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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:13 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Earth Day 2026: Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/earth-day-2026-gemeinsam-fuer-mehr-nachhaltigkeit/</link>
                        <description>Mit mehr als 30 Aktionen beteiligte sich die Hochschule Osnabrück am diesjährigen internationalen Earth Day. Zwischen 10 und 21 Uhr fanden an verschiedenen Standorten Veranstaltungen rund um das Themenfeld Nachhaltigkeit statt. Dadurch wurde das Thema standortübergreifend sichtbar gemacht und Räume für Austausch, Diskussion und gemeinsames Engagement geschaffen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Earth Day ist ein Aktionstag, an dem seit 1970 weltweit auf problematische menschengemachte Umweltveränderungen aufmerksam gemacht und zum Handeln aufgerufen wird. Das Präsidiumsressort „Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ der Hochschule Osnabrück richtete anlässlich des Earth Day 2026 einen vielfältigen Aktionstag aus. Mehr als 30 unterschiedliche Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit wurden angeboten. Organisiert wurden sie von Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule sowie von der Universität Osnabrück, dem Studierendenwerk und dem Zentrum für Hochschulsport Osnabrück. Die Angebote richteten sich an Studierende, Mitarbeitende aus Lehre, Forschung und Verwaltung sowie teilweise auch an die Stadtöffentlichkeit.</p>
<p>„Es war wundervoll zu sehen, wie viele sich an dem Aktionstag beteiligt und spannende Aktionen auf die Beine gestellt haben. Der Tag lebt vom Engagement der Beteiligten und der unterstützenden Einrichtungen“, sagt Lea Klöppel, Referentin für Nachhaltigkeit an der Hochschule Osnabrück, die den Aktionstag koordiniert hat. &nbsp;</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit erleben: Essen, Musik und Infos</strong></p>
<p>Das Studierendenwerk beteiligte sich zum Beispiel dadurch, dass in den Mensen Westerberg, Schlossgarten, Haste und Lingen alle Hauptgerichte als KlimaTeller angeboten wurden. Dadurch konnten die Besuchenden aus einer großen Auswahl klimafreundlicher Gerichte wählen. In der Mensa am Campus Westerberg sorgten Studierende des Instituts für Musik zusätzlich mit Gesang und Live-Musik für eine besondere Atmosphäre. Musical-Studierende präsentierten den Song „Any Way The Wind Blows“ aus dem Musical „Hadestown“ von Anaïs Mitchell. Anschließend wurden bei klassischer Live-Musik Samenkugeln mit nektar- und pollenreichen Wildblumenarten für Bienen und Schmetterlinge verteilt.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus gab es mehrere Informationsstände im Mensafoyer, an denen sich Interessierte über nachhaltige Organisationen und Initiativen der Hochschule sowie assoziierter Einrichtungen informieren konnten. Viele Besuchende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Das zeigte sich auch beim Vortrag „Grüne Städte für die Zukunft: Biodiversität und Klimaresilienz fördern“ der Scientists for Future Osnabrück (Referentin: Prof. Dr. Kathrin Kiehl) sowie beim Filmabend mit Impulsvortrag „Klima und Gender“ des Zonta-Clubs Westfälischer Friede (Referentin: Lea Klöppel). Beide Abendveranstaltungen stießen auf großes Interesse. Die Diskussionen waren so intensiv, dass einige Teilnehmende auch über die vorgesehene Veranstaltungsdauer hinaus freiwillig weiter im Austausch blieben.</p>
<p><strong>Vielfältiges kreatives Programm</strong></p>
<p>Zum Programm gehörten noch weitere kreative Nachhaltigkeitsaktionen. Beispielsweise verschenkte das IT Service Center ausgemusterte, aber weiterhin funktionsfähige Monitore. Die Geräte erhielten dadurch ein zweites Leben und unterstützen nun Studium und Alltag der neuen Besitzenden. Insgesamt wurden gut 40 Monitore weitergegeben.&nbsp;<br>Lea Klöppel war zudem selbst mit einem Stand vertreten, bei welchem Interessierte die nachhaltig produzierten T-Shirts und Beutel aus dem <a href="http://hsos-shop.de" target="_blank" rel="noreferrer">hochschuleigenen Shop</a> ebenso wie eigene Textilien mit Sprüchen wie „earth day. every day“ oder „cool planet, cool people“ bedrucken konnten.&nbsp;</p>
<p>„Für den ersten Aufschlag war es ein toller erster Aktionstag“, zieht Klöppel das Fazit: „Von vielen Teilnehmenden hat mich sehr positives Feedback erreicht, sodass ich mich – ebenso wie sie – bereits auf den nächsten Aktionstag freue.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Lea Klöppel<br>Telefon: +49 (0)541 969-7170<br>E-Mail: <a href="mailto:l.kloeppel@hs-osnabrueck.de" class="mail">l.kloeppel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:09:38 +0100</pubDate>
                        <title>Sechs neue Professor*innen nehmen ihre Arbeit an der Hochschule Osnabrück auf </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/01/sechs-neue-professorinnen-nehmen-ihre-arbeit-an-der-hochschule-osnabrueck-auf/</link>
                        <description>Zuwachs an allen Fakultäten und am Institut für Musik </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Herausforderungen von morgen lassen sich nur im Miteinander beantworten. Mit Ihrer Expertise bereichern Sie die Hochschule Osnabrück um wertvolle Perspektiven. Nutzen Sie den Austausch mit Ihren neuen Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für komplexe Fragestellungen zu entwickeln und Studierende optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten“, empfängt Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, den Zuwachs im Kollegium. Insgesamt begrüßt die Hochschule sechs neue Professor*innen, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben oder dies in den nächsten Monaten tun werden. Verstärkung für Lehre, Forschung und Transfer gibt es an allen Fakultäten sowie am Institut für Musik.&nbsp;<br><br><strong>Impulsgebende Professuren für die Weiterentwicklung der Hochschule&nbsp;</strong></p>
<p>Passend zum Start des Sommersemesters wird Dr. Pia Münster zur Professorin für „Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur ernannt. Mit ihrer Expertise stärkt sie insbesondere die praxisnahe und zukunftsorientierte Ausrichtung der umwelt- und tierwohlorientierten Lehre und Forschung.&nbsp;</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik werden in den kommenden Monaten zwei neue Professoren ihre Tätigkeit aufnehmen:&nbsp;<br>Dr. Dr. Jörg Neunzehn wird ab Februar die Professur „Biomaterialien“ besetzen und kehrt damit als ehemaliger Student der Dentaltechnologie zurück an die Hochschule.&nbsp;<br>Ebenfalls in Vorbereitung auf seinen Dienstantritt ist PD Dr. Yves Jeanrenaud, der als Professor für „Gender und Diversity in Ingenieurwissenschaften und Informatik“ berufen wird. Die Professur ist sowohl an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik als auch an der Fakultät Management, Kultur und Technik verortet und damit die erste Brückenprofessur an der Hochschule Osnabrück. „Ich fühle mich geehrt, erstmalig an gleich zwei Fakultäten eine Professur anzutreten. Ich sehe dies als Chance, die Themen Gender und Diversity nochmal breiter in die Hochschule zu streuen und freue mich auf das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit den Kolleg*innen“, so Jeanrenaud zu seiner Motivation für den Start an der Hochschule.</p>
<p>Bereits zu Beginn des Jahres wurden zwei Professorinnen an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ernannt:&nbsp;<br>Prof. Dr. Sarah Lüttmann verstärkt die Fakultät als Professorin für „Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht“.&nbsp;<br>Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde zudem eine Honorarprofessorin für „Performing Arts Physiotherapy“ bestellt – weltweit die erste Professur, die mit diesem Titel vergeben wurde und damit einen international einzigartigen Schwerpunkt setzt.&nbsp;</p>
<p>Auch das Institut für Musik verzeichnet Zuwachs: Ende des vergangenen Jahres wurde Prof. Torsten Haas zum Professor für „Pop-Bass“ ernannt und bereichert seither die Ausbildung unserer Studierenden im Bereich Popmusik und Musikerziehung.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch Prof. Dr. Bernhard Lang in den Ruhestand. Er war als Professor für „Digitale Multimediasysteme“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik tätig und hat Lehre und Forschung über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Die Hochschule dankt ihm herzlich für sein Engagement und wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:53:22 +0100</pubDate>
                        <title>Mentorin und Vorbild: Prof. Dr. Julia Oswald für ihre Lehre ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/mentorin-und-vorbild-prof-dr-julia-oswald-fuer-ihre-lehre-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Die UNICUM Stiftung verleiht Prof. Dr. Julia Oswald im Rahmen der BIG-Jahresfachtagung an der Hochschule Osnabrück den Preis „Professorin des Jahres 2025“ in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese Verbindung aus fachlicher Exzellenz, persönlicher Zuwendung und strategisch kluger Vernetzung ist selten und ist genau das, was dieser Preis auszeichnen möchte“, betont Prof. Dr. Ulrich Radtke, Jury-Vorsitzender des Preises und Seniorprofessor an der Universität Duisburg-Essen bei der Preisübergabe. Im stimmungsvollen Rahmen der BIG-Jahresfachtagung am 28. November wurde die Professorin für Krankenhausfinanzierung und -management für ihre außergewöhnlich praxisnahe Lehre und ihre engagierte Unterstützung der Studierenden ausgezeichnet. Sie setzte sich gegen rund 600 nominierte Professor*innen durch, die von Studierenden, Absolvierenden sowie Hochschulangehörigen vorgeschlagen wurden.</p>
<p><strong>„Eine Auszeichnung, die die Breite und Stärke unserer Hochschule zeigt“</strong></p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und unterstrich die zentrale Bedeutung der Lehre an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften als stärksten Hebel für einen gesellschaftlichen Beitrag. „Unsere Absolvent*innen sind das wichtigste Profil unserer Hochschule, da sie die Botschaften und Werte in die Gesellschaft tragen. In diesem Sinne sind wir unglaublich stolz auf diese wiederholte Anerkennung, das spricht für die Qualität unserer Lehre.“ Oswald ist die erste Professorin der Hochschule Osnabrück, die diesen Titel erhält, und reiht sich damit in die Tradition weiterer preisgekrönter Kollegen ein.</p>
<p><strong>Strahlkraft für die Fakultät: Exzellente und praxisnahe Lehre im Gesundheitsbereich</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, würdigt Oswalds bedeutenden Beitrag zu den Studiengängen Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen, Pflegewissenschaft und Pflegemanagement: „Julia Oswald ist wie Sternenstaub an unserer Fakultät – selten und leuchtend. Sie entwickelt ständig neue Formate der Vernetzung mit der Praxis und ist eine wahre Inspirationsquelle für Studierende und Kolleg*innen gleichermaßen.“ Oswalds Karriereweg, der vor 30 Jahren in der Gesundheitsbranche sowie an der Hochschule Osnabrück begann sowie ihre Rolle als Mutter von vier Kindern, machen sie zu einem inspirierenden Vorbild.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 12:30:36 +0100</pubDate>
                        <title>Professor Dr. Stephan Maykus verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/11/professor-dr-stephan-maykus-verstorben/</link>
                        <description>Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir erfahren, dass unser geschätzter Kollege, Professor Dr. habil. Stephan Maykus, in der Nacht vom 26. auf den 27. November 2025 nach schwerer Krankheit im Alter von 54 Jahren verstorben ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2008 hat Stephan Maykus als Professor für Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück gelehrt und die Studiengänge Bachelor und Master Soziale Arbeit maßgeblich mitgeprägt. Der Master „Lokale Gestaltung Sozialer Teilhabe“ ging ganz wesentlich auf sein Wirken in Theorie und Praxis kommunaler Sozialpädagogik zurück. Bis zuletzt hat er sich in die Re-Akkreditierung des Studiengangs aktiv eingebracht.</p>
<p>Seine besondere Fähigkeit, integrative Prozesse zu fördern, brachte sowohl Studierende und Lehrende zusammen und trug wesentlich zur Gestalt und Entwicklung unserer Studiengänge bei. Mit seiner ruhigen und bedachten Art schuf er dabei stets eine konstruktive Atmosphäre der Zusammenarbeit und des offenen Austauschs, die alle Beteiligten motivierte, sich aktiv am akademischen Leben unserer Hochschule zu beteiligen. Seine Idee der „Gemeinwirksamkeit“ machte sich in der ganz konkreten Lehre, die er mit Leidenschaft und Präzision vorbereitete, aber auch in der praxisnahen und gleichzeitig grundlegenden Forschung stets bemerkbar. So leitete Professor Dr. Stephan Maykus von 2012 bis 2021 den Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung – Teilhabe als Handlungs- und Organisationsprinzip“ an der Hochschule Osnabrück, der sich der Erforschung von Inklusion in Kindertagesstätten, Schulen und Institutionen der Berufsbildung und Arbeit widmete. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehört neben grundlegenden Werken einer „kommunalen Sozialpädagogik“ das Standardwerk „Kinder- und Jugendhilfe. Einführung in Geschichte und Handlungsfelder, Organisationsformen und gesellschaftliche Problemlagen“, das noch im Dezember dieses Jahres in einer kompletten Neuausgabe erscheinen wird.</p>
<p>Auch über die Hochschule hinaus hat Stephan Maykus stets die Profession und Disziplin Sozialer Arbeit vertreten und weiterentwickelt, unter anderem als Mitglied der Sachverständigenkommission zum 15. Kinder- und Jugendbericht der deutschen Bundesregierung. Ferner war er als Privatdozent an der Universität Hamburg tätig und hat über die Betreuung von Promotionen von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen unserer Hochschule die Zusammenarbeit von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten gestärkt. Professor Maykus gehörte zu den Mitgründern des Zentrums für Kommunale Sozialpädagogik (zekos) e.V., das er bis zum Schluss leitete. Der Verein setzt sich seit 2020 insbesondere für förderliche Bedingungen für demokratisch strukturierte Partizipation junger Menschen in ihren Stadtteilen und Gemeinden ein. Er war zudem Mitglied zahlreicher Fachverbände, demokratischer Vereine der Zivilgesellschaft und Fachredaktionen.</p>
<p>Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit hat sich Stephan Maykus stark in der akademischen Selbstverwaltung engagiert. So hat er als Studiendekan nicht nur in der Corona-Zeit den Studienbetrieb hervorragend und umsichtig „gemanagt“, sondern auch maßgeblich das moderne Bildungsverständnis der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit den hochschuldidaktischen Vorhaben „Entwicklungsqualität in Studium und Lehre“, „Voneinander Lernen lernen“ und dem zukunftsweisenden Konzept der „Transformationskompetenzen“ geprägt.</p>
<p>Stephan Maykus wird uns als engagierter Kollege und geschätzter Pädagoge in Erinnerung bleiben. Sein Beitrag für die Hochschule Osnabrück und zur Förderung der Sozialen Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren und seine Idee einer sozialpädagogischen Gesellschaftsbildung in Ehren halten.</p>
<p>In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Frau, seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.</p>
<p>Für alle, die ihre Anteilnahme ausdrücken möchten, haben wir ein digitales Kondolzenzbuch eingerichtet: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/kondolenzbuch-prof-maykus" target="_blank">Nachricht ins Kondolenzbuch eintragen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 11:02:41 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erneut mit TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/11/hochschule-osnabrueck-erneut-mit-total-e-quality-praedikat-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Hochschule überzeugt Jury mit intersektionalem Ansatz  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das TOTAL E-QUALITY Prädikat wird bundesweit an Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung verliehen, die sich in besonderer Weise für Chancengleichheit und Vielfalt einsetzen. Die Hochschule Osnabrück konnte erneut überzeugen und bekam die Auszeichnung Anfang November bei der Verleihungsfeier in Gelsenkirchen zum zweiten Mal verliehen, nun für den Zeitraum 2025 bis 2027. Für die Hochschule nahmen Berit Blawert, Referentin für Chancengerechtigkeit, und Lucie Rolfes, Referentin im Gleichstellungsbüro, das Prädikat entgegen.&nbsp;</p>
<p><strong>Engagement für eine chancengerechte Hochschulentwicklung&nbsp;</strong></p>
<p>In der Jurybewertung hebt TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hervor: „Die Hochschule Osnabrück präsentiert in ihrer Bewerbung eine Chancengleichheitsstrategie, welche die TOTAL E-QUALITY Standards in den verschiedenen Aktionsfeldern hervorragend erfüllt. Aufgrund des beispielhaften Handelns im Sinne einer chancengleichheitsorientierten Personal- und Organisationspolitik wird die Hochschule Osnabrück zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet.“</p>
<p>Besonders gewürdigt wird das kontinuierliche Engagement der Hochschule, Gleichstellungsaktivitäten intersektional zu gestalten und Mehrfachdiskriminierungen entgegenzuwirken. So wurde die bisherige Kommission für Gleichstellung zur Kommission für intersektionale Gleichstellungsarbeit weiterentwickelt. Auch der Ausbau des Präsidiumsressorts „Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ sowie die Vernetzung mit externen Partner*innen – etwa mit der Stadt Osnabrück und anderen Hochschulen – werden positiv hervorgehoben.</p>
<p><strong>Chancengerechtigkeit als Haltung und Prozess</strong></p>
<p>„Das Prädikat würdigt nicht nur bestehende Maßnahmen zur Organisations- und Personalpolitik, sondern spiegelt auch unsere Haltung wider: Chancengerechtigkeit ist das Ziel, das wir durch Prozesse der stetigen Reflexion und Weiterentwicklung in allen Bereichen der Hochschule anstreben“, betont Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit.<br><br>Auch Bettina Charlotte Belker, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, sieht in der Auszeichnung einen wichtigen Impuls: „Das TOTAL E-QUALITY Prädikat ist für uns weit mehr als eine Auszeichnung – es ist ein wertvolles Instrument, um unsere Gleichstellungsarbeit regelmäßig zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Der strukturierte Bewerbungsprozess unterstützt uns dabei, Fortschritte sichtbar zu machen, Handlungsfelder zu identifizieren und die Wirksamkeit unserer Maßnahmen kontinuierlich zu überprüfen.“</p>
<p><strong>Über das TOTAL E-QUALITY Prädikat</strong></p>
<p>Das TOTAL E-QUALITY Prädikat bescheinigt Organisationen eine an Chancengleichheit und Vielfalt orientierte Personal- und Organisationspolitik und gilt als bundesweit anerkanntes Messinstrument für die Gestaltung einer chancengerechten Arbeitskultur.<br>Hinter dem Prädikat steht der gleichnamige Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der Organisationen auszeichnet, die sich besonders in den Bereichen Förderung von Frauen in Führungspositionen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie chancengerechter Personalbeschaffung und -entwicklung engagieren.<br>Die Auszeichnung beruht auf einem freiwilligen Selbstcheck mit anschließender Jurybewertung und wird für jeweils drei Jahre vergeben.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Berit Blawert<br>Referentin für Chancengerechtigkeit<br>Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück&nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:b.blawert@hs-osnabrueck.de" class="mail">b.blawert@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7160<br><br>Informationen zum TOTAL E-QUALITY Prädikat:&nbsp;<a href="https://www.total-e-quality.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.total-e-quality.de/</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:14:56 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erreicht erneut den zweiten Platz im Ranking der recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/11/hochschule-osnabrueck-erreicht-erneut-den-zweiten-platz-im-ranking-der-recyclingpapierfreundlichsten-hochschulen-deutschlands/</link>
                        <description>Papieratlas 2025: Hochschulen steigern Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter hat am 4.11.2025 im Bundesumweltministerium in Berlin die Hochschule Osnabrück für die vorbildliche Verwendung von Recyclingpapier geehrt. Die Urkunde nahm Vizepräsidentin Professorin Dr. Susanne Düchting entgegen. Im Papieratlas-Hochschulwettbewerb 2025 der Initiative Pro Recyclingpapier belegte die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Universität Konstanz den zweiten Platz. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 59 Hochschulen, die im Durchschnitt eine Recyclingpapierquote von 71 Prozent erreichten.</p>
<p>Sowohl in der Verwaltung als auch in weiteren Bereichen setzt die Hochschule Osnabrück vollständig auf Blauer-Engel-Papier und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Allein im vergangenen Jahr führte der Einsatz von Recyclingpapier im Vergleich zu Frischfaserpapier zu einer Einsparung von rund 348.000 Litern Wasser und mehr als 78.000 Kilowattstunden Energie. Die eingesparte Wassermenge deckt den täglichen Bedarf von mehr als 2.800 Menschen, während die Energieeinsparung dem jährlichen Stromverbrauch von 22 Drei-Personen-Haushalten entspricht.</p>
<p>Marc Gebauer, Sprecher der IPR, betont: „Die Hochschule Osnabrück gehört zu den Vorreitern bei der nachhaltigen Papierbeschaffung. Durch Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel bewirkt die Hochschule konkrete ökologische Einspareffekte und setzt als Best-Practice-Beispiel wichtige Impulse für andere Hochschulen.“</p>
<p>„Ich freue mich sehr über die erneute Auszeichnung für unseren konsequenten Einsatz von Recyclingpapier. Für mich stellt diese Anerkennung auch eine Bestätigung der Einkaufsstrategie dar, mit der wir in den kommenden Jahren immer weiter nachhaltige Beschaffungsentscheidungen in den Fokus nehmen wollen“, betonte Sebastian Dorenkamp, Leiter des Bereiches Beschaffung und Vergabe an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Auch Vizepräsidentin Professorin Dr. Susanne Düchting, zuständig für Nachhaltigkeit und Chancengleichheit an der HS OS, zeigte sich sehr erfreut bei der Preisverleihung: „Die Hochschule verfolgt in verschiedenen Handlungsfeldern die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung. Dabei nimmt der Betrieb eine zentrale Rolle ein. Die Auszeichnung verstehen wir als Auftrag, unserer institutionellen und gesellschaftlichen Verantwortung weiter gerecht zu werden.“</p>
<p>Seit 2008 dokumentiert der Papieratlas jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Städte, seit 2016 auch von Hochschulen und seit 2018 zusätzlich von Landkreisen. Zu den Kooperationspartnern zählen das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. Im Jahr 2025 verzeichnet der Papieratlas sowohl gesteigerte Recyclingpapierquoten als auch eine neue Rekordbeteiligung: Insgesamt nahmen 260 Kommunen und Hochschulen teil.</p>
<p>Alle Ergebnisse stehen unter&nbsp;<a href="http://www.papieratlas.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.papieratlas.de</a> zum Download zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p>Pressekontakte:</p>
<p>Geschäftsbereich Kommunikation HS Osnabrück<br>Ralf Garten | Leitung GB Kommunikation<br>Albrechtstraße 30 | Gebäude AF 0308 | 49076 Osnabrück<br>Tel.: 0541 969-2177 | Mail:&nbsp;<a href="mailto:r.garten@hs-osnabrueck.de">r.garten@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Initiative Pro Recyclingpapier<br>Lea Eggers | Leiterin der Geschäftsstelle | 030 288 758-14&nbsp;<br>Mail:&nbsp;<a href="mailto:lea.eggers@papiernetz.de">lea.eggers@papiernetz.de</a> &nbsp;<br><a href="http://www.papiernetz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.papiernetz.de</a> |&nbsp;<a href="http://www.papieratlas.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.papieratlas.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 10:04:39 +0200</pubDate>
                        <title>„Die Hochschule Osnabrück hat einen Slogan – Wir für morgen – und Sie alle gehören dazu“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/die-hochschule-osnabrueck-hat-einen-slogan-wir-fuer-morgen-und-sie-alle-gehoeren-dazu/</link>
                        <description>181 Stipendiat*innen und 77 Förderorganisationen kamen bei der diesjährigen Deutschlandstipendien Verleihungsfeier der Hochschule Osnabrück im Alando Ballhaus zusammen. Erstmalig wurden in diesem feierlichen Rahmen auch vier StudyUp-Awards vergeben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt konnte die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit den Förderorganisationen 181 Deutschlandstipendien an ihre Studierenden vergeben. Fördernde können Unternehmen, Verbände, Vereine, andere nichtstaatliche Institutionen, aber auch Einzelpersonen sein. Diese übernehmen jeweils 150 Euro pro Monat, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) auf 300 Euro verdoppelt werden. Mit einer Laufzeit von einem Jahr ergibt sich eine Fördersumme von über 650.000 Euro.</p>
<p>Das Deutschlandstipendium steht nicht nur für finanzielle Unterstützung. Es beinhaltet auch eine ideelle Förderung, die individuell zwischen Fördernden und Stipendiat*innen gestaltet werden kann – etwa durch Praktika, Abschlussarbeiten, Unternehmensbesichtigungen oder Mentoring. „Leistung entsteht nicht im luftleeren Raum“, betonte Manuela Gerigk, Präsidentin des Wirtschafts- und Industrie-Klubs Osnabrück, in ihrem Grußwort. „Hinter jedem Stipendium, hinter jeder exzellenten Studienleistung steckt mehr als nur Fleiß oder Begabung. Es ist auch ein Netzwerk, eine Haltung, ein Umfeld, das Menschen stärkt. Deshalb ist die Deutschlandstipendium-Initiative so wertvoll.“</p>
<p><strong>Leitthema: „Was treibt mich um, was treibt mich an?“</strong></p>
<p>Diese beiden Fragen standen im Mittelpunkt der Abendveranstaltung.&nbsp;<br>Antworten lieferten die Stipendiat*innen in kurzen Videobotschaften. Gideon Heeger (Maschinenbau B.Sc.) erklärte etwa, ihn treibe der Wunsch an, „technische und innovative Lösungen zu entwickeln, die das Leben unserer Gesellschaft besser und einfacher machen“. Omar Tamim (International Management B.A.) musste als Flüchtling die Herausforderung meistern, Deutsch in nur 18 Monaten zu lernen und weitere Hürden ohne familiäre Unterstützung überwinden. Jetzt möchte er anderen in seiner Situation Hoffnung geben.</p>
<p>Auch die Fördernden kamen zu Wort: Viele freuen sich, mit ihrer Unterstützung junge Talente kennenzulernen, Fachkräfte für die Region zu gewinnen und einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit zu leisten. Eine besonders persönliche Geschichte erzählte Bernhard Wesenick, Dekan des Instituts für Musik: Gemeinsam mit seiner Frau wünschte er sich zur Silberhochzeit die Finanzierung eines Stipendiums – am Ende wurden daraus drei.&nbsp;<br><br>Untermalt wurde die feierliche Stimmung mit zwei musikalischen Beiträgen von Studierenden des Instituts für Musik.</p>
<p><strong>Vergabe von StudyUp-Awards</strong></p>
<p>Am Ende wurden erstmalig im Rahmen der Veranstaltung vier StudyUp-Awards verliehen. Dieser Preis würdigt herausragende Abschlussarbeiten aus verschiedenen Fachbereichen. In diesem Jahr gingen die Preise unter anderem an Gian-Luca Eissing und Lilly Maria Wehinghaus, Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, gestiftet von mgo fachverlage GmbH &amp; Co. KG und dem Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. - Landesgruppe Niedersachsen/Bremen, sowie an Franziska Volmer und Philipp Wiesner, Studierende der Fakultät Management, Kultur und Technik, gestiftet vom Verein der Freunde des Steuerrechts e.V. Ihre Arbeiten befassten sich unter anderem mit Fragen der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, der Telemedizin, sowie mit steuerrechtlichen Themen rund um das Wachstumschancengesetz 2024.</p>
<p><strong>Ein Hoch auf die Gemeinschaft</strong></p>
<p>&nbsp;„Es ist deutlich geworden, dass wir eine tolle Gemeinschaft sind – Hochschule, Wirtschaft, Gesellschaft – und dass wir auch in Zukunft hoffentlich so weitermachen werden“ schließt Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung, den gelungenen Abend. Auch Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung, richtet sich in seinen Abschlussworten an alle Stifter*innen und lobt ihre großartige Arbeit. „Die Hochschule Osnabrück hat einen Slogan – Wir für morgen – und Sie alle gehören dazu. Sie gehören zu unserer Hochschulgemeinschaft und darauf sind wir sehr stolz“.<br><br><strong>Ansprechpartner Hochschulförderung</strong><br>Jan Lukaßen<br>Telefon: 0541 969-3254<br>E-Mail: <a href="mailto:j.lukassen@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: KoHaLa – Hebammenbetreuung neu denken</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/wissenssnack-kohala-hebammenbetreuung-neu-denken/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „KoHaLa: Hebammenbetreuung neu denken“ berichtet Anna-Maria Bruhn, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt KoHaLa an unserer Hochschule, wie eine kontinuierliche Betreuung durch Bezugshebammen im Team neue Perspektiven für Frauen und Hebammen schaffen kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgehend von ihren Erfahrungen in Australien und internationalen Studien erläutert sie, welche Vorteile durchgängige Betreuungsmodelle für die Geburtserfahrung, die Gesundheit von Mutter und Kind sowie die Arbeitszufriedenheit von Hebammen bieten – und wie das Modellprojekt KoHaLa diese Erkenntnisse für das deutsche Gesundheitssystem nutzbar machen will.</p>
<p><strong>Wie sieht die Betreuung durch Hebammen aktuell in Deutschland aus?</strong></p>
<p>In der Schwangerschaft gehen Frauen in Deutschland zumeist zu niedergelassenen Gynäkolog*innen für die Schwangerenvorsorgeuntersuchungen. Einige Frauen werden zusätzlich durch eine freiberufliche Hebamme betreut, z.B. bei Beschwerden in der Schwangerschaft. Hebammen können ebenfalls Schwangerenvorsorgeuntersuchungen durchführen, jedoch nehmen dies nur relativ wenige Frauen in Anspruch. Die Betreuung während der Geburt und der frühen Wochenbettzeit erfolgt bei einer klinischen Geburt durch die jeweils diensthabenden Hebammen und Ärzt*innen im Krankenhaus. Diese sind der Frau in der Regel unbekannt. Nach Entlassung erfolgt in der Regel eine ambulante Betreuung im Wochenbett durch eine freiberufliche Hebamme. Eine aktuelle Analyse von Routinedaten zeigt, dass ein beträchtlicher Anteil von Frauen auch gar keine Leistung von Hebammen in Schwangerschaft und Wochenbett erhalten. Im deutschen Gesundheitssystem besteht allgemein eine Trennung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor. Auch in der geburtshilflichen Versorgung ist das so. Die ambulante Betreuung durch freiberufliche Hebammen während der Schwangerschaft, im Wochenbett und in der Stillzeit ist nur wenig mit der stationären Versorgung während der Geburt und in den ersten Tagen danach im Krankenhaus verknüpft. Von dieser fragmentierten Versorgung sind insbesondere diejenigen Frauen betroffen, die im Krankenhaus gebären, was derzeit bei etwa 98 % aller Geburten der Fall ist.</p>
<p><strong>Sie haben das in Australien anders erlebt: Was sind die größten Unterschiede zu unserem deutschen Konzept?</strong></p>
<p>In Australien werden zunehmend Betreuungsmodelle mit kontinuierlicher bzw. durchgängiger Hebammenbetreuung etabliert. Eines dieser Betreuungsmodelle nennt sich “Caseload Midwifery”, welches beispielsweise auch in Großbritannien, Dänemark und Schweden umgesetzt ist. Caseload Midwifery ist ein Versorgungskonzept, bei welchem eine primäre Bezugshebamme innerhalb eines kleinen Hebammenteams eine definierte Anzahl an Frauen bzw. Familien durchgängig während der gesamten Zeit von Schwangerschaft, Geburt und früher Elternzeit betreut. In Australien sind die Hebammen dabei beim Nationalen Gesundheitsdienst angestellt und bekommen ein regelmäßiges monatliches Gehalt mit einem Aufschlag für die Arbeit in Rufbereitschaft. Die Hebammen im Caseload Modell lernen die Frauen, die sie rundum betreuen, bereits in der Schwangerschaft bei den Vorsorgeuntersuchungen kennen und kommen bei Geburtsbeginn mit ins Krankenhaus. Die Bezugshebammen arbeiten dabei im Team und haben feste freie Tage sowie eine begrenzte Arbeitszeit am Stück. Dieses Versorgungsmodell ist jedoch als Zusatzangebot zur üblichen Betreuung im Schichtdienst zu verstehen. Nur ein gewisser Anteil der Frauen wird auf diese Weise betreut.</p>
<p><strong>Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Frauen?</strong></p>
<p>Studienergebnisse aus diesen Ländern zeigen auf, dass eine durchgängige Versorgung durch Bezugshebammen im Team, im Vergleich zur üblichen Versorgung, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine interventionsarme Geburt und mit einer erhöhten Zufriedenheit der Frauen in allen Bereichen der Betreuung verbunden ist. Einige Studien zeigen auch eine niedrigere Kaiserschnittrate und geringeren Schmerzmittelbedarf bei einer Betreuung mit Caseload Midwifery. Frauen, die in einem solchen Modell betreut wurden, hatten auch eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit eine positive Geburtserfahrung zu machen und erlebten häufiger das Gefühl der Selbstkontrolle während der Geburt.</p>
<p><strong>Und wie profitieren die Hebammen davon?</strong></p>
<p>Hebammen, die in Modellen durchgängiger Hebammenbetreuung im Team arbeiten, empfinden laut qualitativen Studien häufig eine sehr hohe Arbeitszufriedenheit. Diese resultiert vor allem daraus, dass Hebammen im Rahmen von Betreuungsmodellen wie "Bezugshebammen im Team” autonom und flexibel arbeiten und Familien individuell begleiten können. Dadurch haben Hebammen das Gefühl, eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten und eine bedeutungsvolle Tätigkeit auszuüben. Quantitative Studienergebnisse zeigen weiterhin, dass in Modellen durchgängiger Betreuung innerhalb eines kleinen Teams das Burn-out-Risiko, im Vergleich zur Arbeit im Schichtdienst, gesenkt ist. Insgesamt ist es ein Arbeitsmodell, das aus verschiedenen Gründen attraktiv für Hebammen sein kann und sogar das Potenzial hat, die persönliche Work-Life-Balance zu verbessern. Es ist jedoch aufgrund der Rufbereitschaft eine Arbeitsform, die nicht für alle Hebammen in jeder Lebenslage passend oder umsetzbar ist.</p>
<p><strong>Wo steht Ihr Forschungsprojekt gerade?</strong></p>
<p>Das Projekt KoHaLa soll als Modellprojekt erste Grundlagen für die Versorgung mit durchgängiger Hebammenbetreuung im Team in Deutschland schaffen. Dazu entwickeln wir gerade gemeinsam mit den Kooperationspartnern Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück und BARMER Ersatzkasse Verträge und Rahmenbedingungen, die diese neue Form der Betreuung möglich machen. Einige Leistungen können die Bezugshebammen im Team dann nur über einen Selektivvertrag mit der BARMER Ersatzkasse abrechnen, da es ein neues Konzept für Deutschland ist. Die Kooperation mit weiteren Krankenkassen wird derzeit angebahnt. Außerdem informieren wir (werdende) Hebammen über dieses neue Arbeitsmodell und initiieren die Bildung eines ersten Teams von Bezugshebammen. Interessierte Hebammen können sich gerne noch bei uns melden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 16:57:40 +0200</pubDate>
                        <title>Professorin Dr. Swetlana Franken, Manfred Hülsmann und Dr. Andreas Mainka zu Ehrensenator*innen der Hochschule Osnabrück ernannt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/professorin-dr-swetlana-franken-manfred-huelsmann-und-dr-andreas-mainka-zu-ehrensenatorinnen-der-hochschule-osnabrueck-ernannt/</link>
                        <description>Langjährige Stiftungsratsmitglieder für ihre besonderen Verdienste gewürdigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück würdigt verdienstvolle ehemalige Stiftungsratsmitglieder mit der Ernennung zu Ehrensenator*innen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden Professorin Dr. Swetlana Franken, Manfred Hülsmann und Dr. Andreas Mainka für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten und Leistungen zum Wohle der Stiftung Fachhochschule Osnabrück ausgezeichnet. Hochschulpräsident Professor Dr. Alexander Schmehmann betonte in seiner Laudatio: „Sie haben in den letzten zwei Jahrzehnten die rasante Entwicklung der Hochschule Osnabrück intensiv und mit großem Weitblick begleitet. Dafür möchte ich ihnen im Namen der gesamten Hochschule sehr herzlich danken.“</p>
<p>Svetlana Franken war von 2013 bis 2023 Mitglied des Stiftungsrates der Hochschule Osnabrück. Sie studierte Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften in Russland. Nach der Promotion zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften auf dem Gebiet des Innovationsmanagements arbeitete sie als Professorin für Führung und Organisation und als Prodekanin der Wirtschaftsfakultät an der Staatlichen Technischen Universität in Nishnij Nowgorod. Seit 1997 war sie als Managementberaterin für verschiedene international agierende Unternehmen in Deutschland tätig. Parallel lehrte sie an der Wirtschaftsfakultät der FH Köln und arbeitete als Fachexpertin für einige politische Organisationen. In den Jahren 2008 bis 2022 war Svetlana Franken als Professorin für BWL, insbesondere Personalmanagement, und seit 2015 als Leiterin der Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt, an der FH Bielefeld im Fachbereich Wirtschaft tätig. Seit 2022 ist sie Lehrbeauftragte und befasst sich mit laufenden Forschungsprojekten der Denkfabrik. In ihrer Zeit als Mitglied des Stiftungsrats hat Svetlana Franken sich in besonderem Maße in den Themenfeldern Diversität, Gleichstellung und Digitalisierung engagiert. Ihre Expertise ist hier insbesondere in die erstmalige Erstellung einer Berufungsordnung an der Hochschule eingeflossen. Damit hat Sie einen wichtigen und zukunftsweisenden Beitrag in diesem für die Hochschule strategisch wichtigen Handlungsfeld geleistet, der bis heute nachwirkt. Zum anderen hat sie entscheidende Impulse zur Einrichtung des Präsidiumsressorts „Digitalisierung“ im Jahr 2019 geleistet. Diese Weiterentwicklung der Organisation hat die Handlungsfähigkeit der Hochschule in diesem Aufgabenfeld erheblich vorangebracht und nicht zuletzt einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise geleistet.</p>
<p>Manfred Hülsmann war von 2011 bis 2021 Mitglied des Stiftungsrates der Hochschule Osnabrück. Von 2013 bis 2021 hatte er den Vorsitz des Gremiums inne. Hülsmann studierte in der Fachhochschule Osnabrück in den 70iger Jahren Elektrotechnik. Der Diplomingenieur arbeitete anschließend bei RWE unter anderem in Osnabrück, wechselte 2003 als Vorstandsmitglied der rhenag Rheinische Energie nach Köln und kehrte 2005 nach Osnabrück als Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück zurück. Im Verband der kommunalen Unternehmer hatte er den Vorsitz in der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen inne. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand 2016 ist er in der Region weiterhin vielfältig ehrenamtlich engagiert. Als Alumni der Hochschule Osnabrück war Manfred Hülsmann der Organisation in besonderem Maße verbunden. Als langjähriger Vorsitzender des Stiftungsrats hat er die Hochschule in einer entscheidenden Phase der Hochschulentwicklung umsichtig und konstruktiv begleitet. Gemeinsam mit Andreas Mainka hat er sich im Stiftungsrat insbesondere für die weitere Professionalisierung der Hochschulsteuerung eingesetzt und hierbei das Präsidium klug beraten. Darüber hinaus lag ihm die bauliche Entwicklung der Hochschule sehr am Herzen. Insbesondere die komplexen Neubauprojekte für das Institut für Musik und am Campus Lingen hat er sehr befördert und unterstützt. Nicht zuletzt konnte er sein großes regionales und überregionales Netzwerk immer wieder zum Wohl der Hochschule einbringen.</p>
<p>Andreas Mainka war von 2008 bis 2023 Mitglied des Stiftungsrates der Hochschule Osnabrück. Er ist 1996 im Familienunternehmen Mainka Bau GmbH &amp; Co. KG, einer der führenden Fachbetriebe für industrielle Bauprojekte mit 125-jähriger Geschichte, in die Geschäftsführung eingetreten und hat das Amt eines geschäftsführenden Gesellschafters inne. Er studierte und promovierte an der Universität Bayreuth zum Dr. rer. pol. in der Volkswirtschaftslehre. Einen Master of Arts in Business Administration absolvierte er an der University of Nebraska-Lincoln. Andreas Mainka war drei Wahlperioden Mitglied des Stiftungsrats und hat in dieser Zeit die enorme Entwicklung der Hochschule während der gesamten Phase des Hochschulpakts konstruktiv und wohlwollend begleitet. Ein besonderes Anliegen war ihm die Entwicklung des Campus in Lingen. Die Gründung der Fakultät MKT im Jahr 2011 war ein Meilenstein und verschaffte dem Standort über den hiermit verbundenen Präsidiumssitz den angemessenen Einfluss auf die Hochschulentwicklung. Auch die sehr positive Infrastrukturentwicklung am Campus Lingen wäre ohne das Engagement von Andreas Mainka in dieser Form kaum vorstellbar gewesen. Vom Umbau des alten Eisenbahnausbesserungswerks über den Mensaneubau bis zum Laborbau: In allen Schritten war Andreas Mainka dabei und hat entscheidend zur erfolgreichen Entwicklung des Standorts in Lingen beigetragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück ist – als eine der bundesweit ersten Hochschulen seit 2003 – eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Trägerschaft der Stiftung Fachhochschule Osnabrück, deren Organe das Präsidium, der Senat und der Stiftungsrat sind. Damit hat das Land Niedersachsen ehemals staatliche Aufgaben auf die Stiftung übertragen und der Hochschule eine größere Autonomie und Eigenverantwortlichkeit zugesprochen.</p>
<p>Die Aufgaben des Stiftungsrates regelt das Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG).</p>
<p>Der Stiftungsrat berät die Hochschule, beschließt über Angelegenheiten der Stiftung von grundsätzlicher Bedeutung und überwacht die Tätigkeit des Präsidiums. Er hat insbesondere die Aufgaben der Ernennung oder Bestellung und Entlassung der Mitglieder des Präsidiums der Hochschule, die Entscheidung über Veränderungen und Belastungen des Grundstockvermögens sowie die Aufnahme von Krediten, die Zustimmung zur Entwicklungsplanung der Hochschule und zum Wirtschaftsplan der Stiftung, die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Präsidiums sowie die Feststellung des Jahresabschlusses sowie Entlastung des Präsidiums der Stiftung. Er übt somit die Rechtsaufsicht über die Hochschule aus.</p>
<p>Der Stiftungsrat kann zu den Entwürfen von Zielvereinbarungen Stellung nehmen, die mit dem Fachministerium getroffen werden sollen.</p>
<p>Der siebenköpfige Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück besteht aus hochqualifizierten Einzelpersonen. Fünf der Mitglieder stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, dazu kommen noch eine Vertreterin der Hochschule Osnabrück sowie ein Vertreter des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums MWK.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/zentrale-organe/stiftungsrat" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/zentrale-organe/stiftungsrat</a> &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vorhaben einer Medizinischen Hochschule in Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/vorhaben-einer-medizinischen-hochschule-in-osnabrueck-1/</link>
                        <description>Stadt und Landkreis planen den Aufbau einer Medizinischen Hochschule in kommunaler Trägerschaft in Osnabrück. Die Hochschule ist gemeinsam mit der Universität als Kooperationspartner involviert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund wachsender Engpässe in der Gesundheitsversorgung planen Stadt und Landkreis Osnabrück die Ausbildung eigener Mediziner*innen für die Region an einer Medizinischen Hochschule Osnabrück. Die bisherigen Planungen sind unter Einbeziehung von regionalen Kliniken und Hochschule und Universität über den gemeinsamen GesundheitsCampus erfolgt. Der Vorschlag geht nun in die politischen Gremien von Stadt und Landkreis. Die Aufnahme von ersten Studierenden ist zum Wintersemester 2027 angedacht. Die weitere Entwicklung des Vorhabens wird durch das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) koordiniert, das ebenso wie das Vorhaben durch Stadt und Landkreis finanziert wird.</p>
<p>Das Angebot der Medizinischen Hochschule soll ausschließlich die Humanmedizin umfassen und keine weiteren Studiengänge. Die Initiative stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zu etablierten Gesundheitsstudiengängen der Hochschule dar und rundet das Studienangebot in Osnabrück ab.</p>
<p>Die Mitwirkung birgt für die Hochschule weitere Chancen: etwa bei einer modernen und zukunftsgerichteten Curriculumsgestaltung mit einem besonderen Fokus auf die interprofessionelle Zusammenarbeit. Hier kann die Hochschule Osnabrück Anschlussfähigkeit an ihre langjährige Expertise und Pionierleistung in der akademischen Qualifizierung nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe herstellen. Auch für das Forschungsprofil ergeben sich vielversprechende Anknüpfungspunkte, etwa in der Versorgungs- und Implementierungsforschung und bei der Anwendung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Wie in den bisherigen Vorbereitungen wird die Hochschule auch in den nächsten Phasen des Projektes involviert sein. Dabei sollen Kooperationsmöglichkeiten in Forschung, Lehre, Infrastruktur und Verwaltung identifiziert und bewertet werden, um gemeinsam Osnabrück als innovativen Gesundheits- und Wissenschaftsstandort zu festigen.</p>
<p>Einen konkreten Einblick in das Vorhaben gibt es in der <a href="https://entwickelt.osnabrueck.de/de/aktuelles/stadt-und-landkreis-wollen-medizinische-hochschule-in-osnabrueck-aufbauen/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Stadt Osnabrück</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 May 2025 08:31:16 +0200</pubDate>
                        <title>Karriereziel HAW-Professur: UAS7-Roadshow macht Station in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/karriereziel-haw-professur-uas7-roadshow-macht-station-in-osnabrueck/</link>
                        <description>Rund 100 Interessierte folgten der Einladung der Hochschule Osnabrück, um mehr über den Karriereweg zur Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) zu erfahren. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Mein Weg zur HAW-Professur“ machte die UAS7-Roadshow bereits zum dritten Mal Halt in Osnabrück – ein Erfolgsformat, das seit 2017 regelmäßig an allen sieben Mitgliedshochschulen des <a href="https://www.uas7.org/de" target="_blank" rel="noreferrer">UAS7-Verbundes</a> gastiert.</p>
<p>Die Moderatorinnen Louisa Diekmann und Sandra Schwarze nahmen das Publikum mit auf eine Reise durch die Berufswelt HAW-Professur mit interaktiven Vorträgen und Einblicken aus erster Hand.<br><br><strong>Vielfältige Perspektiven auf die Professur</strong></p>
<p>Den Auftakt bildete eine Talkrunde mit fünf Professor*innen der Hochschule Osnabrück – vom neuberufenen Professor bis hin zur erfahrenen Lehrperson kurz vor der Pension. In einem offenen Austausch gaben sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag, in Forschung, Lehre und Transfer und berichteten von ihrer Leidenschaft und ihrem Weg in die HAW-Professur. Welche Eigenschaften es für eine Professur an einer HAW braucht, brachte Prof. Dr. Achim Baum auf den Punkt: „Man muss ein begeisterungsfähiger Menschenfreund sein, der Spaß daran hat, mit jungen Menschen zu arbeiten, die selbst noch auf der Suche sind. Das bedeutet auch, dass man weniger als viele Universitätskolleg*innen an den eigenen Ruhm und an die eigene wissenschaftliche Ehre durch Forschung denkt, sondern sich auf die Lehre konzentriert. Und das bedeutet, dass man Dienstleister sein muss: Man muss auf die Wünsche und Erwartungen der Studierenden eingehen und sie als Herausforderung begreifen.“<br><br><strong>Studierende geben Input: Was macht gute Lehre aus?</strong></p>
<p>Ein Perspektivwechsel erfolgte durch den Beitrag der Campus Reporter Livia Spallino und Mattes Fischer. In einem Video kamen Studierende zu Wort, die auf dem Campus gefragt wurden: Was macht eine*n gute*n Professor*in aus? Wie sollten Vorlesungen und Seminare gestaltet sein? Was ist wichtig im Umgang zwischen Professor*innen und Studierenden? Ihre Erkenntnis: Eine praxisnahe und interaktive Vermittlung der Lerninhalte und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist den meisten Studierenden besonders wichtig.<br><br><strong>Formale Voraussetzungen &amp; individuelle Wege</strong></p>
<p>Im Anschluss erläuterte Katharina Falz, Leiterin des Berufungsmanagements, die formalen Anforderungen und den Ablauf eines Berufungsverfahrens. Wer eine HAW-Professur anstrebt, sollte neben einer Promotion vor allem Berufspraxis sowie erste Lehrerfahrungen mitbringen – Aspekte, die in Osnabrück gezielt gefördert werden.</p>
<p>Wie so eine Förderung aussehen kann, zeigten die Beiträge von Dr. Michael Lütke-Dörhoff und Saskia Kröner. Lütke-Dörhoff kombiniert im Rahmen eines Tandem-Programms seine wissenschaftliche Arbeit an der Hochschule mit der Berufspraxis bei einem Partnerunternehmen. Kröner wiederum ist als Promovendin und Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig. Zwei inspirierende und individuelle Wege mit einem klaren Ziel vor Augen: der HAW-Professur.<br><br><strong>Grußworte aus der Hochschulleitung: Warum HAW? Warum UAS7?</strong></p>
<p>Zum Abschluss richteten Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, sowie Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück, das Wort an die Teilnehmenden. Sie unterstrichen die Besonderheiten einer HAW und die Chancen, die sich durch die Mitgliedschaft im UAS7-Verbund ergeben.<br><br><strong>Informieren, vernetzen, beraten lassen</strong></p>
<p>Im Anschluss an das offizielle Programm konnten die Teilnehmenden auf einem Infomarkt mit Expert*innen zu den Themen Promotion, Lehre, Forschung, Besoldung und Diversity ins Gespräch kommen. Zudem standen auch Vertreter*innen verschiedener Hochschulen – darunter die HAW Hamburg, Hochschule Bremen, FH Münster, TH Köln sowie die Hochschule Hannover – für einen Austausch zur Verfügung. Besonders wertgeschätzt wurde die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Quick Checks vertraulich zu den Berufungskriterien und den persönlichen Qualifikationen beraten zu lassen.</p>
<p><br>Mit dem Format holen wir Menschen genau dort ab, wo sie gerade stehen und laden Sie ein, den nächsten Schritt zu gehen. Die Roadshow inspiriert, informiert und zeigt, dass der Weg zur HAW-Professur vielseitig und individuell ist. Mich freut besonders, wie viele Gespräche nach dem Programm stattfanden. Das zeigt, wie groß das Interesse ist und wie wichtig es ist, Hürden abzubauen und Einblicke zu ermöglichen“, resümiert Gastgeberin Maja Laumann, die an der Hochschule Osnabrück die Personalentwicklung und das Career Lab – ein Projekt zur Gewinnung und Qualifizierung von HAW-Professor*innen – leitet.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>WIMHOS-Jahrgang 2024 feiert erfolgreichen Abschluss</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/wimhos-jahrgang-2024-feiert-erfolgreichen-abschluss/</link>
                        <description>Insgesamt 14 wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben haben das hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm WIMHOS erfolgreich abgeschlossen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir waren eine super wertschätzende Gruppe und konnten dank der verschiedenen Erfahrungen viel voneinander lernen – ich habe mich auf jeden Termin gefreut!“ berichtet die Programmteilnehmende Sigrun Baldes während der Abschlussveranstaltung. Bei dem hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramm WIMHOS kommen wissenschaftliche Mitarbeitende, die in der Lehre eingebunden sind, und Lehrkräfte für besondere Aufgaben zusammen, um ihre Lehre zu verbessern sowie ihre eigene Lehrpersönlichkeit weiterzuentwickeln. Der mittlerweile 9. Durchgang des Programms fand seinen Abschluss im naturgelegenen WABE-Zentrum, wo die 14 Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Coaches auf das gemeinsame Jahr zurückblickten. Sie erhielten ihr Zertifikat und feierten den gelungenen Abschluss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ab diesem Jahrgang: Mehr individuelle Gestaltung möglich</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das WIMHOS-Programm wurde an der Hochschule Osnabrück entwickelt und wird fortlaufend auf Basis von Erfahrungen und qualitativen Evaluationen weiterentwickelt. Neu ist, dass sich die Teilnehmenden ihre hochschuldidaktischen Workshops im Umfang von 40 Arbeitseinheiten nun individuell aus dem Inhouse-Weiterbildungsprogramm zusammenstellen können. „Dank des großen Angebots war man sehr flexibel – das hat mir gut gefallen“, so das Fazit des Programmteilnehmenden Marius Behnecke. Besonders häufig lobte der Jahrgang den Workshop „Kompetenzorientiert Prüfen“, aber auch andere Angebote wie „Gesunde und authentische Stimme“ wurden als bereichernd hervorgehoben – nicht nur für die Lehre, sondern auch für den Alltag.</p>
<p>Neben den Workshops umfasst das einjährige Programm weitere zentrale Bausteine: Dazu zählen Einzel- und Gruppenlehrcoachings sowie Hospitationen in Tandems, bei denen sich zwei Teilnehmende gegenseitig in ihren Lehrveranstaltungen besuchen und Feedback geben.</p>
<p>Der 10. Jahrgang ist bereits im April dieses Jahres gestartet. Informationen zum nächsten Starttermin gibt es rechtzeitig über den Geschäftsbereich Personalentwicklung. Interessierte können sich schon jetzt an <a href="mailto:h.koehler@hs-osnabrueck.de" class="mail">Helena Köhler</a> wenden.<br> <br> Wir gratulieren allen Teilnehmenden des Jahrgangs 2024 und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude in der Lehre!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Dr. Helena Köhler<br> Personalentwicklung<br> <a href="mailto:h.koehler@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.koehler@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="bodytext">0541 969-7174</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 May 2025 14:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Professor Volker Gehmlich verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/professor-volker-gehmlich-verstorben/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück trauert um Professor Volker Gehmlich. Er verstarb am 28. April 2025 im Alter von 80 Jahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Gehmlich prägte die Internationalisierung der Hochschule Osnabrück mit großem Engagement und Gestaltungswillen. Als einer der ersten Dozenten für Betriebswirtschaftslehre und Englisch kam Volker Gehmlich 1972 an die damalige Fachhochschule. Dort hat er 1979 mit dem Studiengang European Business Studies (EBS) in Osnabrück den deutschlandweit ersten internationalen Doppelabschluss an einer Fachhochschule ins Leben gerufen. Nicht nur konnten Studierende aus Osnabrück Teile ihres Studiums am Buckinghamshire College in London absolvieren, die Hochschule konnte zudem zum ersten Mal Studierende aus dem Ausland gewinnen. Nach London folgten Kooperationen mit Hochschulen im französischen Clermont-Ferrand und im spanischen San Sébastian. Heute wird der Studiengang in zwei Varianten angeboten: als rein englischsprachiges Programm International Management und als bilingualer Studiengang Internationale Betriebswirtschaft und Management.</p>
<p>Über mehr als vier Jahrzehnte hat sich Professor Gehmlich für die internationale Durchlässigkeit quer über alle Bildungssysteme eingesetzt. Parallel zur Lehre in Osnabrück arbeitete Volker Gehmlich seit 1986 in Brüssel, um dort die Europäisierung der Studiengänge mit vorzubereiten. „Dass ich beides kombinieren konnte und dafür nichts aufgeben musste, dafür kann ich nur demütig und sehr dankbar sein“, sagte er im Rückblick. Unter seiner Federführung startete 1987 das Erasmus-Programm. Damit wurden für die Studierenden die beiden größten Hürden verkleinert: finanzielle Unterstützung im Auslandsstudium und leichtere Anerkennung von auswärts erbrachten Studienleistungen. Professor Gehmlich war maßgeblich an der Bologna-Reform beteiligt, mit der ein europäischer Hochschulraum etabliert wurde. Mit dem Beschluss von 31 Bildungsministern 1999 im italienischen Bologna wurde schrittweise ein europaweit einheitliches System der Vergleichbarkeit und Anrechenbarkeit eingeführt. Als Bologna-Experte trieb Volker Gehmlich im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Reform durch Besuche an deutschen Hochschulen und Vorträge bei nationalen und internationalen Veranstaltungen voran, beriet Organisationen im In- und Ausland und führte zahlreiche Studien durch. Im Jahr 2000 wurde Professor Gehmlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für seine Verdienste um die internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet, 2012 erhielt er den DAAD-Preis für seine Verdienste in der europäischen Hochschulzusammenarbeit, und vom Council for National Academic Awards wurde ihm ein MBA ehrenhalber verliehen. Wichtiger als alle Auszeichnungen waren ihm jedoch stets die Fortschritte, die in der Internationalisierung von Studium und Lehre erzielt wurden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Mein Weg in die HAW-Professur“: Info-Veranstaltung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/mein-weg-in-die-haw-professur-info-veranstaltung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 16. Mai lädt das UAS7-Netzwerk alle Interessierten zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Berufsfeld HAW-Professur ein. Anmeldefrist ist der 28. April.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) ist eine verantwortungsvolle, praxisnahe und zukunftssichere Karriereoption – und dennoch für viele Fach- und Führungskräfte ein bislang kaum bekannter Weg. Dabei bringen zahlreiche potenzielle Bewerber*innen bereits heute die wichtigsten Qualifikationen mit – ohne es zu wissen. Deswegen gibt es die „Info-Roadshow“, eine Veranstaltungsreihe der UAS7-Hochschulen, bei der umfassend über das Berufsbild informiert wird. Teilnehmende erfahren, was eine HAW-Professur ausmacht, welche Voraussetzungen erforderlich sind und welche Unterstützungsangebote es beim Erwerb fehlender Qualifikationen gibt.</p>
<p>Nun macht die Infoveranstaltung am Freitag, den 16. Mai, ab 16 Uhr im „Plektrum“ (Gebäude FC) der Hochschule Osnabrück Halt. Interessierte erhalten durch Kurzvorträge und Erfahrungsberichte Einblicke in das Berufsbild sowie die Hochschule Osnabrück. Vor dem Hauptprogramm gibt es zudem die Möglichkeit, an Workshops und Labortouren teilzunehmen. Nach der moderierten Veranstaltung gibt es auf einem Infomarkt Gelegenheit zum Austausch, Vernetzen sowie parallel stattfindende individuelle Kurzberatungen.</p>
<p><strong>Förderung der Professur ist systemrelevant </strong></p>
<p>In den kommenden Jahren steht den deutschen Hochschulen ein bedeutender Generationenwechsel bevor, denn ein erheblicher Anteil an Professor*innen wird das Rentenalter erreichen. Allein bis 2033 werden voraussichtlich mehr als 40 Prozent der derzeitigen Professuren neu besetzt werden müssen – in manchen Bereichen liegt der Anteil sogar deutlich höher (Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung).</p>
<p>Gerade für HAWs bedeutet das, Wissenschaftler*innen gezielt zu fördern und das Berufsbild der HAW-Professur attraktiv und sichtbar zu machen. Denn klar ist: Die HAW-Professur ist nicht nur systemrelevant, sondern bietet auch enorme Chancen – für Einzelne wie für die Gesellschaft. Aus diesem Grund unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Förderprogramm "FH-Personal" die Verbesserung der Rekrutierung und Qualifizierung von professoralem Personal an HAWs und Fachhochschulen, an welchem neben der Hochschule Osnabrück bisher schon 97 weitere Hochschulen eingebunden sind (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung | fh-personal.de).</p>
<p><strong>Praxisnähe, Gestaltungsfreiheit und gesellschaftliche Wirkung</strong></p>
<p>HAW-Professor*innen stehen im engen Austausch mit der Berufspraxis, entwickeln anwendungsnahe Forschungsprojekte und gestalten ihre Lehre mit viel Freiraum. Das eröffnet ein hohes Maß an Wirksamkeit und Nähe zum echten Leben. „Wer hier lehrt und forscht, kann direkt Einfluss nehmen – auf Studierende, auf Innovationen, auf gesellschaftliche Entwicklungen.“ sagt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-shoma-barbara-berkemeyer/" target="_blank">Prof. Dr. Shoma Berkemeyer</a>. Sie ist seit 2019 als Professorin für Ernährungswissenschaften an der Hochschule Osnabrück tätig und wird zusammen mit anderen Professor*innen bei der diesjährigen Info-Roadshow von ihrem persönlichen Weg zur HAW-Professur sowie ihrem Arbeitsalltag berichten. „Ich bin überzeugt, dass viele Menschen ihre Berufung in einer HAW-Professur finden können. Für mich ist es der Traumberuf.“</p>
<p class="01standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/roadshow-haw-professur/" target="_blank">Webseite zur Veranstaltung</a> gibt es nähere Informationen zu der Info-Roadshow „Mein Weg in die HAW-Professur“ am 16. Mai an der Hochschule Osnabrück. Dort können sich interessierte Personen bis zum 28. April zur kostenlosen Veranstaltung anmelden.</p>
<p><strong><em>Zum UAS7-Netzwerk:</em></strong><em> Sieben forschungsorientierte deutsche Hochschulen mit starker internationaler Ausrichtung (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Hochschule Bremen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Technische Hochschule Köln, Hochschule München, FH Münster und Hochschule Osnabrück) haben sich zum Netzwerk „Seven Universities of Applied Sciences – Alliance for Excellence“ (UAS7) zusammengeschlossen. Die UAS7-Hochschulen erarbeiten gemeinsam Qualitätsstandards für Studium und Lehre, fördern den nationalen und internationalen Austausch in der Wissenschaft und unterstützen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen.</em></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Veranstaltung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 10:09:56 +0200</pubDate>
                        <title>Absolventin vom Campus Lingen gewinnt &quot;Young Engineer Woman Award 2025&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/absolventin-vom-campus-lingen-gewinnt-young-engineer-woman-award-2025/</link>
                        <description>Myriam Erath für herausragende Beiträge zur digitalen Transformation ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="02fett">Die Lingener Mechatronik-Ingenieurin und Absolventin der Fakultät Management, Kultur und Technik am Hochschulstandort Lingen, Myriam Erath, hat im Rahmen des Karrierekongresses "Femworx" in Hannover den "Young Engineer Woman Award 2025" gewonnen. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury ihre herausragenden Beiträge zur digitalen Transformation in der Industrie sowie ihre innovativen Lösungen im Bereich der KI-gestützten Prozessautomatisierung.</p>
<p class="02fett">Der renommierte "Young Engineer Woman Award" wird von der Deutschen Messe AG jährlich an junge Ingenieurinnen verliehen, die mit ihren innovativen Ideen und außergewöhnlichem Engagement die Zukunft der Technik mitgestalten. "Mit ihrer Verbindung aus technologischem Know-how und soziotechnischem Ansatz ist Myriam Erath eine treibende Kraft für die Digitalisierung und den technologischen Fortschritt in der Industrie", war sich die Jury einig.</p>
<p class="02fett"><strong>Studium und Forschung am Campus Lingen</strong></p>
<p class="02fett">Myriam Erath hat am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück sowohl den dualen Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ets-maschinenbau-beng-dual-standort-lingen-ems/" target="_blank">Engieering technischer Systeme</a>&nbsp;mit der Vertiefung Mechatronik als auch den berufsintegrierenden Master in <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/technologieanalyse-engineering-und-management-meng-dual-standort-lingen-ems/" target="_blank">Technologieanalyse, -engineering und -management</a>&nbsp;absolviert. Ihre Schwerpunkte in den Bereichen Modellierung und Simulation, Künstliche Intelligenz (KI) sowie Moderation und Beratung von Veränderungsprozessen nutzte sie parallel unter anderem in verschiedenen Lehrtätigkeiten und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten zu Augumented Reality Technologie für Self-Service-Systeme an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="02fett"><strong>Aus Startup-Idee wird CWO</strong></p>
<p class="02fett">Im Oktober 2023 konzipierte die Mechatronik-Ingenieurin im Rahmen einer Blockwoche am Campus Lingen eine Startup-Idee zum Thema KI, zunächst unter dem Namen "Claraa". Dafür erhielt sie kurz darauf einen der begehrten Plätze im Osnabrücker Startup-Zentrum „Seedhouse“ am Standort Lingen. Mit Unterstützung der Meppener Digitalagentur "ncn", mit der Erath bereits im Rahmen von Forschungsprojekten zusammenarbeitete, entwickelte sie "Claraa" weiter und gründete 2024 zunächst erfolgreich Erath-CWO – die Abkürzung für Customized Workflow Optimizer.</p>
<p class="02fett">Im Dezember 2024 folgte schließlich die Gründung der CWO GmbH gemeinsam mit Jens Jüngerhans (Leiter Vertrieb und Unternehmensexpansion) und Hendrik Unkenholz (CTO). Die Unternehmen bieten eine KI-basierte Lösung zur Automatisierung von Bestellprozessen im Maschinenbau. "Die Technologie optimiert unstrukturierte Bestellungen per E-Mail und ermöglicht eine nahtlose Integration in ERP-Systeme, was insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommt", erklärt Erath.</p>
<p class="02fett"><strong>Hochschule Osnabrück ebnet Weg zur erfolgreichen Gründung</strong></p>
