleiterin oder der Flugleiter die Virtual Reality Brille auf, über die die PTZ-Kamera gesteuert wird. Sie oder er fängt das Flugzeug mit der PTZ-Kamera ein und sieht das entsprechende Videobild. Über die Kopfbewegung wird intuitiv die Richtung der PTZ-Kamera geändert, um, ähnlich wie mit einem Fernglas, das Flugplatzgelände und den Verkehr zu überwachen. Damit die flugleitende Person einen besseren Gesamtüberblick hat, wird das Bild der PTZ-Kamera mit einem einfachen Panoramabild des Flugplatzes ergänzt.</p>
<p>Das Virtual Reality (VR) Headset eröffnet der oder dem Bedienenden darüber hinaus die Möglichkeit mit dem Arbeitsplatzsystem und anderen Beteiligten zu interagieren. Über virtuelle Bedienelemente könnte der Bediener wie gewohnt zum Beispiel mit anderen Flugsicherungsdiensten kommunizieren, Flugplatzsysteme bedienen oder auch elektronische Flugstreifen bearbeiten.<br> <br> <strong>„Tower für die Westentasche“</strong></p>
<p>Die Forscher gehen in ihrem Konzept davon aus, dass kleine Flugplätze zukünftig mit solch einer Fernüberwachungslösung an ein zentrales Fernüberwachungscenter (Remote Tower Center) angeschlossen werden könnten. Hier wäre dann eine Flugleiterin oder ein Flugleiter zentral für mehrere Flugplätze zuständig, was kleinen Flugplätzen theoretisch neue Möglichkeiten eröffnen würde. Sie könnten beispielsweise bei Bedarf standortunabhängig und zeitlich begrenzte Informations- und Sicherungsdienste anbieten, die ihren Kunden momentan nicht zur Verfügung stehen.<br> „Wir erhoffen uns vor allem eine möglichst hohe Flexibilität bei niedrigen Implementierungskosten für kleine Flugplätze“, sagt Jakobi. „Unter den richtigen Bedingungen ließe sich so ein VR-Headset ortsunabhängig einsetzen, es wäre dann quasi ein ‚Tower für die Westentasche‘. Dass das wirklich funktioniert, muss allerdings noch nachgewiesen werden“. Das Konzept befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Seine Einsatzfähigkeit in der Praxis und resultierende Effekte sollen in weiteren Forschungsarbeiten am Institut untersucht und erprobt werden.<br> <br> <strong>Erster Prototyp im Test in Braunschweig</strong><br> <br> Am DLR-Institut für Flugführung in Braunschweig wurde ein erster Prototyp entwickelt und mit Live-Daten des Flughafens Braunschweig getestet. In einer Versuchskampagne nahmen neun Fluglotsen und Mitarbeitende von Fluginformationsdiensten (Aerodome Flight Information Service Officer) teil. Auch wenn sich zeigte, dass der Einsatz von VR nicht für alle Flugplätze geeignet ist, bestätigten die Rückmeldungen der Gruppen grundsätzlich das Potenzial, insbesondere für Flughäfen mit geringem Verkehrsaufkommen und einfachsten Fluginformationsdiensten.<br> <br> „Wir freuen uns, dass wir vonseiten der Hochschule Osnabrück zu diesen Forschungsarbeiten einen Beitrag leisten konnten und uns auch künftig bei der Weiterentwicklung einbringen können“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign, insbesondere Ergonomie und Usability.&nbsp; Gemeinsam mit Jörn Jakobi vom DLR hat Hofmann die Bachelor-Arbeit des Industrial Design-Studenten Christian Blessmann betreut. Die Arbeit trägt den Titel „Implementierung eines virtuellen Arbeitsplatzes für einen remote AFISO“.<br> <br> <strong>Die Erfindung des Remote Towers am DLR</strong><br> <br> Bei dem neuen VR-Konzept handelt es sich um eine Variante der am DLR-Institut für Flugführung entwickelten Flughafen-Fernüberwachung (Remote Tower Operation). Das DLR spielt als Erfinder des Remote Tower Konzepts seit der ursprünglichen Idee und dem ersten Prototypen weltweit eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Standardisierung des innovativen Konzepts.<br> Im Rahmen eines Visionswettbewerbs wurde die Idee eines Remote Towers 2002 mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. 2005 setzte das DLR den weltweit ersten Remote-Tower-Prototypen am Flughafen Braunschweig ein, um die Machbarkeit des Konzepts zu testen. Es folgten mehrere nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Zahlreiche Flugsicherungen bekundeten ihr Interesse und arbeiteten mit dem DLR zusammen. 2014 lizenzierte das DLR die Technologie an die Industrie. 2015 ging die erste Remote-Tower-Installation am Flughafen Örnsköldsvik in Schweden in Betrieb. In Deutschland hat das DLR die Sicherheit und Einsatzfähigkeit des Konzepts in mehreren Projekten und zusammen mit der Deutschen Flugsicherung DFS validiert. So konnte im Dezember 2018 am Flughafen Saarbrücken die erste Remote-Tower-Installation in Betrieb gehen.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Thomas Hofmann<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-2984&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:T.Hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">T.Hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Weitere Informationen beim DLR:<a href="https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2019/01/20190307_mehrere-flughaefen-aus-der-ferne-im-blick.html" target="_blank" rel="noreferrer"> www.dlr.de/content/de/artikel/news/2019/01/20190307_mehrere-flughaefen-aus-der-ferne-im-blick.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 09:51:28 +0200</pubDate>
                        <title>Millionenförderung für weitere Forschung zur Musikphysiotherapie an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/03/reflabperform/</link>
