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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 22 May 2026 04:37:16 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der Hochschule Osnabrück veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/</link>
                        <description>Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsstärkster Hochschule für angewandte Wissenschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem von morgen aus? Wie können wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der Hochschule Osnabrück aktuell beschäftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die Hochschule exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem <a href="https://youtu.be/OAVAa3nB2o4" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> online abrufbar.&nbsp;<br><br><strong>Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und Lösungsansätze aus den drei Forschungsschwerpunkten „Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, „Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und „Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplinär in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren Räumlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region.&nbsp;<br><br><strong>20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr</strong><br><br>Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die Hochschule Osnabrück die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgebäude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.<br>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">Webseite der Forschungsschwerpunkte </a>zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.</p>
<p>Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gelände installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der Fähre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der Fähre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erhöht und das öffentliche Netz spürbar entlastet werden.</p>
<h4><strong>Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement</strong></h4>
<p>Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilität ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>„Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Mobilität, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. „Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ‚Wellness-Betrieb‘ gehalten.“</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gelände der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Ergänzt wird sie durch einen stationären elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.</p>
<h4><strong>Von der Forschung in die Praxis: zukunftsfähige Geschäftsmodelle</strong></h4>
<p>„Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen“, so Pfisterer. „Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anfänglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Lösungen zur Energieversorgung zu schaffen“, ergänzt Griese.</p>
<p>„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität“, sagt Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia. „Die Kombination von E-Fähre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gefördert und läuft bis Januar 2027. Die Hochschule Osnabrück bringt als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ihre interdisziplinäre Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969 – 3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Telefon: 0541 969 – 3664<br>E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Top-Ergebnisse für die Hochschule Osnabrück: Studierende vergeben Bestnoten im CHE Ranking </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/05/top-ergebnisse-fuer-die-hochschule-osnabrueck-studierende-vergeben-bestnoten-im-che-ranking/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück überzeugt in bundesweiter Studierendenumfrage mit überdurchschnittlicher Qualität und Studierendenzufriedenheit in ihren Bachelorstudiengängen der Bereiche Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Soziale Arbeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das diesjährige CHE Ranking für die Bachelorstudiengänge in den Bereichen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Soziale Arbeit zeigt deutlich: Die Studiengänge in Osnabrück und Lingen gehören zur Spitzengruppe – und liegen damit über dem bundesweiten Durchschnitt aller Hochschulen. Die Gründe für die Top-Platzierungen der Studiengänge sind umfassend: Studierende schätzen unter anderem die allgemeine Studiensituation, gelungene Studienorganisation und moderne Lernumgebung an der Hochschule Osnabrück. Außerdem überzeugen im Ranking die engagierte Betreuung durch Lehrende, die hohe Berufs- und Praxisorientierung – insbesondere durch starke Praxiskontakte – sowie die Unterstützung der Studierenden am Studienanfang. In den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik gehört die Hochschule darüber hinaus zur Spitzengruppe hinsichtlich kooperativer Promotionen und unterstreicht so ihre Position als größte und forschungsstärkste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Niedersachsen.&nbsp;</p>