<p class="02fett">Für CWO erhielt die Ingenieurin mit Spezialisierung auf Sozioinformatik und ihr siebenköpfiges Team im vergangenen Jahr das Gründungsstipendium der Investitions- und Förderbank Niedersachsen NBank, was von der Hochschule Osnabrück intensiv begleitet wurde. "Der Campus Lingen hat dafür gesorgt, dass ich als Fachkraft in der Stadt Lingen geblieben bin. Ich hatte tolle Professorinnen und Professoren, die mich unterstützt, bestärkt und mir vor allem die Technik beigebracht haben", betont Erath. Außerdem habe sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Kolleg*innen sowie Vorgesetzten zusammengearbeitet, die ihre Kompetenzen geschärft und den Blick für Sozioinformatik geöffnet hätten.</p>
<p class="02fett">Die Hochschule Osnabrück sei fortan eine begleitende Einrichtung, über die sie ihr privates Forschungsinteresse weiter ausleben könne. So veröffentlicht Erath 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. Benjamin Jung und Alina Kerperien vom Campus Lingen eine neue Studie zur Schnittstelle zwischen Beratungs- und Softwareindustrie. Darüber hinaus leitet sie seit 2016 ehrenamtlich den Arbeitskreis "Young Engineers" im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und ist seit 2024 Vorstandsmitglied des Bezirksvereins Emsland / Osnabrück.</p>
<p>"Myriam Erath zeigt eindrucksvoll, wie junge Ingenieurinnen mit kreativen Ideen und modernster Technologie die Zukunft gestalten können", so Johanna Rudolph, Project Director Femworx.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Girls‘ und Boys‘ Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/girls-und-boys-day-an-der-hochschule-osnabrueck-kreative-workshops-fuer-mehr-vielfalt/</link>
                        <description>Knapp 200 Schüler*innen kamen an die Hochschule und nahmen in Osnabrück und Lingen an einem der 20 Workshops teil</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr öffnete die Hochschule Osnabrück ihre Türen am Girls‘ und Boys‘ Day für Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 und veranstaltete vielfältige Workshops zum Kennenlernen verschiedener Studien- und Berufsperspektiven fernab von traditionellen Geschlechterstereotypen.</p>
<p>„Immer noch entscheiden sich viele junge Menschen für geschlechtsstereotypische Berufswege. Dabei haben sie eigentlich ein viel breiteres Interesse – auch an Berufen, in welchen das jeweilige Geschlecht unterrepräsentiert ist“ erklärt Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, während der Einführungsveranstaltung.</p>
<p>Um diesen Interessen Raum zur Entfaltung zu geben, wurden an der Hochschule insgesamt 20 kreative Workshops angeboten, darunter 16 in Osnabrück und vier in Lingen. Für die Mädchen gab es in Osnabrück zum Beispiel den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“.</p>
<p><strong>WIR FÜR MORGEN.</strong></p>
<p>Alle profitieren, wenn sich die verschiedenen Geschlechter vielfältig in die Berufswelt integrieren. „Schließlich fehlen in den MINT-Bereichen viele Fachkräfte und im sozialen Bereich die männlichen Bezugspersonen“ sagt Düchting. Der Girls‘ &amp; Boys‘ Day trägt daher zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema bei. „Was bei der Berufswahl entscheidend sein sollte, ist das Interesse und die individuellen Stärken einer Person und keine Geschlechterklischees“ ergänzt Bettina Belker, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück. Die Interessen und Stärken der Schüler*innen zu erweitern, Erfolgserlebnisse zu schaffen und sie für eine offene Berufswahl zu begeistern, war Ziel der Workshops an der Hochschule.</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Gleichstellungsbüro<br> Telefon: 0541 969-2965<br> E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/04/fuer-mehr-vielfalt-in-der-berufswelt-girls-day-und-boys-day-an-der-hochschule-osnabrueck/" target="_blank">gleichstellung@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/wissenssnack-15/</link>
                        <description>Was sind bioaktive Werkstoffe? </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 08:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neu bei uns: Prof. Dr. Simon Mohr</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/neu-bei-uns-prof-dr-simon-mohr/</link>
                        <description>Zwischen Theorie und Praxis: Prof. Dr. Simon Mohr im Gespräch über seine neue Professur in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Wintersemester 2024/2025 ist Prof. Dr. Simon Mohr Professor für Organisation und Profession Sozialer Arbeit an der Hochschule Osnabrück. Nach seinem Soziologiestudium in Bayreuth und Bielefeld zog es ihn angesichts seines Wunsches nach mehr Praxisbezug in die Erziehungswissenschaft (AG Soziale Arbeit) der Universität Bielefeld. Dort promovierte er zur Frage des Verhältnisses von Organisationsbedingungen und professionellem Handeln in der Sozialen Arbeit. Anschließend war er in der Lehre der Universität und im Qualitätsmanagement eines großen Trägers der Jugend- und Eingliederungshilfe aktiv. Vor seinem Wechsel nach Osnabrück war er an der Freien Universität Berlin tätig. Im Interview spricht er über seine Begeisterung für die Verbindung von Forschung und Praxis und den Auftrag der Sozialen Arbeit.</p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für die Hochschule Osnabrück und die Professur der Sozialen Arbeit entschieden?</strong></p>
<p>Die Denomination „Organisation und Profession Sozialer Arbeit“ entspricht genau meinen fachlichen Schwerpunkten und Interessen. Darüber hinaus hat mich die inhaltliche Ausrichtung des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück sofort überzeugt.</p>
<p><strong>Was macht den Fachbereich Soziale Arbeit für Sie besonders interessant?</strong></p>
<p>Soziale Arbeit begeistert mich grundsätzlich, weil sie gesellschaftliche Bedingungen mit konkreten Einzelfalllösungen verknüpft. Besonders reizvoll finde ich die Verbindung von Forschung und Praxisentwicklung, vorzugsweise in Zusammenarbeit mit den Studierenden. Gemeinsam mit Studierenden an realen Fragestellungen zu arbeiten und praxisnahe Lösungen zu entwickeln, finde ich sehr bereichernd.</p>
<p><strong>Apropos Studierende: Was möchten Sie den Studierenden (in Ihren Lehrveranstaltungen) mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p>Ich lege großen Wert darauf, dass die Studierenden lernen, die vielfältigen Lebenslagen von Menschen zu analysieren und zu verstehen, um ihre eigenen (Vor-)Urteile wissenschaftlich und ethisch reflektieren zu können. Darüber hinaus ist es mir ein besonderes Anliegen, sie für die strukturellen und organisatorischen Bedingungen ihres späteren Arbeitens zu sensibilisieren und ihnen Gestaltungsoptionen aufzuzeigen.</p>
<p><strong>Sie waren in Ihrer Laufbahn in mehreren praxisnahen Forschungsprojekten tätig. Welche Erfahrungen bringen Sie aus Ihren Projekten in Ihre Rolle als Professor an der Hochschule mit?</strong></p>
<p>Der offene Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist unerlässlich, um die Praxis zu verstehen und echte Veränderungsimpulse zu setzen. Ich freue mich darauf, mit Akteur*innen aus der Region Osnabrück spannende Projekte zu entwickeln, planen und umzusetzen.</p>
<p><strong>Soziale Arbeit an der Hochschule versus Universität: Wo liegen die Unterschiede?</strong></p>
<p>An Hochschulen haben die Studierenden oft schon klare berufliche Vorstellungen und bringen teilweise erste Berufserfahrungen mit. Das bereichert und erleichtert – insbesondere im Bachelorstudium – die Lehre.</p>
<p><strong>Was tun Sie am liebsten, um einen Ausgleich zur Arbeit zu finden?</strong></p>
<p>Am meisten schätze ich den Austausch mit Bekannten und Freund*innen, finde aber auch einen guten Ausgleich im Gitarre spielen und Schwimmen gehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Den Automation Bias verstehen und verhindern</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/03/wissenssnack-den-automation-bias-verstehen-und-verhindern/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Automation Bias – Was ist das und was sind die Folgen?“ erläutert Florian Kücking, wie sich die Tendenz von uns Menschen, automatisierten Systemen mehr zu vertrauen als unserem eigenen Urteilsvermögen, auswirken kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Studie betrachtet der wissenschaftliche Mitarbeiter im Forschungszentrum für Gesundheits- und Sozialinformatik an unserer Hochschule vor allem die Auswirkungen des Automation Bias im Gesundheitssystem, hat aber auch Hinweise für alle, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten.</p>
<p><strong>Sie haben untersucht, wie sehr Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich auf KI vertrauen. Warum haben Sie sich mit diesem Thema beschäftigt?</strong></p>
<p>Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt, weil der Einsatz von KI-gestützten Entscheidungsunterstützungssystemen im Gesundheitswesen stark zunimmt und immer mehr klinische Prozesse unterstützt werden. Diese Technologien versprechen, die Genauigkeit von Diagnosen zu erhöhen und die Arbeitsbelastung des Personals zu reduzieren. Gleichzeitig bergen sie jedoch auch Risiken, da wie auch wir Menschen keines dieser Systeme perfekt ist. Da die Auswirkungen von Fehleinschätzungen im Gesundheitswesen besonders gravierend sein können, ist es entscheidend zu verstehen, wie medizinische Fachkräfte mit solchen Systemen interagieren. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Faktoren dazu führen, dass KI-Empfehlungen zu stark oder auch zu wenig vertraut wird und wie dies die diagnostische Genauigkeit beeinflusst.</p>
<p><strong>Und welche Ergebnisse waren für Sie besonders spannend?</strong></p>
<p>Besonders spannend war für uns die Erkenntnis, dass die diagnostischen Fähigkeiten der Fachkräfte eine entscheidende Rolle spielen. Personen, die über fundierte Fachkenntnisse und praktische Erfahrung verfügen, sind deutlich weniger anfällig für den Automation Bias. Das bedeutet, dass KI-Systeme zwar eine wertvolle Unterstützung bieten können, aber das Wissen und die Erfahrung des medizinischen Personals weiterhin entscheidend sind, um Fehler zu vermeiden.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Befund war, dass der wahrgenommene Nutzen eines KI-Systems ebenfalls die Neigung zu Automation Bias erhöht. Je mehr ein System als nützlich und effizient wahrgenommen wurde, desto eher neigten Fachkräfte dazu, auch falsche Empfehlungen zu übernehmen. Das unterstreicht die Wichtigkeit eines reflektierten Umgangs mit der Technologie, besonders im Setting von KI-gestützten Systemen.</p>
<p><strong>Worauf sollten Praktiker:innen aus dem Gesundheitswesen achten, wenn sie KI zur Entscheidungsunterstützung heranziehen?</strong></p>
<p>Klinikerinnen und Kliniker sollten besonders darauf achten, dass sie KI-basierte Empfehlungen immer im Kontext ihrer eigenen klinischen Expertise bewerten. Es ist wichtig, die KI nicht als „endgültige“ Entscheidungsquelle zu betrachten, sondern als eine von mehreren Informationsquellen, die das eigene Urteilsvermögen unterstützen kann. Außerdem sollten sie sich der Grenzen der KI bewusst sein, insbesondere wenn es um fehlerhafte oder nicht auf den Einzelfall abgestimmte Vorschläge geht.</p>
<p><strong>Und welche Implikationen sehen Sie für uns alle, die wir mit KI arbeiten? Was können wir tun, damit wir weniger dem Automation Bias unterliegen?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, die Grenzen der KI zu kennen und ihre Empfehlungen immer in den richtigen Kontext zu setzen. KI sollte nie als alleinige Entscheidungsquelle dienen. Stattdessen sollten wir sie als ein Werkzeug betrachten, das uns unterstützt, aber immer zusätzliche Informationsquellen heranziehen und unser eigenes Wissen einbringen. Kritisches Hinterfragen und das Einbeziehen mehrerer Perspektiven sind wichtig, um gute Entscheidungen zu treffen und Fehler zu vermeiden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 15:24:04 +0100</pubDate>
                        <title>Führungswechsel in drei Dekanaten an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/fuehrungswechsel-in-drei-dekanaten-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Nach der Änderung der Grundordnung und der Wahl des neuen Präsidiums 2024 wurden nun auch die Leitungspositionen in drei Fakultäten an der Hochschule Osnabrück neu besetzt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An der Hochschule Osnabrück starten zum 1. März in drei Fakultäten neue Leitungsteams. In der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) wurde Professorin Dr. Karin Schnitker als neue Dekanin gewählt. Als Prodekan steht ihr Professor Dr. Cord Petermann zur Seite.</p>
<p>Auch an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) wird das Dekanat neu besetzt. Neuer Dekan ab 1. März ist hier Professor Dr. Karsten Morisse. Die Fakultät IuI setzt ebenfalls auf das Leitungsmodell mit Prodekanin. Dieses Amt hat künftig Professorin Dr. Svea Petersen inne.</p>
<p>Am Campus in Lingen an der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) führt ab März Professorin Dr. Liane Haak das Dekanat. Hier steht die Entscheidung für das Amt Prodekanin oder Prodekan noch aus.</p>
<p>Nicht zur Wahl stand Professorin Dr. Andrea Braun v. Reinersdorff, die die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) noch bis 2027 führt. Auch am Institut für Musik (IfM) hat Prof. Bernhard Wesenick die Institutsleitung bereits seit August 2024 inne.</p>
<p>Das neue Leitungsmodell der Hochschule Osnabrück sieht die Trennung der Ämter Vizepräsidentin oder Vizepräsident und Dekanin oder Dekan einer Fakultät vor. So gaben neben Präsident Professor Dr. Alexander Schmehmann auch die Vizepräsidenten Professor Dr. Bernd Lehmann und Professor Dr. Ingmar Ickerott ihre bisherigen Leitungsfunktionen in den Fakultäten ab.</p>
<p>Die nebenberuflichen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten werden aus dem Kreis der Mitglieder der Hochschule für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt sechs Jahre, die des hauptberuflichen Vizepräsidenten Dr. Lars Kulke ebenfalls sechs Jahre. Die Dekaninnen und Dekane sind für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt.</p>
<p><strong>Zur Person: Dekanin Professorin Dr. Karin Schnitker</strong><br> Als Bankkauffrau absolvierte Prof. Dr. Karin Schnitker ein Studium im Bereich Internationaler Agrarhandel. Anschließend promovierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Schwerpunkt Unternehmensführung/Strategieentwicklung und -bewertung. 15 Jahre war sie dann in verantwortungsvollen Fach- und Führungspositionen tätig, v.a. in der inter-/nationalen strategischen Unternehmensentwicklung, Betriebswirtschaft sowie im PR-Management v. a. in Unternehmen des Agrar- und Lebensmittelsektors, NGOs sowie inter-/nat. in Banken und 10 Jahre als nebenberufliche Beraterin. Im Jahr 2009 wurde sie Professorin für Unternehmensführung. Sie übernahm Leitungsfunktionen wie Sprecherin des Senats, Studiendekanin, Co-Projektleiterin des Startuplab@HS Osnabrück RISE, Leitung Reallabor für Innovation, Entrepreneurship und agile Führung und Co-Leitung im Transfer-Projekt Growth - Teilprojekt Open Innovation. Sie ist Mitglied oder leitet diverse Gremien zur Fördermittel-/-Darlehens-Vergabe in Institutionen und ist in Beiräten von Unternehmen.</p>
<p><strong>Zur Person: Dekanin Professorin Dr. Liane Haak</strong><br> Liane Haak studierte nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau Wirtschaftswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg, mit den Studienschwerpunkten Rechnungswesen und Informatik und schloss dort auch ihre Promotion in der Informatik (Dr. rer. nat.) 2007 ab. Bis 2010 war Liane Haak als wissenschaftliche Projektleiterin der Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität und im OFFIS e.V. tätig und betreute nationale und internationale IT-Projekte, bevor sie sich mit einem EXIST-Gründungsstipendium 2010 im Mobile Health Business selbständig machte. Seit 2011 hat Haak die Professur für Wirtschaftsinformatik an der Fakultät Management, Kultur und Technik, am Campus Lingen inne und ist seitdem neben der aktiven Gremienarbeit in verschiedenen Leitungspositionen in Studium und Forschung, insbesondere im Wissenschaftstransfer, tätig.</p>
<p><strong>Zur Person: Dekan Prof. Dr. Karsten Morisse </strong><br> Karsten Morisse studierte Informatik an der Universität Paderborn. Von 1990 bis 1995 war er dort anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte 1996 in Mathematik. Danach war er zwei Jahre im SAP-Umfeld als Berater tätig. Von 1998 bis 1999 leitete er eine Entwicklungsabteilung HW/SW-Technologieentwicklung im Bereich digitaler Medien. Von 1999 bis 2000 hatte Karsten Morisse eine Professur an der FH Trier im Fachgebiet Multimedia inne und wechselte 2000 nach Osnabrück auf die Professur Medieninformatik. Er war zwei Amtszeiten Mitglied im Senat der Hochschule und leitete zwölf Jahre das eLearning Competence Center. 2009 erhielt er gemeinsam mit Prof. Oliver Vornberger den Niedersächsischen Wissenschaftspreis.</p>
<p><strong>Zur Person: Prodekanin Professorin Dr. Svea Petersen</strong><br> Svea Petersen hatte von Februar 2015 bis August 2020 die Professur für Grundlagen Chemie und Klebstoffe an der Hochschule Osnabrück inne und ist seit September 2020 Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien.</p>
<p><strong>Zur Person: Prodekan Professor Dr. Cord Petermann </strong><br> Cord Petermann hat seit Februar 2011 die Professur im Fachgebiet „Sozioökonomie der räumlichen Entwicklung“ an der Fakultät AuL der Hochschule Osnabrück inne.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 13:56:13 +0100</pubDate>
                        <title>„Stehend auf den Schultern von Riesen“ </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/stehend-auf-den-schultern-von-riesen/</link>
                        <description>Ein persönlicher Einblick in das Zertifikatsprogramm für neuberufene Professor*innen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem feierte die Hochschule den erfolgreichen Abschluss des PROFHOS-Jahrgangs 2023. Neun Professor*innen konnten nach anderthalb Jahren umfassender Weiterbildung und Vernetzung ihre Zertifikate in Empfang nehmen. Die feierliche Übergabe der Urkunden fand in Anwesenheit von Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann, der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Katrin Loer, sowie Maja Laumann, Leiterin des Geschäftsbereichs Personalentwicklung, statt.</p>
<p>„Mit PROFHOS bieten wir ein bereichsübergreifendes Programm, das nicht nur den Einstieg in die Hochschullehre erleichtert, sondern auch die Entwicklung der Lehrpersönlichkeit und das Kennenlernen der Kolleg*innen fördert. Das Programm trägt wesentlich zur Qualität der Lehre an der Hochschule Osnabrück bei“, betont Loer.</p>
<p>Das Zertifikatsprogramm PROFHOS wurde 2009 ins Leben gerufen und richtet sich an neuberufene Professor*innen. Ziel des Programms ist es, die Lehrkompetenzen der Teilnehmenden gezielt weiterzuentwickeln sowie den Aufbau eines interdisziplinären Netzwerks innerhalb der Hochschule zu fördern. PROFHOS setzt sich aus drei zentralen Bausteinen zusammen: praxisorientierte Workshops zu grundlegenden didaktischen Methoden, kollegiale Hospitationen in Tandems und Lehrcoachings. Die Teilnehmenden schätzen insbesondere die Möglichkeit, über Fakultätsgrenzen hinweg wertvolle Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p>Wie hilfreich das Programm für Neuberufene ist, schildert Prof. Dr. Enno Ruppert, Absolvent des Jahrgangs 2023, im Interview:</p>
<p><strong><em>Wie haben Sie den Einstieg als Professor*in an der Hochschule Osnabrück erlebt und wie hat PROFHOS Sie dabei unterstützt?</em></strong></p>
<p>„Es gibt ja nicht so viele Momente im Leben, wo man nochmal mit einer ganz neuen Aufgabe anfängt; und so war der Einstieg an der Hochschule Osnabrück für mich – eine neue Aufgabe, ganz viele neue Erfahrungen, viele Ups, natürlich auch ein paar Downs. Dabei hat mich PROFHOS sehr unterstützt, indem man so nach dem alten wissenschaftlichen Credo `stehend auf den Schultern von Riesen´ durch die Zeit gegangen ist. Die Riesen waren teilweise die Peers, die ihre Erfahrungen mitgebracht haben. Die Riesen waren teilweise die Dozierenden, die ihre Kenntnisse, ihre Tipps mit auf den Weg gegeben haben.“</p>
<p><strong><em>Wenn Sie auf die letzten 1,5 Jahre zurückblicken: Was war für Sie der größte Gewinn aus PROFHOS?</em></strong></p>
<p>„Ich glaube den größten Gewinn kann man den Prozess nennen: Teil einer Gruppe zu sein, die sich auf der gleichen Reise wie man selbst befindet.“</p>
<p><strong><em>Welche Inhalte oder Angebote des Programms waren für Sie besonders hilfreich?</em></strong></p>
<p>„Es fällt mir schwer, da etwas Kleines, Konkretes herauszugreifen. Ich glaube, es ist eher das Gesamtpaket. Teilweise brauchte man die harten Fakten, zum Beispiel: ‚Wie prüfe ich richtig?‘ &nbsp;Teilweise sind es mehr die Überblicke: ‚Wie funktioniert dieser Kosmos Hochschule?‘ Teilweise waren es die Erfahrungen aus der Gruppe heraus: ‚Welche ähnlichen Situation haben sich gestellt, die man selber vor dem Bug hat?‘“&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong><em>Gibt es einen besonderen Moment oder eine Erfahrung während des Programms, an die Sie sich gerne zurückerinnern?</em></strong></p>
<p>„Ja, tatsächlich. Schon beim ersten Workshop stellte sich am Ende zusammenfassend die Aufgabe, einen kurzen Text in Form eines japanischen Haikus zu schreiben, und da hatte ich aufgeschrieben: ‚Ich bin angenehm ermattet.‘ Und das passt so für das ganze Programm – es war durchaus anstrengend, zeitlich teilweise herausfordernd, aber auf eine unwahrscheinlich angenehme, bereichernde Weise.“</p>
<p><strong><em>Welche Empfehlung geben Sie zukünftigen Teilnehmenden, um das Beste aus dem Programm herauszuholen?</em></strong></p>
<p>„Zwei Punkte würde ich da gerne machen. Erstens: Manchmal wird es sich anfühlen wie noch ein Termin, noch eine Aufgabe. Aber man holt so viel mehr aus dem Programm heraus, als man zeitlich hineinsteckt, dass es sich immer lohnt, teilzunehmen. Zweitens: Offen sein. Sich öffnen zum einen für den Input, den man bekommt, zum anderen aber auch vielleicht mal die eigene Unsicherheit zu offenbaren, das offene Ohr für die Gruppe zu haben. Man kann selbst viel mitgeben. Man kann selbst viel mitnehmen.“<br> &nbsp;</p>
<p>„PROFHOS ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Personalentwicklungsstrategie und ein wichtiger Beitrag, um neue Kolleg*innen mit an Bord zu nehmen, nachhaltig zu unterstützen und zu integrieren“, ergänzt Laumann.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück ist stolz darauf, mit diesem Programm mittlerweile rund 200 Professor*innen begleitet zu haben, was etwa zwei Drittel aller derzeit an der Hochschule tätigen Professor*innen entspricht. Zu Beginn des Wintersemesters dieses Jahres wird der 16. PROFHOS-Durchgang starten, der 15. läuft aktuell.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> Helena Köhler<br> Personalentwicklung<br> 0541 969-7174<br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/personensuche/?az=" target="_blank">h.koehler@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 08:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Persönlich vs. Video – Wie junge Menschen Vorstellungsgespräche wahrnehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/wissenssnack-persoenlich-vs-video-wie-junge-menschen-vorstellungsgespraeche-wahrnehmen/</link>
                        <description>Im Interview zum Wissenssnack „Digital Natives in Vorstellungsgesprächen“, erläutert Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann, wie die sogenannten Generation Y und Z digitale und analoge Bewerbungsgespräche empfinden und was ihnen dabei besonders wichtig ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>In seiner Studie "Digital Natives and Signalling in Employment Interviews: An Inquiry into the Acceptance and Perceived Fairness of Different Interview Modes" betrachtet er besonders die Auswirkungen der verschiedenen Interviewsituationen auf die Akzeptanz und die gefühlte Fairness</em></p>
<p><strong>Wie genau war Ihre Studie aufgebaut?</strong></p>
<p>Die Idee zur Studie und auch die Daten stammen aus einer Bachelorarbeit, die meine ehemalige Studentin Louisa von Plettenberg bereits vor einiger Zeit bei mir geschrieben hat. Die Kandidatin entwickelte einen Fragebogen und ließ diesen online beantworten. So gelang es ihr, eine beachtliche Anzahl an Personen, nämlich 513 Probanden, zu befragen. Für quantitative Forschungen sind große Stichproben wichtig und dieses Kriterium war damit erfüllt.</p>
<p>Aufgrund der hohen Qualität der Datengrundlage und nach Einverständnis der Studentin habe ich mir die Daten mit einer Statistiksoftware genauer angeschaut und durch zusätzliche Verfahren weitere Muster erkannt. Die Ergebnisse habe ich anschließend auf einer wissenschaftlichen Konferenz vorgetragen und erstes Feedback von internationalen Kolleginnen und Kollegen eingeholt. So entstand nach und nach der jetzt veröffentlichte Artikel.</p>
<p><strong>Mit welchen Hypothesen sind Sie in die Studie gestartet?</strong></p>
<p>Wir sind von der Hypothese ausgegangen, dass das Impression Management sich positiv auf die Akzeptanz und wahrgenommene Fairness der Vorstellungsgespräche auswirkt. Mit diesem Fachbegriff meinen wir die soziale Präsenz, also das Gefühl, mit dem Gegenüber eine positive Beziehung aufbauen zu können sowie die Möglichkeit, sich in einem möglichst guten Licht darstellen zu können. Zudem haben wir die zwei Hypothesen untersucht, dass Digital Natives den Face-to-Face-Modus bei Vorstellungsgesprächen eher akzeptieren, allerdings videobasierte Interviews als fairer empfinden.</p>
<p><strong>Welche Ergebnisse haben Sie überrascht?</strong></p>
<p>Das Ergebnis, dass jüngere Bewerberinnen und Bewerber, also Mitglieder der sogenannten Generation Y und Generation Z, persönliche Vorstellungsgespräche im direkten Vergleich mit solchen, die per Videokonferenz durchgeführt werden, als weniger fair empfinden, ist neu und insofern schon überraschend. Bestehende Studien, die sich in der Vergangenheit eher auf die Generation X oder gar auf die Babyboomer bezogen haben, zeigen nämlich sehr konsistent, dass persönliche Interviews positivere Reaktionen hervorgerufen haben. Veränderungen in den Einstellungen und Werten jüngerer Generationen sowie technologische Weiterentwicklungen, die die Qualität von Videointerviews deutlich verbessert haben, können zu diesen neuen Erkenntnissen beigetragen haben. Interessant wäre nun noch zu klären, ob heute auch ältere Bewerberinnen und Bewerber ihre Einstellungen zu und Reaktionen auf Videointerviews verändert haben. Das war aber nicht Bestandteil unserer Studie und würde ein neues Forschungsdesign erfordern.&nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Ein theoretischer Hintergrund Ihrer Studie ist die Signalling-Theorie: Können Sie uns erklären, was es damit auf sich hat?</strong></p>
<p>Die Signalling-Theorie erklärt, wie Menschen versuchen, Unsicherheit in Situationen zu reduzieren, in denen Informationen ungleich verteilt sind – wie beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt.<br> Gerade hier besteht eine große Informationsasymmetrie, da Bewerberinnen und Bewerber mehr Informationen über ihre Fähigkeiten haben als Arbeitgeber. Um diese Informationslücke zu schließen, senden die interviewten Personen Signale aus, die ihre Qualifikation und Eignung für eine Stelle belegen sollen.</p>
<p>Viele festgelegte Merkmale von Bewerberinnen und Bewerbern, wie zum Beispiele Alter und Geschlecht sind für Arbeitgeber recht einfach zu beobachten und zu validieren. Veränderbare Merkmale wie Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit oder Talent sind jedoch deutlich schwieriger zu beurteilen. Diese Eigenschaften signalisieren die Interviewten zum Beispiel durch Bildungsabschlüsse, Berufserfahrungen, bisherige Erfolge oder sogar durch ein spezifisches Auftreten.</p>
<p>So versuchen Kandidatinnen und Kandidaten zu zeigen, dass sie für eine vakante Stelle besser geeignet sind als andere. Letztlich kann somit Signalling aus Sicht der Bewerbenden ihre Chancen in einem Bewerbungsprozess erhöhen.</p>
<p><strong>Haben Sie zum Schluss noch drei schnelle Tipps für Arbeitgeber, wie sie Vorstellungsgespräche mit den Digital Natives fair und angenehm gestalten können?</strong></p>
<p>Sehr gern. Ich würde Arbeitgebern folgendes raten:</p><ol> 	<li>Egal ob persönlich oder per Videocall: Eine angenehme Atmosphäre ist entscheidend. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen sich wohlfühlen, offen sprechen und ihre Qualitäten signalisieren können.</li> 	<li>Die Akzeptanz von Videogesprächen kann erhöht werden, wenn mehrere Unternehmensvertreterinnen und -vertreter beim Gespräch dabei sind und wenn erklärt wird, warum dieses Format gewählt wurde.</li> 	<li>Ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren, also die Kombination von einem Videogespräch plus einem persönlichen Vor-Ort-Gespräch, wird aus Sicht der Bewerbenden am besten beurteilt.</li> </ol><p>Hier noch der Link zur gesamten Studie: <a href="https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/6604/file/Hofmann_2024_Digital_Natives.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://opus.hs-osnabrueck.de/frontdoor/deliver/index/docId/6604/file/Hofmann_2024_Digital_Natives.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück stärkt ihre Exzellenz in angewandter Forschung und Lehre mit strategischem Zukunftsprojekt „Transformation Through Excellence in Applied Sciences“ (TExAS) – über 16 Mio. Euro Fördersumme</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/texas/</link>
                        <description>Mit dem Vorhaben „Transformation Through Excellence in Applied Sciences“ (TExAS) hat die Hochschule Osnabrück ein Konzept erarbeitet, welches im Wettbewerbsverfahren der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Niedersachsen und der VolkswagenStiftung die internationale Gutachtergruppe überzeugte. Für fünf Jahre werden die geplanten Vorhaben mit 16,25 Millionen Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück hat mit ihrem umfassenden Zukunftsprojekt „Transformation Through Excellence in Applied Sciences“ (TExAS) in der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ des Programms zukunft.niedersachsen sehr erfolgreich abgeschnitten. Mit diesem strategischen Vorhaben, für das eine Fördersumme von 16,25 Millionen Euro über fünf Jahre bewilligt wurde, plant die Hochschule, ihre Position als größte und forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen weiter zu festigen und den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten.</p>
<p>„Ich freue mich mit dem gesamten Antragsteam sehr über diesen herausragenden Erfolg. Mithilfe der Förderzusage können wir unsere Forschungs- und Transferaktivitäten stärken und mit neuen Konzepten für Studium, Lehre und Verwaltung verknüpfen. Unsere Mission: durch exzellente anwendungsbezogene Forschung und innovationsorientierten Wissenstransfer die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation mitzugestalten – in der Region, aber auch auf internationaler Ebene“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.</p>
<p><strong>Digitalisierung, Diversität, demografischer Wandel – Hochschule fokussiert Zukunftsthemen</strong></p>
<p>Seit 2005 hat sich die Hochschule Osnabrück kontinuierlich in ihren Kernkompetenzen Studium, Lehre, angewandte Forschung und Wissenstransfer weiterentwickelt. Heute ist sie nicht nur die größte und drittmittelstärkste Hochschule ihrer Art in Niedersachsen, sondern auch eine zentrale Akteurin in der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Um die erzielten Fortschritte nachhaltig zu sichern, fokussiert sich die Hochschule zukünftig auf transformationsrelevante Themen und Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Fachkräftesicherung und Nachwuchssicherung für die angewandte Forschung in Verbindung mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität und Internationalisierung.</p>
<p><strong>Neue Forschungszentren, flexibleres Studium, digitalere Verwaltungsprozesse</strong></p>
<p>Das Projekt TExAS setzt dabei in den drei Handlungsfeldern „Forschung und Transfer“, „Studium und Lehre“ sowie „Service und Prozesse“ an:</p><ul><li>Forschung und Transfer: Sicherung der Forschungsstärke, unter anderem durch profilbildende Professuren und neue Forschungs- und Transferzentren</li><li>Studium und Lehre: Stärkung der Ausbildungsqualität und wissenschaftlichen Qualifizierung durch Flexibilisierung von Studiengängen und Lehr- und Lernstrukturen sowie durch die Gewinnung von internationalen Studierenden</li><li>Service und Prozesse: Optimierung von Serviceleistungen und -prozessen durch ein Zentrum für Verwaltungsexzellenz und den Einsatz von KI</li></ul><p><strong>Forschungsschwerpunkte stärken</strong></p>
<p>Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, erläutert: „Im Bereich Forschung und Transfer wird die Hochschule in den kommenden Jahren einen besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung und Profilierung der Forschungsschwerpunkte ‚Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung‘, ‚Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft‘ und ‚Nachhaltige Technologien und Prozesse‘ legen. Zentrale Bestandteile unseres Vorhabens sind dafür die Gründung von Forschungszentren innerhalb dieser Forschungsschwerpunktfelder. Außerdem können wir dank der Förderzusage nun Professuren vorzeitig nachbesetzen. Zudem ist geplant, Forschung und Transfer mit Studium und Lehre noch stärker zu verzahnen.“</p>
<p><strong>Forschungseinblicke und mehr Freiräume für Studierende</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, betont die Chancen für Studium und Lehre: „Hier werden wir besonders viel Wert auf die zukünftige Flexibilisierung von Studiengängen legen. So sollen neue Lehr- und Lernstrukturen entstehen, die die Studierenden frühzeitig an Forschung und Transfer heranführen und ihnen mehr Freiräume für ihre individuelle Entwicklung und die Kooperation mit externen Partner*innen bieten.“ Darüber hinaus soll die Aufnahme internationaler Studierender ausgebaut und deren Betreuung an der Hochschule vom Start über das Studium bis zum Übergang in den Arbeitsmarkt intensiviert werden.</p>
<p><strong>KI-Einsatz für Optimierung von Verwaltungsabläufen</strong></p>
<p>Als weitere Maßnahme im Vorhaben TExAS plant die Hochschule Osnabrück die Einrichtung eines Zentrums für Verwaltungsexzellenz. Dieses soll interne Prozesse kontinuierlich verbessern und Innovationen innerhalb der Organisation vorantreiben. „Unser Ziel ist es aktuelle Prozesse und Strukturen auf Effizienz, Qualität und Flexibilität zu überprüfen und die administrativen Dienstleistungen für die Kernaufgaben der Hochschule auch mithilfe von KI zu optimieren. Dies ist ein entscheidender Schritt, um den laufenden Wandel auch in diesem Bereich aktiv mitgestalten zu können“, fasst Schmehmann zusammen.</p>
<p>Weitere Einblicke in das Projekt TExAS gibt es auf YouTube unter: <a href="https://youtu.be/nqzxKoIeD4w" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/nqzxKoIeD4w</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der Webseite der Hochschule zu finden: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund der Förderlinie:</strong></p>
<p>Mit der Ausschreibung „Potenziale strategisch entfalten“ bieten das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung den niedersächsischen Hochschulen die Möglichkeit, strategische Entwicklungsziele im Wettbewerb weiter zu schärfen und umzusetzen. Sie sollen mit Blick auf ihre künftige Leistungsfähigkeit ihre Standorte als Teil eines leistungsfähigen Wissenschaftssystems Niedersachsen – eingebettet in deutsche und internationale Kooperationen – strategisch bestmöglich entwickeln. Dabei können bestehende Defizite reduziert, neuartige und innovative Themenfelder erschlossen sowie vielversprechende Potenziale gestärkt werden, sodass die jeweiligen Hochschulen in ihren Profilen und Zielen sowohl national als auch international wettbewerbsfähiger werden. Dies soll unter Bezugnahme auf Kooperationsmöglichkeiten, aber auch auf eine klare Arbeitsteilung mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen geschehen.</p>
<p>Insgesamt soll mit dem Förderangebot ein nachhaltiger Impuls in die niedersächsische Wissenschaft gegeben werden, mit dessen Hilfe die Potenziale der niedersächsischen Hochschulen weiter entfaltet werden und die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems – auch mit Blick auf die Erfolgschancen in nationalen und internationalen Förderwettbewerben – signifikant erhöht wird. Informationen zur Förderlinie finden sich auch unter: <a href="https://zukunft.niedersachsen.de/foerderangebot/potenziale-strategisch-entfalten/" target="_blank" rel="noreferrer">https://zukunft.niedersachsen.de/foerderangebot/potenziale-strategisch-entfalten/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 00:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/wissenssnack-14/</link>
                        <description>Was ist Energy Harvesting?</description>
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                        <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 16:56:03 +0100</pubDate>
                        <title>Erste hochschulweite Promotionsfeier an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/02/erste-hochschulweite-promotionsfeier-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Feierliche Ehrung von 30 Promovierten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück feiert Premiere: Unter dem Motto „Mit dem Doktor durchstarten!“ fand die erste hochschulweite Promotionsfeier für die Jahrgänge 2022 bis 2024 statt.<br>Im Beisein von rund 120 Gästen, darunter betreuende Professor*innen sowie Familienangehörige, wurden im Coppenrath Innovation Centre 30 Promovierte für den erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion geehrt. Neben der Würdigung dieser bedeutenden wissenschaftlichen Leistung bot die Veranstaltung Gelegenheit, den Betreuer*innen und Unterstützer*innen des Promotionsprozesses zu danken. Zugleich wurde ein Blick in die Zukunft geworfen und den Absolvent*innen berufliche Perspektiven aufgezeigt.<br><br><strong>Feierliche Ehrung der Absolvent*innen</strong></p>
<p>Herzstück der Veranstaltung war die Urkundenübergabe an die Promovierten. Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, verlas die Namen der Absolvent*innen und nutzte die Gelegenheit zudem, um allen Wegbegleiter*innen für die Unterstützung zu danken: „Promovieren ist eine Gemeinschaftsleistung von mehreren, die dazu beigetragen haben.“</p>
<p>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur ehrte neun Absolvent*innen: Dr. Angelika Dauermann, Dr. Jan-Helge Deitmers, Dr. Kilian Fenske, Dr. Christian Frerichs, Dr. Ruth Kleine-Kalmer, Dr. Michael Lütke-Dörhoff, Dr. Dietrich Nunnenkamp, Dr. Finn Petersen und Dr. Tim-Pascal Schlie.</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik nahmen fünf Promovierte ihre Urkunde entgegen: Dr. Eva Berghaus, Dr. Julian Dreyer, Dr. Philipp Land, Prof. Dr. Christian Meltebrink und Dr. Frank Nordemann.</p>
<p>Die Fakultät Management, Kultur und Technik überreicht sechs Urkunden zur erfolgreichen Promotion an: Prof. Dr. Britta Blotenberg, Dr. Jessica Höhn, Dr. Linda Knifka, Dr. Kristian Leš, Dr. Stefan Schomaker und Dr. Özlem Teckert.</p>
<p>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften beglückwünscht zehn Absolvent*innen: Dr. Jordana Barbosa da Silva, Dr. Nicole Egbert, Dr. Moritz Esdar, Dr. Jens Hüsers, Dr. Carmen Isensee, Dr. Katharina Kaune, Dr. Jan Kodes, Dr. Ester Moreira de Castro Carletti, Dr. Laura Naumann und Dr. Kai Petersen.<br><br><strong>„Promotionsrecht an Hochschulen: zu Recht!“</strong></p>
<p>„Wer hätte vor 30 Jahren geglaubt, dass wir heute eine Promotionsfeier an der Hochschule Osnabrück ausrichten? Niemand!“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann in seiner Eröffnungsrede. Er brachte zum Ausdruck, wie sich Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) und speziell die Hochschule Osnabrück weiterentwickelt haben und welche Bedeutung HAWs mittlerweile in der Wissenschaftslandschaft aufgrund ihres breiten Fächerspektrums einnehmen. So unterstrich er die Notwendigkeit eines Promotionsrechts für HAWs in Niedersachsen: „Wer sollen die Professor*innen von morgen werden, wenn in den Fächern niemand promoviert?“<br>Auch Prof. Dr. Ursula Hübner griff in ihrem Beitrag das Thema auf und verdeutlichte die Relevanz des Zusammenspiels von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung und mündete diese in ihrer Kernaussage „Promotionsrecht an Hochschulen: zu Recht!“.</p>
<p>Bislang verfügen HAWs in Niedersachsen noch nicht über ein eigenständiges Promotionsrecht. Die bisherigen Absolvent*innen der Hochschule Osnabrück haben ihre Promotionen in Zusammenarbeit mit promotionsberechtigten Universitäten abgeschlossen. Einige Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, Bremen und Hamburg, haben bereits die rechtlichen Grundlagen des eigenständigen Promotionsrechts für HAWs geschaffen. In Niedersachsen ist die Einführung in diesem Jahr geplant.<br><br><strong>Abwechslungsreiches Programm und gute Stimmung</strong></p>
<p>Aufgelockert wurde das Programm durch einen Science Slam der Doktorandin Frauke Niemeyer und Musikbeiträge von Ronja Maltzahn, einer Absolventin des Instituts für Musik.</p>
<p>Ein besonderes Highlight der Feier war die Ausstellung persönlicher Exponate mancher Absolvent*innen. Der Moderator Benjamin Häring ging während der Veranstaltung auf die Exponate ein und befragte die Promovierten zu deren Bedeutung. Unter den Exponaten befand sich beispielsweise ein mit Spinat bepflanzter Schuh – eine Kombination aus Forschungsgegenstand und Sportschuhen als Symbol, sich während der Schreibphase eine Auszeit zu gönnen. Insgesamt verdeutlichten einige Exponate, wie beispielsweise ein Urlaubsfoto, eine Badehose oder ein Backbuch, wie essenziell ein Ausgleich für die mentale Gesundheit während der Promotion ist.<br>Der Absolvent Dr. Jan Kodes präsentierte ein Plakat mit der Aufschrift „10 Years“, um auf die Länge seiner Promotionszeit aufmerksam zu machen: Er promovierte nebenberuflich und resümierte: „Ich habe gelernt, dass Durchhaltevermögen das Wichtigste ist – und genau das möchte ich angehenden und aktuellen Promovierenden mit auf den Weg geben.“ Für ihn war die Einladung zur Promotionsfeier eine besondere Anerkennung.</p>
<p>Wie wichtig es ist, unterschiedliche Wege zur Promotion anzuerkennen, brachte auch Prof. Dr. Susanne Düchting in ihrem Grußwort zum Ausdruck. Als Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit wies sie daraufhin, dass Diversitätsdimensionen, wie beispielsweise Erstakademiker*innenschaft oder Sorgeverantwortung, Hürden darstellen können, die eine Promotion strukturell erschweren – insbesondere, wenn mehrere von ihnen zusammenwirken. Sie betonte: „Unser Ziel als HAW ist es, Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten die Chance auf akademische Bildung zu geben und Karrierewege zur ermöglichen.“<br><br><strong>Karriereförderung an der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Organisiert wurde die Veranstaltung durch das CarLa-Projekt (kurz für Career Lab) und das Promotionskolleg mit finanzieller Unterstützung durch die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück. Mit Projekten wie CarLa, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, unterstützt die Hochschule Wissenschaftler*innen auf ihrem Weg in eine akademische Laufbahn.</p>
<p>Die Leiterin des CarLa-Projekts, Maja Laumann, hielt ein Grußwort, in dem sie die vielfältigen Karrieremöglichkeiten für Promovierte aufzeigte. Sie betonte, dass die Karriere an der Hochschule Osnabrück oder an einer anderen HAW nicht zwingend nach der Promotion enden müsse, sondern dass eine HAW-Professur eine attraktive Perspektive darstelle. Auch für Promovierte, die den Weg in die freie Wirtschaft wählen, bestehe weiterhin die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück, beispielsweise durch Lehraufträge, Praxisprojekte oder andere Kooperationsmöglichkeiten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 15:10:12 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Professor*innen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/neue-professorinnen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für angewandte Wissenschaften begrüßt professoralen Zuwachs im Sommersemester 2025</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An drei Fakultäten sowie dem Institut für Musik der Hochschule Osnabrück gibt es neue Gesichter: Die Hochschule heißt insgesamt fünf Professor*innen und einen Verwaltungsprofessor willkommen. Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule, darf in seinem Amt die Neuberufenen zum ersten Mal begrüßen: „Wir freuen uns, Sie als neue Kolleginnen und Kollegen an der Hochschule Osnabrück willkommen zu heißen. Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit bei uns. Engagieren Sie sich, vernetzen Sie sich und geben Sie Impulse für Lehre und Forschung, um gemeinsam mit uns die Zukunft zu gestalten.“</p>
<p><strong>Sechs neue Professor*innen verstärken die Hochschule</strong><br> Die meisten neuen Professor*innen gibt es an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur und dem Institut für Musik: Am Campus Haste lehren und forschen zukünftig Prof. Dipl.-Ing. Christian Ranck im Bereich „Entwurf und Pflanze in der Landschaftsarchitektur“ und Prof. Dr. Matthias Westerschulte im Bereich „Nachhaltige Pflanzenbausysteme“. Letzterer promovierte 2017 an der Hochschule – in Kooperation mit der Universität Osnabrück – und kehrt nun als Professor zurück: „Ich habe immer sehr gerne auf meine Zeit hier an der Hochschule zurückgeschaut und freue mich daher auf die Zusammenarbeit mit ehemaligen und neuen Kolleginnen und Kollegen und vor allem mit den Studierenden. Ich sehe in meiner Professur viele Möglichkeiten, nachhaltige Pflanzenbaulösungen für die Zukunft zu entwickeln.“</p>
<p>Das Institut für Musik konnte Martin Behrens als internen Verwalter der Professur „Pop-Gitarre (inkl. Fachdidaktik)“ und Prof. Hayat Chaoui als Professorin für „Klassischer Gesang / Vokalpädagogik“ gewinnen. Während sich die Fakultät Management, Kultur und Technik über Verstärkung durch Prof. Dr. Mariana-Claudia Voicu, Professorin für „Mechatronik“, freut, tritt Prof. Nina Peterwerth, Ph. D., die Professur für „Hebammenwissenschaft“ an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an.</p>
<p><strong>Vier Professoren verabschieden sich in den Ruhestand</strong><br> Mit der Begrüßung neuer Lehrenden verabschiedet sich die Hochschule Osnabrück von vier verdienstvollen Kolleg*innen, die in den Ruhestand gehen: An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehen Prof. Dr. Joachim Thönnessen, der im Bereich „Sozialwissenschaften, insbesondere empirische Sozialforschung“ lehrte, sowie Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, der die Professur für „Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht“ innehatte, in den Ruhestand. Prof. Dr. Müller-Bromley wünscht den Neuberufenen einen guten Start: „Diese Hochschule ist eine tolle Hochschule mit einem tollen Klima. Sie alle erwartet ein spannender Job hier und ich wünsche Ihnen und der Hochschule langanhaltenden Erfolg.“ Auch Prof. Dr. Frank Peter Helmus, Professor für „Mechanische Verfahrenstechnik und Anlagenplanung“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, und Prof. Dr. Markus Schmidt-Gröttrup, Professor für „Mathematik und Quantitative Methoden“ an der Fakultät Management, Kultur und Technik, wurden verabschiedet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 19:30:55 +0100</pubDate>
                        <title>Kindertagesstätte &quot;Fingerhut&quot; feierte 30-jähriges Jubiläum – Eine Ära der Vielfalt und Gemeinschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/kindertagesstaette-fingerhut-feierte-30-jaehriges-jubilaeum-eine-aera-der-vielfalt-und-gemeinschaft/</link>
                        <description>Gegründet am 1. Oktober 1994 als Elterninitiative aus der damaligen Fachhochschule hat sich die Kita seit ihrer Eröffnung zu einer festen Institution in der Betreuung und Förderung junger Kinder am Campus etabliert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Stolz und Freude feierte die Kindertagesstätte "Fingerhut" an der Hochschule Osnabrück ihr 30-jähriges Bestehen. Gegründet am 1. Oktober 1994 als Elterninitiative aus der damaligen Fachhochschule hat sich die Kita seit ihrer Eröffnung zu einer festen Institution in der Betreuung und Förderung junger Kinder am Campus etabliert.</p>
<p>Anfangs als Verein mit zwei altersübergreifenden Gruppen und 36 Kindern gestartet, erweiterte sich die Betreuung im Jahr 2010 um eine Krippengruppe für 12 Kleinkinder. 2018 wandelte sich der Fingerhut von einem Verein in eine GmbH um, wobei die Stiftung Fachhochschule Osnabrück die Rolle des Gesellschafters übernahm. In den vergangenen drei Jahrzehnten konnten rund 450 Kinder von den Angeboten der Kita profitieren.</p>
<p>Heute betreut ein engagiertes Team von 14 Erzieherinnen und einem Erzieher unter der Leitung von Petra Wünsche, die seit dem 1. März 2018 die pädagogische Führung innehat, die kleinen Schützlinge. Der Fingerhut legt besonderen Wert auf gelebte Vielfalt, die Förderung der Individualität jedes Kindes sowie einen vertrauensvollen Umgang mit den Eltern und Erziehungsberechtigten.</p>
<p>Die Kindertagesstätte steht nicht nur Familien von Mitarbeitenden und Professor*innen der Hochschule Osnabrück offen, sondern auch externen Familien aus der Umgebung. Durch ein hohes Niveau an fachlicher Kompetenz und kontinuierliche Fortbildungen ihres Teams sichert die Kita eine qualifizierte Betreuung, die jederzeit an den neuesten pädagogischen Standards ausgerichtet ist.</p>
<p>Heike Gosmann von der Hochschule Osnabrück blickt besonders gern auf die Zeit zurück, in der ihre Kinder Timo und Fabio im Fingerhut betreut wurden: „Zum 30-jährigen Jubiläum der Kita Fingerhut erinnere ich mich gern an die wunderbare Zeit zurück, die meine Kinder dort erleben durften. Sie gehörten zu den ersten Kindern, die in der Kindertagesstätte Fingerhut im ehemaligen Wachgebäude der General von Stein Kaserne aufgenommen wurden. Die warmherzigen Erinnerungen meiner Kinder reichen von ‚wir hatten auf dem Exerzierplatz einen eigenen Abenteuerbereich, durften tolle Sachen mit allen Materialien bauen und es gab immer leckeres selbstgekochtes Essen‘.“</p>
<p>Die Feierlichkeiten zum Ende des vergangenen Jahres boten Gelegenheit, auf eine beeindruckende Geschichte zurückzublicken und die Erfolge sowie bleibenden positiven Erinnerungen zu feiern, die seit der Gründung im Jahr 1994 entstanden sind. Der Fingerhut bleibt natürlich weiterhin ein Ort der Geborgenheit und Inspiration für die Jüngsten am Campus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulen und Forschungsinstitutionen verlassen Plattform X (ehemals Twitter): Gemeinsam für Vielfalt, Freiheit und Wissenschaft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/hochschulen-und-forschungsinstitutionen-verlassen-plattform-x-ehemals-twitter-gemeinsam-fuer-vielfalt-freiheit-und-wissenschaft/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück unterstützt die Initiative.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 50 deutschsprachige Hochschulen und Forschungsinstitutionen – unter ihnen die Hochschule Osnabrück – möchten ein Zeichen setzen und verkünden gemeinschaftlich, ihre Aktivitäten auf der Plattform X (ehemals Twitter) einzustellen. Der Rückzug ist Folge der fehlenden Vereinbarkeit der aktuellen Ausrichtung der Plattform mit den Grundwerten der beteiligten Institutionen: Weltoffenheit, wissenschaftliche Integrität, Transparenz und demokratischer Diskurs.</p>
<p>Die Veränderungen der Plattform X – von der algorithmischen Verstärkung rechtspopulistischer Inhalte bis zur Einschränkung organischer Reichweite – machen eine weitere Nutzung für die beteiligten Organisationen unvertretbar. Der Austritt der Institutionen unterstreicht ihren Einsatz für eine faktenbasierte Kommunikation und gegen antidemokratische Kräfte. Die Werte, die Vielfalt, Freiheit und Wissenschaft fördern, sind auf der Plattform nicht mehr gegeben.</p>
<p>Auch einige Institutionen, die ihre Aktivitäten auf der Plattform bereits eingestellt haben, unterstützen den gemeinsamen Appell und bekräftigen damit die Bedeutung einer offenen und konstruktiven Diskussionskultur. Diese Entscheidung betrifft ausschließlich die X-Accounts der beteiligten Institutionen und nicht ihre Kommunikation über andere Social-Media-Kanäle. Im Lichte der jüngsten Ereignisse werden sie die Entwicklung der Plattformen und ihrer Algorithmen weiterhin aufmerksam beobachten.</p>
<p>Die beteiligten Institutionen:<br> <br> • Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft<br> • Bauhaus-Universität Weimar<br> • Berliner Hochschule für Technik<br> • Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg<br> • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel<br> • Deutsche Ornithologische Gesellschaft<br> • Deutsche Sporthochschule Köln<br> • Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)<br> • Fachhochschule Dortmund<br> • FernUniversität in Hagen<br> • Freie Universität Berlin<br> • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg<br> • Goethe-Universität Frankfurt<br> • HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen<br> • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf<br> • Hochschule Anhalt<br> • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg<br> • Hochschule Darmstadt<br> • Hochschule der Bildenden Künste Saar<br> • Hochschule für Musik und Theater Hamburg<br> • Hochschule für Philosophie München<br> • Hochschule Furtwangen<br> • Hochschule München<br> • Hochschule Neubrandenburg<br> • Hochschule Osnabrück<br> • Hochschule RheinMain<br> • Hochschule Ruhr West<br> • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde<br> • Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen<br> • Humboldt-Universität zu Berlin<br> • Institut für Vogelforschung<br> • Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br> • Justus-Liebig-Gesellschaft<br> • Justus-Liebig-Universität Gießen<br> • Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen<br> • Kirchliche Hochschule Wuppertal<br> • Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung<br> • Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde<br> • Medizinische Universität Innsbruck<br> • Philipps-Universität Marburg<br> • RWTH Aachen<br> • Technische Hochschule Georg Agricola<br> • Technische Hochschule Köln<br> • Technische Universität Braunschweig<br> • Technische Universität Darmstadt<br> • Technische Universität Dresden<br> • Universität Bamberg<br> • Universität Bayreuth<br> • Universität des Saarlandes<br> • Universität der Künste Berlin<br> • Universität Duisburg-Essen<br> • Universität Erfurt<br> • Universität Greifswald<br> • Universität Heidelberg<br> • Universität Innsbruck<br> • Universität Münster<br> • Universität Potsdam<br> • Universität Siegen<br> • Universität Trier<br> • Universität Ulm<br> • Universität Würzburg<br> • Universität zu Lübeck<br> • Westsächsische Hochschule Zwickau</p>
<p>Gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Hochschulen. Redaktion: Dr. Achim Zolke, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 14:50:04 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erreicht zweiten Platz der  recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/hochschule-osnabrueck-erreicht-zweiten-platz-der-recyclingpapierfreundlichsten-hochschulen-deutschlands/</link>
                        <description>Neuer Papieratlas: Hochschulen setzen verstärkt auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat im Oktober 2024 im Bundesumweltministerium in Berlin die Hochschule Osnabrück für die vorbildliche Verwendung von Recyclingpapier geehrt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Düchting nahm die Urkunde entgegen. Im Papieratlas-Hochschulwettbewerb 2024 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Universität Konstanz den zweiten Platz. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 54 Hochschulen mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 69 Prozent.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück nutzt in der Verwaltung konsequent zu 100 Prozent Blauer-Engel-Papier und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Hochschule im vergangenen Jahr eine Einsparung von fast 550.000 Litern Wasser und mehr als 124.000 Kilowattstunden Energie. Die Wassereinsparung entspricht dem täglichen Bedarf von mehr als 4.500 Menschen. Die eingesparte Energie könnte den jährlichen Strombedarf von 35 Drei-Personen-Haushalten decken.</p>
<p>Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Düchting, an der Hochschule Osnabrück für Nachhaltigkeit und Chancengleichheit verantwortlich, freute sich über die Auszeichnung: „Besonders als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist es uns ein großes Anliegen, nachhaltig mit den eigenen Ressourcen umzugehen und so Vorbild für unserer Studierenden zu sein.“</p>
<p>Marc Gebauer, Sprecher der IPR, würdigt das Engagement: „Die Hochschule Osnabrück ist Vorreiter bei der Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und erzielt damit messbare ökologische Einspareffekte. Indem die Hochschule Osnabrück ihre nachhaltige Papierbeschaffung im Papieratlas transparent macht, regt sie auch andere Hochschulen zur Nachahmung an.“</p>
<p>Sebastian Dorenkamp, Leiter des Bereiches Beschaffung an der Hochschule Osnabrück, erläuterte die Bedeutung des Anteils von Recyclingpapier: „Mit 100 Prozent Anteil von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel in der Verwaltung sind wir zum wiederholten Mal in der Spitzengruppe der Wertung Hochschulen im Papieratlas. Seit 2017 wurde die Hochschule Osnabrück achtmal ausgezeichnet.“</p>
<p>Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. In diesem Jahr erreicht der Papieratlas gesteigerte Recyclingpapierquoten und eine neue Rekordbeteiligung von 244 Kommunen und Hochschulen.</p>
<p>Alle Ergebnisse stehen unter <a href="http://www.papieratlas.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.papieratlas.de</a> &nbsp;zum Download zur Verfügung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-13006</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Oct 2024 09:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Präsidium der Hochschule Osnabrück bestellt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/neues-praesidium-der-hochschule-osnabrueck-bestellt/</link>
                        <description>Nach dem Amtsantritt von Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann am 1. Oktober stellt sich auch das Team des Präsidiums neu auf. Neu im Gremium sind Prof. Dr. Susanne Düchting und Prof. Dr. Kathrin Loer. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Präsidium der Hochschule Osnabrück startet in eine neue Amtszeit. Als Vizepräsidentinnen durch den Senat bestätigt und vom Stiftungsrat bestellt wurden Professorin Dr. Susanne Düchting und Professorin Dr. Kathrin Loer. Ebenfalls in das Amt bestellt wurden auch die bisherigen Vizepräsidenten Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen, und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.<br> „Ich freue mich sehr, mit diesen Mitgliedern im Präsidium an der Seite in die neue Amtszeit zu starten. Unser Anspruch ist es, die Hochschule kompetent zu führen und ausgleichend und nachvollziehbar zu agieren. Wir wollen kommunikativ und vertrauensvoll die Hochschule Osnabrück auf ihrem weiteren Weg lenken“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.</p>
<p>Das neue Leitungsmodell der Hochschule Osnabrück sieht künftig die Trennung der Ämter Vizepräsident*in und Dekan*in einer Fakultät vor. Prof. Lehmann und Prof. Ickerott werden daher ihre Leitungsfunktionen in den Fakultäten in Kürze abgeben.<br> „In dieser neuen Konstellation wollen wir gemeinsam mit den Fakultäten und den Serviceeinrichtungen unsere Ziele erreichen, auf die wir uns verständigen werden. Im Team wollen wir Flexibilität zulassen sowie veränderungsbereit, fehlertolerant und zugewandt uns für unsere Hochschule Osnabrück und die Region engagieren“, freut sich der Präsident auf die Zusammenarbeit.</p>
<p>Die nebenberuflichen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten werden aus dem Kreis der Mitglieder der Hochschule für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt sechs Jahre, die des hauptberuflichen Vizepräsidenten Dr. Lars Kulke ebenfalls sechs Jahre. Das Präsidium bildet Ressorts, von denen die nebenberuflichen Vizepräsident*innen jeweils eins übernehmen. Der hauptberufliche Vizepräsident ist für die Personal- und Finanzverwaltung zuständig und Beauftragter für den Haushalt. Die Geschäftsverteilung und die Vertretung innerhalb des Präsidiums werden in der Geschäftsordnung verbindlich geregelt und als eine der ersten Maßnahmen im Geschäftsverteilungsplan umgesetzt.</p>
<p><br> <strong>Zur Person: Professorin Dr. habil. Susanne Düchting</strong><br> Susanne Düchting, Jahrgang 1967, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte an den Universitäten in Freiburg/Breisgau und Wien. Sie erlangte den Abschluss Magister Artium an der Universität Freiburg. Von 1995 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und wissenschaftliche Assistentin (C1) an der Universität Essen und promovierte in dieser Zeit zum Dr. phil. (2000). Ihre Habilitation, venia legendi in „Neuere Kunstwissenschaft“ – schloss sie ebenfalls 2010 an der Universität Essen ab. Bis 2011 übte Susanne Düchting zahlreiche Lehraufträge aus, so war sie beispielsweise an der Universität zu Köln (Institut für Kunst und Kunstdidaktik), der Folkwang-Universität Essen (Kunst und Design) sowie an der Hochschule Osnabrück (Industrial Product Design) tätig. Seit 2012 hat sie dort auch die Professur für Theorie und Geschichte der Produktgestaltung inne. Professorin Düchting engagierte sich in zahlreichen Gremien an der Hochschule Osnabrück, so im Fakultätsrat der Fakultät Ingenieurswissenschaften und Informatik, in der Kommission für Gleichstellung sowie im Bernward-Clasen-Verein. Sie ist auch Mitglied im Stiftungsrat der Treuhandstiftung kunst.konkret.konstruktiv - vordemberge-gildewart" (Bürgerstiftung Stadt Osnabrück) sowie Jury-Mitglied „Projektanträge Kultur“ der Stadt Osnabrück.</p>
<p><strong>Zur Person: Professorin Dr. Kathrin Loer</strong><br> Kathrin Loer, Jahrgang 1980, studierte Politikwissenschaft, Wirtschafts- und Sozialgeographie, Öffentliches Recht und Geschichte an den Universitäten Münster und Osnabrück sowie Universiteit Twente (Niederlande). Sie erlangte den Bachelor of Arts (B.A.) sowie Master of Arts (M.A.) in European Studies und promovierte an der Universität Osnabrück im Fachbereich Sozialwissenschaften. Von 2010 bis 2013 war Kathrin Loer zunächst Post-Doc Researcher im Lehrgebiet International vergleichende Gesellschaftsanalyse“ an der Universität &nbsp;Osnabrück und Senior Associate bei Steltemeier &amp; Rawe in der Politikberatung (Gesundheitspolitik) in Berlin. Von 2013 bis 2020 wirkte sie als Post-Doc Researcher, Lehrgebiet: Politikfeldanalyse und Umweltpolitik, an der Fern-Universität in Hagen und war in dieser Zeit ebenfalls als Principal Investigator im Projekt “Instrumente in der Verbraucherpolitik” (IniVpol) tätig. 2019 vertrat sie die Professur „International vergleichende Gesellschaftsanalyse“ an der Universität Osnabrück. Seit 2020 ist Kathrin Loer Professorin für Politikwissenschaft an der Hochschule Osnabrück und seit 2023 zudem Studiendekanin an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Professorin Loer ist als Forschende in zahlreichen Projekten tätig. Als jüngstes Beispiel zeigt ihre Tätigkeit im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt GROWTH als Principal Investigator im Teilvorhaben zu Wissenstransfer und Zielgruppenintegration in Innovationsprozessen (ca. 250.000 Euro) ihr Engagement. Kathrin Loer engagiert sich auch in zahlreichen Gremien der Wissenschaft und Gesellschaft. Sie ist Mitglied im Beirat Digitaler Verbraucherschutz beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Stellvertretende Sprecherin des Koordinierungsgremiums vom Bundesnetzwerk Verbraucherschutz beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Kompetenzzentrums Verbraucherforschung Nordrhein-Westfalen.</p>
<p><strong>Zur Person: Prof. Dr. Bernd Lehmann</strong><br> Bernd Lehmann, Jahrgang 1960, studierte Agrarwissenschaften an der TU München. Dort promovierte er am Standort Weihenstephan der TU zum Dr. agr.. Anschließend war er insgesamt acht Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik in Freising – Weihenstephan sowie am Fachgebiet Agrartechnik der Universität Gesamthochschule Kassel – Witzenhausen tätig. Seit 1995 ist er Professor für Landtechnik an der Hochschule Osnabrück und von 1999 bis 2007 sowie seit 2011 Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur und Vizepräsident der Hochschule Osnabrück (Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung). Bernd Lehmann ist Gutachter im Rahmen von Evaluationen und Akkreditierungen (auch international) und zudem Mitglied in diversen landwirtschaftlichen und landtechnischen Fachgesellschaften. Bernd Lehmann ist federführend in strukturellen Hochschulentwicklungsprojekten von der Antragskonzeption bis zur Implementierung in den Förderlinien des Bundes – Innovative Hochschule, FH Personal, Gründung und Innovation (aktuell in Umsetzung befindliches Fördervolumen ca. 20 Mio. €) sowie in den Förderangeboten des Landes Niedersachsen – zukunft.niedersachsen<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zur Person: Prof. Dr. Ingmar Ickerott</strong><br> Ingmar Ickerott, Jahrgang 1976, studierte Betriebswirtschaftslehre mit Studienrichtung Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück. Anschließend absolvierte er ein Promotionsstudium der Betriebswirtschaftslehre und promovierte 2007 am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Osnabrück zum Dr. rer. pol. mit dem Thema „Agentenbasierte Simulation für das Supply Chain Management“. Bis 2010 war Ickerott in unterschiedlichen Positionen tätig. Er war Unternehmensberater der accenture GmbH, Kronberg i. Ts., Leiter Solution Design in der arvato distribution GmbH | technology, Versmold. Seit dem Jahr 2010 hat er die Professur für Betriebswirtschaftslehre insbesondere Logistikmanagement an der Hochschule Osnabrück inne. Im Jahr 2019 wurde er zum Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik am Standort Lingen und Vizepräsident der Hochschule für Digitalisierung gewählt. Prof. Ingmar Ickerott ist Vorstandsmitglied im Wirtschaftsverband Emsland e.V., Vorstandsmitglied bei ELAN e.V., Vorstandsmitglied Wachstumsregion Ems-Achse e.V., Mitglied im erweiterten Vorstand Gesundheitsregion Euregio e.V., Mitglied in der Wirtschafsvereinigung Grafschaft Bentheim sowie bereits seit 2004 Mitglied der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Seine Forschung konzentriert sich auf die Bereiche Logistikmanagement und Produktionsmanagement, wie beispielsweise die Projekte LEAN 4.0“ (Erasmus+), „Dorfgemeinschaft 2.0“ (BMBF) oder „Glasshouse“ (BMBF).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 16:40:28 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Alexander Schmehmann nimmt als neuer Präsident der Hochschule Osnabrück die Amtsgeschäfte auf</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/prof-dr-alexander-schmehmann-nimmt-als-neuer-praesident-der-hochschule-osnabrueck-die-amtsgeschaefte-auf/</link>
