Forscherteam zur Urbanen AgriKultur vernetzt sich mit der Projektregion Donnerstag, 3. Juli 2014

Die Forscherinnen und Forscher des Binnenforschungsschwerpunktes „Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt“ tauschten sich mit Fachleuten aus dem regionalen Umfeld und darüber hinaus aus. Foto: B
Die Forscherinnen und Forscher des Binnenforschungsschwerpunktes „Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt“ tauschten sich mit Fachleuten aus dem regionalen Umfeld und darüber hinaus aus. Foto: BFSP Urbane AgriKultur

Auftaktveranstaltung des Binnenforschungsschwerpunktes „Zukunft Lebensraum Stadt - Urbane AgriKultur als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt“ bringt knapp 30 Fachleute zusammen.

(Osnabrück, Juli 2014) Auf dem grünen Campus in Haste kamen jetzt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Binnenforschungsschwerpunktes zur Urbanen AgriKultur mit ihren Projektpartnern zusammen. Rund 30 Personen tauschten dabei ihre Erfahrungen aus. Unter den Partnern des Projektes der Hochschule Osnabrück waren Vertreterinnen und Vertreter aus den Städten Bremen, Hannover und Osnabrück, aus unterschiedlichen Verbänden und Berufsstandorganisationen sowie von anderen Forschungseinrichtungen.


Den Einstieg machten zunächst die elf Professorinnen und Professoren sowie ihre vier wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Sie vermittelten den Gästen den Ansatz, die Ziele und Arbeitsstrukturen des Forschungsschwerpunktes. Daran anknüpfend wurde, anhand ausgesuchter Bilder, der Zugang aller Beteiligten zu den Themen urban gardening, urban farming und urban horticulture aufbereitet, was zu einem anschließenden Workshop überleitete. Der Binnenforschungsschwerpunkt Urbane AgriKultur zeichnet sich gerade durch seinen fachübergreifenden Ansatz aus. Pflanzenbauliche, ingenieurwissenschaftliche, planerisch-gestalterische, ökonomische, ökologische, soziale und haushaltswissenschaftliche Perspektiven kommen hier zusammen.


Die Teilnehmenden zogen ein sehr positives Fazit. Sie bezeichneten die Veranstaltung als inspirierend, da in den Runden schnell die unterschiedlichen Sichtweisen zu innovativen Ansätzen – etwa neuen Produktionstechniken, gemeinschaftlichen Nutzungskonzepten oder Veränderungen der Stadtgestalt – herausgearbeitet und hinterfragt werden konnten und in den Kontext des gesellschaftlichen Wandels gestellt wurden. Auch die mit der Urbanen AgriKultur verbundenen Herausforderungen und zu erwartenden Widerstände wurden thematisiert.
In einem halben Jahr soll es ein weiteres Treffen geben, die identifizierten Themen werden bis dahin weiter ausgearbeitet. Dabei soll insbesondere eine engere Verzahnung der Forschungsgruppe mit den Projektregionen erreicht werden.

Kontakt:

Daniel Münderlein
Projektkoordination im Binnenforschungsschwerpunkt Urbane AgriKultur

Tel.: 0541/969-5348
E-Mail: D.Muenderlein@hs-osnabrueck.de

Internet: www.al.hs-osnabrueck.de/urbane-agrikultur.html 

 

TeilnehmerInnen von der Hochschule Osnabrück:

- Prof. Dr. Ulrich Enneking, Agrarmarketing
- Prof. Dr. Kathrin Kiehl, Vegetationsökologie und Botanik
- Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt, Haushalts- und Wohnökologie
- Prof. Dipl.-Ing. Dirk Manzke, Städtebau und Freiraumplanung
- Prof. Dr. Cord Petermann, Sozioökonomie räuml. Entwicklung
- Prof. Dr. Guido Recke, Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre
- Prof. Dr. Friedrich Rück, Bodenkunde mit Bezug Landschaftsarchitektur
- Prof. Dipl.-Ing. Verone Stillger, Landschaftsplanung & Regionalentwicklung
- Prof. Dr. Dieter Trautz, Umweltschonende Landbewirtschaftung
- Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Gemüseproduktion und -verarbeitung
- Prof. Dipl.-Ing. Hubertus von Dressler, Landschaftsplanung/Landschaftspflege
- B. Sc. Sebastian Deck
- M. Sc. Zoe Heuschkel
- Dipl.-Ing. (FH) Daniel Janko
- M. Eng. Daniel Münderlein

Gäste:

- Dr. Andreas Faensen-Thiebes, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Berlin
- Ulrich Freisel, Freiwilligenagentur Osnabrück
- Wolfgang Ganser, Stiftung Westfälische Kulturlandschaft Münster
- Dr. Holger Hennies, Vereinigung norddeutscher Direktvermakter e. V.
- Hannah Kahle, Forschungszentrum Jülich
- Volkmar Keuter, Fraunhofer Umsicht
- Doris Kube, Friedensgarten Osnabrück
- Frank Otte, Stadtbauamt der Stadt Osnabrück
- Annegret Pfeiffer, Stadtverwaltung Hannover; FB Umwelt und Stadtgrün
- Prof. Christoph Repenthin, BUND-Gartenwerkstatt Osnabrück
- Petra Schäffer, Hanseatische Naturentwicklung GmbH
- Oliver Hasemann & Stefan Zins, Zwischenzeitzentrale Bremen

Von: BFSP Urbane AgriKultur