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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:11 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreicher dritter Durchlauf der Veranstaltung International Students meet Business </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/05/erfolgreicher-dritter-durchlauf-der-veranstaltung-international-students-meet-business/</link>
                        <description>Im April hatten internationale Studierende der Hochschule Osnabrück erneut die Chance, durch das Veranstaltungsformat International Students meet Business mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gespräche mit regionalen Unternehmen, Tipps rund um Lebenslauf, Bewerbung und Recruiting sowie eine Podiumsdiskussion mit zwei Alumni erwarteten die rund 40 internationalen Studierenden aus 15 verschiedenen Fachrichtungen am Donnerstag, 16. April, beim dritten Durchlauf der Veranstaltung International Students meet Business. Dabei hatten sie die Chance, sich mit Vertreter*innen aus sieben Unternehmen der Region ganz ungezwungen in Kleingruppen unter anderem dazu auszutauschen, worauf Recruiter*innen bei einer Bewerbung achten und welche Qualifikationen entscheidend sind.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam organisiert mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) hatte auch der dritte Durchlauf des Programms das Ziel, Unternehmen und internationale Studierende aufeinander aufmerksam zu machen, um Vernetzung und Karriereperspektiven zu schaffen.</p>
<p><strong>Umfassende Möglichkeiten rund um das Thema „Arbeitsmarkt“</strong></p>
<p>„Wir wollen den Studierenden die Möglichkeit bieten, Barrieren abzubauen und sich in entspannter Atmosphäre zu informieren“, erklärt Laetitia Godineau vom Center for International Students und dem Projekt FIT (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt), die die Veranstaltung organisiert hat. „Deshalb bieten wir zwei Gesprächsrunden in Kleingruppen an, in denen die Studierenden einfach Fragen stellen können, die sie ihnen sonst niemand so leicht beantworten kann. Gleichzeitig möchten wir den Unternehmen ermöglichen, das Potenzial in unseren internationalen Studierenden zu erkennen und sie als potenzielle Fachkräfte zu gewinnen.“ .&nbsp;</p>
<p>An der großen Beteiligung der Studierenden kann sie sehen, dass das Thema auf großes Interesse stößt, und auch auf der Veranstaltung selbst macht sich das bemerkbar: Schon vor der ersten Gesprächsrunde sitzen Arbeitgebende und Studierende gemeinsam auf den Sitzen in der Caprivi Lounge der Hochschule und tauschen sich aus – und auch nach dem offiziellen Teil, der mit der Siegerehrung des Videowettbewerbs hsos4me abschließt, bleiben viele der Teilnehmenden noch da, um sich weiter zu vernetzen und Fragen zu stellen.</p>
<p>„Ich habe viele Tipps mitgenommen“, sagt Fulbert Yameogo, der Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) studiert. Zuerst war er skeptisch, doch nun ist er sehr froh, teilgenommen zu haben. „Ich würde allen internationalen Studierenden empfehlen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und teilzunehmen, um am Ende einen Job oder ein Praktikum zu bekommen.“</p>
<p>Auch Yesenia Jazmin Chapula Gutierrez, Studentin im Studiengang Management in Nonprofit-Organisations (M.A.), konnte überraschend viel für sich mitnehmen.&nbsp;</p>
<p>„Ich studiere Nonprofit und hier sind nur Unternehmen“, schildert sie. „Aber ich habe einfach gefragt, ob diese vielleicht Stiftungen oder soziale Projekte leiten, und: Ja! Ich habe schon zwei Kontakte gefunden und das war sehr interessant für mich.“</p>
<p><strong>Tipps von Alumni</strong></p>
<p>Auch die Podiumsdiskussion soll dazu beitragen, die Studierenden zu motivieren. In diesem Jahr berichteten Ana Tello, die 2021 ihren Abschluss an der Hochschule Osnabrück in Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion (B.Eng.) machte, und Nicolás García, Absolvent des Studiengangs International Business and Management (M.A.) aus dem Jahr 2021 von ihren Erfahrungen und dem, was sie gelernt haben.</p>
<p>„Man sieht oft nur, was andere gerade besser können als man selbst“, sagt Ana Tello schließlich zum Ende der Runde hin als Motivation für alle Studierenden im Raum. „Schaut euch an, was ihr alles schon geschafft habt: Ihr seid aus einem anderen Land hergezogen und habt ganz neu angefangen. Ich finde es wichtig, dass man sich das bewusst macht.“</p>
<p>„Wir wissen, dass Diversität ein Innovationsmotor ist“, appelliert auch Patricia Gozalbez Canto als Moderatorin an die Anwesenden der Veranstaltung. Gemeinsam mit Jana Sponbiel organisiert sie das Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück, über das sie Unternehmens- und Alumnikontakte für die Veranstaltung herstellen konnte. Nicolás García, zum Beispiel, hat erfolgreich am ersten Durchlauf teilgenommen. „Aktuelle Studien zeigen, dass diverse Teams kreativere und repräsentativere Lösungen hervorbringen. Wir brauchen diese unterschiedlichen Perspektiven, um Innovation voranzutreiben.“</p>
<p><strong>Informationen zur Veranstaltungsreihe International Students meet Business</strong></p>
<p>International Students meet Business ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) stattfindet. Bis Ende 2028 soll der Studienerfolg internationaler Studierender mit Abschlussabsicht verbessert und ihr Übergang in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Team bestehend aus Vertreter*innen des Center for International Students unter der Leitung von Kerstin Frodl, und dem LearningCenter, dass die Peer-to-Peer-Ebene für internationale Studierende gestärkt und ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut wird. Internationale Studierende sollen die Chance bekommen, während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln und davon nach dem Studienabschluss profitieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Laetitia Godineau<br>Center for International Students / Projekt "FIT - Förderung internationaler Talente" für den Arbeitsmarkt<br>Career Service International<br>Telefon: 0541 969-3554<br>E-Mail: <a href="mailto:career-international@hs-osnabrueck.de" class="mail">career-international@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Kerstin Frodl<br>Center for International Students<br>Telefon: 0541 969-3185<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:k.frodl@hs-osnabrueck.de" class="mail">k.frodl@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:13:40 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University gründen International College in der Provinz Anhui </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/04/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-gruenden-international-college-in-der-provinz-anhui/</link>
                        <description>Ab Herbst drei Double-Degree-Studienangebote in China für chinesische und deutsche Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kern des neuen Colleges sind drei Double-Degree-Studienprogramme, die sowohl chinesischen als auch deutschen Studierenden offenstehen und einen Doppelabschluss beider Hochschulen ermöglichen.&nbsp;<br>Mit der Gründung des International College entwickeln die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ihre 41-jährige Partnerschaft strategisch weiter. Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China, übernimmt im College die Funktion des deutschen Vize-Dekans.</p>
<p><strong>Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik und Fahrzeugtechnik</strong><br>Angeboten werden die drei Double-Degree-Programme, „Internationales Logistikmanagement“, „Wirtschaftsinformatik“ sowie – ab Herbst 2026 neu – „Fahrzeugtechnik“. Während die ersten beiden Angebote bereits seit mehreren Jahren erfolgreich laufen, erweitert das neue Fahrzeugtechnik-Programm das Portfolio gezielt um ein zukunftsorientiertes Angebot aus dem Bereich MINT, also den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nach vollständigem Aufbau können mehr als 1.000 chinesische Studierende am International College studieren. Ein Drittel der Fachmodule wird von deutschen Gastprofessor*innen gelehrt, parallel erwerben alle Studierenden vertiefte Deutschkenntnisse.</p>
<p><strong>Double-Degree auch für deutsche Studierende</strong><br>Auch Studierende der Hochschule Osnabrück können im Rahmen eines einjährigen Aufenthalts in Hefei den Doppelabschluss der Universität erreichen. Damit schafft das International College eine institutionell verankerte Mobilitäts- und Karriereperspektive für Studierende beider Länder und stärkt zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolvent*innen.<br>Dr. Lars Kulke, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, betonte anlässlich der Eröffnung in Hefei im April dieses Jahres: „Das International College ist ein Meilenstein unserer deutsch-chinesischen Hochschulkooperation. Es eröffnet Studierenden beider Länder in drei exzellenten Studiengängen die Möglichkeit eines Doppelabschlusses und setzt neue Maßstäbe in der gemeinsamen Ausbildung.“</p>
<p><strong>China-Schwerpunkt wichtig für Hochschule, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen</strong><br>Für die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterstrich Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff vor Ort die strategische Bedeutung des China-Schwerpunkts. Mit einem fakultätsübergreifenden Angebot an Chinesisch-Sprachkursen und Fachmodulen zur chinesischen Wirtschaft ermögliche die Fakultät allen Studierenden der Hochschule den Erwerb umfassender China-Kompetenzen. Die Hochschule etabliere damit ein profilbildendes und zukunftsweisendes Studienangebot, das in MINT-, wie auch in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern auf viel Resonanz stoße.<br>Die Gründung des International College steht zugleich für den Ausbau einer strategischen Allianz zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen und der Provinz Anhui. Künftig sollen neben Studium und Lehre auch gemeinsame Initiativen in Forschung, Transfer und Innovation intensiviert werden – im engen Schulterschluss mit Unternehmen beider Regionen.</p>
<p><strong>Eröffnung mit Ministerpräsident Olaf Lies</strong><br>Die feierliche Eröffnung des International College fand im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Wissenschaft statt, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und der Provinzgouverneur Wang Qingxian. Mit dem neuen College setzen die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ein starkes Signal für eine nachhaltige, anwendungsorientierte und international vernetzte Hochschulbildung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Ausführliche Informationen zu den China-Aktivitäten der Hochschule Osnabrück, dazu zählen unter anderen das regelmäßig stattfindende Deutsch-Chinesische Symposium oder Angebote zum Erwerb von China-Kompetenzen, sind auf den <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Seiten des Hochschulzentrums China (HZC) in den Sprachen Deutsch und Chinesisch zu finden</a>. &nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schüler*innen aus sechs Nationen zur Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/04/schuelerinnen-aus-sechs-nationen-zur-schnupperstudienwoche-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Eine Woche lang konnten 44 Schüler*innen aus Tschechien, Rumänien, Frankreich, Estland, Ecuador und der Türkei Einblicke in den Studienalltag in Osnabrück und an der Hochschule bekommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein buntes Programm von Montag bis Donnerstag: Campus-Rallye, Schnuppervorlesungen, Unternehmensbesuche und eine Fahrt an den Campus Lingen, dazwischen eine Stadtführung sowie Infos zu Stipendien und allgemein dem Studium in Deutschland. All das erwartete die 44 Schüler*innen aus sechs Nationen bei der diesjährigen BIDS-Schnupperstudienwoche.</p>
<p>„Das Interesse wächst stetig, sodass wir mittlerweile Schüler und Schülerinnen aus Ländern innerhalb und außerhalb Europas begrüßen dürfen“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die die Schnupperstudienwoche auch in diesem Jahr organisiert hat. „Das freut uns sehr, denn unser Ziel ist es, jungen Menschen einen authentischen Einblick in den Studienalltag in Deutschland zu geben, um sie vielleicht sogar von einem Studium in Osnabrück überzeugen zu können.“</p>
<p>Die Schnupperstudienwoche wird jährlich vom Center for International Students (CIS) im Rahmen des Projektes BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) durchgeführt. Mit einem abwechslungsreichen Programm hofft Tatjana Maier, den Schüler*innen Orientierungsmöglichkeiten bei der Studienwahl zu bieten und sie dabei zu unterstützen, eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft zu treffen.</p>
<p>Die Schüler*innen zeigen sich in jedem Fall begeistert.</p>
<p>„Mein Highlight war der Kurs, an dem ich teilgenommen habe“, sagt Andreas-Mihnea Păştină aus Rumänien. „Ich habe neue Sachen gelernt und mich wie ein Student gefühlt. Das war eine tolle Erfahrung.“</p>
<p>„Wir haben auch mit Studenten gesprochen und ihre Sicht kennengelernt“, schildert Ece Menken aus der Türkei. „Das war super für mich.“</p>
<p>„Die Universität ist sehr schön. Und natürlich das Essen!“, ergänzt Markéta Polanská aus Tschechien schmunzelnd. „Ich empfehle allen das Essen.“</p>
<p>Auch das Miteinander und gegenseitige Kennenlernen war für viele der Schüler*innen eine tolle Erfahrung. Eine Sprachbarriere gibt es dabei kaum, denn alle Schüler*innen kommen von PASCH-Schulen – Schulen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft – bei denen Deutsch als Fremdsprache zum Lehrplan gehört.</p>
<p>Am Freitag ist schließlich Abreisetag nach einer Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Einige Gesichter sieht man dann vielleicht schon im nächsten Jahr am Campus wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende aus Ägypten und Deutschland arbeiten gemeinsam an Konzepten für lebenswerte Stadtviertel</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/03/studierende-aus-aegypten-und-deutschland-arbeiten-gemeinsam-an-konzepten-fuer-lebenswerte-stadtviertel-1/</link>
                        <description>Interkulturelles Projekt der Hochschule Osnabrück mit der German University in Kairo</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren verbindet die Hochschule Osnabrück und die German University in Kairo (GUC) eine enge Partnerschaft. Jedes Jahr entwickeln Studierende beider Hochschulen gemeinsame Projekte. Im letzten Semester war die Kooperation so umfangreich wie nie zuvor: 45 Studierende aus den Studiengängen Industrial Product Design und Freiraumplanung reisten nach Ägypten und arbeiten dort gemeinsam mit ägyptischen Studierenden an einem interdisziplinären Stadtentwicklungsprojekt.</p>
<h4><strong>Lebensqualität erhöhen – Potenziale sichtbar machen</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt stand die Entwicklung sozialer und gestalterischer Konzepte für städtische Gebiete unweit der Pyramiden von Gizeh. Die Quartiere gelten als strukturell benachteiligt, verfügen jedoch über großes Potenzial – etwa durch freie Flächen, Wasserläufe und vorhandenes Land. Die Studierenden erarbeiteten Ansätze, die die Lebensqualität der dort lebenden Menschen verbessern können. „Produktdesign, Freiraumplanung und lokale Perspektiven fließen dabei bewusst zusammen. Wir verbinden fachliche Analyse mit echter Begegnung – und schaffen so die Grundlage für tragfähige Lösungen in komplexen urbanen Räumen“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Zum Auftakt trafen sich die Studierenden in Kairo. Gemischte Gruppen aus Freiraumplanungs-Studierenden, Industrial-Design-Studierenden und ägyptischen Produktdesigner*innen arbeiteten dort eine Woche lang intensiv zusammen: bei Workshops, Geländeanalysen und Besuchen der umliegenden Stadtquartiere. Die Gruppen präsentierten erste ideenbasierte Ansätze bereits vor dem Präsidium der GUC. Der Präsident selbst nahm sich Zeit, um die Arbeit der Studierenden zu würdigen.</p>
<h4><strong>Kairo erleben – Kultur, Hochschule, Alltag</strong></h4>
<p>Neben der Projektarbeit lernten die Studierenden den Hochschulalltag an der GUC kennen: moderne Werkstätten, Labore und einen weitläufigen grünen Campus. „Der Campus ist sehr schön: begrünt, überall stehen Palmen. Eine richtige kleine Oase in dem Trubel von Kairo“, so Solea Valentino, Industrial Product Design Studentin an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus bot das Rahmenprogramm tiefe Einblicke in die Kultur und das Alltagsleben Kairos: Besuche in Moscheen, im neuen Grand Egyptian Museum, auf dem Bazar, in Handwerksbetrieben und Berufsschulen sowie gemeinsame Abendessen, Ausflüge an den Nil und Begegnungen abseits touristischer Routen. Michelle Bußmann, ebenfalls Industrial Product Design Studentin, hebt besonders die Gastfreundschaft hervor: „Die ägyptischen Studierenden haben sich so viel Mühe gegeben. Wir waren jeden Abend unterwegs, haben zusammen gegessen, gelacht und Kairo aus einer Perspektive erlebt, die man als Tourist*in nie sehen würde.“&nbsp;</p>
<h4><strong>Wertvolle Lernerfahrungen – fachlich wie persönlich</strong></h4>
<p>Die interkulturelle Zusammenarbeit sei anspruchsvoll, aber äußerst bereichernd, so die Lehrenden. Studierende lernen unterschiedliche Arbeitsstile kennen, erleben neue kulturelle Perspektiven und reflektieren soziale Fragestellungen unmittelbar vor Ort. „Wir hoffen, dass die Studierenden etwas fürs Leben mitnehmen – Offenheit für andere Lebenswelten, neue Zugänge zu Gestaltung und Stadtentwicklung und die Fähigkeit, interkulturell zusammenzuarbeiten“, sagt Hofmann. Interkulturelle Kompetenzen sind daher bewusst Teil des Lehrplans.</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Ermöglicht wurde das Projekt durch rund 30.000 Euro, die die Hochschule sowie die beteiligten Fakultäten einwarben – unterstützt von der Ulderup-Stiftung und durch Eigenleistungen der Studierenden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Thomas Hofmann<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2984<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück zeichnet tunesische Studentin für ihr ehrenamtliches Engagement aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/02/hochschule-osnabrueck-zeichnet-tunesische-studentin-fuer-ihr-ehrenamtliches-engagement-aus/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück zeichnet in diesem Jahr Yasmine Naouar für ihren ehrenamtlichen Einsatz und hervorragende Noten mit dem mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachricht erreichte die Lingener Maschinenbau-Studentin während eines Heimatbesuchs in Tunesien.&nbsp;</p>
<p>„Ehrlich gesagt habe ich es nicht erwartet, umso schöner war die Überraschung“, erzählt sie. „Es ist eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten, weil er nicht nur die Studienleistungen würdigt, sondern auch das Engagement und den persönlichen Weg.“</p>
<p>Da Yasmine Naouar die Jury in all diesen Punkten überzeugt hat, wurde ihr nach ihrer Rückkehr aus der Heimat nun Mitte Januar der DAAD-Preis überreicht – für ihre sehr guten Noten und für ihr umfassendes ehrenamtliches Engagement innerhalb ihres Studiengangs und darüber hinaus.&nbsp;</p>
<p><strong>Begeisterung für MINT</strong></p>
<p>Yasmine kam ursprünglich aus Tunesien nach Deutschland. In ihrer Heimat machte sie das französische Baccalauréat, danach ging sie nach Lingen, um Allgemeinen Maschinenbau zu studieren.&nbsp;</p>
<p>„Am Anfang war es auf jeden Fall eine Herausforderung“, sagt sie dazu, ein Studium auf Deutsch aufzunehmen. „Die Fachbegriffe im Maschinenbau sind komplex, und vieles lernt man erst im Studium selbst. Mit der Zeit wurde es aber deutlich einfacher“</p>
<p>Lingen kannte sie bereits durch ihre Gastfamilie, bei der sie während eines Sprachkurses wohnte. Für sie ist die Stadt perfekt zum Studieren: ruhig, alles ist zu Fuß oder mit dem Rad gut erreichbar und man trifft schnell Menschen wieder.&nbsp;</p>
<p>Aber Yasmine studiert nicht nur – sie engagiert sich auch, und zwar an verschiedensten Stellen rund um ihr Studium: Als Mitglied in der AG Maschinenbau arbeitet sie gemeinsam mit weiteren Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden an Vorschlägen, um das Curriculum ihres Studiengangs weiterzuentwickeln. Zudem hilft sie als Mentorin neuen Studierenden beim Ankommen und beim Einstieg ins Studium. Und das ist noch nicht alles: Auch in der MINT-Förderung ist Yasmine aktiv. Dort begleitet sie Schüler und Schülerinnen zum Beispiel beim Girls and Boys Day oder für das Niedersachsentechnikum, beantwortet deren Fragen rund um das Thema MINT und unterstützt so dabei, die Hürden gegenüber dem MINT-Bereich abzubauen und die Türen für Fachkräfte von morgen zu öffnen.&nbsp;</p>
<p>„Beim letzten Workshop hat eine Schülerin nach der Fragerunde gesagt, dass sie sich jetzt vorstellen kann, etwas Technisches zu studieren“, erzählt sie. „Das fand ich besonders schön.“</p>
<p><strong>Kreativ und international durchstarten</strong></p>
<p>Mittlerweile ist Yasmine mit ihrem Bachelor fertig und möchte bald in ihren Master im Maschinenbau starten. Ihre Bachelorarbeit schrieb sie über additiv gefertigte Bauteile. Sie klingt begeistert, während sie davon erzählt: „Für mich ist besonders spannend, dass man die Eigenschaften eines Bauteils allein über die Geometrie der Lattice-Strukturen verändern, anpassen oder individualisieren kann, ohne das ganze Bauteil neu konstruieren zu müssen.“</p>
<p>Nach dem Master wünscht sie sich einen Beruf, in dem sie kreativ und technisch zugleich arbeiten kann, und auch die Möglichkeit hat, international zu arbeiten. Ihr Preisgeld möchte sie deshalb beiseitelegen, um einen Auslandsaufenthalt im Master und dadurch noch mehr internationale Erfahrungen machen zu können.</p>
<p>Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die nicht nur Teil der Jury für den Preis ist, sondern auch jährlich den Preis übergibt, hat warme Worte für Yasmine übrig.&nbsp;</p>
<p>„Ich bin sehr beeindruckt von ihrem Engagement für den MINT-Bereich und die Förderung von Frauen in diesen Studienfeldern. Für mich ist Yasmine eine ganz besondere Studentin, die sich in einer männerdominierten Studienumgebung mit großer Durchsetzungskraft behauptet und ihr Studium sehr erfolgreich absolviert hat“, erklärt sie. „Ich bin wahnsinnig stolz auf Yasmine und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg bei ihrem Master.“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Der DAAD-Preis ist ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst initiierter Preis. Er wird seit mehr als zehn Jahren für hervorragende Leistungen von internationalen Studierenden an Hochschulen vergeben, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren. Damit soll der großen Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ein Gesicht gegeben werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Tatjana Maier<br>Center for International Students<br>E-Mail: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 08:51:18 +0100</pubDate>
                        <title>Weltweit einzigartig: Erste Professur für Performing Arts Physiotherapy an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2026/01/weltweit-einzigartig-erste-professur-fuer-performing-arts-physiotherapy-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>International führende Expertin Prof. Dr. Bronwen Ackermann zur Honorarprofessorin ernannt – Stärkung des Gesundheitsbereichs von darstellenden Künstler*innen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28.01.2026) Die Hochschule Osnabrück stärkt ihr internationales Forschungsprofil im Bereich der Gesundheit von Musiker*innen, Sänger*innen sowie Tänzer*innen. Prof. Dr. Bronwen Ackermann, eine der weltweit führenden Expertinnen für die physiotherapeutische Versorgung darstellender Künstler*innen, hat nun die Honorarprofessur für Performing Arts Physiotherapy erhalten. Es ist die erste Professur, die weltweit mit diesem Titel vergeben wird. Mit der Berufung würdigt die Hochschule die herausragenden wissenschaftlichen und klinischen Leistungen der Australierin sowie die langjährige enge Zusammenarbeit mit der Hochschule.<br><br>„Mit der Bestellung von Prof. Dr. Bronwen Ackermann zur Honorarprofessorin setzen wir ein starkes Signal für unsere Forschung im Bereich der Physiotherapie für darstellende Künste“, betont Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. „Wir freuen uns sehr, dass wir Prof. Ackermann mit ihrer herausragenden, langjährigen wissenschaftlichen sowie klinischen Erfahrung als Honorarprofessorin gewinnen konnten und so die Zusammenarbeit weiter intensivieren werden.“</p>
<p><strong>Exzellente Verbindung von internationaler Forschung, Lehre und Praxis</strong></p>
<p>Auch Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, unterstreicht die Bedeutung der Bestellung: „Prof. Dr. Ackermann steht exemplarisch für die exzellente Verbindung von internationaler Forschung, Lehre und Praxis, die wir in unserer Fakultät fördern. Ihre internationale Expertise und ihr langjähriges Mitwirken an der Hochschule Osnabrück werden auch in Zukunft unsere Studiengänge, unsere Forschungsaktivitäten und die Weiterentwicklung innovativer Lehrformate in besonderem Maße bereichern.“<br>Auch die australische Wissenschaftlerin freut sich sehr über die Ernennung: „Ich fühle mich sehr geehrt diesen Titel entgegennehmen zu dürfen. Die Medizin im Bereich der darstellenden Künste hat sich weltweit rasant entwickelt. Die Physiotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsförderung sowie der Prävention und Behandlung von leistungsbedingten Verletzungen in dieser Bevölkerungsgruppe. Dies ist ein Meilenstein für die Etablierung dieses Fachgebiets in der Physiotherapie.“<br><br><strong>International erfahrene Professorin der University of Sydney&nbsp;</strong><br><br>Ackermann ist Professorin für Physiotherapie und Funktionale Muskuloskelettale Anatomie an der University of Sydney und verfügt über mehr als 20 Jahre Lehrerfahrung. Sie entwickelte internationale Curricula, leitete über 300 nationale und internationale Workshops und betreute zahlreiche Promotionen sowie Master- und Bachelorarbeiten.<br>Ihre wissenschaftlichen Leistungen spiegeln sich unter anderem in über 75 Fachpublikationen, zahlreichen Buchbeiträgen und ihrer Beteiligung am Einwerben von mehr als sieben Millionen Euro an Forschungsdrittmittel wider. Internationale Auszeichnungen und Forschungsstipendien unterstreichen ihre internationale Reputation.</p>
<p><strong>Aufbau der weltweit neuen Wissenschaftsdisziplin Performing Arts Physiotherapy</strong></p>
<p>Bereits seit 15 Jahren bringt sie sich an der Hochschule Osnabrück unter anderem mit speziellen Lehrformaten, wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie der Betreuung von gemeinsamen Promotionen in Forschung und Lehre ein. Aktuell ist die Wissenschaftlerin außerdem zentral am Forschungsprojekt „PA.H|LIFETIME.ai“ beteiligt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund fünf Millionen Euro gefördert. Ziele sind die Verbesserung der Gesundheit von Berufsmusiker*innen sowie der Aufbau der weltweit neuen Disziplin der Performing Arts Physiotherapy. Mit der Bestellung zur Honorarprofessorin wird zugleich ein zentraler Baustein des Forschungsprojektes umgesetzt. Geplant ist zudem der Aufbau eines internationalen Masterstudiengangs in diesem Fachgebiet an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Der nächste Workshop von Prof. Dr. Bronwen Ackermann findet vom 12. bis zum 15. Februar an der Hochschule Osnabrück statt. Schwerpunkt ist das Thema „Physiotherapie für Darstellende Künste: Instrumentalistenworkshop Piano/Keyboard“. <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/homepages/homepages-forschungsprojekte/pahlifetimeai/workshop-reihe" target="_blank">Weitere Informationen zur Workshopreihe</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br><strong>Hintergrund zum Forschungsbereich:</strong><br>Seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend. Allein in diesem Bereich wurden bislang über acht Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.</p>
<p>Die Forschungsarbeiten reichen von der physiotherapeutischen Versorgung von Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen über biomechanische Bewegungsanalysen bis hin zum Einsatz hochmoderner Messtechnologien. Auf rund 700 Quadratmetern stehen der Forschungsgruppe in Osnabrück moderne Labore zur Verfügung sowie die physiotherapeutische Sprechstunde für darstellende Künstler*innen. <a href="http://www.inapo-osnabrueck.de/leistungen/musikersprechstunde/" target="_blank">Zur Webseite der Musikersprechstunde</a></p>
<p><br><strong>Hintergrund zur Honorarprofessur:</strong><br>Nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz hat die Hochschule die Möglichkeit, eine besonders ausgewiesene Persönlichkeit außerhalb einer regulären Professorenstelle ohne Durchführung eines Berufungsverfahrens als Honorarprofessor*in zu bestellen. Bestellt werden können herausragende Persönlichkeiten, die sich über einen längeren Zeitraum überdurchschnittlich in Lehre oder Forschung für die Entwicklung der Hochschule Osnabrück erfolgreich engagiert haben und dies auch in Zukunft erwarten lassen sowie herausragende Persönlichkeiten der Wissenschaft oder der beruflichen Praxis, die einen überdurchschnittlichen Beitrag für die Entwicklung der Hochschule Osnabrück erwarten lassen. Honorarprofessor*innen sollen regelmäßig Lehrveranstaltungen anbieten und sie können zudem an der Forschung beteiligt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 09:25:40 +0100</pubDate>
                        <title>Good Practice Beispiel: Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück von der UNESCO ausgewählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/12/good-practice-beispiel-programm-mentoringinterkult-der-hochschule-osnabrueck-von-der-unesco-ausgewaehlt/</link>
                        <description>Das Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück wurde als eines von 15 innovativen Good-Practice-Beispielen von der UNESCO IESALC und Lumina Foundation ausgewählt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Benachteiligung von Studierenden mit geringem Einkommen, Behinderung, Fluchthintergrund oder indigener Abstammung – mit Blick auf diese vier Aspekte hat das UNESCO Institute of Higher Education (IESALC) mit Unterstützung der Lumina Foundation weltweit Unterstützungsangebote an Universitäten geprüft. 15 aus über hundert Programmen wurden als Good-Practice-Beispiele ausgewählt und in zwei Publikationen der UNESCO Digital Library vorgestellt. Mit dabei: die Hochschule Osnabrück mit dem seit 2020 bestehenden Programm Mentoring.INTERKULT.&nbsp;</p>
<p><strong>Mentoring.INTERKULT für einen fließenden Übergang in den Arbeitsmarkt&nbsp;</strong></p>
<p>Das Programm Mentoring.INTERKULT ist seit 2020 eine Antwort auf den Fachkräftemangel und den steigenden Bedarf der Unternehmen an Innovation und Flexibilität. Es bietet internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte die Möglichkeit, einen Fuß in die Tür des deutschen Arbeitsmarkts zu bekommen, und gleichzeitig regionalen Unternehmen die Chance, genau die Fachkräfte kennenzulernen, die sie benötigen.</p>
<p>Das Programm startet jährlich im Oktober und läuft über neun Monate, in denen die Studierenden die Möglichkeit haben, an Bewerbungstrainings und Workshops zum Sicheren Auftreten und Empowerment teilzunehmen, sich mit ihren Mentor*innen aus regionalen und überregionalen Unternehmen auszutauschen und erste Netzwerke im deutschen Arbeitsmarkt zu knüpfen. Mit Erfolg: Etwa die Hälfte der teilnehmenden Mentees konnte sich schon während des Programms einen Praktikumsplatz sichern und vielen gelingt nach dem Studium ein reibungsloser Übergang in den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Dabei erfreut sich das Programm jährlich einer steigenden Resonanz – sowohl an internationalen Studierenden mit der Absicht, nach dem Abschluss in Deutschland zu arbeiten, als auch an Unternehmen, die ihre Teilnahme als Chance sehen, engagierte Fachkräfte zu gewinnen. Mittlerweile haben am Programm insgesamt 82 Studierende aus 41 Herkunftsländern sowie 45 Unternehmen mit 52 Mentor*innen teilgenommen.</p>
<p>Das Programm wird aus Geldern des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) finanziert, und kann bis Ende 2028 weitergeführt werden.</p>
<p>„Chancengerechtigkeit ist eines der erklärten Ziele der Hochschule Osnabrück“, sagt Dr. Patricia Gozalbez Cantó. „Mentoring.INTERKULT ist mit seiner Gründung 2020 einer unserer Vorreiter bei der Unterstützung internationaler Studierender und Studierender mit Migrationsgeschichte. Wir freuen uns sehr, dass wir damit nicht nur bei Studierenden und Unternehmen Anklang finden, sondern auch die UNESCO IESALC überzeugen konnten und hoffen darauf, das Programm dauerhaft in das Angebot der Hochschule eingliedern zu können.“</p>