                        <description>In einem Festakt würdigten Wissenschaftsminister Falko Mohrs und Oberbürgermeisterin Katharina Pötter den scheidenden Präsidenten Prof. Dr. Andreas Bertram und begrüßten seinen Nachfolger im Amt.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Amtswechsel ist vollzogen: Prof. Dr. Alexander Schmehmann nahm mit Beginn des 1. Oktober 2024 die Amtsgeschäfte als Präsident der Hochschule Osnabrück auf. In einem Festakt im Coppenrath Innovation Center würdigten zahlreiche Gäste und Weggefährt*innen seinen Amtsvorgänger Prof. Dr. Andreas Bertram für seine Erfolge in der 14-jährigen Amtszeit und freuten sich gemeinsam mit dem neuen Präsidenten auf die nun beginnende Epoche.</p>
<p>„Ich bin dankbar und stolz, Teil dieser Hochschule sein zu dürfen“, begann Alexander Schmehmann seiner Ausführungen und skizzierte seine Ansätze in Strategie, Struktur und Kultur an der Hochschule Osnabrück. Er lobte die Arbeit seiner Vorgänger Prof. Dr. Erhard Mielenhausen und Prof. Dr. Andreas Bertram: „Für den Erfolg der Hochschule Osnabrück sehr wichtig war 2003 die Überführung in die Trägerschaft einer Stiftung und die damit gestärkte Hochschulautonomie.“</p>
<p>Auch wenn der Rückblick auf die 53-jährige Geschichte der Hochschule Osnabrück ein durchaus positiver ist, so sind die gesellschaftlichen Zeiten schwierig und bedürfen neuer und zielgerichteter Ansätze. „Wir wollen auch in Zukunft eine starke, erfolgreiche Hochschule sein, ein prägender Studienort und erfüllender Arbeitsplatz, an dem Sinnstiftung, Forschungsgeist und Gemeinwohlorientierung einen Leuchtturm der Exzellenz in anwendungsorientierter Wissenschaft bilden.“ Schmehmann betonte, dass die Hochschule „einer vielfältigen Studierendenschaft Chancen und Perspektiven für die Zukunft eröffnen muss. Und wir begreifen Forschung und Transfer als eine Quelle der Innovation für die Hochschule und die Gesellschaft.“</p>
<p>Der neue Präsident ging auch auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein: „In Zeiten von Fake News, Populismus, zunehmender Diskriminierung und Rassismus muss eine Hochschule Haltung zeigen und für Freiheit und Demokratie einstehen.“ Gemeinsam mit der Universität in einer komplementären Partnerschaft warb Schmehmann auch bei den Wirtschaftskammern für ein künftiges „kooperieren – nicht konkurrieren.“</p>
<p>Amtsvorgänger Prof. Dr. Andreas Bertram skizzierte den 2010 begonnenen Diskussionsprozess und die Einführung seines Ansatzes „Ermöglichen - statt erlauben“ und dankte zahlreichen Mitstreiter*innen der vergangenen 14 Jahre. Er wünschte seinem Nachfolger alles erdenklich Gute auf dem Weg, die Hochschule Osnabrück weiter zu entwickeln und verabschiedete sich von seiner Hochschule.</p>
<p>Den formellen Akt der Urkundenübergabe für Amtsübernahme und Entlassung aus dem Amt nimmt an der Stiftungshochschule Osnabrück der Stiftungsrat war. Prof. Dr. Joachim Metzner, Vorsitzender des Stiftungsrates, würdigte in seiner Ansprache den Übergangprozess: „Der Präsident und der Stiftungsrat können mit großem Optimismus in die Zukunft blicken. Wer sich in unserer Hochschulwelt auskennt, der weiß, dass Wechsel in Leitung und Gouvernancemodell oft schwierig sind und nicht selten ausarten. Davon kann in Osnabrück nicht die Rede sein, und das ist ein Erfolg aller Beteiligten und besonders des scheidenden Präsidenten. Dass die Hochschule Osnabrück neben ihren sehr guten Ergebnissen immer eine klar erkennbare Haltung vermittelt hat, ist das Verdienst von Andreas Bertram.“</p>
<p>Auch der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs nahm die Kontinuität der größten HAW in Niedersachsen in den Fokus und warb um Weiterführung der unaufgeregten Amtsführung. Die Ära Bertram sei sehr erfolgreich gewesen und die Visionen in der 2010 verfassten Pressemitteilung eingetroffen, erläuterte Minister Mohrs und wünschte dem Nachfolger im Amt für seine Arbeit und die Entwicklung der Potentiale der Hochschule viel Erfolg. Für das kommende Promotionsrecht für HAWs sieht der Minister die Hochschule Osnabrück aufgrund der nachgewiesenen Forschungsstärke gut gerüstet.</p>
<p>Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter betonte die enge Verbundenheit beider Hochschulen mit der Stadt. Dass an einem solchen Tag beide Hochschulen so eng beieinander sind, zeige die sehr gute Zusammenarbeit von Universität, Hochschule und Stadt Osnabrück.</p>
<p>In den vergangenen Jahrzehnten ist die Hochschule Osnabrück stark gewachsen. Mit mehr als 13.000 Studierenden und rund 100 Studiengängen mit ihren Standorten in Osnabrück und Lingen im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich hat sie sich dennoch den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes erhalten. Auf vielen Gebieten der akademischen Bildung hat die HS Osnabrück Pionierarbeit geleistet – etwa bei der Etablierung neuer Studiengänge – und sich damit auch den Ruf einer innovativen und fortschrittlichen Hochschule erarbeitet, mit dem sie die Hochschulregion Osnabrück-Emsland nachhaltig prägt. Als forschungsstärkste HAW in Niedersachsen steht die Hochschule Osnabrück mitten in der Gesellschaft und sieht Forschung als wesentlichen Beitrag, um praxisnah gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu lösen. Sie setzt auf einen engen Dialog mit ihrem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld in der Region und ist international stark vernetzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 19:21:10 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt 14 neue Professor*innen und Verwalter*innen einer Professur</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-14-neue-professorinnen-und-verwalterinnen-einer-professur/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften bekommt Verstärkung an allen Fakultäten </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn des neuen Wintersemesters freut sich die Hochschule Osnabrück, 14 neue Professor*innen sowie Verwalter*innen einer Professur willkommen zu heißen. Diese Verstärkung bringt nicht nur neue Impulse für Lehre und Forschung, sondern unterstreicht auch die stetige Weiterentwicklung der Hochschule als attraktive Arbeitgeberin und Bildungseinrichtung.</p>
<p>„Ich begrüße heute ein letztes Mal als Präsident der Hochschule Osnabrück unsere neuen Kolleginnen und Kollegen. Es war mir stets eine Ehre und Freude, die Hochschule wachsen zu sehen. Was uns eint ist die Leidenschaft, an der Gesellschaft mitzuwirken, sie zu gestalten und Veränderungen voranzutreiben. Treten Sie in den Diskurs und erarbeiten Sie gemeinsam Lösungen für eine lebenswerte Zukunft“, so Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Neue Unterstützung an allen Fakultäten der Hochschule&nbsp;</strong><br>Die meisten neuen Professuren entfallen auf die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Prof. Dr. Jacob Ewert lehrt und forscht im Bereich „Nachhaltige Lebensmitteltechnik“, Prof. Dr.-Ing. Niklas Scholle im Bereich „Baustofftechnologie“, Prof. Dr. Inga Tiemann im Bereich „Precision Livestock Farming“ sowie Prof. Dr. Tim-Martin Wertebach im Bereich „Ökologische Standortkunde“. Zudem wurde Prof. Dr. Wolfgang Prämaßing zum Honorarprofessor im Bereich „Nachhaltiges Rasenmanagement“ berufen.</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik starten zwei neue Professoren: Prof. Dr. Christian Meltebrink mit der Denomination „Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme“ und Prof. Dr. Lukas Keuck als Professor für „Leistungselektronik“. „Während meiner Zeit in der Industrie habe ich den Hochschul-Spirit sehr vermisst. Schon in den ersten Tagen an der Hochschule habe ich erlebt wie mitreißend es ist, dass sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Studierenden eine enorme intrinsische Motivation zu spüren ist. Ich freue mich darauf, den Dingen zusammen mit den Studierenden wieder auf den Grund zu gehen und so die Herausforderungen der heutigen Zeit aktiv mitzugestalten“, freut sich Prof. Dr. Keuck.</p>
<p>Zwei neue Honorarprofessoren sowie zwei Verwalterinnen einer Professur bereichern die Fakultät Management, Kultur und Technik. Prof. Dr. Marco Barenkamp übernimmt die Professur „Wirtschaftsingenieurwesen, insbesondere Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ sowie Prof. Dr.-Ing. Goy Hinrich Korn den Bereich “Wirtschaftsingenieurwesen, insbesondere Smart Factory and Products“. Dr. Hanna Wüller verwaltet von nun an die Professur „Pflegewissenschaft“ und Dr. Alina Paula Gregor ab November die Professur „Theaterpädagogische Praxisfelder“.</p>
<p>Camilla Kapitza beginnt als Verwalterin der Professur „Physiotherapiewissenschaft, insbesondere Manuelle Physiotherapie“ an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Prof. Dr. Stefan Birkner verstärkt die Fakultät im Bereich „Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht“ und Prof. Dr. Simon Mohr tritt die Professur „Organisation und Profession Sozialer Arbeit“ an.</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand&nbsp;</strong><br>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch vier verdienstvolle Professor*innen in den Ruhestand: Prof. Dr. Ulrich Kuhnke, der an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Bereich „Praktische Theologie und Ethik“ lehrte, Prof. Dr. Winfried Soppa, der die Professur „Bauelemente und CAD“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik innehatte, Prof. Dr. Friedrich Rück, Professor für „Bodenkunde in der Landschaftsarchitektur“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sowie Prof. Dr. Susanne Knorre, die ihre nebenberufliche Professur im Bereich „Unternehmenskommunikation“ an der Fakultät Management, Kultur und Technik niederlegt.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Aug 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/08/wissenssnack-11/</link>
                        <description>Was hat Verkehrsplanung mit Datenschutz zu tun? </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Können VR und KI einen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz leisten?</title>
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                        <description>Forschungsprojekt Aid4Children entwickelt und erprobt KI-basierte Trainings für Gefährdungseinschätzungen im Kinder- und Jugendschutz</description>
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                        <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/wissenssnack-10/</link>
                        <description>Wie funktionieren Künstliche Neuronale Netze? </description>
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                        <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 09:03:05 +0200</pubDate>
                        <title>Innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/innovative-entwicklungen-und-nachhaltige-loesungen-in-der-kunststofftechnik/</link>
                        <description>Die 25. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni fand die 25. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Kreislaufführung und Nachhaltigkeit. Weitere Themen waren aktuelle Entwicklungen und Innovationen wie zum Beispiel neue Lehrformate zum einfachen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit oder Produktionsplanung mittels Virtual Reality.</p>
<p><strong>Kreislaufwirtschaft, Mehrwegsysteme und Biokunststoffe </strong></p>
<p>Auch nach 25 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expert*innen den aktuellen Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar. So präsentierte Dr. Alexander Kronimus von Plastics Europe das Zielbild der Kunststofferzeuger für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft. Weiter wurde über allgemeine Herausforderungen bei der Kreislaufführung und Mehrwegsystemen, die End-of-Life Vehicles Directive sowie die Debatten um per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (englisch per- and polyfluoroalkyl substances, abgekürzt PFAS) und deren Auswirkungen auf die Kunststoffverarbeitung und über beständige Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe für Langzeitanwendungen diskutiert. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen.</p>
<p>Die Tagungsleiter, Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Die etwa 120 Teilnehmenden zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge. Ein Höhepunkt war wie immer der Vorabend der Tagung. In festlichem Rahmen wurde „25 Jahre Kunststofftagung“ gefeiert. Eine spannende Talkrunde mit unterschiedlichen Akteur*innen der Tagung von den Anfängen bis heute sowie der inspirierende Vortrag zum Thema „Entscheiden!“ von dem ehemalige DFB-Schiedsrichter Lutz Wagner lieferten einen hervorragenden Start für den geselligen Abend mit angeregten Diskussionen.</p>
<p><strong>Nachfrage nach Fachkräften groß</strong></p>
<p>Die Veranstaltung zeigt das große Interesse an der Kunststofftechnik und die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche. Es besteht ein hoher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachkräften in der Industrie. Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund dazu bei, Fachkräfte auszubilden, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolvent*innen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli.</p>
<p>Weitere Informationen zum Studium und zur Bewerbung sind auf <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/iui/studium/" target="_blank">der Webseite der Hochschule</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Information</strong><br> <br> Prof. Dr. Svea Petersen<br> Professor für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien<br> E-Mail: <a href="mailto:s.petersen@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.petersen@hs-osnabrueck.de </a><br> Tel.: +49 (0) 541 969 3182</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz<br> Professor für Kunststofftechnik<br> E-Mail: <a href="mailto:t.krumpholz@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.krumpholz@hs-osnabrueck.de</a><br> Tel.: +49 541 969 7132</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 08:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/wissenssnack-7/</link>
                        <description>Warum braucht KI so viel Rechenleistung?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Jun 2024 13:48:04 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ernennt Konrad Schäfer zum Ehrensenator</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/hochschule-osnabrueck-ernennt-konrad-schaefer-zum-ehrensenator/</link>
                        <description>Der langjährige engagierte Förderer und Stifter verschiedener ingenieurwissenschaftlicher Preise wird mit dieser Auszeichnung gewürdigt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück hat einen weiteren Ehrensenator. Mit der Ernennung von Konrad Schäfer wird eine Persönlichkeit gewürdigt, die großzügig die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und Forschung in den letzten 20 Jahren an der Hochschule Osnabrück unterstützte und förderte. „Zahlreiche Studierende und Forschende unserer ingenieurwissenschaftlichen Fakultät sind durch die Preise ihrer Stiftung für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet worden. Dafür sind wir Ihnen zutiefst dankbar“, erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram während seiner Laudation auf das ehrenamtliche Engagement von Konrad Schäfer.</p>
<p>Konrad Schäfer, Jahrgang1942, ist der Hochschule Osnabrück seit vielen Jahre als Förderer und Stifter verschiedener Forschungspreise eng verbunden. In Osnabrück hat Konrad Schäfer sich zunächst als Unternehmer einen Namen gemacht. Als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Schäfer Modellbau entwickelte er aus dem Betrieb seines Vaters seit 1979 kontinuierlich einen renommierten Zulieferbetrieb in der Automobilbranche. So wurde sein Unternehmen u.a. im Jahr 2000 vom VW-Konzern mit dem „Corporate Supplier Award“ ausgezeichnet. Nach dem Verkauf seiner Firma Schäfer Modellbau in Osnabrück und Mühlhausen gründete Konrad Schäfer im Jahr 2003 seine Stiftung, die seitdem die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und Forschung an der Hochschule Osnabrück unterstützt.</p>
<p>So engagiert sich die Konrad Albert Schäfer Stiftung u.a. seit vielen Jahren für den Study-Up-Award, der herausragende Abschlussarbeiten würdigt und prämiert, sowie durch den Konrad-Albert-Schäfer-Preis, der wissenschaftliche Leistungen von Forschenden an der Hochschule Osnabrück auszeichnet.</p>
<p>Hervorzuheben ist außerdem die Unterstützung des Rennwagenprojekts „Ignition Racing Team Electric“ der Hochschule Osnabrück durch die ehemalige Firma Schäfer Modellbau von Konrad Schäfer, mit der er auch heute noch enge Kontakte pflegt.</p>
<p>Die Hochschule hat vor Konrad Schäfer in den 53 Jahren ihres Bestehens einige verdienstvolle Persönlichkeiten mit dieser hohen Auszeichnung geehrt: Richard Deneke, früherer Chef des Technischen Büros Osnabrück/Münster der Siemens AG und langjähriger Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Osnabrück-Emsland; Erwin Uhrmacher, ehemaliger Leitender Baudirektor a.D. am Staatshochbauamt Osnabrück; Bryan Mogford, langjähriger Direktor des Buckinghamshire Chilterns University College, Hans-Jürgen Fip, Altoberbürgermeister der Stadt Osnabrück sowie die ehemaligen Stiftungsräte der Hochschule Osnabrück Rainer Thieme, Dr. Joachim Adams, Helga Schuchardt und Prof. Hans Rainer Friedrich</p>
<p>Alle erhielten für ihre Verdienste um die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und deren finanzielle Unterstützung, die besondere Förderung der baulichen und strukturellen Infrastruktur, die internationale Verflechtung mit dem Schwerpunkt der Europäischen Union sowie die Integration der Hochschule in Stadt und Region Osnabrück den Titel Ehrensenator.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 12:31:52 +0200</pubDate>
                        <title>Generative Künstliche Intelligenz intelligent einsetzen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/generative-kuenstliche-intelligenz-intelligent-einsetzen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Uni Osnabrück stellen eigene Chatbot-Anwendungen bereit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 ist das Thema generative KI in der Breite der Gesellschaft angekommen. War die Funktion solcher KI-Tools bis dahin vor allem Expertinnen und Experten bekannt, werden sie inzwischen von großen Teilen der Bevölkerung im Alltag genutzt. Auch im Kontext von Studium und Lehre spielen generative KI-Anwendungen eine zunehmend größere Rolle: In einer Befragung der Hochschule Darmstadt, an der sich deutschlandweit über 6.300 Studierende beteiligten, gaben rund zwei Drittel an, KI-basierte Tools im Studium zu verwenden. Sowohl die Hochschule Osnabrück als auch die Universität Osnabrück stellen nun ihren Mitarbeitenden und Studierenden einen datenschutzkonformen Zugang zum Large Language Model von OpenAI, das auch hinter ChatGPT steht, zur Verfügung.<br> Zum Hintergrund: Expertinnen und Experten sind sich darin einig, dass KI-Anwendung im Hochschulkontext in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen und sich zu einem festen Bestandteil der (Hochschul-)Lebensrealität entwickeln. Damit verbunden ist die Herausforderung, auf diese Entwicklungen zu reagieren. So müssen vor allem Studierende Kompetenzen im Umgang mit KI-Tools erwerben.<br> <br> Die Universität Osnabrück stellt allen Universitätsangehörigen das UOS KI-Portal (kurz: kiwi) zur Verfügung. Entwickelt wurde es als Open-Source-Produkt vom IT-Team des Zentrums virtUOS, das sich um die Pflege und Weiterentwicklung kümmert. In Zukunft sollen über kiwi weitere generative KI-Tools zugänglich gemacht werden, wobei der Fokus insbesondere auf selbst betriebenen Diensten liegen soll. „Die Erfahrungen, die aus der Entwicklung und dem regelbetrieblichen Bereitstellen innovativer KI-Werkzeuge gewonnen werden, sind die Grundlage für zukünftige, noch spannendere Dienste und Unterstützungsmöglichkeiten in der Digitalen Lehre“, meint Dr. Andreas Knaden, geschäftsführender Leiter des virtUOS. Damit die neuen Technologien optimal zu den Anforderungen in der Lehre passen, war auch das Team der Hochschuldidaktik eng in den bisherigen Entwicklungsprozess involviert und wird auch weiterhin intensiv mitwirken. Philip Hillebrand, Dozent in der Romanistik erklärt: "Ich habe kiwi in meinem Seminar eingesetzt, um meine Studierenden im kritischen Umgang mit KI zu schulen, und dabei sehr positive Erfahrungen gesammelt."<br> <br> Die Hochschule Osnabrück nutzt seit Kurzem das webbasierte Interface HAWKI auf GPT-4o Basis, welches an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen im Interaction Design Lab entwickelt wurde und den Hochschulen landesweit zur Nutzung bereitsteht. Unter HAWKI finden Studierende, Lehrende und Mitarbeitende wie im UOS-KI-Portal ein Interface, mit dem sie ChatGPT von OpenAI in den Versionen GPT3.5 und GPT4-Turbo kostenfrei über ihren Hochschul-Account nutzen können.<br> „Der gezielte und gut abgewogene Einsatz von KI-basierten Textgeneratoren gehört zukünftig zu den Grundkompetenzen der Lernenden und Lehrenden an unseren Hochschulen. Durch frühzeitige und kritisch reflektierte Nutzung der aktuell verfügbaren Systeme stärken wir die digitale Mündigkeit aller Menschen an der Hochschule“, erläutert Prof. Dr. Ingmar Ickerott die Bedeutung der Einführung von KI-Systemen. Die Studierenden überzeugt der Ansatz, wie Carolin Then Bergh bestätigt: „Generative KI ist zwar in meinem Studium nicht direkt Thema, da ich sehr affin gegenüber neuen digitalen Tools bin, halte ich auch bei generativer KI die Augen offen nach Einsatzmöglichkeiten und probiere mich viel aus. HAWKI hat Nachteile gegenüber ChatGPT, aber die ideelle Ebene ist mir wichtiger: HAWKI könnte in Zukunft als Interface die Möglichkeit bieten, das dahinter liegende Datenmodell durch regionale, demokratische oder offene Modelle zu ersetzen. Ich fände es super, wenn die Hochschule das weiter unterstützt.“<br> Die Chatbots in HAWKI sowie in kiwi können bei vielfältigen Aufgaben in Studium und Lehre zur Hand gehen. Studierende wie Lehrende und Mitarbeitende können den Chatbot als Impulsgeber oder Reflexionspartner nutzen und sich bei der Erledigung von Routineaufgaben unterstützen lassen. Darüber hinaus können HAWKI und kiwi in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden: Lehrende könnten Studierende dazu auffordern, bspw. eine Lernaufgabe mithilfe des Chatbots zu bearbeiten, die Korrektheit des KI-generierten Outputs zu überprüfen und schließlich kritisch zum KI-generierten Output Stellung zu beziehen. Eine weitere Besonderheit von kiwi ist die einfache Modifizierbarkeit des System-Prompts, welcher bei vielen kommerziellen Systemen ein streng gehütetes Geheimnis ist. Der System-Prompt wird standardmäßig mit jeder Eingabe an das Sprachmodell übermittelt und gibt vor, wie dieses auf Anfragen reagieren soll. Jeder KI-Assistent folgt diesen eigenen strengen Regeln, die sein Verhalten und demzufolge auch die Qualität der Ergebnisse bestimmen. Diese klaren Instruktionen (System Prompts) sind wie eine digitale DNA der künstlichen Intelligenz zu begreifen.<br> <br> Als weitere nützliche Anwendung hat sich die Academic Cloud Hub in Niedersachsen zu einer interessanten und nützlichen Plattform für den Austausch entwickelt, auf der besonders das Thema künstliche Intelligenz für Angehörige der Hochschulen von großer Bedeutung ist. Über diese Plattform wird eine Vielzahl an Veranstaltungstipps für Lehrende und Mitarbeitende geteilt und intensiv diskutiert. Um die Hochschulen bei der Auseinandersetzung mit dem schnelllebigen Thema KI zu unterstützen, wurde bereits im Januar 2024 das erste niedersachsenweite Austauschtreffen zu diesem Thema veranstaltet. Seitdem ist viel Vernetzung entstanden und es haben sich zahlreiche Gruppen gebildet, die sich zu spezifischen Unterthemen der KI im Academic Cloud Hub organisieren. Diese Gruppen arbeiten beispielsweise an der Konzeption gemeinsamer hochschulübergreifender Veranstaltungen, um zu vermeiden, dass jede Hochschule eigene Fortbildungen zu KI anbieten muss. Die gemeinsame Entwicklung von Regelungen zur Handhabung von KI, der Austausch über Erfahrungen damit sowie ethische Fragestellungen werden innerhalb dieser Gruppen vorangetrieben.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 May 2024 10:12:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/wissenssnack-5/</link>
                        <description>Wie „sieht“ ein Laserscanner?  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 May 2024 16:33:16 +0200</pubDate>
                        <title>CampusNight: Entdecke neue Perspektiven </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/campusnight-entdecke-neue-perspektiven/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück lädt alle Studieninteressierten herzlich zur CampusNight am Donnerstag, 30. Mai, von 17 bis 20 Uhr in das SL-Gebäude auf den Campus Westerberg ein. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Maschinenbau oder Medieninformatik? Soziale Arbeit oder International Management? Industrial Product Design oder Hebammenwissenschaften? Die Auswahl spannender Studiengänge ist groß und die Entscheidung manchmal gar nicht so einfach.</p>
<p>Die CampusNight der Hochschule Osnabrück bietet Studieninteressierten daher die Möglichkeit die Bachelorstudiengänge aus den Bereichen Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Wirtschaft und Soziales, den Campus Westerberg, die Lehrenden und die Labore kennenzulernen. In verschiedenen Angeboten können Interessierte außerdem mit aktuellen Studierenden ins Gespräch kommen und Einblicke in deren Studiengänge und die Studienalltag erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Programmhighlights:</strong></p>
<p><strong>Workshops und Mini-Vorlesungen</strong>: In kurzen Sessions von maximal 20 Minuten werden komplexe Themen einfach und verständlich erklärt. Inspiration und Einblicke in verschiedene Fachbereiche werden geboten.</p>
<p><strong>Campus-Touren:</strong> Der Campus Westerberg kann zusammen mit Studierenden erkundet werden. Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der topmodernen Labore und spannende Experimente warten darauf, entdeckt zu werden.</p>
<p><strong>Studierendenprojekte</strong>: Aktuelle Arbeiten der Studierenden werden präsentiert. Es gibt Möglichkeiten, sich aktiv in die Entwicklungen einzubringen und Teil innovativer Projekte zu werden.</p>
<p><strong>Info-Markt:</strong> Informationen aus erster Hand über Studienmöglichkeiten und berufliche Perspektiven werden angeboten. Studentische Initiativen und Service-Einrichtungen sowie deren engagierte Teams stellen sich vor.</p>
<p><strong>Kulinarisches Angebot:</strong> Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Auf dem Mensa-Vorplatz erwarten leckere Snacks für das richtige Campus-Feeling. Bei gutem Wetter wird Musik und Beisammensein im Freien genossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Webseite der Hochschule zu finden: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/campusnight" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/campusnight</a> &nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 May 2024 08:35:14 +0200</pubDate>
                        <title>„Pedal4Progress“: Radeln für den guten Zweck </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/pedal4progress-radeln-fuer-den-guten-zweck/</link>
                        <description>24-Stunden Cycling-Challenge der Hochschule Osnabrück sammelt Spenden für bedürftige Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juni lädt die Rad-Challenge „Pedal4Progress“ sportbegeisterte Studierende und Hochschulangehörige dazu ein, ihre Grenzen zu testen und gleichzeitig für einen guten Zweck einzutreten. Innerhalb von 24 Stunden sollen die Teilnehmenden möglichst viele festgelegte Checkpoints mit eigener Muskelkraft auf dem Fahrrad ansteuern und dabei Spenden für den Sozialfonds für Osnabrücker Studierende e.V. (SOS) sammeln.</p>
<h4><strong>Checkpoints in Osnabrück, Lingen bis nach Cloppenburg, Dortmund und Petershagen</strong></h4>
<p>„Uns kam die Idee auf dem Rad“, erklärt das Organisationsteam, bestehend aus Prof. Dr Kathrin Loer und Prof. Dr. Karsten Morisse. „Wir sind nämlich zwei Radfahr-Enthusiasten, die es mögen, auch mal einige Stündchen länger auf dem Rad zu verbringen und gerne neue Herausforderungen annehmen. So entstand der Wunsch, eine Challenge zu organisieren, an der auch andere teilhaben können und bei der wir gleichzeitig Gutes bewirken können.“</p>
<p>Die Challenge, die am 7. und 8. Juni stattfindet, fordert Teilnehmende dazu heraus, innerhalb von 24 Stunden so viele <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pedal4progress/checkpoints/" target="_blank">festgelegte Checkpoints</a> wie möglich mit einem Fahrrad zu erreichen. Einige Checkpoints werden von Hochschulangehörigen betreut, wobei gelegentlich Verpflegung oder Getränke bereitgestellt werden. Von kurzen Runden bis hin zu ausgedehnten Touren zählt jede zurückgelegte Strecke. Die Besuche der Checkpoints werden im Roadbook mit Stempeln sowie auch digital dokumentiert. Die Routenwahl und -reihenfolge obliegt den Teilnehmenden, wodurch Flexibilität und Kreativität gefördert werden. Der Startpunkt der Challenge ist der Caprivi-Campus in Osnabrück oder der Campus Lingen, mit dem gemeinsamen Ziel der Caprivi-Lounge am Campus Westerberg.</p>
<h4><strong>Von Studierende für Studierende</strong></h4>
<p>Die Checkpoints sind mit Spendensummen verbunden, die von Förderern und Sponsoren der Challenge unterstützt werden. Die gesammelten Spenden kommen dem <a href="https://studentsos.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialfonds für Osnabrücker Studierende e.V.</a> zugute, um bedürftige Studierende zu unterstützen. Zusätzlich werden Sonderpreise für die größte Zahl besuchter Checkpoints, die längste Strecke und die kreativste Route vergeben.</p>
<p>Interessierte können sich bis zum 31. Mai anmelden. Die ersten 100 Anmeldungen von Studierenden der Hochschule Osnabrück erhalten ein exklusives Challenge-T-Shirt. Im Anschluss an die Challenge wird eine Finisherparty veranstaltet, zu der alle Teilnehmenden herzlich eingeladen sind. Neben einem festlichen Ambiente wird unter anderem kostenlose Verpflegung bereitgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Prof. Dr. Kathrin Loer<br> Telefon: 0541 969-7375<br> <a href="mailto:pedal4progress@hs-osnabrueck.de" class="mail">pedal4progress@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="/pedal4progress/">www.hs-osnabrueck.de/pedal4progress/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>intern</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 08:49:51 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterzeichnet Charta der Vielfalt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/hochschule-osnabrueck-unterzeichnet-charta-der-vielfalt/</link>
                        <description>Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die Hochschule Osnabrück aktiv zu einem diskriminierungsfreien und wertschätzenden Arbeitsumfeld, in dem die Vielfalt aller Mitglieder anerkannt und gefördert wird. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt setzt die Hochschule Osnabrück ein klares Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz in der Arbeitswelt und signalisiert die aktive Anerkennung und Wertschätzung aller Mitarbeitenden unabhängig von Alter, Hautfarbe, ‚ethnischer‘ Herkunft und Nationalität, kulturelle Prägung, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.</p>
<p>„Unsere Arbeitswelt ist einem stetigen Wandel unterzogen, der die Neue Normalität darstelle“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff. „Durch unseren Einsatz für Vielfalt gelingt uns die Anpassung an gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen wie die Globalisierung, den demographischen Wandel und sinkende Erwerbstätigenzahlen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt positionieren wir uns nun klar gegenüber unseren Mitarbeitenden, unseren Studierenden sowie Partnereinrichtungen regional und weltweit. Die Hochschule Osnabrück steht für Vielfalt, Pluralität und weltoffene Innovationskraft.“&nbsp;</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück setzt sich dafür ein, die Prinzipien von Diversität und Antirassismus strategisch in ihrem Kernhandeln zu verankern. Sie schafft damit eine Grundlage für ein Arbeits- und Studienumfeld, das Vielfalt bewusst fördert und Rassismus in jeglicher Form konsequent entgegentritt. An der Hochschule Osnabrück besteht die Arbeitsgruppe ‚Rassismus an der Hochschule‘, die aktiv an der Entwicklung, Umsetzung und Monitoring einer Diversity- und Antirassismusstrategie für die Hochschule mitwirkt. Darüber hinaus stellt die AG ein umfassendes Angebot an Informationsveranstaltungen und Workshops zu den Themen Antirassismus und Diversität bereit.</p>
<p>Im Bereich Studium und Lehre wurde u.a. der Leitfaden „Diversitätsorientierte Lehre“ und das Mentoring-Programm Mentoring.INTERKULT umgesetzt. Mentoring.INTERKULT ist ein Karriere-Mentoring für internationale Studierende und Studierende mit ‚Migrationsgeschichte‘. Das LearningCenter berät zudem Studiengänge bzw. Studiengangsleitungen auch mit Blick auf eine diversitätsorientierte Weiterentwicklung von Studiengängen und Curricula. Für Studierende ist eine Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums zentral, damit unterschiedlichste Ausgangslagen und Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Hier wird im Bereich Studium und Lehre aktuell auch über Teilzeitstudiengänge diskutiert. Zusätzlich gibt es ein Projekt zu „Mantelstudiengängen“ der Fakultäten IuI und WiSo, das mehr Zeit für den Einstieg ins Studium zur Verfügung stellt. Geplant ist zudem die Erweiterung der englischsprachigen Programme sowie die internationale Akkreditierung einiger Studiengänge. Erweitert wird auch das Angebot an englischsprachigen Study Programs. &nbsp;<br> Bereits umgesetzte Projekte sind die flexible Studieneingangsphase in der Fakultät IuI sowie die Mentoring-Programme für Erstsemester, die der Orientierung und Akkulturation dienen. Letztere sind besonders für diejenigen Studierenden wichtig, die als Erste in der Familie studieren und/oder für die Deutsch nicht die Erstsprache ist. Weitere Maßnahmen und Aktivitäten werden in anderen Einrichtungen der Hochschule durchgeführt, wie beispielsweise im Gleichstellungsbüro, dem Center for international Students und der Personalentwicklung.</p>
<p>Das Land Niedersachsen hat mit der Ausschreibung „Zukunft.Niedersachsen – Potentiale entfalten“ seinen Hochschulen die Möglichkeit gegeben, besonders im Schwerpunkt Schaffung von „Inklusiven nationalen und internationalen Lehr-, Transformations- und Wissenschaftsräumen“ innovative Ansätze zu finden. Ein Arbeitspaket wird sich insbesondere dem Aufbau eines international anerkannten Diversity Managements und einer ganzheitlichen Kulturentwicklung der Hochschule Osnabrück im Sinne des Diversity Mainstreaming und Antirassismus widmen.</p>
<p>„Unsere Gesellschaft ist vielfältiger und differenzierter denn je: umso wichtiger ist der Einsatz für Diversity und für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander am Arbeitsplatz. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt verpflichtet sich die Hochschule Osnabrück, die Vielfalt der Gesellschaft und deren Bedürfnisse innerhalb und außerhalb der Organisation anzuerkennen und zu respektieren“, sagt Charta-Geschäftsführerin Corina Christen. „Wer die Charta unterzeichnet, zeigt damit klar auf, dass die vielfältigen Bedürfnisse der Mitarbeitenden in den Organisationsinternen Strukturen berücksichtigt und fest verankert werden müssen. Denn Diversity ist nicht nur eine Haltung, für die es sich lohnt, jeden Tag einzustehen, sondern der auch vor allem Taten folgen müssen“, ergänzt Charta-Geschäftsführerin Franzi von Kempis.</p>
<p>Diversity Management ist ein Querschnittsthema, das ein integralen Bestandteil organisationalen Handelns darstellt. Es zielt darauf ab, eine Kultur zu etablieren, in der Vielfalt als Normalität erfahren und wertgeschätzt wird. Eine solche Kultur ermöglicht es allen Beschäftigten und Studierenden, ihr Potenzial vollständig in einer Umgebung zu entfalten, die von Rassismuskritik und Diskriminierungsfreiheit geprägt ist. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die die Organisation steht.</p>
<p>Weitere Informationen zum Verein Charta der Vielfalt e. V.: <a href="http://www.charta-der-vielfalt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.charta-der-vielfalt.de</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema an der Hochschule:</p>
<p>AG ‚Rassismus an der Hochschule‘ (<a href="mailto:stopracism@hs-osnabrueck.de">stopracism@hs-osnabrueck.de</a>)<br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Homepages/LearningCenter/Dateien/HSOS_Diversitaetsorientierte_Lehre_Januar_2023_Web_oA_final.pdf" target="_blank">Leitfaden „Diversitätsorientierte Lehre</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/learningcenter/fuer-studierende/mentoringinterkult/" target="_blank">Mentoring.INTERKULT – Karriere-Mentoring für internationale Studierende und Studierende mit Migrationsgeschichte.</a></p>
<p><a href="/wir/organisation/organisationseinheiten/gleichstellungsbuero/">Gleichstellungsbüro an der Hochschule</a><u> </u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 10:10:24 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Räume für Innovationen und Gründungen: StartUp!Lab RISE der Hochschule Osnabrück eröffnet </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/neue-raeume-fuer-innovationen-und-gruendungen-startuplab-rise-der-hochschule-osnabrueck-eroeffnet/</link>
                        <description>Das RISE im Osnabrücker Hafen unterstützt Studierende in der Vorgründungsphase mit Workshops, Beratung, Werkstätten, Seminarräumen und einer Kickstartförderung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">In der Holz- und Metallwerkstatt fliegen schon mal die Späne, wenn Studierende der Hochschule Osnabrück ihre Ideen für innovative Produkte in erste Prototypen verwandeln. Seit Januar können im 650 Quadratmeter großen StartUp!Lab RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) visionäre Projekte erprobt und auf Herz und Nieren getestet werden. Jetzt wurden die Räume im Beisein des Präsidiums, der Projektleitung und des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), der als Projektträger fungiert, feierlich eröffnet.<br> Das Angebot fokussiert die Vorgründungsphase und ist insbesondere für Studierende, aber auch Mitarbeitende und Lehrende gedacht, die sich für Innovation, Gründung und neue Formen der Lehre interessieren und umfasst neben der kreativen und praktischen Ideenentwicklung auch Unterstützungsworkshops, Beratungsangebote und die finanzielle Kickstartförderung.</p>
<p class="01Standard"><strong>Studierende für Unternehmer*innentum sensibilisieren und befähigen</strong></p>
<p>„Wir möchten mit dem StartUp!Lab Studierende für Unternehmer*innentum sensibilisieren und sie durch die Lehre, interdisziplinäre Projekte und freie Formate unterstützen, selbst ein Unternehmen zu gründen. Wir sind eine führende Hochschuleinrichtung in Lehre und Forschung und möchten den Bereich Entrepreneurship-Kompetenzen, Erfinder*innengeist und Gründungsumsetzung ebenfalls weiter ausbauen. Durch die Praxisorientierung können zudem viele übergeordnete Kompetenzen in der Persönlichkeitsentwicklung angeeignet werden, die für jeden Arbeits- und Lebenskontext bedeutsam sind,“ erläuterte Professorin und Co-Leiterin des RISE, Dr. Karin Schnitker, den Projektgedanken.</p>
<p class="01Standard"><strong>Eine große, offene Werkstatt für Studierende aller Fakultäten</strong><br> Zur zentralen Ausstattung des durch die bundesweite Förderausschreibung „StartUpLab@FH“ für vier Jahre mit 3,37 Millionen Euro geförderten Projektes zählen das Think!Lab und das Make!Lab. Das Think!Lab dient der Ideen- und Konzeptentwicklung. Es ist ausgestattet mit einem Social Media Studio, Pitch-. Event- und Seminarräumen und einem Werkstattbereich für das schnelle Prototyping. Das Make!Lab dient der Weiterentwicklung der Prototypen und besteht aus verschiedenen Werkstätten für deren virtuelle und physische Fertigung, zum Beispiel aus dem 3D-Drucker, einer Holz- und Metallwerkstatt, dem Software-Labor oder einer Prototypen-Küche für die Entwicklung innovativer Nahrungsmittel.<br> Professor Johannes Nehls, ebenfalls Co-Leiter des RISE, unterstrich, „mit dem StartUp!Lab unterstützt die Hochschule alle Studierenden aller Fakultäten erstmals mit einer großen, offenen, sehr gut ausgestatteten Werkstatt bereits in der frühen Phase der Ideenentwicklung, aus der sich eine Gründung ergeben kann. Wir geben mit dem RISE dem freien und fächerübergreifenden Arbeiten und der Neugierde Raum und unterstützen die Studierenden mit unserem Angebot dabei, das was sie vorhaben, selbst zu tun.“</p>
<p class="01Standard"><strong>Förderung der Startup-Szene in Stadt und Land Osnabrück und in Niedersachsen</strong></p>
<p class="01Standard">„Die Hochschule Osnabrück bietet im Hafen Räume und Ressourcen zum Innovieren von Technik, Produkten und Geschäftsmodellen aber auch von Kollaboration und Ko-Kreation und leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Startup-Ökosystem in Stadt und Region, sowie die Startup-Szene in Niedersachsen. Das RISE bietet alles, um Studierende für das Thema Entrepreneurship zu begeistern und wichtige Future Skills, wie kritisches Denken, Erfindergeist oder Co-Working-Fähigkeiten zu entwickeln“, umriss Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung das Handlungsfeld.</p>
<p>„Es freut uns als Projektträger VDI Technologiezentrum, dass wir nach dem Aufbau des StartUp!Labs nun an der Eröffnung an der Hochschule Osnabrück teilhaben können. Wir freuen uns auf zukunftsweisende Ideen der Hochschulmitglieder und auf die Zusammenarbeit mit Professorin Dr. Schnitker und Professor Nehls und ihrem engagierten Team. Diese gründungsorientierte Einrichtung ist ein wichtiger Meilenstein – sie bereichert nicht nur die Region Osnabrück, sondern stärkt auch den Innovationsstandort Deutschland,“ zeigte sich Michel Auer, Technologieberater für Hochschulen und Bildung beim VDI Technologiezentrum, überzeugt.</p>
<p><em><strong>Zum Hintergrund</strong><br> Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt "StartUpLab@FH 2018: Think! &amp; Make! - Raum für kollaborative Entdeckung &amp; Innovation (StartUp!Lab@HSOS)" der Hochschule Osnabrück innerhalb des Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ seit Oktober 2022 für vier Jahre.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 16:23:22 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Alexander Schmehmann wird neuer Präsident der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/prof-dr-alexander-schmehmann-wird-neuer-praesident-der-hochschule-osnabrueck-1/</link>
                        <description>Der Senat der Hochschule Osnabrück wählte den Vizepräsidenten für Studium und Lehre zum neuen Präsidenten, was der Stiftungsrat umgehend bestätigte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. März 2024) Die Entscheidung ist gefallen: Der Senat der Hochschule Osnabrück wählte Prof. Dr. Alexander Schmehmann zum neuen Präsidenten. Nach 14 Jahren Amtszeit von Prof. Dr. Andreas Bertram wird Alexander Schmehmann am 1. Oktober 2024 die Amtsgeschäfte übernehmen. Der Stiftungsrat unter Vorsitz vom Prof. Dr. Joachim Metzner bestätigte unmittelbar nach der Entscheidung des Senats als höchstes Gremium der Hochschule die Wahl. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.</p>
<p>„Mein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern des Stiftungsrats und des Senats für ihr Vertrauen in mich. Vor uns liegen herausfordernde Zeiten mit tiefgreifenden Veränderungen im Hochschulwesen, einschließlich rückläufiger Studierendenzahlen. Ich bin fest entschlossen, gemeinsam mit allen Angehörigen unserer Hochschule diese Herausforderungen anzunehmen und als Chance für positive Entwicklungen zu nutzen. Mit voller Energie und Engagement werde ich mich dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen.“</p>
<p><strong>Prof. Dr. Alexander Schmehmann bringt langjährige Erfahrung im Hochschulbereich mit</strong></p>
<p>Alexander Schmehmann studierte im Bereich der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Clausthal. Er promovierte 2001 an der TU zum Thema „Mahlbettsimulation in Wälzmühlen“ zum Dr.-Ing..<br> Vor seinem Einstieg bei der Hochschule Osnabrück war Alexander Schmehmann als Entwicklungsingenieur beim Fahrzeughersteller Daimler beschäftigt. Seit 2009 hat er die Professur für Finite Elemente Methoden (FEM) und Technische Mechanik an der Hochschule inne. Die Professur ist im Bereich Produktentwicklung und CAE angesiedelt. Bereits kurz nach dem Beginn seiner Tätigkeit an der Hochschule Osnabrück engagierte er sich stark in der akademischen Selbstverwaltung und wurde im Frühjahr 2011 zum Studiendekan der Fakultät IuI gewählt. Zwei Jahre später erfolgte die Ernennung zum Dekan und Vizepräsidenten. Neben der Leitung der Fakultät ist Prof. Schmehmann auch für den Bereich Studium und Lehre für die gesamte Hochschule verantwortlich.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück ist die größte und leistungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Mit vier Fakultäten (Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Management, Kultur und Technik in Lingen sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und dem Institut für Musik befindet sich die Hochschule an den Standorten Osnabrück und Lingen.</p>
<p>In den vergangenen Jahrzehnten ist die Hochschule stark gewachsen. Mit mehr als 13.000 Studierenden und rund 100 Studiengängen im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich hat sie sich dennoch den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes erhalten. Auf vielen Gebieten der akademischen Bildung hat die HS OS Pionierarbeit geleistet – etwa bei der Etablierung neuer Studiengänge – und sich damit auch den Ruf einer innovativen und fortschrittlichen Hochschule erarbeitet, mit dem sie die Hochschulregion Osnabrück-Emsland nachhaltig prägt. Als forschungsstärkste HAW in Niedersachsen steht die Hochschule Osnabrück mitten in der Gesellschaft und sieht Forschung als wesentlichen Beitrag, um praxisnah gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu lösen. Sie setzt auf einen engen Dialog mit ihrem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld in der Region und ist international stark vernetzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 16:05:53 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterzeichnet Hochschulentwicklungsvertrag mit dem Land Niedersachsen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/hochschule-osnabrueck-unterzeichnet-hochschulentwicklungsvertrag-mit-dem-land-niedersachsen/</link>
                        <description>Das Land Niedersachsen garantiert den 20 unterzeichnenden staatlichen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis Ende 2029 und stärkt deren Autonomie in wichtigen Bereichen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Hannover/Osnabrück, 12. März 2024) Es ist ein guter Tag für die Hochschule Osnabrück und alle niedersächsischen Hochschulen: das Land Niedersachsen hat mit dem unterzeichneten neuen Hochschulentwicklungsvertrag gemeinsam mit seinen Hochschulen die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunft gestellt. Das unter der Federführung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur entwickelte Vertragswerk garantiert den unterzeichnenden staatlichen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis Ende 2029 und stärkt deren Autonomie in wichtigen Bereichen. Der Vertrag löst die Vereinbarung von 2013 ab, die zwischenzeitlich zweimal fortgesetzt worden war. Damit besteht auch für die Hochschule Osnabrück eine verlässliche Planungsgrundlage, die im Wettbewerb um Studierende und Wissenschaftler*innen so besonders wichtig ist. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Das Land stärkt mit dem Hochschulentwicklungsvertrag die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes Niedersachsen</strong></p>
<p>Der Hochschulentwicklungsvertrag gliedert sich in fünf Kapitel, die verschiedene Aspekte der Hochschulentwicklung abdecken. Diese reichen vom Kerngeschäft Studium und Lehre im Hinblick auf die Sicherstellung der Fachkräfteentwicklung über die Förderung von Forschung, Innovation und Transfer, der Stärkung der Eigenverantwortung mit einer größeren Autonomie der niedersächsischen Hochschulen bis hin zur Verbesserung der Hochschulorganisation und der verlässlichen finanziellen Ausstattung.</p>
<p>„Das Ministerium setzt mit diesem Hochschulentwicklungsvertrag auf Planungssicherheit in der Finanzierung und vor allem auf Vertrauen in die Innovations- und Gestaltungskraft der Hochschulen. Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen und wir werden in Lehre, Forschung und Transfer maßgebliche Beiträge zur Bewältigung einbringen. Wir bedanken uns bei der Landesregierung für das in uns gesetzte Vertrauen und sind uns der damit verbundenen Übernahme von Verantwortung für unsere Gesellschaft bewusst. Wir haben uns in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt und werden wie gewohnt liefern“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Die vertragliche Einigung umfasst auch eine Kostenübernahme für künftige Tarif- und Besoldungssteigerungen und nimmt die hohen Energiekosten während der Vertragslaufzeit bis einschließlich 2029 in den Blick. Zudem stellt das Land Mittel für die energetische Sanierung von Hochschulgebäuden bereit. Die Stärkung der Autonomie bei der bedarfs- und marktgerechten Entwicklung von Studiengängen erhöht deutlich die Wettbewerbsfähigkeit mit den anderen Bundesländern.</p>
<p>„Unsere Studierenden werden an der Hochschule Osnabrück in einem interdisziplinären, persönlichem und eng mit der Praxis verzahntem Umfeld zu Zukunftsgestalter*innen ausgebildet. Zusammen mit der Ausschreibung ‚Potentiale entfalten‘ in ‚zukunft.niedersachsen‘ hat das Land nun hervorragende Rahmenbedingungen und Impulse für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Hochschulregion Osnabrück-Emsland in einem globalen Umfeld geschaffen“, freut sich Bertram.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 15:17:43 +0100</pubDate>
                        <title>Starker Zuwachs in Lehre und Forschung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/starker-zuwachs-in-lehre-und-forschung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für angewandte Wissenschaften begrüßt 14 neue Professor*innen und Verwalter*innen einer Professur. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn des Sommersemesters treten gleich 14 neue Professor*innen sowie Verwalter*innen einer Professur ihr Amt an der Hochschule Osnabrück an – deutlich mehr, als in vorherigen Semestern. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram richtet sich zu Beginn der Veranstaltung mit einer Botschaft an sie: „Es sind ganz schön viele, die hier versammelt sind und unsere Hochschule zukünftig bereichern. Ich möchte Ihnen mit auf den Weg geben: Sorgen Sie dafür, das Feuer in Ihnen, die Leidenschaft, für die Sie brennen, aufrecht zu erhalten. Bringen Sie ihre Visionen in unsere Hochschule ein und betrachten Sie sie als einen Ort der Gemeinschaft und Wertschätzung. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, das Wir zu sehen und gemeinsam die Herausforderungen von morgen anzugehen.“</p>
<p><br> <strong>Unterstützung für alle Fakultäten der Hochschule</strong><br> <br> Die meisten neuen Professuren und Verwaltungsprofessuren entfallen auf die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Dort lehren und forschen zukünftig Dr.-Ing Marie Hanusch im Bereich „Landschaftsplanung“, Dr. Lisa Maria von Glahn im Bereich „Chemie“ sowie Dr. Clemens Flock und Dr. Jan Berstermann, die gemeinsam eine Verwaltungsprofessur im Bereich „Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre“ aufnehmen. Dr. Ralf Ferdinand Joest unterstützt die Fakultät AuL bereits seit Anfang Oktober mit der Verwaltung der Professur „Tierökologie“.<br> <br> Dr. Karin Niessen beginnt als Neuberufene an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit einer Professur für „Hebammenwissenschaft“. An dieser Fakultät nehmen ebenfalls Prof. Dr. Thomas Ley eine Professur im Bereich „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt mediatisierte Lebenswelten und Arbeitsformen“ und Dr. Caroline Niehoff die Verwaltung einer Professur für „Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit“ auf.<br> <br> Neu an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) sind Dr.-Ing. Peter Sachnik mit einer Professur für „Werkzeugmaschinen und vernetzte Produktion“, Dr.-Ing. Kathrin Jahns im Bereich „Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle“, Dr.-Ing. Cathrin Schröder als Professorin für „Kunststofftechnik und -verarbeitung“ und Dr. Javad Mola, der im Bereich „Werkstofftechnik und -mechanik metallischer Werkstoffe“ lehren und forschen wird.<br> <br> An der Fakultät Management, Kultur und Technik übernimmt Dr.-Ing. Benjamin Weinert eine Professur für „Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT-Unternehmensarchitektur“. Dr. Eva Renvert unterstützt zukünftig das Institut für Theaterpädagogik mit einer Professur für „Theaterpädagogik als soziale Gestaltung“, ebenfalls am Standort Lingen. Im Bezug auf das, was ihr in ihrer Lehrtätigkeit am wichtigsten ist, stellt sie fest: „Ich möchte junge Menschen dabei unterstützen, Neugierde und Lust auf Forschung und Wissenschaft zu entwickeln“. Ihre Kollegin Dr. Lisa Maria von Glahn fügt hinzu: „Ich lege viel Wert darauf, die theoretischen Grundlagen mit Praxisbezügen zu unterstützen.“</p>
<p><br> <strong>Verabschiedung verdienter Professor*innen</strong><br> <br> Mit Ende des Wintersemesters 2023/24 sind außerdem drei Professor*innen in den Ruhestand gegangen. Die Hochschule verabschiedet Prof. Dr. Rainer Bourdon von der Fakultät IuI mit einer Professur für „Kunststofftechnik und -verarbeitung“, Prof. Julia Greiner, die das Institut für Musik mit einer Professur im Bereich „Elementare Musikpädagogik“ unterstützte und Prof. Dr. Dieter Trautz, der an der Fakultät AuL im Bereich „Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung“ lehrte und forschte. Er gibt den neuen Professor*innen und Verwalter*innen einer Professur einen besonderen Wunsch mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen, dass sie Freude am ihrem Beruf haben. Dass sie nette Kollegen kennen lernen und genau wie ich rückblickend sagen können: ‚Die Zeit an der Hochschule Osnabrück war das Beste, das mir passieren konnte‘.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 13:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Projekthalbzeit für CarLa </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/02/projekthalbzeit-fuer-carla/</link>
                        <description>Das vom BMBF geförderte Projekt zur Gewinnung und Qualifizierung von HAW-Professor*innen wappnet sich für die 2. Projekthälfte </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir halten inne, sammeln Impulse für die nächsten Herausforderungen und schauen auf den möglichen weiteren Weg“, beschreibt Projektleitung Maja Laumann das Ziel des Zusammentreffens zum Auftakt der zweiten Projekthälfte. Im Rahmen eines zweistündigen, interaktiven Formats kamen rund 50 Teilnehmende zusammen, um aus unterschiedlichen Perspektiven auf den aktuellen Stand des insgesamt sechs Jahre umfassenden Projektes zu schauen.</p>
<p>Mit viel Raum für den offenen Austausch sammelten die Projektmitarbeitenden mit den Akademischen Leitungen der Talentakademien, den an dem Projekt beteiligten Professor*innen, Mentor*innen und hinzugewonnen Talenten sowie den Leitungen aller assoziierten Geschäftsbereiche High- und Lowlights der bisherigen Projektzeit sowie Empfehlungen und Wünsche für die nächsten drei Jahre. Von den Teilnehmenden kamen so vielfältige Impulse für die weitere Projektumsetzung, die nun als Grundlage für eine tiefgründige Befassung in einem Anschlussworkshop dienen sollen.</p>
<p>„CarLa ist ein komplexes, hochschulweites Projekt, mit dem wir ein innovatives Rekrutierungs- und Qualifizierungskonzept für professorales Personal auf den Weg bringen“, betont Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, Bernd Lehmann, die Relevanz des Projektes für die Hochschule. „An dem Projekt wirkt eine Vielzahl an Menschen mit, die CarLa auf ganz unterschiedliche Weise ausmachen und mitgestalten. Das Bündeln all dieser Perspektiven wird uns dabei helfen, dass die zweite Hälfte des Projektes genauso erfolgreich und spannend wird wie die erste.“</p>
<p class="bodytext"><br> <strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p class="bodytext">Das Career Lab (CarLa) ist ein von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zur Bekanntmachung des Karrierewegs HAW-Professur und der Hochschule Osnabrück als attraktive Arbeitgeberin, mit dem Ziel, die Bewerbungslage in Berufungsverfahren zu verbessern. Auf dem „Osnabrücker Karriereweg“ soll interessierten Nachwuchswissenschaftler*innen durch bedarfsgerechte Qualifizierung eine akademische Laufbahn ermöglicht werden. Dazu wurden die drei Talentakademien „Health &amp; Living“, „Smart Factory &amp; Products“ und „Talents for Green Transformation“ ins Leben gerufen, in denen Talente bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit unterstützt werden. Ein aktives Talentscouting und Qualifikationsmonitoring sorgen dabei für eine bestmögliche Beratung und Unterstützung auf dem Weg zur HAW-Professur.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 10:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenssnack</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/02/wissenssnack-3/</link>
                        <description>Kann man Spritzen, Katheter und Co. recyclen? </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 10:43:12 +0100</pubDate>
                        <title>„Die Scheu vor den anderen Disziplinen verlieren“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/die-scheu-vor-den-anderen-disziplinen-verlieren/</link>
                        <description>Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre, verabschiedet den 13. Jahrgang des PROFHOS-Zertifikatsprogramms. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die neun Teilnehmer*innen des PROFHOS-Jahrgangs 2022 feierten im Wabe-Zentrum der Hochschule Osnabrück den erfolgreichen Abschluss des anderthalbjährigen Zertifikatsprogramms. Gemeinsam blickten sie auf die Zeit zurück und reflektierten den Mehrwert, den sie für sich persönlich und für ihre Lehre daraus mitnehmen. PROFHOS begleitet seit 14 Jahren neuberufene Professor*innen und Verwalter*innen einer Professur bei ihrem Einstieg an der Hochschule Osnabrück. Über Workshops zu grundlegenden didaktischen Methoden soll eine gemeinsame Basis geschaffen werden. Lehrcoachings sowie gegenseitige Besuche der Lehrveranstaltungen helfen den Lehrenden darüber hinaus dabei, die eigene, individuelle Lehrkompetenz weiterzuentwickeln.<br> <br> Der erfolgreiche Abschluss des Programms wird mit einem Zertifikat bestätigt, das die Teilnehmer*innen jetzt bei der Abschlussveranstaltung von Prof. Dr. Alexander Schmehmann überreicht bekamen. Der Vizepräsident für Studium und Lehre war selbst Teilnehmer des ersten PROFHOS-Jahrgangs: „Ich habe damals viel von den Disziplinen der anderen Teilnehmer*innen gelernt. Ich war erstaunt, dass man die gleichen Aufgabenstellungen ganz unterschiedlich angehen kann und es trotzdem funktioniert. Diese Erkenntnis war sehr hilfreich für meinen Einstieg an der Hochschule und in die Lehrtätigkeit.“</p>
<p><br> <strong>Hochschulweite Zusammenarbeit stärken</strong><br> <br> Den Netzwerkcharakter des Programms schätzen auch die Teilnehmer*innen des Jahrgangs 2022 wert: „Besonders gut war der kollegiale, vor allem fakultätsübergreifende Austausch, um die zukünftige Zusammenarbeit zu fördern“, resümiert Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Ihr Fakultätskollege, Prof. Dr. Jochen Kruppa-Scheetz, ergänzt: „Außerdem war die thematische Vermittlung von didaktischen Methoden in den Workshops sehr hilfreich. Damit kann die Qualität in der Lehre disziplinenübergreifend sichergestellt werden.“ Eine Besonderheit an PROFHOS ist, dass nicht nur die fakultätsübergreifenden Kontakte ausgebaut werden können, sondern auch der Kontakt zur Hochschulleitung gestärkt wird. Die Teilnehmer*innen werden von jedem Präsidiumsmitglied zu einem Willkommensgespräch eingeladen, bei dem sie eine Einführung in den jeweiligen Aufgabenbereich erhalten und Gelegenheit zum Austausch besteht.<br> <br> Dass PROFHOS daher nicht nur sinnvoll für Professor*innen ist, die am Anfang ihrer Lehrtätigkeit stehen, hat Prof. Dr. Dirk Möller von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erkannt. Er lehrt bereits seit über zehn Jahren an der Hochschule und nahm, nach einer erfolgreichen Teilnahme zu seinem Einstieg, nun erneut an dem Zertifikatsprogramm teil. „Gemeinsam geht es an der Hochschule einfacher als allein“, stellt er fest, „daher wollte ich PROFHOS noch einmal absolvieren.“<br> <br> Neben den Zertifikaten erhielten die Teilnehmer*innen ein Methodenglossar mit Tipps für eine aktivierende Online-Lehre. „In einem handlichen Format, um die gelernten Inhalte stets griffbereit zu haben,“ erklärt Vera Wagemann aus der Personalentwicklung die Idee hinter dem Glossar. „Außerdem werden Kompetenzen in der Vermittlung der Lehrinhalte im Online-Raum immer wichtiger. Wir möchten unseren Lehrenden hier einen zusätzlichen, kleinen Impuls mit auf den Weg geben“, ergänzt sie.<br> <br> Zu Beginn des Wintersemesters im September dieses Jahres wird der 15. PROFHOS-Durchgang starten, der 14. läuft aktuell.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Vera Wagemann<br> Personalentwicklung<br> 0541 969-7174<br> <a href="mailto:v.wagemann@hs-osnabrueck.de" class="mail">v.wagemann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Jan 2024 15:31:43 +0100</pubDate>
                        <title>„Die Pflege kann überall anknüpfen“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/die-pflege-kann-ueberall-anknuepfen/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück trauert um Professorin Dr. Ruth Schröck</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wegbereiterin und Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ruth Schröck verstarb am 30. Dezember 2023 im Alter von 92 Jahren in ihrer Wahlheimat Edinburgh/Schottland.<br> Nach dem Studium der Biologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin absolvierte Ruth Schröck eine Ausbildung zur psychiatrischen Fachkrankenschwester. Es folgte ein pflegewissenschaftliches, philosophisches und sozialwissenschaftliches Studium in Edinburgh. 1987 wurde Schröck als erste Professorin für Pflege- und Sozialwissenschaften in Deutschland an die damalige Fachhochschule Osnabrück berufen und leitete dort bis 1996 die Pflegestudiengänge.</p>
<p><strong>Für die Akademisierung der Pflege und die Förderung von Frauenkarrieren</strong></p>
<p>Ruth Schröck leistete damit Pionierarbeit auf dem Gebiet der Akademisierung der Pflegeberufe. Zugleich setzte sie positive Akzente in der akademischen Karriereförderung von Frauen. Gerade zu Beginn hatte Schröck ein hohes Maß an Aufgeschlossenheit und Flexibilität bewiesen. Anfangs habe es nur einen Weiterbildungsstudiengang gegeben, so dass sie auch Betriebswirt*innen habe unterrichten müssen, so Schröck anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Hochschule Osnabrück vor zwei Jahren. Aber das sei kein Problem gewesen, denn „die Pflege kann schließlich überall anknüpfen“.</p>
<p><strong>Vielfach ausgezeichnet</strong></p>
<p>1997 wechselte Schröck an das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Dort initiierte sie den ersten Studiengang für Berufspflegende an einer deutschen Universität und entwickelte das erste, spezifisch auf die Pflege ausgerichtete Promotionsprogramm. Ihre bedeutende Rolle für die Entwicklung der deutschen Pflegewissenschaft wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit mehreren Ehrendoktorwürden, dem Pflegepreis des Deutschen Pflegerates und der Agnes-Karll-Medaille des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe. 2017 erhielt Ruth Schröck das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 15:20:04 +0100</pubDate>
                        <title>Feierlicher Abschluss des WIMHOS-Jahrgangs 2022</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/12/feierlicher-abschluss-des-wimhos-jahrgangs-2022/</link>
