Elektronischer Fallenmelder
Mitglieder des Projekts:
Hannes Köbbemann (Mechatronic Systems Engineering (M. Sc. Mechatronic Systems Engineering & Informatik), Jannik Kolthof (Informatik (M. Sc.))
Die Idee:
Wir entwickeln ein Konzept, das klassische Lebendtierfallen gezielt mit moderner Elektronik erweitert. Dadurch lassen sich Abläufe besser überwachen, schneller reagieren und Fehlfänge deutlich reduzieren. Dadurch wird unnötiger Stress für Tiere minimiert und der Anwender entlastet.
1. Wer bist du & was ist deine/eure Idee?
Wir sind das Gründerteam Hannes Köbbemann und Jannik Kolthoff, und gemeinsam arbeiten wir an dem "Projekt Rise". Unsere Idee ist ein elektronischer Fallenauslöser – wir entwickeln eine smarte, vollständig digitalisierte Lebendtierfalle. Das System erkennt automatisch, wenn ein Tier die Falle betritt, löst den Schließmechanismus aus und sendet dem Jäger sofort ein Bild auf sein Smartphone. So kann der Nutzende direkt aus der Ferne sehen, was gefangen wurde, und bei einem Fehlfang die Klappe bequem über die App wieder öffnen, um das Tier stressfrei freizulassen.
2. Wie viel Förderung (€) hast du genutzt und wofür (grob nennen)?
Wir haben rund 7.000 € an Fördermitteln in Anspruch genommen. Dieses Budget ist hauptsächlich in die benötigte Hardware und Elektronik geflossen, insbesondere in leistungsstarke Kleincomputer wie den Raspberry Pi, sowie in Sensoren und mechanische Antriebskomponenten.
3. Was war ursprünglich geplant – und was ist tatsächlich in den 6 Monaten passiert?
Ursprünglich war geplant, die Machbarkeit unserer Idee zu prüfen und einen ersten, digitalen Prototypen der Falle zu entwickeln. In den vergangenen Monaten haben wir genau das in die Tat umgesetzt: Wir haben die komplette Elektronik entworfen, Bauteile getestet und programmiert. Das Resultat ist ein voll funktionsfähiger Prototyp, der sich fernsteuern lässt und beweist, dass unser Konzept in der Praxis funktioniert.
4. Was hast du gelernt (fachlich & persönlich)?
Wir haben in dieser Zeit enorm viel gelernt. Fachlich konnten wir endlich die theoretischen Studieninhalte in die praktische Anwendung umsetzen. Persönlich haben wir uns stark im strukturierten Arbeiten weiterentwickelt, da ein solches Entwicklungsprojekt eine genaue Planung erfordert. Außerdem haben wir gelernt, unternehmerisch zu denken – von der Budgetplanung bis hin zur Ausarbeitung des Konzepts für Außenstehende.
5. Wie geht es mit deiner Idee jetzt weiter, bzw. soll es überhaupt mit der Idee weitergehen?
Es geht auf jeden Fall weiter! Der nächste Schritt ist der Aufbau mehrerer Prototypen, mit denen wir ausgedehnte Feldversuche starten werden. Wir wollen das System über den Winter draußen testen, um zu sehen, wie es sich im harten Praxiseinsatz schlägt. Dabei wollen wir Daten sammeln, um die Falle in Zukunft mit einer Künstlichen Intelligenz auszustatten, die Tierarten vollautomatisch erkennen kann.
6. Warum würdest du anderen empfehlen, sich für KickStart zu bewerben?
Wir können KickStart absolut jedem empfehlen. Es bietet die einmalige Chance, sein eigenes, cooles Projekt wirklich in die Tat umzusetzen. Man bekommt nicht nur die finanziellen Mittel zur Verwirklichung, sondern lernt auf dem Weg dorthin unglaublich viel für das spätere Berufs- und Gründerleben.
7. Warum würdest du anderen empfehlen, die Unterstützungsangebote des RISE in Anspruch zu nehmen?
Die Angebote des RISE sind Gold wert. Der Umgang ist super unkompliziert und auf Augenhöhe. Man bekommt extrem viel Hilfe – gerade in den Fachgebieten oder bei Themen, die einem selbst vielleicht nicht so gut liegen. Egal, in welchem Bereich man feststeckt, es gibt immer jemanden, der einen kompetent unterstützt.