<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>


    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
            <link>http://www.hs-osnabrueck.de/</link>
            <description></description>
            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:11 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 13:16:11 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/im-fokus?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 EXT:news</generator>
            
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-14799</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:57:12 +0200</pubDate>
                        <title>Wo Schweigepflicht auf Verantwortung trifft: Leitfaden und Online-Forum geben Orientierung im Kinderschutz</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2025/09/wo-schweigepflicht-auf-verantwortung-trifft-leitfaden-und-online-forum-geben-orientierung-im-kinderschutz/</link>
                        <description>Neue Angebote schaffen Klarheit und fördern die Zusammenarbeit über Berufsgrenzen hinweg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein so wichtiges Thema wie der Kinderschutz braucht Klarheit – gerade im Umgang mit sensiblen Daten,“ betont Prof. Dr. Christof Radewagen. Der Studiengangbeauftragte für Soziale Arbeit und Leiter des Kinderschutz-Kompetenzzentrums an der Hochschule Osnabrück, ist Verfasser der 4. Auflage des ab sofort verfügbaren, kostenlosen Leitfadens „Vertrauensschutz im Kinderschutz.“</p>
<p>Der Leitfaden wird vom Niedersächsischen Sozialministerium herausgegeben und richtet sich an Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie an Geheimnisträger*innen nach § 4 KKG. Er bietet Antworten auf zentrale datenschutzrechtliche Fragen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, schafft Rechtssicherheit und vermittelt mit konkreten Fallbeispielen klare Verfahrensabläufe und fundierte Einschätzungen.</p>
<p><strong>„Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe“</strong></p>
<p>„Es gilt aber auch: Kinderschutz geht uns alle an – über Berufsgrenzen hinweg. Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe, mit der viele Berufsgruppen im Alltag in Berührung kommen und diese sind gemeinsam für den Schutz der Kinder verantwortlich,“ erklärt der Experte. In diesem Sinne wird Radewagen ab Oktober das neue, interdisziplinäre Forum Kinderschutz des Landesjugendamts moderieren. Dieses Forum ist kostenfrei, online zugänglich und wird einmal im Quartal angeboten. Es richtet sich an Fachkräfte wie Ärztinnen, Polizistinnen und Lehrer*innen, die oft mit möglichen Kindeswohlgefährdungen konfrontiert sind. Im Forum lernen sie, wie sie diese Kinder rechtssicher schützen können.</p>
<p>„Eine effektive Zusammenarbeit der Fachkräfte setzt Vertrauen und Verständnis für die Aufgaben anderer Berufsgruppen voraus. Das Forum fungiert als Schnittstelle und bietet Raum für Austausch und Dialog,“ ordnet Radewagen das neue Angebot ein.</p>
<p><strong>Interdisziplinäres Forum Kinderschutz</strong></p>
<p>Erster Termin: 27. Oktober 2025, 15 bis 17 Uhr</p>
<p>Thema: „Vertrauensschutz im Kinderschutz – wer darf und muss wann welche Daten an wen übermitteln?“ Interessierte Fachkräfte können sich über den folgenden Link anmelden: <a href="https://www.kinderschutz-niedersachsen.de/aktuelles/neues-online-format-interdisziplinaeres-forum-kinderschutz" target="_blank" rel="noreferrer">Anmeldung Forum Kinderschutz</a></p>
<p>Hier geht es zum kostenlosen <a href="https://www.kinderschutz-niedersachsen.de/aktuelles/vertrauensschutz-im-kinderschutz-sozialminister-stellt-4-auflage-vor" target="_blank" rel="noreferrer">Download des Leitfadens „Vertrauensschutz im Kinderschutz.“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/News/Nachrichten/WiSo/2025/Linkedin_Kindeswohl_Radwagen_neu.jpg" length="71378" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-13393</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 14:42:22 +0100</pubDate>
                        <title>Europäische Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen die Hochschule Osnabrück ein</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/12/europaeische-staatsanwaltschaft-stellt-verfahren-gegen-die-hochschule-osnabrueck-ein-1/</link>
                        <description>Die „ständige Kammer“ der Europäischen Staatsanwaltschaft hat auf der Grundlage ihrer Ermittlungsergebnisse das Verfahren gegen die Hochschule Osnabrück wegen angeblichen Unregelmäßigkeiten im Hinblick auf EU-Subventionen eingestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gegen die Hochschule Osnabrück wird nicht weiter ermittelt. Die Europäische Staatsanwaltschaft Zentrum Hamburg teilte Ende November mit, dass das Verfahren gegen den Leiter des EU-Büros, Friedrich Uhrmacher, eingestellt wird. Es konnten keinerlei Unregelmäßigkeiten im Hinblick auf EU-Subventionen festgestellt werden.</p>
<p>Im April 2024 ließ die Europäische Staatsanwaltschaft im EU-Hochschulbüro der Hochschule Dokumente, Arbeitsnachweise und Abrechnungen zu zwei durch die EU geförderte Projekte sicherstellen. Hintergrund war eine Beschuldigung, in der zwei ehemalige Mitarbeiter dem EU-Hochschulbüro vorwarfen, falsche Angaben und Abrechnungen in diesen Projekten gemacht zu haben. Nachdem die Unterlagen, mehrere Zeugenbefragungen sowie ein interner Revisionsbericht durch die Staatsanwaltschaft ausgewertet wurden, konnte diese keinerlei Anhaltspunkte auf Betrug feststellen. Ende November 2024 teilte die Europäische Staatsanwaltschaft mit, dass das Verfahren daher eingestellt wird.</p>
<p>„Noch nie hat es eine derartige Beschuldigung seit dem 30jährigen Bestehen des EU-Hochschulbüros an unserer Hochschule gegeben. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen des EU-Hochschulbüros und besonders Friedrich Uhrmacher für die sorgfältige und kenntnisreiche Arbeit“, “ stellt Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann fest.</p>
<p>Über die Motivation zu diesen falschen Behauptungen durch zwei ehemalige Mitarbeiter, verbunden mit einer bundesweiten Berichterstattung in verschiedenen Medien, wird sich die Hochschule Osnabrück nicht weiter äußern.</p>
<p>Das EU-Hochschulbüro Osnabrück arbeitet für die Hochschule Osnabrück und die Universität Vechta im niedersächsischen Verbund mit vier weiteren EU-Büros und EU-Referentinnen und Referenten zum Thema der EU-Forschungsförderung (Horizont Europa), der europäischen Strukturprogramme (EFRE, INTERREG, ESF) sowie im europäischen Bildungsprogramm Erasmus (EU - Research Support Niedersachsen <a href="https://www.eu-reason.de/)" target="_blank" rel="noreferrer">www.eu-reason.de/)</a>.</p>
<p>Finanziell und thematisch ist der Rahmen, in dem die Europäische Kommission Forschung, Technologie, Aus- und Weiterbildung sowie Mobilität von Forschenden und Studierenden in Wissenschaft und Wirtschaft fördert, weit gesteckt.</p>
<p>Programmpalette und Antragsprozeduren sind für viele mittlerweile nur schwer überschaubar. Das EU-Hochschulbüro Osnabrück ist die zentrale Informationsdrehscheibe mit einem kompletten Dienstleistungsangebot für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierenden der Hochschulen in Osnabrück und Vechta.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/index.php?eID=dumpFile&amp;t=p&amp;p=787261&amp;token=0d481a9c5a3833772b84dfbd0d3c40c32a256c70" length="815" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-12711</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>EXIST-Gründungsteam der Hochschule Osnabrück erweckt Kinderträume mit KI zum Leben  </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/07/exist-gruendungsteam-der-hochschule-osnabrueck-erweckt-kindertraeume-mit-ki-zum-leben/</link>
                        <description>Die neue Art, um Geschichten zu erfinden: Mit der App „Oneiro“ sollen Kinder bald ihre eigenen Geschichten schreiben, illustrieren und vertonen können. Möglich ist dies mit Künstlicher Intelligenz (KI).  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;„‚Oneiro‘ leitet sich von ‚Oneiroi‘ ab, was in der griechischen Mythologie für die ‚Verkörperung der Träume‘ steht. Mit Oneiro können Kinder ihre Vorstellungen und Träume in erlebbare Geschichten verwandeln. Wir hoffen, dass wir so ihre Begeisterung für das Geschichtenerzählen wecken können“, beschreibt Laura Kühl, Entwicklerin bei „Oneiro AI“, die Idee hinter der App. Neben Kühl besteht das Team von Oneiro AI aus Jos Willenbrock, der bis Anfang des Jahres Betriebswirtschaft und Management am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück studiert hat sowie Luis Mienhardt als Berater. &nbsp;</p>
<p>Den Prototypen und das Design für die App haben die Gründer*innen bereits entwickelt. Willenbrock erklärt die Funktionsweise der App: „Je nach Alter können Kinder eigenständig oder gemeinsam mit ihren Eltern Geschichten kreieren. Dazu beschreiben sie, wie sie sich die Charaktere vorstellen, skizzieren den Ort und die Handlung der Geschichte und wählen aus, wie lang die Geschichte sein soll“. Damit Kinder, die noch nicht lesen oder schreiben können, die App auch ohne ihre Eltern bedienen können, gibt es vorgefertigte Charaktere, Orte und Handlungen, die sie einfach auswählen können. Dann übernimmt die KI: Das Programm generiert aus den eingegebenen oder ausgewählten Informationen eine Geschichte mit dazu passenden Illustrationen sowie ein Hörspiel.</p>
<p>„Die Hörspielfunktion ist besonders an Oneiro. Dadurch, dass es einen Sprecher und Dialoge zwischen den Charakteren gibt, wird die Geschichte noch viel lebendiger. So kann sich jede*r einen eigenen Abenteuerhelden oder eine eigene Abenteuerheldin erschaffen“, führt Willenbrock aus. Auch der Kinderschutz spielt laut Entwicklerin Kühl eine wichtige Rolle: „Die KI-Modelle sind so trainiert, dass sie gewisse Inhalte nicht generieren, auch wenn diese in das Textfeld eingegeben werden. Außerdem informieren wir uns derzeit über die Voraussetzungen für ein USK-Zertifikat.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>EXIST-Stipendium in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Seit August 2023 wird Oneiro AI durch das EXIST-Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Das Stipendium soll optimale Bedingungen für Gründungsteams schaffen, damit diese sich für ein Jahr lang auf die Weiterentwicklung ihrer Idee konzentrieren können. Dafür werden sie finanziell unterstützt und von einer Hochschule oder einer anderen Forschungseinrichtung betreut.</p>
<p>Das EXIST-Stipendium von Oneiro AI läuft in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück. „Wir haben eine Institution gesucht, die uns fachlich am meisten unterstützen kann, weil wir ja auch in einem recht komplexen Feld unterwegs sind. Da ich am Campus Lingen studiert habe, war für mich die Hochschule Osnabrück sehr naheliegend. Leonard Gehrmeyer vom Transfer- und Innovationsmanagement der Hochschule war sofort begeistert von unserer Idee und hat uns sehr geholfen – egal, ob bei der Beantragung des Stipendiums oder bei der Suche nach Arbeitsräumen“, erzählt Willenbrock. „Wir hatten außerdem das Glück, dass unsere Mentorin am Campus Lingen der Hochschule, Prof. Dr. Liane Haak, selbst schon einmal das EXIST-Stipendium erhalten hat. Durch ihr Netzwerk sind wir schnell in Kontakt zu Investor*innen gekommen und konnten uns wertvolles Feedback von ihr einholen“, ergänzt Kühl.</p>
<p>Im Juni konnten die Gründer*innen gleich mehrere Erfolge feiern: Im Rahmen der Campus Convention am Campus Lingen wurden sie mit dem Innovationspreis der Stadt Lingen ausgezeichnet, durch den sie unter anderem die Räumlichkeiten des „Seedhouse Lingen“ nutzen dürfen. Darüber hinaus ist Oneiro AI seit Ende des Monats offiziell als Unternehmen eingetragen. Das Start-up wird noch bis Ende Juli durch das EXIST-Stipendium gefördert. Danach möchten Kühl und Willenbrock über eine Crowdfunding-Kampagne weitere Gelder generieren, um das Marketing in der Anfangsphase zu finanzieren und die App-Inhalte pädagogisch zu optimieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Jos Willenbrock<br> Oneiro AI<br> <a href="mailto:jos@oneiro-ai.de" class="mail">jos@oneiro-ai.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>MKT</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_PM_2024-07-22_HSOS_EXIST-Gruendungsteam_Oneiro_AI_4cc6c6d60a.jpg" length="575756" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-12234</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Boden, Pflanze, Klimawandel: Landwirtschaft von morgen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/boden-pflanze-klimawandel-landwirtschaft-von-morgen/</link>
                        <description>Mehr als 160 Personen diskutieren auf der GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück über regionale Landwirtschaft.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von Bodenbearbeitung über Glyphosat bis zu Agroforst: Im INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centers (CIC) tauschten sich am Donnerstag, dem 11. April, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Verbänden aus. Mit dabei: Keynote-Speaker Dr. Theodor Friedrich, der als FAO-Botschafter weltweit für die Landwirtschaft im Einsatz war.</p>
