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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
            <link>https://www.hs-osnabrueck.de/</link>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 01 May 2026 03:14:22 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:42:54 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Perspektiven für Bauen, Landschaft und Ökologie</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2026/04/neue-perspektiven-fuer-bauen-landschaft-und-oekologie/</link>
                        <description>Antrittsvorlesung am Campus Haste der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verbindet Forschung, Praxis und persönliche Einblicke</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Antrittsvorlesung am Campus Haste der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verband auf &nbsp;unterschiedliche Perspektiven auf das Planen, Bauen und Gestalten unserer Umwelt. Moderiert von Prof. Dr. Karin Schnitker, Dekanin der Fakultät, spannte sich ein thematischer Bogen von Baustoffen und Bauprozessen über Fragen der Landschaftsplanung bis hin zu grundlegenden ökologischen Zusammenhängen. So zeigte bereits der Auftakt von Prof. Dr.-Ing. Niklas Scholle, wie sich scheinbar widersprüchliche Anforderungen im Bauen vereinen lassen, während Prof. Dr. Marie Hanusch daran anknüpfend die komplexen Wechselwirkungen in der Landschaftsplanung und deren gesellschaftliche Bedeutung beleuchtete. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Tim-Martin Wertebach, der den Blick auf Böden als verbindendes Element zwischen Ökologie und Gestaltung richtete und damit die zuvor aufgezeigten Themen auf eine grundlegende systemische Ebene führte.</p>
<p><strong>Prof. Dr.-Ing. Niklas Scholle – Professur für Baustofftechnologie (seit September 2024)</strong></p>
<p>Beton, Bienen, Baudenkmal – und sogar ein Löwengehege: In seiner Antrittsvorlesung spannt Prof. Dr.-Ing. Niklas Scholle einen ungewöhnlichen Bogen und macht gerade dadurch eine zentrale Frage des Bauens sichtbar: Wie entstehen gute Lösungen, wenn unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig gelten? Am Beispiel des Betons zeigt Scholle, warum der Baustoff trotz seiner Klimarelevanz auch künftig unverzichtbar bleibt – allerdings nur, wenn er intelligenter, ressourcenschonender und anwendungsbezogen eingesetzt wird. Die Bienen stehen im Vortrag für Effizienz, Anpassungsfähigkeit und funktionale Ordnung, das Baudenkmal für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Bestand. So wird deutlich, dass die Zukunft des Bauens nicht nur im Neubau liegt, sondern im klugen Weiterbauen vorhandener Strukturen. Die Anekdote vom Löwengehege im Zoo führt schließlich anschaulich vor Augen, worauf es beim Planen und Bauen ankommt: Nicht die perfekte Einzellösung überzeugt, sondern die ausgewogene Abwägung zwischen berechtigten, oft widersprüchlichen Anforderungen.</p>
<p>Der Vortrag legte damit eine Grundlage für die weiteren Beiträge, indem er die Bedeutung integrativer Lösungsansätze hervorhob – ein Gedanke, der sich auch in den folgenden Perspektiven auf Landschaft und Ökologie wiederfindet.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Marie Hanusch – Professur für Landschaftsplanung (seit Februar 2024)</strong></p>
<p>Prof. Dr. Marie Hanusch beleuchtete in ihrer Antrittsvorlesung mit dem Titel „Biber, Heidschnucken, Windräder – Über den Wert der Landschaftsplanung“ die vielfältigen Funktionen und die gesellschaftliche Bedeutung der Landschaftsplanung. Sie zeigte auf, dass Landschaftsplanung weit mehr ist als ein formelles Instrument des Naturschutzes. Landschaftsplanung verbindet ökologische, wirtschaftliche, kulturelle und planerische Aspekte und schafft so eine wertvolle Grundlage für eine zukunftsfähige Landnutzung und eine nachhaltige Raumentwicklung. Anhand anschaulicher und amüsanter Beispiele – etwa des Bibers als „Ökosystemingenieur“ – wurde deutlich, wie natürliche Prozesse zur Gestaltung und Aufwertung von Landschaft beitragen können. Gleichzeitig ging Marie Hanusch auf aktuelle Herausforderungen wie den Ausbau erneuerbarer Energien, Klimaanpassung und Nutzungskonflikte ein. Sie betonte den Wert der ausgewogenen Steuerung verschiedener Landnutzungen und die Bedeutung von Partizipation, um Planungsprozesse transparent zu gestalten und unterschiedliche Interessen einzubinden. Auch innovative studentische Projekte verdeutlichten praxisnah die Bandbreite moderner Planungsansätze. In zwei Forschungsvorhaben zur Grünen Infrastruktur arbeitet sie mit einem breit aufgestellten Team daran, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und die landschaftsplanerischen Werte sowohl auf Bundesebene als auch auf regionaler und städtischer Ebene besser umzusetzen.</p>
<p>Anknüpfend an die zuvor aufgezeigte Notwendigkeit, unterschiedliche Anforderungen zusammenzudenken, machte dieser Vortrag deutlich, wie komplex und zugleich gestaltbar die Wechselwirkungen in Landschaftsräumen sind.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Tim-Martin Wertebach – Professur für Ökologische Standortkunde (seit August 2024)</strong></p>
<p>Tim Wertebach: „Vom Standort zum System- Böden als Schnittstelle von Ökologie und Gestaltung“<br>Im abschließenden Vortrag stellte Prof. Dr. Tim-Martin Wertebach seine Perspektive für die Professur „Ökologische Standortkunde“ vor. Im Kern stand dabei die Feststellung, dass es klassische Felderfassungen von Boden und Wasser braucht, um die systemischen und ökologischen Zusammenhänge auf übergeordneter Ebene erklären und darstellen zu können. Da Böden die Schnittstelle unterschiedlicher Umweltmedien und Fachdisziplinen bilden, ist ihre Berücksichtigung bei Planungs- und Umsetzungsprozessen von besonderer Relevanz. In seiner bisherigen beruflichen und akademischen Laufbahn lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Kohlenstoffspeicherung in unterschiedlichen Ökosystemen. Seine damaligen Forschungsarbeiten zu Landnutzungseffekten fanden dabei mit einem Schwerpunkt in Westsibirien statt. Diesen Blick über den Tellerrand möchte Wertebach auch in seiner zukünftigen Lehre fördern. Beruflich standen beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima vor allem Moore im Zentrum seiner Arbeiten. Mit der Professur an der Hochschule Osnabrück ergeben sich nun vielfältige Möglichkeiten diese thematischen Schwerpunkte im Umfeld interdisziplinärer Projekte wiederaufzugreifen und zu vertiefen.</p>
<p>Der Vortrag führte die zuvor angesprochenen Themen konsequent zusammen, indem er die Bedeutung grundlegender ökologischer Prozesse als Basis für Planung und Gestaltung herausstellte.</p>
<p>Im Anschluss an die Vorträge entwickelte sich ein reger Austausch, an dem sich Kolleginnen und Kollegen, Weggefährten sowie Familienangehörige beteiligten. Bei Snacks und Getränken fand die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre ihren Ausklang und bot Raum für persönliche Gespräche und vertiefende Diskussionen.</p>
<p>Die nächste Antrittsvorlesung ist bereits für das Wintersemester geplant, weitere Details werden noch bekannt gegeben.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 13:08:09 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Auszeichnung für Absolventin der Hochschule Osnabrück  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2026/03/internationale-auszeichnung-fuer-absolventin-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Johanna Wennemar erhält Ulmer Preis für Masterarbeit im Studiengang Landschaftsarchitektur </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 23. März 2026) Wenn der Klimawandel unsere Städte aufheizt, geraten viele vertraute Baumarten unter Druck. Hitze, Trockenheit und versiegelte Böden setzen dem Stadtgrün zu und stellen Planerinnen und Planer vor eine zentrale Frage: Welche Gehölze können unsere Städte künftig noch zuverlässig prägen? Mit genau diesem Zukunftsthema hat sich Johanna Wennemar in ihrer Masterarbeit mit großem Erfolg auseinandergesetzt: Die Absolventin des Masterstudiengangs Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück wurde mit dem ersten Platz des Internationalen Ulmer Preis der Karl-Foerster-Stiftung für angewandte Vegetationskunde ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die mit 4000 Euro dotiert ist, erhielt sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am Campus Haste der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.&nbsp;<br>Da der Preis nur alle zwei Jahre vergeben wird, liegt die Abgabe der Masterarbeit schon länger zurück. Dies schmälerte jedoch keineswegs die Freude der Preisträgerin: „Die Auszeichnung freut mich sehr. Die Abgabe ist zwar schon etwas her, umso schöner ist es, dass mit dem Preis jetzt noch einmal die Freude und auch ein bisschen Stolz auf die viele Arbeit zurückkommen“, sagt Wennemar.&nbsp;</p>
<p><strong>Immergrüne Bäume für die Stadt&nbsp;</strong></p>
<p>Wennemars Arbeit trägt den Titel „Laurophyllisierung - Chance für eine klimaresiliente Gehölzverwendung in der Stadt.“ Laurophyllisierung beschreibt einen Prozess, bei dem sich die für Mitteleuropa typischen sommergrünen Laubwälder durch die Ausbreitung gebietseigener und gebietsfremder Arten zu zumindest teilweise immergrünen Waldgesellschaften entwickeln. Wennemar stellte sich die Frage, ob sich dies auch in der Stadt umsetzen ließe. Denn hier sind die klimatischen Bedingungen noch deutlicher zu spüren, bedingt durch höhere Temperaturen, mehr Beton und weniger Platz für die Wurzeln der Bäume. „Im Wald kann sich die Natur an veränderte Klimabedingungen anpassen. In der Stadt braucht es dafür eine klare Planung – wir müssen gezielt die Baumarten auswählen, die mit Hitze und zeitweiser Trockenheit zurechtkommen“, erklärt Wennemar.&nbsp;<br>Um zu ermitteln, welche immergrünen Arten konkret für die Verwendung im städtischen Bereich in Frage kommen, berücksichtigte Wennemar eine Vielzahl an Einflussfaktoren. Um regionale Unterschiede sichtbar zu machen, betrachtet die Arbeit vier Städte: Hamburg, Düsseldorf, München und Berlin. Für sie wurden Klimadiagramme erstellt und mithilfe eines Klimaszenarios in die Zukunft fortgeschrieben. So lässt sich abschätzen, wie warm und trocken typische Baumstandorte in diesen Städten künftig sein könnten.&nbsp;<br>Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass der Prozess der Laurophyllisierung wichtige Hinweise für den Umgang mit dem Klimawandel im Stadtgrün geben kann. Immergrüne, wärmeliebende Baumarten könnten künftig eine größere Rolle in Städten spielen und damit helfen, das bislang begrenzte Sortiment klimaresilienter Stadtbäume zu erweitern. Gleichzeitig bieten immergrüne Gehölze nicht nur ökologische Vorteile. Sie können auch gestalterisch neue Möglichkeiten eröffnen und wichtige Funktionen für das Stadtklima, die Biodiversität und die Aufenthaltsqualität in urbanen Räumen übernehmen. Damit könnten sie langfristig zu einer vielseitigeren und widerstandsfähigeren Begrünung der Städte beitragen.&nbsp;<br>Wennemar Arbeit wurde von Prof. Dr. Jürgen Bouillon und Prof. Christian Ranck betreut. Bouillon sieht in der ausgezeichneten Masterarbeit ein starkes Beispiel für die Verbindung von wissenschaftlicher Qualität und gesellschaftlicher Relevanz an der Hochschule Osnabrück: „Die Arbeit überzeugt fachlich und greift zugleich ein hochaktuelles Thema auf. Sie zeigt sehr anschaulich, wie praxisnahe Forschung dazu beitragen kann, unsere Städte besser auf den Klimawandel vorzubereiten.“</p>
<p><strong>Von der Ausbildung über das Studium in den Beruf&nbsp;</strong></p>
<p>Wennemar bringt sowohl gärtnerische Praxis als auch planerische Erfahrung mit. Nach einer Ausbildung zur Gärtnerin im Botanischer Garten Münster studierte sie an der Hochschule Osnabrück. Zuerst den Bachelorstudiengang „Freiraumplanung“ und im Anschluss den Masterstudiengang „Landschaftsarchitektur“. Während ihres Praxissemesters im Bachelor arbeitete sie in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb in der Planung. Dort blieb sie auch während ihres Bachelor- und Masterstudiums tätig und ist bis heute im Unternehmen beschäftigt. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Planung von Privatgärten sowie auf der Entwicklung umfangreicher Bepflanzungskonzepte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über den Preis</strong></p>
<p>Seit 2007 vergibt die Karl-Foerster-Stiftung für angewandte Vegetationskunde den INTERNATIONALEN ULMER-PREIS, um das Bewusstsein für die Auseinandersetzung mit Pflanzen als Gestaltungsmittel in der Landschaftsarchitektur zu fördern und den Berufsnachwuchs zur Beschäftigung mit der Einzigartigkeit dieses Baustoffs zu motivieren.<br>Mit dem Ulmer-Preis werden herausragende Arbeiten von Absolvent/-innen und Studierenden ausgezeichnet, die sich mit der Steigerung der Freiraumqualität durch eine kreative und überzeugende Pflanzenverwendung auseinandersetzen. Es können sowohl theoretisch-konzeptionelle Arbeiten als auch konkrete Planungsentwürfe eingereicht werden. Vorgeschlagene Pflanzkonzeptionen sollten gestalterisch überzeugen und im Sinne einer umweltgerechten Ökonomie nachhaltig wirksam sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Prof. Christian Ranck<br>Professur für Entwurf und Pflanze in der Landschaftsarchitektur<br>0541 969 - 5183<br><a href="mailto:c.ranck@hs-osnabrueck.de">c.ranck@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 13:15:48 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende der Hochschule Osnabrück gewinnen drei Posterpreise bei der Gartenbauwissenschaftlichen Tagung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2026/03/studierende-der-hochschule-osnabrueck-gewinnen-drei-posterpreise-bei-der-gartenbauwissenschaftlichen-tagung/</link>
                        <description>Auszeichnungen für Forschungsarbeiten zu nachhaltigen und technologiebasierten Ansätzen im Gartenbau.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 16. März 2026) Drei Masterstudierende der Hochschule Osnabrück sind auf der 58. Gartenbauwissenschaftlichen Tagung an der Fachhochschule Erfurt für ihre wissenschaftlichen Poster ausgezeichnet worden. Das übergeordnete Tagungsthema lautete „Ressourceneinsparung im Gartenbau: Wie Technologie den Gartenbau nachhaltiger gestaltet“. Neben den rund 60 Vorträgen wurden auch 45 wissenschaftliche Poster ausgestellt. Eine unabhängige Jury vergab den ersten Preis an Kim Kyra Brüntjen, den zweiten Preis an Lea Kochmann sowie einen Sonderpreis für Studierende an Linus Arlt. Alle drei studieren im Master „Angewandte Pflanzenwissenschaften“ an der Hochschule Osnabrück. Besonders beeindruckend: Die beiden ausgezeichneten Studentinnen gewannen in einer Kategorie, in der sich auch Promovierende beteiligten.&nbsp; &nbsp;<br><br>Die prämierten Arbeiten zeigen beispielhaft, wie neue Technologien und innovative Forschungsansätze dazu beitragen können, Ressourcen effizienter einzusetzen und die Produktion im Gartenbau nachhaltiger zu gestalten. Von sensorgestützter Düngung über automatisierte Pflanzenanalyse bis hin zur gezielten Anreicherung von Nährstoffen in Lebensmitteln.<br><br><strong>Selenanreicherung in Äpfeln durch Blattdüngung</strong></p>
<p>Kim Kyra Brüntjen untersuchte, wie sich der Gehalt des Spurenelements Selen in Äpfeln gezielt erhöhen lässt. Selen ist für viele Körperfunktionen wichtig, kommt jedoch in deutschen Böden meist nur in geringen Mengen vor und gelangt daher auch nur begrenzt in die Nahrungskette. In einem Versuch mit der Apfelsorte „Topaz“ wurde deshalb untersucht, wie sich Selen über Blattdüngung in den Bäumen anreichert und innerhalb der Pflanze verteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Blätter als auch Früchte Selen aus den aufgesprühten Lösungen aufnehmen können. Dabei wurde ein Teil des über die Blätter aufgenommenen Selens in die Früchte transportiert. Durch die Behandlung ließ sich der Selengehalt der Äpfel deutlich steigern: Während Kontrollfrüchte nur sehr geringe Mengen enthielten, erreichten behandelte Äpfel Werte, mit denen bereits der Verzehr eines einzelnen Apfels die empfohlene tägliche Selenzufuhr eines Erwachsenen decken könnte. Die Untersuchung liefert damit wichtige Erkenntnisse für Strategien zur Verbesserung der Nährstoffversorgung über pflanzliche Lebensmittel.</p>
<p><strong>Optische Sensoren für eine präzisere Stickstoffdüngung im Brokkolianbau</strong></p>
<p>Lea Kochmann beschäftigte sich mit der Frage, wie sich der Stickstoffbedarf von Brokkoli- pflanzen genauer bestimmen lässt. Hintergrund ist, dass das pflanzenverfügbare Stickstoffangebot von Böden innerhalb eines Feldes stark variieren kann. Im Rahmen eines Feldversuchs wurde daher untersucht, ob sich der Stickstoffstatus der Pflanzen mittels optischer Sensorsysteme zuverlässig erfassen lässt. Dazu kamen zwei verschiedene Sensortypen zum Einsatz, mit denen wöchentlich während der Wachstumsphase Messungen im Bestand durchgeführt wurden. Anschließend erfolgte die Entnahme von Pflanzenproben, die im Labor auf ihren Stickstoffgehalt untersucht wurden. Die Ergebnisse zeigen deutliche Zusammenhänge zwischen den Sensordaten und der tatsächlichen Stickstoffaufnahme der Pflanzen. Besonders der auf Reflexionsmessungen basierende Sensor erwies sich als geeignet, um Unterschiede im Nährstoffstatus zu erkennen. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie sensorgestützte Verfahren künftig auch im Gemüsebau eingesetzt werden könnten, um Düngemittel gezielter und damit ressourcenschonender einzusetzen.</p>
<p><strong>Automatisierte Fotobox unterstützt Pflanzenanalyse</strong></p>
<p>Linus Arlt, der den Sonderpreis für Studierende erhielt, widmete sich der automatisierten Erfassung von Pflanzenmerkmalen. In Forschung und Züchtung müssen häufig große Pflanzenbestände untersucht und Merkmale wie Knospen- oder Blütenanzahl dokumentiert werden. Dieser zeitaufwendige Prozess erfolgt bislang vornehmlich manuell. Im Rahmen der Arbeit wurde eine Fotobox entwickelt, die Pflanzen aus mehreren Perspektiven fotografiert und die Bilder anschließend automatisiert auswertet. Dafür wurden Kameras, spezielle Beleuchtung und Polarisationsfilter kombiniert, um schattenfreie und kontrastreiche Aufnahmen zu erzeugen. Mithilfe einer Bildanalyse-Software konnten Blüten zuverlässig erkannt und gezählt werden, während die Knospenerkennung keine sichere Aussage bot. Insgesamt wurden 190 Pflanzen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial solcher Systeme, künftig große Pflanzenbestände und dessen spezifische Merkmale effizienter und objektiver zu analysieren.</p>
<p><strong>Über den Preis</strong></p>
<p>Die Gartenbauwissenschaftliche Tagung ist der wichtigste jährliche Treffpunkt der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft e. V. (DGG) und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V.&nbsp;<br>Mehr als 200 Personen aus Forschung, Lehre und Praxis kommen hier zusammen und diskutieren aktuelle Themen in Vorträgen und Postern. Für die Hochschule Osnabrück sind die diesjährigen Auszeichnungen eine erneute Bestätigung der Leistungsfähigkeit und des Engagements der Studierenden und Mitarbeitenden in den angewandten Pflanzenwissenschaften.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:49:31 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück treibt nachhaltige Transformation der Landwirtschaft voran</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2026/02/hochschule-osnabrueck-treibt-nachhaltige-transformation-der-landwirtschaft-voran/</link>
                        <description>Im Forschungsverbund agri:change erhält die Hochschule rund 2,2 Millionen Euro Fördermittel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Steigende Anforderungen an Tierwohl und Klimaschutz, wirtschaftlicher Druck auf Betriebe, gesellschaftliche Erwartungen an Transparenz und Nachhaltigkeit – die Agrar- und Ernährungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Wie dieser Wandel gelingen kann, ist Kern des Forschungsverbunds agri:change. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen – ein gemeinsames Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung – gefördert. Die Koordination liegt bei der Universität Göttingen, die transdisziplinäre Leitung beim Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Zudem arbeitet die Hochschule Osnabrück mit 14 weiteren wissenschaftlichen Partnern gemeinsam an Transformationspfaden für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung in Hannover kamen nun alle Akteur*innen zusammen. Mit dabei waren auch Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mohrs sagte: „Die Herausforderungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft als zweitwichtigste Wirtschaftsbranche unseres Landes sind komplexer denn je: Klimawandel, Ressourcenknappheit, geopolitische Unsicherheiten und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Antworten. Innovationen aus der Wissenschaft können neue Wege eröffnen und praxistaugliche Lösungen ermöglichen – beispielsweise um die Effizienz der Höfe und Betriebe zu steigern, Ernten zu stabilisieren und zugleich Nachhaltigkeit und Tierwohl voranzubringen. Als Land investieren wir daher rund 68 Millionen Euro in drei große Forschungsverbünde im Agrar- und Ernährungsbereich. Mit agri:change schaffen wir eine starke wissenschaftliche Grundlage, um die niedersächsische Landwirtschaft und damit unsere Ernährungssicherheit zukunftsfest weiterzuentwickeln.“</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück bringt ihre Expertise in drei der vier sogenannten agri:labs ein. Dies sind praxisnahe Reallabore, in denen gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konkrete Lösungen entwickelt und erprobt werden. Thematisch reichen die Beiträge von nachhaltigen Wertschöpfungssystemen über zukunftsfähige Nutztierhaltung und die Nutzung von Nebenströmen bis hin zur integrierten Agrarlandschaftsentwicklung. Für ihre Forschung erhält die Hochschule Osnabrück Fördermittel in Höhe von knapp 2,2 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Konkrete Fragestellungen in der Praxis erproben&nbsp;</strong></p>
<p>Agri:change zeichnet sich nicht nur durch die große Zahl an beteiligten Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis aus, sondern vor allem durch die unmittelbare Praxisnähe, wie Prof. Dr. Nana Zubek, Professorin für Agrarökonomie der Hochschule Osnabrück erläutert: „Transformationsprozesse können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den betroffenen Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden.“&nbsp;</p>
<p>Das zeigt sich auch in den Teilprojekten, in denen Nana Zubek mit ihrem Team arbeitet. Gemeinsam untersuchen sie, wie gesellschaftlich akzeptiert tiefgreifende Veränderungen entlang der agrarischen Wertschöpfungskette überhaupt sind und welche Rolle dabei persönliche Kontakte, Austausch und Netzwerke spielen. Denn ob sich nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen, hängt oft davon ab, wie Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger darüber sprechen und welche Erfahrungen sie im eigenen Umfeld machen.</p>
<p>Gleichzeitig wird analysiert, wie sich eine nachhaltige Umgestaltung der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf die Lebensqualität in Regionen auswirkt. Entstehen neue Arbeitsplätze und Geschäftsmodelle? Verändern sich Einkommen oder wirtschaftliche Strukturen? Was passiert, wenn sich Produktion verlagert? Wenn beispielsweise weniger Fleisch in Niedersachsen erzeugt würde: Wird dann anderswo mehr produziert? Und was wären verbundene ökonomische, ökologische sowie gesellschaftliche Konsequenzen? Solche überregionalen wirtschaftlichen Zusammenhänge werden mit in den Blick genommen.&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück thematisch breit aufgestellt&nbsp;</strong></p>
<p>Neben Zubek sind noch Prof. Dr. Guido Recke, Prof. Dr. Inga Tiemann, Dr. Kathrin Toppel sowie Prof. Dr. Diemo Daum mit ihren Teams im Gesamtprojekt vertreten und decken dabei unterschiedliche Themengebiete ab.</p>
<p>Das Team von Prof. Dr. Diemo Daum entwickelt neue Ansätze, um bislang ungenutzte Pflanzenbestandteile aus dem Freilandgemüsebau nachhaltig zu erschließen und ihr Potenzial für die Lebensmittelverarbeitung zu bewerten. Im Fokus stehen dabei vor allem Blätter von Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse sowie Gemüsefraktionen, die etwa aufgrund zu geringer Größe nicht als Frischware vermarktet werden. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, inwieweit entsprechende Verwertungsoptionen dazu beitragen können, Stickstoffverluste durch Nitratauswaschung und Lachgasemission aus Ackerböden zu verringern und damit Umwelt und Klima zu schützen.<br><br>Prof. Dr. Inga Tiemann und Dr. Kathrin Toppel beschäftigen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Geflügel. Tiemann arbeitet im Teilprojekt „Geflügel ‚Low carbon line&nbsp;‘ – regionale Produktion mit geringer Umweltwirkung.“&nbsp;<br>Die „Carbon Line – Huhn“ schafft die Datengrundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von Klimawirkungen in der Geflügelhaltung. Ziel ist es, Ressourceneffizienz und Tierwohl systemisch zusammenzudenken und praktikable Transformationspfade für die Geflügelbranche aufzuzeigen.</p>
<p>Toppel erprobt und bewertet am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof der Hochschule verschiedene Ansätze zur Reduzierung des Risikos von Hitzestress bei Masthühnern. Damit leistet das Team einen Beitrag dazu, Geflügelhaltung auch in einem sich wandelnden Klima tiergerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Der inkludierte Praxisaustausch ebnet den direkten Weg für erfolgreiche Maßnahmen ins Controlling von Masthühnerbeständen.</p>
<p>Für die wirtschaftliche Nutzung bislang ungenutzter Rest- und Begleitstoffe in Deutschland besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Insbesondere sind die mengenmäßigen, technisch verfügbaren und ökonomisch verwertbaren Potentiale verschiedener Wertschöpfungsketten nicht bekannt. Diese Aspekte werden im Fachgebiet von Prof. Dr. Guido Recke untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der ökonomischen Optimierung durch Nebenstrom-Upcyling von ausgewählten Lebens- und Futtermitteln und auf Akzeptanzanalysen bei den beteiligten Unternehmen.</p>
<p>Mit dem Engagement im Verbundprojekt agri:change unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Praxis zu überführen und den Wandel der Agrar- und Ernährungswirtschaft aktiv mitzugestalten. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen und darüber hinaus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:43:16 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück: Internationaler Innovationspreis für Apfelsorten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2026/02/hochschule-osnabrueck-internationaler-innovationspreis-fuer-apfelsorten/</link>
                        <description>Allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ erhält renommierten Branchenaward</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großer Erfolg für eine Apfelinnovation mit wissenschaftlichen Wurzeln an der Hochschule Osnabrück: Die allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ ist mit dem FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als renommierteste internationale Auszeichnung der Fruchthandelsbranche und wurde im Rahmen der FRUIT LOGISTICA in Berlin verliehen.<br><br>Aus zahlreichen Einreichungen hatte eine unabhängige Fachjury fünf herausragende Innovationen nominiert. Die finale Entscheidung lag bei den Besucherinnen und Besucher der internationalen Leitmesse: An zwei Messetagen stimmten Fachbesucherinnen und -besucher aus aller Welt für ihre Favoriten ab. „Pompur“ setzte sich dabei deutlich gegen vier weitere nominierte Innovationen durch.<br>„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel – vor allem, weil sie auf dem Votum der Fachbesucherinnen und Fachbesucher basiert“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück. „Zu sehen, dass eine über viele Jahre entwickelte Sorte nicht nur wissenschaftlich überzeugt, sondern auch am Markt und bei internationalen Expertinnen und Experten Anerkennung findet, ist eine besondere Bestätigung unserer Arbeit.“&nbsp;</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Grundlage an der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Die ausgezeichnete Marke „Pompur“ basiert auf Apfelsorten, die im Rahmen eines mehrjährigen Forschungs- und Züchtungsprogramms entwickelt wurden. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte unter maßgeblicher Beteiligung der Hochschule Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) aus dem Alten Land sowie der TU München (Prof. Dr. Wilfried Schwab) und der Charité Berlin (Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann). Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Testphase sowie dem Aufbau entsprechender Anbaukapazitäten sind die ersten Sorten seit November 2025 im Handel erhältlich,&nbsp;der Verkaufsstart verlief sehr gut. Unter dem Dachmarkennamen „Pompur“ werden zwei geschmacklich unterschiedliche, knackige und saftige Apfelsorten vermarktet.</p>
<p>Bereits 2022 wurden die zugrunde liegenden Sorten als erste Apfelsorten überhaupt von der Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Sie gelten als besonders gut verträglich für viele Menschen mit Apfelallergie. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge mehrere Millionen Menschen betroffen. Eine medikamentöse Therapie existiert bislang nicht.&nbsp;<br>Neben „Pompur“ wurde auch eine Agrarsprühdrohne der ungarischen Firma ABZ Innovation ausgezeichnet. Sie gewann den Innovation Award in der Kategorie Technology.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 12:49:44 +0100</pubDate>
                        <title>Antrittsvorlesungen an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/11/antrittsvorlesungen-an-der-fakultaet-agrarwissenschaften-und-landschaftsarchitektur/</link>
                        <description>Zum zweiten Mal in diesem Jahr stellten sich drei Professor*innen mit ihren Antrittsvorlesungen an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur vor. Studierende, Kolleginnen und Wegbegleiter*innen nutzten die Gelegenheit, die drei Neuen und ihre Fachgebiete kennenzulernen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dekanin Prof. Dr. Karin Schnitker freute sich über die zahlreichen Gäste und moderierte durch die Veranstaltung. Durch die Reihenfolge der Vorträge entstand eine thematische Entwicklung von der Analyse einzelner Stoffe, über das Tier als zentrales Lebewesen in der Agrarsystemkette, bis hin zu den Lebensmitteln der Zukunft.&nbsp;</p>
<p><strong>Lisa von Glahn: „Vom Feld bis auf den Tisch – was wir essen, lässt sich messen“</strong></p>
<p>Den Auftakt machte Prof. Dr. Lisa von Glahn, die in ihrem Vortrag zeigte, wie sich Inhaltsstoffe in unterschiedlichsten Proben – von Lebensmitteln über Futtermittelzusatzstoffe bis hin zu Pflanzenschutzmitteln – präzise charakterisieren lassen. Im Zentrum standen Methoden, die die elementare Zusammensetzung einer Probe mit ihrer molekularen Struktur verknüpfen. Anhand von Arsenverbindungen verdeutlichte sie, wie wichtig diese Kombination für eine fundierte Bewertung ist.<br>Von Glahn gab zudem Einblicke in ihre langjährige Erfahrung in der instrumentellen Analytik, insbesondere in chromatographischen und spektroskopischen Verfahren, die sie bereits in ihrer Promotion und später bei der Bayer AG weiterentwickelte. Dabei betonte sie die Bedeutung von Methodenentwicklung und -validierung, etwa bei der Zulassung neuer Pflanzenschutzmittel. An der Hochschule Osnabrück setzt sie auf interdisziplinäre Zusammenarbeit: Gemeinsam mit Kolleg*innen möchte sie analytische Fragestellungen weiter vertiefen und Studierende dabei eng in praktische Lehrveranstaltungen einbinden.</p>
<p><strong>Inga Tiemann: „Das vernetzte Huhn – wenn Tierwohl auf Technologie trifft“</strong></p>
<p>Im zweiten Vortrag stellte Prof. Dr. Inga Tiemann ihre Professur für Precision Livestock Farming (PLF) vor, die sie seit Oktober 2024 innehat. Auf Grundlage ihrer mehr als 25-jährigen Forschungserfahrung im Bereich der tierbezogenen Verhaltensforschung - mit Stationen in Düsseldorf, einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, der University of Saskatchewan (Kanada) sowie der Universität Bonn- nahm sie das Publikum mit in die Welt digitaler und sensorbasierter Verfahren zur tierindividuellen Erfassung von Verhalten, Stress, Schmerz und positiven Tierwohlindikatoren – insbesondere beim Geflügel.<br>Tiemann zeigte, wie solche Technologien genutzt werden können, um funktionale Merkmale alternativer und ökologischer Geflügelgenetiken sichtbar zu machen und Tierwohl systematisch zu messen. Zahlreiche Drittmittelprojekte, Expertengremienarbeit – darunter im EU-Panel „Animal Health and Welfare“ – sowie ihr forschungsbasierter Lehransatz bilden das Fundament ihrer Arbeit. Mit dem Waldhof als Reallabor und einer PLF-Lehrwerkstatt schafft sie eine Infrastruktur, in der Studierende mit echten Sensor-, Video- und KI-Daten arbeiten und lernen, Tierwohl datenbasiert und verantwortungsvoll zu beurteilen. Ihr Ziel ist es, zukünftige Fachkräfte auszubilden, die Tierwohl kompetent, datenbasiert und systemisch beurteilen können und bereit sind, digitale Innovationen verantwortungsvoll in der Praxis einzusetzen.</p>
<p><strong>Jacob Ewert: „Wenn Proteine Karriere machen – Verfahren für nachhaltige und funktionelle Lebensmittel“</strong></p>
<p>Zum Abschluss widmete sich Prof. Dr. Jacob Ewert der Frage, welche Rolle Proteine für die zukünftige Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung spielen. Im Mittelpunkt stand der sogenannte „Protein-Gap“, der Bedarf an neuen und nachhaltigen Proteinquellen sowie die Frage, wie pflanzliche und mikrobielle Proteine technologisch so aufbereitet werden können, dass sie vielseitig in Lebensmitteln einsetzbar sind.<br>Ewert zeigte biotechnologische und prozesstechnische Verfahren, die genau darauf abzielen, und präsentierte erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Funktionalisierung proteinreicher Nebenströme aus der Hafermilchproduktion“. Er betonte die Notwendigkeit eines interdisziplinären Ansatzes „vom Acker bis zum Teller“ und „vom Molekül bis zum Lebensmittel“ – ein Leitgedanke, der auch das Food Future Lab prägt. Die durch die Dieter Fuchs Stiftung finanzierte Initiative ermöglicht seit Sommer 2024 seine Stiftungsprofessur sowie die Weiterentwicklung der lebensmitteltechnischen Infrastruktur an der Hochschule. Ewert schloss mit einem Dank an alle Kolleg*innen, die diesen Prozess in Lehre und Forschung unterstützt haben.</p>
<p>Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Gäste die Gelegenheit bei Snacks und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen und die vorgestellten Themen zu vertiefen.</p>
<p><strong>Bereits jetzt steht der nächste Termin fest:</strong><br>Die nächste Antrittsvorlesung findet am 16. April 2026 statt. Dann stellen sich Prof. Dr. Marie Hanusch, Prof. Dr. Niklas Scholle und Prof. Dr. Tim Wertebach vor.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 10:05:47 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserrückhalt in der Landschaft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/11/wasserrueckhalt-in-der-landschaft/</link>
                        <description>Forum „Boden-Gewässer-Altlasten“ am Campus Haste beschäftigt sich mit hochaktuellem Thema </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum spannenden und hochaktuellen Thema “Wasserrückhalt in der Landschaft” fand das diesjährige Forum „Boden-Gewässer-Altlasten“ am 24. Oktober auf dem Campus Haste statt. Die Fachtagung wurde vom bodenwissenschaftlichen Ehemaligenverein Osnabrück e. V. (Die BoWis) in Zusammenarbeit mit der Hochschule geplant und organisiert.&nbsp;</p>
<p>Angesprochen waren Fachleute aus Behörden, Ingenieurbüros, Wissenschaft und Praxis, die sich mit Fragen der Wasserbewirtschaftung und des Boden- und Klimaschutzes beschäftigen. Mit mehr als 150 Teilnehmenden aus den unterschiedlichen Bereichen und auch zahlreichen studentischen Teilnehmenden fand die thematisch breit angelegte Tagung insgesamt großen Anklang.&nbsp;</p>
<p>Das Vormittagsprogramm umfasste einführende Fachvorträge zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Landschaftswasserhaushalt in Niedersachsen (Dr. Mithra-Christin Hajati, NIKO / LBEG, Niedersachsen) und zur Ermittlung des Maßnahmenpotentials für Grundwasseranreicherungen auf Landesebene (Henning Marinkovic, LBEG, Niedersachsen). Im Folgenden wurden die praktischen Maßnahmenfelder und Handlungsoptionen vertieft. Aus Sicht des Landesverbandes der Wasser- und Bodenverbände in Hessen wurden die zukünftigen Herausforderungen des verbandlichen Wassermanagements beleuchtet (Uwe Roth). Einen sehr angewandten Einblick in die Wirksamkeit und Anlage von Agroforstsystemen und Wässerlinien gab Philipp Gerhardt (Baumfeldwirtschaft/Deutsche Agroforst GmbH). Aus dem Forschungsprojekt „Future Proof Grasslands“ wurde berichtet, wie ein angepasstes Wassermanagement im Grünland der Marsch umgesetzt werden kann, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen (Mareike Schloo, Universität Oldenburg). Schließlich stellte Justus Hunold von der Hochschule Osnabrück seine Masterarbeit vor, in welcher er die Wirksamkeit von regelbaren Drainagen auf einer Ackerfläche im Kreis Warendorf untersucht hat. Den Abschluss bildete eine gemeinschaftliche Diskussionsrunde.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den Fachvorträgen gab es auch genügend Raum, um sich mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen. Das Forum bot damit eine hervorragende Gelegenheit sich interdisziplinär zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle allen Beteiligten für die gelungene Vorbereitung und für die tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung vor Ort.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:49:09 +0100</pubDate>