<p>Mentoring.INTERKULT wird aktuell im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) durchgeführt, an dem auch das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind.</p>
<p><strong>Weitere ausgezeichnete Projekte</strong></p>
<p>Die Fallstudie des UNESCO IESALC und der Lumina Foundation wurde durch einen öffentlichen Aufruf sowie Online-Suche und durch direkte Referenzen von einigen der kontaktierten Universitäten durchgeführt.</p>
<p>Aus über hundert Angeboten weltweit wurde zunächst eine Vorauswahl getroffen, um dann 15 Angebote verteilt auf vier Kernbereiche als Good-Practice auszuzeichnen. Die ausgewählten Programme zeichnen sich dabei durch einen zielgerichteten, umfassenden Charakter und innovativen Ansatz aus. Sie umfassen ein breites Spektrum an Aktivitäten wie arbeitsintegriertes Lernen, Mentorenschaften, Karrieremessen und Partnerschaften mit Arbeitgeber*innen.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück steht als Hochschule daher neben der RWTH Aachen, der Dominican University in Illinois, USA, sowie dem Science Po in Paris, Frankreich, als Best Practice für die Unterstützung von Studierenden mit Fluchthintergrund. Weitere Auszeichnungen gingen z.B. an die University of Edinburgh in Schottland, die Monash University in Australien und die University of British Columbia in Kanada. Die Hochschule Osnabrück ist eines von insgesamt nur zwei Beispielen aus Deutschland.&nbsp;</p>
<p>Der UNESCO-Bericht deckt eine Beschreibung der Programme sowie Herausforderungen und Zukunftsperspektiven ab und soll somit anderen Hochschulen weltweit als Inspiration für eigene Unterstützungsangebote dienen.&nbsp;</p>
<p><strong>UNESCO Institute of Higher Education und die Lumina Foundation</strong></p>
<p>Das UNESCO Institute of Higher Education (IESALC)&nbsp;ist die einzige Institution innerhalb der UNESCO und des Systems der Vereinten Nationen, die sich ausschließlich mit der Hochschulbildung befasst. Es unterstützt die Mitgliedstaaten bei der faktenbasierten Politikgestaltung, fördert die Vernetzung und setzt sich für Veränderungen ein, um Fortschritte in der Hochschulbildung in verschiedenen Schwerpunktbereichen zu fördern.</p>
<p>Die Lumina Foundation ist eine unabhängige, private Stiftung in Indianapolis, die sich für den Zugang zu und die Möglichkeit auf (Hochschul-)Bildung aller Menschen einsetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br>E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulmitarbeitende aus aller Welt zu Gast an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/hochschulmitarbeitende-aus-aller-welt-zu-gast-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Im Rahmen der diesjährigen Staff Week besuchten 25 Mitarbeitende von 17 Hochschulen weltweit die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studienangebote und Services für internationale Studierende sowie Studierendenmobilität stand im Fokus der diesjährigen Staff Week an der Hochschule Osnabrück – ein aktuelles Thema für zahlreiche Hochschulen weltweit. Von Dienstag, 07. Oktober, bis Freitag, 10. Oktober, hatten 25 Mitarbeiter*innen von Hochschulen anderer Nationen die Möglichkeit, sich untereinander und mit Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück dazu auszutauschen und Chancen sowie Lösungen zu erarbeiten.</p>
<p>„Wir konnten einen guten Einblick in die Prozesse an der Hochschule gewinnen und besser verstehen, wie unsere Studierenden die Hochschule erleben“, erzählt Jason Hardgrave von der University of Southern Indiana, einer langjährigen Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück. Er ist mit &nbsp;vier weiteren Kolleg*innen angereist, um die Hochschule kennenzulernen und den Austausch zu vertiefen.</p>
<p>Auch Weronika Cmielewska von der University of Lodz ist mehr als zufrieden mit dieser Woche.&nbsp;</p>
<p>„Die Staff Week hat mir sehr geholfen. Ich konnte erkennen, dass wir alle mit ähnlichen Problemen zu tun haben. So konnten wir gemeinsam Lösungen erarbeiten, die uns wirklich weiterhelfen.“</p>
<p><strong>Ein buntes Programm mit viel Platz für Austausch und Vernetzung</strong></p>
<p>Gelegenheiten zum Austausch gab es genügend: Aline Poniatowski aus dem Welcome Center des Centers for International Mobility (CIM) hatte ein vielfältiges Programm vorbereitet, das die Workshop-Sessions zum gewählten Thema umrahmten – von Trips zu den verschiedenen Standorten der Hochschule sowie einer Stadtführung und einem gemeinsamen Abendessen.</p>
<p>„Die Campus haben mich sehr beeindruckt“, schildert Vesselina Dimitrova von der University of Lodz am letzten Tag. „Mir hat besonders gut gefallen, auf welche Weise alte Gebäude erhalten und renoviert wurden.“&nbsp;</p>
<p>Auch sie hatte sich für die Staff Week angemeldet, um sich über ihre Arbeit auszutauschen und ihr Netzwerk auszubauen. Am Ende zeigt sie sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis:&nbsp;</p>
<p>„Wir hatten die Möglichkeit, unsere Aktivitäten und Herausforderungen beim Management der Studierendenmobilität zu diskutieren. Es war hilfreich zu sehen, wie andere Hochschulen vorgehen, und davon zu lernen.“&nbsp;</p>
<p>Aus 14 Nationen kamen in diesem Jahr die Teilnehmenden zusammen, dabei nicht nur Vertreter*innen aus Europa und den USA, sondern auch aus Ägypten, Südafrika und Brasilien.&nbsp;</p>
<p>„Wir freuen uns, dass wir immer wieder aufs Neue interessierte Kolleg*innen zu uns nach Osnabrück einladen können, um unterschiedliche Aspekte der Hochschule zu beleuchten. Der diesjährige Schwerpunkt auf Studierendenmobilität war für uns besonders interessant, da wir den Kolleg*innen unsere Programme für internationale Studierende präsentieren konnten.“, sagt Aline Poniatowski. „Im Verlauf der Woche ist eine großartige Gemeinschaft innerhalb der Gruppe entstanden und alle konnten viel für ihre eigene Arbeit mitnehmen. Ein toller Erfolg!“</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Aline Poniatowski&nbsp;<br>Telefon: +49 (0) 541 969-7379<br>E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a></p>
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<p><strong>English version:&nbsp;</strong></p>
<h3>Staff from universities around the world visit Osnabrück University of Applied Sciences</h3>
<p><strong>As part of this year's Staff Week, Osnabrück University of Applied Sciences welcomed 25 employees from 17 universities worldwide.</strong></p>
<p>Study options and services for international students, as well as student mobility, were the focus of this year's Staff Week at Osnabrück University of Applied Sciences – a highly relevant topic for numerous universities worldwide. From October 7 to October 10, 25 employees from other universities had the opportunity to exchange ideas with each other and with Osnabrück University of Applied Sciences staff, as well as develop opportunities and solutions.</p>
<p>“We have a much better understanding of the processes and what our students will experience at Osnabrück University of Applied Sciences,” said Jason Hardgrave from the University of Southern Indiana, a long-standing partner of Osnabrück University of Applied Sciences. He traveled with four colleagues to get to know the university and strengthen the partnership.</p>
<p>Weronika Cmielewska from the University of Łódź was also very satisfied with the week.&nbsp;</p>
<p>"This Staff Week was beneficial for me. I realized that we share similar problems, but we exchanged some solutions that might really work!”</p>
<p><strong>A diverse program with plenty of opportunity for exchange and networking</strong></p>
<p>There were plenty of opportunities for exchange: Aline Poniatowski from the Center for International Mobility's (CIM) Welcome Center had prepared a diverse program to complement the workshop sessions on the chosen topic – from trips to the university's campuses to a city tour and a joint dinner.</p>
<p>“I was very impressed by the campuses,” said Vesselina Dimitrova from the University of Lodz on the last day. “Especially by the way how old buildings were preserved and renovated.”&nbsp;</p>
<p>She had also registered for Staff Week to discuss her work and expand her network. In the end, she was very satisfied with the outcome:</p>
<p>"We had the chance to discuss our activities and the challenges related to the student mobility management. It was very nice to see how other universities approach this and to learn from them.”</p>
<p>Participants came from 14 countries this year, including representatives from Europe, the US, Egypt, South Africa, and Brazil.</p>
<p>“We are delighted to invite interested colleagues to Osnabrück repeatedly to highlight different aspects of the university. This year's focus on student mobility was particularly interesting to us because we were able to present our programs for international students to our colleagues,” said Aline Poniatowski. "Over the course of the week, a great community developed within the group, and everyone was able to take away valuable insights for their own work. It was a great success!”</p>
<p><strong>More Information</strong><br>Aline Poniatowski<br>e-mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br>tel: +49 (0) 541 969-7379</p>
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:26:53 +0100</pubDate>
                        <title>Gute Evaluation essenziell für ein besseres digitales Gesundheitswesen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/10/gute-evaluation-essenziell-fuer-ein-besseres-digitales-gesundheitswesen/</link>
                        <description>Bei der Special Topic Conference „Good Evaluation – Better Digital Health” der European Federation of Medical Informatics trafen sich im Oktober 190 europäische Spitzenforscher*innen und junge Wissenschaftler*innen aus 31 Ländern an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Leitfrage „Wie kann durch Evaluation ein besseres digitales Gesundheitswesen entstehen?“ tauschten sich die Teilnehmer*innen über Künstliche Intelligenz in der Medizin, digitale Gesundheit, Medizinische und Gesundheitsinformatik und Versorgungsforschung aus. In Zeiten von digitaler Transformation zeigte die Tagung einmal mehr: Erst nach guter Evaluation bieten Werkzeuge der KI und digitalen Medizin einen Mehrwert für die Anwender*innen und erhöhen die Patientensicherheit.</p>
<p>In den 71 wissenschaftlichen Vorträgen, 14 Workshops und Panels, sieben Präsentationen in zwei Industry and Practice Sessions und 20 Postern sowie einer Live-Demonstration von Usability Testing im Rettungswesen der Universitätsklinik Aachen konnte gezeigt werden, dass hier weiterhin weltweit ein großer Forschungsbedarf besteht. Gerade im Zeitalter von KI-Unterstützung muss durch Evaluation sichergestellt werden, dass nur wirklich akkurate KI-Modelle zum Einsatz kommen, dass die Ärzte und Pflegekräfte vorbereitet sind und dass die Organisation einen Plan für die Nutzung von KI besitzt.</p>
<p>Unter der Leitung von Prof. Dr. Ursula Hübner und dem Team Yellow (Nicole Egbert, Kolleg*innen und Studierende) wurde die Tagung gemeinsam von der Hochschule Osnabrück, dem GesundheitsCampus Osnabrück, der European Federation for Medical Informatics (EFMI) sowie der Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) organisiert. Die Bandbreite der Keynote-Reden von Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland und Norwegen reichte von der besseren Integration der elektronischen Patientenakte im Gesundheitswesen über die Nutzung von KI in der digitalen Pathologie und den verstärkten Einsatz von KI in klinischen Anwendungen bis hin zur Bewertung von SNOMED CT, der derzeit umfassendsten Referenzterminologie im Gesundheitswesen weltweit. Prof. Dr. Jan-David Liebe von der Hochschule Osnabrück bot zusammen mit dem EFMI-Präsidenten einen Austausch zwischen jungen und älteren Wissenschaftler*innen an. Gleichsam nutzte er die Konferenz, um für Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein Blockwochenangebot zu realisieren.</p>
<p>Der Konferenzband mit den 71 Full Papers wurde in Hübner U., Liebe JD, Benis A, Egbert N, Engelsma T, Gallos P, Flemming D, Lichtner V, Marcilly R, Tamburis O, Villumsen S. Good Evaluation – Better Digital Health. Proceedings of the EFMI STC 2025 Conference. IOS Press, Amsterdam, 2025. ISBN 978-1-64368-629-5 (online) doi: 10.3233/SHTI332 veröffentlicht.</p>
<p>Die Posterbeiträge stehen in der Open-Access-Zeitschrift German Medical Science (GMS) Med Inform Biom Epidemiol. (MIBE) 2025;21 zur Verfügung.</p>
<p>Mehr zur Konferenz: <a href="https://stc2025.efmi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">stc2025.efmi.org</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Medizinische und Gesundheitsinformatik<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 10:26:56 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University bauen Partnerschaft weiter aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-bauen-partnerschaft-weiter-aus/</link>
                        <description>Deutsch-Chinesisches Symposium diskutiert Modelle und Erfolgskriterien für eine innovative Vernetzung von Hochschul- und Unternehmenswelt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beim 18. Deutsch-Chinesischen Symposium der Hochschule Osnabrück und der Hefei University zur anwendungsorientierten Hochschulbildung tauschten sich im September rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Osnabrück über Modelle und Erfolgskriterien für eine innovative Vernetzung von Hochschul- und Unternehmenswelt aus. Diskutiert wurde unter anderem über das duale Studium, über innovative Studiengangskonzepte sowie eine intelligente Verzahnung von Theorie und Praxis.</p>
<p>Im Rahmen des Symposiums feierten die Hochschule Osnabrück und die Hefei University das 40. Jubiläum ihrer Partnerschaft. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann und Prof. Dr. Ren Yong, Präsident der Hefei University, pflanzten symbolisch einen Freundschaftsbaum. Zudem unterzeichneten beide Präsidenten einen Vertrag zum Aufbau eines dritten Double-Degree-Programms sowie zur Gründung eines International College an der Hefei University. Oberbürgermeisterin Pötter, Staatssekretär Schachtner aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Vize-Minister Shao aus dem Bildungsministerium der Provinz Anhui sowie der stellvertretende Generalkonsul Jin des chinesischen Generalkonsulats in Hamburg sprachen Grußworte.</p>
<p>Die Schirmherrschaft für das Symposium, zu dem die Hochschule eine große chinesische Delegation mit rund 50 Personen begrüßen konnte, hatte ein weiteres Mal Alt-Bundespräsident Christian Wulff übernommen. Die Tagung, die jährlich im Wechsel in Osnabrück und Hefei stattfindet, wird von der Hochschule Osnabrück und der Hefei University gemeinsam ausgerichtet. Sie hat sich als zentrales Dialogforum zwischen Deutschland und China zum Themenfeld „Applied Sciences“ entwickelt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Hochschulzentrum China (HZC)<br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>Wissenschaftlicher Leiter des HZC<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Zur Website des HZC</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 10:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Sichtbarkeit für Gesundheitsinformatik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/internationale-sichtbarkeit-fuer-gesundheitsinformatik/</link>
                        <description>Prof. Dr. Ursula Hübner und Teammitglieder präsentieren Forschung auf MedInfo 2025 in Taipeh</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Lösungen im Bereich der Pflege sind international von wachsender Bedeutung. Wie stark die Nachfrage nach Wissen zu diesem Thema ist, zeigte sich auf der weltweit größten Konferenz für medizinische Informatik, der MedInfo 2025, in Taipeh, Taiwan.</p>
<p>Dort präsentierten Prof. Dr. Ursula Hübner und die Doktoranden Florian Kücking und Jan-Oliver Kutza eigene Forschungsergebnisse in Vorträgen, leiteten Paneldiskussionen und boten Workshops an. Außerdem stellten sie die chinesische Übersetzung des Fachbuchs „Nursing Informatics: A Health Informatics, Interprofessional and Global Perspective“, 2022 im Verlag Springer auf Englisch erschienen, vor. Hübner ist Mitherausgeberin und Mitautorin. Damit liegt das Standardwerk erstmals in zwei asiatischen Sprachen vor und unterstreicht die internationale Relevanz der Gesundheitsinformatik.</p>
<p><strong>Fachbuch stößt auf weltweites Interesse</strong></p>
<p>Prof. Hübner betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit: „Dass unser Buch nun auch auf Chinesisch und Koreanisch vorliegt, zeigt, wie groß das Interesse an Gesundheitsinformatik weltweit ist. Es ist ein starkes Signal für die interprofessionelle und globale Ausrichtung unseres Fachgebiets.“</p>
<p>Das Buch vermittelt zentrale Grundlagen der Gesundheitsinformatik und stellt aktuelle Entwicklungen im Zusammenspiel von Pflege, Medizin und Informationswissenschaft dar. Es beleuchtet praxisnah, wie digitale Technologien die Versorgung, Dokumentation und Kommunikation im Gesundheitswesen unterstützen. Darüber hinaus bietet es internationale Perspektiven und zeigt, wie Gesundheitsinformatik zur Verbesserung der Patientensicherheit und Versorgungsqualität beiträgt.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund</strong></p>
<p>Die MedInfo-Konferenzen gelten weltweit als führendes Forum für medizinische Informatik und finden alle zwei Jahre in wechselnden Ländern statt – nach Sydney 2023 nun in Taipeh, gefolgt von Dubai 2027 und Göteborg 2029. Prof. Hübner ist zudem Mitglied im Präsidium der IMIA, was die internationale Vernetzung der Hochschule im Bereich Pflege- und Gesundheitsinformatik weiter stärkt.</p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ursula Hübner<br>Telefon: 0541 969-2012<br>E-Mail: <a href="mailto:u.huebner@hs-osnabrueck.de">u.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Perspektiven und Kompetenzen austauschen: Abschlussveranstaltung von Mentoring.INTERKULT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/08/perspektiven-und-kompetenzen-austauschen-abschlussveranstaltung-von-mentoringinterkult/</link>
                        <description>Der vierte Durchlauf des Programms Mentoring.INTERKULT wurde Ende Juni in entspannter und feierlicher Atmosphäre beendet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neun Monate lang lernen, wie der deutsche Arbeitsmarkt funktioniert und sich systematisch auf die Karriereplanung und den Jobeinstieg vorbereiten – auch in diesem Jahr hatten 17 internationale Studierende der Hochschule Osnabrück die Chance, im Rahmen des Programms Mentoring.INTERKULT genau das zu tun. Nach Bewerbungstrainings, Workshops zum Sicheren Auftreten und Empowerment und vor allem nach einem regen Austausch mit ihren Mentor*innen aus regionalen und überregionalen Unternehmen feierten sie am Donnerstag, 26. Juni 2025, ihren Abschluss vom Programm.</p>
<p>„Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mentor*innen aus den regionalen Unternehmen und Einrichtungen“, sagt Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Leiterin des Programms, zum Auftakt der Veranstaltung. „Ihr wart in den vergangenen neun Monaten verlässliche Ansprechpersonen und habt euren Mentees wichtige Anstöße für die eigene Karriereplanung gegeben. Zugleich danke ich auch allen Mentees: Eure aktive Teilnahme hat das Programm auch in diesem Durchlauf wieder sehr lebendig gemacht. Der gegenseitige Austausch zwischen Mentees und Mentor*innen spielt eine essenzielle Rolle im Programm, denn nicht nur die Mentees profitieren von den wertvollen Erfahrungen und dem Wissen ihrer Mentor*innen. Auch die Mentor*innen gewinnen durch die Perspektiven ihrer Mentees neue Einsichten und Anregungen."</p>
<p>Neben den 17 Mentees und ihren Mentor*innen waren auch Vertreter*innen der Wirtschaftsförderungen (das Welcome &amp; Connect Center der WFO sowie das WIGOS-Fachkräftebüro) und Alumni des Programms eingeladen. Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Kathrin Loer, übernahm in diesem Jahr die Begrüßungsansprache und überreichte den Mentees ihre Abschlusszertifikate. In ihrer Eingangsrede betont sie: „In Zeiten des Fachkräftemangels sind Programme wie Mentoring.INTERKULT von großem Wert, da sie Talente identifizieren und Potenziale entfalten, die dringend benötigt werden. Das Programm leistet einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Denn die Vielfalt an Perspektiven und Fähigkeiten ist ein wesentlicher Treiber für Innovation und Wachstum, von dem unsere gesamte Gesellschaft profitiert. Das Programm wurde deshalb auch zurecht von der UNESCO als Best Practice-Beispiel ausgewählt. Das ist eine wohlverdiente Auszeichnung, auf die die Hochschule sehr stolz ist.“</p>
<p>Ein Interview mit Nadine Fels von HelpAge Deutschland e.V. und ihrer Mentee Adeola Ajibola, Studentin im Bereich International Business and Management, verdeutlichte, wie das Programm Türen öffnen kann.&nbsp;</p>
<p>„Ich habe einen Traum: ich möchte einen Catering-Service eröffnen“, erzählt Mentee Adeola Ajibola im Interview. „Und ich weiß, ich brauche dafür Skills in Marketing und PR. Das ist sehr wichtig.“</p>
<p>Durch Mentoring.INTERKULT lernte sie Nadine Fels kennen, die für Marketing, PR und Fundraising bei HelpAge Deutschland e.V. zuständig ist. Die beiden verstanden sich in diesen neun Monaten so gut, dass sie auch nach dem Programm in Kontakt bleiben möchten – und für Adeola bot sich die Möglichkeit, ein Praktikum im Bereich Marketing und PR in der Einrichtung ihrer Mentorin zu absolvieren.</p>
<p>Für Nadine Fels gehört auch der Weg nach dem Mentoring zu ihrem Selbstverständnis als Mentorin.</p>
<p>„Mentoring ist für mich ein gemeinsamer Weg mit vielen Aha-Momenten für beide Seiten“, erklärt sie. „Ich bin eine Begleiterin, die zuhört, Fragen stellt, ermutigt – und manchmal einfach nur da ist.&nbsp;Meine Rolle ist auch zu schauen, welche Karrierewege hilfreich sein könnten und welche Wege Freude bereiten“.</p>
<p>Auch für zahlreiche andere Mentees ergaben sich durch Mentoring.INTERKULT neue Möglichkeiten: einige haben dank des Mentoring-Programms einen Job gefunden, andere einen Praktikumsplatz erhalten.&nbsp;</p>
<p><strong>Mentoring.INTERKULT zur Förderung internationaler Talente</strong></p>
<p>Mentoring.INTERKULT für internationale Studierende und Studierende mit Migrationsgeschichte startete im Jahr 2020 und wird seit April 2024 im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) weitergeführt, an dem das LearningCenter, das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind.</p>
<p>Seit 2020 haben insgesamt 62 Studierende aus 34 Herkunftsländern an dem Programm teilgenommen und das Interesse steigt stetig an.&nbsp;</p>
<p>„Anfang Juni haben wir bereits das Auswahlverfahren für das Mentoring.INTERKULT 2025/26 abgeschlossen“, sagt die Programmkoordinatorin Jana Sponbiel. „Im Oktober werden wir dann 20 neue Mentees in den fünften Durchlauf aufnehmen. Uns ist dabei besonders wichtig, darauf zu achten, wer zum Zeitpunkt der Bewerbung am meisten von der Teilnahme am Programm profitieren kann.“&nbsp;</p>
<p>Auch neue Unternehmenskooperationen sind gewünscht: Zum Beispiel sucht das Team noch Mentor*innen aus den Bereichen Landschaftsentwicklung und Lebensmittelproduktion, da immer wieder neue Studiengänge hinzukommen, aus denen zuvor keine Studierenden am Programm teilgenommen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br>E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de&nbsp;</a><br>Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 14:22:45 +0200</pubDate>
                        <title>29 Teilnehmer des DIES International Deans’ Course Africa diskutieren Herausforderungen im Hochschul- und Forschungsmanagement</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/29-teilnehmer-des-dies-international-deans-course-africa-diskutieren-herausforderungen-im-hochschul-und-forschungsmanagement/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück begrüßt 29 Dekane aus Afrika zum 19. DIES International Deans’ Course (IDC). Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das IDC-Programm bietet verschiedene Module zu den Themen Hochschulsysteme in Deutschland und Afrika, Strategisches Fakultätsmanagement sowie Qualitäts- und Finanzmanagement. Führung und Soft Skills werden ebenfalls in verschiedenen Workshops behandelt. Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Äthiopien, Ghana, Kenia, Nigeria, Tansania und Uganda besuchen vom 16. bis 27. Juni 2025 den ersten Teil der Fortbildung in Osnabrück und Berlin.</p>
<p>Das Konzept des International Deans’ Course basiert auf dem MBA-Studiengang „Higher Education and Research Management“ der Hochschule Osnabrück. Seit seiner Einführung im Jahr 2007 findet der IDC jährlich statt und hat sich zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekaninnen und Dekane aus Afrika und Südostasien entwickelt. Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger im Hochschulbereich können sich dort darüber austauschen, wie sich die internationale Bildungslandschaft verändert und wie Veränderungsprozesse in ihren jeweiligen Ländern bewältigt werden.</p>
<p>Die Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Kathrin Loer, freute sich sehr, die afrikanischen Gäste in Osnabrück begrüßen und die Hochschule vorstellen zu dürfen. Die stellvertretende Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz, Marijke Wahlers, und die DAAD-Vertreterin, Yvonne Visarius, betonten die Bedeutung der Fortsetzung der gemeinsamen internationalen Aktivitäten, insbesondere angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen. Dr. Kai Handel, IDC-Projektleiter und Mitglied des Kompetenzzentrums Hochschul- und Forschungsmanagement, betonte, dass die Prinzipien des Universitätsmanagements weltweit zwar unterschiedlich seien, die Lösungsansätze für die Herausforderungen jedoch ähnlich seien. Dies mache den International Deans Course zu einem idealen Format für den Ideen- und Erfahrungsaustausch sowohl für die deutschen Gastgeber als auch für die internationalen Teilnehmer.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Dr. Kai Handel<br> E-Mail: <a href="mailto:k.handel@hs-osnabrueck.de">k.handel@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><em>English version</em></p>
<h3>29 participants of the DIES International Deans’ Course Africa discuss challenges faced by higher education and research management</h3>
<p>(Osnabrück, June 16th, 2025) Osnabrück University of Applied Sciences welcomes 29 deans from Africa to the 19th DIES International Deans’ Course (IDC). The IDC is a joint initiative by the German Rectors’ Conference (HRK), the German Academic Exchange Service (DAAD), the Alexander von Humboldt Foundation (AvH), the Centre for Higher Education (CHE), Freie Universität Berlin, and Osnabrück University of Applied Sciences.&nbsp;</p>
<p>The IDC program offers a number of modules on the topics of Higher Education Systems in Germany and Africa, Strategic Faculty Management, Quality and Financial Management. Leadership and Soft Skills are also adressed in a variety of workshops. This year’s participants from Ethiopia, Ghana, Kenya, Nigeria, Tanzania and Uganda are attending the first part of the training in Osnabrück and Berlin from June 16th to 27th, 2025.</p>
<p>The concept of the International Deans’ Course is based on the MBA study program "Higher Education and Research Management" offered by the Osnabrück University of Applied Sciences. Since its launch in 2007, the IDC has been held annually and has become a well-established networking forum for deans from Africa and Southeast Asia. Decision-makers in higher education can engage in exchange about how the international education landscape is changing and how change processes are tackled in their respective countries.</p>
<p>Vice President of the Osnabrück University of Applied Sciences, Prof. Dr. Kathrin Loer, was very pleased to welcome the African guests in Osnabrück and to introduce the university. The Deputy Secretary-General of the German Rectors’ Conference, Marijke Wahlers, and the DAAD representative, Yvonne Visarius, both pointed out the importance of continuing the joint international activities, especially in view of the current global challenges. The IDC project director and member of the Competence Center Higher Education and Research Management, Dr. Kai Handel noted that principles of managing universities around the world are not exactly the same, but solutions to the challenges are similar. This makes the International Deans Course a perfect format for exchange of ideas and experiences for both the German hosts and the international participants.&nbsp;</p>
<p><strong>For more information, please contact:</strong></p>
<p>Dr. Kai Handel<br> E-mail: <a href="mailto:k.handel@hs-osnabrueck.de">k.handel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 13:33:05 +0200</pubDate>
                        <title>Erster in Niedersachsen: Osnabrücker Studiengang erhält internationale Qualitätsauszeichnung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/06/erster-in-niedersachsen-osnabruecker-studiengang-erhaelt-internationale-qualitaetsauszeichnung/</link>
                        <description>Der Studiengang International Management (B.A.) der Hochschule Osnabrück erhält die Internationale Akkreditierung des EFMD-Netzwerkes und setzt damit neue internationale Bildungsmaßstäbe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück kann einen bemerkenswerten Meilenstein in der internationalen Hochschullandschaft feiern: Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/international-management" target="_blank">International Management (B.A.)</a> der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) hat die renommierte EFMD-Programmakkreditierung erhalten. Mit diesem exklusiven Exzellenzsiegel gesellt sich das Programm zu einer ausgewählten Gruppe von weltweit lediglich 145 akkreditierten Studienprogrammen im Bereich Business und Management. Innerhalb Deutschlands gehört der Studiengang zu nur vier Bachelorprogrammen, die dieses Gütesiegel tragen dürfen – und ist in Niedersachsen sogar das Einzige.</p>
<h4><strong>Für Fünf Jahre ausgezeichnet</strong></h4>
<p>Die Akkreditierung wurde von der Organisation European Foundation of Management Development (EFMD) verliehen, deren hohen Anforderungen die Hochschule Osnabrück überzeugend erfüllt hat. Die Auszeichnung erstreckt sich über fünf Jahre, die nur wenige Programme bei der Erstakkreditierung erreichen. „Diese Akkreditierung ist nicht nur eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, sondern auch ein entscheidender Schritt in unserer Mission, Studierende bestmöglich für die globalen Herausforderungen im Bereich Business und Management auszubilden“, sagt Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>Die Fakultät WiSo machte sich als Bestandteil der strategischen Internationalisierung im Sommersemester 2020, mit dem englischsprachigen Bachelorstudiengang International Management, erstmals auf den Weg in die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/wiso/internationale-akkreditierung/" target="_blank">Internationale Akkreditierung</a>. Weitere englischsprachige Bachelor- und Masterstudiengänge sollen in den nächsten Jahren folgen. „Hochschulen, die international akkreditiert sind, zeigen durch das Gütesiegel, dass alle Aspekte eines Studiengangs – von der Einschreibung neuer Studierender bis zur erfolgreichen Entlassung in das Arbeitsleben – höchsten internationalen Qualitätsstandards gerecht werden. Die Gutachter waren besonders von der motivierten Studierendenschaft, den engagierten Lehrenden und dem modernen Campus beeindruckt“, betont Studiengangsleiter Prof. Dr. Kay H. Hofmann. Künftig wird die Fakultät eng mit dem internationalen Netzwerk der EFMD zusammenarbeiten, um die Qualität der Managementausbildung noch weiter zu verbessern und die Ausbildung stets auf dem neuesten Stand zu halten. Die Hochschule Osnabrück wird die Vorschläge des Expertengutachtens konsequent umsetzen, um den Qualitätsprozess fortzusetzen und die Re-Akkreditierung in fünf Jahren zu sichern. „Ich freue mich, dass wir nun Teil eines internationalen Netzwerks führender Business Schools sind und unsere internationale Positionierung als Fakultät weiter stärken können“, führt die Dekanin aus.</p>
<h4><strong>Internationale Akkreditierung</strong></h4>