<p><br> <strong>Pflügen oder spritzen?</strong><br> <br> „Bodenbearbeitung ist schlimmer als Chemie“, stellte Friedrich seine Position dar. Der pensionierte Agrar-Experte arbeitete für die Vereinten Nationen in mehr als 75 Ländern. Er plädiert für „konservierende Landwirtschaft“, das heißt: minimale Bodenbearbeitung, dauerhafter Einsatz von Mulch um den Boden zu bedecken und möglichst viel Artenvielfalt.<br> <br> In der anschließenden Fishbowl-Diskussion erntete Friedrich viel Zuspruch – für die Theorie. In der Praxis sehe es oft anders aus: „Ich darf im Wasserschutzgebiet kein Glyphosat nutzen. Also ersetze ich es durch Bodenbearbeitung“, erklärte der Landwirt Hermann Dörmann. Ähnliches erlebt Wilm Bringewat. Weil er nur eingeschränkt chemische Mittel nutzen darf, stellte er direkt den ganzen Betrieb auf Ökolandbau um. Stefan Kiefer, Leiter Pflanzenbauinnovationen bei Amazone, vertrat die Sicht der Landmaschinenhersteller: „Die Realität ist, dass wir nur 1,7 Prozent Direktsaat haben.“ Regenerative Landwirtschaft spiele eine untergeordnete Rolle. Hingegen relevant sei hier in der Region der hohe Nitratwert im Grundwasser und ein sparsamer Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel daher sinnvoll. Friedrich hingegen formulierte klar: „Wir haben zu viel Chemie im Wasser, weil wir den Boden bearbeiten.“ Stark bearbeiteter Boden könne weniger Wasser halten und Nährstoffe würden leichter ausgeschwemmt. Sein Fazit: „Wir brauchen Glyphosat.“</p>
<p><br> <strong>„Wir müssen Allianzen bilden“</strong><br> <br> Trotz verschiedener Perspektiven warnte Kiefer davor, Landwirte und ihre Methoden gegeneinander auszuspielen. Dörmann und Bringewat erklärten, dass sie vor allem mehr Planungssicherheit bräuchten und Freiräume, auf ihrem Betrieb selbst zu entscheiden – statt sich nach ständig wechselnden Auflagen und Förderungen auszurichten. „Wir müssen Allianzen bilden, statt auf die Politik zu warten“, forderte auch der Landwirt Heiner Willenborg. Schon jetzt organisieren sich zahllose Landwirte in kleinen Gruppen und Arbeitsgemeinschaften, um sich über Erfolge, Probleme und Lösungen auszutauschen.<br> <br> Konkrete Ideen für die Landwirtschaft lieferten im Anschluss an die Diskussion sieben je vierminütige Pitches. Aus der wissenschaftlichen Perspektive sprach Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Hochschule Osnabrück, über lebendigen Mulch und Prof. Dr. Nana Zubek, ebenfalls Hochschule Osnabrück, zeigte, wie Netzwerke helfen, landwirtschaftliche Veränderungen zu beschleunigen. Prof. Dr. Hans-Werner Olfs erklärte wir NIRS-Messungen das Nährstoffmanagement unterstützen. Aus der Praxis berichteten zwei Landwirte: Heiner Willenborg erläuterte seine Bewässerungsstrategie und Till Kröner zeigte auf, wie ein Agroforst gelingt. Außerdem stellte Stefan Kiefer vor, wie Streifenanbau den Einsatz von chemischem Pflanzenschutz verringern kann. Eine andere Möglichkeit zur Herbizidreduktion: Drohnen und Roboter, wie Dr. Tobias Jorissen, Konstantin Nahrstedt und Tobias Reuter, Experimentierfeld Agro-Nordwest, erklärten.</p>
<p><br> <strong>Vom Wissen zum Handeln</strong><br> <br> Über die eigenen Erfahrungen, Chancen und Details tauschten sich Teilnehmenden mit den Referenten im Anschluss aus. Zu jedem Pitch bildeten sich kleine Sessions, in denen alle Gäste aktiv wurden. Genau darin liegt das Ziel der GROWTH Convention: „Wir wollen das Wissen ins Handeln bringen“, so Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, zu Beginn der Veranstaltung. „Agrar- und Ernährungssysteme sowie Landschafts- und Stadtentwicklung ist unser größter Forschungsschwerpunkt“, ergänzte Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Lehmann. Vor allem durch Partnerschaften sei die Hochschule stark. Etwa das Agrotech Valley Forum e.V. kooperiere für zahlreiche Experimente und Projekte mit der Hochschule Osnabrück und trat auf der GROWTH Convention als Partner auf. &nbsp;<br> <br> Die Hochschule Osnabrück nimmt mit dem Projekt GROWTH die Zukunftsthemen der Region in den Blick. Wir zeigen, was Wissenschaft kann und wollen gemeinsam den Wandel gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Fachtagung</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Ausprägung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_PM-2024-4-16-Boden__Pflanze__Klimawandel-Landwirtschaft_von_morgen_-_Bild_1_23f7686c93.jpg" length="833937" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-12215</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 10:10:24 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Räume für Innovationen und Gründungen: StartUp!Lab RISE der Hochschule Osnabrück eröffnet </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/04/neue-raeume-fuer-innovationen-und-gruendungen-startuplab-rise-der-hochschule-osnabrueck-eroeffnet/</link>
                        <description>Das RISE im Osnabrücker Hafen unterstützt Studierende in der Vorgründungsphase mit Workshops, Beratung, Werkstätten, Seminarräumen und einer Kickstartförderung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="01Standard">In der Holz- und Metallwerkstatt fliegen schon mal die Späne, wenn Studierende der Hochschule Osnabrück ihre Ideen für innovative Produkte in erste Prototypen verwandeln. Seit Januar können im 650 Quadratmeter großen StartUp!Lab RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) visionäre Projekte erprobt und auf Herz und Nieren getestet werden. Jetzt wurden die Räume im Beisein des Präsidiums, der Projektleitung und des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), der als Projektträger fungiert, feierlich eröffnet.<br> Das Angebot fokussiert die Vorgründungsphase und ist insbesondere für Studierende, aber auch Mitarbeitende und Lehrende gedacht, die sich für Innovation, Gründung und neue Formen der Lehre interessieren und umfasst neben der kreativen und praktischen Ideenentwicklung auch Unterstützungsworkshops, Beratungsangebote und die finanzielle Kickstartförderung.</p>
<p class="01Standard"><strong>Studierende für Unternehmer*innentum sensibilisieren und befähigen</strong></p>
<p>„Wir möchten mit dem StartUp!Lab Studierende für Unternehmer*innentum sensibilisieren und sie durch die Lehre, interdisziplinäre Projekte und freie Formate unterstützen, selbst ein Unternehmen zu gründen. Wir sind eine führende Hochschuleinrichtung in Lehre und Forschung und möchten den Bereich Entrepreneurship-Kompetenzen, Erfinder*innengeist und Gründungsumsetzung ebenfalls weiter ausbauen. Durch die Praxisorientierung können zudem viele übergeordnete Kompetenzen in der Persönlichkeitsentwicklung angeeignet werden, die für jeden Arbeits- und Lebenskontext bedeutsam sind,“ erläuterte Professorin und Co-Leiterin des RISE, Dr. Karin Schnitker, den Projektgedanken.</p>
<p class="01Standard"><strong>Eine große, offene Werkstatt für Studierende aller Fakultäten</strong><br> Zur zentralen Ausstattung des durch die bundesweite Förderausschreibung „StartUpLab@FH“ für vier Jahre mit 3,37 Millionen Euro geförderten Projektes zählen das Think!Lab und das Make!Lab. Das Think!Lab dient der Ideen- und Konzeptentwicklung. Es ist ausgestattet mit einem Social Media Studio, Pitch-. Event- und Seminarräumen und einem Werkstattbereich für das schnelle Prototyping. Das Make!Lab dient der Weiterentwicklung der Prototypen und besteht aus verschiedenen Werkstätten für deren virtuelle und physische Fertigung, zum Beispiel aus dem 3D-Drucker, einer Holz- und Metallwerkstatt, dem Software-Labor oder einer Prototypen-Küche für die Entwicklung innovativer Nahrungsmittel.<br> Professor Johannes Nehls, ebenfalls Co-Leiter des RISE, unterstrich, „mit dem StartUp!Lab unterstützt die Hochschule alle Studierenden aller Fakultäten erstmals mit einer großen, offenen, sehr gut ausgestatteten Werkstatt bereits in der frühen Phase der Ideenentwicklung, aus der sich eine Gründung ergeben kann. Wir geben mit dem RISE dem freien und fächerübergreifenden Arbeiten und der Neugierde Raum und unterstützen die Studierenden mit unserem Angebot dabei, das was sie vorhaben, selbst zu tun.“</p>
<p class="01Standard"><strong>Förderung der Startup-Szene in Stadt und Land Osnabrück und in Niedersachsen</strong></p>
<p class="01Standard">„Die Hochschule Osnabrück bietet im Hafen Räume und Ressourcen zum Innovieren von Technik, Produkten und Geschäftsmodellen aber auch von Kollaboration und Ko-Kreation und leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Startup-Ökosystem in Stadt und Region, sowie die Startup-Szene in Niedersachsen. Das RISE bietet alles, um Studierende für das Thema Entrepreneurship zu begeistern und wichtige Future Skills, wie kritisches Denken, Erfindergeist oder Co-Working-Fähigkeiten zu entwickeln“, umriss Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung das Handlungsfeld.</p>
<p>„Es freut uns als Projektträger VDI Technologiezentrum, dass wir nach dem Aufbau des StartUp!Labs nun an der Eröffnung an der Hochschule Osnabrück teilhaben können. Wir freuen uns auf zukunftsweisende Ideen der Hochschulmitglieder und auf die Zusammenarbeit mit Professorin Dr. Schnitker und Professor Nehls und ihrem engagierten Team. Diese gründungsorientierte Einrichtung ist ein wichtiger Meilenstein – sie bereichert nicht nur die Region Osnabrück, sondern stärkt auch den Innovationsstandort Deutschland,“ zeigte sich Michel Auer, Technologieberater für Hochschulen und Bildung beim VDI Technologiezentrum, überzeugt.</p>
<p><em><strong>Zum Hintergrund</strong><br> Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt "StartUpLab@FH 2018: Think! &amp; Make! - Raum für kollaborative Entdeckung &amp; Innovation (StartUp!Lab@HSOS)" der Hochschule Osnabrück innerhalb des Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ seit Oktober 2022 für vier Jahre.</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                                <category>Studieninteressierte</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm_10042024_PM_HSOS_Eroeffnung_StartUpLab_RISE_a102b8a907.jpg" length="562655" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-12129</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 16:23:22 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Alexander Schmehmann wird neuer Präsident der Hochschule Osnabrück </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/prof-dr-alexander-schmehmann-wird-neuer-praesident-der-hochschule-osnabrueck-1/</link>
                        <description>Der Senat der Hochschule Osnabrück wählte den Vizepräsidenten für Studium und Lehre zum neuen Präsidenten, was der Stiftungsrat umgehend bestätigte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 20. März 2024) Die Entscheidung ist gefallen: Der Senat der Hochschule Osnabrück wählte Prof. Dr. Alexander Schmehmann zum neuen Präsidenten. Nach 14 Jahren Amtszeit von Prof. Dr. Andreas Bertram wird Alexander Schmehmann am 1. Oktober 2024 die Amtsgeschäfte übernehmen. Der Stiftungsrat unter Vorsitz vom Prof. Dr. Joachim Metzner bestätigte unmittelbar nach der Entscheidung des Senats als höchstes Gremium der Hochschule die Wahl. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.</p>
<p>„Mein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern des Stiftungsrats und des Senats für ihr Vertrauen in mich. Vor uns liegen herausfordernde Zeiten mit tiefgreifenden Veränderungen im Hochschulwesen, einschließlich rückläufiger Studierendenzahlen. Ich bin fest entschlossen, gemeinsam mit allen Angehörigen unserer Hochschule diese Herausforderungen anzunehmen und als Chance für positive Entwicklungen zu nutzen. Mit voller Energie und Engagement werde ich mich dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen.“</p>
<p><strong>Prof. Dr. Alexander Schmehmann bringt langjährige Erfahrung im Hochschulbereich mit</strong></p>
<p>Alexander Schmehmann studierte im Bereich der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Clausthal. Er promovierte 2001 an der TU zum Thema „Mahlbettsimulation in Wälzmühlen“ zum Dr.-Ing..<br> Vor seinem Einstieg bei der Hochschule Osnabrück war Alexander Schmehmann als Entwicklungsingenieur beim Fahrzeughersteller Daimler beschäftigt. Seit 2009 hat er die Professur für Finite Elemente Methoden (FEM) und Technische Mechanik an der Hochschule inne. Die Professur ist im Bereich Produktentwicklung und CAE angesiedelt. Bereits kurz nach dem Beginn seiner Tätigkeit an der Hochschule Osnabrück engagierte er sich stark in der akademischen Selbstverwaltung und wurde im Frühjahr 2011 zum Studiendekan der Fakultät IuI gewählt. Zwei Jahre später erfolgte die Ernennung zum Dekan und Vizepräsidenten. Neben der Leitung der Fakultät ist Prof. Schmehmann auch für den Bereich Studium und Lehre für die gesamte Hochschule verantwortlich.</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück ist die größte und leistungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Mit vier Fakultäten (Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Management, Kultur und Technik in Lingen sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und dem Institut für Musik befindet sich die Hochschule an den Standorten Osnabrück und Lingen.</p>