                        <title>Zwei Studierende der Hochschule Osnabrück für innovative Abschlussarbeiten ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/11/zwei-studierende-der-hochschule-osnabrueck-fuer-innovative-abschlussarbeiten-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Platz 1 und 3 beim Meister-und-Macher-Wettbewerb von top agrar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Studierende der Hochschule Osnabrück wurden in diesem Jahr beim renommierten Meister-und-Macher-Wettbewerb der Zeitschrift top agrar für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Simon Gersemann erhielt mit seiner Masterarbeit den ersten Platz, Henrike Vorlop wurde für ihre Bachelorarbeit mit dem dritten Platz geehrt. Beide haben ihr Studium inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die Verleihung auf der Agritechnica würdigt zwei Arbeiten, die praxisnahe Forschung der Hochschule Osnabrück als wichtigen Impulsgeber für innovative und zukunftsorientierte Betriebskonzepte sichtbar machen.</p>
<p><strong>Frühzeitige Erkennung von Tierkrankheiten durch KI – Masterarbeit von Simon Gersemann&nbsp;</strong></p>
<p>In der Schweinehaltung stellen bakterielle Erkrankungen wie <i>Actinobacillus pleuropneumoniae</i> (APP) und <i>Glässerella parasuis</i> eine erhebliche Herausforderung dar. Sie verursachen Arbeitsaufwand, ökonomische Verluste und belasten das Tierwohl. Eine frühzeitige Erkennung ist zentral, bindet jedoch Zeit und Fachwissen im Stall. Digitale Systeme könnten hier Entlastung schaffen – vorausgesetzt, ihr Einsatz ist wirtschaftlich.</p>
<p>Simon Gersemann untersuchte in seiner Masterarbeit im Studiengang „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“ die ökonomischen Perspektiven von KI-Kamerasystemen zur Früherkennung solcher Erkrankungen. Er konnte zeigen, dass KI-basierte Monitoringlösungen geeignet sind, bakterielle Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren und damit Arbeitszeit sowie Kosten im Betriebsalltag zu reduzieren.</p>
<p>Die Arbeit nutzte einen innovativen Ansatz, der verdeutlicht, welches Potenzial automatisiertes Monitoring künftig für Stallroutine, Tiergesundheit und betriebswirtschaftliche Entscheidungen haben kann. Betreut wurde die Masterarbeit von Prof. Dr. Guido Recke sowie dessen Doktoranden Alexander Kühnemund vom Fachgebiet Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre.</p>
<p><strong>Agri-PV im Süßkirschenanbau – Bachelorarbeit von Henrike Vorlop&nbsp;</strong></p>
<p>In Deutschland werden Süßkirschen auf etwa 5500 ha erwerbsmäßig angebaut. Die Intensität des Anbaus hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Da Süßkirschen-Früchte bei Regen kurz vor der Ernte leicht platzen und es so zu erheblichen Ertragsausfällen kommt, sind viele Süßkirschenanlagen mittlerweile mit einer Regenschutz-Folienüberdachung versehen. Mit dem Aufkommen von Agri-PV-Anlagen stellt sich die Frage, ob Agri-PV-Anlagen bei Süßkirschen einerseits als Regenschutzüberdachung und andererseits zur Stromerzeugung dienen können.&nbsp;<br><br>Henrike Vorlop, Absolventin des Studiengangs Landwirtschaft, prüfte in ihrer Bachelorarbeit die Wirtschaftlichkeit einer 0,4 ha großen Süßkirschenanlage ohne Regenschutzsystem im Vergleich zu einer Folienüberdachung und einer Agri-PV-Anlage als Regenschutz.</p>
<p>Die ökonomische Bewertung der Varianten und des Ist-Zustandes erfolgte auf der Grundlage von dynamischen Investitionsrechnungen mit Kapitalwerten und internen Zinsfußberechnungen für die Bestimmung der Renditen.&nbsp;</p>
<p>Die Ergebnisse der Kalkulationen zeigen unter der Voraussetzung der Direktvermarktung der Früchte, dass sowohl eine Folienüberdachung als auch eine Agri-PV-Anlage für einen Betrieb sinnvoll sein kann. Die Installation eines Foliendaches erhöht den Ertrag der Kirschen um rund zwei Tonnen je Hektar im Vergleich zur Ist-Anlage. Die Installierung von PV-Modulen hingegen lässt aufgrund der Schattenwirkung der Solarmodule den Ertrag der Kirschen um 25 % gegenüber der Ist-Anlage sinken.</p>
<p>In der Arbeit wurde berechnet, bei welchen Erträgen die Rentabilitätsschwellen der einzelnen Varianten und des Ist-Zustandes liegen. Zudem wurden Annahmen darüber getätigt, inwiefern sich Produktionskosten wie Pflanzenschutzmitteleinsatz und Schnittmaßnahmen durch eine Überdachung ändern.</p>
<p>Die Rentabilität einer Agri-PV-Anlage wird allerdings nicht nur seitens der Kirschproduktion, sondern auch seitens der Stromerzeugung bestimmt. Ob sich die Stromproduktion rentiert, entscheidet sich maßgeblich durch die Höhe der EEG-Vergütung des Stroms und den Anteil des Eigenverbrauchs. So lohnt eine Agri-PV-Anlage auf 0,4 ha laut aktueller 9,5 ct/kWh EEG-Vergütung nicht, wenn der gesamte Strom ins Netz eingespeist wird. Die Rentabilität ist dann gesichert, wenn die Vergütung auf 10 ct ansteigt. Bei einer Vergütung von 9,5 ct/kWh müssten mindestens 2,8 % des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden, damit die Investition seitens der Stromproduktion lohnend wäre.</p>
<p>Betreut wurde die Bachelorarbeit von Prof. Dr. Werner Dierend und Prof. Dr. Guido Recke.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:10:11 +0100</pubDate>
                        <title>Hybrid-Vortrag „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/11/hybrid-vortrag-gesundheit3-digital-und-ki-gestuetzt-gut-beraten/</link>
                        <description>Auftakt der Wissen-in-Aktion-Woche „Den Essalltag nachhaltig gestalten“ im WABE-Zentrum am 3. November </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Auftakt der diesjährigen Wissen-in-Aktion-Woche fand im WABE-Zentrum am 3. November ein Hybrid-Vortrag mit dem Titel <strong>„Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“</strong> statt. Interessierte konnten die Veranstaltung sowohl vor Ort als auch online über Zoom verfolgen.</p>
<p>Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen und Potenziale der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Tools in der Gesundheitsberatung und -förderung für Verbraucher*innen bietet – und wo zugleich Risiken und Grenzen liegen. Moderatorin <strong>Kathi Bode</strong> führte dabei über 1,5 Stunden durch ein spannendes Gespräch mit drei Expertinnen der Hochschule Osnabrück aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen.</p>
<p><strong>Annika Griefahn</strong>, Physiotherapeutin und Promovendin, betonte die großen Chancen digitaler Versorgungsangebote. Digitale Tools könnten die physiotherapeutische Arbeit zielgerichtet unterstützen, etwa indem sie Fortschritte besser sichtbar machen oder Übungen begleiten.</p>
<p><strong>Christine</strong> <strong>Schilke,&nbsp;</strong>Beraterin und Trainerin im Bereich mentale Gesundheit, hob vor allem den <strong>Datenschutz</strong> als kritischen Punkt hervor. Während KI-Systeme sensible Gesundheitsdaten speichern und verarbeiten, unterliegen Therapeut*innen einer strikten Schweigepflicht – ein Spannungsfeld, das gut reguliert und transparent gestaltet werden müsse.</p>
<p>Auch im Bereich Ernährung zeigte sich eine Herausforderung: <strong>Dorothee Straka</strong> (Professorin für Ernährungskommunikation) machte deutlich, dass die <strong>Quellenlage zu Lebensmitteldatenbanken und aus Ernährungsprotokollen häufig KI-generierten Ernährungsempfehlungen selten offengelegt</strong> wird. Für Verbraucher*innen sei es daher schwer zu erkennen, wie fundiert und evidenzbasiert z.B. Ernährungs-App basierte Empfehlungen tatsächlich sind.</p>
<p>Trotz dieser Risiken waren sich alle Sprecherinnen einig: <strong>KI kann ein wertvolles ergänzendes Werkzeug</strong> in der Gesundheitsförderung sein – zur Unterstützung, Vor- und Nachbereitung, zur Strukturierung von Beratung oder zur Entlastung von Fachkräften. Entscheidend bleibe jedoch, dass KI die therapeutische Arbeit ergänzt, nicht ersetzt.</p>
<p>Der Vortrag bot viele spannende Impulse, neue Perspektiven und einen lebendigen Austausch zwischen Expertinnen und Publikum – ein gelungener Start in die Wissen-in-Aktion-Woche.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 07:44:02 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltigkeit konkret: Forschung trifft Förderung </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/11/nachhaltigkeit-konkret-forschung-trifft-foerderung/</link>
                        <description>Im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück zeigen der Klimapuzzle-Workshop und die Klaus Bahlsen Preisverleihung, wie Wissen Wirkung entfaltet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 18. November 2025) Wie sich nachhaltiges Handeln praktisch im Alltag und in der Wissenschaft widerspiegelt, zeigte sich Anfang November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück gleich doppelt: beim Abschlussworkshop „Klimapuzzle erleben“ und der anschließenden Verleihung des Klaus Bahlsen Preises 2025. Beide Veranstaltungen verband ein gemeinsames Ziel – Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv zu gestalten.</p>
<p><br>Wie lässt sich Klimaschutz im Alltag konkret umsetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Abschlussworkshops des Forschungsprojekts „Klimapuzzle – Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum“, die am 6. November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück stattfand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Speck wurden in dem Projekt Haushalte aus Osnabrück und Umgebung wissenschaftlich begleitet, um mithilfe des Planspiels „Klimapuzzle“ ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Das Klimapuzzle veranschaulicht konkrete, nachhaltige Handlungsoptionen für den Alltag und zeigt deren Potenziale für den Klimaschutz auf. Im Verlauf des Projekts wurden jedoch auch verschiedene Hürden sichtbar, die vor allem durch strukturelle Veränderungen auf lokaler Ebene abgebaut werden können. Die Veranstaltung bot den passenden Rahmen, um die Ergebnisse gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern zu reflektieren und nach Lösungsansätzen zu suchen. Dabei macht die Projektmitarbeiterin Lynn Wagner deutlich: Viele wünschen sich mehr Transparenz und Sichtbarkeit nachhaltiger Optionen im Alltag.</p>
<p>Der Abschlussworkshop bot mit den sehr konkreten Anregungen zur Reflexion einer nachhaltigen Alltagsgestaltung den perfekten Rahmen für die diesjährige Verleihung des Klaus Bahlsen Preises. Das gilt nicht nur für den thematischen Fokus, sondern auch für die Förderung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. So konnte sich Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, nicht nur ein Bild von einem erfolgreichen Förderprojekt machen, sondern anschließend selbst den für hervorragende Studienleistungen gestifteten Klaus Bahlsen Preis 2025 an die Gewinnerinnen überreichen. „Unsere Stifter hätten ihre große Freude daran, wenn sie sehen könnten, wir umfassend, professionell und vielseitig ihre Gedanken über ökologischen Landbau und Gesunde Ernährung im WABE-Zentrum bei den Studierenden umgesetzt werden“, sagte Dr. Schopp. “</p>
<p>Sieben Studentinnen aus den Studiengängen „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“, „Landschaftsentwicklung“ und „Ökotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Studienarbeit ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>Katharina Cziborra hat im Rahmen ihrer prämierten herausragenden Masterarbeit 154 Methusalem Apfelbäume durch Praktiker und Fachkräfte des Gartenbaus systematisch erfassen lassen, um eine Datenbank für ganz besonders klimaangepasste Bäume zu entwickeln.<br>Sophia Maag erzielte mit ihrer methodisch aufwändigen Bachelorarbeit den ersten Platz. Sie befragte Kund*innen zur Präsentation von Lebensmitteln mit noch kurzer Restlaufzeit in 47 Supermärkten, um die Verbraucherkommunikation zu weniger Lebensmittelverschwendung zu verbessern.&nbsp;<br>Den zweiten Platz belegte Hanna Niemann mit ihrer Bachelorarbeit zu Ernährungsarmut. Dazu&nbsp;entwickelte sie ein Unterrichtskonzept zur Resilienzförderung in der Haushaltsführung und Stärkung von Alltagskompetenzen von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf.&nbsp;</p>
<p>Mit ihrer Bachelorarbeit zu Bildung für nachhaltige Entwicklung in Großschutzgebieten erreichte Merle Haunhorst den dritten Platz. Hierzu befragte sie 48 Akteure zu ihrer (Umwelt)Bildungsarbeit aus ganz unterschiedlichen bundesweiten Schutzgebieten,&nbsp;wie&nbsp;Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete.</p>
<p>Aileen Bornemann, Natalia Güttler und Nora Köster haben sich experimentell in ihrer gemeinsam erstellten Projektarbeit mit alternativen Lebensmittelverpackungslösungen auf Basis von Gras- und Holzfaser sowie Kartoffelstärke für Brokkoli, Pilze und Toastbrot beschäftigt.</p>
<p>„Mich hat bei den eingereichten sehr fundierten Arbeiten ganz besonders das systematische und zum Teil sehr aufwändige wissenschaftliche und methodische Vorgehen der Studentinnen und Absolventinnen beeindruckt. Dabei haben sie trotz fachlicher Tiefe auch viel Weitblick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven bewiesen mit sehr praxisnahen Bezügen zur Nachhaltigkeit, Lebensmittelproduktion bzw. Ernährung.“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund Klaus Bahlsen Preis&nbsp;</strong></p>
<p>Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen.<br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:58:53 +0100</pubDate>
                        <title>Exkursionsbericht Gartenbau in den Niederlanden</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/11/exkursionsbericht-gartenbau-in-den-niederlanden/</link>
                        <description>Am 20. und 21. Oktober 2025 unternahm eine Gruppe von 50 Personen, größtenteils Studierende, eine fachliche Exkursion in die Niederlande. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das große Interesse an der Fahrt zeigte sich bereits im Vorfeld: Alle Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vergeben. Ziel der Exkursion war es, Studierenden aktuelle Entwicklungen im Gartenbau aufzuzeigen und den direkten Austausch mit Forschungseinrichtungen sowie innovativen Betrieben zu ermöglichen.</p>
<p>Erste Station war die Universität Wageningen. Ein Forschungsteam führte die Gruppe durch aktuelle Versuche zu Strip Cropping sowie verschiedene Indoor- und Vertical-Farming-Anlagen. Im Austausch mit den Wissenschaftler*innen wurden Forschungsansätze, Herausforderungen und Perspektiven diskutiert. Anschließend bot eine kurze Campusführung zusätzliche Einblicke in die universitäre Infrastruktur, bevor die Studierenden Gelegenheit hatten, das Gelände eigenständig zu erkunden.</p>
<p>Im Anschluss folgte der Besuch der biologisch wirtschaftenden Baumschule Dependens. Der Betrieb zeigte, wie biodiversitätsfördernde Maßnahmen den Pflanzenschutz unterstützen können und wie betriebliche Abläufe gestaltet werden, wenn ausschließlich arbeitsmarktferne Mitarbeitende beschäftigt werden. Der Inhaber erläuterte zentrale Produktionsprozesse und beantwortete zahlreiche Fragen.</p>
<p>Der zweite Exkursionstag begann bei Royal Flora Holland, dem größten europäischen Umschlagsplatz für Schnittblumen. Die Gruppe erhielt Einblicke in den morgendlichen Auktionsbetrieb und die logistischen Abläufe des internationalen Blumenhandels.</p>
<p>Weitere Station war Growy in Amsterdam, eine kommerzielle Vertical Farm. Themen waren Automatisierung, Sensortechnik, Substratentwicklung sowie veränderte Anforderungen an die Pflanzenzüchtung. Abschließend besuchte die Gruppe den Betrieb Vlaming Zaadenteelt in Nordholland, der überwiegend Primelsaatgut für verschiedene Saatgutfirmen produziert. Ein Betriebsleiter schilderte die Produktionsprozesse und ging zudem auf den Übergang vom Studium in den Beruf ein.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Exkursion bot vielfältige Einblicke in unterschiedliche Betriebsphilosophien, Produktionssysteme und Technisierungsgrade. An allen Stationen wurde deutlich, wie eng Forschung und Praxis im Gartenbau miteinander verzahnt sind – ein wichtiger Impuls für zukünftige Abschlussarbeiten und berufliche Orientierung.</p>
<p><i>Durchführende Lehrende: Katharina Huntenburg, Janine Berg</i></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:04:49 +0100</pubDate>
                        <title>Blockwoche im RISE: Eine Woche voller Ideen, Austausch und Unternehmergeist</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/10/blockwoche-im-rise-eine-woche-voller-ideen-austausch-und-unternehmergeist/</link>
                        <description>Vom 20. bis 24. Oktober 2025 verwandelte sich das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück erneut in einen Ort voller kreativer Energie, innovativer Konzepte und interdisziplinärer Zusammenarbeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende aus verschiedenen Fakultäten kamen zusammen, um in zwei parallel stattfindenden Blockwochen neue Wege zu erkunden, von der Entwicklung eines Navigationssystems für den Campus Haste bis hin zur Ausarbeitung eigener Geschäftsideen und Unternehmenskonzepte. Ein Rückblick auf eine Woche, die ganz im Zeichen von Kreativität, Praxisnähe und unternehmerischem Denken stand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Navigation am Campus Haste – von der Idee zum Prototyp</strong></p>
<p>Im Projekt „Navigation am Campus Haste“ arbeiteten Studierende der Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) sowie Ingenieurwissenschaften und Informatik (I&amp;I) gemeinsam an einem Konzept, das künftig die Orientierung auf dem Campus Haste erleichtern soll. Unter der Leitung von Ole Oßenbrink und mit der Unterstützung des Make! Labs, vertreten durch Martin Mertes und Jens de Boer, entstanden in nur wenigen Tagen erste Ideen, Entwürfe und sogar physische Prototypen aus Holz, Acrylplatten, Plotterfolie und mithilfe des 3D-Drucks.</p>
<p>Ziel war es, ein modernes und nutzerfreundliches Leitsystem zu entwickeln, das Besucher*innen, Studierenden und Mitarbeitenden den Weg über den Campus erleichtert. In kleinen Teams wurden Designideen gesammelt, Materialien getestet und funktionale Modelle gebaut, die bereits anschaulich zeigten, welches Potenzial in dem Konzept steckt.</p>
<p>Am Freitag präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse vor Prof. Dr. Karin Schnitker, Dekanin der Fakultät AuL, sowie Dekanassistenz Ronan Morris. Die Begeisterung über das Engagement und die Kreativität der Studierenden war groß, ebenso wie die Wertschätzung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit.</p>
<p>Während der Abschlussrunde wurde deutlich, welchen Mehrwert das gemeinsame Arbeiten im RISE für die Studierenden bietet. Besonders eindrucksvoll zeigte sich die Bedeutung des RISE als Ort für kreatives Miteinander in den Worten der Teilnehmenden. Eine Studentin reflektierte:</p>
<p><i>„Ich fand es schön, dass wir im RISE interdisziplinär arbeiten konnten. Unterschiedliche Studiengänge, Personen und auch Fakultäten treffen hier aufeinander. Das eröffnet neue Blickwinkel und zeigt, wie viel man voneinander lernen kann.“</i></p>
<p>Ein anderer Studierender ergänzte:</p>
<p><i>„So zu arbeiten wie hier im RISE ist genau der Grund, warum ich mich an der Hochschule Osnabrück beworben habe.“</i></p>
<p>Die Blockwoche endete nicht nur mit inspirierenden Ergebnissen, sondern auch mit einer klaren Vision: Das erarbeitete Konzept soll weiterentwickelt und perspektivisch auf dem Campus Haste realisiert werden. So könnte in naher Zukunft ein innovatives und einheitliches Leitsystem entstehen, entwickelt von Studierenden für Studierende.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vermarktung eigener Ideen – Unternehmensgeist im Think! Bereich</strong></p>
<p>Parallel dazu stand das zweite Projekt ganz im Zeichen von Gründungsideen, Produktentwicklung und Unternehmertum. Unter der Leitung von Reinhard Hoffmann Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer arbeiteten Studierende aus den Fakultäten AuL, WiSo und I&amp;I an der Entwicklung eigener Geschäftsmodelle.</p>
<p>In intensiven Teamphasen entwickelten sie Ideen, die sowohl digitale als auch nachhaltige Aspekte vereinten und einen klaren Bezug zu realen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Herausforderungen hatten. Ziel war es, Unternehmensgeist zu fördern und die eigene Kreativität in marktfähige Konzepte zu überführen.</p>
<p>Am Donnerstag präsentierten die Teams ihre Ergebnisse bei einem Pitch vor einer Jury, die die besten Konzepte auswählte. Die Spannung war groß, als die Gewinner*innen verkündet wurden:</p><ul><li>1. Platz: PantryPal – eine App, die den eigenen Lebensmittelvorrat digital erfasst und Menschen miteinander vernetzt, um gemeinsam zu kochen oder Lebensmittel zu teilen.<br>&nbsp;</li><li>2. Platz: StudiGo – eine Plattform, die Lernende verbindet und gemeinsames Lernen fördert.<br>&nbsp;</li><li>3. Platz: Rented – eine App zum Verleihen funktionstüchtiger Gegenstände und Geräte.</li></ul><p>Die Top-Teams wurden am Freitag auf der Projektwoche am Campus Westerberg offiziell ausgezeichnet und erhielten dort die Möglichkeit, ihre Konzepte einem größeren Publikum zu präsentieren.</p>
<p>Die Woche zeigte eindrucksvoll, wie viel unternehmerisches Potenzial und kreative Energie in den Studierenden steckt. Viele Teams planen, ihre Ideen weiterzuverfolgen und sie mithilfe des RISE-Angebots weiterzuentwickeln. Vielleicht entstehen daraus schon bald die nächsten Startups „made in Osnabrück“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: Eine Woche voller Kreativität, Teamgeist und Zukunftsvisionen</strong></p>
<p>Die Blockwoche im RISE im Wintersemester 2025 machte deutlich, was interdisziplinäres Arbeiten ausmacht: Vernetzung, Praxisbezug und Innovationsfreude. Ob beim Bau von Prototypen oder bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, die Studierenden zeigten, dass Ideen nur der Anfang sind und mit Zusammenarbeit, Kreativität und Mut echte Lösungen entstehen können.</p>
<p>Das RISE bedankt sich bei allen Teilnehmenden, Lehrenden und Unterstützenden, die diese Woche möglich gemacht haben, und blickt voller Vorfreude auf die kommenden Projekte.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt:</strong><br>Interessierte können sich für zukünftige Veranstaltungen oder bei Fragen an&nbsp;<a href="mailto:rise-events@hs-osnabrueck.de" class="mail"><i>rise-events@hs-osnabrueck.de</i></a> wenden.&nbsp;<br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenschaftsforum „Wertschöpfungskette Protein im Fokus!“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/10/wissenschaftsforum-wertschoepfungskette-protein-im-fokus/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag, 9. Oktober 2025 – RISE</p>
<p><strong>Pflanzliche Proteine mit Zukunft</strong></p>
<p>Wie lassen sich Erbse, Ackerbohne, Sojabohne und Lupine künftig besser nutzen und ihre Nebenprodukte in neue Wertschöpfungsketten integrieren? Genau darum ging es beim Wissenschaftsforum&nbsp;„Wertschöpfungskette Protein im Fokus!“, das im&nbsp;RISE, dem StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, stattfand.</p>
<p>Organisiert wurde das Forum von der&nbsp;Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft (MGN)&nbsp;im Auftrag des&nbsp;Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Ziel: Wissen vertiefen, Akteure vernetzen und praxisnahe Lösungen für die Zukunft pflanzlicher Proteine entwickeln. Moderiert wurde die Veranstaltung von&nbsp;Dirk Gieschen.</p>
<p><strong>Impulse aus Wissenschaft und Wirtschaft</strong></p>
<p>Den Auftakt machte&nbsp;Prof. Dr. Karin Schnitker (Hochschule Osnabrück)&nbsp;mit einer spannenden Keynote zu Potenzialen von Leguminosen und alternativen Proteinen. Anschließend zeigten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, wie vielfältig die Möglichkeiten entlang der Protein-Wertschöpfungskette sind:</p><ul><li><strong>Wiebke Schlich &amp; Mareike Beiküfner (Landwirtschaftskammer Niedersachsen)</strong></li><li><strong>Stefan Beuermann (UFOP – Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.)</strong></li><li><strong>Dr. Lisa Mundzeck (Hochschule Hannover)</strong>&nbsp;in Vertretung von&nbsp;<strong>Prof. Dr. Andrea Siebert-Raths</strong></li><li><strong>Andre Heilemann (Emsland Group)</strong></li></ul><p>In ihren Beiträgen ging es um Marktpotenziale, neue Technologien und die Frage, wie sich pflanzliche Rohstoffe effizient und nachhaltig einsetzen lassen.</p>
<p><strong>Studierende mit frischen Ideen</strong></p>
<p>Besonders inspirierend: die&nbsp;aktiven Beiträge der Studierenden. Mit viel Kreativität und praxisnahen Ideen brachten sie frischen Wind in die Diskussion. Ihr Blick auf die Themen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und innovative Proteinverwertung zeigte, wie zukunftsorientiert die nächste Generation denkt.</p>
<p>In den Workshops wurde klar: Wenn Wissen, Unternehmergeist und junge Perspektiven zusammenkommen, entstehen echte Zukunftslösungen für das Agribusiness.</p>
<p><strong>Mehr als nur Protein</strong></p>
<p>Ein wichtiges Fazit des Tages: Die Wertschöpfung endet nicht beim Protein. Auch&nbsp;Stärke, Fasern und andere Pflanzenbestandteile&nbsp;bieten enormes Potenzial für neue Anwendungen in der&nbsp;Lebensmittelindustrie, der&nbsp;Bioökonomie&nbsp;oder in der&nbsp;Material- und Textilentwicklung.</p>
<p>Damit eröffnen sich neue Märkte und Perspektiven für die Nutzung heimischer Leguminosen – ressourcenschonend, wirtschaftlich attraktiv und mit großem Innovationspotenzial.</p>
<p><strong>Starke Netzwerke für nachhaltige Zukunft</strong></p>
<p>„Das Forum hat gezeigt, wie groß das Potenzial pflanzlicher Proteine und ihrer Nebenprodukte für Niedersachsen ist, sowohl als Rohstoffquelle als auch als Innovationstreiber für nachhaltige Wertschöpfungsketten“, resümierte&nbsp;Vivien Ortmann, Geschäftsführerin der MGN, die gemeinsam mit&nbsp;Justus Brons&nbsp;die Leitung der Tagung innehatte.</p>
<p>Mit dem Wissenschaftsforum setzt die MGN ein starkes Zeichen für die Umsetzung der&nbsp;niedersächsischen Eiweißstrategie&nbsp;und für die Stärkung regionaler Wertschöpfung in Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft.</p>
<p><strong>Mehr erfahren</strong></p>
<p>Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Arbeit der MGN sind auf der Website der&nbsp;Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft&nbsp;zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 08:09:34 +0100</pubDate>
                        <title>Digitale Helfer im Praxistest: Hochschule Osnabrück startet KI-Einkaufsassistenten im Smart Store</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/10/digitale-helfer-im-praxistest-hochschule-osnabrueck-startet-ki-einkaufsassistenten-im-smart-store/</link>
                        <description>Testphase ist gestartet und die nächsten Schritte bereits geplant </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 28. Oktober 2025) Ein Tablet im Laden, eine kurze Frage – und die Antwort kommt sofort: Mit einem neuen KI-gestützten Einkaufsassistenten erprobt die Hochschule Osnabrück, wie digitale Helfer das Einkaufserlebnis verbessern können. Kundinnen und Kunden in Osnabrück haben jetzt die Möglichkeit, den Chatbot direkt auszuprobieren. Der Einkaufsassistent ist in diesem Fall besonders wichtig, weil der Smart Store „Farmely“ ohne dauerhaftes Verkaufspersonal auskommt und dennoch jederzeit zugänglich ist. Wenn beim Einkaufen Fragen auftauchen, sollen diese jederzeit beantwortet werden. Gleichzeitig ist das Forschungsprojekt für die Forscherinnen und Forscher eine Möglichkeit, das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher datenbasiert zu untersuchen. Bereits jetzt steht fest, dass dieses Projekt noch mehr Einsatzmöglichkeiten bietet.</p>
<p><strong>Ein virtueller Begleiter für den Einkauf&nbsp;</strong></p>
<p>Der digitale Assistent beantwortet Fragen rund um Produkte und den Einkauf im Geschäft. Ob aktuelle Angebote, Informationen zu einzelnen Artikeln oder die Orientierung im Laden – der Chatbot liefert passgenaue Hinweise. Allgemeine Fragen wie nach dem Wetter bleiben dagegen unbeantwortet, denn das System ist speziell auf die Anforderungen des Handels zugeschnitten. „Eine große Herausforderung liegt darin, allgemeine Sprachmodelle so anzupassen, dass sie zuverlässig nur das beantworten, was im Warenwirtschaftssystem des Geschäfts auch tatsächlich hinterlegt ist“, erklärt Prof. Dr. Nicolas Meseth, der das Projekt technisch verantwortet.&nbsp;</p>
<p>Aktuell stehen den Kundinnen und Kunden zwei Tablets im Osnabrücker Smart Store „Farmely“ zur Verfügung, um den Assistenten zu testen. Im nächsten Schritt wird die Technik in der Farmely-App verfügbar sein, die auch unabhängig vom Laden genutzt werden kann. Perspektivisch soll der digitale Helfer in weiteren Geschäften und sogar in ganz anderen Branchen eingesetzt werden.<br><br><strong>Reallabor für digitale Innovationen</strong></p>
<p>Die Hochschule Osnabrück versteht den laufenden Testbetrieb als Reallabor. „Uns interessiert nicht nur die technische Funktion, sondern vor allem die Reaktion der Menschen“, betont Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing. „Wir können direkt beobachten, wie Kundinnen und Kunden mit dem Assistenten umgehen, welche Fragen sie stellen und wie sie den digitalen Service im Alltag annehmen. Solche echten Bedingungen sind unverzichtbar, um den Mehrwert neuer Technologien realistisch einschätzen zu können.“&nbsp;<br>In der aktuellen Phase wertet das Projektteam das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer aus und integriert es in die Weiterentwicklung des Systems. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer einfachen Bedienung und der Möglichkeit für Ladenpersonal, Inhalte schnell und unkompliziert zu aktualisieren.&nbsp;Im Verlauf des Projekts sollen Kundinnen und Kunden außerdem die Möglichkeit erhalten, ein persönliches Profil anzulegen.&nbsp;<br>So kann der digitale Assistent künftig auf Basis des Einkaufsverhaltens und der Konversationshistorie Produktempfehlungen geben, die zu den individuellen Vorlieben passen.&nbsp;<br>Kauft eine Kundin zum Beispiel oft frische Erdbeeren, gibt der Assistent in der Konversation einen Hinweis "Übrigens, wir haben wieder frische Erdbeeren im Sortiment.“&nbsp;<br><br>Angesichts der wachsenden Zahl an Geschäften, die ohne dauerhaftes Verkaufspersonal betrieben werden, gewinnt der Einsatz solcher digitalen Helfer zusätzlich an Bedeutung. Der Einkaufsassistent der Hochschule Osnabrück zeigt, wie Künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Kundinnen und Kunden auch in diesen Formaten zuverlässig zu begleiten und den Zugang zu regionalen Lebensmitteln komfortabel zu gestalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 12:59:06 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück eröffnet Kompetenzzentrum Rasen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/09/hochschule-osnabrueck-eroeffnet-kompetenzzentrum-rasen/</link>
                        <description>Offizieller Startschuss für angewandte Forschung und Wissenstransfer</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 23. September 2025) Mit zahlreichen Partnern, Förderern und Mitarbeitenden hat die Hochschule Osnabrück das neue Kompetenzzentrum Rasen (KORA) feierlich eröffnet. Auf rund 1.500 Quadratmetern Versuchsfläche in Wallenhorst-Rulle im Osnabrücker Land werden umfangreiche Forschungsprojekte durchgeführt – aktuell zur Schnittqualität und Mähsystemen, Trockenstress oder Stickstoffdüngung. Die Ergebnisse von zum Teil international angelegten Forschungsprojekten fließen in Empfehlungen für Gerätehersteller, Produktentwickler, Greenkeeper, Sportplatzbetreiber und Kommunen ein.<br>„Mit KORA haben wir eine Plattform geschaffen, die die gesamte Bandbreite der Rasenforschung abbildet – von Grundlagenuntersuchungen bis zu konkreten Empfehlungen für die Praxis“, erklärte Prof. Martin Thieme-Hack, Professor für Landschaftsbau, bei der Eröffnung. „Das Kompetenzzentrum ist damit ein Bindeglied zwischen nationaler sowie internationaler Forschung und der Praxis.“ Die ersten Versuche auf der 2024 angelegten Fläche laufen bereits und nun erfolgte die offizielle Eröffnung.</p>
<p><strong>Forschung für nachhaltiges Rasenmanagement</strong></p>
<p>Rasenflächen spielen in Städten eine zentrale Rolle – sie dienen als Erholungs- und Spielflächen, kühlen das Stadtklima, binden Staub, nehmen Regenwasser auf und bieten Lebensrau. Doch der Klimawandel setzt den grünen Teppichen zunehmend zu: Hitze und Trockenheit schränken ihre Funktionen ein. Gleichzeitig belasten intensive Pflege mit häufigem Mähen, Bewässern, Düngen und Pflanzenschutzmitteln die Umwelt und verschlingen wertvolle Ressourcen. Fachleute plädieren daher für neue Nutzungskonzepte, schonendere Pflege und angepasste Pflanzenmischungen. So könnten Rasenflächen auch künftig einen wichtigen Beitrag zu nachhaltig nutzbarem Stadtgrün leisten.</p>
<p>Derzeit werden am KORA unter anderem unterschiedliche Mähsysteme und Schnittintervalle untersucht, Versuche zu Trockenstress mit verschiedenen Artenmischungen durchgeführt sowie Studien zur Stickstoffdüngung getestet. Ziel ist es, Pflegeempfehlungen wissenschaftlich fundiert zu entwickeln und den Transfer in die Praxis sicherzustellen.</p>
<p>Darüber hinaus wird am KORA an innovativen Fragestellungen wie der modernen Phänotypisierung geforscht. Mithilfe eines Agrarroboters und KI-gestützter Sensorik werden Pflanzeneigenschaften automatisiert erfasst und analysiert. Dieser methodische Fortschritt erhöht die Effizienz der Forschung und ermöglicht nachhaltige Lösungen für künftige Herausforderungen wie Klimawandel oder neue Schaderreger.</p>
<p>Bereits jetzt ist das KORA eng in die internationale Forschung eingebunden. Kooperationen bestehen unter anderem mit Partnern aus Norwegen und den USA. „Die offizielle Eröffnung markiert nicht den Beginn, sondern den nächsten Schritt“, betonte Prof. Thieme-Hack. „Seit Anfang der 1980er Jahre wird an der Hochschule zum Thema Rasen geforscht. Im Jahr 2014 wurde die Forschungskonferenz der Europäische Rasengesellschaft an der Hochschule ausgerichtet. Die Rasenforschung hat sich bereits etabliert. Das KORA festigt den Status, dass die Hochschule Osnabrück der zentrale Standort für Rasenforschung in Deutschland ist.“</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück führend in der deutschen Rasenforschung und Lehre</strong></p>
<p>Mit dem KORA baut die Hochschule Osnabrück ihre führende Rolle in der deutschen Rasenforschung weiter aus. Bundesweit einmalig ist zudem, dass Studierende den Studienschwerpunkt „Angewandte Rasenwissenschaften“ wählen können – und damit unmittelbar von den Ergebnissen der aktuellen Forschung profitieren.</p>
<p>Das Interesse ist groß: Sowohl Bachelorstudierende des Studiengangs „Landschaftsbau“ als auch Masterstudierende der Studiengänge „Bauen – Umwelt – Management“ sowie „Angewandte Pflanzenwissenschaften“ belegen das Modul und schreiben ihre Abschlussarbeiten im Bereich Rasenforschung.</p>
<p><strong>Über das KORA</strong><br><br>Das Kompetenzzentrum Rasen ist an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück angesiedelt. Geleitet wird es von Prof. Martin Thieme-Hack, Prof. Dr. Thomas Rath und Prof. Dr. Jürgen Boullion. Unterstützt wird das Leitungsteam von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Maximilian Karle, Daniel Hunt, Alexander Kühn und Levi Ellmers. Gemeinsam decken sie ein breites Spektrum an Forschungsthemen ab – von groß angelegten Feldversuchen bis hin zu detaillierten Laboranalysen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 10:07:52 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Baumpflegetage an der Hochschule Osnabrück: Biodiversität im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/09/osnabruecker-baumpflegetage-an-der-hochschule-osnabrueck-biodiversitaet-im-fokus/</link>
                        <description>Fachleute aus Praxis und Wissenschaft diskutieren über Erhalt und Förderung der Artenvielfalt im städtischen Raum</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 12. September 2025) Wie lässt sich die biologische Vielfalt im städtischen Raum erhalten und fördern? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden der 41. Osnabrücker Baumpflegetage, die Anfang September am Campus Haste der Hochschule Osnabrück stattfanden. Rund 320 Teilnehmende aus der Branche, unter anderem Grünflächenämtern, Garten-, Landschafts- und Baumpflegefirmen sowie Landschaftsarchitekturbüros kamen zusammen, um aktuelle Fragen rund um Bäume und Stadtgrün zu diskutieren. Parallel begleitete eine zweitägige Fachmesse mit Ausstellenden aus den Bereichen Baumpflege, Garten- und Landschaftsbau die traditionsreiche Veranstaltung.</p>