<p>Eine internationale Akkreditierung ist ein internationales Gütesiegel für Business Schools und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, welches zusätzlich zur nationalen Akkreditierung erworben werden kann und wird von internationalen Akkreditierungsorganisationen vergeben. Je nach Organisation werden Akkreditierungssysteme für die gesamte Institution (z.B. die EQUIS Akkreditierung) oder für einzelne Studienprogramme angeboten. Die Fakultät WiSo hat sich für die weltweit anerkannte internationale EFMD-Programmakkreditierung entschieden. Die <a href="https://www.efmdglobal.org/" target="_blank" rel="noreferrer">EFMD</a> ist ein globales Netzwerk aus Business Schools, Unternehmen und anderen Organisationen, die sich für die Weiterentwicklung, Verbesserung und Internationalisierung der Managementausbildung einsetzen. Die Fakultät WiSo ist seit 2021 Mitglied in der EFMD.</p>
<h4><strong>Zum Studiengang International Management (B.A.)</strong></h4>
<p>Der englischsprachige Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/international-management" target="_blank">International Management (B.A.)</a> beginnt jeweils im Winter- und Sommersemester und vermittelt in drei Jahren alle betriebswirtschaftlichen Themen, die Absolventinnen und Absolventen in der heutigen Arbeitswelt benötigen. Die Studierendenschaft ist international und umfasst derzeit über 30 Nationalitäten. Ein individuell wählbarer Schwerpunkt sowie eine zweite Fremdsprache bieten vielfältige Vertiefungsmöglichkeiten. Im fünften Semester verbringen die Studierenden ein Auslandssemester an einer unserer über 100 Partnerhochschulen weltweit. Der Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2026 endet am 15. Januar 2026.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann<br>Studiengangbeauftragter International Management (B.A.)<br>Telefon: 0541 969-7022<br>E-Mail: <a href="mailto:k.hofmann@hs-osnabrueck.de">k.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Sabine Kohlsaat<br>Leitung International Faculty Office<br>Telefon: 0541 969-7364<br>E-Mail: <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><i>English version:</i></p>
<h3>First in Lower Saxony: Osnabrück degree program receives international quality award</h3>
<p><strong>The International Management (B.A.) program at Osnabrück University of Applied Sciences has received international accreditation from the EFMD network, setting new international educational standards.</strong></p>
<p>Osnabrück University of Applied Sciences can celebrate a remarkable milestone in the international higher education landscape: The <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/en/study/study-offerings/bachelor/international-management-ba/" target="_blank">International Management (B.A.)</a> bachelor's program at the Faculty of Business, Economics and Social Sciences (WiSo) has received the prestigious EFMD program accreditation. With this exclusive seal of excellence, the program joins a select group of only 145 accredited degree programs in the field of business and management worldwide. The program is one of only four bachelor's programs in Germany to bear this seal of quality – and is the only one in Lower Saxony.</p>
<p><strong>Awarded for Five Years</strong></p>
<p>The accreditation was granted by the European Foundation for Management Development (EFMD), whose high standards Osnabrück University of Applied Sciences has convincingly met. The award extends over five years, a period only few programs achieve during their initial accreditation. "This accreditation is not only a validation of our previous work, but also a decisive step in our mission to provide students with the best possible training for the global challenges in business and management," says Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dean of the Faculty of Business, Economics and Social Sciences.</p>
<p>As part of its strategic internationalization efforts, the Faculty of Business, Economics and Social Sciences embarked on its first <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/en/university/faculties/wiso/international-accreditation/" target="_blank">international accreditation</a> journey in the summer semester of 2020 with the English-taught Bachelor's program in International Management. Additional English-taught Bachelor's and Master's programs are planned to follow in the coming years. "Internationally accredited universities demonstrate through this seal of quality that all aspects of a degree program – from the enrollment of new students to their successful transition into working life – meet the highest international quality standards. The reviewers were particularly impressed by the motivated student body, the dedicated faculty, and the modern campus," emphasizes program director Prof. Dr. Kay H. Hofmann. In the future, the faculty will work closely with the international EFMD network to further improve the quality of management education and keep the program cutting-edge. Osnabrück University of Applied Sciences will consistently implement the recommendations of the expert report to continue the quality process and secure reaccreditation in five years. "I am pleased that we are now part of an international network of leading business schools and can further strengthen our international positioning as a faculty," explains the dean.</p>
<p><strong>International Accreditation</strong></p>
<p>International accreditation is an international seal of quality for business schools and business degree programs, which can be acquired in addition to national accreditation and is awarded by international accreditation organizations. Depending on the organization, accreditation systems are offered for the entire institution (e.g., the EQUIS accreditation) or for individual study programs. The Faculty of Business, Economics, and Social Sciences has opted for the globally recognized international EFMD program accreditation. The <a href="https://www.efmdglobal.org/" target="_blank" rel="noreferrer">EFMD</a> is a global network of business schools, companies, and other organizations committed to the further development, improvement, and internationalization of management education. The Faculty of Business, Economics, and Social Sciences has been a member of the EFMD since 2021.</p>
<p><strong>About the International Management (B.A.) Program</strong></p>
<p>The English-taught Bachelor's program in <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/en/study/study-offerings/bachelor/international-management-ba/" target="_blank">International Management (B.A.)</a> begins in the winter and summer semesters and, over three years, teaches all the business management topics that graduates need in today's working world. The student body is international and currently includes over 30 nationalities. An individually selectable focus and a second foreign language offer a wide range of opportunities for specialization. In the fifth semester, students spend a semester abroad at one of our over 100 partner universities worldwide. The application period for the 2026 summer semester ends on January 1, 2026.</p>
<p><strong>Futher information</strong></p>
<p>Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann<br>Program director International Management (B.A.)<br>Phone: 0541 969-7022<br>E-mail: <a href="mailto:k.hofmann@hs-osnabrueck.de">k.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Sabine Kohlsaat<br>Director International Faculty Office<br>Phone: 0541 969-7364<br>E-mail: <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 11:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Europäische Konferenz „Good Evaluation – Better Digital Health“ im Oktober an der Hochschule</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/05/europaeische-konferenz-good-evaluation-better-digital-health-im-oktober-an-der-hochschule/</link>
                        <description>Vom 20. bis 22. Oktober findet auf dem Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück die europäische Special Topic Conference „Good Evaluation – Better Digital Health“ statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz für junge Wissenschaftler*innen wird ausgerichtet von der Hochschule Osnabrück, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) sowie der European Federation of Medical Informatics (EFMI).</p>
<p>Die Einreichungsfrist für Papers und Posters wurde auf den 12. Mai verlängert.</p>
<p>Workshops und Panels können bis zum 31. Mai eingereicht werden.</p>
<p>Wichtige Themen der Konferenz sind:</p><ul> 	<li>Evaluating AI systems: performance metrics; explainability; acceptance; use; impact; others</li> 	<li>Human and organisational factors: human factors; human-computer interaction; organizational issues including data and information management; patient safety; others</li> 	<li>Social and political factors: social determinants; costs; international, national, and regional programmes and strategies; digital transformation</li> 	<li>Technical factors: general quality of health IT; usability; interoperability; data protection &amp; security, scalability; others</li> 	<li>Ethical issues: ethical evaluation; data ethics; ethics in routine use; other ethical discourses</li> 	<li>Evaluation paradigms and techniques: quantitative; qualitative; mixed methods; hermeneutic; evaluation designs; evaluation instruments; others</li> 	<li>Research models, frameworks and theories: health IT maturity; implementation science; logic models; technology acceptance models; others</li> 	<li>Education: education for evaluation; evaluation of education</li> 	<li>Other related topics</li> </ul><p>Alles über die Einreichung und die Anmeldung findet sich auf der <a href="https://stc2025.efmi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Internetseite der European Federation of Medical Informatics</a>.</p>
<p>Im Anschluss an die Konferenz findet das 16. GMDS Doktorandensymposium statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Entspannter Austausch und neue Chancen bei der zweiten Runde International Students meet Business</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/entspannter-austausch-und-neue-chancen-bei-der-zweiten-runde-international-students-meet-business/</link>
                        <description>Auch in diesem Jahr hatten internationale Studierende der Hochschule Osnabrück wieder die Chance, durch das Veranstaltungsformat International Students meet Business mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wollen heute die Botschaft in den Gesprächen geben: Wir sind für euch da und als Arbeitgebende an euch interessiert. Viel mehr noch wollen wir aber heute einen Auftakt für weitere Veranstaltungen machen, in denen wir ins Gespräch kommen und uns über Profile und Fachkenntnisse austauschen können, die Studierende bieten und Arbeitgebende suchen“, begrüßt Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung, am Donnerstag, 03. April, die 35 internationalen Studierenden und fünf Unternehmen zur Veranstaltung International Students meet Business. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) ging die Veranstaltung in diesem Jahr in die zweite Runde. Auch Marketing Osnabrück (mO) begleitete die Veranstaltung. Das Ziel: Unternehmen und internationale Studierende aufeinander aufmerksam machen, um Austausch und Karriereperspektiven zu schaffen.</p>
<p><strong>Entspanntes Programm für eine lockere Atmosphäre</strong></p>
<p>Nach dem ersten Durchlauf in 2024 gab es einige neue Ideen seitens der Organisator*innen: So wurden die Gesprächsrunden mit Kleingruppen aus Studierenden und Unternehmensvertreter*innen umrahmt von einer Podiumsdiskussion sowie der Preisverleihung des diesjährigen Videowettbewerbs hsos4me des Center for International Students. Auch hatten alle Beteiligten jederzeit die Möglichkeit, sich an der Employer Wall, Job Wall und Student Wall über Angebote und potentielle Arbeitgeber und -nehmer zu informieren.</p>
<p>„Dass auch in diesem Jahr so viele internationale Studierende zur Veranstaltung gekommen sind, zeigt uns, wie aktuell das Thema weiterhin ist“, sagt Laetitia Godineau von der Hochschulförderung und dem Projekt FIT (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt), die die Veranstaltung organisiert hat. „Die Studierenden können hier in lockerer Atmosphäre ihre Fragen zum Berufseinstieg stellen und sich vernetzen. Wir hoffen, dass das Barrieren abbaut.“</p>
<p>Dabei helfen soll auch die Podiumsdiskussion mit vier ehemaligen internationalen Studierenden der Hochschule, die eingeladen wurden, von ihrem Weg zu erzählen und Tipps zu geben.</p>
<p>„Was ich sehr wichtig finde: dass wir als internationale Studierende die Verantwortung haben, den ersten Schritt auf die Unternehmen zu zumachen“, erzählt Samuel Sasu. Für ihn startete seine jetzige Arbeitsstelle bei Hellmann Worldwide Logistics über einen Job als Werkstudent. „Es gibt sehr viele Gelegenheiten da draußen. Aber die Gelegenheiten sind nur dann verfügbar, wenn wir sie auch ergreifen wollen.“</p>
<p>Er selbst bekam Kontakt zu seinem Arbeitgeber durch einen von seinem Professor organisierten Besuch. Deshalb gibt er auch das als konkreten Tipp mit: „Tauscht euch mit euren Professor*innen aus. Die meisten waren in Unternehmen tätig und haben Kontakte zu Firmen, in die ihr vielleicht einsteigen möchtest.“</p>
<p>„Jemand muss schon mal euer Gesicht gesehen haben“, betont auch Karina Hackmann, die 2011 ihr Studium European Business Studies an der Hochschule abschloss. „Damit ihr nicht auf einem Stapel Papier landet. Am schönsten ist es natürlich, wenn ihr schon mal irgendwo reingeschnuppert habt und man sieht: derjenige hat schon Berufserfahrung gesammelt und interessiert sich. Ansonsten: Auf die Unternehmen zugehen. Traut euch!“</p>
<p>Auch Phyo Min Khaing äußert sich motivierend während der Podiumsdiskussion. Nach seinem erfolgreichen Abschluss arbeitet er nun bei der Big Dutchman AG in Vechta.</p>
<p>„Ihr schafft das“, betont er gleich zu Beginn und noch einmal am Ende. In seinen Anfängen jobbte er noch bei Ikea im Lager – Deutsch war eine zu große Hürde für die Jobs, die besser zu seinem Studium gepasst hätten. Doch er gab nicht auf. „Es ist ein Prozess, also seid nicht entmutigt, wenn etwas nicht klappt. Nehmt euch Zeit, habt Geduld. Der Rest wird sich finden.“</p>
<p><strong>Tipps zum Karriereweg</strong></p>
<p>Für die Studierenden ist das Veranstaltungsformat eine gute Möglichkeit, mehr über den deutschen Arbeitsmarkt und seine Funktionsweise zu lernen. Dass die meisten an diesem Tag vor allem Motivation und Inspiration mitnehmen konnten, zeigt auch die gute Stimmung, die auch noch während der offenen Runde nach dem offiziellen Teil anhält.</p>
<p>„Was mir heute richtig gefallen hat: dass wir mehr mit Unternehmen reden konnten und dass wir eine Einsicht über den Berufseinstieg in Deutschland bekommen haben“, sagt die Studentin Ximena Ruiz, die momentan Internationale Betriebswirtschaft und Management an der Hochschule studiert. Ihr Ziel: ein Job im Bereich der internationalen Logistik.</p>
<p>Auch Student der Medieninformatik, Akim Zdorovtsov, ist begeistert von den Vernetzungsmöglichkeiten: „Ich habe nette Leute kennengelernt, nette Unternehmen und fand es einfach mega.“</p>
<p><strong>Informationen zur Veranstaltungsreihe International Students meet Business</strong></p>
<p>International Students meet Business ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) stattfindet. Bis Ende 2028 soll der Studienerfolg internationaler Studierender mit Abschlussabsicht verbessert und ihren Übergang in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Team bestehend aus Vertreter*innen des Center for International Students unter der Leitung von Kerstin Frodl, der Hochschulförderung und dem LearningCenter, dass die Peer-to-Peer-Ebene für internationale Studierende gestärkt und ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut wird. Internationale Studierende sollen die Chance bekommen, während des Studiums Praxiserfahrung sammeln und davon nach dem Studienabschluss profitieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Laetitia Godineau<br> Hochschulförderung / Projekt "FIT - Förderung internationaler Talente" für den Arbeitsmarkt<br> Telefon: 0541 969-3554<br> E-Mail: <a href="mailto:l.godineau@hs-osnabrueck.de">l.godineau@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin Frodl<br> Center for International Students<br> Telefon: 0541 969-3185<br> E-Mail: <a href="mailto:k.frodl@hs-osnabrueck.de">k.frodl@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch aus Tschechien, Rumänien und Ecuador zur Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/04/besuch-aus-tschechien-rumaenien-und-ecuador-zur-schnupperstudienwoche-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>33 Schüler*innen aus Tschechien, Rumänien und Ecuador konnten für eine Woche Einblicke in den Studienalltag in Osnabrück und an der Hochschule bekommen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wirtschaftspsychologie hier zu studieren – das hört sich gut an“, sagt der 16-jährige Andreas Zoske über seinen Eindruck von der Hochschule Osnabrück. Er ist einer von 33 internationalen Schüler*innen, die im Rahmen der BIDS-Schnupperstudienwoche nach Osnabrück gekommen sind, um die Hochschule und die Stadt kennenzulernen.</p>
<p>„Wir möchten den Schülerinnen und Schülern in den vier Tagen einen möglichst umfangreichen Einblick geben, was sie hier erwartet und was ein Studium an einer Hochschule bedeutet“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die die Schnupperstudienwoche nun zum vierten Mal organisiert hat. „Deshalb gibt es jeden Tag etwas anderes: eine Campus-Rallye, eine Schnuppervorlesung, Laborbesuche und Planspiele sowie auch Unternehmensbesuche in der Region, z.B. bei Fuchs Gewürze oder VW, um das duale Studium besser kennenzulernen.“</p>
<p>In diesem Jahr waren erstmalig nicht nur interessierte Schüler*innen aus Rumänien und Tschechien vor Ort, sondern auch drei &nbsp;Schülerinnen aus Ecuador.</p>
<p>„Ich konnte hier viele Leute kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln“, berichtet zum Beispiel Martina Alejandra Padilla Zurrita begeistert.</p>
<p>Da alle Schüler*innen der Schnupperstudienwoche an PASCH-Schulen lernen – Schulen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft – bei denen Deutsch als Fremdsprache zum Lehrplan gehört, gibt es dabei weder in den Schnuppervorlesungen noch bei den gemeinsamen Freizeitaktivitäten große Sprachbarrieren. Alle Schüler*innen vor Ort sprechen bereits sehr gutes Deutsch.</p>
<p>Die Schnupperstudienwoche wird jährlich vom Center for International Students (CIS) im Rahmen des Projektes BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) durchgeführt. Nach dem ersten Durchlauf gewann die Hochschule sechs Studierende aus Rumänien, die nun während der Woche als Tutoren eingesetzt werden oder Programmpunkte übernehmen.</p>
<p>So konnte Paul-Bogdan Fuiorea in diesem Jahr für eine große Gruppe Schüler*innen ein Planspiel zum Thema Marketing und Management Konzepte in der privaten Marktwirtschaft anbieten. Nach einer Schnupperstudienwoche in Osnabrück und seinem Schulabschluss in Rumänien startete er sein Studium Öffentliches Management an der Hochschule.</p>
<p>„Ich hatte mir sowas während meiner Schnupperstudienwoche gewünscht“, sagt er. „Und ich freue mich, dass ich den Schüler*innen, die sich für wirtschaftliche Studiengänge interessieren, jetzt genau das bieten konnte.“</p>
<p>Ein paar Schüler*innen hat die Schnupperstudienwoche von einem Studium in Osnabrück überzeugt und sie könnten sich ein Studium bei uns vorstellen. Mit etwas Glück könnten sie schon im nächsten oder übernächsten Jahr wieder am Campus sein<strong>.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 15:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mentoring MentHOS-International: Unterstützung und interkultureller Austausch von Anfang an</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/01/mentoring-menthos-international-unterstuetzung-und-interkultureller-austausch-von-anfang-an/</link>
                        <description>12 Mentor*innen und 17 Mentees starteten am Montag, 18. November 2024, gemeinsam in den zweiten Durchlauf des Programms MentHOS-International, dem Mentoring-Programm für internationale Studienanfänger*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Aktivitäten gibt es an der Hochschule und in Osnabrück? Welche Termine innerhalb des Semesters sind für mein Studium relevant? Wer ist in welcher Situation die richtige Ansprechperson?</p>
<p>Für Studierende im ersten Semester ist alles neu – und das gilt besonders für internationale Studierende, die sich nicht nur an der Hochschule, sondern auch in einer neuen Kultur und Gesellschaft zurechtfinden müssen. Aus diesem Grund hat die Hochschule Osnabrück im vergangenen Jahr das Mentoring-Programm MentHOS-International ins Leben gerufen und vernetzt auch in diesem Jahr wieder Studierende aus höheren Semestern mit internationalen Studienanfänger*innen.</p>
<p>„MentHOS-International soll internationale Studienanfänger*innen dabei unterstützen, sich schnell an der Hochschule Osnabrück zurechtzufinden. Die Mentor*innen stehen ihren Mentees bei allen Fragen rund ums Studium zur Verfügung und sind Ansprechpartner*innen für dringende Anliegen“, erklärt Yves Tadjong, der Koordinator des Programms. Er selbst ist ehemaliger internationaler Student und die Nutzung und Chance des Programms liegen ihm sehr am Herzen. „Als ich mein Studium an der Hochschule Osnabrück aufgenommen habe, hätte ich mir so eine Unterstützung gewünscht. Deshalb finde ich es toll, dass es nun dieses Programm an unserer Hochschule gibt – und dass ich es selbst koordinieren darf.“</p>
<p>Für ihn ist es der erste Durchlauf als Koordinator und die rege Teilnahme am Programm stellt ihn mehr als zufrieden.</p>
<p><strong>Werkzeuge und Vernetzung</strong></p>
<p>Die 17 Mentees aus 12 Herkunftsländern und ihre 12 Mentor*innen konnten sich bei der Auftaktveranstaltung nicht nur kennenlernen, sie wurden auch direkt in Gruppen von drei bis vier Mentees pro Mentor*in aufgeteilt. Umrahmt wurde das Kennenlernen durch Begrüßungsworte von Dr.in Patricia Gozalbez Cantó, der Leiterin von MentHOS-International, sowie durch Informationen rund um den Programmablauf und die Ziele des Programms.</p>
<p>„Es ist uns wichtig, dass die Mentees gut an der Hochschule ankommen, interpersonale Netzwerke aufbauen und von ihren Mentor*innen soziale Unterstützung erhalten. Im Rahmen unseres Mentoringangebotes bekommen die internationalen Studierenden zudem Werkzeuge an die Hand, um selbstständig und erfolgreich zu studieren“, betont Dr.in Patricia Gozalbez Cantó.</p>
<p>Aus diesem Grund enthält MentHOS-International neben einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung auch Workshops zu Themen wie Lernstrategien, Selbstmanagement, Resilienz, Umgang mit Stress bei der Prüfungsvorbereitung etc. Die Initiative bietet zudem ein weiteres Rahmenprogramm aus Freizeitaktivitäten, um Osnabrück und die Umgebung kennenzulernen.</p>
<p><strong>FIT für das Studium</strong></p>
<p>Ermöglicht wird das Programm im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt), an dem das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind. MentHOS ist ein Programm, das gemeinsam vom Center for International Students (CIS) und vom LearningCenter koordiniert wird.</p>
<p>Mit dem Mentoring erhoffen sich Dr.in Patricia Gozalbez Cantó und Yves Tadjong mehr interkulturellen Austausch zwischen nationalen und internationalen Studierenden sowie eine damit verbundene soziale Integration.&nbsp;</p>
<p>„Eine gelungene Studieneingangsphase ist essentiell für den Studienerfolg internationaler Studierender. Mit Hilfe unseres Angebots sollen sich internationale Studierende an der Hochschule herzlich willkommen fühlen. Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Studieneinsteiger*innen auf ihr Studium konzentrieren und das Studierendenleben in Osnabrück genießen können. MentHOS soll dabei als wichtige Stütze erlebt werden, erklärt Dr.in Patricia Gozalbez Cantó.</p>
<p>Der aktuelle Mentoring-Durchlauf endet am 05. Juli 2025. Ab dem 28.09.2025 können sich Studierende als Mentor*innen für den nächsten Durchlauf bewerben. Dieser startet dann zu Beginn des Wintersemesters 2025/26.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p>Dr.in Patricia Gozalbez Cantó<br> Learning Center<br> E-Mail: <a href="mailto:y.tadjong@hs-osnabrueck.de" class="mail">p.canto@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Yves Tadjong<br> Learning Center | Center for International Students (CIS)<br> E-Mail: <a href="mailto:y.tadjong@hs-osnabrueck.de" class="mail">y.tadjong@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Schneestürme, Landschaftsarchitektur und Selbstfindung: KITABU-Stipendiat*innen tauschen sich mit den Stiftern aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/12/schneestuerme-landschaftsarchitektur-und-selbstfindung-kitabu-stipendiatinnen-tauschen-sich-mit-den-stiftern-aus/</link>
                        <description>20 Studierende trafen sich am Abend des 04. Dezember 2024 mit Bastian und Annette Müller, den Stiftern des KITABU-Stipendiums zum Austausch rund um das Leben und Studieren in den USA.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Studierende haben im kommenden Jahr die Möglichkeit, sich mit dem KITABU-Stipendium einen Aufenthalt in den USA zu finanzieren – sei es ein Auslandssemester, eine Abschlussarbeit oder ein Praktikum. Gestiftet wird dieses Stipendium von dem Unternehmer-Ehepaar Bastian und Annette Müller, die ihrerseits in den USA gelebt haben und diese Erfahrung nun jungen Menschen ermöglichen möchten.</p>
<p>„So eine Reise dient auch der Selbstfindung und des Erwachsenwerdens“, sagte Bastian Müller zur Begrüßung an die diverse Gruppe an Stipendiat*innen. „Wenn man mal in einem Umfeld ist, das man nicht gewöhnt ist und in dem man sich auch mal durchbeißen muss – wo man auch mal Angst haben darf vor den nächsten Schritten, aber hinterher dann stolz auf sich selbst ist, eben weil man es gemacht hat.“</p>
<p>Mit dabei sind acht Studierende, die bereits in den USA gewesen sind, sowie sieben, die gerade ihre Reise planen – und zusätzlich haben sich fünf Studierende am frühen Morgen Ortszeit per Zoom aus verschiedensten Staaten dazugeschaltet. Zudem sind Gunhild Grünanger, Leiterin des Centers for International Mobility (CIM) und Koordinatorin des KITABU-Stipendienprogramms, Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, sowie Prof. Dr. Frank Thiesing, Studiendekan Elektrotechnik und Informatik, Teil der Runde.</p>
<p><strong>Die beste Erfahrung ihres Lebens</strong></p>
<p>Bastian und Annette Müller ist wichtig, die Menschen kennenzulernen, denen sie diese Reise ermöglichen, und ihre Geschichte zu hören. Deshalb ist die Veranstaltung eine lockere Erzählrunde ohne lange Agenda.</p>
<p>Jannes Feldmann studiert Media &amp; Interaction Design am Campus Westerberg und steckt zum Beispiel noch ganz am Anfang seiner Planung.</p>
<p>„Ich finde die USA super spannend, weil es ein sehr diverses Land ist, einfach auch durch die schiere Größe. Es gibt Westküste und Ostküste und die sind noch mal ganz anders als der mittlere Westen“, sagt er. Für sich ins Auge gefasst hat er die kalifornische UC Berkeley. „Ich bin mit meinem Studiengang ein bisschen technischer orientiert und deswegen bietet es sich an, in die Ecke des Silicon Valley zu gehen.“</p>
<p>Niklas Menke dagegen war bereits in den USA, in New Jersey an der Rutgers University. Unter Leitung von Prof. Dr. Henrik Schultz hatte er gemeinsam mit einer Gruppe an Kommiliton*innen des Studiengangs Landschaftsarchitektur und Studierenden desselben Fachs an der Rutgers University an einem Projekt zum Thema <em>Transforming Coastal Landscapes </em>teilgenommen.</p>
<p>„Das Zusammenarbeiten und der Austausch mit den internationalen Studierenden waren ziemlich cool. Auch zu sehen, wie Planung in Deutschland und Amerika funktioniert, war interessant.“</p>
<p>Auch die Studierenden per Zoom erzählen ein paar Anekdoten von vor Ort – eine Studierende warnt humorvoll vor dem Wetter in Minnesota und den nicht zu unterschätzenden Minusgraden, ein anderer sitzt indessen in Kalifornien und hat bisher kaum Regentage erlebt.</p>
<p>Sie alle sind sich einig: Es war bisher die beste Erfahrung ihres Lebens.</p>
<p>„Das KITABU-Stipendium ist finanziell sehr gut ausgestattet und bietet den Vorteil, dass man, je nach Wahl der Zielhochschule und der Region, auch mit wenig eigenem Budget gut durch den Alltag kommt“, sagt Gunhild Grünanger. „Wir sind begeistert, dass Studierende aller Fakultäten diese Chance ergreifen, und freuen uns auf viele weitere Anträge in den anstehenden Bewerbungsrunden.“</p>
<p>Mariana Freitas de Oliveira hat über Instagram von dem Stipendium erfahren – zwei Tage vor der Deadline.</p>
<p>„Die Bewerbung war relativ einfach, wenn man an solche Prozesse gewöhnt ist, zum Beispiel ein Motivationsschreiben zu schreiben“, erklärt sie und schmunzelt. „Ich bekomme halt BAföG und bin es gewohnt, Anträge zu stellen.“</p>
<p><strong>Mehr zum KITABU-Stipendium</strong></p>
<p>Das KITABU-Stipendium ist ein Individualstipendium für Studien- oder Praxisaufenthalte in den USA. Es richtet sich vor allem an Studierende, die aufgrund eingeschränkter finanzieller Mittel die Idee eines Auslandsaufenthaltes bislang noch nicht weiterverfolgt haben.</p>
<p>Zwischen Bewerbung und Ausreise liegt eine relativ lange Vorlaufzeit, sodass die Studierenden sich erst nach Zusage und in Kenntnis des finanziellen Rahmens um die konkrete Planung und Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes kümmern müssen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen daher noch keine detaillierten Angaben bezüglich Zielhochschule und Kurswahl bzw. noch keine Praktikumszusage vorliegen.</p>
<p>Für das KITABU-Stipendium stellt die KITABU-Stiftung der Hochschule Osnabrück finanzielle Mittel zur Förderung der Zusammenarbeit mit den USA zur Verfügung.</p>
<p>Der nächste Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2025 für die Ausreise im ersten Halbjahr 2026. Für interessierte Studierende bietet das CIM am 4. Februar um 17:00 Uhr eine Online-Infoveranstaltung mit Tipps für die Bewerbung an.</p>
<p><strong>Mehr Informationen</strong><br> Gunhild Grünanger<br> Center for International Mobility<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/kitabu" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/kitabu</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>News</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 09:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Aus der Welt nach Osnabrück und wieder zurück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/12/aus-der-welt-nach-osnabrueck-und-wieder-zurueck/</link>
                        <description>Zwei Studierende der Hochschule Osnabrück haben für herausragende Leistungen in der Schulzeit und überzeugende Motivation für ein Studium an der Hochschule Osnabrück das PASCH-Kontaktstipendium bekommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Stipendium ist für Studierende eine Möglichkeit zur finanziellen Entlastung und eine Anerkennung guter Leistungen. In diesem Jahr freuen sich die internationalen Studierenden Ethan Daniel Lines und Namuun Bayarjargal über den Erhalt des PASCH-Kontaktstipendiums – eines Stipendiums, das speziell für Studienanfänger*innen vorgesehen ist und sich an Absolvent*innen von Schulen im Ausland richtet, die der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) angehören.</p>
<p>„An der Hochschule Osnabrück freuen wir uns darüber, dass wir Teil des BIDS-Programms des DAAD sind und Gelder für solche Kontaktstipendien erhalten“, erklärt Anca-Gabriela Hübner vom Center for International Students (CIS), die sich unter anderem um die Vergabe des Stipendiums kümmert. „Auf diese Weise können wir das Stipendium mit einer Höhe von 400 € monatlich nun zum dritten Mal vergeben.“</p>
<p><strong>Aus der Welt nach Osnabrück</strong></p>
<p>Sowohl Ethan als auch Namuun haben unter anderem mit ihrer Motivation für ein Studium in Osnabrück überzeugt. Ethan studiert seit Semesterstart Ende September Aircraft and Flight Engineering am Campus Westerberg. Schon lange interessiert er sich für die Luftfahrt und möchte Pilot werden. Für die Hochschule Osnabrück hat er sich letztendlich auf einer Messe in Frankreich entschieden.</p>
<p>„Ich habe ein Mitglied des CIS auf einer Messe in Straßburg getroffen, das mir den Studiengang erklärt hat. Nach weiteren Gesprächen mit Personen an der Hochschule habe ich mich für den Studiengang entschieden“, erklärt er.</p>
<p>Ursprünglich aus Großbritannien, wohnte Ethan den Großteil seines Lebens in einem französischen Dorf nahe der deutschen Grenze. Das war am Anfang eine Umstellung – aber nicht der Kultur wegen.</p>