<p>Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Dr. Kathrin Loer betont: „Die seit Jahren konstanten Spitzenergebnisse im CHE Ranking bestätigen die Exzellenz unserer Studiengänge und Zufriedenheit unserer Studierenden. Wer in den Bereichen Wirtschaft, Recht und Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück studiert, profitiert von hoher Qualität in der Lehre, Praxisnähe und optimalen Rahmenbedingungen und legt so eine starke Grundlage für die Zukunft.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Osnabrücker Studiengänge überzeugen mit den Studienbedingungen und der internationalen Ausrichtung</strong></p>
<p>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) punktet insbesondere mit ihrer internationalen Ausrichtung. Vor allem die betriebswirtschaftlichen Studiengänge wurden von den Studierenden für ihre Unterstützung bei Auslandsaufenthalten überdurchschnittlich positiv bewertet und konnten sich im Vergleich zur vorherigen Befragung deutlich verbessern. Damit unterstreicht die Fakultät ihren Anspruch, Studierende nicht nur praxisnah, sondern zugleich international anschlussfähig auszubilden. „Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass unsere Fakultät den Studierenden hervorragende Rahmenbedingungen für ein international ausgerichtetes Studium bietet. Besonders freut uns, dass die Unterstützungsangebote unserer Studiengänge von den Studierenden so positiv wahrgenommen werden. Internationale Erfahrung und interkulturelle Kompetenz sind heute zentrale Qualifikationen für den Arbeitsmarkt – darauf bereiten wir unsere Studierenden gezielt vor“, betont die Dekanin der Fakultät WiSo Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff.</p>
<p>Über die internationale Ausrichtung hinaus überzeugt die Fakultät erneut mit starken Ergebnissen in weiteren zahlreichen Kategorien. Besonders positiv schnitten die Bereiche Wirtschaftsrecht und Soziale Arbeit ab, die in der Studierendenbefragung überdurchschnittliche Bewertungen erzielten und in nahezu allen Bereichen Spitzenwerte erreichten. Auch die allgemeine Studiensituation wurde in fast allen Fächern überdurchschnittlich bewertet, sodass die Ergebnisse der Fakultät im bundesweiten Vergleich durchweg über dem Durchschnitt liegen – besonders hervorzuheben ist dabei die Wirtschaftspsychologie.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Campus Lingen punktet mit&nbsp;einem&nbsp;sehr guten&nbsp;Lern- und Studienumfeld&nbsp;</strong></p>
<p>An der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) heben die Studierenden die allgemeine Studiensituation besonders positiv hervor. Bestnoten erhalten zudem die Berufs- und Praxisorientierung, die Unterstützung durch Lehrende sowie die modernen Räume und die Bibliotheksausstattung am Campus Lingen. Darüber hinaus zählen die bewerteten Studiengänge Betriebswirtschaft und Management, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik im Hinblick auf ihre Unterstützung am Studienanfang und ihren Bezug zur Praxis zur Spitzengruppe.&nbsp;</p>
<p>„Die Ergebnisse freuen mich sehr und verdeutlichen, dass unsere Studierenden die persönliche Betreuung im Studium sowie den hohen Praxis- und Anwendungsbezug in einer zukunftsweisenden Region schätzen. Viele Pluspunkte gab es auch für unsere moderne technische Ausstattung und die Räumlichkeiten. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute Lehr- und Lernumgebung für einen erfolgreichen Hochschulstart und ein gelungenes Studium sind. Deshalb fördern wir mit zahlreichen Angeboten die frühzeitige Studien- und Berufsorientierung“, so Professorin Dr. Liane Haak, Dekanin der Fakultät MKT am Campus Lingen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>CHE Ranking als etablierter Hochschulvergleich&nbsp;</strong></p>
