Osnabrücker Professoren stellen bei Symposium in China deutsches Fachhochschul-Modell vor Montag, 1. Dezember 2014

Die Osnabrücker Delegation eingerahmt von Präsident Zhang (2.v.l) und Senatspräsident Cai (1.v.r).

Experten-Delegation der Hochschule Osnabrück nahm im November 2014 in der chinesischen Provinzhauptstadt Hefei am 7. Deutsch-Chinesischen Symposium zur anwendungsorientierten Hochschullehre teil. Der Aufbau eines leistungsfähigen Fachhochschulsystems ist gegenwärtig eine der wichtigsten Vorhaben der chinesischen Wissenschaftspolitik.

Unter der Leitung von Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann nahm eine Delegation von Professorinnen und Professoren der Hochschule Osnabrück am 7. Deutsch-Chinesischen Symposium zur anwendungsorientierten Hochschullehre in Hefei teil. In seinem Eröffnungsvortrag betonte Schmehmann die wichtigsten Erfolgsfaktoren des deutschen Fachhochschulsystems. Hoher Praxisbezug, anwendungsorientierte Forschung sowie die enge Kooperation mit der Industrie sind wichtige Eckpfeiler der erfolgreichen deutschen Fachhochschulentwicklung. Besonderes Gewicht, so Schmehmann, komme dabei der Tatsache zu, dass alle Professorinnen und Professoren über langjährige Berufspraxis verfügen müssen.

Das Symposium fand im Rahmen des 30jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der chinesischen Provinz Anhui zusammen. Niedersachsens Staatssekretärin Birgit Honé eröffnete die Tagung und  Ministerpräsident Stephan Weil unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Veranstaltung. Prof. Dr. Michael Schüller von der Hochschule Osnabrück stellte während des Symposiums den erfolgreichen Kooperationsstudiengang Logistikmanagement in China (LOGinCHINA) als beispielhaftes deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt vor.

Prof. Dr. Hendrik Lackner, Leiter des Hochschulzentrums China (HZC) der Hochschule Osnabrück, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Das HZC hatte das Symposium federführend vorbereitet. Auf besonders großes Interesse bei den über 300 chinesischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern seien die Weiterbildungsangebote gestoßen, die das HZC chinesischen Hochschulen anbietet. „Schon in zwei Monaten werden wir die nächste Weiterbildungsdelegation aus China an der Hochschule begrüßen dürfen“, freute sich Lackner über den erhöhten Zulauf von chinesischen Hochschulen.

Von: Ralf Garten

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