Hochschule und Theater Osnabrück besiegeln ihre Kooperation Freitag, 13. März 2015

Prof. Sascha Wienhausen, Dr. Ralf Waldschmidt, Matthias Köhn und Prof. Dr. Andreas Bertram (v.l.) besiegeln gemeinsam die Kooperation zwischen Hochschule und Theater Osnabrück.

Vertragliche Festigung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Musik und dem Theater Osnabrück

Viele Male schon haben junge Studierende des Instituts für Musik (IfM) der Hochschule Osnabrück auf der großen Theaterbühne in Osnabrück praktische Erfahrungen sammeln können. Diese langjährige Zusammenarbeit wurde nun vertraglich festgehalten und soll mittelfristige Planungen ermöglichen. Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Sascha Wienhausen, Institutsleiter und Studiendekan des IfM, Dr. Ralf Waldschmidt, Intendant des Theaters Osnabrück, sowie Matthias Köhn, kaufmännischer Direktor des Theaters Osnabrück, unterzeichneten gemeinsam den Kooperationsvertrag.

Hochschulpräsident Bertram bedankt sich bei der Vertragsunterzeichnung für die stets unkomplizierte Zusammenarbeit der Hochschule und des Theaters Osnabrück. „Ich erinnere mich noch an die erste Aufführung vor Jahren und die große Aufregung aller Beteiligten. Dabei gehören doch auch kleine Patzer dazu, die natürlich kein Zuschauer bemerkt“, erzählt er lächelnd. „Für mich ist es immer wieder beeindruckend, wie professionell die Auftritte unserer Studierenden sind.“ Wienhausen sieht diese Erfahrungen für die Studierenden der Hochschule als großen Kompetenzgewinn und wichtigen Meilenstein ihrer Ausbildung. „Eine solche Praxisverzahnung, von der wir als praxisorientierte Hochschule leben, ist in anderen Städten nicht so einfach möglich.“ Sowohl Musical-Studierende als auch Studierende des Instrumental-Studiengangs und der Gesangspädagogik arbeiteten mit den Musikalischen Leitern, Choreografen und Künstlern des Theater Osnabrück zusammen und das soll mit dem Vertrag besiegelt und intensiviert werden.

Jüngste Projekte vom Fachbereich Jazz des IfM sind die Schauspielproduktionen „Woyzeck“ und „Der gute Mensch von Sezuan“, bei denen die Studierenden als Mitglieder in den Bands die Bühnenmusik gestalten. Auch der Intendant des Theaters Dr. Ralf Waldschmidt lobt die gute, gewachsene Kooperation: „Der Vertrag zwischen der Hochschule Osnabrück mit ihrem ambitionierten Institut für Musik und dem Theater Osnabrück ist in mehrfacher Hinsicht gewinnbringend: Unser Theater wird durch die Studierenden mit vollem Elan bei ausgewählten Produktionen unterstützt – unsere Profis wiederum bieten ihnen ihr Know-How sowie professionelle Proben- und Aufführungsmöglichkeiten.“ Er betitelt die gegenseitige Befruchtung als „Win-Win-Win-Situation“ für die Hochschule, das Theater, aber auch für das Publikum. Darüber hinaus bedankt er sich für die Nutzungsmöglichkeit des hochschuleigenen Limberg-Theaters als Ersatzspielstätte während der Sanierungsphase des emma-theaters.

Aktuell feiert das Theater Osnabrück mit der Musicalproduktion „Jeckyll und Hyde“ am Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr im Theater am Domhof Premiere. Gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern des Theaters stehen elf Studierende auf der Bühne. Aufgrund des Ausfalls einer Hauptdarstellerin konnte die Studentin Joyce Diedrich, die Rolle der Lisa, eine der beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen, übernehmen.

 

Weitere Informationen:
Prof. Sascha Wienhausen
Leiter des Instituts für Musik
Tel.: 0541 969-3206
S.Wienhausen@hs-osnabrueck.de

Von: Juliane Ehmke/Sina Albrecht