                        <description>Insgesamt elf wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben schließen erfolgreich das Zertifikatsprogramm WIMHOS ab.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm WIMHOS ermöglicht Wissenschaftlichen Mitarbeitenden, die in die Lehre eingebunden sind, und Lehrkräften für besondere Aufgaben die Weiterentwicklung der eigenen Lehrpersönlichkeit. Der 8. WIMHOS-Durchgang startete im Herbst 2022, sodass jetzt gemeinsam der Abschluss gefeiert werden konnte. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung erhielten alle elf Teilnehmenden ihre Zertifikate und blickten gemeinsam mit den Trainer*innen – und bei Kaffee und Kuchen – noch einmal auf das letzte Jahr zurück. Die Gruppe hatte sich in verschiedenen Präsenz- und Online-Veranstaltungen gut zusammengefunden und konnte somit eine solide Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit aufbauen und gemeinsam individuell wachsen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zertifikatsprogramm trägt auch zum kollegialen Austausch bei</strong><br> <br> Das einjährige WIMHOS-Zertifikatsprogramm setzt sich aus vier Bausteinen zusammen, deren inhaltliche Ausgestaltung sich von Jahrgang zu Jahrgang unterscheidet. In verschiedenen Workshops lernen die Teilnehmenden den Umgang mit stetigen und aktuellen Herausforderungen in der Hochschullehre. In diesem Jahr gab es unter anderem Workshops zur digitalen Gestaltung der Lehre und zur diversitätsreflektierenden Lehre.<br> Das Einzel-Lehrcoaching bietet die Möglichkeit individuelle Herausforderungen aus dem Lehralltag ergebnisorientiert zu bearbeiten und das kollegiale Lehrcoaching unterstützt beim Praxistransfer. Ein gegenseitiger Besuch der Lehrveranstaltung, die kollegiale Hospitation, runden das Programm ab. So haben die WIMHOS-Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit an inhaltlichen Themen zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, sondern knüpfen auch Kontakte außerhalb ihres üblichen Arbeitsumfelds.<br> <br> Der Start des nächsten WIMHOS-Programms steht in den Startlöchern und ist für das Jahr 2024 geplant. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, wird der Geschäftsbereich Personalentwicklung hierüber informieren. Alle Interessierten oder bei Fragen können Sie sich bereits jetzt an <a href="mailto:v.wagemann@hs-osnabrueck.de" class="mail">Vera Wagemann</a> wenden.<br> <br> Wir gratulieren allen Teilnehmenden des Jahrgangs 2022 und wünschen weiterhin viel Freude in der Lehre.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen </strong><br> Vera Wagemann<br> Personalentwicklung<br> <a href="mailto:v.wagemann@hs-osnabrueck.de" class="mail">v.wagemann@hs-osnabrueck.de</a><br> 0541 969-7174</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 14:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Berufe dürfen geschlechts- und herkunftsneutral sein. Das treibt mich an!“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/berufe-duerfen-geschlechts-und-herkunftsneutral-sein-das-treibt-mich-an/</link>
                        <description>Starke Statements von den 205 Stipendiat*innen auf der Verleihungsfeier der Deutschlandstipendien der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer stimmungsvollen Verleihungsfeier wurden die Stipendiat*innen des Deutschlandstipendiums 2023 der Hochschule Osnabrück geehrt. Seit 2011 fördert die Hochschule mit diesem Stipendium Studierende, die nicht nur durch sehr gute fachliche Leistungen, sondern auch durch Engagement außerhalb oder innerhalb der Hochschule auffallen. Die diesjährige Fördersumme von über 730.000 Euro vergibt die Hochschule gemeinsam mit 87 Unternehmen, Stiftungen, Rotarischen Clubs und Unternehmensnetzwerken.</p>
<p>Doch für die 205 Stipendiat*innen bedeutet das Deutschlandstipendium nicht nur eine finanzielle Unterstützung. Je nach Vereinbarung wird auch die individuelle Karriere in Form von Praktika oder Mentoring durch das Unternehmen gefördert. „Das Deutschlandstipendium leistet einen wichtigen Beitrag für viele Studierende, um ihr Studium zu finanzieren, Kontakte zu knüpfen und in die Zukunft zu schauen. Das ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig, denn die aktuellen Veränderungen, wie steigende Lebenshaltungskosten, treffen vor allem die Studierenden besonders hart“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Osnabrück, die Bedeutung der Förderung.<br> <br> <strong>Inspirierende Statements der Stipendiat*innen bewegen die Gäste</strong></p>
<p>Ein besonderes Ziel der Verleihung in diesem Jahr: den Austausch zwischen den anwesenden Generationen anregen und so das gegenseitige Verständnis für die Wertevorstellungen und Ansichten der jeweils anderen fördern. Mit den beiden Fragen: „Was treibt mich an?“ und „Was treibt mich um?“ wurden die Redner*innen und Stipendiant*innen dazu ermutigt, ihren persönlichen Motivatoren aber auch Sorgen mit den Anwesenden zu teilen. Um möglichst vielen Stipendiat*innen eine Stimme zu geben, wurden sie Vorfeld darum gebeten, beide Fragen in Videostatements zu beantworten, die über den Abend verteilt gezeigt wurden. Für viele sind die Familie, Freund*innen und Engagement in Vereinen Motivatoren.<br> Manche Stipendiat*innen haben jedoch auch ganz individuelle Gründe, die sie dazu antreiben, jeden Tag ihr Bestes zu geben. Entwicklung- und Produktionsstudentin Lena Bukowski beantwortete die Fragen live auf der Bühne: „Berufe dürfen geschlechts- und herkunftsneutral sein, denn sie definieren sich über Tätigkeiten. Berufe dürfen von jedem Menschen ausgeübt werden. Das ist es, was mich antreibt. Ich möchte jungen Frauen die Zweifel daran nehmen, dass sie dieses Studium bewältigen und gute Ingenieurinnen werden können.“<br> <br> Stipendiat Zakaria Erfani erzählt in einem bewegenden Statement, mit welchen Herausforderungen er konfrontiert war, als er im Jahr 2016 alleine, ohne Familie und Freunde, nach Deutschland gekommen ist und wie ihn dies dazu motiviert, weiterzumachen: „Trotz all dieser Schwierigkeiten habe ich es geschafft, mein Fachabitur zu machen und zu studieren. […] Mein Ziel ist es, mein Studium erfolgreich abzuschließen, eventuell auch meinen Master zu machen und Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur für mich und meine Familie, sondern auch für unsere Gesellschaft, die mir ein Zuhause und Sicherheit gegeben hat, als ich es nicht hatte“.<br> <br> Für Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Vizepräsident für Digitalisierung der Hochschule Osnabrück, sind die Ausführungen der Stipendiat*innen ein Grund dafür, positiv in die Zukunft zu schauen: „Die Themen und Ideen, die die jüngeren Menschen heute Abend mitgebracht haben, sind sehr inspirierend. Das treibt meinen Optimismus an, dass wir mit Herausforderungen wie dem Klimaschutz oder der Digitalisierung Erfolge einfahren werden. Wir werden das schon schaffen!“.<br> <br> Die Verleihungsfeier wurde von der Hochschule und der Fördergesellschaft ausgerichtet, deren Mitglieder ebenfalls anwesend waren. So nutzen eine Vielzahl an Unternehmen die Möglichkeit, mit den Studierenden in einen intensiven Austausch zu gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Hintergrund:</u><br> <em>Die Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück e.V. existiert seit 1963 und ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die die Hochschule Osnabrück in ihrem Forschungs- und Bildungsauftrag unterstützen. Sie hat sich die ideelle und materielle Förderung von Lehre und Forschung der Hochschule Osnabrück an allen Standorten zum Ziel gesetzt. Durch das persönliche und finanzielle Engagement der Mitglieder wird der Dialog intensiviert und es werden Brücken geschlagen zwischen Hochschule und Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt. Gleichzeitig profitieren die Mitglieder von einem guten Kontakt zur Hochschule und zu den Studierenden.</em><br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Jan Lukaßen<br> Telefon: 0541 969-3254<br> E-Mail:<a href="mailto:" target="j.lukassen@hs-osnabrueck.de" class="mail"> j.lukassen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 10:19:59 +0200</pubDate>
                        <title>Ernährung im Wandel: Bundestag beruft Professorin der Hochschule Osnabrück in Wissenschaftlichen Beirat </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/ernaehrung-im-wandel-bundestag-beruft-professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-wissenschaftlichen-beirat/</link>
                        <description>Prof. Dr. Melanie Speck ist eine von elf Wissenschaftler*innen, die den ersten Bürgerrat des Deutschen Bundestages unterstützen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 04.10.2023) Wissenschaftliche Begleitung für die Mitglieder des neuen Bürgerrates „Ernährung im Wandel -&nbsp;Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“: Elf Forschende hat der Bundestag dafür benannt. Eine davon ist Prof. Dr. Melanie Speck. Die Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb forscht an der Hochschule Osnabrück unter anderem zur Nachhaltigkeit von Mahlzeiten in Privathaushalten sowie in Großküchen. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat nun in Berlin den ersten Bürgerrat sowie den wissenschaftlichen Beirat eröffnet.</p>
<p>„Ich sehe den Bürgerrat Ernährung als große Chance, dass sich Bürger*innen noch besser gehört fühlen und die Politik gleichzeitig wahrnimmt, was den Menschen im Hinblick auf die Transformation des Ernährungssystems wirklich wichtig ist. Ich glaube, dass die Gesellschaft zum Beispiel in Bezug auf innovative, pflanzenbasierte Ernährung schon viel weiter ist, als es bislang von der Politik wahrgenommen wird. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich hier mit meiner Expertise diese neue Art der politischen Teilhabe unterstützen kann“, so Speck.</p>
<p><strong>Fakten überprüfen und Ideen wissenschaftlich begleiten</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum Bürgerrat, dessen Mitglieder per Los ermittelt wurden, haben die einzelnen Fraktionen des Bundestages die Mitglieder für den Wissenschaftlichen Beirat benannt. Ihre Aufgabe: die Qualität des Prozess zu sichern und zu begutachten, was wissenschaftlich machbar wäre. Prof. Dr. Melanie Speck ergänzt: „Wir werden die Maßnahmen, die sich die Bürger*innen überlegt haben, nicht inhaltlich bewerten, sondern ihre Ideen und Visionen aus wissenschaftlicher Sicht begleiten. Wir sind außerdem bei Bedarf ihre ‚Faktenchecker*innen‘ und beraten bei der Einbindung von weiteren Expert*innen.“</p>
<p>Der Bürgerrat besteht aus 160 Mitgliedern aus ganz Deutschland. Sie werden in den kommenden Monaten konkrete Themen definieren, die sie aus dem Bereich Ernährung in den Fokus nehmen wollen. Dabei können unter anderem Fragen zum Gesundheitsschutz, zur Umwelt- und Klimaverträglichkeit, zu Produktion und Kennzeichnung von Lebensmitteln oder zu Haltungsbedingungen von Nutztieren im Fokus stehen. Bis Ende Februar 2024 sollen die Mitglieder daraus Empfehlungen für den Deutschen Bundestag entwickeln.</p>
<p class="paragraph"><strong>Weitere Informationen zum Bürgerrat unter: </strong><a href="https://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Sep 2023 19:00:46 +0200</pubDate>
                        <title>Gelungener Einstieg ins Studium: 2.900 Erstsemester starten an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/gelungener-einstieg-ins-studium-2900-erstsemester-starten-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Bei einer stimmungsvollen Begrüßungsfeier in der OsnabrückHalle lernten die Studienanfänger*innen im Wintersemester 2023/24 ihre Kommiliton*innen und ihren neuen Studienort kennen.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn sie an verschiedenen Standorten studieren, startete die Studienzeit der rund 2.300 Studienanfänger*innen der Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Wirtschafts‐ und Sozialwissenschaften sowie des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück gemeinsam in der OsnabrückHalle. Die Begrüßungsfeier für die neuen Studierenden an den Osnabrücker Standorten der Hochschule ist, abgesehen von einer coronabedingten Pause, zu einer beliebten Tradition geworden. Die 600 neuen Studierenden an der Fakultät Management, Kultur und Technik werden in der kommenden Woche am Campus Lingen begrüßt.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Vertreter*innen der Hochschule und der Stadt stellen sich vor</strong><br> <br> Die Begrüßungsfeier wurde von Prof. Dr. Andreas Bertram, dem Präsidenten der Hochschule, eingeleitet. Er erinnerte die neuen Studienanfänger*innen an die Rolle, die das Studium im Leben spielen kann: „Ein Studium ist nicht nur ein Fachstudium, sondern ein Weg, die Persönlichkeit zu entwickeln, Dinge auszuprobieren und alle Möglichkeiten und Chancen, die Ihnen begegnen zu ergreifen.“ Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück ermutigte die neuen Studierenden, mit Optimismus und Freude auf ihre Zeit in der Stadt zu blicken, auch wenn vieles noch neu und überfordernd wirkt: „Wenn der erste Stress mit der Wohnungssuche und den anderen Vorbereitungen auf das Studium erstmal vorbei ist, werden Sie schnell merken, wie wohl Sie sich hier fühlen. So ist es schon unzähligen jungen Leuten vor Ihnen gegangen, die auch in der OsnabrückHalle gesessen haben.“<br> Moderator Benjamin Häring vom Institut für Theaterpädagogik führte mit viel Humor durch die Veranstaltung und versuchte sich sogar als Wohnungsvermittler, jedoch leider mit wenig Erfolg. Stefan Kobilke, Geschäftsführer des Studierendenwerks Osnabrück, hatte eine Überraschung dabei: jede*r Studienanfänger*in auf der Veranstaltung erhielt einen Gutschein für eine eigene Mensatasse.</p>
<p>Zum ersten Mal stellten sich auch die Campusreporter Fabian und Derya auf der Erstsemesterbegrüßung vor. Die beiden sind Studierende der Hochschule und berichten regelmäßig auf dem Instagram-Kanal der Hochschule zu aktuellen Themen und Veranstaltungen, wie auch von der Erstsemesterbegrüßung. Kaum auf der Bühne galt es ihre Reporter-Tätigkeit spontan unter Beweis zu stellen und schon wenige Minuten später war eine Instagram-Story mit jubelnden Erstsemesterstudierenden abgedreht. Abschließend gab es von Vertreter*innen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und der Fachschaften einen Ausblick auf das, was die Studierenden im ersten Semester außerhalb der Hörsäle erwartet. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Band LEZA begleitet, die mit ihrem selbst komponierten Deutschpop für gute Stimmung sorgte. Sängerin Lena hat ebenfalls an der Hochschule studiert und denkt an ihr Studium immer noch gerne zurück. „Osnabrück ist wie eine zweite Heimat für mich geworden“, erzählt sie zwischen zwei Songs.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Für die neuen Studierenden beginnt eine aufregende Zeit</strong><br> <br> Auch wenn die Kurse einen wichtigen Teil des Studiums ausmachen, sind die neuen Studierenden vor allem gespannt auf das, was neben den Vorlesungen und Seminaren passiert. „Ich freue mich einfach auf diesen neuen Lebensabschnitt. Neue Leute kennenlernen, in eine neue Stadt ziehen – ich bin gespannt auf alles, was mich erwartet“, fasst Dentaltechnologiestudent Johannes zusammen. Lisa, die Soziale Arbeit studiert, freut sich ebenfalls auf neue Freundschaften und wünscht sich, „[…] dass man trotzdem noch ein bisschen an die Hand genommen wird, auch wenn es ein Studium ist.“<br> Vor der Begrüßungsfeier konnten die Erstsemester den Info-Markt vor Ort besuchen. An 39 Ständen stellten sich verschiedene Angebote der Hochschule und studiennahe Organisationen der Stadt vor. Der offizielle Vorlesungsbeginn ist am kommenden Montag, dem 25. September.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 14:38:20 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Professorinnen und Professoren an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/neue-professorinnen-und-professoren-an-der-hochschule-osnabrueck-1/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für angewandte Wissenschaften bekommt Verstärkung in Lehre und Forschung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des Wintersemesters treten sieben neue Professorinnen und Professoren ihr Amt an der Hochschule Osnabrück an. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram begrüßt seine neuen Kolleginnen und Kollegen und freut sich über die neuen Impulse in Lehre und Forschung: „Wir ermutigen Sie dazu, den Herausforderungen der heutigen Zeit positiv zu begegnen und Lösungen für ein besseres morgen zu entwickeln. Sie haben die Chance, in Zusammenarbeit mit dem Kollegium und Ihren Studierenden, Wissenschaft und Gesellschaft nachhaltig zu prägen und Ihre Ideen in Kooperation mit der Wirtschaft in die Anwendung zu bringen. Wir schaffen dafür den notwendigen Rahmen und geben Ihnen sowohl die notwendige Freiheit als auch Unterstützung, um Ihre Vorhaben in die Realität umzusetzen.“</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Monika Strickstrock (Dentale Werkstofftechnologie und -analytik der Keramiken) und Prof. Dr.-Ing. Philip Niemeyer (Mechatronik) starten als Neuberufene an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. Außerdem übernimmt Dr.-Ing. Katrin Jahns dort die Verwaltung der Professur Metallkunde und Werkstoffanalytik. An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften nimmt Dr. Sara Marquard ihre Arbeit als Professorin für Pflegewissenschaft und Dr. Thuy Duong Oesterreich als Verwalterin der Professur Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistik, auf. Neu am Standort Lingen ist Prof. Dr.-Ing. Achim Breckweg, der als Professor für Fertigungstechnik die Fakultät Management, Kultur und Technik verstärken wird. Zudem wird am Institut für Musik Roland Riebeling zum Honorarprofessor für Schauspiel und Musical bestellt.</p>
<p>Mit Ende des Sommersemesters 2023 verabschiedet die Hochschule außerdem neun verdienstvolle Professoren in den Ruhestand: Prof Dr. Harald Grygo (Kommunikationswesen, landwirtschaftliche Beratung und Unternehmensführung), Prof. Dr. Wilhelm Michels (Metallurgie und Fertigungstechnologie), Prof. Dr. Jens Thomas (Landschaftsbau), Prof. Dr. Hans Adam (Volkswirtschaftslehre), Prof. Dr. Reiner Gromes (Chemie), Prof. Dr. Detlef Kaiser (Physik), Prof. Hubertus von Dressler (Landschaftsplanung und Landschaftspflege), Prof. Dr. Andreas Bettin (Zierpflanzenbau) und Prof. Dr. Arno Ruckelshausen (Physik). Nach 32 Jahren an der Hochschule Osnabrück und zahlreichen Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Unternehmen in der Region hinterlässt Ruckelshausen seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern folgenden Rat: „Haben Sie Mut, Dinge auszuprobieren und scheuen Sie nicht davor, um Unterstützung zu bitten. Kommunikation über alle Felder hinweg und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sind wichtig, um aktuellen Herausforderungen begegnen zu können und Studierende für die Welt von morgen auszubilden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 May 2023 13:54:41 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Wissenschaftler*innen besuchen den Campus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/05/internationale-wissenschaftlerinnen-besuchen-den-campus/</link>
                        <description>Was zeichnet den Lehr- und Forschungsstandort Osnabrück aus? Was bietet die Hochschule Osnabrück und unter welchen Voraussetzungen kann der Karriereweg HAW-Professur für mich interessant sein? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Samstag, den 20. Mai, rund 30 internationale Forschende aus 19 Ländern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die bereits alle in Deutschland lebenden Wissenschaftler*innen waren aus unterschiedlichen Städten Niedersachsens und aus Bremen angereist, um sich in Osnabrück untereinander auszutauschen und Einblicke in aktuelle Forschungsfelder zu bekommen. Neben einer Campus-Führung und dem Besuch der Innenstadt informierten sich die Teilnehmer*innen über die Karrieremöglichkeiten an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW). „Ich interessiere mich schon länger für eine Professur in Deutschland. Mir war bisher aber nicht bewusst, dass der Weg dorthin an einer HAW ganz anders aussehen kann als an einer Universität“, so Teilnehmerin Julianna Posey, Doktorandin aus den USA.<br> <br> <strong>Pilotprojekt der Länder Niedersachsen und Bremen</strong><br> Die Idee zu dieser Veranstaltung entstand in der Arbeitsgruppe Welcome Niedersachsen/Bremen, ein Zusammenschluss der Welcome Centers von Universitäten und Hochschulen beider Bundesländer. „Die große Resonanz hat uns sehr überrascht“, freut sich Aline Poniatowski vom Welcome Center der Hochschule Osnabrück, die die Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Osnabrück organisiert hat. „Offenbar haben wir hier einen Nerv getroffen.“</p>
<p><strong>Vernetzung steht im Vordergrund</strong><br> Neben fachlichem Input wurde natürlich auch die Möglichkeit der Vernetzung geboten. „Die Hochschule Osnabrück bietet für internationale Studierende bereits sehr viele Angebote, aber für die Gruppe der Doktorand*innen und Post-Docs fehlte es bisher an Vernetzungsmöglichkeiten. Neben dem neuen Osnabrücker Stammtisch <a href="/forschung/internationales/welcome-center/researchers-roundtable-netzwerkangebote-fuer-forschende/">Researcher’s Roundtable</a> bieten überregionale Veranstaltungen wie diese ganz neue Möglichkeiten des Austausches und tragen zur Sichtbarkeit der Hochschule Osnabrück in der Wissenschaftscommunity bei“, erklärt Poniatowski weiter.</p>
<p><strong>Internationalisierung durch Forschung</strong><br> Die Hochschule Osnabrück kommt international gut an und weckt immer wieder das Interesse an einem Forschungsaufenthalt in Osnabrück oder Lingen: „Internationale Forschende und deren wissenschaftliche Betreuer*innen in den Fakultäten tragen entscheidend zur Internationalisierung der Hochschule bei“, so Gunhild Grünanger, Leiterin des Centers for International Mobility der Hochschule Osnabrück. „Dank des neu gegründeten Welcome Centers können die Forschenden und die aufnehmenden Lehrpersonen nun an zentraler Stelle bei organisatorischen Fragen unterstützt werden. Um die Zahlen zu erhöhen, suchen wir aktuell nach Professor*innen, die möglicherweise bereits Kontakte ins Ausland pflegen und sich vorstellen können, internationale Wissenschaftler*innen zu betreuen.“<br> <br> Interessierte Lehrpersonen erhalten im Rahmen der neuen Inhouse-Veranstaltung <a href="https://eventhos.hs-osnabrueck.de/detail?sid=1376&amp;cHash=69d72c27dbc61c82e2df61f07196672e" target="_blank" rel="noreferrer">Researchers Welcome! Wie gelingt die Ansprache und Betreuung internationaler Wissenschaftler*innen?</a> am 10. Oktober weiterführende Informationen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong><br> Aline Poniatowski<br> Hochschule Osnabrück<br> Center for International Mobility<br> E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                        <pubDate>Wed, 17 May 2023 13:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Mitglieder im Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/05/neue-mitglieder-im-stiftungsrat-der-hochschule-osnabrueck-1/</link>
                        <description>Neu im obersten Gremium der Hochschule Osnabrück sind Prof. Dr. Dorit Schumann und Christian Gnaß. Prof. Dr. Joachim Metzner wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück stellt sich im Stiftungsrat neu auf. Die bisherige Vorsitzende Prof. Dr. Christa Cremer-Renz schied aus gesundheitlichen Gründen zum April aus dem Gremium aus. Ihren Posten übernahm kommissarisch Prof. Dr. Joachim Metzner, der nun für eine weitere Amtszeit vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Niedersachsen bestätigt wurde. Neu im obersten Gremium sind Prof. Dr. Dorit Schumann und Christian Gnaß, die ebenfalls vom MWK ihre Ernennungsurkunden erhielten. Aus dem Stiftungsrat scheiden Prof. Dr. Swetlana Franken und Dr. Andreas Mainka aus.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den neuen Mitgliedern Prof. Dr. Dorit Schumann und Christian Gnaß die erfolgreiche Arbeit im Stiftungsrat fortführen können. Wir haben für das oberste Gremium der Hochschule Osnabrück ausgewiesene Expert*innen gewinnen können und werden von der hohen Fachkompetenz der neuen Mitglieder in unserer weiteren Entwicklung sehr profitieren“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Prof. Dr. Dorit Schumann ist seit 2019 die Präsidentin der Hochschule Trier. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Abschluss Diplom-Kauffrau und promovierte 2000 im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt zum Dr. rer. pol.. Von 2001 bis 2004 war sie Unternehmensberaterin bei Schüllermann &amp; Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, bevor sie den Ruf als Professorin für Logistik am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Fulda annahm. Von 2006 bis 2009 war Dorit Schumann Studiendekanin des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Fulda sowie ab 2009 bis 2015 Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Fulda. Von 2016 bis 2019 war Professorin Schumann Vizepräsidentin für Internationales der German Jordanian University (Amman) bevor sie dann nach Trier wechselte. Sie ist seit 2020 Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).</p>
<p>Christian Gnaß ist CEO/Geschäftsführender Gesellschafter der emco Group (Erwin Müller GmbH) in Lingen. Er studierte an der London Business School SEP und war in seinen beruflichen Stationen zuerst Leiter Entwicklung und Produktion bei der Reboplastik GmbH Kalletal sowie später Vorstandsmitglied der PGAM Advanced Technologies AG. In den USA war Christian Gnaß President und COO der PGAM Corporation mit Sitz in Detroit. Er wirkte danach als Vorsitzender der Geschäftsführung der Benteler Maschinenbau und deren Tochterfirma PDE.</p>
<p>Hochschulpräsident Andreas Bertram dankte den ausgeschiedenen ehemaligen Mitgliedern für ihre wertvolle Arbeit im Stiftungsrat. „Christa Cremer-Renz hat besonders zuletzt als Stiftungsratsvorsitzende uns an der Hochschule hervorragend durch schwierige Jahre begleitet. Wir verdanken ihr sehr viel und ich möchte mich dafür herzlich bedanken“, erklärte Bertram.</p>
<p>„Swetlana Franken und Andreas Mainka haben ebenfalls viele Jahre im Stiftungsrat die Geschicke unserer Hochschule mit großem Engagement mitbestimmt. Auch dafür spreche ich im Namen der Hochschule meinen großen und herzlichen Dank aus“, so der Präsident.</p>
<p>Prof. Dr. Swetlana Franken wirkte zwei Amtszeiten im Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück, ihr Kollege Dr. Andreas Mainka drei. Prof. Dr. Christa Cremer-Renz ist in ihrer vierten Amtszeit aus dem Stiftungsrat ausgeschieden.</p>
<p>In seine dritte Amtszeit geht Stiftungsratsmitglied Prof. Dr. Joachim Metzner. Metzner promovierte an der Universität Tübingen und war anschließend in verschiedenen Tätigkeiten unter anderem an der Universität Kaiserslautern und an der Universität Koblenz-Landau aktiv. Von 1979 bis 2013 war er Professor für Sprachwissenschaft und Sprachpädagogik an der Fachhochschule Köln. Dort war er von 1989 bis 2012 Rektor beziehungsweise Präsident und langjähriger Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz. Insbesondere im Bereich der Internationalisierung hat er die Fachhochschule Köln während seiner Amtszeit hervorragend aufgestellt. Professor Metzner war und ist in zahlreichen hochschul- und wissenschaftspolitischen Ämtern aktiv. So war er vier Jahre Vizepräsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Außerdem war er Vorsitzender des Beirats des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung für Hochschulzulassung. Er bringt langjährige Erfahrungen und ausgezeichnete Netzwerke im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement ein.</p>
<p>Dem Stiftungsrat gehören weiter Professorin Dr. rer. pol. Nicole Böhmer als Vertreterin der Hochschule Osnabrück, Sabine Stöhr, Osnabrück, Geschäftsführerin und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim (IAV) sowie Ministerialrätin Birgit Clamor, Hannover, als Vertreterin des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), an.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 14:14:41 +0100</pubDate>
                        <title>46 Studierende der Hochschule Osnabrück erhalten StudyUp-Award </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/46-studierende-der-hochschule-osnabrueck-erhalten-studyup-award/</link>
                        <description>Insgesamt 26 Unternehmen, Organisationen, Verbände und Stiftungen zeichnen Absolventinnen und Absolventen aus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 6. März 2023) Wie kann der Nutri-Score beim Einkauf helfen? Warum ist es wichtig zu wissen, ob Fledermäuse im Winter aktiv sind und wie sieht ein geeignetes Notfallmanagement im Krankenhaus eigentlich aus? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigten sich Studierende der Hochschule Osnabrück, die nun bei den StudyUp-Awards ausgezeichnet wurden. Die Abschlussarbeiten stehen beispielhaft für die große thematische Bandbreite, die Praxisnähe sowie die gesellschaftliche Relevanz der geehrten Arbeiten. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Campus Haste der Hochschule Osnabrück übergaben die Stifterinnen und Stifter ihre Auszeichnungen an die jeweiligen Gewinnerinnen und Gewinner. Hochschulpräsident Andreas Bertram dankte allen Beteiligten: „Zum einen gratuliere ich den Studierenden, die mit tollen Arbeiten verdientermaßen einen Award erhalten haben. Gleichzeitig danke ich auch unseren Stifterinnen und Stiftern, die es unseren Studierenden ermöglichen, schon sehr früh praxisnahe Themen zu bearbeiten. Das zeichnet uns als Hochschule für angewandte Wissenschaften aus. Wir sind froh, dass wir schon seit Jahren viele bekannte Gesichter hier sehen und freuen uns natürlich gleichzeitig über die neuen Stifterinnen und Stifter.“<br> <br> <strong>Nutri-Score als Einkaufshilfe im Alltag</strong></p>
<p class="Default">„Ich war gerade dabei, meinen Tannenbaum abzuschmücken, als ich von meinem Award erfahren habe. Es war in dem Moment unerwartet, aber ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut,“ erläutert Anna Boortz, die für ihre Bachelorarbeit mit dem Thema „Die Gesundheits- und Ernährungskompetenz von jungen Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung“ im Studiengang Soziale Arbeit ausgezeichnet wurde. Boortz hat einen zum Teil standardisierten quantitativen Fragebogen genutzt und 40 junge Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung befragt. „Bei meinen Befragungen hatte ich eine Flipspackung dabei, weil hier der Nutri-Score abgebildet ist. Ich konnte unter anderem herausfinden, dass diese Farbskala für die Befragten eine gute Orientierungshilfe ist.“ Laut Bootz zeigen die Ergebnisse dieser Arbeit, dass eine Assistenz und Begleitung in einigen Bereich der Gesundheits- und Ernährungskompetenz unerlässlich seien.<br> Der Nutri-Score ist eine 5-stufige Farbskala, die direkt auf Lebensmittelverpackungen aufgedruckt ist. Hierdurch lässt sich der Nährwert von Lebensmitteln einer Produktkategorie auf einen Blick vergleichen.</p>
<p class="Default"><strong>Winteraktivität von Fledermäusen nachgewiesen&nbsp; </strong></p>
<p class="Default">Jan Felix Rennack, Masterabsolvent der Landschaftsarchitektur, beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der Zwergfledermaus. Dabei untersuchte er die Winteraktivität der häufigsten und weit verbreiteten Fledermausart in Deutschland und daraus resultierende Möglichkeiten zur Bestandserfassung. Fledermäuse verstecken sich gerne in Fassaden, sodass sie bei Gebäudesanierungen oder Abrissen gefährdet sind. Normalerweise sollten Behörden im Vorhinein prüfen lassen, ob sich Fledermäuse in den Gebäuden verstecken. Das ist insbesondere im Winter wichtig, wenn Fledermäuse hierzulande Winterschlaf halten und daher noch schlechter in der Lage sind, die Flucht zu ergreifen. Ein Nachweis über Spuren wie Kot ist zu dieser Jahreszeit aber schwierig, da die Tiere dann kaum fressen. „Bislang ist man davon ausgegangen, dass sich Überwinterungsplätze der Zwergfledermaus am besten im Spätsommer feststellen lassen, wenn die Tiere vor geeigneten Quartieren auf und ab schwärmen. Durch eine Methode, die ich in Osnabrück erprobt und weiterentwickelt habe, konnte ich aber bestätigen, dass die Zwergfledermäuse auch im Winter so ein Verhalten zeigen.“ Rennack hatte zuvor bereits durch eine Online-Umfrage ermittelt, dass die Mitarbeitenden von Naturschutzbehörden nicht immer über die Quartiere von Zwergfledermäusen Bescheid wissen. Hier muss aus seiner Sicht bessere Aufklärung geschaffen werden.<br> <br> <strong>Verbesserungspotenziale beim Notfallmanagement im Krankenhaus aufgedeckt</strong></p>
<p class="Default">„Ich habe die Daten von Patienten, die im Krankenhaus reanimiert wurden, analysiert und zudem eine darauf zugeschnittene Befragung von Mitarbeitenden mittels Fragebögen durchgeführt“, erläutert Matthias Bünte, der für seine Masterarbeit „Notfallmanagement im Krankenhaus“ ausgezeichnet wurde. Er konnte ermitteln, dass eine Vielzahl an Patientinnen und Patienten zu spät aufgefunden und reanimiert wurden, sodass die Reanimation scheiterte. „Die Befragungen haben unter anderem ergeben, dass teilweise Unsicherheit bei der Einschätzung des Gesundheitszustandes der Betroffenen herrschte. Außerdem auch beim Umgang mit geeigneten Notfallutensilien. Ich konnte in meiner Masterarbeit Lösungsansätze entwickeln, um dies zukünftig zu vermeiden“, sagt Bünte, der seinen Master Versorgungsforschung und -gestaltung erfolgreich an der Hochschule Osnabrück abgeschlossen hat.<br> <br> <strong>Stifterinnen und Stifter aus verschiedensten Branchen unterstreichen thematische Bandbreite</strong><br> <br> Zu den Stifterinnen und Stiftern gehören Bauunternehmen, Verbände und Institutionen aus dem sozialen Bereich oder privatwirtschaftliche Unternehmen und Stiftungen, wie zum Beispiel der Bund deutscher Landschaftsarchitekten, die Dieter Fuchs Stiftung oder die Gauselmann Group. Zudem gibt es noch Awards, die von einem Zusammenschluss unterschiedlicher regionaler Kommunen vergeben werden. Eine Besonderheit sind die Auszeichnungen für Künstlerinnen und Künstler vom Institut für Musik. Sie wurden dabei nicht für eine Abschlussarbeit ausgezeichnet, sondern für ihre Leistungen auf der Bühne.<br> „Bei den StudyUp-Awards gibt es keine Rangliste, weil die Abschlussarbeiten thematisch überhaupt nicht miteinander zu vergleichen sind. Unser Ziel ist es vielmehr, dass nach den Awards der Austausch zwischen Studierenden und Stifterinnen und Stiftern bestehen bleibt – viele Beispiele aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass uns das gelingt“, erklärt Jan Lukaßen, Leiter Hochschulförderung der Hochschule Osnabrück.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 08:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Verstärkung für Lehre und Forschung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/verstaerkung-fuer-lehre-und-forschung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Begrüßung der neuen Professorinnen und Professoren an Niedersachsens größter Hochschule für Angewandte Wissenschaften </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Vier neue Professorinnen und Professoren treten zum Start des Sommersemesters ihr Amt an der Hochschule Osnabrück an. „Ich lade Sie dazu ein, die Entwicklung unserer Hochschule in Lehre und Forschung weiter voranzutreiben. Nutzen Sie die Gestaltungsfreiheit Ihrer Professur, um gemeinsam mit den Studierenden die Wissenschaft und Gesellschaft von morgen aktiv mitzugestalten”, begrüßt der Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram den neuen Zuwachs im Kollegium.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard">An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften starten zwei neue Professoren. Prof. Dr. Jan-David Liebe wird dort künftig im Bereich „Digital Society“ und Dr. Enno Ruppert im Bereich „Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften“ lehren und forschen. Neu am Standort Lingen ist Prof. Dr. Michael Schuricht, der als Professor für „Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensführung in digitalisierten Arbeitswelten“ an der Fakultät Management, Kultur und Technik beginnt. Prof. Dr. Stephanie Hoy wird als Professorin für „Bildung und Beratung im Kontext der Nachhaltigkeit“ das Team der Ökotrophologie an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken. „Ich freue mich darauf, meine Herzensthemen an die Studierenden weiterzugeben. Ich möchte sie dazu ermutigen und befähigen, in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs mutig und neugierig zu sein, eine eigene Haltung zu entwickeln und zu vertreten“, so Hoy.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard">Mit Ende des Wintersemesters 2022/23 sind außerdem elf Professorinnen und Professoren in den Ruhestand gegangen. Verabschiedet wurden Prof. Irmgard Brockmann (Musiktheorie und Gehörbildung), Prof. Dr. Eberhard Wißerodt (Konstruktion, Maschinenelemente und Materialfluss), Prof. Dr. Bernd Ruping (Theaterpädagogik und Darstellende Kommunikation), Prof. Dr. Ralf Westerbusch (Produktionstechnik und produktionsorientierte Managementsysteme), Prof. Dr. Bernhard Adams (Umformtechnik und Werkzeugmaschinen), Prof. Dr. Helmut Meuser (Bodensanierung und Bodenschutz), Prof. Dr. Eckart Buckow (Hochspannungstechnik und elektrische Energieanlagen), Prof. Dr. Henning Schacht (Baumschule und Gehölzkunde), Prof. Dr. Norbert Tonner (Steuerrecht und Wirtschaftsprivatrecht), Prof. Dr. Shirley Aunert-Micus (Wirtschaftsrecht, insbesondere Privat-, Handels- und Gesellschaftsrecht) und Prof. Dr. Ursula-Eva Wiese (Wirtschaftsprivatrecht, insbesondere Arbeitsrecht). „Ergreifen Sie die Chance, durch Forschung die Lehre weiterzuentwickeln und nutzen Sie Kooperationen, um das erlangte Wissen in der Praxis anzuwenden“, übergibt Wiese ihr Amt an die Nachfolge.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 18:50:31 +0100</pubDate>
                        <title>Vizepräsident*innen der Hochschule Osnabrück wiedergewählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/02/vizepraesidentinnen-der-hochschule-osnabrueck-wiedergewaehlt/</link>
                        <description>Personell unverändert und mit Kontinuität in den Ressorts startet das Präsidium der Hochschule Osnabrück in die neue Amtszeit. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Präsidium der Hochschule Osnabrück startet in diesen Tagen in seine neue Amtszeit. Als Vizepräsidentin wiedergewählt wurde Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden die Vizepräsidenten Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen, und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. „Wir freuen uns sehr, mit Kontinuität im Präsidium und somit mit Andrea Braun von Reinersdorff, Bernd Lehmann und Ingmar Ickerott als Präsidiums-Team unseren landes- und bundesweiten Platz in der Spitzengruppe der HAWs zu festigen und weiter auszubauen“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Mit den Ressorts Digitalisierung sowie Internationalisierung werden wir die beiden Megazukunftstrends ‚KI und Digitalisierung‘ und ‚Einwanderung und Sicherstellung des Fachkräftebedarfs‘ gezielt in den Blick nehmen. Die Kernaufgabe im Ressort Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung wird es sein, eine geeignete Form für das eigenständige Promotionsrecht für HAWs gemeinsam mit dem MWK zu erarbeiten. Wir freuen uns, dass der Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Bundesländern nun angegangen wird. Die Hochschule Osnabrück plädiert hier für mutige Lösungen“, erläutert der Hochschul-Präsident.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> <br> <strong>Unveränderter Zuschnitt der Ressorts</strong><br> Die Zuschnitte der Ressorts der gewählten Vizepräsidenten bleiben bestehen. Prof. Dr. An-drea Braun von Reinersdorff wird weiterhin neben ihrer Fakultät den Bereich Internationalisierung verantworten. Prof. Dr. Ingmar Ickerott leitet neben seiner Fakultät das Ressort Digitalisierung und Prof. Dr. Bernd Lehmann ist für das Ressort Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung zuständig.<br> Das Präsidium komplettieren neben Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram noch der hauptberufliche Vizepräsident Dr. Lars Kulke (Organisation und Management) und Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Vizepräsident für den Bereich Studium und Lehre. Die Amtszeit der wiedergewählten Vizepräsidenten beträgt vier Jahre.</p>
<p><strong>Zur Person: Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff</strong><br> Andrea Braun von Reinersdorff, Jahrgang 1966, studierte Wirtschaftspädagogik an den Universitäten Mannheim und Nürnberg. Sie promovierte 2001 auf dem Gebiet des strategischen Krankenhausmanagements an der Universität Bayreuth zum Dr. rer. pol.. Im Zeitraum 1993 bis 2001 war sie beruflich tätig als Geschäftsführende Assistentin am Betriebswirtschaftlichen Institut (BWI) der FAU Erlangen-Nürnberg sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth. 1999 übernahm sie die Verwaltungsprofessur und 2001 die Vollprofessur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Krankenhausmanagement, insbesondere Personalmanagement an der Hochschule Osnabrück. Seit 2019 ist Prof. Dr. Braun von Reinersdorff Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Vizepräsidentin für Internationales. Sie ist an vielen weiteren Hochschulen als Gastwissenschaftlerin erfolgreich tätig. So lehrte sie unter anderem an der Universität Hamburg und der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie ist zudem wissenschaftliche Leiterin des Gesundheitscampus Osnabrück. Ihre wissenschaftliche Expertise ist in vielen Institutionen und Einrichtungen gefragt. So ist Prof. Braun von Reinersdorff Aufsichtsratsmitglied von DIOS - Diakonie Osnabrück Stadt und Land, Vorstand des Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft e.V. (GewiNet), Mitglied der Ständigen Kommission der LandesHochschulKonferenz (LHK) Niedersachsen für Internationales, Mitglied der Ständigen Kommission der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für Medizin und Gesundheitswissenschaften und auch Mitglied des Vorstands der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte e.V. Ihre Forschung konzentriert sich auf den Bereich Gesundheitswirtschaft, indem sie auch international als Gutachterin in verschiedensten Vorhaben tätig ist.</p>
<p><strong>Zur Person: Prof. Dr. Bernd Lehmann</strong><br> Bernd Lehmann, Jahrgang 1960, studierte Agrarwissenschaften an der TU München. Dort promovierte er am Standort Weihenstephan der TU mit dem Thema „Einfluss der Gruppenhaltung mit Abruffütterung auf das Verhalten von Sauen im Vergleich zu Einzelhaltung und Gruppenhaltung mit Einzelfressständen“ zum Dr. agr.. Anschließend war er insgesamt acht Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik in Freising – Weihenstephan sowie am Fachgebiet Agrartechnik der Universität Gesamthochschule Kassel – Witzenhausen tätig. Seit 1995 ist er Professor für Landtechnik an der Hochschule Osnabrück und seit 2011 Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sowie Vizepräsident der Hochschule Osnabrück (Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung). Bernd Lehmann ist Gutachter im Rahmen von Evaluationen und Akkreditierungen (auch international) und zudem Mitglied in diversen landwirtschaftlichen und landtechnischen Vereinigungen (DLG, KTBL, VDI-MEG, ALB).</p>
<p><strong>Zur Person: Prof. Dr. Ingmar Ickerott</strong><br> Ingmar Ickerott, Jahrgang 1976, studierte Betriebswirtschaftslehre mit Studienrichtung Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück. Anschließend absolvierte er erfolgreich ein Promotionsstudium der Betriebswirtschaftslehre und promovierte 2007 am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Osnabrück zum Dr. rer. pol. mit dem Thema Agentenbasierte Simulation für das Supply Chain Management. Bis 2010 war Ickerott in unterschiedlichen Positionen tätig. Er war Unternehmensberater der accenture GmbH, Kronberg i. Ts., Senior Project Manager in der arvato distribution GmbH | technology, Versmold sowie Leiter Solution Design bei der Bertelsmann AG. Seit dem Jahr 2010 hat er die Professur für Betriebswirtschaftslehre insb. Logistikmanagement an der Hochschule Osnabrück inne. Seit 2019 ist er Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik am Standort Lingen und Vizepräsident der Hochschule für Digitalisierung. Prof. Ingmar Ickerott ist Vorstandsmitglied im Wirtschaftsverband Emsland e.V. und dem ELAN e.V., Mitglied in der Wirtschafsvereinigung Grafschaft Bentheim sowie bereits seit 2004 Mitglied der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Seine Forschung konzentriert sich auf die Bereiche Logistikmanagement und Produktionsmanagement.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 16:54:30 +0100</pubDate>
                        <title>Ehrensenator Dipl.-Ing. Erwin Uhrmacher verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/12/ehrensenator-dipl-ing-erwin-uhrmacher-verstorben/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück trauert um Ehrensenator Dipl.-Ing. Erwin Uhrmacher, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erwin Uhrmacher hat als ehemaliger leitender Baudirektor beim Staatshochbauamt Osnabrück maßgeblich die bauliche Entwicklung der damaligen Fachhochschule Osnabrück geprägt.</p>
<p>Die ersten Gebäude am heutigen Campus Westerberg (Gebäude AA und AB) sind in der Verantwortung von ihm entstanden. Es war sein erstes großes und eigenverantwortliches als Gesamtwerk geplantes, betreutes und gebautes Objekt. Hier und am Standort Haste hat er über Jahre in seiner Funktion die Entwicklung der Liegenschaften begleitet. Er war „Kümmerer“ und Ratgeber aller mit der Planung, dem Bau, dem Umbau und der Erhaltung der Hochschulgebäude zusammenhängenden Fragen.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück verdankt Erwin Uhrmacher sehr viel. „Soweit Identität von Hochschule sich auch und besonders auf ihre Gebäude bezieht, trägt diese Identität in großen Teilen seine Handschrift“, schrieb der ehemalige Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen 1996 in der Hochschulzeitung „FH-Aktuell“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der FH. Erwin Uhrmacher ging es stets um das langfristige Gesamtwohl des Campus unter Wahrung der Identität und der jedem guten Gebäude innewohnenden inneren Würde. Im Jahre 1996 wurde er aufgrund seines Engagements und seiner Verdienste für die Hochschule als Ehrensenator berufen.</p>
<p>Wir trauern mit seiner Familie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 17:08:27 +0100</pubDate>
                        <title>Vanille und Pfeffer made in Osnabrück: Eröffnung des Forschungszentrums „Agrarsysteme der Zukunft“ der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/vanille-und-pfeffer-made-in-osnabrueck-eroeffnung-des-forschungszentrums-agrarsysteme-der-zukunft-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Indoorfarm mit Dachgewächshaus ermöglicht klimaunabhängigen Anbau von bislang nicht regional produzierbaren Lebensmitteln in urbanen Räumen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 29. November 2022). Bislang kommt Vanille zumeist aus Regionen um den Indischen Ozean zu uns und auch Pfeffer wird bis heute nach Europa importiert. Das soll sich nun ändern, denn im Forschungszentrum „Indoorfarm - Agrarsysteme der Zukunft“ am Campus Haste der Hochschule Osnabrück werden ab jetzt neue, zukunftsorientierte und nachhaltige Anbaumöglichkeiten für diese und viele weitere Kräuter- und Gemüsepflanzen erforscht. Professor Dr. Andres Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, unterstreicht bei der Eröffnung die Bedeutung des Neubaus: „Es ist ein Vorzeigeprojekt, weil wir zum einen wichtigen Fragen für unsere Gesellschaft und der Welt für morgen nachgehen. Zum anderen ist auch die Art und Weise beispielhaft für unseren Lehr- und Forschungsauftrag: Lehrende und Studierende arbeiten eng mit der Praxis zusammen, um Ideen daraus zu generieren. Das verdeutlicht unseren Mehrwert als Hochschule für Angewandte Wissenschaften.“&nbsp;</p>
<p class="Default">Maßgeblich verantwortlich dafür, dass die Indoorfarm nun an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück steht, ist Professor Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück. Er hatte vor rund sechs Jahren mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Sebastian Deck und dem Team der Forschungsgruppe „Growing Knowledge“ die Idee für das Gebäude entwickelt: „Mich erfüllt es mit Stolz, dass wir das Gebäude heute offiziell einweihen. Unser Antrieb war immer, dass wir von der Pflanze aus denken. Das heißt, wir wollen absolut ideale Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen generieren. Das unterscheidet uns auch von vielen weiteren Ansätzen, die sich weltweit positioniert haben.“ Gemeinsam mit seinem Team wird Ulbrich in der Indoorfarm daran arbeiten, neue, klimaunabhängige Anbaumethoden für die Gemüseproduktion in urbanen Räumen, also auf wenig Fläche, zu entwickeln. Auch Studierende werden beteiligt sein.<br> <br> <strong>Sechs Indoorkammern und ein Dachgewächshaus ermöglichen jahreszeitunabhängigen Anbau</strong>&nbsp;<br> <br> Im Erdgeschoss des neuen Forschungszentrums befinden sich sechs getrennte Indoorfarm-Kammern, in denen der Anbau unterschiedlicher Gemüse- und Gewürzpflanzen erforscht wird. Die einzelnen Kammern sind so konzipiert, dass eine effiziente Flächennutzung in die Höhe (sogenanntes Vertical Farming) ermöglicht wird. Darüber hinaus lassen sich alle notwendigen Umweltfaktoren wie Licht, Temperatur, CO<sub>2</sub>-Gehalt, Wasser sowie Nährstoffe genau kontrollieren und steuern. Dies führt zu einer verlässlichen, wetterunabhängigen Produktqualität. So kann außerdem erforscht werden, wie viel Licht und wie viele Nährstoffe für den optimalen Anbau einer jeden Pflanze notwendig sind. Auf dem Dach des Forschungszentrums steht ein 160 Quadratmeter großes Dachgewächshaus, in dem ebenfalls verschiedene Kulturarten erforscht werden – unter anderem bereits meterhoch gewachsene Vanille- und Pfefferpflanzen. Eine Besonderheit: „Man sieht an einer Pfefferpflanze Blüten, Blüten mit weiterentwickelten Pfefferkörnern und erntereife Ähren – das ist in den ursprünglichen Anbauländern in dieser Form sehr selten zu beobachten“, verdeutlicht Ulbrich. Es gehe jedoch nicht nur darum exotische Pflanzen anzubauen, sondern auch darum, das neue Wissen an die Anbauländer weiterzugeben. Pfeffer und Vanille sind zudem erst der Anfang von vielen weiteren Kulturen, die hier zukünftig angebaut werden – unter anderem Süßkartoffeln, Salate und viele weitere Gemüsepflanzen.</p>
<p class="Default"><strong>Effiziente Energienutzung dank intelligentem Kreislaufsystem </strong><br> <br> Im neuen Forschungszentrum wird nicht nur an den idealen Anbaubedingungen verschiedenster Gemüse geforscht. Auch das Thema nachhaltige Energienutzung in Indoorfarmen nimmt das Forschungsteam um Ulbrich und Deck in den Blick. „Der Kubus ist mit einem intelligenten Energiekreislaufsystem ausgestattet, das die Anzuchtkammern der Indoorfarm mit dem gläsernen Gewächshaus auf dem Dach verbindet. Wir wollen beispielsweise die Energie der LEDs der Kammern im Erdgeschoss für die Wärme im Dachgewächshaus nutzen“, so Deck. „Für all die Forschungsprojekte werden wir mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten weiteren Fachbereichen der Hochschule zusammenarbeiten. Außerdem sind bereits einige Unternehmen aus der Region daran beteiligt, viele weitere haben Interesse angemeldet“, erläutert Ulbrich. Das Ziel für alle: zu erforschen, wie Indoorfarmen zukünftig in urbanen Räumen genutzt werden können und damit die Lebensmittelversorgung von morgen klimaunabhängig zu sichern.<br> <br> Der Bau wurde&nbsp;finanziert&nbsp; aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro, Landesmitteln von rund 1,4 Millionen Euro und Eigenmitteln der Hochschule.&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Dr. Andreas Ulbrich&nbsp;<br> Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück&nbsp;<br> und Leiter des Forschungszentrums „Agrarsysteme der Zukunft“&nbsp;<br> 0541 969- 5116&nbsp;<br> <a href="mailto:a.ulbrich@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ulbrich@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gleich drei „Professoren des Jahres 2022“ lehren an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/gleich-drei-professoren-des-jahres-2022-lehren-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Mit dem bundesweiten Preis zeichnet die UNICUM Stiftung Professorinnen und Professoren aus, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Erfolg: Im deutschlandweiten Wettbewerb „Professor des Jahres“ der UNICUM Stiftung kommen gleich drei von insgesamt zwölf ausgezeichneten Lehrenden von der Hochschule Osnabrück. Keine andere Hochschule hat das geschafft. Neben Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer, der in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik den Titel „Professor des Jahres 2022“ holte, konnten sich Prof. Dr. Heiner Westendarp (Kategorie Medizin/Naturwissenschaften) und Prof. Dr. Christof Radewagen (Kategorie Geistes-/Gesellschafts-/Kulturwissenschaften) den zweiten Platz sichern. Der Preis würdigt jährlich Lehrende in vier Kategorien, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen.</p>
<p>„Ich bin dankbar, dass die Studierenden meine Arbeit so sehr schätzen“, freut sich Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer über die Auszeichnung. Der Professor für Produktions- und Fertigungstechnik sowie Qualitätsmanagement lehrt seit 12 Jahren am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. „Wegbegleiter der Studierenden in den Berufseinstieg oder in der Karriereentwicklung zu sein, ist für mich die Grundlage meiner Berufung.“ So hat Sauer beispielsweise das Format „Lange Nacht der Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung“ ins Leben gerufen, in dem Ergebnisse studentischer Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert werden.</p>
<p><strong>Bemerkenswertes Engagement über das Studium hinaus</strong></p>
<p>Mit einem Alumni-Netzwerk setzt sich Sauer auch nach dem Studium für seine Absolvierenden ein. Mit diesem bemerkenswerten Engagement habe er die Jury überzeugen können, begründet diese seine Top-Platzierung. „Das Besondere an Professor Sauer ist, dass er für seine Lehre und die Studierenden brennt“, beschreibt Wirtschaftsingenieur-Student Marcel Wiesmann seine Lehre. „Das wird unter anderem in seinen spannenden Vorlesungen, der Vermittlung von Industriekontakten und Praktikumsplätzen oder seiner erstklassigen Betreuung der Industriellen Fallstudien sichtbar.“</p>
<p>Viel Leidenschaft für den Erfolg ihrer Studierenden zeichnet auch die beiden Zweitplatzierten der Hochschule Osnabrück im Bundeswettbewerb zum Professor des Jahres aus. Prof. Dr. Christof Radewagen, Professor für Handlungstheorien und Methoden der Sozialen Arbeit, liegt die Kinder- und Jugendhilfe, und hier vor allem der Kinderschutz, besonders am Herzen. Um Studierende für die vielfältigen Facetten einer Kindeswohlgefährdung praxisnah zu sensibilisieren, erarbeitet er in seinen Lehrveranstaltungen unter anderem Lösungsansätze für reale Fälle. Radewagen ist außerdem Leiter des Kinderschutz-Kompetenzzentrums und war Mitglied der Niedersächsischen Lüdge-Kommission, die nach den Missbrauchsfällen auf dem Campingplatz Lügde-Elbrinxen eine Kinderschutzmatrix veröffentlichte.</p>
<p>Mit Prof. Dr. Heiner Westendarp hat außerdem erstmals eine Professur aus den Agrarwissenschaften eine Auszeichnung erhalten. Der Professor für Tierernährung hat als Zweitbester in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin abgeschnitten. Bekannt ist er an der Hochschule für die zahlreichen landwirtschaftlichen Kooperationsbetriebe, die er in Lehre und Forschung integriert. So bietet er vor allem Projekt- und Abschlussarbeiten sowie kooperative Promotionen an, die entweder direkt in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen stattfinden oder die er im Rahmen eines Forschungsvorhabens zu vergeben hat.</p>
<p><strong>Praxisnahe Ausbildung als Erfolgsfaktor</strong></p>
<p>„Dass wir in gleich drei Kategorien erfolgreich waren, ist eine große Anerkennung für die Hochschule und auch eine schöne Wertschätzung seitens unserer Studierenden“, freut sich der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Alexander Schmehmann. „Es zeigt uns aber auch, dass wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit unserem Ansatz erfolgreich sind, unsere Studierenden praxisnah und in engem Dialog mit unserem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld auszubilden.“</p>
<p>Der Wettbewerb „Professor des Jahres“ der UNICUM Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Rektors der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Ulrich Radtke, ermittelt die Preisträgerinnen und Preisträger. Die UNICUM Stiftung vergibt die Auszeichnung seit 2006.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2022 15:11:38 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erhält Auszeichnung für Chancengleichheit und Vielfalt  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/hochschule-osnabrueck-erhaelt-auszeichnung-fuer-chancengleichheit-und-vielfalt/</link>
                        <description>Das Prädikat TOTAL-E-QUALITY bescheinigt der Hochschule chancengerechte Personal- und Organisationspolitik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">„Chancengleichheit ist ein fester Bestandteil und eine immerwährende Herausforderung für unsere Organisationskultur. Die Auszeichnung bestätigt unser nachhaltiges Engagement bei der Verankerung und beim Ausbau von Vielfalt innerhalb der Hochschule“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram über den Erhalt des Prädikats TOTAL-E-QUALITY. Das Prädikat bescheinigt der Hochschule Osnabrück vorbildliche an Chancengleichheit und Vielfalt orientierte Personal- und Organisationspolitik und ist ein bundesweit anerkanntes Messinstrument für die Gestaltung einer chancengerechten Arbeitskultur.</p>
<p class="01Standard">Hinter dem Prädikat steht der gleichnamige Verein TOTAL-E-QUALITY, der die erfolgreiche Etablierung und kontinuierliche Aufrechterhaltung von Chancengleichheit und Vielfalt innerhalb einer Organisation verfolgt. Die gesetzten Schwerpunkte liegen in den Bereichen Förderung von Frauen in Führungspositionen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der chancengerechten Personalbeschaffung und -entwicklung. Dafür zeichnet der Verein jährlich Organisationen und Unternehmen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung aus, die ein beispielhaftes Handeln in diesen Bereichen aufweisen.</p>
<p class="01Standard"><strong>Selbstcheck mit Impulsen zur Weiterentwicklung </strong></p>
<p class="01Standard">Das Prädikat beruht auf einem freiwilligen Selbstcheck mit Jurybewertung und wird für drei Jahre vergeben. Betrachtet werden nicht nur quantitative Daten, wie der Frauenanteil, sondern auch die Qualität der Bemühungen. „Für den Erhalt der Auszeichnung mussten wir in unserem Antrag darlegen, wie Chancengleichheit und Vielfalt in der Hochschule verankert sind und gelebt werden – unsere Haltungen, Strategien, Maßnahmen und deren Controlling“, so Berit Blawert, Referentin der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="01Standard">Eine unabhängige Jury prüft die Bewerbungsunterlagen und entscheidet über die Vergabe des Prädikats. Der Antrag der Hochschule Osnabrück war erfolgreich. „In allen Aktionsfeldern kann die Hochschule Osnabrück bereits umfangreiche Aktivitäten vorweisen. Sie arbeitet kontinuierlich daran, Chancengleichheit strukturell zu verankern sowie zunehmend mehr Statusgruppen und Diversitätsdimensionen in den Blick zu nehmen“, heißt es in der Jurybewertung.</p>
<p class="01Standard">Für die zentrale Gleichstellungsbeauftragte, Bettina Charlotte Belker, bedeutet die Auszeichnung neben Anerkennung zugleich auch Ansporn: „Unser Ziel ist es, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich alle, ungeachtet ihrer persönlichen und sozialen Merkmale, respektvoll und gleichgerecht behandelt fühlen. Aufgrund der umfassenden Selbstreflexion stellt TOTAL-E-QUALITY ein ideales Messinstrument für die Gleichstellungsarbeit der Hochschule dar und gibt Impulse zur Weiterentwicklung.“</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Berit Blawert<br> Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück<br> E-Mail: <br> Telefon: 0541 969-3055</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 15:46:21 +0100</pubDate>
                        <title>Mein Weg zur Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/mein-weg-zur-professur-an-einer-hochschule-fuer-angewandte-wissenschaften/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück lädt alle Interessierten am 25. November zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Berufsfeld HAW-Professur ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="02Fett">Professur, aber nicht an einer Universität – wie geht das denn? Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) – bisher bekannt als Fachhochschulen bzw. FHs – bieten ebenfalls interessante und vielfältige Möglichkeiten, das Karriereziel Professor*in zu erreichen. Am Freitag, den 25. November, lädt die Hochschule Osnabrück ab 16 Uhr in ihren Neubau „Plektrum“ am Westerberg zur Veranstaltung „Mein Weg zur HAW-Professur“ ein, um über das Berufsfeld zu informieren. Die Veranstaltung ist Teil einer Informationsreihe der UAS7-Hochschulen, einem Zusammenschluss von sieben forschungsstarken Hochschulen in Deutschland. Gemeinsam zeigt das UAS7-Netzwerk in ihren sogenannten Roadshows auf, was eine Professur an einer HAW ausmacht, wie man fehlende Bausteine der Qualifikation erwerben kann und welche Unterstützungsangebote es gibt.</p>
<p class="02Fett">„Uns ist bewusst, dass der Karriereweg HAW-Professur noch recht unbekannt ist“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Aus diesem Grund wollen wir mit unserer Veranstaltung umfassend darüber informieren, was für Einstellungsvoraussetzungen und Aufgabenbereiche eine HAW-Professur hat und wie sich diese von einer Professur an einer Universität unterscheiden.“ Ein wesentliches Merkmal sei hier die Praxisnähe. HAWs legen ihren Fokus auf die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Berufserfahrung stellt aus diesem Grund ein essenzielles Einstellungskriterium dar. Die Lehre zeichnet sich durch das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für die Praxis mit den Studierenden aus. Das Ziel liegt in dem unmittelbaren Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft. „Wir suchen engagierte und visionäre Menschen, die die große Gestaltungsfreiheit einer Professur schätzen und gemeinsam mit den Studierenden unsere Gesellschaft durch Lehre und Forschung nachhaltig prägen“, so Bertram.</p>
<p class="02Fett"><strong>Aus eigener Erfahrung berichten </strong></p>
<p class="02Fett">Was beinhaltet eine praxisnahe Lehre? Kann ich neben der Lehre auch forschen? Wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren? Diese und weitere Fragen werden von Vertreter*innen aus Lehre, Personalwesen und Hochschulleitung sowie der Studierendenschaft in interaktiven Vorträgen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen beantwortet. Ein Highlight des Programms wird die Talkrunde mit neuen und berufserfahrenen Professor*innen sein, die von ihrem persönlichen Weg zur HAW-Professur sowie ihrem Lehralltag berichten. Beteiligt ist hier unter anderem Prof. Dr. Shoma Berkemeyer. Sie ist seit 2019 als Professorin für Ernährungswissenschaften an der Hochschule Osnabrück tätig und erinnert sich noch gut an die Zeit vor ihrer Berufung: „Ich war über drei Jahre ziemlich gestresst. Ich hatte Vollzeit eine Professur in Vertretung inne und habe parallel an fünf Berufungsprozessen teilgenommen. Dies benötigte damals viel Kraft, Ausdauer, Glaube an mich selbst sowie Optimismus. Mir hätten damals solche Angebote wie die Roadshow sehr weitergeholfen.“ Auch wenn der Weg zum Ziel nicht einfach war, würde Berkemeyer sich jederzeit wieder für die HAW-Professur entscheiden: „Zu Lehren sowie gemeinsam mit jungen Leuten zu Forschen und Dinge wachsen zu sehen, dazu habe ich mich immer berufen gefühlt – und jetzt lebe ich meine Berufung. Ich genieße die Freiheitsgrade, die ich in der Lehre und Forschung habe und sehe viel Potenzial in der Zusammenarbeit mit lokalen, nationalen und internationalen Unternehmen sowie Partnerhochschulen.”<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Auf der <a href="/roadshow-haw-professur/">Webseite zur Veranstaltung</a> gibt es nähere Informationen zu der Roadshow „Mein Weg zur HAW-Professur“ am 25. November an der Hochschule Osnabrück. Dort können sich interessierte Personen bis zum 14. November zur kostenlosen Veranstaltung anmelden.</p>
<p><em><strong>Zum UAS7-Netzwerk:</strong> Sieben forschungsorientierte deutsche Hochschulen mit starker internationaler Ausrichtung (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Hochschule Bremen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Technische Hochschule Köln, Hochschule München, FH Münster und Hochschule Osnabrück) haben sich zum Netzwerk „Seven Universities of Applied Sciences – Alliance for Excellence“ (UAS7) zusammengeschlossen. Die UAS7-Hochschulen erarbeiten gemeinsam Qualitätsstandards für Studium und Lehre, fördern den nationalen und internationalen Austausch in der Wissenschaft und unterstützen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 15:26:40 +0200</pubDate>
                        <title>Wir trauern um Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/10/wir-trauern-um-prof-dr-hans-ulrich-holst/</link>
                        <description>Plötzlich und unerwartet müssen wir Abschied nehmen von unserem Kollegen Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst. 
