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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:21:51 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesverdienstkreuz für ehemalige Pflege-Professorin der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/09/bundesverdienstkreuz-fuer-ehemalige-pflege-professorin-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Prof. Dr. Doris Schiemann ist für ihre jahrzehntelange Pionierarbeit in der Pflegewissenschaft mit der höchsten staatlichen Auszeichnung geehrt worden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.09.2026) Ehrung für ihr Lebenswerk: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Prof. Dr. Doris Schiemann (i.R.) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (kurz Bundesverdienstkreuz) verliehen. Für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Pflegewissenschaft ist sie mit der höchsten Anerkennung ausgezeichnet worden, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Damit würdigt das Land ihre wissenschaftliche Pionierarbeit, die bis in die Gegenwart hineinwirkt. Bei einer Feierstunde im Osnabrücker Rathaus überreichte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter der ehemaligen Professorin der Hochschule Osnabrück die Medaille sowie die Verleihungsurkunde.</p>
<p><strong>„Gute Pflege darf nicht an der Kassenlage scheitern“</strong></p>
<p>„Wissenschaft wird für die Menschen vor allem dort lebendig, wo sie unser konkretes Leben berührt – wo sie Probleme anpackt und wo sie den Alltag spürbar besser und menschlicher macht.“ Doris Schiemann sei das personifizierte Vorbild für diesen Anspruch, so die Oberbürgermeisterin. Zudem betonte Pötter, dass es Schiemann bei der Standardisierung von Pflege nie zuvorderst um Effizienz oder Kostenreduktion gegangen sei, sondern vielmehr um die Würde des Menschen: „Gute Pflege darf nicht an der Kassenlage scheitern“, fasste Pötter Schiemanns Haltung zusammen. Die Oberbürgermeisterin dankte der Wissenschaftlerin für ihren langjährigen Einsatz als Mahnerin und Beraterin in bundesweiten Expertengremien sowie auf regionaler Ebene.</p>
<p><strong>Pionierin bei der Entwicklung der ersten Pflegestudiengänge in Deutschland</strong></p>
<p>„Prof. Dr. Doris Schiemann hat mit ihrer Pionierarbeit Maßstäbe bei der Akademisierung der Pflege in Deutschland gesetzt“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann. „Sie hat maßgeblich die Entwicklung und Umsetzung der bundesweit ersten Pflegestudiengänge an der Hochschule Osnabrück vorangetrieben. Mit ihrem unermüdlichen Engagement, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu bringen, hat sie nicht nur für unsere Hochschule einen unschätzbaren Beitrag geleistet. Sie hat auch bundesweit einen großen Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätssteigerung der Pflege geleistet. Ich gratuliere herzlich zu dieser bedeutsamen und sehr verdienten Auszeichnung.“</p>
<p>Doris Schiemann zeigte sich über die Auszeichnung im Kreis geladener Gäste im Rathaus tief bewegt. „Während meiner Berufspraxis in der Universitätsmedizin Anfang der Siebzigerjahre war ich erschüttert von teils menschenverachtenden Praktiken in der Gynäkologie, Geburtshilfe und der Herzchirurgie. Die Pflege mit ihrem damaligen Bildungsstand hatte dem wenig entgegenzusetzen. Außer den Ärzten gab es noch keinen weiteren Gesundheitsberuf mit einer akademischen Qualifizierung und daher auch keine interkollegiale Kontrolle in der Gesundheitsversorgung. Das war mein Antrieb“, erinnerte sie sich und fuhr fort: „Ich sehe mich heute auch stellvertretend für meine Kolleginnen und Kollegen an der Hochschule Osnabrück geehrt, die mit mir über drei Jahrzehnte mit viel Sachverstand und Engagement den Stein für die Akademisierung und Professionalisierung der Pflege ins Rollen gebracht haben.