<p>Seit mehr als 25 Jahren ist das Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) als der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum bekannt. Das diesjährige Ranking stellt Informationen zu Studium, Lehre und Forschung und Urteile von Studierenden für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Soziale Arbeit zusammen. Grundlage ist eine umfassende Befragung von deutschlandweit 120.000 Studierenden zu den Studienbedingungen in ihren Bachelorstudiengängen. Die Ergebnisse finden sich <a href="http://www.heystudium.de/ranking" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Bewerbungsportal ist aktuell geöffnet</strong></p>
<p>Studieninteressierte können sich aktuell für rund 100 Studiengänge an der Hochschule Osnabrück für das Wintersemester 2026/27 bewerben – darunter die Studiengänge aus den Bereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Soziale Arbeit aus dem CHE Ranking. Für zulassungsbeschränkte Studiengänge können sich Interessierte bis zum 15. Juli bewerben. Bis zum 1. September sind Einschreibungen in zulassungsfreie Studiengänge möglich. Alle Informationen rund um die Bewerbungsphase sowie das Bewerbungsportal finden sich auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung" target="_blank">Website der Hochschule</a>.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Christine Bräuer</p>
<p>Telefon: 0541 969-3799</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:c.braeuer@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.braeuer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 08:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neu bei uns: Prof. Dr. Sarah Lüttmann</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/05/neu-bei-uns-prof-dr-sarah-luettmann/</link>
                        <description>Vom Gerichtssaal zum Hörsaal: Prof. Dr. Sarah Lüttmann im Gespräch über ihre Professur für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><div><p>Prof. Dr. Sarah Lüttmann ist bereits seit 2020 an der Hochschule Osnabrück tätig und wurde nun zur Professorin für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht berufen. Zuvor war sie dort mehrere Jahre als Verwalterin einer Professur aktiv. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück sowie einem dualen Studium in der öffentlichen Verwaltung absolvierte sie ihr Referendariat und promovierte im deutschen und europäischen Vergaberecht. Neben ihrer wissenschaftlichen Laufbahn sammelte sie umfassende Praxiserfahrung – unter anderem als Rechtsanwältin und als juristische Dezernentin im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung. Gleichzeitig engagierte sie sich über viele Jahre in der Lehre an verschiedenen Hochschulen und Verwaltungseinrichtungen.</p></div><div><p>Im Gespräch berichtet sie darüber, wie sie in ihrer Arbeit Forschung, Verwaltungspraxis und Lehre miteinander verbindet und wie sie zusammen mit Ihrer Hündin einen Ausgleich zum Hochschulalltag schafft.</p></div><div><p><strong>Rechtsanwältin vs. Professorin – Was unterscheidet Ihre Arbeit als Rechtsanwältin von Ihrer Tätigkeit als Professorin und welche Erfahrungen aus der Praxis bringen Sie heute in die Lehre ein?</strong></p></div><div><p>Vor meiner Tätigkeit an der Hochschule Osnabrück war ich als juristische Dezernentin beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung tätig. Dort habe ich im Personal- und Rechtswesen gearbeitet, ein Team geführt sowie beamten- und arbeitsrechtliche Fragestellungen begleitet und entsprechende Verfahren vor Gericht vertreten.</p></div><div><p>Der größte Unterschied zwischen beiden Berufsbildern liegt für mich in der Rolle, die man einnimmt: Als Rechtsanwältin vertrete ich die Interessen meiner Mandantinnen und Mandanten und setze mich dafür ein, das bestmögliche rechtliche Ergebnis zu erzielen. Als Professorin nehme ich hingegen eine neutrale Perspektive ein. Mein Ziel ist es, Studierenden die geltende Rechtslage verständlich zu vermitteln und sie dazu zu befähigen, sich eigenständig eine fundierte rechtliche Meinung zu bilden. Aus der Anwaltschaft habe ich mitgenommen, dass jedes Rechtsproblem stets mindestens zwei Seiten hat und ein gezielter Perspektivwechsel zu besseren Lösungen führen kann.</p></div><div><p><strong>Sie sind bereits seit 2020 an der Hochschule Osnabrück tätig. Warum haben Sie sich für die Professur im Verwaltungsrecht entschieden und auf welche neuen Aufgaben freuen Sie sich besonders?</strong></p></div><div><p>Die Hochschule Osnabrück beeindruckt durch ihre ausgeprägte Forschungsstärke – für mich sind Forschung und Lehre untrennbar. Besonders schätze ich außerdem die starke Praxisnähe des Studiums. Die Studierenden erwerben nicht nur theoretisches Wissen, sondern lernen auch, dieses unmittelbar in gesellschaftlich relevanten Kontexten anzuwenden und weiterzuentwickeln.