<p>„Die Osnabrücker Baumpflegetage sind seit Jahrzehnten ein Treffpunkt, bei dem Wissenschaft und Praxis in einen direkten Austausch treten. Gerade die Verbindung von Fachvorträgen, Workshops und Ausstellung macht die besondere Stärke dieser Veranstaltung aus“, betonte Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Bouillon.</p>
<p><strong>Fachprogramm mit aktuellen Themen</strong><br><br>Der erste Veranstaltungstag stand im Zeichen hochkarätiger Fachvorträge. Neben der Vorstellung der Rot-Eiche als Baum des Jahres 2025 durch Eike Jablonski (Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V.) beleuchteten Expertinnen und Experten Themen wie die Bedeutung alter Stadtbäume für die Artenvielfalt xylobionter Käfer (Dr. Jürgen Schmidl), klimabedingte Veränderungen von Vegetationszonen und Novel Ecosystems (Dr. Vincent Fehr) oder den Einsatz künstlicher Intelligenz im Grünflächenmanagement (Rolf Koritkowski). Auch praxisnahe Fragen wie Baumschutz auf Baustellen oder Schäden durch Schädlinge an jungen Bäumen fanden große Beachtung.</p>
<p>Am zweiten Tag setzten die Teilnehmenden das Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ um. In sechs parallel laufenden Workshops ging es u. a. um kalkverträgliche Zukunftsbäume, artenschutzgerechte Pflege, das Management von Ökotorsi oder Baumschutz in der Baupraxis. „Die Workshops ermöglichen einen intensiven Dialog, in dem Erfahrungen direkt ausgetauscht und neue Lösungsansätze entwickelt werden können“, so Bouillon.</p>
<p><strong>Netzwerken als Tradition</strong><br><br>Neben Vorträgen und Workshops boten die Baumpflegetage auch in diesem Jahr viel Raum zum Austausch. Ob bei Pausen, in der Fachausstellung oder während der Abschlussdiskussion – das Netzwerken gilt traditionell als Herzstück der Veranstaltung. „Hier entstehen Kontakte, Kooperationen und Ideen, die weit über die beiden Tage hinauswirken“, unterstrich Bouillon.</p>
<p><strong>Baumpflanz-Challenge als Zeichen für Nachhaltigkeit</strong><br><br>Ein weiterer Programmpunkt war die Durchführung der Baumpflanz-Challenge im Rahmen der Tagung. Direkt neben der sogenannten Blitzeiche, die bereits abgestorben ist, pflanzten Prof. Dr. Jürgen Bouillon und Pia Rode von der Professional School einen jungen Heister der Pyrenäen-Eiche – erst eineinhalb Meter hoch, aber mit einer wichtigen Aufgabe: Als klimafitte Baumart wird sie künftig hier im Norden die Rolle übernehmen, die die Stiel-Eiche vielleicht nicht mehr erfüllen kann.</p>
<p>Dieses Vorgehen ist ein Beispiel für assisted migration – ein kleiner, aber wichtiger Schritt für mehr Artenvielfalt und die Anpassung an den Klimawandel. In rund hundert Jahren wird der Heister die Höhe erreicht haben, die die Eiche heute hatte, und damit einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung des Stadtgrüns leisten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 15:30:04 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack - Bäume, die Kaffee und Kakao retten können?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2025/08/wissenssnack-baeume-die-kaffee-und-kakao-retten-koennen/</link>
                        <description>Kakao, Vanille, Kaffee – viele unserer Lieblingsnutzpflanzen reagieren empfindlich auf die Folgen des Klimawandels. Hitzewellen, Starkregen oder Temperaturschwankungen führen schnell zu Ertragseinbußen. Ein möglicher Ansatz, um diese Kulturen widerstandsfähiger zu machen, ist die Agroforstwirtschaft: die Kombination von Bäumen mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen auf einer Fläche. Welche Vorteile diese Anbaumethode bietet und wie im Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ der Hochschule Osnabrück mit Kakao- und Vanillepflanzen geforscht wird, erklärt Sebastian Deck, Koordinator des Forschungszentrums, im Interview.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was genau sind Agroforstsysteme?&nbsp;</strong><br><br>Unter Agroforstsystemen versteht man die Kombination von Bäumen und landwirtschaftlichen Kulturen wie Getreide, Vanille, Kaffee oder Kakao auf einer Fläche. Diese Pflanzen werden zeitgleich angebaut und beeinflussen sich dabei gegenseitig – vor allem positiv.<br><br><strong>Welche Vorteile haben diese Systeme?&nbsp;</strong><br><br>Agroforstsysteme bieten mehrere Vorteile: Durch die Baumstrukturen entstehen bestimmte mikroklimatische Verhältnisse. Beispielsweise wird durch die Beschattung die Sonneneinstrahlung verringert, sodass die Temperaturen sich verändern. Gleichzeitig wirken sich Agroforstsysteme auch positiv auf andere klimatische Faktoren aus – insbesondere auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Denn viele dieser Kulturen wie Kaffee, Kakao oder auch Vanille reagieren sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen. Durch diese Systeme können diese Schwankungen sehr gut abgefangen werden.&nbsp;</p>
<p><strong>An welcher Pflanze kann man das beobachten?&nbsp;</strong><br><br>Ein Beispiel: Kakao ist eine sehr empfindliche Pflanze. Die Kakaoblüte ist sehr klein, und bei Starkregen können Regentropfen die Blüten leicht abschlagen. Befindet sich die Kakaopflanze jedoch im Unterholz, also unter größeren Bäumen, ist sie deutlich besser davor geschützt.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Vanille- und Kakaokulturen wachsen auch im Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ der Hochschule Osnabrück. Wie und warum?</strong>&nbsp;</p>
<p>Diese Kulturen leiden besonders unter den Auswirkungen des Klimawandels. Dadurch kommt es zu Ertragseinbußen, weil die Pflanzen unregelmäßig oder gar nicht blühen. Allerdings ist nicht bekannt, welche Umweltparameter dafür verantwortlich sind.&nbsp;<br><br>Im Forschungszentrum können wir genau dies sehr gut testen, in dem wir Umweltbedingungen nachbilden und dann prüfen. Als Beispiel: Vanille wächst in der Indoorfarm unter komplett kontrollierten Bedingungen, sodass alle Umweltparameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Lichtintensität gesteuert und geregelt werden können. Diese gewonnenen Erkenntnisse sind entscheidend, um die Systeme im Freiland auf die sich ändernden Umweltbedingungen anzupassen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 10:56:11 +0100</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für Apfelzüchtung der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/11/auszeichnung-fuer-apfelzuechtung-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Preis in der Kategorie &quot;Collaboration Excellence&quot; für Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück, der Züchtungsinitiative Niederelbe sowie Aldi Süd </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch intensive Teamarbeit innerhalb der Hochschule Osnabrück und in enger Kooperation mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) und Aldi Süd ist ein prämiertes Erfolgsprojekt entstanden: Eine neue Apfelsorte, die gemeinsam vom Labor bis ins Supermarktregal entwickelt wurde und seit Herbst 2023 bei Aldi Süd erhältlich ist. Nun wurde diese Zusammenarbeit mit dem Efficient Consumer Response (ECR) Award ausgezeichnet. Dieser wird jährlich von der GS1 Germany, einem Netzwerk von Not-for-Profit-Organisationen, vergeben. Es belohnt unternehmensübergreifende Kooperationsprojekte, in denen sich die Projektpartner:innen für die Prozessoptimierung innerhalb der Wertschöpfungsnetzwerke engagieren.<br> Prof. Dr. Werner Dierend, Professor für Obstbau an der Hochschule Osnabrück, hatte die Züchtung wissenschaftlich vorangetrieben und erhielt bei der Preisverleihung in Bonn die Trophäe: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, weil sie ein gelungenes Beispiel für drei Komponenten sind, die an der Hochschule Osnabrück wichtig sind: Forschung, Transfer und Kollaboration. Jeder einzelne Bestandteil ist zwar für sich genommen wichtig, aber nur in der Kombination führt es zu einem solchen Erfolg.“</p>
<p class="Default"><strong>Geschmack allein reicht nicht</strong></p>
<p>Leuchtend rot, knackig, saftig und ein frischer, süßlicher Geschmack, so beschreibt Aldi Süd den neu entwickelten Apfel. Der Discounter stieg vor rund vier Jahren in das Projekt ein, die Hochschule Osnabrück und die ZIN arbeiten bereits länger an der Entwicklung und darüber hinaus in weiteren Projekten zusammen. Insgesamt dauerte es etwa 20 Jahre, um die neue Sorte zu entwickeln. Wie bei vielen anderen Produkten reicht auch in der Apfelzüchtung nicht allein ein Merkmal, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Wichtig ist beispielsweise auch, ob der Apfel sich gut lagern lässt, damit er nicht nur für ein paar Monate im Jahr zu kaufen ist. Darüber hinaus spielt die Optik eines Apfels eine Rolle und nicht zuletzt auch die Vermarktungsstrategie. Dabei bringen alle Kooperationspartner ihre Expertise in das Projekt: „Die Hochschule Osnabrück war vor allem für die Forschung verantwortlich, die ZIN hat unter anderem dazu beigetragen, dass die Äpfel auch in der Masse produziert werden können. Die beste Forschung nützt aber nichts, wenn die Äpfel nicht auf den Markt kommen. Deswegen profitieren wir, wenn wir die entsprechenden Partner haben – wie in diesem Fall Aldi Süd.“</p>
<p class="Default"><strong>20 Jahre Forschung und Teamarbeit bis zur Marktreife </strong></p>
<p>Dass es sich bei dieser Apfelzüchtung um ein weiteres erfolgreiches Beispiel aus der Apfelforschung der Hochschule Osnabrück handelt, zeigt ein Blick in die jüngere Vergangenheit: Im Herbst 2020 wurde die Apfelsorte „Deichperle“ vorgestellt. Weniger als zwei Jahre später verkündete die Hochschule, dass die europaweit ersten offiziellen allergikerfreundlichen Apfelsorten auf die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Werner Dierend und seinem Team zurückgehen. Wie bei vorangegangen Projekten ist auch der Erfolg dieses Projekts auf die Arbeit von vielen Personen zurückzuführen, wie Dierend betont: „Ich nehme diese Auszeichnung stellvertretend für ein großes Team innerhalb der Hochschule Osnabrück entgegen. Für die erfolgreiche Züchtung sind viele Faktoren entscheidend – fachlich hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil.“ Dazu gehören die Mitarbeitenden aus dem Obstbau, die für die Versuche der Apfelzüchtung mitverantwortlich sind. Darüber hinaus waren Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen, unter anderem der Ökotrophologie, Teil einer festgelegten Gruppe, die zu verschiedenen Zeitpunkten an einer sensorischen Beurteilung teilnahmen, einem sogenannten Panel. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> Nicht zu vergessen sind die Studierenden aus den unterschiedlichen Studiengängen. Mit ihren praxisnahen Projekt- und Abschlussarbeiten tragen sie ebenfalls zum Erfolg von Forschungsprojekten bei. So hat sich im letzten Jahr eine Projektgruppe aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel mit der Eignung neuer ZIN-Apfelsorten für die Herstellung von Apfelkuchen beschäftigt.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Zum ECR Award</strong><br> Efficient Consumer Response Award, kurz ECR Award, ist die öffentliche Auszeichnung und Wertschätzung von unternehmensübergreifender Zusammenarbeit, die Vorbild-Charakter für die Optimierung der Wertschöpfung zur Steigerung des Kundennutzen hat.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 11:52:45 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Netzwerktagung Pferdewissen in Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/11/internationale-netzwerktagung-pferdewissen-in-osnabrueck/</link>
                        <description>Der Pferdesport im Wandel – Austausch über die Zukunft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.10.24 und 26.10.24 fand die „Internationale Netzwerktagung Pferdewissen“ an der Hochschule Osnabrück an der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur statt. Studierende aus der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland wurden eingeladen, in den zwei Tagen Thematiken rund um die Zukunft des Pferdesports, KI-Entwicklungen und weitere Optimierungsmöglichkeiten in den Bereichen Turniersport und Pferdehaltung zu diskutieren. Besonders im Fokus stand die derzeitige Kritik des Pferdesports in den Medien und der Umgang damit.</p>
<p>Beteiligt waren die Hochschule Van Hall Larenstein, die Berner Fachhochschule, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die Georg-August-Universität Göttingen, die Freie Universität Berlin, die Fachhochschule Südwestfalen und die Hochschule Osnabrück als Gastgeber.</p>
<p><strong>Erster Tag geprägt von Vorträgen und Posterpräsentationen</strong></p>
<p>Am ersten Tagungstag wurden wissenschaftliche Projekt- und Abschlussarbeiten von 16 Studierenden in Form von Vorträgen und Postern vorgestellt und anschließend diskutiert. Die nachfolgenden Diskussionen verliefen sehr konstruktiv und waren weitestgehend von studentischen Fragen geprägt. Die Leistungen wurden durch die Lehrenden der anwesenden Universitäten und Hochschule bewertet und mit Preisen der Sponsoren der Tagung belohnt.</p>
<p>Den ersten Platz erhielt Till Henner Ramm von der Hochschule Osnabrück für die Präsentation seiner Bachelorarbeit, in der er die „Verkaufspsychologie bei Pferdefutter“ (Betreuer*in: Prof. Dr. Heiner Westendarp, Laura Bunk) untersuchte. Er klärt darüber auf, dass Pferdehalter beim Kauf von Futtermitteln stark durch psychologische Effekte wie kognitive Verzerrungen und das Vertrauen der Käufer in eine ihnen bekannte Marke beeinflusst werden. Obwohl die Qualität des Futters als wichtigstes Kaufkriterium genannt wird, zeigt seine Arbeit, dass die Verkaufspsychologie eine wesentliche Rolle während des Kaufprozesses spielt. So wird zum Beispiel der Dunning-Kruger-Effekt beschrieben, welcher oft zu einer Überschätzung des eigenen Wissens der Pferdehalter führt. Die Arbeit verdeutlicht, dass ein Bewusstsein für die Anfälligkeit von systematischen Denkfehlern seitens der Käufer geschaffen werden muss.</p>
<p>Den zweiten Platz belegte Elena Karthäuser, ebenfalls von der Hochschule Osnabrück, mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Auswirkungen der Änderung der Gebührenordnung für Tierärzte auf die Pferdehaltung“ (Betreuer: Dr. Florian Sitzenstock, Prof. Dr. Ralf Waßmuth). Auf dem dritten Platz landete Madeline Meyer von der Universität Hohenheim mit ihrer Dissertation über die „Kompostierung als eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit von Pferdemist unter hygienischen Aspekten“.</p>
<p>Neben den Auszeichnungen für die Vorträge wurden auch die Posterpräsentationen bewertet und prämiert. Den ersten Platz <em>in dieser Kategorie</em> sicherte sich Mona Serena Otte, Absolventin der Hochschule Osnabrück, mit ihrem Poster “Zur Problematik des unbeabsichtigten Dopings - Umfrage an Tierärzte, Reiter und Turnierfachleute “ (Betreuer*in: Prof. Dr. Heiner Westendarp, Franziska Wojewski). In ihrer Masterarbeit fand sie heraus, dass die Ursachen des unbeabsichtigten Dopings nicht nur die Unwissenheit über Risiken durch dopingrelevante Substanzen, sondern auch die generelle Unkenntnis über Anti-Doping-und-Medikamentenkontroll-Regeln (ADMR) sind. Hier sei mehr Aufklärung aller Beteiligten im Pferdesport notwendig.</p>
<p>Den zweiten Platz belegte Harald Unseld von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen mit seinem Poster über die „Möglichkeiten zur Ermittlung und Optimierung von Stallluftfaktoren insbesondere Staub”. Den dritten Platz erlangte das Poster von Iulia Zaharia von der Hochschule Van Hall Larenstein mit dem Titel “In the Judges Eye: Visual Search Patterns of Dressage Judges”.</p>
<p>Weitere präsentierte Abschlussarbeiten thematisierten unter anderem Verhaltensforschungen in Form eines “Novel Object Tests”, das Entwurmungsmanagement von Jungpferden und den Einsatz von KI bei der Überwachung von Fohlen.</p>
<p>Als Vorbereitung auf den zweiten Tagungstag fanden für die Studierenden und Lehrenden der teilnehmenden Hochschulen und Universitäten verschiedene Workshops statt.</p>
<p>In den eingeteilten Gruppen wurden verschiedene Themenschwerpunkte bezüglich der Zukunft des Pferdesportes rund um Zucht, Digitalisierung, Medien, Turnierveranstaltungen und Tierwohl diskutiert. Ziel der Workshops war es, interessante und vor allem kritische Fragen für die Gäste der Talkshow am darauffolgenden Tag zu formulieren, um weitere Perspektiven auf die Zukunft des Pferdesports betrachten zu können.</p>
<p><strong>Gemeinsame Exkursion zur Anlage Riesenbeck International </strong></p>
<p>Am zweiten Tag besuchten alle Teilnehmenden die Anlage<em> </em>Riesenbeck International. Vor Ort wurden Führungen durch Charlotte Bömeke, selbst Studentin der Hochschule Osnabrück und Mitarbeitende in Riesenbeck, und den Geschäftsführer Karsten Lütteken selbst durchgeführt. Die Teilnehmenden durften tiefe Einblicke in das Management der Anlage, Veranstaltungen und die dortigen Turnier- und Trainingsmöglichkeiten erhalten. Riesenbeck International gehört aufgrund seiner langen Tradition und vielfältigen Veranstaltungen zu einem der relevantesten Standorte des Pferdesports.</p>
<p>Des Weiteren war Physiotherapeutin Imke Schuon vor Ort. Sie hielt einen Vortrag über das Funktionelle Bewegungstraining für Reiter und brachte den Teilnehmenden die Wichtigkeit der Körperwahrnehmung näher. Durch spielerische Übungen wurde ein Einblick in das Körperempfinden des Pferdes gegeben. Nicht nur die Fitness des Pferdes ist relevant, sondern auch das Training des Reiters am Boden, um den aktiven Prozess des Reitens für das Pferd so angenehm wie möglich zu gestalten und eine Verbesserung der Koordination und Hilfengebung zu erzielen.</p>
<p>Zum Mittag trafen alle im Parkhotel Surenburg ein. Hier fand die Talkshow zum Thema „Das Pferd und der Pferdesport 2035“ statt. Gäste der Talkshow waren Thies Kaspareit Abteilungsleiter für Ausbildung und Wissenschaft bei der FN, ebenfalls Karsten Lütteken, Zuchtleiter des Westfalen Verbands Thomas Münch, Tierarzt Dr. Sebastian Bartke, Springreiter Philipp Hartmann und FN Tierärztin Dr. Enrica Zumnorde-Mertens. Bekannte Größen rund um das Thema Turniersport, Pferdegesundheit, Zucht und Veranstaltungsmanagement, womit eine allumfassende Perspektive auf den Pferdesport gegeben werden konnte. Moderiert wurde die Talkshow durch Simone Steinhorst.</p>
<p>Der Fokus der Talkrunde lag auf den Einschätzungen und Erfahrungen der Gäste zum Thema “Pferdesport im Jahr 2035”, sowie der Darstellung des Sports in den Medien und der damit verbundenen Kritik von außen. Diskutiert wurden außerdem die Zuchtziele des modernen Reitpferdes, die Sicherung des Tierschutzes und infolgedessen der Umgang mit tierschutzwidrigem Verhalten. Des Weiteren wurden digitale Lösungen zur Unterstützung des Reitsports, sowie der Werterhalt und die Wertevermittlung an die Nachwuchsreiter thematisiert.</p>
<p>Mit Blick auf die Zukunft soll eine gesunde Basis für den Pferdesport geschaffen werden. Den pferdebegeisterten Menschen soll der Einstieg in den Reitsport vereinfacht und die Passion Pferd erhalten werden. Eine bessere Aufklärung über das Erkennen des Tierwohls liegt den Gästen besonders am Herzen. Abschließende Wünsche der Gäste waren gemeinsame Akzeptanz und sowohl das miteinander als auch das voneinander lernen.</p>
<p><strong>Plädoyer für Tierwohl der Pferde&nbsp;</strong></p>
<p>Der Slogan der Hochschule Osnabrück lautet: Wir für Morgen! Dies spiegelte sich in allen Vorträgen, Gesprächen und Diskussionen wieder und alle sind sich einig: Das Pferdewohl muss an erster Stelle stehen!</p>
<p>Es muss Verantwortung übernommen werden und Lösungsansätze geschaffen, um die Balance zwischen der Pferdehaltung und der Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und den Medien wieder- herzustellen. Das Tierwohl muss im Rahmen der Digitalisierung noch stärker im Fokus stehen und es liegt an allen, durch Forschungen, konstruktive Gespräche und eben solche Tagungen in einen relevanten Austausch zu gehen. Die Partnerschaften der Universitäten und Hochschulen müssen intensiviert und internationaler werden, um ein Netzwerk zu schaffen, dass es sich zur Aufgabe macht, die Pferde und dessen Wohlbefinden für alle sichtbar zu machen. Nicht nur die Kommunikation zwischen Fachleuten, sondern auch eine Kommunikation mit der Gesellschaft soll stärker im Fokus stehen.</p>
<p>Ein besonderer Dank geht an Till Henner Ramm, Merle Severit und Charlotte Bömeke für die Organisation der Tagung.</p>
<p>Der Tagungsband kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden:</p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/landwirtschaft-bsc/schwerpunkt-pferdemanagement/lehrende-und-netzwerk/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/landwirtschaft-bsc/schwerpunkt-pferdemanagement/lehrende-und-netzwerk/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 10:52:07 +0100</pubDate>
                        <title>Absolvent der Hochschule Osnabrück mit Helmut Claas-Stipendium ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/11/absolvent-der-hochschule-osnabrueck-mit-helmut-claas-stipendium-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Preisgekrönte Abschlussarbeit entwickelt digitale Modelle zur Optimierung der Bodengesundheit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Ob Getreideernte, Kartoffelernte oder Gemüseernte: Das Bild von Landmaschinen, die über den Acker fahren, ist auch denjenigen bekannt, die sonst mit der Landwirtschaft keine Berührungspunkte haben.<br> Für die landwirtschaftlichen Betriebe ist die Ernte essenziell, weil sie über den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebs entscheidet. Die Abschlussarbeit von Ferdinand Andreas Orth, Absolvent des Studiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“ an der Hochschule Osnabrück, trägt den Titel „Ökonomische und ökologische Beurteilung unterschiedlicher Befahrstrategien alternativer Maschinenkonzepte“. Für diese erhielt er nun den ersten Platz des Helmut Claas-Stipendiums, verbunden mit einem Preisgeld von insgesamt 7.200 Euro. „Ein solches Stipendium zu erhalten, ist eine schöne Anerkennung für die Arbeit und Leidenschaft, die in das Projekt geflossen sind. Es motiviert mich, weiterhin an Lösungen zu arbeiten, die Landtechnik nachhaltiger und zukunftsfähiger machen“, erklärt Orth.<br> Betreuer seiner Bachelorarbeit waren Prof. Dr. Hubert Korte, Professor für Landtechnik an der Hochschule Osnabrück sowie Lutz Plagge, Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="Default"><strong>Am Computer entwickelt, auf dem Feld getestet</strong></p>
<p class="Default">In der Bachelorarbeit werden verschiedene Strategien zur Befahrung von Feldern bei unterschiedlichen Anbaumethoden verglichen. Ein Beispiel: Bei der herkömmlichen Methode fährt der Traktor immer wieder unterschiedliche Spuren über das Feld, was mehr Bodenfläche belastet und zu Bodenverdichtung führt. Im Gegensatz dazu werden bei der Methode des Controlled Traffic Farming immer die gleichen Fahrspuren genutzt, sodass der Boden dazwischen geschont wird. Durch diesen Vergleich lässt sich untersuchen, welche Methode für die Bodengesundheit besser ist und langfristig die Erträge steigert.<br> Orth entwickelte einen digitalen Zwilling, um die Realität möglichst detailgetreu im Modell abzubilden. Dies vereinfacht die Forschung, weil Zeit, Kosten und Ressourcen gespart werden. Dadurch lassen sich verschiedene Szenarien durchspielen und schnell anpassen, beispielsweise Reifendrücke und Fahrzeuggewichte.&nbsp;Hierdurch können die befahrenen Flächen und Fahrgassen sowohl bei herkömmlichen Methoden als auch bei neuen Ansätzen wie dem „Widespan Controlled Traffic Farming“ berechnet und optimiert werden. Beim „Widespan Controlled Traffic Farming“ werden sämtliche Arbeitsgeräte, wie Sämaschinen, Pflanzenschutzgeräte oder Erntemaschinen, an einem Trägerfahrzeug befestigt und geführt. Dadurch entstehen feste Fahrspuren und der übrige Boden bleibt unberührt und vor Verdichtung geschützt.<br> Dies kann die Bodengesundheit, Wasseraufnahme und Wurzelentwicklung der Pflanzen verbessern und somit langfristig den Ertrag und die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft steigern. „Meine Berechnungen wurden schon bei einem landwirtschaftlichen Betrieb eingesetzt und das erste Feedback war sehr positiv“, berichtet Orth. Durch sein Berechnungsmodell lässt sich zudem die potenzielle Bodenschädigung durch Verdichtung abschätzen. So kann der Anbau von Nutzpflanzen im Jahresverlauf effizienter gestaltet werden.</p>
<p class="Default">Prof. Hubert Korte, Professor für Landtechnik an der Hochschule Osnabrück, betreute die Bachelorarbeit und lobt die Anwendbarkeit der Arbeit: „Ferdinand Orth hat nicht nur einen Aspekt beleuchtet, sondern eine sehr allumfassende Analyse. Sehr erfreulich ist, dass es bereits auf Betrieben getestet wurde. Gleichzeitig bietet die Arbeit einen guten Start für weitere Forschung.“</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong><br> Die CLAAS Stiftung wurde 1999 gegründet und verleiht seitdem jährlich die Helmut Claas-Stipendien, Bonuspreise und internationale Preise.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>Blockwoche im RISE</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/10/blockwoche-im-rise/</link>
                        <description>Eine Woche voller Innovationen, Austausch und Zukunftsvisionen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 21. bis 25. Oktober 2024 verwandelte sich das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück in einen pulsierenden Knotenpunkt für kreative Ideen und praxisnahe Projekte. Studierende und Mitarbeitende aus unterschiedlichsten Fachbereichen fanden in der diesjährigen Blockwoche zusammen, um gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln, erste Gründungsideen auszuarbeiten und innovative Prototypen zu gestalten. Mit einer Mischung aus Workshops, Projekten und Präsentationen schuf die Blockwoche einen Raum für Austausch und Zusammenarbeit und verdeutlichte eindrucksvoll das Potenzial junger Visionär*innen. Ein Rückblick auf die Höhepunkte und inspirierenden Momente dieser Woche.</p>
<p><strong>Barrierefrei ins Gebäude – Studierende setzen auf praxisnahe Inklusion</strong></p>
<p>Unter dem Motto „Projektwerkstatt – WIR in der Gesellschaft“ wurde Inklusion zu einem zentralen Thema der Blockwoche. Eine Gruppe aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen erarbeitete dabei Konzepte, die den barrierefreien Zugang zu Gebäuden neu denken und dabei besonders praxisnah auf die Bedürfnisse der Zielgruppen eingehen. In enger Zusammenarbeit mit Betroffenen entwickelten die Studierenden Lösungen, die nicht nur auf technischer Ebene überzeugen, sondern auch die zwischenmenschlichen Aspekte berücksichtigen. Ihre zukunftsweisende Arbeit fand großen Anklang, und die Gruppe wurde mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 500 € ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Technologische Kreativität – Ein Wickelautomat für Zylinderspulen</strong></p>
<p>Auch der Bereich Technik und Design kam in der Blockwoche nicht zu kurz. Ein Projekt, das viel Aufmerksamkeit auf sich zog, war die Entwicklung eines Wickelautomaten für einlagige Zylinderspulen. Studierende nutzten den 3D-Druck, um einen voll funktionsfähigen Prototyp zu entwerfen, der nicht nur in Theorie überzeugt, sondern auch in den Laboren des Campus Westerberg direkt zur Anwendung kommen wird. Für die teilnehmenden Studierenden bot das Projekt eine seltene Gelegenheit, praktische technische Herausforderungen in einem experimentellen Umfeld zu lösen und dabei mit neuen Materialien und Designs zu arbeiten.</p>
<p><strong>Nachhaltige Architektur – Workshop für Gebäude der Zukunft</strong></p>
<p>Das Thema Nachhaltigkeit zog sich durch viele der Projekte, und ein besonders kreativer Höhepunkt war der Innovations-Workshop „Nachhaltige Gebäude für Mensch und Maschine“. Mithilfe von Design Thinking und LEGO®️ SERIOUS PLAY®️ entwarfen die Teilnehmenden Konzepte für umweltfreundliche und multifunktionale Gebäude, die gleichermaßen den Bedürfnissen von Mensch und Natur gerecht werden sollen. Die kreativen Methoden brachten eine beeindruckende Vielfalt an Ideen hervor – von nachhaltigen Lernräumen über modulare Agrarflächen bis hin zu Wohn- und Arbeitskonzepten, die durch Flexibilität und Umweltfreundlichkeit bestechen.</p>
<p><strong>Nachhaltige Stadtentwicklung – Die Terrabox als Lösung für städtisches Kompostieren</strong></p>
<p>Der Umweltgedanke fand auch bei dem Vortrag von Terrabox eine begeisterte Zuhörerschaft. Joni, der Gründer der Terrabox, stellte seine Vision für nachhaltiges und einfaches Kompostieren in städtischen Räumen vor. Die Terrabox ist eine Wurmbox, die sich ideal für kleinere, urbane Räume eignet und auf natürliche Weise organische Abfälle in fruchtbare Erde verwandelt. Unter dem Motto „Boden erleben“ lud Joni die Teilnehmenden ein, den Kreislauf der Natur auf spielerische Weise zu entdecken und so mehr über die Potenziale nachhaltiger Abfallwirtschaft zu erfahren. Besonders spannend war der persönliche Einblick in Jonis Gründungsgeschichte, die zeigte, wie eine einzelne Idee zu einem vielversprechenden Geschäftsmodell werden kann. Die Teilnehmenden gingen inspiriert und mit frischen Ideen für eigene Projekte aus dem Workshop.</p>
<p><strong>Neue Ideen für die Gesundheitsbranche – Die Healthcare Startup Week</strong></p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war die OHA Healthcare Startup Week, die sich aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen widmete. Die Studierenden entwickelten mit Design Thinking innovative Geschäftsmodelle, die Themen wie Rückenschmerzen und alternative Versorgungskonzepte aufgreifen. Die Healthcare Startup Week bot den Teams eine Plattform, um realistische Problemlösungen zu entwerfen und gleichzeitig kreative Denkansätze auszuprobieren. Der interdisziplinäre Austausch und die gemeinsame Arbeit an zukunftsweisenden Gesundheitslösungen ließen die Teilnehmenden neue Perspektiven gewinnen.</p>
<p><strong>Die Emsland Startup Challenge – Ein Design Thinking Sprint für Megatrends</strong></p>
<p>Die Emsland Startup Challenge brachte Teilnehmende dazu, Ideen für die großen Themen unserer Zeit zu entwickeln. In einem intensiven Design Thinking Sprint arbeiteten die Studierenden an innovativen Ansätzen für aktuelle Megatrends, die sie anschließend vor einer Jury aus Expert*innen des Start-up-Ökosystems präsentierten. Die Vielfalt der vorgestellten Ideen reichte von digitalen Lösungen bis hin zu nachhaltigen Produktideen. Die Teams hatten so die Möglichkeit, wertvolles Feedback aus der Praxis zu erhalten und ihre Gründungsideen weiterzuentwickeln. „Es war inspirierend, zu sehen, wie aus ersten Ansätzen konkrete Konzepte wurden, die Potenzial haben, einen echten Unterschied zu machen,“ so ein Jurymitglied.</p>
<p><strong>Junge Perspektiven – Die BBS Haste zu Besuch im RISE</strong></p>
<p>Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Schüler*innen der BBS Haste. Die jungen Besucher*innen lernten nicht nur den Studiengang Ernährungswissenschaften kennen, sondern auch die vielfältigen Möglichkeiten, die das RISE für eigene Gründungsprojekte bietet. (Für viele Schüler*innen war dies die erste Begegnung mit dem Thema Gründung, die bei vielen von ihnen den Wunsch weckte, eigene Ideen weiterzuverfolgen und später vielleicht selbst als Gründerinnen tätig zu werden und vor allem an der Hochschule Osnabrück zu studieren.)</p>
<p><strong>Fazit: Eine Woche voller Inspiration, Wachstum und Engagement</strong></p>
<p>Die Blockwoche im RISE zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig die Interessen und Fähigkeiten der Studierenden an der Hochschule Osnabrück sind. Die Woche war ein kreativer Schmelztiegel, in dem aus Ideen konkrete Pläne und aus Herausforderungen innovative Lösungen wurden. Sie bot Raum für interdisziplinären Austausch, kreative Arbeitsmethoden und das Erleben von Teamgeist und Inspiration.<br> Das RISE bedankt sich bei allen Teilnehmenden, die diese Woche mit ihrem Enthusiasmus und Ideenreichtum zu einem Erfolg gemacht haben, und freut sich bereits auf die nächste Blockwoche. Auch künftig will das RISE darin unterstützen, dass Ideen verwirklicht werden und sie durch mutige Projekte die Zukunft mitgestalten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt</strong><br> Interessierte können sich für zukünftige Veranstaltungen oder bei Fragen an Jana von Höne <a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;wenden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 10:08:05 +0200</pubDate>
                        <title>WABE-Zentrum Klaus Bahlsen der Hochschule Osnabrück feiert 20-jähriges Jubiläum </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/10/wabe-zentrum-klaus-bahlsen-der-hochschule-osnabrueck-feiert-20-jaehriges-jubilaeum/</link>
                        <description>Preisverleihung des Klaus Bahlsen Preises 2024 im Rahmen der Veranstaltung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 24. Oktober 2024) Das WABE-Zentrum Klaus Bahlsen, der Lehr- und Versuchsbetrieb des Studienbereichs Ökotrophologie an der Hochschule Osnabrück, hat mit einem Festakt das 20-jährige Bestehen gefeiert. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, die das Entstehen des WABE-Zentrums Klaus Bahlsen ermöglicht hatten, waren der Einladung von Prof. Dr. Dorothee Straka, Versuchsbetriebsbeauftragte des WABE-Zentrums, gefolgt.<br> Verschiedene aktuelle und ehemalige Professorinnen gaben Einblicke in ihre Verbindung zum Lehr- und Versuchsbetrieb. Außerdem hielt Dr. Stefan Storcksdieck genannt Bonsmann, Kommissarischer Leiter des Instituts für Ernährungsverhalten am Max Rubner-Institut, einen Festvortrag. Er referierte zum hochaktuellen Thema Ernährungskompetenzen, was auch am WABE-Zentrum eine zentrale Rolle spielt. Den Abschluss bildete die Preisverleihung des Klaus-Bahlsen Preises 2024. Drei Studentinnen aus unterschiedlichen Studiengängen wurden hierbei für ihre Bachelorarbeiten ausgezeichnet.</p>
<p class="Default"><strong>Gesellschaftlich relevantes Thema Ernährung vorantreiben &nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong><br> <br> In drei kurzen Grußworten gratulierten Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation und Versuchsbetriebsbeauftragte sowie Dr. Sabine Schopp, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten sie ihre Sichtweise auf die letzten 20 Jahre und freuten sich über die gelungene Etablierung zu einem Leuchtturm der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und -zubereitung sowie der Ernährungs- und Verbraucherbildung.<br> Stellvertretend für die Klaus- und Rut Bahlsen Stiftung war Dr. Sabine Schopp vor Ort. Neben der Finanzierung des Baus wurden seit 2004 viele weitere Projekte im Hochschulbetrieb durch Stiftungsmittel gefördert. Schopp lobte die inhaltlich wichtige Arbeit, die seit Beginn im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen von den Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden geleistet wird: „Bei der Gründung war das Ziel, optimale Lehr- und Forschungsbedingungen zu ermöglichen - das ist gelungen. Gleichzeitig profitieren seit jeher auch die Studierenden von diesen sehr guten Voraussetzungen. Die Hilfe aller Beteiligten war und ist notwendig, um die vielseitige und gesellschaftlich relevante Ernährungs- und Verbraucherbildung mit ihren Bezügen zu Nachhaltigkeit und Lebensmittelproduktion voranzutreiben.“</p>
<p class="Default"><br> Dass hier weiterhin großer Bedarf besteht, zeigte der Festvortag „Bildung nachhaltig genießen“ von Dr. Stefan Storcksdieck genannt Bonsmann. Er gab insbesondere vertiefte Einblicke in eine Studie aus dem Jahr 2020, indem die Ernährungskompetenz der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland beleuchtet wurde. Ein Fazit lautete, dass eine soziale Ungleichheit im Ernährungsverhalten sichtbar ist. Insbesondere junge Menschen haben demnach einen besonders hohen Anteil an unzureichender Ernährungskompetenz.<br> <br> Im Anschluss blickten zwei ehemalige Professorinnen auf die Entstehungsgeschichte und die weitere Entwicklung des WABE-Zentrums zurück. Anschließend entwarfen drei aktuelle Professorinnen Zukunftsszenarien für den Lehr- und Versuchsbetrieb. Prof. Dr. Dorothee Straka, die durch das Programm führte, konnte dabei sowohl auf die Vergangenheit zurückblicken als auch ihre Zukunftsideen aufzeigen. Straka ist seit 2012 Versuchsbetriebsbeauftragte und hat die jüngere Vergangenheit mitgestaltet: „Das WABE-Zentrum Klaus Bahlsen ist dank der Unterstützung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung und die Hochschule ein wichtiger Ort für Wissenschaftskommunikation für die Region Osnabrück und darüber hinaus. Dies zu gestalten, soll zukünftig noch stärker auch für unsere Studierenden erfahrbar sein.“</p>
<p class="Default"><strong>Gewinnerinnen des Klaus Bahlsen Preises decken grüne Wertschöpfungskette ab </strong></p>
<p class="Default">Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung fand auch die Preisverleihung des Klaus-Bahlsen-Preises 2024 statt. Drei Studentinnen aus den Studiengängen „Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“, „Angewandte Pflanzenbiologie“ und „Ökotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Bachelorarbeit ausgezeichnet.</p>
