Landesregierung garantiert Planungssicherheit bis 2018 - Unterzeichnung des Hochschulentwicklungsvertrags Mittwoch, 13. November 2013

Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram während der Unterzeichnung des Zukunftsvertrages im MWK
Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram während der Unterzeichnung des Zukunftsvertrages im MWK

Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram sieht positives Signal für die Hochschulregion Osnabrück

Ministerpräsident Stephan Weil, hat heute gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić, Umweltminister Stefan Wenzel, Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie den Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen den Hochschulentwicklungsvertrag unterzeichnet. Damit garantiert die Landesregierung den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2018.

In dem Vertrag wird auch festgelegt, dass Niedersachsen den Hochschulen zu 100 Prozent
die Einnahmen ersetzt, wenn die Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 abgeschafft werden. „Damit löst die Landesregierung ihr Versprechen ein, dass der Wegfall der Studiengebühren nicht zu Lasten der Hochschulen geht“, sagte Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajić.

Ministerpräsident Stephan Weil wies darauf hin, es sei vorrangiges Ziel des Landes, der
wachsenden Zahl von Studienberechtigten ein Studium an einer niedersächsischen
Hochschule zu ermöglichen. Chancengleichheit werde geschaffen und die Potenziale der
jungen Generation in Niedersachsen umfassend gefördert und genutzt, sagte Weil.
Mit dem Vertragsabschluss werden die Budgets der niedersächsischen Hochschulen auf
dem gegenwärtigen Niveau bis 2018 gesichert, betonte der Vorsitzende der
LandesHochschulKonferenz, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach. „Mit Blick auf andere
Bundesländer erkennen wir an, dass diese Zusage keine Selbstverständlichkeit ist.“ Man
wisse, dass auf die Hochschulen auch gesellschaftlich bedingt neue Aufgaben zukommen,
die im Rahmen der bisherigen Budgets erfüllt werden müssten. „Eine echte
Herausforderung, der wir uns stellen.“

Auch der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, zeigte sich zufrieden angesichts der Vertragsunterzeichnung: „Der Hochschulentwicklungsvertrag gibt den Hochschulen Planungssicherheit und somit die finanzielle Grundlage, um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen entsprechend handeln zu können. Für die Entwicklung  unserer Hochschulregion Osnabrück ist er ein sehr gutes Zeichen.“

Der Hochschulentwicklungsvertrag ist auf die neuen Herausforderungen der Hochschulen
ausgerichtet. Er bietet einen verlässlichen Rahmen für die Entwicklung der
niedersächsischen Hochschulen mit transparenten, längerfristigen gemeinsamen
Zielvorstellungen und Leistungszusagen.

Des Weiteren sind mit dem neuen Hochschulentwicklungsvertrag die wissenschaftspolitischen Zielsetzungen für die nächsten Jahre vereinbart worden. Land und Hochschulen haben sich u.a. darüber verständigt, dass die Hochschulen ihre Schwerpunkte profilieren, ihre Kooperationen ausbauen und die Qualität des Studiums verbessern.

Von: Pressestelle MWK, Ralf Garten HS Osnabrück