                        <description>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Projekt „RefLabPerform“ (Referenzlabor Performing Artists) mit rund 1,1 Millionen Euro. Es soll die Behandlung von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern bundesweit weiter voranbringen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Forschungsfeld der Physiotherapie für Musikerinnen und Musiker ist die Hochschule Osnabrück bundesweit eine der ersten Adressen. Seit wenigen Monaten erweitern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule ihre Expertise in diesem Bereich im Forschungsprojekt „<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/de/reflabperform/" target="_blank">RefLabPerform</a>“. „RefLabPerform“ steht für Referenzlabor für Performing Artists (Performing Artists – darstellende Künstlerinnen und Künstler). Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 1,1 Millionen Euro gefördert. „Wir werden unsere klinischen Erfahrungen, die wir in der Behandlung darstellender Künstlerinnen und Künstler über Jahre gesammelt haben, mit den Ergebnissen verbinden, die wir im Labor bei der biomechanischen Bewegungsanalyse sammeln“, erklärt Prof. Dr. Christoff Zalpour, Sprecher der Forschungsgruppe.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Hochkomplexen Sensorsystemen und Infrarot-Kameras kommen zum Einsatz</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. (in Verw.) Dr. Dirk Möller veranschaulicht das Projektvorhaben am Beispiel einer Cellistin. „Wenn sie aufgrund von Schmerzen beim Spielen zu uns kommt, wird sie zunächst händisch im Sitzen, Stehen, mit und ohne Instrument befundet. Das bedeutet: Ich stelle als Physiotherapeut Hypothesen auf, wo die eigentliche Ursache des Problems liegt.“ Im Anschluss erfolgt die Erhebung der biomechanischen Daten mithilfe von hochkomplexen Sensorsystemen im Labor. Hier können Infrarot-Kameras eingesetzt sowie Sensoren zur Erfassung der Bewegung oder Muskelaktivität auf Körpersegmente wie Hand und Arm geklebt werden. Die Sensoren berechnen daraus beispielsweise Gelenkstellung, Bewegungsgeschwindigkeit oder Muskelaktivität.</p>
<p>Die gesammelten Daten werden elektronisch verarbeitet und zusammengeführt. So kann der Physiotherapeut seine Hypothesen mit der biomechanischen Analyse abgleichen, die Behandlung optimieren und zusätzlich eine geeignete Präventions- und Rehabilitationsstrategie ableiten. Während der Behandlung können weitere Laboranalysen gemacht werden, sodass Veränderungen an Muskeln und Gelenken sofort erkennbar sind. So können auch die Musizierenden schnell verstehen, wo ihr Problem liegt. „Ein aufgeklärter Patient versteht viel besser, was er für seine Gesundheit machen kann“, erklärt Möller.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Mangelversorgung von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es besteht großer Bedarf an physiotherapeutischen Behandlungen von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern, zu denen neben den Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auch die Bereiche Tanz und Gesang zählen. In Deutschland gibt es laut der Deutschen Orchestervereinigung 129 Berufsorchester (Stand Januar 2020), die hohen Belastungen durch Üben, Proben und Auftritte ausgesetzt sind. Obwohl ein hoher Bedarf besteht, sind nur wenige Physiotherapiepraxen auf die individuelle Behandlung von Musizierenden ausgelegt. Ziel des Projektes ist es daher, Physiotherapie für darstellende Künstlerinnen und Künstler bundesweit als eigene Disziplin wie beispielsweise Sportphysiotherapie weiter zu etablieren und der Mangelversorgung entgegenzuwirken.</p>
<p>Durch das Referenzlabor können erstmalig biomechanische Daten in die physiotherapeutische Analyse automatisiert einbezogen werden. Anschließend können individuelle Handlungsanleitungen für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in ganz Deutschland gegeben werden, sodass der Patient oder die Patientin auch am Heimatort behandelt werden kann. „Wir können eine Sprache mit Therapeutinnen und Therapeuten sprechen, die, selbst wenn sie keine Musikphysiotherapieausbildung haben, wissen, was das Problem ist und wie es behandelt werden kann“, erklären Zalpour und Möller.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Christoff Zalpour<br> E-Mail: <a href="mailto:c.zalpour@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.zalpour@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3489</p>
<p>Die Musikphysiotherapie im <a href="https://youtu.be/joRssNwJqU0" target="_blank" rel="noreferrer">Film</a>.</p>
<p><br> <strong>Zum Hintergrund: </strong>Die Musikphysiotherapie hat an der Hochschule Osnabrück eine längere Geschichte. Im Institut für angewandte Physiotherapie und Osteopathie gibt es bereits seit 2007 die Musikersprechstunde. 2012 nahm ein Forschungsteam im Binnenforschungsschwerpunkt „MusikPhysioAnalysis“ seine Arbeit auf. 2012 und 2018 war die Hochschule Gastgeberin des internationalen Musikphysio-Kongresses, was die starke internationale Vernetzung zeigt. Die Forschungserfolge basieren auch auf dem etablierten Austausch mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis. Dazu gehören die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, die Deutsche Orchester-vereinigung, die University of Sydney, die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin, die Performing Arts Medicine Association sowie die Firma Velamed Medizintechnik GmbH.<br> Insgesamt forschen im Projekt „RefLabPerform“ sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück in einem interdisziplinären Team. Neben Zalpour und Möller gehören Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger, Prof. Dr. Harry von Piekartz, Prof. Dr. Brigitte Tampin, Prof. Dr. Karsten Morisse und Prof. Sascha Wienhausen und Prof. Hauko Wessel zum Team.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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