<p>„Als ein Mensch, der am meisten auf den Land gewohnt hat, war es natürlich ein bisschen kompliziert, mich an den Stadtleben zu gewöhnen“, sagt er. „Ich bin aber sehr zufrieden hier, weil alles, was man braucht, sehr schnell erreichbar ist.“</p>
<p>Für Namuun stand schnell fest, dass sie nicht nur in Deutschland, sondern auch in Osnabrück studieren würde. Als Kind wohnte sie für zwei Jahre in der Friedensstadt, bevor ihre Familie zurück in die Mongolei zog. Die Verbindung zu Osnabrück blieb präsent. Zusätzlich bot der Studiengang Media and Interaction Design für sie eine einzigartige Kombination aus Kommunikation, Design und Psychologie. Für sie gab es daher keine Zweitwahl, erzählt sie: „Nachdem ich mein Studienkolleg in Hannover abgeschlossen hatte, habe ich mutig entschieden, mich ausschließlich an der Hochschule Osnabrück zu bewerben.“</p>
<p>Und es hat geklappt, ebenso wie ihre Bewerbung für das PASCH-Kontaktstipendium.</p>
<p>„Ich würde sagen, dass es für mich ziemlich überraschend war. Aber jetzt verstehe ich, dass man an sich glauben und immer etwas versuchen muss – man weiß ja nie. Ich werde diese Gelegenheit auch nutzen, um das CIS von meiner Seite aus zu unterstützen“</p>
<p><strong>Aus Osnabrück in die Welt</strong></p>
<p>Ein wichtiger Teil der Bewerbung für das Stipendium ist nicht nur die Motivation für ein Studium in Deutschland, sondern auch eine konkrete Idee, um die Hochschule und das Studium in Osnabrück im Ausland weiter zu bewerben. Namuun und Ethan wollen zum Beispiel Schüler*innen an ihren Heimatschulen über die Hochschule und das Studium informieren – und beide wollen damit nicht lang warten. Schon in den Semesterferien im Februar wird Ethan in seine Heimat zurückkehren und Schüler*innen seines ehemaligen Gymnasiums die Hochschule vorstellen. Für Aircraft and Flight Engineering ist er da auch sehr zuversichtlich.</p>
<p>„Ich denke, es wird einfach meinen eigenen Studiengang vorzustellen“, sagt er. „Aber ich werde vielleicht Unterstützung brauchen, um die anderen besonderen Studiengänge der Hochschule vorzustellen.“</p>
<p>Dank des Stipendiums kann auch Namuun im Februar zurück in ihre Heimat. Dann wird sie die Hochschule Osnabrück an ihrer alten Schule in der Mongolei vorstellen. Für sie ist es wichtig, mit den Schüler*innen ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen.</p>
<p>„Informationen allein reichen meistens nicht aus, um Menschen zu überzeugen. Man kann sich vieles besser vorstellen, wenn jemand lebensnah davon erzählt.“</p>
<p>Zudem will sie direkt von ihrem Studium Gebrauch machen: „Ich hatte auch die Idee, Informationen in digitalen Medien attraktiv zu veröffentlichen, um mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen.“</p>
<p>Für beide ist das PASCH-Kontaktstipendium eine Möglichkeit zur Entfaltung.</p>
<p>„Ich werde das Geld zuerst sparen und dann später für Projekte einsetzen, wie die Sammlung von Flugstunden und weitere Teile von der Flugausbildung“, erklärt Ethan und Namuun ergänzt: „Ich wünsche mir, dass es mehr Mongolen gibt, die den Mut haben, Neues auszuprobieren. Ich möchte mich dafür einsetzen, eine Brücke zu sein, die dies ermöglicht.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Anca-Gabriela Hübner<br> Center for International Students<br> E-Mail: <a href="mailto:a.huebner@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.huebner@hs-osnabrueck.de</a></p>
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Student aus Russland für ehrenamtliches Engagement mit Preis ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/12/student-aus-russland-fuer-ehrenamtliches-engagement-mit-preis-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück zeichnet in diesem Jahr Aleksandr Sindeev für seinen ehrenamtlichen Einsatz und hervorragende Noten mit dem mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich wollte noch etwas machen, jemandem helfen“, sagt Aleksandr Sindeev. Damit meint er das Ehrenamt bei der Wohnungslosenhilfe, dass er seit Herbst 2023 ausübt. Eigentlich studiert er Wirtschaftsinformatik im Bachelor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Dort bringt er sich auch als Semestersprecher für die Fakultät ein und für das kommende Semester ist er als studentischer Mentor für seinen Studiengang gewählt worden. Für sein Engagement in verschiedensten Bereichen und seine hervorragenden Studienleistungen mit einem Notenschnitt von 1,44 bekam er nun den DAAD-Preis überreicht.</p>
<p>„Aleksandr hat nicht nur ein sehr gutes Zeugnis, sondern engagiert sich vor allem auch außerhalb des Studiums – besonders sein Ehrenamt in der Wohnungslosenhilfe hat mich sehr beeindruckt“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die Aleksandr an diesem Tag eine Urkunde und einen kleinen Weihnachtsstern überreicht. „Das hat auch die Jury in diesem Jahr absolut überzeugt.“</p>
<p><strong>Von Twer nach Osnabrück</strong></p>
<p>Dabei kam Aleksandr ursprünglich gar nicht für das Studium nach Osnabrück, sondern als Städtebotschafter. Davor hatte er in seiner Heimatstadt Twer Linguistik studiert und als Gymnasiallehrer gearbeitet. Aber er wollte ins Ausland und Osnabrück bot sich nicht nur wegen der Partnerschaft der beiden Städte an.</p>
<p>„Lustigerweise habe ich in Twer in der Osnabrücker Straße gewohnt. Es war irgendwie selbstverständlich“, erklärt er schmunzelnd. „Außerdem wohnten da bereits Freunde von mir in Osnabrück.“</p>
<p>Einer davon ist Sergey Loginov, ebenfalls ehemaliger Städtebotschafter und Gewinner des DAAD-Preises 2022. Er ermutigte Aleksandr auch zum Studium an der Hochschule, denn die Arbeit als Städtebotschafter ist von vorneherein eine befristete Tätigkeit.</p>
<p>„Offiziell sind die Städtebotschafter da, um die Kommunikation zu unterstützen. Es werden Briefe ausgetauscht, die ordentlich übersetzt werden müssen. Es kommen Delegationen vorbei, für die gedolmetscht werden muss“, sagt Aleksandr. „Bei mir ist das wegen des Krieges dann aber komplizierter geworden.“</p>
<p>Was für ihn vorher schon klar war, bekommt mit dem Ausbruch des Krieges noch einmal mehr an Deutlichkeit: Er möchte in Deutschland bleiben.</p>
<p>Während seiner Zeit als Städtebotschafter wohnt er in der Innenstadt, im Dachgeschoss eines Giebelhauses direkt am Weihnachtsmarkt. Die Stadt gefällt ihm, vor allem auch ihr Status als Friedensstadt.</p>
<p>Während der Corona-Pandemie arbeitet er dann ehrenamtlich bei der städtischen Hotline, mit Ausbruch des Krieges übernimmt er einen Posten bei der Ukraine-Hotline und fungiert als Berater und Dolmetscher, alles ehrenamtlich. Schließlich kommt der Vorschlag seines Freundes, Wirtschaftsinformatik zu studieren.</p>
<p>„Ich habe seit der Jugendzeit Interesse für das Technische und nachdem ich angekommen bin, hat mein Freund gesagt: ‚Aleksandr, das ist bestimmt was für dich.‘“</p>
<p>Und es ist etwas für ihn.</p>
<p>Aleksandr möchte keine Zeit verlieren, das Studium in Regelstudienzeit abschließen. Nebenbei hat er einen Job als Werksstudent und wird dort im nächsten Jahr seine Bachelorarbeit schreiben, um daraufhin direkt in den Arbeitsmarkt einsteigen zu können. Seine Ziele sind klar – für das nächste Jahr und auch darüber hinaus. Das Preisgeld kann er dabei gut gebrauchen.</p>
<p>„Ich habe viele Sachen, die ich gerne als Entwickler ausprobieren möchte, und da habe ich mir seit Langem überlegt, einen PC zu bauen. Dafür habe ich viel gespart, aber mit dem Preisgeld sollte es jetzt endlich möglich sein“, erzählt er.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Der DAAD-Preis ist ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst initiierter Preis. Er wird seit mehr als zehn Jahren für hervorragende Leistungen von internationalen Studierenden an Hochschulen vergeben, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren. Damit soll der großen Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ein Gesicht gegeben werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Tatjana Maier<br> Center for International Students<br> E-Mail: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 15:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Steigende Resonanz: Mentoring.INTERKULT im vierten Kick-Off</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/steigende-resonanz-mentoringinterkult-im-vierten-kick-off/</link>
                        <description>Zur Auftaktveranstaltung des Programms Mentoring.INTERKULT 2024/25 waren Mentor*innen und Mentees zum ersten Kennenlernen und Austausch eingeladen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bewerbungstrainings, Workshops zum Sicheren Auftreten und Empowerment und vor allem viel Austausch mit Vertreter*innen regionaler und überregionaler Unternehmen – das erwartet die 17 Mentees des vierten Programmdurchlaufs von Mentoring.INTERKULT, der mit einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, 15. Oktober 2024, offiziell gestartet ist.</p>
<p>Bei dieser steht das erste Aufeinandertreffen und Kennenlernen der Mentees und ihren Mentor*innen aus regionalen und überregionalen Unternehmen im Vordergrund und wird umrahmt von Einblicken ins Programm und den Stimmen ehemaliger Mentees sowie Begrüßungsworten der Leiterin des Programms, Dr.in Patricia Gozalbez Cantó, der Projektkoordinatorin Jana Sponbiel und der neuen Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, Prof.in Dr.in Susanne Düchting.</p>
<p>„Wir sind begeistert von der Resonanz zum vierten Durchlauf und der Bereitschaft so vieler engagierter Mentor*innen, an diesem Programm mitzuwirken. Unsere Mentees sind in der Orientierungs- oder Planungsphase ihrer beruflichen Laufbahn und es gibt noch viele Unsicherheiten zu bewältigen. Deshalb ist das Ziel unseres Programms<strong>,</strong> die Mentees darin zu unterstützen, sich gut auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten, sich zu vernetzen, Selbstvertrauen zu gewinnen und den eigenen beruflichen Weg einzuschlagen.“, sagt Dr.in Patricia Gozalbez Cantó.</p>
<p>Das Programm soll internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte die Möglichkeit bieten, einen Fuß in die Tür des deutschen Arbeitsmarkts zu bekommen und gleichzeitig regionalen Unternehmen die Chance auf genau die Fachkräfte geben, die sie benötigen. Dass die Resonanz für das Programm zunimmt und sich seit dem letzten Durchlauf auch 10 neue Mentor*innen engagieren, sehen die Programmverantwortlichen als gutes Zeichen.</p>
<p>Prof.in Dr.in Susanne Düchting bedankte sich in diesem Rahmen noch einmal bei den Mentor*innen aus den Unternehmen für ihr Engagement – denn die Teilnahme an dem Programm erfolgt oft ehrenamtlich und wird nicht als selbstverständlich angesehen. Sie betonte weiterhin, wie wichtig die Mentees für die Entwicklung der Arbeitswelt sind.</p>
<p>„Hochschule und Unternehmen profitieren von internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte, denn durch kulturelle Vielfalt können Kreativität und Innovationskraft gesteigert werden“, sagte sie und freute sich über die bisherigen Erfolge von Mentoring.INTERKULT. „Chancengerechtigkeit ist eines der erklärten Ziele der Hochschule Osnabrück und wir können im Kontext dieses Programms feststellen: Viele Mentees aus den vergangenen Durchläufen haben Praktikumsstellen bekommen, sind als Werksstudent*innen eingestellt worden oder haben den Einstieg in den Beruf geschafft.“</p>
<p><strong>Mentees werden selbst Mentor*innen</strong></p>
<p>Mentoring.INTERKULT startete im Jahr 2020 und wird seit April 2024 im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) weitergeführt, an dem das LearningCenter, das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind.</p>
<p>Im Vergleich zum vorigen Durchlauf ist die Zahl der Teilnehmenden Mentees und Mentor*innen erneut gestiegen. 36 Unternehmen mit 44 Mentor*innen zählt das Programm, das seit der Veranstaltung bereits weitere Anfragen erhalten hat, derzeit – und mittlerweile befinden sich sogar fünf ehemalige Mentees unter den Mentor*innen.</p>
<p>Nach ihrem Abschluss und ihrer Zeit als Mentee im Durchlauf 2023/24 hat Alejandra Bedoya, die nun in der Ehrenamtskoordinatorin bei EXIL e.V. in Osnabrück arbeitet, beschlossen, selbst Mentorin werden zu wollen.</p>
<p>„Ich möchte meine Erfahrungen teilen und etwas zurückzugeben“, erklärt sie im Interview den Teilnehmenden der Veranstaltung. „Internationale Studierende fangen von null an. Wir haben keine Netzwerke und wir kennen das deutsche Arbeitssystem kaum. Das hier ist eine gute Möglichkeit, Netzwerke aufzubauen, und das war für mich sehr hilfreich. Ich habe auch immer noch Kontakt mit meiner Mentorin.“</p>
<p>Mittlerweile zählt das Programm insgesamt 62 Teilnehmende aus 34 Herkunftsländern. Jana Sponbiel freut sich auf die Arbeit mit den 17 neuen Mentees.</p>
<p>„Jede Gruppe bringt eine andere Dynamik mit“, sagt sie. „Am Wochenende hatten wir schon den Einführungsworkshop mit den neuen Mentees. Es war sehr lebendig und wurde viel diskutiert. Ich hoffe, das werden wir auch in den nächsten neun Monaten so fortsetzen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/07/vielfaeltig-denken-und-kompetenzen-nutzen-abschlussveranstaltung-des-programms-mentoringinterkult/#" target="_blank" class="mail" data-mailto-token="nbjmup+nfoupsjoh/joufslvmuAit.ptobcsvfdl/ef" data-mailto-vector="1">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br> E-Mail:&nbsp;<a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/07/vielfaeltig-denken-und-kompetenzen-nutzen-abschlussveranstaltung-des-programms-mentoringinterkult/#" target="_blank" class="mail" data-mailto-token="nbjmup+nfoupsjoh/joufslvmuAit.ptobcsvfdl/ef" data-mailto-vector="1"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de </a><br> Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>News</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 12:56:34 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch von der Nanjing Xiaozhuang University an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/besuch-von-der-nanjing-xiaozhuang-university-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am 25. September waren vier Vertreter*innen der Nanjing Xiaozhuang University, China, zu Besuch an der Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf über zehn Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit können die Hochschule Osnabrück und die Nanjing Xiaozhuang University (NJXZC) mittlerweile zurückschauen. Nun entsandte die NJXZC bereits zum zweiten Mal eine hochrangige Delegation an die Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Der durch Gunhild Grünanger, Leiterin des Center for International Mobility, organisierte Besuch umfasste neben Labor- und Campusbesichtigungen vor allem die Möglichkeit zum Austausch. Die Vizepräsidentin der NJXZC sowie die Dekane der School of Electrical Engineering und der School of Music gingen mit ihren Amtskolleg*innen der Hochschule Osnabrück ins Gespräch und tauschten sich mit der neuen Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Kathrin Loer, dem Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Prof. Frank Thiesing, und dem Dekan des Instituts für Musik, Prof. Bernhard Wesenick, über Möglichkeiten aus, die Zusammenarbeit zu verstetigen und auf andere Bereiche, insbesondere den Bereich Musik, auszuweiten.</p>
<p><strong>Langjährige Zusammenarbeit</strong></p>
<p>Initiiert durch Prof. Dr.-Ing. Jörg Hoffmann von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und seinem langjährigen Fachkollegen Prof. Lin Zhang kooperieren beide Hochschulen regelmäßig durch den Austausch von Studierenden wie auch Lehrenden. So haben deutsche Studierende die Möglichkeit, an der NJXZC für ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu forschen, während chinesische Studierende für ein Gaststudium in einem der englischsprachigen Semesterprogramme der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) nach Osnabrück kommen oder ebenfalls ihre Abschlussarbeit in Osnabrück schreiben.</p>
<p>Darüber hinaus arbeiten beide Initiatoren in der Lehre zusammen: Prof. Lin Zhang bot bereits mehrfach eine Projektwoche an der Fakultät IuI an und Prof. Dr.-Ing. Jörg Hoffmann wurde seitens der chinesischen Uni als Adjunct Professor sowie zum Ehrendirektor des "Sino German Institute of intelligent Technology Applications" berufen.</p>
<p><strong>Die Nanjing Xiaozhuang University</strong></p>
<p>Die Nanjing Xiaozhuang University ist eine staatliche Universität mit rund 18.000 Vollzeitstudierenden. Sie umfasst 44 Bachelorstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Bildung, Literatur, Geschichte, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Management und Kunst und bietet eine attraktive Möglichkeit für Studierende, sich weiterzubilden.</p>
<p>„Dabei ist nicht nur die Universität, sondern auch die traditionsreiche Stadt Nanjing als eine der vier großen historischen Hauptstädte Chinas ein wichtiger Punkt“, erklärt Gunhild Grünanger. „Studierende der Hochschule Osnabrück können nicht nur fachliche, sondern auch viele interkulturelle Erfahrungen sammeln.“</p>
<p><br> <strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p>Gunhild Grünanger<br> Telefon: 0541 969-2966<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 11:55:20 +0200</pubDate>
                        <title>Wie können additiv gefertigter und traditionell hergestellter Stahl optimal zusammen verarbeitet werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/10/wie-koennen-additiv-gefertigter-und-traditionell-hergestellter-stahl-optimal-zusammen-verarbeitet-werden/</link>
                        <description>Promovendin der Hochschule Osnabrück untersucht die Schweißbarkeit von additiv gefertigtem und gegossenem Stahl</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Produkte und Bauteile aus Kunststoff lassen sich in additiven Fertigungsverfahren, wie dem 3D-Druck herstellen, auch mit Metallen wie Stahl kann man drucken. Dieser additiv gefertigte Stahl kommt bereits vielfach zum Einsatz, besonders häufig in der Medizintechnik oder der Luftfahrt. Denn additiv gefertigter Stahl bietet viele Vorteile: „Es ist eine hervorragende Möglichkeit, um Einzelteile oder Kleinserien kosteneffizient herzustellen. Außerdem können Produkte sehr individuell angefertigt werden – beispielsweise Implantate in der Medizintechnik. Auch Reparaturen können einfacher und günstiger gestaltet werden, da nur die defekte Stelle ausgetauscht werden kann“, sagt Julianna Posey, Promovendin an der Hochschule Osnabrück und der University of Maryland Baltimore County (UMBC), USA.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Herstellungsverfahren ergeben unterschiedliche Mikrostrukturen</strong></p>
<p>Doch darüber, wie sich additiv gefertigter Stahl in Kombination mit traditionell gefertigtem Stahl verhält, gibt es bisher nur wenige Studien. Posey untersucht daher in ihrer Promotion Schweißverbindung aus gegossenem und additiv gefertigtem Stahl. „Mein Fokus sind dabei die Ermüdungserscheinungen des gedruckten Stahls nach dem Schweißen – insbesondere die Mikrostruktur und wie sich diese durch das Schweißen verändert. Denn additiv gefertigter Stahl weist durch seine Herstellungsweise eine andere Mikrostruktur auf“, erklärt die US-Amerikanerin, die für ihre Promotion nach Deutschland gekommen ist. Grund dafür ist der Wärmefluss während der Produktion. Additiv gefertigter Stahl wird in einem Pulverbett hergestellt. Dieses Pulver wird mittels eines Lasers geschmolzen und so Schicht für Schicht das Bauteil oder Produkt aufgebaut. Dabei ist der Wärmeeinfluss sehr unterschiedlich. Daher ist auch die Mikrostruktur zunächst nicht gleichförmig. Erst durch eine anschließende Hitzebehandlung, wird sie gleichförmig und der Stahl kann verwendet werden.</p>
<p>In einem so neuen Gebiet zu forschen ist für die Ingenieurin besonders spannend: „Durch Ergebnisse und Information in einem so unerforschten Gebiet wird man zu einer Art Spezialistin. Das war am Anfang natürlich erstmal ungewohnt. Aber ich konnte mich immer auf Unterstützung durch meine Betreuer, Prof. Dr. Javad Mola von der Hochschule Osnabrück und Dr. Marc Zupan vom der UMBC, und meine Kolleg*innen verlassen.“ Auch seitens der Industrie gab es Hilfe. So wurden die Proben, die die Promovendin für ihre Versuche benutzt hat, extra von ausgebildeten Schweißer*innen im Volkswagen-Werk in Osnabrück gefertigt.</p>
<p><strong>Schweißverbindung brechen häufig beim additiv gefertigten Stahl&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></p>
<p>Die Proben wurden verschiedenen Tests, wie beispielsweise Zugproben und Härteprüfung, unterzogen und anschließend analysiert. Dabei experimentierte Posey auch mit und ohne Schweißzusätzen. „Meine Untersuchungen haben gezeigt, dass die Schweißverbindung häufig auf der Seite mit dem additiv gefertigten Stahl bricht. Das zeigt uns, dass wir den Schweißvorgang anpassen müssen und additiv gefertigten Stahl nicht einfach verarbeiten können, wie gegossenen Stahl. Versuche mit Schweißzusätzen haben sich jedoch als vielversprechend erwiesen. Das zusätzliche Material füllt den Schweißspalt und absorbiert Wärme, wodurch die Größe die Wärmeeinflusszone verringert wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> M.Sc. Julianna Mariel Posey<br> Promovendin an der Hochschule Osnabrück und der University of Maryland, Baltimore County (Baltimore, USA)<br> Telefon: +49 (0) 541 969-2936<br> E-Mail: <a href="mailto:j.posey@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.posey@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 10:44:18 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterzeichnet Memorandum für deutsch-usbekische Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/08/hochschule-osnabrueck-unterzeichnet-memorandum-fuer-deutsch-usbekische-zusammenarbeit/</link>
                        <description>Vereinbarung mit Hochschule in Taschkent für Kooperation in den Bereichen Forschung und Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück und die Staatliche Pädagogische Universität Taschkent (TSPU) haben Ende Juli durch die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) ihre Absicht erklärt, eine verstärkte deutsch-usbekische Zusammenarbeit aufzunehmen. Ziel ist es, eine deutsch-usbekische Fakultät mit weiteren Kooperationspartnern an den Standorten Berlin, Potsdam, Frankfurt u.a. aufzubauen. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Lehre fand in Berlin statt und wurde von Prof. Ming Cheng, Gründungsdekan der Deutsch-Usbekischen Fakultät der TSPU, initiiert und von Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Vizepräsidentin für Internationales der Hochschule Osnabrück, und Prof. Dr. Abdugappor Karimjonovich Kirgizbaev, Rektor der TSPU, vorgenommen.</p>
<p>Die Kooperation ist das Ergebnis einer von der usbekischen Regierung geförderten Public-Private-Partnerschaft zwischen dem Ming CHENG Institut und der TSPU.</p>
<p>Sie zielt darauf ab, die Anerkennung von Abschlüssen und Zertifikaten zwischen Deutschland und Usbekistan zu erleichtern. Im Rahmen der Vereinbarung sollen in Usbekistan deutschsprachige Studiengänge angeboten werden, die sich an deutschen Curricula und Qualitätsstandards orientieren. Das Studienangebot umfasst unter anderem pädagogische Programme wie Deutsch als Fremd- und Fachsprache sowie Studiengänge in den Bereichen Management und Informatik. Darüber hinaus sieht die Vereinbarung die Einrichtung gemeinsamer Double-Degree-Programme, die Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten sowie den Austausch von Studierenden und Lehrenden vor. Beide Hochschulen betonten die große Bedeutung dieser Zusammenarbeit und bekräftigten ihre Absicht, die Kooperation weiter auszubauen.</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>Osnabrück University of Applied Sciences Signs Memorandum for German-Uzbek Cooperation</h3>
<p>Osnabrück University of Applied Sciences and Tashkent State Pedagogical University (TSPU) declared their intention to enhance German-Uzbek cooperation by signing a Memorandum of Understanding (MoU). The goal is to establish a German-Uzbek faculty with additional cooperation partners in Berlin, Potsdam and Frankfurt, among others. The signing of the MoU, which aims to foster collaboration in areas of research and education, took place in Berlin between Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Vice President for International Affairs at Osnabrück University of Applied Sciences, and Prof. Dr. Abdugappor Karimjonovich Kirgizbaev, Rector of TSPU and was initiated by Prof. Ming Cheng, Founding Dean of the German-Uzbek faculty of the TSPU.</p>
<p>The collaboration is the result of a Public-Private Partnership supported by the Uzbek Government between the Ming CHENG Institute and the TSPU.</p>
<p>The aim is to facilitate the recognition of degrees and certificates between Germany and Uzbekistan. As part of the agreement, German-language study programs will be offered in Uzbekistan based on German curricula and quality standards. The programs offered include, among others, educational programs such as German as a Foreign and Technical Language, as well as programs in the fields of Management and Computer Science. Additionally, the agreement includes the establishment of joint double-degree programs, collaboration on research projects, and the exchange of students and faculty members. Both univerisities emphasized the great significance of this collaboration and reaffirmed their intention to further expand cooperation efforts.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 12:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch aus Georgia für einen Tag</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/besuch-aus-georgia-fuer-einen-tag/</link>
                        <description>Doktorand*innen des Louise McBee Institute of Higher Education der University of Georgia besuchten im Rahmen ihrer Studienreise für einen Tag die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>15 Doktorand*innen des Louise McBee Institute of Higher Education der University of Georgia waren am heißesten Tag des Monats, Mittwoch, 26. Juni, im Rahmen einer Studienreise zu Gast an der Hochschule Osnabrück. Hier besuchten sie das Kompetenzzentrum Hochschul- und Forschungsmanagement, wo Prof. Dr. Frank Ziegele und Prof. Dr. Hans Vossensteyn zusammen mit Siep Littooij von der Saxion University of Applied Sciences und Dr. Harry F. de Boer vom Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente die Teilnehmenden über die binären Hochschulsysteme in Deutschland und den Niederlanden informierten.</p>
<p><strong>Studienreise an die Universität Twente</strong></p>
<p>Der Besuch war Teil einer Studienreise nach Europa, die wiederum ein wichtiger Bestandteil des Doktorandenprogramms der University of Georgia ist. Hiermit sollen die Doktorand*innen ihre Kenntnisse über das europäische Hochschulwesen verbessern.</p>
<p>Veranstalter dieser Studienreise war nun schon zum achten Mal das CHEPS der Universität Twente, und seine Vertreter*innen kümmerten sich daher nicht nur um ein Rahmenprogramm vor Ort, sondern auch um eine Möglichkeit, die europäische Vielfalt der Hochschulsysteme besser zu verstehen. In diesem Rahmen fand der Besuch an der Hochschule Osnabrück statt, ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der Hochschule Osnabrück, der Saxion University of Applied Sciences und der Universität Twente.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br> E-Mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3744</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br> E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;<br> Telefon: 0541 969-3743</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>PhD students from Georgia visit Osnabrück University of Applied Sciences for a day</h3>
<p><strong>PhD students from the University of Georgia’s Louise McBee Institute of Higher Education spent a day at Osnabrück University of Applied Sciences as part of a study trip.</strong></p>
<p>15 PhD students from the Louise McBee Institute of Higher Education at the University of Georgia were guests at Osnabrück University of Applied Sciences on Wednesday, June 26, the hottest day of the month, as part of a study trip. The group visited the Competence Center Higher Education and Research Management, where Prof. Dr. Frank Ziegele, Prof. Dr. Hans Vossensteyn, Siep Littooij from Saxion University of Applied Sciences, and Dr. Harry F. de Boer from the Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) at the University of Twente provided insights into the binary higher education systems in Germany and the Netherlands.</p>
<p><strong>Study trip to the University of Twente</strong></p>
<p>The visit was part of a study trip to Europe, which is an essential element of the PhD program at the University of Georgia. The objective is to enhance the students' understanding of the European higher education system.</p>
<p>This study trip, the eighth to be organized by the CHEPS at the University of Twente, provided not only an on-site programme, but also an insight into the European diversity of higher education systems. In this context, the visit took place at Osnabrück University of Applied Sciences, which serves as an excellent example of the collaborative efforts between Osnabrück University of Applied Sciences, Saxion University of Applied Sciences, and the University of Twente.</p>
<p><strong>More Information</strong><br> Prof. Dr. Hans Vossensteyn<br> e-mail: <a href="mailto:h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.vossensteyn@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: 0541 969-3744</p>
<p>Prof. Dr. Frank Ziegele<br> e-mail:&nbsp; <a href="mailto:f.ziegele@hs-osnabrueck.de" class="mail">f.ziegele@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: 0541 969-3743</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>News</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 09:41:49 +0200</pubDate>
                        <title>Ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Studium</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/ein-wichtiger-schritt-auf-dem-weg-ins-studium/</link>
                        <description>Internationale junge Menschen haben in den letzten Jahren am Programm STUDYPREP OS teilgenommen und so das für ein Studium vorgeschriebene Deutsch-Niveau C1 erreicht – eine Möglichkeit, die es ab 2026 nicht mehr geben wird.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe teilgenommen, weil ich hier studieren wollte“, sagt Pavlo Katrych, der vor zwei Jahren aus der Ukraine nach Deutschland kam. „Ich bin wegen des Krieges nach Deutschland gekommen und konnte gar kein Deutsch. Jetzt kann ich schon etwas.“</p>
<p>Damit untertreibt er ein wenig, denn Pavlo Katrych ist einer von 17 Teilnehmenden des Programms STUDYPREP OS rund um das Lehrer*innen-Team Nina Bartholomaeus, Kerstin Kramme und Roy Osman, die Mitte Juli ihre letzte Prüfung absolvieren werden. Dann spricht er nachweislich Deutsch auf dem Niveau C1 des europäischen Referenzrahmes – ein Niveau, das für ein Studium in Deutschland bei den meisten Studiengängen vorausgesetzt wird.</p>
<p>„Wir haben einen Großteil dieser Menschen seit über zwei Jahren auf ihrem Deutschlernweg begleitet und so weit gebracht, dass viele von Ihnen hoffentlich über die nötigen Sprachkenntnisse verfügen, um ein Studium in Deutschland aufzunehmen“, erzählt die Koordinatorin des Programms, Nina Bartholomaeus, stolz. „Ich weiß zum Beispiel von einer Teilnehmerin, die sich für einen Studienplatz im Bereich International Management beworben hat. Ein anderer wird im August eine Ausbildung anfangen und einer hat einen Platz am Studienkolleg in Mettingen“</p>
<p><strong>Ein gutes Tempo und der richtige Fokus</strong></p>
<p>Bayan Ali hatte ihr Studium in Syrien absolviert und war Ingenieurin, bevor sie nach Deutschland kam. Hier möchte sie nun ein Masterstudium im Ingenieursbereich machen und neu Fuß fassen. Das Programm STUDYPREP OS hat ihr geholfen, am Ball zu bleiben.</p>
<p>„Hier lernt man gezielt“, erklärt sie. „Es steht beim Unterricht immer das Studium im Vordergrund, wenn wir ein Thema behandeln: Wie könnte das uns helfen, wenn wir weiterstudieren möchten? Das fand ich gut.“</p>
<p>Auch Joseph Mokweme Phanzu strebt ein Masterstudium an. Alles hängt davon ab, ob er die Prüfung besteht oder nicht. Aber auch wenn die Nervosität da ist, hat er das Gefühl, schon viel geschafft zu haben: „Wir haben uns Zeit genommen, damit wir gut lernen. Ich kenne Leute, die schon vor einem Jahr fertig geworden sind, aber die haben nicht so ein gutes Niveau wie Leute hier in unserem Kurs.“</p>
<p><strong>Auslaufende Fördergelder und neue Möglichkeiten</strong></p>