<p>In den vergangenen Jahrzehnten ist die Hochschule stark gewachsen. Mit mehr als 13.000 Studierenden und rund 100 Studiengängen im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich hat sie sich dennoch den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes erhalten. Auf vielen Gebieten der akademischen Bildung hat die HS OS Pionierarbeit geleistet – etwa bei der Etablierung neuer Studiengänge – und sich damit auch den Ruf einer innovativen und fortschrittlichen Hochschule erarbeitet, mit dem sie die Hochschulregion Osnabrück-Emsland nachhaltig prägt. Als forschungsstärkste HAW in Niedersachsen steht die Hochschule Osnabrück mitten in der Gesellschaft und sieht Forschung als wesentlichen Beitrag, um praxisnah gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu lösen. Sie setzt auf einen engen Dialog mit ihrem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld in der Region und ist international stark vernetzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_Prof-Schmehmann_8226080f3c.jpg" length="386614" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-12090</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 16:05:53 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück unterzeichnet Hochschulentwicklungsvertrag mit dem Land Niedersachsen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/03/hochschule-osnabrueck-unterzeichnet-hochschulentwicklungsvertrag-mit-dem-land-niedersachsen/</link>
                        <description>Das Land Niedersachsen garantiert den 20 unterzeichnenden staatlichen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis Ende 2029 und stärkt deren Autonomie in wichtigen Bereichen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Hannover/Osnabrück, 12. März 2024) Es ist ein guter Tag für die Hochschule Osnabrück und alle niedersächsischen Hochschulen: das Land Niedersachsen hat mit dem unterzeichneten neuen Hochschulentwicklungsvertrag gemeinsam mit seinen Hochschulen die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunft gestellt. Das unter der Federführung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur entwickelte Vertragswerk garantiert den unterzeichnenden staatlichen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis Ende 2029 und stärkt deren Autonomie in wichtigen Bereichen. Der Vertrag löst die Vereinbarung von 2013 ab, die zwischenzeitlich zweimal fortgesetzt worden war. Damit besteht auch für die Hochschule Osnabrück eine verlässliche Planungsgrundlage, die im Wettbewerb um Studierende und Wissenschaftler*innen so besonders wichtig ist. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Das Land stärkt mit dem Hochschulentwicklungsvertrag die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes Niedersachsen</strong></p>
<p>Der Hochschulentwicklungsvertrag gliedert sich in fünf Kapitel, die verschiedene Aspekte der Hochschulentwicklung abdecken. Diese reichen vom Kerngeschäft Studium und Lehre im Hinblick auf die Sicherstellung der Fachkräfteentwicklung über die Förderung von Forschung, Innovation und Transfer, der Stärkung der Eigenverantwortung mit einer größeren Autonomie der niedersächsischen Hochschulen bis hin zur Verbesserung der Hochschulorganisation und der verlässlichen finanziellen Ausstattung.</p>
<p>„Das Ministerium setzt mit diesem Hochschulentwicklungsvertrag auf Planungssicherheit in der Finanzierung und vor allem auf Vertrauen in die Innovations- und Gestaltungskraft der Hochschulen. Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen und wir werden in Lehre, Forschung und Transfer maßgebliche Beiträge zur Bewältigung einbringen. Wir bedanken uns bei der Landesregierung für das in uns gesetzte Vertrauen und sind uns der damit verbundenen Übernahme von Verantwortung für unsere Gesellschaft bewusst. Wir haben uns in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt und werden wie gewohnt liefern“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Die vertragliche Einigung umfasst auch eine Kostenübernahme für künftige Tarif- und Besoldungssteigerungen und nimmt die hohen Energiekosten während der Vertragslaufzeit bis einschließlich 2029 in den Blick. Zudem stellt das Land Mittel für die energetische Sanierung von Hochschulgebäuden bereit. Die Stärkung der Autonomie bei der bedarfs- und marktgerechten Entwicklung von Studiengängen erhöht deutlich die Wettbewerbsfähigkeit mit den anderen Bundesländern.</p>
<p>„Unsere Studierenden werden an der Hochschule Osnabrück in einem interdisziplinären, persönlichem und eng mit der Praxis verzahntem Umfeld zu Zukunftsgestalter*innen ausgebildet. Zusammen mit der Ausschreibung ‚Potentiale entfalten‘ in ‚zukunft.niedersachsen‘ hat das Land nun hervorragende Rahmenbedingungen und Impulse für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Hochschulregion Osnabrück-Emsland in einem globalen Umfeld geschaffen“, freut sich Bertram.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/News/Nachrichten/zentral/2024_SoSe/2024-03-12-Hochschulentwicklungsvertrag-1.jpg" length="291154" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-11796</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 10:44:32 +0100</pubDate>
                        <title>Empfehlungen des Bürgerrats Ernährung vorgestellt – wissenschaftliche Unterstützung von Prof. Dr. Melanie Speck </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2024/01/empfehlungen-des-buergerrats-ernaehrung-vorgestellt-wissenschaftliche-unterstuetzung-von-prof-dr-melanie-speck/</link>
                        <description>Die Professorin der Hochschule Osnabrück hat als eine von elf Wissenschaftler*innen den ersten Bürgerrat des Deutschen Bundestages begleitet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 17.01.2024) Von kostenfreiem Mittagessen für alle Kinder bis zur transparenten Darstellung der Lebensbedingungen von Tieren: Am vergangenen Wochenende hat der erste Bürgerrat über seine neun Empfehlungen zum Thema "Ernährung im Wandel" für den Deutschen Bundestag abgestimmt und sie anschließend Bundestagspräsidentin Bärbel Bas vorgestellt. Mit dabei war Prof. Dr. Melanie Speck von der Hochschule Osnabrück. Die Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb hat als eines von elf Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats den partizipativen Prozess begleitet. Ihre Aufgabe: die Qualität des Prozess zu sichern und zu begutachten, was wissenschaftlich machbar wäre.<br> <br> „Es war ein sehr beeindruckender, demokratischer Prozess. Die Bürger*innen haben sich in den einzelnen Arbeitsgruppen in kurzer Zeit den verschiedenen Themengebieten genähert und sehr fundierte Lösungsvorschläge erarbeitet. Für mich war es dazu sehr spannend zu sehen, wie sie ihre Ideen gegenüber der großen Gruppe verteidigt haben und sich den kritischen Nachfragen der anderen gestellt haben. Es war eine sehr lebendige Diskussionskultur - fast so wie im Parlament“, so Speck.<br> <br> <strong>Fakten checken und weitere Expert*innen vermitteln</strong><br> <br> Zusammen mit zehn weiteren Professor*innen aus ganz Deutschland hat sie zu Beginn die Bandbreite von Themen im Bereich Ernährung vorgestellt, hat Fakten für den Bürgerrat überprüft und stand für spezifische Fragen der einzelnen Arbeitsgruppen zur Verfügung. „Ich habe zum Beispiel zum Thema Labelling, also zur Kennzeichnung auf Lebensmitteln, versucht durch eine Gruppendiskussion mit anderen Kolleg*innen die Möglichkeiten und Grenzen solcher Maßnahmen aufzuzeigen oder haben einzelne Gruppen beraten. Themen waren zum Beispiel, wie sich die aktuelle Finanzsituation bei der Verpflegung in Kliniken und Pflegeheimen darstellt. Wichtig war mir auch externe Expert*innen aus der Wissenschaft und aus der Praxis zu vermittelt, um unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen“. Auch zu den Themen Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelweitergabe des Einzelhandels hat sie die 160 Mitglieder des Bürgerrates beraten.<br> <br> Während die Teilnehmenden für den Bürgerrat per Zufallsauswahl und dann per Los bestimmt wurden, hatten die einzelnen Fraktionen des Bundestages entsprechend ihrer Sitze die Mitglieder für den wissenschaftlichen Beirat benannt. Zusammen haben sie seit Juli 2023 online getagt, um die inhaltliche Organisation bei drei Präsenzwochenenden und sechs Online-Sitzungen zu unterstützen.&nbsp;<br> <br> <strong>Folgende neun Empfehlungen hat der Bürgerrat nun präsentiert:</strong></p>
<p>1. Kostenfreies Mittagessen für alle Kinder als Schlüssel für Bildungschancen und Gesundheit<br> 2. Bewusstes Einkaufen leicht gemacht durch ein verpflichtendes staatliches Label&nbsp;<br> 3. Verpflichtende Weitergabe von genießbaren Lebensmitteln durch den Lebensmitteleinzelhandel<br> 4. Lebensbedingungen und Herkunft von Tieren transparent darstellen&nbsp;<br> 5. Fördern statt Fordern – neuer Steuerkurs für Lebensmittel<br> 6. Gesunde, ausgewogene und angepasste Gemeinschaftsverpflegung in Krankenhäusern, Reha-, Senioren- und sonstigen Pflegeeinrichtungen<br> 7. Verbrauchsabgabe zur Förderung des Tierwohls<br> 8. Altersgrenze für Energydrinks<br> 9. Mehr Personal für Lebensmittelkontrollen und bessere Transparenz der Ergebnisse für die Öffentlichkeit<br> <br> Ein ausformuliertes Bürgergutachten mit allen Empfehlungen und Informationen zum Prozess wird am 20. Februar 2024 an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas übergeben.&nbsp;<br> <br> <a href="http://www.bundestag.de/resource/blob/984354/39efba25c218ee935e26f786abbce81c/Empfehlungen_buergerrat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Zum ausführlichen Empfehlungstext</a></p>
<p>Weitere Informationen zum Bürgerrat sind auf der <a href="http://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Bundestages</a> zu finden.</p>
<p>&nbsp;<br> <strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br> Prof. Dr. Melanie Speck<br> Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb<br> Telefon: 0541 969-5090<br> E-Mail: <a href="mailto:m.speck@hs-osnabrueck.de" class="mail">m.speck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_Wiss._Beirat_13.01.2024_7beabfe7d2.jpg" length="780633" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-11584</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 17:13:18 +0100</pubDate>
                        <title>Dritter Lernort zwischen Theorie und Praxis: Das neue Skills- und Simulationslabor für angehende Hebammen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2023/11/dritter-lernort-zwischen-theorie-und-praxis-das-neue-skills-und-simulationslabor-fuer-angehende-hebammen/</link>
                        <description>Hochmoderne Trainingsräume für den dualen Studiengang Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück feierlich eröffnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hebammen sind die Expert*innen für die Versorgung von Frauen und Familien in der Lebensphase von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und früher Elternzeit. Sie fördern die physische und psycho-soziale Gesundheit und leisten damit einen gesellschaftlich relevanten Beitrag für Frauen und ihre Familien. Damit sie an diese komplexen Aufgaben herangeführt und geschützt in diese verantwortungsvolle Tätigkeit hineinwachsen können, entwickelten Verantwortliche der Hochschule Osnabrück ein 500 Quadratmeter großes Skills- und Simulationslabor, kurz Skills Lab, im Osnabrücker Wissenschaftspark. Im Beisein von Professorin Dr. Tina Cornelius-Krügel, Leiterin der Abteilung Hochschulen im niedersächsischen Wissenschaftsministerium wurde der neue Lernort jetzt offiziell eröffnet.</p>
<p>„Mit dem Skills Lab verfügt die Hochschule Osnabrück über einen weiteren innovativen Lehr- und Lernort für simulationsbasiertes Lernen und praxisnahes Studieren. Damit erreichen wir eine noch höhere Qualität der Ausbildung. Es freut mich, dass wir dieses Projekt mit Unterstützung des Landes Niedersachsen realisieren konnten,“ unterstrich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.</p>
<p>Rund 500.000 Euro steuerte das Ministerium für den Bau des Skills Labs bei, die Hochschule investierte weitere 400.000 Euro. „Ich freue mich besonders, das Skills- und Simulationslabor heute eröffnen zu dürfen. Denn der Fachbereich wird mit den hier getätigten zusätzlichen Investitionen in die Infrastruktur und der Fertigstellung des Labors seine Erfolgsgeschichte fortsetzen. Die Hochschule hat mit dem Skills Lab einen ausgezeichneten Lehr- und Lernort geschaffen, in welchem Theorie und Praxis eng verzahnt sind“, sagte Cornelius-Krügel im Namen von Wissenschaftsminister Falko Mohrs.</p>
<p>Die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, bezeichnete das Skills Lab als beeindruckenden Meilenstein im Prozess der Akademisierung der Gesundheitsberufe und für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region. „Die 2020 gesetzlich verankerte Verlagerung der Hebammenausbildung an die Hochschulen, trägt den steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen Rechnung,“ so Braun von Reinersdorff.</p>
<p>Durch die frühzeitig vereinbarte Zusammenarbeit mit dem ausführenden Unternehmen Köster/ LANI Immobilien konnte die Hochschule bereits im frühen Entwurfs- und Planungsstadium die exakten Anforderungen für ein Skills Lab definieren, so dass die Räume für die gestellten Anforderungen nahezu ideal geeignet sind.</p>
<p><strong>Simulationsbasiertes Lernen: Skills Lab spiegelt reale Berufssituationen</strong><br> Das Skills Lab umfasst drei komplett ausgestattete Demoräume, zwei Simulationskreißsäle und eine Simulationswohnung, außerdem drei Regieräume und drei Debriefingräume, daneben einen Lernbereich, zwei Umkleiden und ein Lager.<br> Die umfangreiche technische und apparative Ausstattung unterstützt die Annäherung an reale Berufssituationen im klinischen, wie auch im außerklinischen Setting und ermöglicht es, verschiedene Szenarien mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad aufzubauen und diese als Vorbereitung auf die Praxis einzuüben.<br> <br> Dass im Skills Lab mit Hilfe computergesteuerter Ganzkörpersimulatoren und Simulationsschauspieler*innen auch sehr komplexe Geburtsszenarien und Notfälle nachgestellt und intensiv geübt werden können, stärkt die Handlungskompetenz der Studierenden. Dies gilt etwa für spezifische Situationen, die in der Berufspraxis seltener auftreten, wie zum Beispiel die Begleitung einer vaginalen Beckenendlagengeburt. Mit Hilfe der Regie- und Debriefing-Räume lassen sich die nachgestellten Szenen zudem durch die Lehrenden anleiten und abschließend videobasiert besprechen. Die systematische Reflexion komplexer Situationen ermöglicht das Einüben einer konstruktiven Fehlerkultur und fördert das Lernen.</p>
