Symposium

10. Deutsch-Chinesisches Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulausbildung, November 2017 in Osnabrück

Grußwortredner Herr Li Zhi, Direktor der Abteilung für höhere Bildung des Ministry of Education der VR China
Grußwortredner Herr Li Zhi, Direktor der Abteilung für höhere Bildung des Ministry of Education der VR China
Die Vorsitzenden des Symposiums: Prof. Dr. Cai Jingmin, Hefei Universität und Prof. Dr. Hendrik Lackner, Hochschule Osnabrück
Die Vorsitzenden des Symposiums: Prof. Dr. Cai Jingmin, Hefei Universität und Prof. Dr. Hendrik Lackner, Hochschule Osnabrück
Präsidenten-Talk
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Gruppenfoto
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Am 2. und 3. November 2017 richteten die Hochschule Osnabrück und die Hefei Universität gemeinsam das diesjährige Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulausbildung in Osnabrück aus. Das Symposium, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feierte, zählt mittlerweile zu einem der zentralen Termine für den Austausch über die aktuellen Entwicklungen und Trends im anwendungsorientierten Hochschulwesen. Im Fokus des diesjährigen Symposiums stand die „Förderung von Startups und Entrepreneurship im Hochschulbereich“. Über 100 Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 50 Hochschulen und bildungsnahen Institutionen aus Deutschland und China waren der Einladung nach Osnabrück gefolgt, um die Rolle von Hochschulen in der Gründerszene zu diskutieren.

Bereits bei der Eröffnung zeigte sich der hohe Stellenwert, den das Symposium in Deutschland und China mittlerweile einnimmt. Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, ließ es sich nicht nehmen, die deutschen und chinesischen Gäste persönlich in der Friedensstadt willkommen zu heißen. Auch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, welches das Symposium bereits seit mehreren Jahren finanziell fördert, war mit Herrn Dr. Stephan Venzke hochrangig vertreten. Herr Dr. Venzke betonte in seinem Grußwort die Aktualität des Leitthemas für das Land Niedersachsen und begrüßte die Bestrebungen deutscher und chinesischer Hochschulen, junge Leute auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen. Aus China waren in diesem Jahr ebenfalls hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter politischer Institutionen angereist. Herr Prof. Li Heping, Bildungsminister der Provinz Anhui, lobte in seinem Grußwort die langjährige und enge Zusammenarbeit der Hochschulen aus Anhui und Niedersachsen im Bereich der anwendungsorientierten Ausbildung. Erstmals vertreten war in diesem Jahr das Ministry of Education (MoE) der chinesischen Zentralregierung. Herr Li Zhi, Direktor der Abteilung für höhere Bildung des MoE, unterstrich die Bedeutung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit bei der Reform des chinesischen Hochschulwesens. Herr Generalkonsul Sun Congbin, der bereits zum zweiten Mal an dem Symposium in Osnabrück teilnahm, sprach von der herausragenden Bedeutung des Symposiums für den deutsch-chinesischen Austausch.

Alle Eröffnungsredner waren sich einig, dass Startups eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung spielen und dass Hochschulen einen positiven Einfluss auf den Gründungserfolg bei jungen Menschen haben können.

Diesen Eindruck bestätigte auch der erste Keynote-Sprecher Andreas Sandmann, der als erfolgreicher Gründer einen Einblick gab, was es heißt, ein Unternehmen zu gründen und wachsen zu lassen. Herr Sandmann betonte zum Abschluss seines Vortrages, dass er sich während seiner Gründungszeit eine stärkere Unterstützung durch seine Hochschule gewünscht hätte und begrüßte deshalb ausdrücklich das Symposium. Prof. Dr. Li Heping beleuchtete das Thema aus Sicht der Politik und legte die Reformbestrebungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Innovations- und Gründungsförderung an Hochschulen in der Provinz Anhui dar. Einen Überblick über die bestehenden Förderstrukturen an der Hochschule Osnabrück gab Herr Prof. Dr. Thorsten Arnsfeld. Zum Abschluss des Vormittags gab Prof. Dr. Chen Hongjie von der renommierten Beijing University, seine Einschätzungen zum Potenzial von Innovation und erläuterte, wie anwendungsorientierte Hochschulen dieses Potenzial fördern können.

Am Nachmittag präsentierten vier Hochschulen aus Deutschland und China in Impulsvorträgen ihre Förderaktivitäten und -angebote für gründungsinteressierte Studierende. Zusätzlich beeindruckte die Hefei Universität mit einer Vorstellung ihrer Aktivitäten als Modelleinrichtung zur Deutsch-Chinesischen Ausbildungskooperation.

Zum krönenden Abschluss des Tages boten fünf Präsidentinnen und Präsidenten chinesischer und deutscher Hochschulen Einblicke in die hochschulstrategischen Überlegungen zur Förderung von Startups. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass Hochschulen eine zentrale Rolle in der Unterstützung junger Unternehmensgründer einnehmen sollten.

Das anschließende Festbankett, zu dem die Stadt und die Hochschule Osnabrück gemeinsam einluden, bot zum Abschluss des ersten Tages die Möglichkeit, die intensiven Gespräche in entspannter Atmosphäre weiter zu vertiefen. Sehr herzlich begrüßten Bürgermeisterin Frau Birgit Strangmann und Vizepräsidentin Prof. Dr. Eggers die Teilnehmenden und leiteten in den gemütlichen Teil des Abends über.

Am folgenden Tag boten zwei Arbeitsgruppen weitere Möglichkeit zur interaktiven Diskussion zwischen Referentinnen und Referenten und Teilnehmenden. In der ersten Arbeitsgruppe stand der Austausch mit Startup-Vertreterinnen und -Vertretern im Fokus. Sowohl Rolf Behrends, Gründer von Bitnamic, als auch Julia Wache, Gründerin von der feelSpace GmbH, gaben einen Einblick in ihre eigene Gründungsgeschichte. Beide Redner betonten, wie wichtig die Unterstützung und Beratung durch Experten in der Gründungszeit waren. Die zahlreichen Best Practice-Vorträge von deutschen und chinesischen Hochschulvertreterinnen und -vertretern verdeutlichten, dass viele Hochschulen ihre Rolle in diesem Feld bereits aktiv wahrgenommen haben. Die zweite Arbeitsgruppe bot die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen im Hochschulwesen zu diskutieren. Dort standen unter anderem die berufsorientierte Ausbildung sowie die Gestaltung von deutsch-chinesischen Doppelabschluss-programmen im Fokus.

Nach einer umfassenden Zusammenfassung der zwei Tage durch Herrn Dr. Karl-Ernst Fichter, der das Symposium bereits seit vielen Jahren begleitet, schlossen die beiden Vorsitzenden, Prof. Dr. Cai Jingming und Prof. Dr. Hendrik Lackner, das 10. Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulausbildung. Herr Prof. Dr. Cai sprach eine herzliche Einladung an alle Teilnehmenden zum 11. Deutsch-Chinesischen Symposium aus, das im kommenden Jahr wieder in Hefei stattfinden wird.

Weitere Informationen:

Meike Arnold
Geschäftsstellenleiterin Hochschulzentrum China (HZC)
Telefon: 0541 969-7094
E-Mail: m.arnold@hs-osnabrueck.de
Web: www.hzc.hs-osnabrueck.de

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