</p></div><div><p>Da ich selbst viele Jahre in der öffentlichen Verwaltung tätig war, freue ich mich besonders darauf, meine praktischen Erfahrungen an die Studierenden weiterzugeben und sie bestmöglich auf ihren späteren Arbeitsalltag im öffentlichen Dienst vorzubereiten.</p></div><div><p><strong>Was macht das Öffentliche Recht – insbesondere das Verwaltungsrecht – für Sie besonders spannend?</strong></p></div><div><p>Mich fasziniert vor allem die konkrete Alltagswirkung auf die Bevölkerung. Das Verwaltungsrecht ist kein abstraktes System, sondern beeinflusst den Alltag jedes Einzelnen: Etwa bei der Gewährung von Sozialleistungen, die Erteilung von Baugenehmigungen oder die Regelung des Straßenverkehrs – jede Entscheidung hat direkte Konsequenzen für das Leben der Menschen. Diese Alltagsrelevanz macht das Fachgebiet für mich besonders spannend und hat mich von Beginn an begeistert.</p></div><div><p><strong>Haben Sie ein Lieblingsparagrafen aus dem Verwaltungsrecht?</strong></p></div><div><p>Ich habe keinen Lieblingsparagrafen. Was mich immer wieder begeistert, ist die enorme Vielfalt des Verwaltungsrechts: Wer sich für Umweltfragen interessiert, kann im Umweltrecht arbeiten; wer soziale Themen bevorzugt, findet im Sozialrecht seinen Platz. So kann jede Person ihr individuelles Steckenpferd im Verwaltungsrecht entdecken.</p></div><div><p><strong>Mit welchen Themen beschäftigen sich Studierende in Ihren Veranstaltungen?</strong></p></div><div><p>In meinen Veranstaltungen setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Bereichen des Öffentlichen Rechts auseinander. Im <strong>Sozialrecht</strong> geht es unter anderem um die Frage, welche existenzsichernden Leistungen es in Deutschland gibt, unter welchen Voraussetzungen diese gewährt werden und wie soziale Unterstützung rechtlich ausgestaltet ist.</p></div><div><p>Ein weiterer wichtiger Bereich ist das<strong> öffentliche Dienstrecht</strong>. Die Studierenden beschäftigen sich dabei mit den rechtlichen Grundlagen des öffentlichen Dienstes, etwa mit der Auswahl von Beamtinnen und Beamten sowie den Rechten und Pflichten, die mit einem Beamtenverhältnis verbunden sind. Darüber hinaus behandeln wir in meiner Lehre das <strong>allgemeine Gefahrenabwehrrecht</strong>. Hier geht es um die Frage, wie Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung rechtssicher abgewehrt werden können und wer rechtlich für die Beseitigung solcher Gefahren verantwortlich ist.</p></div><div><p><strong>Was möchten Sie den Studierenden (in Ihren Lehrveranstaltungen) mit auf den Weg geben?</strong></p></div><div><p>Ich möchte, dass die Studierenden stets eine eigene, gut begründete Meinung bilden und Informationen kritisch hinterfragen. In einer Zeit mit einer Flut von Quellen ist kritisches Denken essenziell.</p></div><div><p><strong>Welche Fähigkeiten sollten Studierende in diesem Bereich mitbringen?</strong></p></div><div><p>Ein gewisses Maß an Abstraktionsvermögen ist hilfreich, um Sachverhalte strukturiert zu erfassen und auf das Wesentliche zu reduzieren. Darüber hinaus sind analytisches und logisches Denken notwendig, da juristische Argumentation auf klaren Analysen und logischen Schlussfolgerungen beruht.</p></div><div><p><strong>Was tun Sie am liebsten, um einen Ausgleich zur Arbeit zu finden? Was sind Ihre Hobbys?</strong></p></div><div><p>In meiner Freizeit jogge ich am liebsten mit meiner fünfjährigen Hündin Mira im Wald. Das Laufen hilft mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie für Lehre und Forschung zu tanken.</p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:13:40 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University gründen International College in der Provinz Anhui </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/04/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-gruenden-international-college-in-der-provinz-anhui/</link>
                        <description>Ab Herbst drei Double-Degree-Studienangebote in China für chinesische und deutsche Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kern des neuen Colleges sind drei Double-Degree-Studienprogramme, die sowohl chinesischen als auch deutschen Studierenden offenstehen und einen Doppelabschluss beider Hochschulen ermöglichen.&nbsp;<br>Mit der Gründung des International College entwickeln die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ihre 41-jährige Partnerschaft strategisch weiter. Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China, übernimmt im College die Funktion des deutschen Vize-Dekans.</p>