<p><strong>Dreiklang aus: Lernen in der Theorie – Skills- und Simulationslabor – berufliche Praxis</strong><br> „Im Rahmen der akademischen Qualifikation zur Hebamme sind im Studiengang Hebammenwissenschaft alle drei Lernorte - Lernen in der Theorie, Lernen im Skills- und Simulationslabor sowie Lernen in der direkten beruflichen Praxis wechselseitig eng miteinander verbunden, wodurch im gesamten Studienverlauf eine fachwissenschaftlich begründete Hebammenarbeit kompetenzorientiert unterstützt wird,“ erläuterte Studiengangbeauftragte Professorin Dr. Claudia Hellmers.</p>
<p><strong>Studierende der Hebammenwissenschaft stellten während der</strong><strong> </strong>Eröffnungsveranstaltung verschiedene Situationen aus dem Berufsalltag einer Hebamme nach. Mit Hilfe der Modelle simulierten sie die Untersuchung einer Schwangeren, den Umgang mit einem Neugeborenen sowie wichtige Handgriffe bei der Betreuung einer Wöchnerin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><strong>:</strong><br> Prof. Dr. Claudia Hellmers<br> Studiengangbeauftragte Hebammenwissenschaft und Midwifery<br> E-Mail: <a href="mailto:c.hellmers@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.hellmers@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/8/3/csm_2023-11-20_Skills-Lab-Eroeffnung_80548a444e.jpg" length="607941" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-10132</guid>
                        <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 10:17:08 +0100</pubDate>
                        <title>Renommierte europäische Auszeichnung für Prof. Dr. Arno Ruckelshausen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/europaeischer-preis-prof-ruckelshausen/</link>
                        <description>Die Europäische Gesellschaft der Agrartechniker (EurAgEng) zeichnet den Physikprofessor der Hochschule Osnabrück Arno Ruckelshausen für Verdienste um europäische Agrartechnik aus.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Default">Die Europäische Gesellschaft der Agrartechniker (EurAgEng) hat Prof. Dr. Arno Ruckelshausen am 22. November ihre höchste Auszeichnung, den EurAgEng „Award of Merit – Scientific Understanding“ verliehen. Der Physikprofessor der Hochschule Osnabrück nahm den Preis auf der Internationalen Tagung AgEng-LAND.TECHNIK in Berlin entgegen. Mit der Auszeichnung werden zweijährig Persönlichkeiten geehrt, die einen herausragenden Beitrag zur landtechnischen Forschung geleistet und wegweisende Innovationen mit europäischer und internationaler Bedeutung hervorgebracht haben.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p class="Default"><strong>Gratulanten würdigen Ruckelshausen als Pionier der Digitalisierung in der Landtechnik</strong></p>
<p class="Default">„Mit seiner Forschung zur Digitalisierung der Landtechnik, insbesondere in den Bereichen der bildgebenden Sensortechnik und der autonomen Feldrobotik, gilt Prof. Ruckelshausen als Pionier auf diesen Gebieten in Deutschland und ganz Europa“, betonte der Laudator Prof. Dr. Martin Kremmer, Vorstandsmitglied der Europäischen Gesellschaft der Agrartechniker und Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie.</p>
<p>Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über die internationale Auszeichnung für seinen Kollegen: „Arno Ruckelshausen vereint Exzellenz in Forschung, Lehre und Transfer mit einem hervorragenden Teamspirit. Nicht zu unterschätzen ist auch seine Rolle in der digitalen Transformation der internationalen wie regionalen Landwirtschaft. Mit dem neuen Agro-Technicum, bei dessen Planung, Konzeption und Mitteleinwerbung sich Arno Ruckelshausen stark eingebracht hat, können wir künftig unsere Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet noch besser bündeln.“</p>
<p>Glückwünsche kommen auch von Dr. Andreas Herrmann vom VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik: „Die agrartechnische Gemeinschaft ist stolz und dankbar, so eine außergewöhnliche Persönlichkeit in ihren Reihen zu wissen.“</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Hochrelevante Forschungsthemen: Digitale Transformation, nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschonung</strong></p>
<p>Seit über 30 Jahren ist Ruckelshausen Professor der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a>. Das von ihm geleitete <a href="/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-intelligente-sensorsysteme/">Labor für Mikro- und Optoelektronik</a> ist Teil des Hochschul-Forschungsschwerpunktes <a href="/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte/agrar-und-ernaehrungssysteme-landschafts-und-stadtentwicklung/">„Agrarsystemtechnologien“</a>. Mit einem Team von über 20 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden bearbeitet der renommierte Forscher zukunftsweisende und gesellschaftlich hoch relevante Themen. Dazu gehören etwa globale Herausforderungen zur digitalen Transformation, nachhaltigen Landwirtschaft und Ressourcenschonung.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Vorreiter auch beim Wissens- und Technologietransfer</strong></p>
<p>Prof. Ruckelshausen macht sich darüber hinaus für eine stärkere Institutionalisierung des Wissens- und Technologietransfers im Bereich Agrar stark. So ist er Mitbegründer des interdisziplinären Forschungskompetenzzentrums <a href="/kompetenzzentrum-coala/">COALA </a>(Competence Center of Applied Agricultural Engineering). Die beteiligten Einzeldisziplinen sind Agrarwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Der Mix aus fachübergreifenden Innovationen hat zu zahlreichen Entwicklungen, Forschungs- und Transferprojekten geführt. Laudator Prof. Kremmer: „COALA hat sich zu einem Synonym für innovative landwirtschaftliche Systemtechnologien mit internationaler Ausstrahlung entwickelt.“</p>
<p>Teamarbeit sowie Wissens- und Technologietransfer sind wichtige Konstanten in Ruckelshausens wissenschaftlicher Karriere. Er war 2009 Gründungsmitglied des herstellerübergreifenden „Competence Center ISOBUS e.V. (CCI)“. Er ist Mitbegründer des regionalen Netzwerks „Agrotech Valley Forum e.V.“, das die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft fördern soll.</p>
<p>„Die Auszeichnung repräsentiert die engagierte Arbeit meines Teams, die Unterstützung durch Forschungsförderungen und die Hochschule Osnabrück sowie die sehr gute Zusammenarbeit mit Unternehmen, anderen Forschungseinrichtungen und landwirtschaftlichen Betrieben“, freut sich Prof. Ruckelshausen über den Preis.</p>
<p class="Default">&nbsp;</p>
<p><strong>Studierende profitieren von Ruckelshausens Expertise</strong></p>
<p>Von der exzellenten Expertise ihres Professors profitieren auch Studierende der Hochschule Osnabrück. Seit 2004 nehmen sie – betreut von Ruckelshausen und seinem Team – am internationalen Feldroboter-Wettbewerb teil. Dafür entwickeln interdisziplinäre studentische Teams autonome Feldroboter, die in Maisfeldern navigieren und unterschiedliche Aufgaben selbstständig lösen. Bereits zweimal haben die Osnabrücker Teams den Weltmeistertitel geholt.</p>
<p>Neben seinem Engagement in Lehre, Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist Ruckelshausen Mitglied in zahlreichen Expertengremien und Verbänden. 2019 erhielt er den Niedersächsischen Wissenschaftspreis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="CxSpMiddle">&nbsp;</p>
<p class="CxSpMiddle"><strong>Kontakt für Medien und weitere Informationen:</strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik<br> Prof. Dr. Arno Ruckelshausen<br> Telefon: +49 541 969-2090, E-Mail: <a href="mailto:a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de" class="mail">a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
                                <category>IuI</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Vernetzung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/News/Nachrichten/IuI/2022/Europaeischer-Preis-Prof-Ruckelshausen-1.jpg" length="1158408" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-10098</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 11:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gleich drei „Professoren des Jahres 2022“ lehren an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/11/gleich-drei-professoren-des-jahres-2022-lehren-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Mit dem bundesweiten Preis zeichnet die UNICUM Stiftung Professorinnen und Professoren aus, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Erfolg: Im deutschlandweiten Wettbewerb „Professor des Jahres“ der UNICUM Stiftung kommen gleich drei von insgesamt zwölf ausgezeichneten Lehrenden von der Hochschule Osnabrück. Keine andere Hochschule hat das geschafft. Neben Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer, der in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik den Titel „Professor des Jahres 2022“ holte, konnten sich Prof. Dr. Heiner Westendarp (Kategorie Medizin/Naturwissenschaften) und Prof. Dr. Christof Radewagen (Kategorie Geistes-/Gesellschafts-/Kulturwissenschaften) den zweiten Platz sichern. Der Preis würdigt jährlich Lehrende in vier Kategorien, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen.</p>
<p>„Ich bin dankbar, dass die Studierenden meine Arbeit so sehr schätzen“, freut sich Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer über die Auszeichnung. Der Professor für Produktions- und Fertigungstechnik sowie Qualitätsmanagement lehrt seit 12 Jahren am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. „Wegbegleiter der Studierenden in den Berufseinstieg oder in der Karriereentwicklung zu sein, ist für mich die Grundlage meiner Berufung.“ So hat Sauer beispielsweise das Format „Lange Nacht der Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung“ ins Leben gerufen, in dem Ergebnisse studentischer Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert werden.</p>
<p><strong>Bemerkenswertes Engagement über das Studium hinaus</strong></p>
<p>Mit einem Alumni-Netzwerk setzt sich Sauer auch nach dem Studium für seine Absolvierenden ein. Mit diesem bemerkenswerten Engagement habe er die Jury überzeugen können, begründet diese seine Top-Platzierung. „Das Besondere an Professor Sauer ist, dass er für seine Lehre und die Studierenden brennt“, beschreibt Wirtschaftsingenieur-Student Marcel Wiesmann seine Lehre. „Das wird unter anderem in seinen spannenden Vorlesungen, der Vermittlung von Industriekontakten und Praktikumsplätzen oder seiner erstklassigen Betreuung der Industriellen Fallstudien sichtbar.“</p>
<p>Viel Leidenschaft für den Erfolg ihrer Studierenden zeichnet auch die beiden Zweitplatzierten der Hochschule Osnabrück im Bundeswettbewerb zum Professor des Jahres aus. Prof. Dr. Christof Radewagen, Professor für Handlungstheorien und Methoden der Sozialen Arbeit, liegt die Kinder- und Jugendhilfe, und hier vor allem der Kinderschutz, besonders am Herzen. Um Studierende für die vielfältigen Facetten einer Kindeswohlgefährdung praxisnah zu sensibilisieren, erarbeitet er in seinen Lehrveranstaltungen unter anderem Lösungsansätze für reale Fälle. Radewagen ist außerdem Leiter des Kinderschutz-Kompetenzzentrums und war Mitglied der Niedersächsischen Lüdge-Kommission, die nach den Missbrauchsfällen auf dem Campingplatz Lügde-Elbrinxen eine Kinderschutzmatrix veröffentlichte.</p>
<p>Mit Prof. Dr. Heiner Westendarp hat außerdem erstmals eine Professur aus den Agrarwissenschaften eine Auszeichnung erhalten. Der Professor für Tierernährung hat als Zweitbester in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin abgeschnitten. Bekannt ist er an der Hochschule für die zahlreichen landwirtschaftlichen Kooperationsbetriebe, die er in Lehre und Forschung integriert. So bietet er vor allem Projekt- und Abschlussarbeiten sowie kooperative Promotionen an, die entweder direkt in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen stattfinden oder die er im Rahmen eines Forschungsvorhabens zu vergeben hat.</p>
<p><strong>Praxisnahe Ausbildung als Erfolgsfaktor</strong></p>
<p>„Dass wir in gleich drei Kategorien erfolgreich waren, ist eine große Anerkennung für die Hochschule und auch eine schöne Wertschätzung seitens unserer Studierenden“, freut sich der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Alexander Schmehmann. „Es zeigt uns aber auch, dass wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit unserem Ansatz erfolgreich sind, unsere Studierenden praxisnah und in engem Dialog mit unserem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umfeld auszubilden.“</p>
<p>Der Wettbewerb „Professor des Jahres“ der UNICUM Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Rektors der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Ulrich Radtke, ermittelt die Preisträgerinnen und Preisträger. Die UNICUM Stiftung vergibt die Auszeichnung seit 2006.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_PM_2022-11-16_Professor-des-Jahres_1_3e8bcef38e.jpg" length="348937" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-10040</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 10:43:37 +0200</pubDate>
