Zwei Wochen lernen in Südafrika Mittwoch, 5. August 2015
Erfolgreicher Start der ersten Winter School der Fakultät Management, Kultur und Technik
Gerade erst ist die Summer University in Lingen beendet, da beginnt auch schon das nächste neue internationale Programm der Fakultät Management, Kultur und Technik: Eine Winter School in Südafrika. Warum der Winter in diesem Fall ohne Herbst so schnell auf den Sommer folgt, ist dadurch zu erklären, dass in Südafrika jetzt im August die kältere Jahreszeit anbricht.
In das circa 20 Grad warme Port Elizabeth in Südafrika brachen zehn Teilnehmer von der Hochschule Osnabrück auf. In Kooperation mit der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) bietet die Lingener Fakultät dort erstmalig ein zweiwöchiges englischsprachiges Lehrprogramm mit dem Titel „Mergers and Acquisitions“ an.
Die Idee zu diesem Programm hatten Prof. Dr. Carsten Berkau, Professor für Controlling und Rechnungswesen an der Hochschule Osnabrück und sein Kollege Prof. Gerrit Radder von der School of Accounting an der NMMU. Berkau, der seit 2007 Vorlesungen in Port Elizabeth und Kapstadt hält, übernimmt einen Teil der Lehre in Südafrika. Unterstützt wird er dabei von Dr. Josef Gochermann, Verwalter der Professur Marketing und Technologiemanagement, der ebenso vom Campus Lingen an den NMMU Summerstrand Campus (South) gereist ist.
Gemeinsam mit Kollegen der NMMU „coachen“ sie die südafrikanischen und deutschen Teilnehmer mit Lehrinhalten aus den Bereichen Accounting, Risk Management, Marketing, Economics und Location Analysis auf Englisch. Gochermann fasst die Aufgabe an die Studierenden zusammen: „Während der Winter School werden unsere Studierenden zusammen mit den teilnehmenden Studierenden der NMMU jeweils eine zum Verkauf stehende Firma bewerten und am Ende eine gemeinsame Entscheidung über einen möglichen Ankauf treffen und präsentieren.“
Um diese Aufgabe zu bewältigen, haben alle Teilnehmer sich in den letzten Wochen bereits im jeweiligen Heimatland vorbereitet. Beim offiziellen Programmstart gab es dann das ersehnte persönliche Treffen mit allen Beteiligten. Jetzt arbeiten Studierende und Lehrende täglich in deutsch-südafrikanischen Teams zusammen und freuen sich auf eine erfahrungsreiche Zeit. Jacqueline Bihn ist als wissenschaftliche Mitarbeitern der Hochschule vor Ort und erzählt: „Wir erwarten zwei abwechslungsreiche und anspruchsvolle Wochen und freuen uns darauf, einen neuen Campus, eine neue Kultur und sogar einen neuen Kontinent kennen zu lernen.“