<p class="Default">Den ersten Platz belegte Lena Kuschel, die in ihrer Abschlussarbeit ihr eigene Geschäftsidee „RAWRY“ evaluierte. Kuschel skizzierte die Herstellung der veganen, glutenfreien und zuckerfreien "RAW Cakes im Glas" und analysierte zudem das Marktpotential.<br> Carina Hartfiel konnte mit ihrer Bachelorarbeit aus dem Studiengang „Ökotrophologie“ den zweiten Platz erzielen. Sie entwickelte zwei verschiedene Molkedrinks und führte Befragungen zur Beliebtheit und Akzeptanz durch. Es zeigte sich, dass beide Drinks grundsätzlich gut angenommen werden. Der Molkedrink, der mit Erdbeeren und weiteren Früchten hergestellt wird, wurde insgesamt positiver bewertet als der Molkedrink, der unter anderem mit Spinat und Ingwer zubereitet wurde.<br> Den dritten Platz belegte Lea Maria Barbara Wittmann aus dem Studiengang „Angewandte Pflanzenbiologie“. Wittman untersuchte, welche Faktoren die Hohlstrunkigkeit bei Brokkoli beeinflussen und legte den Fokus hierbei vor allem auf die Höhe und Verteilung des Stickstoffangebots.</p>
<p class="Default">Thematisch bildeten die drei Absolventinnen mit ihren Abschlussarbeiten die Wertschöpfungskette der Lebensmittel aus ihrer jeweiligen besonderen Fachperspektive ab und überzeugten durch eine hohe Qualität. „Es freut mich, dass wir erneut drei hervorragende Abschlussarbeiten prämieren konnten. Die Arbeiten haben einen sehr hohen Praxisbezug und liefern wichtige Erkenntnisse, an denen weiter geforscht werden kann“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka.</p>
<p class="Default">Abschließend konnten sich die Gäste bei einem Poster-Walk einen Eindruck von der Historie des WABE-Zentrums machen und mehr über aktuelle Projekte erfahren. Darüber hinaus wurden das Studierendenprojekt „WABE-Schichtkäse“ und die Software zur Digitalisierung des Qualitätsmanagements im WABE-Zentrum vorgestellt.<br> &nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Hintergrund Klaus Bahlsen Preis </strong></p>
<p class="Default">Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 09:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam gründen: Vernetzung und Innovation im Mittelpunkt des Let’s rise Meetups</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/10/gemeinsam-gruenden-vernetzung-und-innovation-im-mittelpunkt-des-lets-rise-meetups/</link>
                        <description>Semesterauftakt im RISE: Nachhaltige Energie und Smart Living im Fokus
Am 8. Oktober 2024 startete das RISE, das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, mit einem inspirierenden Event ins neue Semester. Das dritte &quot;Let’s rise: Meetup für Gründungsinteressieret&quot; lockte zahlreiche Studierende und Gründungsinteressierte in das RISE, um innovative Ideen zu teilen und sich über nachhaltige Energieversorgung sowie Smart Living auszutauschen.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor den Vorträgen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte vorzustellen und potenzielle Co-Founder*innen oder Unterstützung zu finden. Lena Kuschel präsentierte dabei ihr Projekt RAWRY, während Jos Willenbrock seine Idee Oneiro AI vorstellte. Beide suchten nach kreativen Köpfen, um ihre Projekte weiterzuentwickeln. Für Sina Schmidt, Studentin im Bereich Media- &amp; Interaction Design, bot das Meetup sogar eine ganz besondere Gelegenheit: „Beim Meetup habe ich das Projekt RAWRY entdeckt. Jetzt wird es das Thema meiner Bachelorarbeit“, erklärte sie begeistert.</p>
<p><strong>Speaker inspirieren mit nachhaltigen und technologischen Lösungen</strong></p>
<p>Im Anschluss an die Vorstellungsrunde der Projekte boten die Speaker spannende Einblicke in die Zukunft nachhaltiger Technologien. Dr. Phil Patock, Geschäftsführer von noxt! engineering, GmbH zeigte, wie ihre KI-gestützte Plattform die Planung von Windenergie revolutioniert. Mit dieser Technologie lassen sich komplexe Prognosen, wie Schallimmissions- und Schattenwurf-Gutachten, in Rekordzeit erstellen. Collen Gwizdalla, Geschäftsführer von freifeuer GmbH &amp; Co. KG, präsentierte eine emissionsfreie Kamin-Alternative, die durch vernebeltes Wasser eine beeindruckend realistische Flammenoptik erzeugt – ein besonderes Highlight für nachhaltiges Design. Christopher Giesken, Managing Partner der pangea energy GmbH, erläuterte, wie sektorgekoppelte Energienetze für eine klimaneutrale und preisstabile Energieversorgung sorgen können. Dabei spielen Großwärmepumpen und innovative Softwarelösungen eine zentrale Rolle. Bei kühlen Getränken des beliebten CAMPUSBIER der Hochschule Osnabrück ließen die Teilnehmenden den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen. Es wurde weiter diskutiert, genetzwerkt und an neuen Ideen gefeilt. Das Event zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der Austausch und die Vernetzung innerhalb der Gründungsszene sind.</p>
<p><strong>Workshop zur OKR-Methode</strong></p>
<p>Über das erste Let’s rise Meetups hinaus, fand zudem der erste Workshop des Semesters im RISE statt. Im Fokus stand die OKR-Methode (Objectives and Key Results), bei der die Teilnehmenden lernten, ambitionierte Ziele mit messbaren Ergebnissen zu verknüpfen. Besonders inspirierend war das Beispiel einer Teilnehmerin, die sich zum Ziel setzte, ihre Geschäftsidee in die Lernmodule des Semesters zu integrieren. Der Workshop bot den Studierenden eine praxisnahe Einführung in eine Methode, die sowohl im Startup- als auch im Unternehmenskontext immer mehr an Bedeutung gewinnt.</p>
<p><strong>Ausblick auf ein ereignisreiches Semester</strong></p>
<p>Mit diesem erfolgreichen Auftakt startet das RISE voller Tatendrang in das neue Semester und blickt gespannt auf die kommenden Events und Projekte. Die positive Resonanz und das Engagement der Teilnehmenden zeigen, wie wertvoll Vernetzung und Austausch für die Gründungsszene sind. Das RISE freut sich darauf, weiterhin Studierende und Mitarbeitende der Hochschule auf ihrem Weg zu unterstützen, sei es bei der Ideenfindung, der Entwicklung von Geschäftskonzepten oder durch inspirierende Veranstaltungen, die den Gründergeist weiter beflügeln.</p>
<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt</strong><br> Interessierte können sich für zukünftige Veranstaltungen oder bei Fragen an Jana von Höne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) wenden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 08:35:22 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück übernimmt wissenschaftliche Begleitung im Forschungsprojekt „NextMix“</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/09/hochschule-osnabrueck-uebernimmt-wissenschaftliche-begleitung-im-forschungsprojekt-nextmix/</link>
                        <description>Das Forschungsprojekt „NextMix“ vereint innovative Technologie und landwirtschaftliche Praxis, um die Fütterung von Milchkühen präziser und effizienter zu gestalten. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts liegt bei der Hochschule Osnabrück. Prof. Dr. Heiner Westendarp und Lukas Runnebaum, Fachgebiet Tierernährung, werden gemeinsam mit weiteren Partnern das Projekt aus wissenschaftlicher Perspektive durchführen und bewerten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Gesamtkoordination der <strong>Seedhouse Accelerator GmbH</strong> und in enger Zusammenarbeit mit dem Startup <strong>Noxt Sensortec GmbH</strong>, das die Sensortechnik entwickelt, sowie der <strong>Westrup-Koch Milch GbR</strong>, einem landwirtschaftlichen Betrieb, auf dem die Versuche stattfinden, zielt das Projekt darauf ab, den Herausforderungen wechselnder Witterungsbedingungen und deren Auswirkungen auf Futtermittel zu begegnen. Das Forschungsprojekt ist ein EIP-Projekt. Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm der EU, das Innovationen in der Landwirtschaft ermöglichen will.</p>
<p>Durch zunehmende Klimaextreme wie Hitzeperioden und starke Niederschläge schwanken die Feuchtigkeitsgehalte in Grassilagen und Maissilagen stark, was zu variierenden Trockensubstanzgehalten (TS) führt. Dies stellt landwirtschaftliche Betriebe vor die Herausforderung, exakte Futterrationen für ihre Kühe zu berechnen. Ungenauigkeiten in den Futtermengen beeinträchtigen die Futtereffizienz, können Stoffwechselstörungen bei den Kühen verursachen und führen zu ungleichmäßiger Milchleistung. Zudem sind die Futtermengen schwer planbar, was zu leeren Futtertrögen oder Futterresten führt.</p>
<p>Die Lösung bietet die im Projekt entwickelte Sensortechnologie der Noxt Sensortec GmbH, die Trockensubstanzgehalte in Echtzeit erfasst und während des gesamten Fütterungsprozesses dynamisch anpasst. Bereits beim Einfräsen des Futters am Silostock, während des Mischvorgangs im Futtermischwagen und beim Austrag auf dem Futtertisch wird der TS-Gehalt gemessen, sodass die Futterzusammensetzung präzise angepasst und homogen gemischt werden kann. Dies trägt nicht nur zu einer ruhigeren Herde bei, da die Kühe nicht gezielt nach bestimmten Fressplätzen suchen, sondern verbessert auch ihre Gesundheit und Langlebigkeit.</p>
<p>Im Rahmen von „NextMix“ untersucht die Hochschule Osnabrück, welche Messpunkte im Futtermischwagen (sowohl bei Selbstfahrern als auch angehängten Futtermischwagen) am besten geeignet sind, um den TS-Gehalt zu messen und zu überwachen. Weitere Fragestellungen betreffen die Optimierung der Mischgenauigkeit während des gesamten Mischprozesses sowie die Kontrolle und gleichmäßige Ausbringung der Totalen Mischration (TMR) auf dem Futtertisch.</p>
<p>Durch die praxisnahe Umsetzung auf dem Betrieb der Westrup Koch Milch GbR, die als Versuchsbetrieb dient, sollen die Ergebnisse schnell in die landwirtschaftliche Praxis überführt werden. So trägt das Projekt „NextMix“ nicht nur zur Steigerung der Fütterungsgenauigkeit bei, sondern fördert auch die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit in der Milchviehhaltung.</p>
<p>Das Zusammenspiel von Sensortechnologie, wissenschaftlicher Expertise und landwirtschaftlicher Erfahrung schafft somit die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Milchviehwirtschaft. Weitere Informationen gibt es auf der <a href="https://nextmix.noxt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Projekts</a>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EIP-Agri:</strong><br> EIP-Agri ist ein Förderprogramm der EU, das Innovationen in der Landwirtschaft vorantreiben will. Das Besondere daran ist, dass der Praktiker (Landwirt etc.) im Vordergrund steht und einen aktiven Part im Projekt einnehmen muss. Das Problem, für das im Projekt eine innovative, neue Lösung erarbeitet wird, kommt vom landwirtschaftlichen Betrieb.<br> Auf der <a href="https://projekte.eip-nds.de/schlusseltechnologien/nextmix-praezise-milchviehfuetterung-durch-innovative-sensortechnologie/" target="_blank" rel="noreferrer">EIP-Niedersachsen-Homepage</a> wird ebenfalls über das Projekt berichtet.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 11:43:26 +0200</pubDate>
                        <title>1. Green Transformation Networking an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL)</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/08/1-green-transformation-networking-an-der-fakultaet-agrarwissenschaften-und-landschaftsarchitektur-aul/</link>
                        <description>Anfang Juli versammelten sich rund 50 Mitglieder der Fakultät AuL am Campus Haste, um in einem produktiven Austausch die Grüne Transformation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Unter dem Titel „Never Change a Running System? – Landnutzung und Grüne Transformation interdisziplinär gestalten“, wurde die Veranstaltung von einem breiten Publikum, bestehend aus Professor:innen, Promovierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen sowie Studierenden besucht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Den Auftakt bildete ein inspirierender Impulsvortrag von Prof. Dr. Johannes Hirata von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der die Herausforderungen von Transformationsprozessen aus einer ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Perspektive darstellte.</p>
<p>Im Anschluss stellte Shelby Long-Gräuler den neuen Masterstudiengang „M.Sc. Land Use Transformation“ vor, der im Sommersemester 2026 starten wird. Dieser Studiengang zielt darauf ab, Studierende zu befähigen, sich in interdisziplinären Teams mit den Herausforderungen der Zukunft auseinander zu setzen und gemeinsam Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln. Die Basis des Studiengangs bildet das WBGU-Gutachten „Landwende im Anthropozän“, welches auch die Grundlage der Talentakademie „Talents for Green Transformation“ darstellt. Diese Talentakademie unterstützt Talente auf ihrem beruflichen Karriereweg, bis hin zur Berufungsfähigkeit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Nach der Vorstellung des Masterprogramms schlossen sich Dajana Giede-Jeppe und Ole Oßenbrink an, um die Talentakademie detailliert vorzustellen.</p>
<p>Vier Professor:innen der Fakultät AuL präsentierten anschließend ihre aktuellen Forschungsthemen im Zusammenhang mit der Grünen Transformation. Prof. Marie Hanusch sprach über nachhaltige Landschaftsplanung, Prof. Stephanie Krieger-Güss über Qualitätsmanagement in der Lebensmittelkette, Prof. Andreas Ulbrich über Innovationen in der Gemüseproduktion und -verarbeitung und Prof. Nana Zubek über agrarökonomische Ansätze.</p>
<p>Nach einer informativen Reihe von Vorträgen traten die Promovierenden der Fakultät in den Fokus. Frauke Niemeyer, Verena Dietz, Tobias Reuter, Christopher Jutz, Ines Prehn, Murielle Frerk und Torsten Schulz beeindruckten das Publikum mit ihren spannenden Forschungsthemen. Ihre Präsentationen waren nicht nur fachlich fundiert, sondern auch kurzweilig und gut vorbereitet.</p>
<p>Durch die Veranstaltung führte Dr. Michael Lütke-Dörhoff, Tandemstelleninhaber der Talentakademie, der sein Moderationsdebut mit Bravour meisterte.</p>
<p>Der Abend klang in einer entspannten Networking-Runde bei Getränken und Snacks aus. Die Resonanz war eindeutig: Solche Veranstaltungen sollten häufiger stattfinden, um die Transparenz in der Forschungslandschaft der Fakultät zu erhöhen. Die Veranstaltung „1. Green Transformation Networking“ war ein hervorragender Auftakt, um dieser Forderung gerecht zu werden und den Austausch innerhalb der Fakultät zu fördern.</p>
<p>Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Veranstaltungen und darauf, die Grüne Transformation aktiv voranzutreiben!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 13:33:33 +0200</pubDate>
                        <title>Innovationswerkstatt im RISE: Kreative Workshops für Geschäftsmodelle der Zukunft und ansprechende Präsentationen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/06/innovationswerkstatt-im-rise-kreative-workshops-fuer-geschaeftsmodelle-der-zukunft-und-ansprechende-praesentationen/</link>
                        <description>Wie entstehen innovative Geschäftsmodelle und wie kann ich meine Präsentationstechniken verbessern? Im RISE, dem StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, konnten Studierende und Mitarbeitende dieses Semester an unterschiedlichsten Workshops teilnehmen. Diese bespielten ein großes Spektrum an neuen Fähigkeiten, die man erwerben und anwenden konnte. Zwei dieser Workshops waren zum Thema Design Thinking mit ChatGPT sowie Storytelling.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai fand ein besonderer Workshop zum Thema „Design Thinking mit ChatGPT“ statt. Ziel war es, den Teilnehmenden die Grundlagen des Design Thinking und Prompt Engineering näherzubringen und zu zeigen, wie sie mit Hilfe von ChatGPT innovative Geschäftsmodelle entwickeln können. Dabei wurden eigenständig mögliche Zielgruppen und Personas entwickelt. Diese wurden anschließend mit der Hilfe von ChatGPT als Interviewpartner*innen genutzt. So erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Methode des Design Thinkings und erlebten, wie künstliche Intelligenz in den kreativen Prozess integriert werden kann. Durch praxisorientierte Übungen entwickelte die Anwesenden eigenen Ideen und generierten neue Lösungen.</p>
<p><strong>Workshop: Pimp your Presentation – Storytelling und Powerpoint Alternativen</strong></p>
<p>Im Juni fand der Workshop „Pimp your Presentation – Storytelling und Powerpoint Alternativen“ statt. Hier lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Präsentationen durch den Einsatz von Storytelling-Techniken und alternativen Tools wie Prezi oder Canva aufwerten können. Der Workshop bot praktische Tipps und Tricks, um Präsentationen spannender und einprägsamer zu gestalten. Besonders im Fokus stand dabei die Entwicklung einer überzeugenden Geschichte und die visuelle Aufbereitung der Inhalte, um das Publikum nachhaltig zu begeistern.</p>
<p><strong>Neues Lernen und Netzwerken</strong></p>
<p>Die Workshops boten den Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben, sondern auch, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Die offene Atmosphäre im RISE förderte den kreativen Austausch und ermöglichte es den Teilnehmenden, voneinander zu lernen und gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln.</p>
<p>„Die Vielfalt der Workshops im RISE bietet den Teilnehmer*innen einzigartige Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu erweitern und neue Perspektiven zu gewinnen“, erklärt Vanessa Nikitin. „Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert und kreativ die Teilnehmer*innen an den Aufgaben arbeiteten. Ich hoffe, dass wir sie durch diese Workshops inspirieren konnten, ihre eigenen Projekte weiterzuentwickeln.“</p>
<p><strong>Ein Ort für Kreative Impulse und persönliches Wachstum</strong></p>
<p>Das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück ist ein Ort, an dem kreative Ideen gefördert und innovative Projekte unterstützt werden. Mit Workshops wie diesen trägt das RISE dazu bei, das unternehmerische Denken und Handeln an der Hochschule zu stärken.</p>
<p>Weitere Informationen zum RISE finden sich hier: <a href="https://www.letsri.se" target="_blank" rel="noreferrer">www.letsri.se</a>&nbsp;</p>
<p>Bei Rückfragen zum RISE oder den Workshop- und Eventangeboten können sich Interessierte per E-Mail an Jana von Höne (<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a>) wenden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 13:15:44 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Impulse für Workshops: LEGO® SERIOUS PLAY® Weiterbildung bereichert das Angebot des RISE StartUp!Labs</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/06/neue-impulse-fuer-workshops-legor-serious-playr-weiterbildung-bereichert-das-angebot-des-rise-startuplabs/</link>
                        <description>Das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück bietet Studierenden eine zentrale Anlaufstelle für die Ideenfindung- und Erprobung. Mit einem breiten Angebot an Workshops, Werkstätten und finanzieller Förderung hilft das RISE den Studierenden, ihre Ideen zu entwickeln und erste Prototypen zu erstellen. Kürzlich wurde das LEGO® SERIOUS PLAY® Set in die Workshops integriert, um die Kreativität und Teamarbeit der Teilnehmenden noch stärker zu fördern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Um das volle Potenzial der LEGO® SERIOUS PLAY® Methode zu nutzen, wurden die RISE-Mitarbeitenden von den Trainer*innen Larissa Reis und Felix Burger von HelloAgile im Rahmen eines zweitägigen Workshop als Certified facilitator of LEGO® SERIOUS PLAY® method and materials ausgebildet.</p>
<p><strong>Von der Methode zur Praxis</strong></p>
<p>Der erste Tag begann mit einer Einführung in das LEGO® SERIOUS PLAY® Set und einer Demonstration der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten durch viele praktische Übungen. Damit konnten sich die Teilnehmenden zu Beginn erst mit den einzelnen Bausteinen vertraut machen und sich mit der Idee auseinandersetzen, die Spielsteine als Medium für Kommunikation zu nutzen, um Probleme zu identifizieren und unterschiedliche Aspekte herauszuarbeiten. Die ersten Modelle und Konzepte wurden sowohl in Einzelarbeit als auch in Gruppenarbeit umgesetzt. So konnten sie erstmals selbst als Teilnehmenden der LEGO® SERIOUS PLAY® Methode erfahren, welchen Mehrwert und welche Effekte erzielt werden können.</p>
<p><strong>Mehrwert für künftige Workshops und die Hochschule</strong></p>
<p>Als ausgebildete Certified facilitator of LEGO® SERIOUS PLAY® method and materials können die RISE Mitarbeitenden die LSP-Methode nun effektiv in Workshops oder Vorlesungen integrieren. Die gewonnenen Fähigkeiten und Erkenntnisse werden nicht nur die Qualität der Workshops im RISE verbessern, sondern auch den Studierenden und der gesamten Hochschule zugutekommen. <strong>"</strong>Die Methode mit ihrem spielerischen und haptischen Ansatz bietet unglaublich viele Anwendungsmöglichkeiten. Sobald ich die Idee verstanden hatte, bekam ich tolle Impulse für die Arbeit mit unseren Studierenden und Startups", sagte Anne Förster vom RISE. Die Methode ermöglicht eine tiefe Zusammenarbeit in Teams und Gruppen und kann zu innovativen Problemlösungen beitragen. Ein weiterer Schritt, die Gründungskultur an der Hochschule zu stärken. Zudem ermöglicht das RISE Hochschulangehörigen eine Nutzung der LEGO® SERIOUS PLAY® Sets für eigene Workshops oder die Lehre. Bei Bedarf können die Räumlichkeiten des RISE hierzu beansprucht werden. &nbsp;</p>
<p><strong>Zum RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Das RISE ist eine Anlaufstelle für alle Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück, die sich für die Themen Gründung, Innovation und Startup interessieren. Ziel der Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Wissen bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen.</p>
<p>Weitere Informationen zum RISE finden sich hier: <a href="https://www.letsri.se" target="_blank" rel="noreferrer">www.letsri.se</a>&nbsp;</p>
<p>Bei Rückfragen zum RISE oder den Workshop- und Eventangeboten können sich Interessierte per E-Mail an Jana von Höne (<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de">j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a>) wenden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 08:14:58 +0200</pubDate>
                        <title>Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss und Prof. Dr. Henrik Schultz </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/06/antrittsvorlesungen-von-prof-dr-stephanie-krieger-guess-und-prof-dr-henrik-schultz/</link>
                        <description>Fakultät AuL setzt die neu gelebte Tradition der Antrittsvorlesungen fort. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Ende Mai hielten Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss und Prof. Dr. Henrik Schultz ihre Antrittsvorlesungen an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät AuL, begrüßte die Interessierten und freute sich insbesondere über die hohe Zahl an Studierenden, die bei der Antrittsvorlesung dabei waren.<br> <br> Den Anfang machte Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss, die seit dem Sommersemester 2022 an der Fakultät AuL der Hochschule Osnabrück die Professur „Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in der Lebensmittelkette“ innehat. Ihr Thema der Antrittsvorlesung lautete: „Transformation zu resilienten Ernährungssystemen durch eine sichere und nachhaltige Herstellung von Lebensmittel entlang der Lebensmittelkette“. Hierbei beleuchtete sie die kritischen Herausforderungen innerhalb der Lebensmittelkette, darunter unter anderem den Klimawandel und seine Verstärkung durch das Ernährungssystem, hohe CO2-Emissionen und Lebensmittelverluste sowie Hungersnot und Bevölkerungswachstum.</p>
<p class="01Standard">Bereits während ihres Studiums und ihrer Promotion hatte sich Krieger-Güss auf Qualitätsmanagement spezialisiert. In internationalen Projekten wie PromStap und MONIQA forschte sie an Lebensmittelsicherheit und Qualitätsrisiken. Ihre Arbeit führte zur Entwicklung eines Beratungssystems für Managementsysteme, das aktuell weiterentwickelt wird.<br> Krieger-Güss betonte, dass ihre Forschungsarbeiten die gesamte Lebensmittelkette abdecken. Derzeit analysiert sie unter anderem die Veränderung der Zuckerqualität bei Lagerung und entwickelt Validierungspläne für Reinigungsanlagen. Darüber hinaus arbeitet sie aktuell mit der Forschungsgruppe Education and Qualification Alliance (EQA) an der Optimierung der Wertschöpfungskette in der Lebensmittelindustrie und leitet das wissenschaftliche Gremium der EQA.</p>
<p>Im Rahmen der Vorlesung gab Krieger-Güss auch Einblicke in ihre bisherigen beruflichen Stationen und schilderte typische Herausforderungen. So war sie vor ihrer Professur an der&nbsp;Hochschule Osnabrück bei Tetra Pak und Coca-Cola als Head of Quality Management. Hierbei gehörte es zu ihrem Aufgabengebiet, dass die technischen Einstellungen an den Maschinen zu einem qualitativhochwertigen Ergebnis führten. Bei der Coca-Cola Abfüllung hingegen war die Herausforderung jederzeit eine gleichbleibende Geschmacksqualität zu erhalten. Dies war unter anderem durch sensorische Tests möglich. &nbsp;</p>
<p class="01Standard">Zum Abschluss ihres Vortrags berichtete Krieger-Güss, dass ihr insbesondere die praxisnahe Ausbildung der Studierenden wichtig ist. Aus diesem Grund lädt sie immer wieder ehemalige Weggefährtinnen und Weggefährten in ihre Vorlesungen ein, sodass Studierende ein möglichst praxisnahes und breites Bild erhalten. Darüber hinaus ist sie als DGQ-Regionalkreisleiterin Weser-Ems tätig. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) hat sie das DGQ- Qualitätsmanager junior Zertifikat am Standort Haste eingeführt, dass die ersten drei Studierenden im Mai 2024 beim Praxisnachmittag zum Qualitätsmanagement in der Lebensmittelkette im WABE-Zentrum erhielten. &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><strong>Prof. Henrik Schultz verdeutlicht anhand eines Schauspiels die Thematik</strong> &nbsp;<br> <br> Prof. Dr. Henrik Schultz zeigte in seinem Vortrag „Wege zur ResilienzLandschaften erkunden, entwerfen, verhandeln“, wie Landschaften resilient gegenüber Störungen des Klimawandels werden können. Um den Unterschied zwischen Adaptiver und Transformativer Resilienz zu veranschaulichen, verkörperten Studierende auf der Bühne eine Landschaft, die auf unterschiedliche Weise auf ein Starkregenereignis reagiert. Während Planende bei der adaptiven Resilienz versuchen, die Landschaft wieder in den Zustand vor der Störung zurückzuversetzen, geht es bei der transformativen Resilienz darum, die Landschaften widerstandsfähig, veränderungsbereit und lernfähig zu machen.</p>
<p class="01Standard">Anhand der Analyse von prototypischen Pendlerstrecken im von ihm geleiteten Forschungsprojekt „EN ROUTE. Physisch und virtuell unterwegs in nachhaltigen Bildungslandschaften“ zeigte Schultz, wie das Erleben des komplexen landschaftlichen Geschehens Erkenntnisse zur resilienten Transformation einer Bildungslandschaft generieren kann. Am Beispiel eines „Resilience Walks“ den Schultz auf Einladung des UAS7 2023 in New York City konzipierte und durchführte, zeigte er, wie durch das Erkunden des vermeintlich resilienten Gebäudes Grand Central Terminal mit 30 Expert*innen für Resilienz das komplexe Thema anschaulich und verhandelbar wird.<br> Darüber hinaus erläuterte Schultz an einem studentischen Masterprojekt, wie das Entwerfen resiienter Landschaften durch Bilder gelingen kann – und zwar in dem bedeutsame Landschaftselemente, Verbindungen und Strukturen sowie Stellschrauben der Transformation identifiziert und dargestellt werden.</p>
<p class="01Standard">Schließlich zeigte Schultz anhand des Forschungsprojektes „Grüne Finger für eine klimaresiliente Stadt“ wie auf Walks und in Szenarien-Workshops mit Schlüsselakteuren Stellschrauben für eine resiliente Zukünfte antizipierbar werden.</p>
<p class="01Standard">Im Wintersemester 2024 / 2025 findet die nächste Antrittsvorlesung statt. Das genaue Datum und die referierenden Profesor*innen stehen noch nicht fest.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 10:54:59 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück zeigt interaktive Wanderausstellung „Klimagourmet Wuppertal“   </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/06/hochschule-osnabrueck-zeigt-interaktive-wanderaus-stellung-klimagourmet-wuppertal/</link>
                        <description>Die Ausstellung und das Rahmenprogramm richten sich an Schulklassen, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 7. Juni 2024) Die klimatischen Auswirkungen von Produktion, Transport und Verarbeitung wiegen, um aufzuzeigen, welche Lebensmittel besonders klimafreundlich sind? Durch ein Quiz die verschiedenen Anbaumöglichkeiten oder Tierhaltungsvarianten miteinander vergleichen? Diese und weitere Fragen beleuchtet die interaktive Wanderausstellung „Klimagourmet Wuppertal“, die vom 9. bis 20. Juni im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen der Hochschule Osnabrück präsentiert wird. Die Ausstellung umfasst zehn interaktive Elemente, die verschiedene Aspekte der Verbindung zwischen Ernährung und Klimawandel thematisieren. Das Ziel ist, die Auswirkungen der Ernährungsgewohnheiten auf das Klima aufzuzeigen und das Bewusstsein für klimafreundliche und gesunde Gerichte mit regionalen Bioprodukten zu schärfen.<br> Begleitet wird die Ausstellung von einem Schreibspaziergang, in dem die Teilnehmenden kreative Kurztexte in der und über die Natur verfassen sowie von zwei Rundgängen über den Versuchsbetrieb, bei dem Lupine und Soja als alternative Eiweißquellen vorgestellt werden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Entdecken, lernen, diskutieren</strong></p>
<p class="Default">Prof. Dr. Stephanie Hoy, Professorin für Bildung und Beratung im Kontext der Nachhaltigkeit, hat die Wanderausstellung an die Hochschule geholt, weil der interaktive Ansatz so gelungen ist: „Die Ausstellung ist spielerisch aufgebaut, interaktiv und lehrreich. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Ernährungs- und Nachhaltigkeitsbildung. Solche Angebote brauchen wir, um insbesondere Schülerinnen und Schüler noch besser aufzuklären und für den Klimaschutz zu gewinnen“, sagt Hoy. Die Exponate sind darauf ausgelegt, dass Besucherinnen und Besucher aktiv teilnehmen, anstatt nur Texte zu lesen. Beispielsweise wird die CO2-Bilanz unterschiedlicher Lebensmittelverpackungen in einem Exponat spielerisch beleuchtet.<br> Die Wanderausstellung wird passenderweise im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen gezeigt, weil der Versuchsbetrieb des Studienbereichs Ökotrophologie der Hochschule Osnabrück seit Jahren eine etablierte Informations- und Anlaufstelle ist und sich zudem als praktisches Erfahrungsfeld für Studierende, Verbraucherinnen und Verbraucher, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Erzeugerinnen und Erzeuger etabliert hat.</p>
<p class="Default">Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 9. Juni mit einer kleinen Eröffnungsveranstaltung für alle Interessierten. In der ersten Woche ist die Ausstellung überwiegend für Schulklassen, Gruppen und Studierende geöffnet. Interessierte Schulklassen können sich noch anmelden. In der zweiten Woche steht die Ausstellung, ergänzt durch zusätzliche Angebote, auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.</p>
<p class="Default">Der Besuch der Ausstellung, des Vortrags (17. und 18.Juni jeweils von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr) und des Schreibspaziergangs (18.Juni von 16.00 Uhr -18.00 Uhr) ist kostenfrei. Für Besuchende geöffnet am 17. Juni bis 19. Juni von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am 20. Juni von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Sonderzeiten auf Anfrage.</p>
<p class="Default"><strong>Hintergrundinformation:</strong><br> Klimagourmet ist eine interaktive Ausstellung, die in Frankfurt am Main entwickelt und von der Deutschen UNESCO-Kommission mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Stadt Wuppertal hat die Initiative aufgegriffen und die Ausstellung in Anlehnung an das Frankfurter Original als Klimagourmet Wuppertal neu aufgelegt.&nbsp;</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default"><br> <strong>Weitere Informationen und Besuchsanfragen</strong><br> Prof. Dr. Stephanie Hoy<br> Hochschule Osnabrück<br> Mail: <a href="mailto:s.hoy@hs-osnabrueck.de">s.hoy@hs-osnabrueck.de</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 May 2024 09:34:54 +0200</pubDate>
                        <title>Zweites Let&#039;s rise Meetup und Ideenwettbewerb bieten umfassenden Einblick in den Startup-Lifecycle</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/05/zweites-lets-rise-meetup-und-ideenwettbewerb-bieten-umfassenden-einblick-in-den-startup-lifecycle/</link>
                        <description>Erfolgreiche Veranstaltung im RISE: Inspiration, Vernetzung und innovative Ideen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das zweite <strong>Let's rise Meetup für Gründungsinteressierte</strong> fand am Abend des 28. Mai 2024 im RISE, dem <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/" target="_blank">StartUp!Lab</a>&nbsp;der Hochschule Osnabrück, statt. Die Veranstaltung bot den über 50 Teilnehmenden – darunter Studierende, Ideenträger, angehende Gründer*innen und Interessierte aus anderen Bereichen – die Gelegenheit, sich umfassend über den Startup-Lifecycle zu informieren und auszutauschen. Im Fokus standen diesmal Künstliche Intelligenz und digitale Geschäftsmodelle.</p>
<p><strong>Ideenwettbewerb als Auftakt</strong></p>
<p>Der Nachmittag begann mit dem Ideenwettbewerb 2024 der Universität und Hochschule Osnabrück. Rund 30 Besuchende verfolgten die drei Pitches der Finalist*innenteams. Sie wurden aus den insgesamt 19 eingereichten Ideen ausgewählt und durften ihre innovativen Konzepte vor einer fachkundigen Jury des Osnabrücker Gündungsökosystems präsentieren. Der Wettbewerb richtet sich an Teams oder Einzelpersonen in der frühen Ideenphase. Zur Bewerbung wurde ein Mini-Ideenpapier eingereicht.</p>
<p><strong>Insgesamt 1750 € Preisgeld an Gewinnerteams verliehen</strong></p>
<p>Der erste Platz wurde mit 1000 € prämiert und ging an das Projekt „Mardu“ von Luca Schöneberg und Erik Frey. Das intelligente, vernetzte Zutrittskontrollsystem für Baustellen soll Schutz in jeder Bauphase und darüber hinaus bieten. Der zweite Platz ging mit 500 € Preisgeld an „RAWRY“ von Lena Kuschel. Das Food Start-Up RAWRY möchte Genuss und Gesundheit miteinander kombinieren und stellt vegane, glutenfreie und zuckerfreie "RAW Cakes im Glas" her. Den dritten Platz belegte „Storywalks“ von Johannes Hanneken und wurde mit 250 € prämiert. Storywalks ist eine interaktive App, die Menschen zum spielerischen und informativen Spazierengehen anregen soll.</p>
<p>Ein Teilnehmer des Wettbewerbs betonte: "Der Ideenwettbewerb bietet eine großartige Plattform, um kreative und innovative Konzepte zu teilen, sich ehrliches Feedback zu holen und die eigenen Ideen weiterzuentwickeln."</p>
<p><strong>Let's rise Meetup für Gründungsinteressierte: Vernetzung und Austausch</strong></p>
<p>Im Anschluss an den Ideenwettbewerb folgte das "Let's rise Meetup für Gründungsinteressierte." Ein Highlight des Abends war die Präsentation erfolgreicher Gründungsgeschichten. Hans Knöchel von Lambus und Tim Niekamp von VisioLab teilten ihre Erfahrungen als Gründer und standen für Fragen und regen Austausch zur Verfügung. Insbesondere auch Erfahrungsberichte über das Scheitern und Bewältigen neu auftretender Herausforderungen stießen bei den Zuhörenden auf großes Interesse und regten zum Nachdenken an.</p>
<p>Vor den Vorträgen hatten angehende Gründer*innen die Möglichkeit, sich vorzustellen und nach Co-Foundern oder Unterstützung für ihr Vorhaben zu suchen. Tabea Notemann, eine der Teilnehmenden und ehemalige KickStartlerin, sagte: „Die Vorträge der Startups waren sehr inspirierend. Zu hören, dass auch erfolgreiche Gründer*innen immer wieder mit Herausforderungen kämpfen, macht mir als angehende Gründerin Mut. Außerdem konnte ich durch meinen Aufruf nach Mitgründenden im Laufe des Abends direkt wertvolle Kontakte knüpfen. Der Abend hat sich für mich wirklich gelohnt.“</p>
<p><strong>Es besonderer Ort für Innovationen und persönliches Wachstum</strong></p>
<p>Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück. Es dient als Anlaufstelle für alle, die sich für Gründung, Innovationen und Startups interessieren. Mit verschiedenen Werkstatt-, Kreativ- und Co-Creation-Bereichen bietet das RISE zahlreiche Möglichkeiten, Ideen zu generieren, zu erproben und zu verwirklichen. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know-how bei der Entwicklung von Gründungsideen zu unterstützen.</p>
<p><strong>Gemütlicher Ausklang mit Haster CampusBier</strong></p>
<p>Der Abend klang gemütlich mit kühlen Getränken vom Haster CampusBier aus. Dies bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre weiter auszutauschen, zu vernetzen und potenzielle Mitstreiter*innen zu finden.</p>
<p>Weitere Informationen finden sich hier: <a href="https://www.letsri.se" target="_blank" rel="noreferrer">www.letsri.se</a>&nbsp;</p>
<p>Bei Rückfragen zum RISE oder bei Interesse an der Teilnahme an den nächsten Let's rise Meetups können sich Interessierte per E-Mail an Jana von Höne (<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de">j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a>) wenden</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 May 2024 11:56:05 +0200</pubDate>
