EDU CNC
Education and CNC- Didaktik neu gedacht
Mitglied des Projekts:
Felix Rogowski
Studiengang:
M. Ed. Lehramt an berufsbildenden Schulen
Idee:
Entwicklung eines praxisorientierten Lernkonzepts, bei dem Teilnehmende eigenständig eine funktionsfähige CNC-Steuerung entwickeln. Das Projekt kombiniert MINT-Kompetenzen in Mechanik, Elektrotechnik und Programmierung. Das didaktische Konzept eignet sich sowohl für Schulen als auch für die Hochschullehre.
Projektbeschreibung
Mit EduCNC wird ein innovatives und praxisorientiertes Workshop- und Lernkonzept entwickelt. Es ermöglicht Lernenden, eine funktionsfähige CNC-Steuerung eigenständig zu konstruieren und als modularen Lernträger zu nutzen. Der Projektansatz verbindet die zentralen MINT-Bereiche Mechanik, Elektrotechnik und Mikrocontroller-Programmierung in einem interdisziplinären Lernarrangement. Dieses vermittelt nicht nur technische Kompetenzen, sondern macht sie auch erfahrbar. Damit adressiert das Projekt den aktuellen Bedarf an praxisnaher MINT-Bildung und leistet einen Beitrag zur frühzeitigen Förderung technischer Kompetenzen.
EduCNC ist flexibel einsetzbar: Das Konzept kann als vollständiges Projekt, als Baukastensystem oder in Form einzelner Workshops umgesetzt werden. Besonders im allgemeinen Bildungsbereich, etwa in MINT-AGs oder der schulischen Berufsorientierung, bietet das Konzept niederschwellige, aber fachlich umfassende Zugänge zu Fertigungs- und Steuerungstechniken. Gleichzeitig eignet es sich für den Einsatz in der Studierendenausbildung, um theoriegeleitetes Wissen mit praktischen Handlungskompetenzen zu erweitern. Das Projekt zielt darauf ab, technisches Verständnis, Problemlösefähigkeit und berufliche Orientierung gleichermaßen zu stärken.
Um eine nachhaltige Verankerung in verschiedenen Bildungsstätten zu ermöglichen, basiert der Lernträger auf einer bereits erprobten DIY-Lösung, der MPCNC von V1Engineering. Er wird jedoch so weiterentwickelt, dass alle Komponenten werkzeugarm montierbar, rückbaubar und vollständig wiederverwendbar sind. Dadurch können identische Materialsätze mehrfach genutzt werden. Dies ist ein entscheidender Faktor für die langfristige Implementierung an Schulen und Bildungseinrichtungen mit begrenzten Budgets.
Die Teilnehmenden entwickeln nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch methodische und personale Kompetenzen wie Projektplanung, Kreativität und kooperatives Arbeiten.