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of the Osnabrück University of Applied Sciences
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Fakultät
Drittmittelgeber
Forschungsschwerpunkte
Laufzeit
- Project duration:
- 01.07.2026 - 30.06.2027
- Proposer:
- Prof. Dr. Nina Peterwerth
- Third-party funder/funding line:
- Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
- Faculty:
- Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo)
- Funding amount:
- 79.390,00 €
- Project summary:
Etwa ein Drittel der Gebärenden in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Hebammen stehen in der Betreuung dieser Frauen vor vielfältigen Herausforderungen, die die Betreuung komplexer machen und mit erhöhter beruflicher Belastung einhergehen können. (Inter-) kulturelle Kompetenz gilt daher als zentraler Faktor für eine qualitativ hochwertige, sichere und gesundheitsförderliche Betreuung sowie für den Schutz vor arbeitsbedingten Belastungen und gesundheitlichen Folgen. Ziel der Studie ist es, die (inter-)kulturelle Kompetenz von Hebammen in Deutschland zu erfassen und deren Ausprägung in den Dimensionen Motivation, Einstellungen, Fähigkeiten, Empathie/Emotionen sowie Wissen/Bewusstsein zu analysieren. Zudem sollen individuelle und strukturelle Einflussfaktoren auf diese Kompetenzen identifiziert werden. Die Studie nutzt ein quantitatives Querschnittdesign zur bundesweiten Erfassung der (inter-)kulturellen Kompetenz von Hebammen. Die Datenerhebung erfolgt online mittels des validierten CCCHP-27-Fragebogens (ggf. ergänzt durch Papierfragebögen) sowie soziodemografischer Angaben. Die Stichprobe umfasst 400 Hebammen. Die Auswertung erfolgt deskriptiv sowie mittels Varianz- und Regressionsanalysen. Die Studie liefert erstmals eine bundesweite Datenbasis zur (inter-) kulturellen Kompetenz von Hebammen in Deutschland. Sie schafft damit eine Grundlage für die Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildung, organisationsbezogenen Maßnahmen und präventivem Arbeitsschutz. Dadurch können sowohl die Betreuungsqualität als auch die berufliche Gesundheit von Hebammen gestärkt werden.
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