Professur für Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement (AuL 270 P0624)

Willkommen an der Hochschule Osnabrück, der größten Fachhochschule Niedersachsens! An drei Standorten bieten wir rund 100 Studiengänge mit Praxisbezug, eine beeindruckende Lehr- und Forschungsstärke sowie individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. Unsere Studierenden profitieren von der wissenschaftlichen und beruflichen Expertise der Lehrenden, unserer internationalen Vernetzung und einem modernen Hochschulmanagement. Zur Unterstützung suchen wir Menschen, die innovativ handeln und ein Leben lang neugierig bleiben wollen.

 

In der Fakultät AuL der Hochschule Osnabrück ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur der BesGr. W 2 zu besetzen:

PROFESSUR FÜR TIERHALTUNG UND TIERGESUNDHEITSMANAGEMENT
Kennziffer AuL 270 P0624

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Fachgebiet „Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement“ in Lehre, Forschung und Transfer vertritt. Die Professur soll sich mit der Nutztierethologie und dem Tiergesundheitsmanagement befassen und Tierschutzindikatoren (weiter)entwickeln.
Zu den Aufgaben der zukünftigen Stelleninhaberin bzw. des zukünftigen Stelleninhabers zählt es, das Fachgebiet für alle landwirtschaftlichen Nutztiere in der konventionellen und ökologischen Haltungsform zu vertreten. Zudem ist die Koordination der Fachgruppe „Angewandte Geflügelwissenschaften“ und der tierschutzrechtlichen Belange an der Fakultät in der Verantwortung der Professur.

Die Professur mit der Denomination „Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement“ ist in der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur dem Studiengang Landwirtschaft zugeordnet. Die Professur ist zudem in den Studiengängen „Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“ sowie im Masterstudiengang „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“ vertreten.

Als Voraussetzungen für die Berufung auf eine Professur an der Hochschule Osnabrück gelten die Kriterien des NHG (https://www.hs-osnabrueck.de/berufungen-und-recruitment/berufungsverfahren/formale-einstellungsvoraussetzungen/).

Für die ausgeschriebene Professur sind diese Kriterien nach § 25 (1) NHG wie folgt spezifiziert:

  • Erwartet wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium wünschenswerterweise in Agrarwissenschaften, Veterinärwissenschaften oder vergleichbaren Disziplinen.
  • Der Nachweis der besonderen Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit ist i.d.R. über eine überdurchschnittliche Promotion zu erbringen.
  • Der berufliche Werdegang (5-jährige berufliche Praxis, davon mind. 3 Jahre außerhalb des Hochschulbereichs) muss nachweisliche Bezüge zu den Inhalten und Aufgaben der Professur aufzeigen. Zudem müssen sich aus der Tätigkeit besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden ergeben.Die Begeisterung für die Besonderheiten des Fachs und die Unterstützung der Studierenden bei ihrer Kompetenzentwicklung stehen im Fokus der zukünftigen Stelleninhaberin/ des zukünftigen Stelleninhabers (pädagogisch-didaktische Eignung). Entsprechende Lehrerfahrungen – vorzugsweise mit Studierenden – sind daher nachzuweisen. Es wird die Befähigung zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache gefordert.

Darüber hinaus sind die folgenden Kompetenzen wünschenswert:

  • Vertiefte Kenntnisse in der angewandten Ethologie von Nutztieren
  • Erfahrungen mit tierschutzrechtlichen Aspekten
  • Kenntnisse im Bereich von Nutzgeflügel
  • Einschlägige internationale Erfahrungen und Veröffentlichungen in Fachjournalen
  • Fähigkeit zur Übernahme englischsprachiger Lehre
  • Kommunikations- und Kooperationskompetenz
  • Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung
  • Gender- und Diversitykompetenz
  • Bereitschaft zur Beteiligung an den Aufgaben der Selbstverwaltung
  • Bewerbungen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht

Wir freuen uns auf eine überdurchschnittlich qualifizierte Persönlichkeit, die sich bei uns in Lehre und Forschung fachübergreifend einbringt. Motivierte Studierende, spannende Projekte und engagierte Kolleginnen und Kollegen warten auf Sie!

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Die Hochschule Osnabrück tritt für Geschlechtergerechtigkeit und personelle Vielfalt ein. Da wir den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre erhöhen wollen, freuen wir uns besonders auf Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Außerdem möchten wir verstärkt Bewerberinnen und Bewerber mit Kompetenzen in den Themenfeldern Gender, Diversity und Familiengerechtigkeit gewinnen. Für weitere Auskünfte können Sie sich gern an das Büro der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten (Telefon: 0541 969-2955) wenden.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in elektronischer Form – möglichst als ein PDF - unter Angabe der Kennziffer bis zum 03.07.2024 an folgende Adresse:

Präsident der Hochschule Osnabrück l Postfach 19 40 l 49009 Osnabrück
berufungen@hs-osnabrueck.de l www.hs-osnabrueck.de


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