                        <title>Inklusionsparcours am Campus Haste </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/05/inklusionsparcours-am-campus-haste/</link>
                        <description>Projekt mit dem Schwerpunkt „Barrierefreiheit für Menschen mit körperlichem Handicap“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Moduls „Projekt Vorentwurf“ in der Projektgruppe „Umgestaltung Hoffmeyerplatz, OS-Wüste“ haben Studierende des zweiten Semesters „Bachelor Freiraumplanung“ und „Bachelor Landschaftsbau“ den Inklusionsparcours des Inklusionsforums Osnabrück am Hochschulcampus in Haste aktiv absolviert. Auf diese Weise wurden die Teilnehmenden für die Belange von Menschen mit Seh- und Gehbehinderung sowie Beeinträchtigungen im Alter sensibilisiert und können dieses Wissen zukünftig bei eigenen Planungen berücksichtigen. Im Rahmen des Diversity-Days am 28. Mai 2024 wird der Parcours erneut in Haste aufgebaut und allen Interessierten zur Verfügung stehen.</p>
<p>Der Parcours, der beim Inklusionsforum gegen eine geringe Gebühr mit fachlicher Betreuung ausgeliehen werden kann, wurde im HR-Gebäude am Campus Haste aufgebaut und bestand aus rund einem Dutzend verschiedener Stationen, wie beispielsweise flachen Bodenkästen mit unterschiedlicher Füllung wie Kies oder Sand, aus Hindernissen mit Quer- oder Längsgefälle oder einer Slalomstrecke. Die Teilnehmenden bildeten sogenannte Tandems, saßen abwechselnd im Rollstuhl, trugen verschiedene Simulationsbrillen oder eine schwarze Maske und übten das Gehen mit dem Langstock. Dabei spürten sie am eigenen Leib, wie dramatisch sich bereits minimale Unebenheiten im Untergrund auswirken. Besonders spannend gestaltete sich die angeleitete Überquerung einer simulierten Fahrbahn mit Ampelanlage und Signalgeber.</p>
<p>Silke Schwarz zog nach der Veranstaltung ein positives Fazit: „Eine Fahrt im Rollstuhl, ein Gang mit verbundenen Augen bewirkt mehr als 1000 Worte. Es ist auch immer wieder spannend mitzuerleben, wie unterschiedlich Menschen auf eine künstliche Behinderung reagieren – manche wollen unbedingt ohne fremde Hilfe alle Herausforderungen überwinden, andere lehnen sich entspannt zurück und lassen die Hilfsperson die Arbeit erledigen. Sensibilisierungsmaßnahmen ergeben absolut Sinn, da unsere Studierenden später als Planer*innen ihre Kompetenzen in der Praxis anwenden werden.“</p>
<p><strong>Nach dem Trockenschwimmen folgt der Härtetest &nbsp;</strong></p>
<p>Die Veranstaltung war die erste im Modul und diente als Vorbereitung für die weiteren Lehrtermine. Hiltraut Czygan erläutert: „Der Inklusionsparcours war vergleichbar mit einer Art Trocken-schwimmen, da alles in einem geschützten Rahmen stattfand und professionell begleitet wurde. Anfang April waren wir als Gruppe dann in der „freien Wildbahn“, also in der Osnabrücker Innenstadt, mit den gleichen Handicaps unterwegs - unter anderem in der Mensa am Schloss. Diese Erfahrung war ebenfalls sehr lehrreich für die Studierenden.“ Freundlicherweise hatte die Firma Gehrmeyer fünf Leihrollstühle für diese Aktion zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Die gesammelten Erfahrungen sollen die Studierenden nun in ihre Umgestaltungspläne einfließen lassen. Idealerweise wird der Hoffmeyerplatz in der Osnabrücker Wüste demnächst zumindest auf dem Papier ein barrierefreier Ort, den alle Menschen – mit und ohne Handicap – gut und gerne nutzen könn(t)en.</p>
<p>Eine Übersicht zu den weiteren Veranstaltungen finden Interessierte <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/diversity-tag" target="_blank">an dieser Stelle</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 May 2024 11:40:03 +0200</pubDate>
                        <title>Humanernährung meets Tierernährung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/05/humanernaehrung-meets-tierernaehrung/</link>
                        <description>Die Arbeitsgruppe Tierernährung der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Professor Heiner Westendarp erforscht seit dem 1. April 2024 in einem dreijährigen Forschungsprojekt den Einsatz sogenannter humaner Milch-Oligosaccharide (MOs) in der Fütterung von Kälbern. Die in der menschlichen Muttermilch in einer hohen Konzentration vorkommenden Milch-Oligosaccharide können einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Kälbergesundheit liefern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt wird im Programm zur Innovationsförderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert. Eine solche Projektförderung zu erhalten gelingt, wenn ein bedeutender technologischer Fortschritt zu erwarten ist. Es soll der für so ein wissenschaftlich begleitetes Projekt maximal mögliche Technologiereifegrad erreicht werden. Ziel der Innovationsförderung ist es, besonders nachhaltige Produkte zu fördern, um so die Wettbewerbsfähigkeit des nationalen Wirtschaftsstandortes zu stärken.</p>
<p><strong>Milch-Oligosaccharide: beim Menschen unersetzlich</strong></p>
<p>Bei den Milch-Oligosacchariden handelt es sich um größtenteils unverdauliche Kohlenhydrate, die hauptsächlich in der menschlichen Muttermilch vorkommen. Die menschliche Muttermilch wirkt sich positiv auf die Gesundheit und hier besonders auf die Darmgesundheit der Säuglinge aus. Diese positiven Effekte sind nachweislich den Milch-Oligosacchariden zuzuschreiben. Milch-Oligosaccharide gehören zu der Gruppe der Präbiotika, das heißt sie dienen nützlichen Darmbakterien, wie sie jeder Mensch hat, und bekämpfen schädigende Darmbakterien. Des Weiteren gelten sie als antimikrobiell und immunmodulierend. Diese Eigenschaften führen zu der Annahme, dass die Milch-Oligosaccharide auch einen wertvollen Beitrag in der Kälberernährung mit sich bringen können.</p>
<p><strong>Kälber - Zukunft stärken</strong></p>
<p>Die Kälberaufzucht stellt die Basis eines jeden milchviehhaltenden Betriebes dar. Nur wenn es gelingt, gesunde Kälber aufzuziehen, kann eine ressourcenschonende, nachhaltige Milcherzeugung erreicht werden. Kälber sind in der Phase der Aufzucht einem erhöhten Risiko für Durchfall- und Atemwegserkrankungen ausgesetzt. Dieses Risiko gilt es zu minimieren. Der präventive Einsatz der Milch-Oligosaccharide in der Kälberfütterung soll die Gesundheit der Kälber verbessern, die Aufzuchtleistungen stabilisieren und somit den im Krankheitsfall nötigen Antibiotikaeinsatz reduzieren.</p>
<p><strong>Projektverbund aus Wissenschaft, Wirtschaft und landwirtschaftlicher Praxis</strong></p>
<p>Die in diesem Projekt verwendeten Milch-Oligosaccharide werden mit Hilfe eines genetisch modifiziertem E. coli Produktionsstammes fermentativ von der Oligoscience Biotechnology GmbH hergestellt. Das 2017 gegründete Unternehmen, welches als innovativer Treiber an dem Forschungsprojekt beteiligt ist, hat es sich zur Vision gemacht menschliche und tierische Gesundheit zu verbessern. Das Projekt wird auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Westrup-Koch Milch GbR in Bissendorf durchgeführt. Der Betrieb gilt als einer der Vorzeigebetriebe im Bereich Milchwirtschaft in Deutschland. Dies zeigt unter anderem die Auszeichnung als „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2022“. Innerhalb der praktischen Versuchsphase werden auf dem Betrieb insgesamt 176 Kälber auf Gesundheits- und Aufzuchtmerkmale untersucht. Die Untersuchungen finden durch die Arbeitsgruppe Tierernährung der Hochschule Osnabrück in enger Kooperation mit der agro prax Gesellschaft für Tiermedizin und Betriebsbegleitung mbH, einem der größten Tierarzt- und Beratungsunternehmen im Bereich Milchvieh, statt.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe Tierernährung hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Strategien und Fütterungskonzepte für eine tierwohlorientierte und klimaschonende Tierernährung am Standort Osnabrück weiter zu etablieren. Der erstmalige Einsatz von Milch-Oligosacchariden innerhalb eines Praxisversuches in der Kälberaufzucht entspricht genau der Vision, neue Fütterungskonzepte anwendungsorientiert zu erforschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 14:16:24 +0200</pubDate>
                        <title>Girls&#039; Day im RISE: Berufswunsch Gründerin. Mädchen erkunden den Weg von der Idee zum Geschäftsmodell </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/04/girls-day-im-rise-berufswunsch-gruenderin-maedchen-erkunden-den-weg-von-der-idee-zum-geschaeftsmodell/</link>
                        <description>Wie entstehen eigentlich eigene Ideen und wie mache ich daraus ein Unternehmen? Im RISE konnten sieben Mädchen am Girls Day erleben, wie der Berufswunsch Gründerin aussehen kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. April 2024 durfte das <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/" target="_blank">RISE </a>– Room for Innovation and Student Empowerment , StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, am diesjährigen Girls Day zum ersten Mal die Türen für sieben neugierige Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren öffnen.&nbsp; Unter dem Motto „Berufswunsch Gründerin: Von der Idee zum Geschäftsmodell“ erhielten sie spannende Einblicke in die Welt des Gründens.</p>
<p>Das RISE ist ein Ort, an dem kreative Ideen entstehen, Prototypen gebaut und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Ziel des Girls Day war es, den jungen Teilnehmerinnen einen ersten Einblick in den Beruf der Gründerin zu geben und sie zu inspirieren, ihre eigenen Ideen zu verfolgen.</p>
<p><strong>Ein inspirierender Auftakt auf dem Campus: Schülerinnen entdecken das RISE</strong></p>
<p>Der Tag begann mit einem Treffen aller SchülerInnen auf dem Campus Westerberg der Hochschule Osnabrück. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann zum RISE am Hafen, wo sie bei der Ankunft eine Rundführung durch die verschiedenen Werkstatt-, Kreativ- und Co-Creation-Bereiche erhielten.</p>
<p>Die Mädchen hatten die Gelegenheit, die Einrichtung kennenzulernen und sich mit dem Gedanken von Prototypenentwicklung und Ideengenerierung vertraut zu machen.</p>
<p><strong>Wie entwickle ich das perfekte Produkt für meine Zielgruppe? </strong></p>
<p>Einer der Aktivitäten des Tages war die „Wallet Challenge“. Hier hatten die Mädchen die Möglichkeit, in Zweiergruppen innovative Geldbörsen und Taschen zu entwerfen. Eine wichtige Erkenntnis dabei war, dass es bei der Produktentwicklung darauf ankommt, auf die Bedürfnisse der Partnerin, also der Zielgruppe, zu achten. Dabei lernten die Mädchen wie es ist, ein Produkt zu entwickeln, welches sich durchaus von den eigenen Vorstellungen unterscheiden kann. Durch mehrere Iterationsschleifen und Nutzerinnenfeedback konnten sie aber am Ende ein auf die Zielgruppe und den Markt zugeschnittenes Produkt entwickeln.</p>
<p><strong>Rough Prototyping und Elevator Pitch</strong></p>
<p>Anschließend wurden mit buntem Papier, Pappe, Stiften und Klebematerialien in einem Design Sprint erste Prototypen im Sinne des Minimum Viable Products (MVP) entwickelt. Ein MVP stellt eine erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts dar, die dazu dient, möglichst schnell Nutzerfeedback und einen groben Eindruck der Erfindung zu erhalten. Die innovative Geldbörse oder Tasche stellten die Mädchen im Anschluss einzeln in einem Elevator Pitch, also einer kurzen Präsentation, der Gruppe vor.</p>
<p><strong>Vom Prototypen zum Geschäftsmodell</strong></p>
<p>Nachdem ein erster Prototyp entwickelt war, lernten die Mädchen, was ein Geschäftsmodell ist. Sie definierten mit Hilfe des Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur wichtige Aspekte, wie beispielsweise die Zielgruppe, das Werteangebot oder Marketing- und Vertriebskanäle.</p>
<p><strong>Mut für Morgen</strong></p>
<p>„Durch Sensibilisierungsveranstaltungen wie diese möchten wir junge Mädchen ermutigen, ihre eigenen Ideen zu verfolgen und sich für eine Zukunft im Bereich des innovativen, unternehmerischen Denkens und Handelns zu begeistern“, erklärt Jana von Höne, Co-Team-Leitung im RISE. „Es war großartig zu sehen, wie die Teilnehmerinnen mit Begeisterung, Kreativität und Unerschrockenheit an die Herausforderungen herangingen und dem ganzen sehr offen begegneten. Ich hoffe sehr, dass wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen konnten, dass die Mädchen ihren passenden Weg für sich finden werden - egal, ob als Gründerin oder wo auch immer sie sich richtig fühlen. Hauptsache, sie bleiben neugierig und mutig.“</p>
<p>Der Girls Day im RISE war ein voller Erfolg und hat den Mädchen wertvolle Einblicke in die Welt des Gründens geboten. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft solche inspirierenden Veranstaltungen für junge Menschen anzubieten und sie auf ihrem Weg zu unterstützen.</p>
<p><strong>Zum RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Das RISE ist eine Anlaufstelle für alle Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück, die sich für die Themen Gründung, Innovation und Startup interessieren. Ziel der Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Wissen bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Bei Rückfragen zum RISE können sich Interessierte gerne bei Jana von Höne (<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a>) melden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 15:17:50 +0200</pubDate>
                        <title>Firmenkontaktmesse „Treffpunkt Zukunft 2024“ ein voller Erfolg!</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/04/firmenkontaktmesse-treffpunkt-zukunft-2024-ein-voller-erfolg/</link>
                        <description>Am Dienstag, den 23. April 2024, hatten die Studierenden der Hochschule Osnabrück die Möglichkeit, an einer vielfältigen Firmenkontaktmesse teilzunehmen. Diese fand bereits zum 19. Mal auf dem Campus in Haste statt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den Räumlichkeiten des HR-Gebäudes präsentierten sich insgesamt 35 Unternehmen aus verschiedenen Fachbereichen der Agrarbranche, darunter Landtechnikhersteller, Futtermittelproduzenten, Pflanzen- und Tierzüchter sowie Unternehmen aus dem Bereich der Energieerzeugung und Personalberatung.'<br> <br> Die Messe startete mit einem Impulsvortrag von Clemens Große Macke zum Thema "Das Ei des Kolumbus oder was Landwirte wissen sollten". In seinem Vortrag betonte er die Wichtigkeit, offen für Veränderungen zu sein und nach seinen Leidenschaften im Leben zu suchen. Anschließend bot die Veranstaltung den Studierenden die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten und produktive Gespräche über ihre berufliche Zukunft zu führen. Einige Unternehmen präsentierten nicht nur direkte Berufseinstiegsmöglichkeiten, sondern auch Praktika, Abschlussarbeiten oder Traineeprogramme, um die Studierenden näher kennenzulernen.</p>
<p>Die Vertreter der Unternehmen äußerten sich positiv über die Messe und betonten, dass sich die Teilnahme an der Veranstaltung lohne, da oft bereits erste Kooperationen aus den auf der Messe geknüpften Kontakten entstehen würden.</p>
<p>Als besondere Highlights auf der Messe wurden kostenloses Eis und eine "Jobwall" mit Stellenangeboten der teilnehmenden Unternehmen angeboten. Im Anschluss fand das traditionelle Career-Beer statt, bei dem in lockerer Atmosphäre die Gespräche von der Messe fortgesetzt wurden und die Veranstaltung einen gemütlichen Abschluss fand.</p>
<p>Ein besonderer Dank gilt den Studierenden Mamme Ahrends, Marie Bohls, Johanne Buchholz und Maximilian Witte, die die Agrarmesse vorbildlich durchgeführt haben und von Anne Radermacher-Bücker und Prof. Dr. Heiner Westendarp bestens unterstützt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 Mar 2024 11:59:42 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Klimaschutzstipendiat*innen der Alexander-von-Humboldt-Stiftung zu Besuch am Campus Haste </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/03/internationale-klimaschutzstipendiatinnen-der-alexander-von-humboldt-stiftung-zu-besuch-am-campus-haste/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>20 internationale Klimaschutzstipendiat*innen der Alexander-von-Humboldt-Stiftung&nbsp;haben Mitte März den Campus Haste&nbsp;besucht und erhielten dabei Einblicke in die verschiedenen Fachbereiche der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.<br> Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation, führte die Stipendiat*innen durch das WABE-Zentrum und erläuterte das Konzept aus Lehre und Forschung. In diesem Zuge stellte sie die zahlreichen Projekte des WABE-Zentrums und die Räumlichkeiten vor. Zudem wurde das Außengelände und der Hofladen besichtigt.</p>
<p>Rudolf Oprée, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Bodenbiologie, und Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Professorin für Bodenkunde, gaben&nbsp;einen Einblick in die Labore am Campus. Es wurden einzelne Abschlussarbeiten im Bereich der Bodenkunde („Klimaschutz durch Kohlenstoffspeicherung im Unterboden“, „Verbesserung der Klimaresilienz von Böden durch biologische Aggregierung“) vorgestellt. Besonders Interesse hatten die Gäste an dem Plaggenesch-Profil, das im Treppenhaus des HP-Gebäudes am Campus Haste hängt.</p>
<p>Tobias Reineke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt NaKuHo, berichtete aus seinem Projekt zu Torfersatzprodukten und stellte die Analytik im Labor Pflanzenernährung vor.</p>
<p>Anschließend wurde gemeinsam die Mensa am Standort besucht und Julia Heinz, Doktorandin bei Prof. Dr. Melanie Speck, stellte die Forschung innerhalb der Gemeinschaftsverpflegung am Beispiel des Projektes BiTe (Biodiversität über den Tellerrand) vor, das auch in den Mensen der Hochschule Osnabrück durchgeführt wurde.&nbsp;</p>
<p>Derzeit reisen die Klimaschutzstipendiat*innen im Einführungsseminar, das geplant und begleitet wird durch die Deutsche Umweltbundesstiftung, quer durch Deutschland. Danach forschen sie für knapp ein Jahr an ihren Gastgeberinstitutionen. Die Stipendiat*innen bringen vielfältige Themen und Perspektiven zum Umwelt- und Klimaschutz mit und starten motiviert in die Verwirklichung ihrer Ideen u.a. zum Schutz der Wälder, zur Energiewende und einer nachhaltigen Agrarwirtschaft.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 09:11:58 +0100</pubDate>
                        <title>Erstes Let’s rise Meetup mit über 40 Gründungsinteressierten ein voller Erfolg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/03/erstes-lets-rise-meetup-mit-ueber-40-gruendungsinteressierten-ein-voller-erfolg/</link>
                        <description>Das RISE, StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, lädt ab jetzt regelmäßig zu inspirierendem Austausch und Netzwerken ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. März 2024 fand das erste “Let’s rise Meetup für Gründungsinteressierte” statt, das vom RISE, das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, organisiert wurde. Über 40 Gründungsinteressierte, darunter Vertreter*innen des Osnabrücker Startup-Ökosystems, Studierende und Professor*innen der Hochschule, trafen sich im RISE am Hafen. Ziel des Treffens war es, sich inspirieren zu lassen, das RISE kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Dieses Auftaktevent markiert den Beginn der regelmäßigen Veranstaltungsreihe “Let’s rise: Meetup für Gründungsinteressierte”, die im RISE stattfinden wird. Jedes Meetup wird ein neues Schwerpunktthema bespielen. Bei diesem ersten Treffen drehte sich alles um Robotik und regenerative Landwirtschaft.</p>
<p><strong>Ideen generieren, erproben, und fliegen lassen im RISE</strong></p>
<p>Die Teilnehmenden erhielten eine Rundführung durch die verschiedenen Werkstatt-, Kreativ- und Co-Creation-Bereiche. Zudem wurden Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung der eigenen (Gründungs-) Idee aufgezeigt. Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück und dient als Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitende, die sich für Gründung, Innovationen und Startups interessieren. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know-how bei der Entwicklung von (Gründungs-)Ideen zu unterstützen.</p>
<p><strong>Sven Lake, CSO der Nature Robots GmbH gibt Einblicke in die regenerative Landwirtschaft</strong></p>
<p>Ein besonderes Highlight des Abends war der Vortrag von Sven Lake, CSO der Nature Robots GmbH, der Einblicke in die regenerative Landwirtschaft gab. Von den ersten Schritten in Richtung Gründung bis zu zukünftigen Projekten und Visionen des Unternehmens berichtete er. Besonders das Thema Nachhaltigkeit und die Umsetzung in der regenerativen Landwirtschaft sorgte für einen regen Austausch unter den Teilnehmenden.</p>
<p><strong>Gemütlicher Ausklang mit Haster Campusbier</strong></p>
<p>Mit dem Let’s rise Auftaktevent am 19. März 2024 wurde erfolgreich an die Keimzelle des StartUp!Lab-Projektes, die sogenannten G.E.N. (Gründer*innen und Entwickler*innen Nights) angeknüpft. Dabei versorgte das Team vom Haster Campusbier alle Anwesenden mit leckeren, kühlen Getränken. Das nächste Let’s rise Meetup findet am 16. April statt. Alle weiteren Infos finden sich hier: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/#c16292523" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/#c16292523</a></p>
<p>Bei Rückfragen zum RISE oder bei Interesse an der Teilnahme an den nächsten Let’s rise Meetups können sich Interessierte gerne bei Jana von Höne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) melden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 Mar 2024 08:56:52 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück verleiht Klaus Bahlsen Preis für herausragende Abschlussarbeiten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/03/hochschule-osnabrueck-verleiht-klaus-bahlsen-preis-fuer-herausragende-abschlussarbeiten/</link>
                        <description>Preisgeld von insgesamt 2500 Euro für drei Studentinnen  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 19. März 2024) Wie vielfältig und gleichzeitig aktuell die Themen der Ökotrophologie sind, zeigte sich bei der Verleihung des Klaus Bahlsen Preises an der Hochschule Osnabrück. Insgesamt drei Absolventinnen wurden für ihre jeweilige Abschlussarbeit ausgezeichnet. Dabei befassten sie sich mit der Analyse von Kochvideos, einer neuen Art der Kostenrechnung von Speisen sowie veränderten Bewertungsmöglichkeiten für Kantinen und Mensen für ein biodiversitätsschonendes Speiseangebot. Die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger fand im Rahmen einer Preisverleihung im WABE-Zentrum – Klaus Bahlsen, dem Versuchsbetrieb der Ökotrophologie, statt. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-<br> Stiftung würdigte das Engagement der drei Nachwuchswissenschaftlerinnen mit einem Preisgeld von insgesamt 2500 Euro. &nbsp;<br> <br> <strong>Praxisnahe Themen fördern und fordern Studierende &nbsp;&nbsp;</strong><br> <br> Dr. Sabine Schopp, geschäftsführender Vorstand der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung aus Hannover, überreichte zusammen mit Prof. Dr. Dorothee Straka, Jury-Vorsitzende von der Hochschule Osnabrück, die Urkunden an die Preisträgerinnen. Sie lobte die Qualität der eingereichten Arbeiten: „Klaus Bahlsen war seiner Zeit voraus, als er bereits 1972 das Thema Nachhaltigkeit in die Satzung der Stiftung aufnahm. Daher ist es nur konsequent, hervorragende Arbeiten auf diesem Gebiet mit dem Klaus-Bahlsen-Preis zu würdigen. Wir gratulieren den Preisträgerinnen sehr herzlich.“</p>
<p>Hannah Marie Wagner, Bachelor Ökotrophologie, analysierte im Rahmen einer explorativen Studie selbst von Verbraucherinnern und Verbrauchern erstellte Kochvideos, die dokumentierten, wie kompetent sie Mahlzeiten nach vorgegebenen gesundheitsfördernden, nachhaltigeren Rezepten zubereiten. Hier zeigt sich, dass Kochkenntnisse sich durch persönliche wie auch online durchgeführte Demonstrationen vermitteln lassen und zu einer Verbesserung der Culinary Practices führen.</p>
<p>Des Weiteren wurde eine Absolventin des gemeinsamen Masterprogramms der Fachhochschule Münster und der Hochschule Osnabrück für ihre Abschlussarbeit ausgezeichnet. Emma Buhl untersuchte mittels einer neuen Art der Kostenrechnung wie teuer tatsächlich Speisen der Mensen, Kantinen und Co sein müssten, wenn man Kosten von negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft, Umwelt und die Gesundheit mitberücksichtigen würde. Es konnte gezeigt werden, dass zum Beispiel der „wahre“ Preis für eine traditionelle Rinder-Bolognese 11% höher angesetzt werden müsste – für die vegetarische Variante dagegen nur 5% und für die vegane Variante 2,3%.<br> &nbsp;</p>
<p>Sarah Niedergesäß ist Absolventin des Masterprogramms Lehramt an berufsbildenden Schulen – Teilstudiengang Ökotrophologie der Hochschule und Universität Osnabrück. Sie entwickelte Bewertungsmöglichkeiten für Kantinen und Mensen, damit hier ein biodiversitätsschonenderes Speisenangebot zusammengestellt werden kann und dies für die Verpflegungsteilnehmenden auch sichtbar wird. So ließ sich insbesondere in den ersten beiden Tagen des getesteten Speisenangebotes ein verändertes Verhalten der Mensabesucherinnen und Mensabesucher zeigen, die dann häufiger biodiversitätsschonende Speisen auswählten.</p>
<p class="Default">Prof. Dr. Dorothee Straka freute sich über die praxisnahen Themen der Abschlussarbeiten: „Als Hochschule für angewandte Wissenschaften ist es unser Anliegen, die Studierenden praxisnah auszubilden. Dadurch sind die Studierenden zwar sehr gefordert, gleichzeitig fördern wir sie und bereiten sie optimal für die nächsten beruflichen Schritte vor. Die drei Absolventinnen haben eindrucksvoll gezeigt, wie sich Lösungen für komplexe Fragestellungen zur Gestaltung des Essalltags und der Essumgebung entwickeln lassen.“<br> Im Anschluss an die Preisverleihung feierten die Absolventinnen zusammen mit der Jury, ihren Gutachterinnen und Gutachtern sowie Familienangehörigen ihren ausgezeichneten Hochschulabschluss.<br> <br> <strong>Hintergrund Klaus Bahlsen Preis </strong></p>
<p class="Default">Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 15:47:22 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück bei den &quot;Norddeutschen Obstbautagen&quot; vertreten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/03/messestand-der-hochschule-osnabrueck-auf-den-norddeutschen-obstbautagen/</link>
                        <description>Fachgebiet Obstbau vertritt Hochschule Osnabrück auf der Fachmesse </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. und 15. Februar 2024 fanden die 74. Norddeutschen Obstbautage in Jork bei Hamburg im größten geschlossenen Obstbaugebiet Deutschlands und Nordeuropas statt. Es handelt sich hierbei um eine jährliche Fachausstellung von Maschinen, Geräten und Dienstleistungen rund um den Obstbau begleitet von Fachvorträgen und verbandspolitischen Themen.<br> Die Hochschule Osnabrück, vertreten durch das Fachgebiet Obstbau, nimmt an dieser Messe schon seit vielen Jahren mit einem Informationsstand zum Studium an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur teil. Gleichermaßen ist der Stand aber auch ein Treffpunkt für Absolvent*innen unserer Hochschule und für Fachkolleg*innen. Eine Besonderheit ist, dass der Hochschulstand nahtlos in den Stand der Züchtungsinitiative Niederelbe GmbH &amp; Co. KG (ZIN) übergeht. Der Grund hierfür liegt in der schon seit über 20 Jahren engen Zusammenarbeit beider Institutionen im Bereich der Apfelsortenzüchtung. Am 14. Februar 2024 besuchte Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen den gemeinsamen Stand. Prof. Dr. W. Dierend erläuterte der Ministerin die Zusammenarbeit mit der ZIN und stellte die Neuzüchtungen Deichperle®, ALDIAMO® sowie zwei allergikerfreundliche Apfelsorten vor, die in Kürze auf dem Markt kommen. Nico Sachs (Mitarbeiter Fachgebiet Obstbau) erläuterte sein vom BMEL gefördertes Projekt „Nachhaltiger Obstbau 2030 durch Anpassung der Bundesrichtlinie für die Integrierte Obstproduktion“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 11:34:09 +0100</pubDate>
                        <title>Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück entwickelt Handlungsempfehlungen gegen Lebensmittelverschwendung </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/03/forschungsprojekt-der-hochschule-osnabrueck-entwickelt-handlungsempfehlungen-gegen-lebensmittelverschwendung/</link>
                        <description>Forschungsergebnisse wurden im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgestellt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><strong>(Osnabrück, 4. März 2024) </strong>Die Hochschule Osnabrück hat mit dem Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema in den Fokus genommen.<br> Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Vielschichtigkeit der Lebensmittelverschwendung mit dem Schwerpunkt auf die Arbeit der Tafeln untersucht. Ziel des Projektes war, erstmals eine empirische Datengrundlage zu deren Situation zu schaffen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten &nbsp;<br> Bei der Abschlusstagung beim Auftraggeber des Vorhabens, dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wurden die Ergebnisse der zweijährigen Forschung den Praxispartnerinnen und -partnern aus dem Handel, der Produktion, den Tafeln in Niedersachsen und verschiedenen Lebensmittelverbänden vorgestellt.<br> <br> Niedersachsens Ernährungsministerin Miriam Staudte: „Die Tafeln in Deutschland und in Niedersachsen leisten einen essentiellen Beitrag für einkommensschwache und armutsbetroffene Privathaushalte. Zudem sind sie wichtige Lebensmittelretter. Personell stehen die Tafeln mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor zunehmend großen Herausforderungen. Ich freue mich, dass nun erstmals Daten vorliegen, mit Hilfe derer die Arbeit vor Ort konkret erleichtert werden kann.“<br> <br> Neben den regulären Aufgaben kommen auf die Tafeln immer größere Herausforderungen in der Organisation und Logistik zu. Auch hier unterstütze das Ministerium die Tafeln mit einem Projekt, das dem Aufbau zweier Logistikzentren dient, sagte die Ministerin. „Wir stellen den Tafeln für dieses laufende Vorhaben zwei Millionen Euro zur Verfügung.“</p>
<p class="Default">„In der praktischen Arbeit der engagierten Bürgerinnen und Bürger der Tafeln gehören rechtliche Unsicherheiten zum Alltag und das ist ein nicht zu unterschätzendes Problem“, erklärt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb an der Hochschule Osnabrück.<br> Das Mindesthaltbarkeitsdatum zeige ein konkretes Dilemma der Tafeln: Wohlwissend, dass die Lebensmittel noch genießbar sind, verteilen manche Tafeln diese nur mit einer entsprechenden Erklärung. Andere wiederum sammeln sie auf einem Sondertisch und wiederum andere Tafeln geben sie ganz normal weiter.&nbsp;„An diesem Beispiel zeigt sich, dass wir eigentlich juristisch einen rechtssicheren Raum mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum haben, der aber in der Praxis trotzdem zu sehr unterschiedlichen Lösungen bei der Weitergabe von Lebensmitteln führt“, erklärt Speck.</p>
<p class="Default">Damit erläutert Speck eine der Handlungsempfehlungen, die sie und ihre Kolleginnen und Kollegen des Forschungsprojekts „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) an der Hochschule Osnabrück erarbeitet haben.</p>
<p class="Default"><strong>Feste Ansprechpersonen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung </strong></p>
<p class="Default">Innerhalb des Forschungsprojekt wurden Interviews mit Expertinnen und Experten und Fokusgruppen geführt, außerdem gab es Runde Tische, um ein möglichst vielschichtiges Bild zu erhalten. Neben der Schaffung von Rechtssicherheit zeigten sich durch die qualitativen Ergebnisse weitere Potenziale, um die Arbeit der Tafeln zu erleichtern und generell die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ein Ansatz ist eine bessere Vernetzung und Kommunikation der Tafeln mit Kommunen und Land sowie den weitergebenden Institutionen. Denn auch hier zeigen sich starke Unterschiede: In manchen Kommunen gibt es eine strukturierte und konstruktive Zusammenarbeit, in anderen Kommunen ist dies nicht der Fall.</p>
<p class="Default">„Eine feste Ansprechperson innerhalb der Kommune hätte eine gute Übersicht über die Aufgaben, Bedarfe und Grenzen der Tafeln und könnte damit die richtigen Empfehlungen aussprechen. Beispielsweise kann es aktuell vorkommen, dass Personen an die Tafeln verwiesen werden, obwohl dort die Kapazitäten bereits erschöpft sind“, sagt Prof. Dr. Sabine Bornkessel, Professorin für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung an der Hochschule Osnabrück.<br> Darüber hinaus könnte eine Schnittstellenposition auf Landesebene eingesetzt werden, um als Anlaufstelle für regionale Tafeln und weitere Einrichtungen zu fungieren.</p>
<p class="Default">Die Forscherinnen sehen großen Bedarf weitere Analysen rund um die Lebensmittelweitergabe auch mit bundesweitem Bezug umzusetzen. Es sind viele Akteure im Feld, z.B. Foodsharing und Too Good To Go. Diese Akteure haben sehr unterschiedliche Handlungspunkte, z.B. weniger karitative und mehr ökologische Motive oder einen erwerbswirtschaftlichen Fokus.<br> <br> <strong>Wissenschaftliche Begleitung vom Ernteprojekt „Gelbes Band“: &nbsp;Ernährungskompetenzen von Kindern und Familien stärken </strong><br> <br> Der zweite Projektbaustein des Forschungsprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung des Ernteprojekt „Gelbes Band“. Das Projekt wurde bereits 2019 vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) initiiert. Bürgerinnen und Bürger können kostenlos Obst von gekennzeichneten Bäumen auf Streuobstwiesen oder städtischen Grünflächen ernten und zuhause verarbeiten. Durch die erstmalige wissenschaftliche Begleitung ist es nun möglich, mehr über die Motivation und Hintergründe der Pflückerinnen und Pflücker zu erfahren. An 23 ausgewählten Standorten von insgesamt 245 Pflückstandorten hatten sie die Möglichkeit, an einer Befragung teilzunehmen. Mit einer Waage konnten sie zudem messen, wie viel Obst sie geerntet haben und schriftlich ausführen, wie sie es weiterverwenden möchten. Rund 100 Personen nutzten diese Möglichkeit, allein von den Befragten wurden knapp 800 Kilogramm Obst im Jahr 2023 gerettet. Inwieweit das geerntete Obst frisch gegessen, eingekocht oder zum Kuchenbacken verwendet wurde, war je nach Altersgruppe der Personen sehr unterschiedlich.<br> Interviews mit Obstbaumeigentümer*innen wurden ebenfalls geführt. „Obwohl bereits auf lokaler Ebene viele Obsternte-Aktivitäten im Rahmen von Ernährungsbildung stattfinden, gilt es, auch darüber hinaus die Ernährungskompetenz von Kindern und ihren Familien in der schulischen und außerschulischen Ernährungsbildung durch Kooperationen in lokalen Netzwerken zu stärken“, erläutert Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Das Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ wurde vom Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit rund 665.000 Euro gefördert.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Feb 2024 17:04:00 +0100</pubDate>
                        <title>11. Osnabrücker Geflügelsymposium am Campus Haste der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2024/02/11-osnabruecker-gefluegelsymposium-am-campus-haste-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Februar fand am Campus Haste der Hochschule Osnabrück das 11. Osnabrücker Geflügelsymposium statt. Über 300 Personen aus der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie Behörden kamen zu den verschiedenen Fachvorträgen und Workshops. Das Ziel der Ausrichter war es, den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse, einen hohen Praxisbezug sowie Diskussionen zu aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen einen intensiven Dialog zwischen allen Akteuren zu schaffen.<br> <br> Am Vormittag gab es verschiedene Fachvorträge zu einem breiten thematischen Spektrum – von sehr tierspezifischen Themen bis hin zu allgemeineren Fragestellungen. Beispielsweise ging es einerseits um Entwicklungen in der deutschen Geflügellandschaft, anderseits aber auch um die Nachhaltigkeit in der Agrarfinanzierung. Zudem gab es Einblicke in das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie zwei Vorträge zu der Aviäre Influenza.<br> <br> Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmenden für drei verschiedene Sessions mit jeweils zwei Themen entscheiden. Hierbei wurde auch eine große thematische Bandbreite abgedeckt:&nbsp;</p>
<p>In Session 1 lag der Schwerpunkt auf dem Thema Biosicherheit mit zwei Vorträgen zu den Themen Biozidreduktion in der Schädlingsbekämpfung und Umsetzung Controlling basierter Biosicherheitskonzepte in der Praxis. Session 2 mit dem Schwerpunkt Stallklima legte den inhaltlichen Fokus auf die Erfassung von Lichtqualitäten und Quantität aus Sicht des Geflügels und die Zuluftfiltrationen zur Abwehr von Krankheitserregern. Session 3 setzte sich aus einem Vortrag zum Thema „Hacker“ im Stall und Erkennung fremder Kameras im Stall und einem weiteren Vortrag zum Thema Einflussfaktoren auf das Auftreten von Transporttoten beim Mastgeflügel zusammen.</p>