<p><strong>Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik und Fahrzeugtechnik</strong><br>Angeboten werden die drei Double-Degree-Programme, „Internationales Logistikmanagement“, „Wirtschaftsinformatik“ sowie – ab Herbst 2026 neu – „Fahrzeugtechnik“. Während die ersten beiden Angebote bereits seit mehreren Jahren erfolgreich laufen, erweitert das neue Fahrzeugtechnik-Programm das Portfolio gezielt um ein zukunftsorientiertes Angebot aus dem Bereich MINT, also den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nach vollständigem Aufbau können mehr als 1.000 chinesische Studierende am International College studieren. Ein Drittel der Fachmodule wird von deutschen Gastprofessor*innen gelehrt, parallel erwerben alle Studierenden vertiefte Deutschkenntnisse.</p>
<p><strong>Double-Degree auch für deutsche Studierende</strong><br>Auch Studierende der Hochschule Osnabrück können im Rahmen eines einjährigen Aufenthalts in Hefei den Doppelabschluss der Universität erreichen. Damit schafft das International College eine institutionell verankerte Mobilitäts- und Karriereperspektive für Studierende beider Länder und stärkt zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolvent*innen.<br>Dr. Lars Kulke, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, betonte anlässlich der Eröffnung in Hefei im April dieses Jahres: „Das International College ist ein Meilenstein unserer deutsch-chinesischen Hochschulkooperation. Es eröffnet Studierenden beider Länder in drei exzellenten Studiengängen die Möglichkeit eines Doppelabschlusses und setzt neue Maßstäbe in der gemeinsamen Ausbildung.“</p>
<p><strong>China-Schwerpunkt wichtig für Hochschule, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen</strong><br>Für die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterstrich Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff vor Ort die strategische Bedeutung des China-Schwerpunkts. Mit einem fakultätsübergreifenden Angebot an Chinesisch-Sprachkursen und Fachmodulen zur chinesischen Wirtschaft ermögliche die Fakultät allen Studierenden der Hochschule den Erwerb umfassender China-Kompetenzen. Die Hochschule etabliere damit ein profilbildendes und zukunftsweisendes Studienangebot, das in MINT-, wie auch in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern auf viel Resonanz stoße.<br>Die Gründung des International College steht zugleich für den Ausbau einer strategischen Allianz zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen und der Provinz Anhui. Künftig sollen neben Studium und Lehre auch gemeinsame Initiativen in Forschung, Transfer und Innovation intensiviert werden – im engen Schulterschluss mit Unternehmen beider Regionen.</p>
<p><strong>Eröffnung mit Ministerpräsident Olaf Lies</strong><br>Die feierliche Eröffnung des International College fand im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Wissenschaft statt, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und der Provinzgouverneur Wang Qingxian. Mit dem neuen College setzen die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ein starkes Signal für eine nachhaltige, anwendungsorientierte und international vernetzte Hochschulbildung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Ausführliche Informationen zu den China-Aktivitäten der Hochschule Osnabrück, dazu zählen unter anderen das regelmäßig stattfindende Deutsch-Chinesische Symposium oder Angebote zum Erwerb von China-Kompetenzen, sind auf den <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Seiten des Hochschulzentrums China (HZC) in den Sprachen Deutsch und Chinesisch zu finden</a>. &nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:29:59 +0100</pubDate>
                        <title>Hitze, Starkregen oder Sturm: Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen für die Eventbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/03/hitze-starkregen-oder-sturm-forschungsprojekt-liefert-handlungsempfehlungen-fuer-die-eventbranche/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück untersuchen Risiken durch Extremwetter und entwickeln Strategien für kommunale Veranstaltungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17.03.2026) Von kleinen Stadtfesten bis zu großen Events: Wetterextreme können Veranstaltungen auch in unserer Region zunehmend gefährden. Wie sich die Veranstaltungsbranche besser auf vom Klimawandel verursachte Risiken wie Hitze, Starkregen oder Sturm vorbereiten kann, hat das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ in den vergangenen drei Jahren untersucht. Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen analysiert, wie Veranstaltungen klimaresilienter geplant und umgesetzt werden können. Nun sind die praxisnahen Ergebnisse online abrufbar.<br><br><strong>Große Branche mit hoher Klimasensibilität</strong><br><br>Die Veranstaltungsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Rund 1,5 Millionen Menschen arbeiten in diesem Bereich, der jährlich etwa 130 Milliarden Euro umsetzt. Gleichzeitig zählt er zu den besonders klimasensiblen Branchen. Extremwetter kann Veranstaltungen gefährden oder kurzfristig zum Abbruch zwingen. Auch Infrastrukturprobleme, etwa bei der Anreise oder in Lieferketten, können Veranstaltungen beeinträchtigen.<br><br>„Die Eventbranche ist wirtschaftlich sehr bedeutend, steht aber beim Thema Klimaanpassung noch am Anfang. Die Branche ist sich der zunehmenden Wetterextreme zwar bewusst, konkrete Anpassungsstrategien werden bislang jedoch nur vereinzelt umgesetzt“, sagt Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück. „Viele Maßnahmen werden erst ergriffen, wenn bereits Schäden entstanden sind. Unser Projekt zeigt, wie sich Risiken frühzeitig erkennen und systematisch in die Planung integrieren lassen.“<br><br>Prof. Dr. Kim Werner leitet gemeinsam mit Griese das Projekt. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement, an der Hochschule Osnabrück erläutert: „Unser Ziel war es nicht nur, auf Risiken aufmerksam zu machen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln, die Veranstalter*innen direkt nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Extremwetter sowie Checklisten für klimaangepasste Veranstaltungen.“<br><br><strong>Praxisbeispiel: Historischer Markt Bad Essen</strong><br><br>Als Fallbeispiel diente der Historische Markt in der Bad Essen, der jährlich mehr als 50.000 Besuchende anzieht. Interviews, Befragungen und Workshops mit Veranstalter*innen, Ausstellenden, Technikdienstleistende und Besuchenden zeigten dem Forschungsteam, welche Risiken besonders relevant sind. Prof. Dr. Martin Franz, Professor für Humangeographie an der Universität Osnabrück, betont: „Während Hitze für Mitarbeitende eine große Belastung darstellt, werden Starkregen und Sturm vor allem als Gefahr für Infrastruktur und Besuchende wahrgenommen.“ In Befragungen gaben 55 Prozent der Ausstellenden an, Windböen oder Sturm als größtes Risiko zu sehen. Gleichzeitig hatten bislang nur rund ein Drittel der Stände bereits konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt.<br><br>„Die Ergebnisse zeigen uns, dass viele Risiken relativ einfach reduziert werden können – etwa durch einfache Schutzmaßnahmen, aber auch durch klare Zuständigkeiten und eine bessere Kommunikation“, sagt Werner. „Entscheidend ist, dass Klimaanpassung frühzeitig Teil der Veranstaltungsplanung wird.“<br><br><strong>Handlungsempfehlungen für klimaangepasste Veranstaltungen</strong><br><br>Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, freut sich sehr über die Handlungsempfehlungen: „Für unsere Gemeinde ist sehr deutlich geworden, wie wichtig eine systematische Risikoanalyse für Veranstaltungen auf kommunaler Ebene ist. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule und der Universität haben wir viele neue Perspektiven auf mögliche Gefahren und Anpassungsmaßnahmen gewonnen – etwa bei Infrastruktur, Kommunikation oder Krisenmanagement.“<br><br>Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das Projektteam eine Webseite für klimaangepasste Veranstaltungen entwickelt. Unter www.klima-event.de finden Veranstaltende unter anderem detaillierte Maßnahmen zur Minimierung von Extremwetterrisiken bei der Eventplanung und Umsetzung sowie Checklisten für Hitze, Sturm und Starkregen inklusive konkreter Schwellenwerte und Warnstufen, Tipps für Risikoanalysen sowie Empfehlungen für ein gutes Krisenmanagement.<br><br><strong>Grundlage für zukünftige virtuelle Planspiele</strong><br><br>Das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ wurde für drei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt rund 122.000 Euro gefördert. Neben der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück und der Gemeinde Bad Essen waren auch das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück sowie das Regionalmanagement Wittlager Land weitere Kooperationspartner.