<p>Bereits seit 2016 bietet die Hochschule Osnabrück das studienvorbereitende Programm STUDYPREP OS für geflüchtete Studieninteressierte an. Der Unterricht besteht dabei nicht nur aus einem Deutsch-Intensivsprachkurs, sondern auch aus Tutorien, Projekten und einem Seminar zur Erweiterung der interkulturellen Kompetenz.</p>
<p>STUDYPREP OS wird noch bis Mitte 2026 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert. Ab diesem Jahr wird das Programm auch für Studieninteressierte ohne Fluchtgeschichte geöffnet, im Wintersemester 2024 und Sommersemester 2024/25 wird ein Kurs für das Niveau C1 angeboten, für den man sich hier bewerben kann.</p>
<p>„Ab dem Wintersemester 2026 können wir STUDYPREP OS dann leider nicht mehr in der gewohnten Form anbieten. Im Moment arbeiten wir mit Unterstützung aus dem niedersächsischen MWK daran, Studiengänge zu gestalten, in die unsere Erfahrungen und Erkenntnisse aus STUDYPREP OS einfließen, um den Studienerfolg unserer internationalen Studierenden verbessern“, sagt Kerstin Frodl, Leiterin des Centers for International Students, zu dem auch STUDYPREP OS gehört.</p>
<p>Für Menschen mit Fluchtgeschichte wird die Hochschule Osnabrück dennoch auch weiterhin eine zuverlässige Anlaufstelle bleiben, denn sowohl die Servicestelle zur Beratung von Geflüchteten und das Gasthörendenprogramm bleiben auch über 2026 hinaus erhalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 13:47:42 +0200</pubDate>
                        <title>Vielfältig denken und Kompetenzen nutzen: Abschlussveranstaltung des Programms Mentoring.INTERKULT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/vielfaeltig-denken-und-kompetenzen-nutzen-abschlussveranstaltung-des-programms-mentoringinterkult/</link>
                        <description>Mit dem Ende des Sommersemesters 2024 endete auch der dritte Durchlauf des Programms Mentoring.INTERKULT. Die Teilnehmenden wurden in einer Abschlussveranstaltung gefeiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Internationale Studierende und Studierende mit Migrationsgeschichte beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen und dem Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken – mit diesem Gedanken wurde 2020 das Programm Mentoring.INTERKULT der Hochschule Osnabrück initiiert. Nach bereits zwei vorhergehenden Durchläufen endete am Mittwoch, 26. Juni 2024, nun der dritte Durchlauf des Programms mit 14 Absolvent*innen aus den Bereichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Landschaftsentwicklung.</p>
<p>„Wir wollten die Gelegenheit nutzen, allen zu danken, die zum Erfolg von Mentoring.INTERKULT beigetragen haben“, sagt Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Leiterin des Programms. „Das gilt zum einen für die Mentees, die immer mit Motivation dabei waren, und zum anderen für die Mentor*innen, die eine sehr wichtige Säule dieses Programms darstellen. Mit unseren Kooperationspartner*innen fördern wir die Berufs- und Karrierechancen der Studierenden und setzen uns für einen chancengleichen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ein. Wir freuen uns, dass wir im Rahmen des Programms enge Kontakte zu regionalen Unternehmen aufbauen und pflegen können.“</p>
<p>Zusammen mit den 14 Mentees waren auch ihre Mentor*innen anwesend, außerdem Vertreter*innen der Wirtschaftsförderungen (das Welcome &amp; Connect Center der WFO sowie das WIGOS-Fachkräftebüro) und Alumni des Programms, die sich zum Teil zukünftig selbst als Mentor*innen engagieren möchten. Die Zertifikatsvergabe mit Prof. Dirk Junker (Academical Coordinator International Study Project an der Fakultät AuL) wurde eingerahmt von Interviews mit dem Alumnus Nicolás García von der AGRAVIS Raiffeisen AG und mit zwei Mentor-Mentee-Tandems aus dem aktuellen Programm. Die Vize-Präsidentin für Internationales an der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, beglückwünschte die Mentees in einem Videogruß. Den Schluss des Abends bildete eine offene Runde zum Austauschen und Vernetzen – einem Kernelement des Programms Mentoring.INTERKULT.</p>
<p><strong>Mentor*innen und Mentees bleiben in Kontakt</strong></p>
<p>„Ich habe an diesem Programm teilgenommen, weil ich mich entfalten wollte, ich wollte Betreuung und Orientierung bekommen“, sagt Elsa Souoguem, eine der diesjährigen Absolvent*innen. „Ich habe schon in Kamerun, meiner Heimat, gearbeitet, wusste aber nicht, wie das alles in Deutschland läuft. Dafür wollte ich Unterstützung und die habe ich bekommen. Darüber freue ich mich sehr.“</p>
<p>Sie wird sich jetzt auf ihre Masterarbeit und dann vor allem auf die Jobsuche konzentrieren. Nach den Workshops des Rahmenprogramms und dem One-to-One-Mentoring mit ihrer Mentorin Nadine Fels von HelpAge Deutschland e.V. fühlt sie sich gut darauf vorbereitet. Die beiden wollen auch nach dem Programm in Kontakt bleiben.</p>
<p>„Den richtigen Mentor oder die richtige Mentorin zu finden, ist uns sehr wichtig“, erklärt Jana Sponbiel, Koordinatorin des Programms. „Beide Seiten sollen sich wohlfühlen. Zum Glück hat das bisher sehr gut geklappt – das konnte man auch heute gut sehen.“</p>
<p>Elsa und Nadine Fels sind nicht die einzigen, die in Kontakt bleiben wollen. Über die Laufzeit von neun Monaten hinweg haben sich zahlreiche neue Bekanntschaften gebildet – und die Beziehung zwischen Mentor*in und Mentee hilft beiden Seiten zu wachsen, findet auch Mentorin Gabriele Sonsmann.</p>
<p>„Vielfältiges Denken ist heutzutage so wichtig und Diversity notwendig, um Unternehmen weiter voranzubringen“, appelliert sie an alle Unternehmen in der Region. „Wir brauchen die Fachkräfte und haben da ganz viel Kompetenz, die eingesetzt werden will. Das sollten die Unternehmen auch nutzen. Deshalb finde ich es ganz wichtig, hieran teilzunehmen.“</p>
<p><strong>Mentoring.INTERKULT zur Förderung internationaler Talente</strong></p>
<p>Mit den letzten Jahren sind Dr. Patricia Gozalbez Cantó und Jana Sponbiel bereits sehr zufrieden. Bisher haben insgesamt 45 Mentees aus 29 Herkunftsländern an dem Programm teilgenommen. Seit April 2024 wird Mentoring.INTERKULT im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) weitergeführt, an dem auch sind das Center for International Students (CIS) und die Hochschulförderung beteiligt sind. Auf diese Weise kann auch in Zukunft die teils langjährige Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen fortgesetzt werden. Ab Oktober 2024 starten die nächsten Mentees ins Programm und auch bis dahin bleiben die Organisatorinnen natürlich nicht untätig.</p>
<p>„Wir werden uns in den nächsten Monaten viel Zeit nehmen, die nächsten Mentoring-Tandems zu bilden und dabei natürlich die Wünsche und Vorstellungen beider Seiten berücksichtigen“, sagt Jana Sponbiel und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Unternehmensvertreter*innen, die sich im Mentoring.INTERKULT engagieren möchten, dürfen sich daher gerne bei uns melden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Jana Sponbiel<br> E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail"> mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de </a><br> Telefon: 0541 969-7162</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 11:43:21 +0200</pubDate>
                        <title>Besuch von der Heliopolis University an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/besuch-von-der-heliopolis-university-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Mitte Juni besuchten vier Vertreter*innen der Heliopolis University in Kairo, Ägypten, für zwei Tage die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht der erste und sicher auch nicht der letzte Teil einer Reihe gegenseitiger Besuche zwischen der Heliopolis University (HU) und der Hochschule Osnabrück. Über zwei Tage hinweg konnten die vier Vertreter*innen der HU und der ägyptischen Entwicklungsinitiative SEKEM sich an den Campus Haste, Westerberg und Lingen umschauen und mehr über die Studienprogramme und Projekte vor Ort erfahren. Begleitet wurde der Besuch von Gunhild Grünanger vom Center for International Mobility (CIM), die zuvor bereits an einer Delegationsreise nach Kairo im Mai 2024 teilgenommen hatte.</p>
<p>„Wir haben zwei Ziele“, erklärt sie. „Wir wollen zum einen den Aufbau von Lehrenden-zu-Lehrenden-Kontakten in möglichst vielen Fakultäten schaffen und zum anderen mögliche Kooperationsprojekte zum Austausch von Lehrenden, Studierenden oder auch in Forschungsprojekten identifizieren.“</p>
<p><strong>Eine kleine Besuchshistorie</strong></p>
<p>Dem Besuch im Juni geht bereits eine kleine Historie voraus: Durch das Modul <em>Mindful Leadership</em> der Hochschule Osnabrück bestand ein Kontakt bereits seit mehreren Jahren. Im Mai 2023 fand zum zweiten Mal eine studentische Exkursion nach Kairo unter Leitung von Christiane Leiste und Prof. Dr. Andreas Bertram statt.</p>
<p>Auch in anderen Bereichen sind die beiden Institutionen bereits miteinander verknüpft, zum Beispiel besuchte eine Gruppe von HU-Studierenden im August 2022 einen eintägigen Physiotherapie-Workshop bei Prof. Dr. Dipl.-Sportwiss. Dirk Möller und im Oktober 2023 wurde der Grundstein für die ersten Online Guest Lectures im Bereich Internationales Marketing bzw. Energy Management mit Dr. Josef Gochermann, Dr. Omar Ramzy und Dr. Hady Habib gelegt. Im Mai 2024 ging es schließlich um die Einbindung von HU-Lehrenden im Master Management in Nonprofit Organisations, die gemeinsame Betreuung von Bachelor-Arbeiten im Ingenieurbereich und um Gastdozenturen und Studierendenaustausch im Gebiet Organic Farming.</p>
<p>Schon Ende Juli 2024 wird Prof. Dr. Gochermann vom Institut für Duale Studiengänge dann noch einmal nach Kairo reisen, um einen gemeinsamen Workshop zur Untersuchung der Anforderungen an duale Studiengänge und ihre Adaptierung in die Studienstruktur der Heliopolis durchzuführen.</p>
<p><strong>Informationen zur Heliopolis University und der SEKEM-Initiative</strong></p>
<p>Die Heliopolis University ist eine private, nicht gewinnorientierte Hochschule in Kairo. Sie widmet sich der Förderung der Nachhaltigkeit durch tertiäre Bildung. Mit ihren Fakultäten für Wirtschaft, Ingenieurwesen, Physiotherapie, Landwirtschaft und Pharmazie weist sie zahlreiche Überlappungen zum Studienangebot der Hochschule Osnabrück auf. Die Lehrsprache ist Englisch.</p>
<p>Zudem ist die Universität Teil der ägyptischen SEKEM-Initiative, einer Entwicklungsinitiative, die in Ägypten biologisch-dynamische Landwirtschaft betreibt und Gründerin für verschiedene nachgelagerte Unternehmen ist, die alle nach dem Prinzip der Gemeinwohlorientierung wirtschaften.</p>
<p>SEKEM und die Heliopolis University steuern zahlreiche Projekte, die insbesondere auf die Entwicklung des ländlichen Raums sowie auf die Etablierung des Nachhaltigkeitsansatzes in Studium, Lehre und professioneller Entwicklung abzielen.</p>
<p><br> <strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p>Gunhild Grünanger<br> Telefon: 0541 969-2966<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>International Staff Week an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/06/international-staff-week-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Für vier Tage waren 23 internationale Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen in forschungsrelevanten Bereichen an der Hochschule Osnabrück zu Besuch.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die erste Staff Week seit sechs Jahren, die von Montag, 10. Juni, bis Donnerstag, 13. Juni, an der Hochschule Osnabrück stattfand.</p>
<p>„Wir wollen den Austausch zwischen Mitarbeitenden und Forschenden der Hochschule und internationalen Universitäten stärker fördern“, sagt Aline Poniatowski aus dem Welcome Center des Centers for International Mobility (CIM). „Und das hat bestens funktioniert: Wir hatten eine erfolgreiche Staff Week mit einer sehr tollen und kommunikativen Gruppe.“</p>
<p>Nach dem ersten Durchlauf im Jahr 2018 und einer im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagten Staff Week lag das Projekt vorerst auf Eis. Für die erste Neuauflage hat Aline Poniatowski ein umfassendes Programm vorbereitet und die internationalen Gäste mit Forschungsgruppen in den Bereichen Gesundheitsinformatik und Pflegewissenschaft, Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit, Growing Knowledge oder dem GB Forschung, Kooperation und Drittmittel verknüpft. Ein besonderes Highlight war der Besuch am Campus Lingen, bei dem Präsentationen und Live-Demos auf dem Plan standen, inklusive Überraschungsinterview für Instagram. Umrahmt wurde das Programm von einem Get Together mit musikalischer Begleitung des Klama Duos aus dem Institut für Musik und einer Stadtführung.</p>
<p>„Ich wollte einen Vergleich ziehen können mit anderen Menschen aus der ganzen Welt, aber insbesondere mit Deutschland“, sagt Chiara Veronese von der Freien Universität Bozen, Italien, an der sie als Verwaltungsassistentin für Forschung und Promotion in Wirtschaft und Finanzen arbeitet. „Für mich war diese Woche wirklich interessant, insbesondere für meine Arbeit im Research-Bereich.“</p>
<p>Auch ein paar weitere Vergleiche konnte sie ziehen.</p>
<p>„Das deutsche Universitätssystem ist anders als das in Italien. Es gibt zum Beispiel so viele Unterstützungen für Studierende und Möglichkeiten für Professoren – das hat mich sehr beeindruckt.“</p>
<p><strong>Ein voller Erfolg – das finden auch die Teilnehmer*innen</strong></p>
<p>Über die Woche hinweg konnten die Besucher*innen aus 10 Ländern nicht nur die Hochschule kennenlernen und gemeinsam verschiedene Themen vertiefen, sondern vor allem auch neue Netzwerke knüpfen und sich mit anderen Leuten austauschen.</p>
<p>„Besonders gefallen hat mir die Gruppe, die wir geformt haben: Wir waren wie eine Familie, haben zusammen gelacht, uns geholfen und gemeinsam viel erlebt“, sagt Carlos Rioja del Río, Professor an der University of Cádiz, Spanien. Seine Universität hat deutsche Partnerhochschulen, er kannte die Umgebung bereits und war neugierig auf die Hochschule.</p>
<p>Mourad Benoussaad, Professor an der National School of Engineering in Tarbes, Frankreich, hatte dagegen im letzten Jahr eine Staff Week in den Niederlanden mitgemacht. Das Erlebnis hat ihn dazu bewogen, nach Osnabrück zu kommen – und die Stadt hat ihn überzeugt, mit kleinen Details:</p>
<p>„Das mag ein unerwarteter Punkt sein, aber ich fahre gerne Fahrrad. Ich habe jeden Tag einen anderen Weg zur Hochschule genommen und heute zum Beispiel einen neuen Weg entdeckt zwischen Häusern und Grünflächen hindurch. Diese kleinen Wege hier gefallen mir sehr.“</p>
<p>Dass die Staff Week bei allen so gut angekommen ist, stimmt nicht nur Aline Poniatowski, sondern auch Gunhild Grünanger, Leiterin des CIM, euphorisch.</p>
<p>„Wir werden bald hoffentlich wieder so ein Programm veranstalten können“, sagt sie zufrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Aline Poniatowski<br> E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: +49 (0) 541 969-7379</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>English version:</strong></p>
<h3>International Staff Week at Osnabrück University of Applied Sciences</h3>
<p><strong>For four days, 23 international academics and staff working in research-related areas visited Osnabrück University of Applied Sciences.</strong></p>
<p>It is the first Staff Week in six years, which took place from Monday, June 10, to Thursday, June 13, at Osnabrück University of Applied Sciences.</p>
<p>"We want to promote the exchange between employees and researchers from Osnabrück University of Applied Sciences and international universities," states Aline Poniatowski from the Welcome Center of the Center for International Mobility (CIM). "And it worked very well: We had a successful staff week with a great and communicative group."</p>
<p>After the first edition in 2018 and a cancelled staff week in 2020 due to the global pandemic, the project was temporarily suspended. For the first new edition, Aline Poniatowski prepared a comprehensive program and connected the international guests with research groups in the fields of health informatics and nursing science, materials design and structural integrity, growing knowledge or the department of research, cooperation and external funding. A notable highlight was the visit to the Lingen campus, where presentations and live demos were on the agenda, including a surprise interview for Instagram. The program was framed by a get-together with musical accompaniment by the Klama Duo from the Institute of Music and a guided tour of the city.</p>
<p>"I wanted to be able to make a comparison with other people from all over the world, but especially with Germany," says Chiara Veronese from the Free University of Bozen-Bolzano, Italy, where she works as an administrative assistant for research and doctoral studies in economics and finance. "For me, this week was really interesting, especially in terms of advancing my research."</p>
<p>She was also able to draw a few other comparisons.</p>
<p>"The German university system is different from the Italian one. For example, there is so much support for students and opportunities for professors – that really impressed me."</p>
<p><strong>A complete success – the participants agree</strong></p>
<p>Over the course of the week, the visitors from 10 countries had the opportunity to get to know the university and explore various topics together. They also had the chance to expand their professional networks and exchange ideas with other people.</p>
<p>"I really liked the group we formed: We were like a family, laughing together, helping each other and experiencing a lot together," says Carlos Rioja del Río, professor at the University of Cádiz, Spain. His university has partner universities in Germany. He already knew the area and was curious about the university.</p>
<p>Mourad Benoussaad, professor at the National School of Engineering in Tarbes, France, on the other hand, took part in a Staff Week in the Netherlands last year. The experience convinced him to come to Osnabrück - and the city won him over, with small details:</p>
<p>"This may be an unexpected point, but I like cycling. I took a different route to the university every day and today, for example, I discovered a new path between houses and green spaces. I really like these little paths here."</p>
<p>Aline Poniatowski and Gunhild Grünanger, head of CIM, are pleased that the staff week was so well received by everyone.</p>
<p>"I hope we'll be able to organize a program like this again soon," she says with satisfaction.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>More Information</strong><br> Aline Poniatowski<br> e-mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br> tel: +49 (0) 541 969-7379</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>News</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 12:15:31 +0200</pubDate>
                        <title>Karriereperspektiven für internationale Talente – International Students meet Business geht in die erste Runde</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/05/karriereperspektiven-fuer-internationale-talente-international-students-meet-business-geht-in-die-erste-runde/</link>
                        <description>Im neuen Veranstaltungsformat International Students meet Business trafen internationale Studierende der Hochschule Osnabrück auf Unternehmen aus der Region und informierten sich über den Berufseinstieg in Deutschland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Berichte internationaler Alumni über ihren Berufsweg, Gespräche mit regionalen Unternehmen und Tipps rund um Lebenslauf, Bewerbung und Recruiting – 39 internationale Studierende aus 15 Fachrichtungen konnten sich am Donnerstag, 23. Mai, zu einem Berufseinstieg in Deutschland informieren. Vertreter*innen aus acht Unternehmen der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück boten einen Austausch in Kleingruppen unter anderem dazu, worauf Recruiter*innen bei einer Bewerbung achten und welche Qualifikationen entscheidend sind. Auch das neue „Welcome &amp; Connect Center Osnabrück“ (WCC) der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) stellten sich vor und waren an den Gesprächen beteiligt.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass so viele internationale Studierende gekommen sind. Für sie ist es wichtig zu erkennen, welche Möglichkeiten sie in der Region haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Dank allen Beteiligten war die erste Veranstaltung unserer Reihe International Students meet Business ein voller Erfolg“, erklärt Kerstin Frodl vom Center for International Students der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>„Nicht nur die Studierenden profitieren von dem Austausch, sondern auch die Unternehmen nehmen viel aus den Gesprächen mit. Das war auch das Ziel der Veranstaltung: Austauschmöglichkeiten zu schaffen und Barrieren zwischen Unternehmen und potenziellen Arbeitnehmer*innen abzubauen“, ergänzt Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung und Initiator der Veranstaltung.</p>
<p><strong>Studierende freuen sich über Tipps für ihren Karriereweg</strong></p>
<p class="bodytext">Für die Studierenden ist das Veranstaltungsformat eine gute Möglichkeit, mehr über den deutschen Arbeitsmarkt und seine Funktionsweise zu lernen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Mein Highlight war, dass ich mit Recruiter*innen und Unternehmen direkt sprechen und sie nach Tipps für meine Bewerbung und den Berufseinstieg fragen konnte“, sagt die Studentin Aidai Sadyralieva, die ihren Master in International Business and Management an der Hochschule macht. Masterstudent Peter Dianga konnte bereits Kontakt zu einem potenziellen Arbeitgeber knüpfen, aber möchte vor seinem Abschluss noch an seinen Sprachkenntnissen arbeiten. „Was ich für mich mitnehme, ist die Wichtigkeit der deutschen Sprache.“ Obwohl er bereits gut Deutsch spricht, möchte er sein Sprachniveau für den Eintritt ins Berufsleben noch verbessern. Einen wichtigen Tipp der internationalen Alumni möchten er und die anderen Studierenden für ihren Bewerbungsprozess noch mitnehmen: Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten zu haben.</p>
<p class="bodytext">Aber nicht nur Tipps für sich selbst nehmen die Studierenden aus diesem Nachmittag mit. Zakaria Erfani, Student der Landschaftsentwicklung, wünscht sich zum Beispiel in Zukunft mehr Unterstützung vom Arbeitgeber hinsichtlich des Aufenthaltstitels. „Lasst eure Arbeitnehmer damit bitte nicht alleine“, appelliert er an die Unternehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Informationen zur Veranstaltungsreihe International Students meet Business</strong></p>
<p class="bodytext">International Students meet Business ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des vom DAAD geförderten FIT-Projekts (Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) stattfindet. Bis Ende 2028 soll der Studienerfolg internationaler Studierender mit Abschlussabsicht verbessert und ihr Übergang in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Besonders wichtig ist es dem Team bestehend aus Vertreter*innen des Center for International Students, der Hochschulförderung und dem LearningCenter, dass die Peer-to-Peer-Ebene für internationale Studierende gestärkt und ein Netzwerk von Unternehmen aufgebaut wird. Internationale Studierende sollen die Chance bekommen, während des Studiums Praxiserfahrung sammeln und davon nach dem Studienabschluss profitieren zu können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Jan Lukaßen<br> Telefon: 0541 969-3254<br> E-Mail: j.lukassen@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 08:49:51 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterzeichnet Charta der Vielfalt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/hochschule-osnabrueck-unterzeichnet-charta-der-vielfalt/</link>
                        <description>Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die Hochschule Osnabrück aktiv zu einem diskriminierungsfreien und wertschätzenden Arbeitsumfeld, in dem die Vielfalt aller Mitglieder anerkannt und gefördert wird. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt setzt die Hochschule Osnabrück ein klares Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz in der Arbeitswelt und signalisiert die aktive Anerkennung und Wertschätzung aller Mitarbeitenden unabhängig von Alter, Hautfarbe, ‚ethnischer‘ Herkunft und Nationalität, kulturelle Prägung, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.</p>
<p>„Unsere Arbeitswelt ist einem stetigen Wandel unterzogen, der die Neue Normalität darstelle“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff. „Durch unseren Einsatz für Vielfalt gelingt uns die Anpassung an gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen wie die Globalisierung, den demographischen Wandel und sinkende Erwerbstätigenzahlen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt positionieren wir uns nun klar gegenüber unseren Mitarbeitenden, unseren Studierenden sowie Partnereinrichtungen regional und weltweit. Die Hochschule Osnabrück steht für Vielfalt, Pluralität und weltoffene Innovationskraft.“&nbsp;</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück setzt sich dafür ein, die Prinzipien von Diversität und Antirassismus strategisch in ihrem Kernhandeln zu verankern. Sie schafft damit eine Grundlage für ein Arbeits- und Studienumfeld, das Vielfalt bewusst fördert und Rassismus in jeglicher Form konsequent entgegentritt. An der Hochschule Osnabrück besteht die Arbeitsgruppe ‚Rassismus an der Hochschule‘, die aktiv an der Entwicklung, Umsetzung und Monitoring einer Diversity- und Antirassismusstrategie für die Hochschule mitwirkt. Darüber hinaus stellt die AG ein umfassendes Angebot an Informationsveranstaltungen und Workshops zu den Themen Antirassismus und Diversität bereit.</p>
<p>Im Bereich Studium und Lehre wurde u.a. der Leitfaden „Diversitätsorientierte Lehre“ und das Mentoring-Programm Mentoring.INTERKULT umgesetzt. Mentoring.INTERKULT ist ein Karriere-Mentoring für internationale Studierende und Studierende mit ‚Migrationsgeschichte‘. Das LearningCenter berät zudem Studiengänge bzw. Studiengangsleitungen auch mit Blick auf eine diversitätsorientierte Weiterentwicklung von Studiengängen und Curricula. Für Studierende ist eine Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums zentral, damit unterschiedlichste Ausgangslagen und Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Hier wird im Bereich Studium und Lehre aktuell auch über Teilzeitstudiengänge diskutiert. Zusätzlich gibt es ein Projekt zu „Mantelstudiengängen“ der Fakultäten IuI und WiSo, das mehr Zeit für den Einstieg ins Studium zur Verfügung stellt. Geplant ist zudem die Erweiterung der englischsprachigen Programme sowie die internationale Akkreditierung einiger Studiengänge. Erweitert wird auch das Angebot an englischsprachigen Study Programs. &nbsp;<br> Bereits umgesetzte Projekte sind die flexible Studieneingangsphase in der Fakultät IuI sowie die Mentoring-Programme für Erstsemester, die der Orientierung und Akkulturation dienen. Letztere sind besonders für diejenigen Studierenden wichtig, die als Erste in der Familie studieren und/oder für die Deutsch nicht die Erstsprache ist. Weitere Maßnahmen und Aktivitäten werden in anderen Einrichtungen der Hochschule durchgeführt, wie beispielsweise im Gleichstellungsbüro, dem Center for international Students und der Personalentwicklung.</p>
<p>Das Land Niedersachsen hat mit der Ausschreibung „Zukunft.Niedersachsen – Potentiale entfalten“ seinen Hochschulen die Möglichkeit gegeben, besonders im Schwerpunkt Schaffung von „Inklusiven nationalen und internationalen Lehr-, Transformations- und Wissenschaftsräumen“ innovative Ansätze zu finden. Ein Arbeitspaket wird sich insbesondere dem Aufbau eines international anerkannten Diversity Managements und einer ganzheitlichen Kulturentwicklung der Hochschule Osnabrück im Sinne des Diversity Mainstreaming und Antirassismus widmen.</p>
<p>„Unsere Gesellschaft ist vielfältiger und differenzierter denn je: umso wichtiger ist der Einsatz für Diversity und für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander am Arbeitsplatz. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt verpflichtet sich die Hochschule Osnabrück, die Vielfalt der Gesellschaft und deren Bedürfnisse innerhalb und außerhalb der Organisation anzuerkennen und zu respektieren“, sagt Charta-Geschäftsführerin Corina Christen. „Wer die Charta unterzeichnet, zeigt damit klar auf, dass die vielfältigen Bedürfnisse der Mitarbeitenden in den Organisationsinternen Strukturen berücksichtigt und fest verankert werden müssen. Denn Diversity ist nicht nur eine Haltung, für die es sich lohnt, jeden Tag einzustehen, sondern der auch vor allem Taten folgen müssen“, ergänzt Charta-Geschäftsführerin Franzi von Kempis.</p>
<p>Diversity Management ist ein Querschnittsthema, das ein integralen Bestandteil organisationalen Handelns darstellt. Es zielt darauf ab, eine Kultur zu etablieren, in der Vielfalt als Normalität erfahren und wertgeschätzt wird. Eine solche Kultur ermöglicht es allen Beschäftigten und Studierenden, ihr Potenzial vollständig in einer Umgebung zu entfalten, die von Rassismuskritik und Diskriminierungsfreiheit geprägt ist. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die die Organisation steht.</p>
<p>Weitere Informationen zum Verein Charta der Vielfalt e. V.: <a href="http://www.charta-der-vielfalt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.charta-der-vielfalt.de</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema an der Hochschule:</p>
<p>AG ‚Rassismus an der Hochschule‘ (<a href="mailto:stopracism@hs-osnabrueck.de">stopracism@hs-osnabrueck.de</a>)<br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Homepages/LearningCenter/Dateien/HSOS_Diversitaetsorientierte_Lehre_Januar_2023_Web_oA_final.pdf" target="_blank">Leitfaden „Diversitätsorientierte Lehre</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/learningcenter/fuer-studierende/mentoringinterkult/" target="_blank">Mentoring.INTERKULT – Karriere-Mentoring für internationale Studierende und Studierende mit Migrationsgeschichte.</a></p>
<p><a href="/wir/organisation/organisationseinheiten/gleichstellungsbuero/">Gleichstellungsbüro an der Hochschule</a><u> </u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schnupperstudienwoche mit Gästen aus Tschechien und Rumänien</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/schnupperstudienwoche-mit-gaesten-aus-tschechien-und-rumaenien/</link>
                        <description>35 Schüler*innen aus Tschechien und Rumänien konnten für eine Woche Einblicke in den Studienalltag an der Hochschule bekommen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aircraft und Flight Engineering, Landschaftsarchitektur und Internationales Management – mit verschiedensten Interessen sind die Schüler*innen aus Rumänien und Tschechien an die Hochschule Osnabrück gekommen. Ein buntes Programm aus Campus-Rallye, Vorlesungsbesuchen, Fragerunden und einem Labornachmittag im gewünschten Bereich sollte ihnen einen Eindruck von der Hochschule und vom Alltag der Studierenden geben. Die Sprache ist dabei kein Problem: Die Schüler*innen kommen von PASCH-Schulen – Schulen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft – bei denen Deutsch als Fremdsprache zum Lehrplan gehört.</p>
<p>„Ich muss sagen, dass Osnabrück und die Hochschule sehr schön sind“, sagt zum Beispiel Lukáš Hrdý aus Tschechien. Er interessiert sich für Elektrotechnik und Informatik und konnte an der Hochschule nun zu beiden Themen eine Vorlesung besuchen. Am besten gefallen hat ihm aber das Labor. „Ich mochte das Labor am liebsten, weil ich dort wirklich die Praxis zum Anfassen hatte.“</p>
<p>Auch Vivien Dénes aus Rumänien mochte den praktischen Teil sehr gern. „Am besten haben mir die Labore gefallen. Ich habe Laktose der Milch entnommen – das war interessant, weil ich noch nie ein Labor besucht habe“, sagt sie. Die Vorlesung zum Thema Nanophysik hat ihr allerdings auch gefallen.</p>
<p>Organisiert wurde die Schnupperstudienwoche vom Center for International Students (CIS) im Rahmen des Projektes BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS). Um ein umfassendes Bild zu geben, wurden Vorlesungen an allen Fakultäten sowie entsprechende Laborbesuche angeboten, ebenso ein Besuch am Campus Lingen und abschließend eine Exkursion zum Maschinenbau-Unternehmen Windmöller &amp; Hölscher in Lengerich nahe Osnabrück als Beispiel für ein regionales Unternehmen und einen möglichen zukünftigen Arbeitgeber.</p>
<p>„Für die Schüler und Schülerinnen ist es eine tolle Chance, den Studienalltag in Deutschland näher kennenzulernen und für sich selbst neue Möglichkeiten zu erschließen“, sagt Tatjana Maier vom CIS, in deren Händen die Planung für das Wochenprogramm lag. „Und die Hochschule gewinnt möglicherweise neue Studierende dazu.“</p>