Wir sind tief bestürzt, denn noch vor wenigen Tagen saßen wir mit ihm an der Hochschule zusammen und diskutierten engagiert Belange von Lehre und Forschung. Er hinterlässt eine große Lücke an unserer Fakultät, wir werden ihn schmerzlich vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst war seit dem Jahr 2005 an der Hochschule Osnabrück Professor für Financial Controlling, Rechnungswesen und Management. Sein umfassendes Praxiswissen schätzten die Studierenden sehr, da er zuvor viele Jahre in leitenden Positionen im Bertelsmann-Konzern sowie als Bereichsleiter Controlling für RTL in Köln tätig war. Seine sehr guten Kontakte in die Wirtschaft konnte er immer wieder dazu nutzen, mit Praktiker*innen hochspannende Seminare für seine Studierenden anzubieten. Hans-Ulrich Holst hat über viele Jahre Kooperationen zwischen dem Master Controlling und Finanzen mit den Unternehmen CLAAS, Grimme, apetito, Solarlux und anderen regionalen Firmen intensiv gepflegt. Diese umfangreichen Kontakte in die Wirtschaft waren eine wichtige Voraussetzung, um zu erkennen, welche Veränderungen es gibt und wie man die Lehre entsprechend anpassen und modernisieren kann. Die Studierenden schätzten sein gutes Netzwerk in die Wirtschaft, das ihnen an vielen Stellen berufliche Perspektiven geboten hat. Sein pragmatisches Vorgehen in der Lehre, Lösungen für fachliche Fragestellungen aus der Praxis wissenschaftlich anzugehen, trug zur Profilierung seiner Lehre bei.</p>
<p>Hans-Ulrich Holst war für seine Studierenden da. Er nahm ihre Bedürfnisse ernst und unterstützte sie bei ihren Aufgaben in Vorlesungen und Seminaren. Ja, er war anspruchsvoll und hat diese hohe Qualität auch von den Studierenden erwartet. Halbe Sachen waren nicht seins. Seine Studierenden beschreiben ihn als nahbaren, verlässlichen Professor, mit dem sie auf Augenhöhe arbeiten konnten. Sie vertrauten ihm und nahmen gerne seinen Rat und seine Unterstützung an, die er allen Studierenden gleichermaßen anbot.</p>
<p>In der Hochschulorganisation war Prof. Holst als tatkräftiger Macher sehr geschätzt. Als Fachgruppensprecher, Mitglied des Senates der Hochschule und als Studiengangleiter für den Masterstudiengang Controlling und Finanzen hat er sich in der Fortentwicklung der Lehre in besonderem Maße engagiert. Besonders – und gerade in den letzten Jahren äußerst wichtig – bleibt uns sein Engagement für das Osnabrücker Demokratieforum zusammen mit seinem Kollegen Hermann Heußner in Erinnerung.</p>
<p>Der Mensch Hans-Ulrich Holst bleibt uns als klare Persönlichkeit in Erinnerung, jemand der präsent an der Hochschule war, geradlinig und engagiert. Aber auch liebevoll, denn er war ein Familienmensch, der sich gekümmert hat.</p>
<p>Wir trauern um Prof. Dr. Hans-Ulrich Holst.</p>
<p>Er wird uns fehlen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 08 Oct 2022 13:20:15 +0200</pubDate>
                        <title>Lehren und Lernen 2030 an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/10/lehren-und-lernen-2030-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Diskurs zur Weiterentwicklung der Lehre mit Auftaktveranstaltung gestartet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann die Lehre der Hochschule weiterentwickelt werden? Was fördert die Studierbarkeit der Studiengänge? Wie kann der Lernerfolg verbessert werden? Wie integrieren wir alle Studierende mit ihren unterschiedlichsten Anforderungen? Diese und viele weitere Anschlussfragen haben Lehrende, Mitarbeitende und Studierende bei der hochschulinternen Konferenz „Lehren und Lernen 2030 an der Hochschule Osnabrück“ diskutiert.</p>
<p><strong>Verschiedene Perspektiven einnehmen</strong><br> Caro Auerbach war als studentische Vertreterin dabei: „Ich wollte gerne unsere Studierendenperspektive einbringen, damit Lehrende die Chance haben unsere Perspektive auch umzusetzen. Schließlich können sie uns nur so weit entgegenkommen, wie sie unsere Wünsche kennen.“ Genau das sei ein wesentliches Anliegen der Veranstaltung, so Henning Czech vom LearningCenter, das für die Gestaltung der Veranstaltung zuständig war. „Wir wollen fakultätsübergreifend miteinander ins Gespräch kommen, verschiedene Sichtweisen kennenlernen und gemeinsam Lösungen erarbeiten“, sagt Czech.</p>
<p><strong>Diskurs und Ausbau der Ergebnisse in der Zukunft</strong><br> Dazu fanden ein Impulsvortrag und zwei aufeinander aufbauende Workshops in kleinen Gruppen statt, deren Resultate anschließend präsentiert wurden. Die Veranstaltung dient außerdem als Auftakt für den weiteren Diskurs, in dem die Ergebnisse stetig weiterentwickelt werden sollen. „Es ist total toll hier inmitten von Menschen zu sitzen, die ein offenes Ohr haben und Lehre gut für alle Beteiligten gestalten möchten. Es ermutig mich selbst mitzugestalten“, sagt Monique Eberhardt, die ebenfalls als Studentin an der Veranstaltung teilgenommen hat und motiviert ist, den Prozess weiter zu begleiten.</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/learningcenter/fuer-lehrende/lehr-lernkonferenzen/" target="_blank">Weitere Informationen zu den Lehr-Lernkonferenzen. </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 08:35:36 +0200</pubDate>
                        <title>38. Baumpflegetage an der Hochschule Osnabrück setzen Umgang mit dem Klimawandel in den Fokus  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/38-baumpflegetage-an-der-hochschule-osnabrueck-setzen-umgang-mit-dem-klimawandel-in-den-fokus/</link>
                        <description>Breites Tagungsprogramm passt thematisch zum Dürresommer 2022</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. September 2022) Welche Auswirkungen haben trockene Sommer auf die heimischen Baumarten? Was sind potenzielle Stadtbäume für die übernächste Generation und welche Möglichkeiten bieten digitale Werkzeuge bei der klimaresilienten Gestaltung des Baum- und Grünflächenmanagements? Diese und weitere Fragen wurden bei den 38.&nbsp;Osnabrücker Baumpflegetagen am Campus Haste der Hochschule Osnabrück vorgestellt und diskutiert. Rund 300 Teilnehmende aus Kommunen, Baumpflegebetrieben, Baumschulen und Forst- und Naturschutzbehörden nahmen an den Vorträgen und Workshops der zweitägigen Veranstaltung teil. Zudem ergänzten 50 Messeausstellerinnen und Messeaussteller von 25 Unternehmen das Programm. Neben dem fachlichen Austausch bot das breite Angebot auch die Möglichkeit, nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder in den persönlichen Austausch zu kommen.<br> <br> <strong>Vorträge, praxisnahe Workshops und persönlicher sowie fachlicher Austausch&nbsp; </strong></p>
<p class="Default">Eröffnet wurden die 38. Baumpflegetage von Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Bouillon, Professor für Gehölzverwendung und Vegetationstechnik. Er freute sich über die vielen bekannten und auch neuen Gesichter und die insgesamt große Anzahl der Teilnehmenden: „Wir haben bewusst ein breites Programm mit spezifischen Schwerpunkten gewählt. Allerdings konnten wir bei der Fertigstellung des Programms im Februar nicht abschätzen, dass wir mit dem Thema Dürresommer so aktuell sein werden.“ Abschließend ermutigte er die Teilnehmenden, die Diskussion zu suchen.<br> Neben dem omnipräsenten Thema „Klimawandel“ sprachen die internen und externen Referentinnen und Referenten über die Baumpflege, Baumkontrolle und das Grünflächenmanagement. Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Institut für Baumpflege, betonte in seinem Vortrag über die baumbiologisch orientierte Baumpflege, dass es nicht nur darum gehen kann, neue Bäume zu pflanzen, sondern auch darum die bestehenden zu pflegen: „Das ist jetzt gut und wichtig für das Klima.“<br> Mirko Liesebach, Thünen-Institut für Forstgenetik, forderte: „Wir sollten nicht irgendwas, irgendwo hinpflanzen. Wir müssen den Standort berücksichtigen und keine Angst vor nicht-heimischen Baumarten haben.“<br> Am zweiten Tag der Veranstaltung lag der Fokus auf praxisnahen Workshops. Die Teilnehmenden konnten aus sieben verschiedenen Workshops jeweils einen Vor- und Nachmittagskurs wählen. Thematisch unterschiedlich, aber in der Umsetzung immer im regen Austausch. Die Referentinnen und Referenten hatten ihr Arbeitsmaterial mitgebracht oder führten die Gruppen zu entsprechenden Stellen am Campus Haste.<br> <br> <strong>Parallel stattfindende Fachmesse mit 25 Firmen </strong></p>
<p class="Default">Neben den Fachvorträgen und Workshops gab es zudem erneut eine Fachausstellung mit Produkten und Dienstleistungen aus verschiedenen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, der Baumpflege und des Grünflächenmanagements. Insgesamt 25 Unternehmen hatten ihre Messestände aufgebaut.<br> <br> Veranstalter der Baumpflegetage ist die Hochschule Osnabrück unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Förderer sind der Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.&nbsp;V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.&nbsp;V.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Professorale Verstärkung für die Hochschule  Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/professorale-verstaerkung-fuer-die-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für angewandte Wissenschaften begrüßt neue Professorinnen und Professoren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 5. September 2022) Drei neue Gesichter werden ab diesem Wintersemester die Lehre und Forschung an der Hochschule Osnabrück bereichern. „Wir freuen uns auf Ihre neuen Impulse, die Sie aus Ihrer Berufspraxis und Ihrer fachlichen sowie persönlichen Expertise mitbringen. Ich lade Sie dazu ein, gemeinsam die Hochschule weiterzuentwickeln und bin überzeugt davon, dass Sie in Zusammenarbeit mit den Studierenden die Herausforderungen von morgen meistern und die Wissenschaft maßgeblich prägen werden”, begrüßt der Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram die neuen Professorinnen und Professoren.&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss wird als Professorin für „Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in der Lebensmittelkette“ das Team an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken. Zwei neue Professoren starten an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. Prof. Dr. Klaus Liebler wird dort künftig im Bereich „Prozessleittechnik“ lehren und forschen. Die neu geschaffene Stiftungsprofessur „Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme“, die durch die Dieter Fuchs Stiftung, die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, die Friedel &amp; Gisela Bohnenkamp-Stiftung, die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte sowie die CLAAS Stiftung ermöglicht und unterstützt wird, konnte erfolgreich mit Prof. Dr. Mario Theers besetzt werden. „Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die sich mir durch die Stiftungsprofessur bieten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen hier in Osnabrück und die Ausgestaltung des kürzlich eröffneten Neubaus, dem Agro-Technicum, in dem ich viel Potenzial sehe“, so Theers.&nbsp;</p>
<p>Mit Ende des Sommersemester 2022 sind außerdem fünf Professorinnen und Professoren in den Ruhestand gegangen. An der Fakultät Management, Kultur und Technik ist Prof. Dr. Reinhard Rauscher („Betriebliche Informatik“) und an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Prof. Norbert Müggenburg („Zeichnen und Modellieren) die Pension angetreten. Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet Prof. Dr. Jürgen Kampmann („Mathematik), Prof. Dr. Isabella-Maria Zylla („Metallkunde und Werkstoffanalytik“) und Prof. Dr. Benno Lammen („Mechatronik“). „Besonders begeistert hat mich immer die Arbeit mit den jungen Leuten. Ich wünsche dem neuen Kollegium spannende Projekte und immer einen vollen Hörsaal“, übergibt Lammen sein Amt an die Nachfolge.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Aug 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Von der Hochschule Osnabrück zur Bassistin bei AnnenMayKantereit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/08/von-der-hochschule-osnabrueck-zur-bassistin-bei-annenmaykantereit/</link>
                        <description>Pop-Musik-Absolventin Sophie Chassée ist seit Anfang des Jahres Bassistin bei der erfolgreichen deutschen Pop-Rockband aus Köln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor mehr als 40.000 Menschen spielen, durch die Weltgeschichte touren und ein eigenes Management haben – ein Traum, den viele Musikstudierende haben, wenn sie ihr Studium am Institut für Musik (IfM) der Hochschule Osnabrück beginnen. Sophie Chassée hat ihn erreicht: Seit Anfang des Jahres steht sie als Bassistin mit der erfolgreichen deutschen Pop-Rockband AnnenMayKantereit, auch AMK genannt, auf den großen Bühnen in Deutschland. „Ich glaube nach wie vor, wenn ich nicht an der Hochschule Osnabrück studiert hätte, wäre ich jetzt nicht Bassistin bei AMK“, sagt die 25-Jährige, die vor kurzem ihr Studium der Musikerziehung Pop mit dem Schwerpunkt E-Bass abgeschlossen hat.</p>
<p>Als sie 2018 im zweiten Semester studiert, wird Sophie über Kontakte bei der Pop!Stage, dem Pop-Festival des IfM, Bassistin in der Band der damaligen Newcomerin Alli Neumann. Anfang 2019 spielt sie dann mit ihr als Vorband bei AnnenMayKantereit. „Unser erster Gig war in Cottbus“, erinnert sich Sophie. „Wir wollten eigentlich Soundcheck machen und ich habe einfach drauf losgespielt, weil ich einen schlechten Tag hatte. Als ich von der Bühne ging, kam Henning May, der Sänger von AMK, auf mich zu: ‚Du spielst richtig krass. Ich melde mich mal bei dir.‘ Niemals in diesem Leben, dachte ich da noch“, lacht sie.</p>
<p>Fast ein Jahr später kommt dann der Anruf für einen ersten gemeinsamen Auftritt. Als Ende 2020 der langjährige Bassist Malte Huck die Band verlässt, nimmt Sophie in einem Zoom-Call all ihren Mut zusammen und spricht Henning auf ihre Bassisten-Suche an. „Ich wollte auf keinen Fall aufdringlich sein, aber ich wusste auch, wenn ich das jetzt nicht mache, bereue ich es!“</p>
<p><strong>„Das Beste, was mir passieren konnte.“</strong></p>
<p>Nach einer gemeinsamen Probesession kommt kurz vor Weihnachten 2021 ein Anruf von AMK mit dem offiziellen Angebot. Ein großer Karrieresprung für die junge Musikerin, die mittlerweile in Essen lebt: „Das ist eine komplett andere Welt, wenn ich mit AMK vor 40.000 Menschen auf der Bühne stehe.“ Eine Rolle, in der sie sich als „die Neue“ vor allem bei den weiblichen Fangirls der Boyband erstmal beweisen musste. Bei den Live-Konzerten sei das Feedback jedoch sehr positiv. „Es ist etwas ganz anderes, mit so guten Musikern zu spielen. Das hat mir persönlich auch geholfen, meine musikalischen Stärken zu finden und neue Dinge zu lernen.“ Durch AMK ergeben sich außerdem weitere Kontakte für ihre Solo-Karriere als Gitarristin. „In jeglicher Hinsicht ist es gerade das Beste, was mir passieren konnte.“</p>
<p>Sophies Liebe zur Musik und Gitarre beginnt schon sehr früh. Seit sie Arielle gesehen hat, wollte sie Sängerin werden, mit elf Jahren hat sie sich dann das Gitarrenspielen selbst beigebracht und immer weiter perfektioniert. „Für mich war klar: Die Musik ist der einzige Weg für mich.“ Ihr Durchhaltevermögen zahlt sich aus: Heute ist sie als Fingerstyle-Gitarristin mit anspruchsvoller Spieltechnik und Singer-Songwriterin auch als Solo-Künstlerin erfolgreich.</p>
<p>Dieses Jahr stehen noch einige Video-Drehs für ihre Soloprojekte sowie Festival-Auftritte mit AnnenMayKantereit an. Vor einigen Wochen hat sie außerdem in der Vorband bei den Coldplay-Konzerten in Frankfurt gespielt. „Da musste ich erstmal heulen, als ich die Jungs von Coldplay, eine meiner absoluten Lieblingsbands, backstage kennengelernt habe. Manchmal kann ich das alles gar nicht richtig greifen. Es ist einfach verrückt, was dieses Jahr schon alles passiert ist.“</p>
<p><u>Mehr Informationen</u>: <a href="https://www.sophiemusic.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.sophiemusic.de</a></p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>Sophie Chassée<br> E-Mail: <a href="mailto:musicsophie@web.de" class="mail">musicsophie@web.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 16:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Musik kehrt zurück auf den Campus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/musik-kehrt-zurueck-auf-den-campus/</link>
                        <description>Ausgelassene Stimmung beim Newcomer-Festival Campus in Concert in Lingen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. Juni wurde die Halle des Campus Lingen ein weiteres Mal in ein Festivalgelände verwandelt. Fünf Gruppen vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück begeisterten mit ihrer Musik und einzigartigen Bühnenauftritten. Nach zwei Jahren in digitaler Form feierte das Musikfestival <a href="/campus-in-concert/">Campus in Concert</a> damit ein starkes Comeback vor knapp 600 Zuschauer*innen.&nbsp;<br> &nbsp;<br> Bereits am Vortag konnte dem Organisationsteam die Vorfreude angesehen werden. Für viele der Beteiligten war es das erste Campus in Concert in Präsenz. Die Studentin Nele Hörmann erlebte das Musikfestival sowohl in digitaler Form als auch nun das erste Mal vor Ort: „Campus in Concert war online letztes Jahr schon schön, aber hier jetzt alles live und mit den Menschen mitzuerleben ist viel schöner.“ Auch Lotte Kohl-Gorski, die für Technik und Bühne zuständig war, erzählte, sie sei „total happy“ wieder anzupacken zu können.<br> &nbsp;<br> Um kurz nach 19 Uhr am Donnerstagabend eröffnete das Moderationstrio, bestehend aus den Studierenden Maren Dickmann, Joscha Krone und Tobias Horstmann, die Veranstaltung. Sie sorgten unter anderem durch ein Quiz für Unterhaltung. Als erste Musikgruppe kündigten sie die Berlinerin G’emma an. Diese nahm die Besucher*innen mit ihrer warmen Stimme und einem sanften Soul in Empfang. Danach trat die Band Daring Heights auf, die das erste Mal live vor Publikum spielte. Dass sie vorher sehr nervös gewesen seien, wie sie später berichteten, war auf der Bühne nicht mehr zu sehen. Sie lieferten einen lebhaften Auftritt mit viel Hingabe und verließen die Bühne anschließend mit einem breiten Grinsen und viel Lob.&nbsp;<br> &nbsp;<br> Auch die dritte Band So in Stereo wurde zu einer Zugabe angefeuert, für die sie nach eigener Aussage extra ein Lied mehr mitgenommen hatten. Einen lebhaften Bühnenauftritt legte ebenfalls der Sänger Kasimp mit seiner Gruppe hin. Das Quartett sog die Energie der Menschenmenge auf und verwandelte sie in einen mitreißenden Auftritt. Nachdem sie unter Applaus verabschiedet wurden und die Bühne bereits verlassen hatten, wurden sie von den „Zugabe“-Rufen zurückgeholt, um einen weiteren Song zu performen. Den Abschluss des Abends lieferte die Sängerin LEZA. Mit „Galaxie“ brachte sie das Publikum nicht nur zum Tanzen, sondern motivierte auch zum Mitsingen. Bei ihrem letzten Lied zückten die Zuschauer*innen ihr Handy und schwenkten das Handylicht gleichmäßig im Takt hin und her. Am Ende wurde die Sängerin allerdings erst von der Bühne gelassen, nachdem sie „Galaxie“ ein zweites Mal spielte.<br> &nbsp;<br> Neben der Musik sorgten zwei Foodtrucks bei Campus in Concert für das Wohl der Gäste. Zur Auswahl stand hierbei Burger und Falafeln. Für Getränke sorgte der Fachschaftsrat der Fakultät. Besonderes Highlight waren die beiden Professor*innen-Schichten, in denen unter anderem der Dekan Prof. Dr. Ingmar Ickerott sowie einige neue Professor*innen des Campus Lingen die Getränke ausschenkten. Im Anschluss an ihre Auftritte wurde mit den Musiker*innen angestoßen und gemeinsam vor der Bühne auf der Tanzfläche gefeiert.&nbsp;<br> &nbsp;<br> Die Fans des Lingener Newcomer-Festivals können sich bereits jetzt auf die nächste Ausgabe freuen: Campus in Concert findet wieder am 25. Mai 2023 auf dem Campus Lingen statt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 10:27:57 +0200</pubDate>
                        <title>Kick-Off-Veranstaltung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/kick-off-veranstaltung-des-europaeischen-fonds-fuer-regionale-entwicklung-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler eröffnet neue Förderlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 02. Juni 2022) Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hilft Forschenden von Hochschulen, Förderungen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung zu erhalten. Anlässlich der neuen EFRE-Richtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Niedersachsen fand die erste Kick-Off-Veranstaltung am Campus Haste der Hochschule Osnabrück statt. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler stellte in seinen Ausführungen potentiellen Antragsteller*innen die künftigen Fördermaßnahmen im Rahmen der Richtlinie vor. Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Osnabrück, würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung der EFRE-Förderungen in der Hochschulregion Osnabrück-Lingen für Wissenschaft und Wirtschaft.</p>
<p><strong>Informationsveranstaltung soll Förderinteressierten helfen </strong></p>
<p class="Default">In den Vorträgen von Sandra Petersmann, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Swantje Köhler, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie durch Monique Lauterbach von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank), wurden Rahmenbedingungen und die Bewerbungsprocedere der neuen EFRE-Förderung vorgestellt.<br> Federführend für die Hochschulregion Osnabrück-Lingen berät das EU-Hochschulbüro an der Hochschule Osnabrück Interessierte in allen Fragen zu EFRE-Förderungen. Friedrich Uhrmacher, Leiter des EU – Hochschulbüro, zog ein positives Fazit zur Informations-Veranstaltung: „Zum einen wollten wir grundsätzlich über den Prozess der Förderung informieren. Zum anderen ist es für die Interessierten eine gute Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen. Die Veranstaltung soll dazu ermuntern, sich für Förderungen zu bewerben. Dementsprechend hoffen wir auf möglichst viele Antragsstellungen.“<br> <br> Antragsberechtigt sind, abhängig vom Fördergegenstand, Fachhochschulen/Hochschule für angewandte Wissenschaften in staatlicher Verantwortung, staatliche anerkannte Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus ist die Förderung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Hierzu zählt auch, dass das Vorhaben in Niedersachsen umgesetzt und anwendungsorientiert mit der regionalen Wirtschaft zusammen gearbeitet wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 May 2022 18:50:35 +0200</pubDate>
                        <title>Neubau am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück feierlich eröffnet </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/neubau-am-institut-fuer-musik-der-hochschule-osnabrueck-feierlich-eroeffnet/</link>
                        <description>Bundespräsident a.D. Christian Wulff: „Plektrum an der Caprivistraße ist ein Mut machendes Symbol für den Neustart der Kultur“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. Mai 2022) Es ist vollbracht: Nach knapp dreijähriger Bauzeit wurde am Standort Caprivistraße der Hochschule Osnabrück der Erweiterungsbau „Plektrum“ für das Institut für Musik (IfM) feierlich eingeweiht. Beim Festakt, bei dem alle Profile des Studiengangs Musikerziehung mit Beiträgen vertreten waren, würdigte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram die Bedeutung des Gebäudes für die Kulturregion und dankte allen am Bau Beteiligten sowie den Unterstützer*innen: „Herzlichen Dank an alle Mitstreitenden, die sich seit Anfang der 2000er Jahre für den Auf- und Ausbau des Instituts für Musik an der Caprivistraße eingesetzt haben. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam diesen langen Weg gegangen sind und überzeugt davon, dass wir mit diesem Erweiterungsbau ein Statement für das Institut für Musik setzen. Das Plektrum wird dazu beitragen, dass wir unser Musikpädagogik-Studium noch fester in der Region und darüber hinaus verankern können. Ich danke besonders auch der Dieter Fuchs Stiftung für die großzügige finanzielle Unterstützung.“</p>
<p><strong>Großzügige Förderung aus der Region Osnabrück</strong></p>
<p>Für die Dieter Fuchs Stiftung, die den Bau mit 1,25 Millionen Euro unterstütze, war Kuratori-umsmitglied Christian Wulff, Bundespräsident a.D., vom Ergebnis überzeugt:“ „Dies ist eines der besten Investments, die je in Osnabrück getätigt worden sind. Es ist ein fantastischer Bau geworden, der nicht nur mit seiner Funktion, sondern auch mit seiner spektakulären und atemberaubenden Architektur besticht. Und es ist nach über zwei Jahren Pandemie auch ein Mut machendes Symbol für den Neustart der Kultur.“</p>
<p><strong>„Architektonisch und akustisch ein kleines Wunderwerk“</strong></p>
<p>Institutsleiter Prof. Sascha Wienhausen lobte in seiner Ansprache die Umsetzung der Vorgaben durch das Architekturbüro Ahrens &amp; Pörtner aus Hilter: „Wir hatten den Architekten die große Herausforderung mit auf den Weg gegeben, einen Ort zu entwerfen, der die Ansprüche und Anforderungen all unserer Profile erfüllt. Das bedeutet, dass wir Räume für Stepptanz, Popcombos, Jazz und Klassik benötigten, die ungestört voneinander proben können. Auch ein Saal mit genügend Platz und guter Akustik für Orchester- und Musicalaufführungen stand auf unserer Wünsche-Liste. Jetzt ist hier ein Raum entstanden, der für all unsere Studienrich-tungen passt und das ist tatsächlich architektonisch und akustisch ein kleines Wunderwerk.“</p>
<p>Im Jahr 2017 bekam das Architekturbüro Ahrens &amp; Pörtner als Sieger eines Architekturwett-bewerbes den Zuschlag und Auftrag, einen Erweiterungsbau des IfM in Osnabrück zu reali-sieren. Rund elf Millionen Euro kostetet der Bau, dessen Spatenstich im Mai 2018 vollzogen wurde. Die Ergebnisse nun verteilen das komplexe und vielfältige Raumprogramm für das Institut für Musik auf drei elegante Gebäudekörper mit innenliegender Passage als Kommunikationsraum. Das Ensemble der drei „Plektren“ teilt sich in ein Bühnenhaus mit großem Veranstaltungsraum direkt an der Caprivistraße und jeweils ein Haus für Probe und für Bewe-gung an der Westseite des Grundstücks.</p>
<p><strong>Neuanfang nach zwei Jahren Pandemie</strong></p>
<p>Die Studierenden am IfM, für die Dominique Rosenbohm sprach, fühlen sich am neuen Musik-Campus sehr wohl: „Für uns Studierende entstehen hier durch den Erweiterungsbau viele soziale wie auch musikalische Begegnungsräume. Das ist gerade nach zwei Jahren Pandemie für uns wie ein Neuanfang. Wir nutzen die große Treppe zum Austausch und zum Vernetzen, gerade auch über die verschiedenen Musikprofile hinweg. Wir lieben den neuen Saal, denn er ermöglicht alle Arten von Auftritten. Wir profitieren außerdem vom integrierten Tonstudio, den Bewegungsräumen mit tollen Tanzböden und nicht zuletzt den schallisolierten Band- und Probenräumen und der sehr guten Akustik. Mit dem Plektrum setzt die Hochschule ein Zeichen für die Bedeutung von Musik und Musikvermittlung in Osnabrück.“<br> Im laufenden Sommersemester sind bereits zahlreiche Aufführungen im Neubau fest geplant. Informationen unter <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/ifm/veranstaltungen" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/ifm/veranstaltungen</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 May 2022 11:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Campus wird wieder zum Musikspektakel</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/campus-wird-wieder-zum-musikspektakel/</link>
                        <description>Newcomer-Festival &quot;Campus in Concert&quot; am 2. Juni auf dem Campus Lingen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorbereitungen für das Comeback von <a href="/campus-in-concert/">Campus in Concert</a> vor Publikum laufen auf Hochtouren. Damit am Donnerstag, 2. Juni um 19 Uhr die Bands in den alten Lingener Eisenbahnhallen, dem heutigen Campus Lingen, ihre Auftritte performen und damit ihr Publikum begeistern können, wurde im Vorhinein viel Arbeit in das Musikfestival investiert.</p>
<p>Bereits drei Monate vor dem Konzert trifft sich das Organisationsteam, um mit den Planungen zu beginnen. „Wir haben ein super Team. Jedes Jahr kommen neue Leute aus verschiedenen Studiengängen dazu und wir stecken viel Energie in die Planung. Jetzt kann das Festival glücklicherweise wieder mit Publikum stattfinden, darauf freuen wir uns alle sehr“, so Theaterpädagogik-Student Tobias Horstmann.</p>
<p>Für die Gäste soll Campus in Concert zu einer besonderen Veranstaltung werden, so das Ziel des Organisationsteams. Für die Musik sorgen die Bands Kasimp, LEZA, Daring Heights, G‘emma und So in Stereo. Von RnB über Hip-Hop und Pop, bis Soul und Indie-Pop sollte für jeden Musikgeschmack das Richtige mit dabei sein. Alle Bands bestehen aus Studierenden des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Neben der Musik kann sich das Publikum auch auf Foodtrucks freuen, an denen unter anderem Falafel angeboten wird. Und auf der Getränkekarte darf neben weiteren Kaltgetränken wie in jedem Jahr eins nicht fehlen: das Campusbier der Hochschule Osnabrück. Organisiert wird die Verpflegung vom Fachschaftsrat der Fakultät. Während des Festivals besteht für die Gäste zudem die Möglichkeit, an einem Glücksrad zu drehen und Lose zu ziehen.</p>
<p>Um die Konzerte festzuhalten, kümmert sich ein Team aus Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück um Video- und Tonaufnahmen. Diese werden den Bands im Anschluss an das Konzert zur Verfügung gestellt. Im Rahmen von Campus in Concert können sich die Nachwuchsmusiker*innen zudem in verschiedenen Social-Media-Formaten und über Medienkooperationen in der breiten Öffentlichkeit präsentieren.&nbsp;</p>
<p>Der Eintritt zum Festival am 2. Juni ab 19 Uhr auf dem Campus Lingen ist für alle frei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 May 2022 11:53:20 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück vergibt acht Entwicklungsprofessuren an Nachwuchswissenschaftlerinnen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/hochschule-osnabrueck-vergibt-acht-entwicklungsprofessuren-an-nachwuchswissenschaftlerinnen/</link>
                        <description>Förderinstrument der Hochschule zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen feiert Auftakt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="CxSpFirst">Mit ihrem Konzept der <a href="/forschung/nachwuchsfoerderung/entwicklungsprofessur/">Entwicklungsprofessur</a> konnte die Hochschule Osnabrück beim <a href="https://www.bmbf.de/bmbf/de/forschung/chancengerechtigkeit-und-vielfalt-im-wissenschaftssystem/frauen-im-wissenschaftssystem/das-professorinnenprogramm.html" target="_blank" rel="noreferrer">Professorinnenprogramm</a> III von Bund und Ländern überzeugen, welches die Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen und die Erhöhung des Professorinnenanteils an Hochschulen zum Ziel hat. Über drei Millionen Euro erhält die Hochschule vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Aus diesen Fördermitteln werden in der aktuellen Programmphase von 2021 bis 2026 acht Entwicklungsprofessuren finanziert, die an der Hochschule Osnabrück angesiedelt werden. Fünf der Stellen wurden bereits erfolgreich besetzt.</p>
<p class="CxSpMiddle">„Das Angebot von Entwicklungsprofessuren soll strukturelle Barrieren im Wissenschaftsbereich entgegenwirken und unter Berücksichtigung der besonderen Lebenslage von Frauen, den Frauenanteil in der Wissenschaft erhöhen“, erklärt Bettina Charlotte Belker, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück, das Instrument zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses und fügt hinzu: „Die Entwicklungsprofessur unterstützt die Nachwuchswissenschaftlerinnen dabei, die für eine Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) benötigte dreijährige Berufspraxis außerhalb des Hochschulbereiches zu erlangen, ohne die Wissenschaft vollständig verlassen zu müssen.“ Ermöglicht wird dies durch eine halbe Qualifizierungsstelle an der Hochschule und einer halben Stelle in einem Kooperationsunternehmen.</p>
<p class="CxSpMiddle">Nina-Alexandra Götz hat sich erfolgreich auf eine der Entwicklungsprofessuren beworben. Seit diesem Frühjahr arbeitet Götz mit einer halben Qualifizierungsstelle an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) und mit den anderen 50 Prozent als Referentin im Bereich Versorgungsstrategie bei der AOK Niedersachsen in Hannover. Sie freut sich über die neu gewonnenen Möglichkeiten, die ihr durch die Stelle geboten werden: „Die Entwicklungsprofessur befindet sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Dadurch ist ein unmittelbarer Transfer möglich, in dem ich einen großen Mehrwert sehe. Zum einen können Theorien direkt im Berufsalltag erprobt werden, zum anderen lassen sich Themen, die auf der Arbeit aufkommen, direkt wissenschaftlich untersuchen. Es findet also ein gemeinsames Bearbeiten von Themen statt, von dem sowohl die Hochschule als auch das Unternehmen profitiert.“</p>
<p><strong>Der Auftakt ist gemacht </strong></p>
<p>„Netzwerken und sich gegenseitig ermutigen ist in der Wissenschaft ganz wichtig“, so Belker beim ersten Kennenlerntreffen der geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen. An dem Treffen nahmen neben den (künftigen) Entwicklungsprofessorinnen auch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Forschungsprojekten teil, die auf dem Weg hin zur Promotion gefördert werden. Teilnehmerin Laura Naumann berichtet: „Das Treffen war sehr wertvoll, um mich mit den anderen zu vernetzen. Ich finde es sehr spannend zu erfahren, was andere Wissenschaftlerinnen außerhalb des eigenen Dunstkreises machen. So können wir gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren.“ Naumann ist Teil der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen an der Fakultät WiSo und wird nach Vollendung ihrer Promotion ab Sommer eine der Entwicklungsprofessuren in Kooperation mit der Vandage GmbH in Bielefeld besetzen.</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück baut Wege in eine HAW-Professur aus </strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Professorinnen sind in Deutschland nach wie vor stark unterrepräsentiert. Ein Grund sind viele Karriereprogramme, in denen Themen wie Mutterschutz und Elternzeit keine Berücksichtigung finden. Der Aufbau gezielter Förderprogramme und Instrumente sei aus diesem Grund enorm wichtig: „Unsere Nachwuchswissenschaftlerinnen sind Rollenvorbilder für nächste Generationen und weitere Förderprogramme auf dem Weg zur HAW-Professur“, betont Belker.</p>
<p>Nicht nur die Förderung von Frauen, sondern auch die Unterstützung von anderen unterrepräsentierten Gruppen hat sich die Hochschule Osnabrück auf die Fahne geschrieben. In dem sogenannten Career Lab (CarLa) sollen künftig potenzielle Kandidat*innen durch individuelle Qualifizierungsangebote auf dem Weg in eine HAW-Professur unterstützt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 May 2022 18:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Buntes Line-Up liefert Partystimmung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/buntes-line-up-liefert-partystimmung/</link>
                        <description>Campus in Concert am 2. Juni auf dem Campus Lingen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Comeback des beliebten Musikfestivals <a href="/campus-in-concert/">Campus in Concert</a> nach zwei Jahren in digitaler Form soll für alle Beteiligten besonders werden. Hierfür sorgen fünf talentierte Newcomer-Bands vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Von Pop bis Soul ist am Donnerstag, 2. Juni in den alten Hallen des Lingener Eisenbahnausbesserungswerks für jeden Musikgeschmack das Richtige mit dabei.&nbsp;<br> &nbsp;<br> Der Sänger Kasimp steht für eine Mischung aus R’n’B und Hip-Hop. Von experimentellen Harmonien über mitreißende Rhythmen bis hin zu poppigen Melodien verschiebt er die Grenzen des Genres auf ein höheres Niveau. Wie man Grenzen überwindet, weiß auch die Künstlerin LEZA. Mit ihrem neuen Album „Galaxie“ fliegt sie mit ihren Songs bis ins All. Der Deutschpop mit galaktischem Vibe begeistert jetzt schon regelmäßig Zuhörer*innen auf sämtlichen Plattformen. Das Publikum zum Mittanzen und Mitsingen zu begeistern, dafür sorgt auch das Osnabrücker Quartett Daring Heights mit sensiblem und kraftvollem Pop Punk. Sie beschreiben sich selbst als Musiker, die sich in die Musik fallen lassen und auf die Bühne gehen, um dieses Gefühl zu teilen.&nbsp;Das Publikum in den Bann zu ziehen ist auch die Stärke der Sängerin G’emma. Mit einem Hybrid aus natürlicher, komplexer Musik und dem Vibe einer jungen afro-deutschen Berlinerin begeistert sie das Publikum mit ihrer einzigartig kraftvollen und warmen Stimme. Zwischen Jazz und Pop wendet sie sich verstärkt Hip-Hop- und Neo-Soul-Einflüssen zu. Das Line-Up und den diesjährigen Mix komplett macht die Indie-Pop-Band So in Stereo. Mit selbst komponierten deutschen Texten singen sie sowohl melancholische Balladen als auch tanzbare Melodien und vermischen dabei rein akustische, E-Gitarren-lastige und elektronische Synthesizer-Sounds.<br> &nbsp;<br> Mit diesem bunten Line-Up wird dem Publikum auf dem Campus Lingen am Donnerstag, 2. Juni eingeheizt. Der Eintritt ist wie jedes Jahr frei.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 14:29:00 +0100</pubDate>
                        <title>Campus in Concert wieder mit Publikum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/campus-in-concert-wieder-mit-publikum/</link>
                        <description>Das Newcomer-Festival der Hochschule Osnabrück soll am 2. Juni 2022 wieder vor Ort am Campus Lingen stattfinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren in digitaler Form ist <a href="/campus-in-concert/">Campus in Concert</a> diesen Sommer live zurück in der Lingener Campushalle. Am Donnerstag, 2. Juni findet das Newcomer-Festival unter den geltenden Hygieneregeln wieder abends in den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Lingener Eisenbahnausbesserungswerks und vor allem mit Publikum vor Ort statt. Der Eintritt ist wie jedes Jahr kostenlos.</p>
<p><br> Für einen Band-Slot bei Campus in Concert können sich auch in diesem Jahr alle Musiker*innen bewerben, die an der Hochschule Osnabrück studieren. Die Bewerbungsphase beginnt am 6. März und endet am 31. März. Yannik Döpke aus dem Organisationsteam hofft, auch in diesem Jahr wieder viele talentierte Bands vom Institut für Musik aus Osnabrück live auf der Bühne zu sehen: "Wir versprechen den Festival-Fans begeisternde Musik, ausgelassene Stimmung, frisches Campusbier und gemeinsames Feiern."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 12:59:49 +0100</pubDate>
                        <title>Natürlicher Kick fürs Immunsystem: Selenreiche Apfel-Neuheit der Hochschule Osnabrück erobert die Obstregale der Supermärkte</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/natuerlicher-kick-fuers-immunsystem-selenreiche-apfel-neuheit-der-hochschule-osnabrueck-erobert-die-obstregale-der-supermaerkte/</link>
                        <description>Gute Versorgung mit Selen ist auch bei Corona-Erkrankungen wichtig </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 03. März 2022) Mit dem Verzehr von einem Apfel rund die Hälfte des Selenbedarfs eines Erwachsenen decken – das ist mit der Apfel-Innovation der Hochschule Osnabrück möglich. Das Spurenelement Selen ist nicht nur für eine normale Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse unentbehrlich. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass eine gute Selenversorgung unter anderem auch dazu beiträgt, Corona-Erkrankungen besser zu überstehen. Forscher der Hochschule Osnabrück und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sprachen bei einer digitalen Pressekonferenz über die gesundheitliche Bedeutung von Selen sowie die Entwicklung und Vermarktung des selenreichen Apfels.</p>
<p class="Default">Die Gründe, den Apfel in den Fokus der Forschung zu rücken, sind zahlreich, wie Dr. Christoph Budke, Mitarbeiter der Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück, erklärt: „Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen. Äpfel stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Allerdings leisten sie – wie auch andere Obst- und Gemüsearten – bislang kaum einen Beitrag zur Versorgung des Menschen mit einem lebensnotwendigen Spurenelement, dem Selen. Das wollen wir ändern.“</p>
<p class="Default">Bislang wird der Selenbedarf des Menschen über die Nahrung oft nicht ausreichend gedeckt. Insbesondere Vegetarier und Veganer, aber auch chronisch erkrankte Patienten und schwangere oder stillende Frauen können hiervon betroffen sein. Mit einem selenreichem Apfel am Tag soll dieser Mangel schnell und natürlich behoben werden. Von dieser Idee ist auch Prof. Dr. Lutz Schomburg, Institut für Experimentelle Endokrinologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der seit über 20 Jahren zu Selen forscht, überzeugt: „Selen ist ein essentielles Spurenelement, das heißt, es ist lebensnotwendig. Zu wenig Selen stellt einen vermeidbaren Risikofaktor für viele Erkrankungen dar. Deswegen ist es wichtig Wege zu finden, dem Selen-Mangel entgegenzuwirken. Der selenreiche Apfel ist daher eine sehr gute natürliche Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln.“ Schomburg sprach außerdem über die neuesten Forschungsergebnisse, die den Zusammenhang von Selenmangel und Coronaerkrankungen untersuchten. Eine Vielzahl an Studien zeigen demnach, dass ein Selenmangel bei einer Corona-Erkrankung mit einer schlechten Prognose verbunden ist, wohingegen ein guter Selenstatus einen milden Krankheitsverlauf und ein geringes Risiko für Komplikationen erwarten lässt. Zentral für diesen Effekt sei das Immunsystem, das auf eine ausreichende Selenversorgung angewiesen ist.”<br> <br> <strong>Optimistische Aussichten für Apfelanbau</strong></p>
<p class="Default">Die Apfel-Neuheit entwickelte Christoph Budke in mehrjährigen Versuchen im Rahmen seiner Doktorarbeit. Erste Tests an fünf Bäumen fanden bereits 2016 statt. Nach Untersuchungen mit acht unterschiedlichen Apfelsorten und der Auswertung von tausenden Proben erfolgte 2019 der erste Praxistest in einem Obstbaubetrieb. Inzwischen liegt die Anbaufläche bei 33 Hektar, und die Ernte beträgt in der aktuellen Saison bereits 550 Tonnen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Apfel gute Chancen auf einem hart umkämpften Markt haben: Der Apfel enthält mehr als zehnmal so viel Selen wie ein gewöhnlicher Apfel. Als Basis dienen besondere Züchtungen der sehr beliebten Apfelsorte 'Elstar'. Kunden schätzen außerdem die Herkunft aus dem heimischen Anbau und die plastikfreie Verpackung – wie begleitende Marktforschungen ergaben, sagt Budke.<br> <br> Der hohe Selengehalt in der Frucht wird durch eine Düngung der Apfelbäume mit einem selenreichen Algendünger erreicht. Auf diesem Weg kann der meist nur sehr geringe Selengehalt in Böden ausgeglichen werden. Der Apfel mit der Extraportion Selen ist aktuell das einzige regionale pflanzliche Lebensmittel, welches zuverlässig die Selenversorgung des Menschen unterstützen kann, erklärt Budke weiter.<br> <br> Inzwischen wird der selenreiche Apfel in vielen Regionen Deutschlands vermarktet. Um sich hier zu behaupten, gilt es den besonderen Wert des Apfel für eine ausgewogene Ernährung deutlich herauszustellen. Denn vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist gar nicht bewusst, wie relevant dieses Spurenelement für die Gesundheit und die Stärkung des Immunsystems ist. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 17:56:21 +0100</pubDate>
                        <title>Offener Brief an alle, die Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/offener-brief-an-alle-die-verantwortung-fuer-unsere-gesellschaft-uebernehmen/</link>
                        <description>Der Osnabrücker Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram mahnt, in der Pandemie-Krise der Erosion unseres „sozialen Kapitals“ dringend etwas entgegen zu setzen. &quot;Wir müssen wieder ins Gespräch kommen&quot;, sagt Bertram.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An alle, die Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen,<br> <br> ich mache mir als Präsident der Hochschule Osnabrück um unsere Gesellschaft große Sorgen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Wir an der Hochschule Osnabrück leisten mit unserem gut kontrollierten und breit akzeptierten 3G Konzept einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Hochschulaufgaben in Lehre und Forschung. Die Mitglieder unserer Hochschule sind aus eigener, freier Entscheidung zu einem hohen Prozentsatz geimpft. Wir respektieren die Entscheidungsfreiheit eines jeden Einzelnen und halten das damit verbundene regelmäßige Testen für einen guten Kompromiss. Wir haben in zwei Jahren keinen einzigen Fall eines Hotspots in einer Lehrveranstaltung durch den Präsenzbetrieb dokumentieren können. Unser Hygienekonzept und die Verantwortlichkeit aller Mitglieder unserer Hochschule haben dazu beigetragen. Darauf sind wir stolz.<br> <br> Der Blick über die Hochschule Osnabrück hinaus zeigt mir jedoch, dass der öffentliche und auch private Diskurs um den richtigen Kurs zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona Pandemie unser „Soziales Kapital“ - die Bereitschaft einer Gesellschaft in Krisenzeiten und Zeiten starker Veränderungen füreinander einzustehen - nachhaltig aufzuzehren droht. Neben der steigenden „ökonomischen Inflation“ nehme ich auch eine zunehmende „soziale Inflation“ und eine große Hilflosigkeit im Umgang damit wahr. Ich bin als Präsident einer der Gesellschaft verantwortlichen Bildungseinrichtung der festen Überzeugung, dass wir parallel zu dem harten Diskurs um die richtigen Maßnahmen zur Vermeidung einer Überlastung unseres Gesundheitssystems dringend Initiativen und neue Impulse für die Förderung des sozialen Wachstums benötigen.<br> <br> Mir ist bewusst, dass der Druck auch in unserer Hochschule steigt und damit der Wunsch, durch spontane Handlungen diesen zu vermindern. Ich nehme in vielen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Studierenden auch wahr, dass das tiefe Bedürfnis zunimmt, sich mit seinen Sorgen, Nöten und Zweifeln mitzuteilen. Die Diskussionskultur im öffentlichen und privaten Raum entwickelt sich in Richtung zunehmender „Abstempelung“ und Polarisierung, verhindert die so wichtigen offenen Gespräche und setzt eine Spirale der Spaltung in Gang. Dies wird aktuell durch die spontane Idee der Einführung einer Impfpflicht ohne eine substantielle, öffentliche und ergebnisoffene Diskussion zusätzlich angeheizt.<br> Sind wir dabei, unser „soziales Kapital“, die Bereitschaft einer Gesellschaft in Krisenzeiten und Zeiten starker Veränderungen füreinander einzustehen, gerade existenziell aufzuzehren?<br> <br> Wir befinden uns nach meiner Wahrnehmung in einer Phase, in der wir uns zunehmend weniger die Mühe machen, begründete Zweifel und vielfach vorhandene Ängste und Sorgen von den Positionen der „Spalter*innen“ in unserer Gesellschaft klar zu unterscheiden und zu trennen. Wir wissen doch gerade in der Wissenschaft, dass der Zweifel an sich das wesentliche, qualitätssichernde Element allen Erkenntnisstrebens ist. Wie wollen wir den notwendigen gesellschaftlichen Konsens für die vor uns liegende Transformation der Gesellschaft mit Blick auf beispielsweise unsere Klimaziele ohne ausreichend „soziales Kapital“ erreichen? Die in der aktuellen Diskussion implizit empfundene politische Delegation der Verantwortung für Lösungen an die Wissenschaft ist der falsche Weg. Wissenschaft liefert in allen Fachgebieten eine Faktenlage, auf deren Basis und nach politischem Diskurs unter Einbeziehung aller Blickwinkel Entscheidungen getroffen werden müssen.<br> <br> Wir müssen der Erosion unseres „sozialen Kapitals“ dringend etwas entgegensetzen. Das geht nach meiner Überzeugung nur durch Gespräche und vor allem durch empathisches Zuhören. Wir brauchen dringend beziehungsstärkende Diskussionsformate und Teamfähigkeit im öffentlichen Raum, wir brauchen dafür die Kreativität und die Initiative vieler. Wir alle müssen für diese Formate geeignete Räume schaffen und wir gemeinsam müssen für die Sicherheit aller Beteiligten, insbesondere auch der Minderheiten, sorgen. Wir alle stehen in der Verantwortung, dabei aber auch den Spalter*innen unserer Gesellschaft entschieden entgegen zu treten.<br> <br> Wir müssen wieder ins Gespräch kommen.<br> <br> Andreas Bertram<br> Präsident der Hochschule Osnabrück</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 12:09:25 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Kulturgut – verpackt in einer Weihnachtsbox des Campusbierprojekts </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/osnabruecker-kulturgut-verpackt-in-einer-weihnachtsbox-des-campusbierprojekts/</link>
                        <description>Das Campusbierteam der Hochschule Osnabrück hat pünktlich zur Vorweihnachtszeit zwei Boxen mit Produkten von regionalen Unternehmen zusammengestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu haben sich die Studierenden unter anderem mit einer Osnabrücker Legende auseinandergesetzt und die passende Weihnachtsbox gepackt. Bestellungen sind nur über den Campusbiershop (www.campusbier.de) möglich. Die Boxen werden am 17. Dezember per Drive-In am Campus Haste der Hochschule übergeben.<br> <br> <strong>Wahl zwischen „Legendenbox“ und „Familienbox“ </strong></p>
<p class="Default">Käuferinnen und Käufer können sich zwischen der „Legendenbox“ und der „Familienbox“ entscheiden. Der Inhalt der „Legendenbox“ beruht auf einer Osnabrücker Legende, in der zwei Hünen gemeinsam Brot backten – das Campusbierteam hat diese Geschichte weihnachtlich umgeschrieben. Demnach feierten die Hünen anschließend gemeinsam das Weihnachtsfest und teilten sich dabei Bier, Honig und Brot. Entsprechend gibt es in der „Legendenbox“ unter anderem sechs Flaschen des Campusbier Dunkel, eine Bierbrotbackmischung der Bäckerei Welp und einen Honig eines regionalen Imkers. Außerdem befindet sich in der Box die Legendengeschichte mit einem individuellen Design.<br> Der Inhalt der „Familienbox“ ist – wie der Name schon erkennen lässt – für die ganze Familie gedacht: Neben Schokolade eines regionalen Anbieters, gibt es beispielsweise einen Erdbeer-Fruchtaufstrich von Die Gemüsegärtner und insgesamt sechs Flaschen des Campusbiers in der Jubiläumsedition ­– wahlweise mit dem Campusbier Hell oder dem Campusbier Alkoholfrei. Abgerundet wird die „Familienbox“ mit einer kurzen Weihnachtsgeschichte für Kinder.<br> Bei der Konzeption haben die Studierenden neben den kulinarischen Produkten auf weitere Dinge Wert gelegt: „Wir wollten zum einen das Thema Weihnachten aufgreifen und zum anderen einen Bezug zu Osnabrück herstellen. Deswegen haben wir die beiden Weihnachtsgeschichten mit in die Boxen aufgenommen“, erklärt Paul Frank, Bachelor Wirtschaftsingenieurswesen Agrar/Lebensmittel und Team-Mitglied des Campusbierteams. Verpackt ist das Ganze in geflammten Holzkisten. &nbsp;<br> <br> <strong>Gute Erfahrung mit regionalen Unternehmen </strong></p>
<p>Das Campusbierteam hat in diesem Jahr nicht nur eine alkoholfreie Variante des Campusbiers auf den Markt gebracht, sondern auch weitere Projekte verfolgt: „Im Campusbierprojekt arbeiten die Studierenden mit Unterstützung von Lehrenden fortlaufend an neuen Ideen. So auch im Falle der Weihnachtsboxen. Diese gab es zwar in den letzten Jahren schon, aber das Konzept und die Idee dahinter wurde von den Studierenden neu entwickelt. Es zeigt, welche Möglichkeiten sich hier an der Hochschule für Studierende ergeben“,&nbsp;erläutert Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing.<br> Die Unternehmen, die für die Weihnachtsboxen gewonnen wurden, arbeiten schon länger und vertrauensvoll mit der Hochschule. &nbsp;</p>
<p class="Default">Die „Familienbox“ ist für 35,99 Euro erhältlich, die „Legendenbox“ für 38,99 Euro.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 Oct 2021 11:10:24 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulen als Orte für Begegnungen und gesellschaftliche Diskurse</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/hochschulen-als-orte-fuer-begegnungen-und-gesellschaftliche-diskurse/</link>
                        <description>Future on Stage: Zum 50-jährigen Jubiläum diskutiert die Hochschule Osnabrück darüber, wie wir den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärken können </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie glücklich und „gesund“ ist unsere Gesellschaft? Und was braucht es für einen stärkeren Zusammenhalt? Diese Fragen standen in der vergangenen Woche im Mittelpunkt der ersten Future on Stage-Veranstaltung am Campus Westerberg der Hochschule Osnabrück. Zum 50-jährigen Jubiläum diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Promovierende mit Expertinnen und Experten aus der Praxis in der neuen, hochschulweiten Veranstaltungsreihe Future on Stage über drängende Zukunftsfragen.</p>
<p>„50 Jahre Hochschule Osnabrück - dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, um gemeinsam nicht nur zurückschauen, sondern auch den Blick in die Gegenwart und die Zukunft zu richten. Wie wollen wir zukünftig leben, arbeiten, uns fortbewegen, alt werden und uns ernähren? Für diese und weitere Fragen müssen wir als Gesellschaft neue Lösungen finden und unsere Zukunft aktiv mitgestalten“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram bei seiner Begrüßungsrede.</p>
<p>Eine zentrale Frage laute: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Unter dieser Überschrift hat Bertram im Anschluss auf der runden Future on Stage-Bühne gemeinsam mit Sara Josef, Geschäftsführerin des Osnabrücker Vereins Exil e.V., Kim Kalinsky, Studentin der Hochschule Osnabrück, Schwerpunkt Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit, Prof. Dr. Johannes Hirata, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere für internationale Wirtschaft sowie mit Prof. Dr. Hermann Heußner, Professor für Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt direkte Demokratie, diskutiert.</p>
<p><strong>Interaktion mit dem Publikum via Smartphone-Umfragen</strong></p>
<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Carmen Hentschel, die das Publikum immer wieder per Smartphone-Abstimmung interaktiv mit einbezog. So konnten die Gäste aktiv die Diskussion mitgestalten und beispielsweise die Frage beantworten, was aus ihrer Sicht eine glückliche Gesellschaft ausmacht. Freiheit, Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit sind einige der Schlagwörter, die kurz darauf auf den großen Bildschirmen über der Bühne erschienen. „Für mich bedeutet Solidarität, dass ich Menschen den Freiraum lasse, den sie möchten“, so Kalinsky. „Damit Solidarität und Toleranz entstehen können, müssen sich die Menschen untereinander kennenlernen– innerhalb eines Landes und über Ländergrenzen hinweg“, meinte Heußner. Hirata ergänzte: „Wir müssen einen Weg finden, miteinander mehr ins Gespräch zu kommen und uns als Menschen begegnen und respektieren.“</p>
<p>Wie schwer es ist, in der deutschen Gesellschaft anzukommen, zeigten Videosequenzen aus dem Dokumentarfilm „Newcomers“, in denen Menschen mit Fluchtgeschichte zu Wort kommen. „Wichtig ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Das fängt bereits bei der Wortwahl an, denn Sprache ist der Schlüssel für gute Kommunikation“, so Josef, „Deshalb haben wir für unseren Film den Titel ‚Newcomers‘ gewählt, um die Menschen nicht auf ihre Fluchtgeschichten zu reduzieren.“</p>
<p><strong>Mehr Begegnungen und Diskurse</strong></p>
<p>Einig sind sich alle: Für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt brauche es neben guter Kommunikation und richtigem Zuhören auch Orte für gemeinsame Begegnungen und Diskurse. Doch wer kann zu so einem Austausch einladen? Die häufigsten Nennungen des Publikums: Vereine und Bildungseinrichtungen, wie Schulen und Hochschulen. „Den Ball möchten wir gerne aufnehmen und mit Veranstaltungen wie dieser Diskurse anstoßen und Lösungsansätze für Morgen finden“, so Bertram. „Wir freuen uns über alle Menschen, die sich bei uns engagieren wollen, denn auch Ehrenamt kann einen wichtigen Teil zur Stärkung der Gesellschaft beitragen“, ergänzte Josef.</p>