“<br><br>Bereits 1981 begann Schiemann als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit der curricularen Entwicklung des Faches Pflegewissenschaft für die Studienprogramme „Pflegedienstleitung im Krankenhaus“, „Krankenpflegemanagement“ und „Pflegewissenschaft“ an der damaligen Fachhochschule Osnabrück. „Als ich damals die Stelle antrat, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, welche Entfaltungsmöglichkeiten ich für die Pflege im damaligen Fachbereich Wirtschaft an der Fachhochschule Osnabrück bekommen würde“, sagte die ehemalige Pflege-Professorin in ihrer Dankesrede.<br><br><strong>Gründerin des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)</strong><br><br>Von 1992 bis 2012 war Schiemann als Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück tätig. 1992 wurde sie als deutsche Vertreterin in den Lenkungsausschuss des Europäischen Netzwerks für Qualitätssicherung in der Pflege (EuroQUAN) berufen. Im selben Jahr begann sie mit dem Aufbau des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Hochschule Osnabrück und leitete das Netzwerk bis zu ihrer Emeritierung 2012.&nbsp;<br><br>Ende der Neunzigerjahre startete sie im DNQP mit der Entwicklung der ersten evidenzbasierten Expertenstandards in Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat und finanzieller Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums. Bis 2012 konnten sieben Expertenstandards auf den Weg gebracht werden zu Themen, die ein besonders großes Qualitätsrisiko in der Pflege darstellen, wie unter anderem zu Dekubitalgeschwüren (sogenanntem Wundliegen), Stürzen, Schmerzzuständen und chronischen Wunden. Das DNQP ist bis heute bundesweit der wichtigste Motor für die Professionalisierung der Pflegepraxis.<br><br><strong>Gefragte Expertin auf nationaler sowie internationaler Bühne</strong><br><br>Schiemann war zudem Mitglied im Ethikrat des Bundesministeriums für Gesundheit (1999-2002) sowie in zahlreichen weiteren nationalen wie auch internationalen Beiräten, Expert*innengruppen und Gremien tätig, wie dem wissenschaftlichen Beirat des deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (2001-2004). Außerdem arbeitete sie als Beraterin und Berichterstatterin der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie als Kommissionsmitglied beim Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF).<br>2005 wurde die Osnabrücker Pflegewissenschaftlerin mit der Agnes Karll Medaille des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Deutschen Pflegepreis vom Deutschen Pflegerat (DPR).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 09:27:41 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück trauert um Professor Dr. Karl-Wilhelm Blum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/09/hochschule-osnabrueck-trauert-um-professor-dr-karl-wilhelm-blum/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück verabschiedet mit großem Bedauern Professor Dr. Karl-Wilhelm Blum, der am 31. August 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Damit geht ein herausragender Wissenschaftler, ein engagierter Lehrender und ein unermüdlicher Brückenbauer zwischen Deutschland und China verloren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Karl‑Wilhelm Blum wurde am 23. Juli 1939 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und München promovierte er 1968 an der Universität Tübingen zum Dr. rer. pol. 1975 wurde er zum Professor an die Fachhochschule Osnabrück berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 die Professur für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Europäische Wirtschaft innehatte.</p>
<p><strong>Pionier der deutsch‑chinesischen Hochschulpartnerschaft</strong></p>
<p>Ein Schwerpunkt der Tätigkeit von Professor Blum lag in internationalen Hochschulkooperationen. Im Jahr 1985 begründete die Hochschule Osnabrück die erste offizielle Partnerschaft mit der Universität Hefei in der chinesischen Provinz Anhui. Professor Blum war einer der ersten deutschen Wissenschaftler, die im Rahmen dieses Austauschs nach Hefei reisten, und entwickelte sich schnell zum zentralen Architekten der bilateralen Zusammenarbeit.</p>
<p><i>„Er führte systematisch die deutschen Konzepte der anwendungsorientierten Hochschulbildung und das dazugehörige Lehrsystem ein, initiierte und begleitete den gemeinsamen Aufbau des Studiengangs Logistikmanagement und legte damit das tragfähige Fundament für die internationale Zusammenarbeit unserer Hochschule im Bildungswesen.“</i> – Kondolenzschreiben Universität Hefei&nbsp;</p>