<p>Ihre Unterstützung angeboten haben außerdem Studierende aus dem ersten Semester, die sich <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2023/03/internationale-gaeste-beim-schnupperstudium-in-osnabrueck/" target="_blank">nach der letzten Schnupperstudienwoche</a> für ein Studium in Deutschland entschieden haben.</p>
<p>Und wer weiß – vielleicht konnten auch in diesem Jahr ein paar Schüler*innen von einem Studium in Osnabrück überzeugt werden und finden sich bald wieder hier auf dem Campus ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Internationales</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 08:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterstützt bei äthiopischer Hochschultransformation</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/eu-projekt-faith-unterstuetzt-aethiopien-beim-wandel-1/</link>
                        <description>Äthiopische Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) profitieren von deutschen Erfahrungen.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im EU-Projekt FAITH werden 15 äthiopische Hochschulen von europäischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, darunter die Hochschule Osnabrück, gefördert.&nbsp;In einem zweitägigen Workshop an der Kotebe-Universität in Addis Abeba wurden kürzlich die Ergebnisse von sieben Tandems zusammengeführt, die zuvor in virtuellen Arbeitssitzungen entwickelt wurden.&nbsp;</p>
<p>Der Präsident der Kotebe Universität, Dr. Berhanemeskel Tena (links), und der Vizepräsident für akademische Angelegenheiten, Dr. Fekede Tuli Gemeda, dankten Prof. Dr. Josef Gochermann (Mitte),&nbsp;Verwalter der Professur Marketing und Technologiemanagement an der Fakultät Management, Kultur und Technik und Extraordinary Professor at Tshwane University of Technology (Pretoria/Südafrika), sowie Natalya Sharovatova, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, für die&nbsp;Unterstützung der Hochschule Osnabrück und Erfahrungen uus Deutschland.</p>
<p>Der Hintergrund ist, dass Äthiopiens Hochschullandschaft in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Viele staatliche und private Institutionen wurden neu gegründet. Praxisorientierte Lehre oder Industriekontakte wurden vom bisherigen äthiopischen Hochschulsystem aus klassischen Universitäten wenig berücksichtigt. Es fehlten anwendungsorientierte und praxisbezogene Studienangebote, wie sie in Deutschland von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) angeboten werden. Deshalb hat die äthiopische Regierung 15 staatliche Universitäten in HAW umgewandelt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jan 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Interconnection: Rückblick auf eine ganz besondere Blockwoche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/interconnection-rueckblick-auf-eine-ganz-besondere-blockwoche/</link>
                        <description>Teilnehmende aus 16 Nationen und allen Fakultäten – das vom Präsidenten der University of Southern Indiana gestaltete Blockwochenseminar vom 22. bis zum 27. Oktober 2023 stand ganz im Zeichen der interkulturellen Vernetzung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es war das erste Mal, dass der Präsident einer Partnerhochschule an der HS Osnabrück eine Blockwoche gestaltete. <em>Effective Leadership and Cross-Cultural Communication in an Interconnected World</em> war das Thema, zu dem Dr. Ronald S. Rochon zusammen mit zwei Kolleginnen ein intensives Programm zusammenstellte, in dem die Studierenden sich in Vorträgen und Diskussionen mit interkultureller Teamführung auseinandersetzten. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie „Was ist Leadership?“ und „Kulturelle Unterschiede und Stereotypen in der Diskussion“, aber auch um „Glück allein macht keinen Sinn“ im Gespräch mit der Autorin und Journalistin Emily Esfahani Smith.</p>
<p><strong>Vernetzung als das tragende Wort</strong></p>
<p>Eine Basis für die Blockwoche war dabei die Kommunikation auf Augenhöhe: Man müsse die Leute miteinander verbinden, damit sie ein besseres Verständnis füreinander aufbauen, so der Grundgedanke von Dr. Rochon.&nbsp;</p>
<p>Dass das funktioniert hat, spiegelt sich in den Stimmen der Teilnehmenden wider. „Die internationale Blockwoche hat mir auf der persönlichen Ebene sehr viel gegeben“, sagt zum Beispiel Marie Herfort, Studentin der Ökotrophologie im 3. Semester, „Ich konnte meine ‚cultural awareness‘ erweitern und meine eigene Kultur reflektieren und einen erweiterten Blick auf die Welt erlangen.“</p>
<p>Und auch im Feedback zur Blockwoche heißt es: „The whole week was an amazing experience.&nbsp; I got to meet fantastic people and now I have more friends all over the world.&nbsp; I got to discover so many things about myself and all the strengths that I have.”</p>
<p><strong>HS Osnabrück – University of Southern Indiana – Universidade Estadual de Maringá</strong></p>
<p>Bereits die Idee zur Blockwoche entstand unter dem Stichwort „Interconnection“. Im Mai 2023 lud die USI ihre internationalen Alumni zur International Alumni Reunion nach Osnabrück ein. Im Gespräch mit Dr. Rochon entstand dann die Idee einer gemeinsamen Blockwoche und schon fünf Monate später war es soweit: Am 22. Oktober kam Dr. Rochon zusammen mit zwei Kolleginnen und sieben Studierenden der USI nach Osnabrück. Sein Kurs konnte zudem in Teilen verzahnt werden mit dem Blockwochenseminar von Dr. Sara Picheth, Professorin an der Universidade Estadual de Maringá, die mit 10 Studierenden aus Brasilien angereist war. Gemeinsam mit 27 Teilnehmenden der HS Osnabrück entstand eine Gruppe, in der sich Studierende aus insgesamt 16 Nationen wiederfanden. Eine gelungene Grundlage für interkulturelle Kommunikation und interkulturelle Teamführung, aber auch für mehr Bewusstsein um den eigenen Standpunkt und das eigene Selbstbewusstsein.</p>
<p>„I know exactly who I am and where I come from. I'm very passionate about what my culture is, and the reaction to the clash of cultures in leadership“, so eine weitere Stimme im Feedback.</p>
<p>2,5 ECTS und viele persönliche Erfahrungen haben sich in dieser Blockwoche ergeben. Und: Die Bitte um eine Wiederholung dieses erfolgreichen Programms.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Gunhild Grünanger<br> Center for International Mobility<br> Telefon: 0541 969-2966<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement für Studentin aus Kamerun</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/12/auszeichnung-fuer-ehrenamtliches-engagement-fuer-studentin-aus-kamerun/</link>
                        <description>Für ihren ehrenamtlichen Einsatz und hervorragende Noten zeichnet die Hochschule Osnabrück in diesem Jahr Marina Christine Tama mit dem mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich kann das gar nicht glauben“, sagte Marina Tama, als sie Blumenstrauß und Urkunde überreicht bekommt. „Es gibt doch so viele Leute, die auch gute Sachen tun.“</p>
<p>Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet sie für den DAAD-Preis ausgewählt wird – einen Preis, der für gute Studienleistung und gleichzeitiges ehrenamtliches Engagement verliehen wird. Tatjana Maier vom Center for International Students dagegen findet diese Auszeichnung mehr als verdient: „Sie ist so ein großartiger Mensch und berührt mit dem, was sie tut, zahlreiche andere.“</p>
<p>Marina engagiert sich für verschiedene Projekte, möchte neben dem Studium alle ihr sich bietenden Möglichkeiten mitnehmen. „Viele von meinen Freunden fragen mich immer: Wie schaffst du das?“, sagt sie und lacht. „Ich weiß das auch nicht.“ Aber To-Do-Listen helfen, um nicht den Überblick zu verlieren.</p>
<p>Seit letztem Semester ist sie zum Beispiel beim Buddy-Programm der Hochschule dabei und hilft ankommenden internationalen Studierenden, sich in ihrer ersten Zeit in Osnabrück zurechtzufinden. „Es war auch für mich am Anfang schwierig. Mein Buddy hat mir sehr geholfen und ich habe mir gedacht: Ich habe diese Hilfe bekommen, also möchte ich auch hilfreich sein“, sagte sie dazu. Abgesehen davon interessiert sie sich für andere Kulturen und ist froh, über ihre Buddies mehr davon erfahren zu können. Auch im Sprachcafé der Hochschule ist sie dabei, als Tutorin für Französisch. Daneben spricht sie Englisch und Deutsch, ihre Stammessprache, ein bisschen Swahili und ein wenig Chinesisch. Wenn die Aussprache nicht wäre, wäre Chinesisch leichter zu lernen als Deutsch, sagt sie schmunzelnd.</p>
<p><strong>„Wenn ich die Möglichkeit habe, etwas zu tun, dann tue ich es.“</strong></p>
<p>Marina kam im April 2022 nach Deutschland, um im Master International Business und Management zu studieren. Ihre erste Zeit verbrachte sie in Marburg und auch dort engagiert sie sich noch heute: Im Februar hatte eine Freundin sie an die Adolf-Reichwein-Schule eingeladen, um mit einem Grundkurs Englisch zu den Themen „Gendernormen und -identitäten“, „Extremsituationen“ und „Dilemmas“ zu sprechen. Marina gab den Schüler*innen dort die Möglichkeit, in einem freien Austausch eine ganz andere Kultur und Perspektive kennenzulernen. Die Aktion lief so gut, dass sie auch im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.</p>
<p>Marina selbst ist nach Deutschland gekommen, um ihren Horizont zu erweitern. Vor dieser Entscheidung hatte sie bereits drei Jahre in einem Bauunternehmen in Kamerun gearbeitet. Zuerst in der Werkstatt und Instandhaltung, nach zwei Jahren wurde sie befördert, ihre Arbeitszeiten änderten sich und sie konnte die frei gewordene Zeit nutzen, um sich zu engagieren. In ihrer Firma war gerade eine Frauenvereinigung gegründet worden, in der Marina die Organisation für gemeinsame Aktivitäten und die Pflege des LinkedIn-Profils übernahm. Die Vereinigung besuchte zum Beispiel Schulen und Kinderheime und unterstützte diese Einrichtungen mit Spenden. Um nach Deutschland zu kommen, musste Marina ihre Position im Organisationsteam aufgeben, aber Mitglied ist sie immer noch: Sie kann die Besuche zwar nicht mitmachen, aber sich zum Beispiel beim Sammeln von Spendengeldern beteiligen.</p>
<p>„Ich mag es sehr, Leuten helfen zu können“, sagt sie. „Das ist ein Teil von mir, den ich nicht wirklich ändern kann und wenn ich die Möglichkeit habe, etwas zu tun, dann tue ich es.“</p>
<p>Momentan studiert sie noch International Business und Management an der WiSo-Fakultät der Hochschule. Das System verstehen, um Gutes damit zu tun. Marina hat große Ziele. „Als ich noch in meiner Heimat war, hatte ich das Gefühl, das die Welt nicht viel über mein Land weiß“, erklärt sie. „Wir beliefern schon sehr viele Länder in Zentralafrika, Tschad, die Zentralafrikanische Republik und dann noch Gabon, Kongo und Äquatorialguinea. Das ist es, wo wir stehen. Aber als ich nach Deutschland kam, konnte ich nur Produkte aus Nigeria oder Ghana finden.“</p>
<p>Ihr Traum: Ein Unternehmen, das frische, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Kamerun in die Welt hinausträgt. Dafür möchte sie so viel Erfahrung wie möglich sammeln, gerne auch international, aber immer mit ihrem Heimatland im Herzen. Und das ist nun auf wunderbare Art und Weise belohnt worden: Vor zwei Jahren war sie zuletzt in ihrer Heimat. Von dem Geld des DAAD-Preises kann sie sich jetzt einen Flug nach Kamerun finanzieren und den 50. Geburtstag ihrer Mutter im Kreis der Familie feiern.&nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Der DAAD-Preis ist ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst initiierter Preis. Er wird seit mehr als zehn Jahren für hervorragende Leistungen von internationalen Studierenden an Hochschulen vergeben, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren. Damit soll der großen Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ein Gesicht gegeben werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Tatjana Maier<br> Center for International Students<br> Telefon: 0541 969-3045<br> E-Mail: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vize-Präsident der kanadischen Partnerhochschule Wilfrid Laurier University zu Gast an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/vize-praesident-der-kanadischen-partnerhochschule-wilfrid-laurier-university-zu-gast-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Auf seinem Weg zum Entrepreneurship Enactus World Cup in Utrecht hat Dr. Jonathan Newman, Vizepräsident für Forschung an der Wilfrid Laurier University (WLU), für zwei Tage im Oktober Station an der Hochschule Osnabrück gemacht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hochschulpartnerschaft war er insbesondere an Themen zu Forschung, Entrepreneurship und Internationalisierung interessiert. So erhielt er die Gelegenheit, sich mit Vizepräsident Prof. Dr. Lehmann und Svenja Knüppe, stellvertretende Leiterin des Bereichs Forschung, Kooperationen und Drittmittel, über die Forschungsschwerpunkte an der Hochschule Osnabrück auszutauschen und im Gespräch mit Prof. Dr. Hübner, die Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden lehrt, Anknüpfungspunkte für die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsgebiets Health Informatics zu erörtern.</p>
<p>Ein Nachmittag im InnovationsCentrum Osnabrück, organisiert von Leonhard Gehrmeyer aus dem Transfer und Innovationsmanagement, eröffnete dem Gast Einblicke in das Osnabrücker Start Up Ecosystem vom StartUp!Lab über den Seedhouse Accelerator bis hin zu dem Pitch eines jungen Gründerteams. Der zweite Tag stand im Zeichen der langjährigen Austauschbeziehungen, die die WLU mit dem Institut für Musik und mit der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verbindet. Zusammen mit Vertreter*innen der International Faculty Offices und traf sich Dr. Newman mit Profs Wienhausen, Hofmann und Griese, um über Möglichkeiten des Austausches von Studierenden und Lehrenden zu sprechen.</p>
<p>Der Besuch untermauert die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit beider Hochschulen und eröffnet neue Perspektiven für den Ausbau der Partnerschaft, zum Beispiel durch eine Vernetzung im Bereich der Forschung oder durch Lehrendenaustausch im Rahmen der internationalen Kurzzeitprogramme der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Gunhild Grünanger<br> Hochschule Osnabrück<br> Leitung Center for International Mobility<br> <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 14:29:13 +0200</pubDate>
                        <title>Aus der Welt nach Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/10/aus-der-welt-nach-osnabrueck/</link>
                        <description>89 Studierende aus dem Ausland haben sich dazu entschieden, ihr Studium an der Hochschule Osnabrück zu absolvieren. Bei den Begrüßungsveranstaltungen des Center for international Students (CIS) konnten sie sich vernetzen.   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die internationalen Studienfänger*innen verteilen sich auf verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge in allen vier Instituten und dem Institut für Musik. Dabei haben manche von ihnen den langen Weg aus Asien und Afrika für das Studium auf sich genommen, andere kommen aus den näher gelegenen europäischen Ländern. Das Besondere in diesem Semester: Gleich sechs Studierende aus Siebenbürgen in Rumänien starten ihr Studium an der Hochschule. Mihnea ist einer von ihnen. Er erzählt: „Ich habe mich dazu entschieden, hier Industrial Design zu studieren, weil ich es sehr interessant fand, als ich im letzten Jahr mit meiner Schule bei der Schnupperstudienwoche der Hochschule war“.<br> <br> Während der Schnupperstudienwoche besuchten die Studieninteressierten aus Tschechien und Rumänien Vorlesungen und Informationsveranstaltungen und nahmen an Laborbesuchen oder Projekten an der Hochschule teil, um herauszufinden, ob sie sich ein Studium in Osnabrück vorstellen können. Maresa, die Management in Nonprofit- Organisationen an der Hochschule studieren wird, freut sich sehr auf ihr Studium: „Es ist eine tolle Gelegenheit, um mehr über Nonprofit- Organisationen zu erfahren. Am wichtigsten für mich ist aber, dass ich hier auf Deutsch studieren kann. Deswegen habe ich mich sofort beworben, als ich die Ausschreibung gesehen habe.“</p>
<p><br> <strong>Umfangreiches Serviceangebot des Center for international Students</strong><br> <br> Die Schnupperstudienwoche ist nur ein Teil der Angebote, die das CIS organisiert. Zu Beginn eines neuen Semesters finden Veranstaltungen statt, damit sich die neuen Studierenden untereinander, die Hochschule, die Stadt Osnabrück und auch die Ansprechpersonen des CIS kennen lernen. In diesem Semester wurde ein Kennenlern-Parcours veranstaltet, zu dem nicht nur die Studienanfänger*innen, sondern auch internationale Studierende aus dem zweiten Fachsemester eingeladen waren. An verschiedenen Stationen konnten sich die Teilnehmer*innen unter anderem an einem Bilderquiz zur Stadt Osnabrück versuchen, die Service-Einrichtungen der Hochschule kennenlernen und bei Teambuilding-Aktivitäten Kontakte knüpfen.<br> <br> „Während des Semesters veranstalten wir regelmäßig das "Meet &amp; Greet @ Cafe International", bei dem internationale Studierende aber auch andere Studierende der Hochschule zusammenkommen und gemeinsame Aktivitäten wie Koch- oder Spieleabende unternehmen. Zusätzlich gibt es ein Mentoring-Programm, durch das internationale Studienanfänger*innen während des ersten Semesters Unterstützung von erfahrenen Studierenden der Hochschule bekommen, die ihnen bei Fragen rund um das Studium, die Stadt und darüber hinaus zur Seite stehen“, erzählt Kerstin Frodl, Leiterin des CIS, die den Parcours gemeinsam mit ihren Kolleg*innen im CIS konzipiert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 11:53:19 +0200</pubDate>
                        <title>Präsident der kanadischen Partnerhochschule Thompson Rivers University zu Besuch an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/praesident-der-partneruniversitaet-thompson-rivers-university-zu-besuch-bei-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Am Freitag, dem 15. September 2023, besuchte der Präsident der Thompson Rivers University (TRU) aus British Columbia, Dr. Brett Fairbairn, die Hochschule Osnabrück. Durch den Besuch soll die Beziehungen zwischen den beiden Hochschulen gestärkt und weiter ausgebaut werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit der TRU vor allem im Bereich Studierendenaustausch für Studierende aus wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen. Beide Hochschulen sind stark international ausgerichtet.</p>
<p>Der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, die Dekanin der Fakultät WiSo und Vizepräsidentin für Internationales, Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff und Sabine Kohlsaat, Leitung International Faculty Office der Fakultät WiSo, begrüßten Dr. Fairbarn am Vormittag. Die Hochschulleitungen beider Institutionen tauschten sich über die bisherige Zusammenarbeit aus und diskutierten Möglichkeiten, die Kooperation zu intensivieren und auf andere Bereiche auszuweiten. Bezüglich der Studienbereiche und Aktivitäten der TRU und der Hochschule Osnabrück bestehen zahlreiche Gemeinsamkeiten, was beide Hochschulen zu idealen Partnern macht. So wurden zum Beispiel auch für die Bereiche Agrarwissenschaften, Computer Science und für den Gesundheitsbereich Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit identifiziert. Beide Hochschulleitungen unterstrichen die Bereitschaft zu einer vertieften Kooperation und betonten, dass ein intensiver Austausch von und eine Zusammenarbeit zwischen Lehrenden wichtig ist, um internationale Partnerschaften mit Leben zu füllen und auszubauen.</p>
<p>Am Nachmittag wurden weitere Gespräche in der Fakultät WiSo mit Prof. Dr. Kathrin Loer, Prof. Dr. Andreas Büscher und Prof. Dr. Markus Weinhardt geführt, um einerseits bereits angestoßene gemeinsame Projekte im Bereich Wirtschaft und Management weiter zu konkretisieren und um sich andererseits über Möglichkeiten der Kooperation im Bereich Gesundheit und Computer Science auszutauschen. In den Gesprächen wurde die Bedeutung und Attraktivität der von der Hochschule Osnabrück angebotenen Kurzzeitprogramme und das große Interesse der TRU an der International Summer University, den internationalen Blockwochen der Fakultät WiSo und zukünftig auch den Angeboten der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik deutlich. Hieran soll nach der Rückkehr von Dr. Fairbarn nach Kanada gemeinsam angeknüpft werden.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong><br> Sabine Kohlsaat<br> Hochschule Osnabrück<br> Leitung International Faculty Office, Fakultät WiSo<br> <a href="mailto:s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de" class="mail">s.kohlsaat@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 14:17:10 +0200</pubDate>
                        <title>Deutsche Sprache erlebbar gemacht: Der Internationale Sommersprachkurs an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/09/deutsche-sprache-erlebbar-gemacht-der-internationale-sommersprachkurs-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Unter dem Thema „Gesellschaft und Kultur, Wirtschaft und Technik in Deutschland“ findet in diesem Sommer zum 31. Mal der Internationale Sommersprachkurs an der Hochschule Osnabrück statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr sind 57 Studierende zu Gast, die ihre Deutschkenntnisse unter anderem zur Vorbereitung auf ihr Auslandssemester an der Hochschule verbessern möchten. Die meisten Teilnehmenden kommen aus den europäischen Nachbarländern wie den Niederlanden, Spanien oder Polen, einige haben auch einen weiten Weg aus Indonesien oder China auf sich genommen. Maréen Wiesing, die den Sommersprachkurs an der Hochschule Osnabrück in diesem Jahr betreut, betont die Bedeutung des Zusammentreffens der internationalen Studierenden in diesem Kontext: „Es ist klasse, dass wir als Hochschule mit dem Sommersprachkurs den Studierenden eine Plattform bieten können, um über den Tellerrand hinaus zu schauen und offen zu sein für andere Kulturen. Diese Erfahrung wird die jungen Leute auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten und hoffentlich in positiver Erinnerung bleiben.“<br> <br> Der Internationale Sommersprachkurs an der Hochschule hebt sich von anderen Sprachkursen durch einen Fokus auf praxisnahes Lernen ab. Jeden Vormittag haben die Student*innen Deutschunterricht, welcher durch Spiele und Gespräche zwischen den Dozierenden und der Gruppe sehr kommunikativ gestaltet ist. „In den Sprachkursen geht es nicht darum, uns möglichst viele Informationen zu vermitteln. Stattessen ist es sehr interaktiv und es fühlt sich eher so an, als würden wir uns einfach miteinander unterhalten und nebenbei Deutsch lernen“, beschreibt Tijn aus den Niederlanden den Ansatz des Unterrichtes. Für ihn ist der Sommersprachkurs besonders wertvoll, da er mehrmals im Jahr Urlaub in Deutschland macht und er auf die Deutschkenntnisse aus dem Unterricht in seiner Heimat aufbauen möchte. Das geht, seiner Ansicht nach, am besten, wenn nicht nur die Theorie hinter der Sprache gelehrt wird: „Ich hatte Deutsch schon drei Jahre in der Schule und es hat mir einfach keinen Spaß gemacht, weil es viel um Grammatik ging und wir es nicht gesprochen haben.“<br> <br> <strong>Anwendung des Gelernten im Alltag als wichtiger Bestandteil des Kurses </strong></p>
<p>Ihre Deutschkenntnisse können die Teilnehmenden nicht nur in den Seminarräumen verbessern. Zum anwendungsorientierten Lernen beim Internationalen Sommersprachkurs gehört auch die Anwendung der Sprache in alltäglichen Situationen. Daher haben die Teilnehmenden an den Nachmittagen und Wochenenden Gelegenheit, an einem Freizeitprogramm teilzunehmen und gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Osnabrück, die als Mentor*innen den Sprachkurs begleiten, Osnabrück zu erkunden oder Städte wie Münster, Bremen und Berlin zu bereisen. Neben sportlichen Aktivitäten wie Zumba und Schwimmen oder einem Intercultural Workshop zu Besonderheiten in Deutschland, können Osnabrück und die deutsche Kultur auch auf kulinarische Weise erlebt werden. Im Botanischen Garten der Stadt lernen die Teilnehmenden, wie aus den dort wachsenden Kakaopflanzen Schokolade hergestellt wird und können sich bei einem Kochkurs an deutschen Gerichten probieren. Vici aus Indonesien, die nach dem Sprachkurs für ein Semester als Gaststudentin an der Hochschule bleibt, lobt insbesondere den Kochkurs und betont: "Ich mochte die Kombination aus dem gemeinsamen Kochen und Essen und dabei ins Gespräch zu kommen. Da ich mich für die deutsche Kultur interessiere, fand ich es total spannend, traditionelle deutsche Gerichte kennenzulernen und jetzt nachkochen zu können."<br> <br> Von Donnerstag, 8. Februar 2024, bis Donnerstag, 29. Februar 2024, veranstaltet das Center for International Mobility den Internationalen Wintersprachkurs. Auch dann werden wieder Studierende aus aller Welt zusammenkommen, um gemeinsam Deutsch zu lernen und die Hochschule und die Region zu entdecken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 12:33:32 +0200</pubDate>
                        <title>Interkultureller Austausch an der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/08/interkultureller-austausch-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studierende aus aller Welt verbringen im Rahmen der International Summer University drei Wochen am Campus Westerberg. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>40 Studierende von der Hochschule Osnabrück, aus Australien, den USA, Kanada und Südkorea nehmen zurzeit an der International Summer University (ISU) der Hochschule Osnabrück teil. Die ISU ist ein dreiwöchiges, englischsprachiges Fachprogramm für Studierende aus dem In- und Ausland. In diesem Jahr werden Lehrveranstaltungen zu den Themen „Globales Gesundheitsmanagement“, „Klinische Perspektiven in der Physiotherapie“ und „Spezielle Lebensmitteltechnologien“ angeboten.<br> <br> „Die International Summer University an unserer Hochschule bietet Studierenden aus aller Welt ein attraktives akademisches Programm in Kombination mit viel interkulturellem Austausch. Das Programm ermöglicht es den Studierenden, die Zeit effektiv für eine Studienleistung zu nutzen, die sie in ihrem individuellen Studiengang anrechnen lassen können – gleichzeitig gehen sie auf Erfahrungs- und Entdeckungsreise durch die intensive Zeit mit Exkursionen und abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten“, fasst Prof. Dr. Kathrin Loer, die akademische Leiterin der ISU, den Gedanken hinter dem Programm zusammen. Damit sich die Teilnehmenden gut zurechtfinden, wird das Programm von Tutor*innen begleitet. Diese sind Studierende der Hochschule, die während der Zeit am Campus und auch auf den Exkursionen als Ansprechpartner*innen dienen.<br> <br> Die Lehrveranstaltungen bilden den zentralen Teil des Programms. Hier spielt jedoch nicht nur der reine Wissenstransfer eine wichtige Rolle, sondern auch der kulturelle und fachliche Austausch zwischen den Studierenden. „Das, was ich aus den Kursen am meisten mitnehme, ist der Vergleich zwischen der Organisation des Gesundheitsmanagements in Deutschland und den USA. Wir können als zukünftige Manager*innen im Gesundheitswesen lernen, was in Deutschland gut funktioniert, um unsere eigenen Strukturen in der Heimat zu verbessern“, stellt Sheyla Gonzales aus den USA fest.</p>
<p><br> <strong>Studierende sind von Exkursionen begeistert</strong><br> <br> Eine Besonderheit der ISU sind Exkursionen zu Unternehmen. Der Physiotherapie-Kurs war für einige Tage zu Besuch bei einem Technologieunternehmen in Bochum und lernte dort alles rund um die Arbeit mit Exoskeletten kennen. Exoskelette kommen bei Querschnittspatient*innen zum Einsatz, bei denen keine vollständige Lähmung vorliegt. Durch die noch vorhandene Muskelaktivität kann ein Exoskelett bei der Ausführung von Bewegungen assistieren. Für Meike Waltermann, die Physiotherapie an der Hochschule studiert, ist die Arbeit mit den Assistenzsystemen ihr persönliches Highlight der ISU: „Ich fand es total interessant, die Exoskelette bei der Arbeit zu sehen, weil das eine sehr spezielle Technik ist, mit der man bei der Arbeit als Physiotherapeut*in normalerweise nicht in Kontakt kommt, nicht einmal in großen Kliniken. Richtig toll war, dass wir die Exoskelette auch selbst ausprobieren durften!“</p>
<p><br> <strong>Kulturelles Rahmenprogramm</strong><br> <br> Neben den Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Teambuilding-Aktivitäten, ist die Auseinandersetzung mit der Stadt Osnabrück und der deutschen Kultur ein fester Bestandteil der ISU. Daher stehen eine Stadtführung und ein Besuch in der Landeshauptstadt Berlin für alle internationalen Studierenden auf dem Programm. Dort besichtigen sie Orte wie den deutschen Bundestag und das jüdische Museum. Der Besuch dort stand in engem Zusammenhang mit einer Besichtigung des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Christiane Hendess<br> Koordinatorin International Summer School<br> Albrechtstr. 30<br> 49076 Osnabrück<br> Phone: +49 (0)541 969-2935<br> E-Mail: <a href="mailto:isu@hs-osnabrueck.de" class="mail">isu@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 08:01:11 +0200</pubDate>
                        <title>International Study Program zum Thema „Sustainability and Innovation in Engineering and Environmental Planning”</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/06/international-study-program-zum-thema-sustainability-and-innovation-in-engineering-and-environmental-planning/</link>
                        <description>Studierende aus den USA besuchen für sechs Wochen die Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des International Study Programs (ISP) besuchten 20 Studierende aus den USA die Hochschule Osnabrück. Sechs Wochen lang stellten sie sich den aktuellen Herausforderungen rund um das Thema Nachhaltigkeit in verschiedenen Forschungsbereichen des Ingenieurwesens. „Ich möchte gerne etwas über Nachhaltigkeit lernen und insbesondere, wie man die Umwelt sauber hält. Ich bin wirklich gespannt<u class="msoIns">,</u> alles rund um die Themen Energie, Landwirtschaft und Mobilität zu lernen“, sagt Chad Hosein von der Universität Florida.</p>
<p>Neben Seminaren, Diskussionen, Laborbesuchen und Exkursionen wurden wissenschaftliche Methoden in intensiven Workshops erarbeitet, praktisch angewandt und präsentiert. „Die Studierenden erleben bei uns Lehre ganz anders als zuhause und können in vielen Bereichen die Theorie in Kleingruppen direkt in die Praxis umsetzen durch zum Beispiel Labor- und Projektarbeit. Wir wollen den Studierenden neue Denkweisen und innovative Lösungen in Bezug auf Nachhaltigkeit vermitteln und das gelingt unseren Lehrenden hervorragend“, so Maréen Wiesing, Koordinatorin des ISP.<br> Die akademische Leitung liegt bei Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Dirk Junker.</p>
<p><strong>Studierende sind von den Exkursionen begeistert</strong></p>
<p>Das Programm wurde durch abwechslungsreiche Städtetrips, Exkursionen und Betriebsbesichtigungen vervollständigt. Zu sehen, wie nachhaltige Technologien angewendet werden und wo Innovation in Bezug auf Nachhaltigkeit aktiv stattfindet, begeisterte die Studierenden. „Die Exkursionen waren absolut unglaublich. Es war beeindruckend<u class="msoIns">,</u> Industriefelder zu sehen, von denen ich zuvor keine Ahnung hatte“, sagt der Informatikstudent Jonathan Beck von der Universität Florida.</p>
<p>Neben dem Energiepark Saerbeck besuchten die Studierendenbesuchte die internationale Gruppe unter anderem die Städte Berlin, Münster, Bremerhaven sowie die Firma Claas und die Autostadt Wolfsburg. „Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Sowohl die Vorlesungen als auch die Exkursionen haben wirklich gute Arbeit geleistet, um Nachhaltigkeit im Ingenieurwesen umfassend zu erklären“, so Christina Moreland, ebenfalls von der Universität Florida.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Maréen Wiesing<br> Koordination International Study Program<br> Center for International Mobility (CIM)<br> Telefon: 0541 969-3979<br> E-Mail <a href="mailto:isp@hs-osnabrueck.de">isp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 May 2023 13:54:41 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Wissenschaftler*innen besuchen den Campus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/05/internationale-wissenschaftlerinnen-besuchen-den-campus/</link>
