Extruvia
Mitglied des Projekts:
Jason Sean Shoobridge
Studiengang/Fachbereich:
Master Mechatronics Systems Engineer
Die Idee:
Mit Extruvia setzen wir neue Maßstäbe im 3D-Druck. Unser Ansatz kombiniert innovative Hotends und Nozzles mit gezielter Marktforschung. Wir testen verschiedene Designs, analysieren Bottlenecks und optimieren den Materialfluss. So bringen wir den HighFlow-Druck auf ein neues Level!
Wie viel Förderung hast du genutzt und wofür?
Von den genehmigten 7.480,00 € wurden rund 4.700 € abgerufen. Der Großteil der Mittel floss in die Beschaffung von Referenzprodukten zur Marktanalyse sowie in die Fertigung eigener Prototypen. Weitere Kostenpunkte waren Elektronikkomponenten, Konstruktionsmaterialien und Filament.
Was war ursprünglich geplant – und was ist tatsächlich in den 6 Monaten passiert?
Geplant war eine fundierte Marktrecherche inklusive eines Benchmarkings mit Konkurrenzprodukten und die Entwicklung eigener Produkte, um die Kaufprodukte zu übertrumpfen. Trotz vereinzelter Lieferverzögerungen konnte diese Analyse erfolgreich durchgeführt werden. Im Bereich der Produktentwicklung wurden rund 30 Düsenvarianten sowie drei verschiedene Hotend-Konzepte konstruiert und gefertigt. Während die Düsen bereits erprobt wurden, lieferte die erste Iteration der Hotends wichtige Erkenntnisse für notwendige Optimierungen, deren Umsetzung den zeitlichen Rahmen des Förderzeitraums jedoch überschritt.
Was hast du gelernt (fachlich & persönlich)?
Das Projekt ermöglichte mir einen tiefen fachlichen Einstieg in den 3D-Druck. Über die technische Ebene hinaus habe ich wertvolle Kompetenzen im Projektmanagement und in der Selbstorganisation erworben. Besonders die Impulse des RISE-Teams halfen dabei, das eigene Produkt kritisch aus einer externen Perspektive zu betrachten.
Wie geht es mit deiner Idee jetzt weiter, bzw. soll es überhaupt mit der Idee weitergehen?
Das Projekt wird definitiv fortgesetzt. Da die bisherigen Prototypen eine große Motivation bieten, liegt der Fokus nun auf der Verfeinerung der Iterationen und weiteren Testreihen, die ich zunächst eigenständig vorantreiben werde. Eine Anschlussförderung ist bis dato jedoch noch nicht geplant.
Warum würdest du anderen empfehlen, sich für KickStart zu bewerben?
KickStart bietet die seltene Chance, eine Vision ohne finanzielles Risiko zu validieren. Diese Förderung ist eine erstklassige Starthilfe für angehende Gründer. Die positiven Erfahrungen haben bereits dazu geführt, dass ich Kommilitonen erfolgreich zur Teilnahme am nächsten Batch motivieren konnte.
Warum würdest du anderen empfehlen die Unterstützungsangebote des RISE in Anspruch zu nehmen?
Weil RISE weit mehr als nur eine Finanzierung bietet: Es schafft das notwendige Ökosystem, um eigene Projekte unter professionellen Bedingungen zu verwirklichen. Gerade zu Beginn ist das finanzielle Risiko oft die größte Hürde; RISE räumt diesen Stolperstein aus dem Weg und ermöglicht es, sich voll auf die technische Entwicklung und Validierung zu konzentrieren. Zudem profitiert man von einem wertvollen Netzwerk und dem fachlichen Austausch, der dabei hilft, die eigene Idee aus verschiedenen Blickwinkeln zu schärfen und marktfähig zu machen.