                        <title>Ruckelfreie Smartphone-Halterung für Zweiräder: Professor der Hochschule Osnabrück erhält Patent </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/10/ruckelfreie-smartphone-halterung-fuer-zweiraeder-professor-der-hochschule-osnabrueck-erhaelt-patent/</link>
                        <description>Höhere Sicherheit für das Mobilgerät auch bei größeren Erschütterungen – Beispiel für hohen Innovationsgrad in Forschung und Lehre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Kleine Herausforderungen des Alltags lösen wir hier täglich“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jürgen Adamek von der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück. So frustrierten den Professor für Konstruktionstechnik am Campus Lingen beispielsweise die herkömmlichen Smartphone-Halterungen für Fahrräder und Motorräder. Sie seien meist wackelig, unflexibel und kompliziert und machten die Routenführung während eines Ausflugs deshalb sehr schwierig. Kurzerhand entwickelte er eine Lösung, die er über die Hochschule Osnabrück zum Patent anmeldete. Nun wurde das Patent erteilt.</p>
<p>Die Besonderheit der Erfindung ist die flexible Haltervorrichtung aus nur einem einzigen Teil sowie die innovative Konstruktion. Durch einen speziellen Steg ist die Halterung in der Längsrichtung nachgiebig, in der Querrichtung hingegen steif und so gegen Verdrehung geschützt. Diese schwenk- und neigbare Lösung hält damit auch größeren Erschütterungen stand, was die Sicherheit des Mobilgeräts sowie die Ablesbarkeit während des Fahrens gewährleistet. Weitere Vorteile sind das simple Einlegen des Smartphones, die sekundenschnelle Montage, eine spezielle Führung für das Ladekabel sowie die individuelle Herstellung unter Berücksichtigung von weiteren Wünschen wie zum Beispiel Beschriftungen oder Illustrationen. Möglich wird diese nutzerfreundliche Halterung durch die additive Fertigung am Campus Lingen. Das bedeutet, dass im 3D-Druckverfahren im so genannten Pulverbett schichtweise das komplette Modell entsteht. Dadurch sei die Halterung äußert flexibel und individuell an Fahrräder, Motorräder und Roller anpassbar, so Adamek.</p>
<p><strong>Beste Voraussetzungen für kreative Ideen und technische Lösungen für die Welt von morgen</strong></p>
<p>„Ich möchte mit der Erfindung verdeutlichen, was durch additive Fertigung alles möglich ist und dass wir am Campus Lingen beste Voraussetzungen für die Umsetzung kreativer technischer Ideen besitzen.“ Denn die Smartphone-Halterung in ihren unterschiedlichsten Farbvarianten sei nur ein Beispiel von zahlreichen Lösungen, die er und seine Studierenden im Studiengang „Allgemeiner Maschinenbau“ am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bereits entwickelt und im 3D-Drucker hergestellt haben. So seien in den vergangenen Jahren unter anderem individuelle Hilfsmittel für die Werkstatt für behinderte Menschen des Christophorus-Werks, Biotonnen-Reiniger oder Rodelschlittenantriebe per Akkuschrauber im Bereich der „Technischen Produktentwicklung“ konstruiert worden.</p>
<p>Nachhaltigkeit spiele dabei stets eine große Rolle. So werde aus bereits bestehenden Gegenständen oftmals Neues erschaffen und sinnvoll eingesetzt. „Es ist mir ein Anliegen, Studierenden und Studieninteressierten den großen Respekt vor technischen Studiengängen zu nehmen. Mit der Entwicklung innovativer Lösungen für die alltäglichen Herausforderungen unseres Lebens zeige ich ihnen, dass Maschinenbau nicht schwierig sein muss, sondern Spaß macht und den Erfindergeist weckt“, betont Adamek. Aus einfachen Alltagsproblemen könnten patentwürdige Ideen entstehen.</p>
<p><strong>Patent unterstreicht Innovationsgrad der Hochschule Osnabrück für die Region</strong></p>
<p>Das betont auch Dr. Christian Newton vom Transfer- und Innovationsmanagement, der an den Osnabrücker Hochschulen für gewerbliche Schutzrechte, wie Erfindungen und Patentanmeldungen, zuständig ist: „Wir haben jetzt eine patentierte Weltneuheit für den Mobilgerätemarkt. Das hebt einmal mehr die Forschungs- und Transferstärke der Hochschule und ihre Bedeutung als Wissenschaftsstandort hervor.“ Aktuell gehe die Smartphone-Halterung noch nicht in Serienproduktion, aber sofern sich ein passendes Unternehmen finde, wäre das zukünftig denkbar, meint Newton und ist sich sicher: „Die Region wird auch zukünftig von der Innovationskraft der Hochschule profitieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Hochschule Osnabrück<br> Fakultät Management, Kultur und Technik - Campus Lingen<br> Prof. Dr. Jürgen Adamek<br> Telefon: 0591 80098-236<br> E-Mail: <a href="mailto:j.adamek@hs-osnabrueck.de " class="mail">j.adamek@hs-osnabrueck.de&nbsp;</a></p>
<p><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/allgemeiner-maschinenbau-bsc-standort-lingen-ems/" target="_blank">Informationen zum Studiengang Allgemeiner Maschinenbau (B.Sc.) am Campus Lingen</a><br> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/mkt/laborbereiche/#c14039701" target="_blank">Informationen zum Laborbereich Engeneering am Campus Lingen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>MKT</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_PM_2022-10-28_Patent_Smartphone-Halterung_HS_Osnabrueck_1_c8c09f5df8.jpg" length="686941" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9983</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Oct 2022 18:35:08 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück solidarisch mit Protestierenden im Iran</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/10/hochschule-osnabrueck-solidarisch-mit-protestierenden-im-iran/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück schließt sich den <a href="https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/iran-hrk-senat-besorgt-ueber-gewalt-gegen-hochschulangehoerige-4944/" target="_blank" rel="noreferrer">Stellungnahmen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)</a> und des <a href="https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-verurteilt-gewalt-iran_2022/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)</a> zur aktuellen Situation an iranischen Hochschulen an und erklärt sich solidarisch mit allen gewaltfrei Protestierenden im Iran. Mit großer Sorge blickt die Hochschule auf die anhaltende Gewalt gegen Studierende und Hochschulanagehörige in Iran. Die Würde eines jeden Einzelnen, die Achtung von Menschenrechten und das Recht auf freie Meinungsäußerung sind hohe Güter, die an allen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen gelebt werden. Sie dürfen nicht eingeschränkt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9863</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Sep 2022 09:29:32 +0200</pubDate>
                        <title>Drei Fragen an …</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/09/drei-fragen-an/</link>
                        <description>Prof. Dr. Christof Radewagen,
Leiter des Kinderschutz-Kompetenzzentrums und Mit-Organisator der Fachtagung „Kinderschutz nach 2 Jahren Pandemie – veränderte Herausforderungen“, am 14. September an der Hochschule Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landessozialamt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Radewagen, ein neues Infektionsschutzgesetz für den Herbst ist in Vorbereitung. Es enthält zwar bisher wenig konkrete Maßnahmen für den Infektionsschutz in Kindergärten und Schulen aber die meisten Entscheidungsträger sind sich zumindest darin einig, dass es nicht mehr zu Kita- und Schulschließungen kommen darf. Warum nicht?</strong></p>
<p>Gerade in den Kindertagesstätten, Schulen und Stadtteilzentren werden die Kinder jeden Tag von Fachkräften gesehen. Wir brauchen diese Kontakte, wir wissen auch aus den Statistiken, dass diese Menschen wichtig für die Kinder sind, weil sie sehen, wie es ihnen geht. Wenn wir nun Kindergärten und Schulen schließen, dann schalten wir wichtige Beobachtungsstellen ab und das ist für einen gelingenden Kinderschutz ein Desaster.</p>
<p><strong>Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurden in allen Belangen ihres Alltags durch die Corona-Verordnungen stark eingeschränkt, mit erheblich negativen Auswirkungen auf ihre physische und psychische Gesundheit und Bildungsverläufe. Wie konnte Kinderschutz in dieser Zeit überhaupt funktionieren?</strong></p>
<p>Der Kinderschutz wurde dadurch aufrechterhalten, dass die Fachkräfte äußerst sensibel auf Nicht-Kontakte reagierten und Kinder- und Jugendämter entsprechend informierten. Der Kinderschutz lebte quasi von der Aktivität der Fachkräfte in den Kindergärten und Schulen. Vor allem Schulen hielten telefonisch oder per Videokonferenzen Kontakt, tauchten Kinder ab, dann wurden diese Informationen an die Jugendämter weitergegeben. Aber es gab auch Kinder die in dieser Zeit durchgerutscht sind, weil sie über Monate hinweg nicht erreichbar waren.</p>
<p><strong>Im Programm der Fachtagung ist von „lessons learned“ die Rede, also von gewonnenen Erkenntnissen für den Kinderschutz aus zwei Jahren Pandemie. Um welche Erkenntnisse geht es dabei und lassen sich auch positive Entwicklungen erkennen?</strong></p>
<p>Alle haben lernen müssen, dass die Verordnungen die Belange der Kinder- und Jugendlichen zu lange nicht berücksichtigt haben. Der Kinderschutz wurde im Grunde ignoriert. Wenn man etwas aus dieser Pandemie lernen kann, dann, dass es ein solches Abschalten von Sicherungssystemen nicht mehr geben darf. Kindergarten- und Schulschließungen dürfen nicht mehr das Maß der Dinge sein. Auch Stadtteilzentren und Jugendtreffs müssen geöffnet bleiben. Positiv zu vermerken ist, dass einige Träger ihre Kinderschutzverfahren überarbeitet haben. Sie versuchen, ihre Verfahren so anzupassen, dass sie in Situationen, in denen Kinder nicht mehr erreichbar sind besser und schneller reagieren können.</p>
<p>Die Fachtagung ist mit 160 Teilnehmenden bereits ausgebucht. Informationen zum <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/tag-der-sozialen-arbeit" target="_blank">Programm</a> und zum <a href="https://www.stb-hsos.de/kompetenzzentren/kinderschutz-kompetenzzentrum" target="_blank">Kinderschutz-Kompetenzzentrum</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_PM-2022-09-07_Christof_Radewagen_752addf67f.jpg" length="385618" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9696</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 11:09:23 +0200</pubDate>
                        <title>Engagierter Diskurs über Ukrainekrieg und Klimakatastrophe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/engagierter-diskurs-ueber-ukrainekrieg-und-klimakatastrophe/</link>
                        <description>Zentrale Krisen als Themen des 10. Demokratieforums auf dem Terrassenfest an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie hängen der Krieg in der Ukraine und die Klimakatastrophe zusammen? Auf dem 10. Demokratieforum der Hochschule Osnabrück standen diese aktuellen Themen auf dem Programm und wurden von Vertreter*innen aus Hochschule und Zivilgesellschaft umfassend diskutiert. Nach der Begrüßung durch Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram präsentierte Prof. Dr. Hermann Heußner zu Beginn 13 Thesen über die weltpolitischen Zusammenhänge, geschichtlichen Hintergründe und zu möglichen zukünftigen Konsequenzen. Eine rege Diskussion schloss sich an.</p>
<p>Bewegende Bilder und Schilderungen zur Situation in der Ukraine steuerte Professor Smitiukh bei, Prorektor der Odessa I.I Mechnikov National University. In einem vorab aufgezeichneten Interview beschrieb er die Lage in Odessa und erklärte, wie es derzeit gelingt, trotz des Krieges den Studienbetrieb aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Nachdenklich stimmte das Statement von Professorin Lyudmila Smokova, das verlesen wurde. Smokova lehrt ebenfalls an der Odessa I.I Mechnikov National University. Sie beschrieb, wie der Krieg sowohl ihr privates als auch auf ihr berufliches Leben völlig umgekrempelt hat.</p>
<p>Das Demokratieforum fand erstmals als Programmpunkt des Terrassenfestes statt und bot weiteren Personen eine Bühne, um die Dramatik von Krieg und Verfolgung sehr anschaulich zu schildern. So berichtete Parisa Akbari, die aktuell im Master Angewandte Werkstoffwissenschaften studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Tutorin an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik arbeitet, über ihre tagelange Flucht aus Afghanistan nach Deutschland im Jahr 2009. Akbari stellte außerdem mit weiteren Studierenden die studentische Initiative Campus ohne Grenzen vor.</p>
<p>Dr. Roger Dietrich von den Scientists for Future, widmete sich im zweiten Teil des Osnabrücker Demokratieforums der umfassenden Frage: „Wieviel ist genug?“ Dabei erklärte er die Zusammenhänge zwischen Produktionsprozessen und Ressourcennutzung, die häufig abstruse Ausmaße der Verschwendung und Entwertung annehmen. Er führte dem Publikum eindrücklich vor Augen, wie wir täglich zur Klimakrise beitragen. Zur Veranschaulichung präsentierte Dietrich verschiedene problematische Industrieprodukte.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Publikum diskutierten Vertreter*innen der Scientists for Future sowie Aktivist*innen von Extinction Rebellion und ein ehemaliger Akteur von NEO (Nachhaltiges Engagement der Hochschule Osnabrück), welche Verantwortung Politik und Wirtschaft tragen, wie es aber auch um die Entscheidungen und das Verhalten eines jeden Einzelnen geht.</p>