                        <description>Was zeichnet den Lehr- und Forschungsstandort Osnabrück aus? Was bietet die Hochschule Osnabrück und unter welchen Voraussetzungen kann der Karriereweg HAW-Professur für mich interessant sein? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Samstag, den 20. Mai, rund 30 internationale Forschende aus 19 Ländern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die bereits alle in Deutschland lebenden Wissenschaftler*innen waren aus unterschiedlichen Städten Niedersachsens und aus Bremen angereist, um sich in Osnabrück untereinander auszutauschen und Einblicke in aktuelle Forschungsfelder zu bekommen. Neben einer Campus-Führung und dem Besuch der Innenstadt informierten sich die Teilnehmer*innen über die Karrieremöglichkeiten an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW). „Ich interessiere mich schon länger für eine Professur in Deutschland. Mir war bisher aber nicht bewusst, dass der Weg dorthin an einer HAW ganz anders aussehen kann als an einer Universität“, so Teilnehmerin Julianna Posey, Doktorandin aus den USA.<br> <br> <strong>Pilotprojekt der Länder Niedersachsen und Bremen</strong><br> Die Idee zu dieser Veranstaltung entstand in der Arbeitsgruppe Welcome Niedersachsen/Bremen, ein Zusammenschluss der Welcome Centers von Universitäten und Hochschulen beider Bundesländer. „Die große Resonanz hat uns sehr überrascht“, freut sich Aline Poniatowski vom Welcome Center der Hochschule Osnabrück, die die Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Osnabrück organisiert hat. „Offenbar haben wir hier einen Nerv getroffen.“</p>
<p><strong>Vernetzung steht im Vordergrund</strong><br> Neben fachlichem Input wurde natürlich auch die Möglichkeit der Vernetzung geboten. „Die Hochschule Osnabrück bietet für internationale Studierende bereits sehr viele Angebote, aber für die Gruppe der Doktorand*innen und Post-Docs fehlte es bisher an Vernetzungsmöglichkeiten. Neben dem neuen Osnabrücker Stammtisch <a href="/forschung/internationales/welcome-center/researchers-roundtable-netzwerkangebote-fuer-forschende/">Researcher’s Roundtable</a> bieten überregionale Veranstaltungen wie diese ganz neue Möglichkeiten des Austausches und tragen zur Sichtbarkeit der Hochschule Osnabrück in der Wissenschaftscommunity bei“, erklärt Poniatowski weiter.</p>
<p><strong>Internationalisierung durch Forschung</strong><br> Die Hochschule Osnabrück kommt international gut an und weckt immer wieder das Interesse an einem Forschungsaufenthalt in Osnabrück oder Lingen: „Internationale Forschende und deren wissenschaftliche Betreuer*innen in den Fakultäten tragen entscheidend zur Internationalisierung der Hochschule bei“, so Gunhild Grünanger, Leiterin des Centers for International Mobility der Hochschule Osnabrück. „Dank des neu gegründeten Welcome Centers können die Forschenden und die aufnehmenden Lehrpersonen nun an zentraler Stelle bei organisatorischen Fragen unterstützt werden. Um die Zahlen zu erhöhen, suchen wir aktuell nach Professor*innen, die möglicherweise bereits Kontakte ins Ausland pflegen und sich vorstellen können, internationale Wissenschaftler*innen zu betreuen.“<br> <br> Interessierte Lehrpersonen erhalten im Rahmen der neuen Inhouse-Veranstaltung <a href="https://eventhos.hs-osnabrueck.de/detail?sid=1376&amp;cHash=69d72c27dbc61c82e2df61f07196672e" target="_blank" rel="noreferrer">Researchers Welcome! Wie gelingt die Ansprache und Betreuung internationaler Wissenschaftler*innen?</a> am 10. Oktober weiterführende Informationen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong><br> Aline Poniatowski<br> Hochschule Osnabrück<br> Center for International Mobility<br> E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a></p>
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                        <pubDate>Wed, 17 May 2023 12:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Kraft für traditionell starke Verbindung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/05/neue-kraft-fuer-traditionell-starke-verbindung/</link>
                        <description>Hochschule und Uni Osnabrück unterzeichnen Kooperationsverträge mit der University of Southern Indiana</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen der Universität Osnabrück, der Hochschule Osnabrück und der University of Southern Indiana (USI) existieren seit 1989 enge Beziehungen. Nun veranstaltete die USI ihr erstes, viertägiges Alumni-Event außerhalb der USA und machte Osnabrück hierfür zum Austragungsort. Neben der Partnerschaft der beiden Hochschulen mit der USI sind die Heimatstädte Evansville und Osnabrück seit langer Zeit offizielle Partnerstädte. Aus diesem Grund war auch der Bürgermeister von Evansville, Lloyd Winnecke mit nach Osnabrück gereist, um seine Amtskollegin, Bürgermeisterin Katharina Pötter zu treffen.</p>
<p>Im Rahmen des Programms kam es zu verschiedenen Treffen, an denen auch rund 50 ehemalige Studierende aus 14 Nationen wie beispielsweise Bolivien, Mazedonien und China teilnahmen. Unter anderem wurden neue Kooperationsverträge zwischen den drei Hochschulen unterzeichnet. Neben Prof. Dr. Ronald Rochon, Präsident der USI, nahmen Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Vizepräsidentin für Internationales an der Hochschule Osnabrück, sowie die Präsidentin der Universität Osnabrück Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl an der Unterzeichnung teil. Ziel der gemeinsamen Vereinbarung ist es, die Kooperation zu intensivieren und weiteren Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden den Austausch mit der USI zu ermöglichen.</p>
<p>Bei der Abschlussveranstaltung in der Caprivi-Lounge der Hochschule feierten die Teilnehmenden ihr Wiedersehen und den Austausch über Ländergrenzen hinweg. „Dieses Treffen ist besonders, weil ich alte Freund*innen wiedertreffe, die ich seit Jahren nicht gesehen habe. Internationale Freundschaften und Erfahrungen machen unsere Welt so viel größer und bunt“, sagt Michael Green, ehemaliger Student der USI aus den USA. Eine ganz besondere Geschichte können auch Mauricio Paniagua aus Bolivien und Mareike Bües aus Deutschland erzählen: „Wir haben uns vor zehn Jahren an der USI kennengelernt. Heute sind wir verheiratet und haben eine kleine Tochter. Ohne unsere Zeit an der USI, hätten wir uns nie kennengelernt.“ &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen </strong><br> Gunhild Grünanger<br> Hochschule Osnabrück<br> Center for International Mobility<br> E-Mail: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de" class="mail">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0 541 969 2966</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 14:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Gäste beim Schnupperstudium in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/03/internationale-gaeste-beim-schnupperstudium-in-osnabrueck/</link>
                        <description>24 Schüler*innen aus Tschechien und Rumänien bekommen eine Woche lang Einblicke in den Studienalltag an der Hochschule</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich interessiere mich für den Studiengang Dentaltechnik und möchte wissen, ob ein Studium hier in Osnabrück etwas für mich ist. Deswegen fand ich es besonders spannend, dass wir ein Praktikum im Labor machen konnten“, sagt Carmen Oswald aus Rumänien. Gemeinsam mit 23 weiteren Schüler*innen besucht sie eine Woche lang Vorlesungen und lernt die Hochschule und die Stadt besser kennen. „Mir gefällt an Osnabrück, dass hier nur 170.000 Menschen wohnen. Es ist nicht wie in einer riesigen, großen Stadt, sondern eher klein und familiär“, beschreibt Ema Mrkvičkóvá aus Tschechien ihren ersten Eindruck von der Stadt.<br> <br> Das Schnupperstudium findet im Rahmen des Projektes Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) statt. Jeweils zwei Schulen aus Tschechien und Rumänien nehmen an dem Programm teil. Als Vorbereitung hat Tatjana Maier vom Center for International Students die kooperierenden Schulen besucht, um Studieninteressierte vor Ort zu beraten. „Für die beteiligten Schulen ist es eine großartige Möglichkeit ihren Schüler*innen die vielfälligen Studienmöglichkeiten näherzubringen und für unsere Hochschule eine tolle Chance, um interessierte Studierende zu gewinnen.“</p>
<p><strong>Enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen</strong></p>
<p>Da zu den Zugangsvoraussetzungen vieler Bachelor-Studiengänge an der Hochschule Osnabrück auch Vorpraktika gehören, werden Unternehmen der jeweiligen Region im Ausland mit in das Netzwerk einbezogen. Das Maschinenbau-Unternehmen <a href="https://www.wh.group/int/en/" target="_blank" rel="noreferrer">Windmöller &amp; Hölscher</a> mit Firmenhauptsitz in Lengerich nahe Osnabrück und ein Montagewerk in Prostějov, Tschechien, beteiligt sich beispielsweise an dem Programm und hat die Schüler*innen zu einer Werksbesichtigung in Tschechien eingeladen.</p>
<p><br> Tatjana Maier<br> Center for International Students<br> Tel.: +49 (0)541/969-3045<br> Email: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 09:07:53 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück zeichnet russischen Studenten für sein ehrenamtliches Engagement aus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/12/hochschule-osnabrueck-zeichnet-russischen-studenten-fuer-sein-ehrenamtliches-engagement-aus/</link>
                        <description>Für seinen Einsatz für ukrainische Geflüchtete wurde Sergey Loginov der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis verliehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sergey Loginov unterstützt neben seinem Studium an der Hochschule Osnabrück geflüchtete Menschen aus der Ukraine als Dolmetscher. Dafür ist er von der Hochschule mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet worden. Diesen Preis verleiht die Hochschule jährlich an internationale Studierende, die neben einer sehr guten Studienleistung auch ehrenamtliches Engagement zeigen.</p>
<p><strong>Unterstützung für die Menschen aus der Ukraine</strong></p>
<p>Als Russland seinen Angriff auf die Ukraine startete, da wusste Sergey Loginov: „Wir müssen hier schnellstmöglich raus, wenn wir unser Studium in Deutschland fortsetzten wollen.“ Der Student war gerade zu Besuch bei seiner Familie in Twer, Russland. „Auf einmal stiegen die Preise für Züge und Flüge rasant. Alles war sehr unübersichtlich. Wir haben viel recherchiert und zum Glück doch noch einen Weg gefunden“, erklärt der 26-Jährige. Gemeinsam mit seiner Freundin, die ebenfalls an der Hochschule studiert, ging es über St. Petersburg nach Helsinki und Berlin, bis sie schließlich in Osnabrück ankamen.</p>
<p>„Als wir zurückgekommen sind, haben wir uns direkt überlegt, was wir machen können. Viele Ukrainer, die aufgrund des Krieges nach Deutschland geflüchtet sind, sprechen kein Deutsch - aber Russisch. Also haben wir übersetzt“, erzählt Sergey Loginov. Gemeinsam mit vielen weiteren Freiwilligen hilft er seitdem bei Behördengängen, Bank- oder Arztterminen, der Wohnungssuche oder betreut die Info-Hotline für Ukrainerinnen und Ukrainer. „Man darf auch den Kulturschock nicht unterschätzen, den viele Menschen erleben. Die deutsche Kultur ist anderes, als in vielen osteuropäischen Ländern“, sagt der Student.</p>
<p>Tatjana Maier, vom Center for International Students, ist von so viel Engagement begeistert: “Die Situation in der Ukraine geht vielen Menschen sehr nah – gleichzeitig wollen viele Menschen helfen. Sergey hat dies ohne weiter nachzudenken in die Tat umgesetzt. Das hat mich sehr beindruckt. Er hat sich für ein Studium in der Friedensstadt Osnabrück entschieden und diese Überzeugung lebt er. Das finde ich bewundernswert!“</p>
<p><strong>Vom Austauschstudent zum Städtebotschafter</strong></p>
<p>Mit Osnabrück ist Sergey Loginov schon länger verbunden: Zum ersten Mal kam er 2017 als Austauschstudent nach Osnabrück und kurze Zeit später als Städtebotschafter zurück. „Als ich erfahren habe, dass es das Städtebotschafter-Programm gibt, weil Twer und Osnabrück Partnerstädte sind, wollte ich das unbedingt machen“, erzählt er. Städtebotschafterinnen und -botschafter sind junge Menschen aus den Partnerstädten von Osnabrück, die zur Förderung und Vertiefung der Partnerschaft für ein Jahr in die Stadt kommen.</p>
<p>Seit 2021 studiert er im Bachelor Betriebliches Informationsmanagement an der Hochschule Osnabrück. „Das Studium macht mir viel Spaß, weil es ein Mix aus Informatik und Finanzen ist. Die Professoren bringen praktische Erfahrungen mit, sind immer ansprechbar und helfen gerne. Professoren und Studierende sprechen hier auf Augenhöhe. Das kenne ich aus Russland ganz anders“, sagt der 26-Jährige.</p>
<p>Die Auszeichnung mit dem DAAD-Preis sei für ihn gerade in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. „Ich nehme diesen Preis stellvertretend für all die russischen Studierenden an, die gerade in ganz Deutschland tolle Arbeit leisten und gleichzeitig eine schwere Zeit durchmachen“, so Sergey Loginov. Durch den Krieg fehle ihm zudem die finanzielle Unterstützung seiner Familie. Daher sei die Auszeichnung auch eine große finanzielle Entlastung. „So kann ich ein Praktikum in einer Marketing-Agentur machen, und praktische Erfahrungen für mein Studium sammeln, anstatt zu kellnern, um mein Studium zu finanzieren“, erklärt der Student. &nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Der DAAD-Preis ist ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst initiierter Preis. Er wird seit mehr als zehn Jahren für hervorragende Leistungen von internationalen Studierenden an Hochschulen vergeben, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren. Damit soll der großen Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ein Gesicht gegeben werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Tatjana Maier<br> Center for International Students<br> Telefon: 0541 969-3045<br> E-Mail: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 10:36:58 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Hochschulen starten gemeinsam beim Field Robot Event 2022</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/08/osnabruecker-hochschulen-starten-gemeinsam-beim-field-robot-event-2022/</link>
                        <description>Studierende der Universität und Hochschule Osnabrück belegen zweiten Platz im internationalen Wettbewerb
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war es in diesem Jahr endlich soweit: Das International Field Robot Event konnte wieder stattfinden. Im Rahmen der Feldtage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) kamen 12 Teams aus der ganzen Welt auf dem Versuchsgut Kirschgartshausen bei Mannheim zusammen.</p>
<p>Universität und Hochschule Osnabrück nahmen dieses Mal erstmals als gemeinsames Team teil und konnten im Freestyle-Wettbewerb den zweiten Platz erzielen. Ihr Feldroboter Acorn war in der Lage auf Grundlage einer Karte automatisiert Bodenproben zu entnehmen, auf der Karte zu dokumentieren und anschließend zum Feldrand zurückzubringen. Im Freestyle-Wettbewerb haben die Teams in einem Zeitfenster von fünf Minuten die Möglichkeit ihre Roboter eine Kür vorführen zu lassen. Dabei stehen Kreativität sowie eine anwendungsorientierte Leistung im Mittelpunkt.</p>
<p>Das Osnabrücker Team fand sich erst kurz vor Anmeldeschuss zusammen. Janosch Bajorath, Simon Balzer, Lena Brüggemann, Tim Buschermöhle, Marcel Flottmann, Max Hattenbach, Paul Hermann, Lara Lüking, Celina Müller, Leon Rabius, Frederik Schierbaum und Christopher Sieh wurden von Dr. Thomas Wiemann und Alexander Mock von der Universität Osnabrück sowie Matthias Igelbrink und Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück unterstützt. „Ich bin begeistert, wie schnell sich das Team zusammengefunden hat und mit großem Engagement und Teamgeist - trotz der kurzen Zeit - erfolgreich teilgenommen hat“, sagt Ruckelshausen.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Beim International Field Robot Event treten Studierende mit ihren selbst entwickelten Feldrobotern gegeneinander an. Das Field Robot Event wurde 2003 von der niederländischen Universität Wageningen ins Leben gerufen und hat sie zu einem internationalen Wettbeerb entwickelt, an dem Teams aus der ganzen Welt teilnehmen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 11:59:31 +0200</pubDate>
                        <title>International Study Program in diesem Jahr zum Thema „Nachhaltigkeit und Innovation in Technik und Umweltplanung“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/international-study-program-in-diesem-jahr-zum-thema-nachhaltigkeit-und-innovation-in-technik-und-umweltplanung/</link>
                        <description>Studierende aus den USA besuchen für ein sechswöchiges Studienprogramm die Hochschule Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Internationaler Besuch an der Hochschule Osnabrück: 16 amerikanisch Studierende nehmen an dem International Study Program teil. Das Thema in diesem Jahr lautet „Nachhaltigkeit und Innovation in Technik und Umweltplanung“. „Für mich ist das Programm so interessant, weil ich mich persönlich sehr für Nachhaltigkeit interessiere und Deutschland im Bereich Erneuerbare Energien bereits viel zu bieten hat“, erläutert Maschinenbaustudent Ryan Wiener.</p>
<p class="01Standard">Sechs Wochen lang besuchen die Studierenden Kurse und Workshops an der Hochschule. Ziel des Programms ist es, den Studierenden neue Denkweisen über die realen Herausforderungen der Nachhaltigkeit und ihre mögliche Rolle bei der Lösung solcher Probleme durch innovative Ansätze zu vermitteln. Dabei erforschen sie die technologischen, historischen und ökologischen Facetten der Nachhaltigkeitsinnovation in Deutschland. „Durch Labor- und Projektarbeit, theoretische Inputs, Diskussionen und Unternehmensbesuche möchten wir den Studierenden einen möglichst umfassenden Einblick ermöglichen“, so Maréen Wiesing, Koordinatorin des Programms. Die akademische Leitung liegt bei Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Dirk Junker.</p>
<p class="01Standard"><strong>S<u class="msoIns">t</u>udierende aus den USA loben persönlichen Kontakt zu Lehrenden und hohen Praxisbezug</strong></p>
<p class="01Standard">„In den USA haben wir vor allem in den ersten Semestern Kurse mit über 300 Menschen in einem Vorlesungssaal. Da kann man natürlich keine persönlichen Verbindungen zu den Lehrenden aufbauen. Das ist hier in den kleinen Gruppen völlig anders“, sagt Sarah Daly, die in den USA Agrar- und Biotechnologie studiert. Aber auch ein hoher Praxisbezug zeichnet das Programm aus: „Ich mag den Aufbau der Kurse hier. Mir gefällt, dass wir Vorlesungen haben und dann ins Labor gehen und die Theorien, die wir gerade gelernt haben, direkt anwenden können“, so Wilanda Dorvilus, Chemieingenieurwesen-Studentin.</p>
<p class="01Standard">Begleitet wird das Studienprogramm von abwechslungsreichen Ausflügen, Betriebsbesichtigungen und Städtetrips. So besuchten die Studierenden bereits unter anderem den Energiepark Saerbeck, die Firma Krone, das Lippewerk, Münster, Bremerhaven und Berlin. „Am besten hat mir der Besuch im Energiepark Saerbeck gefallen. Es war toll aus nächster Nähe zu erleben, wie nachhaltige <u class="msoIns">T</u>echnologien angewendet werden“, findet Griffin Lay, der ebenfalls Agrar- und Biotechnologie studiert.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen</strong><br> Maréen Wiesing<br> Koordination International Study Program<br> Center for International Mobility (CIM)<br> Telefon: 0541 969-3979<br> E-Mail <a href="mailto:isp@hs-osnabrueck.de">isp@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 15:13:19 +0200</pubDate>
                        <title> Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück baut Brücken zu europäischen Nachbarländern </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/04/schnupperstudienwoche-an-der-hochschule-osnabrueck-baut-bruecken-zu-europaeischen-nachbarlaendern/</link>
                        <description>40 Schüler*innen aus Tschechien, den Niederlanden und Rumänien erkunden die Campusse und lernen Osnabrück und Lingen als potentielle Studienorte kennen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 26.04.2022) Was zeichnet ein Studium an einer deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften aus? Welche Studiengänge bietet die Hochschule Osnabrück und was kennzeichnet das Studierendenleben in Osnabrück und Lingen? Um all diese Themen dreht sich die erste internationale Schnupperstudienwoche, an der aktuell 40 Schüler*innen aus Tschechien, Rumänien und den Niederlanden teilnehmen.</p>
<p>„Mit diesem Angebot möchten wir unseren Anteil an internationalen Studierenden aus der EU erhöhen. Dabei nehmen wir verstärkt Nachbarländer, wie die Niederlande und Tschechien sowie Osteuropa, in den Blick“, so Kerstin Frodl, Leiterin des Centers for International Students. Ihre Kollegin Tatjana Maier erläutert: „Diese Länder sind für uns besonders interessant, da viele junge Leute dort Deutsch lernen und die EU-Mitgliedschaft zudem leichtere rechtliche Rahmenbedingungen für ein Studium in Deutschland mit sich bringt.“&nbsp;</p>
<p><strong>Austausch zwischen Studieninteressierten und Studierenden</strong></p>
<p>Auch die Teilnehmenden der ersten Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück bringen bereits gute Deutschkenntnisse mit. Michal Konečný ist mit seiner Schulklasse aus Südtschechien nach Osnabrück gekommen. Er möchte sich vor allem über Studiengänge aus den Bereichen Kommunikation und Management informieren. Sein erster Eindruck: „Die Leute sind so freundlich hier und es gibt so viele schöne Orte zum Lernen auf dem grünen Campus Westerberg und eine sehr gute Mensa.“ Seine Mitschülerinnen Libuše Pelíšková und Kristina Brajdić interessieren sich für den Studiengang Physiotherapie. „Ich finde es toll, dass wir uns auch mit Studierenden der Hochschule austauschen können“, so Pelíšková. Brajdić ergänzt: „In Deutschland gibt es mehr Möglichkeiten als in Tschechien. Deshalb würde ich gerne im Ausland studieren und nun kann ich mir gut vorstellen, für mein Studium nach Osnabrück zu gehen.“</p>
<p><strong>Internationale Begegnungen wichtiger denn je</strong></p>
<p>Das Team des Centers for International Students hat die Kontakte zu den Schulen vor Ort aufgebaut und die Schnupperstudienwoche ins Leben gerufen. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit den Fakultäten so ein vielfältiges Programm mit Laborrundgängen, Campusführungen in Osnabrück und Lingen und vor allem mit einem intensiven Austausch mit Studierenden und Lehrenden auf die Beine stellen konnten. Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtiger denn je innerhalb Europas Brücken zu bauen und sich gegenseitig kennenzulernen“, meint Frodl.&nbsp;</p>
<p>Unterstützt wird die Schnupperstudienwoche vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit dem Programm „Betreuungsinitiative Deutsche Schulen im Ausland“. Ziel des Programms ist es, junge Menschen mit sehr guten Deutschkenntnissen über das Studium in Deutschland zu informieren und sie später bei der Studieneingangsphase zu unterstützen. Auch das Land Niedersachsen unterstützt die Kennenlernwoche mit dem Programm „Willkommen in Niedersachsen“, das Internationalisierungsmaßnahmen an niedersächsischen Hochschulen fördert.</p>
<p><strong>Weitere Information:</strong><br> Center for International Students der Hochschule Osnabrück<br> Kerstin Frodl<br> Telefon: 0541 969-3185<br> E-Mail: <a href="mailto:k.frodl@hs-osnabrueck.de" class="mail">k.frodl@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 08:47:04 +0100</pubDate>
                        <title>Aus Indien und Albanien nach Osnabrück: Wintersprachkurs an der Hochschule </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/aus-indien-und-albanien-nach-osnabrueck-winter-sprachkurs-an-der-hochschule/</link>
                        <description>35 Teilnehmende aus 17 Nationen lernen im Intensivsprachkurs an der Hochschule Osnabrück gemeinsam Deutsch.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast 30 Jahren werden an der Hochschule Osnabrück Sommer- und Wintersprachkurse angeboten. Die Kurse richteten sich vornehmlich an Gaststudierende der Hochschule, die vor ihrem Auslandssemester ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen. Aber auch Stipendiat*innen der Bundesstiftung Umwelt, von Partnerstädten sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) oder einfach nur Personen aus dem Ausland, die Lust haben Deutsch zu lernen, sind dabei. So auch Amina Basha aus Albanien. Die Architektin arbeitet im Anschluss des Kurses für ein Jahr in einem Architekturbüro in Deutschland: „Ich habe so viel mehr gelernt als nur die Sprache. Durch diese wunderbare internationale Atmosphäre fühle ich mich wirklich, wie eine Bürgerin der Welt.“</p>
<p>„Die Gefühle und Erfahrungen, die die Teilnehmenden beschreiben, bekommen besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine eine besondere Bedeutung und spiegeln gut den internationalen Zusammenhalt und Austausch der Gruppe wider“, sagt Nina Chapman, Koordinatorin des Wintersprachkurses. „Ich wohne in einer Wohnung zusammen mit Mitbewohnern aus Südkorea, Tunesien und der Türkei und es ist super interessant, sich zu unterhalten und ihre Kultur kennenzulernen“, erzählt Alexis Augeraud aus Frankreich. Yohan Pastala-Gupe ist aus Indien angereist, um an der Hochschule zu studieren. Für ihn ist das Lernen im internationalen Umfeld etwas ganz Besonderes: „Ich habe viele Menschen aus Ländern kennengelernt, zu denen ich vorher noch nie Kontakt hatte, und es ist total interessant, die kleinen kulturellen Unterschiede zu entdecken. Zum Beispiel, wie in verschiedenen Kulturen Essen zubereitet wird: Manche Leute zerdrücken Knoblauch und andere schneiden ihn.“</p>
<p>Insgesamt nehmen in diesem Jahr 35 junge Menschen aus 17 verschiedenen Ländern teil. Für Jenny Choi macht genau das den besonderen Reiz des Kurses aus. „Ich genieße den Sprachkurs und die Freizeitaktivitäten, besonders, weil ich mit Menschen aus der ganzen Welt arbeiten kann“, sagt die Südkoreanerin. Denn neben dem Erlernen der deutschen Sprache ist auch der interkulturelle Austausch ein wichtiger Teil des Programms. Daher wird der Intensivkurs von verschiedenen Freizeitaktivitäten begleitet. Auf dem Programm stehen Stadtführungen in Osnabrück und Bremen, ein Besuch im Museum für Industriekultur, ein Online-Escape-Room sowie ein buntes gemeinsames Sportprogramm.<br> <br> Um die Sicherheit der Teilnehmenden trotz der Corona-Pandemie zu gewährleisten, findet der Kurs mit einem strengen Hygienekonzept und unter Einhaltung der 3G-Regeln statt. Es dürfen also nur geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen.</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen</strong><br> Nina Chapman<br> Hochschule Osnabrück<br> Center for International Mobility<br> E-Mail: n.chapman@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969-2991</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Dec 2021 09:45:08 +0100</pubDate>
                        <title>Erste „Entwicklungsprofessur“ der Fakultät IuI</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/erste-entwicklungsprofessur-der-fakultaet-iui/</link>
                        <description>Seit Dezember 2021 bekleidet Dr. Padma Iyenghar die sogenannte &quot;Entwicklungsprofessur&quot; an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) der Hochschule Osnabrück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche mit indischen Wurzeln ist dabei mit jeweils einer halben Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät IuI und als Functional Safety Engineering Consultant in der Innotec GmbH / Melle tätig. Durch die Kombination von Lehr-, Forschungs- und Unternehmenserfahrung soll die zweifache Mutter auf eine Fachhochschul-Professur vorbereitet werden.</p>
<p>Mit eigenständigen Vorlesungen und Praktika in den Informatik-Studiengängen wird Dr. Iyenghar ihre Lehrerfahrung aufbauen. Ein weiteres Ziel des Qualifizierungsprogramms ist die Erweiterung des Forschungsspektrums der promovierten Informatikerin – etwa durch eigene Anträge in Kooperation zwischen Innotec und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>2003 kam Padma Iyenghar zu einem Masterstudium nach Deutschland. Nach einem erfolgreichen Abschluss und anschließender Berufstätigkeit in Indien promovierte sie 2012 in Osnabrück. Die kooperative Promotion wurde von Prof. Dr. Elke Pulvermüller (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Clemens Westerkamp (Hochschule Osnabrück) betreut. Sie war die erste erfolgreiche Kooperations-Doktorandin in dem Hochschul-Laborbereich „Technische Informatik“ und der Arbeitsgruppe Software Engineering am Uni-Fachbereich „Mathematik / Informatik“. Padma Iyenghar promovierte in drei Jahren mit einer Rekordzahl an Publikationen mit „Summa cum Laude“.</p>
<p>2009-2014 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät IuI in den Projekten "UTA: &nbsp;Entwicklung eines graphischen Debuggers für Embedded Systeme aus UML Diagrammen" – ausgezeichnet mit dem internationalen „Embedded Award“ – und "TaCoMo: Entwicklung einer Middleware zur target-spezifischen Codegenerierung aus unterschiedlichen Modelldomänen" tätig.&nbsp;</p>
<p>Anschließend bearbeitete sie als Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Software Engineering an der Universität Osnabrück die Projekte MOEWE und HOLMES SAFE, wo sie auch in der Lehre und Betreuung von Dissertationen tätig war sowie über 40 peer-reviewed Veröffentlichungen vorbereitet hat. An den beiden Forschungsvorhaben war die Hochschule Osnabrück als Kooperationspartner beteiligt.</p>
<p>Darüber hinaus ist sie Mitglied von Begutachtungsausschüssen bei mehreren internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review. Außerdem ist sie derzeit eines der beiden Mitglieder des Verwaltungsausschusses, die Deutschland bei der COST-Aktion CA19135 (Europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie) repräsentieren.</p>
<p>Prof. Dr. Jürgen Wübbelmann hat, unterstützt vom Gleichstellungsbüro der Hochschule und vom Studiendekan Prof. Dr. Frank Thiesing, die Einrichtung der ersten "Entwicklungsprofessur" der Fakultät IuI vorangetrieben. Der wissenschaftliche Mentor von Padma Iyenghar freut sich, dass seine ehemalige Projektmitarbeiterin nun in einer neuen Rolle die Lehre und Forschung der Fakultät IuI bereichern wird.</p>
<p>Wir wünschen Dr. Padma Iyenghar viel Erfolg und Freude an ihrem Qualifizierungsprogramm!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>IuI</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 09:23:31 +0100</pubDate>
                        <title>Studentin aus Syrien mit Preis für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/studentin-aus-syrien-mit-preis-fuer-ehrenamtliches-engagement-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück zeichnet Badia Tawel für ihren Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit mit dem mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis aus </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, dass die Kinder Spaß mit mir haben“, sagt Badia Tawel über ihre ehrenamtliche Arbeit. „Und außerdem ist es eine tolle Möglichkeit laut zu singen,“ fügt sie schmunzelnd hinzu. Die 26-Jährige, die vor fünf Jahren mit ihrer Familie aus Syrien nach Deutschland kam, studiert Betriebswirtschaft und Management am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in der Kinder- und Jugendarbeit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Meppen. Dort unterstützt sie beispielsweise die Organisation des jährlichen Pfingstzeltlagers und arbeitet insbesondere bei der Kinderkirche mit. Die Kinderkirche ist ein Angebot der Gemeinde neben dem regulären Gottesdienst. „Wir vermitteln den Kindern spielerisch biblische Geschichten, sind zusammen kreativ, machen Musik und spielen natürlich auch ganz viel“, erzählt die Studentin. Schon in ihrer Heimat Syrien hat sie sich ehrenamtlich eingesetzt und dort in Jaramana, einem Ort in der Nähe von Damaskus, mit Kindern gearbeitet. „Wir wollten den Kindern damals zeigen, dass es auch noch schöne Dinge gibt, nicht nur Krieg“, so Tawel. Für ihren Einsatz ist sie nun mit dem DAAD-Preis der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet worden. Den Preis verleiht die Hochschule jährlich an internationale Studierende, die neben einer sehr guten Studienleistung auch ehrenamtliches Engagement zeigen.</p>