<p>Die ganze Diskussion wird bald auf dem <a href="http://http://" target="www.youtube.com/HochschuleOS" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> abrufbar sein. Dort ist aktuell bereits die Future on Stage-Veranstaltung „Wasserstoff als Schlüssel der Mobilitätswende?“ vom Campus Lingen in voller Länge zu sehen.<br> <br> Die nächste <strong>Future on Stage-Veranstaltung</strong> findet am<strong> 28. Oktober 2021 um 19 Uhr am Campus Westerberg zum Thema „Wie wird pflegerische Versorgung sichergestellt?“</strong> statt. Interessierte können sich bis zum 27. Oktober <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/future-on-stage" target="_blank">anmelden</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Oct 2021 16:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Hochschule Osnabrück retten Lebensmittel aus der Landwirtschaft   </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/studierende-der-hochschule-osnabrueck-retten-lebensmittel-aus-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Das StartUp vertreibt seine Ware über den hochschuleigenen Campusbiershop.       </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><strong>(Osnabrück, 19. Oktober 2021)</strong> Zu kleine oder zu große Kartoffeln, Verfärbungen der Schale oder verformte Paprika – es gibt viele vermeintliche Gründe, warum Lebensmittel nicht im Handel oder in der Industrie verwertet werden können. Zwei Studierende der Hochschule haben gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreiter*innen nun das StartUp „a.ware“ gegründet, das die Lebensmittelverschwendung bremsen möchte. Dafür retten sie die Lebensmittel bevor sie überhaupt auf den Markt kommen: Von landwirtschaftlichen Höfen aus der Region Osnabrück. Die Lebensmittel, die es nicht in den Handel schaffen, werden bislang an die Tiere verfüttert oder in Biogasanlagen verwertet. Einer der Gründer von „a.ware“, Jonathan Sehl, beschäftigt sich seit seiner Ausbildung im Großcatering mit dieser Thematik „Ich fand es damals schon erschreckend, wie viele Lebensmittel täglich weggeschmissen werden. Inzwischen wird hier bereits teilweise gegengesteuert, aber direkt in der Landwirtschaft wird noch zu wenig getan“, sagt Sehl. „Es sind Lebensmittel, die noch absolut genießbar sind und für die eine Menge an Wasser und weiteren Ressourcen verwendet wurde.“<br> <br> Um das Obst und Gemüse in den Verkauf zu bringen, arbeitet „a.ware“ mit dem Campusbierteam der Hochschule Osnabrück zusammen. Einerseits, in dem die Lebensmittel über den Campusbiershop (<a href="http://www.campusbier.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campusbier.de</a>) verkauft werden. Anderseits, in dem sie Zugriff auf das Netzwerk des Campusbierprojekts erhalten. „Wir haben in der Vergangenheit schon mit regionalen Direktvermarktern zusammengearbeitet und Lebensmittel über unseren Shop verkauft“, erläutert Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing. „Außerdem ist dieses Projekt ein sehr gutes Beispiel für die Transferleistung, die wir an der Hochschule ermöglichen.“ Sehl hat im Rahmen seines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel im Modul von Prof. Enneking eine Studie zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ durchgeführt. Das erlernte Wissen hilft ihm nun bei der Gründung des Unternehmens. „Wir vermitteln nicht nur Inhalte, sondern motivieren die Studierenden dazu, sich auszuprobieren und wenn es sich anbietet auch zu gründen“, erklärt Enneking.</p>
<p class="Default"><strong>2,5 Kilogramm regionales Gemüse für rund sechs Euro </strong></p>
<p class="Default">Verkauft wird saisonales Gemüse im 2,5 Kilogramm-Bündel, beispielsweise Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln oder auch Paprika und Tomaten. Der Preis liegt bei rund sechs Euro, je nachdem welche Lebensmittel in der Tüte sind.<br> Neben Sehl studiert ein weiterer Gründer von „a.ware“ an der Hochschule: Stephan Lankes, Bachelorstudent Angewandte Pflanzenbiologie – ein Grund dafür, warum die Hochschule für die Gründung so wichtig war.<br> Unterstützung erhielten sie auch von den Gemüsegärtnern aus dem Landkreis Osnabrück. Der Bio-Onlineshop stellte den Kontakt zu Höfen her und auch die Infrastruktur, um die Lebensmittel zu packen.</p>
<p class="Default"><strong>Bestellungen ab jetzt - zweiwöchige Testphase entscheidet über weiteres Vorgehen &nbsp;</strong></p>
<p>Inwieweit „a.ware“ die Lebensmittelverschwendung bremsen kann, hängt auch damit zusammen, wie das Angebot angenommen wird. Geplant ist eine zweiwöchige Testphase. Der Verkauf erfolgt online über den Campusbiershop <a href="http://www.campusbier.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campusbier.de</a> mit anschließender Selbstabholung. Abgeholt werden kann das gerettete Obst und Gemüse dann an den folgenden Tagen:&nbsp;</p>
<p><br> <strong>21. und 28. Oktober:</strong> 12 bis 14 Uhr Mensa-Foyer am Campus Westerberg (Barbarastraße 20, 49076 Osnabrück)<br> <br> <strong>22. und 29. Oktober:</strong> 16 bis 18 Uhr Schmied im Hone am Campus Haste (Oldenburger Landstraße 64, 49090 Osnabrück)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Oct 2021 03:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt rund 3100 Erstsemester auf YouTube</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/hochschule-osnabrueck-begruesst-rund-3100-erstsemester-auf-youtube/</link>
                        <description>Das Wintersemester 2021/22 wird unter Einhaltung der 3G-Regeln im Präsenzbetrieb starten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wieder zurück auf den Campus. Vorlesungen und Seminare vor Ort, gemeinsam Lernen und live Kontakte knüpfen: Darauf können sich die rund 3100 Erstsemester, die zum Wintersemester 2021/22 ihr Studium an der Hochschule Osnabrück beginnen, freuen. „Wir sind zurück am Campus und das ist großartig“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram im Begrüßungsvideo.</p>
<p>In rund 30 Minuten erhalten die Erstsemester wichtige Tipps für ihren Studienstart. Die studentischen Campus-Reporter Derya Kayan und Timo Krietemeyer stellen den Zuschauer*innen alle Hochschulstandorte vor und besuchen die Innenstädte von Osnabrück und Lingen im Schnelldurchlauf.</p>
<p>Insgesamt hatten sich knapp 11.000 junge Menschen für ein Studium an der Hochschule beworben. Knapp 2500 von ihnen beginnen nun ihr Studium in Osnabrück und mehr als 600 am Campus Lingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Drei neue Studiengänge</strong></p>
<p>Zum Wintersemester 2021/22 starten auch drei neue Studiengänge an der Hochschule: An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften können sich 35 angehende Hebammen im dualen praxisintegrierenden Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft ausbilden lassen. Die Hochschule Osnabrück ist damit nach der Änderung des Berufsgesetzes, das nun ein duales Studium als Regelausbildung für Hebammen vorsieht, einer von vier Studienstandorten für die Ausbildung von Hebammen in Niedersachsen.<br> Außerdem startet dort auch der neue Masterstudiengang Taxation, der eine generalistische steuerrechtliche Ausbildung ermöglicht.</p>
<p>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bietet erstmalig zum Winter-semester den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Angewandte Geflügelwissenschaften an, in dem sich Fach- und Führungskräfte für die zukünftige Erzeugung von hochwertigen und sicheren Lebensmitteln in Verbindung mit Tier- und Umweltschutz im Bereich der Geflügelwirtschaft auszubilden und weiter qualifizieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Sep 2021 03:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>50 Jahre Hochschule Osnabrück: Campusbier in der Jubiläumsedition ab jetzt erhältlich </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/50-jahre-hochschule-osnabrueck-campusbier-in-der-jubilaeumsedition-ab-jetzt-erhaeltlich/</link>
                        <description>Erstmals gibt es auch eine alkoholfreie Variante aus der Versuchsbrauerei am Campus Haste.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Alkoholfreier Biergenuss gepaart mit fruchtigem Hopfen: Zum 50-jährigen Jubiläum der Hochschule Osnabrück haben Studierende, Mitarbeitende und Lehrende eine neue Biersorte entwickelt. Leicht, bekömmlich und voller Aromen - das verspricht die neue Sorte Campusbier Alkoholfrei. Darüber hinaus gibt es sowohl die neue Sorte als auch das bekannte Haster Hell im Jubiläumsjahr in einer Sonderedition mit neuen, informativen Flaschenetiketten. Sie verraten Fakten zur Historie der Hochschulstandorte. Abgebildet ist jeweils ein markantes Gebäude vom Caprivi-Campus, vom Campus Haste, Campus Lingen, Campus Westerberg oder dem Institut für Musik. Zusätzlich gibt es ein Etikett mit dem Schmied im Hone, dem Standort mit der hochschuleigenen Brauanlage, in der das Haster Hell, das Haster Dunkel und das neue Alkoholfreie entstanden sind.</p>
<p><strong>Alkoholfreies Campusbier mit Aromen von Grapefruit, Mandarine und Maracuja</strong></p>
<p>Das Campusbier-Team der Hochschule hat ein alkoholfreies Bier entwickelt, das mit Aromen von Grapefruit, Mandarine und Maracuja eine fruchtige Alternative zum Haster Hell und Haster Dunkel bietet. „Uns war es wichtig, dass wir ein alkoholfreies Bier brauen, das sich geschmacklich abhebt. Deswegen haben wir uns für ein besonders fruchtiges Aromaprofil entschieden, das für eine passende Unterstützung des feinen Malz-Charakters und der leichten Bitternote sorgt“, erläutert Hermann Willoh, Masterstudent Agrar- und Lebensmittelwirtschaft und Mitglied im Campusbier-Leitungsteam. „Durch das spezielle Gärungsverfahren entsteht weniger Alkohol und auch ein weniger intensives Geschmacksprofil der Hefe. Dem wollten wir mit fruchtigen Hopfensorten entgegenwirken. Die Auswahl der Hopfensorten haben die Studierenden allein verantwortet und eine sehr passende Mischung gefunden“, ergänzt Laboringenieur und Brauer Andreas Schwartz.</p>
<p>„Wir freuen uns auf das besondere Jubiläum der Hochschule mit einem neuen Produkt aus unserer Versuchsbrauerei anstoßen zu können. Unsere Studierenden waren dabei vom Brauen bis zur Vermarktung in unserem eigenen Online-Shop federführend beteiligt“, so Prof. Dr. Nicolas Meseth, Wirtschaftsinformatikprofessor an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Jubiläumsedition als Kiste oder Sechserträger</strong></p>
<p>Das Jubiläumsbier wird ab sofort über den <a href="https://campusbier.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Campusbier-Onlineshop</a> verkauft. Hierbei lässt sich zwischen einer Kiste mit 24 Flaschen à 0,33 Liter oder einem Sechserträger wählen. Ein Sechserträger beinhaltet fünf Haster Hell sowie ein Alkoholfreies. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, einen alkoholfreien Sechserträger zu erwerben.&nbsp; &nbsp;<br> Neben einer regionalen Lieferung lässt sich das Bier auch abholen – an insgesamt drei Hochschulstandorten zu folgenden Zeiten:</p>
<p>- dienstags: 15 bis 17 Uhr im AStA-Shop vor dem Gebäude KH am Campus Lingen<br> - donnerstags: 12 bis 14 Uhr im Mensa-Foyer am Campus Westerberg<br> - freitags: 16 bis 18 Uhr im Schmied im Hone am Campus Haste</p>
<p>Bestellfrist ist jeweils am Vortag bis 12 Uhr.</p>
<p>Nicht nur das Jubiläumsbier steht zum Verkauf. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das malzig-milde Haster Dunkel zu bestellen. Diese Variante des Campusbiers kann ebenfalls über den Campusbier-Shop geordert werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 12:42:04 +0200</pubDate>
                        <title>Dr. Lars Kulke zum neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten der Hochschule Osnabrück gewählt </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/dr-lars-kulke-zum-neuen-hauptberuflichen-vizeprae-sidenten-der-hochschule-osnabrueck-gewaehlt/</link>
                        <description>Das Präsidium der Hochschule Osnabrück ist wieder komplett. Der Stiftungsrat folgte der Empfehlung von Senat und Findungskommission und ernannte Dr. Lars Kulke zum Hauptberuflichen Vizepräsidenten. Kulke tritt sein Amt am 1. Oktober 2021 an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück bekommt einen neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten. Der Senat der Hochschule Osnabrück hat in seiner Sitzung am 27. Juli 2021, beschlossen, dem Stiftungsrat Dr. Lars Kulke für diese Tätigkeit an der Hochschule vorzuschlagen. Der Stiftungsrat folgte nun dieser Empfehlung. Vorangegangen war eine ausführliche Vorstellung von Dr. Kulke bei einer gemeinsamen Sitzung von Senat und Stiftungsrat. Dr. Lars Kulke war von der gemeinsam eingesetzten Findungskommission von Senat und Stiftungsrat empfohlen worden.<br> Dr. Lars Kulke bringt viel Expertise und wertvolle sowie umfangreiche Erfahrungen mit für sein neues Aufgabengebiet an der Hochschule Osnabrück. Der promovierte Doktor der Rechtswissenschaften und MBA im Bildungsmanagement ist seit einigen Jahren in leitenden Positionen des Wissenschafts- und Hochschulmanagements tätig. Kulke war von 2011 bis 2017 Kanzler der Hochschule Heilbronn und dort für Wirtschaft und Personal verantwortlich. Anschließend wechselte er zur Technischen Hochschule Nürnberg, wo er als Vizekanzler der TH mit einer Größe von 13.500 Studierenden Leiter des Justiziariats war und die Dienst- und Fachaufsicht für Akademische Angelegenheiten innehatte.<br> „Wir erhalten mit Dr. Lars Kulke einen neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten, der fachlich hervorragend geeignet ist und wertvolle Expertisen für seine Tätigkeit im Leitungsteam der Hochschule Osnabrück mitbringt. Für die weitere professionelle Organisations- und Personal-entwicklung unserer Hochschule sind wir nun gut gerüstet“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.<br> Die Amtszeit des neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten beginnt im 1. Oktober 2021 und ist auf 6 Jahre ausgelegt.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> v.l.: Die Stiftungsratsvorsitzende Prof. Dr. Christa Cremer-Renz beglückwünscht den neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten der Hochschule Osnabrück Dr. Lars Kulke. Das Präsidium freut sich mit dem neuen Mitglied der Hochschulleitung.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Sep 2021 17:23:54 +0200</pubDate>
                        <title>„Neues Gebäude-Ensemble unterstreicht Attraktivität Osnabrücks als Hochschulstandort für Musik“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/09/neues-gebaeude-ensemble-unterstreicht-attraktivitaet-osnabruecks-als-hochschulstandort-fuer-musik/</link>
                        <description>Vertreterinnen und Vertreter der Dieter Fuchs Stiftung besuchen Neubau des Instituts für Musik -  zukünftiger Ort der Begegnung und Kreativität für Studierende aus den Bereichen Jazz, Pop, Musical und Klassik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 07.09.2021) Ein Probenhaus, ein Bewegungshaus und ein Bühnenhaus in Form von drei Gitarren-Plektren, die durch eine großzügige Passage miteinander verbunden sind: So sieht das neue, zweigeschossige Gebäude-Ensemble des Instituts für Musik (IfM) an der Caprivistraße aus. Im Laufe des kommenden Wintersemesters werden die Räumlichkeiten von der Hochschule bezogen. Ermöglicht wurde der Bau nicht zuletzt durch das Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die den Neubau mit 1,25 Millionen Euro fördert und sich nun vor Ort über den aktuellen Stand informiert hat<br> „Ein atemberaubendes Bauwerk mit einer sehr außergewöhnlichen Architektur – außen wie innen verwirklicht mit viel Liebe zum Detail“, fasst Christian Wulff, Vorsitzender des Kuratoriums der Dieter Fuchs Stiftung und Bundespräsident a.D., seinen Eindruck während der Führung durch den Neubau zusammen. „Das neue Gebäude-Ensemble unterstreicht optisch die hohe Qualität der Ausbildung am Institut für Musik und fördert die Attraktivität Osnabrücks als Hochschulstandort für Musik.“<br> <br> Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über das Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die sich an vielen Stellen für die Hochschule einsetzt: „Wir danken der Dieter Fuchs Stiftung, die mit ihrer Förderung des Neubaus einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Ausbildungsqualität am Institut für Musik nicht nur zu sichern, sondern sie auch auf ein nächstes Level zu heben.“<br> <br> <strong>Bühnensaal, Tonstudio und Proberäume mit Schallschutzisolierung</strong><br> Im Inneren des Neubaus entsteht unter anderem ein acht Meter hoher Bühnensaal für etwa 190 Gäste und genug Platz für das Sinfonieorchester des IfM, für Musicalaufführungen oder größere Pop- und Jazzkonzerte. Nebenan befindet sich ein Tonstudio, das mit dem Saal verbunden ist und somit auch größeren Ensembles Tonaufnahmen ermöglicht. Zur Vorbereitung auf ihre großen Aufritte werden den Studierenden verschiedenste Proberäume und Tanzsäle zur Verfügung stehen.<br> <br> „Wichtig war uns neben einer sehr guten Akustik im Bühnensaal und den Proberäumen auch eine sehr gute Schallschutzisolierung, sodass beispielsweise Schlagzeug und Gesang ungestört voneinander proben können. Zudem sorgt die Außenfassade dafür, dass zwar viel Licht in die Räume fällt, die Studierenden jedoch ungestört von der Außenwelt Proben können“, erläutert Bauleiterin Christina von Zitzewitz die Besonderheiten des Baus.<br> <br> Prof. Sascha Wienhausen, Leiter des Instituts für Musik, ergänzt weitere Vorteile des neuen Dreiklangs an der Caprivistraße: „Durch den Neubau können wir die in der ganzen Stadt verteilten, angemieteten Proberäume an einem Ort bündeln. Dieser neu geschaffene Musik-Campus wird ein Ort der Kreativität und Begegnungen sein. Er wird zudem die Vernetzung der Studierenden aus den verschiedenen Studienrichtungen Jazz, Pop, Musical oder Klassik enorm fördern.“<br> Schon jetzt stellt er eine erhöhte Nachfrage nach den Studienangeboten fest: „Nicht nur die Qualität der Bewerbungen hat sich in den letzten zwei Jahren erhöht. Auch die Annahmequoten mit aktuell bis zu 90 Prozent sind im Vergleich zu anderen Musikhochschulen extrem hoch.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br> 2017 fand ein umfangreicher Architektenwettbewerb für den Neubau des Instituts für Musik statt. Mit dem Architekturbüro Ahrens &amp; Pörtner aus Hilter erhielt ein Unternehmen aus der Hochschulregion Osnabrück den Auftrag zur Umsetzung. Der Bau hat ein Volumen von rund 11 Millionen Euro. 1,25 Millionen Euro stiftet die Dieter Fuchs Stiftung. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des etwa 1.400 Quadratmeter großen Gebäude-Ensembles ist für das Wintersemester 2021/22 geplant.</p>
<p><br> <strong>Engagement der Dieter Fuchs Stiftung an der Hochschule Osnabrück</strong><br> Die Dieter Fuchs Stiftung engagiert sich seit Jahren in vielfältiger Weise an der Hochschule Osnabrück. Sie fördert beispielsweise eine&nbsp;Stiftungsprofessur in der Agrartechnik und unterstützt das&nbsp;Food Future Lab. Koordiniert werden diese und andere Förderungen durch die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/hochschulfoerderung/" target="_blank">Hochschulförderung</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 20:14:56 +0200</pubDate>
                        <title>Geschafft! Dual Studierende feierlich in Lingen verabschiedet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/geschafft-dual-studierende-feierlich-in-lingen-verabschiedet/</link>
                        <description>Zeugnisübergabe im Autokino-Format an der Emslandarena</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 200 Bachelorabsolvent*innen der dualen Studiengänge am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück nahmen am Freitag ihre Abschlusszeugnisse in besonderer Atmosphäre entgegen, denn wie im Vorjahr fand die Verleihung im "Autokino-Format" an der Emslandarena statt. Wer nicht vor Ort teilnehmen konnte, hatte die Möglichkeit, der Veranstaltung über einen Livestream zu folgen.</p>
<p>Den Auftakt in das Programm machten die Absolvent*innen selbst. Für ihren jeweiligen Studiengang, ob Betriebswirtschaft, Engineering technischer Systeme, Management betrieblicher Systeme, Pflege, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen durften sie einmal kräftig auf die (Licht-)Hupe ihrer Autos drücken. Anschließend standen Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Dekan der Fakultät für Management, Kultur und Technik und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer, Studiendekan des Instituts für Duale Studiengänge, den Moderierenden Constanze Nailis und Alexander Redder, duale Masterstudierende des Campus Lingen, in einer kurzen Fragerunde Rede und Antwort.&nbsp;</p>
<p>Stellvertretend für die Lehrenden richtete Prof. Dr. Frederik Ornau einige Worte an die Absolvent*innen: "Ich spreche für alle Kolleg*innen, wenn sich sage, dass ich sehr stolz bin, ein Teil Ihres Weges gemeinsam mit Ihnen gegangen zu sein. Einige von Ihnen mussten mehr als die Hälfte ihrer Studienzeit mit den persönlichen und sozialen Auswirkungen der Pandemie klarkommen. Trotz dieser Widrigkeiten haben Sie dies aber mit Bravour gemeistert."<br> Eine besondere Rolle in der Studienzeit der Absolvent*innen spielten jedoch nicht nur die Hochschulvertreter*innen, sondern auch die Praxispartner*innen, welche Arens-Fischer zu Beginn betonte: "Ohne Sie würde das duale Studium nicht existieren. Daher freuen wir uns sehr über die enge Zusammenarbeit mit vielen Praxisbetrieben, auch über das Emsland hinaus."&nbsp;Für die Betriebe richtete Thomas Schnelling von der Renk GmbH einige Worte an die Anwesenden. In seiner Rede motivierte er dazu, im Beruf Verantwortung zu übernehmen und sich auch schwierigen Aufgaben zu stellen: "Mit Ihrem dualen Studium sind Sie bestens darauf vorbereitet. Darauf können Sie stolz sein."</p>
<p>Natürlich durfte auch eine Rede zweier Absolvent*innen nicht fehlen. Hannes Cerny und Lena Kühnast blickten gemeinsam zurück auf eine ereignisreiche Studienzeit. "Wir mussten in den letzten eineinhalb Jahren auf vieles verzichten, aber heute möchten wir auf das schauen, was wir geschafft haben. Wir stehen hier als Gruppe, die bewiesen hat, dass sie trotz der Herausforderungen der Pandemie das volle Studienprogramm mit allen Prüfungen in der Regelstudienzeit geschafft hat", freuten sich Cerny und Kühnast. "Dazu trägt sicher auch das duale Studium mit seinem Kompetenzentwicklungsprofil bei", hob Arens-Fischer in seiner Rede hervor. Denn in Verbindung von Theorie und Praxis würden die dual Studierenden darauf vorbereitet, auch mit Veränderungen in komplexen Situationen umzugehen. "Das haben Sie hervorragend gemacht", gratulierte Arens-Fischer.&nbsp;</p>
<p>Der wichtigste Programmpunkt war womöglich die Zeugnisvergabe. Die Jahrgangsbesten durften ihr Zeugnis persönlich auf der Bühne entgegennehmen, während ihre ehemaligen Kommiliton*innen diese in ihren Autos auspackten. Zu den Besten gehörten Lea Klass (Betriebswirtschaft), Michael Wiese (Engineering technischer Systeme), Anna Jaspert (Wirtschaftsinformatik), Stella-Marie Neiling (Wirtschaftsingenieurwesen), Rico Dingmann (Management betrieblicher Systeme) und Daniela Fischer (Pflege). Für musikalische Pausen zwischen den Programmpunkten sorgten Jakob Lübke und Jennifer Schotter – ein Duo, das dem Institut für Musik der Hochschule Osnabrück entstammt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 16:58:04 +0200</pubDate>
                        <title>Wechsel im Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/07/wechsel-im-stiftungsrat-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Nach zehn Jahren Engagement im Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück verlässt Manfred Hülsmann das Gremium. Als neues Mitglied konnte Sabine Stöhr, Geschäftsführerin und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IAV) gewonnen werden. Neue Vorsitzende ist Prof. Dr. Christa Cremer-Renz.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück geht mit einem neuen Mitglied und neuem Vorsitz in seine IV. Amtsperiode. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Vorsitzenden Manfred Hülsmann begrüßte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram mit Sabine Stöhr ein neues Mitglied im höchsten Gremium der Hochschule Osnabrück.<br> „Ich freue mich, dass wir mit Sabine Stöhr eine Expertin für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Hochschulregion Osnabrück-Emsland gewinnen konnten. Durch die Besetzung von nun fünf Frauen im siebenköpfigen Gremium setzt unserer Hochschule Maßstäbe für Führungsgremien“, erklärte Bertram. Der Präsident dankte Manfred Hülsmann nach seinem Ausscheiden für sein engagiertes Wirken und Gestalten im Stiftungsrat: „Manfred Hülsmann hat uns in den letzten zehn Jahren, in denen die Hochschule Osnabrück eine rasante Entwicklung zurückgelegt hat, mit seiner wertvollen Arbeit intensiv begleitet. Dafür möchte ich ihm sehr herzlich im Namen der gesamten Hochschule danken.“ Hülsmann war zehn Jahre Stiftungsratsmitglied und dessen Vorsitzender seit 2013.<br> Sabine Stöhr ist Geschäftsführerin und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim (IAV). Sie verantwortet beim IAV die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Der IAV vertritt über 460 Unternehmen mit ca. 122.000 Mitarbeitenden in der Region. Die Themen Bildung, Berufsorientierung, Fachkräftemangel und vor allem auch die Kommunikation mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren und Interessengruppen stehen bei Sabine Stöhr auch im beruflich entstandenen Ehrenamt im Mittelpunkt. So ist sie Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Nordhorn, Vorsitzende des Beirats von MaßArbeit (dem Jobcenter des Landkreises Osnabrück), stellvertretendes Mitglied im Landesausschuss für Berufsbildung bei der Niedersächsischen Landesregierung und Beiratsmitglied der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück. Sabine Stöhr engagiert sich auch als Beiratsmitglied des Schülerforschungszentrums Osnabrück.<br> <br> Der Stiftungsrat wählte in seiner Sitzung auch eine neue Vorsitzende. Prof. Dr. Christa Cremer-Renz aus Lüneburg wird das oberste Gremium der Hochschule Osnabrück künftig leiten, sie wurde für eine weitere Amtszeit als Mitglied des Stiftungsrates bestätigt. Cremer-Renz studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Philosophie in Köln, Dortmund und Bielefeld. Sie promovierte 1974 an der damaligen Pädagogischen Hochschule Ruhr und wurde 1982 als Professorin an die Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg berufen. Hier war sie von 1995 bis 1996 Prorektorin und von 1996 bis 2004 Präsidentin der Fachhochschule. In den Jahren 2005 und 2006 war sie Übergangspräsidentin der Leuphana Universität Lüneburg, die aus der Fusion von Fachhochschule Nordostniedersachsen und Universität Lüneburg hervorging. Von 2006 bis 2010 lehrte Cremer-Renz als Professorin an der Leuphana Universität in der Fakultät Bildungswissenschaften. Des Weiteren gehörte Sie bis 2019 zum Herausgeberkollektiv der Zeitschrift „Das Hochschulwesen“ an.<br> „Frau Prof. Dr. Christa Cremer-Renz kennt die Hochschule Osnabrück wie kein zweites Mitglied im höchstem Gremium und wird mit ihrer Erfahrung wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung der Hochschule Osnabrück geben. Ich bin sehr froh, dass Sie uns im Stiftungsrat erhalten bleibt“, sagte der Präsident der Hochschule.</p>
<p><br> <strong>Hintergrund:</strong><br> Die Hochschule Osnabrück ist – als eine der bundesweit ersten Hochschulen seit 2003 – eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Trägerschaft der Stiftung Fachhochschule Osnabrück, deren Organe das Präsidium und der Stiftungsrat sind. Damit hat das Land Niedersachsen ehemals staatliche Aufgaben auf die Stiftung übertragen und der Hochschule eine größere Autonomie und Eigenverantwortlichkeit zugesprochen.<br> Aufgaben des Stiftungsrates gemäß Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG):<br> Der Stiftungsrat berät die Hochschule, beschließt über Angelegenheiten der Stiftung von grundsätzlicher Bedeutung und überwacht die Tätigkeit des Präsidiums. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ernennung oder Bestellung und Entlassung der Mitglieder des Präsidiums der Hochschule,&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Entscheidung über Veränderungen und Belastungen des Grundstockvermögens sowie die Aufnahme von Krediten,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zustimmung zur Entwicklungsplanung der Hochschule und zum Wirtschaftsplan der Stiftung,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Präsidiums,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Feststellung des Jahresabschlusses sowie Entlastung des Präsidiums der Stiftung,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zustimmung zur Gründung von Unternehmen oder zur Beteiligung an Unternehmen durch die Stiftung,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Rechtsaufsicht über die Hochschule,<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beschluss von Änderungen der Stiftungssatzung sowie Erlass, Änderung und Aufhebung anderer Satzungen der Stiftung.<br> Der Stiftungsrat kann zu den Entwürfen von Zielvereinbarungen Stellung nehmen, die mit dem Fachministerium getroffen werden sollen.<br> Der siebenköpfige Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück besteht aus hochqualifizierten Einzelpersonen. Fünf der Mitglieder stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, dazu kommen noch eine Vertreterin der Hochschule Osnabrück sowie eine Vertreterin des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums MWK.<br> Zum Stiftungsrat der Hochschule Osnabrück gehören Ministerialrätin Birgit Clamor (Vertreterin des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK)), Prof. Dr. Christa Cremer-Renz, Prof. Dr. rer. pol. Nicole Böhmer (Vertreterin der Hochschule Osnabrück), Prof. Dr. Swetlana Franken (Bielefeld), Dr. Andreas Mainka (Lingen (Ems)), und Prof. Dr. Joachim Metzner (Köln).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Jun 2021 12:34:03 +0200</pubDate>
                        <title>Wie grüner Wasserstoff ein neu gedachtes Ackerfahrzeug der Zukunft antreiben könnte </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/gruener-wasserstoff-in-der-landwirtschaft/</link>
                        <description>Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies überreichte Förderbescheide über insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro an die Hochschule Osnabrück und das Maschinenbauunternehmen Kalverkamp.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein völlig neuartiges landwirtschaftliches Fahrzeugkonzept, angetrieben von grünem Wasserstoff: Aus den Händen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies erhielten jetzt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück und Klemens Kalverkamp, Geschäftsführer vom Maschinenbau-Unternehmen Kalverkamp aus Rieste, Förderbescheide über insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro. „Sauberer Wasserstoff wird neben Strom aus Wind und Photovoltaik zum Treibstoff für die Energiewende und den Klimaschutz“, sagte Lies während der Übergabe an der Hochschule Osnabrück. „Gerade in der Landwirtschaft, die mit den Auswirkungen des Klimawandels schon heute kämpfen muss, haben zukunftsträchtige Lösungen einen besonderen Leuchtturmcharakter. Sie können als Vorbilder für andere Regionen fungieren. NeXaT2H2 demonstriert vorbildlich den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landwirtschaft und ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zum Wasserstoffland Nummer eins“, so Lies.</p>
<p>Solche Innovationen brächten nicht nur die Energiewende voran. „Denn überall da, wo es uns gelingt, solche Innovationstreiber dauerhaft anzusiedeln, werden diese Magnetwirkung auch für andere Industrieansiedlungen entfalten. So sorgt Klimapolitik verbunden mit einer klugen Innovations- und Industriepolitik dafür, dass sich unser Standort gut gerüstet mit neuen Industriearbeitsplätzen in die klimaneutrale Zukunft entwickelt.“</p>
<p>Das geförderte Verbundprojekt trägt den Titel „NeXaT2H2 - Demonstration eines wasserstoffbetriebenen Ackerfahrzeugs“. Ein Prototyp des NeXaT-Fahrzeugs der Firma Kalverkamp existiert bereits. „Es handelt sich dabei um ein vollständig neu- und andersartiges Fahrzeugkonzept, das wir von vornherein für die Wasserstoffnutzung konzipiert haben“, erläutert Kalverkamp. Das Gefährt bewegt sich auf vier einzeln ansteuerbaren Bandlaufwerken ähnlich einem Hallenkran über die Ackerflächen auf schmalen Feldwegen. Mit dem „Wide Span Konzept“ deckt es dabei ein Breite von bis zu 18 Metern ab. Bisher wird dieser hybrid-elektrische Prototyp des NeXaT-Fahrzeugs allerdings mit Diesel betrieben. Genau das soll sich dank der Forschungskooperation mit der Hochschule Osnabrück ändern.<br> &nbsp;</p>
<h3><strong>"Eine technologische Basis für den breiten Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landtechnik"</strong></h3>
<p>„Das Ziel ist es, im Zuge des Projektes einen Wasserstoffantrieb für das Fahrzeug zu entwickeln und zu integrieren“, sagt Pfisterer. Um das tun zu können, greift das Forschungsteam um Pfisterer auf hochinnovative Vorarbeiten zurück. „2020 ist es uns erstmals gelungen, elektrische Antriebssysteme mit einer sehr hohen Modellgenauigkeit in Echtzeit zu simulieren“, erklärt der Professor für Elektrische Antriebe und Grundlagen. „Das ermöglicht uns sowohl die Optimierung des Gesamtsystems als auch jeder einzelnen Komponente. Wir können die virtuelle und die reale Welt im Prüflabor koppeln, da Simulation und Versuch synchron durchgeführt werden können.“</p>
<p>Anders ausgedrückt: Im Verbundforschungsprojekt wird ein Digitaler Zwilling des Brennstoffzellensystems, der Leistungselektronik, der elektrischen Maschinen und der<br> Mess-, Steuer- und Regelungssysteme erstellt. So ist es möglich, das elektrische Antriebssystem auszulegen und zu optimieren. „Wir legen hier mit diesem ersten Projekt unserer Wasserstoff-Roadmap eine technologische Basis für den breiten Einsatz von grünem Wasserstoff in der Landtechnik“, ist Pfisterer überzeugt.</p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, dankten Lies für die Unterstützung des Verbundprojektes durch das Land. „Dieses Projekt hat in vielerlei Hinsicht das Potenzial, die derzeitige Landbewirtschaftung auch international stark in Richtung einer größeren Nachhaltigkeit zu verändern. Es freut uns sehr, dass wir als Hochschule Osnabrück diese Transformation in der Landwirtschaft aktiv mitgestalten können und auch unseren Teil dazu beitragen, den hohen Innovationsgrad der Landtechnik in der Region zu festigen und sogar auszubauen.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br> Elektrische Antriebe und Grundlagen<br> Tel.: 0541/969-3664<br> E-Mail: &nbsp;<a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a> oder <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 14:35:31 +0200</pubDate>
                        <title>Stiftungsprofessur in der Agrartechnik: Hochschule Osnabrück freut sich über breite regionale Unterstützung </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/stiftungsprofessur-in-der-agrartechnik-hochschule-osnabrueck-freut-sich-ueber-breite-regionale-unterstuetzung/</link>
                        <description>Dank der gemeinsamen Initiative von fünf Stiftungen kann die Hochschule die Stiftungsprofessur &quot;Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme&quot; ausschreiben. Auch wegen des entstehenden Agro-Technicums und vielfältiger Forschungs- und Transferprojekte sind die Ausgangsbedingungen ideal.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf regionale Stiftungen ermöglichen der Hochschule Osnabrück die Einrichtung der Stiftungsprofessur „Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme“. In den Bereichen der „Agrarrobotik“ und der „Sensorsysteme“ hat sich die Hochschule Osnabrück zu einem national und auch international viel beachteten Standort für Forschung, Lehre und den Transfer in die Praxis entwickelt. Gemeinsam engagieren sich die Dieter-Fuchs Stiftung, die Aloys &amp; Brigitte Coppenrath Stiftung, die Friedel &amp; Gisela Bohnenkamp-Stiftung, die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte sowie die CLAAS Stiftung nun dafür, dass Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften ihre Position in diesem Themenfeld durch die neue Professur weiter stärken kann. Dafür stellen die Stiftungen insgesamt 625.000 Euro zur Verfügung.</p>
<p>„Ich danke den Stifterinnen und Stiftern herzlich für ihre Initiative“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Unsere Hochschule ist in und mit der Region gewachsen und tut es immer noch. Das enge Zusammenspiel mit den vielen Akteurinnen und Akteuren im Agrarsektor ist dafür grundlegend und ein Garant für immer neue Innnovationen. Durch ihr gemeinsames Engagement stellen die Stiftungen sicher, dass wir diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben können.“</p>
<p>Sichtbar wird diese Erfolgsgeschichte auch durch den Bau des „Agro-Technicums“, eine der modernsten Forschungsinfrastrukturen zur Agrarsystemtechnik und Feldrobotik in Europa. Das Agro-Technicum entsteht derzeit an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) am Campus Westerberg. Es besteht unter anderem aus einer Forschungshalle mit fünf Laboren und einem Versuchsfeld, auf dem künftig beispielsweise autonome Feldroboter im Langzeiteinsatz getestet werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Agro-Technicum bietet beste Voraussetzungen für die neu zu besetzende Professur</strong></p>
<p>„Das Agro-Technicum bietet beste Voraussetzungen für die neu zu besetzende Professur“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dekan der Fakultät IuI. „Die neue Kollegin oder der neue Kollege findet ideale Bedingungen für eine innovative und fachübergreifende Lehre, interdisziplinäre Forschungsarbeiten sowie Transferprojekte mit etablierten und neuen Partnern aus der Praxis.“ Dank der Unterstützungen durch die Stiftungen könne bereits jetzt mittelfristig eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Prof. Dr. Arno Ruckelshausen gefunden werden, der die Hochschule in diesem Themenfeld maßgeblich geprägt hat.</p>
<p>Auch Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, freut die Entwicklung: „Das Agro-Technicum betreibt mit dem Verein Agrotech Valley Forum das Experimentierfeld Agro-Nordwest des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und ist einer der Standorte des Zukunftslabors Agrar des Landes Niedersachsen. Auch vor diesen Hintergründen ist es für unsere Hochschule von großer Bedeutung, zeitnah die Stiftungsprofessur ausschreiben zu können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Jan Lukaßen<br> Leitung Hochschulförderung<br> Tel.: 0541/969-3254<br> E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 16:22:19 +0200</pubDate>
                        <title>Woche der Umwelt in Berlin: Hochschule Osnabrück mit zwei hochinnovativen Projekten vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/06/woche-der-umwelt-hochschule-osnabrueck-mit-projekten-ekoreka-und-soil2data-vertreten/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule befassen sich mit dem Recyceln von Gummidichtungsabfällen und einem mobilen Bodenproben-Labor für den nachhaltigen Pflanzenbau</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„So geht Zukunft“: So lautet das Motto der Woche der Umwelt in Berlin, zu der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am heutigen 10. und am 11. Juni einlädt. „Eine wahre Fundgrube innovativer Schaffenskraft für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit bieten mehr als 150 Ausstellende auf der Woche der Umwelt (WdU)“, heißt es offiziell zur Veranstaltung. Die Hochschule Osnabrück ist mit zwei Forschungsprojekten vertreten: Im Projekt EKOREKA geht es um ein Verfahren zum Recyceln von Gummidichtungsabfällen, bei soil2data um ein Mobiles Bodenproben-Labor, das es ermöglicht, den Einsatz von Ressourcen wie Dünger und Saatgut im Pflanzenbau effektiver zu gestalten.</p>
<p>„Es freut mich sehr, dass die Hochschule Osnabrück mit zwei Projekten bei der Woche der Umwelt vertreten ist“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. „Beide Projekte sind zum einen hochinnovativ und geprägt von der Idee der Nachhaltigkeit. Zum anderen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Hochschule im engen Austausch mit ihren Kooperationspartnern aus der Praxis aktiv. Diese Anwendungsnähe zeichnet uns aus.“</p>
<p>Mehr zum <a href="https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1337" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Projekt EKOREKA erfahren Sie auf den Seiten der Woche der Umwelt</u></a> sowie auf dem <a href="https://youtu.be/W9X62pRPTW8" target="_blank" rel="noreferrer"><u>YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</u></a>. Das von der DBU geförderte Projekt wird an der Hochschule von Prof. Dr. Carmen-Simona Jordan geleitet und in Zusammenarbeit mit der Firma M.D.S. Meyer umgesetzt.</p>
<p>Das Projekt soil2data wird von einem breiten Zusammenschluss getragen, zu dem neben der Hochschule Osnabrück die Unternehmen Anedo Ltd., Bodenprobetechnik Nietfeld GmbH, iotec GmbH, LUFA Nord-West, MMM tech support GmbH &amp; Co. KG sowie Deepfield Robotics als kooperativer Partner zählen. Prof. Dr. Arno Ruckelshausen verantwortet das Projekt an der Hochschule. Hintergründe zum Projekt erfahren Sie ebenfalls <a href="https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1868" target="_blank" rel="noreferrer"><u>auf den Seiten der Woche der Umwelt</u></a> sowie auf dem <u><a href="https://youtu.be/gjo1EKPWBH8" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a></u>.&nbsp;</p>
<p>Die sechste WdU-Auflage im Park von Schloss Bellevue findet aufgrund der Corona-Pandemie im hybriden Format statt – teils in Präsenz, teils digital. Nach der Eröffnung durch die Ansprache des Bundespräsidenten um 11 Uhr am heutigen Donnerstag startet gegen 12 Uhr ein vielfältiges zweitägiges Programm:&nbsp;<a href="http://www.woche-der-umwelt.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>www.woche-der-umwelt.de/</u></a>.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Zum Projekt EKOREKA: Prof. Dr. Carmen-Simona Jordan<br> E-Mail: s.jordan@hs-osnabrueck.de</p>
<p>Zum Projekt soil2data: Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> E-Mail: a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 May 2021 08:15:39 +0200</pubDate>
                        <title>Mit innovativem Laub-Gülle-Produkt den Nitrateintrag ins Grundwasser reduzieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/mit-innovativem-laub-guelle-produkt-den-nitrateintrag-ins-grundwasser-reduzieren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück ist Teil des Forschungsprojektes mit dem Kurztitel Gülle-2-Laub. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek überreicht Förderbescheid in Gesamthöhe von 640.000 Euro. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">(Osnabrück, 19. Mai) Aus Resten ein gutes Produkt schaffen, klappt nicht nur in der Küche, sondern auch in der Landwirtschaft. Das zeigt ein Forschungsprojekt an der Hochschule Osnabrück, bei dem aus Gülle und Laub ein innovativer Dünger entsteht. Die Idee: Zerkleinertes Laub wird mit Gülle vermengt. Bei der Anwendung dieses organischen Recycling-Düngers in Landwirtschaft und Gartenbau soll deutlich weniger Nitrat in das Grundwasser ausgetragen werden und zeitgleich verbessert sich die Bodenbeschaffenheit nachhaltig. Für diesen innovativen Ansatz, an dem die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der A+M Unternehmensberatung arbeitet, gibt es nun Fördermittel des Bundes. Bei einer feierlichen Übergabe in Berlin erhielten die Verantwortlichen den Förderbescheid in einer Gesamthöhe von 640 000 Euro von Anja Karliczek, Ministerin für Bildung und Forschung. An die Hochschule Osnabrück fließen davon 390 000 Euro.</p>
<p class="01Standard">Im ersten Schritt konzipiert, konstruiert und baut das Projektteam der A+M Unternehmensberatung eine Pilotanlage. Am Ende des Projektes wird das Knowhow vorhanden sein, Anlagen verschiedener Kapazitäten im anwendungsbezogenen Maßstab zu errichten und zu betreiben. Um diesen Ansatz wissenschaftlich zu begleiten und bald zur Marktreife zu bringen sowie fundierte Anwendungsempfehlungen für die Recycling-Düngeprodukte zu erarbeiten, erhielt die Kooperation nun diese finanzielle Förderung.<br> <br> <strong>Laub stammt aus kommunaler Entsorgung</strong></p>
<p class="01Standard">Eine Besonderheit bei dem Projekt ist der nachhaltige Ansatz: So sollen die beiden Abfallströme „tierische Exkremente aus der Landwirtschaft“ und „Laub aus kommunaler Entsorgung“ zu einem vielfältig einsetzbaren organischen Düngeprodukt vereinigt werden. Damit wird eine nachhaltige Möglichkeit geschaffen, insbesondere in Regionen mit intensiver Tierhaltung Gülle zu entsorgen und gleichzeitig auch die kommunalen Abfallwirtschaftsgesellschaften zu entlasten, indem Laub im Sinne der Kreislaufwirtschaft auf diese Art und Weise einer Weiterverwendung zugeführt wird. &nbsp;</p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Hans-Werner Olfs, Professor für Pflanzenernährung und Pflanzenbau, begleitet das Projekt aus der wissenschaftlichen Perspektive und freut sich über die finanzielle Förderung. Gleichzeitig betont Olfs die gute Ausgangslage, weil im Wesentlichen das Verfahren, um&nbsp;Gülle zu behandeln, bereits entwickelt ist und als mobile Demonstrationsanlage zur Verfügung steht: „Innerhalb des Projekts wollen wir nun alle technischen Verfahrensschritte beim Herstellungsprozess und der sich anschließenden pflanzenbaulichen Verwendung wissenschaftlich fundiert herausarbeiten.“<br> Das Projekt findet in einer Zeit statt, in der akuter Handlungsbedarf besteht. Angesichts der Verschärfung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Düngeverordnung 2020, sind insbesondere aus der Landwirtschaft innovative Lösungen gefordert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 May 2021 14:34:09 +0200</pubDate>
                        <title>Podiumsdiskussion: Wie verändert die Corona-Pandemie die Kulturszene?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/podiumsdiskussion-wie-veraendert-die-corona-pandemie-die-kulturszene/</link>
                        <description>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Osnabrücker Hochschulen und Kulturschaffende debattieren über die besonderen Härten für den künstlerischen Nachwuchs, hinterfragen die vorhandenen Unterstützungsangebote und blicken auf neue digitale Formate.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">„Kultur im Zeichen der Pandemie – was bleibt, was kommt?“ &nbsp;So lautet der Titel der vierten Podiumsdiskussion der Osnabrücker Hochschulen. Wie ist es angesichts des „Premierenstaus“ an Theatern um den künstlerischen Nachwuchs bestellt? Wie können städtische Räume für Kulturschaffende neu genutzt werden? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben digitale Formate? Und wie kann sich das Kulturangebot digital positionieren, welches nicht staatlich subventioniert wird? Über diese und weitere Fragen diskutieren am Donnerstag, 20. Mai, ab 19 Uhr Expertinnen und Experten der Universität und Hochschule Osnabrück sowie Osnabrücks Nachtbürgermeister Jakob J. Lübke. Die Online-Diskussion ist auf dem <u><a href="https://www.youtube.com/user/HochschuleOS" target="_blank" rel="noreferrer"><u>YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</u></a></u> sowie auf dem <u><a href="https://www.youtube.com/user/uniosnabrueck1" target="_blank" rel="noreferrer"><u>YouTube-Kanal der Universität Osnabrück</u></a></u> abrufbar. Zudem wird sie am Sonntag, 23. Mai, um 10 Uhr auf OS-Radio 104,8 übertragen. Veranstalter ist das Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) der Osnabrücker Hochschulen.</p>
<p class="Default">„Es gibt sehr viel Perspektive in der Digitalisierung. Ich bin keine Kulturpessimistin“, sagt etwa Prof. Dr. Myropi Margarita Tsomou, Professorin für Zeitgenössische Theaterpraxis an der Hochschule Osnabrück. Natürlich müsse man das Theater verändern und nicht allein die Bühne abfilmen, sondern die Technik in künstlerische Formate integrieren. „Aber die Präsenz an sich wird nicht ersetzt werden können. Je digitaler wir werden, umso wichtiger wird der Körper.“ Prof. Dr. Kai Bremer, Professor für Deutsche Literatur der Frühen Neuzeit im europäischen Kontext an der Universität, widerspricht der Annahme, dass das Digitale in den Künsten sowie den Geistes- und Kulturwissenschaften vor der Pandemie ein Fremdkörper gewesen sei. Aber jetzt gebe es eine Beschleunigung in dem Bereich. Es gelte, über neue Organisationsformate und Bedürfnisse nachzudenken. &nbsp;Wenn das Theater Augsburg VR-Brillen durch das Land schicke, „dann setzt das natürlich voraus, dass es ein Publikum geben muss, das eine Ahnung davon hat, was VR-Brillen sind“.</p>
<p class="Default">An der Diskussion nehmen teil:</p><ul> 	<li class="Default">Prof. Dr. Kai Bremer, Professor für Deutsche Literatur der Frühen Neuzeit im europäischen Kontext an der Universität Osnabrück</li> 	<li class="Default">Rikke Gram, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück</li> 	<li class="Default">Jakob J. Lübke, Nachtbürgermeister von Osnabrück</li> 	<li class="Default">Prof. Dr. Myropi Margarita Tsomou, Professorin für Zeitgenössische Theaterpraxis an der Hochschule Osnabrück</li> 	<li class="Default">Prof. Sascha Wienhausen, Leiter des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück<br> 	&nbsp;</li> </ul><p class="Pa2">Für Impulsstatements konnten Helmut Thiele und Regina Neumann vom thiele-neumann-theater in Osnabrück gewonnen werden sowie Katrin Mundt, Leiterin des European Media Art Festivals in Osnabrück. Die Moderation übernimmt Merle Giebeler.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 May 2021 07:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Förderung des weiblichen, wissenschaftlichen Nachwuchses: mit dem Tandem-Modell zur FH-Professur</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/mit-entwicklungsprofessuren-weiblichen-wissenschaftlichen-nachwuchs-foerdern/</link>
                        <description>Nach ihrer Promotion und mehrjähriger Lehrtätigkeit an der Hochschule Osnabrück hätte Sabine Bornkessels Weg 2016 an der Hochschule enden können. Für eine FH-Professur fehlte die notwendige außerhochschulische Praxiserfahrung. Ein von der Hochschule entwickeltes Tandem-Modell war die Lösung. Das Beispiel soll Schule machen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe jetzt die Chance, in meinem Traumberuf tätig zu sein.“ Seit dem 1. März hat Professorin Dr. Sabine Bornkessel die Professur für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück inne. Bornkessels Weg ist in vielerlei Hinsicht beispielhaft. Er fußt auf einem von der Hochschule entwickelten Tandem-Modell, um den weiblichen, wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Das Modell hat der Wissenschaftlerin ermöglicht, die für eine FH-Professur notwendige außerhochschulische Berufserfahrung bei einem kooperierenden Praxispartner zu sammeln, ohne dem Wissenschaftssystem vollständig den Rücken kehren zu müssen. Die Hochschule hofft, mit ihrer neuen Förderinitiative der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/vernetzung/foerdern-und-stiften/entwicklungsprofessur" target="_blank">„Entwicklungsprofessuren“</a> weitere Erfolgsgeschichten wie die Bornkessels zu ermöglichen.</p>
<p>Rückblende: Nach dem Ökotrophologie-Studium an der Universität Bonn trat Bornkessel 2010 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück an, verbunden mit der Möglichkeit zur Promotion an der niederländischen Universität Wageningen. In Osnabrück war Bornkessel schnell stark in die Lehre eingebunden. Im April 2016 verteidigte sie ihre Dissertation. Konsequent gedacht, hätte Bornkessel die Hochschule nun verlassen müssen, um beruflich voranzukommen. Denn für eine Professur fehlte ihr die Voraussetzung der berufspraktischen Erfahrung. Eine FH-Professur erfordert eine Dreifach-Qualifikation: in Forschung, Lehre und Berufspraxis.<br> &nbsp;</p>
<h3>„Ein guter Weg, um nicht aus der Wissenschaftswelt aussteigen zu müssen.“</h3>
<p>Bornkessel stellt diese Anforderungen nicht infrage, sieht sie sogar als notwendig an. Gleichzeitig sollte die Hochschule weiter eine Rolle in ihren beruflichen Planungen spielen. Die Lösung lag in einem Tandem-Modell. Mit einer halben Qualifizierungsstelle arbeitete Bornkessel ab 2016 an der Hochschule, mit den anderen 50 Prozent als Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück. Möglich wurde dieses Pilotprojekt zur Förderung des weiblichen, wissenschaftlichen Nachwuchses für Professuren an Fachhochschulen durch Gelder aus dem Professorinnenprogramm II von Bund und Ländern. Die Konzeptionierung der Qualifizierungsstelle hatte das Präsidium mit der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule, Bettina Charlotte Belker, entwickelt.</p>
<p>Jetzt, fünf Jahre später, ist Bornkessel am Ziel. Durch ihre außerhochschulische Arbeit im DIL erfüllte sie die Voraussetzungen, um sich auf Professuren an einer FH zu bewerben. An der Hochschule Osnabrück hat es dann geklappt. Würde sie den von ihr beschrittenen Weg weiterempfehlen? „Ja, ich kann das durchaus empfehlen“, sagt sie rückblickend. „Das Tandem-Modell, das jetzt durch die neuen Entwicklungsprofessuren abgebildet wird, ist ein guter Weg, um nicht aus der Wissenschaftswelt aussteigen zu müssen.“</p>
<p>Auch im Blick auf ihre Familiengründung ist Bornkessel vom Modell überzeugt: „Ohne die Rückendeckung durch die gesicherte Stelle an der Hochschule, die als Rückfallebene immer da war, weiß ich nicht, ob ich mich getraut hätte.“ Um den Nachwuchswissenschaftlerinnen diese Entscheidung zu erleichtern, sieht das Konzept nach Möglichkeit Vertragsverlängerungen bei Übernahme von Sorgeverantwortung vor. Zugleich betont Bornkessel, dass der Erfolg des Modells nach ihren Erfahrungen an eine wesentliche Bedingung geknüpft ist: „Für zwei Arbeitgeber tätig zu sein, ist definitiv bereichernd, aber auch ein Spagat. Es ist sehr wichtig, dass die Hochschule und der kooperierende Partner einen engen Austausch pflegen.“<br> &nbsp;</p>
<h3>Bis zum 31. August auf eine der sieben Entwicklungsprofessuren bewerben</h3>
<p>Belker freut Bornkessels Erfolgsgeschichte: „Professorinnen sind in Deutschland noch immer stark unterrepräsentiert. 2019 lag ihr Anteil an Fachhochschulen bundesweit bei 24,4 Prozent, an der Hochschule Osnabrück mit 24 Prozent etwas niedriger.“ Deshalb sei es so wichtig, dass mit den Entwicklungsprofessuren ein neues Förderinstrument geschaffen wurde, um Nachwuchswissenschaftlerinnen gezielt in der Post-Doc-Phase für den Karriereweg Professur an einer FH zu ermutigen und zu qualifizieren. „Aktuell gibt es sieben solcher Stellen an unserer Hochschule, finanziert aus Mitteln des Professorinnenprogramms III. Anträge können bis zum 31. August gestellt werden.“</p>
<p>Auch Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, betont die zentrale Bedeutung von Förderinitiativen, um Wissenschaftlerinnen wie Bornkessel zu halten: „Natürlich wollen wir unseren gut ausgebildeten Nachwuchs halten, gerade weil es immer schwieriger wird, hochqualifizierte Köpfe zu gewinnen.“ Innovative Modelle wie die Entwicklungsprofessuren nehmen hier eine wichtige Rolle ein. „Und das Beispiel Sabine Bornkessel zeigt ja wunderbar: Es funktioniert.“</p>
<p><br> <em>Mehr zu den Hintergründen der Entwicklungsprofessuren und den Antragsmöglichkeiten erfahren Sie unter </em><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/vernetzung/foerdern-und-stiften/entwicklungsprofessur" target="_blank"><em>www.hs-osnabrueck.de/vernetzung/foerdern-und-stiften/entwicklungsprofessur</em></a><em>. Mehr zum Professorinnenprogramm erfahren Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: </em><a href="http://www.bmbf.de/de/das-professorinnenprogramm-236.html" target="_blank" rel="noreferrer"><em>www.bmbf.de/de/das-professorinnenprogramm-236.html</em></a><em> </em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 May 2021 14:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>CHE-Hochschulranking 2021: Spitzengruppe für die Bereiche Pflege und Informatik der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/che-hochschulranking-2021-spitzengruppe-fuer-die-bereiche-pflege-und-informatik-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Die Osnabrücker Pflege-Studiengänge erzielen in fast allen Kategorien Bestnoten und gehören damit laut dem Centrum für Hochschulentwicklung zu den besten im deutschsprachigen Raum. Die Informatik-Studiengänge punkten unter anderem bei der Studienorganisation und der IT-Infrastruktur.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10. Mai 2021) Die aktuelle Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt: Die Mehrheit der Studierenden aus den Fachbereichen Informatik und Pflege ist sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation an der Hochschule Osnabrück. Auch in zahlreichen weiteren Kategorien erzielen die Studiengänge Bestnoten und landen im bundesweiten Vergleich bis zu acht Mal in der Spitzengruppe. Befragt wurden insgesamt 120.000 Studierende verschiedener Studienfächer an deutschen Hochschulen. 143 Pflege-Studierende an den Standorten Osnabrück und Lingen sowie 55 Osnabrücker Informatik-Studierende haben an der Befragung teilgenommen<br> <br> <strong>Pflege-Studium punktet mit exzellenter Betreuung und Unterstützung bei Auslandsaufenthalten</strong><br> <br> Sowohl die berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft, Pflegemanagement sowie Pflege dual der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) am Osnabrücker Caprivi-Campus als auch der Studiengang Pflege (dual) der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) am Campus Lingen erreichen in allen Kategorien sehr gute bis gute Bewertungen. Beide Studienorte schneiden unter anderem bei der Betreuung durch die Lehrende sowie bei der Unterstützung zu Studienbeginn und bei Auslandsaufenthalten mit Spitzenwerten ab. Auch die Studienorganisation, die technische Ausstattung sowie der Zustand der Räumlichkeiten werden positiv hervorgehoben. Die Osnabrücker Studierenden vergeben dazu Bestnoten für die allgemeine Studiensituation und den Praxisbezug. Die Verzahnung der Lernorte im dualen Studium wird ebenfalls als sehr gut bewertet. Mit diesen Bewertungen gehören die Osnabrücker Studiengänge zu den besten im deutschsprachigen Raum.&nbsp;<br> <br> <strong>Informatik-Studierende loben Studienorganisation und IT-Infrastruktur</strong></p>