<p>In den über vier Jahrzehnten seiner Tätigkeit besuchte Professor Blum die Universität Hefei mehr als 110‑mal. Durch seine persönliche Begegnungskultur, die enge Betreuung von Studierenden und seine hingebungsvolle Lehrtätigkeit schuf er ein Netzwerk, das von ersten Kontakten zu einem fest etablierten, professionalisierten Miteinander heranreifte. Zahlreiche chinesische Nachwuchskräfte, die unter seiner Anleitung tätig waren, haben später leitende Positionen in Wissenschaft und Wirtschaft übernommen – ein lebendiges Zeugnis seines nachhaltigen Einflusses.</p>
<p>Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde Karl-Wilhelm Blum 1990 mit dem Erasmus-Preis der Europäischen Kommission ausgezeichnet und 1992 zum Ehrenprofessor der Universität Hefei ernannt. Nach seiner Emeritierung führte er die China-Kooperation mit der Universität Hefei auf ehrenamtlicher Basis fort und arbeitete seit 2006 bei der Einrichtung des binationalen Logistik-Studiengangs LOGinCHINA an der Hochschule Osnabrück und der Universität Hefei sowie im Hochschulzentrum China (HZC) der Hochschule Osnabrück mit.</p>
<p><strong>Vorbildlicher Mentor und unvergleichlich geduldiger Vermittler</strong></p>
<p>Kolleginnen und Kollegen beschrieben Professor Blum als vorbildlichen Mentor, passionierten Dozenten und unvergleichlich geduldigen Vermittler. Seine Vorlesungen zeichneten sich durch klar strukturierte Theorien, praxisnahe Fallstudien und interaktive Diskussionen aus. Seine Arbeitsweise war geprägt von akademischer Integrität, Teamgeist und einem tiefen Respekt für kulturelle Vielfalt – Werte, die er nicht nur in Lehre und Forschung, sondern auch im zwischenmenschlichen Umgang lebte.</p>
<p><i>„Karl‑Wilhelm Blum war nicht nur ein exzellenter Wissenschaftler, sondern auch das verbindende Element, das die internationale Ausrichtung unserer Hochschule nachhaltig prägte. Sein Lebenswerk ist ein bleibendes Erbe, das weit&nbsp;über die Grenzen von Osnabrück hinausstrahlt.“</i> – Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,&nbsp;Hochschule Osnabrück</p>
<p>„<i>Als junger Hochschullehrer durfte ich Professor Blum auf mehreren Reisen nach China begleiten. Ohne diesen großen Pionier der deutsch-chinesischen Hochschulzusammenarbeit stünde die Hochschule Osnabrück heute nicht dort, wo sie steht: Es sind seine Vorarbeiten, die es der Hochschule Osnabrück ermöglicht haben, sich zur china-aktivsten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen zu entwickeln.</i>“ – Prof. Dr. Hendrik Lackner, Wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China der Hochschule Osnabrück</p>
<p>Im Namen der gesamten Hochschule gilt unser tiefstes Mitgefühl seiner Familie, insbesondere seiner Ehefrau Ingrid und seinen zwei Kindern. Wir teilen den Schmerz der Universität Hefei und aller, die von seinem Wirken berührt wurden. Die Hochschule Osnabrück dankt Professor Dr. Karl‑Wilhelm Blum für sein herausragendes Lebenswerk und bewahrt sein Andenken in Lehre, Forschung und internationaler Zusammenarbeit.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 15:32:17 +0200</pubDate>
                        <title>Willkommen und Abschied an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/09/willkommen-und-abschied-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften heißt neue Professor*innen willkommen und verabschiedet langjährige Lehrende in den Ruhestand</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt begrüßt die Hochschule zehn neue Professor*innen und sechs Verwalter*innen einer Professur, die ihre Arbeit im Laufe des Sommersemesters aufgenommen haben oder dies nun passend zu Beginn des Wintersemesters tun werden. Diese Verstärkung bereichert nicht nur Lehre, Forschung und Transfer, sondern unterstreicht zugleich die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Hochschule. „Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bringen wertvolle Expertise und neue Perspektiven mit. Mit ihren profilprägenden Fachgebieten stärken sie unsere Hochschule in wichtigen Zukunftsfeldern. Ihr Eigenengagement und ihre Kreativität sowie die Motivation der Studierenden sind die Zutaten für eine erfolgreiche Hochschule“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.</p>