<p>„Ich bin immer wieder fasziniert, wie sehr sich internationale Studierende neben ihrem Vollzeitstudium in Deutschland einbringen und mit kleinen Beiträgen so viel Großes und Positives bewirken können“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students der Hochschule. Die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Studium ist für Tawel kein Problem. Die BWL-Studentin plant im nächsten Semester ihre Bachelorarbeit zu schreiben. „Die ehrenamtliche Arbeit ist eine tolle Abwechslung vom Studium. Wenn das Studium gerade stressig ist und ich dann mit den Kindern arbeite, dann kann ich den Stress vergessen und einfach Spaß haben,“ erklärt sie.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br> Der DAAD-Preis ist ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst initiierter Preis. Er wird seit mehr als zehn Jahren für hervorragende Leistungen von internationalen Studierenden an Hochschulen vergeben, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren. Damit soll der großen Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ein Gesicht gegeben werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Tatjana Maier<br> Center for International Students<br> Telefon: 0541 969-3045<br> E-Mail: <a href="mailto:t.maier@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.maier@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Nov 2021 10:52:14 +0100</pubDate>
                        <title>„Wie ein 1000-Teile-Puzzle“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/11/wie-ein-1000-teile-puzzle/</link>
                        <description>Team des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Osnabrück entwickelt ein Mixed-Reality-Modell der Stadt Hamburg für die weltweit größte Messe für intelligente Verkehrssysteme</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Dieser Moment, als wir die Elbphilharmonie anbrachten und das Modell wirklich pixelgenau auf den Bildschirm passte, das war toll“, beschreibt Sebastian Berger von Lengercke die Arbeit am hybriden Modell der Stadt Hamburg. Der Industrial Design-Student der Hochschule Osnabrück hat gemeinsam mit seinem Kommilitonen Jonas Schönfeld, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Jan-Hauke Kullmann sowie Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign, ein Messe-Exponat für den World Congress on Intelligence Transport Systems (ITS 2021) entwickelt. Der ITS-Kongress ist die weltweit größte Messe für intelligente Verkehrs- und Transportsysteme und fand diesen Herbst in Hamburg statt. Dafür konzipierte und baute das Osnabrücker Team ein sogenanntes Mixed-Reality-Modell der Hansestadt, das sowohl aus realen als auch aus digitalen Elementen besteht.</p>
<p><strong>3D-Modell der Hansestadt Hamburg verbindet analoge und digitale Elemente</strong></p>
<p>„Die Immobilien sind, wie der Name schon sagt, immobil und als realitätsnahes 3D-Architekturmodell dargestellt, während die Infrastruktur, wie Wasser- und Gasleitungen oder U-Bahn-Linien, digital umgesetzt wurde“, erläutert Hofmann. Dadurch sei das Modell aktualisierbar und könne verschiedenste Szenarien, wie beispielsweise Bauarbeiten, neue U-Bahnlinien oder Umleitungen, visualisieren und so aktuelle Aufgaben von Stadt- und Verkehrsplanenden abbilden. Gezeigt wurde das Exponat, das als Drittmittelprojekt über das Use-Institute der Hochschule gefördert wird, auf dem ITS Weltkongress 2021 am Stand des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) der Stadt Hamburg und der Firma WPS auf der gemeinschaftlichen Ausstellungsfläche der Bundesrepublik Deutschland. „Ziel des Projektes war es, ein eindrucksvolles 3D-Modell auf unserem Messestand zu präsentieren. Und das ist gelungen. Anhand des Modells konnten wir zeigen, welche Ereignisse zu Verkehrsstörungen in der Stadt führen und wo wir mit unseren unterschiedlichen Projekten ansetzen, um eine Verbesserung der Mobilität für die Stadt Hamburg zu erreichen“, sagt Dr. Melanie Mergler, die als Projektleiterin für den LSBG tätig ist.</p>
<p>Für das Exponat klebte das Projektteam über 840 Gebäude auf eine 60 Kilogramm schwere und vier Quadratmeter große Plexiglasscheibe. „Das war im Grunde wie ein 1000-Teile-Puzzle, bei dem man dann die letzten fünf Teile sucht“, erinnert sich Schönfeld. „Ikonische Gebäude, wie die Elbphilharmonie oder der Hamburger Hauptbahnhof, waren einfach zuzuordnen, aber am Ende standen wir vor hunderten von kleinen, fast identisch aussehenden Gebäuden.“ Die Modelle der Häuser hatten sie zuvor im 3D-Drucklabor hergestellt und dafür über elf Kilo Filament, das Ausgangsmaterial für den 3D-Druck, verbraucht. Jedes Gebäude wurde im Anschluss noch geschliffen und lackiert.</p>
<p><strong>Publikumsmagnet auf der weltgrößten Messe für digitale Verkehrssysteme</strong></p>
<p>„Das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir versuchen unseren Studierenden nicht nur Ästhetik, sondern auch Funktionalität zu vermitteln. Wie muss ich was planen, damit es nicht nur ästhetisch aussieht, sondern damit es auch wirklich funktioniert und umsetzbar ist? Denn, weil das Exponat Teil eines Messestands war, musste es eben nicht nur gut aussehen, sondern wir mussten uns auch mit der Sicherheitstechnik auseinandersetzen: Elektrische Planung, Fußgängerwege, Verletzungsgefahr und so weiter“, so Hofmann, „Die Studierenden haben in diesem Praxisprojekt zudem gelernt, wie analoge und digitale Welten voneinander profitieren können.“</p>
<p>Auch auf dem ITS-Weltkongress kam das Modell gut an: „Das Exponat war wohl ein ziemlicher Publikumsmagnet. Das Standpersonal hatte schon Wetten abgeschlossen, welches Gebäude als erstes geklaut wird. Weil die ‘Elfi’ so charakteristisch für Hamburg ist, haben wir sie tatsächlich gleich zweimal gebaut. Aber alle Gebäude haben die Messe unbeschadet überstanden.“</p>
<p class="01Standard"><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Prof. Thomas Hofmann<br> Telefon: 0541 969-2984<br> E-Mail: <a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de" class="mail">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Oct 2021 09:51:01 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreicher Berufseinstieg dank Mentoring.INTERKULT</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/erfolgreicher-berufseinstieg-dank-mentoringinterkult/</link>
                        <description>Programm der Hochschule Osnabrück bringt internationale Studierende und Unternehmen zusammen - noch Plätze frei für Praxispartner</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor sechs Jahren ist sie zum Studium aus Ecuador nach Osnabrück gekommen. Nun schreibt Josefa Davalos an der Hochschule Osnabrück ihre Masterarbeit im Studiengang Management in Nonprofit-Organisationen und hat bereits vor ihrem Abschluss ein Jobangebot in der Tasche. Über das Hochschul-Programm Mentoring.INTERKULT ist die Studentin mit der Heilpä-dagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) in Kontakt gekommen, konnte dort ein Praktikum machen und hat nun sogar eine Stelle angeboten bekommen. Möglich geworden ist das durch die Betreuung und Beratung ihrer Mentorin Pia Röhner, Bereichsleiterin bei der HHO. Beim Mento-ring.INTERKULT-Projekt werden internationale Studierende von einer Mentorin oder einen Mentor aus einem beteiligten Unternehmen oder einer Organisation individuell unterstützen.</p>
<p>„Das Programm ist eine super Möglichkeit für internationale Studierende einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Arbeitswelt hier funktioniert“, erläutert Davalos. „Durch das Projekt habe ich außerdem gemerkt, dass ich nicht alleine bin und dass viele andere vor den gleichen Herausforderungen stehen, wie ich. Wir internationalen Studierenden haben uns also auch gegenseitig ausgetauscht und unterstützt“. Die Beziehung mit ihrer Mentorin sei aber das Highlight gewesen. „Das ist für mich etwas ganz Besonderes. Wenn man so weit weg ist von Zuhause, dann ist vieles noch ein bisschen fremd. Hier in Deutschland funktionieren viele Dinge, zum Beispiel der Bewerbungsprozess, einfach komplett anders, als in meinem Heimatland. Und dann eine Person zu haben, der man vertrauen kann und die Unterstützung bietet, das ist ganz wichtig“, findet Davalos. Die Studierenden werden auf Basis der individuellen Profile und unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche mit den Mentorinnen und Mentoren gematcht. Daneben gehören verschiedene Workshops und Netzwerktreffen zum Programm.</p>
<p><strong>Win-Win Situation für internationale Studierende und Unternehmen</strong></p>
<p>Auch die beteiligten Praxispartner profitieren von dem Programm. „Fachkräfte werden überall händeringend gesucht. Deswegen sind solche niedrigschwelligen Programme wichtig, um überhaupt erstmal miteinander in Kontakt zu kommen“, sagt Röhner. Daher steht für sie fest, dass sie sich auch am zweiten Durchlauf des Programmes beteiligen möchte: „Josefa und ich planen zusammen einen Studierenden zu begleiten. Unsere Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden uns dabei sicherlich eine große Hilfe sein.“</p>
<p>Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Programmleiterin von Mentoring.INTERKULT freut sich über den Erfolg des ersten Durchgangs und erläutert den Hintergrund des Projektes der Hochschule Osnabrück: „Internationale Studierende sind als Fachkräfte begehrt, schaffen es aber nur selten nach Abschluss des Studiums direkt in den deutschen Arbeitsmarkt einzusteigen. Unser Programm unterstützt die Studierenden daher bei dem Übergang.“</p>
<p>Der nächste Durchgang von Mentoring.INTERKULT startet im November. 18 Studierende aus 14 Ländern und verschiedensten Studiengängen nehmen in diesem Jahr daran teil. „Derzeit befinden wir uns im Matching der neuen Studierenden mit ihren Mentorinnen und Mentoren. Viele Beteiligte aus der letzten Runde sind gerne wieder mit dabei und einige konnten wir bereits zusammenbringen. Allerdings suchen wir noch Mentorinnen und Mentoren und planen langfristig einen Pool aus Praxispartnern aufzubauen“, sagt Cantó. Interessierte Unternehmen und Einrichtungen aus der Region Osnabrück können sich unter <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a> melden. Weitere Informationen zu dem Programm sind auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/learningcenter/mentoringinterkult/" target="_blank">Website der Hochschule</a> verfügbar.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Das Programm Mentoring.INTERKULT wurde im LearningCenter der Hochschule Osnabrück entwickelt, im Rahmen des INTEGRA-Programms gefördert und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. An der Hochschule wird das Programm in enger Koope-ration mit dem Center for International Students (CIS) und der Hochschulförderung umgesetzt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Dr. Patricia Gozalbez Cantó<br> E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-7213</p>
<p>Marcia Bielkine<br> E-Mail: <a href="mailto:mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de" class="mail">mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de</a><br> Telefon: 0541 969-3112</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 Oct 2021 09:23:26 +0200</pubDate>
                        <title>Sommersprachkurs in Osnabrück – endlich wieder am Campus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/10/sommersprachkurs-in-osnabrueck-endlich-wieder-am-campus/</link>
                        <description>Der vierwöchige Sprachkurs der Hochschule Osnabrück fand erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder vor Ort statt. 22 Studierende aus zehn Ländern nahmen teil.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 29. Mal fand in diesem Jahr der Sommersprachkurs der Hochschule Osnabrück statt – zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie auch wieder live vor Ort. Vier Wochen lang verbesserten 22 junge Menschen aus zehn unterschiedlichen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, Japan, Kolumbien, den USA und Südkorea, gemeinsam ihre Deutschkenntnisse. Um dabei den unterschiedlichen Fähigkeiten der Studierenden gerecht zu werden, bietet die Hochschule verschiedene Lerngruppen mit unteschiedlichen Niveaus an - von Anfänger*innen bis Fortgeschrittene. Dereck Fernando Ceballos Figueroaus aus der Dominikanischen Republik nimmt an dem Kurs teil, weil er unterschiedliche Sprachen spannend findet: „Man lernt mit jeder Sprache neue Möglichkeiten seine Gedanken und Gefühle auszudrücken.“</p>
<p>Neben 25 Stunden Deutschunterricht pro Woche erwartete die Studierenden ebenfalls ein buntes Rahmenprogramm aus verschiedensten Aktivitäten. So gab es eine Stadtführung durch Osnabrück und durch den Botanischen Garten der Stadt, verschiedene Kochabende, ein abwechslungsreiches Sportprogramm, einen Besuch im Museum für Industriekultur sowie im Kletterwald. Außerdem besichtigten die Studierenden an den Wochenenden Bremen und Münster. Das Freizeitprogramm kommt bei Fabiola González Pérez aus Venezuela gut an: „Wir haben so viel gesehen und erlebt. Dadurch haben wir Internationals uns untereinander sehr gut kennen gelernt, was für eine tolle Stimmung im Kurs sorgt.“</p>
<p>Auch Fabio Gonella aus Italien freut sich über den guten Austausch zwischen den Studierenden: „Ich habe nicht nur mein Deutsch verbessert, sondern kenne jetzt Menschen aus der ganzen Welt.“ Er und die anderen Studierenden, die am Sprachkurs teilgenommen haben, werden im Anschluss in Deutschland bleiben, um im kommenden Wintersemester an der Hochschule Osnabrück zu studieren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br> Maréen Wiesing<br> Hochschule Osnabrück<br> Center for International Mobility (CIM)<br> Tel.: 0541 969-3979<br> E-Mail: <a href="mailto:m.wiesing@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.wiesing@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Aug 2021 14:09:01 +0200</pubDate>
                        <title>International geht auch digital an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/08/international-geht-auch-digital-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Beim zweiwöchigen „International Study Program“ haben zwölf Studierende aus Florida gelernt, wie eine internationale und interdisziplinäre Studienerfahrung in Pandemie-Zeiten aussieht. Denn das Ganze wurde komplett online umgesetzt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. August 2021) Nachdem das eigentlich sechswöchige Programm im vergangenen Jahr Corona-bedingt abgesagt werden musste, hat das Team des „International Study Program“ (ISP) der Hochschule Osnabrück für 2021 ein neues Format konzipiert: komplett digital und auf zwei Wochen gekürzt. Beteiligt waren Prof. Dirk Junker und Prof. Svea Petersen als akademische Leitung in den Fakultäten&nbsp; Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bzw.&nbsp; Ingenieurwissenschaften und Informatik, Aline Poniatowski vom Center for International Mobility als Koordinatorin des ISP, sowie die beiden Tutorinnen Amelie Schomacher und Christina Stute.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit und Innovation in Ingenieurswissenschaften</strong><br> Insgesamt haben zwölf Studierende aus unterschiedlichen ingenieurswissenschaftlichen Fachrichtungen der University of South Florida am ISP teilgenommen. Neben Fachkursen zu Themen wie Energie, Elektromobilität oder technologische Innovationen in der Landwirtschaft gab es ein Rahmenprogramm zur Geschichte und Kultur Deutschlands, sowie Workshops und Freizeitangebote. Parallel dazu haben die Teilnehmenden ein digitales Lerntagebuch geführt, das später als Grundlage zur Benotung diente.</p>
<p><br> <strong>Virtuelle Ausflüge</strong><br> Ein Highlight innerhalb des Programms waren zum Beispiel virtuelle Führungen durch Berlin, die vom Berliner Stadtführer Bobby Grampp, Prof. Dirk Junker und seiner Tochter durchgeführt und live übertragen wurden. „Ich war erst traurig, dass wir nicht persönlich vor Ort sein können, aber auf diesem Weg wurde es fast zu einem realen Erlebnis“, erklärt Teilnehmerin Chelsea Nichols von der University of South Florida. Auch dem Studenten Michael Villegas haben die virtuellen Ausflüge am besten gefallen, vor allem in den Bioenergiepark Saerbeck: „Es hat mich sehr beeindruckt, was dort auf die Beine gestellt wurde und ich hoffe sehr, dass ich den Energiepark eines Tages einmal persönlich besuchen kann.“</p>
<p><br> <strong>Auch digital ein Erfolg</strong><br> Die Organisation eines digitalen internationalen Studienprogramms ist gar nicht so leicht. Bei einer Zeitverschiebung von sechs Stunden hieß es zum Beispiel: 8 Uhr Beginn in Florida, Ende teilweise um 21 Uhr in Deutschland. Teilnehmerin Katyln Kent ist trotzdem begeistert: „Ich würde jedem und jeder Studierenden empfehlen, an einen internationalen Studienprogramm teilzunehmen, selbst wenn es nur online ist. Es gibt so viel, was wir alle voneinander lernen können. Da ich in meinem letzten Studienjahr bin, hätte ich ohne dieses Online-Format gar keine Auslandserfahrung mehr machen können.“ Das Programm hat bei einigen Studierenden das Interesse an einem längeren Aufenthalt an der Hochschule Osnabrück geweckt. Ein entsprechender Austauschvertrag wird derzeit vorbereitet.</p>
<p>Mehr Informationen zum ISP gibt es unter</p>
<p><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/international-study-program" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/international-study-program</a></p>
<p class="01Standard"><strong>Kontakt:</strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Aline Poniatowski<br> Tel.: 0541 969-7379<br> E-Mail: <a href="mailto:a.poniatowski@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.poniatowski@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 May 2021 19:59:15 +0200</pubDate>
                        <title>Virtuelle Akademie bringt Studierende aus Osnabrück und US-Bundestaat New York zusammen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/05/virtuelle-akademie-iui/</link>
                        <description>Rund 6.000 km liegen zwischen der Hochschule Osnabrück und der US-amerikanischen State University of New York. Etwa 16 Stunden sind erforderlich, um diese Distanz zu überwinden - in Corona-Zeiten ist es nur ein Klick. Im Sommersemester 2021 finden im Rahmen des Projekts „UAS7 Virtual Academy“ zwei Module statt, bei denen Studierende aus Osnabrück und den USA im gleichen virtuellen Seminarraum sitzen. Neben fachlichen Ergebnissen ist das Ziel, den internationalen Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden zu gewährleisten. 
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Informatik-Workshop „Internet der Dinge“ mit vier praxisnahen Versuchen</strong></p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) bieten Prof. Dr. Clemens Westerkamp zusammen mit seinen Mitarbeitern Nicolas Lampe und Marco Schaarschmidt und seinem amerikanischen Kollegen Prof. Dr. Hany Elgala das Modul „Internet of Things“ („Internet der Dinge“) an. Darunter versteht man eine globale IT-Infrastruktur, die es ermöglicht, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen und sie so zusammenarbeiten zu lassen. Im Informatik-Workshop bearbeiten die beiden Studiengruppen in den USA und Deutschland vier Versuche. Dabei handelt es sich um praktische Alltagsbeispiele: Studierende erfassen Vibrationen eines Fahrrads, um die Beschaffenheit der Fahrstrecke zu messen. Sie entwickeln Ideen zur Überwachung der Klimadaten – etwa Temperatur oder Luftfeuchtigkeit – in einem Smart Home. Eine Gruppe befasst sich mit der Bewässerung von Zimmerpflanzen und gleichzeitiger Messung der Sonneneinstrahlung, die nächste – mit Funktionsweisen einer Fitness Smart Watch.</p>
<p>Beide Studiengruppen haben die gleichen technischen Komponenten zur Versuchsdurchführung erhalten sowie Anleitungen zur Programmierung der Software. In den Versuchen erlernen die Studierenden die Programmiertechniken sowie den Umgang mit der Hardware und sind damit gut gerüstet, um im Anschluss ihre selbstgewählten Projekte im Themenfeld IoT eigenständig zu bearbeiten. Im Rahmen der gemeinsamen Lehrveranstaltungen tauschen sich die Studierenden beider Hochschulen über Lösungsansätze aus und geben sich Tipps und Feedback. Das Modul schließt mit einer Vorstellung der Abschlussprojekte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>IuI-Lehrende sind von Vorteilen der Virtuellen Akademie überzeugt.</strong></p>
<p>Westerkamp, der bereits ein Semester an der Stanford University als Gastprofessor verbracht hat, plant aktuell seinen nächsten Forschungsaufenthalt in den USA. Der Informatikprofessor freut sich, dass auch Studierende beider Länder dank digitaler Technik zusammen lernen und arbeiten können: „Obwohl alle Teilnehmenden die gleichen technischen Komponenten hatten, ist die räumliche Distanz bei einem technischen Thema natürlich eine besondere Herausforderung. Aber die Studierenden haben sich sehr gut auf diese ungewöhnliche Situation eingelassen und bereits spannende Ergebnisse herausgearbeitet. Man hätte vielleicht vermutet, dass die Kommunikation erschwert wird, aber sie hat unter den Studierenden sehr gut funktioniert.“</p>
<p>Nicolas Lampe ist Doktorand im Laborbereich Technische Informatik und gibt Vorlesungen im IuI-Modul. Er ist von Vorteilen der Virtuellen Akademie überzeugt: „Wir Lehrende aus Osnabrück und New York hatten in diesem Semester die Möglichkeit, das Thema IoT gemeinschaftlich zu vermitteln. Über die Kombination aus Vorträgen mit Programmieraufgaben konnten sich die Studierenden dem Thema ganz praktisch annähern. Auch bekamen sie eine hervorragende Gelegenheit, in einer internationalen Gruppe zu arbeiten und ihre Ideen zu entwickeln und zu präsentieren. Das ist eine super Erfahrung für deren spätere Berufslaufbahn!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch Studierende bewerten das deutsch-amerikanische Modul positiv. </strong></p>
<p>Patrick Strunk, der im Informatik-Master „Verteilte und mobile Anwendungen“ studiert, empfiehlt es aus zweierlei Gründen weiter: „Zum einen finde ich es immer interessant neue Leute und neue Arbeitsweisen kennenzulernen. Zum anderen wird es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Teil unseres späteren Berufslebens sein, in einer internationalen Zusammensetzung zu arbeiten.“</p>
<p>Der SUNY-Student Edgar Barranco hatte zunächst Zweifel, wurde aber positive überrascht, wie gut die Lehrenden und Studierenden aus Osnabrück Englisch sprechen: „Obwohl wir auf zwei verschiedenen Kontinenten waren, könnten eingebettete Applikationen, die die deutsche Gruppe entwickelt hat, genauso gut in den USA funktionieren. Das gemeinsame Quiz zu Beginn unserer Zusammenarbeit hat beide Seiten nähergebracht. Ich konnte eine ganze Menge über IoT lernen und kann allen Studierenden nur empfehlen, ein internationales Modul zu belegen. Es bereitet uns auf die Arbeit in der globalisierten Wirtschaft vor, wo die Zusammenarbeit mit Teams aus verschiedenen Ländern zum Alltag gehört.“</p>
<p>Seine amerikanische Kommilitonin Zima Azizi Aghdam war zunächst auch zögerlich, denn auch für sie war es die erste Erfahrung in einem internationalen Kurs zu belegen: „Der Lehrplan und die Modulbeschreibung haben mich aber überzeugt. Gleich in der ersten Stunde tauschten wir uns über unsere Hobbys und Kulturen aus. So wurde uns das gemeinsame Lernen erleichtert. Ich konnte nicht nur fachlich weiterkommen, sondern auch persönliche Fähigkeiten entwickeln, um in internationalen Teams mit mehr Selbstvertrauen zu interagieren. Ich habe neue Leute kennengelernt und meinen Horizont erweitert. Ich lernte neue Denkweisen kennen – reine Theoriefächer könnten nicht so effektiv sein. Wenn Sie jedoch mit anderen Studierenden experimentieren, Ihre Ergebnisse im Unterricht präsentieren und die Vorgehensweise erläutern, wird der Lernprozess verbessert. Diese Aktivität ermutigte mich auch, mehr über die deutsche Kultur, das deutsche Bildungssystem und die dortige Wirtschaft zu lernen. Jetzt plane ich eine Reise zu meinen neuen Freunden nach Osnabrück. Das Schönste für mich war, an dem Experiment zu arbeiten und die Ergebnisse und die Art der Implementierung mit der anderen Seite zu vergleichen. Die Interaktion mit der Herstellung eines Geräts und dessen realen Anwendung fand ich sehr motivierend. Ich war voller Energie und die Zeit im Unterricht verging wie im Flug. Ich bin wirklich glücklich, diese Gelegenheit wahrgenommen zu haben!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klimaschutzpraxis in den USA und Deutschland im Fokus auf dem „grünen Campus“ </strong></p>
<p>Auch an der <a href="/wir/fakultaeten/aul/">Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur</a> fand ein Modul im Rahmen der Virtuellen Akademie statt. Prof. Dr. Stefan Taeger und sein us-amerikanischer Kollege, Prof. Dr. Douglas Johnston, behandelten in ihrem gemeinsamen Kurs Fallstudien zu Klimaresilienz.<br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2021/05/virtuelle-akademie-bringt-studierende-aus-osnabrueck-und-us-bundestaat-new-york-zusammen/" target="_blank">Ausführliche Informationen zum AuL-Modul im Rahmen der Virtuellen Akademie</a></p>
<p><br> <strong>Planungen für die nächsten Seminare sind gestartet.</strong></p>
<p>Für die nächste Runde im kommenden Wintersemester laufen bereits erste Planungen. Sowohl Prof. Westerkamp als auch Prof. Taeger möchten das Seminar im nächsten Semester anbieten. Die Projektleiterin Gunhild Grünanger und die Projektkoordinatorin Alissa Ziegler laden weitere Lehrende der Hochschule Osnabrück ein, sich an der Virtual Academy zu beteiligen „Die bisherige Zusammenarbeit zwischen den Lehrenden verlief sehr gut und die Studierenden freuen sich über das innovative Angebot gerade in dieser schwierigen Studienzeit“, erläutert Projektleiterin Grünanger. Die Leiterin des Center for International Mobility hofft, dass Angebot auszubauen und zu verstetigen.</p>
<p><br> <strong>Kontakt: </strong></p>
<p>Gunhild Grünanger: <a href="mailto:g.gruenanger@hs-osnabrueck.de">g.gruenanger@hs-osnabrueck.de</a>, 0541/969-2966</p>
<p>Alissa Ziegler: <a href="mailto:a.ziegler@hs-osnabrueck.de">a.ziegler@hs-osnabrueck.de</a>, 0541 969-5328</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrundinfo UAS7 Virtual Academy: </strong></p>
<p><a href="https://www.uas7.org/de/start" target="_blank" rel="noreferrer">UAS7 e. V. </a>ist der Zusammenschluss der sieben großen forschungsorientierten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, München, Münster und Osnabrück mit starker internationaler Ausrichtung. Die „UAS7 Virtual Academy“ wird gemeinsam mit dem langjährigen US-Konsortialpartner SUNY (State Universities of New York) die internationale Hochschulzusammenarbeit studienbereichsübergreifend neugestalten und neue Vernetzungen für die Entwicklung und Anwendung innovativer Lehr- und Lernformen knüpfen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 08:12:07 +0100</pubDate>
                        <title>Masterstudentin aus Peru erhält Auszeichnung für regionales Engagement </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/12/masterstudentin-aus-peru-erhaelt-auszeichnung-fuer-regionales-engagement/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück zeichnet Lorena Escobar Arispe für ihr ehrenamtliches Engagement beim Tierschutzverein mit dem mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten engagiert sich Lorena Escobar Arispe beim Katzenschutzbund Osnabrück<em> </em>und kümmert sich dort um die Versorgung und Vermittlung alter, kranker und sehr scheuer Katzen. Bereits in ihrem Heimatland Peru engagierte sich die Masterstudentin der Hochschule Osnabrück ehrenamtlich. Sie half zum Beispiel bei Renovierungsarbeiten, unterstützte Kinder beim Lernen oder setzte sich in heimischen Tierheimen ein. „Soziales Engagement ist so wichtig für die Gesellschaft“, sagt Escobar Arispe. „Ich gewinne Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen. Das ist sehr bereichernd für mich.“ Für ihren Einsatz erhält Escobar Arispe nun den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis. „Von dem Preisgeld werde ich selbst etwas spenden“, erzählt sie.</p>
<p>Bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit konnte sie große Unterschiede zwischen Peru und Deutschland feststellen: „In Deutschland läuft auch im Ehrenamt alles sehr organisiert. Wir haben hier deutlich weniger Tiere und können allen Zeit schenken.“ Vor einem Jahr kam Lorena Escobar Arispe nach Osnabrück, um an der Hochschule den Masterstudiengang International Business und Management zu studieren. „Mir war es wichtig, in Deutschland auf Englisch mit vielen internationalen Studierenden zu studieren.“ Mehr als 750 Studierende aus über 90 Ländern studieren an der Hochschule Osnabrück.</p>
<h3><strong>Ehrenamt als Brücke zur Integration</strong></h3>
<p>&nbsp;„Es ist toll zu sehen, dass Studierende sich in einem für sie fremden Land noch zusätzlich engagieren und damit am öffentlichen Leben teilnehmen“, sagt Kerstin Frodl, Leiterin des Center for International Students an der Hochschule. Diese Teilhabe sei wichtig für die Integration. „Wir verstehen das Ehrenamt auch als Brücke zur Integration.“ Jährlich verleiht die Hochschule den DAAD-Preis an internationale Studierende, die neben einer sehr guten Studienleistung auch ehrenamtliches Engagement zeigen. „Internationale Studierende können ihre ehrenamtliche Arbeit nutzen, um soziale und berufliche Netzwerke zu knüpfen“, ergänzt Tatjana Maier, Mitarbeiterin im Center for International Students. Auch Masterstudentin Lorena Escobar Arispe möchte in Deutschland bleiben und ihre berufliche Zukunft hier finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>Der DAAD-Preis ist ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst initiierter Preis. Er wird seit mehr als zehn Jahren für hervorragende Leistungen von internationalen Studierenden an Hochschulen vergeben, die sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren. Damit soll der großen Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen ein Gesicht gegeben werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Kerstin Frodl<br> E-Mail: k.frodl@hs-osnabrueck.de<br> Telefon: 0541 969-3185</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Internationales</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7787</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2020 14:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>14. DIES International Deans&#039; Course Südostasien 2020 im online-Format gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2020/06/14-dies-international-deans-course-suedostasien-2020-im-online-format-gestartet/</link>
                        <description>31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses internationalen Trainingskurses diskutieren über Herausforderungen des Fakultätsmanagements in Zeiten der COVID-19-Pandemie.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück begrüßt 31 Führungskräfte aus Hochschulen aus Südostasien zum mittlerweile 14. DIES International Deans' Course (IDC). Der IDC ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), der Freien Universität Berlin und der Hochschule Osnabrück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Thailand, Timor-Leste und Vietnam, und werden vom 13. bis 26. Juni 2020 tagtäglich über Hochschulentwicklungsfragen konferieren.</p>
<p>Das Programm enthält Module zu den Veränderungen der Hochschulsysteme in Deutschland und Asien, aber auch Veranstaltungen zur Entwicklung von Strategien in Hochschulen oder der Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist das diesjährige Online-Format eine absolute Neuheit. Das traditionelle Präsenzformat wurde substantiell überarbeitet. Mit Lehrvideos, mit Teamarbeit in virtuellen Gruppenräumen, mit online-Interviews, und mit viel Kreativität und Disziplin lässt sich auch in Zeiten wie diesen eine hochwertige Veranstaltung organisieren. Einige Experten lassen sich dank der Technik nun sogar leichter einbinden, es fallen keine Reisezeiten und -kosten an, große Distanzen spielen keine Rolle mehr. Selbst diffizile Fragen der Führung und der Lösung von Konflikten lassen sich dank innovativer Konferenztechnologien online besprechen.<br> „Der Dialog über die durch Corona verursachten Veränderungen zeigt, wie wichtig gerade in solchen Zeiten der grenzüberschreitende Gedankenaustausch ist. Im April waren weltweit 99% aller Studierenden nicht in Präsenzveranstaltungen, und Hochschulen suchten überall nach Lösungen für andere Formen der Lehre. Und viele der Lösungen waren höchst kreativ“ meinte Prof. Dr. Peter Mayer, der Leiter des Programms an der Hochschule Osnabrück. &nbsp;</p>
<p>Das Konzept des International Deans' Course basiert auf dem MBA-Studiengang „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ der Hochschule Osnabrück. Der IDC wird seit 2007 jährlich angeboten und entwickelte sich seitdem zu einem etablierten Netzwerkforum für Dekane aus Asien und Afrika: Hier können sich die Entscheidungsträger in der Hochschulbildung darüber austauschen, wie sich die internationale Bildungslandschaft gestaltet und wie die zukunftsrelevanten Veränderungsprozesse in ihren jeweiligen Ländern angegangen werden sollten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                                <category>Vernetzung</category>
                            
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