<p>Befragt wurden auch Studierende der beiden Bachelorstudiengänge Medieninformatik und Technische Informatik der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. Hier erreicht die Hochschule Osnabrück Bestnoten in den Kategorien Studienorganisation, IT-Infrastruktur und Ausstattung der Arbeitsplätze. Bei der Organisation des Studiums werden besonders der Zugang zu den Lehrveranstaltungen und deren angemessene Teilnehmendenzahl hervorgehoben. Auch die Bibliotheksausstattung und die Anerkennung der Leistungen aus dem Auslandsstudium bewerten die befragten Studierenden als sehr gut. Gelobt werden zudem der Zustand und die Ausstattung der Lernräume: So gehört die Hochschule Osnabrück bei studentischen Arbeitsplätzen, der Qualität der W-Lan-Abdeckung, dem Online-Speicherplatz für Studierende und der Verfügbarkeit fachspezifischer Software zur Spitzengruppe.&nbsp;</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, dass unsere Studierenden der Pflege und der Informatik selbst unter diesen herausfordernden Bedingungen sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation sind,“ so Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre. „Die exzellenten Ergebnisse im Pflege-Bereich sind ein weiterer Beleg für unsere Kompetenzen bei der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe. Nicht zuletzt durch den Osnabrücker Gesundheitscampus und das Deutsche Netzwerk für Qualitätsstandards in der Pflege sichern wir einen stetigen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis. Dieser Praxisbezug im Studium wird laut Befragung auch von unseren Studierenden sehr geschätzt.“ Bereits 1978 konnte die Hochschule Osnabrück die deutschlandweit erste Pflegeprofessur besetzen und war eine der ersten Hochschulen, die ein Programm zur Akademisierung in der Pflege angeboten hat. Mittlerweile wurde das Angebot auf vier Bachelorprogramme und zwei weiterführende Masterprogramme ausgeweitet.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong><br> Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Hochschulen der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr wurden die Fächer Biochemie, Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Medizin, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Politikwissenschaft, Sportwissenschaft und Zahnmedizin untersucht. Das CHE-Hochschulranking fragt die aktuell Studierenden nach ihren Studienbedingungen sowohl im Allgemeinen als auch zu konkreten Kriterien wie Betreuung, Unterstützung im Studium oder für ein Auslandsstudium, das Lehrangebot, die Studienorganisation oder die Prüfungen.&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 May 2021 18:43:08 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulentwicklung am Campus Haste in Osnabrück Thema bei Ministerbesuch</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/hochschulentwicklung-am-campus-haste-in-osnabrueck-thema-bei-ministerbesuch/</link>
                        <description>Die künftigen Entwicklungen in Studium, Lehre und Forschung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur standen im Fokus beim Besuch von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler und Finanzminister Reinhold Hilbers an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 04. Mai 2021) Auf Initiative von Christian Calderone, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, trafen sich Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler und Finanzminister Reinhold Hilbers mit der Hochschulleitung der Hochschule Osnabrück, um über Entwicklungsperspektiven der Hochschule am Standort Haste zu diskutieren. Die Minister zeigten sich beeindruckt von den Aktivitäten und Vorhaben der Hochschule Osnabrück im Bereich Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bei den Themen Studium und Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung sowie Transfer und Vernetzung.<br> <br> Bei diesem Arbeitsbesuch der Minister an der Hochschule erörterten Hochschulvizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann und sein Kollege Prof. Dr. Alexander Schmehmann mit den Gästen Chancen und Risiken von Zukunftsthemen der „grünen Fakultät“ der Hochschule am Standort in Osnabrück-Haste.&nbsp; „Wir rüsten mit unseren Studiengängen unsere Studierenden aus für die drängenden Zukunftsaufgaben in den Agrarwissenschaften und der Landschaftsarchitektur“, erläuterte Dekan Lehmann den Gästen das Bestreben der Hochschule. „Besonders für die Hochschulregion Osnabrück-Emsland ist die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Forschungsstärke der Hochschule von immenser Bedeutung“, ergänzte Vizepräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann. So hat die Fakultät am Standort Haste in Osnabrück in allen Bereichen ihre Studiengänge zielgerichtet weiterentwickelt und mit den Re-Akkreditierungen dieser Programme auf die gesellschaftlichen Bedürfnisse in den Fachgebieten reagiert. In zahlreichen Forschungsprojekten und -verbünden in den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie der Regionalentwicklung und Landschaftsarchitektur ist die Hochschule federführend in Niedersachsen und darüber hinaus. Zu den aktuellen baulichen Entwicklungen und den zukünftigen Herausforderungen des Standortes konnten sich die beiden Minister und die Gäste bei einem kurzen Rundgang einen eigenen Eindruck verschaffen.<br> <br> Die Ministerien und die Hochschulleitung diskutierten anschließend die Synergiemöglichkeiten in den Themenbereichen Studium und angewandte Lehre, Digitalisierung in der Landwirtschaft, der Entwicklung in Verbünden der Agrarregion sowie den zukünftigen Fachkräftebedarf der Branche sowie Forschungsmöglichkeiten in Osnabrück.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 May 2021 18:35:18 +0200</pubDate>
                        <title>HAWs in Niedersachsen: Auflösung der Pflegekammer ist Rückschritt für die Gemeinwohlbelange der Bürgerinnen und Bürger</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/haws-in-niedersachsen-aufloesung-der-pflegekammer-ist-rueckschritt-fuer-die-gemeinwohlbelange-der-buergerinnen-und-buerger/</link>
                        <description>Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Niedersachsen kritisieren die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, die Pflegekammer Niedersachsen auf der Grundlage einer misslungenen Befragung aufzulösen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 4. Mai 2021) Die HAWs in Niedersachsen zeigen sich besorgt: Die Landesregierung hat die Auflösung der niedersächsischen Pflegekammer beschlossen. „Wir kritisieren diese politische Entscheidung, die auf der Basis einer Befragung getroffen wurde, an der sich weniger als 20 Prozent der Kammermitglieder beteiligten“, sagt Prof. Dr. Rosa Mazzola von der Hochschule Osnabrück.<br> <br> Die Pflegekammer fungierte als Körperschaft des öffentlichen Rechts und übernahm gesetzliche Aufgaben auf der Grundlage des niedersächsischen Kammergesetzes für die Heilberufe der Pflege. Sie agierte als berufsständische Vertretung und war beteiligt an zahlreichen Gesetzgebungsverfahren und Verordnungen. Gleichzeitig nahm sie die Aufgaben als Berufsaufsicht und Gewährleistung qualitativ hochwertiger Pflege wahr und erließ Berufsordnungen und Weiterbildungsordnungen. Als Mitglied der Bundespflegekammer hatte sie erstmals die Möglichkeit, politischen Einfluss in den Entscheidungsgremien zu nehmen. In dieser Vakanz muss nun die Landespolitik ihrer Verantwortung gerecht werden: „Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat gezeigt, was eine starke Pflegekammer für die Gemeinwohlbelange und das öffentliche Interesse der Pflegeberufe bewirken kann. Dort wurden eine Berufsordnung und Weiterbildungsordnung beschlossen und damit klar definiert, was Pflegeprofession bedeutet. Das fehlt nun in Niedersachsen und dazu verliert das Land seinen Sitz in der Arbeitsgemeinschaft der Landespflegekammern auf Bundesebene und damit eine starke politische Vertretung des Berufsstandes auf Bundesebene“, bedauert Prof. Dr. Rosa Mazzola.<br> <br> Prof. Dr. Stefanie Seeling von der Hochschule Osnabrück ergänzt: „Diese politische Entscheidung ist ein herber Rückschlag für die Professionalisierung der Pflege. Eine Selbstverwaltung zu haben ist für die Pflege ein Garant für eine sichere Patientenversorgung, Etablierung einer Ethikkommission für gutes Handeln in der Pflege und die Umsetzung einer Berufsordnung im Rahmen der Selbstverwaltung und Selbstbestimmung. Diese Möglichkeit haben wir in Niedersachsen jetzt nicht mehr und geben damit wieder anderen Berufsgruppen den Raum über die Belange der Pflege zu entscheiden.“<br> <br> Die Hochschullehrenden der Studiengänge Pflege (dual), Pflegewissenschaft, Pflege- und Hebammenwissenschaft von der Hochschule Osnabrück fordern daher gemeinsam mit Hochschullehrenden aus Buxtehude, Hannover und Wolfsburg die niedersächsische Landesregierung auf, Verantwortung für diese politische Entscheidung zu übernehmen und darzulegen, wie der Berufstand ohne Pflegekammer die nötigen Impulse zur weiteren Professionalisierung erhalten soll und die Qualität der Berufsausübung in der Profession Pflege für die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger sicherstellt. Die Mitarbeit an pflegerelevanten Gesetzgebungsverfahren sowie die Wahrnehmung der Qualitätsentwicklung und -sicherung der Berufsausübung sollte nicht allein von Seiten der Arbeitgeberverbände und Krankenkassen übernommen werden.<br> <br> „Die Pflegekammer war Akteurin in der politischen Öffentlichkeit. Sie sollte ihren Einfluss konstruktiv für die Durchsetzung einer humanen Gesellschaft nutzen, indem ihre Expertise selbstverständlich bei gesundheitspolitischen Entscheidungen einbezogen wird. Sie sollte eine Berufsordnung erarbeiten und die Standards für Fort- und Weiterbildungen festlegen. Somit hätte sie einen wichtigen Beitrag leisten können, die Attraktivität der Pflegeberufe und die Qualität der Pflege in der Zukunft zu sichern. Die politischen Entscheidungsträger vergeben somit die Chance, dass auch ihre pflegerische Versorgung in Zukunft auf hohem Niveau gesichert ist“, unterstreicht Prof. Dr. Barbara Hellige, Professorin im Ruhestand und bis März 2021 an der Hochschule Hannover tätig.<br> <br> „Die Abschaffung der Pflegekammer bedeutet einen Rückschritt für die Entwicklung und Professionalisierung der Pflegeberufe im Bundesland Niedersachsen. Eine Pflegekammer ist wichtig für eine zukunftsfähige Aus-, Fort- Weiterbildung sowie verantwortungsvolle Mitgestaltung der Pflegeberufe im Gesundheitssystem“, meint auch Prof. Dr. rer. medic. habil. Martina Hasseler von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Campus Wolfsburg.</p>
<p><br> Ansprechpartnerin:<br> Prof. Dr. Rosa Mazzola<br> Hochschule Osnabrück<br> Professorin für Pflegewissenschaft,<br> E-Mail: <a href="mailto:r.mazzola@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.mazzola@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 10:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Startschuss: Ab 1. Mai für ein Studium an der Hochschule Osnabrück bewerben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/04/startschuss-ab-1-mai-fuer-ein-studium-an-der-hochschule-osnabrueck-bewerben/</link>
                        <description>Aus über 100 Studiengängen können Studieninteressierte wählen und sich bis zum 31. Juli online für einen Studienplatz an der Hochschule bewerben – erstmalig auch für den Bachelor Hebammenwissenschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es geht los: Studieninteressierte können sich für ein Studium an der Hochschule Osnabrück entscheiden. Dazu können sie aus über 100 verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen wählen. Zu vergeben sind an den beiden Studienstandorten Osnabrück und Lingen insgesamt etwa 3700 Studienplätze. Das Online-Bewerbungsportal der Hochschule Osnabrück ist ab dem 1. Mai geöffnet. Die Bewerbungsfrist für Bachelorstudiengänge endet am 31. Juli, für Masterprogramme ist das Portal bis zum 15. Juli geöffnet. Für einige Studiengänge gelten individuelle Fristen, die auf den jeweiligen Studiengangseiten zu finden sind. Sofern es die Situation erfordert, wird es im Wintersemester einen Mix aus Online- und Präsenzlehre geben.</p>
<h3><strong>Neuer Studiengang Hebammenwissenschaft startet zum Wintersemester 2020/21</strong></h3>
<p>Studieninteressierte können sich zum Wintersemester erstmals für den Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft bewerben. Zum bereits bestehenden ausbildungsergänzenden Hebammenstudiengang Midwifery wird es ab dem kommenden Wintersemester den neuen praxisintegrierenden Studiengang Hebammenwissenschaft geben. Durch die Erneuerung der Berufsgesetze ist das duale Studium, also die Kombination aus Ausbildung und Studium, nun die Regelausbildung für Hebammen. Der siebensemestrige Studiengang ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen gleichzeitig einen Bachelorabschluss und die Berufsbezeichnung Hebamme zu führen.</p>
<h3><strong>Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte</strong></h3>
<p>Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung oder zum Bewerbungsverfahren? Diese werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail an servicedesk@hs-osnabrueck.de beantwortet. Die Zentrale Studienberatung berät zudem per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.zsb-os.de.</p>
<p>Orientierung bei der Studienwahl bietet der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/studium" target="_blank">Studiengangnavigator der Hochschule</a>. Auf der <a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">Bewerbungsseite</a> finden sich alle Studiengänge, für die sich Studieninteressierte im Wintersemester 2020/21 bewerben können. Darüber hinaus erfahren Bewerberinnen und Bewerber online alles über Zulassungsvoraussetzungen und gegebenenfalls abweichende Bewerbungsfristen einzelner Studiengänge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Information:</strong><br> ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-7100<br> E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Apr 2021 09:09:40 +0200</pubDate>
                        <title>Rund sieben Millionen Euro für die Gewinnung von professoralem Nachwuchs an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/04/rund-sieben-millionen-euro-fuer-die-gewinnung-von-professoralem-nachwuchs-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Neue Professorinnen und Professoren zu gewinnen ist bundesweit ein Schlüsselthema für Fachhochschulen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat deshalb ein Förderpaket auf den Weg gebracht. Mit ihrem „Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg in die FH-Professur“ hat die Hochschule überzeugt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund sieben Millionen Euro erhält die Hochschule Osnabrück vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, um Karrierewege für eine Professur an Niedersachsens größter Fachhochschule zu eröffnen und zu gestalten. „Bundesweit ist es für Fachhochschulen eine der Schlüsselherausforderungen, professoralen Nachwuchs zu gewinnen“, erläutert Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Umso mehr freut es uns, dass unser Antrag ,Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg in die FH-Professur (CarLa)‘ überzeugt hat. Wir wollen viel stärker sichtbar machen, wie reizvoll und sinnstiftend eine FH-Professur ist und Wege ebnen, in Lehre und Forschung aktiv zu sein.“</p>
<h3><strong>Praxisorientierung macht Attraktivität der Fachhochschulen aus</strong></h3>
<p>Zum Hintergrund: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hatte 2018 ein Förderprogramm zur Personalgewinnung und -entwicklung an Fachhochschulen auf den Weg gebracht. Deren Entwicklung ist eine Erfolgsgeschichte: Bundesweit studieren mehr als eine Million Menschen an einer FH, Tendenz steigend. Die Forschungsaktivitäten wachsen allerorten. Vor allem die Praxisorientierung macht dabei die Attraktivität der Fachhochschulen aus. Für eine FH-Professur ist deshalb die Dreifachqualifikation aus besonderer Forschungsleistung, Lehrerfahrung und mehrjähriger Berufspraxis Grundvoraussetzung.</p>
<p>„Das ist eine hohe Hürde“, weiß Bertram. „Mit dem auf sechs Jahre angelegten CarLa-Programm wollen wir geeignete Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen und unterstützen, diese Hürde zu nehmen.“ Die Hochschule stellt damit wichtige Weichen, denn bis 2030 scheiden knapp 30 Prozent der aktuell etwa 300 Professorinnen und Professoren aus.</p>
<p>Die konkreten Hintergründe, weshalb es eine besondere Herausforderung ist, professoralen Nachwuchs zu gewinnen, sind vielschichtig. Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) etwa bietet die Wirtschaft sehr gute Karrieremöglichkeiten und der Berufsweg an einer FH ist wenig bekannt. Der Bereich der Akademisierung nichtärztlicher Gesundheitsberufe wiederum ist noch jung, sodass Leistungen in Forschung und Lehre in Feldern wie der Pflege, der Physiotherapie oder der Hebammenwissenschaft in der Breite nicht vorhanden sein können.</p>
<h3><strong>Berufungsfähigkeit durch Talentakademien entwickeln</strong></h3>
<p>Das Projekt CarLa knüpft an vielen Herausforderungen an. So hat sich die Hochschule auf die Fahnen geschrieben, systematisch geeignete Personen in verschiedenen Zielgruppen zu identifizieren und anzusprechen. In drei „Talentakademien“ sollen darüber hinaus neue Angebote erprobt werden, um die Berufungsfähigkeit geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten flexibel zu entwickeln - je nach Bedarf im Bereich der Promotion, der Forschungs- und Lehrerfahrung oder der Berufspraxis. Durch die Akademien Farming &amp; Food (etwa Gartenbauwissenschaften), Health &amp; Living (zum Beispiel Pflegewissenschaft und Hebammenwissenschaft) und Smart Factory &amp; Products (etwa Digitalisierung in den Ingenieurswissenschaften) werden Talente in den Fächergruppen qualifiziert, in denen Professuren am schwierigsten zu gewinnen sind.</p>
<p>Das Projekt soll zudem als Baustein dienen, um den geringen Frauenanteil an FH-Professuren zu erhöhen. An der Hochschule Osnabrück lag er 2019 bei 24 Prozent, bundesweit bei 24,4 Prozent.</p>
<p>„Mit CarLa bringen wir ein innovatives, hochschulweites Rekrutierungs- und Qualifizierungskonzept für professorales Personal auf den Weg“, freut sich Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule Osnabrück. „Wir können dabei auch auf die vielen gewachsenen Netzwerke zurückgreifen. So stellen wir sicher, dass die Hochschule Osnabrück mit ihren praxisorientierten Forschungsarbeiten und jährlich etwa 3.000 Absolventinnen und Absolventen auch weiter ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der Region leisten wird.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Geschäftsbereich Kommunikation<br> E-Mail: kommunikation@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969-2175</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 08:12:37 +0100</pubDate>
                        <title>650 Erstsemester beginnen ihr Studium an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/650-erstsemester-beginnen-ihr-studium-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram begrüßt per Videobotschaft die Erstsemester zum Sommersemester 2021, das hauptsächlich online stattfindet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein bisschen ungewöhnlich, dass ich Sie auf diese Weise begrüße. Normalerweise holen wir Sie in einer großen Begrüßungsveranstaltung ab, in der Sie das Gemeinschaftsgefühl an der Hochschule Osnabrück schon richtig spüren können.“ So beginnt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram seine Videobotschaft an die rund 650 Erstsemester, die jetzt an der Hochschule Osnabrück ihr Studium begonnen haben. Das sind genauso viele Studierende wie im März 2020. Auch das kommende Sommersemester 2021 wird überwiegend online stattfindet. &nbsp;</p>
<p>Bertram betont, dass es trotz Online-Lehre wichtig für den Studienerfolg und das Wohlbefinden sei, dass Studierende untereinander in Kontakt kommen. „Dafür bietet die Hochschule viele Möglichkeiten wie z. B. Mentoringprogramme, über die sich Studierende untereinander vernetzen können.“</p>
<p>Von den 650 Erstsemestern beginnen etwa 180 Studierende ihr Studium an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und rund 470 an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Studieninteressierte konnten sich zum Sommersemester 2021 für 14 Bachelor- und 9 Masterstudiengängen bewerben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p>GB Kommunikation<br> E-Mail: <a href="mailto:kommunikation@hs.osnabrueck.de">kommunikation@hs.osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3847<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 15:03:04 +0100</pubDate>
                        <title>Kennste... Prof. Dr. Ingmar Ickerott?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/03/kennste-prof-dr-ingmar-ickerott/</link>
                        <description>Prof. Dr. Ingmar Ickerott ist Dekan an der Fakultät MKT (Campus Lingen) und Vizepräsident für Digitalisierung der Hochschule Osnabrück. Bei &quot;Kennste...?&quot;, unserer Video-Serie, stellt er sich persönlichen Fragen aus seinem Beruf und seinem Privatleben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 08:56:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinsam für eine zukunftsweisende Weiterentwicklung der Hochschulen in Niedersachsen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/02/gemeinsam-fuer-eine-zukunftsweisende-weiterent-wicklung-der-hochschulen-in-niedersachsen/</link>
                        <description>Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram von der Hochschule Osnabrück begrüßt das LHK Positionspapier. Es setzt die richtigen Akzente und ist nach der schwierigen Diskussion um die Globale Minderausgabe ein positiver Schritt in Richtung einer Erneuerung des Zukunftsvertrags zwischen dem Land und den Hochschulen. Die Hochschulen werden zur Bewältigung der Folgen der Corona Pandemie dringend gebraucht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Hochschulpräsident sieht in dem LHK Positionspapier eine gute Basis für einen engen Schulterschluss zwischen den niedersächsischen Hochschulen und der Landesregierung. „Die niedersächsischen Hochschulen und auch die Hochschule Osnabrück wollen und müssen ihren Beitrag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. Die Corona Pandemie hat viele Prozesse beschleunigt, für deren Bewältigung gerade die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) unerlässlich sind. Die HAWs sichern durch ihre Brückenfunktion zwischen Forschung und konkreter Anwendung insbesondere auch KMU einen schnellen Zugang zu aktuellen Schlüsseltechnologien. Angewandte Forschung kombiniert wissenschaftliche Erkenntnis mit Wirkung in Wirtschaft und Gesellschaft und befördert damit gezielt notwendige Transformations- und Innovationsprozesse. Die Hochschulen tragen substantiell zu einer gesamtgesellschaftlichen Verbesserung der Arbeits- und Lebensqualität der Menschen und zur Bewältigung der großen regionalen und globalen Herausforderungen, wie beispielsweise Gesundheitsversorgung oder Klimaschutz, über „Ideen und Köpfe“ bei. Im Kern geht es dabei um die Achtung der Menschenwürde und der Demokratie, um Wohlstand und Frieden für alle Menschen im globalen Maßstab, die Möglichkeit der gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger sowie Vorrang für nachhaltige Lösungen. Gerade die Bedeutung der Hochschulen zur Stärkung der Demokratiefähigkeit ist in der Corona Pandemie deutlich sichtbar geworden. Niedersachsen braucht dafür „starke Hochschulen“, die sich im bundesweiten Wettbewerb gut behaupten können“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.<br> <br> Die Hochschule Osnabrück hat sich hierfür grundsätzlich gut aufgestellt und bundesweit hervorragend positioniert. „Die globale Minderausgabe (GMA) hat natürlich erst einmal weh getan. 1,2 Mio. Euro weniger Budget im Jahr bedeuten für die Hochschule Osnabrück langfristig rund 50 Studienanfängerplätze weniger“, erläutert Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. „Kurzfristig führt die GMA zu einer Verringerung der Handlungsfähigkeit der Hochschule vor allem im bundesweiten Wettbewerb um Drittmittel in Lehre und Forschung. Auch für die digitale Transformation unserer Service- und Verwaltungsprozesse könnten wir dieses Geld gut gebrauchen. Jetzt muss der Blick aber nach vorne gehen und dafür setzt das LHK Positionspapier die richtigen Akzente.“<br> Die LHK hat mit ihrem Zukunftspapier eine „Vision 2030“ zur Hochschulentwicklung in Niedersachsen aufgezeichnet. „Für die niedersächsischen Hochschulen ist eine verlässliche finanzielle Planung unerlässlich“, sagt Bertram. Hier zeige das Eckpunktepapier der LHK die richtigen Handlungsfelder auf.<br> Erster Punkt ist die verlässliche Übernahme der Tarif- und Besoldungserhöhungen. Die Hochschule Osnabrück hat sich überproportional am Aufbau zusätzlicher Studienplätze im Rahmen des Hochschulpakts beteiligt. Diese Absicherung muss daher auch für die jetzt verstetigten Plätze gelten. Zusätzlich sichert ein pauschaler Inflationsausgleich in Höhe von drei Prozentpunkten des Sachmittelbudgets auch hier die notwendigen Leistungen ab.<br> <br> Als zweiten Punkt nennt das Eckpunktepapier die Infrastrukturen mit Hochschulbau, Bauunterhalt und Sanierung. Ein von der LHK beauftragtes und von einer unabhängigen Kommission erstelltes Gutachten hat im Mai 2020 im niedersächsischen Hochschulbau einen aktuellen Gesamtbedarf von rund 4,3 Mrd. Euro für Sanierungen, Modernisierungen und notwendige Bestandserweiterungen ermittelt. Angesichts der im Gutachten zur Situation des Hochschulbaus in Niedersachsen dargelegten Bedarfssituation ist eine konsequente Umsetzung des im Koalitionsvertrag angekündigten Hochschulbau-Investitionsprogramms 2030 erforderlich. Dass eine nachhaltige Lösung des Problems möglich ist, zeigen Länder wie Bayern, Baden-Württemberg oder Hessen, die bereits große Schritte zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur gemacht haben und ihren Vorsprung auf diesem Gebiet kontinuierlich ausbauen.<br> Ein erster Schritt sollte die Auflage eines „Investitionsfonds Sanierung und Hochschulbau“ mit einem Volumen von einer Milliarde Euro sein. Grundlage dafür sollte ein angepasstes, transparentes Verfahren für die Zuordnung von Maßnahmen und deren Priorisierung sein, das für die Hochschulen eine bessere Planbarkeit von Maßnahmen sowie eine höhere Verlässlichkeit erzeugt. Der darüber hinaus bestehende Sanierungs- und Modernisierungsstau sollte in den nächsten acht bis zehn Jahren abgebaut werden. „Hier hat die Hochschule Osnabrück insbesondere am Campus Haste im Bereich der agrarwissenschaftlichen Studiengänge einen enormen Sanierungsbedarf. Niedersachsen ist ein Agrarland mit großen Herausforderungen und die Hochschule Osnabrück leistet hier einen hohen substantiellen Beitrag“, erläutert der Hochschulpräsident.<br> <br> Als dritte Säule nennt die LHK die Digitalisierung der Hochschulen als erforderliches Ziel. Um die aktuellen Anstrengungen nachhaltig wirksam zu machen und sich mittelfristig in der Spitzengruppe der Bundesländer im Bereich „Digitale Hochschulen“ positionieren zu können, bedarf es eines strategischen Entwicklungsprozesses für ein hochschulübergreifendes, landes-weites Digitalisierungskonzept mit einer von den Hochschulen gemeinsam getragenen Dachstruktur. Übergreifendes Ziel und Anspruch der Dachinitiative „Hochschule.digital Niedersachsen“ ist es, im Bereich der Digitalisierung der Hochschulen in den kommenden drei bis fünf Jahren eine für die Hochschulen nützliche und dabei national und international sichtbare Struktur und Gesamtstrategie in Niedersachsen zu etablieren, die dazu beiträgt, die Attraktivität der niedersächsischen Hochschulen zu steigern und sich sowohl im Wettbewerb um Studierende, um Kooperationen als auch um Drittmittel gemeinsam zukunftsfähig aufstellen zu können. „Die digitale Transformation umfasst weit mehr als die Einführung von Technologie. Sie verändert grundlegend die Art wie wir (zusammen)lernen, (zusammen)arbeiten und (zusammen)leben werden. Dies erfordert einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Diskurs über die ökonomischen und sozialen Chancen und Risiken. Hierfür hat sich die Hochschule Osnabrück bewusst aufgestellt“, sagt Bertram.<br> <br> Mit dem Zukunftspapier und den drei Eckpunkten für die zukünftige Hochschulentwicklung wollen die niedersächsischen Hochschulen den Grundstein für die Zukunft legen. „Besonders in der aktuellen Krise ist es wichtig, gemeinsam mit unseren Partner*innen Visionen und Ideen für die Generation von Morgen zu entwickeln. Wir tragen eine große Verantwortung und neh-men diese auch sehr ernst“, so der Vorsitzende der LHK Prof. Joachim Schachtner. „Die Expertise der Wissenschaft ist insbesondere in dieser herausfordernden Zeit deutlich geworden. Diese Entwicklung müssen wir gemeinsam nutzen und für die Zukunft weiter ausbauen.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 10:58:16 +0100</pubDate>
                        <title>Siri, Alexa und Co.: Sprachassistenz im Fokus des Osnabrücker World Usability Days</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/11/world-usability-day-osnabrueck/</link>
                        <description>Weltweit finden seit 2005 am World Usability Day Veranstaltungen zum Thema Nutzererfahrung und -freundlichkeit statt. Gemeinsam laden die Hochschule Osnabrück sowie die Unternehmen basecom und Muuh! Next am 12. November zum digitalen Austausch ein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie wird das Wetter heute?“ – Eine Frage, die in vielen Haushalten mittlerweile von sogenannten virtuellen Assistenten wie Alexa oder Siri beantwortet wird. Mit der Frage „Wie kann ich Ihnen helfen?“ begegnen uns Chatbots auf Unternehmensseiten. Künstliche Intelligenz wird zunehmend in vielen Lebensbereichen eingesetzt. Welche Qualität bringen Sprachassistenten mit und wie erleben Nutzerinnen und Nutzer die digitale Unterstützung? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der vierte Osnabrücker World Usability Day am 12. November, gemeinsam organisiert von den Unternehmen basecom und Muuh! Next sowie der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Unter Usability versteht man die Benutzerfreundlichkeit oder auch Gebrauchstauglichkeit eines Produktes, Systems oder Dienstes. Jedes Jahr, am zweiten Donnerstag im November, werden am World Usability Day Erkenntnisse und Erfahrungen rund um die Bereiche User Experience und Usability ausgetauscht. Unternehmen, Praktizierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen in weltweit über 200 Veranstaltungen in über 40 Ländern ins Gespräch.</p>
<p>„Die Erfahrung zeigt, dass es zu Fragen der menschengerechten Gestaltung in der Praxis nach wie vor großen Informations- und Gesprächsbedarf gibt“, sagt Prof. Dr. Frank Ollermann, Professor für Psychologie und User Experience an der Hochschule Osnabrück sowie einer der Wegbereiter des World Usability Days in Osnabrück. Am 12. November ab 17 Uhr finden daher wieder Workshops, Vorträge sowie Networking- und Diskussionsrunden statt. Aufgrund der aktuellen Situation findet der vierte World Usability Day Osnabrück im Online-Format statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Interessierte unter <a href="http://www.wudos.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wudos.de</a>.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Frank Ollermann<br> E-Mail: <a href="mailto:f.ollermann@hs-osnabrueck.de">f.ollermann@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7205<br> &nbsp;</p>
<p><strong><em>Usability und User Experience auch Thema im Hochschul-Podcast: </em></strong><em>In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Hochschulstimmen“ der Hochschule Osnabrück berichtet Prof. Dr. Frank Ollermann ausführlicher über die Themenfelder User Experience und Usability. Das Gespräch können Sie auf allen gängigen Podcastplattformen hören sowie auf der Internetseite der Hochschule:<strong> </strong></em><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c10384987" target="_blank"><em>https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c10384987</em></a><strong><em> </em></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Oct 2020 09:10:07 +0100</pubDate>
                        <title>Podiumsdiskussion zur Digitalen Lehre: Lernen und Lehren an Schulen und Hochschulen während der Corona-Pandemie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/podiumsdiskussion-digitale-lehre/</link>
                        <description>Hochschule und Universität Osnabrück bieten am 4. November ein Online-Podium auf ihren YouTube-Kanälen. Expertinnen und Experten aus Hochschule und Schule diskutieren über Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen der digitalen Lehre. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Corona-Pandemie waren die Schulen in der ersten Jahreshälfte wochenlang geschlossen – Homeschooling stand auf dem Plan. Auch die Hochschulen haben quasi über Nacht vom Präsenzbetrieb in den Onlinemodus gewechselt. Am Mittwoch, 4. November, ab 19 Uhr diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule und der Universität Osnabrück sowie Vertreterinnen und Vertreter von Schulen aus der Region über die digitale Lehre mit all ihren Facetten. Die Online-Podiumsdiskussion ist auf dem YouTube-Kanal der <a href="https://youtu.be/QeITJZQO4n0" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule</a> und der <a href="https://www.youtube.com/user/uniosnabrueck1" target="_blank" rel="noreferrer">Universität</a> zu sehen und wird zeitgleich auf <a href="https://www.osradio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">OS-Radio 104,8 </a>übertragen. Veranstalter ist das Transfer- und Innovationsmanagement der beiden Osnabrücker Hochschulen.</p>
<p><strong>Online-Lehre – Wie funktioniert das? Schulleiter der Gesamtschule Schinkel auf dem Podium</strong></p>
<p>An der Diskussion zur digitalen Lehre nehmen als Expertinnen und Experten teil: Prof. Dr. Karsten Morisse, Professor für Medieninformatik und Leiter des e-Learning Competence Centers der Hochschule Osnabrück, das Studierende und Lehrende zum digitalen Lehren und Lernen berät. Außerdem diskutieren von Universitätsseite Prof. Dr. Ursula Walkenhorst, Professorin für Didaktik der Humandienstleistungsberufe, und Miriam Burfeind (Doktorandin der Berufs- und Wirtschaftspädagogik), die unter anderem zu spielerischem, digitalem Lernen in der beruflichen Bildung und Hochschullehre forscht.</p>
<p>Dr. Udo Cronshagen, Schulleiter der Gesamtschule Schinkel, wird von Schulseite das Thema digitale Lehre erläutern. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Frank Ollermann, Professor für Psychologie und User Experience an der Hochschule Osnabrück sowie Leiter des Geschäftsbereichs Hochschuldidaktik im Zentrum für Digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik (virtUOS) der Universität Osnabrück, das Technologien für Lehre und Hochschulorganisation entwickelt. Unter der Leitfrage „Online-Lehre – Wie funktioniert das?“ sollen auch Fragen von Schülerinnen und Schülern diskutiert werden.</p>
<p><strong>Neue Wege in der Lehre</strong></p>
<p>Zudem gibt es drei Impulsstatements. Prof. Dr. Ingmar Ickerott etwa, Vizepräsident für Digitalisierung an der Hochschule Osnabrück, vertritt die Meinung, dass es bei Treffen in ausschließlich digitalen Räumen an nonverbalen Rückmeldungen fehle und es weitaus schwieriger sei, Vertrauen aufzubauen - sowohl zu den Lehrpersonen als auch zwischen den Lernenden selbst. Helena Haßheider vom e-Learning Competence Center betont den Wert von Plattformen und Raum zum Austausch, um soziale Präsenz auch online zu ermöglichen. Der Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität, Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger, verweist in seinem Impulsstatement darauf, dass die Pandemie auch die Chance biete, klassische Lehrangebote durch digitale Formate zu erweitern, die auch in der Nach-Corona-Zeit noch Bestand haben werden.</p>
<p>Bereits im Juni diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Osnabrücker Hochschulen in einem Onlineformat über das Thema <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pOq-gNgoLqw" target="_blank" rel="noreferrer">„Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf unsere Arbeitswelt?“</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Marina Meisner<br> Transfer- und Innovationsmanagement<br> E-Mail: <a href="mailto:m.meisner@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.meisner@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7059</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2020 10:07:47 +0100</pubDate>
                        <title>Förderer der Stiftung Fachhochschule Osnabrück, Thomas Oppermann, verstorben</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/foerderer-der-stiftung-fachhochschule-osnabrueck-thomas-oppermann-verstorben/</link>
                        <description>Der ehemalige niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Thomas Oppermann ist überraschend verstorben. Das unter seiner Federführung 2002 entworfene Stiftungsmodell im niedersächsischen Hochschulreformgesetz setzte Maßstäbe, und es ermöglichte der Hochschule Osnabrück eine erfolgreiche und rasante Entwicklung als Stiftungshochschule. Ein Nachruf auf einen Visionär der deutschen Hochschulpolitik.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück trauert um Thomas Oppermann. Der ehemalige niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur und Vizepräsident des Deutschen Bundestages ist überraschend verstorben.<br> „Mit Thomas Oppermann verlieren wir einen Visionär der deutschen Hochschulpolitik. Das durch ihn vorangetriebene Stiftungsmodell an niedersächsischen Hochschulen hat die Zukünftsfähigkeit auch unserer Hochschule Osnabrück erheblich geprägt“, würdigte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram den verstorbenen Politiker.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> Von 1998 bis 2003 war Oppermann niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. In seine Amtszeit fällt das niedersächsische Gesetz zur Hochschulreform, welches 2002 verabschiedet wurde. Damit setzte er Maßstäbe für die deutsche Hochschulpolitik. Das Reformgesetz wirkte bundesweit beispielhaft für eine moderne Hochschulgesetzgebung und ist in seinem Kern bis heute gültig. Fünf niedersächsische Hochschulen, darunter die heutige Hochschule Osnabrück, gingen den Weg in eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Das Stiftungsmodell basiert auf einer Deregulierung, durch die die Detailsteuerung seitens des Ministeriums zugunsten eines strategischen Steuerungsmodells aufgegeben wurde. Das bedeutete grundsätzlich mehr Eigenverantwortung für die Hochschulen, die seitdem Zielvereinbarungen mit dem Land anstelle von Einzelerlassen abschlossen. Globalhaushalte der Hochschulen und schlanke Entscheidungsstrukturen waren und sind weitere moderne Eigenschaften des Stiftungsmodells. Auch das Berufungsrecht für neue Professorinnen und Professoren sowie die Dienst- und Bauherreneigenschaft ging fortan an die Hochschulen über.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 08 Oct 2020 10:23:45 +0200</pubDate>
                        <title>31.222 Kilometer radelte Hochschulteam beim Stadtradeln</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/31222-kilometer-radelte-hochschulteam-beim-stadtradeln/</link>
                        <description>154 Hochschulmitglieder sind beim diesjährigen Stadtradeln mitgeradelt, sodass die Hochschule Osnabrück das größte Osnabrückerteam bildete. Gemeinsam sind die Radlerinnen und Radler vom 31. August bis 20. September 2020 einmal nach Südaustralien (ca. Luftlinie) und zurück geradelt – nämlich 31.222 Kilometer.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>154 Hochschulmitglieder sind beim diesjährigen Stadtradeln mitgeradelt, sodass die Hochschule Osnabrück das größte Osnabrückerteam bildete. Gemeinsam sind die Radlerinnen und Radler vom 31. August bis 20. September 2020 einmal nach Südaustralien (ca. Luftlinie) und zurück geradelt – nämlich 31.222 Kilometer.<br> Die meisten Kilometer fuhren Prof. Dr. Karsten Morisse mit 2.016,7 km, gefolgt von Olaf Meyer (1.426 km), Marvin Müller (1.110 km), Prof. Dr. Olaf Hemker (1.001 km) und Hanno Eichholz (865,7 km).</p>
<p>In Osnabrück haben in diesem Jahr 1.880 Menschen an der Aktion Stadtradeln teilgenommen und sind in 123 Teams insgesamt 411.560 Kilometer gefahren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 15:12:34 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unter den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/10/hochschule-osnabrueck-unter-den-recyclingpapierfreundlichsten-hochschulen-deutschlands/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück erreicht im Papieratlas-Hochschulwettbewerb 2020 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) den vierten Platz.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück verwendet in der Verwaltung ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel und gehört damit zu den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Im Papieratlas-Hochschulwettbewerb 2020 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht die Hochschule den vierten Platz.</p>
<p>„Als Niedersachsens größte Fachhochschule mit mehr als 1.300 Mitarbeitenden und über 14.000 Studierenden haben wir eine Vorbildfunktion. Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit der Verwendung von Recyclingpapier einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, den wir künftig noch ausbauen wollen“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Die Initiative Pro Recyclingpapier schreibt in ihrer Meldung: „Die Hochschule Osnabrück leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.“ Im Vergleich zu Frischfaserpapier spare die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursache deutlich weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen. „So konnte die Hochschule Osnabrück im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 680.000 Liter Wasser und über 140.000 Kilowattstunden Energie bewirken.“</p>
<p>Dass dem Klimaschutz in der Hochschule eine große Rolle zukommt, zeigt auch der 2019 veröffentlichte <a href="/nachhaltigkeit/#c6999915">Klimaschutzbericht</a>, aus dem hervorgeht, dass die Hochschule ihren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck in den vergangenen zehn Jahren um 69 Prozent verkleinerte. <sub>&nbsp;</sub></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p><em>Der Papieratlas bildet seit fünf Jahren den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Hochschulen ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband. In diesem Jahr beteiligten sich 43 Hochschulen an dem Wettbewerb. Durchschnittlich verwenden sie bereits über 75 Prozent Papier mit dem Blauen Engel und stellen damit einen neuen Rekord auf.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>W</strong><strong>eitere Informationen:</strong></p>
<p>Geschäftsbereich Kommunikation<br> E-Mail: <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3847</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Sep 2020 14:55:01 +0200</pubDate>
                        <title>Spatenstich für das neue Laborgebäude am Campus Lingen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/spatenstich-fuer-das-neue-laborgebaeude-am-campus-lingen/</link>
                        <description>„Ort des forschenden Lernens“ soll 2022 bezugsfertig sein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Bau des Laborgebäudes der Fakultät Management, Kultur und Technik gegenüber dem Campus Lingen begonnen. Aus Eigenmitteln der Hochschule Osnabrück entsteht ein modernes multifunktionales Gebäude für Forschung und Lehre mit vier transdisziplinär konzipierten Laborbereichen Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse sowie Interaktion und Kommunikation. Rund 15 Millionen Euro kostet der Neubau, der im September 2022 bezugsfertig sein soll. Die Labore sollen dem Experimentieren, Erforschen und Anwenden von wissenschaftlichen Methoden dienen.</p>
<p>„Gerade in diesen gesellschaftlich schwierigen Zeiten ist der Baubeginn ein optimistisches Zeichen. Unser Campus Lingen wird durch den Labor-Neubau noch weiter an Attraktivität gewinnen“, betont Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück. Dekan und Vizepräsident Prof. Dr. Ingmar Ickerott ergänzt: „Mit dem Erweiterungsbau beabsichtigen wir einen qualitativen Sprung für unsere Lehre und Forschung und freuen uns auf den neuen ‚Ort des forschenden Lernens‘.“ Oberbürgermeister Dieter Krone sieht in dem Bau des neuen Laborgebäudes ein klares Bekenntnis der Hochschule Osnabrück zur Stadt Lingen. „Das Laborgebäude wird sowohl die Kaiserstraße und damit das Stadtbild aufwerten, als auch zur Profilschärfung des Campus Lingen beitragen. Davon profitieren natürlich in erster Linie die Studierenden, aber auch die vielen Unternehmen in unserer Region, die eng mit der Hochschule zusammenarbeiten.“</p>
<p><strong>Zum Neubau Laborgebäude Lingen:</strong><br> Geplant ist das neue Gebäude als dreigeschossiger winkelförmiger Baukörper, der sich aus einem längs orientierten und einem annähernd quadratischen Baukörper zusammensetzt. Als Zentrum des Gebäudes fungiert der mittig angeordnete Eingangsbereich mit dem mehrgeschossigen Luftraum der Halle, um den sich die einzelnen Nutzungsbereiche gruppieren. Die Fassade nimmt mit ihrer Materialität das Erscheinungsbild der gegenüberliegenden Bestandsbauten (Fassade des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks) der Hochschule auf, interpretiert diese jedoch in modernerer Sprache. In Verbindung mit dem Mensagebäude bildet das Laborgebäude so straßenübergreifend in Bälde eine neue Platzsituation und verstärkt den Campus-Charakter.<br> Der Neubau wird mit 55 Metern Länge die Straßenfront der Kaiserstraße neu prägen. Das 28 Meter breite und rund 17 Meter hohe Gebäude hat eine Nutzungsfläche von ca. 2.300 Quadratmetern.<br> Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Digitale Wertschöpfungsprozesse sowie Interaktion und Kommunikation sind als Nutzungsbereiche im neuen Laborgebäude definiert.<br> Auch im Punkt nachhaltige und moderne Energietechnik überzeugt die Planung: Die überdachte Stellplatzanlage dient als Energiedach, welches mit einer Photovoltaikanlage belegt ist, deren Energie auch für die 20 Pkw-Ladesäulen vorgesehen ist. Für die komplette Beleuchtungsanlage wird LED-Technik eingesetzt, die in ausgewählten Räumen dimmbar ist. Die Wärmeversorgung wird mittels einer Gasmotor-Luft-Wasser-Wärmepumpe und eines Gasbrennwertkessels für die Spitzenlastabdeckung erfolgen.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 11:31:40 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulregion Osnabrück-Lingen auf dem Weg zur Modellregion für Patientensicherheit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/gesunsheitscampus-osnabrueck-tag-patientensicherheit/</link>
                        <description>GesundheitsCampus Osnabrück mit Aktionen zum Welttag der Patientensicherheit in Osnabrück und Lingen: von orange erleuchteten Gebäuden, richtiger Handdesinfektion und der Bedeutung von Fehlern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Die Hochschulregion Osnabrück-Lingen geht auf ihrem Weg zur Modellregion für Patientensicherheit als leuchtendes Beispiel voran. Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit fand am Donnerstag ein Aktionsprogramm statt, zu dem der GesundheitsCampus Osnabrück gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit aufgerufen hatte.</p>
<p>Weltweit wurden am 17. September abends Gebäude in Orange beleuchtet, um auf die Bedeutung der Patientensicherheit hinzuweisen. Orange, weil die Weltgesundheitsorganisation Orange zur Farbe der Patientensicherheit gewählt hat. So erstrahlten in Osnabrück unter anderem das Schloss der Universität, der Caprivi-Campus der Hochschule, das Marienhospital, das Christliche Kinderhospital, die OsnabrückHalle, das Heger Tor, das Forum am Dom sowie Gebäude der Firma Zender, die seit der Coronakrise Atemmasken statt Autoteile fertigt. Auch der Campus Lingen erstrahlte am Abend orange.</p>
<p>Zudem organisierten der Studiengang Pflege dual am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück und verschiedene Praxispartner einen Parcours mit Ständen rund um Pflege und Patientensicherheit. So konnten interessierte Gäste auf dem Lingener Marktplatz an einem informativen Quiz teilnehmen oder mithilfe von Schwarzlicht überprüfen, wie gründlich sie sich die Hände desinfiziert hatten. „Die Lingener Aktion zum Welttag der Patientensicherheit war eine gelungene Veranstaltung für alle Beteiligten. Wie wichtig ein Sicherheitsgefühl im Umgang mit Hilfsmitteln für Betroffene ist, haben Pflegestudierende am eigenen Leib erfahren dürfen, indem sie mit Rollatoren und Simulationsbrillen zu diversen Sehbeeinträchtigungen ausgestattet wurden und sich über Kopfsteinpflaster fortbewegen sollten“, erläutert Prof. Dr. Rosa Mazzola, Professorin für Pflegewissenschaft am Campus Lingen.<br> &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Was in der Region schon getan wird</strong></p>
<p class="01Standard">„Patientensicherheit ist ein sehr wichtiges Thema für die immer komplexer werdende Gesundheitsversorgung“, sagt Dr. Daniel Kalthoff. Er ist Koordinator des GesundheitsCampus Osnabrück, einer von Hochschule und Universität getragenen Plattform, die den Austausch von Wissenschaft und Praxis fördern und damit neue Impulse für die Zukunft der Gesundheitsversorgung geben will. „Wir möchten mit der Initiative auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen - und auch zeigen, was gerade in unserer Region schon dafür getan wird.“</p>
<p class="01Standard">Als Beispiele nennt er das seit über zehn Jahren etablierte MRE-Netzwerk der Gesundheitsregion Osnabrück zur Bekämpfung von Krankenhauskeimen, ein im Vorjahr gegründetes Netzwerk zur besseren Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz sowie das von dem renommierten Experten und Osnabrücker Dr. Peter Gausmann initiierte bundesweite Fehlermeldesystem für die Versorgung von COVID-19 Patienten.</p>
<p class="01Standard">Patientensicherheit sei ein komplexes Thema, führt Kalthoff weiter aus: „Es verlangt nach einer fundierten wissenschaftlichen Betrachtung – auch, um wirksame Maßnahmen für die Praxis ableiten zu können. Die Idee, Osnabrück zu einer Modellregion für Patientensicherheit zu entwickeln, stand daher von Anfang an weit oben auf der Agenda des GesundheitsCampus Osnabrück, was vielfältige Aktivitäten in Forschung und Lehre verdeutlichen.“</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Forschung zur elektronischen Patientenakte</strong></p>
<p class="01Standard">Dazu zählt eine elektronische Patientenakte, die im Team um Prof. Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück speziell für Übergaben entwickelt und erprobt wird. „Gerade solche Schnittstellen sind kritisch für die Patientensicherheit“, sagt Hübner. „Informationskontinuität ist hier eine Grundvoraussetzung, dazu ist gute Kommunikation wichtig. Die kann und sollte digital unterstützt werden.“</p>
<p class="01Standard">Die Kommunikation zwischen verschiedenen Berufsgruppen ist daher auch fester Bestandteil im Lehrplan von über 2.500 Studierenden, die an den Osnabrücker Hochschulen einen Studiengang mit Gesundheitsbezug gewählt haben. Zudem wurden Weiterbildungsangebote speziell für Angehörige von Gesundheitsberufen entwickelt, erklärt Anja Gieseking, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück. „Wir bieten verschiedene Zertifikatsmodule auch zu Themen der Patientensicherheit an, die speziell auf die Erfordernisse Berufstätiger zugeschnitten sind und besonders den Transfer in die Praxis berücksichtigen.“</p>
<p class="01Standard">Die Abteilung New Public Health an der Universität Osnabrück geht unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Babitsch in einem Forschungsprojekt der Frage nach, wie Krankenhauspersonal befähigt werden kann, eine nachhaltige Sicherheitskultur zu gestalten. „Wir haben dazu eine interaktive Online-Lernumgebung für den Einsatz im Krankenhaus entwickelt und erprobt, die den Ansatz des problemorientierten Lernens nutzt und dadurch nah an der praktischen Anwendung ist“, so Babitsch. Dadurch solle unter anderem das Lernen aus Fehlern in Einrichtungen des Gesundheitswesens unterstützt werden.</p>
<p class="01Standard">Dafür setzt sich auch das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) unter Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers ein: „Fehler zu machen ist menschlich. Nicht aus ihnen zu lernen gefährlich“, sagt Petra Blumenberg. Sie ist Vorstandsmitglied des APS und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege an der Hochschule Osnabrück. „Wir wollen dabei unterstützen, das Lernen aus Fehlern institutionell zu verankern“, so Blumenberg weiter. Das APS erarbeitet und veröffentlicht dazu regelmäßig Handlungsempfehlungen für das Gesundheitswesen sowie Patienteninformationen.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><em> </em><a href="http://www.gesundheitscampus-osnabrueck.de/patientensicherheit" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gesundheitscampus-osnabrueck.de/patientensicherheit</a></p>
<p class="01Standard">Dr. Daniel Kalthoff</p>
<p class="01Standard">Koordinator GesundheitsCampus Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-2060</p>
<p class="01Standard">E-Mail: </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 12:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Acht Neuberufungen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/09/acht-neuberufungen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Insgesamt acht neue Professorinnen und Professoren konnte Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram zu Beginn des Wintersemesters 2020/21 begrüßen. Gleichzeitig hieß es Abschied nehmen: vier verdienstvolle Wissenschaftler gehen in den Ruhestand.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Nutzen Sie Ihre Freiheitsgrade in Lehre, Wissenschaft und Forschung. Gemeinsam wollen wir Vielfalt stärken, Ideen aufnehmen und Debattenkultur leben“, begrüßte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zum Wintersemester 2020/21 acht neue Professorinnen und Professoren an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Gleich drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verstärken die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Künftig werden Prof. Dr. Katrin Loer (Politikwissenschaft) und Prof. PD Dr. Geert&nbsp;Jennes (Volkswirtschaftslehre) am Campus in Osnabrück lehren. Die Verwaltung der Professur Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Gesundheitsmanagement, übernimmt Dr. Christoph Gries. Am Standort Haste gibt es zwei neue Gesichter: Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister (Lebensmittelbiotechnologie) und Prof. Dr. Nana Zubek (Agrarökonomie) beginnen ihre Professur an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Prof. Dr. Svea Petersen (Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien) und Prof. Dr. Markus Susoff (Kunststofftechnik, insbesondere Polymerphysik und Kunststoffprüfung) werden im neuen Semester die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verstärken. Am Institut für Musik beginnt als Verwalterin der Professur im Fachgebiet Pop Gesang/Fachdidaktik Ulrike Schubert.</p>
<p>Der Festakt war auch in diesem Jahr mit Abschiednehmen verbunden. Vier verdiente Professoren gehen in den Ruhestand: Prof. Wolfgang Bode, Prof. Dr. Wilfried Hellmann, Prof. Dr. Martin Moers und Prof. Dr. Rolf Wortmann verlassen die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. „Für ihren Einsatz an unserer Hochschule über viele Jahre, für Ihr Engagement und Ihre Leistungen in Lehre und Forschung möchten wir ihnen herzlich danken“, würdigte Bertram die emeritierten Professorinnen und Professoren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2020 14:52:37 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück verlängert Bewerbungszeitraum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/08/hochschule-osnabrueck-verlaengert-bewerbungszeitraum/</link>
                        <description>Für einzelne Bachelorstudiengänge ist eine Bewerbung bis zum 20. September möglich. Für das Wintersemester 2020/21 plant die Hochschule einen Mix aus Präsenz- und Online-Lehre.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studieninteressierte haben noch bis zum 20. September die Möglichkeit, sich für ausgewählte Studiengänge einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück zu sichern. Freie Studienplätze gibt es noch an den Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und Informatik. Hier können Interessierte aus Studiengängen wie Kunststofftechnik, Betriebliches Informationsmanagement, Freiraumplanung oder Wirtschaftsingenieur Agrar/Lebensmittel wählen. Auch für einige Masterstudiengänge ist eine Bewerbung weiterhin möglich. Eine Übersicht aller Studiengänge, deren Bewerbungsfristen verlängert wurden, finden Studieninteressierte auf der<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/rund-ums-studium/bewerbung/" target="_blank"> </a><a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">Bewerbungsseite</a>. Das Wintersemester 2020/21 startet am 5. Oktober.</p>
<p><strong>Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte</strong><br> <br> Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zum Bewerbungsverfahren werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail unter <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a> beantwortet. Zudem berät die <a href="https://www.zsb-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrale Studienberatung</a> per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-7100 &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2020 11:30:06 +0200</pubDate>
                        <title>Jetzt noch schnell für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück bewerben </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/08/jetzt-noch-schnell-fuer-einen-studienplatz-an-der-hochschule-osnabrueck-bewerben/</link>
