EM, Euro-Krise und extravagante Tanzkünste – satirischer Jahresrückblick in der Hochschule Osnabrück Montag, 11. Februar 2013

Auf dem Bild sieht man drei Männer auf einer Bühne.
Sind der Einladung von wiconnect gefolgt: Das Satire-Trio Storno an der Hochschule Osnabrück. Foto: Julia Ludger

STORNO gastierten auf Anfrage des Alumni-Vereins erneut in der Aula am Westerberg

Ob Eurokrise, Europameisterschaft oder Smartphones - das Satire-Trio „STORNO“ diskutiert und besingt alles, was Deutschland im Jahr 2012 beschäftigt hat. Unter dem Titel „Die Abrechnung“ touren Thomas Philipzen, Harald Funke und Jochen Rüther mit ihrem satirischen Jahresrückblick zurzeit durch das Münsterland. Auf Einladung von wiconnect, dem Alumniverein der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück, legten die Drei, wie im vergangenen Jahr, einen Schlenker nach Osnabrück ein. Am Freitag zogen sie in der Aula am Westerberg das Jahr 2012 durch den Kakao und sorgten somit für zahlreiche Lachtränen.

Philipzen, Funke und Rüther besangen zu Beginn die Geschichte der Euro-Krise und untermalten ihre Sichtweise mit „Klischeesongs“ wie „Griechischer Wein“ für die Hellenen und Marschmusik für die Deutschen. Dazu gaben sie mit wilder Mimik und Gestik ihre Tanzkünste zum Besten. Auch die deutsche Politik – allen voran die Bundeskanzlerin – bekam ihr Fett weg. Die Münsteraner überzeugten aber nicht nur mit einer Angie-Perücke, sondern vor allem auch durch ihre rasante Gagdichte und grandiose Übergänge von Thema zu Thema.

Auch die Sportler kamen nicht ungeschoren davon. So erinnerten „STORNO“ an das dramatische EM-Halbfinale Deutschland gegen Italien und kamen zu dem Fazit: „Italien können wir einfach nicht. Da gehen wir nächstes Mal gar nicht erst hin!“ Mit vollem Körpereinsatz amüsierten sich die Satirekünstler zudem über Nationaltrainer Joachim Löw und seinen Werbevertrag mit einem Kosmetikhersteller.

Nicht entgangen ist dem Trio auch der Hype um Smartphones und die vielen Apps für „jegliche Lebenslage“. So wischte Philipzen regelmäßig über sein Handy und führte es unter anderem als Musikbox sowie als Rasenmäher vor.

Auch mit dem Erotik-Roman „Shades of Gray“ rechneten die Münsteraner ab. „Das Buch stellt ganz neue Herausforderungen an uns Männer – der perfekte Liebhaber muss wohl mindestens auch eine Handwerker-Lehre gemacht haben“, scherzten sie über die Liebesspiel-Ausrüstung der Hauptfigur.

Unter tosendem Applaus verabschiedeten sich Philipzen, Funke und Rüther von dem Publikum in der Hochschule Osnabrück – und ließen es sich nicht nehmen in ihrem Abschiedslied zu betonen, dass sie gerne zurückkommen. Auch das Team des Alumni-Vereins wiconnect, das den satirischen Abend organisiert hatte, war sehr angetan von der guten Stimmung in der Aula. „Wir freuen uns sehr, dass das Publikum das Programm so begeistert aufgenommen hat. Das spricht definitiv für eine Wiederholung im kommenden Jahr", so Geschäftsführerin Silke Holtermann.


Weitere Informationen:

Silke Holtermann
Geschäftsführerin wiconnect
Alumni der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück e. V.

Tel.: 0541/969-3118
E-Mail: holtermann@wi.hs-osnabrueck.de




Von: Julia Ludger M.A.

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