Professur "Theaterpädagogik als soziale Gestaltung" (MKT 428-P1121))

Willkommen an der Hochschule Osnabrück, der größten Fachhochschule Niedersachsens! An drei Stand

orten bieten wir rund 100 Studiengänge mit Praxisbezug, eine beeindruckende Lehr- und Forschungsstärke sowie individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. Unsere Studierenden profitieren von der wissenschaftlichen und beruflichen Expertise der Lehrenden, unserer internationalen Vernetzung und einem modernen Hochschulmanagement. Zur Unterstützung suchen wir Menschen, die innovativ handeln und ein Leben lang neugierig bleiben wollen.

 

In der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück in Lingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur der BesGr. W2 zu besetzen:

PROFESSUR „THEATERPÄDAGOGIK ALS SOZIALE GESTALTUNG“
Kennziffer MKT 428 –P 1121

Die künftige Stelleninhaberin oder der künftige Stelleninhaber soll Lehre, Forschung und Transfer in den Schwerpunkten Propädeutik Theater-pädagogik, Grundlagen pädagogischer Anwendungsfelder, Spielleitung und Soziokulturelle Interven-tionsformen des Theaters vertreten, und zwar aufbauend auf dem eigenen Werdegang im Bereich der theaterpädagogi-schen Theorie und Praxis.
Die Professur soll damit das Fach „Theaterpädagogik“ in den Studiengängen der Fakultät, insbesondere im Studienprogramm des Instituts für Theaterpädagogik abdecken und die bestehenden Fachschwerpunkte Zeitgenössische Theaterpraxis, Angewandte Theaterwissenschaft sowie Methodik und Didaktik der Theaterpädagogik/ Theatrales Lernen disziplinär ergänzen und abrunden.
Erwartet wird die Bereitschaft, im Rahmen des Bachelor-Studienganges regionale, bundesweite und internationale Kooperationen (z.B. zu Partnerhochschulen) auf- bzw. auszubauen, englischsprachige Lehrveranstaltungen anzubieten, an Weiterbildungsangeboten teilzunehmen sowie in der Hochschul-Selbstverwaltung aktiv mitzuarbeiten.  
Anforderungen:
Erwartet werden ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Theaterpädagogik bzw. verwandter Studiengänge mit theaterpädagogischer Schwerpunktsetzung sowie eine überdurchschnittliche Promotion bzw. überdurchschnittliche promotionsadäquate Leistungen. Vorausgesetzt wird ferner die Fähigkeit zu theoretisch fundierter, anwendungsorientierter Lehre, die den aktuellen didaktischen Ansprüchen an Hochschullehre einschließlich digitaler Lehr- und Lernformen entspricht.  
Grundlegende Bedingung für diese Professur sind praktische Erfahrungen in diversen Bildungs- und Bewältigungskontexten. Darunter fallen z.B. das Kinder- und Jugendtheater, Alten- und Pflegearbeit, Soziale Kulturarbeit, Kunst im sozialen Feld, migrantisches und postmigrantisches Theater, Erwachsenenbildung und Beratung oder Theatrale Organisationsforschung.
Gesetzlich vorgeschrieben ist eine mindestens fünfjährige berufliche Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen (vorzugsweise: theaterpädagogische Praxis in sozialen Feldern/ in der Sozialen Arbeit oder der kulturellen Vermittlung). Allgemeine Kenntnisse in den Bereichen Theater, Pädagogik, literatur- und theaterwissenschaftliche bzw. theaterpädagogische Verfahrensweisen und Methoden werden vorausgesetzt; grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Regie und performative Forschung, Dramaturgie und Schauspiel, Performance und mediengestützte Theaterformen sind erwünscht.
Neben der theaterpädagogischen Lehre, Forschung und Praxis soll sich die Bewerberin oder der Bewerber mit aktuellen sozialen und politischen Querschnittsthemen auseinandergesetzt haben (z.B. mit Diskursformationen der Sozial- und Kulturwissenschaften, der populären Kultur; mit Gender, (Post)Kolonialität, ökologischer Philosophie oder digitalen Kulturen). Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber muss die Fähigkeit besitzen, diese Gegenstände in zeitgenössische theaterpädagogische Formate zu übersetzen, die aus der Wechselbeziehung von Pädagogik und einem erweiterten Begriff von Theater ihre Brisanz und Reichweite entfalten.
Interesse an der Weiterentwicklung des Faches in Bezug auf aktuelle Tendenzen des gesellschaftlichen Strukturwandels (z.B. Digitalisierung, Ökologie oder Diversität) sind ausdrücklich erwünscht.
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren, geregelt in § 25 Niedersächsisches Hochschulgesetz.
Wir freuen uns auf eine überdurchschnittlich qualifizierte Persönlichkeit, die sich bei uns in Lehre und Forschung fach-übergreifend einbringt. Sie unterstützen uns in der Selbstverwaltung und bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Hochschule sowie bei unserer internationalen Ausrichtung – z.B. durch Lehrveranstaltungen in englischer Sprache oder Kooperationen mit ausländischen Hochschulen. Motivierte Studierende, spannende Projekte und engagierte Kolleginnen und Kollegen warten auf Sie! Die Einstellung erfolgt in einem Beamten- bzw. analogen Angestelltenverhältnis mit der Stiftung Fachhochschule Osnabrück. Die Einstellungsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.hs-osnabrueck.de/stellenangebote
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Die Hochschule Osnabrück tritt für Geschlechtergerechtigkeit und personelle Vielfalt ein. Da wir den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre erhöhen wollen, freuen wir uns besonders auf Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Außerdem möchten wir verstärkt Bewerberinnen und Bewerber mit Kompetenzen in den Themenfeldern Gender, Diversity und Famili-engerechtigkeit gewinnen. Für weitere Auskünfte können Sie sich gern an das Büro der Zentralen Gleichstellungsbeauf-tragten (Telefon: 0541 969-2955) wenden.
Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar, soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in elektronischer Form – möglichst als ein PDF - unter Angabe der Kennziffer bis zum 15.12.2021 an folgende Adresse:

Präsident der Hochschule Osnabrück l Postfach 1940 l 49009 Osnabrück
berufungen@hs-osnabrueck.de l www.hs-osnabrueck.de