Alltag eines Studierenden Dienstag, 18. November 2014

Im Labor für Verfahrenstechnik tüftelten die Schüler daran schmutziges Wasser trinkbar zu machen. Auf dem Bild zu sehen ist die Tiefenfiltration, im Hintergrund Jonas Bredenstein.

Oberstufenschülerinnen und –schüler experimentierten während der Herbstakademie mit Computern, Apfelsaft und Wasser.

Fast alle haben es, das Krankenhaus, die Stadtverwaltung, die Banken, die Industrie. Die Rede ist von Computernetzen zur Informations- und Datenverarbeitung. Aber wie funktioniert so eine IT-Infrastruktur in Unternehmen und Verwaltung überhaupt und was gehört alles dazu? Diesen Fragen widmeten sich acht Schülerinnen und Schüler im Kurs Informationsmanagement der diesjährigen Herbstakademie, angeboten von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück.

Carolin Kellermann und Hanna Niederwestberg, beide 17 und Schülerinnen des Gymnasiums Melle waren die einzigen Mädchen im Kurs IT-Infrastruktur. „Mich hat immer schon interessiert, wie so ein Netzwerk überhaupt aufgebaut ist“, meinte Carolin, die sich für Technik und Wirtschaft interessiert. Entsprechend leicht fielen ihr und Hanna, die nicht nur Informatikunterricht in der Schule hat, sondern auch Erfahrung durch ein Praktikum in einer Computerfirma, die gestellten Aufgaben. In kurzer Zeit bauten und konfigurierten sie ein Netzwerk mit unterschiedlichen Clients und Servern.

Äpfel aus eigenem Anbau pflücken, daraus Saft herstellen und dessen Zuckergehalt bestimmen, diese Aufgaben warteten auf die Schülerinnen und Schüler, die das Angebot „Produktinnovation Apfelsaft“ der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur  besuchten. "Mir hat die Zeit im Labor am besten gefallen, weil wir da so viel praktisch arbeiten durften", lautete das Fazit von Christina Stiller, Schülerin des Gymnasiums Wüste. Dem pflichtete Konstantin Sauer, Schüler des Gymnasiums Oesde bei, "ich fand das Praktische auch gut und, dass wir auch etwas gelernt haben, was wir im Alltag anwenden können, zum Beispiel welche Inhaltsstoffe der Apfelsaft hat".

Für den Technikkurs der Hochschule „Wasser, leicht zu verschmutzen, schwer zu reinigen, versucht es selbst“, hatten sich acht Schülerinnen und Schüler an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik eingefunden.
„Im Labor für Verfahrenstechnik haben wir mithilfe verschiedenster Chemikalien das Wasser zuerst verschmutzt und es dann in mehreren Schritten nach und nach wieder so gereinigt,  dass es den gesetzlichen Grenzwerten der deutschen  Trinkwasserverordnung entsprach“, erläuterte Gymnasiast Jonas Bredenstein das Experiment. Die Herbstakademie hat dem Schüler sehr gefallen „ich konnte mir ein realistisches Bild von den Aufgaben und dem Alltag eines Studierenden machen“.

Die Kurse der Hochschule Osnabrück bildeten drei von insgesamt zwölf Angeboten der diesjährigen Herbstakademie. An dem Kooperationsprojekt verschiedener Gymnasien aus dem Osnabrücker Land sowie der Hochschule und der Universität Osnabrück nahmen insgesamt 121 Schüler und Schülerinnen teil. Unterstützt und gefördert wird das Angebot nicht nur durch die Zentrale Studienberatung beider Hochschulen, sondern besonders auch durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, durch die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

 

Weitere Informationen:

Jessica Wiertz
Laboringenieurin Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Telefon 0541 969-5270
J.Wiertz@hs-osnabrueck.de

Birgit Schwindt
Geschäftsstelle Betriebliches Informationsmanagement
schwindt@wi.hs-osnabrueck.de

Silvia Ott
Labor für Verfahrenstechnik
Telefon: 0541 969-2969
s.ott@hs-osnabrueck.de
 

Von: Isabelle Diekmann

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