                        <description>Das Bewerbungsportal ist noch bis zum 20. August geöffnet. Für das Wintersemester 2020/21 plant die Hochschule einen Mix aus Lehrveranstaltungen am Campus und Online-Lehre.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 14. August 2020) Letzte Chance für Studieninteressierte: Das Online-Bewerbungsportal der Hochschule Osnabrück ist für die Bachelor-Studiengänge noch bis zum 20. August geöffnet. Auch für einige Master-Studiengänge ist eine Bewerbung weiterhin möglich. Auf der <a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">Bewerbungsseite</a> finden&nbsp;Interessierte neben dem Bewerbungsportal auch eine&nbsp;zur Übersicht aller Studiengänge. Insgesamt werden an den beiden Standorten Osnabrück und Lingen rund 3.500 Studienplätze vergeben. Dort finden sich unter anderem Studiengänge aus den Bereichen Agrarwissenschaften, Gesundheit, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Landschaftsarchitektur sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 beginnen am 5. Oktober.<br> <br> <strong>Mix aus Lehrveranstaltungen am Campus und Online-Lehre</strong><br> <br> Für alle Studierenden wird es im Wintersemester individuelle, feste Präsenztage mit Seminaren in kleinen Gruppen am Campus geben, sodass die Erstsemester ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie die Lehrenden unter Einhaltung der Hygieneregeln auch persönlich kennenlernen können. Ergänzt wird die Lehre vor Ort mit interaktiven Online-Vorlesungen, die live über Videokonferenztools stattfinden. Somit werden sich Lehrende und Studierende auch online regelmäßig sehen und austauschen. Darüber hinaus werden aufgezeichnete Videolehrinhalte, Präsentationen mit Audio-Kommentaren und weitere Materialien bereitgestellt, die flexibel online abrufbar sind.&nbsp;<br> <br> Durch Beratungsangebote vor Ort, online oder am Telefon unterstützt die Hochschule alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger beim Umgang mit den Online-Tools und bei Fragen zur Studienorganisation und zum Lernen allgemein. Damit hat die Hochschule bereits im Sommersemester sehr gute Erfahrungen gemacht. Studieninteressierte finden auf der Webseite der Hochschule <a href="/dein-studium-an-der-hochschule-osnabrueck/">Erfahrungsberichte zum vergangenen Online-Semester sowie weitere Informationen zur Planung des kommenden Semesters</a>.<br> <br> <strong>Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte</strong><br> <br> Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zum Bewerbungsverfahren werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail unter servicedesk@hs-osnabrueck.de beantwortet. Die Zentrale Studienberatung berät zudem per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl. Weitere Informationen erhalten Sie dazu unter <a href="http://www.zsb-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zsb-os.de</a>.</p>
<p><strong>Weitere Information:</strong><br> ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-7100 &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a><br> <a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">www.hs-osnabrueck.de/bewerbung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7874</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 08:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast besucht Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/07/tag-der-tutorienarbeit-1/</link>
                        <description>Entwicklungen in Studium und Forschung in den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie der Transfer in die niedersächsische Agrarregion im Fokus des Arbeitsgesprächs</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML), Barbara Otte-Kinast, zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Hochschule Osnabrück im Bereich Agrar- und Lebensmittelwissenschaften bei den Themen Studium und Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung sowie Transfer und Vernetzung. Bei einem Arbeitsbesuch der Ministerin an der Hochschule erörterten Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann im Beisein von Referatsleiter Dr. Michael Schrörs mit der Ministerin die Zusammenarbeit der agrar- und lebens-mittelwissenschaftlichen Bereiche der Hochschule mit den zuständigen Ressortbereichen im Ministerium des Landes Niedersachsen. „Wir rüsten mit unseren Studiengängen unsere Studierenden aus für die drängenden Zukunftsaufgaben in der Branche“, erläuterte Dekan Lehmann den Gästen das Bestreben der Hochschule. So hat die Fakultät am Standort Haste in Osnabrück sowohl in den Agrarwissenschaften als auch in den Bereichen Lebensmittelwirtschaft und Ernährung ihre Studiengänge zielgerichtet weiterentwickelt und mit den Re-Akkreditierungen dieser Programme auf die gesellschaftlichen Herausforderungen in den Fachgebieten reagiert. „Die erst kürzlich eingeworbenen Digitalisierungsprofessuren verstärken den laufenden Transformationsprozess in einer zunehmend digitalen Agrarwirtschaft mit intelligenter Landtechnik, in der digitalen Arbeitswelt und den Wertschöpfungsketten zwischen Stadt und Land sowie in den digitalen Versorgungsketten in der Gesundheitswirtschaft und werden in Zukunft die Ausbildung der Studierenden maßgeblich beeinflussen“, unterstrich Lehmann weiter.<br> Der profilgebende Forschungsschwerpunkt „Agrarsysteme und -technologien“ ist bereits seit längerem auf der HRK-Forschungslandkarte zu finden. Beispielhaft stellte die Hochschulleitung die Projekte Food Future Lab als Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwertschöpfung, Agrarsysteme der Zukunft mit Indoorfarm sowie den Verbund Agro-Nordwest als Experimen-tierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau der Ministerin vor.<br> „Die Hochschule versteht sich hier als Impulsgeberin für Innovationen und multidisziplinäre Vernetzung“, erklärte Hochschulpräsident Bertram und verwies in dem Zusammenhang auf das gemeinsame Projekt der Osnabrücker Hochschulen mit regionalen Partnern PROAC-TOS, welches die Stärkung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung zum Ziel hat und durch das Land Niedersachsen finanziert wird.<br> Ministerium und Hochschulleitung diskutierten anschließend die Synergiemöglichkeiten in den Themenbereichen Stall der Zukunft, Digitalisierung in der Landwirtschaft, Transformation agrarischer Intensivregionen sowie den zukünftigen Fachkräftebedarf der Branche in Niedersachsen.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2020 14:45:10 +0200</pubDate>
                        <title>„Tag der Tutorienarbeit&quot; zeigt hohen Stellenwert des Angebotes</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/07/tag-der-tutorienarbeit/</link>
                        <description>Der  „Tag der Tutorienarbeit&quot; bringt Tutor*innen aus Osnabrück und Lingen bei einem Online-Vernetzungstreffen zusammen. Eine Umfrage unter Studierenden zeigt im Vorfeld der Veranstaltung, wie groß die Bedeutung von Tutorien ist.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des deutschlandweiten „Tag der Tutorienarbeit“ im Juni veranstaltete das LearningCenter der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Tutor*innenprogramm der Universität Osnabrück (Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich) ein Online-Vernetzungstreffen für alle Osnabrücker und Lingener Tutor*innen.</p>
<p>Tutor*innen unterstützen Studierende dabei, lernbezogene Kompetenzen zu entwickeln und regen die wissenschaftliche Selbsttätigkeit beziehungsweise Selbstkompetenz der Studierenden an. Sie bieten Hilfestellung und Beratung in unterschiedlichen Phasen des Lernprozesses, insbesondere bei Lernschwierigkeiten, und geben einen Überblick über hochschulbezogene Abläufe. Die Tutor*innen beantworten während ihrer Tätigkeit zahlreiche Fragen, für die in den regulären Lehrveranstaltungen keine Zeit mehr bleibt, wiederholen den Stoff in Übungstutorien und bereiten die Mitstudierenden auf Prüfungen vor. Zudem sind sie häufig die ersten Ansprechpartner*innen zu allen Fragen des Fachs und begleiten die Studierenden in unterschiedlichen Tutoriumsarten durch ihr gesamtes Studium.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Mehr als 400 Studierende äußern sich zu Tutorien</strong></p>
<p>Der deutschlandweite „Tag der Tutorienarbeit“ im Juni brachte nun die unterschiedlichsten Tutor*innen beider Hochschulen zusammen, um ihnen die Möglichkeit zum Austausch und zur Weiterentwicklung ihrer Formate und Kompetenzen zu bieten. In einem Onlinemeeting blieb ausreichend Zeit, sich den herausfordernden Fragen zur Arbeit in Onlinetutorien während der Kontaktbeschränkungen zu widmen. Im Vorfeld konnten die Studierenden beider Hochschulen an einer Umfrage teilnehmen und so ihren Dank an die Tutor*innen richten. Über 400 Studierende haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und sich an der Befragung beteiligt. Hier einige Auszüge aus den Rückmeldungen:</p>
<p><em>„Durch die gute Begleitung in den Tutorien war man z.T. in den einzelnen Fächern viel sicherer, als wenn man eine Veranstaltung ohne Tutorium besucht. Auch wurde mir in vielen Tutorien die Angst vor der Klausur genommen, da ich mich deutlich besser vorbereitet gefühlt habe und mich auch getraut habe, Nachfragen zu stellen, die ich in einem großen Seminar/einer großen Vorlesung nicht gestellt hätte.“</em></p>
<p><em>„Ich bin dankbar für die schöne, entspannte, teils auch witzige Atmosphäre, in der das Arbeiten besser gelingt und für die von den Tutoren*innen aufgebrachte Zeit, sich auch intensiver mit Themen auseinanderzusetzten.“</em></p>
<p><em>„Danke für eure Bereitschaft, ein Tutorium zu leiten. Es nimmt sicher viel Zeit in Anspruch, und ich bin sehr dankbar für das Beantworten von Fragen. Ich nehme deshalb auch freiwillige Tutorien immer in Anspruch, weil es eine gute Hilfe ist und ich oftmals erst im Tutorium alles endlich verstehe.“</em></p>
<p>Der „Tag der Tutorienarbeit“ findet jährlich statt und soll auch künftig als Kooperationsprojekt der beiden Osnabrücker Hochschulen fortgeführt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2020 14:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>14. DIES International Deans&#039; Course Südostasien 2020 im online-Format gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/14-dies-international-deans-course-suedostasien-2020-im-online-format-gestartet/</link>
                        <description>31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses internationalen Trainingskurses diskutieren über Herausforderungen des Fakultätsmanagements in Zeiten der COVID-19-Pandemie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück begrüßt 31 Führungskräfte aus Hochschulen aus Südostasien zum mittlerweile 14. DIES International Deans' Course (IDC). Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Thailand, Timor-Leste und Vietnam, und werden vom 13. bis 26. Juni 2020 tagtäglich über Hochschulentwicklungsfragen konferieren.</p>
<p>Das Programm enthält Module zu den Veränderungen der Hochschulsysteme in Deutschland und Asien, aber auch Veranstaltungen zur Entwicklung von Strategien in Hochschulen oder der Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist das diesjährige Online-Format eine absolute Neuheit. Das traditionelle Präsenzformat wurde substantiell überarbeitet. Mit Lehrvideos, mit Teamarbeit in virtuellen Gruppenräumen, mit online-Interviews, und mit viel Kreativität und Disziplin lässt sich auch in Zeiten wie diesen eine hochwertige Veranstaltung organisieren. Einige Experten lassen sich dank der Technik nun sogar leichter einbinden, es fallen keine Reisezeiten und -kosten an, große Distanzen spielen keine Rolle mehr. Selbst diffizile Fragen der Führung und der Lösung von Konflikten lassen sich dank innovativer Konferenztechnologien online besprechen.<br> „Der Dialog über die durch Corona verursachten Veränderungen zeigt, wie wichtig gerade in solchen Zeiten der grenzüberschreitende Gedankenaustausch ist. Im April waren weltweit 99% aller Studierenden nicht in Präsenzveranstaltungen, und Hochschulen suchten überall nach Lösungen für andere Formen der Lehre. Und viele der Lösungen waren höchst kreativ“ meinte Prof. Dr. Peter Mayer, der Leiter des Programms an der Hochschule Osnabrück. &nbsp;</p>
<p>Das Konzept des International Deans' Course basiert auf dem MBA-Studiengang „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ der Hochschule Osnabrück. Der IDC wird seit 2007 jährlich angeboten und entwickelte sich seitdem zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekane aus Asien und Afrika: Hier können sich die Entscheidungsträger in der Hochschulbildung darüber austauschen, wie sich die internationale Bildungslandschaft gestaltet und wie die zukunftsrelevanten Veränderungsprozesse in ihren jeweiligen Ländern angegangen werden sollten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2020 16:24:14 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unter den Top 25 bei internationalem Hochschulranking</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/hochschule-osnabrueck-unter-den-top-25-bei-internationalem-hochschulranking/</link>
                        <description>Beim U-Multirank punktet die Hochschule Osnabrück im Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit ihren Praxiskontakten und ihrer internationalen Ausrichtung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut U-Multirank, dem nach eigenen Angaben größten internationalen Hochschulvergleich, gehört die Hochschule Osnabrück zu den weltweit 25 Besten in der Kategorie Praxiskontakte im BWL- und VWL-Studium. Außerdem erzielt sie in den Wirtschaftswissenschaften Bestnoten für die internationale Ausrichtung der Bachelor- und Masterstudiengänge. Das zeigen die neuen Ranking-Ergebnisse, die jetzt veröffentlicht worden sind. U-Multirank fasst Daten von rund 1.800 Hochschulen aus über 90 Ländern zusammen. 107 deutsche Hochschulen haben sich am Ranking 2020 beteiligt.<br> <br> Die Kategorie „Praxiskontakte“ bewertet, wie stark die Hochschulen Praxisphasen und Praxisprojekte in ihre Studiengänge integrieren, wie hoch der Prozentsatz der Studierenden ist, die Praktika während des Studiums absolvieren, wie viele Lehrende aus der Praxis kommen und wie viel Prozent der Abschlussarbeiten in Kooperation mit Unternehmen und Organisationen geschrieben werden. Hier erhält die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) der Hochschule Osnabrück für ihre wirtschaftswissenschaftlichen Fächer sowohl im Bachelor- als auch im Masterbereich Bestnoten.<br> <br> Außerdem punktet die Fakultät mit Sitz am Caprivi-Campus in der Kategorie „Internationale Ausrichtung“. Sowohl für die Bachelor- als auch für die Masterstudiengänge gab es die Note 1. Bewertet wurde hier unter anderem die Verankerung von Auslandssemestern im Curriculum.<br> <br> Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Vizepräsidentin für Internationalisierung, freut sich, dass die Rankingergebnisse einmal mehr zeigen, dass die international angelegte Studiengangsgestaltung Früchte trägt: „Auch die in der Region ansässige mittelständische Wirtschaft ist weltweit tätig und somit auf international qualifizierte Absolventinnen und Absolventen angewiesen. Dem wollen wir als Hochschule unter anderem mit verpflichtenden Auslandssemestern und internationalen Gastlehrenden nachkommen.“&nbsp;<br> <br> Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre, betont: „Das sehr gute Abschneiden bei diesem sehr aufwendigen und vielschichtigen Vergleich ist ein weiterer Beleg für die Leistungsstärke von Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Zu den weltweit 25 besten Hochschulen in der Kategorie Praxiskontakte im Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu gehören, ist eine besondere Auszeichnung, die uns stolz auf das Erreichte macht und uns zugleich anspornt, die Lehre weiterhin so praxisnah wie möglich zu gestalten.“<br> <br> Auch die Studierenden der BWL- und VWL-Studiengänge wurden zu ihrer Lehr- und Lernsituation in Osnabrück befragt. Diese bewerten unter anderem die gesamte Lernerfahrung, die Organisation der Studiengänge und die Einbindung von Praxisprojekten als gut. Außerdem loben sie die Ausstattung der Seminarräume und der Bibliothek sowie die IT-Dienste der Hochschule.</p>
<p><br> <strong>Zum Hintergrund</strong><br> Entwickelt wurde U-Multirank von einem unabhängigen internationalen Konsortium unter Federführung des deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Partner sind außerdem das Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente, das Centre for Science and Technology Studies (CWTS) an der Universität Leiden sowie die spanische Fundación Conocimiento y Desarrollo (FCYD). Das Konsortium wird von Prof. Dr. Frans van Vught (CHEPS) und Prof. Dr. Frank Ziegele (CHE) geleitet. Seit 2017 wird das internationale Hochschul-Ranking von der Bertelsmann Stiftung, vom Erasmus+ Programm der EU und der Santander Group gefördert. Die vollständigen Ergebnisse stehen kostenlos online unter <a href="http://www.umultirank.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.umultirank.org</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2020 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bewerbungsphase für das Wintersemester an der Hochschule Osnabrück startet am 1. Juni </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/bewerbungsphase-fuer-das-wintersemester-an-der-hochschule-osnabrueck-startet-am-1-juni/</link>
                        <description>Bis zum 20. August können sich Studieninteressierte online für ein Studium an der Hochschule bewerben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studieninteressierte können aus mehr als 100 verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen wählen. Insgesamt werden an den beiden Standorten Osnabrück und Lingen 3559 Studienplätze vergeben. Das Online-Bewerbungsportal der Hochschule Osnabrück ist ab Montag, 1. Juni, für Bewerbungen zum Wintersemester 2020/21 geöffnet und schließt am Donnerstag, 20. August. Der Bewerbungszeitraum für die Masterstudiengänge endet am Mittwoch, 15. Juli.</p>
<p><strong>Jeweils zwei neue Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur wird zum Wintersemester erstmals der Master „Angewandte Geflügelwissenschaften“ angeboten. Der berufsbegleitende Weiterbildungs-Studiengang verbindet anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, dringend benötigte Fach- und Führungskräfte für die zukünftige Erzeugung von hochwertigen und sicheren Lebensmitteln in Verbindung mit Tier- und Umweltschutz im Bereich der Geflügelwirtschaft auszubilden. Das Studium qualifiziert Absolventinnen und Absolventen für alle Ebenen des Managements in den Bereichen der Geflügelproduktion, Beratung, Entwicklung und Forschung.</p>
<p>Auch am Campus Lingen gibt es einen neuen Masterstudiengang. Der Master „Management und Technik“ wendet sich primär an Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftsinformatik und des Wirtschaftsingenieurwesens.&nbsp;</p>
<p>Für das kommende Wintersemester hat die Hochschule ihr Studienangebot zudem um die Bachelorstudiengänge „Allgemeine Verwaltung“ am Campus Westerberg und „Baubetriebswirtschaft“ am Campus Haste ergänzt. „Baubetriebswirtschaft“ kann somit nicht nur wie bisher dual, sondern auch in einem Vollzeitstudium studiert werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte</strong></p>
<p>Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zum Bewerbungsverfahren werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail an <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a> beantwortet. Die Zentrale Studienberatung berät zudem per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl. Weitere Informationen erhalten Sie dazu unter www.zsb-os.de.<br> Wer noch nicht genau weiß, welcher Studiengang der richtige ist, kann den Studiengangsnavigator zur Orientierung nutzen. Dort sind auch alle Studiengänge zu finden, auf die sich Studieninteressierte im Wintersemester 2020/21 bewerben können. Außerdem erfahren Bewerberinnen und Bewerber online alles über Zulassungsvoraussetzungen und gegebenenfalls abweichende Bewerbungsfristen einzelner Studiengänge.</p>
<p><br> <strong>Weitere Information:</strong><br> ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969-7100 &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><strong>Bewerbungsportal der Hochschule:</strong> <a href="https://studienorganisation.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://studienorganisation.hs-osnabrueck.de</a><br> <strong>Studiengangsnavigator:</strong> <a href="/studium/studienangebot/was-soll-ich-studieren/">www.hs-osnabrueck.de/studium</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 25 May 2020 10:50:57 +0200</pubDate>
                        <title>Studierende der Hochschule Osnabrück entwickeln Schutzmöglichkeiten in der Coronakrise</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/studierende-der-hochschule-osnabrueck-entwickeln-schutzmoeglichkeiten-in-der-coronakrise/</link>
                        <description>In der Medizin, der Pflege, aber auch im täglichen Leben werden momentan Möglichkeiten zum Schutz vor dem Corona-Virus benötigt. Studierende der Hochschule Osnabrück haben innerhalb weniger Wochen im Rahmen der Lehrveranstaltungen verschiedene Prototypen für den Einsatz in der Praxis angefertigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Desinfektionsgeräte für Smartphones, Spuckschutzwände oder Einkaufswagenwaschanlagen – das sind nur einige beispielhafte Ideen von Maschinenbaustudierenden der Hochschule Osnabrück. In der Veranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“ erarbeiteten sechs Studierendengruppen innerhalb von sechs Wochen praxisnahe Ideen für die derzeitige Nachfrage von Schutzmaterialien aufgrund der Corona-Pandemie – und das in Onlinelehre. „Wir nutzen die Umstellung auf den Onlinebetrieb, um die Inhalte so zu vermitteln, dass Theorie und Praxis an aktuellen Beispielen ausgerichtet ist“, erklärt Prof Dr. Ansgar Wahle, Professor für Produktentwicklung und Seminarleiter. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Welcher Bedarf entsteht aus der derzeitigen Corona-Pandemie? Wo wird genau jetzt Hilfe benötigt und wo gibt es bei den bisherigen Produkten für den Schutz vor dem Virus Verbesserungspotenzial? Diese drei Leitfragen dienten den Studierenden für die Entwicklung ihrer Ideen.</p>
<p>„Es macht Spaß, gemeinsam mit den Studierenden, neue Erfahrungen in einer anderen Form der Arbeitsorganisation und Kommunikation zu sammeln und gleichzeitig zu sehen, wie Ideen und Produkte entstehen, die Menschen in der Praxis helfen. Genau das ist für mich Praxisnähe“, sagt Stefanie Wibbeler, Mitarbeiterin im Labor für Produktentwicklung und CAE.</p>
<p>Auch sonst hat das Labor für Produktentwicklung und CAE der Hochschule seine Möglichkeiten des 3D-Druckes genutzt und stellt gemeinsam mit der Firma Leder Brinkmann GmbH zusätzlich selbstgemachte Gesichtsschilde her, die als angenehme Alternative oder Ergänzung zu den Mund-Nasen-Schutzmasken verwendet werden können. So belieferten sie erst kürzlich einen Dortmunder Kindergarten mit den Schutzvisieren. „Für uns war sofort klar, dass wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und mit unserer Kompetenz in der additiven Fertigung sowie den vorhandenen Produktionskapazitäten helfen wollen“, so Labor-Mitarbeiter Alexander Fedtke. Damit unterstützt das Labor die Aktion „Marker vs. Virus“ (übersetzt: „Macher gegen das Virus“), die Menschen, die während der Pandemie Equipment benötigen, mit Herstellern zusammenbringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Stefanie Wibbeler<br> E-Mail: <a href="mailto:s.wibbeler@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.wibbeler@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3869</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2020 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Applaus vom Balkon reicht nicht!“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/applaus-vom-balkon-reicht-nicht/</link>
                        <description>Die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Stefanie Seeling der Hochschule Osnabrück spricht in der neuen Podcastfolge von Hochschulstimmen über ihre Sorgen und Hoffnungen für die Pflege durch Corona.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es geht nicht alles mit Geld. Geld ist wichtig, aber es geht auch um eigenständige Verantwortungsbereiche. Das ist die größere Chance, die sich aus der Corona-Krise für Pflege ergeben müsste und sollte“, sagt Prof. Dr. Stefanie Seeling in der neuen Podcastfolge von „Hochschulstimmen – WIR in Lehre und Forschung“ der Hochschule Osnabrück. Mit den Vorbehaltsaufgaben für Pflegeprozesse sei Anfang des Jahres ein erster Schritt getan, nun müsse die Umsetzung folgen, damit der Beruf endlich attraktiver für junge Menschen wird. „Klar werden die Pflegenden gerade als Helden gefeiert, was zu einem Ansehen in der Gesellschaft führt. Aber es ist nicht mit Applaus von Balkonen getan.“&nbsp;</p>
<p>Beim Zuhören spürt man sofort die Leidenschaft von Stefanie Seeling, die als Professorin für Pflegewissenschaft am Campus Lingen lehrt. Und das, obwohl sie eigentlich nie Professorin werden wollte. Heute kann sich die Weserbergländerin keinen anderen Job mehr vorstellen und schätzt vor allem die Fallnähe, die sie durch ihre Dual-Studierenden zur Praxis hat. Die versorgen aktuell selbst Covid-19-Patientinnen und Patienten in Kliniken oder bekommen die Ängste und Auswirkungen der Isolation älterer Menschen in Alten- und Pflegeheimen mit. „In den Einrichtungen zählen Hände, Köpfe und Füße, sodass die Studierenden mit der Verarbeitung und den Herausforderungen oft allein gelassen sind. Im Studium kann ich solche Situationen mit ihnen gemeinsamen diskutieren und reflektieren.“</p>
<p>Im Podcast erzählt sie außerdem, warum Selbstpflege für ihre Studierenden so wichtig ist und warum in der ersten Minute ihrer Vorlesungen niemand etwas sagt. Dazu verrät sie, weshalb sie sich mit Anfang 30 und zwei kleinen Kindern nach ihrer Tätigkeit als Krankenschwester noch für ein zusätzliches Studium entschied, wieso ihre Mutter sie sehr geprägt hat und warum Studierende sie sogar zu ihren Partys einladen wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 May 2020 14:27:56 +0200</pubDate>
                        <title>Studie: Personen in fester Partnerschaft und mit Kindern sind während der Coronakrise zufriedener   </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/studie-personen-in-fester-partnerschaft-und-mit-kindern-sind-waehrend-der-coronakrise-zufriedener/</link>
                        <description>Untersuchung der Hochschule Osnabrück zeigt, wie sich der Umgang mit der Coronakrise auf die Solidarität und Vorurteile auswirkt und was für unsere Zufriedenheit in der Ausnahmesituation der vergangenen Monate wichtig ist. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Personen, die in einer festen Partnerschaft leben oder mit Kindern, ging es in den zurückliegenden Wochen der Coronakrise mit den strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens besser. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie an der Hochschule Osnabrück. „Grundsätzlich hat sich die Wohnsituation, ob also eine oder mehrere Personen in einem Haushalt leben - zum Beispiel in einer WG - nicht signifikant auf die Zufriedenheit ausgewirkt“, erläutert Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Petia Genkova. Der Beziehungsstatus und ob die Befragten Kinder hatten, machte hingegen einen nachweisbaren Unterschied. „Personen, die einen festen Partner hatten, zeigten ein höheres ,well-being‘ als diejenigen ohne Partner“, heißt es in der Studie. „Das gilt übrigens auch für Menschen, die in Fernbeziehungen leben“, ergänzt Genkova. Personen mit Kindern gaben zudem eher an, zufrieden zu sein als diejenigen ohne.</p>
<p class="01Standard">Für die Querschnittsstudie wurden deutschlandweit 310 Personen zwischen dem 23. März und dem 15. April befragt, in einem Zeitraum also, in dem bundesweit strikte Ausgangsbeschränkungen galten. Für die Erhebung wurde eigens ein Fragebogen entwickelt, um die Einstellung zu kultureller Vielfalt in der Krise zu messen.&nbsp; Das übergeordnete Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden, wie sich der Umgang mit der Coronakrise sowohl auf die Solidarität untereinander auswirkt, als auch auf Vorurteile gegenüber Gruppen, denen man nicht selber angehört.</p>
<p class="01Standard">„Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass die Wahrnehmung eines Konfliktes zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der Krise sowie Angst und Unsicherheit die soziale Distanz zu anderen Gruppen und auch Vorurteile verstärken“, berichtet Genkova. Diese Hypothese habe sich bestätigt.</p>
<p class="01Standard">Schon in den großen europäischen Krisen der vergangenen Jahre, der Finanzkrise und der Flüchtlingskrise, sei der Anstieg von Vorurteilen und Diskriminierung thematisiert worden, berichten Genkova und Henrik Schreiber, Mit-Autor der Studie. „In der Coronakrise zeigen sich nun schon nach wenigen Wochen Analogien.“</p>
<p class="01Standard">Genkova und Schreiber verbinden die Studie deshalb mit der Aussage, „dass die öffentliche Betonung von Gruppenkonflikten in der Krise Vorurteile und soziale Distanz potenziell steigern und damit die Demokratie und ihre Werte gefährden können“. Um als demokratische Gesellschaft gestärkt aus der Krise hervorzugehen, sei demonstrierter Zusammenhalt wichtig.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Nähere Informationen zur Studie:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Petia Genkova<br> E-Mail: <a href="mailto:p.genkova@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.genkova@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3772</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 May 2020 08:27:58 +0200</pubDate>
                        <title>Wie Unternehmen mit einer guten Finanzplanung die Krise meistern können</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/wie-unternehmen-mit-einer-guten-finanzplanung-die-krise-meistern-koennen/</link>
                        <description>Für Unternehmen ist eine tagesaktuelle Finanzplanung ein wichtiger Baustein, um eine Krise zu überstehen. Prof. Dr. Michael Währisch von der Hochschule Osnabrück und Prof. Dr. Karin Breidenbach von der Fachhochschule Dortmund geben in ihrem Beitrag „Zur Sicherstellung der Liquidität in der Corona-Krise“ Hilfestellungen durch die unsichere Zeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie und die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung stellen Unternehmen vor große finanzielle Herausforderungen. Es ist nicht abschätzbar, wie lange es dauern wird, bis das Wirtschaftsleben wieder angelaufen ist. Das bedeutet für Unternehmen eine große Planungsunsicherheit. Die Liquiditätsplanung ist für die finanzielle Steuerung von Unternehmen in der Krise besonders wichtig.</p>
<p>Um als Unternehmen in Krisenzeiten flexibel auf Änderungen reagieren zu können und Liquiditätsengpässe zu vermeiden, muss auch die Planung der betrieblichen Finanzen tagesaktuell sein. Ein kurzzeitiger Liquiditätsengpass kann über einen längeren Zeitraum zu einer Zahlungsunfähigkeit und damit einer Insolvenz führen. Proaktives Handeln ist gefragt. „Um jederzeit anfallende Rechnungen zahlen zu können, sollten täglich die Finanzströme des Unternehmens analysiert werden“, erklärt Währisch, Professor für Rechnungswesen und Controlling. Nur so ließen sich kurzfristige Zahlungsengpässe identifizieren und Gegenmaßnahmen einleiten.</p>
<p>Der aktuelle Finanzstatus setzt sich aus dem unmittelbar verfügbaren Bankguthaben und den Ein- und Auszahlungen des jeweiligen Tages zusammen. Diese Planung muss täglich kontrolliert werden: Sind alle fälligen Zahlungen eingegangen oder haben sich die Auszahlungen geändert? „Nur mit einer permanent aktualisierten Liquiditätsplanung kann eine finanzielle Steuerung in Krisenzeiten gelingen“, erklärt Währisch. Zudem empfiehlt der Experte für Rechnungswesen und Controlling verschiedene Szenarien mit unterschiedlicher Dauer der für das Unternehmen relevanten Eindämmungsmaßnahmen durchzuspielen. Da jedoch nicht alle Zahlungen mit Sicherheit prognostiziert werden können, sollten sich Unternehmen eine Liquiditätsreserve aufbauen. Diese sollte umso höher sein, je risikobehafteter die Ein- und Auszahlungen für Unternehmen sind. „Die Liquidität des Unternehmens ist derzeit das Zentrum des unternehmerischen Handels“, sagt Währisch. Bund und Länder bieten Möglichkeiten, um deutsche Betriebe finanziell zu entlasten. So können Unternehmen über die bundeseigene KfW-Bank oder die ländereigene Bank eine finanzielle Unterstützung beantragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Währisch<br> Tel.: 0541 969 – 5003<br> E-Mail: m.waehrisch@hs-osnabrueck.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund: </strong></p>
<p><em>Der Artikel „Zur Sicherstellung der Liquidität in der Corona-Krise“ ist im April in der betriebswirtschaftlichen Zeitschrift „BBK - Buchführung, Bilanzierung, Kostenrechnung“ erschienen.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>WIR</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2020 08:45:41 +0200</pubDate>
                        <title>Corona-Studie: Perspektiven für den Einzelhandel der Region Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/corona-studie-perspektiven-fuer-den-einzelhandel-der-region-osnabrueck/</link>
                        <description>Wie wird sich die Corona-Pandemie auf den stationären Einzelhandel in der Region Osnabrück auswirken? Diese Frage stellten Prof. Dr. Jürgen Franke und Dr. Oliver Gussenberg von der Hochschule Osnabrück in einer repräsentativen Studie an über 2.000 Teilnehmende aus der Region.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über vier Wochen schlossen die Geschäfte in der Region Osnabrück ihre Türen. Um nicht in den finanziellen Ruin zu stürzen, rüsteten viele regionale Anbieter ihr Online-Angebot auf. Auch das Kaufverhalten der Befragten verlagerte sich ins Netz. 17 Prozent aller Befragten haben während der Zeit der Lädenschließung bereits bei regionalen Geschäften bestellt. 18 Prozent der Teilnehmenden wollen dies auch noch nach der Corona-Krise häufiger machen. „Um diese Chance zu nutzen, muss das stationäre Angebot attraktiv bleiben und das Online-Angebot der lokalen Händler attraktiv werden“, erklärt Dr. Oliver Gussenberg. Ein weiterer positiver Effekt: Dreiviertel aller Befragten möchten nach der Krise bewusster bei regionalen Geschäften einkaufen.</p>
<p>Doch ob es zu einem verstärkten regionalen Kaufverhalten kommen wird, hängt davon ab, wie viele Geschäfte nach der Krise noch existieren werden. Die Befragten schätzen die Folgen für den stationären Einzelhandel dramatisch ein. Insgesamt sehen 79 Prozent aller Befragten eher negative oder sogar sehr negative Folgen für die lokalen Händler in der Region Osnabrück. Über die Hälfte der Befragten befürchtet, dass es die Geschäfte, in denen sie regelmäßig eingekauft haben, nach der Krise nicht mehr geben wird.</p>
<p>Viele Menschen haben ihre Einkäufe vertagt. Insgesamt gaben knapp die Hälfte aller Befragten in allen Altersgruppen an, weniger Geld beim Einkaufen ausgegeben zu haben. Während Konsumentinnen und Konsumenten mehr Lebensmittel kauften, investierten rund 50 Prozent der Befragten weniger Geld in Bekleidung und Schuhe.</p>
<p>„Eine Rückkehr zu den alten Konsummustern wird ausbleiben. Viele Menschen werden ihr verändertes Kaufverhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten. Durch diese doch recht kurzfristig durchgeführte Studie möchten wir Unternehmen unterstützen, in dieser unsicheren und schwierigen Phase erfolgreiche Zukunftsentscheidungen zu treffen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Franke, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Marketing-Experte, das Ziel der Studie. Konkrete Möglichkeiten für den Einzelhandel könnten nach Franke und Gussenberg zentrale Online-Portale für den regionalen Einzelhandel, gemeinsame Lieferdienste beispielsweise mit dem Fahrrad und eine bessere Erreichbarkeit der Innenstädte sein. Besonders wichtig ist den Wissenschaftlern die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten – von den Einzelhändlern, Gastronomen, Dienstleitern und Verbänden sowie Politik und Wissenschaft - in der Region.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Jürgen Franke<br> Tel.: 0541 969-2227<br> E-Mail: <a href="mailto:j.franke@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.franke@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Dr. Oliver Gussenberg<br> Tel.: 0541 5067927<br> E-Mail: <a href="mailto:o.gussenberg@hs-osnabrueck.de" class="mail">o.gussenberg@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><br> <strong>Hintergrund:</strong><br> <em>Die Studie wurde vom 1. bis zum 19. April 2020 online durchgeführt. 2.038 Konsumentinnen und Konsumenten aus der Region Osnabrück nahmen an der Befragung teil. Die Sparkasse Osnabrück, die Kreissparkasse Bersenbrück, die Stadtwerke Osnabrück, die Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH sowie die örtliche Kommunalpolitik von Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen die Studie „Corona-Krise: Perspektiven für den Einzelhandel“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 May 2020 13:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>CHE Hochschulranking 2020: Studierende vergeben Bestnoten für die Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/05/che-hochschulranking-2020-studierende-vergeben-bestnoten-fuer-die-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>BWL, Soziale Arbeit, VWL, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsrecht sichern sich Plätze in der Spitzengruppe</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück überzeugt im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) mit ihren Studienangeboten in Osnabrück und Lingen. Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) am Caprivi-Campus haben die Studiengänge aus den Fachbereichen Volkswirtschaftslehre (VWL), Betriebswirtschaftslehre (BWL), Soziale Arbeit, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsrecht bewertet. Alle sechs Fachgruppen erreichen Bestnoten im Einserbereich für die allgemeine Studiensituation, die Studienorganisation und die Unterstützung im Studium. Damit sichert sich die Hochschule in diesen Kategorien bei fast allen genannten Fächern einen Platz in der Spitzengruppe unter allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften.&nbsp;<br> <br> <strong>Exzellente Bewertungen für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge und Soziale Arbeit am Caprivi-Campus</strong><br> <br> Die&nbsp;Bachelor- und Master-Studiengänge des Fachs Soziale Arbeit erreichen gleich in elf und damit in fast allen Kategorien die beste Ranggruppe und erhält durchweg sehr gute bis gute Bewertungen. Die angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bewerten neben den oben genannten Punkten unter anderem auch die Betreuung, das Lehrangebot, die Prüfungen, die Angebote zur Berufsorientierung und den Praxisbezug im Studium als sehr gut. Die Studiengänge der Fachgruppe&nbsp;Wirtschaftsrecht erreichen&nbsp;sieben Mal die Spitzengruppe, Wirtschaftspsychologie sechs Mal.<br> <br> Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff freut sich über die durchweg positive Bilanz des Rankings für die WiSo und erläutert: „Die sehr erfreulichen Resultate sehen wir als Ansporn, um unseren Studierenden auch in Zukunft eine hervorragende Studiensituation zu bieten und werden gleichzeitig gut bewertete Konzepte auf andere Studiengänge übertragen. Die Ergebnisse aus dem Studiengang Angewandte Volkswirtschaftslehre zeigen uns beispielsweise, dass eine international angelegte Studiengangsgestaltung mit verpflichtendem Auslandssemester und internationalen Gastlehrenden auch von den Studierenden als positiv wahrgenommen wird. Insbesondere im Hinblick auf die weltweit tätigen Unternehmen in unserer Region ist es wichtig, dass unsere Studierenden frühzeitig interkulturelle Kompetenzen aufbauen.“<br> <br> Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen am Campus Haste gefällt unter anderem die Ausstattung der Labore, die Möglichkeiten der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung und das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden.<br> <br> <strong>Spitzenposition für BWL am Campus Lingen</strong><br> <br> Auch Studierende am Campus Lingen wurden vom CHE nach ihrer Studiensituation gefragt. An der dortigen Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) heben die Befragten im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen die Studienorganisation, Betreuung und Unterstützung im Studium positiv hervor. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik erhält ebenfalls eine gute Bewertung für die Studienorganisation. Der Lingener Studiengang Betriebswirtschaftslehre&nbsp;erreicht sogar mehrmals die Spitzengruppe. Die Studierenden loben vor allem die Studienorganisation, die Unterstützung im Studium und die Räume. Die sehr guten Ergebnisse für den Studiengang BWL verdeutlichen, dass unsere Mentoringprogramme am Campus Lingen bestens funktionieren und eine qualitativ hochwertige Studienorganisation gewährleistet wird. Das spiegeln auch die Bewertungen der fachgleichen dualen Studiengänge am Campus Lingen wider“, so Dekan Prof. Dr. Ingmar Ickerott. Die dualen Studiengänge BWL, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik erreichen unter anderem gute Bewertungen in den Kategorien Studienorganisation, Unterstützung im Studium und Labore.<br> <br> <strong>Studierende loben Bibliotheken und technische Ausstattung</strong><br> <br> Einig sind sich die Studierenden aller Studiengänge in Osnabrück und Lingen bei der Bewertung der Bibliotheken, der Infrastruktur und der Räumlichkeiten. Bei den Bibliotheken werden vor allem die Aktualität des Bestandes, der Zugang zu elektronischen Zeitschriften/Büchern und die Beratung der Benutzerinnen und -benutzer gelobt. Die Räumlichkeiten der Hochschule sowohl am Caprivi-Campus als auch am Campus Lingen erhalten ebenfalls Spitzenbewertungen im Einserbereich. Hier werden sowohl der Zustand als auch die technische Ausstattung für den Veranstaltungszweck besonders hervorgehoben. Auch mit der IT-Infrastruktur am Caprivi-Campus sind die Studierenden sehr zufrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zum CHE Hochschulranking</strong><br> CHE-Hochschulranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Hochschulen das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von den Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Das Ranking ist ab sofort online abrufbar auf der Webseite der ZEIT unter <a href="https://ranking.zeit.de/" target="_blank" rel="noreferrer">ranking.zeit.de</a>. Ein Auszug der Ergebnisse erscheint außerdem in dieser Woche im neuen ZEIT Studienführer 2020/21, der vom ZEIT Verlag herausgegeben wird.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2020 13:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>1000 Euro für alleinerziehende Studierende in finanzieller Not</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/04/1000-euro-fuer-alleinerziehende-studierende-in-finanzieller-not/</link>
                        <description>Popchor POCODELA MUSICA spendet Erlös aus Benefizkonzert an das Förderprogramm Madame Courage – Weiterhin hoher Unterstützungsbedarf für studierende Mütter und Väter </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17. April 2020) 1000 Euro für alleinerziehende Studierende: Der Osnabrücker Popchor POCODELA MUSICA hat im März den Erlös aus dem Benefizkonzert 2019 in der Bergkirche an die Projektverantwortlichen des Förderprogramms Madame Courage übergeben.<br> <br> Studium und Elternschaft unter einen Hut zu bringen ist besonders für Alleinerziehende eine hohe Doppelbelastung. „Alleinerziehende Studierende brauchen häufig länger für ihr Studium. Doch eine höhere Studiendauer bedeutet, dass BAföG oder andere finanziellen Förderungen wegfallen können“, sagt Lisa Wichmann vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück. Hier setzt Madame Courage an. Seit zehn Jahren unterstützt das Programm alleinerziehende Studierende, die finanzielle Hilfe benötigen, damit sie ihr Studium abschließen können. Der Sozialdienst katholischer Frauen Osnabrück e.V. als Träger des Projektes und die Gleichstellungsbüros der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück als Kooperationspartnerinnen möchten durch Madame Courage Alleinerziehenden die Chance geben, durch einen Studienabschluss langfristig eigenständig für den Lebensunterhalt ihrer Familie sorgen zu können.<br> <br> „Wir engagieren uns gemeinsam dafür, dass Elternschaft nicht zu sozialer Benachteiligung führt“, sagt Wichmann und betont: „Wir freuen uns sehr über die Spende des Popchors und doch sind wir aktuell auf weitere Spenden angewiesen, um allen alleinerziehenden Eltern einen Studienabschluss zu ermöglichen, die zurzeit in finanzieller Not sind und bei uns einen Antrag gestellt haben.“&nbsp;<br> Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten sind unter <a href="http://www.madame-courage-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.madame-courage-os.de</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Koordination des Spendenprojekts Madame Courage Osnabrück<br> Sozialdienst katholischer Frauen e.V.<br> <a href="mailto:madame-courage@skf-os.de" class="mail">madame-courage@skf-os.de</a><br> <a href="http://www.madame-courage-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.madame-courage-os.de</a></p>
<p><br> Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück<br> Telefon: 0541 969 2955<br> E-Mail: <a href="mailto:gleichstellung@hs-osnabrueck.de " class="mail">gleichstellung@hs-osnabrueck.de&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2020 13:03:45 +0200</pubDate>
                        <title>AG Nutztierwissenschaften der Hochschule spendet Schutzkleidung zur Bekämpfung des Coronavirus an die Region Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/04/ag-nutztierwissenschaften-der-hochschule-spendet-schutzkleidung-zur-bekaempfung-des-coronavirus-an-di/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück hilft schnell und unbürokratisch in der Coronakrise. Da Schutzmaterial äußerst knapp ist in der Region, gleichzeitig der normale Präsenzlehrbetrieb ausgesetzt wurde, konnten die eigentlich in diesem Semester für Lehre und Forschung vorgesehenen Bestände an Kopfhauben, Handschuhen und Überziehschuhen an den Landkreis abgegeben werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das ging schnell: Als die dringende Bitte der Landrätin des Landkreises Osnabrück eintraf, handelte die Arbeitsgruppe Nutztierwissenschaften der Hochschule Osnabrück sofort. Rund 2.500 Handschuhe, 2.500 Überziehschuhe und 100 Kopfhauben aus den Beständen der Hochschule wurden bereits am darauffolgenden frühen Morgen an die zentrale Verteilstelle für Schutzkleidung von Stadt und Landkreis abgegeben. Dieses Material kann sofort im medizinischen Bereich verwendet werden. Zum abgegebenen Bestand zählen auch 1.100 Overalls, die für Randbereiche von Gesundheitseinrichtungen, beispielsweise Versorgungseinrichtungen, verwendet werden können.<br> „Wir benötigen die Schutzkleidung bei unserer regulären Arbeit in Forschung und Lehre, um die Übertragung von Aviärer Influenza, bekannt als Geflügelpest, oder anderen Krankheiten, die vom Menschen auf Tiere übertragen werden können, auszuschließen“, erklärt Prof. Dr. Robby Andersson. „Auch als Staubschutz ist die Schutzkleidung sehr wichtig, beispielsweise, wenn wir einen unbekannten Bestand besuchen und Untersuchungen dort durchführen“, erläutert der Professor für Tierhaltung und Produkte im Studienschwerpunkt angewandte Geflügelwissenschaften.<br> Die Entscheidung traf die „Arbeitsgruppe Nutztierwissenschaften“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur einstimmig „über Nacht“, wie Andersson berichtet. Alle betroffenen Kollegen haben der Abgabe ausdrücklich zugestimmt. Bis auf weiteres sind alle Exkursionen mit Studierenden in diesem Fachgebiet, wie in allen anderen auch, abgesagt. Lediglich für den eigenen Bedarf in den hochschuleigenen Stallungen wurde ein Sicherheitsbestand behalten.<br> „Da die Verteilstelle für Schutzkleidung große Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Material hat, aber sehr dringende Anfragen bestehen, ist die Hilfe die AG Nutztierwissenschaften quasi über Nacht sicher äußerst hilfreich gewesen. Das haben wir in der Hochschulleitung selbstverständlich unterstützt“, berichtet Dekan Prof. Dr. Bernd Lehmann.&nbsp; &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Apr 2020 15:32:37 +0200</pubDate>
                        <title>Diskussion um „Null-Semester“: Hochschulverbund UAS7 bezieht Stellung - Bertram: Sehen hier unseren solidarischen Beitrag für unsere Studierenden </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/04/diskussion-um-null-semester-hochschulverbund-uas7-bezieht-stellung-bertram-sehen-hier-unseren/</link>
                        <description>In einer konzertierten Aktion positionieren sich die Hochschulen des UAS7-Verbunds, dem die Hochschule Osnabrücck neben sechs weiteren bedeutenden Hochschulen angehört, zur Debatte, das Sommersemester 2020 zum „Null-Semester“ zu erklären. Auch in einer Stellungnahme des Sprecherkreises der Gruppe der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen (HAWs) in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erteilt man Überlegungen, das Sommersemester als sogenanntes „Null-Semester“ bzw. „Nicht-Semester“ zu behandeln, eine klare Absage.
Auch die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) sieht sich mit ihrem Aufruf &quot;WIR STARTEN DIGITAL!&quot; auf dem proaktiven Weg. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen läuft eine Debatte, das kommende Sommersemester zu einem „Null- oder Nicht-Semester“ zu machen. Bislang waren fast ausschließlich Stimmen aus Universitäten zu hören und es wurde versäumt, die Perspektive der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen angemessen zu berücksichtigen. Dabei sehen sich HAWs/FHs teilweise völlig anderen Anforderungen gegenüber, als die Universitäten. Der Hochschulverbund UAS7 erteilt einem solchen „Null-Semester“ eine Absage. Stattdessen soll alles getan werden, den Studierenden ein erfolgreiches Studiensemester zu ermöglichen.</p>
<p>Das Sommersemester soll ein Semester sein, bei dem die Studierenden vor allem durch den kreativen Einsatz von Online-Lehre weiterhin die notwendigen Leistungsnachweise erbringen können, das aber nicht bei der Regelstudienzeit zählt oder zu Nachteilen beim BAföG führt. Der Vorsitzende von UAS7, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Prof. Dr. Andreas Zaby, stellt fest: „UAS7-Hochschulen werden alles Notwendige tun, damit die Studierenden ihr Studium ohne Zeitverlust absolvieren können. Das wird zum großen Teil sehr kreativ und online geschehen müssen. Die Hochschulen verfügen über die notwendigen technischen und fachlichen Kompetenzen. Individuelle Härtefälle für einzelne Studierende müssen wir abfedern.“&nbsp; Einzelne Lehrinhalte, die in dieser Form nicht oder nur teilweise vermittelt werden können, müssen in spätere Semester verschoben werden können. Zudem ist Kulanz bei prüfungsrechtlichen Fragen zu üben.</p>
<p>„Die Hochschule Osnabrück befindet sich bereits seit dem 16. März im Online-Modus. Als eine der größten Hochschulen deutschlandweit, welche sich zu dem Zeitpunkt überhaupt im regulären Vorlesungsbetrieb befand, nimmt sie hier eine Vorreiterrolle ein. Wir haben quasi über Nacht in einem enormen Kraftakt unsere Lehre umgestellt“, sagt Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück. „Wir sehen hier unseren solidarischen Beitrag für unsere Studierenden, die ja mitten im Semester stehen“, ergänzt Bertram und betont: „Mit unseren Partner-Hochschulen im UAS7-Verbund sind wir uns hier unserer Verantwortung für eine bestmögliche Organisation dieses und vielleicht auch des folgenden Semesters sehr bewusst.“<br> <br> Den Hochschulen im Verbund der UAS7 ist bewusst, dass es einen regulären akademischen Lehrbetrieb in der aktuellen durch die Cornonavirus-Pandemie bedingten Situation nicht geben kann. Die derzeitigen Herausforderungen schaffen für alle Akteure im Wissenschaftsbetrieb Bedingungen, die man so zuvor noch nicht erlebt hat. In dieser Situation arbeiten alle, von der Verwaltung, der IT bis hin zu den Lehrenden, intensiv an der Bereitstellung von Formaten digitaler Lehre und an kreativen Formen der dezentralen Kommunikation.</p>
<p>Eines der Wesensmerkmale der HAWs/FHs besteht in der Anwendungsorientierung des Studiums und der Qualifizierung der Studierenden im praktischen Bereich, insbesondere durch Praxisphasen, Praxissemester und Laborpraktika. Hier sind die Länder und die Hochschulen gefordert, kluge Lösungen zu ermöglichen, wie eine Verlängerung des Studiums für betroffene Studierende möglichst vermieden werden kann.&nbsp; Ein „Null-Semester“ würde erhebliche Abstimmungsprobleme und Zeitverluste für diese Studierenden bedeuten, denn die Praxiselemente erfordern eine enge zeitliche und auch inhaltliche Abstimmung mit Partnern aus der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Gerade für das erfolgreiche Modell des Dualen Studiums, dessen wesentlicher Träger die HAWs/FHs sind, wäre ein „Null-Semester“ mit gravierenden Einschränkungen und Nachteilen für die Studierenden verbunden.</p>
<p>Die HAWs/FHs qualifizieren u.a. Studierende, die gerade jetzt dringend gebraucht werden, in Pflege, Gesundheit und Biotechnologie sowie in der Verwaltung. In diesen Bereichen wären Studienzeitverlängerungen durch ein „Null-Semester“ besonders kontraproduktiv.</p>
<p>UAS7 fordert daher für das laufende Sommersemester 2020, den Hochschulen die Freiheitsgrade zu geben, Lehre, Forschung und Praktika so hochschulindividuell wie möglich zu gestalten. Dabei soll die Online-Lehre in besonderem Maße nutzbar gemacht werden. Die Rückmeldungen aus den Hochschulen hinsichtlich Virtualisierung von Lehre und auch Prüfungen stimmen uns dabei optimistisch. Eine finanzielle Unterstützung beim technischen und personellen Ausbau der digitalen Infrastrukturen und der noch viel zu knappen Kapazitäten ist jedoch notwendig.</p>
<p><br> Hintergrund UAS7 e. V.<br> UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss von sieben großen forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die FH Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen. Durch die Exzellenz der sieben Hochschulen in den verschiedensten Bereichen, entwickeln sich die Hochschulen miteinander und aneinander weiter und sind somit gleichermaßen eine Qualitätsgemeinschaft und ein Benchmarking-Club.</p>
<p>Kontakt für die Medien:<br> UAS7 e.V.<br> Claus Lange<br> c/o HWR Berlin<br> Badensche Straße 52<br> 10825 Berlin<br> Tel.: 030 308771237<br> E-Mail: <a href="mailto:lange@uas7.de" class="mail">lange@uas7.de</a><br> &nbsp;</p>
<p>Hochschule Osnabrück<br> Ralf Garten<br> Tel.: 0541 969-2177<br> E-Mail: <a href="mailto:r.garten@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.garten@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2020 23:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Coronavirus: Hochschule Osnabrück stellt Präsenz-Lehrbetrieb ab Montag, 16. März, bis Sonntag, 19. April, vorsorglich ein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/03/coronavirus-praesenz-lehrbetrieb-eingestellt/</link>
                        <description>Um die Ausbreitung des Coronavirus in Osnabrück und Lingen zu verlangsamen, werden die Lehrinhalte vorläufig online oder auf anderen Wegen bereitgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12.03.2020) Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Ausbreitung des Coronavirus in den Regionen Osnabrück und Lingen und die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI) hat die Hochschule Osnabrück beschlossen, alle Präsenzveranstaltungen in der Lehre <strong>ab Montag, 16. März</strong>, vorsorglich einzustellen. Die Lehrinhalte werden den Studierenden – soweit möglich – online oder auf anderen Wegen zur Verfügung gestellt oder durch Online-Vorlesungen vermittelt. Diese Regelung gilt zunächst <strong>bis einschließlich 19. April</strong>.</p>
<p>Um den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten zu können und gleichzeitig den Empfehlungen des RKI nachzukommen, werden Mitarbeitende in den nächsten Wochen intensiv von den flexiblen Arbeitszeit- und Arbeitsortsmodellen Gebrauch machen.</p>
<p>„Als öffentliche Einrichtung mit rund 14.000 Studierenden und 1.300 Beschäftigten fühlen wir uns einem verantwortungsvollen Umgang mit der Situation verpflichtet. Mit dieser vorsorglichen Maßnahme wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass sich das Coronavirus nicht weiter oder zumindest langsamer in der Bevölkerung ausbreitet“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram und erläutert: „Unser Ziel ist es, dass alle Prüfungen am Ende des Semesters stattfinden.“</p>
<p><a href="https://youtu.be/IW9ApMLHf8g" target="_blank" rel="noreferrer">Ansprache des Präsidenten der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, an die Hochschulöffentlichkeit.</a></p>
<p>Hochschulangehörige finden weitere Informationen in der aktuellen Rundmail, im OSCA-Portal sowie auf der Webseite <a href="/corona/">www.hs-osnabrueck.de/corona</a>.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen für die Medien:</strong><br> Geschäftsbereich Kommunikation<br> Telefon: 0541 969-3847<br> E-Mail: <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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