<p>Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Hochschule Osnabrück, Fachgebiet Tierhaltung und Produkte, in Kooperation mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Wissenschafts- und Informationszentrum nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING).</p>
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                        <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 11:38:06 +0100</pubDate>
                        <title>Nachhaltige ressourcenschonende Hähnchenfütterung – dritte kooperative Promotion im Fachgebiet Tierernährung erfolgreich abgeschlossen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/11/nachhaltige-ressourcenschonende-haehnchenfuetterung-dritte-kooperative-promotion-im-fachgebiet-tierernaehrung-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
                        <description> „Optimierung von stickstoffreduzierten Fütterungsstrategien in der Broilermast“ war das Promotionsthema von Kilian Fenske, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück im Fachgebiet Tierernährung. Diese wurde von Prof. Dr. Heiner Westendarp in Kooperation mit der Universität Rostock betreut.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Häufig stehen die gesellschaftlichen Forderungen zu mehr Tierwohl und eine Reduktion von Emissionen zur Reduktion des Klimawandels in einem Zielkonflikt. Hinzu kommen weitere Aspekte wie die betriebliche Flächenbilanz (170 kg N/ha aus organischer Herkunft), die Reduktion von Regenwaldsoja aus Südamerika und eine sichere Vermarktung der ausgewachsenen Hähnchen und viele weitere Aspekte. Die Ergebnisse der abgeschlossenen Promotion von Kilian Fenske zeigen jedoch, dass die Zielkonflikte auch in Einklang zu bringen sind.</p>
<p>Die Promotion umfasste 4 große Praxisversuche in denen es neben der Kontrollgruppe eine N-reduzierte Versuchsgruppe gab. In der Hähnchenmast wurde damit in der Praxis gezeigt, dass eine N-Reduktion im Futter (Rohproteinabsenkung) die N-Ausscheidungen deutlich reduziert. Ein optimiertes Aminosäurenmuster sorgt neben gleichbleibenden Wachstumsleistungen zu weiteren positiven Nebeneffekten (trockenere Einstreu, gesündere Fußballen, bessere Stallluft, weniger Mist). Damit konnten erstmals die Ergebnisse von Stationsprüfungen mit wenigen Tieren auf einen Praxisbetrieb übertragen werden.</p>
<p>Deutschland ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern schon deutlich weiter fortgeschritten, was den Einfluss der Fütterung auf die Umwelt angeht. In den letzten 20 Jahren konnte die deutsche Fütterungspraxis durch den Trend zu rohproteinreduzierter Fütterung 35 % der N-Ausscheidungen einsparen. Die Ergebnisse der Promotion unterstreichen die Prognose, dass in den kommenden 10 Jahren weitere 10-20 % der N-Ausscheidungen eingespart werden. Damit ist die Hähnchenmast mehr als gut aufgestellt, um alle gesetzlichen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren zur organischen N-Düngung und gasförmigen N-Emissionen bereits jetzt zu erfüllen (BMUV 2021, DüVO 2020, EU-Richtlinie-2016/2284 2016 und StoffBilVO 2017).</p>
<p><strong>Ein hoher Stellenwert für die Umsetzung der Forschung in der Praxis, weltweit!</strong></p>
<p>Die langfristige Motivation für die Promotion war, dass die Ergebnisse weltweit einen Einfluss auf die Fütterungspraxis haben werden. Beispielsweise sorgten Erkenntnisse aus Australien für eine Anpassung des Aminosäurenmusters in der dritten und vierten Praxisstudie in der Promotion. Das zeigt, dass die Studienergebnisse überall umgesetzt werden können, wo Hähnchen gefüttert werden. Damit wird ein Beitrag zur weltweiten Ressourcenschonung geleistet.</p>
<p><strong>Erkenntnisse sorgen für eine bessere Tiergesundheit und schonen zugleich die Umwelt</strong></p>
<p>Die Einsparung von bis zu 34 % Sojaextraktionsschrot aus Südamerika schonen nicht nur die Umwelt, sondern verbessern auch das Tierwohl. In allen 4 Untersuchungen konnte eine verbesserte Gesundheit der Fußballen nachgewiesen werden. Der Grund liegt in der trockeneren Einstreu. Die Tiere scheiden weniger Wasser aus. Einerseits wurde der Wasserhaushalt der Tiere durch einen geringeren Kaliumgehalt (Soja enthält viel Kalium) reduziert, andererseits muss weniger überschüssiges Protein verstoffwechselt und als Harnsäure ausgeschieden werden, was ebenfalls Wasser einspart. Ganz nebenbei wird somit auch einfach die wertvolle Ressource Wasser eingespart.</p>
<p>Zudem wird der Stoffwechsel der Tiere entlastet. Durch geringe N-Ausscheidungen dürfte auch der Ammoniakgehalt in der Stallluft gesenkt werden. Sehr positiv für die Tiere im Stall und die Mitarbeiter*innen bei ihrer Arbeit in den Ställen. Die Ammoniakemissionen können somit in der Hähnchenmast noch deutlich stärker reduziert werden als bei anderen Tierarten. Damit wird ein Beitrag zur Reduktion klimaschädlicher Gase geleistet, ohne regional und weltweit an Ernährungssicherheit zu verlieren, da die gleiche Menge an nährstoffreichen Lebensmitteln produziert werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                        <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 16:50:59 +0100</pubDate>
                        <title>Osnabrücker Kontaktstudientage 2023: Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur mit Blick in die Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/11/osnabruecker-kontaktstudientage-2023-pflanzen-technologie-und-landschaftsarchitektur-mit-blick-in-die-zukunft/</link>
                        <description>Rekordbeteiligung und vielseitiges Programm zum Jubiläum des Freundeskreises </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 24. November 2023) Die Hochschule Osnabrück hat in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur e.V. Mitte November die 52. Kontaktstudientage durchgeführt. Die diesjährige Ausgabe der Kontaktstudientage beschäftigte sich mit den Weiterbildungsthemen „Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft“ und „LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln.“ Sie wurden von einer Rekordzahl von rund 340 Interessierten im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums des Freundeskreises besucht.<br> <br> Neben Expertinnen und Experten, die aus der Forschung und Praxis berichteten, wurde eine sehr große Firmenkontaktmesse durchgeführt. Zudem wurden Absolvent*innen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit einem Förderpreis ausgezeichnet und die Osnabrücker Ehrenmedaille wurde vergeben.<br> Bei der zweitägigen Veranstaltung gab es am Vormittag des ersten Tages eine gemeinsame Begrüßung für die beiden Sektionen Landschaftsarchitektur sowie Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie. Marc-Guido Megies, Vorsitzender des Freundeskreises, zog ein positives Fazit „In beiden Sektionen war das Thema Zukunft sehr relevant. Umso mehr freut uns, dass wir so viele Studierende bei den Veranstaltungen begrüßen konnten, denn sie sind die Zukunft. Die Rückmeldungen haben bestätigt, dass wir ein passendes Programm entwickelt haben.“</p>
<p class="Default"><br> <strong>Sektion Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft </strong></p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default">Die erste Sektion widmete sich der Frage, welchen Beitrag moderne pflanzentechnologische Ansätze zur Bewältigung drängender Herausforderungen in der Pflanzenproduktion leisten können. Prof. Ralf-Udo Ehlers präsentierte das Anwendungspotenzial von insektenpathogenen Nematoden, mit denen Schädlinge wie der Dickmaulrüssler und Thripse erfolgreich bekämpft werden können. Das von ihm gegründete Unternehmen hat ein biotechnologisches Verfahren entwickelt, welches eine industrielle Massenproduktion der Nützlinge ermöglicht. „Wenn Sie gute Ideen für neue Produkte und Verfahren haben, wagen Sie den Schritt in die Selbstständigkeit“ ermunterte der Agrarwissenschaftler die gespannt zuhörenden Studierenden. Über neuste technische Entwicklungen zur automatischen Erfassung von Schädlingen in Lockfallen oder auch direkt auf Pflanzen berichtete Dr. Elias Böckmann. Einen Überblick zu dem stetig wachsenden Angebot an Biostimulanzien gab Holger Fechner. Die Präparate werden mit vielfältigen Versprechungen beworben, „für die oft noch kein wissenschaftlicher Nachweis vorliegt“, gab der Referent zu bedenken. Derzeit werden bundesweit an verschiedenen Versuchsanstalten mehrjährige Exaktversuche durchgeführt, um die Wirksamkeit solcher Produkte auf den Prüfstand zu stellen. Dr. Elke Bloem erörterte in ihrem Vortrag die Bedeutung des Nährstoffs Schwefel in der Pflanzenproduktion, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Stresstoleranz und Produktqualität. Möglichkeiten zur Züchtung von Nutzpflanzen, die an Dürreperioden und andere Phänomene des Klimawandels besser angepasst sind, stellten Prof. Ali Naz und Dr. Monika Spiller vor. „Die Erhaltung der genetischen Diversität ist dabei entscheidend für die Entwicklung widerstandsfähiger Sorten“, betonte Prof. Naz. Ergänzend hierzu zeigte Susanne Vollmer auf, welche Perspektiven die zielgerichtete, präzise Veränderung von Genen mit der CRISPR/Cas-Methode für den Züchtungsfortschritt eröffnet. Ein visionäres Agrarsystem für urbane Räume präsentierte Prof. Christoph-Martin Geilfus. Es sieht die integrierte Anzucht von Fischen, Insekten und Pflanzen in kommunizierenden Modulen vor. Ziel ist es, „Nahrungsmittel auf Basis weitgehend geschlossener Energie- und Stoffkreisläufe zu produzieren“, so Geilfus. &nbsp;Abschließend stellten Elisa Lausus und Dina Restemeyer neue berufsbegleitende Fortbildungs- und Studienprogramme im Bereich der Pflanzentechnologie vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sektion Landschaftsarchitektur beleuchtet die akademische Ausbildung und das Berufsfeld</strong></p>
<p>Die Sektion Landschaftsarchitektur bot einen tiefgehenden Einblick in die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Berufsfelds.</p>
<p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer richteten ihre Aufmerksamkeit auf die aufkommenden Veränderungen, mit denen die Landschaftsarchitektur konfrontiert ist. Schlüsselthemen wie der Klimawandel, Extremwetterereignisse sowie soziale und demografische Verschiebungen standen im Mittelpunkt der intensiven Diskussionen.</p>
<p>Der Veranstaltungsverlauf wurde maßgeblich durch Impulsvorträge geprägt, die von verschiedenen Akteuren wie Studierenden, Berufsverbänden und Arbeitgebern gehalten wurden. Während des Vormittags bot Dr. Martin Wrobel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einen Überblick über die zukünftigen Herausforderungen des Berufsfelds. Dies wurde durch die Impulse von Adrian Bäck und Sarah Leckschat, Vertreterinnen der Bundesfachschaft Landschaft, ergänzt. Dipl.-Ing. Thomas Dill und Dipl.-Ing. Ben Warnecke von Büro Adlerolesch Landschaftsarchitekten beleuchteten die vergangenen und zukünftigen Werkzeuge und Herangehensweisen, die das Berufsfeld prägen. Christian Nollen, Abteilungsleiter StadtGrün der Stadt Bergisch Gladbach, gab Einblicke aus kommunaler Sicht. Dr. Detlef Haß, Bildungsberater des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., erörterte das erforderliche Skillset für Berufseinsteiger basierend auf den 4 Ks (Kreativität, Kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation). Dipl.-Ing. Gotthard Storz, Vorstandsvorsitzender BDLA Niedersachsen + Bremen, beleuchtete den zukünftigen Blickwinkel auf das Berufsfeld durch den Berufsverband.<br> <br> Die Veranstaltung fungierte als dynamische Plattform für einen konstruktiven Austausch zwischen Studierenden, etablierten Fachkräften, Arbeitsmarktakteuren, Verbänden und Behörden. Hauptziel war die Diskussion und Anregung zur Anpassung des Arbeitsmarktes, des Arbeitsumfelds und der Ausbildung an die bevorstehenden Herausforderungen.</p>
<p>Das Motto "LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln" verdeutlichte das gemeinsame Bestreben der Teilnehmenden, frühzeitig Lösungsansätze zu erarbeiten und ein positives Bild der Landschaftsarchitektur zu vermitteln, um junge, motivierte Fachkräfte für die Branche zu gewinnen.</p>
<p>Neben den Fachvorträgen der 52. Kontaktstudientage und den daraus resultierenden Diskussionen, wurde die Veranstaltung von vielen Teilnehmenden auch genutzt, um sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Lehrenden auszutauschen.<br> Die Mitglieder des Freundeskreises sind anlässlich des 75-jährigen Jubiläums zu einem Empfang in das Rathaus der Stadt Osnabrück in den Friedenssaal eingeladen worden. Bürgermeisterin Birgit Strangmann bedankte sich beim Freundeskreis und der Hochschule für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der jährlichen Verleihung der Osnabrücker Ehrenmedaille und wünschte den Mitgliedern einen guten Verlauf der Kontaktstudientage sowie einen schönen Aufenthalt in der Stadt Osnabrück. Der Vorsitzende des Freundeskreises, Marc-Guido Megies, versprach für die Zukunft, dass immer wieder Osnabrücker Themen im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen der Kontaktstudientage behandelt werden. Zudem hatte der Freundeskreis anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Kontaktstudientage alle Interessierten zu einer Jubiläumsabendveranstaltung eingeladen.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weiteres Material:</strong></p><ul> 	<li>Ausführlichere Informationen sowie Bildmaterial zu den Förderpreisen und zur Vergabe der Ehrenmedaille finden Sie <a href="https://netcase.hs-osnabrueck.de/index.php/s/izYHT011zTnfD5M" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.<br> 	&nbsp;</li> 	<li>Bewegtbildmaterial finden Sie im <a href="https://www.youtube.com/@freundeskreisgartenbau-lan5974" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Freundeskreises </a>&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 10:41:35 +0100</pubDate>
                        <title>Junge Frau mit Lust auf Zahlen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/11/junge-frau-mit-lust-auf-zahlen/</link>
                        <description>Studentin der Hochschule Osnabrück Anna Lena Kruse erhält MINT-Award des Zonta-Clubs Westfälischer Friede Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><strong>(Osnabrück, 16. November 2023)</strong> Der mit 750 Euro dotierte MINT-Awards, den der Zonta-Club Westfälischer Friede Osnabrück alljährlich vergibt, geht in diesem Jahr an die Studentin der Hochschule Osnabrück Anna Lena Kruse.<br> Die Jurymitglieder Cornelia Streb-Baumann und Lidia Wübbelmann hatten die gebürtige Verdenerin schnell als geeignete Preisträgerin ausgemacht, sie erfüllt die geforderten Bedingungen am besten Zum einen studiert sie ein technisch-mathematisch ausgerichtetes Studienfach: „Wirtschaftsingenieurwesen – Agrar/Lebensmittel“ und setzt den Schwerpunkt auf Controlling und Rechnungswesen – und zum anderen ist sie ehrenamtlich tätig.</p>
<p class="Default">Die Studienwahl hänge nicht zuletzt mit ihrer Herkunft von einem großen landwirtschaftlichen Betrieb zusammen, aber auch Schule und Familie hätten entscheidend dazu beigetragen, berichtete die 22-Jährige, die im 5. Semester ihres Bachelor-Studiengangs steht. Ihre Lehrer hätten ihre Begabung für Mathematik gefördert und nicht, wie es häufig geschehe, ihr die Freude daran verdorben. Bei ihrem bisherigen Werdegang sei „viel Positives zusammengekommen“, sagte Kruse. Von Prof. Dr. Michael Währisch, ihrem Professor an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, fühlt sie sich ebenfalls bestens unterstützt. „Frau Kruse ist immer gut vorbereitet und bringt sich aktiv in die Lehrveranstaltungen ein. Außerdem hat sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten, was sich beispielsweise dadurch zeigt, dass sie sich für Studierende einsetzt, die mit den Lehrinhalten mehr Schwierigkeiten haben“, erläutert der Professor für Rechnungswesen und Controlling an der Hochschule Osnabrück. Nach dem Bachelor und einem Praktikum strebt sie einen Masterstudiengang an, am liebsten „irgendetwas mit Zahlen“.</p>
<p class="Default">Kruses ehrenamtliches Engagement skizzierte ihr Kommilitone Julius Ramspott in einer kurzen Laudatio: In der „Jungen DLG“ (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) organisiert die MINT-Stipendiatin Exkursionen und Teamtreffen oder einen Tanzkurs für die Studierenden zur Vorbereitung auf den Züchterball.</p>
<p class="Default">In Kruses Augen sollte es ganz normal sein und nicht mehr einer besonderen Aufmerksamkeit würdig, wenn Mädchen und Frauen technische oder naturwissenschaftliche Berufe ergreifen und sich für Informatik und Mathematik begeistern können.</p>
<p class="Default">Die kleine Feier zur Überreichung von Urkunde, Blumen und Scheck fand zum zweiten Mal im Haus der VME-Stiftung statt, die ihrerseits MINT-Ausbildungen für Kinder und Jugendliche, insbesondere Mädchen fördert, wie Mitarbeiterin Romina Horstmeyer bei der Begrüßung ausführte, und deshalb auch gern die Zonta-Initiative unterstützt.</p>
<p class="Default">„Wir Zontians wollen sowohl Bedürftige unterstützen als auch Talentierte fördern und uns selbst empowern“, sagte Club-Präsidentin Dr. Sanja Pelletier in ihrer Gratulationsrede und, inspiriert durch die musikalische Untermalung mit „Fly me to the moon“ durch Informatik-Dozent René Fauck, erklärte sie: „Es soll hoch hinausgehen für uns Frauen“. Das Motto des Zonta-Clubs Westfälischer Friede Osnabrück lautet demnach auch „MACHT – FRAUEN – STARK“.</p>
<p class="Default"><br> <strong>Zum Hintergrund:&nbsp; </strong></p>
<p class="Default"><strong>Osnabrücker Zonta-Club Westfälischer Friede:</strong><br> Der Osnabrücker Zonta-Club Westfälischer Friede, Teil der internationalen Menschenrechtsorganisation Zonta, setzt sich lokal und international für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. MINT-Stipendien, Workshops zur Selbstbehauptung, Wettbewerb gegen Hass im Netz, Benefiz-Veranstaltungen sowie Aktionen gegen Gewalt wie „Orange Bank“ oder „Osnabrück sagt Nein“ sind nur einige Beispiele für vielfältige Projekte in und rund um Osnabrück. Mehr Informationen: <a href="http://www.zonta-westfaelischer-friede.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zonta-westfaelischer-friede.de</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Junge Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG):</strong><br> Kreative Köpfe – frische Ideen – neue Perspektiven – dafür steht die Junge DLG. Die Community vereint alle DLG-Mitglieder bis zum Alter von 36 Jahren, um „junge“ Themen der Agrarbranche zu diskutieren und voranzubringen. Mehr als 8.000 junge Landwirt*innen, Studierende, Fachschüler*innen und Young Professionals sind derzeit in der Jungen DLG organisiert. Mehr Informationen: <a href="http://www.jungedlg.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.jungedlg.org</a></p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Redaktion:</strong><br> Petra Pieper und Ronan Morris</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 08:05:31 +0200</pubDate>
                        <title>Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Melanie Speck und Prof. Dr. Nana Zubek </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/10/antrittsvorlesungen-von-prof-dr-melanie-speck-und-prof-dr-nana-zubek/</link>
                        <description>Professorinnen geben Einblicke in ihre Forschungsschwerpunkte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Prof. Dr. Melanie Speck und Prof. Dr. Nana Zubek haben beide den Begriff „Ökonomie“ ihrer Denominationen, unterscheiden sich aber inhaltlich voneinander. Welche Forschungsschwerpunkte sie haben und wie ihr Weg an die Hochschule Osnabrück führte, skizzierten Speck und Zubek in ihren Antrittsvorlesungen am Campus Haste. &nbsp;</p>
<p class="01Standard">„Einfach, ressourcenleicht und lecker! Wie wir die Wende hin zu einem zukunftsfähigen Konsumsystem in Privathaushalten und Großhaushalten schaffen“ lautete der Titel mit dem Speck eröffnete.<br> Zu Beginn skizzierte sie den Unterschied zwischen Privathaushalt und Großhaushalt und verdeutlichte dabei, welche Hebelwirkung von den Großhaushalten ausgehen kann. Speck verwies darauf, dass sie diesen potenziellen Effekt bereits in ersten Projekten ihres Studiums erforschte. Im weiteren Verlauf verknüpfte sie ihre Forschungsleistungen mit ihrem Karriereweg. Beispielsweise hatte sie in ihrer Zeit beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie gGmbH den NAHGAST-Rechner mitentwickelt. Hiermit lässt sich ermitteln, wie verträglich ein Gericht für Umwelt und Gesundheit, und wie fair für Mensch und Tier ist. Der NAHGAST-Rechner bestimmt dies auf Grundlage einer komplexen Datenbank. Insbesondere Mensen, Kantinen etc. können dieses Tool nutzen, um ihren Speiseplan umzustellen.<br> <br> Darüber hinaus berichtete Speck über das Forschungsprojekt „BiTe – Biodiversität über den Tellerrand“, welches sie als Projektleiterin an die Hochschule Osnabrück gebracht hatte und hier fortführte. Das Projekt hat bundesweit Großküchen dazu aufgerufen, Aktionen rund um das Thema Biodiversität und Speisen zu erproben, mit dem Ziel, mehr biodiversitätsschonende Gerichte in Mensen und Kantinen anzubieten und Gäste zu sensibilisieren, ihre täglichen Konsumentscheidungen nachhaltiger zu gestalten.<br> Eine wichtige Erkenntnis aus diesem Projekt war der Gamification-Ansatz, den Speck nun auch in weitere Projekte miteinfließen lassen möchte. Dabei geht es darum, Lerninhalte spielerisch zu vermitteln. Unter anderem wird dies in einem neuen Projekt der Fall sein, das bereits im November 2023 beginnt: Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum soll dabei unterstützen, nachhaltige Lebensstile in Osnabrück erlebbar und erfahrbar werden zu lassen. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht modellhaft das WABE-Zentrum als Lehr-Lern-Zentrum für Studierende, um dort mit Hilfe des sogenannten “Klimapuzzles” einen nachhaltigen Lebensstil zu entwerfen, der zu ihren Lebensumständen passt, und diesen in ihrem Alltag zu erproben.<br> Dies war für Speck der Ausgangspunkt, um über ihre Forschungsagenda für die nächsten fünf Jahre zu sprechen.<br> Zum Abschluss verwies Speck auf ihre Berufung in den Wissenschaften Beirat „Ernährung im Wandel“ - der Bundestag hatte sie hierzu Anfang Oktober berufen. Für Speck und ihre Kolleginnen und Kollegen geht es darum, die Qualität des Prozesses zu sichern und zu begutachten.</p>
<p class="01Standard"><strong>Zubek beleuchtet die agrarökonomische Perspektive </strong></p>
<p class="01Standard">Die zweite Antrittsvorlesung hielt Prof. Dr. Nana Zubek. In ihrem Vortrag „Status quo trifft change the brain: Landwirtschaftliche Transformationsprozesse aus agrarökonomischer Perspektive“ startete sie mit der Bedeutsamkeit und Reichweite bereits stattfindender landwirtschaftlicher Transformationsprozesse. Im Hinblick auf bestehende lokale und globale Herausforderungen leitete sie sowohl zur gegebenen Notwendigkeit als auch zu möglichen Hebeln eines Transformationsprozesses des gesamten mit der Landwirtschaft verbundenen Systems und mithin zur agrarischen Transformation über. Diese ordnete sie dann agrarökonomisch in den landwirtschaftlichen Produktionsprozess ein. Dabei wurden die Potentiale, die sich aus der Nutzung von Innovationen, Digitalisierung sowie eines besseren Verständnisses der an die Landwirtschaft gekoppelten ökonomischen, ökologischen und sozialen Umweltwirkungen ergeben können, herausgearbeitet und in das Marktversagen beim Vorliegen externer Effekte überführt.<br> <br> Ausgehend von der Frage, ob eine volkswirtschaftlich-effiziente Ressourcenallokation nur mit Hilfe der Politik zu erreichen sei, diskutierte sie, ausgehend vom Status quo vorliegendes Markt- und Politikversagen und motivierte eine veränderte individuelle Nutzenbeimessung bzgl. nachhaltigerer Produktionsweisen und Lebensstile. Als Antriebskräfte für diesen Einstellungswandel erläuterte Zubek, dass zum einen ein Anreiz für Akteure notwendig ist, um überhaupt zu beginnen gegebene Informationen bzgl. technischer Innovationen oder nachhaltigerer Technologien zu verarbeiten und zu bewerten. Aufbauend auf ihren Forschungserkenntnissen im Bereich der sozialen Netzwerkanalyse betonte sie zum anderen die Bedeutsamkeit der individuellen Netzwerkeinbettung hinsichtlich Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -bewertung und legte dar, wie und in welchem Umfang soziale Kontakte, mit denen Informationen und Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden, die individuelle Einstellungs(trans)formation bedingen können. Im Hinblick auf die Geschwindigkeit regionaler Transformationsprozesse endete sie mit dem Potential und der Art und Weise wie soziales Kapital, diese zu bremsen aber v.a. auch zu beschleunigen vermag, und diskutierte mit dem Publikum mögliche hiervon abzuleitende (regional-)politische Empfehlungen.</p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Nana Zubek wird im Rahmen des Professorinnenprogramms III von Bund und Land mit dem Forschungsprojekt „Nachhaltigkeit als Entwicklungschance ländlicher Regionen: Bedeutungen und Wirkungszusammenhänge von Digitalisierung, sozialen Netzwerken, politischer Einflussnahme und Lebensqualität“ gefördert. Darüber hinaus ist sie Teil des Forschungsteams des hochschulweiten BMBF geförderten Growth-Projekts: im Teilvorhaben „(Denk-)Räume für Innovationen“ fokussiert sie im Hinblick auf resiliente Agrarsysteme zusammen mit Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr die Innovationskultur in der landwirtschaftlichen Praxis und untersucht zudem Maßnahmen, durch die der Dialog zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft positiv belebt werden kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 11:19:01 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Werner Dierend präsentiert Forschungsprojekt beim parlamentarischen Abend des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/10/prof-dr-werner-dierend-praesentiert-forschungsprojekt-beim-parlamentarischen-abend-des-agrarausschusses-des-deutschen-bundestages/</link>
                        <description>Projekt untersucht Allergenpotential von Äpfeln </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Oktober fand der 1. Parlamentarische Abend der Innovationsförderung in Berlin statt. Prof. Dr. Werner Dierend, Professor für Obstbau an der Hochschule Osnabrück, war auf Einladung des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) eingeladen, um das Allergenpotentialprojekt vorzustellen. Dierend hatte gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München und der Charité – Universitätsmedizin Berlin und in Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe, zwei allergikerfreundliche Apfelsorten entwickelt, die auch das Siegel „Allergikerfreundlich“ erhalten.</p>
<p>Dierend hatte bei seinem Besuch in Berlin die allergikerfreundlichen Äpfel mitgebracht und war nicht nur deswegen ein gefragter Gesprächspartner. „Es macht zum einen Freude, das eigene Projekt in so einem Rahmen vorzustellen, weil wir damit noch mal einen anderen Personenkreis adressieren. Zum anderen ist es aber auch für mich persönlich spannend, die anderen Projekte und deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenzulernen“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend.</p>
<p>Beim Parlamentarischen Abend waren insgesamt fünf Projekte aus den Bereichen Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Ernährung vertreten. Allesamt Projekte, die aus Sicht des BMEL mit ihren innovativen Ansätzen die Landwirtschaft bereichern.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 16:33:50 +0200</pubDate>
                        <title>Spinat und Basilikum nachhaltig produziert - Nachwuchswissenschaftler der Hochschule Osnabrück gewinnt Promotionspreis</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/10/spinat-und-basilikum-nachhaltig-produziert-nachwuchswissenschaftler-der-hochschule-osnabrueck-gewinnt-promotionspreis/</link>
                        <description>Christian Frerichs erhält Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13.10.2023) Wer Spinat und Basilikum im Supermarkt kauft, sieht nur die Produkte, die den hohen Ansprüchen von Verbraucherinnen und Verbrauchern genügen. Bis sie dort allerdings einsortiert werden, sind noch einige Herausforderungen zu bewältigen. Beispielsweise können beim Anbau im Freiland durch starke Regenfälle Nährstoffe aus dem Boden ausgewaschen werden, die für das Pflanzenwachstum notwendig sind. Christian Frerichs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück, hat sich in seiner Promotion mit genau dieser Problematik auseinandergesetzt. Nun wurde diese Arbeit mit dem Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung ausgezeichnet. Die Jury lobte die hohe Relevanz und den praktischen Bezug der Forschungsergebnisse. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und insbesondere darüber, dass ich mit meinen Ergebnissen einen Grundstein für die weitere wissenschaftliche Forschung leisten konnte“, sagt Frerichs.<br> <br> <strong>Ein hoher Stellenwert der Forschung für die Praxis</strong><br> <br> Grundsätzlich gilt, dass eine ausreichende Stickstoffversorgung eine wichtige Voraussetzung zur Erzeugung von qualitativ hochwertigem Gemüse ist. Frerichs konzentrierte sich in seiner Dissertation auf den Anbau von Spinat im Freiland sowie auf die Produktion von Topfbasilikum im Gewächshaus. Allerdings treffen dabei zwei Ansprüche aufeinander: „Beim Düngen wird Stickstoff freigesetzt. Das bedeutet: Je mehr gedüngt wird, desto höher ist das Risiko, das unerwünschter Stickstoff in die Umwelt gelangt. Diesen Konflikt wollte ich durch experimentelle Untersuchungen lösen“, erläutert Frerichs. In mehrjährigen Feldversuchen konnte er zeigen, dass bei Spinat der richtige Zeitpunkt der Düngung entscheidend für eine Verminderung von potenziellen Stickstoffverlusten ist. Einige dieser Optimierungsansätze konnten bereits in die Praxis implementiert werden. Gleichzeitig besteht jedoch noch Forschungsbedarf über den Einfluss von Sickerwasser im Winter. Sickerwasser ist Wasser, das aus Niederschlägen oder Gewässern durch verschiedene Bodenschichten in den Untergrund strömt. Bislang ist unklar, inwiefern potenzielle Stickstoffverluste über die Sickerwasserperiode im Winter gemindert werden können.<br> <br> <strong>Gewächshaus schützt vor Auswaschung, sorgt jedoch für andere Herausforderungen</strong><br> <br> Typischerweise werden Topfkräuter in Gewächshäusern kultiviert, sodass Nährstoffverluste durch Auswaschung verhindert werden können. Der begrenzte Wurzelraum in den Töpfen stellt dabei hohe Anforderungen an das Düngemanagement. Bei der Verwendung von organischen Düngern lässt sich allerdings nur bedingt steuern, wie die Nährstoffe freigesetzt werden. Daraus resultieren Nährstoffungleichgewichte, die häufig mit Pflanzenschäden einhergehen. In einer Reihe von Kulturversuchen konnte Frerichs Strategien entwickeln, mit<br> denen sich diese Ungleichgewichte deutlich mindern und damit das Wachstum von Topfbasilikum verbessern lassen. Die wichtigsten Hebel zur Erhöhung der Kultursicherheit sind die Zusammensetzung der Topfsubstrate sowie die Art der verwendeten Dünger.<br> Die bisherigen Forschungsergebnisse tragen zu mehr Nachhaltigkeit im Anbau bei, denn das Verhältnis von Düngung und Ertrag ist durch die Ergebnisse der Promotion besser. Zudem stehen nun weitere Forschungen an, inwiefern sich dies auch auf andere Gemüsepflanzen übertragen lässt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 13:34:43 +0200</pubDate>
                        <title>39. Baumpflegetage an der Hochschule Osnabrück thematisieren Interaktionen von Bäumen mit blauer und grauer Infrastruktur </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/09/39-baumpflegetage-an-der-hochschule-osnabrueck-thematisieren-interaktionen-von-baeumen-mit-blauer-und-grauer-infrastruktur/</link>
                        <description>Breites Themenspektrum aus dem Bereich der Baumpflege wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 28. September 2023) Blaue und graue Infrastruktur interagieren mit Bäumen und können Lösungsansätze für die Klimaanpassung bieten. Diese und artverwandte Themen wurden bei den 39.Osnabrücker Baumpflegetagen am Campus Haste der Hochschule Osnabrück vorgestellt und diskutiert. Die Besonderheit: Die Fragestellungen wurden aus interdisziplinären Perspektiven beleuchtet. So kamen Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis, der Wissenschaft und Kommunen zu Wort. Rund 280 Teilnehmende, ebenfalls aus unterschiedlichen Bereichen, nahmen an den Vorträgen und Workshops der zweitägigen Veranstaltung teil. Beide Veranstaltungstage wurden sowohl im Innen- als auch im Außenbereich von einer Fachausstellung mit Produkten und Dienstleistungen aus verschiedenen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, der Baumpflege und des Baum- und Grünflächenmanagements begleitet.</p>
<p><strong>Fünf Oberthemen strukturieren den ersten Tagungstag </strong></p>
<p class="Default">Am Vormittag des ersten Tagungstages war das übergeordnete Thema die Baumstandorte. Dabei gab unter anderem Joachim Päper Einblicke in seine Arbeit als Fachbereichsleiter für Projekte im Leitungsbau der Stromnetz Hamburg. Eine Herausforderung seiner Tätigkeit als Auftragnehmer für die Stadt Hamburg sei beispielsweise der Ausbau der Strominfrastruktur. Dabei sei natürlich auch der Erhalt der Bäume in den Straßen zu berücksichtigen. Daraus entsteht ein klassischer Zielkonflikt, den es zu lösen gilt. Dieser lasse sich laut Päper wohl nie ganz auflösen. Wichtig sei jedoch, dass sich alle Beteiligten der gemeinsamen Aufgabe bewusst sind, diese verantwortungsvoll angehen und Weiterqualifizierungsmaßnahmen durchgeführt werden.</p>
<p class="Default">Am Nachmittag ging es um die Themen Biodiversität, Baumartenwahl, Baumdiagnose sowie das Grünflächenmanagement. Edith Sadler, Masterabsolventin der Hochschule Osnabrück, arbeitet inzwischen bei der Stadt Münster. Sie hatte in ihrer Masterarbeit ein Baumentwicklungskonzept für Zukunftsbäume in Münster herausgearbeitet und stellte hieraus Ergebnisse vor. Eine Erkenntnis ist, dass viele Baumarten in ferner Zukunft den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind, die an sie gestellt werden, weil sie unter den zunehmenden sommerlichen Hitze- und Dürreperioden leiden. Ihr Fazit: Die meisten der klassischen Stadtbaumarten werden Ende des Jahrhunderts nicht mehr in Münster zu finden sein. Sadler stellte daher standortspezifische Baumartenempfehlungen unter Berücksichtigung des Klimahüllenkonzepts vor. Abgeschlossen wurde der Tag mit vielerlei Diskussionen unter der toten Blitzeiche.</p>
<p class="01Standard"><strong>Zweiter Tagungstag: Theorie in Praxis umsetzen </strong></p>
<p class="01Standard">Die Themen, die am ersten Tag noch referiert und diskutiert wurden, wurden am zweiten Tag in Teilen in Workshops erneut behandelt und praxisnah umgesetzt. Die Teilnehmenden konnten am Vor- und am Nachmittag jeweils einen von sechs Workshops besuchen. Diese wurden sowohl von Referentinnen und Referenten des Vortags angeboten als auch von neuen. Bei optimalen Wetterbedingungen konnten die Workshops wie geplant draußen am Campus stattfinden.<br> Veranstalter der Baumpflegetage ist die Hochschule Osnabrück unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Förderer sind der Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 15:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Ökotrophologie zum Anfassen“ – Aktionstag für Diesterweg-Stipendiaten im WABE-Zentrum – Klaus Bahlsen der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/06/oekotrophologie-zum-anfassen-aktionstag-fuer-diesterweg-stipendiaten-im-wabe-zentrum-klaus-bahlsen-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Kinder und ihre Familienangehörigen lernen das Thema Essen und den Umgang damit aus verschiedenen Perspektiven kennen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Wie lassen sich Lebensmittel optimal lagern, welches Gemüse und Obst ist regional oder wie schmecken Lebensmittel, wenn sie eine andere Farbe haben? Mitarbeitende des Studienbereichs Ökotrophologie der Hochschule Osnabrück beleuchteten mit den Kindern sowie deren Geschwistern und Eltern viele Fragen rund um das Thema Essen. Dabei wurden nicht nur Informationen für den Alltag vermittelt, die Kinder und ihre Familien beteiligten sich auch aktiv an vier verschiedenen Stationen. Der Aktionstag fand im Rahmen des Diesterweg-Stipendiums statt, das von der Stadt Osnabrück und der Friedel &amp; Gisela Bohnenkamp-Stiftung initiiert wurde. Es unterstützt wissbegierige Kinder und ihre Familien mit einem abwechslungsreichen Bildungsprogramm am Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. „Wir sind froh, dass wir mit unserem Fachgebiet einen Beitrag zu diesem tollen Bildungs-Stipendium liefern können. Wir schätzen besonders, dass nicht nur die Kinder teilnehmen, sondern auch die Eltern und Geschwister, denn so können wir gemeinsam einen Blick auf unser tägliches Essen nehmen“, sagt Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück und wissenschaftliche Leiterin des WABE-Zentrums.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Lebensmittelkompetenzen werden an vier Stationen interaktiv vermittelt </strong></p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default">Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine kurze Einführung in die Arbeit des WABE-Zentrums. Der Versuchsbetrieb des Studienbereichs Ökotrophologie der Hochschule Osnabrück bietet die Möglichkeit, die Lebensmittelproduktion um Aspekte der nachhaltigen Zubereitung und des bewussten Verzehrs zu erweitern. &nbsp;<br> Im Anschluss durchliefen die Familien vier Stationen, bei denen sie sich aktiv beteiligen konnten. Meike Broermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im WABE-Zentrum, und Sibylle Mühlbrodt, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Ökotrophologie, organisierten eine Sinnes-Station, bei der die Teilnehmenden unter anderem unlogisch bunt gefärbte Getränke probieren konnten. Zudem lernten sie, wie es sich anhört, wenn jemand in eine Möhre oder Apfel beißt oder wie es sich anfühlt, barfuß über Zapfen oder Holzplanken zu laufen. Mühlbrodt erläutert: „Es ist toll zu sehen, wie begeistert die Kinder und ihre Eltern an allen Stationen mitgemacht haben. Besonders gefreut hat mich, dass alle so experimentierfreudig waren, auch unbekannte und ungewöhnliche Dinge auszuprobieren.“<br> Bei einer anderen Station ging es um die richtige Lagerung und Verwendung der Lebensmittel, ein Thema zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung aus dem Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ der Hochschule Osnabrück. Zum Beispiel sollten die Teilnehmenden zuordnen, wie die Lebensmittel in den Kühlschrank sortiert werden sollen, damit sie sich länger halten. Darüber hinaus wurden auch Rezeptvorschläge aus Lebensmittelresten entwickelt.</p>