<p>Durchgeführt wurde das Demokratieforum in Kooperation mit dem Gesellschaftlichen Engagement und der Initiative Campus ohne Grenzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_PM-2022-06-15_Demokratieforum_1_81c7282159.jpg" length="1421949" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9688</guid>
                        <pubDate>Sun, 12 Jun 2022 21:49:41 +0200</pubDate>
                        <title>Neubau für Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft – Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück eingeweiht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/06/neubau-fuer-forschung-zur-zukunft-der-landwirtschaft-agro-technicum-der-hochschule-osnabrueck-eingeweiht/</link>
                        <description>Minister Björn Thümler: „Hochschule Osnabrück setzt Standard in der Agrarforschung in Niedersachsen.“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wieder kann ein Neubau für die Hochschule Osnabrück den Betrieb aufnehmen: Nach dreijähriger Bauzeit wurde am Standort Westerberg der Gebäudekomplex „Agro-Technicum“ im Beisein von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler feierlich in Betrieb genommen.<br> Das rund zehn Millionen Euro teure Gebäudeensemble besteht aus dem eigentlichen Agro-Technicum, einer Entwicklungshalle mit Werkstatt und Forschungsräumen, und einem Büro- und Laborkomplex sowie einer weiteren Multifunktionshalle. Ergänzt wird dieser Forschungsstandort für die Agrartechnik durch ein naturgetreues Versuchsfeld, auf dem zeitnah die Forschungsergebnisse und realen Bedingungen auf ihre Erfolgsaussichten getestet werden können. Der Bau von Entwicklungshalle mit Werkstatt und Forschungsräumen umfasste rund vier Millionen Euro und wurde mit zwei Millionen Euro aus EFRE-Mitteln (Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“), Zuschüssen des Landes Niedersachen von rund 1,4 Millionen Euro sowie 534.000 Euro Eigenmittel der Hochschule Osnabrück ermöglicht.</p>
<p><strong>Agrotech-Valley aus der Region Osnabrück</strong><br> „Das Agro-Technicum ist ein Meilenstein für die Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft und die Weiterentwicklung moderner Hightech-Landwirtschaftsmaschinen“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. „Hier sind auch mit Unterstützung des Landes Niedersachsen hervorragende Bedingungen für die Forschung zur digitalen Transformation in der Landwirtschaft und neue Möglichkeiten für Innnovationen für den Agrarsektor entstanden. Das Agro-Technicum stärkt den für den Standort Osnabrück mit seiner Vielzahl an Landmaschinenherstellern so wichtigen Technologietransfer. Die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region und bundesweit ist ein Alleinstellungsmerkmal der Hochschule Osnabrück und auch ihr Erfolgsgeheimnis.“</p>
<p><strong>Test der Technik direkt nebenan auf dem Versuchsfeld</strong><br> Forschungsleiter Prof. Dr. Arno Ruckelshausen freute sich über die neuen Möglichkeiten am Standort: „Das Besondere ist, dass wir die Technik direkt auf dem Feld nebenan testen können. Und wenn dann z.B. der Sensor nicht funktioniert, können wir einfach wieder in die Halle fahren und Verbesserungen vornehmen.“ Ruckelshausen würdigte auch die große fachübergreifende Zusammenarbeit im Agro-Technicum: „Es ist nicht nur interdisziplinär. Wir arbeiten nicht nur eng mit verschiedenen Fakultäten zusammen, sondern auch mit einer Vielzahl von Partnern aus der Wirtschaft. Hier arbeiten Firmen und forschen zusammen, die auf dem freien Markt Konkurrenten sind.“<br> Für Thomas Fischer, Geschäftsführer des Kasseler Architekturbüros „Atelier 30“, deren Ent-würfe nun umgesetzt wurden, schloss sich ein Kreis: „Klimawandel und die wachsende Weltbevölkerung sind große Herausforderungen für die Sicherung unserer Ernährung. Und für die Menschen ein Haus zu planen und zu bauen, die genau diese Probleme erforschen und angehen, war einfach nur toll.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_0054_Agrotechnicum_06_2022_b339ecdc45.jpg" length="730084" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9624</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 May 2022 18:50:35 +0200</pubDate>
                        <title>Neubau am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück feierlich eröffnet </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/neubau-am-institut-fuer-musik-der-hochschule-osnabrueck-feierlich-eroeffnet/</link>
                        <description>Bundespräsident a.D. Christian Wulff: „Plektrum an der Caprivistraße ist ein Mut machendes Symbol für den Neustart der Kultur“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 25. Mai 2022) Es ist vollbracht: Nach knapp dreijähriger Bauzeit wurde am Standort Caprivistraße der Hochschule Osnabrück der Erweiterungsbau „Plektrum“ für das Institut für Musik (IfM) feierlich eingeweiht. Beim Festakt, bei dem alle Profile des Studiengangs Musikerziehung mit Beiträgen vertreten waren, würdigte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram die Bedeutung des Gebäudes für die Kulturregion und dankte allen am Bau Beteiligten sowie den Unterstützer*innen: „Herzlichen Dank an alle Mitstreitenden, die sich seit Anfang der 2000er Jahre für den Auf- und Ausbau des Instituts für Musik an der Caprivistraße eingesetzt haben. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam diesen langen Weg gegangen sind und überzeugt davon, dass wir mit diesem Erweiterungsbau ein Statement für das Institut für Musik setzen. Das Plektrum wird dazu beitragen, dass wir unser Musikpädagogik-Studium noch fester in der Region und darüber hinaus verankern können. Ich danke besonders auch der Dieter Fuchs Stiftung für die großzügige finanzielle Unterstützung.“</p>
<p><strong>Großzügige Förderung aus der Region Osnabrück</strong></p>
<p>Für die Dieter Fuchs Stiftung, die den Bau mit 1,25 Millionen Euro unterstütze, war Kuratori-umsmitglied Christian Wulff, Bundespräsident a.D., vom Ergebnis überzeugt:“ „Dies ist eines der besten Investments, die je in Osnabrück getätigt worden sind. Es ist ein fantastischer Bau geworden, der nicht nur mit seiner Funktion, sondern auch mit seiner spektakulären und atemberaubenden Architektur besticht. Und es ist nach über zwei Jahren Pandemie auch ein Mut machendes Symbol für den Neustart der Kultur.“</p>
<p><strong>„Architektonisch und akustisch ein kleines Wunderwerk“</strong></p>
<p>Institutsleiter Prof. Sascha Wienhausen lobte in seiner Ansprache die Umsetzung der Vorgaben durch das Architekturbüro Ahrens &amp; Pörtner aus Hilter: „Wir hatten den Architekten die große Herausforderung mit auf den Weg gegeben, einen Ort zu entwerfen, der die Ansprüche und Anforderungen all unserer Profile erfüllt. Das bedeutet, dass wir Räume für Stepptanz, Popcombos, Jazz und Klassik benötigten, die ungestört voneinander proben können. Auch ein Saal mit genügend Platz und guter Akustik für Orchester- und Musicalaufführungen stand auf unserer Wünsche-Liste. Jetzt ist hier ein Raum entstanden, der für all unsere Studienrich-tungen passt und das ist tatsächlich architektonisch und akustisch ein kleines Wunderwerk.“</p>
<p>Im Jahr 2017 bekam das Architekturbüro Ahrens &amp; Pörtner als Sieger eines Architekturwett-bewerbes den Zuschlag und Auftrag, einen Erweiterungsbau des IfM in Osnabrück zu reali-sieren. Rund elf Millionen Euro kostetet der Bau, dessen Spatenstich im Mai 2018 vollzogen wurde. Die Ergebnisse nun verteilen das komplexe und vielfältige Raumprogramm für das Institut für Musik auf drei elegante Gebäudekörper mit innenliegender Passage als Kommunikationsraum. Das Ensemble der drei „Plektren“ teilt sich in ein Bühnenhaus mit großem Veranstaltungsraum direkt an der Caprivistraße und jeweils ein Haus für Probe und für Bewe-gung an der Westseite des Grundstücks.</p>
<p><strong>Neuanfang nach zwei Jahren Pandemie</strong></p>
<p>Die Studierenden am IfM, für die Dominique Rosenbohm sprach, fühlen sich am neuen Musik-Campus sehr wohl: „Für uns Studierende entstehen hier durch den Erweiterungsbau viele soziale wie auch musikalische Begegnungsräume. Das ist gerade nach zwei Jahren Pandemie für uns wie ein Neuanfang. Wir nutzen die große Treppe zum Austausch und zum Vernetzen, gerade auch über die verschiedenen Musikprofile hinweg. Wir lieben den neuen Saal, denn er ermöglicht alle Arten von Auftritten. Wir profitieren außerdem vom integrierten Tonstudio, den Bewegungsräumen mit tollen Tanzböden und nicht zuletzt den schallisolierten Band- und Probenräumen und der sehr guten Akustik. Mit dem Plektrum setzt die Hochschule ein Zeichen für die Bedeutung von Musik und Musikvermittlung in Osnabrück.“<br> Im laufenden Sommersemester sind bereits zahlreiche Aufführungen im Neubau fest geplant. Informationen unter <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/ifm/veranstaltungen" target="_blank">https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/ifm/veranstaltungen</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>IfM</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_2022-05-25_HS_Osnabrueck_Neubau_IfM-6_538508eb5c.jpg" length="1388620" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9568</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 May 2022 16:38:59 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück sehr erfolgreich beim Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ –  8,64 Millionen EUR beträgt die Gesamtförderung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/05/hochschule-osnabrueck-sehr-erfolgreich-beim-bund-laender-programm-innovative-hochschule-864-millionen-eur-betraegt-die-gesamtfoerderung/</link>
                        <description>Mit dem Vorhaben „GROWTH – Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe“ hat die Hochschule Osnabrück ein Konzept erarbeitet, welches im Wettbewerbsverfahren der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ überzeugte. Für fünf Jahre werden die geförderten Projekte für ihren forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer von Bund und Land gefördert. Im Projekt GROWTH sind 7,087 Mio. € für Projektausgaben beantragt. Mit einer zusätzlichen Pauschale auf ihre Bund-Länder-finanzierten Projektausgaben erhält die Hochschule Osnabrück im Programm insgesamt rund 8,64 Mio. € über die 5-jährige Projektlaufzeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Große Freude an der Hochschule Osnabrück: Bei der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ ist die Hochschule eine der großen Gewinnerinnen. In der zweiten Förderrunde der Initiative überzeugte der Projektantrag „GROWTH – Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe“ das unabhängige Auswahlgremium.<br> „Der Erfolg von GROWTH ist eine starke Teamleistung und unterstreicht das Potential der Region Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim. Die Hochschule Osnabrück freut sich auf die Zusammenarbeit in einem starken Netzwerk“, teilte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram nach der Veröffentlichung der Preisträgerinnen mit. Stolz über die Förderung zeigte sich der zuständige Vizepräsident der Hochschule Prof. Dr. Bernd Lehmann: „Ich freue mich, dass es der Hochschule Osnabrück gelungen ist, unter erschwerten Bedingungen einen überzeugenden Antrag zu entwickeln, bei dem Beteiligung und Veränderung Schlüsselbegriffe sind. GROWTH wird die Rolle der Hochschule Osnabrück als Mitgestalterin der Region mit neuen Formaten in der Wissenschaftskommunikation und Zusammenarbeit deutlich stärken.“<br> <br> Die Hochschule Osnabrück möchte sich im Vorhaben GROWTH (Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe) zur Treiberin für die Veränderungsbereitschaft in der Region und zur Initiatorin der gemeinsamen (ko-kreativen) Gestaltung des notwendigen Wandels hin zu einer resilienten Innovationsregion entwickeln. Mit GROWTH sollen die Bedarfe der Region und ihrer Innovationsakteur*innen von der Hochschule verstärkt in den Blick genommen werden, um eine gemeinwohlorientierte Transformation der agrar- und ernährungswirtschaftlich, KMU-geprägten Region Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hin zu einer resilienten Zukunftsregion zu befördern. Dazu werden drei Projektziele des Vorhabens definiert.<br> <br> In der Projektlaufzeit sollen sogenannte Open-Innovation-Formate und innovationsfördernde Diversitätsformate, bezogen auf die vier Cluster aus dem Themenkomplex Agrar, Ernährung und Bioökonomie entwickelt werden. Diese Formate sollen gemeinsam mit Praxispartner*innen erprobt werden. Hier wird ein Transferansatz entstehen, der „Rekursivität“ zwischen Wissenschaft und Praxis systematisiert. Dieser Ansatz soll modellhaft für weitere Bedarfsfelder der Region und andere Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sein.<br> <br> In einem weiteren Projektziel will die Hochschule Osnabrück in der fünfjährigen Projektlaufzeit dezentrale Innovationsräume in der Fläche in der Hochschulregion aufbauen. Dort werden über die Teilvorhaben neuartige Angebote für Zielgruppen aus Wirtschaft und Gesellschaft erprobt. So sollen ein niedrigschwelliger Zugang zur Hochschule Osnabrück jenseits zentraler Hochschulstandorte geschaffen werden und die Themen der Region Osnabrück-Emsland künftig besser von der Hochschule aufgenommen werden.