<br><br>Einig sind sich alle, dass die Arbeit weitergeführt werden soll: In einem Anschlussprojekt wird der Historische Markt in Bad Essen als virtuelle Umgebung nachgebildet, um Risiken und Anpassungsmaßnahmen künftig auch in Simulationen und Planspielen zu testen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Kim Werner<br>Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Professor für Marketing<br>Telefon: 0541 969-3880<br>E-Mail:<a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k-m.griese@hs-osnabrueck.de"> k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 08:31:01 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt neue Professor*innen und verabschiedet langjährige Lehrende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2025/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-neue-professorinnen-und-verabschiedet-langjaehrige-lehrende/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften startet mit frischen Impulsen in das Wintersemester 2025/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer feierlichen Zusammenkunft am Standort Westerberg hat die Hochschule Osnabrück sieben neue Professor*innen willkommen geheißen und gleichzeitig vier Lehrende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann unterstreicht die Bedeutsamkeit für die Hochschule und den Standort Osnabrück: „Berufungen sind für uns profilprägend. Sie zeigen, wie wir die Zukunft in Lehre, Forschung und Transfer gestalten wollen. Als Hochschule gilt es, die Impulse von außen aufzugreifen. Gleichzeitig sind es die Impulse von innen – die Visionen und die Innovationskraft der Professor*innen – die die DNA der Hochschule ausmachen. Ich danke unseren Kolleg*innen, die in den Ruhestand gehen, für ihr langjähriges Engagement, das die Hochschule Osnabrück geprägt hat und ermutige die neuen Professor*innen dazu, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Neuzugänge an drei Fakultäten&nbsp;</strong></p>
<p>An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken künftig Dr. Sebastian Vogel als Professor für Tierökologie sowie Prof. Dr. Katharina Huntenburg als Professorin für Entwicklungsphysiologie von Kulturpflanzen das Team. „Ich freue mich vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und auf spannende interdisziplinäre Projekte. Die Hochschule Osnabrück bietet dafür ein ideales Umfeld“, freut sich Huntenburg auf ihre neue Aufgabe.</p>
<p>Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik heißt zwei neue Kolleg*innen willkommen: Prof. Dr.-Ing. Tobias Mertens übernimmt die Professur für Verfahrenstechnik und Anlagenbau, während Prof. Dr.-Ing. Farzaneh Vahidi auf die Professur für Hochspannungstechnik und Elektrische Energietechnik berufen wurde.</p>
<p>Drei neue Kolleg*innen starten an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Prof. Dr. Kristin Goetze wird künftig im Bereich Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität lehren und forschen. Prof. Dr. Caroline Niehoff übernimmt die Professur für Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit. Die Honorarprofessur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit und psychiatrische Pflege wird verliehen an Prof. Dr. André Nienaber. Vervollständigt wird das neue Team durch Gastwissenschaftler Dr. Umer Khayyam, der die Fakultät für ein Jahr unterstützen wird.</p>
<p><strong>Verabschiedung verdienter Professor*innen&nbsp;</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung der neuen Kolleg*innen verabschiedete die Hochschule Osnabrück vier Lehrende in den Ruhestand, die das Profil ihrer Fakultäten über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt haben.</p>
<p>Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Ludger Figura von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verabschieden sich nach ihrer Tätigkeit als Professor für Tierhaltung und Produkte sowie als Professor für Lebensmitteltechnik. Von der Fakultät Management, Kultur und Technik tritt Prof. Dr. Achim Baum, Professor für Kommunikationsmanagement und Public Relations, in den Ruhestand. Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet eine geschätzte Kollegin: Prof. Dr. Petra von Frieling, Professorin für Chemische Verfahrenstechnik.&nbsp;</p>
<p>„Ich blicke auf eine erfüllte Zeit an der Hochschule zurück, die von spannenden Forschungsprojekten, engagierten Studierenden und vielfältigen Möglichkeiten geprägt war. Den neuen Professorinnen und Professoren wünsche ich, dass ihnen die Arbeit genauso viel Spaß macht, wie sie mir Spaß gemacht hat“, übergibt von Frieling ihr Amt an die Nachfolge.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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