<p class="Default">Bei einem Rundgang durch den Lehr- und Versuchsgarten konnten die Familien Saisonalität und Regionalität hautnah erfahren und über Nachhaltigkeit diskutieren.</p>
<p class="MsoPlainText">Die Teilnehmenden nahmen nicht nur viele Informationen mit nach Hause, sondern auch selbst Zubereitetes: In einer mobilen Küche des IN FORM-Projektes „Klima<em>Food</em>“ der Europa-Universität Flensburg konnte Pancake-Teig geschüttelt, gebacken und mit regionalen Erdbeeren verkostet sowie Müslimischungen für alle hergestellt werden. Dazu konnten die Kinder speziell entwickelte Spielmaterialien zu Lebensmitteln erproben.</p>
<p class="MsoPlainText"><br> Arzu Gögce, Projektleiterin Diesterweg-Stipendium, freut sich über die Zusammenarbeit zwischen dem WABE-Zentrum und dem Diesterweg-Stipendium: „Für die Kinder und auch die Familien ist der Aktionstag hier sehr besonders, weil das Thema Essen natürlich für alle von Bedeutung ist. Außerdem sind die Tipps hier sehr praxisnah und lassen sich gut in den Alltag integrieren.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 31 May 2023 13:20:55 +0200</pubDate>
                        <title>Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Sabine Bornkessel und Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/05/antrittsvorlesungen-von-prof-dr-sabine-bornkessel-und-prof-dr-mareike-dirks-hofmeister-1/</link>
                        <description>Professorinnen beleuchten das Thema Ernährung aus verschiedenen Perspektiven</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">Osnabrück, 22. Mai. Nach pandemiebedingter Pause gibt es nun wieder Antrittsvorlesungen an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Den Anfang machten Prof. Dr. Sabine Bornkessel, die seit 2021 die Professur für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung innehat und Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister, die seit 2020 als Professorin für Lebensmittelbiotechnologie lehrt und forscht. Beide Professorinnen stellten ihre Lehr- und Forschungsbereiche vor und verdeutlichten dabei, dass am Campus Haste an wichtigen gesellschaftlichen Themen geforscht und gelehrt wird – unter anderem der Ernährung. &nbsp;</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, betonte in seiner Begrüßung, dass er sich sehr darüber freute, dass die beiden Professorinnen den Ruf angenommen haben und beide bereits einen sehr guten Eindruck in Lehre und Forschung hinterlassen konnten. Zudem begrüßte er die Familien, die an der Antrittsvorlesung teilnahmen. Darüber hinaus waren zahlreiche Lehrenden und Mitarbeitenden der Einladung in die HD-Aula am Campus Haste gefolgt. &nbsp;</p>
<p class="01Standard"><br> Prof. Dr. Sabine Bornkessel skizzierte in ihrem Vortrag „Alles Käse! – Oder was sonst noch zur handwerklichen Lebensmittelverarbeitung gehört“ unter anderem den Herstellungsprozess von Käse. Dabei verband sie die einzelnen Prozessschritte des Käsemachens mit den Stationen ihrer beruflichen Karriere. Im Anschluss stellte sie zwei Forschungsprojekte vor: zum einen das durch das Professorinnenprogramm geförderte Projekt zu nachhaltigen Innovationen in der handwerklichen Lebensmittelverarbeitung, bei dem es insbesondere darum geht, die Herausforderungen aber auch Vorteile handwerklicher Lebensmittelproduktion zu erforschen. Zum anderen stellte sie das Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen, statt verschwenden“ vor, das sie gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Straka und Prof. Dr. Melanie Speck betreut. Bornkessel erläuterte, dass die Forschenden unter anderem die Lebensmittelverschwendung entlang verschiedener Wertschöpfungsketten untersuchen. Dabei sollen gleichzeitig Möglichkeiten erarbeitet werden, in welcher Form soziale Organisationen wie die Tafeln unterstützt werden können. Zum Abschluss zeigte Bornkessel, welche weiteren Forschungsthemen sie in Zukunft angehen möchte.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Um das Thema Essen ging es auch bei Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister – allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Sie erläuterte in ihrem Vortrag „Keine Lust auf Heuschrecken? – Biotechnologisch produzierte Proteine als Alternative in Lebensmitteln“, dass der vermehrte Verzehr alternativer Proteinquellen anstelle von fleischhaltigen Lebensmitteln eine Möglichkeit darstellt, wie die Welt sich ökonomisch, sozial sowie ökologisch nachhaltiger entwickeln kann. Der Fokus lag dabei bei Dirks-Hofmeister auf der Präzisionsfermentation mit Hilfe von Mikroorganismen. Die Professorin erläuterte dabei unter anderem, wie so Proteine biotechnologisch produziert werden können.<br> Darüber hinaus erfuhren die Anwesenden, welche Forschungsvorhaben bereits angestoßen wurden. Dabei konnte sie auch schon einen Erfolg verkünden: Im Schmied im Hone wurde ein gentechnisches Labor eingerichtet, in dem die Arbeit mit gentechnisch veränderten Organismen erlaubt ist. Dirks-Hofmeister gewährte zudem Einblicke, welche Forschungsprojekte bereits gestartet und noch in der Pipeline sind.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Sowohl Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister als auch Prof. Dr. Sabine Bornkessel eint, dass sie im Rahmen des Professorinnenprogramms III von Bund und Land gefördert werden. Das Ziel dieses Programms ist, den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern. In der Umsetzung hat dies für Bornkessel und Dirks-Hofmeister zur Folge, dass sie zusätzliche Mittel für ein Forschungsprojekt zur Verfügung haben.</p>
<p class="01Standard">&nbsp;</p>
<p class="01Standard">Nach diesem erfolgreichen Re-Start der Antrittsvorlesungen, können sich Interessierte auf die kommenden freuen: Nach aktuellem Stand sollen die nächsten Antrittsvorlesungen an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur im Oktober stattfinden.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 May 2023 10:27:46 +0200</pubDate>
                        <title>Campus Haste ist Gastgeber der Jahrestagung der Jungen DLG </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/05/campus-haste-ist-gastgeber-der-jahrestagung-der-jungen-dlg/</link>
                        <description>Thema der Tagung lautete „Agrarsysteme der Zukunft“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Mai fand die Jahrestagung der Jungen Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) am Campus statt. Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur war nicht nur organisatorische Gastgeberin, sondern lieferte auch durch diverse Lehrende inhaltlichen Input. Das Thema der Tagung lautete „Agrarsysteme der Zukunft“. Über 100 Besucherinnen und Besucher nahmen an dem umfangreichen Programm mit Vorträgen und Betriebsbesichtigungen teil.</p>
<p>Den Auftakt bildete am Freitagabend ein Startup-Event im Seedhouse, einem Accelerator für die Bereiche Agrar, Food und Digitales. Dort präsentierten vier Agrar-Startups sowie das Mittelstand-Digital Zentrum Lingen ihre Geschäftsidee und Forschungsaktivitäten und sorgten für rege Diskussion unter den Teilnehmenden. Im Anschluss stand das Netzwerken im Fokus. In entspannter Atmosphäre konnten sich viele bekannte Gesichter aus der Agrarbranche über das aufstrebende Startup-Ökosystem in Osnabrück austauschen.</p>
<p>Am Samstagmorgen startete das Programm auf dem Campus Haste. Im großen Hörsaal begrüßten DLG-Präsident Hubertus Paetow und der erste Vorsitzende der Jungen DLG Stefan Cramm die Besucher*innen herzlich zur Jahrestagung. Das Tagesprogramm begann mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung Schwerpunkt Strategische Führung, Entrepreneurship &amp; Innovationsmanagement, zur aktuellen Entwicklung der Agrar- und Lebensmittelbranche und dem Studienangebot der Hochschule Osnabrück mit Blick auf die Agrarsysteme der Zukunft. Jana von Höne, Co-Projektleiterin des <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/" target="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/">StartUp!Labs</a>, gab anschließend einen Einblick in die Möglichkeiten der Gründung an der Hochschule Osnabrück. Sie war besonders fasziniert von der interessierten und positiven Haltung der Teilnehmenden: „Es ist schön und beeindruckend zu sehen, wie engagiert die Menschen der Jungen DLG die zukünftige Food- und Agrarbranche aktiv mitgestalten und durch ihre Ideen und Kompetenzen bereichern.“ Leon Welker, Gründer der Pflanzentheke, stellte daraufhin seine Vision von zukunftsfähigen Agrarsystemen vor und zeigte einen Lösungsweg auf, um der Wasserknappheit zu begegnen. Abgerundet wurden die Impulsvorträge von Alexander Engelke, der als Teamleiter Innovation &amp; Strategie bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank Innovationen in der grünen Branche vorantreibt.<br> Im Anschluss wurden von Stephan Teepker, dem ehemaligen Vorsitzenden der Jungen DLG, Förderpreise für Nachwuchskräfte aus der Land- und Ernährungswirtschaft verliehen. Charlotte Aue und Lukas Förter erhielten die Juniorenpreise, während Veronika Riepl-Bauer, Simon Wespel und Annika Thies mit Fortbildungspreisen ausgezeichnet wurden.</p>
<p>Nach der Mittagspause führten Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing, und Prof. Dr. Werner Dierend, Professor für Obstbau und Obstverwertung, die Teilnehmenden über den Campus in Haste und gewährten Einblicke in die Apfelsortenzüchtung sowie das Sensoriklabor und Technikum der Hochschule Osnabrück. Für das Nachmittagsprogramm wurden die Besucher*innen zum Hof Langsenkamp in Belm gefahren. Auf dem Partnerbetrieb der Hochschule Osnabrück konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Eindrücke von einer innovativen Landtechnik gewinnen. Neben der Vorführung eines Agri-Roboters und einer Drohne für das Unkrautmonitoring erhielten die Landwirt*innen und Agrarstudierenden Kurzvorträge über die Forschungsaktivitäten im Bereich der Landtechnik an der Hochschule und im Großraum Osnabrück.</p>
<p>Neben dem fachlichen Input gab es genügend Zeit, sich auszutauschen. Thees von Kamp, Masterstudent an der Hochschule Osnabrück, zeigte sich begeistert vom Netzwerkcharakter der Veranstaltung: „Ich habe bei der Jahrestagung festgestellt, dass Netzwerke immer wichtiger werden, um gemeinsam innovative Konzepte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu entwickeln“, fasst er zusammen.</p>
<p>Am Sonntagmorgen standen als letzter Programmpunkt der Jahrestagung Betriebsbesichtigungen im Osnabrücker Land an. Die Teilnehmenden besuchten parallel drei besonders innovative Betriebe: die Westrup-Koch Milch GbR in Bissendorf, die den Niedersächsischen Klima-Sonderpreis gewonnen hat, den Hof Dettmer mit der Eigenmarke LUPiNi in Kettenkamp und den Hof Mörixmann mit einem Aktivstall für Schweine in Hilter am Teutoburger Wald.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 May 2023 09:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Auftakt-Workshop im Rahmen der Blockwoche zum Thema Gründung und Startups im StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/05/auftakt-workshop-im-rahmen-der-blockwoche-zum-thema-gruendung-und-startups-im-startuplab-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Raum für (Gründungs-) Ideen schafft Impulse</strong></p>
<p>Im Rahmen der Blockwoche an der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) bekamen Studierende erste Einblicke in das Geschehen und Angebot des <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/" target="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/" title="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/">StartUp!Labs</a> der Hochschule Osnabrück. Das StartUp!Lab ist eine zentrale Anlaufstelle für Angehörige der Hochschule Osnabrück, die sich mit dem Thema Gründung befassen wollen. Das Projekt wird von dem Bundeministerium für Bildung und Forschung mit rund 3,36 Millionen Euro gefördert. Ein breites Angebot an Workshops, Werkstätten, einem Social Media Lab und finanzieller Unterstützung für die Prototypenentwicklung bietet Studierenden die Möglichkeit, sich bereits während des Studiums auszuprobieren. Es können Ideen erprobt und Prototypen entwickelt werden. Trotz aktueller Umbauphase des StartUp!Labs konnten die Studierenden bereits etwas Startup-Luft schnuppern und eine eigene Idee ausarbeiten.</p>
<p><strong>Von der Idee zum Geschäftsmodell in einem Tag</strong></p>
<p>Der Tag begann mit einer Begehung der Räumlichkeiten des StartUp!Labs. Daraufhin gaben Jana von Höne, Co-Team-Leitung des StartUp!Labs und Leonard Gehrmeyer, Startup-Manager der Hochschule Osnabrück, Impulse zum Design Thinking, Kreativitätstechniken und Methoden der Ideengenerierung. Aufgabe der Studierenden war es, sich in Kleingruppen im Laufe des Tages mit einer Gründungsidee und deren prototypischer Ausarbeitung zu beschäftigen, egal wie realistisch diese zunächst schien.</p>
<p><strong>Erkundung des Osnabrücker Startup-Ökosystems</strong></p>
<p>Kurz vor Mittag unternahm die Studierendengruppe einen Ausflug zu einem der Osnabrücker Akzeleratoren, dem SmartCityHouse. Philipp Markhardt, Business Development Manager im SmartCityHouse gab den Studierenden spannende Einblicke in die Angebote eines Akzelerators und die Herausforderungen junger Starups.</p>
<p><strong>Ausarbeitung der Idee und Elevator-Pitch der „Gründungsteams“</strong></p>
<p>Am Nachmittag lag der Fokus auf dem ermittelten Problem und den dazugehörigen Kundenbedürfnissen der eigenen Idee. Auf Basis dessen erarbeiteten die Studierenden das Nutzenversprechen ihres Produktes bzw. ihrer Dienstleistung. Abgerundet wurde der Tag mit einer Pitch-Runde und einem kühlen Getränk. Jedes Team hatte hier die Möglichkeit, der Gruppe den ersten Prototypen und das Geschäftsmodell ihrer Idee vorzustellen und wertvolles Feedback einzuholen. „Es ist spannend und faszinierend zu sehen, welch tolle Geschäftsmodell-Ideen an nur einem Tag erarbeitet werden können. Insbesondere auch die Vielfalt der Lösungsansätze und das Engagement der Gruppe ist eine große Motivation, den Studierenden mit dem StartUp!Lab zukünftig ein großes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten“, so Jana von Höne.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zum StartUp!Lab:</p>
<p>Jana von Höne</p>
<p><a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de">j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/startuplabhsos/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>AuL</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 May 2023 13:33:42 +0200</pubDate>
                        <title>Gelungene Firmenkontaktmesse „Treffpunkt Zukunft“ 2023 </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/05/gelungene-firmenkontaktmesse-treffpunkt-zukunft-2023/</link>
                        <description>Am 9. Mai fand am Campus Haste der Hochschule Osnabrück die Firmenkontaktmesse &quot;Treffpunkt Zukunft&quot; statt. Der Auftakt der Messe war ein Impulsvortrag von Dirk Gischen unter dem Titel „Agrarier*innen 2030 - Game Changer oder Loser“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem großen Festzelt präsentierten sich 30 Firmen, die aus den Fachgebieten rund um die Agrarbranche kamen: Landtechnikhersteller, Futtermittelproduzenten, Pflanzen- und Tierzüchter aber auch Firmen aus der Energieerzeugung oder der Personalberatung. Den Studierenden wurde an diesem Tag die Chance geboten, mit potenziellen Arbeitgebern in den Kontakt zu treten und fruchtbare Gespräche in Bezug auf ihre berufliche Zukunft zu führen. Einige Unternehmen bieten neben dem direkten Berufseinstieg auch die Möglichkeit, das Unternehmen erstmal über ein Praktikum, eine Abschlussarbeit oder ein Trainee kennenzulernen. Dass die Kontaktaufnahme genutzt wird, bewies zum Beispiel die Firma Leiber. Neben den Mitarbeitern der Futtermittelfirma fand man eine Studentin der Hochschule am Messestand, die aktuell ihr Berufspraktisches Projekt bei der Firma absolviert. Den Kontakt hatte die Studentin im vergangenen Jahr auf der Firmenkontaktmesse geknüpft. Auch unter den Ausstellern waren ehemalige Osnabrücker Studierende. Als Attraktion auf der Messe gab es in diesem Jahr kostenloses Eis, ein Gewinnspiel, als auch eine digitale „Jobwall“ mit ausgeschriebenen Arbeitsplätzen der Unternehmen.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön gilt Anne Radermacher-Bücker und Prof. Dr. Heiner Westendarp, die die Studierenden bei der Messevorbereitung und -durchführung &nbsp;mit sehr viel Engagement unterstützt und begleitet haben!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 13:23:00 +0100</pubDate>
                        <title>Jahrestagung des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2023/03/jahrestagung-des-bundesverbandes-der-hochschulabsolventen-ingenieure-gartenbau-und-landschaftsarchitektur/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang März fand die gartenbauwissenschaftliche Jahrestagung des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL) und der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft e. V. DGG an der Hochschule Osnabrück statt, die über 160 Teilnehmer*innen anzog. Die Veranstaltung, die vom Team der Hochschule perfekt organisiert wurde, war ein voller Erfolg.</p>
<p>Die Tagung bot interessante Vorträge, deren Schwerpunktthema in der Forumsveranstaltung künstliche Intelligenz und rechtliche Aspekte der IT war. Experten aus dem Bereich KI, Recht und Gartenbau diskutierten die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz im Gartenbau und wie diese Technologie dazu beitragen kann, die Produktivität zu steigern und den Anbau effizienter zu gestalten. Ferner wurde versucht, den Begriff Künstliche Intelligenz zu deuten, einzuengen und auf die Realitäten der gartenbaulichen Branche auszurichten. Ein Unterfangen, das von vielen Tagungsteilnehmern als gelungen bewertet wurde.</p>
<p>Die anschließende wissenschaftliche Tagung bot eine breite Palette an Themen im Bereich des Gartenbaus. Die Vorträge und Poster deckten eine Vielzahl von Bereichen ab, wie z.B. Pflanzenzüchtung, Pflanzenschutz, Bodenqualität und Klimawandel. Die Teilnehmer waren begeistert von der Qualität der Präsentationen und dem Engagement der Referentinnen und Referenten. Die Tagung hat gezeigt, wie wichtig der Austausch von Wissen und Ideen zwischen den verschiedenen Bereichen des Gartenbaus ist. Über 40 Poster und 60 Vorträge wurden in dem sehr gut passenden Gebäude mit Spitznamen "Frosch" der Hochschule Osnabrück präsentiert. Auch abends wurden über aktuelle Tendenzen und wissenschaftliche Weiterentwicklungen im Gartenbau diskutiert.</p>
<p>Im Anschluss an die Vortragsveranstaltungen der gartenbauwissenschaftlichen Tagung in Osnabrück führte eine Exkursion auf den Gartenbaucampus in Osnabrück Haste, wo den Teilnehmern Projekte aus dem Bereich Laseranwendungen, Apfelzüchtung, neueste Forschungseinrichtungen und Wasserlinsenproduktion vorgestellt wurden. Die Teilnehmer waren begeistert von den verschiedenen Projekten und der Möglichkeit, die Forschungsergebnisse vor Ort zu sehen und Fragen zu stellen. Die Exkursion auf den Gartenbaucampus hat gezeigt, wie wichtig die Anwendung von neuesten Technologien im Gartenbau ist. Die Tagung klang mit einer sehr gut besuchten Exkursion aus, die genauso vielfältig wie die gesamte Tagung war. Die Teilnehmer konnten seltene Pflanzen im botanischen Garten Osnabrück hautnah erleben, technische Anwendungen an Pflanzen im Agri-Technicum kennenlernen und das neue Rechenzentrum der Universität/Hochschule mit seinen technischen Raffinessen besichtigen. Alles wurde von Experten und Expertinnen in ihren jeweiligen Fachgebieten erklärt und demonstriert und stieß auf reges Interesse der Teilnehmer*innen.</p>
<p>Der BHGL verlieh Posterpreise an Nachwuchswissenschaftler*innen: Julia Jacobi, 1.Platz, 400.-€, Marvin Vahl, 2. Platz, 300 €, Tobias Körner, 3. Platz, 200 €, Annina Marxen, 1. Sonderpreis Studierende, 100 €, Maximilian Kellershoff, 2. Sonderpreis Studierende, 100 €. Die Jury mit der Sprecherin Dr. Sylvia Plaschil und der BHGL-Fördervereinsvorsitzenden Gabriele Hack hat die Poster nach verschiedenen Kriterien bewertet und die Preisträger*innen mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet.</p>
<p>Die DGG und der BHGL bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen, Referent*innen, Ausstellern, Sponsoren und dem Team des Labors für Biosystemtechnik (BLab) der Hochschule Osnabrück für eine erfolgreiche und produktive Tagung. Die DGG hat beschlossen, die nächste Tagung 2024 in Braunschweig beim Thünen-Institut abzuhalten. Die Mitgliederversammlung des BHGL unterstützt das ebenfalls. Die DGG und der BHGL sind zuversichtlich, dass die Tagung im nächsten Jahr genauso erfolgreich sein wird wie die diesjährige Veranstaltung.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Vortrag.</category>
                            
                                <category>Fachtagung.</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 08:11:04 +0100</pubDate>
                        <title>Theorie und Praxis gehen Hand in Hand bei den Kontaktstudientagen des Freundeskreises der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/11/theorie-und-praxis-gehen-hand-in-hand-bei-den-kontaktstudientagen-des-freundeskreises-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studierende profitieren von Fachvorträgen und dem Kontakt zu ausstellenden Unternehmen        </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 24. November 2022) Der Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. hat Mitte November in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück die 51. Kontaktstudientage durchgeführt. Während die Sektion Pflanzentechnologie und Gartenbau sich mit Energiefragen beschäftigte, legte die Sektion Landschaftsarchitektur den Fokus auf Osnabrücker Projekte. Rund 150 Teilnehmende nahmen an den Fachvorträgen aus der jeweiligen Branche teil und nutzten die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Insbesondere Studierende waren zudem auf der Firmenkontaktmesse aktiv, um mit potenziellen Arbeitgeber*innen ins Gespräch zu kommen.<br> Darüber hinaus erhielten drei Studierende Förderpreise des Freundeskreises und die Osnabrücker Ehrenmedaille wurde verliehen. „Wir hatten in beiden Sektionen zwei hochaktuelle Themen, was man auch an den Diskussionen im Anschluss an die Vorträge gemerkt hat. Zudem freut es mich, dass wir insgesamt 24 Unternehmen gewinnen konnten, die mit einem Messestand vertreten waren. Das bietet vor allem unseren Studierenden einen echten Mehrwert, weil sie sich schnell und einfach über Jobs, Praktika und Abschlussarbeiten informieren können“, bilanzierte Marc-Guido Megies, 1. Vorsitzender des Freundeskreises.&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Sektion Pflanzentechnologie und Gartenbau beschäftigt sich mit Energiefragen </strong></p>
<p class="Default">In der Sektion Pflanzentechnologie und Gartenbau wurde in verschiedenen Beiträgen der Frage nachgegangen: „Wie können wir künftig den Energiebedarf sicherstellen? - Gibt es Chancen in der Krise?“ Das Planungsteam um Prof. Dr. Andreas Bettin, Professor für Zierpflanzenbau, hatte diese Fragestellung bereits 2021 konzipiert – nun war der Inhalt gefragter denn je. „Das Thema Energie ist durch die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine für viele Gartenbaubetriebe existentiell. Hier haben wir versucht, Perspektiven aufzuzeigen, die allerdings nur mittelfristig umsetzbar sind“, erklärt Prof. Bettin. Hierzu gab es beispielsweise Vorträge von Vertretern der Landwirtschaftskammer und des Zentralverbands Gartenbau. Zudem waren via Zoom noch Expertinnen und Experten aus Norwegen, Spanien, Belgien und Dänemark zugeschaltet, die in ihren Vorträgen einen Einblick in die Energiemaßnahmen der jeweiligen Länder gaben.</p>
<p><strong>Sektion Landschaftsarchitektur verknüpft Theorie mit Osnabrücker Praxisbeispielen </strong></p>
<p>In der Sektion Landschaftsarchitektur war das zentrale Thema „Umgestaltung von Freiräumen - vom Bedarf über die Umsetzung bis zur Erfolgskontrolle an Beispielen in Osnabrück“. Am Vormittag gab es in drei Vorträgen Einblicke in die Thematik. Konkret ging es um den Haseparkspielplatz und den Schlossgarten. Hierbei wurde aufgezeigt, wie Probleme in der Praxis bewältigt werden können. Zwischen diesen beiden Vorträgen referierte Simon Colwill, Professor für Landschaftsarchitektur an der IU Internationale Hochschule Erfurt, zum Thema „Wiederkehrende Erfolgskontrolle an Freianlagen als Grundlage für eine fortlaufende Verbesserung der Planungsqualität“.<br> Nach der Theorie besuchten die Teilnehmenden die Orte, über die sie zuvor theoretisches Wissen erlangt hatten. „Es war für alle Teilnehmenden eine Bereicherung, dass sie die umgestalteten Orte nicht nur über die Vorträge kennengelernt haben, sondern ihre Fragen und Eindrücke direkt vor Ort überprüfen konnten“, verdeutlicht Prof. Astrid Zimmermann, Prof. für Entwurf und Konstruktion an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Fachtagung.</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 11:45:05 +0100</pubDate>
                        <title>Landwirtschaftsprofessor Heiner Westendarp belegt zweiten Platz bei der deutschlandweiten Wahl zum „Professor des Jahres“ </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/11/landwirtschaftsprofessor-heiner-westendarp-belegt-zweiten-platz-bei-der-deutschlandweiten-wahl-zum-professor-des-jahres/</link>
                        <description>Erstmalig wird die renommierte Auszeichnung an eine Professur aus den Agrarwissenschaften verliehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Prof. Dr. Heiner Westendarp, Professor für Tierernährung an der Hochschule Osnabrück, ist zweitbester Professor in der Kategorie „Naturwissenschaften und Medizin“ – und das deutschlandweit. Diese Auszeichnung hat die Jury der UNICUM Stiftung unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz dem Professor für Tierernährung an der Hochschule Osnabrück verliehen. Damit erhält erstmals eine Professur aus den Agrarwissenschaften diese herausragende Auszeichnung.<br> „Ich freue mich gemeinsam mit meinem Team sehr über diese besondere Auszeichnung und die Anerkennung der Studierenden. Ich lege sehr großen Wert auf die Praxisnähe, indem wir zahlreiche Kooperationsbetriebe in die Lehre und Forschung integrieren. Hierdurch ergibt sich für Studierende die Möglichkeit, zusätzlichen fachlichen Input zu erhalten und zudem selbst zu forschen. Diese Verbindung zwischen Theorie und Praxis, und die Motivation für nachhaltige, klimaschonende Fütterungsstrategien bei Nutztieren, sind mein persönlicher Antrieb, erklärt Westendarp.<br> In insgesamt vier Kategorien verleiht die Stiftung jährlich den Titel „Professor des Jahres“ und ehrt damit solche Hochschullehrer*innen, die sich in besonderer Weise für ihre Studierenden einsetzen. Deshalb sind sie es auch, die den Stein für die Professor*innen ins Rollen bringen. Nur mit ihrer Nominierung können Lehrende an diesem Wettbewerb teilnehmen. Aber eine gute Lehre allein reicht nicht für den Titel. Die Jury erwartet eine ganze Reihe von Referenzen sowie Evaluationsergebnisse und stellt einen Fragenkatalog zusammen, den die Teilnehmer*innen beantworten müssen.<br> <br> Der Professor des Jahres soll ein Wegbereiter für Karrieren sein. „In diesem Format habe ich mich definitiv wiedergefunden“, erklärt Prof. Westendarp. So bietet er vor allem Projekt- und Abschlussarbeiten sowie kooperative Promotionen an, die entweder direkt in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen stattfinden oder die er im Rahmen eines Forschungsvorhabens zu vergeben hat. Für Praxisphasen knüpft er Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen, geht mit Studierenden Bewerbungsunterlagen durch und vermittelt Studierende an Unternehmen, auch teilweise ohne, dass zuvor eine Stellenausschreibung erfolgt ist.<br> <br> <strong>Ausgebildeter Landwirt und seit 2009 Professor an der Hochschule Osnabrück </strong></p>
<p class="Default">Nach dem Abitur am Gymnasium Carolinum in Osnabrück und der Berufsausbildung zum&nbsp;Landwirt und zum Bürokaufmann studiert er zunächst Agrarwissenschaften an der Universität in Göttingen. Nach verschiedenen Praxisphasen in der Futtermittelindustrie und Agrarmarktforschung hatte er die Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrkraft an der Hochschule Osnabrück inne. Zeitgleich absolvierte er die Promotion an der Universität Göttingen und im Anschluss danach die Habilitation an der Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften. Seit 2009 leitet er das Fachgebiet Tierernährung an der Hochschule Osnabrück, ist Studienfachberater im Studiengang Landwirtschaft, Leiter des Studienschwerpunktes „Pferdemanagement“ sowie Sprecher im Masterprofil „Angewandte Nutztierwissenschaften“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 15:46:45 +0100</pubDate>
                        <title>Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/11/mittelstand-digital-zentrum-lingenmuensterosnabrueck-gestartet-1/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück unterstützt gemeinsam mit Partner*innen weiterhin den Mittelstand in Digitalisierungsfragen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Transformation spielt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine bedeutende Rolle, um zukunftsfähig zu bleiben. Genau an diesem Punkt setzt das im Oktober gestartete&nbsp;<a href="https://digitalzentrum-lmo.de/" target="https://digitalzentrum-lmo.de/" rel="noreferrer">Mittelstand-Digital-Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück</a><a href="https://digitalzentrum-lmo.de/" target="_blank" rel="noreferrer">&nbsp;</a>an. Das neue Zentrum setzt sich aus der Hochschule Osnabrück, dem münsterLAND.digital e.V. und der IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland (it.emsland) als Projektleitung zusammen und schließt damit an die bisherige Arbeit des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen an.</p>
<p>Das Ziel des neuen Zentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Region in Digitalisierungsfragen nachhaltig zu unterstützen. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Kilmaschutz (BMWK) mit rund 5,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. „Jetzt können wir an die erfolgreichen Arbeiten der letzten fünf Jahre im Kompetenzzentrum anknüpfen und weiterhin wichtige Erkenntnisse der Forschung für kleine und mittlere Agrarbetriebe verfügbar machen“, betont Dieter Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;<br> <br> <strong>Agrar-Expertise&nbsp;</strong><strong>durch Fakultät Agrarwissenschaften und Landwirtschaftsarchitektur vertreten</strong></p>
<p>Der Agrarsektor weist bereits einen hohen Grad an Automation auf, jedoch lassen sich durch digitale Lösungen und deren intelligente Steuerung weitere Potenziale zur Steigerung der Nachhaltigkeit und Effizienz erschließen. „Die Arbeit in der Landwirtschaft wird immer anspruchsvoller. Die Digitalisierung kann dabei helfen, Struktur in den Arbeitsalltag zu bringen“, so Nikolas Neddermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum und gelernter Landwirt. Um die Vielseitigkeit der deutschen Landwirtschaft zu berücksichtigen, wird das Agrar-Angebot des neuen Zentrums durch die Zusammenarbeit mit Partner*innen und landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Bundesgebiet gestärkt und überregional bespielt.</p>
<p>Zu den Angeboten des neuen Zentrums gehören unter anderem Informationsveranstaltungen, Seminare und Workshops sowie Einzelgespräche und die Begleitung bei Digitalisierungsvorhaben, die von Unternehmen kostenfrei genutzt werden können. Das Angebot wird die Unternehmen dazu befähigen, die nötigen Veränderungen für die digitale Transformation voranzutreiben und so zukunftsgerichtet zu handeln.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong><br> Das Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück gehört zu&nbsp;<a href="http://www.mittelstand-digital.de" target="_blank" rel="noreferrer">Mittelstand-Digital.</a>&nbsp;Mit dem Mittelstand-Digital Netzwerk unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.<br> Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den <em>Mittelstand-Digital Zentren</em>, der <em>Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft </em>und <em>Digital Jetzt</em> umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit.<br> <br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Nikolas Neddermann<br> Telefon: 0541 969-5017<br> E-Mail:&nbsp;n.neddermann@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 15:52:20 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück konzipiert und entwickelt den Stall der Zukunft für Nutzgeflügel</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/09/hochschule-osnabrueck-konzipiert-und-entwickelt-den-stall-der-zukunft-fuer-nutzgefluegel/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück hat auf eine Ausschreibung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft reagiert, durch welche die Einrichtung eines Innovationsnetzwerkes und die Entwicklung vom Geflügelstall Stall der Zukunft gefördert wird. Der Antrag wurde positiv beschieden!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück bereitet fachgebietsübergreifend seit 2015, als Folge der Nutztierstrategie des Bundes, neue tier- und umweltgerechte Stallkonzepte vor. Im Fokus stehen hierbei die kontinuierliche Verbesserung von Tierschutz, Tierwohl und Tiergesundheit sowie die Minderung von Emissionen und eine Stärkung von Lebensmittelsicherheit und – qualität. Flankierend erfolgt der Dialog mit der Gesellschaft, die, um diese im sensiblen Themenkomplex der „Nutzung von Tieren“ partizipieren zu lassen. Die Bedarfe für Stallkonzepte sind in vielerlei Hinsicht bekannt, die Umsetzung in die Praxis erfolgt jedoch, auch inmitten des Transformationsprozesses hin zu stärker digitalisierten Techniken, noch nicht in allen Bereichen optimal.</p>
<p>Dr. Falko Kaufmann, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrgebiet Nutztierwissenschaften (Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel) und wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Tierhaltung und Produkte, hat erfolgreich den Antrag für die erste Förderphase zur Entwicklung des Stalls der Zukunft Nutzgeflügel eingereicht. Assoziierte Partner des Projekts sind sowohl das DFKI (Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz) als auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das bereits sehr gut funktionierende und über eine Dekade bestehende und stets erweiterte Netzwerk im Geflügelschwerpunkt hat im Wesentlichen zu dieser Antragsstellung veranlasst. Dr. Kaufmann ist bereits Projektpartner im Projekt „MUST-2“, welches die praxistaugliche Entwicklung zukunftsfähiger Stallkonzepte für Zweinutzungsgenetiken und männlichen Legehybriden zum Ziel hat.<br> Nach anfänglichen Verzögerungen aufgrund direkter und indirekter Effekte der Covid-19 Pandemie, aber auch aufgrund der Akquise von Personal für das Projekt, geht es nun los.</p>
<p>Die Hochschule hat bereits die Standortfrage prüfen lassen (Umweltauflagen, Infrastruktur, etc.) und es besteht Anlass für Optimismus denn gerade auch die neu erworbenen Flächen am Versuchsstandort Waldhof scheinen für eine physische Realisierung eines Geflügelstalls der Zukunft geeignet. Erste Kontakte zum niedersächsischen Ministerium sind ebenfalls erfolgversprechend. Das Netzwerk erweitert sich stetig, der Aufbau des „Innovationsnetzwerk Geflügel“ nimmt Größe an.<br> Im nächsten Schritt erfolgt eine detaillierte Konzeptionierung eines Stalls der Zukunft. Dieser muss die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragen ermöglichen, muss gleichzeitig auch die reale Tierhaltung mit entsprechenden Bestandsgröße abbilden, um dem Verbraucher transparent die Nutztierhaltung darstellen und mit diesem in einen gesellschaftlich notwendigen Diskurs treten zu können.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 08:35:36 +0200</pubDate>