<p><strong>Zuwachs an allen Fakultäten&nbsp;</strong></p>
<p>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur darf sich über zwei neue Kolleginnen freuen: Prof. Dr.-Ing. Nina Altensell startet als Professorin für „Wasserwirtschaft und Wasserbau“ und Prof. Dr. Linda Kleemann wird auf die Professur „Governance in Global Land Use Transformation“ berufen.&nbsp;</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik besetzt Prof. Dr. Wolf-Georg Klöckner seit dem Sommersemester die Professur „Chemie- und Umwelttechnik“. Mathias Heiker wird zudem von nun an die Professur „Innovative Energiesysteme“ verwalten.&nbsp;</p>
<p>Die Fakultät Management, Kultur und Technik hat ebenfalls bereits im März Verstärkung erhalten: Prof. Dr. Janis Brinkmann wurde als Professor für „Digitale und interaktive Medien“ und Prof. Dr. Ninette Florschütz als Professorin für „Strategische Kommunikation“ ernannt. Mit Start zum September nehmen zudem Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheurle, „Theaterpädagogische Praxisfelder“, und Prof. Dr. Julius Schnieders, „Angewandte Mathematik, insbesondere quantitative Methoden“, ihre Tätigkeiten an der Fakultät auf.&nbsp;</p>
<p>Den größten Zuwachs verzeichnet die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Bereits gestartet sind Prof. Dr. Eva-Gabriele Brauer mit der Denomination „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt sozialräumliche Kinder- und Jugendhilfe“ sowie Prof. Dr. Alexander Golland mit der Denomination „Recht der Informationsgesellschaft, insbesondere gewerblicher Rechtsschutz und Datenschutz“. Prof. Dr. Anne Fahsold wird nun die Professur „Pflegewissenschaft / Nursing Science“ antreten.</p>
<p>Darüber hinaus freut sich die Fakultät seit März über fünf neue Verwalterinnen einer Professur. Die Denomination „Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit“ verwalten Dr. Stefanie Albus und Dr. Anne-Christin Kunstleben, die Professur für „Business Data Science“ Dr. Sarah Eggleston und den Bereich „Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität“ Dr. Sandra Holtgreve sowie Dr. Araththy Logeswaran. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, die Verwaltungsprofessur anzutreten, weil ich an der Hochschule Osnabrück auch meinen Master in ‚Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe‘ absolviert habe“, freut sich Logeswaran über die Rückkehr an die Hochschule. &nbsp;</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch acht verdienstvolle Professor*innen in den Ruhestand:<br>Prof. Dr. Werner Dierend und Prof. Dr. Dr.-Ing. Jens Seedorf von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verabschieden sich nach ihrer Tätigkeit als Professor für „Obstbau und Obstverwertung“ sowie als Professor für „Tierhygiene und Lebensmittelsicherheit“. An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik gehen Prof. Dr. Norbert Emeis, „Bauelemente der Elektronik, Mikrosystemtechnik“, und Prof. Dr. Christoph Hermann Richter, „Mechanik und Konstruktion“, in den Ruhestand. An der Fakultät Management, Kultur und Technik heißt es Abschied nehmen von Prof. Dr. Margareta Bloom-Schinnerl, Professorin für „Medien und Journalismus“ sowie Prof. Dr. Reinhold Fuhrberg, Professor für „Kommunikationsmanagement“. Auch die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verabschiedet zwei langjährige Kollegen: Prof. Dr. Harald Trabold lehrte im Bereich „Volkswirtschaftslehre“ und Prof Dr. Herman Josef Maria von Piekartz im Bereich „Physiotherapie“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten-wiso/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                        
                        
                            
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