Innovation plus III

Teaching new relevant to practice technologies (5G)

Das Ziel des Vorhabens ist es, in allgemeinen Grundlagenveranstaltungen der ersten Semester, hier Programmierung 1+2, den elektrotechnischen Praxisbezug zu verbessern und aktuelle Technologien einzubringen, um so die Motivation der Elektrotechnik-Studierenden zu steigern. Gleichzeitig soll die fachliche und die überfachliche Methodenkompetenz der Studierenden gestärkt werden.

 

Das Vorhaben strebt an das Fachwissen in Hinblick auf aktuelle, in der Industrie eingesetzte Technologien zu stärken. Dies soll am Beispiel einer späteren Vertiefungsrichtung im Studium, der Kommunikationstechnik, realisiert und gegen Projektende konzeptionell auf andere Vertiefungsrichtungen übertragen werden. Als aktuelle Technologie sollen intelligente Sensornetze und 5G-Mobilfunk den Praxisbezug darstellen, da die Studierenden an ihnen gut Problemlösungsstrategien und Methoden zur Beherrschung komplexer Systeme erlernen können. Es soll ein Application Programming Interface (API) entwickelt werden, das die Programmierung der komplexen Technologie erleichtert und Monitoring-Funktionen zur Überwachung und Leistungsbewertung bereitstellt. Begleitende Lehrvideos mit integriertem Quiz sollen Nutzung der Technologien und selbstständiges Lernen der Studierenden fördern.

Neben dem Fachwissen soll auch die Methodenkompetenz gestärkt werden: Es wird ein vorlesungsbegleitendes Praktikum entwickelt, in dem die Studierenden fachliche Methodenkompetenz (prozedurales und objektorientiertes Design, Komponenten- und Systemtests, etc.) und überfachliche Methodenkompetenz (Anforderungsanalyse, agiles Projektmanagement, Ergebnispräsentation etc.) erlernen. Um interdisziplinäres Arbeiten zu fördern, sollen in der hochschulweiten Projektwoche studentische Teams aus unterschiedlichen Fakultäten gemeinsam mithilfe der o.g. API eine mobile Anwendung entwickeln. Zu den Methoden werden begleitendes Lehrmaterial in Form kurzer Videos mit Quiz erstellt.

Projektförderung: Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Laufzeit 01.01.2023 bis 31.12.2024

Fördersumme: 47.074 EUR

Projektverantwortlicher: Tönjes, Ralf, Prof. Dr.-Ing.