<br> <br> Als drittes wird die Hochschule Osnabrück eine „Werkstatt Wissenschaftskommunikation“ aufbauen. Hier soll Hochschulmitgliedern aller akademischen Karrierestufen ein Sensibilisierungs- und Qualifizierungsangebot für Kompetenzen in der Wissenschaftskommunikation zugänglich gemacht werden. Außerdem sollen in der „Werkstatt Wissenschaftskommunikation“ innovative Transferformen iterativ entwickelt und erprobt werden.<br> <br> Der Beginn der Förderung ist für Anfang 2023 geplant. Es werden für eine Förderdauer von bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von 7,087 Mio. EUR bereitgestellt, die sich mit einer zusätzlichen Pauschale auf die Bund-Länder-finanzierten Projektausgaben an der Hochschule Osnabrück auf rund 8,64 Mio. EUR erweitern werden.<br> Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern teilte bei der Bekanntgabe der Fördergewinnerinnen mit, dass über alle neu eingereichten Anträge in einem gemeinsamen wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren entschieden worden war. Unter den 165 antragstellenden Hochschulen befanden sich 110 Fachhochschulen, 42 Universitäten und Pädagogische Hochschulen sowie 13 Kunst- und Musikhochschulen. Insgesamt 55 Hochschulen in 16 Einzel- und 13 Verbundvorhaben wurden schließlich zur Förderung ausgewählt. Darunter sind 39 Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaft, 3 Kunst- und Musikhochschulen sowie 13 Universitäten und Pädagogische Hochschulen.<br> <br> Bei der Bekanntgabe der Förderungen erklärte die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissen-schaftskonferenz (GWK), Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und For-schung: „Unserer Hochschulen für Angewandte Wissenschaft und Fachhochschulen sowie die kleinen und mittleren Universitäten sind mit ihrer Verankerung in der Region Innovationsmotoren für unser Land. Mit der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ unterstützen wir ihre Stärken ganz gezielt. Ich freue mich sehr, dass wir aus einer sehr großen Zahl an qualitativ hochwertigen Bewerbungen erneut die besten Initiativen prämieren konnten und damit die Rolle der Hochschulen als Strategiegeber im regionalen Innovationssystem weiterhin stärken werden. Erfreulich ist auch, dass damit nicht nur bestehende Projekte von bereits in der ersten Förderrunde geförderten Vorhaben ausgebaut werden können, sondern auch neue Maßnahmen mit innovativen Transferaspekten unterstützt werden. Diese schaffen für die Hochschulen auch eine ideale Basis, sich in den kommenden Jahren erfolgreich um Förderung bei der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation DATI zu bewerben.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Ausprägung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_PM_2022-05-06-Innovative-HS_0b8c82a3c3.jpg" length="877782" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9449</guid>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 09:39:36 +0200</pubDate>
                        <title>HS Osnabrück, TU München und Charité entwickeln die europaweit ersten offiziellen allergikerfreundlichen Apfelsorten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/hs-osnabrueck-tu-muenchen-und-charite-entwickeln-die-europaweit-ersten-offiziellen-allergikerfreundlichen-apfelsorten/</link>
                        <description>Europäische Stiftung für Allergieforschung vergibt erstmals ECARF-Siegel für Apfelsorten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 31. März 2022) In wenigen Jahren wird es in Supermärkten offiziell anerkannte allergikerfreundliche Äpfel geben. Das ist das Ergebnis eines fünfjährigen Forschungsprojekts von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück, Technischen Uni-versität München (TUM) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ihnen ist es in Zusam-menarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) gelungen, zwei allergikerfreundliche Apfelsorten zu entwickeln. Hierfür hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung zum ers-ten Mal das ECARF-Siegel für Apfelsorten vergeben. Mit dem Siegel werden allergikerfreundli-che Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet. Auf einer digitalen Pressekonferenz wur-den die Ergebnisse nun vorgestellt.</p>
<p><strong>Kontrollierte Bestäubung ermöglicht neue Apfelsorten</strong></p>
<p>Der Erfolg des Forschungsprojekts basiert auf der Expertise der unterschiedlichen Fachberei-che. Verantwortlich für die Entwicklung der neuen Apfelsorten ist Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück, in Zusammenarbeit mit der ZIN. Für die Entwicklung der neuen allergikerfreundlichen Apfelsorten konnten die Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler auf eine große Anzahl an Sorten (über 700) aus dem Züch-tungsprogramm der ZIN zurückgreifen. „Da bekannt ist, dass verschiedene Sorten ein unter-schiedliches Allergenpotential aufweisen, war bei uns die Zuversicht groß, dass wir in diesem Sortenpool eine oder vielleicht auch mehrere allergikerfreundliche Sorten finden werden“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend. Im nächsten Schritt wurden die Proben aus Osnabrück zur TUM versandt, denn hier fand die analytische Untersuchung der Äpfel auf das Allergen statt.</p>
<p><strong>Birkenpollenallergiker häufig auch von Apfelallergie betroffen</strong></p>
<p>Derzeit sind vier Familien von Apfelallergenen bekannt, von denen zwei als weniger wichtig gelten. „Die Mehrzahl der Apfelallergiker in Nord-und Mitteleuropa sowie Nordamerika reagiert auf das Allergen Mal d 1, da dieses Protein eine sehr ähnliche Molekülstruktur hat wie das Allergen Bet v 1 in Birkenpollen. Das heißt, Birkenpollenallergiker spüren häufig auch unange-nehme Nebenwirkungen beim Verzehr von Äpfeln“, erklärt Prof. Dr. Wilfried Schwab, Professur für Biotechnologie der Naturstoffe, an der Technischen Universität München. Zudem gäbe es noch Mal d 3. Dieses Allergen wird insbesondere für Apfelallergien in Südeuropa verantwort-lich gemacht.<br> Auf Basis dieser Information untersuchten Schwab und sein Team insgesamt 700 verschiede-ne ZIN-Sorten auf ihren Mal d 1-Gehalt.<br> Die Apfelsorten, die einen besonders geringen Allergengehalt aufwiesen, wurden an Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann, Charité, verschickt. Bergmann und seine Mitarbeiter*innen führten orale Provokationstests durch: „Unter medizinischer Aufsicht haben Apfelallergiker*innen zu-nächst 30 Gramm und danach 100 Gramm frische Apfelproben verzehrt. Im Anschluss haben sie die typischen Symptome wie Juckreiz, Kribbeln im Mund sowie Anschwellen von Lippen, Zunge und Mundschleimhaut in einer dreistufigen Skala nach ihrer Intensität bewertet.“ Das Ergebnis: Im ersten Jahr wurden 19 ZIN-Sorten getestet; im Folgejahr 22 Sorten, davon 17 zum zweiten Mal. Dabei zeigte sich, dass einige der getesteten ZIN-Sorten besser vertragen wurden als zum Beispiel die Vergleichssorte ‘Santana’, die als allergikerfreundlich eingestuft wird. Da neben der Sorte, auch weitere Faktoren das Allergenpotential beeinflussen können und verschiedene Apfelallergiker individuell reagieren, müssen solche Tests über einen Zeit-raum von mehreren Jahren wiederholt werden. Trotz der genauen Untersuchungen wird es nie möglich sein, komplett allergenfreie Äpfel zu entwickeln – allergikerfreundliche Äpfel sind aber schon für viele Allergiker*innen erstmals wieder eine Möglichkeit, ohne Folgen in einen Apfel beißen zu können. &nbsp;</p>
<p><strong>Forschungsprojekt kein Selbstläufer, aber erfolgreich</strong></p>
<p>Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit rund 385.000 Euro im Programm zur Innovationsförderung in der Deutschen Innovationspart-nerschaft Agrar (DIP). Dr. Thomas Engelke von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Er-nährung gab beim digitalen Pressegespräch Einblicke aus Projektträgersicht: „Das Projekt war zu Beginn durchaus kein Selbstläufer, da sich die analytische Bestimmung des Allergens als erheblich schwieriger erwies, als es aufgrund der Voruntersuchungen zu erwarten war. Folg-lich konnten pro Zeiteinheit deutlich weniger Proben analysiert werden, sodass das Projekt für kurze Zeit fast beendet werden musste. Nachdem das grundsätzliche Problem gelöst wurde und die Ergebnisse vielversprechend waren, konnten die nötig gewordenen Änderungen in enger Abstimmung mit dem Projektträger konzipiert und dann auch entsprechend umgesetzt werden. So wurde die Projektlaufzeit von ursprünglich 36 auf insgesamt 65 Monate verlängert. Die Anstrengungen der Projektnehmer und die Unterstützung durch den Projektträger führten schließlich zum Erfolg.“</p>
<p>Komplettiert wird das Forschungsprojekt von der ZIN: Im Jahr 2002 gründeten sieben junge Obstbauern mit rund 170 weiteren Obstbaubetrieben und Obsthändlern die Züchtungsinitiative Niederelbe, um neue regionale Apfelsorten auf den Markt zu bringen. Die Hochschule Osnab-rück ist seit der Gründung als wissenschaftliche Unterstützung an Bord.</p>
<p>Die neuen Apfelsorten, die aktuell noch ZIN 168 und ZIN 186 heißen, weisen eine rote Frucht-oberfläche auf. Die Äpfel der ZIN-Sorte 168 sind mittelgroß bis groß mit einem festen und kna-ckigen Fruchtfleisch. Sie sind süß, saftig und geschmackvoll und weisen eine mittelrote Fär-bung auf. Die Früchte der ZIN 186 sind überwiegend groß, fest, knackig und saftig mit einem leichten Überwiegen der süßlichen Note.<br> Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher sind optimistisch, dass die beiden allergiker-freundlichen Äpfel im Jahr 2025 in den Regalen der Supermärkte ausliegen werden.</p>
<p><br> <strong>Redaktion und weitere Informationen</strong></p>
<p>Öffentlichkeitsarbeit Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Ronan Morris<br> Telefon: 0541 969-5258<br> E-Mail:&nbsp;&nbsp; &nbsp; <a href="mailto:r.morris@hs-osnabrueck.de" class="mail">r.morris@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_22-03-30_HSOS_TUM_Charite_entwickeln_allergikerfreundlichen_Apfel_02_aa8d58e60c.jpg" length="520107" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9410</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zurück an den Campus: 600 Erstsemester beginnen ihr Studium an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/zurueck-an-den-campus-600-erstsemester-beginnen-ihr-studium-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Das Sommersemester 2022 startet unter Einhaltung der 3G-Regeln im Präsenzbetrieb.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Wintersemester, das dank 3G und einem gut funktionierenden Hygienekonzept zum größten Teil in Präsenz stattfinden konnte, startet auch das Sommersemester 2022 an der Hochschule Osnabrück nun wieder in Präsenz. Rund 600 neue Studierende beginnen zudem ihr Studium an der Hochschule, davon rund 180 an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik und etwa 420 an der Fakultät für Wirt-schafts- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>„Wir sind zuversichtlich und hoffen für das Sommersemester 2022 auf so viel Normalität wie möglich“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Um die neuen Studierenden bestmöglich zu unterstützen und in die Hochschulwelt einzuführen, bietet die Hochschule unter anderem Mentorenprogramme an, bei dem Studierende aus höheren Semestern den Ersties bei Fragen zur Seite stehen. Zum Studienstart am Montag haben Fachschaften und der AStA der Hochschule außerdem verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel eine Stadt- und Campusrallye geplant.</p>
<p>Insgesamt hatten sich rund 1800 Studieninteressierte für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück beworben.</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen</strong><br> GB Kommunikation<br> Telefon: 0541 969-3847<br> E-Mail: <a href="mailto:kommunikation@hs-osnabrueck.de" class="mail">kommunikation@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_25_HS_Osnabrueck_Campus_99f1f091d5.jpg" length="940330" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9411</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ein autonomes Fahrzeug für die Landwirtschaft der Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/ein-autonomes-fahrzeug-fuer-die-landwirtschaft-der-zukunft/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Bremen arbeiten an der Autonomisierung einer elektrisch angetriebenen, multifunktionalen Landwirtschaftsmaschine
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Maschine ist für den weltweiten Einsatz vorgesehen und hat dementsprechend für Großflächen beeindruckende Dimensionen: Sie bewegt sich mit einer Breite von 6 bis 24 Metern. Schmale Raupenlaufwerke, die immer wieder dieselben Spuren befahren, minimieren die überfahrene Ackerfläche. Im Vergleich zu konventionellen Anbaumethoden sollen dadurch Bodenschäden durch die Erdverdichtung so gut wie möglich reduziert werden. Auf das Basis-Fahrzeug werden je nach Bedarf verschiedene Module für Bodenbearbeitung, Saat, Pflanzenschutz und Ernte montiert.&nbsp;</p>
<p><strong>Universität Bremen entwickelt das „Gehirn“ des Fahrzeugs</strong></p>
<p>Um die landwirtschaftlichen Aufgaben auf dem Feld autonom durchzuführen, entwickelt die Arbeitsgruppe für Optimierung und Optimale Steuerung des Zentrums für Technomathematik (ZeTeM) der Universität Bremen für dieses Fahrzeug sozusagen das Gehirn. „Das Fahrzeug muss sich nicht nur selbstständig bewegen - diese Bewegung muss auch vollständig mit den Feldoperationen, die es durchführt, koordiniert werden“, erläutert Professor Christof Büskens vom ZeTeM. „Die Tatsache, dass das Fahrzeug über vier unabhängig lenkbare Raupenantriebe verfügt und sich auf einem Feld ohne Straßenmarkierungen, wie sie bei Autos verwendet werden können, bewegt, macht die Autonomisierung sehr komplex.“&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück forscht an den „Organen“ der Maschine</strong></p>
