Pflichtpraktikum im Startup – Eine echte Alternative

Dienstag, 07. April 2026

Hannah bei einem Videodreh mit Feed&Meat

Welche Möglichkeiten gibt es neben dem klassischen Praktikum im Großunternehmen? Wie sieht der Arbeitsalltag in einem Startup aus? Und welche Chancen ergeben sich daraus für Studierende?

Viele Studierende denken beim Praxissemester zuerst an große, bekannte Unternehmen. Dabei bieten gerade Startups oft ein dynamisches Umfeld, in dem man früh Verantwortung übernimmt und vielseitige Einblicke bekommt. Das Beispiel eines persönlichen Erfahrungsberichts zeigt, warum sich ein Blick über den Tellerrand lohnt.

Einblicke ins Startup-Leben

Hannah Mersmann, Studentin im 6. Semester Industrial Product Design an der Hochschule Osnabrück absolvierte ihr Praxissemester bei dem Startup Feed & Meat, einem Unternehmen, das Hundefutter produziert. Auf das Unternehmen wurde sie durch eine Modulkooperation im Rahmen des RISE aufmerksam.

Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz gestaltete sich für sie zunächst schwierig. „Für mich war es ehrlich gesagt nicht leicht, hier in der Gegend etwas Ansprechendes zu finden“, berichtet sie. Da sich das Studium in den letzten Semestern zunehmend auch mit Mediendesign beschäftigt hatte, entschied sie sich schließlich bewusst für ein Startup, mit dem Wunsch, mehr praktische Erfahrungen im Bereich Mediengestaltung zu sammeln.

Anfangs war sie unsicher, ob eine Bewerbung bei einem Startup überhaupt sinnvoll sei. „Ich wusste nicht, dass man sich dort so einfach bewerben kann oder dass das ein guter Praktikumsplatz sein kann“, erzählt sie. Erst durch den Hinweis vom RISE wurde sie ermutigt, sich tatsächlich zu bewerben.

Lernen durch Vielfalt und Eigenverantwortung

Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind ihr die vielfältigen Einblicke während des Praktikums. Dazu gehörten auch Besuche auf Messen, die für sie eine neue und spannende Erfahrung darstellten. Besonders interessant war dabei eine eigene Startup-Fläche, auf der sich junge Unternehmen präsentieren konnten.

Im Arbeitsalltag überzeugte sie vor allem die selbstständige Arbeitsweise. Durch die enge Einbindung in verschiedene Aufgabenbereiche konnte sie viele praktische Erfahrungen sammeln und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln. „Durch die selbstständige Arbeit im Praxissemester habe ich viel gelernt und fühle mich jetzt deutlich besser vorbereitet auf das Berufsleben“, fasst sie zusammen.

Empfehlung an andere Studierende

Für Studierende, die noch vor dem Praxissemester stehen, hat sie einen klaren Rat: Die Angst vor kleineren Unternehmen oder Startups abzulegen und sich auch dort zu bewerben. Gerade in solchen Strukturen könne man viel eigenständig lernen und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Instagram-Reel

Weitere Informationen & Kontakt 

Du möchtest auch dein nächstes Startup kennenlernen? Dann connecte dich bei unserem Let’s rise: Meetup für Gründungsinteressierte oder schau auf unserer Co-Founder-Seite unter www.letri.se vorbei.