Studentenleben auf Probe Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ein Junge und ein Mädchen in weißen Kitteln arbeiten im Labor.
Thiemo Möllenkamp und Anne Tabea Lulis können nun den Zuckergehalt von Apfelsaft bestimmen.

Experimente durchführen, Vorlesungen besuchen und Studierende kennenlernen: Die Hochschule Osnabrück bot Schülerinnen und Schülern bei der Herbstakademie spannende Einblicke in Studiengänge

(Osnabrück, 23. Oktober 2013) Äpfel aus eigenem Anbau pflücken, daraus Saft herstellen und dann den Zuckergehalt bestimmen – das ist in Kurzform das Programm, das fünf Schülerinnen und Schüler an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) während der Herbstakademie durchlaufen haben. An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) hieß es für zehn weitere Schüler Computer aufschrauben und einen Taschenrechner programmieren. Während der dreitägigen Herbstakademie 2013 können 117 Oberstufenschülerinnen und -schüler an den insgesamt zwölf Kursangeboten der Hochschule und der Universität  Osnabrück teilnehmen, Studiengänge kennenlernen und studiengangsbezogene Projekte erarbeiten. Das Kooperationsprojekt verschiedener Gymnasien der Osnabrücker Region mit der Hochschule und der Universität  Osnabrück wird nicht nur durch die Zentrale Studienberatung beider Hochschulen unterstützt, sondern in ganz besonderer Weise auch durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und darüber hinaus durch die Stadt und den Landkreis Osnabrück sowie die Sparkasse Osnabrück gefördert.


Anne Tabea Lulis besucht normalerweise die Oberstufe des Gymnasiums in Oesede. Heute analysiert die 16-Jährige gemeinsam mit Thiemo Möllenkamp vom Ratsgymnasium in Osnabrück den Zuckergehalt ihres selbst hergestellten Apfelsaftes. „Den Bereich Lebensmittel zu wählen hatte ich schon lange überlegt. Ich habe auch ein Praktikum in diesem Bereich gemacht, wollte aber nochmal tiefer reingucken“, begründet die Schülerin ihre Wahl.

 

Ihr erster Eindruck von den Studiengängen Gartenbau und Lebensmittelproduktion? „Die Vorlesung hat mir sehr gut gefallen, aber auch die ersten Laborversuche waren sehr spannend und wurden verständlich erklärt.“  Thiemo Möllenkamp ergänzt: „Ich kann hier mit vielen Geräten arbeiten, die uns in der Schule nicht zur Verfügung stehen.“


Jonas Drüen und Valentin Wagner haben sich für das Angebot des Studiengangs Betriebliches Informationsmanagement (ein Mix aus Betriebswirtschaft und Informatik) an der  der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften entschieden. Nach einem ersten Blick auf das Innenleben eines PCs war die Aufgabe einen Taschenrechner zu programmieren. „Dafür habe ich ein neues Programmierwerkzeug kennengelernt. Auch durch das Mittagessen in der Mensa und den Kontakt zu Studierenden kann ich mir nun besser vorstellen, was mich als Student an der Hochschule erwartet“, meint Valentin Wagner vom Gymnasium „In der Wüste“. Für Jonas Düren vom Gymnasium Bersenbrück steht nach der Herbstakademie fest: „Der Bereich Informatik passt zu mir. Die Gespräche mit den Studierenden haben mir außerdem gezeigt, dass das Studium an der Hochschule Osnabrück durch die kleinen Gruppen sehr attraktiv ist.“

 

Auch die Berufsaussichten können sich sehen lassen: „Wir haben jüngst eine Absolventenbefragung im Studiengang Betriebliches Informationsmanagement durchgeführt. Das Ergebnis: Kaum jemand hat mehr als drei Bewerbungen schreiben müssen, einige haben sogar schon während des Studiums einen Job angeboten bekommen“, berichtet Geschäftsstellenleiterin Birgit Schwindt den Schülern.

Weitere Informationen:
Jessica Wiertz
Laboringenieurin Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Telefon 0541 969 5270
E-Mail: J.Wiertz@hs-osnabrueck.de


Birgit Schwindt
Geschäftsstelle Betriebliches Informationsmanagement
Telefon: 0541 969-3498
E-Mail: schwindt@wi.hs-osnabrueck.de

Von: Julia Ludger

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