<p>Als weiterer Projektpartner der Universität Bremen forscht die Arbeitsgruppe Landtechnik – Verfahrens- und Prozessketten der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Professor Hubert Korte sozusagen an den „Organen“ der Maschine. Dabei geht es um das maschinenbauliche und verfahrenstechnische Wissen zur Konzeption des Fahrzeugs. Denn für eine effiziente Feldbewirtschaftung ist es entscheidend, sowohl maschinenbauliche Parameter als auch verfahrenstechnische Aspekte in Einklang zu bringen und die Maschine nicht als einzelnes Objekt, sondern den gesamten pflanzenbaulichen Prozess zu betrachten.<br> Das Unternehmen NEXAT widmet sich ausschließlich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb des neuen Pflanzenproduktionsverfahrens. Dabei greift das junge Unternehmen auf die über 50-jährige Entwicklungs- und Beratungskompetenz der Kalverkamp Innovation GmbH zurück, von der es 2017 gegründet wurde.<br> <br> <strong>Landwirtschaft steht massiv unter Druck</strong></p>
<p>Die Hauptmotivation für das Projekt ist der Klimawandel. Als einer der größten CO2-Verursacher steht die Landwirtschaft hier unter Druck. Langfristig muss sie die Nahrungsmittelsicherheit von der wachsenden Weltbevölkerung gewährleisten, die massive Ackerlandvernichtung durch Bodenverdichtung, Monokulturen und Erosion stoppen, den hohen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß konventioneller Landmaschinen anhalten und langfristig die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft zukunftssicher machen.&nbsp;</p>
<p><br> <strong>Weitere Informationen:</strong><br> Hier finden Sie Video und Bildmaterial: <a href="http://www.nexat.de/mediathek/ " target="_blank" rel="noreferrer">www.nexat.de/mediathek/&nbsp;</a><br> <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/default-d111a43f5a/" target="_blank">Projekt NeXaTauto an der Hochschule Osnabrück</a><br> <a href="http://www.math.uni-bremen.de/zetem/cms/detail.php?id=21953" target="_blank" rel="noreferrer">Projekt NeXaTauto an der Universität Bremen</a>&nbsp;<br> <br> Prof. Dr. Hubert Korte<br> Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br> Hochschule Osnabrück<br> Telefon: +49 &nbsp;541 969 5174<br> E-Mail: <a href="mailto:h.a.korte@hs-osnabrueck.de" class="mail">h.a.korte@hs-osnabrueck.de</a><br> <br> Maria Höffmann<br> Zentrum für Technomathematik<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-64354<br> E-Mail: <a href="mailto:mhffmann@uni-bremen.de " class="mail">mhffmann@uni-bremen.de&nbsp;</a><br> <br> <br> Lothar Fliß<br> Marketing<br> NEXAT GmbH<br> Telefon: +49 5493 54844-11<br> E-Mail: <a href="mailto:l.fliss@nexat.de " class="mail">l.fliss@nexat.de&nbsp;</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9383</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 09:44:00 +0100</pubDate>
                        <title> Hochschule Osnabrück begrüßt neue Professorinnen und Professoren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/03/hochschule-osnabrueck-begruesst-neue-professorinnen-und-professoren-1/</link>
                        <description>Verstärkung für Lehre und Forschung an Niedersachsens größter Hochschule für angewandte Wissenschaften

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 2. März 2022) Gleich zehn neue Gesichter werden die Lehre und die Forschung an der Hochschule Osnabrück ab diesem Sommersemester unterstützen. „Wir freuen uns auf Ihre fachlichen Erfahrungen aus Ihrer Berufspraxis und sind zugleich davon überzeugt, dass Sie auch durch Ihre persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen die Lehre und die Forschung in Osnabrück und Lingen maßgeblich prägen werden”, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram.&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Ayça Polat („Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität“) und Prof. Dr. Dirk Möller („Clinical Reasoning und angewandte Bewegungsanalyse in der Physiotherapie“) starten als neu berufene Professorinnen und Professoren an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften am Caprivi-Campus. Außerdem beginnen dort Dr. Franziska Bredehöft als Verwalterin der Professur „Wirtschaftspsychologie“, Maren Roling als Verwalterin der Professur „Pflegewissenschaft“ sowie Dr. Johannes Thye als Verwalter der Professur „Medizinische- und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden“.</p>
<p>Drei neue Professorinnen und Professoren verstärken die Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen. Dort werden künftig Prof. Dr. Yvonne Garbers („Organisationspsychologie mit dem Schwerpunkt Organisationsführung“), Prof. Dr. Stefan Guericke („Wirtschaftsinformatik“) und Prof. Dr. Benjamin Marc Jung („Wirtschaftsingenieurwesen, insbesondere Unternehmensführung“) lehren und forschen.</p>
<p>Der Campus Haste freut sich auf zwei neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Zum Start des Sommersemesters ist Prof. Dr. Jochen Kruppa („Bio Data Science“) seine Professur angetreten. Ab April wird außerdem Dr. Birgit Hinrichs („Landtechnik – Innenwirtschaft“) als Professorin die dortige Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken.</p>
<p>Mit Ende des Wintersemester 2021/22 sind außerdem vier Professorinnen und Professoren ihren Ruhestand angetreten. Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet Prof. Dr. Viktor Prediger („Technische Mechanik und Maschinendynamik”) und Prof. Dr. Martin Reike („Prozessleittechnik”). An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sind Prof. Ute Büchner („Baustofftechnologie“) sowie Prof. Dr. Stephan Kolfhaus („Verbraucherpolitik und Verbraucherschutz“) in den Ruhestand gegangen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>AuL</category>
                            
                                <category>MKT</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9379</guid>
                        <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 09:44:50 +0100</pubDate>
                        <title>Statement des Präsidiums der Hochschule Osnabrück zum Angriff auf die Ukraine</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2022/02/statement-des-praesidiums-der-hochschule-osnabrueck-zum-angriff-auf-die-ukraine/</link>
                        <description>Das Präsidium der Hochschule Osnabrück ist zutiefst entsetzt über den russischen Angriff auf einen souveränen Staat in Europa.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Präsidium der Hochschule Osnabrück ist zutiefst entsetzt über den russischen Angriff auf einen souveränen Staat in Europa. Es verurteilt den kriegerischen Akt auf die Ukraine und den eklatanten Bruch des Völkerrechts. Wir alle an der Hochschule Osnabrück sind zutiefst besorgt um unsere Partner in der Wissenschaft in der Ukraine, besonders unsere Partnerhochschulen Odessa National Mechnikow University und State Agrarian and Engineering University in Podilya. Unser Mitgefühl ist bei den 20 an der Hochschule immatrikulierten ukrainischen Studierenden, die sich mit Sicherheit alle gerade große Sorgen um Familie und Freunde in der Heimat machen.<br> Die Mitglieder der Hochschule Osnabrück glauben an eine lebenswerte Zukunft, die wir alle nachhaltig gestalten wollen, weltweit, mit gemeinschaftlichen Lösungen für eine friedliche internationale Gemeinschaft. Die Freiheit von Lehre, Studium und Forschung, das Leben des Wertekanons der Demokratie und der freien Wissenschaft sind Grundpfeiler unseres Wirkens.<br> Unsere Solidarität und unser Mitgefühl sind bei allen Partner*innen und allen Mitgliedern unserer befreundeten Wissenschaftseinrichtungen in der Ukraine.<br> Das Präsidium der Hochschule Osnabrück unterstützt die Positionierung der Wissenschaftslandschaft sowie der Hochschulrektorenkonferenz HRK.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-9204</guid>
                        <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 17:56:21 +0100</pubDate>
                        <title>Offener Brief an alle, die Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/newsroom/detail/2021/12/offener-brief-an-alle-die-verantwortung-fuer-unsere-gesellschaft-uebernehmen/</link>
                        <description>Der Osnabrücker Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram mahnt, in der Pandemie-Krise der Erosion unseres „sozialen Kapitals“ dringend etwas entgegen zu setzen. &quot;Wir müssen wieder ins Gespräch kommen&quot;, sagt Bertram.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An alle, die Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen,<br> <br> ich mache mir als Präsident der Hochschule Osnabrück um unsere Gesellschaft große Sorgen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Wir an der Hochschule Osnabrück leisten mit unserem gut kontrollierten und breit akzeptierten 3G Konzept einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Hochschulaufgaben in Lehre und Forschung. Die Mitglieder unserer Hochschule sind aus eigener, freier Entscheidung zu einem hohen Prozentsatz geimpft. Wir respektieren die Entscheidungsfreiheit eines jeden Einzelnen und halten das damit verbundene regelmäßige Testen für einen guten Kompromiss. Wir haben in zwei Jahren keinen einzigen Fall eines Hotspots in einer Lehrveranstaltung durch den Präsenzbetrieb dokumentieren können. Unser Hygienekonzept und die Verantwortlichkeit aller Mitglieder unserer Hochschule haben dazu beigetragen. Darauf sind wir stolz.<br> <br> Der Blick über die Hochschule Osnabrück hinaus zeigt mir jedoch, dass der öffentliche und auch private Diskurs um den richtigen Kurs zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona Pandemie unser „Soziales Kapital“ - die Bereitschaft einer Gesellschaft in Krisenzeiten und Zeiten starker Veränderungen füreinander einzustehen - nachhaltig aufzuzehren droht. Neben der steigenden „ökonomischen Inflation“ nehme ich auch eine zunehmende „soziale Inflation“ und eine große Hilflosigkeit im Umgang damit wahr. Ich bin als Präsident einer der Gesellschaft verantwortlichen Bildungseinrichtung der festen Überzeugung, dass wir parallel zu dem harten Diskurs um die richtigen Maßnahmen zur Vermeidung einer Überlastung unseres Gesundheitssystems dringend Initiativen und neue Impulse für die Förderung des sozialen Wachstums benötigen.<br> <br> Mir ist bewusst, dass der Druck auch in unserer Hochschule steigt und damit der Wunsch, durch spontane Handlungen diesen zu vermindern. Ich nehme in vielen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Studierenden auch wahr, dass das tiefe Bedürfnis zunimmt, sich mit seinen Sorgen, Nöten und Zweifeln mitzuteilen. Die Diskussionskultur im öffentlichen und privaten Raum entwickelt sich in Richtung zunehmender „Abstempelung“ und Polarisierung, verhindert die so wichtigen offenen Gespräche und setzt eine Spirale der Spaltung in Gang. Dies wird aktuell durch die spontane Idee der Einführung einer Impfpflicht ohne eine substantielle, öffentliche und ergebnisoffene Diskussion zusätzlich angeheizt.<br> Sind wir dabei, unser „soziales Kapital“, die Bereitschaft einer Gesellschaft in Krisenzeiten und Zeiten starker Veränderungen füreinander einzustehen, gerade existenziell aufzuzehren?<br> <br> Wir befinden uns nach meiner Wahrnehmung in einer Phase, in der wir uns zunehmend weniger die Mühe machen, begründete Zweifel und vielfach vorhandene Ängste und Sorgen von den Positionen der „Spalter*innen“ in unserer Gesellschaft klar zu unterscheiden und zu trennen. Wir wissen doch gerade in der Wissenschaft, dass der Zweifel an sich das wesentliche, qualitätssichernde Element allen Erkenntnisstrebens ist. Wie wollen wir den notwendigen gesellschaftlichen Konsens für die vor uns liegende Transformation der Gesellschaft mit Blick auf beispielsweise unsere Klimaziele ohne ausreichend „soziales Kapital“ erreichen? Die in der aktuellen Diskussion implizit empfundene politische Delegation der Verantwortung für Lösungen an die Wissenschaft ist der falsche Weg. Wissenschaft liefert in allen Fachgebieten eine Faktenlage, auf deren Basis und nach politischem Diskurs unter Einbeziehung aller Blickwinkel Entscheidungen getroffen werden müssen.<br> <br> Wir müssen der Erosion unseres „sozialen Kapitals“ dringend etwas entgegensetzen. Das geht nach meiner Überzeugung nur durch Gespräche und vor allem durch empathisches Zuhören. Wir brauchen dringend beziehungsstärkende Diskussionsformate und Teamfähigkeit im öffentlichen Raum, wir brauchen dafür die Kreativität und die Initiative vieler. Wir alle müssen für diese Formate geeignete Räume schaffen und wir gemeinsam müssen für die Sicherheit aller Beteiligten, insbesondere auch der Minderheiten, sorgen. Wir alle stehen in der Verantwortung, dabei aber auch den Spalter*innen unserer Gesellschaft entschieden entgegen zu treten.<br> <br> Wir müssen wieder ins Gespräch kommen.<br> <br> Andreas Bertram<br> Präsident der Hochschule Osnabrück</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Im Fokus</category>
                            
                                <category>WIR</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_Prof-Andreas-Bertram_9dcb9257e1.jpg" length="382914" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
            
        </channel>
    </rss>