                        <title>38. Baumpflegetage an der Hochschule Osnabrück setzen Umgang mit dem Klimawandel in den Fokus  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/09/38-baumpflegetage-an-der-hochschule-osnabrueck-setzen-umgang-mit-dem-klimawandel-in-den-fokus/</link>
                        <description>Breites Tagungsprogramm passt thematisch zum Dürresommer 2022</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. September 2022) Welche Auswirkungen haben trockene Sommer auf die heimischen Baumarten? Was sind potenzielle Stadtbäume für die übernächste Generation und welche Möglichkeiten bieten digitale Werkzeuge bei der klimaresilienten Gestaltung des Baum- und Grünflächenmanagements? Diese und weitere Fragen wurden bei den 38.&nbsp;Osnabrücker Baumpflegetagen am Campus Haste der Hochschule Osnabrück vorgestellt und diskutiert. Rund 300 Teilnehmende aus Kommunen, Baumpflegebetrieben, Baumschulen und Forst- und Naturschutzbehörden nahmen an den Vorträgen und Workshops der zweitägigen Veranstaltung teil. Zudem ergänzten 50 Messeausstellerinnen und Messeaussteller von 25 Unternehmen das Programm. Neben dem fachlichen Austausch bot das breite Angebot auch die Möglichkeit, nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder in den persönlichen Austausch zu kommen.<br> <br> <strong>Vorträge, praxisnahe Workshops und persönlicher sowie fachlicher Austausch&nbsp; </strong></p>
<p class="Default">Eröffnet wurden die 38. Baumpflegetage von Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Bouillon, Professor für Gehölzverwendung und Vegetationstechnik. Er freute sich über die vielen bekannten und auch neuen Gesichter und die insgesamt große Anzahl der Teilnehmenden: „Wir haben bewusst ein breites Programm mit spezifischen Schwerpunkten gewählt. Allerdings konnten wir bei der Fertigstellung des Programms im Februar nicht abschätzen, dass wir mit dem Thema Dürresommer so aktuell sein werden.“ Abschließend ermutigte er die Teilnehmenden, die Diskussion zu suchen.<br> Neben dem omnipräsenten Thema „Klimawandel“ sprachen die internen und externen Referentinnen und Referenten über die Baumpflege, Baumkontrolle und das Grünflächenmanagement. Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Institut für Baumpflege, betonte in seinem Vortrag über die baumbiologisch orientierte Baumpflege, dass es nicht nur darum gehen kann, neue Bäume zu pflanzen, sondern auch darum die bestehenden zu pflegen: „Das ist jetzt gut und wichtig für das Klima.“<br> Mirko Liesebach, Thünen-Institut für Forstgenetik, forderte: „Wir sollten nicht irgendwas, irgendwo hinpflanzen. Wir müssen den Standort berücksichtigen und keine Angst vor nicht-heimischen Baumarten haben.“<br> Am zweiten Tag der Veranstaltung lag der Fokus auf praxisnahen Workshops. Die Teilnehmenden konnten aus sieben verschiedenen Workshops jeweils einen Vor- und Nachmittagskurs wählen. Thematisch unterschiedlich, aber in der Umsetzung immer im regen Austausch. Die Referentinnen und Referenten hatten ihr Arbeitsmaterial mitgebracht oder führten die Gruppen zu entsprechenden Stellen am Campus Haste.<br> <br> <strong>Parallel stattfindende Fachmesse mit 25 Firmen </strong></p>
<p class="Default">Neben den Fachvorträgen und Workshops gab es zudem erneut eine Fachausstellung mit Produkten und Dienstleistungen aus verschiedenen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, der Baumpflege und des Grünflächenmanagements. Insgesamt 25 Unternehmen hatten ihre Messestände aufgebaut.<br> <br> Veranstalter der Baumpflegetage ist die Hochschule Osnabrück unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Förderer sind der Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.&nbsp;V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.&nbsp;V.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 09:30:22 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück richtet Internationalen Workshop der Landschaftsarchitektur aus </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/07/hochschule-osnabrueck-richtet-internationalen-workshop-der-landschaftsarchitektur-aus/</link>
                        <description>Mehr als 60 Studierende der Hochschule Osnabrück sowie von Universitäten aus Buenos Aires, Madrid, New York, Tokyo und Toulouse nehmen teil.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 13. Juli 2022) Vom 15. – 23. Juli findet ein Internationaler Workshops des Masterstudiengangs Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück statt. Hierbei erarbeiten insgesamt 60 Studierende landschaftsarchitektonische Konzepte für den „Landschaftspark Lengerich“. Neben der Praxisnähe ist eine weitere Besonderheit, dass eine Vielzahl der Teilnehmenden von internationalen Universitäten stammen. Der Workshop ist wiederkehrend, allerdings findet er für gewöhnlich mit deutlich weniger Hochschulen und Teilnehmenden statt. Für den einwöchigen Workshop sind dieses Mal Studierende von Universitäten aus Buenos Aires, Madrid, New York, Tokyo und Toulouse gekommen, um mit Studierenden aus aller Welt an einem Projekt zu arbeiten. Unterstützung erhalten sie dabei von Lehrenden der Hochschule Osnabrück und Lehrenden der teilnehmenden Universitäten.</p>
<p class="Default"><strong>Internationale Kleingruppen sorgen für intensiven Austausch </strong></p>
<p class="Default">Der Workshop wird durch den Masterstudiengang Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück organisiert und ausgerichtet. Dementsprechend ist das Programm auch nach den Charakteristika des Studiengangs strukturiert: Es werden ästhetische, ethische, ökologische, ökonomische und soziale Belange berücksichtigt. Mit dem Ziel lebenswerte Landschaften und Freiräume in Städten, Regionen und Schutzgebieten bis hin zu Plätzen, Parks und Quartieren zu entwickeln und zu gestalten. Um dies zu ermöglichen, lernen die Studierenden zu Beginn des Workshops die Region rund um Osnabrück kennen: Besichtigt werden unter anderem die Varusschlacht in Kalkriese und die ehemaligen Landesgartenschauen in Bad Essen und Bad Iburg.</p>
<p class="Default">Ab dem 18. Juli arbeiten sie dann in Kleingruppen an verschiedenen landschaftsarchitektonischen Fragestellungen. Prof. Dirk Junker, Professor für Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück, organisiert gemeinsam mit Prof. Astrid Zimmermann, Professorin für Entwurf und Konstruktion an der Hochschule Osnabrück, den Workshop: „Besonders freue ich mich, dass wir den Workshop, den wir schon 2020 so durchführen wollten, nun endlich in Präsenz nachholen können. Insbesondere diese praxisnahen Projekte leben vom Austausch“, erklärt Prof. Junker.<br> Christoph Lingstädt, Masterstudent Landschaftsarchitektur, ist einer von 17 Studierenden, die bei der Organisation unterstützen und an dem Workshop teilnehmen: „Ich bin sehr gespannt, wie unterschiedlich wir Studierenden an die Aufgabe herangehen werden. Ich glaube, wir werden nicht nur viele fachliche Erkenntnisse gewinnen, sondern auch zum Thema Projektplanung und zur Durchführung einiges mitnehmen.“ Die studentischen Kleingruppen bestehen immer aus Studierenden von verschiedenen Universitäten, sodass ein internationaler Austausch gewährleistet wird.<br> <br> Zum Abschluss des Workshops präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung in der Gempt-Halle in Lengerich. Interessierte sind eingeladen, sich am Freitag, den 23. Juli, ab 18 Uhr die Ergebnisse anzuschauen und mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 09:40:37 +0200</pubDate>
                        <title>Firmenkontaktmesse Agrar „Treffpunkt Zukunft“ wieder ein voller Erfolg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/06/firmenkontaktmesse-agrar-treffpunkt-zukunft-wieder-ein-voller-erfolg/</link>
                        <description>300 Studierende und 30 Unternehmen nehmen an der Veranstaltung teil. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Mai fand die Firmenkontaktmesse Agrar „Treffpunkt Zukunft“ 2022 zum 17. Mal statt – nach längerer Zeit wieder in einem Zelt auf dem Campus in Präsenz. Sowohl die Studierenden als auch die teilnehmenden Unternehmen zogen ein positives Fazit. Das Organisationsteam, bestehend aus fünf Studierenden aus dem Studiengang Landwirtschaft, zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden. Wie schon in vergangenen Jahren wurden diese von Prof. Dr. Heiner Westendarp und Anne&nbsp;Radermacher-Bücker unterstützt. Thees von Kamp, Mitorganisator: „Aus der Coronakrise kommend, war es häufig eine Herausforderung Dinge verbindlich festzulegen, so mussten wir beispielsweise den Messetermin schieben. Wir dachten häufig an den Spruch der Fantastischen Vier: Es könnt`alles so einfach sein, ist es aber nicht. Das positive Feedback zeigt aber, dass sich der Aufwand in jedem Fall gelohnt hat.“</p>
<p>Die Firmenkontaktmesse richtet sich vornehmlich an Studierende der Landwirtschaft, aber auch an die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel und Ökotrophologie. Für Studierende ergibt sich die Möglichkeit, erste Kontakte mit zukünftigen Arbeitgebern zu knüpfen. Gleichzeitig haben die Aussteller die Möglichkeit, das Unternehmen und die beruflichen Perspektiven vorzustellen.</p>
<p><strong>Persönliche Gespräche zwischen Studierenden und Unternehmen sind schwer zu ersetzen</strong></p>
<p>In einem Zelt hinter dem HD-Gebäude auf dem Campus in Haste wurde die Veranstaltung durchgeführt. Ab 16 Uhr hatten die Studierenden die Möglichkeit sich dort mit Vertreter:innen der Firmen auszutauschen. Mithilfe des Firmenführers und der Jobwall wurde den Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich vorher über die teilnehmenden Firmen zu informieren und dann gezielt in Gespräche zu gehen.</p>
<p>So nutzten über 300 Studierende die Chance bei 30 teilnehmenden Unternehmen, darunter Agravis, Claas, Masterrind und Co., sich vorstellig zu machen und Praktika und Abschlussarbeiten festzumachen oder vielleicht den zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen. „Der Nachmittag war erkenntnisreich und informierend über die einzelnen Unternehmen. Ich konnte mir zudem eine genauere Vorstellung von meinem Praktikum machen“, sagt René Waden, der im 4. Semester Landwirtschaft (B.Sc.) studiert.</p>
<p>Im Rahmenprogramm gab es in den Wochen vor der Messe außerdem noch drei Seminare, sowie die Möglichkeit eines Bewerbungsmappenchecks bei der Firma Schwerdtfeger. Joey Kelly, Musiker, Extremsportler und Vortragsredner, eröffnete die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag zum Thema „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“.</p>
<p>Für die nächste Firmenkontaktmesse 2023 werden noch zwei bis drei motivierte Student*innen aus dem 2. Semester gesucht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 May 2022 09:17:37 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erhält modernen Tieflader-Stalldungstreuer für Forschungs- und Lehrzwecke</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/05/hochschule-osnabrueck-erhaelt-modernen-tieflader-stalldungstreuer-fuer-forschungs-und-lehrzwecke/</link>
                        <description>Mit 14 Tonnen Gesamtgewicht und einer Bereifung mit einem Durchmesser von zwei Metern hat die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück ein echtes Schwergewicht verpflichtet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Um die Lehr- und Forschungsbedingungen im Bereich der Landwirtschaft noch weiter zu verbessern, wurde der Fuhrpark nun durch einen Tieflader-Stalldungstreuer Strautmann TS 140 erweitert. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die offizielle Übergabe durch die Firma Strautmann mehrfach verschoben werden. Diese erfolgte nun am Waldhof, dem ökologischen Versuchsbetrieb der Hochschule Osnabrück.</p>
<p class="Default">Die Zeit zwischen der Lieferung im November und der Übergabe im Mai wurde genutzt, um die neue Maschine auf Herz und Nieren zu prüfen – mit Erfolg, wie Professor Dieter Trautz, Professor für Pflanzenbau und Agrarökologie an der Hochschule Osnabrück, erklärt: „Unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt, denn wir haben mit dem TS 140 eine top-aktuelle Technik, die sich für unsere hohen Anforderungen optimal eignet. Die Studierenden profitieren dadurch ebenso in der Lehre und in ihren eigenen Projekten und Abschlussarbeiten wie die wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Forschung.“<br> Neben der sichtbaren Robustheit des Stalldungsstreuers, überzeugt die Maschine durch weitere Eigenschaften: Beispielsweise macht ein neues Universalstreuwerk den Streuer flexibel einsetzbar. Das heißt, alle in der Landwirtschaft anfallenden Streugüter können präzise und schlagkräftig bis zu einer Arbeitsbreite von 24 Metern ausgebracht werden. Die feine und gleichmäßige Verteilung des Streuguts sorgt dafür, dass eine optimale Nährstoffversorgung des Bodens gewährleistet wird. Durch die dynamische Wiegeeinrichtung mit permanenter Ermittlung der Zuladung ist er auch für die teilflächenspezifische Bewirtschaftung (Precision Farming) geeignet.<br> <br> <strong>Erfolgreiche Projekte zwischen Hochschule und Firma Strautmann </strong></p>
<p class="Default">Mit dem Landmaschinenhersteller Strautmann aus Bad Laer gibt es schon seit vielen Jahren eine intensive, projektbezogene Zusammenarbeit. Unter anderem läuft aktuell mit der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück ein Forschungsprojekt, in dem ein autonomer, selbstfahrenden Futtermischwagen entwickelt wird. „Wir arbeiten schon lange und gerne mit der Hochschule Osnabrück zusammen. Mit unserer Zusammenarbeit wollen wir die Landwirtschaft weiterentwickeln und verbessern. Dafür leisten wir mit unseren Maschinenentwicklungen einen Beitrag, den die Hochschule dann für entsprechende Lehre und Forschung einsetzt“, sagt Matthias Hidding, Produktmanagement Fahrzeugtechnik Strautmann.<br> Der Stalldungstreuer TS 140 wird zwar vornehmlich durch Lehrende und Studierende aus dem Bereich der Landwirtschaft genutzt. Da die Studierenden der Hochschule auch die Möglichkeit haben fakultätsübergreifend Seminare und Vorlesungen anderer Studiengänge zu&nbsp;wählen, geht der Kreis der Profitierenden deutlich über den Studiengang Landwirtschaft hinaus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 13:14:40 +0200</pubDate>
                        <title>Nachwuchspreis für innovative Kälberfütterung – Masterstudent der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/04/nachwuchspreis-fuer-innovative-kaelberfuetterung-masterstudent-der-hochschule-osnabrueck-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Ergebnisse der Masterarbeit sind Grundlage für bislang einzigartiges Fütterungskonzept für Kälber  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Das Schmatzen der Kälber bleibt gleich, aber der Inhalt des Futters der Jungtiere, hat sich verändert. Lukas Runnebaum, Masterabsolvent „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“ der Hochschule Osnabrück, hat im Rahmen seiner Masterarbeit ein in Deutschland bislang einzigartiges Fütterungskonzept für Kälber entwickelt. Dafür wurde er mit dem zweiten Platz in der Kategorie Tierhaltung beim bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Meister &amp; Macher“ des Agrarmagazins „top agrar“ ausgezeichnet. Sein innovativer Ansatz, der wirtschaftliche und ökologische Faktoren berücksichtigt, könnte für viele Milchviehbetriebe interessant sein.</p>
<p class="Default"><strong>Praxisergebnisse zeigen: Entwicklung der Kälber ist positiv</strong></p>
<p class="Default">Der Fokus des neuen Fütterungskonzepts für Aufzuchtkälber liegt auf der Zusammensetzung des Milchaustauschers – ein Ersatz der Muttermilch für Kälber „Er lässt sich mit Babynahrung vergleichen, die mit warmem Wasser angerührt wird und die Muttermilch ersetzt“, erklärt Runnebaum. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit kreierte er einen neuen Milchaustauscher, der weniger Eiweiß als handelsübliche Produkte enthält und testete das neue Konzept auf einem Milchviehbetrieb. Unterstützung erhielt er zudem von zwei Futtermittelherstellern, die ihre Expertise einbrachten. Bei den Versuchen wurde an 48 Kälber ein handelsüblicher, hochwertiger Milchaustauscher verfüttert. Die Vergleichsgruppe erhielt diesen nur bis zum Alter von 4 Wochen, danach wurde über einen Zeitraum von 3 Wochen schrittweise auf das neue Produkt gewechselt. Um die Entwicklung der Kälber zu begutachten, wurden diese regelmäßig gewogen und auch die Gesundheit genau dokumentiert. „Die Ergebnisse sind vielversprechend“, kommentiert Runnebaum. „Trotz weniger Eiweiß im Futter entwickelten sich die Kälber bei gleicher Gesundheit genauso gut, wie ihre Artgenossen, die das Standardfutter erhielten. Das entlastet obendrein den Stoffwechsel der Tiere und sorgt für mehr Tierwohl“, erklärt er weiter. Das innovative Konzept hat zudem auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. Durch den neuen Milchaustauscher wird weniger unverdautes Eiweiß und damit Stickstoff vom Tier über Kot und Harn ausgeschieden. Somit reduziert sich die Stickstoffmenge, die über den Mist als wertvoller Dünger auf die Felder gelangt. Erhöhte Stickstoffmengen können nicht gänzlich von den Pflanzen aufgenommen werden und bilden so das Risiko, als Nitrat ins Grundwasser zu gelangen.</p>
<p class="Default"><strong>Muttermilchersatz mit weniger Eiweiß und freien Aminosäuren</strong><br> <br> Beim neu entwickelten Milchaustauscher wurden neben Eiweiß aus Milchbestandteilen auch pflanzliche Eiweiße aus Weizen eingesetzt, gleichzeitig der Eiweißgehalt reduziert und stattdessen gezielt freie Aminosäuren zugesetzt. &nbsp;„Bei der Absenkung des Eiweißgehalts war uns wichtig, die Verdauung der Kälber langsam daran zu gewöhnen. Damit war eine computergesteuerte&nbsp;Fütterung unabdingbar, um den Milchaustauscher mit hohem Eiweißgehalt in täglich kleinen Schritten zu reduzieren“, ergänzt Prof. Dr. Heiner Westendarp, Professor für Tierernährung und Betreuer der Masterarbeit, das Vorgehen. Diese sogenannte Multiphasenfütterung wird bereits seit vielen Jahren bei Schweinen und Geflügel genutzt. In diesem Projekt konnten die Kosten für das Futter durch die eiweißreduzierte Multiphasenfütterung um fünf Euro pro Tier gesenkt werden, denn Eiweiß ist einer der teuersten Nährstoffe im Futter.</p>
<p class="Default">Dieses erste Projekt zu dem Thema zeigt auf, dass Tierwohl, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit keine Gegensätze sind, sondern sich sehr gut vereinbaren lassen. Für Runnebaum ist die Masterarbeit die Grundlage für seine nun anstehende Promotion im Fachgebiet Tierernährung, die in Kooperation von Hochschule Osnabrück und Universität Rostock läuft.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 08:31:57 +0200</pubDate>
                        <title>Projektstart: Großküchen und der Einfluss auf die Biodiversität </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/04/projektstart-grosskuechen-und-der-einfluss-auf-die-biodiversitaet/</link>
                        <description>Welchen Einfluss hat das Schnitzel auf dem Teller für die tierische Artenvielfalt im Regenwald? Welche Auswirkungen hat es für die Biodiversität, wenn Rapsöl statt Olivenöl in der Küche verwendet wird? Welchen Beitrag liefern Äpfel von niedersächsischen Streuobstwiesen für den Erhalt der regionalen Artenvielfalt? </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Bislang wird der direkte Zusammenhang zwischen Mahlzeiten und Biodiversität kaum beachtet. Genau das soll sich ändern, wenn es nach den Akteurinnen und Akteuren des Forschungsprojekts „BiTe - Biodiversität über den Tellerrand“ geht. Das Ziel: Einen Biodiversitätsindex für Mahlzeiten in Betriebsrestaurants, Krankenhäusern und Mensen zu etablieren. „Wenn wir den Speiseplan eines Haushalts verändern, dann beeinflussen wir damit etwa vier Personen. Wenn wir den Speiseplan von Großküchen konzipieren, dann erreichen wir, je nach Größe, zwischen 100 und 2000 Mahlzeiten täglich – teilweise sogar deutlich mehr. Diese Hebelwirkung wurde bislang total vernachlässigt“, erklärt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb an der Hochschule Osnabrück und Leiterin des Forschungsprojekts. Mit einem Treffen aller Kooperationspartner*innen und Partnern ist das Projekt jetzt offiziell gestartet worden.</p>
<p class="Default"><strong>Kein theoretisches Konstrukt, sondern praktische Umsetzung in Großküchen &nbsp;&nbsp;</strong></p>
<p>Seit September 2021 ist Speck als Professorin an der Hochschule Osnabrück tätig und brachte das Forschungsprojekt mit an ihre neue Wirkungsstätte. Bereits in der ersten Phase hatte sie die Projektleitung, damals noch am Wuppertal Institut, inne und entwickelte hierbei mit wissenschaftlicher Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der Fachhochschule Münster sowie der Technischen Universität Berlin einen Indikator, mit dem die Biodiversitätsmessung möglich sein soll. In der zweiten Projektphase, die nun mit einem Kick-Off-Termin offiziell startete, kommen weitere Partnerinnen und Partner aus der Praxis hinzu: Ein bundesweit tätiger Caterer mit einer Schulkantine, eine kleinere Schulküche und ein Betreiber für Betriebskantinen sowie das Studentenwerk Osnabrück. Damit werden verschiedene Gästegruppen angesprochen – ein großer Gewinn für das Projekt. So kann das bislang theoretische Konstrukt in der Praxis getestet und an die Bedürfnisse angepasst werden. Wichtig ist den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sie Gäste nicht belehren wollen, sondern Optionen aufzeigen. Es soll ein biodiversitätsförderliches und damit häufig auch ein ressourcenschonendes Menü geschaffen werden, das so schmackhaft ist, dass es von Gästen wegen des Geschmacks und nicht wegen der Ökobilanz gewählt wird. Die Großküchen erhalten dazu Hilfestellungen, um ihre Menüs entsprechend anzupassen. &nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Jenga-Turm, um Zerstörung der Artenvielfalt greifbar zu machen </strong><br> <br> Das wichtigste Ziel des Forschungsprojekts ist, Interventionsformate für die Projektpartnerinnen und Projektpartner zu entwickeln, um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen. „Einerseits ist das Thema so greifbar, weil jeder in der Umwelt lebt. Anderseits ist es schwierig, dieses Thema mit der Mittagsmahlzeit zu verknüpfen. Deswegen entwickeln wir zielgruppenspezifische Formate, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln erläutern“, sagt Speck.<br> Eine Idee ist die Gestaltung eines Jenga-Turms, bei dem jeder Baustein für eine Tier- oder Pflanzenart steht. So soll plastisch aufgezeigt werden, wie schnell das Ökosystem zusammenbrechen kann, wenn Tiere und Pflanzen aussterben.<br> <br> Das langfristige Ziel des Forschungsprojekts ist, weitere Großküchen von der Idee und der Wichtigkeit zu überzeugen. Aus diesem Grund werden bereits jetzt weitere Kooperationspartnerinnen und Partner angesprochen, die Interesse haben, an diesem Projekt mitzuwirken.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 08:08:04 +0100</pubDate>
                        <title>Weniger Brokkoliverluste vom Feld bis zum Teller – Student der Hochschule Osnabrück wird für Masterarbeit ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2022/03/weniger-brokkoliverluste-vom-feld-bis-zum-teller-student-der-hochschule-osnabrueck-wird-fuer-masterarbeit-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Masterarbeit legt Grundstein für aktuelles Forschungsprojekt BroHoKo+   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoCommentText">(Osnabrück, 11. März 2022) Ein hellgrüner voller Strunk und saftig dunkelgrüne Röschen – so sieht der perfekte Brokkoli für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Allerdings ist das Bild auf dem Feld oft genug ein anderes: Ein hohler Strunk, der nach der Ernte verbräunt und es nicht in den Lebensmitteleinzelhandel schafft. Alexander Frieman, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück, möchte dies ändern und hat dafür in seiner Masterarbeit untersucht, wie zukünftig ein Hohlstrunk vermieden werden kann. Für seine Arbeit wurde er nun vom Verbund Transformationsforschung argar Niedersachsen mit dem dritten Platz des trafo:nachwuchspreis ausgezeichnet. Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Landwirtschaftsministerin, übergab die Auszeichnung im Rahmen einer Preisverleihung.</p>
<p class="Default"><strong>Erste Feldversuch-Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung&nbsp; </strong></p>
<p class="Default">Ein Problem eines hohlen Strunks ist die daraus resultierende Lebensmittelverschwendung: In einer Konsumentenstudie der Hochschule Osnabrück gaben rund ein Drittel der befragten Personen an, einen hohlen Strunk vollständig abzuschneiden und nur die Röschen zu verzehren. „Es ist aber nicht nur ein ästhetischer Makel, er birgt auch das Risiko von Fäulnis und ist daher auch aus hygienischer Sicht unerwünscht“, erklärt Preisträger Frieman. Um einen hohlen Strunk zu vermeiden, entwickelte Frieman ein praxisnahes Anbauverfahren. Als Basis hierfür dienten frühere Forschungen, die jeweils mit einem bestimmten Ansatz, das Problem lösen wollten. „Ich habe diese verschiedenen Ansätze gebündelt und auf heute verbreitete Sorten angepasst.“ Faktoren, die ein schnelles und starkes Wachstum der Pflanzen auf dem Feld fördern, begünstigen auch die Entwicklung des Hohlstrunks. Feuchtwarmes Wetter in der Vegetationsperiode trägt hierzu bei. Die ersten Ergebnisse von Feldversuchen liefern Lösungsansätze: Demnach erwiesen sich unter anderem eine engere Pflanzung des Brokkolis, eine reduzierte Stickstoffdüngung sowie die Auswahl weniger anfälliger Sorten als vorteilhalft.</p>
<p class="Default"><strong>Von der Masterarbeit zur Promotion </strong></p>
<p class="Default">Frieman, Absolvent des Masterstudiengangs Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, hat mit seiner Arbeit den Grundstein für das Forschungsprojekt BroHoKo<sup>+</sup> gelegt. „Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass wir seit letztem Jahr in dem Projekt daran arbeiten, ein Anbau- und Vermarktungskonzept für hohlstrunkfreien Brokkoli zu entwickeln. Hierzu wurde ein Folgeprojekt in Kooperation mit Akteuren aus der gesamten Brokkoli-Wertschöpfungskette initiiert“, erklärt Prof. Diemo Daum, Professor für Pflanzenernährung im Gartenbau an der Hochschule Osnabrück und Betreuer der Masterarbeit von Frieman.<br> <br> Das Ziel ist es, Lebensmittelverluste beim Brokkoli vom Feld bis zum Teller zu reduzieren, die Umweltverträglichkeit der Produktion zu verbessern und gleichzeitig den Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen im Ernteprodukt zu erhöhen. Frieman, der für den naturwissenschaftlichen Teil des Projekts verantwortlich ist, wird diese Thematik in seiner Promotion vertiefen, die er dieses Jahr an der Hochschule Osnabrück aufnimmt.</p>
<p class="Default"><br> <strong>Zum Hintergrund:</strong><br> Der trafo:nachwuchspreis wurde ins Leben gerufen, um innovative Konzepte, Technologien, Produkte und Lösungen auszuzeichnen, die zu einer nachhaltigkeitsorientierten Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft beitragen. Zugelassen sind Abschlussarbeiten aller Fachbereiche (z.B. Agrarwissenschaften und -technik, Tiermedizin, Tierernährung, Haltungssysteme, Strukturentwicklung, Bildungs-, Politik-, Sozial- und Rechtswissenschaften, Umweltsystemforschung, KI/Digitalisierung), die eine oder mehrere der Herausforderungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft adressieren.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Nov 2021 09:23:04 +0100</pubDate>
                        <title>Jubiläumsausgabe der Kontaktstudientage beschäftigt sich mit Grünen Fingern in Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2021/11/jubilaeumsausgabe-der-kontaktstudientage-beschaeftigt-sich-mit-gruenen-fingern-in-osnabrueck/</link>
                        <description>Vielfältiges Programm mit lokalem Bezug für Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit       </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 26. November 2021) Der Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. hat Mitte November in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück die 50. Kontaktstudientage durchgeführt. Die Jubiläumsausgabe der Tagung unter dem Motto „Produktiv. Nachhaltig. Lebendig. Grüne Finger für eine klimaresiliente Stadt“ wurde von rund 230 Interessierten besucht. Neben Expertinnen und Experten, die aus der Forschung und Praxis berichteten, fand eine Firmenkontaktmesse statt und Absolventinnen und Absolventen gaben Einblicke in ihren Berufseinstieg. Zudem wurden Abschlussarbeiten mit einem Förderpreis ausgezeichnet und die Osnabrücker Ehrenmedaille vergeben ­– in diesem Jahr an zwei Preisträger.<br> Bei der zweitägigen Veranstaltung gab es am Vormittag des ersten Tages ein gemeinsames Programm für die beiden Sektionen Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur. Marc-Guido Megies, Vorsitzender des Freundeskreises, zog ein positives Fazit „Wir haben in diesem Jahr natürlich auf die vergangenen 50 Jahre zurückgeblickt und gefeiert. Aber uns war besonders wichtig, dass wir uns auch wieder wichtigen Zukunftsfragen stellen. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigt, dass uns dies gelungen ist.“</p>
<p class="Default"><strong>Sektion Gartenbau beleuchtet zukünftige Ernährung</strong></p>
<p class="Default">In der Vertiefung Pflanzentechnologie und Gartenbau ging es am ersten Tag vornehmlich um die Urbane Agrarwirtschaft und die Frage, inwiefern diese bereits produktiv und nachhaltig ist und welche Perspektiven bestehen, um sie in die Entwicklung einer Stadt zu integrieren. Konkret ging es in den Vorträgen darum, welchen Beitrag Urbane Agrarwirtschaft für die regionale Versorgung mit Lebensmittel leisten kann und welchen Beitrag die pflanzliche Produktion auch auf bereits versiegelten Flächen durch die Kultivierung in Dach- und Indoorfarmen für die Klimaresilienz einer Stadt leistet. Darüber hinaus wurde thematisiert, wie es gelingen kann, die Menschen, die Gesellschaft in der Stadt von solchen produktiven und räumlichen Veränderungen zu begeistern und zu überzeugen. Hierzu referierten externe Wissenschaftler und Forscher, aber auch Promovierende der Hochschule Osnabrück und ein Vertreter des SmartCityHouse, einem zukunftsorientierten Netzwerk aus regionalen Unternehmen.<br> Am zweiten Tag gab es vor allem Einblicke in Projekte, an denen aktuell an der Hochschule Osnabrück geforscht wird. „Die Kontaktstudientage leben davon, dass wir die Themen der Gegenwart mit Beispielen aus Praxis und Forschung abbilden. Gleichzeitig aber auch zeigen, woran bereits geforscht wird. Diese Kombination ist in diesem Jahr erneut geglückt und unterstreicht den Mehrwert der Kontaktstudientage – auch im 50. Jahr der Veranstaltung“, sagt Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion- und verarbeitung.<br> <br> <strong>Sektion Landschaftsarchitektur verknüpft Theorie mit Praxis </strong></p>
<p>In der Sektion Landschaftsarchitektur erhielten die Teilnehmenden am Freitag einen vertieften Einblick in Ergebnisse und Methoden des Forschungsprojekts „Grüne Finger“. Zentral waren Strategien für eine klimaresiliente (Stadt-)Entwicklung aus wissenschaftlicher Sicht. Der transdisziplinäre, ko-kreative Forschungsprozess wurde durch eine Vertiefungswerkstatt anschaulich, bei der verschiedene Mitwirkende der Beteiligungsformate ihre Sicht auf den Prozess reflektierten.<br> Am zweiten Veranstaltungstag erkundeten die Teilnehmenden entweder per Wanderung („Walk“) oder mit dem Fahrrad die Grünen Finger in Osnabrück und führten im Anschluss Aktionen eine künstlerische Wahrnehmungswerkstatt durch. „Die Höfe-Radtour hat einen umfangreichen Einblick in die Herausforderungen der städtischen Landwirtschaft gebracht. Sowohl Landwirt*innen als auch die Teilnehmer*innen betonten die Wichtigkeit, dass den Landwirten der Stadt auch mal Gehör geschenkt wurde. Eindrücklich waren sehr unterschiedliche Charaktere zu erleben, die für Ihre Zukunft sehr individuelle Lösungswege ausprobieren“, erklärt Prof. Hubertus von Dressler, Professor für Landschaftsplanung und Landschaftspflege der Hochschule Osnabrück. Walk und Wahrnehmungswerkstatt ermöglichten eine bewusste Wahrnehmung der Grünen Finger und, ihrer Bedeutung, ihrer teils kontrastreichen Nutzungen und verborgenen Orte.</p>
<p class="Default">Neben den Fachvorträgen der 50. Kontaktstudientagen und den daraus resultierenden Diskussionen, wurde die Veranstaltung von vielen Teilnehmenden auch genutzt, um sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Lehrenden auszutauschen. Zudem hatte der Freundeskreis anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Kontaktstudientage alle Interessierten zu einer Abendveranstaltung eingeladen.</p><ul> 	<li>Bewegtbildmaterial zum Jubiläum finden Sie im <a href="https://www.youtube.com/channel/UCO_VmtgLm1HHSX1EKxCL8BQ/videos" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Freundeskreises</a></li> 	<li>Die Chronik „50 Jahre Kontaktstudientage Gartenbau &amp; Pflanzentechnologie und Landschaftsarchitektur“ ist auf Anfrage erhältlich &nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Nov 2021 08:12:30 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück verleiht gemeinsam mit Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung den Klaus Bahlsen Preis </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-aul/2021/11/hochschule-osnabrueck-verleiht-gemeinsam-mit-rut-und-klaus-bahlsen-stiftung-den-klaus-bahlsen-preis/</link>
                        <description>Abschlussarbeiten von Studierenden werden mit insgesamt 3600 Euro prämiert.        </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">(Osnabrück, 12. November 2021) Wie vielfältig das Thema Ernährung aus der wissenschaftlichen Perspektive beleuchtet werden kann, zeigten die ausgezeichneten Bachelor- und Masterarbeiten von Studierenden der Hochschule Osnabrück und der Fachhochschule Münster. Im Rahmen einer Preisverleihung im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück erhielten nun insgesamt fünf Absolventinnen den Klaus-Bahlsen-Preis. Dr. Sabine Schopp, geschäftsführender Vorstand der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, freute sich, die Urkunden persönlich überreichen zu dürfen: „Bereits vor 50 Jahren haben Rut und Klaus Bahlsen mit ihrer Stiftung unter anderem den ökologischen Landbau als Schwerpunkt in ihrer Stiftungssatzung verankert. Diesem visionären Gedanken verdanken wir es, dass wir heute die Förderung von Wissenschaft und Forschung in Form des Klaus-Bahlsen-Preises unterstützen dürfen. Ich gratuliere im Namen unserer Stifter den diesjährigen Nachwuchswissenschaftlerinnen für ihre hervorragenden Arbeiten.“<br> <br> <strong>Erster Preis für Masterarbeit, die Verbindung von Ökologie und Ökotrophologie untersucht</strong></p>
<p class="Default">Den ersten Preis, dotiert mit 900 Euro erhielt Anita Menzel für ihre Masterarbeit aus dem gemeinsamen Master-Programm der Hochschule Osnabrück und der Fachhochschule Münster. Sie entwickelte in ihrer Abschlussarbeit eine Methode, mit der sich feststellen lässt, in wie weit die eingesetzten Lebensmittel für die Zubereitung von Mahlzeiten in der Gemeinschaftsverpflegung etwas darüber aussagen, welchen Beitrag sie zur biologischen Vielfalt leisten. Die Urkunde für den ersten Preis der Bachelorarbeiten, dotiert mit 800 Euro, erhielt Melanie Pohlschneider von der Hochschule Osnabrück. Sie untersuchte, inwieweit die Ausstellung „Planet Gesundheit“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Bildung für nachhaltige Entwicklung beiträgt. Julia Kuljukin erhielt den mit 700 Euro dotierten zweiten Preis für ihre Bachelorarbeit. In ihrer Untersuchung analysierte sie, wie praxistauglich globale Ernährungsempfehlungen für den Essensalltag in Deutschland sind und verdeutlichte dies anhand eines Wochenplans mit Rezepten aus dem WABE-Zentrum. Den dritten Preis mit je 600 Euro teilten sich Rebecca Rudolph und Wencke Siemers für ihre Bachelorarbeiten. Rudolph setzte sich mit der Frage auseinander, welche Rolle Mikroorganismen in Kulturpflanzen für die zukünftige Züchtung von gesunden und ertragreichen Pflanzen für unsere Nahrung spielen können. Siemers entwickelt in ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für einen Gemüsegarten auf einem Bauernhof, der als Lernort für junge und alte Menschen dienen soll.<br> „Die Studierenden stecken viel Engagement und Ideen in ihre Arbeiten. Umso erfreulicher ist es, dass sie dafür honoriert werden. Auch deswegen freut es mich, dass wir seit vielen Jahren so eng und vertrauensvoll mit der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung zusammenarbeiten“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka, Jury-Vorsitzende und Professorin für Ernährungskommunikation der Hochschule Osnabrück.<br> &nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Zum Klaus Bahlsen Preis:</strong><br> Seit 2004 prämieren die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der Fachhochschule Münster mit dem Klaus-Bahlsen-Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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